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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0"><channel><title>insidemovie - Filmkritik und Filmanalyse</title> <link>http://www.insidemovie.de</link> <description>beyond the movies</description> <lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 23:23:27 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/track/insidemovie" /><feedburner:info uri="track/insidemovie" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><item><title>I Saw The Devil (2010)</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/track/insidemovie/~3/nyMoGjkDOG8/</link> <comments>http://www.insidemovie.de/kritiken/i-saw-the-devil-2010/#comments</comments> <pubDate>Sat, 14 Jan 2012 15:03:08 +0000</pubDate> <dc:creator>Marco</dc:creator> <category><![CDATA[Kritiken]]></category> <category><![CDATA[2010]]></category> <category><![CDATA[Byung-hun Lee]]></category> <category><![CDATA[I Saw The Devil (2010)]]></category> <category><![CDATA[Jee-woon Kim]]></category> <category><![CDATA[Min-sik Choi]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.insidemovie.de/?p=2643</guid> <description><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2012/01/i_saw_the_devil_2010.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="I Saw The Devil (2010)" title="I Saw The Devil (2010) - Cover" /></div>In den letzten Jahren hat Korea wie kaum ein anderes Land das Motiv der Rache filmisch inszeniert. Dabei sind Perlen wie Oldboy und Lady Vengeance entstanden. I Saw The Devil von Regisseur Jee-woon Kim steht diesen beiden Meisterwerken in nichts nach und führt den Zuschauer, vielleicht noch mehr als Oldboy, an die eigene psychische Grenze. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2012/01/i_saw_the_devil_2010.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="I Saw The Devil (2010)" title="I Saw The Devil (2010) - Cover" /></div> <!-- google_ad_section_start --><p>In den letzten Jahren hat Korea wie kaum ein anderes Land das Motiv der Rache filmisch inszeniert. Dabei sind Perlen wie <em>Oldboy</em> und <em>Lady Vengeance</em> entstanden. <strong>I Saw The Devil</strong> von Regisseur Jee-woon Kim steht diesen beiden Meisterwerken in nichts nach und führt den Zuschauer, vielleicht noch mehr als <em>Oldboy</em>, an die eigene psychische Grenze.</p><p>Kim Soo-hyeon (Byung-hun Lee) verliert seine schwangere Geliebte an einem kalten Winterabend durch den brutalen Killer Kyung-chul (Min-sik Choi). Gestützt durch den Polizeichef und gleichzeitig Vater der Ermordeten, macht Kim Soo-hyeon sich auf die Suche nach dem Schlächter seiner Freundin. Dabei verliert er immer mehr sein eigenes Leben und seine Handlungen aus den Augen&#8230;mit fatalen Folgen.</p><p><strong>I Saw The Devil</strong> ist im Setting einer nihilistischen Welt angesiedelt, wo Serienmörder und Menschenfresser sich die Klinke in die Hand geben und Eltern den Profit dem Wohlergehen des eigenen Nachwuchses vorziehen. Die Frage, wie ein Mensch zu einem mordenden Ungeheuer werden konnte, erübrigt sich in diesem Umfeld. Motive für die gewaltsamen Ausbrücke des Killers werden nur spärlich geliefert und der Zuschauer kann sich kaum einen Reim darauf machen, wieso Kyung-chul den rechten Pfad verlassen hat.<span id="more-2643"></span></p><h4><strong>Psychoanalyse einer Killers</strong></h4><p><a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2012/01/i_saw_the_devil_2010_still_01.jpg" rel="lightbox[2643]" title="I Saw The Devil (2010) - Still 01"><img class="size-medium wp-image-2637 alignleft" title="I Saw The Devil (2010) - Still 01" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2012/01/i_saw_the_devil_2010_still_01-300x200.jpg" alt="I Saw The Devil (2010) - Still 01" width="300" height="200" /></a>Irgendwann in seinem Leben muss es einen Zeitpunkt gegeben haben, wo er sich aus der Gesellschaft ausgeklinkt hat und zu dem Menschen geworden ist, der nun mordet. Den Kontakt zu seinem Sohn hat er abgebrochen, ebenso zu seinen Eltern. Der Sohn ist ein Beweis, dass Kyung-chul irgendwann in seinem Leben einmal ein normales Verhältnis zu einer Frau gehabt haben wird. Allerdings ist die Beweiskette damit auch schon geschlossen. Regisseur Jee-woon Kim unternimmt aber auch kaum einen Versuch, die Handlungen des Mörders durch ein Ereignis in der Vergangenheit zu rechtfertigen. Auch versucht er nicht, die Taten seiner Protagonisten filmisch zu reflektieren. Somit wirkt der Film streckenweise dokumentarisch, man verfolgt die Handlungen nur, wertet sie aber kaum.</p><p>Bei seiner Jagd auf den Mörder verlässt auch der Jäger immer mehr den Pfad des rechten Handelns und kann sein eigenes Wirken nicht mehr reflektieren. Dies hat den Tod von Menschen zur Folge, die ursprünglich unbeteiligt sind und den Weg des Killers nur kreuzen, weil Soo-hyeon ein perfides Katz-und-Maus-Spiel treibt. Er stellt den Killer, fügt ihm Schmerzen zu und lässt ihn dann laufen, um ihn erneut zu hetzen und die zugefügten Schmerzen zu erhöhen.</p><h4><strong>Das Böse in der Welt</strong></h4><p>Die Gewaltdarstellung ist in <strong>I Saw The Devil</strong> immens. Für die Handlung und den Aufbau iherer Charaktere ist diese Gewalt aber notwendig, um das Profil der einzelnen Fguren zu schärfen. Viel mehr als die Gewalt irritiert den Zuschauer, dass es keinen eindeutigen Sympathieträger gibt. Soo-hyeon hat zwar das Mitleid der Zsuchauer zunächst auf seiner Seite, irritiert aber durch seine Handlungen, die häufig passiv den Tod unschuldiger Menschen nach sich ziehen. Kyung-chul ist in seiner Funktion als psychisch gestörter Mörder nicht als Identifikationsfigur für das Publikum angelegt, erfährt aber durch Konfrontationen mit anderen Geisteskranken, die auf den ersten Blick noch bösartiger sind als er selbst, einen kleinen Sympathiebonus. Als Zuschauer muss man sich häufig fragen, ob man noch bei Vernunft ist, wenn man bei so einem Menschen Mitleid empfindet. Kyung-chul wird inszeniert als einer von vielen Bösewichten in einer kranken Welt und nicht, wie es sonst so oft der Fall ist, als Urheber des Bösen in einer sonst perfekten Welt. Beide Charaktere sind ein Produkt ihrer Umwelt und der darin herrschenden Normen.</p><h4><strong>Der Blick in den Abgrund</strong></h4><p>Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche sagte einmal:</p><blockquote><p>&#8220;Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.&#8220;</p></blockquote><p><a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2012/01/i_saw_the_devil_2010_still_05.jpg" rel="lightbox[2643]" title="I Saw The Devil (2010) - Still 05"><img class="alignleft size-medium wp-image-2641" title="I Saw The Devil (2010) - Still 05" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2012/01/i_saw_the_devil_2010_still_05-300x200.jpg" alt="I Saw The Devil (2010) - Still 05" width="300" height="200" /></a>Dieses Zitat kann man nicht nur auf den Film und seine Protagonisten anwenden, sondern auch auf den Zuschauer. Denn selten wurde man als Betrachter eines filmischen Werks mehr mit der Frage konfrontiert, was Recht und was Unrecht ist. Man empfindet Mitleid mit Soo-hyeon. Durch sein unrechtmäßiges Handeln empfindet man aber auch Mitleid mit dem Täter. Und so muss man sich abschliessend die Frage stellen, wie der Titel des Film <strong>I Saw The Devil</strong> zu deuten ist.</p><p>Hat Soo-hyeon in Kyung-chul den Teufel gesehen? Oder ist es umgekehrt? Vielleicht ist es aber auch der Zuschauer, der den Teufel sieht, in einer zwar konstruierten, aber von allen guten geistern verlassenen Welt? Es bleibt der Interpretation des einzelnen Betrachters überlassen. Fest steht, dass zumindest Soo-hyeon in den Abgrund geblickt hat und ebenfalls &#8211; zumindest streckenweise &#8211; zu einem Ungeheuer geworden ist.</p><h4><strong>Fazit</strong></h4><p><strong>I Saw The Devil</strong> ist ein Meisterwerk der Erzählung, gehüllt in ein edles Gewand aus perfekter Schnitttechnik, Cinematographie und Musik. Trotz der herben Gewalt ist der Film unterhaltsam und die üppigen 144 Minuten Laufzeit nimmt man kaum wahr.</p><!-- google_ad_section_end --> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/track/insidemovie/~4/nyMoGjkDOG8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.insidemovie.de/kritiken/i-saw-the-devil-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.insidemovie.de/kritiken/i-saw-the-devil-2010/</feedburner:origLink></item> <item><title>Trailer: The Real American – Joe McCarthy</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/track/insidemovie/~3/9R4xrw-FP0w/</link> <comments>http://www.insidemovie.de/trailer/trailer-the-real-american-joe-mccarthy/#comments</comments> <pubDate>Wed, 11 Jan 2012 01:06:31 +0000</pubDate> <dc:creator>Marco</dc:creator> <category><![CDATA[Trailer]]></category> <category><![CDATA[Lutz Hachmeister]]></category> <category><![CDATA[The Real American - Joe McCarthy]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.insidemovie.de/?p=2625</guid> <description><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2012/01/the_real_american_joe_mccarthy.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="The Real American - Joe McCarthy (2011)" title="The Real American - Joe McCarthy (2011)" /></div>Der Ausdruck McCarthyismus steht heute gleichbedeutend mit Hexenjagd. Das Dokudrama von Lutz Hachmeister (&#8220;Das Goebbels-Experiment&#8220;) versucht den Mann vom Mythos zu trennen. McCarthy (John Sessions) war ein umstrittener US-Politiker, der durch seine These, der US-Regierungsapparat würde von Kommunisten unterwandert,  bekannt wurde. Der Trailer zu The Real American &#8211; Joe McCarthy entspricht dem, was man von [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2012/01/the_real_american_joe_mccarthy.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="The Real American - Joe McCarthy (2011)" title="The Real American - Joe McCarthy (2011)" /></div> <!-- google_ad_section_start --><p>Der Ausdruck <em>McCarthyismus</em> steht heute gleichbedeutend mit Hexenjagd. Das Dokudrama von Lutz Hachmeister (&#8220;Das Goebbels-Experiment&#8220;) versucht den Mann vom Mythos zu trennen. McCarthy (John Sessions) war ein umstrittener US-Politiker, der durch seine These, der US-Regierungsapparat würde von Kommunisten unterwandert,  bekannt wurde.</p><p>Der Trailer zu <strong>The Real American &#8211; Joe McCarthy</strong> entspricht dem, was man von Lutz Hachmeister gewohnt ist: Schlicht anmutende Bilder im Rahmen eines Doku-Dramas, welches dem Menschen McCarthy näher kommen möchte, abseits der Mythen.</p><p>Der Film startet in Deutschland am 12. Januar 2012.<span id="more-2625"></span></p><p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/h9Vx2Q5M46o?hd=1" frameborder="0" width="665" height="368"></iframe></p><!-- google_ad_section_end --> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/track/insidemovie/~4/9R4xrw-FP0w" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.insidemovie.de/trailer/trailer-the-real-american-joe-mccarthy/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.insidemovie.de/trailer/trailer-the-real-american-joe-mccarthy/</feedburner:origLink></item> <item><title>Herr der Fliegen (1963)</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/track/insidemovie/~3/lvw6dWeD8dA/</link> <comments>http://www.insidemovie.de/interpretationen/herr-der-fliegen-1963/#comments</comments> <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 12:47:44 +0000</pubDate> <dc:creator>Marco</dc:creator> <category><![CDATA[Interpretationen]]></category> <category><![CDATA[Herr der Fliegen]]></category> <category><![CDATA[Interpretation]]></category> <category><![CDATA[Peter Brook]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.insidemovie.de/?p=2610</guid> <description><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2012/01/herr_der_fliegen_1963.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Herr der Fliegen (1963)" title="Herr der Fliegen (1963)" /></div>Der Verfasser der Romanvorlage, William Golding, wurde am 19. September 1911 in Cornwall geboren und starb ebenda am 19. Juni 1993. 1983 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Golding verwendete in seinen Romanen stets eine starke Symbolsprache. Gegenstand seiner Werke waren die Fragen nach der Grundlage der menschlichen Existenz sowie verschiedene Kategorien von Schuld, Sühne [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2012/01/herr_der_fliegen_1963.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Herr der Fliegen (1963)" title="Herr der Fliegen (1963)" /></div> <!-- google_ad_section_start --><p>Der Verfasser der Romanvorlage, William Golding, wurde am 19. September 1911 in Cornwall geboren und starb ebenda am 19. Juni 1993. 1983 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Golding verwendete in seinen Romanen stets eine starke Symbolsprache. Gegenstand seiner Werke waren die Fragen nach der Grundlage der menschlichen Existenz sowie verschiedene Kategorien von Schuld, Sühne und Vergebung.</p><p>Goldings Werk <strong>Herr der Fliegen</strong> siedelt in den 1950er Jahren an. Das Bild vom &#8222;Zivilisationsbringer&#8220; England bricht in sich zusammen. Inmitten dieser Zeit setzt das Setting von <strong>Herr der Fliegen</strong> ein. Eine Gruppe von minderjährigen Jungen strandet auf einer Insel und muss sich von nun an selbst organisieren und strukturieren. Golding nutzt dieses Setting, um diverse Themen miteinander zu verknüpfen und aufzuarbeiten: Kinder, das Motiv der Insel, Regeln der Zivilisation, Gruppenformierungen, Peer-Groups und Polarisierungen (in Form von Ralph und Jack) sowie Systemkritik.<span id="more-2610"></span></p><p>Im Laufe der Geschichte spaltet sich die Gruppe und es entstehen zwei Lager: Ralph, Schweinchen (im Original: Piggy), Simon und die Zwillinge stehen Jack, Roger und Maurice gegenüber. An dieser Konstellation spiegelt Golding die Gewaltbereitschaft von Menschen. Kinder, die eigentlich für Unschuld stehen sollten, werden auf ihrem Weg in das Barbarentum begleitet. In der Wildnis verlieren immer mehr der Jungen das Verhältnis zur Zivilisation und deren Regeln. Je mehr Jungen dieses Verhältnis verlieren, desto mehr müssen sie anerkennen, dass das Leben der Erwachsenen nicht geprägt ist von Vernunft und Weitsicht.</p><p><a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2012/01/herr_der-fliegen_still_01.jpg" rel="lightbox[2610]" title="Herr der Fliegen (1963) - Interpretation - Still 01"><img class="alignleft size-medium wp-image-2612" title="Herr der Fliegen (1963) - Interpretation - Still 01" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2012/01/herr_der-fliegen_still_01-300x214.jpg" alt="Herr der Fliegen (1963) - Interpretation - Still 01" width="300" height="214" /></a>Golding konstruiert eine paradoxe Situation: Jungen, die gerade aus einem Krieg evakuiert wurden, stranden in einem Paradies. Dieses verwandeln sie jedoch durch den Habitus von Einzelnen in einen neuen Kriegsschauplatz.</p><p>William Golding bedient sich fortlaufend christlicher Symboliken. Der <strong>Herr der Fliegen</strong> ist dabei eine Anspielung auf das Teufelsprinzip und das Prinzip des Fremden. Der am Ende des Stückes auftauchende Marineoffizier nimmt die Position eines Deus ex Machina ein. Für die Kinder ist er in einer tödlichen Situation ein Symbol für die verehrte, geordnete Welt der Erwachsenen. In seiner Uniform ist der Offizier jedoch genauso &#8222;Söldner&#8220; wie die Jungen. Der Konflikt der Jungen ist damit auf der Oberfläche gelöst. Sie werden sehr wahrscheinlich wieder in die Zivilisation überführt, tragen aber die Wildnis durch die von ihnen erlebten Ereignisse in ihren Herzen.</p><p>Die von den Jungen angenommene, heile Welt der Erwachsenen, ist zerbrochen. Und es gibt keinen Ausblick auf Besserung. William Goldings <strong>Herr der Fliegen</strong> ist somit eine düstere Studie der menschlichen Seele und vertritt damit eine klare Botschaft: Der Mensch ist von Natur aus zur Gewaltausübung bereit.</p><p>Neben den christlichen Symboliken dient die Muschel der Jungen als Symbol der Macht und Sprache (Sprachermächtigung). Dadurch, dass Golding die Ereignisse auf eine Insel verlegt, übt er latente Kritik am Kolonialismus und dessen Politik. Er kritisiert die Festigung einer Machtposition und die damit verbundene Erzeugung von Angst genauso wie den Wunsch nach Angsterhaltung, um Unterdrückung auszuüben.</p><p>Im Vergleich zu <strong>Into the Wild</strong> von Regisseur Sean Penn, erfährt die Wildnis bei <strong>Herr der Fliegen</strong> einen antizivilisatorischen Gestus. Es setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Natur ihre Eigengesetzmäßigkeiten hat. Jedoch verdeutlicht der Film auch, dass in Bezug auf Wildnis noch immer eine große Naivität (Jagd doch schwerer als vermutet, Reis zu knapp veranschlagt, etc.) herrscht.</p><p>Bei <strong>Herr der Fliegen</strong> handelt es sich nicht wie bei <strong>Into the Wild</strong> um eine aufgesuchte Wildnis, sondern um eine durch einen Schicksalsschlag aufgezwungene. Zuerst wird noch versucht, sich dieser Wildnis zu bemächtigen, indem man versucht, die Gesellschaft bzw. die Gruppe von Jungen zu ordnen. Jedoch dringt an dieser Stelle der Mensch als triebhaftes Wesen durch (Stillung des Hungers). Das demokratische Prinzip wird hier zum Konfliktbogen (Nahrung und Feuer). Hinzu kommen Szenen, die zeigen, dass es bei einigen Bewohnern nicht primär um den Nahrungserwerb geht (Abtrennung der Frucht durch Simon, der empfindlich von Jack gestört wird). Es geht immer mehr um Machtanspruch, der sich zunächst aus dem Bedarf nach Nahrung entwickelt. <strong>Herr der Fliegen</strong> isoliert die Individuen  und ruft das Wilde im Menschen hervor.</p><p><a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2012/01/herr_der-fliegen_still_02.jpg" rel="lightbox[2610]" title="Herr der Fliegen (1963) - Interpretation - Still 02"><img class="alignright size-medium wp-image-2619" title="Herr der Fliegen (1963) - Interpretation - Still 02" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2012/01/herr_der-fliegen_still_02-300x177.jpg" alt="Herr der Fliegen (1963) - Interpretation - Still 02" width="300" height="177" /></a>Schweinchen nimmt die Funktion der Disziplinierung ein. Er mahnt die Gruppe fortwährend, sich an die Gesetze der Gruppe zu halten und sich an den Maximen der Erwachsenen zu orientieren. Seine Rolle wird dem Nihilismus überführt, endet doch sein Festhalten an zivilisatorischen Spielregeln im Tod. Golding führt uns vor Augen, dass Triebenergie in Ausnahmesituationen kultiviert und sublimiert wird. Die Wildnis ist ein Ort des Unbewussten im Menschen. Semantiken werden mit Pluralitäten versehen.</p><p>Während des Romans stellt Golding mehrere Kategorien gegenüber: Das Streben nach Isolation wird kontrastiert mit dem Wunsch nach Überwindung der Isolation. Reinheit und Frieden werden kontrastiert mit Schmutz, Chaos und Unwegsamkeit.</p><!-- google_ad_section_end --> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/track/insidemovie/~4/lvw6dWeD8dA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.insidemovie.de/interpretationen/herr-der-fliegen-1963/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.insidemovie.de/interpretationen/herr-der-fliegen-1963/</feedburner:origLink></item> <item><title>Test: Unitymedia HD Recorder</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/track/insidemovie/~3/kSiBP3WbENg/</link> <comments>http://www.insidemovie.de/allgemein/test-unitymedia-hd-recorder/#comments</comments> <pubDate>Fri, 30 Dec 2011 23:12:40 +0000</pubDate> <dc:creator>Marco</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[HD]]></category> <category><![CDATA[HD Recorder]]></category> <category><![CDATA[Test]]></category> <category><![CDATA[unitymedia]]></category> <category><![CDATA[unitymedia HD Recorder]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.insidemovie.de/?p=2466</guid> <description><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/12/unitymedia_hd_recorder.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Unitymedia HD Recorder - Test" title="Unitymedia HD Recorder - Test" /></div>gesponserter Artikel unitymedia wirbt seit einigen Wochen für den hauseigenen HD Recorder. Für rund 6 Euro im Monat soll der Kunde mit einem hochklassigen HD-Erlebnis verwöhnt werden. Welche Features der HD Recorder bietet und ob er für den täglichen Gebrauch taugt, erfahrt ihr in unserem Test. Auf der offiziellen Homepage wird mit den Worten geworben: Ab sofort [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/12/unitymedia_hd_recorder.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Unitymedia HD Recorder - Test" title="Unitymedia HD Recorder - Test" /></div> <!-- google_ad_section_start --><div style="display: none;"><img style="width: 0px; height: 0px;" src="http://stat.ebuzzing.com/stats/31791_3588_499091_22394_16999_1.jpg" alt="" border="0" /></div><p><a href="http://www.ebuzzing.de" rel="nofollow" target="_blank"><span data-scayt_word="gesponserter" data-scaytid="2">gesponserter</span> <span data-scayt_word="Artikel" data-scaytid="3">Artikel</span></a></p><p><strong>unitymedia </strong>wirbt seit einigen Wochen für den hauseigenen <strong>HD Recorder</strong>. Für rund 6 Euro im Monat soll der Kunde mit einem hochklassigen HD-Erlebnis verwöhnt werden. Welche Features der <strong>HD Recorder</strong> bietet und ob er für den täglichen Gebrauch taugt, erfahrt ihr in unserem Test.</p><p>Auf der offiziellen Homepage wird mit den Worten geworben:</p><blockquote><p>Ab sofort können Sie HDTV in einer außergewöhnlichen Farbbrillanz und Tiefenschärfe erleben. Nötig sind lediglich ein HD-ready Fernsehgerät, Programme in HD und der HD Recorder von Unitymedia. <a title="Produktseite des Unitymedia HD Recorder" href="http://www.unitymedia.de/produkte/fernsehen/hd-box.html" rel="nofollow">Quelle</a></p></blockquote><p>Des Weiteren wird mit einer modernen Benutzeroberfläche geworben sowie einer hochwertigen Fernbedienung.</p><p>Als DHL den <strong>HD Recorder</strong> lieferte, machte ich mich sofort an den Aufbau. Leider wurde mein Enthusiasmus schnell gestoppt: Mein Antennenkabel passte nicht in den <strong>HD Recorder</strong>. Im Elektroladen um die Ecke wurde mir dann ein Adapter empfohlen, der das &#8222;alte&#8220; Antennenkabel auf einen RF-Anschluss umpolt (siehe Bildergallerie). Der Kostenfaktor belief sich an dieser Stelle um die 2 Euro, also verschmerzbar.<span id="more-2466"></span></p><div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-2-2466"><div id="ngg-image-17" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/gallery/unitymedia-hd-recorder/unitymedia_hd_recorder_adapter_03.jpg" title=" " class="shutterset_set_2" > <img title="Unitymedia HD Recorder - Test | Adapter 03" alt="Unitymedia HD Recorder - Test | Adapter 03" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/gallery/unitymedia-hd-recorder/thumbs/thumbs_unitymedia_hd_recorder_adapter_03.jpg" width="100" height="75" /> </a></div></div><div id="ngg-image-18" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/gallery/unitymedia-hd-recorder/unitymedia_hd_recorder_adapter_04.jpg" title=" " class="shutterset_set_2" > <img title="Unitymedia HD Recorder - Test | Adapter 04" alt="Unitymedia HD Recorder - Test | Adapter 04" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/gallery/unitymedia-hd-recorder/thumbs/thumbs_unitymedia_hd_recorder_adapter_04.jpg" width="100" height="75" /> </a></div></div><div id="ngg-image-19" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/gallery/unitymedia-hd-recorder/unitymedia_hd_recorder_fernbedienung.jpg" title=" " class="shutterset_set_2" > <img title="Unitymedia HD Recorder - Test | Fernbedienung" alt="Unitymedia HD Recorder - Test | Fernbedienung" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/gallery/unitymedia-hd-recorder/thumbs/thumbs_unitymedia_hd_recorder_fernbedienung.jpg" width="100" height="70" /> </a></div></div><div id="ngg-image-20" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/gallery/unitymedia-hd-recorder/unitymedia_hd_recorder_front_close.jpg" title=" " class="shutterset_set_2" > <img title="Unitymedia HD Recorder - Test | Frontansicht" alt="Unitymedia HD Recorder - Test | Frontansicht" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/gallery/unitymedia-hd-recorder/thumbs/thumbs_unitymedia_hd_recorder_front_close.jpg" width="100" height="66" /> </a></div></div><div id="ngg-image-15" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/gallery/unitymedia-hd-recorder/unitymedia_hd_recorder_adapter_01.jpg" title=" " class="shutterset_set_2" > <img title="Unitymedia HD Recorder - Test | Adapter 01" alt="Unitymedia HD Recorder - Test | Adapter 01" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/gallery/unitymedia-hd-recorder/thumbs/thumbs_unitymedia_hd_recorder_adapter_01.jpg" width="100" height="75" /> </a></div></div><div id="ngg-image-16" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="display: none;" ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/gallery/unitymedia-hd-recorder/unitymedia_hd_recorder_adapter_02.jpg" title=" " class="shutterset_set_2" > </a></div></div><div class='ngg-navigation'><span class="current">1</span><a class="page-numbers" href="http://www.insidemovie.de/allgemein/test-unitymedia-hd-recorder/?nggpage=2">2</a><a class="next" id="ngg-next-2" href="http://www.insidemovie.de/allgemein/test-unitymedia-hd-recorder/?nggpage=2">&#9658;</a></div></div><p>Nachdem der <strong>HD Recorder</strong> angeschlossen und eingeschaltet war, erledigte das automatische Setup auch den Rest: Sender wurden automatisch gesucht und eingerichtet. Überraschend fiel auf, dass die Bildqualität wesentlich besser war als die meines bisherigen Receivers (<a title="Offizielle Produktseite von Humax zum PD-HD2000c" href="http://www.humax-digital.de/products/product_stb_cable_pr-hd2000c.asp" rel="nofollow">Humax PR-HD200c</a>). Die HD-Sender von Pro7 oder Sat.1 dagegen waren eine reine Katastrophe: Klötzchenbildung, Fragmentierungen sowie Tonverschiebungen. Die Sender ARD HD sowie ZDF HD und Arte HD dagegen liefen ohne Probleme. Ein Anruf bei der Technik von <strong>unitymedia</strong> brachte Aufklärung:  Unser Hausanschluss hat nicht genug Dezibel. Pro7 und Sat.1 sowie einige andere Sender brauchen eine höher Dezibelanzahl und können ab einer bestimmten Untergrenze nicht einwandfrei ausgestrahlt werden. Der <strong>HD Recorder</strong> ist daran allerdings unschuldig! ARD HD sowie die anderen empfangbaren HD-Sender sind gestochen scharf, Bild und Ton sind absolut synchron.</p><h4><strong>Erfahrungsbericht</strong></h4><p>Besonderen Spaß bereitet das zeitversetzte Fernsehen (Time Shift). Damit ist man in der Lage, das laufende Programm bis zu zwei Stunden zu unterbrechen, um es zu einem späteren Zeitpunkt weiterzugucken. Sehr praktisch, wenn man während einer spannenden Szene mal die Couch verlassen muss, um neue Getränke zu holen oder die Türe zu öffnen.</p><p>Die Aufnahmefunktion gestaltet sich wie versprochen kinderleicht. Ein laufendes Programm kann man mit einem Tastendruck erledigen. Handelt es sich um eine Serie und man drückt den Aufnahmeknopf zweimal, wird die Serienaufnahme gestartet. Dieses Feature sorgt dafür, dass alle kommenden Folgen der Lieblingsserie automatisch aufgenommen werden (Wiederholungen werden nicht berücksichtigt). Möchte man Sendungen oder Filme aufnehmen, die in ferner Zukunft liegen, reicht ein Blick in den elektronischen Programmguide (EPG): Gewünschten Sender und gewünschte Sendung auswählen, einmal per Aufnahmetaste bestätigen und schon ist alles eingestellt.</p><p>Durch den im <strong>HD Recorder</strong> eingebauten Twin Tuner ist man sogar in der Lage, ein Programm aufzunehmen und ein anderen währenddessen zu gucken. Nimmt man zwei Sendungen auf, kann man jedoch für den Verbleib der Aufnahmen nur eine der beiden Sendungen gucken.</p><p>Mit der internen 320 GB Festplatte hat man genügend Platz, um seine Aufnahmen zu speichern und zu archivieren. Ist die Festplatte voll, muss leider zur Löschfunktion gegriffen werden. Denn der <strong>HD Recorder</strong> von <strong>unitymedia</strong> verfügt über keine Exportfunktion für aufgenommene Sendungen. Archivierte Filme oder Serien können also nur lokal auf der internen Festplatte abgelegt werden.</p><p>Die Fernbedienung ist hochwertig und übersichtlich gestaltet. Leider ein wenig zu groß. Drückt man zum Beispiel den Aufnahmeknopf und möchte danach den Sender wechseln, muss man kurz umgreifen. Kein Argument gegen eine Anschaffung, sollte aber hier durchaus Erwähnung finden.</p><h4><strong>Technische Features</strong></h4><p><strong>Technische Daten:</strong></p><ul><li>3 x Tuner: 2 für (HD-) TV-Empfang, 1 für Daten</li><li>1 x SmartCard Leser für Unitymedia SmartCards</li><li>Festplattenkapazität 320 GB</li><li>Speicher: 64 MB Flash, 512 MB RAM</li><li>Internes Kabelmodem</li><li>CAS: Nagravision</li><li>Leistungsaufnahme Betrieb: ca. 30 Watt</li><li>Leistungsaufnahme Standby: ca. 30 Watt</li><li>Leistungsaufnahme Deep-Standby: ca. 1 Watt</li><li>Abmessungen (B x T x H): 36 x 26 x 6,5 cm</li></ul><div><strong>Anschlüsse des HD Recorders:</strong></div><div><ul><li>1 x Antenneneingang (RF in)</li><li>1 x Antennenausgang (RF out)</li><li>1 x HDMI (HDMI 1.3):</li><li>1 x Komponenten-Anschluss (YPbPr)</li><li>2 x SCART-Anschluss (TV out, VCR out)</li><li>1 x Cinch-Anschluss (Audio)</li><li>1 x optischer S/PDIF-Ausgang (Audio digital)</li><li>1 x Ethernet-Anschluss (10/100 Mbit)*</li><li>2 x USB 2.0 (für zukünftige Anwendungen vorgesehen, wird zu einem späteren Zeitpunkt freigeschaltet)</li></ul><div><strong>Lieferumfang:</strong></div></div><div><ul><li>HD Recorder</li><li>Universal-Fernbedienung</li><li>HDMI-Kabel</li><li>SCART-Kabel</li><li>Stromkabel</li><li>Bedienungsanleitung</li><li>2 x AAA-Batterien</li></ul></div><h4><strong>Fazit</strong></h4><p>Der <strong>HD Recorder</strong> bietet für 6 Euro im Monat einen tollen Mehrwert im heimischen Wohnzimmer. Wer häufiger Filme, Serien oder Dokumentationen aufnehmen möchte, kann bei dem Gerät beruhigt zugreifen. Will man hingegen ein Archiv aus Filmen oder Serien aufbauen, sollte man sich weiter umsehen. Denn die fehlende Exportfunktion ist wohl der größte Schwachpunkt des <strong>HD Recorders</strong> und dürfte den ein oder anderen Käufer abschrecken.</p><p>Weitere Informationen oder Hilfe zum <strong>HD Recorder</strong> von <span data-scayt_word="Unitymedia" data-scaytid="1"><a href="http://www.ebuzzing.de/rd/31791_3588_499091_22394_16999_49581/www.unitymedia.de/" rel="nofollow" target="_blank">Unitymedia</a> </span>gibt es auf dem offiziellen <a title="Offizieller Twitter-Account von Unitymedia" href="http://twitter.com/unitymedia" rel="nofollow">Twitter-Account</a> des Unternehmens. Der <a href="http://www.ebuzzing.de/rd/31791_3588_499091_22394_16999_49581/www.unitymedia.de/" rel="nofollow" target="_blank">HD Recorder</a> ist auch geeignet für den Empfang des 3D-Kanals. Dazu gibt es <a title="Offizielle Seite von Unitymedia - Informationen zum Empfang in 3D" href="http://www.unitymedia.de/produkte/fernsehen/hd-box.html#infobox/5154" rel="nofollow">hier </a>weiterführende Informationen.</p><p>Fragen zum Test beantworten wir jederzeit gerne in den Kommentaren.</p><p><a href="http://www.ebuzzing.de" rel="nofollow">Viral video by ebuzzing</a></p><!-- google_ad_section_end --> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/track/insidemovie/~4/kSiBP3WbENg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.insidemovie.de/allgemein/test-unitymedia-hd-recorder/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.insidemovie.de/allgemein/test-unitymedia-hd-recorder/</feedburner:origLink></item> <item><title>Shallow Ground (2004)</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/track/insidemovie/~3/jIvxkLfm0SI/</link> <comments>http://www.insidemovie.de/kritiken/shallow-ground-2004/#comments</comments> <pubDate>Wed, 13 Jul 2011 18:02:46 +0000</pubDate> <dc:creator>Marco</dc:creator> <category><![CDATA[Kritiken]]></category> <category><![CDATA[2004]]></category> <category><![CDATA[Kritik]]></category> <category><![CDATA[Lindsey Stoddart]]></category> <category><![CDATA[Rocky Marquette]]></category> <category><![CDATA[Shallow Ground]]></category> <category><![CDATA[Stan Kirsch]]></category> <category><![CDATA[Timothy V. Murphy]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.insidemovie.de/?p=2101</guid> <description><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/07/shallow_ground_2004.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Shallow Ground (2004) | Cover" title="Shallow Ground (2004) | Cover" /></div>Es gibt gute Filme und es gibt schlechte Filme. Und dann gibt es da noch eben diese Filme, mit denen man nichts so recht anzufangen weiß. Shallow Ground ist einer dieser Filme: Zu Beginn stark startend, verfällt die Story frühzeitig in ein Wirrwarr verschiedener Storyelemente, die separiert voneinander jeweils genug Stoff für einen eigenen Film [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/07/shallow_ground_2004.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Shallow Ground (2004) | Cover" title="Shallow Ground (2004) | Cover" /></div> <!-- google_ad_section_start --><p>Es gibt gute Filme und es gibt schlechte Filme. Und dann gibt es da noch eben diese Filme, mit denen man nichts so recht anzufangen weiß. <strong>Shallow Ground</strong> ist einer dieser Filme: Zu Beginn stark startend, verfällt die Story frühzeitig in ein Wirrwarr verschiedener Storyelemente, die separiert voneinander jeweils genug Stoff für einen eigenen Film geboten hätten.</p><p>Die Grundstory versteht zunächst Spannung zu erzeugen: Ein mit Blut überstömter junger Mann (<a title="Rocky Marquette in der IMDb" href="http://www.imdb.com/name/nm1402837/">Rocky Marquette</a>) erscheint in einer abgelegenen Station des Sheriffs (<a title="Timothy V. Murphy in der IMDb" href="http://www.imdb.com/name/nm1182011/">Timothy V. Murphy</a>). Und das ein Jahr nach einem brutalen Mord, der bisher nicht aufgeklärt werden konnte. Schnell wird klar, dass der junge Mann aus den Wäldern nicht der einzige Mensch ist, dem unsagbares Leid widerfahren ist. Sheriff Sheppard muss nun herausfinden, inwieweit der Junge mit dem Mord von vor einem jahr in Verbindung steht.<span id="more-2101"></span> Als sich herausstellt, dass das Blut am Körper des Jungen von mindestens verschiedenen Menschen stammt, wird allen Beteiligten klar, dass ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Der Killer schint noch immer in den Wäldern von Shadow Valley umherzuirren.</p><p><a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/07/shallow_ground_2004_still_01.jpg" rel="lightbox[2101]" title="Shallow Ground (2004) | Still Image 01"><img class="alignnone size-full wp-image-2111" title="Shallow Ground (2004) | Still Image 01" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/07/shallow_ground_2004_still_01.jpg" alt="Shallow Ground (2004) | Still Image 01" width="675" height="362" /></a></p><p>Bedauernswert, dass der Film im späteren Verlauf auf narrativer Ebene nur noch bedingt Punkten kann. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, werden zu viele  Ansätze vermischt. Somit findet der Film keine klare Linie und der Zuschauer sieht sich mit einem Verwirrspiel konfrontiert. In den meisten Momenten hat <strong>Shallow Ground</strong> mit einer starken Vorhersehbarkeit zu kämpfen. Und so ist der Zuschauer in der Lage, die Reihenfolge der zu Tode kommenden Personen weit vorher zu erahnen. Vorhersehbarkeit, eine Krankheit, die sich fest in das Fleisch der momentanen Narrationsmechanismen eingenistet hat.</p><p>Das größte Problem ist, dass <strong>Shallow Ground</strong> mit allen Mitteln versucht, sich den Anstrich eines durchdachten Mystery-Thrillers zu geben. Das Ende steht dann aber dem bis dahin aufgebauten Konstrukt entgegen. Der Zuschauer bleibt ratlos zurück, weil das Ende so viele Fehler in sich vereint, dass keine logische Schlussfolgerung möglich ist. Die schauspielerische Leistung trägt ebenfalls dazu bei, dass Horror, Slapstick und Elemente der Komödie unfreiwillig komisch vermischt werden.</p><p><a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/07/shallow_ground_2004_still_02.jpg" rel="lightbox[2101]" title="Shallow Ground (2004) | Still Image 02"><img class="alignnone size-full wp-image-2119" title="Shallow Ground (2004) | Still Image 02" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/07/shallow_ground_2004_still_02.jpg" alt="Shallow Ground (2004) | Still Image 02" width="675" height="366" /></a></p><p>Was bleibt, ist ein Horrorfilm, der nur sehr punktuelle Akzente setzen kann, in der Gesamtheit jedoch weit hinter dem zurück bleibt, was möglich gewesen wäre. Als Kauf-DVD völlig ungeeignet, empfiehlt sich lediglich eine Leihversion aus der Videothek.</p><p><strong>Trailer</strong></p><p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/EnZE8G61Obs" frameborder="0" width="675" height="373"></iframe></p><!-- google_ad_section_end --> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/track/insidemovie/~4/jIvxkLfm0SI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.insidemovie.de/kritiken/shallow-ground-2004/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.insidemovie.de/kritiken/shallow-ground-2004/</feedburner:origLink></item> <item><title>The Rite – Das Ritual (2011)</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/track/insidemovie/~3/mtsAHne9uwk/</link> <comments>http://www.insidemovie.de/kritiken/the-rite-das-ritual-2011/#comments</comments> <pubDate>Mon, 04 Jul 2011 15:09:26 +0000</pubDate> <dc:creator>Marco</dc:creator> <category><![CDATA[Kritiken]]></category> <category><![CDATA[2011]]></category> <category><![CDATA[Alice Braga]]></category> <category><![CDATA[Anthony Hopkins]]></category> <category><![CDATA[Colin O'Donoghue]]></category> <category><![CDATA[Mikael Håfström]]></category> <category><![CDATA[Rutger Hauer]]></category> <category><![CDATA[The Rite - Das Ritual]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.insidemovie.de/?p=2056</guid> <description><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/07/the_rite_das_ritual_2011.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="the_rite_das_ritual_2011" title="the_rite_das_ritual_2011" /></div>Das Thema Exorzismus hat wieder Konjunktur. Erst vor wenigen Monaten legte Daniel Stamm mit Der letzte Exorzismus seine in Form einer Mockumentary gekleidete Interpretation des Stoffes vor. Beim Publikum nur mäßig aufgenommen, verschwand der Film dann auch genauso schnell wie er gekommen war. Mikael Håfström greift mit The Rite &#8211; Das Ritual nun erneut den [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/07/the_rite_das_ritual_2011.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="the_rite_das_ritual_2011" title="the_rite_das_ritual_2011" /></div> <!-- google_ad_section_start --><p>Das Thema Exorzismus hat wieder Konjunktur. Erst vor wenigen Monaten legte <a title="Daniel Stamm in der IMDb" href="http://www.imdb.com/name/nm0821844/">Daniel Stamm</a> mit <a title="Der letzte Exorzismus in der IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt1320244/"><em>Der letzte Exorzismus</em></a> seine in Form einer Mockumentary gekleidete Interpretation des Stoffes vor. Beim Publikum nur mäßig aufgenommen, verschwand der Film dann auch genauso schnell wie er gekommen war. <a title="Mikael Håfström in der IMDb" href="http://www.imdb.com/name/nm0405632/">Mikael Håfström</a> greift mit <strong>The Rite &#8211; Das Ritual</strong> nun erneut den Stoff um einen Prediger auf, der auszieht, um den Dämonen das Fürchten zu lehren.</p><p>Die Story ist im Grundriss bekannt und bereits mehrfach in Teilen von Hollywood verarbeitet worden: Der junge Michael Kovak (<a title="Colin O'Donoghue in der IMDb" href="http://www.imdb.com/name/nm1524440/">Colin O&#8216;Donoghue</a>) studiert das Priestertum. Geplagt von der quälenden Frage, ob es überhaupt einen Gott gibt, will er sein Gelübte niederlegen. Sein Lehrer Pater Xavier (<a title="Ciarán Hinds in der IMDb" href="http://www.imdb.com/name/nm0001354/">Ciarán Hinds</a>) schickt ihn zu Pater Lucas Trevant (<a title="Anthony Hopkins in der IMDb" href="http://www.imdb.com/name/nm0000164/">Anthony Hopkins</a>), wo Michael einem Exorzismus beiwohnen soll, um seinen Glauben zu finden.<span id="more-2056"></span></p><p>Inszeniert wird der Exorzismus auf altbekannte Art und Weise: Sich verdunkelnde Stimmen, der oder die Besessene verliert die Kontrolle über den Körper und renkt sich die Gliedmaßen aus und kennt die Vergangenheit seiner Kontrahenten. Der Stoff wird an keiner Stelle neu gedeutet oder interpretiert.</p><p><a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/07/the_rite_das_ritual_still_01.jpg" rel="lightbox[2056]" title="The Rite - Das Ritual (2011) | Still Image 01"><img class="alignnone size-full wp-image-2067" title="The Rite - Das Ritual (2011) | Still Image 01" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/07/the_rite_das_ritual_still_01.jpg" alt="The Rite - Das Ritual (2011) | Still Image 01" width="675" height="300" /></a></p><p>Stattdessen nimmt man visuelle Anleihen von Vorgängern des Genre, setzt sie mal mehr, mal weniger gut um. Das führt dazu, dass sich beim Betrachter schnell die Langeweile einstellt. Gefördert wird die sich aufbauende Monotonie zusätzlich durch die Vorhersehbarkeit der Handlung und den erahnbaren Reaktionen der agierenden Protagonisten.</p><p>Anthony Hopkins spielt seine Rolle gewohnt gut und dominiert den Film durch sein stabiles Acting, kann die Schwächen des Scripts aber nicht glätten. Denn es fehlt das überraschende Moment, in dem sich eine bisher aufgebaute Handlung dreht. Geradlinigkeit ist der Tod der Spannung und das ist auch der Grund, wieso <strong>The Rite &#8211; Das Ritual</strong> sich nicht positiv über seine Vorgänger hinwegsetzen kann.</p><p>Zwar spielt <strong>The Rite &#8211; Das Ritual</strong> mit den Urängsten des Menschen vor Dämonen, höheren Mächten und der Introvertiertheit der Kirche in diesen Belangen, präsentiert diese Elemente aber durch zu oft referenzierte Objekte wie umgedrehte Kreuze, ausgeblasene Kerzen, sich in einem windstillen Raum von selbst schliessende Türen.</p><p>Für den Zuschauer ergeben sich schnell nur wenige Möglichkeiten, wie <strong>The Rite &#8211; Das Ritual</strong> enden könnte. Geübte Seher und Kenner der Erzählkonventionen Hollywoods werden vom Ende nur wenig überrascht sein.</p><p>Technisch ist der Film auf hohem Niveau. Die Bilder sind, wie es sich für eine derartige Handlung gehört, beängstigend. Der Ton ist stilsicher eingesetzt und auch die Schnitte kommen genau da, wo sie kommen müssen, um dem Betrachter das Fürchten zu lehren. Die Eigenschaften und das Auftreten des Dämons (um nicht zu Spoilern, wird seine Name an dieser Stelle ausgespart) sind nett umgesetzt, was die Wertung noch einmal ein wneig noch oben hebt.</p><p>Erzählerisch mittelmäßig, technisch ansprechend ist <strong>The Rite &#8211; Das Ritual</strong> weder Fleisch noch Fisch. Viel mehr wäre möglich gewesen, gerade mit diesem tollen und talentierten Cast.</p><p>Dennoch bleibt <strong>The Rite &#8211; Das Ritual</strong> ein guter Kandidat für einen Videoabend mit der Liebsten oder Freunden auf der Couch. Im Kino kann man sich den Film jedoch schenken.</p><p><strong>Trailer</strong></p><p>[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=FhHnP-9iekg[/youtube]</p><!-- google_ad_section_end --> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/track/insidemovie/~4/mtsAHne9uwk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.insidemovie.de/kritiken/the-rite-das-ritual-2011/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.insidemovie.de/kritiken/the-rite-das-ritual-2011/</feedburner:origLink></item> <item><title>I Spit On Your Grave (2010)</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/track/insidemovie/~3/Hm99WFM8z0Y/</link> <comments>http://www.insidemovie.de/kritiken/i-spit-on-your-grave-2010/#comments</comments> <pubDate>Wed, 29 Jun 2011 11:50:24 +0000</pubDate> <dc:creator>Marco</dc:creator> <category><![CDATA[Kritiken]]></category> <category><![CDATA[2010]]></category> <category><![CDATA[I Spit On Your Grave]]></category> <category><![CDATA[Kritik]]></category> <category><![CDATA[Remake]]></category> <category><![CDATA[Sarah Butler]]></category> <category><![CDATA[Steven R. Monroe]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.insidemovie.de/?p=2024</guid> <description><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/06/i_spit_on_your_grave_2010.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="I Spit On Your Grave (2010) - Cover" title="I Spit On Your Grave (2010)" /></div>Jennifer Hills (Sarah Butler) mietet ein Ferienhaus an, um sich zurückzuziehen. In der Einsamkeit hofft sie, neue Inspirationen für ihre Bücher zu finden. Als Jennifer den aufdringlichen Johnny (Jeff Branson) zurückweist, entsteht ein Konflikt auf Leben und Tod. I Spit On Your Grave greift den Grundbau einer Geschichte auf, die häufiger als Unterbau für Horrorfilme [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/06/i_spit_on_your_grave_2010.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="I Spit On Your Grave (2010) - Cover" title="I Spit On Your Grave (2010)" /></div> <!-- google_ad_section_start --><p>Jennifer Hills (Sarah Butler) mietet ein Ferienhaus an, um sich zurückzuziehen. In der Einsamkeit hofft sie, neue Inspirationen für ihre Bücher zu finden. Als Jennifer den aufdringlichen Johnny (Jeff Branson) zurückweist, entsteht ein Konflikt auf Leben und Tod.</p><p><strong>I Spit On Your Grave</strong> greift den Grundbau einer Geschichte auf, die häufiger als Unterbau für Horrorfilme dient: Eine Großstadt-Schönheit kommt (in einer Gruppe oder alleine) in ein abgelegenes Örtchen und löst dort durch ihre pure Anwesenheit Konflikte aus. Meistens ist es dann so, dass der ganze Ort unter einer Decke steckt und selbst der Sheriff nicht eingreift, sondern aktiv an den Erniedrigungen partizipiert.<span id="more-2024"></span></p><p><a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/06/i_spit_on_your_grave_still_01.jpg" rel="lightbox[2024]" title="I Spit On Your Grave (2010)"><img class="alignnone size-full wp-image-2034" title="I Spit On Your Grave (2010)" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/06/i_spit_on_your_grave_still_01.jpg" alt="I Spit On Your Grave (2010) - Still Image 01" width="675" height="362" /></a></p><p>Und so kommt es, dass <strong>I Spit On Your Grave</strong> bereits frühzeitig zu einem vorhersehbaren Horrorfilm mutiert, der sich stellenweise großzügig bei Vorreitern des Genres bedient. Einige Parallelen in zu <a title="Chaos (2005)" href="http://www.insidemovie.de/kritiken/chaos-2005/">Chaos</a> oder <em>The Last House On The Left</em> sind unübersehbar. Die Vorhersehbarkeit macht sich daran bemerkbar, dass man fast minutiös voraussehen kann, wer als nächstes sterben wird. Ein Spannungsaufbau ist damit so gut wie nicht vorhanden.</p><p>Überhaupt muss man sich die Frage stellen, wieso noch immer derartige Filme produziert werden. Denn viele sind &#8211; und da mach <strong>I Spit On Your Grave</strong> keine Ausnahme -  untereinander austauschbar. Visuell und inhaltlich.</p><p>Das Hauptproblem, mit dem <strong>I Spit On Your Grave</strong> zu kämpfen hat, ist das fehlende Mitgefühl. Die Hauptfigur ist dem Betrachter ziemlich egal, weil man kaum Hintergrundwissen erhält. Jennifer Hills ist ein Charakter, der keine Konturen erhäl und damit für den Betrachter weitgehend uninteressant bleibt. Dabei stellt der Film als Medium mehr als genug Möglichekiten dar, die Charakterentwicklung einzustreuen (Bilder, Telefonanrufe, eingeblendete E-Mails, kurze Flashbacks, etc.).</p><p>Positiv ist zu bewerten, dass <strong>I Spit On Your Grave</strong> auf zu harte Szenen verzichtet. Das ist auch gut so, weil der wahre Horror im Kopf entsteht und durch visuelle Reize oft ausgebremst wird. Wer auf einen Torture-Porn hofft, ist hier definitiv and er falschen Adresse.</p><p>Wer den Film sehen möchte, sollte besser zum Original von 1978 greifen. Dieses ist inhaltlich zwar kongruent, macht aber unter dem Retro-Deckmantel einfach mehr Spaß.</p><p><strong>Trailer</strong></p><p>[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=HC9p7SkJPwE[/youtube]</p><!-- google_ad_section_end --> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/track/insidemovie/~4/Hm99WFM8z0Y" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.insidemovie.de/kritiken/i-spit-on-your-grave-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.insidemovie.de/kritiken/i-spit-on-your-grave-2010/</feedburner:origLink></item> <item><title>AUSCHWITZ (2011)</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/track/insidemovie/~3/Gqmk3mP2Td0/</link> <comments>http://www.insidemovie.de/kritiken/auschwitz-2011/#comments</comments> <pubDate>Sat, 25 Jun 2011 18:38:53 +0000</pubDate> <dc:creator>Marco</dc:creator> <category><![CDATA[Kritiken]]></category> <category><![CDATA[2011]]></category> <category><![CDATA[Auschwitz]]></category> <category><![CDATA[Kritik]]></category> <category><![CDATA[Uwe Boll]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.insidemovie.de/?p=1978</guid> <description><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/06/auschwitz_2011.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="auschwitz_2011" title="auschwitz_2011" /></div>Uwe Boll und Auschwitz. Ein Reizthema. Schon nach dem Release des ersten Trailers spaltete sich die Filmgemeinschaft in zwei Lager. Filmkritik sollte jedoch keinen Namen Uwe Boll kennen und somit hat auch jeder Film die gleiche Chance verdient, vernünftig rezensiert zu werden. Ich habe dem Film diese Chance gegeben und wurde bitter enttäuscht. Machten Filme [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/06/auschwitz_2011.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="auschwitz_2011" title="auschwitz_2011" /></div> <!-- google_ad_section_start --><p>Uwe Boll und <strong>Auschwitz</strong>. Ein Reizthema. Schon nach dem Release des ersten Trailers spaltete sich die Filmgemeinschaft in zwei Lager.</p><p>Filmkritik sollte jedoch keinen Namen Uwe Boll kennen und somit hat auch jeder Film die gleiche Chance verdient, vernünftig rezensiert zu werden.</p><p>Ich habe dem Film diese Chance gegeben und wurde bitter enttäuscht. Machten Filme wie Rampage oder Darfur noch ein wenig Hoffnung, zeigt Boll mit <strong>Auschwitz</strong>, dass er komplett in alte Handlungsmuster verfallen ist. Die filmische Darbietung ist jedoch nicht das schlimmste Element an diesem Film. Es ist vielmehr die Art der Präsentation von Fakten und Geschichtsbildern. Dazu aber später mehr.</p><p>Der Film beginnt mit einer Einleitung durch Regisseur Uwe Boll. In einem kurzen Statement legt er dar, dass die Aufbereitung von Auschwitz eine Herzensangelegenheit von ihm war und dass er etwas gegen das Vergessen tun wollte. Und so bemüht Boll den alten Slogan vom Lernen aus der Geschichte. Boll skizziert, dass auch 70 Jahre nach dem Holocaust politische Morde und Völkermord in bestimmten Gebieten der Welt an der Tagesordnung sind (Ruanda, Kongo, Darfur).<span id="more-1978"></span></p><p><a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/06/auschwitz_2011_still_01.jpg" rel="lightbox[1978]" title="Auschwitz (2011) - Szenenbild 01"><img class="alignnone size-full wp-image-1982" title="Auschwitz (2011) - Szenenbild 01" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/06/auschwitz_2011_still_01.jpg" alt="Auschwitz (2011) - Szenenbild 01" width="675" height="395" /></a></p><p>Ziel dieses Films sei es, die Taten der Nationalsozialisten in Auschwitz so zu zeigen, wie sie wirklich waren. Um die Notwendigkeit des Films zu unterstreichen, besuchte Boll, wie er selbst sagt, deutsche Schulen, um mit den Schülern über Auschwitz zu sprechen. Und an dieser Stelle beginnt das Dilemma des Films.  Die augenscheinlich 15-16jährigen Schüler scheinen nicht gerade der Bildungselite anzugehören und können sich kaum artikulieren. Und so ist es auch kein Wunder, dass die geschichtsverzerrendsten Antworten dabei herumkommen: Der eine behauptet, Hitler sei Tscheche gewesen, der andere verlegt den Holocaust mal eben in das 16. Jahrhundert. Ein Dritter Schüler beziffert die Zahl der vergasten Juden auf 1000. Auf die Frage Bolls, was die Schüler über den Holocaust denken, erhält er mehrfach die Antwort: &#8222;Keine Ahnung.&#8220; Eine Quellenangabe wie Schulform oder ähnliches fehlt vollkommen. Höhere Schulformen finden in dieser Umfrage überhaupt keine Berücksichtigung, was die Geschichtsaufbereitung an deutschen Schulen vollkommen falsch positioniert. Boll stellt lediglich die Kriterien dar, die ihm zur Rechtfertigung seines Films dienen. Und diese Vorgehensweise widerspricht jeder Form einer aufgeklärten Arbeitsweise. Somit istd as eingetreten, was man befürchten musste: Ein unsachgemäßer Umgang mit einem Thema, welches thematisch nicht brisanter sein könnte.</p><p>Aus eigener Erfahrung als Geschichtsstudent mit mehreren Praktika an Gymnasien und Gesamtschulen kann ich mit ruhigem Gewissen behaupten, dass die Schüler fast ausnahmslos wissen, welche Verbrechen die Nationalsozialisten an den Juden verübt haben. Die von Boll inszenierte Umfrage ist somit eine Ohrfeige für die deutsche Geschichtsaufbereitung. Man kann davon ausgehen, dass im Ausland das Vorurteil entstehen wird, die Deutschen hätten aus der Vergangenheit nichts gelernt. Die von Uwe Boll bemühten Interviewsequenzen beschädigen in hohem Maße die bisher geleistete Aufbereitung unserer Vergangenheit.</p><p>Hinzu kommen grobe handwerkliche Fehler. So filmt Boll beim Interview eine Schülerin, die im Trikot der deutschen Nationalmannschaft auf ihrem Stuhl sitzt und dabei auf den Wangen in Nationalfarben geschminkt ist. Die Dreharbeiten zu Auschwitz werden zu Zeiten der WM in Südafrika gewesen sein. Dennoch sollte man sich darüber Gedanken machen, welches Bild solche Inszenierungen im Ausland hervorrufen könnten.</p><p>Festzuhalten bleibt, dass Boll die beim Publikum angestrebte Katharsis auf das Übelste verfehlt. Man ist nach dem Film geschockt. Nicht wegen des Holocausts, sondern wegen der verabscheuungswürdigen Art und Weise, wie ein solcher Film produziert wurde.</p><p>Die KZ-Szenen, welche vorher für viel Aufsehen sorgten, sind nicht schlimmer, als die aus anderen Filmen. Die Grauzone mit Harvey Keitel war weitaus härtere Kost. Und Auch Schindlers Liste war auf seine Art und Weise härter, da authentischer. Man erinnere sich nur an die Szenen mit Amon Goeth.</p><p>Zusammenfassend kann man sagen, dass das von Uwe Boll gedrehte <strong>Auschwitz</strong> ein totaler Reinfall ist. Ich mag Boll an dieser Stelle gar nicht absprechen, dass er sein Bestes gegeben hat. Doch anscheinend kann er es nicht besser. Wegen des unsachgemäßen Umgangs mit dem Thema nehmen wir den Film aus der Wertung und versehen ihn mit 0/10 Punkten.</p><!-- google_ad_section_end --> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/track/insidemovie/~4/Gqmk3mP2Td0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.insidemovie.de/kritiken/auschwitz-2011/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.insidemovie.de/kritiken/auschwitz-2011/</feedburner:origLink></item> <item><title>ZIMT UND KORIANDER (2003)</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/track/insidemovie/~3/QYETI4jR9pI/</link> <comments>http://www.insidemovie.de/kritiken/zimt-und-koriander-2003/#comments</comments> <pubDate>Thu, 09 Jun 2011 23:08:56 +0000</pubDate> <dc:creator>Marco</dc:creator> <category><![CDATA[Kritiken]]></category> <category><![CDATA[Tassos Boulmetis]]></category> <category><![CDATA[Zimt und Koriander]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.insidemovie.de/?p=1930</guid> <description><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/06/zimt_und_koriander_2003.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="zimt_und_koriander_2003" title="zimt_und_koriander_2003" /></div>Ein Meilenstein dieser Entwicklung ist zweifellos Tassos Boulmetis Regiedebüt Zimt und Koriander. Der Film erzählt die Geschichte des aus Istanbul (bzw. Konstantinopel) stammenden Astrophysikers Fanis als kulinarisch und kulturelle Retrospektive. Nach der Vertreibung seiner Familie aus Istanbul in den späten 1950er Jahren lebt Fanis in Athen. Obwohl er viele Jahre braucht, um sich im griechischen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/06/zimt_und_koriander_2003.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="zimt_und_koriander_2003" title="zimt_und_koriander_2003" /></div> <!-- google_ad_section_start --><p>Ein Meilenstein dieser Entwicklung ist zweifellos Tassos Boulmetis Regiedebüt <strong>Zimt und Koriander</strong>. Der Film erzählt die Geschichte des aus Istanbul (bzw. Konstantinopel) stammenden Astrophysikers Fanis als kulinarisch und kulturelle Retrospektive.</p><p>Nach der Vertreibung seiner Familie aus Istanbul in den späten 1950er Jahren lebt Fanis in Athen.<br /> Obwohl er viele Jahre braucht, um sich im griechischen Mutterland zurechtzufinden und ihn die Sehnsucht nach seiner Heimat niemals verlässt, kann sich Fanis erst zu einer Reise in seine alte Heimatstadt entschließen, als er erfährt, dass sein Großvater im sterben liegt. Mit der Reise nach Istanbul beginnt die Erzählung von Fanis Geschichte. Das Besondere an dieser Erzählung ist die Gliederung. Der Held erzählt sein Leben nicht etwa in zeitlichen Parametern, sondern Vergleicht die abschnitte seines Lebens mit Essensgängen.<span id="more-1930"></span></p><p><strong>Zimt und Koriander</strong> vermittelt in einer sehr ästhetischen und unterhaltsamen Weise die Kultur der Ägäis zwischen Orient und Okzident. Der Zuschauer wird in eine für viele fremde Welt entführt und bekommt einen sehr warmen und ziemlich unverfälschten Eindruck von den Menschen in dieser vergessenen Metropole zwischen den Kontinenten und den Kulturen.</p><p>Dieser Film ist nicht nur ein heißer Tipp für Freunden des Kulturkinos, sondern auch für jeden Filmfreund, der Wert auf subtilen Humor und eine besondere Bildästhetik legt. Ausdrucksvolle Bilder, authentische Figuren und eine fast schon märchenhafte Atmosphäre machen „Zimt &amp; Koriander“  zu einem besonders sehenswerten Filmerlebnis.</p><p>Guten Appetit!</p><p><strong>Trailer</strong></p><p>&nbsp;</p><!-- google_ad_section_end --> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/track/insidemovie/~4/QYETI4jR9pI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.insidemovie.de/kritiken/zimt-und-koriander-2003/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.insidemovie.de/kritiken/zimt-und-koriander-2003/</feedburner:origLink></item> <item><title>Moon (2009)</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/track/insidemovie/~3/Dd8YCIfOvl4/</link> <comments>http://www.insidemovie.de/kritiken/moon-2009/#comments</comments> <pubDate>Wed, 08 Jun 2011 18:28:01 +0000</pubDate> <dc:creator>Marco</dc:creator> <category><![CDATA[Kritiken]]></category> <category><![CDATA[2009]]></category> <category><![CDATA[Duncan Jones]]></category> <category><![CDATA[Kevin Spacey]]></category> <category><![CDATA[Moon]]></category> <category><![CDATA[Sam Rockwell]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.insidemovie.de/?p=1890</guid> <description><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/06/moon_2009.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Moon (2009)" title="Moon (2009)" /></div>In einer nicht näher definierten Zukunft ist Helium-3 die einzig verbliebene Energiequelle. Die Lunar Corporation fördert den Rohstoff auf dem Mond. Das Personal der Raumstation besteht lediglich aus Sam (Sam Rockwell), der einen Dreijahresvertrag mit der Firma abgeschlossen hat. Wenige Wochen vor seiner Ablösung wird Sam von Halluzinationen heimgesucht, die ihn an den Rand des [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div><img width="212" height="300" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/06/moon_2009.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Moon (2009)" title="Moon (2009)" /></div> <!-- google_ad_section_start --><p>In einer nicht näher definierten Zukunft ist Helium-3 die einzig verbliebene Energiequelle. Die Lunar Corporation fördert den Rohstoff auf dem Mond. Das Personal der Raumstation besteht lediglich aus Sam (Sam Rockwell), der einen Dreijahresvertrag mit der Firma abgeschlossen hat. Wenige Wochen vor seiner Ablösung wird Sam von Halluzinationen heimgesucht, die ihn an den Rand des Wahnsinns treiben. Gefangen im Spannungsfeld zwischen Imagination und Realität droht Sam der körperliche Verfall. Als bei einer Routinearbeit ein Unfall passiert, wird Sam auf der Krankenstation der Mondbasis wach und wird von einem Mann namens Sam begrüßt, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht. Schnell wird Sam bewusst, dass seine Ablösung in Gefahr ist. Es beginnt ein Kampf um Leben und Tod.</p><p><strong>Moon</strong> ist ein Film, der Anleihen bei Schwergewichten der Filmgeschichte nimmt: Aus Stanley Kubricks <em>2001: Odyssee im Weltraum</em> wird der Kampf zwischen Mensch und Maschine extrahiert, aus Andrey Tarkovskiys <em>Solaris</em> den mentalen Verfall eines Charakters sowie den Nihilismus aus Paul W.S. Andersons <em>Event Horizon</em>. Und dennoch schafft es Regisseur Duncan Jones, dem Film einen eigenen Stil zu verpassen. <span id="more-1890"></span>Die Mondbasis Sarang verdeutlicht nicht nur den menschlichen Nihilismus gegenüber des Weltalls, sondern auch Kategorien von Einsamkeit, sozialer Isolation, schwindender Hoffnung und mangelnder Zwischenmenschlichkeit. Denn außer Sam gibt es auf der Mondbasis keine anderen Menschen. Kontakt pflegt er lediglich über einen Satellitenkanal zu den verantwortlichen von Lunar. Sams einziger &#8222;Freund&#8220; ist der Roboter GERTY (gesprochen von Kevin Spacey), welcher am HAL 9000 aus 2001 angelehnt zu sein scheint. GERTY hat von Lunar den Auftrag, Sam bei laune zu halten und dafür zu Sorgen, dass er seinen Arbeiten nachgeht. Emotionen vermittelt GERTY lediglich über Emoticons auf einem kleinen Bildschirm.</p><p><a href="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/06/moon_2009_still.jpg" rel="lightbox[1890]" title="Moon (Still Image)"><img class="alignnone size-full wp-image-1919" title="Moon (Still Image)" src="http://cdn.insidemovie.de/wp-content/uploads/2011/06/moon_2009_still.jpg" alt="Moon (Still Image)" width="675" height="395" /></a></p><p>Jones verzichtet in seinem Werk auf aufwendige Special-Effects, was dem Film selbst sehr zuträglich ist. Somit ist Sam Rockwell auf sich alleine angewiesen und darf sein ganzes schauspielerisches Potential entfalten. Er verleiht dem Mondarbeiter Sam Bell eine starke Seite sowie eine kindlich naive. Rockwell schafft durch seine Darstellung das, was in der heutigen Kinolandschaft immer sletener wird. Ein allein vom Charakter getragener Film.</p><p>Viele Kritiker warfen dem Film vor, den Plot-Twist bereits in der Mitte des Films zu vollziehen und somit den bisher aufgebauten Spannungsbogen zu unterbrechen. In der Tat ist die Vorwegnahme des Ergebnisses ungewöhnlich. Dieser Vorgang bremst den Film zwar minimal aus, kann ihm aber nichts von seiner Schlagkraft rauben. Denn der Fokus wird nach der Aufklärung neu gesetzt: Der Protagonist muss aus seiner neuen Situation heraus eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihn selbst betrifft, sondern viele andere nach ihm.</p><p>Was man dem Film vorwerfen kann, ist, dass er keine klare Position zu der von ihm formulierten Problemstellung bezieht. Dieser Vorgang ist normalerweise zu begrüßen, weil man sich als Zuschauer selbst ein Bild machen kann bzw. möchte. In Anbetracht der Vorwegnahme der &#8222;Lösung&#8220; wäre eine klarere Aussage wünschenswert gewesen.</p><p><strong>Moon</strong> kann trotz der leichten Schwächen in der Narration und kleinen Wirrungen überzeugen und sollte von jedem Filmliebhaber einmal gesehen worden sein.</p><p><strong>Trailer</strong></p><p>[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=twuScTcDP_Q[/youtube]</p><!-- google_ad_section_end --> <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/track/insidemovie/~4/Dd8YCIfOvl4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.insidemovie.de/kritiken/moon-2009/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.insidemovie.de/kritiken/moon-2009/</feedburner:origLink></item> </channel> </rss><!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

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