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	<title>Topf und Löffel</title>
	
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	<description>Das Food-Magazin: Frische Rezepte, Restaurantkritiken, Produkttests und mehr aus der Food-Welt</description>
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		<title>Triple Chocolate Cookies</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 17:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Can</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Weihnachten ist vorbei, die Pfunde purzeln wieder, und man tut alles um die Strandfigur (wieder) zu erlangen! Dem wollen wir hier einen Riegel vorschieben! Wer eine süße und schokoladige Versuchung sucht, ist hier absolut richtig! Denn hier gibt es die volle Ladung Schoki in Form von leckeren Cookies. Und das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten ist vorbei, die Pfunde purzeln wieder, und man tut alles um die Strandfigur (wieder) zu erlangen! Dem wollen wir hier einen Riegel vorschieben! Wer eine süße und schokoladige Versuchung sucht, ist hier absolut richtig! Denn hier gibt es die volle Ladung Schoki in Form von leckeren Cookies. Und das Ganze ist alles andere als kompliziert, dafür aber köstlich.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-917" title="Cookie1" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_7332-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Also zunächst schnappen wir uns 100 Gramm weiße (Ich habe Bioschokolade mit Vanille benutzt) und 100 Gramm 80%ige Zartbitterschokolade und hacken das Ganze auf nem Brett klein. Die können wir jetzt erstmal links liegen lassen, und befassen uns mit dem Teig. Nicht erschrecken, es wird oft das Wort Butter und Zucker in den folgenden Zeilen beschrieben, aber die Angst um die bösen Kalorien soll uns nicht davon abhalten diese Zutaten ordentlich zu verwenden. Also 250 Gramm Butter in nen Topf gepackt und schmelzen, 160 Gramm Rohrzucker, ein, zwei Prisen Salz und den Inhalt einer Vanilleschote vermengen, den Rest der Vanilleschote noch ein wenig in der heissen Butter köcheln lassen. Jetzt ist es wichtig, die Butter kälter werden zu lassen bevor gleich das Ei dazu kommt. Also, ein wenig Ruhe ins Backen bringen, vielleicht ein Likörchen trinken und dann die Vanillebutter zum Zucker-Vanille-Salz-Gemisch geben und ordentlich cremig rühren. Nicht vergessen, die Vanilleschote vorher aus der Butter zu nehmen. Jetzt kommt der Grund für die Ruhe: ein großes oder zwei kleine Eier wollen auch noch in die Mischung, die weiter ordentlich gerührt wird. Jetzt gehts ans Eingemachte. 250 Gramm Mehl, ein Paket Backpulver, unsere gehackte Schokolade und 50-80 Gramm Schokotropfen wollen jetzt unter die Masse vermengt werden, und schon ist der Teig feddich.</p>
<p>Zum Backen selbst schnappt Ihr Euch jetzt einfach ein, mit Backpapier bedecktes, Backblech und verteilt etwa Wallnussgroße Kügelchen darauf. Vorsicht, die Kügelchen werden ziemlich flache Cookies und laufen auseinander. Also lasst gut Platz zwischen den Häufchen. Aber da werdet Ihr schon nen Workflow finden. Alles in den auf 150° vorgeheizten Ofen schieben und ca. 15 Min. backen, bis die Ränder der Cookies langsam bräunlich werden. Jetzt die Cookies ordentlich abkühlen lassen, sie schmecken am besten, wenn sie über Nacht gekühlt sind. Am Anfang sind sie sehr krümelig. Viel Spaß! </p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-918" title="CookieMonster" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_7328-500x750.jpg" alt="" width="500" height="750" /></p>
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		<title>Esst mehr Kreuter! – Das Kreuter’s in Köln-Ehrenfeld</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 15:28:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wenige Tage nach der mittelschweren Katastrophe in Mario&#8217;s Trattoria stand schon der nächste Restaurant-Besuch an. Seitdem mein Trauzeuge in Köln-Ehrenfeld wohnt, hatten wir das Kreuter&#8217;s auf der Agenda. Als wir den Laden betreten fragen wir uns allerdings: Warum nur? Es ist kaum besucht und das Motto &#8220;Kneipe. Bar. Restaurant.&#8221; gepaart mit einer ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenige Tage nach der <a title="Mario’s Trattoria in Düsseldorf" href="http://topf-und-loeffel.de/restaurant/marios-trattoria-in-duesseldorf/">mittelschweren Katastrophe in Mario&#8217;s Trattoria</a> stand schon der nächste Restaurant-Besuch an. Seitdem mein Trauzeuge in Köln-Ehrenfeld wohnt, hatten wir das Kreuter&#8217;s auf der Agenda. Als wir den Laden betreten fragen wir uns allerdings: Warum nur? Es ist kaum besucht und das Motto &#8220;Kneipe. Bar. Restaurant.&#8221; gepaart mit einer ambitioniert klingenden mediterranen Speisekarte lassen das Allerschlimmste erahnen. Das Ergebnis nehme ich Vorweg: Selten lag ich mit einer Vorahnung weiter entfernt von der Wirklichkeit als hier. Das Essen war absolut fabelhaft, einen sympathischeren Service habe ich selten erlebt und die Kombination aus Bar &amp; Restaurant hat uns noch einen feucht-fröhlichen Abend beschert. Aber der Reihe nach.</p>
<h3>Prolog</h3>
<p>Vielleicht ist es meine persönliche Unzulänglichkeit, aber von einer Kneipen-Restaurant-Kombination erwarte ich keine kulinarischen Höhenflüge. Metthapen, Flöns zum Bier, für den großen Hunger ein ordentlichen Hacksteak oder gebratener Leberkäse &#8211; damit bin ich glücklich. Hier am Gangelsplatz in Düsseldorf-Oberbilk musste das Wirtshaus Gangelshof so eine Erfahrung machen, das nach einer Wiedereröffnung statt mit 40+ Schnitzelsorten auf einmal mit Pasta, Rumpsteak &amp; Co aufwartete. Lange hielt sich die Speisekarte nicht.</p>
<h3>Das Essen</h3>
<p>Als ich die Speisekarte des Kreuter&#8217;s überfliege, geht es mir genauso, nein: Noch schlimmer. Hier will man richtig kreativ sein. Bei der Vorspeise entscheide ich mich dann für in Brickteig gebackenen Ziegenkäse auf Quittenchutney. Das kostet 6,90 Euro und ich habe Angst. Mein Gegenüber bestellt die Tagessuppe &#8211; heute vom Kürbis &#8211; der perfekte Vergleich für den noch frischen Eindruck bei Mario&#8217;s Trattoria. Nach der Bestellung die ersten beruhigenden Signale: Es wird frisches Brot mit gutem Knoblauch-Dip gereicht. Da startet man schon ganz anders, als mit den alten Kniften von Mario. Und zack die nächste Überraschung: Ein Gruß aus der Küche. Ich werd bekloppt, die meinen das mit ihrem Anspruch hier echt ernst. Und lecker ist es auch noch: Eine kleine Antipasti-Auswahl, lauwarm und toll abgeschmeckt. Wer mich kennt weiß, dass ich in jedem Restaurant Antipasti bestelle &#8211; aber in der Regel nur einmal. Denn meistens sind die so schlecht &#8211; kalt, alt, laff und vor Öl triefend, dass ich das nicht nochmal ertragen kann. Nichtso hier.</p>
<p><a href="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-29_iPhone-4-09014.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-911" title="Ziegenkäse in Brickteig auf Quittenchutney" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-29_iPhone-4-09014-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a></p>
<p><a href="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-29_iPhone-4-09013.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-912" title="Kürbissuppe" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-29_iPhone-4-09013-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a></p>
<p>Und es geht positiv weiter: Die Vorspeisen machen nicht nur optisch was her. Die Kürbissuppe (kein Püree!!) ist fast wie von einem anderen Stern. Zwischen dieser und der von Mario&#8217;s liegen keine Welten, sondern ganze Galaxien. Der Ziegenkäse ist fabulös und das Quittenchutney korrespondiert hervorragend dazu. Und was ich bei Mario&#8217;s so schmerzlich vermisste, schlägt mir hier direkt entgegen: Frische Kreuter, pardon Kräuter. Ein Gedicht, da könnte ich mich reinsetzen.</p>
<p>Da kannte ich aber den Hauptgang noch nicht: Salzwiesenlamm mit warmen Couscous-Salat und mit Scampi gefüllte Perlhuhnbrust. Heudewitzka! Viele Menschen mögen kein Lamm, weil sie bislang nur minderwertige Ware gegessen haben, die streng und zäh nach Lamm schmeckt. Gutes Lamm hingegen ist butterzart und schmeckt einfach nur köstlich. Genau wie dieses hier &#8211; auf den Punkt gebraten. Der warme Couscous-Salat ist absolut top, die Portion riesig und der Preis mit 18,90 Euro eigentlich zu günstig. Auch das Perlhuhn macht ordentlich was her: Knusprige Haut, saftiges Fleisch, frische Scampi. Vor der Kombination habe ich etwas die Nase gerümpft, der Praxistext beweist aber: Volltreffer.</p>
<p><a href="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-29_iPhone-4-09015.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-913" title="Salzwiesenlamm auf warmen Couscous-Salat" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-29_iPhone-4-09015-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a></p>
<p><a href="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-29_iPhone-4-09017.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-914" title="Mit Scampi gefüllte Perlhuhnbrust" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-12-29_iPhone-4-09017-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a></p>
<h3>Der Service</h3>
<p>Ein Volltreffer ist auch der Service. Immer präsent, stets freundlich, überaus charmant. Als ich mir zur Vorspeise denke (!), dass noch etwas Brot toll wäre, steht schon die Kellnerin mit frischem Brot vor uns. Nach dem hervorragenden Essen wollten wir eigentlich noch die Gegend erkunden und ordern die Rechnung, werden dabei direkt gefragt ob wir ein Taxi wollen: Draußen schüttet es mittlerweile wie aus Kübeln, was wir selbst nicht mitbekommen haben. Statt uns also in den Sturm zu schicken, sowas! Logische Konsequenz: Wir verzichten auf das Taxi und bleiben. Das haben sie sich verdient &#8211; und wir uns auch.</p>
<h3>Das Fazit</h3>
<p>LECK MICH FETT. Selten habe ich so gut gegessen &#8211; in dieser Preisklasse wahrscheinlich noch nie. Läge das Kreuter&#8217;s nicht in Köln, ich wäre Stammgast. Nur eins leuchtet mir wahrlich nicht ein: Richtig los ist hier nichts. Vielleicht liegt es am Datum &#8211; es ist immerhin der 29. Dezember &#8211; aber eigentlich muss die Hütte hier aus allen Nähten platzen. In diesem Sinne: Wenn ihr in Köln seid, besucht diesen Laden. Es lohnt sich!</p>
<p>PS: Die miserable Bildqualität bitte ich zu entschuldigen. Das iPhone bei schummrigen Licht &#8211; ein nächster Besuch ist fest eingeplant, dann mit richtigem Equipment.</p>
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		<title>Mario’s Trattoria in Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 15:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Seit fast sieben Jahre wohne ich in Düsseldorf &#8211; und fast genau so lange kenne ich Mario&#8217;s Trattoria auf der Friedrichstraße in Düsseldorf.
Ein sehr freundlich eingerichtetes Ladenlokal mit im einem für den Sommer idealen Grünen Innenhof, alles mittlerweile in der unmittelbaren Nähe der Düsseldorfer (Bilker) Arcarden in Friedrichstadt. Geführt von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit fast sieben Jahre wohne ich in Düsseldorf &#8211; und fast genau so lange kenne ich Mario&#8217;s Trattoria auf der Friedrichstraße in Düsseldorf.</p>
<p>Ein sehr freundlich eingerichtetes Ladenlokal mit im einem für den Sommer idealen Grünen Innenhof, alles mittlerweile in der unmittelbaren Nähe der Düsseldorfer (Bilker) Arcarden in Friedrichstadt. Geführt von einer sehr freundlichen italienischen Familie &#8211; Mario&#8217;s Vater baut in Italien noch den Rotwein an, die Mutter macht die Pasta. Die Spezialität auf der Karte sind deshalb auch die Orrechiette aus dem (riesigen) Parmesanlaib &#8211; muss man einmal bestellt haben! Ansonsten handelt es sich natürlich um eine richtige Trattoria: Antipasti, Carne, Pesce, Pasta, Dolci. Kurz vor Weihnachten reservierten wir im Freundeskreis dort zum ausgelassenen &#8220;Weihnachtswichteln&#8221; &#8211; die vielen Eindrücke sind guter Anlass einmal über das Mario&#8217;s zu schreiben.</p>
<p>Das wir seit Jahren regelmäßige Besucher von Mario&#8217;s Trattoria sind, liegt nicht nur am dem sehr herzlichen Service. Mario&#8217;s hat bei uns viel Kredit, weil wir dort anfangs wirklich fantastisch gegessen haben. Seit einiger Zeit merken wir aber, dass die Leistung der Küche deutlich nachgelassen hat. Seit mindestens zwei Jahren haben wir diesen Eindruck &#8211; besuchen die Trattoria aber immer wieder und hoffen auf Besserung, die alten Zeiten als süße Erinnerung im Hinterkopf. Leider werden wir jedes mal aufs neue enttäuscht und so auch dieses mal.</p>
<h3>Vorspeisen &#8211; die große Langeweile</h3>
<p>Als Gruß aus der Küche erreicht uns eine Art Reis-Salat. Mit Erbsen, Mais, Thunfisch und Oliven. Es ist schwer zu sagen, ob der Gruß jetzt seit einem Jahr immer gleich ist oder wir nur bei zufällig jedem Besuch diesen Reis-Salat serviert bekommen. Langweilig ist es, so oder so. Weder Dosen-Thunfisch, noch TK-Erbsen und Dosen-Mais sind in der Kombination ein wirklicher Geschmacksknaller. Es ist laff und jeder würzt am Tisch nach &#8211; wobei nur eine Person auch wirklich die Portion komplett isst. Bei allen anderen geht der Reis in größeren oder kleineren Resten zurück.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-904" title="IMG_7343" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_7343-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Die zur Vorspeise bestellte Kürbissuppe mit Garnele fällt erstmal positiv dadurch auf, dass sie nicht wie so oft eher als Kürbisbrei serviert wird. Es ist wirklich eine Suppe. Die Garnele ist groß, mit Schale halbiert und gut gebraten. Aber leider wie der Rest der Suppe: Völlig ungewürzt. Die Kürbissuppe hätte man auch durchaus als Mineralwasser reichen können &#8211; sie schmeckt einfach nach absolut gar nichts.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-905" title="IMG_7350" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_7350-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Das Mario&#8217;s ist auch bekannt für seine relativ große Carpaccio-Auswahl. Zwei verschiedene finden den Weg zu uns an den Tisch. Die Qualität des Fleisches ist nicht zu beanstanden, dass es sich um verschiedene Varianten handeln soll ist allerdings nicht zu erschmecken (weil eigentlich gar nichts zu schmecken ist). Denn außer einigen Parmesanstückchen war kein Unterschied zwischen den Portionen auszumachen. Klar waren die Teller nett dekoriert und die Soßenklekse waren ganz ordentlich, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte dann doch nicht ganz.</p>
<p>Die Bruschetta hingegen sind eigentlich immer eine sichere Bank. Hier weiß man was man bekommt und wird auch nicht enttäuscht. Ein bisschen am Tisch nachsalzen und gut ist. Das Brot ist schön angetoastet und deshalb nicht so alt und gummi-artig wie das zur Suppe gereichte Brot. Das schmeckt nach Vortag, überhaupt nicht frisch und ist der Trattoria einfach nur unangemessen. Da würde ich selbst lieber ein Brötchen vom Kamps essen, als das.</p>
<h3>Hauptgerichte &#8211; mittelmäßiges Mittelmaß</h3>
<p>Hauptgerichte bestellt man bei Mario&#8217;s eigentlich nicht von der sehr übersichtlichen Speisekarte (zwei DIN-A4 Seiten), sondern von einer großen Tafel im Speisesaal, auf der immer wechselnde Gerichte stehen. Man passt sich damit saisonal an und bietet seinen Gästen immer etwas Neues &#8211; ein paar Klassiker stehen auf der Karte. Das gefällt vom Konzept, aber die Umsetzung&#8230;</p>
<p>Das Tagliata di Manzo (Roastbeef) kommt mit gekochten Salzkartoffeln und Blumenkohl-Rahm-Matsch daher. Freundlicherweise werden alle Speisen am Tisch auf Wunsch mit einer großen Pfeffermühle gewürzt &#8211; dass war es dann aber auch mit der Würze. Sieht man irgendein Gewürz? Rosmarin vielleicht? Etwas frischer Thymian? Nein. Nichts. Selbst jede deutsche Mutti würde zumindest an ihre Salzkartoffeln etwas Petersilie lassen. Das Fleisch ist von guter Qualität, richtig gebraten &#8211; aber absolut pur, komplett ohne Salz. Was die Blumenkohl-Pampe darstellen soll, weiß ich auch nach Tages des Grübelns nicht.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-906" title="IMG_7360" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_7360-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Sowohl die Rinder-Medallions, als auch der Fisch kommen mit den selben Beilagen wie das Tagliata di Manzo. Die dünnen Fischfilets sehen unter der Kräuterhaube eine Spur zu durchgebacken aus und während dem Essen schwärmt man noch von der Trattoria neulich, wo der Fisch frisch im Ganzen serviert wurde und nicht so verdächtig nach Tiefkühlfilets ausschaute. Das Rind ist dafür nichtmal Medium, eher Medium to Rare. Qualität des Fleisches ist gut, die Würzung hat aber auch hier nicht stattgefunden.</p>
<p>Die Trüffelnudeln ließen erstmal viel versprechen, denn sie rochen durchaus gut, und als fischige Beilage wurden gebratene Jakobsmuscheln gereicht, die erstmal probiert werden wollten. Und hier muss man sagen: auf den Punkt! Das kann die Küche. Die Muscheln waren nicht zu fest, nicht zu roh. Leider gab es bei den Nudeln allerdings ein paar Sachen, die für 16,90 Euro gar nicht gehen. Zum Einen hätte ich gerne ausgesucht, welche Nudeln ich essen wollen würde, wurde aber erst gar nicht gefragt. Und zum Anderen (Okay, ich hätte auch vorher fragen können) erwarte ich in einer Trüffelsauce schon ein bisschen frischen Trüffel. Diese Soße war aber einfach mit reichlich Trüffelöl gemacht. Geschmacklich war es aber okay.</p>
<p>Die Lasagne mit Lammhack kommt zu unserer Freude diesmal unverbrannt aus dem Ofen. Im Spätsommer sah das noch anders aus. Ansonsten handelt es sich halt um eine Lasagne aus einer Tonschale, wie man sie von überall kennt. Man muss etwas nachsalzen (natürlich!) aber sonst? Ob man sich jetzt in einer der ältesten Trattorias Düsseldorf oder einem Lieferdienst befindet, ist alleine vom Geschmack der Lasagne nicht zu erkennen &#8211; nur am Preis.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-907" title="IMG_7365" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_7365-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<h3>Dessert &#8211; kleiner Lichtblick</h3>
<p>Die Lust auf den Nachtisch ist mittlerweile etwas vergangen &#8211; so dass wir nur zwei mal ordern. Im Falle der gelieferten Käseauswahl ist das auch durchaus die richtige Entscheidung gewesen &#8211; die Menge reicht nämlich für drei Personen. Lecker ist sie auch, einige eher langweilige aber okaye Sorten reihen sich unter ein paar Knaller (besonders der Ziegenkäse ist ne Wucht), dazu gibt&#8217;s verschiedene Honigvariationen und wieder zähes Brot.</p>
<p>Auf Empfehlung bestellen wir die süße Nachspeise &#8211; eine neue &#8220;Spezialität&#8221;: Eine Art kleines Küchlein mit frischen Mandeln auf Vanilleeis. Das Eis ist dann zwar Vanillesoße, aber ansonsten schmeckt&#8217;s.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Was auffällt ist der konsequente Verzicht auf jede Würze, auf frische Kräuter, auf irgendetwas was Leidenschaft ausdrückt. Was uns da aus der Küche erreicht sind tellerweise lustlose Belanglosigkeiten. Die verwendeten Zutaten sind meistens von guter Qualität, italienische Küche ohne frische Kräuter ist aber wie ein Auto ohne Reifen: Unbrauchbar. Für besondere Kreativität oder Experimentierfreude war das Mario&#8217;s noch nie bekannt (was nicht negativ aufzufassen ist), aber alle Nicht-Pasta-Hauptgerichte mit den selben (langweiligen) Beilagen rauszuschicken ist auch für das Mario&#8217;s ein neuer Tiefpunkt.</p>
<p>Mittlerweile greift dieser sinkende Trend auch auf den Service über &#8211; dabei war dieser einmal das Glanzstück des Mario&#8217;s. Freundlich ist man immer noch, aber die wechselnden Servicekräfte rund um die &#8220;Service-Seele&#8221; leisten sich einfach zu viele Fehler. Bei unserem Besuch im Spätsommer wird ein Gruß aus der Küche zu wenig gebracht und auch auf Reklamation nicht geliefert, zur Vorspeise etwas empfohlen was es gar nicht mehr gibt, die verbrannte Lasagne nicht reklamiert. Dieses mal wurde die Nachspeise falsch beworben (Soße statt Eis &#8211; man liefert aber freundlich und schnell das Eis nach) und als nach der Vorspeise die erste &#8220;Hat&#8217;s geschmeckt&#8221;-Frage mit einem: &#8220;Nach gar nichts&#8221; beantwortet wird, räumt man das Hauptgericht lieber kommentarlos ab. Diverse Getränke müssen öfter bestellt &#8211; und das Lokal ist eher mittelwenig besucht. Und ja: Das sind oft absolute Kleinigkeiten &#8211; auch überhaupt nicht schlimm. Es ist jedoch festzustellen, dass nun auch der über sämtliche Zweifel erhabene Service erste Zeichen von ungeahnter Schwäche zeigt.</p>
<p>Wenn mich jemand danach Fragen würde, wo man in Düsseldorf gut italienisch Essen gehen kann &#8211; das Mario&#8217;s würde ich nicht mehr in der Antwort nennen. Bislang kehren wir trotzdem immer wieder zurück und hoffen auf einen Lichtblick, der uns an die damalige Qualität erinnert. Jedes mal vergeblich. 2012 muss das Mario&#8217;s deshalb zeigen, wo die Reise hingeht. Der Kredit ist aufgebraucht und Eltern und Freunde, mit denen wir vor längerem gerne die Trattoria besucht haben, winken bei der Erwähnung des Namens bereits ab. Wir halten noch einmal, zweimal die Treue &#8211; aber dann muss man sich entscheiden: War Mario&#8217;s Trattoria mal eine der besten in der Stadt oder will sie auch heute noch dazugehören?</p>
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		<title>Scheisse, was gewinne ich heute?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 14:56:28 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Food Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kochbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Scheisse was koche ich heute]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Netz-Überraschung in Sachen Kochen, www.scheissewaskocheichheute.de hat im Herbst eine kleine Rezeptesammlung auf den Deutschen Buchmarkt geschmissen. 55 aus den verschiedensten Food-Blogs gesammelte Rezepte bieten dem gewillten Hobbykoch in schlichtem Design die Möglichkeit, schnell mal ein kleines Mahl für sich und seine/ihre Gäste zu zaubern. Vor Allem, wenn man nicht weiß, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-897" title="Scheisse was koche ich heute" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-10-27_NIKON-D7000-07418-496x750.jpg" alt="" width="496" height="750" /></p>
<p>Die Netz-Überraschung in Sachen Kochen, <a title="Scheisse was koche ich heute" href="http://www.scheissewaskocheichheute.de" target="_blank">www.scheissewaskocheichheute.de</a> hat im Herbst eine kleine Rezeptesammlung auf den Deutschen Buchmarkt geschmissen. 55 aus den verschiedensten Food-Blogs gesammelte Rezepte bieten dem gewillten Hobbykoch in schlichtem Design die Möglichkeit, schnell mal ein kleines Mahl für sich und seine/ihre Gäste zu zaubern. Vor Allem, wenn man nicht weiß, was man zaubern will. Für die Auswahl des richtigen Rezepts gibt es bei diesem etwas anderen Kochbuch, ähnlich wie auf der Homepage, einen ausgeklügelten Zufalls-Algorythmus. Zwei Würfel helfen dabei, immer die richtige Auswahl zu treffen.</p>
<p>Wer das Buch zu Weihnachten verschenken, oder sich selbst einfach neue Ideen gönnen will, kann das Ding natürlich kaufen. Wer lieber in der Küche steht oder am Rechner sitzt, wer das Geld lieber für eine Flasche guten Olivenöls ausgeben will, der kann exklusiv auf &#8220;Topf &amp; Löffel&#8221; ein Exemplar gewinnen.</p>
<p title="Scheisse was koche ich heute"><img class="aligncenter size-large wp-image-898" title="versnobbte Pasta Kochbuch" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-10-27_NIKON-D7000-07419-600x397.jpg" alt="" width="600" height="397" /></p>
<p title="Scheisse was koche ich heute">Wie Ihr natürlich alle mitbekommen habt, ist &#8220;Topf &amp; Löffel&#8221; mit der <a title="versnobbte Pasta" href="http://topf-und-loeffel.de/rezept/versnobbte-pasta/" target="_blank">versnobten Pasta</a> verteten, weswegen wir ein paar Exemplare zugeschickt bekommen haben. Unserem Ego schulden wir, dass wir jeweils ein Büchlein in unser Kochbuchregal stellen, aber eine Rezeptesammlung ist zur Verlosung freigegeben. Was müsst Ihr also tun, um dieses Kunstwerk der literarischen Küchenwelt zu erhalten?</p>
<p title="Scheisse was koche ich heute">Gaanz einfach: Ihr klickt auf unserer <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com/topfundloeffel" target="_blank">Facebook-Seite den &#8220;gefällt mir&#8221; button</a> und postet, ganz im Sinne von &#8220;Scheisse was koche ich heute&#8221;, ein Foto eines völlig beliebigen Abendessens, welches ihr zubereitet habt. Ob aufwändig, einfach oder einfach nur lecker ist ganz egal. Hauptsache es sieht gut aus. Eine absolut unabhängige Jury der &#8220;Topf &amp; Löffel&#8221;-Redaktion wird das Gewinnerfoto küren. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2011, damit ihr auch Festtagsbraten fotografieren könnt. Der Gewinner wird per Facebook benachrichtigt und bekommt &#8220;Scheisse was koche ich heute&#8221; auf dem Postweg zugeschickt.</p>
<p title="Scheisse was koche ich heute">Also, ran an den Speck, Finger auf die Auslöser und los gehts!</p>
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		<item>
		<title>Lecker Numa in Bielefeld</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 10:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Can</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Samstag Abend habe ich mir mal in aller Ruhe das Numa in Bielefeld angeguckt und angetestet. Es liegt sehr laufkundschaftsgünstig mitten in der Bielefelder Altstadt. Und allein der großzügige Gastraum macht Spaß. Ein großer Kamin, viele Sofas und kleinere Tische laden auf jeden Fall schonmal zum verweilen ein. Zum großen Raum ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-892" title="Curry" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_7284-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Samstag Abend habe ich mir mal in aller Ruhe das <a href="http://www.numa.de/" target="_blank">Numa in Bielefeld </a>angeguckt und angetestet. Es liegt sehr laufkundschaftsgünstig mitten in der Bielefelder Altstadt. Und allein der großzügige Gastraum macht Spaß. Ein großer Kamin, viele Sofas und kleinere Tische laden auf jeden Fall schonmal zum verweilen ein. Zum großen Raum gehören noch eine gut sortierte Bar und eine offene Küche. Im hinteren Bereich befindet sich tagsüber ein Teppichlager, welches aber am Wochenende und für Abendveranstaltungen zu einem weiteren Gastraum umfunktioniert wird. Dat wirkt wirklich gemütlich, stylisch und groß mit den Wandteppichen.</p>
<p>Aber beurteile niemals ein Buch nach dem Cover&#8230;.also hinsetzen und bestellen. Die Küche im Numa ist im guten Sinne international, mit asiatischem Touch. Aber es gibt auch viel Mediterranes. Alle Nudeln sind übrigens hausgemacht! Wir sind zu zweit und bekommen erstmal einen gemischten Vorspeisenteller: Rote Beete mit einem selbsthergestellten Weichkäse, Tintenfisch-Carpaccio mit Salzkartoffeln, Brot mit Leberpastete, einer kleinen Suppe und dazu gab&#8217;s noch einen kleinen Thai-Salat. Die Qualität von Fleisch und Fisch waren sehr gut, außerdem war alles ordentlich gewürzt, ohne aufdringlich zu sein. Ähnlich war es beim Hauptgang:</p>
<p>Zum Hauptgang bekamen wir ein klassisches Curry mit dem selbsterzeugten &#8220;Punjabi Panir&#8221; Käse. Das Curry war nicht zu scharf, eher für den europäischen Gaumen optimiert, aber würzig genug um nicht langweilig zu sein. Da Küchenchef Lars Reddemann &#8220;Topf &amp; Löffel&#8221; nicht unbekannt ist, gab es immer wieder kleine highlights aus der Küche: Grünes Gemüse, kurz gegart im Garnelenfond dazu schön kurz angebratener Thunfisch, Tortellini in Rotweinsoße etc&#8230;köstlich. Kommen wir noch zum Nachtisch: Cheesecake, flambiert mit eingelegter Birne. Hmmm&#8230;eine süße Überraschung zum Schluss.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-893" title="IMG_7286" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_7286-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Das Essen ist erste Sahne. Keine großen Kunstwerke, dafür steht aber auch der Geschmack und die Qualität der Zutaten über der Gestaltung der Teller. Eine gute Prioritätensetzung, wie ich finde. Preislich im Mittelfeld mit ordentlichem Preis-Leistungs Verhältnis. Gutes Essen darf ja auch was kosten. Alles ist wunderbar unaufdringlich, nicht nur geschmacklich. Der Service kümmert sich, ohne zu nerven.</p>
<p>Getränkemäßig ist das Numa gut ausgestattet, und die Bar kann auch einiges zaubern. Die Weine kann man sich ruhig empfehlen lassen, der Service kennt sich aus und hat ne ordentliche Auswahl. Aber probiert doch einfach mal nen Moscow Mule. Ganz großes Kino mit lecker Gurke und ordentlich Wodka. Den hab ich hier entdeckt, und allein dafür werde ich wiederkommen, mal ganz abgesehen vom großartigen Essen.</p>
<p>Ach ja, am Abend als ich da war, wurde im unteren Teil des Restaurants eine Weihnachtsfeier gefeiert. Kann ich mir gut vorstellen. Das Ambiente stimmt, das Essen sowieso und die Bar kann auch einiges. Nur falls irgendwann ein Betrieb in dem ich arbeite daran denkt, irgendwo eine Weihnachtsfeier zu veranstalten: Bitte, bitte, bitte: Keine Spaß-Kellner mit Kochmütze und &#8220;Paul Excuse&#8221; auf der Schürze mit in ein so gutes Restaurant bringen und gescheiterte-Grand-Prix-Sängerinnen-Partybands müssen auch nicht zwingend sein. Aber dafür konnte das Numa nichts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Saftige Lammkrone vom Grill</title>
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		<comments>http://topf-und-loeffel.de/rezept/saftige-lammkrone-vom-grill/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 18:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[So liebe Marketingmenschen: Blogs sind ja total cool und so. Da muss man auch unbedingt was machen. Und deshalb: Bitte schickt uns weiterhin ununterbrochen PDFs eurer Pressemitteilungen und wundert Euch, dass kein Blog der Welt dadrüber schreibt. Und bitte hört auch nicht mit diesen dubiosen Linktauschangeboten auf, gerne könnt ihr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So liebe Marketingmenschen: Blogs sind ja total cool und so. Da muss man auch unbedingt was machen. Und deshalb: Bitte schickt uns weiterhin ununterbrochen PDFs eurer Pressemitteilungen und wundert Euch, dass kein Blog der Welt dadrüber schreibt. Und bitte hört auch nicht mit diesen dubiosen Linktauschangeboten auf, gerne könnt ihr hier ein Artikel über euer neues Startup veröffentlichen. Nicht.</p>
<p>Wie es richtig geht, zeigte uns jetzt die Agentur hinter &#8220;<a href="https://www.genuss-hoch10.de/">genuss hoch 10</a>&#8220;. Das ist ein ziemlich stylischer Online-Food-Shop, der uns ohne irgendwelche Bedingungen ein Probepaket <a href="https://www.genuss-hoch10.de/Lamm/Grillen/Lammkrone-Neuseeland.html">Neuseeländischer Lammkrone</a> zur Verfügung gestellt hat. Ohne Bedingungen heißt, dass ich das hier nicht bloggen muss. Es aber gerne tue, weil die Agentur total nett war und mir der Laden ziemlich gut gefallen hat. Die Verpackung war nämlich tip-top und mit einem handgeschriebenen Zettel, wer denn die Ware verpackt hat. Geilomat, auf sowas menschelndes stehe ich ja total.</p>
<p><a href="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-06-30_NIKON-D7000-04794.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-887" title="Marinierte Lammkrone" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-06-30_NIKON-D7000-04794-600x397.jpg" alt="Marinierte Lammkrone" width="600" height="397" /></a></p>
<p>Aber im Vordergrund steht natürlich: Die Qualität. In diesem Falle des Fleisches. Deshalb gab es das ohne viel Schnick und Schnack vom Grill. Es war ja noch Sommer (ihr wisst ja: Diplomarbeit und so &#8211; bin etwas im Verzug!). Das gute Fleisch haben wir also einige Zeit vorher mit frischem Rosmarin, Zitronenabrieb, Salz und etwas nativem Olivenöl mariniert. Die Knochen werden in Alufolie eingewickelt, damit sie auf dem Grill nicht schwarz werden.</p>
<p><a href="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-06-30_NIKON-D7000-04797.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-888" title="Lammkrone auf dem Grill - Deckel drauf!" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-06-30_NIKON-D7000-04797-600x397.jpg" alt="Lammkrone auf dem Grill - Deckel drauf!" width="600" height="397" /></a></p>
<p>Der Grill meiner Wahl ist  - Stadtbedingt &#8211; ein Gasgrill. Von Weber, also mit ordentlichem gußeisernen Grillrost und Haube. Das Rost ordentlich vorheizen, danach die Hitze auf Klein bis Mittel reduzieren, das Lamm drauf und von jeder Seite bei geschlossenem Deckel ja 15 Minuten grillen. Das Ergebnis: butterzartes und saftiges Lamm. Legka!</p>
<p><a href="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-06-30_NIKON-D7000-04822.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-889" title="Saftig und schön rosa" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-06-30_NIKON-D7000-04822-600x381.jpg" alt="Saftig und schön rosa" width="600" height="381" /></a></p>
<p>Viele sagen ja immer: &#8220;Buhuhu, ich mag kein Lammfleisch! Das schmeckt so: Nach Lamm!&#8221; Richtig &#8211; dann ist es aber auch eine miese Qualität. Wenn der volle Lammgeschmack da durchwemmst, mag das kein Mensch. Gutes Lamm schmeckt so nicht, weswegen der Lammkauf auch immer eine Vertrauens- und Erfahrungssache ist. In dem Sinne: Hier habe ich schon mal gekauft, dem Metzger/Anbieter kann ich vertrauen. Und das Lamm hier war astrein. Absolut empfehlenswert. Wie auch der Rest des Shops, obwohl ich den Aufbau etwas unübersichtlich finde. Aber irgendwas ist ja imer.</p>
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		<item>
		<title>Heinz Erste Ernte – Der Ketchup-Test</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/topf-und-loeffel/~3/bTZgSlvjcuM/</link>
		<comments>http://topf-und-loeffel.de/tests/heinz-erste-ernte-der-ketchup-test/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 09:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Jetzt melde ich mich auch mal zurück &#8211; und das als frisch gebackener Diplom-Sozialwissenschaftler. Das verfassen dieses Meisterwerkes benötigte doch einiges an Zeit, so dass dann nach der Fertigstellung auch viele ToDos aufgelaufen waren. Der Stress hat sich gelohnt, immerhin ist das Diplom mit &#8220;1,3&#8243; bestanden. Jetzt ist mein Diplomzeugnis auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt melde ich mich auch mal zurück &#8211; und das als frisch gebackener Diplom-Sozialwissenschaftler. Das verfassen dieses Meisterwerkes benötigte doch einiges an Zeit, so dass dann nach der Fertigstellung auch viele ToDos aufgelaufen waren. Der Stress hat sich gelohnt, immerhin ist das Diplom mit &#8220;1,3&#8243; bestanden. Jetzt ist mein Diplomzeugnis auf dem Weg zu mir, sämtliche Projekte in den Schienen und ich habe wieder Zeit für Euch. Deshalb wird es in der nächsten Zeit auch einige Artikel geben, die ich schon länger in der Pipeline habe.</p>
<h3>Heinz Erste Ernte</h3>
<p>Den Anfang macht unser Ketchup-Test. Die Marketing-Agentur von Heinz hatte mich angeschrieben und gefragt, ob ich nicht gerne eine tolle Überraschung bekommen würde. Da sag ich nicht nein, zumal mal keine Ansprüche daran gestellt hat, ob oder was wir bloggen. Die Spannung hielt sich aber halbwegs in Grenzen &#8211; denn irgendwie war ja klar, dass da eine neue Sauce den Weg zu mir finden würde. Als der Postmann dann zweimal klingelte kam dann erstmal das Aha-Erlebnis. Denn Heinz hat sich viel Mühe bei der Präsentation gegeben. Eine große Schatzkiste in der sich neben dem neuen Zaubersaft auch Pfeffer- und Salzmühle, sowie ein ziemlich geiler USB-Stick in Form einer Ketchup-Flasche befanden. Nett, aber ich bin natürlich nicht käuflich &#8211; oder steht hier Schubeck dran? :)</p>
<p><a href="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-09-12_NIKON-D7000-06921.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-883" title="Heinz Erste Ernte" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-09-12_NIKON-D7000-06921-600x397.jpg" alt="" width="600" height="397" /></a></p>
<p>Eigentlicher Star sollte dann aber der neue Ketchup sein. Erste Ernte. Hergestellt aus den ersten sonnengereiften Tomaten des Jahres, die innerhalb von 48 Stunden verarbeitet werden. Soweit der Marketing-Kladderadatsch. Gut ist schonmal, dass die Zutatenliste sehr übersichtlich daher kommt und keine Geschmacksverstärker oder dergleichen enthält. Drin sind Tomaten, Branntweinessig, Zucker, Salz, Gewürzextrakte, Kräuterextrakte, Gewürze.</p>
<p><a href="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-09-12_NIKON-D7000-06933.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-884" title="USB-Stick von Heinz" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-09-12_NIKON-D7000-06933-600x371.jpg" alt="" width="600" height="371" /></a></p>
<h3>Battle of the tomatoes: Der Ketchup-Test</h3>
<p>Probiert: Jo, schmeckt wie n leckerer Ketchup. Aber ob das jetzt den ganzen Aufwand wert war? Gute Frage. Deshalb haben wir uns zu einem spontanen Ketchup-Test entschlossen. Die Tomaten-Sommeliers, schön mit Wasser zum durchspülen und Brot zum neutralisieren. Wir sind ja nicht irgendwer. Die Test-Kandidaten im Überblick:</p>
<ul>
<li>Der normale Ketchup von Kraft aus der Glasflasche</li>
<li>Der normale Ketchup von Heinz, ebenfalls aus der Glasflasche</li>
<li>Heinz Erste Ernte</li>
<li>Ketchup von Rapunzel, einem teureren Hersteller aus dem Bio-Markt</li>
<li>Rich Ketchup &#8211; eine Billigmarke aus dem Discounter</li>
</ul>
<p>Getestet habe ich nicht alleine, sondern mit weiblicher Unterstützung <a href="http://clutchmagazin.de/author/chrissie/">meiner Frau</a>. Zu vergeben gab es 0 bis 10 Punkte, wobei 10 für den besten Geschmack stand.</p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="3" cellpadding="3">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Sorte</strong></td>
<td><strong>Chrissie</strong></td>
<td><strong>Ben</strong></td>
<td><strong>Gesamt</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Kraft</td>
<td>5</td>
<td>5</td>
<td>10</td>
</tr>
<tr>
<td>Heinz</td>
<td>8</td>
<td>6</td>
<td>14</td>
</tr>
<tr>
<td>Heinz Erste Ernte</td>
<td>7</td>
<td>7</td>
<td>14</td>
</tr>
<tr>
<td>Rapunzel</td>
<td>1</td>
<td>5</td>
<td>6</td>
</tr>
<tr>
<td>Rich</td>
<td>3</td>
<td>3</td>
<td>6</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Am Ende des Rankings findet sich erwartungsgemäß der ketchup von Ritch wieder. Ziemlich flüssig, wenig tomatig, im Farbvergleich sehr hell. Das kann man echt vergessen. Überraschenderweise teilt sich der Discounter-Ketchup den letzten Platz mit &#8211; Trommelwirbel &#8211; dem teuersten Kandidaten: Dem ketchup von Rapunzel. Die Konsistenz ist eine völlig andere, fast schon ein Pürre. Aber geschmacklich? Nada. Nach gar nix. Keine Süße, keine Säure, nichtmal Salz. Völlig neutral. Da läuft mit jeder Tube Tomatenmark besser, da hilft auch kein Demeter-Siegel.</p>
<p><a href="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-09-13_NIKON-D7000-06936.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-885" title="Die Kandidaten" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/11/2011-09-13_NIKON-D7000-06936-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></a></p>
<p>Oben wird es etwas enger. Größte Hoffnungen habe ich ja in den Ketchup von Kraft gesetzt. Nach meiner Erinnerung gab es den früher immer zu Hause und ich hab den ganzen Hype um Heinz nie so ganz verstanden. Aber im direkten Vergleich musste sich dann Kraft &#8211; für mich doch überraschend &#8211; geschlagen geben. Mir selbst gefiel dann &#8220;Neue Ernte&#8221; eine Spur besser als der normale Heinz, die werte Ehefrau sah es genau anders herum. Aber um ehrlich zu sein: Wenn man die Sorten nicht im direkten Vergleich probiert, schmeckt man da kaum einen Unterschied &#8211; von den großen Verlieren mal abgesehen.</p>
<h3>Fazit: Viel Buhei um Nix</h3>
<p>Das Fazit: Guter Ketchup. Hebt sich aber kaum ab, Unterschiede sind nur im direkten Vergleich festzustellen. Ich behaupte: Wenn ich einen Ketchup selber mache, dann schmeckt man auch einen richtigen Unterschied. So? Eher nicht. Schmeckt irgendwie alles gleich. Bis natürlich auf die Plörre vom Discounter. Aber hat er etwas anderes erwartet? Überraschender ist da natürlich das Abschneiden vom Rapunzel-Ketchup. Bio schön und gut, aber nach etwas schmecken sollte es auch. Das war für den Preis schon mehr als enttäuschend.</p>
<p>Der ganze Test ist aber natürlich als absolut unrepräsentativ zu sehen. Bestimmt haben wir viele tolle Marken vergessen &#8211; ihr könnt die bitte gerne in den Kommentaren ergänzen und uns euren Favoriten nennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/topf-und-loeffel/~4/bTZgSlvjcuM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Cooler Thanksgiving Truthahn</title>
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		<comments>http://topf-und-loeffel.de/rezept/cooler-thanksgiving-truthahn/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 06:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Can</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Heute ist es soweit. Thanksgiving! Kein Fest, das man ins alte Europa importieren müsste, aber kulinarisch nicht zwingend uninteressant. Und was gehört auf jeden Fall zu einem gelungenen herbstlichen oder weihnachtlichen Festmahl dazu? Richtig, ein ordentlich zubereiteter Vogel. Knusprig, würzig aus dem Ofen. Einige Menschen, vor Allem der Fleischer meines Vertrauens, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-879" title="IMG_6897" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_6897-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Heute ist es soweit. Thanksgiving! Kein Fest, das man ins alte Europa importieren müsste, aber kulinarisch nicht zwingend uninteressant. Und was gehört auf jeden Fall zu einem gelungenen herbstlichen oder weihnachtlichen Festmahl dazu? Richtig, ein ordentlich zubereiteter Vogel. Knusprig, würzig aus dem Ofen. Einige Menschen, vor Allem der Fleischer meines Vertrauens, dass zu viele Menschen solch einen Vogel gerne mal versemmeln, und das Fleisch anschließend so trocken wie das derzeitige Rheinbett sei! Das galt es also unbedingt zu vermeiden.</p>
<p>Also habe ich mich für eine schonende und Geschmack und Saftigkeit erhaltende Gar-Methode entschieden. Der Truthahn sollte also bei niedriger Temperatur lange garen. Das war gar nicht so einfach, schließlich hatte ich bei <a href="http://www.thoenes-natur-verbund.de" target="_blank">Thönes in Wachtendonk </a>einen wunderschönen 8,5 Kg Truhtahn in bester Bio-Qualität bekommen. Aber fangen wir erstmal mit der Basisarbeit an. Der Truthahn sollte Zimmertemperatur haben, wenn man ihn in den Ofen schiebt. Also habe ich ihn ca. eine Stunde vor Zubereitung aus dem Kühlschrank genommen (In diesem Fall mein Balkon, der aber über Nacht absolut kühl genug war).</p>
<p>Vorbereiten sollte man vor Allem die Füllung, wenn man denn eine haben möchte. Als schnelle Empfehlung: Einfach gekochte und geschälte Maronen, Cranberries und einen gewürfelten Apfel mit gewürfeltem Weißbrot (vom Vortag) vermengen. Jetzt 100 Gramm Butter in der Pfanne erhitzen, eine klein gewürfelte Zwiebel dazu, die Maronen-Masse dazu, Saft und Schale einer Orange drauf geben, etwas Zimt dazu und dann die Pfanne von der Flamme nehmen.</p>
<p>Wenn die Füllung kühl genug ist, wird der Truthahn damit gefüllt und anschließend zugenäht. Jetzt den Vogel in den auf 190° vorgeheizten Ofen packen und mit der Brustseite nach unten für ne gute Dreiviertelstunde anbraten. Bei bedarf muss der Vogel gewendet werden. Danach geht die Temperatur runter, auf 110°. Der Vogel wird in Alu Folie eingewickelt und kommt, versehen mit einem Fleischthermometer für gute 8 Stunden (Ich gehe jetzt von meinem Vogel aus, bei höherem oder niedrigerem Gewicht muss angepasst werden) in dem Ofen. Wenn die Kerntemperatur ca. 70-75° beträgt kommt der Vogel aus seiner Aluminium-Hülle, der Ofen wird wieder auf 200° geheizt, auf Umluft umgestellt (damit er überall schön braun wird), und das Ganze kommt vom Blech aufs Rost (lasst bloss das Blech zum abtropfen unter dem Vieh).</p>
<p>Jetzt wird der Vogel mit einer Glasur bestrichen. Meine Glasur bestand aus Rapsöl, Kirschgelee, Honig, Balsamico, Salz, Pfeffer, Thymian.</p>
<p>Jetzt muss der Vogel nur noch golbraun gebraten werden und schon kann er serviert werden! Viel Spaß damit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/topf-und-loeffel/~4/ZPY_9rm3hU8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://topf-und-loeffel.de/rezept/cooler-thanksgiving-truthahn/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Canolitos Herbstgratin</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/topf-und-loeffel/~3/CEDW9ntbTSs/</link>
		<comments>http://topf-und-loeffel.de/rezept/canolitos-herbstgratin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 08:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Can</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ende November beginnt in den USA immer die Saison der großen Völlereien.
Man sagt, Thanksgiving bereite den Magen für das große Fressen zu Weihnachten.
Neben dem Truthahn gehören auch Süßkartoffeln und Cranberries zum Standard Repertoir!
Klassisch gibt es einen Süßkartoffelauflauf oder Süßkartoffelbrei. Ich habe das Ganze ein wenig varriiert
und hier ist mein Süßkartoffelgratin:
Zuerst ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende November beginnt in den USA immer die Saison der großen Völlereien.<br />
Man sagt, Thanksgiving bereite den Magen für das große Fressen zu Weihnachten.<br />
Neben dem Truthahn gehören auch Süßkartoffeln und Cranberries zum Standard Repertoir!</p>
<p>Klassisch gibt es einen Süßkartoffelauflauf oder Süßkartoffelbrei. Ich habe das Ganze ein wenig varriiert<br />
und hier ist mein Süßkartoffelgratin:</p>
<p>Zuerst werden ungefähr 5-6 Süßkartoffeln geschält und in ca. 2-4 mm dicke Scheiben geschnitten. Das ist bei Süßkartoffeln gar nicht so einfach. Die Dinger sind ziemlich hartnäckig. Wenn das erledigt ist, einfach 200 ml Sahne, 500 ml Joghurt, 150 ml Milch, zwei gezupfte Zweige Thymian, eine ordentliche Handvoll Petersilie (gehackt natürlich), ein paar Prisen Salz und Pfeffer und ein wenig Abrieb von der Muskatnuss verquirlen.</p>
<p>So, die Süßkartoffel-Schnibbel kommen jetzt in eine gefettete Form, wenn man Zeit hat, kann man die Kartoffeln ordentlich hintereinander anordnen, muss aber nicht sein. So kompliziert ist es nicht, denn jetzt wird einfach Käse über das Ganze gerieben, bis die Süßkartoffeln bedeckt sind, dann kommt das Sahne-Joghurt-Gemisch drüber. Danach einfach das Gratin in den auf 220° vorgeheizten Ofen schieben und ca. 35-40 Min. garen lassen. Et voila! Fertig!</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-877" title="IMG_6906" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_6906-e1322002759676-500x750.jpg" alt="" width="500" height="750" /></p>
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		<title>Pegasos in Bilk</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 16:46:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Also, hier sei vorab gesagt, dass ich kein Gourmet-Essen gesucht habe, sondern gutes, handfestes griechisches Essen. Und das kann ich ohne zu übertreiben sagen: Das kriegt man im Pegasos geliefert.
Erst war ich geschockt. Der Grieche, der sich im eigenen Internetauftritt als erster Grieche Düsseldorfs bezeichnet, muss mehr als 100 Plätze ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also, hier sei vorab gesagt, dass ich kein Gourmet-Essen gesucht habe, sondern gutes, handfestes griechisches Essen. Und das kann ich ohne zu übertreiben sagen: <a title="Pegasos" href="http://www.taverne-pegasos.com/" target="_blank">Das kriegt man im Pegasos geliefert.</a></p>
<p>Erst war ich geschockt. Der Grieche, der sich im eigenen Internetauftritt als erster Grieche Düsseldorfs bezeichnet, muss mehr als 100 Plätze bedienen, und wirklich leer war es auch nicht. Aber bereits die Fischtheke mache einen guten Eindruck. Frischer Mittelmeerfisch, den man direkt aussuchen kann.</p>
<p>Sobald man am Tisch sitzt, gibt es frisches Brot und die typisch Griechische Freundlichkeit. So wird gegen die eigenen Betriebsinteressen empfohlen, zu fünft doch lieber einen Vorspeisenteller für zwei zu bestellen, ansonsten ginge keine Hauptspeise mehr rein.</p>
<p>Der Vorspeisenteller ist nichts exotisches, sondern gutes, gegrilltes Gemüse und einige Dips. Viel Knoblauch, ein bisschen Auswahl und lecker. Das Ganze für 16 Euro, Preis ist also in Ordnung</p>
<p>Auf der Karte finden sich viele griechische Klassiker und gewohnt viel gegrilltes. Die Fischauswahl ist groß und sieht auch gut aus. An unserem Tisch hieß es dann auch zweimal Mousaka (11,50 €), ein Mal gegrillter Schweinerücken (11,40 €) und zwei Mal Baby-Calamares (14,50 €). Das Mousaka war solide, genau wie der Schweinerücken. Schön rosa und ordentlich Gemüse dabei. Die Baby-Calamares waren köstlich, eigentlich stehen sie als gebraten auf der Karte, wir haben sie aber gegrillt gereicht bekommen. Zwar fehlten die Tentakel, aber ansonsten waren sie wirklich gut. Nicht zu sehr durch, nicht roh, ohne Frage gut gemacht.</p>
<p>Wir fassen kurz zusammen: Das Essen ist ordentlich. Das Restaurant ein wenig laut und groß, aber der Service stimmt. Das Essen kam recht schnell an den Platz, die Getränke mussten nicht erst gebraut werden. Es geht hier nicht um haute cuisine, sondern um gutes Griechisches Essen jenseits von Tzatziki und Grillplatten. Das bietet das Pegasos, und wohl kann man sich auch fühlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-873" title="IMG_6704-e1317943310253" src="http://topf-und-loeffel.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6704-e1317943310253-500x750.jpg" alt="" width="500" height="750" /></p>
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