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	<title>Weltenkreuzer</title>
	
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	<description>Gedanken und Fundstücke aus all meinen Welten</description>
	<lastBuildDate>Sun, 13 May 2012 09:08:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Open Science — Erste Gedanken</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/wissen_schaffen/open-science-erste-gedanken</link>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 09:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen schaffen]]></category>

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		<description><![CDATA[So schnell kann´s gehen: da setzt man sich nichts Böses ahnend in zwei Sessions auf der re:publica und kommt mit einem wichtigen neuen Impuls heraus: Die Rede ist von den beiden Sessions zu Open Science und Wissenschaftsblogging am Mittwoch: In der ersten ging es primär darum, wie man universitäre Forschung und auch Lehre aus ihrem “Elfenbeinturm” [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So schnell kann´s gehen: da setzt man sich nichts Böses ahnend in zwei Sessions auf der <a href="http://www.weltenkreuzer.de/gesellschaft/reblick">re:publica</a> und kommt mit einem wichtigen neuen Impuls heraus:</p>
<p>Die Rede ist von den beiden Sessions zu <em><a href="http://re-publica.de/12/panel/raus-aus-dem-elfenbeinturm-forschung-und-lehre-zum-mitmachen/#day02">Open Science</a></em> und <a href="http://re-publica.de/12/panel/wissenschaftliches-bloggen-in-deutschland/#day02">Wissenschaftsblogging</a> am Mittwoch: In der ersten ging es primär darum, wie man universitäre Forschung und auch Lehre aus ihrem “Elfenbeinturm” herauslösen kann. Da ist auf der einen Seite der Weg des klassischen Wissenschaftsjournalismus: Die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung werden von Journalisten aufgegriffen und in eine Form gebracht, die auch dem interessierten (und vielleicht etwas vorgebildeten) Laien verständlich ist. “Neue” Formen der Publikation wie Blogs oder auch Twitter ermöglichen uns heute jedoch eine noch stärkere Öffnung: Wir als Wissenschaftler können den Prozess unserer Forschung direkt offen legen und damit unsere Arbeit ganz anders nach außen präsentieren.</p>
<p>Dieser Schritt bedeutet jedoch für die Wissenschaft einen grundlegenden Kulturwandel: So sieht sich die Wissenschaft und so sehen sich Forscher immer noch gerne als Wächter über den geheimen Schatz des Wissens, der alleine das Recht hat, diesen zu bewerten und zu erweitern. Eine Öffnung des Prozesses nicht nur gegenüber ausgewählten Kooperationspartnern, sondern zu einer breiteren interessierten Öffentlichkeit, löst diesen Anspruch auf und wird daher — verständlicherweise — äußerst skeptisch betrachtet, denn das “Geheimwissen” wird auf einmal angreifbar. Gleichzeitig eröffnet sich jedoch die Möglichkeit, die Wissenschaft und ihre Protagonisten wieder näher an die Gesellschaft heranzurücken und sie von dem Klischee des alten Mannes im Kittel zu befreien.</p>
<p>Als <a href="http://www.scilogs.de/blogs/blog/quantensprung/2012-01-30/iamscience-aufruf-an-deutschsprachige-forscher">Beatrice Lugger</a> dann noch die amerikanische Aktion <a href="http://storify.com/kzelnio/iamscience">#IamScience</a> ansprach, habe ich gemerkt, wie weit Deutschland auch in dieser Hinsicht mittlerweile hinter andere Länder und insbesondere die USA zurückgefallen ist. Und da ein Kulturwandel immer Menschen braucht, die vorangehen, Ideen diskutieren und ausprobieren, wird es an dieser Stelle in der nächsten Zeit viele Gedanken zum Kozept der <em>Open Science</em> geben und ich werde in Zukunft auch versuchen, meinen Forschungsprozess ein wenig oder auch ein wenig mehr öffentlich zu dokumentieren — ob an dieser Stelle oder in einem anderen Format sei dabei mal noch offen gelassen.</p>
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		<title>re:blick</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/gesellschaft/reblick</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 17:32:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war sie also, meine erste re:publica: drei Tage vollgepackt mit inspirierenden Vorträgen, interessanten Diskussionen und Netzkultur pur. Von 10 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Auch wenn ich nicht der geborene Netzwerker bin, der von jeder Veranstaltung mit dutzenden neuen Kontakten nach Hause kommt, nehme ich viele Ideen und Gedankenanstöße mit, die ich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war sie also, meine erste <a href="http://re-publica.de/12/">re:publica</a>: drei Tage vollgepackt mit inspirierenden Vorträgen, interessanten Diskussionen und Netzkultur pur. Von 10 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Auch wenn ich nicht der geborene Netzwerker bin, der von jeder Veranstaltung mit dutzenden neuen Kontakten nach Hause kommt, nehme ich viele Ideen und Gedankenanstöße mit, die ich in der nächsten Zeit, so mich die Diss lässt, an dieser Stelle reflektieren und für mich einordnen werde.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-887" title="rp0" src="http://www.weltenkreuzer.de/wp-content/uploads/2012/05/rp0.jpg" alt="" width="260" height="260" /><img class="alignright size-full wp-image-889" title="rp2" src="http://www.weltenkreuzer.de/wp-content/uploads/2012/05/rp2.jpg" alt="" width="260" height="260" /></p>
<p>Auch wenn das vorab überhaupt nicht geplant war, hat für mich jeder der drei Tage einen gewissen Themenschwerpunkt gehabt, zu dem ich in mindestens drei Sessions gesessen habe: am Mittwoch war der Tag für “Wissenschaft im Netz” mit den Themen <a href="http://re-publica.de/12/panel/das-entfesselte-wissen/#day02">Urheberrecht in der Lehre</a>, <a href="http://re-publica.de/12/panel/raus-aus-dem-elfenbeinturm-forschung-und-lehre-zum-mitmachen/#day02">Open Science</a> und <a href="http://re-publica.de/12/panel/wissenschaftliches-bloggen-in-deutschland/#day02">wissenschaftliches Bloggen</a>. Am Donnerstag war dann das Thema “Die Zukunft des Buchs” dran, mit Sessions zum<a href="http://re-publica.de/12/panel/tatort-urheberrecht-dialog-zwischen-tatortautor-knut-boser-und-blogger-marcel-weis/#day03"> Urheberrecht</a>, d<a href="http://re-publica.de/12/panel/wie-uberlebt-mein-unternehmen-die-disruption-unseres-geschaftsmodells/#day03">isruptivem Wandel von Geschäftsmodellen in der Medienbranche</a> und <a href="http://re-publica.de/12/panel/a-webpage-is-a-book/#day03">dem Buch als Webseite</a>. Den Abschluss am Freitag machte dann die Mobilisierung von Nutzern in den Bereichen <a href="http://re-publica.de/12/panel/how-gamification-changes-the-world/#day04">Gamification</a>, <a href="http://re-publica.de/12/panel/building-a-beta-world-how-to-hack-change-and-transform-our-world/#day04">sozialer Wandel</a> und <a href="http://re-publica.de/12/panel/beyond-pimping/#day04">Produktentwicklung</a>.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-890" title="rp3" src="http://www.weltenkreuzer.de/wp-content/uploads/2012/05/rp3.jpg" alt="" width="260" height="260" /><img class="alignright size-full wp-image-888" title="rp1" src="http://www.weltenkreuzer.de/wp-content/uploads/2012/05/rp1.jpg" alt="" width="260" height="260" /></p>
<p>Es fällt mir schwer, einzelne Veranstaltungen herauszupicken, aber ganz besonders unterhaltsam und/oder inspirierend fand ich die Veranstaltung zur <em>Open Science</em>, die mir wahrscheinlich in der nächsten Zeit den meisten Stoff zum Nachdenken geben wird, <a href="http://re-publica.de/12/person/adam-hyde/">Adam Hydes</a> Idee vom Buch als kollaborativ erarbeitetem Objekt, das auch nach seiner Fertigstellung weiter wachsen und sich anpassen kann,<a href="https://twitter.com/#!/jaycousins"> Jay Cousins’</a> Konzept der beta-World, die zum Experimentieren und Verändern einlädt, und schließlich <a href="http://mspr0.de/">Michael Seebergers</a> (<a href="https://twitter.com/#!/mspro">@mspro</a>) theoretisch aufwändige (und vielleicht etwas umständliche) Herleitung einer Definition des Konzepts “Plattformneutralität”.</p>
<p>Mein herzlicher Dank geht an alle Organisatoren, Redner, Helfer und die interessanten Menschen, die diese Konferenz zu dem machen, was sie ist.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/weltenkreuzer/~4/RpwrWtWrmp8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fassungslos</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/gesellschaft/fassungslos</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 21:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Feuerwehrmann, der ein Kind aus einem brennenden Haus rettet, ist ein Held. Wenn er sich dabei selbst verbrennt, ist er ein noch größerer Held. Wenn er dabei sogar selbst um’s Leben kommt, verleiht man ihm postum einen Orden nach dem anderen. Ein Aktivist, der Menschen in Kriegsgebieten dabei hilft, ihre Geschichten zu erzählen, wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Feuerwehrmann, der ein Kind aus einem brennenden Haus rettet, ist ein Held. Wenn er sich dabei selbst verbrennt, ist er ein noch größerer Held. Wenn er dabei sogar selbst um’s Leben kommt, verleiht man ihm postum einen Orden nach dem anderen.</p>
<p>Ein Aktivist, der Menschen in Kriegsgebieten dabei hilft, ihre Geschichten zu erzählen, wird nicht wahrgenommen. Wenn er <a href="http://stephanurbach.de/2012/03/a-move-away-from-practical-activism/">das Leid, das er tagein, tagaus miterleben muss, nicht mehr ertragen kann</a>, ist er “nicht gesund”. Und wenn er sich “erdreistet”, darüber zu reden, <a href="http://stephanurbach.de/2012/04/ich-spreche-daruber/">muss er sich auf dem Klo verstecken um zu weinen, weil er Angst vor Angriffen hat</a>.</p>
<p>ICH FASSE ES NICHT! Ich kann einfach nicht begreifen, dass Menschen, die ihr psychisches Wohl für eine gute Sache riskieren und opfern, solchen Undank ernten! Psychische Verletzungen sind mindestens(!) so schlimm, wie körperliche. Sie sind nicht “eingebildet” oder ein Zeichen für Schwäche! Wer sie in Kauf nimmt, um anderen zu helfen, hat genau denselben Respekt und dieselbe Unterstützung verdient, wie der oben beschriebene Feuerwehrmann!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Skoobe: Nischenprodukt oder Game Changer?</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/digital/skoobe-nischenprodukt-oder-game-changer</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 06:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich euch vor ein paar Tagen die eBook-Flatrate von Skoobe vorgestellt habe, von der mein Leser-Ich immer noch sehr begeistert ist, schaltet sich jetzt mal mein BWLer-Ich ein und fasst ein paar Gedanken zur langfristigen Wirtschaftlichkeit des Modells eBook-Flatrate aus der Perspektive des Verlags zusammen: Ich hatte ja schon angedeutet, dass Skoobe für mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich euch <a href="http://www.weltenkreuzer.de/leben/skoobe-die-erste-deutsche-ebook-flatrate">vor ein paar Tagen</a> die eBook-Flatrate von <a href="https://www.skoobe.de/">Skoobe </a>vorgestellt habe, von der mein Leser-Ich immer noch sehr begeistert ist, schaltet sich jetzt mal mein BWLer-Ich ein und fasst ein paar Gedanken zur langfristigen Wirtschaftlichkeit des Modells eBook-Flatrate aus der Perspektive des Verlags zusammen:</p>
<p><a href="http://www.weltenkreuzer.de/leben/skoobe-die-erste-deutsche-ebook-flatrate">Ich hatte ja schon angedeutet</a>, dass Skoobe für mich mit seinem langfristig geplanten Abomodell nicht interessant ist: Für 5€ pro eBook, diese nur ausleihen und nicht dauerhaft behalten zu können, scheint mir einfach zu teuer. Auch wird mir nicht so recht klar, aus welcher Gruppe die entsprechenden Kunden kommen sollen: Für solche, die bisher eBooks gekauft haben, ist der Preisunterschied nicht groß genug. Auch für Papierleser scheint mir der Anreiz auf das elektronische Format zu wechseln nicht ausreichend, wenn man bedenkt, dass es sich um ein Abo-Modell handelt; Gleiches gilt für absolute Neuleser.</p>
<p>Erhöht Skoobe aber dauerhaft die Zahl an Büchern, die man sich ausleihen kann, bleibt es für die Gruppe der Vielleser attraktiv, kannibalisiert aber das Verlagsgeschäft mit Papierbüchern und regulären eBooks. In einer <a href="http://www.buchreport.de/wordpress/?p=2125">schönen Analyse</a> hat der Berater Ehrhardt F. Heinold folgende Kriterien aufgestellt, wann ein zusätzlicher Vertriebskanal für andere Kanäle gefährlich werden kann:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Überschneiden sich die Leserschaft z.B. von Internet und Print kaum, dann kann jeder Medienkanal so gemanagt werden, als gäbe es den anderen Kanal nicht.</li>
<li>Überschneiden sich die Leserschaften jedoch stark, dann stellt sich die Frage, ob z.B. Print so verändert werden kann, dass es für die crossmedialen User weiterhin Sinn macht.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Auch wenn <a href="http://www.buchmarkt.de/content/50266-christian-damke-ueber-das-skoobe-konzept.htm">Christian Damke, Geschäftsführer von Skoobe, betont, er wolle neue Leserschaften ansprechen</a>, ist mir bislang nicht klar geworden, wo die herkommen sollen: Wenn das Angebot gerade für Vielleser interessant ist, überschneiden sich die Kunden der unterschiedlichen Kanäle stark, sodass Kannibalisierungseffekte auftreten (z.B. bei mir): Jeder Vielleser liest bereits so viel, wie es ihm möglich erscheint. Jedes Buch, das er über einen anderen Kanal konsumiert verbraucht seine freie Zeit zum Lesen genauso wie Papierbücher oder reguläre eBooks.</p>
<p>Leser, die bisher bereits eBooks lesen erscheinen mir die “natürliche” Kundschaft für Skoobe zu sein; eingefleischte Papierleser eher weniger, auch wenn der Preisvorteil bei der unbeschränkten Ausleihe ein Faktor sein könnte. Auch Neuleser werden vermutlich nicht sofort ein Abo abschließen, wenn sie mit der Kindle-Infrastruktur auch einzelne Bücher aus einem viel größeren Angebot bekommen können. Bleiben Bibliotheksleser, als neue Kundengruppe, doch dass diese die Kannibalisierungseffekte der Vielleser auffangen können, scheint mir eher unwahrscheinlich — aber vielleicht hat Skoobe da bessere Zahlen.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch: Ich finde, Skoobe ist ein guter und mutiger Schritt der deutschen Verlage, dem ich alles Glück wünsche. Ich sehe für die Zukunft allerdings nur zwei mögliche Szenarien:</p>
<ol>
<li>Einen Nischendienst mit einer kleinen Kundschaft oder</li>
<li>einen Big-Player (oder zumindest einen Katalysator) im deutschen Buchmarkt, der die Entwicklung hin zu preiswerten eBooks, der sich die deutschen Verlage bislang so vehement entgegenstellen, um einiges beschleunigen wird.</li>
</ol>
<p>Wünschen würde ich mir Nummer 2. Für wahrscheinlicher halte ich Nummer 1.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie ein Lolli ein Leben verändert</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/leben/wie-ein-lolli-ein-leben-verandert</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 06:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Inspiration scheint uns oft so groß und übermenschlich. Dabei sehen wir garnicht, wie wir selbst in unserem Alltag und durch viele kleine Taten Andere inspirieren und manchmal vielleicht auch ein Leben zum Besseren verändern. Eine besonders eindrucksvolle Geschichte dazu erzählt Drew Dudley:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inspiration scheint uns oft so groß und übermenschlich. Dabei sehen wir garnicht, wie wir selbst in unserem Alltag und durch viele kleine Taten Andere inspirieren und manchmal vielleicht auch ein Leben zum Besseren verändern. Eine <a href="https://www.ted.com/talks/lang/en/drew_dudley_everyday_leadership.html">besonders eindrucksvolle Geschichte</a> dazu erzählt <a href="http://nuanceleadership.ca/">Drew Dudley</a>:</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hVCBrkrFrBE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/hVCBrkrFrBE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Skoobe: Die erste deutsche eBook-Flatrate</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/leben/skoobe-die-erste-deutsche-ebook-flatrate</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 18:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen überraschten Bertelsmann und die Verlagsgruppe Holtzbrinck mit der Meldung, eine neuartige eBook-Flatrate auf den Markt zu bringen. Es kommt schon ziemlich überraschend, wenn deutsche Verlage in Deutschland mit einer Idee im Bereich eBooks schneller sind, als der in den USA dominierende Pionier Amazon. Also schnell die entspreche App auf mein iPad geladen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen überraschten Bertelsmann und die Verlagsgruppe Holtzbrinck mit der Meldung, eine neuartige eBook-Flatrate auf den Markt zu bringen. Es kommt schon ziemlich überraschend, wenn deutsche Verlage in Deutschland mit einer Idee im Bereich eBooks schneller sind, als der in den USA dominierende Pionier Amazon. Also schnell <a href="http://itunes.apple.com/de/app/skoobe/id425361265?mt=8&amp;ls=1">die entspreche App</a> auf mein iPad geladen und mich mal ein wenig umgeschaut: Für die ersten 10.000 Anmeldungen gab es das Angebot, für ein Jahr und 10€ pro Monat beliebig viele Bücher aus dem Katalog von <a href="http://www.skoobe.de">Skoobe</a> auszuleihen. Ein kurzer Blick in den Katalog zeigte, dass mit <a href="http://www.heyne.de">Heyne</a>, <a href="http://www.randomhouse.de/blanvalet/index.jsp">Blanvalet </a>und <a href="http://www.luebbe.de/">Bastei Lübbe</a> auch Verlage an Bord sind, auf die der geneigte Fantasy– und Science-Fiction-Leser nicht verzichten kann, und so klickte ich mich schnell zur Anmeldung.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-848" title="skoobe-app-1" src="http://www.weltenkreuzer.de/wp-content/uploads/2012/04/skoobe-app-1.jpg" alt="Screenshot des Skoobe-Katalogs" width="200" height="266" />Ein etwas umfassenderes Rumstöbern im Katalog ergab dann zwar, dass nur ein kleiner Teil des Angebots der entsprechenden Verlage verfügbar ist, aber immer noch mehr als genug, um mich über Monate hinweg zu beschäftigen. So landete in den nächsten Wochen ein Buch nach dem anderen auf meinem Pad und wurde flux weggelesen: von <a href="http://www.isfdb.org/cgi-bin/ea.cgi?99">Connie Willis</a> über <a href="http://www.neilgaiman.com/">Neil Gaiman</a> bis hin zu <a href="http://www.brentweeks.com/">Brent Weeks</a>. Aktuelle Romane ebenso wie moderne Klassiker. Super. Skoobe hatte es zum ersten Mal geschafft, mich von deutschen eBooks zu überzeugen. Vorher war mir das alles zu umständlich und vor allem zu teuer: da hielt ich mich doch lieber an englischsprachige Bücher. Mit Skoobe machen auch deutsche eBooks auf einmal Spaß.</p>
<p>Die App ist im Grunde nichts Besonderes: Ein Katalog mit aktuell knapp 6500 Romanen, sowie zahlreichen Sachbüchern und Ratgebern kann durchstöbert werden und Leseproben stehen auf Fingerdruck bereit. Gefällt mir ein Buch, kann ich es sofort runterladen und anfangen zu lesen. Allerdings sind die Möglichkeiten, sich in dem Katalog zu bewegen, noch sehr eingeschränkt: Man kann einzelne Genres ansurfen und innerhalb dieser dann nach Erscheinungsdatum (innerhalb Skoobes), Beliebtheit und Benutzerbewertungen sortieren. Diese Art der Navigation stößt allerdings bereits bei dem aktuellen Katalog (der bisher jede Woche um gut 30 Bücher erweitert wurde) an Grenzen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-849" title="skoobe-app-2" src="http://www.weltenkreuzer.de/wp-content/uploads/2012/04/skoobe-app-2.jpg" alt="Screenshot der Buchanzeige" width="200" height="267" />Der Leseteil der App erinnert mich sehr an den der Kindle-App und hat eigentlich kaum Macken. Besonders gelungen finde ich, dass Skoobe an einer Anzeige von Seitenzahlen festhält, die allerdings anders als beim Sony-Reader und auch beim Kindle, Bildschirmseiten entsprechen und sich eben anpassen, wenn man die Schriftart ändert. Klein, aber fein.</p>
<p>Der eingeschränkte Katalog ist für mich bisher noch absolut kein Problem. Selbst hier gibt schon zu viele neue und interessante Bücher, als dass man auch nur mit den Neuerscheinungen mithalten könnte. Mir fehlt aber bislang die Möglichkeit, auch englische Bücher auszuleihen, die noch nicht übersetzt wurden. Aber das wird so schnell wohl leider nicht passieren.</p>
<p>Ich bin mal gespannt, wie lange Skoobe für mich interessant sein wird. Das Angebot beliebig viele Bücher pro Monat auszuleihen war wie gesagt auf die ersten 10.000 Anmeldungen und das erste Jahr beschränkt. Danach soll die Zahl auf 2 pro Monat gesenkt werden. 5€ pro Buch wären mir für eine reine Ausleihe dann doch zu teuer. Dafür bekomme ich englische eBooks gekauft und oft sogar ohne DRM.</p>
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		<item>
		<title>25+ Artikel über Introversion</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/leben/25-artikel-uber-introversion</link>
		<comments>http://www.weltenkreuzer.de/leben/25-artikel-uber-introversion#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 21:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich in den letzten Wochen so einige Texte zum Thema “Introversion” gelesen habe, möchte ich euch an dieser Stelle die Ergebnisse meiner Recherche nicht vorenthalten. Da diese Texte für jeden von euch jedoch etwas Anderes bedeuten können, will ich sie an dieser Stelle nicht zusammenfassen, sondern strukturiert verlinken. Zum Einstieg und um erstmal eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich in den letzten Wochen so einige Texte zum Thema “Introversion” gelesen habe, möchte ich euch an dieser Stelle die Ergebnisse meiner Recherche nicht vorenthalten. Da diese Texte für jeden von euch jedoch etwas Anderes bedeuten können, will ich sie an dieser Stelle nicht zusammenfassen, sondern strukturiert verlinken.</p>
<p>Zum Einstieg und um erstmal eine Idee davon zu bekommen, was “Introversion” eigentlich bedeutet, hier ein <a href="https://www.ted.com/talks/susan_cain_the_power_of_introverts.html">sehr spannender Vortrag</a> (~20 Minuten) von Susan Cain:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/c0KYU2j0TM4?rel=0" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></p>
<p>Weitere Grundlagenartikel findet ihr hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://giftedkids.about.com/od/glossary/g/introvert.htm">Definition of an Introvert</a></li>
<li><a href="http://www.psychologytoday.com/articles/199907/the-difference-between-introverts-and-extroverts">The Difference Between Introverts and Extroverts</a></li>
</ul>
<p>Und einen “Kurztest” gibt es hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.leise-menschen.com/online-test/">Introvertiert oder extrovertiert?</a></li>
</ul>
<p>Besonders auffallend an introvertierten Menschen ist, der Umstand, dass sie aus der Interaktion mit Anderen keine Energie ziehen, wie Extroverts, sondern dass sie Zeit alleine brauchen, um die Akkus wieder aufzuladen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.psychologytoday.com/blog/the-introverts-corner/200911/introversion-and-the-energy-equation">Introversion and the Energy Equation</a></li>
<li><a href="http://www.nytimes.com/2012/01/01/opinion/sunday/the-joy-of-quiet.html?_r=1&amp;amp;pagewanted=all">The Joy of Quiet</a></li>
</ul>
<p>In einer Welt, in der es in erster Linie darauf ankommt, mit Menschen zu interagieren, in Gruppen zu funktionieren und sich aktiv durchzusetzen, fühlen sie sich dementsprechend unwohl:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.worldhum.com/features/speakers-corner/confessions-of-an-introverted-traveler-20090309/">Confessions of an Introverted Traveler</a></li>
<li><a href="http://www.xojane.com/relationships/im-not-miserable-bitch-im-just-introvert">I’m Not a Miserable Bitch, Really: I’m Just an Introvert</a></li>
</ul>
<p>Dabei ist Introversion keineswegs mit Schüchternheit gleichzusetzen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.psychologytoday.com/blog/the-introverts-corner/200909/all-introversion-is-not-the-same">All Introversion is Not the Same</a></li>
<li><a href="http://www.psychologytoday.com/blog/the-introverts-corner/200910/introversion-vs-shyness-the-discussion-continues">Introversion vs. Shyness: The Discussion Continues</a></li>
<li><a href="http://www.redfeathernetworking.com/2012/02/through-looking-glass.html">Through The Looking Glass</a></li>
</ul>
<p>Da sie große Gruppen, wie sie heute in den meisten Kontexten normal sind, anstrengen, brauchen sie eigene Wege, Kontakte und Netzwerke zu knüpfen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.redfeathernetworking.com/2012/02/introverts-making-connections.html">Introverts Making Connections: Recharging Required</a></li>
<li><a href="http://www.redfeathernetworking.com/2012/02/overcoming-shyness-from-cocoon-to.html">Overcoming Shyness: From Cocoon to Connections</a></li>
<li><a href="http://blogs.hbr.org/cs/2012/01/the_introverts_guide_to_networ.html">An Introvert’s Guide to Networking</a></li>
</ul>
<p>Dabei sind Introverts keineswegs “unsozial” und meiden andere Menschen, sie legen lediglich mehr wert auf intensive Gespräche in kleinen Gruppen als auf Action in großen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.psychologytoday.com/blog/the-introverts-corner/201201/survey-says-introverts-dont-mind-being-chatted-sometimes">Survey Says: Introverts Don’t Mind Being Chatted Up, Sometimes</a></li>
<li><a href="http://introvertzone.com/what-introverts-want">What introverts want</a></li>
</ul>
<p>Auch im geschäftlichen Bereich können Introverts erfolgreich sein, wenn sie ihre Stärken ausspielen:</p>
<ul>
<li><a href="http://theamericanscholar.org/solitude-and-leadership/">The American Scholar: Solitude and Leadership</a></li>
<li><a href="http://www.forbes.com/2009/11/30/introverts-good-leaders-leadership-managing-personality.html">Why Introverts Can Make The Best Leaders</a></li>
</ul>
<p>Da der Umgang mit Introverts für Extrovertierte nicht immer einfach ist, gibt es auch hier einige Tipps und Hinweise:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2003/03/caring-for-your-introvert/2696/">Caring for Your Introvert</a> (<a href="http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2006/04/the-introversy-continues/4845/">Reaktionen auf den Artikel</a>, <a href="http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2006/02/jonathan-rauch-comments-on-some-of-the-feedback-hes-received-for-caring-for-your-introvert/4647/">mehr Reaktionen</a> und ein<a href="http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2006/02/introverts-of-the-world-unite/4646/"> Interview mit dem Autor</a>)</li>
<li><a href="http://www.psychologytoday.com/blog/the-introverts-corner/201111/how-chat-introvert">How to Chat up an Introvert</a></li>
<li><a href="http://briankim.net/blog/2007/10/top-5-things-every-extrovert-should-know-about-introverts/">Top 5 Things Every Extrovert Should Know About Introverts</a></li>
<li><a href="http://www.carlkingdom.com/10-myths-about-introverts">10 Myths About Introverts</a></li>
</ul>
<p>Eine <a href="https://pinboard.in/u:weltenkreuzer/t:introversion/">ständig aktualisierte Liste von Links</a>, die ihr auch <a href="http://feeds.pinboard.in/rss/secret:9d1c0657f1a6f1a8b99e/u:weltenkreuzer/t:introversion/">per RSS abonnieren</a> könnt, gibt es von mir bei <a href="https://pinboard.in/u:weltenkreuzer/t:introversion/">pinboard.in</a></p>
<p>Wer jetzt noch mehr Material braucht oder will, der wird hier fündig:</p>
<ul>
<li>Blog: <a href="http://introvertzone.com/">Introvert Zone</a></li>
<li>Blog: <a href="http://www.psychologytoday.com/blog/the-introverts-corner/200911/introversion-and-the-energy-equation">The Introvert’s Corner</a></li>
<li>Buch: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570500845/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;amp;tag=diekritisches-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3570500845">Still — Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt von Susan Cain</a></li>
<li>Buch: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3869363274/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;amp;tag=diekritisches-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3869363274">Leise Menschen — starke Wirkung: Wie Sie Präsenz zeigen und Gehör finden von Sylvia Löhken</a></li>
</ul>
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		<title>Die Schattenseiten des Aktivismus</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/gesellschaft/die-schattenseiten-des-aktivismus</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 20:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich letzten November große Hoffnungen in den Vortrag von Günter Wallraff gesteckt hatte und doch ziemlich enttäuscht wurde, hat mich Stephan Urbachs Auftritt vorletzte Woche wirklich gepackt (Herzlichen Dank dafür an Kreativität trifft Technik e.V.). Urbach ist seit einiger Zeit das Gesicht der Aktivistengruppe Telecomix, die alles dafür tun, die Aufständischen in Nordafrika und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich letzten November große Hoffnungen in den <a href="http://www.weltenkreuzer.de/gesellschaft/klassenkampf-mit-gunter-wallraff">Vortrag von Günter Wallraff</a> gesteckt hatte und doch ziemlich enttäuscht wurde, hat mich <a href="https://twitter.com/#!/herrurbach">Stephan Urbachs</a> <a href="http://blog.kreativitaet-trifft-technik.de/usd2/">Auftritt</a> vorletzte Woche wirklich gepackt (Herzlichen Dank dafür an <a href="http://blog.kreativitaet-trifft-technik.de/"><em>Kreativität trifft Technik e.V.</em></a>). Urbach ist seit einiger Zeit das Gesicht der Aktivistengruppe <a href="http://telecomix.org/"><em>Telecomix</em></a>, die alles dafür tun, die Aufständischen in Nordafrika und dem Nahe Osten in die Lage zu versetzen, ihre Geschichten der Welt zu erzählen. Hier ist eine Aufzeichnung seines wirklich beeindruckenden Vortrags, den er selbst als “<a href="http://stephanurbach.de/2012/03/kurz-notiert-vortragsvideo-aus-oldenburg/">schwersten und intensivsten meiner Karriere</a>” bezeichnet:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/rM1L-vDn0_A?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Besonders beeindruckt hat mich dabei folgende Aussage:</p>
<blockquote>
<p>Menschen die Fähigkeit zu nehmen, ihre Geschichten zu erzählen, ist eine kriegerische Handlung.</p>
</blockquote>
<p>Neben der Bestürzung über das, was gerade in Syrien passiert, gewann der Vortrag gegen Ende und vor Allem in der Fragerunde noch eine weitere melancholische Note: Es wurde nur zu deutlich, wie sehr seine Aktivität als Aktivist Stephan Urbach belastet und mitnimmt. Auf die Frage, ob ihn all das Wissen und die Nähe zu dem Leid nicht belasten würde und ob er schonmal darüber nachgedacht hätte aufzuhören, reagierte er mit einem “Jeden Tag” aus tiefstem Herzen.</p>
<p>Ich habe keine Ahnung, ob es einen Zusammenhang gibt, aber vor ein paar Tagen hat Stephan Urbach tatsächlich <a href="http://stephanurbach.de/2012/03/a-move-away-from-practical-activism/">seinen Rückzug aus dem aktiven Aktivismus bekannt gegeben</a>. Seine Erklärung dafür ist so einfach, wie erschreckend:</p>
<blockquote>
<p>The first and main reason is that I am not able to stand the pressure of knowledge. Knowledge of what is happening on the ground.</p>
</blockquote>
<p>Herzlichen Dank für deinen Vortrag und deine Arbeit, Stephan!</p>
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