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	<title>Jenseits des täglichen Wahnsinns</title>
	
	<link>http://www.wildbits.de</link>
	<description>Wer kann heute noch von sich behaupten, nicht von allen guten und bösen Geistern verlassen worden zu sein? So wie sich die Welt zeigt, befinden wir uns längst Jenseits vom Wahnsinn. wildbits, ein Blog für alle, die nicht mehr ganz bei Trost sind, aber dennoch welchen gebrauchen könnten.</description>
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		<title>Rumlaufen und Rheinlesen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 18:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
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		<description><![CDATA[Da DER CHEf heute mit Unterrichtsvorbereitungen beschäftig war, hab ich mich kurzerhand alleine auf den Weg gemacht, um ein weiteres Stück von Köln zu erkunden. Erstes Anlaufziel war das Fort X und der Rosengarten. Weiter ging es dann richtung Flora, Zoo und über die Zoobrücke auf die rechte Rheinseite. Auf der Brücke war mir schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Da DER CHEf heute mit Unterrichtsvorbereitungen beschäftig war, hab ich mich kurzerhand alleine auf den Weg gemacht, um ein weiteres Stück von Köln zu erkunden. Erstes Anlaufziel war das Fort X und der Rosengarten.<br />
<span id="more-5605"></span></p>
<p>Weiter ging es dann richtung Flora, Zoo und über die Zoobrücke auf die rechte Rheinseite. Auf der Brücke war mir schon etwas mulmig zumute. Ich möchte nicht wissen, wie sich das ganz bei stärkerem Wind anfühlt.</p>
<p><iframe width="570" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;oe=UTF8&amp;msa=0&amp;msid=109890544431918287367.00048f86a6be0053bf336&amp;ll=50.942056,6.965496&amp;spn=0.036403,0.027924&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;oe=UTF8&amp;msa=0&amp;msid=109890544431918287367.00048f86a6be0053bf336&amp;ll=50.942056,6.965496&amp;spn=0.036403,0.027924&amp;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left">Reinlaufen 2010</a> 7,7 km</small></p>
<p>Durch den Rheingarten ging es dann bis zur Hohenzollernbrücke und wieder rüber auf die linke Seite. Dort zog es mich dann fast magisch zum Rheinauhafen, wo an diesem Wochenende das Literaturfest <strong>Rheinlesen</strong> stattfand. Mitgenommen hab ich davon eine Menge Eindrücke. Sehr gefallen haben mir drei (junge) Autoren, die auf einer kleinen Bühne Texte aus ihren Werken zum Besten gaben.</p>
<p><object width="570" height="342"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4gETr6qTx88?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4gETr6qTx88?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="570" height="342"></embed></object></p>
<p>Bilder von der Strecke finden sich <a href="http://www.flickr.com/photos/wildbits/">hier</a> im flickr-Account. </p>
<p>Für den Rückweg wollte ich eigentlich ein Call-A-Bike nehmen, aber aus unerklärlichen Gründen stand der Dienst auf dem iPhone nicht zur Verfügung. Hoffentlich kein Bug in der Applikation. Zum Glück war die Haltestelle Ubierring in der Nähe, so dass ich mich für den Rückweg in die Hände der KVB begab. Nach etwas über zwei Stunden war ich dann wieder zu Hause und bin gerade noch so einer Vermisstenanzeige entgangen.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/6qVAPMZWezA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Defilibra</title>
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		<comments>http://www.wildbits.de/2010/09/04/defilibra/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 17:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehversuche]]></category>
		<category><![CDATA[Grafiti]]></category>
		<category><![CDATA[Häuser]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Nachtmodus geschaltet fuhr das Haus an den Außenwänden seine Stachel aus. Jeder von ihnen konnte ein lähmendes Gift verspritzen. Auf diese Weise war es in den so genannten besseren Wohnungen in den letzten Jahren nicht mehr zu den diversen Form des Vandalismus gekommen. Früher gab es Menschen, die nannten es Grafiti oder sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	In den Nachtmodus geschaltet fuhr das Haus an den Außenwänden seine Stachel aus. Jeder von ihnen konnte ein lähmendes Gift verspritzen. Auf diese Weise war es in den so genannten besseren Wohnungen in den letzten Jahren nicht mehr zu den diversen Form des Vandalismus gekommen.<br />
<span id="more-5601"></span></p>
<p>Früher gab es Menschen, die nannten es Grafiti oder sogar Kunst. In der Regal aber war es eine teuer zu beseitigende Schweinerei. Teflonfarben, Lotuseffekt-Wände oder Überwachungskameras hatten sich recht schnell als ineffektiv herausgestellt. Der ISA (Immobilien Schutz Akt) von 2013 ermöglichte es, Häuser offensiv statt nur defensiv zu verteidigen.</p>
<p>Sicher, gab in den ersten Monaten sehr hässliche Unfälle. Neben den sehr reisserischen Schlagzeilen in den Medien störten sich die meisten Hausbesitzer hauptsächlich daran, morgens auf dem Weg zur Arbeit vor ihrer eigenen Haustür über tote Teenager zu stolpern. Erst die Entwicklung von Defilibra sorgte für eine allgemein akzeptierte Lösung. Das äußerst wirksame Gift lähmte den Körper, versorgte ihn aber gleichzeitig mit Nährstoffen und hielt ihn selbst in Winter so warm, dass das Erfrierungen ausgeschlossen waren.</p>
<p>Noch vor Sonnenaufgang wurden die Körper von einem Servicewagen des Herstellers eingesammelt und an die örtliche Polizeistelle übergeben. Jedenfalls in den meisten Fällen. Immer wieder gab es Gerüchte von spurlosen Verschwundenen. Bewiesen werden konnte jedoch nie was.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/AU87yzG7JwU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Schlafen trotz Lärm</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 11:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>

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		<description><![CDATA[Also, Lärm ist nicht so ganz der richtige Ausdruck. Nennen wir es einfach mal Umgebungsgeräusche. Schlafen in einer nicht ganz so ruhigen Umgebung. Ich für meinen Teil vertrete ja mittlerweile eine ganz persönliche These, was das angeht. Zu Hause in der Wohnung fällt es mir extrem schwer, auch nur bei kleinen Störgeräuschen einzuschlafen. Daher geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Also, Lärm ist nicht so ganz der richtige Ausdruck. Nennen wir es einfach mal Umgebungsgeräusche. Schlafen in einer nicht ganz so ruhigen Umgebung.<br />
<span id="more-5599"></span></p>
<p>Ich für meinen Teil vertrete ja mittlerweile eine ganz persönliche These, was das angeht. Zu Hause in der Wohnung fällt es mir extrem schwer, auch nur bei kleinen Störgeräuschen einzuschlafen. Daher geht bei mir nichts ohne Ohropax. Unterwegs im ICE brauch ich nur die Augen zu zu machen und schon gleite ich sanft ins Reich der Träume. Hört sich erstmal komisch an.</p>
<p>Der für mich plausibel klingende Unterschied ist der, dass wir zu Hause alleine sind &#8211; jedenfalls im Bett. Im Zug ist das nicht der Fall. Ist man alleine, sind die Instinkte schärfer. Man lauscht, ob von irgendwoher Gefahr droht. Im Zug ist man, wie in einer Hölle voller Steinzeitmenschen, quasi beschütz. Andere passen auf, während man selber schläft. </p>
<p>Falls das alles völlig Blödsinn ist, sollte ich überlegen, ob ich mir eine ICE-Sitz kaufe, denn in dem kann ich besser schlafen als im Bett.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/_dNJvHo_yqc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Frischfleisch</title>
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		<comments>http://www.wildbits.de/2010/09/02/frischfleisch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Man lernt nie aus. Mann, der gerne Fleisch ist, auch nicht. Gestern durfte ich einem Monolog lauschen, in dem es um sogenanntes abgepacktes Frischfleisch ging. Das wird, so die landläufige Meinung vergasst. Fachlich richtig ist das jedoch nicht, wie mir erklärt wurde. Der korrekte Begriff dafür ist &#8222;unter Schutzatmosphäre verpackt&#8221;. Dabei wird ein Gemisch aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Man lernt nie aus. Mann, der gerne Fleisch ist, auch nicht.  Gestern durfte ich einem Monolog lauschen, in dem es um sogenanntes abgepacktes Frischfleisch ging. Das wird, so die landläufige Meinung vergasst. Fachlich richtig ist das jedoch nicht, wie mir erklärt wurde.<br />
<span id="more-5594"></span></p>
<p>Der korrekte Begriff dafür ist &#8222;unter Schutzatmosphäre verpackt&#8221;. Dabei wird ein Gemisch aus Stickstoff und Ozon in die Packung geleitet, was das die Vermehrung von Bakterien und Keimen hemmt. Das Ozon sorgt zusätzlich noch dafür, dass das Fleisch seine frische Farbe behält.  Ein UV-Filter in der Folie der Verpackung dämpft auch noch die Auswirkungen des Sonnenlichts auf die Ware. Eigentlich nicht schlecht, sollte man meinen. </p>
<p>Puristen ist das aber nicht geheuer. Zwar ist es nicht so, dass man beim öffnen der Packung an einer Gasvergiftung stirbt, aber sie stellen sich auf den Standpunkt, dass das Fleisch durch die Form der Behandlung nicht mehr im Originalzustand sei und demnach nicht Frischfleisch heissen dürfe. Ähnlich wie de ESL-Milch wäre es dann ESL-Fleisch.</p>
<p>Der Fachmann gestern hat völlig recht mit dem Frage, was die Leute denn jetzt nun wollen. Gammeliges, unbehandeltes Fleisch oder gesundheitlich unbedenkliche Ware.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/0ekqqGbcWjc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Bäremonate</title>
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		<comments>http://www.wildbits.de/2010/09/01/baeremonate/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 07:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer heute auf den Kalender geschaut hat oder mit andern (evtl. sogar dubiosen) Methoden das heutige Datum in Erfahrung gebracht hat, wird wissen, dass wir im September angelangt sind. Der kaum vorhandene Sommer wird (hoffentlich) in einen Altweibersommer, oder schöner: Indian Summer übergehen. Für mich, aber das wissen Stammleser ja bereits, die schönste Zeit des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wer heute auf den Kalender geschaut hat oder mit andern (evtl. sogar dubiosen) Methoden das heutige Datum in Erfahrung gebracht hat, wird wissen, dass wir im September angelangt sind.<br />
<span id="more-5591"></span></p>
<p>Der kaum vorhandene Sommer wird (hoffentlich) in einen Altweibersommer, oder schöner: Indian Summer übergehen. Für mich, aber das wissen Stammleser ja bereits, die schönste Zeit des Jahres. Ich lasse mich mal überraschen, wie sich Köln im Herbst gibt &#8211; die berühmte 5. Jahreszeit lassen wir erstmal unter den Tisch fallen.</p>
<p>Gestern, in geistiger Einstimmung auf den September und Überlegungen dazu, wo man im Köln am besten Federweißer kaufen kann, da ich am Samstag gerne die boleysche Zwiebelkuchen-Saison eröffnen möchte, viel mir auf, dass meine Lieblingsmonate allesamt Bärenmonate sind: September, Oktober, November und Dezember </p>
<p>Gut, man müsste die Monate leicht falsch schreiben, damit es zum Ende hin passt. Aber sei es drum, es ist einfach ein schönes Bild, von Bärenmonaten zu sprechen.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/xZqfslKKVho" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Clementitis</title>
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		<comments>http://www.wildbits.de/2010/08/31/clementitis/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 07:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sarrazin]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Männer in einem gewissen Alter scheinen einen schweren Stand in der SPD zu haben. Sie müssen sich, um noch etwas Aufmerksamkeit zu bekommen, um Kopf und Kragen reden. Der Herr Clement selber zum Beispiel hat sich damit hervorgetan, dass er anscheinend für Roland Koch und die CDU in Hessen Wahlkampf gemacht hat. Das nur, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Männer in einem gewissen Alter scheinen einen schweren Stand in der SPD zu haben. Sie müssen sich, um noch etwas Aufmerksamkeit zu bekommen, um Kopf und Kragen reden.<br />
<span id="more-5587"></span></p>
<p>Der Herr Clement selber zum Beispiel hat sich damit hervorgetan, dass er anscheinend für Roland Koch und die CDU in Hessen Wahlkampf gemacht hat. Das nur, weil Frau Ypsilanti von der SPD gegen Atomstrom war. </p>
<p>Das passte dem Herrn Clement nicht, denn schließlich ließ er sich zu dem Zeitpunkt von der Atomlobby aushalten. Wess Brot ich ess&#8230;</p>
<p>Der Thilo Sarrazin hat sich jedenfalls auch mit Clementitis angesteckt. Da veröffentlicht er doch glatt ein Buch, in dem er von Niedergang Deutschlands spricht.</p>
<p>Schuld daran haben für ihn die Ausländer, die sich nicht integrieren wollen und alle Menschen, die sich nicht nützlich machen für den Staat. Das erinnert ein Wenig an die Dreisatz-Rechnung aus alten Schulbüchern, in dem gefragt wurde, wie viel Schulbücher man für bedürftige Kinder kaufen kann, wenn ein Buch 1,50 Mark und die Unterbringung eines geistig Kranken am Tag 40 Mark kostet.</p>
<p>Aber man muss Herrn Sarrazin nichts unterstellen, auch nicht, dass er Menschen nach ihrem Wert für den Staat beurteilt. Er disqualifiziert sich schon selber durch rassistische Äußerungen wie diese, dass es ein jüdisches Gen gäbe.</p>
<p>Mit Wolfgang Clement und Theo Sarrazin verhält es wie mit der 75 Watt Glühbirne diese Tage. Ihr Zeit ist abgelaufen. Ausgeglüht, ausgebrannt.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/hQ3Av1yTfMI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Nicht aufgelesen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 07:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stell würde eigentlich ein ganz anderer Text stehen. Mit viel lieben zwischen Köln und Düsseldorf geschrieben. Aber der ist jetzt weg. Gefressen von der Synchronisierungsfunktion der Notizenapplikationnauf dem iPhone. Geschrieben hatte ich über das Wetter, eine nicht aufgelesene Zeitung und die Vermutung, dass ich Schuld bin am Regen. Wir kennen das ja von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	An dieser Stell würde eigentlich ein ganz anderer Text stehen. Mit viel lieben zwischen Köln und Düsseldorf geschrieben. Aber der ist jetzt weg. Gefressen von der Synchronisierungsfunktion  der Notizenapplikationnauf dem iPhone.<br />
<span id="more-5585"></span></p>
<p>Geschrieben hatte ich über das Wetter, eine nicht aufgelesene Zeitung und die Vermutung, dass ich Schuld bin am Regen. Wir kennen das ja von der Suppe her.</p>
<p>Alles weg. Ebenso wie die feinsinnigen Überlegungen zum Phänomen der Hunderjährigen in Japan, von denen nicht wenige eigentlich schon tot sind, aber ihre Angehörigen weiter Rente für die Verstorbenen beziehen.</p>
<p>Weg. Einfach so. Irgendwie vermisse ich eine Frage wie &#8222;Wollen sie wirklich synchronisieren?&#8221; oder &#8222;Kann der Text weg oder ist das Kunst?&#8221;.</p>
<p>Wo Licht ist, ist halt auch Schatten. Und im Web 2.0 wird oft von der Cloud gesprochen. Verschwiegen wird dabei, dass Wolken hierzulande Regen bringen. Womit wir dann wieder beim Wetter wären.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/Xvc_1Cj0-3s" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kartonfrei</title>
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		<comments>http://www.wildbits.de/2010/08/29/kartonfrei/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 17:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[IKEA]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Während des Studiums (lang ist es her) bedeutet, scheinfrei zu sein, dass man es geschafft hatte. Man war nicht scheinbar frei, sondern frei von Scheinen und damit zu erbringenden Leistungen. DER CHEF und ich haben es in Bezug auf die neue Wohnung heute auch endlich geschafft. Wir sind kartonfrei. Der letzte von 200 Kartons ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Während des Studiums (lang ist es her) bedeutet, scheinfrei zu sein, dass man es geschafft hatte. Man war nicht scheinbar frei, sondern frei von Scheinen und damit zu erbringenden Leistungen.<br />
<span id="more-5582"></span><br />
DER CHEF und ich haben es in Bezug auf die neue Wohnung heute auch endlich geschafft. Wir sind kartonfrei. Der letzte von 200 Kartons ist ausgeräumt. Auch wenn hier und da Bücher in der zweiten Reihe stehen, weil uns noch mindestens ein Billy fehlt, so ist es doch ein herrliches Gefühl.</p>
<p>Die Aussage eines der Möbelpacker, führ das Auspacken bräuchte man nicht so lange wie für das Einpacken, hat sich als kompletter Blödsinn erwiesen. Eingepackt hatten wir innerhalb von acht Tagen. Eingezogen sind wir am 9. August. Damit haben wir dann mit 20 Tagen mehr als das Doppelte an Zeit gebraucht. Jedes Ding muss dabei seinen neuen Platz finden, nichts sieht mehr genau so aus wie vorher.</p>
<p>In Bezug auf IKEA möchte ich noch anmerken, dass man sich nie, wirklich nie 100-prozentig auf die Anleitungen verlassen. Mal stimmt die Anzahl der Schrauben auf der Abbildung nicht, oder aber es wird ein wichtiges Detail verschwiegen. Beim Spiegel heute zum Beispiel die nicht unwesentliche Kleinigkeit, dass Metallklammern eine Federmechanismus haben, so dass man ohne Probleme die Scheibe einsetzen kann. Wir hatten uns nämlich gewundert, wie zum Teufel das mit dem angegeben Abstand zwischen Oben und Unten funktionieren sollte. Tückisch dabei war auch, dass der Mechanismus nur im montierten Zustand funktioniert. Wenn man ein Teil in der Hand hat, fällt einem nichts auf.</p>
<p>Viel besser (zumindest bis eines der Teil abfällt) ist der Klorollenhalter von <strong>nie wieder bohren</strong>. Die Anleitung ist ziemlich präzise, ebenso wie die Anwendung. Ziemlich gut ist auch die Vorgehensweise, vor dem eigentlichen Kleber die Halterung mit einem doppelseitigen Kleber zu fixieren. IKEA hat in der Hinsicht noch viel Spielraum für Verbesserungen.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/KMGO8Ha1A2Q" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Värde mein Schicksal</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/wildbits/~3/aWGGU4N07X8/</link>
		<comments>http://www.wildbits.de/2010/08/28/vaerde-mein-schicksal/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 17:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[IKEA]]></category>
		<category><![CDATA[Värde]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Schreibfehler, es ist tatsächlich Värde gemeint, die Modulküche von IKEA. DER CHEF und ich haben es heute geschafft, auch das vorerst letzte Element aufzubauen. Zwar fehlt noch ein Hängeschrank und ein passender Tisch für die Küche, aber das geht erst, wenn die Katzen wieder aus dem Haus sind, die unsere ganzen Mäuse gefressen haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Kein Schreibfehler, es ist tatsächlich <strong>Värde</strong> gemeint, die Modulküche von IKEA. DER CHEF und ich haben es heute geschafft, auch das vorerst letzte Element aufzubauen. Zwar fehlt noch ein Hängeschrank und ein passender Tisch für die Küche, aber das geht erst, wenn die Katzen wieder aus dem Haus sind, die unsere ganzen Mäuse gefressen haben.<br />
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<p>Abgesehen von ein paar kleinen Hilfen bei der Spüle und dem Ceranfeld haben Nadine und ich die Küche komplett alleine aufgebaut. Darauf sind wird stolz, gerade weil wir auch beide nicht der Gattung <em>Homo Sapiens Heimwerker</em> gehören. Der Nachteil dabei ist, dass uns ein paar kleiner Fehler unterlaufen sind. Immerhin steht es 1:2 für mich. Nadine hat eine Rückenplatte falsch genagelt und beim Versuch, eine Platte am Hochschrank festzumachen, einen Nagel etwas zu hoch angesetzt, so dass eine Regalplatte eine Macke hat. Beides sieht man allerdings nicht. Dafür ist dann mein Fehler gravierender.</p>
<p>Heute morgen habe ich insgesamt fünf Türen angebracht. Bei vieren davon verlief alles reibungslos. Ausgerechnet bei der letzten hätte ich allerdings doch erst die Tür einhängen und dann erst die Löcher für die Griffe bohren sollen. Oder zumindest noch mal genau auf die Abbildung sehen sollen.</p>
<p>So aber bin ich wie in Trance die Schritte durchgegangen, die auch vorher reibungslos verlaufen waren. Scharniere anbringen, Löcher durchbohren, Tür einhängen, fertig. Blöd nur, das diesmal sich die Tür nicht einhängen ließ. Irgendwie hing sie viel zu tief. Nach etwa 10 Minuten war mir dann klar, warum.</p>
<p>Natürlich können die Türen des Hochschranks mit dem Anschlag links oder rechts angebracht werden. An jeder Seite sind auch die Passenden Löcher für die Griffe auf der Rückseite vorgebohrt. Blöd nur, dass man davon ausgeht, dass der Griff unten sitz und nicht oben, wie bei allen anderen Türen die ich zuvor montiert hatte. </p>
<p>Im Ergebnis hat jetzt die obere Tür vier Löcher. Zwei auf der richtigen und zwei auf der falschen Seite. Typisch kölsch sind die falschen Löcher natürlich auf der rechten Seite. Grob gepatch habe ich die Löcher mit Fugenkit (man sieht sie immer noch) und zwei wunderschönen Postkarten aus dem Baumarkt. Viel lieber wäre mir jedoch eine neue Tür. Die gibt es allerdings nicht bei IKEA. Was für ein Blödsinn bei einer Küche, auf die es angeblich 25 Jahre Garantie gibt.</p>
<p>Ein Ausweg bleibt mir jedoch noch. Der Hochschrank ist für unterschiedliche Verwendungszwecke gedacht. So kann man ihn nicht nur als Vorratsschrank verwenden, wie wir, sondern auch mit diversen Einbaugeräten. In dem Fall sind dann je nach dem die Türen über. Ich muss also nur jemanden finden, der meine Tür hat und nicht mehr braucht. </p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/aWGGU4N07X8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Abgesoffene Kleintier</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 12:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Mensch mit einer Körpergröße, die einen haushaltsüblichen Regenfall als unbedenklich erscheinen lässt, macht man sich wenig bis gar keien Gedanken darüber, dass es auch noch kleinere Lebenwesen gibt, für die der derzeitige Dauerregen dramatisch enden kann. Das Regentief &#8222;Cathleen&#8221; bescherte uns auch in Köln heftige Niederschläge. Dabei hat es auch zwei Zergkannichen zur Strecke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Als Mensch mit einer Körpergröße, die einen haushaltsüblichen Regenfall als unbedenklich erscheinen lässt, macht man sich wenig bis gar keien Gedanken darüber, dass es auch noch kleinere Lebenwesen gibt, für die der derzeitige Dauerregen dramatisch enden kann.<br />
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<p>Das Regentief &#8222;Cathleen&#8221; bescherte uns auch in Köln heftige Niederschläge. Dabei hat es auch zwei Zergkannichen zur Strecke gebracht. Die waren von von ihren Besitzern über Nacht in einem Gehege auf dem Rasen gelassen worden, der dann unter Wasser stand. Der Vater der Familie war sehr bemühr, für die abgesoffenen Tiere im Baumarkt Ersatz zu besorgen, bevor seine Kinder den Verlust bermerken konnten.</p>
<p>Wo wir gerade beim Thema Tiere sind. Man spricht ja immer von Glücksschweinen. Das es die auch aus Marzipan gibt, dürfte bekannt sein. Weniger bekannt ist vermutlich, dass in Düsseldorf eine Frau zu <a href="http://www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/Fuer-Marzipanschweine-fuenf-Monate-ins-Gefaengnis-id3600243.html">fünf Monaten Gefängnis</a> verurteilt wurde, weil sie welche gestohlen hat. Die Mutter und ihr Kind leben von Hartz IV, der Filus muss jetzt ins Kinderheim. Im Gegenzug erhielt die Sängerin, welche einen Mann wissentlich mit HIV angesteckt hat, zwei Jahre auf Bewährung. </p>
<p>So sieht also Gerechtigkeit in Deutschland aus. Da möchte man doch glatt lieber ein Zwergkaninchen sein. Das Wasser, was einem bis zum Hals und darüber hinaus stehen kann, ist dann wenigstens ganz real. Vor Hunger und Armut klauen bleibt einem auch erspart, denn man wird in der Regel verwöhnt und gehätschelt &#8211; zumindest bis zum Beginn der Schulferien.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/ZO2uhWGcUxI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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