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	<title>tobiasgillen Blog</title>
	
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	<description>subjektives Medienblog</description>
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		<title>This is Hamburg calling: 12 Punkte für Anke Engelke beim ESC</title>
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		<pubDate>Sun, 27 May 2012 09:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern war es soweit: Die viel diskutierte (Möchtegern-)Kulturveranstaltung fand im aserbaidschanischen Baku sein Finale. Ein strahlendes, schimmerndes Finale in einer wunderschönen Halle am kaspischen Meer. Und zugleich ein Finale, das auf dem Rücken tausender in Armut versunkener Aserbaidschaner ausgetragen wird. Obwohl ganz Europa außer sich ist, was die Menschenrechte und die Lebensbedingungen in Aserbaidschan betrifft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/05/esc-e1338111252376.png" alt="" title="Anke Engelke, ESC" width="580" height="234" class="alignright size-full wp-image-5990" /></p>
<p>Gestern war es soweit: Die viel diskutierte (Möchtegern-)Kulturveranstaltung fand im aserbaidschanischen Baku sein Finale. Ein strahlendes, schimmerndes Finale in einer wunderschönen Halle am kaspischen Meer. Und zugleich ein Finale, das auf dem Rücken tausender in Armut versunkener Aserbaidschaner ausgetragen wird. Obwohl ganz Europa außer sich ist, was die Menschenrechte und die Lebensbedingungen in Aserbaidschan betrifft, hat es nur eine Person geschafft, während der Punktevergabe die richtigen Worte zu finden. Und darum gehen trotz des achten Platzes für Roman Lob die wichtigsten 12 Punkte an Anke Engelke. <span id="more-5988"></span></p>
<blockquote><p>Heute Abend konnte niemand für sein eigenes Land abstimmen. Aber es ist gut, wählen zu können. Und es ist gut, eine Wahl zu haben. Viel Glück auf Deiner Reise, Aserbaidschan! Europa beobachtet Dich!</p></blockquote>
<p><iframe width="580" height="326" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/z7CJb-4LDeE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5988&amp;md5=f55882c26df2328f48b76c4fd706f9f8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Über die Zukunft des Fernsehens</title>
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		<comments>http://www.tobiasgillen.de/uber-die-zukunft-des-fernsehens/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Thomas Knüwer nannte es &#8220;das vielleicht größte TV-Experiment des Jahres&#8221;, andere freuten sich einfach nur via Twitter oder Facebook, schauten sich die Redaktionskonferenz am Nachmittag im Livestream an oder schalteten schon ein paar Minuten vor dem eigentlichen Sendungsbeginn in die &#8220;Pre-Liveshow&#8221;, wo Richard Gutjahr und Daniel Fiene bereits die Bademäntel angelegt hatten, mit denen sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/05/rp12-e1337091910242.png" alt="" title="Gutjahr, Fiene" width="580" height="269" class="alignright size-full wp-image-5979" /></p>
<p>Thomas Knüwer <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/05/rundshow/" target="_blank">nannte es</a> &#8220;das vielleicht größte TV-Experiment des Jahres&#8221;, andere freuten sich einfach nur via Twitter oder Facebook, schauten sich die Redaktionskonferenz am Nachmittag im Livestream an oder schalteten schon ein paar Minuten vor dem eigentlichen Sendungsbeginn in die &#8220;Pre-Liveshow&#8221;, wo Richard Gutjahr und Daniel Fiene bereits die Bademäntel angelegt hatten, mit denen sie um kurz nach 23 Uhr am Montagabend das spärlich eingerichtete Studio der &#8220;rundshow&#8221; betraten &#8211; mit iPhone, versteht sich, iPad und Mac lagen bereits am Studiopult. <span id="more-5961"></span></p>
<p>Man will neue Wege gehen beim Bayerischen Rundfunk (BR), sich modern geben, experimentieren mit der <a href="http://www.netzfischer.de/2012/05/14/social-tv-und-echtzeit-partizipation-bei-ard-und-zdf/" target="_blank">Echtzeit-Partizipation</a>. Zwar gibt es Twitter und Facebook nicht erst seit gestern und es ist nicht so, als hätte sie nie jemand drauf hingewiesen, aber immer mehr versuchen die öffentlichen-rechtlichen Rundfunkanstalten inzwischen, unsere GEZ-Gelder in sinnvolle und nicht zuletzt auf Dauer auch überlebenswichtige Strategien zu investieren. </p>
<p><b>Gutes Beispiel: Das ZDF</b></p>
<p>So ist durchaus ein Trend zu erkennen, dass grade ARD und ZDF mehr und mehr aufs Netz setzen. Die ZDF-Netzbeauftragten <a href="http://gutjahr.biz/2011/04/zdf-twitter/" target="_blank">Marco Bereth und Michael Umlandt</a> twittern wie wild, befüllen Facebook und Google+, nehmen Feedback der Zuschauer entgegen und beantworten brav eine Vielzahl der &#8211; teils auch wirklich nicht beantwortungswürdigen &#8211; Fragen. Wenn man den Twitterstream <a href="http://twitter.com/zdf" target="_blank">@ZDF</a> unter die Lupe nimmt, kommt man dann auch schnell zu der Erkenntnis, dass das doch alles nicht so schwer ist mit diesem Internet, das sich ja sowieso nie durchsetzt.</p>
<p>Auch mit dem Format &#8220;log in&#8221;, das immer mittwochs auf dem Digitalableger ZDFInfo läuft und dringend ins Hauptprogramm gehört, versucht man auf die Zuschauer einzugehen. Die Studiogäste der Social TV-Sendung werden neben der Studiodiskussion mit Fragen aus dem Chat, von Twitter oder Facebook gelöchert, das Feedback und die Meinungen der User im Internet werden in regelmäßigen Abständen über den unteren Bildschirmrand gejagt und der eigene <a href="http://twitter.com/zdflogin" target="_blank">Twitter-Account</a> sorgt für Background-Informationen, Fotos vom Studioaufbau oder Links zu den Mitmach-Möglichkeiten. </p>
<p><b>Auch die ARD legt langsam los</b></p>
<p>Doch auch wenn das ZDF inzwischen sehr fortschrittlich ist, zieht die ARD langsam nach. Am Sonntag startete erstmals ein &#8220;Tatort&#8221; mit so genanntem Tele-Twittern. Über die Textseite 777 konnte man sich am unteren Fernsehbildschirm Tweets mit dem Hashtag &#8220;#tatort&#8221; ausgeben lassen, was dazu führte, das &#8220;#tatort&#8221; wie seit Wochen sonntags in den deutschen Trending Topics landete. Unschön wurde es dann im Anschluss für den SWR. Man ließ das Ende des &#8220;Tatort&#8221; offen und animierte die neugierigen Zuschauer dazu, die Lösung im Netz herauszufinden &#8211; ähnlich wie das ZDF mit &#8220;<a href="http://www.letztespur.zdf.de/spiel/" target="_blank">Die letzte Spur</a>&#8220;, nur dass man dort parallel mitspielt. Leider unterschätzten die Süd-Westler den Ansturm. Der Server <a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/tatort-online-ermittlung-des-moerders-fuehrt-zu-swr-serverabsturz-a-833069.html" target="_blank">ging in die Knie</a>. </p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/05/rundshow-logo.png" alt="" title="rundshow" width="157" height="157" class="alignright size-full wp-image-5972" />Zurück zu den zwei sympathischen, jungen Männern in den weißen Bademänteln, die mit ihrem Team das Fernsehen revolutionieren wollen. Gutjahr und Fiene schalteten während der Livesendung, die das Tagesthema &#8220;Empört Euch (oder lasst es einfach bleiben)!&#8221; trug, immer wieder via Google+-Hangout Menschen aus Spanien, Griechenland oder Deutschland hinzu, die ihre Einschätzungen zu den Protesten gegen Bankenkrise und Sparpakete vortrugen und währenddessen auf der Tastatur tippten, sodass man sie teils kaum verstehen konnte. Via Skype wurde eine Soziologin mit in die Diskussion eingebracht und eine Mini-Serie der Webvideopreisträger Y-Titty gab es auch. Ab und an gab es Applaus über die &#8220;rundshow&#8221;-App &#8220;Die Macht&#8221; und ein paar Kommentare der Nutzer. Nach knapp 30 Minuten wurde dann etwas überhastet zu den BR-Nachrichten &#8220;Rundschau&#8221; geschaltet, die im gleichen Studio untergebracht sind und niemand wusste, ob die Show nun vorbei sei oder ob noch etwas kommt.</p>
<p><b>Kommt Zeit, kommt Revolution</b></p>
<p>Die ganz große Revolution blieb leider gestern aus. Allerdings sind gute Ansätze zu erkennen, die vom Team weiter verfolgt werden sollten. An der Audio- und Videoqualität der Hangouts sollte man &#8211; falls möglich &#8211; noch schrauben und mehr auf die eingeblendeten Tweets und Kommentare eingehen. Der Rückkanal, den Richard Gutjahr nicht selten in Vorträgen lobt, kam gestern leider etwas zu kurz.</p>
<p>Doch auch wenn die erste Sendung nicht auf viel Lob stößt, heißt das nicht, dass das ein Weg ist, den man nicht unbedingt weiter gehen sollte. Es war immerhin die Premiere, viel Sendezeit wurde mit Erklärungen, Videos zur App und der Vorstellung von Co-Moderator Daniel Fiene verwendet, die man in Zukunft in eine ausführlichere Diskussion mit den virtuellen Studiogästen oder das Feedback der Zuschauer investieren kann. Eine Sendung zu konzipieren, die im deutschen Fernsehen noch ihres Gleichen sucht, ist ein großes Vorhaben, das Zeit braucht. So wie ich überzeugt davon bin, dass man Gottschalk mehr Zeit hätte geben sollen. </p>
<p>Von den <a href="http://www.dwdl.de/zahlenzentrale/35977/brrundshow_verhaltener_start_im_tv/" target="_blank">schwachen Besucherzahlen</a> (etwa 140.000 im Schnitt ab 23:00 Uhr) sollte man sich nicht irritieren lassen. Die &#8220;rundshow&#8221; wurde via Livestream im Netz live gezeigt. Viele der User, die nebenher in den Dialog treten wollten (am Montag sind laut Redaktion etwa 4.000 <a href="http://twitter.com/rundshow" target="_blank">Tweets eingegangen</a>), werden das Geschehen direkt im Netz verfolgt haben. </p>
<p>Richard Gutjahr zog gegenüber dem &#8220;tobiasgillen Blog&#8221; ein positives Fazit, weiß aber auch, dass ein Lernprozess stattfinden muss und gestern die Hangouts überwogen: </p>
<blockquote><p>Die Premiere verlief relativ pannenfrei. Keine Selbstverständlichkeit, denn hinter den Kulissen haben wir einen unglaubliches Uhrwerk laufen: Twitter, Facebook, Skype, Hangouts, die App, die Second Screen App (kennt bestimmt kaum einer) und und und. Zugegeben: Die Technik überstrahlte gestern das Thema. Aber ich denke, je öfter wir das machen, desto selbstverständlicher wird das alles &#8211; für uns wie für den Zuschauer. Gestern haben wir vor allem den Hangout etabliert, heute konzentrieren wir uns mehr auf Twitter. Es ist gut zu wissen, dass wir jetzt einen Werkzeugkasten völlig neuer Kommunikationsmittel haben, die offenbar auch funktionieren. Jetzt müssen wir lernen für jedes Thema die richtigen Tools einzusetzen. Ein Anfang.</p></blockquote>
<p align="right"><em>Richard Gutjahr, 15. Mai 2012</em></p>
<p>Wenn es am Ende nicht funktionieren sollte und nur die Erkenntnis bei den Fernsehmachern übrig bleibt, dass man einen &#8220;Werkzeugkasten völlig neuer Kommunikationsmittel&#8221; hat, dann ist das Projekt &#8220;<a href="http://blog.br.de/rundshow/" target="_blank">rundshow</a>&#8221; ein riesen Erfolg für das sonst so langweilige analoge Fernsehen. Funktioniert es nach ein paar Folgen aber und sowohl Konsument, als auch Produzent haben sich gefunden, dürfte einem spannenderem Fernseherlebnis nichts im Wege stehen, denn die logische Konsequenz eines neuen Maßstabs wäre, dass die anderen mitziehen müssen. <em>gil</em></p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5961&amp;md5=cf2377eb0b9654f8d469ace5fac8410a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Respekt! “SZ”-Redakteure lehnen “Henri” ab</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 21:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Puh, da haben die drei Redakteure der &#8220;Süddeutsche Zeitung&#8221;, Hans Leyendecker, Klaus Ott und Nicolas Richter, für mächtig Wirbel in der Medienbranche gesorgt. Bei der Preisverleihung des Henri-Nannen-Preises am Freitagabend sollten sie für die Aufklärung der &#8220;Formel-1-Affäre&#8221; bei der BayernLB für die beste investigative Leistung ausgezeichnet werden. So weit so gut, hätte die Jury nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/05/HNP_logo_2c-RGB-e1336774907915.jpg" alt="" title="HNP" width="580" height="365" class="aligncenter size-full wp-image-5956" /></p>
<p>Puh, da haben die drei Redakteure der &#8220;Süddeutsche Zeitung&#8221;, Hans Leyendecker, Klaus Ott und Nicolas Richter, für mächtig Wirbel in der Medienbranche gesorgt. Bei der Preisverleihung des Henri-Nannen-Preises am Freitagabend sollten sie für die Aufklärung der &#8220;Formel-1-Affäre&#8221; bei der BayernLB für die beste investigative Leistung ausgezeichnet werden. So weit so gut, hätte die Jury nicht vorher die Regularien geändert und versucht, nebst &#8220;SZ&#8221;- auch die beiden &#8220;BILD&#8221;-Redakteure Martin Heidemanns und Nikolaus Harbusch in derselben Kategorie auszuzeichnen. <span id="more-5950"></span></p>
<p>Lange vorher wurde darüber diskutiert, ob es richtig sei, die &#8220;BILD&#8221; für ihre Recherchen in der Causa Wulff auszuzeichnen. Schließlich sei es ein Boulevardblatt, das nicht in den Kreis der renomierten Preisträger gehören dürfte, so einige Stimmen. Viel entscheidender ist aber doch, dass die &#8220;BILD&#8221; für außerordentlich plumpe Selbstdarstellung prämiert werden sollte. Scheibchenweise hat man die Mailbox-Nachricht des Bundespräsidenten a.D. an die Öffentlichkeit gebracht, obwohl man sich ja doch ach so edel geben wollte, in Chefredakteurs Büro.</p>
<p>Jedenfalls konnte man sich auch trotz mehrfacher geheimer Wahl in der Jury nicht einigen, wem der Preis der besten investigativen Recherche denn nun zustehe. So kam es dann, dass beide Aufdeckungen prämiert werden sollten. Wenn man bedenkt, was es für einen Skandal ausgelöst hat, als der &#8220;SPIEGEL&#8221;-Redakteur René Pfister letztes Jahr seinen erhaltenen &#8220;Henri&#8221; kurz nach der Preisverleihung wieder aberkannt bekommen hat, weil er den Keller von Horst Seehofer im prämierten Porträt nie mit eigenen Augen gesehen hat (ja, ja, journalistisches Handwerk, ich weiß), dann erahnt man, was es bedeutet, wenn die Jury die Regeln ändert. </p>
<p>Leyendecker hat also den renomiertesten deutschen Preis für Journalisten stellvertretend abgelehnt. Frank Schmiechen, stellvertretender Chefredakteur der &#8220;Welt&#8221;-Gruppe, <a href="https://twitter.com/#!/weltkompakt/status/201039189716905984" target="_blank">twitterte dazu unter @weltkompakt</a>: &#8220;SZ-Kollegen wollen nicht mit unseren Kollegen von Bild auf der Bühne stehen. Sehr schade&#8221;. Journalist Michael Praetorius <a href="https://twitter.com/#!/praetorius/status/201044549286625280" target="_blank">äußerte sich ebenfalls</a>: &#8220;Solange Preise für investigativen Journalismus noch an Journalisten gehen, sollten diese sie auch gemeinsam annehmen&#8221;. </p>
<p>Der Meinung waren die &#8220;SZ&#8221;-Redakteure offenkundig nicht. Ich halte ihre Entscheidung für richtig. Die Regeländerung der Jury war feige. Man wollte sich nicht dem &#8216;Shitstorm der Medienbranche&#8217; stellen, den es ja schon im Vorhinein gegeben hatte. Man wollte Hans Leyendecker, Klaus Ott und Nicolas Richter dazu benutzen, die Entscheidung, der &#8220;BILD&#8221; den Preis zu verleihen, rechtfertigen zu können. Leider aber hat man vergessen, dass die &#8220;SZ&#8221; Eier hat, wie es Michael Umlandt <a href="https://twitter.com/#!/michaelumlandt/status/201040913919787009" target="_blank">in einem Tweet äußerte</a>. </p>
<p>Wenn ein Journalist den &#8220;Henri&#8221; erhält, ist das etwas ganz besonderes. Dieser Moment sollte nicht zu Zwecken der Überschattung der Feigheit der Jury vergeudet werden. Wenn diese der Meinung ist, die &#8220;BILD&#8221; verdiene den Preis, dann hätte die &#8220;BILD&#8221; ihn bekommen sollen. Alleine.</p>
<p align="right"><em>Bild: Henri-Nannen-Preis</em></p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5950&amp;md5=648250051e404b4e3eafc8d5c8853414" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Weiter geht’s mit neuem Design und mehr Transparenz</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 19:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>
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		<description><![CDATA[Lange genug ist jetzt hier Ruhe gewesen, endlich geht&#8217;s wieder los! Nach gut einem Monat Blogpause halte ich es nicht länger aus. Einmal Blogger, immer Blogger, oder wie war das? Wie Euch sicherlich aufgefallen ist, hat sich das Design nochmals verändert. Nachdem ich beim großen Relaunch, am 3./4. Januar 2012 auf ein großes Magazin-Theme gesetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange genug ist jetzt hier Ruhe gewesen, endlich geht&#8217;s wieder los! Nach gut einem Monat Blogpause halte ich es nicht länger aus. Einmal Blogger, immer Blogger, oder wie war das?</p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/05/573014_original_R_K_by_Robert-Müller_pixelio.de_-e1336763993508.jpg" alt="" title="Robert Müller / pixelio.de" width="580" height="386" class="aligncenter size-full wp-image-5946" /></p>
<p>Wie Euch sicherlich aufgefallen ist, hat sich das Design nochmals verändert. Nachdem ich beim großen Relaunch, am 3./4. Januar 2012 auf ein großes Magazin-Theme gesetzt habe, rudere ich nun wieder &#8220;Back-to-Basics&#8221;, zurück zu den Anfängen des &#8220;tobiasgillen Blog&#8221;. Allerdings möchte ich den Apple-Charakter etwas loswerden, da es hier weniger um Apple, als um Medien, Social Media und meine Meinungen dazu gehen soll. Somit ist die Kategorien-Leiste nun bläulich und nicht mehr grau, wie im Apple Store. Warum ich das Magazin-Theme fallen lasse? Nun, es ist zeitlich einfach nicht möglich, ein so großes Theme alleine &#8220;artgerecht&#8221; mit neuen Inhalten zu pflegen. Dazu braucht es &#8211; meiner Einschätzung nach &#8211; ein stärkeres Team.</p>
<p>Außerdem verändert ein so großes Theme den Blogger, in dem Fall mich. Meine Ansprüche sind durch die Möglichkeiten in schwindelerregende Höhen gestiegen. Ansprüche, die ich nicht halten konnte, wodurch sowohl die Qualität der Beiträge, als auch meine Zufriedenheit gesunken sind. Mit dem kleineren &#8220;iBlog Pro 4&#8243; bin ich wieder im klassischen Blog-Design und kann mit geringeren Ansprüchen qualitativ bessere Beiträge liefern. Unter Druck schreiben ist zwar eine wichtige Tugend eines Journalisten, beim Bloggen aber wenig förderlich.</p>
<p>Zudem tut so eine kleine Kreativpause auch gar nicht schlecht. Ich habe gemerkt, dass das Bloggen nicht nur ein &#8220;Ich-bin-Netzbewohner-und-muss-das-tun&#8221;-Ding für mich ist, sondern eine Leidenschaft, die ich so schnell nicht aufgeben kann und möchte. Ähnlich wie meinen Beruf, ähnlich wie viele andere Hobbys. </p>
<p>Ich möchte mich also in Zukunft wieder mehr mit den Medien, sozialen Netzwerken und dem journalistischen Handwerk beschäftigen. Die ein oder andere Anekdote aus der täglichen Arbeit wird dabei natürlich nicht fehlen. Ich bin dankbar, das Blog zu haben und froh, dass ihr &#8211; den Nachfragen zufolge &#8211; meine Texte ein wenig vermisst habt.</p>
<p>Aber auch Transparenz soll es nun mehr geben: Ich werde versuchen, euch die monatlichen Flattr- (siehe in der Sidebar oben oder unter jedem Artikel) oder potenzielle, zukünftige Werbeeinnahmen auszugeben, dazu die einen oder anderen Ziffern aus den Statistiken. Ich bin interessiert daran, dass ihr auch wisst, worein eure Flattr-Klicks fließen, daher werde ich auch alle das Blog betreffenden Ausgaben an euch preisgeben. Falls ihr dazu Fragen haben solltet, stehe ich euch also auch zukünftig immer zur Verfügung, entweder hier, oder auch <a href="http://twitter.com/tobiasgillen" target="_blank">via Twitter</a> und <a href="http://facebook.com/tobiasgillen" target="_blank">Facebook</a>. </p>
<p>Danke, dass ihr mir diese Pause gegeben hat und nun bleibt nur noch eins zu sagen: <b>Weitermachen!</b> Ach ja: Feedback erwünscht!</p>
<p align="right"><em>Bild: Robert Müller / pixelio.de</em></p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5941&amp;md5=28c9a796d47a5e4965929ac3a2189970" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>ChatRoulette: Der digitale Exhibitionist</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 17:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Exhibitionismus bringen wir häufig den unbekannten Mann im Park in Verbindung, der sich vor den Augen anderer Menschen entblößt und sich dabei erregt. Doch in Zeiten des Internets sind die Gefahren grade für Kinder umso größer, Opfer von digitalen Exhibitionisten zu werden. Frei zugänglich, kostenlos und ohne Anmeldung. Die Möglichkeiten des Videotelefonierens sind aktuell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/CR-500x223.png" alt="" title="ChatRoulette" width="450" height="200" class="aligncenter size-medium wp-image-5877" /></p>
<p><strong>Mit Exhibitionismus bringen wir häufig den unbekannten Mann im Park in Verbindung, der sich vor den Augen anderer Menschen entblößt und sich dabei erregt. Doch in Zeiten des Internets sind die Gefahren grade für Kinder umso größer, Opfer von digitalen Exhibitionisten zu werden. Frei zugänglich, kostenlos und ohne Anmeldung.</strong></p>
<p>Die Möglichkeiten des Videotelefonierens sind aktuell so vielfältig und simpel wie nie. Mit Diensten wie Skype, Apples Facetime oder einem Google+ „Hangout“ können wir Menschen überall auf der Welt kostenlos über das Internet anrufen, sie dabei per Webcam anschauen und auch mit Mimik und Gestik kommunizieren. </p>
<p>Während wir bei diesen Möglichkeiten stets einen Freund, ein Familienmitglied oder einen Geschäftspartner kontaktieren, hatte der damals 17-jährige Russe Andrei Ternowski im November 2009 die Idee,  je zwei fremde Menschen zufällig per Videochat zusammenzubringen. Bei seiner Seite „Chatroulette.com“ spielen Alter, Herkunft, das Geschlecht oder äußerliche Erscheinungen bei der Vermittlung keine Rolle. Bei Unzufriedenheit kann der Gegenüber auch jederzeit mit einem Mausklick gewechselt werden. Dass Chatroulette einen beeindruckenden Erfolg hat, zeigen auch die Besucherzahlen. Je nach Tageszeit tummeln sich eigenen Angaben zufolge zwischen 15.000 und 40.000 Menschen auf der so genannten „One-by-One“-Seite.  Doch der größte Spaßfaktor bei dieser Art des Chattens, die Anonymität, ist gleichzeitig die größte Gefahr. Es ist keine Registrierung, keine Bestätigung der E-Mail-Adresse, nicht mal ein Name nötig um mitzumachen. Mit einem einfachen Klick auf die Seite ist man live dabei, ohne sich anzumelden. </p>
<p><span id="more-5875"></span></p>
<p>Das birgt grade für Kinder und Jugendliche viele Gefahren, denn der digitale Exhibitionismus wird beim „Chatten mit einem Fremden“ stärker ausgelebt denn je. Es ist nicht mehr der Mann im Park, der seinen Mantel öffnet, laut einer im März 2010 veröffentlichten RJMetrics-Analyse, sollen bereits 13% der Nutzer beim Start des Chats entkleidet gewesen sein oder sexuelle Handlungen vollzogen haben. Zwar hat sich der Initiator Andrei Ternowski  häufig öffentlich von diesen Obszönitäten distanziert und auch einen „Report Spam“-Button eingeführt. Aber, reicht das? Schließlich werden die Jugendlichen zuerst mit nicht jugendfreien Bildern, die häufig auch Extremismus, Gewalt und Mobbing zeigen,  konfrontiert, bevor sie die Möglichkeit haben, einen Nutzer zu melden. In den letzten Wochen ist zusätzlich eine Klassifizierung in unter 18-jährige, über 18-jähige die sich nicht entkleiden und über 18-jährige, die sich in jedem Fall entkleiden eingeführt worden. Doch auch hier stellt sich die Frage, ob die Nutzer verantwortungsbewusst sind, diese Einstellungen wahrheitsgemäß zu treffen. Jugendliche, die bekanntlich das Verbotene reizt, könnten leicht in Versuchung geraten, sich älter zu machen, als sie sind. Und exhibitionistisch veranlagte Erwachsene können ohne Probleme Minderjährige Nutzer erreichen. </p>
<p>Gemeldete Nutzer werden für eine bestimmte Zeit gesperrt. Die Sperre verkürzen können sie sich mit so genannter „Community Work“, in der sie dem Chatroulette-Team helfen müssen, andere auffällig gewordene Nutzer zu finden und zu melden. Nach einer geringen Anzahl von richtig angeklickten Nutzern wird der Zugang wieder freigeschaltet und das Spiel geht von vorne los – ohne Konsequenzen.</p>
<p>Eine „tobiasgillen Blog“-Anfrage zu potenziellen Jugendschutzmaßnahmen blieb bisher sowohl von Ternowski, als auch vom Chatroulette-Team unbeantwortet. Eine mögliche Lösung wäre aber etwa die dauerhafte Sperrung der IP-Adresse eines auffällig gewordenen Nutzers oder die Einführung eines Profils, mit dessen Hilfe potenzieller Unfug aus dem Netzwerk rausgehalten würde. Auch die Einführung einer wirkungsvollen Altersbeschränkung wäre denkbar. Bis es soweit ist, sind wohl wieder die Eltern in der Verantwortung mit ihren Kindern über die möglichen Gefahren der Seite zu sprechen oder unter Umständen den Browser sauber zu halten.</p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5875&amp;md5=79d4c8dfb920f44ca0520e6e82f145fb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Google+ trickst bei aktiven Nutzerzahlen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 17:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach etwa neun Monaten darf Google+ scheinbar seinen einhundertmillionsten Nutzer willkommen heißen.  So verkündete Google-Manager Vic Gundotra erst kürzlich, dass das Netzwerk pro Monat etwa 100 Million aktive Nutzer habe, davon seien 50 Million sogar täglich aktiv. Gundotra bedient sich bei der Darstellung dieser doch sehr beeindruckenden Zahlen (zum Vergleich: Twitter brauchte für Vergleichbares rund fünf Jahre) allerdings eines kleinen Tricks. </p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/G+-e1331659719209.png" alt="" title="Googleplus" width="450" height="292" class="aligncenter size-full wp-image-5871" /></p>
<p><span id="more-5869"></span></p>
<p>So spiegeln die Zahlen die Nutzung von  „Google+-erweiterten Produkten“ wieder. Darunter fallen unter anderem auch Googles Videodienst YouTube, die klassische Google.com-Suche und der hauseigene App-Store Google Play. Demnach muss man bei der Interpretation der Zahlen vorsichtig sein. Jeder Google+-Nutzer, der ein Video auf YouTube schaut oder eine Google-Suche gestartet hat und gleichzeitig mit seinem Google-Konto angemeldet ist, wird als aktiver Nutzer gezählt. Ob er während dieser Zeit in seinem Google+-Konto tatsächlich aktiv war, ist dabei irrelevant. Dass es bei Google+ tatsächlich eher ruhig zugeht,  zeigen auch die Zahlen einer <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204653604577249341403742390.html" target="_blank">aktuellen comScore-Studie</a>, die sich mit der monatlichen Nutzungszeit von sozialen Netzwerken auseinandergesetzt hat. Dort liegt Google+ mit durchschnittlich nur drei Minuten an letzter Stelle, selbst das aus der Mode gekommene MySpace kommt auf acht, Neueinsteiger Pinterest sogar auf knapp 90 und Markführer Facebook liegt mit über 400 Minuten deutlich an der Spitze.</p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5869&amp;md5=987e978595dc08f32131bf287e8b4ffe" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Twitter-Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 13:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Man muss die Leser da erreichen, wo sie sind!&#8221;. Ein Statement, dass sich inzwischen auch viele Printredaktionen zu Herzen genommen und sich in den sozialen Netzwerken angemeldet haben, denn dort verbringen wir nunmal die meiste Zeit im Netz. Im folgenden möchte ich ein paar Twitter-Accounts von Printmedien unter die Lupe nehmen. Nein, nein, keine Angst: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/Twitter.png" alt="" title="Twitter" width="450" height="260" class="aligncenter size-full wp-image-5831" /></p>
<p>&#8220;Man muss die Leser da erreichen, wo sie sind!&#8221;. Ein Statement, dass sich inzwischen auch viele Printredaktionen zu Herzen genommen und sich in den sozialen Netzwerken angemeldet haben, denn dort verbringen wir nunmal die meiste Zeit im Netz. Im folgenden möchte ich ein paar Twitter-Accounts von Printmedien unter die Lupe nehmen. Nein, nein, keine Angst: Es wird keine langweiligen Statistiken geben, sondern ganz unzensiert meine Meinung zum Social Media-Verhalten der Onliner. Dabei mache ich zwischen Tages-, Wochen- und Monatspublikationen keinen Unterschied, sondern nehme alles, was den toten Baum zum publizieren nutzt und teils auch die Accounts, die nur für die Onlineportale der Printmedien sind. Genug gequatscht, los geht&#8217;s und das komplett ohne jede Rang- oder Reihenfolge. Erweiterungen werden bei Zeiten folgen.</p>
<p><span id="more-5728"></span></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/SPON1.png" alt="" title="SPON" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5781" /></p>
<p>&#8220;SPIEGEL Online&#8221; ist nach BILD.de die reichweitenstärkste Nachrichtenwebsite Deutschlands. Mit über 15.000 Followern gehört der Twitter-Account aber eher zum unteren Durchschnitt. Dazu muss man allerdings sagen, dass es eine vielzahl weiterer Twitter-Accounts gibt, die jedes Ressort noch einmal einzeln abdecken oder für Live-Events zur Verfügung stehen. Die meisten dieser, nennen wir sie mal Unteraccounts, sind allerdings leider nur ganz langweilige Linkschleudern, die einfach nur den RSS-Feed vom einzelnen Ressort auszulesen scheinen. Der Hauptaccount @SPIEGELONLINE hingegen wird laut Biografie von drei Redakteurinnen (mit den Kürzeln mh, vk und kb) und den Chefs vom Dienst (CvD) befüllt &#8211; und das seit der Berichterstattung um den Wirbelsturm Irene, der im August 2011 in den USA wütete. Vorher war der Account ebenfalls eine lahme, nervige Linkschleuder, inzwischen ist er ein dezenter Kommunikationskanal, der auch mal interessante Links zu Konkurrenzportalen postet und mit den Lesern ab und an in Kontakt tritt. Ich würde mir mehr Reaktionen auf Feedback erwünschen, eine Verbesserung ist aber sicherlich zu sehen und ich freue mich auf die weitere Entwicklung. -> <a href="http://twitter.com/spiegelonline" target="_blank">Zu @SPIEGELONLINE</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/ZEIT.png" alt="" title="ZEIT" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5784" /></p>
<p>Der Zwitscherkanal der &#8220;ZEIT&#8221;, @zeitonline, ist mit über 130.000 Followern einer der Top-Accounts was deutsche Printmedien betrifft. Auch dort setzt man neben dem Hauptaccount auf viele Unteraccounts, die jedoch anders als beim &#8220;SPIEGEL&#8221; alle persönlich befüllt werden. Neben Links zu hausinternen Artikeln gibt es ab und an auch mal einen externen Tipp. Das Schöne &#8211; und meiner Meinung nach auch das Entscheidende &#8211; beim &#8220;Zeit&#8221;-Account ist, dass er die Möglichkeiten des Social Web voll ausnutzt. Man macht die unübersichtlichen Redaktionsräume persönlich und für jeden einsehbar. So twittern Chefredakteur Wolfgang Blau und Kollegen selbst mal einen Witz, der grade die Runde über die Tische macht, einen kleinen Dialog unter Kollegen oder ein Video auf YouTube zum 100.000. Follower. Feedback wird immer gerne aufgenommen und meist auch beantwortet. Alles in allem gibt es also wenig auszusetzen, gute Arbeit! -> <a href="http://twitter.com/zeitonline" target="_blank">Zu @zeitonline</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/BILD.png" alt="" title="BILD" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5792" /></p>
<p>Mit @BILD hat sich die &#8220;BILD&#8221;-Zeitung natürlich einen kurzen und knackigen Namen gesichert, der wenig Buchstaben in den auf 140 Zeichen begrenzten Tweets einnimmt. Auch hier wird auf viele Unteraccounts gesetzt, die nicht nur die einzelnen Ressorts vertreten, sondern dazu auch noch die Lokalausgaben (in Dresden erscheint z.B. eine andere &#8220;BILD&#8221;, als in Köln). So kann sich der Nutzer besser noch als bei obigen Angeboten genau die Nachrichten raussuchen, die ihn interessieren. Man versucht zusätzlich mit der Anlegung von Personen-Unteraccounts (@Name_BILD.de), das Feedback oder Kritik vom Hauptaccount wegzuleiten, der mit 66.000 Followern im guten Mittelmaß liegt. Dennoch bekommt der Leser auch vom Hauptaccount Antworten, meist sogar etwas flappsig, was weder cool, noch seriös wirkt, sondern gute Social Media-Arbeit eher lächerlich macht. Zudem findet man wenig Links zu externen, sondern stets ausgelesene Links zum eigenen Portal. Erwähnsenswert wäre noch, dass &#8220;BILD&#8221; die vollen Möglichkeiten, die Twitter anbietet (also, z.B. Tweets bevorzugen), ausnutzt. Das ist zwar wenig sympathisch für den Nutzer, bringt aber scheinbar einen guten Nutzen für die Boulevardzeitung. -> <a href="http://twitter.com/BILD" target="_blank">Zu @BILD</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/Welt.png" alt="" title="Welt" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5796" /></p>
<p>Mit dem zweiten Flaggschiff des Springer Konzerns, der &#8220;Welt&#8221;, kommt eine ungewöhnlich ehrlicher Account einher. So steht schon in der Biografie von @Weltonline: &#8220;Wichtige Nachrichten und die schnellsten Eil-Meldungen. Mal Hand. Mal Feed.&#8221; Und tatsächlich findet man beim Durchstöbern der Tweets viele ausgelesene Nachrichten und ab und an mal eine persönliche Antwort auf eine Frage oder einen Tipp und einen Retweet. Insgesamt ist mir das aber zu wenig persönlich und zu viel Linkschleuder. @Weltonline ist mit 54.000 Followern gut dabei, die Unteraccounts für die einzelnen Ressorts sind aber deutlich schwächer. -> <a href="http://twitter.com/weltonline" target="_blank">Zu @Weltonline</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/ksta.png" alt="" title="ksta" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5798" /></p>
<p>Der &#8220;Kölner Stadt-Anzeiger&#8221;, ein Produkt der M. DuMont Schauberg Gruppe, ist mit @KStA_News und vielen Unteraccounts am Start. So findet man nicht nur Lokalredaktionen oder Ressorts, sondern teilweise sogar Themenaccounts (z.B. zum Karneval). Was die Followerzahlen angeht, so ist der KStA den obigen Medienhäusern weit hinterher und liegt mit nur 3.200 Followern am unteren Rand. Schön ist, dass jeder Tweet persönlich geschrieben ist und man die Kraft von Hashtags (#XYZ) verstanden hat. Auch das ein oder andere Bild ist zu finden oder Links, die nicht direkt auf KSTA.de zeigen, sondern auf die eigene Facebook-Seite oder interessante Links. Leser können den Account gut für Feedback nutzen und bekommen meistens freundliche Antworten. Es fehlt aber irgendwie der Pepp. Mehr Bilder, Retweets oder eine Prise mehr &#8220;+++ EIL +++&#8221; könnten da schnell Abhilfe schaffen. Nur übertreiben darf man es natürlich nicht. -> <a href="http://twitter.com/ksta_news" target="_blank">Zu @KStA_News</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/Stern.png" alt="" title="Stern" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5799" /></p>
<p>Achtung, der Twitter-Auftritt des &#8220;Stern&#8221; ist nichts für Social Media-Liebhaber. @sternde ist eine einzige Linkschleuder, ein in ein Netzwerk geblasener RSS-Feed &#8211; ohne Hashtag, Retweets, Fragen, Interaktionen, Bilder, Videos, Antworten und Co. Mit 116.000 Followern liegt der Account zwar im oberen Bereich, verdient hat er diese hohe Zahl aber nicht. @sternde ist eine nervige Linkschleuder, sorry! Tipp von mir: Lieber auf die Unteraccounts ausweichen, die meist persönlich befüllt werden. -> <a href="http://twitter.com/sternde" target="_blank">Zu @sternde</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/focus.png" alt="" title="focus" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5804" /></p>
<p>Mit @Focusonline verfehlt das nächste Wochenmagazin den Sinn und Zweck von Social Media &#8211; und das fast noch schlechter als der vorangegangene Kandidat. Das schlägt sich mit nur 5.000 Followern auch in den Zahlen nieder und sollte schnellstens behoben werden. Artikel werden nur ausgelesen und dann in einer seltsamen Weise ausgegeben. Jeder Satz steht zwei Mal da, plus Link. Dazu ist nicht viel zu sagen, schade! -> <a href="http://twitter.com/focusonline" target="_blank">Zu @Focusonline</a> </p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/SZ.png" alt="" title="SZ" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5807" /></p>
<p>Mit @SZ kommt man in München mit einem sehr kurzen und schlichten Account daher, der nur drei Zeichen Platz einnimmt. In der Biografie gibt es einen Link, der zu einer sz.de-Seite zeigt, die Kürzel und Co. erklärt und Links zu twitternden &#8220;Süddeutsche&#8221;-Redakteuren enthält. Schön zu sehen ist, dass der Account komplett persönlich befüllt wird, mit Retweets, Antworten und Co. Selbst Support-Anfragen werden bei @SZ schnell und professionell behandelt (<a href="http://www.tobiasgillen.de/suddeutsche-mit-spitzen-twitter-support/" target="_blank">Ich berichtete</a>). Der Auftritt liegt bei 11.000 Followern und beinhaltet viele Unteraccounts. Sehr gute Arbeit, Kompliment nach München. -> <a href="http://twitter.com/SZ" target="_blank">Zu @SZ</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/faz.png" alt="" title="faz" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5810" /></p>
<p>Es ist eigentlich schade, dass eine journalistisch so hervorragende Zeitung wie die &#8220;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#8221; das Social Web nicht vernünftig ausnutzt. @FAZ_Net, 4.400 Follower (selbst die Unteraccounts haben mehr!), kommt als öde Linkschleuder daher. Ohne persönliche Infos, Fragen oder Interaktionen. Schade. -> <a href="http://twitter.com/faz_net" target="_blank">Zu @FAZ_net</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/FR.png" alt="" title="FR" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5812" /></p>
<p>Im Gegensatz zum Lokalkonkurrenten macht die &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221; alles richtig. Mit @FROnline tritt sie mit den 7.800 Followern in den Dialog, postet Bilder von Fussballspielen und Antworter bereitwillig auf Kritik und Fragen. So sieht ein gut geführter Twitter-Account aus, der es den Nutzern ermöglicht, ein bisschen hinter die Kulissen der FR zu werfen. Auch hier wird auf Unteraccounts gesetzt, die es den Lesern ermöglichen, Nachrichten genau zu selektieren. Insgesamt also eine rundum gute Arbeit! -> <a href="http://twitter.com/fronline" target="_blank">Zu @FRonline</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/mopo.png" alt="" title="MoPo" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5816" /></p>
<p>Die &#8220;Hamburger Morgenpost&#8221; macht insgesamt zu wenig für den Twitter-Auftritt. Zwar konnte die Zeitung mit @mopo schon über 20.000 Follower erreichen, insgesamt fungiert der Account aber nur als Linkschleuder. Ab und an mal sieht man an einem Hashtag und sehr selten an einer Frage an die Follower (ohne Link), dass auch lebende Redakteure ein Passwort zum Account haben. Empfehlenswert wäre eine Verifizierung durch Twitter, da es überdurchschnittlich viele Fake-Accounts für die &#8220;MoPo&#8221; aus Hamburg gibt. -> <a href="http://twitter.com/mopo" target="_blank">Zu @mopo</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/RZ.png" alt="" title="RZ" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5820" /></p>
<p>17.000 Follower. Viele Unteraccounts. Interaktion. Redaktion hautnah. Das Paradebeispiel der Twitter-Accounts. Chefredakteur Christian Lindner hat zum Glück früh das Potential des Social Web erkannt und seine Redaktion multimedial aufgestellt. So twittern nicht nur viele Redakteure mit @RZ_Name, sondern auch der Hauptaccount @Rheinzeitung kann seine 17.000 Follower ständig gut unterhalten. Mit vielen Bilder, Liveberichterstattungen, der klugen Nutzung von Hashtags und ständiger Interaktion mit den Konsumenten gibt es bei der &#8220;Rheinzeitung&#8221; wenig Bedarf zur Besserung. Und wem die Tweets des Hauptaccounts zu viel sind, der schaut sich einfach die zahlreichen lokalen Auftritte an, die die Nachrichten für die jeweilige Region ebenfalls ganz persönlich und von Hand raushauen. Top! -> <a href="http://twitter.com/rheinzeitung" target="_blank">Zu @Rheinzeitung</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/Tagesspiegel.png" alt="" title="Tagesspiegel" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5835" /></p>
<p>Der Berliner &#8220;Tagesspiegel&#8221; erreicht bisher über 30.000 Follower und liegt damit im unteren Durchschnitt. Verdient hätten die Onliner von @tagesspiegel_de sicherlich mehr, denn auch dort wird eine starke Social Media-Arbeit geleistet. Hashtags werden vernünftig und angemessen benutzt, die Leser berücksichtigt und multimediale Inhalte eingesetzt, wenn es mal passt. Mit ca. drei Tweets pro Stunde ist der Account keinesfalls nervig und keine sinnlose Linkschleuder. Weiter so! -> <a href="http://twitter.com/tagesspiegel_de" target="_blank">Zu @Tagesspiegel_de</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/RNDortmund.png" alt="" title="RNDortmund" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5837" /></p>
<p>Den Dortmunder Twitteraccount der &#8220;Ruhr Nachrichten&#8221;, @RN_Dortmund, kann man mit dem des &#8220;Kölner Stadt-Anzeiger&#8221; vergleichen. Lokal, nicht zu hektisch, aber dennoch stets für die Leser da und nicht zu schade für ein @-Reply. Mit 3.600 Followern liegt der Account natürlich im unteren Bereich, verglichen mit anderen Lokalangeboten kann sich die Zahl aber dennoch sehen lassen. Auffällt, dass meist schnell eine Eilmeldung rausgehauen wird und danach mit etwas Ruhe dann der ausführliche Link zum Bericht kommt. Insgesamt kein schlechter Auftritt, weiter so! -> <a href="http://twitter.com/RN_Dortmund" target="_blank">Zu @RN_Dortmund</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/DerWesten.png" alt="" title="DerWesten" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5840" /></p>
<p>Der Twitter-Account von der WAZ-Mediengruppe, @DerWesten, vertritt gleich mehrere Zeitungsangebote auf einer Onlineplattform. Besonderen Wert wird hier auf den Einsatz der Hashtags gelegt, durch die jeder Post besser gefunden und zugeordnet werden kann. Mit 34.000 Followern liegt auch dieser Account eher im unteren Durchschnitt, hier siegt aber nicht die Quantität der Follower, sondern die Qualität der Tweets. Die Social Media-Beauftragten hinter diesem Account verstehen es, auch mal das ein oder andere witzige Video zu posten (meist freitags) und tragen somit nicht nur zur Information, sondern auch zur Unterhaltung bei. Ich folge @DerWesten sehr gerne und finde, dass die Onliner einen sehr guten Job machen, weiter so! -> <a href="http://twitter.com/derwesten" target="_blank">Zu @DerWesten</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/OZlive.png" alt="" title="OZlive" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5842" /></p>
<p>Die &#8220;Ostsee Zeitung&#8221; aus Rostock erreicht mit @OZlive aktuell etwa 1.700 Follower. Zwar werden hier Hashtags besonders intensiv verwendet, Schnelligkeit und Interaktion mit den Followern fehlt aber scheinbar vollkommen. Das ist schade, denn grade in kleinen lokalen Zeitungen müsste man die Menschen schneller informieren über die Leitungen der Netzwerke. Etwas, das das ganze Land, den Kontinent oder die Welt betrifft, bekommen wir aus allen Ecken. Lokale Angebote hingegen, haben grade hier die Chance, ihre Konsumenten zu erreichen. Mehr Interaktion und flotteres Informieren, bitte. -> <a href="http://twitter.com/OZlive" target="_blank">Zu @OZlive</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/Handelsblatt.png" alt="" title="Handelsblatt" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5844" /></p>
<p>Zwar bin ich sehr begeisterter &#8220;Handelsblatt&#8221;-Leser, der Twitter-Account @handelsblatt macht mir aber gar keine Freude. Die Zahlen stimmen mit 54.000 Followern zwar, das Tweet-Verhalten allerdings nicht. Wer es spezifisch will, muss auf die Unteraccounts ausweichen, wer es persönlich will, muss sich eine andere Wirtschafts-Zeitung suchen. Auch hier werden die Möglichkeiten nicht ausgenutzt, die Interaktion mit den Leserinnen und Lesern läuft gegen Null. Schade. -> <a href="http://twitter.com/handelsblatt" target="_blank">Zu @handelsblatt</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/MZ.png" alt="" title="MZ" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5846" /></p>
<p>Die &#8220;Mittelbayerische Zeitung&#8221; aus Regensburg ist auf Twitter mit dem Account @mz_de unterwegs. Dort dürfen die knapp 2.200 Follower mehr als nur öde Links bestaunen, sondern bekommen Livebilder, perfekt eingesetzte Hashtags und ein modernes Auftreten geboten. Die Interaktion mit den Followern ist gegeben und es werden hin und wieder sogar etwas intensivere Einblicke hinter die Kulissen gewährt. -> <a href="http://twitter.com/mz_de" target="_blank">Zu @MZ_de</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/haz.png" alt="" title="haz" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5848" /></p>
<p>Die &#8220;Hannoversche Allgemeine Zeitung&#8221; hat mit dem Twitter-Account @HAZ den klaren Vorteil der wenigen Buchstaben. Schon in der Biografie geht man bei der HAZ darauf ein, dass RSS-Feeds bei den Unteraccounts verwendet werden: &#8220;Weitere, per RSS gespeist&#8221;. Der Hauptaccount allerdings wird von Hand und augenscheinlich mit viel Liebe geführt. So gibt es Fussball-Liveticker, Interaktionen und auch mal Artikel von Extern oder Retweets. @HAZ hat derzeit 6.800 Follower. -> <a href="http://twitter.com/HAZ" target="_blank">Zu @HAZ</a> </p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/LVZ.png" alt="" title="LVZ" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5852" /></p>
<p>Die &#8220;Leipziger Volkszeitung&#8221; twittert unter @LVZonline und kann mit ihrem Auftritt 5.000 Follower erreichen. Leider fungiert der Account meist nur als Linkschleuder für die eigenen Portale. Es gibt wenig Kommunikation und Interaktion mit den Konsumenten, Hashtags werden weniger als selten verwendet und wenn, dann nicht sinnvoll oder nützlich. Schade. -> <a href="http://twitter.com/lvzonline" target="_blank">Zu @LVZOnline</a></p>
<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/MZweb.png" alt="" title="MZweb" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5854" /></p>
<p>Die &#8220;Mitteldeutsche Zeitung&#8221; ist auf Twitter unter @mzwebde unterwegs und tritt mit seinen 2.400 Followern regelmäßig und angemessen in Kontakt. Zusätzlich zu dem passenden Einsatz von Hashtags ist noch zu erwähnen, dass ab und an auch mal ein Tweet keinen Link enthält (beispielsweise ein kurzer Wetterbericht). Das macht den Account sehr sympathisch und gleichzeitig zeigt es, dass es hier nicht nur um das wild von anderen &#8220;Ich-schieße-Links-in-die-Luft&#8221; praktizierte Prinzip geht. -> <a href="http://twitter.com/mzwebde" target="_blank">Zu @mzwebde</a></p>
<p><em>&#8230; to be continued! Tipps? Gerne unten in den Kommentaren oder auf Twitter:</em></p>
<p><a href="http://twitter.com/tobiasgillen" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/tobiasgillen.png" alt="" title="tobiasgillen" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-5826" /></a></p>
<p><u>Fazit:</u> Zwar erkennen immer mehr Zeitungsredaktionen die Chancen von Social Media, viele haben das Prinzip hinter den unendlichen Möglichkeiten der Netzwerke aber einfach nicht verstanden und nutzen sie als blinde Schleudern für Links zu den eigenen Portalen. Die Vernetzung ist doch grade das Entscheidende, ebenso wie das direkte Feedback der Leserinnen und Leser und eine ansprechende Berichterstattung mit Hashtags, Interaktionen und multimedialen Inhalten. Das Internet ist keine Konkurrenz für den Printbereich, es ist eine wohlwollende Erweiterung, die neue Geschäftsmodelle ermöglicht.</p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5728&amp;md5=657cc7d2b6d250ebf8e55111a6573519" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tobiasgillen.de/twitter-accounts-von-printmedien-unter-die-lupe-genommen/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>“Süddeutsche” mit spitzen Twitter-Support</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/tobiasgillen/~3/bFNXMRGr52Q/</link>
		<comments>http://www.tobiasgillen.de/suddeutsche-mit-spitzen-twitter-support/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 08:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[abo]]></category>
		<category><![CDATA[hilfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Ploechinger]]></category>
		<category><![CDATA[Süddeutsche]]></category>
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		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ähnlich wie Kollege Daniel Fiene sehe auch ich in E-Mail-Newslettern ein paar große Vorteile: Sie sind einfach, mittels Smartphones inzwischen ziemlich schnell und für wirklich jeden zu verstehen. So kommt es auch, dass ich zahlreiche Newsletter abonniert habe: Von turi2 über zwei der &#8220;Süddeutschen Zeitung&#8221; bis hin zu zwei vom Medienportal DWDL und ein paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/328618_original_R_by_RainerSturm_pixelio.de_-497x300.jpg" alt="" title="Newsletter" width="500" height="301" class="aligncenter size-medium wp-image-5724" /></p>
<p>Ähnlich <a href="http://www.mywebwork.de/fiene.tv/archive/2012/01/14/fiene-die-kraft-der-newsletter/" target="_blank">wie Kollege Daniel Fiene</a> sehe auch ich in <a href="http://www.tobiasgillen.de/jetzt-neu-der-tobiasgillen-blog-newsletter/" target="_blank">E-Mail-Newslettern</a> ein paar große Vorteile: Sie sind einfach, mittels Smartphones inzwischen ziemlich schnell und für wirklich jeden zu verstehen. </p>
<p>So kommt es auch, dass ich zahlreiche Newsletter abonniert habe: Von turi2 über zwei der &#8220;Süddeutschen Zeitung&#8221; bis hin zu zwei vom Medienportal DWDL und ein paar wenigen mehr. Doch nach einiger Zeit merkte ich, dass ich den morgendlichen &#8220;SZ&#8221;-Newsletter nicht mehr richtig las. Ich schaute nur kurz drüber und er versank in den Tiefen meines Postfachs. So kam es dann, dass ich eben diesen Newsletter abbestellen wollte. Dazu ging ich über den Link im Footer der E-Mail, gab meine Adresse ein, bestätigte den zugeschickten Link und dachte, alles wäre geregelt. Doch dem war leider nicht so. Jeden Morgen erhielt ich weiter Mails mit den wichtigsten News des Tages aus allen &#8220;SZ&#8221;-Ressorts. Nach einem weiteren, erfolglosen Versuch meldete ich mich via Twitter bei &#8220;SZ.de&#8221;-Chefredakteur Stefan <a href="http://twitter.com/ploechinger" target="_blank">@Ploechinger</a>.</p>
<p>Mein Fall ging dann binnen einer Woche zu zwei verschiedenen Redakteuren. Vier Tweets und eine DM später war ich meine morgendliche Mail schließlich los. Großer Dank geht dabei an dieser Stelle auch an die beiden &#8220;SZ&#8221;ler Daniel <a href="http://twitter.com/budsbart" target="_blank">@budsbart</a> Schumacher und Rainer <a href="http://twitter.com/herrkerl" target="_blank">@herrkerl</a> Kerl.</p>
<p>Damit das klar ist: Ich finde den &#8220;SZ&#8221;-Newsletter sehr schön aufgebaut, doch habe am Morgen einfach keine Zeit mehr dafür gefunden. Den Eil-Newsletter zu wichtigen Eilmeldungen erhalte ich weiterhin sehr dankend (, woran man auch sehen kann, dass Newsletter keineswegs langsam sind). Worauf ich aber eigentlich hinauswollte: Ich finde es sehr lobenswert, dass die Onliner der &#8220;Süddeutschen Zeitung&#8221; &#8211; und nicht zuletzt sogar der Chefredakteur &#8211; verstanden haben, wie dieses ominöse Internet funktioniert. Anders als viele andere Journalisten sehen sie scheinbar soziale Netzwerke nicht als Feinde der Redaktionen, sondern nutzen sie zum direkten Kontakt mit den Lesern. So soll es sein, klasse!</p>
<p>P.S.: Wo wir bei Newslettern sind: Das <em>tobiasgillen Blog</em> bietet seit kurzer Zeit auch einen E-Mail-Newsletter an. Eintragen könnt ihr euch unten in den Kommentaren.</p>
<p><span id="more-5720"></span></p>
<p>P.P.S.: Hier die Links zu meinen abonnierten Newslettern: </p>
<ol>
<p>- <a href="http://www.dwdl.de/features/newsletter/" target="_blank">DWDL.de</a> &#8211; &#8220;3Viertel11&#8243; und &#8220;3Viertel5&#8243;<br />
- <a href="http://www.sueddeutsche.de/app/service/newsletter/" target="_blank">&#8220;Süddeutsche.de&#8221;</a> &#8211; &#8220;Nichts mehr verpassen &#8211; Eilmeldungen&#8221;<br />
- <a href="http://www.turi2.de/" target="_blank">turi2</a> &#8211; &#8220;heute2&#8243;<br />
- <a href="http://kress.de/mein-kress/newsletter-bestellen.html" target="_blank">kress</a> &#8211; &#8220;kressexpress&#8221;</p>
</ol>
<p align="right"><em>BILD: RainerSturm  / pixelio.de</em></p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5720&amp;md5=8297700929608444b95f8ae49f3b9ca4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<feedburner:origLink>http://www.tobiasgillen.de/suddeutsche-mit-spitzen-twitter-support/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Lieber tot, als “BILD”: BILD dir deine Freiheit</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/tobiasgillen/~3/DzMx_vvE0ns/</link>
		<comments>http://www.tobiasgillen.de/lieber-tot-als-bild-bild-dir-deine-freiheit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 20:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[bild]]></category>
		<category><![CDATA[Lisa Ferber]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ja, wir schimpfen immer viel über die &#8220;BILD&#8221;-Zeitung, beleidigen sie, rügen sie, machen sie verantwortlich. Doch sind wir mal ehrlich: Hat sich dadurch etwas verändert? Nein, es ist eher schlimmer geworden. Lisa Ferber von der FH Kaiserslautern hat sich nun eine Lösung einfallen lassen: Wir müssen einfach die Buchstaben überreden, bei diesem Blatt nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/03/Lieber-tot-als-Bild-580x325.png" alt="" title="Lieber tot als Bild" width="500" height="281" class="aligncenter size-large wp-image-5711" /></p>
<p>Ja, ja, wir schimpfen immer viel über die &#8220;BILD&#8221;-Zeitung, beleidigen sie, rügen sie, machen sie verantwortlich. Doch sind wir mal ehrlich: Hat sich dadurch etwas verändert? Nein, es ist eher schlimmer geworden. Lisa Ferber von der FH Kaiserslautern hat sich nun eine Lösung einfallen lassen: Wir müssen einfach die Buchstaben überreden, bei diesem Blatt nicht mehr mitzuspielen. Dass sich diese dann gleich das Leben nehmen&#8230; Nun ja, wer will es ihnen verübeln? Ich finde das Projekt sehr schön umgesetzt, aber schaut doch einfach selbst. Ganz frei nach dem Motto: BILD DIR DEINE MEINUNG! </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/38105278?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="450" height="280" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p align="right"><em>Dazu auch <a href="http://netzpolitik.org/2012/bild-dir-deine-freiheit/" target="_blank">netzpolitik.org</a></em></p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5710&amp;md5=1802b64579d817159145b66c70195438" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<feedburner:origLink>http://www.tobiasgillen.de/lieber-tot-als-bild-bild-dir-deine-freiheit/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Journalismus: “Quote, Quote, Frauenquote!”</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/tobiasgillen/~3/OQZU9B6uwxw/</link>
		<comments>http://www.tobiasgillen.de/journalismus-quote-quote-frauenquote/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 17:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Forderung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenquote]]></category>
		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Kontra]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Quote]]></category>
		<category><![CDATA[Quote]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit das vorab klar ist: Ich habe kein Problem mit Frauen in Führungspositionen. Und auch sonst nicht, ob Männer oder Frauen, beide müssen dringend gleich behandelt werden &#8211; im Job, sowie im privaten Miteinander. Dementsprechend komme ich aber auch nicht umher, eine potenzielle Frauenquote stark zu kritisieren. &#8220;Pro Quote!&#8221; schreien nun 350 deutsche Journalistinnen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/02/498602_web_R_B_by_Gerd-Altmann_AllSilhouettes.com_pixelio.de_-e1330362938738.jpg" alt="" title="Frauenquote" width="500" height="352" class="aligncenter size-full wp-image-5700" /></p>
<p>Damit das vorab klar ist: Ich habe kein Problem mit Frauen in Führungspositionen. Und auch sonst nicht, ob Männer oder Frauen, beide müssen dringend gleich behandelt werden &#8211; im Job, sowie im privaten Miteinander. Dementsprechend komme ich aber auch nicht umher, eine potenzielle Frauenquote stark zu kritisieren. &#8220;Pro Quote!&#8221; schreien nun 350 deutsche Journalistinnen, die mehr hochrangige Positionen im Journalismus übernehmen wollen. Sie begründen ihre Forderung mit der Tatsache, dass aktuell nur zwei Prozent der Chefredakteure bei den 360 deutschen Zeitungen weiblich sind. &#8220;Mindestens 30 Prozent&#8221;, fordern sie nun, also mindestens 108 Frauen an der Spitze von deutschen Printmedien.</p>
<p><b>Eigentor?</b></p>
<p>Die Frage, die sich mir nun relativ schnell aufdrängt, ist allerdings, ob es klug ist, Frauen mit einer Quote in die höheren Positionen zu hieven. Schließlich wollen die Damen doch nicht etwa eines Gesetzes wegen aufsteigen, sondern zeigen, welche Qualifaktionen sie besitzen. Die Zeiten der weiblichen Unterdrückung sind doch lange vorbei, mit einem solchen Gesetz würde man die wahren Qualitäten der Journalistinnen nur unterbuttern und ihnen erst gar nicht die Chance geben, ihre Kompetenzen unter Beweis zu stellen. Ständig würden sie das Gefühl haben, keine Akzeptanz in der Redaktion zu finden und die Kolleginnen, die ohne Quote in ihrem Job bis nach Oben aufgestiegen sind, würden Akzeptanz verlieren. Plötzlich würde es heißen: &#8220;Die da, ja, genau die. Die ist nur wegen der Quote jetzt Chefredakteurin!&#8221;. Selbst wenn die betroffenen Frauen nur den Eindruck von eben jenen Äußerungen hätten, würde dies einen enormer Einschnitt im Arbeitsleben darstellen.</p>
<p><b>Zeichen der Vergangenheit</b></p>
<p>Während die Männer also den deutschen Journalismus dominieren, muss man sich fragen, warum ist dem denn so? Sind Männer denn die besseren Führungskräfte, die besseren Journalisten? Blödsinn! Die hohe Männerquote ist doch nur ein statistisch messbares Zeichen der Vergangenheit. Da, wo man noch der Meinung war, Frauen gehören hinter den Herd, ja, genau daher rührt auch heute noch die Ansicht bei vielen männlichen Urgesteinen, Frauen seien für nicht mehr bestimmt. Es dürfte schwer werden, diese sture und zugleich dumme Ansicht aus den Emanzipationsverweigerern herauszubekommen. Sinnvoller, als eine Frauenquote zu fordern wäre ein solcher Versuch aber allemal. </p>
<p>Also bitte, liebe Frauen, beweist lieber eure Kompetenzen, stützt euch auf prominente Beispiele erfolgreicher Frauen. Aber eine Quote festzuschreiben, die euch letztendlich kleiner macht, als ihr seid, ist doch echt Quatsch, oder?</p>
<p align="right"><em>Bild: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com  / pixelio.de</em></p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5693&amp;md5=a7c6baa129f42a119fddce63e0d3cb34" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Knallerfrauen: Martina Hill fällt knapp durch</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/tobiasgillen/~3/mkv-VElcaGU/</link>
		<comments>http://www.tobiasgillen.de/knallerfrauen-martina-hill-fallt-knapp-durch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 22:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Die dreisten Drei]]></category>
		<category><![CDATA[Knaller Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Knallerfrauen]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Martina Hill]]></category>
		<category><![CDATA[meinung]]></category>
		<category><![CDATA[quoten]]></category>
		<category><![CDATA[sat1]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sehe ich Martina Hill (Wikipedia) immer sehr gerne. Dementsprechend gespannt war ich auf ihr neues Sketchcomedy-Format &#8220;Knallerfrauen&#8221;, dass am Freitag um 23:15 Uhr sein Debüt auf SAT1 feierte. Nachdem am Mittwoch schon &#8220;Die dreisten Drei&#8221; untergegangen waren, hoffte ich auf etwas neues, etwas frisches. Und anfangs sah es tatsächlich danach aus, als ob Martina [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/02/knallerfrauen_572_269_SAT1_RalfJuergens.jpg" alt="" title="Knallerfrauen, Ralf Jürgens, Sat1" width="500" height="239" class="alignnone size-full wp-image-5672" /></p>
<p>Eigentlich sehe ich Martina Hill (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martina_Hill" target="_blank">Wikipedia</a>) immer sehr gerne. Dementsprechend gespannt war ich auf ihr neues Sketchcomedy-Format &#8220;Knallerfrauen&#8221;, dass am Freitag um 23:15 Uhr sein Debüt auf SAT1 feierte. Nachdem am Mittwoch <a href="http://www.dwdl.de/zahlenzentrale/34683/die_dreisten_drei_gehen_in_miesem_umfeld_unter/" target="_blank">schon &#8220;Die dreisten Drei&#8221; untergegangen waren</a>, hoffte ich auf etwas neues, etwas frisches.</p>
<p>Und anfangs sah es tatsächlich danach aus, als ob Martina Hill mehr kann, als die anderen, die alten. Doch es folgten mehr und mehr Sketche, die einfach nur plump waren und nur noch unterhielten, nicht mehr aber zum lachen anregten. Das ist zwar sehr schade, mit &#8220;Knallerfrauen&#8221; reiht sich Hill damit allerdings in ein gewohntes Bild beim Sender SAT1 ein. Was einst freitagsabends bei vielen Familien als Comedyabend in den Terminkalendern fest eingeplant war, ist heute zwischen Castingshows und einem Livekonzert von einem Jurymitglied der Castingshow nur noch gut 28 Minuten Zeitvertreib, inklusive Werbung.</p>
<p>Es fehlt einfach etwas wirklich Neues! Eine neue Gruppe (womit nicht &#8220;Die frechen Vier&#8221; oder &#8220;Dreierpack&#8221; gemeint sind) wäre dringend von Nöten. Was waren sie schön, die tollen Comedyabende&#8230;</p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5664&amp;md5=cd1022a095459f027bdbdf45f2f7a38e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Inside Facebook: Hinter den Kulissen des zuckerberg’schen Mega-Netzwerks</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/tobiasgillen/~3/beHLta45TGE/</link>
		<comments>http://www.tobiasgillen.de/inside-facebook-hinter-den-kulissen-des-zuckerbergschen-mega-netzwerks/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bbc]]></category>
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		<category><![CDATA[Timeline]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuell steht Mark Zuckerbergs Facebook nicht nur wegen der pflichtmäßigen Profilumgestaltung in den Schlagzeilen. Auch der geplante Börsengang des Unternehens erregt viel Aufmerksamkeit. Da dachte ich mir, ich begebe mich mal auf die Suche nach Eindrücken, wie es hinter den Kulissen des zuckerberg&#8217;schen Mega-Netzwerks ausschaut. Fündig bin ich dabei unter anderem bei YouTube geworden. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/02/facebook-e1328276172662-580x310.jpg" alt="" title="Facebook" width="500" height="270" class="alignnone size-large wp-image-5652" /></p>
<p>Aktuell steht Mark Zuckerbergs Facebook nicht nur wegen der pflichtmäßigen Profilumgestaltung in den Schlagzeilen. Auch der geplante Börsengang des Unternehens erregt viel Aufmerksamkeit. Da dachte ich mir, ich begebe mich mal auf die Suche nach Eindrücken, wie es hinter den Kulissen des zuckerberg&#8217;schen Mega-Netzwerks ausschaut. Fündig bin ich dabei unter anderem bei YouTube geworden. </p>
<p>Die BBC hat in der Dokumentation &#8220;Mark Zuckerberg: Inside Facebook&#8221; nicht nur den Firmengründer und Boss von Facebook grandios porträtiert, sondern auch das Arbeiten hinter den Kulissen und die Auswirkungen auf die Gesellschaft. Dabei unterhält sich Emily Maitlis mit Experten, Professoren, aber auch mit den ganz normalene Nutzern. Leider ist der Film auf das britische Königreich ausgerichtet (verständlich, ist ja nicht SPIEGEL TV, sondern BBC), dennoch bekommt man viele Eindrücke, wie es hinter den Kulissen bei Facebook so zu geht. Wer einigermaßen gut &#8216;british english&#8217; versteht und 59 Minuten Zeit hat, der soll sich eingeladen fühlen, folgende Doku zu schauen:</p>
<p>[<b>DER NUTZER, DER DAS VIDEO HOCHGELADEN HAT, WURDE VON YOUTUBE GELÖSCHT. DANKE DAFÜR AN YOUTUBE UND ALLE RECHTEINHABER. GRÜßE, DIE REDAKTION</b>]</p>
<p>Wer auch jetzt, nach knapp 60 Minuten hinter den Kulissen von Facebook, noch nicht genug hat, der darf sich gerne eine ganz spezielle Literaturlesung der AGBs von Facebook <a href="http://www.tobiasgillen.de/?p=4428" target="_blank">anschauen</a>. Lachen erlaubt!</p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5646&amp;md5=93ed033f06ce0135b886cf0138526ef3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Auseinandersetzung mit dem Journalismus ist wichtig – nicht „Mein Kampf“</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 19:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>felixgroell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[Edition]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Kampf]]></category>
		<category><![CDATA[meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Herausgeber der Edition „Zeitungszeugen“ wollten den Reiz des Illegalen versiegen lassen. Sie möchten analysieren und aufklären statt einen Mythos zu fördern, den es nicht verdient. Adolf Hitlers rassistisches Pamphlet „Mein Kampf“ wurde heute von ihnen an die Kioske und viele Abonnenten gebracht. Ein Kommentar von Felix Groell Erschienen ist die Ausgabe Nr. 3 wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5235" src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/01/Foto-12-e1325969516308.jpg" alt="" width="500" height="360" /></p>
<p>Die Herausgeber der Edition „Zeitungszeugen“ wollten den Reiz des Illegalen versiegen lassen. Sie möchten analysieren und aufklären statt einen Mythos zu fördern, den es nicht verdient. Adolf Hitlers rassistisches Pamphlet „Mein Kampf“ wurde heute von ihnen an die Kioske und viele Abonnenten gebracht.</p>
<p><center><em>Ein Kommentar von Felix Groell</em></center></p>
<p>Erschienen ist die Ausgabe Nr. 3 wie gewohnt mit zwei Ausgaben nachgedruckter Zeitungen aus der NS-Zeit. In dieser Ausgabe sind es die liberale „Frankfurter Zeitung“ vom 6. März 1933 zu den am Tag zuvor vorangegangenen Reichstagswahlen unter dem Terror der SA-Truppen, sowie eine Ausgabe des Goebbels-Kampfblattes „Der Angriff“ vom 24. März 1933. Die scheinbar brisante Beilage: Ein kleines blau-schwarzes Heftchen mit dem Titel &#8220;Das unlesbare Buch &#8211; Teil 1: Autobiographie&#8221;. Gleich auf der Titelseite ist dort in roten Lettern zu lesen: &#8220;Achtung! Orginaltext entfernt“. Es ist eben nur scheinbar brisant – und doch sehr interessant. Die von einem Professor für Geschichte und Journalismus analysierten und kommentierten Auszüge sind allesamt unkenntlich gemacht. Sie sind zwar tatsächlich abgedruckt aber so verpixelt, dass „Mein Kampf“ also doch „unlesbar“ ist. Lediglich einzelne Wörter und Phrasen, selten ganze Sätze sind von dem Historiker tatsächlich im Wortlaut zitiert. Im Lehrbuch eines jeden Leistungskurs Geschichte sind längere, wortwörtliche Auszüge aus „Mein Kampf“ abgedruckt.</p>
<p>Passage für Passage stellt der Autor also den Inhalt dar, erklärt den Hintergrund und die Bedeutung zum Verständnis der Person Hitler (wobei sich die Frage stellt, ob diese Person jemals verstanden werden kann). Dabei beschränkt sich der Autor in diesem ersten Teil nur auf die autobiographischen Teile des – nennen wir es mal so – Buches. An dieser Stelle von Werk zu reden wäre nun wirklich maßlos übertrieben, denn „es ist ein schlecht geschriebenes Buch in geschmackloser und verworrener Sprache“, wie es auf dem Heftrücken der Sonderausgabe heißt.</p>
<p>Selbst vom Medienhype zu dieser Sonderausgabe erfasst, muss ich sagen, dass die Edition „Zeitungszeugen“ weit, weit weniger brisant ist, als erwartet. Die wirklich wichtigen Teile der Ausgabe bleiben die Zeitungsnachdrucke und die sogenannte „Leselupe“, das Analysewerkzeug mit der Inhalt und Intention der historischen Zeitungen erläutert werden und dem Leser dennoch eine eigene Meinungsbildung ermöglichen. Wer sich mit der Geschichte Deutschlands oder besonders mit dem Journalismus während der NS-Diktatur, mit den Problemen der Journalisten und den Mühlen und Methoden von Zensur und staatlich gelenkter Pressehetze auseinandersetzten möchte, der sollte sich diese – und auch alle anderen – Ausgaben von „Zeitungszeugen“ kaufen. „Mein Kampf“ ist da völlig unwichtig.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Mehr zu diesem Thema</span></p>
<ol>
<li><a href="http://www.tobiasgillen.de/?p=5570" target="_blank">&#8220;Zeitungszeugen&#8221;: Hitlers &#8220;Mein Kampf&#8221; ab Donnerstag für jedermann am Kiosk</a><br />
2. <a href="http://www.tobiasgillen.de/?p=5221" target="_blank">“Zeitungszeugen”: Zeitungen aus der Hitler-Diktatur kritisch betrachtet</a></li>
</ol>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5620&amp;md5=144ade8aa7483c073fcd63e11c0d210b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Steht das Dschungelcamp 2012 vor Evakuierung und Abbruch?</title>
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		<comments>http://www.tobiasgillen.de/steht-das-dschungelcamp-2012-vor-evakuierung-und-abbruch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[abbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Dauerregen]]></category>
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		<category><![CDATA[Evakuierung]]></category>
		<category><![CDATA[regen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist denn da im australischen Dschungel los? Der Name &#8220;Ich bin ein Star, holt mich hier raus!&#8221; ist plötzlich kein Programm mehr, denn das Dschungelcamp ist von der Außenwelt abgeschnitten. Sollte nun also ein Kandidat den berühmten Satz rufen, wird ihm das genau so viel bringen, wie der zuletzt ausgeschiedenen Radost Bokel, die aktuell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/01/dschungelcamp-2012-logo-e1326120951418.jpg" alt="" title="Dschungelcamp 2012" width="500" height="278" class="alignnone size-full wp-image-5293" /></p>
<p>Was ist denn da im australischen Dschungel los? Der Name &#8220;Ich bin ein Star, holt mich hier raus!&#8221; ist plötzlich kein Programm mehr, denn das Dschungelcamp ist von der Außenwelt abgeschnitten. Sollte nun also ein Kandidat den berühmten Satz rufen, wird ihm das genau so viel bringen, wie der zuletzt ausgeschiedenen Radost Bokel, die aktuell mit Dirk Bach, Sonja Zietlow und rund 150 Produktionsmitarbeitern im australischen Regenwald festsitzt. Der Grund: Drei Tage heftiger Dauerregen, der Brücken und Straßen überflutete und so das &#8220;entkommen&#8221; verhindert.</p>
<p>Scheinbar hatte eine höhere Macht ein Herz für diejenigen Fernsehgucker, die mehr Niveau gewohnt sind. RTL hält sich aktuell nämlich sogar die Option auf eine Evakuierung und damit das Ende der diesjährigen Staffel offen: &#8220;Sollte sich die Situation verschärfen, werden wir operativ entscheiden, ob wir evakuieren und die Show abbrechen&#8221;, so Markus Küttner, RTL-Chef für Comedy- und Real Life.</p>
<p>Das wäre doch mal was wirklich Aussergewöhnliches für das Format. Etwas, das sogar mir daran gefallen würde!</p>
<p>(<a href="http://www.dwdl.de/nachrichten/34558/rtldschungelcamp_von_auenwelt_abgeschnitten/" target="_blank">via</a>)</p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5606&amp;md5=e0e044da291413c29d2420b25a7a7b65" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Thomas Gottschalk startet mit “Gottschalk Live” in die ARD-Todeszone</title>
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		<comments>http://www.tobiasgillen.de/thomas-gottschalk-startet-mit-gottschalk-live-in-die-ard-todeszone/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<category><![CDATA[erste Sendung]]></category>
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		<category><![CDATA[Thomas Gottschalk]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach seinem emotionalen Abschied bei der ZDF-Entertainmentshow &#8220;Wetten, dass..?&#8221; startete Thomas Gottschalk heute um 19:20 Uhr in sein neues Format &#8220;Gottschalk Live&#8221; in der ARD-Todeszone. Todeszone, weil die durch zwei Werbungen zerschnittene Zeit vor der &#8220;Tagesschau&#8221; mit die schlechtesten Quoten vorweist. Nach einer kurzen Einleitung an seinem silbernen Schreibtisch führte Gottschalk die Zuschauer durch sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/01/1304647441-gottschalk-live.9-e1327330278787.jpg" alt="" title="Gottschalk live" width="472" height="260" class="alignnone size-full wp-image-5593" /></p>
<p>Nach seinem emotionalen Abschied bei der ZDF-Entertainmentshow &#8220;Wetten, dass..?&#8221; startete Thomas Gottschalk heute um 19:20 Uhr in sein neues Format &#8220;Gottschalk Live&#8221; in der ARD-Todeszone. Todeszone, weil die durch zwei Werbungen zerschnittene Zeit vor der &#8220;Tagesschau&#8221; mit die schlechtesten Quoten vorweist. </p>
<p>Nach einer kurzen Einleitung an seinem silbernen Schreibtisch führte Gottschalk die Zuschauer durch sein geräumiges Studio. Das besondere: Die offene Redaktion, die direkt vom Studio erreichbar ist. Dort erklärte Gottschalk zusammen mit seiner Social Media-Beauftragten die Möglichkeiten von Twitter, Facebook und Co., alles ausgerichtet auf die Zuschauer jenseits der 50. </p>
<p>Als Gast durfte Thomas Gottschalk in seiner ersten Sendung Schauspieler Michael &#8220;Bully&#8221; Herbig begrüßen, mit dem er in seinen Gästesesseln über dessen neuen Film, Gott und die Welt sprach. </p>
<p>Insgesamt finde ich, dass Gottschalk einen guten Auftakt hingelegt hat. Die Idee, die Redaktion offen zu halten und sich ständig Feedback aus dem Netz zu holen, modernisiert die sonst so einschläfernden ARD-Formate gravierend. Ich bin sicher, dass &#8220;Gottschalk Live&#8221; nicht nur wegen seines prominenten Moderators, die &#8220;Todeszone&#8221; zu einer akzeptablen Quote führen und vielleicht das Durchschnittsalter der Zuschauer wenigstens um ein paar Jahre senken kann, ohne die älteren Zuschauer zu vergessen. Weiter so, Thommy!</p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5589&amp;md5=e424c3c63dc2f2798b13d327beb3c447" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>“BILD am Feiertag” (BamF) am 1. Mai 2012</title>
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		<comments>http://www.tobiasgillen.de/bild-am-feiertag-bamf-am-1-mai-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[BamF]]></category>
		<category><![CDATA[Bild am Feiertag]]></category>
		<category><![CDATA[bild am sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[springer]]></category>

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		<description><![CDATA[Bisher gab es keine Tage im Jahr ohne die &#8220;BILD&#8221;, bis auf die wenigen Feiertage. Doch ab Mai testet der Axel Springer-Verlag auch dafür eine Ausgabe. Am 1. Mai soll erstmalig die &#8220;BILD am Feiertag&#8221; (BamF) erscheinen, eine Abwandlung der schon bekannten &#8220;BILD am Sonntag&#8221; (BamS). Wie &#8220;DWDL&#8221; meldet, soll der Umfang des Pilotprojekts ähnlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/01/BamF-575x350.png" alt="" title="BamF" width="500" height="305" class="alignnone size-large wp-image-5586" /></p>
<p>Bisher gab es keine Tage im Jahr ohne die &#8220;BILD&#8221;, bis auf die wenigen Feiertage. Doch ab Mai testet der Axel Springer-Verlag auch dafür eine Ausgabe. Am 1. Mai soll erstmalig die &#8220;BILD am Feiertag&#8221; (BamF) erscheinen, eine Abwandlung der schon bekannten &#8220;BILD am Sonntag&#8221; (BamS). </p>
<p>Wie &#8220;DWDL&#8221; <a href="http://www.dwdl.de/nachrichten/34521/springer_testet_im_mai_erstmals_bild_am_feiertag/" target="_blank">meldet</a>, soll der Umfang des Pilotprojekts ähnlich der Sonntagsausgabe rund 80 Seiten fassen. Die Themen werden auch eine Mischung aus Politik, Aktuellem, Leute &#038; Kultur, Familienratgeber, Sport und VIP-News sein. Im Endeffekt eine &#8220;BILD am Sonntag&#8221; mit angepasstem Namen. Die Auflage wird 1 Mio. Stück betragen. <a href="http://www.axelspringer-mediapilot.de/dl/505008/BILD_am_FEIERTAG.pdf" target="_blank">Das komplette .pdf-Mediasheet ist hier zu finden</a>.</p>
<p>Mit der Extra-Ausgabe wolle man den Markenkern der &#8220;BILD am Sonntag&#8221; auf einen Feiertag transportieren: &#8220;Das besondere Lesegefühl&#8221;. Mit BamF sei man das einzige Printmedium, dass an einem Feiertag erscheint, so BamS-Verlagsleiter Tobias Kuhn.</p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5582&amp;md5=ef57fe33ae44c661d1138ae0d2f6fae7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>“Zeitungszeugen”: Hitlers “Mein Kampf” ab Donnerstag für jedermann am Kiosk</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/tobiasgillen/~3/a-bi1H1PyjU/</link>
		<comments>http://www.tobiasgillen.de/hitlers-mein-kampf-ab-donnerstag-fur-jedermann-am-kiosk/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 3]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Kampf]]></category>
		<category><![CDATA[Peter McGee]]></category>
		<category><![CDATA[spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungszeugen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Edition &#8220;Zeitungszeugen&#8221;, die Peter McGee (51) seit dem 5. Januar 2012 in seinem Albertas-Verlag erneut herausgibt, analysieren Historiker und Journalisten die Publikationen von 1933-1945 und helfen, Propaganda von Information zu unterscheiden, Fehlmeldungen herauszufiltern und zu verstehen, wie die Presse unter der Regierung Hitler tickte. Schon als die Edition 2009 erstmalig erschienen ist, gab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/01/Foto-12-e1325969516308.jpg" alt="" title="Zeitungszeugen" width="500" height="373" class="alignnone size-full wp-image-5235" /></p>
<p>In der Edition &#8220;Zeitungszeugen&#8221;, die Peter McGee (51) <a href="http://www.tobiasgillen.de/?p=5221" target="_blank">seit dem 5. Januar 2012 in seinem Albertas-Verlag erneut herausgibt</a>, analysieren Historiker und Journalisten die Publikationen von 1933-1945 und helfen, Propaganda von Information zu unterscheiden, Fehlmeldungen herauszufiltern und zu verstehen, wie die Presse unter der Regierung Hitler tickte. Schon als die Edition 2009 erstmalig erschienen ist, gab es Streit mit dem Freistaat Bayern, der sogar gerichtlich gegen die Veröffentlichungen vorging, erfolglos. </p>
<p>Peter McGee scheint angriffslustig zu sein, er will provozieren, noch einen draufsetzen. Ab dem 26. Januar veröffentlicht er Auszüge aus Adolf Hitlers &#8220;Mein Kampf&#8221; mit Kommentaren der Experten daneben. Und schon wieder meldet Bayern seine Bedenken an. Nicht nur, dass das Bereitstellen von dem im übrigen in Deutschland nicht verbotenen Buch riskant ist, nein, auch Rechte werden offenbar verletzt. Wie der &#8220;SPIEGEL&#8221; in &#8220;Adolf für alle&#8221; (Ausgabe 3/2012) schreibt, hat sich &#8220;der Freistaat nach Hitlers Tod dessen Vermögen eingezogen und beansprucht seither auch die Verwertungsrechte an dem Werk&#8221;. Das Urheberrecht endet erst 70 Jahre nach dem Tod des Autors, bei Adolf Hitler wäre das erst in drei Jahren, 2015. </p>
<p>Peter McGee scheint das nicht zu stören. Er hat sich mit seinem Anwalt beraten, der hat die Veröffentlichung von Auszügen für unproblematisch erklärt und nun kommt also am Donnerstag &#8220;Mein Kampf&#8221; heraus, für jedermann zugänglich. Doch, ist das sinnvoll? Im Grunde muss man nun unterscheiden, was man erreichen will. Auf der Website wird Ausgabe 3 von &#8220;Zeitungszeugen&#8221; (&#8220;Das unlesbare Buch&#8221;) wie folgt angekündigt:</p>
<blockquote><p>
“Das unlesbare Buch” möchte mit einem Mythos aufräumen. „Mein Kampf“ ist ein ermüdendes und dumpfes Buch, das einen geheimnisvollen Ruf und unberechtigte Bedeutsamkeit erlangen konnte, weil es versteckt, verboten und verbannt wurde. In diesem Heft finden Sie Auszüge aus „Mein Kampf“ mit detaillierten Erläuterungen und Analysen. Lesen Sie es. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Damit wir endlich den Mythos von „Mein Kampf“ begraben können.</p></blockquote>
<p>Ist es denn tatsächlich so, dass das Buch eine Art Mythos ist? Klar, denn sind wir ehrlich, gelesen haben es wirklich nur die Wenigsten. Alleine das ewige Gerücht, &#8220;Mein Kampf&#8221; sei in Deutschland verboten, bestätigt doch, wie wenig wir von Hitlers Biografie wissen. Und wir sind uns auch alle darüber im klaren, dass jeder ohne Probleme und große Mühen an das Werk im Netz kommen könnte. Dann aber, wird es erst zur Gefahr. Denn dann stehen Hitlers Gedanken und seine Pläne eben ohne jegliche Korrektur, ohne Kritik und ohne Analyse von Experten. Alleine gegen unser Bewusstsein, gegen unsere geschichtliche Naivität.</p>
<p>Der Analyse von Hitler-Propaganda in den ersten beiden Ausgaben stand ich sehr positiv gestimmt gegenüber. Nun hat sich das Blatt etwas gewendet. Auf der einen Seite bin ich weiterhin der Meinung, dass Schweigen und ewige Reue keine Lösung ist. Was in unserer Vorzeit geschehen ist, ist grausam und nicht zu entschuldigen, aber wir müssen lernen, mit unserer Vergangenheit zu leben, diese zu verstehen. Denn nur dann können wir kompetent differenzieren. Wenn &#8220;Zeitungszeugen&#8221; dabei hilft, ist das ein guter Anfang. Die Gefahr, dass die Edition ins genaue Gegenteil umschlägt, besteht aber natürlich auch. </p>
<p>Spannend wird der Kampf zwischen McGee und Bayern sein. Das Finanzministerium hat bereits angekündigt, &#8220;mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln&#8221; gegen die Edition vorzugehen. 2009 ließ man diese einfach von Polizisten bundesweit einsammeln. Damals lag die Auflage zwar ca. drei Mal höher, aber auch bei nur 100.000 Exemplaren dürfte dieses Vorhaben ein schwieriges werden. McGee bleibt cool. Gegenüber dem &#8220;SPIEGEL&#8221; ließ er verlauten: &#8220;So wie sie beim letzten Mal reagiert haben, schien uns das wenig sinnvoll zu sein.&#8221;</p>
<p>Vielleicht schafft es &#8220;Zeitungszeugen&#8221;, dass das &#8220;unlesbare Buch&#8221; ein &#8220;Stück weit entzaubert&#8221; wird, wie es der Präsident des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, hofft.</p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5570&amp;md5=d05f082bb8de074d1907309acaf39744" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Immer noch kein “Wetten, dass..?”-Nachfolger: Jörg Pilawa? Markus Lanz? Joko und Klaas?</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 16:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was war es doch eine Weltsensation, als der Showmaster und Autor Hape Kerkeling in Gottschalks vorletzter &#8220;Wetten, dass..?&#8221;-Sendung dessen Nachfolge absagte? Oder als Günther Jauch geschickt Zuschauer zu seinem Jahresrückblick lockte, um Gottschalk dort dann seine Absage mitzuteilen? Das ZDF kündigte daraufhin an, gegen Ende Januar 2012 endlich einen Nachfolger zu präsentieren. Viel Zeit bleibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2011/11/zdf-e1327164102203.png" alt="" title="(c) ZDF" width="500" height="184" class="alignnone size-full wp-image-4030" /></p>
<p>Was war es doch eine Weltsensation, als der Showmaster und Autor Hape Kerkeling in Gottschalks vorletzter &#8220;Wetten, dass..?&#8221;-Sendung dessen Nachfolge absagte? Oder als Günther Jauch geschickt Zuschauer zu seinem Jahresrückblick lockte, um Gottschalk dort dann seine Absage mitzuteilen? Das ZDF kündigte daraufhin an, gegen Ende Januar 2012 endlich einen Nachfolger zu präsentieren. Viel Zeit bleibt nicht mehr. </p>
<p>Wie &#8220;SPIEGEL Online&#8221; nun <a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,810560,00.html" target="_blank">meldete</a>, umwirbt man auf dem Lerchenberg in Mainz nun Quizshowmoderator Jörg Pilawa (46). Man bezieht sich dabei auf &#8220;Senderkreise&#8221;. Doch heißt das was? Auch im engeren Kreis der Kandidaten könnten Talker Markus Lanz (42) sein, also vielleicht, versteht sich. Es ist eine ewige Spekulation, wer es denn nun machen soll. Die Luft wird im Zuge der vielen Absagen aber so langsam dünn. Auch die &#8220;jungen Wilden&#8221;, Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, sind noch im Gespräch. Zumindest kann man sich gut vorstellen, sie ins Gespräch zu bringen. Oder auch nicht. </p>
<p>Während Thomas Bellut, ZDF-Intendant, also weiterhin händeringend einen Nachfolger sucht, startet am Montag der Aussteiger Thomas Gottschalk mit &#8220;Gottschalk live&#8221; in seine ARD-Zeit. Um 19:20 Uhr geht&#8217;s los. Gottschalk wird dann zukünftig vier Mal die Woche im Vorabendprogramm zu sehen sein und tagesaktuell rund 22 Minuten talken. Auch wenn er sich nichts mehr beweisen muss, ist das Vorabendprogramm der ARD, geteilt durch Werbepausen, gezeichnet von langweiligen Vorgängern, ein harter Sendeplatz für den Showmaster. Wie er sich schlägt gibt&#8217;s am Montag dann natürlich hier.</p>
<p><iframe width="500" height="300" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/z1kqCUMICUc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5561&amp;md5=8b107763a3e42829bf104077edddacfe" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Klick it 15: Groß angelegte FBI-Ermittlungen machen Megaupload dicht – Kim Schmitz verhaftet</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 11:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klick it &#8211; Kim Dotcom oder, wie er mit richtigem Namen heißt, Kim Schmitz hat in den vergangenen Monaten schon mit einem Werbevideo viel Aufmerksamkeit erregt. Jetzt geht&#8217;s dem Internetunternehmer, der nicht wirklich für seriöse Projekte bekannt ist, aber richtig an den Kragen. Vergangene Nacht wurde er in Neuseeland im Zuge groß angelegter FBI-Ermittlungen verhaftet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_2405-e1325795764458.jpg" alt="" title="Klick it" width="500" height="289" class="alignnone size-full wp-image-4396" /></p>
<p class="first">Klick it &#8211; Kim Dotcom oder, wie er mit richtigem Namen heißt, Kim Schmitz hat in den vergangenen Monaten schon mit einem Werbevideo viel Aufmerksamkeit erregt. Jetzt geht&#8217;s dem Internetunternehmer, der nicht wirklich für seriöse Projekte bekannt ist, aber richtig an den Kragen. Vergangene Nacht wurde er in Neuseeland im Zuge groß angelegter FBI-Ermittlungen verhaftet. Insgesamt wurden 20 Durchsuchungsbefehle in den USA und weiteren Ländern vollstreckt, 70 Beamte durchsuchten Schmitz Anwesen im neuseeländischen Coateville, nördlich von Auckland, und die Domain megaupload.com wurde auf Eis gelegt.</p>
<blockquote><p>Das US-Justizministerium und das FBI werfen insgesamt sieben Personen vor, sich mit den zu ihnen gehörenden Unternehmen Megaupload Limited und Vestor Limited sowie dem Portal Megaupload.com und weiteren Sites der organisierten Kriminalität schuldig gemacht zu haben. Dies sei &#8220;eine der größten kriminellen Urheberrechtsanklagen, die in den USA je erhoben worden ist&#8221;. Außerdem wird den sieben Verdächtigen Geldwäsche vorgeworfen. An den Ermittlungen seien auch das Bundeskriminalamt und die deutschen Justizbehörden beteiligt gewesen, hieß es. Drei Verdächtige seien auf der Flucht, darunter ein weiterer Deutscher.</p>
</blockquote>
<p align="right"><em>Den &#8220;Klick it&#8221;-Lesetipp weiterlesen auf <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-01/megaupload-schmitz-festgenommen" target="blank">ZEIT.de</a><br />
Bild: Sebastian Schütz / jugendfotos.de, CC-Lizenz (BY-NC-ND)<br />
</em></p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5553&amp;md5=532cd989cbbd0906b4c068944f9a3c23" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Medialer Lesestoff: “Das neue Handbuch des Journalismus”</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobiasgillen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rowohlt Taschenbuch Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Schneider]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die ideale Orientierung für Berufseinsteiger, Volontäre und Jungredakteure&#8221;, so wird &#8220;Das neue Handbuch des Journalismus&#8221; auf dem Buchrücken beschrieben. Ein Statement, dass man voll und ganz unterschreiben kann, auch wenn der komplette Web 2.0-Bereich aussen vor gelassen wird. Das ist zwar schade, aber trotzdem bietet das Buch eine gute Übersicht über alle Basics, die man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2012/01/schneider-raue_2003-e1327051535734.jpg" alt="" title="Das neue Handbuch des Journalismus" width="500" height="270" class="alignnone size-full wp-image-5548" /></p>
<p>&#8220;Die ideale Orientierung für Berufseinsteiger, Volontäre und Jungredakteure&#8221;, so wird &#8220;Das neue Handbuch des Journalismus&#8221; auf dem Buchrücken beschrieben. Ein Statement, dass man voll und ganz unterschreiben kann, auch wenn der komplette Web 2.0-Bereich aussen vor gelassen wird. Das ist zwar schade, aber trotzdem bietet das Buch eine gute Übersicht über alle Basics, die man als Neuling beherrschen und wissen sollte. Es fängt an mit Erklärungen zu Nachrichtenagenturen, Pressekonferenzen und der Organisation der eigenen Recherche, geht weiter mit Nachrichten im Print- und Radiobereich und bietet Informationen zu Zahlen und Interviews. Dazwischen gibt es immer mal wieder schöne Anekdoten der Autoren Wolf Schneider (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Schneider" target="_blank">Wikipedia</a>) und Paul Josef Raue (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul-Josef_Raue" target="_blank">Wikipedia</a>). Außerdem bietet das Buch viele hilfreiche Informationen für Anfänger: Was ist eine Reportage? Wie schreibe ich einen Kommentar? Wie bilde ich eine Überschrift? Und was mache ich mit dem Foto? </p>
<p>Nach einem Rundgang durch die Redaktion und einer Erklärung der Ethik eines jeden Journalisten gehen die Autoren noch auf die Zukunft der Zeitung ein und bieten Informationen zur Ausbildung an. Der Anhang fasst in fast 100 Seiten alles Wissenswerte zusammen: Pressekodex, erste Adressen, die deutschen Zeitungen, Journalistenschulen, Hochschulausbildung, Glossar und ein Namen- und Sachregister.</p>
<p>Ich bin im Grunde sehr angetan vom &#8220;Handbuch des Journalismus&#8221;. Nur der Teil &#8220;Das neue&#8221; stört mich dabei. Es geht im Grunde nur auf Zeitung und Radio ein und lässt Onlinejournalismus, Social Media und Fernsehjournalismus komplett raus. Damit ist es grade für die heutigen Zeiten nur bedingt hilfreich für junge Journalisten. Ein Nachschlagewerk, quasi ein Lexikon für Anfänger, ist es aber dennoch. Beim Lesen bekommt man aber auch schnell den Eindruck, dass die Autoren nicht mehr sein wollten. </p>
<p>Wer den Onlinejournalismus schon beherrscht oder sich dafür eine gesonderte Lektüre besorgen möchte (z.B.: &#8220;Universalcode&#8221;), der kann mit diesem Buch eigentlich nichts falsch machen. Es bietet seriöse Informationen, einfach und vom blutigen Anfang an zusammengefasst und teils mit Tabellen aufgearbeitet. &#8220;Das neue Handbuch des Journalismus&#8221; ist für 12,99 € in Deutschland und für 13,40 € in Österreich <a href="http://www.rowohlt.de/buch/Wolf_Schneider_Das_neue_Handbuch_des_Journalismus.20606.html" target="_blank">im Rowohlt Taschenbuch Verlag</a> zu haben.</p>
<p><u>UPDATE:</u> Es gibt eine <a href="http://www.gkp.de/Buchtipp-Das-neue-Handbuch-des-Journalismus" target="_blank">neue, erweiterte Ausgabe</a>, die den Onlinejournalismus mit einbezieht.</p>
 <p><a href="http://www.tobiasgillen.de/?flattrss_redirect&amp;id=5541&amp;md5=ad14dbb833353eef79d8a6121637941a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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