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    <title>Kultur</title>
    
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    <updated>2009-11-13T16:00:50+01:00</updated>
    <subtitle>Ausstellungsberichte, Buchbesprechungen, Gedanken über kulturelle Erfahrungen, ein bisschen Philosophie vielleicht  und und und ... Cultura bedeutet Pflege, also Pflege des Geistes, was sonst? </subtitle>
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        <title>Buchlust 2009 in Hannover</title>
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        <published>2009-11-13T16:00:50+01:00</published>
        <updated>2009-11-13T18:32:45+01:00</updated>
        <summary>Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: Im Künstlerhaus (Literaturetage) findet wieder die Buchlust statt - die Ausstellung der feinen Verlage mit einigen lustvollen Lesungen. Ich gebe hiernach Auszüge aus dem Pressetext wieder: Am Samstag und Sonntag, 14. und...</summary>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://kultur.typepad.com/kultur/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p style="margin-bottom: 0cm; font-family: Arial;"><em><font size="4">Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: Im Künstlerhaus (Literaturetage) findet wieder die Buchlust statt - die Ausstellung der feinen Verlage mit einigen lustvollen Lesungen. Ich gebe hiernach Auszüge aus dem Pressetext wieder: </font></em></p><p style="margin-bottom: 0cm; font-family: Arial;"><font size="4"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a694b91f970b-pi" style="display: inline;"><img alt="IMG_7219" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a694b91f970b " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a694b91f970b-320wi" /></a> <br /> <br /></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-family: Arial;"><font size="4">Am Samstag und Sonntag,
14. und 15. November, jeweils 10 – 18 Uhr, können Besucher unserer
alljährlichen Verlags-Ausstellung BUCHLUST endlich wieder Romane und
Kinderbücher, Sach- und Künstlerbücher von 22 der besten
unabhängigen Verlage aus Norddeutschland im Künstlerhaus
durchblättern, kaufen und sich mit den Verlegern austauschen.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-family: Arial;"><font size="4">Die Ausstellung wird von
einem umfangreichen Lesungsprogramm begleitet: Den Auftakt machen am
Samstag, 14.11. um 14.00 Uhr Hannovers beliebtester
Literatur-Dramaturg Heiko Postma, die Schauspielerin Ruth Meyer und
die Jan Kuzminski Band, die mit ihrem gemeinsamen Programm Songs &amp;
Soundtracks den horen-Band 230 präsentieren: Über 50 Autoren
schreiben darin über einen Song ihrer Wahl. Dabei spielt nicht nur
die Musik als „Soundtrack zum Leben“ eine große Rolle, sondern
auch der Songtext – inklusive des dadaistisch anmutenden
Fantasie-Englisch, in dem man damals mitsang: So wird etwa der
Beatles-Song Norwegian Wood in den Ohren der Autorin Ulrike Draesner
z.B. für immer und ewig Quietschen Wood sein... Wir laden ein zu
einem Pingpong-Spiel zwischen Text und Musik, hochpoetologischen und
hochkomischen Momenten – zu einer musisch-klugen Lesung mit
Live-Musik!</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-family: Arial;"><font size="4">Danach, am 14.11. um 16.00
Uhr, freuen wir uns auf ein literarisches Urgestein aus Hamburg und
damit einen weiteren Höhepunkt auf der BUCHLUST-Bühne: Harry
Rowohlt liest und erzählt! Seit den 70ern übersetzt Rowohlt Autoren
wie Flann O'Brien, Kurt Vonnegut oder A.A. Milne ins Deutsche bzw.
„ins Rowohltsche, was in der Fülle der weltweit existierenden
Sprachen ein selten eigenständiges Idiom ist“ (FAZ). Zugleich
erlangte er Bekanntheit als Autor der Kult-Kolumne Pooh's corner in
der ZEIT sowie als Darsteller des Obdachlosen Harry in der
Fernsehserie Lindenstraße. Und einen nahezu legendären Ruf genießen
auch die anekdotenreichen Bühnenauftritte und die begnadete
Vortragskunst Harry Rowohlts. Auf der BUCHLUST gibt der Vorleser der
Nation und „Paganini der Abschweifung“ Kostproben seiner
Fähigkeiten: Er liest Lieblingsstellen, erzählt Schwänke aus der
Welt der Literatur und seinem Leben und wird dabei – garantiert –
allerbestens unterhalten.</font></p><p style="margin-bottom: 0cm; font-family: Arial;"><font size="4"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef01287596850f970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Rowohlt_Harry" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef01287596850f970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef01287596850f970c-320wi" /></a> <br /> <br /></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-family: Arial;"><br />
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-family: Arial;"><font size="4">Am zweiten BUCHLUST-Tag,
nämlich Sonntag, 15.11. um 11.30 Uhr, freuen wir uns, Lars
Gustafsson zu Gast zu haben: Der schwedische Autor und Philosoph
zählt international zu den bekanntesten Schriftstellern
Skandinaviens. In seinem jüngsten Roman Frau Sorgedahls schöne
weiße Arme erweist er sich aufs Neue als weiser, schalkhaft-heiterer
Erzähler: Darin begibt sich ein Philosophieprofessor auf eine
Zeitreise in die eigene Vergangenheit, ins Schweden der fünfziger
Jahre. Zum Geschmack der Zimtbirnen, dem Duft in den Schilfbänken
der Seen und vor allem zu den Frauen, die noch genauso verführerisch
sind wie damals: Ingela, die Tochter des Gießers im benachbarten
Sommerhaus, und Frau Sorgedahl, die einen langweiligen Mann und so
schöne weiße Arme hat. HAZ-Redakteurin Jutta Rinas moderiert die
Lesung mit dem bei Stockholm lebenden Autor.</font></p><p style="margin-bottom: 0cm; font-family: Arial;"><font size="4"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0128759686bc970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Gustafsson_c_Schindler" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0128759686bc970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0128759686bc970c-320wi" /></a> <br /> </font></p><p style="margin-bottom: 0cm; font-family: Arial;"><font size="4">Einzelheiten über weitere Lesungen lassen sich hier nachlesen: <a href="http://www.literaturbuero-hannover.de/">http://www.literaturbuero-hannover.de/</a><br /></font></p><p style="margin-bottom: 0cm; font-family: Arial;">
</p><p style="margin-bottom: 0cm; font-family: Arial;"><font size="4">Zum guten Schluss, am
Sonntag um 18.00 Uhr, wird der BUCHLUST-Preis über 500,- Euro
verliehen: Der Verlag, der von den Besucherinnen und Besuchern der
BUCHLUST per Stimmkarte am häufigsten genannt wurde, erhält die
Auszeichnung.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-family: Arial;"><font size="4">Der BUCHLUST-Eintritt von
3,- Euro gilt übrigens für beide BUCHLUST-Tage und sämtliche
Lesungen! Zählkarten für die Lesungen können bis zum 12.11.09
reserviert (Tel.: 0511 - 1684-1222) werden.</font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-family: Arial;"><font size="4">Die Lesung von Harry
Rowohlt ist jedoch schon ausgebucht – wenige Restplätze an der
Tageskasse.</font></p><p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: 12px; font-family: Arial;">(C) Text bis auf ein paar Bemerkungen vom Literaturbüro Hannover; Bilder (von oben nach unten): Literaturetage Hannover, Fotograf Thomas Preikschat; Harry Rowohlt; Barbara Schindler. <br /></span>
<br />



</p><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/typepad/mueckeh/kultur/~4/qMsjcOEhNgk" height="1" width="1" /></div></content>


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        <title>Nachtblüten, Naturbilder - Sprengel-Museum Hannover, nur noch bis 8. Nov. 2009</title>
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        <published>2009-10-30T14:40:51+01:00</published>
        <updated>2009-10-30T14:40:51+01:00</updated>
        <summary>Nachtblüten. Bilder der Natur aus dem Sprengel Museum Hannover, noch bis 8.November 2009 Und noch eine großartige Ausstellung in Hannover geht in einer Woche zu Ende (ebenfalls Weltkunst, aber etwas älter). Darin sind Bilder und Skulpturen zusammengestellt, alle aus dem...</summary>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://kultur.typepad.com/kultur/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><h1>Nachtblüten. Bilder der Natur aus dem Sprengel Museum Hannover, noch bis 8.November 2009 </h1><p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a6922ae7970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Paul Klee. Nacht-Blüte. 1938. Sprengel Museum Hannover" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a6922ae7970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a6922ae7970c-500wi" /></a> <br /> </p>

<p />

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><em><br /></em></span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><em>Und noch eine großartige Ausstellung in Hannover geht in einer Woche zu Ende (ebenfalls Weltkunst, aber etwas älter). Darin sind Bilder und Skulpturen zusammengestellt, alle aus dem Bestand des Sprengel-Museums mit seinen wunderbaren Schätzen! Der Titel "Nachtblüten" spielt auf den Titel "Nachtblüte" des Bildes von Paul Klee an, siehe oben. Ich gebe im Folgenden Sätze aus dem Pressetext des Museums wieder und zeige ein paar Bildbeispiele: </em><br /></span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Als Beitrag zur Gartenregion Hannover 2009 präsentiert das Sprengel Museum Hannover 84 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien aus eigenen Beständen. Gezeigt werden Werke von u. a. Max Ernst, Per Kirkeby, Paul Klee, René Magritte, Emil Nolde, Pablo Picasso, Gerhard Richter, Heinrich Riebesehl, Niki de Saint Phalle und Wols. <br /></span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><strong>Die Ausstellung führt von der figürlichen über die surreal-fantastische zur abstrakten Kunst verschiedene Naturkonzepte und -ordnungen zusammen, die sich in spezifischer Weise seit dem 20. Jahrhundert entwickelt haben.</strong> Unter verschiedenen Aspekten wird dargestellt, wie Künstler Landschaften, Pflanzen und Tiere für ihre Interpretation der Welt instrumentalisieren und wie sie neue Naturvorstellungen mit bildnerischen Mitteln realisieren. 

Mit der Krise der traditionellen Landschaftsmalerei am Ende des 19. Jahrhunderts, die durch den Impressionismus ausgelöst wurde, entstand im 20. Jahrhundert eine neuartige Auffassung von Natur und ihrer Darstellung. Die sich aus dem Gegenständlichen entwickelnde Abstraktion in den bildnerischen Darstellungsmitteln und die neuen, mit den Sinnen nicht mehr fassbaren Erkenntnisse der Naturwissenschaften wie etwa die Quantenphysik führten zugleich zu einer neuen und reflektierten Sicht- und Denkweise: <strong>Natur und Landschaft sind eine Konstruktion.</strong></span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"> 

Die Ausstellung präsentiert, jedoch nicht in chronologischer Weise, diese Entwicklungsgeschichte. Die Ausstellung verfolgt zudem in fünf Kapiteln verschiedene Konstruktionen von Natur in der Kunst. Ein Raum widmet sich der idyllischen Darstellung einer friedfertigen und harmonischen Umgebung, in der der Mensch genießend eins ist mit der Natur und ihren Lebewesen, wie etwa in <strong>Oskar Kokoschkas „Pan; Trudl mit Ziege“ </strong>(1931), in Pablo Picassos „Le déjeuner sur l'herbe“ (1961) oder in Wolfgang Tillmans „Teufelssee“ (2004). <br /></span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a63d12d8970b-pi" style="display: inline;"><img alt="Oskar Kokoschka. Pan. Trudl mit Ziege. 1931. Sprengel Museum" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a63d12d8970b " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a63d12d8970b-320wi" /></a> <br /> Ein weiterer Raum beschäftigt sich mit den Auswirkungen der zunehmenden Industrialisierung und Verstädterung. <strong>Grethe Jürgens</strong> malt ihr <strong>„Blumenmädchen“ (1931)</strong>, das in einem Drahtkorb nur wenige Blumen trägt, vor dem Hintergrund einer Treibhausgärtnerei. Die zivilisierte und gezähmte Natur im Schrebergarten, Zoo oder Stillleben oder die misshandelten Leiber und Tiere wie in Käthe Kollwitz’ „Vergewaltigt“ (1907) oder Werner Heldts „Fensterausblick mit totem Vogel“ (1945) haben oftmals symbolischen Charakter oder kommentieren die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse ihrer Zeit. <br /></span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a69235da970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Grethe Jürgens. Blumenmädchen. 1931. Sprengel Museum Hannove" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a69235da970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a69235da970c-320wi" /></a> <br /> </span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Die folgenden zwei Räume kontrastieren die freundliche, helle Seite der surrealistischen und fantastischen Entwicklungen mit ihrer aggressiven, unheimlichen Nachtseite. Entspannt ruht in Raum 3 eine junge Frau unter den Schutz der „Weißen Pflanze“ (um 1964) von Niki de Saint Phalle. Ein „Katzengott“ (1970) spaziert durch eine fröhliche Urwaldlandschaft von Ursula, und Hans Arps „Vogelwolke“ (1943) schwebt hoch hinaus. 

Demgegenüber spendet die <strong>„Nacht-Blüte“ (1938) - erstes Bild oben - von Paul Klee </strong>vielleicht Trost in der Düsternis, die dunkle Blume ist vor allem jedoch ein Vorbote des Todes, denn ihr Stiel ist zerbrochen. Auch Klees „Blumen in Stein“ (1939) zeugen bereits von seiner schweren Krankheit, die in den Spätwerken präsent wird. In René Magrittes „Gespensterschloss“ (1950) sucht man vergeblich nach einem Gebäude, vielleicht ist es bereits vom versteinerten Blitz zerstört. Ebenso vermitteln seine unheimlichen „Gestalten der Nacht“ (1928), gebildet aus dunklen Wolken, eine düstere Stimmung. <br /></span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">





<a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a6923f9d970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Kurt Schwitters. Stork. 1943_1944. Sammlung NORD LB in der N" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a6923f9d970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a6923f9d970c-320wi" /></a> <br /> </span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Der letzte Raum spürt den Naturempfindungen in den abstrahierenden und abstrakten Tendenzen der Kunst nach. Insbesondere im deutschen Informel der Nachkriegszeit und der École de Paris findet sich die Naturnähe der abstrakten Kompositionen, sei es vermittelt durch die Titel wie etwa bei der „Saharalandschaft“ (1952) von Jean Dubuffet, den als Bildmaterial verwendeten Naturelementen wie Sand bei Karl Fred Dahmen oder den soeben noch erkennbaren Landschaften eines Nicolas de Staël von 1952. Ironisch gebrochen wird diese Natursicht durch Dieter Roth in seiner „Großen Landschaft“ (1969), in der er Käse auf Dachpappe in einer Plastiktasche verschimmeln lässt. <br /></span></p>

<p><span style="font-size: 12px; font-family: Arial;">
<span style="font-size: 14px;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a63d1eb2970b-pi" style="display: inline;"><img alt="Jean Dubuffet. Paysage saharien. 1952. Sprengel Museum Hanno" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a63d1eb2970b " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a63d1eb2970b-320wi" /></a> </span></span></p>

<p><span style="font-size: 12px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 14px;"><span style="font-size: 16px;">(Anmerkung: Dies ist eines der faszinierendsten Bilder - was diese Wiedergabe nur erahnen lässt.) </span><br /></span></span></p>

<p><span style="font-size: 12px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 14px;">Kuratorin: Dr. Karin Orchard 

Ausstellung und Katalog werden gefördert mit Mitteln der Region Hannover im Rahmen des Projekts Gartenregion Hannover. Zur Ausstellung erschien ein reich bebilderter Katalog von 128 Seiten im Snoeck Verlag zum Preis von 18,00 €. Eintritt 7 Euro, ermäßigt 4 Euro, freitags frei; Öffnungszeiten: dienstags 10 - 20 Uhr, mittwochs bis sonntags 10 - 18 Uhr. <br /></span></span></p>

<p><span style="font-size: 12px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 14px;">Die Bilder von oben nach unten: </span></span>




</p><p style="margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0;"><font color="#000000"><font size="2" style="font-size: 11pt;">Paul
Klee</font><font face="FHKSANOR"><font size="2" style="font-size: 11pt;">: Nacht-Blüte,
</font></font></font><font face="FHKSANOR"><font size="2" style="font-size: 11pt;">1938,
118 (H 18)</font><font face="FHKSANOR"><font size="2" style="font-size: 11pt;">, Kleisterfarbe
auf Grundierung auf Leinwand auf Karton, 34,3 x 28,7 cm</font></font><font size="2" style="font-size: 11pt;">, Sprengel
Museum Hannover, ©
VG Bild-Kunst Bonn, 2009</font></font></p><p style="margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0;">




</p><p style="margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0;"><font color="#000000"><font size="2" style="font-size: 11pt;">Oskar
Kokoschka</font><font face="FHKSANOR"><font size="2" style="font-size: 11pt;">: Pan;
Trudl mit Ziege, </font></font></font><span style="font-family: FHKSANOR;"><font size="2" style="font-size: 11pt;">1931</font></span><font size="2" style="font-size: 11pt;"><font face="FHKSANOR"><font size="2" style="font-size: 11pt;">, Öl
auf Leinwand, 87 x 130 cm</font></font><font size="2" style="font-size: 11pt;">, Sprengel
Museum Hannover, ©
VG Bild-Kunst Bonn, 2009</font></font></p><p style="margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0;">




</p><p style="margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0;"><font color="#000000"><font size="2" style="font-size: 11pt;">Grethe
Jürgens</font><font face="FHKSANOR"><font size="2" style="font-size: 11pt;">: Blumenmädchen,
</font></font></font><span style="font-family: FHKSANOR;"><font size="2" style="font-size: 11pt;">1931</font></span><font size="2" style="font-size: 11pt;"><font face="FHKSANOR"><font size="2" style="font-size: 11pt;">, Öl
auf Leinwand, 72,5 x 51,8 cm</font></font><font size="2" style="font-size: 11pt;">, Sprengel
Museum Hannover ©</font></font><font color="#000000"><font face="FHKSANOR"><font size="2" style="font-size: 11pt;">
Die Reproduktionsrechte des hier abgebildeten Werkes liegen bei den
Nachkommen der Künstlerin</font></font></font></p><p style="margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0;"><font color="#000000"><span style="font-family: FHKSANOR;"><font size="2" style="font-size: 11pt;"><span style="font-size: 14px;">Kurt Schwitters: </span>Stork, 1943/44; Holz. Eisen, Gips, bemalt, 38,2 x 15,8 x 32,8 cm, </font></span><font size="2" style="font-size: 11pt;" /></font><span style="font-family: FHKSANOR;"><font size="2" style="font-size: 11pt;">© Sammlung Nord/LB in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung</font></span><font size="2" style="font-size: 11pt;" /></p><p style="margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0;">




</p><p style="margin-bottom: 0cm;"><font face="FHKSANOR"><font size="2" style="font-size: 11pt;">Jean
Dubuffet: Paysage
saharien, 1952, Öl
und Lackfarbe auf Leinwand, 46,5 x 55 cm, Sammlung
Sprengel ©
VG Bild-Kunst Bonn, 2009</font></font></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Nach diesem Text zeige ich noch ein paar eigene Eindrücke, die ich während der Presse-Vorbesichtigung festgehalten habe. </span></p>
<p><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a63d365c970b-pi" style="display: inline;">
</a></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Hier zeige ich noch ein paar eigene Eindrücke, die ich während der Presse-Vorbesichtigung festgehalten habe. <br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><br /><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a6926053970c-pi" style="display: inline;"><img alt="P1020454" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a6926053970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a6926053970c-320wi" /></a> </span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Vorne: Germaine Richier, La grande montagne, 1956</span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a63d3f2b970b-pi" style="display: inline;"><img alt="P1020456" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a63d3f2b970b " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a63d3f2b970b-320wi" /></a> <br /> </span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Die Skulptur im Vordergrund: Jacques Charles Delahaye: Cavalier victorieux, 1962</span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a69267f7970c-pi" style="display: inline;"><img alt="P1020469" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a69267f7970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a69267f7970c-320wi" /></a> <br /> </span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Hans Arp ist noch nicht ausgepackt - Cerveaux de rocher heißt die Skulptur von 1961. Im Hintergrund an der Wand ein großes Bild ohne Titel von Per Kirkeby von 1993 - der Abschluss des Rundgangs. <br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a6926be3970c-pi" style="display: inline;"><img alt="P1020457" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a6926be3970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a6926be3970c-320wi" /></a> <br /> </span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Hier ist das Bild von Kirkeby noch etwas besser zu sehen - rechts im Vordergrund eine Skulptur, die nicht im Katalog enthalten ist: Otto Herbert Hajek: Raumknoten 56/I von 1957 (Bronze).  </span></p><p><span style="font-family: Arial;">(C) Vortext und Zwischentexte zu den eigenen Aufnahmen: Dr. Helge Mücke, Hannover; der Haupttext und die anderen Bilder sind dem Pressematerial des Sprengelmuseums zu verdanken. </span><br /><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;" /></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><br /> </span></p><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/typepad/mueckeh/kultur/~4/lsB5FUEJhZY" height="1" width="1" /></div></content>


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        <title>David Thorpe - Ausstellung Kunstverein Hannover: Veils and Shelters, bis 8. Nov. 2009</title>
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        <published>2009-10-29T15:03:08+01:00</published>
        <updated>2009-10-29T15:17:33+01:00</updated>
        <summary>David Thorpe – Veils and Shelters or Sparkles of Glory or Perfume Against the Sulphurous Stinke of the Snuffe or the Light for Smoak - Ausstellung im Kunstverein Hannover, noch bis 8. Nov. 2009 Nur noch eine Woche kann man...</summary>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://kultur.typepad.com/kultur/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><h1 style="float: left; text-align: left;"><span style="font-family: Arial;">David Thorpe – Veils and Shelters</span><br /></h1><p style="text-align: left;"><span style="font-size: 19px; font-family: Arial;"><br /></span></p><p style="text-align: left;"><span style="font-size: 19px; font-family: Arial;">or Sparkles of Glory or Perfume Against the Sulphurous Stinke of the Snuffe or the Light for Smoak</span> <span style="font-size: 19px; font-family: Arial;"><br /></span></p>

<p><span style="font-size: 19px; font-family: Arial;">- Ausstellung im Kunstverein Hannover, noch bis 8. Nov. 2009</span></p>

<p><br /><span style="font-size: 19px; font-family: Arial;" /></p>

<p><span style="font-size: 19px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Nur noch eine Woche kann man im Kunstverein Hannover eine der aufregendsten Ausstellungen sehen - <strong>das ist Weltkunst, nicht verpassen! </strong><br /></span></span></p>

<p><img alt="" border="0" src="http://www.kunstverein-hannover.de/images/DT_DefeatedLifeDetail.jpg" width="250" /></p>

<p><span style="font-size: 19px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Wenn ich in wenigen Worten sagen sollte, was mich so fasziniert hat, dann würde ich es etwa so formulieren: der unglaubliche Spannungsbogen zwischen handwerklicher Präzision und freiem künstlerischem Spiel. "Veils and Shelters" nennt David Thorpe - Jahrgang 1972 - die in Hannover gezeigte Werkauswahl: Schleier und Schutzräume. David Thorpe ist ein Meister der Täuschung, er täuscht unsere Wahrnehmung und schärft damit unser Bewusstsein für Schützenswertes. Pflanzen, die es geben könnte, die aber genau so nicht möglich wären. Gemälde, die keine sind - schaut man genauer hin, entdeckt man die feinen aufgeklebten Elemente aus z.B. Holzfurnier. Räume, bei denen man nicht weiß, wofür sie sind und wohin sie führen. Schriftstücke, die unklar lassen, ob es um den Inhalt oder um die Form geht - vielleicht auch um den Hörsinn (bei einem Gedicht a</span></span><span style="font-size: 19px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">n der Wand fing ich in der Ausstellung an, laut zu lesen, altenglisch, klangvoll.) (Man wird teilweise an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M._C._Escher">M.C. Escher </a>und seine räumlichen Täuschungen erinnert.) Die Titel sind mir allerdings zu rätselhaft - meistens kann ich mit ihnen nichts anfangen; bei dem oben gezeigten geht es noch einigermaßen, <span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">es </span><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">heißt </span></span></span><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">"The Defeated Life Restored (Detail), 2006-07": Ist das Leben gemeint, das man vergeblich zu erhalten versucht hat - in dem Sinne besiegt ist - und mühsam in veränderter Form wieder herstellen musste? <br /></span></p>

<p><span style="font-size: 19px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Im Folgenden zitiere ich einige Sätze aus den Pressetexten des Kunstvereins: <br /></span></span></p>

<p><span style="font-size: 16px;"><span style="font-family: Arial;">"David Thorpe ... entwickelt seit Ende der 1990er Jahre
Parallelwelten von </span></span><span style="font-size: 16px;"><span style="font-family: Arial;">atemberaubender Schönheit, deren visionärer
Charakter von seiner Leidenschaft für utopische Lebensentwürfe gespeist
wird. Thorpes Collagen, Skulpturen und raumfüllende Installationen
zeichnen sich durch die akribische Anwendung kunsthandwerklicher
Techniken und ausgefallener Materialkombinationen aus." <br /></span></span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">"Der Kunstverein Hannover präsentiert eine umfassende Einzelausstellung
des britischen Künstlers David Thorpe (*1972) in Deutschland, deren
Fokus insbesondere auf den seit 2006 entstandenen Arbeiten liegt.
Thorpes Collagen, Aquarelle, Skulpturen und raumfüllende Installationen
bewegen sich zwischen Utopie und Apokalypse, zwischen Sehnsucht und
Enttäuschung und zeichnen sich durch sorgfältige Anwendung
traditioneller kunsthandwerklicher Techniken sowie ausgefallene
Materialkombinationen aus. <br /></span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;" /><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Ein wesentlicher Einfluss und Inspiration von Thorpes Arbeiten sind
die intensive Auseinandersetzung mit den Schriften und der Bedeutung
der Arts-and-Crafts-Bewegung, an die er im Bewusstsein der
unüberwindlichen historischen Distanz anknüpft. Besonderes Interesse
zeigt Thorpe an den Theorien von Philosophen und Denkern wie John
Ruskin (1819–1900) und William Morris (1834–1894), die den
individuellen handwerklichen Herstellungsprozess als Ausdruck
schöpferischer Kraft würdigten und die künstlerische Seite des
Handwerks betonten.</span>
<span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><br /></span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a68a043d970c-pi" style="float: left;"><img alt="P1020546" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a68a043d970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a68a043d970c-320wi" style="margin: 0px 5px 5px 0px;" /></a> Thorpes Collagen („Good People“, 2002; „The Axe Laid On The Root“,
2004) zeigen Landschaften – massive Felsformationen und karge Wälder,
in die sich teils futuristisch, teils nostalgisch anmutende Bauwerke
wie symbiotische Fremdköper einschreiben. Die detailreich und präzise
aus Materialien wie Borke, Schiefer, Leder, Holz, Glas oder Kieseln
zusammengesetzten Ansichten, deren malerische Wirkung aus der Ferne
verblüfft, veranschaulichen Thorpes lustvoll-akribische Arbeitsweise.
Von seinem Interesse an alternativen und utopischen Lebensentwürfen
zeugen die in den Darstellungen vorherrschende Autarkie und
Abgeschiedenheit."</span></p>

<p><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a6337296970b-pi" style="display: inline;"><img alt="P1020542" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a6337296970b " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a6337296970b-320wi" /></a> <br /> <br /><span style="font-size: 19px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;" /></span></p>

<p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">"Ornamental gestaltete, sternförmige Skulpturen erinnern gleichermaßen
an ethnologische Kultobjekte und Science-Fiction-Architektur. So können
die Arbeiten als metaphorische Zeitmaschinen, als Modelle von
Vorstellungen verstanden werden, die Vergangenes, Gegenwärtiges und
Zukünftiges miteinander verbinden.</span>"</p>

<p />

<p><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a68a09b1970c-pi" style="display: inline;"><img alt="P1020551" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a68a09b1970c " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a68a09b1970c-320wi" /></a> <br /> <br /><span style="font-size: 19px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;" /></span></p>

<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a6338be2970b-pi" style="float: right;"><img alt="P1020557" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a6338be2970b " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a6338be2970b-320wi" style="margin: 0px 0px 5px 5px;" /></a> </span> <br /><span style="font-size: 19px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;" /></span></p>

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<p /><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><br /></span></p><p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">"Zeigt sich in Thorpes Installationen das Ornament als gestalterische
Struktur und atmosphärisches Ausdrucksmittel, so emanzipiert es sich in
den jüngsten Werken zum Mittelpunkt seiner Arbeit. In Thorpes eigens
für den Kunstverein Hannover produzierten raumfüllenden Bodenarbeit aus
Keramikfliesen „The Plaque“, 2009 dominieren vegetabile, ornamentale
Strukturen. Das Ornament verkörperte in der Arts-and-Crafts-Bewegung
die Idee des Lebendigen, die den als „seelenlos“ verstandenen
Industrieprodukten ein neues Ideal der authentischen Gestaltung
entgegensetzte und als Vermittler ästhetischer Freude zwischen
Produzent und Betrachter galt."</span></p><p><br /><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;" /></p><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 19px;"><span style="font-size: 16px;" /></span></span><p><a href="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a68a1002970c-pi" style="display: inline;"><img alt="P1020541" border="0" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341d971853ef0120a68a1002970c image-full " src="http://kultur.typepad.com/.a/6a00d8341d971853ef0120a68a1002970c-800wi" title="P1020541" /></a> <br /> </p>

<p><em><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"><br /></span></em></p>

<span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Weitere Informationen bekommen Sie bei  </span><a href="http://www.kunstverein-hannover.de/ausstellungen_aktuell.php?language_select=deu">http://www.kunstverein-hannover.de</a><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;"> und in dem folgenden Video: </span>

<br /><p align="center" class="asset asset-video" style="margin: 0pt auto; display: block;"><object height="344" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jlINToMUqOE&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="344" src="http://www.youtube.com/v/jlINToMUqOE&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="425" /></object></p>

<br />



<p><em><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;">Kunstverein Hannover, Sophienstr. 2, noch bis zum 8. November. Am Sonntag freier Eintritt. </span></em></p>

<p><span style="font-size: 14px; font-family: Arial;">(C) Text: Dr. Helge Mücke, Hannover; Zitate wie angegeben vom Pressematerial des Kunstvereins, das obere Bild und das Video ebenfalls - die übrigen Bilder eigene Aufnahmen des Textautors. </span><br /><span style="font-size: 19px; font-family: Arial;"><span style="font-size: 16px; font-family: Arial;" /></span></p><table align="right" border="0" cellpadding="0" style="margin-left: 30px; margin-top: 10px; width: 41px; height: 619px;"><tbody><tr><td><br /></td></tr><tr><td class="legende"><br /></td></tr><tr><td><br /></td></tr><tr><td class="legende"><br /></td></tr><tr><td><br /></td></tr><tr><td class="legende"><br /></td></tr><tr><td><br /></td></tr><tr><td class="legende"><br /></td></tr></tbody></table><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/typepad/mueckeh/kultur/~4/XgjX16m4tBM" height="1" width="1" /></div></content>


    <feedburner:origLink>http://kultur.typepad.com/kultur/2009/10/david-thorpe-kunstverein-hannover-veils-and-shelters-2009.html</feedburner:origLink></entry>
 
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