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    <title>Kultur</title>
    
    
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    <updated>2012-01-23T21:06:16+01:00</updated>
    <subtitle>Ausstellungsberichte, Buchbesprechungen, Gedanken über kulturelle Erfahrungen, ein bisschen Philosophie vielleicht  und und und ... Cultura bedeutet Pflege, also Pflege des Geistes, was sonst? </subtitle>
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        <title>Gregor Sander: Winterfisch - LiteraTour Nord 2011-12, 4. Lesung, Vorblick</title>
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        <published>2012-01-23T21:06:16+01:00</published>
        <updated>2012-01-23T21:06:16+01:00</updated>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://kultur.typepad.com/kultur/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p><span style="font-size: 12pt; font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Dieses Mal ist ein Band mit Erzählungen an der Reihe: <strong>Gregor Sander </strong>hat in <strong>"Winterfisch"</strong> neun Erzählungen versammelt, deren erste wie der Titel heißt. Erschienen im Wallstein-Verlag, Göttingen. Hannover ist, wie immer, für den Lesewettbewerb die letzte Station - am <strong>Donnerstag, 26. Januar 2012 ab 19.30 Uhr im Künstlerhaus, Sophienstr. 2.</strong><br /></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> <a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef01630001acb9970d-pi" style="float: left;"><img alt="Sander-0843-5" class="asset  asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef01630001acb9970d" src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef01630001acb9970d-320wi" style="margin: 0px 5px 5px 0px;" title="Sander-0843-5" /></a>Ich zitiere aus dem Pressetext des Literaturhauses Hannover:<br /></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;">"Gregor Sanders Erzählungen sind große Geschichten in kleiner Form und  spielen in Rerik, am Nord-Ostsee-Kanal, auf Gotland, in Helsinki. Sie  handeln von Menschen, die auf Reisen sind, die sich nach etwas sehnen  (einem freien Leben, der Liebe...) und dennoch, in ihren Schicksalen  gefangen, nicht vorankommen: wortkarge Seebären, desillusionierte  Künstler, angebetete Frauen. </span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;"> Dabei wirkt Sanders Erzählen karg, fast verschwiegen, wie die Leute, wie  die nördliche Landschaft. Mit wenigen Strichen, diskret, präzise und  tiefgründig, zeichnet der Autor Schicksale, die unter die Haut gehen. In  seinen makellosen, leisen, manchmal kammerspielartigen Erzählungen  steht für Momente die Zeit still. „Bernsteineffekt“ nennt der  Deutschlandfunk diese literarische Fähigkeit des Autors, die den  Geschehnissen eine besondere existenzielle Bedeutsamkeit und Strahlkraft  verleiht. Die FAZ erinnert Sanders psychologische und historische  Genauigkeit und Detailliertheit gar an Uwe Johnson. Die Titelerzählung  des Bandes, <em>Winterfisch</em>, wurde 2009 in Klagenfurt mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet."</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;">Über den Autor: <strong>"Gregor Sander</strong>, geb. 1968 in Schwerin, ließ sich zum Schlosser und  Krankenpfleger ausbilden, bevor er Medizin und Germanistik studierte.  Nach dem Besuch der Berliner Journalistenschule lebt er heute als freier  Autor in Berlin. 2002 erschien sein Erzählungsband <em>Ich aber bin hier geboren</em>, für den er den Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin-Preis erhielt. Sein erster Roman <em>Abwesend</em> wurde 2007 für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2009 gewann er beim  Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb den 3sat-Preis für die Erzählung <em>Winterfisch</em>."</span></p><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/typepad/mueckeh/kultur/~4/R3u_owma10g" height="1" width="1" /></div></content>



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        <title>Konglomerate - Gemeinschaftsausstellung im Theater in der List, Hannover, noch bis 19.2. 2012</title>
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        <published>2012-01-20T02:24:18+01:00</published>
        <updated>2012-01-20T02:22:04+01:00</updated>
        <summary>Konglomerate im Theater in der List Hannover: Das war ein großartiges Eröffnungsfest, so habe ich es empfunden, so etwas habe ich bei einer Vernissage noch nicht erlebt - und ganz unerwartet viele Leute (mit Kind und Hund) waren gekommen! Das...</summary>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://kultur.typepad.com/kultur/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;">Konglomerate im Theater in der List Hannover:<em> Das war ein großartiges Eröffnungsfest, so habe ich es empfunden, so etwas habe ich bei einer Vernissage noch nicht erlebt - und ganz unerwartet viele Leute (mit Kind und Hund) waren gekommen! Das freut mich sehr, denn hier wurde mit großem Einsatz - vor allem von Sascha Windolph - ein Ausstellungsort gestaltet, der Erfolg verdient! </em></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;">Konglomerate: 53 Künstlerinnen und Künstler zeigen in den kargen Räumen ihre Werke der verschiedensten Techniken, ein Gemenge, eine Zusammenballung aus verschiedenen Materialien - Konglomerate eben. </span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;"> <a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef016760cc5471970b-pi" style="display: inline;"><img alt="P1040963" class="asset  asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef016760cc5471970b" src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef016760cc5471970b-320wi" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="P1040963" /></a><br /></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;">Das Eröffnungsfest, das wegen des großen Andrangs spontan in den Theatersaal verlegt wurde, bestand aus vier Teilen: Zunächst spielte Michaela von Pilsach Sätze aus der 3. Suite für Cello von Benjamin Britten. Dann hielt Harrie Müller-Rothgenger vom Theater eine launige und zugleich fundierte Rede. Es folgte eine längere Performance mit Cellomusik, Projektion und Zeichnung - die allerdings musste im Forum stattfinden, weil es so vorbereitet war (also leider nicht von allen gut einsehbar). Abschließend konnte man sich einen Film von Laleh Barzegar über Bäume im Iran ansehen - das war dann, wenn man so will, schon das erste Ausstellungsstück. </span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;">Müller-Rothgenger reflektierte in seiner Rede erst einmal schmunzelnd den Begriff "Konglomerate". Weil er natürlich nicht alle Werke einzeln besprechen konnte, griff er einige wenige heraus - und ordnete ihnen jeweils ein Gedicht oder Prosastück zu. Zu einem namenlosen Bild mit einer Kopf stehenden nackten Frau von Anna Eisermann sprach er "Die gestundete Zeit" von Ingeborg Bachmann; auch "Autumn Rock" von Tülin Colakgil wurde mit Ingeborg Bachmann geehrt. Zu der Skulptur "Die Leichtigkeit des Seins" von Norbert Diemert wählte er erwartungsgemäß ein Zitat aus "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von Milan Kundera - um nur wenige Beispiele zu nennen. <br />Sehr beeindruckend dann die Performance von Monika Herrmann, Cello, Andreas Lange, Projektion, und Birgitta Martin, Zeichnung. Ein wunderbarer, sich steigernder Zusammenklang von Musik, Bewegung und Kohlezeichnung. Die Bilder können naturgemäß nur einen schwachen Eindruck vermitteln.</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;"> <a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0168e5d322a1970c-pi" style="display: inline;"><img alt="P1040948a" class="asset  asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0168e5d322a1970c" src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0168e5d322a1970c-320wi" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="P1040948a" /></a></span></p>
<p> </p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;"> <a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0168e5d327a0970c-pi" style="display: inline;"><img alt="P1040951a" class="asset  asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0168e5d327a0970c" src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0168e5d327a0970c-320wi" title="P1040951a" /></a></span></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;"> <a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0162ffdd56cb970d-pi" style="display: inline;"><img alt="P1040953a" class="asset  asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0162ffdd56cb970d" src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0162ffdd56cb970d-320wi" title="P1040953a" /></a><br /></span></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;"> <a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0162ffdd59d2970d-pi" style="display: inline;"><img alt="P1040959a" class="asset  asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0162ffdd59d2970d" src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0162ffdd59d2970d-320wi" title="P1040959a" /></a><br /></span></p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;">Der poetische grün-graue Film von Laleh Barzegar, der schließlich wiederum im Theatersaal gezeigt wurde, schuf einen Eindruck vom pfleglichen, geradezu zärtlichen Umgang mit Bäumen im Iran und ihrer Bedrohung in einer boomenden Stadt. </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;">Danach konnte man wieder die vielen Werke betrachten - doch war es immer noch ziemlich voll in dem lang gestreckten Raum. Ich denke, ich werde noch einmal die Ausstellung besuchen und die vielen ganz unterschiedlichen Werke in Ruhe auf mich wirken lassen. </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 12pt;"> <a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef016760d20d0e970b-pi" style="display: inline;"><img alt="P1040962" class="asset  asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef016760d20d0e970b" src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef016760d20d0e970b-320wi" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="P1040962" /></a><br /><br /></span></p>
<p style="text-align: center;">  <a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0162ffdd993d970d-pi" style="display: inline;"><img alt="P1040972" class="asset  asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0162ffdd993d970d" src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0162ffdd993d970d-320wi" title="P1040972" /></a></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0162ffdda7f9970d-pi" style="display: inline;"><img alt="P1040973" class="asset  asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0162ffdda7f9970d" src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0162ffdda7f9970d-320wi" title="P1040973" /></a></p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt; font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Den Besuch der Ausstellung kann ich empfehlen, besonders wenn man die erstaunliche Vielfalt hannoverscher Künstler wahrnehmen möchte. Die Werke werden noch bis zum 19. Februar 2012 vor den Vorstellungen und nach Vereinbarung gezeigt. Alle Werke und Titel können der angefügten PDF-Datei entnommen werden. </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt; font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> <span class="asset  asset-generic at-xid-6a00d8341d971853ef0162ffddcb26970d"><a href="http://kultur.typepad.com/files/konglomerateliste-1.pdf">KONGLOMERATeliste-1 herunterladen</a></span><br /></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 12pt; font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: 10pt;">Text und Bilder: Helge Mücke, Hannover.</span><br /></span></p><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/typepad/mueckeh/kultur/~4/x8WJsbBE7qQ" height="1" width="1" /></div></content>



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