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	<title>Uns gehört die Welt!</title>
	
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	<description>Das neue Buch über Macht und Machenschaften der Multis, von Klaus Werner-Lobo</description>
	<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 18:35:10 +0000</pubDate>
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		<title>Buchempfehlung: “Ende der Märchenstunde”</title>
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		<comments>http://unsdiewelt.com/2009/11/buchempfehlung-ende-der-marchenstunde/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 10:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Werner-Lobo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hintergründe]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ja hier schon viel Kritisches über sogenannte LOHAS und Corporate Social Responsibility geschrieben worden. Nun hat Kathrin Hartmann ein wichtiges Buch zu diesem Thema geschrieben: &#8220;Ende   der   Märchenstunde - Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt&#8221;. Für den Buchdeckel habe ich folgenden Kommentar beigesteuert:
Nach &#8220;Geiz ist geil&#8221; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 0pt none; float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" src="http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila/117_00413_93140_xl.jpg" alt="" width="112" height="180" />Es ist ja hier schon viel Kritisches über sogenannte <a href="http://unsdiewelt.com/2009/04/jetztde-zum-beispiel-konsum-lohas-werden-die-welt-nicht-retten/">LOHAS</a> und <a href="http://unsdiewelt.com/2009/05/jetztde-zum-beispiel-csr-wie-manche-unternehmen-soziales-handeln-vorgeben/">Corporate Social Responsibility</a> geschrieben worden. Nun hat Kathrin Hartmann ein wichtiges Buch zu diesem Thema geschrieben: <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=310527">&#8220;Ende   der   Märchenstunde - Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt&#8221;</a>. Für den Buchdeckel habe ich folgenden Kommentar beigesteuert:</p>
<p><em>Nach &#8220;Geiz ist geil&#8221; und der Privatisierung öffentlicher Güter folgt die Privatisierung von Politik und ethischer Verantwortung. Das &#8220;gute Gewissen&#8221; wird dabei allzu schnell zum Ruhekissen. Dieses Buch wird Die wachrütteln, denn wer in der Demokratie schläft, wird irgendwann in der Diktatur des Marktes aufwachen.</em></p>
<p>Seit kurzem betreibt Kathrin Hartmann auch <a href="http://www.ende-der-maerchenstunde.de/">ein lesenswertes Weblog</a>, in dem sie auf aktuelle Absurdidäten und Zynismen der Greenwashing-Industrie hinweist.</p>
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		<title>Weser-Kurier: Politische Themen mit Kunst und Kultur kombiniert</title>
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		<comments>http://unsdiewelt.com/2009/09/weser-kurier-politische-themen-mit-kunst-und-kultur-kombiniert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 21:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Werner-Lobo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<category><![CDATA[Show]]></category>

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		<description><![CDATA[Weser-Kurier vom 17.9.09

Politische Themen mit Kunst und Kultur kombiniert
Steintor. Genau fünf Monate hat der neu gegründete Bremer Verein „Kunstdiewelt“ von der Gründung bis zum ersten eigenen Festival gebraucht. Brisante politische Themen wurden am Wochenende im Viertel mit Kunst und Kultur kombiniert.
So langsam bekommen es manche Zuschauer mit der Angst zu tun. Klaus Werner-Lobo, der kritische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Stadtteile/Mitte/35137/Politische+Themen+mit+Kunst+und+Kultur+kombiniert.html">Weser-Kurier vom 17.9.09</a></p>
<blockquote>
<h1>Politische Themen mit Kunst und Kultur kombiniert</h1>
<p><em><strong>Steintor. Genau fünf Monate hat der neu gegründete Bremer Verein „Kunstdiewelt“ von der Gründung bis zum ersten eigenen Festival gebraucht. Brisante politische Themen wurden am Wochenende im Viertel mit Kunst und Kultur kombiniert.</strong></em></p>
<p><img style="border: 0pt none; float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" src="http://media3.weser-kurier.de/media/142/73902511176301/lobo.jpg" alt="Ein streitbarer Autor: Klaus Werner-Lobo aus Wien." />So langsam bekommen es manche Zuschauer mit der Angst zu tun. Klaus Werner-Lobo, der kritische Wiener Autor, ist drauf und dran, das Kioto im Lagerhaus in Brand zu setzen. Er bespritzt Vorhang und Boden großzügig aus einem Benzinbehälter. Das Publikum bleibt regungslos und kann schließlich aufatmen – in dem Gefäß war nur Wasser. „Das war eine Machtdemonstration. Ich wollte euch Angst machen, denn auf Angst basiert die Macht, die die großen Konzerne über uns haben“, erklärt der Bestseller-Autor („Schwarzbuch Markenfirmen – Die Machenschaften der Weltkonzerne“).</p>
<p><strong>Deutliche Worte</strong></p>
<p>Werner-Lobo spricht lange und viel, aber niemals im Stile eines Lehrers. Er versteht sich als „Polit-Clown, der nichts mehr zu verlieren hat“. Er findet deutliche Worte zum Beispiel dafür, wie er durch journalistische Recherche nachweisen konnte, dass die Bayer AG den Bürgerkrieg im Kongo mitfinanziert habe. Der Autor verdeutlicht mit Zahlen die Ungerechtigkeit, die durch die Macht der globalen Unternehmen entstanden sei.</p>
<p>„Es ist Zeit, die Herrschaft der Konzerne zu beenden, wir müssen Anspruch auf die Welt erheben“, betont Werner-Lobo. Später holt er sich vier Freiwillige auf die Bühne, die über ihre Träume sprechen sollen. Sie antworten zögerlich. Danach ein Experiment: Werner-Lobo verteilt Luftschlangen an die etwa 70 Zuschauer, die den vier Freiwilligen und ihm einen triumphalen Einmarsch bereiten sollen.</p>
<p><strong>Publikum macht mit</strong></p>
<p>Das Publikum macht mit. Die nun gar nicht mehr zögerlichen Menschen lassen sich anschließend sogar zu einem spontanen Tänzchen hinreißen. Einer von ihnen ist Markus Hoft. Der Viertelbewohner ist nach der Show begeistert: „Das war mal wieder ein Impuls, selber etwas zu verändern.“</p>
<p>Erst am Ostermontag hatten die Bremer Jana Osinski und Björn Meyer mit acht Mitstreitern den Verein „Kunstdiewelt“ gegründet. Ziel war es, Meyers politisches Engagement mit den kulturellen Aktivitäten Osinskis zu verbinden. In Windeseile entstanden Logo und Website.</p>
<p>Eine vorübergehende Anerkennung als gemeinnütziger Verein wurde auch erwirkt. „Es war wahnsinnig viel zu tun, aber der Aufwand hat sich gelohnt“, freut sich Björn Meyer. Der Organisator zieht ein positives Fazit des Festivals. „Es hätten etwas mehr Leute da sein können“, sagt er, „aber wir haben jede Menge positives Feedback bekommen.“</p>
<p>Weitere Informationen über „Kunstdiewelt“ auf <a href="http://www.kunstdiewelt.de/">www.kunstdiewelt.de</a>.</p></blockquote>
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		<title>EpochTimes: 周曉輝：西方跨國公司在中國人權扮演的角色</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 19:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Werner-Lobo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Falun Gong nahestehende chinesischsprachige Zeitung Epoch Times hat &#8220;Uns gehört die Welt!&#8221; rezensiert:
【大紀元9月2日訊】對於中共政府違背人權、侵害人權的行為，西方世界已然有了較為廣泛的瞭解；但是對於西方發達國家的跨國公司在其中所扮演的角色，卻鮮 為人知。2008年出版的奧地利自由記者Klaus Werner-Lobo撰寫的《世界是我們的：跨國公司的權力和卑鄙勾當》一書，將西方跨國公司在中國人權問題上的雙重標準，以詳實的數據和頗具說服力的 論證披露了出來。Weiterlesen (wer kann&#8230;)&#8230;
Englische Zusammenfassung des Artikels (danke Pamela Tsai!):
In Klaus Werner-Lobo&#8217;s new book &#8220;The World Belongs to Us&#8221;, western multinational companies are engaged in human rights violations in China. For example, Microsoft, Google, Yahoo are blocking words like &#8220;human [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Epoch_Times">Falun Gong nahestehende</a> chinesischsprachige Zeitung <a href="http://www.epochtimes.com/b5/9/9/2/n2644578.htm">Epoch Times hat &#8220;Uns gehört die Welt!&#8221; rezensiert</a>:</p>
<blockquote><p>【大紀元9月2日訊】對於中共政府違背人權、侵害人權的行為，西方世界已然有了較為廣泛的瞭解；但是對於西方發達國家的跨國公司在其中所扮演的角色，卻鮮 為人知。2008年出版的奧地利自由記者Klaus Werner-Lobo撰寫的《世界是我們的：跨國公司的權力和卑鄙勾當》一書，將西方跨國公司在中國人權問題上的雙重標準，以詳實的數據和頗具說服力的 論證披露了出來。<a href="http://www.epochtimes.com/b5/9/9/2/n2644578.htm">Weiterlesen (wer kann&#8230;)&#8230;</a></p></blockquote>
<p><strong>Englische Zusammenfassung des Artikels (danke Pamela Tsai!):</strong></p>
<p>In Klaus Werner-Lobo&#8217;s new book &#8220;The World Belongs to Us&#8221;, western multinational companies are engaged in human rights violations in China. For example, Microsoft, Google, Yahoo are blocking words like &#8220;human rights&#8221; &#8220;freedom of speech&#8221; . According to UK Guardian report, a Chinese jouralist was sent to jail because Yahoo diclosed his personal IP info to Chinese communist government. Yahoo&#8217;s explanation is &#8220;we have to obey local laws&#8221;. Amnesty International said, these multinational companies are betraying western freedom value out of the concern to make money/profits. They cooperate with dictactorship.&#8221;  Chinese government achieved full cooperation with these multinational companies. Just like Chinese communist party president Hu Jintao said to Bill Gates during their meeting in 2006 &#8220;if you are friend of China, I am a friend of Microsoft&#8221;.</p>
<p>In order to pursue big profits, Multinational companies abuse Chinese worker&#8217;s rights (pay, work environment). According to the study done by Play Fair, workers in one Shenzhen factory, China work 13 hours, almost without time to rest. Their monthly salary is Chinese currency 778. This factory has big cutomers from Disney, Nike, Wal-Mart, Dell. The working environment is miserable - worker&#8217;s health and saftey is not protected. The air was full of poisnous things.</p>
<p>China is the heaven of multinational companies. Because independent union is forbidden in China. Workers can not demand rightes - they will be arrested by police. Chinese law even don&#8217;t have regulations about worker&#8217;s safety and working environment. Because of international pressure, Chinese government wants to improve work environment and allow union to exist, multnational companies protested it. Some multinational companies even want to withdraw - they want to keep the lowest wage and lost cost of doing business in China. WTO, IFM are all assisting these multinational companies to exploit people.</p>
<p>The book &#8220;The world belong to us&#8221; shows many multinational companies don&#8217;t care about human rights. They only care about profit/money. They became the assistants to the Chinese government dictatorship. This book made people think about the relationship between money and human rights.</p>
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		<title>Leichtathletik-WM: Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen bei Hauptsponsor Adidas</title>
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		<comments>http://unsdiewelt.com/2009/08/leichtathletik-wm-menschenunwurdige-arbeitsbedingungen-bei-hauptsponsor-adidas/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 08:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Werner-Lobo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Marken]]></category>

		<category><![CDATA[Adidas]]></category>

		<category><![CDATA[Ausbeutung]]></category>

		<category><![CDATA[Konzerne]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[via INKOTA-Netzwerk:
Berlin, 12. August 09 – Die Kampagne für Saubere Kleidung kritisiert den Hauptsponsor der
Leichtathletik-Weltmeisterschaft. „Adidas stattet die Sportler und Helfer mit Sportbekleidung
aus, die unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt wird“, sagt Julia Thimm
von der Kampagne für Saubere Kleidung/INKOTA-netzwerk. „Trotz Verhaltenskodex und einer
Abteilung für Unternehmensverantwortung hat sich die Situation für die Arbeiter in den
Zuliefererbetrieben nicht verbessert.“ Sportmarken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>via<a href="http://www.inkota.de/"> INKOTA-Netzwerk</a>:</p>
<p>Berlin, 12. August 09 – Die <a href="http://sauberekleidung.de">Kampagne für Saubere Kleidung</a> kritisiert den Hauptsponsor der<br />
Leichtathletik-Weltmeisterschaft. „Adidas stattet die Sportler und Helfer mit Sportbekleidung<br />
aus, die unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt wird“, sagt Julia Thimm<br />
von der Kampagne für Saubere Kleidung/INKOTA-netzwerk. „Trotz Verhaltenskodex und einer<br />
Abteilung für Unternehmensverantwortung hat sich die Situation für die Arbeiter in den<br />
Zuliefererbetrieben nicht verbessert.“ Sportmarken wie Adidas und Puma lassen in Fabriken in<br />
Asien, Lateinamerika und Osteuropa produzieren, in denen es nachweislich zu massiven<br />
Arbeitsrechtsverletzungen kommt.</p>
<p>In der weltweiten Sportbekleidungsindustrie leiden die Arbeiter unter vier Kernproblemen: extreme<br />
Niedriglöhne, Missbrauch von Kurzzeitverträgen und andere unsichere Beschäftigungsformen,<br />
Verstöße gegen die Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen sowie kurzfristige<br />
Betriebsschließungen aufgrund von Umstrukturierungen.</p>
<p>Neben den strukturellen Problemen kritisiert die Kampagne für Saubere Kleidung Adidas auch in<br />
Einzelfällen. Seit Jahren suchen indonesische Gewerkschafter nach neuer Anstellung, nachdem sie<br />
aus den Adidas-Zulieferern PT Spotec und PT Panarub entlassen worden sind. „Sie werden nicht<br />
eingestellt, weil Fabrikbesitzer befürchten, dass sie die Arbeiter gewerkschaftlich organisieren“, sagt<br />
Thimm. Da die Arbeiter über jahrelange Erfahrung in der Textilindustrie verfügen, geht die Kampagne<br />
für Saubere Kleidung davon aus, dass sie diskriminiert werden.</p>
<p>Zur Leichtathletik-WM fordert die Kampagne für Saubere Kleidung Adidas mit Nachdruck auf,<br />
internationale Arbeitsrechte sowie den eigenen Verhaltenskodex einzuhalten. „Zu Werbezwecken<br />
unterstützten die Sportmarken große Sportereignisse mit hohen Summen – so wie jetzt Adidas die<br />
Leichtathletik-WM, aber sie sind nicht bereit, in die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen<br />
in den Produktionsländern zu investieren. Der Verhaltenskodex und die Abteilung für<br />
Unternehmensverantwortung dienen allein der Imagepflege; an den Arbeitsbedingungen vor Ort hat<br />
sich bisher nichts geändert“, sagt Thimm.</p>
<p>Die Kampagne für Saubere Kleidung stellt mit Projekten wie der Joint Initiative on Corporate<br />
Accountability and Workers Rights (Jo-In) konkrete Lösungen der Probleme vor. „Adidas setzt für alle<br />
anderen Unternehmensbereiche überprüfbare Leistungsziele fest. Das muss auch für Sozial- und<br />
Arbeitsstandards gelten“, fordert Thimm.</p>
<div class="feedflare">
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		<title>Zündfunk: 10 Jahre Gipfelsturm – Und jetzt?</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 11:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Werner-Lobo</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Bayern 2: ZÜNDFUNK - Generator vom 26.7.09
Hier anhören
Zehntausende demonstrieren im November 1999 gegen den Millenniumsgipfels der Welthandelsorganisation WTO. Heftige Straßenschlachten rufen zum ersten Mal eine neue Protestbewegung ins Bewusstsein der Öffentlichkeit: die Globalisierungskritik ist geboren. Schon ein Jahr zuvor hat sich in Frankreich der Verein Attac gegründet. Sein Motto: &#8220;Eine andere Welt ist möglich!&#8221; Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bayern 2: <a href="http://www.br-online.de/bayern2/zuendfunk/zuendfunk-wochenende-generator-ID1243244813200.xml">ZÜNDFUNK - Generator vom 26.7.09</a></p>
<blockquote><p><a href="http://www.br-online.de/imperia/md/audio/podcast/import/2009_07/2009_07_24_16_30_12_podcastzfgenerator10jahregipfe_a.mp3"><strong>Hier anhören</strong></a></p>
<p>Zehntausende demonstrieren im November 1999 gegen den Millenniumsgipfels der Welthandelsorganisation WTO. Heftige Straßenschlachten rufen zum ersten Mal eine neue Protestbewegung ins Bewusstsein der Öffentlichkeit: die Globalisierungskritik ist geboren. Schon ein Jahr zuvor hat sich in Frankreich der Verein Attac gegründet. Sein Motto: &#8220;Eine andere Welt ist möglich!&#8221; Was ist aus der globalisierungskritischen Bewegung geworden? Hat das Ringen um eine „andere Welt“ Erfolge gezeigt? Darüber hat der Zündfunk am 14. Juli in München im Café Muffathalle diskutiert.</p>
<p>TeilnehmerInnen:</p>
<p>KLAUS WERNER-LOBO<br />
NICOLE GOHLKE,  Die Linke<br />
ULRICH BRAND, Bundeskongress Internationalismus<br />
HAGEN PFAFF, Attac München</p></blockquote>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/unsdiewelt?a=GJxejiyhBEs:Yn8rslfdTTo:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/unsdiewelt?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/unsdiewelt?a=GJxejiyhBEs:Yn8rslfdTTo:dnMXMwOfBR0"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/unsdiewelt?d=dnMXMwOfBR0" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/unsdiewelt?a=GJxejiyhBEs:Yn8rslfdTTo:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/unsdiewelt?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/unsdiewelt/~4/GJxejiyhBEs" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Stop racist Unilever-Campaign in Austria</title>
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		<comments>http://unsdiewelt.com/2009/07/stop-racist-unilever-campaign-in-austria/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 17:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Werner-Lobo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktionen und Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Soeben habe ich eine Facebook-Gruppe mit dem Ziel gegründet, internationalen Druck auf Eskimo Österreich aufzubauen, damit dieser seine neue &#8220;Mohr im Hemd&#8221;-Werbelinie stoppt und eine offizielle Entschuldigung abgibt. Die Bezeichnung &#8220;Mohr im Hemd&#8221; für eine traditionelle österreichische Süßspeise beruht auf rassistischen und kolonialistischen Klischees. Es ist dabei unerheblich, ob Eskimo damit Rassismus intendiert (was ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-768" style="border: 0pt none; float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="eskimoweb1_body" src="http://klauswerner.com/wp-content/uploads/eskimoweb1_body.gif" alt="eskimoweb1_body" width="169" height="138" />Soeben habe ich eine <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=128170556799">Facebook-Gruppe</a> mit dem Ziel gegründet, internationalen Druck auf Eskimo Österreich aufzubauen, damit dieser seine neue <a href="http://fm4.orf.at/stories/1620176">&#8220;Mohr im Hemd&#8221;-Werbelinie</a> stoppt und eine offizielle Entschuldigung abgibt. Die Bezeichnung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mohr_im_Hemd">&#8220;Mohr im Hemd&#8221;</a> für eine traditionelle österreichische Süßspeise beruht auf rassistischen und kolonialistischen Klischees. Es ist dabei unerheblich, ob Eskimo damit Rassismus intendiert (was ich ausdrücklich nicht unterstelle) oder die österreichische Mehrheitsbevölkerung die Kampagne als rassistisch empfindet. Die Fortschreibung rassistischer Bilder im Sprachgebrauch ist für von Rassimus Betroffenen verletzend und deshalb strukturell rassistisch.</p>
<p>Für einen internationalen Konzern (<a href="http://markenfirmen.com/firmen/unilever.htm">hier ein paar ältere Infos</a> aus dem <a href="http://markenfirmen.com/">Schwarzbuch Markenfirmen</a> über Unilever, zu dem Eskimo gehört) ist das imageschädigend, deshalb bitte ich Euch der <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=128170556799">Facebook-Gruppe beizutreten</a> und an die unten angeführten Adressen Protestmails zu schicken. Und kündige auch gleich an, dass eine allfällige Fortsetzung der Werbelinie in der nächste Ausgabe des Buches ihren Niederschlag finden wird.</p>
<blockquote><p>The Austrian branch of transnational company Unilever (Eskimo) is producing and marketing a new ice-cream under the name &#8220;Mohr im Hemd&#8221; (http://de.wikipedia.org/wiki/Mohr_im_Hemd).</p>
<p>&#8220;Mohr&#8221; (moor) as a colonial german word for African or Black people has a heavily colonialist and racist connotation. &#8220;Mohr im Hemd&#8221; (moor in the shirt) is a traditional Austrian chocolate speciality which reminds of naked, &#8220;wild&#8221; Africans. Unilever refuses any racist intentions and claims that it has tested the name for it&#8217;s campaign in broad market studies without any critical feedback. This does not surprise, given that racist wording and action is still widely accepted in Austria.</p>
<p>That&#8217;s why we want to get Unilever as a transnational company to put pressure to its Austrian branch to stop the &#8220;Mohr im Hemd&#8221;-products and advertising immediately and to bid for excuse officially with Austrian African, Black and other offended groups.</p>
<p>Please participate and write your protest to<a href="mailto:Press-Office.London@Unilever.com"> Press-Office.London@Unilever.com</a>, <a href="mailto:mediarelations.rotterdam@unilever.com">mediarelations.rotterdam@unilever.com</a>, <a href="mailto:karin.hoefferer@unilever.com">karin.hoefferer@unilever.com</a> (Austria), <a href="mailto:katja.praefke@unilever.com">katja.praefke@unilever.com</a> (Germany)</p></blockquote>
<p>Hier noch ein paar empfehlenswerte Kommentare aus der Blogosphäre: <a href="http://phsblog.at/wer-a-tschusch-ist-bestimmen-no-immer-miar/">Philipp Sonderegger</a>, <a href="http://betathoughts.wordpress.com/2009/07/24/hey-unilever-show-respect/">Michel Reimon</a>, <a href="http://fm4.orf.at/stories/1620912/">Martin Blumenau</a>, <a href="http://www.andreaslindinger.at/?p=792">Andreas Lindinger</a></p>
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		<title>Zündfunk: Ethischer Konsum, oder: Kann man sich eine bessere Welt kaufen?</title>
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		<comments>http://unsdiewelt.com/2009/07/zundfunk-ethischer-konsum-oder-kann-man-sich-eine-bessere-welt-kaufen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 13:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Werner-Lobo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<category><![CDATA[Konsum]]></category>

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		<description><![CDATA[Bayern 2: ZÜNDFUNK - Generator vom 12.7.09
Hier anhören
Mit dem Buch &#8220;No Logo&#8221; der kanadischen Autorin Naomi Klein ertönte im Jahr 2000 eine neue Stimme in der globalisierungskritischen Bewegung. Klein führte zum ersten Mal auf, unter welchen Bedingungen stylische Klamotten oder Laptops von transnational agierenden Unternehmen produziert werden. Die Folge waren Kampagnen, Proteste und ein Bewusstseinswandel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bayern 2: <a href="http://www.br-online.de/bayern2/zuendfunk/zuendfunk-wochenende-generator-ID1243244813200.xml">ZÜNDFUNK - Generator vom 12.7.09</a></p>
<blockquote><p><strong><a href="http://www.br-online.de/imperia/md/audio/podcast/import/2009_07/2009_07_10_16_22_33_neupodcastzfgeneratornologo120_a.mp3">Hier anhören</a></strong></p>
<p>Mit dem Buch &#8220;No Logo&#8221; der kanadischen Autorin Naomi Klein ertönte im Jahr 2000 eine neue Stimme in der globalisierungskritischen Bewegung. Klein führte zum ersten Mal auf, unter welchen Bedingungen stylische Klamotten oder Laptops von transnational agierenden Unternehmen produziert werden. Die Folge waren Kampagnen, Proteste und ein Bewusstseinswandel, der weit über die globalisierungskritische Bewegung hinaus ging: Als Konsument hat man Macht! Das dachten sich von da an auch Menschen, die sich vorher eher weniger um Politik geschert haben. Die fair gehandelte Banane erlebte einen kometenhaften Aufstieg und mit ihr kamen die LOHAS - die, die die Idee vom ethischen Konsum zum Lifestyle erhoben. Aber: Kann man sich wirklich eine bessere Welt kaufen? Der Zündfunk spricht darüber mit Christoph Harrach von Karmakonsum.de, bekennender LOHAS-Anhänger, sowie mit Claudia Langer, Gründerin von utopia.de. Ihr Credo frei nach Mahatma Ghandi: Fang bei dir selbst an, wenn du was ändern willst. Klaus Werner-Lobo, Autor von &#8220;Schwarzbuch Markenfirmen&#8221;, gehen Informationsnetzwerke für nachhaltiges Leben aber nicht weit genug - ebensowenig wie Hagen Pfaff von attac: Denn kauft man sich mit der fair gehandelten Banane nicht einfach nur ein gutes Gewissen?</p></blockquote>
<div class="feedflare">
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		<title>Video: WDR-Diskussion “Raus aus der Krise”</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 10:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Werner-Lobo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<category><![CDATA[Ausbeutung]]></category>

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		<description><![CDATA[WDR west.art am sonntag vom 28.6.2009 mit Matthias Horx, Ulrich Khuon, Gertrud Höhler, Rebekka Reinhard und Klaus Werner-Lobo zum Thema &#8220;Raus aus der Krise - Wie müssen wir unser Leben ändern?&#8221;


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wdr.de/tv/westart/sonntag/sendungsbeitraege/2009/0628/uebersicht.jsp">WDR west.art am sonntag</a> vom 28.6.2009 mit Matthias Horx, Ulrich Khuon, Gertrud Höhler, Rebekka Reinhard und Klaus Werner-Lobo zum Thema &#8220;Raus aus der Krise - Wie müssen wir unser Leben ändern?&#8221;</p>
<p><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/u_2-A2OPubE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u_2-A2OPubE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/GOa8fjG_lUs&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GOa8fjG_lUs&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
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</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/unsdiewelt/~4/1GHXWC_JxMc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>pte: Weggeworfenes Essen kann Hungernde sieben Mal sättigen</title>
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		<comments>http://unsdiewelt.com/2009/07/pte-weggeworfenes-essen-kann-hungernde-sieben-mal-sattigen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 18:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Werner-Lobo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>

		<category><![CDATA[Hunger]]></category>

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		<description><![CDATA[London/Wien (pte, 11.7.2009) Mehr als sieben Mal könnte man alle Hungernden der Erde sättigen, würde man die Nahrungsmittel, die in Europa und in den USA weggeworfen werden, verteilen. Diese Fakten basieren auf Recherchen des Kleinbauern und Lebensmittel-Analysten Tristram Stuart, der in seinem neuesten Buch &#8220;Waste: Uncovering the Food Scandal&#8221; (erschienen im Penguin-Verlag http://www.penguin.co.uk ) die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>London/Wien (<a href="http://pressetext.de/news/090711001/weggeworfenes-essen-kann-hungernde-sieben-mal-saettigen/">pte, 11.7.2009</a>) Mehr als sieben Mal könnte man alle Hungernden der Erde sättigen, würde man die Nahrungsmittel, die in Europa und in den USA weggeworfen werden, verteilen. Diese Fakten basieren auf Recherchen des Kleinbauern und Lebensmittel-Analysten Tristram Stuart, der in seinem neuesten Buch &#8220;Waste: Uncovering the Food Scandal&#8221; (erschienen im Penguin-Verlag <a href="http://www.penguin.co.uk/" target="_blank">http://www.penguin.co.uk</a> ) die Zahlen ermittelt hat. Stuart ist von Yorkshire bis China, von Pakistan bis Japan gereist, um zu erforschen, wie viel Nahrungsmittel weggeworfen werden. Allein die Lebensmittel, die von Haushalten in Großbritannien weggeworfen werden, könnten 113 Mio. Menschen auf der Welt satt machen.</p>
<p>30 Prozent aller in Großbritannien verkauften Kartoffel landen im Abfall. Die Bauern und die Lebensmittelproduzenten in Großbritannien werfen rund eine Mio. Tonnen der Knolle jährlich in den Müll. Trotz der immer massiveren Fischereikrise werden zwischen 40 und 60 Prozent aller gefangenen Fische in europäischen Gewässern ins Meer zurückgeworfen. Alle davon sind bereits tot. Allein der Marktwert der drei wichtigsten Speisefische Großbritanniens, die weggeworfen werden, beträgt rund 80 Mio. Euro. Die 60 Mio. Briten werfen jährlich 484 Mio. Joghurts ungeöffnet in den Müll. Stuart kritisiert in seinem Buch besonders die Supermarktketten, da diese über die Nahrungsmittel, die weggeworfen werden, kaum oder nur sehr ungenügend Auskunft erteilen. Große Ketten wie etwa Sainsbury kommen auf jährlich rund 60.000 Tonnen, die Kette Asda sogar auf geschätzte 75.000 Tonnen Lebensmittel, die auf Deponien landen. Untersuchungen der Marktforschungsgruppe Biffa haben deutlich gezeigt, dass die Hälfte der Früchte und Gemüse, die für die Supermärkte gezogen werden, nie im Laden enden. Gründe dafür sind falsche Größen oder verändertes Aussehen.</p>
<p>&#8220;Das Problem ist nicht die Achtlosigkeit der Konsumenten&#8221;, meint Buchautor und Globalisierungskritiker Klaus Werner-Lobo im pressetext-Interview. Dass Lebensmittel weggeworfen werden, sei erwünscht, denn das Wirtschaftssystem lege es darauf an viel zu viel zu produzieren und kurze Ablaufdaten zu haben. &#8220;Das ganze System entspricht nicht den realen Bedürfnissen&#8221;, kritisiert der Autor. Das zeige etwa auch jene Vorgangsweise, Lebensmittelabfälle im Müllcontainer zu vergiften, damit sie niemand mehr konsumieren könne. Die herrschende Gesetzeslage will Arme und Mittellose kriminalisieren, wenn sie aus den Abfalleimern Nahrungsmittel, die verwendbar sind, entnehmen. &#8220;Die Erde könnte zwölf Mrd. Menschen sattmachen und dennoch sterben tagtäglich 24.000 Kinder an Hunger.&#8221; Der tägliche Massenmord diene dem Profit. &#8220;Jedes weggeworfene Joghurt-Paket bringt dem Hersteller Profit, denn es wurde verkauft.&#8221; Der Hersteller agiere nicht deswegen so, weil er böse sei, sondern weil das System des Kapitalismus so funktioniere.</p></blockquote>
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		<title>Il Giornale: Lavoro, sfruttamento: la faccia sporca delle multinazionali</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 10:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Werner-Lobo</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Italiano]]></category>

		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Die italienische Tageszeitung Il Giornale vom 10.7.2009 über &#8220;Uns gehört die Welt!&#8221;:
Alzi la mano chi sa che Bill Gates non è l&#8217;uomo più ricco del mondo. Certo non è povero e i suoi averi ammonterebbero a 58 miliardi di dollari, più o meno l&#8217;equivalente del guadagno annuale di tutti gli abitanti dei 50 Paesi più [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die italienische Tageszeitung <a href="http://www.ilgiornale.it/a.pic1?ID=365558">Il Giornale vom 10.7.2009</a> über &#8220;Uns gehört die Welt!&#8221;:</p>
<blockquote><p>Alzi la mano chi sa che Bill Gates non è l&#8217;uomo più ricco del mondo. Certo non è povero e i suoi averi ammonterebbero a 58 miliardi di dollari, più o meno l&#8217;equivalente del guadagno annuale di tutti gli abitanti dei 50 Paesi più indigenti del mondo messi insieme. E allora chi è il Paperone della Terra, ci si può domandare. Perbacco, è Warren Buffet, azionista americano che sul suo personalissimo «conto in banca» vede scritta la ragguardevole cifra di 62 miliardi di dollari e se un solo miliardo è costituito da mille milioni, fate voi quanti zeri ci sono in quel numero sterminato.<br />
C&#8217;è un volume pronto per le vetrine delle librerie e che promette di far parlare a lungo di sè. Si intitola «Il libro che le multinazionali non ti farebbero mai leggere» (Newton Compton, pp.288, euro 12,90) ed è opera di un austriaco che ha toccato il nervo scoperto delle aziende più note al mondo. Quelle che troviamo a portata di carrello in ogni supermercato, quelle che ci provocano un brivido di soddisfazione quando ci portiamo a casa un loro prodotto. Spesso però non pensiamo a cosa si nasconde dietro a quel prodotto, quanti bambini hanno lavorato sottopagati, talvolta anche sfruttati perché un certo paio di scarpe o una maglietta possano arrivare nel cassetto del nostro armadio con il nostro orgoglio di acquirente perfetto.<br />
Per loro, come per tutti gli sfruttati in generale, quel lavoro è l&#8217;unica fonte di sostentamento, per noi la normalità di una cadenza di vita a cui neppure facciamo più caso. La corsa inarrestabile verso il profitto si lascia alle spalle tutto, tritura ogni cosa purché una qualche cassa di un qualche negozio o supermercato batta quel determinato oggetto dopo averne letto il codice a barre o il numero di serie. L&#8217;autore del «Libro che le multinazionali non ti farebbero mai leggere», Klaus Werner Lobo si destreggia così nella giungla dei marchi più noti, indaga tra le pieghe dello sfruttamento minorile, cerca di capire come la dittatura dei grandi marchi ossessiona e condiziona i nostri consumi, le nostre scelte e, più in generale, la nostra vita. Non c&#8217;è area di lavoro che non venga passata al setaccio: le colture biologiche, le armi, la chimica farmaceutica, l&#8217;alta finanza, il petrolio. Il libro si conclude con una carrellata di schede che riassumono l&#8217;identikit dei principali marchi mondiali con relativi fatturati sedi, indirizzi internet e attività.</p></blockquote>
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