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	<description>Der frische Blick auf die USA</description>
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		<title>Rick Perry</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 20:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rick Perrys Entwicklung als republikanischer Kandidat ist rasant, allerdings nach unten. Er begann als Überraschungskandidat und sollte der Kandidat der Tea Party werden, der den bei ihnen so ungeliebten Mitt Romney gefährlich werden könnte. Nach den ersten vier Debatten ist davon allerdings nur noch wenig zu sehen. Er präsentierte sich, gelinde gesagt, nicht gut, wirkte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rick Perrys Entwicklung als republikanischer Kandidat ist rasant, allerdings nach unten. Er begann als Überraschungskandidat und sollte der Kandidat der Tea Party werden, der den bei ihnen so ungeliebten Mitt Romney gefährlich werden könnte. Nach den ersten vier Debatten ist davon allerdings nur noch wenig zu sehen. Er präsentierte sich, gelinde gesagt, nicht gut, wirkte fahrig, teils schläfrig und konnte Mitt Romney nie die Favoritenrolle streitig machen. Gleichzeitig musste er sich gegen die anderen Kandidaten behaupten, vor allem die, die ihm die Rolle des Tea-Party Kandidaten streitig machen wollen, also Herman Cain, Michelle Bachmann und Rick Santorum. Vor allem Cain profitierte von der Schwäche Rick Perrys und konnte sich in einigen Testabstimmungen ( z B. Florida Straw Poll )  auf Kosten von Rick Perry verbessern.</p>
<p><span id="more-462"></span></p>
<p>Perry, der am Anfamng seiner Karriere ein Demokrat war, wechselte zu den Republikanern und begann eine steile Karriere, die ihn bis zum Gouverneusposten von Texas  brachte. Als Nachfolger von George W. Bush führte er den Staat bis heute. Seine Erfolge in dem Staat wirken beachtlich, sei es die niedrige Arbeitslosigkeit oder das hohe Wirtschaftswachstum. Allerdings wird, besonders von Mitt Romney, oft die besondere Situation von Texas hervorgehoben, denn durch seine Ölförderung sind die Einnahmen deutlich höher als in anderen Staaten, die right-to-work Gesetze (zur Verhinderung von Gewerkschaften) sorgen für einen Zuzug von Firmen.</p>
<p>Allerdings entstanden die meisten Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor und Kürzungen im Budget gingen vor allem auf Kosten der Bildung (obwohl Texas hier bereits zu den schlechtesten Staaten gehört, was die Testresultate und Abbrecherquote angeht).</p>
<p>Interessanterweise sind es nicht diese Fakten die ihn am meisten in Bedrängnis bringen. Mit seiner Position, dass Kinder illegaler Einwanderer staatliche Hilfen beim Collegebesuch in Anspruch nehmen dürfen und seiner Verteidigung bei einer Debatte, dass jedes andere Verhalten herzlos sei, hat ihn besonders bei den Anhängern der Tea-Party Zustimmung gekostet, ähnlich wie seine Aussage ,dass es sinnlos  wäre  einen Grenzzaun (zu Mexiko) zu bauen. Ein weiteres Problem für ihn stellt seine Entscheidung dar, junge Mädchen in Texas zwangsweise gegen HPV (eine durch Geschlechtsverkehr übertragene Krankheit ) impfen zu lassen ( das Vorhaben wurde später durch die Legislative abgeschwächt ). Dass ein einger Freund und Berater gleichzeitig für Merck, den Hersteller des Impfstoffes arbeitete, kommt noch dazu.</p>
<p>Fazit:<br />
Obwohl Rick Perry angreifbar ist und seine Debattenauftritte schwach waren hat er dennnoch genug Geld gesammelt um länger im Rennen zu bleiben. Sollten die ersten Konkurrenten um die Gunst der Tea Party aufhören oder ihrerseits genauer betrachtet werden, könnten seine Chancen wieder steigen, denn nur wenige der rechten Republikaner sind zufrieden mit Mitt Romney und könnten auf Rick Perry setzen, obwohl seine Chancen gegen Obama äusserst gering sein dürften. Entscheiden könnte die Reihenfolge der Vorwahlen sein, denn der Süden steht immer noch zu Rick Perry.</p>
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		<title>Rick Santorum</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 19:22:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Midtermwahl 2006 war Rick Santorum, der als konservativer Nerwcomer galt noch ein Hauptziel der Demokraten, die es schafften ihn durch den Sieg von Bob Casey Jr. aus dem Amt des Senators von Pennsylvania zu drängen. Seitdem trat er vor allem als Gast bei Fox News in der Öffentlichkeit auf. Der vor allem bei den Debatten oft etwas hilflos wirkende Santorum ( was sein Name im englischen, seit kürzerem, noch bedeutet kann jeder durch eine kurze Google Suche herausfinden, es soll hier aus ästhetischen Gründen unerwähnt bleiben) kämpft wie Rick Perry, Michelle Bachmann und Herman Cain um die Rolle des Tea Party Kandidaten. Seine Positionen unterscheiden sich nur marginal vom republikanischen Mainstream, allerdings konnte er nie Begeisterung entfachen.</p>
<p><span id="more-446"></span></p>
<p> Als Tea Party Kandidat ist er zu nah am Establishment, denn er war Mitglied der Gang of seven, einer losen Gruppe von Kongressabgeordneten, die sich im Jahre 1990 bildete und vor allem gegen Missbrauch im Repräsentantenhaus ( in Bezug auf die Bank und Post des Hauses ) wehrte und auch im Konflikt zur eigenen Parteiführung stand. Das einzig andere Mitglied dieser Gang das noch in der Politik aktiv ist, ist John Boehner, heute Sprecher des Repräsentantehauses. Da jegliche längere Amtszeit in Washington von Mitgliedern der Tea Party eher negativ ausgelegt wird, steht er damit etwas im Schatten von Bachmann und Cain, die eher als Außenseiter gelten. Im Establishment der Partei bevorzugt man jedoch eher Newt Gingrich, oder wegen dessen geringen Chancen eher noch Mitt Romney.</p>
<p>Fazit:</p>
<p>Rick Santorum fehlt das Charisma eines Rick Perry, die Wirtschaftskompetenz von Mitt Romney, glühende Anhänger wie die von Ron Paul und die Verwurzelung im Establishment wie Newt Gingrich. Es ist schwer vorstellbar dass Santorum unter die letzten drei Kandidaten kommt.</p>
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		<title>Newt Gingrich</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 19:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Newt Gingrichs Lebenslauf liest sich wie ein angehender Präsident: Er war von 1979 bis 1999 im Repräsentantenhaus, von 1995 bis 1999 Sprecher dieses Hauses. er war einer der Väter der republikanischen Revolution 1995 durch die die Republikaner erstmals seit 40 Jahren wieder die Mehrheit im Repräsentantenhaus stellten. Er war der Gegenspieler von Bill Clinton, erarbeitete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Newt Gingrichs Lebenslauf liest sich wie ein angehender Präsident: Er war von 1979 bis 1999 im Repräsentantenhaus, von 1995 bis 1999 Sprecher dieses Hauses. er war einer der Väter der republikanischen Revolution 1995 durch die die Republikaner erstmals seit 40 Jahren wieder die Mehrheit im Repräsentantenhaus stellten. Er war der Gegenspieler von Bill Clinton, erarbeitete mit diesem den ersten ausgeglichenen Haushalt seit 1969 und kämpfte gegen Hillary Clintons Versuch einer Gesundheitsreform. Seit 1999 ist er nicht mehr als Abgeordneter tätig.</p>
<p><span id="more-443"></span><br />
Der Grund warum er in diesem Vorwahlkampf dennoch nur Außenseiterchancen hat liegt zum Einen daran, dass er unbestritten zum Establishment in Washington gehört und länger in der Politik gearbeitet hat, was ihn den Anhängern der Tea-Party suspekt macht, zum anderen ist er eher ein Elder Statesman, der weniger die Emotionen entfacht, sondern für Pragmatismus und Kompromisse steht.</p>
<p>Fazit:<br />
Neben Mitt Romney, Rick Perry, aber vor allem Barack Obama macht Newt Gingrich keine gute Figur, auch wenn er inhaltlich weitestgehend republikanische Grundpositionen vertritt ( allerdings geht er beim Umweltschutz sowie beim Thema Immigration nicht so weit wie seine Mitbewerber und vertritt eine moderaterer Position ). Seine</p>
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		<title>Herman Cain</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 19:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herman Cain ist der ehemalige CEO von Godfather’s Pizza, einer Pizzakette in den USA. Er kämpft mit Michelle Bachmann, Rick Santorum und Rick Perry um den Status des Tea-Party Kandidaten. Er ist ein Newcomer in der Politik (seine einzige politische Position war die des Chairman der Zentralbank von Kansas City) und sticht vor allem durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herman Cain ist der ehemalige CEO von Godfather’s Pizza, einer Pizzakette in den USA. Er kämpft mit Michelle Bachmann, Rick Santorum und Rick Perry um den Status des Tea-Party Kandidaten. Er ist ein Newcomer in der Politik (seine einzige politische Position war die des Chairman der Zentralbank von Kansas City) und sticht vor allem durch seinen 9/9/9 Plan hervor, den er bei allen Debatten präsentierte. Dieser sieht 9% Steuern auf gewerbliches und privates Einkommen sowie 9% Mehrwertsteuer vor und soll andere Steuern ablösen.</p>
<p><span id="more-440"></span><br />
Seine Plattform ist ansonsten relativ unkontrovers für einen Republikaner: Er ist gegen Abtreibung, für eine grundlegende Reform der Sozialversicherung, gegen Steuererhöhungen und die Anhebung der Schuldenobergrenze sowie gegen die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Zu erwähnen wäre noch seine Forderung nach Wiedereinführung des Goldstandards sowie seine Äusserungen zu Muslimen (er hat es abgelehnt Muslime in sein Kabinett oder als Richter zu berufen und spekulierte in einem Interview, dass der Staat Moscheen verbieten könne).</p>
<p>Fazit.:<br />
Obwohl er zuletzt bei einer Straw Poll in Florida gewann sind seine Chancen sehr gering, er wäre allerdings der erste schwarze Präsidentschaftskandidat der Republikaner, was ihm gegen Barack Obama allerdings wenig helfen sollte.</p>
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		<title>Ron Paul</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 19:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der libertäre Ron Paul tritt in diesem Jahr, wie schon im Jahr 2008, wieder bei der republikanischen Vorwahl an. Er hat eine engagierte, aber kleine, Anhängerschaft und ist mit seinem Wunsch nach einem “Nachtwächterstaat” selbst in der republikanischen Partei ein Außenseiter. 1988 ist er noch als Kandidat der Libertären Partei angetreten, die ihm inhaltlich sicherlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der libertäre Ron Paul tritt in diesem Jahr, wie schon im Jahr 2008, wieder bei der republikanischen Vorwahl an. Er hat eine engagierte, aber kleine, Anhängerschaft und ist mit seinem Wunsch nach einem “Nachtwächterstaat” selbst in der republikanischen Partei ein Außenseiter. 1988 ist er noch als Kandidat der Libertären Partei angetreten, die ihm inhaltlich sicherlich näher steht als die Republikaner, doch die Chancen über eine dritte Partei in ein hohes Staatsamt zu gelangen sind in den USA traditionell schlecht bis nicht vorhanden. Seine konsequente Linie sorgt für Begeisterung bei seiner Anhängerschaft, da er tatsächlich ein theoretisches Konzept hat von dem sich seine Einstellungen ableiten lassen.</p>
<p><span id="more-437"></span></p>
<p>So möchte er, dass sich der Föderalstaates aus möglichst vielen Bereichen zurückzieht und diese den Staaten bzw dem Markt überlassen. So ist die Sozialversicherung für ihn eine Angelegenheit der Bundesstaaten, ebenso wie Erziehung und Schule. Des Weiteren ist er ein Verfechter des Goldstandards und damit vehementer Gegner der FED (Zentralbank der USA).  Er ist gegen militärisches Engagement der USA und hat sich auch durch diesen Kurs während der Regierung Bush bei Republikanern, denen diese Rolle der USA zu weit geht, beliebt gemacht (Allerdings beim republikanischen Establishment auch sehr unbeliebt). Bei den Debatten scheut er nicht davor zurück die Kriege der USA für deren Unbeliebtheit verantwortlich zu machen, obwohl er damit bei den Anhängern der Republikaner nicht nur Untertstützer hat. Seine Positionen zum Austritt aus UNO und NATO sowie Abschaffung der FED macht ihn in einem Präsidentschaftswahlkampf für die meisten Amerikaner unwählbar, doch gerade wegen seiner stringenten konservativen und libertären Haltung hat er, wie erwähnt, eine engagierte Fanbasis.</p>
<p>Insgesamt ist es schwer Ron Paul in den traditionellen amerikanischen Kategorien zu messen. Zwar ist er näher an den Republikanern als an den Demokraten, doch er bleibt seiner Überzeugung treu und stimmte so z.B. gegen den Irakkrieg und den Patriot Act (der die Befugnisse staatlicher Überwachung ausweitete).<br />
Grundlage aller Entscheidungen ist für ihn die Verfassung der USA, die nach seiner Meinung zu weit, vor allem zugunsten des Föderalstaates, ausgelegt wurde</p>
<p>Fazit:<br />
Ron Paul wird die Rolle des Außenseiters im Vorwahlkampf einnehmen, seine Chancen sind zwar fast gleich Null, durch seine engagierten Unterstützer wird er allerdings einer der letzten Kandidaten sein, die aus dem Rennen aussteigen und jede Woche die er im Rennen bleibt ist für ihn ein Gewinn.</p>
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		<title>Jon Huntsman Jr.</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 19:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In anderen Zeiten wäre Jon Huntsman sicherlich einer der ernstzunehmenden Kandidaten in einer Vorwahl zur Präsidentschaftswahl. Seine Biographie und vor allem sein politischer Werdegang kann sich sehen lassen: Er ist immer noch in erster Ehe verheiratet, hat fünf Kinder, zwei davon adoptiert (ein chinesisches und ein indisches Mädchen), begann seine politische Karriere unter Ronald Reagan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In anderen Zeiten wäre Jon Huntsman sicherlich einer der ernstzunehmenden Kandidaten in einer Vorwahl zur Präsidentschaftswahl. Seine Biographie und vor allem sein politischer Werdegang kann sich sehen lassen: Er ist immer noch in erster Ehe verheiratet, hat fünf Kinder, zwei davon adoptiert (ein chinesisches und ein indisches Mädchen), begann seine politische Karriere unter Ronald Reagan und arbeitete seidem unter allen republikanischen Präsidenten in verschiedenen Rollen, meist jedoch mit Verbindung zu Asien, da er seit einem längeren Missionarsaufenthalt in Taiwan fließend Mandarin sowie Taiwan-Chinesisch spricht. Zuletzt war er als Botschafter in Beijing, ernannt vom jetzigen Präsidenten Obama. Durch seine, auch von Kritikern bestätigte, gute Arbeit als Gouverneur von Utah (2005-2009) hat er ebenfalls eine gute Ausgangsposition, schließlich kamen auch Reagan, Clinton und W.Bush von dieser Position auf den Präsidentenstuhl.</p>
<p><span id="more-434"></span></p>
<p>Wieso Huntsman trotzdem eher eine Nebenrolle spielt hängt von mehreren Faktoren ab. Zwar gilt Huntsman gemeinhin als fiskalkonservativ, doch in einem Wahlkampf in dem vor allem die Tea Party auf eine uneingeschränkt konservative Einstellung der Kandidaten pocht, hat Huntsman er schwer, da er seine Gesundheitsreform in Utah, seine Akzeptanz des menschlichen Einflusses auf den Klimawandel, seine Unterstützung eingetragener Partnerschaften für gleichgeschlechtliche Paare sowie seine Verbindung zu Obama (als Botschafter unter Obama ist er schliesslich mit diesem verbunden) verteidigen muss. Ob darüber hinaus seine Religion ( er ist, wie Mitt Romney, Mormone ) oder die Rolle seines Vaters ( ein angesehener Industrieller, der zu den reichsten der USA gehört, allerdings viel von seinem Vermögen gespendet hat )<br />
Das neben diesen Problemen auch Probleme innerhalb des Wahlkapfteams von Huntsman eine Rolle spielen, zeigen die Berichte ehemaliger Mitarbeiter, die Politico sehr gut <a href="http://www.politico.com/news/stories/0811/60641.html">in einem Artikel durchleuchtet</a>.</p>
<p>Fazit: Die zwei Mormonen im Rennen werden sich wohl am härtesten bekämpfen (müssen), jedoch nicht wegen ihrer Religion, sondern wegen anderen Ähnlichkeiten. Beide haben von Haus aus Geld, waren Gouverneure und haben als solche relativ liberale Positionen vertreten. In jedem anderen republikanischen Vorwahlkampf wären sie diejenigen die zu Schlagen wären, durch die Rolle der Tea Party werden sie sich allerdings beweisen und während des Vorwahlkampfes nach rechts rücken müssen.</p>
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		<title>Mitt Romney</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 19:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der schon im letzten Vorwahlkampf angetretene Republikaner, der damals trotz erster Erfolge (dem zweiten Platz in der Vorwahl von Iowa und New Hampshire und Siegen in Wyoming, Nevada und Michigan sowie einigen Siegen beim Super Tuesday) Senator John McCain in einem hart geführten Wahlkampf den Vortritt lassen musste, versucht sich 2012 wieder daran von seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der schon im letzten Vorwahlkampf angetretene Republikaner, der damals trotz erster Erfolge (dem zweiten Platz in der Vorwahl von Iowa und New Hampshire und Siegen in Wyoming, Nevada und Michigan sowie einigen Siegen beim Super Tuesday) Senator John McCain in einem hart geführten Wahlkampf den Vortritt lassen musste, versucht sich 2012 wieder daran von seiner republikanischen Partei als Präsidentschaftskandidat nominiert zu werden.</p>
<p>Was wichtig ist oder werden kann:</p>
<p>Mitt Romney hat vor allem das Problem, dass seine Erfolge von seinen Gegnern, besonders in der republikanischen Partei Gründe für seine Ablehnung sind.</p>
<p><span id="more-431"></span></p>
<p>Seine starke Religiösität ist eigentlich ein Pluspunkt, allerdings ist er Mormone. Ob seine Religion wirklich ein Hindernis für Wähler wäre, ist umstritten, bei zwei Umfragen 2007 (<a href="http://www.pollster.com/blogs/romneys_suprising_postabc_numb.php?nr=1">1</a>, <a href="http://www.pollster.com/blogs/more_on_those_romney_numbers.php?nr=1">2</a>) hatte Romney sehr hohe Ablehnungswerte auch unter Republikanern, wobei in den Umfragen allerdings nicht näher auf seine Religion eingegangen wurde (allgemeiner <a href="http://pewforum.org/uploadedfiles/Topics/Religious_Affiliation/Muslim/Inter-Religious-Understanding.pdf">fragte das Pew Research Center 2001</a> ob die Befragten es befürworten würden, dass Mormonische Organisationen Staatsgelder für Hilfsprojekte beantragen dürfen sollten; bei Mormonen gab es 51% Zustimmung, allerdings auch 41% Ablehnung).</p>
<p>Seine Rolle als Gouverneur wird vor allem dadurch belastet, dass er eine Gesundheitsreform verabschiedet hat, was vielen Republikanern, besonders den Anhängern der Tea Party ein Dorn im Auge ist (von einigen Konkurrenten wurde „Romney-Care“ auch mit „Obama-Care“ gleichgesetzt). Des weiteren musste er, auf Grund eines Gerichtsbeschlusses, eingetragene Lebenspartnerschaften erlauben und hatte generell eine sehr liberale Position, die wohl der Liberalität des Staates Massachussetts geschuldet ist (so warb er im Wahlkampf um den Gouverneursposten mit seiner Unterstützung für Roe v Wade, also für Abtreibung)</p>
<p>Zuletzt ist seine Rolle in der Wirtschaft umstritten, da er u.a. Chef eines Hedge-Fonds (Bain-Capital) der wohl hierzulande als Heuschrecke tituliert werden würde war. Innerhalb der republikanischen Partei sind seine Management Erfahrung, der Aufbau einer großen Firma und sein persönlicher Reichtum ( er wird auf etwa $250 Mio geschätzt ) eher etwas positives, in der Auseinandersetzung mit den Demokraten könnte es allerdings wiesder zur Sprache kommen.</p>
<p>Fazit: Er könnte eine Art Kompromisskandidat sein, oder er profitiert davon, dass sich die Stimmen der Tea Party Anhänger auf mehrere Kandidaten verteilen. Sein größtes Problem ist wohl , dass er eher ein Mitte-Rechts Kandidat ist und damit nicht der Stimmung in der republikanischen Partei entspricht. Sein persönliches Vermögen dürfte ihm jedoch auch diesmal die Chance geben über die ersten Vorwahlkämpfe in Iowa und New Hampshire hinaus ein ernstzunehmender Kandidat zu sein.</p>
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		<title>Republicans like what Herman Cain brings to the table</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 20:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Artikel über den überraschenden Erfolg Herman Cains bei der Straw Poll in Florida und darüber hinaus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mcclatchydc.com/2011/09/27/125431/what-is-it-about-herman-cain-thats.html" target="_blank">Ein Artikel über den überraschenden Erfolg Herman Cains bei der Straw Poll in Florida und darüber hinaus.</a></p>
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		<title>Whispers on Hill: Romney or Perry?</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 20:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein schöner Artikel über die Jagd der Kandidaten nach Unterstützung innerhalb der republikansichen Abgeordneten. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.politico.com/news/stories/0911/64476.html" target="_blank">Ein schöner Artikel über die Jagd der Kandidaten nach Unterstützung innerhalb der republikansichen Abgeordneten.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die ersten drei republikanischen Debatten</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 19:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahlen & Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vorwahlkampf der Republikaner beginnt eigentlich traditionell im Februar mit Abstimmungen in den Staaten Iowa, New Hampshire, Nevada und South Carolina (auch wenn sich der Kalender in diesem Wahlkampf wohl noch nach vorne verschieben wird). Durch die Opposition zu Barack Obama scheint der Wahlkampf aber in diesem Jahr extrem aufgeheizt und ist bereits in vollem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorwahlkampf der Republikaner beginnt eigentlich traditionell im Februar mit Abstimmungen in den Staaten Iowa, New Hampshire, Nevada und South Carolina (auch wenn sich der Kalender in diesem Wahlkampf wohl noch nach vorne verschieben wird). Durch die Opposition zu Barack Obama scheint der Wahlkampf aber in diesem Jahr extrem aufgeheizt und ist bereits in vollem Gange.</p>
<p>Die Abstimmungen die schon stattgefunden haben und bis zum Februar noch stattfinden sind sogenannte Straw Polls, Abstimmungen deren Aussagekraft wegen der kleinen Anzahl an Wählern und der oft undurchsichtigen Organisation ( in der bekannten Straw Poll in Ames, Iowa mussten die Kandidaten beispielsweise die Tickets für die Besucher spendieren, was natürlich bedeutet, dass Kandidaten die für diese Abstimmung  weniger Geld in die Hand nahmen meist unterrepräsentiert waren) schwierig einzuschätzen ist.</p>
<p><span id="more-417"></span><br />
Da der Vorwahlkampf also in vollen Gängen ist, gibt es auch bereits Debatten der Kandidaten, bisher drei, an denen alle wichtigen Kandidaten und, je nach Debatten, auch einige Außenseiter teilgenommen haben.<br />
Da die Positionen der einzelnen Kandidaten mehr oder minder unverändert blieben war hauptsächlich die Präsentation wichtig.<br />
Überraschend war vor allem der Zweikampf zwischen Mitt Romney und Rick Perry, die als Favoriten gelten, sowie die Attacken von Michelle Bachmann und Rick Santorum, beide mit Auge auf die Tea Party, gegen den momentanen Tea Party Liebling Rick Perry. Dazu kamen relativ unspektakuläre Auftritte von Herman Cain, Newt Gingrich und Jon Huntsman Jr., die, zusammen mit dem noch unbekannteren Gary Johnson, bisher die Rolle der Außenseiter einnehmen.<br />
Große Beachtung, vor allem bei der Presse fand indes das Publikum, die in der ersten Debatte jubelten als Rick Perry als der Gouverneur mit den meisten vollzogenen Todesstrafen genannt wurde; Ausrufe einiger Zuschauer bei der zweiten Debatte, die bei einer Frage was mit jemandem passieren sollte, der unversichert in ein Koma fällt “Let him die” riefen ( Lass ihn sterben) und Buhrufe einiger Zuschauer bei der dritten Debatte gegenüber einem Soldaten der aus dem Irak die Frage nach Truppenabzug stellte, allerdings vorher zugab schwul zu sein.</p>
<p>Das Hauptaugenmerk der Kommentatoren ist jedoch der schlechte Auftritt Rick Perrys. Der Texaner, der nach seiner Ankündigung zu kandidieren über Nacht zum größten Herausforderer Mitt Romneys wurde, wirkte nicht nur fahrig ( besonders in seinen Attacken gegegn Mitt Romney ) und konzeptlos ( als er nach seinem Wirtschaftsplan gefragt wurde, konnte er nur darauf hinweisen, dass sein Plan in Kürze verkündet würde ) sondern musste für seine Politik als Gouverneur, Kindern ehemaliger Einwanderer die Chance auf Erhalt von staatlicher Hilfe für den Collegebesuch zu gewähren, Kritik der anderen Kandidaten, insbesondere Michelle Bachmann, sowie des Publikums einstecken. Seine Verteidigung, dass jeder der nicht so denke herzlos sei, brachte ihm in einer Partei, in der die Positionen zur Immigration vom Verlangen nach einem Grenzzaun und Ausweisung aller illegalen Einwanderer geprägt sind, wenig Zuspruch. Dass er dazu noch einen Grenzzaun ablehnt beschert ihm weitere Probleme, denn die Republikaner haben die Annäherung an die hispanischen Einwanderer, die sozial eher als konservativ gelten und unter Bush noch heftig umworben wurden, zugunsten einer angsgetriebenen Politik aufgegeben.</p>
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