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    <title>Kultur</title>
    
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    <updated>2009-12-22T11:11:37+01:00</updated>
    <subtitle>Ausstellungsberichte, Buchbesprechungen, Gedanken über kulturelle Erfahrungen, ein bisschen Philosophie vielleicht  und und und ... Cultura bedeutet Pflege, also Pflege des Geistes, was sonst? </subtitle>
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        <title>Vocaldente beim Freundeskreis Hannover und ein Weihnachtsessen</title>
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        <published>2009-12-22T11:11:37+01:00</published>
        <updated>2009-12-22T11:18:23+01:00</updated>
        <summary>Kennen Sie schon den Freundeskreis Hannover? Nein? Dann sollten Sie ihn schnellstens kennenlernen. Gleich, ob Sie Hannover schon lieben oder noch nicht lieben - Sie werden es durch den Freundeskreis lieben lernen ... freundeskreis-hannover.de/ Um Ihnen ein Beispiel zu geben:...</summary>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://kultur.typepad.com/kultur/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"> <a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef012876731db5970c-pi" style="float: left;"><img alt="FLOG" border="0" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef012876731db5970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef012876731db5970c-800wi" style="margin: 0px 5px 5px 0px;" title="FLOG" /></a>    Kennen Sie schon den Freundeskreis Hannover? Nein? Dann sollten Sie ihn schnellstens kennenlernen. Gleich, ob Sie Hannover schon lieben oder noch nicht lieben - Sie werden es durch den Freundeskreis lieben lernen ... <a href="http://www.freundeskreis-hannover.de/">freundeskreis-hannover.de/</a> <br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Um Ihnen ein Beispiel zu geben: Heute, am 21. Dezember (2009) gab es zum Jahresschluss, kurz vor Weihnachten, gleich drei Veranstaltungen hintereinander. Zum eigenen Vergnügen, zum Kennenlernen des hannoverschen Charmes und zugleich, um Gutes für Hannover zu tun.  <br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Erst gab es Kaffee und Kuchen im <a href="http://www.mercure.com/de/hotel-5391-mercure-hotel-hannover-mitte/index.shtml">Mercure Hotel</a> am Klages-Markt (daran habe ich nicht teilgenommen); dann ein A-Capella-Konzert in der <a href="http://www.kestner.org/de/">Kestnergesellschaft</a>; und schließlich das Freundeskreis-Weihnachtsessen, wiederum im Mercure-Hotel. Alles drei Benefiz-Veranstaltungen, die den Kindern im Sahlkamp und der HAZ-Weihnachtshilfe zugute kamen. <br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><strong><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a7712b91970b-pi" style="display: inline;"><img alt="Vocaldente_001_k" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a7712b91970b " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a7712b91970b-500wi" /></a> <br /> </strong></span></p><div style="text-align: right;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><strong><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef01287674389d970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Vocaldente_002_k" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef01287674389d970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef01287674389d970c-500wi" /></a> </strong></span><br /><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;" /></div><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><strong> <br /> vocaldente </strong>hat mich sehr überzeugt: Fünf junge Männer, die locker-luftig und doch mit höchster Präzision ihre Musik vortrugen: <a href="http://www.vocaldente.org/presse/pressestimmen.html">vocaldente</a>. Etwa aldente, mit Biss? Das weniger, aber gekonnt unterhaltsam, auch durch die Zwischentexte und Geschichten. Und alles ohne Mikrofon und Verstärker! das ist ihr Markenzeichen. vocaldente ist 2004 aus den Reihen der Hochschule für Musik und Theater und des Knabenchors hervorgegangen und gilt inzwischen als Deutschlands erfolgreichster A-Capella-Export - sie touren durch die USA und asiatische Länder und sind kaum noch in Hannover, wie sie uns auf der Bühne erzählten. Sie sind aus Hannover? Wo ist das? werden sie oft gefragt. <br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Ihre Programmischung ist sehr vielseitig - von Klassik bis Pop und Jazz, ab und an sogar ein Weihnachtslied (mehr freudig als besinnlich). "Let's misbehave" - benehmen wir uns doch einmal so, wie man sich nicht benehmen sollte - ist mir am stärksten in Erinnerung (so heißt auch ihre erste CD), soll schon von 1928 stammen und wurde von Cole Porter gestaltet. Lustig die Einleitung zu "Rosanna" - das Publikum wurde aufgefordert a-n-n-a-s-o-r zu buchstabieren, um dann den Umkehrschluss zum Titel zu vollziehen. </span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Der Abend löste große Begeisterung aus - eine mitreißende Vortragskunst!<br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Dem Freundeskreis ist zu dieser Wahl zu gratulieren: Hannoveraner, die in die Welt gezogen sind und zurückkommen, um etwas für Hannover zu tun, durch ihre Vorstellung, durch einen Anteil an den Verkäufen an diesem Abend. Am Ausgang wurden den Zuhörern die Spenden-Zylinder entgegengehalten. <br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Und dann ging es durch den Schnee mit Vorsicht zu Fuß zum Klagesmarkt mit kulinarischer Belohnung. </span></p><p><title />
<p style="margin-bottom: 0cm;">© Die Grafik links oben ist das Logo des Freundeskreises; die beiden Fotos von der Gruppe vocaldente wurden zu Pressezwecken zur Verfügung gestellt. Text Dr. Helge Mücke, Hannover</p>
</p><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/typepad/mueckeh/kultur/~4/iCBbbewfpJQ" height="1" width="1" /></div></content>


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        <title>Angelika Steinle, Farbereignisse: Ausstellung Hannoversche Kassen Hannover, bis Mai 2010</title>
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        <published>2009-12-13T02:03:52+01:00</published>
        <updated>2009-12-29T19:48:47+01:00</updated>
        <summary>FARBEREIGNISSE - so heißt die neue Ausstellung in den Hannoverschen Kassen - Bilder der Malerin Angelika Steinle werden in der Brehmstr. 1 ausgestellt. Übrigens: Während der Bürozeiten darf man sie besichtigen, ich kann nur sagen: Traut euch!! Seit 11. November...</summary>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://kultur.typepad.com/kultur/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">FARBEREIGNISSE - so heißt die neue Ausstellung in den Hannoverschen Kassen - Bilder der Malerin Angelika Steinle werden in der Brehmstr. 1 ausgestellt. Übrigens: Während der Bürozeiten darf man sie besichtigen, ich kann nur sagen: Traut euch!! Seit 11. November und noch <strong>bis 7. Mai 2010. </strong>(Über eine frühere Ausstellung in den Hannoverschen Kassen <a href="http://"> </a>habe ich <a href="http://neuearbeit.typepad.com/neue_arbeit/2008/05/kunst-und-kre-1.html">hier </a>berichtet.) <br /></span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a748fdb1970b-pi" style="display: inline;"><img alt="Steinle001" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a748fdb1970b " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a748fdb1970b-320wi" /></a> </span></p><span style="font-size: 14px; font-family: Times New Roman;"><span style="font-size: 15px;">Das Bild heißt "Ereignis in Rot" und stammt von 2007. <br /></span></span><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"> Das sagt Angelika Steinle über ihre Kunst: "Farben waren mir ein Glück… sagte einmal Emil Nolde, und Odilon Redon äußerte: Die Kunst ist gleich einer Blüte, die sich, außerhalb aller Regeln, frei entfaltet."<br />Diese beiden Zitate treffen sehr gut zwei Seiten meiner Intentionen, die mich in den vergangenen Jahren bei meinem Schaffen bewegt haben.<br />Die Farbe, als Kraft und Energie und letztendlich ihre Schönheit, erlebbar zu machen war mir seit meinem Studium ein großes Anliegen. Die Farben ungehindert zur Erscheinung und sie untereinander in eine ausdrucksvolle Beziehung zu bringen ist durch die frei geschaffene Komposition am ehesten möglich. Die Dynamik der Farben, die sich zwischen starken Extremen entfalten lässt, macht den Schöpfungsprozess zu einem Ringen um die stimmige Gestaltung eines Gesamtorganismus. Kandinsky spricht von dem ‚Prinzip der Notwendigkeit‘ und verweist damit darauf, dass in einer stimmigen Komposition kein Ton zu viel und keiner zu wenig ist. Sein Schritt, die frei geschaffenen Werke Improvisation oder Komposition zu nennen, entsprach genau dem Vorgang und eröffnete Künstlern einen weiten Raum. Diesen offenen, unendlichen Raum der freien Komposition betrete ich mit jedem Bild neu, genieße und durchleide den Prozess des Entstehens und Verwerfens, bis ein neuer Bildorganismus ‚geboren‘ ist.<br />Befruchtet wird meine Arbeit durch die gleichzeitige Beschäftigung mit den Schaffensprozessen in der Natur. Meine Arbeiten sind in verschiedenen Größen und Kombinationen überwiegend in<br />Acryltechnik auf Leinwand ausgeführt." <br /></span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><em>Biografische Daten: </em><br /></span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Angelika Steinle wurde 1953 in Nürnberg geboren. Studium der Malerei, Pädagogik und Kunsttherapie. Seit 1988 Therapeutische Arbeit, Künstlerische Kurse, Ausstellungen. Seit 1997 an der Christophorusschule Hamburg-Bergstedt tätig. Lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen bei Hamburg. Seit 30 Jahren ist sie lebenskünstlerisch aktiv im Ausbalancieren von Familie/Beruf und künstlerischem Schaffen. <br />Mehr über die Künstlerin unter <a href="http://www.angelika-steinle.de">www.angelika-steinle.de</a></span> <span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">(von dort sind die bisherigen Texte entnommen).

</span></p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;" /><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 14px; font-family: Arial;">Die Bilder sind zu besichtigen zu den Bürozeiten und nach telefonischer Vereinbarung:</span><br /><span style="font-size: 14px; font-family: Arial;">Tel.: 0511/820798-50</span> <span style="font-size: 14px; font-family: Arial;">- Brehmstr. 1, <a href="http://www.hannoversche-kassen.de/">Hannoversche Kassen</a></span></span></p><p style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Anschließend gebe ich einige eigene Eindrücke von der Vernissage am 11. November wieder: </p><p style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a7532977970b-pi" style="display: inline;"><img alt="P1020688" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a7532977970b " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a7532977970b-320wi" /></a> <br /> </p><p style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Die Künstlerin während ihrer Einführungsrede - mit Ausdruck in den Händen. </p><p style="font-size: 16px; font-family: Arial;" /><p style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef01287656277e970c-pi" style="display: inline;"><img alt="P1020692" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef01287656277e970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef01287656277e970c-320wi" /></a> </p><div style="text-align: center;"><p> <a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef012876562adb970c-pi" style="display: inline;"><img alt="P1020706" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef012876562adb970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef012876562adb970c-320wi" /></a></p><p style="text-align: left;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Den musikalischen Rahmen schuf Gunther Schlage mit Stücken für Fagott. <br /></span></p><p style="text-align: left;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Und einige wenige Eindrücke von den Bildern, die naturgemäß nicht optimal zu fotografieren sind - nicht in allen Fällen kann ich den Titel nennen: </span></p><p style="text-align: left;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a7533519970b-pi" style="display: inline;"><img alt="P1020703" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a7533519970b " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a7533519970b-500wi" /></a> <br /></span></p><p style="text-align: left;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 13px;">"Impressionen in Rot 1" (Acryl)</span></span></p><p style="text-align: left;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 13px;"><br /></span></span></p><p style="text-align: left;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 13px;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a75338e8970b-pi" style="display: inline;"><img alt="P1020705" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a75338e8970b " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a75338e8970b-320wi" /></a> </span></span></p><p style="text-align: left; font-family: Arial;">Ich würde sagen: Studie mit Feuerlöscher (als Beispiel für die Atmosphäre dieser besonderen Ausstellungsräume: in allen Büros auf allen Etagen)</p><p style="text-align: left; font-family: Arial;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef012876563607970c-pi" style="display: inline;"><img alt="P1020708" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef012876563607970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef012876563607970c-320wi" /></a> </p><p style="text-align: left; font-family: Arial;">"Spiegelung" (Acryl)</p><p style="text-align: left; font-family: Arial;" /><p style="text-align: left; font-family: Arial;">(C) Zusammenstellung, Text außer den Zitaten und Fotos (nicht das obere Bild): Dr. Helge Mücke, Hannover; die übrigen Texte (Zitate) und das obere Bild sind, wie oben angegeben, der Seite der Künstlerin entnommen. </p><p style="text-align: left; font-family: Arial;" /><p style="text-align: left; font-family: Arial;" /><div style="text-align: left; font-family: Arial;"> </div></div><p style="font-size: 16px; font-family: Arial;"> <br /> </p><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/typepad/mueckeh/kultur/~4/3jdU-454ydQ" height="1" width="1" /></div></content>


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        <title>Literaturetage Hannover: Dezember 2009 und Januar 2010</title>
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        <published>2009-12-10T16:01:24+01:00</published>
        <updated>2009-12-10T16:00:27+01:00</updated>
        <summary>Einer der Termine ist schon wieder Vergangenheit, der zweite ist heute Abend - doch möchte ich auch für Dezember und Januar wieder ein paar Hinweise geben; ich verwende die Pressetexte des Literaturbüros. Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls ist bei Suhrkamp...</summary>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://kultur.typepad.com/kultur/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p><em><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Einer der Termine ist schon wieder Vergangenheit, der zweite ist heute Abend - doch möchte ich auch für Dezember und Januar wieder ein paar Hinweise geben; ich verwende die Pressetexte des Literaturbüros.  </span></em><br /><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;" /></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;" /><span style="font-size: 16px;"><font size="2"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef012876405e4e970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Literaturetage" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef012876405e4e970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef012876405e4e970c-320wi" /></a> <br /> Zum
20. Jahrestag des Mauerfalls ist bei Suhrkamp die Anthologie </span></font></span><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><em><strong>Die
Nacht, in der die Mauer fiel</strong></em>
erschienen. Darin lassen 25 Schriftsteller aus Ost und West in höchst
unterschiedlichen, ganz persönlichen Geschichten diese historische
Nacht Revue passieren. <span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Am
Donnerstag, 3. Dezember, 19.30 Uhr sind </span></span><span style="font-size: 16px;"><span style="font-size: 16px;">zwei von ihnen nach Hannover gekommen und haben gelesen und, moderiert vom
Herausgeber Renatus Deckert, über ihre Erfahrungen mit der deutschen
Teilung berichtet:</span> </span><span style="font-size: 16px;">Die
1951 in Ost-Berlin geborene </span><span style="font-size: 16px;"><strong>Katja
Lange-Müller</strong></span><span style="font-size: 16px;">
wurde mit 16 Jahren wegen „unsozialistischen Verhaltens“ von der
Schule verwiesen, während ihre Mutter später dem Zentralkomitee der
SED angehörte. 1984 reiste Lange-Müller nach West-Berlin aus. Ihre
DDR-Erfahrungen verarbeitete sie</span><span style="font-size: 16px;">
in </span><span style="font-size: 16px;">zahlreichen
Erzählungen und Romanen mit psychologischem Tiefblick und
lakonischem Humor. Auch der in Westfalen aufgewachsene </span><span style="font-size: 16px;"><strong>Hans-Ulrich
Treichel</strong></span><span style="font-size: 16px;">
kreist in seinen Romanen immer wieder um autobiografischen Stoff:
nämlich die Flucht seiner Eltern aus den Ostgebieten und seinen
dabei verloren gegangenen älteren Bruder. </span><span style="font-size: 16px;">Der
Westfale Treichel</span><span style="font-size: 16px;">,
seit 1995 Professor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig,</span><span style="font-size: 16px;">
lebt inzwischen in Berlin und Leipzig.</span></span><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;" /></p>





















<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;" /></p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">
<span style="font-size: 16px;">Um
ein Stück deutsche Geschichte geht es auch am </span><span style="font-size: 16px;"><strong>10.
Dezember, 19.30 Uhr</strong></span><span style="font-size: 16px;">,
wenn die Berliner Autorin </span><span style="font-size: 16px;"><strong>Nora
Bossong</strong></span><span style="font-size: 16px;">
mit ihrem Roman </span><span style="font-size: 16px;"><em><strong>Webers
Protokoll</strong></em></span><span style="font-size: 16px;">
die LiteraTour Nord fortsetzt: Darin hilft der Diplomat Konrad Weber,
unter Hitler Vizekonsul in Mailand, verfolgten Juden zur Flucht in
die Schweiz, jedoch aus zwielichtigen Motiven – weil er Geld
braucht und vor seinem misstrauischen Vorgesetzen alte Veruntreuungen
vertuschen muss. Die 1982 geborene und schon mehrfach ausgezeichnete
Nora Bossong beschreibt hier ein Leben zwischen Regimetreue und
Gewissen: „...eine spannende Geschichte voller Echos und Irrwege,
eine moralisch irritierende Erzählung über einen zweifelhaften
Helden“ (</span><span style="font-size: 16px;"><em>Deutschlandradio
Kultur).</em></span><br />
<span style="font-size: 16px;">Und
noch vor den Weihnachtstagen, am </span><span style="font-size: 16px;"><strong>Dienstag,
15. Dezember, 19.30 Uhr,</strong></span><span style="font-size: 16px;">
beschert uns </span><span style="font-size: 16px;"><strong>Heiko
Postma</strong></span><span style="font-size: 16px;">
bereits ein intellektuelles Festmahl: </span><span style="font-size: 16px;"><strong>„Weihnachten
bei Thomas Manns </strong></span><span style="font-size: 16px;"><em><strong>Buddenbrooks“</strong></em></span><span style="font-size: 16px;">.
Redakteur, Autor und Literaturkenner Postma liest das berühmte
Kapitel, in dem die Lübecker Kaufmannsfamilie ihr Weihnachtsfest
feiert. Dazu erzählt er Einiges über den 1901 erschienenen Roman,
den Thomas Mann im Alter von 25 Jahren fertig stellte, der seinen
schriftstellerischen Ruhm begründete und der – als „ein Stück
Seelengeschichte des deutschen Bürgertums“ – wesentlich dazu
beitrug, dass Thomas Mann 1929 der Nobelpreis für Literatur
verliehen wurde.</span><br />
<span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Im
neuen Jahr geht es dann zunächst mit einem (künstlerisch-herben)
Nachklang auf Weihnachten weiter: Am <strong>14.
Januar 2010, 20.30 Uhr</strong>
nämlich liest <strong>Helmut
Krausser</strong>
im Rahmen der LiteraTour Nord aus seinem neuen Buch <em><strong>Einsamkeit
und Sex und Mitleid</strong></em>
Geschichten, die zu Weihnachten in Berlin spielen: Ein Callboy
verliebt sich in eine Einbrecherin, auf dem Kreuzberg predigt ein
Prophet, ein Genickschuss wird erkauft, ein Kind wird entführt, eine
Hochzeit improvisiert – dies alles geheimnisvoll miteinander
verknüpft zu einer ironisch-bizarren Ballade des Lebens hinter den
glänzenden Fassaden. --- Ort dieser Lesung ist ausnahmsweise nicht
die Literatur-Etage im Künstlerhaus, sondern <strong>Lehmanns
Buchhandlung, Georgstraße 10</strong>!</span><br />
<span style="font-size: 16px;">Wir
freuen uns sehr, dass sich kurz darauf zwei weitere großartige
Literaten – der eine ist Bestsellerautor und viel gebuchter
Essayist, der andere zählt <span style="font-size: 15px;">zu
den erfolgreichsten Dramatikern der letzten Jahre – </span>bei
uns zum Gespräch zusammenfinden: <strong>Ilija
Trojanow </strong>und<strong>
Lukas Bärfuss</strong>
sprechen am <strong>Dienstag,
19.01.10, 19.30 Uhr</strong>,
unter dem Titel<strong>
</strong><em><strong>Hegemonie
und Eigensinn</strong></em><strong>
</strong></span><span style="font-size: 16px;"><span style="font-size: 15px;">über
Begegnungen zwischen den Kulturen, über kulturelle Identitäten
zwischen Abgrenzung, </span>Vermischung und Einmischung.</span><span style="font-size: 16px;">
</span><span style="font-size: 16px;">Ilija
Trojanow, mit seinem mehrfach ausgezeichneten Roman<em>
Weltensammler</em>
bekannt geworden, lebte in Bulgarien, Deutschland, Kenia, Indien und
Südafrika und ist weiterhin auf mehreren Kontinenten zu Hause. Als
kluger, ebenso offener wie kritischer Beobachter kultureller und
sozialer Entwicklungen schlägt er in seinen Büchern Brücken
zwischen den Kulturkreisen. Und mit <em>Kampfabsage</em>
entlarvte er gemeinsam mit dem indischen Kulturkritiker Ranjit
Hoskoté die Unsinnigkeit der These vom „Kampf der Kulturen“.</span><span style="font-size: 16px;">
</span><span style="font-size: 16px;">Ob
eine Kultur, die auf eine andere trifft, sich mit dieser vermischt
oder versucht, sich von ihr abzugrenzen oder gar, sie zu
vereinnahmen, hat dabei immer auch mit Machtgefälle zu tun. Der
Zürcher Theaterautor Lukas Bärfuss, 2005 von <em>Theater
heute</em>
zum Dramatiker des Jahres gewählt, nimmt in seinen Büchern die
Frage der hegemonialen Haltung Europas gegenüber anderen Kulturen in
den Blick. Minutiös recherchiert und politisch positioniert,
schildert Bärfuss in <em>Hundert
Tage</em> u.
a. die Fehler der europäischen Entwicklungspolitik und thematisiert
in seiner neuesten Veröffentlichung, dem Schauspiel <em>Öl</em>,
die Unbeholfenheit und den Chauvinismus, aber auch die Verlorenheit
von Europäern in der Fremde.</span><span style="font-size: 16px;">
</span><span style="font-size: 16px;">Die
von Jutta Rinas moderierte Veranstaltung in der Reihe <em>Resonanzen</em>
ist eine Kooperation mit der HAZ.</span><br />
<span style="font-size: 16px;">Mit
Autoren wie Lange-Müller, Trojanow, Bärfuss oder Politycki haben
wir im Winter renommierte Namen zu Gast. Wer zudem die wichtigen
Autorennamen von morgen kennen lernen will, der kann einmal ins
benachbarte Hildesheim fahren: zur dortigen Domäne Marienburg, der
(neben dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig) wichtigsten deutschen
Schreibschule. Oder aber er kommt am <strong>Dienstag,
26.01.10, 19.30 Uhr </strong>zu
uns: <strong>Hanns-Josef
Ortheil, Annett Gröschner </strong>und
<strong>Stephan
Porombka</strong>,
die an der Universität Hildesheim Kreatives Schreiben und
Kulturjournalismus unterrichten, stellen hier unter dem Titel
<em><strong>Wort.Laut.Stärke</strong></em>
die kommende Schriftstellergeneration vor, die in Hildesheim mit
<em>Bella
Triste</em>
eine wichtige Literaturzeitschrift, mit <em>Prosanova</em>
ein regelmäßiges Literaturfestival und mit <em>litradio.net</em>
ein Internetradio nur für Literatur betreut – aber vor allem
aufregende Literatur schreibt und nun daraus liest... </span>
<br />
<span style="font-size: 16px;">Mit
Büchern wie dem Bestseller <em>Weiberroman</em>,
dem von der Kritik hochgelobten <em>Herr
der Hörner</em>
oder zuletzt dem Schelmenroman <em>In
180 Tagen um die Welt</em>
bewegt sich <strong>Matthias
Politycki</strong>
als Autor seit Jahren zwischen Schalk und Anspruch, und dies in
seiner ganz eigenen, unverkennbaren Sprache. Am <strong>28.
01. 10, 19.30 Uhr</strong>
stellt der in Hamburg und München lebende Autor im Rahmen der
LiteraTour Nord seine aktuelle <em><strong>Jenseitsnovelle</strong></em>
vor, in der er – diesmal ernst und dunkel – von einem Tag ohne
Gnade zwischen Mann und Frau erzählt: Denn der Protagonist,
Sinologie-Professor Hinrich Schepp, findet eines Morgens seine Frau
Doro tot am Schreibtisch sitzend, einen Stapel Papiere und Notizen
hinterlassend, in denen sie ihr Wissen um die Gefährdungen und
Abgründe ihrer Liebe und Ehe offenbart. Anlass genug für Schepp,
sich seiner eigenen Sicht von Treue und Betrug zu vergewissern.</span><br />
<span style="font-size: 16px;" /><span style="font-size: 14px;">(C) Nach dem Pressetext von Kathrin Dittmer
			und Annette Hagemann</span>
(diesmal kaum verändert)<br />

<span style="font-size: 14px;"><strong>Literatur im
Künstlerhaus, Sophienstr. 2, 30159 Hannover.</strong></span>

<span style="font-size: 14px;"><strong>www.literaturbuero-hannover.de</strong></span>

<span style="font-size: 14px;"><strong>Kartenvorverkauf bei
der Kasse im Künstlerhaus, Tel. 168 41 222, Mo - Fr 12 - 18 Uhr.</strong></span>
<br />

<span style="font-size: 14px;"><em><br /></em></span><span style="font-size: 15px;"><em /></span></span><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/typepad/mueckeh/kultur/~4/csTG1ixUfYk" height="1" width="1" /></div></content>


    <feedburner:origLink>http://kultur.typepad.com/kultur/2009/12/literaturetage-hannover-2009-2010.html</feedburner:origLink></entry>
 
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