PR-Bloggerhttp://pr-blogger.dede-DEThu, 24 Nov 2016 11:31:39 PSThourly1Gutes Content Marketing gleich gutes Management?http://feedproxy.google.com/~r/typepad/lkIz/~3/XuQb0a1bvRM/KommunikationChange ManagementContent-StrategieOnline ReputationPRReputation ManagementSandra ElgaßThu, 24 Nov 2016 04:16:25 PSThttp://pr-blogger.de/?p=30098Die Kritik an Content Marketing lautet oft, es sei nichts anderes als verschleierte Reklame. Ein Blick in die Forschung im strategischen Management zeigt, dass gute Grundlagen für Content Marketing von einer stakeholder-zentrierten Unternehmensführung geschaffen werden können.

Im digitalen öffentlichen Raum merken Unternehmen vor allem eines: Der Kunde rückt näher. Er ist informierter. Seine Aufmerksamkeit ist aufgrund des Informationsüberangebotes im Netz sehr, sehr, sehr endlich. Und er publiziert selbst. Auch über Unternehmen. Die, die mit unpassender Ansprache die Zeit der Nutzer verschwenden, riskieren viel: Wer hier einen schlechten Eindruck macht, wäre besser offline geblieben.

Hyperwettbewerb: Kurzfristige Strategien reichen nicht mehr – jeder Widerspruch fällt auf

Dabei haben Unternehmen sowieso gerade alle Hände voll zu tun: „Technologie und Information haben alle Geschäftsaktivitäten einer wahren globalen Wettbewerbssituation ausgesetzt“, beschreibt Unternehmensberater Joachim A. Kappel bereits 2003 den sich veränderten Kontext für Unternehmen. Und weiter: Es sei eine „technologiegesteuerte Informationsrevolution“ im Gange, die neue Geschäftsumfelder des „übersteigerten Tempos“ schaffe, was nach einem „Paradigmenwechsel für Organisationen, intern wie extern“, verlange. Dieser Trend setzt sich bis heute fort. Der US-amerikanische Strategieprofessor Richard A. D’Aveni nennt das Phänomen „alle gegen alle“ „Hypercompetition“: Zu kurz gedachte Strategien bringen keinen langfristigen Erfolg mehr.

ManagerErschrocken copyDa wird manchem nicht zu Unrecht bange, denn schließlich ist, wer sich ins Digitale wagt, noch zusätzlich exponiert und wird genau beobachtet – von Kunden, Partnern, den eigenen Mitarbeitern und von der Konkurrenz. Da fällt jeder Widerspruch auf – öffentlich. Um im Umfeld des Hyperwettbewerbs zu bestehen, schlägt D’Aveni sieben Initiativen beziehungsweise Maßnahmen vor, mit welchen sich Unternehmen dabei einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil verschaffen können. An erster Stelle steht die Zufriedenheit der Stakeholder.

Orientieren Sie sich an den Bedürfnissen von Anspruchsgruppen

Diese Einsicht ist nicht neu: Der Ansatz, sich an den Bedürfnissen von Stakeholdergruppen zu orientieren, gewinnt im strategischen Management an Bedeutung. Die Stakeholder View ist in der Unternehmenspraxis angekommen. Was aber für die Strategie eines Unternehmens gilt, sollte für seine Kommunikation erst recht gelten. Wer also im Digitalen einen Blumentopf gewinnen will, tut dies ganz sicher nicht ohne gut gemachte Inhalte, die die Bedürfnisse der Zielgruppe erfüllen – dafür ist die Konkurrenz der Inhalte zu groß und die Aufmerksamkeit der Nutzer zu begrenzt.

Zugleich werden die Versprechen von Unternehmen überprüfbarer – in Sachen Qualität der Produkte oder Dienstleistungen, der Preise, der Mitarbeiterstimmung. So ist digitale Kommunikation höchst imagerelevant. Die Kommunikationsforschung stellt in diesem Kontext fest: Organisationen stehen zunehmend unter Legitimationsdruck und „Kommunikation avanciert damit […] zum entscheidenden Mittel, um organisatorische Interessen durchzusetzen und damit die Existenz der Organisation langfristig zu sichern“ (Bentele/Fechner/Seidenglanz, Berufsfeldstudie Pressesprecher 2015: S. 90-91).

Mehrwert gegen Kontakt: ein legitimer Deal

Content Marketing-Kommunikation wird oft der Vorwurf gemacht, sie sei nichts weiter als Reklame. Sogar Reklame von der ganz üblen Sorte, weil sie verschleiern wolle, dass sie eigentlich Reklame sei. Ruft man sich das Ziel der stakeholder-orientierten Unternehmensführung ins Gedächtnis, zeigen sich aber große Parallelen. Denn auch beim Content Marketing stehen klar die Bedürfnisse derjenigen im Vordergrund, die Ansprüche an ein Unternehmen haben oder haben könnten. Qualitativ hohes Content Marketing kann in diesem Licht als konsequenteste Schlussfolgerung für Kommunikation im Digitalen bezeichnet werden, wenn es die Bedürfnisse von Stakeholdern in den Vordergrund stellt.

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Fragen Sie sich selbst: Wenn ein Haarshampoohersteller auf seiner Seite Videotutorials anbietet, in denen Frauen Hochsteckfrisuren zaubern, ist das dann reine Reklame? Oder wenn ein Nahrungsmittelimporteur eine vielfältige Rezept- und Kochanleitungsseite bereitstellt, welche die eigene Produktpalette zelebriert? Nein, eben nicht. Es sind Kommunikationsprodukte, die Unternehmen kostenlos anbieten, um im Gegenzug mit den Nutzern in Kontakt treten zu dürfen.

Natürlich: Unternehmen geht es am Ende darum, etwas zu verkaufen. Die Basis dafür ist aber, als vertrauens- und glaubwürdig wahrgenommen zu werden – heute mehr denn je. Das Vertrauen verdient, wer die Bedürfnisse und Interessen der Menschen erkennt und sich mit relevanten Inhalten um ihre Aufmerksamkeit bemüht: ob es nun um Unterhaltung, das Bereitstellen von Wissen, die Erweiterung von Fähigkeiten oder einfach nur um kuratierte Artikelsammlungen zu einem Thema von Interesse geht. Für die Unternehmen dagegen geht es um die Legitimation ihrer Geschäftstätigkeit.
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Gelungenes Content Marketing – ein Hinweis auf durchdachte Unternehmensführung?

Gelungenes Content Marketing könnte also ein Hinweis darauf sein, dass ein Unternehmen eine reflektierte zukunftsfähige strategische Ausrichtung erarbeitet hat. Denn wer seine Anspruchsgruppen mit besseren Inhalten erreichen will, muss sie nicht nur in einem Analyseprozess identifizieren, sondern auch intern einiges in Bewegung setzen, was auch die Grundlagen für gute digitale Inhalte schafft: Silodenken muss minimiert werden, um relevante Ressourcen im Unternehmen überhaupt zu entdecken.

Eine Analyse der eigenen Stärken und Schwächen wird notwendig. Ressourcen werden identifiziert; manchmal umgeschichtet. Prozesse ändern sich. Wissenstransfer muss organisiert werden, die Weiterbildung der Mitarbeiter wird notwendig, Leistungs- und Effizienzhemmnisse werden hinterfragt und abgebaut. Die Irritationen des „System Unternehmen“ durch die Stakeholder View sorgen dafür, dass es sich ändert. Und meist nicht zum Nachteil für seine Kunden und Produkte. Oder?

Bildquellen: Schwarzkopf, Shutterstock, Sandra Elgaß

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<p>Die Kritik an Content Marketing lautet oft, es sei nichts anderes als verschleierte Reklame. Ein Blick in die Forschung im strategischen Management zeigt, dass gute Grundlagen für Content Marketing von einer stakeholder-zentrierten Unternehmensführung geschaffen werden können. Im digitalen öffentlichen Raum merken Unternehmen vor allem eines: Der Kunde rückt näher. Er ist informierter. Seine Aufmerksamkeit ist [&#8230;]</p> <p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de/2016/11/24/gutes-content-marketing-gleich-gutes-management/">Gutes Content Marketing gleich gutes Management?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de">PR-Blogger</a>.</p>http://pr-blogger.de/2016/11/24/gutes-content-marketing-gleich-gutes-management/feed/0http://pr-blogger.de/2016/11/24/gutes-content-marketing-gleich-gutes-management/
Relaunch des R+V-Newsrooms – Suitbert Monz im Interviewhttp://feedproxy.google.com/~r/typepad/lkIz/~3/wPfhmPEikWE/KommunikationContent-StrategieInterviewKundeKundenfokusNewsroomSocial MediaSocial Media ManagerSocial Media NewsroomAnna-Katharina LohreTue, 15 Nov 2016 22:15:21 PSThttp://pr-blogger.de/?p=29641Viele Unternehmen haben die Mehrwerte eines Online-Newsrooms bereits erkannt. Auch unser Kunde, die R+V Versicherung, hat ihren Newsroom, der sämtliche Social Media Aktivitäten bündelt, schon 2010 gemeinsam mit uns entwickelt und umgesetzt. Sechs Jahre entsprechen in Zeiten der immer schnelleren Digitalisierung aber quasi Lichtjahren. Also war es nun Zeit für eine Veränderung und einen kompletten Relaunch.
Suitbert Monz, Social Media Manager bei der R+V Versicherung, stand mir anlässlich der Neugestaltung nun Rede und Antwort. Mit ihm habe ich über Veränderungen, Hintergründe und die Verankerung des Newsrooms in der bestehenden Content-Strategie des Versicherungsunternehmens gesprochen.
Suitbert Monz, Social Media Manager bei der R+V - verantwortlich u.a. für den R+V Newsroom

Suitbert, wieso setzt die R+V Versicherung auf einen Newsroom? Welche Rolle nimmt dieser in eurer Content Strategie ein?

Der Newsroom ist ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Content Strategie. Er stellt die Themen unseres Social Media Engagements gesammelt für den Nutzer dar und dient uns als Verteilseite auf die verschiedenen Kanäle. Der Leser erhält so auf einen Blick eine gute Übersicht über unsere Themenvielfalt. Er wird neugierig gemacht und stöbert vielleicht auch einmal in benachbarten Themengebieten.

Durch seine hohe Individualisierbarkeit ist der Newsroom auch an vielen unterschiedlichen Stellen der Customer Journey relevant. So kann ein User beispielsweise einfach durch die Themen browsen und sich inspirieren lassen. Er kann sich aber auch gezielt über einzelne Produktbereiche informieren, indem er nach diesen filtert. 

Welche neuen Features bietet der überarbeitete Newsroom gegenüber dem vorherigen Angebot?

Der überarbeitete Newsroom kommt in einem neuen und zeitgemäßen Design daher. Die Handhabung ist auf einen aktuellen Stand gebracht worden und insbesondere die Darstellung in der mobilen Version ist deutlich besser gelöst als das bisher der Fall war.

Einen großen Fokus haben wir auf die Filtermöglichkeiten für den Anwender gelegt. Dieser kann die Inhalte im neuen Newsroom leicht nach seinen Schwerpunktthemen und/oder nach seinen Lieblingskanälen auswählen. Der so individuell zusammengestellte Newsfeed kann dann per RSS-Feed abonniert werden. Auch wird der User, sollte er den Newsroom verlassen und zu einem späteren Zeitpunkt zurückkehren, wieder so vorfinden, wie er ihn verlassen hatte – mit all seinen gewählten Filterungen.

Umgekehrt bieten wir aber auch bereits vorgefilterte Themenwelten an. Aktuell sind das vor allem die Bereiche Karriere, Presse, Kfz und Landwirtschaft. Hier kann man sich über diese Themen und was die R+V dazu publiziert informieren. Wir veröffentlichen als R+V teilweise Content für sehr unterschiedliche Zielgruppen. Die Presse-News sind für Journalisten interessant, den Endkunden interessieren wiederum ganz andere Themen. Potenzielle Bewerber hingegen interessieren sich vermutlich eher für den Blick hinter die Kulissen, den wir in der Themenwelt Karriere bieten. So stellen die Themenwelten sicher, dass die unterschiedlichen Zielgruppen direkt passenden Content finden können. Auch für unsere Social Media-Kampagnen der vergangenen Jahre (#verschenkZeit, #helfiestattselfie, #zusammentun) haben wir Themenwelten angelegt, sodass man in einer Art Archivfunktion auch unsere Aktivitäten der letzten Jahre zurückverfolgen kann.

Außerdem freuen wir uns sehr über ein eigens konzipiertes Newsroom-Widget, welches die Integration einer Art Vorschaukasten auf einen bereits vorgefilterten Newsroom auch auf anderen R+V-eigenen Plattformen ermöglicht. Dadurch kann der Mehrwert des Newsrooms, dass dort die Inhalte auf einzelne Themenfelder heruntergebrochen und gleichzeitig eine Vielzahl an Kanälen abgebildet werden können, auch auf unseren anderen Plattformen übertragen werden. So planen wir beispielsweise themenbezogene Ausschnitte des Newsrooms auch in unserem Intranet und der Unternehmensseite www.ruv.de einzubinden. 

R+V Newsroom Keyvisual

Welchen Mehrwert bietet der Newsroom den Nutzern? Wieso sollten sie ihn nutzen und nicht (nur) die einzelnen Kanäle?

Anwender, die uns auf einem sozialen Netzwerk besuchen, wechseln eher von einem Kanal zum nächsten. Wer uns dort noch nicht begegnet ist, lernt unser Engagement vielleicht über die Newsroom-Seite kennen. Unsere Leser werden von dort zu den einzelnen Beiträgen in den verschiedenen Netzwerken geführt und müssen also zunächst überhaupt keine Nutzer von sozialen Netzwerken sein. Solche Interessenten würden wir ansonsten also vielleicht gar nicht gewinnen können.

Und dann gibt es natürlich noch die Interessenten, die gezielt, strukturiert und möglichst effizient Informationen zum Thema Versicherung, unserem Unternehmen und unseren Produkten und Dienstleistungen suchen und finden wollen. Ihren Ansprüchen können wir mit den neuen Funktionen sicher entsprechen.

Was war euch besonders wichtig bei der Neugestaltung?

Eine wichtige Anforderung, die ich von Anfang an an die Neugestaltung des Newsrooms gestellt habe, war das Thema Datenschutz. Daher verzichten wir auch komplett auf die Nutzung von Social Plugins und geben somit keinerlei User-Informationen an die Sozialen Netzwerke weiter. 

Darüber hinaus, war uns wichtig, Design und Funktionalitäten so anzulegen, dass sie eingängig, leicht zu verstehen und zu handhaben sind. Der User stand bei unseren Überlegungen zur Neugestaltung des Newsrooms von Beginn an im Fokus. So entschieden wir uns auch schon zu einem recht frühen Zeitpunkt im Projektverlauf, erste Designs bei einem Usability Testessen testen zu lassen. Das gab uns wichtige Einsichten, an welchen Stellen die User Probleme hatten die Seite zu verstehen. So konnten wir schon sehr früh Anpassungen vornehmen, um eine möglichst verständliche und userzentrierte Plattform zu schaffen.

Wir wollen die Leser so durch unseren Content führen, dass wir ihnen möglichst viele Freiheitsgrade in der Handhabung eröffnen, damit die Beschäftigung mit unseren Inhalten Spaß macht!

 

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<p>Viele Unternehmen haben die Mehrwerte eines Online-Newsrooms bereits erkannt. Auch unser Kunde, die R+V Versicherung, hat ihren Newsroom, der sämtliche Social Media Aktivitäten bündelt, schon 2010 gemeinsam mit uns entwickelt und umgesetzt. Sechs Jahre entsprechen in Zeiten der immer schnelleren Digitalisierung aber quasi Lichtjahren. Also war es nun Zeit für eine Veränderung und einen kompletten Relaunch. [&#8230;]</p> <p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de/2016/11/16/die-content-strategie-hinter-dem-rv-newsroom-suitbert-monz-im-interview-entwurf/">Relaunch des R+V-Newsrooms &#8211; Suitbert Monz im Interview</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de">PR-Blogger</a>.</p>http://pr-blogger.de/2016/11/16/die-content-strategie-hinter-dem-rv-newsroom-suitbert-monz-im-interview-entwurf/feed/0http://pr-blogger.de/2016/11/16/die-content-strategie-hinter-dem-rv-newsroom-suitbert-monz-im-interview-entwurf/
Social Media Club: drei Perspektiven, wie Social Media im Fußball funktionierthttp://feedproxy.google.com/~r/typepad/lkIz/~3/uT2JyTtx3G4/VeranstaltungenEventsFC BayernFußballMicrosoftSocial MediaSocial Media ClubSocial Media MarketingSportVereinAnna-Katharina LohreWed, 09 Nov 2016 02:45:55 PSThttp://pr-blogger.de/?p=30050Am 7. November war der Social Media Club München im neuen Microsoft Office zu Gast. Zum Thema „Social Media und Sport“, welches wir recht eng als „Social Media im Fußball“ auslegten, gab es spannende Redner und unsere Gastgeber versorgten uns neben Getränken und Brezn sogar mit einer zuckersüßen Candybar. Ein rundum gelungener Abend, der im Rahmen der Münchner Webwoche stattfand.

Social Media und Sport

Pünktlich um 19 Uhr hieß es Anpfiff bzw. Einlass im neuen Büro von Microsoft Deutschland, dem sogenannten #OfficemitWindows. Was allen Speakern des Abends gemein war, war der Aufruf zu Experimentierfreude. Social Media entwickle sich so schnell, dass man als Verein, Profi-Spieler und auch als Podcast-Vermarkter immer wieder neue Wege gehen und sich dabei selbst finden müsse. Den Auftakt machte Felix Loesner, Head of Social Media beim FC Bayern München.

Der FC Bayern setzt auf eine grundlegende Social Media Strategie, die fortlaufend optimiert wird

Angefangen hatte 2010 einmal alles mit StudiVZ. Doch auch der Rekordmeister hat sich natürlich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt, immer wieder auch das Kanalnetz ausgeweitet und hinterfragt. Zur Social-Media-Strategie des FC Bayern gehört laut Felix Loesner heute vor allem,  auf den Kanälen aktiv zu sein, auf denen die Fans bereits sind, und nicht umgekehrt zu erwarten, dass die Fans von selbst auf die Plattformen des FC Bayern kommen.

Natürlich sind über die Jahre auch immer mehr Fans auf den verschiedenen Kanälen hinzugekommen. Interessant: Dabei kommt ein Großteil der Fans aus dem Ausland – tatsächlich sind weniger als 10% der Fans aus Deutschland. Auch aus diesem Grund hat man sich daher bereits vor einer Weile für eine Ausweitung der Kanalstruktur auf internationale Kanäle wie WeChat, VKontakte und Sina Weibo entschieden.

Die Aufgabe für das Social Media Team des FC Bayern ist es vor allem Prozesse zu optimieren, sodass Inhalte für alle Kanäle und Zielgruppen passend aufbereitet werden und nicht überall der gleiche Content stattfindet. Hauptbestandteile der Strategie sind dabei Grafiken, Storytelling; 1:1 Communication und (Live-)Videos.

Vor allem mit Snapchat probiert der Verein deswegen zur Zeit sehr viel aus. Die Plattform eignet sich perfekt für’s Storytelling, gibt die Möglichkeit für Live-Eindrücke von hinter den Kulissen und Fans bekommen so Inhalte, die sie auf anderen Plattformen nicht bekommen würden. Lediglich die 1:1-Kommunikation bekommen sie auf Snapchat noch nicht hin, weil sowohl die App, als auch die internen Strukturen noch nicht dem Ansturm gerecht werden.

Max-Jacob Ost will mit seinem Fußball-Podcast Rasenfunk nicht nur die großen Wellen reiten

Unser zweiter Speaker berichtete ebenfalls davon, dass das Ausprobieren neuer Kanäle und Formate einer der Erfolsgfaktoren bei der Vermarktung seines Podcasts ist. Gerade auch weil der Podcast sich über Crowdfunding finanziert und von vielen Kleinstspenden abhängig ist, will Max nicht mit irgendwelchen Paid Media-Experimenten das Geld herauswerfen aber im Bereich von organischen Inhalten probiere er viel herum.

„Es ist echt schön, wenn man dabei merkt, dass man nicht nur auf Facebook setzen muss als Referrer“

Mit der Aufforderung „Macht eure Produkte so heiß wie ein Samsung Galaxy Note 7“ machte Max allen schnell deutlich, dass das wahrscheinlich Wichtigste bei all der Vermarktung aber immer noch ein gutes Produkt ist. Nur wenn der Podcast wirklich gut ist, hören ihn sich auch Leute an.

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Als zukünftige Aufgabe für die Rasenfunk-Vermarktung via Social Media sieht Max vor allem die Bekanntheitssteigerung des Podcasts.

Und wie sollten Fußballspieler selbst Social Media einsetzen?

Ralph Gunesch, unser dritter Speaker an diesem Abend und selbst ehemaliger Fußball-Profi, sieht das Problem vieler Spieler in deren Authentizität. Das eine Extrem seien Spieler, die nur aalglatte, von Agenturen vorformulierte Posts absenden. Solche Inhalte bieten den Fans keine Mehrwerte und bauen auch keine Nähe auf.

Das andere Extrem hingegen sind solche Spieler, die gerne auch mal vergessen, mit welcher Aufmerksamkeit ihre Posts verfolgt werden und dass sie als Spieler auch eine Vorbild-Funktion haben. Beschimpfungen anderer Vereine mögen vielleicht authentische, ehrliche Äußerungen darstellen aber in den Social-Media-Kanälen von Fußball-Profis muss auch nicht alles, was der Spieler denkt nach draußen getragen werden.

Den Mittelweg zu finden zwischen Glaubwürdigkeit und professioneller Spielerinszenierung ist nicht leicht und auch von Spieler zu Spieler unterschiedlich: Während es bei Balotelli vielleicht authentisch wirkt mit jeder Menge Puma-Branding in Social Media zu posieren, kann dies bei anderen Fußball-Spielern schnell nach plumper Werbung aussehen.

Wir möchten uns als Orga-Team des Social Media Club München noch einmal bei allen Speakern und unserem Location-Sponsor Microsoft für den tollen Abend bedanken. Mehr Impressionen folgen in Kürze auf unserer Facebook-Seite

Fotos: Thomas Kiewning

Weitere Artikel zur Veranstaltung:

 

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<p>Am 7. November war der Social Media Club München im neuen Microsoft Office zu Gast. Zum Thema &#8222;Social Media und Sport&#8220;, welches wir recht eng als &#8222;Social Media im Fußball&#8220; auslegten, gab es spannende Redner und unsere Gastgeber versorgten uns neben Getränken und Brezn sogar mit einer zuckersüßen Candybar. Ein rundum gelungener Abend, der im [&#8230;]</p> <p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de/2016/11/09/social-media-club-drei-perspektiven-wie-social-media-im-fussball-funktioniert/">Social Media Club: drei Perspektiven, wie Social Media im Fußball funktioniert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de">PR-Blogger</a>.</p>http://pr-blogger.de/2016/11/09/social-media-club-drei-perspektiven-wie-social-media-im-fussball-funktioniert/feed/0http://pr-blogger.de/2016/11/09/social-media-club-drei-perspektiven-wie-social-media-im-fussball-funktioniert/
Die Social Wall als Newsroom Konzepthttp://feedproxy.google.com/~r/typepad/lkIz/~3/UlpFUgicdeo/KommunikationContent & TechnologyCorporate Social MediaNewsroomSocial MediaSocial Media NewsroomTechnologieFranziska StadlerTue, 08 Nov 2016 00:41:30 PSThttp://pr-blogger.de/?p=30006Die „Social Wall“ gibt es schon seit einigen Jahren. Das Prinzip ist einfach, aber effektiv: Alle Social-Media-Aktivitäten von einer oder mehreren Quellen werden gebündelt und auf einer Seite im Kachel-Design angezeigt. Ursprünglich war die Idee dazu gedacht, den Social Buzz rund um ein Thema bzw. eine Kampagne darzustellen. Das Grundkonstrukt kann aber gut zur Gestaltung eines Online-Newsrooms genutzt werden.

Grundsatzfrage: Eigen- vs. Fremdcontent

Im Newsroom eines Unternehmens bzw. einer Marke soll alles zu finden sein, was es online über das jeweilige Unternehmen gibt. Dies führt unweigerlich zu der Frage, ob damit nur die eigenen Aktivitäten der Unternehmenskanäle wie Blog, Facebook & Co. gemeint sind oder ob man auch das zeigen möchte, was andere über das Unternehmen publizieren.

Die eigenen Kanäle sind dabei auf den ersten Blick einfacher, weil man sie direkt und ungefiltert „anzapfen“ kann. Allerdings erst, nachdem man festgelegt hat, welche Kanäle man denn hier genau einschließen möchte.

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 Social Media Newsroom der Stadt Frankfurt: Vielfalt ohne Fremdcontent

Fremdcontent ist komplexer, da dieser – inhaltlich wie auch den Veröffentlichungszeitpunkt betreffend – außerhalb des eigenen Einflussbereichs liegt. Im Prinzip kann man die Integration von Fremdcontent mit dem klassischen Pressespiegel vergleichen. Ein drastischer Unterschied zwischen Social Wall und Pressespiegel ist allerdings die manuelle Selektion, die bei einem Pressespiegel vorgeschalten ist. Bei dem Automatismus der Social Wall ist dies nicht der Fall. Hier muss man entweder die gewünschten externen Quellen genau festlegen oder ein Konzept erarbeiten, welcher Content genau einfließt und wie.

Nutzerführung: Vorfilterung für mehr Kontrolle

Während die Social Wall bei Events und Kampagnen alle gewünschten sozialen Netzwerke nach allen Beiträgen mit dem Ziel-Hashtag absucht, soll der Social Wall Newsroom die Unternehmenskanäle und -themen widerspiegeln, wie Anna-Katharina Lohre hier bereits beschrieben hat. Daher sollten zwei Prinzipien gelten:

  • Unternehmenseigene Kanäle (Blog, Social Media) sollten definiert werden und ungefiltert bzw. vollumfänglich in den Newsroom einfließen.
  • Für alle externen Kanäle gilt: Beiträge z.B. über eine geeignete Hashtag-Wahl vorfiltern.

Egal, ob man regelmäßig ganz Twitter durchsucht oder nur ausgewählte Accounts – ohne Vorfilterung haben externe Beiträge nichts im Newsroom zu suchen. Andernfalls ist für den Nutzer keine Struktur erkennbar und relevante Inhalte gehen unter.

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 Mercedes-Benz Social Publish: Eigene Inhalte neben Beiträgen von Influencern wie GTspirit

Doch auch, wenn es technisch kein Problem ist, neben den eigenen auch externe Kanäle als Newsroom-Quellen heranzuziehen, sollte dieser Schritt wohl durchdacht sein.

Problem 1: Quantität

Je nach Aktivität des eigenen Social Media Teams und dem allgemeinen Buzz um die Marke kann es sein, dass die Beiträge des Unternehmens schlichtweg in der Masse untergehen.

Lovebrands mit einer großen Fan-Community können dann schon mal hauptsächlich externe Social Media Beiträge in ihrem Newsroom haben. Um dies zu vermeiden muss das Filter-Hashtag besser gewählt oder die eigene Publishing-Frequenz erhöht werden.

Problem 2: Qualität

Die nur teilweise oder gar vollständig fehlende Definition von „anzuzapfenden“ Accounts birgt ein zusätzliches Problem: Man hat den tatsächlichen Content, der automatisch im Newsroom erscheint, nicht unter Kontrolle.

Sollte man sich für eine Mischform entscheiden und festlegen, dass potenziell auch Beiträge von beliebigen Social Media Nutzern erscheinen können, sollte man sich bewusst sein, dass auch irrelevante und unerwünschte Beiträge im eigenen Newsroom erscheinen können.
Eine inhaltliche Kontrolle vorab bedeutet einen enormen redaktionellen Aufwand und widerspricht dem Echtzeit-Prinzip der Social Wall. Sollte man sich trotzdem dazu entschließen, ist es ratsam, die Selektion auch klar zu kommunizieren. Ein stillschweigendes Entfernen von kritischen Beiträgen ist nicht transparent.

Problem 3: Inkonsistenz

Internationale Unternehmen stehen zusätzlich vor der Herausforderung, Länder und Sprachen vereinen zu müssen. Eine scharfe Trennung zwischen den Märkten im Newsroom ist so gut wie unmöglich, wenn man die Quellen nicht im Vorhinein festlegt, also z.B. internationale Unternehmenskanäle ausschließt.

Dies führt nicht nur dazu, dass verschiedene Sprachen im Newsroom zu finden sind, sondern auch, dass die unternehmensseitige Kommunikation nicht einheitlich ist. Gerade bei großen Konzernen sind die einzelnen Märkte häufig sehr individuell organisiert und daher auch nicht immer in Einklang.

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Was, warum, wie: Mit einem individuellen Konzept Klarheit schaffen

Die Entscheidung, welche Quellen in den Social Wall Newsroom dürfen und welche nicht, hat also unter Umständen weitreichende Konsequenzen und sollte daher vom gesamten Team getragen werden.

Wie bei allen Strategien ist der erste Schritt, die Klärung der Ziele:

  • Was soll mit dem Newsroom kommuniziert werden? Das Online-Engagement des Unternehmens? Der Buzz rund um das Unternehmen?
  • Wen soll der Newsroom erreichen und welche Inhalte möchte diese Zielgruppe?

Anschließend geht es um die konkreten Inhalte und Kanäle, denn darauf basieren die Wahl des Social Wall Systems bzw. die Anforderungen an eine Eigenkreation:

  • Sollen nur die tatsächlich vom Unternehmen selbst veröffentlichten Inhalte aggregiert werden? Wenn ja, von welchen Social-Media-Kanälen und Websites konkret?

Konzerne sollten klären, ob und in welchem Umfang ihre Marken integriert werden sollen.

  • Soll Fremdcontent (z.B. von Twitter) integriert werden, um z.B. kampagnenbezogenes Influencer-Engagement abzubilden? Wenn ja, welches Hashtags soll als Filter dienen und welche Kanäle sind relevant (z.B. alle Tweets mit #audi)?
    Eventuell ist die Wahl eines präziseren Tags ratsam (z.B. ‚#zusammentun‘ der R+V Social Media Kampagne), um die Menge einzuschränken und eine grobe Filterung vorzunehmen.

Im letzten Schritt der Konzeption werden alle Erkenntnisse zusammengenommen und ein passendes technisches Vorgehen und System abgeleitet. Kernpunkte dabei sind:

  • Schnittstellen: Art und Anzahl der zu integrierenden Kanäle (z.B. Facebook, Twitter, Blog)
  • Frequenz: Abfrage in Echtzeit oder in regelmäßigen Abständen
  • Content: über die APIs abzufragende Inhalte wie z.B. Quelle, Text, Uhrzeit, Link
  • Redaktion und Pflege: Vollautomatisierung oder redaktionelle Pflege
  • Filtermechanismen (evtl.): Filterung nach Quellen, Kanal, Hashtags

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Der Anythingabout Newsroom zeigt die Filterungsmöglichkeiten des hauseigene Systems.

Social Wall Newsroom: Trend mit hohem Individualisierungsgrad

Der Social Wall Newsroom stellt Social Media in den Fokus, bietet viel Spielraum für individuelle Filterungsansätze und profitiert vom modernen responsive Design des Social Wall Systems. Aber er bedarf auch einer klaren Konzeption und einer ehrlichen Selbsteinschätzung: Wer nicht sehr aktiv in Social Media unterwegs ist oder eine hauptsächlich journalistische Zielgruppe hat, der sollte nicht (nur) auf eine Social Wall setzen.

Im Falle unseres Kunden, der R+V Versicherung, macht ein Social Wall Newsroom durchaus Sinn. Um alle Kunden- und Zielgruppenbedürfnisse erfüllen zu können, wurde vom technischen Konzept über Design bis zum System alles maßgeschneidert. Das Resultat kann man im neuen Newsroom der R+V Versicherung sehen.

 

Bildnachweis: Shutterstock

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<p>Die „Social Wall“ gibt es schon seit einigen Jahren. Das Prinzip ist einfach, aber effektiv: Alle Social-Media-Aktivitäten von einer oder mehreren Quellen werden gebündelt und auf einer Seite im Kachel-Design angezeigt. Ursprünglich war die Idee dazu gedacht, den Social Buzz rund um ein Thema bzw. eine Kampagne darzustellen. Das Grundkonstrukt kann aber gut zur Gestaltung [&#8230;]</p> <p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de/2016/11/08/die-social-wall-als-newsroom-konzept/">Die Social Wall als Newsroom Konzept</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de">PR-Blogger</a>.</p>http://pr-blogger.de/2016/11/08/die-social-wall-als-newsroom-konzept/feed/0http://pr-blogger.de/2016/11/08/die-social-wall-als-newsroom-konzept/
Ein Jahr d.Tales – Rückblick auf unser erstes Agentur-Jahrhttp://feedproxy.google.com/~r/typepad/lkIz/~3/KIP37eyplzM/InfografikKommunikationAgenturContent-MarketingContent-StrategieGeburtstagJubiläumKlaus EckFri, 04 Nov 2016 04:00:06 PDThttp://pr-blogger.de/?p=29974Am Anfang stand bei unserer Agenturgründung d.Tales eine Idee, für die die Zeit reif war. Nach einer Content-Strategie-Beratung im Rahmen unserer Eck Consulting Group stellten Kunden immer häufiger die Frage: „Und wer setzt es jetzt um, nachdem wir eine digitale Strategie mit Ihnen entwickelt haben?“

Warum d.Tales auf Content Marketing setzt

Ich habe damals wahrgenommen, dass sich immer mehr Agenturen und Corporate Publisher in Richtung Content Marketing bewegen. Es hieß plötzlich wieder wie Anfang 2000: „Content is King“. Aufgrund internationaler Entwicklungen war bereits erkennbar, dass die Werbebudgets in Richtung Content Marketing umgelenkt werden.

Zahlreiche Agenturneugründungen und -umorientierungen im Bereich Content Marketing stützen diese Ansicht heute. Aus Corporate Publishern sind zumindest dem Namen nach Content Marketers geworden.

Inhalte zum Fliegen bringen

d.Tales_Geburtstag_ArtikelWie aber sollte eine Content-Marketing-Strategie aussehen und wie kann man sie mit Leben füllen? Sie muss meiner Ansicht nach weit mehr als ein digitaler Klon eines Printprojektes sein und sollte sich von einer Social-Media-Strategie deutlich abheben. Es geht dabei darum, die Inhalte und Markenbotschaften eines Kunden jeweils zum Fliegen zu bringen.

Im Schwerpunkt baut d.Tales dabei auf eine strategische Content-Analyse, Unique Content, Content Curation sowie gute Kenntnisse in den Influencer Relations. Wir setzen nicht einfach auf mehr Content, sondern betrachten die bisherigen Content-Assets daraufhin, ob sie wirklich ihre Ziele erreichen.

Da lag es nahe, einen roten Vogel in unser Logo aufzunehmen. Er steht für das uns wichtige Thema Content Distribution; die Farbe Rot ist meine Lieblingsfarbe, was bereits zu meinem Personal Branding gehört. In der Marke d.Tales gibt es zudem meinen eigenen Namen erstmals nicht mehr, weil ich dem Thema Content Marketing, Digitales und Storytelling viel mehr Bedeutung verleihen und den Teamgedanken unserer Content-Marketing-Agentur fördern wollte.

Unser digitaler Zugvogel

Ab November 2015 galt es also, als Agentur Akzente zu setzen. Durch unsere Teilnahme an zahlreichen Branchenevents und unsere digitalen Aktivitäten konnten wir unsere Marke d.Tales sehr schnell sichtbar machen. Dazu verteilten wir auf der ersten Content World und der Frankfurter Buchmesse rote Origami-Vögel und fragten verschiedene Interview-Partner nach ihrem digitalen Zugvogel.

Die Antworten publizierten wir zusammen mit einem Zugvogel-Foto in Social Media und im PR-Blogger. Mit dieser Kampagne bereiteten wir die Öffentlichkeit auf unseren d.Tales Launch vor. Mit einer großen Party, neu gestalteten Social-Media-Accounts und neuer Website starteten wir anschließend unsere Content-Marketing-Agentur.

Herausforderungen, die wir nicht erwartet hatten

Teamevent_ECG_EGG-Challenge_mittelNicht jede Challenge habe ich dabei gemeistert: So kann ich bis heute keine Origami-Vögel falten, obwohl wir dazu intern extra eigene Workshops durchgeführt haben. Doch ich weiß schon, warum ich mich lieber auf geschriebenen Text und gesprochene Worte konzentriere.

Viel leichter war es hingegen, während unseres Teamevents ein in Strohhalmen verpacktes Ei aus dem Fenster des 5. Stocks zu werfen und herauszufinden, ob es die Landung heil überstehen wird. Was meinen Sie?

Was sich bei uns durch das Agenturleben noch geändert hat

  • Wir berichten sehr transparent aus unserem Agenturleben und feiern unsere Kunden, wenn diese es mögen.
  • Aus dem Berater-Sie ist häufiger ein Agentur-Du geworden, ohne sich dabei anzubiedern.
  • Wir feiern gerne und viel und publizieren die Videos und Fotos häufiger in Social Media.
  • Es sind viele neue Agenturmitarbeiter bis November für d.Tales dazugekommen.
  • Wir arbeiten mit sehr viel mehr Humor und Freude – einen Rückblick zum vergangenen Jahr finden Sie bei uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Was es bedeutet, eine Agentur zu haben

Es war gutes Jahr für d.Tales, in dem wir zahlreiche alte und neue Kunden für unseren Agenturansatz gewinnen konnten. Ich freue mich darüber, dass wir inzwischen auf zahlreiche Projekte verweisen können, die verdeutlichen, dass Content Marketing in der Praxis durchaus funktioniert.

d.Tales Jahresgrafik (1)

Erst vor kurzem haben wir beispielsweise mit der LV 1871 das Online-Magazin Vorsorgeweitblick und das Partnerportal gelauncht. Für die ERGO direkt lieferten wir die Inhalte für ihr neues Magazin und unterstützen in der Content Vermarktung.

Typische Sätze aus dem Agenturleben

Manchmal sind Gespräche mit Kunden eine Herausforderung, wenn es statt eines definierten Briefings eine große Freiheit der Möglichkeiten gibt. Zu den typischen Sätzen gehören folgende:

  • „Wer ist Ihre Zielgruppe?“ – „Alle.“
  • Zielgruppe: „Darüber haben wir uns noch keine Gedanken gemacht.“
  • Im Briefing: „Wir lassen eurer Fantasie freien Lauf.“
  • „Wir wollen x-tausend Einheiten verkaufen.“

Vollgas für Content Marketing

Die Wiederkehr der Podcasts habe ich am eigenen Leib erfahren. Besonders auffällig dabei war, dass ich im Podcast von Socialgenius sogar zum „Raketenklaus“ mutierte. Mein Leben findet somit auch in Cartoons und mit mehr Selbstironie statt – bei d.Tales auf Snapchat gibt es mich sogar als Bitmoji-Comicfigur .

Mein persönliches Fazit nach einem Jahr d.Tales: Es hat sich gelohnt, mit ganzer Kraft und Vollgas auf das Thema Content Marketing zu setzen. Das Agenturleben ist erheblich schneller und herausfordernder als das Beraterdasein. Doch dafür können wir sehen, wie unsere Ideen konkret umgesetzt werden. Das bereitet mir die größte Freude. Daher bedanke ich mich hiermit bei allen Kunden, Mitarbeitern und Partnern, die es uns ermöglicht haben, d.Tales mit Leben zu füllen.

Was andere mit d.Tales verbinden

Über das Feedback einiger unserer Wegbegleiter und Freunde nach einem Jahr d.Tales habe ich mich besonders gefreut:

HeinzWittenbrink„Ich verbinde mit einem Jahr d.Tales vor allem in die Tiefe gehende Gespräche über Inhalte im Web und auch über die Content-Marketing-Szene in Deutschland und Österreich. Für unseren Grazer Studiengang ist d.Tales ein wichtiger Praxispartner, und ich bin froh, dass mehrere d.Tales Kollegen bei uns unterrichten.“
(Heinz Wittenbrink, Studiengangsleiter Content Strategy Johanneum)
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„Ich bin ja oft bei d.Tales zu Besuch. Und jedesmal denke ich mir das Gleiche: Diese Mischung aus aufrichtiger Freundlichkeit, Kundenorientierung, kreativem Elan und großer Kompetenz ist etwas ganz Besonderes. Ich arbeite sehr gerne mit den Menschen bei d.Tales zusammen.“
(Doris Eichmeier, Content Strategin und Coautorin „Die Content-Revolution im Unternehmen“)

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„Mit d.Tales verbinde ich nette Leute, mit denen man sich wunderbar fachlich austauschen kann.“
(Prof. Dr. Thomas Pleil)

 

 

 

 

Bildquellen: d.Tales, Heinz Wittenbrink, Doris Eichmeier, Thomas Pleil

Der Beitrag Ein Jahr d.Tales – Rückblick auf unser erstes Agentur-Jahr erschien zuerst auf PR-Blogger.

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<p>Am Anfang stand bei unserer Agenturgründung d.Tales eine Idee, für die die Zeit reif war. Nach einer Content-Strategie-Beratung im Rahmen unserer Eck Consulting Group stellten Kunden immer häufiger die Frage: „Und wer setzt es jetzt um, nachdem wir eine digitale Strategie mit Ihnen entwickelt haben?“ Warum d.Tales auf Content Marketing setzt Ich habe damals wahrgenommen, dass [&#8230;]</p> <p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de/2016/11/04/ein-jahr-d-tales/">Ein Jahr d.Tales &#8211; Rückblick auf unser erstes Agentur-Jahr</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de">PR-Blogger</a>.</p>http://pr-blogger.de/2016/11/04/ein-jahr-d-tales/feed/0http://pr-blogger.de/2016/11/04/ein-jahr-d-tales/
Branson, Bier und Brezn – das war die Bits & Pretzels 2016http://feedproxy.google.com/~r/typepad/lkIz/~3/ZeWtDb4R77o/KommunikationBusiness NetworkingEntrepreneurshipEventFestivalGründerKonferenzNetworkingStartupsTechnologieFranziska StadlerThu, 29 Sep 2016 00:21:53 PDThttp://pr-blogger.de/?p=29929Drei Tage lang hat die Bits & Pretzels ihren Besuchern sehr viel geboten. Interessante Themen, hochkarätige Speaker, spannende Startup-Ideen und ein internationales Publikum mit Lust auf intensives Networking – vor, nach und während des Events.

Von „Frank“ Underwood über Richard Branson zu den Sportis

Mit Spannung wurde die Auftaktrede von Kevin Spacey erwartet und der US-Star hat sein Publikum nicht enttäuscht. Vor allem Fans der Serie House of Cards waren begeistert, als der Schauspieler ab und zu in die Rolle seines Charakters Francis „Frank“ Underwood schlüpfte.

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©Dan Taylor/Heisenberg Media

Der zweite Tag stand dem ersten aber in nichts nach. Der Virgin-Gründer Richard Branson sprach im Interview nicht nur über die eigenen Erfolge und Projekte, sondern auch darüber, was ihn immer wieder antreibt: die persönliche Unzufriedenheit mit einer Situation.
Erfolgreiche Unternehmer müssen von dem Wunsch getrieben sein, einen Missstand für alle Menschen verbessern zu wollen, und überzeugt sein, dass sie dazu in der Lage sind.
So kam es laut Branson auch zur Gründung der Virgin Airlines: Als er nachts keinen Flug zu den Virgin Islands mehr bekam, chartete er kurzerhand ein Flugzeug und bot anderen wartenden Reisenden an, sie mitzunehmen. Am nächsten Tag rief er bei Boeing an.

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Den prominenten Abschluss bildeten die Sportfreunde Stiller mit einem mitreißenden, einstündigen Liveauftritt. Hier zeigte die Startup-Szene, dass sie auch am Ende des zweiten Tages nicht müde war und noch energisch mitsingen konnte. Den Sportis gefiel nicht nur die Stimmung, sondern auch der bayrische Dresscode, an den sich viele (auch nicht bayrische) Besucher gehalten hatten.

#1 Kriterium für den Startup-Erfolg: Timing

Einer der hörenswertesten Speaker war Nathan Blecharczyk, Co-Founder von Airbnb. Er schilderte auf amüsante Art und Weise die Entstehung von AirBed & Breakfast, das 2007 ins Leben gerufen wurde, um die eigenen Miete bezahlen zu können. In seinem Vortrag ging er auf ihre schwierige Investoren-Suche („No one will ever use it.“) und das schlechte Timing beim Launch (Wirtschaftskrise, September 2009) ein und sprach damit vielen Startups aus dem Herzen.

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Doch Nathan betonte auch, dass Kreativität, Durchhaltevermögen und harte Arbeit sich auszahlen. So nützten die beiden Gründer beispielsweise den US-Wahlkampf, indem sie Frühstücksflocken in Handarbeit „umetikettierten“ und ihre Obama O’s und Captain McCain’s an ausgewählte Journalisten verschickten. Eine einfallsreiche Aktion, die sie bis ins nationale Fernsehen brachte.

Heute hat Airbnb allen Zweiflern gezeigt, dass es sehr viele Menschen gibt, die bereit sind, mit Fremden das Heim zu teilen.

And the (Startup-)Winner is …

Andere von der eigenen Idee zu überzeugen, das war auch das erklärte Ziel von allen Teilnehmern, die beim diesjährigen Pitch Contest an den Start gingen. Ins Finale schafften es die besten Startups aus den sechs Clustern:

Mit einem beeindruckenden Pitch auf der Hauptbühne hat Freya Oehle von Spottster, einer „Shopping zum Wunschpreis“-Plattform, die Jury überzeugen und ihrem Unternehmen einen Platz bei der Extreme Tech Challenge auf Necker Island sichern können.

The Bavarian way of networking

Den gebührenden Abschluss fand das Event auf dem Oktoberfest. Im Schottenhamel waren die Bits & Pretzels-Teilnehmer unter sich und hatten viel Zeit sich auszutauschen. Bei Bier und Hendl in bayrisch-gemütlicher Atmosphäre ging das Networken wie von selbst. Denn bekanntlich sind Sprachbarrieren und Zurückhaltung auf dem Münchner Oktoberfest so schnell überwunden wie sonst nirgends.

Die Gründer Andreas Bruckschlögl, Felix Haas und Bernd Storm

Unser Dank gebührt dem Bits & Pretzels-Team, das eine hervorragende Veranstaltung mit großartigem (Rahmen-)Programm auf die Beine gestellt hat.

In diesem Sinne: Servus, macht’s guad und bis zum nächstn Moi!

 

Bildquellen: Bits & Pretzels, Franziska Stadler/d.Tales

Der Beitrag Branson, Bier und Brezn – das war die Bits & Pretzels 2016 erschien zuerst auf PR-Blogger.

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<p>Drei Tage lang hat die Bits &#38; Pretzels ihren Besuchern sehr viel geboten. Interessante Themen, hochkarätige Speaker, spannende Startup-Ideen und ein internationales Publikum mit Lust auf intensives Networking – vor, nach und während des Events. Von „Frank“ Underwood über Richard Branson zu den Sportis Mit Spannung wurde die Auftaktrede von Kevin Spacey erwartet und der US-Star [&#8230;]</p> <p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de/2016/09/29/branson-bier-und-brezn-das-war-die-bits-pretzels-2016/">Branson, Bier und Brezn – das war die Bits &#038; Pretzels 2016</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de">PR-Blogger</a>.</p>http://pr-blogger.de/2016/09/29/branson-bier-und-brezn-das-war-die-bits-pretzels-2016/feed/0http://pr-blogger.de/2016/09/29/branson-bier-und-brezn-das-war-die-bits-pretzels-2016/
Happy Birthday, PR-Blogger!http://feedproxy.google.com/~r/typepad/lkIz/~3/efBtZNkxUUw/KommunikationContent-MarketingNewsletterPR-BloggerPR-Blogger GeburtstagKlaus EckWed, 28 Sep 2016 00:47:58 PDThttp://pr-blogger.de/?p=29918Seit mittlerweile zwölf Jahren begleitet mich der PR-Blogger nun auf meinem Weg durchs Social Web. Dabei ist er Spiegel von aktuellen Entwicklungen und Trends gleichermaßen wie Rückschau und Meinungsmedium, das sich kritisch mit Tendenzen und Gegebenheiten auseinandersetzt. Zeit, um den PR-Blogger an seinem Geburtstag einmal mehr zu feiern.

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Neben Silvester bzw. Neujahr sind Geburtstage immer eine schöne Gelegenheit, auf das zurückzublicken, was war und nach vorne zu schauen auf das, was kommt. Ganz besonders freue ich mich über alle, die den PR-Blogger begleiten – als Leser oder/und als Autoren. Sie sind das Fundament, das den PR-Blogger nun durch zwölf Jahre Onlinegeschichte getragen hat. Dankeschön!

Das vergangene Jahr im PR-Blogger

Der letzte Geburtstag ist gefühlt gestern gewesen und doch rennt die Zeit auch am PR-Blogger vorbei. Sage und schreibe 60 Artikel sind innerhalb des vergangenen Jahres (gezählt seit dem elften Geburtstag) veröffentlicht worden. Das zeigt einmal mehr: Es passiert viel in Social Media.

Das spiegelt sich auch in den Themen wider; angefangen bei – wie sollte es anders sein – Content Marketing, Blogger Relations und Kommunikation bis hin zu Reputation Management, verschiedensten Eventberichten und nicht zu vergessen unserer Blogparade „Wer ist Ihr digitaler #Zugvogel?“.

Die Highlights unserer Leser waren dabei unter anderem das Snapchat-Basics-Tutorial, die Prognose der 7 Trends im Content Marketing 2016 sowie ein Evergreen: Was ist Content Marketing? Insgesamt freue ich mich mit dem ganzen PR-Blogger-Team über knapp 163.000 Unique Visits seit dem letzten Geburtstag.

Ein persönliches Highlight abseits des PR-Bloggers war für mich das Interview von Focus Online auf der CMCX zu meinem Lieblingsthema: Content Marketing.

Was in Zukunft im PR-Blogger passiert

Auch für die Zukunft bin ich sehr zuversichtlich, was den PR-Blogger angeht. Unserem Autorenteam gehen die Themen sicher nicht so schnell aus. Zudem freue ich mich, dass immer wieder neue Autoren zu dem bestehenden Team hinzustoßen und den PR-Blogger bereichern. Seit dem elften Geburtstag waren das beispielsweise Nathalia Traxel, Jochen Hencke (als Rückkehrer), Gunnar Schuster und Jutta Gawenda.

Selbstverständlich werden wir auch weiterhin Trends und aktuelle Entwicklungen aufgreifen, von Veranstaltungen und über Buchneuerscheinungen berichten sowie Best Practices besprechen. Denn genau das macht den Reiz des PR-Bloggers – auch für mich – aus. Die breite Themenpalette kombiniert mit vielfältigen Darstellungsmöglichkeiten. Das ist der Grund, weshalb ich auch nach zwölf Jahren noch immer mein Herzblut in dieses Blog investiere.

Gleichzeitig soll der PR-Blogger natürlich mit der Zeit gehen. Einen eigenen Newsletter für d.Tales und den PR-Blogger ist dabei eindeutig zu viel des Guten – zumal wir das Postfach unserer Leser nicht unnötig füllen wollen. Mittelfristig werden wir daher den Newsletter des PR-Bloggers beenden.

Allen, die unsere PR-Blogger-News weiterhin erhalten wollen, denen empfehle ich, sich bereits jetzt für den d.Tales Newsletter anzumelden. Dort finden Sie zum einen die News aus dem PR-Blogger und zusätzlich Interessantes aus dem Social Web. Ich freue mich, Sie alle als Neu-Abonnenten dort begrüßen zu dürfen.

 

Bildquelle: Shutterstock

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<p>Seit mittlerweile zwölf Jahren begleitet mich der PR-Blogger nun auf meinem Weg durchs Social Web. Dabei ist er Spiegel von aktuellen Entwicklungen und Trends gleichermaßen wie Rückschau und Meinungsmedium, das sich kritisch mit Tendenzen und Gegebenheiten auseinandersetzt. Zeit, um den PR-Blogger an seinem Geburtstag einmal mehr zu feiern. Neben Silvester bzw. Neujahr sind Geburtstage immer [&#8230;]</p> <p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de/2016/09/28/happy-birthday-pr-blogger/">Happy Birthday, PR-Blogger!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de">PR-Blogger</a>.</p>http://pr-blogger.de/2016/09/28/happy-birthday-pr-blogger/feed/0http://pr-blogger.de/2016/09/28/happy-birthday-pr-blogger/
Auf geht’s, pack mas! Bits & Pretzels geht in die 3. Rundehttp://feedproxy.google.com/~r/typepad/lkIz/~3/iNMx7iWRMpE/KommunikationBusiness NetworkingEntrepreneurshipEventFestivalGründerKonferenzNetworkingStartupsTechnologieFranziska StadlerFri, 23 Sep 2016 00:53:34 PDThttp://pr-blogger.de/?p=29896Pünktlich zum Oktoberfest lockt das Gründer- und Start-up-Event Bits & Pretzels wieder ein internationales Publikum nach München. Vom 25. bis 27. September 2016 treffen sich Investoren, Gründer und Presse im ICM auf dem Gelände der Messe München, um sich in Sessions und beim Networking auszutauschen.

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Hochkarätige Konferenz mit Festival-Flair

Was 2014 als gemütliches Weißwurstfrühstück für die Münchner Szene ins Leben gerufen wurde, ist mittlerweile ein dreitägiges Festival mit internationalem Publikum.
Die diesjährige Bits & Pretzels hat eine Vielzahl interessanter Speaker aus den verschiedensten Ländern. Den Anfang macht am kommenden Sonntag der berühmte US-Schauspieler, Produzent und Investor Kevin Spacey, der die Veranstaltung mit Keynote und anschließender Q&A Session eröffnet.

Doch er ist nicht der einzige spannende Gastredner, den die Konferenz zu bieten hat: Unter anderem werden Richard Branson (Founder Virgin Group), Nathan Blecharczyk (Co-Founder & CTO airbnb), Mitchell Baker (Executive Chairwoman Mozilla) und Jochen Schweizer (Founder & Chairman Jochen Schweizer Group) ihre Erfahrungen mit den Besuchern teilen.

Sechs Cluster und ein heißer Pitch

Um allen Bereichen der Start-up-Szene gerecht zu werden, gibt es dieses Jahr sechs Cluster, die jeweils ein digitales Trend-Thema abbilden:

Zu jedem dieser Cluster wird es interessante Podiumsdiskussionen, Workshops mit Vertretern aus Branche und einen Pitch Contest geben.

Der Pitch Contest, der im Rahmen der diesjährigen Bits & Pretzels stattfindet, lockt mit einem Platz in der Extreme Tech Challenge auf Necker Island. Doch um diesen Preis zu gewinnen, müssen sich die Start-ups zuerst am Sonntag gegen ihre Konkurrenten aus den eigenen Reihen durchsetzen und dann am Montag auf der Hauptbühne den Gewinnern der anderen Cluster stellen. Ein Wettbewerb, der Spannung verspricht – nicht nur für die Pitch-Teilnehmer.

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Dresscode: Dirndl oder Lederhosn

Neben all der Internationalität kommt auch die bayrische Lebensart nicht zu kurz. Immerhin ist gerade Oktoberfest und das heißt, Dirndl und Lederhosn sind allgegenwärtig. So auch auf der Bits & Pretzels, denn mit der richtigen Tracht ist man in Bayern eigentlich sowieso immer gut angezogen – vor und nach der Veranstaltung.
So passt auch das Rahmenprogramm des diesjährigen Events hervorragend zu München: Afterparty auf der Praterinsel, Sportfreunde Stiller Konzert und natürlich der abschließende Wiesn-Besuch am Dienstag, bei dem mehr als 200 Table Captains wieder für einen spannenden Austausch an ihren Tischen sorgen. Ein gelungener Abschluss, der nochmal betont, was neben all den Workshops und Vorträgen im Fokus steht: Networking.

Auch ich werde dieses Jahr für d.Tales und den PR-Blogger dabei sein und auf Twitter (@dtales, @FranziStadler) und hier im Blog über die Bits & Pretzels berichten.
Mia sehgn uns auf da Bits & Pretzels 2016!

Daten & Fakten im Überblick

Was? Gründer-Festival Bits & Pretzels
Für wen? Gründer, Gründungsinteressierte, Investoren
Wo? Internationales Congress Center der Messe München (ICM), Oktoberfest
Wann? 25.-27.9.2016

 

Bildquelle: Screenshots Bits & Pretzels

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<p>Pünktlich zum Oktoberfest lockt das Gründer- und Start-up-Event Bits &#38; Pretzels wieder ein internationales Publikum nach München. Vom 25. bis 27. September 2016 treffen sich Investoren, Gründer und Presse im ICM auf dem Gelände der Messe München, um sich in Sessions und beim Networking auszutauschen. Hochkarätige Konferenz mit Festival-Flair Was 2014 als gemütliches Weißwurstfrühstück für die Münchner [&#8230;]</p> <p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de/2016/09/23/auf-gehts-pack-mas-bits-pretzels-geht-in-die-dritte-runde/">Auf geht’s, pack mas! Bits &#038; Pretzels geht in die 3. Runde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de">PR-Blogger</a>.</p>http://pr-blogger.de/2016/09/23/auf-gehts-pack-mas-bits-pretzels-geht-in-die-dritte-runde/feed/0http://pr-blogger.de/2016/09/23/auf-gehts-pack-mas-bits-pretzels-geht-in-die-dritte-runde/
Spiegelneuronen sorgen für Content Empathiehttp://feedproxy.google.com/~r/typepad/lkIz/~3/hfSawbve-BI/KommunikationContent-ProduktionEinfühlungsvermögenempathieMitgefühlSpiegelneuronenAnne M. SchüllerMon, 12 Sep 2016 00:59:39 PDThttp://pr-blogger.de/?p=29871Kommunikation braucht Empathie, also Einfühlungsvermögen in das Gegenüber. Auch bei der Content Produktion ist es von großem Vorteil, wenn man sich in den Content Empfänger hineindenken kann. Da wäre es doch gut zu wissen, wie Empathie entsteht.

Menschen übernehmen automatisch Gefühle voneinander, die Emotionen gleichen sich an. Gefühle sind ansteckend, sagen wir auch. Verantwortlich dafür sind Spiegelneuronen. Immer dann, wenn wir Kontakt mit anderen Menschen haben, schalten sich unsere Hirne zusammen. Der Volksmund weiß dies schon lange. Er spricht von gleicher Wellenlänge oder gleicher Chemie.

Und welch gute Nachricht, die positiven Gefühle breiten sich leichter aus. So sollten bei einem Experiment die Versuchspersonen Menschen auf der Straße anlächeln oder ihnen ein Stirnrunzeln zeigen. 52 Prozent der angelächelten Passanten lächelten spontan zurück. Das Stirnrunzeln hingegen wurde nur in sieben Prozent der Fälle erwidert.

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Spiegelneuronen haben wir fast überall im Gehirn

Erst seit wenigen Jahren wissen wir, was dabei im Hirn passiert. Im Jahr 1992 entdeckte ein Forschungsteam der Universität Parma unter Giacomo Rizzolatti dieses Phänomen eher zufällig bei Versuchen mit Affen.

Später wurden Spiegelneuronen in immer größerer Zahl auch bei Menschen entdeckt, sogar in unseren Schmerzzentren. So spüren wir den Schmerz der anderen in uns selbst. Wir leiden mit – und wollen denen helfen, die uns nahe sind. Entfernter Schmerz hingegen lässt uns vergleichsweise kalt.

Spiegelneuronen, so der Psychoneuroimmunologe Joachim Bauer, sind „Nervenzellen, die im eigenen Körper ein bestimmtes Programm realisieren können, die aber auch dann aktiv werden, wenn man beobachtet oder auf andere Weise miterlebt, wie ein anderes Individuum dieses Programm in die Tat umsetzt“.

Emotionale und motorische Spiegelneuronen

Wir erleben also das, was andere fühlen, in einer Art innerer Simulation. Dafür sorgen die emotionalen Spiegelneuronen. Merken wir etwa, dass jemand schlecht über uns denkt, dann werden wir ihn nicht mögen und Abstand halten, ohne zu wissen, warum. Merken wir hingegen, dass jemand uns mag, dann freuen wir uns so sehr darüber, dass wir ihn umgehend mit Gegenliebe belohnen.

Zudem gibt es motorische Spiegelneuronen, die nachmachen, was andere vormachen. Dies führt zu spontaner Imitation, zum Gleichschritt in einer Gruppe und zur Kopie von Duktus und Habitus. So öffnen wir automatisch den Mund, wenn wir ein Baby füttern wollen, damit es sein Mündchen öffnet. Motorische Spiegelneuronen machen insbesondere Kinder zu Imitationskünstlern.

Sich spiegelnde Reaktionen haben einen enormen Überlebenswert. Wenn andere Angst zeigen, kann es gute Gründe geben, auf der Hut zu sein, auch wenn man selbst keine Gefahr wittert. So entwickeln wir, wenn wir ein ängstliches Gesicht sehen, in uns die gleiche Erregung, allerdings weniger intensiv. Auf diese Weise entsteht übrigens Massenpanik.

Empathie: Einfühlungsvermögen und Mitgefühl

Spiegelphänomene machen alle erdenklichen Situationen vorhersehbar. Und sie erzeugen Empathie. Empathie bezeichnet die Fähigkeit, Gefühle und Motive anderer Menschen zu erkennen und zu verstehen. Es geht dabei also sowohl um Einfühlungsvermögen als auch um Mitgefühl.

Empathie schützt uns nicht vor Irrtümern, kommt aber der Realität oft sehr nahe. Die meisten Menschen haben ein feines Intuitionsradar für richtig und falsch. Vor allem die Augen anderer spielen dabei eine Rolle. Denn Augenbewegungen verraten Handlungsabsichten.

Und Tonfall, Gestik und Mimik erzählen Geschichten über Gedanken. Diese Sprache verstehen wir auch ohne Worte. Daraus folgt: Wenn man Leuten von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht, ist es viel schwieriger, unlautere Absichten zu verbergen. Reale Begegnungen geben uns also größere Sicherheit und werden deshalb favorisiert.

Wirkungsschlüssel in der Kommunikation

Die Gefühle anderer nachempfinden und angemessen darauf reagieren zu können, scheint eine Schlüsseleigenschaft beim Aufbau von Sympathie und Vertrauen zu sein. Spiegelzellen zu haben, die tatsächlich spiegeln, ist demnach im Kundenkontakt äußerst hilfreich.

Fehlendes Einfühlungsvermögen hingegen ist eine bedeutende Ursache für inkompetentes Führungsverhalten, missglückende Kommunikation und schlechte Verkaufsergebnisse. Negative Gedanken oder Gefühle, die wir hegen, werden sich sogar auf den Content übertragen, den wir produzieren.

Und: Nachdem wir nun wissen, dass jede Art von Gefühlen ansteckend ist, sollten wir uns gut überlegen, von wem wir uns anstecken lassen. Dies betrifft den privaten Bereich natürlich genauso wie das Arbeitsumfeld.

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Servicemiseren entstehen durch Führungsmiseren

Spiegelneuronen erklären wohl auch das Entstehen von Kohortenverhalten und Gruppenzwängen innerhalb einer Unternehmenskultur, in der (fast) alle wie geklont auf eine mehr oder weniger ähnliche Weise agieren. So erscheint die Vorbildfunktion der Oberen nun in einem ganz neuen Licht.

Deren Tun färbt maßgeblich auf die Mitarbeiter ab. Schon ein einziger Hardliner in der Geschäftsleitung kann die Kultur eines ganzen Unternehmens vergiften. Und meist dauert es auch nur wenige Tage, dann behandeln die Mitarbeiter ihre Kunden genauso, wie sie selbst von ihren Chefs behandelt werden.

Die meisten Probleme im Umgang mit Kunden haben ihren Ursprung also drinnen in den Unternehmen. Wo die Unternehmenskultur schlecht ist, da wollen auch keine Kunden sein. Denn dicke Luft kann man spüren. Wenn es hingegen den Mitarbeitern gut geht, dann überträgt sich das auf die Kunden. Und kommunikative Überzeugungsarbeit wird leicht.

 

Bildquelle: Shutterstock 

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<p>Kommunikation braucht Empathie, also Einfühlungsvermögen in das Gegenüber. Auch bei der Content Produktion ist es von großem Vorteil, wenn man sich in den Content Empfänger hineindenken kann. Da wäre es doch gut zu wissen, wie Empathie entsteht. Menschen übernehmen automatisch Gefühle voneinander, die Emotionen gleichen sich an. Gefühle sind ansteckend, sagen wir auch. Verantwortlich dafür sind Spiegelneuronen. [&#8230;]</p> <p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de/2016/09/12/spiegelneuronen-sorgen-fuer-content-empathie/">Spiegelneuronen sorgen für Content Empathie</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de">PR-Blogger</a>.</p>http://pr-blogger.de/2016/09/12/spiegelneuronen-sorgen-fuer-content-empathie/feed/0http://pr-blogger.de/2016/09/12/spiegelneuronen-sorgen-fuer-content-empathie/
Warum Vorfreude beim Kaufen so wichtig isthttp://feedproxy.google.com/~r/typepad/lkIz/~3/1NTicpyUMgs/KommunikationMarketingBelohnungssystemContentContent-MarketingCountdownAnne M. SchüllerMon, 05 Sep 2016 01:39:58 PDThttp://pr-blogger.de/?p=29777Wenn das Belohnungssystem jubelt, sind wir voll Zuversicht und glauben an den Erfolg. Wem es gut geht, der öffnet sich für Informationen, verzeiht Patzer und zeigt Großmütigkeit. Deshalb sitzt im Gute-Laune-Modus das Portemonnaie auch so locker. Dafür sollten wir in der Kommunikation nicht nur die Freude nach einem Kauf, sondern auch die Vorfreude befeuern.

Eigentlich ist alles ganz einfach. Unser Hirn will überleben. Zu diesem Zweck arbeitet es, wie ich im letzten Beitrag schon dargelegt habe, nach zwei Prinzipien:

  • Weg von allem Negativen, das Seele, Leib und Leben bedroht.
  • Hin zu allem Positiven, das Lust und Lebensfreude verspricht.

Deshalb bevorzugt unser Oberstübchen freundliche Gesichter, schöne Worte und positive Beziehungen. Sein ultimatives Ziel ist die Überführung von genetischem Material in die Zukunft. Von daher belohnt es uns für erfolgreiches Verhalten mit einem Cocktail von Glückshormonen. So suchen wir zielstrebig nach Merkmalen, die uns das gute Gefühl geben, die bestmögliche Entscheidung gefällt zu haben.

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Das Belohnungserwartungssystem nähren

Unser Denkapparat ist mit zwei Belohnungszentren ausgestattetet: eines für die Vorfreude und eines für die „Nachfreude“. Die Vorfreude drückt sich in Verlangen aus. Sie gibt uns den Antrieb, ein begehrenswertes Ziel tatsächlich erreichen und ein tolles Produkt unbedingt haben zu wollen.

Das Belohnungserwartungssystem signalisiert also: Vergnügen voraus. Aber es wartet nicht gern. Das, was uns Gutes verheißt, wollen wir am liebsten sofort. Belohnungsaufschub ist für unser Hirn Schwerstarbeit und verlangt eine gehörige Portion an Impulskontrolle. Deshalb sollte es vor allem dann, wenn Wartezeiten unumgänglich sind, regelmäßig befeuert werden. Der Adventskalender ist ein sehr geglücktes Beispiel dafür.

Auch passender Content kann helfen, jede Form von Warten erquicklich zu machen. Vor allem für diejenigen, die etwa auf bestellte Möbel, das Eigenheim, die Wiedereröffnung eines zu renovierenden Restaurants oder das selbst konfigurierte Auto längere Zeit warten müssen, sollte es so etwas wie einen vorfreudestimulierenden Countdown geben.

Weniger versprechen, mehr als erwartet geben

Alles, was uns einen unerwarteten Glücksmoment schenkt, zählt mindestens doppelt. Besser-als-erwartet-Überraschungen kommen dabei besonders gut weg. Wenn Sie etwa eine Gehaltserhöhung in Höhe von 50 Euro erwarten und dann 100 Euro erhalten, sind Sie hocherfreut. Haben Sie 200 Euro erwartet, jedoch nur 100 Euro bekommen, hält sich das Entzücken über den an sich gleichen Betrag hingegen in Grenzen.

Deshalb gilt in der Kommunikation: Lieber weniger versprechen und mehr erbringen. Viele Anbieter machen es leider genau andersherum. Wer aber nicht halten kann, was er verspricht, sollte es besser erst gar nicht versprechen. Denn jedes nicht eingehaltene Versprechen schädigt einen Anbieter und seine Marken.

Das betrifft zum Beispiel auch Slogans. „Nonstop you“ von der Lufthansa ist so ein falsches Versprechen. Das Bordpersonal kann sich nicht vom Start bis zur Landung um jeden einzelnen Passagier kümmern – schon gar nicht in der Economy-Klasse. Enttäuschungen sind somit vorprogrammiert.

Glücksmomente machen uns süchtig

Beide Belohnungsteilsysteme sind von Natur aus auf Steigerung angelegt und werden von Glückshormonen befeuert. Diese körpereigenen Opiate, den Drogen chemisch sehr ähnlich, geben uns ein wohliges Gefühl, sie machen uns – je nach Art und ausgeschütteter Menge – fröhlich, glücklich, euphorisch, ekstatisch.

Und sie machen uns süchtig. Davon wollen wir mehr. Diese Strategie der Natur hilft uns nicht nur, zu überleben, sie kann auch unsere Lebensqualität erheblich verbessern. So tun die Menschen am allerliebsten das, wofür eine Belohnung in Aussicht steht. Und damit ihnen der Verstand nicht dazwischenkommt, kann das Belohnungssystem diesen kurzzeitig blockieren.

Bei der Auswahl und im Kaufprozess siegt demnach das Produkt, dessen neuronales Feuerwerk uns das größte emotionale Wohlgefühl verspricht. „Ohne Belohnung kein Verhalten“, schreibt der Neuropsychologe Christian Scheier in seinem Buch „Codes“.

Was „nur“ gefällt, führt nicht zwangsläufig zu einer Aktion. Etwas, wofür eine Belohnung in Form eines guten Gefühls in Aussicht steht, hingegen schon. „Interessiert mich nicht“ würde dann eigentlich heißen: Mein Belohnungssystem springt nicht darauf an.

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Kaufreue besiegen und Nachfreude feiern

Das Nachfreude-Belohnungssystem versorgt uns mit Hochgefühlen bei erfolgreich vollbrachter Tat. Es lässt uns Freudentänze tanzen. Es lässt Tränen der Seligkeit fließen. Und es lässt uns großherzig werden. Dieser Zustand kann, und das ist ganz leicht, weiter angeheizt werden. Bei Apple beispielsweise werden die, die ihr Objekt der Begierde ergattern konnten, euphorisch beklatscht.

„Es war ein Vergnügen, mit Ihnen zu telefonieren“, kann die Callcenter-Mitarbeiterin sagen. „Es macht gute Laune, mit Ihnen zu verhandeln“, kann es selbst in einem schwierigen Beratungsgespräch heißen. Im Modehaus Breuninger packt man den Kunden auch Dinge, die sie „nur“ für sich selbst kaufen, schön als Geschenk ein, damit sie das Auspacken zu Hause zelebrieren können.

Bei einem Optiker steht eine Klingel, wie man sie von verwaisten Hotelrezeptionen kennt. Hat ein Kunde eine Brille gekauft, bittet man ihn, daraufzuhauen. „Herzlichen Glückwunsch“, rufen die Mitarbeiter daraufhin fröhlich im Chor. So einfach kann es sein, etwaige Kaufreue zu zähmen und Nachfreude zu nähren.

Bei einem Motorradhändler, den ich besuchte, wurden reparierte Maschinen in einem schmuddeligen Windfang übergeben. Besser wäre triumphale Musik, wenn der Besitzer stolz wie Oskar mit seinem Feuerstuhl die Werkstatt Richtung Abendsonne verlässt. Und dies sind jetzt nur ein paar Beispiele von vielen.

 

Bildquelle: Shutterstock

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<p>Wenn das Belohnungssystem jubelt, sind wir voll Zuversicht und glauben an den Erfolg. Wem es gut geht, der öffnet sich für Informationen, verzeiht Patzer und zeigt Großmütigkeit. Deshalb sitzt im Gute-Laune-Modus das Portemonnaie auch so locker. Dafür sollten wir in der Kommunikation nicht nur die Freude nach einem Kauf, sondern auch die Vorfreude befeuern. Eigentlich ist alles [&#8230;]</p> <p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de/2016/09/05/warum-vorfreude-beim-kaufen-so-wichtig-ist/">Warum Vorfreude beim Kaufen so wichtig ist</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://pr-blogger.de">PR-Blogger</a>.</p>http://pr-blogger.de/2016/09/05/warum-vorfreude-beim-kaufen-so-wichtig-ist/feed/0http://pr-blogger.de/2016/09/05/warum-vorfreude-beim-kaufen-so-wichtig-ist/