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    <title>die nachtschwester (...ohne mit der Wimper zu zucken.)</title>
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    <description>...ohne mit der Wimper zu zucken.</description>
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    <title>die nachtschwester</title>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5792994/">
    <title>Pendeln</title>
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    <description>Samstag Lebensraum:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="253" alt="P1020597" src="http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/p1020597.jpg" width="450" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="253" alt="P1020594" src="http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/p1020594.jpg" width="450" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="268" alt="Gosch" src="http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/gosch.jpg" width="450" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="337" alt="P1020587" src="http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/p1020587.jpg" width="450" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag Arbeitsumfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="338" alt="100 0456" src="http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/100_0456.jpg" width="450" /&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/twoday/ibAh/~4/77jP_A7rSOc" height="1" width="1"/&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Häusliches Umfeld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-29T17:33:49Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5771180/">
    <title>Was ist ein Leben wert? Hier? Dort?</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/twoday/ibAh/~3/vHtdH2JXwD4/</link>
    <description>Gestern in der Notaufnahme der hiesigen Uniklinik ein gewisses lebensrettendes &lt;a href="http://www.zollmedical.de/autopulse-allgemein.aspx"&gt;medizinisches Gerät &lt;/a&gt; präsentiert. Das steht nicht in meiner Stellenbeschreibung, aber B., Nicht-Medizinerin und Sales-Chefin unserer Tochterfirma, die für uns Medizinprodukte importiert und gleichzeitig landesweit vertreibt, hatte mich um fachliche Unterstützung gebeten und unseren Bioingenieur P. um technische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der pflegerischen Leitung mit Mokka auf den Chefarzt gewartet, der im OP feststand. Sie erzählte vom Hubschrauber-Rettungsteam, dem sie früher angehört hatte und das leider mit dem Ende des Kommunismus aufgelöst wurde, weil kein Geld mehr da war, und wie schlecht die Notfallversorgung der Landbevölkerung seither ist. Dies ist ein Gebirgsstaat mit in Teilen sehr schlechtem Straßennetz ohne einen einzigen Rettungshubschrauber. Niemand weiß, wohin sie verkauft wurden. Ich erzählte, wie meinem Boss ganz am Anfang, als er internationales Fund-Raising für die Gründung unserer Klinik betrieb, von der Schweiz ein nur 6 Jahre alter Sanitätshubschrauber angeboten worden war, aber das Ministerium die Spende einer fremden Regierung an ein Privatunternehmen nicht genehmigt hatte. Ich sagte, es liegt nicht am Geld. Unsere Klinik lebt und wirtschaftet ausgezeichnet mit dem staatlichen Gesundheitsfonds. Es ist genug Geld im System, aber es werden falsche Prioritäten bedient. Mit dem bisschen, was nach der Korruption übrig bleibt, letzteres sagte ich nicht laut, denn der Chefarzt, auf den wir warteten, ist einer von vielen ehemaligen Gesundheitsministern der jungen Republik, immerhin einer, der nie in Haft war, was andererseits nichts heißen will. Ich sagte, die grundlegende Frage ist, wieviel ist ein Leben wert und ich habe das Gefühl, hier viel weniger als im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich daran erinnert, wie ich vor einem Jahr zwei Tage lang mein Auto aus Hamburg hierherfuhr und wie mich, schon auf dem Balkan, so eine Zielnäheeuphorie ergriff, nur noch 350km und mir ist gar nichts passiert. Just da stockte der Verkehr. Eine kurvige Straße im Gebirge, strömender Regen, ein fahrerloses Motorrad auf der Gegenfahrbahn. 100 Meter Schritttempo weiter ein alter weiß gestrichener Lada mit einem roten Kreuz am rechten Straßenrand. Darin saßen zwei Sanitäter und hielten Brotzeit und Thermoskaffee. Hinter dem Lada lag der Motorradfahrer im Unterhemd im Regen. Sie hatten ihm seine Trainingsjacke ausgezogen und über den Kopf geworfen. An seinen Fußspitzen rollten ukrainische und türkische Laster vorbei wie an einer tot gefahrenen Katze, bestimmt fuhr auch mal einer drüber. Noch nicht mal ein Warndreieck. Ich hatte nur kurz verdrängt, wo ich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chefarzt erschien, ein kleiner, stiller Albaner, und entschuldigte sich für die Wartezeit. Wir gingen in die Behandlungsräume, packten unsere Puppe auf das Gerät auf eine Trage und ich präsentierte vor dem zusammengetrommelten Personal. Der Chef stellte die richtigen Fragen und tolerierte die dämlichen aus seinem Team mit väterlicher Milde. Er will kaufen. Als leitender Arzt der Uniklinik, dessen Kollegen sich sonst durch großes Ego und ebensolche kriminelle Energie bei minimaler Sachkompetenz auszeichnen, eine Präsentation von uns privaten Emporkömmlingen anzufordern, bedeutet, Nichtwissen einzugestehen, und kaufen wollen Nichthaben, ohne Aussicht auf persönlichen Profit zum Patientenwohl. Eine schöne Überraschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterher saßen wir zufrieden zu dritt auf einer Bank in der Sonne und warteten auf unseren Fahrer. Ein kleiner Park auf dem Gelände der Uniklinik, ein Springbrunnen in einem Becken voller Müll. Plötzlich Lärm von zwei Bänken weiter. Eine Frau saß auf dem Asphalt, ein Mann stützte ihren Oberkörper, es ging ihr nicht gut. Menschen rannten zwischen dem Brunnenbecken und der Frau auf dem Boden hin und her und begossen sie mit dem dreckigen Wasser. Ich hatte ein neues weißes Kleid an und blieb erst mal sitzen. Dies ist die Uniklinik mittags halb eins, überall Ärzte auf dem Weg zur Cafeteria. Eine junge Frau in der Nähe der Kollabierten fing an zu toben und zu kreischen, Mama, Mama, und rannte zum Wasserbecken. Drei weitere Personen hielten sie davon ab, sich hineinzustürzen. Vielleicht doch was Ernstes. Ich lief zu der kollaptischen Frau auf dem Boden. Zyanose, Schnappatmung, kein Puls, quasitot. Der Mann wollte ihren Oberkörper nicht loslassen. Wenn überhaupt, die Beine hoch! brüllte ich ihn an und musste handgreiflich werden. Er trollte sich, ich begann mit Thoraxkompressionen und brüllte die Wasserträger an, sie sollten mit dem Geschütte aufhören und in die Notaufnahme laufen und Hilfe holen. Niemand rührte sich. Indessen kümmerten sich drei Menschen um die hysterische Tochter. P. lief los. Auf dem Treppenabsatz vor dem Eingang der medizinischen Klinik, nur 100 Meter entfernt, leicht erhöht über dem Park, ein paar Weißkittel, die in ihrer Zigarettenpause gelangweilt die Szenerie beobachteten. B. schleppte unser Autopulse an, aber noch bevor sie es auspacken konnte ein Röcheln, dann Grunzen, Grimassieren, eine Handbewegung, ein Carotispuls, Augenöffnen. Aufhören jetzt mit dem Wasserquatsch! Von irgendwoher brachten zwei Klinikmitarbeiter mit ansonsten leeren Händen eine Trage. Kein Sauerstoff, keine Notfalltasche. Sie zerrten die Frau auf die Trage und karrten sie irgendwo hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als uns unser Fahrer eine Viertelstunde später abholen kam, wir hatten eben aufgehört, die Köpfe zu schütteln, da sagte B. im Auto, noch auf dem Campus, schaut mal, da ist sie. Die eben noch synkopische Frau hing halb über ihrer Tochter und wurde von ihr zu Fuß vom Gelände geschleift. Man hat sie in der Notaufnahme noch nicht mal aufgenommen, kein EKG, kein Labor, keine Infusion, nichts. Ich weiß nicht mehr, was die mit dem Autopulse wollen. Vielleicht nur angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute in der Bewerbung einer 24jährigen Krankenschwester gelesen: "Ich will der Allgemeinheit von Nutzen sein. Das kann ich nur bei Ihnen."&lt;div class="feedflare"&gt;
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    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Intensivstation</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-18T20:14:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5742258/">
    <title>Drunk Blogging</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/twoday/ibAh/~3/y_crcDdjR90/</link>
    <description>Nach dem Freitagsritual mit tollen, tollen Mädels in der fabelhaften neuen Weinbar in der Altstadt mit eigentlich zuviel Promille im Auto, aber hier ist kein Rechtsstaat, manchmal ist das gut, falls mich die Polizei anhält, klimpere ich mit Wimpern und sage, ich arbeite für Dr. Boss, mich leicht und frei und reich gefühlt. Die Geschichte mit dem Boss und der Weinprobe fiel mir ein. Wie ein Weingut an ihn herangetreten ist, weil man einem Wein einen Namen geben wollte, den der Boss für unsere Klinik hat schützen lassen, und der Boss sagte, da muss ich erstmal zur Weinprobe kommen. Gern, sagten die, was immer Sie möchten, unser Keller steht ihnen zur Verfügung. Und der Boss sagte, nein, ich probiere nur eine Sorte. Ich komme mit meinem Bruder, und wir trinken zu zweit eine Flasche und unterhalten uns über alles mögliche. Wir machen die nächste Flasche auf und dann die nächste und sehen, wohin das Gespräch führt. Kindheit, Frauen, diskutieren wir über Politik, philosophieren wir, fangen wir an zu singen, singen wir fröhliche oder traurige Lieder, oder macht uns der Wein aggressiv und wir fangen an zu streiten? Wir trinken die halbe Nacht, morgens stehen wir früh auf und gehen joggen. Waren die Gespräche gut und schmerzt der Kopf nicht, taugt der Wein etwas. Dann verabreden wir uns für die nächste Sorte. So geht Weinprobe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten guten Wein, Glückswein, es war warm, die Band spielte Jazz, was ein Glück, dass wir uns gefunden haben in dieser absurden Republik, dass wir uns gegenseitig klug und witzig und liebenswert finden, wie gut alles passt, wir haben fabelhafte Jobs, wir schaffen Jobs, wären wir in London oder New York geblieben, wir hätten alles verloren, sagen sie, und uns nie kennengelernt. Wie gut wir leben und wie abwegig das eigentlich ist, in diesem bettelarmen Land, von dem zu Hause kein Mensch je gehört hat. Herr Nachtschwester verliert in Deutschland gerade seinen Job, kann er ja herkommen. Morgen früh fahre ich ans Meer, es wird sonnig, dem steht überhaupt nichts im Wege, wenn der Kopf nicht schmerzt.&lt;div class="feedflare"&gt;
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    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Zufallsbefunde</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-05T22:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5736220/">
    <title>Regierungskanal</title>
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    <description>Ich sitze mit offenem Mund vor dem Fernsehkanal der Regierungspartei, Fascho TV, dessen ewiges Thema das Formen und Festigen einer nationalen Identität ist, die so gerne in der Antike wurzeln würde, denn seither ist nichts mehr von Bedeutung passiert, kulturell, wirtschaftlich oder sonstwie. Daran sind 500 Jahre Türkenherrschaft schuld und danach der Kommunismus, wobei, im Kommunismus war nicht alles schlecht. Das Verwurzeln in der Antike scheitert daran, das man kein Geld für Archäologie hat. Hätte man Geld, man könnte egal wo graben und fände überall Kunstschätze, die die historische Bedeutung der Nation für die Entwicklung der zivilisierten Welt einwandfrei und rechtmäßig in das Bewusstsein der Weltbevölkerung einzementieren würde. Tatsächlich hat ein verschwindend geringer Anteil der Weltbevölkerung je von dieser Republik gehört, das ist bekannt und ungerecht, bloß weil man arm ist. Die Amerikaner machen es auch nicht besser. Sie haben ihre neue Botschaftsfestung ausgerechnet auf den Hügel gebaut, den man für historisch besonders bedeutsam und kunstschatzreich hält. Die Regierung musste den Hügel hergeben, weil man arm ist und in die NATO wollte, wer weiß, wie viele Goldmasken die Amerikaner beim Baggern gefunden haben und nicht herausgeben. Man kann keinem trauen, man würde es selbst nicht anders machen, man ist arm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man nun keine Beweise ausgraben kann, die Relevanz dieser Nation also verschüttet bleibt, kann man kaum anders, als sich tatenlos dem enormen kollektiven Minderwertigskomplex im Vergleich mit dem Rest der Welt anheim zu geben, mit Rumänien, weil es schon EU-Mitglied ist, mit den Türken, weil sie mit ihren Firmen ins Land kommen und Kraftwerke bauen und den Flughafen ausbauen und lauter Dinge tun, die man aus eigener Wirtschaftskraft nicht bewältigen kann, und am meisten schmerzt der unerreichbare Vergleich mit dem idyllisch verklärten Deutschland, dem Land, in dem Disziplin und Ordnung herrscht, kein Müll auf den Straßen liegt und immer alles in einer Weise funktioniert, die man sich hier gar nicht vorstellen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fascho TV soll dem Volk in seiner Identitätskrise die Moral stärken, vor einigen Monaten habe ich mich vor Lachen gekrümmt angesichts einer ärmlichen Imitation der schon in Deutschland lustigen "Du bist Deutschland"-Kampagne. Heute abend erklärt ein fetter Hobbyhistoriker und -Politologe, der bei näherem Hinsehen eine Frau ist, als Studiogast dem begeisterten Moderator, überall suchten die Völker nach ihren Wurzeln, ein internationaler Trend, ein menschliches Urbedürfnis, die Russen seien 600 n.Ch. in ihr Territorium eingewandert und fragten sich heute angstvoll, wer waren sie vorher, auch die Deutschen  graben überall in ihrem Land, aber die Funde der Ärmsten reichten nie weiter zurück als gelegentlich eine römische Rüstung, nichts älteres Eigenes, bedauernswert. Aber das liege einfach daran, dass die Wiege europäischer Kultur vor der eigenen Haustür liege, im Herzland des Balkans, man wisse es und warte nur auf den Tag, an dem man es dem Rest der Welt beweisen werde. Vertrauen Sie auf unsere Partei.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=OgmJfmrGFpo:I5w2MNNr26I:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=OgmJfmrGFpo:I5w2MNNr26I:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?i=OgmJfmrGFpo:I5w2MNNr26I:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/twoday/ibAh/~4/OgmJfmrGFpo" height="1" width="1"/&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Fallstudien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-02T21:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5732138/">
    <title>Autsch</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/twoday/ibAh/~3/87iLc8pmqGs/</link>
    <description>Heute beim Lesen eines Blogtextes verdutzt gedacht, hab ich das geschrieben, die liest sich ja wie ich, das könnte von mir sein! Einer kommentierte, sie solle diese peinliche pseudopoetische Geschwurbel doch lassen, er schaetze ihr Blog sonst sehr.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=87iLc8pmqGs:K8sQ4GxSR3Y:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=87iLc8pmqGs:K8sQ4GxSR3Y:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?i=87iLc8pmqGs:K8sQ4GxSR3Y:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/twoday/ibAh/~4/87iLc8pmqGs" height="1" width="1"/&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Zufallsbefunde</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-31T15:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5731595/">
    <title>Riesensauerei</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/twoday/ibAh/~3/L-XXiG_1RBQ/</link>
    <description>&lt;a href="http://fragmente.twoday.net/stories/5661966/"&gt;Ich entschuldige mich&lt;/a&gt; für alle gerade so durchs Examen geschrammten, danach freiwillig &lt;a href="http://books.google.com/books?id=mhnnYDodFvIC&amp;pg=RA15-PA666&amp;lpg=RA15-PA666&amp;dq=postoperatives+psychosyndrom&amp;source=bl&amp;ots=u36OBxHMVa&amp;sig=CuSSS3a9uQ0Tqvkzv7Mz0_cwwwM&amp;hl=de&amp;ei=RzUiSvv8AdG0sgaUttC3Bg&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=6"&gt;unbelesen&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.oegvp.at/2000r.pdf"&gt;gebliebenen&lt;/a&gt;, unreflektierten, unprofessionellen, ausgebrannten und emotional blöden BerufsgenossInnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gute Nachricht ist, es gibt davon nicht so viele. Die schlechte Nachricht ist, viel mehr davon sind &lt;a href="http://www.good-care.de/?p=355"&gt;offiziell in Planung&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Schuss nach hinten, der blind auf Quantität zielt im Trugschluss, damit Qualität zu verbessern. &lt;br /&gt;
So wird das aber nix.&lt;br /&gt;
(&lt;a href="http://www.deutscher-pflegerat.de/dpr.nsf/0/AE2B2869EF3E6F27C125758C006B23FA"&gt;Mehr ...&lt;/a&gt;)&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=L-XXiG_1RBQ:6ds_JsC4MiU:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=L-XXiG_1RBQ:6ds_JsC4MiU:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?i=L-XXiG_1RBQ:6ds_JsC4MiU:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/twoday/ibAh/~4/L-XXiG_1RBQ" height="1" width="1"/&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Intensivstation</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-31T08:28:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5721067/">
    <title>Ein Land durchqueren im zweiten Gang</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/twoday/ibAh/~3/hLlb2Ddq1Jo/</link>
    <description>Kommen Sie nach Budva, essen Sie im Knez. Das Knez ist eine One-Man-Show in der Altstadt, der Herd steht im winzigen Gastraum mit drei Tischen, in der engen Gasse stehen noch mal zwei. Der Chef kocht und bedient. Frische Minze am Salat. Fabelhaft gewürzter Fisch. Groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="393" alt="P1020526" src="http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/p1020526-4.jpg" width="700" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Tage am Meer, war schön, irgendwelchen Postkartentext sich an dieser Stelle bitte selbst denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel mehr der Rede wert war die Fahrt dorthin. Die Straßen seien gar nicht so schlecht in Albanien, sagen Mitarbeiter, die schon mal zur montenegrinischen Küste durchgefahren sind. Jedenfalls nicht schlechter als im eigenen Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterher nachgefragt war immer die Rede von anderen Strecken. Kann sein, dass wir mit einer groben Osteuropakarte, die auf unserer Route nur zwei albanische Ortschaften verzeichnete, ein bisschen naiv an die Sache herangingen, aber wir waren entspannt und ohne Termine und ausnahmsweise bereit, einen Weg als Ziel zu betrachten. Dennoch verblüfft, wie abrupt Straße und 21. Jahrhundert direkt hinter dem Grenzübergang abbrechen, selbst im Verhältnis zum Kosovo, von dessen Grenze hier die Rede ist. Die nächsten Stunden schlingerte ich das Pferdchen auf der teils noch nicht mal geschotterten Piste um Schlaglöcher herum, in denen Kinder schwimmen lernen könnten. &lt;a href="http://www.wildbret.at/_1/Alb/12.jpg"&gt;Wackelige Holzbrücken&lt;/a&gt;. Frauen, die mit Wasserkanistern beladene Maultiere zu uralten Steinhäusern trieben. Bauern, die Wiesen mit der Sense mähten. Kinder, die uns von hohen Heuhaufen aus zuwinkten. Einmannbunker. Winzige Ansiedelungen, in denen uns Bewohner grüßten und Kinder hinterher liefen. Sensationelle Gebirgslandschaften. Das Gefühl großer Fremdheit. Ich weiß nicht viel über dieses Land, mal ein bißchen &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/7385/Ismail_Kadare.html"&gt;Kadare&lt;/a&gt; gelesen, dann den halben &lt;a href="http://www.elsie.de/de/buecher/b25.html"&gt;Kanun&lt;/a&gt;, dann &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/357/357184/text/5/"&gt;sowas&lt;/a&gt;, die Türken kamen erst später, das ist Skanderbeg zu verdanken, die Italiener waren da, der Süden ist muslimisch, der Norden katholisch, das ist alles. Zu wenig fotografiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="359" alt="Bunker" src="http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/bunker-2.jpg" width="700" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich, ein Gewitter brach los und es wurde dunkel, nach einer halsbrecherischen Schlitterei eine steile, löcherige, kurvige Schlammpiste Richtung Kukes hinunter, tauchte plötzlich ein brandneues kleines Hotel an der Piste auf. Im Erdgeschoss eine Bar, alle Tische mit Männern besetzt. Stuck und Kitsch, Deckengemälde und Kronleuchter. Etwa wie das Cesar´s Palace in Vegas. Oder das Wüstenzelt aus der &lt;a &gt;unglaublichen und traurigen Geschichte der unschuldigen Erendira und ihrer herzlosen Großmutter&lt;/a&gt;, surreal und fantastisch. Die Theke diente auch als Rezeption, ein magerer, beflissen deutsch sprechender Albaner führte uns in den ebenso pompösen Hotelteil und schloß ein Zimmer auf, ließ uns dann sich entschuldigend in Flur stehen, er müsse erst das Aggregat anstellen, es gebe hier kein Stromnetz. Erschien wieder, nun hatten wir Licht. Das Zimmer war sauber, achzehn Euro. Hier ist nur ein Klo, sagte der Begleiter. Wo ist die Dusche? - Dusche ist auch da, sagte der Albaner. Nein, ich meine, wo ist die Dusche? - Da ist Dusche, sagte der Albaner und zeigte auf den Brausekopf über der Toilette. Ach da. Der Fernseher funktioniere zwar technisch, leider habe man hier keinen Empfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren Fahrtstunde am nächsten Tag kam eine Art Straßenbelag zum Vorschein, wie wir ihn kennen. Es handelt sich hierbei um eine wichtige Überlandverkehrsader. Wir hätten an dieser Stelle z.B. eine A3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="373" alt="Straße" src="http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/strasse-1.jpg" width="700" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straße schraubte sich ins Gebirge hoch, eine fabelhafte Cabriostrecke, wären nicht die Löcher. Links die Felswand, rechts Panorama und Abgrund. In einer Haarnadelkurve parkte über einem besonders großen Schlagloch ein Mercedes, häufigste Automarke übrigens, Drogen-, Waffen- und Menschenhandel. Eine Gruppe Menschen stand am Abgrund. Eine Frau trug Blumen. Danach fiel mir alle paar hundert Meter einen Grabstein am Straßenrand auf. Autoabstürze, dachten wir, später gelesen, es handele sich dabei um Opfer der Blutrache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="376" alt="Zapfsäule" src="http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/zapfsaeule-2.jpg" width="700" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="377" alt="Bushäuschen" src="http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/bushaeuschen-2.jpg" width="700" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten im Nichts auf irgendwelchen Passstraßen nichts Gutes ahnend von Polizisten gestoppt werden, die dann in ihrer Einöde bloß ein paar freundliche Sätze wechseln wollten. Ein ganz erstaunlicher Tag, an dessen Ende die Uhr bloß 200 zurückgelegte Kilometer anzeigte.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=hLlb2Ddq1Jo:OIvuVhctzSg:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=hLlb2Ddq1Jo:OIvuVhctzSg:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?i=hLlb2Ddq1Jo:OIvuVhctzSg:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/twoday/ibAh/~4/hLlb2Ddq1Jo" height="1" width="1"/&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Zufallsbefunde</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-25T19:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5705524/">
    <title>Das Unwetter</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/twoday/ibAh/~3/R6ui53m0Jl8/</link>
    <description>...brach gerade los, als ich schon fast zur Tür raus war zur Sommerparty der Internationalen Desperate Housewives, und nur noch mal schnell doch den anderen Lippenstift, da hörte ich plötzlich im Treppenhaus Fenster schlagen und drei Minuten später, als ich eben ins Auto stieg, brach schon die Hölle los. Äste des Baums, unter dem mein Auto eben noch parkte, brachen im Instant-Sturm herunter, der Himmel explodierte direkt über meinem Verdeck und Hagel schlug waagrecht gegen die Seitenfenster. Innerhalb von Minuten strömte reißendes Wasser wadenhoch die Straßen entlang. Die Kanalisation schafft schon an normalen Tagen Nieselregen nicht. Nicht unter Bäumen anhalten. Bäume fallen ständig um, kein Gartenbauamt kümmert sich. Besser auch nicht unter Bäumen &lt;em&gt;fahren&lt;/em&gt;. Und mit dem Blick einmal nach oben fielen mir auch Stromleitungen auf. Und Masten. Überall wackelige Strommasten. Und überhängenden Dächern und wackelige Schornsteine. Diese ganze Stadt kann mir jeden Moment auf den Kopf fallen, sah ich plötzlich glasklar, während ich mit dem Auto eine Stunde durch die Fluten trieb und das zehn Minuten entfernte Restaurant nicht fand, weil keine Sicht. Was für ein Land.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=R6ui53m0Jl8:zu3ap5-ql1c:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=R6ui53m0Jl8:zu3ap5-ql1c:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?i=R6ui53m0Jl8:zu3ap5-ql1c:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/twoday/ibAh/~4/R6ui53m0Jl8" height="1" width="1"/&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Externe Einsätze</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-17T09:05:36Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5658449/">
    <title>Umgesiedelte</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/twoday/ibAh/~3/cPmt8nuuZEM/</link>
    <description>Ich kann alte Menschen nicht weinen sehen. Nichts auf der Welt macht mich trauriger als brüchiger werdende brüchige Stimmen und knorrige Hände, die Tränen aus faltigen Gesichtern wischen. Zu viele Adjektive in diesem Satz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben einen Fetzen Reportage über ostpreußische Vertriebene gesehen und dabei gedacht, wie schade, dass sie aussterben. Freundliche alte Herrschaften, die die Tragödie ihrer Herkunft mit ihrem wunderbaren Akzent auf der Zunge tragen und beim ersten Wort offenbaren. Wenn ich sie als Patienten hatte, habe ich mir immer ihre Geschichten erzählen lassen. Sie wurden seltener über die Jahre, bald sind sie nicht mehr da. Eine Epoche verbleicht.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=cPmt8nuuZEM:QugZfow4F3Y:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=cPmt8nuuZEM:QugZfow4F3Y:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?i=cPmt8nuuZEM:QugZfow4F3Y:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/twoday/ibAh/~4/cPmt8nuuZEM" height="1" width="1"/&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Verlorengegangene Personen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-21T22:58:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5646134/">
    <title>Musik für Gehörlose</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/twoday/ibAh/~3/LPZwiORUzpU/</link>
    <description>&lt;a href="http://holyfruitsalad.blogspot.com/2009/04/sehr-interessantes-interview.html"&gt;Apropos.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Wer nicht hören kann, muss schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1oQeWUxM4s8&amp;hl=de&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/1oQeWUxM4s8&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=LPZwiORUzpU:duwc9lp_5lQ:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=LPZwiORUzpU:duwc9lp_5lQ:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?i=LPZwiORUzpU:duwc9lp_5lQ:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/twoday/ibAh/~4/LPZwiORUzpU" height="1" width="1"/&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Ergotherapie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-15T21:20:00Z</dc:date>
  <feedburner:origLink>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5646134/</feedburner:origLink></item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5641724/">
    <title>Unheil</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/twoday/ibAh/~3/n-IogCgwB9o/</link>
    <description>Vorgestern mit Taxi Hund überfahren. Ein graugelber Streuner, mindestens so groß wie ein Golden Retriever, döste vor meinem Exilwohngebäude in der Sonne. Der Taxifahrer bog in die Einfahrt ein und fuhr einfach drüber. Setzte immerhin einen ganzen Meter zurück, nachdem es unter dem Wagen laut wurde. Der Hund humpelte auf drei Beinen fürchterlich jaulend davon. Ich konnte mich vor Schreck nicht rühren. "Wieso haben Sie das gemacht?!" - "Nicht gesehen", brummte der Fahrer achselzuckend. Kann nicht sein. Als ich ausstieg, liefen zwei wütende Frauen aus dem Haus, um den Fahrer zu lynchen. Fahrer entkam. Den Hund heute wieder auf vier Beinen gesehen, jedenfalls will ich glauben, es war derselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern meine Putzfrau gefeuert. Zu viele Grenzüberschreitungen, zu lange geduldet, zu viel von meinem Parfüm verbraucht. Außerdem bin ich jetzt mit der International Desperate Housewives Association vernetzt, die ihre Haushaltshilfen mit Referenzen versehen und gern weiterreichen und habe schon was Neues im Auge. Sie weinte und bettelte. Was soll sie jetzt ihrem Mann sagen? Ich fühle mich im Recht und  doch so ähnlich wie bei dem Hund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute abend drei Polizeiwagen in der Straße, Polizisten tragen von irgendwo hergeschenkte schusssichere Westen mit der albern fremdsprachlichen Aufschrift "Police". Sie winken den friedlichen Wohngebietsverkehr mit Kalaschnikows vorbei, sonst ist alles wie immer, Linden und Flieder blühen, Kinder spielen, Menschen tragen ihre Einkaufstüten an den Schießbereiten vorbei, kein Grund ersichtlich, keine Absperrung. Hätte gern gefragt was das soll, war aber eingeschüchtert von der AK47 im Anschlag. War mir gleich suspekt, als ich vor einer Weile las, dass die Landespolizei &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=AzOTMXroAr0&amp;feature=related"&gt;Brandenburg&lt;/a&gt; hier ausbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen mal sehen.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=n-IogCgwB9o:CbFIMBv_w6s:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=n-IogCgwB9o:CbFIMBv_w6s:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?i=n-IogCgwB9o:CbFIMBv_w6s:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/twoday/ibAh/~4/n-IogCgwB9o" height="1" width="1"/&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Zufallsbefunde</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-13T21:06:00Z</dc:date>
  <feedburner:origLink>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5641724/</feedburner:origLink></item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5630060/">
    <title>Desperate Housewives</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/twoday/ibAh/~3/AJ24Ujo4PgI/</link>
    <description>Ohne aktives Zutun, ein bisschen durch Xing, ein bisschen durch Freunde von Freunden in Deutschland, finde ich mich in so einem Zirkel von Expatriates wieder, das habe ich vorher nicht vermisst, aber es tut gut, sich mal auslassen zu können über den Dreck und die Inkompetenz und die Unzuverlässigkeit und den Dreck hatte ich schon, ohne Sorge, damit Nationalgefühle der einheimischen Freunde zu verletzen. Die mir allerliebste Schwedin, die in London einen Australier geheiratet hat, der nun hier eine Schweizer Bank managt, verlor ihren Marketingchefposten bei einem hiesigen Milchkonzern, als dieser durch politische Intrigen und Verstrickungen feindlich übernommen wurde und ist Expertin in dieser absurden kleinen Volkswirtschaft. Sie organisiert Mädels-After-Work-Events, und dabei erfuhr ich staunend, dass die anderen Südafrikanerinnen, Britinnen und Belgierinnen am Tisch sich aus dem Internationalen Frauenclub dieser Stadt kennen, der seine Treffen mittwochs vormittags um zehn abhält und dass die Überschrift After Work für unsere Freitagsfrühabendstreffen eigentlich nicht zutrifft, da außer mir keine arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit offenem Mund hörte ich von Mahjongg- und Bridge- und Yoga- und Krabbelgruppen und vom Ärger mit Hausangestellten und dass das Networking, das im Frauenclub stattfinde, die Karrieren der Gatten immens vorantreibe, letzteres durchaus defensiv vorgebracht. Der Club unternimmt brauseschlürfende Busausflüge zum einzigen echten touristischen Ziel im Land, der magischen Stadt, die &lt;a href="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4816612/"&gt;schönsten Gegenden &lt;/a&gt; kennt er nicht. Am Tisch sassen nette, polyglotte, garnicht doofe Paarunddreißigerinnen, die ihre Jobs in London, München, Kapstadt aufgegeben haben, um in der hässlichsten Stadt auf den Kontinent Gattin und vielleicht noch Einzelkindmutter zu sein, letzteres mithilfe einer Vollzeitbabysitterin, abwechselnd zu Kosmetik, Friseur und Pediküre zu gehen und sich einzureden, sie feilten in der internationalen Kochgruppe an der Karriere ihrer Ernährer. Ich wusste ehrlich nicht, dass es solche Lebensentwürfe noch gibt, gut, dass meine Großmutter das nicht mehr erleben muss.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=AJ24Ujo4PgI:1t4zHzgdixU:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=AJ24Ujo4PgI:1t4zHzgdixU:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?i=AJ24Ujo4PgI:1t4zHzgdixU:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/twoday/ibAh/~4/AJ24Ujo4PgI" height="1" width="1"/&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Zufallsbefunde</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-06T19:39:00Z</dc:date>
  <feedburner:origLink>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5630060/</feedburner:origLink></item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5623464/">
    <title>April</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/twoday/ibAh/~3/6q_tczxjTjY/</link>
    <description>Heute erstmalig den Frühlingseintritt wahrgenommen, in Gestalt der alten Frau mit Rosenmusterkopftuch, die wieder auf ihrem Klapphocker vor dem kleinen Supermarkt Blumen aus ihrem Garten verkauft, die am nächsten Tag schon welk sind, es ist Saison für Narzissen, Traubenhyazinthen und Ginster. Die Supermarktmitarbeiter befüllen ihre Blumeneimer freundlich mit Wasser, und da wird sie wieder drei Jahreszeiten lang jeden Tag sitzen, Schwätzchen halten, Nachbarn beobachten und Blumen verkaufen, bis der Garten im November nichts mehr hergibt. Als ich heute am Supermarkt vorbeiging, trollte ein zerzauster Straßenköter zu ihr hin, und mit einer herzerwärmenden Geste nahm sie ihre Narzissen aus dem Eimer, schob ihn dem Hund zu und ließ ihn Wasser schlabbern. Ich habe es noch nie gesagt - ich fühle mich hier gut aufgehoben.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=6q_tczxjTjY:2i8hMDvhTmw:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=6q_tczxjTjY:2i8hMDvhTmw:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?i=6q_tczxjTjY:2i8hMDvhTmw:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/twoday/ibAh/~4/6q_tczxjTjY" height="1" width="1"/&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Zufallsbefunde</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-02T20:01:11Z</dc:date>
  <feedburner:origLink>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5623464/</feedburner:origLink></item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5573674/">
    <title>Macht man nicht</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/twoday/ibAh/~3/7LtTohn6_4A/</link>
    <description>Handy mit auf die Toilette nehmen und drangehen, wenn es klingelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist respektlos gegenüber dem Anrufer und rücksichtslos gegenüber Menschen, die mit prallen Blasen vor der Tür warten.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=7LtTohn6_4A:xfCSREuP7GA:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?a=7LtTohn6_4A:xfCSREuP7GA:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/twoday/ibAh?i=7LtTohn6_4A:xfCSREuP7GA:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
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    <title>Kaputte heile Welt</title>
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    <description>Und während weit weg daheim die alte Republik still verwelkt, wie ich eben bei &lt;a href="http://modeste.twoday.net/stories/5553362/"&gt;Frau Modeste &lt;/a&gt; lese, trinke ich mit dem netten jungen Außenminister an meinem Schreibtisch Bergtee, er prognostiziert, wieviel die deutsche Linke bei der Bundestagswahl zulegen wird, strahlt, er habe kürzlich in Bruessel Cem Özdemir kennengelernt, als hätten wir nun einen gemeinsamen Freund, und er bestätigt mir in wunderbarem Deutsch, nichts zu haben, habe auch sein Gutes, man könne damit nicht spekulieren und nicht verlieren, da hatte der &lt;a href="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5429417/"&gt;lachende Chauffeur &lt;/a&gt; ganz recht mit seiner Einschaetzung der Krise. Die Mikrobiologin, mit der ich mein Büro teile, ist seine Tante. Der Ärmste hat schlimm Grippe, bekam von Tante eine Blutentnahme und Infusiönchen "zur Erfrischung" und freut sich, mich endlich kennenzulernen, Tante spricht oft von mir, er duzt mich und zeigt mir Babyfotos auf seinem Smartphone.&lt;br /&gt;
Merkwürdig, dies ist oft der falscheste und genauso oft der richtigste aller denkbaren Orte. Weit weg von allem und doch viel mehr mittendrin.&lt;div class="feedflare"&gt;
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    <dc:subject>Externe Einsätze</dc:subject>
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