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		<title>Was macht eigentlich…? Marcus Kleint über die Zeit nach seinem Abenteuer Farm and Travel Australien</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 12:51:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie (Weltneugier-Redaktion)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Was macht eigentlich….?]]></category>
		<category><![CDATA[Work and Travel]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Barcelona]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Business Graduate zum Farmer und wieder zurück - Marcus Kleint unternahm 2011 die Reise seines Lebens: es ging einmal um die Welt nach Australien. Dabei entschied er sich nicht für ein x-beliebiges Programm, nein - es sollte Farm and Travel sein. Warum genau dieses Programm und wie es ihm seitdem erging, bringe ich in diesem Interview in Erfahrung. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es war eine großartige Zeit mit einer Menge Abenteuer und einzigartigen Erinnerungen, die mich mein Leben lang begleiten werden!!!</p></blockquote>
<p><strong>Vom Business Graduate zum Farmer und wieder zurück &#8211; Marcus Kleint unternahm 2011 die Reise seines Lebens: es ging einmal um die Welt nach Australien. Dabei entschied er sich nicht für ein x-beliebiges Programm, nein &#8211; es sollte Farm and Travel sein. Warum genau dieses Programm und wie es ihm seitdem erging, bringe ich in diesem Interview in Erfahrung. </strong></p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/FT-AUS-Marcus.Kleint.16.c.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3212]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3243" alt="Farm &amp; Travel Australien (Titel)" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/FT-AUS-Marcus.Kleint.16.c-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<h3>Hallo Marcus, vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, uns heute ein wenig über dich zu erzählen. First things first: wie kamst du dazu, nach Australien zu gehen? War das schon immer dein Traum?</h3>
<p>Die Entscheidung nach Australien zu gehen fiel bei mir recht spät, nämlich erst zum Ende meines Bachelor Studiums hin. Mein Abschluss rückte näher und ich musste mich mit meiner weiteren Zukunft auseinandersetzen. Praktikum, Arbeit oder direkt einen Master studieren?<br />
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nie darüber nachgedacht, ein  Jahr ohne Schule und Studium zu verbringen (ich hatte direkt nach dem Abi mit dem Studium angefangen). Doch während ich weiter über meine berufliche Entwicklung nachdachte, merkte ich, dass ich noch nicht bereit war, einen Job in einem Büro anzufangen. Ich wollte Abenteuer!!! Ich wollte frei sein und nicht ständig über Noten, Klausuren und meine späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt nachdenken!</p>
<h3>Warum mit Stepin &#8211; und warum Farm and Travel und nicht das „normale“ Work and Travel?</h3>
<p>Ich habe in meiner Uni eine Broschüre von Stepin gefunden und angefangen, darin zu blättern und bin auf das Farm and Travel Programm gestoßen. Stepin hat mir die ganze organisatorische Arbeit abgenommen was Visum, Tickets und erste Unterkunft angeht. Da ich in der Zeit vor meinem Reiseantritt mit meiner Bachelor-Arbeit beschäftigt war, hat mir das sehr geholfen.</p>
<p>Ich habe mich für Farm and Travel und nicht Work and Travel entschieden aus einem einfachen Grund: Während meines Bachelor-Studiums hatte ich u.a. schon als Kellner in Hotels, Restaurants und Bars gearbeitet. Ich wollte nicht um die halbe Welt fliegen, um ähnliche Jobs zu machen, die es auch überall in Deutschland gibt. In einer Bar, einem Shop, einem Restaurant oder Hotel kann man auch in Europa arbeiten.<br />
Doch Rinder auf einem Pferd / Motorrad / Quadbike durch das Outback treiben kann man hier nicht. Die Weite und die Magie des Outbacks habe ich dank meiner direkten Arbeit dort kennen und lieben gelernt. Ich bin mir nicht sicher, ob ein Trip mit dem Auto quer durch das Outback mir die gleichen Erfahrungen ermöglicht hätte.</p>
<h3><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/FT-AUS-Marcus.Kleint.10.c.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3212]"><img class="alignleft size-large wp-image-3237" alt="Farm and Travel Australien Porträt" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/FT-AUS-Marcus.Kleint.10.c-234x393.jpg" width="234" height="393" /></a>Wie wir wissen, hat es dir super gefallen da unten. Was genau reizt dich persönlich am Leben im Outback?</h3>
<p>Die Freiheit, die Weite und das Abenteuer! Auch die gewisse Primitivität des Lebens dort draußen war fantastisch. Die ersten sieben Wochen auf der ersten Farm habe ich in einem Camp im tiefsten Outback verbracht (zum Verständnis: Die Hauptstation der Farm war über eine Schotterpiste mit der nächsten „Stadt“ in 220 km Entfernung verbunden und das Camp war nochmal weitere 80 km weg). In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass man auch ohne Probleme auf Internet, ständige Elektrizität und ein Federbett verzichten kann.<br />
Wir hatten das Glück, auf dieser Farm sehr viel auf uns alleine gestellt arbeiten zu können, frei von Vorschriften und ständiger Überwachung. Am Morgen haben wir von unserem Chef gesagt bekommen, was wir zu tun haben und dann war es an uns, den Tag zu planen.</p>
<h3>Fehlt es dir &#8211; jetzt wo du wieder zurück in Europa bist?</h3>
<p>Die Freiheit und Unbeschwertheit fehlen auf jeden Fall. Im Outback musstest du dir um nichts Gedanken machen. Du hast den Tag über gearbeitet, bist abends total erschöpft ins Camp zurückgekommen, hast noch ein, zwei Stunden mit den anderen zusammengesessen und gegessen und bist ins Bett. Ich habe in dieser Zeit von einem Tag in den anderen gelebt, ohne mir Gedanken über anstehende Klausuren, Hausarbeiten und Bewerbungen machen zu müssen.<br />
Was ich auch sehr genossen habe, war die Tatsache, dass ich im Outback alles lernen und selber machen konnte. Ich habe zum Beispiel Motorrad, Quadbike, Trecker und Truck fahren und Reiten gelernt. Desweiteren habe ich gelernt, zu schweißen, mit einer Kettensäge zu arbeiten und Rinder zu schlachten und auszunehmen. Es hat da draußen niemanden interessiert, ob ich einen Führerschein für die Fahrzeuge hatte oder ob ich eine Sachkundeprüfung abgeschlossen hatte. Solange du dich clever anstellst und schnell lernst, stehen dir im Outback sehr viele Möglichkeiten offen.<br />
Jetzt da ich wieder zurück in Europa bin, wo es für jeden Lebensbereich Vorschriften und Beschränkungen gibt, vermisse ich diese Freiheit natürlich schon von Zeit zu Zeit.<br />
Auf der anderen Seite habe ich aber festgestellt, wie luxuriös es ist, warm duschen zu können, ohne erst eine halbe Stunde vorher ein Feuer unter dem Wasserkessel zu entzünden ;)</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/FT-AUS-Marcus.Kleint.5.c.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3212]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3232" alt="Farm and Travel Australien (Sonnenuntergang)" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/FT-AUS-Marcus.Kleint.5.c-590x352.jpg" width="590" height="352" /></a></p>
<h3>Welche/s war dein/e beste/s und schlimmste/s Erlebnis oder Erkenntnis?</h3>
<p>Es gab so viele schöne Erfahrungen, dass ich mich nicht wirklich auf DIE BESTE Erfahrung festlegen kann/ möchte. Eine der schönsten während meiner Arbeit auf der ersten Farm war ein zahmes Kälbchen, das wir mutterlos im Outback aufgelesen und mit der Flasche großgezogen haben.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/FT-AUS-Marcus.Kleint.15.c.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3212]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3242" alt="Farm and Travel Australien (Kälbchen)" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/FT-AUS-Marcus.Kleint.15.c-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a>Eine recht ernüchternde Erkenntnis war jedoch, dass du als arbeitender Backpacker recht einfach auswechselbar bist. Wenn du nicht damit zufrieden bist, wie dich dein Chef behandelt, hast du keine andere Wahl, als die Farm zu wechseln, da er schon zwei oder drei weitere Backpacker in der Hinterhand hat, die deine Position füllen können. Am schlimmsten ist das übrigens beim Fruitpicking. Für einen Monat wollte ich mir ein wenig Geld mit Fruitpicking verdienen und hatte zweimal ziemlich Pech mit meinen Chefs. Da du nicht nur mit anderen Backpackern um die Jobs konkurrierst, sondern auch mit sehr eifrigen und leidensstarken Asiaten, bist du in null-komma-nix ersetzt, wenn du aufmuckst oder nicht schnell genug pflückst…</p>
<h3>Was möchtest du uns zu deinem Stopover in Asien berichten? Wie gefielen dir Malaysia und Thailand?</h3>
<p>Ich habe mich recht spontan mit drei Schwedinnen dazu entschieden, für sieben Wochen Thailand und Malaysia zu bereisen, bevor wir alle zurück nach Europa gingen. Ich kann nur empfehlen, es genauso zu machen wie wir. Vor allem in Thailand ist es verhältnismäßig billig im Vergleich zu Australien, was die Unterkunft und vor allem die Verpflegung angeht. Ein Beispiel: Wir haben in Phuket für ein 3-Sterne-Doppelzimmer in einem Hotel pro Person genauso viel bezahlt, wie für ein Bett in einem Sechsbettzimmer in einem Hostel in Sydney. Auch das Reisen kostet fast nichts. Daher kann ich nur empfehlen, nicht alles Geld in Australien auf den Kopf zu hauen, sondern das wunderschöne Thailand und Malaysia auch zu genießen, wenn man schon mal &#8220;da unten&#8221; ist!</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/FT-AUS-Marcus.Kleint.12.c.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3212]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3239" alt="Farm and Travel Australien (Rinder)" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/FT-AUS-Marcus.Kleint.12.c-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<h3>Das Thema deiner Bachelor Thesis drehte sich um Autos, außerdem hast du schon mal ein Praktikum bei Mazda gemacht und verfolgst also offenbar eine Karriere in der Automobilindustrie – wie, meinst du, hat dir dieser Auslandsaufenthalt dabei weiter geholfen?</h3>
<p>Ich glaube für meine Qualifizierung in der Automobilindustie direkt hilft mir mein Auslandsaufenthalt nicht wirklich viel weiter. ;) Aber natürlich hat sich mein Englisch perfektioniert und vor allem habe ich meine <em>Soft Skills</em> (wo heutige Arbeitgeber ja großen Wert drauf legen) sehr stark erweitern können. Ich bin mir sicher, dass sich meine Teamfähigkeit, meine Stresstoleranz und mein Durchhaltevermögen stark verbessert haben dank meiner Arbeit auf den Farmen.</p>
<h3>Inzwischen machst du an der Escuela de Alta Dirección y Administración (EADA) in Barcelona deinen Master. Wie kam es dazu? Warum eben diese Uni? Was genau lernst du dort?</h3>
<p>Ich studiere einen Master in International Finance und bin im Sommer dieses Jahres fertig (Studiensprache Englisch). Das Studium und Barcelona habe ich komplett unabhängig von meiner Australienzeit gewählt. Ich wollte mein Spanisch auf den gleichen Level gebracht haben, wie mein Englisch, wenn ich mit dem Studium fertig bin. Ich denke mir, zwei Fremdsprachen sicher zu beherrschen, bringt Pluspunkte auf dem heutigen Arbeitsmarkt.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/FT-AUS-Marcus.Kleint.7.c.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3212]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3234" alt="Farm and Travel Australien" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/FT-AUS-Marcus.Kleint.7.c-590x352.jpg" width="590" height="352" /></a></p>
<h3>Vom Business Graduate zum Farmer und wieder zurück &#8211; was ist das für ein Gefühl?</h3>
<p>Es war eine großartige Zeit mit einer Menge Abenteuer und einzigartigen Erinnerungen, die mich mein Leben lang begleiten werden!!! Klar, einige in meinem Alter haben dieses Jahr genutzt, um Praktika zu machen, die den CV aufhübschen, doch diese Zeit hat meine Persönlichkeit so stark positiv beeinflusst, dass es das wert war, ein Jahr darauf zu  &#8220;verschwenden&#8221;.</p>
<h3>Kannst du dir vorstellen, auch in Zukunft wieder einmal auf einer Farm zu arbeiten, oder gar komplett „umzusatteln“ (vielleicht im Ruhestand)?</h3>
<p>Sagen wir es mal so: Ich kann mir nicht vorstellen, mein Leben lang in einem Büro zu arbeiten und 12 Stunden am Tag auf einen Monitor zu starren! Aber ob ich zurück ins Farmerleben gehe, das weiß ich (jetzt) noch nicht&#8230; ;)</p>
<p><strong>Super, vielen Dank Marcus, dass Du uns hier so bereitwillig Auskunft zu deinen Erfahrungen gegeben hast! Wir wünschen Dir viel Erfolg beim Studium und für deine weitere Karriere!</strong></p>
<p><strong>Wenn euch dieser Artikel inspiriert hat und ihr mehr über das Programm &#8220;Farm and Travel Australien&#8221; erfahren möchtet, surft doch einfach mal auf unserer Website unter <a title="Stepin Farm and Travel Australien" href="http://www.stepin.de/farm-travel-australien/">www.stepin.de/farm-travel-australien</a></strong> vorbei.</p>
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		<title>Ab in den Süden &#8211; Anekdoten aus Paraguay [Teil 3]</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 14:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Blaimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gastartikel Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilligenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Paraguay]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun folgt der dritte Teil von Miriam Blaimers Gastartikelserie über ihren Aufenthalt in Paraguay: Wegen eines Brückentages der Schule und den darauf folgenden Unabhängigkeitsfeierlichkeiten, die übrigens trotz Regen und Sturzbächen auf den Straßen Asuncións stattfanden, ergab sich für mich ein verlängertes Wochenende. Diese Gelegenheit nutzte ich natürlich, um zusammen mit einer anderen Freiwilligen endlich nach Encarnación [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nun folgt der dritte Teil von <a title="Alle Artikel von Miriam auf einen Blick!" href="http://www.stepin.de/weltneugier/author/miriam-blaimer/">Miriam Blaimers Gastartikelserie</a> über ihren Aufenthalt in Paraguay: Wegen eines Brückentages der Schule und den darauf folgenden Unabhängigkeitsfeierlichkeiten, die übrigens trotz Regen und Sturzbächen auf den Straßen Asuncións stattfanden, ergab sich für mich ein verlängertes Wochenende. Diese Gelegenheit nutzte ich natürlich, um zusammen mit einer anderen Freiwilligen endlich nach Encarnación zu reisen. </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Lateinamerika_Küstenabschnitt-in-Encarnación.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3214]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3217" title="Lateinamerika: Küstenabschnitt in Encarnación" alt="Lateinamerika: Küstenabschnitt in Encarnación" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Lateinamerika_Küstenabschnitt-in-Encarnación-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></strong>Dorthin fährt man am besten über Nacht mit dem Bus. In Paraguay generell ist der Bus das gängige öffentliche Verkehrsmittel – weil es nichts anderes gibt und es billig ist. Die Einheimischen sind zwar stolz darauf, die erste Zugstrecke Lateinamerikas besessen zu haben, aber die existiert komischerweise schon länger nicht mehr. Deshalb fahren Busse stunden-, manchmal tagelang bis nach Buenos Aires, nach Chile, nach Uruguay, Bolivien&#8230; zum Glück sind diese im Gegensatz zu den Stadtbussen eher auf &#8216;europäischem&#8217; Niveau und man kann für einen Aufpreis sogar einen <strong><i>cama</i>-Sitz</strong> buchen, den man in eine 180°-Liegeposition stellen kann. Für uns reichte bis nach Encarnación ein <i><strong>semi-cama</strong>. </i>Die Stadt wird übrigens auch &#8216;Perle des Südens&#8217; genannt und ist als Grenzstadt zu Argentinien handelstechnisch eine der wichtigsten Städte Paraguays. Was das touristische Interesse betrifft, gibt es zum einen eine fertig ausgebaute <strong><i>costanera</i></strong>, also Küstenstraße. Neben ihr wurde Sand aufgeschüttet, sodass man sich wie am Meer fühlt. Der Paraná-Fluss ist an dieser Stelle nämlich sehr breit. Zum anderen besteht das ungeschriebene Gesetz, dass in Encarnación der beste <i><strong>carnaval</strong> </i>des Landes gefeiert wird. Angeblich sind die Hotels Wochen vorher schon ausgebucht. Das restliche Jahr, also auch als wir dort waren, ist nicht recht viel los. Encarnación eignet sich besser als Ausgangspunkt für Unternehmungen in die Umgebung.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Lateinamerika_Küstenabschnitt-in-Encarnación-2.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3214]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3218" title="Lateinamerika: Küstenabschnitt in Encarnación 2" alt="Lateinamerika: Küstenabschnitt in Encarnación 2" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Lateinamerika_Küstenabschnitt-in-Encarnación-2-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Da es leider viel Herbstregen gab, konnten wir nicht alle Tage vollständig nutzen. Immerhin gelangten wir zu den Jesuiten-Ruinen von Santísima Trinidad  del Paraná und Jesús de Tavarangue, kurz <i>Trinidad y Jesús. </i>Sie sind so in etwa das Nummer 1 Touristenziel, das Paraguay zu bieten hat. Allerdings eher im Sommer und erst recht nicht, wenn es wie im Moment kalt und grau ist. Also hatten wir das Glück, dass wir sozusagen ungestört herumgehen und Fotos machen konnten. Die Überreste von <strong><i>Trinidad y Jesús</i></strong> sind zwei von den 30 Jesuiten-Missionen, die in ganz Paraguay im 17./18. Jahrhundert erbaut wurden, um die Eingeborenen zu evangelisieren und auszubilden. In ihnen lebten und lehrten hochgebildete Priester. Ihnen ist es zu verdanken, dass u.a. die Eingeborenensprache <strong><i>Guaraní </i></strong> die spanische Kolonialherrschaft überlebt hat. Anders als die Franziskaner aber grenzten sich die Jesuiten mehr von den spanischen Einwanderern ab, was letztendlich 1767 dazu führte, dass der spanische König die Jesuiten-Missionen verbot und aus der Gesellschaft verbannte. Heute sind diese zwei Missionen UNESCO Weltkulturerbe. Von den damaligen Gebäuden sind in Trinidad noch Teile der Schlafhäuser der Eingeborenen (<i>Indios</i>) erhalten, eine kleine und eine große Kirche (<i>iglesia mayor</i>), ein Friedhof <i>(cementerio</i>)<i>,</i> das Klostergebäude der Priester (<i>claustro</i>) und ein Turm <i>(campanario</i>)<i>.</i> In Jesús steht nur noch die Kirche, aber dafür ist diese um einiges größer, und wurde in Teilen rekonstruiert. Man kann sich so noch besser vorstellen, wie es wohl mal ausgesehen hat. Die Distanz zwischen Trinidad und Jesús beträgt ca. 12 Kilometer, die wir insgesamt zu fünft in einem <i>mototaxi</i> für vier überbrückten. Man kann auch einen Bus nehmen oder ein normales Taxi, aber das <strong><i>mototaxi</i></strong> -Abenteuer lohnt sich auf alle Fälle. Es sieht fast aus wie eines dieser Golfgefährte, nur müssen sie ein bisschen mehr aushalten. Aber so sitzt man nun mal an der frischen Luft und kann zusammengequetscht auf den kleinen Sitzbänken über die grünen Hügel tuckern.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Sehenswürdigkeiten-in-Paraguay_Trinidad-y-Jesús-in-Encarnación.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3214]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3220" title="Sehenswürdigkeiten in Paraguay: Trinidad y Jesús in Encarnación" alt="Sehenswürdigkeiten in Paraguay: Trinidad y Jesús in Encarnación" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Sehenswürdigkeiten-in-Paraguay_Trinidad-y-Jesús-in-Encarnación-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Wenn man mit dem normalen Bus nach Trinidad noch ein Stück weiter fährt, gelangt man zu den <strong><i>Colonias Unidas</i></strong>, den drei deutschstämmigen Kolonien in Itapúa. In dieser Region herrscht eine rege Lebensmittelproduktion, und auf fünf Plantagen bauen Firmen ihr Yerba Mate an. Eine dieser Städte, Bella Vista, hat deshalb 1992 den Beinamen Yerba-Mate-Hauptstadt verliehen bekommen und jährlich wird der Tag des Yerba Mate gefeiert. Also wurden wir neugierig, wie denn nun dieses Yerba Mate genau hergestellt wird, das der Paraguayer jeden Tag in seine <i><strong>guampa</strong> </i>schüttet. Deswegen besichtigten wir die ortsansässige Firma <strong><i>Pajarito</i></strong>, bei der uns zur Begrüßung erst mal ein Mate Cocido überreicht wurde. Dann konnten wir durch einen Film beobachten, wie der Herstellungsprozess abläuft: Die kleinen Yerba-Pflänzchen werden erst ein Jahr im Gewächshaus angebaut, bevor man sie aufs Feld verpflanzt, bis die Pflanze nach etwa sieben Jahren zum ersten Mal &#8216;reif&#8217; ist für die Ernte.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Lateinamerika_Ernte-des-Yerba-Mate.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3214]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3216" title="Lateinamerika: Ernte des Yerba Mate" alt="Lateinamerika: Ernte des Yerba Mate" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Lateinamerika_Ernte-des-Yerba-Mate-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Die findet immer im Herbst statt. Nachdem die Zweige mit den Blättern von Hand gepflückt wurden, werden sie in eine Halle gebracht, wo man sie durch heiße Luft zuerst einmal ein Jahr lang trocknet. Erst danach wird die Ernte weiterverarbeitet. Ein Teil der Schösslinge wird entfernt, das Yerba darf am Ende nur 30% Schösslinge enthalten. Der Rest wird nun zerkleinert und dann weiterverarbeitet, je nachdem was das Endprodukt ergeben soll. Am häufigsten gibt das natürlich das traditionelle Yerba Mate, sowie durch Hinzufügen von Kräutern Yerba Mate mit Geschmack (beliebt sind <i>Menta </i>oder <i>Limón</i>). Außerdem gibt es noch <strong><i>Cocido Soluble</i></strong>, also Yerba in Pulverform, das man mit Wasser und Zucker aufgießt, und besonders viel nach Japan exportiert wird. Nun wussten wir also über die Herstellung Bescheid, es fehlte uns nur noch die richtige Art und Weise, es zu konsumieren. Auch das wurde erklärt. Wer Tereré trinken will, also Yerba mit kaltem Wasser, schüttet zunächst Yerba in den metallenen Becher (<i>guampa</i>), bis dieser zu 2/3 voll ist. Dann legt man eine Handfläche auf die Öffnung und schüttelt erst mal kräftig. So setzt sich der feine Staub auf der Hand ab und man schluckt ihn später nicht. Danach hält man die <i>guampa </i>im 45°-Winkel, damit das Yerba schräg drinliegt und man den Trinkhalm (<i>bombilla</i>) von oben unter das Yerba stecken kann. Nun braucht man nur noch Wasser auf die Seite gießen, wo weniger Yerba ist und schon kann man zu trinken anfangen. Die Becher für Mate (dasselbe mit heißem Wasser) ist kleiner und runder und sollte außerdem innen aus Holz sein.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Lateinamerikas-Leibspeiße_Ein-Probierpäckchen-Pajarito.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3214]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3219" title="Lateinamerikas Leibspeiße: Ein Probierpäckchen Pajarito" alt="Lateinamerikas Leibspeiße: Ein Probierpäckchen Pajarito" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Lateinamerikas-Leibspeiße_Ein-Probierpäckchen-Pajarito-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Am Ende durften wir noch in die Halle, wo das Yerba in Säcken gelagert wird und in die Verpackungshalle. Als Erinnerung bekamen wir drei kleine Probierpäckchen mit. Ausgestattet mit Yerba und der richtigen Handhabung kann ich nun also anfangen, mich durch den traditionellen Brauch des Tereré- und Mate-Trinkens perfekt zu adaptieren.</p>
<p><strong>Auch Lust Freiwilligenarbeit in Lateinamerika zu machen und die Schönheit des südamerikanischen Kontinents zu entdecken? Dann schau dich doch einfach mal auf unserer Übersichtsseite mit all unseren <a title="Alle Programme zum Thema Freiwilligenarbeit in Lateinamerika auf einen Blick!" href="http://www.stepin.de/freiwilligenarbeit-lateinamerika/">Freilligenprojekten in Lateinamerika</a> um. Vielleicht ist ja auch was für dich dabei!</strong></p>
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		<title>Irland – Land der Musik und Mythen</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 08:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ani (Weltneugier Redaktion)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber / Tipps Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Irland Auslandsaufenthalt]]></category>
		<category><![CDATA[Irland Fakten]]></category>
		<category><![CDATA[Irland Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Irland gilt seit jeher als Land der Mythen, Elfen und Feen. Jeder, der einmal in der abendlichen Dämmerung durch Irlands ländliche Regionen gefahren ist, hat die geheimnisvolle Stimmung vielleicht schon einmal selbst erfahren: Dunkle Wege, neblige Landschaften und verwunschene Bilder &#8211; in Irland lebt die Mystik in jedem Winkel. In unserem heutigen Artikel werden wir [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><b>Irland gilt seit jeher als Land der Mythen, Elfen und Feen. Jeder, der einmal in der abendlichen Dämmerung durch Irlands ländliche Regionen gefahren ist, hat die geheimnisvolle Stimmung vielleicht schon einmal selbst erfahren: Dunkle Wege, neblige Landschaften und verwunschene Bilder &#8211; in Irland lebt die Mystik in jedem Winkel. In unserem heutigen Artikel werden wir dieser Mystik einmal auf den Grund gehen und schauen, was Irland so einzigartig macht.</b></p>
<p><b><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Irland-schöne-Aussicht-auf-das-Meer.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3204]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3210" title=" Irland - schöne Aussicht auf das Meer" alt=" Irland - schöne Aussicht auf das Meer" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Irland-schöne-Aussicht-auf-das-Meer-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></b></p>
<p>Jährlich besuchen über 250.000 Deutsche die „Grüne Insel“. Dabei werden sie nicht nur von der atemberaubenden Natur, sondern auch von der vielgerühmten „irischen Seele“ angezogen: Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Iren ist beispielhaft. So bringt ein abendlicher Besuch im Pub häufig unverhoffte musikalische Genüsse, viel Spaß und neue Freundschaften.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Irland-Strandlandschaft.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3204]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3206" title="Irland - Strandlandschaft" alt="Irland - Strandlandschaft" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Irland-Strandlandschaft-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p><b>Fakten, Fakten, Fakten…</b></p>
<p>Irland ist etwa so groß wie Bayern. Das Klima ist stark durch den Golfstrom beeinflusst und bringt milde Winter, häufige Wetterwechsel sowie erhebliche Niederschläge. Aufgrund des besonders milden Klimas sind Gras, Wiesen und Blätter auch so erfrischend grün, weswegen Irland den Spitznamen „emerald Island“ nicht umsonst trägt. <b>Irisch</b> ist offiziell die erste Landessprache, die zwar an allen öffentlichen Schulen Pflichtfach ist, jedoch nur von rund 50.000 Menschen in den &#8220;Gaeltachts&#8221; (irische Sprachinseln im Westen und Süden des Landes) als alltägliche Umgangssprache gesprochen wird. Von den 4,5 Millionen Einwohnern Irlands sind über 80% Anhänger des <b>römisch-katholischen Glaubens</b>. Auch in den USA und vor allem in England leben viele Iren, die im 19. Jahrhundert aufgrund von sozialen Missständen, Krieg und Hungersnöten dorthin auswanderten. Bekannte und große irische Firmen sind die <b>Kerry Group</b>, die unter anderem auch die Kerry Gold Butter herstellt und <b>Ryan Air</b>, die Billig-Fluggesellschaft.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Irland-hohe-Klippen.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3204]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3207" title="Irland - hohe Klippen" alt="Irland - hohe Klippen" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Irland-hohe-Klippen-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p><b>Auch junge Iren müssen in die Schule gehen</b></p>
<p>Das irische Schulsystem, das nach der PISA-Studie weltweit zu den fünf besten gehört, sieht eine Schulpflicht von 6 bis 15 Jahren vor. Öffentliche Schulen sind gebührenfrei. Ähnlich wie in den meisten englischsprachigen Ländern gehört das Tragen einer <b>Uniform</b> zum Schulalltag. Ungewöhnlich ist auch, dass sehr viele irische Schulen reine <b>Mädchen- oder Jungenschulen</b> sind. Das hat seine Ursache darin, dass die meisten Schulen von einem privaten und oft kirchlichen Träger verwaltet werden. Auch hier gilt: Am Anfang mag es etwas ungewohnt sein, aber es gibt auch durchaus Vorteile.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Irland-Kirche-in-Dublin.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3204]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3209" title="Irland - Kirche in Dublin" alt="Irland - Kirche in Dublin" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Irland-Kirche-in-Dublin-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p><b>Iren haben Musik im Blut</b></p>
<p>Irland ist ein <b>junges Land</b>. 21,3 % der Bewohner sind unter 14 Jahren. Im Vergleich dazu liegt diese Zahl in Deutschland bei 15,4 %. Viele bedeutende Trends und Musik-Gruppen der letzten Jahre stammen aus Irland. <b>U2, The Cranberries, Van Morrison, Boyzone, Sinead O’Connor oder ganz aktuell The Script</b> – man sagt, den Iren wird das Gefühl für Musik mit in die Wiege gelegt. Es gibt auch typisch irische Instrumente, wie zum Beispiel die <b>Fiddle</b>, eine Geige, mit der man irische Fiddler spielt, die <b>Harfe</b> und die <b>Tin Whistle</b>, eine Flöte. Aber auch getanzt wird viel: der <b>Stepptanz sowie Set- und Formationstanz</b> sind sehr beliebt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Irland-In-den-Straßen-von-Dublin.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3204]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3208" title="Irland - In den Straßen von Dublin" alt="Irland - In den Straßen von Dublin" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Irland-In-den-Straßen-von-Dublin-590x393.jpg" width="590" height="393" /></a></p>
<p><b>Die mystischen Sehenswürdigkeiten Irlands</b></p>
<p>Gleichzeitig haben die Bewohner der „grünen Insel“ einen festen Bezug zu ihrer Geschichte. Rund um Irland befinden sich unzählige steinzeitliche und keltische Denkmäler. Wer eine „Sonnenwende“ in den <b>Ganggräbern von Newgrange</b> erlebt oder den alten <b>Königssitz Tara</b> besucht hat, wird schnell von der Begeisterung für die Mythen und Legenden, die sich um diese Orte im Laufe der Jahrhunderte gebildet haben, angesteckt. Aber auch die atemberaubenden Naturspektakel wie der <b>Ring of Kerry</b>,<b> </b>die<b> Cliffs of Moher</b> oder die Irischen Inseln sind einen Besuch wert.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Irland-Sehenswürdigkeiten-in-Dublin.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3204]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3205" title="Irland - Sehenswürdigkeiten in Dublin" alt="Irland - Sehenswürdigkeiten in Dublin" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Irland-Sehenswürdigkeiten-in-Dublin-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Wer nun Lust auf einen Irland-Urlaub bekommen hat, dem können wir sogar einen Tipp geben: Gutscheine für günstige Irlandreisen bekommt man nur noch diesen Monat bei <a title="Reisegutscheine von Expedia für Mai 2013" href="http://www.spardoso.de/expedia/" target="_blank">Spardoso</a>. Natürlich  kann man bei einem Urlaub nicht alles erleben, alle Sehenswürdigkeiten sehen oder die Kultur am eigenen Leib erfahren. Daher haben wir hier für euch eine Auflistung aller Stepin-Programme, die auf der „Grünen Insel“ stattfinden:</p>
<p><a title="High School Irland" href="http://www.stepin.de/high-school-irland/classic/" target="_blank">High School Aufenthalte in Irland</a></p>
<p><a title="Work and Travel Irland" href="http://www.stepin.de/work-travel-irland/" target="_blank">Work and Travel in Irland</a></p>
<p><a title="Auslandspraktikum Irland" href="http://www.stepin.de/auslandspraktikum-irland/" target="_blank">Auslandspraktikum in Irland</a></p>
<p><a title="Demi-Pair Irland" href="http://www.stepin.de/demi-pair-irland/" target="_blank">Demi-Pair in Irland</a></p>
<p><a title="Sprachreisen Irland" href="http://www.stepin.de/teenager-sprachreisen-irland/dublin/" target="_blank">Sprachreisen in Irland</a></p>
<p>Die Infizierung mit dem Begeisterungs-Virus für Irland und seine Bewohner geschieht im Übrigen schnell und schmerzfrei: Ein Besuch auf der grünen Insel ist völlig ausreichend. ;)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Thailand &#8211; Wo Kultur und Tourismus aufeinandertreffen!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 13:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gastartikel Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>

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		<description><![CDATA[Möchtest du eine schicke Ledertasche für 9 Euro kaufen? Oder vier lässige T-Shirts für nur 10 Euro? Oder lieber doch drei Strandketten für nur 5 Euro? Dann solltest du definitiv deinen Urlaub in Thailand so planen, dass du mit einem fast leeren Koffer startest und mit einem zweiten neu gekauften für nur 20 Euro wieder [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Möchtest du eine schicke Ledertasche für 9 Euro kaufen? Oder vier lässige T-Shirts für nur 10 Euro? Oder lieber doch drei Strandketten für nur 5 Euro? Dann solltest du definitiv deinen Urlaub in Thailand so planen, dass du mit einem fast leeren Koffer startest und mit einem zweiten neu gekauften für nur 20 Euro wieder zurück fliegst. Die Preise für Tasche, T-Shirts, Koffer und Schmuck sind die Touristenpreise, so viel haben wir gelernt.</strong></p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/khao-san-road.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3190]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3194" alt="Thailand: Feilschen auf der Khao San Road" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/khao-san-road-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Die Beträge, die Thais uns nannten, waren immer auf unsere helle Hautfarbe und europäischen Look abgestimmt. Die gleiche Tasche, die ich mir gekauft habe, kaufte eine thailändische Freundin für nur 6 Euro. – Für mich war die 9-Euro-Tasche trotzdem DAS Schnäppchen des Jahres. Zudem hat diese Tasche wirklich keine andere Freundin in Deutschland! Das gleiche haben wir auch festgestellt, als wir Taxi fahren wollten. Das Angebot des Taxifahrers lag bei 300 Thai-Baht (fast 9 Euro), als wir ihn nach einem Festpreis fragten. Unsere Freundin aus Thailand fragte denselben Taxifahrer und wir konnten für die HÄLFTE mitfahren! Somit mussten wir umgerechnet nur 4,50 Euro für eine 20-minütige Fahrt zahlen. Das wäre in Deutschland ein wahrer Traum, wo man doch mit 10 Euro für 10 Minuten rechnen muss. <b>Unser Tipp</b>: Für kurze Strecken einen Festpreis aushandeln und auf längeren Strecken mit Taximeter fahren!</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/tuk-tuk.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3190]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3192" alt="Thailand: Das Tuk-tuk bietet defintiv am meisten Nervenkitzel!" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/tuk-tuk-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Wenn wir alleine Bangkok erkunden wollten und kurze Strecken zurücklegen wollten, nahmen wir dann doch ein Tuk Tuk oder Roller-Taxi. Diese Fahrten sind allerdings nicht für jedermanns‘ Nerven, denn der Fahrstil ist sehr besonders und im wahrsten Sinne „abgefahr‘n“! Tuk-Tuk-oder Rollerfahrten glichen einer Achterbahnfahrt durch die Straßen von Bangkok. Vertrauen zu dem Fahrer hatten wir nie &#8211; Vertrauen zum Transportmittel auch nicht – aber ein bisschen Adrenalin und Nervenkitzel hat ja auch im Urlaub noch nie geschadet. ;-) Zumindest war diese Art der Fortbewegung billiger, als zwei Stationen mit der Bahn zu fahren.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/siam-square.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3190]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3195" alt="Thailand: Der Siam Square in Bangkok - Das Einkaufsviertel" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/siam-square-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Eine sehr entspannte Art der Fortbewegung bot uns auch das Express-Boat, das (auch von den Einheimischen) als Taxi über den Fluss <i>Chao Phraya</i> genutzt wurde. Dieses Verkehrsmittel erschien uns sehr praktisch, denn es war nicht nur billig und nutzbar wie ein HopOn-HopOff-Sightseeing-Bus, sondern man konnte auch die fantastische Skyline Bangkoks bewundern. Leider fuhren die Boote nur bis 20 Uhr, sodass man immer pünktlich an der Anlegestelle sein musste. Aber zum Glück befinden sich fast alle Sehenswürdigkeiten Bangkoks‘ in der Nähe des Flusses, was die tägliche Sightseeing-Tour extrem erleichtert.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/chao-phraya.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3190]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3193" alt="Thailand. HopOn-HopOff-Prinzip auf dem Chao Phraya" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/chao-phraya-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Auf unserer Reise haben wir immer wieder gemerkt, wie das Leben in Thailand vom Handel bestimmt wird. Aber nicht nur der Handel, sondern auch die Bestechung spielt eine große Rolle! Angefangen bei dem Hoteljungen, der einem jeden Wunsch von den Lippen abliest, nachdem man ein ordentliches Trinkgeld (nur 10 € bzw. circa 380 Baht) zugesteckt hat, über den Barkeeper, der einen am nächsten Tag als <i>special guest</i> begrüßt und eine Cola ausgibt, zu dem Polizisten, der im Falle eines kleinen Autounfalls mit dem Mietwagen auf der Insel <i>Koh Samui</i> die Fahrt in seinem Wagen zum Autoverleih anbietet. Dazu muss man sagen, das unser Bekannter auf <i>Koh Samui</i> mit dem Mietwagen einen Unfall hatte und der Polizist ihm zu verstehen gab, dass er vorerst seinen Reisepass nicht wieder bekommen würde und das man um eine Anzeige nicht herum käme. Glücklicherweise hatte er 1000 Baht dabei und der Polizist zeigte sich von einer ganz anderen – zuvorkommenden – Seite.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/taxi-boat-kho-phi-phi-don.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3190]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3191" alt="Thailand: Auch beim Taxi Boat auf Kho Phi Phi muss permanent gefeilscht werden!" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/taxi-boat-kho-phi-phi-don-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Zuerst haben wir dieses „Gefeilsche“ der Leute in Thailand als sehr nervig und fast dreist empfunden. Doch man darf natürlich nicht vergessen, dass wir als „reiche Europäer“ den Lebensunterhalt der Menschen sichern. Wir bereisen das Land, staunen über die einfachen Lebensverhältnisse und lassen unser Geld dort. Der Tourismus in Thailand ist ein sehr bedeutender Wirtschaftssektor, der durch Katastrophen, wie dem Tsunami 2004 immer wieder geschwächt und danach verändert aufgebaut wird. Die Verkäufer dort &#8211; ob für Kleidung, <i>Streetfood</i>, oder Souveniers – sehen Europäer und versuchen den bestmöglichen Gewinn zu machen. Geht man durch die Hinterstraße, so sieht man, dass die Einnahmen trotzdem nur für die nötigsten Grundbedürfnisse reichen. Während wir uns über eine unbequeme Matratze beschweren, fragt sich der Familienvater, woher er eine Decke für die Familie bekommt. Nach der Einsicht dachten wir uns, dass wir uns auf sehr hohem Niveau über die Art Geschäfte zu machen in Thailand beschweren, denn insgesamt sind wir nur auf zuvorkommende Menschen gestoßen, die uns immer freundlich behandelt haben. So funktioniert der Tourismus und das Leben in Thailand und wir sind froh diese Kultur kennen gelernt zu haben.</p>
<p><em><strong>Wer Thailand aber mal von einer anderen Seite kennenlernen möchte, sollte sich unsere <a title="Freiwilligenarbeit in Thailand" href="http://www.stepin.de/freiwilligenarbeit-thailand/" target="_blank">Freiwilligenprojekte</a> genauer anschauen. </strong></em></p>
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		</item>
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		<title>Karrierekick: Auslandspraktikum</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 08:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ani (Weltneugier Redaktion)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auslandspraktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandspraktikum weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere im Ausland]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Zeit im Ausland zu verbringen und dabei wertvolle Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln? Nichts leichter als das! Ein Praktikum im Ausland verbindet nämlich genau diese zwei Aspekte: Für einen bestimmten  Zeitraum hat man die Möglichkeit in einen bestimmten Beruf hineinzuschnuppern und das eben in einem anderen Land. Vorteile eines Praktikums im Ausland Interessiert man [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Zeit im Ausland zu verbringen und dabei wertvolle Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln? Nichts leichter als das! Ein <a title="Auslandspraktikum mit Stepin" href="http://www.stepin.de/auslandspraktikum/" target="_blank">Praktikum im Ausland</a> verbindet nämlich genau diese zwei Aspekte: Für einen bestimmten  Zeitraum hat man die Möglichkeit in einen bestimmten Beruf hineinzuschnuppern und das eben in einem anderen Land.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Auslandspraktikum-in-Indien.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3183]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3185" title="Auslandspraktikum in Indien" alt="Auslandspraktikum in Indien" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Auslandspraktikum-in-Indien-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p><b>Vorteile eines Praktikums im Ausland</b></p>
<p>Interessiert man sich für einen bestimmten Bereich, in dem man später einmal arbeiten möchte, ist ein Praktikum der ideale Weg herauszufinden, ob einem dieser Beruf wirklich gefällt. Ist man sich darüber schon sehr sicher, eignet sich das Praktikum, um erste <b>Praxiserfahrungen</b> in der Branche zu sammeln und Einblicke in die Berufswelt zu erhaschen. Automatisch lernt man mit MS Office umzugehen, darf an Meetings teilnehmen und lernt kleine Projekte zu übernehmen.</p>
<p>Bei einem Praktikum hat man außerdem die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen, sei es nun Kollegen, die zu Freunden werden oder Business-Partner, mit denen man auch nach der Zeit des Praktikums noch in Kontakt steht, um sich auszutauschen. Manchmal sind Praktikanten auch so überzeugend, dass sie direkt einen festen Job angeboten bekommen und es zu einer Übernahme kommt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Auslandspraktikum-bei-Hawaiian-Airlines.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3183]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3187" title="Auslandspraktikum bei Hawaiian Airlines" alt="Auslandspraktikum bei Hawaiian Airlines" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Auslandspraktikum-bei-Hawaiian-Airlines-294x393.jpg" width="294" height="393" /></a></p>
<p><a title="Interview mit Stepin-Teilnehmer Igor Honig" href="http://www.stepin.de/weltneugier/auslandspraktikum-kanada-interview-igor-honig/" target="_blank">Auslandspraktika </a>sind besonders gern auf dem Lebenslauf gesehen, denn meistens gelten sie als Referenz für gute Sprachkenntnisse und allumfassende Soft-Skills, wie interkulturelle Kommunikation, Flexibilität und Offenheit. Diese sogenannten Soft-Skills erwirbt man fast automatisch, wenn man sich in der neuen <b>Kultur des Landes </b>zurechtfinden und anpassen muss. Während der Arbeit mit den Kollegen sowie in der Freizeit kann man etwas über die Menschen, ihre Gewohnheiten und Gepflogenheiten und ihre Kultur erfahren. Aber auch ein Geschäftsmodell, die Führung einer Firma und die Arbeitsweise sagen viel über die kulturellen Hintergründe einer Firma aus. Während die Hierarchien in amerikanischen Firmen häufig sehr flach sind, man sich duzt bzw. mit Vornamen anspricht, ist es in Deutschland eher üblich sich zu siezen, mit Nachnamen und Titel anzusprechen. Auch die Hierarchien sind in Deutschland tendenziell stärker ausgeprägt. In Asien ist die kollektive Zusammenarbeit sehr wichtig, während in Deutschland die individuelle Leistung des Einzelnen in den Vordergrund geschoben wird. All das kann man zwar in der Theorie lernen, doch am ehesten begreift man diese Unterschiede, wenn man wirklich in einem kulturell ungewohnten Umfeld arbeitet. Ein Auslandspraktikum ist also ein kultureller Austausch, der auf zwei Ebenen stattfindet: In der alltäglichen Kultur, aber auch im Arbeitsumfeld. Das verändert nicht nur den Blickwinkel, aus dem man die Welt betrachtet, sondern auch wie man die Arbeitswelt wahrnimmt, die verschiedenen Management Ansätze und die Organisationskultur. Viele Firmen schätzen die Offenheit und Flexibilität junger Absolventen, die im Ausland Arbeitserfahrung sammeln konnten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Ausöandspraktikum-in-China-Teilnehmer-beim-Kochkurs.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3183]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3186" title="Auslandspraktikum in China - Teilnehmer beim Kochkurs" alt="Auslandspraktikum in China - Teilnehmer beim Kochkurs" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Ausöandspraktikum-in-China-Teilnehmer-beim-Kochkurs-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p><b>Voraussetzungen für ein Auslandspraktikum</b></p>
<p>Die Hauptvoraussetzung, die man für ein Auslandspraktikum mitbringen sollte, sind <b>Sprachkenntnisse</b> in der jeweiligen Sprache des Landes, in dem man arbeiten möchte. Um sich während der Arbeit verständigen zu können, ist es schon wichtig, dass man ein gewisses Niveau der Sprache beherrscht.  Außerdem muss man häufig gewisse Qualifikationen besitzen, wie zum Beispiel die <b>Fachoberschulreife </b>(<a title="Was bedeutet das Wort &quot;Fachoberschulreife&quot;?" href="http://www.gutefrage.net/frage/was-ist-die-fachoberschulreife" target="_blank">Bedeutung der Fachoberschulreife</a>), das <b>Fachabitur</b> oder &#8211; je nachdem für was man sich bewirbt &#8211; auch einen <b>Studienabschluss</b>.  Oft muss man für ein Praktikum im Ausland auch mindestens 18 Jahre sein, da man zum Beispiel in manchen Ländern ein Arbeitsvisum braucht, das man erst ab 18 erhält. Wichtig, aber nicht unbedingt notwendig, sind die bisherigen Arbeitserfahrungen. Hat man zum Beispiel schon einmal vorher ein Praktikum im Inland gemacht, nebenher gejobbt  oder anderweitig Einblicke in die Arbeitswelt gesammelt, macht sich das natürlich immer gut auf dem Lebenslauf und hilft auch bei der Bewerbung im Ausland.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Auslandspraktikum-im-Labor-in-Australien.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3183]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3184" title="Auslandspraktikum im Labor in Australien" alt="Auslandspraktikum im Labor in Australien" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/Auslandspraktikum-im-Labor-in-Australien-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Ein Praktikum in Ausland sollte man nicht mit der gleichen Erwartung angehen wie einen Urlaub. Klar befindet  man sich im Ausland, besucht Sehenswürdigkeiten, reist herum und lernt die Kultur kennen, doch steht bei diesem Programm auch die Arbeitserfahrung, die Entwicklung und die Karriere im Mittelpunkt.</p>
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		<title>Reisefotografie: Die Kamera immer griffbereit</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 08:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jessica Eickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber / Tipps Weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Reisefotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines der wichtigsten Dinge im Gepäck bei einer Reise ist definitiv eine Kamera, ob Spiegelreflex oder Kompaktkamera spielt dabei keine Rolle, hauptsache man kann die tollen Erlebnisse auf der Reise irgendwie festhalten. Denn was gibt es schöneres als nach einer Reise das Fotoalbum durchzublättern und im Fernweh zu schwelgen? Hier sind ein paar Tipps, damit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eines der wichtigsten Dinge im Gepäck bei einer Reise ist definitiv eine Kamera, ob Spiegelreflex oder Kompaktkamera spielt dabei keine Rolle, hauptsache man kann die tollen Erlebnisse auf der Reise irgendwie festhalten. Denn was gibt es schöneres als nach einer Reise das Fotoalbum durchzublättern und im Fernweh zu schwelgen? Hier sind ein paar Tipps, damit Eure etwas Besonderes werden:</strong></p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/reisefotografie-sydney-opera-by-can-kurtulus.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3180]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3181" alt="Reisefotografie: Die Sydney Opera - von Can Kurtulus" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/05/reisefotografie-sydney-opera-by-can-kurtulus-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p><b>Ausrüstung – Was nehme ich mit?</b></p>
<p>Das kommt natürlich immer auf die Größe des Gepäcks an. Wer nur für ein Wochenende mit Handgepäck reist kann natürlich weniger einpacken als jemand, der eine sechs wöchige Asienreise macht.</p>
<p>Unabdingbar ist in jedem Fall eine Kameratasche zum Schutz des Gerätes. Es kann durchaus sinnvoll sein, ein wasserfestes Modell zu wählen, je nach dem wo die Reise hingeht. Dabei solltet ihr auch darauf achten, dass sich die Tasche bequem tragen lässt, das gilt vor allem wenn ihr eine Spiegelreflexkamera mitnehmt, die bei einem längeren Ausflug schon mal schwer werden kann. Außerdem zu beachten: die Kamera sollte nicht in der prallen Sonne liegen, sondern lieber im Schatten oder unter einem Handtuch. Wenn ihr Fotos am Strand macht, solltet ihr die Kamera in einer verschließbaren Plastiktüte verwahren, um sie vor Sand zu schützen.</p>
<p>Was natürlich auch nicht fehlen darf ist das Akkuladegerät. Für alle, die auf der Reise nicht regelmäßig Zugang zu Strom und Steckdose haben oder einfach auf Nummer sicher gehen wollen, ist ein Ersatzakku hilfreich. Besonders beim Fotografieren mit Blitz oder wenn ihr mit der Kamera auch Videos dreht, geht viel Akkuleistung verloren. Wer länger auf Reisen ist, sollte auch an eine zusätzliche Speicherkarte oder ein Übertragungskabel sowie an einen USB-Stick oder eine Festplatte denken.</p>
<p>Wenn ihr <a href="http://www.fotoalbumshop.de/fotoalbum/" target="_blank">für das Fotoalbum zuhause</a> knipst, sollte diese Ausrüstung reichen. Wer professioneller Fotografieren möchte, kann zusätzlich noch Dinge wie ein Reisestativ, einen externen Blitz sowie weitere Objektive einpacken.</p>
<p><b>Außerdem</b>: Das Kamerahandbuch eignet sich super als Flugzeuglektüre und hilfreicher Begleiter für alle, die ihre Kamera noch nicht in- und auswendig kennen oder auf der Reise ein paar neue Funktionen ausprobieren möchten.</p>
<p><b>Tipps und Tricks für besondere Fotos</b></p>
<p>Alles dabei? Dann kann die Reise und das Fotografieren ja los gehen! Hier noch ein paar Tipps, wie ihr eure Urlaubsfotos aufpeppen könnt:</p>
<p>Vorbereitung ist alles: Wer viele spektakuläre Motive aufnehmen möchte, der wälzt am besten schon zuhause den Reiseführer und sucht sich schöne Stellen aus oder markiert sich auf der Karte gute Aussichtsplätze. Auch im Internet gibt es viele Seiten mit tollen Fotospots, auf denen ihr euch inspirieren lassen könnt.</p>
<p>Lokaltypisches einfangen: Es müssen nicht immer sensationelle Aussichten oder Sehenswürdigkeiten sein, auch kleine, unspektakuläre Motive sind schöne Erinnerungen. Dazu gehören zum Beispiel das lokale Essen, eigentümliche Wohnhäuser oder die Menschen vor Ort (diese solltet ihr allerdings fragen, bevor ihr sie fotografiert).</p>
<p>Schlechtes Wetter ausnutzen: Schlechtes Wetter heißt nicht gleich schlechtes Foto! Auch bei Regen oder trübem Himmel könnt ihr tolle Bilder schießen. Portraits und Detailaufnahmen gelingen sogar besser bei bewölktem Wetter, da so keine Schatten auf dem Gesicht liegen und Objekte gleichmäßig ausgeleuchtet sind. Regennasse Straßen sind durch die Spiegelung perfekt um seinen Fotos ein bisschen Dramatik einzuhauchen.</p>
<p>Bildgestaltung: Um Fotos interessanter zu gestalten ist die Komposition wichtig. Alle Motive mittig zu platzieren macht eure Fotos auf Dauer langweilig und einseitig. Besser ist es, Motiv auch mal im linken oder rechten Drittel des Bildes zu platzieren. Interessant ist es auch, mal die Perspektive zu wechseln, statt nur auf Augenhöhe zu fotografieren. In die Hocke gehen oder beispielsweise von einer Mauer aus zu fotografieren holt oft noch mehr aus den Bildern.</p>
<p><strong>Stepin-Fotowettbewerb 2013</strong></p>
<p>Foto-Künstler aufgepasst! Auch dieses Jahr veranstaltet Stepin wieder einen Fotowettbewerb, bei dem ihr tolle Preise abstauben könnt! Teilnehmen dürfen alle ehemaligen und jetzigen Steppies, die 2012/2013 mit uns unterwegs waren oder noch mit uns unterwegs sind. Loggt euch jetzt in der <a title="Stepin-Fotowettbewerb 2013" href="http://my.stepin.de/group/392/" target="_blank">myStepin-Community</a> ein und ladet eure besten Schnappschüsse hoch. Viel Glück! ;)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Un nuevo rumbo&#8230; &#8211; Anekdoten aus Paraguay [Teil 2]</title>
		<link>http://www.stepin.de/weltneugier/anekdoten-aus-paraguay-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 08:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Blaimer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gastartikel Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilligenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gastartikelserie]]></category>
		<category><![CDATA[Paraguay]]></category>

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		<description><![CDATA[Miriam Blaimer, unsere Gastautorin, die sich gerade in Paraguay engagiert, hat uns ihren zweiten Artikel ihrer Artikelserie &#8220;Anekdoten aus Paraguay&#8221; zukommenlassen lassen: Seit dieser Woche gibt es in Paraguay einen neuen Präsidenten. Vielleicht habt ihr ja davon gehört. Es stand zumindest auf diversen deutschen Newsportalen. Der Präsident wird hier alle 5 Jahre gewählt und darf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Miriam Blaimer, unsere Gastautorin, die sich gerade in Paraguay engagiert, hat uns ihren zweiten Artikel ihrer Artikelserie &#8220;<a title="Gastartikelserie: Anekdoten aus Paraguay" href="http://www.stepin.de/weltneugier/author/miriam-blaimer/">Anekdoten aus Paraguay</a>&#8221; zukommenlassen lassen: Seit dieser Woche gibt es in Paraguay einen neuen Präsidenten. Vielleicht habt ihr ja davon gehört. Es stand zumindest auf diversen deutschen Newsportalen. Der Präsident wird hier alle 5 Jahre gewählt und darf sich kein zweites Mal zur Wahl stellen (nach den Erfahrungen mit Stroessner&#8230;). Außerdem tritt er sein Amt erst am 15. August an</strong>.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/praesidentschaftswahl-paraguay-2013.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3171]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3175" alt="Horacio Cartes - Präsidentschaftswahl in Paraguay 2013" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/praesidentschaftswahl-paraguay-2013-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a>Gewonnen hat übrigens Horacio Cartes von der Colorado-Partei, aber so viel Wahlkampf wie der gemacht hat, wundert mich das nicht. Es waren praktisch alle verfügbaren Mauern voller ´LISTA 1´und ´UN NUEVO RUMBO PARA EL PARAGUAY- CARTES´ und die Leute haben Sticker auf ihre Autos, Haustüren, Briefkästen etc. geklebt. Der Unternehmer ist einer der reichsten Männer des Landes und wurde schließlich mit 45,8% zum Präsident gewählt. Hier ist es auch so, dass während der Wahl immer wieder inoffizielle Tendenzen und Zwischenergebnisse veröffentlicht werden, sodass dieses Mal z.B. die Wahlbeteiligung nicht mal 70% war, weil viele Menschen es nicht mehr für nötig hielten, sich extra am Wahllokal anzustellen. Jaja, die Mentalität&#8230; Nach der offiziellen Bekanntgabe wurde es dann richtig laut in den Straßen. Die Autos sind mitsamt ihrer roten Fahnen stundenlang hupend durch die Straßen gefahren und immer mal wieder hörte man irgendwo <i>bombas</i>, also Feuerwerkskörper, in die Luft gehen!</p>
<p>Ich habe in der Zwischenzeit mit Anita (einer Lehrerin) Semmelknödel gemacht. :) Ihre Deutschklasse weiß nämlich nicht, was Knödel sind, deswegen werden wir die demnächst mit den Schülern machen. Hat trotz der laschen Semmeln hier ziemlich gut geschmeckt! Überhaupt war dieses Wochenende das Wochenende des Essens. Von den drei <i>asados</i>, die ich bisher hier miterleben durfte, fanden zwei die letzten zwei Tage statt. Bei Anita und ihrem Freund und bei der Gastfamilie einer anderen Freiwilligen. Ich habe lange nicht mehr so viel Fleisch gegessen. Die hauen das ja eine Stunde mindestens auf den Grill, damit das riesige Stück überhaupt mal durch wird. Habe leider vergessen, ein Foto zu machen, nächstes Mal dann. Aber der Geruch, der Sonntags durch die Straßen von Asunción zieht, lässt sich sowieso nicht einfangen.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/7-cajas.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3171]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3176" alt="7 Cajas - Der Film der Paraguayaner" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/7-cajas.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Außerdem wollte ich mir endlich mal diesen Film ankucken, <i>7 cajas</i>, der hier in Asunción spielt (das Kino hatte aber wegen der Wahl geschlossen). Angeblich ist er der einzige Film, von dem noch keine Raubkopien gemacht und verkauft wurden, denn es ist &#8216;ihr&#8217; Film, der Film der Paraguayer. Er ist größtenteils in <i>Guaraní </i>und spielt direkt im Mercado 4, einer Art Basar, von dem es, glaub ich, nirgendwo anders auf der Welt einen vergleichbaren Ort gibt. Der Mercado ist eine Welt für sich. Ich war bisher einmal dort, als &#8216;wenig&#8217; los war und man muss schon was aushalten können. In den Fleisch-/Fischmarkt bin ich gar nicht rein, das wäre mir zu eklig gewesen. Aber die Verkäufer legen auch so ihr Fleisch einfach auf einen Tisch, ungekühlt, und es ist egal, wenn direkt daneben Klamotten verkauft werden oder Vögel oder Modeschmuck&#8230; Außerdem bin ich davon überzeugt, dass man sich im Mercado richtig verlaufen kann und nichts wiederfindet, was man mal gesehen hat, wenn man nicht ständig darin einkauft. Die Gänge sind auch oft so versteckt, dass man sie gar nicht sieht, oder es gibt hinter einem Durchgang einen weiteren, parallel dazu. Zudem sind viele Planen zwischen den Ständen gespannt, falls es mal regnen sollte, und die hängen tief und versperren manchmal die Sicht.. Ich kann leider keine Fotos machen, weil ich, falls ich mich mit meiner Kamera dorthin trauen würde, sicherlich ohne wieder raus käme.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/mercado-4-asuncion-paraguay.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3171]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3177" alt="Mercado 4 in Asuncion - Paraguay" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/mercado-4-asuncion-paraguay-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a>Das Klauen ist hier auch so eine Sache. Ich wurde und werde ständig ermahnt, ich solle doch bitte gut auf meine Sachen aufpassen (was ich sowieso tue). Tatsächlich habe ich aber noch nie einen Straßenraub gesehen oder davon gehört&#8230;bis letztes Wochenende, als ich es live miterlebt habe. Das war so: Eine andere Freiwillige, Nora, war aus der Kolonie in die Stadt gekommen, um abends zu einem der wenigen Musikfestivals in Paraguay zu gehen: Red Sound 8. Sie hatte aber nachmittags nichts zu tun und von Asunción noch nichts gesehen und ich hatte Zeit. Also habe ich ihr ein bisschen was von der Stadt gezeigt. Gerade als wir an der Kathedrale vorbei waren, holte Nora ihr Handy raus, um sich wegen Treffpunkt/Uhrzeit fürs Festival zu verständigen. Was passierte? In dem Moment kam uns ein halbstarker, vielleicht 14-jähriger Junge entgegen, schnappte sich das Handy und fing an zu rennen. Ich konnte gar nicht so schnell schauen, wie Nora reagierte und ihm hinterher lief. Auf der Flucht hat er dann noch seine Flip Flops verloren und sein eigenes Handy, weswegen er kurz stehen blieb und verwirrt drein schaute. Nora und ich waren einfach noch zu geschockt, um den Jungen festzuhalten. Er rannte also wieder los, Noras Handy in der Hand, und hinter ihm her Nora, sein Handy in der Hand. Irgendwann habe ich die beiden aus den Augen verloren und nach ein paar Minuten kam Nora wieder um die Ecke, auf 180, der Junge sei in die Slums gelaufen. Was dann folgte, war eigentlich sehr fördernd für meine Spanischkenntnisse. Schließlich mussten wir einen <i>Personal</i>-Laden finden, wo wir Noras Nummer sperren lassen konnten. Wir fragten eine Familie, die uns ganz nett weiterhalf und am Ende bekamen wir auch das Sperren der Nummer gebacken. ¡A la pinta! Was für ein Tag.</p>
<p>Die Phrase habe ich übrigens neu gelernt. Sie stellt einen Ausdruck von Verwunderung oder Überraschung dar. Nachdem ich meine Spanischlehrerin danach gefragt habe, bekam ich Folgendes zu hören: Es findet ein Schulball statt. Alle Eltern, Lehrer und Schüler sind anwesend. Selbstverständlich auch der Direktor. Nachdem das Fest einige Zeit im Gange war, ging der Direktor auf einen der Schüler zu und fragte: &#8216;Na, hast du mit meiner Tochter auch schon getanzt?&#8217;, worauf der Junge antwortete: &#8216;Nein, das Schwein hab ich noch nicht gehabt.&#8217; &#8211; woraufhin meine fast 70-jährige Lehrerin in schallendes Gelächter ausbrach. Soviel dazu&#8230; ;)</p>
<p><strong>Wer auch, wie Miriam, echte lateinamerikanische Erfahrungen sammeln möchte, kann sich ja mal unsere <a title="Alle Möglichkeiten und Projekte auf einen Blick!" href="http://www.stepin.de/freiwilligenarbeit/">Freiwilligenprojekte</a> anschauen. Stepin hat diverse Länder im Angebot und hilft dir gerne bei der Verwirklichung deiner Träume weiter!</strong></p>
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		<title>Grillen, BBQ &amp; Co. – Fleischzubereitung international</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 09:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie (Weltneugier-Redaktion)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber / Tipps Weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Barbecue]]></category>
		<category><![CDATA[BBQ]]></category>
		<category><![CDATA[Grillen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat ja vor allem mit der Evolution des Menschen zu tun, dass die Beliebtheit des Brutzelns im Freien nicht abzunehmen scheint – ganz im Gegenteil: Man hört immer öfter von Leuten, die nicht bis zu den warmen Sommermonaten warten und mitten im Winter auf ihrem Balkon, Hinterhof oder gar in der eigenen Küche „angrillen“- bei Glühwein und trotz eisiger Kälte und Schneefall.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ob Churrasco in Brasilien, Braai in Südafrika, BBQ in Australien oder Schaschlik in Russland &#8211; nicht nur in Deutschland ist Grillen ein beliebter Zeitvertreib für Jung und Alt. Überall auf der Welt gehört die Fleischzubereitung am offenen Feuer bzw. aus praktischen Gründen am Gasgrill, zu den äußerst beliebten Methoden des Fleischgarens.</strong> Es hat ja vor allem mit der Evolution des Menschen zu tun, dass die Beliebtheit des Brutzelns im Freien nicht abzunehmen scheint – ganz im Gegenteil: Man hört immer öfter von Leuten, die nicht bis zu den warmen Sommermonaten warten und mitten im Winter auf ihrem Balkon, Hinterhof oder gar in der eigenen Küche „angrillen“- bei Glühwein und trotz eisiger Kälte und Schneefall.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Grillen-allg.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3154]"><img class="size-large wp-image-3158" alt="Grillen" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Grillen-allg-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a><br />
<em>Copyright: Markus Tacker</em></p>
<p>So ist es auch nicht verwunderlich, dass es weltweit viele verschiedene Arten des Grillens gibt. Nahezu jedes Land dieser Erde hat eine eigene bevorzugte Zubereitungsart, dennoch gibt es zahlreiche Parallelen. Und in den meisten Ländern, die in diesem Beitrag zur Sprache kommen, ist es egal, welche Jahreszeit draußen herrscht, da ist ganzjährig Grillsaison. ;)</p>
<h3>Brasilien</h3>
<p>Das melodische Wort <strong>»Churrasco«</strong> beschreibt die südamerikanische Art des Grillens, welches man dort wie selbstverständlich sowohl in- als auch outdoors betreibt. Jeder Haushalt, der etwas auf sich hält, besitzt einen Indoor-Churrasco-Grill, der am besten mit der Garmethode „Fleisch-am Spieß“ funktioniert. Das Fleisch, meist Rindfleisch, aber auch Geflügel und Lamm, wird nur gesalzen, dann auf lange Spieße aufgesteckt und über Holzkohle oder offenem Feuer gegrillt. Man kennt mittlerweile auch in unseren Breiten spezielle brasilianische Grillrestaurants, die sogenannten <em>Churrascarias</em>, in denen die Kellner minütlich an den Tisch der Gäste kommen, jedes Mal mit frisch gegrillten Fleischspießen im Schlepptau. Ein leckeres und stimmungsvolles Satt-Ess-Erlebnis.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Brasilien-Churrasco.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3154]"><img class="size-large wp-image-3157" alt="Brasilien Churrasco" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Brasilien-Churrasco-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a><br />
<em>Copyright: Andre Sa</em></p>
<h3>Südafrika</h3>
<p>Die Bezeichnung <strong>»Braai«</strong> kommt aus dem Afrikaans und bedeutet einfach „braten“. Diese Variante des Grillens erfreut sich landesweit größter Beliebtheit, es gibt öffentliche Grillplätze für jedermann und fast alle Südafrikaner haben einen Braai zu Hause. Auf den Grill kommen dabei alle möglichen Fleischsorten, von Rind über Geflügel bis hin zu Wildfleisch wie Gnu oder Springbock. Eine weitere Spezialität ist die sog. Boerewors, eine aus Rind- und Straußenfleisch bestehende Bratwurst. Gegart wird das Fleisch hier, anders als bei uns oder in Brasilien, nicht über Holzkohle, sondern über sorgfältig zur Glut gebrachtem Feuerholz. Man trifft sich abends oder am Wochenende mit Freunden und Familie, um gemütlich zusammen zu kochen, zu essen und natürlich Bier zu trinken. Die Südafrikaner sind dabei von ihrer Tradition so begeistert, dass jedes Jahr am 24. September landesweit der „National Braai Day“ gefeiert wird.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Südafrika-Braai.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3154]"><img class="size-large wp-image-3155 " alt="Südafrika Braai" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Südafrika-Braai-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a><br />
<em>Copyright: Jim Sher</em></p>
<h3>Australien</h3>
<p>Grillen ist down under noch mehr Volkssport, als es hierzulande ist. Die Australier haben einfach das Glück, mehr als 300 Sonnentage pro Jahr zu haben &#8211; wäre dies in unseren Breiten der Fall, würden wir wahrscheinlich genauso oft grillen. Das liebevoll <strong>»barbie«</strong> abgekürzte BBQ bezeichnet in dem Fall nicht nur das Ereignis an sich, sondern auch den Grill, der mit Gas betrieben wird und meistens auch mit einem Lavastein ausgestattet ist. Das Coole an der australischen (und auch neuseeländischen) Grillkultur ist, dass es an allen möglichen öffentlichen Plätzen Münzgrills gibt, an denen man für ein paar Dollar seine selbst mitgebrachten Speisen zubereiten und verzehren kann. So wird manch ruhiger Nachmittag mit Freunden im Park zu stundenlangen Outings, mit Ballsportarten, Frisbee und leckerem Bier. Auf den Grill (meistens eine geschlossene Grillplatte) kommen alle gängigen Fleischsorten wie Schwein, Rind oder Lamm, aber auch so exotisches wie Känguru oder gar Krokodil. Und da auf dem 5. Kontinent ja sowieso alles anders herum ist, also auch die Jahreszeiten, feiert man dort gern auch Weihnachten mit einem <em>barbie</em> am Strand.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Australien-bbq.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3154]"><img class="size-large wp-image-3156" alt="Australien BBQ" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Australien-bbq-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a><br />
<em>Copyright: Garion 88</em></p>
<h3>Russland</h3>
<p>Dies ist ein Land, in dem nicht ganzjährig Grillsaison herrscht. So wird das sogenannte <strong>»Schaschlik«</strong> bevorzugt drinnen zubereitet, zu Hause oder in den gleichnamigen Imbissbuden. Schaschlik ist heutzutage auch in Westeuropa sehr bekannt, hat seinen Ursprung allerdings in der Kaukasusregion. Der Begriff Schaschlik bezeichnet in diesem Fall den Grillspieß, wobei sich diese Zubereitungsart gar nicht mehr nur auf Fleisch, sondern mittlerweile auch auf Fisch oder Meeresfrüchte beziehen kann. Das Besondere an der russischen Art des Grillens ist, dass nicht nur das pure Fleisch auf die Holz- oder Metallspieße gehört, sondern die vorher marinierten Fleischstücke immer abwechselnd mit anderen Zutaten aufgesteckt werden. Klassischer Weise können diese  zum Beispiel Zwiebel oder Paprika sowie Speck oder Leber sein. Hierzulande ist eine Abwandlung des gegrillten Schaschliks sehr beliebt, bei der der Fleischspieß nicht über dem Feuer, sondern in einer eigens zubereiteten Soße sanft geschmort wird, bis das Fleisch ganz weich ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Russland-Schaschlik.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3154]"><img class="size-large wp-image-3159" alt="Russland Schaschlik" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Russland-Schaschlik-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a><br />
<em>Copyright: Alexander Klotz</em></p>
<h3>Fleisch ist dein Gemüse?</h3>
<p>Dies sind natürlich nur einige vereinzelte Beispiele unterschiedlicher Grillmethoden &#8211; weltweit gibt es hunderte und jeder Mensch hält sowieso seine eigene für die Beste ;)<br />
Ganze Industriezweige haben sich darauf eingestellt, dass Vorstadtväter, Schrebergärtner und Baggerseeprolls alle möglichen Lebensmittel möglichst fettarm und vermeintlich gesund mittels Grillrosten, -spießen und sonstigen Unterlagen mehr oder weniger fachgerecht gegart an den Mann oder die Frau bringen wollen. Trotz aller Widerstände der Veganer- und Vegetarierfraktion sind fleischliche Genüsse so begehrt wie eh und je, kein Abbruch der Begeisterung in Sicht.<br />
Ganz im Gegenteil: Buchverlage und Haushaltswarenhersteller lassen sich gleichermaßen immer neue Wege einfallen, den Grill nicht nur zur schnöden Fleischzubereitung zu nutzen. So kann man(n) oder frau heutzutage sogar <strong>Kuchen backen</strong> oder einen <strong>Auflauf auf dem Grillrost kochen</strong>. Wobei&#8230; Auch das ist ja eigentlich nur eine Wiederentdeckung vorsintflutlicher Kochmethoden&#8230;</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/soybeans.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3154]"><img class="size-large wp-image-3160" alt="soybeans" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/soybeans-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Konträr dazu sind die Verfechter fleischloser Ernährung zahlreicher denn je – und <strong>Fleischersatzprodukte boomen</strong>. Dabei spielen Soja und all die daraus hergestellten Produkte eine große Rolle. Soja gilt als eines der gesündesten und vielseitigsten Lebensmittel der Erde. Als besonders reichhaltiger Eiweißlieferant trat die „Wunderbohne“ aus Asien ihren Siegeszug um die Welt an. Soja ist heutzutage im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde – und wird weltweit in horrenden  Mengen angebaut und verarbeitet. Diese Entwicklung ist jedoch nicht ausschließlich positiv zu sehen, denn damit gehen landwirtschaftliche Probleme wie Monokultur, Zerstörung der Regenwälder und Gen-Soja einher. Alles zum Thema Soja kann man übrigens auf der Seite <a title="Soja Wissen" href="http://www.soja-wissen.de/" target="_blank">www.soja-wissen.de</a> nachlesen.</p>
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		</item>
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		<title>Auslandspraktikum Kanada: Interview mit Stepin Teilnehmer Igor Honig</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 10:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Hanneken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auslandspraktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseveranstalter]]></category>
		<category><![CDATA[Stepin]]></category>
		<category><![CDATA[Toronto]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wunsch in einer Firma zu arbeiten, die anders ist als das, was man aus Deutschland kennt, war einer der Beweggründe des 19-Jährigen Igor Honig aus der Oberpfalz, sich für ein Auslandspraktikum in Kanada zu bewerben. Statt Kaffee kochen und kopieren, warteten spannende Aufgaben bei einem Reiseveranstalter in Toronto auf ihn. Rückblickend war es die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Wunsch in einer Firma zu arbeiten, die anders ist als das, was man aus Deutschland kennt, war einer der Beweggründe des 19-Jährigen Igor Honig aus der Oberpfalz, sich für ein Auslandspraktikum in Kanada zu bewerben. Statt Kaffee kochen und kopieren, warteten spannende Aufgaben bei einem Reiseveranstalter in Toronto auf ihn. Rückblickend war es die beste Entscheidung. Warum? Das verrät er uns im Gespräch. </b></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Auslandspraktikum-Kanada-Die-Skyline-von-Toronto.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3161]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3166" title="Auslandspraktikum Kanada - Die Skyline von Toronto" alt="Auslandspraktikum Kanada - Die Skyline von Toronto" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Auslandspraktikum-Kanada-Die-Skyline-von-Toronto-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p><b>Stepin: Hallo Igor! Kanada ist bei unseren Teilnehmern außerordentlich beliebt. Insofern wundert es uns nicht, dass auch Du die Zeit des Praktikums sehr genossen hast. Du hast ja bei einem Reiseveranstalter in Toronto gearbeitet. Wie war das für Dich?</b></p>
<p><b>Igor:</b> Was mich am meisten überrascht hat, war die Tatsache, dass es keine strenge Hierarchie gab, was bedeutet, dass Praktikanten ebenfalls respektvoll behandelt und geleistete Arbeit geschätzt wurde. Während meines gesamten Aufenthaltes habe ich jeden Tag etwas Neues gelernt. Dies beinhaltete nicht nur Arbeitsabläufe, wie den angemessenen und überzeugenden Umgang mit Kunden, sondern umfasste auch Aufgaben wie den Ticketverkauf oder die interne Organisation.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Auslandspraktikum-Kanada-Der-CN-Tower-bei-Nacht.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3161]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3164" title="Auslandspraktikum Kanada - Der CN Tower bei Nacht" alt="Auslandspraktikum Kanada - Der CN Tower bei Nacht" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Auslandspraktikum-Kanada-Der-CN-Tower-bei-Nacht-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p><b>Gerade der Anfang ist für die meisten Teilnehmer am schwierigsten. Wie sah es bei Dir aus? Hast Du schnell Kontakte knüpfen können?</b></p>
<p><b>Igor:</b> Insgesamt haben fünf Praktikanten bei dem Reiseveranstalter gearbeitet. Dadurch, dass ich für meinen Arbeitgeber an verschiedene Schulen gehen und mit Schülern aus der ganzen Welt sprechen musste, habe ich in den sechs Monaten viele neue Freunde gefunden. Das ist meiner Meinung nach die wertvollste Erfahrung meines Aufenthaltes:  Ich habe jetzt Freunde aus Brasilien, Japan, Mexiko, Korea und natürlich Kanada. Mit nur 18 Jahren ist das nicht sonderlich schlecht. Ich hatte viel Spaß. Deshalb bin ich auch jeden Tag gern zur Arbeit gegangen, weil jeder mir das Gefühl gab, dass ich wichtig für die Firma bin.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Auslandspraktikum-Kanada-Neue-Freunde.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3161]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3162" title="Auslandspraktikum Kanada - Neue Freunde" alt="Auslandspraktikum Kanada - Neue Freunde" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Auslandspraktikum-Kanada-Neue-Freunde-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<blockquote><p><b>Meine wertvollste Erfahrung? Freunde aus aller Welt!</b></p></blockquote>
<p><b>Und wie müssen wir uns Dein Praktikum vorstellen? In welche Projekte warst Du eingebunden?</b></p>
<p><b>Igor:</b> Nachdem ich im September begonnen hatte, bekam ich ein größeres &#8211;  wenn auch nicht wichtiges – Projekt, bei dem ich eine Befragung zu den Ausflügen, die der Veranstalter anbietet, erstellen sollte. Es war eine sehr schwierige und langwierige Aufgabe, für die ich fünf Wochen gebraucht habe und die mir einen wertvollen Einblick in den Bereich der Marktanalyse gegeben hat. Ich habe mein Bestes gegeben, obwohl der Bericht nicht ganz fertig gestellt werden konnte, weil einige Daten nicht verfügbar waren. Mit der Zeit wusste ich alles, was ich innerhalb der Firma wissen musste. Ich wurde selbstbewusster im Hinblick darauf, wie ich mit Schülern reden muss und wie ich die Information über unsere Ausflüge präsentiere. Dies hat sich auch dadurch verbessert, dass ich die Chance bekommen habe, viele Ausflüge mitzumachen. So konnte ich viele interessante Plätze besuchen, wie die Niagara Fälle, den Algonquin Park, Québec, Montreal, Ottawa, New York und Washington D.C.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Auslandspraktikum-Kanada-Die-Niagara-Fälle.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3161]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3165" title="Auslandspraktikum Kanada - Die Niagara Fälle" alt="Auslandspraktikum Kanada - Die Niagara Fälle" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Auslandspraktikum-Kanada-Die-Niagara-Fälle-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Ich hätte niemals gedacht, dass ich so viel herumkommen würde! Und ich bin wirklich glücklich über diese Chance! Dies hat mir auch ermöglicht viel über die verschiedenen Kulturen und Verhaltensweisen von Kanadiern und Amerikanern zu lernen. Toronto, als eine multikulturelle Stadt, ist einer der besten Orte überhaupt, um Vorurteile gegenüber dem Land und seinen Leuten abzubauen. Sechs Monate klingen sehr lang, sind sie sicherlich auch, aber für mich fühlte es sich an, als sei die Zeit wie im Fluge vergangen.</p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Auslandspraktikum-Kanada-Algonquin-Park1.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3161]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3168" title="Auslandspraktikum Kanada - Algonquin Park" alt="Auslandspraktikum Kanada - Algonquin Park" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/04/Auslandspraktikum-Kanada-Algonquin-Park1-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p><b>Der Abschied fällt bekanntermaßen immer schwer. Was ist Dein Fazit bzw. Deine Empfehlung für zukünftige Weltenbummler?</b></p>
<p>Auf der einen Seite ist es traurig, dass ich meine Freunde verlassen und ich mich wieder an mein Zuhause gewöhnen muss. Die Freiheit und die Freizeit haben mir erlaubt, mein Leben in vollen Zügen zu genießen, was mehr oder weniger vorbei sein wird, wenn ich damit beginne, an der Uni zu studieren und wieder von neuen Leuten umgeben sein werde. Auf der anderen Seite denke ich, dass sechs Monate arbeiten genug ist und nach ein paar weiteren Monaten würde ich mich langweilen. Ich bin dankbar für die tolle Zeit, die ich hier mit meinen neuen Freunden verbracht habe und ich denke, ich habe mich während meines Aufenthaltes sehr verändert.</p>
<p>Ich würde jedem empfehlen ins Ausland zu gehen. Es ist die beste Entscheidung, die man treffen kann! Vielen Dank für alles!</p>
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		<title>Stepin London-Quiz: Keep calm and win a prize!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 14:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ani (Weltneugier Redaktion)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<description><![CDATA[London -  funkelnde Kulturmetropole an der Themse und Heimatstadt von 8 Millionen Einwanderern aus aller Welt, aufstrebenden Künstlern, cleveren Topmanagern, talentierten Finanzwirtschaftler, Studenten und Hipstern. Alle absoluten London-Fans, die schon immer einmal in London leben wollten, sollten nun besonders gut hinhören. Denn in unserem London-Quiz verlosen wir eine Work and Travel Reise in die aufregende [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>London -  funkelnde Kulturmetropole an der Themse und Heimatstadt von 8 Millionen Einwanderern aus aller Welt, aufstrebenden Künstlern, cleveren Topmanagern, talentierten Finanzwirtschaftler, Studenten und Hipstern. Alle absoluten London-Fans, die schon immer einmal in London leben wollten, sollten nun besonders gut hinhören. Denn in unserem London-Quiz verlosen wir eine Work and Travel Reise in die aufregende Stadt. </b></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/03/View-from-the-top-of-the-Victoria-Tower-Westminster-London-London-England.-169VisitBritain-–-James-McCormick.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3056]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3059" title="London: The City of Westminster" alt="London: The City of Westminster" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/03/View-from-the-top-of-the-Victoria-Tower-Westminster-London-London-England.-169VisitBritain-–-James-McCormick-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p><b>Home of poshness oder the place to be?</b></p>
<p>Auch wenn London nicht so weit von Deutschland weg ist, so hat die Stadt doch ihr eigenes, auf der Welt einzigartigen Flair:  Das poshe Britannien, was sich in den viktorianisch-verschnörkelten Villen, in den pingeligst gepflegten Gärten, in den imposanten Museumsgebäuden, Statuen, Obelisken und Plätzen aus weißem Marmor wiederfindet, bildet einen strikten Kontrast zu dem kreativen, chaotischen, bunten, schrillen und jungen London, was vor allem in Camden, Brick Lane, Borough, Shoreditch und Brixton anzutreffen ist. Dort stößt man auf bunte Street Art, exzentrische Mode, tolle Vintage Läden und cremige Cupcakes, die in bunten Cafés verkauft werden. Während die Stadt vor einigen Jahren noch das Image einer Tee-Trinkenden Queen trug, die in Seidenstrümpfen auf ihren elegant gepolsterten Stühlchen saß, so überwiegt nun das Bild eines jungen, hippen Londons, in dem legendäre Partys gefeiert, Fashion Trends geboren und neue Standards gesetzt werden. Die Stadt ist ein regelrechter Magnet für junge Menschen mit Ambitionen, Träumen und Zielen. Und dann darf man natürlich nicht die berühmten Sehenswürdigkeiten, wie Big Ben, das London Eye, der Tower of London, den Picadilly Circus und die Tower Bridge außen vorlassen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/03/DSCF2002.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3056]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3057" title="London: London Eye und die Themse" alt="London: London Eye und die Themse" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/03/DSCF2002-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a></p>
<p>Es gibt so unendlich viel zu sehen, dass man das während eines normalen Städtetrips gar nicht schafft. Daher ist London mittlerweile auch für viele zu einer längerfristigen Heimat geworden und zu einer äußerst beliebten Destination für Work and Travel Reisen, Sprachkursen oder Au-Pair Aufenthalte herangereift.</p>
<p><b>Work and Travel in London</b></p>
<p>Das Work and Travel Konzept ist ja so gesehen gar kein hypermoderner Trend, denn schon früher haben sich junge Leute aufgemacht die Welt zu entdecken und dabei von Ort zu Ort zu wandern und zu arbeiten, um sich die Reise finanzieren zu können. Eine Work and Travel Reise durch London funktioniert ein wenig anders als man es von Australien oder Neuseeland gewohnt ist. Während man in diesen Ländern manchmal nur bis zu zwei Wochen in einem Unternehmen arbeitet, sind die Arbeitgeber in London an längerfristigen Beschäftigungen interessiert. Typische Jobmöglichkeiten findet man in der Gastronomie, z.B. in Bars, Pubs oder Restaurants, in der Hotellerie, im Office, als Verkaufskraft oder als Touristenführer oder Besucherbetreuer in Museen. Von dem verdienten Geld, was bei einem Tageslohn von 4.50 bis 5.50£ liegt, kann man dann die Unterkunft und andere Ausgaben, wie für Lebensmittel, Ausflüge oder Nights Out in Town bezahlen. Während man unter der Woche London erkunden kann, eigenen sich die Wochenenden um ein wenig aus London herauszukommen und das Land zu bereisen. Viele sehenswerte Städte &#8211; angefangen bei Brighton, Eastbourne und Hastings über Oxford, Cambridge und Canterbury zu Cardiff, Bristol und Bath &#8211; sind wunderschöne Ausflugsziele, die schnell und einfach mit dem Zug  oder Bus von London aus zu erreichen sind.</p>
<p><a href="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/03/DSCF1992.jpg" class="xf-fancybox" rel="lightbox[3056]"><img class="aligncenter size-large wp-image-3058" title="London: Westminster Abbey" alt="London: Westminster Abbey" src="http://www.stepin.de/weltneugier/wp-content/uploads/2013/03/DSCF1992-590x368.jpg" width="590" height="368" /></a>In der ersten Woche vor Ort gibt es eine Einführungsveranstaltung, bei denen die Teilnehmer erklärt bekommen, wie sie ein Konto anlegen, wie sie die Sozialversicherungsnummer bekommen, wie die englischen SIM-Karten funktionieren, uvm. Außerdem gibt es einen Job-Workshop, bei dem sie an einem Bewerbungstraining teilnehmen müssen. Ab dann kann es auch zur ersten Jobsuche gehen, wobei die Teilnehmer immer von dem Partnerbüro vor Ort betreut werden und Zugriff auf eine Jobdatenbank haben. <a title="Work &amp; Travel England" href="http://www.stepin.de/work-and-travel-england" target="_blank">Mehr Informationen zu unserem Work and Travel Programm in London findet ihr auf unserer Webseite.</a></p>
<h2><strong>Unser London-Quiz</strong></h2>
<p><b>Damit euch dieses einzigartige Erlebnis London auf eigene Faust zu erkunden zu Teil wird, verlosen wir unter allen, die bei unserem <a title="London-Quiz auf Facebook" href="https://www.facebook.com/myStepin/app_207665362603026" target="_blank">London-Quiz</a> mitmachen, eine Work and Travel Reise in die aufregende Stadt!  </b></p>
<p>Das ist aber noch lange nicht alles! Passend zu einem Work and Travel Aufenthalt verlosen wir die richtige Ausrüstung: 3 Work and Travel Rucksäcke von der angesagten Backpacker-Marke <a title="www.optimum-net.de" href="http://www.optimum-net.de/index.php?s=3&amp;cat_id=279_Day%20Packs%20f%FCr%20Freizeit&amp;artikel=26738_Eagle+Creek+Mountain+Valley+Backpack&amp;PageNum=1&amp;Search_free=eagle%20creek&amp;ref=6" target="_blank">Eagle Creek</a>. Außerdem gibt es drei Gutscheine von <a title="zalando.de" href="http://www.zalando.de/jobs" target="_blank">zalando.de</a> im Wert von € 50,- zu gewinnen!<a title="London-Quiz auf Facebook" href="https://www.facebook.com/myStepin/app_207665362603026" target="_blank"><b><br />
</b></a></p>
<p><strong>Alle Preise im Überblick:</strong></p>
<ul>
<li><strong>1. Preis: Work &amp; Travel-Reise nach London</strong> für 1 Person inkl. Flug</li>
<li><strong>2. &#8211; 4. Preis: 3 x hochwertige Rucksäcke von <a title="Optimum Outdoor Sports" href="http://www.optimum-net.de/" target="_blank">Optimum Outdoor Sports</a></strong><strong> </strong></li>
<li><strong>5. &#8211; 7. Preis: 3 x <a title="zalando.de" href="http://www.zalando.de" target="_blank">ZALANDO</a>-Gutscheine </strong>im Wert von jeweils € 50,-</li>
</ul>
<h3><a title="London-Quiz auf Facebook" href="https://www.facebook.com/myStepin/app_207665362603026" target="_blank"><b>Jetzt mitmachen!</b></a></h3>
<p>Wir wünschen euch viel Glück! ;)</p>
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