<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="no"?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" version="2.0">

<channel>
	<title>Wie man das macht</title>
	<atom:link href="https://www.wiemandasmacht.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml"/>
	<link>https://www.wiemandasmacht.de</link>
	<description>Eine Seite für Leute, die alles zum ersten Mal tun. Ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitungen und Tutorials für jede alltägliche Situation.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 May 2018 06:47:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.1.6</generator>
	<item>
		<title>Wie man diesen Montag übersteht</title>
		<link>https://www.wiemandasmacht.de/leben/wie-man-diesen-montag-uebersteht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[chefmasteradmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2015 21:22:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wiemandasmacht.de/?p=120</guid>

					<description><![CDATA[Dieser Montag -wie alle anderen Montage davor- gehört, neben Dienstag, Mittwoch und teilweise auch Donnerstag, zu den meist gehassten der sieben zur Verfügung stehenden Wochentage. Im Grunde genommen kann der Montag gar nichts dafür, dass er die Position des Hateboy unter den Wochentagen eingenommen hat. Denn er gehört, wie all die anderen Tage, zu jeder &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.wiemandasmacht.de/leben/wie-man-diesen-montag-uebersteht/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Wie man diesen Montag übersteht"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-121" src="https://wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/bill-murray-monday-awesome.jpg" alt="bill-murray-monday-awesome" width="600" height="600" srcset="https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/bill-murray-monday-awesome.jpg 600w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/bill-murray-monday-awesome-150x150.jpg 150w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/bill-murray-monday-awesome-300x300.jpg 300w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/bill-murray-monday-awesome-330x330.jpg 330w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/bill-murray-monday-awesome-580x580.jpg 580w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p><strong>Dieser Montag -wie alle anderen Montage davor- gehört, neben Dienstag, Mittwoch und teilweise auch Donnerstag, zu den meist gehassten der sieben zur Verfügung stehenden Wochentage. Im Grunde genommen kann der Montag gar nichts dafür, dass er die Position des Hateboy unter den Wochentagen eingenommen hat. Denn er gehört, wie all die anderen Tage, zu jeder neuen Woche dazu. Dennoch stellt ein Montag für viele von uns eine unüberwindbare Herausforderung dar. Der Montag wäre als Wochentag gar nicht so problematisch, würde er sich woanders einordnen, zum Beispiel zwischen Freitag und Samstag.</strong></p>
<p>Bei allem Verständnis für den Montag sollte man aber die harten Fakten nicht verschweigen: Das Wochenende steht für Spass, Gelächter und tiefenentspanntes Abhängen auf der Couch. Der Montag zerstört einem dieses letzte, verbliebene Schlaraffenland menschlichen Daseins mit sinnentleerter Lebensverschwendung in Form von Sklavenarbeit für und mit Leuten, die ständig etwas von einem wollen. Schon am dunklen Montagmorgen befindet sich unser körperliches Energielevel bei etwa 20 Prozent Rest-Akku-Leistung. Trotzdem soll damit ein kompletter Montag überstanden werden. Ohne Ladegerät. Es liegt also auf der Hand, dass für die meisten Menschen allein der Gedanke an einen Montag einen Motivationsumkehrschub auslöst.</p>
<p>Um den Wochenstart für Ungeübte trotzdem etwas zu erleichtern &#8211; im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten &#8211; geben wir hier ein paar Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema, wie sich so ein Montag überstehen lässt.</p>
<h3>1. Was macht den Montag so qualvoll?</h3>
<p>Das Gefühl, ganz nah dran zu sein am Wochenende und dabei gleichzeitig am weitesten davon entfernt.</p>
<h3>2. Bin ich verpflichtet, diesen Montag anzutreten oder kann ich mich nochmal umdrehen und einfach warten, bis alles vorbei ist?</h3>
<p>Niemand ist verpflichtet, irgendetwas mitzumachen. Wir leben schließlich in einem freien Land. Jedoch haben sich über die letzten paar Millionen Jahre die Sachen so eingespielt, dass jeder Mensch automatisch am Beginn der Woche teilnimmt und diesen meistens auch übersteht. Es ist dann halt nur die Frage, wo. Wenn Sie sich also umdrehen und warten, bis alles vorbei ist, haben Sie den Montag im Bett überstanden. Das ist eine Möglichkeit &#8211; aber keine Abkürzung. Denn auf diesen ganz individuellen Wochenstart wartet dann ein noch beschissenerer Dienstag.</p>
<h3>3. Wie groß ist der Anteil an Montagen an meiner Lebenszeit und lohnt es sich entsprechend überhaupt, dass ich mich mit diesem leidigen Thema auseinandersetze?</h3>
<p>Der Anteil der Montage an der Lebenszeit beträgt gerade mal ein 1/7, also nahezu 14,3%. Die Zahlen sprechen hier eine eindeutige Sprache &#8211; es lohnt sich also nicht . Man kann ein Siebtel seines Lebens mit durchaus sinnvolleren Dingen als mit Montagen verbringen.</p>
<h3>4. Geht es anderen Menschen am Montag genauso wie mir?</h3>
<p>Nein. Das ist etwas ganz besonders Individuelles, wie eine ausgefallenes Hobby. Wenn Sie an einem Montag vor Kollegen offen ihre Meinung über die Beschissenheit dieses Montags kundtun, werden Sie überraschte Blicke, Erstaunen und Bewunderung ernten.<br />
Seit Abschaffung der 7-Tage-Woche ist es hingegen sehr weit verbreitet, sich auf das Wochenende zu freuen.</p>
<h3>5. Welchen Vorteil hat der Montag gegenüber anderen Wochentagen?</h3>
<p>Den größten Vorteil hat ein Montag gegenüber den anderen Wochentagen, wenn Dinge tatsächlich erledigt werden müssen. So bleibt alles, was zum Beispiel eigentlich noch an einem Freitag passieren muss, bis zum Montag liegen. Dinge, die Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag erledigt werden müssten, bleiben deswegen auch oft bis Freitag liegen. Montags ist die Chance am geringsten, dass etwas bis zum kommenden Montag liegenbleibt.</p>
<h3>6. Gibt es Montage, die durchschnittlich noch schlimmer sind als alle anderen Montage?</h3>
<p>Ja, der jeweils erste Montag eines Jahres ist für alle Beteiligten der bis dahin schlimmste Montag des Jahres.</p>
<h3>7. Lassen sich Montage vermeiden?</h3>
<p>Ja, wenn man an einem Dienstag geboren ist und an einem Sonntag stirbt, lassen sich insgesamt zwei Montage im Leben vermeiden.</p>
<h3>8. Hilft schlechte Laune und ab wann sollte ich die entwickeln?</h3>
<p>Ab Sonntagnachmittag kann man durch gelegentliches Seufzen seinem Gefühl zum bevorstehenden Horror Ausdruck verleihen. Lebt man mit anderen Personen unter einem Dach, ist das Zeitfenster bis zum Sonntagabend das polizeilich anerkannte , um sich die Frustration über den drohenden Wochenstart lautstark mit dem Lebenspartner oder den Nachkommen um die Ohren zu hauen. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, die Beschissenheit des Montags in einen weiteren Wochentag vorzuziehen -die Last damit quasi zu verteilen- ohne dass durch diese Lastenverteilung dem Montag etwas von seiner eigenen Beschissenheit genommen wird.</p>
<h3>9. Würde die Erstellung einer ToDo-Liste am Sonntagabend für Montag den Start erleichtern?</h3>
<p>Ja, auf jeden Fall! Die ToDo-Liste sollte mindestens 20 zu erledigende Dinge nur für Montag enthalten. Etwa 70% auf der ToDo-Liste sollten Dinge sein, die Sie auch in den letzten zwei Jahren nicht erledigt haben. Montagmorgens aufzuwachen, mit dem Energielevel eines vier Jahre alten iPhones bei -5 Grad, und zu wissen, dass man heute noch ganz viel Dinge vor hat, auf die man auch in den letzten zwei Jahren absolut keinen Bock hatte, gibt innere Kraft und Ruhe &#8211; ohne ein unnötig schlechtes Gewissen.</p>
<h3>10. Wann ist am Montag das Schlimmste vorbei?</h3>
<p>Gegen ca. 5 Uhr fühlt sich ein Montag bedeutend besser an als ein Sonntag: Zum Einen ist die Arbeit gemacht und es geht in den Feierabend. Zum Anderen liegt vor einem nur noch eine kurze 4-Tage-Woche.</p>
<p>Vorankündigung: In einer unserer nächsten Anleitungen geht es ums Überleben eines kompletten Dienstags!</p>
<p>Wie überstehen Sie den Montag oder andere Wochentage? Schreiben Sie uns in den Kommentaren!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie man Fahrstuhl fährt – die 11 wichtigsten Fragen zum Fahrstuhlfahren beantwortet</title>
		<link>https://www.wiemandasmacht.de/oeffentlicher-raum/wie-man-fahrstuhl-faehrt-fahrstuhlfahren-faq/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[chefmasteradmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2015 19:24:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Automaten und Maschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wiemandasmacht.de/?p=117</guid>

					<description><![CDATA[Der Blick in einen winzigen, viereckigen Raum mit Wänden aus Spiegeln. Voller Menschen, die hochkonzentriert und gleichzeitig abwesend gucken: Für diese Leute sind die, die draußen stehen, bereits Vergangenheit. Es macht „Bing“, von rechts und links schweben wie von Geisterhand Aluplatten vor den Raum, die Menschen dahinter verschwinden. Man bleibt draußen, mit diesem Gefühl der &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.wiemandasmacht.de/oeffentlicher-raum/wie-man-fahrstuhl-faehrt-fahrstuhlfahren-faq/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Wie man Fahrstuhl fährt &#8211; die 11 wichtigsten Fragen zum Fahrstuhlfahren beantwortet"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-118" src="https://wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/fahrstuhl-fahren-faq-1024x666.jpg" alt="fahrstuhl-fahren-faq" width="672" height="437" srcset="https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/fahrstuhl-fahren-faq-1024x666.jpg 1024w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/fahrstuhl-fahren-faq-300x195.jpg 300w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/fahrstuhl-fahren-faq-330x215.jpg 330w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/fahrstuhl-fahren-faq-690x449.jpg 690w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/fahrstuhl-fahren-faq-1050x683.jpg 1050w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/fahrstuhl-fahren-faq-892x580.jpg 892w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/fahrstuhl-fahren-faq.jpg 1280w" sizes="(max-width: 672px) 100vw, 672px" /></p>
<p><strong>Der Blick in einen winzigen, viereckigen Raum mit Wänden aus Spiegeln. Voller Menschen, die hochkonzentriert und gleichzeitig abwesend gucken: Für diese Leute sind die, die draußen stehen, bereits Vergangenheit. Es macht „Bing“, von rechts und links schweben wie von Geisterhand Aluplatten vor den Raum, die Menschen dahinter verschwinden. Man bleibt draußen, mit diesem Gefühl der Bewegungslosigkeit. Die Leute hinter den Aluplatten wissen jetzt genau, was zu tun ist. Diese Mobilitätsprofis sind unterwegs, woanders hin. Wenn sich das nächste Mal die Alutüren auseinander schieben, werden sie nicht mehr da sein. Und man ist selbst nie dabei gewesen. Ein scheiß Gefühl. Blutige Fingerkuppen, aber der geschlossenen Spalt zwischen den Aluplatten geht nicht mehr auseinander. Das verzweifelte „Wo seid ihr alle hin??! Warum seid ihr alle weg???“ verhallt mit dem Babygeschrei aus dem Kinderwagen, der hinter einem wartet.</strong></p>
<p>Das muss nicht sein. Auch wenn diese wichtigen Fahrstuhlfahrer-Profi-Blicke sich wie Laser ins Anfängergemüt bohren, sollte man sich immer sagen: &#8222;Ich gehöre NOCH nicht dazu!&#8220; Auch diese mühelos zwischen den Etagen schwebenden Raumfahrer konnten das nicht von Anfang an. Fahrstuhlfahren kann man lernen. Und zwar in der Fahrstuhlfahrschule. Mit etwas Disziplin kann jeder den Fahrstuhlführerschein machen. Wem das zu viel ist oder wer noch keine 21 Jahre alt ist, darf im Fahrstuhl nur mit einer Begleitperson unterwegs sein. Eine gute Alternative ist auch der für absolute Anfänger geeignete Rolltreppenführerschein.</p>
<p>Wem trotz intensiver Ausbildung trotzdem noch Angst und Bange bei dem Gedanken an die erste Fahrt wird, bekommt hier hier die wichtigsten Fragen beantwortet:</p>
<h3>1. Gibt es Fahrstühle überall dort, wo ein Haus mehr als eine Etage hat?</h3>
<p>Ja, das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Es gäbe sonst keine Möglichkeit, in die verschiedenen Stockwerke eines Hauses zu gelangen. Genauso wurde bei dieser Regelung an die Menschen gedacht, die bereits in den oberen Etagen wohnen: Ohne Fahrstuhl wären sie dort für immer gefangen und könnten niemals ins Erdgeschoß.<br />
Ein Sonderfall sind Keller. Dafür gibt’s meistens eine Kellertreppe.</p>
<h3>2. Wie finde ich den Fahrstuhl?</h3>
<p>Halten sie in Häusern mit mehreren Etagen nach einer Aluplatte mit einem schmalen, vertikalen Schlitz in der Mitte Ausschau. Rechts oder links davon befindet sich ein Knopf. Wenn Sie den Knopf drücken, dann eine Weile nichts passiert und dann plötzlich der Schlitz größer wird und sie sich im Spiegel sehen &#8211; dann haben sie den Fahrstuhl gefunden.</p>
<h3>3. Kann man im Fahrstuhl kostenlos mitfahren?</h3>
<p>Nein und Ja. Für die Hinfahrt werden pro angefangenem, gefahrenem Meter 50 Cent berechnet. Die Preise sind nach einer EU-Verordnung weltweit standardisiert. Es gibt leider keinerlei Ermäßigungen für Kinder und Senioren. Dafür erhält man für jede Fahrt Gutscheine, mit denen man bei den Bewohnern des Hauses im Wert von 50 Cent pullern darf. Die Rückfahrt ist grundsätzlich kostenfrei.<br />
Bei vielen Fahrstühlen gibt es zur Kundenbindung auch Rabattkarten. Das lohnt sich meist schon ab der zehnten Fahrt.</p>
<h3>4. Wie verhalte ich mich, wenn sich die Fahrstuhltüren öffnen, ich aber noch nicht drin bin?</h3>
<p>Das schwierigste Manöver, auch genannt „Die Wende“: Gehen Sie vorwärts und durch die geöffnete Tür komplett durch. Schauen Sie dabei auf die Stelle, wo vorher der Schlitz in der Aluplatte war und laufen Sie trotzdem bis zum Ende weiter. Durch Ihre Blickrichtung dreht sich ihr Körper automatisch und Sie landen mit dem Rücken zum Spiegel. Kümmern Sie sich während dieses komplexen Manövers nicht um andere Fahrgäste. Diese müssen Ihnen nach der Fahrstuhlverkehrsordnung beim Betreten ausweichen. Mit einem angeleinten Hund oder Kinderwagen können Sie ihrem Recht auf den notwendigen Platz zur Wende Nachdruck verleihen.</p>
<h3>5. Was tue ich, wenn ich meine Position innerhalb des Fahrstuhl gefunden habe, aber die Türen noch geöffnet sind?</h3>
<p>Suchen Sie die Wände nach Knöpfen mit leuchtenden Nummern ab. Um dem Fahrstuhl und anderen Fahrgästen das Signal zu geben, dass Sie zur Abfahrt bereit sind, drücken Sie der Reihe nach auf alle Nummern.</p>
<h3>6. Wie viele Personen passen in einen Fahrstuhl?</h3>
<p>Das verrät uns die höchste Zahl auf den Knöpfen an der Wand der Fahrstuhls: Diese Nummer steht nicht nur für das höchste Stockwerk, sondern auch für die maximale Belegung. So passen in die Fahrstühle von Einkaufscentren leider oft nur bis zu maximal vier Personen. In Hochhäusern gibt es naturgemäß mehr Menschen, deswegen müssen hier auch mehr Menschen in den Fahrstuhl passen. So fahren dort locker auch mal 124 Personen mit.</p>
<h3>7. Wie verhalte ich mich, wenn die Türen sich schließen?</h3>
<p>Viele Anfänger versuchen sich in diesem Moment an einem ernsthaft-konzentriertem Blick ins Leere. Machen Sie diesen Fehler nicht. Suchen Sie bewusst Augenkontakt zu den Menschen, die diesen besonderen Augenblick mit Ihnen teilen und bekräftigen Sie mit einem „Daumen hoch“, dass hier immer noch etwas Besonderes passiert. Ein „Jippie!!“ oder auch der Sprechchor „Jetzt geht’s lo-hos!“ stärken das Gemeinschaftsgefühl und lassen die Angespanntheit bei allen Beteiligten im Nu verfliegen. Wenn Fahrstuhlmusik gespielt wird, gehört es in den meisten Fahrstühlen zum guten Ton, laut mitzusingen.</p>
<h3>8. Was passiert, während die Türen des Fahrstuhls geschlossen sind?</h3>
<p>An die Fahrstuhlzentrale erfolgt die Meldung, dass alle Fahrstuhlfahrer bereit sind. Per Flaschenzug und Gravitation wird nun das umgebende Haus entweder angehoben oder so lange in die Erde gedrückt, bis eine Etage mit dem Boden des Fahrstuhls plan abschließt. Dafür sind nicht nur ungeheure Kräfte, sondern auch die organisatorische und logistische Meisterleistung der Fahrstuhlzentrale notwendig. Wenn man diese Komplexität im Hinterkopf behält, ist man auch nicht mehr verärgert, dass man selbst bei mehreren Fahrstühlen in einem Haus manchmal etwas länger auf seinen Aufzug wartet.</p>
<h3>9. Was soll ich tun, wenn ein Fahrstuhl stecken bleibt?</h3>
<p>Grundsätzlich gehören Fahrstühle zu den sichersten Verkehrsmitteln der Welt. Nach einer jüngsten Umfrage unter Aussteigern hatten lediglich zwei Prozent das kurzeitige Gefühl, steckengeblieben zu sein. Und bei einer Umfrage unter tatsächlich steckengebliebenen Fahrstuhlfahrern gaben auch hier gerade einmal 20 Prozent an, das ihre Mitfahrer nach Tagen jämmerlich krepiert sind.<br />
Sollte der physikalisch vollkommen unmögliche Fall trotzdem eintreten, sollte Sie sich zuerst ruhig verhalten und schneller Atemluft verbrauchen als ihre Mitfahrer, um den Sauerstoffgehalt im Blut oben zu halten. Das Drücken der „Notruftaste“ bringt nur etwas, wenn Sie der Person am anderen Ende tatsächlich beweisen können, dass der Fahrstuhl feststeckt. Die Leute in der Zentrale sind auf Witzbolde, Scherzanrufer und einsame Herzen eingestellt und müssen die Spreu vom Weizen trennen. Seien Sie auf die Frage gefasst: „Na? Woran können Sie denn sehen, dass der Fahrstuhl sich nicht bewegt??&#8220;<br />
Die beste Methode ist natürlich, wenn Sie das Zepter einfach selbst in die Hand nehmen und den verkanteten Fahrstuhl selbstständig lösen. Dafür ist kein Spezialwerkzeug notwendig. Rhythmisches, kraftvolles auf-und-ab-Hüpfen löst die meisten Verklemmungen und Sie merken bei dieser Methode recht schnell, wann es wieder losgeht.</p>
<h3>10. Woher weiß ich, wann ich aus einem Fahrstuhl aussteigen muss?</h3>
<p>Wenn alle anderen bzw. die Mehrzahl der anderen Leute aussteigen. Diese Leute wissen, was sie tun.</p>
<h3>11. Muss ich mich bei den Leuten verabschieden, die weiterfahren möchten?</h3>
<p>Ja. Es ist zu einer guten Tradition geworden, sich vor dem Aussteigen aus dem Fahrstuhl bei jedem Einzelnen persönlich und per Handschlag zu verabschieden. Ein kleiner Witz hier und da, ein freundliches Kompliment und der Wunsch „Weiterhin gute Fahrt!“ machen diesen Abschied von der Schicksalsgemeinschaft leichter. Im Fahrstuhl hat Menschlichkeit immer Vorrang vor dem bisweilen banalen „Höher! Schneller! Weiter!“ von so manchem Ungeduldigen.</p>
<p>Haben wir wichtige Fragen vergessen? Was ist noch wichtig beim Fahrstuhlfahren? Schreiben Sie uns in den Kommentaren!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie man sich keine Sorgen macht</title>
		<link>https://www.wiemandasmacht.de/leben/wie-man-sich-keine-sorgen-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[chefmasteradmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2015 14:03:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[keine sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[life-pro]]></category>
		<category><![CDATA[sorgenfrei]]></category>
		<category><![CDATA[sorgenfreiheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wiemandasmacht.de/?p=113</guid>

					<description><![CDATA[Endlich keine Sorgen mehr machen, wie geht das? Viele Menschen kennen das: Man macht sich Sorgen und weiß nicht so recht, wie man damit aufhören kann. Deswegen haben wir in unserer Infografik einmal die wichtigsten Punkte als Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammen gestellt. Ihr könnt euch Stück-für-Stück durcharbeiten. Wenn es am Anfang irgendwo hängt: Nicht aufgeben! Einfach einen Schritt zurück &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.wiemandasmacht.de/leben/wie-man-sich-keine-sorgen-macht/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Wie man sich keine Sorgen macht"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich keine Sorgen mehr machen, wie geht das? Viele Menschen kennen das: Man macht sich Sorgen und weiß nicht so recht, wie man damit aufhören kann. Deswegen haben wir in unserer Infografik einmal die wichtigsten Punkte als Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammen gestellt. Ihr könnt euch Stück-für-Stück durcharbeiten. Wenn es am Anfang irgendwo hängt: Nicht aufgeben! Einfach einen Schritt zurück gehen oder nochmal anfangen. Und natürlich auf keinen Fall die Hoffnung aufgeben. Denn ganz am Ende ist Sorgenfreiheit möglich. Für alle.</p>
<p><a href="https://wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/keine-sorgen-machen.png"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-114" src="https://wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/keine-sorgen-machen.png" alt="Keine Sorgen machen - Anleitung zur Sorgenfreiheit" width="672" height="960" srcset="https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/keine-sorgen-machen.png 672w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/keine-sorgen-machen-210x300.png 210w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/keine-sorgen-machen-330x471.png 330w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/keine-sorgen-machen-406x580.png 406w" sizes="(max-width: 672px) 100vw, 672px" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Facebookjunkie-Versuch: Facebook ist cooler als echtes Leben. Mehr Likes.</title>
		<link>https://www.wiemandasmacht.de/leben/facebookjunkie-versuch-facebook-ist-cooler-als-echtes-leben-mehr-likes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[chefmasteradmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2015 14:58:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[klarkommen]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensplanung]]></category>
		<category><![CDATA[postiver lebensbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[test]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wiemandasmacht.de/?p=107</guid>

					<description><![CDATA[Als Facebookjunkie unterwegs im echten Leben. Der große Versuch, mit ersten Erfahrungen und praktischen Tipps und Tricks. Immer öfter hört man auf Facebook, dass irgendwelche Leute im „echten Leben“ unterwegs sind und daraus für sich etwas ziehen können. Da sind wir natürlich gleich ganz neugierig geworden und wollten uns das mal genauer anschauen. Ein erster &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.wiemandasmacht.de/leben/facebookjunkie-versuch-facebook-ist-cooler-als-echtes-leben-mehr-likes/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Facebookjunkie-Versuch: Facebook ist cooler als echtes Leben. Mehr Likes."</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="https://wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/facebook_ist_cooler.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-108" src="https://wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/facebook_ist_cooler-300x200.jpg" alt="facebook_ist_cooler" width="300" height="200" srcset="https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/facebook_ist_cooler-300x200.jpg 300w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/facebook_ist_cooler.jpg 1024w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/facebook_ist_cooler-330x220.jpg 330w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/facebook_ist_cooler-296x197.jpg 296w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/facebook_ist_cooler-690x460.jpg 690w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/facebook_ist_cooler-870x580.jpg 870w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></h3>
<h3>Als Facebookjunkie unterwegs im echten Leben. Der große Versuch, mit ersten Erfahrungen und praktischen Tipps und Tricks.</h3>
<p>Immer öfter hört man auf Facebook, dass irgendwelche Leute im „echten Leben“ unterwegs sind und daraus für sich etwas ziehen können. Da sind wir natürlich gleich ganz neugierig geworden und wollten uns das mal genauer anschauen. Ein erster Überblick und eine grobe Einschätzung mit praktischen Tipps, um klassische Anfängerfehler zu vermeiden.</p>
<h4><strong>1. Voraussetzungen</strong></h4>
<p>Hier hat das echte Leben echt die Nase vorn! Man braucht weder einen Computer noch den dazugehörigen Strom noch ein Handy, wo man schon wieder die Datenflat oder den Akku aufgebraucht hat. Das echte Leben lädt rund um die Uhr nach, wird auch nicht nach der Hälfte des Monats langsamer und läuft angeblich sogar vollautomatisch weiter, wenn Nachts der eigene Akku alle ist.</p>
<p><em>Klarer Pluspunkt: echtes Leben.</em></p>
<h4> <strong>2. Zugang und Anmeldung</strong></h4>
<p>Auch hier ein großes „Like“ fürs echte Leben: Anstatt sich mit Formularen, E-Mails, Sicherheitsabfragen, vergessenen Passwörtern oder vergessenen Ladekabeln auseinanderzusetzen, gilt als aktiver Teilnehmer, wer morgens aufsteht. Das Programm lässt sich hier sogar noch erweitern, indem man sich wäscht, anzieht und durch die Tür rausgeht.</p>
<p>Jedoch muss man fairerweise sagen: Wer die Facebook-App erst einmal installiert hat, verschwendet mit dem Antippen des blauen „f“ wesentlich weniger Energie. Hier kann das echte Leben durchaus noch nachbessern!</p>
<p><em>Facebook &amp; echtes Leben: jeweils ein Like.</em></p>
<h4><strong>3. Freunde finden</strong></h4>
<p>Es leben knapp 7 Milliarden Menschen auf der Erde, die alle mehr oder weniger am echten Leben teilnehmen. Im Gegensatz dazu sind es gerade mal popelige 1,3 Milliarden bei Facebook. Das müsste ja eigentlich bedeuten, dass im echten Leben die Chancen durchaus höher stehen auf eine fette Freundesliste.</p>
<p>Wie erwartet, ist es doch irgendwie komplexer. Zu Beginn der Freundessuche kann man davon ausgehen, dass man, ähnlich wie bei Facebook, bereits mit einem Grundstock startet. Also irgendein Larry aus dem Kindergarten, der aus irgendeinem Grund schon immer dabei gewesen ist und sich mit der ganzen Chose bereits vertraut gemacht hat. Über diese Person lernt man dann im Idealfall andere Leute kennen.</p>
<p>Am Anfang etwas ungewöhnlich im echten Leben: Das Kennlernen von potentiellen Freundesliste-Kandidaten erfolgt abhängig vom geografischen Standort. Das kennt man bei Facebook anders.<br />
Die im Facebook manchmal recht hilfreiche Vorschlags-Funktion „Leute, die du vielleicht kennst“ lässt sich im echten Leben ganz gut mit Alkohol oder anderen Lockermachern emulieren.</p>
<p><strong>Hierzu gleich ein Life-Pro-Tipp:</strong><br />
Auch wenn es einfach klingt, es bringt im echten Leben meistens nichts, die Leute mit einem „Willst du jetzt mein Freund sein?“ zu traktieren: Gerade wenn Alkohol im Spiel ist, gibt es in diesem Moment keine ehrliche Antwort.</p>
<p>Und die Nachteile eines einfachen „Angenommen“ überwiegen im echten Leben leider im Gegensatz zu Facebook. Es hängen Verpflichtungen, sich-Melden-müssen und das ganze soziale Gedöns dran.</p>
<p>Besonderheit im echten Leben: Es gibt dort Freunde, die man auf Facebook ohne weiteres und innerhalb kürzester Zeit blockieren würde. Man spricht dort von: „Manchmal kann man sich’s eben nicht aussuchen“.</p>
<p><em>Für die einfache Blockier-Funktion geht hier das „Like“ ganz klar an Facebook.</em></p>
<h4><strong>4. Timeline</strong></h4>
<p>Riesen Unterschied hier: Im echten Leben gibt es sie nicht. Was man sieht, passiert auch wirklich. Und zwar sogar in dem gleichen Moment! Man kann sich aber mit -&gt;Freunden über Sachen unterhalten, die gestern oder vor 10 Jahren passiert sind. Meistens handelt es sich in der Erzählung jedoch nicht um die Originalgeschichte, so wie man sie beim Zurück-Swipen in der Facebook-Timeline wiederfinden würde.</p>
<p>Zusätzlich lassen sich im echten Leben Konversationen über zukünftige Ereignisse im aktuellen Moment unterbringen. Das führt teil- und verrückterweise bei nahezu allen Teilnehmern am echten Leben zu Reaktionen auf Dinge, die noch gar nicht passiert sind.</p>
<p>Ob Vor- oder Nachteil: Die Funktion, um zu sehen, wer was morgen posten könnte, gibt es bei Facebook noch nicht. Zumindest nicht öffentlich.</p>
<p><em>Facebook &amp; echtes Leben: jeweils ein Like.</em></p>
<h4><strong>5. Liken</strong></h4>
<p>Funktioniert im „echten Leben“ anscheinend komplett anders. Es bringt hier wenig, mit hochgerecktem Daumen durch die Kante zu laufen und sich dabei umzugucken, ob die Freunde auch sehen, wie sehr man gerade „die Sonne, yeah!“, „voll lustiger Artikel, geil ;)!“ oder quasi jeden anderen Furz „like-t“. Erstens -würde man sein niedrigschwelliges Facebook-Like-Verhalten im echten Leben ansetzen- kommt man aus dem „gut-finden“ nicht mehr heraus. Es gibt hier rund um die Uhr so viel zu liken &#8211; echt fett!</p>
<p>Im echten Leben existieren aber zum „Like-Button&#8220; analoge Instrumente, die bedachter und gezielter eingesetzt werden. So hat sich in größeren Gruppen das „Hände Klatschen“ durchgesetzt, wenn man etwas gut findet. Besonderheit hier: Das Klatschen gilt meistens einer vollkommen fremden Person die etwas gemacht hat, was man gemeinsam mit anderen gut findet. Im echten Leben klatscht man zum Beispiel eher selten spontan draußen alleine wegen „die Sonne, yeah!“ oder weil man gerade einen &#8222;voll lustiger Artikel, ;)!“ gelesen hat, um dann beim Klatschen gesehen zu werden, wie man irgendetwas anderes beklatscht, damit man von jemand anderem, für das, was man beklatscht hat, beklatscht werden kann. Das echte Leben lässt sich hier einfacher bedienen, als wir es erwartet hätten.</p>
<p><em>Pluspunkt echtes Leben.</em></p>
<h4><strong>6. Diskussionen und Kommentare</strong></h4>
<p>Spontane Kommentare zu den Aktionen anderer Teilnehmer sind im echten Leben möglich, aber nicht zu jedem Thema notwendig. „Das sieht aber lecker aus!“ ist -ganz ähnlich wie bei Food-Porn-Posts auf dem FB- gängig. „Du Hurensohn, verrecke!“ als Kommentar auf den öffentlichen Hinweis, dass man immer noch Fleisch oder gar kein Fleisch mehr isst, wirken im echten Leben oft etwas übers Ziel hinaus geschossen.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich mit Diskussionen im echten Leben zu aktuellen gesellschaftlichen oder politischen Themen. Sie sind komplett sinnlos und führen zu nichts. Denn man kann hier einfach nicht nachvollziehen, auf welchen Gesprächs-Strang sich das Gesagte bezieht oder wer wen zuerst beschimpft hat. Außerdem kann man im echten Leben überflüssige Kommentare nicht entfernen oder so tun, als hätte es jemand Anderes gesagt (Fake-Profil ist hier keine Option.). Das ist schade, weil man hier nicht wie auf Facebook einfach drauf los ballern kann.</p>
<p><em>Für die grenzenlose Diskussion- &amp; Kommentarkultur geht das Like hier an Facebook.</em></p>
<h4><strong>7. Geburtstage im echten Leben</strong></h4>
<p>Schade ist hier, dass man nicht weiß und auch von niemandem informiert wird, wer gerade Geburtstag hat. Andererseits erspart man sich damit aber auch, jedes Mal zusammen mit einem Haufen anderer „Freunde“ zu den Geburtstagskindern hin zu tingeln, um dort mit Kreide ein gut gemeintes „Happy Happy!“ an die Tür kritzeln zu müssen.</p>
<p><em>Facebook &amp; echtes Leben: jeweils ein Like</em></p>
<h4><strong>8. Kinder- und Tierfotos</strong></h4>
<p>Das Interesse an Bildern der eigenen Kinder ist im echten Leben gleich hoch wie im Facebook. Jedoch stösst im echten Leben das Fotoalbum-auf-den-Bürokollegen-Tisch-Knallen, mit einem stolzen „Guck’s dir an!!“, nur auf Zwangshöflichkeit; während man für eine Kinderfoto-Album-Veröffentlichung bei Facebook schon mal das Ladekabel in Reichweite haben sollte. Bei so einer Aktion donnert’s dort die Benachrichtigungen über echte Likes nämlich nur so rein. Und das zieht Akku.</p>
<p>Zur Veröffentlichung von Katzenbildern sollte man sich gleich an den Starkstrom anschliessen und im Atomkraftwerk Bescheid geben. Im echten Leben ist die Reaktion auf ein T-Shirt mit der eigenen Mieze eher verhalten bis peinlich berührt.</p>
<p>Es gibt aber im echten Leben eine subtilere Art, mitzuteilen, wie stolz man darauf ist, dass eigene Racker den Fortbestand des Familien-Genpools gesichert haben: Vornamensaufkleber auf Heckscheiben. Als stolzer Papa wird man leider nie herausfinden, wie sehr sich die Leute, die hinter einem fahren, über diese tollen Vornamen freuen: „Hm, was für ein exquisiter Vornamengeschmack. Es müssen tolle Menschen sein. Toll, dass sie Kinder gemacht haben!&#8220;</p>
<p>Bei einem Test an einer Ampel , wo wir einfach mal aussteigen mussten und dem Fahrer im Fahrzeug vor uns mit hochgerecktem Daumen mitteilen wollten, wie geil wir „Schanin, Maik &amp; Träwor“ finden, bekamen wir eine ähnliche Reaktion wie man sie in den Kommentaren erleben kann, wenn ein öffentlich-rechtlicher Sender News zu einem aktuellen, gesellschaftspolitischen Thema auf Facebook veröffentlicht.</p>
<p><em>Das Like für einfache Kinder- und Katzenlikes geht hier der Einfachheit halber an Facebook.</em></p>
<h4><strong>9. Angeben / Irgendwo sein / Urlaubsbilder</strong></h4>
<p>Wer kennt sie nicht, die beliebten Sprünge einer fröhlichen Facebookfreundin vor der untergehenden Sonne vorm Meer, das Duckface mit „Peace“-Fingerzeichen, synchron zu den anderen Freundinnen mit „Peace“-Fingerzeichen, mit tiefem Ausschnitt, bei irgendeinem Konzert/Party/Keller/WG/Garage/Muttis Grillfest? Oder die eigenen Füße vorm Strand/Wasser/Pool/Hängemattenstoff/in FlipFlops mit Hastag „#blessed“? Oder das bescheidene und subtile „Freund is @VIP-Lounge Airport Los Angeles“, einfach so, ohne Bild, nur dieses geile Statement?</p>
<p>Das geht im echten Leben natürlich auch, hat aber bei weitem nicht den gleichen, geilen Effekt. Rumspringen am Sandstrand mag vielleicht noch das ein- oder andere „Yolo“ aus den Mitgereisten hervorlocken. Aber meistens sind bei solchen Aktionen keine „Freunde“ in der Nähe, denen man zeigen könnte, dass man gerade irgendwo Besonderes besonders ist. Und die Leute, die vor Ort sind, sind ja selber mit vor Ort &#8211; was die Angeberei damit komplett überflüssig macht.</p>
<p><em>Facebook liefert hier eindeutig die besseren Tools, ein &#8222;Like&#8220;!</em></p>
<p><strong>10. Abmeldung</strong></p>
<p>Bei Facebook kann man als „Freund“ quasi als Karteileiche vor sich hindümpeln und bekommt dennoch alles im „Freundeskreis“ mit. So ein Dasein wäre im echten Leben, mit all seinen Verpflichtungen und merkwürdigen Nuancen in der zwischenmenschlichen Kommunikation, nahezu unmöglich. Man kann sich zwar aus dem laufenden Prozess eine Weile rausnehmen. Ist dann aber auch für die besagte Zeit wirklich raus.</p>
<p>Die Abmeldung ist im echten Leben, zumindest im laufenden Betrieb, ähnlich aufwändig wie bei Facebook und gelingt auch hier nicht immer. Dafür gibt es aber angeblich für jeden einen vorgegebene Termin zur endgültigen Abmeldung, der sich aus verschiedenen, komplett undurchsichtigen Faktoren, wie Teilnahmezeit oder auch Intensität der Teilnahme, berechnet.</p>
<p><em>Auch wenn Facebook einem den Ausstieg hier nicht einfach macht, geht der Punkt immer noch an Facebook, weil ja nach einem Ausstieg auf jeden Fall als Fallback noch das echte Leben herhalten kann.</em></p>
<p>Alles in allem gewinnt Facebook mit 7 Likes gegenüber 5 fürs echte Leben. Trotzdem ist ein Blick ins echte Leben durchaus lohnenswert und liefert auch eine Menge Anregungen fürs Facebook. Wer sich erstmal nicht die Füße schmutzig, sondern nur ein bißchen naß machen möchte, kann es mit einem schrittweisen Einstieg probieren und zum Beispiel als <a href="https://www.healthyhabits.de/mach-mit-bei-der-14-taegigen-smartphone-challenge/" target="_blank">Challenge für eine gewisse Zeit das Smartphone weglegen</a>. Das Alternativprogramm fährt dann von alleine hoch.</p>
<p>Hier noch eine Dokumentation mit ersten Eindrücken aus dem &#8222;echten Leben&#8220;:</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/ziQFFh5jznI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>(Bild <a title="CC License" href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank">CC</a> <a title="Rodrigo Soldom" href="https://www.flickr.com/photos/zabowski/" target="_blank">von Rodrigo Soldon</a>)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Legida auf die AIDA – Wie die Legida eine Weile einfach mal die Fresse hält</title>
		<link>https://www.wiemandasmacht.de/idioten/legida-auf-die-aida-wie-die-lediga-eine-weile-einfach-mal-die-fresse-haelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[chefmasteradmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 12:42:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Idioten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wiemandasmacht.de/?p=86</guid>

					<description><![CDATA[Habe mir da was überlegt: Obwohl bei Legida Presseleute die Fresse voll kriegen ist es ja jetzt der neueste Trend, zu fragen, wie wir mit diesen besorgten Bürgern und ihren Psychosen wieder in einen Dialog treten können. Da werden für diese Ningelsusen Räume vermietet, der ein- oder andere fährt auch mal eben &#8222;privat&#8220; vorbei wie zu &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.wiemandasmacht.de/idioten/legida-auf-die-aida-wie-die-lediga-eine-weile-einfach-mal-die-fresse-haelt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Legida auf die AIDA &#8211; Wie die Legida eine Weile einfach mal die Fresse hält"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-87 size-medium" src="https://wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/legida_kreuzfahrt-300x198.jpg" alt="legida_kreuzfahrt" width="300" height="198" srcset="https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/legida_kreuzfahrt-300x198.jpg 300w, https://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/legida_kreuzfahrt.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Habe mir da was überlegt: Obwohl bei Legida Presseleute die Fresse voll kriegen ist es ja jetzt der neueste Trend, zu fragen, wie wir mit diesen besorgten Bürgern und ihren Psychosen wieder in einen Dialog treten können. Da werden für diese Ningelsusen Räume vermietet, der ein- oder andere fährt auch mal eben &#8222;privat&#8220; vorbei wie zu Kaffee und Kuchen und es wird davon gefaselt, die Hände zu reichen. Das ist Schwachsinn: Ich gehe ja auch nicht Freitag ins Schützenheim zum Stammtisch und sage zu den Alkoholikern: &#8222;Hey, wollte hier mal die Hand reichen.&#8220;</p>
<p>Legida ist ein Haufen neidischer, vergrämter Heulsusen, die in ihrem mitteleuropäischen Reichtum den Hals nicht vollkriegen. Sie sind übermüdet von der Globalisierung und werden altklug &#8211; wie gnatzige Kinder, mit schwitzendem, rotem Kopf, am Sonntagnachmittag. Die wollen toben. Man sollte es ihnen geben.</p>
<p>Es wird die AIDA gechartert und alle Idas da drauf gekarrt. Also alle 5.000, die Hafenbehörde muss allerdings sagen es sind 30.000, gehört zum Programm. Dann wird abgelegt mit &#8222;Das Boot ist voll&#8220;-Rufen und es beginnt die große St. Germania-noch-Stolz-sein-Wochen-christliche-Kreuz-Spazierfahrt. Nur durch&#8217;s Abendland. Es gibt eine Bier-Flatrate (nicht dieses linksversiffte Mate-Gelumpe), auf den Fernsehern läuft in Dauerschleife entweder &#8222;Wetten, dass?&#8220; oder das Finalspiel der letzten Fussball-WM, immer-immer-immer wieder. Verschiedene Gruppen laden zu Spaziergängen rund ums Hauptdeck ein &#8211; wobei die immer auf andere Tage verschoben werden, denn es gibt so viel zu erleben. Deutschmark ist das Zahlungsmittel, Hitlergruß ist erlaubt als normales Begrüßungsmittel. Es gibt überall Stammtische, wo über den alternativen Ausgang zweier Weltkriege informiert wird sowie Dia-Vorträge über den Ehrenmann Rommel.</p>
<p>Stolz und muffige Einigkeit quillt aus jeder Ecke, sie sollen sich gegenseitig einscheissen mit der braunen Kacke, die ihre innere Leere füllen soll. Der Boardfotograf verkleidet sich als Lügenpresse und als besonderes Schmankerl, so wie in Disneyland auf der Main Street immer eine Parade stattfindet, dürfen jeden Abend auf der Haupteinkaufsstrasse ein paar Asylanten gejagt werden. Wahlweise auch linksversiffte Gutmenschen oder Leute mit Abitur. Wer gejagt wird, entscheidet ein Volksentscheid.</p>
<p>Showtime ist auch angesagt, wenn Legida auf der AIDA von echten islamistischen Piraten &#8222;irgendwo aus Afrika&#8220; überfallen wird. Nicht, dass der besoffene Mob vergisst, warum er gemeinsam unterwegs ist. Mit gühenden Wangen wird dann im Suff mit etwas Freude skandiert: &#8222;Die ganze Fahrt lang hatte ich Schiss, dass die kommen. Ich hab&#8217;s immer gewusst!&#8220;<br />
Achso, ja, auf dem Hinterdeck gibt&#8217;s noch &#8217;ne Moschee aus Pappe, die wird bei einem gemütlichen Beisammensein, zusammen mit ein paar Büchern, am Ende der Kreuzfahrt abgefackelt.</p>
<p>Regel ist aber: Wenn sie zurückkommen von ihrer Stolzwoche, müssen sie für mindestens ein Jahr die Fresse halten. Sie können sich gegenseitig erzählen, wie sie mal endlich wieder &#8222;richtig stolz&#8220; sein durften. Aber draußen ist Ruhe! Nein, ihr geht nicht zum Freitagabend in meine Innenstadt und lasst dort eure verwirrte, braune Scheisse ab. Legida läuft nicht! Legida ab zum Austoben! Legida auf die AIDA!</p>
<p>Ich glaube, wenn jeder 50 Cent beisteuert, kriegen wir so &#8217;nen Kahn gechartert. Und wenn&#8217;s nur ein alter Fischkutter in Adolfs Lindenauer Überseehafen ist: Weiß anpinseln, mit Mund vorne drauf. Als ob die es merken würden!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Bild <a title="CC License" href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank">CC</a> <a title="Rodrigo Soldom" href="Praia%20de Itapororoca by Rodrigo Soldon, on Flickr&quot; href=&quot;https://www.flickr.com/photos/soldon/10838354593" target="_blank">von Rodrigo Soldon</a>)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufschieben – Lernen Erledigungen und wichtige Dinge nicht zu tun</title>
		<link>https://www.wiemandasmacht.de/leben/aufschieben-lernen-erledigungen-und-wichtige-dinge-nicht-zu-tun/</link>
					<comments>https://www.wiemandasmacht.de/leben/aufschieben-lernen-erledigungen-und-wichtige-dinge-nicht-zu-tun/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 14:57:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Ablenkung]]></category>
		<category><![CDATA[aufschieben]]></category>
		<category><![CDATA[Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[disziplin]]></category>
		<category><![CDATA[erledigen]]></category>
		<category><![CDATA[erledigung]]></category>
		<category><![CDATA[liste]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Prokrastination]]></category>
		<category><![CDATA[selbstdisziplin]]></category>
		<category><![CDATA[to-do-list]]></category>
		<category><![CDATA[vertagen]]></category>
		<category><![CDATA[wichtig]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wiemandasmacht.de/leben/aufschieben-lernen-erledigungen-und-wichtige-dinge-nicht-zu-tun/</guid>

					<description><![CDATA[Schwierigkeitsgrad: nicht jetzt sofort Wichtige Aufgaben zu verschieben und sofort zu erledigen -das ist ja so eine Sache. Viele Menschen leiden unter ihrer entsetzlichen Selbstdisziplin und dem Druck, eine gestellte Aufgabe bis zu einem gegebenen Zeitpunkt zu erledigen. Angst vor unklaren Konsequenzen führt dazu, dass anstehende Aufgaben umgehend und rechtzeitig erledigt werden. Oft ist es &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.wiemandasmacht.de/leben/aufschieben-lernen-erledigungen-und-wichtige-dinge-nicht-zu-tun/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Aufschieben &#8211; Lernen Erledigungen und wichtige Dinge nicht zu tun"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/aufschieben.jpg" alt="aufschieben, faulenzen, Dinge vertagen" /><em>Schwierigkeitsgrad: nicht jetzt sofort</em></p>
<p>Wichtige Aufgaben zu verschieben und sofort zu erledigen -das ist ja so eine Sache. Viele Menschen leiden unter ihrer entsetzlichen Selbstdisziplin und dem Druck, eine gestellte Aufgabe bis zu einem gegebenen Zeitpunkt zu erledigen. Angst vor unklaren Konsequenzen führt dazu, dass anstehende Aufgaben umgehend und rechtzeitig erledigt werden. Oft ist es auch ganz gut, die Dinge sofort zu erledigen. Nur haben die meisten dadurch verlernt, Aufgaben vernünftig und bis zum St.-Nimmerleinstag aufzuschieben.</p>
<p>In dieser Anleitung soll es also darum gehen, wie man wichtige Dinge im Leben vertagen kann. Und zwar richtig aufschieben, im Sinne von vor-sich-herschieben, bis hin zu dem Punkt, von dem man nie dachte, dass man Tätigkeiten bis dahin verschleppen kann. Wir wollen lernen, unserer Angst und dem dumpfen Gefühl des schlechten Gewissens ausreichend Nahrung zu geben. Die Motivation, die Sache sofort anzupacken, wollen wir im Keim ersticken. Das Gute dabei ist: Man hat trotzdem ständig was zu tun.</p>
<p><span id="more-81"></span> Und das nutzen wir auch gleich mal radikal aus. Das Aufschieben funktioniert nämlich nur dann, wenn man auch wirklich Sachen zu tun hat. Desto mehr, umso besser. Ohne &#8222;To-Do-Liste&#8220; im Nacken kein schlechtes Gewissen, kein Gefühl von &#8222;Ich hab noch so viel zu tun&#8220;. Also: wir suchen uns jede Menge Sachen, die es zu tun gibt, am besten wirklich wichtige Sachen. Dinge, die einem beim Gedanken an Aufschiebung den puren, kalten Angsschweiß auf die Stirn treiben.</p>
<p>Die bekanntesten Beispiele in unserer Gesellschaft für solche Art Tätigkeiten sind: eine Hausarbeit bis zum Abgabetermin erledigen , ausreichend Lernen für eine wichtige Prüfung zu einem bestimmten Termin, Buch oder Video oder DVD rechtzeitig zurückbringen und Einkaufen (im Sinne von &#8222;Ich muss noch einkaufen!&#8220;)</p>
<p>So, jetzt kommt die zweite Stufe für eine rückhaltlose Aufschiebung mit schlaflosen Nächten: Wir machen uns eine Liste. Eine Liste mit den Dingen, die es zu tun gibt. Die Liste ist deshalb so toll, weil sie die zu erledigenden Dinge nochmal schwarz auf weiß manifestiert. Eine Erledigungs-Liste ist quasi das Denkmal für alle Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Und &#8211; besonders spitze: Die Liste selbst muss natürlich erstmal erstellt werden. Da können wir also auch gleich erstmal ganz oben auf die Liste schreiben: <em>Liste erstellen</em>. Am besten davor eine Nummer (in diesem Fall nehmen wir die Nummer 1, für den ersten Punkt, den es zu erledigen gilt). Wenn wir aufgeschrieben haben, &#8222;1. Liste erstellen&#8220;, werden jetzt auch die anderen Aufgaben auf der Liste eingetragen. Dazu gehen wir vorher im Kopf kurz durch, was uns am wichtigsten erscheint. Das darf auch ruhig ein paar Tage dauern. Die wichtigste Aufgabe bekommt dann die höchste Priorität auf der Liste (in diesem Falle die Nummer 2, nach &#8222;1. Liste erstellen&#8220;). Die komplette Liste könnte dann ungefähr so aussehen (Beispiel):</p>
<p>1. Liste erstellen</p>
<p>2. Hausarbeit schreiben (Abgabe spätestens 30.7.)</p>
<p>3. Lernen (Prüfung am 1.10)</p>
<p>4. DVD zurückbringen (6.7.)</p>
<p>5. Einkaufen (Milch)</p>
<p>Besonders schön an dieser Liste: fast alle Punkte (bis auf den ersten) sind mit einem Datum in der absehbaren Zukunft versehen. Das erhöht den Druck ungemein. Schön in unserem allgemeingültigen Beispiel ist auch die Anordnung der Prioritäten nach persönlichem Gusto: Mit dem erledigten Punkt 1 &#8222;Liste erstellen&#8220; erscheint es so, als wäre die Hälfte der persönlichen Vorhaben bereits wie von selbst erledigt worden. Und natürlich sollte man auch mal die Hausarbeit sofort schreiben. Aber Vorsicht!!!</p>
<p>Wir wollten doch hier lernen, alles aufzuschieben. Dafür ist die Liste da. Hinter jeden Erledigungspunkt malen wir deshalb jetzt einen Kreis. Dem Kreis unter &#8222;Liste erstellen&#8220; können wir ein Häkchen reinmachen oder ihn ausmalen. Die anderen Kreise müssen unbedingt leer bleiben!!</p>
<p>Jetzt hat die Liste ihre vollständige Legitimation erhalten. Erste Punkte wurden zwar schon erledigt, andere müssen aber noch auf Erledigung warten. Die leeren Kreise zeigen es an. Das drückt aufs Gewissen.</p>
<p>Und so funktioniert das jetzt auch mit dem Aufschieben: Der unwahrscheinliche und selbstproduzierte Druck bewirkt nun, dass man genau diese Dinge nicht tun will und nicht tun wird. Weil sich die Punkte so wichtig nehmen. Weil die Liste sich selbst auf Nummer Eins eingetragen hat und anscheinend einfach so deshalb ein tolles Häkchen erhalten hat, einfach nur für ihre Existenz. Man hasst diese Liste über alles und alles, was damit zu tun hat, wird verleugnet. Und man wird alles daran setzen, keine von den Dingen, die darauf stehen, zu erledigen. Das schlechte Gefühl bleibt. Aber schon allein diese Sinnlosigkeit!! Man stelle sich mal vor, was das für ein Leben sein soll mit dem Zwang, irgendwann irgendwo Häkchen zu setzen, nur damit eine Liste ihren Zweck erfüllt? Lächerlich!! Wer sind wir denn, wo steht denn bitteschön das Gesetz, das ich alle Punkte in genau dieser Form zu erledigen habe; dass ich überhaupt Häkchen in die Kreise machen muss, wenn ich dass Gefühl habe, es ist an der Zeit und ich bin fertig&#8230;? Von einem popeligen Zettel mit vier Punkten lassen wir uns die Zeit einteilen? Nicht mal unter Folter könnte uns jetzt noch jemand dazu bringen, die aufgeschriebenen Aufgaben mit Motivation anzugehen. Toll, nicht?</p>
<p>Dafür fallen uns jetzt unendlich viele Sachen ein, die nicht auf der Liste stehen, aber gerade deshalb erledigungswert sind. Dazu gehört: im Café sitzen, im Internet auf Studi-VZ Leute stalken, seinen Namen googeln, baden und dabei die Formel für die Alternative zum Erdöl ausdenken, Nobelpreis kassieren und Welt retten. Hauptsache Punkt 2 bis 5 bekommen ihren Haken nicht und man ist aureichend abgelenkt.</p>
<p>Wenn Ihr mir den Effekt nicht glaubt, dann macht Euch mal ne eigene Liste.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wiemandasmacht.de/leben/aufschieben-lernen-erledigungen-und-wichtige-dinge-nicht-zu-tun/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>14</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie man seine Freizeit richtig gestaltet</title>
		<link>https://www.wiemandasmacht.de/leben/freizeitgestaltung-freizeit-richtig-gestalten/</link>
					<comments>https://www.wiemandasmacht.de/leben/freizeitgestaltung-freizeit-richtig-gestalten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 00:04:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Langeweile]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wiemandasmacht.de/leben/freizeitgestaltung-freizeit-richtig-gestalten/</guid>

					<description><![CDATA[Schwierigkeitsgrad: kommt man drüber weg  In unserer schnelllebigen Welt führt uns ein Moment, der etwas Auszeit von unseren täglichen Verpflichtungen bedeutet, schnell an den Rand einer Panikattacke. Freizeit zu haben ist jedoch eigentlich etwas Schönes. Die Freizeit wurde deshalb erfunden, damit wir uns Zeit für die Dinge nehmen können, die wir eigentlich schon immer einmal &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.wiemandasmacht.de/leben/freizeitgestaltung-freizeit-richtig-gestalten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Wie man seine Freizeit richtig gestaltet"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/freizeitgestaltung.jpg" alt="Freizeitgestaltung mit Hund" /><em>Schwierigkeitsgrad: kommt man drüber weg </em></p>
<p>In unserer schnelllebigen Welt führt uns ein Moment, der etwas Auszeit von unseren täglichen Verpflichtungen bedeutet, schnell an den Rand einer Panikattacke. Freizeit zu haben ist jedoch eigentlich etwas Schönes. Die Freizeit wurde deshalb erfunden, damit wir uns Zeit für die Dinge nehmen können, die wir eigentlich schon immer einmal machen wollten. Dazu gehören zum Beispiel eine Altersvorsorgeversicherung abschliessen, zum Zahnarzt gehen oder Staub wischen.</p>
<p>Doch diese Idee der Freizeitgestaltung ist rein theoretisch. Jede gute Freizeitaktivität, die den leeren Raum des Nichtstuns sinnvoll ausfüllen könnte, erfordert letztendlich so viel Konzentration und Planung wie die Aktivitäten des Arbeitsalltags. Drei Stunden Freizeit zwischendurch reichen nun mal nicht aus, um die richtige Riester-Rente zu finden, den Zahnarzttermin zu bekommen und wahrzunehmen und bis zur Drogerie und zurück zu gehen, um Staubwischlappen und Putzmittel zu kaufen.  Es ist alles zusammen zu schwierig, man fühlt sich überfordert und die richtige Alternative ist: <strong>einfach abhängen</strong>!<span id="more-79"></span></p>
<p>Während eines Momentes der Freizeit denkt man vielleicht an Menschen, mit denen man lange nicht mehr gesprochen hat und bekommt deswegen ein wenig schlechtes Gewissen. Man geht vielleicht sogar so weit, zu denken, man sollte die betreffende Person anrufen oder gar etwas Nettes schreiben. Bevor man sich jetzt Hals-über-Kopf in solche Aktionen stürzt, sollte man sich die Konsequenzen vor Augen führen: Verabredung, Treffen, sinnlose Gespräche über die Zwischenzeit, in der man sich gegenseitig nicht gemeldet hat und -ZACK &#8211; schon wieder Freizeit weg.</p>
<p>Man könnte auch einfach spazieren gehen. Wenn man in seiner Freizeit spazieren geht, sollte man darauf achten, nicht die gleichen Wege zu gehen, die man aus dem sonstigen Alltag kennt. Für viele würde das bedeuten, sich auf der linken Spur einer Autobahn, auf der Busspur oder im Gleisbett der Straßenbahn wieder zu finden. Das ist aber nicht der Sinn eines gemütlichen Spaziergangs. Wenn man in der Freizeit spazieren geht, hat man andere Ziele. Auf jeden Fall macht der Spaziergang mehr Spass, wenn man sich dazu ein kleines Ziel setzt. Eine Zeitung am Kiosk kaufen ist ein gutes Ziel. Einen Brief wegbringen ein weiteres. Die Briefmarken zu Hause zu vergessen und ein geschlossenes Hauptpostamt reichen sogar für insgesamt zwei Spaziergänge.</p>
<p>Viele Menschen verbringen ihre Freizeit auch gerne mit Fernsehn-Gucken.  Bewegungslos auf eine Mattscheibe schauen ist ungefähr so sinn- und wirkungsvoll, wie der Wandfarbe beim Trocknen zuzuschauen: Man weiß nicht mehr, wie es noch vor drei Minuten ausgesehen hat und nach ungefähr drei Stunden bekommt man das Gefühl, man sollte wieder anfangen, etwas anderes zu tun. Man guckt aber weiter regungslos hin, voller Hoffnung, es kommt noch besser.</p>
<p>Vielbeschäftigte werden manchmal von plötzlich zur-Verfügung-stehender Freizeit völlig überrascht und starren auf einmal in tiefe und leere Abgründe ihrer eigenen, sinnlosen Existenz. In solchen Lebensphasen haben sich Hunde als echte Helfer erwiesen. Hunde haben zwar jede Menge Macken, das Gefühl innerer Leere gehört glücklicherweise nicht dazu. Sobald man sich selbst am Ende einer Leine wiederfindet, besteht die ganze Welt nur noch aus Dingen zum nachjagen, beschnüffeln, ausbuddeln, fressen, bepinkeln oder bekacken. Quasi die Spassversion vom echten Leben.</p>
<p>Viele Menschen übertreiben es manchmal auch mit ihrer Freizeit und nutzen eine unverplante Stunde dazu, um endlich Spanisch/Englisch/Russisch oder nochmal Deutsch zu lernen. Diese Fehleinschätzung von Anspruch und Wirklichkeit führt im richtigen Leben dann oft dazu, dass diese Menschen sich nicht richtig verstanden fühlen.</p>
<p>Die Rente ist ein Speziallfall der Freizeit, da man hier seinen gesamten noch vorhandenen Freizeitvorrat quasi am Stück geliefert bekommt. Viele freuen sich von Anfang an auf diesen Moment. Anderseits, wenn die Rente dann erstmal da ist, kommen viele dann auch damit nicht so zurecht. Entweder fahren sie auf Kreuzfahrtschiffen zu Orten, an denen ihr Ein-Stunden-Spanisch nicht verstanden wird oder sie schauen dem Hund zu, wie er seinen freizeitlosen aber spassigen Alltag gestaltet. Viele Rentner empfinden diese Zeit als schwierig und eher als langweilige Wartezeit auf das offiziell folgende Ende. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass für diejenigen, die schon zu Lebzeiten mit ein bisschen Freizeit nicht klar kommen, die Ewigkeit nach dem Tod erst recht nicht der Wunschaufenthaltsort ist.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wiemandasmacht.de/leben/freizeitgestaltung-freizeit-richtig-gestalten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Morgentoilette 2: Was kommt nach dem Duschen</title>
		<link>https://www.wiemandasmacht.de/leben/morgentoilette-2-anleitung-zaehne-putzen/</link>
					<comments>https://www.wiemandasmacht.de/leben/morgentoilette-2-anleitung-zaehne-putzen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thorsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 18:29:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Morgentoilette]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Zähne]]></category>
		<category><![CDATA[Zähne putzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zähneputzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wiemandasmacht.de/leben/morgentoilette-2-anleitung-zaehne-putzen/</guid>

					<description><![CDATA[Schwierigkeitsgrad: perlweiss Zähne putzen Im ersten Teil unserer Monumentalanleitung zur Morgentoilette haben wir zunächst erfahren, wie viele Entscheidungen zu Beginn zu treffen sind und wie hoch der Prozentsatz der gefühlsmäßigen Entscheidungen ist. Die wichtigsten haben wir schon getroffen. Nach Ende Teil 1 stehen wir ins Handtuch gewickelt oder im Bademantel frisch geduscht im Bad. Aber &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.wiemandasmacht.de/leben/morgentoilette-2-anleitung-zaehne-putzen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Die Morgentoilette 2: Was kommt nach dem Duschen"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/zaehneputzen.jpg" alt="Zähne putzen, Zähneputzen am Morgen" /><em>Schwierigkeitsgrad: perlweiss</em></p>
<p><strong>Zähne putzen</strong></p>
<p><a href="https://wiemandasmacht.de/leben/morgentoilette-i-entscheidungen-gefuehle-reinigung-erfolgreicher-start-in-den-tag/" title="Morgentoilette 1 Anleitung Reinigung Duschen Pflege">Im ersten Teil</a> unserer Monumentalanleitung zur Morgentoilette haben wir zunächst erfahren, wie viele Entscheidungen zu Beginn zu treffen sind und wie hoch der Prozentsatz der gefühlsmäßigen Entscheidungen ist. Die wichtigsten haben wir schon getroffen. Nach Ende Teil 1 stehen wir ins Handtuch gewickelt oder im Bademantel frisch geduscht im Bad.</p>
<p><a href="https://wiemandasmacht.de/leben/morgentoilette-i-entscheidungen-gefuehle-reinigung-erfolgreicher-start-in-den-tag/" title="Morgentoilette 1 Anleitung Reinigung Duschen Pflege"></a>Aber Vorsicht: es ist wie verhext, schon wieder eine Entscheidung!! Föne ich mir erstmal die Haare? Oder föne ich sie gar nicht und lasse sie an der Luft trocknen? Mache ich erst was anderes, um dann später zu fönen, wenn die Haare schon trockener sind? Schwer.<span id="more-77"></span></p>
<p>Ich persönlich habe mich für das letzte entschieden. Die Haare lassen wir erst einmal links liegen. Ich putze mir als erstes die Zähne. Zähne, das sind die weißen Dinger, die ihr seht, wenn ihr in den Spiegel grinst. Nein, eigentlich seht ihr die Zahnleisten oben und unten. Doch die werden erst zu Leisten, da viele verschiedene Zähne nebeneinander stehen, so wie mehrere Spieler beim Fußball eine Mauer bilden. Diese Spieler sind sehr anfällig, wenn sie z.B. ins Gesicht oder in die Hoden getroffen werden. Dann fallen sie um und sind für ein sinnvolles Abwehrspiel nicht mehr zu gebrauchen und müssen im Extremfall sogar ausgewechselt werden. So ist es auch bei den Zähnen. Bei den Zähnen steht eine Reihe auf dem Kopf und eine auf den Füßen. Der böse Zahnteufel und Käptn Karies treiben im Mund ihr Unwesen. Sie knabbern und Hämmern an den hilflosen Zähnen, so dass diese Löcher kriegen oder tot umfallen oder ebenfalls ersetzt werden müssen. Doch wir wollen unsere ursprünglichen Zähne erhalten. Sie sind erste Wahl. Die anderen sind nicht umsonst nur Auswechsler.</p>
<p>Wir sind dazu angehalten, die beiden Wüstlinge Zahnteufel und Käptn Karies so gut es geht zu stören. Leider gibt es die beiden in unüberschaubarer Menge. Sie sind geklont. Es ist also nicht so, dass Carsten Glück hat und unbehelligt bleibt, weil die beiden gerade bei Thorsten im Mund sind und dort zu tun haben. Nein, Carsten &amp; Thorsten können auch gleichzeitig vom Zahnteufel als auch von Käptn Karies befallen sein.</p>
<p>Was das Zähneputzen betrifft, so hat bei mir der Fortschritt Einzug gehalten. Ich habe eine elektrische Zahnbürste. Sie erspart sehr viel Arbeit. Das Bürsten mit einer manuellen Zahnbürste ist sehr kraftaufwendig und die Putztechnik diffizil und kompliziert. Sie wurde bereits <a href="https://www.freenet.de/freenet/fit_und_gesund/gesundheit/zahnmedizin/zaehneputzen/index.html" title="Anleitung zum richtigen Zähneputzen">an anderer Stelle</a> hinlänglich beschrieben. (https://www.freenet.de/freenet/fit_und_gesund/gesundheit/zahnmedizin/zaehneputzen/index.html)</p>
<p>Die elektrische Zahnbürste muss allerdings am Leben gehalten werden. Sie braucht Strom. Und damit wir keine Direktverbindung zwischen Mund und Steckdose herstellen müssen, hat die elektrische Bürste einen so genannten Akku. Das heißt, sie wird aufgeladen und der Strom hält sich eine Weile in der Bürste. Das erledigt eine Ladestation, die über ein Kabel mit dem Stromnetz verbunden ist. Senkrecht aus der Ladestation nach oben ragt ein Nippel hervor. Die elektrische Bürste hat am entgegen gesetzten Ende vom Teil mit den Borsten ein Loch. Beides ineinander gesteckt führt zur Aufladung.</p>
<p>Die Bürste steht so senkrecht auf dem Ladegerät und kann nicht umfallen. Immer wenn nicht geputzt wird, sollte sie dort stecken. Dann hat sie immer vollen Saft.</p>
<p>Bevor wir Putzen, nehmen wir sie von der Ladestation, in die rechte Hand. Bei Linkshändern in die Linke. Ob ihr Links- oder Rechtshänder seit, müsste sich im Laufe Eurer Kindheit herausgestellt haben oder das tut es noch. Keine Bange. Frisch auf, probiert es aus!</p>
<p>Ihr stellt Euch nun vor den Spiegel und grinst hinein. Wichtig ist ein Spiegel über dem Waschbecken, in dem man sich bequem sehen kann. Der Spiegel darf nicht links oder rechts vom Becken hängen oder an einer anderen Wand sogar noch. Das habe ich alles schon erlebt, vollkommener Blödsinn!</p>
<p>Die Bürste ist in der rechten Hand und wird waagerecht gehalten, parallel zu den beiden Zahnleisten. Wir drücken nun den An-Schalter der Bürste. Wo der ist, ist je nach Fabrikat unterschiedlich und das steht in der Bedienungsanleitung. Wenn das nicht da drinsteht, ist die Anleitung schlecht geschrieben. In diesem Fall solltet Ihr das Fabrikat wechseln!</p>
<p>Der Vorteil bei elektrischen Zahnbürsten ist, dass wir nur sehr wenig Zahnpasta brauchen. Das wiegt die Mehrkosten für die Borsten wieder auf. Wir geben nur einen halben Fingernagel (kleiner Finger) auf die wartenden Borsten.</p>
<p>Um genau zu sein, würde ich ERST die Zahnpasta drauf packen und DANN die Bürste anschalten. Ihr könnt es ja mal anders herum probieren. Ha, das wird ein Spaß!</p>
<p>Danach setzen wir die rotierenden Borsten auf den ersten Zahn. Die Berührung kann ein Kopfkribbeln auslösen, das dem einen oder anderen zunächst unangenehm sein könnte und Schwindel verursacht. Keine Bange, da gewöhnt man sich dran. Wir bleiben nun 10 Sekunden auf jedem Zahn, bis hinten rein in die Backen. Das Gleiche  wiederholen wir an der Hinterseite der Zähne. Dazu drehen wir die Borsten leicht, so dass sie nach vorne gucken, aus dem Mund. Sie kommen nicht lange dazu, da wir sie hinter die Zähne schieben und diese  ihnen die Sicht versperren.</p>
<p>Nach ca. 3 Minuten können wir das Schauspiel beenden. Viele elektrische Zahnbürsten gehen nach dieser Zeit kurz aus. Das heißt nicht, dass ihnen der Saft ausgegangen ist, sie wollen uns nur sagen, dass es langsam reicht. Wenn allerdings noch nicht alle Zähne gesäubert sind, dann unbeirrt weitermachen. Aber nicht zu lange! Zu langes Putzen beschädigt den Zahnschmelz, der die Zähen vor ekligem Belag schützt. Zu lange die Zähne putzen ist so ähnlich wie wenn jemand euch mit einer Bürste den Rücken schrubbt und die Haut abrubbelt und ihr plötzlich blutet. Das wollen wir nicht.</p>
<p>Die Zahnbürste wird nach dem Putzen wieder auf den Auflader gesteckt. Gleichzeitig, quasi in einer Bewegung mit dem Aufstecken, spucken wir den nicht mehr gebrauchten Zahnpastaschaum ins Waschbecken. Danach lassen wir das kalte Wasser laufen, am besten wäre eigentlich lauwarmes Wasser und halten den Mund in den Strahl, füllen Wasser hinein und pressen die Lippen zusammen und spülen das Wasser etwas hin- und her. Nicht runterschlucken! Nein, ausspucken. Diesen Vorgang wiederholen wir zwei- bis dreimal. Die Zähne sind recht temperaturempfindlich, daher würde kaltes Wasser beim Spülen eher Schmerzen verursachen. Findet Eure Wunschtemperatur selbst heraus!</p>
<p>Ihr könnt zum Spülen auch einen Becher benutzen. Füllt einfach Wasser hinein und nehmt einen Schluck zu Euch, als würdet ihr Cola trinken. Aber auch hier gilt: nicht runterschlucken!</p>
<p>Jetzt noch kurz Hände waschen und fertig. Nun sind wir schon geduscht und haben die Zähne geputzt. Und das ist noch längst nicht alles. Ihr seht, wie aufwändig das alles sein kann. Aber glaubt mir, wenn ihr das alles auswendig könnt, ist die gesamte Morgentoilette eine einzige fließende Bewegung; ein einziger Tanz der Reinigung.</p>
<p>Wie es weitergeht?: Bald hier an selber Stelle. Bis dahin: Einen sauberen Tag!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wiemandasmacht.de/leben/morgentoilette-2-anleitung-zaehne-putzen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Viel Geld machen und behalten: Anleitung, wie man auch mit wenig Geld auskommen kann</title>
		<link>https://www.wiemandasmacht.de/finanzen/viel-geld-machen-anleitung-mit-wenig-geld-auskommen/</link>
					<comments>https://www.wiemandasmacht.de/finanzen/viel-geld-machen-anleitung-mit-wenig-geld-auskommen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 18:21:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geld auskommen]]></category>
		<category><![CDATA[geld machen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld Umgang]]></category>
		<category><![CDATA[Sprichwörter]]></category>
		<category><![CDATA[Sprüche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wiemandasmacht.de/finanzen/viel-geld-machen-anleitung-mit-wenig-geld-auskommen/</guid>

					<description><![CDATA[Schwierigkeitsgrad: wie ein Sechser im Lotto Wie man schnell Geld machen kann und wenig Geld für viel Sachen wieder ausgeben kann, ist ja inzwischen hinreichend bekannt. Man muss nur mal das Internet nach „Möglichkeiten zum Geld machen&#8222;, „schnelles Geld&#8220; oder einfach „Geld verdienen&#8220; durchsuchen und schon wird man fündig, da ist für jeden etwas dabei. &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.wiemandasmacht.de/finanzen/viel-geld-machen-anleitung-mit-wenig-geld-auskommen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Viel Geld machen und behalten: Anleitung, wie man auch mit wenig Geld auskommen kann"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/millionen_von_cash_geld.jpg" alt="extrem viel Geld machen, ganz viel Cash" /><br />
<em>Schwierigkeitsgrad: wie ein Sechser im Lotto<br />
</em><br />
Wie man schnell Geld machen kann und wenig Geld für viel Sachen wieder ausgeben kann, ist ja inzwischen hinreichend bekannt. Man muss nur mal das Internet nach „<a href="https://wiemandasmacht.de/suche-nach-anleitungen/?cx=007136924142144305272%3Ahwzpoehbimk&amp;cof=FORID%3A11&amp;q=M%C3%B6glichkeiten+zum+Geld+machen" title="Suche nach: Möglichkeiten zum Geld machen">Möglichkeiten zum Geld machen</a>&#8222;, „<a href="https://wiemandasmacht.de/suche-nach-anleitungen/?cx=007136924142144305272%3Ahwzpoehbimk&amp;cof=FORID%3A11&amp;q=schnelles+Geld" title="Suche nach schnelles Geld">schnelles Geld</a>&#8220; oder einfach „<a href="https://wiemandasmacht.de/suche-nach-anleitungen/?cx=007136924142144305272%3Ahwzpoehbimk&amp;cof=FORID%3A11&amp;q=Geld+verdienen" title="Suche nach Geld verdienen">Geld verdienen</a>&#8220; durchsuchen und schon wird man fündig, da ist für jeden etwas dabei. Es gibt auch zahllose Bücher zum Thema „Geld machen&#8220; oder „Mehr Verdienen für Weniger Tun&#8220;, die sich alle immer wieder großer Beliebtheit erfreuen. Mit diesem Angebot an grundlegendem Wissen zu diesem eher nüchternen Thema hat also niemand einen Grund, ohne oder mit zu wenig Geld dazustehen.</p>
<p>Die Probleme fangen meist erst dann an, wenn das viele Geld bereits da ist und man jetzt nicht weiß, wie man damit umgehen soll. Aber selbst für diese Situation gibt es Anleitungen, die viele von uns schon einmal gehört aber mangels Verständnis nicht umgesetzt haben. Anleitungen zum Thema „Umgang mit Geld&#8220; liegen meist als Sprichwörter vor, die die dahinterliegende Aussage komprimieren. Wir haben die drei wichtigsten Sprüche zum richtigen Umgang mit Geld mal für Euch auseinandergedröselt:<span id="more-75"></span></p>
<p><strong>1. Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert</strong></p>
<p>Hierzu muss verdeutlicht werden, dass ein Pfennig meistens kleiner ist als ein Taler. Wenn man das nicht weiß, lässt sich der Zusammenhang schlecht begreifen. Warum dieser Spruch eine Regel ist und welche Institution die regelkonforme Ausführung dieses Spruches überwacht, ist allerdings nicht ganz klar. Klar ist hier nur: Man sollte sich daran halten, sonst kriegt man den Spruch sofort um die Ohren gehauen.</p>
<p>Daran halten geht so: Wenn Ihr einen Pfennig findet oder irgendwo noch habt, solltet Ihr diesen auf keinen Fall wegwerfen oder Sachen sagen wie <em>„Och, nur so´n doofer Pfennig &#8211; kann ich mir eh nix von kaufen&#8220;</em>. Der Pfennig sollte vielmehr geehrt und gut gefunden werden, so wie man ein hilfreiches Taschenmesser oder ein Haustier gut findet. Wenn Ihr das lange genug gemacht habt, gibt´s zusätzlich zu dem Pfennig eines Tages einen Taler. Der Taler plus Pfennig macht zusammen Ein Taler Eins. Damit kann man sich zwar nichts kaufen, weil der Taler keine anerkannte Währung ist. Aber Pfennige ehren macht trotzdem Spass!</p>
<p><strong>2.  Bei Geld hört die Freundschaft auf</strong></p>
<p>Manchmal knackt´s in jeder freundschaftlichen Beziehung. Ihr merkt zum Beispiel gerade, dass der WG-Mitbewohner sich anscheinend doch nicht so an den Putzplan halten möchte und somit doch nicht Euer neuer bester Freund werden kann. Oder die zahlreichen, echten Freundschaften aus dem StudiVZ stellen sich im richtigen Leben als irgendwie unkommunikativ heraus. Ernsthafte Situationen, die einsam machen, einen ohne Freunde und schön dumm dastehen lassen können. Jetzt sollte man aber nicht auf verzweifelte Gedanken kommen, und Geld zu einem Freund machen. Mit Geld könnt Ihr weder schön weggehen, noch kann man mit Geld zusammen kochen, noch könnt Ihr mit Geld in der WG-Küche über Eure Beziehungsprobleme reden. Ihr würdet die Probleme, die Geld gerade hat, auch nicht so richtig nachvollziehen können.</p>
<p>Oder hättet Ihr etwa Lust, Eurem neuen, tollen Freund zuzuhören, wenn er sich über seinen Alltag auskotzt?: <em>„Ich komm` mit den roten Fünf-Cent-Stücken einfach überhaupt nicht klar, ich glaube, die sind alle übelst falsch. Und es ist einfach niemand da, der sich längerfristig auf einen einlassen kann. Nicht mal dieser solariumbraune 50-Euro Schein hat´s länger als zwei Tage ausgehalten. Stattdessen war wieder in Null-Komma-Nix Pärchenalarm im Quartier: zwei völlig blaue Zwanziger und so´n arrogantes Zwei-Euro Stück aus Spanien zusammen mit ´ner geriffelten Gesichtsfünfzig.&#8220;</em>.</p>
<p>Ihr könnt Euch den ganzen Tag nur solchen Nöl anhören, wenn Ihr mit Geld befreundet sein wollt. Auch wenn Ihr es von Eurer Seite her versucht: Es kann leider zu keinem Geld der Welt auf Dauer eine echte Freundschaft entstehen. Denn bei Geld hört nun mal die Freundschaft auf.</p>
<p><strong>3. Borgen bringt Sorgen</strong></p>
<p>Borgen bedeutet, dass man etwas eine Zeit lang haben möchte und jemand anderes das, was man eine Zeit lang haben möchte, gerade hat, aber selber nicht für diese Zeit lang benutzt. Jetzt kann man zu der anderen Person hingehen und sagen: <em>„Du brauchst das doch gerade nicht, was du da hast. Könnte ich das nicht so lange haben, wie du es nicht benutzt?&#8220;</em><br />
Logische Antwort wäre jetzt: <em>„Ja klar, ich brauche das gerade eh nicht. Also kannst du es solange haben.&#8220;</em></p>
<p>Das ganze zusammen nennt sich also borgen (wenn man es selber nicht hat), bzw. „verborgen&#8220; (wenn man etwas hat, was man nicht nutzt und das dann weitergibt).</p>
<p>Warum das jetzt trotzdem „Sorgen&#8220; bereitet, soll das folgende Beispiel einmal verdeutlichen:</p>
<p><em>„Hallo. Ich wollte morgen gerne alle Folgen von Akte X auf DVD gucken. Mir ist aufgefallen, dass die hier bei ihnen nur so ´rumstehen, neben vielen anderen Titeln. Könnte ich die nicht so lange haben, wie sie hier nicht benutzt werden?&#8220;</em><br />
Antwort: <em>„Natürlich, gerne. Das macht dann 38 Euro fuffzig, wenn die DVDs bis morgen wieder hier sind.&#8220;</em><br />
<em>„Aber sie brauchen doch die Akte-X-Folgen im Moment eh nicht..!?&#8220;</em><br />
<em> </em>Antwort: <em>„Deswegen können sie die DVDs auch bis morgen haben, für achtunddreißig-fuffzich.&#8220;</em><br />
<em>„Ich verstehe nicht, wollten sie die jetzt bis morgen dann doch alle selber angucken oder kann ich die Folgen zu mir nach Hause mitnehmen?&#8220;</em></p>
<p>Beim DVD-Verleiher hinterm Tresen zeigen sich spätestens an dieser Stelle des Gesprächs ganz große Sorgenfalten. Als Ergebnis davon unterlässt der Ausborger meistens weiteres Nachfragen und ist sichtlich besorgt über die innere Einstellung des DVD-Besitzers, der da auf hunderten von Filmen sitzt, die er niemals an einem Tag schafft, alle auf einmal zu gucken!!!</p>
<p>An dieser Art von Geiz sind leider schon ganze Staatssysteme krachen gegangen, weil das Borgen in seiner Einfachheit oft nicht kapiert wird. Deswegen bringt Borgen Sorgen.</p>
<p>Das waren nur drei Sprüche, allerdings die drei wichtigsten, die man sich merken sollte zum richtigen Umgang mit Geld, egal ob viel Geld oder wenig Geld. Auseinandergedröselt sind die Aussagen hinter den Sprüchen schon recht alltagstauglich und lassen sich dadurch auch gut ins eigene Leben integrieren.</p>
<p>Was sind Eure wichtigsten Sprüche für den richtigen Umgang mit Geld? Durch welchen Spruch oder durch welches Sprichwort seit Ihr zu dem Geld gekommen, mit dem Ihr jetzt umgehen müßt? Und was bedeuten diese Sprüche bzw. wollt Ihr welche von uns erklärt haben, auch wenn Ihr sie schon ewig nutzt?</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wiemandasmacht.de/finanzen/viel-geld-machen-anleitung-mit-wenig-geld-auskommen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>17</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Video-Anleitung wie man sich richtig auf einen Stuhl setzt</title>
		<link>https://www.wiemandasmacht.de/bewegung/video-anleitung-wie-man-sich-richtig-auf-einen-stuhl-setzt/</link>
					<comments>https://www.wiemandasmacht.de/bewegung/video-anleitung-wie-man-sich-richtig-auf-einen-stuhl-setzt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 15:43:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[hinsetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[richtig hinsetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Stuhl]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Anleitung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wiemandasmacht.de/bewegung/video-anleitung-wie-man-sich-richtig-auf-einen-stuhl-setzt/</guid>

					<description><![CDATA[Schwierigkeitsgrad: kniehoch Nach ungefähr einem Jahr Produktionszeit und aufwändiger Nachbearbeitung ist es uns endlich gelungen, die noch fehlende Video-Anleitung für das Hinsetzen auf einem Stuhl zu veröffentlichen. Besonders tricky war während der Produktion, dass uns eigentlich ein Stuhl fehlte. Wir haben das gelöst, indem Carsten nur so tut, als würde er sich hinsetzen. Also der &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.wiemandasmacht.de/bewegung/video-anleitung-wie-man-sich-richtig-auf-einen-stuhl-setzt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">"Video-Anleitung wie man sich richtig auf einen Stuhl setzt"</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Schwierigkeitsgrad: kniehoch</em></p>
<p>Nach ungefähr einem Jahr Produktionszeit und aufwändiger Nachbearbeitung ist es uns endlich gelungen, <strong>die noch fehlende Video-Anleitung für das Hinsetzen auf einem Stuhl</strong> zu veröffentlichen. Besonders tricky war während der Produktion, dass uns eigentlich ein Stuhl fehlte. Wir haben das gelöst, indem Carsten nur so tut, als würde er sich hinsetzen. Also der Stuhl war erst gar nicht da. Gleiches gilt übrigens für den Fussboden. Erst mit modernster Computertechnologie aus dem Bereich 3D (Fach: Computeranimation) ist es uns im Nachhinein gelungen, Stuhl und Fussboden nicht nur künstlich zu erzeugen, sondern mit Eigenschaften auszustatten, die beide Gegenstände täuschend echt aussehen lassen.</p>
<p>Manchmal, während der Monate im Schnittraum, haben wir uns selbst sogar gegenseitig fragen müssen: &#8222;Bist Du sicher, dass da kein Stuhl war, als wir das Ding gedreht haben?&#8220; Wir haben uns dann immer in den Arm gekniffen, um zurück auf den Boden der Tatsachen zu kommen. Es war kein Stuhl da! Wahnsinn! Wir haben das Ding ohne Stuhl gedreht!! Erst im Nachinein wurden Stuhl und Fussboden in die Szene hineingrechnet. Ich wollte das nur nochmal betonen, weil uns das hier ziemlich verdammt gut gelungen ist. So gelungen, dass es kaum auffällt.</p>
<p>Das Resultat der Tricktechnik kann sich sicherlich sehen lassen (und Ihr werdet sicherlich wieder etwas dazulernen können):</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" style="width:425px; height:350px;" data="http://www.metacafe.com/fplayer/1141278/shoe_shop_prank.swf"><param name="movie" value="http://www.metacafe.com/fplayer/1141278/shoe_shop_prank.swf"/></object></p>
<p><span id="more-73"></span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wiemandasmacht.de/bewegung/video-anleitung-wie-man-sich-richtig-auf-einen-stuhl-setzt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>