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	<title>Blog von Wolf</title>
	
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	<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 12:32:41 +0000</pubDate>
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		<title>Zirkulationskultur</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 12:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist nicht tatsächlich DAS WEB so etwas wie der Folk in den 1930ern, oder wie der Wohnzimmer-Genie-Pop in London 1965, oder Post-Punk 1978/1979 &#8230; eine zirkulations-kultur? [lotman im November]
Spätestens mit Kutiman [entdeckt bei Nerdcore] bestimmt. Und ebenso wie einst &#8220;die hinterwäldler staunend ihre eigenen platten [hörten]&#8221; (lotman), so müssten all die Wohnzimmer-Solisten, derer sich Kutiman [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Ist nicht tatsächlich DAS WEB so etwas wie der Folk in den 1930ern, oder wie der Wohnzimmer-Genie-Pop in London 1965, oder Post-Punk 1978/1979 &#8230; eine zirkulations-kultur? [<a href="http://lotman.twoday.net/stories/5334781/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/lotman.twoday.net');">lotman im November</a>]</em></p></blockquote>
<p>Spätestens mit Kutiman [entdeckt bei <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/03/04/youtubevideo-funk-mashups-auf-thruyou/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.nerdcore.de');">Nerdcore</a>] bestimmt. Und ebenso wie einst &#8220;die hinterwäldler staunend ihre eigenen platten [hörten]&#8221; (lotman), so müssten all die Wohnzimmer-Solisten, derer sich Kutiman in seinem Gebräu bedient hat, jetzt staunend vor ihren Bildschirmen sitzen.</p>
<p>Kutiman:<br />
<object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/sxSBlLyYZiU&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/sxSBlLyYZiU&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Das mit Abstand Großartigste, was das Web seit langer Zeit hervorgebracht hat.</p>
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		<title>Mal wieder Musik</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 22:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Musikalisch gibt es derzeit nichts, was mich absolut und restlos begeistert, fürchte ich.
Die neue und hochgelobte Animal Collective habe ich nach anfänglicher Skepsis dann doch recht euphorisch (besonders wegen My Girls) gekauft. Inzwischen finde ich leider, dass da relativ wenig passiert.
Department of Eagles sind eine der jüngsten Entdeckungen aus dem letzten Jahr, No One Does [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Musikalisch gibt es derzeit nichts, was mich absolut und restlos begeistert, fürchte ich.</p>
<p>Die neue und hochgelobte Animal Collective habe ich nach anfänglicher Skepsis dann doch recht euphorisch (besonders wegen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zol2MJf6XNE" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.youtube.com');" target="_blank">My Girls</a>) gekauft. Inzwischen finde ich leider, dass da relativ wenig passiert.</p>
<p>Department of Eagles sind eine der jüngsten Entdeckungen aus dem letzten Jahr, <a href="http://www.imeem.com/pitchforkmedia/music/zEE_wt1u/department-of-eagles-no-one-does-it-like-you/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.imeem.com');">No One Does It Like You </a>ist absolut fantastisch. Ich komme aber leider nicht umhin, einige der Songs auf dem Album (In Ear Park) ähnlich - wenn auch nicht ganz so - überambitioniert zu finden wie auf der Zweit-  (oder Erst?)-Band des Sängers: Grizzly Bear. Da wird ein paar Mal zu oft die eingängige und naheliegende Pop-Idee durch allzu barockes Songwriting übertüncht, was manchmal, aber längst nicht immer funktioniert.</p>
<p>Besonders tragisch finde ich den Fall der McLusky-Nachfolgeband Future of the Left. Deren Album Curses lässt fünf bis sechs absolute Kracher auf den Hörer los, darunter <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1RcIJ6mi4Dk" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.youtube.com');" target="_blank">Manchasms </a>und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=h_e99jMv9gY" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.youtube.com');" target="_blank">Small Bones - Small Bodies</a>. Die übrigen Songs schaffen es einfach nicht, diesen Standard auch nur annährend zu halten. Nun bin ich es von McLusky noch gewohnt, dass man sich die Songs bisweilen durchaus - trotz ihrer scheinbaren Punkrock-Simplizität - erschließen muss. Auf der Curses funktioniert das leider nicht. Das Album klingt unerträglich heterogen.</p>
<p>Alles das ist kein Grund zur Besorgnis und klingt vielleicht wehleidiger als es soll. Ich warte nur auf die neue unerwartete Kracherband, die mich restlos umhaut und bin umso gespannter, wie die klingen mag, weil mein Musikgeschmack in letzter Zeit doch sehr changiert.</p>
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		<title>Krise des Rechts?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 12:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat das Recht sich dem Verhalten der Menschen anzupassen oder das Verhalten der Menschen dem Recht?
Die erste Aussage lässt sich ableiten aus dem Prinzip des Rechtspositivismus, also des &#8216;gesetzten&#8217; Rechts, das menschengemacht ist, da es der gesetzgebenden Tätigkeit des Taates entspringt und sich damit vom vormodernen &#8216;göttlichen Recht&#8217; ableiten lässt. Wenn Recht gemacht ist, kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat das Recht sich dem Verhalten der Menschen anzupassen oder das Verhalten der Menschen dem Recht?</p>
<p>Die erste Aussage lässt sich ableiten aus dem Prinzip des Rechtspositivismus, also des &#8216;gesetzten&#8217; Rechts, das menschengemacht ist, da es der gesetzgebenden Tätigkeit des Taates entspringt und sich damit vom vormodernen &#8216;göttlichen Recht&#8217; ableiten lässt. Wenn Recht gemacht ist, kann es auch angepasst werden.</p>
<p>Die zweite Aussage drückt aus, was man gemeinhin als Funktion des Rechts beschreibt: Regeln für das menschliche Zusammenleben in der Gesellschaft (oder in Gesellschaften) finden und durchsetzen. Damit Regeln Geltung erlangen und behalten, dürfen sich nicht vollkommen relativistisch aufgefasst und nach Bedarf umgeworfen werden.</p>
<p>Wenn nun angesichts der massiven Urheberrechtsverstöße durch Downloads von Musik, Filmen und Software gefordert wird, das Recht diesen Gegebenheiten anzupassen, es neu zu &#8217;setzen&#8217;, dann wird damit der ersten Aussage stattgegeben. Das Recht habe sich dem Verhalten der Menschen anzupassen. Aber verliert damit nicht das Recht an sich an Legitimität, wenn es zugibt, dass die Regeln, die es erlässt, obsolet sind, sobald sie nicht mehr durchsetzbar sind? Hieße das nicht auch - außerordentlich zynisch formuliert -, dass Mord seine Illegalität verlöre, brächten nur genügend Menschen einander um?</p>
<p>Nun geht es hier nicht nur um Regeln und Verhalten. Es geht auch um Technologie, die den Bruch von Regeln nahezu einfacher macht als ihre Einhaltung. Man kann die obskurste Musik binnen Minuten illegal auf die eigene Festplatte kopieren, während man bei dem Versuch, sie legal zu erwerben, geraume Zeit suchen und eventuell scheitern kann. Dabei geht es nicht einmal um Kosten. Nur um Einfachheit.</p>
<p>Und es geht um Erwartungen. Selbst in Gesellschaften mit extrem hoher Mordrate wird kaum jemand die Legalisierung des Tötens verlangen. Wenn aber in signifikantem Maß Erwartungen geäußert werden, die mit der gängigen Rechtspraxis nicht vereinbar sind, dann muss sich das Recht damit auseinandersetzen, denn seine Funktion ist letztlich durch nicht mehr als das Austarieren von Erwartungen definiert:</p>
<blockquote><p><em>Die Funktion des Rechts hat mit Erwartungen zu tun; und zwar, wenn man auf Gesellschaft und nicht nur auf Individuen abstellt, mit der Möglichkeit, Erwartungen zu kommunizieren und in der Kommunikation zur Anerkennung zu bringen. </em>[Niklas Luhmann: Das Recht der Gesellschaft]<em><br />
</em></p></blockquote>
<p>Also Regeln einhalten oder die gesellschaftliche Realität wahrnehmen? Beides - mit allen damit verbundenen Widersprüchen und Paradoxien. Ohne geht es nicht.</p>
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		<title>Medien vereinfachen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 13:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In der aktuellen Ausgabe der Brand Eins findet sich ein interessanter Artikel zum Thema Öffentlichkeitsarbeit in den Wissenschaften, der das Dilemma zum Ausdruck bringt, dem Wissenschaftler im Zusammenspiel mit den Medien ausgesetzt sind: Einerseits ist mediale Aufmerksamkeit ihrer Arbeit und Reputation oft zuträglich, andererseits leiden sie aber unter den stets vereinfachenden Darstellungen ihrer Arbeit. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen Ausgabe der Brand Eins findet sich ein interessanter Artikel zum Thema Öffentlichkeitsarbeit in den Wissenschaften, der das Dilemma zum Ausdruck bringt, dem Wissenschaftler im Zusammenspiel mit den Medien ausgesetzt sind: Einerseits ist mediale Aufmerksamkeit ihrer Arbeit und Reputation oft zuträglich, andererseits leiden sie aber unter den stets vereinfachenden Darstellungen ihrer Arbeit. Das geht soweit, dass Wissenschaftler die Kommunikation mit Journalisten komplett einstellen, da die Vereinfachungen die Schwelle zu Verfälschungen oft überschreiten, was die Reputation innerhalb der Scientific Community gerade nicht verbessert.</p>
<p>Ein anderes Beispiel für diesen medialen Hang zur Vereinfachung ist der Fall der Kassiererin, die wegen Pfandbons im Wert von 1,30 Euro gekündigt wurde, was vom Landesarbeitsgericht Berlin für rechtens erklärt wurde.  Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristen (AS) hat hierzu eine Pressemitteilung <a href="http://www.spd.de/de/aktuell/pressemitteilungen/2009/02/ASJ-Greift-Thierse-die-Unabhaengigkeit-des-LAG-Berlin-an.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.spd.de');" target="_blank">veröffentlicht</a>, die das Urteil - entgegen der öffentlichen Rezeption - verteidigt, aber die mediale Aufbereitung des Falls kritisiert.</p>
<p>Schnell war die Öffentlichkeit mit Vergleichen zu Managern bei der Hand, die ja wesentlich höhere Summen veruntreut hätten. Aber: &#8220;Kein Gericht hat entschieden, diese Personen seien nicht zu kündigen.&#8221; (ASJ). Die vermeintliche Nichtigkeit der veruntreuten Summe wurde medial überhöht, ohne im gleichen Umfang zu berichten, dass: &#8220;die Betroffene ausweislich der Pressemitteilung hartnäckig die Unwahrheit gesagt und eine Kollegin belastet hat, die mit der Sache nichts zu tun hatte.&#8221; (ASJ)</p>
<p>Medien vereinfachen. Das müssen sie auch, denn klar ist, dass man die jüngsten Erkenntnisse der Quantenmechanik nur unter Auslassung der meisten hochkomplexen Zusammenhänge berichten kann. Gleiches gilt sicher für Finanzkrisen und das Mindesarbeitsbedingungengesetz.  Die entscheidende Frage ist die nach dem notwendigen Maß der Vereinfachung.</p>
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		<title>Google Killer, oder: Wo bleiben die fliegenden Autos?</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 13:21:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wann immer von Startups die Rede ist, die von sich behaupten sie könnten Googles Marktposition ankratzen (so genannte Google Killer), muss ich an diesen Kurzfilm von Kevin Smith mit den Leuten aus Clerks denken:

Google stellt eine Infrastruktur zur Verfügung, die Infrastruktur des Netzes. Ich lehne mich hiermit zweifellos weit aus dem Fenster, aber ich glaube, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://s30.photobucket.com/albums/c320/Verlf/?action=view&#038;current=TransitionFliegendesAuto-1.jpg" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/s30.photobucket.com');" target="_blank"><img src="http://i30.photobucket.com/albums/c320/Verlf/TransitionFliegendesAuto-1.jpg" border="0" alt="Photobucket"></a><br />
Wann immer von Startups die Rede ist, die von sich behaupten sie könnten Googles Marktposition ankratzen (so genannte Google Killer), muss ich an diesen Kurzfilm von Kevin Smith mit den Leuten aus Clerks denken:</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/IsFfBB2W7IA&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IsFfBB2W7IA&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Google stellt eine Infrastruktur zur Verfügung, die Infrastruktur des Netzes. Ich lehne mich hiermit zweifellos weit aus dem Fenster, aber ich glaube, was Google mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Google_algorithm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/en.wikipedia.org');" target="_blank">PageRank</a> entwickelt - treffender wäre: entdeckt - hat, lässt sich nicht übertreffen, höchstens verfeinern (und da hat Google einen Vorsprung, der sich nicht reproduzieren, geschweige denn einholen lässt). Der Algorithmus ist im Kern einfach (jedoch nicht trivial), entfaltet aufgrund seines rekursiven Charakters aber ungemeine Komplexität.</p>
<p>Eine zugegeben etwas holprige Analogie: Google stellt für die Mobilität von Information das dar, was der Individualverkehr für die individuelle Mobilität nach wie vor bedeutet. Ein Konzept, eine Idee, die den Kern des Problems in einer Weise trifft, dass sie innerhalb des problemstellenden Systems nicht übertroffen werden kann.</p>
<p>Das heißt nicht, dass es nicht versucht wird, aber diese Versuche verharren im Bereich des Fantastischen: Für den Individualverkehr sind es eben die fliegenden Autos - für die Suchmaschinen sind es beispielsweise die seit Jahren verfolgten Ideen der semantischen Suche, die meiner Meinung nach (noch weiter aus dem Fenster) zum Scheitern verurteilt sind.</p>
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		<title>Die Arroganz der Kundigen: Das Digitale als Kulturtechnik?</title>
		<link>http://wolfwitte.de/wordpress/?p=333</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 20:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Beherrschung von Computern sei eine Kulturtechnik, hört und liest man immer mal wieder - insbesondere wenn es um Politiker geht, die sich ja ihre E-Mails ausdrucken ließen und deren Unkundigkeit des Digitalen Ausdruck fände in technologiefeindlicher Politik. Damit wird eine Pflicht zur Technologiebeherrschung heraufbeschworen und die Unkundigen werden zu Analphabeten degradiert.
Fahndet man in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Beherrschung von Computern sei eine Kulturtechnik, hört und liest man immer mal wieder - insbesondere wenn es um Politiker geht, die sich ja ihre E-Mails ausdrucken ließen und deren Unkundigkeit des Digitalen Ausdruck fände in technologiefeindlicher Politik. Damit wird eine Pflicht zur Technologiebeherrschung heraufbeschworen und die Unkundigen werden zu Analphabeten degradiert.</p>
<p>Fahndet man in der Wikipedia nach dem Begriff der <a id="ip9s" title="Kulturtechnik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturtechnik" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.wikipedia.org');">Kulturtechnik</a>, so stößt man auf zwei Lesarten: Eine enge und eine weite. Im traditionellen Sinne seien nach der Wikipedia Lesen, Schreiben und elementares Rechnen Kulturtechniken.</p>
<p>Weiter gefasst werden aber auch &#8220;andere menschliche Tätigkeiten und Technologien allgemein als Kulturtechniken bezeichnet oder verstanden&#8221; - darunter illustre Dinge wie die Papierherstellung, Bestattung und Grabpflege, die Ingenieurwissenschaften, Chemie und Physik und eben auch die Elektronische Datenverarbeitung und Informationstechnologie. Wenn nun also das Digitale als Kulturtechnik den Rang von Ingenieurwissenschaften hat, ist es nicht länger haltbar, bestimmten Bevölkerungsgruppen dessen Nichtbeherrschung zum Vorwurf zu machen. Es handelt sich um Spezialwissen, das eben auch nur von Spezialisten beherrscht werden muss.</p>
<p>Aber wie sieht die Sache aus, wenn man Folgendes annimmt: Diejenigen, die Informationstechnologie zur Kulturtechnik erklären, wollen diese damit implizit auf den Rang von Lesen, Schreiben und Rechnen erheben. Dass dies Fähigkeiten sind , die jeder Erwachsene beherrschen sollte, darüber besteht wohl ein nahezu gesellschaftlicher Konsens. Erkennbar ist dies an der sozialen Ausgrenzung, die Analphabeten erfahren. Nicht nur ist der Alltag und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für sie nur unter widrigsten Umständen zu meistern, auch gilt es als Stigma, nicht lesen zu können. Man assoziiert damit Bildungsferne und schnell werden Analphabeten als asozial abgestempelt.</p>
<p>Demnach könnte man also fragen, ob die Nichtbeherrschung des Digitalen zu einer vergleichbaren Ausgrenzung führt. Viele sind hier schnell bei der Hand sein mit Beispielen von unbeherrschbaren Fahrkarten- und Bankautomaten. Aber ob das hinreichend ist, halte ich für zweifelhaft. Tatsächlich muss man wohl konstatieren, dass der Alltag auch ohne Computerkenntnisse problemlos zu beherrschen ist. Sicher, es gibt die in jeder Verwaltung anfallenden Tätigkeiten wie Textverarbeitung, E-Mails und mehr, aber das sind eben wieder nur berufsspezifische und damit Spezialtätigkeiten - genauer Tätigkeiten des Mittelbaus. Weder ein Gebäudereiniger noch eine Bundesministerin muss E-Mails lesen können. Der eine, weil er es eben nicht muss, die andere, weil sie sie ausdrucken lassen kann.</p>
<p>Letztlich bleibt der Eindruck, dass der Aufschrei der Kulturtechnikgläubigen vollkommen unangemessen und von einer fatalen Überschätzung der digitalen Welt geprägt ist. Und ja, er zeugt von Arroganz, weil er die Unkundigen zu Unfähigen degradiert und so die digitale Spaltung nicht überwindet, sondern vertieft. Wir brauchen keine in den Echokammern der Öffentlichkeiten verhallenden Apelle, sondern gute Gründe, das Web zu nutzen. Ein Großteil der Bevölkerung hat keinerlei Veranlassung, den ganzen Tag in Blogs, Feedreadern, Twitter und Facebook herumzuklicken - hat dafür vor allem keine Zeit, weil wichtige Dinge zu erledigen sind, die sich mit den &#8216;digitalen Dingen&#8217; eben nicht überschneiden. Wir brauchen Tools - welcher Art auch immer - die Probleme lösen ohne sie vorher selbst zu erzeugen und zwar nicht nur Kalender und Task Management-Kram. Zwar wird dann das Gerede von der Kulturtechnik nicht richtiger, aber vielleicht kommen dann Menschen jenseits der Avantgardisten und Early Adopter ins Netz.</p>
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		<title>Wozu eigentlich CSU?</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 17:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Glos-Posse war ja &#8216;lediglich&#8217; eine Personalie, auch wenn sie tief blicken ließ. Schaut man aber auf die inhaltliche Ebene, läuft es einem noch kälter den Rücken runter.
Da ist der hinreichend bekannte Fall des Umweltgesetzbuches. Seehofer war - ebenso wie nahezu alle Amtskollegen in den Ländern, die Kanzlerin und ungezählte Experten und Umweltverbände - als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Glos-Posse war ja &#8216;lediglich&#8217; eine Personalie, auch wenn sie tief blicken ließ. Schaut man aber auf die inhaltliche Ebene, läuft es einem noch kälter den Rücken runter.</p>
<p>Da ist der hinreichend bekannte Fall des Umweltgesetzbuches. Seehofer war - ebenso wie nahezu alle Amtskollegen in den Ländern, die Kanzlerin und ungezählte Experten und Umweltverbände - als Minister noch dafür, als Ministerpräsident hingegen plötzlich nicht mehr.</p>
<p>Da ist die Pendlerpauschale. Die CSU hat sie in der Koalition mit abgeschafft, wollte sie dann im bayerischen Wahlkampf unbedingt wiederbeleben und weigert sich nun, eben das zu tun - nämlich das Gesetz zu verabschieden, das die Rückkehr zur alten Pendlerpauschale für die Vergangenheit festschreibt. Deshalb gelten alle Steuerbescheide, in denen die Pendlerpauschale rückwirkend ausbezahlt wird, vorläufig.</p>
<p>Ebenso kafkaesk agiert die Partei in der Frage der Grünen Gentechnik:</p>
<div style="margin-left: 40px;"><em>Während führende CSU-Politiker in Bayern kritische Resolutionen gegen Gentechnik verfassten, hat ihre Partei in Berlin alle entsprechenden Initiativen der SPD verhindert, so zum Beispiel einen Antrag, mit dem auf EU-Ebene eine Änderung des geltenden Gentechnikrechts erreicht werden sollte. Darin war unter anderem vorgesehen, dass zukünftig rechtsverbindlich gentechnikfreie Zonen eingerichtet werden können. Eine Forderung, wie sie die CSU seit dem Landtagswahlkampf öffentlich in Bayern vertritt.</em><br />
[<span class="extraBold">Marianne Schieder, SPD-MdB - <a id="cnlp" title="Quelle" href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,46282,00.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.spdfraktion.de');">Quelle</a> </span>]</div>
<p>Klar: Keine Partei kann immer über alle Gliederungen hinweg konvergent agieren. Hier gelten andere Koalitionsvereinbarungen als dort - dort ist die Beschlusslage anders als hier etc. Auch die SPD wird für ihre unterschiedliche Haltung zur Linkspartei in Bund und Ländern stark angegangen. Nur geschieht das unter anderen Vorzeichen. Während die CSU wo immer es ihr passt die der Klientel genehme Politik - Politik zum Machterhalt - betreibt, geht die SPD den vermutlich nicht einfachen Weg, im Bund eine rot-rot-grüne Koalition klar auszuschließen. Mit gutem Grund wohlbemerkt. Da steht die Sachpolitik klar über der reinen Machtfrage. Die CSU macht keinen Hehl daraus, Sachfragen nötigenfalls hintenanzustellen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gute Sachen</title>
		<link>http://wolfwitte.de/wordpress/?p=327</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 18:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Rock &#38; The City Berlin bei arte.tv gucken
Meinen (modifizierten) Jahressampler 08 bei favtape hören
Bilder von einer der schönsten hässlichsten&#8230; von einer S-Bahn-Haltestelle in Berlin gucken, wie sie einst war und bald nie wieder sein wird
Den Zwillingssirenen von School of Seven Bells beim durch New York fahren zuschauen
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2427158,scheduleId=2402970.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/plus7.arte.tv');">Rock &amp; The City Berlin</a> bei arte.tv gucken</p>
<p>Meinen (modifizierten) <a href="http://favtape.com/verlf/Jahressampler+08" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/favtape.com');">Jahressampler 08 </a>bei favtape hören</p>
<p><a href="http://lostkreuz.de/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/lostkreuz.de');">Bilder von einer der <span style="text-decoration: line-through;">schönsten</span> <span style="text-decoration: line-through;">hässlichsten</span>&#8230; von einer S-Bahn-Haltestelle in Berlin </a>gucken, wie sie einst war und bald nie wieder sein wird</p>
<p>Den Zwillingssirenen von School of Seven Bells beim durch New York fahren <a href="http://www1.pitchfork.tv/videos/school-of-seven-bells-half-asleep" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www1.pitchfork.tv');">zuschauen</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schuldenbremse</title>
		<link>http://wolfwitte.de/wordpress/?p=319</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 17:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo bleibt eigentlich der Gegenvorschlag zur sogenannten Schuldenbremse? Also ein plausibler Vorschlag zu einer zukünftigen nachhaltigen Haushaltspolitik, einer Politik, die nicht auf permanente Verschuldung setzt.
Ich lese von vielen, die warnen, mit so einer &#8220;Bremse&#8221; würde der zukünftige politische Spielraum eingeengt. Was ich nicht lese ist, dass genau das in den vergangenen Jahrzehnten bereits geschehen ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo bleibt eigentlich der Gegenvorschlag zur sogenannten Schuldenbremse? Also ein plausibler Vorschlag zu einer zukünftigen nachhaltigen Haushaltspolitik, einer Politik, die nicht auf permanente Verschuldung setzt.</p>
<p>Ich lese von vielen, die warnen, mit so einer &#8220;Bremse&#8221; würde der zukünftige politische Spielraum eingeengt. Was ich nicht lese ist, dass genau das in den vergangenen Jahrzehnten bereits geschehen ist. All das Geld, was heute und in Zukunft für den Schuldendienst aufgebracht werden muss, entgeht uns schließlich an anderer Stelle. Für Infrastruktur, Bildung und was man noch so alles Gutes mit Politik anstellen könnte, wenn man denn könnte. Zugegeben, man hatte bislang vielleicht nur selten Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Aber Kommunalpolitiker wissen, dass wir von der Substanz leben.</p>
<p>Ich kann nachvollziehen, dass so eine &#8220;Bremse&#8221; bedrohlich wirkt, weil es scheint, als könne Politik ohne Schulden überhaupt nicht mehr agieren. Aber wenn man die Schuldenpolitik der vergangenen Jahrzehnte endgültig zum Normalzustand erhebt, dann kommt das einer Bankrotterklärung der Politik als solcher gleich. Soll ich jemandem Steuern zahlen, der offen zugibt, mit Geld nicht umgehen zu können? Sollen natürliche Personen durch Schulden weiterhin an den Rand der Existenz gebracht werden können, während der Staat nach Lust und Laune auf Pump leben darf?</p>
<p>Es besteht die dringendste Notwendigkeit, zu zeigen, dass Politik eben doch mit Geld umgehen kann. Aber: Weitermachen wie bisher erkenne ich nicht als Lösung an. Die Konsolidierungspolitik der letzten Jahre hat sich nicht bewährt - oder hat dies nur solange, wie man die Möglichkeit unvorhergesehener Ereignisse außer Acht gelassen hat. Zu Unrecht, wie sich nun zeigt.</p>
<p>Ich rede hier nicht per se der &#8220;Schuldenbremse&#8221; das Wort. Aber ich möchte andere Vorschläge hören. Oder zumindest mit der Nase draufgestoßen werden.</p>
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		<title>Gesundheit!</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 21:05:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute abend hatte ich ein Sandwich von Subway. Teriyaki Chicken. War lecker und gesund. Oder? Brot, Gemüse, etwas Käse, etwas Fleisch, entspricht meinen bemitleidenswert geringen Vorstellungen von ausgewogener Ernährung. Ob der Fraß wirklich nahrhaft, gesund, unter vernünftigen Bedingungen angebaut / gezüchtet / hergestellt wurde, kann ich schlichtweg nicht beurteilen - ich weiß es nicht.
Und ausgerechnet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute abend hatte ich ein Sandwich von Subway. Teriyaki Chicken. War lecker und gesund. Oder? Brot, Gemüse, etwas Käse, etwas Fleisch, entspricht meinen bemitleidenswert geringen Vorstellungen von ausgewogener Ernährung. Ob der Fraß wirklich nahrhaft, gesund, unter vernünftigen Bedingungen angebaut / gezüchtet / hergestellt wurde, kann ich schlichtweg nicht beurteilen - ich weiß es nicht.</p>
<p>Und ausgerechnet dieses Fastfood-Sandwich hinterlässt bei mir das Gefühl, meinen Magen gesund und verantwortungsbewusst gefüllt zu haben. Vermutlich bin ich Opfer der Werbung. Ansonsten stille meinen Hunger unter anderem gerne mit Filets von mutmaßlich hochgezüchteten Hühnern, die vor lauter Fleisch kaum stehen können, mit Würstchen aus&#8230; (was genau ist eigentlich in Würstchen?), mit Steaks aus dem Aldi-Tiefkühlfach, all das garniert mit wahlweise Reis, Nudeln, Kartoffeln, die es eben im Laden so gibt.</p>
<p>Ist das nur <em>mein </em>Problem, oder ist das <em>ein </em>Problem? Ich glaube gerne, dass ich in solchen Fragen überdurchschnittlich sorglos bin, denke aber auch, dass selbst hier im sagenumwobenen Prenzlauer Berg, an dessen Rand ich mich des Nachts bette, immer noch die Mehrheit der Menschen nie einen Fuß in einen der zahllosen Biosupermärkte gesetzt hat, die es hier geben mag. Dem einen ist das zu blöd, der andere hat keine Zeit, der nächste keine Lust. Und &#8220;bio&#8221; hin oder her, impliziert &#8220;bio&#8221; auch immer und automatisch vernünftige Arbeitsbedinungen für die Produzenten? Kurze Lieferketten oder zumindest nachhaltigen Transport (falls es das in der Lebensmittellogistik gibt)?</p>
<p>Das Problem - nicht nur <em>meins</em>, sondern <em>das </em>- ist ein Informationsproblem. Und ein Informationsproblem sollte in dieser unserer Informationsgesellschaft, an der ich mit diesem Blogposting gerade teilhabe, ein lösbares Problem sein - könnte sogar schon gelöst sein, und ich wäre nicht informiert (ha!).</p>
<p>Was ich gerne hätte, ist so ein user generated Web 2.0-Wunderding. Eins, das mir jeden Morgen (oder Mittag oder Nachmittag) ein Rezept zumailt, nach gewissen geschmacklichen Präferenzen, die ich vorgebe und die sich ständig getreu meiner Bewertungen und der Wisdom of the Crowd verfeinern. Das in einem Maße lokalisiert wird, dass man mir sogar empfehlen könnte, wo ich den Kram einkaufen kann. Und wo man Einzelhändler, Hersteller und Produkte nach diversen Kategorien bewerten kann. Das erfordert allerdings Fachwissen, denn selbst der beflissendste Einkäufer kann einer Banane nicht ansehen, ob der Pflücker ein anständiges Salär nach Hause bringt. Fachwissen, das es aber gibt, mindestens geben sollte.</p>
<p>Ist sowas denkbar, oder funktioniert das webzwonullen nur mit obskurer Musik und Latte Macchiato?</p>
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