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	<title>virtual bites</title>
	
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	<description>Kommentare und Überlegungen zu den modernen Erscheinungsformen der Kommunikation</description>
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		<title>Zeichen an der Wand</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 20:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>
		<category><![CDATA[twitterwall]]></category>

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		<description><![CDATA[Wände sind seit Menschengedenken öffentliche Träger von Zeichen: von den Höhlenmalereien von Lascaux über die Jerusalemer Klagemauer (Kotel) mit ihren Gebetszettelchen bis zu den mit Plakaten und Graffiti übersäten Ziegel- und Betonmauern unserer Tage. Und jetzt also die Twitterwall, die jüngste, digitale Metamorphose affichierter Botschaften. Ohne Zweifel haben sich diese – die Botschaften wie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_326" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.virtualbites.com/wp-content/uploads/2010/11/twitterwall-menetekel.jpg"><img class="size-full wp-image-326" title="twitterwall-menetekel" src="http://www.virtualbites.com/wp-content/uploads/2010/11/twitterwall-menetekel-e1290545262524.jpg" alt="Twitterwall" width="530" height="378" /></a><p class="wp-caption-text">Wer hat Angst vor der Twitterwall?</p></div>
<p>Wände sind seit Menschengedenken öffentliche Träger von Zeichen: von den Höhlenmalereien von Lascaux über die Jerusalemer Klagemauer (Kotel) mit ihren Gebetszettelchen bis zu den mit Plakaten und Graffiti übersäten Ziegel- und Betonmauern unserer Tage.</p>
<p>Und jetzt also die Twitterwall, die jüngste, digitale Metamorphose affichierter Botschaften. Ohne Zweifel haben sich diese – die Botschaften wie die Wände – im Laufe ihrer Evolution stark gewandelt, wobei Nachhaltigkeit und Wirkung (oder Bedeutung) indirekt proportional zu sein scheinen. So hat die prähistorische Symbolik von Lascaux zwar mehr als 17.000 Jahre überdauert, die Bedeutung für unser aktuelles Leben ist jedoch bestenfalls marginal (außer für Kunsthistoriker und die UNESCO). Tweets hingegen sind von extrem kurzer Lebensdauer, können aber einiges in Bewegung bringen. Oder auch nur Unruhe stiften.</p>
<p><span id="more-321"></span><br />
<strong>Bereicherung oder Ablenkung?</strong></p>
<p>Nimmt man heute an einer Konferenz, einem Symposium, einer Präsentation oder gar einer &#8220;unconference&#8221; (dort ganz besonders) teil, ist die Chance groß, dass für Feedback vom und Interaktion mit dem Publikum eine Twitterwall eingerichtet wurde. Nicht immer zur ungeteilten Freude der Vortragenden und des  Auditoriums.</p>
<p>Twitter ist ein auf Dauerfeuer eingestelltes Katapult, mit dem alle ihre Datenbrocken durch die virtuelle Landschaft schleudern können. Manche sind hilfreich, weil sie eine Bresche in die Mauer der eigenen Uninformiertheit schießen, andere sind erheitern oder durch ihren Blickwinkel erfrischend, andere wiederum kritisch, ätzend oder sogar beleidigend. Und wer schon einmal von so einem boshaften kleinen tweet erwischt wurde, weiß, dass auch 140 Zeichen (oder weniger)  schmerzhafte Wunden schlagen können.</p>
<p>Beim World Blogging Forum 2010 in Wien (am 13. November) haben ein paar die Grenzen zivilisierten Kommunizierens überschreitende tweets, die sich u.a. über physische Äußerlichkeiten eines Vortragenden &#8220;lustig&#8221; gemacht haben, Unmut und Aufregung innerhalb der Blogger-Szene ausgelöst (als Beispiel sei <a title="Link öffnet in neuem Browserfenster oder -Tab" href="http://www.baeck.at/blog/2010/11/14/stirb-twitterwall-stirb/" target="_blank">&#8220;Stirb, Twitterwall, stirb!&#8221;</a> genannt). Obwohl die ablehnenden Reaktionen nachvollziehbar und gerechtfertig sind, ist die Conclusio, die manch daraus ziehen, nämlich die Twitterwalls zu verbannen, absurd. Das passiert nun mal, wenn Menschen kommunizieren, egal mit welchen Mitteln.</p>
<p><strong>Nicht die Twitterwall ist Schuld, sondern die Twitteranten</strong></p>
<p>Eine Twitterwall ist ein Tool, nicht mehr. Und man kann die Wand nicht verurteilen, nur weil jemand blöde Sprüche draufkritzelt. Mit der nötigen Umsicht und Vorbereitung sind Twitterwalls eine Bereicherung von Events. Und man muss kein Einstein sein, um das halbwegs vernünftig hinzubekommen. Es genügt, wenigstens die folgenden Dinge zu beachten:</p>
<ol>
<li>&#8220;Tweet happens&#8221;. Es ist nicht zu verhindern, dass eine (wachsende) Anzahl von Teilnehmenden live von einer Veranstaltung twittern. Selbst wenn man selber kein WLAN zur Verfügung stellt, bleibt immer noch der Weg über das Smartphone. Man müsste also mit einem Jammer auch die Mobiltelefonie lahmlegen – und damit auch gleich die eigene Reputation. Für eine Weile wird es unweigerlich zu unserem PR-Alltag gehören, dass in unseren Events Menschen sitzen, die nicht nur zuhören, sondern sich mit dem Gehörten und Gesehenen aktiv auseinandersetzen, dazu Stellung nehmen, interagieren (wollen), sich engagieren.<br />
Wenn diese Kommunikationsebene ohnehin nicht zu verhindern ist, warum sie dann nicht aktiv nutzen?</li>
<li>Vortragende, die mit den Möglichkeiten moderner Kommunikation nicht ausreichend vertraut sind, sollten schonend, aber bestimmt darauf hingewiesen werden, dass sie es eventuell nicht mehr mit passiver Zuhörerschaft zu tun haben, sondern mit einem aktiven, interagierenden Publikum, und dass es durchaus zu scheinbar unerklärlichen Äußerungen (sogar Gelächter) kommen kann, die nicht unmittelbar mit dem Gesagten oder Gezeigten zu tun haben. Dann kursiert eben gerade auf dem Parallel-Kanal Twitter irgendetwas, das diese Reaktionen auslöst.<br />
Letzten Endes liegt die Entscheidung aber bei den Keynote-Speakern, PräsentatorInnen und ModeratorInnen, ob sie während ihrer Bühnenpräsenz eine Twitterwall haben wollen oder nicht.</li>
<li>Nicht alle Vortragenden sind Multitasker. Die Mehrzahl ist überfordert oder wenigstens über Gebühr gestresst, wenn sie ihre Präsentation abliefern und gleichzeitig das Geschehen auf einer Twitterwall verfolgen sollen. Es empfiehlt sich daher, das eine weitere Person das  Geschehen auf der Twitterwall verfolgt und bei passender Gelegenheit der Person am Mikro in komprimierter und vorselektierter Form weitergibt.<br />
Die wenigen SprecherInnen, die sich von einer Twitterwall nicht aus der Fassung bringen lassen, sollten sie direkt im Blickfeld haben, um darauf reagieren zu können.</li>
<li>Die Entscheidung, ob eine Twitterwall auf das Publikum losgelassen wird, hängt auch von diesem ab. Es ist vermutlich weniger sinnvoll, einen Saal voller Vorstandsvorsitzender oder Verleger mit einer Twitterwall zu molestieren, abgesehen davon, dass ohnehin keiner der Anwesenden sie nutzen würde (oder wüsste, wie das geht). Ist der Geek- bzw. Nerd-Anteil aber hoch, dann geht es kaum noch ohne.</li>
<li>Keine Twitterwall ohne Moderation. Eine unmoderierte Twitterwall, auf der ungefiltert alles erscheint, was die Twitteruser beisteuern zu müssen glauben, ist ein unverantwortliches Risiko. Es ist gutes Recht des Veranstalters, alles von der Twitterwall fernzuhalten, was nicht mit dem Thema zu tun hat. Das ist keine Zensur, und dazu sollte die Moderation auch nicht missbraucht werden. Zensurversuche werden sofort entdeckt (der Twitterstream existiert ja vollständig außerhalb der Twitterwall, die moderierenden Eingriffe sind also sofort nachvollziehbar) und führen zu sehr unangenehmen Situationen.</li>
<li>Das Publikum muss von Anfang an über die Bedingungen informiert werden, unter denen die Twitterwall zur Verfügung steht, d.h. sie sollten mit einer kleinen &#8220;twitter policy&#8221; vertraut gemacht werden: es wird moderiert, nur tweets zum Thema (im weitesten Sinn) werden durchgelassen, keine persönlichen Untergriffe. Oder kurz: Bitte vernünftig twittern.</li>
<li>Der Hashtag ist zu wichtig, um ihn anderen zu überlassen. Selbst wenn keine Twitterwall geplant ist, sollte man für die eigene Veranstaltung einen kurzen, knackigen und dennoch aussagekräftigen Hashtag bestimmen und kommunizieren. Andernfalls werden das die Twitteruser erledigen, und es wird um einiges aufwändiger, den Twitterstream nach Meldungen zu den Themen des eigenen Events zu durchforsten. Und auf das Monitoring zu verzichten wäre ein fataler Fehler, oder?</li>
</ol>
<p>Eine Twitterwall in die eigenen Kommunikationsaktivitäten einzubauen ist, wie man sieht, nicht wirklich schrecklich kompliziert. Und wenn man mit Hirn an die Sache geht, wird sie zu einer Bereicherung, weil sie den Dialog inspiriert und auch Nicht-Anwesenden die Chance gibt, daran teilzuhaben.</p>
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		<title>Disruptive!</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 00:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[disruptive]]></category>

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		<description><![CDATA[In order to survive blogs and blogging will have to change (and have already been changing for a while) by integrating other social media channels and APIs and whathaveyou. In the end, even as an aggregating and integrating nucleus of online communication – or as a black hole sucking in all the sparkling fanciness of modern times SM means –, blogging will have dissolved, i.e. transitioned into something that reflects the whole range of social interactions.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der folgende Beitrag, den ich aus Anlass des <a title="Website des World Blogging Forum 2010 öffnet in neuem Browserfenster oder -Tab" href="http://wbf2010.at/" target="_blank">World Blogging Forum 2010</a> geschrieben habe (der aber zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hier auf dem WBF-Blog noch nicht freigeschaltet war), schließt thematisch an mein voriges Blogpost an. Für manche Überschneidungen ersuche ich um Nachsicht. Ach ja, der Text ist in Englisch bzw. einer dem Englischen ähnlichen Sprache.</p>
<p>Recently, lots of people, quite prematurely, have eagerly announced the death of blogs, for various reasons and with an abundance of arguments. <a href="http://wbf2010.at/2010/11/the-blog-is-not-dead/" target="_self">Darko Buldioski</a>, though, is right: Blogs are not dead.<br />
They just smell funny.</p>
<p>They possibly have lost their teen spirit &#8211; and the odour that&#8217;s usually connected with it.</p>
<p>To be a tad more serious: Blogging has come of age. In the terminology of the Gartner Hype Cycle blogging has passed the Peak of Inflated Expectations (remember the days?) and the Trough of Disillusionment. My guess is that we are currently in the transitional stage between the Slope of Enlightenment and the Plateau of Productivity.</p>
<p><span id="more-311"></span></p>
<p><strong>Blogs are dead, nevertheless</strong></p>
<p>Blogs as a text-centric tool of communication are (almost) dead. Like in any other evoluitionary process these special species  of blogs with their extensive spread of knowledge and their heavy load (and sometimes burden) of hypertextual connectedness and interactivity will live on in their respective niches. And I really fancy a lot of them (I&#8217;m even involved in <a href="http://www.prconversations.com/">one of them</a>), make no mistake. They are important. Their remnants will be the core of future paleontologists&#8217; wet dreams.</p>
<p>In order to survive blogs and blogging will have to change (and have already been changing for a while) by integrating other social media channels and APIs and whathaveyou. In the end, even as an aggregating and integrating nucleus of online communication – or as a black hole sucking in all the sparkling fanciness of modern times&#8217; SM means –, blogging will have dissolved, i.e. transitioned into something that reflects the whole range of social interactions.</p>
<p>Frankly, from a tools point of view I don&#8217;t give a damn what blogs and blogging will look like at the end of this transformation (if there is an end, which I highly doubt). As long as there are suitable and convenient ways to interact with your social graph – or as long as there is the right context for your content, if you prefer – there&#8217;s no need to be picky about what it&#8217;s called and what it looks like.</p>
<p><strong>Disruptive!</strong></p>
<p>There&#8217;s one thing, one inherent quality of blogs, that deserves to be preserved, and that&#8217;s their disruptive potential. I have recently written a<a href="http://www.virtualbites.com/index.php/2010/zwei-jahre-sind-genug" target="_blank">short blog post</a> (in German; btw. it marks the revitalisation of my long neglected blog) about the disruptive power of blogs. You&#8217;d really have to be a dumbass of sorts not to have realised how blogs tornadoed through so many areas of business, politics, social life.<br />
There&#8217;s no reason to assume that blogs have lost their stamina and power to change things (even paradigms, if you can still endure another one of those buzzwords), mainly because it is not derived from the tool side of blogs but from the social context they are embedded in. In fact, you don&#8217;t have to look very far to see the next walls tumble that have been deemed to surround impregnable fortresses.</p>
<p>Blogs may die, as long as the underlying quality (of disruptiveness) lives on.</p>
<p>And sorry, I didn&#8217;t intend to be so whimsical <img src='http://www.virtualbites.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Well, maybe I DID.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/virtualbites/~4/9sg1v9TZd6U" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Zwei Jahre sind genug</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 17:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[disruptiv]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt wird virtual bites von der dicken Staubschicht befreit. Es ist ja nicht so, dass ich in der Zwischenzeit online keine Spuren hinterlassen hätte. Im Zeitraum meiner Blog-Abstinenz habe ich Twitter mit fast 5200 tweets molestiert, die aber anscheinend einige Personen nicht abgeschreckt haben mir zu "followen".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen knapp zwei Jahren habe ich mir lediglich einen einzigen Beitrag für dieses Blog abringen können. Dieses übermäßig ausgedehnte &#8220;Sabbatical&#8221;, so rede ich mir ein, ist auf eklatanten Zeitmangel zurückzuführen. Zum größten Teil trifft das auch zu: Ein sehr umfangreiches Projekt hat zumindest im vergangenen Jahr (nicht nur) meine Kapazitäten beinahe vollständig gebunden. Dazu noch eine Prise innerer Schweinehund, und fertig ist die Begründung für die anhaltende Trockenperiode.</p>
<p>Doch jetzt wird virtual bites von der dicken Staubschicht befreit. Es ist ja nicht so, dass ich in der Zwischenzeit online keine Spuren hinterlassen hätte. Im Zeitraum meiner Blog-Abstinenz habe ich Twitter mit fast 5200 Tweets molestiert, die aber anscheinend einige Personen nicht abgeschreckt haben mir zu &#8220;followen&#8221;. Und offen gestanden hat mir Twitter in den vergangenen Monaten mehr Spaß gemacht, sowohl als instant communication als auch als ungemein quirlige Quelle für – meistens – nützliche und interessante Informationsflüsse. Oder schlicht als Zerstreuung.</p>
<p><span id="more-305"></span></p>
<p>Allerdings habe ich zuletzt verstärkt gespürt, dass mir bei Twitter, Facebook und ein paar anderen sozialen Konsorten etwas fehlt, was ich bei Blogs beobachtet habe: disruptives Potenzial. Bevor jetzt jemand den Bullshit-Alarm einschaltet, erkläre ich kurz, was ich damit meine: die Fähigkeit, tradierte soziale, politische und ökonomische Modelle infrage zu stellen. Über die Wunden, die Blogs den traditionellen Medien geschlagen haben, wird ja noch immer wild gestritten. Die Verlagerung des politischen Diskurses, die Veränderung im Wissensmanagement, die Impulse für Innovationen – all das und vieles mehr vermag die in Blogform gegossene kollektive Expertise zu bewirken.</p>
<p><strong>Neue Kaiser</strong></p>
<p>Ein Beispiel: In ihrer Keynote anlässlich der <a title="Website der EWBC öffnet in neuem Browserfenster oder -Tab" href="http://winebloggersconference.org/europe/" target="_blank">European Wine Bloggers Conference</a> (22.-24. Oktober, Wien) hat Elin McCoy – Autorin von <a title="Link zu Amazon öffnet neues Browserfenster oder -Tab" href="http://www.amazon.de/dp/1906502242?tag=prvapublicrel-21" target="_blank">&#8220;The Emperor of Wine&#8221;</a> – eindrucksvoll geschildert, wie die internationale Weinblogger-Szene in nur wenigen Jahren den Markt der institutionalisierten Weinbewertung, der über Jahrzehnte von Robert Parker (eben dem &#8220;Emperor&#8221; ihres Buches) dominiert worden ist, durcheinander gewirbelt und auf den Kopf, oder sagen wir besser: auf die Füße, gestellt hat. Die Blogger haben z.B. in kurzer Zeit weit mehr unterschiedliche Weine verkostet und bewertet als die gesamte einschlägige Weinfachpresse zusammen, mit dem Effekt, dass sich Konsumenten bei ihren Kaufentscheidungen zunehmend an den Weinblogs ihres Vertrauens orientieren.</p>
<p>Solange Blogs diese disruptive Kraft innewohnt, werde ich mich wohl (wieder) bloggend betätigen. Nicht weil ich irgendwelche Welten aus den Angeln heben möchte, sondern weil es einfach spannend ist. <a href="http://twitter.com/pirchner">Twittern</a> kann ich ja weiterhin.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/virtualbites/~4/urugU8ibjJk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Warum ich das neue PRVA-Logo nicht gut finde</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/virtualbites/~3/4tgGwThYtTE/das-neue-prva-logo</link>
		<comments>http://www.virtualbites.com/index.php/2009/das-neue-prva-logo#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 17:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Logo]]></category>
		<category><![CDATA[PRVA]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit kurzem hat der PRVA ein neues Logo. Statt des radikalen Bruchs mit der CD-Vergangenheit wäre eine saanfte Modernisierung angebrachter gewesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem hat der österreichische Public-Relations-Verband (<a title="Website des Public Relations Verbandes Austria" href="http://www.prva.at">PRVA</a>), dessen Mitglied ich seit 23 Jahren bin, ein neues Logo. Dieses ist Bestandteil eines neuen Corporate Design, dessen andere optische Bestandteile aber erst noch offiziell das Licht der Kommunikationswelt erblicken müssen.</p>
<p>Ich weiß mich mit meiner eher negativen Meinung zum neuen Logo, die ich dem Vorstand auch schon mitgeteilt habe, in guter Gesellschaft (was die meisten &#8220;Kritiker&#8221; in der <a title="Hämische Kommentare im Standard online" href="http://derstandard.at/fs/1254310789429/PRVA-verpasst-sich-neues-Leitbild-und-neues-Design">Kommentarsektion des Online-Standard</a> ausschließt).<br />
<span id="more-295"></span><br />
Das neue Logo stellt einen radikalen Bruch dar: Aus der Wortmarke wurde eine Wort-/Bildmarke, die Grotesk- wurde durch eine (sehr unmodern wirkende) Serifenschrift ersetzt, die geradlinig horizontale Ausrichtung wurde durch eine Schrägstellung abgelöst. Und last but not least hat sich auch das Blau verändert.</p>
<p>Anders gesagt: Es ist kein Pixel auf dem anderen geblieben. Man müsste also annehmen, dass auch bei der Organisation, die das Logo symbolisieren soll, ein radikaler Umbruch stattgefunden hätte. Aber weit gefehlt: Der PRVA entwickelt sich zwar quantitativ und qualitativ weiter, jedoch Schritt für behutsamen Schritt. Keine Revolution weit und breit. Manche, darunter auch ich, schätzen den PR-Verband auch als eher konservative Organisation ein. Die fundamentale Abkehr von der CD-Vergangenheit erscheint daher ziemlich willkürlich.</p>
<p>Ich bin der letzte, der bestreitet, dass es hoch an der Zeit für eine Modernisierung auch des optischen Erscheinungsbildes des PRVA war. Bei der jetzt gewählten Lösung, die auf das Konto von gantnerundenzi geht, hat man jedoch das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Wenn ich nicht völlig auf der Seife stehe, was Markenführung und Markenentwicklung betrifft, dann wäre eine wohl überlegte, aber behutsame Modernisierung angebracht gewesen.</p>
<p><strong>Wortreiche Erläuterungen</strong></p>
<p>Es ist ein schlechtes Omen, wenn ein Logo (bzw. neues CD) wortreiche Erläuterungen benötigt, um die dahinter stehende Idee und Vision verständlich zu machen. Einiges ist arg trivial geraten, etwa die Begründung der schräg gestellten Schrift, welche die Aufwärtrsentwicklung der Branche und des Verbandes symbolisieren soll. Allerdings habe ich auch schon andere Interpretationen gehört, z.B. dass &#8220;der Verband in Schräglage geraten&#8221; sei oder dass beim Absaufen auch das Heck der &#8220;Titanic&#8221; einen Aufwärtstrend gezeigt habe.</p>
<p>Das sind zwar neckische (Um)deutungen, denen ich einen gewissen Unterhaltungswert abgewinnen kann, aber die eigentliche Kritik richtet sich gegen die arg simple Vorstellung, dass man eine jeder Organisation und jedem Unternehmen implizite Idee/Vision/Zielsetzung – die positive (Aufwärts)entwicklung – auch noch visualisieren müsse.</p>
<p>In der Presseaussendung des PRVA ist zu lesen, dass das neue Design &#8220;deutlich jünger und dynamischer&#8221; sei. Das mag für das neue CD insgesamt stimmen (ich kenne es noch nicht), für das Logo trifft es mit Bestimmtheit nicht zu. Das zentrale optische Element, die Kreisfläche, baut auf der undynamischsten aller geometrischen Grundformen auf: eben dem Kreis. Ein Kreis (oder eine Kugel oder eine Walze) wird erst in einem labilen Gleichgewicht dynamisch – allerdings geht es dann bergab.</p>
<p>Und noch ein interpretatorischer Einwand sei gegen das neue Logo ins Treffen geführt: Die Wortmarke &#8220;PRVA&#8221; ist komplett vom Kreis eingeschlossen, d.h. es wir ein Drinnen und ein Draußen konstituiert, eine Barriere. Eine, will mir scheinen, verunglückte Symbolik für einen Kommunikationsverband, dessen Tätigkeitskern darin besteht, Barrieren abzubauen, Verständnis herzustellen, Beziehungen zu etablieren und zu pflegen usw.</p>
<p>Wie sich das neue PRVA-Logo im Vergleich zu anderen Logos europäischer PR-Verbände macht, zeigt die folgende (unvollständige) Zusammenstellung:</p>
<div id="attachment_298" class="wp-caption alignnone" style="width: 535px"><img class="size-full wp-image-298" title="pr_logos_europa" src="http://www.virtualbites.com/wp-content/uploads/2009/10/pr_logos_europa.jpg" alt="Logos europäischer PR-Verbände" width="525" height="345" /><p class="wp-caption-text">Logos europäischer PR-Verbände</p></div>
<p>Das Urteil mögen sich die geneigten LeserInnen selber bilden.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/virtualbites/~4/4tgGwThYtTE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kleine Notiz für 2009</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/virtualbites/~3/rgPKb3mdf9s/kleine-notiz-fuer-2009</link>
		<comments>http://www.virtualbites.com/index.php/2008/kleine-notiz-fuer-2009#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 10:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Relevanz]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn das, was wir tun in letzter Konsequenz nicht darauf abzielt, die Welt zu einem besseren Ort für alle zu machen – wozu sind wir dann gut?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts Weltbewegendes, nur so ein Gedanke, an den ich mich im kommenden Jahr (2009)  hin und wieder erinnern sollte – und meine PR-KollegInnen einladen möchte, das auch zu tun:</p>
<blockquote><p>Wenn das, was wir tun, in letzter Konsequenz nicht darauf abzielt, die Welt zu einem besseren Ort für alle zu machen – wozu sind wir dann gut?</p></blockquote>
<p>Krieg, Terror, Genozid, Sklaverei in einem nie zuvor da gewesenen Ausmaß, Klimakatastrophe (die zum &#8220;Klimawandel&#8221; verniedlicht wird), Wirtschaftskrise usw. usf.</p>
<p>Bis jetzt können wir auf uns nicht sonderlich stolz sein. Machen wir es 2009 besser.</p>
<p>Versuchen wir es wenigstens.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/virtualbites/~4/rgPKb3mdf9s" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.virtualbites.com/index.php/2008/kleine-notiz-fuer-2009/feed</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Gut beraten</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/virtualbites/~3/HBadCrXhv50/gut-beraten</link>
		<comments>http://www.virtualbites.com/index.php/2008/gut-beraten#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 14:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[CERP]]></category>
		<category><![CDATA[ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik-Rat]]></category>
		<category><![CDATA[Global Alliance]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[pr-ethik-rat]]></category>

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		<description><![CDATA[Die PR-Branche hat sich schon am 12.12. ein, verfrühtes, Weihnachtsgeschenk zugedacht: Nach gut einem Jahr der Diskussionen und intensiven Vorbereitungsarbeiten hat der PR-Ethik-Rat unter dem Vorsitz des emeritierten Univ.-Prof. Dr. Wolfgang R. Langenbucher seine Tätigkeit aufgenommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist ein guter Tag, wieder einmal einen Blogeintrag zu schreiben: Die halbe Welt ist mit anderen Dingen beschäftigt, nicht zuletzt damit, sich wild entschlossen in die richtige Weihnachtsstimmung zu versetzen. Das bedeutet (für mich) – Ruhe.</p>
<p>Die PR-Branche hat sich schon am 12.12. ein, verfrühtes, Weihnachtsgeschenk zugedacht: Nach gut einem Jahr der Diskussionen und intensiven Vorbereitungsarbeiten hat der <a title="Website des PR-Ethik-Rates, öffnet in neuem Fenster" href="http://www.prethikrat.at" target="_blank">PR-Ethik-Rat</a> unter dem Vorsitz des emeritierten Univ.-Prof. Dr. Wolfgang R. Langenbucher seine Tätigkeit aufgenommen.</p>
<p><span id="more-279"></span>Das ist zunächst einmal ein eminenter Schritt für die Selbstreinigung der Branche; denn auch wenn in den vergangenen Jahren der PRVA, der in seinen Statuten festgelegt hat, dass unethisches Verhalten bis zum Ausschluss aus dem Verband führen kann, so gut wie nie Anlass bzw. Handhabe für die Ahndung von Verstößen gehabt hat, ist doch allen mit den Usancen der PR- und der Medienszene Vertrauten klar, dass unlautere, unethische Praktiken vorkommen.</p>
<p>Der Einschränkung, nur gegenüber seinen Mitgliedern aktiv werden zu können (wie der PRVA) unterliegt der nach dem deutschen Vorbild konzipierte österreichische PR-Ethik-Rat nicht, was einen erheblichen Vorteil darstellt. Und er kann – und wird – auf eigene Initiative aktiv.</p>
<p><strong>Cops?</strong></p>
<p>Meine Einstellung zum PR-Ethik-Rat ist ambivalent: Zum einen stellt er eine große Chance dar, unabhängig von eventuellen Verbandsrücksichten und ungeachtet von Stand, Einfluss und Position der potenziellen &#8220;Delinquenten&#8221; Fälle zu untersuchen und, falls erforderlich, Empfehlungen auszusprechen oder auch jemanden an den Pranger zu stellen (auch wenn diese nicht Mitglieder der drei Trägerorganisationen sind).</p>
<p>Allerdings sieht sich der Ethik-Rat hier – in seiner &#8220;Cop&#8221;-Funktion, gewissermaßen – mit genau den gleichen Restriktionen konfrontiert wie der PRVA bisher: Wenn der Nachweis nicht hieb- und stichfest ist, gibt es eben keinen &#8220;Fall&#8221;. Diese Situation, dass die Wahrnehmung der Branche als ethische Profession davon abhängt, wie geschickt oder patschert die Agierenden im Verschleiern und Vertuschen unlauterer Vorgänge sind, empfinde ich als zutiefst unbefriedigend und als einen Schwachpunkt des Ethik-Rates (und der Ethik-Rat-Konzeption insgesamt).</p>
<p><strong>Großes Interesse in Europa</strong></p>
<p>Mit diesem Einwand bin ich nicht allein, noch ist es der einzige Vorbehalt, der auf europäischer bzw. internationaler Ebene geäußert wird. Die Bildung von nationalen Ethik-Räten bzw. auch die Schaffung eines europäischen Ethik-Rates für PR ist z.B. in der Task for Ethics and Professional Behaviours der CERP (Dachverband der europäischen PR-Verbände) wird seit einiger Zeit diskutiert, und das durchaus kontrovers.</p>
<p>Das Interesse an PR-Ethik-Räten ist groß: In Italien ist einer in Planung, das Ethik-Komitee in der Türkei soll restrukturiert werden und in einigen Ländern sind Factfinding-Prozesse im Gange. In anderen Ländern, wie zum Beispiel in Großbritannien, wäre ein Ethik-Rat aufgrund des Rechtssystems undenkbar, da jeder Rats-Spruch (oder auch nur die vorangehende Untersuchung) eine Prozesslawine in Gang setzen würde, die a) sehr kostspielig wäre und b) sich über viele Jahre hinziehen würde.</p>
<p><strong>Educator?</strong></p>
<p>Einen europäischen Ethik-Rat wird es daher in absehbarer Zukunft weder in einer &#8220;Cop&#8221;-Funktion noch als &#8220;2. Instanz&#8221; (für Beschwerdeführung) geben. Was allerdings denkbar ist und auch diskutiert wird, ist eine andere Rolle: nämlich als definitorische Instanz. Der Ethik-Rat untersucht und definiert, was ethisches Verhalten in der PR ist, und kommuniziert diese Positionen gegenüber der PR-Branche, den Medien, den Unternehmen usw.</p>
<p>Diese &#8220;Educator&#8221;-Rolle wünsche ich mir auch vom österreichischen PR-Ethik-Rat, noch mehr als dass er als &#8220;Cop&#8221; gute Arbeit leistet. Dazu wäre es aber nötig, dass er sich in den auf internationaler Ebene stattfindenden Diskurs über Ethik in der PR einklinkt, bzw. dass die entsprechenden Organisationen – also in erster Linie die <a title="Website der Global Alliance, öffnet in neuem Fenster" href="http://www.globalalliancepr.org/content/1/1/homepage" target="_blank">Global Alliance</a> und die <a title="Website des Dachverbandes der europäischen PR-Verbände" href="http://www.cerp.org/" target="_blank">CERP</a> – die bestehenden und die sich in Gründung befindenden nationalen Ethik-Räte zur Kooperation einladen und ihnen in den Gremien Sitz und Stimme geben.</p>
<p>Dem österreichischen Ethik-Rat wünsche ich viel Erfolg (das kann der PR-Branche nur gut tun), und den Rats-Mitgliedern, allen voran den aktiven PR-KollegInnen und -Kollegen, gratuliere ich zu ihrem Mut. Sie haben eine Aufgabe übernommen, mit denen sie sich wohl nur wenige Freunde schaffen werden.</p>
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		<title>Das Schnattern der Gänse</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 14:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[ganzheitliches PR-Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Graeme Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Maori]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Gala]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind nicht immer die schwarzen Schafe, die eine ganze Gruppe in Misskredit bringen, manchmal reichen auch ein paar dumme Gänse. Zuletzt bei der PR-Gala des PRVA, als ein Rudel Tratschsüchtiger (leider muss ich hinzufügen: in der Mehrzahl PR-Tussis) nichts Wichtigeres zu tun hatte, als die hoch interessante Keynote des eigens aus Neuseeland angereisten PR-Lehrenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind nicht immer die schwarzen Schafe, die eine ganze Gruppe in Misskredit bringen, manchmal reichen auch ein paar dumme Gänse. Zuletzt bei der PR-Gala des PRVA, als ein Rudel Tratschsüchtiger (leider muss ich hinzufügen: in der Mehrzahl PR-Tussis) nichts Wichtigeres zu tun hatte, als die hoch interessante Keynote des eigens aus Neuseeland angereisten PR-Lehrenden und -Praktikers Graeme Sterne durch ihr unablässiges und keineswegs zurückhaltendes Geschnatter empfindlich zu stören.</p>
<p>Dabei war die Präsentation – das gesamtheitliche PR-Modell der Maori-Kultur – geradezu auf diese arroganten Rüpel zugeschnitten. Darin geht es nämlich unter anderem um Respekt: den Respekt gegenüber anderen, deren kulturellen, individuellen und spirituellen Kontext. (Die Keynote gibt es als <a title="PRVAnews.cast 17 von der PR-Gala 2008" href="http://news.prva.at/index.php/weblog/prvanewscast17_prgala2008/" target="_blank">Podcast</a> und als Video-Mitschnitt – <a title="Graeme Sterne Teil 1" href="http://www.youtube.com/watch?v=65KHqJr4RHo" target="_blank">1</a> und <a title="Graeme Sterne Teil 2" href="http://www.youtube.com/watch?v=mJqpPw_VQPk" target="_blank">2</a> – des <a href="http://jukreiz.wordpress.com/" target="_blank">JUKreiz</a>-Teams.).</p>
<p><span id="more-273"></span></p>
<p>Man muss dieses Modell nicht toll finden (obwohl es weit umfassender, eben ganzheitlich, ist als das amerikanisch/europäische), aber es ist überaus lehrreich , sich mit den Details zu befassen. Und wenn man schon so arrogant und egozentrisch ist, dass es zu einem respektvollen Umgang mit anderen Kulturen nicht reicht, sollte man sich doch – sofern man denn je welche besessen hat – der guten Manieren entsinnen, die Bestandteil der westlichen Zivilisation sind. Wenn Zuhören können eine der markanten Eigenschaften von PR-Profis ist, dann waren die DauerschwätzerInnen vermutlich ohnehin keine.</p>
<p>P.S.: &#8220;Das Schnattern der Gänse&#8221; klingt irgendwie nach einem Filmtitel, so ähnlich wie &#8220;Das Schweigen der Lämmer&#8221;.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/virtualbites/~4/hDCjvAB7vFw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Was ist das?</title>
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		<comments>http://www.virtualbites.com/index.php/2008/was-ist-das#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 13:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[ding]]></category>
		<category><![CDATA[rätsel]]></category>
		<category><![CDATA[staatspreis]]></category>
		<category><![CDATA[wasistdas]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Abwechslung ein Rätsel. Was ist das Ding auf dem Foto? Und: Wie kreativ muss man sein, dass einem so etwas einfällt? Die erste richtige &#8211; oder die originellste &#8211; Antwort erhält von mir einen kleinen Sachpreis als Trophäe. Antworten einfach in die Kommentarsektion (vor allzu anzüglichen oder obszönen Beiträgen bitte ich Abstand zu nehmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Abwechslung ein Rätsel. Was ist das Ding auf dem Foto?</p>
<p><a href="http://www.virtualbites.com/wp-content/uploads/2008/11/wasistdas.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-266" title="wasistdas" src="http://www.virtualbites.com/wp-content/uploads/2008/11/wasistdas-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a></p>
<p>Und: Wie kreativ muss man sein, dass einem so etwas einfällt?</p>
<p>Die erste richtige &#8211; oder die originellste &#8211; Antwort erhält von mir einen kleinen Sachpreis als Trophäe.<br />
Antworten einfach in die Kommentarsektion (vor allzu anzüglichen oder obszönen Beiträgen bitte ich Abstand zu nehmen, auch wenn sie sich aufdrängen mögen).</p>
<p><strong>Auflösung:</strong></p>
<p>Das ist die neue Staatspreis-Trophäe, die das BM für Wirtschaft und Arbeit vergibt. Von einem Studenten der Angewandten geschaffen. Soll den Großglockner &#8211; als höchste<del datetime="2010-11-21T11:39:14+00:00">m</del>n erreichbaren Gipfel &#8211; symbolisieren und ist genauso hoch wie dieser, halt nur in Zehntelmillimeter. Der rote Fleck oben drauf ist das Siegel des BM; damit wird jeder dieser von der Augarten Porzellanmanufaktur produzierten weißen Zapfen zum Unikat.</p>
<p>Manche (auch mich) erinnert das &#8230; Ding an einen postmodernen, in Ketchup getunkten Salzstreuer.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/virtualbites/~4/Jg8pcUkCSHw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Ihre Stimme, bitte!</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 11:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikator des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Gala]]></category>
		<category><![CDATA[PRVA]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1995 vergibt der PRVA jährlich die Auszeichnung &#8220;KommunikatorIn des Jahres&#8221; an Personen des öffentlichen Lebens, die &#8211; obwohl sie keine professionellen KommunikatorInnen sind &#8211; sich durch außergewöhnliche Kommunikationsleistungen hervor getan haben. Seit ein paar Jahren fällt die Entscheidung nicht mehr nur durch die Meinungsbildung der zehnköpfigen Jury, sondern zusätzlich auf der Basis eines Publikums-Votings. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1995 vergibt der <acronym title="Public Relations Verband Austria">PRVA</acronym> jährlich die Auszeichnung <a title="Link öffnet in neuem Fenster oder Tab" href="http://www.prva.at/events/kommunikatordesjahres.html" target="_blank">&#8220;KommunikatorIn des Jahres&#8221;</a> an Personen des öffentlichen Lebens, die &#8211; obwohl sie keine professionellen KommunikatorInnen sind &#8211; sich durch außergewöhnliche Kommunikationsleistungen hervor getan haben. Seit ein paar Jahren fällt die Entscheidung nicht mehr nur durch die Meinungsbildung der zehnköpfigen Jury, sondern zusätzlich auf der Basis eines Publikums-Votings.</p>
<p>Alle Interessierten, die sich an der diesjährigen Kür der/des KdJ beteiligen möchten, haben <span style="text-decoration: line-through;">noch bis zum 23. Oktober, 23:59:59 Uhr Zeit dazu</span> die Frist versäumt. Fünf KandidatInnen <span style="text-decoration: line-through;">stehen</span> standen zur (anonymen) Online-Wahl: Dan Ashbel (israelischer Botschafter in Österreich), Richterin Claudia Bandion-Ortner, Belvedere-Direktorin Agnes Husslein-Arco, Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Universitätsprofessorin Ruth Wodak.</p>
<p>Das Wahlergebnis wird im Rahmen der <a title="Link öffnet in neuem Fenster oder Tab" href="http://www.prva.at/events/staatspr_2008.html" target="_blank">PR-Gala</a> am 26. November bekannt gegeben.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/virtualbites/~4/6q1ownwue0A" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Habemus.</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 15:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Pirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Professur]]></category>
		<category><![CDATA[PRVA]]></category>
		<category><![CDATA[Szyszka]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wurde auch Zeit. Seit heute ist bekannt, wer die vom PRVA gestiftete PR-Professur (die erste PR-Professur in Österreich überhaupt) innehaben wird. Mit Peter Szyszka, dem bisherigen Professor für Organisationskommunikation an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, wurde eine vielversprechende Wahl getroffen. Prof. Szyszka wird ab dem Wintersemester 2008/2009 an der Uni Wien lehren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wurde auch Zeit. Seit heute <a title="Artikel in den PRVAnews" href="http://news.prva.at/index.php/weblog/more/peter_szyszka_prva_stiftungsprofessur/">ist bekannt</a>, wer die vom PRVA gestiftete PR-Professur (die erste PR-Professur in Österreich überhaupt) innehaben wird. Mit Peter Szyszka, dem bisherigen Professor für Organisationskommunikation an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, wurde eine vielversprechende Wahl getroffen.</p>
<p>Prof. Szyszka wird ab dem Wintersemester 2008/2009 an der Uni Wien lehren und forschen. Vorerst für zwei Jahre (für diesen Zeitraum wird der Lehrstuhl aus den Mitteln des Wissenschaftlichen Senats des PRVA finanziert). Danach wird – hoffentlich – die Professur von der Uni Wien selber weiter betrieben. Alles andere wäre eine Schande.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/virtualbites/~4/Blt-_ttg3WM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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