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		<title>links for 2012-02-22</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 12:03:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kein Mangel an Mangel &#8211; Leben &#8211; jetzt.de Als vor 3 Jahren Pr&#228;sident Obama die Inaugurationsrede hielt, schaute ich mir am gleichen Tag die Ansprache von George Bush Sr. an. Von 1989. Er erz&#228;hlte das gleiche wie Obama: Frieden, Chancen, Wachstum, Zusammenhalt. Was soll auch anderes gesagt werden? Bestimmte Aspekte unseres Zusammenlebens werden sowieso nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul class="diigo-linkroll">
<li>
<p class="diigo-link"><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/540336#quotefmReady">Kein Mangel an Mangel &#8211; Leben &#8211; jetzt.de</a></p>
<p class="diigo-description">Als vor 3 Jahren Pr&auml;sident Obama die Inaugurationsrede hielt, schaute ich mir am gleichen Tag die Ansprache von George Bush Sr. an. Von 1989. Er erz&auml;hlte das gleiche wie Obama: Frieden, Chancen, Wachstum, Zusammenhalt. Was soll auch anderes gesagt werden? Bestimmte Aspekte unseres Zusammenlebens werden sowieso nie zufriedenstellend gel&ouml;st.</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/leben">leben</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/politik">politik</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/mangel">mangel</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/life">life</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/blogging">blogging</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/jetzt.de">jetzt.de</a></p>
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<p class="diigo-link"><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/539952">Alles Nazis in Jena &#8211; Macht &#8211; jetzt.de</a></p>
<p class="diigo-description">&bdquo;Die derzeitige Berichterstattung zeigt deutlich, wie vorurteilsbeladen das ehemalige Ostdeutschland nach wie vor von den Alt-Bundesb&uuml;rgern wahrgenommen wird. Die Leistungen der Menschen hier werden zu wenig zur Kenntnis genommen und respektiert. Dabei gibt es in Deutschland nicht viele St&auml;dte, die eine derartige kulturelle Vielfalt, gepaart mit gesellschaftlichem Engagement und Entschlossenheit aufzuweisen haben wie Jena.&ldquo;  mal wieder eine gute Gegenstimme zur problematischen Berichterstattung der letzten Monate&hellip;&nbsp;</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/nazis">nazis</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/jena">jena</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/rechtsstaat">rechtsstaat</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/rechtsextremismus">rechtsextremismus</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/medien">medien</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/journalismus">journalismus</a></p>
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<p class="diigo-link"><a href="http://hackr.de/2012/01/31/googleheimer">live.hackr : Googleheimer</a></p>
<p class="diigo-description">&bdquo;Der erste Megatrend 2012 ist eindeutig das Dissen von Google. Dieses hat nicht nur quantitativ zugenommen, auch die Qualit&auml;t der Kritik hat sich genuin verschoben &ndash; und das Suchen von Alternativen wurde zu einem beliebten Hobby. Kritik an Google gab es nat&uuml;rlich schon immer, aber sie war &uuml;blicherweise eher leichtgewichtig und hat sich an kleineren Fragen (Datenschutz, sind sie vielleicht doch b&ouml;se, haben sie vielleicht nur ihre eigenen wirtschafltichen Interessen im Sinn, fehlt ihnen die soziale DNA, &hellip;) abgearbeitet. Die Fragen sind zwar an der Oberfl&auml;che die gleichen geblieben, aber mir scheint, dass sich darunter in letzter Zeit die f&uuml;r Google wesentlich fatalere Frage verbirgt, ob Google nicht in Wirklichkeit eine gewaltige Dumpfbacke ist.&ldquo;</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/google">google</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/rant">rant</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/blogging">blogging</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/netzwelt">netzwelt</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/Web2.0">Web2.0</a></p>
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<p class="diigo-link"><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/538622">Ich brauche kein Ritalin. Ich lerne in der Bibliothek &#8211; jetzt.de</a></p>
<p class="diigo-description">&bdquo;Die Bibliothek ist mein Ritalin. Ich arbeite konzentriert. Fokussiert. Und dementsprechend produktiv. Ich gerate in diesen Zustand, den man landl&auml;ufig wohl als Flow bezeichnet. Prokrastidingsda? Ja, sehr anf&auml;llig. Aber nicht zwischen kilometerlangen B&uuml;cherregalen!&ldquo;</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/bibliothek">bibliothek</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/arbeiten">arbeiten</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/blogging">blogging</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/uni">uni</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/lifelogging">lifelogging</a></p>
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<p class="diigo-link"><a href="http://www.macstories.net/stories/the-ios-ification-of-apples-ecosystem">The iOS-ification Of Apple&rsquo;s Ecosystem</a></p>
<p class="diigo-description">Man kann zu dem Zusammenwachsen von Mac OS X und iOS stehen wie man will, aber momentan ist es eine nervige Hydra, unter der jegliche bisherige Simplizit&auml;t des Systems und der Benutzbarkeit ein wenig leidet. Bitte aufr&auml;umen, kann da nur die Devise sein.</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/apple">apple</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/ecosystem">ecosystem</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/ipad">ipad</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/iphone">iphone</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/iOS">iOS</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/mac">mac</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/blogging">blogging</a></p>
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<p class="diigo-link"><a href="http://www.krolop-gerst.com/blog/lighting-tutorial/lighting-17-details-machen-den-unterschied/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=lighting-17-details-machen-den-unterschied">LIGHTING-17: DETAILS MACHEN DEN UNTERSCHIED | www.krolop-gerst.com</a></p>
<p class="diigo-description">Krolop-Gerst erkl&auml;ren warum der wilde Fotografietanz, der bei einigen Model-Casting-Shows aufgef&uuml;hrt wird, dann doch eher unrealistisch ist und nur zu Showzwecken eingesetzt wird. Schlie&szlig;lich muss man gerade in der Fashion-Fotografie so viele Faktoren im Blick behalten, um ein gutes Foto zu machen, dass st&auml;ndiges Herumgespringe, Positionswechsel, das Ergebnis nicht positiv beeindrucken.</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/Fotografie_Theorie">Fotografie_Theorie</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/fotografie">fotografie</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/model">model</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/tv">tv</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/tutorial">tutorial</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/work">work</a></p>
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<p class="diigo-link"><a href="http://berlinergazette.de/kritik-an-algorithmen/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+BerlinerGazette+%28Berliner+Gazette%29">Kritik an Algorithmen: Wie ver&auml;ndern sich Kunden durch Software, die filtert und empfiehlt?</a></p>
<p class="diigo-description">Die Internet-Expertin Kathrin Passig er&ouml;ffnet neue Perspektiven: Sie ortet die blinden Flecken im Diskurs, bezieht eine praxisnahe Gegenposition zu teils haltlosen Argumenten, die zur Zeit prominent in den Zeitungen stehen und formuliert dann ihre eigene Kritik an der Technik.</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/kritik">kritik</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/software">software</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/filter">filter</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/algorithmen">algorithmen</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/kunden">kunden</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/amazon">amazon</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/google">google</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/netzwelt">netzwelt</a></p>
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<p class="diigo-link"><a href="http://bomec.blogger.de/stories/1986645">ich.com: Noch einmal Lewin (25)</a></p>
<p class="diigo-description">&bdquo;Noch einmal Anna Karenina. Es gibt eine Szene, in der Lewin durch die erwachende Stadt geht und darauf wartet, dass es endlich sp&auml;t genug ist, um im Haus der Schtscherbatzkijs vorstellig zu werden und bei ihren Eltern um Kittys Hand anzuhalten&hellip;&ldquo;  das ist so wunderbar&hellip;</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/text">text</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/literatur">literatur</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/ich">ich</a></p>
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<p class="diigo-link"><a href="http://www.andreasvongunten.com/blog/2012/1/20/apple-ibooks-author-es-geht-doch-nicht-um-schulbucher-es-geh.html">Apple iBooks Author &#8211; Es geht doch nicht um Schulb&uuml;cher, es geht um Amazon und den ganzen&nbsp;Buchmarkt</a></p>
<p class="diigo-description">Mit ibooks-Author und der entsprechenden Publishing-Plattform itunesU sowie Amazons Kindle Publishing Plattform bewegt sich etwas auf dem Buchmarkt. Vielleicht sehen wir hier gerade den Anfang einer neuen Art digital zu publizieren. Und ich meine jetzt nicht nur f&uuml;r die Autoren von Schulb&uuml;chern, sondern nat&uuml;rlich auch f&uuml;r den akademischen Raum.</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/apple">apple</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/ibooks">ibooks</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/amazon">amazon</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/buch">buch</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/buchmarkt">buchmarkt</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/itunes">itunes</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/kindle">kindle</a></p>
</li>
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<p class="diigo-link"><a href="http://adrianahlhaus.de/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=841">Die Welt der Photographie &raquo; Neue Kamera-Technik &ndash; und neue Objektve?</a></p>
<p class="diigo-description">Adrian Ahlhaus schreibt immer sehr lange, aber wunderbar reflektierte Artikel &uuml;ber die Fotografie und Fotografietechnik. In diesem Beitrag geht es um die zuk&uuml;nftigen Entwicklungen im Bereich der Aufnahmetechniken&hellip; also das Zusammenspiel aus Sensor, Objektiv mit Spiegel und ohne. Sch&ouml;nes Zitat: &bdquo;Die digitale Fototechnik ist ein Abfallprodukt der Videotechnik. Selbst die bisher &uuml;blichen Objektive zum Fotografieren werden nun vermehrt auf ihre Videofunktionalit&auml;t &uuml;berpr&uuml;ft und &uuml;berarbeitet.&ldquo; &hellip; und damit gibt es auch meinen Eindruck der aktuellen Fototechnikentwicklung wieder</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/Fotografie_Theorie">Fotografie_Theorie</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/foto">foto</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/fotografie">fotografie</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/blog">blog</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/blogging">blogging</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/objektive">objektive</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/sensor">sensor</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/video">video</a></p>
</li>
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		<title>Die bösen Ebook-Raubkopierer</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 14:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist schon interessant, welche Wogen verschiedene Ereignisse in der Öffentlichkeit haben. Die Schließung von kino.to durch sächsische Ermittler erhielt nicht nur ein Medienecho und befeuerte erneute die Debatte zu Fragen des Urheberrechts und dessen Schutz sowie zu Fragen der Möglichkeiten staatlicher Intervention mithilfe von Zensur und Grundrechtseinschnitten. Nein auch die „Nutzer“ selbst meldeten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon interessant, welche Wogen verschiedene Ereignisse in der Öffentlichkeit haben. Die Schließung von kino.to durch sächsische Ermittler erhielt nicht nur ein Medienecho und befeuerte erneute die Debatte zu Fragen des Urheberrechts und dessen Schutz sowie zu Fragen der Möglichkeiten staatlicher Intervention mithilfe von Zensur und Grundrechtseinschnitten. Nein auch die „Nutzer“ selbst meldeten sich recht offen zu Wort, wenn man diverse Facebook-Pinnwände oder Timelines auf Twitter beobachtete. Viele Menschen waren auf der Suche nach Alternativen für ihre Abendgestaltung und wurden natürlich auch fündig.</p>
<p>Eine viel kleinere Woge der Entrüstung und Aufmerksamkeit hat die Schliessung der Plattform library.nu hervorgerufen. Man musste schon nach Meldungen suchen, die auch auf den online verfügbaren Nachrichtenportalen wenig sichtbar präsentiert waren. Ich denke, der Grund ist recht einfach. Die Popularität von library.nu ist aufgrund der spezifischen Zielgruppe nicht zu vergleichen mit de von kino.to, piratebay.org und ähnlichem. Und doch ist die einstige Existenz der Plattform bemerkenswert und es sinnvoll darüber noch einmal kurz zu reflektieren.</p>
<p>Zunächst einmal ist library.nu nichts anderes als die Anwendung des „kino.to-Prinzips“ auf ebooks: es ist ein „Verzeichnis mit Links auf mehr als 400.000 raubkopierte E-Books sowie den angeschlossenen Filehoster ifile.it“ <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,815466,00.html">SpOn am 15.02.2012</a>. Nutzer erhielten eine technische Infrastruktur, mit der es möglich ist ebooks in den üblichen Formaten sowie Digitalisate hochzuladen und zu teilen. So entstand im Laufe der Zeit ein riesiger durchsuchbarer Katalog, der es ermöglichte kostenlos Bücher per <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Direct_Downloads">DDL</a> auf die eigene Festplatte herunterzuladen. Nicht ganz klar ist, wie stark der „community-Aspekt“ zu beurteilen ist. Das heißt es scheint bisher noch unklar, wer letztlich die ungeheure Zahl der Bücher, die sich mit mittelgroßen Universitätsbibliotheken messen lassen kann, in das System eingepflegt hat. Handelt es sich mehr um eine kriminelle Vereinigung, die den Upload systematisch betrieben hat oder war es dann doch <a href="http://library.nu.hypestat.com/">die große Zahl der Nutzer</a>, die zur Pflege des Katalogs beitrugen. Wie aus einem Interview von XX mit der Redaktion von hr2-Kultur der Tag hervorgeht, fanden sich auf der Plattform auch zahlreiche aktuelleste Werke, teilweise sogar noch unveröffentlichte Titel. Ob dies nun für professionelle Strukturen jenseits der technischen Plattform spricht, lässt sich momentan noch nicht entscheiden. Man wird sehen, ob weiter Details in den nächsten Tagen mitgeteilt werden. Was jedoch sicher ist, dass ein internationaler Zusammenschluss aus zahlreichen Verlagen wie Cambridge University Press, John Wiley &amp; Sons, Oxford University Press, Springer, Taylor &amp; Francis, C.H. Beck sowie De Gruyter, um die wichtigsten einmal zu nennen, koordiniert durch den Börsenverein des deutschen Buchhandels gegen die Hintermänner privat ermittelte und nun 17 einstweilige Verfügungen vor dem Landgericht München I erwirkte, die dann natürlich flux nach Irland überstellt wurden, von wo aus das illegale Treiben seiner Ausgangspunkt nahm und jetzt durch Unterlassungsverfügungen beendet wurde.</p>
<p>Das von kino.to und diversen Klonen bekannte Geschäftsmodell, das sich letztlich durch auf den Seiten geschaltete Werbung refinanziert, hat hier erneut über einen gewissen Zeitraum Erfolg gehabt. Was jetzt auffällt sind natürlich die Verlage selbst. Es sind wissenschaftliche Fachverlage, keine Publikumsverlage, die gegen library.nu aktiv wurden, was uns auch gleichzeitig zur Zielgruppe führt. Library.nu war nicht nur irgendein Linkverzeichnis für ebooks, sondern vielmehr eine riesige Fachbibliothek in recht beeindruckender Vielfalt und Qualität, die neben Digitalisaten in Form gescannter pdfs auch alle anderen gängigen Dateiformate .epub, .djvu zum Teil auch direkte pdfs der Verlage, die offenbar mit Lizenzen in deren Plattformen erworben wurden, beherbergte. Auch zahlreiche journals, wenn man Rückschlüsse von den beteiligten Verlagen ziehen will, mussten somit verfügbar gewesen sein.</p>
<p>Es fällt mir gerade schwer, das von Verlagen und Koordinatoren vorgelegte Motiv, von bloßer Piraterie, um Umsätze zu generieren, ohne einen letzten Einwand, zu akzeptieren. Sicherlich die finale Ausprägung des System library.nu erweckt den Anschein, dass es hier ausschließlich um systematischen Urheberrechtsbruch zur Generierung von Einnahmen geht. Doch für mich scheint diese Motivanalyse dann doch etwas zu holzschnittartig. Ich vermute bei der Geburt der Idee dieser Plattform, dass noch andere Motivationen einen Ausschlag gaben, was mich zurück zu den Verlagen führt, die erstaunlicherweise mitnichten Publikumsverlage sind, mit denen sich doch in Hinsicht auf die Leserzahlen vielmehr Umsatz hätte generieren können.</p>
<p><span id="more-48233"></span>Vielleicht ist library.nu ein kollektiver Reflex auf den schrecklichen Markt akademischer Literatur mit seinen grauenvollen Distributionswegen und horrenden Preisen. Blicken wir deswegen mal ein wenig auf den Arbeitsalltag eines Wissenschaftlers. Egal ob es sich um einen Natur- oder Geisteswissenschaftler_in handelt, egal ob er Student_in oder auch schon der akademischen Profession verfallen ist, die harte Währung der akademischen Zunft ist schlicht und ergreifend das geschriebene Wort, abgefasst in Bücher, Beiträgen zu Herausgeberschriften, papers in Journals oder Artikeln in Fachzeitschriften. Dies ist nicht nur relevant im Hinblick auf den Output des Akademikers, sondern im gesonderten Maße auch im Hinblick auf den Input für seine wissenschaftliche Arbeit. Der Akademiker muss lesen, möglichst viel, möglichst weit und tief… und vor allem möglichst akutell, um nicht zum Kumulationspunkt der Veröffentlichung seiner Arbeit längst veraltet oder gar widerlegt zu sein oder sich gar den Vorwurf des Plagierens aufsetzen zu müssen. Er muss vor dem Schreiben seiner Arbeit den aktuellesten Forschungsstand zur Kenntniss genommen haben. Sicherlich ticken die Uhren da in der Geisteswissenschaft ein wenig langsamer, ganz abkoppeln können sie sich jedoch auch nicht.</p>
<p>Das jetzt nicht alles Friedefreudeeierkuchen ist liegt nun an verschiedenen Faktoren. Aus der Maßgabe möglichst weit und viel zu lesen entsteht ein hoher Bedarf an Büchern und Texten. Jetzt könnte man meinen, dass ein jeder im akademischen Betrieb sich Befindliche auf eine gut ausgestattet Fachbibliothek vor Ort zugreifen kann. Dem ist natürlich so. Doch teilweise braucht es Monate, wenn nicht gar Jahre bis ein Buch in den Bestand einer Bibliothek wandert, dazu kommen Zeiten, gerade bei aktuellen Werken bis man an der Reihe ist es auszuleihen. Wenn es gar nicht in die eigene Bibliothek aufgenommen wird, benötigt man die Fernleihe, wobei noch mehr Bibliotheknutzer sich letztlich ein Buch teilen müssen. Erweitert werden muss dieser Gedanke durch die niedrigen Auflagen, die viele Fachbücher erfahren, so dass deren Zugänglichkeit weiter erschwert wird. Ein Forscher braucht aber ein Buch gerade jetzt, vielleicht nicht in diesem Moment, aber auch nicht erst in ein, zwei, drei oder fünf Monaten.</p>
<p>Ähnliches findet sich bei Journalpapera. Obwohl es hier meiner Ansicht nach ein wenig besser aussieht, da doch gerade die großen Bibliothek einen recht aktuellen Bestand haben den man sich kostenlos kopieren kann. Aber auch hier muss angemerkt werden, dass aktuellste Ausgaben länger nur auf den Publisher-Seiten zu finden sind und wenn die Universitätsbibliothek dann gerade doch mal keine Lizenzen erworben hat, was nicht selten passiert, dann sitzt man vor paywalls mit horrenden Preisen pro Artikel.</p>
<p>Dabei weiß man nie &#8211; wieder ein Faktor -, ob denn gerade dieses Kapitel des Buches oder diesen Artikel der Zeitschrift wirklich notwendig und wichtig ist, ob er einem für das Forschungsprojekt oder die Seminararbeit wirklich gelegen kommt oder ob die Überschrift nur doch all zu catchy gewählt wurde und Substanzielles fehlt oder sich im Nachhinein ein ganz anderer Themenfokuss herausstellt. Man weiß halt selten <em>genau</em>, was man im Text geboten bekommt. Ein generelles Problem des Fachbuchs oder des Fachtexts: Man zahlt für Wissensware, die man vorher im Hinblick auf ihre Nützlichkeit nur schwer einschätzen kann.</p>
<p>Ein weiterer Faktor sind die sich nun offenbar ändernden Formen des Medienkonsum: Computer, Tablets und Ereader erfahren auch im akademischen Raum eine immer weitere Verbreitung. Die Verfügbarkeit der Texte muss digital vorliegen und das nicht nur für aktuelle Literatur, sondern genauso für wissenschaftliche Klassiker. Warum soll ich wörtliche Zitate, denn noch abtippen, wenn es denn die grandiose Technologie des copy&amp;paste gibt?</p>
<p>Der nächste übergreifende Faktor sind die horrenden Preise für Bücher, vor allem diejenigen, die in kleineren Auflagen erscheinen. Dieser Faktor stemmt sich letztlich gegen das oben beschriebene Interesse möglichst viel und weit zu lesen, medienunabhängig. Es ist ausgeschlossen, dass sich ein Student <a href="http://www.degruyter.com/view/product/61894?rskey=siroY1&amp;result=2&amp;q=ethik">so ein Buch</a> leisten kann oder das ein Wissenschaftler auf Dauer bei solchen Preisen zu seinen Büchern für sein Tablet kommen kann.</p>
<p>Das soll jetzt alles nicht suggerieren, dass Forschung ohne kostenlose, an den Verlagen vorbei kopierte ebooks und pdfs nicht funktionieren kann, soll aber dann doch den ermahnenden Zeigefinger heben, dass das momentan Fachbuch-Distributions-und-Preis-System, einfach problematisch ist und Entwicklungen wie library.nu fast mit brutaler Notwendigkeit nach sich ziehen musste. Ich sehe ein, dass die Herausgabe von Büchern, wenn das Fachlektorat vom Verlag selbst organisiert wird, bzw. von peer-review Journals eine wichtige Qualitätssicherung darstellt, honoriert werden muss und Geld kostet. Aber gerade solche Preise für ebooks (wobei es sich im vorhin gewählten Beispiel um eine Einführung handelt), sehe ich als nicht gerechtfertigt an. Von der Verlagsbranche werden neben den gerade beschriebenen Gründen stets weitere wie höhere Abgaben an Autoren, der nicht reduzierte Mehrwertsteuersatz, von dem ebooks nicht profitieren oder das Aufrechthalten einer weiteren Distributionsstruktur neben dem klassischen Verlagsgeschäft mit gedruckten Büchern… ins Feld geführt (<a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2010-09/ebooks-preisbindung-ereader/komplettansicht">Vgl. Die Zeit am 21.09.2010</a>), aber das geht in gewisser Weise an der eigentlichen Problematik vorbei.</p>
<p>Die Verlage müssen auf die veränderten Rezeptionsbedingungen reagieren, die Verlage müssen die Werke zugänglich machen, gerade Fachbücher als das Rückgrat der Forschung muss für die Bildungswilligen auch erschwinglich sein, denn wenn dies nicht geschieht, dann drängen die Verlage letztlich die Leser selbst in die Illegalität, wie dies bereits bei Musik, Filmen passierte und bei den Publikumsebooks noch passieren könnte. Denn auch mit der Schließung von library.nu – die Alternativen sind bereits bereit.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.boersenverein.de/de/portal/Pressemitteilungen/158417?presse_id=508916">Pressemitteilung des BOEV</a></li>
<li><a href="http://boersenverein.de/sixcms/media.php/976/15-02-_library%20nu.pdf">Pressemitteilung der Kanzlei Lausen</a></li>
<li><a href="http://www.huffingtonpost.com/2012/02/15/librarynu-book-downloading-injunction_n_1280383.html?utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter&amp;ncid=edlinkusaolp00000008">Artikel der Huffington Post</a></li>
<li><a href="http://www.reddit.com/r/trackers/comments/ppfwc/librarynu_admin_the_website_is_shutting_down_due">Reddit-Thread zur Schliessung von library.nu</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>links for 2012-01-29</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 07:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delicious</dc:creator>
				<category><![CDATA[Websites]]></category>

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		<description><![CDATA[5 Myths About the &#8216;Information Age&#8217; &#8211; The Chronicle Review &#8211; The Chronicle of Higher Education Confusion about the nature of the so-called information age has led to a state of collective false consciousness. It&#8217;s no one&#8217;s fault but everyone&#8217;s problem, because in trying to get our bearings in cyberspace, we often get things wrong, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul class="diigo-linkroll">
<li>
<p class="diigo-link"><a href="http://chronicle.com/article/5-Myths-About-the-Information/127105">5 Myths About the &#8216;Information Age&#8217; &#8211; The Chronicle Review &#8211; The Chronicle of Higher Education</a></p>
<p class="diigo-description">Confusion about the nature of the so-called information age has led to a state of collective false consciousness. It&#8217;s no one&#8217;s fault but everyone&#8217;s problem, because in trying to get our bearings in cyberspace, we often get things wrong, and the misconceptions spread so rapidly that they go unchallenged. Taken together, they constitute a font of proverbial nonwisdom.</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/information">information</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/books">books</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/library">library</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/ebooks">ebooks</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/myths">myths</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/education">education</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/information age">information age</a></p>
</li>
<li>
<p class="diigo-link"><a href="http://maennig.de/lesetipps-instapaper">M&auml;nnig &ndash; Lesetipps aus Instapaper in WordPress</a></p>
<p class="diigo-description">Jens Arne M&auml;nning beschreibt einen weiteren Weg zur Link-Waren-Distribution. Dieses Mal als Ersatz von der netten GoogleReader-Funktion, die abgestellt wurde, &uuml;ber einen Workaround mit Instapaper.&nbsp;</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/wordpress">wordpress</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/instapaper">instapaper</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/code">code</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/design">design</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/html">html</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/php">php</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/blogging">blogging</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/tools">tools</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/todo">todo</a></p>
</li>
<li>
<p class="diigo-link"><a href="http://blog.davidtate.org/2011/12/the-dangerous-effects-of-reading">The Dangerous Effects of Reading | Certain Extent</a></p>
<p class="diigo-description">Das ist einer der beeidruckendsten Artikel der letzten Zeit, die ich gelesen habe. Er spicht sehr wichtige Gedanken an: Was passiert, wenn man wie viele bzw. auch ich nur rezipieren&hellip; nur lesen und wahrnehmen, best&auml;ndig Informationen aufnimmt, aber nicht mehr kreativ t&auml;tig wird, in dem Sinne, dass man selbst Dinge verfasst.</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/reading">reading</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/productivity">productivity</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/ideen">ideen</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/artikel">artikel</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/blogging">blogging</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/lesen">lesen</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/schreiben">schreiben</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/kreativit&auml;t">kreativit&auml;t</a></p>
</li>
<li>
<p class="diigo-link"><a href="http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a24227/l18/l0/F.html">Bsssssssssssssssss &#8211; einestages</a></p>
<p class="diigo-description">Er nannte ihn &quot;Hammer&quot;: Ende des 19. Jahrhunderts lie&szlig; sich ein britischer Mediziner den ersten elektrischen Vibrator patentieren und begl&uuml;ckte damit vor allem seine m&auml;nnlichen Kollegen.  Die Redakteure von einestages auf spiegel.de haben die Geschichte des Vibrators zusammengestellt</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/blogging">blogging</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/artikel">artikel</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/einestages">einestages</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/vibrator">vibrator</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/geschichte">geschichte</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/gesellschaft">gesellschaft</a></p>
</li>
<li>
<p class="diigo-link"><a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2012/01/12/lieber-kindergartenfotograf-ein-antwortbrief">Lieber Kindergartenfotograf&hellip; Ein Antwortbrief. | KWERFELDEIN</a></p>
<p class="diigo-description">Dieser Artikel zeigt nicht nur die problematische Lage der sogenannten Kindergartenfotografie&hellip; nein dieser Artikel zeigt generell de besonderen Schwierigkeiten der professionellen Fotografie. Keiner will mehr etwas zahlen, es soll toll und einfach und super sein.  Man kann ja schon froh sein, wenn trotz eines wundervollen Bildes nicht ausschie&szlig;lich &uuml;ber &bdquo;abgeschnitte K&ouml;pfe&ldquo; gesprochen wird.&nbsp;</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/fotografie">fotografie</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/magazin">magazin</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/artikel">artikel</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/Fotografie_Presse">Fotografie_Presse</a></p>
</li>
<li>
<p class="diigo-link"><a href="http://www.zukunft-mobilitaet.net/2487/strassenverkehr/die-wahren-kosten-eines-kilometers-autofahrt">Die wahren Kosten eines Kilometers Autofahrt &raquo; Zukunft Mobilit&auml;t &raquo;</a></p>
<p class="diigo-description">Martin Randelhoff hat sich die M&uuml;he gemacht, die &bdquo;wahren Kosten eines Kilometers Autofahrt&ldquo; zu berechnen. Es ist nat&uuml;rlich f&uuml;r jeden Fahrer eine Binsenweisheit, dass es mit den reinen Benzinkosten an sich nicht erledigt ist. Mal ein kurzer Auszug: Wertverlust, Steuern, Versicherung, Instandhaltungsaufwand, Kraftstoffkosten, etwaige Kredite, &bdquo;externe&ldquo; Effekte &ndash; individualisierte Mobilit&auml;t offenbar problematisch.</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/zukunft">zukunft</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/mobilit&auml;t">mobilit&auml;t</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/stra&szlig;enverkehr">stra&szlig;enverkehr</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/blogging">blogging</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/artikel">artikel</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/adac">adac</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/emissionen">emissionen</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/benzin">benzin</a></p>
</li>
</ul>
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		<title>Kurz nach dem Kontakt ausgekratzt</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 07:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Urban Desire]]></category>

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		<description><![CDATA[Hundreds düdeln bitter durch die Boxen. Lange nichts mehr geschrieben. Sehr lange nicht mehr. Mein Gott. Meine persönliche These für das Ausbleiben der Worte auf diesen Webseiten war mein allgemeiner Gemütszustand. Ein wahrlich trefflicher Indikator für eine sehr lange Zeit. In Wochen und Monaten der Traurigkeit und dem Mangel an Möglichkeiten dem Leben Positives und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Hundreds - Band" href="http://www.hundredsmusic.com/" target="_blank">Hundreds</a> düdeln bitter durch die Boxen. Lange nichts mehr geschrieben. Sehr lange nicht mehr. Mein Gott. Meine persönliche These für das Ausbleiben der Worte auf diesen Webseiten war mein allgemeiner Gemütszustand. Ein wahrlich trefflicher Indikator für eine sehr lange Zeit. In Wochen und Monaten der Traurigkeit und dem Mangel an Möglichkeiten dem Leben Positives und Schönes abzugewinnen, steigt die Frequenz an kleineren aber auch teilweise umfangreicheren Beiträgen immens an. In verdichtet, verschrubbelten Sätzen wird es traurig, enttäuschend und bitter. Man weiß nicht, um was es denn letztlich wirklich gehen soll. Trauriges wird nicht offen ausgesprochen, sondern hinter unpersönlichen Personalpronomen, reflexiv-überanstrengten Vergleichen codiert. Geht es mir gut, betrübt nicht viel die kleine Seele des urbandesire, dann wird es still bzw. leer. Das Blog ist somit wie ein Warenhaus. Haben die Menschen Begierden, brauchen Waren für Weihnachten, dann ächzen die Rolltreppen des Warenhauses unter den Menschenmassen. Sind die Bedürfnisse befriedigt, dann wird das Warenhaus immer leerer, stiller bis es irgendwann vielleicht konkurs anmelden muss. urban desire eben.</p>
<p>So einfach scheint es dann aber doch nicht zu sein. Als ich begann auf dieser Website zu schreiben, waren Blogs noch neu und aufregend. Man folgte den großen Namen – den Dons, dem Spreeblick, dem amypink usw.; las und freute sich. Man stand auch selbst unter der Doktrin, du bist der Sender. Alles was du wahrnimmst, alles was dich interessiert, was dich fasziniert, gehört gefälligst „ver“bloggt. Redundant sein gehört zum Alltag. Ich hatte damit vor Jahren <a title="Ein geistiges Niemandsland" href="http://www.urbandesire.de/2007/08/11/blogosphare-ein-geistiges-niemandsland/">aus anderen Gründen Probleme</a> – als langsam die Kommerzialisierung Einzug erhielt in der Landschaft, die man damals noch mutig „Blogosphäre“ nannte. Heute interessiert mich dieses Thema nicht mehr so sehr. Die wirtschaftliche Auswertung von eines Weblogs hat – und das habe ich damals für mich nicht wahrhaben wollen – durchaus Vorteile auch für mich gebracht. Es entstanden zahlreiche spannende Projekte – ich weise da in Richtung blogwerk, amypink, spreeblick und vermutlich viele weitere Beispiele, die es durch Professionalisierung geschafft haben aus Blogs Jobs zu kreieren, aber für mich trotzdem interessant blieben. Ich wollte es damals für mich selbst irgendwie nicht wahrhaben. Aber das nur am Rande.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Einschlag war twitter und mit ihm tumblrblogs sowie das ganze Gedöns der Social Networks, die ich mir gruppen- und themenspezifisch zurechtgelegt habe. Hier landet jetzt offenbar mein Alltag. Die kleinen Sentenzen, die Feststellungen des Tages, die blöden Linkfunde und all&#8217; der Mist mit dem ich sonst die Beiträge hier gerne befüllt habe und darauf folgen vor allem mit einem direkten sozialen Umfeld, aber auch mit im Netz gefundenen Bekannten wirren Austausch hielt. Heute irgendwie alles bei twitter oder auch nicht.</p>
<p>Ich dachte dann stets – als mir dies bewusst wurde – jetzt ist die Bahn frei für wirklich gute, durchdachte, teilweise lange, teilweise persönliche Einträge. Aber es kam irgendwie nichts. Gut. Ich war ca. 1 Jahr lang damit beschäftigt meinen Abschluss an der Universität zu machen, was mich in einen Modus des ständigen Schreibens versetzte und ich mir heute entschuldigend sagen kann, dass ich am Abend, wenn ich aus der Bibliothek kam, leer geschrieben war und mein Denken eh&#8217; nur um Akademisches kreisten, das wiederum kaum jemand ernsthaft interessieren kann. Lustige vielleicht beschreibenswerte Anekdoten passierten ehestens mal am Kaffeeautomaten, die dann aber im allgemeinen Trubel der Zeit untergingen.</p>
<p>Seitdem habe ich nieder so richtig begonnen zu schreiben. Weder akademisch, was beim momentanen Status meines Projektes noch nicht so schlimm ist, aber auch nicht privat. Ich bin zu einer Rezipiermaschine verkommen, die die gesamte Freizeit damit beschäftigt den Informationen hinterherzulaufen, Blogs zu lesen, Blogs zu scrollen, Podcasts zu hören, Podcasts als gespielt zu markieren, twitter zu aktualisieren und sämtliche Read-Later-Services und Bookmarkdienste zu befüllen. Traurig irgendwie. Aber auch hier denke ich, ist das alles nicht so schlimm. Die Halbwertszeit für all eure Texte, Verlinkungen, Kommentare, Bilder usw. beträgt nach meinen Erhebungen knapp 3 Wochen. Danach erleidet letztlich alles das Schicksal von „Als gelesen/gespielt/gesehen markieren“ und verschwindet in irgend so einem Archiv bei google oder sonst wem.</p>
<p>Der momentane Schreibstatus liegt zwischen zwei Fronten. Die Front Nummer eins brüllt mich an und sagt: „Verschwende deine »Schreibkraft« nicht. Spare sie dir für den täglichen Kampf an deiner Arbeit, für die Emails an Freunde usw.“ Die zweite Front sagt: „Das Problem liegt tiefer. Es ist nicht die Schreibkraft, die dir irgendwie oder irgendwann ausgehen kann oder bereits ausgegangen ist. Es ist ein Knoten im Kopf, der sich einfach nicht lösen will. Du bist innerlich verstummt. Spürbar daran, dass du zu vielen Dingen einfach keinen Kommentar mehr abgeben willst. Einfach munter, ohne tiefe Reflexion darüber, ob es jemanden, dir selbst etc. was bringt, ob das richtig ist, ob das alles bis auf das letzte richtig recherchiert, redigiert ist, zu schreiben, kannst du nicht mehr, traust du dich auch nicht mehr. Und auch die zweite Quelle von Artikel ist versiegt. Innerliches, Aufgregendes, Anregendes aus deinem Leben zu berichten, zu beschreiben, zu reflektieren, traust du dir ebenfalls nicht mehr zu. Denn du müsstest für dich selbst im Klartext sprechen, Namen nennen, Situationen beschreiben, die dich erkennen lassen, die dich verbundbar machen. Nicht länger hinter symbolischen Worten und Ausdrücken verstecken, das wäre der Preis, den du Seite Jahren nicht bereit bist zu zahlen. “</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>links for 2011-11-29</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 09:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>delicious</dc:creator>
				<category><![CDATA[Websites]]></category>

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		<description><![CDATA[Atomm&#252;ll: Die Legende vom Salzstock &#124; Feuilleton &#124; ZEIT ONLINE Ratlos in Gorleben: Wo ist der Castor wirklich? Die Geschichte einer Selbstt&#228;uschung tags: atomm&#252;ll zeit online artikel blogging gesellschaft politik IT Bl&#246;gg &#187; WordPress WP-Cron Probleme finden und beheben WordPress arbeitet diverse Aufgaben im Hintergrund ab, ohne den User damit zu benachrichtigen. Diese Verarbeitung erfolgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul class="diigo-linkroll">
<li>
<p class="diigo-link"><a href="http://www.zeit.de/2003/48/Gorleben/komplettansicht">Atomm&uuml;ll: Die Legende vom Salzstock | Feuilleton | ZEIT ONLINE</a></p>
<p class="diigo-description">Ratlos in Gorleben: Wo ist der Castor wirklich? Die Geschichte einer Selbstt&auml;uschung</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/atomm&uuml;ll">atomm&uuml;ll</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/zeit">zeit</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/online">online</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/artikel">artikel</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/blogging">blogging</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/gesellschaft">gesellschaft</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/politik">politik</a></p>
</li>
<li>
<p class="diigo-link"><a href="http://blog.murawski.ch/2011/06/wordpress-wp-cron-probleme-finden-und-beheben">IT Bl&ouml;gg &raquo; WordPress WP-Cron Probleme finden und beheben</a></p>
<p class="diigo-description">WordPress arbeitet diverse Aufgaben im Hintergrund ab, ohne den User damit zu benachrichtigen. Diese Verarbeitung erfolgt in dem sogenannten WP-Cron.  Pupliziert man zum Beispiel ein Artikel, wird &uuml;ber den WP-Cron alle Trackbacks und Pingbacks verschickt, alle Update Services benachrichtigt &uuml;ber den neuen Artikel, gegebenenfalls Artikel an Twitter und Facebook weitergeleitet und so weiter&hellip;  Diese Arbeiten arbeitet WordPress immer wieder ab im Hintergrund und l&auml;sst den User davon wenig merken. Das Problem dabei ist, gibt es ein Problem, wird der User auch nicht dar&uuml;ber informiert.</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/wordpress">wordpress</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/design">design</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/htm">htm</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/l">l</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/css">css</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/php">php</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/cronjobs">cronjobs</a></p>
</li>
<li>
<p class="diigo-link"><a href="http://www.diy-lighting-kits.com/ring-flash">DIY Ring Flash &raquo; DIY Lighting Kits</a></p>
<p class="diigo-description">The DIY Ring Flash Kit &ndash; probably the best ring flash ever. Our focus was on great lighting, so any ugly hot-spots were eliminated, and lighting is just beautiful.</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/Photography">Photography</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/lighting">lighting</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/flash">flash</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/fotografie">fotografie</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/RingLight">RingLight</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/Fotografie_Theorie">Fotografie_Theorie</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/shopping">shopping</a></p>
</li>
<li>
<p class="diigo-link"><a href="http://off-the-record.de/2011/06/21/neun-mythen-ueber-social-media/?utm_source=feedburner">Neun Mythen &uuml;ber Social Media | Off the record</a></p>
<p class="diigo-description">Wer Social Media nicht mag, der findet immer wieder Gr&uuml;nde gegen das Mitmach-Web. Doch st&auml;ndige Penetration macht Argumente nicht stimmiger. Ein paar der gr&ouml;bsten Mythen in den K&ouml;pfen von Social-Media-Nutzern und ihren Verwegerern und Verneinern.</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/social">social</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/social media">social media</a></p>
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<p class="diigo-link"><a href="http://www.multiscreen-experience.com">? | MULTISCREEN EXPERIENCE &ndash; Prinzipien und Muster f&uuml;r das Informationsmanagement in der Digitalen Gesellschaft (Beta)</a></p>
<p class="diigo-description">Auf dieser Website stellen wir Muster, Prinzipien und Definitionen vor, die f&uuml;r Multiscreen Projekte und das Informationsmanagement in der Digitalen Gesellschaft von Bedeutung sind. Diese Empfehlungen und Anregungen (es sind keine Patentrezepte!) sollen Hilfestellung bei der Konzeption einer flie&szlig;enden Multiscreen Experience bieten.</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/multiscreen">multiscreen</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/design">design</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/webdesign">webdesign</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/html">html</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/css">css</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/interface">interface</a></p>
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<p class="diigo-link"><a href="http://www.myp-magazine.com">myp MAGAZINE</a></p>
<p class="diigo-description">Das myp MAGAZINE (&quot;my pages magazine&quot;) bietet jungen und jung gebliebenen Kreativen aus den verschiedensten Kunstbereichen die M&ouml;glichkeit und den Platz, sich auf einer Doppelseite mit Bild und selbst verfasstem Text der &Ouml;ffentlichkeit zu pr&auml;sentieren. Jede Ausgabe steht dabei unter einem bestimmten Thema, zu dem die Autoren ihre Gedanken niederschreiben und ein entsprechendes Foto einreichen. Aus allen Einsendern w&auml;hlen wir die spannendsten und interessantesten Beitr&auml;ge aus und entwickeln daraus das Onlinemagazin.&nbsp;  Wundervolle Idee, wundervolles Design, wundervolles Magazin</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/magazine">magazine</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/design">design</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/art">art</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/interview">interview</a></p>
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<p class="diigo-link"><a href="http://www.sommerhaus-piu.de">Sommerhaus Piu</a></p>
<p class="diigo-description">Dieses haus ist der Hammer. Ahh. Entworfen von Patrick Frey (http://www.patrick-frey.com/?cat=39#sommerhaus)</p>
<p class="diigo-tags"><span>tags:</span>                        <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/architecture">architecture</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/design">design</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/haus">haus</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/wunsch">wunsch</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/wunschliste">wunschliste</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/geb&auml;ude">geb&auml;ude</a>             <a href="http://www.diigo.com/user/urbandesire/blogging">blogging</a></p>
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		<title>Die miese Bredouille</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 17:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urban Desire]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gefühl nicht unterscheiden zu können, ob die momentane Befindlichkeit auf das Wetter und die tägliche Lichtzufuhr zurückzuführen ist oder ob da doch Tieferes in einem schlummert, ist nah an einer miesen Bredouille. Stichhaltig analysiert sind Kälte, die Dunkelheit ab halb vier und dieser miesrige Morgennebel sichere Indikatoren, das Gefühlspendel in die eine Richtung ausschlagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gefühl nicht unterscheiden zu können, ob die momentane Befindlichkeit auf das Wetter und die tägliche Lichtzufuhr zurückzuführen ist oder ob da doch Tieferes in einem schlummert, ist nah an einer miesen Bredouille. Stichhaltig analysiert sind Kälte, die Dunkelheit ab halb vier und dieser miesrige Morgennebel sichere Indikatoren, das Gefühlspendel in die eine Richtung ausschlagen zu lassen. Man teilt das mit vielen. Die andere Richtung des Pendels klingt, aufgrund des Unangenehmen, was sich mit ihr verbindet, trotzdem wesentlich weniger verlockend. Wenn sich da nun doch was Schlimmeres anbahnt. Etwas, dass man im täglichen Eifer übersehen hat, dessen Fragwürdigkeit und Konsequenz sich nie stellte, etwas, das einen überrennen wird, dem man sich letztlich widerwillig entgegenstellen muss im tiefen Wissen, nicht standhalten zu können. Auch das teilt man mit vielen.</p>
<p>So blickt man im alltäglichen Vielerei in manchen ruhigen Momenten auf dieses innere Pendel, spürt, wenn es am Ende des Ausschlages kurz seinen Vortrieb verliert – gleich diesem wahnsinnigem Augenblick auf einer Schaukel, der der Magengrube vorspielt, dass die Schwerkraft sich am Körper vergeht – nur, um dann erneut an Fahrt aufzunehmen und wild zur anderen Seiten hetzt. Diese andere Seite ist aber nicht dieser kalte und dunkle Ort, von dem der Pendelschlag ausging, nein, dieser Ort ist die trostlose Hölle des Zweifels, die Insel voller Leid. Das Pendel scheint hier seine Beschleunigung ins Unendliche auszudehnen und strebt fast danach in diesem abartigen Ort gezogen zu werden. Der Moment des letzten Vortriebs wird so gleichsam und endlich und man suhlt sich in seiner eigenen Hilflosigkeiten in diesen widerlichen Zweifeln, in all dem, was einen verhindert glücklich zu sein. Wenn man wirklich Glück hat, sackt man nicht unter den Schwerpunkt seiner selbst.</p>
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		<title>Citavi: keine Mac-Version</title>
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		<comments>http://www.urbandesire.de/2011/09/23/citavi-keine-mac-version/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 12:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tooltime]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist jetzt ärgerlich. Die zwei roten Balken an meinem Citavi-Icon werden mir wohl noch eine Weile erhalten. Was heißt das? Citavi ist eine der umfangreichsten und durchdachtesten Programm im Bereich der Literaturverwaltung und des Wissensmanagements für kommende akademische Projekte. Vor allem im deutschsprachigen Raum findet man – nicht nur für den Mac – kaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-48192" title="citavi" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/09/citavi.jpg" alt="" width="550" height="270" /></p>
<p>Das ist jetzt ärgerlich. Die zwei roten Balken an meinem Citavi-Icon werden mir wohl noch eine Weile erhalten. Was heißt das? <a href="http://www.citavi.com/">Citavi</a> ist eine der umfangreichsten und durchdachtesten Programm im Bereich der Literaturverwaltung und des Wissensmanagements für kommende akademische Projekte. Vor allem im deutschsprachigen Raum findet man – nicht nur für den Mac – kaum eine bessere Alternative, zumindest keine umfassende. Leider gibt es noch immer keine Version, die nativ auf einem Rechner der Firma Apple (aber auch anderen Unix-basierten Betriebssystemen) laufen kann. Man muss sich seit Jahren mit Virtualisierungssoftware (VMware, Parallels, Wine etc.) – dafür stehen auch die zwei kleinen roten <a href="http://www.parallels.com/">Parallels</a>-Balken an meinem Citavi-Icon – herumschlagen und somit neben Performanceeinbußen zusätzliche Kosten für Virtualisierungsoftware und Windows-Betriebssystem (+Lizenzen) einplanen. Von den Komforteinbußen im Hinblick auf die Integration mit Microsoft Word für Mac möchte ich an dieser Stelle gar nicht zu sprechen kommen.</p>
<p>Aber man hoffte stets und die Swiss Academic Software GmbH – Entwickler von Citavi – verkündete unermüdlich an einer nativen Mac-Applikation zu arbeiten. <a href="http://support.citavi.com/forum/viewtopic.php?f=74&amp;t=3737#p12391">Vor ein paar Tagen kam aber der Rückzug:</a></p>
<blockquote><p>Nach zweieinhalb Jahren stellen wir die Entwicklung für Citavi Mac ein. […]</p></blockquote>
<blockquote><p>Wir haben große Anstrengungen unternommen, viel Zeit, Kreativität und Geld investiert und Prototypen auf verschiedenen technischen Plattformen entwickelt, um diese Anforderungen zu erfüllen. Schließlich entschieden wir uns für MonoMac, einer vielversprechenden Entwicklung, hinter der die führenden Entwickler von Mono standen. (Mono ist eine Open-Source–Variante des .NET-Frameworks, auf dem Citavi aufsetzt.) Mono wurde von der bekannten Firma Novell finanziert und gepflegt. Vor kurzem wurde Novell jedoch verkauft. Die neue Besitzerin Attachmate entschloss sich, die Mono-Abteilung zu schließen und sämtliche Entwickler zu entlassen. Die Entwickler haben zwar eine neue Firma gegründet, die sich jedoch auf mobile Clients (iOS und Android) konzentriert, so dass MonoMac uns keine langfristig zuverlässige Perspektive mehr bietet. Deshalb sehen wir keine Möglichkeit mehr, die Ziele, die wir uns für Citavi Mac gesetzt haben, in absehbarer Zeit zu erreichen und dauerhaft zu sichern. Wir bedauern, die Interessenten für Citavi Mac jetzt enttäuschen zu müssen.</p></blockquote>
<p><a title="Forum – Citavi" href="http://support.citavi.com/forum/viewtopic.php?f=74&amp;t=3737">Im Forum von Citavi geht es zu diesem Thema durchaus hoch her.</a> Auch kommt dort ein berechtigter Kritikpunkt zu Sprache, der auch mich immer verwunderte. Wenn man Citavi auf einer Windows-Maschine installierte, wurde man mit der .net Framework von Microsoft konfrontiert. Dies bedeutet in 90% der Fälle umfangreiche Zusatzdownloads und schreckliche Installationsroutinen von mehreren Zusatzpakten. Keine Ahnung wie viel Speicherplatz das ingesamt frisst. Final benötigte man, um Citavi auf einem Mac laufen lassen zu können, Citavi selbst,  Windowssoftware und -lizenz, eine Virtualisierungssoftware mit Lizenz, jede Menge .net-Kram und vor allem viel viel Geduld. Des Weiteren bleibt die Frage, wieso für Citavi diese doch sehr zukunftsunsichere Plattform im Hinblick auf die betriebssystemübergreifenden Entwicklung – verwendet wurde. Man bleibt an Microsoft gebunden, kommt nicht zu anderen Betriebssystemen oder gar in den online-basierten Bereich oder zu Tablets (was für mich eine wahnsinnig spannende Vorstellung wäre) – und da wird ja wohl die Zukunft liegen, wenn man die aktuellen Trends exakter durchdenkt. <a href="http://support.citavi.com/forum/viewtopic.php?f=74&amp;t=3737#p12408">Ähnliches merkt auch einen Forenmitglied an.</a></p>
<p>Schade ist das ganze, weil mit Citavi ein wirklich hochwertiges und zuverlässiges Produkt mit einer vorzüglichen Community und den besten Community-Managern, die ich im Netz je erlebt habe, sich selbst ein wenig die Zukunft verbaut. Akademische (Buch-)Projekte sind umfangreiche und vor allem langjährige Angelegenheiten. Man wird also vor allem als Mac-Nutzer vertiefter darüber nachdenken müssen, ob es sich lohnt auf Citavi zu setzen, wenn man denn schon die Kosten und Mühen nicht scheut. Ein Tatsache wird jedoch weiterhin für Citavi sprechen. Es gibt für den Mac im Bereich der Literaturverwaltung und dem Wissensmanagement, meiner Ansicht nach, nichts Vergleichbares.</p>
<p>Update: Gerade noch trauriger als ich <a title="citavi preview mac" href="http://www.citavi.com/service/de/slideshows/news/Citavi_Mac_News_12_2010.html#autoload=slide01">Screenshots von 2010 gefunden habe, wie Citavi Mac hätte aussehen können</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Dillon</title>
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		<comments>http://www.urbandesire.de/2011/09/22/dillon/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 17:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich denke auch, dass das ganz groß wird mit Dillon. Oder zumindest hoffe ich es. Die junge Berlinern liegt mit ihrer bezaubernden Stimme irgendwo zwischen Lykke Li und Coco Rosie und wird demnächst ihr Debütalbum „This Silence Kills“ veröffentlichen. Zugegeben: das komplette Paket unterscheidet sich wenig von der englischen Stammmutter, aber es ist und bleibt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-48185" title="dillon" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/09/dillon-e1316710460160.jpg" alt="" width="550" height="550" /></p>
<p><a href="http://urbandesire.tumblr.com/post/10479524318/dillon" target="_blank">Ich denke auch, dass das ganz groß wird mit Dillon.</a> Oder zumindest hoffe ich es. Die junge Berlinern liegt mit ihrer bezaubernden Stimme irgendwo zwischen Lykke Li und Coco Rosie und wird demnächst ihr Debütalbum „This Silence Kills“ veröffentlichen. Zugegeben: das komplette Paket <a title="nieptier-twitter" href="https://twitter.com/#!/nieptier/status/116510297853931520" target="_blank">unterscheidet sich wenig</a> von der englischen Stammmutter, aber es ist und bleibt und schön anzuhören.</p>
<p><a title="Download on official.fm" href="http://official.fm/tracks/300709" target="_blank">Das</a> <a title="website" href="http://www.dillon-music.com/" target="_blank">wird</a> <a title="Facebook" href="https://www.facebook.com/dillonofficial" target="_blank">schon</a>. Und wenn nicht, die Blogs treiben die Sau schon durchs Dorf und pumpen Songs und Album in die Playlisten.</p>
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		<title>wedding Juni 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Neues vom Knipser]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin weit angereist. Gute 200 Kilometer quer durch Thüringen. Das Wetter war durchwachsen für eine Mittejunitag. Immer wieder schien das Wetter umschlagen zu wollen, aber letztlich ging alles gut. Zur Zeit des shooting gab es böse Wolken, aber es blieb trocken. Schön war, dass die Kornfelder natürlich noch nicht abgeerntet waren und im Zusammenspiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-48147" title="title_image" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_7291-e1313395599862.jpg" alt="" width="550" height="366" /></p>
<p>Ich bin weit angereist. Gute 200 Kilometer quer durch Thüringen. Das Wetter war durchwachsen für eine Mittejunitag. Immer wieder schien das Wetter umschlagen zu wollen, aber letztlich ging alles gut. Zur Zeit des shooting gab es böse Wolken, aber es blieb trocken. Schön war, dass die Kornfelder natürlich noch nicht abgeerntet waren und im Zusammenspiel mit dem bewölkten Himmel gab es doch sehr reizvolle Motive. Das Paar sollte stets in romantisch-verspielter Perspektive in der Natur ihrer Heimat gezeigt werden.</p>
<p>Auch war ich nicht nur ein shooting gebucht, sondern auch für eine umfangreiche Dokumentation bzw. Reportage der Trauung, der Feier und des Tages überhaupt. Es war ein toller Tag, der nach gut 12 Stunden mit einer Menge Gigabytes an Fotos beendet wurde. Einziges Manko war der Umstand, dass zwei Tage zuvor mein Lieblingsobjektiv kaputt ging und ich in einer stressigen morgendlichen Media-Markt-Kaufsession mir hochverschuldend noch Ersatz besorgen musste. Letztlich fügt sich <a title="Canon 17-85 USM" href="http://www.amazon.de/Canon-Objektiv-Filtergewinde-bildstabilisiert-Handelsverpackung/dp/B0002XNRG4/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1313396398&amp;sr=8-1" target="_blank">das neue Objektiv</a> dann doch ganz gut in meinen Workflow ein. Im Oktober habe ich noch eine Hochzeit in der Gegend Nordwestthüringen. Mal sehen, wie sich die Landschaft und das Wetter an diesen Tagen verhält. Hier nun noch ein paar Bilder:</p>

<a href='http://www.urbandesire.de/2011/09/21/wedding-juni-2011/img_7291/' title='title_image'><img width="150" height="150" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_7291-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="title_image" title="title_image" /></a>
<a href='http://www.urbandesire.de/2011/09/21/wedding-juni-2011/img_7088/' title='wedding_june01'><img width="150" height="150" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_7088-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wedding_june01" title="wedding_june01" /></a>
<a href='http://www.urbandesire.de/2011/09/21/wedding-juni-2011/img_7089/' title='wedding_june02'><img width="150" height="150" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_7089-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wedding_june02" title="wedding_june02" /></a>
<a href='http://www.urbandesire.de/2011/09/21/wedding-juni-2011/img_7104/' title='wedding_june03'><img width="150" height="150" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_7104-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wedding_june03" title="wedding_june03" /></a>
<a href='http://www.urbandesire.de/2011/09/21/wedding-juni-2011/img_7125/' title='wedding_june05'><img width="150" height="150" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_7125-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wedding_june05" title="wedding_june05" /></a>
<a href='http://www.urbandesire.de/2011/09/21/wedding-juni-2011/img_7147/' title='wedding_june06'><img width="150" height="150" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_7147-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wedding_june06" title="wedding_june06" /></a>
<a href='http://www.urbandesire.de/2011/09/21/wedding-juni-2011/img_7157/' title='wedding_june07'><img width="150" height="150" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_7157-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wedding_june07" title="wedding_june07" /></a>
<a href='http://www.urbandesire.de/2011/09/21/wedding-juni-2011/img_7195/' title='wedding_june08'><img width="150" height="150" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_7195-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wedding_june08" title="wedding_june08" /></a>
<a href='http://www.urbandesire.de/2011/09/21/wedding-juni-2011/img_7274/' title='wedding_june09'><img width="150" height="150" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_7274-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wedding_june09" title="wedding_june09" /></a>
<a href='http://www.urbandesire.de/2011/09/21/wedding-juni-2011/img_7279/' title='wedding_june10'><img width="150" height="150" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_7279-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wedding_june10" title="wedding_june10" /></a>
<a href='http://www.urbandesire.de/2011/09/21/wedding-juni-2011/img_7303/' title='wedding_june11'><img width="150" height="150" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_7303-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wedding_june11" title="wedding_june11" /></a>
<a href='http://www.urbandesire.de/2011/09/21/wedding-juni-2011/img_7315/' title='wedding_june12'><img width="150" height="150" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_7315-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wedding_june12" title="wedding_june12" /></a>

<p>(<a title="Galerie 2011" href="http://www.tageausglas.de/index.php?id=hochzeit" target="_blank">Galerie 2011</a> auf <a title="tageausglas.de - Portfolio" href="http://www.tageausglas.de/" target="_blank">tageausglas.de</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Album Of The Week – Faraday – Vice Versa</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/urbandesire/~3/Qn6wifG9Yhc/</link>
		<comments>http://www.urbandesire.de/2011/08/22/album-of-the-week-faraday-vice-versa/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 09:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Juli 2011. Sommer: „unser Debütalbum &#8220;vice versa&#8221; ist fertig! Leider ist es auch das Abschiedsalbum…“. Ähem. Nö! Dann stellt sich Ernüchterung ein. Irgendwann. Faraday haben 2007 die EP „Dying Art Of Composure“ herausgebracht und seitdem wartete ich auf eine Album. Man denkt ja immer bei vielversprechenden EPs, dass durchbrechende Album erreicht recht schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/cover.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-48160" title="cover" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2011/08/cover.jpg" alt="" width="165" height="165" /></a><br />
Es ist Juli 2011. Sommer: „unser Debütalbum &#8220;vice versa&#8221; ist fertig! Leider ist es auch das Abschiedsalbum…“. Ähem. Nö! Dann stellt sich Ernüchterung ein. Irgendwann. Faraday haben 2007 die EP „Dying Art Of Composure“ herausgebracht und seitdem wartete ich auf eine Album. Man denkt ja immer bei vielversprechenden EPs, dass durchbrechende Album erreicht recht schnell die Hörer schafft. Aber dann verstummt die Band. Kaum Beiträge auf myspace, blogs etc. Und dabei kleineren Bands die Informationslage doch dann eher dürftig ist und oftmals nur lokal etwas zu erfahren ist, musste ich davon ausgehen, dass Faraday still und heimlich die Verstärker ausgestellt haben und nun Schluss ist.</p>
<p>Doch nun – vier Jahre nachdem ich <a title="faraday - album of the week 2007" href="http://www.urbandesire.de/2007/08/03/album-of-the-week-faraday/">die EP hier zum Album der Woche erklärte</a> – werde ich überrascht. Zum einen, weil doch ein Album produziert wurde, zum anderen, weil es sowohl das ersehnte Debütalbum aber auch das Abschiedsalbum der Band ist. So ist das mit heimlichen Lieben. Man wird wohl nie ganz enttäuscht.</p>
<p>Wie präsentiert sich nun „Vice Versa“? Zunächst knüpft es nahtlos an die EP aus dem Jahre 2007 an. Viele schöne Ideen, spannende Post-Rock-Strukturen, immer wieder das Spiel zwischen Abwarten, Aufbauen und Losschlagen, was diese Musik so spannend macht. Vielleicht sind ein wenig die expressiveren Ausleger zurückgedrängt worden, die auf Dying art of composure&#8221; noch verstärkter im Vordergrund standen. Auf „Vice versa“ hält sich das Schlagzeug zurück, der Sprechgesang wird behutsamer eingesetzt und auch die shouts sind merklich reduziert. Man vergleich einfach mal „Dont&#8217; drink and dial“ aus dem Jahre 2007 (wenn man denn die EP noch zur Hand hat) und „Apause“ von der neuen Platte. Der verspielte Post-Rock steht im Vordergrund und auch die Indiestrukturen – das Angepasste – treten deutlicher hervor.</p>
<p>Nichtsdestotrotz bleibt Faraday mit ihrem ersten und letzten Album dem gewohnten, spannenden Gemisch aus Post-Rock, Indie und Emo treu und auch im Jahre 2011 sind sie eine kleine Assozitationsweckungsmaschine zwischen Bands all dieser Genre. Schon gleich der Opener „More A.M.“ mit leicht befremdlichen Einstieg, holt einen nach wenigen Sekunden im Jahre 2007 ab. Mit vielen Gitarren und ordentlich Druck findet man sich sofort im Faraday-Universum zurecht. Harmonie, Tempowechsel  vor einer wunderbar dahingrollenden Grundstruktur. Doch trotz des gesamten Variantenreichtumes des Gitarrenspiels mit Melodien und Harmonien und der Rückbesinnung auf das Genregemisches bleibt das Album doch an manchen Stellen harmlos, zwar begeisternd, aber eben nicht allzu überraschend. Wenn die Karriere der Band weitergehen würde, dann wäre hier noch Luft nach oben.</p>
<p>Schade, dass es das letzte Kapitel der Band ist. Aber gut, dass es trotz des allgemeinen Härteverlustes so ein gutes und ausgewogenes ist. Das Album gibt es für einen „den-suche-ich-mir-selbst-aus-Preis“ bei bandcamp.</p>
<p><a title="myspace - profil - faraday" href="http://www.myspace.com/faraday69">myspace</a> | <a title="faraday - bandcamp" href="http://faraday-viceversa.bandcamp.com/">bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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