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	<title>Ich mach was mit Büchern</title>
	
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	<description>Eine Initiative von Leander Wattig für eine stärkere Vernetzung der Buchbranche</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 09:10:09 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Hermann Borgerding: Schreiben ist ja auch eine Sucht</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 09:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Borgerding</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[autor]]></category>
		<category><![CDATA[Edition PaperONE]]></category>
		<category><![CDATA[interview-interneteinfluss]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="font-size: 85%;"><em>Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/kontakt/">Leander Wattig</a>. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/tag/interview-interneteinfluss/">bisherigen Interviews</a> dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)</em></p>
<p><img src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2012/05/381051_2162505517050_1678964041_1433706_1787647111_n.jpg" alt="" title="Hermann Borgerding" width="300" height="278" style="margin: 6px; float: right;" /></p>
<p><strong>Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?</strong></p>
<p>Guten Morgen. Ich bin Hermann Borgerding. Schreiberling. Gedichte, Prosa, Blog. Wie fast jeder Autor, jede Autorin habe ich eigentlich schon immer geschrieben. Hatte leidlichen Erfolg in der damaligen sogenannten Social-Beat-Szene, zog mich aber in den Neunzigern zurück und ging in der Arbeit als Krankenpfleger auf. Als ich 2007 an Mundhöhlenkrebs erkrankte und nicht mehr arbeiten konnte, entdeckte ich die Schreiberei wieder für mich. Einerseits als autotherapeutisches Medium, andererseits als Kommunikationsform im Internet (durch eine Gaumen- und Oberkieferresektion war ich artikulatorisch sehr eingeschränkt, die Tipperei war sozusagen mein Gesprächsersatz). Und aus der Passion wurde immer mehr eine Art Berufung, die mich jetzt dazu bringt, zu behaupten, dass die Schreiberei mein Beruf ist, auch wenn ich meinen Lebensunterhalt da nicht von bestreiten kann.</p>
<p>Ich habe bei der Edition PaperONE, ein Kleinverlag aus Leipzig, zwei Bücher veröffentlicht: „Mein Mittelfinger dem Krebs“ (Gedichte) und „Ausgehöhlt – Im Krebsstrudel“ (Roman). Und momentan scheint sich mein Bekanntheitsgrad täglich zu steigern. Ich bin so eine Art Insider-Tipp geworden. Das macht schon Spaß und erfüllt mich mit einem gewissen Stolz.</p>
<p><strong>Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?</strong></p>
<p>Das ist schwer zu sagen. Ich brauche morgens immer zwei Stunden, bis ich mich an den Schreibtisch setze. Kaffee, Zigaretten, Hundegang, Frühstück und so. Dann gucke ich erst mal meine Mails durch, mache n bisschen bei Facebook rum und öffne schließlich die Dokumente, an denen ich gerade arbeite. Drei, vier Stunden intensive Tipperei, immer wieder unterbrochen, da meine Kondition nicht so richtig mitspielt. Danach ein langer Spaziergang mit meiner Hündin, Essen, Haushaltskram, kurzer Nachmittagsschlaf und wieder an den Schreibtisch. Irgendwann dann kommt meine Frau von ihrer Arbeit und ich genieße unsere Zweisamkeit so weit und so nah wie möglich. Ein- zweimal die Woche packt es mich und ich mache eine Nachtschicht am Schreibtisch. Das sind dann meine produktivsten Momente. </p>
<p><strong>Wie hat sich Ihre Arbeit in den letzten Jahren bzw. in der letzten Zeit verändert?</strong></p>
<p>Seit meiner Berentung ist es mir möglich, mich hauptsächlich auf die Schreiberei zu konzentrieren. Schreiben ist ja ein Fulltime-Job mit Überstunden. Ich stecke also so viel Energie und Arbeit wie möglich ins Schreiben. Im Normalfall arbeite ich an drei, vier Projekten gleichzeitig: Rezensionen (hauptsächlich andere Underground-Autoren und Sachen aus Kleinverlagen, die sind darauf besonders angewiesen), mein Blog, Gedichte und der nächste Roman. Seit der Bekanntheitsgrad steigt, steigen auch die Verpflichtungen. Und der Ehrgeiz, immer mehr zu machen. Schreiben ist ja auch eine Sucht. Und ich bin da momentan voll drauf und genieße den Rausch.</p>
<p><strong>Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?</strong></p>
<p>Wir Schreiber und Dichter wollen hauptsächlich eine Sache machen. Schreiben. Um Erfolg dabei zu haben und einen möglichst großen Leserkreis zu bekommen sind aber andere Sachen mindestens so wichtig, wie die Arbeit an den literarischen Projekten. Da wäre der Internetkram: Facebook scheint Pflicht zu sein. E-Mails beantworten, den Blog aktuell mit neuen Beiträgen füllen, all so was. Werbung für seine Bücher sollte man auch selber machen und sich nicht nur auf den Verlag verlassen. Dann die Lesungen. Die sind okay, machen Spaß, auch wenn sie (vielleicht mich im besonderen Maße) anstrengen. Bloß die Organisation, die Werbung, die Logistik und der Versuch dabei auch n bisschen Geld zu verdienen: manchmal wünschte ich mir da schon einen Manager oder so… </p>
<p><strong>Wo finden wir Sie im Internet?</strong></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/hermann.borgerding">Bei Facebook</a>. Da spielt ja jeder rum. Wichtiger ist meine Homepage: <a href="http://www.hermann-borgerding.de">www.hermann-borgerding.de</a>. Und mein Blog „<a href="http://hermannborgerding.blogspot.de">Mein Mittelfinger für den Krebs</a>“, in dem ich alle zwei, drei Tage einen neuen Post veröffentliche. Ansonsten bin ich noch mit Rezensionen bei lovelybooks.de zu finden. Und natürlich bei meinem Verlag (<a href="http://editionpaperone.de">editionpaperone.de</a>) und neuerdings auch über den Acheron-Verlag (<a href="http://acheron-verlag.de">acheron-verlag.de</a>). </p>
<p><strong>Bildquelle:</strong> Hermann Borgerding</p>
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		<title>Doris Doppler: Ich arbeite als Werbetexterin und Fachautorin in Innsbruck</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 16:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doris Doppler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[eBooks]]></category>
		<category><![CDATA[Fachautorin]]></category>
		<category><![CDATA[freiberufler]]></category>
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		<category><![CDATA[text]]></category>
		<category><![CDATA[werbetext]]></category>
		<category><![CDATA[Werbetexterin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="font-size: 85%;"><em>Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/kontakt/">Leander Wattig</a>. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/tag/interview-interneteinfluss/">bisherigen Interviews</a> dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)</em></p>
<p><img style="margin: 6px; float: right;" title="Doris Doppler" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2012/05/doris_doppler1.jpg" alt="" width="250" height="341" /></p>
<p><strong>Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?</strong></p>
<p>Ich arbeite als Werbetexterin und Fachautorin in Innsbruck. Nach meinem BWL-Studium war ich in der Unternehmensberatung tätig und im Personalwesen. Allerdings habe ich schnell erkannt, dass ich kein „Organisationsmensch“ bin und habe mich während meiner Promotion als Journalistin selbstständig gemacht. Danach gab’s einen Schwenk in Richtung Werbetext und seit 2010 schreibe ich eBooks zu den Themen Werbetext, Marketing und Bloggen (neu erschienen: „55 Marketingtipps für Ihr eBook“).</p>
<p>Ich wollte nicht länger ausschließlich für Kunden texten, sondern eigene Produkte erstellen und verkaufen. Außerdem wollte ich die Risiken des Freiberuflerdaseins (kein Einkommen, wenn ich krank oder auf Urlaub bin, auftragsschwache Zeiten etc.) abfedern. eBooks erschienen mir als perfekte Lösung: Ich konnte mein Knowhow in skalierbare Produkte packen und diese sowohl über meinen eigenen Shop als auch über wachsende Vertriebsplattformen vertreiben (zurzeit via Amazon und beam eBooks, weitere folgen).</p>
<p><strong>Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?</strong></p>
<p>Am Morgen checke ich meine Mails, beantworte die wichtigsten Anfragen und nutze meine morgendliche Energie, um für Kunden zu texten oder an meinen eBooks zu arbeiten. Nachmittags erledige ich die unkreativen Dinge: Angebote schreiben, eBooks vermarkten, Telefonate führen, recherchieren, Kontakte knüpfen, Buchhaltung, mich in diversen Blogs und Foren zum Thema eBooks informieren etc.</p>
<p><strong>Wie hat sich Ihre Arbeit in den letzten Jahren bzw. in der letzten Zeit verändert?</strong></p>
<p>Meine Energie fließt nicht mehr ausschließlich ins Auftragstexten. Es ist einfach ein gutes Gefühl, eigene Produkte – sprich eBooks – zu planen, zu gestalten und zu vermarkten. Außerdem erhalte ich über die Leser meiner eBooks auch immer wieder neue Aufträge. Manche erkennen, dass sie meine Textertipps doch nicht so umsetzen können, wie sie sich das vorgestellt haben, und beauftragen mich mit dem Texten ihres Werbebriefs oder ihrer Webseite. Von daher bringen mir meine eBooks nicht nur Tantiemen ein, sondern sind auch Marketinginstrument.</p>
<p>Und natürlich ist auch mein Arbeitsalltag bunter geworden: Es geht jetzt nicht mehr nur um die typischen Fragen eines Freiberuflers, der für wechselnde Auftraggeber tätig ist, sondern um klassische unternehmerische Entscheidungen: Welches Produkt (sprich eBook) biete ich an? Wie vertreibe ich es? Welchen Preis setze ich fest? Wie verpacke ich es? Wie sieht die Cross Promotion aus? etc.</p>
<p><strong>Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?</strong></p>
<p>Da geht’s mir wahrscheinlich wie vielen anderen: Wie teile ich meine Zeit ein? Wo setze ich meine Prioritäten? Zum Beispiel: Ein potenzieller Kunde möchte, dass ich seine neue Webseite texte. Nehme ich diesen Auftrag an und freue mich über das Geld, das nach wenigen Wochen auf meinem Konto landet oder lehne ich den Auftrag ab, arbeite lieber an meinem neuen eBook, das mir (hoffentlich) über die Jahre mehr Einkommen einbringt als der Webtext-Auftrag? Hier geht es also um kurzfristiges versus langfristiges Denken, um Sicherheit versus Investition in die Zukunft.</p>
<p>Im Moment versuche ich, ein gutes Gleichgewicht zwischen Kundenaufträgen und eBooks zu finden. Wie sich die Prioritäten in Zukunft gestalten, wird stark von der Entwicklung des deutschen eBook-Marktes abhängen.</p>
<p><strong>Wo finden wir Sie im Internet?</strong></p>
<p>Meine eBooks findet man auf <a href="http://www.amazon.de/Doris-Doppler/e/B004XY72ZA/ref=ntt_dp_epwbk_0">Amazon</a> und in meinem <a href="http://www.textshop.biz/">TextShop</a> (hier gibt’s auch ein Blog). Als Werbetexterin präsentiere ich mich auf <a href="http://www.ddoppler.com">www.ddoppler.com</a>.</p>
<p><strong>Bildquelle:</strong> Doris Doppler</p>
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		<title>Sonia Lauinger: Das Bücherbüffet ist eine Netzwerk- und Verkaufsmesse für Kleinverlage und Buchschaffende</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 10:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sonia Lauinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherbüffet]]></category>
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		<description><![CDATA[Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="font-size: 85%;"><em>Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/kontakt/">Leander Wattig</a>. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/tag/interview-interneteinfluss/">bisherigen Interviews</a> dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)</em></p>
<p><img src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2012/05/sonialauinger-christinekern.jpg" alt="" title="" width="370" height="260" style="margin: 6px; float: right;" /></p>
<p><strong>Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?</strong></p>
<p>Mein Name ist Sonia Lauinger. Ich bin Verlegerin und veranstalte im Oktober 2012 gemeinsam mit meiner Kollegin Christine Kern zum zweiten Mal das Bücherbüffet in Karlsruhe. Das Bücherbüffet ist eine kleine, intensive Netzwerk- und Verkaufsmesse für Kleinverlage, Illustratoren und Buchschaffende. Auf die Idee dazu sind wir gekommen, weil wir immer wieder erfahren haben, wie viel Kreativität und Qualität auch unter schwierigen Bedingungen produziert wird. Das wollen wir beim Bücherbüffet sichtbar machen. Für uns Büchermacher und für die Bücherfans. Dieses Jahr haben wir zusätzlich einen Buchpreis ins Leben gerufen und freuen uns, dass vor allem viele unabhängige Verlage daran teilnehmen. Bis Ende Mai kann man übrigens noch mitmachen!</p>
<p><strong>Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?</strong></p>
<p>Typisch ist, dass nichts typisch ist. Neben dem Bücherbüffet hat jede von uns auch ihren Verlag zu organisieren. Obwohl die Messe erst im Oktober stattfindet, treffen wir uns aber regelmäßig mit dem ganzen – mittlerweile fünfköpfigen – Team. Das bringt schon mal Struktur rein. Aktuell geht es um die Themen unserer abendlichen Lese-Events »Aufschnitt mit Beilage«, bei denen wir Literatur mit Musik und einem Drei-Gänge-Fingerfood-Menü anbieten. Da gibt es jede Menge spannende Ideen, z.B. ein Krimi-Abend mit Saxophon und Whiskyverkostung, um nur eine zu nennen.</p>
<p><strong>Wie hat sich Ihre Arbeit in den letzten Jahren bzw. in der letzten Zeit verändert?</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu unserer Verlagsarbeit, die im Grunde jeweils eine One-Woman-Show ist, arbeiten wir beim Bücherbüffet im Team. Wir leben unsere Idee: Kreative Köpfe vernetzten, gemeinsam was Tolles schaffen und andere dabei teilhaben lassen. Sehr inspirierend, was wieder unsere Verlagsarbeit beflügelt.</p>
<p><strong>Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?</strong></p>
<p>Unser aktuelles Problem ist, wie wir für das Bücherbüffet in der wunderschönen, aber 6 Meter hohen Markthalle mit ihrem Industrieschick der Jahrhundertwende einen Bereich – akustisch – abtrennen, damit parallel Messebetrieb und Lesungen stattfinden können. Sollen wir ein Zelt in der Halle aufstellen? Oder reichen Stellwände? Brauchen wir 6 Meter lange Vorhänge? Und wie transportieren wir alles an und ab? Hat jemand einen Tipp?</p>
<p><strong>Wo finden wir Sie im Internet?</strong></p>
<p><a href="http://www.buecherbueffet.de">www.buecherbueffet.de</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/buecherbueffet">http://www.facebook.com/buecherbueffet</a><br />
<a href="http://twitter.com/Buecherbueffet">http://twitter.com/Buecherbueffet</a></p>
<p><strong>Bildquelle:</strong> Sonia Lauinger und Christine Kern (Copyright by Moris Lauinger)</p>
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		<title>Ulrike Ritter: Der Lektor – das unbekannte Wesen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 09:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Ritter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lektor]]></category>
		<category><![CDATA[lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorin]]></category>

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		<description><![CDATA[Ulrike Ritter ist freie Lektorin – und leidenschaftlich bei der Sache. Von Salzburg aus betreut sie mit ihrer Firma textstern* Kunden in Österreich und Deutschland. Hier berichtet sie uns, was den Lektorenberuf so spannend macht, und teilt Gedanken über den Alltag zwischen Texten, Tippfehlern und Stilfragen. „Aha. Und was macht man da so?“ So oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img style="margin: 6px; float: right;" title="4549a1" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2011/12/4549a1.jpg" alt="" width="250" height="321" /></p>
<p><em><a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/2011/12/18/ulrike-ritter-kulturlektorat-das-ist-der-bereich-den-ich-mir-auf-die-fahnen-geheftet-habe/">Ulrike Ritter</a> ist freie Lektorin – und leidenschaftlich bei der Sache. Von Salzburg aus betreut sie mit ihrer Firma <a href="http://www.textstern.net">textstern*</a> Kunden in Österreich und Deutschland. Hier <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/author/ulrike-ritter/">berichtet sie uns</a>, was den Lektorenberuf so spannend macht, und teilt Gedanken über den Alltag zwischen Texten, Tippfehlern und Stilfragen. </em></p>
<p>„Aha. Und was macht man da so?“ So oder so ähnlich sieht oft die Reaktion aus, wenn ich erzähle, dass ich als freie Lektorin selbstständig bin. Erst wenn das Wort „Korrekturlesen“ ins Spiel kommt, können sich die meisten Leute etwas unter meiner Arbeit vorstellen. Kritiker sagen, man sei ein Nörgler von Berufs wegen und fürchterlich pingelig. Als ob es nicht egal sei, ob da ein Bindestrich oder ein Gedankenstrich stehe. Und was denn überhaupt der Unterschied zwischen beiden sei. Außerdem dürfe man doch mit der neuen Rechtschreibung ohnehin alles so schreiben, wie man will. Die andere Front, die Lektoratsbegeisterten und die überzeugten Kunden, freut sich über die enorme Detailverliebtheit und Genauigkeit. Schließlich liest man beim Lektorieren tatsächlich Buchstabe für Buchstabe, im Zeitlupentempo und jeden Satz meistens mehrmals. Doch Lektoren sind nicht nur Tippfehlersucher. Immer wieder sorgt es für Überraschung im positivsten Sinne, was sich stilistisch aus einem Text herausholen lässt, wie leicht meistens der Lesefluss verbessert werden kann, welche unscheinbaren kleinen Faktenfehler sich oft verbergen. Allzu oft wird so auch das freie Lektorat jenseits der Verlage zu einer echten und tiefen Arbeit am Text. </p>
<p>Der Nachteil am Job? Man kann nicht mehr „normal“ lesen. Mein Mann beispielsweise kann davon ein Lied singen, wenn ich vor dem Fernseher sitze und entrüstet auf den Bildschirm zeige, dorthin, wo in einem Werbeslogan (wie so oft) ein Bindestrich fehlt. Obwohl ich ständig und überall unaufgefordert Fehler finde, bin ich davon überzeugt, dass ein Lektor trotzdem nicht unfehlbar sein kann. Die Frage „Habe ich auch ja nichts übersehen?“ und das Wissen um die Tatsache, dass ein Mensch keine Maschine ist und deswegen ein Lektor die 100-prozentige Fehlerfreiheit zwar anstreben sollte (und muss!), sie aber nicht garantieren kann, sind für mich Teil einer gesunden Selbsteinschätzung meinem Beruf gegenüber. </p>
<p>Muss ein Lektor in den Duden verliebt sein? Ich bin’s! Das Herumreiten auf Absätzen aus dem, wie es offiziell heißt, „amtlichen Regelwerk“ oder das geduldige Blättern im sogenannten „grünen Duden“, dem Band 9 aus der Duden-Reihe über sprachliche Zweifelsfälle – in meinen Augen eines der reichsten Nachschlagewerke zum Thema –, können viele Leute nicht nachvollziehen. Womit wir wieder beim Wort „pingelig“ wären. Und anscheinend bei der Tatsache, dass Lektoren genau das sind. Aber Spaß macht’s, das Pingeligsein!</p>
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		<title>“Was ist mit der Buchbranchen-Jobbörse passiert?”</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 22:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leander Wattig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jobbörse]]></category>
		<category><![CDATA[jobs]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche von Euch werden sich vielleicht schon gewundert haben, dass die Buchbranchen-Jobbörse nicht zu erreichen ist. Kurz gesagt: Ich habe sie aus dem Netz genommen. Zum Hintergrund: Von Beginn an gab es vereinzelt Menschen, die mich dafür kritisiert haben, dass ich eine solche Plattform kostenlos anbiete. Warum? Weil ich damit anderen Akteuren Umsätze wegnähme. &#8220;Warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Manche von Euch werden sich vielleicht schon gewundert haben, dass die Buchbranchen-Jobbörse nicht zu erreichen ist. Kurz gesagt: Ich habe sie aus dem Netz genommen.</p>
<p>Zum Hintergrund: Von Beginn an gab es vereinzelt Menschen, die mich dafür kritisiert haben, dass ich eine solche Plattform kostenlos anbiete. Warum? Weil ich damit anderen Akteuren Umsätze wegnähme. &#8220;Warum wollen sie denn XY aktiv schaden?&#8221;, wurde da gefragt. Das erschien mir immer merkwürdig, weil es der Logik von Aussagen wie der folgt, welche mir vor kurzem begegnet ist: Da hieß es, Wikipedia sei verwerflich, da es Verlagen ja Umsätze wegnähme, weil die mit vergleichbaren Bezahl-Angeboten kein Geld mehr verdienen könnten. Ehrlich gesagt erschließt sich mir eine solche Denkweise nicht wirklich. So gesehen wäre jede Art von Gratis-Inhalt im Internet zu verurteilen. </p>
<p>Mit einer ähnlichen Begründung wurde mir nun erstmals auch konkret eine Abmahnung angekündigt von jemand, der sich als Wettbewerber bedroht zu fühlen scheint. Rein inhaltlich bzw. rechtlich mache ich mir da wenig Sorgen. Ich habe aber schlicht keine Lust, mich mit sowas auseinanderzusetzen.</p>
<p>Ich habe die Jobbörse aus gutem Willen und als Ergänzung zu &#8216;Ich mach was mit Büchern&#8217; gestartet. Sie sollte Nachwuchsmenschen und Unternehmen helfen, ohne großen Aufwand zueinander zu finden. Das hat sie ja auch seit 1,5 Jahren vortrefflich geleistet. In den letzten Wochen hat sie sogar nochmal zusätzlich an Fahrt aufgenommen und wurde von allen Parteien sehr stark genutzt.</p>
<p>Ich habe nicht einen Cent verdient mit der Jobbörse und wollte das auch gar nicht. Profitiert habe ich natürlich von der Aufmerksamkeit, die ich durch eine Menge vorab und währenddessen investierte Zeit erzeugt habe. Gelernt habe ich durch den Betrieb der Plattform auch viel &#8211; u.a. dass man angesichts der Qualität der bestehenden Angebote sogar als Einzelner mit ein bisschen Open-Source-Software viel bewirken kann. Das Ganze ist jedoch ein absolutes Neben-Projekt von mir und ich habe weder Zeit noch Lust, mir hier juristische Scharmützel liefern zu müssen. </p>
<p>Daher bleibt mir erstmal nur, Euch auf andere Job-Seiten hinzuweisen und Euch viel Glück und Erfolg zu wünschen! :)</p>
<ul>
<li>Börsenblatt <a title="http://www.boersenblatt.net/template/bb_tpl_stellenmarkt/" href="http://www.boersenblatt.net/template/bb_tpl_stellenmarkt/">http://www.boersenblatt.net/template/bb_tpl_stellenmarkt/</a></li>
<li>Börsenverein <a title="http://www.boersenverein.de/de/portal/Jobboerse/158431" href="http://www.boersenverein.de/de/portal/Jobboerse/158431">http://www.boersenverein.de/de/portal/Jobboerse/158431</a></li>
<li>BuchMarktJobs <a title="http://www.buchmarktjobs.de/jobangebote.html" href="http://www.buchmarktjobs.de/jobangebote.html">http://www.buchmarktjobs.de/jobangebote.html</a></li>
<li>Buchreport <a title="http://www.buchreport.de/stellenmarkt.htm" href="http://www.buchreport.de/stellenmarkt.htm">http://www.buchreport.de/stellenmarkt.htm</a></li>
<li>Buchwissenschaft München <a title="http://www.buchwissenschaft.uni-muenchen.de/service/jobs/index.html" href="http://www.buchwissenschaft.uni-muenchen.de/service/jobs/index.html">http://www.buchwissenschaft.uni-muenchen.de/service/jobs/index.html</a></li>
<li>Monster.de <a title="http://jobsuche.monster.de/Rundfunk-Musik-Film-TV-Verlag_3?sf=13" href="http://jobsuche.monster.de/Rundfunk-Musik-Film-TV-Verlag_3?sf=13">http://jobsuche.monster.de/Rundfunk-Musik-Film-TV-Verlag_3?sf=13</a></li>
<li>Stepstone / Verlagswesen <a title="http://www.stepstone.de/jobs/Verlagswesen.html" href="http://www.stepstone.de/jobs/Verlagswesen.html">http://www.stepstone.de/jobs/Verlagswesen.html</a></li>
</ul>
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		<title>Caroline Wick: Die Bereitschaft wächst gerade langsam, Illustratoren zu beschäftigen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 18:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Wick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buchcover]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[grafik]]></category>
		<category><![CDATA[Illustratorin]]></category>
		<category><![CDATA[interview-interneteinfluss]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="font-size: 85%;"><em>Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/kontakt/">Leander Wattig</a>. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/tag/interview-interneteinfluss/">bisherigen Interviews</a> dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)</em></p>
<p><img style="margin: 6px; float: right;" title="" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2012/05/Unbenannt-10-Kopie.jpg" alt="" width="347" height="233" /></p>
<p><strong>Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?</strong></p>
<p>Mein Name ist Caroline Wick und ich bin freischaffende Illustratorin. Ich gestalte Cover für Bücher, eBooks, CDs, Plakate, Werbemittel, Sympathieträger und alles, wofür meine Kunden sonst noch Bilder und Zeichnungen brauchen.</p>
<p>Meine perönliche Leidenschaft gilt der Fantasy und Science Fiction, aber alles andere macht natürlich auch Spaß!</p>
<p>Angefangen habe ich gleich nach meinem Grafikdesign-Studium, nachdem ich zu meinem Glück relativ früh festgestellt habe, dass mir das Agenturleben nicht besonders liegt. Ich arbeite lieber frei, manchmal mitten in der Nacht, manchmal zehn Stunden am Stück – das kann man in einem Bürojob nicht machen. Deshalb habe ich mich 2004 als Grafikerin und Illustratorin im Raum Bremen selbständig gemacht und seitdem einen Riesenspaß an meiner Arbeit.</p>
<p><strong>Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?</strong></p>
<p>Meistens klingelt um 7 der Wecker. Wenn ich es dann bis um 8, halb 9 an den Schreibtisch schaffe, bin ich schon schnell. Dafür kann&#8217;s dann abends aber auch mal 22 oder 23 Uhr werden. Die erste Zeit kümmere ich mich um den Büro- und Papierkram, den man so erledigen muss, E-Mails, Telefonate, damit ich danach den Kopf frei habe für meine Kunden. Meistens arbeite ich digital, d.h. ich schließe mein Wacom an und los geht&#8217;s! Ab und zu wird&#8217;s auch noch &#8220;analog&#8221;, dann kommt der Airbrush, Bleistift oder Acrylpinsel dran, das wird aber immer seltener.</p>
<p>Den größten Anteil an meiner Arbeit nehmen die eBook-Cover ein, deshalb bin ich auch oft im Gespräch mit Kunden oder am Recherchieren, Lesen und Skizzieren, eigentlich der Teil, der mir am meisten Spaß macht. Herauszufinden, welche Ideen und Vorstellungen meine Auftraggeber haben, ist immer ziemlich spannend!</p>
<p><strong>Wie hat sich Ihre Arbeit in den letzten Jahren bzw. in der letzten Zeit verändert?</strong></p>
<p>Der digitale Anteil hat unglaublich zugenommen, erst einmal durch die ganzen Möglichkeiten, die sich in Sachen 3D und Zeichenprogammen entwickelt haben und dann durch die Vorteile nicht nur für mich, sondern auch gerade für den Kunden. Ich kann schnell am Rechner skizzieren, die Skizzen per Email an den Kunden schicken und habe innerhalb kürzester Zeit eine ziemlich genaue Vorstellung von dem, was der Kunde möchte. Änderungen sind an digialen Vorlagen natürlich auch schneller zu bewerkstelligen. Der ganze Workflow ist unglaublich flexibel. Das spiegelt sich vor allem im Zeitaufwand wieder und der wiederum macht sich beim Kunden im Geldbeutel bemerkbar.</p>
<p>Die Bereitschaft wächst gerade langsam, Illustratoren zu beschäftigen. Früher hat man uns für Kinderbücher geholt oder für Editorials und Handbücher, jetzt entdeckt man, wie vielseitig Illustration eingesetzt werden kann. Das liegt auch mit daran, dass sich der Stil langsam wieder ändert. Die letzten Jahre war alles sehr grafisch, gelegentlich sogar ein wneig unerkühlt, momentan wechselt das wieder zu eher &#8220;organischen&#8221;, handgemachten Sachen, die nun mal ein Illustrator besser kann als ein reiner Typograph oder Grafiker.</p>
<p><strong>Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?</strong></p>
<p>Ein richtig typisches Problem ist zum Beispiel, Autoren von der Wichtigkeit ihres Buchcovers zu überzeugen! Wie mache ich ihnen verständlich, dass es tatsächlich über das erste Wohl und Wehe eines Buches entscheiden kann?</p>
<p>Aber ich verstehe die Autoren vollkommen: man hat gerade sein Buch fertig, wühlt sich durch das ganze Drum-Herum und denkt: auf den Inhalt kommt es an. Das ist natürlich auch völlig richtig, nur die meisten vergessen, dass der Leser ja nicht als erstes den Inhalt sieht, sondern das Cover. Und die Rückschlüsse, die er vom Cover auf den Inhalt zieht sind nicht zu unterschätzen! Zum einen: die Professionalität des Covers lässt nachgewiesenermaßen den zukünftigen Leser auf die Professionalität des Autors schließen. Dazu reicht es schon, wenn man sich bei einigen Büchern die Rezensionen auf Amazon durchliest und mehr als einmal über den Satz stolpert: &#8220;Das Cover hat einen guten Eindruck gemacht, da hab ich einfach zugegriffen&#8221;.</p>
<p>Und zum anderen: die ersten Sekunden entscheiden. Wenn das Cover da nicht auffällt (natürlich in einem positiven Sinne!) geht es im Wust der täglichen Neuerscheinungen völlig unter und dann kann der Inhalt so gut sein wie er will. Niemand wird es lesen, weil er vorher an anderen, auffälligeren, besser aussehenden Covern hängenbleibt.</p>
<p>Es ist wie mit Regalen voller Margarine. Eine reiht sich an die andre, alle sehen anders aus, aber im Prinzip sind alle Margarine. Was lässt uns nun ausgerechnet zu der einen greifen?</p>
<p>(Und jetzt alle zusammen:) <em>Die Verpackung!</em></p>
<p>Nicht umsonst gibt es Produktdesigner!</p>
<p>Wenn uns die Inhaltsstoffe (bei eBooks, z.B. die Leseprobe) nicht passen, suchen wir weiter und greifen als nächstes zur zweitinteressantesten Margarine und so weiter und so fort, bis wir gefunden haben, was wir suchen. Und eine Sorte bleibt immer liegen, das kennen wir ja alle. Wenn es ums eigene Buch geht, dann soll das aber bitte nicht die Margarine sein, die noch drei Wochen nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums im Regal vor sich hin dümpelt. Dazu hat man zu viel Herzblut, Zeit und Energie in seine Marga – äh, sein Buch investiert, oder etwa nicht?</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es natürlich noch die Kostenfrage. Gerade als Indie-Autor, der vielleicht am Anfang seiner Karriere steht und sich unsicher ist, ob er genug Geld damit verdient, ist es schwer zu sagen: ich investiere in einen Profi.</p>
<p>Ich habe lange darüber nachgedacht und nach Möglichkeiten und Lösungen gesucht. Dazu muss ich sagen: Bilder liegen mir am Herzen. Ich bin Illustrator aus Überzeugung, nicht weil man damit reich werden kann. Wenn ich manchmal auf Amazon &#8220;blättere&#8221; dreht sich mir das Herz um, was manche Autoren ihren Büchern durch die Cover antun. Dann möchte ich sagen: &#8220;Komm her, ich mach das umsonst für dich, nur bitte quäl&#8217; deine Geschichte nicht so!&#8221; Natürlich würde ich innerhalb von ein paar Wochen bei Aldi an der Kasse sitzen müssen, aber das hält meine Finger nicht davon ab, gelegentlich mal zu jucken.</p>
<p>Ich habe schließlich eine recht schöne Lösung gefunden, denke ich, indem ich auf meiner Homepage unter anderem vorgefertigte eBook &#8211; Cover zu günstigen Preisen anbiete.</p>
<p>Für diejenigen, die sich doch einmal selbst daran wagen wollen, habe ich einen kleinen Ratgeber geschrieben (gibt&#8217;s auf Amazon für 99 Cent), damit wenigstens die größten Fehler vermieden werden können und der Autor ein Gefühl bekommt für das, was wichtig ist an seinem höchstpersönlichen Cover. Es ist keine Schritt-für Schritt-Anleitung sondern wirklich ein Ratgeber mit Tips. Am Ende ist ein Code, mit dem kann man sich bei mir melden und mir sein Cover mal zeigen. Dann schau ich mir das an und zeige eventuelle Schwachstellen auf, oder gebe sonstige Ratschläge.</p>
<p><strong>Wo finden wir Sie im Internet?</strong></p>
<p>Ich bin jederzeit unter <a href="http://www.caroline-wick.de">www.caroline-wick.de</a> und caro@caroline-wick.de erreichbar. Ich freue mich über jeden freundlichen Kontakt, wer Lust hat, kann mir gerne wegen gemeinsamer Projekte oder auch mit Fragen eine E-Mail schicken.</p>
<p><strong>Bildquelle:</strong> Caroline Wick</p>
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		<title>Stefan Krücken: Unser kleiner Verlag – Deadliest Kölsch</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 19:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kruecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ankerherz]]></category>
		<category><![CDATA[bier]]></category>
		<category><![CDATA[Cameron Glendenning]]></category>
		<category><![CDATA[Henning Baum]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[lesung]]></category>
		<category><![CDATA[verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Stefan Krücken, Jahrgang 1975, leitet mit seiner Frau Julia den von ihnen gegründeten Ankerherz Verlag (Fb). In seiner Kolumne &#8220;Unser kleiner Verlag&#8221; gibt er uns Einblicke hinter die Verlagskulissen. Manchmal ist es hart, Verleger zu sein, besonders dann, wenn die Rolle Bierbons nicht kleiner wird und man es mit jemandem zu tun hat, der gewohnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.ankerherz.de"><img style="margin: 6px; float: right;" title="Günter Naujock-4" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2011/11/Günter-Naujock-4.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a></p>
<p><em><a href="http://www.stefankruecken.de/x_bio.html">Stefan Krücken</a>, Jahrgang 1975, leitet mit seiner Frau Julia den von ihnen gegründeten <a href="http://www.ankerherz.de">Ankerherz Verlag</a> (<a href="http://www.facebook.com/ankerherz">Fb</a>). In seiner Kolumne &#8220;<a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/author/Stefan-Kruecken/">Unser kleiner Verlag</a>&#8221; gibt er uns Einblicke hinter die Verlagskulissen.</em></p>
<p>Manchmal ist es hart, Verleger zu sein, besonders dann, wenn die Rolle Bierbons nicht kleiner wird und man es mit jemandem zu tun hat, der gewohnt ist, auf der Beringsee 72 Stunden ohne Pause durchzuarbeiten. Tiefste Nacht in Köln, halb fünf auf der lit.cologne, Aftershowparty im Schokoladenmuseum am Rhein: Selbst Roger Willemsen, der alte Steher, ist nicht mehr zu sehen, auf der Tanzfläche bewegen sich einige mit der Grazie gut gefüllter Bierbottiche. Ich bin müde, wie das eben ist, wenn man im Biorhythmus schulpflichter Kinder lebt, ich bin sogar sehr müde, doch <a href="http://www.cameronglendenning.com/">Cameron Glendenning</a> kennt kein Erbarmen. Cameron ist der „Director of photography“ von „<a href="http://youtu.be/_4x-y7kJmoc">Deadliest Catch</a>“, der erfolgreichsten TV-Dokumentation, für die er gerade seinen zweiten „Emmy“ gewann. In der Serie arbeiten Fischer tagelang ohne eine Pause – und die Kameraleute noch zwei Stunden länger, weil sie ihre Aufnahmen herunterladen und ihre Ausrüstung für den nächsten Tag vorbereiten. Für Cameron fängt die Nacht gerade erst an.</p>
<p><iframe width="300" height="182" style="margin: 6px; float: right;" src="http://www.youtube.com/embed/roc9VSnoMLM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>„Du willst gehen? Spinnst du? Ich bin wegen euch extra aus L.A. gekommen, fucking asshole“, schnauzt er, grinst breit, schiebt das nächste Kölsch rüber. „Cheers, bro!“</p>
<p>Er hat ja recht, ich weiß das. Ich hebe das Glas und denke darüber nach, wann sein Flugzeug zurück nach Amerika geht: Kurz nach elf. Es gibt also Hoffnung. Weitere zwei Kölsch später ist das Tief überwunden, und Gründe zu feiern gibt es reichlich: Hinter uns liegt ein großartiger Abend auf dem Rhein. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henning_Baum">Henning Baum</a>, der „letzte Bulle“ und derzeit einer der beliebtesten Schauspieler, las aus unserem Buch „<a href="http://www.ankerherz.de/buecher/ankerherz-audio/hoerbuch-timebandit.html">Time Bandit</a>“. Mehr als neunhundert Zuhörer waren auf das Leseschiff „MS Rheinenergie“ gekommen. Wie viele Fans von Baum an Bord kamen, konnte man hören, als Moderator Joachim Frank erwähnte, dass Baum das Lesen des Audiobuchs mehrfach geübt habe: am Bett seiner Kinder. Ein lautes, sehr enttäuschtes Raunen ging durchs Schiff.</p>
<p><iframe width="300" height="182" style="margin: 6px; float: right;" src="http://www.youtube.com/embed/DS_KQ7N0kfg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Meine Frau Julia, unser Freund Cameron und ich saßen ganz hinten in der letzten Reihe und genossen den Abend. Baum las mit einer Intensität die Geschichte der Fischerbrüder Hillstrand, dass mich Cameron anstupste: „Ich verstehe kein Wort Deutsch, aber der Typ ist so gut, dass es sich genau wie Johnathan Hillstrand anhört.“ Baum las von Sturm und von Wellen und der Unbarmherzigkeit der Beringsee, draußen zog das Panorama des Doms und der Altstadt vorbei. Wir zeigten einen Ausschnitt der Serie (die Sonntagabends auf Dmax läuft), und ein wohliges Gruseln machte sich breit. „Ich weiß nicht, ob ich da rausfahren möchte“, meinte Schauspieler Baum in der abschließenden Talkrunde. Nach dem, was Cameron erzählte, von Seekrankheit, Schlafmangel, von Riesenwellen und Orkan und Eis, dürfte diese Antwort klar sein. Baum, sollte man erwähnen, ist ähnlich wie TV-Kommissar Mick Brisgau, den er so erfolgreich spielt (Einschaltquoten von bis zu fünf Millionen auf Sat1): ehrlich, aufrichtig, sympathisch. Ein Kerl ohne Allüren, mit einer Leidenschaft und Hingabe für die Sache, die heutzutage nicht alltäglich ist.</p>
<p>Tatsächlich war Cameron nur für diesen Abend knapp 20.000 Kilometer weit nach Köln geflogen, und mir schwante schon etwas, als Edmund Labonte, Chef der lit.cologne und ein wundervoller Gastgeber, einen großen Kranz mit Bierbons über den Tisch schob. Wir hatten unser Ankerherz-Verlagsteam eingeladen, aus Berlin und München und natürlich <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/2011/11/09/stefan-kruecken-unser-kleiner-verlag-warten-auf-george-clooney/">funky Hollenstedt</a> waren alle angereist. Es wurde ein legendärer Abend – nicht ganz so legendär wie die letzte, mit Brennivin befeuerte „<a href="http://www.ankerherz.de/buecher/ankerherz-audio/hoerbuch-timebandit.html">Time Bandit</a>“-Partynacht in Hollenstedt, nach der Cameron auf dem Flur des Hollenstedter Hofs übernachten musste, aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p>Es ist kurz nach Sieben, als wir ins Hotel spazieren. Die Vögel singen schon, es wird ein schöner Sonntag, und es ist auch klar, dass beim Aufwachen eine Großfamilie von Eichhörnchen durch den Schädel toben wird. Deadliest Kölsch.</p>
<p>„Bruder, das hat Spaß gemacht“, raunt mir Cameron zu, als wir uns zur Verabschiedung umarmen. „Aber eins musst du mir versprechen: Das nächste Mal, wenn wir uns sehen, gehen wir richtig feiern, okay?“</p>
<p><em>Ausverkauft: Lange Besucherschlangen an der Gangway der &#8220;MS Rheinenergie&#8221;</em><br />
<img title="" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC1375_2.jpg" alt="" width="600" height="398" /></p>
<p><em>Vollbesetzt, kurz vor der Show: MS Rheinenergie</em><br />
<img title="" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC1407_21.jpg" alt="" width="600" height="398" /></p>
<p><em>Henning Baum und Cameron Glendenning</em><br />
<img title="" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC1360_2.jpg" alt="" width="600" height="398" /></p>
<p><em>Lesung mit Sturmstärke &#8230;</em><br />
<img title="" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC014131.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<p><em>Fanandrang bei Frauenschwarm Baum</em><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-391612909" title="" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC01421.jpg" alt="" width="450" height="600" /></p>
<p><em>Hatten Spaß: Cameron und Henning Baum</em><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-391612904" title="" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC1557.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p><em>Gute Laune im Schokoladenmuseum: Julia Krücken (Ankerherz, rechts), Moderator Joachim Frank, halbverdeckt: Zerlina Dreissig (Ankerherz)</em><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-391612905" title="" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC1569.jpg" alt="" width="600" height="399" /></p>
<p><em>Thumbs up: Stefan Krücken (Ankerherz) und Cameron Glendenning </em><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-391612906" title="" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC01394.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<p>Bildquelle: Stefan Krücken, Peter Löffelholz / Ankerherz Verlag</p>
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		<title>Simone Dalbert: Als Buchhändler auf dem BuchCamp</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 12:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Dalbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BarCamp]]></category>
		<category><![CDATA[BuchCamp]]></category>
		<category><![CDATA[buchhändler]]></category>
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		<description><![CDATA[Simone Dalbert kann nicht ohne Bücher. Als Buchhändlerin bringt sie ihre Lieblinge täglich in Umlauf und steckt Kunden mit ihrer Begeisterung an. Hier gewährt sie uns nun Einblicke in die Welt des Buchhandels, die hinter den Kulissen die eine oder andere Kuriosität zu bieten hat. Am ersten Wochenende im Mai war es wieder so weit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img style="margin: 6px; float: right;" title="Simone Dalbert" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2011/07/Dalbert0611.jpg" alt="Simone Dalbert" width="250" height="357" /></p>
<p><em><a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/2011/07/07/simone-dalbert-ich-bin-buchhandlerin-bei-den-schoningh-buchhandlungen-und-buchbloggerin/">Simone Dalbert</a> kann nicht ohne Bücher. Als Buchhändlerin bringt sie ihre Lieblinge täglich in Umlauf und steckt Kunden mit ihrer Begeisterung an. Hier gewährt sie uns nun <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/author/simone-dalbert/">Einblicke in die Welt des Buchhandels</a>, die hinter den Kulissen die eine oder andere Kuriosität zu bieten hat.</em></p>
<p>Am ersten Wochenende im Mai war es wieder so weit, der Börsenverein des deutschen Buchhandels organisierte das inzwischen dritte <a href="http://www.boersenverein.de/buchcamp">BuchCamp</a> auf dem Mediacampus in Seckbach. </p>
<p>Vor einem Jahr war ich mir noch nicht so sicher, ob ich als angestellte Buchhändlerin dort überhaupt hingehöre. Aber im Anschluss an das letzte BuchCamp waren die Rufe nach den fehlenden Buchhändlern so laut, dass ich mir ein Herz nahm und mich anmeldete. Zum Glück war ich damit schnell genug, es dauerte keine 12 Stunden, schon waren alle Plätze vergeben.</p>
<p>Immerhin waren dieses Jahr 11 der 140 Teilnehmer Buchhändler, deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Bei den 24 Sessions gab es auch etliche Themen, die für uns Sortimenter interessant waren. Nicht nur die des Eutiner Buchhändlers Jan Hoffmann, mit den Themen „Was verkaufen wir in Zukunft? Kein Bock auf Seife, Schokolade und Yogamatten“ und „Ideen gesucht: wie platzieren wir uns in den digitalen Welten unserer Kunden“. Auch in der „Selbsthilfegruppe für Facebook-Seitenadmins“ trafen sich etliche Buchhändler, ebenso bei „Lesen ist sexy – Eine Kampagne für bekennende Lesesüchtige“. </p>
<p>Eine Gruppe von Buchhändlern, einer Spezies, der es beruflich momentan nicht unbedingt blendend geht. Da könnte man meinen, das große Jammern hätte geherrscht. Aber weit gefehlt. Ja, die Entwicklungen wurden beim Namen genannt und es gibt rosigere Zeiten. Statt zu lamentieren, wurden aber Ideen ausgetauscht, es wurde diskutiert, mehr oder weniger erfolgreiche Beispiele genannt, ein Weg in die Zukunft gesucht. Voller Elan und Motivation. Buchhändler lernen ihren Beruf meist aus Leidenschaft. Diese Leidenschaft für ihren Beruf haben sie an diesem Wochenende deutlich bewiesen.</p>
<p>Nicht nur während der Sessions wurde rege diskutiert, auch in den zur Genüge vorhandenen Pausen fanden sich immer wieder wechselnde Gesprächspartner. Am Ende des Wochenendes hatte man sich mit Vertretern der verschiedensten Teile der Buchbranche ausgetauscht. Ein Austausch, der neben mehr Verständnis für andere Seiten des Geschäfts auch ganz neue Möglichkeiten der Vernetzung aufzeigte. Und Vernetzung ist es, was wir für die Zukunft brauchen. </p>
<p>Nach diesem Wochenende kehrte ich mit vielen im Kopf herum schwirrenden Ideen wieder in die Buchhandlung zurück. Buchmenschen, die ich bisher nur aus dem Internet kannte, haben nun ein Gesicht und eine Stimme erhalten, Kontakte wurden vertieft und neue geknüpft.</p>
<p>Jetzt weiß ich sicher, das BuchCamp ist auch für Buchhändler einen Besuch wert. Wo sonst trifft man so viele engagierte Buchmenschen auf einem Haufen, in familiärer Umgebung, mit der Möglichkeit sich zu unterhalten und auszutauschen? Deshalb hoffe ich sehr, dass es auch nächstes Jahr wieder ein BuchCamp geben wird, und dass ich wieder ein Teil davon sein darf.</p>
<p>Vielen Dank an alle Teilnehmer und die Organisatoren, die dieses Wochenende möglich gemacht hatten!</p>
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		<title>Cahal Armstrong: Ich bin Indie-Autor. Ich lebe vom Schreiben.</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 00:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cahal Armstrong</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[autor]]></category>
		<category><![CDATA[indie]]></category>
		<category><![CDATA[Indie-Autor]]></category>
		<category><![CDATA[interview-interneteinfluss]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftsteller]]></category>
		<category><![CDATA[Selfpublishing]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="font-size: 85%;"><em>Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/kontakt/">Leander Wattig</a>. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/tag/interview-interneteinfluss/">bisherigen Interviews</a> dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)</em></p>
<p><img style="margin: 6px; float: right;" title="" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2012/04/DSC02468.jpg" alt="" width="270" height="362" /></p>
<p><strong>Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?</strong></p>
<p>Ich bin Cahal Armstrong, Indie-Autor. Ich lebe vom Schreiben. Meine Romane bewegen sich im Bereich von Science-Fiction und Fantasy. Dass ein Schriftsteller in Deutschland ausschließlich von seiner Schreibtätigkeit existieren kann, ist ja eher ein Ausnahmefall. Das gilt für Indies und Verlagsautoren gleichermaßen. Zu verdanken habe ich mein neues Leben als Schriftsteller einerseits Amazon/KDP, andererseits meiner konsequenten Entscheidung, ein Indie-Autor mit ganzem Herzen zu sein. Als ich meinen ersten Roman fertig hatte, war ich ein halbes Jahr lang hin- und hergerissen, ob ich eine Agentur bzw. Verlage anschreiben soll, oder ob ich es mit dem Selfpublishing versuche. Angst vor Stigmatisierung (»vanity-publishing«) und der schlechte Ruf der Indie-Autoren hielten mich zunächst ab. Doch dann überlegte ich mir, dass ich nichts zu verlieren hätte, sondern vielmehr eine Chance auf das erhielte, was jeder Schriftsteller sucht: Publikum. Ich habe also jeden Gedanken an Verlage ganz konsequent aus meinem Bewusstsein verbannt, und mich ausschließlich auf das Selfpublishing konzentriert. Ein Dreivierteljahr ist seit den Vorbereitungen für meine erste Veröffentlichung vergangen und plötzlich bin ich Schriftsteller, schreibe wie ein Wahnsinniger und habe unglaublich nette Fans, die schon sehnsüchtig auf Fortsetzungen warten. Ich glaube, viele Autoren haben Angst davor, die Verantwortung für Ihre Werke allein zu tragen und hoffen auf die Unterstützung durch einen Verlag. Doch eigentlich braucht es nur zwei Dinge: Schriftsteller und Leser. Das Lesen von eBooks stellt also eine Bereicherung der Leselandschaft dar, fördert es doch neue Wege, wie Menschen über das geschriebene Wort zueinanderfinden können. Dabei entsteht auch gerade für den Leser eine neue Mündigkeit. Durch Leseproben kann man nämlich selbst entscheiden, ob man etwas lesen möchte oder nicht.</p>
<p><strong>Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?</strong></p>
<p>Wenn ich morgens aufstehe, packt mich die Schreibwut, bis ich die Kaffeekanne geleert habe. Das ist etwa zur Mittagszeit. Danach widme ich mich den anderen Dingen, die die Tätigkeit als Selfpublisher mit sich bringt. Ich kümmere mich um meine Webseite, beantworte Emails und Kommentare meiner Leser, überlege mir, ob die Idee für das nächste Cover richtig ist, konvertiere ein Manuskript, korrigiere Fehler. Es schlagen gewissermaßen zwei Herzen in meiner Brust, ein Kreativ-Herz und ein Business-Herz. Beide Seiten machen Spaß, aber am Nachmittag packt mich wieder die Schreibwut und dann schreibe ich eine Outline oder eine Kurzgeschichte. Manchmal geschieht auch alles in umgekehrter Reihenfolge. Ich arbeite rund 60 Stunden in der Woche (manchmal mehr), bin gerne auch gedanklich in meinen Welten unterwegs und kein leidenschaftsloser Schreibroboter, der die Maus wegschiebt und dem es egal ist, in welchem Genre er schreibt. Ich liebe Science-Fiction und Fantasy, das Unbekannte und Mystische. Daher bewegen sich meine Erzählungen auch stets in diesen Bereichen. Ich schreibe ausschließlich über das, was mich selbst begeistert und richte mich nach keinem Trend. Das ist eine unbeschreibliche Freiheit, ein wirklich gutes Gefühl. Insbesondere, wenn man den geringen Anteil von Science-Fiction am Buchmarkt anschaut und sich überlegt, wie schwer es junge Autoren haben, sich dort zu platzieren.</p>
<p><strong>Wie hat sich Ihre Arbeit in den letzten Jahren bzw. in der letzten Zeit verändert?</strong></p>
<p>Als ich im Oktober 2011 zum ersten Mal nach 15 Jahren Schreiberei im stillen Kämmerlein veröffentlichte, hatte ich nicht damit gerechnet, dass ich ein vollständiges Einkommen allein aus dem Verkauf von eBooks generieren würde. Ich habe das eher als Nebentätigkeit begriffen, basierend auf der allgemein verbreiteten Negativ-Stimmung unter Schriftstellern und Verlagen. Wenn man nur von abgewiesenen Manuskripten und dem Verfall des Abendlandes und der Lesekultur hört, kann man schnell übersehen, dass mehr gelesen wird, als je zuvor. Der Erfolg hat mich dann etwas überrannt. Inzwischen habe ich meine eigentliche Tätigkeit an den Nagel gehängt und widme mich nur noch meiner Arbeit als Schriftsteller. Das ist traumhaft.</p>
<p><strong>Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?</strong></p>
<p>Ein typisches Problem ist das Cover. Man sollte diesen Punkt nicht unterschätzen. Ein professionelles Cover mit einer Illustration und einem anständigen Layout ist nichts, was man mal eben »photoshopt«, egal wie clever man zu sein glaubt und ich spreche hier mit der langjährigen Erfahrung eines Profis. Illustratoren und Grafikdesigner brauchen berufliche Qualifikationen, für die man studieren muss. Wer da am falschen Ende spart, kann sich das Veröffentlichen eigentlich auch gleich sparen. Dabei ist ein Cover nicht mal teuer und die gesparte Zeit lässt sich mit kreativer Schreibarbeit gewinnbringend nutzen. Ich hatte von vornherein eine Profi-Illustratorin zur Hand und bin sehr glücklich darüber.</p>
<p><strong>Wo finden wir Sie im Internet?</strong></p>
<p>Meine Webseite bietet Lesern eine Menge rund um meine Romane und auch zusätzliche Inhalte und Kurzgeschichten. Hier kann man mich stets erreichen: <a href="http://www.cahal.de">www.cahal.de</a> oder direkt per Email: <a href="mailto:fire@cahal.de">fire@cahal.de</a>. Ich biete Newsletter und RSS-Feeds an, die beide gut genutzt werden. Autoren schreiben mich am besten direkt an. Ich freue mich über jede freundliche Kontaktaufnahme.</p>
<p><strong>Bildquelle:</strong> Cahal Armstrong</p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wasmitbuechern?a=0w82HaIgdck:7JqsSnIYqng:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wasmitbuechern?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/wasmitbuechern?a=0w82HaIgdck:7JqsSnIYqng:nQ_hWtDbxek"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/wasmitbuechern?d=nQ_hWtDbxek" border="0"></img></a>
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		<title>Claudia Martini: Autoren, löst euch von dem alten Kram und kooperiert!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 21:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Martini</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[autoren]]></category>
		<category><![CDATA[buchbranche]]></category>
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		<category><![CDATA[Selfpublishing]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Claudia Martini präsentiert sich als Frau in Stöckeln auf dem großen Buchmarktplatz. Hier teilt sie mit uns ihre Ideen zur bisweilen bizarren neuen Autorenwelt. Dass in Zeiten der einfacheren Selbstveröffentlichung Autoren ihre Werke schneller und günstiger auf den Markt bringen, ist kein neues Thema. Amazon und Konsorten machen es uns leicht, eine Datei zu nehmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img style="margin: 6px; float: right;" title="Claudia Martini" src="http://wasmitbuechern.de/wp-content/uploads/2011/05/Unbenannt-2-Kopie.jpg" alt="Claudia Martini" width="249" height="334" /></p>
<p><em><a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/2011/05/11/claudia-martini-mein-erstes-buch-half-mir-die-langeweile-am-krankenbett-im-oman-zu-besiegen/">Claudia Martini</a> präsentiert sich als <a href="http://www.frauinstoeckeln.eu/">Frau in Stöckeln</a> auf dem großen Buchmarktplatz. Hier <a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/author/claudia-martini">teilt sie mit uns ihre Ideen</a> zur bisweilen bizarren neuen Autorenwelt.</em></p>
<p>Dass in Zeiten der einfacheren Selbstveröffentlichung Autoren ihre Werke schneller und günstiger auf den Markt bringen, ist kein neues Thema. Amazon und Konsorten machen es uns leicht, eine Datei zu nehmen, diese ins richtige Format zu bringen und sie innerhalb von Minuten auf der Plattform zum Verkauf oder zum Verschenken bereitzustellen. Dafür braucht man keine Verlage mehr!</p>
<p>Wer sein Werk korrigiert, lektoriert und mit einem ansprechenden Cover professionell ausstatten will, der erkauft sich die Dienstleistung von einem der hunderten freien Lektoren und Grafikdesignern, die im Netz herumschwirren. Dafür braucht man keine Verlage mehr!</p>
<p>Um sich zu vermarkten und seine hochgeladenen Werke bekannt zu machen, hat man die sozialen Medien wie facebook, twitter, und google+. Dafür braucht man keine Verlage mehr! Die sind sowieso eher die Nachzügler in der vernetzten Welt.</p>
<p>Für was sind Buchverlage dann noch gut? Der deutsche Buchmarkt hat feste Strukturen und um diese zu durchlaufen und schließlich beim Gros der Endkunden anzukommen, braucht man Verlage! Vom Autor zum Verlag zum Großhändler zum Distributor zum Buchhandel (Einzelhandel) bis zum Endkunden ist es ein langer Weg und zu selten funktioniert die Abkürzung vom Autor direkt zum Endkunden.</p>
<p>Schaffen wir also die Buchverlage ab und machen alles selbst: in Kooperationen! Andere Branchen machen uns das schon vor: z.B. Winzergenossenschaften, Einkaufskooperationen oder Marketingkooperationen u.a. in der Hotellerie und bei Milchbauern. Ohne einseitige Bindung, ohne Verlust seiner Rechte und nur auf eigene Rechnung kooperieren und wie ein Verlag im Netz auftreten … ist das nichts für den Autor 3.0?</p>
<ul>
<li>Einkaufskooperation: Gutes Lektorat und Grafikdesign ist teuer. Warum schließen sich Autoren nicht in einer Kooperation zusammen und verpflichten einen festen Kreis von Dienstleistern für sich?</li>
<li>Marketingkooperation: &#8220;Ich kenne da einen Autor, der gute Bücher schreibt, ich sage es nur nicht weiter!&#8221; Autoren können sich gegenseitig verlinken, empfehlen oder sogar ein gemeinsames Portal aufbauen, in dem jeder seine Werke vorstellen kann. Die Autoren können sich gegenseitig helfen, austauschen, rezensieren und in sozialen Netzwerken zusammen auftreten (fanpage).</li>
<li>Verkaufskooperation: Autoren können einen gemeinsamen Shop anbieten oder gegenüber Händlern mit geballter Kraft auftreten, z.B. bessere Konditionen erhalten oder überhaupt über ein solches Portal verkaufen, das bis dahin nur Verlagen offen stand.</li>
</ul>
<p>Wenn man  das heutige Außenbild eines klassischen Buchverlages im Internet betrachtet, dann schlägt uns kein Hexenwerk entgegen. Eine Autorenkooperation kann das auch: Bücher aus gleichen oder verschiedenen Genres vorstellen und verkaufen, Insides über Autoren und deren Projekte geben, Kontakte herstellen, Lesungen anbieten und sich mit anderen Buchbloggern verlinken.</p>
<p>Warum kooperieren Autoren also nicht und simulieren einen Verlag, ohne sich tatsächlich an einen zu binden? Das Netz macht es doch möglich, oder nicht?</p>
<p>Bildquelle: Claudia Martini</p>
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