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	<title>Weltenkreuzer</title>
	
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	<description>Gedanken und Fundstücke aus all meinen Welten</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 Nov 2011 08:30:55 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Lesegedanken: Der entgrenzte Mensch</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/allgemein/lesegedanken-der-entgrenzte-mensch</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 08:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ein Buch schon &#8220;Der entgrenzte Mensch&#8221; heißt, kann ich einfach nicht wiederstehen. Das Thema Grenzen beschäftigt mich momentan sowieso tagein tagaus und der moderne Mensch ist ja auch was, was mich schon länger interessiert. Und so landete seit Langem mal wieder ein Vollpreis-Hardcover in meinem Bücherregal. Der Autor Rainer Funk versucht hier, auf einer ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Buch schon &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3579067567/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=diekritisches-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3579067567">Der entgrenzte Mensch</a>&#8221; heißt, kann ich einfach nicht wiederstehen. Das Thema Grenzen beschäftigt mich momentan sowieso tagein tagaus und der moderne Mensch ist ja auch was, was mich schon länger interessiert. Und so landete seit Langem mal wieder ein Vollpreis-Hardcover in meinem Bücherregal. Der Autor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Funk">Rainer Funk</a> versucht hier, auf einer psychoanalytischen Grundlage zu analysieren, was die moderne Welt, das Internet und vor allem der mittlerweile fast universelle moralische Relativismus mit dem Mensch, seinem Leben und seiner Psyche machen.</p>
<p>Er beginnt mit der durchaus spannenden Unterscheidung von <em>Grenzüberschreitung</em> und <em>Entgrenzung</em>. Während Erstere in erster Linie auf eine Überwindung bestehender Grenzen abzielt, ist Letztere auf deren grundlegende Zerstörung und eine allgemeine Grenzenlosigkeit ausgerichtet. Eine interessante begriffliche Unterscheidung, mit der er dem Problem aus dem Weg geht, im weiteren Verlauf des Buches den Stillstand predigen zu müssen: Auch wenn er sich gegen die Entgrenzung richtet, bleibt immer noch die Grenzüberschreitung zur persönlichen und auch gesellschaftlichen Entwicklung.</p>
<p>Im nächsten Abschnitt versucht sich Funk dann einer allgemeinen Gesellschaftsanalyse, in der, wie könnte es anders sein, Prozesse der Entgrenzung im Mittelpunkt stehen. Dabei verwendet er den gerade eingeführten Begriff allerdings relativ wirr und bezeichnet durchaus auch mal neue Grenzziehungen als Entgrenzung. Im Grunde versucht er hier jedoch etwas zu etablieren, was Habermas mal die &#8220;Kolonialisierung der Lebenswelt durch die Systeme&#8221; genannt hat, also den zunehmenden Einfluss von Wirtschaft, Medien und unterschiedlichsten Messverfahren auf das Fühlen und Handeln der Menschen.</p>
<p>Dabei steht das Argument im Mittelpunkt, dass der Mensch sich immer mehr von seinem eigentlichen &#8220;ursprünglichen&#8221; Empfinden entfernt und die Welt vielmehr vermittelt durch die Medien und aus einer nutzen- und gewinnorientierten Perspektive wahrnimmt. Dabei greift Funk auf ein Konzept zurück, dass er &#8220;Realitätsprüfung&#8221; nennt und das für ihn eine wesentliche Eigenschaft des Menschen ist. Diese Fähigkeit muss jedoch auch trainiert werden und verkümmert nach Funks Ansicht durch die mediale Vermittlung der Realitätswahrnehmung. Daran merkt man, dass Funk Psychologe und kein Soziologe ist, denn für Letztere ist jede Realitätswahrnehmung zwangsläufig durch Medien vermittelt und in ihrer Interpretation von kulturellen Perspektiven und anderen sozialen Elementen abhängig. In diesem Abschnitt stecken also zwar einige spannende Argumente und Ideen, der Gesamtzusammenhang bleibt jedoch ein wenig wirr.</p>
<p>Im dritten und letzten Abschnitt kann Funk mich dann endlich überzeugen: Er argumentiert, dass der Mensch seine biologische und psychologische Beschränktheit zunehmend als Enge und Einschränkung wahrnimmt und überwinden will. Er orientiert sich nicht länger wie selbstverständlich an vorgegebenen kulturellen Mustern oder etablierten Rollenbildern. Er will sich nicht einmal mehr auf eine einmal freiwillig eingenommene Position festlegen lassen, sondern sich flexibel immer wieder neu konstruieren können. Funk argumentiert, dass diese Flexibilität den modernen Menschen immer mehr beziehungsunfähig macht, da er sich nicht dauerhaft festlegen will oder auch kann. Gleichzeitig verlangt die zunehmende Freiheit jedoch nach einer sozialen Einbettung, die einen gewissen Anker und Sicherheit bieten kann.</p>
<p>Er steht dieser Relativierung von Persönlichkeitsbildern und gesellschaftlichen Rollen sehr skeptisch gegenüber und spricht von einer &#8220;Virtualisierung der Persönlichkeit&#8221;, die lediglich ein Kunstbild darstellt, während der Mensch dahinter seine eigenen Emotionen und Gefühle nicht mehr richtig erleben kann. Aus dieser Verkümmerung der Gefühlswahrnehmung und der fehlenden sozialen und moralischen Verankerung resultiert dann zudem eine abnehmende Ambivalenz- und Frustrationstoleranz.</p>
<p>Grundsätzlich konnte ich Funks Argumentation im dritten Abschnitt gut folgen und einige spannende Gedanken herausziehen. Gleichzeitig ist mir jedoch aufgefallen, dass sie nur funktioniert, wenn man so etwas wie eine &#8220;natürliche Persönlichkeit&#8221; oder ein &#8220;objektives Ich&#8221; annimmt, von dem sich das &#8220;virtuelle Ich&#8221; entfernt. Wenn man aus soziologischer Perspektive in Betracht zieht, dass das &#8220;Ich&#8221; eben immer sozial konstruiert ist, fällt Vieles wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Intuitiv kann ich vielen der Argumente Funks aber &#8211; auch aus eigener Erfahrung &#8211; sehr gut zustimmen.</p>
<p>Rainer Funk (2011): Der entgrenzte Mensch. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus &#8211; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3579067567/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=diekritisches-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3579067567">Amazon</a></p>
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		<title>Klassenkampf mit Günter Wallraff</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/gesellschaft/klassenkampf-mit-gunter-wallraff</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 18:19:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag war Günter Wallraff bei uns in der Uni zu Gast. Nachdem der ehemalige DGB-Vorsitzende der Region Oldenburg/Wilhelmshaven mit einer kämpferischen Ansprache den Ton für den Rest des Abends vorgab, kam die sozialwissenschaftliche Absolution für Günter Wallraffs Recherchemethoden wesentlich leiser und (leider) soziologie-typisch unnötig verschwurbelt daher. Meine Hoffnung, dass auf diese beiden einleitenden Passagen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag war <a href="http://www.guenter-wallraff.com/">Günter Wallraff</a> bei uns in der Uni zu Gast. Nachdem der ehemalige DGB-Vorsitzende der Region Oldenburg/Wilhelmshaven mit einer kämpferischen Ansprache den Ton für den Rest des Abends vorgab, kam die sozialwissenschaftliche Absolution für Günter Wallraffs Recherchemethoden wesentlich leiser und (leider) soziologie-typisch unnötig verschwurbelt daher. Meine Hoffnung, dass auf diese beiden einleitenden Passagen eine prägnante und reflektierte Gesellschaftsdiagnose Wallraffs folgen würde, wurde leider auch enttäuscht.</p>
<p>Wallraff berichtet von seinen Recherchen, den Arbeitsbedigungen bei einem Lidl-Backwaren-Zulieferer oder in unterschiedlichen Call-Centern. Er beschreibt seine Zeit als Obdachloser auf den Straßen Europas, die Zustände in einer besonders skandalösen Notschlafstelle und seinen Kampf um die Schließung dieses ehemaligen Bunkers. Dabei erzählt er unterhaltsam und konnte auch bei mir die Empörung über diese Zustände wecken.</p>
<p>Durch diese Nähe, die Wallraff zu den Menschen, die unter solchen Umständen Leben und Arbeiten müssen, aufbaut, verliert er jedoch leider den reflektierten und einordnenden Blick für das Ganze. Während er ein sehr differenziertes Bild der sozial Schwachen in den von ihm beschriebenen Extremfällen zeichnet, springt er aus dieser Beschreibung sehr schnell und sehr pauschal zu einer Bewertung unserer aktuellen Gesellschaft.</p>
<p>Dabei bedient er sich &#8211; bewusst oder unbewusst &#8211; des Tricks, von der Seite, für die er Sympathien wecken will, ein sehr differnziertes Bild zu zeichnen, während &#8220;die Bösen&#8221; sehr holzschnittartig und pauschal abqualifiziert werden. So beschreibt er beispielsweise sehr eindrucksvoll, wie die Mitarbeiter in Call Centern durch sozialen Druck dazu motiviert werden, sich an den betrügerischen Machenschaften zu beteiligen, qualifiziert Manager aber pauschal ab. Dass auch diese sozialem Druck unterliegen und hier dieselben Mechanismen wirken, die bei den &#8220;Schwachen&#8221; als Entschuldigung dienen, lässt er einfach mal unter den Tisch fallen.</p>
<p>Wallraff hat sich bei dieser Veranstaltung als braver Klassenkämpfer und Unterstützer der linken Sache produziert. Er kämpft weiter die Kämpfe der Industriegesellschaft zwischen ausgebeuteten Arbeitern und Arbeitnehmern und den ausbeutenden Managern. Zukunftsperspektiven oder neue Formen der Arbeit spielen hier keine Rolle. Er bedient das Publikum mit dem, was es erwartet: Bestätigung für die eigene Schwarz-Weiß-Weltsicht. Und erntet entsprechend vorhersehbaren Applaus für vorhersehbare Parolen.</p>
<p>Damit wird auch deutlich, was Wallraff selbst im Laufe der Veranstaltung zugegeben hat: Das Abstrakte ist nicht seine Sache. Er ist gut darin, konkrete Missstände aufzudecken, Anekdoten zu erzählen und im Einzelfall für die Rechte Schwacher zu kämpfen. Als reflektierter und reflektierender Analytiker unserer Gesellschaft taugt er (leider) weniger.</p>
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		<title>Phantastische Fotobearbeitung</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 21:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönes]]></category>

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		<description><![CDATA[Während die Lytro, die ich euch vor einiger Zeit vorgestellt habe, auf eine vollkommen neue Kamera-Technologie setzt, bin ich in den letzten Tagen über zwei faszinierende Demos gestoßen, wie man bestehende Bilder am Computer nachbearbeiten kann:
So stellte Adobe eine Technik vor, mit der Bewegungsunschärfe, die durch ein Verwackeln der Kamera entsteht, nachträglich aus einem Bild ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während die <a href="https://www.lytro.com/">Lytro</a>, die ich euch <a href="http://www.weltenkreuzer.de/schones/die-neuerfindung-der-fotografie">vor einiger Zeit vorgestellt habe</a>, auf eine vollkommen neue Kamera-Technologie setzt, bin ich in den letzten Tagen über zwei faszinierende Demos gestoßen, wie man bestehende Bilder am Computer nachbearbeiten kann:<br />
So stellte <a href="http://adobe.com">Adobe </a>eine Technik vor, mit der Bewegungsunschärfe, die durch ein Verwackeln der Kamera entsteht, nachträglich aus einem Bild herausgefiltert werden kann: </p>
<div class="media"><iframe width="450" height="253" src="http://www.youtube.com/embed/xxjiQoTp864" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Und dann sind da noch drei Wissenschaftler von der <a href="http://illinois.edu/">University of Illinois</a>, die eine Methode entwickelt haben, <a href="http://kevinkarsch.com/publications/sa11.html">Objekte nachträglich und extrem glaubwürdig in Bilder einzumontieren</a>:</p>
<div class="media"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28962540?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="300" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe></div>
<p class="source"><a href="http://vimeo.com/28962540">Rendering Synthetic Objects into Legacy Photographs</a> from <a href="http://vimeo.com/kevinkarsch">Kevin Karsch</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>. Via <a href="http://www.spreeblick.com/2011/10/24/fotobearbeitung/">Spreeblick</a>.</p>
<p>Wenn das so weiter geht, können wir wohl in Zukunft Bildern noch weniger glauben, als jetzt schon&#8230;</p>
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		<title>Die Neuerfindung der Fotografie</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 19:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönes]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer häufiger mal eine Kamera in der Hand hält, kennt die kurze Verzögerung beim Auslösen, in der der Autofokus einen bestimmten Bereich des Bildes scharf stellt. Der kennt auch den Frust, wenn am Ende das Bild nicht so geworden ist, wie geplant, und eigentlich nicht das Meer, sondern der Leuchtturm im Vordergrund deutlich zu erkennen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer häufiger mal eine Kamera in der Hand hält, kennt die kurze Verzögerung beim Auslösen, in der der Autofokus einen bestimmten Bereich des Bildes scharf stellt. Der kennt auch den Frust, wenn am Ende das Bild nicht so geworden ist, wie geplant, und eigentlich nicht das Meer, sondern der Leuchtturm im Vordergrund deutlich zu erkennen sein sollte. Die neu entwickelte Kamera <a href="https://www.lytro.com"><em>Lytro</em></a> macht all diesen Schwierigkeiten ein Ende: Sie packt eine bislang sehr <a href="https://www.lytro.com/science_inside">aufwändige Technologie</a> in ein Gehäuse von der Größe einer Kompaktkamera und ermöglicht es so beispielsweise, Bilder nachträglich am Computer scharf zu stellen.</p>
<p>Eine eindrucksvolle Präsentation der Möglichkeiten bot das Unternehmen auf der <a href="http://allthingsd.com/category/asiad/">AsiaD</a>-Konferenz letzte Woche:</p>
<div class="media"><object id="wsj_fp" width="500" height="283" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="microflashPlayer" value="videoGUID={B681C1E0-53D2-4AD2-8FB1-A3ED3ADBFD26}&amp;playerid=4001&amp;plyMediaEnabled=1&amp;configURL=http://m.wsj.net/video-players/&amp;autoStart=false" /><param name="src" value="http://s.wsj.net/media/swf/main.swf" /><param name="flashvars" value="videoGUID={B681C1E0-53D2-4AD2-8FB1-A3ED3ADBFD26}&amp;playerid=4001&amp;plyMediaEnabled=1&amp;configURL=http://m.wsj.net/video-players/&amp;autoStart=false" /><param name="base" value="http://s.wsj.net/media/swf/" /><param name="seamlesstabbing" value="false" /><param name="swliveconnect" value="true" /><param name="pluginspage" value="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash" /><embed id="wsj_fp" width="500" height="283" type="application/x-shockwave-flash" src="http://s.wsj.net/media/swf/main.swf" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" microflashPlayer="videoGUID={B681C1E0-53D2-4AD2-8FB1-A3ED3ADBFD26}&amp;playerid=4001&amp;plyMediaEnabled=1&amp;configURL=http://m.wsj.net/video-players/&amp;autoStart=false" flashvars="videoGUID={B681C1E0-53D2-4AD2-8FB1-A3ED3ADBFD26}&amp;playerid=4001&amp;plyMediaEnabled=1&amp;configURL=http://m.wsj.net/video-players/&amp;autoStart=false" base="http://s.wsj.net/media/swf/" seamlesstabbing="false" swliveconnect="true" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash" /></object></div>
<p class="source">Via <a href="http://allthingsd.com/20111019/lytro-demo-at-asiad-video/">All Things D</a></p>
<p>Und wer es nicht glaubt, kann es hier <a href="https://www.lytro.com/living-pictures">selbst ausprobieren</a>. Einfach auf unterschiedliche Punkte auf dem Bild klicken:</p>
<div class="media"><iframe src="https://www.lytro.com/living-pictures/296/embed" frameborder="0" width="400" height="415"></iframe></div>
<p>Aktuell kann man die Kamera, die Anfang 2012 ausgeliefert werden soll, nur in den USA bestellen. Aber sobald das Gerät in Deutschland erhältlich ist, werde ich es mir sicherlich sofort zulegen. Der Preis von aktuell rund 400$ scheint mir dafür äußerst fair.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/weltenkreuzer/~4/5ks6YJ_Xc1A" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Soziologen, raus aus euren Hinterzimmern!</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/wissen_schaffen/soziologen-raus-aus-euren-hinterzimmern</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 13:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen schaffen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder, der Soziologie studiert (hat) oder sich sogar dem Wahnsinn hingibt, eine wissenschaftliche Karriere in diesem Fach anzustreben, sieht sich immer wieder mit der Frage konfrontiert: &#8220;Was macht man eigentlich in der Soziologie?&#8221; Im schlimmsten Fall werden dann auch noch gleich die Sozialarbeits- und -pädagogik-Klischees á la &#8220;Gut, dass wir darüber geredet haben&#8221; ausgepackt. Den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder, der Soziologie studiert (hat) oder sich sogar dem Wahnsinn hingibt, eine wissenschaftliche Karriere in diesem Fach anzustreben, sieht sich immer wieder mit der Frage konfrontiert: &#8220;Was macht man eigentlich in der Soziologie?&#8221; Im schlimmsten Fall werden dann auch noch gleich die Sozialarbeits- und -pädagogik-Klischees á la &#8220;Gut, dass wir darüber geredet haben&#8221; ausgepackt. Den Politikwissenschaftlern geht es wahrscheinlich ähnlich und die Frage &#8220;Du willst also unser nächster Bundeskanzler werden?&#8221; kann sicherlich kein Politologe mehr hören. Immerhin ist die Politik etwas, was die Leute zumindest grundlegend kennen &#8211; und wenn sie nur wissen, dass das etwas mit Wahlen und diesen lustigen Balken und Torten im Fernsehen alle paar Monate zu tun hat.</p>
<p>Aber was ist mit der Soziologie? Wo taucht sie im öffentlichen Leben auf? Was sind die Fragen, die die Menschen mit unserer Disziplin verbinden? Bei der Politikwissenschaft ist das recht offensichtlich, bei den Wirtschaftswissenschaften auch, aber die Soziologie? Nix. Nada. Keine Idee. Der ein oder andere kommt vielleicht gerade noch so auf die Marktforschung und die Sozialstrukturanalyse (Stichworte Zensus und Arbeitsmarkt) aber Wirtschaftssoziologie, Religionssoziologie, Europaforschung oder Stadtsoziologie werden die wenigsten auf dem Zettel haben.</p>
<p>Dass niemand uns wahrnimmt und kennt, liegt insbesondere an einer Personengruppe: uns selbst. Nachdem die großen sozialtechnologischen Träume geplanter und optimierter Gesellschaften gnadenlos gescheitert sind, haben wir uns in den akademischen Raum zurückgezogen, Paper produziert und die Welt &#8220;da draußen&#8221; an uns vorbei ziehen lassen. Weder hegen wir den Anspruch Wissen zu produzieren, das da draußen verwendet werden kann und soll, noch haben wir uns groß bemüht unser Ansehen zu pflegen und uns einen festen Platz in der Öffentlichkeit zu erarbeiten. Damit wird die Disziplin, die eigentlich im Kern unzähliger öffentlicher Debatten stehen müsste und die uns so viel über unsere Gesellschaft verraten kann, wie kaum eine andere, zu einer Randfigur, die sich nur mit ihresgleichen unterhält.</p>
<p>Bleiben uns nach den in dieser Hinsicht vielen verschenkten Jahren und Jahrzehntes jetzt nur noch die Resignation und das langsame Siechtum? Keineswegs. Aber wir müssen bei uns anfangen und unser Selbstverständnis neu definieren. Wir dürfen uns nicht länger als entfernte Beobachter der Gesellschaft verstehen, sondern müssen den Ehrgeiz aufbringen, unsere Arbeit, unsere Diskussionen und unsere Themen in die Gesellschaft zu tragen. Nicht als allwissende Sozialtechniker, sondern als aktive Forscher, als soziale und kommunizierende Wissenschaftler. Wir haben Geschichten zu erzählen, die nah an den Menschen sind; die sie beeindrucken und zum Nachdenken bringen können.</p>
<p>Mit der <a href="http://www.soziologie.de">Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)</a> hat jetzt die zentrale deutsche Institution dieser unserer Wissenschaft einen Schritt auf die öffentliche Bühne gewagt und<a href="http://soziologie.de/blog/"> einen Blog eröffnet, in dem zweimonatlich wechselnde Autoren ihre Arbeit und ihre Perspektive auf die Welt vorstellen</a>. Den Anfang macht dabei der Chemnitzer Industrie- und Arbeitssoziologe <a href="http://www.tu-chemnitz.de/hsw/soziologie/institut/profil/g-guenter-voss">G. Günther Voß</a> (<a href="http://twitter.com/#!/GGuenter_Voss">Twitter</a>), der mich mit seinem <a href="http://soziologie.de/blog/?p=69">Eingangsstatement</a> auch zu diesem Beitrag inspiriert hat.</p>
<p>Dieses Angebot der DGS kann jedoch ein winzig kleiner, erster Schritt auf dem Weg hin zu einer offensiveren Präsentation der Soziologie im Internet sein. Jede und jeder sollte ihn viel eher als Anstoß dazu sehen, sich selbst zu öffnen und der Welt seine Arbeit und seine Gedanken der Welt zu präsentieren. Nicht nur in der Form formal sauberer und durchgetakteter wissenschaftlicher Artikel, sondern als Skizzen, grobe Überlegungen oder Diskussionsanstöße. In einem offenen Format, das nicht nur die Fachkollegen anspricht, sondern alle da draußen, mit den wir unsere Lebenswelt teilen. Denn nur, wenn wir den Leuten zeigen, was wir tun, können wir das verlorene Terrain wieder gut machen und uns unseren Platz in der öffentlichen Wahrnehmung zurückerarbeiten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zurück auf die Schulbank</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/wissenschaft/zurck-auf-die-schulbank</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 15:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mochte das Studium: Viele verschiedene Veranstaltungen, in denen man sich mit immer unterschiedlichen spannenden – und manchmal leider auch weniger spannenden – Themen auseinandersetzen konnte. Das vermisse ich heute bei der Arbeit an meiner Dissertation: die thematische Vielfalt und Dynamik, den ständigen Wechsel vom (gefühlten) Experten zum Laien und zurück. Bei der Diss heißt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mochte das Studium: Viele verschiedene Veranstaltungen, in denen man sich mit immer unterschiedlichen spannenden – und manchmal leider auch weniger spannenden – Themen auseinandersetzen konnte. Das vermisse ich heute bei der Arbeit an meiner Dissertation: die thematische Vielfalt und Dynamik, den ständigen Wechsel vom (gefühlten) Experten zum Laien und zurück. Bei der Diss heißt es dagegen: dasselbe Thema tagein, tagaus. Es hat natürlich auch was, für ein kleines Thema nicht nur ein gefühlter. sonder ein “echter” Experte zu sein – so weit das überhaupt möglich ist – aber der Blick verengt sich dadurch jedoch zwangsläufig recht stark.</p>
<p>Vor ein paar Wochen bin ich dann über ein äußerst spannendes Angebot der beiden Stanford-Professoren <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Thrun">Sebastian Thrun</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Norvig">Peter Norvig</a> gestoßen, die ab Anfang Oktober einen Kurs, den sie in Stanford halten, in exakt derselben Form online kostenlos anbieten, inklusive terminierten Hausaufgaben und Prüfungen. Da der Kurs sich dann auch noch “<a href="http://www.ai-class.com/">Introduction to Artificial Intelligence</a>” nennt und mich das Thema schon länger unterschwellig interessiert, habe ich nicht lange gezögert und mich gerade dafür angemeldet:</p>
<div class="media"><object style="height: 305px; width: 500px;" width="500" height="305" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/H9ngd6zCeUc?version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="height: 305px; width: 500px;" width="500" height="305" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/H9ngd6zCeUc?version=3" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></div>
<p>Das klingt zwar auf der einen Seite echt super spannend, wird für mich als Nicht-Informatiker oder -Mathematiker aber sicherlich eine Herausforderung. Vielleicht ist es aber auch genau der richtige Ausgleich zu kreativen Arbeit in der Endphase meiner Diss. Macht wer mit?</p>
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		<title>Slow-Motion-Tanz</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 15:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Schönes]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich momentan nicht so wirklich Lust habe, euch mit langen Posts zu beglücken, beschränke ich mich mal wieder auf ein extrem sehenswertes Video. Diesmal von der japanischen Gruppe World Order. 



(Via Visual News)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich momentan nicht so wirklich Lust habe, euch mit langen Posts zu beglücken, beschränke ich mich mal wieder auf ein extrem sehenswertes Video. Diesmal von der japanischen Gruppe <em>World Order</em>. </p>
<div style="padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: none; padding-top: 0px" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:c09c57e2-44d0-4633-881d-9b8d4feae3aa" class="wlWriterEditableSmartContent">
<div><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/r-qhj3sJ5qs&amp;hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/r-qhj3sJ5qs&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></object></div>
</div>
<p align="right">(Via <a href="http://www.visualnews.com/2011/04/01/slow-motion-dancing-for-japan/">Visual News</a>)</p>
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		<title>Traumhafte Inspiration für 2011</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/schones/traumhafte-inspiration-fr-2011</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 10:50:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönes]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Jahr ist schon da und mit ihm viele Hoffnungen und Erwartungen. Wie wird es sein? Was wird es bringen? Wahrscheinlich wird wenig so, wie erwartet, und nix so, wie geplant, aber das macht das Leben ja erst spannend. 
Als ersten Beitrag von mir für euch gibt es ein traumartiges und traumhaftes Video zweier ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Jahr ist schon da und mit ihm viele Hoffnungen und Erwartungen. Wie wird es sein? Was wird es bringen? Wahrscheinlich wird wenig so, wie erwartet, und nix so, wie geplant, aber das macht das Leben ja erst spannend. </p>
<p>Als ersten Beitrag von mir für euch gibt es ein traumartiges und traumhaftes Video zweier Absolventen des <a href="http://www.aucb.ac.uk/">Arts Institute at Bournemouth</a>:<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/15263537?portrait=0" width="450" height="252" frameborder="0"></iframe></p>
<p class="source iframe"><a href="http://vimeo.com/15263537">Train of Thought</a> from <a href="http://vimeo.com/leob">Leo Bridle</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>. Via <a href="http://www.notizbuchblog.de/2011/01/01/zug-der-gedanken/">Notizbuchblog</a>.</p>
<p>Und als kreative Inspiration und Musterbeispiel für harte Arbeit, die sich lohnt, auch gleich noch das Making-Of:<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/5704398?portrait=0" width="450" height="358" frameborder="0"></iframe></p>
<p class="source iframe"><a href="http://vimeo.com/5704398">Making of &#8211; Train of Thought</a> from <a href="http://vimeo.com/leob">Leo Bridle</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Euch ein tolles Jahr 2011 mit einigen erfüllten Wünschen und vielen positiven Überraschungen!</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/weltenkreuzer/~4/MwDGM_KNVaM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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