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		<title>was bleibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 23:16:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
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					<description><![CDATA[was bleibt. ein lied, eine frage, ein echo. ich bin ein kind des mauerfalls. der osten, in dem ich aufwuchs, hat sich aufgelöst. nicht nur als land. auch die häuser sind fort. die plattenbauten, in denen ich wohnte, abgerissen. das haus meiner kindheit, zwölf jahre lang, verschwunden. alle drei schulen, in die ich ging, jede... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2025/08/31/was-bleibt/#more-1447">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
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<p class="p1">was bleibt. ein lied, eine frage, ein echo. ich bin ein kind des mauerfalls. der osten, in dem ich aufwuchs, hat sich aufgelöst. nicht nur als land. auch die häuser sind fort. die plattenbauten, in denen ich wohnte, abgerissen. das haus meiner kindheit, zwölf jahre lang, verschwunden. alle drei schulen, in die ich ging, jede einzelne – niedergerissen, ausgelöscht. als hätte jemand die landkarte meiner jugend verbrannt.</p>



<p class="p1">und doch: ich trage sie noch in mir. der geruch von beton nach regen. das echo der schritte im treppenhaus. die stimme eines lehrers, längst verstummt. das alles ist vergangen. und gleichzeitig noch da.</p>



<p class="p1">die puhdys fragten damals: was bleibt. prophetisch, weil sie ahnten, dass nichts bleibt. ironisch, weil sie nicht sahen, dass gerade darin etwas bleibt.</p>



<p class="p1">denn das leben hört nicht auf. es geht weiter. immer weiter. menschen sterben, häuser fallen, welten lösen sich auf – und doch wächst neues. neue straßen, neue orte, neue liebe. wir, leben weiter weg als je zuvor. und doch näher am kern.</p>



<p class="p1">vielleicht ist das die antwort: nicht stehenbleiben, sondern weitergehen. nicht klammern, sondern erinnern. nicht nur fragen, was bleibt – sondern sehen, dass im gehen, im vorwärts, im weiterleben, genau das bleibt, was zählt.</p>



<p class="p1">die musik verklingt, das leben nicht. es geht immer weiter. und darin liegt der trost.</p>
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		<title>highland cathedral</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 01:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon wieder diese Töne. Von zwei Deutschen. Irgendwann in den 80ern. Klar. Aber wenn’s losgeht, vergisst man das sofort. Da klingt nichts nach Rhein oder Ruhr. Das klingt nach Nebel. Nach Highlands. Nach Regen, der quer fällt. Dudelsack als Schreibmaschine, Wind als Partitur. Und ich? Mittendrin. Ich war da. Ja. Mehr als einmal. Und es... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2025/08/30/highland-cathedral/#more-1440">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
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<p class="p1">Schon wieder diese Töne. Von zwei Deutschen. Irgendwann in den 80ern. Klar. Aber wenn’s losgeht, vergisst man das sofort. Da klingt nichts nach Rhein oder Ruhr. Das klingt nach Nebel. Nach Highlands. Nach Regen, der quer fällt. Dudelsack als Schreibmaschine, Wind als Partitur. Und ich? Mittendrin.</p>



<p class="p1">Ich war da. Ja. Mehr als einmal. Und es ist nicht nur Skye. Skye hat einen eigenen Platz. Aber es ist ganz Schottland. Kopfsteinpflaster in Edinburgh, Highlands im Morgennebel, Küsten, die sich weigern, brav zu sein. Überall dieses „Heimkommen“. Nicht so tun als ob. Sondern wirklich. Ich, zwei Nationalitäten im Herzen. Trotzdem Fremder. Da oben, da draußen: Zuhause. So sehr, wie nirgends sonst.</p>



<p class="p1">Skye. Und dann der Old Man of Storr. Klingt wie ein Witz. Ist keiner. Der Fels ragt nicht nur, der thront. Und der Weg hoch? Keine Wanderung. Kein Spaziergang. Ein Ritual. Ein Aufstieg, der mehr in mir veränderte als unter meinen Schuhen. Da oben, im Nebel, aber auch wenn der Dudelsack-Spieler spielt (ja, das tut er), der Storr über mir, der Himmel um mich. Transformation. Kein „ich hab ihn bestiegen“. Nein. Er hat mich bestiegen. Mich angeschaut. Durchschaut. Und ich? Still. Ertappt. Mit meiner Liebe.</p>



<p class="p1">Später: Talisker. Torf. Salz. Rauch. Kein Whisky. Ein Portal. Ein Schluck, und zack – wieder dort. Küsten, die nach Sturm schmecken. Hügel, die nach Geschichte riechen. Feuer im Glas. Erinnerung im Hals. Talisker lacht nicht. Talisker öffnet.</p>



<p class="p1">Und klar, ich könnte spotten. Dudelsäcke, die klingen wie ein Staubsauger mit Bronchitis. Regen, der nicht fällt, sondern zuschlägt. Aber das wäre Tarnung. Fassadenwitz. Denn darunter sitzt’s. Dieses Gefühl. Roh. Echt. Ohne Ironie.</p>



<p class="p1">Trotz deutscher Wurzeln. Trotz anderer Länder in denen man lebt. Da ist diese Verbindung. Nicht beweisbar. Nicht erklärbar. Aber spürbar. Tief drinnen. Jenseits von Logik. Jenseits von Papier.</p>



<p class="p1">Und jedes Mal. Highland Cathedral erklingt. Talisker im Glas. Old Man of Storr im Kopf. Dann weiß ich wieder: Das war kein Besuch. Das war ein Wiedersehen. Und ich komme zurück.</p>
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		<title>montachsgedanken</title>
		<link>https://mav.mbecker.net/2020/04/13/montachsgedanken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2020 01:12:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Ok Leute. Ich hab mal ne Frage. Wenn das Wiesel den Bauch einzieht, und dabei ein Lied singt, ist dann der Mond dunkler oder heller? Und was macht Frau Fuchs dann den ganzen Tag? Sitzt die nur rum, oder hat die auch was zu sagen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ok Leute. Ich hab mal ne Frage. Wenn das Wiesel den Bauch einzieht, und dabei ein Lied singt, ist dann der Mond dunkler oder heller? Und was macht Frau Fuchs dann den ganzen Tag? Sitzt die nur rum, oder hat die auch was zu sagen?</p>
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		<title>wahnsinn</title>
		<link>https://mav.mbecker.net/2016/09/12/wahnsinn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[chef]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2016 04:05:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
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					<description><![CDATA[in jenen wurde ich fast getrieben. umlaute. wer den mist erfunden hat. ging nämlich nicht mehr in diesem blog. und das schon seit 2008. manchmal braucht man halt, bis man was merkt&#8230; geht jetzt aber wieder. wahnsinn!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in jenen wurde ich fast getrieben. umlaute. wer den mist erfunden hat. ging nämlich nicht mehr in diesem blog. und das schon seit 2008. manchmal braucht man halt, bis man was merkt&#8230; geht jetzt aber wieder. wahnsinn!</p>
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		<title>vormittag</title>
		<link>https://mav.mbecker.net/2016/09/02/vormittag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 2016 02:22:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
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					<description><![CDATA[11 Uhr. Heute früh hatte man noch den ganzen Tag vor sich. Das Wasser flimmert in der Sonne. Der Wind trägt von irgendwo her ganz leise diese Melodie. Ich sauge die trockene Luft tief in mich ein. Salzig. Hinter mir der lange Weg, der mich hierher geführt hat. Staubig, steinig, Klippen, Lichtungen. Interessante Menschen. Jetzt... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2016/09/02/vormittag/#more-1094">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>11 Uhr. Heute früh hatte man noch den ganzen Tag vor sich. Das Wasser flimmert in der Sonne. Der Wind trägt von irgendwo her ganz leise diese Melodie. Ich sauge die trockene Luft tief in mich ein. Salzig. Hinter mir der lange Weg, der mich hierher geführt hat. Staubig, steinig, Klippen, Lichtungen. Interessante Menschen. Jetzt Pause. Die Karte in meiner Hand. Wohin? Die Augen schließen. Fühlen. Bilder im Kopf von Anfang des Weges. Von Nebel und der aufgehenden Sonne, die einem den Weg gewiesen hatte. Der Wind weht leicht und kühl. Ich schaue nach links. Augen funkeln mich an. Ich weiß den Weg jetzt wieder. Lass uns weitergehen. Wir haben noch den Tag vor uns.&nbsp;</p>
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		<title>fliegerdialog</title>
		<link>https://mav.mbecker.net/2015/10/10/fliegerdialog/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2015 06:53:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Was machst du da? Keine Ahnung. Sitze hier. Denke nach. Aha. Das Wasser war ganz blau unter ihm. Er liebte das fliegen. Die Musik. Wer? Kein Sprit mehr. Haben sie gesagt. Wie? Dabei durfte er eigentlich gar nicht hoch an diesem Tag. Wetter? Alkohol. Man hatte ihm die Erlaubnis entzogen. Ist trotzdem rauf. Ach. Dieser... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2015/10/10/fliegerdialog/#more-1072">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was machst du da?</p>
<p>Keine Ahnung. Sitze hier. Denke nach.</p>
<p>Aha.</p>
<p>Das Wasser war ganz blau unter ihm. Er liebte das fliegen. Die Musik.</p>
<p>Wer?</p>
<p>Kein Sprit mehr. Haben sie gesagt.</p>
<p>Wie?</p>
<p>Dabei durfte er eigentlich gar nicht hoch an diesem Tag.</p>
<p>Wetter?</p>
<p>Alkohol. Man hatte ihm die Erlaubnis entzogen. Ist trotzdem rauf.</p>
<p>Ach.</p>
<p>Dieser verdammte Tankschalter. Hatte sich noch mit dem Mechaniker unterhalten. Dann ist er vom Himmel gefallen.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Das Wasser war ganz blau unter ihm. Er liebte das Fliegen. Und die Musik. Oktober. Er war ganz verliebt in die Natur. Diese Farben. Und dann da oben. Das muss auch irgendwie Musik gewesen sein. Leben. Das muss das Leben gewesen sein. Sein Leben. Er fliegt bestimmt immer noch. Irgendwo da oben. Nur der Flieger kam runter. Pass auf da oben.</p>
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		<title>Das Leben ist für die Lebenden</title>
		<link>https://mav.mbecker.net/2015/07/06/das-leben-ist-fur-die-lebenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2015 04:51:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie ist fast 80 Jahre alt. Sanft und leicht erhebt sie sich in die Lüfte. Was für ein einzigartiges Gefühl. Im Magen. Im Kopf. Im Herz. Hier hat er auch gesessen. Vor 70 Jahren. Das Land unter uns. Friedlich. Klein. Das Leben, die Menschheit. Es ist doch faszinierend. Es kann so einfach sein, und es... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2015/07/06/das-leben-ist-fur-die-lebenden/#more-1067">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie ist fast 80 Jahre alt. Sanft und leicht erhebt sie sich in die Lüfte. Was für ein einzigartiges Gefühl. Im Magen. Im Kopf. Im Herz. Hier hat er auch gesessen. Vor 70 Jahren. Das Land unter uns. Friedlich. Klein. Das Leben, die Menschheit. Es ist doch faszinierend. Es kann so einfach sein, und es ist doch so komplex und kompliziert.</p>
<p>Er ist mitgeflogen. Bestimmt.</p>
<p>Ganz sanft ist sie aufgesetzt. Ganz bescheiden. Zurück in der Realität. Leben. Das Leben. So faszinierend und unendlich schön. Genießt es.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>oh captain</title>
		<link>https://mav.mbecker.net/2014/08/12/oh-captain/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2014 15:59:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die haben da oben gerade etwas Platz gemacht. Ein komisches Gefühl an diesem Morgen. Irgendwas steckt da im Hals, liegt auf dem Magen. Melancholie. Tränen. Ganz tief drin im Herzen rumort es. Ein Mensch, eine Inspiration ist in lauter kleine Sterne zerfallen. Und auch das ist da wieder, dieses Aufwühlende, dieses Antreibende, was man vor... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2014/08/12/oh-captain/#more-1045">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die haben da oben gerade etwas Platz gemacht. Ein komisches Gefühl an diesem Morgen. Irgendwas steckt da im Hals, liegt auf dem Magen. Melancholie. Tränen. Ganz tief drin im Herzen rumort es. Ein Mensch, eine Inspiration ist in lauter kleine Sterne zerfallen. Und auch das ist da wieder, dieses Aufwühlende, dieses Antreibende, was man vor fast 20 Jahren gefühlt hat, was einen motivierte, inspirierte, weinen und nachdenken liess. Finde Ruhe.</p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">All the world&#8217;s a stage, and all the men and women merely players: they have their exits and their entrances; and one man in his time plays many parts, his acts being seven ages.&#8221;</span></p>
<p>&#8211; Shakespeare</p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>inspirationsmomente</title>
		<link>https://mav.mbecker.net/2014/04/17/inspirationsmomente/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2014 23:04:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Inspiration. Das ist auch so ein Ding. Eindrücke, die auf einen einfliegen. Geschichten. Gesichter. Musik. Menschen. Gerüche. Das alles aufnehmen. Einfach dasitzen und zuschauen, welches Schauspiel sich einem darbietet. die kleinen Nuancen wahrnehmen. Verarbeiten. Inspiration. Sehr schwierig. Es braucht immer einen bestimmten Kick, einen Funken. Sehr, sehr rare Momente. Und wenn sie dann plötzlich vor... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2014/04/17/inspirationsmomente/#more-1032">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Inspiration. Das ist auch so ein Ding. Eindrücke, die auf einen einfliegen. Geschichten. Gesichter. Musik. Menschen. Gerüche. Das alles aufnehmen. Einfach dasitzen und zuschauen, welches Schauspiel sich einem darbietet. die kleinen Nuancen wahrnehmen. Verarbeiten. Inspiration. Sehr schwierig. Es braucht immer einen bestimmten Kick, einen Funken. Sehr, sehr rare Momente. Und wenn sie dann plötzlich vor einem stehen, sich einem offenbaren, sitzt man da mit offenem Mund, staunt, ist überwältigt. Sieht das Leben, sieht Dinge ganz anders. Das ist es, was einen antreibt. Der Drang, das Universum zu verÃ¤ndern. Neu gestalten. Wenn es doch nur mehr davon gäbe. Inspiration.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>heavy lightness</title>
		<link>https://mav.mbecker.net/2013/08/28/heavy-lightness/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2013 05:07:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8220;I am a fortune&#8217;s fool!&#8221; Wie wahr! Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die guten da oben auf der Bühne eine Menge Spass hatten. Bei den Proben. Bei der Auswahl der Klamotten. Beim Zusammenzimmern der Kulisse. Bei den ersten Vorstellungen. Vielleicht auch noch da. Bei einer der Letzten jedenfalls muss sie verflogen sein, die Spielfreude.... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2013/08/28/heavy-lightness/#more-1015">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;I am a fortune&#8217;s fool!&#8221; Wie wahr! Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die guten da oben auf der Bühne eine Menge Spass hatten. Bei den Proben. Bei der Auswahl der Klamotten. Beim Zusammenzimmern der Kulisse. Bei den ersten Vorstellungen. Vielleicht auch noch da. Bei einer der Letzten jedenfalls muss sie verflogen sein, die Spielfreude. Man konnte fast den Eindruck haben, dass es denen zu viel war. Zuviel Text. Zuviel Aufführungen. Schnell wieder weg. Schnell den Text aufgesagt.</p>
<p>Was habe ich das Knistern vermisst: &#8220;Has my heart loved till now? Forswear it, sight. For I never saw true beauty till this night!&#8221; Die Emotionen. Die, die die Rolle erfordert hätte. Aber auch die, die man in den Augen leidenschaftlicher Schauspieler aufblitzen sehen kann. Dieses Funkeln. welches einen mitreisst. Mitfiebern, Lachen, Weinen. Welches einen auf die Bühne reisst. Nix. Da war absolut nichts. Durch mit dem Text.</p>
<p>Man nahm es ihnen nicht ab. Nix von dem, was dort dargestellt war, war real. Natürlich nicht. Aber es hatte auch absolut keinen Hauch von &#8220;Könnte es eventuell doch&#8221;? Man nahm ihnen nichts ab, was sie von sich gaben. Warum sie das taten. Schnell im Text. Dann hin zum Publikum theatralisch: &#8220;I defy you stars!&#8221;. Und weiter im Text. Warum das? Völlig unmotiviert preschte man voran. Spulte ab, was der Dramaturg einem aufgetragen hatte. Machte doch alles keinen Sinn.</p>
<p>60er Jahre war das Setting. Mad Men Style. Klar. Klang im Programmheft durchaus beeindruckend. Der beginnende Generationenkonflikt illustriert von einer der ältesten Liebesgeschichten. Aber ach die Umsetzung. Kostüme und Holztäfelung können halt nicht allein das Konzept tragen. Am Ende fragte man sich: Warum um Himmels willen? Wie half das jetzt der Tragik, der Spannung, dem Knistern und dem Besonderen? Dem Magischen, welches jede Theaterstück auf die Zuschauer projizieren sollten. Sie in den Bann der Geschichte reissen. Sie anstacheln. Verzaubern. Sie träumen lässt.</p>
<p>Balkonszene. Futsch. Erst dachte ich, ich hätte sie verpasst. Ruckzuck. Rauf, Text, runter, im Kreis. Fertig. Mann!</p>
<p>Mit wenigen Ausnahmen hatte keiner da oben eine gute Figur gemacht. Einstudiert. Flach. Unmotiviert. Emotionslos. War das wohl Teil des Mad Men Konzepts? Das erste Theaterstück, bei dem ich den dringenden Bedarf verspürt habe, mich in der Pause zu verdrücken. Es konnte einfach nix mehr kommen. Geschichte bekannt. Umsetzung gleichbleibend banal. Das erste mal, dass ich ungern Applaus gespendet habe. Applaus, die Belohnung jedes Schauspielers auf der Bühne. Dort an dem Abend hatten den nur wenige verdient.</p>
<p>(<a title="http://www.shadyshakes.org/season/RomeoAndJuliet.php" href="http://www.shadyshakes.org/season/RomeoAndJuliet.php" target="_blank">http://www.shadyshakes.org/season/RomeoAndJuliet.php</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>absinthgedanken</title>
		<link>https://mav.mbecker.net/2012/07/02/absinthgedanken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 04:44:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Herz gebrochen, das Makeup bröckelt, doch das Lächeln bleibt. Die Show muss weitergehen&#8230; Der Absinth leuchtet grün im Glas. Die Show muss weitergehen. Bretter bersten, Lichter blenden. Blitze zucken. Schleier. La Bohème! Die Liebe klopft an. Zucken im Kopf. Pochen, stampfen. Schwaden am Himmel. Farben, Musik. Schauspiel vor mir. Mittendrin. Einsatz. Schweigen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Herz gebrochen, das Makeup bröckelt, doch das Lächeln bleibt. Die Show muss weitergehen&#8230; Der Absinth leuchtet grün im Glas. Die Show muss weitergehen. Bretter bersten, Lichter blenden. Blitze zucken. Schleier. La Bohème! Die Liebe klopft an. Zucken im Kopf. Pochen, stampfen. Schwaden am Himmel. Farben, Musik. Schauspiel vor mir. Mittendrin. Einsatz. Schweigen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>restaurantperspektiven</title>
		<link>https://mav.mbecker.net/2012/06/18/restaurantperspektiven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2012 02:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[nordlicht]]></category>
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					<description><![CDATA[die brotkrümel vor mir werden gerade weggewischt. rechts am tisch neben mir sitzt der pilot ganz alleine. er hat das restaurant seiner crew empfohlen, sie sind aber nicht gekommen. hinter mir die familie, deren tochter gerade 15 geworden ist. man überlegt, welcher kuchen es sein soll. links am tisch sitzt das alte ehepaar. man kommt... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2012/06/18/restaurantperspektiven/#more-736">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>die brotkrümel vor mir werden gerade weggewischt. rechts am tisch neben mir sitzt der pilot ganz alleine. er hat das restaurant seiner crew empfohlen, sie sind aber nicht gekommen. hinter mir die familie, deren tochter gerade 15 geworden ist. man überlegt, welcher kuchen es sein soll. links am tisch sitzt das alte ehepaar. man kommt öfter hierher, kennt den kellner, die vorspeisen. es berährt das herz, wie er besorgt den wein für beide aussucht und die karte sanft neben sich legt. das brot hat der kellner vergessen. liebevoll schaut man sich an. der pilot hat keinen hunger mehr auf nachtisch. seine crew ist immer noch nicht da. die geburtstagsfamilie hat sich geeinigt. der kuchen ist aufs haus. vor mir liegt die stadt und der hafen. ganz beschäftigt ist die strasse, es regnet leicht. doch für mich ist es unendlich still. ich sehe das wasser, schiffe. denke an vergangene stunden in diesem kleinen restaurant. draussen eilt man am fenster vorbei, raus aus dem regen. die wolken ziehen sich immer mehr zu. ich bezahle, gruesse das alte ehepaar, schiele auf den kuchen. der pilot ist bereits weg. allein. vor der tÃ¼r sauge ich die kalte, feuchte Luft in mich ein, zwinkere den wolken zu, laufe zurück durch das treiben ins jetzt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>gegensatzgedanken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 22:14:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Strand liegen &#8211; im Koma liegen. Die Sterne betrachten &#8211; nach oben starren. Die Meeresbrise einatmen &#8211; beatmet werden. Sich im Sand rekeln &#8211; sich nicht bewegen können. Ein kühles Getränk genießen &#8211; künstlich ernährt werden. Die Liebste neben sich spüren &#8211; die Lieben nicht sehen können. Das Leben vor sich haben &#8211; ein... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2012/06/13/gegensatzgedanken/#more-728">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Strand liegen &#8211; im Koma liegen. Die Sterne betrachten &#8211; nach oben starren. Die Meeresbrise einatmen &#8211; beatmet werden. Sich im Sand rekeln &#8211; sich nicht bewegen können. Ein kühles Getränk genießen &#8211; künstlich ernährt werden. Die Liebste neben sich spüren &#8211; die Lieben nicht sehen können. Das Leben vor sich haben &#8211; ein schönes Leben hinter sich haben. Das Leben genießen &#8211; vorbei.</p>
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		<title>vorstellung</title>
		<link>https://mav.mbecker.net/2012/01/15/vorstellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 07:22:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Noten in meinem Kopf, die sich ganz langsam in den Vordergrund drängen, als wollten sie auch mitspielen, als hätten sie auch etwas zu sagen. Dieses leichte Singsang im Rauschen der Wellen. Man weiß, dass da etwas ist. Etwas will zu Papier gebracht werden. Etwas will auf die Bühne. Aber es wird einem so unendlich schwer... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2012/01/15/vorstellung/#more-661">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Noten in meinem Kopf, die sich ganz langsam in den Vordergrund drängen, als wollten sie auch mitspielen, als hätten sie auch etwas zu sagen. Dieses leichte Singsang im Rauschen der Wellen. Man weiß, dass da etwas ist. Etwas will zu Papier gebracht werden. Etwas will auf die Bühne. Aber es wird einem so unendlich schwer gemacht. Der Kopf will einfach nicht.  Man steht vorm Spiegel, schneidet Grimassen und kommt sich unglaublich dämlich vor. Und da ist sie wieder, diese Musik. Geigen von irgendwoher. Und der Drang, die Bretter unter den Füssen zu spüren. Das Knarren, das Räuspern im Saal. Das licht, welches einen blendet und Mut macht. Das Herz, welches einem genau dann und dort sagt, dass das gut ist. Dass es das ist, was man will. Der Applaus. Dass es das ist, was man braucht. Vorhang.</p>
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		<title>lebenssekunden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 05:42:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
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					<description><![CDATA[sekunden. ganz kurz die zeit, die über so viel entscheiden kann. jahre. der blick zurück. komprimiert in einen augenblick. ein zwinkern. das leben. die geschichten, die einen faszinieren, mitreißen, inspirieren überlagert von der realität. er war wahrscheinlich keiner, der die welt verändern wollte. keiner, der eine delle in das universum machen wollte. nur seinen job... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2011/11/07/633/#more-633">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>sekunden. ganz kurz die zeit, die über so viel entscheiden kann. jahre. der blick zurück. komprimiert in einen augenblick. ein zwinkern. das leben. die geschichten, die einen faszinieren, mitreißen, inspirieren überlagert von der realität. er war wahrscheinlich keiner, der die welt verändern wollte. keiner, der eine delle in das universum machen wollte. nur seinen job &#8211; wie jeden tag. kurz und schnell und unerwartet wie ein windhauch im nacken. vorbei. tränen nicht nur für diese faszinierenden und tragischen geschichten. tränen auch für diese anekdote des lebens. sekunden.</p>
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		<title>spielweise</title>
		<link>https://mav.mbecker.net/2011/07/29/spielweise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 06:24:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Feuerwerk im Kopf. Emotionen und Musik. Die kleinen Männchen in ihren lustigen bunten Mänteln. Gerade aus Spanien waren sie gekommen. Viel zu große Schuhe. Keine Ahnung, was die sich gedacht hatten. La Bohème sagte er ihnen noch zum Abschied. Doch sie hatten nur gelacht. Ihn ausgelacht den armen alten Mann dort hinter seinem schweren... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2011/07/29/spielweise/#more-609">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Feuerwerk im Kopf. Emotionen und Musik. Die kleinen Männchen in ihren lustigen bunten Mänteln. Gerade aus Spanien waren sie gekommen. Viel zu große Schuhe. Keine Ahnung, was die sich gedacht hatten. La Bohème sagte er ihnen noch zum Abschied. Doch sie hatten nur gelacht. Ihn ausgelacht den armen alten Mann dort hinter seinem schweren eichentisch. Das schwache Licht der Schreibtischlampe warf einen erschreckenden Schatten auf sein Gesicht. Aber das hatte sie alles nicht gekümmert. La Boheme. Was wussten sie auch schon. Diese Stadt konnte ihnen nichts mehr bieten. Zu viel hatten sie sich schon mit den Kleingeistern auf der großen langen Kopfsteinpflasterstrasse angelegt. Sie mussten weg hier. Raus aus dieser dünnen Luft. Dort hinten, das wussten sie, da war alles anders. Bunte Lichter tanzten über ihnen. Ganz schwindlig war ihnen von alle dem. Was hatte er sich nur gedacht. Dieses fiese Gesicht. Dieses grinsen im Gesicht. La Boheme. Ja klar. Nur wieso das ganze? Leben, tanzen, spielen. Das waren sie wieder. Die Bilder im Kopf. Musik. Emotionen. Die kleinen Männchen in ihrem lustigen bunten Mänteln. Was für ein Spiel. Schauspiel.</p>
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		<title>impro</title>
		<link>https://mav.mbecker.net/2011/07/15/impro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 03:18:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
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					<description><![CDATA[lange war es her, dass man da vorn auf der buehne stand. dass man das geraeusch im zuschauerraum vernahm. dass man dem applaus entgegengefiebert hat. man schaut in die gesichter der anderen, sieht die anspannung, die vorfreude, das lachen, das lampenfieber. gemeinsames scherzen, mut machen. der saal fuellt sich langsam und da ist wieder dieses... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2011/07/15/impro/#more-598">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>lange war es her, dass man da vorn auf der buehne stand. dass man das geraeusch im zuschauerraum vernahm. dass man dem applaus entgegengefiebert hat. man schaut in die gesichter der anderen, sieht die anspannung, die vorfreude, das lachen, das lampenfieber. gemeinsames scherzen, mut machen. der saal fuellt sich langsam und da ist wieder dieses kribbeln, welches man so vermisst hat. ein seltsames, schoenes gefuehl. dann kann man endlich in das licht eintauchen. endlich kann man der energie wieder freien lauf lassen, albern sein. hellwach und doch vertraeumt. dem geraeusch vor der buehne lauschen, das lachen, das raunen. der applaus.</p>
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		<title>musik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 03:12:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[es ist magisch. noten fliegen durch den raum und versetzen einen in andere zeiten und orte. bilder entstehen, zerfliessen. emotionen erfassen einen und lassen nicht mehr los. eintauchen. ganz tief. lauter. mehr. ganz still sitzen, zuhoeren, dabei sein. sich davon tragen lassen und eintauchen. oh wie fantastisch, wie wundervoll. atemberaubend. einfach. schoen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>es ist magisch. noten fliegen durch den raum und versetzen einen in andere zeiten und orte. bilder entstehen, zerfliessen. emotionen erfassen einen und lassen nicht mehr los. eintauchen. ganz tief. lauter. mehr. ganz still sitzen, zuhoeren, dabei sein. sich davon tragen lassen und eintauchen. oh wie fantastisch, wie wundervoll. atemberaubend. einfach. schoen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>gershwin</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 02:16:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[diese vertraute melodien in der fremden umgebung. der schauer der einem bei jeder note ueber den ruecken laeuft. das laecheln, welches sich unweigerlich in das gesicht schleicht. entzueckung, die den ganzen koerper erfasst. bekanntes. faszinierendes. was ist es, das emotionen sichtbar, greifbar macht. dem alten meister zuzuschauen, wie seine werke neu interpretiert werden, ihn nicken... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2010/07/28/gershwin/#more-392">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>diese vertraute melodien in der fremden umgebung. der schauer der einem bei jeder note ueber den ruecken laeuft. das laecheln, welches sich unweigerlich in das gesicht schleicht. entzueckung, die den ganzen koerper erfasst. bekanntes. faszinierendes. was ist es, das emotionen sichtbar, greifbar macht. dem alten meister zuzuschauen, wie seine werke neu interpretiert werden, ihn nicken sehen, ihn dankbar sehen. die musik greifbar. wie farben, wie wind durchziehen sie den raum. da, wieder dieser schauer. gaensehaut. und irgendwo dieser sturm und drang, der doch noch irgendwo schlummert. ein schoenes gefuehl. moege es bleiben. fuer immer. musik. emotionen.</p>
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		<title>schauspiellust</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mav]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 04:47:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
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					<description><![CDATA[das kann doch alles nicht sein, murmelte es vor sich hin. irgendwo dahinten war es. er war sich da ganz sicher. erst gestern hatte er sich noch eine notiz auf sein nachttischchen gelegt. die musik von oben wurde jetzt auch immer lauter. was für deppen. pit und pat hatte er vor einer woche wiedergesehen und... <a class="more-link" href="https://mav.mbecker.net/2010/07/21/schauspiellust/#more-372">Continue Reading &#8594;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>das kann doch alles nicht sein, murmelte es vor sich hin. irgendwo dahinten war es. er war sich da ganz sicher. erst gestern hatte er sich noch eine notiz auf sein nachttischchen gelegt. die musik von oben wurde jetzt auch immer lauter. was für deppen. pit und pat hatte er vor einer woche wiedergesehen und war völlig hin und weg. das mäntelchen hing ganz einsam in seinem schrank und hätte es von dem ganzen mist früher erfahren, hätte es mit sicherheit schon lange seine koffer gepackt und wÃ¤re weg. leise reihen sich die noten aneinander. ganz sanft dringen sie an sein ohr. dieser leichte schauer jedesmal. nimmerland. so muss das aussehen, was jeder ganz für sich selbst bestimmt. fast zum greifen nahe und doch so fern. die sehnsucht hat schon wieder einen streich gespielt. da, wieder dieser schauer. dieses wunderbare schwebegefühl. träumen. fantasie. schauspiel. morgen wird er pit und pat schreiben. ganz bestimmt.</p>
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