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	<title>Weltgeschichte.org | Laufen für die Welt.</title>
	
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		<title>1000!</title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2012 10:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spendenaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit berichtete ich, dass der Spieleanbieter Perfect World meine Domain Neverwinter.de übernehmen möchte. Als Gegenleistung bat ich Stefan Recht von PW um eine Spende an eine karitative Einrichtung. Vor wenigen Tagen erreichte mich eine E-Mail, in der mir Stefan mitteilte, dass seine Firma 1000 Euro bereitstellen würde. Allerdings solle ich den Empfänger auswählen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit <a href="http://www.weltgeschichte.org/2012/03/cash-com/">berichtete ich</a>, dass der Spieleanbieter Perfect World meine Domain Neverwinter.de übernehmen möchte. Als Gegenleistung bat ich Stefan Recht von PW um eine Spende an eine karitative Einrichtung.</p>
<p>Vor wenigen Tagen erreichte mich eine E-Mail, in der mir Stefan mitteilte, dass seine Firma 1000 Euro bereitstellen würde. Allerdings solle ich den Empfänger auswählen. Erst einmal freue ich mich sehr über die Bereitschaft von PW, mir mit einer großzügigen Summe entgegenzukommen. Übers lange Wochenende habe ich mir viele Gedanken gemacht, denn eine solche Summe könnten einige Hilfsorganisationen gebrauchen.</p>
<p>Jetzt ist die Entscheidung gefallen. Diese habe ich soeben Stefan per E-Mail mitgeteilt. Wer die 1000 Euro bekommt, wird aber erst verraten, wenn alles in trockenen Tüchern ist. Spannung!</p>
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		<title>Medienkritikkritik</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 08:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztens las ich unter einem Aserbaidschan-kritischen Zeit-Online-Artikel den Wunsch eines Kommentators, doch bitte über alle Probleme dieser Welt zu berichten, anstatt immer nur den Fokus auf einzelne Großveranstaltungen und deren Umfelder zu legen. Für diesen Bandwurmsatz möchte ich mich entschuldigen. Wie stellt sich der Kommentator seine Forderung in der Realität vor? Wer soll bitteschön diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens las ich unter einem Aserbaidschan-kritischen Zeit-Online-Artikel den Wunsch eines Kommentators, doch bitte über alle Probleme dieser Welt zu berichten, anstatt immer nur den Fokus auf einzelne Großveranstaltungen und deren Umfelder zu legen. Für diesen Bandwurmsatz möchte ich mich entschuldigen.</p>
<p>Wie stellt sich der Kommentator seine Forderung in der Realität vor? Wer soll bitteschön diese zehn Milliarden Artikel eigentlich lesen? Ich sicherlich nicht. Es ist ja schon schlimm genug, dass man auf Twitter den Eindruck eines nahenden Weltuntergangs bekommt, wenn man sich die deprimierenden Tweets durchliest. Natürlich haben wir schon immer in einer Kaschrealität gelebt. Zum Großteil bestimmt die Presse, wie wir die Welt wahrnehmen. Aber dadurch, dass wir heutzutage durch Facebook, Twitter und Konsorten unter sozialem Dauerfeuer stehen (Hundefolter, teilen! Kind vermisst, teilen! Hungersnot, teilen! Oppositionelle verhaftet, teilen!), stehen wir permanent unter dem Eindruck einer schlimmen und schlechten Welt. Brauchen wir da noch mehr negative Presseberichte? Durch einen kritischen Artikel macht man die Leserschaft auf ein Problem aufmerksam. Durch dreihundert kritische Artikel schreckt man sie ab, kein einziges Problem erlangt so nennenswerte Aufmerksamkeit.</p>
<p>Ich empfehle dem Kommentator, vor der eigenen Haustür zu kehren, anstatt pseudoschlauen, undurchdachten Dünnschiss ins Netz zu blasen. </p>
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		<title>Das Geld ist raus!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 22:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spendenaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielen Dank noch einmal an die Leserinnen und Leser von Nataschas Blog Vorstadtprinzessin (neuerdings auch im Blogroll rechts zu finden). Die Spenden an Initiative Lillebror e. V. (Sterneaktion Esslingen), Asphalt e. V. (Underdog) und Schalke hilft! sind raus. Macht weiter Werbung für mein Buch „Vom Schisser zum Glückspilz in sechsundzwanzig Etappen“, alle Einnahmen gehen an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank noch einmal an die Leserinnen und Leser von Nataschas Blog <a href="http://www.vorstadtprinzessin.com/" target="_blank">Vorstadtprinzessin </a>(neuerdings auch im Blogroll rechts zu finden). Die Spenden an Initiative Lillebror e. V. (Sterneaktion Esslingen), Asphalt e. V. (Underdog) und Schalke hilft! sind raus.</p>
<p><a href="http://www.weltgeschichte.org/wp-content/uploads/2012/05/20120516_spenden.gif"><img src="http://www.weltgeschichte.org/wp-content/uploads/2012/05/20120516_spenden-400x175.gif" alt="" title="Spendenübersicht" width="400" height="175" class="alignnone size-medium wp-image-462" /></a></p>
<p>Macht weiter Werbung für mein Buch <a href="http://amzn.to/pJWMb2" target="_blank">„Vom Schisser zum Glückspilz in sechsundzwanzig Etappen“</a>, alle Einnahmen gehen an tolle karitative Projekte in ganz Deutschland. Außerdem soll das Buch ganz unterhaltsam sein, habe ich mir sagen lassen. Cheerio!</p>
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		<title>Wie heißen eigentlich die, die etwas gespendet bekommen?</title>
		<link>http://www.weltgeschichte.org/2012/05/wie-heisen-eigentlich-die-die-etwas-gespendet-bekommen/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 13:09:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spendenaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Spender sind Spender. Aber wie nennt man diejenigen, die am anderen Ende der Kette stehen? Bespendete? Spediteure? Nein. Egal. Die Vorstadtprinzessin und ich haben einen Abnehmer für 242,28 Euro gesucht und gleich drei gefunden. Aber der Reihe nach. Ich schrieb ein Buch, dessen Erlös komplett gespendet wird. An Organisationen, die Sinnvolles tun. Diesmal jedoch wollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spender sind Spender. Aber wie nennt man diejenigen, die am anderen Ende der Kette stehen? Bespendete? Spediteure? Nein. Egal. Die Vorstadtprinzessin und ich haben einen Abnehmer für 242,28 Euro gesucht und gleich drei gefunden. Aber der Reihe nach.</p>
<p><a href="http://amzn.to/IgaluU" target="_blank">Ich schrieb ein Buch, dessen Erlös komplett gespendet wird.</a> An Organisationen, die Sinnvolles tun. Diesmal jedoch wollte ich nicht ganz so bekannte Projekte ins Rampenlicht holen und habe deshalb mit einem <a href="http://www.vorstadtprinzessin.com/gastartikel-gute-menschen-gesucht/4396/" target="_blank">Gastartikel</a> um Vorschläge gebeten. Das Ergebnis waren folgende Vorschläge:</p>
<p><a href="http://www.deutschlands-vergessene-kinder.info/" target="_blank">Deutschlands vergessene Kinder</a></p>
<p><a href="http://brosebaskets.de/staticsite/staticsite.php?menuid=66&#038;topmenu=34" target="_blank">Lokale Hilfsprojekte der Brose Baskets Bamberg</a></p>
<p><a href="http://www.initiative-lillebror.de/aktionen/sterneaktion_es/" target="_blank">Sterneaktion Esslingen</a></p>
<p><a href="http://www.fiftyfifty-underdog.de/konzept" target="_blank">Underdog</a></p>
<p><a href="http://dunkelziffer.de/home.html" target="_blank">Dunkelziffer e. V.</a></p>
<p><a href="http://www.dobbelino.de/" target="_blank">Dobbelino Zirkus &#038; Zirkusschule</a></p>
<p><a href="http://www.wuenschdirwas.de/" target="_blank">wünschdirwas e. V.</a></p>
<p>All die vorgeschlagenen Einrichtungen und Projekte sind unterstützenswert. Für jeden einzelnen Vorschlag gibt es gute Gründe, handfeste Argumente, deshalb ist meine Entscheidung nicht fair. Sie soll einfach zum Nachahmen animieren und ausdrücken: Dort draußen gibt es unzählige kleine und große Projekte, die deine Unterstützung brauchen können.</p>
<p>100 Euro gehen an die Sterneaktion Esslingen. Kinder brauchen Träume und den festen Glauben an das Gute. Wir sollten ihnen ein Vorbild sein, deshalb diese Entscheidung.</p>
<p>100 Euro bekommen die Wohnungslosen-Helfer von fiftyfifty für das Projekt Underdog. Wohnungslose haben mit so viel Ablehnung und Hürden zu kämpfen, das habe ich beim alternativen Stadtrundgang von Hinz&#038;Kunzt (Hamburger Obdachlosenzeitung) gelernt. Hilfe für die, die ohne Vorurteile zu ihren Herrchen und Frauchen halten, gehört unterstützt.</p>
<p>Der Rest von 42,28 Euro geht an das Projekt <a href="http://www.schalke04.de/schalke_hilft.html" target="_blank">Schalke hilft!</a> meines Heimatvereins. Rund um Gelsenkirchen fördert es sozial benachteiligte und/oder kranke Menschen, besonders Kinder und Jugendliche. Die Kommunen im Pott sind pleite, es fehlt an allen Ecken und Enden, Leidtragenden sind wie immer die Schwächsten. Hier springt der Verein und engagiert sich vor Ort. Das wäre dann mein Vorschlag.</p>
<p>Ich habe bereits mit Natascha, der Vorstadtprinzessin, ausgemacht, dass wir diese Art der Spender-Empfänger-Suche wiederholen werden, wenn die nächste Abrechnung fürs Buch eintrudelt. Für neue Vorschläge bin ich natürlich immer offen und dankbar.</p>
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		<title>Wofür runde ich eigentlich auf?</title>
		<link>http://www.weltgeschichte.org/2012/05/wofuer-runde-ich-eigentlich-auf/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 10:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spendenaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurzeit wird mit mittelmäßigem Medien-Tamtam die Aktion „Deutschland rundet auf“ beworben. „Aufrunden bitte“ soll man beim Bezahlen an der Kasse im Einzelhandel sagen, schon wird auf den nächsten runden Zehn-Cent-Betrag aufgerundet. Also von 17,44 Euro auf 17,50 Euro, von 18,90 Euro auf 19,00 Euro. Verstanden? Gut. Man spendet also maximal zehn Cent pro Bezahlvorgang an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit wird mit mittelmäßigem Medien-Tamtam die Aktion „Deutschland rundet auf“ beworben. „Aufrunden bitte“ soll man beim Bezahlen an der Kasse im Einzelhandel sagen, schon wird auf den nächsten runden Zehn-Cent-Betrag aufgerundet. Also von 17,44 Euro auf 17,50 Euro, von 18,90 Euro auf 19,00 Euro. Verstanden? Gut. Man spendet also maximal zehn Cent pro Bezahlvorgang an die Aktion.</p>
<p><iframe width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/embed/riUYMfaQnD0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Es machen teilweise unsaubere Unternehmen wie Kik mit, was einer gewissen Ironie (oder nennt man es Zynismus?) nicht entbehrt. An sich soll man einer guten Sache nicht in die Suppe spucken, aber die Sensibilität sollte man nie ablegen. Wo kann man aufrunden? Beispielsweise bei Kaufland, Netto, Görtz, Penny, Toom, SportScheck, Reno, SinnLeffers oder WMF. Es kommen laufend neue Partner hinzu.</p>
<p>Die Spenden kommen überwiegend dem Nachwuchs zugute. Unterschiedliche Förder- und Hilfsprojekte für Kinder und Eltern stehen im Mittelpunkt der Aktion, etwa die Unterstützung sozial schwacher Familien, Gesundheitsförderung an Grundschulen oder die Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund (MS Word kennt das Wort nicht, wie bezeichnend).</p>
<p>Informationen zur Aktion kann man sich auf der ziemlich verkorksten <a href="http://www.deutschland-rundet-auf.de/" title="Deutschland rundet auf">Website</a> abholen.</p>
<p>Fazit: Eine intelligente, weil sehr einfache Art des Spendens. Außerdem praktisch, da man schwere Kupferberge im Portmonee vermeidet. Und effektiv, da 100 % der Spenden in die Hilfsprojekte fließen.</p>
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		<title>Die prozentuale Gewohnheitsabgabe</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 14:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spendenaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat nicht jeder von uns schon mal gedacht: Verglichen mit so manchem Menschen auf der Welt geht es mir doch wirklich top deluxe! Na ja, ich habe das gedacht, als ich damals beschlossen habe, alle Einnahmen für mein Camino-Buch abzugeben. Das ist ja auch nichts Überragendes, das ist doch keine Leistung. 300 Seiten über einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat nicht jeder von uns schon mal gedacht: Verglichen mit so manchem Menschen auf der Welt geht es mir doch wirklich top deluxe! Na ja, ich habe das gedacht, als ich damals beschlossen habe, alle Einnahmen für mein Camino-Buch abzugeben. Das ist ja auch nichts Überragendes, das ist doch keine Leistung. 300 Seiten über einen staubigen Feldweg schreiben, das ist eine Leistung! Egal, darum soll es nicht gehen.</p>
<p>Was ich sagen will: Meine Freundin hat beschlossen, 10 Prozent ihrer Einnahmen bei Kleiderkreisel an das <a href="http://www.gast-haus.org/" target="_blank">„Gast-Haus statt Bank“</a> zu spenden, einer Einrichtung für Wohnungslose in Dortmund. Finde ich super. Man nimmt sich eine Tätigkeit, beispielsweise eBay-Verkäufe, legt dann eine prozentuale Gewohnheitsabgabe fest und gibt sie einer Einrichtung weiter, die einem persönlich am Herzen liegt. Total einfach, total gut.</p>
<p>Es reicht ja völlig, wenn man sich nur eine einzige Sache aussucht. Bevor man das Geld für irgendeinen unnützen Scheiß ausgibt. Versucht es doch mal – und berichtet mir. Hier. Danke!</p>
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		<title>Werbung für die Werbung</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 11:51:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich arbeite als Texter im Dialogmarketing und muss mich täglich mit kniffligen Fällen auseinandersetzen. Nicht so knifflig wie Monk, aber auf jeden Fall kniffliger als bei meiner ehemaligen Agentur Scholz &#038; Friends. Dort habe ich nämlich solche Dinge hier fabriziert (ich stehe dazu und es hat Spaß gemacht, so!). Nun bin ich bei einem Trendportal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite als Texter im Dialogmarketing und muss mich täglich mit kniffligen Fällen auseinandersetzen. Nicht so knifflig wie Monk, aber auf jeden Fall kniffliger als bei meiner ehemaligen Agentur Scholz &#038; Friends. Dort habe ich nämlich solche Dinge hier fabriziert (ich stehe dazu und es hat Spaß gemacht, so!).</p>
<p><iframe width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/embed/s9KQ0QfvQMI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nun bin ich bei einem Trendportal registriert und bekomme im besten Fall Produkte zum Testen. Der Deal ist klar: Ich teste etwas und bekomme eine Kleinigkeit dafür. Vorteil für die Unternehmen: Geringe Kosten und dezidiertes Feedback direkt von der Zielgruppe. Vorteil für die Teilnehmer: Kostenlose Produktproben und Spaßfaktor. Bisher habe ich noch nix bekommen, aber wenn ich etwas bekommen sollte, werde ich das Produkt auch hier breittreten. Ich versuche natürlich, das Ganze irgendwie sinnvoll mit dem Zweck dieses Blogs in Einklang zu bringen. Also soll jeder Produkttest meinerseits irgendwie mit einer Spendenaktion verknüpft werden.</p>
<p>Was das Ganze nun mit meinem Beruf zu tun hat? Nun ja, ich kenne natürlich auch die Hintergründe eines solchen Trendportals und werde mich sicherlich nicht prostituieren, um jedes Produkt, das mir geschenkt wird, zu verkaufen. Wenn es schlecht ist, werde ich es niedermachen, so wie es gehört.</p>
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		<item>
		<title>Falsch bleibt falsch</title>
		<link>http://www.weltgeschichte.org/2012/03/falsch-bleibt-falsch/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 08:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Todesstrafen sind archaisch, primitiv, wirkungslos und moralisch verwerflich. Trotzdem fühlen sich führende Industrienationen wie Japan, die Vereinigten Staaten oder China dazu legitimiert, Menschen umzubringen. Immer, wenn alte Männer über Frauenprobleme reden (Kirche und Schwangerschaftsabbruch), denke ich: Das könnt ihr doch nicht beurteilen. Auf die Todesstrafe übertragen bedeutet das, dass ich vielleicht anders denken würde, hätte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.weltgeschichte.org/wp-content/uploads/2012/03/20120329_japan.jpg" alt="" title="Friedhof in Japan." width="400" height="250" class="alignnone size-full wp-image-445" /></p>
<p>Todesstrafen sind archaisch, primitiv, wirkungslos und moralisch verwerflich. Trotzdem fühlen sich führende Industrienationen wie Japan, die Vereinigten Staaten oder China dazu legitimiert, Menschen umzubringen.</p>
<p>Immer, wenn alte Männer über Frauenprobleme reden (Kirche und Schwangerschaftsabbruch), denke ich: Das könnt ihr doch nicht beurteilen. Auf die Todesstrafe übertragen bedeutet das, dass ich vielleicht anders denken würde, hätte so ein kranker Verbrecher meine Tochter vergewaltigt und umgebracht. Aber grundsätzlich, so aus rein philosophischer Sicht, ist die Todesstrafe keine gute Tat. Zudem sehen wir doch, dass die vielzitierte abschreckende Wirkung völlig ausbleibt. Wenn deine Bevölkerung verarmt, kannst du als Staat doch nicht mit Todesstrafen Diebstähle verhindern. Wer an eine solche Logik glaubt, kauft auch die Postille mit den vier großen Buchstaben.</p>
<p>Insofern wundert es mich doch sehr, dass in Japan nun <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,824435,00.html" target="_blank">drei Hinrichtungen vollstreckt</a> wurden. Klar möchte ich für jemanden, der wahllos fünf Menschen erstochen hat, keine Steuern zahlen. Eine lebenslange Unterbringung kostet ja auch was, und hat jemand, der fünf Menschen erstochen hat, nicht längst das Recht auf sein eigenes Leben verwirkt? Vielleicht. Aber wer gibt mir als Mitmensch das Recht, Mord mit Mord zu bestrafen? Ich kann doch nicht sagen, dass es falsch ist jemanden umzubringen, und diesen Menschen dann umbringen. Der Unterschied, dass die einen unschuldig waren, während die Hingerichteten in den aktuellen Fällen eindeutig schuldig (ein großer Unterschied zu den USA, wo ziemlich wahllos und prinzipiell hingerichtet wird), ändert moralisch nichts daran. Denn, das habe ich im Buch „Wer bin ich und wenn ja wie viele?“ von Richard David Precht gelernt: Schuld wiegt Schuld nicht auf. Mit anderen Worten: Man kann Schuld, Mord, Tod, nicht gegeneinander aufrechnen. Drei Unschuldige Tote und drei schuldige Tote ergeben nicht null.</p>
<p>Wieso Staaten neben vielen sinnvollen auch sinnlose Vorgehensweisen an den Tag legen, erscheint dem kleinen Mann von der Straße schleierhaft. In Japan ist das Paradebeispiel der Walfang. Aber letztendlich geht es weder um Moral und Abschreckung auf der einen oder Walbestände und Wissenschaft auf der anderen Seite, sondern um Geld und Ruhm. Politiker, die nach Macht streben, benutzen natürlich alle Instrumente, die sich ihnen bieten. Solange man ihnen also nicht auf die Finger haut, werden weiter Menschen gehenkt und Wale zerstückelt. Ergo gibt es nur eine probate Waffe gegen die Todesstrafe in Japan: den Wahlzettel.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Keiner ist so japanisch wie die Deutschen</title>
		<link>http://www.weltgeschichte.org/2012/03/keiner-ist-so-japanisch-wie-die-deutschen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 14:12:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Samstag war ich mit einigen Pentax-Enthusiasten in Hamburg unterwegs. Und ich habe Utensilien erblickt, die ich vorher noch nie in Gebrauch gesehen habe. Meine Fotoausstattung besteht aus einer Kamera, mehreren Objektiven, einer Tasche und (abends/nachts) einem Stativ. Aber das ist gar nichts im Vergleich zu dem, was sich in den Taschen und um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.weltgeschichte.org/wp-content/uploads/2012/03/20120308_katharinenkirche-400x262.png" title="Hauptkirche St. Katharinen zu Hamburg." width="400" height="262" class="alignnone size-medium wp-image-436" /></p>
<p>Am letzten Samstag war ich mit einigen Pentax-Enthusiasten in Hamburg unterwegs. Und ich habe Utensilien erblickt, die ich vorher noch nie in Gebrauch gesehen habe. Meine Fotoausstattung besteht aus einer Kamera, mehreren Objektiven, einer Tasche und (abends/nachts) einem Stativ. Aber das ist gar nichts im Vergleich zu dem, was sich in den Taschen und um die Körper an Technik und Cleverness ansammelte.</p>
<p>Wir Japaner gelten ja als das fotografierende Volk, klar, nach der Kodak-Pleite bleibt nur noch Samsung als einziger relevanter Digitalkamera-Hersteller außerhalb Japans. Canon, Casio, Fujifilm, Nikon, Olympus, Panasonic, Pentax, Sigma und Sony beherrschen praktisch den Weltmarkt. Aber die Deutschen sind mindestens genauso manisch wie die Japaner, vielleicht sogar noch etwas mehr, wenn es um das Bohei rund ums Hobby geht. Anstatt einfach rauszugehen und Fotos zu schießen, häufen die Deutschen unfassbar gerne Equipment an. Nun ja, zumindest in diesem Punkt unterschieden sich die Pentaxianer, sie nutzten und nutzen ihr Equipment ausgiebig.</p>
<p>Vor einigen Jahren habe ich sehr viel fotografiert, war häufig unterwegs. Aus dieser Zeit besitze ich noch Tausende Fotoaufnahmen. Aber irgendwann habe ich mich aus den Fotoforen verabschiedet. Mir gingen diese besserwisserischen Nerds auf die Eier, die sich im Internet groß gebärdeten, aber sich im realen Leben als totale Verlierer entpuppten. Während des Budapest-Urlaubs hantierte meine Freundin mit ihrer Canon EOS 500D herum, ihre Bilder boten natürlich ein anderes Level an Detail- und Farbtreue als die durchaus ansehnlichen Schnappschüsse meiner PowerShot SX230 HS. So bekam ich wieder Lust, mit einer digitalen Spiegelreflexkamera loszuziehen. Natürlich habe ich überlegt, ob ich mir eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitalkamera#Spiegellose_Systemkameras" target="_blank">EVIL</a> zulege, aber alles in allem bietet mir meine Pentax K-5 genau das Paket, das ich wollte: relativ kompakt, wahnsinnig robust, extrem gut ausgestattet, sagenhafte Bildqualität, zwei Displays, ein echter Sucher.</p>
<p><img src="http://www.weltgeschichte.org/wp-content/uploads/2012/03/20120328_caminohh-400x263.png" title="Jakobswegweiser in Hamburg." width="400" height="263" class="alignnone size-medium wp-image-435" /></p>
<p>Jetzt möchte ich natürlich wieder häufiger nach draußen, damit die Kamera auch etwas zu tun bekommt; da kam mir das Pentax-Treffen recht gelegen. In der eigenen Stadt unterwegs zu sein ist sehr lehrreich. Von Touris kann man sich als Einheimischer viel abschauen, man muss nur alles wahrnehmen wie sie. Dann entdeckt man auch einige Ecken, in die man im Alltag nicht hineingerät. So führt der Jakobsweg mitten durch Hamburg, das wissen die meisten Hamburger gar nicht. Mein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=N2XR9-ZK3Iw" target="_blank">Arbeitskollege</a> singt gerade, ich kann mich nicht konzentrieren, daher höre ich hier mal auf.</p>
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		<title>Verdächtig, weil Ausländer</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 15:26:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maori</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist rechtens, wenn Bundespolizisten Bahnreisende aufgrund ihres Aussehens kontrollieren, so eine aktuelle Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz. Dabei soll gegen illegale Einwanderer vorgegangen werden. Nun ja, aus eigener Erfahrung weiß ich, wie es sich anfühlt, so ein verdächtiger Ausländer zu sein. Ich wurde schon einmal auf dem Weg von Hamburg ins Ruhrgebiet von Bundespolizisten völlig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist rechtens, wenn Bundespolizisten Bahnreisende aufgrund ihres Aussehens kontrollieren, <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,824066,00.html" target="_blank">so eine aktuelle Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz</a>. Dabei soll gegen illegale Einwanderer vorgegangen werden.</p>
<p>Nun ja, aus eigener Erfahrung weiß ich, wie es sich anfühlt, so ein verdächtiger Ausländer zu sein. Ich wurde schon einmal auf dem Weg von Hamburg ins Ruhrgebiet von Bundespolizisten völlig grundlos kontrolliert. Obwohl, so grundlos dann doch nicht, wie ich jetzt ja durch den Artikel erfahren habe. Ich bin Japaner, sehe aus wie ein Japaner. Klar. Aber ich besitze seit ungefähr 10 Jahren durchgehend eine BahnCard und muss mich trotzdem während meiner ziemlich überteuerten Bahnfahrt, auf der ich bereits von der Zugbegleiterin kontrolliert wurde, zusätzlich von Bundespolizisten belästigen lassen. Weil ich aussehe wie ich aussehe. Und weil scheinbar der InterCity von Hamburg ins Ruhrgebiet von so vielen illegalen Einwanderern zur unerlaubten Einreise genutzt wird. Nee, is klar.</p>
<p>Ich kann schon verstehen, wie diese Vorgehensweise zustande kommt. Schließlich können die Beamten nicht in die Köpfe der Menschen schauen. Aber wenn ich als Bahnreisender ziemlich eindeutig als Stammkunde dieses Witzvereins registriert bin, darf ich doch bitteschön erwarten, dass ich nicht der illegalen Einwanderung verdächtigt werde. Rassismus ist das nicht, nein, die meisten illegalen Einwanderer sehen nun einmal deutlich nichteuropäisch aus. Aber diese Kontrollen in der Bahn gehen einen Schritt zu weit. Wenn, sollte ein sehr konkreter Verdacht bestehen. Was glauben Sie denn, wie mich die anderen Bahnreisenden nach dieser hirnrissigen, ungerechtfertigten Aktion angesehen haben?</p>
<p>Nebenbei bemerkt wurde ich als etwa Fünfzehnjähriger am Dortmunder Hauptbahnhof von Polizisten kontrolliert. Die haben sogar in meinen Rucksack gesehen, um zu überprüfen, ob ich Zigaretten verkaufe. Im Nachhinein habe ich mich gefragt, wie verpeilt die beiden Beamten gewesen sein müssen. Wer mich seit fünfzehn Jahren kennt, weiß, dass ich damals definitiv nicht wie ein Kippendealer ausgesehen habe. Demzufolge muss ich auch über die im Spiegel-Online-Artikel zitierte „einschlägige grenzpolizeiliche Erfahrung“ schmunzeln.</p>
<p>Aber solange Ausländer wie Ausländer aussehen, kann ja noch fröhlich herumkontrolliert werden. In fünfzig bis hundert Jahren ist das dann vorbei, wenn alles durchgemischt ist. Daran arbeite ich.</p>
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