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		<title>TransInterQueer e.V.</title>
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		<description>Current News entries</description>
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			<title><![CDATA[TSG-Reform gescheitert]]></title>
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			<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 19:59:08 +0000</pubDate>
			<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
			<description><![CDATA[
			Transsexuellengesetz: Wieder keine Reform! Trans-Rechte sind Menschenrechte - doch was das Bundesverfassungsgericht längst fordert, scheitert an der Bundesregierung In seiner Sitzung vom 19. Juni hat der Deutsche Bundestag mit den Stimmen der Koalitionsparteien CDU/CSU und SPD die historische Chance verpasst, das seit 1981 im Kern unveränderte Transsexuellengesetz (TSG) umfassend zu reformieren, wie es Verbände von Trans-Menschen seit Jahren fordern. Mit der Abschaffung von § 8 Abs. 1 des TSG fügte sich das verabschiedete &quot;Reförmchen light&quot; lediglich der Abmahnung durch das Bundesverfassungsgericht, das eine Zwangsscheidung verheirateter Trans-Menschen als Voraussetzung für die Anerkennung des neuen Geschlechts für verfassungswidrig erklärt hatte. Weder der Zwang zu geschlechtsangleichenden Operationen, zu dauerhafter Sterilität noch die bis zu zwei Jahre dauernde kostenintensive Vornamensänderung wurden zu Gunsten praxisnaher, menschenrechtskonformer Regelungen reformiert. Bereits in einem Urteil von 2005 sah das Gericht „keine haltbaren Gründe für eine unterschiedliche personenstandsrechtliche Behandlung von Transsexuellen mit und ohne geschlechtsangleichende Operationen&quot;. Auch die Voraussetzung der dauerhaften Unfruchtbarkeit wird vom Gericht kritisiert. Zum wiederholten Mal machen jedoch nicht Bundestag und -regierung Politik, sondern fügen sich lediglich dem Urteil des BVerfG, das in der Wahrung der Menschenrechte von Trans-Menschen wesentlich näher an den Bedürfnissen der Betroffenen ist als die Koalitionsparteien.Dabei widerspricht die geforderte Sterilisation grundlegend den in Art.1 („Würde des Menschen&quot;) und 2 („körperliche Unversehrtheit&quot;) zugesicherten Grundrechten, von denen Trans-Menschen nach wie vor ausgeschlossen scheinen - anders als es das BVerfG, der Menschenrechtskommissar des Europarates Thomas Hammarberg und die Reformentwürfe der Oppositionsparteien FDP, B'90/Grüne und DIE LINKE fordern. Auch die Reformvorschläge, die in einem Eckpunktepapier vom Transgender-Netzwerk Berlin (TGNB) und von TransInterQueer e.V. (TrIQ) erarbeitet wurden, stießen bei Expert_innen und Trans-Menschen in ganz Deutschland auf breite Zustimmung. Bisher stehen bundesweit elf Verbände und Organisationen als Unterzeichner_innen hinter dem Papier. Auch der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) unterstützt dessen Forderungen:Menschenrechtskonforme Zugangsvoraussetzungen für die Anerkennung des neuen Geschlechts!Art. 1 und 2 Grundgesetz müssen auch für Trans*Menschen gelten!Abschaffung der Sterilisation als Voraussetzung für die Personenstandsänderung!Vereinfachte, außergerichtliche Vornamensänderung!Reform statt „Reförmchen&quot; in der kommenden Legislaturperiode!Kontakt und weitere Infos:Julia Ehrt, julia.ehrt@transinterqueer.org]]></description>
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			<title><![CDATA[Pride Week in Berlin]]></title>
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			<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 15:47:28 +0000</pubDate>
			<category><![CDATA[General]]></category>
			<description><![CDATA[
			21.-28.06.09 Pride Week in Berlin: Stadtfest, TCSD und CSD - TransInterqueer war überall mit vertretenDen Auftakt dieser recht ereignisreichen Woche machte wie jedes Jahr das schwul-lesbische Straßenfest in Schöneberg. Da durfte natürlich der Stand von TrIQ nicht fehlen. Der mit liebe fürs Detail hergerichtete Stand wurde häufig besucht - zumindest herrschte am Samstag reger Andrang!&nbsp;Schon am Montag Nachmittag ging es weiter mit einer Veranstaltung der Bundestags- und Landtagsfraktion DIE LINKE. Diese hatte zu der Veranstaltung &quot;Sexuelle Vielfalt leben!&quot; ins Abgeordnetenhaus geladen. Im ersten Panel diskutierte Julia von TrIQ. zum Thema &quot;Differenzen in der Community. Lesbisch-schwul, queer, oder doch bloß alles schwul? Wie viel Gemeinsamkeit gibt es in der Community?&quot; mit.Das ganze Programm gibt es hier nochmal zum Nachlesen.&nbsp;Am Mittwoch ging es dann zur Pressekonferenz des großen CSD. Selbiger hatte die gescheiterte TSG Reform als Thema entdeckt und uns eingeladen. Die Presseerklärung könnt ihr euch im Mitschnitt von TOP TV im OKB ansehen. &nbsp;&nbsp;&nbsp;Am Samstag gab es zum Vorglühen für den Transgenialen CSD in unseren Räumen einen Brunch mit gemeinschaftlicher Transpi-Malaktion. Damit waren wir für den Umzug gut ausgestattet.&nbsp;&nbsp;Für die Abschlusskundgebung am Heinrichplatz in Kreuzberg war TrIQ eingeladen einen Beitrag zu halten und Brian hat die Masse gerockt!Zur gleichen Zeit stand Julia auf der Bühne des großen CSD an der Siegessäule und hat der tanzenden und feiernden Menge die Menschenrechtsverletzungen des nach wie vor geltenden Transsexuellen Gesetzes entgegengeschrien. Das hat zumindest in den ersten 50 Reihen durchaus Eindruck gemacht!&nbsp;TrIQ hat es dieses Jahr auch in den Tagespiegel geschafft, den Artikel gibt es hier, darüber hinaus gab es am Montag Morgen ein life Interview mit Julia auf Radio Corax (Halle), den Betrag kann man sich runterladen oder online hören.&nbsp;]]></description>
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			<title><![CDATA[Jenseits der zwei Geschlechter? ]]></title>
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			<pubDate>Thu, 28 May 2009 19:24:29 +0000</pubDate>
			<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
			<description><![CDATA[
			Am 27.Mai 2009 lud die Bundestagsfraktion der Grünen/Bündnis 90 zum Fachgespräch &quot;Wie kann die Situation intersexueller Menschen verbessert werden?&quot; ein. Diesbezüglich haben TrIQ´s Zwitter-AK zusammen mit der IVIM (Internationalen Vereinigung Intergeschlechtlicher Menschen) ein Informationsblatt entworfen, welches wir auf der Veranstaltung verteilt haben.Das Faltblatt kann hier als PDF heruntergeladen werden.   Jenseits der zwei Geschlechter? Verbesserung der Situation von intergeschlechtlichen Menschen durch medizinische Bevormundung? Stellungnahme von IVIM und dem Zwitter-AK des TransInterQueer e.V. zum Fachgespräch am 27.05.2009 &quot;Wie kann die Situation intersexueller Menschen verbessert werden?&quot; &quot;Die Behandlungspraxis der Geschlechtsnormierung intersexueller Menschen wirft ethische Fragen auf&quot;, so die Einladung zum heutigen Fachgespräch der Grünen/Bündnis 90-Bundestagsfraktion. Die irreversiblen Entscheidungen von Ärzt_innen und Eltern, die oft die chirurgische Geschlechtsnormierung von Säuglingen und Kindern bedeuten, sollen &quot;auf den Prüfstand&quot; gestellt werden. Wege zu einem &quot;Leben in Selbstbestimmung und Würde&quot; für intersexuelle Menschen sollen gefunden werden. Mit der Auswahl der Referent_innen aus Medizin und Psychologie liegt der Schwerpunkt jedoch nicht auf der gesellschaftlichen und politisch-rechtlichen Situation, nicht auf der kritischen Reflexion der herrschenden medizinisch-psychologischen Definitionsmacht und Praxis, sondern auf der Pathologisierung und Bevormundung intergeschlechtlicher Menschen.  Intergeschlechtlichkeit ist kein medizinisches Problem, sondern ein gesellschaftlich-politisches Thema. Nicht die intergeschlechtlichen Menschen und ihre Körper sind das Problem, sondern die medizinisch-psychologische Praxis, bestimmte Menschen als geschlechtlich &quot;fehlgebildet&quot; darzustellen und unter dem Begriff &quot;Störungen der Geschlechtsentwicklung&quot;, kurz &quot;DSD&quot;, zusammen zu fassen. Die Absicht ist es, sowohl Körper als auch Identitäten chirurgisch, medikamentös und psychologisch im Sinne der Zwei-Geschlechter-Norm zu &quot;vereindeutigen&quot;. Die neue Terminologie DSD zielt darauf, immer mehr Intersexvariationen auf genetischer Ebene nachzuweisen, um dafür einen Behandlungsbedarf zu rechtfertigen. So kann im Rahmen einer humangenetischen Beratung für werdende Eltern auch eine Empfehlung zum Schwangerschaftsabbruch, einer pränatalen Behandlung oder der Rat zum Verzicht auf eine Schwangerschaft gegeben werden.  Schon in den 90ern wies die Arbeitsgemeinschaft gegen Gewalt in der Pädiatrie und Gynäkologie (AGGPG) auf die Menschenrechtsverletzungen der medizinischen Praxis hin, und auf den Zusammenhang von gesellschaftlichen Normvorstellungen und der Sicht auf Intergeschlechtlichkeit als behandelbare und beforschbare &quot;Störung&quot;. Seit Jahren fordern Inter-Menschen und -Organisationen, das Problem als ein gesellschaftliches zu begreifen und Intergeschlechtlichkeit zu entpathologisieren.   Bei dieser Fachtagung wird erneut den sogenannten Expert_innen aus Medizin und Psychologie zuviel Gewicht eingeräumt, was deren Definitionshoheit reproduziert. Das bedeutet einen gravierenden Rückschritt.   Wege jenseits der Zwei-Geschlechter-Ordnung zu mehr Selbstbestimmung und Würde sind nur zu beschreiten mit der Befreiung und Emanzipation intergeschlechtlicher Menschen aus der medizinischen Bevormundung und mit einer ethischen Aufarbeitung, die auf die gesamtgesellschaftliche Verantwortung hinweist.  Intergeschlechtlichkeit muss entpathologisiert und die derzeitige Definitionsmacht der Medizin muss auf tatsächliche medizinische Probleme eingegrenzt werden. Intergeschlechtliche Menschen müssen als Expert_innen in eigener Sache gestärkt werden.Ebenfalls angehängt waren die Forderungen von IVIM die wir <a href="http://www.transinterqueer.org/index.php/uber-triq/das-i-in-triq.html" title="Das I in TrIQ">mit unterstützen</a>]]></description>
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			<title><![CDATA[Bundesministerien des Inneren und der Justiz arbeiten klamm-heimlich an einer TSG Reform]]></title>
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			<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 19:20:22 +0000</pubDate>
			<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
			<description><![CDATA[Pressemitteilung:Transsexuellen- und Transgenderverbände legen Eckpunktepapier vorNach Abmahnung durch das Bundesverfassungsgericht arbeiten die Bundesministerien des Inneren und der Justiz derzeit an einer Reform des Transsexuellen Gesetzes (TSG). Transgender und Transsexuellen Organisationen sind bisher als Betroffenenverbände dazu nicht gehört worden. Eine umfassende Reform ist längst überfällig. Die Zugangsvoraussetzungen zur Geschlechtseintragsänderung wie geschlechts­angleichende Operationen oder dauerhafte Sterilität entsprechen längst nicht mehr dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft und verletzen die Menschenrechte von transgender und transsexuellen Menschen. Die Vornamensänderung muss vereinfacht werden.
			Pressemitteilung:Transsexuellen- und Transgenderverbände legen Eckpunktepapier vorNach Abmahnung durch das Bundesverfassungsgericht arbeiten die Bundesministerien des Inneren und der Justiz derzeit an einer Reform des Transsexuellen Gesetzes (TSG). Transgender und Transsexuellen Organisationen sind bisher als Betroffenenverbände dazu nicht gehört worden. Eine umfassende Reform ist längst überfällig. Die Zugangsvoraussetzungen zur Geschlechtseintragsänderung wie geschlechts­angleichende Operationen oder dauerhafte Sterilität entsprechen längst nicht mehr dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft und verletzen die Menschenrechte von transgender und transsexuellen Menschen. Die Vornamensänderung muss vereinfacht werden.Im Juni 2008 erklärte das Bundesverfassungsgericht zum wiederholten Male Teile des TSG, hier die Scheidungsvoraussetzung bei der Anerkennung des neuen Geschlechts, für nicht verfassungs­konform. Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes am 1.1.1981 war dies das sechste Gerichtsurteil des BVerfG zum TSG. In einem Urteil von 2005 sah das Gericht, „keine haltbaren Gründe für „eine unterschiedliche personenstandsrechtliche Behandlung von Transsexuellen mit und ohne geschlechtsangleichende Operationen&quot;. Auch die Voraussetzung der dauerhaften Unfruchtbarkeit wird vom Gericht kritisiert. Im Klartext bedeuted dies, dass auch transsexuelle Menschen die keine geschlechtsangleichenden Operationen vornehmen lassen wollen oder können, einen Zugang zum TSG bekommen müssen.Das Urteil vom Sommer 2008 muss von der Bundesregierung bis zum 1.August 2009 umgesetzt werden. Transgender- und Transsexuellenorganisationen fordern deshalb in ihrem Eckpunktepapier eine umfassende Reform des TSG - alles andere ist und bleibt Stückwerk!Das Verfahren der Vornamensänderung muss vereinfacht werden. Es ist nicht einzusehen warum Transgender und Transsexuelle eine einfache Vornamensänderung nur in einem bis zu 2-jährigen, kostspieligen, gerichtlichen Verfahren vornehmen können. Es müssen menschenrechts­konforme Zugangsvoraussetzungen für die Anerkennung des neuen Geschlechtes geschaffen werden. „Die Voraussetzung der Sterilität widerspricht der Achtung der Menschenwürde und dem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit&quot; so Ammo Recla von ABqueer e.V In Berlin.Die Reformvorschläge erarbeitet vom Transgender Netzwerk Berlin (TGNB) und von TransInterQueer e.V. (TrIQ) stoßen sowohl bei Expert_innen als auch bei transgender und transexuellen Menschen in ganz Deutschland auf breite Zustimmung. Bisher stehen bundesweit 11 Betroffenenverbände und -organisationen als Unterzeichner_innen hinter dem Papier. Auch der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) unterstützt die Forderungen. Das kann und darf Regierung und Politik nicht ignorieren der Gesetzesentwurf muss sich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientieren.Pressemitteilung als pdfEckpunktepapier als pdf]]></description>
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			<title><![CDATA[Weitere Morde an Trans*Menschen in der Türkei]]></title>
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			<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 08:38:55 +0000</pubDate>
			<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
			<description><![CDATA[
			Presseerklärung  --TransInterQueer e.V. (www.transinterqueer.org)30. März 2009****************************************&nbsp;Gewalt gegen transgeschlechtliche und homosexuelle Menschen in der Türkei geht weiter: Zwei Morde und körperliche Übergriffe in Bursa, Edirne und Eskisehir.Nach dem Mord an Ebru Soykan am 10. März 2009 sind in der Woche vom 23. März nun drei weitere Opfer transphober und homophober Gewaltverbrechen zu beklagen.Wie Lamda Istanbul mitteilte, wurde eine transgeschlechtliche Frau in Bursa mit abgeschnittenem Kopf aufgefunden. In Edirne wurde ein homosexueller Mann ermordet. Der Täter begründete seine Tat damit, dass er von dem Toten zum Geschlechtsverkehr aufgefordert worden sei. In Eskisehir wurde eine transgeschlechtliche Frau angegriffen und zusammengeschlagen. TransInterQueer e.V. ist entsetzt über die nicht abreißende Gewalt gegenüber transgeschlechtlichen und homosexuellen Menschen in einem Land, das sich als Teil Europas versteht und Mitglied der Europäischen Union werden möchte.Im Abstand von nur zwei Wochen müssen wir erneut die Frage stellen: Wie lange noch sollen solche Gewaltverbrechen mit transphobem und homophobem Hintergrund in Europa Alltag sein? Wie lange noch bleiben die Täter in der Türkei strafrechtlich unbehelligt?Und wir fragen: Werden auch diese neuen Gewaltverbrechen keine Untersuchung nach sich ziehen, wie es bis heute bei folgenden Morden an homosexuellen und transgeschlechtlichen Menschen der Fall ist:Ahmet Yildiz (ermordet am 15. Juli 2008 in Istanbul)Dilek Ince (ermordet am 12. November 2008 in Ankara)Die Dunkelziffer der Gewaltverbrechen an LSBT Menschen in der Türkei ist hoch und die meisten Fälle kommen nie ans Tageslicht. Viele werden nie untersucht: Bereits im April 2007 übergab Lambda Istanbul ein Dossier von 19 aktuellen Fällen ziviler und polizeilicher Übergriffe an die Menschenrechtskommission der Provinz Istanbul und verlangte eine Untersuchung. Diese wurde mit dem Argument abgelehnt, es lägen bei den beschriebenen Fällen keine Menschenrechtsverletzungen vor.Die Menschenrechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transgeschlechtlichen Menschen sind in der Türkei alles andere als geschützt! Das muss aufhören!!Noch einmal fordern wir die Europäische Union und den Europarat nachdrücklich auf, ihren Druck auf die Türkei und auf all jene Staaten zu erhöhen, die sich der Anerkennung der Menschenrechte für alle Menschen verweigern.&nbsp;Für aktuelle Informationen wenden Sie sich bitte an:GLADT e.V. : 030 - 26 55 66 33 oder info[at]gladt.deoder besuchen sie unsere Website <a href="http://www.transinterqueer.org/" title="Home Page, shortcut key=1">www.transinterqueer.org</a>&nbsp;Weitere allgemeine Informationen zur Menschenrechtssituation unter:http://www.hrw.org/en/reports/2008/05/21/we-need-law-liberation-0(Mai 2008, Human Rights Watch: Bericht über die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transgeschlechtlichen Menschen in der Türkei)http://www.hrw.org/en/reports/2008/12/05/closing-ranks-against-accountability-0(Dezember 2008, Human Rights Watch: Folgebericht speziell über polizeiliche Übergriffe auf transgeschlechtliche Menschen in der Region Istanbul)&nbsp;&nbsp;Bilder vom öffentlichen Protest und der Mahnwache vor Ebru Soykans Haus in Istanbul: Zur Unterstützung von Lambda Istanbul könnt ihr hier online spenden.&nbsp;Presseerklärung von Human Rights Watch (link)]]></description>
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			<title><![CDATA[Transfrau in Istanbul ermordet]]></title>
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			<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 09:10:16 +0000</pubDate>
			<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
			<description><![CDATA[
			 PRESSEERKLÄRUNG -- TransInterQueer e.V. (www.transinterqueer.org)15. März 2009****************************************Transfrau in Istanbul ermordet. Die türkische Trans*-Aktivistin Ebru Soykan wurde am 10. März 2009 in ihrem Haus in Istanbul ermordet.  Ebru war prominentes Mitglied von Lambda Istanbul, der größten Interessenvertretung lesbischer, schwuler, bisexueller und transgeschlechtlicher Menschen in Istanbul und der Türkei. Sie arbeitete seit Jahren gegen die polizeiliche Gewalt und die schlechte Behandlung von transgeschlechtlichen Menschen in Taskim, einem Bezirk im Zentrum Istanbuls.  TransInterQueer e.V. ist schockiert und unsagbar traurig. Wie lange noch sollen solche Gewaltverbrechen mit trans*phobem und homophobem Hintergrund  in Europa Alltag sein?Die Tat kam nicht überraschend: Mitglieder von Lamda Instanbul berichten, dass Ebru bereits im Februar  die Staatsanwaltschaft um Schutz gebeten hatte.  Anlass waren mehrfache körperliche Angriffe und Morddrohungen durch den Mann, der jetzt als Tatverdächtiger in Untersuchungshaft sitzt.  Bereits vor zwei Wochen hatte die Polizei den Mann festgenommen, nach zwei Stunden aber wieder frei gelassen.Dies ist schon der zweite Mord an einem Mitglied von Lambda Istanbul innerhalb weniger Monate. Im Juli 2008 wurde der 26-jährige Ahmet Yildiz vor einem Café von einem Unbekannten erschossen. Bislang kam es zu keiner Anklage.Beide Morde stehen in einer langen Reihe von Gewaltverbrechen an und Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung in der Türkei - darunter zahlreiche Fälle von polizeilichen Übergriffen, inklusive vorsätzlicher Körperverletzung mit Schusswaffen. Die verantwortlichen Personen werden selten zur Rechenschaft gezogen und, wenn doch, in der Regel mit milden Geldstrafen belegt. Die Dunkelziffer der Gewaltverbrechen an LSBT Menschen ist hoch und die meisten Fälle kommen nie ans Tageslicht. Viele werden nie untersucht:  Bereits im April 2007 übergab Lambda Istanbul ein Dossier von 19 aktuellen Fällen ziviler und polizeilicher Übergriffe an die Menschenrechtskommission der Provinz Istanbul und verlangte eine Untersuchung.  Diese wurde mit dem Argument abgelehnt, es lägen bei den beschriebenen Fällen keine Menschenrechtsverletzungen vor. Dies macht deutlich, dass in der Türkei die Menschenrechte von lesbischen, schulen, bisexuellen und transgeschlechtlichen Menschen alles andere als geschützt sind! Und solange dies so ist, werden trans*phobe und homophobe Verbrechen wie der Mord an Ebru Soykan sich wiederholen. Das muss aufhören!! Wir fordern die Europäische Union und den Europarat auf, ihren Druck auf all jene Staaten zu erhöhen, die sich der Anerkennung der Menschenrechte für alle Menschen verweigern.Für aktuelle Informationen zum Mord an Ebru Soykan wenden Sie sich bitte an:GLADT e.V. : 030 – 26 55 66 33info[at]gladt.deoderwww.transinterqueer.orgWeitere allgemeine Informationen zur Menschenrechtssituation unter: http://www.hrw.org/en/reports/2008/05/21/we-need-law-liberation-0      (Mai 2008, Human Rights Watch: Bericht über die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transgeschlechtlichen Menschen in der Türkei) http://www.hrw.org/en/reports/2008/12/05/closing-ranks-against-accountability-0      (Dezember 2008, Human Rights Watch: Folgebericht speziell über polizeiliche Übergriffe auf transgeschlechtliche Menschen in der Region Istanbul) ]]></description>
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			<title><![CDATA[Offener Brief von TrIQ e.V. an Lambdaistanbul]]></title>
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			<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 09:12:37 +0000</pubDate>
			<category><![CDATA[General]]></category>
			<description><![CDATA[
			 Bilder vom öffentlichen Protest und der Mahnwache vor ihrem Haus in Istanbul: Zur Unterstützung von Lambda Istanbul könnt ihr hier online spenden.Presseerklärung von Human Rights Watch (link)  Offener Brief von TrIQ e.V. an LambdaistanbulBerlin, den 12.3.09Fassungslosigkeit mischt sich mit Trauer und WutLiebe Freund_innen von lambdaIstanbul,Traurig, bestürzt und fassungslos haben wir die Nachricht von Ebrus Tod  aufgenommen. Wie mag es Euch gehen? Eine Freundin und Mitkämpferin auf diese schreckliche Art und Weise zu verlieren, bleibt  unfassbar, unbeschreiblich grausam und brutal.Jegliche Gewalt die sich gegen trans*gender und gegen Menschen, die sich für Menschenrechte einsetzen, richtet, bleibt immer und überall absolut  zu verurteilen. Wir möchten Euch auf diesem Wege aus ganzem Herzen unsere absolute Solidarität senden und unsere Wut gegen Unmenschlickeit und Hassgewalt über unsere Anteilnahme zum Ausdruck bringen. Wir hoffen, dass wir Euch so ein wenig mit Kraft unterstützen, um das alles bewältigen zu könnnen! Wir trauern mit Euch!TrIQ e.V. und Wigstöckel e.V.http://www.transinterqueer.orghttp://www.wigstoeckel.com   Berlin, 12. Mart 2009&nbsp;  Çaresizlik, üzüntü ve hiddetle karışıyor!&nbsp;  Sevgili lambdaistanbul’lu arkadaşlar, Ebru’nun ölüm haberini üzüntü, çaresizlik ve hiddetle öğrendik. Ne durumda olduğunuzu ancak algılayabiliyoruz. Mücadele arkadaşımızı böyle yitirmek anlaşılmaz ve son derece gaddar bir olgu.&nbsp;  Transgender insanlara ve insan hakları için mücadele edenlere uygulanan şiddet her zaman ve heryerde mahkum edilmelidir. Size tüm kalbimizle baş sağlığı diliyor ve bu insanlık dışı, gaddar cinayete karşı tüm dayanışma duygularımızla yanınızda olduğumuzu belirtmek istiyoruz.&nbsp;  Umarız ki bizim dayanışmamızın da sizlerin mücadele gücüne biraz da olsa güç katabilir.  Üzüntünüzü ve acınızı paylaşıyoruz.&nbsp;  TrIQ e.V. ve Wigstöckel e.V.&nbsp;  www.transinterqueer.org www.wigstoeckel.com]]></description>
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