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	<title>Webmaster Blog</title>
	
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	<description>Erzählungen aus dem Netz</description>
	<lastBuildDate>Mon, 15 Mar 2010 10:41:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>SEO Campixx 2010 Aufarbeitung</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/2557</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 07:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende war es wieder so weit. In einem einsamen Hotel am Rande Berlins, fernab jeglicher Zivilisation, sollte das Event stattfinden, dass bereits ein Jahr nach der Erstaufführung als wichtigste Veranstaltung der deutschen SEO-Szene gehandelt wird: Die SEO Campixx. Was soll man sagen &#8211; es war ein fantastisches Event!
Leider hatte ich dieses Jahr zu lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wochenende war es wieder so weit. In einem einsamen Hotel am Rande Berlins, fernab jeglicher Zivilisation, sollte das Event stattfinden, dass bereits ein Jahr nach der Erstaufführung als wichtigste Veranstaltung der deutschen SEO-Szene gehandelt wird: Die <a href="http://www.seo-campixx-10.de/">SEO Campixx</a>. Was soll man sagen &#8211; es war ein fantastisches Event!</p>
<p><img src="http://blog.webmaster-homepage.de/wp-content/uploads/2010/03/campixx.png" alt="campixx" title="campixx" width="250" height="61" class="alignleft left size-full wp-image-2558" />Leider hatte ich dieses Jahr zu lange mit der Hotelbuchung gewartet, so dass ich nicht mehr im &#187;Hotel am Müggelsee&#171; unterkam, und mich im mehr oder weniger nahe gelegene Penta-Hotel einbuchen musste. Der Weg zwischen den Hotels gestaltete sich mit Bus und Bahn schon ziemlich anstrengend, und als ich am Freitag Abend auf dem Rückweg zum Penta Hotel meine GPS Position kontrollieren wollte, kam es zu einem üblen Unfall mit meinem iPhone, der leider das Glas des Gerätes zerstörte &#8211; wie es Aussieht ein Reparaturfall für den <a href="http://www.3gstore.de/">3Gstore</a>. Trotz dieses für mich sehr ärgerlichen Zwischenfalls war bereits der erste Abend ein angenehmer Auftakt mit interessanten Gesprächen unter Kollegen. Auch das neue Campixx-Shirt konnte man bereits in Empfang nehmen. Gegenüber dem Vorjahresmodell haben sich die Shirts nur minimal verändert, was aber zweifellos in Ordnung ist, denn das Design ist hervoragend und hat sich bewährt.</p>
<p>Am Samstag konnte ich hier einige sehr gute Sessions hören, insbesondere der Vortrag zur Contentgenerierung von <a href="http://fantomaster.com/">Fantomaster</a> hat mich schwer beeindruckt. Nach dem obligatorischen Abendessen vom Hühnergrill ging es dann in ein erstklassiges Abendprogramm. Nachdem der Chili Contest und die vermutlich erste reine SEO-Band die Teilnehmer angeheizt hatten, konnten die &#187;United Four&#171; hier mal richtig abrocken &#8211; beeindruckend vor allem dann wenn man erlebt hat, wie zurückhaltend das gleiche Publikum letztes Jahr bei den Crackhuren war. Was soll man da noch anderes sagen als <a href="http://www.unitedfour.de/">Prost, Ihr Säcke</a> &#8211; eine fantastische Show. Hier haben <a href="http://www.seonauten.com/">Marco</a> und das Orga-Team ganze Arbeit geleistet.</p>
<p>Auch Sonntags gab es noch gute Gespräche und Vorträge, da die Rückreise allerdings auch nicht kurz war habe ich schweren Herzens auf die letzte Session verzichtet, auch wenn mich der Domain-Vortrag vom <a href="http://www.seo-scene.de/">Loewenherz</a> schon sehr interessiert hätte. Insgesamt habe ich auch dieses Jahr wieder mehr Ideen mitgenommen, als ich in meiner knappen Zeit umsetzen kann.</p>
<p>Der deutschen SEO-Szene hat das Event auf jeden Fall gut getan, ich hoffe sehr, dass es auch 2011 wieder eine Campixx gibt. Ich werde sicher wieder dabei sein, und dann wohl auch wieder im Veranstaltungshotel nächtigen.</p>
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		<title>Warum Google Buzz bleiben wird</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/2552</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 16:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Hype oder Next Big Thing? Diese Frage stellten sich wohl viele, als Google vor knapp zwei Wochen mit Buzz an die Öffentlichkeit ging. Es dauerte nicht lange, bis der obligatorische Titel Twitter-Killer verliehen wurde &#8211; obwohl ich Buzz, ähnlich wie FriendFeed, dem dieser Titel einst anhaftete, eher als Ergänzung zu Twitter verstehe. Der Beißreflex der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hype oder Next Big Thing? Diese Frage stellten sich wohl viele, als Google vor knapp zwei Wochen mit <a href="http://www.google.com/buzz">Buzz</a> an die Öffentlichkeit ging. Es dauerte nicht lange, bis der obligatorische Titel <a href="http://www.businessinsider.com/google-is-set-to-launch-twitter-clone-for-gmail-2010-2">Twitter-Killer</a> verliehen wurde &#8211; obwohl ich Buzz, ähnlich wie FriendFeed, dem dieser Titel einst anhaftete, eher als Ergänzung zu Twitter verstehe. Der Beißreflex der Google-Hasser ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten, und tatsächlich folgte der erste <a href="http://www.businessinsider.com/warning-google-buzz-has-a-huge-privacy-flaw-2010-2">Datenschutz Skandal</a> auf dem Fuß: <a href="http://gizmodo.com/5470696/fck-you-google">Nicht alle</a> Nutzer waren begeistert von dem Feature, das der ganzen Welt mitteilte, mit wem man regelmäßig E-Mails tauscht:</p>
<blockquote><p>
I use my private Gmail account to email my boyfriend and my mother. There&#8217;s a BIG drop-off between them and my other &#8220;most frequent&#8221; contacts. You know who my third most frequent contact is. My abusive ex-husband.
</p></blockquote>
<p>An dieser Stelle wurde eiligst nachgebessert: In den Profileinstellungen kann man das Anzeigen der Personen die einem auf Buzz folgen und bei denen man mitliest nun deaktivieren. Für neue Nutzer soll ferner das automatische Folgen anderer User deaktiviert worden sein. Diese Schwierigkeiten zeigen, wie schwierig es selbst für ein Unternehmen, das im Web zu Hause ist, sein kann, alle Implikationen eines Features vorherzusehen. In diesem Fall wurde allerdings schnell reagiert und ein größerer Imageschaden vermutlich erfolgreich abgewehrt.<br />
<span id="more-2552"></span><br />
Ein größeres Hindernis für die weitreichende Adaption von Buzz könnte die enorme Komplexität des Dienstes sein. Markus Breuer <a href="http://notizen.posterous.com/warum-googles-buzz-cool-aber-vielleicht-doch">schreibt</a> richtig:</p>
<blockquote><p>
Was meine leichte Skepsis gegenüber Buzz im Moment aber am stärksten befeuert, ist … das es so viel richtig macht und so viele Features beinhaltet. Die Google-Entwickler haben sich zwar offensichtlich sehr viel Mühe gegeben, das Alles möglichst elegant in GMail (und Google Profiles) zu integrieren. Aber in Summe hat das Teil doch eine &#8211; für manchen &#8211; bedrückende Komplexität.</p>
<p>Zumindest einer der Gründe für Twitters großen Erfolg ist seine extreme Simplizität. Twitter hat nicht viele Features &#8211; deshalb muss man nicht viel verstehen und kann nicht viel falsch machen.
</p></blockquote>
<p>Zwar ist Buzz meiner Meinung nach wesentlich einfacher zu verstehen und zu Nutzen als zum Beispiel Google Wave, dennoch hat Google mal wieder ein erklärungsbedürftiges Produkt ins Web gestellt, ohne den Nutzern die nötigen Informationen an die Hand zu geben, wie sie dieses Werkzeug sinnvoll einsetzen können. Selbst Web-Profis tun sich <a href="http://www.google.com/buzz/m.recke/QdTxtSwSRYr/Hmm-Why-cant-I-add-the-Fischmarkt-blog-to-Buzz">schwer damit</a>, ihr Buzz Profil so zu konfigurieren, wie sie es gerne hätten. Google verlässt sich darauf, dass man genug Neugierde geweckt hat, dass die Nutzer selbst experimentieren und mit Lösungen um die Ecke kommen, die den Erfindern des Dienstes möglicherweise nicht mal in den Sinn gekommen sind. In einem gewissen Rahmen kann so etwas funktionieren: Auch Twitters Features, wie wir sie heute kennen, sind zu einem nicht unerheblichen Teil aus Ideen der Nutzer entstanden. Eine gute Anleitung für den Einstieg in Buzz hat übrigens Siegfried Hirsch auf <a href="http://rss-blogger.de/2010/02/12/google-buzz-rockt-richtig-mit-diesen-tipps/">RSS Blogger</a> veröffentlicht.</p>
<p>Warum ich dennoch glaube, dass Buzz eine Zukunft jenseits des Hypes hat? Durch die Integration des Dienstes in GMail ist es Google gelungen, eine völlig neue Benutzerschicht anzusprechen, die bisher weder durch Facebook noch durch Twitter bedient wird. Markus Breuer merkt zwar richtig an, dass die Beschränkung des Dienstes auf GMail Nutzer den Kreis potenzieller Teilnehmer ihrerseits wieder verkleinert, aber wir reden hier von geschätzt 100 Millionen Usern, von denen viele zwar Webaffin, aber nicht zwangsläufig auf den typischen Web 2.0 Plattformen vertreten sind. </p>
<p>Buzz liefert ohne Beschränkungen von Nachrichtenlänge und Medientypen sowie mit Kommunikationsthreads Lösungen für Schwierigkeiten, die auf Twitter systemimmanent sind. Und, wie ich oben bereits schrieb: Buzz soll Twitter nicht verdrängen, sondern viel mehr ergänzen. Eine der größten Herausforderung für das Echtzeit Web ist noch immer das Filtern relevanter Informationen, so dass ich als Nutzer nicht in einem Meer aus weißem Datenrauschen ertrinke. Google hat die Infrastruktur und das Know-How, um diesem Problem zu begegnen. Gelingt dies, und das traue ich den Architekten von Buzz durchaus zu, so entsteht hier ein neuer Informationskanal, der die weltweite Kommunikation ein weiteres gutes Stück nach vorne bringen wird.</p>
<p>Wer mir auf Buzz folgen möchte, ist herzlich eingeladen, <a href="http://www.google.com/profiles/thomas.fruetel">mein Profil</a> zu besuchen.</p>
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		<title>Windows bald mit freier Browser-Wahl</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/2546</link>
		<comments>http://blog.webmaster-homepage.de/item/2546#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 09:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[internet explorer]]></category>
		<category><![CDATA[microsoft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die feste Integration des Internet Explorers ins Betriebssystem hat Microsoft eine gewaltige Stange Geld gekostet. Wie Mashable berichtet, soll nun endlich eine Lösung geliefert werden, die dem Nutzer die freie Wahl überlässt, mit welchem Browser er unter einem Windows Betriebssystem ins Internet geht. Mit einem kommendem Windows Update soll den Nutzern ein Browser Choice Screen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die feste Integration des Internet Explorers ins Betriebssystem hat Microsoft eine gewaltige Stange Geld gekostet. Wie Mashable <a href="http://mashable.com/2010/02/19/browser-choice-screen/">berichtet</a>, soll nun endlich eine Lösung geliefert werden, die dem Nutzer die freie Wahl überlässt, mit welchem Browser er unter einem Windows Betriebssystem ins Internet geht. Mit einem kommendem Windows Update soll den Nutzern ein Browser Choice Screen präsentiert werden, der auch technisch unversierten Benutzern ermöglicht, einen Webbrowser eines Drittanbieters auf dem System einzurichten.</p>
<p><img src="http://blog.webmaster-homepage.de/wp-content/uploads/2010/02/browser_choice.jpg" alt="Browser Choice Screen" title="Browser Choice Screen" width="500" height="402" class="alignnone size-full wp-image-2548" /><br />
<span id="more-2546"></span><br />
Der bisher standardmäßig vorhandene Link zum Internet Explorer soll dabei aus der Taskbar verschwinden, stattdessen finden die Benutzer einen Shortcut zum Browser Choice Screen auf dem Desktop.  In den ersten fünf Spalten des Dialogs erscheinen die Browser Internet Explorer, Firefox, Chrome, Safari und Opera in zufälliger Reihenfolge. Per <strike>vertikalem</strike> horizontalem Scrolling lassen sich wohl bis zu sieben weitere Browser installieren, die ihrerseits zufällig sortiert sind. Microsoft hofft damit, die Forderungen der EU zu erfüllen.</p>
<p>Generell sehe ich es positiv, dass auch unbedarften Nutzern der Internet Explorer nicht mehr aufgezwungen werden soll. Andererseits haben sich die Zeiten geändert: Während Microsoft kurz nach dem Untergang von Netscape tatsächlich eine bedrohliche Monopolposition innehatte, unter deren Folgen Webentwickler weltweit noch heute leiden, gibt es im Browsermarkt inzwischen wieder einen gesunde Wettbewerbssituation. Wer heutzutage nicht weiss, dass es weitere, oft bessere Alternativen zum Internet Explorer gibt und wie man diese installieren kann, in dessen Leben spielt das Internet wohl eine stark untergeordnete Rolle. Da ist es dann vermutlich auch unerheblich, mit welchem Browser dieser Anwender unterwegs ist.</p>
<p>[Bildquelle: Mashable.com]</p>
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		<title>JMStV: Deutsches Internet bald komplett durchzensiert?</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/2543</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 07:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich habe ich hier viel zu lange nichts geschrieben. Und eigentlich möchte ich viel lieber über spannende neue Entwicklungen und Trends im Web berichten, als über politisches Zeug. Zumal andere das viel besser können als ich. Aber das Thema Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) ist zu brisant, um es an dieser Stelle zu ignorieren.
Einige der geplanten Vorschriften dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich habe ich hier viel zu lange nichts geschrieben. Und eigentlich möchte ich viel lieber über spannende neue Entwicklungen und Trends im Web berichten, als über politisches Zeug. Zumal <a href="http://www.netzpolitik.org/">andere</a> das viel besser können als ich. Aber das Thema Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) ist zu brisant, um es an dieser Stelle zu ignorieren.</p>
<p>Einige der <a href="http://ak-zensur.de/2010/01/jmstv-stellungnahme.html">geplanten Vorschriften</a> dieses Vertrages sind so bizzar, dass man eigentlich denken sollte, das kann gar nicht ernst gemeint sein:</p>
<ul>
<li>Access-Provider werden verpflichtet, ausländische Webseiten zu blockieren, die sich nicht an die in Deutschland geltenden Jugendschutzbestimmungen halten.</li>
<li>Wenn auf einer Webseite die Nutzer Inhalte erstellen können (also zum Beispiel Kommentare in Blogs), dann muss der Betreiber der Plattform (also zum Beispiel der Blogger) nachweisen (!), dass er zeitnah Inhalte entfernt, &#187;die geeignet sind, die Entwicklung von jüngeren Personen zu beeinträchtigen&#171;. Ausnahmen sind keine vorgesehen.</li>
<li>Inhalte werden nur zu bestimmten Uhrzeiten angeboten. (beispielsweise nur zwischen 22 und 6 Uhr, wenn ab 16 Jahre)</li>
</ul>
<p>Der erste Punkt würde für das Deutschnetz sicherlich bedeuten: Kein Facebook, kein Twitter, bestenfalls gefiltertes Google, etc. Wo ist da noch der Unterschied zu China? Die chinesischen Behörden haben zumindestens noch die Eier, einzugestehen, dass sie aus politischen Gründen zensieren. In Deutschland behauptet man, der Jugendschutz sei die Motivation, während es an jedem Zeitschriftenladen seit jeher Druckwerke zu kaufen gibt, &#187;die geeignet sind, die Entwicklung von jüngeren (sowie die Urteilskraft von älteren) Personen zu beeinträchtigen&#171;.</p>
<p>Punkt Zwei wäre zweifellos das Ende einer offenen Diskussionskultur in Blogs. Lediglich große Verleger mit einem entsprechenden Personalstab könnten sich eine Echtzeit-Kommentarfunktion erlauben, und was dabei rumkommt weiß jeder, der schonmal versucht hat, die Kommentare eines Artikels bei einem Zeitungsportal wie Der Welt zu lesen.</p>
<p>Der dritte Punkt ist so absurd, das kann einfach keiner ernst meinen, oder? Öffnungszeiten im Internet? Doch, meinen die. Das offizielle <a rel="nofollow" href="https://www.gez-meine-meinung.de/fileadmin/forum/index.php">GEZ-Forum</a> macht es vor:</p>
<blockquote><p>[...] unser Forum wird moderiert und hat „Öffnungszeiten“. Von Montag bis Freitag (Ausnahme NRW-Feiertage), zwischen 8 und 22 Uhr, können Sie mit Ihrer Meinung zur Diskussion beitragen.</p></blockquote>
<p><span id="more-2543"></span><br />
Diese Forderung sagt meiner Meinung nach viel darüber aus, wer solche Gesetzesentwürfe vorlegt. Die Verfasser dieses Vertragswerkes haben keine Vorstellung von der Realität des Netzes, das sie da kontrollieren wollen. Verfolgen mit Tunnelblick ihre Mission Jugendschutz und versuchen, ihre Offline-Realität irgendwie auf dieses fremdartige Ding namens Internet zu übertragen. Ohne dabei zu merken, dass sie sich instrumentalisieren lassen durch die, denen die offene und weltweite Kommunikation im Web ein Dorn im Auge ist. Und dabei in Kauf nehmen, das Deutschland zurück in die digitale Steinzeit katapultiert wird, in dem Inhalte bald wieder nur noch von den großen Medienkonzernen gemacht werden können.</p>
<p>Ich habe vorhin auf Twitter <a href="http://twitter.com/Fruetel/status/9222968325">gefragt</a>, welche der Bundestagsmitglieder unter meinen Followern sich gegen diesen Vertrag einsetzt. Mal sehen ob jemand antwortet. Immerhin haben während der Bundestagswahl gleich vier Bundestagsfraktionen behauptet, sie würden das Thema Netzpolitik ähnlich ernst nehmen, wie die Piraten, und man solle doch nicht so eine Einthemenpartei wählen.</p>
<p>Wer sich in dieser Sache an seinen Abgeordneten wenden will, der findet bei <a href="http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=275">Jörg Tauss</a> einen Musterbrief. Weitere lesenswerte Informationen zum geplanten JMStV finden sich beim <a href="http://ak-zensur.de/2010/01/jmstv-stellungnahme.html">AK Zensur</a>, <a href="http://www.peterkroener.de/webworker-gegen-zensursula-2-0-und-kindernet/">Peter Kröner</a> sowie bei <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/jugendmedienschutz-internetfilter-durch-die-hintertuer/">netzpolitik.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seesmic kauft Ping.fm – Innovation voraus?</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/2537</link>
		<comments>http://blog.webmaster-homepage.de/item/2537#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 06:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Seesmic heute auf seinem Blog bekannt gibt, hat das Startup den Update-Service Ping.fm übernommen. Ping.fm erlaubt es Nutzern, über eine einzige Schnittstelle über 50 Dienste, darunter Twitter, Facebook, MySpace oder WordPress Blogs zu aktualisieren.
Seesmic war ursprünglich als eine Art Video-Microblogging Dienst gestartet, inzwischen ist das Projekt des französischen Innovators Loic Le Meur allerdings mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.webmaster-homepage.de/wp-content/uploads/2010/01/ping.fm.png" alt="ping.fm" title="ping.fm" width="150" height="76" class="left size-full wp-image-2538" />Wie Seesmic heute auf seinem Blog <a href="http://blog.seesmic.com/2010/01/weve-acquired-pingfm-get-ready-to-update-50-social-networks-from-seesmic.html">bekannt gibt</a>, hat das Startup den Update-Service <a href="http://ping.fm">Ping.fm</a> übernommen. Ping.fm erlaubt es Nutzern, über eine einzige Schnittstelle über 50 Dienste, darunter Twitter, Facebook, MySpace oder WordPress Blogs zu aktualisieren.</p>
<p>Seesmic war ursprünglich als eine Art Video-Microblogging Dienst gestartet, inzwischen ist das Projekt des französischen Innovators Loic Le Meur allerdings mehr für seinen Twitter Client <cite>Seesmic Desktop</cite> bekannt. Seesmic Desktop ist aus Twhirl hervorgegangen, den Seesmic im April 2008 übernommen hatte. Seitdem hat das Startup die Weiterentwicklung desktopbasierter Clients für Twitter stark voran getrieben und liefert sich ein ständiges Duell mit dem Mitbewerber Tweetdeck, wer nun welches revulutionäre Feature als erstes implementiert.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund bin ich gespannt, ob Ping.fm lediglich in seiner aktuellen Form in das Seesmic Portfolio übernommen wird, oder ob Loic Le Meur auch auf diesem Feld Visionen hat. Ich könnte mir vorstellen, dass der Dienst sich zu einer guten Livestreaming Plattform ausbauen lässt, da die Schnittstellen zu den relevanten Diensten bereits vorhanden sind. Ein wenig Innovation könnte dem Bereich Livestreaming auf jeden Fall gut tun, seit FriendFeed von Facebook geschluckt wurde, hat sich an dieser Front nicht mehr allzu viel getan.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>10 Techniktrends für 2010</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/2532</link>
		<comments>http://blog.webmaster-homepage.de/item/2532#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 14:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was kommt 2010 im Web auf uns zu? Techcrunch hat mit Ten Technologies That Will Rock 2010 meiner Meinung nach schon einen recht gelungenen Überblick der kommenden Techniktrends vorgestellt. Anstelle eines eigenen Blicks in die Kristallkugel möchte ich hier daher meine Einschätzung zu den TechCrunch Punkten abgeben:
The Tablet
Keine Frage: Wenn Apple in Kürze seinen iSlate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was kommt 2010 im Web auf uns zu? Techcrunch hat mit <a href="http://www.techcrunch.com/2010/01/01/ten-technologies-2010/">Ten Technologies That Will Rock 2010</a> meiner Meinung nach schon einen recht gelungenen Überblick der kommenden Techniktrends vorgestellt. Anstelle eines eigenen Blicks in die Kristallkugel möchte ich hier daher meine Einschätzung zu den TechCrunch Punkten abgeben:</p>
<h3>The Tablet</h3>
<p>Keine Frage: Wenn Apple in Kürze seinen iSlate Tablet PC vorstellen wird, dürfte das Ding einschlagen, wie eine Bombe. E-Book Reader wie der Kindle waren ein heißer Trend zum Ende des letzten Jahres, und ein farbiges Hochglanztablett, auf dem sich Apps installieren lassen wie auf dem iPhone, dürfte den Trend zu flachen, großformatigen, mobilen Anzeigegeräten noch einmal beflügeln. Mein Wunschprodukt hier noch immer: Ein wasserfester Reader, den man auch in die Badewanne mitnehmen kann.</p>
<h3>Geo</h3>
<p>Nicht zuletzt als Nebeneffekt der mobilen Internetnutzung mit GPS-fähigen Handys sind positionsgebundene Dienste wie Foursquare und Gowalla derzeit massiv im Aufwind. Auch Apps zur lokalen Suche wie die von <a href="http://www.klicktel.de">klickTel</a> (Disclaimer: Mein Arbeitgeber) sind auf Smartphones derzeit sehr gefragt. Erick Schonfeld von TechCrunch prognostiziert für das nächste Jahr eine verstärkte Nutzung von Geoinformationen auch durch Dienste wie Facebook und Twitter. Der Mehrwert für die Nutzer liegt auf der Hand: Wenn einer meiner Facebook Freunde, den ich vielleicht lange nicht gesehen habe, in der Nähe ist, ist das schon relevant.<br />
<span id="more-2532"></span></p>
<h3>Realtime Search</h3>
<p>Nachdem Google und Microsoft das Echtzeit-Web eine Zeit lang weitgehend ignoriert haben, wurden im Herbst letzten Jahres die <a href="http://blog.webmaster-homepage.de/item/2511">Weichen gestellt</a>, um die noch immer rapide wachsende Informationsflut des Realtime-Web durchsuchbar zu machen &#8211; zumindest in der Theorie. Die meisten Google Nutzer scheinen die sporadisch eingeblendeten Echtzeit-Ergebnisse aus Twitter mehr als Belästigung denn als Mehrwert zu betrachten. Diese Informationen sinnvoll aufzubereiten und dem Nutzer angemessen zu präsentieren dürfte im kommenden Jahr eine der größeren Herausforderungen für die Suchmaschinenbetreiber werden.</p>
<h3>Chrome OS</h3>
<p>Von vielen belächelt, halte ich Chrome OS für eine potenzielle Killer-App der nächsten Jahre. Die meisten Aufgaben, die der typische PC Benutzer heutzutage mit seinem Computer bewältigt, lassen sich gleichwertig oder gar besser mit einer Webapplikation lösen. Zudem fühlen sich gerade technisch weniger versierte Anwender von der komplizierten Bedienung eines Desktop Betriebssystems überfordert. Wenn Google hier den richtigen Ansatz findet und einen schnellen, intuitiven Zugang zu seinen Webapps bereit stellt, könnte sich Chrome OS in den nächsten Jahren tatsächlich zu einer ernsthaften Gefahr für Windows entwickeln. Viele Anwender haben zwar immer noch Bedenken bezüglich der Vertraulichkeit ihrer Daten, aber mit zunehmender Nutzung von Cloud-Diensten könnten sich diese Sorgen zerstreuen. Vermutlich sind die meisten Daten in einem Google Rechenzentrum sicherer aufgehoben, als auf der eigenen Festplatte ihrer Besitzer.</p>
<h3>HTML 5</h3>
<p>Bei diesem Punkt der Techcrunch Liste bin ich eher skeptisch. Zwar hat Google angekündigt, die Nutzung von HTML 5 für Webapplikationen auch durch seinen Chrome Browser weiter vorran zu treiben, dennoch sehe ich vorerst Flash, Silverlight und herkömmliches Ajax noch immer als die Haupt-Darstellungsschicht für Web-Plattformen im Jahr 2010. Zu groß ist noch die Zahl der Benutzer, die ohne HTML 5 fähige Browser unterwegs sind. Persönlich würde ich diese Technologie eher als Kandidaten für das Jahr 2011 nominieren.</p>
<h3>Mobile Video</h3>
<p>Auch diesem Punkt kann ich mich nur mit Einschränkungen anschließen. Insbesondere hierzulande dürften die Bandbreitenbeschränkungen der Mobilfunk-Anbieter einer umfangreichen mobilen Video-Nutzung noch einen Riegel vorschieben. Eventuell könnte die kommende Fussball Weltmeisterschaft allerdings auch in Deutschland ein verstärktes Interesse an dieser Technologie erzeugen.</p>
<h3>Augmented Reality</h3>
<p>Augmented Reality Anwendungen, bei denen Zusatzinformationen über das Bild aus der Kamera eines Handys eingeblendet werden, sind zweifellos im Kommen. Hier sehe ich auch ein spannendes Betätigungsfeld für die nächsten 5 Jahre. Durch GPS-fähige Endgeräte mit integriertem Kompass wurde der erste Grundstein gelegt. Gesichtserkennung und die zunehmende Verknüpfung von Metadaten im Web dürften diese Anwendungen noch weiter voran treiben. 2010 werden wir hier spannende Neuerungen sehen, in den darauf folgenden Jahren sicher ebenfalls.</p>
<h3>Mobile Transactions</h3>
<p>Das Bezahlen mit dem Handy könnte in den USA 2010 einen Boom erleben. In Europa, und insbesondere in Deutschland, sind die Leute was neue Technologien angeht ja bekannterweise eher vorsichtig. Das gilt umso mehr, wenn es um Geld geht. Daher rechne ich hierzulande nicht damit, dass sich Zahlungssysteme wie <a href="https://squareup.com/">Square</a> im nächsten Jahr durchsetzen werden.</p>
<h3>Android</h3>
<p>Es besteht wohl wenig Zweifel daran, dass die Android Plattform den Smartphone Markt im kommenden Jahr gewaltig aufmischen wird. Während Googles Smartphone Betriebssystem Anfang 2009 nur langsam an Fahrt aufnahm, gibt es jetzt doch schon eine beachtliche Palette an Adroid-Handys. Googles eigenes <cite>Nexus One</cite> Handy wird sicherlich in den kommenden Wochen für Furore sorgen, auch wenn es möglicherweise den ein oder anderen Technologiepartner verstimmt, dass Google nun auch den Hardwaremarkt betritt. Neben iPhone und Blackberry dürfte Android die wichtigste Smartphoneplattform des kommenden Jahres sein und Windows Mobile und Symbian weiter verdrängen.</p>
<h3>Social CRM</h3>
<p>Das Pflegen von Kundenbeziehungen über Social Media Kanäle wie Twitter und Facebook ist für Firmen, die mit der Zeit gehen, eigentlich schon jetzt kaum verzichtbar. Der Endnutzer eines Produktes hat über diese Kanäle eine Stimme wie nie zuvor, doch allzu oft wird dieser Kommunikationsweg von den Herstellern noch ignoriert. Dienstleister, die es Firmen ermöglichen, diese Kanäle effektiv und zeitnah zu nutzen, könnten zu den Gewinnern des kommenden Jahres gehören.</p>
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		<title>Bitly.tv – Die heißesten Videos aus dem Echtzeit-Web</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/2529</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 06:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[bit.ly]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Leute, die immer sagen, ein Kurzurl-Dienst bietet keinerlei Nutzen für den Betreiber, sollten sich mal bitly.tv ansehen. Der führende URL Shortener nutzt hier seine Klickdaten, um frühzeitig Videos zu identifizieren, die sich viral ausbreiten.

Auf der Startseite sieht man die aktuell heißesten Videos. Ebenfalls kann man sich anzeigen lassen, welche Movies in den letzten 24 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Leute, die immer sagen, ein Kurzurl-Dienst bietet keinerlei Nutzen für den Betreiber, sollten sich mal <a href="http://bitly.tv/">bitly.tv</a> ansehen. Der führende URL Shortener nutzt hier seine Klickdaten, um frühzeitig Videos zu identifizieren, die sich viral ausbreiten.</p>
<p><img src="http://blog.webmaster-homepage.de/wp-content/uploads/2009/12/bitly-tv.png" alt="bitly.tv" title="bitly.tv" width="500" height="341" class="aligncenter size-full wp-image-2530" /></p>
<p>Auf der Startseite sieht man die aktuell heißesten Videos. Ebenfalls kann man sich anzeigen lassen, welche Movies in den letzten 24 Stunden oder den letzten zwei Tagen angesagt waren. Sehr gelungen finde ich den eigenen Player, der sich in einem Layer öffnet, wenn man einen der Video Thumbnails anklickt. Neben dem angeklickten Film sieht man einen Twitter Stream, der in Echtzeit Tweets zu dem gezeigten Video darstellt. Aus dem Player heraus hat man auch gleich die Möglichkeit, das Video selbst per Twitter, Facebook oder E-Mail weiter zu verbreiten, und damit die bit.ly URL in die Welt hinaus zu posaunen.</p>
<p>Bit.ly beweist mit diesem innovativen Projekt eindrucksvoll, dass es seine Marktführerschaft verdient hat. Aus einem eher unspektakulären Kurzurl-Dienst wird hier eine Video-Plattform gezaubert, die eine Menge Potenzial bietet. Als Anlaufstelle für sehenswerte Videos ist bitly.tv schon jetzt eine gute Alternative zu YouTube. Da lohnt es sich, öfter mal reinzusehen.</p>
<p>[via <a href="http://mashable.com/2009/12/17/bitly-tv/">Mashable</a>]</p>
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		<title>goo.gl und fb.me: Facebook und Google starten Kurzurl-Dienste</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/2525</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 20:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[shorturl]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit schrieb ich bereits über den interessanten Bereich der Kurzurl Dienste, der sehr deutlich durch bit.ly dominiert wird. Mit Twitters Unterstützung konnte bit.ly seine Marktführerschaft in diesem Bereich weiter ausbauen und genießt inzwischen fast eine Monopolstellung. Damit könnte es bald vorbei sein, denn zwei Schwergewichte haben heute beschlossen, dieses Schlachtfeld zu betreten.
Mashable berichtet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit <a href="http://blog.webmaster-homepage.de/item/2475">schrieb</a> ich bereits über den interessanten Bereich der Kurzurl Dienste, der sehr deutlich durch bit.ly dominiert wird. Mit Twitters Unterstützung konnte bit.ly seine Marktführerschaft in diesem Bereich weiter ausbauen und genießt inzwischen fast eine Monopolstellung. Damit könnte es bald vorbei sein, denn zwei Schwergewichte haben heute beschlossen, dieses Schlachtfeld zu betreten.</p>
<p>Mashable <a href="http://mashable.com/2009/12/14/fb-me/">berichtet</a>, dass Facebook mit <a href="http://mashable.com/2009/12/14/fb-me/">fb.me</a> nun einen eigenen Kürzungsdienst bereit stellt. Anders als bei bit.ly scheint es sich hier jedoch nicht um einen eigenständigen Dienst zu handeln, es werden nur Links gekürzt, die aus Facebook heraus veröffentlicht werden. Wenig später dann veröffentlichte Google eine <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/12/making-urls-shorter-for-google-toolbar.html">Mitteilung</a>, dass man mit <a href="http://goo.gl">goo.gl</a> nun ebenfalls einen URL-Shortener zur Verfügung stellen will. Ähnlich wie bei dem Facebook Dienst scheint es auch hier (noch) kein Webinterface zu geben. Eine Zugriffsmöglichkeit besteht über die Google Toolbar und Feedburner Nutzer können ihre Links durch goo.gl gekürzt auf Twitter veröffentlichen.</p>
<p>Der Wert solcher Dienste für Datensammler wie Facebook und Google liegt auf der Hand: Eine Unmenge an Klicks wird heutzutage über Kurzurls weitergeleitet, und der Betreiber eines solchen Dienstes kann durch eine Auswertung dieser Klicks sehr leicht erkennen, was gerade interessant ist im Netz. Einen Großteil dieser Informationen sammelt derzeit bit.ly, und Google und Facebook hätten sicher sehr gerne diese Daten. Insbesondere bei Google könnte ich mir gut vorstellen, dass diese ihren URL-Shortener bald weiter ausbauen und ein Interface ähnlich dem von bit.ly bereitstellen.</p>
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		<title>Public DNS: Google sabotiert Zensursula</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/2523</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 06:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DNS]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neueste Dienst aus dem Hause Google ist ein öffentlicher DNS Service, mit dem Google laut eigener Aussage die ISPs entlasten will, indem ein Teil der riesigen Google Infrastruktur für die Namensauflösung zur allgemeinen Verfügung gestellt wird. Googles Ziel ist dabei laut eigener Aussage, das Netz zu beschleunigen.
Auf einer Anleitungsseite erklärt Google auch, wie ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neueste Dienst aus dem Hause Google ist ein <a href="http://code.google.com/speed/public-dns/">öffentlicher DNS Service</a>, mit dem Google laut eigener Aussage die ISPs entlasten will, indem ein Teil der riesigen Google Infrastruktur für die Namensauflösung zur allgemeinen Verfügung gestellt wird. Googles Ziel ist dabei laut eigener Aussage, das Netz zu beschleunigen.</p>
<p>Auf einer <a href="http://code.google.com/speed/public-dns/docs/using.html">Anleitungsseite</a> erklärt Google auch, wie ein Nutzer sein System konfigurieren kann, um den Google Public DNS zu nutzen. Mit dieser Vorgehensweise werden gleich auch Netzsperren beim ISP auf DNS Ebene, wie ursprünglich in dem durch Ursula von der Leyen auf den Weg gebrachten <cite>Zugangserschwernisgesetz</cite> gefordert, ausgehebelt. Frau von der Leyen war ja bisher der Ansicht, dass nur etwa 20 Prozent der Internetnutzer, &#187;zum Teil schwer Pädokriminelle&#171; über das nötige Wissen verfügen, derartige Eingriffe an ihrem System vorzunehmen.<br />
<span id="more-2523"></span><br />
Ob es erstrebenswert ist, eine derart sensible Aufgabe, wie die Auflösung aller angefragten Domains, in die Hand eines bekanntermaßen datensammelwütigen Unternehmens zu geben, darf bezweifelt werden. Auch stellt der Dienst seinerseits, wenn dort erst einmal die Namensauflösung für einen nennenswerten Anteil aller Internet Nutzer vorgenommen wird, einen erstklassigen Angriffspunkt für Zensurbestrebungen dar. Zwar gelobt Google, keine Domains zu sperren oder zu zensieren. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, gelingt es dem Konzern jedoch nicht immer, sich solchen Forderungen zu verwehren. Wer seinem ISP misstraut, zum Beispiel weil dieser in vorauseilendem Gehorsam einen Sperrvertrag mit Ursula von der Leyen unterschrieben hat, fährt möglicherweise besser mit einem Nameserver der <a href="https://www.awxcnx.de/handbuch_21g.htm">German Privacy Foundation</a> oder <a href="http://www.opendns.com/">OpenDNS</a>.</p>
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		<title>Farmville ist das neue Golf</title>
		<link>http://blog.webmaster-homepage.de/item/2517</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 11:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Frütel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[farmville]]></category>
		<category><![CDATA[social gaming]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Entwicklungen im Bereich Social Gaming gehören neben dem Fortschreiten mobiler Anwendungen zum Interessantesten, was das Web derzeit zu bieten hat. Bei Spielen wie Farmville, Mafia Wars oder Restaurant City können Facebook-User in mehr oder weniger aufwändigen Browser Games gegen ihren Freundeskreis antreten. Dabei richten sich diese Spiele weniger an klassische Gamer, sondern eher an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.webmaster-homepage.de/wp-content/uploads/2009/10/farmville_cow.png" alt="Farmville" title="Farmville" width="85" height="85" class="left size-full wp-image-2519" />Die Entwicklungen im Bereich <cite>Social Gaming</cite> gehören neben dem Fortschreiten mobiler Anwendungen zum Interessantesten, was das Web derzeit zu bieten hat. Bei Spielen wie Farmville, Mafia Wars oder Restaurant City können Facebook-User in mehr oder weniger aufwändigen Browser Games gegen ihren Freundeskreis antreten. Dabei richten sich diese Spiele weniger an klassische Gamer, sondern eher an die sogenannten Casual Gamer, die mal eben zwischendurch nach ihrem Gemüse gucken oder im virtuellen Aquarium ihre Fische füttern wollen. Von diesen Spielern gibt es nicht gerade wenig: Der Shooting Star Farmville konnte im September 30 Millionen aktive Spieler verbuchen.</p>
<p>Die Publisher dieser Spiele achten dabei sorgsam darauf, den viralen Character ihrer Apps zu fördern. So ist es bei fast allen populären Facebook Games für den Spieler von Vorteil, wenn möglichst viele Kontakte ebenfalls mitspielen. Dadurch werden Spieler motiviert, ihre Freunde als neue User zu werben. Mit regelmäßigen Updates auf der Facebook Wall des Users tun die Spiele ein Übriges, sich in die Wahrnehmung aller Freunde eines Spielers zu zwingen. Hat sich ein Facebook-Nutzer erst einmal für ein solches Spiel angemeldet, wird er mit Belohnungssystemen bei der Stange gehalten: Schnelle Erfolge am Anfang, virtuelles Gold, Experience, bessere Items, etc. &#8211; ein System, das sich bereits bei suchterzeugenden MMORPGs wie WoW oder Everquest bestens bewährt hat.<br />
<span id="more-2517"></span><br />
In China scheint sich das System noch erheblich besser durchzusetzen, als in der westlichen Welt: In einem interessanten <a href="http://venturebeat.com/2009/10/29/china-qq-farm-happy-farm-games/">Artikel</a> bei Venturebeat ist zu lesen, dass der dortige Spitzenreiter Happy Farm, der vermutlich als Vorbild für Farmville gestanden hat, inzwischen 23 Millionen aktive User täglich (!) verzeichnen kann. 15 Millionen Chinesen sollen jeweils mehr als 5 Stunden täglich auf ihrer virtuellen Farm zubringen, viele stellen sich Nachts einen Wecker, um ihre Ernte zeitnah einzuholen. Die Plattformen der chinesischen Spiele sind RenRen, Kaixin001, 51.com, und QZone und dürften vom Prinzip ähnlich wie Facebook funktionieren.</p>
<p><img src="http://blog.webmaster-homepage.de/wp-content/uploads/2009/10/farmville.png" alt="Meine Farm" title="Meine Farm" width="500" height="282" class="aligncenter size-full wp-image-2520" /></p>
<p>Über World of Warcraft wurde einmal gesagt, es sei <a href="http://joi.ito.com/weblog/2006/02/10/world-of-warcra-4.html">das neue Golf</a>. Inzwischen, so glaube ich, darf man von Social Gaming als neuem Golf sprechen. Meinen Chef treffe ich dort ebenso als Nachbar an wie alte Freunde, die ich seit Jahren nicht gesehen habe. Auch technophobe Leute, die vor einem Jahr nicht wussten, was Facebook überhaupt sein soll, finden an diesen Spielen Gefallen. Die Spitze der Fahnenstange ist dabei wohl noch lange nicht erreicht. Die Publisher experimentieren selbst noch, mit welchen Features sie ihre Spieler glücklich machen und auch die Möglichkeiten der Facebook Plattform dürften noch nicht ausgereizt sein.</p>
<p>Ich bitte nun, mich zu entschuldigen, ich muss nach meinen Wassermelonen sehen, und außerdem habe ich einen Job in Cuba zu erledigen.</p>
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