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  <title>Feeds zu OKJA und Sozialer Arbeit</title>
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  <updated>2017-03-11T15:45:25+01:00</updated>
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    <title>Selling Masculinity, Selling Femininity – Über die Manosphere, Tradwives und die Ökonomisierung von Identität auf dem Markt der Unsicherheit</title>
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      <updated>2026-04-23T04:45:27+02:00</updated>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.ufuq.de/aktuelles/selling-masculinity-selling-femininity-ueber-die-manosphere-tradwives-und-die-oekonomisierung-von-identitaet-auf-dem-markt-der-unsicherheit/"&gt;Selling Masculinity, Selling Femininity – Über die Manosphere, Tradwives und die Ökonomisierung von Identität auf dem Markt der Unsicherheit&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.ufuq.de"&gt;ufuq.de&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <content type="html">&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.ufuq.de/aktuelles/selling-masculinity-selling-femininity-ueber-die-manosphere-tradwives-und-die-oekonomisierung-von-identitaet-auf-dem-markt-der-unsicherheit/"&gt;Selling Masculinity, Selling Femininity – Über die Manosphere, Tradwives und die Ökonomisierung von Identität auf dem Markt der Unsicherheit&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.ufuq.de"&gt;ufuq.de&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <updated>2026-06-17T07:45:12Z</updated>
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    <title>Presseerklärung: Bundesweite Streetworktagung 2026</title>
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      <title>BAG Streetwork. Mobile Jugendarbeit.</title>
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      <updated>2026-06-14T09:03:02+02:00</updated>
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    <summary type="html">Nürnberg, 16. Juni 2026 – Vom 17. bis 19. Juni 2026 versammeln sich im Nachbarschaftshaus Gostenhof in Nürnberg rund 80 Fachkräfte der Streetwork und Mobilen Jugendarbeit, um gemeinsam Strategien gegen die zunehmende Einschränkung öffentlicher Räume zu entwickeln.
&lt;p&gt;&lt;a href="https://bag-streetwork.de/2026/06/16/presseerklaerung-bundesweite-streetworktagung-2026/"&gt;Source&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</summary>
    <updated>2026-06-16T11:23:13Z</updated>
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    <title>streetwork digital // digital streetwork</title>
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      <title>BAG Streetwork. Mobile Jugendarbeit.</title>
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      <updated>2026-06-14T09:03:02+02:00</updated>
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    <summary type="html">Dokumentation veröffentlicht: Potentiale und Grenzen aufsuchender Arbeit in digitalen Räumen
&lt;p&gt;&lt;a href="https://bag-streetwork.de/2026/06/16/streetwork-digital-digital-streetwork-doku/"&gt;Source&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</summary>
    <updated>2026-06-16T09:35:33Z</updated>
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    <title>Haftnotizen Ausgabe 32</title>
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      <title>Jugendinformationsportal</title>
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      <updated>2026-06-15T11:47:19+02:00</updated>
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    <summary type="html">Kann man bizarres Geschwurbel und fragwürdige Geschäftspraktiken nur aushalten, indem man betrunken über die Strände von Kreta wankt? Oder ist&amp;#8230;</summary>
    <content type="html">&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg" id="s1" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Kann man bizarres Geschwurbel und &lt;strong&gt;fragwürdige Geschäftspraktiken&lt;/strong&gt; nur aushalten, indem man betrunken über die Strände von Kreta wankt? Oder ist dieser Gedankengang bereits eine &lt;strong&gt;Verschwörungsidee&lt;/strong&gt;? Die Verfasser dieser HAFTNOTIZEN-Ausgabe gehen zum Glück bodenständiger zu Werke. Na ja, außer sie machen spontan &lt;strong&gt;Urlaub auf einer sonnigen Insel&lt;/strong&gt;. Außerdem hinterfragen sie die eigene &lt;strong&gt;Hilfsbereitschaft&lt;/strong&gt;, berichten vom &lt;strong&gt;Haftalltag&lt;/strong&gt; und was zum &lt;strong&gt;Wohlbefinden&lt;/strong&gt; beiträgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Spaß beim Lesen und gute Gedanken!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Die Klarnamen der Verfasser sind durch Pseudonyme ersetzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="meinungsfreiheit" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Meinungsfreiheit&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Wie immer ist uns Meinungsfreiheit sehr wichtig – deshalb äußert der jeweilige Verfasser seine ganz persönliche Meinung, die nicht unbedingt vom gesamten Team der Haftnotizen geteilt werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schreibtrainerin: Tania Kibermanis&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="was-sind-eigentlich-verschwoerungstheorien" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WAS SIND EIGENTLICH VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Mr&lt;/strong&gt;. &lt;strong&gt;Afro &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;Ché 23 &lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Menschen versuchen oft, sich unerklärliche Dinge und unbeantwortete Fragen selbst zu erklären – so, wie es ihnen am logischsten erscheint. Dadurch entstehen die verschiedensten Theorien über die verschiedensten Themen, vor allem in Zeiten von Krisen. Weil viele Menschen diese Theorien für sinnvoll und wahr halten, verbreiten sie diese auch weiter. Für viele Sachen gibt es ja auch keine eindeutigen Beweise. Oder&amp;nbsp; die Wahrheit wird bewusst zurückgehalten, zum Beispiel darüber, wer John F. Kennedy denn wirklich erschossen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben darüber nachgedacht, welche Verschwörungstheorien uns so einfallen: Dass es in Wirklichkeit die amerikanische Regierung war, die 9/11 geplant hat, um einen Grund zu haben, in den Irak einzumarschieren. Dass die Mondlandlandung inszeniert war. Dass Michael Jackson, Elvis Presley, 2Pac und Hitler noch am Leben sind (beziehungsweise: waren). Dass einem bei der Corona-Impfung Computerchips eingepflanzt werden. Dass Joe Biden die Präsidentschaftswahlen gefälscht oder gekauft hat. Die QAnon-Verschwörung, dass Mitglieder der demokratischen Partei der USA einen Kinderhändlerring betreiben und das Blut von gefangengehaltenen Kindern trinken, um ewige Jugend zu erhalten. Dass die Welt durch die Illuminaten kontrolliert wird – was man auch auf den Dollarscheinen an dem Auge in der Pyramide erkennen kann. Dass Juden heimlich die internationale Finanzwelt dirigieren. Dass auf der Militärbasis „Area 51“ an gefangenen Aliens Forschung betrieben wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was macht all das mit den Menschen, die an so etwas glauben? Diese Leute leben mehr und mehr in einer Traumwelt, wobei sie sich nur noch mit Menschen umgeben, die dasselbe glauben. Und sie lassen sich davon aufhetzen, beispielsweise wie bei dem Sturm auf das US-Capitol. Durch Verschwörungstheorien steigt also die Gewaltbereitschaft und damit die Kriminalität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Glauben wir selbst an Verschwörungstheorien? An die meisten nicht. Jedoch gibt es manche Theorien, die uns doch zum Nachdenken bringen. Wie zum Beispiel, ob sich der Unternehmer und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein im Gefängnis wirklich selbst erhängt oder ob ihn vielleicht doch jemand dazu gezwungen hat, um ihn aus dem Weg zu schaffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie kann man also eine Verschwörungstheorie identifizieren? Man sollte als erstes der Quelle nachgehen, die sie in die Welt gesetzt hat, und prüfen, ob sie glaubwürdig ist. Verschwörungstheorien fangen oft mit einer Teilwahrheit an. Deshalb denken Menschen dann, dass auch der Rest wahr sein muss. Man checkt eine Story, indem man schaut, ob es mehrere Quellen dafür gibt. Bildet euch also eure eigene Meinung!&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="wie-weit-wuerde-ich-gehen-um-einem-menschen-zu-helfen" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WIE WEIT WÜRDE ICH GEHEN, UM EINEM MENSCHEN ZU HELFEN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Temsa7&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Zazali23&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; Für meine Familie und meine engsten Brüder würde ich alles tun. Ich würde auch einem Obdachlosen helfen, ihm zum Beispiel etwas zu Essen kaufen. Oder einer alten Dame die Einkaufstüten tragen und ihr auch gerne die Tür aufhalten. Einer Frau würde ich sowieso immer helfen. Was ich alles für jemanden tun würde, hängt davon ab, wie nah mir dieser Mensch ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da gibt es Abstufungen: Zuerst meinen Bruder, für den würde ich alles tun. Dem würde ich Geld leihen und nicht fragen, wofür er es braucht. Ich würde ihm auch nicht ständig hinterherlaufen und dauernd fragen, ob er mich und mein Geld vergessen hat. Und wenn es hier eine Todesstrafe geben würde, und er würde nur dann nicht dazu verurteilt werden, wenn ich&amp;nbsp;mit ihm in den Knast gehen würde, dann würde ich das tun und für ihn 15 Jahre absitzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stufe zwei ist dann ein guter Kollege. Dem würde ich natürlich auch immer helfen. Als Drittes kommt dann der flüchtige Bekannte, also eigentlich eine fremde Person. Da bin ich erstmal zurückhaltend, ich kenne den ja nicht. Wenn der mich zum Beispiel um Geld bitten würde, das er für seinen Anwalt braucht, sich dann aber in Wirklichkeit eine Waffe davon kauft und damit jemanden verletzt – damit will ich nichts zu tun haben. Und mein Geld will ich natürlich auch sofort zurück. Als letztes kommt mein Feind &amp;#8211; dem würde ich nicht helfen. Auch nicht, wenn er in Gefahr oder in Not ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ein Freund oder eine Freundin angegriffen oder verletzt würde, dann würde ich ihm oder ihr helfen und würde schon wollen, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn ich jemandem helfen würde, wäre es schön, wenn er sich bedankt. Weil das was mit Respekt zu tun hat und ich mich auch bei Menschen bedanken würde, die mir helfen. Aber wenn ein Mensch sich bei mir nicht bedanken würde, dann würde ich ihn darauf ansprechen und ihn darauf aufmerksam machen, dass es schön wäre, wenn man sich bedankt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="was-brauche-ich-damit-es-mir-gut-geht" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WAS BRAUCHE ICH, DAMIT ES MIR GUT GEHT?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;b&gt;Temsa7 &lt;/b&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich brauche gute Freunde, von denen ich weiß, dass sie da sind, auch ohne in meiner Nähe zu sein. Ich brauche meine Familie – Mutter, Vater und meine Geschwister, die immer für mich da sind. Ich brauche Musik. Meine eigene Musik zu machen und meine eigenen Texte zu schreiben, gibt mir ein fröhliches Gefühl. Ich brauche gutes Essen, marokkanische Küche, wie von meiner Mutter selbst gemacht. Ich brauche Sport, Ausdauer und lange schlafen, also 12 Stunden. Ich brauche meine Stadt Hamburg, weil ich ohne den Kiez nicht leben kann. Ich liebe es, wenn immer was los ist. Ich brauche gute, schöne Klamotten, worin ich gut aussehe. Ich brauche Urlaub, damit ich mal abschalten und die Sonne am Meer genießen kann. Ich brauche aufregende Abenteuer, weil ich kein Langweiler bin. Ich brauche es, immer was zu erzählen zu haben, was ich später auch meinen Kindern erzählen kann. Ich brauche Geld, damit ich mir etwas leisten und meine Eltern und Geschwister unterstützen kann.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="interview-mit-einem-inhaftierten-ueber-seinen-aufenthalt-in-der-jva-hahnoefersand" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;INTERVIEW MIT EINEM INHAFTIERTEN ÜBER SEINEN AUFENTHALT IN DER JVA HAHNÖFERSAND&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Abu Amarda &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;Mr. Afro&lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;R&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;eporter&lt;/strong&gt;: Schönen guten Tag, wie geht es Ihnen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;D&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;embele&lt;/strong&gt;: Mir geht es den Umständen entsprechend gut, danke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;: Wie alt sind Sie?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;: 19 Jahre alt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;: Wie lange befinden Sie sich schon in der JVA Hahnöfersand?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;: Seit zehn Monaten ungefähr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;: Weswegen sind Sie angeklagt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;: Möchte ich nicht sagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;: Erwarten Sie eine mehrjährige Haftstrafe?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;: Ja …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;: Wie ist das Leben hier in der Haft? Könnten Sie uns das grob schildern, um den Leuten eine Einsicht in den Haftalltag zu ermöglichen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;: Es ist langweilig, der Tagesablauf ist immer derselbe, man muss für alles arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;: Inwiefern für alles arbeiten – was meinen Sie damit?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;: Um Geld für den Einkauf zu haben. Und in der Haft ist es ein Privileg, zu arbeiten, da man damit nicht so oft im Einschluss ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;: Wie lange arbeiten Sie? Wie viele Stunden an wie vielen Tagen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;: Montag bis Freitag. Wir werden jeden Morgen um 6:30 Uhr zur Lebendkontrolle geweckt und müssen uns selbstständig auf die Arbeit vorbereiten. Es gibt bestimmte Zeiten für die Betriebe, zu denen das Ausrücken stattfindet, nach und nach in fünf-Minuten-Abständen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;: Wie viel Geld verdienen Sie dabei?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;: Ca. 12,- Euro am Tag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;: Wie kommen Sie eigentlich mit der jetzigen Inflation zurecht? Alles ist ja teurer als früher. Existiert dieses Problem auch bei Ihnen in der Haft?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;: Leider ja. Wir bekommen es bei unseren Einkäufen von Lebensmitteln auch zu spüren. Wir haben sowieso wenig Geld zur Verfügung, und bei der Möglichkeit, in Abständen von zwei bis vier Wochen einzukaufen, sind wir leider genauso davon betroffen wie der Rest der Gesellschaft, was die Preise betrifft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;: Was wäre Ihr persönlicher Wunsch, was das Thema „Geld“ betrifft?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;: Einen Mindestlohn auch in Gefängnissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;: Gibt es den nicht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;: Nein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;: Was würden Sie anders machen, wenn Sie entlassen werden? Was nehmen sie aus der JVA für Ihr späteres Leben mit?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;: Ich habe gelernt, mich zu kontrollieren, wenn ich an der Situation nichts ändern kann. Wenn ich rauskomme, möchte ich eine Therapie machen, damit ich nie wieder in den Knast muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;R&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;: Ich danke Ihnen für dieses Gespräch.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;DARF MAN MIT DIKTATUREN GESCHÄFTE MACHEN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Richie Laymon&lt;/strong&gt; (Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst muss man sich doch fragen, was demokratische Länder an Diktaturen so stört: dass es in diesen Ländern keine Pressefreiheit gibt, dass Homosexuelle als Kriminelle oder als Menschen zweiter Klasse angesehen werden, dass ethnische oder bestimmte religiöse Gruppen diskriminiert oder auch verfolgt und gelyncht werden, dass Frauen unterdrückt werden, dass es die Todesstrafe gibt, dass die Polizei korrupt und gewalttätig gegen ihre eigenen Mitbürger ist und vieles mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und als zweites muss man sich fragen, welche der oben aufgezählten Dinge auch in demokratischen Ländern vorkommen. Wobei ich denke, dass es auch viele Länder gibt, die zwar Demokratien sind, dabei aber auch Merkmale von Autokratien aufweisen, zum Beispiel willkürliche Polizeigewalt. Zum Beispiel Brasilien unter Bolsonaro oder die USA, wo man auch hundert Jahre Gefängnisstrafe bekommen kann und wo die schwarzen Bürger täglich von der Polizei diskriminiert werden. Und trotzdem ist es für die demokratischen Länder selbstverständlich, mit den USA oder Brasilien Geschäfte zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;MEIN SCHÖNSTER URLAUB: 2020 AUF KRETA&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;b&gt;&lt;i&gt;Attacke &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Ich wollte spontan mit meinem besten Freund, der verheiratet ist, drei Kinder hat, und deshalb nicht einfach von heute auf morgen in den Urlaub fahren kann, in den Urlaub fliegen. Ich habe ihn überredet und ihm gesagt, dass ich alles bezahle. Ich bin noch am selben Tag zum Reisebüro gegangen und habe die Tickets gekauft. Am nächsten Tag sind wir zum Flughafen. Wir hatten niemandem davon erzählt, auch die Frau meines Freundes wusste von nichts. Als wir auf dem Weg zum Flughafen waren, wollte sich plötzlich der Bruder meines Freundes sofort mit uns treffen. Er meinte, es sei sehr wichtig. Wir haben auch ihm nicht erzählt, dass wir gleich losfliegen wollen, aber er sagte, wenn wir nicht zu ihm kommen, würden wir richtig Ärger kriegen. Wir sind dann trotzdem geflogen. Aber wir hatten schon Angst vor dem Ärger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als wir auf Kreta angekommen sind, haben wir uns erstmal ein Auto gemietet. Und dann sind wir in die Stadt Malia gefahren, um ein Hotel zu suchen. Als wir dann gegen 22:00 Uhr ein Hotel gefunden hatten, haben wir uns an den Strand gesetzt und angefangen zu trinken. Am nächsten Morgen sind wir wieder zum Strand und haben wieder getrunken. Wir waren eigentlich die ganze Zeit betrunken, und irgendwann hat uns der Hotelbesitzer deshalb auch keine Jetskis mehr ausgeliehen. Aber wir waren ansonsten sehr gut mit dem Besitzer, er hat uns alles machen lassen. Wir waren jeden Tag feiern und am Strand. Es war sehr gut, mal ein bisschen Ruhe von Deutschland zu haben und abzuschalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber der Bruder meines Freundes hat uns auch auf Kreta weiter angerufen. Auf unseren Handys waren 120 Anrufe in Abwesenheit. Als wir dann doch mal rangegangen sind, war er so sauer auf uns, weil wir ihm nichts von unserem Urlaub erzählt hatten. Er meinte, er wird uns dann am Hamburger Flughafen erwarten. Als wir auf dem Rückweg nach Hamburg waren, hatten wir wieder Angst, weil wir befürchteten, dass er uns die Rippen brechen würde, sobald wir angekommen sind. Als wir gelandet waren, hat der Bruder sofort wieder angerufen und meinte, wir sollten sofort zu ihm kommen. Als wir bei ihm ankamen, hat er uns nicht geschlagen, sondern zu mir gesagt, dass es richtig geil war, was wir gemacht haben. Aber da ich ihm noch Geld geschuldet habe, hat er mich gefragt, wieso ich die Schulden nicht beglichen hätte, statt von seinem Geld in den Urlaub zu fahren. Ich habe ihm geantwortet, dass es doch besser ist, in den Urlaub zu fliegen, als alles in der Spielhalle zu verspielen. Da musste er dann auch lachen. Hahaha.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-xl pp-pb-xl section-has-headline" id="feedback" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textboxedleft pp-gridratio-sm pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-xl pp-gy-md pp-box-boxed" data-grid="-hc-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Feedback&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Die Verfasser der Artikel freuen sich sehr über &lt;strong&gt;Feedback&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;zu ihren Texten. Schreibt uns gerne&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Lob und Kritik&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;an &lt;a href="mailto:jugendinfo@bsfb.hamburg.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;jugendinfo@bsfb.hamburg.de&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und wir leiten eure Rückmeldungen (anonymisiert) weiter.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s17" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="die-haftnotizen" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textlargemediarightplain pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hcm pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-lg pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hm-cm-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;DIE HAFTNOTIZEN&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kolumne mit kreativen Texten aus der JVA Hahnöfersand&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Autoren sind allesamt Jugendliche und junge Erwachsene aus der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand. Sie nehmen an der dortigen Gruppe für kreatives Schreiben teil, mit der fachlichen Begleitung der Autorin und Schreibtrainerin Tania Kibermanis.&lt;/p&gt;
&lt;p class="cta"&gt;&lt;a href="https://jip.hamburg.de/beteiligen-mitmachen/jugendredaktion/" class="pp-btn pp-btn-outline"&gt;Zur Jugendredaktion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="media media-type-image"&gt;
&lt;figure data-fullscreen="1" clas</content>
    <updated>2026-06-16T07:52:48Z</updated>
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    <title>Haftnotizen Ausgabe 33</title>
    <link href="https://jip.hamburg.de/2026/06/16/haftnotizen-ausgabe-33/"/>
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      <title>Jugendinformationsportal</title>
      <link href="https://jip.hamburg.de"/>
      <id>https://jip.hamburg.de</id>
      <updated>2026-06-15T11:47:19+02:00</updated>
    </source>
    <summary type="html">Wahrscheinlich kennen wir alle Situationen, wo wir im Nachhinein bedauern, nicht anders gehandelt zu haben. Dann hätte der eigene Lebensweg&amp;#8230;</summary>
    <content type="html">&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg" id="s1" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Wahrscheinlich kennen wir alle Situationen, wo wir im Nachhinein bedauern, nicht anders gehandelt zu haben. Dann hätte der eigene Lebensweg eventuell eine bessere Richtung genommen. So beschreibt es auch ein Autor der neuen Ausgabe der HAFT-NOTIZEN. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit Vorbildern (Che Guevara), Wendepunkten (Bushido), wünschenswerten politischen Maßnahmen (Containern legalisieren) und Loyalität (anderen und sich selbst gegenüber).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Spaß beim Lesen und gute Gedanken!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Die Klarnamen der Verfasser sind durch Pseudonyme ersetzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="meinungsfreiheit" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textboxedleftplain pp-gridratio-sm pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-xl pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hc-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Meinungsfreiheit&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Wie immer ist uns Meinungsfreiheit sehr wichtig – deshalb äußert der jeweilige Verfasser seine ganz persönliche Meinung, die nicht unbedingt vom gesamten Team der Haftnotizen geteilt werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schreibtrainerin: Tania Kibermanis&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s3" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="was-braucht-die-welt-gerade-am-noetigsten" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WAS BRAUCHT DIE WELT GERADE AM NÖTIGSTEN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;St. Tropez&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Na ja, die Welt braucht Verschiedenes: Die Menschen auf der Welt brauchen mehr Bewusstsein für den eigenen Planeten, statt mit Atomwaffen „Wer hat den Längsten“ zu spielen. Die Klimaziele werden nicht erreicht, in vielen Ländern gibt es immer noch keine Gleichberechtigung. Frauen und Männer verdienen nicht gleich viel, und es gibt zu viel Krieg &amp;#8211; also, was braucht die Welt gerade am dringendsten, wenn es überall diverse Probleme gibt? Wo muss man den ersten Schritt machen? Sollte man für Verbesserungen eher im eigenen Land anfangen oder in der eigenen Stadt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir als Mitmenschen und als Gäste auf diesem Planeten sollten uns gegenüber der (Um)-Welt&amp;nbsp;besser verhalten, sprich: keine Kriege. Keine Waffen, die die Welt vernichten. Alle Länder sollten gemeinsam abrüsten und nicht nacheinander – nicht, dass ansonsten ein Land die Macht an sich reißen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sollten uns ernsthaft über Klimaziele unterhalten – und auch wirklich was machen. Mehr Geld für Wind – und Solarenergie ausgeben statt für Leopard-2-Panzer oder Kampfjets. Die militärische Ausrüstung eines einzigen Bundeswehrsoldaten kostet knapp 15.000,- Euro – warum geben wir Geld dafür aus statt für unsere Kinder oder&amp;nbsp; für erneuerbare Energien?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Welt braucht mehr Kommunikation – mehr miteinander als gegeneinander, mehr Zusammenhalt. Und es sollte mehr Geld für Bildung als für Waffen ausgegeben werden. Das ist es, was wir am nötigsten brauchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe, dass man in den Nachrichten nicht nur das zeigt, was schlecht ist, sondern öfter mal sieht, was auch richtig gut läuft.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s5" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="warum-che-guevara-fuer-uns-wichtig-ist" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WARUM CHE GUEVARA FÜR UNS WICHTIG IST&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Ché23&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Zazali23&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Ernesto „Che“ Guevara wurde am 14. Mai 1928 in Rosario/Argentinien geboren und&amp;nbsp; am 9. Oktober 1967 in La Higuera während des Guerillakrieges in Bolivien erschossen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Che war ein marxistischer Revolutionär, Guerillaführer und Arzt. Von 1956 bis 1959 war er Comandante der Rebellenarmee während der kubanischen Revolution und&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;neben Fidel Castro deren wichtigste Symbolfigur. Che Guevara stammte aus einer bürgerlichen, argentinischen Familie. Viele seiner Reden und Schriften beeinflussten revolutionäre Strömungen weit über Kuba hinaus. 1999 zählte ihn das&lt;em&gt; Time Magazine&lt;/em&gt; zu den 100 einflussreichsten Menschen des 20. Jahrhunderts. Bis heute wird er auf Kuba und in weiten Teilen der Welt als Volksheld verehrt. (&lt;em&gt;Siehe Wikipedia/Che Guevara&lt;/em&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für uns persönlich und als Kurden hat Che eine Vorbildfunktion, weil er an die Menschen moralische Ansprüche hatte statt materielle. Für uns ist Che ein Symbol des Widerstandes gegen Unterdrückung und Diktatur. Unsere Väter hatten schon damals, als wir noch Kinder waren, Plakate von Che Guevara aufgehängt und sagten: „Che kämpft auch für uns.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir finden Che wichtig, weil er so an die Revolution geglaubt und sie durchgezogen hat. Und auch, als er bereits einen kubanischen Ministerposten hatte, hat er sich trotzdem dafür entschieden, lieber in der Guerilla zu kämpfen. Che erinnert uns immer daran, an sich selbst und die eigene Sache zu glauben. Er zeigt uns, dass es wichtig ist, um das, woran man glaubt, zu kämpfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn es in der heutigen Zeit wieder einen Che geben würde, würde es der Welt bestimmt besser gehen. Nicht umsonst er immer noch ein Symbol gegen die Unterdrückung weltweit. Er würde sich für viele ungerecht behandelte Menschen einsetzen. Doch wahrscheinlich würden viele Regierungen auch eine abweisende Haltung gegen ihn einnehmen und ihn als Terroristen abstempeln. Dennoch glauben wir, dass er vieles besser machen würde als so manche Regierung.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s7" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="in-welchem-moment-ich-die-zeit-gerne-angehalten-haette" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;IN WELCHEM MOMENT ICH DIE ZEIT GERNE ANGEHALTEN HÄTTE&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;b&gt;Boxer &lt;/b&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Ich hätte gerne vor meiner Tat die Zeit angehalten, denn da war ich noch bei meiner Familie und hatte meine Freiheit. Da habe ich noch als Altenpfleger gearbeitet und aktiv als Kampfsportler trainiert. Ich konnte mich um meinen Vater und um meine Familie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;kümmern. Vor meiner Haft habe ich zusammen mit meinem Sparringpartner trainiert und öffentliche Kämpfe gemacht. Mit meinem Sparringpartner habe ich sehr viel geredet und gelacht, wir hatten eine gute Zeit zusammen. Damals hatte ich auch noch nicht so viele Kopfschmerzen wie jetzt im Gefängnis. Vor meiner Tat hatte ich einen geregelten Alltag und konnte meinen Tag selbst gestalten. Seit meiner Haft fehlen mir viele Dinge, und mein Leben ist viel langweiliger geworden. Damals hatte ich nicht so viele Sorgen. Könnte ich die Zeit zurückdrehen, ich würde es sofort machen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s9" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="sollte-containern-erlaubt-sein" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;SOLLTE CONTAINERN ERLAUBT SEIN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Devo46&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Containern ist das Klauen von noch essbaren Lebensmitteln aus den Mülltonnen von Supermärkten. Unter den Personen, die das Containern betreiben, sind einerseits bedürftige Menschen und andererseits Leute, die sich auf diese Weise gegen die Verschwendung von Lebensmitteln einsetzen. In Deutschland landen tonnenweise Lebensmittel im Müll. Supermärkte lassen&amp;nbsp;Waren entsorgen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Containern kann wegen Hausfriedensbruch und Diebstahl strafrechtlich verfolgt werden. Strafbarer Hausfriedensbruch ist es deshalb, weil meistens ein „physisches Hindernis“ überwunden werden muss, bis man an die Lebensmittel kommt. In Kanada dagegen wird Containern nicht bestraft, und dementsprechend wird es auch tagsüber praktiziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 2004 wurde eine Kölnerin beim Containern erwischt und wegen Diebstahls in einem besonders schweren Fall angeklagt. Das Verfahren wurde gegen 60 Stunden gemeinnützige Arbeit eingestellt. Anfang 2019 wurden zwei Studentinnen, die noch verzehrbare Lebensmittel aus dem Müllcontainer eines Supermarktes geholt hatten, wegen gemeinschaftlich begangenen Diebstahls zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Januar 2023 sprachen sich Bundesjustizminister Marco Buschmann und Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir dafür aus, dass das Containern in Zukunft nicht mehr bestraft werden sollte – außer in den Fällen, in denen „die Überwindung von Hindernissen über einen unwesentlichen Aufwand hinausgeht oder wenn gleichzeitig der Tatbestand der Sachbeschädigung erfüllt wird.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Supermarktbesitzer aus Osnabrück hatte eine gute Idee. Er hat die „Goldene Tonne“ ins Leben gerufen: Hinter der Kasse liegt Ware, die nicht mehr verkauft werden kann. Kunden können sie einfach so mitnehmen. Er sagt: „Das Wichtigste ist, dass möglichst viele Geschäfte dazu gebracht werden, nichts mehr wegzuwerfen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde, es sollte erlaubt werden, weggeschmissene Lebensmittel aus den Müllcontainern zu holen, damit noch brauchbare Lebensmittel an arme Menschen verteilt werden können.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WAS WÜRDE ICH AUCH FÜR GELD NIEMALS TUN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Boxer&amp;nbsp; &lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich würde niemals jemanden umbringen, auch nicht für Geld. Und ich würde nie meine Religion verkaufen. Oder meine Familie verraten. Für mich ist Loyalität wichtiger als jedes Geld der Welt. Geld ist nicht alles und macht dich auch nicht glücklich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin seit zwei Jahren im Gefängnis und habe nie Geld von meiner Familie angenommen. Auch meine Freunde habe ich nie nach Geld gefragt. Egal ob ich draußen war oder hier drinnen – ich habe immer selbst etwas für mein Geld getan. Dazu habe ich meine Familie unterstützt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meiner Meinung nach wird man nicht reifer im Kopf, wenn die Eltern dich die ganze Zeit unterstützen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="ist-der-imagewandel-von-bushido-glaubhaft" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;IST DER IMAGEWANDEL VON BUSHIDO GLAUBHAFT?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Temsa&lt;/em&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Ich finde, der Imagewandel von Bushido ist ehrlich. Aber menschlich gesehen halte ich ihn für einen Heuchler. Er wird nie wieder ein Leben wie früher leben können. Bushido ist in meinen Augen und technisch gesehen ein sehr guter Rapper, seine Karriere hatte schon Ende der Neunziger bei Aggro-TV &lt;em&gt;(einer der ältesten und größten Hip Hop- und Rap-Kanäle&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;Deutschlands, Anm. d.Red.)&lt;/em&gt; angefangen. Aber Anfang der 2000er Jahre hatte er angefangen, gemeinsam mit dem Abou-Chaker-Clan Geschäfte zu machen. Arafat Abou-Chaker war in dieser Zeit an sämtlichen Verträgen von Bushido beteiligt und kassierte dicke Provisionen von ihm. Ich glaube, im Rückblick ist Bushido davon sehr traumatisiert. Er und Arafat Abou-Chaker waren über zehn Jahre lang Geschäftspartner, aber irgendwann wurde es Bushido – und vor allem seiner Frau Anna-Maria – dann doch zu viel. Abou -Chaker hat sich auch in Bushidos Privatleben eingemischt und Anna Maria immer wieder fertiggemacht. Das ging so weit, dass sie sich deshalb von Bushido trennen wollte. Ich denke, sie hat viel damit zu tun, dass er sich letztendlich von Abou-Chaker getrennt und mit den gemeinsamen Geschäften abgeschlossen hat. Und jetzt macht er ihr zuliebe auf Familiendaddy – was ich ihm schon abnehme, aber für sein Rap-Image ist das nicht besonders gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von ChatGPT&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da inzwischen alle über ChatGPT reden, haben wir der KI spaßeshalber mal die gleiche Frage gestellt. Und sind beruhigt, dass selbst ein Chatbot manche Sachverhalte auch gründlich miss-verstehen kann. Vom Rapper Bushido hatte ChatGPT anscheinend noch nie gehört. Hier seine Antwort:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;„Es kommt darauf an, was Sie unter „Bushidos Imagewandel“ verstehen. Wenn Sie sich auf eine Verschiebung in der populären Wahrnehmung von Bushido beziehen, dem Verhaltenskodex, dem die Samurai im feudalen Japan folgten, dann ist die Antwort etwas kompliziert.&amp;nbsp;Bushido hat im Laufe der Geschichte verschiedene Interpretationen und Anpassungen durchlaufen, und sein populäres Image wurde von einer Reihe von Faktoren beeinflusst, darunter politische und kulturelle Veränderungen, künstlerische Darstellungen und akademische Forschung. In den letzten Jahren gab es einige Kritik am romantisierten Bild von Bushido, das mit Begriffen wie Ehre, Loyalität und Selbstaufopferung in Verbindung gebracht wurde. Kritiker argumentieren, dass dieses Bild die dunkleren Aspekte der Samurai-Geschichte wie Gewalt, Diskriminierung und Unterdrückung ignoriert.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es gab jedoch auch Bemühungen, Bushido differenzierter und historisch fundierter zurückzufordern und neu zu interpretieren. Einige Gelehrte und Praktiker haben versucht, die Vielfalt und Komplexität der Samurai-Kultur hervorzuheben, indem sie betonten, wie Bushido von sozialen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren geprägt wurde. Andere haben die Verbindungen zwischen Bushido und anderen ethischen Traditionen wie Buddhismus und Konfuzianismus untersucht, um seine philosophischen Grundlagen besser zu verstehen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ob diese Bemühungen glaubwürdig sind oder nicht, hängt von den spezifischen Argumenten und vorgelegten Beweisen ab. Einige mögen die kritischeren Perspektiven überzeugender finden, während andere Wert darauf legen, die positiven Aspekte von Bushido zu untersuchen. Letztendlich ist die Interpretation von Bushido ein komplexer und fortlaufender Prozess, der eine Reihe von Perspektiven und Ansätzen umfasst.“&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-xl pp-pb-xl section-has-headline" id="feedback" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textboxedleft pp-gridratio-sm pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-xl pp-gy-md pp-box-boxed" data-grid="-hc-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Feedback&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Die Verfasser der Artikel freuen sich sehr über &lt;strong&gt;Feedback&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;zu ihren Texten. Schreibt uns gerne&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Lob und Kritik&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;an &lt;a href="mailto:jugendinfo@bsfb.hamburg.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;jugendinfo@bsfb.hamburg.de&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und wir leiten eure Rückmeldungen (anonymisiert) weiter.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s17" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="die-haftnotizen" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textlargemediarightplain pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hcm pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-lg pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hm-cm-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;DIE HAFTNOTIZEN&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kolumne mit kreativen Texten aus der JVA Hahnöfersand&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Autoren sind allesamt Jugendliche und junge Erwachsene aus der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand. Sie nehmen an der dortigen Gruppe für kreatives Schreiben teil, mit der fachlichen Begleitung der Autorin und Schreibtrainerin Tania Kibermanis.&lt;/p&gt;
&lt;p class="cta"&gt;&lt;a href="https://jip.hamburg.de/beteiligen-mitmachen/jugendredaktion/" class="pp-btn pp-btn-outline"&gt;Zur Jugendredaktion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="media media-type-image"&gt;
&lt;figure data-fullscreen="1" class="pp-box-dark--lightbox"&gt;
&lt;div class="image-wrap"&gt;
		&lt;img decoding="async" width="886" height="760" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2025/01/Paxo-haftnotizen-e1737034294852.png" class="" alt="" loading="lazy" /&gt;					&lt;button class="stretched-link" type="button" data-action="fullscreen"&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;span class="btn-content"&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-expand"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-compress"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;span class="screen-reader-text"&gt;Volllbild&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/button&gt;
			&lt;/div&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-postslist pp-pt-md pp-pb-md section-has-headline" id="" data-is-intersecting="false"&gt;
	&lt;div class="section-container pp-box-plain pp-size-lg"&gt;
	&lt;div class="section-heading pp-container- box-emphasis-color"&gt;
		&lt;h5 class="section-headline text-left"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Weitere Haftnotizen&lt;/span&gt;&lt;/h5&gt;	&lt;/div&gt;
	&lt;div class="section-content pp-gridlisting pp-gridlisting-slider pp-gridlisting--slider pp-gridelements- pp-container- pp-items-- pp-more-endless pp-items- pp-g-sm"&gt;
		&lt;div class="pp-listing-wrap pp-listing-type-query pp-carousel"&gt;
			&lt;ul data-id="wall6a310955d044e" style="--count-children:10;" class="pp-listing pp-carousel-inner"&gt;	&lt;li class="pp-item pp-listing-item pp-elements--post-lg"&gt;	&lt;article class="pp-item-wrap pp-box-boxed pp-box-boxed-hover--hover"&gt;
		&lt;div class="pp-entry-thumbnail media bg-primary pp-o75"&gt;&lt;img loading="lazy" decoding="async" id="bsb-copyright-img-10" width="600" height="570" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882</content>
    <updated>2026-06-16T07:34:11Z</updated>
    <id>urn:uuid:44f1d708-1e2c-4049-314a-084a0d1b2a5a</id>
  </entry>
  <entry>
    <title>Haftnotizen Ausgabe 34</title>
    <link href="https://jip.hamburg.de/2026/06/15/haftnotizen-ausgabe-34/"/>
    <source>
      <title>Jugendinformationsportal</title>
      <link href="https://jip.hamburg.de"/>
      <id>https://jip.hamburg.de</id>
      <updated>2026-06-15T11:47:19+02:00</updated>
    </source>
    <summary type="html">STOP! Bis hierhin und nicht weiter! Gedanken zu Grenzüberschreitungen und ihren Folgen beschreibt diese Ausgabe der Haftnotizen. Umweltzerstörung, Kriege, Macht-&amp;#8230;</summary>
    <content type="html">&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg" id="s1" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;STOP! Bis hierhin und nicht weiter! Gedanken zu Grenzüberschreitungen und ihren Folgen beschreibt diese Ausgabe der Haftnotizen. Umweltzerstörung, Kriege, Macht- und Waffenmissbrauch. Dagegen scheint der Alltag in der Strafanstalt überaus geregelt und berechenbar. Doch gerade dort fallen Grenzziehungen sofort ins Auge und sind omnipräsent, von außen und von innen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie immer ist uns Meinungsfreiheit sehr wichtig – deshalb äußert der jeweilige Verfasser seine ganz persönliche Meinung, die nicht unbedingt vom gesamten Team der Haftnotizen geteilt werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Die Klarnamen der Verfasser sind durch Pseudonyme ersetzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="meinungsfreiheit" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textboxedleftplain pp-gridratio-sm pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-xl pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hc-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Meinungsfreiheit&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Wie immer ist uns Meinungsfreiheit sehr wichtig – deshalb äußert der jeweilige Verfasser seine ganz persönliche Meinung, die nicht unbedingt vom gesamten Team der Haftnotizen geteilt werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schreibtrainerin: Tania Kibermanis&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s3" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="was-braucht-die-welt-gerade-am-noetigsten" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WAS BRAUCHT DIE WELT GERADE AM NÖTIGSTEN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;St. Tropez&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Na ja, die Welt braucht Verschiedenes: Die Menschen auf der Welt brauchen mehr Bewusstsein für den eigenen Planeten, statt mit Atomwaffen „Wer hat den Längsten“ zu spielen. Die Klimaziele werden nicht erreicht, in vielen Ländern gibt es immer noch keine Gleichberechtigung. Frauen und Männer verdienen nicht gleich viel, und es gibt zu viel Krieg &amp;#8211; also, was braucht die Welt gerade am dringendsten, wenn es überall diverse Probleme gibt? Wo muss man den ersten Schritt machen? Sollte man für Verbesserungen eher im eigenen Land anfangen oder in der eigenen Stadt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir als Mitmenschen und als Gäste auf diesem Planeten sollten uns gegenüber der (Um)-Welt&amp;nbsp;besser verhalten, sprich: keine Kriege. Keine Waffen, die die Welt vernichten. Alle Länder sollten gemeinsam abrüsten und nicht nacheinander – nicht, dass ansonsten ein Land die Macht an sich reißen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sollten uns ernsthaft über Klimaziele unterhalten – und auch wirklich was machen. Mehr Geld für Wind – und Solarenergie ausgeben statt für Leopard-2-Panzer oder Kampfjets. Die militärische Ausrüstung eines einzigen Bundeswehrsoldaten kostet knapp 15.000,- Euro – warum geben wir Geld dafür aus statt für unsere Kinder oder&amp;nbsp; für erneuerbare Energien?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Welt braucht mehr Kommunikation – mehr miteinander als gegeneinander, mehr Zusammenhalt. Und es sollte mehr Geld für Bildung als für Waffen ausgegeben werden. Das ist es, was wir am nötigsten brauchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe, dass man in den Nachrichten nicht nur das zeigt, was schlecht ist, sondern öfter mal sieht, was auch richtig gut läuft.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s5" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="unsere-meinung-zum-waffengesetz-in-deutschland-und-waffenbesitz" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;UNSERE MEINUNG ZUM WAFFENGESETZ IN DEUTSCHLAND UND WAFFENBESITZ&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Che23&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;ZazaMonaco&lt;/strong&gt; (Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Wir finden das strenge Waffengesetz hier in Deutschland gut, weil dadurch hier weniger Menschen sterben und weniger Straftaten passieren als beispielsweise in den Vereinigten Staaten. Unserer Meinung nach sollte das Waffengesetz weder verschärft noch gelockert werden. Es ist damit nicht so leicht, an Waffen zu kommen. Um eine (Schuss-) Waffe bei sich zu tragen, braucht man jede Menge Erlaubnisse, was dazu führt, dass es weniger Leute gibt, die mit Waffen rumlaufen, und dies führt wiederum zu weniger Gewalttaten und weniger Toten. Das ist hier besser als in den USA.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Amerika Waffen zu besitzen ist schon in der Verfassung garantiert. Doch insgesamt sorgt das amerikanische Waffenrecht wegen der hohen Kriminalitäts- und Suizidrate immer wieder für politische Diskussionen. Handel, Besitz und Herstellung vollauto-matischer Waffen (z. B. Maschinenpistolen) werden streng geregelt. Privatleute, die eine Erlaubnis zum Führen solcher Waffen bekommen wollen, werden unter anderem vom FBI überprüft. Viele Politiker versuchen schon lange, das Waffengesetz zu verschärfen, doch dies gelingt keinem bis jetzt so richtig. Dadurch steigen auch Jahr für Jahr die Amokläufe, die leider oft in Schulen geschehen. Oft stellt es sich dabei heraus, dass die Täter psychisch auffällig waren, obwohl geregelt ist, dass psychisch Kranke keine Waffen kaufen dürfen. Unserer Meinung nach hindert die NRA (&lt;em&gt;National Rifle&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Association&lt;/em&gt;) die Politik beim Durchsetzen neuer Waffengesetze.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Deutschland ist das Waffengesetz dagegen sehr streng. Überhaupt einen großen Waffenschein zu bekommen, um Schusswaffen bei sich zu tragen, ist sehr schwierig. Für Gaspistolen und auch für bestimmte Messer braucht man einen kleinen Waffenschein, damit man strafrechtlich nicht verfolgt wird. Für Sportschützen, Jäger und Waffenerben gibt es verschiedene Waffenbesitzkarten. Diese erlauben es einem, eine Waffe privat zu besitzen, solange man diese sicher verwahrt. Das heißt: Die Waffe muss immer entladen und niemals schussbereit sein. Sie wird an einem sicheren Ort aufbewahrt. Die Waffe darf nur in einem passenden Behältnis von zuhause zum Schießstand und wieder zurück transportiert werden. Diese Regeln gelten auch für Jäger. Um die Waffenbesitzkarte zu bekommen, darf man keine Vorstrafen haben. Dazu muss man einen psychologischen Test machen, um zu zeigen, ob man in der Lage ist, eine Waffe zu besitzen. Voraussetzungen für eine waffenrechtliche Erlaubnis sind: die Vollendung des 18. Lebensjahres, waffenrechtliche Zuverlässigkeit und persönliche Eignung und ein Nachweis der Sachkunde. Dazu eine Erklärung der Gründe, warum man überhaupt eine Waffe führen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man die Bedingungen erfüllt, um eine Waffe zuhause aufbewahren zu können, finden wir es in Ordnung, eine Waffe zuhause zu haben. Auch das sogenannte &lt;em&gt;Castle-Gesetz&lt;/em&gt;, das in einigen Bundesstaaten der USA gilt und das erlaubt, dass man seinen eigenen Grund und Boden mit einer Waffe verteidigen kann, finden wir in Ordnung, falls es tatsächlich zu einer lebensbedrohlichen Situation kommt, gegen die man sich verteidigen muss. Wir denken, dass in Deutschland nur Jäger, Sportschützen und deren Familien private Waffen besitzen sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Risiken des Waffenbesitzes sind natürlich, dass es bei Leuten, die unerlaubt Waffen besitzen, dazu kommen kann, dass sie psychisch dazu gar nicht in der Lage sind. So wie wir es letztens hier in Hamburg erlebt haben, dass ein Mann sieben Menschen und sich selbst umgebracht hat. Er lief mit einer Schusswaffe Amok, weil er sich rächen wollte. Eigentlich hätte er keine Waffe erwerben dürfen, da er höchstwahrscheinlich sowohl bei der waffenrechtlichen Zuverlässigkeitsprüfung und beim persönlichen Eignungs- und wohl auch beim psychologischen Test durchgefallen wäre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der letzten Zeit sind die Gewalttaten mit Waffen gestiegen, und wir glauben, sie würden noch mehr steigen, wenn JEDER über 18 Jahre einfach so eine Pistole kaufen könnte.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s7" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="warum-erfaehrt-man-so-wenig-ueber-den-krieg-in-syrien" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WARUM ERFÄHRT MAN SO WENIG ÜBER DEN KRIEG IN SYRIEN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;b&gt;Boxer &lt;/b&gt;und &lt;strong&gt;Mr. Afro&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor dem Krieg war Syrien ein sehr schönes Land. Ich liebe die Menschen, die da leben, die Kultur und die Landschaft. Ich bin in Syrien geboren, es ist meine Heimat. Meine Großeltern kamen schon aus Syrien. Ich habe meine Kindheit in Syrien verbracht, aber mit elf Jahren mussten wir nach Deutschland flüchten, weil der Krieg schlimmer geworden ist. Ich habe in meiner Kindheit viel zu viele Sachen gesehen, die man in diesem Alter nicht sehen sollte. Wir haben viele Tote in der eigenen Familie und im Freundeskreis gesehen. Die Bilder habe ich immer noch im Kopf. Es ist ein Trauma für mich, und ich kann es nicht vergessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Krieg hat in Syrien alles verändert. Viele unschuldige Menschen sind gestorben, darunter viele Frauen und Kinder. Leute waren gezwungen, ihre Heimat aufzugeben und mussten in einem fremden Land alles neu aufbauen. Ich habe immer noch Familie in Syrien, die uns immer informieren, was im Krieg abläuft. Sie wollen gerne nach Deutschland kommen, aber die Grenzen sind immer noch zu. Wenn sie versuchen rüberzukommen, werden sie erschossen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wünsche mir, dass die Welt mitbekommt, was in Syrien abgeht. Im Moment reden alle über die Ukraine, obwohl der Krieg in Syrien schon 12 Jahre dauert. Mensch ist Mensch, und man sollte Syrien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;nicht vergessen. Ich wünsche mir, dass niemand so etwas erlebt, was ich erlebt habe. Es wäre gut, wenn Syrien mehr Unterstützung bekommen würde und es in Deutschland mehr Berichterstattung über den Krieg dort geben würde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s9" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="der-alltag-in-hahnoefersand" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;DER ALLTAG IN HAHNÖFERSAND&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Devo46&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;So fängt der Tag hier bei uns an: Um 6:45 Uhr kommt der Beamte, macht die Tür auf und sagt „Guten Morgen!“, um zu gucken, ob man noch lebt. Man gewöhnt sich dran und sagt automatisch auch „Guten Morgen“, obwohl man noch gar nicht wirklich wach ist. Es fühlt sich so an, als würde man träumen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich stehe um 7:30 Uhr auf, gehe 5-10 Minuten duschen, danach zurück in meinen Haftraum, putze meine Zähne und ziehe meine Anstaltskleidung an. Nach dem Frühstück, gegen 7:50 Uhr werden wir mit einer Durchsage aufgerufen und gehen zur Schule. In der Klasse sind wir zur Zeit sechs Personen, wir machen unseren ersten Schulabschluss, den ESA. Wir arbeiten ungefähr ab 8:00 Uhr. Wenn wir alles geschafft haben, spielen wir Karten, meistens ein russisches Kartenspiel, das „Durak“ heißt – jeder in H-Sand kennt es und kann es spielen. Manchmal gucken wir zur Belohnung für gute Arbeit auch einen Film.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um 11:00 Uhr müssen wir wieder einrücken, wir gehen also alle wieder auf unsere Stationen. Ich gehe dann in meinen Haftraum, wasche meine Schüssel und Teller ab , gegen 11:30 Uhr wird dann das Essen verteilt. Wir essen alle zusammen im Gruppenraum, danach unterhalten wir uns oder spielen Karten. Um 12:30 Uhr werden wir nacheinander aufgerufen und gehen zur Arbeit. Ich bin bei den Malern. Bei der Arbeit spachtele ich Wände oder male Bilder, das macht mir sehr viel Spaß. So vergeht die Zeit sehr schnell, weil ich mich beschäftige. Um 15:30 Uhr rücken wir wieder ein. Einige von uns sind in der Strafhaft in einem anderen Haus, ich bin noch in der U-Haft. Wenn ich wieder zurück auf meiner Station bin, ziehe ich mich um, lege mich hin und gucke ein bisschen fern. Normalerweise gehen wir von 16:00 bis 17:00 Uhr in die Freistunde, aber zurzeit habe ich keine Lust, weil es mir draußen viel zu kalt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um 17:00 Uhr haben wir Aufschluss – das heißt Freizeit. Wir können kochen oder Tischtennis spielen oder auch den Haftraum saubermachen. Wir kochen meistens Nudeln mit Sucuk, Zwiebeln und Rahmsauce oder backen eine Pizza ohne Hefe – aber sie schmeckt trotzdem gut. Um 18:30 Uhr bin ich wieder in meinem Haftraum, um 20:15 Uhr laufen oft gute Filme, und um 22:00 Uhr schlafe ich schon, bis der nächste Tag wieder von vorne anfängt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s11" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="warum-fracking-keine-gute-idee-ist" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WARUM FRACKING KEINE GUTE IDEE IST&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Attacke&amp;nbsp; &lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fracking ist eine Methode, um an Erdöl ranzukommen. Es ist zu beachten, dass man der Umwelt mit Fracking schadet! Beim Verbrennen von Erdgas treten Schadstoffe aus, und mit dem Gas, das dabei jeden Tag verbrannt wird, könnte man im Irak drei Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Weil Öl mehr Profit verspricht, verzichten die meisten Konzerne darauf, einen Weg zu finden, Erdgas für die Herstellung von Elektrizität zu speichern. Um Öl aus der Erde zu pumpen, muss ein enormer Druck aufgebaut werden. Um Erdgas für die Elektrizität zu verwenden, muss der Druck für das Öl zurückgestellt werden – was bedeutet, dass man weniger Öl abpumpt und weniger Öl heißt weniger Profit. Es ist für die Konzerne günstiger, das Gas zu verbrennen, und rechtlich scheint das auch ok zu sein. Aber ich finde es moralisch nicht ok. Im Irak herrscht Strommangel, obwohl man dem mit dem ganzen Gas, das verbrannt wird, entgegenwirken könnte. Shell ist ein Partner einer der großen Ölraffinerien, aber weil die britische Firma eben nur ein Partner ist, ist Shell laut Vertrag nicht dazu verpflichtet, auf die Emissionen acht zu geben. Somit sind die immer fein raus – was ich für so ein großes Unternehmen nicht ok finde.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s13" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="gedanken-ueber-polizeigewalt" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;GEDANKEN ÜBER POLIZEIGEWALT&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Sil3a&lt;/em&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Man sagt immer, dass die Polizei unser Freund und Helfer ist, und die Polizei in Deutschland ist verpflichtet, Menschen in Not zu helfen – egal, welche Hautfarbe, welcher Nation, ob arm oder reich. Ich komme aus dem Irak, wohne in Hamburg und hänge gerne mit meinen Freunden rum. Als ich noch jung war, habe ich mit meinen Freunden auch Scheiße gebaut &amp;#8211; Diebstahl bei Rewe oder auch mal eine Scheibe einschlagen. Wir haben uns nie erwischen lassen, aber mit der Zeit habe ich immer wieder von Kollegen gehört, dass deren ältere Brüder auch von der Polizei geschlagen wurden. Damals wusste ich nicht genau, was die eigentlich gemacht hatten, es hat mich auch nicht interessiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich älter wurde, habe ich noch mehr Scheiße gebaut – Überfälle, Leute gehauen, Zigaretten an der Tankstelle geklaut – und zum ersten Mal selbst Polizeigewalt erlebt bzw. gesehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich war mit drei Kollegen in der Stadt unterwegs, dann kamen drei Polizisten auf uns zu und wollten einen meiner Freunde mitnehmen, weil sie wohl den Verdacht hatten, er hätte was gemacht. Als sie ihn gebeten haben mitzukommen, ist er weggerannt. Dann hat ihn einer der Polizisten eingeholt und auf den Boden geschmissen. Er hat den Polizisten dann beleidigt, und der hat ihm dann zwei-, dreimal in den Bauch getreten. Dann ist mein Kollege aufgestanden und wollte wieder wegrennen, aber der Polizist hat ihn festgehalten, die anderen Polizisten kamen dazu und sind auf meinen Freund draufgesprungen. Er hat geblutet, dann haben sie ihn in Handschellen gelegt und zum Auto geführt. Der Junge war da noch keine 14 Jahre alt. Und das war nur eine von vielen Geschichten, die ich gesehen oder selbst erlebt habe.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-xl pp-pb-xl section-has-headline" id="feedback" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Feedback&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Die Verfasser der Artikel freuen sich sehr über &lt;strong&gt;Feedback&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;zu ihren Texten. Schreibt uns gerne&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Lob und Kritik&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;an &lt;a href="mailto:jugendinfo@bsfb.hamburg.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;jugendinfo@bsfb.hamburg.de&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und wir leiten eure Rückmeldungen (anonymisiert) weiter.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s17" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="die-haftnotizen" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;DIE HAFTNOTIZEN&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kolumne mit kreativen Texten aus der JVA Hahnöfersand&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Autoren sind allesamt Jugendliche und junge Erwachsene aus der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand. Sie nehmen an der dortigen Gruppe für kreatives Schreiben teil, mit der fachlichen Begleitung der Autorin und Schreibtrainerin Tania Kibermanis.&lt;/p&gt;
&lt;p class="cta"&gt;&lt;a href="https://jip.hamburg.</content>
    <updated>2026-06-15T14:03:12Z</updated>
    <id>urn:uuid:3aff1657-befd-81a9-2aec-8807823ab624</id>
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    <title>Haftnotizen Ausgabe 35</title>
    <link href="https://jip.hamburg.de/2026/06/15/haftnotizen-ausgabe-35/"/>
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      <title>Jugendinformationsportal</title>
      <link href="https://jip.hamburg.de"/>
      <id>https://jip.hamburg.de</id>
      <updated>2026-06-15T11:47:19+02:00</updated>
    </source>
    <summary type="html">Welche Auswirkungen kann ein übertriebenes Zugehörigkeitsgefühl zu einem Land oder der eigenen Herkunftsgruppe haben? An welchem Punkt sind ein friedliches&amp;#8230;</summary>
    <content type="html">&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg" id="s1" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Welche Auswirkungen kann ein übertriebenes Zugehörigkeitsgefühl zu einem Land oder der eigenen Herkunftsgruppe haben? An welchem Punkt sind ein friedliches Zusammenleben, Vielfalt und Respekt voreinander in Gefahr? Wer und was beeinflusst, welchen Weg das Leben nimmt? Und geht es dabei immer gerecht zu? Diesen ernsten Fragen gehen die Autoren der neuen HAFTNOTIZEN nach. Zum Glück besteht das Leben ja nicht nur aus schwierigen Überlegungen. Man muss auch mal den Kopf frei bekommen. Und was eignet sich dafür besser als eine Mega-Party!?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Die Klarnamen der Verfasser sind durch Pseudonyme ersetzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="meinungsfreiheit" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textboxedleftplain pp-gridratio-sm pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-xl pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hc-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Meinungsfreiheit&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Wie immer ist uns Meinungsfreiheit sehr wichtig – deshalb äußert der jeweilige Verfasser seine ganz persönliche Meinung, die nicht unbedingt vom gesamten Team der Haftnotizen geteilt werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schreibtrainerin: Tania Kibermanis&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="ist-patriotismus-gut-oder-gefaehrlich" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;IST PATRIOTISMUS GUT ODER GEFÄHRLICH?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Der Schotte,&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Zazamonaco&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Ché23&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Wir würden sagen, dass Patriotismus nicht verkehrt ist. Sein Heimatland zu lieben, ist definitiv gut – doch wenn man es übertreibt, kann es gefährlich sein. Zum Beispiel, wenn man glaubt, dass alles, was das eigene Land und dessen Regierung machen, richtig ist, und man gar nicht unparteiisch darüber nachdenkt, sondern automatisch immer auf der Seite des eigenen Landes steht. Denn dann sieht man die Fehler nicht und unterstützt sogar die Leute, die eventuell Unrecht tun. Zu starker Patriotismus kann auch zu Rassismus und zu Ausgrenzung führen. Dies wiederum kann in Gewalt untereinander enden, zu Schlägereien und zu Tötungen. Dies sieht man beispielsweise bei Ukraine/Russland, Kurden/Türken, Serben/Bosnier, Indien/Pakistan etc. Wie wir sehen, bestehen heute noch sehr viele dieser Konflikte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeder möchte für seine Sache kämpfen, doch viele vergessen, dass wir immer noch Menschen sind. Wir merken oft gar nicht, wie diese gesetzten Grenzen zwischen Ländern zu sehr vielen Konflikten führen. Jeder denkt für sich, dass er im Recht ist, aber im Endeffekt merkt kaum einer, wie diese Haltung dazu führt, dass sich alle gegenseitig zerstören. Diese Konflikte gehen über Generationen, und die meisten wissen nicht einmal, wo der Ursprung liegt. Geschichten werden verdreht, und jeder ist der Meinung, dass er im Recht ist. Leute, die keine Ahnung haben, haben Vorurteile gegenüber Anderen, weil sie von „Patrioten“ zum Feind erklärt werden. Sogar heutzutage sehe ich selbst, wie so ein Denken weitergegeben wird. Meine eigenen Freunde, Onkels oder Cousins, haben Vorurteile gegenüber bestimmten Menschen, nur weil sie durch andere mitbekommen haben, dass dieser bestimmte Mensch der Feind ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich selbst sehe es oft bei Türken/Kurden und Bosniern/Serben – man sitzt zusammen am Tisch, lacht, isst und unterhält sich, doch irgendwie trägt wohl jeder Mensch noch Vorurteile in sich. Da ist das große Thema Krieg und Politik – wer ist an was schuld und diese ganzen Sachen. Das alles kann durch zu starken Patriotismus entstehen. Mein Vater ist Kurde und meine Mutter Türkin. Dadurch habe ich mich selbst nie als Patriot gesehen, sondern versucht, mit beiden Seiten menschlich zu interagieren. Mir ist nur wichtig und mich interessiert nur, dass man sich gegenseitig respektiert und nicht vergisst, dass jeder von uns ein Mensch ist. Meine Oma gab mir damals meinen Namen, der „Frieden“ bedeutet. Warum? Weil eine Türkin und ein Kurde ein Kind bekommen haben. Da gibt es keinen Platz für Nationalismus oder übertriebenen Patriotismus. Viele sogenannte Patrioten haben in Wirklichkeit gar keinen Respekt gegenüber anderen Völkern. Mit einer solchen Denkweise würde es nie Frieden zwischen Ländern und Völkern geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir würden es gut finden, wenn beide Parteien zusammenhalten und gemeinsam gegen Rassismus vorgehen, anstatt sich zu bekriegen. Man darf auch nicht vergessen, dass Patriotismus und Nationalismus zwei verschiedene Sachen sind – doch die meisten kennen nicht mal den Unterschied. Dabei ist es ganz einfach: Im Gegensatz zum Nationalismus, bei dem eher die aggressive Tendenz überwiegt, achtet der Patriot auch das Nationalgefühl der anderen Völker. Dies bedeutet, dass der Patriot sein Volk und sein Land liebt, aber niemals rassistisch gegenüber anderen Völkern sein würde. Er würde auch nie handgreiflich gegenüber Menschen werden, die ein anderes Herkunftsland haben. Wobei der Nationalist aggressiv und rassistisch gegenüber anderen Völkern ist und gegebenenfalls auch Gewalt anwenden würde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Meinung ist, dass es ok ist, wenn man patriotisch ist – sofern man es damit nicht übertreibt und eine Rolle einnimmt, die eher nationalistisch ist. Denn Nationalismus ist unserer Meinung nach nicht in Ordnung.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s5" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="gibt-es-ein-schicksal-das-alles-bestimmt" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;GIBT ES EIN SCHICKSAL, DAS ALLES BESTIMMT?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Boxer &lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;Ich glaube, dass mein Schicksal vorbestimmt ist. Es ist in einem Buch von Gott vorgeschrieben. Ich bin dankbar, dass ich im Knast bin, weil mir das meine Augen und Ohren geöffnet hat. Ich glaube, dass es auch von Gott geplant war, dass ich hier reingekommen bin. Ich danke Gott dafür, weil ich aus meinen Fehlern gelernt habe. Ich glaube auch, dass meine Straftat ein Teil von Gottes Plan war, damit ich etwas daraus lerne. Ich bin ja keine Marionette, aber Gott gibt mir immer die richtigen Gedanken. Das passiert alles von selbst, das ist Schicksal. Gott ist groß und lässt mich nicht alleine, er ist immer an meiner Seite. Inshallah. Er sieht alles, was ich mache. Ich bin dankbar für alles, was Gott mir gegeben hat. Wenn ich nicht in den Knast gekommen wäre, ich weiß nicht, was sonst passiert wäre. Ich weiß jetzt, dass ich Fehler gemacht habe, und dass ich so etwas nie mehr in meinem Leben machen werde. Ich weiß nicht, warum ich so geworden bin, aber das ist mein vorbestimmtes Schicksal. Frag mich nicht warum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s7" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="sollten-richter-und-gesetze-ueber-das-leben-von-menschen-entscheiden" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;SOLLTEN RICHTER UND GESETZE ÜBER DAS LEBEN VON MENSCHEN ENTSCHEIDEN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;b&gt;Der Schotte &lt;/b&gt;und &lt;strong&gt;Angst Potter &lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind der Meinung, dass das situationsabhängig ist, weil Richter sich nicht in jede Situation hineinversetzen können. Eigentlich müssen sie neutral urteilen. Obwohl sie vielleicht Vorurteile gegenüber bestimmten Menschen und/oder Straftaten haben. Einige Richter haben mehr Verständnis, andere gar nicht. Wir haben zum Beispiel den Eindruck, dass Vergewaltiger manchmal mit geringeren Strafen davonkommen als Drogenhändler. Wir verstehen die Nachsicht in diesen Fällen nicht. Unser Eindruck ist, dass auch oft Urteile oberflächlich gefällt werden, anstatt sich mehr mit dem Menschen und seiner Straftat auseinanderzusetzen. Es sollten auch mildere Urteile gefällt werden, wenn es eine wirklich plausible Begründung dafür gibt, und es sollte berücksichtigt werden, dass es für Straftaten manchmal auch verschiedene Motive gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt auch einige Gesetze, die wir gern ändern würden. Wir sind der Meinung, dass es keine Mindeststrafen geben sollte. Wenn man als Teil einer Bande beispielsweise mit Drogen in nicht geringer Menge handelt, liegt die Mindeststrafe im Normalfall bei fünf Jahren – obwohl manche Leute aus der unteren Hierarchie dabei so gut wie gar nichts verdient und es meist nur deshalb gemacht haben, um ihren eigenen Konsum zu finanzieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es heißt ja, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Aber auch das sollte geändert werden. Wir sind der Meinung, dass, wenn man eine Straftat begeht, die einem in diesem Moment gar nicht bewusst ist, man gar nicht oder viel milder bestraft werden sollte. Das Gleiche sollte für „mitgefangen – mitgehangen“ gelten: Wenn mich jemand in seine Straftat mit reinzieht, ohne dass ich das weiß oder will, und ich das nur verhindern könnte, indem ich ihn verpetze, was ich auch nicht will – wir finden, dass man dafür nicht bestraft werden sollte, weil es doch gar nicht unsere Aufgabe sein kann, Gesetze zu vertreten oder Straftaten zu verhindern. Wir denken, dass es nicht in Ordnung ist, dass man seine Freunde verrät, nur um selbst nicht angeklagt zu werden. Wenn meine Freunde Scheiße bauen, dann sollte ich nicht, nur weil ich dabei war und es nicht verhindert habe, bestraft werden können. Wenn man Scheiße baut, sollte man eine faire Strafe bekommen, aber wenn man durch Verrat Strafmilderung bekommt, ist das nicht ok.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind auch der Meinung, man sollte Jugendlichen keine zu hohen Strafen geben, denn im Endeffekt sollte man auf Resozialisierung setzen – was durch lange Haftstrafen schwer möglich ist. Wie soll ein 16-Jähriger wieder ins normale Leben zurückfinden, wenn er die nächsten fünf Jahre im Gefängnis sitzt? In Schweden beispielsweise ist die Rückfallrate viel niedriger als in Deutschland, weil man dort viel mehr auf Resozialisierung setzt und nicht so lange Haftstrafen verhängt wie hier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unserer Meinung nach hat ein Richter einfach zu viel Freiraum, um jemanden zu verurteilen. Man kann zwar, wenn man mit dem Urteil nicht zufrieden ist, Revision einlegen, doch ob das auch angenommen wird, ist eine andere Frage. Und wann – das ist dann die nächste Frage. Wir sind der Meinung, dass man das gesamte Strafsystem nochmal gründlich überarbeiten müsste &amp;#8211; doch es ist klar, dass das wohl niemals passieren wird.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s9" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="wie-sieht-unsere-perfekte-party-aus" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WIE SIEHT UNSERE PERFEKTE PARTY AUS?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Zazamonaco&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Ché23&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Wir würden unsere perfekte Party in einem Penthouse in Istanbul veranstalten, mit Aussicht auf den Bosporus. All inclusive – das heißt: Essen und Trinken – von Hummer bis Trüffel, von der Cola bis zur 2000,- Euro teuren Flasche Alkohol. Das Penthouse müsste 1000 bis 3000 Quadratmeter haben, mit Pool und Whirlpool auf der Terrasse. Dazu hätte es noch eine Sauna, einen Weinkeller, einen Kino- und einen Pokerraum mit einer Bar und sechs Schafzimmer. Und natürlich auch eine Tanzfläche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was unsere Party zu einer perfekten Party macht, sind die Musik und das Entertainment. Und natürlich die Leute, die wir einladen. Der DJ, der auflegt – am liebsten David Guetta, Sickkick oder Marshmallow. Wir würden Bad Bunny und weitere Rapper einladen – deutsche, englische und französische Rapper. An Musik würden wir alles von R &amp;amp;B und Rap bis HipHop spielen. Es sollte für jeden Geschmack etwas Interessantes geben, sowohl zu essen als auch Musik und Programm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir würden 250 bis 500 Leute einladen und würden von jedem 100,- Euro nehmen. Jeder der Gäste würde ein Armband wie auf Festivals kriegen, damit man jederzeit raus und wieder rein kann. Wir würden natürlich unsere Freunde einladen, aber auch reiche Leute, die wissen, wie sie sich zu benehmen haben. Es ist auch ganz cool, auf einer Party neue Leute kennenzulernen, dann kann man neue Connections aufbauen. Wir hätten auch kein Problem damit, Schwule einzuladen – jeder ist herzlich willkommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eins können wir Ihnen sagen: Wenn wir irgendwann Geld haben, werden wir genau so eine Party – und noch besser! – feiern. Das wird ein Abriss sein und locker zwei, drei Tage gehen. Wir schicken dann Fotos! </content>
    <updated>2026-06-15T13:45:01Z</updated>
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    <title>Haftnotizen Ausgabe 36</title>
    <link href="https://jip.hamburg.de/2026/06/15/haftnotizen-ausgabe-36/"/>
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      <title>Jugendinformationsportal</title>
      <link href="https://jip.hamburg.de"/>
      <id>https://jip.hamburg.de</id>
      <updated>2026-06-15T11:47:19+02:00</updated>
    </source>
    <summary type="html">Einfache und eindeutige Antworten? Nicht in dieser Ausgabe der HAFTNOTIZEN. Einen Menschen töten? Jemanden verraten? Nochmals lieben, wenn man einmal&amp;#8230;</summary>
    <content type="html">&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg" id="s1" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Einfache und eindeutige Antworten? Nicht in dieser Ausgabe der &lt;em&gt;HAFTNOTIZEN&lt;/em&gt;. Einen Menschen töten? Jemanden verraten? Nochmals lieben, wenn man einmal enttäuscht wurde? Niemals! Oder doch? Unter bestimmten Umständen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei genauerem Hinsehen werden Themen dann doch vielschichtiger, als man anfänglich denkt. Die gleiche Ausgangssituation ist eben kein Garant&amp;nbsp; für denselben Lebensweg. Und auch dass Kinder zu Straftätern werden, hängt von&amp;nbsp; vielen Faktoren ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Freude beim Lesen der fünf neuen Beiträge aus der JVA Hahnöfersand, in denen sich die Verfasser aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit einem Thema befassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Die Klarnamen der Verfasser sind durch Pseudonyme ersetzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="meinungsfreiheit" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Meinungsfreiheit&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Wie immer ist uns Meinungsfreiheit sehr wichtig – deshalb äußert der jeweilige Verfasser seine ganz persönliche Meinung, die nicht unbedingt vom gesamten Team der Haftnotizen geteilt werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schreibtrainerin: Tania Kibermanis&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="wuerde-ich-als-v-mann-arbeiten-koennen" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WÜRDE ICH ALS V-MANN ARBEITEN KÖNNEN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Mr. Afro&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Akho&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich würde kein V-Mann sein wollen. Weil ich keine Menschen verraten kann. Selbst wenn es ein guter Job wäre und gut bezahlt. Würde mich die Kohle denn glücklich machen? Würde meine Gesundheit davon besser? Und was würde der Typ, den ich verraten habe, mit mir machen? Mit meiner Familie? Man muss schon richtig schlau sein und richtig dreckig, um das zu machen – ich könnte es nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kann nicht mit den Herzen spielen und die Leute täuschen. Ich bin ein ehrlicher Mensch und will auch für meine Familie ehrlich bleiben. Wenn ich als V-Mann arbeiten würde, müsste ich auch meine Familie und meine Eltern belügen, obwohl sie mich vertrauensvoll großgezogen haben. In meiner Familie habe ich gelernt, keine Freunde zu verraten. Freunde gehören bei uns mit zur Familie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was heißt V-Mann für mich? Verräter. Wenn ich wüsste, dass ein Freund von mir ein richtig schlimmes Verbrechen begehen will, würde ich zuerst versuchen, es selbst zu verhindern. Ihn festhalten zum Beispiel. Wenn ich das nicht schaffe, würde ich dann doch die Polizei zu Hilfe holen. Mein Kodex sagt: Ich verrate niemanden bei der Polizei. Würde ich für einen Geheimdienst arbeiten, würde ich den Verrat nicht ganz&amp;nbsp; so schlimm finden, aber ich würde es trotzdem nicht machen, weil ich dann mit jemandem Freundschaft schließen müsste, um ihn später zu verraten. Das finde ich moralisch nicht ok, und damit wäre ich mir selbst nicht treu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um Menschen zu helfen, und wenn ich weiß, dass ich das Richtige tue – nur dann würde ich jemanden verraten. Sonst würde ich mit meinem Gewissen nicht klarkommen, wenn ich wüsste, dass jemand was Schlimmes tut, was ich verhindern könnte. Es kommt eben darauf an, was jemand tut. Wenn einer Kinder vergewaltigt, dann ist das zu krass. Aber wenn einer klaut – den würde ich nicht verpfeifen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s5" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="warum-begehen-kinder-straftaten" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WARUM BEGEHEN KINDER STRAFTATEN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Sil3a &lt;/strong&gt;&lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Ich denke, dass auf Kinder vielleicht weniger geachtet wird als früher. Kinder können an Sachen rankommen, die eigentlich ab 18 sind: Filme, Videospiele, und an Zigaretten und Drogen kommen sie auch leichter. Im Internet kriegt man leider auch sehr einfach Waffen, die nicht viel kosten. Meiner Meinung nach werden Kinder oft zu Straftätern, weil sie viele Filme über Gewalt sehen. Auch das Drogen-dealen ist ein Problem – viele größere Drogendealer lassen Jüngere für sie Drogen verkaufen, weil sie wissen, dass Kinder unter vierzehn Jahren nicht strafmündig sind. Die Kinder geben die Drogen dann an ihre jüngeren Freunde weiter. Und die kommen dann auf dumme Gedanken, wenn sie Drogen nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meiner Meinung nach schauen sich Kinder vieles von Älteren ab und haben schlechte Vorbilder. Sie kriegen mit, wie sich ihre älteren Brüder hauen oder wie sich Jugendliche gegenseitig stechen. Ich glaube schon, dass das mit der Zeit immer schlimmer wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was kann man dagegen machen? Man kann die Kinder beispielsweise zum Kampfsport schicken, wo sie dann ihre Wut rauslassen können. Die Kinder sollen sich einfach beschäftigen, damit sie gar keine Zeit haben, um sich draußen mit Leuten zu hauen. Oder eben keine Kraft mehr oder keinen Bock drauf. Ich persönlich habe früher immer Sport gemacht, war selten auf der Straße, hatte keine Zeit für sowas. Aber seitdem ich mit dem Sport aufgehört habe, war ich öfter auf der Straße, seltener in der Schule, und habe mich oft mit Leuten geschlagen, weil ich Wut hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Was man sonst noch machen kann: in der Schule besser auf die Kinder achten, dass sie nicht rauchen oder mit Drogen und Waffen zur Schule kommen. Und Kinder, die ein bisschen aggressiver sind, sollte man zum Antiaggressions-Trainingskurs schicken.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s7" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="liebe-macht-kaputt" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;LIEBE MACHT KAPUTT&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;b&gt;Akho &lt;/b&gt;und &lt;strong&gt;Momo&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe kann schön sein, doch genauso schmerzhaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenn du Rosen liebst, musst du mit den Dornen klarkommen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch das Herz ist empfindlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich war verliebt. Man könnte sagen: Ich war besessen. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute habe ich an sie gedacht. Ich wollte immer wissen, was sie tut. Mit wem sie ist. Aber nicht aus Sorge, dass was passieren könnte oder dass sie fremdgeht, sondern aus Interesse. Sie war für mich das Thema &lt;em&gt;Nummer 1&lt;/em&gt;. Ich gab ihr Unterstützung, wo sie es brauchte. Aufmerksamkeit, Zuneigung, Respekt – egal was! Sie hat es bekommen, genauso war es aber auch umgekehrt. Das hat mir immer wieder das Gefühl gegeben, dass ich genauso geliebt werde, wie ich liebe. Ich habe mir gedacht: &lt;em&gt;Nobody can take this!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber hinter den ganzen Gefühlen steckt auch noch das Leben. Und meines könnte man fast einen Horror-Thriller nennen. Freunde sind gekommen und gegangen. Familien sind am Leiden. Die Straße steckt in deinem Blut. All das lässt dich nachdenken, und durch diese Gedanken weißt du nicht mehr, was mit dir ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Knast!&lt;/em&gt; Viele Jahre Knast.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;All das, was du erlebt hast, geht dir nochmal durch deinen Kopf. Und dann! Denkst du an deine Beziehung. Ich muss sie anrufen, habe ich mir gedacht. Ich wusste nicht, ob ich sie anrufen soll oder nicht. Es sind Monate vergangen, nachdem ich das erste Mal angerufen habe. Ich krieg’s nicht hin, ich rufe die Jungs an. Man redet: „Jo, was geht? Was machst du? Was gibt’s Neues?“ – „Alles schön und gut.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ey Bruder, wie geht’s meiner Freundin?“ Alles wurde still. Das Thema wurde gewechselt, und man hat sich verabschiedet. Paar Monate später. Ich kann nicht mehr. Ich muss was über sie erfahren. Ich rufe an, sie geht nicht ran. Ich rufe die Jungs an: „Was geht, Bruder? Was machst du?“ Ich komme direkt auf den Punkt. „Ey Bruder, wie geht’s meiner Freundin?“ Alles verstummt für eine Weile. Nach einigen Minuten sage ich: „Jo, ich frage dich was!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ja, Bro, hör zu. Man hört, dass sie sich auf einen anderen Typen eingelassen hat.“ Ich lege den Hörer auf und gehe in meine Zelle. Alles hat sich mit einem Mal verändert. Ich denke nach. Ich drehe durch. Es kommt mir vor wie eine Lüge. Doch ich muss fokussiert bleiben, denke ich mir. Aber trotzdem quälen mich diese Gedanken. Ich habe sie geliebt. Es wird zum Thriller. Ich schließe meine Augen und sehe sie. Ich öffne sie und denk an sie. An ihr zweites Gesicht, das mich gefickt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich würde dir gerne verzeihen, doch der Schmerz und die Angst, verletzt zu werden, drängt mich immer wieder dazu, mich zurückzuziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich denke immer noch an sie. Ich komme nicht klar. Es gibt Momente, in denen ich einfach kein Ohr mehr für andere Leute habe. Weil ich an dich denke. Ich will sie am liebsten vergessen, aber es funktioniert nicht. Ich könnte ausflippen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch trotz alldem wollen wir realistisch bleiben. Und den Entschluss fassen, dass Liebe auch wunderschön sein kann. Sogar auch der Kummer, der da-hinter steckt. Denn der Liebeskummer zeigt dir manche Fehler, durch die du lernen kannst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Tage sind vergangen, und somit hat sich der Gedankenkreislauf verändert. Es fühlt sich so an, als würde mein Herz tausendmal schneller schlagen, wenn ich an sie denke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Monate sind vergangen, und es wird wieder Winter. Immer wieder denke ich an die Zeit, in der wir Schlitten gefahren sind. Das lässt mein Herz brennen. Egal, wie schön die Erinnerung sein mag, der Schmerz ist tausendmal hässlicher. Ein gebrochenes Herz gehört zum Erwachsenwerden dazu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Erfahrung, die ich gemacht habe, hat mir beigebracht, vorsichtiger zu sein, was das Thema &lt;em&gt;Vertrauen&lt;/em&gt; betrifft. Und hat mich aufmerksamer gemacht, wenn es um das Thema &lt;em&gt;Lieben und geliebt werden&lt;/em&gt; geht. Also bleibe ich nächstes Mal vorsichtiger und passe auf mein Herz auf. Und lebe mit Entscheidungen, bei denen ich mir zu 100% sicher bin, dass ich nicht nochmal so tief falle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Egal, wie hart oder wie schwer diese Zeiten waren, man kann es nicht vergessen. Doch es bleiben schöne Erinnerungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Breaking Love.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="wann-ist-es-ok-einen-menschen-zu-toeten" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WANN IST ES OK, EINEN MENSCHEN ZU TÖTEN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Mr. Afro&amp;nbsp; &lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Ich finde, dass es generell nicht ok ist, Menschen zu töten. Aber es gibt manchmal Situationen, in denen es keinen anderen Ausweg gibt. In Situationen, in denen es „er oder ich“ heißt, würde ich mich für mich selbst entscheiden und das auch ok finden. Meiner Meinung nach ist es auch ok, wenn man jemanden in Notwehr tötet, um einem anderen Menschen das Leben zu retten. Vorher sollte man aber alles Mögliche versuchen, damit niemand sterben muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde es nicht ok, dass man für einen Staat Menschen tötet. Also wenn man für eine gute und begründete Sache in den Krieg zieht, zum Beispiel, weil man angegriffen wird und sich verteidigen muss, ist es ok. Aber man muss wissen, wofür und für wen man das tut. Nur weil es gesetzlich erlaubt ist, muss es nicht heißen, dass es auch richtig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer Situation, in der ein Mensch selbst sterben möchte und dafür Hilfe braucht, finde ich es auch ok. Man sollte dabei aber unbedingt auf die Umstände achten. Selbst wenn Sterbehilfe hier in Deutschland erlaubt wäre, würde ich persönlich dreimal mehr darüber nachdenken, wenn die Person, die sterben will, noch sehr jung oder depressiv ist. Deswegen finde ich es auch besser, dass man sich dafür professionelle Hilfe holt und es nicht selber macht. Und es muss vorher ganz genau überprüft werden, ob man der Person noch anders helfen kann. Aber auf die Frage, ob ich Sterbehilfe moralisch ok finde, würde ich mit Ja antworten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedenfalls sollte man niemals einen Menschen zum eigenen Nutzen töten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s11" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="wenn-zwei-menschen-unter-gleichen-umstaenden-auf-wachsen-haben-sie-spaeter-dann-auch-das-gleiche-leben" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WENN ZWEI MENSCHEN UNTER GLEICHEN UMSTÄNDEN AUF-WACHSEN &amp;#8211; HABEN SIE SPÄTER DANN AUCH DAS GLEICHE LEBEN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;St. Tropez&amp;nbsp;&lt;/strong&gt; (Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Ich glaube nicht, da jeder Mensch verschieden denkt und verschiedene Lebenswege einschlägt. Einige mögen Fußball, andere Tennis. Manche sind gut in der Schule, manche nicht. Im Bio-Unterricht habe ich gelernt, dass jeder Mensch das Erbgut von Mutter und Vater hat – das ist wichtig, denn unser späteres Leben wird auch von der Genetik mitbestimmt. Die Gene bestimmen zu mindestens 50%, wie sich dein Gehirn und dein Bewusstsein entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem kann man nicht genau gleich wie ein anderer Mensch sein, weil jeder Mensch einzigartig ist. Mit der Zeit lernt man auch andere Menschen kennen, die einen beeinflussen, und man entwickelt neue Interessen. Außerdem sind es auch kleine Dinge, die das Denken eines Menschen verändern. Zum Beispiel geht auch jeder mit Schicksalsschlägen anders um. Der Eine kann es vielleicht gar nicht verkraften, nimmt Drogen und macht sich damit kaputt. Der Andere verkraftet Schicksalsschläge ohne Drogen und wird dadurch mental stärker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube, dass viele Faktoren dazu beitragen, dass Menschen sich unterschiedlich entwickeln. Es ist also unmöglich, dass zwei Menschen, die gleich aufwachsen, deshalb auch automatisch das gleiche Leben haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s13" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-xl pp-pb-xl section-has-headline" id="feedback" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textboxedleft pp-gridratio-sm pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-xl pp-gy-md pp-box-boxed" data-grid="-hc-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Feedback&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Die Verfasser der Artikel freuen sich sehr über &lt;strong&gt;Feedback&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;zu ihren Texten. Schreibt uns gerne&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Lob und Kritik&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;an &lt;a href="mailto:jugendinfo@bsfb.hamburg.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;jugendinfo@bsfb.hamburg.de&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und wir leiten eure Rückmeldungen (anonymisiert) weiter.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s15" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="die-haftnotizen" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textlargemediarightplain pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hcm pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-lg pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hm-cm-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;DIE HAFTNOTIZEN&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kolumne mit kreativen Texten aus der JVA Hahnöfersand&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Autoren sind allesamt Jugendliche und junge Erwachsene aus der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand. Sie nehmen an der dortigen Gruppe für kreatives Schreiben teil, mit der fachlichen Begleitung der Autorin und Schreibtrainerin Tania Kibermanis.&lt;/p&gt;
&lt;p class="cta"&gt;&lt;a href="https://jip.hamburg.de/beteiligen-mitmachen/jugendredaktion/" class="pp-btn pp-btn-outline"&gt;Zur Jugendredaktion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="media media-type-image"&gt;
&lt;figure data-fullscreen="1" class="pp-box-dark--lightbox"&gt;
&lt;div class="image-wrap"&gt;
		&lt;img decoding="async" width="886" height="760" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2025/01/Paxo-haftnotizen-e1737034294852.png" class="" alt="" loading="lazy" /&gt;					&lt;button class="stretched-link" type="button" data-action="fullscreen"&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;span class="btn-content"&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-expand"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-compress"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;span class="screen-reader-text"&gt;Volllbild&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/button&gt;
			&lt;/div&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-postslist pp-pt-md pp-pb-md section-has-headline" id="" data-is-intersecting="false"&gt;
	&lt;div class="section-container pp-box-plain pp-size-lg"&gt;
	&lt;div class="section-heading pp-container- box-emphasis-color"&gt;
		&lt;h5 class="section-headline text-left"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Weitere Haftnotizen&lt;/span&gt;&lt;/h5&gt;	&lt;/div&gt;
	&lt;div class="section-content pp-gridlisting pp-gridlisting-slider pp-gridlisting--slider pp-gridelements- pp-container- pp-items-- pp-more-endless pp-items- pp-g-sm"&gt;
		&lt;div class="pp-listing-wrap pp-listing-type-query pp-carousel"&gt;
			&lt;ul data-id="wall6a3012c2eedf4" style="--count-children:10;" class="pp-listing pp-carousel-inner"&gt;	&lt;li class="pp-item pp-listing-item pp-elements--post-lg"&gt;	&lt;article class="pp-item-wrap pp-box-boxed pp-box-boxed-hover--hover"&gt;
		&lt;div class="pp-entry-thumbnail media bg-primary pp-o75"&gt;&lt;img loading="lazy" decoding="async" id="bsb-copyright-img-21" width="600" height="427" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/rote-Hand-Karanca-JVA-Stabil.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/rote-Hand-Karanca-JVA-Stabil.jpg 600w, https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/rote-Hand-Karanca-JVA-Stabil-300x214.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /&gt;&lt;a class="bsb-media-copyright-link" id="bsb-copyright-reflink-21" href="#bsb-copyright-ref-21" title="Karanca / JVA Stabil"&gt;© 21&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;		&lt;div class="elements"&gt;
			&lt;p class="pp-entry-date o-50 pp-mb-f-sm"&gt;
	15. Juni 2026&lt;/p&gt;
&lt;h3 class="pp-entry-title pp-mb-f-sm pp-element-h5" style="--clamp:3;" id="title-1-18677"&gt;&lt;span class="pp-clamp"&gt; Haftnotizen Ausgabe 34 &lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class="pp-entry-exc</content>
    <updated>2026-06-15T13:24:48Z</updated>
    <id>urn:uuid:11505d69-248c-3a38-b142-04ce47811bfb</id>
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    <title>Haftnotizen Ausgabe 37</title>
    <link href="https://jip.hamburg.de/2026/06/15/haftnotizen-ausgabe-37/"/>
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      <title>Jugendinformationsportal</title>
      <link href="https://jip.hamburg.de"/>
      <id>https://jip.hamburg.de</id>
      <updated>2026-06-15T11:47:19+02:00</updated>
    </source>
    <summary type="html">Eine gute Zeit mit Freunden und der Familie verbringen. An einem Strand in der Karibik liegen, mit &amp;#8217;nem leckeren Cocktail&amp;#8230;</summary>
    <content type="html">&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg" id="s1" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Eine gute Zeit mit Freunden und der Familie verbringen. An einem Strand in der Karibik liegen, mit &amp;#8217;nem leckeren Cocktail in der Hand. Pläne für die Zukunft schmieden. Finan-ziell ausreichend versorgt sein. Einfach das Leben genießen und in Sicherheit leben &amp;#8230; wer möchte das nicht? Doch dann grätscht das Schicksal in die guten Absichten.&lt;br /&gt;
Eine kleine Notlüge mag vielleicht kein Drama sein. Gewalt und Flucht haben dagegen meist dramatische Auswirkungen. Und das ganz große Kino lebt ja sowieso von Krisen und Katastrophen. Mit einer Superheldin verwandt zu sein, bereitet nämlich auch Stress. Wie gut, dass Gesetze wenigstens ein bisschen Ordnung ins Chaos bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Spaß und Anregung beim Lesen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Die Klarnamen der Verfasser sind durch Pseudonyme ersetzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="meinungsfreiheit" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textboxedleftplain pp-gridratio-sm pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-xl pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hc-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Meinungsfreiheit&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Wie immer ist uns Meinungsfreiheit sehr wichtig – deshalb äußert der jeweilige Verfasser seine ganz persönliche Meinung, die nicht unbedingt vom gesamten Team der Haftnotizen geteilt werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schreibtrainerin: Tania Kibermanis&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="was-ist-der-sinn-von-gesetzen" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WAS IST DER SINN VON GESETZEN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;b&gt;Rewi&lt;/b&gt;&amp;nbsp;und &lt;strong&gt;Der Schotte&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Erste, was mir in den Sinn kommt, ist: um Recht und Ordnung zu bewahren. Damit man sein Recht bekommt, wenn einem Unrecht geschieht. So etwas gibt es ja seit Anbeginn der Menschheit. Angefangen mit den zehn Geboten, in denen vorgeschrieben wurde, was man machen darf und was nicht: nicht klauen, nicht morden, etc. Oft werden Gesetze auf Regeln des Glaubens aufgebaut. Deshalb sieht man auch Riesenunterschiede zwischen christlichen und muslimischen Ländern. In Deutschland ist es beispielsweise gang und gäbe, Alkohol zu konsumieren, doch in Saudi-Arabien, Dubai, Iran usw. wird es hart bestraft. Im Iran ist die Kopfbedeckung für Frauen gerade ein großes Thema. Frauen, die keine Kopfbedeckung tragen, werden inhaftiert. Man beruft sich dabei auf die Regeln des Korans – in dem zwar nicht steht, dass eine Frau verhaftet werden sollte, wenn sie ihren Kopf nicht bedeckt, aber es wird befürwortet, ein Kopftuch zu tragen, wenn dieser Wunsch aus dem Herzen kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn es dagegen keine Gesetze geben würde, auch keine Strafen für Vergewaltigung oder Mord, dann könnte die Situation komplett ausarten. Für solche Taten würde ich auf alle Fälle lebenslänglich fordern, auch für Vergewaltigungen, denn das Leben der Menschen, denen das passiert, ist danach kaputt. Sie bekommen ein lebenslanges Trauma, ihre Familien leiden auch stark darunter. Meiner Meinung nach darf man so einen Täter nicht mehr freilassen, damit er nicht noch mehr Menschen etwas antun kann. Auch für BTM-Händler &lt;em&gt;(Betäubungsmittel, Anm. d.Red.)&lt;/em&gt; muss es Strafen geben, denn Drogen machen Menschen kaputt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ohne Gesetze würde jeder machen, was er will, und das kann nicht gut sein.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="wie-sieht-unser-leben-nach-der-entlassung-aus" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WIE SIEHT UNSER LEBEN NACH DER ENTLASSUNG AUS?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Che23 &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;ZazaMonaco&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am ersten Tag meiner Entlassung würde ich natürlich zu meiner Familie nach Hause gehen und meine Mutter fragen, ob sie mir Manti &lt;em&gt;(mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen, Anm. d. Red.)&lt;/em&gt; machen könnte. Nachdem ich mit meiner ganzen Familie gegessen habe, würde ich eine Ziese rauchen und mich dann in mein 1,60 x 2m Boxspringbett legen, in dem ich bis jetzt noch kein einziges Mal geschlafen habe. Am nächsten Tag würde ich frühstücken gehen, draußen sitzen und danach zum Friseur. Dann ins Solarium und später am Abend dann mit Freunden unterwegs sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich nach drei Jahren entlassen werde, fange ich an zu arbeiten. Ich werde als erstes meinen Führerschein machen, um mobil zu sein. Dann werde ich mir eine Wohnung besorgen. Um meinen Traum zu verwirklichen, werde ich anfangen, mein Geld zu sparen. Ich werde weiterhin mit ZazaMonaco in Kontakt bleiben und ihn während seiner restlichen Haftzeit unterstützen, da er neun Monate mehr als ich bekommen hat. Nachdem er entlassen worden ist, fliegen er, mein Freund und ich in den Urlaub und genießen dann die Sonne an der türkischen Riviera. Wir – also ZazaMonaco und ich – wollen dann auch noch nach Kuba reisen und erstmal das Leben mit Cocktails und Cohibas in der Hand genießen. Wir beide haben ein paar Geschäftsideen (legale!), womit wir uns selbstständig machen möchten. Eine Bar an der türkischen Küste wäre aber auch nicht schlecht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;ZazaMonaco:&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Wenn ich nach drei Jahren und neun Monaten entlassen werde, fahre ich erstmal nach Hause zu meiner Familie. Da ich denen nicht sagen werde, wann genau ich entlassen werde, möchte ich meine Eltern überraschen. Ich werde mit einem Blumenstrauß vor unserer Haustür stehen, klingeln und warten, bis jemand die Tür aufmacht. Wenn die&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tür dann aufgeht, rufe ich: „Überraschung! Ich bin da. Und ich bin sehr glücklich, meine Familie wiederzusehen.“ Dann umarme ich alle, setze mich zu ihnen, und wir trinken einen Tee. Wir unterhalten uns über die Vergangenheit, kochen was zusammen und essen alle gemeinsam. Und am Abend gehe ich mit meinen Kollegen einen Spaziergang machen – und wir freuen uns auf die zukünftige, gemeinsame Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während der Haft habe ich auch gemerkt, wer die wahren Freunde sind – die, die sich bei mir gemeldet, mir Briefe geschrieben und sich um meine Familie gekümmert haben. Meine engsten Freunde, die auch immer noch an meiner Seite stehen, besuchen meine Eltern nach wie vor zweimal die Woche, helfen beim Einkaufen und bringen Blumen und Geschenke. Dafür bin ich sehr dankbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe auch, dass ich in der Zukunft eine nette Freundin fürs Leben finde, mit der ich glücklich bin und die ich vielleicht sogar irgendwann mal heiraten werde. Ich möchte gerne eine Familie gründen, wenn ich genügend Geld verdiene, wenn ich einen guten Job in der Lagerlogistik gefunden habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="ist-es-in-ordnung-manchmal-zu-luegen-oder-ist-die-wahrheit-immer-das-richtige" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;IST ES IN ORDNUNG, MANCHMAL ZU LÜGEN &amp;#8211; ODER IST DIE WAHRHEIT IMMER DAS RICHTIGE?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;b&gt;Rewi &lt;/b&gt;und &lt;b&gt;Der Schotte &lt;/b&gt;&lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Erste, was mir zu diesem Thema einfällt: dass es natürlich in Ordnung ist, manchmal zu lügen, denn wären wir alle immer ehrlich, dann würde man so oft in Streitereien und Schwierigkeiten geraten. Man lügt ja auch oft aus Höflichkeit oder benutzt Notlügen, damit man jemanden nicht unnötig sauer macht. Wenn ich zum Beispiel zu spät zu einer Verabredung komme,&amp;nbsp;weil ich einfach zu faul war, rechtzeitig loszufahren oder erst noch einen Film zu Ende gucken muss, und mein Freund dann nach dem Grund fragt, weshalb ich zu spät bin, dann sage ich schon mal: Der Bus hatte Verspätung. Das sage ich aber nicht, um respektlos zu wirken, sondern weil es besser klingt, als wenn ich sage: Ich hatte einfach keinen Bock, vom Bett aufzustehen und habe dich deswegen warten lassen. Das ist ja extrem unhöflich und ist bestimmt jedem schon mal passiert. Allgemein ist es oft besser, wenn man manchmal etwas für sich behält, was einem gerade durch den Kopf geht, anstatt es auszusprechen, um den anderen nicht zu verletzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder zum Beispiel, wenn man mit illegalem Geld die Familie unterstützt, und sie fragen, woher das Geld stammt. Dann wäre es meiner Meinung nach besser, die Familie zu belügen und zu sagen, dass das Geld legal erworben ist, damit sie sich keine Sorgen machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigentlich liebe ich die Wahrheit und möchte in einer Beziehung auch nicht belogen werden. Aber manchmal greife ich zu einer Lüge, um die Menschen, die ich liebe, nicht zu verletzen. Zu meinem Anwalt bin ich immer ehrlich. Würde ich ihn anlügen, könnte er mir nicht richtig helfen. Es ist immer gut und richtig, dem Anwalt die Wahrheit zu erzählen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bei wichtigen Themen unter Freunden sollte man ehrlich sein. Und am Tag des Jüngsten Gerichts, wenn man vor Gott steht, würde ich Gott niemals anlügen. Wieso? Erstens, weil ich religiös bin. Und zweitens, weil Gott sowieso alles sieht.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s9" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="man-hat-viel-gesehen-und-erlebt-gedanken-ueber-flucht-angst-und-gewalt" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;MAN HAT VIEL GESEHEN UND ERLEBT &amp;#8211; GEDANKEN ÜBER FLUCHT, ANGST UND GEWALT&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Akho&amp;nbsp; &lt;/strong&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Wir leiden unter einem Kriegstrauma. Wir haben in jungen Jahren schon viele Sachen erlebt, die manch einer nicht in fünfzig Jahren erlebt. Wir haben vieles verloren, vor allem Familie und Freunde. Wir sind ständig dabei, ums Überleben zu kämpfen, und haben keine Zeit, vernünftig zu leben. Man will sich integrieren und etwas aus sich machen, doch zuerst muss das Trauma beiseitegeschafft werden. Man will sein Trauma verarbeiten, aber es ist nicht so einfach, sich an die Vergangenheit zu erinnern. Es gibt Momente, in denen man sich an das erinnert, was geschehen ist, und das führt zu Angstzuständen. Aber auch zu aggressivem und gewaltvollem Verhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir versuchen, unsere Schmerzen und Gefühle in den Griff zu bekommen, damit wir keine Straftaten begehen und nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten, doch trotz der Angst, kriminell zu werden und in einem falschen Umfeld zu landen, ist es doch geschehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, es stimmt: Wir sind kriminell. Und, ja, es stimmt: Wir sind hinter Gittern. Doch was wäre, wenn es nicht geschehen wäre? Es wäre alles nur schlimmer geworden. Wir nutzen die Zeit, lernen aus unseren Fehlern und mehr über uns selbst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wünschen uns, dass kein Mensch das erleben muss, was wir erlebt haben, doch für uns ist dies Schicksal. Wir sind für alles dankbar, was Gott, der Allmächtige, uns gegeben hat. Wir sind dankbar, dass wir eine zweite Chance bekommen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch wir haben nicht nur Schlechtes erlebt, sondern auch Gutes. Auch wir wollen Familien gründen und auf beiden Beinen stehen. Aber kein Mensch ist ein Engel. Der Knast hat uns vieles gezeigt und uns die Augen geöffnet. Hat uns gezeigt, was richtig und falsch ist und was das richtige Leben draußen ist. Die Zeit in Haft war vielfältig und manchmal auch besonders, doch das kam selten vor. Es gibt auch viele Dinge, die unsere mentale Stärke auf die Probe stellen, nicht nur die lange Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt Personen, die sagen, dass wir Ausländer, die wir ohne jede Sprachkenntnisse in ein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;fremdes Land kommen, mit unserem Verhalten und schlechtem Einfluss auf die Jugend andere beeinträchtigen. Aber wo haben wir das gelernt? Auch von den Beleidigungen und Abwertungen Einheimischer. Von alleine kommt sowas nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz allem, was leider geschehen ist, fassen wir den Entschluss, dass wir uns nicht kleinkriegen lassen, nicht von Kraftausdrücken und auch nicht von Sticheleien, die über den Tag so anfallen. Wir wollten nie was Böses und nie jemanden schlecht beeinflussen. Aber das Schicksal nimmt alles in Kauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="ich-wirke-in-einem-blockbuster-mit-in-welchem-film-wuerde-ich-welche-rolle-spielen" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;ICH WIRKE IN EINEM BLOCKBUSTER MIT. IN WELCHEM FILM WÜRDE ICH WELCHE ROLLE SPIELEN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Attacke&amp;nbsp;&lt;/strong&gt; (Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Ich würde in einem Superhelden-Blockbuster spielen, und ich wäre der verschollene Bruder von Black Widow. Sie ist eine Ex-Agentin aus den Avengers-Filmen, eine echte Superheldin. Ich bin ganz anders als meine Schwester aufgewachsen. Ich hatte wohl-habende Eltern und war immer weit entfernt von Gewalt. Immer wenn ich die Avengers gesehen habe, wollte ich genauso sein, aber ich wusste, dass ich den Sprung zum Superhelden nicht schaffen werde. Aber immer, wenn ich Black Widow gesehen habe, habe ich eine Verbindung zu ihr gespürt. Es war für mich so, als ob da mehr dahintersteckt. Ich wusste schon immer, dass ich anders bin als die anderen und dass ich andere Fähigkeiten habe. Ich habe extrem intensive Reflexe und spüre alles in meiner Umgebung. Ich lebe in Amerika bei meinen Pflegeeltern, ich bin 23 Jahre alt. Ich bin auf der Suche nach mir selbst, es vergehen Jahre, bis ich merke, was mir in meinem Leben fehlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung, dass Black Widow meine Schwester ist. Es ist mir wichtig, die Wahrheit zu erfahren, und auf der Suche nach ihr merke ich, dass ich vor unüberwindbaren Hindernissen stehe. Als ich ihr zum ersten Mal begegne, haben wir beide gemerkt, dass mehr zwischen uns ist. Aber mein Auftreten war zu aggressiv, weshalb sie mich im ersten Moment als ihren Feind ansieht. Nachdem sie mich verschont hat, bin ich in einer Blase aus verzweifelten Gedanken gefangen. Das Ver-langen nach der Wahrheit ist so groß, dass ich mein normales Leben kaum führen kann. Sechs Monate vergehen, und durch einen Zufall&amp;nbsp;finde ich heraus, dass Black Widow wirklich meine Schwester ist. Ich bin geschockt, aber auch erleichtert. Wird sie mir überhaupt glauben? Und erklärt das meine besonderen Fähigkeiten? Bei mir entwickeln sich noch mehr Fragen als zuvor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich Black Widow treffe und mit ihr rede, merke ich an ihrer Mimik, dass sie das alles bereits wusste. Aber wie lange schon? Als ich sie zur Rede stellen will, blockiert sie. Ich will wissen, wie viel sie von mir und meinen Fähigkeiten weiß …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ende Teil 1.&amp;nbsp; Teil 2 folgt bestimmt irgendwann.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-xl pp-pb-xl section-has-headline" id="feedback" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textboxedleft pp-gridratio-sm pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-xl pp-gy-md pp-box-boxed" data-grid="-hc-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Feedback&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Die Verfasser der Artikel freuen sich sehr über &lt;strong&gt;Feedback&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;zu ihren Texten. Schreibt uns gerne&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Lob und Kritik&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;an &lt;a href="mailto:jugendinfo@bsfb.hamburg.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;jugendinfo@bsfb.hamburg.de&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und wir leiten eure Rückmeldungen (anonymisiert) weiter.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s15" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="die-haftnotizen" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textlargemediarightplain pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hcm pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-lg pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hm-cm-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;DIE HAFTNOTIZEN&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kolumne mit kreativen Texten aus der JVA Hahnöfersand&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Autoren sind allesamt Jugendliche und junge Erwachsene aus der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand. Sie nehmen an der dortigen Gruppe für kreatives Schreiben teil, mit der fachlichen Begleitung der Autorin und Schreibtrainerin Tania Kibermanis.&lt;/p&gt;
&lt;p class="cta"&gt;&lt;a href="https://jip.hamburg.de/beteiligen-mitmachen/jugendredaktion/" class="pp-btn pp-btn-outline"&gt;Zur Jugendredaktion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="media media-type-image"&gt;
&lt;figure data-fullscreen="1" class="pp-box-dark--lightbox"&gt;
&lt;div class="image-wrap"&gt;
		&lt;img decoding="async" width="886" height="760" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2025/01/Paxo-haftnotizen-e1737034294852.png" class="" alt="" loading="lazy" /&gt;					&lt;button class="stretched-link" type="button" data-action="fullscreen"&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;span class="btn-content"&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-expand"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-compress"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;span class="screen-reader-text"&gt;Volllbild&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/button&gt;
			&lt;/div&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-postslist pp-pt-md pp-pb-md section-has-headline" id="" data-is-intersecting="false"&gt;
	&lt;div class="section-container pp-box-plain pp-size-lg"&gt;
	&lt;div class="section-heading pp-container- box-emphasis-color"&gt;
		&lt;h5 class="section-headline text-left"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Weitere Haftnotizen&lt;/span&gt;&lt;/h5&gt;	&lt;/div&gt;
	&lt;div class="section-content pp-gridlisting pp-gridlisting-slider pp-gridlisting--slider pp-gridelements- pp-container- pp-items-- pp-more-endless pp-items- pp-g-sm"&gt;
		&lt;div class="pp-listing-wrap pp-listing-type-query pp-carousel"&gt;
			&lt;ul data-id="wall6a3012c30502f" style="--count-children:10;" class="pp-listing pp-carousel-inner"&gt;	&lt;li class="pp-item pp-listing-item pp-elements--post-lg"&gt;	&lt;article class="pp-item-wrap pp-box-boxed pp-box-boxed-hover--hover"&gt;
		&lt;div class="pp-entry-thumbnail media bg-primary pp-o75"&gt;&lt;img loading="lazy" decoding="async" id="bsb-copy</content>
    <updated>2026-06-15T13:09:27Z</updated>
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    <title>Haftnotizen Ausgabe 38</title>
    <link href="https://jip.hamburg.de/2026/06/15/haftnotizen-ausgabe-38/"/>
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      <title>Jugendinformationsportal</title>
      <link href="https://jip.hamburg.de"/>
      <id>https://jip.hamburg.de</id>
      <updated>2026-06-15T11:47:19+02:00</updated>
    </source>
    <summary type="html">Welche Eigenschaften charakterisieren einen Mann? Die Verfasser dieser Ausgabe der HAFTNOTIZEN geben persönliche Einblicke. Essen müssen sie natürlich auch. Neben&amp;#8230;</summary>
    <content type="html">&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg" id="s1" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Welche Eigenschaften charakterisieren einen Mann? Die Verfasser dieser Ausgabe der HAFTNOTIZEN geben persönliche Einblicke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Essen müssen sie natürlich auch. Neben einem Blick auf die Kulinarik im Gefängnis gibt es auch ein schnelles Rezept aus der Knastküche. Gut gesättigt fällt es sicher leichter, sich mit dem Für und Wider von komplexen Sachverhalten zu beschäftigen. Zum Beispiel damit, inwiefern das Verfahren für eine Straftat wieder aufgerollt werden sollte, wenn sich die Beweislage nach langer Zeit ändert. Oder mit der Frage nach dem moralisch richtigen Verhalten in brenzlichen Situationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Spaß und Anregung beim Lesen und Nachkochen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Die Klarnamen der Verfasser sind durch Pseudonyme ersetzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="meinungsfreiheit" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textboxedleftplain pp-gridratio-sm pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-xl pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hc-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Meinungsfreiheit&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Wie immer ist uns Meinungsfreiheit sehr wichtig – deshalb äußert der jeweilige Verfasser seine ganz persönliche Meinung, die nicht unbedingt vom gesamten Team der Haftnotizen geteilt werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schreibtrainerin: Tania Kibermanis&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="was-ist-ein-mann" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WAS IST EIN MANN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Mr.&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Afro&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Der Schotte&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; Unserer Meinung nach gibt es nicht nur eine Definition für den Begriff „Mann“. Eher mehrere Eigenschaften, die ein Mann haben sollte. Ein Mann sollte für seine Familie sorgen und sie beschützen können. Ein Mann sollte seine Bedürfnisse an die zweite Stelle setzen, er sollte sein Gesicht wahren und nicht überall dafür bekannt sein, zu lügen und zu tricksen. Dazu gehört auch, sein Wort immer zu halten und ehrlich und gerade zu sein. Ein Mann muss nicht stark sein und auch kein Kämpfer, doch er sollte in der richtigen Situation bereit sein, sich für etwas Gutes oder etwas, was man liebt, einzusetzen – eben: seinen Mann zu stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich als Mann ist es wichtig, respektiert zu werden, und meine Familie nicht zu enttäuschen. Vertrauen ist auch sehr wichtig – dass sich die Leute auf das, was ich sage, verlassen können. Dass mein Wort halt Gewicht hat. Und dass ich alle Regeln, die oben aufgezählt sind, auch einhalte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Schotte: &lt;/em&gt;&amp;#8222;Mein Vater hat mir beigebracht, dass die Familie immer an erster Stelle steht und ich sie immer ehren und schützen soll. Dass ich mein Wort immer halten muss, weil es das Einzige ist, worauf man wirklich vertrauen kann. Er hat mir alle typischen Regeln beigebracht: Ein Mann sollte nicht von seiner Frau und auch sonst von niemandem abhängig, sondern selbstständig sein. Damit ist gemeint, dass er sein eigenes Geld verdient. Dass er sich durchsetzen kann, wenn’s drauf ankommt, und dass er auf eigenen Beinen steht. Das hat mich sehr geprägt. Ich habe das Meiste von meinem Vater abgeschaut.&amp;#8220;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Mr. Afro:&lt;/em&gt; &amp;#8222;Mein Vater hat mir in dieser Hinsicht nicht wirklich was beigebracht, weil ich größtenteils mit meiner Mutter aufgewachsen bin. Was ich aber von meiner Mutter mitgenommen habe ist, wie man eine Frau zu behandeln hat. Weil meine Mutter längere Zeit sehr krank war, musste ich mich um sie kümmern. So habe ich meine Grundeinstellungen entwickelt, weil ich schon früh für meine Mutter da sein und sie beschützen musste.&amp;#8220;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s5" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="essen-im-gefaengnis" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;ESSEN IM GEFÄNGNIS&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Sil3a&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Devo46&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Bekommt man im Jugendknast eigentlich genug zu essen? Ja, man bekommt genug – manchmal sogar mehr als genug. Es gibt aber auch Tage, an denen man nicht so viel bekommt, aber dafür kann man dann in der Freizeit kochen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Essen in Hahnöfersand ist eigentlich ganz ok. Aber manchmal gibt es auch etwas, was man gar nicht mag, wie zum Beispiel Kartoffelpüree mit Senfsoße. Manchmal – viel zu selten, meiner Meinung nach – gibt es ein halbes Hähnchen mit Reis und Salat. Das ist wirklich eins der besten Essen hier. Manchmal kommt am nächsten Tag nochmal das gleiche Essen – das nervt. Man braucht doch Abwechslung. Jeden Mittwoch gibt es leider Suppe. Darauf verzichte ich lieber.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt hier in der JVA auch Essen für Vegetarier. Wenn alle anderen Fleisch bekommen, bekommen Vegetarier was anderes, und wenn man keinen Fisch isst, dann bekommt man stattdessen andere Sachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann sich über das Essen hier nicht beschweren. Es ist zwar nicht so lecker wie von Mama, aber man kann es essen. Wir haben hier zweimal im Monat Einkauf, da können wir uns selbst für jeweils 77,- Euro Lebensmittel bestellen. Es ist nervig, dass nicht immer das ankommt, was auf der Liste steht, und das Obst und Gemüse ist manchmal auch nicht mehr frisch. Alles ist viel teurer geworden, und der Einkauf reicht meistens nur für eine Woche. Die Raucher müssen von ihrem Einkaufsgeld auch noch ihren Tabak bezahlen – es ist schwierig, mit so wenig klarzukommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Einkauf bestellen wir uns meistens Nudeln, Pizzateig und verschiedene Saucen: Tomatensauce, scharfe Sauce, Rahmsauce. Es bringt Spaß, zusammen zu kochen. Alle Jungs essen dann gemeinsam an einem Tisch. Das ist schön, so kann man den Knast ein bisschen vergessen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s7" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="schnelle-knastkueche-fuer-kleines-geld-nudeln-mit-sardinenpesto" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;SCHNELLE KNASTKÜCHE FÜR KLEINES GELD: NUDELN MIT SARDINENPESTO&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;b&gt;Akho &lt;/b&gt;und &lt;b&gt;Momo&lt;/b&gt;&lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Knoblauch, Chilischoten und Schalotten für fünf Minuten in der Pfanne anschwitzen lassen. Sardinen aus der Dose und Brokkoli dazugeben und weitere fünf Minuten kochen. Nudeln nach Wahl kochen und nach sechs Minuten eine halbe Tasse Nudelwasser zum Ablöschen in die Pfanne geben. Zwei Minuten köcheln lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Petersilie schneiden, Parmesan reiben und Pistazien hacken. Alles zusammen mit dem abgekühlten Inhalt der Pfanne im Mixer gut zusammenmischen. Cherrytomaten halbieren und anrichten. Pesto auf die Nudeln, Parmesan und Limette obendrauf. Bon appetit! Weißwein trocken passt sehr gut dazu – auch wenn wir den nicht haben.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s9" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="sollte-man-zweimal-fuer-dieselbe-straftat-verurteilt-werden-duerfen-wenn-nach-langer-zeit-noch-neue-beweise-auftauchen" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;SOLLTE MAN ZWEIMAL FÜR DIESELBE STRAFTAT VERURTEILT WERDEN DÜRFEN, WENN NACH LANGER ZEIT NOCH NEUE BEWEISE AUFTAUCHEN?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Der Schotte&amp;nbsp;&lt;/strong&gt; (Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Es kommt meiner Meinung nach ganz auf die Straftat an. Bei Mördern, Vergewaltigern und Gewaltstraftätern würde ich es in Ordnung finden, weil dabei ja auch andere Menschen zu Schaden kommen. Natürlich kommt es auch ganz auf den Einzelfall an. Sagen wir mal, ein Vergewaltiger wird freigesprochen, obwohl er die Tat eigentlich begangen hat, nur kann man es ihm nicht nachweisen. Es wäre hier meiner Meinung nach völlig in Ordnung, nach weiteren Beweisen zu suchen und damit ein zweites Verfahren zu eröffnen. Doch bei jemandem, der beispielsweise eine Steuerhinterziehung begangen hat, würde ich es nicht für nötig halten – es kam ja keine Person zu Schaden, nur der Staat. Und wenn der mutmaßliche Steuerhinterzieher dann auch zum zweiten Mal freigesprochen würde, hätte er sehr viel Zeit und Nerven zu Unrecht verloren. Wegen etwas, was meiner Meinung nach nicht ganz so wichtig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich wäre es für einen vermeintlichen Mörder auch doof, sich diesem Stress ein zweites Mal zu stellen, doch wenn es um ein Menschenleben geht, sollte meiner Meinung nach auch ein zweites Verfahren erlaubt sein. Wäre ich persönlich davon betroffen, würde ich es mir zumindest so wünschen. Natürlich sollte für solche schwerwiegenden Fälle spezielle Vorkehrungen getroffen werden: Es sollten ganz unzweifelhafte Beweise vorliegen. Der Fall sollte nochmal von Leuten, die nicht am vorherigen Verfahren beteiligt waren, geprüft werden. Und der Angeklagte sollte für den Fall, dass er erneut freigesprochen wird, entschädigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s11" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="wann-wird-zivilisiertes-benehmen-zu-einer-entschuldigung-fuer-untaetigkeit" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WANN WIRD ZIVILISIERTES BENEHMEN ZU EINER ENTSCHULDIGUNG FÜR UNTÄTIGKEIT?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;TPO2&amp;nbsp;&lt;/strong&gt; (Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Als erstes: Ich denke, dass es wichtig ist, dass sich jeder Mensch seiner moralischen Pflicht bewusst sein sollte. Das heißt für mich natürlich nicht, dass ich nur dann handele, weil ich sonst Schwierigkeiten hätte, in den Spiegel zu gucken, sondern ich handele, weil ich weiß, dass das, was ich tue, für mich richtig ist. Genauso muss ich wissen, wann ich mich raushalte, ohne mich oder andere in Schwierigkeiten zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist überhaupt zivilisiertes Benehmen? Zivilisiertes Benehmen und Moral sind die Schlüssel, mit denen man das Monster tief in seinem Inneren wegsperrt, um großen und unvorhersehbaren Schaden zu vermeiden. Irgendwie so war das doch. Aber kann zivilisiertes Benehmen nicht auch großen Schaden anrichten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Extremes Beispiel: Du stehst im Auto an einer roten Ampel und beobachtest, wie auf der anderen Straßenseite jemand ausgeraubt wird. Anstatt auszusteigen und über die Straße zu laufen, um dem Opfer zu helfen, lässt du dich von der roten Ampel aufhalten. Warum – aus Angst? Weil du mit der Situation lieber nichts zu tun haben willst? Weil du dir zu schade bist, weil du es gerade eilig hast? Ist die Enthaltung in dieser Situation also automatisch zivilisiertes Verhalten (weil du ja ansonsten den Verkehr aufhalten würdest, wenn du bei Grün nicht weiterfährst), oder wäre es nicht viel zivilisierter, rüberzulaufen und dem Opfer zu helfen? Tja, menschliches Verhalten ist nicht immer gleich zivilisiertes Verhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Woher kommt eigentlich die Moral, auf die wir uns alle berufen? All unsere Erfahrungen, Taten und Worte führen zu neuen Erkenntnissen, die sich selbstverständlich im Laufe unseres Lebens vermehren. Ich denke, so habe ich meine Moral erlangt. Zum Beispiel einen Satz, den ich oft gehört habe: „Du spielst so lange mit dem Feuer, bis du dich verbrennst.“ Und daraus ziehst du, in Zukunft vorsichtiger zu sein. So läuft es bei den meisten Dingen – doch leider neigen wir öfter dazu, dumme Fehler zu wiederholen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s13" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-xl pp-pb-xl section-has-headline" id="feedback" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textboxedleft pp-gridratio-sm pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-xl pp-gy-md pp-box-boxed" data-grid="-hc-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Feedback&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Die Verfasser der Artikel freuen sich sehr über &lt;strong&gt;Feedback&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;zu ihren Texten. Schreibt uns gerne&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Lob und Kritik&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;an &lt;a href="mailto:jugendinfo@bsfb.hamburg.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;jugendinfo@bsfb.hamburg.de&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und wir leiten eure Rückmeldungen (anonymisiert) weiter.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s15" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="die-haftnotizen" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textlargemediarightplain pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hcm pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-lg pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hm-cm-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;DIE HAFTNOTIZEN&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kolumne mit kreativen Texten aus der JVA Hahnöfersand&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Autoren sind allesamt Jugendliche und junge Erwachsene aus der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand. Sie nehmen an der dortigen Gruppe für kreatives Schreiben teil, mit der fachlichen Begleitung der Autorin und Schreibtrainerin Tania Kibermanis.&lt;/p&gt;
&lt;p class="cta"&gt;&lt;a href="https://jip.hamburg.de/beteiligen-mitmachen/jugendredaktion/" class="pp-btn pp-btn-outline"&gt;Zur Jugendredaktion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="media media-type-image"&gt;
&lt;figure data-fullscreen="1" class="pp-box-dark--lightbox"&gt;
&lt;div class="image-wrap"&gt;
		&lt;img decoding="async" width="886" height="760" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2025/01/Paxo-haftnotizen-e1737034294852.png" class="" alt="" loading="lazy" /&gt;					&lt;button class="stretched-link" type="button" data-action="fullscreen"&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;span class="btn-content"&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-expand"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-compress"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;span class="screen-reader-text"&gt;Volllbild&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/button&gt;
			&lt;/div&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-postslist pp-pt-md pp-pb-md section-has-headline" id="" data-is-intersecting="false"&gt;
	&lt;div class="section-container pp-box-plain pp-size-lg"&gt;
	&lt;div class="section-heading pp-container- box-emphasis-color"&gt;
		&lt;h5 class="section-headline text-left"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Weitere Haftnotizen&lt;/span&gt;&lt;/h5&gt;	&lt;/div&gt;
	&lt;div class="section-content pp-gridlisting pp-gridlisting-slider pp-gridlisting--slider pp-gridelements- pp-container- pp-items-- pp-more-endless pp-items- pp-g-sm"&gt;
		&lt;div class="pp-listing-wrap pp-listing-type-query pp-carousel"&gt;
			&lt;ul data-id="wall6a2ff6a223e60" style="--count-children:10;" class="pp-listing pp-carousel-inner"&gt;	&lt;li class="pp-item pp-listing-item pp-elements--post-lg"&gt;	&lt;article class="pp-item-wrap pp-box-boxed pp-box-boxed-hover--hover"&gt;
		&lt;div class="pp-entry-thumbnail media bg-primary pp-o75"&gt;&lt;img fetchpriority="high" decoding="async" id="bsb-copyright-img-1" width="640" height="959" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/Loewe-liegt-birger-strahl-unsplash.com_.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/Loewe-liegt-birger-strahl-unsplash.com_.jpg 640w, https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/Loewe-liegt-birger-strahl-unsplash.com_-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /&gt;&lt;a class="bsb-media-copyright-link" id="bsb-copyright-reflink-1" href="#bsb-copyright-ref-1" title="Birger Strahl unsplash.com"&gt;© 1&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;		&lt;div class="elements"&gt;
			&lt;p class="pp-entry-date o-50 pp-mb-f-sm"&gt;
	15. Juni 2026&lt;/p&gt;
&lt;h3 class="pp-entry-title pp-mb-f-sm pp-element-h5" style="--clamp:3;" id="title-1-18664"&gt;&lt;span class="pp-clamp"&gt; Haftnotizen Ausgabe 38 &lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class="pp-entry-excerpt pp-clamp contentpp-mb-f-smo-75" style="--clamp:4;"&gt;&lt;p class=""&gt;Welche Eigenschaften charakterisieren einen Mann? Die Verfasser dieser Ausgabe der HAFTNOTIZEN geben persönliche Einblicke. Essen müssen sie natürlich auch. Neben&amp;hellip;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;a rel="bookmark" href="https://jip.hamburg.de/2026/06/15/haftnotizen-ausgabe-38/" class="pp-entry-link link-stretched" aria-describedby="title-1-18664"&gt;&lt;span class="screen-reader-text"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;		&lt;/div&gt;
		&lt;div class="pp-entry-terms pp-terms-category tags"&gt;&lt;a href="https://jip.hamburg.de/category/beteiligen-und-mitmachen/jugendredaktion-beteiligen-und-mitmachen/" class="pp-term has-icon pp-gx-xs pp-btn pp-btn-tag"&gt;&lt;span class="icon"&gt;&lt;i class="far fa-newspaper" aria-hidden="true"&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="label"&gt;Jugendredaktion&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;	&lt;/article&gt;
&lt;/li&gt;&lt;li class="pp-item pp-listing-item pp-elements--post-lg"&gt;	&lt;article class="pp-item-wrap pp-box-boxed pp-box-boxed-hover--hover"&gt;
		&lt;div class="pp-entry-thumbnail media bg-primary pp-o75"&gt;&lt;img decoding="async" id="bsb-copyright-img-2" width="640" height="427" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/Fallschirmspringer-by-12019-auf-pixabay.com_.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/Fallschirmspringer-by-12019-auf-pixabay.com_.jpg 640w, https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/Fallschirmspringer-by-12019-auf-pixabay.com_-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /&gt;&lt;a class="bsb-media-copyright-link" id="bsb-copyright-reflink-2" href="#bsb-copyright-ref-2" title="Pixabay by 12019"&gt;© 2&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;		&lt;div class="elements"&gt;
			&lt;p class="pp-entry-date o-50 pp-mb-f-sm"&gt;
	15. Juni 2026&lt;/p&gt;
&lt;h3 class="pp-entry-title pp-mb-f-sm pp-element-h5" style="--clamp:3;" id="title-1-18660"&gt;&lt;span class="pp-clamp"&gt; Haftnotizen Ausgabe 39 &lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class="pp-entry-excerpt pp-clamp contentpp-mb-f-smo-75" style="--clamp:4;"&gt;&lt;p class=""&gt;Die eigene Komfortzone zu verlassen und ins Ungewisse zu springen, ist ein echtes Wagnis. Man kann behutsam am erhofften Ziel&amp;hellip;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;a rel="bookmark" href="https://jip.hamburg.de/2026/06/15/haftnotizen-ausgabe-39/" class="pp-entry-link link-stretched" aria-describedby="title-1-18660"&gt;&lt;span class="screen-reader-text"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;		&lt;/div&gt;
		&lt;div cla</content>
    <updated>2026-06-15T12:54:28Z</updated>
    <id>urn:uuid:1c850908-761d-90b2-63b4-0c90dcc3f4ac</id>
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  <entry>
    <title>Haftnotizen Ausgabe 39</title>
    <link href="https://jip.hamburg.de/2026/06/15/haftnotizen-ausgabe-39/"/>
    <source>
      <title>Jugendinformationsportal</title>
      <link href="https://jip.hamburg.de"/>
      <id>https://jip.hamburg.de</id>
      <updated>2026-06-15T11:47:19+02:00</updated>
    </source>
    <summary type="html">Die eigene Komfortzone zu verlassen und ins Ungewisse zu springen, ist ein echtes Wagnis. Man kann behutsam am erhofften Ziel&amp;#8230;</summary>
    <content type="html">&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg" id="s1" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Die eigene Komfortzone zu verlassen und ins Ungewisse zu springen, ist ein echtes Wagnis. Man kann behutsam am erhofften Ziel aufsetzen oder irgendwo unsanft im Matsch landen. Was beeinflusst Flugbahn und Landung? Ein Lächeln? Das eigene Gerechtigkeitsempfinden? Eine dumme Idee, die anfangs nicht schwer wiegt, aber zu einem Strudel mit Absturzpotenzial anwächst? Für Kritik und Vorschläge zu Umständen, die für einen einzelnen Menschen wenig bis gar nicht steuerbar sind, ist vielleicht der Bundeskanzler eine passende Adresse. Seine Entscheidungen verfügen schließlich über reichlich Tragweite.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Spaß und Anregung beim Lesen der neuen &lt;em&gt;HAFTNOTIZEN&lt;/em&gt;!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Die Klarnamen der Verfasser sind durch Pseudonyme ersetzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="meinungsfreiheit" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textboxedleftplain pp-gridratio-sm pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-xl pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hc-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Meinungsfreiheit&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Wie immer ist uns Meinungsfreiheit sehr wichtig – deshalb äußert der jeweilige Verfasser seine ganz persönliche Meinung, die nicht unbedingt vom gesamten Team der Haftnotizen geteilt werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schreibtrainerin: Tania Kibermanis&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="was-ist-gerechtigkeit" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WAS IST GERECHTIGKEIT?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Afro&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Gerechtigkeit ist für mich Fairness. Ich kriege das, was ich verdiene. Wenn ich jemanden schlecht behandele, dann kann ich nicht erwarten, dass ich gut behandelt werde. Wenn du Schlechtes gibst, dann kriegst du auch Schlechtes zurück. Ich finde es zum Beispiel auch schwer, nach einer Straftat Gerechtigkeit herzustellen. Meiner Meinung nach sollte einem genau das passieren, was man verbrochen oder jemandem angetan hat – das wäre eine gerechte Strafe. Wenn ich also jemanden umbringe, dann könnte man theoretisch nur damit Gerechtigkeit herstellen, indem man mich umbringt. Das wäre schon gerecht. Mit einer Haftstrafe könnte man dagegen niemals Gerechtigkeit herstellen, egal, wie lange man im Gefängnis wäre. Deshalb denke ich, dass man vor Gericht eigentlich gar keine wirkliche Gerechtigkeit herstellen kann. Höchstens so etwas wie Frieden – einen Zustand, mit dem alle Beteiligten einiger-maßen leben können. Trotzdem finde ich, dass jeder Mensch eine zweite Chance verdient hat – auch, weil er sich ja nochmal ändern kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Menschen ärgern sich darüber oder jammern den ganzen Tag rum, weil sie aus ärmeren Verhältnissen stammen als andere. Oder sie beneiden andere Menschen und gönnen ihnen nichts. Dass man jemanden beneidet, ist wohl normal, aber jemandem dessen Leben nicht zu gönnen, finde ich nicht okay. Wir haben unser Leben geschenkt bekommen, deswegen sollten wir uns nicht darüber beschweren und sagen, dass es ungerecht ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ich aber ungerecht finde – dass Leute, die in schlechten Verhältnissen groß geworden sind, anders angesehen werden und schlechtere Chancen haben. Ich finde, dass jeder das Recht auf ein besseres Leben hat. Jeder Mensch kann für sich gucken, dass er mehr auf sein Umfeld achtet, und versucht zu helfen, wenn er Ungerechtigkeiten sieht, um damit ein bisschen Gerechtigkeit herzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="was-ist-mut" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WAS IST MUT?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Attacke&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Rewi&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; Mut zeigen kann man in vielen Situationen. Zum Beispiel finde ich es mutig, wenn man etwas macht, was man eigentlich niemals tun würde. Weil es unbequem ist oder weil man Angst davor hat. Es kann auch mutig sein, bewusst einen Fehler zu begehen, um damit etwas zu erreichen.&amp;nbsp; Sofort eine Entscheidung zu treffen, ohne es sich zweimal sagen zu müssen. Mut ist, wenn man sich für Menschen einsetzt, oder jemandem hilft, der beispielsweise gemobbt wird. Wenn jemand für sein Aussehen verurteilt oder fertiggemacht wird, ist es mutig, ihm beizustehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mut ist auch, wenn man einem Menschen seine Liebe gesteht oder einen Heirats-antrag macht. Oder einem Menschen gesteht, dass man Fehler in der Freundschaft oder in der Beziehung gemacht hat. Wenn man über seine Probleme spricht und Gefühle zeigt. Es ist auch mutig, wenn man sich für eine Sache einsetzt, von der man überzeugt ist, auch wenn es vollkommen sinnlos ist und man damit ganz alleine dasteht. Wenn man hinter seiner eigenen Meinung steht – das ist stark. Wir in Deutschland haben es gut, weil wir ohne Repressionen sagen können, was wir denken, auch wenn das jemand anderem vielleicht nicht passt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mut ist, zu seinem eigenen Körper zu stehen und sich nicht zu schämen &amp;#8211; auch wenn man sich darin nicht komplett wohlfühlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt auch Mutproben, die akzeptabel sind – Fallschirmspringen zum Beispiel. Ich finde es wirklich sehr mutig, aus einem Flugzeug zu springen, weil man dabei seine eigene Angst überwinden muss. Es ist aber nicht mutig, lebensgefährliche Dinge zu machen, nur weil man unbedingt beweisen will, dass man mutig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s7" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="ein-brief-an-bundeskanzler-scholz" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;EIN BRIEF AN BUNDESKANZLER SCHOLZ&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;b&gt;Attacke&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Guten Tag, Herr Scholz!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich möchte ein bisschen Kritik an Ihnen üben, bitte seien Sie nicht sauer auf mich. Ich weiß, Sie sind ein Hamburger Jung – ich bin auch aus Hamburg und sitze gerade im Knast. Machen Sie sich auch bitte keine Illusionen, ich habe Sie nicht gewählt. Aber ich wollte Ihnen sagen, dass ich leider von Ihrer Politik sehr enttäuscht bin. Und – könnten Sie nicht ein bisschen mehr lächeln? Sie wirken auf mich immer sehr verkrampft. Aber ich möchte Sie keinesfalls verurteilen, Sie haben natürlich auch gute Ideen, aber die umzusetzen scheint Ihnen schwerzufallen. Ich kann bei manchen Projekten nicht verstehen, wieso Sie so viele Hemmungen haben, zum Beispiel bei den Waffen für die Ukraine. Da frage ich mich, woher Sie die ganze Zeit zum Überlegen nehmen, und am Ende sagen Sie doch immer Ja. Wieso haben Sie eigentlich jetzt erst gemerkt, dass Russland Sie die ganze Zeit nur verarscht hat?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wieso hängt Deutschland bei der Digitalisierung so zurück? Das ist echt peinlich. Ich hoffe, Sie nehmen sich meine Fragen zu Herzen. Dachten Sie etwa, ich würde Sie verschonen? Nee, nee – jetzt geht es erst richtig rund! Spaß beiseite – ich glaube echt, dass Sie es wirklich besser können. Wieso können Sie Ihre Entscheidungen denn nicht schneller treffen? Und wann legalisieren Sie endlich Gras? In den Niederlanden klappt es doch auch. Sie würden auch die Justiz sehr entlasten. Bitte verkrampfen Sie damit nicht wieder 100 Jahre, ob Sie es nun machen sollen oder nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind so ein reiches Land, aber unser Geld verschwindet an den falschen Stellen – auch das verstehe ich nicht. Dafür sparen Sie an Stellen, an denen nicht gespart werden sollte, zum Beispiel bei den Kindern. Sie machen so oft Versprechungen, die dann nicht eingehalten werden. So verliert man doch an Glaubwürdigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Schöne Grüße von Attacke&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s9" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="25-gramm" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;25 GRAMM&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;O.M.E.&amp;nbsp;&lt;/strong&gt; (Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Ich bin O.M.E., bin neunzehn Jahre alt und sitze in Haft, seitdem ich siebzehn bin. Ich fing mit dreizehn an, regelmäßig Cannabis zu konsumieren. Irgendwann hatte ich kein Geld mehr, um Cannabis zu kaufen, und mit meinen Freunden kam ich dann auf dumme Ideen: Menschen auf der Straße anzusprechen, sie mit einem Messer zu bedrohen und ihnen ihre Wertsachen wegzunehmen. Das ging so ein Jahr. Außer „Baba, leicht verdientes Geld“ dachten wir uns nichts dabei. Wir verkauften geklaute Handys auf der Straße, bis uns die Polizei eines Tages hochgenommen hat. Wir landeten auf der Polizeiwache, unsere Eltern mussten uns abholen. Sie waren schockiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach ein paar Monaten war dann die Anklageschrift im Briefkasten. Da war ich dann schon vierzehn oder fünfzehn Jahre alt. Das Amtsgericht Hamburg verurteilte mich zu sechs Monaten Jugendstrafe mit zwei Jahren Bewährung. „Jackpot“, dachte ich. Ich musste also nicht ins Gefängnis. Ich Idiot habe es nicht ernst genommen. Ich sollte mich ein- bis zweimal im Monat mit der Bewährungshilfe treffen und Gespräche führen. Insgesamt haben wir uns vielleicht zwölfmal getroffen. In dieser Zeit habe ich erstmal keine Straftaten begangen. Bis ich dann anfing, Cannabis zu verkaufen. Auch da dachte ich mir zuerst nichts dabei. Ich kratzte mein Geld zusammen, kaufte 25 Gramm und verkaufte sie mit Gewinn weiter. Irgendwann habe ich den Gewinn dann verdoppelt, und so ging es immer weiter. Ich habe mein Geld auch nicht mehr gespart, und statt Cannabis zu rauchen, habe ich lieber Alkohol getrunken. Ich habe gefeiert und nebenbei Gras verkauft. Irgendwann war ich süchtig nach diesem Leben: Jeden Tag aufstehen, duschen, anziehen und raus. Cannabis verkaufen, Alkohol trinken und den Gewinn des Tages in der Nacht auf der Reeperbahn oder irgendwelchen Partys auf den Kopf hauen. Gleichzeitig habe ich auf meine Bewährung geschissen, die Termine mit meiner Bewährungshilfe ignoriert, und inzwischen war ich siebzehn geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Irgendwann habe ich aufgehört, Cannabis zu verkaufen und jeden Tag Alkohol getrunken. Und mein letztes Geld verballert. Ich habe zu dieser Zeit auch angefangen, die Teufelsdroge Kokain zu konsumieren. Irgendwann war ich mit zwei Freunden auf der Reeperbahn. Ich war besoffen, mein Handyakku war leer, und meine Freunde hatte ich auch irgendwo verloren. Es war ungefähr drei Uhr nachts, ich hatte noch fünfzig Euro in der Tasche. Ich holte mir eine Wodka-Bombe für vier Euro, das ist ein Wodka-Mischgetränk. Eigentlich wollte ich nach Hause fahren. Auf der Straße geriet ich dann in eine Personenkontrolle der Polizei: „Schönen guten Abend, das ist eine allgemeine Personenkontrolle. Ihren Ausweis, bitte!“ Ich war zu besoffen, um noch klar zu denken und holte meinen Ausweis raus, der von der Polizei überprüft wurde. „So, Herr X – gegen Sie liegt ein Haftbefehl vor.“ Ich dachte nur: „Scheiße.“ Und fragte den Polizisten, wieso es denn einen Haftbefehl gäbe. Nach meiner Verurteilung hatte ich niemanden mehr bedroht oder abgezogen, nur Cannabis verkauft. Aber das sagte ich natürlich nicht. Der Polizist antwortete: „Das sagen wir dir auf der Wache.“ Wahrscheinlich war meine Bewährung vorbei, weil ich die Bewährungshilfe nicht mehr getroffen hatte. Auf der Wache kotzte ich erstmal die ganze Zelle voll. Mir war schlecht und schwindelig, und irgendwann schlief ich dann ein. Ungefähr um sechs Uhr morgens ging meine Zellentür auf, und ich wurde in die Untersuchungshaftanstalt gebracht. Dort blieb ich eine Woche und wurde danach in die Jugendhaft verlegt. Dort war ich 36 Tage, dann wurde mein Haftbefehl aufgehoben, und ich wurde sofort entlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich fing direkt wieder an, jeden Tag zu trinken, und flog erstmal nach Mallorca. Am Ballermann gab es dann eine Schlägerei, ich war auch dabei – wieso, das weiß ich nicht mehr. Es kam keine Polizei, und es gab auch keine Festnahmen. Als ich am nächsten Morgen wach geworden bin, hatte ich starke Schmerzen in meiner Brust und am Rücken, die ich dann mit Alkohol betäubte. Zurück in Deutschland habe ich weiter jeden Tag getrunken. An einem Abend war ich wieder voll im Suff, und mit meinen Freunden kam es dann zu einer brutalen Schlägerei. Ich habe fast einen Menschen getötet. Wieso und weshalb es zu dieser Schlägerei kam, weiß ich bis heute nicht. Ich hatte einen totalen Blackout und wurde 29 Tage nach meiner Entlassung wieder verhaftet. Der junge Mann hat zum Glück überlebt. Ich hatte dreizehn Gerichtstermine und rechnete mit zwei bis drei Jahren Haft. Am Ende wurde ich zu vier Jahren und drei Monaten verurteilt. Zwei Jahre und elf Monate habe ich noch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Junge Menschen, die zuhause Probleme haben, fangen oft früh an, auf der Straße abzuhängen. Finden dort Freunde, die ebenfalls auf der Straße abhängen, und fangen an, Drogen zu konsumieren. Eigentlich wollten sie nur was Leckeres auf dem Teller haben und vielleicht auch mal mit einem Mädchen ausgehen und was Schönes erleben, aber das Geld fehlt. Das Geld in der Tasche entscheidet, was man tut. Ob man einen Döner isst. Ob man ins Kino geht. Und wenn kein Geld in der Tasche ist, dann ist es sehr verlockend, was Kriminelles zu tun, um an Geld zu kommen. Man klaut, dealt, wird auch mal erwischt. Man wird auffällig. Und wenn man älter wird, wird man auch abgebrühter und brutaler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte mal einen sehr guten Freund. Er hatte keine Probleme in der Familie. War auch nicht arm, trotzdem hing er auf der Straße rum. Verkaufte Drogen, zog Leute ab. Für mich kam es so rüber, als sei er süchtig nach diesem Leben. Doch dieser eine Freund hat es geschafft, sein kriminelles Leben hinter sich zu lassen. Er studiert jetzt und begeht keine Straftaten mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich rauskomme, möchte ich auch ein straffreies Leben führen. Zurzeit mache ich eine Ausbildung als Maler – ich glaube, draußen hätte ich das nie geschafft.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s11" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-xl pp-pb-xl section-has-headline" id="feedback" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textboxedleft pp-gridratio-sm pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-xl pp-gy-md pp-box-boxed" data-grid="-hc-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Feedback&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Die Verfasser der Artikel freuen sich sehr über &lt;strong&gt;Feedback&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;zu ihren Texten. Schreibt uns gerne&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Lob und Kritik&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;an &lt;a href="mailto:jugendinfo@bsfb.hamburg.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;jugendinfo@bsfb.hamburg.de&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und wir leiten eure Rückmeldungen (anonymisiert) weiter.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s13" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="die-haftnotizen" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textlargemediarightplain pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hcm pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-lg pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hm-cm-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;DIE HAFTNOTIZEN&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kolumne mit kreativen Texten aus der JVA Hahnöfersand&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Autoren sind allesamt Jugendliche und junge Erwachsene aus der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand. Sie nehmen an der dortigen Gruppe für kreatives Schreiben teil, mit der fachlichen Begleitung der Autorin und Schreibtrainerin Tania Kibermanis.&lt;/p&gt;
&lt;p class="cta"&gt;&lt;a href="https://jip.hamburg.de/beteiligen-mitmachen/jugendredaktion/" class="pp-btn pp-btn-outline"&gt;Zur Jugendredaktion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="media media-type-image"&gt;
&lt;figure data-fullscreen="1" class="pp-box-dark--lightbox"&gt;
&lt;div class="image-wrap"&gt;
		&lt;img decoding="async" width="886" height="760" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2025/01/Paxo-haftnotizen-e1737034294852.png" class="" alt="" loading="lazy" /&gt;					&lt;button class="stretched-link" type="button" data-action="fullscreen"&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;span class="btn-content"&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-expand"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-compress"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;span class="screen-reader-text"&gt;Volllbild&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/button&gt;
			&lt;/div&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-postslist pp-pt-md pp-pb-md section-has-headline" id="" data-is-intersecting="false"&gt;
	&lt;div class="section-container pp-box-plain pp-size-lg"&gt;
	&lt;div class="section-heading pp-container- box-emphasis-color"&gt;
		&lt;h5 class="section-headline text-left"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Weitere Haftnotizen&lt;/span&gt;&lt;/h5&gt;	&lt;/div&gt;
	&lt;div class="section-content pp-gridlisting pp-gridlisting-slider pp-gridlisting--slider pp-gridelements- pp-container- pp-items-- pp-more-endless pp-items- pp-g-sm"&gt;
		&lt;div class="pp-listing-wrap pp-listing-type-query pp-carousel"&gt;
			&lt;ul data-id="wall6a2fefccc4b1d" style="--count-children:10;" class="pp-listing pp-carousel-inner"&gt;	&lt;li class="pp-item pp-listing-item pp-elements--post-lg"&gt;	&lt;article class="pp-item-wrap pp-box-boxed pp-box-boxed-hover--hover"&gt;
		&lt;div class="pp-entry-thumbnail media bg-primary pp-o75"&gt;&lt;img fetchpriority="high" decoding="async" id="bsb-copyright-img-1" width="640" height="427" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/Fallschirmspringer-by-12019-auf-pixabay.com_.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/Fallschirmspringer-by-12019-auf-pixabay.com_.jpg 640w, https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/Fallschirmspringer-by-12019-auf-pixabay.com_-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /&gt;&lt;a class="bsb-media-copyright-link" id="bsb-copyright-reflink-1" href="#bsb-copyright-ref-1" title="Pixabay by 12019"&gt;© 1&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;		&lt;div class="elements"&gt;
			&lt;p class="pp-entry-date o-50 pp-mb-f-sm"&gt;
	15. Juni 2026&lt;/p&gt;
&lt;h3 class="pp-entry-title pp-mb-f-sm pp-element-h5" style="--clamp:3;" id="title-1-18660"&gt;&lt;span class="pp-clamp"&gt; Haftnotizen Ausgabe 39 &lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class="pp-entry-excerpt pp-clamp contentpp-mb-f-smo-75" style="--clamp:4;"&gt;&lt;p class=""&gt;Die eigene Komfortzone zu verlassen und ins Ungewisse zu springen, ist ein echtes Wagnis. Man kann behutsam am erhofften Ziel&amp;hellip;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;a rel="bookmark" href="https://jip.hamburg.de/2026/06/15/haftnotizen-ausgabe-39/" class="pp-entry-link link-stretched" aria-describedby="title-1-18660"&gt;&lt;span class="screen-reader-text"</content>
    <updated>2026-06-15T12:22:33Z</updated>
    <id>urn:uuid:3f51eb2a-d831-3de4-8b29-8c361579c060</id>
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    <title>Haftnotizen Ausgabe 40</title>
    <link href="https://jip.hamburg.de/2026/06/15/haftnotizen-ausgabe-40/"/>
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      <title>Jugendinformationsportal</title>
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      <updated>2026-06-15T11:47:19+02:00</updated>
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    <summary type="html">Wie frei ist die Freiheit wirklich, wenn man nach der Entlassung aus der Haft nicht weiß, wohin? Hat es etwas&amp;#8230;</summary>
    <content type="html">&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg" id="s1" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Wie frei ist die Freiheit wirklich, wenn man nach der Entlassung aus der Haft nicht weiß, wohin? Hat es etwas Befreiendes, um Vergebung zu bitten und selbst zu vergeben? Sollte man irgendwann von der Verantwortung für eine Tat entbunden werden, ohne je wirklich dafür zur Rechenschaft gezogen worden zu sein? Und ist Alleinsein eine Last oder eher hilfreich, wenn im Kopf so viele Fragen und Gedanken kreiseln? All diesen Gedanken gehen die Verfasser in der Dezember-Ausgabe nach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Spaß und Anregung beim Lesen der neuen &lt;em&gt;HAFTNOTIZEN&lt;/em&gt;!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Die Klarnamen der Verfasser sind durch Pseudonyme ersetzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="meinungsfreiheit" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textboxedleftplain pp-gridratio-sm pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-xl pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hc-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Meinungsfreiheit&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Wie immer ist uns Meinungsfreiheit sehr wichtig – deshalb äußert der jeweilige Verfasser seine ganz persönliche Meinung, die nicht unbedingt vom gesamten Team der Haftnotizen geteilt werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schreibtrainerin: Tania Kibermanis&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="verjaehrung-von-strafen-gut-oder-schlecht" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;VERJÄHRUNG VON STRAFEN &amp;#8211; GUT ODER SCHLECHT?&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;O.Sabo115&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;„Die Strafverfolgung von Verbrechen verjährt je nach Höchstmaß der angedrohten Freiheitsstrafe in 10 bis 30 Jahren, von Vergehen in 3-5 Jahren, von Übertretungen in&amp;nbsp;&amp;nbsp; 3 Monaten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Völkermord (§6 VStGB), Verbrechen gegen die Menschlichkeit ( §7 VStGB), Kriegsverbrechern&amp;nbsp; (§§ 8-12 VStGB) und Mord (§211 StGB) verjähren nicht.“ Das sagt Wikipedia.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde, man sollte eigentlich jeden bestrafen, auch wenn schon Zeit vergangen ist. Der/die Täter machen so weiter, wenn sie keine Strafe bekommen. Dadurch, dass ein Täter z. B. anderen Menschen immer noch weitere Körperverletzungen zufügen kann, gäbe es auch immer mehr Opfer, die unter den Taten leiden. Wenn der Täter aber bereits nach der ersten oder zweiten Körperverletzung durch eine Strafe gestoppt wird, könnte man viele weitere Körperverletzungen und Opfer verhindern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man jung ist, zum Beispiel 15 oder 16 Jahre alt, und auf die Idee kommt, ein paar Mülltonnen anzuzünden, dabei dann irgendein Laden oder ein Kindergarten oder ähnliches brennt und dann vielleicht sogar Menschen sterben, dann darf diese Straftat auch nach 20 oder 30 Jahren nicht vergessen werden. Eigentlich weiß man auch mit 15 oder 16 Jahren schon, was man tut, und man sollte auch dafür bestraft werden, damit einem überhaupt klar ist, was man getan hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man ist in Deutschland bereits mit 14 Jahren strafmündig, das finde ich richtig, weil ein 14-jähriger Mensch in der Regel schon erkennen muss, welche Folgen seine Handlung hat. Ich habe auch eine Körperverletzung begangen, sogar zweimal eine gefährliche Körperverletzung. Im Grunde bin ich dankbar dafür, dass ich bestraft wurde, also im Gefängnis gelandet bin, weil ich sonst die Grenze, die ich überschritten hatte, nicht so gut erkannt hätte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wäre die Straftat schon verjährt, hätte ich vielleicht so brutal weitergemacht …&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="wohnen-nach-der-haft" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;WOHNEN NACH DER HAFT&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Attacke&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Der Schotte&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Das Programm zur Wohnungssuche bei uns in der JVA beginnt im Normalfall sechs Monate vor der Entlassung. Dafür müssen wir zuerst einen Antrag stellen. Wir bekommen dann einen Kontakt zu Anlaufstellen, wie zum Beispiel zum „Projekt Ankerplatz“ des Fürsorgevereins. Dort wird uns eine Wohnung zur Verfügung gestellt, und das „Projekt Ankerplatz“ bürgt ein Jahr lang für mich. Wenn ich dieses Jahr erfolg-reich absolviert habe, habe ich die Möglichkeit, diese Wohnung dann als Hauptmieter zu übernehmen. Für die Haftentlassung können wir auch mit unseren Jugend-gerichtshelfern und Bewährungshelfern zusammen einen Plan für unsere Zukunft nach der Entlassung entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei mir ist es eigentlich kein Problem, nach der Haft eine Unterkunft zu finden. Denn ich habe die Möglichkeit, bei meiner Familie zu wohnen. So ist es eigentlich bei den meisten von uns. Es gibt auch Jungs, die nach ihrer Entlassung erstmal bei einem Kumpel wohnen. Ich habe aber auch schon oft von Leuten gehört, die keine Familie in der Stadt haben oder ein sehr schlechtes Verhältnis, und deshalb nicht zu ihren Eltern zurückwollen. In solchen Fällen hat man aber die Möglichkeit, sich Hilfe zu suchen. Dann wird halt mit Unterstützung eine Wohnung gesucht. Man kann auch in einer Wohngruppe unterkommen. Aber ich habe hin und wieder auch von Fällen gehört, in denen es Leute trotz aller Unterstützung nicht auf die Reihe kriegen, eine Wohnung zu finden oder zu behalten. Wie es dann weitergeht, weiß ich leider nicht, doch ich könnte mir gut vorstellen, dass deren nächster Weg wieder die kriminelle Schiene sein wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben ja meistens eine Familie, bei der wir nach der Entlassung wohnen können. Aber im Erwachsenenvollzug sieht das bestimmt ganz anders aus, wenn man lange Zeit sitzt, danach draußen vielleicht niemanden mehr kennt und die Eltern auch nicht mehr da sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s7" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="man-kommt-allein-auf-die-welt-und-man-stirbt-allein" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;MAN KOMMT ALLEIN AUF DIE WELT &amp;#8211; UND MAN STIRBT ALLEIN&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Akho &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;Momo&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Alleinsein mag für den ein oder anderen nicht infrage kommen, doch es kann helfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich allein bin, dann denke ich erst an viel Vergangenes, und das dauert meist sehr lange.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kann sich einige Wochen hinziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann gibt es Tage, an denen ich über meine Zukunft nachdenke und mir dann einen Plan mache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ans Alleinsein gewöhnt man sich nach einer Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du wohnst allein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du gehst allein einkaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du lebst allgemein allein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist ein Alltag, an den man sich gewöhnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du hast in deiner Jugend viel allein gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vieles allein durchgezogen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann wird es mit der Zeit normal für dich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt Menschen, die sagen: Alleinsein strahlt ein negatives Dasein der Person aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch das bezweifle ich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Alleinsein hilft mir.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich musste mir viel selbst beibringen und bin froh darüber.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Leute gehen raus und versuchen dann, sich zurückzuziehen, um Ruhe zu spüren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich gibt es so etwas nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe Ruhe, jeden Tag &amp;#8211; wenn ich sie brauche oder nicht.&amp;nbsp; Menschen fragen, ob es mir gut geht; dabei frage ich mich, wieso es mir nicht gut gehen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber das lasse ich meist so stehen und gehe meinen Weg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich achte viel auf mein Umfeld, mache mir Gedanken, was andere machen und wie es ihnen geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich werde von meinen Freunden zu Unternehmungen gerufen, was ich meistens ablehne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber sie wissen, was für eine Persönlichkeit ich habe, und akzeptieren mein Verhalten, wofür ich dankbar bin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alleinsein bedeutet nicht, depressiv, egoistisch oder sonstiges zu sein. Es gibt Menschen, die das Leben in vollen Zügen genießen und ihren Weg gehen. Menschen, die gern allein sind, befassen sich gerne mit sich selber und das ist gut &amp;#8211; vor allem wenn ein Mensch unsere Situation durchlebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du bist jeden Tag „auf Zelle“;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du denkst über jegliche Situation nach &amp;#8211; an die Familie, an Freunde, an die Arbeit, an mich selbst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann gibt es schlechte Tage, an denen ich einfach an nichts denke, mit niemandem rede, alles ablehne und einfach die Stille suche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist ein schlechter Tag, wenn mein Kopf leer ist und ich mit allem überfordert bin. Ein gedankenloser Tag ist schlecht und schlägt auf die Psyche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allein ist nicht einsam, sondern Alleinsein ist die Ruhe in Person. Hast du deine Ruhe und bist allein, weißt du, wie du mit deinem Schmerz umgehst.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s9" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="gestaendnis-und-vergebung" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;GESTÄNDNIS UND VERGEBUNG&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Attacke&amp;nbsp;&lt;/strong&gt; (Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bedeutet es, ein Geständnis zu machen? In manchen Fällen ist es ein Mittel zum Zweck. In anderen ist es ein Werkzeug, um sich selbst eine schwere Last von den Schultern zu nehmen. Menschen gestehen meistens, wenn sie Unrecht oder etwas falsch gemacht haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann ein Geständnis aber auch dafür benutzen, die eigene Strafe zu mildern – egal, ob vor Gericht oder jemand anderem, der in einer mächtigen Position ist. Ein Geständnis ist meiner Ansicht nach einer der stärksten Ausdrücke überhaupt. Es ist halt immer abzuschätzen, ob es ernst gemeint ist oder nicht. Denn darauf kommt es an. Man zeigt Einsicht, der ein oder andere auch echte Reue. Es ist ein schwieriges Thema, jeder muss selbst wissen, was er daraus macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Geständnis ist auch eine Beziehung, die entsteht, wenn man jemandem etwas gesteht. Damit ist es auch ein Vertrauensbeweis, denn wenn man jemandem die Wahrheit sagen kann, dann beweist man die Stärke, zu den eigenen Fehlern zu stehen. Es befreit die Seele, wenn man etwas gesteht, weil man damit eine Last verliert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wenn ich den Mut fasse und etwas gestehe – wo sind überhaupt die Grenzen, wenn es um Vergebung geht? Kann man immer und alles vergeben? Ist Vergebung bedingungslos? Was erhofft man sich von der Vergebung? Und was kann ich damit vielleicht bei der Person, der ich vergebe, verändern?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kommt für mich immer zuerst darauf an, was die Person getan hat. Es bringt nichts, einer Person zu verzeihen, um ihr ihr Fehlverhalten in der Zukunft dann immer wieder vorzuhalten. Wenn ich einer Person verzeihe, dann mache ich den Sack zu – dann ist es ein Neuanfang, und wir versuchen, es ab jetzt besser zu machen. Und auch wenn ich total im Recht bin, finde ich, dass ich einem Menschen trotzdem vergeben kann, weil ich drüberstehe und großzügig sein kann. Ich kann einer Person aber nicht immer wieder verzeihen, wenn ich sehe und merke, dass sich die Person nicht ändert und sogar lügt. Dann muss man einen Menschen loslassen können – egal, wie schwer das ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich einem Menschen vergebe, dann erhoffe ich mir, dass die Person bereut und Reue zeigt, dass sie ihre Fehler einsehen kann. Ich finde, dass der Satz „Ich vergebe dir“ unglaublich mächtig ist. Durch diesen Satz kann man einem Menschen so viel Kummer, Trauer, Verlustgefühle, Wut und noch so viel mehr von den Schultern nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube, dass jeder von uns um Vergebung bitten sollte. Wir alle sind nicht fehlerfrei, und es erleichtert uns, wenn uns vergeben wird. Die Frage ist nur, was wir daraus machen – ob wir es uns wirklich zu Herzen nehmen oder es einfach abhaken und weitermachen wie bisher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde, man kann einem Menschen nicht bedingungslos verzeihen, wenn man eine Änderung oder Einsicht bei einer Person erreichen will. Sonst wäre die Wahrscheinlichkeit, wieder enttäuscht zu werden, sehr hoch, und der ganze Schmerz finge wieder von vorne an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin gläubig, und in unserem Glauben wird uns auch vergeben, wenn wir unsere Sünden zugeben. Aber wichtig ist, was wir daraus machen – wenn wir unsere Vergehen nicht bereuen, dann wird uns auch nicht vergeben.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s11" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="erfahrungsbericht-kapitel-5" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Erfahrungsbericht: Kapitel 5&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;47Lito&amp;nbsp;&lt;/strong&gt; (Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;Sex sieht man ja eigentlich als was Schönes an. Aber es kann auch ganz schnell zur Sucht werden, die dich erstens pleite macht und zweitens deinen Ruf ruiniert. Und es wird dann auch immer schwieriger, überhaupt noch eine gesunde Beziehung aufzubauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immer fängt es ganz harmlos an. Deine Schulfreunde haben ältere Brüder. Du hörst, wie sie über Pornos reden, dann wirst du neugierig. Du gibst auf YouTube „Porno“, „Sex“ oder sowas in der Art ein. Du findest tausend verschiedene Videos, vielleicht findest du etwas, worauf du besonders stehst. Zuerst guckst du einmal im Monat einen Porno. Dann jede Woche, dann ganz schnell auch jeden Tag. Immer wieder werden dir neue Videos vorgeschlagen. Dann lernst du Leute kennen, die ein bisschen mehr Erfahrung haben als du. Manche sind schon pornosüchtig. Die erzählen dir von noch härteren Sachen, Gangbang und so. Und weil du mitreden willst, guckst du dir das natürlich auch an. Dann willst du das auch selbst mal ausprobieren. Deine Kollegen fangen an, über Sex zu reden, über ihr erstes Mal. Dann pusht man das hoch, hat Druck, weil man auch eine Freundin finden will, mit der man das erleben kann. In der 6. Klasse habe ich mein erstes Mal erlebt, mit einer Sechzehnjährigen in einem Busch. Es hat mir so gefallen, dass ich das weiter ausprobieren wollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit den Jungs geht man zur Reeperbahn, bezahlt 120,- Euro für eine Stunde. Du sprichst viel mit deinen Jungs über Sex. Ihr pusht euch gegenseitig hoch. Das gefällt dir, du kannst nicht mehr ohne, verlierst immer mehr Geld, in deinem Leben geht immer mehr kaputt. Es ist fast unmöglich geworden, Frauen kennenzulernen und eine ordentliche Beziehung zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s13" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-xl pp-pb-xl section-has-headline" id="feedback" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textboxedleft pp-gridratio-sm pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-xl pp-gy-md pp-box-boxed" data-grid="-hc-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Feedback&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Die Verfasser der Artikel freuen sich sehr über &lt;strong&gt;Feedback&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;zu ihren Texten. Schreibt uns gerne&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Lob und Kritik&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;an &lt;a href="mailto:jugendinfo@bsfb.hamburg.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;jugendinfo@bsfb.hamburg.de&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und wir leiten eure Rückmeldungen (anonymisiert) weiter.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-spacer pp-box-plain pp-pt-xl pp-pb-xl" id="s15" data-is-intersecting="false"&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="die-haftnotizen" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textlargemediarightplain pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hcm pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-lg pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hm-cm-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;DIE HAFTNOTIZEN&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kolumne mit kreativen Texten aus der JVA Hahnöfersand&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Autoren sind allesamt Jugendliche und junge Erwachsene aus der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand. Sie nehmen an der dortigen Gruppe für kreatives Schreiben teil, mit der fachlichen Begleitung der Autorin und Schreibtrainerin Tania Kibermanis.&lt;/p&gt;
&lt;p class="cta"&gt;&lt;a href="https://jip.hamburg.de/beteiligen-mitmachen/jugendredaktion/" class="pp-btn pp-btn-outline"&gt;Zur Jugendredaktion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="media media-type-image"&gt;
&lt;figure data-fullscreen="1" class="pp-box-dark--lightbox"&gt;
&lt;div class="image-wrap"&gt;
		&lt;img decoding="async" width="886" height="760" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2025/01/Paxo-haftnotizen-e1737034294852.png" class="" alt="" loading="lazy" /&gt;					&lt;button class="stretched-link" type="button" data-action="fullscreen"&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;span class="btn-content"&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-expand"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-compress"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;span class="screen-reader-text"&gt;Volllbild&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/button&gt;
			&lt;/div&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-postslist pp-pt-md pp-pb-md section-has-headline" id="" data-is-intersecting="false"&gt;
	&lt;div class="section-container pp-box-plain pp-size-lg"&gt;
	&lt;div class="section-heading pp-container- box-emphasis-color"&gt;
		&lt;h5 class="section-headline text-left"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Weitere Haftnotizen&lt;/span&gt;&lt;/h5&gt;	&lt;/div&gt;
	&lt;div class="section-content pp-gridlisting pp-gridlisting-slider pp-gridlisting--slider pp-gridelements- pp-container- pp-items-- pp-more-endless pp-items- pp-g-sm"&gt;
		&lt;div class="pp-listing-wrap pp-listing-type-query pp-carousel"&gt;
			&lt;ul data-id="wall6a2febd027210" style="--count-children:10;" class="pp-listing pp-carousel-inner"&gt;	&lt;li class="pp-item pp-listing-item pp-elements--post-lg"&gt;	&lt;article class="pp-item-wrap pp-box-boxed pp-box-boxed-hover--hover"&gt;
		&lt;div class="pp-entry-thumbnail media bg-primary pp-o75"&gt;&lt;img fetchpriority="high" decoding="async" id="bsb-copyright-img-1" width="640" height="427" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/Person-am-Strand-im-Wind-by-Anemone123-Pixabay.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" srcset="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/Person-am-Strand-im-Wind-by-Anemone123-Pixabay.jpg 640w, https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/Person-am-Strand-im-Wind-by-Anemone123-Pixabay-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /&gt;&lt;a </content>
    <updated>2026-06-15T12:05:57Z</updated>
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    <title>Digitale Materialsammlung über KI in der OKJA</title>
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      <title>Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW</title>
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      <updated>2026-04-21T05:03:49+02:00</updated>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Kaum mehr ein Online-Artikel, der nicht zumindest teilweise KI-generiert wurde, bei einer Vielzahl an Bildern und/oder Videos ist oft nicht auf den ersten Blick [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/digitale-materialsammlung-ueber-ki-in-der-okja/"&gt;Digitale Materialsammlung über KI in der OKJA&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de"&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Kaum mehr ein Online-Artikel, der nicht zumindest teilweise KI-generiert wurde, bei einer Vielzahl an Bildern und/oder Videos ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, ob es sich um echte Aufnahmen oder doch nur um &amp;#8222;KI&amp;#8220; handelt? Viele junge Menschen vereinfachen sich das Erledigen ihrer schulischen Hausaufgaben mit KI.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;KI ist längst in die Kinderzimmer eingezogen und spätestens dadurch ein Thema für die Jugendarbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch so schnell wie die technische Entwicklung und die oft eingehende, häufig simple Handhabung, so viele Schwierigkeiten bring die KI auch mit sich. Zum einen für den Kinder- und Jugendschutz, aber auch in alltäglichen Fragen: Was ist eigentlich noch echt, was fake? Spreche ich mit einem Bot oder einem Menschen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Fragen zum &amp;#8222;richtige&amp;#8220; Umgang mit KI nehmen deutlich zu. Dies nehmen wir zum Anlass eine digitale Materialsammlung zu erstellen, die sich noch in der Entwicklung befindet und weiterhin befüllt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Materialsammlung möchten wir Informationen, aber auch praktische Tools zur Verfügung stellen, wie Fachkräfte mit jungen Menschen über die KI ins Gespräch kommen, wie Erfahrungen reflektiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.taskcards.de/#/board/371b32e6-6e22-497a-86b5-bea20d8b495f/view" target="_blank" rel="noopener"&gt;https://www.taskcards.de/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bild: growtika/unsplash.com&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/digitale-materialsammlung-ueber-ki-in-der-okja/"&gt;Digitale Materialsammlung über KI in der OKJA&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de"&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <updated>2026-06-15T08:28:36Z</updated>
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    <title>Autoritäre der Sozialpolitik? Oder Neoliberalismus pur?</title>
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      <title>Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik</title>
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      <updated>2026-05-07T07:00:02+02:00</updated>
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    <summary type="html">Gedanken zu den Aussagen von Meyer und Alsago (s. vorausgehendes Posting) Vor einiger Zeit (s. 25.9.25) habe ich hier etwas darüber geschrieben, dass die aktuellen Entwicklungen in unserer Gesellschft nicht etwas ganz Neues darstellen, sondern nichts anderes sind als die &amp;#8230; &lt;a href="https://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2026/06/13/autoritaere-der-sozialpolitik-oder-neoliberalismus-pur/"&gt;Weiterlesen &lt;span class="meta-nav"&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;</summary>
    <updated>2026-06-13T14:42:43Z</updated>
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    <title>Wir suchen eine*n Werksstudierende*n!</title>
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      <title>LAG OKJA</title>
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      <updated>2026-06-15T11:47:11+02:00</updated>
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    <summary type="html">Zur Untersützung des Modellprojekts MitWirkung! der Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung suchen wir zum 15.08.2026 eine*n Werkstudierende*n mit 16 Stunden pro Woche. Deine Aufgaben •    Du unterstützt uns bei administrativen [&amp;#8230;]</summary>
    <content type="html">		&lt;div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3381" class="elementor elementor-3381" data-elementor-post-type="post"&gt;
						&lt;section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-cdfc3f9 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="cdfc3f9" data-element_type="section" data-e-type="section"&gt;
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									&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2026/06/KiJuB_Logo_Final_farbig.png"&gt;&lt;img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-3382" src="https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2026/06/KiJuB_Logo_Final_farbig-300x183.png" alt="Logo der Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung Niedersachsen." width="300" height="183" srcset="https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2026/06/KiJuB_Logo_Final_farbig-300x183.png 300w, https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2026/06/KiJuB_Logo_Final_farbig-1024x623.png 1024w, https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2026/06/KiJuB_Logo_Final_farbig-768x467.png 768w, https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2026/06/KiJuB_Logo_Final_farbig.png 1152w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /&gt;&lt;/a&gt;Zur Untersützung des Modellprojekts MitWirkung! der Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung suchen wir zum 15.08.2026 eine*n Werkstudierende*n mit 16 Stunden pro Woche.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Deine Aufgaben&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;•    Du unterstützt uns bei administrativen Tätigkeiten.&lt;br /&gt;•    Du führst Recherchen und Abfragen durch.&lt;br /&gt;•    Du wirkst bei der Öffentlichkeitsarbeit mit.&lt;br /&gt;•    Du hilfst uns bei Veranstaltungen im Projekt MitWirkung! und der Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung Niedersachsen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dein Profil&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;•    Du arbeitest selbstständig und zuverlässig.&lt;br /&gt;•    Du verfügst über gute Organisationsfähigkeiten und eine sorgfältige Arbeitsweise.&lt;br /&gt;•    Du kommunizierst freundlich, sicher und zielgruppengerecht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir freuen uns auf deine Bewerbung bis zum 12.07.2026 per Mail an &lt;a href="mailto:info@lag-okja.de"&gt;info@lag-okja.de&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;								&lt;/div&gt;
				&lt;/div&gt;
					&lt;/div&gt;
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    <updated>2026-06-12T10:30:09Z</updated>
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    <title>Rassismus und Antiziganismus kritisch in den Blick nehmen! Praxisimpulse für die Arbeit mit geflüchteten Menschen</title>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.ufuq.de/online-bibliothek/rassismus-und-antiziganismus/"&gt;Rassismus und Antiziganismus kritisch in den Blick nehmen! Praxisimpulse für die Arbeit mit geflüchteten Menschen&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.ufuq.de"&gt;ufuq.de&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <content type="html">&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.ufuq.de/online-bibliothek/rassismus-und-antiziganismus/"&gt;Rassismus und Antiziganismus kritisch in den Blick nehmen! Praxisimpulse für die Arbeit mit geflüchteten Menschen&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.ufuq.de"&gt;ufuq.de&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <title>Geflüchtete Kinder und Jugendliche in der Unterbringung – Grundlagen und Praxisimpulse für Fachkräfte und Ehrenamtliche</title>
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    <content type="html">&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.ufuq.de/online-bibliothek/gefluechtete-kinder-und-jugendliche-in-der-unterbringung/"&gt;Geflüchtete Kinder und Jugendliche in der Unterbringung – Grundlagen und Praxisimpulse für Fachkräfte und Ehrenamtliche&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.ufuq.de"&gt;ufuq.de&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <title>Zusammenhalt in Krisenzeiten. Jüdisch-muslimische Freundschaften in Frankfurt am Main</title>
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    <title>Utopien für den Unterricht. Praxisbeispiele aus den Fächern</title>
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    <updated>2026-06-12T09:02:47Z</updated>
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    <title>respekt*, wer was macht!</title>
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      <title>AGfJ in Hamburg e.V.</title>
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      <updated>2026-06-16T04:39:43+02:00</updated>
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    <summary type="html">Nächstes Vorbereitungstreffen: Dienstag, 16. Juni ab 18:30 Uhr in der AGfJ &amp;#8211; Komm mit uns in die Gänge! Beim letzten respekt*-Treffen waren wir im Gängeviertel unterwegs und haben uns von Dion und Fabi die Räume zeigen lassen, in denen respekt* 2026 stattfinden wird. Das Motto „Komm in die Gänge!“ nehmen wir beim nächsten respekt*-Treffen mal &amp;#8230; &lt;a href="https://agfj-hamburg.de/aktuell/respekt-2026-komm-ins-team/" class="more-link"&gt;&lt;span class="screen-reader-text"&gt;respekt*, wer was macht!&lt;/span&gt; weiterlesen &lt;span class="meta-nav"&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;</summary>
    <content type="html">
&lt;p class="has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-f9e047dbfefc5336a125901b11f1ae07"&gt;&lt;strong&gt;Nächstes Vorbereitungstreffen: Dienstag, 16. Juni ab 18:30 Uhr in der AGfJ &amp;#8211; Komm mit uns in die Gänge!&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Beim letzten respekt*-Treffen waren wir im &lt;strong&gt;Gängeviertel &lt;/strong&gt;unterwegs und haben uns von Dion und Fabi die Räume zeigen lassen, in denen respekt* 2026 stattfinden wird. &lt;/p&gt;



&lt;figure data-carousel-extra='{"blog_id":1,"permalink":"https:\/\/agfj-hamburg.de\/aktuell\/respekt-2026-komm-ins-team\/"}'  class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"&gt;
&lt;figure class="wp-block-image size-large"&gt;&lt;img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" data-attachment-id="3482" data-permalink="https://agfj-hamburg.de/aktuell/respekt-2026-komm-ins-team/attachment/respekt-gaengeviertel_foto-2/" data-orig-file="https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/respekt-Gaengeviertel_foto.jpg" data-orig-size="1920,1080" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&amp;quot;aperture&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;credit&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;camera&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;caption&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;created_timestamp&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;copyright&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;focal_length&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;iso&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;shutter_speed&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;title&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;orientation&amp;quot;:&amp;quot;1&amp;quot;}" data-image-title="respekt Gängeviertel_foto" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/respekt-Gaengeviertel_foto-300x169.jpg" data-large-file="https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/respekt-Gaengeviertel_foto-1024x576.jpg" tabindex="0" role="button" data-id="3482" src="https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/respekt-Gaengeviertel_foto-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-3482" srcset="https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/respekt-Gaengeviertel_foto-1024x576.jpg 1024w, https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/respekt-Gaengeviertel_foto-300x169.jpg 300w, https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/respekt-Gaengeviertel_foto-150x84.jpg 150w, https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/respekt-Gaengeviertel_foto-768x432.jpg 768w, https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/respekt-Gaengeviertel_foto-1536x864.jpg 1536w, https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/06/respekt-Gaengeviertel_foto.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;/figure&gt;



&lt;p&gt;Das Motto &lt;strong&gt;„Komm in die Gänge!“ &lt;/strong&gt;nehmen wir beim nächsten respekt*-Treffen mal wörtlich!&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;Dienstag, 16. Juni, ab 18:30 Uhr in der AGfJ&lt;/strong&gt; machen wir nach einem kurzen Check-in („Wo stehen wir? Was ist schon fix? Wo finden wir welche Infos?“) starten wir in unsere Werkstatt: &lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Für eine gute Stunde arbeiten wir einfach an den Dingen, die getan werden müssen:&lt;/p&gt;



&lt;ul class="wp-block-list"&gt;
&lt;li&gt;Einladungen an Verbände und Gruppen schreiben&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Interessante Initiativen, Autor*innen, Künstler*innen und Speaker kontaktieren&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Am Budgetplan arbeiten&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Nach guten Musik-Acts recherchieren&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Eigene Workshopideen weiterentwickeln&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Mit anderen brainstormen&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Konkrete respekt*-Aufgaben voranbringen und Ergebnisse schaffen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bring deinen Laptop (oder alles andere, womit du arbeiten kannst) mit.&lt;/strong&gt; Für Getränke, Snacks, gute Arbeitsplätze und produktive Pausen sorgen wir.&lt;/p&gt;



&lt;h2 class="wp-block-heading"&gt;Bock, mitzumachen?&lt;/h2&gt;



&lt;ul class="wp-block-list"&gt;
&lt;li&gt;Schreib uns an &lt;a href="mailto:respekt@agfj.de"&gt;respekt@agfj.de&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Oder komm in unsere &lt;a href="https://chat.whatsapp.com/Bp0m8T8SCPz8nk4mkR1ibr" data-type="link" data-id="https://chat.whatsapp.com/Bp0m8T8SCPz8nk4mkR1ibr"&gt;WhatsApp-Community&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Oder komm spontan zum nächsten &lt;strong&gt;Vorbereitungstreffen am 16.06 &lt;/strong&gt;in der &lt;a href="https://agfj-hamburg.de/respekt-2026/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"&gt;&lt;u&gt;AGfJ&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein kleiner Rückblick auf&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;respekt* 2025:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-1 wp-block-buttons-is-layout-flex"&gt;
&lt;div class="wp-block-button has-custom-width wp-block-button__width-75 has-custom-font-size has-medium-font-size"&gt;&lt;a class="wp-block-button__link has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-element-button" href="https://www.ljr-hh.de/index.php?id=2586"&gt;Bericht in der punktum&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;



&lt;hr class="wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-dots"/&gt;



&lt;figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"&gt;&lt;div class="wp-block-embed__wrapper"&gt;
&lt;iframe title="respekt* Mensch bleiben | Aftermovie zum respekt* Wochenende 2025" width="474" height="267" src="https://www.youtube.com/embed/Hcb-xzORN5I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/figure&gt;



&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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    <updated>2026-06-10T14:34:30Z</updated>
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    <title>RWE Foundation</title>
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      <title>Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW</title>
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&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/rwe-foundation/"&gt;RWE Foundation&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de"&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Die Satzung der RWE Foundation erlaubt ihre breite Unterstützung von gemeinnützigen Projekten. Hierzu wird sie selbst aktiv oder stellt anderen Körperschaften im In- und Ausland Mittel zur Verwirklichung gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke zur Verfügung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Fördergrundsätze&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Für die Auswahl förderwürdiger Projekte sind in der Förderleitlinie Rahmenbedingungen festgelegt, im Wesentlichen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Förderprojekte müssen einem Satzungszweck der RWE Foundation entsprechen. Im Mittelpunkt steht die Förderung von &lt;strong&gt;Kindern und Jugendlichen &lt;/strong&gt;mit folgenden Schwerpunkten:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Förderung von Chancengerechtigkeit, Überwindung von sozialer Benachteiligung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Stärkung von internationaler und interkultureller Verständigung, Verbesserung des gesellschaftlichen Zusammenhalts&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Es werden nur Projekte mit gemeinnützigen oder mildtätigen Organisationen im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51 ff AO) gefördert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dem Förderprojekt muss eine langfristige Konzeption zugrunde liegen. Es soll möglichst keine alleinige Vollfinanzierung durch die RWE Foundation erfolgen, wobei Eigenleistungen nicht nur in Geld erbracht werden können.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Finanzierungszeitraum ist auf max. drei Jahre begrenzt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei den Förderprojekten sollte es sich möglichst um Aktionen mit Multiplikatorwirkung handeln.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Förderprojekte sollten skalierbar und nachhaltig für die Zielgruppe sein. Darüber hinaus sollten Förderungen über 50.000,00 € systemisch verankert sein (Einbindung von öffentlichen Akteuren).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span data-teams="true"&gt;Anträge für Projekte unter 50.000€ können jeweils zum 01.06. und 01.12. eingereicht werden. Projekte über 50.000€ werden zum 1.4. und 1.1o. eines Jahres entgegengenommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Informationen unter: &lt;a href="https://www.rwe-foundation.com/" target="_blank" rel="noopener"&gt;RWE Foundation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bild: priscilla-du-preez/unsplash.com&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/rwe-foundation/"&gt;RWE Foundation&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de"&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <updated>2026-06-10T10:34:22Z</updated>
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    <title>Einladung zum Fachtag: Das Schutzkonzept ganz praktisch – Der Weg ist das Ziel | 03.11.2026</title>
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      <updated>2026-06-17T00:15:32+02:00</updated>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Auch im sechsten Jahr unserer Fachtagesreihe nehmen wir wichtige Aspekte des institutionellen Schutzkonzepts in den Blick, die uns in der Praxis immer wieder begegnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Etwas provokant stellen wir die Frage: „Was kommt oft zu kurz?“&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In der Prozessbegleitung bei der Entwicklung von Schutzkonzepten zeigt sich häufig, dass einige Bausteine in der Umsetzung vage oder unkonkret bleiben – eventuell sogar ganz fehlen. Dazu gehören z. B.:&lt;/p&gt; &lt;ul&gt; &lt;li&gt;Beteiligung – eine aktive Einbindung aller Zielgruppen im Schutzkonzeptprozess, vor allem von Kindern und Jugendlichen, als pädagogisches Grundprinzip zu gestalten&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Interventionsmanagement –eine gute Vorbereitung der Organisation im „Ernstfall“ mit klaren, realistischen und professionellen Abläufen im Krisenfall&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Aufarbeitung – Beteiligung von Teams, Betroffenen und ganzen Gruppen nach einem Verdachtsfall sowie gelingende Rehabilitation und Klärung um neue Stabilität in die Organisation zu bringen&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Medienschutz – Risiken aus der digitalen Welt (Cybermobbing, Grenzverletzungen in digitalen Räumen etc.) angemessen berücksichtigen, auch wenn das Schutzkonzept vor allem „offline“ gedacht wurde&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;p&gt;Diese sogenannten Leerstellen möchten wir in den Mittelpunkt unseres Kooperationsfachtags rücken.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In themenspezifischen Workshops geben Fachreferent*innen Einblick in die jeweilige Thematik, zeigen Stolpersteine auf und stellen praxiserprobte Ansätze vor. Gemeinsam wollen wir&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zu entwickeln sowie neue Perspektiven und Handlungssicherheit für den Alltag zu gewinnen. Dabei laden wir Sie ein, eigene Fragen, Erfahrungen und Beispiele mitzubringen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Rahmendaten:&lt;/p&gt; &lt;ul&gt; &lt;li&gt;Ort: Evangelische Tagungs- und Freizeitstätte Dresden, Heideflügel 2, 01324 Dresden&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Termin: 03. November 2026, 9.00-16.30 Uhr&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Anmeldung: &lt;a title="https://kinderschutzbund-sachsen.de/veranstaltung/fachtag-das-schutzkonzept-ganz-praktisch-der-weg-ist-das-ziel/" href="https://kinderschutzbund-sachsen.de/veranstaltung/fachtag-das-schutzkonzept-ganz-praktisch-der-weg-ist-das-ziel/" target="_blank" rel="noopener"&gt;Fachtag &amp;#34;Das Schutzkonzept ganz praktisch - Der Weg ist das Ziel&amp;#34;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Ansprechpartnerin: Katja Sturm, Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e. V. (&lt;a title="sturm@kinderschutzbund-sachsen.de" href="mailto:sturm@kinderschutzbund-sachsen.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;E-Mail&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;p&gt;Dieses Angebot basiert auf einer Kooperation zwischen Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e. V., dem Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e. V.&lt;/p&gt;</summary>
    <updated>2026-06-10T08:25:00Z</updated>
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    <title>Geschlecht, Familie und Erziehung im Kontext von Radikalisierung – Fünf Erkenntnisse für die Praxis</title>
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      <updated>2026-04-23T04:45:27+02:00</updated>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.ufuq.de/aktuelles/geschlecht-familie-und-erziehung-im-kontext-radikalisierung-fuenf-erkenntnisse-fuer-die-praxis/"&gt;Geschlecht, Familie und Erziehung im Kontext von Radikalisierung – Fünf Erkenntnisse für die Praxis&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.ufuq.de"&gt;ufuq.de&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.ufuq.de/aktuelles/geschlecht-familie-und-erziehung-im-kontext-radikalisierung-fuenf-erkenntnisse-fuer-die-praxis/"&gt;Geschlecht, Familie und Erziehung im Kontext von Radikalisierung – Fünf Erkenntnisse für die Praxis&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.ufuq.de"&gt;ufuq.de&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <updated>2026-06-10T05:37:05Z</updated>
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    <title>Förderung durch die Stiftung der Deutschen Fernsehlotterie</title>
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      <title>Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW</title>
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      <updated>2026-04-21T05:03:49+02:00</updated>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Das Deutsche Hilfswerk &amp;#8211; die Stiftung der Deutschen Fernsehlotterie fördert seit 1967bundesweit soziale Projekte gemeinnütziger Organisationen, die das solidarische Miteinander in Deutschland stärken und die Lebenssituation von Menschen verbessern, die [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/foerderung-durch-die-deutsche-fernsehlotterie/"&gt;Förderung durch die Stiftung der Deutschen Fernsehlotterie&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de"&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Das Deutsche Hilfswerk &amp;#8211; die Stiftung der Deutschen Fernsehlotterie fördert seit 1967bundesweit soziale Projekte gemeinnütziger Organisationen, die das solidarische Miteinander in Deutschland stärken und die Lebenssituation von Menschen verbessern, die aus sozialen oder gesundheitlichen Gründen von Benachteiligung betroffen oder bedroht sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit unterschiedlichen Förderprogrammen und Handlungsfeldern ermöglicht die Stiftung eine breite Palette an Fördermöglichkeiten &amp;#8211; auch für Offene Kinder- und Jugendarbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der Website der Deutschen Fernsehlotterie: &lt;a href="https://www.fernsehlotterie.de/stiftung" target="_blank" rel="noopener"&gt;Stiftung &amp;#8211; Deutsche Fernsehlotterie&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bild: maria-thalassinou/unsplash.com&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/foerderung-durch-die-deutsche-fernsehlotterie/"&gt;Förderung durch die Stiftung der Deutschen Fernsehlotterie&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de"&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <updated>2026-06-09T09:32:11Z</updated>
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    <title>Nr. 4 Bundesregierung lässt die Katze aus dem Sack</title>
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      <title>Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik</title>
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      <updated>2026-05-07T07:00:02+02:00</updated>
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    <summary type="html">zu dem Artikel:&amp;#8222;Eine neue Ordnung der Hilfe? Wie Politik und gesellschaftliches Klima die Soziale Arbeit verändern&amp;#8220; von Dr. Elke Alsage und Prof. Dr. Nikolaus Meyer) Mir flattert ein neuer Text von Meyer und Alsago auf den Schreibtisch, der mit klaren &amp;#8230; &lt;a href="https://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2026/06/08/nr-3-die-regierung-laesst-die-katze-aus-dem-sack/"&gt;Weiterlesen &lt;span class="meta-nav"&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;</summary>
    <updated>2026-06-08T18:21:08Z</updated>
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    <title>Position der BAG Landesjugendämter: Verantwortung öffentlicher Träger im Kontext des sogenannten Neutralitätsgebots</title>
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      <updated>2026-06-17T00:15:32+02:00</updated>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;In der politischen Diskussion wird immer wieder auf ein sogenanntes Neutralitätsgebot verwiesen, dem Träger und Akteur*innen der Kinder- und Jugendhilfe vermeintlich unterliegen, um Positionierungen und die öffentliche Förderung von Trägern und Angeboten infrage zu stellen. Dies führt in der Praxis häufig zu Verunsicherungen.&lt;/p&gt;</summary>
    <updated>2026-06-08T15:36:00Z</updated>
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    <title>Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit. Der Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbands</title>
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      <title>Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW</title>
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      <updated>2026-04-21T05:03:49+02:00</updated>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Der neuer Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes mit dem Titel „Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“ enthält alarmierende Befunden: Die soziale Spaltung in Deutschland verschärft sich. 13,3 Millionen Menschen leben in Armut, die [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/wachsende-armut-schrumpfende-sicherheit-der-armutsbericht-des-paritaetischen-gesamtverbands/"&gt;Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit. Der Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbands&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de"&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</summary>
    <content type="html">&lt;section class="artikel-beschreibung"&gt;Der neuer Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes mit dem Titel „&lt;strong&gt;Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit&lt;/strong&gt;“ enthält alarmierende Befunden: Die soziale Spaltung in Deutschland verschärft sich. &lt;strong&gt;13,3 Millionen Menschen leben in Armut, die Armutsquote steigt auf 16,1 Prozent.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section class="artikel-inhalt"&gt;&lt;strong&gt;Die wichtigsten Inhalte des Armutberichts 2026 in aller Kürze: &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul class="list-normal"&gt;
&lt;li&gt;Die Armutsbetroffenheit ist im Betrachtungszeitraum der letzten fünf Jahre auf ihrem Höchststand. Insgesamt 13,3 Millionen Menschen sind hierzulande von Einkommensarmut betroffen. Die Armutsquote liegt bei 16,1 Prozent.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Frauen sind mit 16,7 Prozent etwas häufiger von Armut betroffen als Männer mit 15,6 Prozent.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei älteren Menschen ist die Situation unvermindert angespannt: Die Armutsquote liegt bei 19,5 Prozent. Damit ist inzwischen etwa jede fünfte Person ab 65 Jahren von Armut betroffen. Der Lebensabend droht zur Armutsfalle zu werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein-Personen-Haushalte und Alleinerziehende zählen zu den am stärksten von Armut betroffenen Haushaltstypen. Mit einer Armutsquote von 30,3 Prozent bei Alleinlebenden und 28,9 Prozent bei Alleinerziehenden ist jeweils rund jede dritte Person in diesen Lebenslagen betroffen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aktuelle Vorschläge der Regierung zum Sozialabbau (z. B. bei Wohngeld und Unterhaltsvorschuss) drohen die Armut bei Gruppen, die ohnehin besonders von Armut betroffenen sind, wie ältere Menschen und Alleinerziehende zu verschärfen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind erheblich: Während in Bayern etwa jede achte Person von Armut betroffen ist, gilt dies in Sachsen-Anhalt für mehr als jede fünfte Person. In Bremen lebt sogar mehr als jede vierte Person in Armut.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;4,6 Millionen Personen leben in erheblicher materieller Entbehrung. Darunter etwa 1 Million minderjährige Kinder und Jugendliche und 650.000 Altersrentner*innen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Armutsbericht in voller Länge: &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/Armutsbericht_2026_Wachsende_Armut_Schrumpfende_Sicherheit.pdf"&gt;Armutsbericht_2026_Wachsende_Armut_Schrumpfende_Sicherheit&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist ein Dachverband &lt;strong&gt;gemeinnütziger sozialer Organisationen&lt;/strong&gt; und einer der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Mehr als 10.000 Mitgliedsorganisationen arbeiten bundesweit unter unserem Dach – &lt;strong&gt;konfessionell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;parteipolitisch&lt;/strong&gt; unabhängig. Und komplett &lt;strong&gt;gemeinnützig&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bild: matt-artz-smock-/unsplash.com&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/wachsende-armut-schrumpfende-sicherheit-der-armutsbericht-des-paritaetischen-gesamtverbands/"&gt;Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit. Der Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbands&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de"&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <updated>2026-06-08T08:56:31Z</updated>
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    <title>Save the Date! Deutscher Jugendgipfel in Bonn</title>
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      <title>Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW</title>
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      <updated>2026-04-21T05:03:49+02:00</updated>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Vom 03.-05.12.26 findet der Nationale Kinder- und Jugendgipfel in Bonn mit bis zu 500 jungen Menschen aus ganz Deutschland statt. Das Format richtet sich besonders an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 27 Jahren. [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/save-the-date-deutscher-jugendgipfel-in-bonn/"&gt;Save the Date! Deutscher Jugendgipfel in Bonn&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de"&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</summary>
    <content type="html">&lt;section class="space-y-16 w-full"&gt;
&lt;div class="space-y-8"&gt;
&lt;p class="strapi-blocks paragraph-xl"&gt;Vom &lt;strong&gt;03.-05.12.26&lt;/strong&gt; findet der Nationale Kinder- und Jugendgipfel in Bonn mit bis zu &lt;strong&gt;500 jungen Menschen&lt;/strong&gt; aus ganz Deutschland statt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Format richtet sich besonders an &lt;strong&gt;Jugendliche und junge Erwachsene&lt;/strong&gt; im Alter von &lt;strong&gt;14 bis 27 Jahren&lt;/strong&gt;. Auch &lt;strong&gt;Kinder im Alter von 6 bis 13&lt;/strong&gt; sind dabei! In eigenen, altersgerechten Angeboten können sie kreativ werden und sich einbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Gipfel erhalten die Teilnehmenden einen Raum zum Mitreden und Mitgestalten: Sie kommen direkt mit Politik und Verwaltung ins Gespräch, bringen ihre Anliegen ein und schlagen Schwerpunkte für eine gute Kinder- und Jugendpolitik von morgen vor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tragt euch den Termin schon mal im Kalender ein &amp;#8211; die Anmeldung startet am 1. September 2026!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aktuelle Infos auf &lt;a href="https://jugendstrategie.de/kinder-jugendgipfel/" target="_blank" rel="noopener"&gt;&lt;strong&gt;kinderundjugendgipfel.de&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; und Instagram &lt;strong&gt;&lt;a href="https://www.instagram.com/kinderundjugendgipfel/" target="_blank" rel="noopener"&gt;kinderundjugendgipfel&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="space-y-8"&gt;
&lt;h4&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;h4 class="heading-xl text-box-trim-both"&gt;Vorteile:&lt;/h4&gt;
&lt;ul class="list-disc grid grid-cols-1 lg:grid-cols-2 gap-8" role="list"&gt;
&lt;li class="list-none" role="listitem"&gt;
&lt;p class="grid grid-cols-[min-content_auto] items-baseline gap-2 paragraph-xl"&gt;&lt;i class="pi pi-sparkles" aria-hidden="true"&gt;&lt;/i&gt;Panels, Workshops, Mitmach-Formate&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class="list-none" role="listitem"&gt;
&lt;p class="grid grid-cols-[min-content_auto] items-baseline gap-2 paragraph-xl"&gt;&lt;i class="pi pi-bolt" aria-hidden="true"&gt;&lt;/i&gt;Beratung von Politik und Verwaltung – ganz im Sinne einer konsultativen Kinder- und Jugendbeteiligung.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class="list-none" role="listitem"&gt;
&lt;p class="grid grid-cols-[min-content_auto] items-baseline gap-2 paragraph-xl"&gt;&lt;i class="pi pi-users" aria-hidden="true"&gt;&lt;/i&gt;Vernetzungsmöglichkeit mit bis zu 500 Gleichgesinnten und sowie Austausch mit Politik und Verwaltung!&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;div class="p-divider p-component p-divider-horizontal p-divider-solid p-divider-left" role="separator" aria-orientation="horizontal" data-p="horizontal solid" data-pc-name="divider" data-pc-section="root"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;section class="space-y-16 w-full"&gt;
&lt;h4 class="heading-xl text-box-trim-both"&gt;Kosten&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class="list-none" role="listitem"&gt;
&lt;p class="grid grid-cols-[min-content_auto] items-baseline gap-2 paragraph-xl"&gt;Kostenerstattung: Du zahlst Reise, Unterkunft und Verpflegung zuerst selbst. Wenn du am Format teilgenommen hast, bekommst du dein Geld zurück – nachdem du die Belege eingereicht hast und nach den jeweils geltenden Regeln.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bild: Volodymyr Hryshchenko/unsplash.com&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/save-the-date-deutscher-jugendgipfel-in-bonn/"&gt;Save the Date! Deutscher Jugendgipfel in Bonn&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de"&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <updated>2026-06-08T08:05:25Z</updated>
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    <title>Schreibworkshop am 14.7.: Was kümmert(s) dich?</title>
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      <title>Jugendinformationsportal</title>
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    <summary type="html">Egal, ob Sport, Gaming, Kunst, Musik, Ehrenamt,&amp;#160;Fotografie, Schreiben, Cosplay, Tanzen oder etwas ganz&amp;#160;anderes – jeder Mensch hat Hobbys, Projekte oder&amp;#8230;</summary>
    <content type="html">&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="wir-schreiben-ueber-freizeit-engagement-und-kultur" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Wir schreiben über Freizeit, Engagement und Kultur.&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p class="cvGsUA direction-ltr align-start para-style-body"&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;Egal, ob Sport, Gaming, Kunst, Musik, Ehrenamt,&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;Fotografie, Schreiben, Cosplay, Tanzen oder etwas ganz&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;anderes – jeder Mensch hat Hobbys, Projekte oder engagiert&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;sich für etwas, das ihm wichtig ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="cvGsUA direction-ltr align-start para-style-body"&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;Doch wie erzählt man davon so, dass andere neugierig werden?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="cvGsUA direction-ltr align-start para-style-body"&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;In diesem Workshop lernst du, wie man über Menschen und ihre Interessen berichten kann. Du triffst andere Jugendliche und erfährst mehr über ihre Freizeitaktivitäten, erzählst von deinen, führst Interviews und schreibst ein Porträt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="cvGsUA direction-ltr align-start para-style-body"&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;Auch mit geringen Deutschkenntnissen bist du herzlich willkommen. Unsere erfahrene Online-Redaktion steht bereit, um dich genau dort zu unterstützen, wo du es brauchst.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="cvGsUA direction-ltr align-start para-style-body"&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;Deine Texte werden anschließend auf dem Hamburger Jugendinfoportal veröffentlicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-xl pp-pb-xl section-has-headline" id="kostenlos" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-texthighlight pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-full pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md pp-box-highlight" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Kostenlos!&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p class="cvGsUA direction-ltr align-start para-style-body"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;Wer?&lt;/span&gt; &lt;/strong&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;Alle zwischen 13 bis 20 Jahren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="cvGsUA direction-ltr align-start para-style-body"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;Wann?&lt;/span&gt; &lt;/strong&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;Dienstag, &lt;/span&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;14.7.26, 10-14 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="cvGsUA direction-ltr align-start para-style-body"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;Wo?&lt;/span&gt; &lt;/strong&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;Dammtorstraße 14, &lt;/span&gt;&lt;span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"&gt;20354 Hamburg&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="cta"&gt;&lt;a href="mailto:jessica.pain@bsfb.hamburg.de" class=""&gt;Melde dich bis zum 9.7. per E-Mail an: jessica.pain[at]bsfb.hamburg.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>
    <updated>2026-06-08T07:42:22Z</updated>
    <id>urn:uuid:9e6799be-88f5-ef02-7109-2537d671a854</id>
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    <title>INKLUSION BEIM PARTNER</title>
    <link href="https://www.fjb-online.de/inklusion-beim-partner/"/>
    <source>
      <title>Fachverband Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Brandenburg e. V.</title>
      <link href="https://www.fjb-online.de"/>
      <id>https://www.fjb-online.de</id>
      <updated>2026-06-09T11:35:26+02:00</updated>
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    <summary type="html">Inklusion ist ein zentrales Thema der Jugendarbeit, das sich unmittelbar aus der Praxis ergibt. Die Fachstellen für Internationale Jugendarbeit und Inklusion in der Jugendarbeit beim Fachverband Jugendarbeit /Jugendsozialarbeit Brandenburg e.V. erleben </summary>
    <content type="html">
&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;HINTERGRUND UND ZIELSETZUNG&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Inklusion ist ein zentrales Thema der Jugendarbeit, das sich unmittelbar aus der Praxis ergibt. Die Fachstellen für Internationale Jugendarbeit und Inklusion in der Jugendarbeit beim Fachverband Jugendarbeit /Jugendsozialarbeit Brandenburg e.V. erleben regelmäßig, mit welchen Herausforderungen Fachkräfte konfrontiert sind, wenn Angebote für alle jungen Menschen zugänglich und anschlussfähig gestaltet werden sollen. Aus diesen Bedarfen heraus entstand die Idee für das Projekt „Inklusion beim Partner“.&lt;/p&gt;



&lt;span id="more-5790"&gt;&lt;/span&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Inklusion beschäftigt die Menschen nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern &amp;#8211; z. B. in Frankreich. Zusammen mit unserem Partner, der Fédération Régionale Familles Rurales des Pays de la Loire, die schon seit vielen Jahren in der Jugendarbeit &amp;#8211; auch mit uns innerhalb internationaler Fachkräfteaustausche &amp;#8211; aktiv ist, starten wir eine neue Partnerschaft in Sachen Inklusion. Diese bildet die Grundlage für den fachlichen Austausch und die Entwicklung praxisnaher Ansätze. Das Projekt bietet Fachkräften die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Perspektiven einzubringen, voneinander zu lernen und gemeinsam eine inklusivere Jugendarbeit weiterzuentwickeln.&lt;/p&gt;



&lt;h2 class="wp-block-heading"&gt;Agenda&lt;/h2&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Auftaktveranstaltung: 05.10.2026-08.10.2026 in Angers, Frankreich &amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Der Auftakt des Projekts legt den inhaltlichen und organisatorischen Grundstein für die Zusammenarbeit. Die Teilnehmenden werden an die Projektziele und -inhalte herangeführt, vernetzen sich miteinander und erarbeiten erste gemeinsame Perspektiven für eine inklusive Jugendarbeit im deutsch-französischen Kontext.&lt;/p&gt;



&lt;ul class="wp-block-list"&gt;
&lt;li&gt;Vorstellung der Projektziele, der erwarteten Ergebnisse, sowie des Ablaufs&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Bindung und Vernetzung der Teilnehmenden&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Fachinputs, Workshops und Diskussionsrunden zum Thema inklusive Jugendarbeit&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Bildung deutsch-französischer Teams und Entwicklung erster Arbeitspläne Jobshadowing: 27.01.2027-28.01.2027 in Brandenburg, Deutschland und 03.05.2027-06.05.2027 in der Region Pays de la Loire, Frankreich&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Jobshadowing: 27.01.2027-28.01.2027 in Brandenburg, Deutschland und 03.05.2027-06.05.2027 in der Region Pays de la Loire, Frankreich&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Im weiteren Verlauf steht die konkrete, binationale Zusammenarbeit im Vordergrund:&amp;nbsp; Die Fachkräfte erkunden durch gegenseitige Besuche die jeweiligen Praxen und Zugänge zur inklusiven Jugendarbeit und entwickeln darauf aufbauend gemeinsam kontextbezogene und praxisnahe Ansätze für ihre eigene Arbeit.&amp;nbsp;Das Jobshadowing in Brandenburg wird in enger Zusammenarbeit mit den deutschen Teilnehmenden gestaltet.&lt;/p&gt;



&lt;ul class="wp-block-list"&gt;
&lt;li&gt;Praxisorientierte Zusammenarbeit in vier kleinen Teams (2 Fachkräfte aus Deutschland und 2 Fachkräfte aus Frankreich)&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Analyse der Strukturen und Herausforderungen deutscher und französischer Einrichtungen im Bereich Inklusion&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Entwicklung konkreter, praxisnaher und inklusiver Lösungen&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Systematische Dokumentation als Grundlage für die Publikation einer Good-Practice-Broschüre&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Abschlussveranstaltung: 07.09.2027-09.09.2027 in Hannover, Deutschland&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Den Abschluss des Projekts bildet die Sichtbarmachung und Verbreitung der gemeinsamen Arbeit sowie die Weichenstellung für eine nachhaltige deutsch-französische Zusammenarbeit. Dies findet im Rahmen des 5. Bundeskongresses Kinder- und Jugendarbeit in Hannover statt. &lt;/p&gt;



&lt;ul class="wp-block-list"&gt;
&lt;li&gt;Vorstellung, Diskussion und Verbreitung der Jobshadowing-Ergebnisse&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Weiterentwicklung der zweisprachigen Good-Practice-Broschüre&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Fachvorträge, Workshops und Diskussionsrunden zum Thema inklusive Jugendarbeit&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Planung zukünftiger gemeinsamen Perspektiven und strategische Vernetzung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Teilnehmendenkreis:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;16 Fachkräfte aus der Offenen Jugendarbeit, davon jeweils 8 aus Frankreich und 8 aus Deutschland (jeweils aus mindestens 4 verschiedenen Einrichtungen)&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Projektteam:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Das Projekt wird von einem deutsch-französischen Teams aus Referent*innen des Fachverbands Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Brandenburg e.V. und der Fédération Régionale Familles Rurales des Pays de la Loire begleitet.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Sprache&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Das Projekt wird zweisprachig (Deutsch/Französisch) durchgeführt, sodass Vorkenntnisse in der anderen Sprache nicht erforderlich sind.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Voraussetzung:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Bitte beachten Sie, dass eine Bewerbung nur dann berücksichtigt werden kann, wenn eine Verfügbarkeit für alle vier Termine des Projekts gewährleistet ist. Dies ist notwendig, um die Kontinuität und den Erfolg des Projekts sicherzustellen.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Kosten:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;ul class="wp-block-list"&gt;
&lt;li&gt;Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben.&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Fahrt-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten werden übernommen (ausgenommen Fahrt- und &lt;br&gt;Unterkunftskosten beim Jobshadowing in Brandenburg).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Anmeldeschluss: 26. Juni 2026&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Am 17. Juni um 11 Uhr bieten wir eine Infosprechstunde an, in der wir alle offenen Fragen gemeinsam beantworten: &lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;a href="https://us02web.zoom.us/j/89432592145?pwd=wGiWJLJ289dyTKelhUPaHEmHkmMe8M.1 "&gt;https://us02web.zoom.us/j/89432592145?pwd=wGiWJLJ289dyTKelhUPaHEmHkmMe8M.1 &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Darüber hinaus stehen wir Ihnen jederzeit gerne per E-Mail oder telefonisch für Rückfragen zur Verfügung. Bei der Zusammensetzung der Teilnehmenden wird auf eine ausgewogene geografische Verteilung sowie auf eine Vielfalt der Strukturtypen und Träger geachtet.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Das Projekt wird durch das Erasmus+-Programm im Rahmen der Small-scale Partnerships gefördert: &lt;a href="https://www.jugendfuereuropa.de/erasmus-jugend/foerderformate/small-scale-partnerships"&gt;https://www.jugendfuereuropa.de/erasmus-jugend/foerderformate/small-scale-partnerships&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;/p&gt;



&lt;h2 class="wp-block-heading"&gt;Anmeldeformular&lt;/h2&gt;



&lt;div class="wp-block-contact-form-7-contact-form-selector"&gt;[contact-form-7]&lt;/div&gt;
</content>
    <updated>2026-06-05T15:09:29Z</updated>
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    <title>aus meiner Post</title>
    <link href="https://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2026/06/03/aus-meiner-post/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=aus-meiner-post"/>
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      <title>Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik</title>
      <link href="http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de"/>
      <id>http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de</id>
      <updated>2026-05-07T07:00:02+02:00</updated>
    </source>
    <summary type="html">Auszüge aus den Mails an die Autorin des Blogs &lt;a href="https://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2026/06/03/aus-meiner-post/"&gt;Weiterlesen &lt;span class="meta-nav"&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;</summary>
    <updated>2026-06-03T13:14:33Z</updated>
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    <title>Stellungnahme der BAG OKJA zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe</title>
    <link href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/stellungnahme-zum-entwurf-eines-ersten-gesetzes-zur-strukturreform-der-kinder-und-jugendhilfe-der-bag-okja/"/>
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      <title>Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW</title>
      <link href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/"/>
      <id>https://www.lag-kath-okja-nrw.de/</id>
      <updated>2026-04-21T05:03:49+02:00</updated>
    </source>
    <summary type="html">&lt;p&gt;Stellungnahme zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (Erstes Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz – 1. KJHSRG) der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit e.V. (BAG OKJA). Die BAG [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/stellungnahme-zum-entwurf-eines-ersten-gesetzes-zur-strukturreform-der-kinder-und-jugendhilfe-der-bag-okja/"&gt;Stellungnahme der BAG OKJA zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de"&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Stellungnahme zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe&lt;br /&gt;
(Erstes Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz – 1. KJHSRG) der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit e.V. (BAG OKJA).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die BAG OKJA hat zum Referentenentwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) eine Stellungnahme veröffentlicht und diesen aus der Perspektive der Offenen Kinder- und Jugendarbeit bewertet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Stellungnahme in voller Länge finden sie hier: &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/BAG-OKJA-Stellungnahme-Entwurf-1.-KJHSRG.pdf"&gt;BAG OKJA Stellungnahme Entwurf 1. KJHSRG&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bild: Yura Batiushyn/unsplash.com&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/stellungnahme-zum-entwurf-eines-ersten-gesetzes-zur-strukturreform-der-kinder-und-jugendhilfe-der-bag-okja/"&gt;Stellungnahme der BAG OKJA zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de"&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>
    <updated>2026-06-03T10:54:30Z</updated>
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    <title>Vielfalt – Fachtag 2026! Herzliche Einladung</title>
    <link href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/vielfalt-fachtag-herzliche-einladung/"/>
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      <title>Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW</title>
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      <updated>2026-04-21T05:03:49+02:00</updated>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Die Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V. (AGOT NRW) lädt zum Fachtag ein am 10. November 2026 von 10.00 &amp;#8211; 15:30 Uhr in den Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Der Fachtag findet im Rahmen [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/vielfalt-fachtag-herzliche-einladung/"&gt;Vielfalt &amp;#8211; Fachtag 2026! Herzliche Einladung&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de"&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Die Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V. (AGOT NRW) lädt zum Fachtag ein am 10. November 2026 von 10.00 &amp;#8211; 15:30 Uhr in den Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Der Fachtag findet im Rahmen des Projekts &amp;#8222;Vielfalt &amp;#8211; wir leben sie 2026!&amp;#8220; statt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Jahr richtet sich der Schwerpunkt des Projektjahrs verstärkt auf die Innenräume und Gegebenheiten der Praxis mit der Leitfrage: „Was bedeutet Vielfalt für uns?“&lt;br /&gt;
Um die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung sichtbar zu machen und um Vernetzung und Austausch zu ermöglichen, lädt die AGOT NRW herzlich zum diesjährigen Fachtag des Projekts „Vielfalt – wir leben sie!“ ein. Mittelpunkt des Tages ist ein World-Café, bei dem Erfahrungen, Herausforderungen und Methoden diskutiert, erprobt und weiterentwickelt werden.&lt;br /&gt;
So können alle Teilnehmenden gemeinsam diversitätssensible Pädagogik in der OKJA (weiter-)entwickeln, Vielfalt fördern und miteinander erleben!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;Keynote&lt;/strong&gt; wird gehalten von &lt;a href="https://www.lpb-tagung.de/personen/verena-meyer/" target="_blank" rel="noopener"&gt;&lt;strong&gt;Verena Meyer&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; (Trainerin und Beraterin für &lt;a class="glossaryLink" tabindex="0" role="link" href="https://agot-nrw.de/glossary/empowerment/" aria-describedby="tt" data-cmtooltip="&amp;lt;div class=glossaryItemTitle&amp;gt;Empowerment&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=glossaryItemBody&amp;gt;Der Begriff Empowerment kommt aus dem US-Amerikanischen Raum und bedeutet so viel wie ein Prozess der Selbst-Bemächtigung.&amp;amp;quot;Im Mittelpunkt dieses Ansatzes steht also der Mensch mit seinen Potenzialen und Möglichkeiten, sowohl Veränderung für das eigene Leben, wie auch in der Gesellschaft zu erwirken &amp;amp;quot; (Camara 2016, S.28). &amp;amp;quot;Empowerment- Arbeit beinhaltet also grundsätzlich die Stärkung von Personen und Communities, denen aufgrund struktureller Barrieren keine vollwertige soziale, rechtliche und politische Teilhabe möglich ist&amp;amp;quot; (Camara, 2016, S. 28).Für Fachkräfte der OKJA bedeutet das:Vernetzt eure Besucher*innen untereinander, mit Gruppen, Initiativen, Beratungsangeboten Schafft Räume, in denen sich eure Besucher*innen nicht erklären müssen, wohl fühlen #saferSpacesWeiter lernen, lesen, informieren z.B. hier: @erklaermirmal @saymyname_bppQuellen:Camara, M. (2016). Empower... was? Geschichte, (politische) Dimensionen und Ausprägungen von Empowerment-Arbeit in Deutschland. In: Perspektivwechsel Empowerment -Ein Blick auf Realitäten und Strukturen in der Arbeit mit geflüchteten Frauen. Paritätischer Wohlfahrts-verband Gesamtverband e.V., Berlin.Herriger, Norbert (2014): Empowerment-Landkarte: Diskurse, normative Rahmung, Kritik. Online Zugriff: https://www.bpb.de/apuz/180866/empowerment-landkarte&amp;lt;/div&amp;gt;" data-gt-translate-attributes="[{&amp;quot;attribute&amp;quot;:&amp;quot;data-cmtooltip&amp;quot;, &amp;quot;format&amp;quot;:&amp;quot;html&amp;quot;}]"&gt;Empowerment&lt;/a&gt; und rassismuskritische intersektionale Bildung und Organisationsentwicklung) zum Thema:&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;#8222;Un/Sicherheiten in der pädagogischen Praxis der OKJA vor dem Hintergrund gesellschaftspolitischer &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Entwicklungen.&amp;#8220;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Informationen sind dem Flyer zu entnehmen: &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/wp-content/uploads/2026/06/Einladung_Vielfalt_Fachtag_2026.pdf" target="_blank" rel="noopener"&gt;Einladung_Vielfalt_Fachtag_2026&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Möglichkeit zur Anmeldung: &lt;a href="https://forms.cloud.microsoft/pages/responsepage.aspx?id=jjZtP12QpEeoR17PRencIX1CpXsTeaROgdZcSUEeWFZUOTZOMkk4NlkyTzlWWkxIQUo4MjVUUjhZUSQlQCN0PWcu&amp;amp;route=shorturl" target="_blank" rel="noopener"&gt;https://forms.cloud.microsoft/Vielfalt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de/vielfalt-fachtag-herzliche-einladung/"&gt;Vielfalt &amp;#8211; Fachtag 2026! Herzliche Einladung&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.lag-kath-okja-nrw.de"&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>
    <updated>2026-06-03T09:00:53Z</updated>
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    <title>Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung Niedersachsen -Stellenausschreibung-</title>
    <link href="https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/fachstelle-kinder-und-jugendbeteiligung-niedersachsen-stellenausschreibung/"/>
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      <title>LAG OKJA</title>
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      <updated>2026-06-15T11:47:11+02:00</updated>
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    <summary type="html">Wir haben ab dem 01.09.2026 eine Stelle in der Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung der LAG OKJA zu besetzten. Klickt auf den Link:  Stellenausschreibung Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung Niedersachsen und bewerbt [&amp;#8230;]</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Wir haben ab dem 01.09.2026 eine Stelle in der Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung der LAG OKJA zu besetzten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Klickt auf den Link:  &lt;a href="https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2026/06/Stellenausschreibung-Fachstelle-Kinder-und-Jugendbeteiligung-Niedersachsen-1.pdf"&gt;Stellenausschreibung Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung Niedersachsen&lt;/a&gt; und bewerbt Euch!&lt;/p&gt;
</content>
    <updated>2026-06-02T11:39:24Z</updated>
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    <title>Spiel(t)räume to go! Spielmobilkarawane 2026</title>
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      <title>ABA-BLOG – ABA FACHVERBAND</title>
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      <updated>2026-06-15T11:47:09+02:00</updated>
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    <summary type="html">Spiel, Spaß und Kreativität für die ganze Familie: Die Spielmobilkarawane „Spiel(t)räume“ macht auch in diesem Jahr wieder Station im Kreis Gütersloh. An vier Tagen erwarten Kinder und Familien spannende Mitmachaktionen, Bewegungsspiele und kreative Angebote unter freiem Himmel. Termine &amp;#38; Standorte Mit dabei sind die Spielmobile aus Steinhagen, Harsewinkel, Borgholzhausen und Werther, das Spielmobil FLUMMi des [&amp;#8230;]</summary>
    <content type="html">		&lt;div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="19043" class="elementor elementor-19043"&gt;
						&lt;section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-60ed84b elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="60ed84b" data-element_type="section" data-e-type="section"&gt;
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									&lt;p&gt;Spiel, Spaß und Kreativität für die ganze Familie: Die Spielmobilkarawane „Spiel(t)räume“ macht auch in diesem Jahr wieder Station im Kreis Gütersloh. An vier Tagen erwarten Kinder und Familien spannende Mitmachaktionen, Bewegungsspiele und kreative Angebote unter freiem Himmel.&lt;/p&gt;								&lt;/div&gt;
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    <updated>2026-06-02T11:23:03Z</updated>
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    <title>I-DAY – Identitäten und Ismen</title>
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      <title>Jugendinformationsportal</title>
      <link href="https://jip.hamburg.de"/>
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      <updated>2026-06-15T11:47:19+02:00</updated>
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    <summary type="html">Wann? Dienstag den 23.06.2026, 9-14 Uhr. Wer? Teilnahme ab Jahrgangstufe 9. Wo? AFROTOPIA culture + innovation, Biedermannplatz 19, 22083 Hamburg&amp;#8230;</summary>
    <content type="html">&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="identitaeten-sichtbar-machen-vielfalt-anerkennen" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Identitäten sichtbar machen, Vielfalt anerkennen!&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wann?&lt;/strong&gt; Dienstag den 23.06.2026, 9-14 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wer?&lt;/strong&gt; Teilnahme ab Jahrgangstufe 9.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wo?&lt;/strong&gt; AFROTOPIA culture + innovation, Biedermannplatz 19, 22083 Hamburg&lt;/p&gt;
&lt;p class="cta"&gt;&lt;a href="https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeRk9UD1V1UK4BS9UlcDi2Lfzocfsn6puRk7PpN3rFwGtCYlw/viewform" class="pp-btn pp-btn-primary" target="_blank"&gt;Jetzt anmelden!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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&lt;figure data-fullscreen="1" class="pp-box-dark--lightbox"&gt;
&lt;div class="image-wrap"&gt;
		&lt;img decoding="async" width="667" height="943" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/image-3.png" class="" alt="Grafische Gestaltung der hier genannten Veranstaltung. Der Flyer ist in Blau-, Lila- und Rottönen gestaltet." loading="lazy" /&gt;					&lt;button class="stretched-link" type="button" data-action="fullscreen"&gt;&lt;br /&gt;
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&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-highlight pp-pb-sm pp-element-h5"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Dienstag den 23.06.2026 / 9-14 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-highlight"&gt;
&lt;h5&gt;&lt;strong&gt;Worum geht’s?&lt;/strong&gt;&lt;/h5&gt;
&lt;p style="margin: 0cm"&gt;Am i-Day stehest DU und deine Perspektiven im Mittelpunkt. Gemeinsam machen wir Identitäten sichtbar, erkennen Vielfalt und setzen uns kritisch mit Diskriminierung auseinander.&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;&amp;nbsp;&lt;/h5&gt;
&lt;h5&gt;&lt;strong&gt;Das Besondere:&lt;/strong&gt;&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;In den Safer Spaces triffst du auf Botschafter:innen, die kurz vor der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Sie werden von Teamer*innen unterstützt – das sind u.a. auch die Vertretungen der Schüler:innen-Fortbildung Hamburg. Der Austausch findet auf Augenhöhe und in geschützten Räumen statt. Hier geht es um Austausch, neue Erkenntnisse und die Frage: Was brauchen wir für echte Veränderungen an unserer Schule?&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;&lt;strong&gt;Was erwartet dich?&lt;/strong&gt;&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Nach einem spannenden Impulsvortrag kannst du in einem von sechs Safer Spaces – ganz nach deinem Interesse: Antiziganismus, Antisemitismus, Anti-Schwarzer Rassismus, Anti-Muslimischer Rassismus, Anti-Slawischer Rassismus, Position &amp;#8222;weiß&amp;#8220; und Allyship teilnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;&lt;strong&gt;Gemeinsam Schule bewegen!&lt;/strong&gt;&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Am Ende des Tages stellen alle Gruppen ihre Ideen und Erkenntnisse vor. Ziel ist, gemeinsam Veränderungen anzustoßen – im Unterricht, in der Organisation, in der Haltung!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mach mit und bring deine Sicht ein!&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-xl pp-pb-xl section-has-headline" id="kontakt-und-anmeldung" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textfullmediaboxed pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hcm pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-lg pp-gy-md pp-box-boxed" data-grid="-hh-cc-mm-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h5"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Kontakt und Anmeldung&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Irene Applah&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Projektleitung, Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung (LI)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="mailto:irene.appiah@li.hamburg.de"&gt;irene.appiah[at]li.hamburg.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="cta"&gt;&lt;a href="https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeRk9UD1V1UK4BS9UlcDi2Lfzocfsn6puRk7PpN3rFwGtCYlw/viewform" class="pp-btn pp-btn-primary" target="_blank"&gt;Jetzt anmelden!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="media media-type-image"&gt;
&lt;figure data-fullscreen="1" class="pp-box-dark--lightbox"&gt;
&lt;div class="image-wrap"&gt;
		&lt;img decoding="async" width="847" height="84" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/06/image-1.png" class="" alt="Logos von li Hamburg, SKH, ZSJ, SFH" loading="lazy" /&gt;					&lt;button class="stretched-link" type="button" data-action="fullscreen"&gt;&lt;br /&gt;
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&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>
    <updated>2026-06-01T07:01:57Z</updated>
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    <title>Wenn die Wohnung zur Hitzefalle wird – und die Soziale Arbeit wegschaut</title>
    <link href="https://blog.dgsa.de/2026/05/31/wenn-die-wohnung-zur-hitzefalle-wird-und-die-soziale-arbeit-wegschaut/"/>
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      <title>DGSA Blog</title>
      <link href="https://blog.dgsa.de"/>
      <id>https://blog.dgsa.de</id>
      <updated>2025-10-21T15:20:34+02:00</updated>
    </source>
    <summary type="html">Mareike Schaefer Warum Klimagerechtigkeit in die Kita-Sozialarbeit gehört Kita-Sozialarbeit will Teilhabe stärken, Armut abbauen und präventiv arbeiten. Doch was bedeutet das, wenn die Klimakrise soziale Ungleichheiten weiter verschärft – und im jungen Handlungsfeld bislang kaum mitgedacht wird? „Im Sommer ist es bei uns einfach nicht auszuhalten.“ Im Gespräch beschreibt eine Mutter ihre Wohnung im fünften [&amp;#8230;]</summary>
    <content type="html">
&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Mareike Schaefer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;em&gt;Warum Klimagerechtigkeit in die Kita-Sozialarbeit gehört&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;em&gt;Kita-Sozialarbeit will Teilhabe stärken, Armut abbauen und präventiv arbeiten. Doch was bedeutet das, wenn die Klimakrise soziale Ungleichheiten weiter verschärft – und im jungen Handlungsfeld bislang kaum mitgedacht wird?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;„Im Sommer ist es bei uns einfach nicht auszuhalten.“&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Im Gespräch beschreibt eine Mutter ihre Wohnung im fünften Stock. Es wird schnell sehr heiß, die Luft steht. Lüften ist schwierig – zu groß ist die Angst, dass das Kind ans Fenster klettert. Direkt vor dem Haus verläuft eine stark befahrene Straße; nachts bringt das offene Fenster kaum Abkühlung. Einen Balkon gibt es nicht, Grünflächen kaum – und die wenigen sind weit entfernt.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Solche Situationen sind kein Ausnahmefall. Sie gehören für viele Familien zum Alltag und damit auch zum Berufsalltag in der Kita-Sozialarbeit. Und sie erzählen mehr, als auf den ersten Blick sichtbar wird.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Mehr als ein „Sommerproblem“&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Was zunächst wie ein einzelnes, situatives Problem wirkt, verweist auf eine größere Entwicklung: Der Klimawandel trifft Menschen nicht gleichermaßen. Längere Hitzeperioden, aufgeheizte Städte, fehlende Rückzugsorte – all das belastet besonders diejenigen, die ohnehin mit begrenzten Ressourcen leben. Studien belegen, dass Menschen mit niedrigem Einkommen häufiger in schlecht isolierten Wohnungen leben, seltener Zugang zu Grünflächen haben und stärker von Hitzebelastung betroffen sind. Auch der Weltklimarat weist darauf hin, dass sozial benachteiligte Gruppen weltweit einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Der Klimawandel ist damit nicht nur ein ökologisches Phänomen. Er wirkt als sozialer Verstärker, der bestehende Ungleichheiten vertieft und im Alltag spürbarer macht – in genau jenen Lebenslagen, mit denen Kita-Sozialarbeit täglich konfrontiert ist.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Ein Thema, das die Soziale Arbeit nicht ignorieren kann&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Soziale Arbeit befasst sich mit Armut, ungleichen Chancen, eingeschränkter Teilhabe und gesundheitlichen Belastungen. Wenn sich genau diese Problemlagen unter den Bedingungen der Klimakrise verschärfen, stellt sich eine unbequeme, aber notwendige Frage: Kann es sich die Profession leisten, diesen Zusammenhang nicht systematisch zu berücksichtigen?&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Die Klimakrise verändert Lebensbedingungen – nicht abstrakt, sondern konkret in Wohnungen, Wohnumfeldern und im Familienalltag. Sie beeinflusst Gesundheit, Bildungschancen und Teilhabemöglichkeiten auf eine Weise, die sich längst in den Gesprächen zeigt, die Fachkräfte täglich führen. Für eine Profession, die sich als menschenrechtsorientiert versteht, berührt das ihren Kernauftrag und kann daher kein Randthema bleiben.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Eine Debatte, die Fahrt aufnimmt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Dabei ist der Gedanke, Soziale Arbeit und Klimagerechtigkeit zusammenzudenken, nicht neu. Unter Begriffen wie Green Social Work oder ökosoziale Soziale Arbeit wird seit einigen Jahren diskutiert, wie die Profession auf die sozial-ökologischen Herausforderungen unserer Zeit reagieren kann. Was diese Debatte stark macht: Sie begreift den Klimawandel nicht als externes Phänomen, das irgendwann auf die Soziale Arbeit trifft, sondern als etwas, das die Lebensbedingungen der Menschen, mit denen sie arbeitet, bereits jetzt grundlegend beeinflusst. Für Kita-Sozialarbeit, die mitten in diesen Lebensrealitäten verortet ist, wäre es naheliegend, an diese Diskussion anzuknüpfen – und sie für das eigene Handlungsfeld fruchtbar zu machen.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Kita-Sozialarbeit: Nah dran – und doch mit Lücke?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Kita-Sozialarbeit ist ein junges und zugleich besonders nahes Handlungsfeld. Fachkräfte sind häufig die ersten, die erkennen, wenn eine Familie unter Druck gerät. Sie beraten niedrigschwellig, begleiten in belastenden Situationen, vermitteln Zugänge zu Unterstützungsangeboten und vernetzen im Sozialraum. Diese Nähe zum Alltag ist ihre besondere Stärke: Problemlagen werden früh sichtbar, bevor sie sich verfestigen.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Und genau in diesem Alltag taucht immer häufiger auf, was bislang selten so benannt wird: Eine Mutter, die erzählt, dass ihr Kind nachts kaum schläft, weil sich die Wohnung nicht abkühlt. Ein Vater, der fragt, wo die Kinder eigentlich spielen sollen, wenn der einzige Spielplatz im Sommer kaum zu nutzen ist. Diese Situationen machen deutlich, dass ökologische Bedingungen längst Teil sozialer Lebenslagen sind.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Besonders in dicht besiedelten, strukturell benachteiligten Quartieren überlagern sich soziale und ökologische Problemlagen. Überhitzte Wohnungen, fehlende Grünflächen, hohe Verkehrsbelastung, mangelnde Erholungsmöglichkeiten. Diese Zusammenhänge sind sichtbar. Sie werden in Gesprächen benannt. Sie zeigen sich im Alltag. Und dennoch spielen sie in der konzeptionellen Entwicklung des Handlungsfeldes bislang kaum eine Rolle.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Ein blinder Fleck im entstehenden Feld&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Das wirft Fragen auf, die sich nicht übergehen lassen. Wie kann ein Handlungsfeld, das sich so klar an Chancengleichheit, Teilhabe und Armutsprävention orientiert, einen Faktor ausblenden, der genau diese Ungleichheiten weiter verschärft? Wie soll Präventionsarbeit greifen, wenn zentrale Belastungen wie Hitze, Wohnbedingungen oder fehlende Rückzugsräume nicht systematisch einbezogen werden? Und wie kann Sozialraumarbeit ihrem Anspruch gerecht werden, wenn ökologische Ungleichheiten im Sozialraum kaum berücksichtigt werden?&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Dabei ist der Punkt nicht, dass Fachkräfte diese Aspekte übersähen – im Gegenteil: In der Praxis werden sie häufig sehr wohl wahrgenommen. Der blinde Fleck liegt eher auf der Ebene der fachlichen Rahmung, bei der Frage also, was eigentlich zum Gegenstand von Kita-Sozialarbeit gehört und was nicht.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Was möglich wäre&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Dabei lässt sich durchaus vorstellen, wie eine Kita-Sozialarbeit aussehen könnte, die Klimagerechtigkeit als Querschnittsperspektive mitdenkt. Eine Sozialraumanalyse, die nicht nur Infrastruktur und Einrichtungen erfasst, sondern auch Hitzeinseln, fehlende Beschattung und mangelnden Trinkwasserzugang. Eine Beratung, die belastende Wohnbedingungen nicht als privates Problem rahmt, sondern als strukturelle Benachteiligung benennt und damit enttabuisiert. Ein Familienzentrum, das im Sommer gezielt kühle Räume öffnet, Wasser bereitstellt oder den Weg zum nächsten schattigen Spielplatz kennt. Weil es weiß, dass vielen Familien im Quartier genau das fehlt.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Keine Zusatzaufgabe – sondern Perspektivwechsel&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Gerade weil Kita-Sozialarbeit noch im Aufbau ist, besteht hier eine besondere Chance. Klimagerechtigkeit müsste nicht als zusätzliche Aufgabe ergänzt werden. Es geht nicht um eine Ausweitung des Arbeitsfeldes, sondern um eine Veränderung der Perspektive: Wenn Beratung die Lebenslagen von Familien ernst nimmt, gehören klimabedingte Belastungen dazu. Wenn Prävention auf Gesundheit zielt, sind Hitze und Wohnbedingungen relevant. Wenn Sozialraumarbeit Teilhabe ermöglichen will, müssen auch ökologische Ungleichheiten in den Blick.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Die Frage ist daher weniger, ob Klimagerechtigkeit ein Thema für Kita-Sozialarbeit ist, sondern warum sie bislang so selten als solches benannt wird.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Ein Feld im Werden – eine Chance, die nicht wiederkehrt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Handlungsfelder der Sozialen Arbeit entwickeln sich selten linear. Meistens entstehen sie aus Bedarfen, die lange unsichtbar waren, gewinnen allmählich Kontur, werden konzeptionell gefasst – und dann, irgendwann, verfestigen sich ihre Grundannahmen. Was in dieser frühen Phase nicht mitgedacht wird, lässt sich später nur schwer nachträglich einschreiben. Kita-Sozialarbeit befindet sich genau jetzt in diesem Moment. Konzepte werden erprobt, Stellen ausgebaut, Strukturen verhandelt. Wer jetzt an Leitbildern, Handlungskonzepten und Qualitätsstandards mitschreibt, entscheidet mit darüber, was dieses Feld in zehn Jahren als selbstverständlich betrachtet. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Einladung – und vielleicht eine der selten gewordenen Gelegenheiten, ein Handlungsfeld von Beginn an konsequent gerechtigkeitsorientiert zu denken.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Und jetzt?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Vielleicht geht es an dieser Stelle weniger um fertige Antworten als um eine fachliche Irritation. Die Klimakrise ist längst Teil sozialer Lebenslagen. Sie prägt, wie Menschen wohnen, sich erholen können, gesund bleiben oder am gesellschaftlichen Leben teilhaben.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Das Gespräch vom Anfang handelte nicht von der Klimakrise. Die Mutter hat einfach erzählt, dass es im Sommer bei ihnen nicht auszuhalten ist. Und genau darin liegt vielleicht der Kern: Klimabedingte Belastungen erscheinen nicht als abstrakte Statistik, sondern als gelebter Alltag – in Gesprächen, an Küchentischen, in überhitzten Wohnzimmern. Die eigentliche Frage ist nicht, ob Klimagerechtigkeit zur Kita-Sozialarbeit gehört. Sondern wie es sein kann, dass ein so zentraler Zusammenhang bislang kaum systematisch berücksichtigt wird – und was es braucht, damit sich das ändert.&lt;/p&gt;



&lt;hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" /&gt;



&lt;p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-3d2586c361e93fb5b0414fffc2494259 wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Autorin&lt;/strong&gt;: &lt;strong&gt;&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-2d6f958542a1198c829036505f3f42ef wp-block-paragraph"&gt;Mareike Schaefer ist staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und hat einen Master of Arts in Kindheits- und Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz. Sie ist Mitglied der DGSA-Fachgruppe Klimagerechtigkeit und sozialökologische Transformation in der Sozialen Arbeit und arbeitet selbst als Kita-Sozialarbeiterin. Seit mehreren Jahren beschäftigt sie sich wissenschaftlich mit sozialökologischer Sozialer Arbeit und Klimagerechtigkeit. Aus dieser Praxis heraus beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Klimagerechtigkeit im entstehenden Handlungsfeld der Kita-Sozialarbeit von Beginn an mitgedacht werden kann.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;/p&gt;
</content>
    <updated>2026-05-31T18:34:14Z</updated>
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    <title>Nr. 3.: Bundesregierung lässt die Katze aus dem Sack</title>
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      <title>Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik</title>
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      <updated>2026-05-07T07:00:02+02:00</updated>
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    <summary type="html">Mein Leser Eric Manneschmidt stellt einen Offenen Brief vor, in dem die Sozialpolitk der Regierung kritisiert wird.  &lt;a href="https://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2026/05/31/2860/"&gt;Weiterlesen &lt;span class="meta-nav"&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;</summary>
    <updated>2026-05-31T13:08:40Z</updated>
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    <title>Aktionswoche Alkohol 2026: Sucht und Demokratie in Krisenzeiten</title>
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      <title>Landesstelle Hamburg</title>
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      <updated>2026-06-15T13:25:04+02:00</updated>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Der Countdown läuft – am 13. Juni startet die Aktionswoche Alkohol 2026 Die Aktionswoche Alkohol geht 2026 in ihre zehnte Runde. Bundesweit machen Einrichtungen, Kommunen und Initiativen auf die Risiken von Alkohol aufmerksam, informieren über Hilfsangebote und laden zum Gespräch ein. In Hamburg setzt die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen (HLS) die Jubiläumsausgabe unter einen besonderen [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.landesstelle-hamburg.de/aktionswoche-alkohol-2026-sucht-und-demokratie-in-krisenzeiten/"&gt;Aktionswoche Alkohol 2026: Sucht und Demokratie in Krisenzeiten&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.landesstelle-hamburg.de"&gt;Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V.&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</summary>
    <content type="html">
&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Der Countdown läuft – am 13. Juni startet die Aktionswoche Alkohol 2026&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Die Aktionswoche Alkohol geht 2026 in ihre zehnte Runde. Bundesweit machen Einrichtungen, Kommunen und Initiativen auf die Risiken von Alkohol aufmerksam, informieren über Hilfsangebote und laden zum Gespräch ein. In Hamburg setzt die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen (HLS) die Jubiläumsausgabe unter einen besonderen Schwerpunkt: „Sucht und Demokratie in Krisenzeiten“.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Die Aktionswoche Alkohol Hamburg möchte genau darüber ins Gespräch kommen: Wie wirken gesellschaftliche Krisen auf unser individuelles Verhalten? Warum greifen Menschen in belastenden Zeiten häufiger zu Alkohol? Und was braucht es, um Resilienz, gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Gesprächskultur zu stärken?&lt;br&gt;Im Mittelpunkt steht die Auftaktveranstaltung am 13. Juni 2026 im Café Rosa in den Zeisehallen. Unter dem Titel „Sucht und Demokratie in Krisenzeiten“ verbindet die Veranstaltung wissenschaftliche Einordnung, politische Bildung, Kultur und Prävention. Besucher*innen erwartet ein offener Nachmittag mit Diskussionen, Musik, Informationsständen und einer alkoholfreien Bar.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Um 14 Uhr diskutieren die Journalistin und Autorin Gilda Sahebi, die Podcasterin und Vorsitzende von Recovery Deutschland e.V. Mika Döring sowie Christiane Lieb, Soziologin und Geschäftsführerin von Sucht.Hamburg, über die Frage, wie gesellschaftliche Krisen, psychische Belastung und Sucht zusammenhängen. Dabei geht es auch um die Rolle sozialer Medien, um politische Polarisierung, Leistungsdruck und die gesellschaftliche Akzeptanz von Alkohol.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Begleitet wird die Veranstaltung von Livemusik der Musikerin Valerie Vonn, einer alkoholfreien Bar sowie einem „Markt der Perspektiven“, auf dem Hamburger Einrichtungen aus Suchthilfe und Prävention ihre Arbeit vorstellen.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kooperation mit dem Zeise Kino. Dort zeigt die HLS im Rahmen der Aktionswoche den Film „Im Rausch“ von Regisseur Mark Schlichter. Im Mittelpunkt steht die Journalistin Katja, die unter beruflichem Druck zunehmend die Kontrolle über ihren Alkoholkonsum verliert. Der Film erzählt mit großer Nähe von Leistungsansprüchen, Erschöpfung und den fließenden Übergängen zwischen gesellschaftlich akzeptiertem Konsum und Abhängigkeit. „Im Rausch“ greift damit zentrale Fragen der Aktionswoche auf: Wie gehen Menschen mit Überforderung um? Und warum bleiben problematische Muster oft lange unsichtbar? Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch mit Regisseur Mark Schlichter statt.&lt;br&gt;Good to know: Bei der Auftaktveranstaltung im Café Rosa werden Freikarten für die Filmvorführung im Zeise Kino verlost.&lt;br&gt;Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Beiträge von Mitgliedseinrichtungen der HLS in Hamburg. Dazu gehören Fachvorträge, Informationsstände, mehrsprachige Gesprächsangebote oder alkoholfreie Cocktailabende.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Die Aktionswoche Alkohol 2026 versteht sich damit als fachliches und gesellschaftliches Forum zugleich. Sie verbindet Suchtprävention mit der Frage, wie Gesellschaften mit Dauerbelastung umgehen – und welche Strukturen notwendig sind, damit Hilfe nicht vom Zufall abhängt, sondern erreichbar bleibt.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Weitere Informationen zum ganzen Programm finden Sie &lt;a href="http://www.landesstelle-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/05/HLS_Rahmenprogramm_A5_DRUCK.pdf"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;



&lt;div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex"&gt;
&lt;div class="wp-block-button"&gt;&lt;a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="http://www.landesstelle-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/05/HLS_Rahmenprogramm_A5_DRUCK.pdf"&gt;Download Programm&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.landesstelle-hamburg.de/aktionswoche-alkohol-2026-sucht-und-demokratie-in-krisenzeiten/"&gt;Aktionswoche Alkohol 2026: Sucht und Demokratie in Krisenzeiten&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.landesstelle-hamburg.de"&gt;Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V.&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <updated>2026-05-29T15:16:09Z</updated>
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    <title>Wer macht bei uns die Kinder- und Jugendarbeit?</title>
    <link href="https://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2026/05/28/wer-macht-bei-uns-die-kinder-und-jugendarbeit/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=wer-macht-bei-uns-die-kinder-und-jugendarbeit"/>
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      <title>Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik</title>
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      <updated>2026-05-07T07:00:02+02:00</updated>
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    <summary type="html">Information über die Ausweitung der Kinder- und Jugendfreizeitarbeit durch die Bundeswehr &lt;a href="https://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2026/05/28/wer-macht-bei-uns-die-kinder-und-jugendarbeit/"&gt;Weiterlesen &lt;span class="meta-nav"&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;</summary>
    <updated>2026-05-28T13:17:18Z</updated>
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    <title>Sozialarbeiter*in (m/w/d) mit staatlicher Anerkennung für die ,,Psychosoziale Betreuung für Substituierte (PsB)“</title>
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      <title>Landesstelle Hamburg</title>
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      <updated>2026-06-15T13:25:04+02:00</updated>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Stellenprofil Eintrittstermin: 01.07.2026 oder später Einsatzort: Hamburg Altona Umfang/Arbeitszeit: Teilzeit bis Vollzeit, mindestens aber 19,5 Stunden Die Aufgabe Für eines unserer Teams der psychosozialen Betreuung (PsB) suchen wir mindestens eine engagierte sozialpädagogische Fachkraft, die Freude an den vielfältigen Aufgaben der Sucht- und Sozialberatung hat. Die Tätigkeit zeichnet sich insbesondere durch eine intensive, beziehungsorientierte Arbeit mit [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.landesstelle-hamburg.de/sozialarbeiterin-m-w-d-mit-staatlicher-anerkennung-fuer-die-psychosoziale-betreuung-fuer-substituierte-psb/"&gt;Sozialarbeiter*in (m/w/d) mit staatlicher Anerkennung für die ,,Psychosoziale Betreuung für Substituierte (PsB)&amp;#8220;&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.landesstelle-hamburg.de"&gt;Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V.&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</summary>
    <content type="html">
&lt;h2 class="wp-block-heading"&gt;Stellenprofil &lt;/h2&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Eintrittstermin: 01.07.2026 oder später &lt;br&gt;Einsatzort: Hamburg Altona &lt;br&gt;Umfang/Arbeitszeit: Teilzeit bis Vollzeit, mindestens aber 19,5 Stunden&lt;/p&gt;



&lt;h2 class="wp-block-heading"&gt;Die Aufgabe&lt;/h2&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Für eines unserer Teams der psychosozialen Betreuung (PsB) suchen wir mindestens eine engagierte sozialpädagogische Fachkraft, die Freude an den vielfältigen Aufgaben der Sucht- und Sozialberatung hat. Die Tätigkeit zeichnet sich insbesondere durch eine intensive, beziehungsorientierte Arbeit mit Opioid-gebrauchenden Menschen aus, die sich häufig in komplex beeinträchtigten psychosozialen und gesundheitlichen Lebenslagen befinden.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;In enger und multiprofessioneller Zusammenarbeit mit externem medizinischem Behandlerinnen übernehmen Sie einerseits weichenstellende Kurzinterventionen und besonders aber umfassende und kontinuierliche Betreuungsprozesse. Sie begegnen der Klientel in offenen Angeboten und begleiten unsere Klientinnen mit verlässlicher Beratung im Alltag, in Krisensituationen sowie bei der Entwicklung individueller Perspektiven.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Als einer der bundesweit größten Träger im Bereich der psychosozialen Betreuung bieten wir ein fachlich besonders vielseitiges und anspruchsvolles Arbeitsfeld mit breiter fachlicher Expertise und hohem Patientinnenaufkommen unserer medizinischen Partnerinnen. Ein besonderes Angebot stellt im Bezirk Altona die Psychosoziale Betreuung im Rahmen der Diamorphin-Substitution dar. Darüber hinaus bietet das Arbeitsfeld vielfältige Anknüpfungspunkte zur sozialräumlichen und quartiersbezogenen Arbeit sowie die Chance mit Blick auf aktuelle Entwicklungen und Trends in der Suchthilfe mitzugestalten und innovative Unterstützungsansätze zu entwickeln.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Freuen Sie sich auf ein multiprofessionelles Arbeitsumfeld im urbanen Kontext. Unsere jhj-Teams stehen für die Förderung eines solidarischen, respektvollen und chancengerechten Miteinanders in der Gesellschaft – in diesem Fall mitten im Herzen Hamburgs.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Sie finden bei uns eine kollegiale, wertschätzende Arbeitsatmosphäre und die Verbindung von fachlicher Verantwortung in der Suchthilfe, Relevanz im Quartier und spürbarer gesellschaftlicher Sinnhaftigkeit bei einer sehr eigenständigen Arbeit.&lt;/p&gt;



&lt;h2 class="wp-block-heading"&gt;Ihr Profil&lt;/h2&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Abgeschlossenes Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik (Diplom/Bachelor/Master) mit staatlicher Anerkennung oder vergleichbare Qualifikation&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Kenntnisse und persönliche Kompetenzen:&lt;/p&gt;



&lt;ul class="wp-block-list"&gt;
&lt;li&gt;Kenntnisse der Suchthilfe und Substitutionsbehandlung&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Kenntnisse im Sozialrecht (SGB II, SGB XII, SGB V)&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Erfahrung in Beratung und Krisenintervention&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Fähigkeit zur eigenverantwortlichen und strukturierten Fallarbeit&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Empathie und wertschätzende Haltung&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Fähigkeit zur professionellen Distanz&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Teamfähigkeit und Fähigkeit zur interdisziplinären Kooperation&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;



&lt;h2 class="wp-block-heading"&gt;Unsere Leistungen&lt;/h2&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Eingruppierung analog: TVL SUE 12, die Stufe entsprechend der fachlichen Vorerfahrungen&lt;/p&gt;



&lt;ul class="wp-block-list"&gt;
&lt;li&gt;Überdurchschnittliche Sozialleistungen, z.B.&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Jahressonderzahlung&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Zuzahlung zum D-Jobticket&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;30 Tage Urlaub bei einer 5 Tage Woche&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;individuelle Arbeitszeitplanung ist möglich&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Wir bieten Ihnen:&lt;/p&gt;



&lt;ul class="wp-block-list"&gt;
&lt;li&gt;eine strukturierte, wertschätzende und sorgfältige Einarbeitung&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;eigenverantwortliches und selbstständiges Arbeiten mit fachlichem Gestaltungsspielraum&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Entwicklung&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Mitarbeit in einem freundlichen, engagierten und multiprofessionellen Team&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;regelmäßige Teambesprechungen, fachlichen Austausch sowie Supervision&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;



&lt;h2 class="wp-block-heading"&gt;Bewerbungen&lt;/h2&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Bewerbungsende für interne Bewerbungen: &lt;strong&gt;31.05.2026&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Bewerbungsunterlagen: Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse per E-Mail an &lt;a href="mailto:jessica.priess@jhj.de"&gt;jessica.priess@jhj.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Fragen richten Sie bitte auch an unsere Bereichsleitung Frau Prieß. &lt;br&gt;Telefon: 0176 130 688 71 oder 040 890 583 3&lt;/p&gt;



&lt;h2 class="wp-block-heading"&gt;Über uns&lt;/h2&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Die jhj Hamburg Netzwerk gGmbH existiert als Träger der Sucht- und Jugendarbeit seit 1970. Der Träger betreibt in Hamburg ein sozialtherapeutisch ausgerichtetes Hilfesystem. jhj Hamburg bietet ein vielfältiges Netzwerk von ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten für suchterkrankte Menschen und ihre Angehörigen.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;a href="https://jhj-hamburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow"&gt;www.jhj.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.landesstelle-hamburg.de/sozialarbeiterin-m-w-d-mit-staatlicher-anerkennung-fuer-die-psychosoziale-betreuung-fuer-substituierte-psb/"&gt;Sozialarbeiter*in (m/w/d) mit staatlicher Anerkennung für die ,,Psychosoziale Betreuung für Substituierte (PsB)&amp;#8220;&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.landesstelle-hamburg.de"&gt;Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V.&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <updated>2026-05-27T18:36:32Z</updated>
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    <title>Kommunalwahl 2026 – Ohne Dich wird´s nix!</title>
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      <title>LAG OKJA</title>
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      <updated>2026-06-15T11:47:11+02:00</updated>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Kommunalwahl 2026 – Ohne Dich wird´s nix! &amp;#160; Liebe Kolleg*innen, am 13.09.2026 wird landesweit in den Kommunen gewählt. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass die Interessen der jungen Menschen sichtbarer [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/kommunalwahl-2026-ohne-dich-wirds-nix/"&gt;Kommunalwahl 2026 – Ohne Dich wird´s nix!&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de"&gt;LAG OKJA&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Kommunalwahl 2026 – Ohne Dich wird´s nix!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2026/05/1.png"&gt;&lt;img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-3339 alignleft" src="https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2026/05/1-240x300.png" alt="" width="302" height="377" srcset="https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2026/05/1-240x300.png 240w, https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2026/05/1-819x1024.png 819w, https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2026/05/1-768x960.png 768w, https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2026/05/1.png 1080w" sizes="(max-width: 302px) 100vw, 302px" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Kolleg*innen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;am 13.09.2026 wird landesweit in den Kommunen gewählt. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass die Interessen der jungen Menschen sichtbarer werden. Jugend gehört in die Kommunalpolitik!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter dem Motto „Ohne Dich wird`s nix“ starten wir gemeinsam mit dem Landesjugendring Niedersachsen heute eine landesweite Kampagne. Wir wollen junge Menschen motivieren ihre Stimme zu nutzen und die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Außerdem wollen wir auf die Interessen und Themen von jungen Menschen in den Kommunen aufmerksam machen. Dazu brauchen wir Eure Unterstützung: Kommt mit den jungen Menschen ins Gespräch, informiert sie und unterstützt sie!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Kampagnen Info findet ihr Ideen, wie das gelingen kann. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Themen der Jugend gehört werden. Macht sichtbar, dass die Offene Kinder- und Jugendarbeit unverzichtbare Demokratiebildung ist und nutzt auch den Tag der OKJA am 25.09.2026:&lt;br /&gt;
https://www.offene-jugendarbeit.net/index.php/projekte/tag-der-okja! Denn ohne Euch wird`s nix! Material findet ihr unter&lt;/p&gt;
&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="nf0r1qUrZt"&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.ljr.de/ohnedichwirdsnix/"&gt;Kommunalwahl 2026&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Kommunalwahl 2026“ – Landesjugendring Niedersachsen e.V." src="https://www.ljr.de/ohnedichwirdsnix/embed/#?secret=wjEKa8xUV8#?secret=nf0r1qUrZt" data-secret="nf0r1qUrZt" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;sowie Canva-Vorlagen unter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;https://www.canva.com/design/DAHHeGRHfL0/-VlPT81STXO9atc-&lt;br /&gt;
a1IGqg/view?utm_content=DAHHeGRHfL0&amp;amp;utm_campaign=designshare&amp;amp;utm_mediu m=link&amp;amp;utm_source=publishsharelink&amp;amp;mode=preview&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;#ohnedichwirdsnix&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de/kommunalwahl-2026-ohne-dich-wirds-nix/"&gt;Kommunalwahl 2026 – Ohne Dich wird´s nix!&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.jugendarbeit-niedersachsen.de"&gt;LAG OKJA&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <updated>2026-05-26T11:55:11Z</updated>
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    <title>Schulsprecherinnen und Schulsprecher: SAVE THE DATE</title>
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      <title>Jugendinformationsportal</title>
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      <updated>2026-06-15T11:47:19+02:00</updated>
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    <summary type="html">Liebe Schulsprecher:innen, die Schüler:innenkammer&amp;#160;Hamburg veranstalten bald die nächste&amp;#160;Schulsprecher:innenvollversammlung. Wann?&amp;#160;01.06.26 Zu Gast?&amp;#160;Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher Wer ist eingeladen?&amp;#160;Alle Schulsprecher:innen&amp;#8230;</summary>
    <content type="html">&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="save-the-date-schulsprecherinnenvollversammlung-am-1-juni-2026" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-text pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hc pp-colormode-seperate pp-container-md pp-gx-lg pp-gy-md" data-grid="-h-c-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;SAVE THE DATE &amp;#8211; Schulsprecher:innenvollversammlung am 1. Juni 2026&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Liebe Schulsprecher:innen,&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin: 0cm"&gt;die &lt;b&gt;Schüler:innenkammer&lt;/b&gt;&amp;nbsp;Hamburg veranstalten bald die nächste&amp;nbsp;&lt;b&gt;Schulsprecher:innenvollversammlung&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-xl pp-pb-xl section-has-headline" id="%f0%9f%97%93%ef%b8%8f%e2%9d%97%ef%b8%8f%f0%9f%8f%ab%f0%9f%97%a3%ef%b8%8f%e2%9a%96%ef%b8%8f%f0%9f%a4%9d" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;div class="media pp-box-plain media-type-image"&gt;
&lt;figure data-fullscreen="1" class="pp-box-dark--lightbox"&gt;
&lt;div class="image-wrap"&gt;
		&lt;img decoding="async" width="1360" height="1924" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2026/05/image.png" class="" alt="Auf dem Bild ist die hier im Text beschriebene Einladung als Brief zu sehen." loading="lazy" /&gt;					&lt;button class="stretched-link" type="button" data-action="fullscreen"&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;span class="btn-content"&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-expand"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-compress"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;span class="screen-reader-text"&gt;Volllbild&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/button&gt;
			&lt;/div&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-highlight pp-pb-sm pp-element-h5"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;</content>
    <updated>2026-05-26T11:31:57Z</updated>
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    <title>Stellungnahme zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe veröffentlicht</title>
    <link href="https://bag-streetwork.de/2026/05/26/stellungnahme-zum-entwurf-eines-ersten-gesetzes-zur-strukturreform-der-kinder-und-jugendhilfe-veroeffentlicht/"/>
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      <title>BAG Streetwork. Mobile Jugendarbeit.</title>
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      <updated>2026-06-14T09:03:02+02:00</updated>
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    <summary type="html">Jugendsozialarbeit stärken, statt Rechtsansprüche durch Infrastrukturvorbehalte auszuhöhlen – Stellungnahme der BAG Streetwork zum 1. KJHSRG.
&lt;p&gt;&lt;a href="https://bag-streetwork.de/2026/05/26/stellungnahme-zum-entwurf-eines-ersten-gesetzes-zur-strukturreform-der-kinder-und-jugendhilfe-veroeffentlicht/"&gt;Source&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</summary>
    <updated>2026-05-26T10:18:14Z</updated>
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    <title>Haftnotizen Ausgabe 68</title>
    <link href="https://jip.hamburg.de/2026/05/26/haftnotizen-ausgabe-68/"/>
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      <title>Jugendinformationsportal</title>
      <link href="https://jip.hamburg.de"/>
      <id>https://jip.hamburg.de</id>
      <updated>2026-06-15T11:47:19+02:00</updated>
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    <summary type="html">Das Leben spielt nicht immer fair: Äußere Umstände wie Herkunft und soziales Umfeld können sich zu entscheidenden Faktoren entwickeln. Der&amp;#8230;</summary>
    <content type="html">&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg" id="s1" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Das Leben spielt nicht immer fair: Äußere Umstände wie Herkunft und soziales Umfeld können sich zu entscheidenden Faktoren entwickeln. Der Verfasser dieser Ausgabe sitzt seit zwei Jahren in der JVA und schildert sehr ehrlich und offen von seiner Kindheit und Jugend, die von Armut, Flucht und Vernachlässigung, von Drogenkonsum und Diebstahl geprägt waren. Bereits in jungen Jahren hat Congo mehr erlebt als viele andere in ihrem ganzen Leben. Und dennoch: Trotz aller Rückschläge und Herausforderungen hält er an seinen Träumen und Wünschen fest und sucht unbeirrt nach seinem Stück Normalität – allen Widrigkeiten zum Trotz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Der Klarname des Verfassers ist durch ein Pseudonym ersetzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Meinungsfreiheit&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Wie immer ist uns Meinungsfreiheit sehr wichtig – deshalb äußert der jeweilige Verfasser seine ganz persönliche Meinung, die nicht unbedingt vom gesamten Team der Haftnotizen geteilt werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schreibtrainerin: Tania Kibermanis&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="guter-junge" data-is-intersecting="false"&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-box-plain-secondary pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Guter Junge&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content pp-box-plain pp-element-intro"&gt;
&lt;p&gt;Text von &lt;strong&gt;Congo&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;(Schreibgruppe der JVA Hahnöfersand)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An meinem Entlassungstag werde ich zu meiner Familie fahren und einen angenehmen Tag verbringen. Ich würde auch so schnell wie möglich in mein Heimatland Burkina Faso reisen, um meine Familie dort zu besuchen – vor allem meine Oma, die gerade 101 Jahre alt geworden ist. Dort möchte ich zwei Monate bleiben, dann kurz nach Deutschland zurück und weiter nach Spanien, um meine Mutter und meinen Bruder zu besuchen. Nach dem Aufenthalt in Spanien kehre ich nach Deutschland zurück, um mich um eine eigene Wohnung zu kümmern und zu versuchen, einen Ausbildungsplatz als Elektriker zu bekommen. Um meine Drogensucht zu überwinden, möchte ich gerne neue Hobbys finden und mich noch mehr auf den Sport konzentrieren. Neue Freundeskreise, eine neue Umgebung – das ist es, was ich brauche, um mein Leben in den Griff zu kriegen und nie wieder in den Knast zu kommen. Und wenn ich ein Bike sehe, gehe ich daran vorbei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin Ougadougou geboren. Dort haben wir gelebt, bis ich fünf Jahre alt war. Dort waren wir nicht arm, aber auch nicht reich. Das Leben war schwierig, und deshalb haben meine Eltern 2011 entschieden, unser Heimatland zu verlassen. Zuerst reisten mein Vater und ich nach Marokko – über Nigeria, dann zwei Wochen in Togo, von dort aus nach Tanger. Dort sind wir dreieinhalb Wochen geblieben bis wir zwei Plätze auf dem Boot hatten. Dafür haben wir 2000 Dirham (&lt;em&gt;umgerechnet ca. 460,- Euro)&lt;/em&gt; bezahlt. Auf dem Boot, das eigentlich nur Platz für zehn Menschen hatte, waren über 30 Männer: Leute aus Südafrika, Mali, Kongo, Marokko – die meisten von ihnen hatten keine Papiere. Wir sind losgefahren bis Gibraltar, und von dort aus hat sich jeder allein auf seinen Weg gemacht. Mein Vater und ich hatten nur eine kleine Tasche dabei, da hatten wir unsere Pässe, etwas Kleidung, Wasser, ein bisschen Geld und etwas zu essen drin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die erste Nacht haben wir auf der Straße verbracht. Zum Glück war es Sommer und überhaupt nicht kalt. Aber angenehm war es trotzdem nicht. Am nächsten Tag sind wir zu einem Flüchtlingscamp gefahren, dort haben wir ein Zimmer mit zwei Betten bekommen. Die ersten Tage blieb ich im Zimmer, während mein Vater draußen den ganzen Tag auf der Suche nach Arbeit und Lebensmitteln war. Nach einer Woche kam die erste gute Nachricht: Mein Vater hatte Arbeit auf dem Bau gefunden. Zwar ohne Vertrag, aber dafür hatten wir ein erstes Einkommen. Er hat bis zu 15 Stunden am Tag gearbeitet, sechs Tage die Woche. Dafür hat er jeden Monat unterschiedlich viel Geld bekommen – mal waren es 450,- Euro, mal 350,- oder 550,-. Er wusste nie, wieviel er diesen Monat verdiente.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Mutter kam nach einem Jahr nach Spanien, kurz darauf haben sich meine Eltern getrennt, und mein Vater ist nach Frankreich gezogen. Meine Mutter und ich lebten zu dieser Zeit in Cadiz und waren auf uns alleine gestellt. Meine Mutter war zu diesem Zeitpunkt ca. 23 Jahre alt, und obwohl mein Vater Unterhalt für mich geschickt hat, hat es nicht gereicht. In der Provinz Andalusien, wo wir gelebt haben, war die Arbeitslosenquote sehr hoch. Für Leute, die aus Spanien kamen, war es schon schwer, einen Job zu finden. Für Menschen, die nicht aus Spanien kamen und auch noch eine andere Hautfarbe hatten, war es noch viel schwerer. Nach langer Suche bekam meine Mutter Arbeit in einer Bar, mit Arbeitszeiten bis nach Mitternacht, manchmal auch bis 1:00 oder 2:00 Uhr. In Spanien hatten wir keine Verwandtschaft, aber meine Mutter hatte ein oder zwei gute Freunde. Aber auch die konnten nicht auf mich aufpassen, denn zu diesem Zeitpunkt war ich erst sechs Jahre alt. Dann hat meine Mutter eine Babysitterin für mich gefunden, und von 17 Uhr bis zum nächsten Tag bin ich bei ihr geblieben. Sie hat mich zur Schule gebracht, meine Mutter hat mich dann abgeholt, und wir haben die Zeit bis zu ihrer Schicht gemeinsam verbracht. Meine Babysitterin war Mitte Fünfzig, eine nette Frau, und ich blieb bei ihrer Familie mit Onkel, Cousins und Nichten. Ich hatte einen Nintendo, und bei Langeweile habe ich damit gespielt. Nach zwei Jahren bekam die Babysitterin Streit mit meiner Mutter, und es musste eine andere gefunden werden. Die zweite Babysitterin war Mitte 60, eigentlich nett, aber manchmal hat sie es übertrieben: Aus Spaß hat sich mich einmal am Ohr gerissen, und das hat sehr wehgetan. Sie hat mich auch auf den Kopf geschlagen. Ich habe das alles meiner Mutter erzählt, und sie hat dann wieder eine andere Babysitterin für mich gesucht. Bei der neuen Babysitterin war ich insgesamt zwei Jahre – und bei ihr war alles perfekt: Sie hatte eine große Familie, die gut auf mich aufgepasst hat. Ich blieb dort, bis ich elf Jahre alt war. In dieser Zeit sind wir auch noch dreimal umgezogen. Meine Mutter hat ein paarmal den Job gewechselt, und es gab auch Zeiten, in denen sie arbeitslos war. Spanien hat kein gutes Sozialsystem, und wenn man keine Arbeit hat, kriegt man auch wenig Unterstützung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Schule war ich ein schlechter Schüler, ich habe nicht gut aufgepasst und wollte keine Hausaufgaben machen. Die zweite Klasse habe ich wiederholt. Es war von Anfang an schwierig, mich in der Schule zu integrieren, aber nach einiger Zeit hatte ich gute Freunde in der Schule und in meinem Viertel gefunden. Sechs Jahre war ich in der gleichen Schule, aber als wir umziehen mussten, war das für mich eine Überforderung, und ich war traurig, mein ganzes Leben in eine Tasche packen und weggehen zu müssen. Ich hatte zwar nicht die beste, aber eine gute Kindheit. Bevor wir nach Malaga umgezogen sind, hat meine Mutter mich zwei Wochen lang bei der Babysitterin untergebracht. Dann ist sie nach Malaga gefahren, ohne dort jemanden zu kennen. Ganz alleine, mit all ihrem ersparten Geld. Nach zwei Wochen hat mich die Babysitterin dann zu ihr gebracht. Sie hat in einem Hostel gewohnt und war Tag und Nacht auf Arbeitssuche. Wir hatten kein Einkommen, nur das gesparte Geld. In dem Hostel gab es keine Küche, deshalb hatten wir auch nur eine Mahlzeit am Tag. Entweder wir teilten uns ein Tagesmenü am Imbiss, oder wir aßen Yumyum oder Fertiggerichte, die man nur mit kochendem Wasser zubereiten muss. Nach ein paar Wochen sind wir in eine WG gezogen, wo wir unser Zimmer teilen mussten. Doch nach kurzer Zeit hat meine Mutter dann Arbeit in einem Restaurant als Kellnerin gefunden, und dann sind wir in eine eigene Wohnung gezogen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin in eine neue Schule gekommen und musste dort neue Freunde finden. Es war schwer, aber nach einiger Zeit hat es geklappt. Zu dieser Zeit war ich zwölf Jahre alt. Aufgrund unserer Lebensumstände konnte ich außerhalb der Schule nicht viel Zeit mit meinen Freunden verbringen. Ich war oft alleine und habe mich einsam gefühlt. Mit meiner Familie in Burkina Faso konnte ich nicht kommunizieren – ich sprach deren Sprache nicht mehr. Und dann fing es an, dass ich alleine ohne Aufsicht rausgegangen bin. Mit zwölf habe ich das erste Mal gekifft. Einfach so, aus Neugier – der große Bruder eines Freundes hat das Dope besorgt. Doch an diesem Tag habe ich gar keine Wirkung gespürt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil die Miete so teuer war, mussten wir wieder umziehen, ca. 25 km raus aus der Stadt. Und ich musste wieder ankommen. Doch dort habe ich nicht lange gebraucht, um neue Freunde kennenzulernen. Zu dieser Zeit hatte ich vielleicht zwei-, dreimal Mal gekifft. In der Schule war ein Nachbarsjunge, wir freundeten uns an und haben viel zusammen gekifft. Weil ich neu war, kannte ich noch keinen Verkäufer. Doch der Junge hatte bereits einen Namen und war als cool bekannt. Mit ihm war ich viel unterwegs und habe die ersten richtigen Erfahrungen mit Gras gemacht. Wir hatten sehr viel Spaß, während wir zusammen gekifft haben. Ich hatte Lachflashs, und das Essen hat plötzlich dreimal so gut geschmeckt. Er hat mir das Viertel und die Straße gezeigt. Und er hatte immer Gras dabei. Auch meine Mutter hat heimlich, aber sehr selten gekifft, und weil ich so viele Stunden allein zuhause war, habe ich mich aus Langeweile auch an ihrem Gras bedient.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einiger Zeit habe ich nichts mehr bei ihr gefunden, und auch mein Freund hatte nichts mehr. Er sagte zu mir: Komm, wir kaufen auf Combi. Ich wusste damals nicht, dass man Gras kaufen und erst später zahlen kann. Doch nach einiger Zeit war es nicht mehr so schön, weil ich das ausgenutzt habe und viele Schulden hatte. Deshalb habe ich alles gemacht, um an Geld zu kommen. Ich war dreizehn und sah noch jünger aus. Ich habe Leute angesprochen und gesagt, dass meine Mutter und ich keine Papiere haben und etwas zu essen brauchen. Oder ich bin direkt in den Supermarkt rein und habe Menschen gefragt, ob sie mir etwas zu essen kaufen. Meistens haben die Leute mir dann Geld gegeben. Ich war damals auch schon kurz davor, es mit Taschendiebstahl zu versuchen, aber ich hatte nicht den Mut dazu. Eines Tages hat mir meine Mutter Geld gegeben, um den Monatsbeitrag für meinen Sportverein zu zahlen – aber dann habe ich die Leute getroffen, bei denen ich Schulden hatte, inklusive Zinsen obendrauf. Die haben mir mit Messern gedroht, und dann habe ich einen großen Teil meiner Schulden vom Geld meiner Mutter bezahlt. Nach drei oder vier Monaten Stress habe ich mich dann mit anderen Kollegen getroffen. Mit denen habe ich ein bisschen Gras verkauft, damit ich keine Schulden mehr machen muss. 2020 war ich fünfzehn Jahre alt. Aufgrund meiner schlechten Noten schickte mich meine Mutter nach Deutschland, wo mein Vater inzwischen lebte. Ich sollte eine bessere Zukunft als in Spanien haben. Und ich musste wieder alles hinter mir lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deutschland war ein Schock für mich. Ich bin in Hamburg angekommen, wo mein Vater lebte. Er hatte zwei Jobs und war von 3:30 bis 18:00 nicht zu Hause. Sechs Tage die Woche. Ich konnte die Sprache nicht und kannte auch sonst niemanden außer meinen Vater. Wir haben zu zweit gewohnt, und ich bin erstmal raus in meine neue Umgebung, um einen Verkäufer zu finden, denn ich war auf Gras-Entzug. Über ein paar Verkäufer habe ich dann auch in meinem neuen Viertel Freunde gefunden. Einer von ihnen kam aus Marokko und sprach Spanisch – das war natürlich genial, der hat mich dann mit der ganzen Gruppe bekannt gemacht. Was uns alle verbunden hat, war das Kiffen. Mit der Zeit habe ich mitbekommen, dass einige von denen klauen gingen oder Einbrüche machten. Einmal bin ich mitgegangen. Ich sollte nur aufpassen. Aber ich habe richtig Angst gehabt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele von den Jungs haben Tabletten und Kokain genommen. Mir wurde es auch ein paarmal angeboten, aber ich habe immer Nein gesagt. Aber an Silvester 2021 habe ich zum ersten Mal harte Drogen konsumiert: Ecstasy und MDMA. Dieser Tag war einer der besten in meinem bisherigen Leben. Ich habe mich wie Superman gefühlt. Und ich habe mir gewünscht, dass dieses Gefühl nie mehr aufhört. 2022 habe ich dann mit den Fahrraddiebstählen angefangen. Aufgrund meines hohen Graskonsums brauchte ich mindestens 5g täglich. Ich habe immer häufiger gekaut – alleine oder mit den Jungs, Hauptsache Geld. Im Sommer 2022 hatten wir schon richtig gutes Geld gemacht. Mit meinem Freund bin ich nach Neugraben zu den Blocks, da waren ein paar ältere Jungs. Er kaufte von ihnen Koks. Ich sagte zu ihm: Ich will das heute nur ein einziges Mal probieren. Wir haben dann die ganze Nacht gekokst, und ich war in Hochstimmung. Ich hatte keine Angst, hab sehr viel geredet, war voller Liebe. Das war sehr schön. Bis zu meiner Verhaftung im Sommer 2022 habe ich vielleicht zehnmal Kokain genommen. Und jeden Tag Gras.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wegen diverser Diebstähle wurde ich zum ersten Mal festgenommen. Dann kam ich in die Jugendgerichtliche Unterbringung (JGU), zur Haftvermeidung. Nach einer Woche bin ich von dort abgehauen und war dreieinhalb Wochen auf der Flucht. Während dieser Zeit habe ich bei Kollegen geschlafen oder war irgendwo unterwegs. Ich habe viel geklaut, aber auch viel konsumiert. In diesen drei Wochen habe ich mehr harte Drogen genommen als in meinem ganzen Leben zuvor: Viel Ecstasy, sehr viel Koks, Benzos und Tramadol. Und Vape mit CBD-Liquid. Ich dachte, das wäre bestimmt so ähnlich wie Gras, aber ich habe nur zweimal dran gezogen und war weg. Das hat sehr geknallt, aber nur zwanzig Minuten lang. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass das gar keine CBD war, sondern Spice – eine synthetische Designerdroge. Ich hatte auch gehört, dass das schnell süchtig macht, aber ich dachte, das ist einfach nur ein harmloses Vape. Dann habe ich angefangen, das regelmäßig zu rauchen. In den ersten Nächten hatte ich Panikattacken und dachte, ich sterbe. Ich wusste, dass das viel zu viel war. Aber meine Ausrede war: Ich bin auf der Flucht, bald werde ich bestimmt festgenommen, also muss ich noch meine Freiheit genießen. Dann wurde ich verhaftet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ersten zwei Wochen war der Entzug eine Tortur. Ich habe auch keine Ersatzmedikamente bekommen. Sechs Monate saß ich in U-Haft, dann wurde ich wieder in die JGU gebracht. Dort habe ich mich vorbildlich verhalten. In den ersten vier Monaten habe ich die höchste Phase erreicht. 2024 bin ich dann auf Bewährung rausgekommen. Ich habe meinen ersten Joint in Freiheit geraucht und war sehr enttäuscht, weil das gar keine Wirkung hatte. Dann habe ich weiter Vape geraucht – mit Ecstasy hielt die Wirkung lange an. Bestimmt zehnmal habe ich versucht, damit aufzuhören. Habe das Vape weggeworfen. Aber die Entzugserscheinungen waren zu stark. Ich konnte absolut nichts essen, nicht schlafen, hatte Bauchschmerzen, mir war schlecht, ich bekam Krampfanfälle. Als ich wieder konsumiert habe, war sofort alles weg, und es ging mir wieder gut. So wie ein leergefahrenes Auto, wenn man es wieder volltankt. Es gab jetzt keinen Moment mehr, an dem ich nicht konsumiert habe: Beim Bewährungshelfer, im Bus, bei der Arbeit, sogar auf dem Polizeirevier. Dazu alle zwei bis drei Tage Kokain, um wach zu bleiben und Kraft zu haben. Glücklich war ich mit dem Konsum nicht. Ich war komplett gefühllos, egal, was passiert ist. Ich war nicht mal traurig, und niemand konnte verstehen, was mit mir los war. Ich bin überall, wo ich nur kurz saß, sofort eingeschlafen. Das war peinlich, und aufgrund dessen, weil ich mich schämte, habe ich nicht mehr so viel mit den Jungs abgehangen. Ich war nur noch am Klauen, und die Drogen nahm ich längst nicht mehr nur zum Spaß. Ich brauchte sie, um den Mut fürs Klauen zu haben, und ich habe geklaut, um die Drogen zu kaufen. Ein Teufelskreis. Mein Vater war die ganze Zeit am Arbeiten, und ich hatte niemanden, mit dem ich über meine Probleme reden konnte. Meine große Einsamkeit konnte ich beim Konsum mal kurz vergessen. Aber wenn ich nichts hatte und auf Entzug war, ist alles wieder hochgekommen. Ich habe oft geweint und wusste nicht warum. 2024 wurde ich verhaftet und in die JVA Hahnöfersand gebracht. Hier bin ich bis heute.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man entscheidet nicht, wo man zur Welt kommt: In einem reichen Land, einem armen, im Krieg, bei einer guten Familie oder nicht. Jeder sollte eigentlich die gleichen Möglichkeiten haben, um im Leben erfolgreich zu sein. Leider ist es nicht so, und wenn man in einem Land der Dritten Welt wohnt, sind die Möglichkeiten begrenzt. Um aus der Armut wegzukommen, gibt es immer die Möglichkeit, zu flüchten, damit man vielleicht später einen guten Job bekommt. Aber auch das ist schwierig, wenn man vielleicht schon als Kind die Schule verlassen muss, weil einen die Eltern finanziell nicht unterstützen können. Meistens macht man dann das Gleiche wie die Eltern, weil sie ein Vorbild sind. Und Kinder wollen etwas Besseres werden, um ihre Eltern nicht zu enttäuschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In zehn Jahren sehe ich mich in Spanien mit einer Firma im Elektro-Bereich. Ich sehe mich verheiratet mit zwei Kindern – einem Mädchen und einem Jungen. Ich sehe mich in meiner alten Umgebung, wo ich einen Teil meiner Kindheit verbracht habe. Wir leben nicht so weit von meiner Mutter, meinem kleinen Bruder und meinem Stiefvater entfernt, die wir regelmäßig besuchen. Auch nach Deutschland fliegen wir oft, um meinen Vater und meine Stiefmutter zu sehen. Die Geschäfte laufen gut, mittlerweile habe ich ein Haus gekauft und ein Auto. Genau kann ich es nicht sagen, aber wahrscheinlich wird es ein BMW sein. Und in den Sommerferien fahre ich mit meiner Frau und den Kindern in mein Heimatland Burkina Faso, wo wir viel Zeit mit meiner Familie verbringen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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&lt;hr class="pp-border-top pp-container-lg border-grau-2 border-width-sm border-style-solid" /&gt;
	&lt;/div&gt;
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&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;Feedback&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;Die Verfasser der Artikel freuen sich sehr über &lt;strong&gt;Feedback&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;zu ihren Texten. Schreibt uns gerne&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Lob und Kritik&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;an &lt;a href="mailto:jugendinfo@bsfb.hamburg.de" target="_blank" rel="noopener"&gt;jugendinfo@bsfb.hamburg.de&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und wir leiten eure Rückmeldungen (anonymisiert) weiter.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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	&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-textmedia pp-textmedia pp-pt-lg pp-pb-lg section-has-headline" id="die-haftnotizen" data-is-intersecting="false"&gt;
&lt;div class="section-container textmedia-container pp-grid textmedia-template-textlargemediarightplain pp-gridratio-md pp-spread-wide pp-gridorder-hcm pp-colormode-full pp-container-lg pp-gx-lg pp-gy-md pp-box-plain" data-grid="-hm-cm-"&gt;
&lt;h2 class="section-headline text-left headline pp-element-h3"&gt;&lt;span class="headline-text"&gt;DIE HAFTNOTIZEN&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="content"&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kolumne mit kreativen Texten aus der JVA Hahnöfersand&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Autoren sind allesamt Jugendliche und junge Erwachsene aus der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand. Sie nehmen an der dortigen Gruppe für kreatives Schreiben teil, mit der fachlichen Begleitung der Autorin und Schreibtrainerin Tania Kibermanis.&lt;/p&gt;
&lt;p class="cta"&gt;&lt;a href="https://jip.hamburg.de/beteiligen-mitmachen/jugendredaktion/" class="pp-btn pp-btn-outline"&gt;Zur Jugendredaktion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="media media-type-image"&gt;
&lt;figure data-fullscreen="1" class="pp-box-dark--lightbox"&gt;
&lt;div class="image-wrap"&gt;
		&lt;img decoding="async" width="886" height="760" src="https://jip.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/882/2025/01/Paxo-haftnotizen-e1737034294852.png" class="" alt="" loading="lazy" /&gt;					&lt;button class="stretched-link" type="button" data-action="fullscreen"&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;span class="btn-content"&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-expand"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;i aria-hidden="true" class="fas fa-compress"&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
		&lt;span class="screen-reader-text"&gt;Volllbild&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/button&gt;
			&lt;/div&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="section section-postslist pp-pt-md pp-pb-md section-ha</content>
    <updated>2026-05-26T09:25:16Z</updated>
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    <title>Verwaltungskraft (m/w/d) mit Schwerpunkt Buchhaltung, Minijob 6h/Woche</title>
    <link href="https://www.landesstelle-hamburg.de/verwaltungskraft-m-w-d-mit-schwerpunkt-buchhaltung-minijob-6h-woche/"/>
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      <title>Landesstelle Hamburg</title>
      <link href="https://www.landesstelle-hamburg.de"/>
      <id>https://www.landesstelle-hamburg.de</id>
      <updated>2026-06-15T13:25:04+02:00</updated>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) ist die zentrale Institution für die Koordination und Weiterentwicklung der Suchthilfe und Suchtpolitik in Hamburg. Als Dachverband der Suchthilfeträger bündeln wir Interessen, vernetzen Akteur*innen aus Fachpraxis, Politik und Leistungsträgerschaft, beraten politische Entscheidungsträger, informieren die Öffentlichkeit und engagieren uns für eine bedarfsgerechte Versorgung suchtkranker Menschen. Unsere Geschäftsstelle bildet dabei [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.landesstelle-hamburg.de/verwaltungskraft-m-w-d-mit-schwerpunkt-buchhaltung-minijob-6h-woche/"&gt;Verwaltungskraft (m/w/d) mit Schwerpunkt Buchhaltung, Minijob 6h/Woche&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.landesstelle-hamburg.de"&gt;Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V.&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</summary>
    <content type="html">
&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) ist die zentrale Institution für die Koordination und Weiterentwicklung der Suchthilfe und Suchtpolitik in Hamburg. Als Dachverband der Suchthilfeträger bündeln wir Interessen, vernetzen Akteur*innen aus Fachpraxis, Politik und Leistungsträgerschaft, beraten politische Entscheidungsträger, informieren die Öffentlichkeit und engagieren uns für eine bedarfsgerechte Versorgung suchtkranker Menschen. Unsere Geschäftsstelle bildet dabei die organisatorische und administrative Basis.&lt;/p&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Zur Verstärkung unseres kleinen Teams suchen wir Dich in Hamburg Mitte zum nächstmöglichen Termin als &lt;br&gt;&lt;strong&gt;Verwaltungskraft (m/w/d) mit Schwerpunkt Buchhaltung,&lt;/strong&gt; Minijob (6 Stunden pro Woche), Start sofort.&lt;/p&gt;



&lt;h2 class="wp-block-heading"&gt;Das bieten wir&lt;/h2&gt;



&lt;ul class="wp-block-list"&gt;
&lt;li&gt;Flexibilität: Flexible Arbeitszeiten und Home-Office Möglichkeit (auch im Ausland)&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Freiraum: Viel Gestaltungsspielraum bei der Weiterentwicklung unserer Verwaltungsprozesse&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Teamwork: Ein kleines, engagiertes Team mit kurzen Entscheidungswegen&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Zentrale Lage: Arbeitsplatz in zentraler Lage in Hamburg&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Gehalt: Attraktiven Stundenlohn gemäß Entgeltgruppe 8 TVL&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;



&lt;h2 class="wp-block-heading"&gt;Deine Aufgaben&lt;/h2&gt;



&lt;ul class="wp-block-list"&gt;
&lt;li&gt;Buchhaltung: Eigenständige Bearbeitung der laufenden Buchhaltung, insbesondere Durchführung des Zahlungsverkehrs, Erstellung von Betriebskostenabrechnungen und weiteren Kalkulationen&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Projektmanagement: Mitwirkung beim Prozess der Umstellung auf eine digitale Buchhaltung&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Mittelverwaltung: Verwaltung der DRV-Regionalmittel für die Suchtselbsthilfe und Vorbereitung der Unterlagen für das Steuerbüro sowie den Jahresabschluss&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Organisation: Unterstützung der Geschäftsführung bei administrativen und organisatorischen Aufgaben&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Administration: Mitgliederverwaltung, Pflege von Antragsunterlagen, Ablage und Fristenmanagement, Pflege und Aktualisierung der Stellenbörse auf unserer Website (CMS: WordPress)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;



&lt;h2 class="wp-block-heading"&gt;Dein Profil&lt;/h2&gt;



&lt;ul class="wp-block-list"&gt;
&lt;li&gt;Erfahrung: Berufserfahrung in Buchhaltung und Verwaltungsorganisation, idealerweise mit der Buchhaltungssoftware Simba&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Interesse: Du hast Freude an der Mitgestaltung und Optimierung von Prozessen sowie sozialpolitischen Themen&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Arbeitsweise: Selbstständige, sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise gepaart mit einem ausgeprägten Organisationsgeschick, hoher Verlässlichkeit und Diskretion&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Fachkenntnisse: Sicherer Umgang mit den MS-Office-Produkten (insbesondere Excel) sowie Grundkenntnisse im Umgang mit Content-Management-Systemen (z. B. WordPress) wünschenswert&lt;/li&gt;



&lt;li&gt;Sprache: Deutschkenntnisse (muttersprachliches Niveau vorausgesetzt)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;



&lt;h3 class="wp-block-heading"&gt;Haben wir Dein Interesse geweckt?&lt;/h3&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;Dann freuen wir uns auf Deinen Lebenslauf mit Angabe Deines frühestmöglichen Eintrittstermins per E-Mail an: &lt;a href="mailto:sarah.kessler@landesstelle-hamburg.de"&gt;sarah.kessler@landesstelle-hamburg.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;



&lt;h3 class="wp-block-heading"&gt;Bei Fragen melde Dich gerne bei: &lt;/h3&gt;



&lt;p class="wp-block-paragraph"&gt;&lt;strong&gt;Sarah Kessler &lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Tel. 0151 5072 1383&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href="https://www.landesstelle-hamburg.de/verwaltungskraft-m-w-d-mit-schwerpunkt-buchhaltung-minijob-6h-woche/"&gt;Verwaltungskraft (m/w/d) mit Schwerpunkt Buchhaltung, Minijob 6h/Woche&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href="https://www.landesstelle-hamburg.de"&gt;Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V.&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <updated>2026-05-26T08:46:00Z</updated>
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    <title>das freut mich</title>
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      <title>Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik</title>
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      <updated>2026-05-07T07:00:02+02:00</updated>
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    <summary type="html">Es gibt offenbar Leute, die nicht nur die Blogbeiträge lesen, sondern sich auch das Menü anschauen und z.B. den Menüpunkt &amp;#8222;Sozialpolitik&amp;#8220; anklicken. Die Texte dort sind als wichtige Ergänzung zu den Sozialarbeitsthemen gedacht. So fand ich z.B folgenden Blog-Eintrag bei &amp;#8230; &lt;a href="https://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2026/05/25/das-freut-mich/"&gt;Weiterlesen &lt;span class="meta-nav"&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;</summary>
    <updated>2026-05-25T10:04:44Z</updated>
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    <title>International Juleica seminar in Hamburg and Haifa: Empower. Engage. Lead.</title>
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      <title>AGfJ in Hamburg e.V.</title>
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      <updated>2026-06-16T04:39:43+02:00</updated>
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    <summary type="html">We invite you to an international two-part training programme for youth leaders taking place from 28 August to 4 September 2026 in Hamburg and from 25 September to 2 October 2026 in Haifa. However: Empower.Engage.Lead. is more than just a typical Juleica training course. It is an opportunity to learn new things, reflect on old &amp;#8230; &lt;a href="https://agfj-hamburg.de/aktuell/austausch/empower-engage-lead/" class="more-link"&gt;&lt;span class="screen-reader-text"&gt;International Juleica seminar in Hamburg and Haifa: Empower. Engage. Lead.&lt;/span&gt; weiterlesen &lt;span class="meta-nav"&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;</summary>
    <content type="html">
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;We invite you to an international two-part training programme for youth leaders taking place from 28 August to 4 September 2026 in Hamburg and from 25 September to 2 October 2026 in Haifa.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;However: Empower.Engage.Lead. is more than just a typical Juleica training course. It is an opportunity to learn new things, reflect on old ones and work together to create strong spaces for youth work within an international group and context.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Together with our Israeli partner organisations &lt;a href="https://www.mabat.org/about-us/"&gt;Mabat&lt;/a&gt; and &lt;a href="https://www.mubadroon48.com/blank-1"&gt;Mubadroon&lt;/a&gt;, we at AGfJ and &lt;a href="https://www.mitost-hamburg.de/startseite/" data-type="link" data-id="https://www.mitost-hamburg.de/startseite/"&gt;MitOst Hamburg&lt;/a&gt; train young team members with initial experience to become group leaders, equipping them with the knowledge, methods and mindset to support their participants in shaping their own futures, both at a regional and international level.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Are you ready to join?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;



&lt;figure class="wp-block-image size-large"&gt;&lt;img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="690" data-attachment-id="3435" data-permalink="https://agfj-hamburg.de/aktuell/austausch/empower-engage-lead/attachment/screenshot-2/" data-orig-file="https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/05/Rainer-Schwart-2.jpg" data-orig-size="2552,1720" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&amp;quot;aperture&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;credit&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;camera&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;caption&amp;quot;:&amp;quot;Screenshot&amp;quot;,&amp;quot;created_timestamp&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;copyright&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;focal_length&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;iso&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;shutter_speed&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;title&amp;quot;:&amp;quot;Screenshot&amp;quot;,&amp;quot;orientation&amp;quot;:&amp;quot;1&amp;quot;}" data-image-title="Screenshot" data-image-description="" data-image-caption="&amp;lt;p&amp;gt;Screenshot&amp;lt;/p&amp;gt;
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&lt;p&gt;&lt;strong&gt;You can participate if you &amp;#8230;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;… are at least 18 years old,&lt;br&gt;&amp;#8230; are a volunteer and active in a youth organisation in Hamburg,&amp;nbsp;&lt;br&gt;&amp;#8230; have some initial experience in leading youth groups,&lt;br&gt;&amp;#8230; are motivated to take part in international exchange and collaborative learning,&lt;br&gt;&amp;#8230; are able to participate in both project phases and&lt;br&gt;&amp;#8230; can communicate in English&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Participation fee&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;The programme is supported by ConAct and the Free and Hanseatic City of Hamburg. An application for further funding has been submitted to the German-Israeli Future Fund. Your personal contribution for both parts is €280.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;



&lt;figure class="wp-block-image size-large"&gt;&lt;img decoding="async" width="1024" height="680" data-attachment-id="3434" data-permalink="https://agfj-hamburg.de/aktuell/austausch/empower-engage-lead/attachment/screenshot/" data-orig-file="https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/05/Rainer-Schwart-3.jpg" data-orig-size="2418,1606" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&amp;quot;aperture&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;credit&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;camera&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;caption&amp;quot;:&amp;quot;Screenshot&amp;quot;,&amp;quot;created_timestamp&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;copyright&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;focal_length&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;iso&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;shutter_speed&amp;quot;:&amp;quot;0&amp;quot;,&amp;quot;title&amp;quot;:&amp;quot;Screenshot&amp;quot;,&amp;quot;orientation&amp;quot;:&amp;quot;1&amp;quot;}" data-image-title="Screenshot" data-image-description="" data-image-caption="&amp;lt;p&amp;gt;Screenshot&amp;lt;/p&amp;gt;
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&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Notice&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;We work very closely with partners in Israel who are actively committed to fostering understanding and dialogue between different groups in society – particularly between Jewish and Arab Israelis. These perspectives help shape our project and enable us to balance critical reflection with an open exchange that allows space for different opinions, whilst not tolerating any form of anti-Semitism or exclusion.&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anything else?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Please contact Johanna, Lars and Claus via email: &lt;a href="mailto:training@agfj.de"&gt;training@agfj.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;How to apply?&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;Please complete our application form by Tuesday, 30 June 2026. To do so, please download it to your computer, use the free Acrobat Reader on your PC, save the form and return it to us by email as an attachment.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;



&lt;div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"&gt;&lt;object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview"  class="wp-block-file__embed" data="https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/05/Call-for-participants_Empower_Engage_Lead_AGfJ_26_form-3.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Call for participants_Empower_Engage_Lead_AGfJ_26_form."&gt;&lt;/object&gt;&lt;a id="wp-block-file--media-3626595f-dca8-485b-8e7d-9c43e8116bc6" href="https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/05/Call-for-participants_Empower_Engage_Lead_AGfJ_26_form-3.pdf"&gt;Call for participants_Empower_Engage_Lead_AGfJ_26_form&lt;/a&gt;&lt;a href="https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/05/Call-for-participants_Empower_Engage_Lead_AGfJ_26_form-3.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-3626595f-dca8-485b-8e7d-9c43e8116bc6"&gt;Herunterladen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Terms of participation&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Please read the terms of participation carefully! &lt;/p&gt;



&lt;div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"&gt;&lt;object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview"  class="wp-block-file__embed" data="https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/05/Teilnahmebedingungen-Empower.Engage.Lead-2026-1.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Teilnahmebedingungen Empower.Engage.Lead 2026."&gt;&lt;/object&gt;&lt;a id="wp-block-file--media-e0c19177-a605-46bd-a48e-2551980460aa" href="https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/05/Teilnahmebedingungen-Empower.Engage.Lead-2026-1.pdf"&gt;Teilnahmebedingungen Empower.Engage.Lead 2026&lt;/a&gt;&lt;a href="https://agfj-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/05/Teilnahmebedingungen-Empower.Engage.Lead-2026-1.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-e0c19177-a605-46bd-a48e-2551980460aa"&gt;Herunterladen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;



&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
</content>
    <updated>2026-05-22T21:01:29Z</updated>
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    <title>PASSAGE² – Netzwerk-Treffen 2026</title>
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      <title>dock europe</title>
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      <updated>2026-05-21T07:11:16+02:00</updated>
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				&lt;span class="et_pb_image_wrap "&gt;&lt;img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="600" src="https://dock-europe.net/wp21/wp-content/uploads/2026/05/website_beitragsbild_passage26.png" alt="" title="website_beitragsbild_passage26" srcset="https://dock-europe.net/wp21/wp-content/uploads/2026/05/website_beitragsbild_passage26.png 600w, https://dock-europe.net/wp21/wp-content/uploads/2026/05/website_beitragsbild_passage26-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" class="wp-image-241800" /&gt;&lt;/span&gt;
			&lt;/div&gt;
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			&lt;/div&gt;&lt;div class="et_pb_row et_pb_row_1"&gt;
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				&lt;div class="et_pb_text_inner"&gt;&lt;h1&gt;PASSAGE² – Netzwerk-Treffen 2026&lt;/h1&gt;
&lt;h3&gt;Phase 1: 7. – 13.6.26 – Hamburg / Phase 2: 27.9. – 3.10.26 – Marseille&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Vernetzung und Fortbildung hoch zwei: PASSAGE² kombiniert fachlichen Austausch, Einblicke in lokale Strukturen und Jugendhilfesysteme sowie Raum für partnerschaftliche Zusammenarbeit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Netzwerk PASSAGE verbindet junge Multiplikator*innen, Fachkräfte und Behörden der Jugendhilfe und Jugendverbandsarbeit aus Norddeutschland (Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern) sowie Südfrankreich (Marseille und die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur). Seit 2018 arbeiten und lernen wir gemeinsam, ermutigen uns zu neuen Methoden, entdecken unbekannte Orte und Möglichkeiten, in immer unterschiedlichen spannenden Konstellationen – mit dem Ziel, gute Zugänge sowie sichere und stärkende Erfahrungsräume für junge Menschen in deutsch-französischen Bildungs- und Begegnungsprojekten zu ermöglichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und der jeweiligen Systeme der Jugend- und Bildungsarbeit setzen wir den Schwerpunkt „Schutzkonzepte und Partizipation in der internationalen Jugendarbeit“ fort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach wie vor ein Thema ist der verstärkte Druck undemokratischer Kräfte auf die Jugend-(verbands)arbeit und gesellschaftliche Vielfalt. Die Herausforderungen in der Arbeit mit Jugendlichen verändern sich durch die steigende Zustimmung zu autoritären Haltungen und Aussagen. Gleichzeitig gibt es ein ungebrochen großes Engagement von jungen Menschen und viele ermutigende partizipative Begegnungsprojekte, die auf den Erhalt eines friedlichen Europas und einer solidarischen Gesellschaft wirken. Einige dieser Projekte und aktiven jungen Menschen möchten wir kennenlernen und hören interaktive Vorträge zum Thema.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was erwartet die Teilnehmenden?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Fachlicher Austausch und praxisnahe Methodenentwicklung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Besuche in Einrichtungen der Partnerstädte&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Interaktive Workshops und Reflexionsräume&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sprachanimation und kulturelles Rahmenprogramm&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Netzwerknachmittag mit Partnerbörse, um neue Projekte zu initiieren&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Öffentliche Veranstaltung zur Stärkung und Sichtbarkeit des Netzwerks&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wer kann teilnehmen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Je 13 Aktive und Interessierte aus Hamburg/Norddeutschland und Marseille/Region PACA, die in den Bereichen Sozialarbeit, (Jugend-)Bildung und/oder Kultur tätig sind&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Insbesondere Vertreter*innen von Einrichtungen, die mit jungen Menschen arbeiten, die in internationalen Jugendprojekten unterrepräsentiert sind&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Organisatorische Hinweise&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Gemeinsame Zugreise von Hamburg und zurück – Französischkenntnisse sind nicht erforderlich, da Sprachmittler*innen anwesend sind&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Begegnung in Marseille ist nach dem Hamburger Bildungsurlaubsgesetz anerkannt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Teilnahme an beiden Phasen ist wünschenswert&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kosten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;gesamt 250 Euro, wenn die Einrichtung zahlt / gesamt 150 Euro für Selbstzahlende. Darin enthalten: Verpflegung während des offiziellen Programms, Übernachtung in Einzel- und Zweibettzimmern, Programmorganisation- und Begleitung sowie die Zugreise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Durchführung von PASSAGE² wird ermöglicht durch die Förderung vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), ERASMUS+ sowie durch die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung Hamburg&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
			&lt;/div&gt;
			&lt;/div&gt;&lt;div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child"&gt;
				
				
				
				
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				&lt;div class="et_pb_text_inner"&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fragen &amp;amp; Anmeldung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir freuen uns über Anmeldung bis 27.5.26 via dock europe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Koordination PASSAGE-Netzwerk in Hamburg: &lt;br /&gt;Petra Barz, &lt;a href="mailto:petra.barz@dock-europe.net"&gt;petra.barz@dock-europe.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
			&lt;/div&gt;&lt;div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_0_wrapper et_pb_button_alignment_left et_pb_module "&gt;
				&lt;a class="et_pb_button et_pb_button_0 et_pb_bg_layout_light" href="https://app.seminarmanagercloud.de/m000485/buchungsportal/c258c594-06e3-4570-8725-ab788ad01d59" target="_blank"&gt;Link zur Anmeldung&lt;/a&gt;
			&lt;/div&gt;
			&lt;/div&gt;
				
				
				
				
			&lt;/div&gt;&lt;div class="et_pb_row et_pb_row_3"&gt;
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				&lt;span class="et_pb_image_wrap "&gt;&lt;img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="600" src="https://dock-europe.net/wp21/wp-content/uploads/2026/05/website_beitragsbild_passage26.png" alt="" title="website_beitragsbild_passage26" srcset="https://dock-europe.net/wp21/wp-content/uploads/2026/05/website_beitragsbild_passage26.png 600w, https://dock-europe.net/wp21/wp-content/uploads/2026/05/website_beitragsbild_passage26-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" class="wp-image-241800" /&gt;&lt;/span&gt;
			&lt;/div&gt;
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				&lt;div class="et_pb_text_inner"&gt;&lt;h1&gt;PASSAGE² – Rencontre du Reseau 2026&lt;/h1&gt;
&lt;h3&gt;Phase 1: 7. – 13.6.26 – Hamburg / Phase 2: 27.9. – 3.10.26 – Marseille&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Réseautage et formation continue au carré : PASSAGE² combine échanges professionnels, aperçus des structures locales et des systèmes d&amp;#8217;aide à la jeunesse, ainsi qu&amp;#8217;un espace dédié à la coopération partenariale.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Le réseau PASSAGE met en relation de jeunes relais, des professionnel·les et des autorités chargées de l’aide à la jeunesse et du travail associatif auprès des jeunes, issu·es du nord de l’Allemagne (Hambourg, Schleswig-Holstein, Mecklembourg-Poméranie occidentale) et du sud de la France (Marseille et la région Provence-Alpes-Côte d’Azur). Depuis 2018, nous travaillons et apprenons ensemble, nous nous encourageons à adopter de nouvelles méthodes, nous découvrons des lieux et des possibilités inconnus, dans des constellations toujours différentes et passionnantes – dans le but de permettre aux jeunes d’accéder à des projets éducatifs et de rencontre franco-allemands et de bénéficier d’espaces d’expérience sûrs et enrichissants.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Outre la découverte mutuelle et celle des systèmes respectifs de travail jeunesse et éducatif, nous poursuivons notre travail sur le thème « Concepts de protection et participation dans le travail jeunesse international ». &lt;br /&gt;La pression accrue exercée par des forces antidémocratiques sur le travail (associatif) avec les jeunes et la diversité sociale reste d’actualité. Les défis liés au travail avec les jeunes évoluent en raison de l’adhésion croissante à des attitudes et des discours autoritaires. Parallèlement, on observe un engagement toujours aussi fort de la part des jeunes et de nombreux projets de rencontre participatifs qui œuvrent pour le maintien d’une Europe pacifique et d’une société solidaire. Nous souhaitons découvrir certains de ces projets et rencontrer ces jeunes actifs, et assisterons à des exposés interactifs sur le sujet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;À quoi les participant·es peuvent-ils s&amp;#8217;attendre ?&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Échanges professionnels et développement de méthodes pratiques&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Visites d&amp;#8217;établissements dans les villes partenaires&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ateliers interactifs et espaces de réflexion&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Animation linguistique et programme culturel&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Après-midi de réseautage avec bourse aux partenaires pour lancer de nouveaux projets &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Événement public visant à renforcer et à accroître la visibilité du réseau&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Qui peut participer ?&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;13 personnes actives et 13 personnes intéressées, respectivement de Hambourg/Allemagne du Nord et de Marseille/région PACA, travaillant dans les domaines du travail social, de l’éducation (des jeunes) et/ou de la culture&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;En particulier, des représentant·es d’organismes travaillant avec des jeunes sous-représenté·es dans les projets internationaux de jeunesse&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Informations pratiques&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Voyage en train aller-retour au départ de Hambourg&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;La maîtrise du français n’est pas requise, car des interprètes seront présents&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;La rencontre à Marseille est reconnue au titre de la loi hambourgeoise sur les congés de formation&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;La participation aux deux phases est souhaitable&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;organisés et compris dans les frais d&amp;#8217;in-scription : les repas pendant le programme officiel, l&amp;#8217;hébergement en chambre simple ou double, l&amp;#8217;organisation et l&amp;#8217;accompagnement du programme ainsi que le voyage&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;La mise en œuvre de PASSAGE² est rendue possible grâce au soutien de l’Office franco-allemand pour la Jeunesse (OFAJ), d’ERASMUS+ ainsi que de l’Autorité chargée de l’Éducation, de la Famille et de la Formation professionnelle de Hambourg.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
			&lt;/div&gt;
			&lt;/div&gt;&lt;div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child"&gt;
				
				
				
				
				&lt;div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light"&gt;
				
				
				
				
				&lt;div class="et_pb_text_inner"&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Question ? &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pour toute question, veuillez vous adresser à la coordination de la section française de PASSAGE &lt;a href="mailto:marie.bauduin@uneterreculturelle.org"&gt;marie.bauduin@uneterreculturelle.org&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
			&lt;/div&gt;
			&lt;/div&gt;
				
				
				
				
			&lt;/div&gt;&lt;div class="et_pb_row et_pb_row_6"&gt;
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				&lt;/span&gt;
			
			&lt;/div&gt;
			&lt;/div&gt;
				
				
				
				
			&lt;/div&gt;
				
				
			&lt;/div&gt;
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    <updated>2026-05-22T11:57:26Z</updated>
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    <title>Nr. 2: Bundesregierung lässt die Katze aus dem Sack</title>
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      <title>Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik</title>
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      <updated>2026-05-07T07:00:02+02:00</updated>
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    <summary type="html">Hintergrundeinschätzung zu den geplanten Änderungen ders Kinder- und Jugendhilferechts &lt;a href="https://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2026/05/21/nr-2-bundesregierung-laesst-die-katze-aus-dem-sack/"&gt;Weiterlesen &lt;span class="meta-nav"&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;</summary>
    <updated>2026-05-21T13:21:07Z</updated>
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