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	<title>UPLOAD Blog</title>
	
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	<description>Magazin für digitales Publizieren</description>
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		<title>Community-Medien: Ein weiterer Angriff auf Verlage und Buchhandel?</title>
		<link>http://upload-magazin.de/blog/4420-community-medien-ein-weiterer-angriff-auf-verlage-und-buchhandel/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 07:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ehrhardt F. Heinold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Communitys gelten heute meist vor allem als Garant für viele Seitenabrufe, die sich dann über Werbung refinanzieren sollen &#8211; was bislang oft nicht funktioniert. Aber was ist eigentlich mit den Inhalten, die in diesen teils hoch spezialisierten Netzwerken entstehen? Einige aktuelle Beispiele zeigen hier einen interessanten neuen Trend in Sachen Selfpublishing und Web to Product.


Communitys [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Communitys gelten heute meist vor allem als Garant für viele Seitenabrufe, die sich dann über Werbung refinanzieren sollen &#8211; was bislang oft nicht funktioniert. Aber was ist eigentlich mit den Inhalten, die in diesen teils hoch spezialisierten Netzwerken entstehen? Einige aktuelle Beispiele zeigen hier einen interessanten neuen Trend in Sachen Selfpublishing und Web to Product.</p>
<p><img src="http://upload-magazin.de/files/2009/11/091104-lokalisten.png" alt="091104-lokalisten" title="091104-lokalisten" width="465" height="360" class="alignnone size-full wp-image-4433" /></p>
<p><span id="more-4420"></span></p>
<p>Communitys wie <a href="http://www.lokalisten.at/web/showHome.do">Lokalisten</a> oder <a href="http://www.gutefrage.net/">gutefrage.net</a> sind nicht nur ein Phänomen im Publikumsbereich, sondern es gibt diese mittlerweile auch zu (beinahe) allen Fach- und Special-Interest-Themen. Verlage haben auf diese Entwicklungen schon seit längerem reagiert, vor allem durch die Gründung eigener Communitys (wie z.B. im Rechtsbereich die <a href="http://www.nwb-community.de/custom/nwb/index.php">nwb-Community</a>), oder durch Akquisition wie z.B. bei <a href="http://www.chefkoch.de/">Chefkoch</a> (Gruner und Jahr) oder <a href="http://www.holidaycheck.de/">Holidaycheck</a> (Burda).</p>
<p>Die meisten Communitys erzielten bisher jedoch kaum nennenswerte Umsätze, und zwar aus zwei Gründen: Entweder funktioniert die Werbefinanzierung nicht, oder der Ansatz ist nicht kommerziell (wie bei Wikipedia). Zudem ist ein Internetprodukt oft keine Konkurrenz zu klassischen Verlagsprodukten wie Büchern oder Zeitschriften. Der lange gefürchtete und viel beschworene Kannibalisierungseffekt tritt oft nicht ein, eher im Gegenteil: Durch Communityportale findet eine Marktausweitung statt, es werden neue Kundengruppen erreicht.</p>
<p><strong>Doch was könnte passieren, wenn Communitys plötzlich klassische Verlagsprodukte erstellen können?</strong> Mehr noch, wenn jedes Communitymitglied seine eigenen Publikationen mit dem (oft sehr wertigen) Content erstellen kann? Beim Wikipedia-Lexikon gibt es diese Möglichkeit ja schon länger &#8211; und zwar mit der <a href="http://pediapress.com/">Pediapress</a>: Nutzer können aus den Inhalten individuelle Bücher zusammenzustellen.</p>
<p>Jetzt ziehen die Wiki Communitys nach. Durch das Projekt &#8220;<a href="http://www.wikia.com/wiki/Wikia:Press:_HP_Brings_Magazine_Publishing_to_Wikia_Through_New_MagCloud_Collaboration">HP MagCloud print-on-demand for Wikia users</a>&#8220;, auf das ich durch Beraterkollege <a href="http://hemartin.blogspot.com/">Hugo E. Martin</a> aufmerksam geworden bin, bekommt dieser Ansatz eine neue Dimension. Die Community, aber auch jeder einzelne Nutzer, kann mit dem Softwaretool <a href="http://magcloud.com/user/magcloud/blog">MagCloud</a> eine Zeitschrift erstellen:</p>
<blockquote><p>Wikia members will see the MagCloud widget already enabled when they log in. New Wikia members simply click the &#8220;MORE&#8221; button on your favorite Wikia community site, add the magazine widget and you are ready to get publishing. To publish a full-color magazine for friends, the coffee table, or order a copy for yourself, simply select the articles you like, pick a cover, and place your order on MagCloud.</p></blockquote>
<p>Wikipedia-Gründer und Mastermind Jimmy Wales bezieht sich in seinem Blog explizit auf den Wettbewerb zu traditionellen Verlagen:</p>
<blockquote><p>Recently, Conde Nast announced the closure of Gourmet Magazine. What happened there? It’s really very very simple: the traditional magazine has not kept pace with the needs of readers or advertisers. It isn’t that reading is going out of style – quite the opposite. It isn’t that people don’t care about quality – quite the opposite. The death of the traditional magazine has come about because people are demanding more information, of better quality, and faster.</p></blockquote>
<p>Wales sieht nach wie vor den Bedarf für eine qualitätsgeprüfte und gedruckte Auswahl, also ein &#8220;verlegerisches&#8221; Printprodukt: &#8220;There still *is* value in the paper form-factor and there still *is* value in carefully selected “best of” content, delivered on a per-issue or subscription basis: and that’s where the MagCloud/Wikia partnership comes in.&#8221;</p>
<p>Wales, der mit Wikipedia den Verlagen schon das Fürchten gelehrt hat und noch voller Web-2.0-Enthusiasmus ist, glaubt an die Power von Communitys und sieht eine massive Konkurrenz auf Verlage zukommen:</p>
<blockquote><p>Communities can now produce print magazines of higher quality, and of a more timely and customized nature than traditional print magazines can. YOU can publish your own cooking magazine or cookbook on Wikia. (Make one for your family, with all your great grandmother’s favorite recipes?) I predict that this could end up having a huge impact on dozens of titles. How soon will car magazines be replaced by our auto wikis?</p></blockquote>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ein weiteres Projekt zum Megatrend <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Self-publishing">Selfpublishing</a> und <a href="http://publishing-business.blogspot.com/2009/09/web-to-print-web-to-product.html">Web-to-Product</a>, das zeigt, wie sehr sich in Zukunft das traditionelle Publikationsmodell verändern kann. Viele Fragen stellen sich: Welche Rolle werden Verlage (und Buchhandlungen) in dem wachsenden Selfpublishing-Markt einnehmen? Werden sie Communitys (eigene, aber auch andere) durch Inhalte und Services (z.B. Layout, Redaktion, Druck, Distribution, Abrechnung) publikationsfähig machen, ohne Angst vor Konkurrenz zu bestehenden Verlagsprodukten? Werden Verlage dann endgültig zu jenen Community-Publishern, die bisher vor allem durch die Powerpoint-Charts von Business Developern und Beratern geistern?</p>
<p><em>Dieser Beitrag erschien ursprünglich im </em><a href="http://publishing-business.blogspot.com/2009/10/community-medien-ein-weiterer-angriff.html"><em>Blog zum Publishing-Business</em></a><em>.</em></p>
<h2 style="font-size: 1.5em;">Über den Autor</h2>
<p>Ehrhardt F. Heinold ist Geschäftsführer der <a href="http://www.hspartner.de/">Heinold, Spiller &amp; Partner Unternehmensberatung GmbH</a>. Seine Fachgebiete sind unter anderem Internet-Strategie, Content Management und Cross Media Publishing. <a href="http://publishing-business.blogspot.com/">In seinem Blog</a> kommentiert er aktuelle Entwicklungen im Publishing-Business.</p>
<hr />
<small>UPLOAD auf Facebook: <a href="http://www.facebook.com/uploadmag">facebook.com/uploadmag</a>. Fan werden, News und Linktipps lesen, wohlfühlen. ;-) </small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/upload/~4/TST8eBG7GqU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>LINKLOAD vom 03.11.2009</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 19:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Tißler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesmal: WordPress beschleunigen, WordPress-Nutzerrollen, Bilder erstellen, Tipps für die Facebook-Fanpage, BarCamp-Organisation, Medienwandel, Second Life noch immer nicht tot (im Gegenteil), Altern im Web 2.0, Streaming ist die neue DVD bei Best Buy, WordPress 2.9 und seine Features und ein überflüssiges Gerät.
Tipps

Wie man sein WordPress-Blog beschleunigt, in dem man im Header aufräumt, erklärt Guido Mühlwitz in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal: WordPress beschleunigen, WordPress-Nutzerrollen, Bilder erstellen, Tipps für die Facebook-Fanpage, BarCamp-Organisation, Medienwandel, Second Life noch immer nicht tot (im Gegenteil), Altern im Web 2.0, Streaming ist die neue DVD bei Best Buy, WordPress 2.9 und seine Features und ein überflüssiges Gerät.<span id="more-4411"></span></p>
<p><strong>Tipps</strong></p>
<ul>
<li>Wie man sein WordPress-Blog beschleunigt, in dem man im Header aufräumt, <a href="http://t3n.de/news/wordpress-tipps-wordpress-header-entschlacken-blog-258736/">erklärt Guido Mühlwitz in seinem Beitrag auf t3n</a>.</li>
<li>Fünf Rollen gibt es bei WordPress für die Nutzer. Aber wer darf eigentlich was? <a href="http://www.texto.de/usermanagement-wordpress-grundlagen-886/">Bei Texto gibt es die Grundlagen.</a></li>
<li><a href="http://www.tagseoblog.de/bilderrezepte-bilder-fuer-blogartikel-erstellen-einfach-kostenlos">Wie erstelle ich einfach und kostenlos Bilder für meine Blogposts?</a></li>
<li>Best Practices: <a href="http://www.livingstonbuzz.com/2009/11/02/facebook-fan-page-best-practices/">Was hat sich beim Einrichten und Betreiben einer Facebook-Fanpage bewährt?</a></li>
<li>Wie organisiert man ein BarCamp? <a href="http://inthechaos.de/blog/?p=589">Vivian Pein gibt ihre Tipps aus zwei Jahren weiter.</a></li>
</ul>
<p><strong>Trends</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/11/02/der-medienwandel-wird-immer-schneller.aspx">Der Medienwandel wird immer schneller</a>, schreibt Holger Schmidt und stellt einige aktuelle Statistiken vor.</li>
<li>Glaubt man einigen Zahlen, <a href="http://www.wortgefecht.net/netzkultur/second-lifes-zweites-leben/">sind virtuelle Welten à la Second Life durchaus erfolgreich</a> &#8211; vor allem finanziell.</li>
<li>Einen interessanten Gedanken stellt Leander Wattig zur Diskussion: <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2009/11/02/sollte-das-altern-nicht-auch-in-social-networks-abgebildet-werden/">Sollte man nicht auch in Social Networks altern?</a></li>
<li>Die Elektronikkette BestBuy stellt sich auf das Ende der DVD ein und setzt stattdessen auf den Siegeszug des Internets: <a href="http://bits.blogs.nytimes.com/2009/11/03/best-buy-prepares-for-the-post-dvd-era/">Streaming ist das Medium der Zukunft</a>.</li>
</ul>
<p><strong>Werkzeuge</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://t3n.de/news/wordpress-29-beta-download-258825/">WordPress 2.9 soll noch dieses Jahr erscheinen und bringt einige neue Features mit.</a></li>
<li>Ein überflüssiges Gerät für einen von vielen für überflüssig gehaltenen Dienst: <a href="http://blogs.wsj.com/venturecapital/2009/11/03/the-first-mobile-device-dedicated-exclusively-to-twitter/">Das erste Gerät nur für Twitter</a>.</li>
</ul>
<p>Solche und andere Linktipps gibt es auch <a href="http://twitter.com/uploadmag">auf Twitter bei @uploadmag</a> und <a href="http://www.facebook.com/uploadmag">auf der Facebook-Fanpage von UPLOAD</a>.</p>
<hr />
<small>UPLOAD auf Facebook: <a href="http://www.facebook.com/uploadmag">facebook.com/uploadmag</a>. Fan werden, News und Linktipps lesen, wohlfühlen. ;-) </small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/upload/~4/1L3E-0eT9_g" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die New York Times und die API-Frage</title>
		<link>http://upload-magazin.de/blog/4355-die-new-york-times-und-die-api-frage/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 19:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Schink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[new york times]]></category>
		<category><![CDATA[nyt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war mal wieder auf der Website der New  York Times. Und ich musste beinahe weinen &#8211; vor Freude. Und vor Scham.  Warum? Wegen etwas mit der hübschen Abkürzung YQL. Und den deutschen  Medien.


Also, ich fange vorne an. Die New York Times ist eine großartige  Zeitung. Jetzt spule ich ein bisschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war mal wieder auf der Website der New  York Times. Und ich musste beinahe weinen &#8211; vor Freude. Und vor Scham.  Warum? Wegen etwas mit der hübschen Abkürzung YQL. Und den deutschen  Medien.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4392" src="http://upload-magazin.de/files/2009/11/091102-new-york-times.png" alt="091102-new-york-times" width="465" height="300" /></p>
<p><span id="more-4355"></span></p>
<p>Also, ich fange vorne an. Die <a href="http://www.nyt.com/">New York Times</a> ist eine großartige  Zeitung. Jetzt spule ich ein bisschen vor. Seit geraumer Zeit schon ist  die NYT wohl eine der wirklich innovativen Medien-Auftritte im Web.  Nicht nur wegen großartiger Experimente wie dem <a href="http://prototype.nytimes.com/gst/articleSkimmer/">Article Skimmer</a>.  Auch weil sie bereits seit geraumer Zeit erkannt haben, dass die  Entwicklergemeinde ebenso großartige Ergebnisse zaubern kann, wie zum  Beispiel den <a href="http://www.nytexplorer.com/">NYT  Explorer</a>. Die NYT hat erkannt, dass ihre Leser bei der  Weiterentwicklung im Web wertvolle Dienste leisten kann.</p>
<p>Deshalb gibt es das <a href="http://developer.nytimes.com/">NYT Developer Network</a>, in dem  eine Vielzahl von Teasern auf Inhalte vorgehalten werden. Aber auch noch  weitere Inhalte, von NYT Movies, Beststellers über TimesPeople und  mehr. Ganz einfach per API (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Application_Programming_Interface">Application  Programming Interface</a>), also einer einfachen  Programmierschnittstelle, die nahezu jeder abfragen kann.</p>
<p>Das ist jetzt technisch etwas kompliziert. Für Programmierer kommt  dazu, dass die Abfrage jeder API recht unterschiedlich ist. Deshalb hat  Yahoo etwas entwickelt, was mit YQL abgekürzt wird  (<a href="http://developer.yahoo.com/yql/">Yahoo Query Language</a>). Die  vereinfacht und standardisiert Anfragen, die nun für jeden zu verstehen  sind, der schon mal SQL oder ähnliches bedient hat. Und die NYT  unterstützt nun inzwischen diese YQL (<a href="http://open.blogs.nytimes.com/2009/10/07/yql-nyt-easy-times-apis/">siehe  Blogbeitrag bei der NYT</a>).</p>
<p>Da kommen wir zurück zum Grund meines Heulkrampfes: Die NYT ist  derart auf der Höhe der Zeit, dass sie nun sogar die YQL unterstützt,  die gerade mal Ende April so richtig auf den Markt gekommen ist (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Yahoo%21_query_language">siehe  Wikipedia</a>). Das ist großartig. Da ist jemand im Web angekommen.</p>
<p>Und ich blicke auf der anderen Seite des Atlantik auf den deutschen  Medienmarkt, in dem keine einzige Zeitung, Zeitschrift, Radio oder  Fernsehsender eine API zur Verfügung stellt. Von einer YQL-Untersützung  wage ich gar nicht zu träumen. Warum? Vermutlich, weil nicht sicher ist,  ob das Vorhalten einer solchen API überhaupt einen finanziellen Gewinn  verspricht.</p>
<p>Doch mir kommt da so eine Idee. Vielleicht lässt sich das ja ändern.  Wenn schon kein einzelner Verlag auf die Idee kommt, vielleicht lässt  sich da ja eine Marktlücke schließen. Wer weiß, was ich meine, darf mir  gerne eine direct message an <a href="http://www.tiwtter.com/peterschink">@peterschink</a> hinterlassen  <img src='http://upload-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Dieses Posting erschien ursprünglich </em><a href="http://www.blogh.de/932"><em>auf Blog Age</em></a><em>.</em></p>
<h2>Über den Autor</h2>
<p>Peter Schink ist gelernter Journalist, hat jedoch inzwischen sein zweites Hobby zum Beruf gemacht. Als Projektmanager und Berater ist er für große deutsche Verlage und Medienhäuser tätig. In diesem Sommer hat er zusammen mit Steffen Büffel die   &#8220;mediati &#8211; Agentur für digitale Zukunft&#8221; gegründet. Nebenbei programmiert er und bloggt auf &#8220;<a title="Blog Age" href="http://www.blogh.de">Blog Age</a>&#8220;.</p>
<hr />
<small>UPLOAD auf Facebook: <a href="http://www.facebook.com/uploadmag">facebook.com/uploadmag</a>. Fan werden, News und Linktipps lesen, wohlfühlen. ;-) </small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/upload/~4/XMF8vGYbJM4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie eklatant Twitter beim Thema Spam versagt</title>
		<link>http://upload-magazin.de/blog/4408-wie-eklatant-twitter-beim-thema-spam-versagt/</link>
		<comments>http://upload-magazin.de/blog/4408-wie-eklatant-twitter-beim-thema-spam-versagt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 19:06:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Tißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[spam]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://upload-magazin.de/?p=4408</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;kann man gerade bei der Suche nach twtmuzik live mitverfolgen. Der Dienst spammt Twitter derzeit mit knapp 1.000 absolut gleichlautenden Tweets pro Stunde voll, ohne dass das offenbar irgendeinen Alarm auslöst. Die Tweets sind Replys, so dass Twitter-Nutzer sie in ihren Mentions sehen &#8211; auch wenn sie dem Spammer nicht folgen. Schon traurig, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;kann man gerade <a href="http://www.twazzup.com/?q=twtmuzik&amp;l=all">bei der Suche nach twtmuzik live mitverfolgen</a>. Der Dienst spammt Twitter derzeit mit knapp 1.000 absolut gleichlautenden Tweets pro Stunde voll, ohne dass das offenbar irgendeinen Alarm auslöst. Die Tweets sind Replys, so dass Twitter-Nutzer sie in ihren Mentions sehen &#8211; auch wenn sie dem Spammer nicht folgen. Schon traurig, dass es bei Twitter keinen Mechanismus gibt, der eine so offensichtliche und platte Spam-Attacke erkennt.</p>
<hr />
<small>UPLOAD auf Facebook: <a href="http://www.facebook.com/uploadmag">facebook.com/uploadmag</a>. Fan werden, News und Linktipps lesen, wohlfühlen. ;-) </small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/upload/~4/-RfcbyEB90k" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Zukunft des Journalismus: Automaten, Amateure und ein paar Profis</title>
		<link>http://upload-magazin.de/blog/4367-die-zukunft-des-journalismus-automaten-amateure-und-ein-paar-profis/</link>
		<comments>http://upload-magazin.de/blog/4367-die-zukunft-des-journalismus-automaten-amateure-und-ein-paar-profis/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 08:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Tißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 15 Jahren bin ich jetzt Journalist und in dieser Zeit hat mein Beruf eine Menge Wandlungen erfahren. Für die Zukunft des Journalismus zeichnen sich aber aus meiner Sicht Veränderungen ab, gegen die die letzten Jahre wie ein mäßig aufregendes Vorspiel wirken. Der klassische Journalist wird zwar nicht aussterben. Seine Rolle aber wird sich weiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 15 Jahren bin ich jetzt Journalist und in dieser Zeit hat mein Beruf eine Menge Wandlungen erfahren. Für die Zukunft des Journalismus zeichnen sich aber aus meiner Sicht Veränderungen ab, gegen die die letzten Jahre wie ein mäßig aufregendes Vorspiel wirken. Der klassische Journalist wird zwar nicht aussterben. Seine Rolle aber wird sich weiter ändern. Eine Frage dabei ist vor allem: Wie viele Profi-Journalisten werden eigentlich noch gebraucht?<span id="more-4367"></span></p>
<h2>Automaten statt Journalisten</h2>
<p>Seien wir doch mal ehrlich: Längst nicht alle Aufgaben des Journalisten sind glorreich. So manches erledigt er mit Routine und nach Schema F. Kein Wunder, dass einiges davon in Zukunft von Automaten erledigt wird.</p>
<p>So gibt es z.B. <a href="http://carta.info/16739/stat-monkey-journalismus-computer-automatisierung/">ein sehr interessantes Projekt</a>, das anhand einer Spielstatistik automatisiert den dazu passenden Bericht generiert. Und das ist nur der Anfang.</p>
<p>Zudem gibt es Projekte, die beispielsweise Texte kürzen können, weil sie die wesentlichen Inhalte erkennen. Mit einem Schieberegler bestimmt man, wie viel man lesen möchte.</p>
<p>Ein weiterer Bereich ist das semantische Web. Hier wird an vielen Stellen geforscht, damit Computer nicht nur Nullen und Einsen sehen, sondern Zusammenhänge erkennen &#8211; und beispielsweise herausfinden, ob es sich bei &#8220;Golf&#8221; gerade um die Sportart, das Auto oder die Landschaftsformation handelt.</p>
<p>Wie gesagt: Alles am Anfang. Aber die Techniken werden ausgefeilter und die Computer immer leistungsfähiger. Wer hätte vor ein paar Jahren noch Gesichtserkennung für etwas gehalten, was auf jedem PC funktioniert? Heute ist es so.</p>
<p>Es ist absehbar, dass Automaten so manchen Job übernehmen werden.</p>
<p>Sie werden bemerken, wenn ein Thema &#8220;hochkocht&#8221;. Sie werden die zentralen Informationen finden. Sie werden die wichtigen Beiträge zum Thema heraussuchen.</p>
<p>Und dabei sind sie unermüdlich.</p>
<p><strong>Natürlich kann der Mensch Dinge, die eine Maschine nicht kann. Die Frage ist hier (wie anderswo) allerdings: Werden diese Dinge in Zukunft noch nachgefragt und bezahlt?</strong></p>
<p>Banales Beispiel: Ein Schuh in Handarbeit ist vielleicht besser als einer vom Fließband. Aber was wird heute gekauft?</p>
<p>Ähnlich unemotional muss man den Journalismus sehen. Für die meisten Leser, Zuhörer und Zuschauer ist er eine Dienstleistung. Nur für eine Minderheit ist er mehr als das.</p>
<h2>Amateure statt Journalisten</h2>
<p>Nun könnte man denken: Aber das Material, das diese Automaten künftig verwerten, das haben doch sicherlich Journalisten erstellt.</p>
<p>Auch hier muss ich leider enttäuschen. Das ist schon heute nicht mehr der Fall und wird künftig noch weniger der Fall sein.</p>
<p>Es kursiert unter schlecht informierten Kollegen beispielsweise immer die Behauptung, Blogs würden nur auf alte Medien verweisen und von ihnen abschreiben. Sicher gibt es ein Spektrum der Blogosphäre, das klassische Medien liest und auf sie verweist. Die überwiegende Mehrheit der Blogs aber lebt komplett ohne die Vorarbeit von Journalisten &#8211; weil es einfach keine gibt.</p>
<p>Viele Bereiche werden überhaupt nicht oder längst nicht in der Tiefe bearbeitet, wie es interessierte Laien und Experten unter sich tun. Das ist auch kein Wunder, kann man doch mit Medienprodukten zu diesen Themen ganz offensichtlich kein Geld verdienen.</p>
<p>Journalisten sehen allerdings oftmals nur das, was sich in ihrem Themenbereich bewegt oder sich auf sie bezieht. Insofern ist es gut nachvollziehbar, dass sie den Eindruck haben, Blogs seien nur Sekundärmedien.</p>
<p>Darüber hinaus entstehen auch in Social Networks immer mehr Inhalte, die wertvolle Informationen enthalten und sich automatisiert auswerten lassen. Aber das führt jetzt sicher zu weit. Dazu demnächst mehr.</p>
<p>Wer sich jedenfalls im Netz von heute umschaut, wird feststellen, dass die Mehrheit der Informationen schon jetzt nicht von Journalisten stammt. Privatleute sind unter den Info-Lieferanten, Freischaffende, Experten, Firmen. Sie alle veröffentlichen.</p>
<p>Automaten werden uns in Zukunft auch wichtige Informationen aus diesen Inhalten liefern. Nun mag man entgegenhalten, dass diese Informationen oft genug nicht objektiv sind, im Falle von Firmen sogar bewusst subjektiv. Allerdings sollte man auf der anderen Seite nicht so naiv sein und annehmen, dass solche Informationen nicht auch heute in journalistischen Texten landen. Nach der Lehre sollten sie entsprechend gekennzeichnet sein, aber werden sie das immer? Wie objektiv kann ein Journalist überhaupt sein? Und ist es für mich als Leser nicht besser, wenn ich wie bei einer Pressemitteilung eindeutig weiß, dass der Text durch Interessen beeinflusst ist?</p>
<p>Aber das ist eine Diskussion, die man tagelang führen könnte&#8230;</p>
<h2>Und die Profis?</h2>
<p>Natürlich wird es weiter professionelle und berufsmäßige Journalisten geben. Davon bin ich überzeugt. Und zwar immer dann, wenn der menschliche Faktor zum Tragen kommt. Immer dann, wenn ich wissen möchte, was eine bestimmte Person über das Thema denkt oder wie sie es vor dem Hintergrund ihres Wissens und ihrer Erfahrungen aufbereitet. Vielleicht möchte ich als Leser auch einen direkten Ansprechpartner haben &#8211; zum Beispiel im Lokaljournalismus.</p>
<p>Es ließen sich noch einige Nischen finden, in denen klassische Journalisten ihren Platz finden. Gerade wenn es nicht nur um Texte geht, sondern auch um Bild und Ton.</p>
<p>Klar ist aber auch, dass die Arbeitsmöglichkeiten in diesem Beruf eher schrumpfen als wachsen werden. Wer sich nicht spezialisiert, wer seine besonderen Fähigkeiten nicht ausbaut, wer sich als Mensch nicht unersetzbar macht, wird es künftig noch schwerer haben als heute.</p>
<hr />
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