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	<title>Weltneugier</title>
	
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	<description>Erkundungsberichte</description>
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		<title>Schüleraustausch Kanada: Maren Wendorff über Nova Scotia</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 11:22:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerd Dreßen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[In den USA und Kanada feiert man am heutigen 2. Februar den "Ground Hog Day", bei dem ein Murmeltier angeblich die Fortdauer des Winters vorhersagen kann. Murmeltiere sollen heute zwar nicht unser Thema sein, trotzdem bleiben wir in der Gegend und berichten über die Stepin-Teilnehmerin Maren Wendorff, die in der kanadischen Provinz Nova Scotia zur Schule gegangen ist. Unser Gastautor Gerd Dreßen hat Maren zu ihren Eindrücken und Erfahrungen befragt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist wieder Zeit für einen Bericht über/aus Kanada auf der Weltneugier. Endlose Weiten, spektakuläre Natur, eine einzigartige Flora und Fauna, Eishockey und natürlich die Metropolen Vancouver und Toronto. All dies sind Dinge, die man mit dem Land im Norden des amerikanischen Kontinents verbindet. Geht es aber um die kanadische Provinz Nova Scotia, wird der Wissensstand in der Regel ziemlich dünn. Ein Grund mehr, dieses Thema aufzugreifen und über die Stepin-Teilnehmerin Maren Wendorff zu berichten, die in <a title="http://www.stepin.de/schueleraustausch/schueleraustausch-kanada/" href="http://www.stepin.de/schueleraustausch/schueleraustausch-kanada/" target="_blank">Nova Scotia zur Schule</a> gegangen ist. Unser Gastautor Gerd Dreßen hat Maren zu ihren Eindrücken und Erfahrungen befragt.</strong></p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-5.jpg" rel='lytebox[schueleraustausch-kanada-maren-wendorff-ueber-nova-scotia]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2137" title="Weltneugier - High School in Nova Scotia -5" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-5-600x397.jpg" alt="Weltneugier - High School in Nova Scotia -5" width="600" height="397" /></a></p>
<h2>Maren über ihren neuen Heimatort:</h2>
<p>Nicht viel los in Broolklyn &#8211; Brooklyn heißt das kleine Nest, das für zehn Monate mein neues Zuhause war. Der Ort liegt einige 1.000 Meilen von dem New Yorker Stadtteil entfernt, von dem ihr alle sicher schon einmal gehört habt. Mein Brooklyn ist viiiieeel kleiner. Es hat so um die 500 Einwohner. Es gibt keine Geschäfte und keinen Pub, dafür aber einen Spielplatz. Für alle, die am liebsten Shoppen gehen, ist das definitiv nicht die Top-Location. Alle Häuser haben riesige Grundstücke. Irendwie ist Brooklyn wie Sprockhövel, mein deutscher Heimatort. Will heißen: hier ist nix los. Aber alles ist irgendwie weitläufiger in Nova Scotia.<span id="more-2131"></span></p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-6.jpg" rel='lytebox[schueleraustausch-kanada-maren-wendorff-ueber-nova-scotia]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2138" title="Weltneugier - High School in Nova Scotia -6" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-6-600x397.jpg" alt="Weltneugier - High School in Nova Scotia -6" width="600" height="397" /></a>Nova Scotia ist eine kleine Halbinsel im Südosten Kanadas. In der kleinen Provinz gibt es keinen Ort, der weiter als 60 Kilometer vom Meer entfernt liegt. Der Atlantik &#8220;is all around!&#8221; Und der Ozean bescherte mir auch mein schönstes Erlebnis: Von einer Eisenbahnbrücke sind wir hinunter in den Atlantik gesprungen. Oh ja, die Tage am Strand sind einfach unvergesslich!</p>
<h2>Maren über ihre High School:</h2>
<p>Coole Schule, coole Lehrer &#8211; Die Kanadier haben ein Dauerabo auf einen Top-Ten-Platz bei Pisa. Nicht zu Unrecht, denn die Lernvoraussetzungen sind genial. Meine High School im Nachbarort Liverpool (wirklich, das ist der Name!) ist hochmodern und hat eine Topausstattung bis hin zur Tafel, die ein elektronisches Wunderding ist. In der Ganztagsschule gibt es eine super Cafeteria mit stets frischem Essen.  Und nachmittags ist immer etwas los in den schuleigenen Clubs. Klar, stehen Sportarten wie Eishockey, Fußball und Basketball im Vordergrund. Und es ist Ehrensache, die Schulteams bei Heim- und Auswärtsspielen anzufeuern.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-8.jpg" rel='lytebox[schueleraustausch-kanada-maren-wendorff-ueber-nova-scotia]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2140" title="Weltneugier - High School in Nova Scotia -8" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-8-600x397.jpg" alt="Weltneugier - High School in Nova Scotia -8" width="600" height="397" /></a>Der Unterricht ist viel lockerer als bei uns in Deutschland. Es gibt kein blödes Abfragen von Wissen, dafür mehr Diskussionen. Da wird zur Wissensvermittlung auch mal gebastelt. Und das macht riesig Spaß! Manches ist ganz schön ungewohnt. Dazu gehört auf jeden Fall, dass die Lehrer  in Kanada viel cooler sind. Wir in Deutschland lernen viel disziplinierter. Aber wenn du die richtigen Fächer wählst- und das sind viel weniger als bei uns in Deutschland-, kannst du später zu Hause wieder in deine Klasse einsteigen.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-7.jpg" rel='lytebox[schueleraustausch-kanada-maren-wendorff-ueber-nova-scotia]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2139" title="Weltneugier - High School in Nova Scotia -7" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-7-600x397.jpg" alt="Weltneugier - High School in Nova Scotia -7" width="600" height="397" /></a>Das Beste aber ist: Wenn&#8217;s um die Fahrt zur Schule geht, habe ich so etwas wie VIP-Status! Morgens schon wartet der vorgewärmte Bus auf mich in der Hauseinfahrt. Nur für mich! Nee, nicht das Ihr auf falsche Gedanken kommt: Meine Gastmutter Gerry fährt den Schulbus. Und den parkt sie halt immer in der Hauseinfahrt. ABER: Jeden Morgen bin ich der erste Fahrgast mit Stammplatz-Garantie!</p>
<h2>Maren über Ihre Gastfamilie</h2>
<p>Hummer essen, bis der Arzt kommt &#8211; Bevor ich nach Brooklyn in meine Gastfamilie kam, hatte ich noch nie Hummer gegessen. Heute, zurück in Deutschland kann ich sagen, dass ich noch nie in meinen Leben so viel Lobster in mich reingeschaufelt habe wie in meiner Gastfamilie. Dafür gibt es einen einfachen Grund: Mein Gastvater Joe ist hauptberuflicher Lobsterfischer.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-3.jpg" rel='lytebox[schueleraustausch-kanada-maren-wendorff-ueber-nova-scotia]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2135" title="Weltneugier - High School in Nova Scotia -3" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-3-600x397.jpg" alt="Weltneugier - High School in Nova Scotia -3" width="600" height="397" /></a>Das Hummerfischen ist ein harter Job. Die Fangsaison geht von Dezember bis Mai. In diesen Monaten macht sich Joe um drei Uhr nachts an die Arbeit und fährt mit seinem Boot hinaus. Und erst am Abend kehrt er heim. Das Ergebnis: Mehrere hundert der Scherentiere hat er heimgebracht.</p>
<p>Lobster sind hier fast ein Grundnahrungsmittel. Für einen Hummer zahlst du direkt beim Fischer fünf Dollar, im Restaurant hat sich der Preis auf wundersame Weise dann verfünffacht! Aber das ist immer noch günstig zu den Preisen, die bei uns in Deutschland verlangt werden. Aus dem Grundnahrungsmittel wird das schnell eine Delikatesse!</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-1.jpg" rel='lytebox[schueleraustausch-kanada-maren-wendorff-ueber-nova-scotia]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2133" title="Weltneugier - High School in Nova Scotia -1" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-1-600x397.jpg" alt="Weltneugier - High School in Nova Scotia -1" width="600" height="397" /></a>Die Zubereitung der Schalentiere ist denkbar einfach: In einem großen Kessel – und ich meine wirklich groß! – kocht Joe Wasser. Da kommen die Viecher rein und alles wird gut gesalzen. Joe sagt, die sind sofort tot. Ich will&#8217;s ihm mal glauben. Jedenfalls habe ich bei meiner Gastfamily so viel und so oft Lobster  gegessen, bis der Arzt kommt! Und ich sage Euch: Am leckersten schmecken die Dinger mit geschmolzender Butter drauf und Krautsalat!</p>
<h2>Maren über die Kanadier an sich – und einen speziellen</h2>
<p>Kanadier sind alle ein bisschen verrückt! <strong>-</strong> Ich sage Euch, die Kanadier sind alle ein bisschen verrückt. Glaubt Ihr nicht? Hier ein Beispiel: Während es bei uns Hupkonzerte bei einer Hochzeit oder der gewonnenen Fußball-WM gibt,  machen die Menschen hier bei jeder Gelegenheit Hup-Wettbewerbe, und das vorzugsweise morgens, wenn die Sonne aufgeht oder in den Abendstunden.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-2.jpg" rel='lytebox[schueleraustausch-kanada-maren-wendorff-ueber-nova-scotia]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2134" title="Weltneugier - High School in Nova Scotia -2" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-2-600x397.jpg" alt="Weltneugier - High School in Nova Scotia -2" width="600" height="397" /></a>Kanadier lieben die Natur! Kein Wunder bei diesem traumhaften Land! Das ganze Leben spielt sich im Freien ab und gegrillt wird bei jedem Wetter. ABER: Gegessen wird immer drinnen! Verrückt, oder!? Meine Gasteltern Gerry und Joe sind waschechte Kanadier. Die beiden holen sich junge Leute aus aller Welt ins Haus, damit in der Bude was los ist. Und auch wenn ich schon ihr 25. Gastkind war, haben Sie mich ins Herz geschlossen.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-9.jpg" rel='lytebox[schueleraustausch-kanada-maren-wendorff-ueber-nova-scotia]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2141" title="Weltneugier - High School in Nova Scotia -9" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/Weltneugier-High-School-in-Nova-Scotia-9-600x397.jpg" alt="Weltneugier - High School in Nova Scotia -9" width="600" height="397" /></a>Und dann gibt es da noch einen Kanadier, den ich ins Herz geschlossen habe: Meinen Freund Alex. Auch er ist ein verrückter Kanadier. Wir waren zusammen an der Schule. Im Matheunterricht ist er mir immer tierisch auf die Nerven gegangen. Aber nach vier Monaten hat&#8217;s gefunkt. Er hat mich schon für ein paar Wochen in Deutschland besucht und ich war jetzt über Weihnachten und Neujahr wieder in Nova Scotia. Wie das so klappt? Kein Problem. Es gibt ja Skype. Und Brooklyn ist doch genau genommen nur einen Katzensprung von Sprockhövel entfernt. Liegt doch nur der Atlantik dazwischen ;-)</p>
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		<title>Rezension: Spaziergang durch Dresden (geophon)</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist Freitag und das bedeutet auf der Weltneugier, dass es wieder Zeit für eine Rezension ist. Als gebürtige Dresdnerin hat es sich unsere Auszubildende Sophie Schwender nicht nehmen lassen, die CD Spaziergang durch Dresden aus dem Hause geophon für Euch zu hören und diese hier vorzustellen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Freitag und das bedeutet auf der Weltneugier, dass es wieder Zeit für eine Rezension ist. Als gebürtige Dresdnerin hat es sich unsere Auszubildende Sophie Schwender nicht nehmen lassen, die CD <a title="http://shop.geophon.de/urlaub-im-ohr/spaziergang-durch-dresden.html" href="http://shop.geophon.de/urlaub-im-ohr/spaziergang-durch-dresden.html" target="_blank">Spaziergang durch Dresden</a> aus dem Hause geophon für Euch zu hören und diese hier vorzustellen.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/weltneugier-rezension-spaziergang-durch-dresden-ge.jpg" rel='lytebox[rezension-spaziergang-durch-dresden-geophon]'><img class="aligncenter size-full wp-image-2143" title="Weltneugier: Rezension Spaziergang durch Dresden (geophon)" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/02/weltneugier-rezension-spaziergang-durch-dresden-ge.jpg" alt="Weltneugier: Rezension Spaziergang durch Dresden (geophon)" width="500" height="500" /></a><span id="more-2142"></span>Mit dem lauten Horn eines Schaufelraddampfers beginnt ein knapp 1-stündiger Audio-Rundgang durch die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Als geborene Hauptstädterin konnte und wollte ich es mir nicht nehmen lassen, diese CD anzuhören und mich dabei gedanklich in meine wunderschöne Heimatstadt versetzen zu lassen. Nach einer kurzen Einführung, ein paar historischen Fakten über die Stadt, einem kurzen Überblick über den Aufbau des Stadtbildes und einigen Ausführungen zum ersten, ziemlich romantischen Eindruck von Dresden, ist man schon mitten drin in der (akustischen) Stadtführung. Der Erzähler berichtet u.a. vom Großen Garten, der Parkeisenbahn, dem gläsernen VW-Werk und führt wieder zurück ins Zentrum der Altstadt zum Fürstenzug zwischen Schloss und Neumarkt (<strong>Track 1</strong>).</p>
<h2>Geschichten aus dem &#8220;Elbflorenz&#8221;</h2>
<p><strong>Track 2</strong> nimmt den Hörer mit zum lebhaftesten Platz der Stadt, dem Theaterplatz. Vorbei an der Augustusbrücke und dem Italienischen Dörfchen führt der Weg zur Semperoper. Witzig für alle Nicht-Sachsen ist der O-Ton im sächsischen Dialekt eines Ur-Dresdners zum Thema August der Starke. Nach der Semperoper geht es zum Zwinger. Anschaulich wird der wirklich schönste Teil des Gebäudes, das Nymphenbad, beschrieben. Wasser plätschert im Hintergrund und kurz darauf erklingt das Glockenspiel aus Porzellanglöckchen, so dass man sich sofort in den sonnendurchfluteten Innenhof des Gebäudes versetzt fühlt (<strong>Track 3</strong>).</p>
<p>Die nächste Sehenswürdigkeit ist das Grüne Gewölbe, benannt nach seinen grün verkleideten Innenwänden &#8211; eine der wertvollsten Sammlungen an Kunstschätzen Deutschlands (<strong>Track 4</strong>). <strong>Track Nummer 5</strong> beschreibt die Brühlsche Terasse und die wunderschöne Aussicht auf das gegenüberliegende Ufer der Dresdner Neustadt. Die folgenden beiden <strong>Tracks 6 und 7</strong> führen &#8211; nach einem kurzen Abstecher in die Kasematten &#8211; unter die Brühlschen Terasse. Hier erfährt man Details zur Geschichte des Porzellans und Johann Friedrich Böttger, dem Erfinder des „weißen Goldes“. An dieser Stelle gibt es eine kurze Exkursion nach Meißen, da die dortige Albrechtsburg und die Porzellanmanufaktur beliebte Ausflugsziele der Dresdner sind.</p>
<p>Wieder zurück in der Stadt wird der Hörer in <strong>Track 8</strong> zu Dresdens Wahrzeichen, der Frauenkirche geführt. Das im Jahr 2005 wieder eröffnete Bauwerk ist DAS Friedenssymbol der Stadt. <strong>Track 9</strong> besucht den weitläufigen Altmarkt, der zur Weihnachtszeit den Strietzelmarkt, Deutschlands ältestem Weihnachtsmarkt beherbergt. Kurz darauf ist man wieder am Neumarkt, wo das Coselpalais thematisiert wird. Die Gräfin Cosel ist eine beliebte Gestalt der Dresdner, um die sich viele Mythen und Legenden ranken. Interessant ist hier zu erfahren, dass das heute allseits beliebte „Trichtertrinken“ seinen Ursprung in Zeiten Augusts des Starken hat (<strong>Track 10</strong>).</p>
<p><strong>Track 11</strong> beschäftigt sich mit dem „Quartier Latin“ Dresdens- der Neustadt. Auf der anderen Elbseite gelegen, bietet dieses Viertel zahlreiche Möglichkeiten, das Nachtleben und die Shoppingszene der Stadt zu erleben. Zum Abschluss des Rundgangs führen uns die Autoren wieder zur Lebensader der Stadt, der Elbe. Eine Fahrt mit dem Schaufelraddampfer beschließt die Reise nach „Elbflorenz“ (<strong>Track 12</strong>).</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ich gebe zu, ich bin nicht 100%ig objektiv – finde aber, dass diese Produktion dem Flair von „Elbflorenz“ absolut gerecht wird. Obwohl einzigartige Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Pillnitz, die Neue Synagoge oder die Nummer 1-Shoppingmeile „Prager Straße“ im Rundgang fehlen, fühlt man sich trotzdem gut informiert über die Vielseitigkeit dieser schönen Stadt.</p>
<p>Der Sprecher Matthias Keller, die Untermalung mit O-Tönen von (Wahl-)Dresdnern und klassischer Musik aus der Barockzeit und der Renaissance unterstreichen zum einen den historischen Touch, verursacht zum anderen aber auch einen Hauch von Heimweh bei mir. Was für die Produktion von Karla Sponar spricht. Dresden ist sicherlich keine laute, pulsierende Metropole, ganz im Gegenteil: Obwohl man auch sieben Tage die Woche ausgehen kann, was die vielen Studenten im Szeneviertel Neustadt auch gerne tun, laden die vielen Restaurants und Cafés, Plätze und Parks zum Verweilen und zum Müßiggang ein.</p>
<p>Neben den für geophon typischen Informationen im Booklet (Karten, Links und Adressen), finde ich besonders das Rezept für den Original Dresdner Christstollen toll! Man selbst bekommt diese Spezialität zwar nie so hin, wie die unzähligen Konditoren der Stadt, aber Spaß macht das Backen allemal. Empfehlenswert!</p>
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		<title>Australia Day – Cockroach Racing World Championships in Brisbane</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 13:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Weltneugier]]></category>
		<category><![CDATA[Australia Day]]></category>
		<category><![CDATA[Brisbane]]></category>
		<category><![CDATA[Cockroach Racing World Championships]]></category>
		<category><![CDATA[Story Bridge Hotel]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr am 26. Januar feiert Australien seinen offiziellen Nationalfeiertag, den Australia Day. Mit diesem Tag soll an die Ankunft der First Fleet im Jahr 1788 erinnert werden. Neben den bekannten Feierlichkeiten und Events wie z.B. dem großen Feuerwerk in Perth gibt es allerdings eine Veranstaltung, die etwas aus der Reihe fällt: die „Cockroach Races“ in Brisbane.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr am 26. Januar feiert Australien seinen offiziellen Nationalfeiertag, den Australia Day. Mit diesem Tag soll an die Ankunft der First Fleet im Jahr 1788 erinnert werden. Neben den bekannten Feierlichkeiten und Events wie z.B. dem großen Feuerwerk in Perth gibt es allerdings eine Veranstaltung, die etwas aus der Reihe fällt: die „Cockroach Races“ in <a title="Gastartikelserie Australien: Cindy Ruch berichtet aus Brisbane" href="http://www.stepin.de/weltneugier/gastartikelserie-australien-cindy-ruch-berichtet-aus-brisbane/">Brisbane</a>.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier-Cockroach-Racing-World-Championship.jpg" rel='lytebox[australia-day-cockroach-racing-world-championships-in-brisbane]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2130" title="Weltneugier - Cockroach Racing World Championship" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier-Cockroach-Racing-World-Championship-600x450.jpg" alt="Weltneugier - Cockroach Racing World Championship" width="600" height="450" /></a></p>
<p><span id="more-2129"></span>Seit 1981 lässt man hier zur Feier des Australia Day echte Küchenschaben um die Wette laufen. Ort des Geschehens ist ein Pub namens Story Bridge Hotel, offizieller Titel der Veranstaltung „Cockroach Racing World Championships“. In diesem Sinne kann das Kakerlaken-Rennen tatsächlich auf eine recht lange Tradition zurückblicken, deren Ursprung von den Veranstaltern mit folgender Geschichte über einen Streit zwischen zwei Männern begründet wird: Daz aus Hawthorne und Igor aus Kangaroo Point führten einen Disput an der Bar des Pubs darüber, welcher der beiden Vororte die größten Kakerlaken beheimate. Um die Frage endgültig zu beantworten, sollte jeder ein Exemplar fangen und am nächsten Tag mit in den Pub bringen. Da die beiden sich aber offensichtlich auch hier nicht einigen konnten, wurde ein Rennen zwischen den Schaben angesetzt. Der Rest ist Geschichte (…)</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/CdkiY4mheHs" frameborder="0" width="629" height="456"></iframe></p>
<p>Auch wenn die Veranstalter heute sagen, dass die „Cockroach Racing World Championships“ das sportliche Event sind, für welches die gesamte Nation einen Tag frei bekommt – kein Wunder, wenn es der Nationalfeiertag des Landes ist ;-) -, steht natürlich der Spaßfaktor mit viel Bier und gutem Essen im Vordergrund. Wer selber mitmachen möchte, kann seine eigene Rennkakerlake mitbringen oder ein Exemplar vom Story Bridge Hotel für ein Rennen leihen.</p>
<p><strong>In diesem Sinne: HAPPY AUSTRALIA DAY!!!</strong></p>
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		<title>Burns Supper – eine schottische Tradition zu Ehren von Robert Burns</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Weltneugier]]></category>
		<category><![CDATA[Burns Night]]></category>
		<category><![CDATA[Burns Supper]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Burns]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben hier auf der Weltneugier in den letzten Wochen ja ein bisschen unsere Vorliebe für Schottland entdeckt, nicht zuletzt auch dank unserer Praktikantin Jessica, die für uns u.a. die Artikel über Edinburgh und das Beltane-Festival verfasst hatte.  Vor diesem Hintergrund hat sie es sich auch nicht nehmen lassen, einen weiteren Schottland-Text über das heute gefeierte Burns Supper zu verfassen.

Jedes Jahr am 25. Januar wird in Schottland das sogenannte Burns Supper, auch Burns Night genannt, gefeiert. Diese Tradition findet zu Ehren des schottischen Schriftstellers und Dichters Robert Burns (1759 - 1796) statt. Begründet ist die Wahl dieses Datum durch die angelsächsische Sitte ist, solche personenbezogenen Ehren- bzw. Gedenktage am jeweiligen Geburtstag - und nicht wie z.B. in Deutschland an einem Todestag - zu begehen. Die fast kultische Verehrung und große Bedeutung des Dichters in seiner Heimat zeigt sich u.a. auch darin, dass Burns Suppers in Australien, Kanada, Nordirland und den USA gefeiert werden - also Ländern, in denen viele Familien mit schottischen Wurzeln leben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben hier auf der Weltneugier in den letzten Wochen ja ein bisschen unsere Vorliebe für Schottland entdeckt, nicht zuletzt auch dank unserer Praktikantin Jessica, die für uns u.a. die Artikel über <a title="Edinburgh: 10 Gründe für einen Besuch der schottischen Hauptstadt" href="http://www.stepin.de/weltneugier/edinburgh-10-gruende-fur-einen-besuch-der-schottischen-hauptstadt/">Edinburgh</a> und das <a title="Das Beltane-Festival in Edinburgh – Ein Gespräch mit der Beltane Fire Society" href="http://www.stepin.de/weltneugier/das-beltane-festival-in-edinburgh-ein-gespraech-mit-der-beltane-fire-society/">Beltane-Festival</a> verfasst hatte.  Vor diesem Hintergrund hat sie es sich auch nicht nehmen lassen, einen weiteren Schottland-Text über das heute gefeierte Burns Supper zu verfassen.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Robert_Burns_1.jpg" rel='lytebox[burns-supper-eine-schottische-tradition-zu-ehren-von-robert-burns]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2128" title="Weltneugier: Der schottische Dichter Robert Burns - Quelle: Wikipedia" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Robert_Burns_1-358x480.jpg" alt="Weltneugier: Der schottische Dichter Robert Burns - Quelle: Wikipedia" width="358" height="480" /></a><span id="more-2127"></span>Jedes Jahr am 25. Januar wird in Schottland das sogenannte Burns Supper, auch Burns Night genannt, gefeiert. Diese Tradition findet zu Ehren des schottischen Schriftstellers und Dichters Robert Burns (1759 &#8211; 1796) statt. Begründet ist die Wahl dieses Datum durch die angelsächsische Sitte ist, solche personenbezogenen Ehren- bzw. Gedenktage am jeweiligen Geburtstag &#8211; und nicht wie z.B. in Deutschland an einem Todestag &#8211; zu begehen. Die fast kultische Verehrung und große Bedeutung des Dichters in seiner Heimat zeigt sich u.a. auch darin, dass Burns Suppers in Australien, Kanada, Nordirland und den USA gefeiert werden &#8211; also Ländern, in denen viele Familien mit schottischen Wurzeln leben.</p>
<p>Burns Werke, die unter anderem Schönheit Schottlands zelebrieren, sind beliebt wie eh und je und natürlich stellen sie einen festen Bestandteil der Burns Night dar. Aber nicht nur Gedichte und Lieder spielen an diesem Abend eine Rolle, sondern auch der Ablauf und das Menü sind von Bedeutung. Der genaue Verlauf der Burns Night variiert von Veranstaltung zu Veranstaltung und kann sehr formell aber auch informell sein. Traditionell sieht er etwa folgendermaßen aus: Begleitet von Dudelsackmusik versammeln sich die Gäste am Tisch. Zur Einstimmung wird das Burns Gedicht „Selkirk Grace“ vorgetragen, meist sogar in schottischer Sprache.</p>
<p>Dann beginnt das Essen, welches mit einer Suppe als Vorspeise startet. Schließlich erfolgt einer der Höhepunkte des Abends: das Hauptgericht Haggis wird serviert und man rezitiert das Gedicht „Address to a Haggis“. Dazu sollte der Vortragende auf jeden Fall sein Messer bereit halten, denn auf das Stichwort „His knife see rustic labour dight“, wird die Haut des Haggis aufgeschnitten, sodass sich das Innere über den ganzen Teller verteilt. Achtung! Bei einigen sehr enthusiastisch Vortragenden, die es versäumt haben den Haggis vorher schon leicht anzuschneiden, verteilt sich die Mahlzeit beim Anschnitt nicht nur auf dem Teller, sondern auch auf den anderen Gästen. Dass den Gästen der Haggis um die Ohren fliegt, ist bei manchen Gesellschaften sogar der besondere Spaßfaktor und passiert nicht nur aus Versehen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/1jQ4rJlJ4QE" frameborder="0" width="620" height="450"></iframe></p>
<p>Bevor es dann endlich an den Verzehr geht, wird noch ein Toast auf das schottische Nationalgericht, welches aus den Innereien eines Schafes besteht, ausgesprochen: die Gäste heben ihr Glass und rufen „The Haggis!“. Nach der Hauptspeise, die neben Haggis auch noch Steckrüben und Kartoffeln („neeps and tatties“) beinhaltet, wird die Nachspeise gereicht. Diese besteht üblicherweise aus einem Trifle. Danach gibt es noch weitere Programmpunkte sowie zahlreiche Vorträgen von Burns Liedern und Gedichten.</p>
<p>Schließlich endet das Burns Supper, nicht selten feucht fröhlich, mit der Hymne „Auld Lang Syne”, in welcher Heimat, Freundschaft und ein Stück schottischer Geschichte besungen werden.</p>
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		<title>In zwölf Schritten ins Outback: Von Brisbane auf dem Warrego Highway bis nach Quilpie</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 13:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cindy Ruch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Weltneugier]]></category>
		<category><![CDATA[Brisbane]]></category>
		<category><![CDATA[Outback]]></category>
		<category><![CDATA[Quilpie]]></category>
		<category><![CDATA[Warrego Highway]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Wege führen nach Rom, und noch mehr Wege führen ins Outback. Besonders dann, wenn es sich um Australien handelt, wo die Küste nach wie vor eifrig besiedelt wird und das Landesinnere ignoriert wird. Es ist nur das Outback, wunderbar rot in den australischen Fotobänden, eine Herausforderung für Burke &#038; Wills und andere mutige Entdecker am Anfang des 19. Jahrhunderts, und letztendlich ist es doch nur ein Nirgendwo. Keine großen Städte und nur kerzengerade Straßen ohne Sehenswürdigkeiten. Manche Wege werden ganz von den Reiseführern vergessen: so wie der Warrego Highway von Brisbane nach Charleville und weiter. Das kann nun dein Weg ins Outback werden, in zwölf einfachen Schritten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Wege führen nach Rom, und noch mehr Wege führen ins Outback. Besonders dann, wenn es sich um Australien handelt, wo die Küste nach wie vor eifrig besiedelt wird und das Landesinnere ignoriert wird. Es ist nur das Outback, wunderbar rot in den australischen Fotobänden, eine Herausforderung für Burke &amp; Wills und andere mutige Entdecker am Anfang des 19. Jahrhunderts, und letztendlich ist es doch nur ein Nirgendwo. Keine großen Städte und nur kerzengerade Straßen ohne Sehenswürdigkeiten. Manche Wege werden ganz von den Reiseführern vergessen: so wie der Warrego Highway von Brisbane nach Charleville und weiter. Das kann nun dein Weg ins Outback werden, in zwölf einfachen Schritten.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-2.jpg" rel='lytebox[in-zwoelf-schritten-ins-outback-von-brisbane-auf-dem-warrego-highway-bis-nach-quilpie]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2118" title="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-2" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-2-600x403.jpg" alt="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-2" width="600" height="403" /></a><span id="more-2116"></span>Sei dir bewusst: Das Outback beginnt nicht direkt hinter Brisbane. Es gibt keine Grenze, die das wilde, rote Australien von der menschenengen, hektischen Großstadt trennt. Langsam schleicht es sich in vielen kleinen Schritten ein, Kilometer für Kilometer, während du den Highway entlang fährst. Niemand weiß, wo  genau das Outback beginnt. Aber du merkst es, wenn du dich auf dem richtigen Weg befindest.</p>
<h2>SCHRITT 1: Allein unter Lastwagenfahrern (Kilometer 20)</h2>
<p>Miete dir das kleinste Auto, und schon nach wenigen Kilometern, wenn du die letzten Vororte Brisbanes hinter dir lässt, wirst du dich wie eine Maus zwischen Elefanten fühlen. Lastwagenfahrer üben sich im Elefantenrennen, und du wartest geduldig etliche Überholungsprozesse ab. Wenn du dann endlich überholen kannst, klein und flink in deinem weißen Hyundai Goetz, schauen die Lastwagenfahrer durch XXXX-Sonnenbrillen auf dich herunter durch die Windschutzscheibe, grinsen und winken vergnügt. Du bist definitiv nicht im Alleingang auf deinem Weg ins Outback.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-9.jpg" rel='lytebox[in-zwoelf-schritten-ins-outback-von-brisbane-auf-dem-warrego-highway-bis-nach-quilpie]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2125" title="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-9" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-9-600x404.jpg" alt="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-9" width="600" height="404" /></a></p>
<h2>SCHRITT 2: Hinter der Great Divide Range, sagen sie (Kilometer 126)</h2>
<p>Noch ist es verregnet, noch hängen die grauen Wolken tief und scheinen den Highway zu berühren. Du fährst höher und höher, und als du die Autotüren in Toowoomba öffnest, weht dir eine frische Brise auf 700 Metern Höhe entgegen.  Dahinter beginnt das Outback, haben dir die Leute in Brisbane erzählt. Dahinter siehst du allerdings nur grüne Felder, frisch gewässert von einem Hagelsturm, den du glücklicherweise um eine Stunde verpasst hast. Nichts erinnert dich an das Outback aus den Bildbänden. Es fühlt sich mehr nach einem herbstlichen Tag zu Hause in Deutschland an.</p>
<h2>SCHRITT 3: Du senkst den Altersdurchschnitt (Kilometer 209)</h2>
<p>Weitere Reisende, die nicht aus Lastwagen von oben herab auf dich herunter grinsen, triffst du auf Zeltplätzen. Sie erzählen dir von ihrer Rente, von ihren Wohnwägen und ihrem ehemaligen Wohnort. Das Durchschnittsalter liegt um die 65. „Eigentlich wollten wir nur zwei Monate in Dalby bleiben“, erzählt dir eine Frau. „Aber es ist so schön hier.“ Mittlerweile sind sie schon zwei Jahre hier, sehen es aber nach wie vor nur als Zwischenstation. Ob sie jemals wieder zurück an die Sunshine Coast ziehen werden? Wahrscheinlich nur, um die Enkelkinder zu besuchen. „Wir haben unser Haus damals verkauft.“, erklärt sie. So wie viele andere australische Rentner, die ihr Hab und Gut verkaufen und alles in einen Wohnwagen und ein Allradfahrzeug investieren, um nach dem Arbeitsleben endlich ihr Reisefieber ausleben zu können. Du bist beruhigt, dass das Reisefieber scheinbar nie endet, und nimmst es als Inspiration mit auf deinen lebenslangen Reiseweg.</p>
<h2>SCHRITT 4: Verlassenheit (Kilometer 250)</h2>
<p>Zwischen Dalby und Chinchilla ist es sehr ruhig und leise, nur der Fahrtwind rauscht in deinen Ohren. Du fährst durch kleine Dörfer hindurch, aber siehst nicht mehr als das Echo einer vergangenen Zeit. Einst scheinbar berühmt für ihre Kohleindurstrie, ist nun nichts mehr übrig geblieben als ein Monument am Ortseingang. Der Supermarkt in Warra ist geschlossen, obwohl es kurz vor der Mittagszeit ist. Auf die scheinbar berühmten Burger, die sie auf einer Tafel anpreisen, musst du heute verzichten. Auf einer Wäscheleine schaukelt die Wäsche im leichten Wind, doch nirgends kannst du die Einwohner entdecken. Fenster sind dunkel, Scheiben herausgebrochen. Hier werden Dörfer einfach verlassen und stehengelassen. Hungrig fährst du weiter.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-5.jpg" rel='lytebox[in-zwoelf-schritten-ins-outback-von-brisbane-auf-dem-warrego-highway-bis-nach-quilpie]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2121" title="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-5" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-5-600x450.jpg" alt="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-5" width="600" height="450" /></a></p>
<h2>SCHRITT 5: Roter Staub auf dem Nummernschild (Kilometer 300)</h2>
<p>Hinter Chinchilla hältst du an einem Obsthäuschen an, kaufst süße Chilimarmelade, selbst gemacht von der Verkäuferin, und Kartoffeln. Der Regen hat aufgehört, neben deinem kleinen Auto parken weiße Allradfahrzeuge. Und tatsächlich: auf ihrem Nummernschild hat sich eine rote Staubschicht angesammelt! Ein paar Kilometer weiter wird das Land flacher, und die Bäume scheinen in einem hellen, trockenen Grün. Rote Sandtrassen führen vom asphaltierten Highway ab und schlängeln sich durch gelbgoldene Getreidefelder. Du bist auf dem richtigen Outbackweg!</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-3.jpg" rel='lytebox[in-zwoelf-schritten-ins-outback-von-brisbane-auf-dem-warrego-highway-bis-nach-quilpie]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2119" title="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-3" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-3-600x405.jpg" alt="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-3" width="600" height="405" /></a></p>
<h2>SCHRITT 6: Kein Handysignal (Kilometer 400)</h2>
<p>Bis jetzt konntest du noch SMS zurück in die Großstadt und nach Hause schicken, du warst verbunden mit der Welt. Doch kaum fährst du durch Jackson, setzt das Handynetzwerk aus. Emergency calls only. Doch schlimm ist es nicht: denn wer möchte erreichbar sein, wenn man auf dem Abenteuerweg ins Landesinnere ist? Wäre das Nirgendwo tatsächlich ein Nirgendwo, hättest du Handyempfang?</p>
<h2>SCHRITT 7: Pubgeschichten (Kilometer 450)</h2>
<p>Die Verlassenheit und die Empfangslosigkeit zum Rest der Welt schaffen zentrale Treffpunkte. Einer davon ist eindeutig der Pub. Die Straßen können wie leergefegt sein, nicht einmal ein Lastwagen donnert durch das Dorf. Der Supermarktbesitzer ist in der Mittagspause, alle Einwohner arbeiten an einer Straße außerhalb des Dorfes. Die Stille der Hitze. Bis du die Dunkelheit und Kühle des Pubs betrittst und ein Bier und einen Meat Pie bestellst. Die Bedienung hinter der Theke mustert dich misstrauisch, doch meist sitzt ein Mann in seiner Pause auf deiner Seite der Theke und freut sich über einen Gesprächspartner. Er erzählt dir von der Umgebung, seiner Liebe zum Outback, wo er machen kann, was er will. „Wenn ich fischen gehen will, gehe ich fischen. Wenn ich Kängurus jagen will, jage ich Kängurus.“ Du nickst und versuchst Filmausschnitte von Woolfs Creek in deinem Kopf zu ignorieren. Du wusstest schon damals, dass du diesen Film besser nicht hättest anschauen sollen. „Brisbane ist ein ewiges Rattenrennen.“, kommentiert er noch, bevor er wieder zur Arbeit aufbricht. Oder Dingos jagen geht. Du scheinst bereits etliche Freizeitaktivitäten und Lebensstile entfernt von Brisbane zu sein. Aber es ist zu aufregend hier, um die Großstadt zu vermissen.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-7.jpg" rel='lytebox[in-zwoelf-schritten-ins-outback-von-brisbane-auf-dem-warrego-highway-bis-nach-quilpie]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2123" title="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-7" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-7-600x399.jpg" alt="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-7" width="600" height="399" /></a></p>
<h2>SCHRITT 8: Roadtrains in der Weite (Kilometer 500)</h2>
<p>Waren es anfangs noch normale Lastwagen waren, die dich klein und unscheinbar fühlen ließen, sind es nun lange, große Roadtrains. Im Flimmern der Hitze tauchen sie am Ende der Straße auf, kommen schnell näher und werden noch schneller größer. Sie scheinen zu groß für die Straße zu sein, und viel zu groß, um dir deine Straßenseite gefahrlos zu überlassen. Du hältst das Lenkrad gerade, hältst den Atem an, hältst den Horizont im Blick. Und während du alles festhältst, donnert und rauscht es, und mindestens 100 Rinderaugen aus den drei Anhängern des Roadtrains versuchen einen Blick auf dich zu erhaschen. Du atmest auf, und atmest die Landluft ein. Australien ist berühmt für sein Rindfleisch, und das scheint die Straße der Nahrungsmittelkette zu sein.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-8.jpg" rel='lytebox[in-zwoelf-schritten-ins-outback-von-brisbane-auf-dem-warrego-highway-bis-nach-quilpie]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2124" title="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-8" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-8-600x401.jpg" alt="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-8" width="600" height="401" /></a></p>
<h2>SCHRITT 9: Billytee im grünen Paradies (Kilometer 560)</h2>
<p>Jede Staubschicht und jede heiße Weite hat ihre grüne Oase. Du findest sie direkt hinter Mitchell, empfohlen von der lokalen Pubbedienung, die dir ebenfalls alles über das Jagen von Dingos, Kängurus und Wildschweinen erzählte. Und die erwähnte, dass es aufgrund des Regens die Hochsaison der Schlangen sei. Am Fluss schlägst du dein Zelt am Fluss auf, versuchst erfolglos zu angeln, obwohl der Platz Fisherman’s Rest heißt, und lauschst dem lauten Orchester scheinbar aller australischen Vogelarten, die sich hier versammeln und Namen wie Honeyeater tragen. Du fühlst dich so australisch wie nie zuvor, als du den Billy Kochtopf in das Lagerfeuer stellen, Teebeutel und Eukalyptusblätter im Wasser aufkochen lässt und „Walzing Mathilda“ auf der Mundharmonika spielst: „And he sang as he watched and he waited till his billy boiled, who’ll come a-Walzing Matilda with me.“. Zum Glück ist keine Schlange in Sicht, die den Frieden stören könnte.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-6.jpg" rel='lytebox[in-zwoelf-schritten-ins-outback-von-brisbane-auf-dem-warrego-highway-bis-nach-quilpie]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2122" title="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-6" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-6-600x399.jpg" alt="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-6" width="600" height="399" /></a></p>
<h2>SCHRITT 10: Gruß hinter der Windschutzscheibe (Kilometer 600)</h2>
<p>Die Autos, die dir entgegen kommen, werden zählbar. Ein Auto aller fünfzehn Minuten, und dann wieder nur die leere, lange Straße vor dir. Nicht sehr viele Menschen verirren sich in Australiens Landesinnere, und wenn doch, sind es meist Arbeiter, die zu den Kohl- und Gasminen herausfahren. Doch je größer der Platz wird, je breiter die Weite ist, desto fester wird das Gemeinschaftsgefühl. Kurz nach Mitchell hebst du Zeige- und Mittelfinger hinter dem Lenkrad zum Gruß, und der entgegenkommende Autofahrer grüßt dich winkend zurück. Du bist nicht allein, auch wenn der Horizont entfernter rückt.</p>
<h2>SCHRITT 11: XXXX Gold beim Charleville Cup (Kilometer 750)</h2>
<p>In Charleville triffst du endlich wieder auf Menschen, und stolperst in das Dorfereignis des Jahres: der Charleville Cup! Zeitversetzt mit dem Melbourne Cup auf dem Bildschirm galoppieren die Pferde auf der Rennbahn um die Wette, und die Wetten sind vielzählig und hoch. Auch du setzt einige Dollar auf Pferdenamen wie Tuscan Image und Cash In A Hurry, trinkst das in Brisbane verpönte Queenslander Bier XXXX Gold mit den Einwohnern und wippst mit den Füßen im Takt der Countrymusik. Hier bist du angekommen, 750 Kilometer entfernt von der Großstadt, und es fühlt sich an, als hättest du tatsächlich die Menschen des Outbacks gefunden.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-4.jpg" rel='lytebox[in-zwoelf-schritten-ins-outback-von-brisbane-auf-dem-warrego-highway-bis-nach-quilpie]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2120" title="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-4" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-4-600x450.jpg" alt="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-4" width="600" height="450" /></a></p>
<h2>SCHRITT 12: Rote Erde am Ende der Gleise (Kilometer 950)</h2>
<p>Doch du willst weiter. Charleville bezeichnet sich als Tor ins Outback, und tatsächlich: als du den Opal Way nach Quilpie folgst, kannst du das Outback richtig fühlen und sehen. Kleine hellgrüne Büsche versammeln sich auf der roten Erde, tote Kängurus liegen am Straßenrand, lebendige Emus stolzieren davon und auf der rechten Seite liegt ein Autowrack. Als du in Quilpie ankommst, steht die Hitze und die Stille. Die Pubtür hörst du aus weiter Entfernung, genauso wie den kurzen Vogelruf von der anderen Seite des Dorfes. Keine Brise weht, keine Bewegung zu viel. Selbst der Zug von Brisbane kommt hier zum Stillstand. Hier ist das Outback. Rot, weit, still und heiß. Endlich fühlst du dich wie einem australischen Fotoband.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-1.jpg" rel='lytebox[in-zwoelf-schritten-ins-outback-von-brisbane-auf-dem-warrego-highway-bis-nach-quilpie]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2117" title="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-1" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Weltneugier_-Australien-Brisbane-Outback-1-600x398.jpg" alt="Weltneugier_ Australien-Brisbane-Outback-1" width="600" height="398" /></a></p>
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		<title>Welttag des Schneemanns – Interview mit dem Initiator Cornelius Grätz</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Weltneugier]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelius Grätz]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum wird ein bestimmtes Datum zu einem Feiertag? Brauchtum, religiöse Feste oder historische Ereignisse sind sicherlich die häufigsten Gründe für eine solche Definition. Und ein Blick in die Kalender dieser Welt zeigt, dass es inzwischen für so ziemlich alles und jeden auf der Welt einen Feier- oder Aktionstag zu geben scheint. Für den heutigen 18. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum wird ein bestimmtes Datum zu einem Feiertag? Brauchtum, religiöse Feste oder historische Ereignisse sind sicherlich die häufigsten Gründe für eine solche Definition. Und ein Blick in die Kalender dieser Welt zeigt, dass es inzwischen für so ziemlich alles und jeden auf der Welt einen Feier- oder Aktionstag zu geben scheint. Für den heutigen 18. Januar ist in Deutschland zum Beispiel der <a title="http://www.welttagdesschneemanns.de/" href="http://www.welttagdesschneemanns.de/" target="_blank">Welttag des Schneemanns</a> (WTdS) aufgeführt</strong>.<br />
<a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/weltneugier-welttag-des-schneemanns-interview-mit-.jpg" rel='lytebox[welttag-des-schneemanns-interview-mit-dem-initiator-cornelius-graetz]'><img class="aligncenter size-full wp-image-2114" title="Weltneugier: Welttag des Schneemanns - Interview mit Cornelius Grätz" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/weltneugier-welttag-des-schneemanns-interview-mit-.jpg" alt="Weltneugier: Welttag des Schneemanns - Interview mit Cornelius Grätz" width="600" height="414" /></a> <strong>Seit 2010 wird der WTdS immer am 18. Januar begangen und ist als Aktionstag gedacht, an dem das positive Image der Schneemann-Figur genutzt werden soll, um auf und soziale oder ökologische Projekte aufmerksam zu machen. Einzige Bedingung ist halt der Schneemann-Bezug. Um der eingangs gestellten Frage nachzugehen, haben wir den Erfinder dieses Tages, Cornelius Grätz, für ein kurzes Interview gewinnen können.</strong></p>
<p><strong><span id="more-2113"></span>Hallo Herr Grätz. Zunächst vielen Dank, dass Sie sich etwas Zeit für uns und unsere Fragen genommen haben. Wo erreichen wir Sie gerade?</strong></p>
<p>In einer Autobahnraststätte bei einem kurzen Frühstück, denn ich bin auf dem Weg nach Weida. Wie schon im vergangen Jahr findet auch heute am Welttag des Schneemanns in dem thüringischen Städtchen ein Schneemann-Fest statt.</p>
<p><strong>Bevor wir mit dem eigentlichen Interview beginnen, möchten wir Sie bitten, sich unseren Lesern kurz mit einigen Worten vorzustellen.</strong></p>
<p>„Schneemannologe“ und Schneemann-Sammler. In meiner Jugendzeit fand ich durch einen Zufall mein Sammelobjekt den Schneemann. Seit dieser Zeit sammle ich Schneemann-Objekte aller Art, aus aller Welt und aus allen Materialien. Nur keine aus echtem Schnee! Bislang! Durch regelmäßige Ausstellungen seit 2003 hat sich mein Arbeitsgebiet etwas erweitert, denn nun kam auch die Erforschung der Entwicklungsgeschichte des Schneemanns hinzu.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Damit zu den Fragen: Was macht den Schneemann für Sie so besonders?</strong></p>
<p>Das sind mehrere Aspekte. Die Figur erscheint auf den ersten Blick sehr einfach. Bei genauerer Betrachtung entdeckt man die Vielschichtigkeit des Schneemanns. Er weckt bei Kindern und Erwachsenen den Spieltrieb und die Erinnerung an die Kindheit, ist somit Generationen übergreifend und verbindend. Der Schneemann kennt keine Grenzen. Da er keinen religiösen Hintergrund hat und politisch nie instrumentalisiert wurde, erfreut er sich in großen Teilen der Welt sehr großer Popularität. Durch die Globalisierung wurde er auch in Gegenden bekannt, die Schnee nicht kennen.</p>
<p>Die Entwicklungsgeschichte zeigt zudem eine Wandlung der Figur und Charakterveränderung. Auf frühen Darstellungen war er eher furchterregend, erschreckend und drohte mit dem Stock. Die süße, vielfach auch sehr kitschige Darstellung kam erst in späteren Jahren. Der Schneemann verfügt also über Wandlungsfähigkeit.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/alex-rauen.jpg" rel='lytebox[welttag-des-schneemanns-interview-mit-dem-initiator-cornelius-graetz]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2115" title="Weltneugier: Welttag des Schneemanns" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/alex-rauen-600x450.jpg" alt="Weltneugier: Welttag des Schneemanns" width="600" height="450" /></a><strong>Und warum ein eigener Aktions- bzw. Welttag für den Schneemann?</strong></p>
<p>Dinge die wir lieben und schätzen haben vielfach schon ihren Welt- oder Gedenktag – Mutter- oder Tag der Frau, Vatertag, Welttag des Buches oder, wer es mag auch Tag des Bieres. Eine so beliebte und weltweit bekannte Figur wie der Schneemann hat dann doch wohl auch anrecht auf einen eigen Ehrentag, oder? Zudem störte mich an vielen dieser Tage, dass man einer Gruppe angehören muss bzw. die Teilnahme an irgendwelche Vorgaben und Bedingungen geknüpft ist.</p>
<p>Der WTdS soll ein Aktionstag sein an dem jeder teilnehmen kann – Einzelperson oder Gruppe, Kinder und Erwachsene, weltweit, offen für nahezu alle Themen. Gefragt ist die Kreativität der Einzelnen und die Projekte, die man selbst unterstützen will. Nur zwei Beispiele. Der Schneemann besteht im Prinzip aus Wasser, d.h. er kann stellvertretend für Trinkwasserprojekte in Afrika stehen. Ein anderes ganz konkretes Beispiel ist die eingangs erwähnte Stadt Weida. Die Stadt nutzt den WTdS als Event für die Kinder. Die überregionale Berichterstattung darüber wird als Werbung für den Tourismus genutzt und zusätzlich wird auch an diesem Tag für die Renovierung des städtischen Wahrzeichens Geld gesammelt. Man sieht welche Möglichkeiten in dem Welttag des Schneemanns stecken.</p>
<p><strong>In diesem Zusammenhang interessiert uns natürlich auch, warum dieser Aktionstag ausgerechnet am 18. Januar stattfindet?</strong></p>
<p>Das ist relativ einfach. Der Tag musste Mitte im Winter liegen, damit mindestens die theoretische Chance auf Schnee besteht. Daher der Januar. Die 18 soll den Schneemann selbst symbolisieren. Die „8“ erinnert von der Form an einen Schneemann und die „1“ ist sein Stock oder Besen.</p>
<p><strong>Und in der guten Tradition unserer berühmt-berüchtigten letzten Worte (…) hier ist Ihre Chance.</strong></p>
<p>Und wenn er nicht geschmolzen ist, (…)</p>
<p><strong>Vielen Dank.</strong></p>
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		<title>Rezension: OSTEN WESTEN MITTE von Dieter Hoffmann-Axthelm</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 15:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Hoffmann-Axthelm]]></category>
		<category><![CDATA[edition.fotoTAPETA]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch 2012 wollen wir unsere Reihe an Freitags-Rezensionen und Buchvorstellungen auf der Weltneugier fortsetzen. Nun, dass es heute der Freitag, der 13. ist, sehen wir mal als gutes Zeichen. Wie dem auch, vor einigen Wochen landete ein Päckchen des Berliner Verlags edition.fotoTAPETA auf meinem Schreibtisch - Inhalt: der kleine Band OSTEN WESTEN MITTE - Spaziergänge eines Stadtplaners durch das neuere Berlin von Dieter Hoffmann-Axthelm. Wir haben die Hauptstadt ja immer mal wieder als Thema auf der Weltneugier gehabt, aber dieses Buch ist – so viel vorweg – ein besonderes Werk.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch 2012 wollen wir unsere Reihe an Freitags-Rezensionen und Buchvorstellungen auf der Weltneugier fortsetzen. Nun, dass es heute der Freitag, der 13. ist, sehen wir mal als gutes Zeichen. Wie dem auch, vor einigen Wochen landete ein Päckchen des Berliner Verlags <em>edition</em>.fotoTAPETA auf meinem Schreibtisch &#8211; Inhalt: der kleine Band <a href="http://www.edition-fototapeta.eu/deutsch/buecher/berlin.htm">OSTEN WESTEN MITTE &#8211; Spaziergänge eines Stadtplaners durch das neuere Berlin</a> von Dieter Hoffmann-Axthelm. Wir haben die Hauptstadt ja immer mal wieder als Thema auf der Weltneugier gehabt, aber dieses Buch ist – so viel vorweg – ein besonderes Werk mit eigener Perspektive.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/weltneugier-rezension-osten-westen-mitte.jpg" rel='lytebox[rezension-osten-westen-mitte-von-dieter-hoffmann-axthelm]'><img class="aligncenter size-large wp-image-2111" title="Weltneugier - Rezension Osten Westen Mitte" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/weltneugier-rezension-osten-westen-mitte-284x480.jpg" alt="Weltneugier - Rezension Osten Westen Mitte" width="284" height="480" /></a><span id="more-2110"></span>Nun mag der eine oder andere – und dies auch mit gewisser Berechtigung – fragen, warum die Welt noch ein weiteres Buch zum Thema Berlin braucht und auch die Sache mit den im Untertitel genannten Spaziergängen ist so neu nicht. Immerhin hat Franz Hessel (1880 – 1941) bereits 1929 mit seinem <em>Spazieren in Berlin</em> der Kunst des Flanierens durch die Stadt an der Spree mit liebevollen Alltagsbeschreibungen – und im Rückblick mit überraschend vielen Parallelen zum modernen Berlin – ein literarisches Denkmal gesetzt. Nun also <a href="http://dieter.hoffmann-axthelm.de/index.html">Dieter Hoffmann-Axthelm</a>, der im Gegensatz zu Hessel kein Flaneur, sondern Stadtplaner und Architektur-Kritiker ist. Und mit diesem Rüstzeug geht er – im wahrsten Sinne des Wortes – der Frage nach, wie die Stadt zwanzig Jahre nach dem Mauerfall zusammengewachsen ist bzw. sich verändert hat:</p>
<blockquote><p>„Mit der Wiederherstellung der Details, der Reparatur und Ersetzung der zerschossenen Steine und eingeschmolzenen Geländer brach die darin angelegte großstädtische Dimension der Sache wieder durch, größer und weltläufiger, als sich die Bewohner der beiden Teilstädte bis dahin ihre Stadt überhaupt hatten vorstellen können. Die alte Stadt reckte sich unter ihren Zerstörungen und kam als neue wieder hervor.“</p></blockquote>
<p>In mal kritischen, pointierten, zugleich aber auch kenntnisreichen Essays über die jeweiligen Plätze und Gebäude, ihre historische Geschichte und ihre Entwicklung kommt der gebürtige Berliner Hoffmann-Axthelm mit seinen Spaziergängen zu dem Schluss, dass sich auch in der modernen Version der Stadt das alte Berlin überraschend kräftig durchsetzt, wenn es auch nur die kleinste Chance hat. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die zehn s/w-Bilder des polnischen Fotografen und Künstlers <a href="http://www.marekpozniak.de/index.html">Marek Poźniak</a>, der das neuere Berlin mit einer britischen Ensign-Kamera aus dem Jahre 1896 aufgenommen hat. Die Besonderheit dieser Texte ergibt sich vor allem aber aus dem Blickwinkel des Autors als Städteplaner, denn Hoffmann-Axthelm war, so berichtet er im Vorwort des Bandes, von 1996-99 Mitverfasser des sogenannten <em>Planwerk Innenstadt Berlin </em>und insofern für viele der beschriebenen Veränderungen maßgeblich mit verantwortlich. Dementsprechend erhebt das Buch auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern rein subjektive Kriterien und Interessen waren der Leitfaden für die Routen dieser Spaziergänge.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ein äußerst spannender Essay-Band, der neben vielen (historischen, aktuellen und architektonischen) Hintergrundinformationen, vor allem eines macht – nämlich neugierig darauf, Berlin mit eigenen Spaziergängen zu erkunden.</p>
<p><strong>Kurzinfo zum Buch</strong></p>
<p>OSTEN WESTEN MITTE &#8211; Spaziergänge eines Stadtplaners durch das neuere Berlin</p>
<p>Dieter Hoffmann-Axthelm<br />
Fotos von Marek Poźniak<br />
<em> </em></p>
<p>Klappenbroschur, 160 Seiten, 13 x 22 cm<br />
ISBN 978-3-940524-14-0</p>
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		<title>Preislieferung: Die Gewinner aus Türchen Nr. 24 stehen fest</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 08:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adventskalender 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Weltneugier]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinner]]></category>
		<category><![CDATA[Türchen Nr. 24]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Freitag ist ja die Verlosung aus dem Adventskalender-Türchen Nr. 24 zu Ende gegangen. Unsere zauberhafte Weltneugier-Glücksfee hat vor ihrem verdienten Urlaub noch einmal ihres Amtes gewaltet und die Gewinner gezogen und natürlich auch über ihren Gewinn informiert. Ein schöner Start ins neue Jahr. :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Freitag ist ja die Verlosung aus dem <a title="Adventskalender 2011: Türchen Nr. 24" href="http://www.stepin.de/weltneugier/adventskalender-2011-tuerchen-nr-24/">Adventskalender-Türchen Nr. 24</a> zu Ende gegangen. Unsere zauberhafte Weltneugier-Glücksfee hat vor ihrem verdienten Urlaub noch einmal ihres Amtes gewaltet und die Gewinner gezogen und natürlich auch über ihren Gewinn informiert. Ein schöner Start ins neue Jahr. :-)</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2011/11/00_christmas_calendar_520.jpg" rel='lytebox[preislieferung-die-gewinner-aus-tuerchen-nr-24-stehen-fest]'><img class="aligncenter size-full wp-image-2050" title="00_christmas_calendar_520" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2011/11/00_christmas_calendar_520.jpg" alt="" width="520" height="325" /></a><strong>Herzlichen Glückwunsch an Bettina Brokmeier aus Delbrück, die die Stepin Sprachreise nach England  gewonnen hat. Je eine geophon-CD London geht an Thomas Becker, Heike Groß und Kerstin Seemann.</strong> Viel Spaß mit den Preisen und natürlich auch vielen Dank an alle, die dieses Jahr mitgespielt haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>No Pants Subway Ride 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 16:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[New Yorker Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltneugier]]></category>
		<category><![CDATA[Improv Everywhere]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[No Pants Subway Ride 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Am gestrigen 8. Januar ließen in den New Yorker U-Bahnen fast 4000 Menschen die Hosen herunter. Und das seit 2002 bereits zum 11. Mal. Denn gestern fand die inzwischen elfte Ausgabe des jährlichen No Pants Subway Ride statt. Die Weltneugier berichtet über die Hintergründe der Aktion.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am gestrigen 8. Januar ließen in den New Yorker U-Bahnen fast 4000 Menschen die Hosen herunter. Und das seit 2002 bereits zum 11. Mal. Denn gestern fand die inzwischen elfte Ausgabe des jährlichen No Pants Subway Ride statt.</p>
<p><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e0/No_Pants!_Times_Square.jpg/800px-No_Pants!_Times_Square.jpg" rel='lytebox[no-pants-subway-ride-2012]'><img class="aligncenter" title="Weltneugier: No Pants Subway Ride 2012" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e0/No_Pants!_Times_Square.jpg/800px-No_Pants!_Times_Square.jpg" alt="Weltneugier: No Pants Subway Ride 2012 (c) Foto 2010 tightie bluies (http://flickr.com/people/41138825@N00)" width="640" height="425" /></a><span id="more-2107"></span>Nun ist man aus dem Big Apple ja einiges gewöhnt, aber diese Aktion ist aus mehreren Gründen bemerkenswert. Waren es bei der ersten Auflage im Jahr 2002 lediglich 7 Leute, die ohne Hose in der New Yorker Metro unterwegs waren, hat sich die Aktion inzwischen – sicherlich auch dank des Internets – zu einem weltweiten Phänomen entwickelt. So verweisen die Initiatoren der amerikanischen Performance-Gruppe <a title="http://improveverywhere.com/" href="http://improveverywhere.com/" target="_blank">Improv Everywhere</a> nicht ohne Stolz darauf, dass 2012 – neben den oben genannten 4000 Leuten in New York – 59 Städte in 27 Ländern an der Aktion teilgenommen haben. In Deutschland standen Berlin, Hamburg und München auf der Liste der teilnehmenden Städte.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/ofYSrHMYGEM" frameborder="0" width="620" height="345"></iframe></p>
<p>Die Gruppe fasst die Grundidee der Aktion mit folgendem Statement zusammen:</p>
<blockquote><p>“The mission started as a small prank with seven guys and has grown into an international celebration of silliness, with dozens of cities around the world participating each year. The idea behind No Pants is simple: Random passengers board a subway car at separate stops in the middle of winter without pants. The participants do not behave as if they know each other, and they all wear winter coats, hats, scarves, and gloves. The only unusual thing is their lack of pants.”</p>
<p><strong>(Quelle:</strong> <a title="http://improveverywhere.com/missions/the-no-pants-subway-ride/" href="http://improveverywhere.com/missions/the-no-pants-subway-ride/" target="_blank">Website Improv Everywhere</a><strong>)</strong></p></blockquote>
<p>Gegründet wurde Improv Everywhere im Jahr 2001 von dem amerikanischen Schauspiellehrer <a href="http://www.improveverywhere.com/charlie_todd/">Charlie Todd</a> und kann seitdem auf eine lange Reihe von fast 100 Aktionen, sogenannte Missions unter dem Motto „We cause Scenes“ zurückblicken. Alle Aktionen gemeinsam ist, dass sie im öffentlichen Raum auf- bzw. durchgeführt werden. Dies umfasst einstudierte Theaterszenen, Flashmobs und eben auch Aktionen wie den jährlichen <strong>No Pants Subway Ride</strong>, die auf der Website der Gruppe dokumentiert werden. Die sicherlich bekannteste Aktion von IE lief unter dem Titel Frozen Central Station und ließ am 26. Januar 2008 rund 200 Teilnehmer in der Haupthalle der New Yorker Grand Central Station pünktlich um 14:30 Uhr für 5 Minuten in ihren Bewegungen inne halten.</p>
<h5><strong>(c) Foto 2010 tightie bluies (<a title="http://flickr.com/people/41138825@N00" href="http://flickr.com/people/41138825@N00" target="_blank">http://flickr.com/people/41138825@N00</a>)</strong></h5>
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		<title>Gastartikel: Barcelona vs. London – Ein touristischer Wettstreit der Giganten</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 15:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Jahr 2012 wurde überall mit Spannung erwartet. Was wird es bringen? Vorsätze, Wünsche und Pläne werden geschmiedet. Auch Reisepläne. Kann man einem ja auch nicht übelnehmen, wenn man bei Temperaturen um den Gefrierpunkt lieber von einer Hängematte unter Palmen träumt, die Sonne im Gesicht, einen kühlenden Cocktail in der Hand und im Hintergrund das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr 2012 wurde überall mit Spannung erwartet. Was wird es bringen? Vorsätze, Wünsche und Pläne werden geschmiedet. Auch Reisepläne. Kann man einem ja auch nicht übelnehmen, wenn man bei Temperaturen um den Gefrierpunkt lieber von einer Hängematte unter Palmen träumt, die Sonne im Gesicht, einen kühlenden Cocktail in der Hand und im Hintergrund das Meeresrauschen&#8230;<br />
<a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Corre-Foc-bei-La-Merce-in-Barcelona-Flickr-by-xavi-talleda.jpg" rel='lytebox[gastartikel-barcelona-vs-london-ein-touristischer-wettstreit-der-giganten]'><img class="size-large wp-image-2104 aligncenter" title="Corre Foc bei La Merce in Barcelona - Flickr by xavi talleda" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/Corre-Foc-bei-La-Merce-in-Barcelona-Flickr-by-xavi-talleda-600x397.jpg" alt="" width="600" height="397" /></a>Um es dem weltoffenen und neugierigen Reisenden etwas leichter zu machen und um eventuell Neugier noch zu entfachen, falls nicht schon längst Feuer gefangen wurde, hier 2x 6 gute Gründe, warum man im Jahr 2012 unbedingt eine kürzere oder längere Reise in zwei der beliebtesten und tonangebenden Metropolen Europas planen sollte: in die Heimat der Queen, London, und in die Mittelmeermetropole Barcelona. Erst vor kurzem kürte die Studie „Globe Shopper City Index“ London zur Nummer 1 der europäischen Shoppingstädte und gleich dahinter teilen sich die beiden spanischen Metropolen Madrid und Barcelona den zweiten Platz. Im Wettbewerb standen 33 europäische Großstädte darunter Metropolen wie Paris, Rom oder Berlin – letztere landete auf Platz sechs –, die sich in den Kategorien „Verbraucherfreundlichkeit“ (convenience), „Erreichbarkeit“ (availability) und „Preis“ (price) behaupten mussten und bei deren Bewertung als beste Stadt für Shopper auch Faktoren wie Unterkunftsmöglichkeiten, öffentliche Verkehrsmittel, Kultur und Klima eine Rolle spielten.</p>
<p>Beide Städte haben für das Jahr 2012 ganz besondere und einmalige Erlebnisse in petto, für die sich in jedem Fall ein Kurztrip lohnt, ganz zu schweigen davon, dass diese beiden Städte immer einen Besuch wert sind, schon allein von ihrem sonstigen künstlerischen, architektonischen, musikalischen, sportlichen, kulturellen und touristischen Angebot.<br />
<span id="more-2103"></span></p>
<h2>Gute Gründe für London 2012</h2>
<p><strong></strong>Die Hauptstadt des Vereinigten Königreiches wird im kommenden Jahr der Gastgeber für gleich zwei große Sport-Events sein: den Olympischen Sommerspielen 2012 und dem London Marathon.</p>
<h3>Olympische Sommerspiele und Paralympics 2012</h3>
<p>Geplant ist, dass am 27. Juli 2012 die sportliche Welt wieder all ihre Aufmerksamkeit auf London richten wird, wenn dort zum dritten Mal seit 1908 die olympische Fackel ins Olympiastadion getragen werden wird und damit die olympische Flamme entzündet wird. Dieses sportliche Ereignis der Königsklasse, das bei den XXX. Olympischen Sommerspielen 302 Wettbewerbe in 26 Sportarten austrägt, wird die Zuschauer bis zum 12. August 2012 in Atem halten und die Paralympischen Sommerspiele 2012 wird diese Aufregung dann noch einmal vom 29. August bis 9. September 2012 kräftig schüren.</p>
<h3>London Marathon 2012</h3>
<p>Der Lauf der Läufe findet am Sonntag, den 22. April 2012, 09:45 Uhr Ortszeit statt und wird wie in den vergangenen Jahren wieder tausende passionierte Läufer und ebenso enthusiastische Zuschauer anziehen. Wer nicht selbst am Lauf teilnehmen wird, dem wird auch am Rand der Strecke ganz bestimmt nicht langweilig, denn der London Marathon ist für seine originelle kostümierten Läufer bekannt, die mit ihrem Enthusiasmus die Zuschauer mitreißen. Die zahlreichen Pubs und Livemusik entlang der Strecke tun dazu ihr übriges.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/London-Marathon-2010-Flickr-by-Daran-Kandasamy.jpg" rel='lytebox[gastartikel-barcelona-vs-london-ein-touristischer-wettstreit-der-giganten]'><img class="aligncenter size-full wp-image-2105" title="London Marathon 2010 - Flickr by Daran Kandasamy" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2012/01/London-Marathon-2010-Flickr-by-Daran-Kandasamy.jpg" alt="" width="400" height="600" /></a><br />
London, die Stadt der Musiklegenden und auch gerne mal Rock’n’Roll Metropole genannt, lebt quasi von ihrer Musik und all den Stars, die sie schon hervorgebracht hat. International gesehen, ist die Stadt eine der Anführerinnen in Sachen Musik, mit großem Einfluss in der Popindustrie und in der Rock- und Jazzszene. Sie ist aber auch die Heimat einiger der wichtigsten Orchester dieser Welt. Die Kunst- und Modeszene steht dem jedoch in nichts nach und bietet ihren Bewohnern und Besuchern unzählbare musikalische und kulturelle Unterhaltungsmöglichkeiten.</p>
<h3>London Festival 2012: Zwölf Wochen Festivals am Stück</h3>
<p>In den vergangenen vier Jahren hat sich die englische Stadt und das Land dafür stark gemacht, besonders junge Menschen dazu zu inspirieren, sich kulturübergreifend mit ihrer Kreativität am London 2012 – dem Jahr der Olympischen Spiele – zu beteiligen. Am 21. Juni 2012 ist es dann endlich soweit und das aufregende Finale dieser „kulturellen Olympiade“, das größte nationale Festival, das England je gesehen hat, beginnt. Zwölf Wochen lang wird es ein Fest für alle Sinne geben – Tanz, Musik, Theater, visuelle Kunst, Film und digitale Innovationen – dass sowohl jung als auch alt in seinen Bann ziehen wird und bei dem man an vielen Events kostenlos teilnehmen kann. Bedeutende Künstler aus aller Welt werden bei diesem Festival anwesend sein und mit ihrer Kunst, dieses grandiose Festival bereichern.</p>
<p>Abgesehen von diesen sportlichen und kulturellen Großereignissen im Jahr 2012, hat London natürlich jederzeit eine unerschöpfliche Anzahl an weiteren Events jeglicher Art zu bieten. Im Klartext heißt das: Langweilen wird man sich dort bestimmt zu keiner Zeit. Natürlich benötigt man für den Aufenthalt auch ein komfortables Hotel oder eine schöne und gemütliche <a title="Ferienwohnung in London" href="http://www.oh-london.com/de/ferienwohnungen-london/" target="_blank">Ferienwohnung in London</a>, aber keine Sorge, auch davon gibt es dort mehr als genug. London sollte also definitiv auf die Liste!</p>
<h2>Gute Gründe für Barcelona 2012</h2>
<p>Wer für das neue Jahr gerne mal wieder Richtung Süden möchte, sollte unbedingt einen Stopp in der Stadt am Mittelmeer einplanen. Dort wird zu jeder Jahreszeit ein so vielfältiges kulturelles und sportliches Programm geboten, dass einem die Ohren wackeln.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2011/08/Weltneugier-Barcelona-9.jpg" rel='lytebox[gastartikel-barcelona-vs-london-ein-touristischer-wettstreit-der-giganten]'><img class="aligncenter size-large wp-image-1794" title="Weltneugier-Barcelona-9" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2011/08/Weltneugier-Barcelona-9-600x354.jpg" alt="Weltneugier-Barcelona-9" width="600" height="354" /></a></p>
<h3><strong></strong>„El Clásico“ und Formel 1</h3>
<p>Sportliche Ereignisse der Extraklasse finden im Frühsommer in Barcelona und Montmeló nahe Barcelona statt, wenn die Großen des Fußballs und der Formel 1 in Kataloniens Hauptstadt wieder aufeinandertreffen. Eines der unumstrittenen Highlights des spanischen und internationalen Fußballs ist der berühmte „El Clásico“, wenn Real Madrid und der FC Barcelona aufeinanderstoßen. Am 22. April 2012 wird dieses Königsspiel wieder im berühmten Camp Nou Stadion in Barcelona stattfinden.</p>
<p>Vom 10. bis 13. Mai 2012 werden auf dem „Circuit de Catalunya“ in Montmeló, einer facettenreichen und atemberaubende Rennstrecke, die Fahrer wieder Gummi geben und ihre Zuschauer mitreißen.</p>
<h3>Feste und Festivals so weit das Auge reicht</h3>
<p>Massenhaft Musik-, Theater- und Kunstfestivals, Konzerte, kulturelle und traditionelle Großveranstaltungen bringt der Sommer nach Barcelona und damit auch Heerscharen von Touristen aus aller Welt. Angefangen mit Sant Joan am 23. Juni, einem riesigen Sommersonnwendfest, dem Grec Festival, einem großen Theater- und Muskfestival, dem Sonar Festival, einem Festival für elektronische Musik und angeblich Europas größtes seiner Art und den zahlreichen Schwulen- und Lesbenfestivals im Stadtzentrum.</p>
<p>Aber auch die traditionellen Feste in Barcelona werden zahlreich gefeiert, denn im Sommer feiert jede Woche ein anderer der 23 Stadtteile ein eigenes Straßenfest. Wer da mitten drin sein möchte, mietet sich am besten in einer charmanten und eleganten <a title="Ferienwohnung in Barcelona" href="http://www.oh-barcelona.com/de/ferienwohnungen-barcelona/" target="_blank">Ferienwohnung in Barcelona</a> ein und profitiert so hautnah vom Besten. Das größte dieser Art ist die Festa Major de Gracia Ende August. Doch La Mercé ist Barcelonas größtes Straßenfest und findet Ende September überall auf den Plätzen und Straßen statt.</p>
<p>Auch wenn sich im Herbst in anderen Teilen Europas der Himmel trübt und schwere Regenwolken und starke Winde aufziehen, dann kann man an Barcelonas Strand noch immer Menschen beobachten, die bei strahlend blauem Himmel und relativ warmen Temperaturen in die Fluten springen. Wen das immer noch nicht verzaubert hat, der überzeuge sich selbst und fliege 2012 nach Barcelona.</p>
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