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	<title>Was Sache ist</title>
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	<pubDate>Wed, 16 May 2012 12:44:40 +0000</pubDate>
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		<title>Inflationssorgen: Wo Jürgen Stark recht hat</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 09:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joern Quitzau</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[„Das Weltfinanzsystem steht unter Drogen.“ So lautete jüngst die Titelschlagzeile des Handelsblatts. Aufhänger war das Interview mit dem zurückgetretenen EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark. Stark begründet in diesem Interview ausführlich, warum er die aktuelle Geldpolitik für falsch hält. Er legt auch die Gründe für seinen Rücktritt dar und gewährt interessante Einblicke hinter die Kulissen der Europäischen Zentralbank.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Das Weltfinanzsystem steht unter Drogen.“ So lautete jüngst die Titelschlagzeile des Handelsblatts. Aufhänger war das Interview mit dem zurückgetretenen EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark. Stark begründet in diesem Interview ausführlich, warum er die aktuelle Geldpolitik für falsch hält. Er legt auch die Gründe für seinen Rücktritt dar und gewährt interessante Einblicke hinter die Kulissen der Europäischen Zentralbank.</p> <a href="http://www.was-sache-ist.de/2012/04/inflationssorgen-wo-jurgen-stark-recht-hat/#more-498" class="more">(more&#8230;)</a><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/was-sache-ist/~4/_N6-kihNR0E" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Gut und böse: Der Griechenland-Bankrott</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 14:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joern Quitzau</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der seit langem diskutierte Schuldenschnitt ist nun Realität. Für diejenigen Griechenland-Gläubiger, die sich aus eigenem Antrieb am Schuldenschnitt beteiligten, war die „Einigung“ so freiwillig wie die Zahlung eines Lösegelds. Da die „Freiwilligen“ nicht genügend Volumen zusammenbrachten, zwingt Griechenland nun auch die unwilligen privaten Gläubiger zum Verzicht und löst damit ein sogenanntes Kreditereignis aus. Das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der seit langem diskutierte Schuldenschnitt ist nun Realität. Für diejenigen Griechenland-Gläubiger, die sich aus eigenem Antrieb am Schuldenschnitt beteiligten, war die „Einigung“ so freiwillig wie die Zahlung eines Lösegelds. Da die „Freiwilligen“ nicht genügend Volumen zusammenbrachten, zwingt Griechenland nun auch die unwilligen privaten Gläubiger zum Verzicht und löst damit ein sogenanntes Kreditereignis aus. Das ist also ein waschechter Staatsbankrott, Kreditausfallversicherungen müssen zahlen.</p> <a href="http://www.was-sache-ist.de/2012/03/gut-und-bose-der-griechenland-bankrott/#more-497" class="more">(more&#8230;)</a><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/was-sache-ist/~4/T47tW1-b3MM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Wer soll das bezahlen? – Ein Update!</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 07:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joern Quitzau</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Krise setzt sich fort, sie spitzt sich zu und gelegentlich macht sie auch mal Pause. Und noch immer steht die Frage: Wer soll das bezahlen? Wer wird der Zahlmeister? Ich habe an dieser Stelle bereits darauf hingewiesen, dass der ökonomische Weltuntergang mit großer Wahrscheinlichkeit ausbleiben wird. Staatsbankrotte in den großen Volkswirtschaften sind nach wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Krise setzt sich fort, sie spitzt sich zu und gelegentlich macht sie auch mal Pause. Und noch immer steht die Frage: Wer soll das bezahlen? Wer wird der Zahlmeister? Ich habe an dieser Stelle bereits darauf hingewiesen, dass der ökonomische Weltuntergang mit großer Wahrscheinlichkeit ausbleiben wird. Staatsbankrotte in den großen Volkswirtschaften sind nach wie vor unwahrscheinlich. Die umfassende Währungsreform ist ebenfalls keine Lösung. Und die Sorge der Bürger vor einer großen Inflation ist zwar verständlich, gleichwohl sind auch bei der Geldwertstabilität keine allzu dramatischen Entwicklungen zu erwarten. </p> <a href="http://www.was-sache-ist.de/2012/02/wer-soll-das-bezahlen-%e2%80%93-ein-update/#more-496" class="more">(more&#8230;)</a><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/was-sache-ist/~4/XqqxzZXVbmU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Kapitalismuskritik in Davos</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joern Quitzau</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Systemdebatte hat nun auch die Wirtschaftsführer erreicht. Als sie in Davos unter sich waren, diskutierten die Top-Manager und Politiker über die Frage, ob sich das (einstige) Erfolgsmodell überlebt hat. Die öffentliche Kritik, medienwirksam vorgetragen von der globalen Occupy-Bewegung, hat also Spuren hinterlassen. Inhaltlich ist schnell beantwortet, ob das System noch zeitgemäß ist: Reformbedürftig ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Systemdebatte hat nun auch die Wirtschaftsführer erreicht. Als sie in Davos unter sich waren, diskutierten die Top-Manager und Politiker über die Frage, ob sich das (einstige) Erfolgsmodell überlebt hat. Die öffentliche Kritik, medienwirksam vorgetragen von der globalen Occupy-Bewegung, hat also Spuren hinterlassen. Inhaltlich ist schnell beantwortet, ob das System noch zeitgemäß ist: Reformbedürftig ist die Art des Finanzkapitalismus, der uns den Schlamassel der letzten Jahre eingebrockt hat. Außerhalb des Finanzsektors – also dort, wo sonstige Dienstleistungen und physische Waren gehandelt werden – hat sich die Marktwirtschaft hingegen glänzend bewährt. </p><p>
Die Systemdebatte ist also nicht so grundsätzlich wie in den siebziger und achtziger Jahren zu führen. Vielmehr muss heute eine gedankliche Trennlinie zwischen der Finanz- und der Realwirtschaft gezogen werden, um dann vorrangig die richtige Regulierung des Finanzsektors zu diskutieren. Wir haben diese Trennung in unserem Buch vorgenommen und verschiedene Lösungsvorschläge skizziert.</p> <a href="http://www.was-sache-ist.de/2012/02/kapitalismuskritik-in-davos/#more-495" class="more">(more&#8230;)</a><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/was-sache-ist/~4/Pfmw6v3P9uQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Raus aus dem Euro?</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 13:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joern Quitzau</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wie tief die Schuldenkrise bislang auch ging, ein Tabu wurde nicht angetastet: Der Zerfall des Euro. Inzwischen gibt es allerdings erste Presseberichte darüber, dass die Politik ihre strikte Haltung aufgibt und zumindest für Griechenland Austrittsszenarien entwickelt. Wenn es nach der Stimmungslage der deutschen Bevölkerung ginge, wäre Griechenland schon längst aus dem Euro-Club rausgeflogen. Doch wäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie tief die Schuldenkrise bislang auch ging, ein Tabu wurde nicht angetastet: Der Zerfall des Euro. Inzwischen gibt es allerdings erste Presseberichte darüber, dass die Politik ihre strikte Haltung aufgibt und zumindest für Griechenland Austrittsszenarien entwickelt. Wenn es nach der Stimmungslage der deutschen Bevölkerung ginge, wäre Griechenland schon längst aus dem Euro-Club rausgeflogen. Doch wäre die Aufspaltung des Euro tatsächlich die lang ersehnte Lösung? </p> <a href="http://www.was-sache-ist.de/2011/11/raus-aus-dem-euro/#more-494" class="more">(more&#8230;)</a><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/was-sache-ist/~4/PbrlyR7h434" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Ist unsere marktwirtschaftliche Ordnung noch zeitgemäß?</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 08:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joern Quitzau</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[In den Börsensälen herrscht Panik, vor den Börsen campiert die Occupy-Bewegung. Die Teilnehmer dieser Bewegung kritisieren nicht nur die Finanzmärkte, sie stellen auch das System, ja sie stellen unsere Wirtschaftsordnung in Frage. Ist unser System überhaupt noch zeitgemäß? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Börsensälen herrscht Panik, vor den Börsen campiert die Occupy-Bewegung. Die Teilnehmer dieser Bewegung kritisieren nicht nur die Finanzmärkte, sie stellen auch das System, ja sie stellen unsere Wirtschaftsordnung in Frage. Ist unser System überhaupt noch zeitgemäß? </p> <a href="http://www.was-sache-ist.de/2011/11/ist-unsere-marktwirtschaftliche-ordnung-noch-zeitgemas/#more-493" class="more">(more&#8230;)</a><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/was-sache-ist/~4/-zidkHMgMZA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Da haben wir den Salat: Italien in Not!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 13:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joern Quitzau</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Jetzt ist es also soweit: Italien ist endgültig infiziert. Die Zinsen der italienischen Staatsanleihen steigen in atemberaubendem Tempo. Allein von Mitte August bis heute stieg der Zins für zweijährige Anleihen von 3,5% auf jetzt 7,5%. Dieser Anstieg ist keineswegs Ausdruck einer dramatischen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, sondern Ausdruck verloren gegangenen Vertrauens. Italien muss jetzt also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es also soweit: Italien ist endgültig infiziert. Die Zinsen der italienischen Staatsanleihen steigen in atemberaubendem Tempo. Allein von Mitte August bis heute stieg der Zins für zweijährige Anleihen von 3,5% auf jetzt 7,5%. Dieser Anstieg ist keineswegs Ausdruck einer dramatischen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, sondern Ausdruck verloren gegangenen Vertrauens. Italien muss jetzt also horrende Risikoprämien zahlen, weil die Finanzmarktteilnehmer den Glauben an die politische Handlungsfähigkeit verloren haben. </p> <a href="http://www.was-sache-ist.de/2011/11/da-haben-wir-den-salat-italien-in-not/#more-492" class="more">(more&#8230;)</a><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/was-sache-ist/~4/0uRP7QxctKI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Strafe muss sein</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 16:34:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joern Quitzau</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Meine letzten Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zur Schuldenkrise haben mir eines ganz deutlich gemacht: Die Deutschen erwarten, dass die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden. „Strafe muss sein“ ist für viele unverzichtbarer Bestandteil einer guten Krisenbewältigung. Ich habe viel Sympathie für eine solche Sichtweise. Etwas vornehmer ausgedrückt ist es der Wunsch, das Prinzip der „Einheit von Handlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine letzten Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zur Schuldenkrise haben mir eines ganz deutlich gemacht: Die Deutschen erwarten, dass die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden. „Strafe muss sein“ ist für viele unverzichtbarer Bestandteil einer guten Krisenbewältigung. Ich habe viel Sympathie für eine solche Sichtweise. Etwas vornehmer ausgedrückt ist es der Wunsch, das Prinzip der „Einheit von Handlung und Haftung“ wiederherzustellen. Wer sich verspekuliert – ob am US-Immobilienmarkt oder mit Griechenland-Anleihen –, der soll auch die Konsequenzen tragen. Gewinne im Erfolgsfall zu vereinnahmen und etwaige Verluste dem Steuerzahler aufzubürden, ist ganz sicher kein tragfähiges Konzept. Die falschen Anreize einer solchen Politik liegen auf der Hand.</p> <a href="http://www.was-sache-ist.de/2011/11/strafe-muss-sein/#more-491" class="more">(more&#8230;)</a><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/was-sache-ist/~4/eStrlF7z4K8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Abschied von Illusionen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 15:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joern Quitzau</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Geschichte der Wirtschafts- und Schuldenkrise ist auch eine Geschichte von (platzenden) Illusionen. Im Duden wird eine Illusion als „beschönigende, dem Wunschdenken entsprechende Selbsttäuschung über einen in Wirklichkeit weniger positiven Sachverhalt“ beschrieben. Die politischen und wirtschaftlichen Probleme, die Verwerfungen an den Kapitalmärkten sind zu einem guten Teil Resultat der verzweifelten Versuche, das Platzen der Illusionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte der Wirtschafts- und Schuldenkrise ist auch eine Geschichte von (platzenden) Illusionen. Im Duden wird eine Illusion als „beschönigende, dem Wunschdenken entsprechende Selbsttäuschung über einen in Wirklichkeit weniger positiven Sachverhalt“ beschrieben. Die politischen und wirtschaftlichen Probleme, die Verwerfungen an den Kapitalmärkten sind zu einem guten Teil Resultat der verzweifelten Versuche, das Platzen der Illusionen nicht zuzulassen.</p><p>
Die Mutter aller Illusionen ist in den USA beheimatet. Im Vorfeld der US-Immobilien- und Finanzkrise hatte sich unter den Amerikanern der Glaube breit gemacht, man könne immer reicher werden, ohne dafür etwas leisten zu müssen. Steigende Immobilienpreise führten auf dem Papier zu höherem Wohlstand, den viele US-Bürger bereitwillig in höhere Konsumausgaben ummünzten. Als nach mehreren Jahren klar wurde, dass die Preissteigerungen auf Sand gebaut waren, platzte die Immobilienblase. Nicht platzen lassen wollten die Amerikaner jedoch die Wohlstandsillusion. Noch immer glauben die Amerikaner, die Jahre vor 2008 mit knackigem Wirtschaftswachstum seien der Normalzustand. Diese Zeit ist auch heute noch Maßstab für Wachstum und Beschäftigung. Wenn die Wachstumsraten niedriger und die Arbeitslosenzahlen höher ausfallen, glauben die Verantwortlichen in den USA, mit allen geld- und finanzpolitischen Mitteln gegensteuern zu müssen. Das ist fatal, denn dies ist ein teurer – und zum Scheitern verurteilter – Versuch, die Wohlstandsillusion am Leben zu halten.</p> <a href="http://www.was-sache-ist.de/2011/11/abschied-von-illusionen/#more-490" class="more">(more&#8230;)</a><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/was-sache-ist/~4/Gk-JFvnG7zA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Ist der Ruf erst ruiniert…</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 07:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joern Quitzau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Jörn Quitzau]]></category>

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		<description><![CDATA[„Es gilt das gebrochene Wort“ – niemand hat die Euro-Politik so prägnant auf den Punkt gebracht wie Hans D. Barbier im Dezember 2010. Seit Griechenland das Vertrauen der Finanzmärkte verloren hat und bis zum Kinn im Schuldensumpf steckt, haben Vertrags- und Wortbruch Hochkonjunktur. Zu den Grundfesten des Euro gehörte das Bailout-Verbot; also das Verbot, im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Es gilt das gebrochene Wort“ – niemand hat die Euro-Politik so prägnant auf den Punkt gebracht wie Hans D. Barbier im Dezember 2010. Seit Griechenland das Vertrauen der Finanzmärkte verloren hat und bis zum Kinn im Schuldensumpf steckt, haben Vertrags- und Wortbruch Hochkonjunktur. Zu den Grundfesten des Euro gehörte das Bailout-Verbot; also das Verbot, im Ernstfall für überschuldete Euroländer einzuspringen. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt und das Bailout-Verbot waren die wichtigsten Waffen zur Schuldenprävention in Europa. Im Rückblick bleibt ernüchtert festzuhalten: Beide Waffen waren zu stumpf. Als es darauf ankam, wurde der Stabilitätspakt ignoriert und das Bailout-Verbot einfach zur Seite gefegt. </p> <a href="http://www.was-sache-ist.de/2011/10/ist-der-ruf-erst-ruiniert%e2%80%a6/#more-489" class="more">(more&#8230;)</a><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/was-sache-ist/~4/gOeHNINDn18" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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