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	<title>Selfpublishing Guide</title>
	
	<link>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide</link>
	<description>Ein weiterer toller UPLOAD Blog</description>
	<lastBuildDate>Sun, 15 Apr 2012 11:36:55 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Vom Blog zum Buch mit Anthologize &amp; Co.</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 06:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Schürmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[create]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch vor einem Jahr standen Blogger vor einer ziemlichen Herausforderung, wenn sie aus ihren Netzinhalten ein klassisches Buch erstellen wollten: Zwar tummeln sich einige externe Tools für eine automatische Umwandlung auf dem Markt. Doch wer eine individuelle Lösung bevorzugte, dem blieb nur die Copy&#38;Paste-Methode, um die Beiträge z.B. nach Word zu transportieren und dort in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_cover.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-167" title="Anthologize_cover" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_cover.jpg" alt="" width="500" height="371" /></a></p>
<p>Noch vor einem Jahr standen Blogger vor einer ziemlichen Herausforderung, wenn sie aus ihren Netzinhalten ein klassisches Buch erstellen wollten: Zwar tummeln sich einige externe Tools für eine automatische Umwandlung auf dem Markt. Doch wer eine individuelle Lösung bevorzugte, dem blieb nur die Copy&amp;Paste-Methode, um die Beiträge z.B. nach Word zu transportieren und dort in ein Buch-Layout zu bringen. Seit dem Boom von Kindle &amp; iPad hat sich die Situation jedoch geändert: Auch Blogger finden jetzt gefallen an Buchformaten und so wurden für WordPress in 2010 gleich 3 hilfreiche Plugins veröffentlicht. In diesem Beitrag stellen wir das jüngste und recht ausgereifte Plugin &#8220;Anthologize&#8221; vor und beschreiben anschließend eine Möglichkeit, aus dem Blog per Word ein klassisches Print-Buch zu erstellen.</p>
<p><span id="more-124"></span></p>
<h3>Warum Buchformate für Blogger?</h3>
<p>Buchformate oder gar klassische Print-Bücher stehen bei Bloggern erst einmal nicht sonderlich hoch im Kurs: Dort lässt sich nichts bookmarken, nichts durchsuchen und kommentieren schon überhaupt nicht. Trotzdem gibt es Blogs, bei denen ein Print-Buch durchaus Vorteile haben kann. Ein paar spontane Einfälle:</p>
<ul>
<li>Das blättern fällt leichter,</li>
<li>Niemand schreit, wenn das Print-Buch etwas kostet,</li>
<li>Leser können das Buch tauschen oder wieder verkaufen,</li>
<li>Bücher lesen auch Menschen, die Blogs eher albern finden,</li>
<li>Bücher muss man im Flugzeug nicht ausschalten.</li>
<li>Bücher werden am Strand eher selten geklaut.</li>
</ul>
<p>Natürlich eignet sich nicht jedes Blog für ein Print-Buch, jedoch sollten vor allem die monetären Aspekte sowie die Erweiterung der Zielgruppe Bloggern mit passenden Inhalten zu denken geben. Je geringer der Aufwand für eine Buchpublikation, desto attraktiver dürfte diese Option in Zukunft werden.</p>
<h3>WordPress Plugins für Blog2Book</h3>
<p>Mindestens drei Plugins sind im Jahr 2010 für WordPress erschienen, die eine Umwandlung der Bloginhalte in Buchformate erlauben:</p>
<ul>
<li>Das <a href="http://forums.webfictionguide.com/topic/wordpress-ebook-export-plugin">WordPress-eBook-Export-Plugin</a> von Christopher Clarke, das allerdings nach wie vor nur auf eigene Gefahr benutzt werden kann und nicht im offiziellen Plugin-Verzeichnis von WordPress gelistet ist,</li>
<li>Das bereits recht komfortable Plugin <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/wp2epub/">WP2EPUB</a> von Thierry Crouzet sowie</li>
<li>Das ganz neue und sehr umfangreiche Plugin <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/anthologize/">Anthologize</a>. Anthologize ist ein Projekt des Center for History and New Media an der George Mason University in den USA und dürfte der aussichtsreichste Kandidat für eine stetige Weiterentwicklung sein.</li>
</ul>
<p>Die Drei Plugins im Vergleich:</p>
<table style="font-size: 11px; text-align: center;">
<tbody>
<tr style="background-color: #e2f0df;">
<th>Features</th>
<th><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_logo.jpg" alt="" /></th>
<th><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/wp2epub.jpg" alt="" /></th>
<th>WP-Ebook-Export</th>
</tr>
<tr class="bild">
<td>Seit</td>
<td>August 2010</td>
<td>Mai 2010</td>
<td>Januar 2010</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td>Export</td>
<td>ePUB, PDF, RTF, TEI</td>
<td>ePUB, HTML</td>
<td>ePUB</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td>Import</td>
<td>RSS</td>
<td>-</td>
<td>-</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td>Zwischenkapitel</td>
<td>Ja</td>
<td>-</td>
<td>-</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td>Editieren</td>
<td>Ja</td>
<td>-</td>
<td>-</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td>Filterung</td>
<td>Tags, Categories</td>
<td>Tags, Date</td>
<td>Categories</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td>Sortierung</td>
<td>frei (drag&amp;drop)</td>
<td>chronologisch, reverse</td>
<td>chronologisch</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td>Creative Commons</td>
<td>Ja</td>
<td>-</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td>Styles</td>
<td>font, format (letter, A4)</td>
<td>Angabe css-file</td>
<td>-</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td>Cover</td>
<td>Nur Text/Titel</td>
<td>Bilddatei</td>
<td>-</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td>ISBN</td>
<td>-</td>
<td>-</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td>WordPress-Version</td>
<td>ab 3.0</td>
<td>ab 2.7</td>
<td>2.9</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Vom Blog zum Buch mit Anthologize</h3>
<p>Vor allem dem WP2EPUB-Plugin sollte man einen Blick schenken, da der angebotene HTML-export einer Weiterverarbeitung z.B. in Word sehr entgegenkommt. Da allerdings Anthologize eine Import-Funktion und wohl die komfortabelste Sortier-Funktion mitbringt, stellen wir an dieser nur dieses Plugin genauer vor.</p>
<p>Die Installation von Anthologize läuft wie bei jedem Plugin: erst in den WP-Ordner laden, dann aktivieren. Anschließend findet man im Dashboard die neue Funktionsleiste von Anthologize.</p>
<p>Über das Dashboard lassen sich jetzt neue Buchprojekte anlegen, indem man einfach einen Titel, einen Untertitel sowie die Autoren angibt. Anschließend werden alle Beiträge des eigenen Blogs aufgelistet. Um Beiträge aus anderen Blogs hinzuzufügen, bietet das Plugin einen RSS-Import an: Nach der Eingabe der Feed-Adresse werden die Artikel des fremden Blogs aufgelistet. Über eine Checkbox kann man einzelne Beiträge für den Import auswählen. Die Funktion ist natürlich begrenzt, da Blog-Feeds meist nur die letzten 10 Beiträge ausgeben! Trotzdem ein tolles Feature, wenn man ein Buch aus mehreren Blogs zusammenstellen will.</p>
<p>Dann geht es an die Zusammenstellung und Sortierung der Buchinhalte. Dazu legt man neue Kapitel an, unter die sich die Blogbeiträge per Drag&amp;Drop sortieren lassen. Wenn man will, kann man die Beiträge vorher nach Kategorien oder Tags filtern.</p>
<p>Zum Schluss wird das ganze Projekt mit den gewünschten Creative Commons bestückt und mit diversen Zusatzinformationen wie Dedications oder Aknowledgements angereichert. Für den Download stehen derzeit die Formate ePub, PDF, RTF oder TEI zur Verfügung, die Liste soll künftig noch erweitert werden, hoffentlich auch um einen HTML-Export.</p>
<p>Für unsere Zwecke speichern wir das Projekt erst einmal als ePub ab, denn solange es keinen reinen HTML-Export gibt, eignet sich ePUB noch am besten für die weitere Bearbeitung in Word.</p>
<p>Das folgende <strong>Screenshot-Tutorial</strong> zeigt Anthologize im Einsatz sowie die Weiterverarbeitung der Anthologize-ePUB-Datei in Word, die dann unten noch detaillierter beschrieben wird.</p>

<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_0/' title='Anthologize_0'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_0.jpg" class="attachment-small" alt="How to use Anthologize" title="Anthologize_0" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_1/' title='Anthologize_1'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_1.jpg" class="attachment-small" alt="Anthologize Dashboard" title="Anthologize_1" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_2/' title='Anthologize_2'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_2.jpg" class="attachment-small" alt="Zunächst wird über die Menueleiste ein neues Projekt mit Titel, Untertitel und Autor angelegt" title="Anthologize_2" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_3/' title='Anthologize_3'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_3.jpg" class="attachment-small" alt="Anthologize Feed-Import" title="Anthologize_3" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_4/' title='Anthologize_4'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_4.jpg" class="attachment-small" alt="Anthologize - Inhalte sortieren" title="Anthologize_4" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_5/' title='Anthologize_5'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_5.jpg" class="attachment-small" alt="Anthologize Creative Commons" title="Anthologize_5" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_6/' title='Anthologize_6'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_6.jpg" class="attachment-small" alt="Anthologize: Formate" title="Anthologize_6" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_7/' title='Anthologize_7'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_7.jpg" class="attachment-small" alt="Anthologize" title="Anthologize_7" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_8/' title='Anthologize_8'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_8.jpg" class="attachment-small" alt="html für Word" title="Anthologize_8" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_9/' title='Anthologize_9'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_9.jpg" class="attachment-small" alt="Umlaute" title="Anthologize_9" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_10/' title='Anthologize_10'><img width="499" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_10.jpg" class="attachment-small" alt="Entwicklerregistrierkarte" title="Anthologize_10" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_11/' title='Anthologize_11'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_11.jpg" class="attachment-small" alt="Makro Schaltfläche" title="Anthologize_11" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_12/' title='Anthologize_12'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_12.jpg" class="attachment-small" alt="Button" title="Anthologize_12" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_13/' title='Anthologize_13'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_13.jpg" class="attachment-small" alt="Bearbeiten" title="Anthologize_13" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_14/' title='Anthologize_14'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_14.jpg" class="attachment-small" alt="Makro-Editor" title="Anthologize_14" /></a>
<a href='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/09/28/vom-blog-zum-buch-mit-anthologize-co/anthologize_15/' title='Anthologize_15'><img width="500" height="360" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/09/anthologize_15.jpg" class="attachment-small" alt="Makro-Button" title="Anthologize_15" /></a>

<h3>Das ePub in Word 2007 öffnen</h3>
<p>Web-Inhalte in Word zu bearbeiten ist nach wie vor ein Kreuz: Zwar hat Microsoft mit Version 2007 seine Formate für den erleichterten Datenaustausch auf XML umgestellt. Allerdings geht Mircrosoft bei Word mit dem Sonderformat WordML einen Sonderweg. Dadurch beschleicht einen das Gefühl, dass der Import von Inhalten eher schwerer geworden ist, wenn man überhaupt durch die XML-Funktionen von Word durchsteigt. Ein einfacher RSS-Feed lässt sich zumindest nicht so ohne weiteres importieren und dann formatieren, da es dazu erst eine Transformation von XML nach Word-ML mittels der Transformationssprache XSLT braucht. Wer schon mal verssucht hat, ein einfaches &#8220;Hello Word&#8221; von XML zu WordML zu transformieren, mag sich die Transformation z.B. von Tabellen oder anderen komplexen Formaten lieber nicht vorstellen. Daher raten selbst XML/WordML-Profis hinter vorgehaltener Hand eher zu anderen Lösungen.</p>
<p>Die andere Lösung heißt schlicht HTML, denn seit jeher kann Word normale HTML-Dokumente ausgezeichnet interpretieren. Meist werden die Inhalte inklusive Layout fast 1:1 vom Web nach Word übertragen.</p>
<p>Genau zu diesem Zweck wollen wir nun die heruntergeladene ePUB-Datei missbrauchen, denn ePUB ist nichts anderes als ein Container-Format wie .zip oder .rar, in dem sich HTML-Dateien, Medien-Elemente sowie einige ePUP-spezifische Angaben verstecken.</p>
<p>Und so lassen sich über Umwege ePUBs in Word öffnen:</p>
<ul>
<li>Entpacke zunächst die ePUB-Datei mit einem Programm wie Winzip oder Winrar.</li>
<li>Anschließend findest du in dem Ordner &#8220;OEBPS&#8221; die Datei &#8220;main-content.html&#8221;. Diese Datei öffnen wir jetzt mit einem normalen Text-Editor.</li>
<li>Am Beginn der Datei steht die Dokumentendeklaration. Bei ePUBs wird das Dokument als XML angegeben. Das veranlasst Word dazu, das Dokument in der XML-Ansicht zu öffnen, mit der wir wiederum wenig anfangen können. Daher ändern wir einfach die Dokumentendeklaration. Kopiere dazu die Deklaration deines Blogs in das Dokument (die ersten Zeilen vor dem head-tag). Dadurch wird die Datei als (x)html deklariert.</li>
<li>Wenn man das Dokument jetzt in Word öffnet, wird es durch den HTML-Prozessor von Word gejagt, was einen recht ordentlichen Output inkl. Bildern und anderen Medien-Elemente erzeugt.</li>
</ul>
<p>Wenn die Umlaute und Sonderzeichen im Worddokument falsch dargestellt werden, liegt auch das an den Meta-Angaben in dem html-Dokument. Am besten kopiert man auch dafür die Angaben zur Schriftkodierung aus dem Blog in das html-Dokument. Beispiel:</p>
<p>&lt;!DOCTYPE html PUBLIC &#8220;-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN&#8221; &#8220;http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd&#8221;&gt;<br />
&lt;html lang=&#8221;de-DE&#8221; dir=&#8221;ltr&#8221; xmlns=&#8221;http://www.w3.org/1999/xhtml&#8221; xmlns:dc=&#8221;http://purl.org/dc/elements/1.1/&#8221;&gt;<br />
&lt;head&gt;<br />
&lt;meta content=&#8221;text/html; charset=UTF-8&#8243; http-equiv=&#8221;Content-Type&#8221;&gt;<br />
&lt;title&gt;html und css für kreative&lt;/title&gt;<br />
&lt;style type=&#8221;text/css&#8221;&gt;<br />
hier stehen css-Angaben. Die kann man auch editieren.<br />
&lt;/style&gt;</p>
<p>&lt;/head&gt;</p>
<h3>Den Textelementen Formate zuweisen</h3>
<p>Der Import funktioniert in aller Regel fehlerlos. Für ein richtiges Buchlayout sollte man erst einmal die verschiedenen Textsorten (Überschriften, Absätze, Listen etc.) den Standardformaten von Word zuweisen. Hat man das einmal gemacht und erkennt Word alle Textselemente im Dokument, kann man anschließend eine Formatvorlage nutzen, um das Dokument den Anforderungen entsprechend zu layouten. In der Regel stellen Verlage eigene Formatvorlagen zur Verfügung, die ihrem Verlagsstandard entsprechen. Man kann die Formate jedoch auch selbst sehr schnell zuweisen, seitdem Word die Funktion &#8220;ähnliche Formate markieren&#8221; anbietet: Einfach einen Text markieren, &#8220;ähnliche Formate markieren&#8221; und dann ein neues Format zuweisen.</p>
<p>Die Zuweisung zu den Word-Standard-Formaten lässt sich auch per Makro automatisieren, dadurch können viele Umformatierungen per selbst erstelltem Button erledigt werden. Die Erstellung von Makros in Word funktioniert wie folgt:</p>
<ul>
<li>Aktiviere zunächst die Entwicklerregistrierkarte: Click auf &#8220;Wordkuchen&#8221; oben links -&gt; dann unter &#8220;Word-Optionen&#8221; das Häkchen entsprechend setzen.</li>
<li>Jetzt erzeugen wir erst einmal ein leeres Makro. Dazu einfach auf die Entwicklertools gehen und auf &#8220;Makro aufnehmen&#8221; klicken.</li>
<li>Im sich öffnenden Dialog kann man dem Makro einen Namen geben (in diesem Fall am besten &#8220;Umlaute&#8221;) und eine Schaltfläche zuweisen.</li>
<li>Dann das Makro aufnehmen und direkt wieder auf beenden klicken.</li>
<li>Neben dem &#8220;Makro aufnehmen&#8221;-Button befindet sich ein großer &#8220;Makro&#8221;-Button, der alle verfügbaren Makros auflistet. Den Button klicken wir, wählen das gerade erstellte Makro &#8220;Umlaute&#8221; aus und gehen auf &#8220;bearbeiten&#8221;.</li>
<li>Anschließend öffnet sich der Makro-Editor. Im rechten Fenster findet man den Code des Makros, der bislang noch kaum etwas enthält.</li>
<li>Jetzt kopieren wir einfach den Makro-Code vom Ende dieses Beitrags in das Fenster und schließen es wieder. Gewähr für das Makro können wir natürlich nicht übernehmen, viel passieren kann dabei aber auch nicht.</li>
<li>Ihr könnt das Makro auch selbst erstellen, indem ihr während der Aufnahme einfach die verschiedenen Suche/Ersetze-Läufe durchgeht. Allerdings produziert Word bei der Aufnahme eine Menge Zusatzcode (jeder Tastendruck, jede Cursor-Bewegung wird aufgenommen), die das Makro meist unbrauchbar machen. Ihr könnt das Makro dann aber selbst im Editor bereinigen.</li>
<li>Anschließend einen Testlauf durchführen: Jetzt könnt ihr einfach den neuen Button oben in der Quickleiste bedienen, und das gesamte Dokument wird korrigiert.</li>
</ul>
<p>Klar, das war jetzt recht viel Holz. Aber rekapituliert einmal, wie viel Arbeit ihr beim nächsten Buch-Export noch investieren müsst? Im Zweifelsfall ist das Buch mit zwei bis drei Clicks auf die entsprechenden Makro-Buttons fertig und zur Endkontrolle bereit. Damit steht die schöne alte Publishing-Welt jetzt auch den WordPress-Bloggern offen &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>14</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Buchpublisher im Überblick</title>
		<link>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/buchpublisher-im-ueberblick/</link>
		<comments>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/buchpublisher-im-ueberblick/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Schürmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[publish]]></category>

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		<description><![CDATA[[flattr]{22510}[/flattr] Wer heute ein Buch publizieren will, trifft auch abseits der traditionellen Verlage auf ein reichhaltiges Angebot: Neben den etablierten Dienstleistern wie BoD in Deutschland oder Lulu aus den USA existiert eine Vielfalt an Nischenanbietern mit sehr unterschiedlicher Ausprägung. Dennoch findet man keinen Service, der alle Wünsche vereint oder durch Design und Funktionalität ähnlich zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_fastpencil.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-63" title="Buchpublisher_fastpencil" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_fastpencil.jpg" alt="" width="500" height="369" /></a></p>
<div class="flattr">[flattr]{22510}[/flattr]</div>
<p>Wer heute ein Buch publizieren will, trifft auch abseits der  traditionellen Verlage auf ein reichhaltiges Angebot: Neben den  etablierten Dienstleistern wie BoD in Deutschland oder Lulu aus den USA  existiert eine Vielfalt an Nischenanbietern mit sehr unterschiedlicher  Ausprägung. Dennoch findet man keinen Service, der alle Wünsche vereint  oder durch Design und Funktionalität ähnlich zu überzeugen weiß, wie  beispielsweise Issuu im Magazin-Sharing-Bereich. Einige neue Plattformen  schicken sich jedoch an, diese Lücke zumindest teilweise zu schließen.  In diesem Beitrag werden die wichtigsten Selfpublisher und  interessantesten Newcomer mit ihren Besonderheiten kurz skizziert und  abschließend in tabellarischer Form grob verglichen. Detaillierte  Beschreibungen einzelner Anbieter folgen in separaten Beiträgen.</p>
<p><span id="more-3"></span></p>
<h3>Amazon Digital Text Platform (Kindle)</h3>
<p>Bereits seit 2008 online und dennoch weitestgehend unbekannt: Über die <a href="https://dtp.amazon.com/mn/signin">Digital Text Platform</a> von Amazon kann man ohne Umwege seinen Text für den Kindle veröffentlichen. Für die Amazon-Plattform hat sich zuletzt eine <a href="http://www.e-book-news.de/direkt-publishing-mit-kindle-sony-reader-us-autoren-lassen-verlage-links-liegen/">SF-Autorengruppe</a> in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion entschieden. Denn auch die Konditionen klingen im Vergleich zu traditionellen Verlagen zunächst verlockend: Ein Autorenhonorar von 35%.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_adobe.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-57" title="Buchpublisher_Adobe" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_adobe.jpg" alt="" width="500" height="374" /></a><br />
Dennoch bleibt der Bekanntheitsgrad der Plattform gering &#8211; und ein genauerer Blick macht die Gründe verständlich: Zunächst verspricht die Veröffentlichung für den Kindle zumindest in Deutschland noch keine große Zielgruppe, zumal auch der Kindle nicht ohne Konkurrenz dasteht. Zudem stand die Plattform lange Zeit nur US-Nutzern zur Verfügung (für eine Veröffentlichung benötigte man eine amerikanische Sozialnummer sowie einen amerikanischen Bank-Account). Erst seit Mitte Januar 2010 hat Amazon seinen Kindle-Store sowie auch die Digital Text Plattform für deutsche Autoren und Verlage geöffnet. (Auf Lesen.net hat Thomas Knip einen ausführlichen <a href="http://www.lesen.net/diskurse/amazon-dtp-im-praxistest-2119/">Bericht über die Amazons DTP</a> geschrieben).</p>
<p>Auch die Konditionen sind weniger gut, als es zunächst den Anschein hat: andere Selfpublisher gewähren bei Ebooks 50% bis 85% Autorenhonorar &#8211; freilich ohne die Vertriebskraft eines externen Händlers. Über externe Händler sinken auch bei anderen Anbietern die Honorare auf 20-40%. Nicht zuletzt lässt auch die Benutzerfreundlichkeit zu Wünschen übrig: Die Konditionen sind in einem Agreement mit entsprechend juristischen Formulierungen aufgelistet, aus den weit verzweigten FAQs wird man kaum schlau und schließlich wird eine html-Formatierung empfohlen, was für die meisten Autoren eine nicht unerhebliche Hürde darstellen dürfte. Nicht ausgeschlossen, dass Amazon mit der stiefmütterlichen Behandlung der Plattform Rücksicht auf seine Geschäftskunden demonstrieren will, die über eine starke Konkurrenz durch den Buchhändler wohl kaum begeistert wären.</p>
<h3>Blurb</h3>
<p>Der Selfpublisher <a href="http://www.blurb.com/">Blurb</a> aus den USA hat sich auf Bildbücher spezialisiert und dürfte in dieser Nische der bekannteste Anbieter sein.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_blurb.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-58" title="Buchpublisher_Blurb" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_blurb.jpg" alt="" width="500" height="364" /></a><br />
Eine <a href="http://www.blurb.com/create/book/pricing">Übersicht</a> gibt Auskunft über die Herstellungskosten, die je nach Format, Umfang und Auflage variieren. Ein 160-Seiten umfassendes Softcover-Buch kostet demnach ca. 21,- Euro, zzgl. Versandkosten von 5,- (standard) bis 28,- Euro (express).<br />
Autoren können bei Blurb ihre Bücher verkaufen und ihr Honorar selbst bestimmen: es wird schlicht zum Herstellungspreis addiert. Hinzu kommt eine einmalige &#8220;processing fee&#8221; von 4,- Euro.<br />
Blurb-Bücher haben keine ISBN und können daher nicht über den normalen Buchhandel erworben werden, sondern nur über den Blurb-Shop. Käufer aus Europa müssen daher recht hohe Versandkosten tragen oder (bei Standard-Versand) lange Lieferzeiten in Kauf nehmen.<br />
Für die Herstellung bietet Blurb mit <a href="http://www.blurb.com/make/booksmart">BookSmart</a> ein eigenes kleines Layout-Programm an. Passende Templates können über <a href="http://www.blurb.com/quickstarts">QuickStart Books</a> gezogen werden. Als Ausgabeformat gibt es über den Blurb-Shop lediglich Print-Bücher, keine e-Formate.<br />
Für überforderte Autoren bietet Blurb ein Vereichnis mit Grafikern, Editoren etc. an, zudem gibt es ein recht reduziertes, aber dennoch lebendiges Forum.<br />
<strong>Fazit</strong><br />
Ohne ISBN und Anbindung an den Buchhandel bleibt Blurb ein Nischenanbieter für Foto- und Design-Bücher für den Eigenbedarf. Das macht Blurb allerdings gut: Das Angebot ist einfach und klar, die Seite übersichtlich und gut gestaltet, die Hilfestellungen praktikabel. Wer ein Fotobuch oder ähnliches für den privaten Kreis erhalten will, ist hier richtig. Wer jedoch auf eine möglichst hohe Verbreitung oder einen Verkauf setzt, wird es mit blurb schwer haben.</p>
<h3>BoD</h3>
<p>BoD ist der älteste und wohl größte Selfpublishing-Dienstleister im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen wurde 1997 gegründet und führt heute über <a href="http://www.bod.de/fragen-ueber-bod.html">20.000 lieferbare Titel</a>, an anderer Stelle ist von <a href="http://www.bod.de/ueber-bod.html">150.000 Titeln</a> die Rede, was vermutlich die Backlisten einschließt, die BoD für diverse Verlage druckt.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_bod.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-59" title="Buchpublisher_bod" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_bod.jpg" alt="" width="500" height="369" /></a><br />
Den Autoren stehen <a href="http://www.bod.de/bod_print_und_publikation.html#">drei Möglichkeiten</a> offen:</p>
<ul>
<li>BoD-Fun = 0,- Euro | Verkauf nur über den BoD-Buchshop ohne ISBN</li>
<li>BoD-Classic = 39,- Euro | Mit ISBN und Verkauf über Buchhandelspartner (u.a. libri und amazon.de)</li>
<li>BoD-Comfort = 399,- Euro | Zusätzliches Ansichtsexemplar vor Drucklegung und persönliche Beratung</li>
</ul>
<p>Hinzu kommt eine monatliche Gebühr von 1,99 Euro für die Datenspeicherung. Für noch einmal 9,90 Euro ist das Buch auch in den USA, GB und Kanada (z.B. über Amazon.com) erhältlich.<br />
Die Daten werden bei BoD hochgeladen, nur für die Comfort-Version können Manuskripte auch per CD eingeschickt werden. Für den Satz gibt es mit EasyBook ein eigenes kleines <a href="http://www.bod.de/hilfe.html">Layout-Programm</a>.<br />
Bei BoD legt der Autor den Buchpreis und damit sein <strong>Honorar</strong> über den <a href="http://www.bod.de/preiskalkulation.html">Buchkalkulator </a>selbst fest. Ein 200-Seiten-Buch kann beispielsweise für 12,90 und einem Autorenhonorar von ca. 10% verkauft werden. Für das Selbstmarketing können eigene Autorenseiten erstellt werden, außerdem wird ein Novitätenkatalog an den Buchhandel geschickt (unwahrscheinlich, dass der gelesen wird).<br />
<strong>Fazit</strong><br />
BoD hat sich auf die Herstellung klassischer Print-Bücher spezialisiert und macht diesen Job gut. Andere Formate wie E-Books oder gar Mobil-Ausgaben für eReader oder Smartphones (z.B. ePub) sucht man allerdings vergeblich. Auch in Sachen Marketing bleibt die große Frage, wie man seine Zielgruppe erreichen soll: Eine Webseite zu starten ist ein guter Anfang und auch die angebotenen PR-Instrumente können ein wirksames Mittel sein. Die Chancen für Selfpublisher, in althergebrachten Medien Aufmerksamkeit zu finden, ist jedoch marginal. Vielversprechender sind Communities, Social-Media-Netzwerke und ähnliches &#8211; auf diesen Zug ist BoD bislang allerdings noch nicht aufgesprungen.</p>
<h3>Bookoven</h3>
<p>Das junge und spannende Startup <a href="http://www.bookoven.com">Bookoven</a> aus Kanada setzt vor allem auf kollaboratives Publishing und gefällt mit einem reduzierten, übersichtlichen Design.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_bookoven.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-60" title="Buchpublisher_bookoven" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_bookoven.jpg" alt="" width="502" height="373" /></a><br />
Die Plattform befindet sich noch im Entwicklungsstadium, hält aber bereits einige zentrale Features bereit:</p>
<ul>
<li>Autoren können Texte hochladen und online editieren,</li>
<li>sie können andere Personen einladen und mit verschiedenen Rechten ausstatten,</li>
<li>sie können einzelne Snippets (Textbausteine) zur Überprüfung / zum Lektorat an die Community freigeben,</li>
<li>sie können abschließend das Buch online lesen lassen oder als ePup oder PDF downloaden.</li>
</ul>
<p>Die Plattform ist bislang noch nicht kommerziell, allerdings arbeiten die Gründer an eine Book-on-Demand-Anbindung und dem Aufbau von Vertriebskanälen.<br />
<strong>Fazit</strong><br />
Eine junge und noch recht unschuldige Plattform, die jedoch einiges an Potential birgt. Vor allem das Online-Editieren von Texten, die Online-Lesbarkeit, die Formatausgabe mit PDF und ePub und der kollaborative Ansatz könnte den Grundstein für eine neue Publishing-Plattform liefern, die frei vom Ballast älterer Selfpublishing-Tools ist und eine junge, online-affine und kollaborativ arbeitende Zielgruppe anspricht.</p>
<h3>Bookriff</h3>
<p>Einen völlig neuen Ansatz verfolgt das junge Startup <a href="http://bookriff.com/">Bookriff</a> aus England: Texte oder Kapitel werden als &#8220;Riff&#8221; bezeichnet, die die registrierten User zu einem neuen Buch &#8220;mixen&#8221; können. Damit macht Bookriff nichts anderes, als vormals iTunes mit den CDs: Werke werden in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt und vom User in Compilations neu zusammengesetzt (passend als Playlist bezeichnet). Allerdings konnte iTunes auf die Traditionen der Mixtapes, CD-Compilations und DJs aufsetzen &#8211; bei Texten haben sich diese Formen &#8211; natürlich auch aus Mangel an technischen Möglichkeiten &#8211; noch nicht etabliert.<br />
Der Preis eines neu gemixten Buches hängt von den Herstellungskosten (Seitenumfang) und den Einzelpreisen für die enthaltenen Riffs ab. Die Urheber eines Riffs erhalten bei Verkauf ein Honorar, nicht jedoch die &#8220;Composer&#8221;.<br />
Noch befindet sich die Plattform im geschlossenen Stadium, erste Einblicke gewährt ein kleines Video:<br />
<object style="display: block; margin: auto;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2018197&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed style="display: block; margin: auto;" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2018197&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Der Ansatz ist äußerst spannend und ebenso mutig, denn er verlangt den Autoren, Lesern und &#8220;Composern&#8221; viel Experimentierfreude ab. Interessant ist das Konzept vor allem für Autoren, die nicht gleich ein ganzes Buch veröffentlichen wollen, sondern ggf. nur Schnipsel, Kurzgeschichten oder Kapitel. Herausfordernd ist die Plattform sicherlich für Composer und Leser, die ihre Gewohnheiten umstellen müssen und sich ggf. als Content-DJ neu definieren können. Zwischen Autor und Leser einen neuen Mittler zu installieren, hat jedoch seinen Reiz.</p>
<h3>Bookrix</h3>
<p>Das Startup <a href="http://www.bookrix.de">BookRix</a> aus München bietet seinen Autoren zwar keine Kommerzialisierung und auch keine Printbücher an (von <a href="http://www.bookrix.de/_cip-de-eventsde_2009_fwtr-from-web-to-reality-de.html">Einzelaktionen</a> abgesehen), setzt jedoch umso mehr auf die Möglichkeiten des Webs: Das Sharing in der Community und die freie Verbreitung. Die Konditionen sind schnell erklärt: Nach der Registrierung ist für Autoren und Leser alles kostenlos: das Veröffentlichen, das Online-Lesen und das Downloaden.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_bookrix.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61" title="Buchpublisher_bookrix" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_bookrix.jpg" alt="" width="501" height="368" /></a><br />
Das angebotene <strong>Buchformat</strong> ist recht eigenwillig: Bei Bookrix-Büchern handelt es sich um HTML-Dateien und Media-Files, die in ein Zip-Archiv gepackt werden. Kein Wunder, dass Bookrix inzwischen auch das ebenfalls html/xml-basierte ePub-Format anbietet. Eine Distribution als Print-Buch oder PDF ist nicht im Angebot.<br />
Die Stärke von Bookrix ist die Community: Bislang wurden etwa 15.000 Bookrix-Bücher von über 30.000 Mitgliedern veröffentlicht, der aktuelle &#8220;Bestseller&#8221; ist ein etwa 200 Seiten starker Manga, der in acht Monaten über 4.600 mal angeklickt wurde und über 600 &#8220;Sterne&#8221; erhielt. Neben der Community bietet BookRix Bücherregale, Empfehler-Funktionen und diverse Schreib-Wettbewerbe an. Die Zielgruppe ist überwiegend jung, die Publikationen oft nur ein paar Seiten lang, es dominieren Fantasy, Gedichte und Kurzgeschichten. Kein Ort für professionelle Ambitionen, aber ein hervorragender Ort für junge Hobby-Schreiber, die in einer zeitgerechten Weise Erfahrungen als Autor sammeln möchten.</p>
<h3>epubli</h3>
<p><a href="http://www.epubli.de/">Epubli</a> ist der Selfpublish-Anbieter der Verlagsgruppe Holtzbrinck.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_epubli.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-62" title="Buchpublisher_epubli" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_epubli.jpg" alt="" width="503" height="370" /></a><br />
Die Plattform hat keine großen Besonderheiten, bietet jedoch alle Standard-Funktionen an: Bücher werden als PDF hochgeladen, anschließend mit einem Cover versehen und schließlich veröffentlicht.<br />
An Kosten werden nur ein Pflichtexemplar zum Herstellerpreis sowie auf Wunsch der Kauf einer ISBN für 19,95 genannt. Zu den unterschiedlichen <a href="http://www.epubli.de/publish/anleitung/vertriebskanal-waehlen">Vertriebskanälen </a>gibt es keine Preisangaben (kostenlos?):</p>
<ul>
<li>Ohne ISBN im epubli-Shop</li>
<li>Mit ISBN im Amazon-Marketplace</li>
<li>Mit ISBN im gesamten Buchhandel (amazon.de, buecher.de etc.)</li>
</ul>
<p>Als Honorar erhält der Autor 75% der Gewinnmarge, anders ausgedrückt behält epubli von der Marge 25% ein, also ähnlich wie bei Fastpencil, Lulu und anderen Anbietern.<br />
Als kleine Besonderheit bietet epubli eine <a href="http://www.epubli.de/shop/preview?pubId=2628">Buchvorschau </a> an, über die sich Käufer einen ersten Eindrück vom Buch verschaffen können. Leider lässt sich die Vorschau nicht extern embedden.<br />
<strong>Fazit</strong><br />
Epubli ist ein relativ unspektakuläres, aber solides Angebot für Print-Bücher, das mit knapp 1.000 Publikationen (im Shop finden sich auch Publikationen des Dokumentenhändlers eload24) offensichtlich Zuspruch findet. Die Beschränkung auf Print-Formate lässt epubli vor allem als Alternative zu BoD erscheinen.</p>
<h3>Fastpencil</h3>
<p><a href="http://www.fastpencil.com">Fastpencil</a> ist eine junge Veröffentlichungsplattform mit viel Potential: Die Konditionen für Autoren bewegen sich im üblichen Rahmen, eine erfreuliche Besonderheit ist das kollaborative Arbeiten an Texten oder das Umschreiben von Klassikern ohne Verwertungsrechte. Ein noch erfreulicheres Tool hält Fastpencil für die Blogszene bereit: Inhalte können auf Knopfdruck per RSS importiert, neu sortiert und online editiert werden. Eine lang ersehnte Möglichkeit, sein Blog ohne viel Umstände in ein Print- oder Ebook zu verwandeln.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_fastpencil.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-63" title="Buchpublisher_fastpencil" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_fastpencil.jpg" alt="" width="500" height="369" /></a><br />
Der <a href="http://www.fastpencil.com/company/selling_book">Gebührenkatalog</a> sieht wie folgt aus:</p>
<ul>
<li>Herstellerkosten für privaten Gebrauch ohne ISBN (ca. 7,80 für ein 200 Seiten s/w Paperback).</li>
<li>9.99$ jährliche Bereitstellungsgebühr bei Verkauf des Buches</li>
<li>19.99$ für ISBN und Vermarktung im eigenen Marketplace</li>
<li>149.99$ für Distribution über Amazon &amp; Co. im E-Book ODER Print-Format</li>
<li>199.99$ für Distribution im E-Book UND Print-Format</li>
<li>999.99$ für ein komplettes Betreuungspaket</li>
</ul>
<p>Individuell können die Herstellungskosten über den <a href="http://www.fastpencil.com/company/calculator">Buchkalkulator</a> ausgerechnet werden.<br />
Das Autorenhonorar wird durch den selbst festgesetzten Buchpreis und den Distributionsweg bestimmt: Vom Ladenpreis werden die Herstellungskosten und ggf. 40% Händlerprovision abgezogen. Von der Marge erhält Fastpencil eine Provision von 25%.<br />
<a href="http://www.fastpencil.com/company/faq">Vertriebspartner</a> für Print-Bücher sind unter anderem Amazon.com, Baker &amp; Tailor, Barnes &amp; Nobles sowie Ingram. Regionale Distributoren z.B. für den deutschen Markt sind leider nicht im Angebot. Ebooks werden in PDF und ePub geliefert und bei Amazon Kindle, Ingram Digital Network und einigen anderen amerikanischen E-Book-Sellern vertrieben. Die Distribution ist also derzeit noch auf den amerikanischen Markt ausgerichtet und für deutsche Autoren weniger attraktiv.<br />
<strong>Fazit</strong><br />
FastPencil ist möglicherweise nicht der günstigste Anbieter, bietet jedoch einfache und transparente Konditionen. Interessant sind vor allem die Leistungen jenseits des Verkaufs: Der online-Herstellungsprozess macht es für webbasierte Inhalte sehr komfortabel und die Plattform ermöglicht kollaboratives Arbeiten &#8211; gute Argumente für Blogger und Webwriter. Auch die Nutzerführung, Formatausgaben und die Medienvielfalt sind ausgezeichnet. Bleibt abzuwarten, ob sich Pastpencil bald auch international aufstellt und die Distribution für deutsche Autoren attraktiver macht.</p>
<h3>Fictionwise</h3>
<p><a href="http://www.fictionwise.com">Fictionwise</a> ist kein Selfpublisher, sondern ein amerikanischer Audio- und Ebook-Publisher für Verlage oder Unternehmen, die mindestens 25 Titel über die Plattform anbieten möchten. Selfpublishing-Autoren könnten sich zwar zu diesem Zweck zu einem Kleinverlag zusammenschließen, allerdings publiziert Fictionwise nur englisch-sprachige Bücher, sodass das Angebot für deutsche Autoren ohne Relevanz ist. Da Fictionwise vor allem durch die Standard-Präsenz in der iPhone-Bibliothek Stanza bekannt ist, soll der Anbieter jedoch nicht unerwähnt bleiben. Interessierte können sich auf der <a href="http://www.fictionwise.com/publisherinfo.htm">Infoseite für Publisher</a> über die Konditionen informieren.</p>
<h3>GRIN</h3>
<p><a href="http://www.grin.com">GRIN</a> ist ein etablierter Selfpublisher im Hochschulbereich, der sich vor allem auf die Veröffentlichung von Abschlussarbeiten spezialisiert hat und zunehmend versucht, auch im Dissertationsbereich und aufwärts Fuß zu fassen. Viele Absolventen werden von GRIN bereits während der Schlussphase ihres Studiums aktiv angerufen und als Autoren angeworben.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_grin.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-64" title="Buchpublisher_grin" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_grin.jpg" alt="" width="501" height="366" /></a><br />
Die Publikation bei Grin ist kostenfrei, es können Printbücher und Ebooks veröffentlicht werden, Grin bietet den Autoren ein Honorar, gestaltet die Preise jedoch selbst. Entsprechend der klassischen Kalkulation bei Wissenschafts-/Pflichtliteratur geht man schon vorab von einem geringen Interessentenkreis aus und setzt daher die Preise hoch an. Mit einer Handvoll Exemplaren müssen die Kosten wieder eingespielt werden. Ein hoher Verkauf wird damit zwar schon vorab ausgeschlossen, ist jedoch statistisch ohnehin sehr unwahrscheinlich. Für 10,- Euro kann man seine Honorarrechte an GRIN abtreten. Andernfalls staffeln sich die Honorare laut Anbieter wie folgt (Prozent vom Nettoverkaufspreis = Buchhandelspreis abzgl. MwSt.):</p>
<ul>
<li>Ebooks: 40% für Abschlussarbeiten und Diss.,</li>
<li>Ebooks: 35% andere Arbeiten,</li>
<li>Print-Buch: 10% für alle Arbeiten.</li>
</ul>
<p>Arbeiten werden ab der Note 3 veröffentlicht. Die Texte können als Word, RTF und &#8211; falls qualitativ ausreichend &#8211; in PDF hochgeladen oder eingeschickt werden. Das Ausgabeformat für Ebooks ist PDF. Der <a href="http://www.grin.com/de/author.html#market">Vertrieb</a> von E-Books erfolgt über den GRIN-Shop sowie über Partnerseiten wie Zeit.de, Spiegel-Online oder Tagesspiegel. Der Buchvertrieb erfolgt u.a. über Amazon und libri.<br />
<strong>Fazit</strong><br />
GRIN ist eine zeitgemäße Spielart des Universitätsverlages und seit Jahren offensichtlich erfolgreich aktiv. Der Verlag hat Elemente eines Selfpublishers, behält sich jedoch die Preisgestaltung vor. Er spricht eine spezielle Zielgruppe an und knüpft die Veröffentlichung mit der Mindest-Benotung an weitere inhaltliche Bedingungen. Für Seminar- und Abschlussarbeiten ist Grin eine interessante Option, im Dissertationsgeschäft tut sich der Verlag noch schwer, was sicherlich dem Renommee geschuldet ist, das sich Autoren über klassische Verlage z.T. teuer erkaufen. Für Autoren außerhalb des Universitätsbetriebs stellt der Verlag keine Option dar. Ein weiteres Angebot im Wissenschaftsbereich macht der <a href="http://www.vdm-verlag.de/">vdm-Verlag</a>, der allerdings noch nicht ganz auf ein klassisches Lektorat verzichtet und daher nicht als Selfpublisher gelten kann.</p>
<h3>Lulu</h3>
<p>Der amerikanische Selfpublishing-Service <a href="http://www.lulu.com">Lulu.com</a> ist in über 80 Ländern vertreten und Marktführer auf seinem Gebiet.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_lulu.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-65" title="Buchpublisher_lulu" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_lulu.jpg" alt="" width="501" height="371" /></a><br />
Bei Lulu legt der Autor entweder den Buchpreis oder sein <strong>Autorenhonorar </strong>fest. Anschließend rechnet der <a href="http://www.lulu.com/de/help/book_pricing">Kalkulator</a> den Buchpreis oder das Autorenhonorar nach folgendem Muster aus: Druckkosten + Bindung + Honorar + Lulu-Provision (= 25% des Honorars als Aufschlag) = Buchpreis.<br />
Lulu stellt drei verschiedene <a href="http://www.lulu.com/de/help/distro_service">Vertriebspakete</a> zur Auswahl, die wahlweise eine Listung bei Amazon.com (expanded distribution: free), Amazon Marketplace (25,- $) oder zusätzlich in nationalen Amazon-Portalen plus weiteren Online-Shops (global distribution: 75,- $) ermöglichen. Das deutsche Vertriebspaket <a href="http://www.lulu.com/de/help/pby_germany">&#8220;Published-By-You Deutschland&#8221;</a> <a href="http://www.lulu.com/forums/viewtopic.php?t=115659&amp;postdays=0&amp;postorder=asc&amp;start=0">existiert offensichtlich nicht mehr</a>, sodass man ggf. die Global-Version erwerben sollte. Weitere Kosten entstehen durch ein (ggf. mehrmals) zu bestellendes Korrekturexemplar vor Freigabe der Druckdaten.<br />
Die Buchdaten werden bei Lulu als PDF oder in <a href="http://www.lulu.com/de/help/upload_filetypes?cid=de_bk_pdfHow2">verschiedenen Text-, Bild- oder Audioformaten</a> hochgeladen. Für die Herstellung der Bücher bietet Lulu lediglich ein paar simple Word-Vorlagen an, den Rest muss der Autor selbst erledigen oder sich durch die <a href="http://www.lulu.com/de/help/book_formatting_faq">ausführlichen FAQs</a> durcharbeiten.<br />
Große Vielfalt herrscht dagegen bei den Ausgabeformaten: Neben Kalendern, CDs oder Audio-Books bietet Lulu auch <a href="http://www.lulu.com/de/publish/ebooks/?cid=publish_portal">Ebooks</a> im PDF-Format und neuerdings auch im ePub-Format an.<br />
Im Bereich Marketing setzt Lulu auf die eigene Community mit Foren und Gruppen, die durchaus recht mitgliedsstark sind (bis zu 5000 User, im deutschen Forum kommen einzelne Threads auf mehrere tausend Klicks). Für das externe Marketing gibt es einen &#8220;buy now&#8221;-Button zum Einbinden in die eigene Webseite, Tipps für Suchmaschinen-Optimierung (SEO), FAQs zum Bloggen oder die Veröffentlichung von Pressemitteilungen.<br />
<strong>Fazit</strong><br />
Lulu bietet als internationaler Marktführer ein breites Distributionsnetz und &#8211; soweit ersichtlich &#8211; gute Konditionen. Ein großes Manko von Lulu ist jedoch die völlig unübersichtliche Seitengestaltung: Informationen sind veraltet, widersprüchlich und in jedem Fall extrem schwer auffindbar. Die besten Konditionen mit dem sinnvollsten Vertrieb für deutsche Autoren sind auch im Forum niemandem so recht klar, und nicht einmal der Lulu-Mitarbeiter scheint die passende Antwort zu kennen. Ein weiteres (kleines) Manko ist das Fehlen von Service-Paketen, um z.B. überforderten Autoren die Formatierung abzunehmen. Dafür bietet Lulu jedoch eine große Vielfalt an Medien und Formaten an, vor allem das ePub-Format für E-Reader und Smartphones kann als großes Plus bewertet werden.</p>
<h3>quillp</h3>
<p><a href="http://www.quillp.com">quillp</a> ist ein junges Startup aus St. Gallen/Schweiz und streng genommen kein Angebot für Selfpublisher, sondern eine Mischung aus Leseplattform und Teststrecke für eigene Manuskripte. Für ihre eher skeptische Haltung gegenüber PoD-Verlagen führen die quillp-Macher gute Gründe an: Selbst publizierte Bücher seien für die Leserschaft mit durchschnittlich zwei verkauften Exemplaren schlicht nicht relevant. Statt der eigenen Buchveröffentlichung können die Autoren daher über quillp Texte hochladen und ihr Talent einem breiten Kreis von Lesern zugänglich machen &#8211; mit dem Ziel, dann doch von einem klassischen Verlag entdeckt zu werden.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_quilp.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67" title="Buchpublisher_quilp" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_quilp.jpg" alt="" width="502" height="371" /></a><br />
Das Modell ähnelt in vieler Hinsicht dem weiter unten beschreibenen Ansatz von WeBook: Während dort jedoch Literaturagenten die Auswahl treffen und dementsprechend die Brücken zu den traditionellen Publishern bauen, sollen es bei quillp die Leser allein richten. Zwar besteht diese Leserschaft immerhin aus ca. 2.300 Mitgliedern. Allerdings wurden bislang nur etwa 10 Kommentare zu den knapp 250 Texten und Kurzgeschichten verfasst. Die übrigen Mitglieder scheinen sich mehr für die Publikationen der Verlage zu interessieren, die sie in ihr virtuelles quillp-Regal stellen können. Über die Anzahl der Views geben die Statistiken keine Auskunft.<br />
Quillp ist seit Sommer 2008 live, hat in dieser Zeit jedoch offensichtlich keinen entscheidenden Impuls erfahren. Was nicht ist, kann natürlich noch werden, schließlich ist ein schlüssiges Vermittlungskonzept zwischen Schreibtalenten, Agenten und Verlagen wünschenswert. Nicht zuletzt haben Plattformen wie Myspace im Musikbereich gezeigt, dass der Weg über die Community zum etablierten Label erfolgreich sein kann. Nicht ganz verständlich ist jedoch die klare Ablehnung gegenüber dem Selfpublishing: Natürlich müssen die Möglichkeiten realistisch eingeschätzt werden, allerdings ist auch eine Veröffentlichung in einem Verlag noch lange keine Garantie für den Erfolg. Und überblickt man die Trends in Technologie, Marketing und Social Media, so dürfte das Selfpublishing zumindest für einige Autorenkreise eher an Bedeutung gewinnen.</p>
<h3>Readbox</h3>
<p><a href="http://www.readbox.net">Readbox</a> ist eine Lese- und Rezensionsplattform, die zahlreiche Bücher von Independent-Verlagen zum Online-Lesen und kaufen bereit hält. Über den Partnerverlag <a href="http://www.ruckzuckbuch.de/">ruckzuckbuch.de</a> bietet Readbox den Usern auch eine Veröffentlichung eigener Bücher an &#8211; allerdings bleibt der Publishing-Service absolutes Nebengeschäft, während sich die Readbox-Macher vor allem auf die Dateikonvertierung (auch als B2B-Service für Verlage) konzentrieren. Entsprechend bleibt Readbox hierzulande in Sachen Formatvielfalt ungeschlagen: Epub, Mobi, PDB und PDB, alles wird bedient. Ein weiterer Clou: Sämtliche Bücher können komplett online gelesen und sogar in externe Seiten eingebunden werden. Zwar ist die Embed-Box nicht sonderlich lesefreundlich &#8211; trotzdem geht Readbox damit einen ungewöhnlicher Schritt, der an Magazin-Plattformen wie Issuu erinnert und einen beträchtlichen Teil zum Erfolg dieser Plattformen beiträgt.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_readbox.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-68" title="Buchpublisher_readbox" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_readbox.jpg" alt="" width="501" height="367" /></a><br />
Preislisten für die Publikation eines Buches finden sich bei Ruckzuckbuch.de, und auch wenn einige Bücher von Readbox-Publishing <a href="http://www.readbox.net/book/niemand">zum Verkauf stehen</a>, gibt es leider keine Informationen über eine Autorenbeteiligung, Distributionskanäle oder sonstige Konditionen.<br />
<strong>Fazit</strong><br />
Das Online-Lesen und externe Embedden von Texten und Büchern ist ein Novum, das den anderen Buchpublishern fehlt und an das Angebot von populären Magazin-Plattformen wie Issuu erinnert. Ebenso ist die Formatvielfalt auf der Höhe der Zeit und den meisten anderen Anbietern in Deutschland weit voraus. Umso bedauerlicher, dass die Community mit etwa 550 Mitgliedern nach wie vor überschaubar ist und das Angebot für Selfpublisher eher dürftig bis undurchsichtig ist. Bleibt zu hoffen, dass die guten Ansätze von Readbox Schule machen und von etablierten Selfpublishern übernommen werden.</p>
<h3>Smashwords</h3>
<p><a href="http://www.smashwords.com">Smashwords</a> ist eine reine Ebook-Publishing-Plattform aus den USA, die auf den ersten Blick wie ein Relikt aus den 90er Jahren wirkt. Auf den zweiten Blick hat es der Ebook-Publisher jedoch in sich: 85% Autorenhonorar bei dem Verkauf über Smashwords und bis zu 42% bei einer Distribution über Handelspartner wie Barnes&amp;Nobles, außerdem eine Präsenz in den Bibliotheken von Stanza und eReader, die vor allem auf Smartphones wie dem iPhone weit verbreitet sind, und nicht zuletzt eine entsprechende Fülle an Ausgabeformaten von html über mobi bis ePub. Die Konvertierung läuft automatisch, als Eingabeformat akzeptiert smashword Word-Dokumente. Für die Formatierung gibt es einen <a href="https://www.smashwords.com/extreader/read/52/1/smashwords-style-guide">Styleguide</a> als freies (auch online lesbares) Ebook. Ein zweiter Guide befasst sich auf 30 Seiten mit dem <a href="https://www.smashwords.com/extreader/read/305/1/smashwords-book-marketing-guide">Marketing für Ebooks</a> &#8211;  auch unabhängig von einer Smashword-Publikation eine lehrreiche Lektüre.<br />
<strong>Fazit</strong><br />
Smashwords wirkt auf den ersten Blick altbacken, dürfte jedoch für reine Ebook-Publisher eine ausgezeichnete Alternative darstellen. Die Konditionen sind unschlagbar und auch die Formatauswahl und insbesondere die Präsenz in Handy-Bibliotheken überzeugen. Smashwords existiert erst seit März 2009, es bleibt abzuwarten, wie sich die Plattform in Zukunft entwickelt.</p>
<h3>Tredition</h3>
<p><a href="http://www.tredition.de">Tredition</a> aus Hamburg bezeichnet sich als Netzwerkverlag und bietet Autoren eine Veröffentlichung von Print-, Audio- und E-Books an. Über die angeschlossene Community von Fachleuten (Lektoren, Illustratoren etc.) können die Autoren Dienstleistungen dazu holen.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_tredition.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-69" title="Buchpublisher_tredition" src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpublisher_tredition.jpg" alt="" width="500" height="371" /></a><br />
Die Publikation bei Tredition ist erst einmal kostenfrei und die Preise können vom Autor selbst festgelegt werden. Für E- und Audio-Books erhält der Autor  bei einem Verkauf über den Shop von Tredition ein Honorar von 50%. Für den Verkauf von E- und Audio-Books über Partnerseiten fallen einmalig Kosten von 79,- Euro pro Titel an und der Autor erhält ein Honorar von 25%. Eine <a href="http://www.tredition.de/Home/FAQ.aspx#5">Liste der Partner-Plattformen</a> findet sich in den FAQs von Tredition. Auch Print-Bücher sind kostenfrei, allerdings fällt ein Honorar erst nach Deckung der Verlagskosten an, alternativ kann man entsprechend viele Bücher als Eigenexemplare erwerben. Bei einem Buch mit 200 Seiten Umfang und einem Ladenpreis von 16,99 Euro erhält der Autor ab dem 26. Exemplar ein Honorar. Ob diese Zahl erreicht werden kann, hängt stark vom Thema und den Marketing-Fähigkeiten des Autors ab.<br />
<strong>Fazit</strong><br />
Tredition bietet faire Konditionen, ist im Vertrieb innerhalb Deutschlands sehr stark aufgestellt und vor allem für Ebooks eine gute Option. Wer ambitionen hat, seine Bücher aktiv zu bewerben und das gute Distributionsangebot zu nutzen, dürfte hier richtig sein. Leider fehlen allerdings bislang noch Mobile-Formate wie ePub und Co. Weitere Kritik-Punkte: Tredition versucht vor allem über die kostenlos-Option zu punkten. Möglicherweise würde die Plattform jedoch besser fahren, wenn man am Design (nicht allzu ansprechendes Standard-Cover, mäßiges Look&amp;Feel der Plattform), den Eingabeformaten (RSS-Import für Blogger), der Herstellung (Online-Editor) und dem Marketing (z.B. kostenloses Sharing und Embedding wie bei Readbox) arbeiten würde. Angesichts des insgesamt eher mageren Angebots für deutsche Autoren gäbe es mit solchen Service-Leistungen und technischen Zusatzoptionen noch viele Möglichkeiten, sich von den Mitbewerbern abzusetzen. Ein &#8220;Einstieg in den Preiskampf&#8221; ist aus meiner Sicht bei den Marktvoraussetzungen nicht unbedingt nötig.</p>
<h3>WeBook</h3>
<p>Die New Yorker Plattform <a href="http://www.webook.com/">WeBook</a> ist kein Selfpublisher, trotzdem in diesem Zusammenhang eine erwähnenswerte Spielart: WeBook ist eine Schreiberplattform von Literaturagenten, über die Autoren bei Gefallen auch veröffentlichen können. Faktisch wird damit das Lektorat durch Agenten ersetzt, wovon der Autor erst einmal wenig hat, außer möglicherweise eine noch kritischere Kontrollinstanz, im positiven Fall jedoch auch Kontakte zur klassische Verlagsszene. Sinn und Zweck der Plattform ist das kollaborative Schreiben und die Möglichkeit, über ein professionelles Feedback sein Talent zu entwickeln und das Schreiber-Handwerk zu erlernen. Wohl nicht zufällig ist dieses Modell im angloamerikanischen Raum entstanden, wo die Schreibkunst immer professioneller (auch) als Handwerk gelehrt wurde.</p>
<h3>Auf einen Blick: Spezialisierung, Kosten, Honorar, Specials</h3>
<p>*Die Tabellen sind noch nicht vollständig und &#8220;geproofed&#8221;, Korrekturen und Ergänzungen bitte in den Kommentaren.</p>
<table style="font-size: 11px; text-align: center;">
<tbody>
<tr style="background-color: #e2f0df;">
<th>Anbieter</th>
<th>Spezialisierung</th>
<th>Kosten</th>
<th>Honorar</th>
<th>Specials</th>
</tr>
<tr class="bild">
<td><a href="http://www.blurb.com"><img title="blurblogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/blurblogo.jpg" alt="blurblogo" width="80" /></a></td>
<td>Bildbücher (Fotographie, Hochzeit, Reise etc.)</td>
<td>Beispiel: 160 S. softcofer = 21 Euro + Versand aus USA (5,- bis 28,- Euro) + 4 Euro processing fee.</td>
<td>Vom Autor selbst bestimmbar (Marge)</td>
<td>keine</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td><a href="http://www.bod.de"><img title="bodlogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/bodlogo.jpg" alt="bodlogo" width="80" /></a></td>
<td>Print-Bücher, alle Genre</td>
<td>Fun: 0,- Euro<br />
Classic: 39,- Euro<br />
Comfort: 399,- Euro<br />
Gebühr (montl.): 1,99 Euro</td>
<td>Vom Autor selbst bestimmbar (Marge)</td>
<td>Eigenes Formatierungs-Programm</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td><a href="http://www.bookoven.com"><img title="bookovenlogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/bookovenlogo.jpg" alt="bookovenlogo" width="80px" /></a></td>
<td>Webbücher (html, PDF, ePub), alle Genre</td>
<td>Kostenlos</td>
<td>Kein Verkauf</td>
<td>Online Editor, kollaboratives Schreiben.</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td><a href="http://www.bookriff.com"><img title="bookrifflogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/bookrifflogo.jpg" alt="bookrifflogo" width="80" /></a></td>
<td>Alle Genre</td>
<td>Kostenlos</td>
<td>Honorar geplant</td>
<td>Derzeit noch Einladung nötig. &#8220;Composer&#8221; können aus Texten (&#8220;Riffs&#8221;) eigene Bücher zusammenstellen</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td><a href="http://www.bookrix.de"><img title="bookrixlogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/bookrixlogo.jpg" alt="bookrixlogo" width="80" /></a></td>
<td>Webbücher Text, Bild und Audio, Hobby-Autoren, u.a. Fantasy, Manga, Shortstories</td>
<td>Kostenlos</td>
<td>Kein Verkauf</td>
<td>Bücher sind online/offline frei lesbar</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td><a href="http://www.epubli.de"><img title="logo_epubli" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/logo_epubli.jpg" alt="logo_epubli" width="80" /></a></td>
<td>Printbücher, alle Genre</td>
<td>1 Exemplar zu Herstellerkosten, 19,95 für ISBN</td>
<td>Buchpreis selbst festlegbar, 75% Honorar von der Gewinnmarge.</td>
<td>Online-Vorschau einzelner Seiten und Kapitel für Käufer</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td><a href="http://www.fastpencil.com"><img title="fastpencillogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/fastpencillogo.jpg" alt="fastpencillogo" width="80" /></a></td>
<td>Print und Ebooks, alle Genre</td>
<td>Privatausgabe: Herstellungskosten<br />
Gebühr (jährl.): 9,99$<br />
ISBN + interner Shop: 19,99$<br />
Print <strong>oder</strong> eBook über Handel: 149,99$<br />
Print <strong>und</strong> ebook über Handel: 199,99$<br />
Komplett-Betreuung:999,99$</td>
<td>Selbst festlegbar (25% der Marge geht an Fastpencil)</td>
<td>Online-Editor, Import von Bloginhalten (RSS), Umschreiben von Klassikern</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td><a href="http://www.grin.com"><img title="grinlogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/grinlogo.jpg" alt="grinlogo" width="80px" /></a></td>
<td>Print- und Ebooks, wiss. Abschlussarbeiten ab Note 3</td>
<td>kostenlos</td>
<td>Ebook: 40% (Abschlussarbeit und Diss) / 35% (Andere)<br />
Printbuch: 10% (jew. Nettoladenpreis)</td>
<td>Preisgestaltung nur durch Verlag</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td><a href="https://dtp.amazon.com/mn/signin"><img title="amazonlogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/amazonlogo.jpg" alt="amazonlogo" width="80" /></a></td>
<td>Nur Ebooks (Kindle) über Amazon</td>
<td>Kostenlos</td>
<td>Preis selbst festlegbar, 35% Autorenhonorar</td>
<td>Amerikanische Sozialnummer und Bankkonto nötig. HTML-Formatierung empfohlen.</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td><a href="http://www.lulu.com"><img title="Lululogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/Lululogo.jpg" alt="Lululogo" width="80" /></a></td>
<td>Print, Ebooks, Audio, Kalender, alle Genre</td>
<td>Korrekturexemplar zu Herstellerkosten<br />
Market-Reach (Amazon Marketplace und Ebay): 25,-$<br />
Extended Reach (Amazon.com): 0??<br />
Global Reach (Amazon.de etc.): 75,-$</td>
<td>Preis selbst festlgebar, Lulu erhält 20% vom Profit</td>
<td>Große Community</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td><a href="http://www.readbox.de"><img title="readboxlogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/readboxlogo.jpg" alt="readboxlogo" width="80" /></a></td>
<td>Print und Ebooks, alle Genre</td>
<td>Konditionen bei <a href="http://www.ruckzuckbuch.de">ruckzuckbuch.de</a> einsehbar.</td>
<td>Keine Angaben</td>
<td>Bucherstellung von externem Dienstleister, eigene Lesecommunity, alle ebook-Formate, Bücher online lesen und extern embedden.</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td><a href="http://www.smashwords.com"><img title="smashwordslogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/smashwordslogo.jpg" alt="smashwordslogo" width="80" /></a></td>
<td>Nur Ebooks, alle Genre</td>
<td>Kostenfrei. Verschieden Formatierungspakete im Angebot.</td>
<td>Smashwords: 85%, Händler: bis zu 42%</td>
<td>Alle Ebook-Formate, freier Style- und Marketing-Guide</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td><a href="http://www.tredition.de"><img title="treditionlogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/treditionlogo.jpg" alt="treditionlogo" width="80" /></a></td>
<td>Print, ebook, Audio, alle Genre, auch Science.</td>
<td>Print: Kostenlos. 79,90 für E-Book-Vertrieb bei Handelspartnern. Div. Service-Packete zum Verkauf.</td>
<td>Preis selbst festlegbar. E- und Audio-book: 50% bei Verkauf über Tredition, 25% bei Verkauf über Partner. Print: Honorar nach Deckung der Verlagskosten abhängig vom Buchpreis.</td>
<td>Gut im Vertrieb aufgestellt, insb. im ebook-Bereich. Mit Dienstleister-Community.</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Auf einen Blick: Formate und Vertrieb</h3>
<table style="font-size: 11px; text-align: center;">
<tbody>
<tr style="background-color: #e2f0df;">
<th>Anbieter</th>
<th>Eingabeformat</th>
<th>Ausgabeformat</th>
<th>Vertrieb</th>
</tr>
<tr class="bild">
<td><a href="http://www.blurb.com"><img title="blurblogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/blurblogo.jpg" alt="blurblogo" width="80" /></a></td>
<td>PDF (per InDesign-Templates oder Blurb Formatierungs-Programm)</td>
<td>Print (Softcover, Hardcover)</td>
<td>Ohne ISBN, nur Blurb-Shop</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td><a href="http://www.bod.de"><img title="bodlogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/bodlogo.jpg" alt="bodlogo" width="80" /></a></td>
<td>Doc, PDF</td>
<td>Print (Softcover, Hardcover)</td>
<td>Fun: BoD-Shop ohne ISBN<br />
Classic/comfort: Deutscher Buchhandel (Amazon/libri etc.)<br />
+9,90 Euro: Händel US, Kanada, GB</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td><a href="http://www.bookoven.com"><img title="bookovenlogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/bookovenlogo.jpg" alt="bookovenlogo" width="80px" /></a></td>
<td>Online Editor, Import von docx und txt</td>
<td>PDF, ePub, html, Print geplant</td>
<td>Nur bookoven, Vertrieb über Handel geplant</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td><a href="http://www.bookriff.com"><img title="bookrifflogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/bookrifflogo.jpg" alt="bookrifflogo" width="80" /></a></td>
<td>???</td>
<td>Print (Softcover, Hardcover), Ebook</td>
<td>Vertrieb geplant</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td><a href="http://www.bookrix.de"><img title="bookrixlogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/bookrixlogo.jpg" alt="bookrixlogo" width="80" /></a></td>
<td>PDF, doc, div. Audio-Formate etc.</td>
<td>Bookrix-Format (html), ePup</td>
<td>Nur über Bookrix</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td><a href="http://www.epubli.de"><img title="logo_epubli" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/logo_epubli.jpg" alt="logo_epubli" width="80" /></a></td>
<td>PDF</td>
<td>Print</td>
<td>epubli-shop, Amazon-Marketplace, Deutscher Buchhandel (Amazon.de etc.)</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td><a href="http://www.fastpencil.com"><img title="fastpencillogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/fastpencillogo.jpg" alt="fastpencillogo" width="80" /></a></td>
<td>Div. Formate, insb. RSS, Online-Editor</td>
<td>Print, PDF, ePub</td>
<td>Fastpencil, Externe Händler (Amazon &amp; Co.), keine deutschen Händler</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td><a href="http://www.grin.com"><img title="grinlogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/grinlogo.jpg" alt="grinlogo" width="80px" /></a></td>
<td>Doc, PDF</td>
<td>Print, PDF</td>
<td>Print: Grin, Amazon, Libri / Ebook: Grin, Spiegel, Zeit, Tagesspiegel etc.</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td><a href="https://dtp.amazon.com/mn/signin"><img title="amazonlogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/amazonlogo.jpg" alt="amazonlogo" width="80" /></a></td>
<td>html empfohlen</td>
<td>Kindle Format</td>
<td>Amazon</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td><a href="http://www.lulu.com"><img title="Lululogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/Lululogo.jpg" alt="Lululogo" width="80" /></a></td>
<td>PDF? Doc?</td>
<td>Print, CD-ROM (z.B. Audio), PDF, ePub</td>
<td>Amazon Marketplace, Ebay, Amazon.com, Amazon.de und div. Händler.</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td><a href="http://www.readbox.de"><img title="readboxlogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/readboxlogo.jpg" alt="readboxlogo" width="80" /></a></td>
<td>PDF</td>
<td>Print, alle eBook-Formate von PDF über ePub bis mobi</td>
<td>Nur Readbox?</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td><a href="http://www.smashwords.com"><img title="smashwordslogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/smashwordslogo.jpg" alt="smashwordslogo" width="80" /></a></td>
<td>Doc</td>
<td>Nur Ebooks, alle Formate von html bis epub</td>
<td>Smashwords und diverse Retailer wie Amazon und Barnes&amp;Nobles.</td>
</tr>
<tr class="bild">
<td><a href="http://www.tredition.de"><img title="treditionlogo" src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/01/treditionlogo.jpg" alt="treditionlogo" width="80" /></a></td>
<td>PDF, Doc</td>
<td>Print, CD-ROM, PDF</td>
<td>Nahezu alle deutschen Buch und ebook-Händler</td>
</tr>
<tr class="bild" style="background-color: #e2f0df;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Linktipps</h3>
<ul>
<li>Christiane Schulzki-Haddouti von <a href="http://blog.kooptech.de/2009/11/wie-innovativ-sind-e-book-plattformen-fuer-autoren/">Kooptech</a> mit einer offenen <a href="http://blog.kooptech.de/2009/11/wie-innovativ-sind-e-book-plattformen-fuer-autoren/">Vergleichstabelle</a> zu Publishing-Plattformen.</li>
<li>Interessanter Vergleich zu den Produktionskosten von Lulu, Tredition, ebubli und BoD im <a href="http://careca.blog.de/2009/11/24/buecher-selberbasteln-preisvergleich-produktionskosten-7453453/">Carecas Blog</a></li>
<li>U.a. Vergleich der Druckqualität von Lulu, BoD und epubli (Erfahrungsbericht) im <a href="http://careca.blog.de/2009/12/04/buecher-selberbasteln-drei-verlage-drei-druckergebnisse-7509009/">Carecas Blog</a></li>
<li>U.a. eine Sammlung von Erfahrungsberichten mit verschiedenen Selfpublishern: <a href="http://www.wege-zum-buch.de/">Wege-zum-Buch.de</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/buchpublisher-im-ueberblick/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Titelhelden – Ein Online-Magazin-Editor</title>
		<link>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/titelhelden-ein-online-magazin-editor/</link>
		<comments>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/titelhelden-ein-online-magazin-editor/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Schürmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[create]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/?p=47</guid>
		<description><![CDATA[Im September/Oktober 2008 hat die Deutsche Post mit "Titelhelden" einen Online-Magazin-Editor vorgestellt, über den User eigene Magazine erstellen, drucken und versenden können. Etwa ein Jahr später gab es den ersten Relaunch der Plattform. Die Idee zu den "Titelhelden" stammt von einer Post-Mitarbeiterin, angesprochen werden vor allem Vereine, Privatleute und kleine Unternehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/titelhelden_1.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/titelhelden_1.jpg" alt="" title="Titelhelden_1" width="500" height="378" class="aligncenter size-full wp-image-80" /></a></p>
<div class="flattr">[flattr]{22510}[/flattr]</div>
<p>Im September/Oktober 2008 hat die Deutsche Post mit &#8220;Titelhelden&#8221; einen Online-Magazin-Editor vorgestellt, über den User eigene Magazine erstellen, drucken und versenden können. Etwa ein Jahr später gab es den ersten Relaunch der Plattform. Die Idee zu den &#8220;Titelhelden&#8221; stammt von einer Post-Mitarbeiterin, angesprochen werden vor allem Vereine, Privatleute und kleine Unternehmen.</p>
<p><span id="more-47"></span></p>
<h3>Magazine selbst gemacht</h3>
<p>Auf der Plattform können User eigene Magazinprojekte anlegen, fertige Layoutvorlagen nutzen oder eigene Vorlagen erstellen und speichern. Das Projekt arbeitet überwiegend auf Flash-Basis und erlaubt einen Upload von Bildern, die anschließend per drag&#038;drop in das Magazin eingefügt, verschoben und vergrößert bzw. verkleinert werden können. Externe Texte, z.B. aus Word-Dokumenten oder dem Web, können nicht integriert werden, hier sind also Copy &#038; Paste oder die gute alte Tipp-Arbeit gefragt. Die Texte werden &#8211; ähnlich wie bei Word &#8211; per Textfelder integriert. Schriftart, -farbe, -größe etc. werden mit einem Text-Tool angepasst. Als Highlight der Plattform gilt die Möglichkeit zur Kollaboration, bei der der Chef-Editor weitere Redakteure per E-Mail einläd und am Projekt beteiligt. Nach Fertigstellung des Magazins kann ein Vorabdruck, eine Auflage zum Versand oder ein PDF zum Download bestellt werden.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/titelhelden_2.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/titelhelden_2.jpg" alt="" title="titelhelden_2" width="499" height="382" class="aligncenter size-full wp-image-81" /></a><br />
Die <strong>Usability</strong> des Projekts stand im Vordergrund des Relaunches Ende 2009, wie Marco Haubricht in einem Interview anlässlich des <a href="http://www.beyond-print.de/2009/11/06/marco-hauprich-uber-titelhelden/">Web-to-Print Forum</a> erklärte:<br />
<br/><br />
<object width="350" style="display:block; margin:auto;"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/eIq7OikLcrU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/eIq7OikLcrU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="350" ></embed></object><br />
<br/><br />
Nach wie vor fällt jedoch die relativ schwerfällige Reaktion der Plattform eher negativ auf, und vor allem das äußerst schmale Editor-Fenster. Anstelle eines großzügigen Editors verbraucht die Plattform viel Platz für das Post-Branding im Header und die weiterführenden Angaben im Footer. Die Nutzerführung ist nach dem Relaunch jedoch übersichtlicher und einfacher geworden.</p>
<h3>Kosten</h3>
<p>Die Herstellungskosten können über einen Online-Kalkulator vor dem Anlegen des Magazin-Projekts berechnet werden und variieren mit der Auflagenhöhe, der Qualität des Papiers und der Wahl zwischen 4c-Druck oder schwarz-weiß. Für ein achtseitiges Magazin entstehen Kosten von:</p>
<table style="font-size:14px; text-align:center; margin:auto; width:280px;">
<tbody>
<tr style="background-color:#E2F0DF">
<th style="width:80px;">Auflage</th>
<th style="width:100px;">4c/120g</th>
<th stlye="width:100px;">sw/80gf</th>
</tr>
<tr>
<td>1</td>
<td>6,74 Euro</td>
<td>5,36 Euro</td>
</tr>
<tr style="background-color:#E2F0DF">
<td>11</td>
<td>5,41 Euro</td>
<td>4,66 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>31</td>
<td>4,46 Euro</td>
<td>4,17 Euro</td>
</tr>
<tr style="background-color:#E2F0DF">
<td>101</td>
<td>4,08 Euro</td>
<td>3,39 Euro</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Im Preis sind MwSt. erhalten, jedoch nicht der Versand. Alternativ kann eine PDF-Version für 10,- Euro erworben werden.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>&#8220;Titelhelden&#8221; dürfte einer der ersten, vielleicht sogar der einzige online-basierte Magazin-Editor sein, von daher verdient das Projekt Beachtung. Eine große Berichterstattung im Web gab es bislang allerdings nicht, und auch die Aussage zum Relaunch lässt vermuten, dass sich die Userzahlen derzeit in Grenzen halten. Ein Grund liegt sicher im dominanten Branding zu Lasten der Editor-Größe, zumal mit der Post auch nicht unbedingt ein flottes Web2.0-Image transportiert wird. Hinzu kommen relativ hohe Kosten, die Schwerfälligkeit bei der Bearbeitung und die fehlende integration externer Texte. Ein Vorteil gegenüber einer Offline-Erstellung ist die Möglichkeit zur Kollaboration und &#8211; je nach Perspektive &#8211; auch die Anbindung an Druck und Vertrieb für diejenigen, die die Eigenorganisation scheuen. Der Download eines PDFs für 10 Euro, das anschließend über Magazin-Plattformen wie Issue &#038; Co. vertrieben werden kann, ist sicher eine weitere Alternative. In der Gesamtschau überzeugt die Plattform als Online-Magazin-Editor noch nicht ganz, zeigt aber immerhin eine mögliche Richtung auf. </p>
<h3>Link-Tipps</h3>
<p><a href="http://www.people-interactive.de/projekte/titelhelden/">Projektvorstellung von People Interactive</a><br />
<a href="http://www.beyond-print.de/2009/11/06/marco-hauprich-uber-titelhelden/?s=Titelhelden">Interview von Marco Haubricht auf Beyond Print</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/titelhelden-ein-online-magazin-editor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Literaturcommunities und Autorenforen</title>
		<link>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/literaturcommunities-und-autorenforen/</link>
		<comments>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/literaturcommunities-und-autorenforen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Schürmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[share]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/?p=45</guid>
		<description><![CDATA[Literaturcommunities und Autorenforen können wertvolle Anlaufstellen für Selfpublisher sein, um Erfahrungen und Infos auszutauschen oder das eigene Buch vorzustellen. Allzu üppig ist die Auswahl allerdings nicht: Eine handvoll Foren und Communities dominieren das geschehen, und selbst von den großen haben längst nicht alle den Übergang in das Web2.0-Zeitalter vollzogen. Um zumindest einen Einstieg zu erleichtern, sollen ein paar größere Foren hier kurz vorgestellt werden. Weitere interessante Adressen und Links können in die DIYG-Datenbank eingetragen bzw. recherchiert werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_lettra.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_lettra.jpg" alt="" title="communities_lettra" width="503" height="377" class="aligncenter size-full wp-image-91" /></a></p>
<div class="flattr">[flattr]{22510}[/flattr]</div>
<p>Literaturcommunities und Autorenforen können wertvolle Anlaufstellen für Selfpublisher sein, um Erfahrungen und Infos auszutauschen oder das eigene Buch vorzustellen. Allzu üppig ist die Auswahl allerdings nicht: Eine handvoll Foren und Communities dominieren das geschehen, und selbst von den großen haben längst nicht alle den Übergang in das Web2.0-Zeitalter vollzogen. Um zumindest einen Einstieg zu erleichtern, sollen ein paar größere Foren hier kurz vorgestellt werden. Weitere interessante Adressen und Links können in die DIYG-Datenbank eingetragen bzw. recherchiert werden.</p>
<p><span id="more-45"></span></p>
<h3>Literaturcommunities</h3>
<p>Angesichts des Hypes von Facebook und Co. wird Foren keine große Beachtung mehr geschenkt. Doch trotz der oft altertümlich wirkenden Konzepte und Designs versammeln Foren nach wie vor recht große und aktive Gemeinschaften. Und einige Foren haben inzwischen auch den Sprung zur Community geschafft und z.B. Netzwerk-Funktion integriert &#8230;</p>
<h4>Lovelybooks</h4>
<p>Eine erfreuliche Erscheinung in der Community-Szene ist <a href="http://www.lovelybooks.de">Lovelybooks</a>: Die Seite ist nicht nur ansprechend und zeitgemäß gestaltet, sondern auch im Web2.0 äußerst aktiv. Mit über 6000 Fans und einer starken Präsenz bei Twitter. Zudem hat Lovelybooks mit Aktionen wie dem &#8220;Leserpreis&#8221; zuletzt auch in der Blogszene Akzente gesetzt.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_lovelybooks.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_lovelybooks.jpg" alt="" title="communities_lovelybooks" width="501" height="382" class="aligncenter size-full wp-image-83" /></a><br />
Mit Rezensionen, Gruppen, virtuellen Bibliotheken etc. lässt die Plattform kaum Wünsche offen. Einzelne Gruppen zählen mehrere tausend Mitglieder mit bis zu 50.000 Beiträgen. Damit dürfte Lovelybooks mit einigem Abstand die bedeutendste Community hierzulande sein.</p>
<h4>Literatur-Couch</h4>
<p>Einen interessanten Ansatz verfolgt auch die <a href="http://www.literatur-couch.de/">Literatur-Couch</a>, unter deren Dach mehrere thematische Unter-Communities vesammelt sind. Die Mitgliedstärke aller Couch-Communities wird mit ca. 17.000 angegeben &#8211; damit dürfte die Foren-Gruppe hierzulande zu den größten gehören.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_couch.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_couch.jpg" alt="" title="communities_couch" width="502" height="376" class="aligncenter size-full wp-image-84" /></a><br />
Die Intensität der Web2.0-Präsenz ist dabei von Forum zu Forum unterschiedlich: Während die Krimi-Couch auf Twitter und Facebook fleißig Fans und Follower sammelt, verzichten andere Foren komplett auf das Netzwerken im sozialen Web. Alles in allem sollten die Foren auch für Selfpublisher eine gute Anlaufstelle sein.</p>
<h4>Literatina</h4>
<p>Das Literatur- und Bücherforum <a href="http://www.literatina.de">Literatina</a> ist durch zahlreiche Anzeigen im Literaturnetz recht bekannt und gehört klar zu den großen und etablierten Leserforen im Web. Und auch wenn der Trend eher in Richtung Netzwerke geht, zeigt Literatina, dass auch klassische Foren noch ihre Daseinsberechtigung haben. Wie üblich scheinen Krimis, Fantasy &#038; co. zu dominieren, allerdings ist auch anspruchsvolle Belletristik gut vertreten, während Comics oder Sachbücher eher unterrepresentiert sind.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_literatina.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_literatina.jpg" alt="" title="communities_literatina" width="502" height="376" class="aligncenter size-full wp-image-85" /></a><br />
Im Gegensatz zu vielen anderen Foren ist Literatina z.B. auch auf Facebook mit über 300 Fans aktiv.</p>
<h4>Büchertreff, Büchereule, Literaturschock, Comicforum</h4>
<p>Von den zahlreichen klassischen Buch- und Literaturforen seien aufgrund ihrer Größe stellvertretend vier weitere erwähnt. Der <a href="http://www.buechertreff.de">Büchertreff</a> zählt ca. 8000 Mitglieder, die <a href="http://www.buechereule.de">Büchereule</a> um die 6000 Mitglieder und der <a href="http://www.literaturschock.de">Literaturschock</a> immerhin noch über 1000 Mitglieder. Viele dieser Communities verfügen über extra eingerichtete Rezensionsbereiche und die Zahlen verdeutlichen, dass auch über die klassische Forenszene nach wie vor zahlreiche Leser erreicht werden können.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_comic.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_comic.jpg" alt="" title="communities_comic" width="502" height="376" class="aligncenter size-full wp-image-86" /></a><br />
Häufig lohnt es sich, nach kleineren Foren mit einem enger zugeschnittenen Themenkreis zu recherchieren. Dass solche Recherchen nicht nur Nischenforen zu Tage befördern, zeigt z.B. das <a href="http://www.comicforum.de">Comic-Forum</a>: Mit 40.000 Mitgliedern stellt es selbst die etablierten Literaturcommunities in den Schatten. Auch <a href="http://www.mobileread.com/">Mobile-Read</a>, eine (allerdings internationale) Community zu E-Books und E-Readern, verfügt über eine beachtliche Mitgliederzahl&#8230;</p>
<h3>Autorenforen</h3>
<p>Fasst alle Literaturcommunities warten auch mit einem eigenen Bereich für Autoren auf. Communities ausschließlich für Autoren sind wesentlich seltener zu finden. Alternativ lohnt sich auf jeden Fall auch ein Blick in die Foren der Buchpublisher.</p>
<h4>Schreibwerkstatt</h4>
<p>Möglicherweise ist es auch dem sehr aufgeräumten Auftritt zu verdanken, dass die <a href="http://www.schreibwerkstatt.de">Schreibwerkstatt</a> mit etwa 4800 Mitgliedern zu den größten Autorencommunities im Netz zählt. Auch die Rubriken des Forums sind wohl sortiert: Neben der Veröffentlichung eigener Texte in verschiedenen Gattungen bietet die Schreibwerkstatt einen Bereich für Rezensionen, Schreibtipps, Hinweise zu Literaturwettbewerben oder eine Liste von Literaturverlagen an.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_schreibwerkstat.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_schreibwerkstat.jpg" alt="" title="communities_schreibwerkstat" width="501" height="386" class="aligncenter size-full wp-image-88" /></a><br />
Angesichts der Größe verwundert es allerdings, dass die Schreibwerkstatt auf eine Präsenz in den sozialen Netzwerken vollständig verzichtet. </p>
<h4>Montsegur Autorenforum</h4>
<p>Aufgrund der guten Themenwahl sei auch noch das <a href="http://autorenforum.montsegur.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl">Autorenforum Montsegur</a> erwähnt: Mit Hinweisen zur Verlagssuche, Tipps zu Verträgen und einer Schreibwerkstatt konzentriert sich Montsegur vor allem auf das Autorenhandwerk und versteht sich weniger als Publikationsplattform für eigene Texte.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_autorenforen1.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_autorenforen1.jpg" alt="" title="communities_autorenforen" width="502" height="384" class="aligncenter size-full wp-image-89" /></a><br />
Recht restriktiv geht das Forum jedoch mit neuen Mitgliedern um: Alle Anmeldungen werden individuell geprüft, verlangt wird eine &#8220;aussagekräftige Bewerbung&#8221;. Entsprechend halten sich die Zahlen mit etwa 360 Mitgliedern in Grenzen.</p>
<h3>Kurzer Blick auf Facebook</h3>
<p>Eine einzelne &#8220;Group&#8221; auf Facebook ist sicher nicht vergleichbar mit der Größe und dem Aktivitätsgrad traditioneller Communities &#8211; in den meisten Fällen endet das Engagement mit dem Klick auf den Join-Button. Als Gesamtnetzwerk ist Facebook jedoch ein ideales Forum, dass mit Profilen, Fanpages und Groups viele Knotenpunkte für Gleichgesinnte bereithält. Große Gruppen und Fanpages sind beispielsweise &#8220;<a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=11038142564&#038;ref=search&#038;sid=100000485600799.3311763366..1&#038;v=info">Zu viele Bücher, die ich lesen möchte</a>&#8221; (Gruppe mit ca. 1.200 Mitgliedern), &#8220;<a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=46806876463&#038;ref=search&#038;sid=100000485600799.3311763366..1&#038;v=info">Bücher</a>&#8221; (Gruppe mit über 600 Mitgliedern), <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=247671624062&#038;ref=search&#038;sid=100000485600799.3995487002..1">Buchtipp</a> (Gruppe mit über 700 Mitgliedern), &#8220;<a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=27779070492&#038;ref=search&#038;sid=100000485600799.3995487002..1">Deutsche Literatur</a>&#8221; (Gruppe mit gut 1000 Mitgliedern), die Fanpage der Aktion &#8220;<a href="http://www.facebook.com/search/?q=Lettra&#038;init=quick#!/wasmitbuechern?ref=ts">Ich mache was mit Büchern</a>&#8221; mit gut 1.500 Fans, <a href="http://www.facebook.com/pages/Lesen-ist-Luxus/182669367617">Lesen=Luxus</a> mit 1800 Fans  oder die Fan-Page vom Webmagazin <a href="http://www.facebook.com/literaturcafe?ref=search&#038;sid=100000485600799.3995487002..1&#038;v=wall">Literatur-Cafe</a> mit über 700 Fans. </p>
<p>Als Beispiele für die bunte Vielfalt auf Facebook seien zwei unterschiedliche Präsenzen vorgestellt: Die-Schreib-Maschine ist eine junge Plattform aus Berlin für &#8220;Autoren, Komponisten, Liedtexter, Choreographen, Übersetzer und alle, die neue Musicals auf die Bühne bringen wollen&#8221;. Als recht speziell ausgerichtetes Forum hat die Schreib-Maschine inzwischen immerhin <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=316068426744&#038;ref=search&#038;sid=100000485600799.2921198360..1&#038;v=info#!/group.php?v=info&#038;ref=search&#038;gid=316068426744">180 Fans</a> gesammelt. Mit einem netten Design und einer aktiver Diskussion lässt sich in Facebook also auch für sehr spezielle Themen Aufmerksamkeit erzeugen.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_schreibmaschine.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_schreibmaschine.jpg" alt="" title="communities_schreibmaschine" width="503" height="377" class="aligncenter size-full wp-image-90" /></a><br />
Ein ganz anderes Beispiel ist <a href="http://www.lettra.tv">Lettra</a> &#8211; ein Webmagazin, das sich auf Video-Rezensionen und (Web-)Büchersendungen spezialisiert hat, jedoch auch klassische Textbeiträge publiziert. Lettra kooperiert mit zahlreichen Tageszeitungen und generiert laut Eigenaussage ca. 60.000 Channel-Views im Monat. In unserem Zusammenhang interessant ist jedoch in erster Linie die Präsenz in den Netzwerken: Neben einer Mobile-App und einem Twitter-Stream gehört Facebook dabei zu den Hauptkanälen. Dort findet man eine recht beliebte <a href="http://www.facebook.com/search/?q=lettra&#038;init=quick#!/lettra?ref=search&#038;sid=100000485600799.255798082..1">Fan-Page</a> (über 1800 Anhänger) sowei eine eigene <a href="http://apps.facebook.com/lettra_app/index.php?tab=desc&#038;book=yes">Facebook-App</a>, die immerhin über 400 Nutzer zählt. Mit der App lassen sich Bücher suchen, in virtuelle Regale stellen, bewerten, rezensieren, kaufen und schließlich ins eigene Profil einbinden. Eine Einbindung in fremde Fanpages gibt es leider noch nicht, allerdings wurden weitere Features und ein Relaunch der Lettra-Seite angekündigt&#8230;<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_lettra.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_lettra.jpg" alt="" title="communities_lettra" width="503" height="377" class="aligncenter size-full wp-image-91" /></a><br />
Lettra ist kein Einzelfall: Wer auf Facebook nach Applikationen für Buchfreunde sucht, kann zwischen mehreren Dutzend Angeboten wählen. Eine Liste mit etwa 50 Facebook-Apps für Bücher hat vor einiger Zeit das Weblog <a href="http://www.onlinecollege.org/2009/12/14/50-awesome-facebook-apps-for-serious-bookworms/">Online-College</a> zusammengestellt &#8211; und selbst die dürfte noch nicht vollständig sein. In jedem Fall sind einige dieser Tools auch für Selfpublisher nützlich, um Bücher über Facebook präsent zu machen.  </p>
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		<item>
		<title>PR-Leitfaden für Selfpublisher</title>
		<link>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/pr-leitfaden-fuer-selfpublisher/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Schürmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[share]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist so weit, das Buch ist veröffentlicht – und dennoch steht der schwierigste Teil noch bevor. Denn in der Masse von ca. 100.000 Veröffentlichungen pro Jahr erreichen viele Bücher nicht einmal einen einzigen Leser. Und selbstpublizierte Bücher haben es im Wettbewerb um Aufmerksamkeit besonders schwer: Der Vertrieb ist vergleichsweise schwach (keine Präsenz im verkaufsstarken Offline-Buchhandel), es prankt kein renommiertes Verlags-Logo als Gütesiegel auf dem Cover und die Publishing-Services bieten in Sachen Marketing kaum nennenswerte Unterstützung. Wenn sich der Autor bereits als Journalist oder Blogger einen Namen gemacht hat, ist schon ein kleines Band zur Leserschaft geknüpft – für Novizen sind die Hürden jedoch groß. Nicht aber unüberwindbar. An dieser Stelle werden einige Tipps und Tools zur Presse- und Medienarbeit für Bücher gesammelt. Das Thema Web2.0 und Social Media (Facebook, Twitter &#038; Co.) wird in einem eigenen Beitrag behandelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="flattr">[flattr]{22510}[/flattr]</div>
<p>Es ist so weit, das Buch ist veröffentlicht – und dennoch steht der schwierigste Teil noch bevor. Denn in der Masse von ca. 100.000 Veröffentlichungen pro Jahr erreichen viele Bücher nicht einmal einen einzigen Leser. Und selbstpublizierte Bücher haben es im Wettbewerb um Aufmerksamkeit besonders schwer: Der Vertrieb ist vergleichsweise schwach (keine Präsenz im verkaufsstarken Offline-Buchhandel), es prankt kein renommiertes Verlags-Logo als Gütesiegel auf dem Cover und die Publishing-Services bieten in Sachen Marketing kaum nennenswerte Unterstützung. Wenn sich der Autor bereits als Journalist oder Blogger einen Namen gemacht hat, ist schon ein kleines Band zur Leserschaft geknüpft – für Novizen sind die Hürden jedoch groß. Nicht aber unüberwindbar. An dieser Stelle werden einige Tipps und Tools zur Presse- und Medienarbeit für Bücher gesammelt. Das Thema Web2.0 und Social Media (Facebook, Twitter &#038; Co.) wird in einem eigenen Beitrag behandelt.</p>
<p><span id="more-42"></span></p>
<h3>Die Basics</h3>
<p>Ohne in graue Theorie zu verfallen sollten doch einige Basics bekannt sein, denn der Weg zum Leser ist nicht nur steinig, sondern auch verzweigt: Da gibt es Marketing und Werbung, Pressearbeit und Public Relations (PR) und die Social Media mit den Social-Media-Releases als jüngstem Buzzword. Der Unterschied zwischen Werbung und PR ist mit einem viel zitierten Vergleich schnell erklärt: „Tue Gutes und rede darüber“ lautet das Motto der Werbung, „Tue Gutes, und bringe andere dazu, darüber zu reden“ ist der Wahlspuch der PR. In den letzten Jahren sind noch die „Social Media“ hinzugekommen, die teilweise eigenen Spielregeln unterliegen. Meist wird der Kernunterschied dahingehend beschrieben, dass Social Media nicht mehr nach dem &#8220;Sender-Empfänger&#8221;-Prinzip funktionieren, sondern vor allem im Dialog erfolgreich sind, also beide Seiten sowohl als &#8220;Sender&#8221; als auch &#8220;Empfänger&#8221; agieren. Vor allem über den Dialog wird Reputation aufgebaut, die eine Basis für virale Effekte darstellen kann. Für mindestens ebenso wichtig halte ich jedoch die Lieferung von Inhalten, die in der Community gerne weitergegeben werden und so im besten Fall &#8220;Buzz&#8221; produzieren.</p>
<p>Nach der „Mini-Theorie“ stellt sich die Frage: welche Tools und Strategien nutze ich denn nun in der Praxis? Die Antwort ist knapp &#8211; man sollte es von seinen eigenen Stärken abhängig machen: Es gibt den überzeugenden Vertriebstyp, den kreativen Marketeer, den kontaktfreudigen PRler oder den beigeisterten Social-Media-Guru. Die Social Media sind für Selfpublisher aufgrund der geringen Einstiegskosten sicherlich der aussichtsreichste Tummelplatz. Wer jedoch eine geniale Marketing-Idee hat, sollte seine Kräfte auch auf diese Aktion konzentrieren. Als Beispiel: Für sein aktuelles Buch &#8220;<a href="http://meconomy.me/">Meconomy</a>&#8221; hat Mark Albers &#8211; seinem journalistischen Hintergrund entsprechend &#8211; eine PR-Strategie mit Social-Media-Einschlag und einer werblich orientlierten Buch-Website verfolgt. Dagegen hat sich „<a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Handyroman&#038;action=edit&#038;section=2">Yoshi</a>“, der Verfasser des ersten Handy-Bestsellers &#8220;Deep Love&#8221;, mit einer gewöhnlichen Webseite begnügt und statt der Medien unmittelbar seine Zielgruppe angesprochen. Dazu hat der Jung-Autor im Tokioter-Hip-Viertel „Shibuya“ tausende Visitenkarten an Schulmädchen verteilt und so seine Webseite populär und seinen Roman zum Bestseller gemacht. Die beiden Beispiele beschreiben in etwa die Bandbreite, aus der ein Selfpublisher schöpfen kann …</p>
<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/prleitfaden_comic.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/prleitfaden_comic.jpg" alt="" title="PRLeitfaden_comic" width="501" height="377" class="aligncenter size-full wp-image-92" /></a></p>
<h3>Die Bandbreite des Buchmarketings &#8211; Beispiele und Vorschläge</h3>
<p>Als Input zunächst ein paar Anregungen, die u.a. das eBook-Portal Smashwords seinen Autoren gibt: </p>
<ul>
<li>Eine E-Mail-Signatur erstellen</li>
<li>Ein Buchcover erstellen und die Einbindung auf fremde Seiten ermöglichen (embed)</li>
<li>Das eBook (ggf. Leseproben) auf Stanza hochladen.</li>
<li>Leseproben über Sharing-Plattformen für <a href="http://www.schreibermag.de/sharing/dokumentenplattformen-im-uberblick/">Dokumente</a> oder <a href="http://www.schreibermag.de/sharing/sharing-plattformen-fur-e-mags/">E-Mags</a> verteilen</li>
<li>Familie, Freunden und Bekannten über das Buch erzählen.</li>
<li>Eine Visitenkarte/Flyer zum Buch erstellen und bei passenden Anlässen/Orten verteilen.</li>
<li>Medien, Blogs und Foren zum Themenkreis des Buches recherchieren</li>
<li>Eine Pressemitteilung zum Buch veröffentlichen.</li>
<li>Über PR eine Berichterstattung in Medien und Blogs erlangen.</li>
<li>Eine Lesung organisieren (Lesecafe etc.)</li>
<li>An Literaturwettweberben teilnehmen</li>
</ul>
<p>Beispiele für Aktionen im Web2.0:</p>
<ul>
<li>Sich in Online-Foren einbringen</li>
<li>Gastbeiträge und Interviews für Blogs anbieten</li>
<li>Zu passenden Blogbeiträgen inhaltlich gute und sachliche Kommentare posten</li>
<li>Soziale Netzwerke wie Facebook, Xing, StudiVZ etc. nutzen</li>
<li>Twitter nutzen</li>
<li>Einen Autoren- oder Buchblog (Blook) anlegen</li>
<li>Einen Buchtrailer für Youtube erstellen</li>
</ul>
<p>Wie man über kreative Aktionen auch im Buch- und Verlagswesen für Aufmerksamkeit sorgen kann, zeigt diese Marketing-Aktion des Verlags Eichborn auf der Frankfurter Buchmesse 2009: </p>
<p><object width="425" height="344" style="display:block; margin:auto;"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ldC7FQiUJ6s&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ldC7FQiUJ6s&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></p>
<h3>Struktur gewinnt</h3>
<p>Wer sich so ganz ohne Planung in&#8217;s Vergnügen stürzt, dürfte bald den Überblick verlieren. Und das wiederum sorgt meist für doppelte Arbeit oder unerwünschte Ergebnisse. Dazu gehören genervte Redakteure/Blogger, die zum dritten mal erklären, dass sie das Thema nicht interessiert. Oder ein teuer versendetes Rezensionsexemplar an ein Medium, das bereits eine Besprechung zugesagt hat. Um Frust zu vermeiden, sollte man die Schritte also einigermaßen strukturieren. Der grobe Ablauf sollte so aussehen:</p>
<ul>
<li>Mini-Marketing-Plan: Welche Zielgruppe kommt für das Buch in Frage und mit welchem Maßnahmenbündel soll sie erreicht werden?</li>
<li>Die Zusammenstellung/Aufbereitung von Informationen (z.B. Pressemitteilungen, Webseite, Flyer, Visitenkarte, Podcast, Vidcast etc.)</li>
<li>Recherche nach der Zielgruppe bzw. nach passenden Medien, Blogs, Foren etc. </li>
<li>Die Durchführung, also die Aktion selbst (Marketing) oder das Kontaktieren und Nachfassen (PR)</li>
<li>Die Erfolgskontrolle und ggf. das Monitoring</li>
</ul>
<p>Für ein einzelnes Buch muss der Planungsaufwand natürlich in einem angemessenen Verhältnis stehen, aber zumindest eine Excel-Tabelle oder bestenfalls eine kleine Access-Kontaktdatenbank mit Kontrollmöglichkeiten sollte es schon geben. Ggf.  kann man auch einfach mit Bookmarking-Tools wie Delicious arbeiten.  Ein paar Tipps und Tools zu den einzelnen Schritten:</p>
<h3>Vorbereitung: Presse- und Medieninformationen erstellen</h3>
<p>Ob Presseinformation, E-Mail, Webseite oder Social-Media-Release – man sollte sich vorher sehr genau überlegen, wie die Informationen aufbereitet sein müssen, damit die Redakteure, Blogger oder Leser auch anspringen. Stehen klassische Medien im Visier, sind nüchterne und gut aufbereitete Informationen gefragt, ein werblicher Tenor, ein blumiger Stil oder gar Wortwitz sind absolut fehl am Platz. Bei Bloggern darf es schon etwas persönlicher zugehen. Die Direktansprache von Lesern ist meist eher werblich, z.B. eine Webseite oder ein Youtube-Video mit zumindest etwas viralem Potential. Als Lektüre seien an dieser Stelle die Blogs <a href="http://www.pr-doktor.de/">PR-Doktor</a> und <a href="http://www.pr-blogger.de/">PR-Blogger</a> empfohlen.</p>
<p>Für die textliche Seite finden sich im Netz diverse Anleitungen und Hinweise. Da Redakteure täglich eine enorme Menge an Informationen bewerten und verarbeiten müssen, kann man jedoch sicher sein, dass eine unprofessionell anmutende Pressemitteilung bei den Redakteuren ungelesen in den Papierkorb wandert. Das gilt übrigens auch für leicht zu enttarnende Massenmails mit Ansprachen wie &#8220;Sehr geehrte Damen und Herren&#8221;: Immer den Namen recherchieren und die persönliche Anrede wählen! Im Zweifelsfall lohnt sich bei der Erstellung von Informationen die Investition in einen freien PR-Texter oder Journalisten, denn andernfalls ist alle weitere Mühe umsonst. Einige Anlaufstellen für die Recherche: </p>
<ul>
<li><a href="http://www.texter.de/ ">Webverzeichnis Texter.de</a>&#8221; (freie Texter)</li>
<li><a href="http://www.djv.de/Freie-Journalisten.810.0.html ">Mitgliedsdatenbanken des DJV</a> (freie Journalisten) </li>
<li><a href="http://www.vfll.de/pages/lektorenfinden/lektorenfinden_start.php?m=5 ">Mitgliedsdatenbank des VfLL</a> (freie Lektoren)</li>
<li><a href="http://www.elance.com/">Auftragsplattform Elance</a> für Programmierer und Webdesigner, die man ggf. bei der Erstellung einer Webseite benötigt.
</ul>
<p>Natürlich sollte man vorher sehr nüchtern abschätzen, ob sich die Investitionen für das Buch lohnen. Im Zweifelsfall und bei ausreichendem Talent und Know-How gilt auch hier das DIY-Motto: MS-Word, PDF, die Blogsoftware WordPress oder Blogportale wie Twoday machen es möglich. Aber Vorsicht: Das Ergebnis sollte inhaltlich und optisch professionell erscheinen. Niemals mit unprofessionellen Materialien an Redakteure (oder namhafte Blogger) herantreten …</p>
<h3>Recherche: Wohin mit den Infos?</h3>
<p>Da wir zunächst die aktive Web2.0-Arbeit ausblenden, bleiben als Ziel für die Informationen die klassischen Online- und Offline-Medien, Blogs und Foren (Blogs nicht als Web2.0-Anwendungen verstanden, sondern als Zielmedien für die Pressearbeit). Stellt sich nur die Frage: Wie finde ich Foren, Blogs und Medien, die zu meinem Thema passen?</p>
<h4>Etwas unterentwickelt: Forenverzeichnisse</h4>
<p>Interessanterweise gibt es – im Gegensatz zur gut organisierten Blogosphäre – keine wirklich zufriedenstellenden Suchmaschinen oder Verzeichnisse für Foren. Die Forensuchmaschine Twing.com ist offensichtlich eingestellt worden, sodass man Google bemühen muss oder einige der zerstreuten Forenverzeichnisse nutzen wird. Eine (unvollständige) Liste mit Forenverzeichnissen findet man hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.forenverzeichnisse.de/forenverzeichnis.php"> forenverzeichnis.de</a> </li>
<li>Man kann die Suchmaschine <a href="http://www.boardtracker.com/">Boardtracker </a>testen, sie dürfte jedoch nicht allzu viele deutschsprachige Ergebnisse liefern.</li>
</ul>
<h4>Eintrittskarte in die Blogosphäre: Verzeichnisse und Rankings</h4>
<p>Inzwischen gibt es wohl zu fast allen relevanten und weniger relevanten Themen einen oder gleich ein ganzes Universum an Blogs. Und tatsächlich werden auch Blogger vermehrt zum Ziel von PR-Aktionen (selbst mit einem kleinen Blog kann man sich heute auf PR-Zuschriften einstellen). Ein Grund ist sicherlich der hohe Organisationsgrad der Blogosphäre: Es gibt Blog-Rankings, Blog-Verzeichnisse und Blogsuchmaschinen, über die sich thematisch passende Blogs relativ schnell recherchieren lassen. Und auch wenn die meisten Blogs keine besonders große Reichweite vorweisen können, so wird mit jedem Beitrag potentiell ein neuer Leser gewonnen und zumindest ein neuer Link generiert, über den Suchenden schließlich zum Buch gelangen. Und tatsächlich werden von vielen Blogs auch immer wieder mal Bücher und Autoren vorgestellt, einige haben sich sogar komplett auf die Rezension von Büchern spezialisiert. Ein paar Einstiegspunkte für die Recherche:</p>
<h4>Blog-Rankings</h4>
<p>In einem der Top-Blogs besprochen zu werden, ist natürlich schön. Die Frage ist jedoch: interessiert den Blogger das Thema des Buches? Und ebenso wie bei den klassischen Redaktionen werden Massenmails, unprofessionelle oder unpassende Inhalte von Top-Bloggern ingoriert. Bekannte Blogrankings sind:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.deutscheblogcharts.de">Deutsche Blogcharts</a>: Die Top 100-Blogs nach Anzahl der Verlinkungen (Backlinks, d.h. wie viele Seiten verlinken auf den Blog) </li>
<li><a href="http://lesercharts.de/ ">Deutsche Lesercharts</a>: Die Top 500-Blogs nach Abonnenten (Zahl der Feed-Leser: es werden jeweils nur die Blogs ausgewertet, die ihren Feed über Feedburner/Google ausgeben. Das sind viele, aber nicht alle).</li>
<li><a href="http://www.sistrix.de/blogcharts">Sistrix-Blogcharts</a>: Die Top 100 nach (Feed-) Abonnenten</li>
<li><a href="http://www.blogoscoop.net/">Blogoscoop.net </a>: Eine sehr nützliche Mischung aus Verzeichnis und Ranking. Damit können Blogs nach Themen gefiltert und gleichzeitig deren Bedeutung grob eingeschätzt werden.</li>
<li><a href="http://www.twingly.com/top100?lang=de">Twingly Top100 </a>: Ausgesprochen nützlich, wenn man seinen Bestseller in 10 verschiedene Sprachen übersetzt hat <img src='http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Twingly bietet Blog-Rankings für die deutsche, italienische, englische, französische, spanische, schwedische und noch weitere Sprachen an. Erleichtert den Einstieg in fremde Sprachräume enorm&#8230;</li>
</ul>
<h4>Blog-Verzeichnisse</h4>
<p>In Verzeichnissen kann man die Blogs nach Themenschwerpunkten recherchieren. Das bringt im Zweifelsfall mehr Erfolg, allerdings weisen die meisten Blogs wie gesagt nur sehr wenige Leser auf.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bloggeramt.de/">Bloggeramt.de</a> </li>
<li><a href="http://www.bloggerei.de/">Bloggerei.de </a></li>
<li><a href="http://blogalm.de/">Blogalm.de</a></li>
<li>Eine lange Liste mit weiteren Verzeichnissen gibt es z.B. auf <a href="http://www.konzept-welt.de/promotion/blogverzeichnisse.html">Konzept-Welt</a>.</li>
</ul>
<h4>Blogsuche</h4>
<p>Schließlich kann man Blogs auch noch durchsuchen &#8211; eine sehr nützliche Funktion, um sich über aktuelle Blogposts zum Themenkreis des Buches informieren zu lassen und sich dann über (sinnvolle!) Kommentare in die Diskussion einzubringen. Eine Blogsuche ist möglich unter: </p>
<ul>
<li>Google Blogsearch oder</li>
<li><a href="http://www.twingly.com">Twingly</a>, bei den Rankings schon erwähnt und eine der beliebtesten Blogsuchmaschinen im Netz</li>
</ul>
<h3>Klassische Medien: Wie gelangt die Pressemitteilung in ein Blatt?</h3>
<p>Traditionelle Print- und Online-Medien sind für Selfpublisher vermutlich die größte Hürde, allerdings versprechen sie auch eine hohe Verbreitung (Auflage/Reichweite). Es gibt durchaus Fälle, in denen es Selfpublisher bis zu einem Interview im Regionalfernsehen geschafft haben, unüberwindbar sind die Schwierigkeiten also nicht. Aber natürlich nur, wenn das Buch qualitativ gut ist, die richtigen Medien angesprochen werden und die gelieferten Informationen professionell und passgenau sind. Ein paar Tipps und Tools:</p>
<h4>Kostenlose Portale für Pressemeldungen</h4>
<p>Ein Hinweis, der fasst überall zu finden ist: Es gibt diverse Portale, über die Pressemitteilung bei Einhaltung grundlegender Qualitätsstandards kostenfrei veröffentlicht werden können. Ein paar Übersichten über solche Angebote:</p>
<ul>
<li>Auflistung vom <a href="http://www.blogtrainer.de/2009/01/12/die-10-besten-kostenlosen-deutschen-presseverteiler-2009">Blogtrainer</a> mit Bewertung</li>
<li>Unkommentierte Liste von <a href="http://www.mehralstext.de/index.php/blog/ideen/kostenlose-und-kostenpflichtige-presseverteiler-online/">Mehralstext</a></li>
</ul>
<p>Man sollte sich allerdings nicht der Illusion hingeben, über derartige Pressemitteilungen in die Medien zu gelangen. Selbst bei einem bezahlten Versandservice an einen Presseverteiler sind die Aussichten ausgesprochen gering, wenn es sich nicht um eine wirklich relevante Mitteilung handelt. Und Pressemitteilungen zu selbstpublizierten Büchern sind für Redakteure nie relevant. Auch die direkte Leserschaft solcher Portale dürfte (zumindest für solche „privaten“ Presseinformationen) gering sein. Ein Vorteil ist jedoch, dass die Pressemitteilungen nach dem Einstellen i.d.R. über Google und im besten Fall über Google News auffindbar sind. Wer diese Portale nutzt, kann gleich auch die verschiedenen Nachrichten- und sonstigen Bookmark-Networks wie Yigg oder Webnews nutzen. Eine relativ aktuelle Übersicht hat der <a href="http://webstandard.kulando.de/post/2009/08/25/deutschsprachige-social-news-portale-die-uebersicht">Webstandard</a> zusammengestellt. </p>
<h4>Presseverteiler – Kostenpflichtige Angebote</h4>
<p>Wer wirklich in die Presse will, muss erst einmal passende Zielmedien ausfindig machen &#8211; und genau da liegt der Haken. Presse-Profis und PR-Agenturen arbeiten mit eigenen Presseverteilern, die Kontaktdaten zu den Medien und den Redakteuren einzelner Ressorts enthalten. Die Datenbanken sind meist hoch spezialisiert und werden wie ein Augapfel gehütet. Es gibt jedoch auch Dienstleister, über die sich solche thematisch zugeschnittenen Presseverteiler einkaufen lassen &#8211; allerdings muss man dazu schon mehrere hundert Euro auf den Tisch legen. Die bekannten Dienstleister sind:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zimpel.de/cms/">Zimpel-Online</a> vom Zimpel-Verlag, Adressen als Tabelle/Datenbank</li>
<li>Der <a href="http://www.stamm.de/deutschland.ihtml">Stamm</a> vom Stamm-Verlag, Adressen als Tabelle/Datenbank</li>
<li>Der <a href="http://www.newsaktuell.de/pressearbeit/preise2010/">Verteiler-Service</a> von News-Aktuelle (von der DPA), Adressen als Tabelle/Datenbank</li>
<li><a href="http://www.kroll-verlag.de/vorlagen/master.php?cms_thms_id=141">Pressehandbücher von Kroll</a>, alles Print, für relativ wenig Geld (gut 30,- Euro) kann man sich auch die kleineren Themenbroschüren besorgen.</li>
</ul>
<h4>Redaktionsadressen &#8211; kostenlose/-günstige Recherchemöglichkeiten</h4>
<p>Regional bieten teilweise auch IHKen eigene Medien-Verzeichnisse kostenlos oder gegen eine kleine Schutzgebühr an. Beispielhaft genannt sei das &#8230;</p>
<ul>
<li><a href="http://www.hk24.de/servicemarken/presse/pr_tipps_unternehmer/presseverzeichnis.jsp ">Angebot der IHK-Hamburg</a>. </li>
</ul>
<p>Das ist zumindest interessant, wenn das Thema einen regionalen Zuschnitt hat.<br />
Außerdem kann man sich im Netz einen Überblick über bestehende (Print- und Online-)Medien verschaffen: Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung und Verbreitung von Werbeträgern (IVW) ist die zentrale Stelle zur Prüfung von Auflagen und Reichweiten, die u.a. für die Anzeigenpreise ausschlaggebend sind. Auf der Webseite kann man Medien thematisch recherchieren und deren Bedeutung abgeschätzen. Allerdings stehen keine Kontaktdaten zur Verfügung. </p>
<ul>
<li><a href="http://www.ivw.de/">Webseite der IVW</a></li>
</ul>
<p>Eine kleine PR-Perle im Netz ist die Webseite</p>
<ul>
<li><a href="http://www.fachzeitungen.de">Fachzeitungen.de</a> </li>
</ul>
<p>Auch wenn sich die Datenbank auf Fachzeitschriften beschränkt, so dürfte sie doch zumindest für Sach- und Fachbücher eine ergiebige Quelle sein. Die Datenbank lässt sich nach Themen durchsuchen und liefert neben den Auflagen und Reichweiten häufig auch die Kontaktdaten des Mediums. Mit ein wenig Phantasie lassen sich ggf. auch andere Gattungen in Fachzeitschriften unterbringen: </p>
<blockquote><p>Nehmen wir einen Krimi, bei dem der Gärtner ausnahmesweise nicht der Mörder ist, sondern die Gärtnerin ermordet wurde und der Inspektor Blumen über alles liebt. Mit dieser Rahmenhandlung könnte man durchaus über das Fachzeitschriftenportal die etwa 100 Gartenmagazine abklappern und den Redakteuren ein Rezensionsexemplar anbieten. Nicht ausgeschlossen, dass sich ein Redakteur über einen exotischen Gimmik als Seitenfüller freut, und auch die lesenden Gartenprofis interessiert es selbstredend brennend, wer zu solch einer Tat fähig sein könnte …</p></blockquote>
<h3>Ergebniskontrolle/Monitoring</h3>
<p>Hier ist nicht der Platz, um eine Einführung in die Ergebniskontrolle zu liefern. Bei einer Aktion für ein einzelnes Buch ist das auch schlicht übertrieben. Im professionellen Bereich wird das Monitoring ohnehin von spezialisierten Dienstleistern (z.B. Landau-Medien im klassischen Bereich oder ethority im Web2.0) übernommen. So ganz unwichtig ist das Monitoring dennoch nicht, denn die Zahl der Rezensionen und die Stimmen der Kritiker sind für die weitere Arbeit natürlich enorm wichtig.<br />
Bei klassischen Print-Medien kann man in der Regel um ein Belegexemplar bitten. Bei Online-Medien bieten sich viele Möglichkeiten an (auch hier ist die o.g. Excel-Liste oder Access-Datenbank wieder nützlich). Ein Einstieg in das Thema ist z.B. über folgende Beiträge möglich:</p>
<ul>
<li><a href="http://bernetblog.ch/2009/08/28/online-monitoring-selfmade-und-zum-nulltarif/">Online-Monitoring &#8211; Selfmade und zum Nulltarif </a>(Bernet-Blog)</li>
<li><a href="http://www.quartier-nord.de/?p=410">Media-Monitoring im Web</a> (mein alter blog von quartier-nord)</li>
<li><a href="http://www.web-ideas.de/social-media/7-social-media-suchmaschinen-fuer-bessere-ergebnisse/">Sieben Social-Media-Suchmaschinen</a> von Web-Ideas</li>
</ul>
<p>Es gibt unzählige weitere Berichte und Tools, die grundsätzlich nützlich sind, wenn es zum Beispiel ohne direkten Kontakt zu weiteren Buchbesprechungen kommt oder gar virale Effekte eintreten (Verbreitung über Mund-zu-Mund-Propaganda). Aber ganz ehrlich: Wir rechnen erst einmal nicht damit&#8230;</p>
<h3>Media-Guidelines für Selfpublisher im Web</h3>
<p>Ein paar Hinweise auf Media-Guidelines, weitere Tipps werden gerne aufgenommen:<br />
Ein kleiner <a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/08/26/heute-schon-ein-buch-geschrieben-der-realitats-check/">Check vom PR-Doktor</a>, bevor man sich für das Bücher-Schreiben entscheidet.<br />
<a href="http://www.xinxii.com/gd_cms.php?page=tools">Social-Media-Marketing für Autoren</a> von XinXii<br />
<a href="https://www.smashwords.com/extreader/read/305/1/smashwords-book-marketing-guide">Smashwords Book Marketing Guide</a>, auch als Download in <a href="https://www.smashwords.com/books/view/305">verschiedenen Formaten</a><br />
<a href="http://www.bod.de/autorenpool/pr-marketing-f6.html">Buchmarketing-Forum</a> von Books on Demand (BoD)<br />
<a href="http://www.lulu.com/de/services/marketing/writing_communities.php">Marketing-Infos von Lulu</a>, nicht sehr viel, allerdings einige Schreibcommunities, die ggf. interessant sind.<br />
<a href="http://www.epublizisten.de" alt="epublizisten">Epublizisten</a>: Ein feiner Marketing-Blog für Selfpublisher von ePubli.</p>
<p>Fortsetzung (Social Media) folgt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/pr-leitfaden-fuer-selfpublisher/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom Feed zum eBook oder eMag</title>
		<link>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/vom-feed-zum-ebook-oder-emag/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Schürmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[create]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/?p=40</guid>
		<description><![CDATA[In diesem Artikel werden verschiedene Online-Dienste vorgestellt, über die sich Inhalte aus RSS-Feeds automatisiert in eBooks oder eMags umwandeln lassen. Die Tools bieten kaum oder keine Kontrollmöglichkeiten über den Output, sind dafür jedoch einfach in der Bedienung. Vorgestellt werden für eBooks die Tools Feedbooks, RSS2PDF, Starscape, Blogbooker und Blog2Print, für eMags die Tools Tabbloid, Feedjournal, fivefilters, news2paper und zinepal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_lettra.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_lettra.jpg" alt="" title="communities_lettra" width="503" height="377" class="aligncenter size-full wp-image-91" /></a></p>
<div class="flattr">[flattr]{22510}[/flattr]</div>
<p>In diesem Artikel werden verschiedene Online-Dienste vorgestellt, über die sich Inhalte aus RSS-Feeds automatisiert in eBooks oder eMags umwandeln lassen. Die Tools bieten kaum oder keine Kontrollmöglichkeiten über den Output, sind dafür jedoch einfach in der Bedienung. Vorgestellt werden für eBooks die Tools Feedbooks, RSS2PDF, Starscape und Wikitype, Blogbooker und Blog2Print, für eMags die Tools Tabbloid, Feedjournal, fivefilters, news2paper und zinepal.</p>
<p><span id="more-40"></span></p>
<p>Die Antwort auf die Frage nach dem Mehrwert bleibt bei den meisten dieser Dienste unbeantwortet: Eine Verbreitung per PDF macht in dieser Form fasst nur für klassische e-Reader Sinn. Weitaus interessanter wäre es, derartige Tools um einen Online-Editor zu erweitern. So könnte man hochwertige Ergebnisse erziehlen, die sich auch über Plattformen wie Issuu &#038; Co. verbreiten lassen.</p>
<h3>eBooks: feedbooks &#8211; prepare it for the e-reader</h3>
<p>feedbooks.com ist der Service der Wahl, wenn es darum geht, Feed-Inhalte für den E-Book-Reader zu optimieren. Die Feed-Konvertierung ist eher eine Nebenfunktion, hauptsächlich geht es bei feedbooks um die Erstellung von Texten und die anschließende Publikation. Der große Vorteil: Feedbooks bietet verschiedene Formate zum Download an:</p>
<ul>
<li>E-Pub</li>
<li>Mobipocket/Kindle</li>
<li>PDF</li>
<li>Custom-PDF</li>
</ul>
<p>Feedbooks versteht sich gleichzeitig als Community und es stehen bereits zahlreiche Publikationen zur Verfügung, aus denen eine digitale Bibliothek zusammengestellt werden kann.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/feed_feedbooks.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/feed_feedbooks.jpg" alt="" title="feed_feedbooks" width="506" height="378" class="aligncenter size-full wp-image-93" /></a><br />
Angesichts des guten Services und der relativ hohen Präsenz am Markt ist es verwunderlich, dass der Dienst nach wie vor starke Defizite in der Usability hat: Die wenigen Funktionen sind recht uneinheitlich verteilt und man hat seine liebe Mühe, Funktionen oder einmal publizierte Medien wiederzufinden.</p>
<p>Als Beispiele bzw. zur Anleitung:</p>
<ul>
<li>Die persönliche Leiste (&#8220;Mein Name&#8221;) ist leer und bietet keine Übersicht, auch wenn bereits etwas publiziert wurde. Um seine Publikationen einzusehen muss der Unterpunkt &#8220;Books&#8221; ausgewählt werden. </li>
<li>Unter &#8220;Publish&#8221; können neue Buchprojekte angelegt werden, es gibt jedoch keine Übersicht über bestehende Projekte, um sie ggf. zu editieren (siehe erster Punkt). </li>
<li>Feeds (also auch &#8220;publish&#8221; von Feeds) laufen wiederum unter dem Reiter &#8220;News&#8221;. Bereits publizierte Feeds tauchen jedoch unter der persönlichen Leiste (&#8220;Mein Name&#8221;) nirgendwo auf. </li>
<li>Grundsätzlich landet man beim Verfolgen eines Links fasst immer an einem Dead End ohne Ebenen- oder Gliederungsübersichten bzw. eine Backlink-Funktion.</li>
</ul>
<p>Bei der Konvertierung in ein PDF kann man die Templates in Schrifttype, Schriftgröße und Format für verschiedene Reader optimieren. Bilder werden nicht mit importiert, dafür werden &#8211; im Gegensatz zu den Konvertierungstools für Magazin-Designs, Lesezeichen erstellt, über die sich gut navigieren lässt. Außerhalb von E-Readern würde man die Feed-PDFs allerdings kaum anbieten wollen.</p>
<h3>eBooks: rss2pdf &#8211; one click is enough!</h3>
<p>Einen extrem einfachen Service stellt rss2pdf zur Verfügung: URL eingeben, Knopf drücken, fertig! Zwar fehlen jede Einstellungsmöglichkeiten oder Freiheiten in der Formatwahl. Trotzdem sieht das E-Book auf den ersten Blick akzeptabel aus:<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/feed_rss2pdf.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/feed_rss2pdf.jpg" alt="" title="feed_rss2pdf" width="502" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-94" /></a></p>
<h3>eBooks: Wikitype und Starscape</h3>
<p>Die Liste von Konvertierungstools, die nur mit bestimmten Diensten funktionieren, beginnt mit <a href="http://dash-of-pepper.com/starscape/">Starscape</a> für den Google Reader. Ein Test war nicht möglich, das Beispiel von Starscape lässt jedoch ein gutes Ergebnis vermuten: Starscape produziert ein zweispaltiges Layout mit Inhaltsverzeichnis und Lesezeichen, zudem importiert es Bilder. Über Umwege wie Yahoo-Pipes (RSS-Mashup und Filter-Service) könnte man den Output indirekt beeinflussen. Doch wer geht schon den komplizierten Weg, wenn es einfachere Alternativen gibt?<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/feed_starscape.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/feed_starscape.jpg" alt="" title="feed_starscape" width="499" height="379" class="aligncenter size-full wp-image-95" /></a><br />
Der gleiche Anbieter stellt mit <a href="http://dash-of-pepper.com/wikitype/">WikiType</a> auch noch einen Service zur Wandlung von Wiki-Book-Beiträgen in PDF-Ausgaben zur Verfügung.</p>
<h3>eBooks: blogbooker &#8211; wordpress.com and lifejournal</h3>
<p>Mit der Überschrift ist auch schon alles gesagt: Dieser Service funktioniert nur in Verbindung mit den beiden Blog-Communities wordpress.com und lifejournal. Der Dienst bietet für beide eine Umwandlung in ein PDF oder E-Book an. Blogbooker arbeitet auf LaTeX-Basis, ein Open-Source Text-Programm, das besonders unter Naturwissenschaftlern und Ingenieuren beliebt ist, allerdings das Erlernen einer eigenen Auszeichnungssprache erfordert und einen wysiwyg-Editor wie Microsoft-Word nur als Zusatz-Plugin bereitstellt. Aus der Beschreibung von Blogbooker kann man schließen, dass die Wandlung weitgehend automatisch abläuft und der Output so gut wie nicht beeinflussbar ist:</p>
<blockquote><p>Given your export file, entries and comments are exported in XML and all images are fetched on the Web. Then these files are processed. All entries are sorted by year and month, comments are nested and images included into a book of professional quality thanks to LaTeX.</p></blockquote>
<h3>eBooks: blog2print &#8211; convert, publish &#038; pay!</h3>
<p><a href="http://blog2print.sharedbook.com/blogworld/printmyblog/index.html">blog2print</a> ist ein schon etwas in die Jahre gekommener Service von Sharedbooks, über den sich aus Bloginhalten Printbücher erstellen lassen, die dann über SharedBook gekauft werden können. Der Service akzeptiert nur die drei Blog-Communities:</p>
<ul>
<li>Blogger</li>
<li>Typepad</li>
<li>WordPress</li>
</ul>
<p>Selbstgehostete WordPressblogs werden beispielsweise nicht unterstützt. Auch die Preise sprechen für bzw. gegen sich: ein 20-seitiges Buch kostet 14,95$, als Hardcover 24,95$ und pro zusätzlicher Seite noch einmal 35 Cents, sprich ein 100-seitiges Buch kostet 42,95$. Ein PDF schlägt mit 7,95$ zu Buche. Was der Service für Funktionen bietet, konnte nicht getestet werden, man sollte sich jedoch überlegen, ob für diese Leistung nicht andere Dienste (z.B. FastPencil) deutlich günstigere Konditionen und einen wesentlich breiteren Service anbieten.</p>
<h3>eMags: Tabbloid &#8211; keep it simple</h3>
<p><a href="http://www.tabbloid.com">www.tabbloid.com</a> aus dem Hause HP dürfte das bekannteste Web-Tool sein, mit dem sich RSS-Inhalte per Knopfdruck in ein PDF-Format umwandeln lassen. Für die Erstellung der zweispaltigen Tabbloid-Ausgabe ist keine Account nötig; es reicht die Angabe einer Feed-Adresse, einer E-Mail-Adresse und eines Intervalls, in dem die Tabbloid-Version versendet werden soll. Zur Auswahl stehen eine tägliche oder wöchentliche Lieferung mit Angabe des Liefertages. Die Qualität ist grundsätzlich in Ordnung (Flattersatz), je nach Inhalten (große und viele Bilder) ist das Ergebnis mal mehr und mal weniger ansehnlich.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_lettra.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/communities_lettra.jpg" alt="" title="communities_lettra" width="503" height="377" class="aligncenter size-full wp-image-91" /></a></p>
<h3>eMags: FeedJournal &#8211; make it flexible</h3>
<p><a href="http://www.feedjournal.com">Feedjournal.com</a> dürfte mit Tabbloid zu den etabliertesten Tools gehören. Im Gegensatz zum HP-Angebot setzt Feedjournal in de Standard-Version auf ein vierspaltiges Zeitungslayout. Der Dienst hat sich im letzten Jahr deutlich weiterentwickelt, inzwischen gibt es drei verschiedene Optionen:</p>
<ul>
<li>Ohne Account: Man bekommt ein PDF im vierspaltigen Zeitungs-Design zugeschickt, es können allerdings keine Intervalle angegeben werden.</li>
<li>Mit Account: Man kann die einzelnen Beiträge aus einem Feed gezielt auswählen, zwischen Block- und Flattersatz wechseln, Bilder einbinden oder ausblenden und zwischen 2- bis 4-spaltigen Layouts wählen. </li>
<li>Pro Account: Man erhält zusätzliche Editionsmöglichkeiten wie ein personal branding etc. Der Pro-Account kostet recht stolze 59$ im Monat.</li>
</ul>
<p>Damit ist Feedjournal der mit Abstand flexibelste Service seiner Art, allerdings sind auch hier die Ergebnisse nicht immer ansehnlich. Zur Einbindung des persönlichen FeedJournals in externe Seiten kooperiert der Service mit der Publishing-Plattform <a href="http://www.doxtop.com/">doXtop</a>, ebensogut kann man auch <a href="http://www.issuu.com">issuu.com</a> verwenden. In den FAQs gibt die Seite viele nützliche Tipps, wie zum Beispiel <a href="http://www.dapper.com">Dapper</a>, mit dem sich eigene Feeds bauen lassen, sowie <a href="http://pipes.yahoo.com">Yahoo-Pipes</a>, mit dem sich Feeds kombinieren und Filtern lassen. </p>
<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/feed_feedjournal.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/feed_feedjournal.jpg" alt="" title="feed_feedjournal" width="501" height="391" class="aligncenter size-full wp-image-97" /></a></p>
<h3>eMags: fivefilters &#8211; do it yourself</h3>
<p><a href="http://www.fivefilters.org">fivefilters.org</a> ist ein relativ einfacher Dienst, der im Ergebnis stark an Tabbloid erinnert: Ein zweispaltiges PDF-Magazin mit etwa gleichem Design. Der Clou: Fivefilters ist ein Open-Source-Projekt und lässt sich auf dem eigenen Server hosten. Wer also eine selbstgehostete Website wie WordPress oder Typo nutzt, kann seinen Lesern die Umwandlung der Inhalte in ein PDF-Magazin auf der eigenen Seite anbieten.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/feed_fivefilters.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/feed_fivefilters.jpg" alt="" title="feed_fivefilters" width="502" height="379" class="aligncenter size-full wp-image-98" /></a></p>
<h3>eMags: news2paper &#8211; become professional</h3>
<p><a href="http://www.news2paper.com/de/">new2paper</a> ist ein relativ neuer Anbieter aus Köln und der erste Dienst in unserer Review, bei dem eine Anmeldung zwingend erforderlich ist. Um zu gewährleisten, dass keine fremden Webinhalte publiziert werden, muss im eigenen Blog eine PDF-Datei eingebunden werden, über die sich der Dienst freischalten lässt. Die Vorgehensweise ist umständlich, unsinnig wird sie jedoch dadurch, dass der Service einem die genaue Adresse vorgibt, unter der das PDF erreichbar sein muss. Es reicht also nicht der Stammordner, in dem Dateien üblicherweise gespeichert werden. Hosted man seinen Blog selbst, lassen sich Dateien per FTP verschieben. Ist man allerdings bei einem Bloganbieter, hat man wenig Einflussmöglichkeiten auf den Speicherort. Was das alles soll, weiß wohl nur der Anbieter. Vielleicht wäre ein Blick auf andere Dienste hilfreich, die über eine einfache Code-Einbindung eine Freischaltung organisieren. Oder man nehme FastPencil, bei dem sich nach dem Einloggen in den eigenen Blog die Inhalte per RSS ziehen lassen. Schade sind diese unsinnigen Einstiegshürden vor allem, weil zumindest die Beispiele qualitativ gut aussehen und der Service &#8211; bei einem Premium-Angebot von 22,61 Euro monatlich &#8211; einiges verspricht:</p>
<ul>
<li>Individuelle Kopf- und Fußzeilen</li>
<li>Frei wählbares Design, inkl. Schriftarten, Farben, Anordnung, etc.</li>
<li>Seitenformat wählbar</li>
<li>Flexible Kategorienverwaltung</li>
<li>Ohne news2paper-Werbung (white label)</li>
</ul>
<p>Außerdem bietet der Dienst auch ein WordPress-Plugin an, mit dem man den Service auf der eigenen Seite integrieren kann. </p>
<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/feed_news2paper.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/feed_news2paper.jpg" alt="" title="feed_news2paper" width="500" height="376" class="aligncenter size-full wp-image-99" /></a></p>
<h3>eMags: Zinepal &#8211; go mobile</h3>
<p>Ein weiterer Mitspieler unter den blog2mag-tools, der die anderen in einiger Hinsicht in den Schatten stellt, ist <a href="http://www.zinepal.com">zinepal</a>. Die Handhabung ist denkbar einfach: Auf der Startseite wird schlicht eine Feed-URL eingetragen, anschließend können die Artikel ausgewählt und neu sortiert werden, rudimentäre Einstellungen wie Schriftarten sowie Lieferintervall sind ebenfalls möglich, bevor man schließlich das Magazin erhält.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/feed_zinepal.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/feed_zinepal.jpg" alt="" title="feed_zinepal" width="501" height="379" class="aligncenter size-full wp-image-100" /></a><br />
Schon dieser Workaround ist so einfach und übersichtlich, wie man ihn sich wünscht. Der eigentliche Clou ist jedoch ein anderer: Zinepal liefert nicht nur eine PDF-Version, sondern auch im <a href="http://www.zinepal.com/read">ePub- und im Mobi/Kindle-Format</a>, also für E-Reader und Smartphones optimiert!<br />
Zudem hält Zinepal für <a href="http://www.zinepal.com/pro">Pro-User</a> eine Menge nützlicher Zusatz-Tools bereit: </p>
<ul>
<li>Man kann ein eigenes Logo einfügen</li>
<li>Man kann eigene Werbung (Bilder) einbauen</li>
<li>Man kann jede Story editieren und formatieren</li>
<li>Schließlich kann man sogar eigene Templates anlegen</li>
</ul>
<p>Der Pro-Account liegt mit 3,99 pro Monat bei einer Laufzeit von einem Jahr deutlich unter dem Preis von Feedjournal bzw. news2paper: Der Preis tut nicht mehr allzu weh und dürfte durch ein zusätzliches Werbeangebot relativ leicht wieder einzuspielen sein. Gleichzeitig sind die Ausgabeformate so, wie sie sein müssen: Mobile-kompatibel und damit zeitgemäß. </p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Buchpreise – teuer, günstig, kostenfrei?</title>
		<link>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/buchpreise-teuer-guenstig-kostenfrei/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Schürmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[share]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/?p=53</guid>
		<description><![CDATA[Noch vor wenigen Jahren war die Frage der Preisbildung und Verkaufsstrategie bei Büchern schnell geklärt: Fachbücher werden teuer verkauft und am besten direkt vertrieben, Belletristik wird günstig und in möglichst großer Stückzahl über den Buchhandel abgesetzt. Und umsonst - klar - gibt es natürlich überhaupt nichts. Mit der Digitalisierung änderten sich die Verhältnisse jedoch: Den Anfang machte die Musikbranche mit dem mp3-Format und der entstehenden Sharing-Kultur - und mit dem Boom der E-Book-Formate hat der Wandel nun auch die Buchbranche erreicht. Dabei sorgt jedesmal der Fall der Kopier- und Verbreitungskosten von digitalen Produkten für Druck auf Labels, Verlage und Kreative. Wie also in diesem Umfeld eine passende Preis- und Verkaufsstrategie finden? Auch Selfpublisher sollten sich mit diesen Fragen beschäftigen, da sie die  Preise und Strategien für ihre Bücher meist selbst festlegen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpreise_freeconomy.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpreise_freeconomy.jpg" alt="" title="buchpreise_freeconomy" width="502" height="367" class="aligncenter size-full wp-image-73" /></a></p>
<div class="flattr">[flattr]{22510}[/flattr]</div>
<p>Noch vor wenigen Jahren war die Frage der Preisbildung und Verkaufsstrategie bei Büchern schnell geklärt: Fachbücher werden teuer verkauft und am besten direkt vertrieben, Belletristik wird günstig und in möglichst großer Stückzahl über den Buchhandel abgesetzt. Und umsonst &#8211; klar &#8211; gibt es natürlich überhaupt nichts. Mit der Digitalisierung änderten sich die Verhältnisse jedoch: Den Anfang machte die Musikbranche mit dem mp3-Format und der entstehenden Sharing-Kultur &#8211; und mit dem Boom der E-Book-Formate hat der Wandel nun auch die Buchbranche erreicht. Dabei sorgt jedesmal der Fall der Kopier- und Verbreitungskosten von digitalen Produkten für Druck auf Labels, Verlage und Kreative. Wie also in diesem Umfeld eine passende Preis- und Verkaufsstrategie finden? Auch Selfpublisher sollten sich mit diesen Fragen beschäftigen, da sie die  Preise und Strategien für ihre Bücher meist selbst festlegen&#8230;</p>
<p><span id="more-53"></span></p>
<h3>Über Buchpreise und Verkaufsstrategien</h3>
<p>Die Preisfindung und Verkaufsstrategie für Bücher ist eigentlich recht simpel: Man schaut sich das Thema des Buches an, bestimmt die Zielgruppe resp. Verkaufsaussichten und legt schließlich den Preis mit der größtmöglichen Gewinnspanne fest. Das Entscheidende dabei sind die Zielgruppen und die Verkaufsaussichten: </p>
<ul>
<li>Ist die potentielle Zielgruppe sehr klein, klar definiert und herrscht ein hoher Informationsbedarf, dann verkaufe ich das Buch i.d.R. zu einem hohen Preis. Bei kleinen Zielgruppen rechnet man mit geringen Auflagen und einem kalkulierbaren Mindestabsatz, über den die Produktionskosten wieder hereingeholt und der Gewinn erwirtschaftet werden muss. Zumal finden sich in der kleinen Zielgruppe &#8211; sofern die Informationen relevant sind &#8211; immer eine handvoll Käufer, die bereit sind, einen höheren Preis zu zahlen, während sich andersherum der Käuferkreis durch einen niedrigeren Preis nicht signifikant vergrößern lässt. Klassische Beispiele sind wissenschaftliche Bücher oder Special-Interest-Titel. Der Buchhandel spielt in diesem Bereich keine Rolle, da die Zielgruppe meist zu speziell ist und die Titel dann Ladenhüter werden. Die speziellen Zielgruppen können jedoch von den Verlagen direkt bedient werden.</li>
<li>Ist die potentielle Zielgruppe eher groß, unklar umrissen und herrscht kein Informationsbedarf, sondern eher ein &#8220;Vergnügungswunsch&#8221;, dann werden die Bücher i.d.R. zu einem niedrigen Preis und in hoher Stückzahl angeboten. Das betrifft natürlich vor allem Romane, Krimis, Kochbücher etc., bei denen eine undefinierte &#8220;Masse&#8221; vergnügungswilliger Leser über den Buchhandel angesprochen und über das Marketing zum Kauf verführt werden muss. In der riesigen Konkurrenz kann ich nur über niedrige Preise bestehen und auf einen Gewinn durch zahlreiche Verkäufe hoffen. Ein Risikogeschäft, versteht sich&#8230;</li>
</ul>
<p>Kostenlos und gedruckt gibt es natürlich nichts, abgesehen von Aktionen wie &#8220;<a href="http://wien.orf.at/stories/402363/">Eine Stadt. Ein Buch</a>&#8220;, bei der in Wien jedes Jahr 100.000 Gratisexemplare eines ausgewählten Buches verteilt werden. Das aber nur am Rande&#8230; </p>
<h3>Print-Buch und E-Book. Was kostet was?</h3>
<p>Mit dem Boom des E-Books und dem Aufkommen neuer Lesemedien wie dem PC, dem Laptop, die E-Reader oder gar den Smartphones ist diese einfache Kalkulation etwas bunter geworden: Denn E-Books sind </p>
<ol>
<li> günstiger in der Herstellung, </li>
<li>günstiger im Vertrieb und</li>
<li> kostenlos in der Vervielfältigung.</li>
</ol>
<p>Bei den E-Book-Preisen fahren die deutschen Verlage aus unerfindlichen Gründen eine Hochpreisstrategie, bei der die E-Book-Preise nur geringfügig unter den Preisen der Printausgaben liegen. Die amerikanischen Verlage verkaufen die E-Books &#8211; zähneknirschend und aufgrund des Drucks von Amazon und B&#038;N &#8211; etwa zum halben Preis, was der tatsächlichen Kosten-/Einnahme-Relation laut einer Rechnung der NYT und Gizmodo jedoch durchaus entspricht (Wer sich für die Details interessiert, sollte den Beitrag zur Preisbildung von Johannes Haupt auf <a href="http://www.lesen.net/ebooks/wieviel-ebooks-wirklich-kosten-2591/?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+lesen_net+%28lesen.net%29">Lesen.net</a> studieren):<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpreis-gizmodo.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpreis-gizmodo.jpg" alt="" title="Buchpreis-Gizmodo" width="340" height="143" class="alignnone size-full wp-image-74" /></a><br />
Während sich die Verlagswelt noch über die Höhe der E-Book-Preise streitet, bahnt sich durch die Hintertür noch ein weiterer Faktor seinen Weg: Das <strong>kostenlose E-Book</strong> &#8211; sei es als Raubkopie oder als bewusste Aktion von Verlegern oder Autoren. Und mit der Frage der Verbreitung und der (Raub-)Kopien kommt automatisch ein weiterer Aspekt ins Spiel: Der Kopierschutz &#8230;</p>
<h3>Mit oder ohne DRM?</h3>
<p>Völlig klar: Wenn Daten digital vorliegen, können sie (früher oder später) per Knopfdruck kopiert werden. Die Musik-Industrie kann davon ein Lied singen, und auch wenn das &#8220;rippen&#8221; von geschützten E-Books in der Form nicht möglich ist, stehen auch die Verlage zunehmend vor dem &#8220;torrent-Problem&#8221;. Das Zaubermittel gegen die kostenlose Verbreitung lautet seit eh und je Digital Rights Management (DRM), im Volksmund auch Kopierschutz genannt. Und ähnlich wie im Musik-Business sorgt der Kopierschutz auch im E-Book-Bereich für unzufriedene Kunden, die ihr Buch nur auf einem oder wenigen Geräten lesen können. Liest man sich beispielsweise die DRM-Erklärung des <a href="http://ebooks.addison-wesley.de/hilfe">Addison Wessley Verlags</a> durch, so bekommt man einen Eindruck davon, welchen Spagat zwischen Kundenzufriedenheit und Verbreitungsschutz die Verlage unternehmen. (Einen ausführlichen und sehr lesenswerten Beitrag über DRM bei E-Books hat der Blog <a href="http://gizmodo.com/5478842/giz-explains-how-youre-gonna-get-screwed-by-ebook-formats">Gizmodo</a> veröffentlicht). </p>
<p>Einige E-Book-Stores wie Beam und Selfpublishing-Anbieter wie Smashwords haben auf das Problem reagiert und DRM-Bücher <a href="http://www.ebook-journal.de/alle-ebooks-ohne-drm">aus dem Programm geworfen</a> oder ihren Autoren eine Publikation ohne DRM nahegelegt. Und tatsächlich gibt es mit O&#8217;Reilly auch (mehr oder weniger) klassische Verlage, die sich gegen ein <a href="http://www.beyond-print.de/2010/01/26/e-books-ohne-drm-boomen/">DRM-System bei ihren E-Books</a> entschieden haben. Die Frage, wie Selfpublisher mit DRM umgehen sollen, kann pauschal zwar nicht beantwortet werden, in der Regel düfte ein Kopierschutz jedoch eher hinderlich sein. Letztlich hängt es jedoch von der Preis- und Verkaufsstrategie ab, für die sich der Autor entscheidet&#8230;</p>
<h3>E-Books &#8211; kostenpflichtig oder kostenlos?</h3>
<p>Das Aufkommen der E-Books mag zwar den Preisdruck erhöhen und die Frage des illegalen Kopierens neu beleben. Auf der anderen Seite bringt das E-Book jedoch auch mehr Farbe in&#8217;s Spiel und erhöht den Gestaltungsspielraum &#8211; vor allem, wenn zusätzlich eine Print-Ausgabe existiert. Die folgende Tabelle soll die Kombinationsmöglichkeiten entsprechend bunt veranschaulichen (rot = nicht vorhanden, grün = kostenpflichtig, blau = kostenlos): </p>
<table width="300px" style="display:block; margin:auto;">
<tr>
<th width="100px"></th>
<th width="100px">Print-Buch</th>
<th width="100px">E-Buch</th>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fall 1</strong></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/verkauf.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
<td><img src="http://www.schreibermag.de/wp-content/uploads/2010/03/no.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fall 2</strong></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/verkauf.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/verkauf.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fall 3</strong></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/verkauf.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/free.jpg" alt="free" title="free" width="45" style="display:block; margin:auto;" /></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fall 4</strong></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/no.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/verkauf.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fall 5</strong></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/no.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/free.jpg" alt="free" title="free" width="45" style="display:block; margin:auto;" /></td>
</tr>
</table>
<p>Welche Strategie soll nun ein Selfpublisher verfolgen? Um die Entscheidung zu erleichtern und die Strategien zu veranschaulichen, sind ein paar Beispiele aus dem &#8220;echten Bücherleben&#8221; sicher hilfreich&#8230;</p>
<h3>Kostenloses E-Book</h3>
<table width="300px" style="display:block; margin:auto;">
<tr>
<th width="60px"></th>
<th width="100px">Print-Buch</th>
<th width="100px">E-Buch</th>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fall 5</strong></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/no.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/free.jpg" alt="free" title="free" width="45" style="display:block; margin:auto;" /></td>
</tr>
</table>
<p>Auf den ersten Blick bringen kostenlose E-Books vor allem eins: Ruhm und Ehre. Und wenn es nach der Logik von Chris Anderson geht, die er in seinem <a href="http://www.faz.net/s/RubC17179D529AB4E2BBEDB095D7C41F468/Doc~E57F03DCCACC1437784D5170EA1C89F30~ATpl~Ecommon~Scontent.html">viel diskutierten Buch &#8220;Free&#8221;</a> darlegte, dürfte die Kostenlos-Kultur im Internet den Sieg davon tragen, da auf der Angebotsseite ein Überfluss herrscht und die materiellen Kosten gen null tendieren. Auch für Ruhm und Ehre kann sich die Mühe natürlich lohnen. Und in einigen Fälle produzieren die kostenlosen Bücher bzw. Inhalte durch die Hintertür wiederum neue Einnahmen:</p>
<ol>
<li>Mit einem kostenlosen E-Book über Facebook hatte sich Annette Schwindt die berühmt-berüchtigte Online-Reputation als PR-Beraterin mit aufgebaut und so indirekt von dem Buch profitiert. Schließlich kam sogar ein Vertrag mit O&#8217;Reilly über ein <a href="http://deblog.schwindt-pr.com/2010/02/01/mehr-ueber-facebook-bald-auch-in-print/">Printbuch zum Thema</a> zustande. Ganz &#8220;umsonst&#8221; war die Mühe also nicht&#8230;</li>
<li>Leander Wattig hat in seiner Aktions-Seite &#8220;Ich mache was mit Büchern&#8221; (kein E-Book, sondern &#8220;nur&#8221; Webcontent) einen <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/shop/">Shop für Fan-Artikeln</a> integriert. Zwar verdient er daran ausdrücklich nichts und bietet die Artikel zum Selbstkostenpreis an. Theoretisch könnte eine derartige Strategie jedoch auch für Einnahmen genutzt werden. Bücher, CDs oder Filme sind nicht mehr selbst die Produkte, sondern lediglich Werbeträger, die Aufmerksamkeit erzeugen und Einnahmen über &#8220;Nebenschauplätze&#8221; ermöglichen.</li>
<li>Recht großen Erfolg mit dieser Strategie hatte die Comic-Zeichnerin Nina Paley, die mit ihrem freien Comic-Film &#8220;Power to the Pixel&#8221; immerhin <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/cartoon-zeichnerin-nina-paley-verdient-55-000-mit-creative-commons/">55.000 $ einnehmen</a> konnte &#8211; durch Fanartikel, Spenden, Aufführungen etc.</li>
</ol>
<h3>Kostenpflichtiges E-Book</h3>
<table width="300px" style="display:block; margin:auto;">
<tr>
<th width="60px"></th>
<th width="100px">Print-Buch</th>
<th width="100px">E-Buch</th>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fall 4</strong></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/no.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/verkauf.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
</tr>
</table>
<p>Die Strategie eines kostenpflichtigen E-Books ohne zusätzliches Print-Buch hat z.B. der Autor Markus Albers mit seinem Selfpublishing-Experiment &#8220;<a href="http://www.meconomy.me/">Meconomy</a>&#8221; verfolgt. Auch diese Strategie ging auf: Die Verkäufe lagen nach wenigen Tagen <a href="http://www.markusalbers.com/blog/eine-woche-meconomy-erstes-zwischenfazit-und-ein-paar-zahlen/">im dreistelligen Bereich</a>. Klar ist allerdings auch, dass ein kostenpflichtiges E-Book dem Autor einiges an Marketing abverlangt, und auch  die <a href="http://www.schreibermag.de/best-practice/e-books-im-eigenverlag-%E2%80%93-eine-anleitung-in-6-schritten/">Startinvestitionen</a> waren bei Meconomy nicht unerheblich. Als Journalist war für Markus Albers die Ausgangssituation recht günstig, und für medienafine Autoren ist diese Strategie sicherlich eine interessante Option. Wer dagegen völlig unbekannt ist und nur wenig Erfahrung im Umgang mit Medien mitbringt, könnte angesichts der erhöhten Anforderungen an das Marketing überfordert sein&#8230; </p>
<h3>Kostenpflichtiges Buch und kostenfreies E-Book</h3>
<table width="300px" style="display:block; margin:auto;">
<tr>
<th width="60px"></th>
<th width="100px">Print-Buch</th>
<th width="100px">E-Buch</th>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fall 3</strong></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/verkauf.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/free.jpg" alt="free" title="free" width="45" style="display:block; margin:auto;" /></td>
</tr>
</table>
<p>Die Strategie, neben dem kostenpflichtigen Print-Buch ein kostenloses E-Book herauszubringen, ist gerade auch für Selfpulisher sehr vielversprechend, zumal sie bereits mehrfach erprobt wurde und sogar einige Zahlen vorliegen. Das prominenteste Beispiel ist wohl Paulo Coelho, der in Russland den <a href="http://fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/?em_cnt=2173597&#038;">illegalen Download</a> seines Buches &#8220;Der Alchemist&#8221; unterstützt hat bzw. die Raubkopie einfach auf seiner Seite zur Verfügung stellte. Als Ergebnis steigerte sich der Bekanntheitsgrad seines Buches in Russland massiv, was &#8211; zumindest laut Coelho &#8211; den Verkauf der Print-Version enorm beflügelte bzw. erst ermöglichte.<br />
Eine ähnlich Strategie hat versuchsweise der Verlag O&#8217;Reilly bei dem Autor David Pogues verfolgt: Auch von dessen Print-Buch wurde die <a href="http://www.openculture.com/2009/12/making_books_free_david_pogues_experiment.html?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+OpenCulture+%28Open+Culture%29">E-Book-Version verschenkt</a>. Laut Verlag hat das freie E-Book die Verkäufe des Print-Buchs eher unterstützt, als geschädigt, und ganz ähnlich lauten inzwischen auch die Empfehlungen einiger <a href="http://www.buchreport.de/blog.htm?p=359">Buchmarketing-Experten</a>. <a href="http://www.boingboing.net/2010/03/04/free-ebooks-correlat.html">Unterstützt</a> wurde diese Annahme zuletzt von zwei Forschern der Brigham Young Universität, die diese Publikations-Strategie über einen <a href="http://quod.lib.umich.edu/cgi/t/text/text-idx?c=jep;view=text;rgn=main;idno=3336451.0013.101">längeren Zeitraum untersucht</a> haben:</p>
<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpreis-reilly.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpreis-reilly.jpg" alt="" title="Buchpreis-reilly" width="520" height="194" class="alignnone size-full wp-image-75" /></a></p>
<p>Inzwischen ist der Einsatz von <a href="http://www.beyond-print.de/2010/01/26/marketing-tricks-mit-e-books/">freien E-Books als Marketing-Instrument</a> in der Verlagswelt offensichtlich ein akzeptiertes Mittel &#8211; vor allem, um in den Ranglisten nach oben zu klettern und so den Verkauf zu unterstützen. Nicht zuletzt hatte auch Chris Anderson sein Buch parallel als <a href="http://carta.info/13671/free-kostenlos-chris-anderson/">kostenfreies Hörbuch</a> veröffentlicht und so sicherlich den einen oder anderen Backlink aus der Blogszene kassiert&#8230;<br />
Abschließend noch ein schönes Beispiel aus der Comic-Szene, über das der <a href="http://www.e-book-news.de/gott-ist-gros-tod-dem-diktator-der-webcomic-zahras-paradise-verbindet-popkultur-iranische-opposition/">Blog e-book-news</a> vor einiger Zeit berichtete: Der iranische Webcomic Zahra&#8217;s Paradise soll im Internet frei verfügbar sein, während die Einnahmen erst später über den Verkauf einer Print-Version an die im Web aufgebaute Leserschaft sprudeln sollen.<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpreise_comic.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/buchpreise_comic.jpg" alt="" title="buchpreise_comic" width="500" height="362" class="alignnone size-full wp-image-76" /></a><br />
Auch hier gilt also: Erst eine Lesergemeinde aufbauen, dann ein kostenpflichtiges Zusatzprodukt anbieten&#8230;</p>
<h3>Kostenpflichtes Printbuch (und E-Book)</h3>
<table width="300px" style="display:block; margin:auto;">
<tr>
<th width="60px"></th>
<th width="100px">Print-Buch</th>
<th width="100px">E-Buch</th>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fall 1</strong></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/verkauf.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/no.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fall 2</strong></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/verkauf.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
<td><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/verkauf.jpg" alt="verkauf" title="verkauf" width="30" style="display:block; margin:auto;" /></td>
</tr>
</table>
<p>Für diese beiden Strategien bedarf es wohl keiner Beispiele, denn sie sind derzeit state-of-the-art in der Verlagswelt. Und auch unter Selfpublishern ist diese Strategie nach wie vor sehr verbreitet. Zwei Fragen sollte man vor der Entscheidung für oder gegen diese Strategie für sich beantworten: </p>
<ol>
<li>Wie groß ist meine Zielgruppe, wie gut ist sie definiert und wie relevant sind die Informationen, die ich in meiner Publikation biete? Je klarer eine Zielgruppe definiert ist und je relevanter meine Inforationen sind, desto eher habe ich eine Chance, die Zielgruppe leicht zu erreichen und auf interessierte Käufer zu treffen. Andersherum wäre der Markt durch kostenfreie Ausgaben schnell gesättigt, ohne dass &#8211; mangels weiterer Interessenten &#8211; ein Werbeeffekt entstehen kann . </li>
<li>In den übrigen Fällen &#8211; also bei unspezifischen Zielgruppen &#8211; stellt sich die Situation anders dar: Um in der riesigen Konkurrenz so viel Aufmerksamkeit zu erzeugen, dass ein unbekanntes Buch gekauft wird, ist ein enorm gutes Marketing nötig. Autoren wie Markus Albers, die aus der Medienszene kommen und auf viel KnowHow zurückgreifen können, haben eine komfortablere Ausgangssituation. Für unbekannte und branchenfremde Autoren sprechen die oft sehr niedrigen Buchverkäufe eher gegen diese Strategie und für eine kombinierte kostenpflichtige/kostenfreie Publikation, mit der zumindest das Potential des Sharings angezapft werden kann. Klar ist jedoch auch: Selbst das kostenlose Sharing läuft in der Überflussgesellschaft nicht von allein: Ironischerweise muss selbst bei guten Inhalten das Schenken erst einmal mühsam angestoßen werden &#8230;</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/buchpreise-teuer-guenstig-kostenfrei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dynamic Books – Flexibilisierung von Inhalten</title>
		<link>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/dynamic-books-flexibilisierung-von-inhalten/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Schürmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[think]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/?p=32</guid>
		<description><![CDATA[Bücher waren lange Zeit ein Inbegriff für Beständigkeit: Einmal geschrieben überdauern sie Jahrzente und Jahrhunderte in immer gleicher Form. So bedeutsam diese Beständigkeit für die Überlieferung von Wissen ist, so wenig passt das Konzept in unsere dynamische und flexible Wissensgesellschaft. Denn Inhalte sind nicht universell gültig und in jeder Situation gleich bedeutsam. Es überrascht daher wenig, dass mit den technischen Möglichkeiten auch die Starrheit im Publishing langsam aufzubrechen beginnt. "Personalisierung", "content-on-demand", "publish on the fly" oder "fluid publishing" sind Stichworte, die mit Modellen wie Gesetzbuch24, den peronalisierten Reiseführern von Inzumi oder den individualisierten Schulbüchern von Flatworldknowledge und DynamicBooks langsam Einzug in das Verlagswesen erhalten. Und auch einige Selfpublishing-Plattformen nehmen an dieser Entwicklung teil und setzen auf flexible Inhalte. Vorreiter sind FastPencil und vor allem Bookriff.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dynamic_dynbooks.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dynamic_dynbooks.jpg" alt="" title="dynamic_dynbooks" width="502" height="372" class="aligncenter size-full wp-image-104" /></a></p>
<div class="flattr">[flattr]{22510}[/flattr]</div>
<p>Bücher waren lange Zeit ein Inbegriff für Beständigkeit: Einmal geschrieben überdauern sie Jahrzente und Jahrhunderte in immer gleicher Form. So bedeutsam diese Beständigkeit für die Überlieferung von Wissen ist, so wenig passt das Konzept in unsere dynamische und flexible Wissensgesellschaft. Denn Inhalte sind nicht universell gültig und in jeder Situation gleich bedeutsam. Es überrascht daher wenig, dass mit den technischen Möglichkeiten auch die Starrheit im Publishing langsam aufzubrechen beginnt. &#8220;Personalisierung&#8221;, &#8220;content-on-demand&#8221;, &#8220;publish on the fly&#8221; oder &#8220;fluid publishing&#8221; sind Stichworte, die mit Modellen wie Gesetzbuch24, den peronalisierten Reiseführern von Inzumi oder den individualisierten Schulbüchern von Flatworldknowledge und DynamicBooks langsam Einzug in das Verlagswesen erhalten. Und auch einige Selfpublishing-Plattformen nehmen an dieser Entwicklung teil und setzen auf flexible Inhalte. Vorreiter sind FastPencil und vor allem Bookriff.</p>
<p><span id="more-32"></span></p>
<h3>Gesetzbuch24</h3>
<p>Während sich der Trend zur Personalisierung eher bei Geschenkbüchern abspielt (wo z.B. die Namen der Roman-Helden personalisiert werden), geht das Portal <a href="http://www.gesetzbuch24.de">Gesetzbuch24</a> vom Boorberg-Verlag einen Schritt weiter: Dort kann man sich komplette Gesetzessammlungen selbst zusammenstellen und als Print-On-Demand-Version bestellen. Die Gesetze werden nach Rechtsgebieten, Lebenslagen oder Berufsgruppen aufgelistet, sodass auch der Laie recht schnell seine Sammlung zusammengestellt hat. Die Preise sind in Ordnung, ca. 15,- Euro für 170 Seiten Gesetzestext sind in diesem Bereich fair. Zusätzlich bietet das Portal noch einen Aktualitätendienst, der die Käufer über Änderungen der betreffenden Gesetze informiert:<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dynamic_gesetzbuch243.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dynamic_gesetzbuch243.jpg" alt="" title="dynamic_gesetzbuch243" width="500" height="377" class="aligncenter size-full wp-image-101" /></a><br />
Das Modell ist nicht nur für Juristen oder interessierte Laien spannend, sondern auch für Branchen wie z.B. niedergelassene Ärzte, die zur Auslage bestimmter Gesetze in ihren Praxen verpflichtet sind. Es wundert einen angesichts der hohen Summen, die die Verlage in die Digitalisierung ihrer Datenbestände gesteckt haben, dass man bislang nur selten auf derartige Modelle stößt. </p>
<h3>Inzumi</h3>
<p>Spannend ist auch das Modell des Frankfurter Startups <a href="http://inzumi.com/de/start">Inzumi</a>. Über Izumi können sich Traveller aus verschiedenen Bausteinen einen personalisierten Reiseführer zusammenklicken und anschließend entweder kostenlos selbst ausdrucken, oder per Print-on-Demand-Verfahren als gebundenes Buch bestellen. Ein Reiseführer mit 100 Seiten kostet ca. 15,- Euro. Die Inhalte werden von verschiedenen Content-Partnern wie Polyglott, Langenscheidt, Hotel.de oder Travelscout gelierfert. Zumindest in der Vorschau macht die Qualität einen guten Eindruck:<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dynamic_inzumi.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dynamic_inzumi.jpg" alt="" title="dynamic_inzumi" width="501" height="388" class="aligncenter size-full wp-image-102" /></a><br />
Das Startup wird inzwischen von Enrico Just betreut, der zuvor u.a. in der Geschäftsführung/Vorstand der Milchstraße und Tomorrow-Focus AG saß und sowohl das Verlagsgeschäft, als auch die Startup-Welt sehr gut kennen dürfte. Man darf also gespannt sein, wie sich Inzumi weiterentwickeln wird. </p>
<p>Doch nicht nur klassische Verlagsmodelle spielen inzwischen mit derartigen Ansätzen, sondern auch einige Selfpublishing-Plattformen setzen auf die Flexibilisierung von Inhalten:</p>
<h3>Fastpencil</h3>
<p>Die bereits vorgestellte Publishing-Plattform <a href="http://www.fastpencil.com">Fastpencil</a> wartet mit einem kleinen Feature auf, das technisch zwar nicht spektakulär, vom Ansatz jedoch erwähnenswert ist: Autoren können Open-Source-Bücher &#8211; also Bücher, bei denen Verwertungs- und Urheberrechte abgelaufen sind &#8211; in den Editor laden, umschreiben und neu publizieren. Wer sich immer mal an Klassikern von Bram Stoker, Fjodor Dostojewsky oder Charles Dickens vergreifen wollte, hat bei Fastpencil also die Gelegenheit dazu:<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dynamic_fastpencil.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dynamic_fastpencil.jpg" alt="" title="dynamic_fastpencil" width="500" height="381" class="aligncenter size-full wp-image-103" /></a><br />
Zugegeben, bei Fastpencil dürft das Umschreiben von Klassikern eher ein netter Gimmik sein. Es gibt jedoch  einen (mehr oder weniger) klassischen Verlag, der ein überaus sinnvolles Einsatzgebiet für dieses Konzept gefunden hat&#8230;</p>
<h3>Flatworld Knowledge und DynamicBooks</h3>
<p>&#8220;<a href="http://www.flatworldknowledge.com/">Flatworld Knowledge</a>&#8221; ist ein junger Verlag aus den USA, der neue Wege im Schulbuch-Bereich einschlägt. Wie Boorberg (Gesetzbuch24) ist auch Flatworld KEIN Selfpublisher-Verlag, sondern verfolgt in Sachen Manuskriptauswahl und Qualitätssicherung das traditionelle Konzept. Neu an dem Verlagsmodell ist jedoch, dass die einmal publizierten Texte von den Nutzern &#8211; ähnlich wie bei Gesetzbuch24 &#8211; individuell zusammengestellt und &#8211; ähnlich wie bei Fastpencil &#8211; adaptiert und umgeschrieben werden können. </p>
<p><embed src="http://blip.tv/play/sWDVu30C" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="456" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" style="display:block; margin:auto;"></embed><br/><br />
Das Konzept von FlatworldKnowledge wird inzwischen auch von etablierten Verlagen kopiert: So hat Macmillan vor kurzem das Portal <a href="http://dynamicbooks.com/">DynamicBooks</a> gelaunched, dass die Bezeichnung copycat wahrlich verdient:<br />
<a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dynamic_dynbooks.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dynamic_dynbooks.jpg" alt="" title="dynamic_dynbooks" width="502" height="372" class="aligncenter size-full wp-image-104" /></a><br />
Bei Flatworldknowledge werden die Bücher unter open-licence gestellt, sind online frei lesbar und können als Print-Version erstanden werden. Der ursprüngliche Text bleibt immer als Originalversion erhalten. Will ein Leser den Text anpassen, so wird eine Kopie erstellt, die frei bearbeitet werden kann. Das ganze nennt Flatworld &#8220;remixable textbooks&#8221; &#8211; ein Konzept, das auch eine Selfpublishing-Plattform aus England verfolgt&#8230;.</p>
<h3>Bookriff</h3>
<p>Das junge Startup <a href="http://bookriff.com/">Bookriff</a> befindet sich leider noch (seit geraumer Zeit) in der geschlossenen Beta-Version, d.h. ein Zugang ist erst nach einer Einladung möglich. Bookriff verfolgt ein ähnliches Modell wie Flatworld, beschränkt sich allerdings nicht auf den Schulbuch-Bereich. </p>
<p><object width="400" height="300" style="display:block; margin:auto;"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2018197&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2018197&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object></p>
<p>Textschnipsel oder auch ganze Kapitel werden als &#8220;Riffs&#8221; bezeichnet, die von den Autoren zur Verfügung gestellt werden. Sogenannte &#8220;Composer&#8221; können diese &#8220;Riffs&#8221; zu einem neuen Buch &#8220;mixen&#8221;. Der Preis eines neu gemixten Buches hängt von den Herstellungskosten (Seitenumfang) und den Einzelpreisen der enthaltenen Riffs ab. Die Urheber eines Riffs erhalten bei Verkauf ein Honorar, nicht jedoch die &#8220;Composer&#8221;.</p>
<p>Im Vergleich zu dem sehr anwendungsnahen Fall von Flatworld wirkt Bookriff recht verspielt. Ob Leser und &#8220;Composer&#8221; mit der neu gewonnenen Freiheit etwas anzufangen wissen, bleibt abzuwarten. Als Konzept, Texte aus ihrem statischen Korsett zu befreien, ist Bookriff jedoch ausgesprochen spannend. Und für Selfpublisher, die nur einzelne Textschnipsel oder Kapitel veröffentlichen wollen, eröffnet sich hier eine neue und interessante Alternative. </p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mobile Publishing</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Schürmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[create]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Publizieren für Smartphones, insbesondere dem iPhone. Nach einer kleinen Einführung über die Bedeutung von Smartphones als eReader folgen Tools und Praxis-Tipps für Selfpublisher: Wie optimiere ich meine Homepage für das iPhone? Wie konvertiere ich mein Feed in Mobile-Formate? Welche Möglichkeiten gibt es für Word-Dokumente? Welche Konvertierungsmöglichkeiten gibt es für andere Formate? Was verbirgt sich hinter dem derzeit so populären ePub-Format? Der Beitrag ist ein erster Entwurf und wird künftig ergänzt und überarbeitet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/mobile_ipad.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/mobile_ipad.jpg" alt="" title="mobile_ipad" width="503" height="383" class="aligncenter size-full wp-image-110" /></a></p>
<div class="flattr">[flattr]{22510}[/flattr]</div>
<p>Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Publizieren für Smartphones, insbesondere dem iPhone. Nach einer kleinen Einführung über die Bedeutung von Smartphones als eReader folgen Tools und Praxis-Tipps für Selfpublisher: Wie optimiere ich meine Homepage für das iPhone? Wie konvertiere ich mein Feed in Mobile-Formate? Welche Möglichkeiten gibt es für Word-Dokumente? Welche Konvertierungsmöglichkeiten gibt es für andere Formate? Was verbirgt sich hinter dem derzeit so populären ePub-Format? Der Beitrag ist ein erster Entwurf und wird künftig ergänzt und überarbeitet.</p>
<p><span id="more-30"></span></p>
<h3>Lesen auf dem Handy?!</h3>
<p>Wie jetzt, lesen auf dem Handy? Das mag für viele unvorstellbar sein, und doch hat sich das Handy inzwischen zu einem ernstzunehmenden E-Reader etabliert. In Asien gehören <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handyroman">Handy-Romane</a> schon länger zum Alltag und als Ursprungsland gilt allgemein Japan, genauer gesagt das Tokioter Hip-Viertel Shibuya (Pizzicato-Five-Fans werden es kennen), wo ein junger Autor mit &#8220;Deep Love&#8221; den ersten Bestseller aus seinem Handy-Roman machte. Auch China dürfte angesichts der <a href="https://en.book-fair.com/networking/press_information/press_releases/detail.aspx?c20f0587-85d5-44d3-a9a4-eb75d0c6143b=5382afe0-57f1-4f4b-921e-263fb630ef5c">großen Bedeutung des Internets</a> für den Publishing-Sektor seinem Nachbarn in Sachen Mobile Reading kaum nachstehen.</p>
<p>In der westlichen Welt schickt sich vor allem das iPhone an, den neuen eReadern wie Kindle &amp; Sony die Show zu stehlen und das Mobile Reading zu etablieren &#8211; das zumindest wurde im <a href="http://www.pcworld.com/article/181142/iphone_as_an_ebook_reader_threatens_kindle_says_report.html">November von einigen Experten hochgerechnet</a>: Danach dürfte sich der Kindle im Jahr 2009 etwa 3 Mio. mal in den USA verkaufen; dem stehen weltweit knapp 60 Mio. iPhones und iPodTouches gegenüber. Und auch der eBook-Download boomt: Im September 2009 wurden erstmals mehr eBooks als Games auf dem Handy heruntergeladen, das verkündete Ende 2009 die Mobile Analytics Company <a href="http://blog.flurry.com/bid/27796/Flurry-Smartphone-Industry-Pulse-October-2009">Flurry</a>). Ganz zu schweigen natürlich von dem massiven Boom, den das iPad im Jahr 2010 erfahren hat.<br />
Nun leben und publizieren wir jedoch nicht in den USA, Japan oder China, und Deutschland ist bekanntermaßen in digitalen Angelegenheiten äußerst konservativ: In diesem Jahr hat das GfK erstmals <a href="http://ebookeins.de/wordpress/?p=63">Daten zum Kauf von eBooks</a> (allg.) veröffentlicht und dabei kam man im erste Halbjahr 2009 auf gerade einmal 65.000 Downloads (hier geht&#8217;s zur <a href="http://www.gfkps.com/imperia/md/content/ps_de/consumerscope/aktuellestudien/2009/e-books.pdf">Zusammenfassung</a> der Studie). Zum Download von eBooks auf dem Handy sind mir bislang keine Zahlen für Deutschland bekannt. Doch die Verbreitung des iPhones ist auch hierzulande recht hoch: Bis Juni 2009 wurden etwa <a href="http://www.mobil-strategie.de/anzahl-iphones-deutschland/003.html">620.000</a> iPhones in Deutschland verkauft. Und vielleicht liegt gerade hier die Chance für Self-Publisher: Denn wer hierzulande den ersten Mobile-Bestseller schafft, dem dürften massenhaft Presseberichte gewiss sein. Doch wie stellt man das richtig an?</p>
<h3>Womit liest man auf dem Smartphone?</h3>
<p>Leser nutzen verschiendene Programme und Applikationen, um Inhalte und eBooks auf Smartphones wie iPhone, Blackberry &amp; Co. zu lesen &#8211; und ein Selfpublisher sollte eine Vorstellung von den Lesegewohnheiten seiner Zielgruppe haben. Populäre Möglichkeiten sind derzeit:</p>
<ul>
<li><strong>Webbrowser</strong>: Selfpublishing kann natürlich auch ausschließlich über Webseiten (Blogs &amp; Co.) stattfinden. Diese Inhalte werden dann über den Web-Browser des Mobile-Gerätes betrachtet. Auch dabei gibt es etwas zu beachten, dazu unten mehr.</li>
<li><a href="http://www.amazon.com/gp/feature.html?ie=UTF8&amp;docId=1000301301">Kindle for iPhone</a>: Die iPhone-App von Amazons E-Reader &#8220;Kindle&#8221; ist erst seit März 09 auf dem Markt. In Deutschland kann man diese Software-Applikation bislang nur über <a href="http://www.lesen.net/software/kindle-iphone-app-auch-in-deutschland-nutzbar-1580/">Umwege</a> nutzen.</li>
<li> <a href="http://www.lexcycle.com/">Stanza</a>: Mit 2 Mio. Usern und 12 Mio. Book-Downloads im Juli 09 ist Stanza wohl die ebook-Software der Wahl für das iPhone. Stanza wurde im April 2009 von Amazon (Kindle) übernommen.</li>
<li><a href="http://www.barnesandnoble.com/iphone/">Barnes &amp; Noble Bookstore App</a>: Auch der größte Bookstore B&amp;N ist mit einer App für das iPhone vertreten, die in Deutschland bislang jedoch nicht nutzbar ist (sprich: es sind keine eBook-Downloads möglich).</li>
<li><a href="http://www.ereader.com/">eReader</a>: Diese App gehört zu B&amp;N, unterstützt allerdings nur das recht exotische PDB-Format. Auf der Seite von eReader gibt es eine ausführliche Beschreibung, wie man <a href="http://www.ereader.com/personal-content">eigene Inhalte</a> zur Verfügung stellt. Außerdem gibt es ein <a href="http://www.ereader.com/ereader/software/ebookstudio.htm">E-Book-Studio</a> zur Erstellung eigener Bücher.</li>
<li><a href="http://www.mobipocket.com">Mobipocket</a>: Hat man nicht nur das iPhone im Blick, sondern will auch <a href="http://www.mobipocket.com/en/DownloadSoft/popup_SupportedPlatforms.asp">andere Smartphones</a> wie Blackberry, Palm oder Windows Mobile bedienen, kommt die Reader-Software Mobipocket mit dem mobi-Format ins Spiel. Mobipocket gehört ebenfalls zu Amazon.</li>
</ul>
<h3>Das richtige Format</h3>
<p>Die kleine (und unvollständige) Liste oben macht es deutlich: Bei Smartphones herrscht der gleiche E-Book-Format-Krieg, wie bei den E-Readern Kindle, Sony &amp; Co. Je nach Zielgruppe sollte man diesen Formatkrieg jedoch ein stückweit mitmachen: Bei Business-Büchern verzichtet man nur ungern auf das Blackberry und das damit verbundene mobi-Format, bei jungen Zielgruppen dürfte man ohne das iPhone und dem ePub-Format kaum eine Chance haben, und obgleich man das Exoten-Format PDB am liebsten überspringen würde, macht die Beliebtheit der eReader-Software einem das Leben schwer.<br />
Die Formatvorlieben finden ihre Fortsetzung (oder ihren Ursprung) bei den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/E-book_device">klassischen E-Reader</a>: Mobipocket ist das Hausformat von Amazon&#8217;s Kindle, während fasst alle anderen Reader (Sony, Hanlin, etc.) das offene ePub-Format unterstützen. Bevor es dem Leser an dieser Stelle zu viel wird: Glücklicherweise gibt es inzwischen einige Tools und Plattformen, mit denen auch Selfpublisher die wichtigsten Formate erstellen lassen. Im Folgenden werden verschiedene Ausgangssituationen und dazu passende Lösungen dargestellt.</p>
<h3>Ich publiziere auf meiner Website. Wie optimiere ich die Seite für Mobile?</h3>
<p>Eigentlich die beste Lösung: Das Manuskript im Web! Hat man die Seite selbst gehostet, kann man sie über verschiedene Tools leicht optimieren. Ist man jedoch bei einem Bloghoster (twoday, blogger und co.), hat man u.U. Pech gehabt. In diesem Fall muss man darauf vertrauen, dass iPhone-Nutzer beispielsweise die iPhone-App <a href="http://www.instapaper.com">Instapaper</a> kennen, mit der sich Webseiten bookmarken und optimiert lesen lassen.<br />
Wer WordPress benutzt, der kann auf eine der zahlreichen Mobile-Optimierungs-Plugins zurückgreifen. Eine aktuelle Übersicht (Nov. 09) von acht WordPress-Plugins hat <a href="http://www.techzoomin.com/8-best-wordpress-plugins-to-make-your-blog-mobile-friendly/">Tech-Zoom-In</a> erstellt. Ein ebenso lesenswerter Beitrag über die Optimierung von Webseiten für Mobile findet sich im <a href="http://www.openforum.com/idea-hub/topics/technology/article/optimizing-your-business-website-for-mobile-visitors-christina-warren">open forum</a> (Nov. 09). Hier wird vor allem der Service <a href="http://www.mobify.me/">Mobify</a> angepriesen, der sowohl mit WordPress, als auch mit anderen Seiten läuft. Die <a href="http://www.mobify.me/gallery/amystoddard/">Case Studies</a> sind wirklich beeindruckend und offensichtlich lässt sich die Optimierung leicht bewerkstelligen: Man legt bei Mobify einen Account an, gestaltet seine Seite mit ein paar Mausklicks neu, und anschließend werden Anfragen von Mobile-Applikationen automatisch auf die Mobify-Version seiner Seite umgeleitet (beispielsweise h**t://diyg.mobify.com).</p>
<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/mobile_mobify.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/mobile_mobify.jpg" alt="" title="mobile_mobify" width="500" height="367" class="aligncenter size-full wp-image-109" /></a></p>
<h3>Ich habe einen RSS-Feed. Wie mache ich daraus ein ePub?</h3>
<p>Zwei Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.feedbooks.com">Feedbooks</a>: Über diese Plattform lassen sich RSS-Feeds in verschiedene Formate umwandeln: ePub (z.B. iPhone und Sony), Mobipocket (Kindle) und PDF (universell). Wie es funktioniert, ist in einem <a href="http://www.schreibermag.de/blackbox-tools/vom-feed-zum-e-book/">anderen Kapitel</a> kurz beschrieben. Der große Vorteil: Feedbooks ist in der Stanza-Bibliothek für das iPhone gelistet, man kann also seine Publikationen ohne Umwege auf das iPhone bringen. Ob auch die per Feeds eingespielten und gewandelten eBooks in der Bibliothek gelistet werden, kann ich nicht prüfen, man kann jedoch davon ausgehen.</li>
<li><a href="http://www.zinepal.com/">Zinepal</a>: Dieser Webdienst ist eine Erweiterung der bekannten <a href="http://www.schreibermag.de/blackbox-tools/vom-feed-zum-pdf-magazin/">Feed2Mag-Dienste</a> wie Tabbloid, Feedjournal &amp; Co. Zinepal liefert jedoch nicht nur ein PDF, sondern bietet auch ein Mobipocket und ein ePub-File zum Download an. Ob sich das ganze gut im iPhone lesen lässt, müsste getestet werden. Der Vorteil ist sicher, dass auch Bilder importiert werden, der Nachteil möglicherweise, dass die Navigation erschwert ist. Die Satzqualität des PDFs ist vergleichbar mit Tabbloid &#8211; und auch hier gibt es leider keine Kontrollmöglichkeiten über den Output. Wer das ePub-Format etwas kennt (kurze Erklärung ganz unten), kann die Datei jedoch auch nachträglich anpassen (z.B. das CSS-Stylesheet). Eine Anbindung an eine iPhone-Bibliothek besteht nicht, man müsste das ePub also z.B. per Stanza separat zur Verfügung stellen.</li>
</ul>
<h3>Ich habe ein Word-Manuskript. Wie mache ich daraus ein Mobile-Format?</h3>
<p>Auch hier gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.lexcycle.com/desktop">Stanza</a>: Eine Möglichkeit ist die Desktop-Application von Stanza. Damit können u.a. Word-Dokumente in verschiedene Formate konvertiert werden.</li>
<li><a href="http://calibre-ebook.com">Calibre</a>: Calibre ist eine E-Book-Bibliothek als Desktop-Anwendung, die zusätzlich eine umfangreiche <a href="http://calibre-ebook.com/user_manual/faq.html#what-formats-does-app-support-conversion-to-from">Konvertierung</a> von verschiedenen Formaten zulässt und (über eine etwas kompliziert wirkende Prozedur) auch mit <a href="http://calibre-ebook.com/user_manual/faq.html#device-integration">Stanza synchronisiert</a> werden kann. Der Stanza-Anbieter lexcycle schreibt auf seiner Seite, dass die Desktop-Anwendung Calibre derzeit noch einen besseren Job macht, was die Beibehaltung von Formatierungen angeht. Calibre ist sicherlich derzeit das Tool der Wahl, wenn es um die Vorbereitung auf die Mobile-Welt geht.</li>
<li><strong>Feedbooks</strong> scheidet als Tool leider aus, denn es lassen sich keine Dokumente importieren. Man müsste also die Texte mühsam in den Online-Editor kopieren und so sein Buch erstellen.</li>
<li><strong>Apose Word-Plugin</strong>: Es gibt seit kurzem ein <a href="http://www.aspose.com/community/blogs/aspose.words-product-family/archive/2009/08/22/save-any-document-from-microsoft-word-2007-to-epub-using-a-free-add-in-from-aspose.aspx">Plugin für Word</a>, mit dem sich Dokumente in das ePub-Format speicher lassen. Für den Download muss man sich allerdings registrieren und diverse Angaben machen, die man natürlich auch fantasieren kann. Laut <a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=54289">Forendiskussion</a> funktioniert das Plugin gut.</li>
</ul>
<h3>Ich habe ein anderes Format, wie konvertiere ich das?</h3>
<p>Es gibt zahlreiche weitere Konvertierungstools, die kaum einen Wunsch offen lassen. Eine gute Liste hat Lexcycle (Stanza) auf seiner Seite zusammengestellt. Neuerdings bietet auch Buzzwords von Adobe eine <a href="http://www.lesen.net/software/epubs-online-erstellen-mit-acrobat-com-1709/">Speicherung von Dokumenten in ePub</a> an. Angesichts der vielen Möglichkeiten ist das allerdings nur eine von vielen Möglichkeiten.</p>
<h3>Welche Selfpublishing-Verlage und Verkaufsmöglichkeiten gibt es?</h3>
<p>In einem <a href="http://www.boersenblatt.net/349005/">Podcast</a> hat der Autor Oliver Bendel über seine Erfahrungen mit dem Handy-Roman-Verkauf berichtet. Bendel publiziert über den Österreichischen Mobile-Ebook-Verlag <a href="http://www.blackbetty.at/">blackbetty</a>. Der Verlag nutzt die Pay-Gewohnheiten der jungen Zielgruppe und lässt die Leser über eine Nummer (ähnlich dem kostenpflichtigen Klingelton-Download) bezahlen. Die Konditionen klingen allerdings mager: Gerade einmal 10% Honorar erhält der Autor, also ähnlich wie mit Print-Büchern in klassischen Verlagen. Blackbetty ist kein Selfpublisher-Verlag: Manuskripte werden normal eingesand und nach klassischen Verlagskriterien ausgewählt.</p>
<p>Selfpublisher-Verlage, die Mobile-Formate anbieten, sind u.a.:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.xinxii.com/gd_cms.php?page=pm_210709">Xinxii</a>: Auf der Xinxii-Plattform kann man Dokumente neuerdings auch im EPub-Formate hochladen und zum Verkauf anbieten.</li>
<li><a href="http://www.bookrix.de/">Bookrix</a>: Auch die Selbpublisher-Plattform Bookrix bietet inzwischen das ePub-Format an. Über Bookrix lassen sich Bücher allerdings nicht verkaufen.</li>
<li><a href="http://www.readbox.net">Readbox</a>: Der Anbieter Readbox zählt hierzulande zu den Mobile-Spezialisten, entsprechend können dort alle Bücher auch in Mobile-Formaten erworben werden. Readbox kooperiert mit Verlagen, bietet jedoch auch eine freie Publikationsmöglichkeit an.</li>
<li><a href="http://www.tredition.de">Tredition</a>: Vereinzelt können auch Bücher des Selfpublisher-Verlags Tredition über die Readbox-Plattform erworben werden, so hätte man auch hier grundsätzlich die Möglichkeit zum Mobile-Publishing.</li>
<li><a href="http://www.lulu.com">Lulu</a>: Auch der Marktführer (?) Lulu bietet seit November den Upload und Verkauf des <a href="http://lulublog.com/2009/11/03/new-lulu-ebooks-are-here/">ePub-Formats</a> an.</li>
<li>Weitere? Bitte ergänzen</li>
</ul>
<p>Die Vertriebskanäle und Verkaufsmodelle (Mobile-Payment?) sind im Einzelfall noch unklar.</p>
<h3>EPub selbst erstellen</h3>
<p>Grundsätzlich gibt es inzwischen so viele Tools, dass man sich über das ePub-Format keine Gedanken mehr machen muss. Trotzdem kann etwas Hintergrundwissen nützlich sein: EPup ist ein Datei-Archiv, ähnlich wie zip (winzip) oder gz (winrar). Und tatsächlich kann man eine ePup-Datei schlicht umbenennen (Endung .gz/.rar anhängen) und anschließend mit dem entsprechenden Programm entpacken. So erhält man drei Dateien bzw. Ordner:</p>
<ul>
<li><strong>mimetype</strong>: In dieser Datei stehen lediglich zwei Wörter, die dem Reader den Dateityp verrät (z.B.: application/epub+zip)</li>
<li><strong>META-INF</strong>Auch in diesem Ordner befindet sich oft nur eine XML-Datei, die dem Reader kurz erklärt, wo sich die Inhalte des ebooks befinden.</li>
<li><strong>Ops</strong> In diesem Ordner befinden sich die eigentlichen Inhalte. In einem separaten Ordner werden die Bilder abgelegt, die Text-Inhalte befinden sich in einer html-Datei, für Typographie und Layout gibt es eine eigene CSS-Datei, das Inhaltsverzeichnis wird in der Datei toc.ncx abgelegt, während schließlich die Content.opf Meta-Daten (Autor, Genre etc.) sowie die Pfade zu den übrigen Dateien enthält.</li>
</ul>
<p>Wer schon einmal eine Word-Datei als html oder filtered html gespeichert hat, dem ist dieses Prinzip nicht ganz fremd. Wer sich zudem mit html und css auskennt, der dürfte keine großen Probleme haben, die ePup-Datei nach seinen Wünschen zu editieren und beispielsweise Meta-Daten zu ergänzen oder Schriftarten zu ändern.<br />
Es gibt im Netz zwei Anleitungen, wie ePub-Dateien händisch hergestellt werden können. Das mag heute nicht mehr sinnvoll sein, zum besseren Verständnis sind beide Beiträge jedoch empflohlen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.jedisaber.com/eBooks/tutorial.asp">jedisaber</a> Eine ausführliche und gut verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zu ePub.</li>
<li>Der <a href="http://www.hxa.name/articles/content/epub-guide_hxa7241_2007.html">ePub Format Construction Guide</a> ist deutlich knapper und eher für Leute mit umfangreicheren Vorkenntnissen in html und CSS geschrieben.</li>
</ul>
<h3>Weitere Lesetipps</h3>
<ul>
<li>Jan Tißler hat im <a href="http://upload-magazin.de/blog/4606-publizieren-furs-mobile-web-grundlagen/">Upload Magazin</a> einige Vorüberlegungen zum Mobile Publishing angestellt.</li>
<li><a href="http://manybooks.net/help/">Manybooks</a>: Gute Quick Instructions und Software-Übersicht für alle Ausgabegeräte (von iPhone bis Kindle).</li>
<li><a href="http://www.lexcycle.com/faq/how_to_create_epub">Lexcycle/Stanza</a>: Eine gute Übersicht über Konvertierungs-Tools und Plattformen für Mobile-Formate.</li>
<li><a href="http://news.cnet.com/kindle-is-not-the-best-iphone-e-reader/">CNET</a>: Etwas älterer Vergleich zwischen den drei dominierenden iPhone Readerapps Stanza, eReader und iPhone for Kindle.</li>
<li>to be continued&#8230;</li>
</ul>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Plattformen für Bücher und Dokumente</title>
		<link>http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/2010/08/19/plattformen-fuer-buecher-und-dokumente/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:28:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Schürmanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[share]]></category>

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		<description><![CDATA[[flattr]{22510}[/flattr] Dokumentenplattformen haben vor allem mit dem amerikanischen Anbieter Scribd einen Aufschwung erlebt und sind heute feste Größen im Web. Dabei ist der Übergang zu anderen Sharing-Plattformen wie Issuu für Magazine oder auch Filestoring-Diensten wie Box.net fließend. Im Gegensatz zu Selfpublishern bieten die Dokumenten-Plattformen allerdings keine Printversionen und auch keinen Vertrieb über den klassischen Handel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dokumente_xinxii.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dokumente_xinxii.jpg" alt="" title="dokumente_xinxii" width="502" height="384" class="aligncenter size-full wp-image-112" /></a></p>
<div class="flattr">[flattr]{22510}[/flattr]</div>
<p>Dokumentenplattformen haben vor allem mit dem amerikanischen Anbieter Scribd einen Aufschwung erlebt und sind heute feste Größen im Web. Dabei ist der Übergang zu anderen Sharing-Plattformen wie Issuu für Magazine oder auch Filestoring-Diensten wie Box.net fließend. Im Gegensatz zu Selfpublishern bieten die Dokumenten-Plattformen allerdings keine Printversionen und auch keinen Vertrieb über den klassischen Handel an. Vorgestellt werden in diesem Beitrag die Anbieter Docstoc, Doktus, DoXtop, PEO, Txtr, Scribd und XinXii.</p>
<p><span id="more-21"></span></p>
<h2>Docstoc</h2>
<p><a href="http://www.docstoc.com">Docstoc</a> ist seit November 2007 auf dem Markt und wird seitdem als Hauptkonkurrent von Scribd gehandelt. Ebenso wie bei Scribd lassen sich bei Docstoc Dokumente in den verschiedensten Formaten (doc, xls, ppt, pps, pdf, rtf, txt, docx, xlsx, ppts) hochladen. Anschließend können die Dokumente online über einen Reader gelesen oder auch auf externen Seiten eingebettet werden: </p>
<p><object id="_ds_11078409" name="_ds_11078409" width="500" height="400"  style="display:block; margin:auto;" type="application/x-shockwave-flash" data="http://viewer.docstoc.com/v2/"><param name="FlashVars" value="doc_id=11078409&#038;mem_id=1318219&#038;doc_type=doc&#038;fullscreen=0&#038;allowdownload=1" /><param name="movie" value="http://viewer.docstoc.com/v2/"/><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><font size="1"><a href="http://www.docstoc.com/docs/11078409/Complete-ACORN-Baltimore-Prostitution-Investigation-Transcript">Complete ACORN Baltimore Prostitution Investigation Transcript</a> &#8211; </font></p>
<p>Bislang wurden auf Docstoc ca. 11 Mio. Dokumente hochgeladen, wobei der Schwerpunkt auf Business- und Legal-Inhalten liegt. Die beliebtesten Dokumente weisen knapp 1 Mio. Views aus. Damit ist die Plattform zwar bereits recht groß, liegt insg. jedoch noch deutlich hinter Scribd, zumindest in Bezug auf die Anzahl der Views. Allerdings versucht sich Docstoc mit diversen <a href="http://www.docstoc.com/Tools/">Zusatztools</a> abzuheben: Interessant ist z.B. die Synchronisationsfunktion oder die Möglichkeit, über <a href="http://www.docstoc.com/doccash/">DocCash</a> mittels eingeblendeter Google-Adwords-Layern an Werbeeinnahmen zu partizipieren (50% gehen an den Autor).<br />
Scribd und Docstoc haben in 2009 diametrale Strategien verfolgt: Beide haben einen Store zum Verkauf von Dokumenten eröffnet (Scribd im Mai 2009, Docstoc im August 2009). Scribd hat dabei Verträge mit verschiedenen namhaften Verlagen geschlossen und versucht nun über die inhaltliche Aufwertung einen ernstzunehmenden <a href="http://killzoneauthors.blogspot.com/2009/05/scribds-new-online-book-store-sea.html">eBook-Store</a> zu etablieren. Anders Docstoc: Die Plattform hat Verträge mit zahlreichen Dokumentensellern geschlossen und verbessert dadurch die Vertriebswege für die Inhalte der Uploader.<br />
Glaubt man der Statistik von compete.com, so hat Scribd seit Mitte 2009 deutlich nachgelassen, während Docstoc leicht zulegen konnte und sich nun beide Plattformen auf einem ähnlichen Niveau bewegen:</p>
<p><a href='http://siteanalytics.compete.com/docstoc.com+scribd.com/?metric=uv'><img src='http://grapher.compete.com/docstoc.com+scribd.com_uv_460.png' style="display:block; margin:auto;"/></a></p>
<p>Allerdings sind bei Scribd die Viewer-Zahlen bei eBooks nach wie vor deutlich höher als bei Docstoc. Zudem sind bei Docstoc leider nirgendwo die genauen Konditionen für einen Verkauf im eStore auffindbar. </p>
<h2>Doktus</h2>
<p><a href="http://www.doktus.de">Doktus</a> ist eine Dokumentenplattform mit Schwerpunkt auf Business-Dokumenten und Vorlagen. Ebooks finden sich hier nicht, allerdings verstreut etwas Literatur oder Ratgeber. Der Schwerpunkt liegt jedoch klar Gebrauchsdokumenten wie Kündigungsvorlagen etc., mit denen die Plattform eine beachtliche Leserschaft anzieht: Über 300.000 Views zählt das Top-Dokument auf Doktus.<br />
Die Dokumente können per Flashpaper online gelesen werden, ein Einbetten in externe Seiten ist nicht möglich. Ebenso wenig bietet Doktus einen Verkauf für Uploader an, es gibt lediglich einen Store mit einigen Dutzend Profi-Vorlagen. Leider ist die Vorschau recht klein geraten und auch sonst mangelt es an weiteren Informationen (Verfasser?), sodass man die Katze im Sack kaufen muss. Kurios ebenfalls, dass Doktus ein recht eigenes Verständnis von Tagging mitbringt: Über die Tags erhält man nicht etwa weitere getaggte Dokumente, sondern es wird offensichtlich eine Suchanfrage mit dem Tag-Begriff generiert, die anschließend alles sinnige und unsinnige wieder ausswirft (&#8220;Roman&#8221; findet dann auch &#8220;necromancer&#8221;). Das mag zwar gut sein, um die Trefferzahlen zu erhöhen, aber nicht unbedingt, um passende Informationen zu finden&#8230;</p>
<h2>DoXtop</h2>
<p>Eine recht unbekannte Dokumentenplattform aus Deutschland ist <a href="http://www.doxtop.com">DoXtop</a>, die irgendwo zwischen Scribd und Issuu angesiedelt ist. Etwas mehr &#8220;Web-Publicity&#8221; hat DoXtop als Partner von dem online-basierten und recht bekannten feed-to-mag-Konverter Feedjournal erhalten, der an anderer Stelle bereits vorgestellt wurde. Die Plattform ist inzwischen mit über 11.000 Dokumenten gefüllt, während die Leserzahlen mit gut 5.000 an der Spitze noch steigerungsfähig sind. Dass DoXtop hierzulande nahezu unbekannt ist, spiegelt sich auch in den Dokumenten wieder: Fasst alle sind englischsprachig:</p>
<p>    <object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"  width="500" height="400" align="Middle" id="FlashPaper"  codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0"><param name="movie" value="http://www.doxtop.com/scripts/swf/toolbar.swf?docurl=http%3a%2f%2fwww.doxtop.com%2fblob.axd%3fPUB_ID%3deb1d8b4f%26TYPE%3dflash%26pubid%3deb1d8b4f%26flashVersion%3d1&#038;pubid=eb1d8b4f" /><param name="quality" value="best" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="play" value="true" /><param name="scale" value="showall" /><param name="FlashVars" value="extName=FlashPaper&#038;sourceMode=embed" /><embed src="http://www.doxtop.com/scripts/swf/toolbar.swf?docurl=http%3a%2f%2fwww.doxtop.com%2fblob.axd%3fPUB_ID%3deb1d8b4f%26TYPE%3dflash%26pubid%3deb1d8b4f%26flashVersion%3d1&#038;pubid=eb1d8b4f" quality="best"   width="500" height="447" align="Middle" name="FlashPaper" id="FlashPaper"  play="true"  loop="false"  allowScriptAccess="always"  type="Flash"  pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"  FlashVars="extName=FlashPaper&#038;sourceMode=embed"></embed></object>    </p>
<p>DoXtop zeigt sich mit einer Vielzahl von Funktionen auf der Höhe der Zeit: Communities, ein eigener Magazin-Bereich, Embedding, Statistik-Funktionen bis hin zu kollaborativen Workflows &#8211; so ziemlich alles wird aufgefahren. Allerdings ist die Plattform nicht ganz so übersichtlich und intuitiv in der Bedienung und ev. macht sich auch im Marketing bemerkbar, dass DoXtop eher das (sehr gute) Nebenprodukt eines Stuttgarter Software-Hauses ist, das sich ansonsten als Dienstleister z.B. im Bereich SharePoint bewegt. Trotzdem nicht ausgeschlossen, dass die Plattform noch einen späten Frühling erlebt, denn die Funktionalitäten überzeugen.</p>
<h2>Peo</h2>
<p><a href="http://www.peo.de">Peo</a> ist eine weitere Dokumentenplattform aus Deutschland, die ähnlich wie XinXii einen Upload und Verkauf von Dokumenten und eBooks ermöglicht. Die unterstützten Formate sind pdf, txt, rtf und doc sowie die Bildformate jpg, gif und png. Ebooks erhalten von Peo kostenlos eine ISBN, außerdem bietet PEO den Autoren eine Unterstützung beim Layout an.<br />
Im Gegensatz z.B. zu XinXii bietet PEO eine komplette Onlinevorschau aller (freien und sogar kommerziellen) Dokumente an. Hübsch ist zudem die Idee, aus den verschiedenen Kategorien Online-Magazine zu generieren. Zwar wirken einige Magazine wie Spielwiesen für Selbstdarsteller, andere &#8211; wie das Magazin für Theatertexte &#8211; kommen jedoch recht lebendig und gut gestaltet daher: </p>
<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dokumente_peo.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dokumente_peo.jpg" alt="" title="dokumente_peo" width="501" height="381" class="aligncenter size-full wp-image-111" /></a></p>
<p>PEO hat wohl eher ein Problem mit dem Marketing: Es wurden zwar bereits über 9.000 Dokumente hochgeladen, allerdings halten sich die Viewer-Zahlne mit etwa 7.000 an der Spitze noch in Grenzen. </p>
<h2>Scribd</h2>
<p>Die Dokumentenplattform <a href="http://www.scribd.com">Scribd</a> aus San Francisco dürfte wohl jedem bekannt sein, denn in seinem dreijährigen Bestehen (März 2007) hat sich eine beachtliche Usergruppe gebildet und es gab viel Publicity im Web: Mit ein paar Klicks können <a href="http://support.scribd.com/forums/33626/entries/23402">Texte und Dokumente hochgeladen</a>, anschließend über den Scribd-Reader gelesen und  auf externen Webseiten eingebettet werden. Nach Scribd-Angaben wurden bislang ca. 10 Mio. Dokumente hochgeladen, das populärste Dokument zählt immerhin über 2 Mio. aufrufe (ein Data-Sheet vom USaid) und auch die diversen <a href="http://www.scribd.com/community">Communities</a> auf Scribd weisen recht beeindruckende Zahlen auf. Zur Verbreitung (zumindest englischsprachiger) Dokumente dürfte die Plattform zusammen mit docstoc die erste Wahl sein:</p>
<p><a title="View World Population Datasheet 2007 on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/326077/World-Population-Datasheet-2007" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;">World Population Datasheet 2007</a> <object codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0" id="doc_324530879277723" name="doc_324530879277723" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" align="middle"	height="500" width="100%" ><param name="movie"	value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=326077&#038;access_key=bz0rr7tasbhl2&#038;page=1&#038;version=1&#038;viewMode=list"><param name="quality" value="high"><param name="play" value="true"><param name="loop" value="true"><param name="scale" value="showall"><param name="wmode" value="opaque"><param name="devicefont" value="false"><param name="bgcolor" value="#ffffff"><param name="menu" value="true"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><param name="salign" value=""><param name="mode" value="list"><embed src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=326077&#038;access_key=bz0rr7tasbhl2&#038;page=1&#038;version=1&#038;viewMode=list" quality="high" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" play="true" loop="true" scale="showall" wmode="opaque" devicefont="false" bgcolor="#ffffff" name="doc_324530879277723_object" menu="true" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" salign="" type="application/x-shockwave-flash" align="middle" mode="list" height="500" width="100%"></embed></object></p>
<p>Als Verkaufsplattform für Dokumente ist Scribd hingegen für deutsche Autoren noch nicht interessant: Der Store befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase und ist nur in den USA verfügbar. Dort kann der Autor den <a href="http://www.scribd.com/store/about">Preis</a> für den Verkauf &#8211; ähnlich wie bei den Self-Publisher-Verlagen &#8211; selbst festlegen und nachträglich anpassen. Von den Einnahmen erhält der Uploader einen Anteil von 80%. Hauptaugenmerk liegt bei Scribd jedoch auf eBooks, die er von <a href="http://www.authorlink.com/news/item/2274/More-Publishers-Join-Scribd-eBook-Store">Partnerverlagen</a> erhält. </p>
<p>An <a href="http://support.scribd.com/forums/35566/entries/25092">Formaten</a> akzeptiert Scribd die gängigen PDF-, Office- und Text-Dokumente. Ein Upload von Bildern ist nicht möglich, und leider wird auch das ePub-Format derzeit <a href="http://support.scribd.com/forums/27164/entries/41231">nicht mehr unterstützt</a>. Das scheint vor dem Hintergrund des neu etablierten eBook-Stores etwas unverständlich, kurios wird es dadurch, dass Scribd über eine <a href="http://www.scribd.com/mobile">mobile-optimierte Webseite</a> verfügt, über die jedoch nur &#8220;Smartphone-feindliche&#8221; Formate wie PDFs heruntergeladen werden können.</p>
<p>Trotz des Verbesserungspotentials: Scribd hat dem Dokumenten-Sharing in den letzten Jahren sicherlich einen großen Schub gegeben und zahlreiche ambitionierte Nacheiferer gefunden.</p>
<h2>txtr</h2>
<p>Das Startup <a href="http://txtr.com/">txtr</a> ist 2008 als einfaches Texterstellungs- und Verwaltungs-Tool angetreten. Die Grundfunktionalität &#8211; Texte erstellen resp. kopieren, in Ordnern sammeln und ggf. freizugeben &#8211; ist bis heute geblieben, mit einem zeitgemäßen <a href="http://txtr.com/install">Text-Snipper</a> gab es einen netten Update, insgesamt hat sich die Plattform jedoch zu einem Online-Ebook-Store gewandelt, wobei txtr vor allem mit seinem eigenen Ebook-Reader für Aufmerksamkeit sorgte. </p>
<p>Txtr sticht vor allem durch ein sehr gutes und immer zeitgemäßes Web-Design hervor. Eigene Texte lassen sich hier jedoch nur bedingt verbreiten, sodass die Plattform für Selfpublisher allenfalls als Notizsammler in Frage kommt.</p>
<h2>XinXii</h2>
<p><a href="http://www.xinxii.com">XinXii</a> ist eine etablierte, deutschsprachige Plattform, über die sich Dokumente jeder Art verkaufen lassen. Die Überschneidungen mit klassischen Selfpublisher-Verlagen sind groß, zumal auch eBooks mit ISBN und ebenso <a href="http://www.xinxii.com/pform.php?tag=Magazin">eMagazine</a> veröffentlicht werden können. Wie bei allen Dokumentenplattformen ist jedoch keine Veröffentlichung von Print-Versionen auf XinXii möglich und die Dokumente werden auch nicht über klassische Vertriebswege wie dem Buchhandel verkauft, sondern nur über den XinXii-Shop, in dem zurzeit etwa 6.500 Dokumente angeboten werden. Bei den meisten Selfpublisher-Titeln dürften die Vertriebswege jedoch ohnehin keine große Rolle spielen: Allenfalls ist die einfache Verfügbarkeit über den Amazon-Account ein Plus (keine erneute Eingabe von Bankdaten, bekannter Anbieter etc.), aber den Verkauf anheizen dürften das nicht. </p>
<p>Auch bei XinXii legen die Autoren den<a href="http://blog.xinxii.com/2009/01/19/ebook_preisbindung-2/"> Preis selbst</a> fest, wobei je nach Publikationsart mehr oder weniger Freiheiten bestehen: </p>
<ul>
<li>Bei Publikationen mit ISBN greift die Buchpreisbindung und nachträgliche Änderungen sind nicht mehr möglich;</li>
<li>Bei Publikationen ohne ISBN kann der Preis nachträglich geändert werden. </li>
</ul>
<p>Vom Netto-Verkaufspreis erhalten die Autoren ein Honorar von 70%.</p>
<p>Der Publikationsprozess ist <a href="">bei XinXii</a> beschrieben und denkbar einfach: Man macht Angaben zu Titel, Untertitel und Inhalt, füllt ein Autorenprofil aus, gibt eine Kategorie an, setzt den Preis fest und lädt schließlich die Datei hoch. Bei den Eingabeformaten zeigt sich XinXii flexibel: Word-, Excel-, Power-Point und PDFs sind erlaubt. Bei den Ausgabeformaten kam Ende 2009 noch das <a href="http://blog.xinxii.com/2009/08/17/dateiformate-auf-xinxii/">ePub-Format</a> hinzu, das allerdings bislang von den Autoren nicht in Anspruch genommen wurde.</p>
<p><a href="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dokumente_xinxii.jpg"><img src="http://upload-magazin.de/selfpublishing-guide/files/2010/08/dokumente_xinxii.jpg" alt="" title="dokumente_xinxii" width="502" height="384" class="aligncenter size-full wp-image-112" /></a></p>
<p>Wie es um die Verkaufsaussichten steht, ist schwer einzuschätzen: Nach eigener Aussage hat XinXii pro Tag mehrere Tausend Besucher. Bei der Bestseller-Liste schwanken die Views zwischen ca. 43.000 (Platz 1, erstaunlich bei dem <a href="http://www.xinxii.com/cool-ohne-alk-p-314146.html">stolzen Preis von 23,80 Euro</a>) und 460 (Platz 8). Der aktuelle Titel auf Rang 10 weist wieder über 6000 Views aus (alles Stand Jan. 2010). Die Conversation-Rate (Käufer im Verhältnis zu Besuchern) schwankt also stark und über die Verkaufszahlen kann man nur Vermutungen anstellen: Für Platz 8 wären 460 Verkäufe bei einer Conversation-Rate von 1:1 das Maximum, angesichts der ansonsten offensichtlich eher geringen Konversationsraten und einem sehr hochpreisigen Verkaufsschlager sollte man eher von einigen Dutzend Exemplaren bis max. niedrigen dreistelligen Zahlen bei den Bestsellern ausgehen (was für Selfpublisher allerdings schon einen beachtlichen Erfolg darstellt). </p>
<p>XinXii bemüht sich wie kaum eine andere Plattform um eine Präsenz im Social Web: Die Plattform ist von Twitter bis Facebook so ziemlich überall zu finden und animiert auch die Autoren zu einem <a href="http://www.xinxii.com/gd_cms.php?page=tools">Engagement im Netz</a>. Damit setzt XinXii sicher auf den für Selfpublisher mit Abstand vielversprechendsten Ansatz. Zudem gibt es Embed-Funktionen, mit denen die Bücher auf externen Seiten beworben werden können (leider ohne Preview-Funktionen, generell kommt das &#8220;Eeinschnuppern&#8221; etwas zu kurz). Obwohl man allen Selfpublishing-Autoren grundsätzlich Bestseller-Träume ausreden sollte, kann sich für ambitionierte Schreiber die Frage nach der Vertriebsstärke der Plattform und der Verfügbarkeit des Titels stellen. </p>
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