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	<title>Webmaster Blog</title>
	
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	<description>Erzählungen aus dem Netz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 02 Oct 2011 19:22:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Thilo Weichert, der Like-Button und die Konsequenzen</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 17:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Wochen beobachte ich besorgt aber auch fasziniert den Feldzug, den Schleswig-Holsteins Oberdatenschützer Thilo Weichert gegen Facebook und die Einbindung des Like-Buttons auf deutschen Websites führt. Die Berichterstattung in den Medien ist umfassend, ein wesentlicher Aspekt der Debatte fällt aber oft unter den Tisch oder wird nur als Randnotiz erwähnt: Es geht hier um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/10/no-like.png" alt="Like verboten" title="Like verboten" width="240" height="205" class="left size-full wp-image-4562" />Seit einigen Wochen beobachte ich besorgt aber auch fasziniert den Feldzug, den Schleswig-Holsteins Oberdatenschützer Thilo Weichert gegen Facebook und die Einbindung des Like-Buttons auf deutschen Websites führt. </p>
<p>Die Berichterstattung in den Medien ist umfassend, ein wesentlicher Aspekt der Debatte fällt aber oft unter den Tisch oder wird nur als Randnotiz erwähnt: Es geht hier um viel mehr als den Like-Button. Folgt man der Argumentation des Datenschützers, so verletzen sämtliche Seitenelemente, bei denen die IP-Adresse des Besuchers an Dienstleister in den USA übermittelt werden, die deutschen Datenschutzvorschriften. Sollte Thilo Weichert Recht behalten, so müssen wohl auch folgende Elemente bald von deutschen Websites verschwinden:<br />
<span id="more-4561"></span></p>
<ul>
<li>Googles +1 Button</li>
<li>Google Adsense</li>
<li>Doubleclick Banner</li>
<li>Die meisten Twitter Widgets</li>
<li>Slideshare Präsentationen</li>
<li>YouTube Videos</li>
<li>Disqus Kommentarbereiche</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Das dies tatsächlich im Sinne der Internetnutzer sein soll, kann ich mir schwer vorstellen. Zumal diese Nutzer, sobald sie deutschen oder europäischen Boden verlassen, den &#187;Datenkraken&#171; wieder hilflos ausgeliefert sind. Einmal mehr würde sich Deutschland vom Rest der Welt abschotten, ohne dass irgendwem dadurch geholfen ist.</p>
<p>Erfreulich finde ich, dass Weichert Gegenwind von Institutionen bekommt, die in der Vergangenheit nicht gerade durch Engagement für ein offenes, weltweites Internet aufgefallen sind: Politiker aus CDU und FDP stellen sich offen gegen Weichert, und selbst Bundesinnenminister Friedrich scheint der harte Kurs gegen Facebook <a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Politiker-kritisieren-Datenschuetzer-Haltung-zu-Facebook-1344525.html" >nicht zu gefallen</a>. Auch die <a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Politiker-kritisieren-Datenschuetzer-Haltung-zu-Facebook-1344525.html" >Ankündigung</a> der IHK Schleswig Holstein, Facebook weiter zu nutzen und gegebenenfalls einen Musterprozess zu führen, stimmt hoffnungsvoll.</p>
<p>Trotz dieser Lichtblicke bin ich unsicher, ob Weichert juristisch nicht im Recht bleiben könnte. Schon oft habe ich in diesem Blog die absurde Gesetzgebung in Deutschland und Europa bezüglich Internetbelangen kritisiert. Nun könnte es also passieren, dass ein übereifriger Datenschutzbeauftragter auf der Grundlage unhaltbarer Gesetze das deutsche Internet um Jahre zurückwirft. Die Politik wird sich im Nachhinein der Frage stellen müssen, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Vielleicht wird es doch langsam Zeit, kompetenten Beratern mehr Gehör zu schenken?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Google+: Meine Einschätzung</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4535</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 13:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe eine Weile überlegt, ob ich überhaupt noch einen Artikel zu Google+ verfassen soll. Als Google letzte Woche mit diesem Netzwerk an die Öffentlichkeit ging, war ich gerade im Urlaub und konnte zwar eine Einladung ergattern, hatte als Hardware nur ein iPad und ein Netbook zur Verfügung. Das taugte nicht für einen gründlichen Test [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/07/google-plus.png" alt="" title="Google+" width="150" height="150" class="left size-full wp-image-4536" />Ich habe eine Weile überlegt, ob ich überhaupt noch einen Artikel zu Google+ verfassen soll. Als Google letzte Woche mit diesem Netzwerk an die Öffentlichkeit ging, war ich gerade im Urlaub und konnte zwar eine Einladung ergattern, hatte als Hardware nur ein iPad und ein Netbook zur Verfügung. Das taugte nicht für einen gründlichen Test und auch das Verfassen eines umfangreicheren Reviews wäre ein Qual gewesen.</p>
<p>Inzwischen habe ich das Google Netzwerk umfassend testen können, und die Blogosphäre quillt bereits über mit Erfahrungsberichten und Prognosen über die weitere Entwicklung dieser neuen Plattform. Dennoch halte ich Google+ für so bedeutend, dass ich mir einen eigenen Artikel hierzu nicht verkneifen kann. Die genervten mögen es mir verzeihen.<br />
<span id="more-4535"></span><br />
Dass Google einen <cite>Facebook Killer (TM)</cite> in Vorbereitung hat, war in der Gerüchteküche ja schon länger im Umlauf. Ich muss gestehen, dass ich einem erneuten Vorstoß Googles im Social Media Bereich sehr skeptisch gegenüber stand. Wie viele andere sah ich das Scheitern von Wave und Buzz als Indizien dafür, dass der Suchgigant auf diesem Gebiet einfach nicht mitziehen kann. Als ich dann letzte Woche meine ersten Erfahrungen mit Google+ machen durften war ich überrascht, dass selbst in der eingeschränkten mobilen Version auf dem iPad ein durchdachtes, bedienbares Produkt vorlag. Mehr noch: Es machte Spaß, mit diesem Netzwerk zu arbeiten.</p>
<p>Aus dem Urlaub zurück gekommen konnte ich Google+ dann auch auf dem Desktop an einem großen Monitor erfahren. Wenngleich die mobile Website sehr gut ist, so spielt Google erst hier die volle Power aus. Auf den ersten Blick erinnert die Oberfläche schon ziemlich an Facebook, kommt aber ruhiger und aufgeräumter daher:</p>
<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/07/plus-screenshot.png" alt="" title="Google+ Screenshot" width="500" height="299" class="alignnone size-full wp-image-4537" /></p>
<p>Martin Mißfeldt formulierte es in <a target="_blank" href="http://www.tagseoblog.de/tschuss-facebook" >seinem Erfahrungsbericht</a> so hart wie zutreffend:</p>
<blockquote><p>Das Zuckerberg-Portal sieht dagegen aus wie ein ausgeschütteter 1und1 Homepage-Baukasten.</p></blockquote>
<p>Doch nicht nur das aufgeräumte Design ist es, mit dem sich Google von Anfang an positiv von der Konkurrenz abhebt: Mit Hilfe sogenannter Kreise kann man seine Kontakte gruppieren und bei jedem veröffentlichten Inhalt festlegen, für welche Kreise dieser sichtbar ist. Zwar bietet Facebook mit seinen Freundeslisten eine ähnliche Funktionalität, aber deren Nutzung fühlt sich einfach ungeschmeidig an. Zur Verwaltung der Kreise wurde ein sehr gutes User-Interface gebaut, bei dem man seine Kontakte einfach per Drag-And-Drop in die gewünschten Kreise ziehen kann:</p>
<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/07/circles.png" alt="" title="Circles" width="500" height="226" class="alignnone size-full wp-image-4539" /></p>
<p>Die optimale Organisation der eigenen Kreise ist eine fast schon philosophische Frage und entsprechend viele Tipps und Ansichten zur Kategorisierung seiner Kontakte kursieren derzeit auf der Plattform.</p>
<p>Ist Google+ nun der erwartete Facebook-Killer? Immerhin ist die Plattform in nur wenigen Tagen auf geschätzt eine halbe Million Nutzer angewachsen und funktioniert immer noch reibungslos. Die Qualität des geshareten Contents ist, zumindest in meinem Netzwerk, sehr hoch und erinnert mich an Friendfeed in seinen besten Tagen. Dies könnte allerdings auch dem Umstand geschuldet sein, dass die Userbase sich derzeit vorwiegend aus Nerds, Social Media Professionals und Internetsüchtigen zusammensetzt. Sollte die breite Masse wirklich eines Tages nachziehen, könnte sich dieser Aspekt normalisieren. Der ewige Poweruser Robert Scoble rechnet allerdings nicht mit einem solchen Exodus: <a target="_blank" href="http://scobleizer.com/2011/07/01/why-yo-momma-wont-use-google-and-why-that-thrills-me-to-no-end/" >Why yo momma won’t use Google+</a>.</p>
<p>Das grundlegende Konzept, wie Beziehungen hergestellt und Inhalte veröffentlicht werden, ist prinzipiell eher mit Twitter zu vergleichen. Insofern sehen manche in Google+ auch eher eine Gefahr für Twitter, als für Facebook. Wie auch immer, die Plattform hat die Social Networking Landschaft massiv aufgewirbelt und meiner Meinung nach um neue Impulse bereichert. Die Tatsache, dass Facebook eine App zum Export der Freunde gesperrt hat lässt auf eine gewisse Nervosität in diesem Lager schließen. Und der ehemalige Quasi-Monopolist Zuckerberg steht jetzt genau so unter Zugzwang wie Twitter. Wenn Facebook nun bei Useability und Datenschutz nachbessert, profitiert auch der normale Nutzer. Allein dafür ist es gut, dass es Google+ gibt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Bitcoins, Eaves und anderen Netzwährungen</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4521</link>
		<comments>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4521#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 18:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Virtuelle Welten]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoins]]></category>
		<category><![CDATA[eaves]]></category>
		<category><![CDATA[wow]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch einige Artikel beim Onlinemagazin t3n sowie Spiegel Online bin ich auf die virtuelle Währung Bitcoin aufmerksam geworden, welche für sich den Anspruch erhebt, eine echte Alternative zu &#187;realen&#171; Geldwährungen zu sein. Tatsächlich gibt es im Internet eine Vielzahl virtueller Währungen, die den Status echter Zahlungsmittel eingenommen haben. Spontan muss man da an WoW Gold [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/06/bitcoin_001.png" alt="" title="Bitcoins" width="130" height="130" class="left size-full wp-image-4522" />Durch einige <a target="_blank" href="http://t3n.de/news/bitcoins-unter-druck-inflation-diebstahl-315076/" >Artikel</a> beim Onlinemagazin t3n sowie <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,768071,00.html" >Spiegel Online</a> bin ich auf die virtuelle Währung <a target="_blank" href="http://www.bitcoin.org/" >Bitcoin</a> aufmerksam geworden, welche für sich den Anspruch erhebt, eine echte Alternative zu &#187;realen&#171; Geldwährungen zu sein. </p>
<p>Tatsächlich gibt es im Internet eine Vielzahl virtueller Währungen, die den Status echter Zahlungsmittel eingenommen haben. Spontan muss man da an WoW Gold denken, für welches sich ein beträchtlicher Markt etabliert hat. Dieser ist so profitabel, dass eine unbekannte Anzahl <a target="_blank" href="https://netfiles.uiuc.edu/dtcook/www/CCCnewsletter/7-2/jin.htm" >chinesischer Lohnsklaven</a> Tag für Tag in virtuellen Minen schuften und damit ihre Familien ernähren. Auch andere Spielwährungen unterliegen einem florierenden Handel und bevor Linden Labs dem Glücksspiel auf Second Life einen Riegel vorgeschoben hat, waren Linden Dollars hartes Gold für manchen Online Zocker.<br />
<span id="more-4521"></span><br />
Gegenüber diesen Ingame-Währungen haben Bitcoins eine interessante Besonderheit: Während das Spielgeld eines Onlinegames durch den Spieleproduzenten prinzipiell in beliebiger Menge zum Nulltarif produziert werden kann, ist die Menge verfügbarer Bitcoins begrenzt. Eine Bitcoin entsteht, indem der Rechner eines Bitcoin-Nutzers die Lösung eines schwierigen mathematisches Problems berechnet. Jedes Problem kann dabei nur einmal gelöst werden und erzeugt damit eine klar definierte Menge von Bitcoins. Damit wird die Menge verfügbarer Coins limitiert, was Inflation und Wertverfall der Währung entgegen wirken soll. Im Gegensatz zum Spielgold, aber auch zu konventionellen Währungen der heutigen Zeit, gibt es somit kein zentrales Regulierungsorgan, welches die Geldmenge der Währung steuert.</p>
<p>Nicht zuletzt wegen abenteuerlicher <a target="_blank" href="https://www.bitcoinmarket.com/market/charts/" >Kursschwankungen</a> sind Bitcoins ein umstrittenes Zahlungsmittel, und erste Politiker wollen dem Handel mit der Hackerwährung bereits einen Riegel vorschieben. Dennoch sollte man sich in Zeiten, in denen immer mehr Menschen Zweifel an der Legitimität &#187;realer&#171; Währungen hegen, Gedanken zu alternativen Ansätzen machen. Das Bitcoins-System könnte hier eine Antwort parat haben.</p>
<p>Eine virtuelle Währung ganz anderer Art sind die Eaves von Empire Avenue, über das ich <a href="http://blog.webmaster-homepage.de/item/4481" >kürzlich berichtete</a> und das mich zunehmend fasziniert. Eaves entstehen dort als Dividende und sind das Resultat vom Social Media Engagement der Spieler. Somit handelt es sich bei dieser Währung um ein Nebenprodukt realer Wertschöpfung &#8211; wenn man denn gewillt ist, die Erstellung von Inhalten im Social Web als Wertschöpfung aufzufassen. Bisher gibt es keine mir bekannte Möglichkeit, Eaves in hartes Geld zu tauschen, aber sie sind meiner Meinung nach der bisher gelungenste Versuch, <a target="_blank" href="http://www.mcschindler.com/2010/08/12/soziales-kapital-millionaere-im-social-web/" >soziales Kapital</a> in Form einer Währung abzubilden.</p>
<p>Wie so vieles im Web ist im Bereich virtueller Zahlungsmittel noch viel Bewegung drin. Die finale Überwährung scheint es noch nicht zu geben, aber die Banken und Finanzämter dieser Welt sollten sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass Dollar, Euro und Co. in Zukunft Konkurrenz bekommen könnten durch Systeme, die ganz anderen Einflüssen und Regeln gehorchen. Sie wären nicht der erste Wirtschaftszweig, der von den bahnbrechenden Umwälzungen im Web schlichtweg überrollt wird.</p>
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		<item>
		<title>Der Google +1 Button ist da</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4504</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 07:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen & SEO]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende März führte Google in den englischsprachigen Suchergebnissen ein neues Element ein: Den +1 Button, mit dem Google Nutzer Feedback zur Zufriedenheit mit einem Link in der Google Suche abgeben können. Dies war ganz klar eine Reaktion auf Facebooks inzwischen allgegenwertigen Likebutton, der durch seinen impliziten Empfehlungsmechanismus eine echte Gefahr für Googles Vorherrschaft im Web [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/06/plusone_large.png" alt="" title="Plusone Button" width="121" height="121" class="left size-full wp-image-4510" /><a href="http://blog.webmaster-homepage.de/item/4444" >Ende März</a> führte Google in den englischsprachigen Suchergebnissen ein neues Element ein: Den +1 Button, mit dem Google Nutzer Feedback zur Zufriedenheit mit einem Link in der Google Suche abgeben können. Dies war ganz klar eine Reaktion auf Facebooks inzwischen allgegenwertigen Likebutton, der durch seinen impliziten Empfehlungsmechanismus eine echte Gefahr für Googles Vorherrschaft im Web darstellt.</p>
<p>Ein häufiger Kritikpunkt an Googles Button war die Tatsache, dass der Nutzer bei einer Suche meist noch gar nicht weiss, ob ihm die jeweilige Zielseite gefällt. Kaum jemand wird nach einem Besuch dieser Seite zu den Suchergebnissen zurückkehren, um nachträglich ein +1 abzugeben. Folgerichtig kündigte Google auch schon bald an, dass ein +1 Widget zum Einbau in die eigene Site in Kürze folgen würde. Nun ist es soweit: <a target="_blank" href="http://googleblog.blogspot.com/2011/06/1-button-for-websites-recommend-content.html" >Ab sofort</a> lässt sich die +1 Funktionalität in jede Website integrieren.<br />
<span id="more-4504"></span><br />
Praktischwerweise stellt Google für Webmaster einen hilfreichen <a target="_blank" href="http://www.google.com/webmasters/+1/button/index.html" >Codegenerator</a> bereit, mit dem sich Javascript-Code für +1 Buttons in gängigen Abmessungen erzeugen lässt. Die Standard Variante (24 Pixel) erinnert dabei an den gängigen Formfaktor des Facebook Like-Buttons, die Tall-Variante ähnelt verbreiteten Twitter Share-Buttons, wie ich sie auch hier im Blog einsetze.</p>
<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/06/plusone-generator.png" alt="" title="Plusone Button Generator" width="500" height="390" class="alignnone size-full wp-image-4513" /></p>
<p>Ich habe mich hier erstmal für eine Integration des +1 Buttons in die Buttonleiste links der Artikel entschieden und bin sehr gepannt, welche Akzeptanz das neue Element mit sich bringt. </p>
<p>Das virale Potenzial eines Facebook- oder Twitter-Buttons wird das Google Widget mangels sozialer Vernetzung vorerst nicht mit sich bringen. Sollten die Plus-One Bewertungen aber eines Tages als Rankingfaktor gewertet werden, ist davon auszugehen, dass Googles Button im Web ebenso omnipräsent wird, wie derzeit der Facebook Like-Button.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Empire Avenue – Die Social Media Börse</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4481</link>
		<comments>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4481#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 May 2011 17:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Börsenspiel Empire Avenue gibt es nun schon eine ganze Weile. Als ich im Juni 2010 erstmals davon hörte, faszinierte mich die Idee eines Börsenspiels, bei dem die Mitspieler selbst als Aktiengesellschaften agieren, deren Marktwert unmittelbar mit ihrer Social Media Präsenz gekoppelt ist. Das Spiel war Anfangs jedoch wenig erfolreich und wurde hierzulande kaum wahrgenommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Börsenspiel <a target="_blank" href="http://empireavenue.com/?t=26965546" >Empire Avenue</a> gibt es nun schon eine ganze Weile. Als ich im Juni 2010 erstmals davon hörte, faszinierte mich die Idee eines Börsenspiels, bei dem die Mitspieler selbst als Aktiengesellschaften agieren, deren Marktwert unmittelbar mit ihrer Social Media Präsenz gekoppelt ist. Das Spiel war Anfangs jedoch wenig erfolreich und wurde hierzulande kaum wahrgenommen. Inzwischen scheint das Interesse an Empire Avenue jedoch wieder stark an Fahrt aufgenommen zu haben, weshalb es mal an der Zeit ist, hier einen Blogpost dazu zu verfassen.</p>
<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/05/empire-avenue-dashboard.png" alt="" title="Empire Avenue Dashboard" width="500" height="212" class="alignnone size-full wp-image-4485" /></p>
<p>Das vorrangige Spielziel bei Empire Avenue ist, wie bei den meisten Börsenspielen, die Maximierung des eigenen Kapitals, der <cite>Net Wealth</cite>. Dieses wird in einer fiktiven Währung namens <cite>Eaves</cite> gemessen. Ferner hat jeder Spieler einen eigenen Börsenkurs, den man selbstverständlich auch in die Höhe treiben möchte.<br />
<span id="more-4481"></span><br />
Das Kapital lässt sich am besten durch sinnvolle Investitionen in andere Spieler steigern. Insbesondere ein Investment in gerade frisch eingestiegene Spieler kann sich hier rentieren. Handelt es sich dabei um aktive und gut vernetzte Social Media Nutzer, kann der Kurs sich innerhalb eines Tages leicht mal verdoppeln. </p>
<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/05/enypsilon.png" alt="" title="Profit" width="500" height="195" class="alignnone size-full wp-image-4496" /></p>
<p>Um die Motivation der Spieler weiter zu fördern, gibt es neben Kapital und Börsenwert auch noch Abzeichen, die für gewisse Erfolge (Achievements) verliehen werden. Dass ein derartiges Belohnungssystem wirkt hat Foursquare eindrucksvoll bewiesen.</p>
<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/05/empire-avenue-achievements.png" alt="" title="Empire Avenue Achievements" width="500" height="133" class="alignnone size-full wp-image-4499" /></p>
<p>Reizvoll an Empire Avenue ist, dass man Anhand des Börsenwertes tatsächlich Rückschlüsse auf die Vernetzung und Aktivität eines Spielers ziehen kann. Insofern wäre es denkbar, dass der Eaves-Wert eines Tages ähnlich wie heutzutage der Klout-Score als Metrik für die Social Media Relevanz einer Person angesehen wird. Leider haben sich die Betreiber der Plattform dafür entschieden, die virtuelle Währung zum Kauf für reale Dollars anzubieten. Wenngleich sich diese Art der Monetarisierung für viele Online-Games bewährt hat, führt sie im Fall von Empire Avenue zu einer Verzerrung der Kennzahlen zahlender Spieler.</p>
<p>Ein gewisses Suchtpotenzial muss man Empire Avenue auf jeden Fall zugestehen. Möglicherweise eignet sich das Spiel auch in gewissem Maße als Promotionwerkzeug, um die eigenen Accounts und Feeds bekannt zu machen. So erscheinen die Tweets und Blogpost eines Spielers, an dem ich Anteile erworben habe, auch in meinem Empire Avenue Dashboard. Erfolgreiche Spieler haben somit einen weiteren Kanal, ihre Tweets, Blogposts oder Facebook Neuigkeiten zu verbreiten.</p>
<p>Abschließend wie gewohnt noch der Link zu meinem eigenen <a target="_blank" href="http://www.empireavenue.com/FRTL" >Empire Avenue Profil</a>. Falls Ihr dort bereits mitspielt oder Euch aufgrund dieses Artikels anmeldet, würde ich mich über ein Investment freuen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rückblick: WP-Blogger-Treffen Rhein-Ruhr</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4475</link>
		<comments>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4475#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 18:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches, Lustiges und Ärgerliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ruhrgebiet hat, das ist wenig verwunderlich, eine durchaus lebendige Online-Szene. Folglich gibt es Barcamps, Twittwochs, Online-Marketing und SEO-Stammtische und viele weitere Gelegenheiten, virtuelle Kontakte ins Real-Life zu verlagern. Was es bisher meines Wissens nicht gab, das war ein Blogger-Treffen. Das hat sich nun geändert, denn Gerhard Schröder hat gestern zum ersten WP-Blogger-Treffen im Unperfekthaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2010/10/wordpress.png" alt="" title="Wordpress" width="150" height="150" class="left size-full wp-image-3502" />Das Ruhrgebiet hat, das ist wenig verwunderlich, eine durchaus lebendige Online-Szene. Folglich gibt es Barcamps, Twittwochs, Online-Marketing und SEO-Stammtische und viele weitere Gelegenheiten, virtuelle Kontakte ins Real-Life zu verlagern. </p>
<p>Was es bisher meines Wissens nicht gab, das war ein Blogger-Treffen. Das hat sich nun geändert, denn Gerhard Schröder hat gestern zum ersten <a target="_blank" href="http://padlive.de/2011/04/so-war-das-erste-wp-blogger-treffen-im-unperfekthaus/" >WP-Blogger-Treffen im Unperfekthaus</a> eingeladen. Damit hat er eine Idee von Nicole Y. Männl aufgegriffen, deren <a target="_blank" href="http://wpblogger.0511web.de/" >Blogger Treffen in Hannover</a> sich offenbar bestens bewährt hat.<br />
<span id="more-4475"></span><br />
Die Gelegenheit, sich einmal abseits von Großveranstaltungen mit anderen Bloggern aus der Region auszutauschen wollte ich mir nicht nehmen lassen, und so habe auch ich mich für die Auftaktveranstaltung angemeldet. Was folgte war ein gemütlicher Abend im Sofaraum des Essener Unperfekthauses. <a target="_blank" href="http://www.fernmuendli.ch/" >Maik Wagner</a> hielt eine sehr interessante Präsentation über barrierefreie WordPress Themes. Mit der Gestaltung von Themes kenne ich mich relativ gut aus, aber der Blickwinkel, den Maik vermitteln konnte, war durchaus erhellend. So hat barrierefreies Design viel mit einer durchdachten HTML Struktur zu tun, die ja auch aus SEO-Gesichtspunkten ratsam ist. Beruhigend war es auch, festzustellen, dass ich nicht der einzige bin, der durch die Bildattribute in der deutschsprachigen WordPress-Lokalisation verwirrt wird.</p>
<p>Im Anschluss hielt der Ausrichter Gerhard noch einen Vortrag über responsive Layouts, die sich dynamisch an unterschiedlichste Auflösungen anpassen. Nachdem immer mehr Blogleser die Inhalte auf mobilen Geräten betrachten, die je nach Ausrichtung des Gerätes auch unterschiedliche Seitenverhältnisse darstellen, sollte man sich wohl tatsächlich Gedanken über solche Darstellungen machen. Dieses Blog sieht zwar auch auf dem iPhone passabel aus, aber einige von Gerhard vorgestellte Designs zeigten, dass es noch besser geht.</p>
<p>Beim anschließenden Absacker im Erdgeschoss des UPH waren sich die Teilnehmer wohl einig, dass dies nicht das letzte Treffen seiner Art gewesen sein sollte. Mit dem 26.05. steht bereits der Folgetermin, und wenn ich es zeitlich einrichten kann, bin ich auch wieder dabei. Vielleicht bereite ich bis dahin auch einen Vortrag vor. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Einblick in die Grundzüge der Pluginentwicklung auch für Nichtcoder interessant sein könnte. Wäre das was?</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Open Compute Project: Facebook legt Serverdesign offen</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4460</link>
		<comments>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4460#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 06:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Server, Domains & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Techcrunch berichtet über eine interessante neue Initiative von Facebook: Auf Opencompute.org legt der Social Network Gigant die Spezifikationen seiner Server offen. Die veröffentlichten Daten dürften für jede Firma, die ein eigenes Rechenzentrum betreibt, von großem Interesse sein. So gibt Facebook an, seine Server hätten eine um 38 Prozent bessere Energieeffizienz gegenüber Standard Servern. Die Motivation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/04/Facebook-Server-Motherboard.jpg" alt="" title="Facebook-Server-Motherboard" width="320" height="200" class="left size-full wp-image-4461" />Techcrunch <a target="_blank" href="http://techcrunch.com/2011/04/07/open-compute-project/" >berichtet</a> über eine interessante neue Initiative von Facebook: Auf <a target="_blank" href="http://opencompute.org/" >Opencompute.org</a> legt der Social Network Gigant die Spezifikationen seiner Server offen. </p>
<p>Die veröffentlichten Daten dürften für jede Firma, die ein eigenes Rechenzentrum betreibt, von großem Interesse sein. So gibt Facebook an, seine Server hätten eine um 38 Prozent bessere Energieeffizienz gegenüber Standard Servern.<br />
<span id="more-4460"></span><br />
Die Motivation dahinter? Scheinbar erhofft sich Facebook, dass ein offener Technologieaustausch langfristig allen Beteiligten zu zuverlässigerer und effizienterer Hardware führt. Ein Ansatz, der die Hardwarelandschaft möglicherweise ähnlich umkrempeln könnte, wie die Open Source Bewegung es bei der Softwareentwicklung getan hat.</p>
<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/04/facebook-server-gehaeuse.jpg" alt="" title="facebook-server-gehaeuse" width="500" height="312" class="alignnone size-full wp-image-4468" /></p>
<p>Facebook ist keineswegs der erste Marktteilnehmer, der technische Details zu seiner Serverarchitektur veröffentlicht. Bereits 2009 lieferte Google einige <a target="_blank" href="http://news.cnet.com/8301-1001_3-10209580-92.html" >interessante Details</a> zum Aufbau seiner sagenumwobenen Server. Der Detailgrad der Informationen auf Open Compute ist allerdings bisher einzigartig. So finden sich dort detailierte Spezifikationen und CAD Zeichnungen sowohl von einzelnen Serverkomponenten wie Mainboards und Netzteilen, als auch von ganzen Rechenzentren.</p>
<p>Ich könnte mir gut vorstellen, dass Google die Initiative begrüßt und schon bald kontern wird. Denn auch in Mountain View war man schon immer an einem offenen Austausch von Technologie zur gegenseitigen Verbesserung interessiert. Ein ewiges Geheimnis wird wohl nur Googles Ranking-Algorithmus bleiben.</p>
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		<title>Googles eigener Like-Button: +1</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4444</link>
		<comments>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4444#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 19:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen & SEO]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Facebook-Like Button ist ohne Frage eine der größeren Revolutionen der noch jungen Social Media Geschichte. Empfehlungen aus dem eigenen Netzwerk stellen zunehmend eine echte Alternative zur algorithmisch getriebenen Suche dar. Der vermutlich verbreiteteste Weg solche Empfehlungen abzugeben, ist derzeit ein Like auf Facebook. In der Tat ist Facebook in einer starken Position, um eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/03/plus.png" alt="" title="Plus" width="105" height="74" class="left size-full wp-image-4451" />Der Facebook-Like Button ist ohne Frage eine der größeren Revolutionen der noch jungen Social Media Geschichte. Empfehlungen aus dem eigenen Netzwerk stellen zunehmend eine echte <a target="_blank" href="http://www.seo-united.de/blog/internet/die-menschliche-suchmaschine.htm" >Alternative zur algorithmisch getriebenen Suche</a> dar. Der vermutlich verbreiteteste Weg solche Empfehlungen abzugeben, ist derzeit ein Like auf Facebook.</p>
<p>In der Tat ist Facebook in einer starken Position, um eine solche Funktionalität anzubieten. Es ist andererseits kein Geheimnis, dass auch Google beim Ranking der Suchergebnisse zunehmend personenbezogene Fakten einfließen lässt. Da Google jedoch nur beschränkte Einsicht in Facebooks Social Graph hat, musste über kurz oder lang eine eigene Lösung geschaffen worden. Diese <a target="_blank" href="http://googleblog.blogspot.com/2011/03/1s-right-recommendations-right-when-you.html" >steht nun</a> mit <cite>Google +1</cite> in den Startlöchern: Google Nutzer können erwünschte Einträge in den Ergebnislisten einer Google Suche mit einem <cite>+1</cite> kennzeichnen:</p>
<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/03/google-plus-one.png" alt="" title="Google +1" width="500" height="85" class="alignnone size-full wp-image-4448" /></p>
<p>Derzeit gibt es die Funktionalität nur für angemeldete Google-User, die sich in den <a target="_blank" href="http://www.google.com/experimental/" >Google-Labs</a> für dieses experimentelle Feature freischalten lassen. Weiterhin muss man auf dem englischsprachigen Google.com statt auf Google.de suchen, um tatsächlich den neuen Empfehlungsbutton sehen zu können.<br />
<span id="more-4444"></span><br />
Im Gegensatz zu Facebooks Like-Button, den Websitebetreiber beliebig auf ihren eigenen Seiten unterbringen können, gibt es den Google Button bis auf weiteres nur in den Suchergebnissen. In gewisser Weise handelt es sich hier um das positive Gegenstück des <a target="_blank" href="http://googleblog.blogspot.com/2011/02/new-chrome-extension-block-sites-from.html" >anschwärz Plugins</a>, mit dem Chrome Nutzer unerwünschte Ergebnisse melden können.</p>
<p>Die grundlegende Idee hinter <cite>+1</cite> scheint mir nicht schlecht. Vermutlich hat Google keinen so ausgefeilten Social Graph wie ihn Facebook besitzt, jedoch kann auch der Suchspezialist über Google Mail, Google Reader und viele andere Dienste Rückschlüsse darüber ziehen, für welche anderen User meine Plusse relevant sein können. Jojo äußert auf <a target="_blank" href="http://www.internetmarketing-news.de/2011/03/30/ein-paar-gedanken-zu-google-1/" >Internet Marketing News</a> jedoch berechtigte Zweifel an der Akzeptanz dieses Features: Facebook User wollen ihren Freunden mitteilen, was ihnen gefällt. Das Klicken eines Facebook-Like-Buttons, das zu einem Share in meinem Profil führt, hilft mir beim Ausgestalten meiner eigenen Identität auf der Plattform. Diesen Nutzen kann Google nicht bieten. Somit bleibt die Frage, was für den Nutzer die Motivation beim Klicken eines +1 sein soll.</p>
<p>In der Vergangenheit ist Google bei seinen Ausflügen in den Social-Media Bereich weitgehend gescheitert. Somit bleibt abzuwarten, ob es gelingt, den mangelnden Anreiz durch die schiere Masse der täglich bei Google suchenden Nutzer zu kompensieren.</p>
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		<title>Google gegen die Content-Farmen</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4423</link>
		<comments>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4423#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 10:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen & SEO]]></category>
		<category><![CDATA[algorithmus]]></category>
		<category><![CDATA[content]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[spam]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang des Jahres hatte Google verkündet, verstärkt gegen Websites mit minderwertigem Content vorzugehen. Sogenannte Content-Farms, die das Internet mit Millionen billigst produzierter Inhalte überfluten, scheinen zunehmend ein Problem für die Qualität der Suchergebnisse darzustellen. Nachdem Google erst vor gut einer Woche ein Chrome Plugin vorgestellt hatte, das Nutzern ermöglicht, unerwünschte Websites zu brandmarken, wurde nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/02/content-farm.png" alt="" title="Content Farm" width="85" height="85" class="left size-full wp-image-4428" />Anfang des Jahres hatte Google verkündet, verstärkt gegen Websites mit minderwertigem Content vorzugehen. Sogenannte Content-Farms, die das Internet mit Millionen billigst produzierter Inhalte überfluten, scheinen zunehmend ein Problem für die Qualität der Suchergebnisse darzustellen. Nachdem Google erst vor gut einer Woche ein Chrome Plugin <a target="_blank" href="http://googleblog.blogspot.com/2011/02/new-chrome-extension-block-sites-from.html" >vorgestellt hatte</a>, das Nutzern ermöglicht, unerwünschte Websites zu brandmarken, wurde nun eine größere Änderung im Ranking-Algorithmus <a target="_blank" href="http://googleblog.blogspot.com/2011/02/finding-more-high-quality-sites-in.html" >bekannt gegeben</a>.<br />
<span id="more-4423"></span><br />
Das neue Update soll zu sichtbaren Veränderungen bei knapp 12 Prozent der Suchanfragen führen, und dient laut Google explizit dem Ziel, Sites mit minderwertigen Inhalten zurückzustufen. Dies ist bereits die zweite größerer Änderung am Google Algorithmus innerhalb weniger Wochen. Erst kürzlich wurde eine Anpassung <a target="_blank" href="http://www.mattcutts.com/blog/algorithm-change-launched/" >gemeldet</a>, die sich gegen sogenannte Scraper, also Websites mit kopierten Inhalten, richtete. Im Vergleich mit dem aktuellen Update war dies allerdings eine kleine Modifikation, die laut Google Sprecher Matt Cutts nur zwei Prozent der Suchanfragen betraf und bei weniger als einem halben Prozent der Anfragen zu spürbaren Veränderungen der Ergebnisse führt.</p>
<p>Zunächst sollen nur US-Suchergebnisse von dem Algorithmusupdate betroffen sein, Google plant jedoch eine weltweite Einführung der Änderungen. Laut Google handelt es sich um eine rein algorithmische Anpassung, in die keine Daten aus dem Chrome Plugin eingeflossen seien. Es habe sich jedoch gezeigt, dass die durch das Update zurückgestuften Sites zu 84 Prozent mit den meistgemeldeten Domains aus dem Chrome-Plugin übereinstimmen, was man als Indiz für die Qualität des Updates wertet.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Blogoptimierung Teil 2: Die Startseite</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4368</link>
		<comments>http://blog.webmaster-homepage.de/item/4368#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 12:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[startseite]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich mich im letzten Teil dieser Artikelserie mit der Optimierung der Kategorien beschäftigt habe, soll es heute um die wohl zentralste Seite jedes Blogs gehen: Die Startseite, die sich einem Besucher typischerweise beim Aufruf der Blogdomain präsentiert. Meinen Besucherstatistiken kann ich entnehmen, dass die Startseite Platz 3 der häufigsten Einstiegsseiten des Webmaster Blogs belegt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/02/blogs-optimieren-startseite.png" alt="" title="Blogs optimieren: Startseite" width="150" height="150" class="left size-full wp-image-4371" />Nachdem ich mich im letzten Teil dieser Artikelserie mit der <a href="">Optimierung der Kategorien</a> beschäftigt habe, soll es heute um die wohl zentralste Seite jedes Blogs gehen: Die Startseite, die sich einem Besucher typischerweise beim Aufruf der Blogdomain präsentiert. </p>
<p>Meinen Besucherstatistiken kann ich entnehmen, dass die Startseite Platz 3 der häufigsten Einstiegsseiten des Webmaster Blogs belegt. Ich muss jedoch auch feststellen, dass die sogenannte Bounce-Rate, also der Anteil der Nutzer der nach dem Aufruf dieser Seite das Blog direkt wieder verlässt, bei etwa 65 Prozent liegt. Das ist zwar ein besserer Wert, als bei vielen Einzelartikeln, zeigt aber dennoch: Die Startseite motiviert viele Besucher nicht, sich intensiver mit meinem Blog zu beschäftigen. Das soll sich ändern.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass es an der Contentqualität liegt, sondern eher an der Präsentation der Inhalte. Wie schon bei den Kategorieübersichten soll die Optimierung der Startseite also darauf abzielen, dass neue Besucher tiefer ins Blog einsteigen, gerne wiederkommen und im Idealfall zu Stammgästen werden.<br />
<span id="more-4368"></span></p>
<h3>Feature-Artikel</h3>
<p>Klassischerweise ist die Startseite eines Blogs eine chronologische Auflistung der jüngsten Artikel. Viele WordPress Themes nutzen noch immer dieses Format, denn es ist etabliert, und für Theme Autoren leicht umzusetzen. Vergleicht man diese Darstellung mit einem Online-Magazin wie zum Beispiel Spiegel Online oder Focus, dann wirkt dieses runterleiern von Blogposts jedoch eher lieblos. Auch viele WordPress Premium Themes haben das erkannt und versuchen die Startseite des Blogs mit einem anspruchsvolleren Layout aufzuwerten.</p>
<p>In jedem Blog gibt es Artikel, die besser gelungen sind und andere, die trotz aller Mühe nur mittelmäßig sind. Idealerweise sollte man einem neuen Leser einige ausgesuchte Artikel präsentieren, die Lust auf mehr machen. In der Sidebar des Webmaster Blogs habe ich schon länger eine Rubrik mit der Überschrift &#187;<cite>Top Posts</cite>&#171;, unter der ich solche Highlights aufführe. Tatsächlich aber gehen sie dort weitgehend unter, ich glaube, kaum ein Besucher wird diese Links dort wirklich wahrnehmen. Wäre es nicht schön, die Idee solcher Feature-Artikel mit dem Wunsch nach einem ansprechenderen Startseitenlayout zu kombinieren?</p>
<p>Eine Elegante Lösung lässt sich mit den sogenannten <cite>Custom Fields</cite> realisieren, mit denen man WordPress Artikel mit beliebigen Zusatzparametern versehen kann. Ich kennzeichne meine Top-Artikel mit dem Custom Field <cite>featured</cite>, und lese beim Darstellen der Startseite die aktuellsten Artikel aus, bei denen dieses Feld gesetzt ist. Mit speziellen Thumbnails und ein wenig CSS aufgepeppt sieht das dann wie folgt aus:</p>
<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/02/feature-artikel.png" alt="" title="Feature-Artikel" width="500" height="320" class="alignnone size-full wp-image-4389" /></p>
<p>Auf diese Weise lenke ich den Blick eines Besuchers direkt auf drei hoffentlich gelungene Artikel, was diesen zum Weiterlesen animieren sollte.</p>
<h3>Neuester Artikel</h3>
<p>Bereits bei der Optimierung der Kategorien hatte ich den jeweils aktuellsten Artikel der angezeigten Kategorie optisch hervorgehoben. Die gleiche Technik kommt nun auf der Startseite zum Einsatz, wobei ich mich dazu entschlossen habe, den neuesten Artikel noch vor die Feature-Artikel zu stellen. Auch wenn das hier kein Nachrichten-Blog mehr ist, so gibt es immer mal wieder Artikel mit besonders aktuellem Bezug. Diese sollten dem Nutzer beim Aufruf der Seite dann auch entsprechend präsentiert werden.</p>
<h3>Autorenvorstellung</h3>
<p>Robert Basic hatte sich kürzlich ausführlich zum Thema <a target="_blank" href="http://www.robertbasic.de/2011/01/blogs-neue-leser-abholen-nur-wie/" >Neue Leser abholen</a> ausgelassen. Insbesondere empfiehlt er, dass ein Blogger sich so vorstellt, dass ein neuer Leser Blog und Autor einordnen kann. </p>
<p>Diese Empfehlung habe ich aufgegriffen und mich für eine kurze Vorstellung mit Bild und Links zu den wichtigsten Social-Media Profilen entschieden. Die Infos zu meiner Person sind jetzt in der Sidebar der Startseite zu sehen.</p>
<h3>Facebook Widget</h3>
<p>Facebook wird als Trafficquelle für Blogs immer wichtiger. Wer dort keine Fanpage für sein Blog eingerichtet hat, verschenkt Sichtbarkeit im wichtigsten Social Network und virales Potenzial. Ich habe schon lange mit dem sogenannten <cite>Facepile</cite>, einem Facebook Widget, das eine Reihe von Fans anzeigt, Werbung für meine Facebook-Seite gemacht. Auf der Startseite, so scheint es mir, ist nun der geeignete Platz, dieses noch etwas prägnanter darzustellen: Mit einem Widget über die volle Breite des Content-Bereichs. Unterhalb der Feature-Artikel positioniert steht dieses noch recht weit oben auf der Seite. Es ist jedoch, das ist die Kehrseite dieser Variante, für fast alle Bildschirmauflösungen erst nach einem herabscrollen sichtbar.</p>
<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/02/facepile.png" alt="" title="Facepile" width="500" height="247" class="alignnone size-full wp-image-4400" /></p>
<p>Diese Einbindung von Facebook ist zugegebenermaßen recht offensiv und ich bin mir nicht sicher, ob sie den erhofften Erfolg bringt. Was denkt Ihr, lädt das zur Nutzung ein, oder schreckt es einen Besucher eher ab?</p>
<h3>Kategorien</h3>
<p>Im ersten Teil dieser Artikelserie hatte ich mich mit der Optimierung der Kategorieseiten beschäftigt. Diese sollen nun auch auf der Startseite einen gebührenden Platz bekommen. Daher habe ich nach dem Facebook-Widget noch eine Übersicht aller Artikelkategorien eingefügt, die als zweispaltige Liste realisiert wurde:</p>
<p><img src="http://webmasterblog.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/02/themen.png" alt="" title="Themen" width="500" height="226" class="alignnone size-full wp-image-4405" /></p>
<p>Diese Art der Einbindung hilft zum einen dem Googlebot beim Auffinden aller Kategorien, soll aber auch neuen Besuchern einen schnellen Überblick der hier behandelten Themen vermitteln.</p>
<h3>Artikelserie Blogoptimierung</h3>
<p>Der nächste Teil dieser Artikelserie wird sich den Einzelansichten von Artikeln und insbesondere dem Kommentarbereich widmen.</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.webmaster-homepage.de/item/4306" >Blogoptimierung Teil 1: Kategorien</a></li>
<li>Blogoptimierung Teil 2: Die Startseite</li>
<li>Blogoptimierung Teil 3: Artikel</li>
</ul>
<p>In den Kommentaren zum letzten Artikel hatte ein Leser nach dem Quelltext meiner <cite>categories.php</cite> Datei gefragt. Da diese aber für sich alleine genau so wenig funktionsfähig ist, wie die hier besprochene <cite>home.php</cite> macht eine Veröffentlichung solcher Theme-Fragmente wenig Sinn. Da ich auch ungern das komplette Theme veröffentlichen möchte, werde ich am Ende dieser Artikelserie die wesentlichen Funktionen zusammenfassen und zum Download bereit stellen. Grundkenntnisse in PHP werden zwar nötig sein, um diese dann im eigenen Blog einzusetzen, aber für eine optimale Nutzung von WordPress halte ich diese ohnehin für unverzichtbar.</p>
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