<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0"><channel><title>Das grüne Portal</title><link>http://www.gruene-portal.de</link><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/umwelt" /><description>Nachhaltig informieren!</description><language>en</language><lastBuildDate>Thu, 19 Jan 2012 22:45:59 PST</lastBuildDate><generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator><sy:updatePeriod xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/">hourly</sy:updatePeriod><sy:updateFrequency xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/">1</sy:updateFrequency><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/umwelt" /><feedburner:info uri="umwelt" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><item><title>Weltkatastrophenbericht 2011: Mehr übergewichtige als hungernde Menschen</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/umwelt/~3/ujevN8mI8Wg/</link><category>Entwicklungspolitik</category><category>Globalisierung</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">gruene_portal</dc:creator><pubDate>Thu, 22 Sep 2011 08:58:41 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.gruene-portal.de/?p=554</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p></p><p>Während in den meisten Entwicklungsländern immer noch kein Ende der Hungersnöte absehbar ist, kämpfen in den Industrienationen immer mehr Menschen mit den Folgen des Übergewichts. Dies ist das Ergebnis des neusten Weltkatastrophenbericht 2011.</p>
<p>Noch absurder wird dieses Ungleichgewicht, wenn der folgende Gedankengang verinnerlicht wird: Immer mehr Zeit wird in den Industrienationen darauf verwendet die überflüssig zugenommenen Kalorien in der Freizeit durch sportliche Aktivitäten zu verbrennen. Auf der anderen Seite steigt die Arbeitsproduktivität in vielen Entwicklungsländern nur unterproportional und es muss in vielen Fällen die gleiche Zeit aufgewendet werden, um eine bestimmte Menge an Nahrungsmitteln zu erzeugen, als dies vor einigen Jahren bereits der Fall war.</p>
<div id="attachment_556" class="wp-caption alignnone" style="width: 553px">
	<a href="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/hunger-in-afrika.jpg"><img class="size-large wp-image-556  " title="hungernde Frau in Afrika" src="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/hunger-in-afrika-1024x684.jpg" alt="hungernde Frau in Afrika" width="553" height="369" /></a>
	<p class="wp-caption-text">hungernde Frau in Afrika</p>
</div>
<h2>Zu den Fakten des Weltkatastrophenbericht 2011</h2>
<p>Die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond- Gesellschaften (IFRC) kommt in ihrem Weltkatastrophenbericht 2011 zu den folgenden Ergebnissen:</p>
<ul>
<li>Über eine Milliarde Menschen auf der Welt leidet Hunger.</li>
<li>Aufgrund weltweiter Spekulationen mit Nahrungsmitteln steigen die Preise. Am stärksten betroffen sind:</li>
<ul>
<li>Reis</li>
<li>Mais</li>
<li>Weizen</li>
<li>Öl</li>
<li>Zucker</li>
<li>Salz</li>
</ul>
</ul>
<p><iframe src="http://www.google.com/publicdata/embed?ds=k3s92bru78li6_&amp;ctype=l&amp;strail=false&amp;nselm=h&amp;met_y=index&amp;scale_y=lin&amp;ind_y=false&amp;rdim=product&amp;idim=product:prawmw:pfoodw:pmaizmtw:pricenpqw:pwheamtw&amp;ifdim=product:parent:&amp;tstart=338421600000&amp;tend=1348264800000&amp;hl=en&amp;dl=en&amp;icfg&amp;uniSize=0.035&amp;iconSize=0.5" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="600" height="478"></iframe></p>
<p>IFRC-Generalsekretär Bekele Geleta sagte zu den steigenden Preisen:</p>
<blockquote><p>„Die Nahrungsmittelpreise kommen den alarmierenden Höhen der Krise von 2008 wieder näher, wobei die Ärmsten der Armen am stärksten betroffen sind“.</p>
<p>„Es ist nicht hinnehmbar, dass ein Händler in London oder New York entscheidet, ob ein Vater in einem Land wie Indien es sich leisten kann, seine Kinder zu ernähren“.</p></blockquote>
<h3>Weiterhin wirken sich die folgenden Faktoren negativ auf die Lebensqualität in den Entwicklungsländern aus:</h3>
<ul>
<li>Vor allem die Ärmsten der Armen leiden unter den steigenden Preisen.</li>
<li>Die Agrarproduktion ist in vielen Ländern sogar rückläufig.</li>
<li>Spekulativer Rohstoffhandel.</li>
<li>Starkes Bevölkerungswachstum.</li>
<li>Klimawandel.</li>
</ul>
<p>Der unzureichenden Versorgung mit Grundnahrungsmitteln ist ferner die hohe Sterblichkeitsrate bei den Kindern geschuldet. Insgesamt sterben jedes Jahr über drei Millionen Kinder vor dem Erreichen ihres fünften Lebensjahrs an Unterernährung. Davon seien ungefähr 90 Prozent auf die Folgen von chronischen Hunger zurückzuführen und nicht, wie so oft angenommen, auf akute Hungersnöte.<br />
<iframe src="http://www.google.com/publicdata/embed?ds=kthk374hkr6tr_&amp;ctype=l&amp;strail=false&amp;nselm=h&amp;met_y=indicator_57506&amp;scale_y=lin&amp;ind_y=false&amp;rdim=country&amp;idim=country:7403:22103:14203:9203:10403:15003&amp;ifdim=country&amp;tstart=338421600000&amp;tend=1285106400000&amp;hl=en&amp;dl=en&amp;icfg&amp;uniSize=0.035&amp;iconSize=0.5" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="600" height="478"></iframe></p>
<p>Es handelt sich dabei um einen dauerhaften Zustand, welcher relativ unabhängig von aktuellen Ereignissen ist. Für diejenigen Kinder, welche es schaffen das fünfte Lebensjahr zu überleben, beginnt oft ein Leben mit den Folgen der Mangelernährung. Dies führt oftmals zu körperlichen und geistigen Entwicklungsdefiziten.</p>
<p><iframe src="http://www.google.com/publicdata/embed?ds=kthk374hkr6tr_&amp;ctype=l&amp;strail=false&amp;nselm=h&amp;met_y=indicator_69206&amp;scale_y=lin&amp;ind_y=false&amp;rdim=country&amp;idim=country:7403:9203:10403:14203:15003:22103&amp;ifdim=country&amp;tstart=338421600000&amp;tend=1285106400000&amp;hl=en&amp;dl=en&amp;uniSize=0.035&amp;iconSize=0.5&amp;icfg" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="600" height="478"></iframe></p>
<p>So hart dies auch klingen mag, aber die Mangelernährung hat somit indirekt einen Einfluss auf die zukünftige Produktivität der betreffenden Länder. Durch die starken Einschränkungen der betroffenen Personen sind diese in der Regel nicht in der Lage, die gleiche Produktivität wie gesunde Menschen zu erreichen. Dies führt dazu, dass Länder mit schlechter Nahrungsmittelversorgung tendenziell weniger produktiv sind (sein können) und somit schlechter gegen Katastrophen und Krisen geschützt sind – ein Teufelskreislauf.</p>
<p>Den kompletten Weltkatastrophenbericht 2011 gibt es hier zum Download: <a title="Weltkatastrophenbericht 2011 als PDF" href="http://www.drk.de/fileadmin/Aktuelles/_Dokumente/World%20Disasters%20Report%202011.pdf" target="_blank">Weltkatastrophenbericht 2011 (englisch)</a></p>
<p>&nbsp;</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/fbOFDaEyZsU3ivqTzcIifXAINUc/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/fbOFDaEyZsU3ivqTzcIifXAINUc/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/fbOFDaEyZsU3ivqTzcIifXAINUc/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/fbOFDaEyZsU3ivqTzcIifXAINUc/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/umwelt/~4/ujevN8mI8Wg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>Während in den meisten Entwicklungsländern immer noch kein Ende der Hungersnöte absehbar ist, kämpfen in den Industrienationen immer mehr Menschen mit den Folgen des Übergewichts. Dies ist das Ergebnis des neusten Weltkatastrophenbericht 2011. Noch absurder wird dieses Ungleichgewicht, wenn der folgende Gedankengang verinnerlicht wird: Immer mehr Zeit wird in den Industrienationen darauf verwendet die überflüssig [...]</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.gruene-portal.de/globalisierung/weltkatastrophenbericht-2011-mehr-ubergewichtige-als-hungernde-menschen/feed/</wfw:commentRss><slash:comments xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/">0</slash:comments><feedburner:origLink>http://www.gruene-portal.de/globalisierung/weltkatastrophenbericht-2011-mehr-ubergewichtige-als-hungernde-menschen/</feedburner:origLink></item><item><title>Obst- und Gemüseeinkauf nach Saison</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/umwelt/~3/NZvSr58MK5E/</link><category>Bio</category><category>App</category><category>Einkauf</category><category>Ernährung</category><category>Lebensmittel</category><category>umweltschutz</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">Nils</dc:creator><pubDate>Fri, 05 Aug 2011 03:39:21 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.gruene-portal.de/?p=515</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p></p><h2>Weltweite Produktion und Transport</h2>
<p>Die Globalisierung ist längst auf unseren Speisetellern angekommen. Neben so mancher neuen, exotischen Leckerei, die erst so den Weg in unsere Münder gefunden hat, finden sich aber auch viele altbekannte Obst- und Gemüsesorten in den Auslagen der Supermärkte. Exotisch ist an diesen Produkten allerdings nur die Herkunft: Neben den allseits bekannten Tomaten aus Spanien finden sich wahre Weltreisende wie Spargel aus Peru, Erbsen aus Thailand oder Äpfel aus Neuseeland.</p>
<div id="attachment_532" class="wp-caption aligncenter" style="width: 300px">
	<a href="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/1304490_57269722.jpg"><img class="size-medium wp-image-532 " title="Obst" src="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/2011/08/1304490_57269722-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Ein Großteil des Gemüses und Obstes in unseren Supermärkten wird in fernen Ländern angebaut. Darunter auch viele heimische Sorten.</p>
</div>
<p>Die vermeintlichen Vorteile dieser Produkte sind die häufig niedrigen Herstellungskosten und ausgedehnte Erntezeiten. Unter günstigen klimatischen Bedingungen können viele Sorten in den Jahreszeiten geerntet werden, in denen die Produkte bei uns in Europa nicht zur Verfügung stehen.</p>
<p>Allerdings legen diese Erzeugnisse weite Transportwege zurück, bevor sie bei uns in den Handel kommen. Darunter leidet die Qualität der Produkte: Geschmack und Vitamingehalt können selten mit erntefrischen Erzeugnissen mithalten. Darüber hinaus bedingt der Transport eine meist ungünstigere Energie- und CO2-Bilanz als bei heimischen Produkten.</p>
<h2>Richtig einkaufen</h2>
<p>Der Kauf regionaler Produkte zu deren Erntezeit bringt also einige Vorteile mit sich: Die Produkte sind häufig gesünder und wurden umweltschonender hergestellt. Darüber hinaus schont deren Einkauf häufig auch noch den Geldbeutel, denn zur Erntezeit sind die Preise der jeweiligen Sorten aus dem regionalen Angebot besonders niedrig.</p>
<div id="attachment_530" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px">
	<a href="https://market.android.com/details?id=com.nbapps.gokalender"><img class="size-full wp-image-530 " title="screenshots" src="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/screenshots.png" alt="" width="480" height="384" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Praktisch für unterwegs: Mit der App &quot;</p>
</div>
<p>Für einen nachhaltigen und gesunden Einkauf gilt es also nur noch, bei Ihren Rezepten die jeweiligen Erntezeiten und die regionale Verfügbarkeit der Zutaten im Auge zu behalten. Sehr einfach gelingt dies mit einem Saisonkalender für ihre Einkaufsplanung. Als Benutzer eines Android Smartphones finden Sie vielleicht Gefallen an der kürzlich erschienenen App &#8220;<a href="https://market.android.com/details?id=com.nbapps.gokalender">Obst- und Gemüsekalender</a>&#8221; von NBApps. Mit einem solchen Überblick über die aktuell verfügbaren Produkte besuchen Sie am besten einen nahen Wochenmarkt und achten auf den Kauf von Produkten regionaler Herkunft.</p>
<p>So tun Sie Ihrer Gesundheit, der Umwelt und Ihrem Geldbeutel zugleich etwas Gutes.</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/jO-lIVHoicc_58G_pviO0V_tXlg/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/jO-lIVHoicc_58G_pviO0V_tXlg/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/jO-lIVHoicc_58G_pviO0V_tXlg/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/jO-lIVHoicc_58G_pviO0V_tXlg/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/umwelt/~4/NZvSr58MK5E" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>Weltweite Produktion und Transport Die Globalisierung ist längst auf unseren Speisetellern angekommen. Neben so mancher neuen, exotischen Leckerei, die erst so den Weg in unsere Münder gefunden hat, finden sich aber auch viele altbekannte Obst- und Gemüsesorten in den Auslagen der Supermärkte. Exotisch ist an diesen Produkten allerdings nur die Herkunft: Neben den allseits bekannten Tomaten [...]</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.gruene-portal.de/bio/obst-und-gemuseeinkauf-nach-saison/feed/</wfw:commentRss><slash:comments xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/">0</slash:comments><feedburner:origLink>http://www.gruene-portal.de/bio/obst-und-gemuseeinkauf-nach-saison/</feedburner:origLink></item><item><title>Bio Siegel Vergleich und Bedeutung</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/umwelt/~3/M3ldjj29uNI/</link><category>Bio</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">Boris</dc:creator><pubDate>Thu, 02 Jun 2011 01:05:12 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.gruene-portal.de/?p=500</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p></p><p>Der Unübersichtlichkeit der Bio-Siegel liegt eine detaillierte Information zugrunde, die sich in der Ansicht vertiefend aufbaut. Neben dem EU-Logo und dem deutschen Bio-Siegel, die die Herkunft verraten, steht das Siegel vom Anbauverband, das die genauen Qualitäts-Richtlinien preisgibt. Der Kenner kann so bewusst wählen.</p>
<h2>Die einzelnen Bio Siegel und ihre Bedeutung</h2>
<h3>Bio Siegel im Handel</h3>
<p>Das <strong>EU-Bio-Logo</strong>, in der neuen Form als Blatt auf grünem Grund, ist seit dem 01. 07. 2010 verbindlich und entspricht im Wesentlichen den Kriterien des deutschen Logos. Es garantiert Mindeststandards an Qualität für Lebensmittel aus Europa. Einhaltung der Richtlinien wird kontrolliert, Missbrauch ist strafbar.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/M4Xbx9PlEgM?rel=0" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p>Das staatliche deutsche Bio-Logo, das grüne Sechseck, ist seit 2001 auf über 51.000 Produkten zu finden, welche der EU-Öko-Verornung entsprechen.<br />
Das bedeutet, 95 % des Inhalts müssen ökologischem Anbau und artgerechter Tierhaltung entstammen. Prinzipiell sind chemische Hilfsmittel für Tier- und Pflanzenzucht, Bestrahlung und Gentechnik tabu. Allerdings kann in Versorgungsnotlagen bis zu 0,9 % des Futters aus konventionellem Anbau stammen oder auch genetisch verändert sein. Das Endprodukt darf bis zu 47 Zusatzstoffe enthalten, zu denen auch Pökelsalz zählt.</p>
<p>Das <strong>TransFair-Logo</strong> weist fairen Handel aus, beim BanaFair-Logo bezieht sich dies ausschließlich auf Bananen.</p>
<p>Das <strong>Neuform-Logo</strong> ist im Reformhaus zu finden. Es garantiert, dass die ökologischen Produkte frei von Gentechnik, radioaktiver Bestrahlung, synthetischen Zusatzstoffen und gehärteten Fetten sind.</p>
<h3>Bio Siegel für den Anbau</h3>
<ul>
<li><strong>Biologisch-organisch</strong></li>
</ul>
<p>Das <strong>Bioland-Logo</strong> zeichnet für den größten Anbauverband Deutschlands. &#8220;<a href="http://www.bioland.de/bioland/startseite.html" target="_self">Bioland e. V.</a>&#8221; existiert seit 1971. 5220 Biobauern, Metzger, Milchverarbeiter, Bäcker und Mühlen haben sich hier zusammengeschlossen.<br />
Sie garantieren 100%ige Bio-Qualität durch Saatgut aus ökologischem Anbau, Tiere werden vom eigenen Hof gefüttert und ausschließlich naturheilkundlich behandelt. Der gesamte Betrieb muss den Richtlinien entsprechen. Der regionale Ansatz besagt unter anderem, dass Schlachthöfe in der Nähe genutzt werden.<br />
Verboten sind chemische Hilfsmittel und Nitritpökelsalz.<br />
Kontrolliert wird staatlich unabhängig.</p>
<p>Das <strong>Naturland-Logo</strong> signiert seit 1982 den &#8220;Verband für naturgemäßen Landbau e.V.&#8221;, kurz &#8220;Naturland&#8221;. Er arbeitet international nach den Bioland-Richtlinien.<br />
Zu den über 46.000 Mitgliedern weltweit zählen auch Fischfarmen, Forstbetriebe, Imker, Brauer und Textilhersteller. Seit 2005 werden auch soziale Kriterien und faire Handelspartnerschaften (Fairtrade) gepflegt.<br />
Das Institut für Marktökologie (IMO) mit Hauptsitz in der Schweiz kontrolliert die Qualität global.</p>
<p>Das <strong>Biokreis-Logo</strong> gehört zum bayrischen &#8220;<a href="http://www.biokreis.de/" target="_blank">Verband für ökologischen Landbau und gesunde Ernährung Biokreis e. V</a>.&#8221;. Hier sind auch Gärtner, Winzer und Imker aktiv.</p>
<p>Das <strong>Ecovin-Log</strong>o vom &#8220;Bundesverband Ökologischer Weinbau e.V.&#8221; bezeichnet Weine, Säfte, Trauben und Sekte aus ökologischem Weinbau. Man achtet hier auf widerstandsfähige Rebsorten und Artenvielfalt im Ökosystem Weinberg. Chemische Helfer wie Herbizide und Insektizide sind tabu.</p>
<ul>
<li><strong>Biologisch-dynamisch</strong></li>
</ul>
<p>Das <strong>Demeter-Logo</strong> vom ältesten Anbauverband Deutschlands, &#8220;<a href="http://www.demeter.de/" target="_blank">Demeter-Bund e. V.</a>&#8220;, zeigt seit 1924 die Einhaltung der strengen Richtlinien nach Rudolf Steiner an. International arbeiten 3.500 Betriebe so.<br />
Tiere werden nicht nur artgerecht, sondern auch ihrem Wesen entsprechend gehalten. Alles, was verwendet wird, auch die Saat, muss dem eigenen Hof entspringen, der ausnahmslos anthroposophisch bearbeitet werden darf. Als Hilfsmittel sind ausschließlich Naturpräparate biologisch-dynamischer Herkunft erlaubt.<br />
Jedwede künstlichen Mittel, auch in der Weiterverarbeitung, sind verboten.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/YzFRLf_BYNU?rel=0" frameborder="0" width="480" height="390"></iframe></p>
<p>Das <strong>Gäa-Logo</strong> bezeichnet die &#8220;Gäa Vereinigung ökologischer Landbau e. V.&#8221;, die 1988 als Arbeitsgemeinschaft in der DDR gegründet wurde.<br />
Hier sind 580 Mitglieder sowohl biologisch-dynamisch als auch –organisch tätig.</p>
<p>Das <strong>Biopark-Logo</strong> ist eine eingetragene, geschützte Marke und bezeichnet den 1991 in Mecklenburg-Vorpommern gegründeten &#8220;Biopark e.V.&#8221;, der mit circa 700 Betrieben in Norddeutschland tätig ist.<br />
Zur ökologischen Fleischerzeugung gehört tierartgerechte Haltung. Der Boden wird durch Leguminosenanbau und Fruchtfolgen gesund erhalten.<br />
Chemische und gentechnische Hilfsmittel sind Tabu.</p>
<h3>Bio Siegel für die Tierhaltung</h3>
<ul>
<li>Das <strong>Ecoland-Logo</strong> findet sich regional in Hohenlohe und bezeichnet artgerechte Tierhaltung.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das <strong>Neuland-Logo</strong> verweist auf robusten Rassen auf ausreichend Auslauffläche. Die Gabe von Anabolika ist zwar verboten, es wird aber konventionell gefüttert.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das <strong>MSC-Logo</strong> vom &#8220;Marine Stewardship Council&#8221;, ist auf Fisch und Meeresprodukten zu finden, wird jedoch von Greenpeace kritisiert.</li>
</ul>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/M35Ma8E7i3tcivXGc7GoBYLG-8A/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/M35Ma8E7i3tcivXGc7GoBYLG-8A/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/M35Ma8E7i3tcivXGc7GoBYLG-8A/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/M35Ma8E7i3tcivXGc7GoBYLG-8A/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/umwelt/~4/M3ldjj29uNI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>Der Unübersichtlichkeit der Bio-Siegel liegt eine detaillierte Information zugrunde, die sich in der Ansicht vertiefend aufbaut. Neben dem EU-Logo und dem deutschen Bio-Siegel, die die Herkunft verraten, steht das Siegel vom Anbauverband, das die genauen Qualitäts-Richtlinien preisgibt. Der Kenner kann so bewusst wählen. Die einzelnen Bio Siegel und ihre Bedeutung Bio Siegel im Handel Das [...]</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.gruene-portal.de/bio/bio-siegel-vergleich-und-bedeutung/feed/</wfw:commentRss><slash:comments xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/">1</slash:comments><feedburner:origLink>http://www.gruene-portal.de/bio/bio-siegel-vergleich-und-bedeutung/</feedburner:origLink></item><item><title>Biowein aus ökologischem Anbau in Deutschland</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/umwelt/~3/KnOa2adBzDM/</link><category>Bio</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">Boris</dc:creator><pubDate>Sun, 29 May 2011 09:50:34 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.gruene-portal.de/?p=484</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p></p><p>Der Anbau und Absatz von &#8220;Wein aus Trauben aus ökologischem Anbau&#8221;, im  Allgemeinen auch &#8220;Biowein&#8221; genannt, erfreut sich steigender Popularität.  Beim ökologischen Weinbau wird sowohl auf chemisch-synthetischen  Pflanzenschutzmittel als auch auf Kunstdünger verzichtet, ebenso ist der  Einsatz von Gentechnik bei der Traubenzüchtung verboten.</p>
<div id="attachment_487" class="wp-caption alignnone" style="width: 491px">
	<a href="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/biowein.jpg"><img class="size-large wp-image-487  " title="Biowein Anbaugebiet" src="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/2011/05/biowein-1024x768.jpg" alt="Biowein Anbaugebiet" width="491" height="369" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Biowein Anbaugebiet</p>
</div>
<p>Künstliche Eingriffe in den Gärungsprozess, wie beispielsweise durch die  Benutzung synthetisierter Hefe, die Anreicherung, Entsäuerung oder das  Verwenden von Enzymen zur Filtration, sind jedoch noch nicht durch  rechtliche Bestimmungen untersagt, da die betreffende EU-Rechtlinie (<a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2007:189:0001:0023:DE:PDF" target="_blank">EG  Verordnung 834/2007</a>) bisher nur die ökologische Bewirtschaftung des  Weinbergs abdeckt. Dadurch ist der gebräuchliche, den Eindruck der  ganzheitlich ökologischen Weinerzeugung suggerierende Begriff &#8220;Bio-&#8221;  oder &#8220;Ökowein&#8221; nicht korrekt. Der Verzicht auf Schadstoffe und  Düngemittel am Weinberg hat zwar einen positiven Einfluss auf die  sensorische Qualität des Weines, dies ist jedoch für den Menschen nicht  spürbar, beispielsweise durch einen besseren Geschmack. Desweiteren ist  der Schwefelgehalt des Weines im Schnitt um ein Drittel niedriger,  weshalb körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Übelkeit bei  übermäßigem Weinkonsum seltener auftreten. Dadurch kann Biowein auch für  Allergiker besser geeignet sein.</p>
<p>In Deutschland wurden 2010 laut dem <a href="http://www.deutscheweine.de/Home/" target="_blank">Deutschen Weininstitut (DIW)</a> mit  etwa 5000 Hektar ca. 5 Prozent der gesamten Rebfläche ökologisch  bewirtschaftet, womit die Bundesrepublik prozentual nach Griechenland  und Italien weltweit Platz 3 einnimmt. Dabei gibt es in allen  traditionellen, deutschen Weinregionen Weingüter, die sich auf die  ökologische Bewirtschaftung ihrer Rebflächen spezialisiert haben. Mit  60% stammt der überwiegende Teil der Bioweinproduktion aus der Pfalz und  dem Moseltal, auch in Würtemberg und Franken wird in größerem Maße  Biowein produziert.</p>
<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/UNFLpSCEMEc?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aufgrund der steigenden Nachfrage wird Biowein nicht mehr nur über  ökologische Fachhändler, Biosupermärkte und über den klassischen Weg des  Direktvertriebes am Weingut vertrieben, sondern verstärkt auch von  konventionellen Supermärkten und Discountern geordert. Das Preisniveau  bei Bioweinen liegt im Schnitt 10-15 Prozent über den konventionellen  Weinen, wobei sich die Differenz aufgrund der zunehmenden ausländischen  Konkurrenz, der Steigerung der einheimischen Produktion sowie  insbesondere seitdem Einstieg der Discounter in den Markt der Bioweine  sukzessive verringert. Allerdings ist wie auch bei konventionellen  Weinen die Qualität der Bioweine sehr unterschiedlich und infolgedessen  auch die finanzielle Spanne von preiswerter Massenproduktion bis hin zu  edlen Spitzenweinen sehr groß.</p>
<p>Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, eine große Anzahl von Biowein  über das Internet zu bestellen, zumal sich eine Vielzahl von  Online-Weinhändlern auf Bioweine spezialisiert haben.</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/87I9kZno5OgjVCOg58BI9HKYMYk/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/87I9kZno5OgjVCOg58BI9HKYMYk/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/87I9kZno5OgjVCOg58BI9HKYMYk/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/87I9kZno5OgjVCOg58BI9HKYMYk/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/umwelt/~4/KnOa2adBzDM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>Der Anbau und Absatz von &amp;#8220;Wein aus Trauben aus ökologischem Anbau&amp;#8221;, im Allgemeinen auch &amp;#8220;Biowein&amp;#8221; genannt, erfreut sich steigender Popularität. Beim ökologischen Weinbau wird sowohl auf chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel als auch auf Kunstdünger verzichtet, ebenso ist der Einsatz von Gentechnik bei der Traubenzüchtung verboten. Künstliche Eingriffe in den Gärungsprozess, wie beispielsweise durch die Benutzung synthetisierter Hefe, [...]</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.gruene-portal.de/bio/biowein-aus-okologischem-anbau-in-deutschland/feed/</wfw:commentRss><slash:comments xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/">0</slash:comments><feedburner:origLink>http://www.gruene-portal.de/bio/biowein-aus-okologischem-anbau-in-deutschland/</feedburner:origLink></item><item><title>Ökostrom Anbieter in Deutschland</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/umwelt/~3/5slTQBsqnTo/</link><category>Erneuerbare Energien</category><category>erneuerbare energien</category><category>ökostrom</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">Boris</dc:creator><pubDate>Fri, 20 May 2011 23:59:22 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.gruene-portal.de/?p=475</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p></p><p>Bereits vor der Atomkatastrophe in Japan war die Nachfrage nach Ökostrom hoch, nach dem verheerenden Unfall im Atomkraftwerk in Fukushima in Japan jedoch wollen immer mehr Verbraucher auf Ökostrom umstellen. Durch Berichte in Presse und Fernsehen über Ökostrom Anbieter sind viele Verbraucher aber auch verunsichert und wissen nicht, welchen Anbieter sie wählen sollen und bei welchem Ökostrom Anbieter sie auch tatsächlich Ökostrom bekommen.</p>
<h2>Welche Ökostrom Anbieter gibt es in Deutschland?</h2>
<p>In Deutschland gibt es derzeit fast 1.000 Anbieter von Ökostrom. Hierbei sollte man aber unterscheiden zwischen den konventionellen Stromanbietern, die auch Atomstrom anbieten und Ökostrom als Mix aus verschiedenen Stromarten in einem speziellen Ökostromtarif anbieten und solchen Anbietern, die reinen Ökostrom anbieten und auch zertifiziert sind. Bei einem Anbieterwechsel sollte man darauf achten, einen Anbieter mit einem der Ökostrom-Siegel zu wählen anstatt einen Anbieter, der lediglich RECS Zertifikate besitzt. Ökostrom-Zertifikate können von Anbietern von herkömmlichem Strom zugekauft werden, was bedeutet, dass Atom-Strom durch die gekauften Zertifikate auch als Ökostrom verkauft werden darf. Anbieter mit Ökostrom-Gütesiegel unterliegen strengeren Auflagen, obwohl es auch bei den Gütesiegeln Unterschiede gibt.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/OpwTdPDxdpE?rel=0" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<h2>Worauf sollte man bei einem Wechsel zu Ökostrom achten?</h2>
<p>Die TÜV-Zertifikate für Ökostrom Anbieter kann man unterscheiden in die Zertifikate des TÜV Nord und des TÜV Süd, die beide nach unterschiedlichen Kriterien Zertifikate vergeben. Der TÜV Nord zertifiziert nach einheitlichen Richtlinien, während der TÜV Süd vier unterschiedliche Ökostrom-Prüfkriterien festgelegt hat. Das ok-power Label ist strenger als die TÜV-Zertifikate, noch strengere Auflagen für Ökostrom gewährleistet das Grüner Strom Label.</p>
<p>Grundsätzlich muss man wissen, dass alle Stromanbieter, egal ob es sich um herkömmlichen Strom oder Ökostrom handelt, ihren Strom in das gleiche Stromnetz einspeisen. Das heißt, wer auf Ökostrom umstellt, darf nicht davon ausgehen, dass er &#8220;anderen&#8221; Strom bekommt. Die Ökostrom-Anbieter beziehen ihren Strom allerdings aus alternativen Quellen und investieren in neue, alternative Energieanlagen, was langfristig dazu führt, dass immer mehr alternativer Ökostrom angeboten wird und durchs Stromnetz fließt.</p>
<p>Einige der bekannten Ökostrom-Anbieter sind zum Beispiel die Firmen Lichtblick, Naturstrom, Entega, Greenpeace-Energy, Secura Energie oder Wemio.</p>
<p>Da die Liste aller Ökostrom-Anbieter zu lang wäre, kann hier nur eine Auswahl einiger bekannter Ökostrom-Anbieter einen Überblick geben.</p>
<h3>Lichtblick</h3>
<p>Die Firma Lichtblick wirbt damit, zu 100% echten Ökostrom anzubieten. Dies wird garantiert durch Zertifizierung des TÜV Nord sowie das ok-power Label. Der in Hamburg ansässige Ökostrom- und Gasanbieter ist laut eigener Aussage mit über 600.000 Kunden Deutschlands größter von den etablierten Energiekonzernen unabhängiger Energieversorger. Der umweltfreundliche Strom von Lichtblick stammt zu 98% aus Wasserkraft und zu 2% aus Biomasse. Zusätzlich investiert Lichtblick in den Bau neuer Anlagen für regenerative Energie ohne Atomkraft und engagiert sich in weiteren Projekten für die Umwelt.</p>
<h3>Naturstrom</h3>
<p>Die Naturstrom AG aus Düsseldorf ist laut eigenen Aussagen der erste unabhängige Anbieter von Ökostrom. Naturstrom bezieht ihren Strom fast ausschließlich aus Wind- und Wasserkraftwerken in Deutschland und stärkt somit zusätzlich die Wirtschaft vor Ort. Naturstrom verwendet keine umstrittenen RECS-Zertifikate, sondern ist mit dem höchsten Siegel für Ökostrom Anbieter, dem Grüner Strom Label in Gold, ausgezeichnet.</p>
<h3>Entega</h3>
<p>Die Entega Vertrieb aus Darmstadt bietet ihren Kunden Ökostrom mit dem ok-power-Siegel. Der Kunde kann zwischen zwei unterschiedlichen Ökostrom-Tarifen den für sich pasenden wählen. Die Entega Vertrieb GmbH &amp; Co. KG handelt ausschließlich mit Strom aus regenerativen Energien und verzichtet auf Atomstrom. Außerdem investiert die Muttergesellschaft der Entega, die HEAG (Südhessische Energie AG) in neue alternative und regenerative Stromversorgungsanlagen.</p>
<h3>Greenpeace-Energy</h3>
<p>Die Greenpeace-Energy eG setzt auf Windkraft als regenerative Energiequelle. Als Genossenschaft können die Verbraucher durch eine Mitgliedschaft Einfluss nehmen auf die Genossenschaftspolitik und somit aktiv etwas für die Umwelt tun. Etwa 20.000 Mitglieder und somit Eigentümer zählt die Greenpeace-Energy eG bereits. Die Greenpeace-Energy eG bietet nicht nur Ökostrom an, sondern lässt auch durch ihre eigene Tochtergesellschaft, die Planet energy GmbH, saubere Kraftwerke für regenerative Energie bauen.</p>
<p>Viele Verbraucher würden zwar gern Ökostrom beziehen, befürchten aber, dass Ökostrom teurer ist oder ein Wechsel zu einem Ökostrom Anbieter kompliziert. Man kann aber sagen, dass sich ein Vergleich zu den eigenen Tarifen anhand eines Strompreisrechners im Internet oder auf den Webseiten der Ökostrom-Anbieter auf jeden Fall lohnt. Oft ist der Ökostrom nicht oder nur sehr geringfügig teurer als der bisherige Strom. Wer sich bisher nicht mit Strompreisen befasst hat und vielleicht sowieso einen teuren Stromanbieter hat, kann mit einem Wechsel zu Ökostrom sogar wahrscheinlich noch Geld sparen. Vergleichen sollte man aber nicht nur die Preise der Anbieter, sondern auch deren Leistungen und deren Engagement für die Umwelt und für erneuerbare Energiequellen.</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Z1kBNu4JuIztvqPWWbSZjS7suGQ/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Z1kBNu4JuIztvqPWWbSZjS7suGQ/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Z1kBNu4JuIztvqPWWbSZjS7suGQ/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Z1kBNu4JuIztvqPWWbSZjS7suGQ/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/umwelt/~4/5slTQBsqnTo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>Bereits vor der Atomkatastrophe in Japan war die Nachfrage nach Ökostrom hoch, nach dem verheerenden Unfall im Atomkraftwerk in Fukushima in Japan jedoch wollen immer mehr Verbraucher auf Ökostrom umstellen. Durch Berichte in Presse und Fernsehen über Ökostrom Anbieter sind viele Verbraucher aber auch verunsichert und wissen nicht, welchen Anbieter sie wählen sollen und bei welchem Ökostrom Anbieter sie auch tatsächlich Ökostrom bekommen.</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.gruene-portal.de/erneuerbare-energien/okostrom-anbieter-in-deutschland/feed/</wfw:commentRss><slash:comments xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/">0</slash:comments><feedburner:origLink>http://www.gruene-portal.de/erneuerbare-energien/okostrom-anbieter-in-deutschland/</feedburner:origLink></item><item><title>Gesund kochen mit Bio Lebensmittel</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/umwelt/~3/5it6DbLcMVE/</link><category>Bio</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">Boris</dc:creator><pubDate>Fri, 26 Nov 2010 04:49:07 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.gruene-portal.de/?p=424</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p></p><p>In den letzten Jahren hat ein regelrechter Bio-Boom unsere westliche Welt überrollt. Die Nachfrage steigt, und oft ist sie größer als das Angebot. Viele Lebensmittelhändler springen auf die Schiene auf, und sogar in der Kleidungsindustrie gibt es schon die Hosen aus der Bio-Baumwolle.<br />
Natürlich ist man bestrebt seiner Familie etwas Schmackhaftes, Leckeres und vor allem Gesundes auf den Tisch zu bringen. Und vor allem soll es nicht zu viel kosten!<br />
Um gesundes Obst und Gemüse aus dem Supermarkt zu kaufen, setzen viele Leute schon auf die bewährten Bio Lebensmittel. Oftmals schlägt sich das aber leider im Preis nieder.<br />
Beste, bewährte Bio-Qualtität muss aber nicht viel kosten. Viele landwirtschaftliche Direktvermarkter setzen auf die Privatabnehmer in der Stadt, und liefern Obst- und Gemüsekisten bis vor die Haustüre.<br />
Hier bekommt man beste Qualität zum deutlich geringeren Preis.<br />
Aber auch die Bio Lebensmittel im Supermarkt unterliegen einer strengen Qualitätsprüfung und können bedenkenlos gekauft werden.<br />
Wann ist ein Lebensmittel bio? Die Richtlinien im Bio-Anbau und in der Herstellung von Bio Lebensmitteln unterliegen strengen Kontrollen, denen sich die Landwirte freiwillig unterziehen. Das betrifft aber nicht nur die Bereiche Pflanzenbau und Tierhaltung, sondern auch die Verarbeitung, den Transport und den Import von Waren aus anderen Ländern.<br />
Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass in Bio Lebensmitteln deutlich weniger Schadstoffe zu finden sind, als in herkömmlichen Lebensmitteln aus dem konventionellen Anbau. In 41 wissenschaftlichen Studien wurde inzwischen nachgewiesen, dass Lebensmittel aus dem Bio-Anbau einen deutlich höheren Anteil an Vitamin C, Magnesium, Phosphor und Eisen haben.<br />
Zum Beispiel haben Äpfel aus dem Bio-Anbau 20 % mehr zellschützende Flavonoide.<br />
Die Kartoffeln nehmen die Pestizide aus dem Boden sehr leicht in die Knolle auf. Daher ist es besonders hier wichtig, auf gute Bio-Qualität zu achten.<br />
Bio Lebensmitte garantieren aber nicht nur eine gesunde Ernährung, ein gesünderes Leben für jeden Einzelnen, sondern schonen auch die Umwelt.<br />
Artgerechte Tierhaltung, Klimaschutz und die Förderung der Produktivität der Böden sind weitere Gründe, um zum Bio-Produkt zu greifen. Noch dazu werden lange Transportwege vermieden, die Wertschöpfung bleibt im Land beziehungsweise in der Region und sichert dadurch Arbeitsplätze.<br />
Für den Kauf von Bio Lebensmittel sprechen viele Gründe. Vor allem die niedrigere Schadstoffbelastung und die positiven Umweltaspekte für die heimische Landwirtschaft. Zudem sind in Bio Lebensmittel auch die ernährungsphysiologisch wichtigen sekundären Pflanzenstoffe in vermehrtem Maß enthalten.<br />
Grundsätzlich ist es nicht schwierig, für seine Familie gesund zu kochen, in dem man auf Bio Lebensmittel setzt. Einige Grundregeln gilt es dabei zu beachten, und dann steht dem gemütlichen &#8211; und gesunden &#8211; genießen nichts mehr im Wege.</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/mdyb5KbGjFVsm2QVGB02X1625SI/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/mdyb5KbGjFVsm2QVGB02X1625SI/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/mdyb5KbGjFVsm2QVGB02X1625SI/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/mdyb5KbGjFVsm2QVGB02X1625SI/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/umwelt/~4/5it6DbLcMVE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>In den letzten Jahren hat ein regelrechter Bio-Boom unsere westliche Welt überrollt. Die Nachfrage steigt, und oft ist sie größer als das Angebot. Viele Lebensmittelhändler springen auf die Schiene auf, und sogar in der Kleidungsindustrie gibt es schon die Hosen aus der Bio-Baumwolle. Natürlich ist man bestrebt seiner Familie etwas Schmackhaftes, Leckeres und vor allem [...]</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.gruene-portal.de/bio/gesund-kochen-mit-bio-lebensmittel/feed/</wfw:commentRss><slash:comments xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/">0</slash:comments><feedburner:origLink>http://www.gruene-portal.de/bio/gesund-kochen-mit-bio-lebensmittel/</feedburner:origLink></item><item><title>Bio Tee – Teesorten aus biologischem Anbau</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/umwelt/~3/Rxr9y7vkDWw/</link><category>Bio</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">Boris</dc:creator><pubDate>Tue, 23 Nov 2010 21:53:27 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.gruene-portal.de/?p=421</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p></p><p>Gesünder leben mit Tee aus biologischem Anbau: Heutzutage werden in nahezu jedem Supermarkt hierzulande Produkte aus biologischem Anbau angeboten. Der Verbraucher findet Bio-Gemüse, Bio-Obst, Bio-Backwaren, Bio-Milch, Bio-Schokolade,&#8230; &#8211; einfach alles in Bio. Doch was bedeutet das Siegel &#8220;Bio&#8221;?</p>
<p>Lebensmittel aus dem ökologisch kontrollierten Anbau werden als Bio-Lebensmittel bezeichnet. Das bedeutet, diese Produkte werden ohne den Einsatz von Gentechnik produziert. Dies wiederum bedeutet, dass diese Produkte frei von Pestiziden, Kunstdünger wie Pflanzenschutzmittel oder Wachstumsförderer und Abwasserschlamm sind, also auch gesünder für den Verbraucher.<br />
Da Tee nach Wasser das am meisten konsumierte Getränk auf der gesamten Welt darstellt, gibt es selbstverständlich auch Bio-Tee auf dem Lebensmittelmarkt.<br />
Warum Bio-Tee?</p>
<p>In der Bevölkerung werden Bio-Produkte meist als erheblich teurer wahrgenommen und somit haben Bio-Produkte im Supermarkt im direkten Preisvergleich mit Produkten aus dem konventionellen Anbau einen Nachteil, vom Kunden gekauft zu werden. So kaufen viele Verbraucher nach wie vor den &#8220;gewöhnlichen&#8221; konventionellen Tee und wissen nicht, wie sie ihrem Körper damit schaden.<br />
Denn eins ist sicher: Bio-Produkte sind geschmacklich vielleicht nicht großartig von konventionellen Lebensmitteln zu unterscheiden, doch zieht man das Preis-Leistungs-Verhältnis in Betracht, so ergibt sich für den Verbraucher sowie für nachfolgende Generationen und vor allem für die Umwelt ein nicht in Geld messbarer Effekt.<br />
Doch wie kommt der ökologisch kontrollierte Anbau zu diesem hohen Stellenwert?</p>
<p>Dieser Aspekt wird besonders am Beispiel des Tees sehr gut deutlich. Tee genoß lange Zeit einen hohen Wert auf dem europäischen Markt und seiner gesunden Wirkung wurde eine sehr hohe Bedeutung beigemessen. Angeblich ist Tee krankheitsvorbeugend und der regelmäßige Genuss verspricht, die Krebsentstehung zu hemmen, vor vorzeitiger Hautalterung zu schützen sowie sonnenbedingten Hautschäden entgegenzuwirken, außerdem scheint Tee das Immunsystem zu stärken oder doch zumindest das Wachstum bestimmter schädlicher Viren als auch Bakterien im Körper zu hemmen. Tee als Wundermittel?</p>
<p>Doch in den letzten Jahren kam in Deutschland nach einer Studie der Zeitschrift &#8220;Stiftung Warentest&#8221; aus dem Jahr 2007 sowie auf Grund diverser Verbraucherverbände die Diskussion auf, wie gesund Tee denn noch für den Menschen sein könne. In den Studien stellte sich heraus, dass der hier in Europa verkaufte Tee, welcher in Dritte-Welt-Regionen, oftmals unter miesen Arbeitsbedingungen, angebaut wird, größtenteils stark mit Pestiziden belastet ist. Dies ist eine schockierende Feststellung und im folgenden Jahr, 2008, folgte eine Studie des Verbrauchermagazins &#8220;Öko-Test&#8221;, welche besagte, dass im Test 14 von 30 getesteten Tees durchfielen, da sie eine zu starke Belastung von Pestiziden aufzeigten. Darunter befanden sich zehn bekannte Markentees und außerdem sogar vier, welche die festgelegten Grenzwerte für Pestizide weit überschritten.<br />
Damit stellt sich selbstverständlich die Frage, ob Tee der Krebsentstehung vorbeugen kann, während man damit Pestizide aufnimmt, welche womöglich selbst krebserregend sind. Weiterhin wird vermutet, Pestizide könnten die Fortpflanzung beeinträchtigen oder als Nervengifte im menschlichen Körper wirken und auch Allergien auslösen.<br />
Besonders Kinder sind davon betroffen, da sie noch nicht über ein voll entwickeltes Immunsystem verfügen und demnzufolge Pestizide leichter aufnehmen. Wie kann man das weitverbreitestete Getränk dennoch ruhigen Gewissens genießen und von seinen Vorteilen profitieren?</p>
<p>Einige Experten raten, die Ziehzeit eines Tee-Aufgusses zu verkürzen, doch die wohl sicherste Variante dürfte das strikte Verzichten auf Tee aus Dritte-Welt-Regionen sein, in denen auf Grund der schlechten Bedingungen noch zu häufig mit stark belastenden Pestiziden gearbeitet wird.<br />
Die Lösung scheint klar auf der Hand zu liegen: Bio-Tee aus ökologisch kontrollierter Landwirtschaft garantiert, frei von jeglichen gesundheitsschädlichen Pestiziden zu sein. Es wird streng darauf geachtet, nur organische Dünger und Kompost zu verwenden.<br />
Außerdem wird durch ökologische Landwirtschaft die Bodenfruchtbarkeit gesteigert, ein vielartiger Anbau realisiert und die Pflanzengesundheit somit gestärkt &#8211; Nicht nur der Mensch, sondern auch die Umwelt profitiert davon.</p>
<p>Um Umwelt und nachfolgende Generationen zu schützen sollte also zu Bio-Tee, welcher mittlerweile geradezu überall erhältlich ist, gegriffen werden.</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Eu6yioEIXI8eu9aUOQidYqcB5LE/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Eu6yioEIXI8eu9aUOQidYqcB5LE/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Eu6yioEIXI8eu9aUOQidYqcB5LE/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Eu6yioEIXI8eu9aUOQidYqcB5LE/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/umwelt/~4/Rxr9y7vkDWw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>Gesünder leben mit Tee aus biologischem Anbau: Heutzutage werden in nahezu jedem Supermarkt hierzulande Produkte aus biologischem Anbau angeboten. Der Verbraucher findet Bio-Gemüse, Bio-Obst, Bio-Backwaren, Bio-Milch, Bio-Schokolade,&amp;#8230; &amp;#8211; einfach alles in Bio. Doch was bedeutet das Siegel &amp;#8220;Bio&amp;#8221;? Lebensmittel aus dem ökologisch kontrollierten Anbau werden als Bio-Lebensmittel bezeichnet. Das bedeutet, diese Produkte werden ohne den [...]</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.gruene-portal.de/bio/bio-tee/feed/</wfw:commentRss><slash:comments xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/">0</slash:comments><feedburner:origLink>http://www.gruene-portal.de/bio/bio-tee/</feedburner:origLink></item><item><title>Strommarkt: Rekordgewinne für Stromkonzerne</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/umwelt/~3/VLplXn3Sqzc/</link><category>Erneuerbare Energien</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">Boris</dc:creator><pubDate>Wed, 20 Oct 2010 06:53:31 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.gruene-portal.de/?p=369</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p></p><p style="text-align: justify;">Gerade erst wurde die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke beschlossen und schon folgt eine thematisch passende Untersuchung der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Die Studie hat ergeben, dass die großen Stromkonzerne auf dem deutschen Strommarkt im letzten Jahr enorme Gewinne realisieren konnten – und dies in Zeiten der Krise. Die drei größten Energiekonzerne E.ON, RWE und EnBW erwirtschafteten laut der Studie insgesamt mehr als 23 Milliarden Euro an Gewinnen. Die Gewinne der drei großen Anbieter haben sich somit auf dem Strommarkt insgesamt mehr als vervierfacht und betragen in der Summe &#8211; seit dem Jahr 2002 &#8211; über 100 Milliarden Euro. Die geplante Laufzeitverlängerung der AKWs spült den Protagonisten darüber hinaus in den nächsten Jahren weitere 70 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen in die bereits gefüllten Kassen.</p>
<p>Betrachtet man die Rendite, welche durch das eingesetzte Kapital erwirtschaftet wird, stellt sich unweigerlich die Frage, ob der deutsche Strommarkt unter mangelndem Wettbewerb leidet. RWE beziffert seine – durch die Stromerzeugung erzielte – Kapitalrendite auf sagenhafte 26,6 Prozent. Wie dieser mehr als gute Wert (für das Unternehmen) zustande kommt, kann im Einzelnen nicht dargestellt werden. Betrachtet man die stetig steigenden Preise für die Endverbraucher auf dem deutschen Strommarkt, lässt sich hier vermutlich ein erster Ansatzpunkt feststellen. Ferner wird auch die <a title="Strombörse Wikipediaq" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stromb%C3%B6rse" target="_blank">Strombörse</a> einen Teil dazu beigetragen haben. Das Zustandekommen der Preise für die Endverbraucher ist in den letzten Jahren des Öfteren in die Kritik geraden – nicht zuletzt wegen der sogenannten <a title="Merit-Order Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Merit-Order" target="_blank">Merit-Order</a> und der fehlenden Transparenz. Auch Justus Haucap, Chef der Monopolkommission, sagte in einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">„Die enormen Gewinne überraschen nicht. Es gibt keinen funktionsfähigen  Wettbewerb bei der Energieerzeugung in Deutschland, das wurde durch die  Laufzeitverlängerung für die Kernkraft noch einmal verfestigt.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wie sich die Situation auf dem Strommarkt in Deutschland weiter entwickelt hängt vor allem von den Entscheidungen der Politik ab. Die großen Energieproduzenten verfügen inzwischen über noch mehr Macht, als dies vor der Liberalisierung des Strommarktes vor nunmehr gut zehn Jahren der Fall war.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_378" class="wp-caption alignnone" style="width: 531px">
	<a href="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/erlöse-stromerzeugung-unternehmen1.jpg"><img class="size-large wp-image-378    " title="Erlöse der Stromerzeugungsunternehmen in Deutschland" src="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/2010/10/erlöse-stromerzeugung-unternehmen1-1024x778.jpg" alt="Erlöse der Stromerzeugungsunternehmen in Deutschland" width="531" height="403" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Erlöse der Stromerzeugungsunternehmen in Deutschland (Quelle: Statistisches Bundesamt)</p>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Hier ist dringender Handlungsbedarf erforderlich, damit es in Zukunft zu mehr Wettbewerb bei der Stromerzeugung kommt und vor allem auch die erneuerbaren Energien ihren Stellenwert auf dem Strommarkt weiter ausbauen können und die klassische Stromgewinnung langfristig ersetzen können. Die neusten politischen Entscheidungen werfen jedoch die Frage auf, ob der „Politische Wille“ zur Etablierung einer nachhaltigen und wettbewerbsgesteuerten Energieproduktion in Deutschland tatsächlich gewünscht ist.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XDZc0nCcnS4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/XDZc0nCcnS4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Was denken Sie über die neusten Entwicklungen auf dem deutschen Strommarkt? Wird Deutschland die Kurve noch kriegen oder den hart erkämpften Vorsprung bei den erneuerbaren Energien zunehmend verlieren?</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Cib9Ka4ZIp7MttlbsHxL9TsfaZA/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Cib9Ka4ZIp7MttlbsHxL9TsfaZA/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Cib9Ka4ZIp7MttlbsHxL9TsfaZA/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Cib9Ka4ZIp7MttlbsHxL9TsfaZA/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/umwelt/~4/VLplXn3Sqzc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>Gerade erst wurde die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke beschlossen und schon folgt eine thematisch passende Untersuchung der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Die Studie hat ergeben, dass die großen Stromkonzerne auf dem deutschen Strommarkt im letzten Jahr enorme Gewinne realisieren konnten – und dies in Zeiten der Krise. Die drei größten Energiekonzerne E.ON, RWE [...]</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.gruene-portal.de/erneuerbare-energien/strommarkt-rekordgewinne-fur-stromkonzerne/feed/</wfw:commentRss><slash:comments xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/">0</slash:comments><feedburner:origLink>http://www.gruene-portal.de/erneuerbare-energien/strommarkt-rekordgewinne-fur-stromkonzerne/</feedburner:origLink></item><item><title>Welternährungstag 2010 – Welthunger und Ernährungssicherheit</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/umwelt/~3/D7DdEel-GaI/</link><category>Entwicklungspolitik</category><category>entwicklungspolitik</category><category>Globalisierung</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">Boris</dc:creator><pubDate>Sat, 16 Oct 2010 01:20:44 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.gruene-portal.de/?p=342</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p></p><h3 style="text-align: justify;">Hintergrund zum Welternährungstag</h3>
<p style="text-align: justify;">Jedes Jahr am 16. Oktober findet der Welternährungstag statt – dieses Jahr bereits zum 30. Mal. Das Datum für den Welthungertag wurde bewusst gewählt und ist auf die Gründung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation „<a title="Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation" href="http://www.fao.org/" target="_blank">FAO</a>“ zurückzuführen, welche am 16. Oktober 1945 gegründet wurde. Aufgabe der FAO ist es, die weltweite Ernährung sicherzustellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben zahlreichen offiziellen Kongressen zum Thema Welthunger und Ernährungssicherheit nutzen auch viele <a title="NGO" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtregierungsorganisation">NGOs</a> (Non-Governmental Organization) den Tag dazu, um über die aktuelle Situation der Welternährung und die nach wie vor weit verbreitete Problematik zahlreicher Hungersnöte aufmerksam zu machen.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="408" height="255" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9zz6clR4JB8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="408" height="255" src="http://www.youtube.com/v/9zz6clR4JB8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Um der Problematik ein Gesicht zu geben und die breite Masse besser erreichen zu können, wurden in diesem Jahr die US-Schauspielerin Susan Sarandon, die kanadische Sängerin Céline Dion, der italienische Schauspieler Raoul Bova und die philippinische Sängerin Lea Salonga zu den neuen UNO- Botschaftern des guten Willens im Kampf gegen Hunger ernannt.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Situation der Welternährung im Jahr 2010</h3>
<p style="text-align: justify;"><strong>Milleniumziele:</strong> Die internationale Gemeinschaft hatte es zu einem ihrer Millenniumsziele erklärt, den Anteil der Hungernden an der Weltbevölkerung von 20 Prozent im Jahr 1992 auf zehn Prozent im Jahr 2015 zu reduzieren. Die Armut sollte halbiert und die Kindersterblichkeit um zwei Drittel verringert werden. Ferner sollten deutliche Fortschritte in der Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose erreicht werden. Die aktuelle Situation und der erst kürzlich vorgestellte <a title="Übersicht des Welthungerindex" href="http://www.welthungerhilfe.de/fileadmin/media/bilder/WHI/WHI_2010/Die-WHIs-1990-und-2010.jpg">Welthungerindex</a> des Forschungsinstituts Ifpri , in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Concern Worldwide und der Welthungerhilfe, werfen jedoch ein anderes Bild und es scheint fast so, als seien die Ziele bis 2015 nicht zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Land Grabbing“:</strong> Ein stetig wachsendes Problem sind großflächige Landkäufe durch ausländische Investoren. So wurden im Jahr 2009 beispielsweise zehn Mal so viel Land gekauft worden, als dies in den Jahren davor der Fall war. Insgesamt handelte es sich dabei um eine Größenordnung von über 45 Millionen Hektar Land, von welchen etwa Zwei Drittel auf den Afrikanischen Kontinent entfallen sind.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_343" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/welthungertag-2010.jpg"><img class="size-large wp-image-343  " title="Welthungertag 2010 - Milleniumsziele" src="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/2010/10/welthungertag-2010-1024x831.jpg" alt="Entwicklung der Milleniumsziele zum Welthungertag 2010" width="553" height="449" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Entwicklung der Milleniumsziele</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p>Die Hilfsorganisation <a title="Oxfarm Deutschland" href="http://www.oxfam.de/">Oxfarm</a> teilte in diesem Jahr mit, dass die Problematik erkannt wurde und es trotz starker Interessenverbände und Lobbyarbeit Fortschritte bei der Erarbeitung gemeinsamer Richtlinien für den Ankauf von Ländereien durch Investoren gegeben hätte.</p>
<p>«Das Problem ist erkannt, die Gefahr für die Menschen in armen Ländern aber noch nicht gebannt. Wir brauchen dringend Regeln, die den weltweiten Ausverkauf von Agrarland in die Schranken weisen &#8211; sonst wird der Hunger in den nächsten Jahren wieder zunehmen», warnte Oxfams Agrarexpertin Marita Wiggerthale.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fazit:</strong> Der Welternährungstag 2010 steht somit ganz im Zeichen der vorangegangenen Aktionstage, da die Situation sich bedauerlicherweise nicht deutlich verbessert hat. Die Zahl der hungernden Menschen konnte in den letzten Jahren zwar leicht reduziert werden, dies kann sich aber schnell wieder ändern, wenn man die Tendenzen im „Land Grabbing“ und den immer geringeren Budgets für die Entwicklungshilfe mit einbezieht.</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/GTrM_Nhd4yNKUXvhTVFObG7YQrY/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/GTrM_Nhd4yNKUXvhTVFObG7YQrY/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/GTrM_Nhd4yNKUXvhTVFObG7YQrY/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/GTrM_Nhd4yNKUXvhTVFObG7YQrY/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/umwelt/~4/D7DdEel-GaI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>Hintergrund zum Welternährungstag Jedes Jahr am 16. Oktober findet der Welternährungstag statt – dieses Jahr bereits zum 30. Mal. Das Datum für den Welthungertag wurde bewusst gewählt und ist auf die Gründung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation „FAO“ zurückzuführen, welche am 16. Oktober 1945 gegründet wurde. Aufgabe der FAO ist es, die weltweite Ernährung sicherzustellen. Neben [...]</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.gruene-portal.de/entwicklungspolitik/welternahrungstag-2010-welthunger-und-ernahrungssicherheit/feed/</wfw:commentRss><slash:comments xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/">0</slash:comments><feedburner:origLink>http://www.gruene-portal.de/entwicklungspolitik/welternahrungstag-2010-welthunger-und-ernahrungssicherheit/</feedburner:origLink></item><item><title>Atomausstieg: Bedeutung für regenerative Energien</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/umwelt/~3/QeXEITG59D4/</link><category>Erneuerbare Energien</category><category>atomausstieg</category><category>regenerative energien</category><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">Boris</dc:creator><pubDate>Sat, 02 Oct 2010 01:18:07 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.gruene-portal.de/?p=260</guid><content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p></p><p style="text-align: justify;">Die am 8.9.2010 von der Regierung beschlossene Laufzeitverlängerung für  Atomkraftwerke ist ein steuernder Eingriff in den Fahrplan Atomausstieg.  Über die zu erwartenden Auswirkungen gibt es eine breite Diskussion,  die mit starker Emotionalität geführt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bundesregierung begründet die Laufzeitverlängerung vor allem mit  Stabilitätsgewinnen. So will sie die Energieversorgung und die Preise  sichern. Auch die Klimaschutzziele meint sie nur durch den längeren  Betrieb der CO2-armen Kernkraft einhalten zu können. Man gewinne mit der  „Brückentechnologie Kernkraft“ auch Zeit für neue effizientere  Technologien im regenerativen Bereich.<br />
Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Kernkraft bei den europäischen  Nachbarn befürchten die ärgsten Kritiker aber auch den „Einstieg in den  Ausstieg aus dem Atomausstieg“.</p>
<p>Ein gewichtiges Gegenargument zur Laufzeitverlängerung ist die Festigung  des ohnehin monopolisierten Energieanbieter-Marktes. Die  Kernkraftbetreiber EON, RWE, EnBW und Vattenfall sind die großen Vier  der Energiewirtschaft. Sie sind eigentlich gegen den Atomausstieg und  teilen den Strommarkt fast vollständig unter sich auf.  Kartellamtspräsident Bernhard Heitzer und andere warnen vor der  verteuernden Wirkung der fortschreitenden Monopolisierung.</p>
<p style="text-align: justify;">Kleinere Energieunternehmen wie zum Beispiel Kommunen, die ihre Planung  auf den bisherigen Energiekonsens setzten, sind außen vor. Sie können  durch den <a href="http://blog.greenpeace.de/blog/2010/02/26/aberwitziges-cdu-papier-zum-atomausstieg/" target="_blank">verzögerten Atomausstieg</a> in Schwierigkeiten geraten. Die  Rahmenbedingungen, mit denen sie rechneten, haben sich gravierend  verändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die großen Energiekonzerne könnten aber auch einen Teil ihrer Zugewinne  in den Ausbau der regenerativen Energiegewinnung stecken. Das werden sie  tun, wenn sie mit dem finalen Atomausstieg rechnen. Die  Brennelemente-Steuer fällt in diesem Zusammenhang nicht so stark ins  Gewicht wie der jetzt in Aussicht gestellte Gesamtgewinn für die  Großunternehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Frage, ob die Laufzeitveränderung die regenerativen Technologien zur  Energieerzeugung fördert oder hemmt ist nicht mit Sicherheit zu  beantworten. Das wird die Zukunft zeigen. Atomausstieg verlangsamt oder  nicht, es können regenerative Energien ausgebaut werden. Denn in dem  Kompromisspapier findet sich für die AKW-Unternehmen auch die Option,  ihre lukrativen Atomkraftwerke noch etwas länger zu betreiben als  angestrebt. Genau dann, wenn der Anteil der Regenerativen am Energiemix  stark wächst. Also sollten die &#8220;Großen Vier&#8221; aus ureigenstem Interesse  daran gehen, Kraftwerke zu fördern, die nachwachsende Energie nutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Unternehmen, die auf eine Sogwirkung für die Regenerativen wegen  Stromverknappung und –verteuerung spekuliert haben, werden sich jetzt  umorientieren müssen. Die Strompreise werden vielleicht stabiler  bleiben, als ursprünglich angenommen. Es sei denn, die noch nicht  gelöste Endlagerfrage macht den AKW-Betreibern und der Regierung einen  Strich durch die Rechnung.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_261" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/entwicklung-strompreis-deutschland-endverbraucher1.jpg"><img class="size-medium wp-image-261  " title="Entwicklung des Strompreis in Deutschland für Endverbraucher" src="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/2010/10/entwicklung-strompreis-deutschland-endverbraucher-300x144.jpg" alt="Das Diagramm zeigt die Entwicklung des Strompreis für Endverbraucher in Deutschland in den Jahren 2006-2010" width="300" height="144" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Entwicklung des Strompreis in Deutschland für Endverbraucher (Quelle: BMWI)</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Windräder müssen derzeit häufig bei starkem Wind abgeschaltet werden.  Nicht nur dann, wenn die Anlage gefährdet wird, sondern auch wenn der  Stromüberfluss nicht ins Netz eingespeist werden kann. Regenerative  Energieformen wie Wind- und Wasserkraft sind oft besonders ergiebig an  verbraucherfernen Orten, zum Beispiel Offshore-Windparks. Marktferne und  ungleiche Auslastung der wichtigsten deutschen regenerativen  Energieform Windkraft erfordern den Ausbau der Netzinfrastruktur. Dieses  Thema kommt gerade erst in den Fokus der Öffentlichkeit. Und die  Leistungsschwankungen der Windkraftwerke müssen immer mit einer  ausreichenden Zahl von Kraftwerken abgepuffert werden, die dauerhaft  gleichbleibende Leistung erbringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer nun gegen den verlangsamten Atomausstieg und den Ausbau der  Netzinfrastruktur wettert, muss sich fragen lassen, wie unsere heutige  Gesellschaft mit ihren gewachsenen Ansprüchen und ihrem Grundrecht auf  verfügbare Energie denn versorgt werden soll. Regenerative Kraftwerke  jedenfalls erfordern den Ausbau des Stromnetzes.<br />
Für die Planung und Umsetzung einer gesellschaftlich sinnvollen  Energieplanung braucht es Jahrzehnte. Politiker denken aber generell  innerhalb von Legislaturperioden. Das erschwert den großen  energiepolitischen Wurf ganz erheblich.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_262" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/energiegewinnung-in-deutschland-netto1.jpg"><img class="size-medium wp-image-262  " title="Netto-Energiegewinnung in Deutschland" src="http://www.gruene-portal.de/wp-content/uploads/2010/10/energiegewinnung-in-deutschland-netto-300x187.jpg" alt="Das Diagramm zeigt die Netto-Energiegewinnung in Deutschland, augeteilt in die verschiedenen Energiearten" width="300" height="187" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Netto-Energiegewinnung in Deutschland (Quelle: BMWI)</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Fazit: Wenn die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke den Atomausstieg  nicht gefährdet, bleibt es grundsätzlich beim Energiekonsens. Wenn sie  den Anteil regenerativer Energien sogar fördern sollte, umso besser.  Sicher allerdings ist sie ein Schlag gegen die Dezentralisierung der  Energiewirtschaft. Und ob sie damit hilft die Strompreise zu sichern,  ist zumindest zweifelhaft. Die Gesellschaft ist und bleibt insgesamt  über das Thema Atomenergie so gespalten wie der Kern, dessen Energie  freigesetzt wird.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Sicherstellung einer zuverlässigen, wirtschaftlichen und umweltverträgli-chen Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Herausforderungen einer nachhaltigen Energieversor-gung ergeben sich auch aus den langfristigen globalen Trends.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">
<p><a href="http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/entwurf_gesetz_11_novelle_atg_bf.pdf" target="_blank">Elftes Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes</a></p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/eGLeVlNpUY7I2GsocU28yN-ncf0/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/eGLeVlNpUY7I2GsocU28yN-ncf0/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/eGLeVlNpUY7I2GsocU28yN-ncf0/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/eGLeVlNpUY7I2GsocU28yN-ncf0/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/umwelt/~4/QeXEITG59D4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><description>Die am 8.9.2010 von der Regierung beschlossene Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ist ein steuernder Eingriff in den Fahrplan Atomausstieg. Über die zu erwartenden Auswirkungen gibt es eine breite Diskussion, die mit starker Emotionalität geführt wird. Die Bundesregierung begründet die Laufzeitverlängerung vor allem mit Stabilitätsgewinnen. So will sie die Energieversorgung und die Preise sichern. Auch die Klimaschutzziele [...]</description><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://www.gruene-portal.de/erneuerbare-energien/atomausstieg-bedeutung-fur-regenerative-energien/feed/</wfw:commentRss><slash:comments xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/">0</slash:comments><feedburner:origLink>http://www.gruene-portal.de/erneuerbare-energien/atomausstieg-bedeutung-fur-regenerative-energien/</feedburner:origLink></item></channel></rss>

