<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:blogger="http://schemas.google.com/blogger/2008" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455</atom:id><lastBuildDate>Tue, 31 Mar 2026 00:14:43 +0000</lastBuildDate><category>Pflanzen</category><category>Tiere</category><category>Lebensräume</category><category>Insekten</category><category>VIP</category><category>Service</category><category>Evolution</category><category>Sex</category><category>Pilze</category><category>Selection</category><category>Eindringlinge</category><category>Gene</category><category>Symbiose</category><category>Chemie</category><category>Blattläuse</category><category>Bienen</category><category>Physik</category><category>Vögel</category><category>Boden</category><category>Schmetterlinge</category><category>Wilder Thai Garten</category><category>Winterblüher</category><category>Bäume</category><category>Fuchs</category><category>Hühner</category><category>Pflanze</category><category>Pilzzucht</category><category>Bestäubung</category><category>Gemüse</category><category>Regenwurm</category><category>Bakterien</category><category>Fische</category><category>Meristem</category><category>Schnecken</category><title>Wilder Garten</title><description>Wilder Garten ist ein Blog über die Artenvielfalt direkt vor der Haustür.</description><link>http://www.wildergarten.ch/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Atlant)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>175</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-9013846150178705901</guid><pubDate>Thu, 09 Jun 2016 14:59:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-06-09T16:59:49.747+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Meine kleine Autospinne</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Ein Spinnennetz überzieht meinen Rückspiegel. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Wann sie eingezogen ist, weiss ich nicht. Ist aber sicher schon ein Jahr her. Eine kleine Spinne hat sich im Rückspiegel meines Autos eingenistet. Und dort ist sie bis heute geblieben. Jedes Mal, wenn ich ihr Netz zerstöre, baut sie über Nacht fleissig ein neues. Am Anfang hat es mich noch gestört. Ich möchte rechts abbiegen und was sehe ich: ein Spinnennetz. Ich parkier rückwärts ein und statt des Randsteins schaue ich auf ein Netz, in dem eine Schar Mücken hängt. &lt;br /&gt;
Heute ist es mir egal. Soll die Spinne ihr Netz haben. Was mich wundert ist nur, dass ihr das Leben im Rückspiegel nichts auszumachen scheint. Bei 120 auf der Autobahn vibriert das Netz wie die Membran eines Lautsprechers, wenn voll aufgedreht ist. Der Spinne ist das egal. Sie verkriecht sich hinter den Spiegel. Dort ist sie geschützt vor dem Fahrtwind. &lt;br /&gt;
Ebenso schützt sie der Rückspiegel vor Regen, Hagel und Schnee. Sie hat den ganzen Winter dort zugebracht. Als es an Weihnachten warm wurde, hat sie gleich wieder ein Netz über den Spiegel gezaubert. &lt;br /&gt;
Autowaschanlagen beeindrucken sie auch nicht. Offenbar gibt es keinen trockeneren Ort als den Rückspiegel eines Autos. Letztes Jahr im Herbst sind wir mit unserer kleinen Untermieterin bis nach Italien gefahren. Mit Sicht auf den Strand hat sie ihre nie endende Arbeit verrichtet. Heuer hat sie in den Frühlingsferien halb Süddeutschland gesehen. In Nürnberg webte sie in einem Parkhaus mit Blick auf die alte Stadtmauer. Idyllisch, so ein Spinnenleben. &lt;br /&gt;
Das Leben im Auto bietet nur einen Nachteil: Nachwuchs lässt sich so nicht produzieren. Ständiges Reisen ist ein Beziehungskiller. Während ihre Artgenossen sich in der Fensterecke des Hauses bei gesellschaftlichen Anlässen treffen, zusammen eine Fliege ausschlürfen und sich über die neuste Netztechnologie unterhalten, fristet meine Autospinne ein einsames Dasein. Wenigstens kann sie von sich sagen, dass sie die Welt gesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Drohgebärden beim Foto-Shooting.&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
</description><link>http://www.wildergarten.ch/2016/06/meine-kleine-autospinne.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhUQhh68PyMSii0hBStIi7u4s4cb7q7cNfJSkpLm4wxclzNS0cDgt83MODyyAKCLBmaYD9At3ajK-LBPrazBVuLDCqBLaYbwqhSlnfCpfLKwjhqm2tC54IaQJGX3wj-joj302Eq4_0DW1k/s72-c/DSC_0348.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>5</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-6598295257828154573</guid><pubDate>Mon, 23 Nov 2015 12:16:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-11-23T13:16:49.217+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Evolution</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Pflanzen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Evolutionäres Wettrüsten</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Das Vorratslager der Feldmaus in der Holzbeige. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Beim Umschichten der Holzbeige habe ich die Vorratskammer einer Feldmaus entdeckt. Abfallkammer wäre wohl der korrektere Begriff, denn von den Vorräten sind nur noch die Verpackungen vorhanden. Es handelt sich mehrheitlich um die Samen von Mirabellen. Ein Baum wächst gleich neben der Holzbeige. Viele Früchte fielen im Herbst zu Boden und ernährten Scharen von Wespen und anderen Insekten. Einige der Früchte verschwanden in den Mägen der Hühner des Nachbarn, deren Territorium bis unter die Krone der Mirabelle reicht.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Übrig blieben nur die Kerne. Diese sind wie bei den anderen Steinobst-Arten sehr hart. Die Schale, welche den Samen umgibt, ist mehrere Millimeter dick. Wer sie knacken möchte, braucht einen Hammer oder eine Feile. Das ist durchaus die Absicht der Pflanze. Denn sie möchte ihre Nachkommen unbedingt vor Fressfeinden schützen. Erst wenn der Kern in der obersten Humusschicht liegt und von genügend Feuchtigkeit und Wärme umgeben ist, wird die Schutzhülle brechen und den Keimling in seinem Innern frei geben. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Die Schale des Kern ist kein Hindernis für die Maus. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Doch die Maus hat der Mirabelle einen Strich durch die Familienplanung gemacht. Sie hat Dutzende von Kernen auf dem Boden eingesammelt und sie in die Holzbeige geschleppt. Dort konnte sie ihnen ungestört zu Leibe rücken. Das kleine Säugetier besitzt zwei Paar vorzügliche Nagezähne. Diese bestehen aus Zahnschmelz, der fast so hart ist wie Stahl. Der Kern der Mirabelle besteht aus vergleichsweise weichem Lignin. Mein Fund zeigt den durchschlagenden Erfolg der Maus. Sie hat ein in Loch in jeden einzelnen Kern genagt und den darin enthaltenen Embryo samt Nährstoffvorrat aufgefressen. &lt;br /&gt;
Tiere und Pflanzen sind seit Jahrmillionen mit diesem Spiel um Angriff und Verteidigung beschäftigt. Biologen nennen es «Evolutionäres Wettrüsten». Es gab vermutlich einmal eine Zeit, in der die Samen von Steinobst weicher waren als heute. Die ersten Nager mussten sich anpassen, wenn sie nicht verhungern wollten. Ihre Zähne wurden härter. Jetzt machten die Samen mobil und lagerten ihrerseits mehr Lignin in die Schale der Kerne ein. Nun kamen die Nager wieder mit noch härteren und schärferen Zähnen. Die Verlierer, wie es scheint, sind die Pflanzen.&lt;br /&gt;
Wirklich? Nein. Denn statt weiterhin Energie auf immer härtere Schalen zu verwenden, haben die Vertreter des Steinobstes einfach ihre Strategie geändert. Statt ihre Feinde auf Distanz zu halten, liessen sie sich fortan freiwillig von ihnen verschlingen. Dazu umgaben sie ihre Kerne mit einem Mantel aus süssem, weichem Fruchtfleisch. &lt;br /&gt;
Nun frassen Wildschweine, Dachse und Vögel die Früchte samt den Kernen. Vom Wettrüsten mit den Mäusen unempfindlich gemacht, überstanden diese die ätzende Magensäure und wurden weit weg von den Mäusen heil wieder ausgeschieden. Jeder Kern war nun auch gleich mit einer Portion Dünger versehen – beste Voraussetzungen für das Wachstum des Keimlings. Dass sich heute die Nager immer noch über die Kerne hermachen ist zwar lästig, doch im Hinblick auf die gesteigerte Mobilität des Steinobstes, durchaus verkraftbar. </description><link>http://www.wildergarten.ch/2015/11/evolutionares-wettrusten.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEia7K52RPLTS0B5ZXdIwqloBY9SAM90H-00rNZgLChpyg9aNmb_TD2qaIzwEN7ch4D-m39y6XT44x99z_t2Rr90Z-2RGUS_nT5eS7ZwIWhtq9YLGRnKwi7ZsnAuyGyqlC9UHKEIv3KPodg/s72-c/kerne1_klein.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>6</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-7564278451717633883</guid><pubDate>Thu, 10 Sep 2015 13:55:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-11-09T16:04:58.000+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Pflanzen</category><title>Kiwi-Hochzeit mit Komplikationen</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Die Kiwis auf dem Weg zur &lt;br /&gt;Spitze der Tanne. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Meine Euphorie war riesig, als ich vor fünf Jahren zwei Kiwi-Pflanzen im Gartencenter kaufte. Ich stellte mir eine reiche Ernte mit süssen Früchten vor, von denen ich noch bis in die Wintermonate hinein zehren würde. Damals wusste ich noch nichts über Kiwis. Ausser, dass es männliche und weibliche Pflanzen gab. Wer ernten wollte, musste also immer beide in den Garten setzen. &lt;br /&gt;
Kein Problem. Zwei dicke Pfosten in zwei Meter Abstand und einen Spanndraht dazwischen – fertig war das Liebesnest für meine Kiwis. Dann begann das lange Warten. Langsam streckten sie über die Wochen und Monate ihre tentakelartigen Äste in alle Richtungen aus. Männchen und Weibchen stellten den ersten Kontakt her. Bald waren ihre Äste eng miteinander umschlungen. &lt;br /&gt;
Innerlich jauchzend sah ich dem Liebesspiel der beiden zu. Der Sommer kam und ging. Die Kiwis umschlangen sich immer inniger, aber sie vollzogen nie den entscheidenden Schritt, der für die Produktion von Früchten unabdingbar ist: das Blühen. &lt;br /&gt;
Der Herbst kam und die Blätter begannen zu welken. Mit der Ernte wurde es wohl nichts mehr. In der kommenden Saison würde es sicher besser laufen, dachte ich. Als der Frühling kam, streckten Männchen und Weibchen erneut ihre Äste aus. &lt;br /&gt;
Inzwischen waren die beiden Pflanzen richtiggehend miteinander verfilzt. Es war schwierig zu unterscheiden, welcher Ast zu wem gehörte. Bei so viel inniger Zuneigung musste sich der Nachwuchs doch irgendwann mal einstellen? Aber nein. Weder das Männchen noch das Weibchen brachte Blüten hervor.&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Der Stamm ist die ideale Kletterhilfe.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Im dritten fruchtlosen Jahr dämmerte es mir langsam. Die brauchten mehr Sonne. Die Produktion von Blüten und Früchten ist äusserst anstrengend für Pflanzen. Die Energie dafür nehmen sie vom Zucker, den sie während der Photosynthese produzieren. Das geht jedoch nur, wenn genügend Licht vorhanden ist. &lt;br /&gt;
Das Liebesnest lag jedoch ausgerechnet im Schatten des alten Birnbaums. Hier kam die Sonne erst am Nachmittag hin. Sollte ich die Pflanzen ausgraben und an einem besseren Ort neu einpflanzen? Nein, zu viel Aufwand. Die Wurzeln hatten sich inzwischen sicher schon bis Neuseeland durchgegraben. Die hätte ich nie aus der Erde gekriegt.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Ich überliess das Problem den Kiwis. Sollten sie doch selber schauen, wie sie zu ihrem Licht kamen. Fairerweise habe ich ihnen eine kleine Hilfestellung gegeben und spannte ein Seil zwischen die Kiwis und den Birnbaum, in der Hoffnung, dass sie auf ihm ans Licht klettern mochten. &lt;br /&gt;
Das Seil war drei Meter lang. Zuerst sah es gut aus. Sowohl Männchen als auch Weibchen freuten sich über das neue Turngerät und kletterten den ersten Meter eifrig drauf los. Aber dann war plötzlich Schluss. Sie machten keinen Zentimeter mehr auf den Birnbaum zu. Offenbar ging es ihnen nicht schnell genug. &lt;br /&gt;
Das Problem war, dass der Weg durch den Schatten des Baumes führte. Und in die Dunkelheit geht keine Pflanze freiwillig. Stattdessen wählen sie stets den direkten Weg zum Licht. So machten es die Kiwis auch. Sie steckten fortan all ihre Energie in die senkrecht nach oben wachsenden Äste. Aber dort gab es keinen Halt für sie. Als die Äste länger wurden, beugten sie sich unter ihrem eigenen Gewicht in alle Richtungen. Bald sahen die beiden Kiwis aus wie der Schlangen-Kopf von Medusa. &lt;br /&gt;
Zu Blüten und Früchten führte das immer noch nicht. Alles änderte sich aber als das Männchen mit einem seiner ausufernden Triebe zufällig den Ast eines benachbarten Tannenbaums erwischte. Auf diese Chance hatte es gewartet und begann sogleich, sich am Baum hoch zu hangeln. &lt;br /&gt;
Im Herbst befand es sich bereits fünf Meter über Boden. Auf jedem Dezimeter, den es zurücklegte, legte es Seitentriebe an und die begannen ihrerseits die Äste der Tanne zu überwuchern. In der Folge entstand eine Art Kiwi-Baum. Die Nadeln der Tanne verschwanden gänzlich unter den grossen runden Blättern. &lt;br /&gt;
Im Frühling dieses Jahres ging es so weiter. Das Männchen umschlang den Hauptstamm der Tanne wie ein Riesenkrake den Grossmast eines Segelschiffs. Je höher es kam, desto mehr Sonne kriegten seine Blätter. Endlich konnte es den für sein Liebesspiel dringend benötigten Zucker produzieren. &lt;br /&gt;
Das Resultat davon entdeckte ich diesen Mai. Die ersten männlichen Blütenknospen hingen wie kleine Glöckchen den Ästen. Die Klettertour hatte sich gelohnt. Doch um Nachkommen zu zeugen, braucht es zwei. Leider war das Weibchen während der ganzen Jahre nicht so zielstrebig bei der Sache wie das Männchen. Sein Motto lautet vielmehr «abwarten». Es benimmt sich geradezu wie eine Hofdame, welche den edlen Ritter den Weg bereiten lässt, bevor sie selbst endlich einen Wank macht.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Erst in diesem Jahr hat die Kiwi-Dame damit begonnen, ihrem Liebsten in die Höhe zu folgen. Dazu umschlängelt sie mit ihren Trieben den dicken Spross des Männchens und folgt ihm die Tanne hinauf. Kein Wunder gibt es bei diesem zaghaften Vorgehen keine weiblichen Blütenknospen und damit erneut keine Früchte. &lt;br /&gt;
Mein Plan: Ich opfere die Tanne und lasse meine Kiwis im nächsten Jahr hoch oben auf ihrer Spitze Hochzeit feiern. Nach geschlagenen acht Jahren wird dann mein Traum von der reichen Ernte dann endlich wahr. </description><link>http://www.wildergarten.ch/2015/09/kiwi-hochzeit-mit-komplikationen.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh2MUKsEsCFS39i39BW1s-CEyWMRqx0LW9gfyKHXG4NRhp2TjmcegXUCpOiaDQp8ykaRlOuMrAZVtw_m5xpSAFiZFYDGEQxunBw2cHsgcpATkxqhsiw7GtqwoK5aY1oQlMKPjx8Wdu8KUs/s72-c/03_kiwi_klein.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>7</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-7699604897738789707</guid><pubDate>Tue, 30 Jun 2015 16:03:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-06-30T18:03:57.238+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Bestäubung</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Bienen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Insekten</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Pflanze</category><title>Die Bienenweide des faulen Gärtners</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiqoUWAViv1OFlmBiHtpiMb8Qjl8iWWT2y3-h0vdeMt1cCUlgd1ItGO24vU2OuGxEsAmBq3yzbOh2rsj-iVx_E_yfRWIcCglJ1gHqjoMxavN_U0zR_xiclPu9IVY0lY-AN7yGldwcfIbTA/s1600/DSC_0005.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;265&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiqoUWAViv1OFlmBiHtpiMb8Qjl8iWWT2y3-h0vdeMt1cCUlgd1ItGO24vU2OuGxEsAmBq3yzbOh2rsj-iVx_E_yfRWIcCglJ1gHqjoMxavN_U0zR_xiclPu9IVY0lY-AN7yGldwcfIbTA/s400/DSC_0005.JPG&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Der Weissklee wertet jeden Rasen auf. Ganz von selbst. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Oh ja. Endlich zahlt sich Faulheit einmal aus. Landauf landab wurde in den letzten Wochen Rasen gemäht. Nun scheint sich eine gewisse Erschöpfung einzustellen. Die Grünflächen sind nicht mehr ganz so kurz geschoren. Als wunderbares Resultat dieses Nichtstuns haben sich die Rasen in Bienenweiden verwandelt. Der Weissklee produziert innert Wochenfrist neue Blüten. Mancher Fussballplatz und in mancher Vorgarten sieht aus wie ein einziges blühendes Kleefeld. Honigbienen und Hummeln lieben das. &lt;br /&gt;
Wer also ohne grosse Anstrengung für Bienen etwas Gutes tun will, der mäht seinen Rasen nur alle zwei bis drei Wochen. Auf diese Weise wird aus der grünen Wüste eine Nektarstation für Bienen.&amp;nbsp; </description><link>http://www.wildergarten.ch/2015/06/die-bienenweide-des-faulen-gartners.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiqoUWAViv1OFlmBiHtpiMb8Qjl8iWWT2y3-h0vdeMt1cCUlgd1ItGO24vU2OuGxEsAmBq3yzbOh2rsj-iVx_E_yfRWIcCglJ1gHqjoMxavN_U0zR_xiclPu9IVY0lY-AN7yGldwcfIbTA/s72-c/DSC_0005.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>11</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-163978762535070284</guid><pubDate>Tue, 23 Jun 2015 07:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-06-23T09:00:01.651+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Pflanzen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Der Ball passt nicht ins Tor</title><description>Hier mein Beitrag zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft in Kanada: &lt;br /&gt;
Dieses Tier, das sich immerzu im Kreis dreht, ist etwa einen Zehntelmillimeter lang. Ich habe zurzeit Millionen davon in meinem Salzkrebschen-Aquarium. Was es genau ist, konnte mir bis jetzt niemand sagen. Jemand vermutete, dass es sich um ein Wimperntierchen handeln könnte. Jedenfalls ernährt es sich von einzelligen, grünen Algen. Man sieht schon viele Davon im durchsichtigen Bauch des Tiers. Eine weitere befindet sich in einiger Entfernung. Diese würde unser hungriger Freund auch gerne fressen, aber sie passt einfach nicht in sein Maul. Er versucht es angestrengt drei Mal und spuckt die Alge immer wieder aus. Der arme muss sich wohl oder übel nach einem kleineren Happen umsehen.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;360&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/v8WTWPIcBfA&quot; width=&quot;640&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;</description><link>http://www.wildergarten.ch/2015/06/der-ball-passt-nicht-ins-tor.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://img.youtube.com/vi/v8WTWPIcBfA/default.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-8469448834801480254</guid><pubDate>Tue, 16 Jun 2015 08:03:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-06-16T10:03:27.731+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Insekten</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Nachhaltiger Holzabbau</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiyXfdnHoPGiBLxylNcEGF-XNK0GeM4AnVn9s2BOrc7B6xjbHo28Jpuu4SRPO-GkCyKY2oE43brTYi8QdRs5-q2ScBj6d_M6SCffdpLQe4-XCkDnqhxTtiFoaKKNtPFXvGn6yGZJ_e6qpg/s1600/20150524_04.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiyXfdnHoPGiBLxylNcEGF-XNK0GeM4AnVn9s2BOrc7B6xjbHo28Jpuu4SRPO-GkCyKY2oE43brTYi8QdRs5-q2ScBj6d_M6SCffdpLQe4-XCkDnqhxTtiFoaKKNtPFXvGn6yGZJ_e6qpg/s400/20150524_04.JPG&quot; width=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Eigenartige Spuren auf dem Lattenzaun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Kürzlich war ich auf Besuch bei einem Freund. Er liebt die Gartenarbeit und hat vor einiger Zeit einen Lattenzaun aus unbehandelten Brettern gebaut. Auf ihnen fand ich seltsame Spuren. Sie erinnerten mich an die &lt;a href=&quot;http://www.wildergarten.ch/2013/10/abgeleckt.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Frassspuren von Schnecken&lt;/a&gt;. Mit Frassspuren lag ich schon mal richtig. Aber es war ein ganz anderes Tier, das sich hier gütlich tat. &lt;br /&gt;
Nach einer Weile tauchte es schliesslich auf. Es war eine Wespe. Sie nagte die oberste Schicht des Holzes ab, vermischte die Fasern mit ihrem Speichel und produzierte eine Art flüssiges Papier daraus. Mit ihm erweiterte sie ihr Nest. Wespen können mit ihren Mandibeln diesen Brei tatsächlich zu Papier verarbeiten. Mit ihren Mandibeln und ihrer Zunge gehen sie so geschickt mit diesem Baumaterial um, dass es am Ende eine runde Wand von weniger als einem Millimeter Dicke entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj3l50K9h05OHGaH6WIJq43h78hQhqQVG72OrqFNqkhgEsjhxPhM6mI0tT4BlZ7Af8D5K7Tm7gEAXuyRukw_Qk6HJmD17MTLEZ0q0KkLPv-VKjXMecNTDIOY2I9CJfnuvgd6uF3MZla3ow/s1600/20150524_02.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj3l50K9h05OHGaH6WIJq43h78hQhqQVG72OrqFNqkhgEsjhxPhM6mI0tT4BlZ7Af8D5K7Tm7gEAXuyRukw_Qk6HJmD17MTLEZ0q0KkLPv-VKjXMecNTDIOY2I9CJfnuvgd6uF3MZla3ow/s400/20150524_02.JPG&quot; width=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Bei der Beschaffung des Rohmaterials sind Wespen nicht zimperlich. Sie nagen auch Telefonmasten an, obwohl diese mit Imprägniermittel behandelt sind. Die Insekten produzieren jedoch keine Löcher, sondern nagen immer nur die oberste Schicht ab. Dabei bewegen sie sich immer leicht vorwärts, was zur Bildung dieser hellen Bahnen führt. Auch wenn der Zaun oder der Telefonmast nicht nachwächst, so lässt sich diese sparsame und schonende Form des Holzabbaus wohl als nachhaltig bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjEpxXkwS-js-S03ENea2e3lCYhQOAdzPQpRJlok8lYNp0oGCehb6tHiYMqxh3yn2w7UGxbfgbf8ERDF02t1GP0d7oAsjAYtLiBimJ4MqJr7WNo6Q3_a-QXJNZ0D7SLQc4FnaodKIYa-Zw/s1600/20150524_03.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjEpxXkwS-js-S03ENea2e3lCYhQOAdzPQpRJlok8lYNp0oGCehb6tHiYMqxh3yn2w7UGxbfgbf8ERDF02t1GP0d7oAsjAYtLiBimJ4MqJr7WNo6Q3_a-QXJNZ0D7SLQc4FnaodKIYa-Zw/s400/20150524_03.JPG&quot; width=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhLtqert6js-thB3S9q1oJ6gx9-vXUXuBoLDeeWXgu0noVLwyZpHYS2W1luBW1u3xUVoD9Nq0r64BpO1F2wdhW8lskd1ZMvsY8Ph_LMKBYdJ_97xs0X52n_H1GcPEFOWcK4mhTTutQXc0g/s1600/20150524_01.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;300&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhLtqert6js-thB3S9q1oJ6gx9-vXUXuBoLDeeWXgu0noVLwyZpHYS2W1luBW1u3xUVoD9Nq0r64BpO1F2wdhW8lskd1ZMvsY8Ph_LMKBYdJ_97xs0X52n_H1GcPEFOWcK4mhTTutQXc0g/s400/20150524_01.JPG&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Die Verursacherin ist eine Wespe. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
</description><link>http://www.wildergarten.ch/2015/06/nachhaltiger-holzabbau.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiyXfdnHoPGiBLxylNcEGF-XNK0GeM4AnVn9s2BOrc7B6xjbHo28Jpuu4SRPO-GkCyKY2oE43brTYi8QdRs5-q2ScBj6d_M6SCffdpLQe4-XCkDnqhxTtiFoaKKNtPFXvGn6yGZJ_e6qpg/s72-c/20150524_04.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-1657876985966034265</guid><pubDate>Wed, 11 Mar 2015 09:21:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-03-11T15:56:14.028+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Hühner</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Darwin und die Baumhühner</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiBiq0mxB8EPva74AcfQpbXCEuUbjiIqYC9ZTMor7xIYPqt4y8NJzE78q6Z57aZtdTj-NY_4cc-yuwt0tZKM_I6sGeaKydh-KmpShjKX59vnH6R7lAvAevE_e6rjNLrcCWLg0wtPMbFxdM/s1600/huhn.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiBiq0mxB8EPva74AcfQpbXCEuUbjiIqYC9ZTMor7xIYPqt4y8NJzE78q6Z57aZtdTj-NY_4cc-yuwt0tZKM_I6sGeaKydh-KmpShjKX59vnH6R7lAvAevE_e6rjNLrcCWLg0wtPMbFxdM/s1600/huhn.JPG&quot; height=&quot;265&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Das braune und das schwarze Huhn übernachten&lt;br /&gt;
drei Meter über Boden. Vor dem Fuchs sind sie&lt;br /&gt;
auf diese Weise sicher. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Nachdem der &lt;a href=&quot;http://www.wildergarten.ch/2014/09/mein-haustier-ist-der-fuchs.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fuchs letzten Sommer unsere vier Zwerghühner vertilgt hatte&lt;/a&gt;, kauften wir uns Ersatz. Dieses Mal drei Hybrid-Hühner und einen Hahn der Sorte Wyandotte. Letztere sind etwas kleiner als Hybriden aber dennoch nicht so klein wie Zwerghühner. &lt;br /&gt;
Hybridhühner ihrerseits sind das, was man gemeinhin unter Legemaschinen versteht. So ein Huhn schafft bei richtiger Fütterung fast ein Ei pro Tag oder etwa sechs Eier pro Woche. Diese Sorten können das, weil sie während Jahrzehnten auf Legeleistung hingezüchtet wurden. &lt;br /&gt;
Trotzdem habe ich bis heute kein einziges Ei von ihnen gesehen. Wir kauften die neuen Hühner mit 17 Wochen. Das entspricht verglichen mit uns Menschen ungefähr dem Teenager-Alter. Eier legen sie dann noch nicht. Das machen sie erst mit 20 oder 25 Wochen. Die Monate strichen ins Land und ich fütterte fleissig Körnerfutter und Kalk. Doch nichts ausser Hühnerkacke kam bei den Federtieren hinten raus.&lt;br /&gt;
Aus Sommer wurde Herbst und aus ihm schliesslich der Winter. Ich begann, mich bei anderen Hühnerhaltern umzuhören. Im Winter gehe die Legeleistung allgemein zurück. Die Tiere bräuchten ihre Energie für die Produktion von Körperwärme. Also bis auf weiteres keine Eier. &lt;br /&gt;
Meine wohlgenährten Hühner gingen immer bei Dämmerung selbständig ins Häuschen. Ein durch einen Lichtsensor gesteuerter Motor schloss die Schiebetüre, sobald es ganz Nacht wurde. Auch wenn sie keine Eier legten, intelligent waren die Tiere allemal. Das muss man ihnen lassen. &lt;br /&gt;
Doch eines Abends hatten die Tiere offenbar einen akuten Anfall der Dummheit. Als ich nach Sonnenuntergang einen Kontrollblick ins Häuschen warf, erblickte ich darin nur das braune und das schwarze Huhn. Das weisse Huhn und der Hahn fehlten. Aus irgendeinem Grund sind die nicht bei Zeiten ins Häuschen. Ich suchte den Garten ab, fand sie jedoch nirgends. Am nächsten Morgen sahen wir das, was wir sehen mussten: zwei Haufen mit Federn. Der Fuchs hat sich die dummen Hühner geschnappt. &lt;br /&gt;
Braun und Schwarz mieden fortan das Hühnerhaus ebenso. Offenbar trauten sie seiner schützenden Wirkung nicht mehr. Doch statt irgendwo auf dem Boden zu übernachten wie ihre dahingeschiedenen Freunde, setzten sie sich Abend für Abend auf den Ast einer Tanne drei Meter über Boden. Der Ast ist so hoch und so unzugänglich, dass es kein Fuchs jemals dorthin schaffen wird. Seither sagt mein 4-jähriger Sohn ihnen nur noch «wilde Hühner» oder «Baumhühner». &lt;br /&gt;
Der ganze Vorgang liess uns Zeuge des evolutionären Prozesses werden, so wie ihn sich Charles Darwin vorgestellt hat. Die Schwachen oder Dummen werden von den Jägern gefressen, während sich die Schlauen dem Einfluss der Jäger entziehen. Auf diese Weise hat sich die Hühnerpopulation in meinem Garten erfolgreich an ein Leben ausserhalb des schützenden Häuschens angepasst. 
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;iframe allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;360&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/0omQotZk-uc&quot; width=&quot;640&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Lange Zeit wusste ich nicht, wie die Tiere auf den Baum kommen. Bis ich sie heimlich&lt;br /&gt;
bei ihrem Aufstieg filmte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
</description><link>http://www.wildergarten.ch/2015/03/darwin-und-die-baumhuhner.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiBiq0mxB8EPva74AcfQpbXCEuUbjiIqYC9ZTMor7xIYPqt4y8NJzE78q6Z57aZtdTj-NY_4cc-yuwt0tZKM_I6sGeaKydh-KmpShjKX59vnH6R7lAvAevE_e6rjNLrcCWLg0wtPMbFxdM/s72-c/huhn.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-2011148722270535261</guid><pubDate>Tue, 10 Feb 2015 17:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2015-02-10T18:28:43.386+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Pflanze</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">VIP</category><title>Mutterliebe</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Die Sonnenblume opfert ihr Leben für ihre Nachkommen.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Es ist wieder soweit. Wir kippen kiloweise Vogelfutter in den Garten, damit Amsel, Buchfink und Grünling sich den Bauch vollschlagen können. Die ganze Fütterung hat eine tragische Seite. Nicht für die Vögel, sondern für die Pflanzen. &lt;br /&gt;
Hauptbestandteil der meisten Mischungen sind Sonnenblumensamen. Das hat einen guten Grund: Sie sind vollgetankt mit Öl. Es liefert den Vögeln Energie für Muskulatur und für die Wärmeproduktion. Hundert Gramm Sonnenblumenkerne enthalten 570 Kilokalorien. Das ist mehr als Milchschokolade hat. &lt;br /&gt;
Das Öl ist ein Geschenk – nicht für die Vögel, sondern für den Embryo, der in der Spitze jedes Sonnenblumenkerns schlummert und darauf wartet, dass ihn jemand in feuchte, warme Erde drückt. Das Geschenk stammt von der Mutterpflanze. Sie hat einen ganzen Sommer lang mit der Photosynthese Zucker produziert und diesen unter anderem in Stärke und Fette umgewandelt. Von diesem Energievorrat zehrt der Sämling während der ersten Tage seines Lebens. &lt;br /&gt;
Die wenigsten Pflanzen stecken ihre Energie so konsequent in die nächste Generation wie die Sonnenblume. Der Bärlauch beispielsweise behält das meiste für sich. Er lagert die Stärke in seiner Knolle unter der Erde ein. Für seine Samen bleibt da nicht viel übrig. Noch geiziger ist das Knabenkraut. Auch es behält Zucker, Stärke und Fette lieber für sich und speichert sie in einer Knolle. Ihren Samen vermacht sie kein Gramm davon. Sie sind so winzig und so energiearm dass sie im Boden nur keimen, wenn Pilzen sie mit den nötigen Nährstoffen versorgen. Der Vorteil dieser Geiz-Strategie ist, dass eine Pflanze dank ihrer gehorteten Energie mehrere Jahre oder Jahrzehnte am Leben bleibt. &lt;br /&gt;
Die Sonneblume ist da ganz anders. Sie vermacht ihre gesamten Reserven der nächsten Generation. Damit unterschreibt sie allerdings ihr Todesurteil. Zum Winteranfang erfriert sie. Die Samen aber überleben und bekommen dank des Ölvorrats einen grandiosen Start ins Leben. Das ist wahre Mutterliebe bei den Pflanzen. </description><link>http://www.wildergarten.ch/2015/02/mutterliebe.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiAAmlCfpIPB5P9G_0W0St7imHKYKdknmewklDGkrVEGfKmUDcR3Z3AmlU4AWxKxMa-xMWpdkcNFYLCBbDxu6gkQi8fxyamqhr8HKpOlJPjjk3DUqgivDlkxd_El8eXv3wIwM7BzVITKck/s72-c/sonnenblume.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-2342312581461692229</guid><pubDate>Thu, 25 Dec 2014 11:23:00 +0000</pubDate><atom:updated>2014-12-25T12:33:28.368+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Insekten</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Weihnachtliches Ökosystem</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Von aussen sieht die Keksdose unschuldig aus.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Im Moment schmecken die Weihnachts-Kekse noch vorzüglich. Doch je mehr Zimtsterne, Linzeraugen, Vanillekipferl und Lebkuchen wir in uns aufnehmen, desto mehr rebelliert unser Gaumen gegen die an ihm vorbeiziehenden Zucker-, Vanille- und Schokonuancen. Nussig und zitronengetränkt erträgt er schon bald nicht mehr. &lt;br /&gt;
Das ist in der Regel die Zeit, in der neue Ökosysteme geschaffen werden. Die Keksdosen, in denen einige Brunsli und Mailänderli hartnäckig die Stellung halten, landen nämlich im Schrank gleich neben den zehn Jahre alten Karamellbonbons. Dort machen die Kekse in der Regel einen sehr langen Winterschlaf. Wenn der Frühling kommt, hat man sie schon längst vergessen. Im Sommer denkt niemand auch nur im entferntesten an Kekse. Im Herbst ist Weihnachten noch zu weit weg, um sich dem Thema zu widmen. Aber spätestens an Weihnachten, wenn sich eine neue Generation von Keksen auf dem Tisch zu einem Berg türmt und Behältnisse Mangelware sind, erinnern wir uns an die Dosen vom letzten Jahr. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Drinnen zeigt sich, was mit meinen Keksen von &lt;br /&gt;
letztem Jahr passiert ist. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Wer sie zum ersten Mal seit 12 Monaten öffnet, kann einen Schock bekommen. Denn Brunsli und Mailänderli haben manchmal ihre Erscheinungsform erheblich verändert. Bei unseren fand gar eine regelrechte Verwandlung statt. Als wir die Keksdose öffneten, fanden wir eine riesige Kolonie aus Mehlmotten vor. Zudem war die ganze Dose ausgekleidet mit einem grauen Seidengespinst. &lt;br /&gt;
Offenbar hat sich letzten Januar, als die Dose in den Schrank wanderte, eine einzelne Mehlmotte zwischen den Keksen versteckt. Es muss sich um ein schwangeres Weibchen gehandelt haben. Dieses kann bis zu fünfhundert Eier ablegen. Die aus ihnen schlüpfenden Maden machten sich mit Freuden über die Kekse her. Um zu überleben, brauchen sie kein Wasser. Alle stärkehaltigen Speisen sind ihnen recht. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Der Mangel an Keksen liess das Ökosystem &lt;br /&gt;
schliesslich kollabieren. &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Während die Maden fressen, ziehen sie ständig einen Seidenfaden hinter sich her. Mit der Zeit bildet sich ein dichtes Gespinst. Offenbar haben sich die Maden schliesslich verpuppt und es sind Hunderte von Motten geschlüpft. Vielleicht haben sich die Geschwister untereinander erneut verpaart. Vermutlich haben sie sogar Eier abgelegt, doch die erste Generation hat die Vorräte bereits aufgebraucht. &lt;br /&gt;
Das von alten Weihnachtskeksen angetriebene Ökosystem überdauerte wohl nur ein oder zwei Monate, dann kollabierte es. Zurück blieben eine Menge luftgetrockneter Motten, das Gespinst und darunter ein riesiger Haufen Kot. </description><link>http://www.wildergarten.ch/2014/12/weihnachtliches-okosystem.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgyfuPNcRzLcEgttjwPmtQt7FyzfrNEj_axiC2zB9TolmCOYN_u6NWZUu8itSVJvgAKgiiHlAqvkpFDqnDoYCHHaH2JLTVz91q07a9OJeQkPLFCoD45_HtN_QW0JPsDFYMhz-Y6S5-PcO0/s72-c/IMG_8356.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-1879201925149503764</guid><pubDate>Sun, 16 Nov 2014 10:29:00 +0000</pubDate><atom:updated>2014-11-24T09:06:28.404+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gemüse</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Insekten</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Schmetterlinge</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Getarnte Puppen</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Die Puppe passt sich immer der Farbe ihres&lt;br /&gt;
Untergrundes an. Sie kopiert sogar den leichten Gelbstich&lt;br /&gt;
des alten Fenchelkrauts. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Seit diesem Monat bin ich ein noch grösserer Fan der Schwalbenschwanz-Schmetterlinge. Nicht nur, dass sie drei Generationen pro Jahr hervorbringen, dass sie den langsamsten Flügelschlag aller europäischen Insekten haben, oder dass sie ihre &lt;a href=&quot;http://www.wildergarten.ch/2013/06/schlaue-schmetterlinge.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eier zählen können&lt;/a&gt; – sie besitzen auch eine eingebaute Tarnvorrichtung. &lt;br /&gt;
Ich entdeckte sie, als sich die Raupen in meinem Schmetterlingskasten zu verpuppen begannen. Mir ist aufgefallen, dass die Puppen je nach Untergrund eine andere Färbung besitzen. Auf braunem Holz sind sie in Brauntönen gehalten. In der Nähe des schwarzen Fliegengitters verzieren sie ihre Hülle mit schwarzen Strähnen. Wenn sie sich im grünen Kraut des Fenchels verpuppen, sind sie grün. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Auf dem braunen Holz ist die Puppe braun.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Offenbar scannt die Raupe zu beginn des Verpuppungsvorgangs die Farbe des Untergrundes und schafft es dann irgendwie ihren Pigmentzellen den Befehl für die Produktion der entsprechenden Farben zu erteilen. Das Verrückte dabei ist, dass es ein oder zwei Wochen dauert, bis die Raupe vollständig verpuppt ist. Da sich die Augen wie auch der Rest der Raupenhaut irgendwann abzulösen beginnen, muss die Puppe sich irgendwie an die Farbe, welche die Raupe gesehen hat, erinnern. Das ist ein kleines Wunder, denn die Puppe ist in ihrem Innern flüssig. Sie befindet sich im Zustand der Metamorphose und besitzt während dieser Zeit keine Organe und vor allem kein Gehirn. &lt;br /&gt;
Wenn die Puppe sich mit zuckenden Bewegungen aus der alten Raupenhaut schält, ist sie zunächst grün gefärbt. Erst nach einigen Stunden nimmt sie die Farbe des Untergrundes an. Wo diese Information gespeichert ist, ist ein Rätsel. 
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;In der Nähe des schwarzen Fliegengitters mischt sie&lt;br /&gt;
einen grösseren Anteil schwarz bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Die Puppe streift die Haut der &lt;br /&gt;
Raupe ab. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Das ist etwas mühsam für sie. Mit &lt;br /&gt;
zuckenden Bewegungen...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;...schafft sie es schliesslich. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Am nächsten Tag ist sie braun, wie das&lt;br /&gt;
Holz, auf dem sie sich festgezurrt hat.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
</description><link>http://www.wildergarten.ch/2014/11/getarnte-puppen.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhlxyG-WnjIsl8H3njvQgL4BBrPrPbzDVhKiQUEWG7nNbDz9l3H4XtWFuj1of0aoxUyoqVlnJWv0BMQ7bI9Ylgn3OK8seScFGNAss_amb-3bpds1LxBZw4hRv8zdBGB7AXd13JmrMlXmNk/s72-c/DSC_0007.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-8965624959455832484</guid><pubDate>Tue, 21 Oct 2014 15:02:00 +0000</pubDate><atom:updated>2014-10-21T17:02:39.996+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Chemie</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Pflanzen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Physik</category><title>Nie ohne Sonnenschutz </title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Ein Teilstück der Hecke vor dem Schnitt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Eigentlich hasse ich diesen Strauch. Doch seit 50 Jahren trennt eine Hecke aus Blutberberitzen meinen Garten von der Landstrasse ab. Man muss sie jedes Jahr mindestens zweimal zurück schneiden. Sonst hätten sie die Strasse schon längst überwuchert. Beim Zusammenkehren des Abschnitts hat man das Gefühl, in einen Nadelhaufen zu greifen. Wenn ich mal ab durch die Hecke muss, pieksen die Dornen noch durch die Jeans. Und nichts kann diesen Strauch zerstören. Nässe, Trockenheit, üppiges Salzstreuen im Winter – er steckt alles weg. &lt;br /&gt;
Diesen Herbst hat sich meine Wertschätzung für die Blutberberitze allerdings massiv erhöht. Ich musste wieder mal stutzen. Dabei ist mir aufgefallen, dass bloss die obersten Blätter dunkelrot sind. Diejenigen weiter unten sind grün. Als ich die Hecke geschnitten hatte, war sie also nicht mehr rot, sondern grün. Doch nach ein paar Tagen stand sie wieder knallrot da, als ob jemand einen Kübel Farbe auf ihr ausgeleert hätte. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Das Teilstück unmittelbar nach dem Schnitt:&lt;br /&gt;Die grünen Blätter treten zu Tage und werden&lt;br /&gt;nun voll von der Sonne beschienen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Die Erklärung dafür ist die Sonne. Die meisten Pflanzen sind überfordert mit der Energiemenge, die täglich vom Himmel herunterstrahlt. Sie können nur einen Drittel von ihr verwerten. Den Rest müssen sie irgendwie loswerden, sonst würde er ihre Blätter zerstören. Darum lagern Pflanzen einen natürlichen Sonnenschutz in ihren Blättern ein. Er besteht aus so genannten Carotinen. Das sind meist rötliche oder gelbliche Farbstoffe, welche das überschüssige Licht auffangen und in Wärme umwandeln. &lt;br /&gt;
Manche Pflanzen wie die Blutberberitze lagern so viele Carotine in ihren Blättern ein, dass diese rot erscheinen. Offenbar kann sie die Menge der Carotine selbst regulieren. Blätter, die dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sind, besitzen besonders viele von ihnen. Die weiter drinnen im Busch, die im Schatten der anderen stehen, brauchen keinen Sonnenschutz und sind darum grün. Wenn ich nun die äussere Schicht Blätter wegschneide, werden die grünen Blätter plötzlich voll angestrahlt. Sofort produzieren sie Carotine und verändern dabei ihre Farbe. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Nach zehn Tagen sind die Blätter wieder rot. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
</description><link>http://www.wildergarten.ch/2014/10/nie-ohne-sonnenschutz.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjfg_C_5JAH0Dx_eannHb64BWcXeEqP8gRkBjKxg1AmzX7z88U17wsxoN0dR7CcO7gLy1qtAFQT2v-j5sPbFNgTcc8xYMk1Rb-A4Mj-3OgfsHdXrJbt6G0jmpmq2oOEEYjsuBNmA6SXNsg/s72-c/DSC_0003.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-8181730966321291374</guid><pubDate>Tue, 02 Sep 2014 09:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2014-09-02T11:01:03.722+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Fuchs</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Hühner</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Mein Haustier ist der Fuchs</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Rupf-Platz eins. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Wäre ich eine Firma, müsste ich jetzt eine Medienmitteilung verfassen und darin erklären, wie es soweit kommen konnte. Vermutlich gäbe es darin einen Satz mit den beiden Wörtern «technisches Versagen». Die Kurzfassung: Meine drei Hühner und der Hahn sind auf tragische Weise ums Leben gekommen. Der Fuchs hat ihnen in einem perfekt durchgeführten Raubzug die Kehle durchgebissen und sie danach im Wald verscharrt. &lt;br /&gt;
Wir sind über das Wochenende weggefahren und haben die Hühner allein im Garten gelassen. Normalerweise ist das kein Problem. Die Schiebetüre aus Aluminium schliesst jeden Abend in der Dämmerung automatisch und riegelt so das Hühnerhaus fuchssicher ab. Meine Zwerghühner wussten das und setzten sich beizeiten ins Häuschen. Am Morgen bei Sonnenaufgang schaltet der Lichtsensor den Motor des Schiebers ein und das Häuschen öffnet sich wieder. So ging das während mehreren Wochen ohne Zwischenfälle. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Rupf-Platz zwei. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Doch genau dann, wenn ich mal nicht da bin, klemmt die Schiebetür. Sie blieb die ganze Nacht einen Spalt offen. Das hat der Fuchs natürlich gleich gemerkt. &lt;a href=&quot;http://www.wildergarten.ch/2010/02/jeder-garten-ist-eine-insel.html&quot;&gt;Seit Jahren verfolge ich im Winter seine Spuren im Schnee.&lt;/a&gt; Das Fazit dieser Studien: Der Fuchs kommt jede Nacht in meinen Garten und schaut sich genau um. Er schnüffelt am Hochbeet, hält seine Schnauze in ein offenes Mausloch und setzt eine Duftmarke an der Hausecke. &lt;br /&gt;
Offenbar bemerkt er jede noch so kleine Veränderung sofort. Er hat wohl schon längst auch das Hühnerhaus in seine nächtlichen Erkundungstouren miteinbezogen. Während ich schlafe, schleicht er lautlos um den Holzbau mit seinem potenziellen Mitternachtshappen drin. Vor ein paar Nächten hat sich die Mühe endlich gelohnt. Das Tor steht offen, der Fuchs geht rein. Nach einem kurzen Tumult, bei dem die Sitzstangen herumgeworfen werden, sind die Hühner nur noch Poulet-Fleisch. &lt;br /&gt;
Alles, was ich nach dem Wochenende vom Überfall zu sehen bekam, waren ein paar Federn an zwei Stellen im Garten. Ansonsten gab es weder Blut noch andere Überreste meiner Hühner. Ruht in Frieden, meine kleinen Haustiere. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjuy6WNGVEtEuyYsayD00aGAPW-YkxJaY-EZ8voC4vFVzFe2d9evgaCNoAQNyJ5BN-cXQPJcvfxXisrMV8YHIKh14i9UNDtomxhmQzbsXQ7ziQ-3eOAZVHq7zCj3-fNkkFMZluUa5lFqfw/s1600/IMG_6802.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjuy6WNGVEtEuyYsayD00aGAPW-YkxJaY-EZ8voC4vFVzFe2d9evgaCNoAQNyJ5BN-cXQPJcvfxXisrMV8YHIKh14i9UNDtomxhmQzbsXQ7ziQ-3eOAZVHq7zCj3-fNkkFMZluUa5lFqfw/s1600/IMG_6802.JPG&quot; height=&quot;240&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Der Alu-Schieber klemmte. In der Folge &lt;br /&gt;
konnte sich der Fuchs den &lt;br /&gt;
Bauch vollschlagen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Es gibt aber noch eine andere Betrachtungsweise. Vielleicht ist der Fuchs mein wahres Haustier und die Hühner sind eine etwas teure Malzeit, die ich für ihn organisiert habe. Damit es nicht allzu einfach wird für ihn, habe ich seine Nahrung in einem Behältnis mit Schliessautomatik versteckt. Auf diese Weise forderte und förderte ich seine Geschicklichkeit und Geduld. Das tönt vielleicht verrückt. Und bei allem, &lt;a href=&quot;http://www.wildergarten.ch/2013/04/fuchs-du-hast-den-kompost-gestohlen.html&quot;&gt;was er mir mit dem Kompost angetan hat&lt;/a&gt;, ist es auch nicht sehr plausibel. Aber vielleicht fühle ich mich unbewusst zum wilden Teil meines Gartens viel mehr hingezogen als zum gezähmten und domestizierten. Wie dem auch sei, ich habe bereits neue Hühner gekauft. Ich hoffe, dass ich das nicht schon wieder für den Fuchs getan habe. </description><link>http://www.wildergarten.ch/2014/09/mein-haustier-ist-der-fuchs.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiJV6n1Yt2CF_Vn-ku0LHozJG9MPwZI3YuQJ3qimgCpizTFrzGaQVS5C_XZ_5ii8AyWPiESPJ8OxdtCKy5FMB3-nDYCxoc9m70Ec-F3ivdQxUlshnhaumefMvbl-NGfvN3Q2yYhqJ_85NA/s72-c/IMG_6800.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-6839644648592602339</guid><pubDate>Mon, 01 Sep 2014 19:24:00 +0000</pubDate><atom:updated>2014-09-01T21:24:25.466+02:00</atom:updated><title>Danke!</title><description>Liebe Leser&lt;br /&gt;
Liebe Leserinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wildergarten.ch hat eben 100 000 Zugriffe überschritten. Ich bedanke mich für eure Treue und wünsche euch weiterhin noch viel Vergnügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit besten Gartengrüssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlant Bieri</description><link>http://www.wildergarten.ch/2014/09/danke.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-713311238276724062</guid><pubDate>Tue, 29 Jul 2014 20:10:00 +0000</pubDate><atom:updated>2014-07-29T22:10:03.708+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Boden</category><title>Grundwasser-Landschaft</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi42NLB9zs3uo2iKkkyoxCB0v6UZyWSWxd4OS4M5cZ8NWXoCh3ToszFT9ByMmhme-5t5Gg9q9UYUDYJ27sXQYn9sAi91eV7Z9-t9K_XDRqpIYtlV5MmUj0Wj3v8N1FFetbRv7jXIxL0DKM/s1600/DSC_0112.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi42NLB9zs3uo2iKkkyoxCB0v6UZyWSWxd4OS4M5cZ8NWXoCh3ToszFT9ByMmhme-5t5Gg9q9UYUDYJ27sXQYn9sAi91eV7Z9-t9K_XDRqpIYtlV5MmUj0Wj3v8N1FFetbRv7jXIxL0DKM/s1600/DSC_0112.JPG&quot; height=&quot;265&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Mein Grundwassersee steigt aus dem Rasen auf. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Der Juli war nass. So viel Wasser ist schon lange nicht mehr auf meinen Garten nieder gegangen. Alles triefte. Aber der Dauerregen hatte auch etwas Gutes. Er zeigte mir eine bis anhin verborgene Seite meines Gartens. &lt;br /&gt;
Unter dem Boden gibt Grundwasser. Das liegt mal in zehn Meter Tiefe, mal in zwei. Es kann aber auch sein, dass es nur knapp unter der Oberfläche durch die Bodenporen sickert. Das ist von aussen nicht immer unbedingt sichtbar. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, das Grundwasser ans Tageslicht zu holen. Erstens, man gräbt ein Loch in den Garten, oder zweitens, man wartet auf den grossen Regen. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhSS9pbYD3hTTPJfMWab6UZsNCs4gohb7f-IA-c7mqu3moLawED06Ss7BOd82lMWaqDL6l5E42Yjvo8d8be2L01yD-JEFYSCuFqkHuGP0MBwIz0t6fSWZBt2TzLNNhjdvcDHQWHHLR4EZE/s1600/DSC_0124.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhSS9pbYD3hTTPJfMWab6UZsNCs4gohb7f-IA-c7mqu3moLawED06Ss7BOd82lMWaqDL6l5E42Yjvo8d8be2L01yD-JEFYSCuFqkHuGP0MBwIz0t6fSWZBt2TzLNNhjdvcDHQWHHLR4EZE/s1600/DSC_0124.JPG&quot; height=&quot;400&quot; width=&quot;265&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Aus dem See fliesst ein Bach &lt;br /&gt;
den Weg runter. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Im letzteren Fall steigt der Grundwasserspiegel bis es die Bodenoberfläche erreicht. Das ist in meinem Garten an einer Stelle passiert. Das sieht sehr seltsam aus. Auf ein paar Quadratmetern bildet sich einfach ein See. Weil mein Garten etwas geneigt ist, hat der See auch einen Ausfluss. Das Wasser folgt dabei der Schwerkraft über den Rasen bis das Gefälle so stark wird, dass sich ein kleiner Bach bildet. Der Bach rauscht über den Gartenweg, die Gartenplatten und unter der Hecke durch bis er einen Teil des Bodens erreicht, in dem das Grundwasser nicht bis an die Oberfläche gestiegen ist. Dort versickert der Bach im Boden und verschwindet im Nichts. &lt;br /&gt;
Dank des Regens kann ich jetzt eine Karte des Grundwasservorkommens meines Gartens erstellen. Das könnte mal nützlich werden, wenn ich in Zukunft einen Teich anlegen möchte. Ich buddle dort, wo das Wasser auch ohne Regen nahe an die Oberfläche kommt. So kann ich vielleicht sogar auf eine Teichfolie verzichten. Oder ich kann sie so zurechtschneiden, dass das Grundwasser in den Teich fliesst, nicht aber aus ihm heraus. An derselben Stelle könnte ich auch einen Bach anlegen. Oder ein kleines Moor mit fleischfressenden Pflanzen.</description><link>http://www.wildergarten.ch/2014/07/grundwasser-landschaft.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi42NLB9zs3uo2iKkkyoxCB0v6UZyWSWxd4OS4M5cZ8NWXoCh3ToszFT9ByMmhme-5t5Gg9q9UYUDYJ27sXQYn9sAi91eV7Z9-t9K_XDRqpIYtlV5MmUj0Wj3v8N1FFetbRv7jXIxL0DKM/s72-c/DSC_0112.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>8</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-7412192306204095182</guid><pubDate>Tue, 01 Jul 2014 14:06:00 +0000</pubDate><atom:updated>2014-07-01T16:06:01.168+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Hühner</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Charakter-Hühner</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Die First Lady mit dem Hahn.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Seit drei Wochen gibt es neue Bewohner in meinem Garten. Es sind Federfüssige Zwerghühner. Sie heissen so, weil sie an den Füssen einen Fächer aus Federn besitzen. Als Zwerghühner sind sie zudem nur etwa halb so gross wie eine normale Legehenne. Dafür ist ihr Gefieder zehn Mal schöner. &lt;br /&gt;
Ob mich das dauernde Gegacker und Gekrächze nicht nervt? Das ist das Beste an diesen Tieren: sie sind fast vollkommen lautlos. Der Hahn ist der grösste Chiller, den ich je gesehen habe. Sein Lebensmotto lautet: «Wer seine Stimmbänder schont, lebt gemütlicher». Am Morgen habe ich den noch kein einziges Mal «kikerikiii» rufen hören. Der kommt einfach still aus dem Hühnerhäuschen geschlichen und legt sich dann mit seinem Lieblingshuhn in die Morgensonne. So ein fauler Gockel. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Miss Intelligent untersucht den Rand &lt;br /&gt;
ihres Universums. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Dann gibt es da die First Lady. Sie weicht dem Hahn nicht von der Seite. Die beiden machen alles zusammen. Sonnenbaden, sandbaden, fressen. Und am Abend gehen sie wie ein altes Ehepaar brav miteinander ins Bett. Es ist fast schon rührend, wie sie sich im Häuschen aneinander schmiegen. &lt;br /&gt;
Miss Intelligent ist da anders. Ihr IQ ist etwa drei Mal so hoch wie der des Hahns. Sie interessiert sich nicht für Romanzen, sondern ist Forscherin mit Leib und Feder. Wenn ich auch nur in die Nähe des Zauns komme, rennt sie herbei und gackert aufgeregt, als wollte sie sich bei mir nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Weltraumforschung erkundigen. Wenn ich das Stroh wechsle, hüpft sie zwischen meinen Armen hindurch und beginnt das Stroh gleich wieder aus den Legestellen zu scharren. Sie hat die Nase immer zu vorderst und besitzt nicht den leisesten Hauch von Furcht. Aus der wird sicher noch mal eine Uniprofessorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Mein Durchschnitts-Huhn. Wird es mich&lt;br /&gt;eines Tages mit der Weltformel überraschen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Die letzte im Bunde ist Miss Durchschnitt. Sie ist weder Gockels Liebling noch ist sie besonders schlau. Sie ist von allen am schwierigsten einzuschätzen. Stille Hühner können tiefsinnig sein. Die muss ich im Auge behalten. Irgendwann wird sie mich vielleicht überraschen.&lt;br /&gt;
Die Hühner haben einen Auftrag. Sie sollen die unkontrollierbar gewordene Wildnis in den Randbereichen meines Gartens zähmen. Nichts macht Gestrüpp so zu schaffen, wie ein paar konstant scharrende Hühnerfüsse. Aber mit einem Hahn, der sich der Gemütlichkeit verschrieben hat, kann ich wohl noch eine Weile warten, bis sich der Dschungel lichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://www.wildergarten.ch/2014/07/charakter-huhner.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiuYysJocYWKM0UuOHO40kLOTbwBlC2ZN9-XEhyphenhyphenwQdjYeIA0cGBGmpj3IZkMdCDGY9KSo8OmcqtXpDkIKhp65diToETjsTtktrSAcFP7gJivLBO3_2H-OTCmPhp8PXZnUiXdpYYUM2VRKk/s72-c/DSC_0002.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-5974313385134196517</guid><pubDate>Tue, 27 May 2014 04:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2014-05-29T05:41:35.490+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Fische</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wilder Thai Garten</category><title>Topf-Teiche</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Topf-Teich mit Seerose in Bangkok.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Die Thais befüllen ihre Blumentöpfe nicht nur mit Erde, sondern auch mit Wasser. Auf diese Weise erstellen sie aquatische Mini-Ökosysteme, die vollkommen sich selbst überlassen werden. Man sieht sie im ganzen Land vor Ladeneingängen, an Häuserecken und in nahezu jedem Garten. Die Befüllung geht wie folgt vonstatten: In den leeren Topf kommt ein wenig Erde oder Sand. Das braucht es, um später den Wasserpflanzen Halt zu geben. Danach wird mit Wasser aufgefüllt. Nun kommen die Wasserpflanzen hinein. Seerosen sind besonders hübsch, weil sie alle paar Wochen neue Blüten hervorbringen. Ebenso so schön ist Lotus. Dazwischen setzt man Wasserpest oder andere Wasserpflanzen, die unter den Seerosenblättern gut gedeihen. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Ein besonders üppig wachsender Teich. &lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Das ist aber noch nicht alles. Würde man den Topf-Teich jetzt sich selbst überlassen, hätte man in wenigen Tagen die perfekte Brutstätte für Moskitos. Darum kommen in jeden Teich noch ein paar Guppys. Diese ursprünglich aus Südamerika stammenden Süsswasserfische kennen wir in Europa aus dem Aquariumladen. Sie sind bei Anfängern beliebt, weil sie sich auch in trüben Becken noch wohl fühlen. In Thailand sind sie längst verwildert und bevölkern auch den übelriechendsten Kanal. &lt;br /&gt;
Guppys sind Allesfresser. Sie knabbern an abgestorbenen Pflanzenteilen, fressen Algen und sie machen Jagt auf jedes Tier, das kleiner ist als sie. Moskitolarven zählen zu ihrer Leibspeise. Die erwachsenen Tiere verschlingen auch schon mal ihre eigenen Babys. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Guppys halten den Topf-Teich frei von Moskito-Larven.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Guppys können sich sehr schnell und üppig vermehren. Oft gibt es pro Topf-Teich Hunderte von ihnen in allen Grössen. Es gibt viele verschiedene Zuchtformen mit wunderschönen Schwanzflossen in knalligen Farben. &lt;br /&gt;
Topf-Teiche kann man auch in der Schweiz bauen. Doch statt Guppys müsste man hier wohl eher winterharte Goldfische einsetzen. Hat jemand Lust es zu versuchen? Vielleicht wird es der nächste grosse Gartentrend bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Eine meiner Leserinnen verwendet &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Moderlieschen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Moderlieschen&lt;/a&gt; in Topf-Teichen. Die sind um einiges kleiner als Goldfische und zudem an ein Leben in Kleinstgewässern angepasst. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEifEnNhFbQxqSPRM8FAHcUXw8SK1xgkf4CfFqdtPSmQaAeFYq7sYJdDqz74wu9W8ENsd33ICKbcD-fBoCdgWt07G1qwbM1vkMj-jd9Mw6OjrZp-T5CRtVIfoNG5LXTQXiVT0vrUUSzuzcI/s1600/kopf.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEifEnNhFbQxqSPRM8FAHcUXw8SK1xgkf4CfFqdtPSmQaAeFYq7sYJdDqz74wu9W8ENsd33ICKbcD-fBoCdgWt07G1qwbM1vkMj-jd9Mw6OjrZp-T5CRtVIfoNG5LXTQXiVT0vrUUSzuzcI/s1600/kopf.jpg&quot; height=&quot;300&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Kopf eines Baby Guppys. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
</description><link>http://www.wildergarten.ch/2014/05/topf-teiche.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEivGj4O6HOFf3E5tkOEk1AfNUwt-C1yUpBoUM_VhqKNqaqb0aLgDb-j1PNROvdYhQEROa2krFbDk3hwoR22xqnaXntp891HJpqfqjYJ4P7o1jabfJrO4WCWkJZb7lM4D9IaeaffQn9lrDM/s72-c/20140301_007_01.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>15</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-1744194451695822670</guid><pubDate>Sun, 30 Mar 2014 07:41:00 +0000</pubDate><atom:updated>2014-03-30T09:41:40.070+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wilder Thai Garten</category><title>Das Mango-Hörnchen</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEilYuUVAzL3tNWta_Pg6sutRVIY9MQHJVvSZjGaD-gHlAI91EVbyZKs55x5I88aQnmn7hyphenhyphenYP3rI_bpQEdP3_XPDGO-lLsu7K5XtbP_XWsdt_p-thgI0vlvkst6pRbcZC-7wV4TOgv9nh3o/s1600/ho%CC%88rnchen.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEilYuUVAzL3tNWta_Pg6sutRVIY9MQHJVvSZjGaD-gHlAI91EVbyZKs55x5I88aQnmn7hyphenhyphenYP3rI_bpQEdP3_XPDGO-lLsu7K5XtbP_XWsdt_p-thgI0vlvkst6pRbcZC-7wV4TOgv9nh3o/s1600/ho%CC%88rnchen.JPG&quot; height=&quot;320&quot; width=&quot;233&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Erwischt: Ein Schönhörnchen&lt;br /&gt;
klettert gerade auf eine Palme.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Was der Apfelbaum für die Schweiz ist, ist der Mangobaum für Thailand. Es gibt fast keinen Garten oder Hinterhof ohne ihn. Selbst in Bangkok trifft man ihn eingepfercht zwischen Strassen und Fassaden an. &lt;br /&gt;
Vor einigen Wochen hat die Mangosaison begonnen und die Früchte hängen süss und schwer an den Ästen. Das haben auch die Schönhörnchen mitbekommen. Sie sind das asiatische Pendant zu unserem europäischen Eichhörnchen. Während diese vor allem im Herbst durch unsere Gärten turnen und sich an den Walnüssen vergreifen, bedienen sich die Schönhörnchen nun an den Mangos. Ein Festessen für die Nagetiere. &lt;br /&gt;
Sie müssen jedoch ziemlich viel von den süssen Früchten verputzen, damit sie etwas davon haben. Mangos besitzen nur 58 Kilokalorien pro 100 Gramm. Das ist rund zehn mal weniger als bei den Walnüssen. Entsprechend sieht es im Garten meiner Tante aus. Überall unter den Bäumen liegen ganz oder halb abgenagte Früchte.&lt;br /&gt;
Die flinken Tiere sind schwer vor die Linse zu kriegen. Sie turnen nur kurz durch die Äste oder tänzeln über den Gartenzaun und verschwinden dann in einer ruhigen Ecke, wo sie sich ihren Mangos zuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgVG16_DSK9rLhEzQF1HQdsusUBaoD6KTa0WrLSOAj0WVyVbEk6YY63CkEES_2eGAuGfALR0jO_Y0q7kc5nm0oCcdcptK9JjLiYD6OqqVkGTqyLAhJcCi1Cq28vB89cc7GsW6RBVGEwO8w/s1600/IMG_2950.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgVG16_DSK9rLhEzQF1HQdsusUBaoD6KTa0WrLSOAj0WVyVbEk6YY63CkEES_2eGAuGfALR0jO_Y0q7kc5nm0oCcdcptK9JjLiYD6OqqVkGTqyLAhJcCi1Cq28vB89cc7GsW6RBVGEwO8w/s1600/IMG_2950.JPG&quot; height=&quot;240&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Von dieser Mango ist nur &lt;br /&gt;
noch der Samen übrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Es hängen so viele Früchte an einem einzigen &lt;br /&gt;
Baum, dass sich das Schönhörnchen etwas&lt;br /&gt;
«Foodwaste» leisten kann. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
</description><link>http://www.wildergarten.ch/2014/03/das-mango-hornchen.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEilYuUVAzL3tNWta_Pg6sutRVIY9MQHJVvSZjGaD-gHlAI91EVbyZKs55x5I88aQnmn7hyphenhyphenYP3rI_bpQEdP3_XPDGO-lLsu7K5XtbP_XWsdt_p-thgI0vlvkst6pRbcZC-7wV4TOgv9nh3o/s72-c/ho%CC%88rnchen.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-6272843777184728285</guid><pubDate>Tue, 11 Mar 2014 15:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2014-03-11T16:16:06.460+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Pflanzen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wilder Thai Garten</category><title>Topfgarten XXL</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Topfgarten auf der Treppe vor &lt;br /&gt;
einem Ladeneingang. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Bei der Verwendung von Blumentöpfen sind die Thailänder Weltmeister. Hier wird geklotzt und nicht gekleckert, so wie in der Schweiz. Schweizer Hobby Gärtner sind ja eher als Blumentopf-Muffel zu betrachten. Nur schon beim Kauf muss man sich als Schweizer fünf mal überlegen, ob man sich diesen oder jenen Topf nun leisten will oder nicht. Und wohin bloss mit dem Ding? Auf den Balkon, oder vor’s Haus oder doch lieber neben den Briefkasten? &lt;br /&gt;
Die Thais sind da ganz anders. Sie zählen ihre Töpfe beim Kauf nicht in Einzelstücken, sondern im Dutzend. Hinein kommen nicht etwa Schnittlauch oder Koreander, sondern Zierpflanzen in allen Grössen und Grüntönen. Die Töpfe werden so angeordnet, dass die Pflanzen zu einer Einheit verschmelzen, wie grüne Farbtupfer auf einem impressionistischen Gemälde. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Vom Kraut bis zum Baum kommt alles&lt;br /&gt;
in den Topf. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Dabei schaffen sie es, dass die Töpfe gänzlich verschwinden. Es sieht aus, als ob da ein richtiger, in die Erde gepflanzter Garten stünde. Nur wer im Dickicht zu wühlen beginnt, entdeckt die Töpfe. &lt;br /&gt;
Zuweilen sind es wunderschöne aus Ton gefertigte Kunstwerke. Aber es können auch ganz billige Plastikgebinde sein, wie sie in Gartenzentren für die Massenvermehrung verwendet werden. Wir Schweizer haben für diese Wegwerftöpfe nichts als Verachtung übrig. Vielleicht sollten wir uns auch einmal dazu hinreissen lassen, die Sommerastern im Dutzend zu kaufen und sie so anzuordnen, dass die Töpfe optisch in einem Meer aus Farben verschwinden.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiFPN8BWkTSfkXa4sWs5jyBhHeTnzs2XshsRt16Tzk2tw_g5NALtbqh4OMlXUHonvnNfPTdQDjJtyTTWUnVfvVfDatDk4tZ6DR7odCKvpSGDil8NLiDrJ_EUvawVkkCP545ZC7FaXJ8xlg/s1600/topfgarten2.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiFPN8BWkTSfkXa4sWs5jyBhHeTnzs2XshsRt16Tzk2tw_g5NALtbqh4OMlXUHonvnNfPTdQDjJtyTTWUnVfvVfDatDk4tZ6DR7odCKvpSGDil8NLiDrJ_EUvawVkkCP545ZC7FaXJ8xlg/s1600/topfgarten2.JPG&quot; height=&quot;212&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Erdnussschalen als Mulchschicht&lt;br /&gt;gegen den Feuchtigkeitsverlust. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Ein hübschen Beispiel vor einer öffentlichen&lt;br /&gt;
Toilette. Man beachte die Staffelung von &lt;br /&gt;
kleinen, mittleren und grossen Pflanzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg9FhUsoX7N2dZedfF21XWc1JQftJCB0NNpliklWJf_QuMaO7YIcEMkgR9E0XvY_-FNjLiepPXm7ooP6tV4n_58ZbD55QwppjMauf893J9WOKBbniwQwcqiXml_2utfZlF-gCSHaEfnvVE/s1600/topfgarten5.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg9FhUsoX7N2dZedfF21XWc1JQftJCB0NNpliklWJf_QuMaO7YIcEMkgR9E0XvY_-FNjLiepPXm7ooP6tV4n_58ZbD55QwppjMauf893J9WOKBbniwQwcqiXml_2utfZlF-gCSHaEfnvVE/s1600/topfgarten5.JPG&quot; height=&quot;227&quot; width=&quot;640&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Das schönste Beispiel, das ich gefunden habe. Die vorderste Topfreihe wird durch ein Mäuerchen&lt;br /&gt;
aus lose aufeinander gelegten Backsteinen verdeckt. Einfach genial. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://www.wildergarten.ch/2014/03/topfgarten-xxl.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjkrZA_6mqNidrg-4_6oHDfPE3SD1Crets4CsnCqyX3KvK6NCnjn_wkV7-KLFIa7SG1BpkQ2LtLBvkMOV7YXCNFdpN4DrwN9z0gQyDmITJBVgG1HkTH4G_Y1gdjq63H-pP-2qLvLPCMB2A/s72-c/topfgarten4.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-8856238212425779003</guid><pubDate>Fri, 07 Mar 2014 15:02:00 +0000</pubDate><atom:updated>2014-03-11T15:06:38.778+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Bienen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wilder Thai Garten</category><title>Pool-Bienen</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiqCN8PKM2wqcEsL_Di2Zp46NJoGsD474fcd-0FiUKezmd594LAGRQBm2sC_gSP0LifGdaABQa53_8kVYmk0Hi_rEcKarLd2xRF-t3Zb_Sz2erRK5uKIngatcEj92wYb7zMS2BJrlYAvAs/s1600/poolbienen1.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiqCN8PKM2wqcEsL_Di2Zp46NJoGsD474fcd-0FiUKezmd594LAGRQBm2sC_gSP0LifGdaABQa53_8kVYmk0Hi_rEcKarLd2xRF-t3Zb_Sz2erRK5uKIngatcEj92wYb7zMS2BJrlYAvAs/s1600/poolbienen1.JPG&quot; height=&quot;210&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Die Zwergbuschbiene an der zuverlässigsten&lt;br /&gt;
Tränke Thailands: der Pool. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
In der Trockenzeit von Oktober bis Mai sinkt der Grundwasserspiegel in Thailand dramatisch ab. Es regnet Wochen- oder Monatelang kein einziges Mal. Oberflächengewässer wie Tümpel, Strassengräben, Bäche und kleine Flüsse verpuffen in der sengenden Hitze. Für die Zwergbuschbiene (&lt;i&gt;Apis andreniformis&lt;/i&gt;), die kleinste Honigbiene der Welt, bedeutet das Stress. Sie arbeiten 365 Tage im Jahr und sind auf eine zuverlässige Wasserversorgung angewiesen. Sie müssen in einer wasserlosen Landschaft eine Tränke finden. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjnIwYXMqCC-yr-HkTq0C0d7FPVqiputYI0tmmQh_cRDr_M6MB8_QK1-TU3UID4T0xj7cmWmx5PnewtOoacYbZqXXQh7_yRlwyNi24VHzIZ2Hs4bCqwOzb-o7n4dxCQfuOdpNjlPuhaT6M/s1600/poolbienen2.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjnIwYXMqCC-yr-HkTq0C0d7FPVqiputYI0tmmQh_cRDr_M6MB8_QK1-TU3UID4T0xj7cmWmx5PnewtOoacYbZqXXQh7_yRlwyNi24VHzIZ2Hs4bCqwOzb-o7n4dxCQfuOdpNjlPuhaT6M/s1600/poolbienen2.JPG&quot; height=&quot;220&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;In den Ritzen zwischen den aufgemauerten&lt;br /&gt;
Kieseln sammelt sich gerade die richtige&lt;br /&gt;
Menge Wasser. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Zum Glück für sie gibt es den Tourismus und seine Nebenerscheinungen. Eine davon sind die landesweiten Hotelanlagen, wie etwa das Krabi Resort, in dem wir eingecheckt haben. Das Herzstück jedes Resorts ist der Pool. Für uns Menschen bedeutet er reines Vergnügen. Doch für die Bienen ist er eine Lebensversicherung – ein riesiges Reservoir an nie versiegendem Frischwasser. &lt;br /&gt;
An der Randzone, wo das Wasser gerade noch so hinschwappt, starten und landen die Bienen im Minutentakt. Ihr Tankstopp dauert etwa eine halbe Minute, dann schwirren sie wieder davon.&lt;br /&gt;
Zuweilen versammeln sich ganze Schwärme an den Poolrändern. Für Touristen ohne Gartenerfahrung sieht das so aus, als ob es hier ein Bienennest geben würde. Doch das ist ein Trugschluss. Es ist die Macht des Durstes, der die Bienen in grosser Zahl zum Wasser treibt. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhL5VDD5d8VqxfMQXWXesqxi-tHi2vJ3rzY3i5MohLyfbug8AzFQqyYkojtstIgoNFH2b-8K8YIzUrZd5UnTKcTynWpib60F7-aoMAHOODZPkbtBCgeiumCabT-s2RUmYjSrdjZKozkxR4/s1600/poolbienen3.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhL5VDD5d8VqxfMQXWXesqxi-tHi2vJ3rzY3i5MohLyfbug8AzFQqyYkojtstIgoNFH2b-8K8YIzUrZd5UnTKcTynWpib60F7-aoMAHOODZPkbtBCgeiumCabT-s2RUmYjSrdjZKozkxR4/s1600/poolbienen3.JPG&quot; height=&quot;228&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Bis der Durst gestillt ist, dauert es eine&lt;br /&gt;
halbe Minute. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Verwunderlich ist, dass sie das Wasser trinken, obwohl es mit Chlor versetzt ist. Ob es den Bienen schadet, kann ich nicht sagen. Doch die Chlormenge in thailändischen Pools ist offenbar nicht so gross wie bei uns in der Schweiz. Das zeigt sich daran, dass die Poolränder oft mit einem grünen Teppich aus Algen bewachsen sind. Wenn die Algen das Wasser überleben, dann vielleicht auch die Bienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhiJel7ivDuKbHVUFi-ODi76KK2Q38f1oAIDSvn91v8eb14jCfmfYBnld6Z3US5D251DNc2rtTJZYDSeB6cCbOUxvoz6HrJsi-hYmF1gS7bhjy_hrMTsJLxTOehR11IhpaKric0iA4M10k/s1600/poolbienen5.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhiJel7ivDuKbHVUFi-ODi76KK2Q38f1oAIDSvn91v8eb14jCfmfYBnld6Z3US5D251DNc2rtTJZYDSeB6cCbOUxvoz6HrJsi-hYmF1gS7bhjy_hrMTsJLxTOehR11IhpaKric0iA4M10k/s1600/poolbienen5.JPG&quot; height=&quot;320&quot; width=&quot;212&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Dann geht es auf zur&lt;br /&gt;
nächsten Blüte. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
</description><link>http://www.wildergarten.ch/2014/03/pool-bienen.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiqCN8PKM2wqcEsL_Di2Zp46NJoGsD474fcd-0FiUKezmd594LAGRQBm2sC_gSP0LifGdaABQa53_8kVYmk0Hi_rEcKarLd2xRF-t3Zb_Sz2erRK5uKIngatcEj92wYb7zMS2BJrlYAvAs/s72-c/poolbienen1.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-8400286614187364234</guid><pubDate>Sun, 19 Jan 2014 18:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2014-01-19T19:47:17.215+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Pflanzen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Regenwurm</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Service</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Die ewigen Gärtner</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Springschwänze sehen zwar aus wie &lt;br /&gt;
Insekten, sie bilden jedoch ihre eigene Gruppe&lt;br /&gt;
im Tierreich. Man beachte die niedliche &lt;br /&gt;
Halskrause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Der Garten sieht in diesem schneefreien Winter irgendwie trostlos aus. Statt des Grüns von Gras, Alant und Günsel tapezieren vermodernde Blätter jeden Quadratmeter, als wäre der Garten von einer ansteckenden, Flecken verursachenden Krankheit infiziert worden. &lt;br /&gt;
Doch auch wenn es nicht auf den ersten Blick sichtbar ist, unter der wüsten Fassade bereiten viele kleine Gärtner Rasen und Beete auf den Frühling vor. Zu ihnen zählen beispielsweise die Springschwänze. Die unter einem Millimeter grossen Tiere sind eine Art unterirdische Kühe. Sie verzehren abgestorbene Pflanzenteile wie etwa die Überreste von Blättern, Stängeln oder Wurzeln.&lt;br /&gt;
Das Resultat dieser Tätigkeit ist Kot und Urin. Weil pro Kubikmeter Boden bis zu einer Million dieser Tiere leben, macht das sehr viel Springschwanz-Kot. Es gibt Böden, die bestehen praktisch nur aus den Kotkrümeln von Springschwänzen. Für die Pflanzen des Gartens sind das gute Neuigkeiten. Denn der Kot enthält viele Nährstoffe, von denen sie im kommenden Frühling zehren können. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj_uj33v50ATYhc7-whdMnBFDvENaY6Hwnq4nS0ZooFuKymr5oAxIRjXmwxcAJbnIW3x7b4Q3EZtDJFY04JD5ecbfe_kkRlgHKE0fA2jD-pIDx6qfj5h8QfOMr5Qrn8j4NYxsyKDb-aGHQ/s1600/140119124920081.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj_uj33v50ATYhc7-whdMnBFDvENaY6Hwnq4nS0ZooFuKymr5oAxIRjXmwxcAJbnIW3x7b4Q3EZtDJFY04JD5ecbfe_kkRlgHKE0fA2jD-pIDx6qfj5h8QfOMr5Qrn8j4NYxsyKDb-aGHQ/s1600/140119124920081.JPG&quot; height=&quot;251&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Springschwänze besitzen unter dem Körper &lt;br /&gt;
eine Art Sprungfeder, ihren «Springschwanz». &lt;br /&gt;
Diesen können sie in einem Bruchteil einer &lt;br /&gt;
Sekunde wie ein Klappmesser auseinander &lt;br /&gt;
bewegen. Die Kraft schleudert das Tier &lt;br /&gt;
mehrere Zentimeter weit weg. Das ideale &lt;br /&gt;
Fortbewegungmittel, um sich vor Feinden &lt;br /&gt;
schnell in Sicherheit zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgLVzv0iwdihQIjoGWWFMsTdqjYU0n9ykU64k0nTkrAQoTGCxtg1ff_9VrdUtvRzZ8Xka3uqjfGecSl10SbDOnFKq0Ecap7D2WCbHcTzafDfhN5fK8UOZrSSMu4sudmDSKqjM7dqzoHHiI/s1600/140119125225242.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgLVzv0iwdihQIjoGWWFMsTdqjYU0n9ykU64k0nTkrAQoTGCxtg1ff_9VrdUtvRzZ8Xka3uqjfGecSl10SbDOnFKq0Ecap7D2WCbHcTzafDfhN5fK8UOZrSSMu4sudmDSKqjM7dqzoHHiI/s1600/140119125225242.JPG&quot; height=&quot;254&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Bei Gefahr stellt sich der Springschwanz&lt;br /&gt;
einige Sekunden lang tot. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Im Recyklinggeschäft sind auch die Nematoden tätig. Sie sind ebenfalls daran, aus den abgestorbenen Pflanzenresten des Vorjahrs wieder neuen, nährstoffreichen Humus zu produzieren. Nematoden sehen aus wie Regenwürmer sind aber mit bis zu zwei Zentimeter Körperlänge viel kleiner. Sie fressen sich durch die alten Blätter und setzen so die in ihnen gebundenen Nährstoffe in ihrem Kot frei. Es sind die ewigen Gärtner, welche die kommende Explosion von Farben erst ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufnahmen sind mit einem &lt;a href=&quot;http://www.revolutionb.ch/2013/12/usb-mikroskop.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;USB-Mikroskop&lt;/a&gt; entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiYmbZkSp9uFEgPwHIb-aJW7pNiK83ciP1VA83lg_iRiMUThiAbBp2Erl5xm21ulg4iZsg7pJ5nwgGzbXPSMsGgRrCjrHwemB895DfqA4ddm0xJTL1j1uSPaxcGva8uZXXId4KYIs-RXVQ/s1600/140119122814165.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiYmbZkSp9uFEgPwHIb-aJW7pNiK83ciP1VA83lg_iRiMUThiAbBp2Erl5xm21ulg4iZsg7pJ5nwgGzbXPSMsGgRrCjrHwemB895DfqA4ddm0xJTL1j1uSPaxcGva8uZXXId4KYIs-RXVQ/s1600/140119122814165.JPG&quot; height=&quot;240&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Ein Nematode oder Fadenwurm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi-yLlagE9mkkIUI1fi-CgVB9tGY1A6IGvEmfopXZTtwM7268J4L9ClMiZg07rAVi-POvZ0yRLTUaspzPwi7fWlz2d6m9vvgc1wCUCD65sxxojkH9MjVZIpeNFNPyo4zTjZcskmfpTkOJY/s1600/140119123022700.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi-yLlagE9mkkIUI1fi-CgVB9tGY1A6IGvEmfopXZTtwM7268J4L9ClMiZg07rAVi-POvZ0yRLTUaspzPwi7fWlz2d6m9vvgc1wCUCD65sxxojkH9MjVZIpeNFNPyo4zTjZcskmfpTkOJY/s1600/140119123022700.JPG&quot; height=&quot;240&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Nahaufnahme des Mittelteils: In diesem Darm&lt;br /&gt;
entsteht bester Pflanzendünger. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://www.wildergarten.ch/2014/01/die-ewigen-gartner.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjFAQDax7SYGZJeLk7VuHW9BbwEQDI4LhUUJGrkCrGDYeN3QvIvk4Z6aX5lv__184QNqpzroCtGYJRewecQ03chNayT_QVIuYR2LZYLbU7Fbp0IDI7tIv2LelIZeWLII_MwJYNTq-jQXGY/s72-c/140119125302610.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-2364974824023379378</guid><pubDate>Wed, 11 Dec 2013 16:33:00 +0000</pubDate><atom:updated>2013-12-11T20:56:30.498+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Insekten</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><title>Der Untergang eines Staates</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgmnFTEpjP0I3sNH0BOkxwoZNPBKJMYDDc7FhkaCwx047nQk69bc_goj7i5Yfy52lMp7I5bvXhkDKjl9bmAs5DZi6afSX0I1W2l5AhKIgXElxbBYtFGwJ_-cDkLniKrkixlJ-cYZvekxho/s1600/DSC_0288.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;212&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgmnFTEpjP0I3sNH0BOkxwoZNPBKJMYDDc7FhkaCwx047nQk69bc_goj7i5Yfy52lMp7I5bvXhkDKjl9bmAs5DZi6afSX0I1W2l5AhKIgXElxbBYtFGwJ_-cDkLniKrkixlJ-cYZvekxho/s320/DSC_0288.JPG&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Da war die Welt noch in Ordnung. Balkonbau&lt;br /&gt;
bei den Hornissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Sie haben sich ungefragt und heimlich eingenistet. Gleich nachdem die jungen Kohlmeisen flügge waren, kam die Hornissen-Königin und nahm den Nistkasten in Besitz. In ihrem Leib trug sie ihren zukünftigen Staat in Form von Hunderter befruchteter Eier mit sich herum. Zuerst baute sie einige Waben aus zerkautem Holz und legte in jede von ihnen ein Ei. Aus ihnen schlüpften Larven, welche die Königin mit frischen Insekten fütterte. Nach einigen Tagen waren die Larven gross und dick und vollzogen ihre Metamorphose zur fertigen Hornisse. Dazu verschloss die Königin jede Wabe mit einem Deckel, damit die wundersame Verwandlung ungestört vonstatten gehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Die Öffnung des Nistkastens nach dem &lt;br /&gt;
ersten Schnee. Die toten Arbeiterinnen&lt;br /&gt;
purzeln raus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Die neuen Arbeiterinnen waren nur halb so gross wie die Königin, doch sie gingen mit demselben Eifer ans Werk. Zu ihren ersten Aufgaben gehörte wohl, dass sie das alte Vogelnest aus dem Nistkasten entfernten. Das nahm nur unnötig Platz weg und musste darum raus. Ein trockener Grashalm und eine Flaumfeder nach der anderen wurden fortgetragen und irgendwo im Garten deponiert. Das alles geschah heimlich, ohne dass ich es bemerkt hätte. Ein kleiner Hornissenstaat funktioniert wie eine militärische Spezialeinheit: lautlos und unsichtbar.&lt;br /&gt;
Doch irgendwann im Juli wurden sie enttarnt. Sie fielen ihrem eigenen Erfolg zum Opfer. Der Staat war nun auf einige Hundert Tiere angewachsen und vor dem Loch des Nistkastens gab es pro Minute mehr An- und Abflüge als am Flughafen Zürich zu den Stosszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhF7fiUairo-XnDgmyZnvAnoglRec_iFT8uLnwzEvp_8rGkUy3DMCknQV3jKmIp7P8V3vuFfkItwYCboSW-cK4CGEBqe_zm-kpNeL23XvLTFKL6IehyphenhyphenRdwNQZDdYtzWTI4doEXzmfEXTgY/s1600/DSC_0190.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;212&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhF7fiUairo-XnDgmyZnvAnoglRec_iFT8uLnwzEvp_8rGkUy3DMCknQV3jKmIp7P8V3vuFfkItwYCboSW-cK4CGEBqe_zm-kpNeL23XvLTFKL6IehyphenhyphenRdwNQZDdYtzWTI4doEXzmfEXTgY/s320/DSC_0190.JPG&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Diese Arbeiterin ist noch beim Schlüpfen&lt;br /&gt;
erfrohren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Hätte ich jetzt etwas unternehmen sollen? Na ja, Hornissen besitzen einen miesen Ruf. Drei Stiche sollen einen Menschen töten. Aber das ist Blödsinn. Ihr Gift ist in der Stärke vergleichbar mit dem von Wespen. Zudem sind Hornissen sehr sanftmütig. Sie schwirren einem nicht vor dem Kopf herum, wie es die Wespen tun. Sie stürzen nicht in Scharen herbei, sobald man im Garten ein Bier öffnet. Nein, Hornissen haben ganz andere Interessen. Sie interessieren sich nicht für die Nahrung von uns Menschen. Stattdessen jagen sie nach Insekten. Nur diese proteinreiche Kost besitzt genügend Nährwert, um ihren Staat noch weiter wachsen zu lassen. &lt;br /&gt;
Oft konnte ich im Sommer Hornissen beobachten, die über meinem blühenden Kräutergarten patrouillierten. Immer wieder flogen sie die Blütenköpfe ab und schnappten sich dann eine Fliege und brachten sie zurück zum Nest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Kälte und Hunger fordern&lt;br /&gt;
ihren Tribut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Im August ging ihnen schliesslich der Platz im Nistkasten aus. Da bauten die einfallsreichen Tiere einfach einen Balkon an ihr Vogelhaus. An ihn hängten sie weitere Waben und der Staat wuchs und wuchs. Anfang Herbst begann die Königin damit, unbefruchtete Eier zu legen. Aus ihnen entwickelten sich Hornissen-Männchen. Sie wurden ausschliesslich zur Paarung ins Leben gerufen. Zeitgleich begann die Aufzucht der Jungköniginnen. Sie sollten sich mit den Männchen paaren und im nächsten Jahr neue Kolonien gründen.&lt;br /&gt;
Inzwischen war es Herbst und der langsame Niedergang des Hornissen-Staates zeichnete sich ab. Insekten wurden aufgrund der Kälte immer rarer. In der Folge fand der Staat nicht mehr genügend Nahrung, um sich und seine Brut zu ernähren. Der Flugbetrieb nahm ab und als die erste Kältewelle über den Garten hereinbrach, kauerten die Hornissen dicht beieinander im Nest und warteten auf den sicheren Tod. &lt;br /&gt;
Nach dem ersten Schneefall nahm ich den Kasten vorsichtig vom Baum und legte ihn auf den Gartentisch. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
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&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Der Tod im Hornissen-Staat hat viele Gesichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Nichts regte sich. Langsam öffnete ich den Kasten. Übler Gestank schlug mir entgegen. Am Boden des Nests tummelten sich Fliegenmaden und frassen auf, was ihnen in die Quere kam. Und überall lagen Hornissenleichen. Viele Dutzend erfrorene Arbeiterinnen purzelten aus dem Nest. Einige bewegten sich zwar noch, aber es gab keinen Anlass zur Hoffnung. Hier ist der Tod eingezogen und er wird bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEikKNWKk4Fmf0A8hyunME73LUdEoeLLbBNBcKsE9mwrpDwEwwIesf60RbQXl7PC0X4iO4DWaQCx4uyUTCiOSrR6pbr7-rpZ3oYRfwlqQd-JXgUJ7IDh8vhcXlgr2JCQtn_a1jKxhfnPdJ4/s1600/DSC_0212.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;212&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEikKNWKk4Fmf0A8hyunME73LUdEoeLLbBNBcKsE9mwrpDwEwwIesf60RbQXl7PC0X4iO4DWaQCx4uyUTCiOSrR6pbr7-rpZ3oYRfwlqQd-JXgUJ7IDh8vhcXlgr2JCQtn_a1jKxhfnPdJ4/s320/DSC_0212.JPG&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Die Phasen der Metamorphose von der &lt;br /&gt;Larve bis zur fertigen Arbeiterin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Tiefer im Nest dann ein Lichtblick. Zwischen den Waben-Stockwerken hatten sich ein Dutzend Jungköniginnen verschanzt. Sie waren grösser als die Arbeiterinnen und sie hatten sich im Herbst einen Fettvorrat angefressen. Von ihm zehrten sie jetzt bis in den Frühling. Weil ihr Winterspeck so kostbar war, bewegten sie sich kaum. Sie hoben nur mal ab und zu ein Bein oder drehten den Kopf. &lt;br /&gt;
In diesen Königinnen lag die ganze Hoffnung des verendenden Staates. Sie bildeten das Vermächtnis von vielen Hundert Arbeiterinnen und der Alt-Königin, die sich irgendwo im Garten zum Sterben niedergelegt hatte. Da ich den Nistkasten reinigen wollte, entnahm ich die Jungköniginnen und packte sie in eine Plastikdose, die ich im Geräteschuppen deponierte. Dort sind sie vorerst gut aufgehoben. Im Frühling werde ich für sie einige Nistkästen bereitstellen, damit der Hornissen-Staat erneut auferstehen kann.&amp;nbsp; </description><link>http://www.wildergarten.ch/2013/12/der-untergang-eines-staates.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgmnFTEpjP0I3sNH0BOkxwoZNPBKJMYDDc7FhkaCwx047nQk69bc_goj7i5Yfy52lMp7I5bvXhkDKjl9bmAs5DZi6afSX0I1W2l5AhKIgXElxbBYtFGwJ_-cDkLniKrkixlJ-cYZvekxho/s72-c/DSC_0288.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-3341450268446818419</guid><pubDate>Thu, 24 Oct 2013 12:44:00 +0000</pubDate><atom:updated>2013-10-24T14:44:19.891+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Schnecken</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Abgeleckt</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhmQNATqd3GLxdFAGRSrsD-RUTMMSpabG5WOGa5ihUK33ZECpf8RQjyJlGjFiaROruOfjYCHltpzRxRIENy7MCzvNr4F2LuStXjVKW14xQ_sXpe8GvmGAiS7HKj7RnlFsxUw-zNpyARRoY/s1600/radula1.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;212&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhmQNATqd3GLxdFAGRSrsD-RUTMMSpabG5WOGa5ihUK33ZECpf8RQjyJlGjFiaROruOfjYCHltpzRxRIENy7MCzvNr4F2LuStXjVKW14xQ_sXpe8GvmGAiS7HKj7RnlFsxUw-zNpyARRoY/s320/radula1.JPG&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Die Zunge der Schnecke folgt einer &lt;br /&gt;
Slalomlinie.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Schnecken besitzen eine rauhe Zunge, die einer elastischen Raspel gleich
 mit vielen kleinen scharfen Zähnen bestückt ist. Mit dieser fräsen sie 
Löcher in den Kopfsalat und häckseln frisch gesäte Petersilie zu Brei. 
Aber sie können ihre Allzweckzunge auch zum Lecken benützen. Das machen 
sie vor allem auf Oberflächen, die mit Algen bewachsen sind. An der Tür 
meines Geräteschuppens gibt es eine Kupferabdeckung, bei der das der 
Fall ist. Ein wunderschöner, hauchdünner und immergrüner Rasen breitet 
sich dort in der Vertikalen aus. Die Schnecken besuchen ihn täglich und 
hinterlassen mit ihrer Zunge wunderschöne Frassspuren. 
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgdWMX_Q7gEZtJ0N9B03-Zqc5usbk0XMZcXH1JupLrZvn34Pr7UGVQyLqCqXdP0T3pP9o3ftOaqKY8OYUXpqfyb5QC9BQSF6U98xP9AOG4shvDQBEDn-p8-Fi1I7jJwKlNewk_EhGUxlfg/s1600/radula2.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;212&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgdWMX_Q7gEZtJ0N9B03-Zqc5usbk0XMZcXH1JupLrZvn34Pr7UGVQyLqCqXdP0T3pP9o3ftOaqKY8OYUXpqfyb5QC9BQSF6U98xP9AOG4shvDQBEDn-p8-Fi1I7jJwKlNewk_EhGUxlfg/s320/radula2.JPG&quot; style=&quot;cursor: move;&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Am Ende der Linie ist der Schneckenbauch&lt;br /&gt;
gefüllt. Es geht ab nach Hause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Diese zeigen, wie gründlich die Schnecken vorgehen. Sie lecken nicht 
einfach blindlings drauflos, sondern versuchen mit einem minimalen 
Energieaufwand, so viele Algen wie möglich zu erwischen. Dazu bewegen 
sie ihren Kopf immer schön hin und her. Ihre Zunge folgt dabei einer 
engkurvigen Slalomlinie. Auf diese Weise können die Tiere einen zwei 
Zentimeter breiten Streifen fast vollständig abgrasen. Gut für mich, 
denn so brauche ich das Kupferblech nicht zu putzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://www.wildergarten.ch/2013/10/abgeleckt.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhmQNATqd3GLxdFAGRSrsD-RUTMMSpabG5WOGa5ihUK33ZECpf8RQjyJlGjFiaROruOfjYCHltpzRxRIENy7MCzvNr4F2LuStXjVKW14xQ_sXpe8GvmGAiS7HKj7RnlFsxUw-zNpyARRoY/s72-c/radula1.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>5</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-5447688566750449278</guid><pubDate>Wed, 11 Sep 2013 20:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2013-09-11T22:15:36.231+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Insekten</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Physik</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Schmetterlinge</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Abgerutscht</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; cellpadding=&quot;10&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;iframe allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;//www.youtube.com/embed/KGU01lqb05g&quot; width=&quot;420&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Ein Brummer verliert die Haftung.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Nachtfalter finden auf allen Oberflächen Halt. Das liegt an ihren Füssen. Ihre Unterseite ist mit feinen Härchen bedeckt. Diese schmiegen sich so eng an die Unterlage, dass sie praktisch mit ihr verschmelzen. Dabei ziehen die Atome der Unterlage die Atome der Härchen an, wie Milliarden winziger Magnete. Das funktioniert am besten, wenn die Oberfläche einige Unregelmässigkeiten aufweist. Das vergrössert die Zahl der Atome, die sich gegenseitig anziehen.
Umgekehrt verringert eine sehr glatte Oberfläche die Kontaktfläche. Wenn der Nachtfalter dazu noch sehr schwer ist, reicht die Anziehung zwischen den Atomen nicht aus, um sein Gewicht zu tragen. Bei diesem Exemplar ist das der Fall. Er hat sich auf dem Küchenfenster niedergelassen. Seine sechs Füsse schaffen es nicht, ihn an Ort und Stelle zu halten. In der Folge rutscht der Falter langsam ab. Mögliche Lösungen für sein Problem: Mehr Füsse, eine Abmagerungskur oder ein Rastplatz mit einer raueren Oberfläche. Er hier hat sich dazu entschieden, einfach so lange zu abzurutschen, bis es nicht mehr weiter geht. 




</description><link>http://www.wildergarten.ch/2013/09/abgerutscht.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><thr:total>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-7827440079780048856</guid><pubDate>Mon, 15 Jul 2013 16:04:00 +0000</pubDate><atom:updated>2013-07-15T18:04:14.563+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Fuchs</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Picknick nicht gestattet</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhqmR_2ekE4PutEAIpCQ1WfKqT1cr80v1I9EM2BYYyiN8oCZMqqMitkW1xxnP7Vc-jMRRvX3n-Xs4HaBIuX8tBpLX8NMV_IbGpCiBHTvdOmW48WTpjtvICvWI1tlqhkcwc0mQSiAsLX6Gg/s1600/federn.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;265&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhqmR_2ekE4PutEAIpCQ1WfKqT1cr80v1I9EM2BYYyiN8oCZMqqMitkW1xxnP7Vc-jMRRvX3n-Xs4HaBIuX8tBpLX8NMV_IbGpCiBHTvdOmW48WTpjtvICvWI1tlqhkcwc0mQSiAsLX6Gg/s400/federn.JPG&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Überbleibsel vom Mitternachts-Snack des Fuchses. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Nach dem &lt;a href=&quot;http://www.wildergarten.ch/2013/04/fuchs-du-hast-den-kompost-gestohlen.html&quot;&gt;Debakel mit meinem Kompostgebinde aus Metall&lt;/a&gt;, habe ich mir eine rundum verschliessbare Kompostierbox aus Plastik zugetan. Sicherheitshalber stellte ich diese auf vier Gartenplatten, so dass der Fuchs keine Chance mehr hat, sich unter der Seitenwand durchzugraben. Den Kerl bin ich für immer los, dachte ich. &lt;br /&gt;
Ich lag weit daneben. Die neuste Masche des Fuchses ist es, sein Essen selbst mitzubringen und in meinem Garten zu verzehren. Dazu bedient er sich offenbar bei der benachbarten Hühnerfarm. Seine Opfer rupft er in aller Ruhe neben meinem Johannisbeerstrauch und vertilgt Fleisch, Knochen und Haut bis zum letzten Rest. Übrig bleibt ein Häufchen Federn und darauf meistens ein oder zwei Schlangen Fuchskacke. &lt;br /&gt;
Ich meine, was ist denn das für eine Art?! Ist hier jemand beim Knigge-Test durchgefallen oder ist einem gewissen Bettvorleger auf vier Pfoten der Grundbucheintrag einfach nur schnuppe? Lieber Fuchs, das ist mein Garten. Wenn hier jemand Hühner rupft, dann bin ich es. Und es wird niemals aber auch gar nie neben meine Johannisbeeren geschissen. Das ist die rote Linie. Punkt. Schluss. &lt;br /&gt;
Andererseits: was soll ich machen? «Law enforcement» bei Füchsen ist in der Regel 1,5 Meter lang, besteht aus Metall und besitzt einen Abzug. Eine andere Sprache verstehen die Flegel einfach nicht. Da kann ich mich noch lange schriftlich beschweren. Doch mit der Flinte nächtelang im Garten auf der Lauer liegen, ist nicht mein Ding. Hat jemand eine andere Idee, um meinem ungebetenen Gast Anstand beizubringen?</description><link>http://www.wildergarten.ch/2013/07/picknick-nicht-gestattet.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhqmR_2ekE4PutEAIpCQ1WfKqT1cr80v1I9EM2BYYyiN8oCZMqqMitkW1xxnP7Vc-jMRRvX3n-Xs4HaBIuX8tBpLX8NMV_IbGpCiBHTvdOmW48WTpjtvICvWI1tlqhkcwc0mQSiAsLX6Gg/s72-c/federn.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>5</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-6127312555629643455.post-5241306579000291268</guid><pubDate>Fri, 14 Jun 2013 16:02:00 +0000</pubDate><atom:updated>2013-06-15T19:49:57.987+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Insekten</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Lebensräume</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Pflanzen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Schmetterlinge</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Schlaue Schmetterlinge</title><description>&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEifGo2v3h_GoOGeL2iKVSUUEk1ayKC88W1eH7zvxin5gmYVf3yy3MRB1o9w7TmzxxCzd4b9PFIz9AprYlvf-nJqkIilXF7_V71kLbviPKxBxqlOuEHp51g34PyRm1kSRQLFNboeTd7Uk-I/s1600/schmetterling2.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;270&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEifGo2v3h_GoOGeL2iKVSUUEk1ayKC88W1eH7zvxin5gmYVf3yy3MRB1o9w7TmzxxCzd4b9PFIz9AprYlvf-nJqkIilXF7_V71kLbviPKxBxqlOuEHp51g34PyRm1kSRQLFNboeTd7Uk-I/s400/schmetterling2.JPG&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Das sieht anstrengend aus: Der Schwalbenschwanz&lt;br /&gt;
biegt sein Hinterteil nach vorne und legt ein Ei ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Der Schwalbenschwanz ist ein seltener Gast in unseren Gärten. Dafür aber ein sehr zuverlässiger. Jedes Jahr fliegt mindestens einer von ihnen an den Gemüsebeeten vorbei auf der Suche nach geeigneten Futterpflanzen, auf denen er seine Eier ablegen kann. Für die Raupen kommen Fenchel, Dill oder Karotten in Frage. Heuer habe ich das Spektakel wieder einmal miterleben dürfen und dabei entdeckt, wie schlau diese Tiere sind. &lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; class=&quot;image&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhU0Np6ZmumFv0rASCRE9r0kCUszEC2fwUw9Z6vPX17CqH4KysCTM73fzdUfX4T53ymCHXADb4SPPPYV6wnuPfNSrcCj05OMkBM8NC2-c-okMoAVGJaKyyjpeXOeT2uk73Vkm8Cx5ujK7g/s1600/schmetterling.JPG&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;286&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhU0Np6ZmumFv0rASCRE9r0kCUszEC2fwUw9Z6vPX17CqH4KysCTM73fzdUfX4T53ymCHXADb4SPPPYV6wnuPfNSrcCj05OMkBM8NC2-c-okMoAVGJaKyyjpeXOeT2uk73Vkm8Cx5ujK7g/s400/schmetterling.JPG&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;caption&quot;&gt;Findet ihr das hellgelbe Ei im Bild?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Ein Schwalbenschwanz fliegt ungeheuer langsam. Dauernd hat man das Gefühl, dass er jetzt dann gleich abstürzen muss. Er besitzt mit fünf Schlägen pro Minute den langsamsten Flügelschlag aller Insekten. Es scheint fast, als würde er sich über die Gesetze der Aerodynamik lustig machen. Wenn sich seine Flügel an den Luftmolekülen vorbeischieben machen sie ein deutlich hörbares Geräusch, wie zwei flatternde Papierstreifen im Wind. &lt;br /&gt;
Seine Mission ist die Eiablage. Er gaukelt über den zarten Salat, die Zwiebeln, die aufkeimenden Bohnen und lässt sich dann punktgenau auf dem Fenchel nieder. Dort presst er sein Hinterteil an eines der zarten Ästchen und legt ein einziges hellgelbes Ei ab. Danach flattert er ohne Umschweife weiter zum nächsten Fenchel bis die ganze Reihe durch ist. Ab und zu legt er auch zwei oder drei Eier pro Pflanze. &lt;br /&gt;
Der Schwalbenschwanz geht dabei offenbar mit System vor. Als ich meine 12 Fenchel genauer untersuchte, stellte ich fest, dass einige Wochen zuvor bereits ein anderer Schwalbenschwanz seine Eier auf ihm abgelegt hatte. Sie waren schon weiter entwickelt, was sich an ihrer braunen Farbe zeigte. Ich habe die alten Eier (von einem Schwalbenschwanz, der Mitte Mai ablegte) und die neuen (Ende Mai) auf jeder Pflanze gezählt und sie in diese Tabelle eingetragen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table border=&quot;0&quot; bordercolor=&quot;#FFFFFF&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; style=&quot;background-color: white; float: center;&quot;&gt;
 &lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
  &lt;td&gt;&lt;b&gt;Ende Mai&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;1&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;2&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;2&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;0&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;0&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;1&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;2&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;0&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;5&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;0&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;1&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;1&lt;/td&gt;
 &lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
  &lt;td&gt;&lt;b&gt;Mitte Mai&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;2&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;0&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;0&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;1&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;1&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;1&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;0&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;0&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;0&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;0&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;1&lt;/td&gt;
  &lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;0&lt;/td&gt;
 &lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
  &lt;td&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
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 &lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;b&gt;Fragestellung für einen Biologen: Beeinflussen die Eier des Vorgängers (untere Zeile), wo der folgende Schwalbenschwanz (obere Zeile) seine Eier ablegt? Lässt sich das statistisch nachweisen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint, als würde der zweite Schwalbenschwanz seine Eier vor allem auf den Pflanzen ablegen, auf denen es noch kein anderer getan hat. Für das Wohlergehen der Raupen ist ein solches Vorgehen sinnvoll. Denn wenn alle Eier auf derselben Pflanze sind, werden später die vielen Raupen ihren Fenchel schneller auffressen als neue Blätter nachwachsen. In der Folge verhungern die Raupen oder sie müssen zu Fuss eine neue Futterquelle suchen. Durch die intelligente Verteilung ihrer Eier beugen die Schwalbenschwänze diesem Szenario vor. Wie sie die Anzahl Eier auf einem Fenchel wahrnehmen, ist mir allerdings ein Rätsel. Es kommen dafür nur die Augen oder die Antennen in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>http://www.wildergarten.ch/2013/06/schlaue-schmetterlinge.html</link><author>noreply@blogger.com (Atlant)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEifGo2v3h_GoOGeL2iKVSUUEk1ayKC88W1eH7zvxin5gmYVf3yy3MRB1o9w7TmzxxCzd4b9PFIz9AprYlvf-nJqkIilXF7_V71kLbviPKxBxqlOuEHp51g34PyRm1kSRQLFNboeTd7Uk-I/s72-c/schmetterling2.JPG" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item></channel></rss>