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	<title>Jenseits des täglichen Wahnsinns</title>
	
	<link>http://www.wildbits.de</link>
	<description>Wer kann heute noch von sich behaupten, nicht von allen guten und bösen Geistern verlassen worden zu sein? So wie sich die Welt zeigt, befinden wir uns längst Jenseits vom Wahnsinn. wildbits, ein Blog für alle, die nicht mehr ganz bei Trost sind, aber dennoch welchen gebrauchen könnten.</description>
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		<title>Kaffeefahrt 2.0</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 20:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nerdworld]]></category>
		<category><![CDATA[gak6]]></category>

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		<description><![CDATA[Für mich war der 6. Gadget-Abend in Köln gestern Abend der erste, an dem ich teilgenommen habe. Daher kann ich nicht sagen, ob das Klassentreffen der Hipster, die &#8220;irgendwas mit Medien&#8221; machen, repräsentativ ist. Gleiche Ereignisse werden von unterschiedlichen Person anders wahrgenommen. Das als Einleitung vorweg, denn die Veranstaltung hat mich maßlos enttäuscht. Gut, ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Für mich war der 6. Gadget-Abend in Köln gestern Abend der erste, an dem ich teilgenommen habe. Daher kann ich nicht sagen, ob das Klassentreffen der Hipster, die &#8220;irgendwas mit Medien&#8221; machen, repräsentativ ist. Gleiche Ereignisse werden von unterschiedlichen Person anders wahrgenommen.<span id="more-8050"></span></p>
<p><img src="http://www.wildbits.de/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-07-um-20.44.27.png" alt="" title="Bildschirmfoto 2012-02-07 um 20.44.27" width="516" height="350" class="alignnone size-full wp-image-8051" /></p>
<p>Das als Einleitung vorweg, denn die Veranstaltung hat mich maßlos enttäuscht. Gut, ich hatte auch einen schlechten Tag, habe mich dank einer Zugverspätung ziemlich abgehetzt, um pünktlich zu sein, schließlich waren die verfügbaren Plätze alle vergeben &#8211; meine Annahme war daher, dass es voll wird.</p>
<p>Um 19:00 Uhr sollte es los gehen. Tatsächlich bequemte man sich dann gegen 20:20 Uhr, so langsam anzufangen. Ich finde so was extrem ärgerlich. Meine Zeit ist extrem knapp und ich verspüre wenig Lust, sie auf diese Weise zu verschwenden. Klar, ich hätte mich auch mit den anderen Teilnehmern unterhalten können. Pech nur, dass ich bis auf zwei Menschen gestern Abend niemanden kannte. Bin ja auch aus dem Hipster-Alter raus.</p>
<p>Der verspätete Beginn war das eine. Schlimmer fand ich die dreiminütigen Präsentation von &#8211; ja von was eigentlich? Es gab sage und schreibe genau ein Gadget, eine Vorrichtung für das iPhone, mit deren Hilfe man wackelfreie Bilder machen kann. Der Rest war wenig geschickt versteckte Werbung für Produkte. Sei es für ein Buch (das Gadget gibt es, wenn ich mich recht erinnere, schon recht lange), eine Portal für Fotografen zur Kundenkommunikation, ein Tool zum Livechat (brave immer von den jeweiligen Firmen vorgestellt) und noch ein paar andere Dinge.</p>
<p>Das Wunderkit nicht gefehlt hat, hat mich dabei nicht überrascht. Mal ganz ehrlich: wer &#8220;in der Szene&#8221; einigermaßen etwas auf sich hält, hat doch bereits an der Closed Beta teilgenommen. Spätestens wenn die t3n darüber schreibt das Tool jeder Web 2.0 affine Mensch. Richtig auf den Arm genommen gefühlt habe ich mich beim Vortrag zum Thema &#8220;Solidarische Landwirtschaft&#8221;. Eine wichtiges Projekt, bla, bla, bla. Sorry, aber das war gestern Abend wirklich fehl am Platz &#8211; zumindest meiner Meinung nach. Aber ich bin ja auch kein Vollzeit-Verbraucher, sondern berufstätig.</p>
<p>Jeder der sich vorne präsentierte, sollte drei Hashtags zu Beginn nenne, was die Veranstaltung ein Wenig wie die Parodie eines Barcamps wirken ließ. Zur Erinnerung: die Sache mit den Hashtags dient dazu, dass sich im Plenum damit alle Teilnehmer kurz vorstellen, um so mit Leuten schneller ins Gespräch zu kommen. Man hat eine Ahnung, was sie machen. Als Zusammenfassung eines Kurzreferats ist so was unnötiger Blödsinn. </p>
<p><strong>Fazit:</strong> Für mich war das eine Verkaufsveranstaltung &#8211; so eine Art Kaffeefahrt 2.0 mit jüngerem Publikum, allerdings ohne die obligatorischen Heizdecken. Die hätte ich jedoch bei diesem Wetter gerne genommen. Mein Einziges Lob für die Veranstaltung gilt dem entsprechend auch nur der Stadtbibliothek, die eine hervorragende Location zur Verfügung gestellt hat und den Mitarbeitern, die sich dafür engagiert haben.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/BGxug55kcUk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Ciao bella</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Gruß]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der staatlichen Verordnung von Grußformeln haben wir in Deutschland bereits in der Vergangenheit so unsere Erfahrungen gemacht. Daher verwundet es doch etwas, wenn jetzt an einer Passauer Schule von der Rektorin bestimmte Grußformeln als unerwünscht erklärt. In Bayern wird mit &#8220;Grüß Gott&#8221; gegrüßt, heisst es. Stellen wir uns mal lieber nicht die Frage, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Mit der staatlichen Verordnung von Grußformeln haben wir in Deutschland bereits in der Vergangenheit so unsere Erfahrungen gemacht. Daher verwundet es doch etwas, wenn jetzt an einer Passauer Schule von der Rektorin bestimmte <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,813418,00.html">Grußformeln als unerwünscht erklärt</a>.<span id="more-8046"></span></p>
<p>In Bayern wird mit &#8220;Grüß Gott&#8221; gegrüßt, heisst es. Stellen wir uns mal lieber nicht die Frage, was Atheisten in so einem Fall machen  &#8211; vermutlich gibt es keine bayrischen Atheisten, wenn dann nur &#8220;Zugereiste&#8221;. Sicher ist es nicht verkehrt, wenn in den Schulen auf korrekte Aussprache Wert gelegt wird. Wobei ich für meinen Teil insbesondere in Bayern eher das Gewicht auf dialektfreies Hochdeutsch legen würde. So eine Sprachpolizei, die bestimmte Wörter zu Unwörtern erklärt, ist aber eher kontraproduktiv. Als Lehrer kann man doch heutzutage schon froh sein, wenn Schüler überhaupt grüßen.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/qZm9bXmbYvw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Scrivener für Umsteiger, Teil 3</title>
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		<comments>http://www.wildbits.de/2012/02/05/scrivener-fuer-umsteiger-teil-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 15:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Scrivener]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur im Rahmen des NaNoWriMo gibt es Schreibvorgaben wie 50.000 Wörter zu erreichen. Auch bei regulären Ausschreibungen und Wettbewerben bietet es sich an, das zu erreichen Ziel im Auge zu haben. Scrivener hilft einem dabei auf unterschiedliche Weise. Die in der letzten Folge bereits vorgestellten Möglichkeiten nutze ich auf unterschiedliche Art und Weise. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nicht nur im Rahmen des <a href="http://www.nanowrimo.org/">NaNoWriMo</a> gibt es Schreibvorgaben wie 50.000 Wörter zu erreichen. Auch bei regulären Ausschreibungen und Wettbewerben bietet es sich an, das zu erreichen Ziel im Auge zu haben. Scrivener hilft einem dabei auf unterschiedliche Weise.<span id="more-8029"></span></p>
<p>Die in der letzten Folge bereits vorgestellten Möglichkeiten nutze ich auf unterschiedliche Art und Weise. Wenn es darum geht, mein tägliches Schreibpensum von 400 Wörtern zu erreichen, so stelle ich das im Rahmen eines Scrivener Projekts als Session Ziel ein. Durch das eingeblendete Fenster &#8220;Project Targets&#8221; habe ich so im Blick, was noch an Wörtern zu schreiben ist. Für den NaNoWriMo und andere Projekte setze ich mir grundsätzlich ein Ziel für den gesamten Entwurf. Beide Vorgehensweisen sind im <a href="http://www.wildbits.de/2012/01/29/scrivener-fuer-umsteiger-teil-2/">zweiten Teil der Serie</a> bereits beschrieben worden. Beim Aufbau eines Plots plane ich anhand dieser Zielvorgabe die einzelnen Szenen. Das ist dabei nur ein Gerüst zur Hilfe, mehr nicht. Ich betonen das extra, weil sie mein Vorgehen sehr nüchtern anhört. Nehmen wir mein Projekt &#8220;Schwarzes Wasser&#8221;. Der Umfang ist von mir auf 6.000 Wörter angesetzt worden. Bei der Entwicklung des Plots ergaben sich aus der Grundidee 9 Szenen &#8211; für mich ist das eine Arbeitsgrundlage und bedeutet nicht, dass man später diese Szenen als Leser wieder entdecken kann. Mal gibt es einen deutlichen Bruch, mal geht eine Szene nahtlos in die nächste über. Sie helfen mir erstmal beim Aufbau der Geschichte. Neun Szenen bei insgesamt 6.000 Wörter, das macht dann aufgerundet 667 Wörter pro Szene (angepasst von mir auf 650, da es meistens doch mehr werden).</p>
<p><img src="http://www.wildbits.de/wp-content/uploads/2012/02/schwarzes-wasser-beispiel-e1328455866928.png" alt="" title="schwarzes-wasser-beispiel" width="499" height="329" class="alignnone size-full wp-image-8030" /></p>
<p>Wie man am Bildschirmfoto sehen kann, habe ich jeder Szene die Zielvorgabe (Target) gegeben. Im Outliner lässt sich gut überblicken, wo ich zu viel beziehungsweise zu wenig geschrieben habe. Im Zusammenspiel mit den 400 Wörtern, die ich täglich schreiben will, ergibt sich daraus dann folgendes. Jedes Mal, wenn ich mein Tagesziel erreicht habe, bekomme ich einen Hinweis. Darüber hinaus kann ich gut verfolgen, wie viele Wörter ich noch zu schreiben habe innerhalb einer Szene und insgesamt auf die Geschichte bezogen. Für mich ergibt das dann die Zeit, die ich noch bis zur Fertigstellung des ersten Entwurfes benötige. </p>
<p>Bei mir tritt das an die Stelle der Möglichkeit, sich das Tagesziel über Scrivener automatisch berechnen zu lassen. Anders gehe ich im November vor, denn da liegt das Tagesziel bei 1.670 Wörtern. In den beiden Jahren, in denen ich am am NaNoWriMo teilgenommen habe, umfasst mein Entwurf 30 Szenen, das Gesamtziel lag bei 50.000 Wörtern. Welche Vorgehensweise in Bezug auf die Zielvorgabe am besten zu einem passt, muss man selber für sich herausfinden. Scrivener bietet dabei unterschiedliche Wege an und passt sich auch hier den Bedürfnissen des Benutzers an.</p>
<p>Egal für welches Schreibprojekt man Scrivener verwendet ergibt sich in der Praxis mitunter das Bedürfnis, mit Anmerkungen und Fußnoten zu arbeiten. Grundsätzlich muss man dabei zwei Arten von Fußnoten und Anmerkungen voneinander unterscheiden. Es gibt &#8220;Inline Annotion&#8221; und &#8220;Inline Footnote&#8221;, also Anmerkungen (rot) und Fußnoten (grau), die innerhalb des Textes erstellt und aufgeführt werden.</p>
<p><img src="http://www.wildbits.de/wp-content/uploads/2012/02/Scrivenerinnline-anmerkungen-e1328455972993.png" alt="" title="Scrivenerinnline-anmerkungen" width="499" height="158" class="alignnone size-full wp-image-8032" /></p>
<p>In der Windows Version (Stand 02/2012) ist es auch die einzige Möglichkeit für Fußnoten und Anmerkungen. Sowohl Fußnoten als auch Anmerkungen innerhalb des Textes zählen mit in Bezug auf Wörter und Zeichen. für die Verwendung der Fußnoten und Anmerkungen bietet es sich an, sich das Tastaturkürzel einzuprägen (Mac OS X: <em>Umschalt</em> + <em>cmd</em> + <em>A</em> für Anmerkungen und <em>Umschalt</em> + <em>cmd</em> + <em>F</em> für Fußnoten). Wenn ich an meinen Texten im Rahmen des ersten Entwurfs arbeite, verwende ich für Anmerkungen ausschließlich diese Form der Anmerkungen. Zum einen, weil es für mich auch Wörter sind, die für mein Tagesziel zählen, zum anderen, weil ich ohne die Finger von der Tastatur nehmen muss weiter schreiben kann.</p>
<p>Für die einzelnen Überarbeitungen greife ich dann auf die anderen Kommentare uns Fußnoten zurück, die sich im Inspector angezeigt werden (Hinweis: den Inspektor blendet man mit dem blauen i rechts oben ein beziehungsweise aus, Fußnoten und Kommentare werden über das Icon unten, direkt links neben dem kleinen Schloss, angezeigt.)</p>
<p><img src="http://www.wildbits.de/wp-content/uploads/2012/02/anmerkungen-sc-e1328456072588.png" alt="" title="anmerkungen-sc" width="500" height="356" class="alignnone size-full wp-image-8034" /></p>
<p>Im Rahmen der ersten Überarbeitung verschwinden bei mir die Anmerkungen im Text selber. Entweder, weil ich dort die Stelle überarbeitet habe, dem Hinweis nachgegangen bin oder aber aus der Anmerkung einen Kommentar gemacht habe, der jetzt als gelbe Notiz auf der rechten Seite zu finden ist. Die Kommentare rechts sind für mich in Bezug auf die einzelnen Szene eine Art To-Do Liste. Im Verlauf der weiteren Überarbeitungen versuche ich entsprechend, die Kommentare abzuarbeiten. Fußnoten, ob im Text oder am Rand, verwende ich nur in sehr seltenen Fällen. </p>
<p><img src="http://www.wildbits.de/wp-content/uploads/2012/02/schnappschuss-1-e1328456294243.png" alt="" title="schnappschuss-1" width="174" height="152" class="alignleft size-full wp-image-8035 myinlinepictureleft" />Die Vorgehensweise, meine Anmerkungen und Kommentare wieder zu löschen, hat auf dem ersten Blick einen  entscheidenden Nachteil. Sie sind, einmal gelöscht, weg. Wenn man noch mal zurück gehen will einen eine Textstelle, fehlt einem unter Umständen ein wichtiger Hinweis. Wer vorher mit Office Programmen gearbeitet hat, wird in der Regel für Überarbeitungen mit immer neuen Dateiversion arbeitet, die er anhand eines Zusatzes im Namen (oft ist es das Datum) auseinander hält. In Scrivener ist das nicht nötig. Einer der großen Vorteil des Programms ist, dass man nur eine Projektdatei benötigt (und natürliche eine Sicherheitskopie).</p>
<p>Um mit unterschiedlichen Versionen eines Textdokuments in Scrivener zu arbeiten, gibt es die Möglichkeit, einen sogenannten Snapshot anzulegen. Über den Inspektor hat man rechts Zugriff auf die Funktion (die kleine Kamera). Ein Klick auf das Pluszeichen legt einen neuen Schnappschuss an. Mittels &#8220;Compare&#8221; wird die derzeitige Version mit der ausgewählten Version auf der rechten Seite verglichen. Im Beispiel auf dem Bild habe ich &#8220;Offizier&#8221; durch &#8220;Gentleman&#8221; ersetzt.</p>
<p><img src="http://www.wildbits.de/wp-content/uploads/2012/02/sc-gentleman-e1328456619670.png" alt="" title="sc-gentleman" width="500" height="356" class="alignnone size-full wp-image-8039" /></p>
<p>Man kann jederzeit einen Schnappschuss seines Dokumentes anfertigen. Bereits vorhanden Schnappschüsse werden nicht überschrieben, sondern es wird jeweils immer eine neue Version, versehen mit Datum und Uhrzeit, angelegt. Erst das manuell Löschen eines Schnappschusses über das Minus-Zeichen entfernt diesen. Um den Überblick zu behalten, kann ein Schnappschuss auch mit einem Titel versehen werden, in dem man in die Zeile, wo &#8220;Untitled Snapshot&#8221; steht, doppelt klickt.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit, Schnappschüsse anzufertigen, hat man über das Menü &#8220;Documents&#8221; und den Punkt &#8220;Snapshots&#8221;. Dort kann man durch &#8220;Take Snapshot with Title&#8221; auch direkt einen Titel vergeben. Besonders nützlich ist diese Option dann, wenn man vorher im Binder mehrere Dokument ausgewählt hat. Dann wird aus dem Menüpunkt nämlich &#8220;Take Titled Snapshots of Selected Documents&#8221; &#8211; es wird also von den ausgewählten Dokumenten ein Schnappschuss angefertigt. Vor der ersten Überarbeitung wähle ich grundsätzliche alle Dokumente im Ordner Entwurf aus und erstelle einen Schnappschuss davon. So habe ich einmal den gesamten Rohzustand gesichert. Während er einzelnen Überarbeitungen geh ich dann jede Szene einzeln durch. Sobald ich das Gefühl habe, das für sie die jeweilige Überarbeitung abgeschlossen ist, fertige ich wieder einen Schnappschuss von ihr an.</p>
<p>Auf das Zusammenspiel von Schnappschüssen mit dem &#8220;Revison Mode&#8221; und der Möglichkeit, das Editor-Fenster in der Ansicht zu teilen, werde ich dann im vierten Teil eingehen.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/bHxQovfXpXk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Auf der Suche nach Zeit, Teil 5</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem bisher vorgestellten neuen Workflow von mir fehlt noch eine wichtige Komponente. Mal eben etwas notieren, dafür gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Auch wenn es hervorragend analog geht, steht im folgenden die digitale Erfassung im Vordergrund. Auch wenn es heute mitunter schwer fällt, sich die Zeit vor dem iPhone vorzustellen, so gab es sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Dem bisher vorgestellten neuen Workflow von mir fehlt noch eine wichtige Komponente. Mal eben etwas notieren, dafür gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Auch wenn es hervorragend analog geht, steht im folgenden die digitale Erfassung im Vordergrund.<span id="more-8025"></span></p>
<p>Auch wenn es heute mitunter schwer fällt, sich die Zeit vor dem iPhone vorzustellen, so gab es sie doch. Seit dem ich ein iPhone habe, ist mir jedoch ein Bedürfnis, Notizen damit bei Bedarf nicht nur unterwegs machen zu können, sondern diese auch bequem mit dem Rechner zu synchronisieren. Ganz am Anfang habe ich mit der Notizen-Applikation von Apple geschrieben und mir wichtige Texte per E-Mail zugeschickt. An dem Verfahren gefiel mir allerdings nicht, dass ich das manuell anstoßen musste und vor allem, dass es keine Synchronisierung war.  Erst viel später, nach ausprobieren zahlreicher Applikationen, bin ich dann bei <strong>Notebooks</strong> gelandet. Eine Applikation für das iPhone, die neben der Möglichkeit, unterschiedliche Notizbücher auch ein Datenabgleich mit der Dropbox durchführen kann. Bis vor zwei Wochen war das die Applikation für meine Notizen auf dem Homescreen.</p>
<p>Mittlerweile bin ich wieder zu &#8220;Notizen&#8221; von Apple zurück gekehrt. Der Synchronisierung über die Cloud funktioniert hervorragend im Hintergrund. Aber das ist der einzige Grund. Für mich entscheidend war, dass ich nicht die Möglichkeiten von Notebooks brauche. Vor allem finde ich es praktisch, die Notizen jetzt direkt in Mail zu haben, dort auch ändern zu können und zu wisse, dass das alles auch sofort auf dem iPhone ist.</p>
<p>Es hängt aber auch eben stark damit zusammen, wie ich Notizen sehe. Für mich sind es Informationen mit Verfallsdatum. Ich schreibe etwas auf, um in einem überschaubaren Zeitrahmen das Aufgeschriebene zu verwenden. Die Idee in einer Geschichte, die Urlaubsplanung im Kalender und so weiter. Für alles andere sind Notizen die falsche Ablage &#8211; das gilt insbesondere für Recherche-Material. </p>
<p>Informationen, die ich dauerhaft zur Verfügung haben will, gehören nicht in die Notizen. Wenn es Ergebnisse aus einer Recherche für ein aktuelles Schreibprojekt sind, sortiere ich sie in den entsprechenden Bereich des Scrivener-Projekts ein. Alles andere, sei es zum Thema Kriminalistik Literatur oder auch empfehlenswerte Restaurant in Köln, landen bei mir in <a href="http://www.devontechnologies.com/">DEVONthink</a> (empfehlenswert ist auf jeden Fall die Pro Version, da man damit mehr als eine Datenbank anlegen kann).</p>
<p><img src="http://www.wildbits.de/wp-content/uploads/2012/02/devon-beispiel-e1328357620328.png" alt="" title="DEVON Beispiel" width="499" height="359" class="aligncenter size-full wp-image-8026" /></p>
<p>Mittels der iPhone App kann ich dann ausgewählte Bereich einer oder mehrerer Datenbank auch unterwegs verfügbar haben. Schön wäre hier natürlich ein Datenabgleich über die Wolke, ist aber im Prinzip nicht notwendig. Natürlich gibt es auch Dienste wie Evernote. Dem stehe ich allerdings skeptisch gegenüber. Um entsprechende Datenmenge abgleichen zu können, benötigt man einen kostenpflichtigen Account. Hinzu kommt bei mir ein grundsätzliche Skepsis. Notizen, Kalendereinträge, selbst Texte in der Dropbox sind für sich gesehen nicht wertvoll. Anders sieht es mit dem aus, was ich an Wissen zusammen getragen habe, teilweise über Monate und Jahre. Da möchte ich keinem Dienstleister glauben müssen, dass meine Daten vor Fremdzugriffen geschützt sind. Von meinen DEVON-Datenbanken kann ich ein Backup machen. Mich hat die Software nur den einmaligen Anschaffungspreis gekostet. Sollte ich an einen Punkt kommen, wo ich DEVON nicht mehr nutze oder die Daten außerhalb der Applikation benötige, ist das kein Problem. Nicht nur jede Dokument, sondern auch jeder angelegte Ordner samt Inhalt und Unterordner lässt sich einfach per auf den Desktop schieben. DEVON legt dann dort eine Kopie der Daten als Dateistruktur an, mit RTF, PDF und weiteren Dateiformaten, so wie sie auch in der Datenbank abgelegt wurden.</p>
<p>Der Umgang mit DEVONthink &#8211;  das wäre eine Artikelserie für sich. Eventuell werde ich dazu in den nächsten Monaten etwas schrieben. Die Suche nach Zeit ist für mich erstmal beendet. Gerade das Schreiben darüber hat geholfen, mir den künftigen Workflow noch mal zu verdeutlichen. Insgesamt benötige ich weniger Applikationen als vorher. Was aber viel wichtiger ist: mir ist klar geworden, dass mir pro Tag nur 24 Stunden zur Verfügung stehen. Selbst die besten Programme können daran nichts ändern.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/TdLsa3Ka2sI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Auf der Suche nach Zeit, Teil 4</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/wildbits/~3/nnXACBU6xe0/</link>
		<comments>http://www.wildbits.de/2012/02/03/auf-der-suche-nach-zeit-teil-4/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bisher geschah: In den vergangen drei Teilen dieser kleinen Artikelserie habe ich über die Veränderung meines Workflows geschrieben. Habe gezeigt, welche Tools dabei bei mir zum Einsatz kommen. Dabei waren meine bisherigen Unsitten auch eine wichtiger Aspekt, denn aus Fehler (anderer) kann man lernen Bisher habe ich Artikel auf Webseiten, mit denen ich mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Was bisher geschah: In den vergangen drei Teilen dieser kleinen Artikelserie habe ich über die Veränderung meines Workflows geschrieben. Habe gezeigt, welche Tools dabei bei mir zum Einsatz kommen. Dabei waren meine bisherigen Unsitten auch eine wichtiger Aspekt, denn aus Fehler (anderer) kann man lernen <span id="more-8017"></span></p>
<p>Bisher habe ich Artikel auf Webseiten, mit denen ich mich zu einem späteren Zeitpunkt noch mal auseinander setzen wollte, in Things gespeichert (ich beziehe mich hier auf Artikel, nicht auf ganze Webseiten, denn das wäre dann ein Fall für Lesezeichen). Im vergangen Jahr und davor hauptsächlich durch mit Hilfe der Schnelleingabe von Things. Das war etwas umständlich (URL kopieren, dann Schnelleingabe aufrufen, Titel eingeben und URL in den Bereich Notizen schrieben), was mich aber wohl auch davor bewahrt hat, noch mehr Unfug mit Things zu treiben.</p>
<p><img src="http://www.wildbits.de/wp-content/uploads/2012/02/sample-alarms-e1328287817844.png" alt="" title="sample-alarms" width="550" height="213" class="aligncenter size-full wp-image-8018" /></p>
<p>Richtig schlimm wurde es erst durch <a href="http://www.grandtotal.biz/Alarms/">Alarms</a>. Eigentlich ist das eine faszinierende Applikation. Sie zeigt sehr schön die fälligen Aufgaben von iCal an und synchronisiert sich darüber auch mit Things. Auf Dauer ist die blinkende Glocke bei Fälligkeit einer Aufgabe aber nervend. Bei mir hat das immer dazu geführt, dass ich entweder die Aufgabe auf dem Zeitstrahl verschoben oder gleich &#8220;Snooze&#8221; aktiviert habe.</p>
<p>Sämtliche Artikel, die ich noch lesen wollte, habe ich bequem auf die Zeitleiste von Alarms ziehen können. Eine wunderbare Sache. Im Prinzip, wenn nicht dadurch die Aufgabenliste im Verlauf eines Tages noch weiter anwächst. Alarms folgt daher auch dem Weg, den Things gehen wird (wenn es mir denn gelingt, diese Software wieder los zu werden, was gar nicht so einfach ist). Für sämtliche interessanten URLs und Webartikel habe ich einen hervorragenden Ersatz gefunden: <a href="http://readitlaterlist.com/">Read it Later</a><br />
Durch eine Browser-Extension lassen sich Webseiten schnell und einfach zur Warteschlange der zu lesenden Artikel hinzufügen. Insbesondere die neue Browseransicht sieht dabei ziemlich hübsch aus.</p>
<p><img src="http://www.wildbits.de/wp-content/uploads/2012/02/sample-reditlater-e1328287985842.png" alt="" title="sample-reditlater" width="550" height="359" class="aligncenter size-full wp-image-8021" /></p>
<p>Als besonderes Bonbon gibt es noch eine App für iPhone / iPad, über die man unterwegs Zugriff auf seine abgelegten Artikel hat. Dadurch komme ich endlich dazu, die Sachen, die ich lesen möchte, auch tatsächlich zu lesen. Durch die Integration des Dienstes in meinem RSS-Reader &#8220;Reeder&#8221; kann ich auch von dort lesenswertes hinzufügen. Dabei frage ich mich nur, warum ich auf die Idee nicht schon letztes Jahr gekommen bin.</p>
<p>Ein paar Worte noch zu Things. Während ich diese Zeilen hier schreibe, habe ich bereist den größten Teil der Inhalte anderweitig einsortiert. Sich von Things zu trennen, ist dabei extrem schwer. Selbst mit <a href="http://macpaw.com/cleanmymac">CleanMyMac</a> lässt es sich nicht Rückstandslos entfernen, da eine nervige Helper-Applikation die Deinstallation geschickt verhindert. Noch ärgerlicher wird es, wenn man auf die Idee kommt, die Synchronisation mit iCal zu deaktivieren. Things besteht dann darauf, diesen Vorgang aus anzuwenden. Dabei werden sämtliche Erinnerungen in iCal gelöscht. Ohne Rückfrage oder Option, dies nicht zu tun. Wie ich jetzt Things von meiner Platte werfe, wird noch eine spannende Aufgabe &#8211; die lege ich mir allerdings nicht in Things an.</p>
<p>Was noch über bleibt, ist der Umgang mit Notizen und Informationen, die man auf Dauer sortiert auf Seinem Rechner archivieren möchte. Darauf werde ich dann morgen im letzten Teil dieser Serie eingehen.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/nnXACBU6xe0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Auf der Suche nach Zeit, Teil 3</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 20:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Schnell Dinge aus dem Kopf bekommen, nicht erst zum Fenster der Applikation wechseln zu müssen. Dafür bietet einige Programme auf dem Mac ein Head Over Display (HUD) an, ein Schnelleingabefenster, welches sich über alle anderen geöffneten Fenster platziert. Genau dieser Aspekt macht Things so verführerisch. Mal eben schnell einen Aufgabe eintragen, die URL einer Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Schnell Dinge aus dem Kopf bekommen, nicht erst zum Fenster der Applikation wechseln zu müssen. Dafür bietet einige Programme auf dem Mac ein Head Over Display (HUD) an, ein Schnelleingabefenster, welches sich über alle anderen geöffneten Fenster platziert. <span id="more-8010"></span>
<div class="myinlinepicture" style="width:550px">
<div class="myinlineborder"  style="width:550px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/HUD-Things.png" alt="HUD Thinks" title="HUD Thinks" width="550" height="180"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/>Genau dieser Aspekt macht <strong>Things</strong> so verführerisch. Mal eben schnell einen Aufgabe eintragen, die URL einer Seite zwischenlagern oder die Funktion nutzen, um eine längere Notiz festzuhalten. Dank Schnelleingabe, die mittels Tastaturbefehl aufgerufen wird, kein Problem. Das Problem entsteht jedoch am anderen Ende, denn in Things landen auf diese Weise eine Menge Informationen, die dort nichts zu suchen haben, weil sie eben nicht eine zu erledigenden Aufgabe sind. Ich werde noch ein paar Tage brauchen, bis ich mein Things vollständig gereinigt habe. Bei so einer Verwendung wundert es mich im Nachhinein nicht, warum Things zunehmend weniger funktioniert hat. So gesehen ist der Umstieg auf die Erinnerung von iCal für mich auch die Gelegenheit gewesen, über meinen Umgang mit Informationen und Aufgaben nachzudenken. </p>
<p>Für mich war es wichtig, zur Erfassung von Aufgaben und Terminen eine ähnliche schnelle Eingabemöglichkeit zu finden. Gelandet bin ich schließlich bei <a href="http://quickcalapp.com/">QuickCal</a>. Das Werbeversprechen lautet &#8220;Use natural, every day language to create events and reminders&#8221; &#8211; und es ist nicht nur ein Versprechen Von der englischen Webseite sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn die Software funktioniert tadellos mit deutscher Eingabe.
<div class="myinlinepicture" style="width:472px">
<div class="myinlineborder"  style="width:472px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/HUD-quickCal.png" alt="HUD QuickCal" title="HUD QuickCal" width="472" height="220"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/>Es ist sogar möglich, bequem einen Kalender oder eine Aufgabenliste auszuwählen. Ein Beispiel. Wenn ich in meinem Google-Kalender (der bei mir Thomas heisst) eintragen möchte, dass ich diesen Freitag von 16 bis 18 Uhr beim Tierarzt bin, mache ich das mit QuickCal wie folgt:</p>
<blockquote><p>
Thomas <em>(Eingabetaste drücken)</em><br />
Freitag Tierarzt 16 bis 18
</p></blockquote>
<div class="myinlinepicture" style="width:472px">
<div class="myinlineborder"  style="width:472px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/TierarztBeispiel.png" alt="Beispiel QuickCal" title="Beispiel QuickCal" width="472" height="340"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/> Nach Bestätigung der Eingabe trägt QuickCal den Termin in iCal ein. Diese Funktion hat dazu geführt, dass ich mir ebenfalls die iPhone-App gekauft habe, da ich auch dort eine Schnelleingabe schmerzlich vermisst habe. Bis ich vor Ort einen neuen Firseur-Termin in einer der Kalender-Applikationen eintragen kann, hat mir di eMitarbeiterin zweimal einen Termin auf eine Karte geschrieben. Dank QuickCal liegen wir zeitlich jetzt gleichauf.</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:331px">
<div class="myinlineborder"  style="width:331px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/menue-aufgaben.png" alt="Aufgaben in QuickCal" title="Aufgaben in QuickCal" width="331" height="321"  /></div>
</div>
<p>Um sich schnell anstehende Termine und Erinnerungen anzeigen zu lassen, bietet QuickCal die Option an, sich in die Menüleiste zu legen. Ein Klick auf das Icon zeigt nicht nur die Erinnerungen, sondern man kann auch dort erledigte Aufgaben abhaken. Für mich ersetzt das damit schon mal einen Bereich, den ich zuvor mit Things bewältigt habe.</p>
<p>Der andere große Bereich sind Webseiten, auf denen sich lesenswerte Artikel befinden, die ich aber gerade aus Zeitmangel nicht lesen kann und um die ich mich zu einem späteren Zeitpunkt kümmern möchte. Auch dafür habe ich etwas gefunden, was ich morgen vorstellen werde.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/JCLc3jVVmVQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Auf der Suche nach Zeit, Teil 2</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem er allgemeinen Teil gestern begebe ich mich heute auf den Weg zur verlorenen Zeit. Für mich war das größte Problem bei der bisherigen Organisation meiner Aufgaben, dass es nicht möglich war, eine Dauer anzugeben. In dieser Hinsicht muss ich mich etwas korrigieren. So ist es doch möglich, in Things einer Aufgabe eine Dauer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nach dem er allgemeinen Teil gestern begebe ich mich heute auf den Weg zur verlorenen Zeit. Für mich war das größte Problem bei der bisherigen Organisation meiner Aufgaben, dass es nicht möglich war, eine Dauer anzugeben.<span id="more-8005"></span></p>
<p>In dieser Hinsicht muss ich mich etwas korrigieren. So ist es doch möglich, in <strong>Things</strong> einer Aufgabe eine Dauer zu zuordnen. Allerdings wenig elegant als Tag. Auf diese Weise ist das Grundproblem nicht gelöst, denn es fehlt die Visualisierung der Aufgaben in Bezug auf die zur Verfügung stehende Zeit. Mein neuer Ansatz dafür sieht vor, statt  Things die Erinnerungen von iCal zu verwenden. Durch die iPhone App Erinnerungen ist die Liste dank iCloud immer synchronisiert. Ich unterscheide dabei zwischen &#8220;Erinnerungen&#8221; und &#8220;Aufgaben&#8221;. Für mich sind &#8220;Aufgaben&#8221; Erinnerungen, die ich einem Tag zuweise und dafür sowohl Start- als auch Endzeit festlege &#8211; das direkte Verschieben von Erinnerungen auf die Kalender-Ansicht geht iCal nicht im Zusammenspiel mit der Cloud-Option.
<div class="myinlinepicture" style="width:550px">
<div class="myinlineborder"  style="width:550px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/ic-daily.png" alt="Tagesansicht iCal" title="Tagesansicht iCal" width="550" height="355"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/>Durch diese Visualisierung sehe ich ziemlich gut, wie viel Zeit mir abends überhaupt zur Verfügung steht. Wenn man dann auf der rechten Seite die Liste mit den Erinnerungen betrachtet, wir auch klar, warum ich bisher mit Things gescheitert bin.</p>
<p>Oben, bei den ganztägigen Ereignissen, stehen nicht nur Feiertage und solches Gedöns, sonder da befinden sich auch meine Schreibprojekte (ein weiterer Kalender, den ich angelegt habe). Da sich Schreibprojekte über einen Zeitraum erstrecken, weiss ich genau, von wann bis wann ich an einem arbeiten will. Meine tägliches Pensum von 400 Wörter (Aufgabe) bezieht sich entsprechend genau auf das aktuelle Schreibprojekt.</p>
<p>In der Ansicht oben ausgeblendet ist mein Google-Kalender mit den Terminen und Veranstaltungen. Natürlich könnte ich dort auch mit einem iCal-Kalender arbeiten, aber auf diese Weise habe ich einen doppelten Boden &#8211; vor allem möchte ich nicht schon wieder alle Termine migrieren, diesmal in die andere Richtung.</p>
<p>Zusammengefasst nutze ich also wieder iCal für Termine und Erinnerungen, die ich dann in Aufgaben umwandle, wenn ich meinen Tag plane. So habe ich auch im Überblick, was sich realistisch auch erledigen lässt. Kurze Erinnerungen ohne größeren Zeitaufwand (beim Verlassen der Wohnung Müll mit runter nehmen) bleiben Erinnerungen.</p>
<p>Für mich ist das der erste Schritt, um mich nicht von Things zu entwöhnen und auch ein besseren Ansatz zu verwenden. Ziemlich verwöhnt bin ich allerdings von der HUD-Eingabe, mittels derer man sich in Things schnell Dinge entledigen kann, die einem grade in den Kopf kommen. Aber auch dafür gibt es eine Lösung, die ich morgen vorstellen werde.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/au19EDXezFg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Auf der Suche nach Zeit, Teil 1</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Beschäftigung mit iCal, Thinks und einer Reihe anderen Tools, die ich in den kommenden Tagen hier im Blog vorstellen werde, hat einen triftigen Grund. Es steckt darin die Suche nach der verlorenen, nein eigentlich verschwendeten Zeit. Ich werde von dem Gefühl begleitet, an meinen Arbeitsabläufen noch weiter etwas optimieren zu können, um dadurch mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Meine Beschäftigung mit iCal, Thinks und einer Reihe anderen Tools, die ich in den kommenden Tagen hier im Blog vorstellen werde, hat einen triftigen Grund. Es steckt darin die Suche nach der verlorenen, nein eigentlich verschwendeten Zeit.<span id="more-7998"></span> </p>
<p>Ich werde von dem Gefühl begleitet, an meinen Arbeitsabläufen noch weiter etwas optimieren zu können, um dadurch mehr Zeit zum schreiben zu gewinnen. Auch wenn das teilweise in der Verwendung von noch mehr Tools ausartete, habe ich dabei stets eins im Blick: mir möglichst wenig bis keine Gedanken mehr zu machen, wie sich Dinge abgleichen und untereinander verständigen. Es ist der Wunsch, das das alte Versprechen, welches in dem Begriff EDV nicht mal versteckt, endlich eingelöst wird. EDV, das ist die elektronische Datenverarbeitung. Naiv wie ich bin, gehe ich immer noch davon aus, dass damit auch eine eigenständige Verarbeitung der Daten durch die elektronischen Hilfsmittel gemeint sein könnte.</p>
<p>Nach wie vor müssen wir uns selber um die Organisation unserer Daten auf dem Computer kümmern. Müssen sie in Ordner einsortieren, ihnen (wenn es etwas moderner zugeht) einen so genannten Tag zuweisen und dabei möglichst nicht vergessen, wo wir was abgelegt haben. Denn die Suche unsere Dateien ist immer noch rudimentär. Wo war denn gleich noch mal das Rezept, welches mit Tante Wilma im letzten Sommer gegeben hat, als mir ihr Kuchen so gut schmeckte? Weiss der Henker. Der Computer vermag es nicht zu finden, es sei denn, wir haben vorher Maßnahmen getroffen und unsere Daten akkurat sortiert. Bei der Rechenleistung die uns mittlerweile zur Verfügung steht, sollte man eigentlich mehr erwarten könnten.</p>
<p>Als Ausweg werden uns Dienste in irgendeiner Wolke vorgeschlagen, die sich alle in einem mehr oder weniger undefiniertem Betazustand befinden. Was nicht weiter schlimm wäre, wenn wir denn zumindest wüssten, wo genau unsere Daten landen und wie der Anbieter damit gedenkt sein Geld zu verdienen. Bei all den ganzen Tools stellt man Ende eins fest. Es ist, so viel Mühe sich die Anbieter auch geben, Konfektionsware. Wir passen unsere Bedürfnisse und Arbeitsabläufe den Tools und Diensten an, nicht umgekehrt. Schöne neue Welt. Da war man vor in den letzten Jahrhundert weiter. Wer es sich leisten konnte, hatte einen Privatsekretär, der sich um den ganzen Kram gekümmert hat. So blieb der Kopf frei, um große literarische Werke zu Papier zu bringen oder eine bahnbrechende Entdeckung zu machen.</p>
<p>Uns modernen Menschen fehlt dafür in der Regel dafür die Zeit &#8211; womit wir dann wieder zu meinem Ausgangsproblem gekommen sind. Mein ersten Schritte bestehen darin, mir deutlich zu machen, wie ich mit der mit zur Verfügung stehenden Zeit überhaupt umgehe. Die schönsten Get-Things-Done (GTD) Programme nützen nichts, wenn man einfach keine Zeit hat, die Dinge auch zu erledigen. So ist für ist der größte Schwachpunkt an <strong>Things</strong> auch, dass man zwar Dinge auf einen Termin festlegen kann, es aber nicht möglich ist zu sagen, wie lange man für etwas voraussichtlich brauchen wird. Das Ergebnis bei mir war ein übervolle &#8220;Heute&#8221;-Liste.</p>
<p>In Teil 2 geht es morgen darum, auf welche Weise ich mir versuche, die zur Verfügung stehende Zeit zu verdeutlichen.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/klWMmtVu7Sk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Terminator für Texte</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/wildbits/~3/iVr3TKtofRI/</link>
		<comments>http://www.wildbits.de/2012/01/30/terminator-fuer-texte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 20:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Typinator]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit sparen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob es einen Terminator für Texte wirklich gibt, weiss ich nicht. Die Überschrift beruht auf einem Missverständnis, da ich mal wieder nur mit einem halben Ohr zugehört, bzw. flüchtig gelesen habe. Tatsächlich heisst die Software, um die es hier gleich geht, Typinator. Vor einigen Monaten hatte ich das Programm für Mac OS X schon mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ob es einen Terminator für Texte wirklich gibt, weiss ich nicht. Die Überschrift beruht auf einem Missverständnis, da ich mal wieder nur mit einem halben Ohr zugehört, bzw. flüchtig gelesen habe. Tatsächlich heisst die Software, um die es hier gleich geht, Typinator.<span id="more-7992"></span><br />
Vor einigen Monaten hatte ich das Programm für Mac OS X schon mal gesehen, dann aber als unnütz abgetan. Mit selbstgewählten Abkürzungen schneller schrieben, so was braucht man nicht, vor allem nicht als Autor. Eine völlig blödsinnige Annahme. Letzte Woche gab es ein Gewinnspiel bei <a href="http://www.macnotes.de/2012/01/26/macnotes-de-verlost-zum-update-von-typinator-5-funf-lizenzen-des-texteingabetools/">Macnotes.de</a> &#8211; das läuft sogar noch bis heute um Mitternacht. Für mich kommt das Gewinnspiel zu spät, denn ich habe mir am Wochenende die Software gekauft. Auf der Seite von Macnotes.de steht auch eine gute Beschreibung, was das Programm mittlerweile alles beherrscht.
<div class="myinlinepicture" style="width:550px">
<div class="myinlineborder"  style="width:550px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/ba-typinator.png" alt="Typinator" title="Typinator" width="550" height="624"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/>Mir reichen bereits die Grundfunktionen aus, wobei ich erst am Anfang bin. Wie kam es überhaupt dazu, dass ich mich habe zum Spontankauf hinreißen lassen? Am Wochenende habe ich recht viel an meinem Plot &#8220;Schwarzes Wasser&#8221; gearbeitet. Die Hauptfigur dort heisst Frank. Eh schon etwas genervt von der Zähigkeit, mit der ich derzeit vorankomme, bin ich dazu übergegangen, an den Stellen, wo der Name genannt werden sollte (man kann schließlich nicht immer nur &#8220;er&#8221; schreiben), einfach mit F. abzukürzen. Hinter wollte ich dann den vollständigen Namen durch Suchen und Ersetzen reinbringen. </p>
<p>Berufsbedingt bin ich aber immer auf der Suche nach einer möglichst optimalen Lösung. Suchen und Ersetzen ist zwar nett, aber wird umständlich, wenn man noch weitere interne Abkürzungen verwendet. Das wird dann hinterher ein enormer Aufwand, bei dem garantiert Reste im Text über bleiben. Samstag Abend, beim gemütlichen Ausspannen auf dem heimischen Sofa sponn ich vor mich hin. &#8220;Wäre doch schön, wenn meine Abkürzungen sofort ersetzt würden&#8221;. Eine Art Steno für den Computer. </p>
<p>Am Sonntag fiel mir dann wieder <a href="http://www.ergonis.com/products/typinator/">Typinator</a> ein. Dank Demo-Version konnte ich direkt ausprobieren, ob so was auch mit Scrivener funktioniert. Das funktioniert sogar erstaunlich gut. Und es spart wirklich eine Menge Zeit, so dass ich auch Grußformeln und andere Bausteine erfasst habe. Um den Überblick zu behalten und vor allem um nicht durch meine Tippfehler ungewollt völlig anderen Text zu erhalten, habe ich mir für die Kürzel eine Kombination von Klein- und Großschreibung überlegt. Der erste Buchstabe klein, dann Groß weiter. Man kennt das ja von Apple. Aus sC wird so zum Beispiel automatisch Scrivener. Beim Schreiben des Blogartikels gestern konnte sich Typinator direkt schon bewähren. </p>
<p>Durch die Möglichkeit, eigene Sets anzulegen, die man nicht nur einem bestimmten Programm zuordnen, sondern auch ganz deaktivieren kann, gibt das eine Vielzahl von Möglichkeiten für künftige Schreibprojekte. kOK wird zu Kriminaloberkommissar, pTH zu Pathologie und so weiter.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Wer den Mac zum Schreiben benutzt, sollte sich Typinator auf jeden Fall mal ansehen. </p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/iVr3TKtofRI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Scrivener für Umsteiger, Teil 2</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/wildbits/~3/6xliHdzoet8/</link>
		<comments>http://www.wildbits.de/2012/01/29/scrivener-fuer-umsteiger-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 14:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tboley</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Scrivener]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche haben wir uns mit dem grundsätzlichen Konzept eines Projektes bei Scrivener beschäftigt und bereits einen Teil der unterschiedlichen Ansichtsmodi kennengelernt. Heute geht es weiter mit dem Outliner. Wer den ersten Teil der Serie verpasst, hat, findet ihn an dieser Stelle. Mit dem Outliner stellt uns Scrivener ein mächtiges Werkzeug zur Verfügung. Um es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Letzte Woche haben wir uns mit dem grundsätzlichen Konzept eines Projektes bei Scrivener beschäftigt und bereits einen Teil der unterschiedlichen Ansichtsmodi kennengelernt. Heute geht es weiter mit dem Outliner. Wer den ersten Teil der Serie verpasst, hat, findet ihn an <a href="http://www.wildbits.de/2012/01/22/scrivener-fuer-umsteiger-teil-1/">dieser</a> Stelle.<span id="more-7975"></span></p>
<p>Mit dem Outliner stellt uns Scrivener ein mächtiges Werkzeug zur Verfügung. Um es effektiv zum Beispiel zur Entwicklung eines Plots nutzen zu können, muss man allerdings wissen, was sich unter der Haube verbirgt. Die Ansicht des Outliners ist auf den ersten Blick relativ nüchtern.
<div class="myinlinepicture" style="width:550px">
<div class="myinlineborder"  style="width:550px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/sc-Outliner.png" alt="SC Outliner" title="SC Outliner" width="550" height="433"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/>In der Standardansicht werden drei Felder angezeigt: &#8220;Titel and Synopis&#8221;, &#8220;Label&#8221; und &#8220;Status&#8221;. Titel entspricht dabei dem Titel des Dokumentes. Die Synopsis oder Zusammenfassung kennen wir bereits von der Pinnwand. es ist der Text, den wir dort unter die Karteikarte schreiben. Durch einen Doppelklick in das  Feld &#8220;Titel and Synopis&#8221; lässt sich nicht nur der Titel verändern, sondern auch die Zusammenfassung editieren bzw. schreiben. Um den Outliner richtig nutzen zu könne, sollte man sich mit der Tastatursteuerung vertraut machen. Sobald man in einem Feld drin ist, kann man mit der Tabluatortaste zum nächsten Feld springen. In der Standardansicht führt das ebenfalls in die nächste Zeile. Durch zweimaliges Drücken der Eingabentaste erstellt man unter dem aktuellem Datensatz einen neuen &#8211; wobei hier Datensätze gleichbedeutend mit Dateien im Ordner &#8220;Entwurf&#8221; sind. </p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:150px">
<div class="myinlineborder"  style="width:150px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/sc-Felder.png" alt="SC Felder" title="SC Felder" width="150" height="279"  /></div>
</div>
<p>Für den Anfang sind die Felder &#8220;Label&#8221; und &#8220;Status&#8221; erstmal unerheblich, also blenden wir diese aus, in dem wir auf die In dem wir auf den kleinen Pfeil rechts oben, neben der Feldbezeichnung klicken. Wir sehen dabei auch, dass es noch eine Menge Felder mehr gibt, die man sich anzeigen lassen kann.</p>
<p>Über das Pluszeichen lassen sich die entsprechenden Felder anlegen. Dabei gibt es zwei weitere Möglichkeiten. Der Feldinhalt kann eine bestimmte Farbe zugewiesen bekommen und wir können entscheiden, ob der im Feld umgebrochen wird oder nicht. Sinnvoll ist das, wenn wir später in das Feld längere Beschreibung reinschreiben wollen. Sobald wir die neuen Felder &#8220;Ort&#8221;, &#8220;Zeit&#8221; und &#8220;Erzählperspektive&#8221; hinzugefügt haben, können wir das Fenster über &#8220;OK&#8221; schließen.
<div class="myinlinepicture" style="width:484px">
<div class="myinlineborder"  style="width:484px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/sc-Meta-Data.png" alt="SC Meta-Data" title="SC Meta-Data" width="484" height="463"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/></p>
<p>Für die Entwicklung des Plots biete es sich an, einen Überblick nicht nur über die Szenen zu haben, sondern auch über Ort, Erzählperspektive, und Zeit zu haben. Für ein Projekt lassen sich daher über den Menüpunkt &#8220;Projekt&#8221; und dort &#8220;Meta-Data Settings&#8221; eigene Datenfelder anlegen. Vom Karteireiter &#8220;Labels&#8221; wechselt man auf &#8220;Custom Meta-Data&#8221;. Im Outliner werden uns die Felder noch nicht angezeigt, wie müssen sie zuerst auf dem gleichen Weg hinzufügen, wie wir zuvor &#8220;Label&#8221; und &#8220;Status&#8221; entfernt haben. Falls di eFelder etwas zu groß angezeigt werden, kann man sie über die Leiste, in der die Feldbezeichnungen stehen, verkleinern. Durch anklicken und halten lassen sich die Felder auch verschieben und so in eine andere Reihenfolge bringen.
<div class="myinlinepicture" style="width:550px">
<div class="myinlineborder"  style="width:550px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/sc-outline-meta.png" alt="SC Outline Meta" title="SC Outline Meta" width="550" height="431"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/>Durch anklicken eines Feldes in einer Zeile lässt sich dies bearbeiten. Die Tabulatortaste bringt uns dabei zum nächsten Feld, erst am nach dem letzten Feld einer Zeile springt man mit der Tabulatortaste in die nächste Zeile, sofern es noch eine gibt. Ansonsten landet man wieder in der ersten Zeile. Nach wir in den neu angelegten Felder Informationen eingetragen haben, wechseln wir wieder in die Ansicht, in der uns ein einzelnes Dokument angezeigt wird. Zunächst also auf das Icon links neben der dem Pinnwand-Symbol klicken und dann im Binder ein einzelnes Dokument anwählen. In der Ansicht wird man normalerweise an einer einzelnen Szene arbeiten. </p>
<p>Was uns jetzt fehlt, sind die zuvor angelegten Meta-Daten. Deshalb werden wir uns diese jetzt anzeigen lassen. Oben in der Leiste neben dem Suchfeld befindet sich ein kleines i in einem bauen Kreis. Darüber blendet man in Scrivener die Informationen zu einem Dokument ein oder aus.
<div class="myinlinepicture" style="width:550px">
<div class="myinlineborder"  style="width:550px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/sc-dok-info.png" alt="SC Dokument Info" title="SC Dokument Info" width="550" height="392"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/>Scrivener zeigt als Standardansicht dann die Zusammenfassung (Synopsis), allgemeine Information zum Dokument (Generell) und Notizen (Document Notes) an. Letztere sind hilfreich, wenn einem zu einer Szene etwas einfällt, man es aber gerade noch nicht verwenden kann. Oder Zwischenablage für Ideen und Hinweise. Ich verwende die Notizen auch gerne, um mir den Verlauf einer Szene in Stickpunkten zu skizzieren. Da dieser Artikel hier auch mit Scrivener geschrieben wird, befinden sich bei mir auf der rechten Seite Stichwörter zu den Themen, über die ich heute schreiben will.</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:226px">
<div class="myinlineborder"  style="width:226px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/sc-info-tools.png" alt="SC Info Tools" title="SC Info Tools" width="226" height="22"  /></div>
</div>
<p>Uns fehlen aber immer noch die Meta-Daten. Schauen wir uns aber vor kurz an, welche verschiedenen Informationsbereiche wir auf der rechten Seite einblenden können. Umschalten lässt sich der Informationsbereich über die Leiste unten rechts. Das Icon ganz links ist derzeit hinterlegt, da wir uns in der entsprechenden Ansicht befinden. Von links nach rechts stehen uns folgende Ansichten zur Verfügung: &#8220;Notes&#8221;, &#8220;References&#8221;, &#8220;Keywords&#8221;, &#8220;Custom Meta-Data&#8221;, &#8220;Snapshots&#8221;, &#8220;Comments &#038; Footnotes&#8221;. Mit dem kleinen Schloss können wir die Ansicht der Information auf den momentanen Editor beschränken &#8211; eine Funktion, die wir derzeit noch nicht benötigen. Wenn wir auf das Schloss klicken, werden wir derzeit noch keinen Unterschied feststellen. Über &#8220;Custom Meta-Data&#8221; kommen wir an unsere Daten, die wir im Outliner angelegt haben. Beim Wechsel durch die einzelnen Informationsbereich bleiben &#8220;Synopis&#8221; und &#8220;Generell&#8221; oben stehen, abgesehen von der Ansicht &#8220;Snapshot&#8221; und &#8220;Comments &#038; Footnotes&#8221;. Auch mit diesen beiden Funktionen werden wir uns später noch beschäftigen.</p>
<p>Als letzte für den heutigen Teil sehen wir uns die Möglichkeit an, Schreibziele festzulegen. Den Wort- und Zeichenzähler haben wir beim letzten Mal bereits kennen gelernt. Er sitzt unten in der Fußleiste. Neben ihm auf der rechten Seite ist eine kleine Zielscheibe.
<div class="myinlinepicture" style="width:312px">
<div class="myinlineborder"  style="width:312px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/sc-dok-target.png" alt="SC Dokument Target" title="SC Dokument Target" width="312" height="135"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/>Ein Klick darauf öffnet ein Fenster, in dem wir ein Wort oder Zeichenziel für das aktuelle Dokument einstellen können. Wer Growl installiert hat, kann sich zudem noch einen Hinweis anzeigen lassen, wenn das Ziel erreich ist. Sobald ein Zeil eingestellt wurde für das Dokument, ist in der Fußleiste links neben der Zielscheibe ein &#8220;Füllstandsanzeige&#8221; zu sehen. Wenn man in dem Dokument noch keinen  Text geschrieben hat, ist sie leer, sobald die ersten Wörter / Zeichen dazu kommen, wächst der Balken und verfärbt sich von rot zu grün, wenn man sein Ziel erreicht hat. </p>
<p>Auf diese Weise hat man eine schnelle optische Kontrolle, wie weit man noch von seinem Schreibziel entfernt ist. Über die Menüleiste und &#8220;Projekt&#8221; &#8220;Show Projekt Targets&#8221; lässt sich ein schwebendes Fenster einblenden.
<div class="myinlinepicture" style="width:314px">
<div class="myinlineborder"  style="width:314px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/sc-projekt-target.png" alt="SC Projekt Targets" title="SC Projekt Targets" width="314" height="238"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/>Dort lässt sich für den gesamten Entwurf ein Ziel für den gesamten Entwurf und für eine Schreibsitzung (&#8220;Session Target&#8221;) einstellen. Um dort eine Vorgabe zu machen, muss man jeweils auf die Null klicken. Gezählt werden können beim Entwurf Wörter, Buchstaben oder auch Seiten, wobei letzteres von der Seiteneinstellung abhängt &#8211; ich persönlich verwende hauptsächlich Wörter oder Buchstaben. Im Bereich &#8220;Session Target&#8221; lassen sich dann nur Wörter oder Zeichen einstellen. Der Button unten rechts &#8220;Edit&#8221; bewirkt überings das Gleiche wie ein Klick auf die Null. Interessant sind noch die Optionen.
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<div class="myinlineborder"  style="width:314px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.wildbits.de/wp-content/myfotos/artiklebilder6/sc-target-options.png" alt="SC Target Options" title="SC Target Options" width="314" height="401"  /></div>
</div>
<p><br style="clear:both"/>Im Bereich &#8220;Draft Target&#8221; können wir festlegen, in welchen Bereichen gezählt wird. Ohne zu wissen, was mit &#8220;compile&#8221; gemeint ist, können wir die Standardeinstellung so erstmal beibehalten. Der Eintrag einer &#8220;Deadline&#8221; ermöglicht es uns, Scrivener automatisch die Berechnung der &#8220;Session Targets&#8221; vornehmen zu lassen. Ich stelle mir das immer so ein, dass zum nächsten Tag hin der Counter auf Null gesetzt wird.  &#8220;Allow negatives&#8221; ist nützlich, um beim überarbeiten und löschen den Überblick zu haben, wenn man Vorgabegrenzen unterschreitet. &#8220;Writing days&#8221; bezieht sich auf die  automatische Berechnung des Schreibpensums. Erst mit eingestellter Deadline und anwählen der Option &#8220;Automatically calculate form draft dealine&#8221; lässt sich einstellen, an welchen Tagen man schreibt &#8211; aber wir gehen davon aus, dass man als Autor täglich schreibt. </p>
<p>Einstellungen bei Session Target nehme ich nur vor, wenn ich weiss, dass ich nicht nur an einem Dokument arbeite, mich also durch mehre Szene durchkämpfe. Üblicherweise stelle ich mir ein Ziel für die einzelnen Szene und dann für das gesamte Projekt. Es gibt aber durchaus Fälle, wo es sich anbietet, für ein einzelnes Dokument kein Ziel vorzugeben, dafür dann aber ein Session Zeil festzulegen. </p>
<p>Im dritten Teil werde ich das noch mal aufgreifen und zeigen, wie ich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Zielvorgaben in der Praxis arbeite. Wir werden uns dann auch ansehen, was es mit der Versionierung von Dokumenten sowie den Anmerkungen und Fußnoten auf sich hat.</p>
<hr /><small>Dieser Feed ist nur für den persönlichen und nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt und unterliegt dem  Urheberrecht.</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wildbits/~4/6xliHdzoet8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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