<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/atom10full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" xml:lang="en" xml:base="http://www.wanderingthinker.com/wp-atom.php">
	<title type="text">Wanderingthinker</title>
	<subtitle type="text">diary of my personal inquiry</subtitle>

	<updated>2011-12-27T16:38:06Z</updated>

	<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com" />
	<id>http://www.wanderingthinker.com/feed/atom/</id>
	

	<generator uri="http://wordpress.org/" version="3.3">WordPress</generator>
		<atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/atom+xml" href="http://feeds.feedburner.com/wanderingthinker" /><feedburner:info uri="wanderingthinker" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><feedburner:browserFriendly>This is an XML content feed. It is intended to be viewed in a newsreader or syndicated to another site, subject to copyright and fair use.</feedburner:browserFriendly><entry>
		<author>
			<name>jho</name>
						<uri>http://</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Spaziergänge in Rom]]></title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/12/spaziergange-in-rom/" />
		<id>http://www.wanderingthinker.com/?p=79</id>
		<updated>2011-12-27T16:38:06Z</updated>
		<published>2011-12-27T16:20:44Z</published>
		<category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Bücher" />		<summary type="html"><![CDATA[Ich liebe Rom und ich liebe die Bücher von Marco Lodoli. Ursprünglich erschien die Texte als Kolumnen in der italienischen Tageszeitung La Rebbublica. Sie beschreiben kleine Inseln in Rom abseits der Touristenpfade, an denen man das besondere, das ursprüngliche Rom spüren kann. Spaziergänge zu Orten die man im Getümmel und angesichts der großen und bekannten [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.wanderingthinker.com/2011/12/spaziergange-in-rom/">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img class="alignleft" title="Marco Lodoli, Spaziergänge in Rom, Suhrkamp Verlag" src="http://www.suhrkamp.de/cover/200/35859.jpg" alt="" width="200" height="322" /&gt;Ich liebe Rom und ich liebe die Bücher von Marco Lodoli. Ursprünglich erschien die Texte als Kolumnen in der italienischen Tageszeitung La Rebbublica.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie beschreiben kleine Inseln in Rom abseits der Touristenpfade, an denen man das besondere, das ursprüngliche Rom spüren kann. Spaziergänge zu Orten die man im Getümmel und angesichts der großen und bekannten Sehenswürdigkeiten leicht übersieht. Allerdings sind sie nichts für denjenigen, der das monumentale Rom sucht, sondern sie sind so leise und subtil, dass man schon das besondere suchen muss, um sie schätzen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer Rom abseits der ausgetretenen Pfaden entdecken möchte, der findet hier bestimmt Inspiration.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a title="Link auf Titel bei Amazon" href="http://www.amazon.de/dp/345835039X/ref=rdr_ext_tmb" target="_blank"&gt;Marco Lodoli, Spaziergänge in Rom&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a title="Link auf Titel bei Amazon" href="http://www.amazon.de/Inseln-Rom-Streifz%C3%BCge-durch-taschenbuch/dp/3458348964/ref=pd_bxgy_b_text_b" target="_blank"&gt;Marco Lodoli, Inseln in Rom&lt;/a&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 20px"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F12%2Fspaziergange-in-rom%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F12%2Fspaziergange-in-rom%2F&amp;amp;source=jenshoffmann&amp;amp;style=normal&amp;amp;service=bit.ly&amp;amp;service_api=R_562cbaa8e989b5d20c0c5fb178bed1a4&amp;amp;b=2" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;div class="fullcircle-social-links" style="display: block;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="clear: both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=sFrOrkgTeMM:7hIopybPFZs:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=sFrOrkgTeMM:7hIopybPFZs:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=sFrOrkgTeMM:7hIopybPFZs:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=sFrOrkgTeMM:7hIopybPFZs:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=sFrOrkgTeMM:7hIopybPFZs:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=sFrOrkgTeMM:7hIopybPFZs:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</content>
		<link rel="replies" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/12/spaziergange-in-rom/#comments" thr:count="0" />
		<link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/12/spaziergange-in-rom/feed/atom/" thr:count="0" />
		<thr:total>0</thr:total>
	</entry>
		<entry>
		<author>
			<name>jho</name>
						<uri>http://</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Das Manifest gegen die Nachhaltigkeit]]></title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/11/das-manifest-gegen-die-nachhaltigkeit/" />
		<id>http://www.wanderingthinker.com/?p=74</id>
		<updated>2011-11-06T21:38:17Z</updated>
		<published>2011-11-06T21:34:41Z</published>
		<category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Gedanken" />		<summary type="html"><![CDATA[Nachhaltigkeit ist ein brennendes Thema. Die Zeitungen sind voll von Berichten, Konferenzen werden abgehalten, Werbekampagnen gestartet und offizielle Preise verliehen. Eigentlich sollten wir alle glücklich sein, gesund ernährt, mit ökologisch produzierten Nahrungsmittel, gekleidet in Kleidung aus kbA Rohstoffen, und der Umwelt und allen Menschen geht es gut. Wir alle? Nein, zwei Menschen sind damit nicht [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.wanderingthinker.com/2011/11/das-manifest-gegen-die-nachhaltigkeit/">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachhaltigkeit ist ein brennendes Thema. Die Zeitungen sind voll von Berichten, Konferenzen werden abgehalten, Werbekampagnen gestartet und offizielle Preise verliehen. Eigentlich sollten wir alle glücklich sein, gesund ernährt, mit ökologisch produzierten Nahrungsmittel, gekleidet in Kleidung aus kbA Rohstoffen, und der Umwelt und allen Menschen geht es gut. Wir alle?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, zwei Menschen sind damit nicht einverstanden. Gegen dieses einhellige und gegenseitige auf die Schultergeklopfe von Konsumenten, Handel, Industrie, Beratern und Politikern verfassten sie das &lt;a title="TAZ - Manifest gegen Nachhaltigkeit" href="http://bit.ly/siavbl" target="_blank"&gt;&amp;#8220;Manifest gegen Nachhaltigkeit&amp;#8221;&lt;/a&gt; und veröffentlichten es am Freitag in der TAZ. Autoren sind die frisch gebackene Trägerin des Sonderpreises des Rates für Nachhaltigkeit der Bundesregierung, &lt;a title="@manomama" href="http://twitter.com/manomama" target="_blank"&gt;Sina Trinkwalder&lt;/a&gt; und &lt;a title="@eikewenzel" href="http://twitter.com/#!/eikewenzel" target="_blank"&gt;Eike Wenzel&lt;/a&gt;, Gründer des Instituts für Trend- und Zukunftsforschung und Ethnologe der deutschen LOHAS.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die sozialen Medien von Twitter, Google+ bis Facebook sind voll des Lobes für das Manifest, das endlich mal die Wahrheit auszusprechen scheint. Insbesondere weil es, so hört man, einigen großen Zeitungen und Zeitschriften der Republik die Veröffentlichung als zu gefährlich erschien und sie diese ablehnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber was ist nun das &amp;#8220;Revolutionäre&amp;#8221;, das &amp;#8220;Gefährliche&amp;#8221; an diesem Manifest? Einfach fiel es mir nicht, dass zu erkennen, denn es ist nicht gerade verständlich und einprägsam geschrieben. Ich versuche mal an dieser Stelle für mich zusammenzufassen, was ich meine, aus dem Anti-Nachhaltigkeits Manifest ableiten zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was kritisiert das Manifest?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachhaltigkeit, CSR, LOHAS, Bio, Klimaschutz, soziale und gesellschaftliche Verantwortung werden nicht gelebt und Stück für Stück besser gemacht, sondern sind leere Sprüche. Sprüche nur dazu gemacht, um&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;mehr Sachen teurer verkaufen zu können&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;das schlechte Gewissen des Konsumenten zu beruhigen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;damit alles genauso weiter läuft wie zuvor: profitieren und konsumieren&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;In der Rolle des Ablasshändlers tritt eine wachsende Schar, von Werbern, PR-Berater, Agenten, Zertfizierungsstellen und Journalisten auf, die die Geschichte der Nachhaltigkeit in schöne und emotionale Wohlfühlbilder und wissenschaftlich klingende Bestätigung des eigenen Gutseins verpacken. Bezeichnenderweise werben sie gerne mit dem Slogan &amp;#8220;Gute Geschäfte mit gutem Gewissen&amp;#8221;. Klarer ausgedrückt heißt es, dass sich mit dem guten Gewissen ein gutes Geschäft machen läßt. Denn für ihr gutes Image zahlen Unternehmen und Organisationen nicht aus ihrer Tasche, sondern lassen es den Verbraucher etwas kosten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber die Verbraucher lassen sich das auch gerne gefallen, denn diese konsumieren ökologisch als Statussymbol. Denn es erlaubt, sich anderen gegenüber moralisch überlegen zu fühlen und dabei ein kuscheliges Gefühl des eigenen Gutseins zu haben. Und das für nur ein paar Euro extra, anstatt etwas ändern zu müssen. Dabei ersetzt das gute Gefühl häufig das eigene kritische Denken und konkretes Handeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was muss anders werden?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;ehrlich zu uns selbst und anderen sein&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verantwortung für uns selber, andere und die Umwelt übernehmen und leben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;unser Glück zu suchen und nicht im Materiellen zu finden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;in der gleichen Region produzieren, in der auch verbraucht wird; mit nachwachsenden Rohstoffen und Menschen aus der Region zu fairen, menschenwürdigen Löhnen und Preisen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;nicht unseren Reichtum auf der wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Armut in anderen Teilen der Welt begründen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;gesellschaftlichen Nutzen vor Eigennutz stellen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;in der Bilanz nachvollziehbar sichtbar machen, wie viel natürliches und soziales Kapital durch das Unternehmen geschaffen oder vernichtet wurde&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Produkte entwickeln, die zu 100% wiedernutzbar sind oder unter natürlichen Bedingungen ohne Rückstände und ohne Schaden anzurichten, wieder in den Kreislauf der Natur zurückkehren&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was ist daran so revolutionär&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich ist der spannenste Aspekt das Bekenntnis zur Region und die Forderung, soziale und wirtschaftlich Gerechtigkeit gleichberechtigt neben die Ökologie zu stellen. Anscheinend ist es revolutionär genug, Tatsachen zu nennen und Taten zu fordern, anstatt sich zusammen auf die Schultern zu klopfen, und nichts zu ändern.
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 20px"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F11%2Fdas-manifest-gegen-die-nachhaltigkeit%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F11%2Fdas-manifest-gegen-die-nachhaltigkeit%2F&amp;amp;source=jenshoffmann&amp;amp;style=normal&amp;amp;service=bit.ly&amp;amp;service_api=R_562cbaa8e989b5d20c0c5fb178bed1a4&amp;amp;b=2" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;div class="fullcircle-social-links" style="display: block;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="clear: both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=cdCXJsL-m-I:NsjfePEgyIo:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=cdCXJsL-m-I:NsjfePEgyIo:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=cdCXJsL-m-I:NsjfePEgyIo:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=cdCXJsL-m-I:NsjfePEgyIo:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=cdCXJsL-m-I:NsjfePEgyIo:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=cdCXJsL-m-I:NsjfePEgyIo:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</content>
		<link rel="replies" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/11/das-manifest-gegen-die-nachhaltigkeit/#comments" thr:count="0" />
		<link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/11/das-manifest-gegen-die-nachhaltigkeit/feed/atom/" thr:count="0" />
		<thr:total>0</thr:total>
	</entry>
		<entry>
		<author>
			<name>jho</name>
						<uri>http://</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Müdigkeitsgesellschaft]]></title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/10/mudigkeitsgesellschaft/" />
		<id>http://www.wanderingthinker.com/?p=67</id>
		<updated>2011-10-23T20:14:52Z</updated>
		<published>2011-10-23T20:10:56Z</published>
		<category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Bücher" />		<summary type="html"><![CDATA[Jedes Zeitalter hat seine Krankheiten, schreibt der aus Korea stammende Philosoph Byung-Chul Han aus Karlsruhe in seinem Büchlein Müdigkeitsgesellschaft. Unsere sind Depression, AHDS und Burnout. Während Medien, Politiker das vermeindlich Fremde als Bedrohungen thematisieren, geht laut Han die moderne Leistungsgesellschaft an ihrer eigene Positivität zugrunde. Ausseinandersetzung mit dem Fremden folgen dem Konfliktmuster eine Virusinfektion. Virale [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.wanderingthinker.com/2011/10/mudigkeitsgesellschaft/">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.wanderingthinker.com/wp-content/uploads/2011/10/cover_muedigkeitsgesellschaft.jpg"&gt;&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-68" title="cover_muedigkeitsgesellschaft" src="http://www.wanderingthinker.com/wp-content/uploads/2011/10/cover_muedigkeitsgesellschaft-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;Jedes Zeitalter hat seine Krankheiten, schreibt der aus Korea stammende Philosoph Byung-Chul Han aus Karlsruhe in seinem Büchlein Müdigkeitsgesellschaft. Unsere sind Depression, AHDS und Burnout.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während Medien, Politiker das vermeindlich Fremde als Bedrohungen thematisieren, geht laut Han die moderne Leistungsgesellschaft an ihrer eigene Positivität zugrunde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ausseinandersetzung mit dem Fremden folgen dem Konfliktmuster eine Virusinfektion. Virale Bedrohungen entstehen durch das Fremde, dass sich gleich einer &amp;#8220;Terrorzelle&amp;#8221; einnistet, um dann erwacht aus dem Schläferstadium, Gewalt gegen den Wirtsorganismus auszuüben.Das Eigene bekämpft das Fremde durch die Negation der Negativität. Der Schutz des Eigenen ensteht durch die Identifizierung des Fremden und der gegenseitigen Adaption. Immunologische Abwehrstrategien als gezielte Adaption an das Fremde haben virale Erscheinungen eingedämmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Leistungsgesellschaft kann keine Konflikte gebrauchen. Sie stören das Funktionieren der Profitmaschine. Anstatt auf Kontrolle und Diziplinierung setzt sie auf Selbstmotivation und den Drang zur Verwirklichung und Perfektion des Individuums. Für dieses zuviel und immer mehr, diese überbordende Positivität hat unser Geist und Körper noch keine Abwehrstrategie. Die Leistungsgesellschaft produziert keine Verrückte und Verbrecher sondern Depressive und Versager. Wir erschöpfen uns in unserem Zwang zur Selbstverwirklichung und zum selbstgesetzten Erfolg und werden von einer tiefgreifenden Müdigkeit heimgesucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das 60-seitige Büchlein ist für mich ein erhellendes und gleichzeitig zutiefst verstörendes Buch. Der Feind, dass sind nicht die Anderen, wir sind es selber. Wir haben es selber in der Hand, ob wir uns dem Gleichen ausliefern und der Müdigkeit anheim fallen. Wir können durch selbstgesetzte Beschränkungen und dem bewussten Verzicht auf die Aktion uns selber heilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Byung-Chul Han, Müdigkeitsgesellschaft, Berlin 2010&lt;/em&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 20px"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F10%2Fmudigkeitsgesellschaft%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F10%2Fmudigkeitsgesellschaft%2F&amp;amp;source=jenshoffmann&amp;amp;style=normal&amp;amp;service=bit.ly&amp;amp;service_api=R_562cbaa8e989b5d20c0c5fb178bed1a4&amp;amp;b=2" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;div class="fullcircle-social-links" style="display: block;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="clear: both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=GZxzaqdXfqE:xMCEpADNl0E:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=GZxzaqdXfqE:xMCEpADNl0E:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=GZxzaqdXfqE:xMCEpADNl0E:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=GZxzaqdXfqE:xMCEpADNl0E:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=GZxzaqdXfqE:xMCEpADNl0E:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=GZxzaqdXfqE:xMCEpADNl0E:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</content>
		<link rel="replies" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/10/mudigkeitsgesellschaft/#comments" thr:count="0" />
		<link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/10/mudigkeitsgesellschaft/feed/atom/" thr:count="0" />
		<thr:total>0</thr:total>
	</entry>
		<entry>
		<author>
			<name>jho</name>
						<uri>http://</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Der neue Terrorismus kommt nicht aus dem Netz, sondern es fehlt eine neue Ethik]]></title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/08/der-neue-terrorismus-kommt-nicht-aus-dem-netz-sondern-es-fehlt-eine-neue-ethik/" />
		<id>http://www.wanderingthinker.com/?p=63</id>
		<updated>2011-08-04T12:05:00Z</updated>
		<published>2011-08-04T12:04:21Z</published>
		<category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Gedanken" /><category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="ethik" /><category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Internet" /><category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Neue Rechte" /><category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Terror" /><category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Werte" />		<summary type="html"><![CDATA[Blogger, Neue Bohème Apologet, Interneterklärer, Rentenexperte und nun auch Terrorexperte des Spiegels, Sascha Lobo ist auf dem Weg der Elmar Theveßen der Generation Facebook zu werden. In seiner aktuellen Kolumne &#8220;Der neue Terrorismus kommt aus dem Netz&#8221;, argumentiert er am Kern der Sache vorbei und liefert denen, die er kritisieren will, weitere Munition gegen ein freies Internet. [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.wanderingthinker.com/2011/08/der-neue-terrorismus-kommt-nicht-aus-dem-netz-sondern-es-fehlt-eine-neue-ethik/">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Blogger, Neue Bohème Apologet, Interneterklärer, Rentenexperte und nun auch Terrorexperte des Spiegels, Sascha Lobo ist auf dem Weg der Elmar Theveßen der Generation Facebook zu werden. In seiner aktuellen Kolumne &lt;a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,778089,00.html" title="S.P.O.N. - Die Mensch-Maschine - 03.08.2011" target="_blank"&gt;&amp;#8220;Der neue Terrorismus kommt aus dem Netz&amp;#8221;&lt;/a&gt;, argumentiert er am Kern der Sache vorbei und liefert denen, die er kritisieren will, weitere Munition gegen ein freies Internet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Breviks Tat wurde im Internet geboren. Das sollte und wird Folgen haben für die Art, wie man mit seinen Worten im Netz umgeht: jemand könnte sie als Waffen benutzen.&amp;#8221; schreibt er in seiner Kolumne auf Spiegel Online. In der Auseinandersetzung mit den Thesen des CSU Innenpolitikers Hans-Peter Uhl, verstrickt sich Kommunikationsprofi Lobo in einer Argumentation, die auf den ersten Blick überzeugend klingt, jedoch bedenklich nahe an die Konstrukte der von Lobo kritisierten Anti-Internet Polemiker gerät und am Ende zum falschen Schluss kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sowenig wie ein Dorf am Hindukusch, bestehend aus Häusern, Straßen und Plätzen, Terroristen produziert, sowenig gebiert das Internet, bestehend aus Servern, Kabeln, Routern und Software, Terroristen und Mörder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es sind wir. Jeder der zum Hass aufruft, Andersdenkende als Nicht-Menschen disqualifiziert und Anleitungen zum Mord publiziert, ist schuldig. Es ist nicht das Papier, das Internetmanifest oder die Waffe, die tötet. Es ist der Mensch, dessen Werte und Prinzipien sich von der Humanität abgewandt haben und der seine persönlichen Werte und Prinzipien für wichtiger hält als das Leben eines Mitmenschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Internet ist ein Medium, es hat keine eigenständige Identität und handelt nicht selbständig. Wenn wir aufhören es zu benutzen, dann bleibt es stehen, wenn wir alle das gleiche kommunizieren, dann ist das die Wahrheit des Internets. Es erweitert die menschlichen Grundstrukturen der Identitätsbildung, der sozialen Beziehung und der Kommunikation, aber es ist und bleibt ein soziales Konstrukt von Milliarden einzelner Menschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Internet beschleunigt und verstärkt die Kommunikation. Dies beschreibt Sascha Lobo hervorragend in seiner Kolumne. Es vereinfacht das Finden und Zugreifen auf Informationen, für die man früher mühselig in Bibliotheken hätte wühlen müssen, oder Experten finden und befragen müssen. Damit erleichtert es nicht nur überbeschäftigten und unterqualifizierten Politikern die Promotion, sondern auch Spinnern, Radikalen und Fanatikern die Konstruktion 1500-seitiger Hass-Mashups. Daneben verstärkt das Internet die neurologischen Mechanismen des menschlichen Hirns, in allen neuen Ereignissen und Erkenntnissen nach Bestätigung für bereits Bekanntes oder Gedachtes zu suchen. Diese Verstärkerwirkung beschreibt Sascha Lobo am Beispiel der Filter Bubble von Eli Pariser. Und nicht zuletzt senkt das Internet die Kosten der Informationsverbreitung und bietet damit Meinungen und Ansichten eine Plattform, die vorher mangels ökonomischer Relevanz oder institutionalisierter herrschender Meinung in Form von Chefredakteuren und Herausgebern keine größere Verbreitung gefunden hätten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was fehlt, ist die Erkenntnis, dass diese Effekte auch ohne das Internet existieren, nur langsamer und aufwändiger. Denn sie sind in der Biologie unseres Gehirns verwurzelt und Teile unserer Kultur. Wäre das nicht so, dann hätten wir bereits in den 60ern und 70ern erfolgreich den Terrorismus bekämpft, in dem wir Polizisten in jede Buchhandlung gestellt hätten, denn dort gab es das Anarchist&amp;#8217;s Cookbook zu kaufen. Genauso wirksam wäre das Verbieten von Freundestreffen und Stammtischen, hier wird bekanntlich häufig radikales Gedankengut verbreitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das was aber hier anhand eines grausamen und abscheulichen Negativbeispiels kritisiert wird, wirkt auch im Positiven. Und das bedeutet für viele einen Machtverlust. Etablierte Institutionen und die in ihnen die Richtung bestimmen, leben von der Kontrolle über Informationen und ihre Deutung. Informationen sind Macht und darum geht die Auseinandersetzung, die Scharfmacher wie Hans-Peter Uhl führen. Sie wollen diese Kontrolle und damit die Macht wieder zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daran geht das Political Correctness Fazit von Sascha Lobo vorbei, wenn er schreibt &amp;#8220;Das sollte und wird Folgen haben für die Art, wie man mit seinen Worten im Netz umgeht: jemand könnte sie als Waffen benutzen&amp;#8221;. Das Bestimmende ist nicht dass was wir sagen, sondern das was wir denken. Wir brauchen keine neue Kommunikation, sondern eine neue Ethik. Wir brauchen keinen neuen Religionskrieg, wir brauchen humanistische Werte. Wir brauchen einen offenen und öffentlichen Diskurs darüber, was uns wichtig sein soll und was richtiges Handeln ist. Wir brauchen Klarheit, in was für einer Welt wir leben wollen. Wir müssen wissen, ob es eine voller Angst vor dem Anderen, Gewalt und Repression ist, oder eine, in der wir gemeinsamen wachsen und zusammen gesund leben können. Alle!
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 20px"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F08%2Fder-neue-terrorismus-kommt-nicht-aus-dem-netz-sondern-es-fehlt-eine-neue-ethik%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F08%2Fder-neue-terrorismus-kommt-nicht-aus-dem-netz-sondern-es-fehlt-eine-neue-ethik%2F&amp;amp;source=jenshoffmann&amp;amp;style=normal&amp;amp;service=bit.ly&amp;amp;service_api=R_562cbaa8e989b5d20c0c5fb178bed1a4&amp;amp;b=2" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;div class="fullcircle-social-links" style="display: block;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="clear: both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=U7Y5v5igkGc:EiN7Unzj_sM:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=U7Y5v5igkGc:EiN7Unzj_sM:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=U7Y5v5igkGc:EiN7Unzj_sM:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=U7Y5v5igkGc:EiN7Unzj_sM:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=U7Y5v5igkGc:EiN7Unzj_sM:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=U7Y5v5igkGc:EiN7Unzj_sM:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</content>
		<link rel="replies" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/08/der-neue-terrorismus-kommt-nicht-aus-dem-netz-sondern-es-fehlt-eine-neue-ethik/#comments" thr:count="0" />
		<link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/08/der-neue-terrorismus-kommt-nicht-aus-dem-netz-sondern-es-fehlt-eine-neue-ethik/feed/atom/" thr:count="0" />
		<thr:total>0</thr:total>
	</entry>
		<entry>
		<author>
			<name>jho</name>
						<uri>http://</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Barfuss durch die Alpen]]></title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/07/barfuss-durch-die-alpen/" />
		<id>http://www.wanderingthinker.com/?p=48</id>
		<updated>2011-07-22T21:08:59Z</updated>
		<published>2011-07-22T12:53:06Z</published>
		<category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Wandern" />		<summary type="html"><![CDATA[Zurück zu einer natürlichen Bewegung, das bieten Barfußschuhe wie Vibram FiveFingers. Skeptisch sind viele, wie ich bei meinen Wanderungen mit ihnen erleben durfte. Dabei vermitteln sie ein tolles Laufgefühl und kräftigen den Bewegungsapparat. Aufmerksam auf die Vibram FiveFingers wurde ich durch das Buch „The Primal Blueprint“ von Mark Sisson. Mark empfiehlt Barfußgehen bzw. das Tragen [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.wanderingthinker.com/2011/07/barfuss-durch-die-alpen/">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.wanderingthinker.com/wp-content/uploads/2011/07/11-1.jpg"&gt;&lt;img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51" title="Fivefingers in den Alpen" src="http://www.wanderingthinker.com/wp-content/uploads/2011/07/11-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;Zurück zu einer natürlichen Bewegung, das bieten Barfußschuhe wie &lt;a title="Deutscher Distributor für Vibram FiveFingers" href="http://www.vibram-fivefingers.de/" target="_blank"&gt;Vibram FiveFingers&lt;/a&gt;. Skeptisch sind viele, wie ich bei meinen Wanderungen mit ihnen erleben durfte. Dabei vermitteln sie ein tolles Laufgefühl und kräftigen den Bewegungsapparat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufmerksam auf die Vibram FiveFingers wurde ich durch das Buch „&lt;a title="Mark Sisson's Website" href="http://www.marksdailyapple.com/" target="_blank"&gt;The Primal Blueprint&lt;/a&gt;“ von Mark Sisson. Mark empfiehlt Barfußgehen bzw. das Tragen von Barfußschuhen als ein Element seines Wegs hin zu einer Lebensführung, die sich besser an unserer genetische Ausstattung als Jäger und Sammler  und damit unseren ursprünglichen Bedürfnisse orientiert. Dazu gehört auch der Abschied von der herkömmlichen Logik der Schuhindustrie. Immer mehr gepolsterte und federnde Schuhe sieht er nicht als Fortschritt, sondern als eine Entfernung von den natürlichen biomechanischen Anpassungs- und Federmechanismen des Körpers. Schuhe sind demnach Prothesen, die ihren Träger eine unnatürliche Bewegungsform ermöglichen und damit zu einer Degeneration des Körpers beitragen. Als Folge komme es zu Platt-, Spreiz- und Senkfüssen sowie unnatürlich beschleunigtem Verschleiß an Bändern, Sehnen und Knorpeln der Füße, Beine und Hüfte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ließ mich aufmerken, weil ich aufgrund einseitigem Training in meiner Jugend, eines Kreuzbandrisses und starkem Überpronieren (dabei knickt der Fuß bei Laufen auf der Innenseite ein) mittlerweile nicht mehr ganz beschwerdefrei beim Laufen bin. Natürlich wirkt sich mein Übergewicht da auch nicht positiv aus. Ich wollte sehen, ob ich durch einen neuen Ansatz das verbessern kann. In meinen klassischen Lauf- und Wanderschuhen habe ich mittlerweile das Gefühl, komplett den Kontakt zum Boden verloren zu haben. Und ja, ich habe mir meine ASIC Laufschuhe nach eingehender Laufstilanalyse und Beratung im Fachgeschäft gekauft und die Gelenkprobleme werden nicht besser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor vier Woche kaufte ich mir zwei Paar Vibram FiveFingers: ein paar eher alltagstaugliche und lauforientierte &lt;a title="Vibram FiveFingers Speed" href="http://www.vibram-fivefingers.de/vibram-fivefingers/speed" target="_blank"&gt;Vibram FiveFingers Speed&lt;/a&gt; sowie &lt;a title="Vibram FiveFingers Flow Trek" href="http://www.vibram-fivefingers.de/vibram-fivefingers/flow-trek" target="_blank"&gt;Vibram FiveFingers Flow Trek&lt;/a&gt;. Die FiveFingers bieten eine schützende Sohle und solide Abdeckung der Zehenspitzen. Wie man gut auf dem Foto sehen kann, hat hier jeder Zeh seinen eigenen Platz und die Sohlen sind so konstruiert, dass sie einen optimalen Bodenkontakt und eine maximale Beweglichkeit der einzelnen Elemente des Fußes erlauben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ausprobiert habe ich die Schuhe, insbesondere die Flow Trek, während meines Wanderurlaubs im Kleinwalsertal und bin begeistert. Da sie ungewöhnlich aussehen, produzieren die FiveFingers eine Menge Aufmerksamkeit. Leider sind sie, laut Aussage einer Freundin, nicht attraktivitätssteigernd. So konnte ich mich neben den positiven Laufeigenschaften der Schuhe gleich auch mit allen Vorurteilen vertraut machen, die einem entgegenschlagen, wenn man nicht auf konventionellen Pfaden wandert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Spürt man da nicht jeden Stein“ ist die beliebteste Frage. Mit den Flow Trek kann ich die  klar verneinen. Vibram als Marktführer bei Sohlen für Wanderschuhen weiß, wie man leichte, dünne und stabile Sohlen produziert. So habe ich selbst bei der Wanderung in Höhen über 1.900 Metern in Fels und Karst kein unangenehmes Gefühl an den Fußsohlen gehabt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Hat man damit überhaupt genügend Halt“ ist auf Platz zwei der Kommentare. Auch das kann ich bestätigen. Die Flow Trek haben eine stärker profilierte Sohle, als die Laufmodelle der FiveFingers und bieten damit einen guten Grip auf Gestein, Sand und Wiese. Auch auf feuchten und glatten Steine halten sie guten Kontakt und lassen einen nur selten rutschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Aber wenn es nass wird, dann wird es doch richtig unangenehm“. Das habe ich nicht gemerkt. Aufgrund des dünnen Neoprenmaterials ist selbst bei komplett im Bach untergetauchten Fivefingers nach einigen Schritten keine unangenehme Feuchtigkeit mehr zu spüren. Auch nach Stunden habe ich weder wunde Stellen noch Blasen bekommen, was aber möglicherweise auch an meinen Hobbitfüßen liegen mag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin mit meinen FiveFingers sehr glücklich, weil ich während und nach meinen ausgedehnten Wanderungen mit ihnen nicht mehr meine üblichen Knieprobleme hatte. Ich habe den Eindruck, dass sich meine über Jahrzehnten entwöhnten oder verwöhnten Fußelemente wieder stärken und in der Lage sind, sind ihre ursprüngliche Funktion wieder wahrzunehmen. Auch bekomme ich durch sie ein Stück Bewegungsfreude zurück, da sie das Gefühl einer wesentlich größeren Kontrolle über die Fußbewegung und Schrittposition vermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Stärkungseffekt jedoch ist es, der einem am Anfang zu einem langsameren Angang nötigt, denn der hochkomplexe Bewegungsapparat mit seinen hunderten von Knochen, Sehnen und Gelenken muss sich an diese ursprünglichen, ungestützten Bewegungen wieder gewöhnen und Kraft und Vertrauen aufbauen. Auch verändert sich die Lauftechnik, insbesondere bei hohem Tempo. Herkömmliche Schuhe verleiten zum Auftreten mit der Ferse und anschließendem Abrollen über den Fuß. Hierfür brauchen wir die Federung durch die Schuhsohle, da unsere Anatomie dafür nicht vorgesehen ist. Natürlich treten wir mit dem Vorderfuß auf und nutzen damit die Federwirkung des Fußes, seiner Bänder und Muskeln. Diese Form der Bewegung muss man mit FiveFingers wieder trainieren, da man ansonsten schmerzhafte Erfahrungen mit dem ungebremsten Fersenauftritt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Gelände mit vielen scharfe Kanten, wie zum Beispiel ausgedehnte Karstfelder oder frisches vulkanisches Gestein, würde die FiveFingers jedoch nicht empfehlen. Hier besteht eine größere Gefahr für Verletzungen der ungeschützten Knöchel. Aufgrund der fehlenden Stabilisierung der Knöchel muss man auch sehr aktiv auf seine Fußposition und den stabilen Halt der Füße achten, ansonsten kann es leicht zu Zerrungen und Dehnungen kommen. All das zwingt einen zu einer achtsamen Auseinandersetzung mit dem Laufen, welches für mich ein intensiveres Erleben des Wanderns bedeutet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach meinem Urlaub steht für mich fest, ich werde die FiveFingers in meinem normalen Training tragen und sicherlich auch zukünftigen mit ihnen im Gebirge wandern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 20px"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F07%2Fbarfuss-durch-die-alpen%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F07%2Fbarfuss-durch-die-alpen%2F&amp;amp;source=jenshoffmann&amp;amp;style=normal&amp;amp;service=bit.ly&amp;amp;service_api=R_562cbaa8e989b5d20c0c5fb178bed1a4&amp;amp;b=2" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;div class="fullcircle-social-links" style="display: block;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="clear: both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=eJY0PUBSak4:r-6JJPTZJi4:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=eJY0PUBSak4:r-6JJPTZJi4:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=eJY0PUBSak4:r-6JJPTZJi4:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=eJY0PUBSak4:r-6JJPTZJi4:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=eJY0PUBSak4:r-6JJPTZJi4:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=eJY0PUBSak4:r-6JJPTZJi4:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</content>
		<link rel="replies" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/07/barfuss-durch-die-alpen/#comments" thr:count="0" />
		<link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/07/barfuss-durch-die-alpen/feed/atom/" thr:count="0" />
		<thr:total>0</thr:total>
	</entry>
		<entry>
		<author>
			<name>jho</name>
						<uri>http://</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Die größten Rätsel der Philosophie]]></title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/03/die-grosten-ratsel-der-philosophie/" />
		<id>http://www.wanderingthinker.com/2011/03/die-grosten-ratsel-der-philosophie/</id>
		<updated>2011-08-04T11:58:11Z</updated>
		<published>2011-03-26T20:44:40Z</published>
		<category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Gedanken" />		<summary type="html"><![CDATA[Das Spektrum der Wissenschaft setzt sich eher seltener mit philosophischen Fragen auseinander. Das sich die wissenschaftliche Monatszeitung jetzt gar in einer 12-teilige Serie dem aktuellen Stand der Philosophie widmet, sei einer neuen Generation von Philosophen geschuldet, die sich und die Welt neu unter die Lupe nehmen. Diese sei insbesondere auf die gewachsene Verbreitung der analytischen [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.wanderingthinker.com/2011/03/die-grosten-ratsel-der-philosophie/">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="clear: both"&gt;&lt;a href="http://www.wanderingthinker.com/wp-content/uploads/2011/03/SdW_11_03_S001k-full.jpg.779866.jpg" class="image-link"&gt;&lt;img class="linked-to-original" src="http://www.wanderingthinker.com/wp-content/uploads/2011/03/SdW_11_03_S001k-thumb.jpg.779866.jpg" height="240" align="left" width="180" style=" display: inline; float: left; margin: 0 10px 10px 0;" /&gt;&lt;/a&gt;Das Spektrum der Wissenschaft setzt sich eher seltener mit philosophischen Fragen auseinander. Das sich die wissenschaftliche Monatszeitung jetzt gar in einer 12-teilige Serie dem aktuellen Stand der Philosophie widmet, sei einer neuen Generation von Philosophen geschuldet, die sich und die Welt neu unter die Lupe nehmen. Diese sei insbesondere auf die gewachsene Verbreitung der analytischen Philosophie und die intensive Beschäftigung der modernen Philosophen mit den Naturwissenschaften allem voran den Neurowissenschaften.&lt;/p&gt;
&lt;p style="clear: both"&gt;Gerade die praktische Philosophie holt die Philosophie aus dem akademischen Elfenbeinturm und ist immer stärker geeignet Orientierung zu vermitteln. Diesen Ansatz vertritt Julian Nida-Rümelin im Interview zum Auftakt der Artikelserie. Er sieht Philosophie als eine wesentlichen Grundlagenwissenschaft mit zentraler Bedeutung für Politik, Rechtsprechung und als normative Grundlage für gutes und gerechtes Handeln.&lt;/p&gt;
&lt;p style="clear: both"&gt;Die ersten Artikel der Serie über die Themen&lt;/p&gt;
&lt;p style="clear: both"&gt;
&lt;ul style="clear: both"&gt;
&lt;li&gt;Wer bin ich?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Willensfreiheit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bewusstsein&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Verhältnis von Mensch und Tier&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;sind sehr anschaulich geschreiben und gut zu lesen. Damit sind bieten sie einen guten Zugang zu wesentlichen Themen der aktuellen Diskussion, auch für nicht philosophisch Vorgebildete.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br class="final-break" style="clear: both" /&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 20px"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F03%2Fdie-grosten-ratsel-der-philosophie%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F03%2Fdie-grosten-ratsel-der-philosophie%2F&amp;amp;source=jenshoffmann&amp;amp;style=normal&amp;amp;service=bit.ly&amp;amp;service_api=R_562cbaa8e989b5d20c0c5fb178bed1a4&amp;amp;b=2" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;div class="fullcircle-social-links" style="display: block;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="clear: both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=PRpxfNSJKg4:z8mNJvNffDE:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=PRpxfNSJKg4:z8mNJvNffDE:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=PRpxfNSJKg4:z8mNJvNffDE:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=PRpxfNSJKg4:z8mNJvNffDE:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=PRpxfNSJKg4:z8mNJvNffDE:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=PRpxfNSJKg4:z8mNJvNffDE:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</content>
		<link rel="replies" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/03/die-grosten-ratsel-der-philosophie/#comments" thr:count="0" />
		<link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/03/die-grosten-ratsel-der-philosophie/feed/atom/" thr:count="0" />
		<thr:total>0</thr:total>
	</entry>
		<entry>
		<author>
			<name>jho</name>
						<uri>http://</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Die richtige Frage ist wichtiger als die Antwort]]></title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/02/die-richtige-frage-ist-wichtiger-als-die-antwort/" />
		<id>http://www.wanderingthinker.com/?p=28</id>
		<updated>2011-08-04T11:59:33Z</updated>
		<published>2011-02-02T07:54:32Z</published>
		<category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Gedanken" /><category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Suche" />		<summary type="html"><![CDATA[Unsere Kultur bevorzugt denjenigen der Antworten hat. Im Beruf sind schnelle Antworten gefragt, so demonstriert man Kompetenz. Schon in der Schule lernen wir, dass nur die richtigen Antworten einen weiterbringen. Es gibt es auch fast immer nur eine richtige Antwort auf die Frage, nämlich die des Lehrers. Wenn es aber auf eine Frage mehr als [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.wanderingthinker.com/2011/02/die-richtige-frage-ist-wichtiger-als-die-antwort/">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="clear: both"&gt;&lt;a href="http://www.wanderingthinker.com/wp-content/uploads/2010/11/iStock_000010813887Small.jpg" class="image-link"&gt;&lt;img class="linked-to-original" src="http://www.wanderingthinker.com/wp-content/uploads/2010/11/iStock_000010813887Small-thumb.jpg" height="252" align="left" width="380" style=" display: inline; float: left; margin: 0 10px 10px 0;" /&gt;&lt;/a&gt;Unsere Kultur bevorzugt denjenigen der Antworten hat. Im Beruf sind schnelle Antworten gefragt, so demonstriert man Kompetenz. Schon in der Schule lernen wir, dass nur die richtigen Antworten einen weiterbringen. Es gibt es auch fast immer nur eine richtige Antwort auf die Frage, nämlich die des Lehrers.&lt;/p&gt;
&lt;p style="clear: both"&gt;Wenn es aber auf eine Frage mehr als eine richtige Antwort gibt, wenn sich durch die Antwort die Frage verändert, dann verwirrt das viele: Antworten geben Sicherheit, Fragen irritieren. Das ist ihre Stärke. Dadurch, dass unsere Sicherheit und Bestimmtheit ins Wackeln gerät, schaffen wir Raum für neue Erkenntnisse. Das wusste auch schon der griechische Philosoph &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sokrates"&gt;Sokrates&lt;/a&gt;. Er entwickelt die Kunst, durch Fragen in die Tiefe der Seele vorzudringen und so ein tieferes Verständnis für das eigene Selbst, die treibenden Motive und beschränkenden Annahmen zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p style="clear: both"&gt;Gerade in Zeiten, in denen sich vieles verändert, es nicht mehr klar ist, was das Richtige ist, wo viele Ziele und Werte überholt erscheinen, ist es wichtiger zu fragen, als zu wissen. Nur wer die richtigen Fragen stellt, schafft die Voraussetzung, dass Neues erschaffen wird. Viele schnelle Antworten sind häufig nicht in der Lage die aktuellen Probleme zu lösen. Sie basieren häufig auf vergangenen Erfahrungen oder früheren Erfolgen, die jedoch unter ganz anderen Umständen entstanden sind, als denjenigen die jetzt und in der Zukunft zu erwarten sind. Fragen helfen uns, uns zu versichern, dass wir noch das Richtige wollen, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen und zu ermitteln, inwiefern sich die Umgebungsvariablen verändert haben, ohne das wir dies auf den ersten Blick mitbekommen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p style="clear: both"&gt;Auch wenn Fragen mächtige Werkzeuge zur Erkenntnis von sich selber und Anderen sind, so sind sie jedoch nicht sehr beliebt. Den Herrschenden des klassischen Athen gingen Sokrates Fragen so sehr auf die Nerven und verunsicherte sie so stark, dass sie ihn anklagten und zum Tode verurteilen. Kein Wunder, dass sich heute viele gar nicht mehr trauen Fragen zu stellen. So fragte mich neulich eine Freundin, ob es denn nicht lächerlich wirken würde, wenn man Fragen stellen würde. Ich meine, dass ist nicht lächerlich, sondern überlebensnotwendig. Trauen wir uns und hinterfragen häufiger und tiefer.&lt;/p&gt;
&lt;p style="clear: both"&gt;
&lt;p&gt; &lt;br class="final-break" style="clear: both" /&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 20px"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F02%2Fdie-richtige-frage-ist-wichtiger-als-die-antwort%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F02%2Fdie-richtige-frage-ist-wichtiger-als-die-antwort%2F&amp;amp;source=jenshoffmann&amp;amp;style=normal&amp;amp;service=bit.ly&amp;amp;service_api=R_562cbaa8e989b5d20c0c5fb178bed1a4&amp;amp;b=2" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;div class="fullcircle-social-links" style="display: block;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="clear: both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=2IQjboqy_pA:gkECQjoh8JY:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=2IQjboqy_pA:gkECQjoh8JY:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=2IQjboqy_pA:gkECQjoh8JY:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=2IQjboqy_pA:gkECQjoh8JY:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=2IQjboqy_pA:gkECQjoh8JY:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=2IQjboqy_pA:gkECQjoh8JY:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</content>
		<link rel="replies" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/02/die-richtige-frage-ist-wichtiger-als-die-antwort/#comments" thr:count="0" />
		<link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/02/die-richtige-frage-ist-wichtiger-als-die-antwort/feed/atom/" thr:count="0" />
		<thr:total>0</thr:total>
	</entry>
		<entry>
		<author>
			<name>jho</name>
						<uri>http://</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Brauchen Unternehmen Werte?]]></title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/02/brauchen-unternehmen-werte/" />
		<id>http://www.wanderingthinker.com/2011/02/brauchen-unternehmen-werte/</id>
		<updated>2011-08-04T11:58:52Z</updated>
		<published>2011-02-01T21:41:13Z</published>
		<category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Gedanken" /><category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="ethik" />		<summary type="html"><![CDATA[Gestellt wurde diese Frage durch einen Status Update eines Freundes auf Facebook. Wertdiskussionen in Unternehmen seien vergeudete Zeit, da Unternehmen nie das leben, was sie in ihre Unternehmenswerte schreiben. So ist der überwiegende Tenor der darauf anschliessenden Kommentare. Für mich stellt sich diese Frage nicht: Unternehmen handeln und belohnen mit Boni Führungskräfte für die Erreichung [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.wanderingthinker.com/2011/02/brauchen-unternehmen-werte/">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="clear: both"&gt;&lt;a href="http://www.wanderingthinker.com/wp-content/uploads/2011/02/iStock_000012880248XSmall.jpg" class="image-link"&gt;&lt;img class="linked-to-original" src="http://www.wanderingthinker.com/wp-content/uploads/2011/02/iStock_000012880248XSmall-thumb.jpg" height="80" align="right" width="120" style=" display: inline; float: right; margin: 0 0 10px 10px;" /&gt;&lt;/a&gt;Gestellt wurde diese Frage durch einen Status Update eines Freundes auf Facebook. Wertdiskussionen in Unternehmen seien vergeudete Zeit, da Unternehmen nie das leben, was sie in ihre Unternehmenswerte schreiben. So ist der überwiegende Tenor der darauf anschliessenden Kommentare.&lt;/p&gt;
&lt;p style="clear: both"&gt;Für mich stellt sich diese Frage nicht: Unternehmen handeln und belohnen mit Boni Führungskräfte für die Erreichung der im Sinne des Unternehmens richtigen Ziele. Damit gibt es zumindest im Unternehmen gelebte und verstärkte Prinzipien die beschreiben, was richtig und falsch ist. Das sind Werte. Wenn Unternehmen also nach expliziten oder impliziten Werten handeln, dann ist es auch nötig, sichtbar zu machen, nach welchen Werten ein Unternehmen handelt und darüber eine offene Diskussion zu führen.&lt;/p&gt;
&lt;p style="clear: both"&gt;Die meisten Kommentatoren bezweifeln jedoch generell die Wertorientierung von Unternehmen, weil die wahrgenommenen Handlungsprinzipien nicht mit ihrem persönlichen Verständnis von gutem und richtigen Verhalten bzw. Werten übereinstimmt. Aber ist die subjektive Überzeugung Einzelner eine verlässliche und belastbare Grundlage, um über die Aktionen von Organisationen zu richten, deren Bilanzsumme teilweise größer ist als das Bruttosozialprodukt mancher Länder.&lt;/p&gt;
&lt;p style="clear: both"&gt;Für was tragen Unternehmen und ihre Manager die Verantwortung, Nach welchen Werte sollen Unternehmen und ihre Führungskräfte ihr Handeln ausrichten? Warum repräsentieren diese Werte gerade das Gute und worin sind sie begründet?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br class="final-break" style="clear: both" /&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 20px"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F02%2Fbrauchen-unternehmen-werte%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2011%2F02%2Fbrauchen-unternehmen-werte%2F&amp;amp;source=jenshoffmann&amp;amp;style=normal&amp;amp;service=bit.ly&amp;amp;service_api=R_562cbaa8e989b5d20c0c5fb178bed1a4&amp;amp;b=2" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;div class="fullcircle-social-links" style="display: block;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="clear: both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=0qgRudTriO4:NPspXLSaBKU:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=0qgRudTriO4:NPspXLSaBKU:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=0qgRudTriO4:NPspXLSaBKU:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=0qgRudTriO4:NPspXLSaBKU:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=0qgRudTriO4:NPspXLSaBKU:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=0qgRudTriO4:NPspXLSaBKU:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</content>
		<link rel="replies" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/02/brauchen-unternehmen-werte/#comments" thr:count="0" />
		<link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://www.wanderingthinker.com/2011/02/brauchen-unternehmen-werte/feed/atom/" thr:count="0" />
		<thr:total>0</thr:total>
	</entry>
		<entry>
		<author>
			<name>jho</name>
						<uri>http://</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Entspannt Reisen]]></title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2010/12/entspannt-reisen/" />
		<id>http://www.wanderingthinker.com/2010/12/entspannt-reisen/</id>
		<updated>2011-08-04T11:59:13Z</updated>
		<published>2010-12-27T10:47:47Z</published>
		<category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Wandern" /><category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="reise" />		<summary type="html"><![CDATA[Schneechaos allerorten. Autobahnen sind verstopft, auf Flughäfen und Bahnhöfen geht nichts mehr oder nur mit großer Verzögerung. Menschen brüllen sich an, twittern ein #fail nach dem anderen und immer sind die Bahnen, Fluggesellschaften und andere die Versager. Wenn ich den Erzählungen über die letzte Horrorreise Anderer zuhöre, wundere ich mich immer. Obwohl ich pro Woche [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.wanderingthinker.com/2010/12/entspannt-reisen/">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="clear: both"&gt;&lt;img src="http://www.wanderingthinker.com/wp-content/uploads/2010/12/blizzard_small-thumb.jpg" height="141" align="left" width="212" style=" display: inline; float: left; margin: 0 10px 10px 0;" /&gt;Schneechaos allerorten. Autobahnen sind verstopft, auf Flughäfen und Bahnhöfen geht nichts mehr oder nur mit großer Verzögerung. Menschen brüllen sich an, twittern ein #fail nach dem anderen und immer sind die Bahnen, Fluggesellschaften und andere die Versager. Wenn ich den Erzählungen über die letzte Horrorreise Anderer zuhöre, wundere ich mich immer. Obwohl ich pro Woche mindestens zwei Tage eher drei Tage unterwegs verbringe, habe ich selten derartige gefühlte Nahtoderfahrungen unterwegs, sondern komme meistens entspannt am Ziel an.&lt;/p&gt;
&lt;p style="clear: both"&gt;Was mache ich anderes:&lt;/p&gt;
&lt;p style="clear: both"&gt;
&lt;ol style="clear: both"&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mit Puffer planen:&lt;/strong&gt; Der größte Stress entsteht, wenn man an einem festen Termin an einem bestimmten Ort sein muss und man erlebt, wie die Zeit bis zum Termin sinnlos verrinnt, ohne das man dem Ziel näher kommt. Deswegen plane ich bei meinen Reisen mit größeren Reisezeiten als angegeben. Kommt der Zug zu spät oder startet der Flieger später, nutze ich die Zeit für mich, anstatt mir Gedanken über den verpassten Termin machen zu müssen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Die Reisezeit nutzen&lt;/strong&gt;: Die meisten sehen Reisezeit als verlorene Zeit. Zeit die sie gezwungener Maßen zwischen zwei sinnvollen Orten verbringen müssen. Für mich ist Reisezeit produktive Zeit. Fahre ich mit der Bahn, kann ich die gesamte Zeit dazu verwenden, an Konzepten, Ideen oder Texten zu arbeiten. Fliege ich, dann lese, spiele ich oder lass meinen Gedanken freien Lauf und freue mich über die Ideen, die dadurch entstehen. Fahre ich mit dem Auto höre ich Hörbücher oder träume vor mich hin.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Muße und Entspannung geniessen lernen&lt;/strong&gt;: Wir sind auf Produktivität getrimmt. Wenn wir nicht etwas wertvolles oder nützliches tun, fühlen wir uns schlecht. Mir stellt sich immer die Frage, was ist denn wertvoll oder nützlich. Für mich ist dies auch meinen Gedanken nachhängen, neue Ideen entwickeln oder einfach spielen. Das kann ich unabhängig vom jeweiligen Ort tun. Es geht hierbei um einen Wechsel der Perspektive und hinterfragen, ob unsere Vorstellungen von Produktivität nicht ein Auslaufmodell sind.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Mit diesen einfachen Prinzipien gelingt es mir mein Reisepensum entspannt zu genießen. Genießen auch Sie Ihre Heimfahrt oder nächste Reise nach den Feiertagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br class="final-break" style="clear: both" /&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 20px"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2010%2F12%2Fentspannt-reisen%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2010%2F12%2Fentspannt-reisen%2F&amp;amp;source=jenshoffmann&amp;amp;style=normal&amp;amp;service=bit.ly&amp;amp;service_api=R_562cbaa8e989b5d20c0c5fb178bed1a4&amp;amp;b=2" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;div class="fullcircle-social-links" style="display: block;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="clear: both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=xf0tHn9DTyM:dvoZQurCrsM:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=xf0tHn9DTyM:dvoZQurCrsM:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=xf0tHn9DTyM:dvoZQurCrsM:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=xf0tHn9DTyM:dvoZQurCrsM:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=xf0tHn9DTyM:dvoZQurCrsM:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=xf0tHn9DTyM:dvoZQurCrsM:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</content>
		<link rel="replies" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2010/12/entspannt-reisen/#comments" thr:count="0" />
		<link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://www.wanderingthinker.com/2010/12/entspannt-reisen/feed/atom/" thr:count="0" />
		<thr:total>0</thr:total>
	</entry>
		<entry>
		<author>
			<name>jho</name>
						<uri>http://</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Orientierung im Wandel]]></title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2010/11/orientierung-im-wandel/" />
		<id>http://www.wanderingthinker.com/?p=21</id>
		<updated>2010-11-03T21:16:34Z</updated>
		<published>2010-11-03T21:14:02Z</published>
		<category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="Gedanken" /><category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="lebenskunst" /><category scheme="http://www.wanderingthinker.com" term="stoa" />		<summary type="html"><![CDATA[Spätestens seit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise ist klar, dass wir in Zeiten des Umbruchs leben. Die Fundamente und Eckpfeiler die unsere Gesellschaft und oft auch unser Leben zusammengehalten haben, beginnen zu wackeln oder sind bereits gestürzt. Viele befinden sich auf der Suche nach Orientierung, etwas das Halt gibt. Nation, Religion, Familie erstarken wieder als Bezugspunkte [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.wanderingthinker.com/2010/11/orientierung-im-wandel/">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div id="attachment_22" class="wp-caption alignright" style="width: 100px"&gt;
	&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/tiseb/16928887/"&gt;&lt;img class="size-full wp-image-22 " title="marcus aurelius" src="http://www.wanderingthinker.com/wp-content/uploads/2010/11/16928887_bd3af6d539_t.jpg" alt="" width="100" height="92" /&gt;&lt;/a&gt;
	&lt;p class="wp-caption-text"&gt;(c) by Sébastien Bertrand (tiseb)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Spätestens seit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise ist klar, dass wir in Zeiten des Umbruchs leben. Die Fundamente und Eckpfeiler die unsere Gesellschaft und oft auch unser Leben zusammengehalten haben, beginnen zu wackeln oder sind bereits gestürzt. Viele befinden sich auf der Suche nach Orientierung, etwas das Halt gibt. Nation, Religion, Familie erstarken wieder als Bezugspunkte und Werte. Häufig verwendet, um abzugrenzen oder gar auszugrenzen, schränken sie unsere Fähigkeit zur positiven Auseinandersetzung mit den neuen Herausforderungen jedoch ein. Sie versuchen zu bewahren, anstatt Neues zu schaffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich liegt die Lösung zur Bewältigung dieses grundlegenden Wandels in uns selber. Wenn die Welt sich dreht, dann müssen wir einen Weg finden, in uns selber zu ruhen und Stärke zu entwickeln, anstatt nach Stützen zu suchen, die uns nur über die Runden helfen. Die Philosophen der &lt;a title="Wikipedia - Stoa" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stoa" target="_blank"&gt;Stoa&lt;/a&gt; haben aus der Krise der griechischen Polis kommend, ein ausserordentlich praktische Denkgebäude entwickelt, um die persönliche Widerstandsfähigkeit zu entwickeln und dem Wandel konstruktiv und handelnd zum Wohle aller zu gestalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit Jahre begleiten mich die Schriften von &lt;a title="Wikipedia - Mark Aurel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Aurel" target="_blank"&gt;Marcus Aurelius&lt;/a&gt; und dienen mir als Inspiration für die Auseinandersetzung mit mir. Die Persönlichkeit des Philosophen auf dem Thron des römischen Reiches hört nicht auf, mich zu faszinieren. Als er den Kaiserthron bestieg, endete gerade eine Phase großen Wohlstands und in allen Ecken des Reiches flammten Kriege, Epidemien und Unruhen auf. Selber friedliebend, verbrachte er die meisten Zeit seiner Regierung im Feldlager. Dieser Widerspruch, sein Pflichtbewusstsein, seine Menschlichkeit und sein ständiges Ringen um eine moralische Lebenshaltung, dass ist es, was mich an der Person Marcus Aurelius fasziniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er versuchte die Lebensweise eines sittlichen Menschen zu führen, jemand der nicht unreflektiert vor sich hintreibt und sich zum Opfer der Umstände stilisiert, sondern der sich bemüht&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;den Mitmenschen gegenüber gerecht zu handeln&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Ereignisse gelassen anzunehmen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;und aufrichtig und wahrhaftig zu denken&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Dies sind für mich die wichtigsten Grundprinzipien für das Überleben in einer Welt des stürmischen Wandels. Sie helfen uns die Zukunft positiv zu gestalten, unsere geistige und körperliche Gesundheit zu bewahren und uns konstruktiv mit unserem Leben und unserer Situation auseinanderzusetzen.
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 20px"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2010%2F11%2Forientierung-im-wandel%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.wanderingthinker.com%2F2010%2F11%2Forientierung-im-wandel%2F&amp;amp;source=jenshoffmann&amp;amp;style=normal&amp;amp;service=bit.ly&amp;amp;service_api=R_562cbaa8e989b5d20c0c5fb178bed1a4&amp;amp;b=2" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;div class="fullcircle-social-links" style="display: block;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="clear: both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=VWJQPG7NXxM:AttbQrF-UF8:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=VWJQPG7NXxM:AttbQrF-UF8:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=VWJQPG7NXxM:AttbQrF-UF8:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=VWJQPG7NXxM:AttbQrF-UF8:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?a=VWJQPG7NXxM:AttbQrF-UF8:gIN9vFwOqvQ"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wanderingthinker?i=VWJQPG7NXxM:AttbQrF-UF8:gIN9vFwOqvQ" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</content>
		<link rel="replies" type="text/html" href="http://www.wanderingthinker.com/2010/11/orientierung-im-wandel/#comments" thr:count="0" />
		<link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://www.wanderingthinker.com/2010/11/orientierung-im-wandel/feed/atom/" thr:count="0" />
		<thr:total>0</thr:total>
	</entry>
	</feed>

