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	<title>Wollmilchsau</title>
	
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	<description>Recruiting, Marketing &amp; Social Media</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 15:13:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die 5 beliebtesten Browser: Verbreitung und Vergleich</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Trzebiatowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools & Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[In den zurückliegenden Wochen habe ich viel mit HTML-Seiten gearbeitet und musste alle gängigen Browser im Auge behalten. Der gute alte HTML-Standard wird knifflig, wenn es um die korrekte Darstellung in den unterschiedlichen Browsern geht. Welche der Browser sind heutzutage im Internet wie stark verbreitet? Schauen wir uns dazu eine aktuelle Infografik der weltweiten Browserverbreitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den zurückliegenden Wochen habe ich viel mit HTML-Seiten gearbeitet und musste alle gängigen Browser im Auge behalten. Der gute alte HTML-Standard wird knifflig, wenn es um die korrekte Darstellung in den unterschiedlichen Browsern geht. Welche der Browser sind heutzutage im Internet wie stark verbreitet? Schauen wir uns dazu eine aktuelle Infografik der weltweiten Browserverbreitung im Jahre 2012 an:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/02/StatCounter-browser-ww-yearly-2012-2012-bar1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-9395" title="StatCounter-browser-ww-yearly-2012-2012-bar" src="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/02/StatCounter-browser-ww-yearly-2012-2012-bar1.jpg" alt="" width="595" height="384" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Weltweite Browsernutzung: IE: 37,44% , Chrome: 28,43% , Firefox: 24,77% , Safari: 6,63% , Opera: 1,95% , Sonstige: 0,79% (Quelle: http://gs.statcounter.com)</p>
<p>Es fällt auf, dass der totgeglaubte<strong> Internet Explorer</strong> sich immer noch, mit guten Abstand, an der Spitze befindet. Besonders im asiatischen Raum (China: 77,8% IE-Anteil) ist er weit verbreitet, auch wenn dort noch die alten, viel kritisierten Versionen benutzt werden. Aber die neue Version 9 hat durchweg gute Kritiken erhalten und ist im Punkto Geschwindigkeit und vor allem Sicherheit, im Vergleich zu seinen Vorgängern, deutlich verbessert worden. In der Web-Entwicklung ist der neue IE9-Browser zum Glück nicht so problematisch und verarbeitet den HTML-Code bis jetzt ohne weitere Probleme. Version 7 hat viele Darstellungsprobleme mit den heutigen HTML-Standards. Fazit: Alle IE-Liebhaber sollten schnellstes auf die Version 9 aktualisieren und die Windows XP-User einen anderen Browser wählen &#8211; den IE9 gibt es nämlich nicht für XP!</p>
<p>Eine neue Alternative hat sich in jüngster Zeit auf dem Browsermarkt etabliert: der <strong>Google-Browser Chrome</strong>. Er ist schlank und vor allem schnell und im Verarbeiten von unterschiedlichen HTML-Code hat er bisher keine weiteren Probleme gemacht. Ein guter Browser zum Surfen, doch beim Web-Designen vermisst man doch weiterreichende Developer-Eigenschaften (z.B. eine unübersichtliche Quellcode-Ansicht). Fazit: Ein sehr guter, unkomplizierter Browser für das tägliche Surfen im Netz.</p>
<p>Der dritte Browser ist hier ein alter Bekannter, der <strong>Mozilla Firefox</strong>. Leider waren die letzten Entwicklungen in seiner Versionspolitik nicht sehr positiv und dies hat zu einem gewissen Imageverlust dieses Browsers geführt. Er ist langsamer geworden und die Abstürze haben sich gehäuft. Sein immenser Speicherhunger, die Umstellung auf einen sechswöchigen Versionssprung, haben viele User zur Konkurrenz gebracht. Dennoch sind die Erweiterungen (Plugins) des Firefox so vielfältig, dass er für Entwickler einfach unschlagbar ist. Die neuste Version 10 wurde in vielen Punkten (Schnelligkeit, Speicherverbrauch) deutlich verbessert. Fazit: Wer sich von seinen Plugins nicht trennen kann und seine Arbeit nur mit dem Browser erledigt, sollte den Firefox 10 nehmen.</p>
<p>Als nächstes haben wir den Apple-eigenen Browser <strong>Safari</strong>. Es ist schlank und einfach aufgebaut, ist zwar nicht unbedingt der schnellste im Feld, aber durch die Vielzahl der neueren Apple-Geräte (Ipad, Iphone) ist dieser Browser in den Fokus der Web-Entwickler gerutscht und macht bis jetzt wenig Probleme in der Darstellung, abgesehen von der unmöglichen Installationsweise (Windows). Fazit: Wer viel mit Apple-Geräten arbeitet, kommt um diesen Browser nicht herum.</p>
<p>Zum Schluss kommt so etwas wie ein Browser für Nerds: der <strong>Opera</strong> Browser. Auf mobilen Geräten war der kleine Bruder Opera mini lange Zeit das Nonplusultra und hat das mobile Internet erst brauchbar gemacht. Die Desktopversion gibt es schon sehr lange und hat wichtige Browser-Innovationen mitgeprägt: die Browser-Tabs oder die Schnellwahl-Seite. Auch die Fülle der Tools, die dieser Browser mitbringt ist schon gewaltig: ein E-Mail-, News- und RSS-Reader, Mausgesten, individuelle Suchkürzel, oder das gute Web-Entwicklerwerkzeug. Fazit: Das alles macht den Browser eher langsamer und bereitet der Darstellung hier die meisten Probleme</p>
<p>Und in welchem Browser habt Ihr diesen Artikel gerade gelesen, und warum verwendet Ihr diesen?</p>
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		<title>Gibt es sie doch, die Jobbörse 2.0?</title>
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		<comments>http://www.wollmilchsau.de/jobboerse20-gethired/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[HR & Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[GetHired]]></category>
		<category><![CDATA[Jobbörse 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Online-Jobbörsen schreiben wir selten, hauptsächlich aus Mangel an Neuerungen. Das Rad haben zwar auch die Gründer von GetHired nicht neu erfunden, aber wie es sich für ein Startup aus Palo Alto gehört, brechen sie mit dem herrschenden Branchenparadigma &#8220;wer sich zuerst bewegt verliert&#8221;.
Wie in allen  Jobmärkten können Recruiter bei GetHired Stellen ausschreiben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Online-Jobbörsen schreiben wir selten, hauptsächlich aus Mangel an Neuerungen. Das Rad haben zwar auch die Gründer von <a title="GetHired Website" href="https://de.gethired.com/employers" target="_blank">GetHired</a> nicht neu erfunden, aber wie es sich für ein Startup aus Palo Alto gehört, brechen sie mit dem herrschenden Branchenparadigma &#8220;wer sich zuerst bewegt verliert&#8221;.</p>
<p>Wie in allen  Jobmärkten können Recruiter bei GetHired Stellen ausschreiben und Jobsuchende können ein Profil anlegen, auf dessen Grundlage sie dann per Email über passende Stellenangebote benachrichtigt werden. Soweit im Westen nichts Neues. Aber schon die Suche nach dem typischen Eingabefeld für Jobtitle und Ort erfolgt vergebens und deutet daraufhin, dass der Fokus hier anders gelagert ist, als bei üblichen Jobbörsen. Und als Jobbörse 2.0 bezeichnet sich GetHired selbst als videobasierte Social Recruiting Plattform.</p>
<p>Und hier wird es interessant, denn:</p>
<p>- Kandidaten-Profile sehen neben dem Upload von Lebenslauf und Referenzschreiben auch Videos und Podcasts vor.</p>
<p>- Recruiter können Stellenausschreibungen optional um Fragen ergänzen, um sich im nächsten Schritt das Pre-Screening zu erleichtern</p>
<p>- GetHired bietet Unternehmen ein integriertes Bewerbermanagementsystem, mit dem sich auch die Bewerber anderer Jobbörsen verwalten lassen, was insbesondere für KMU ohne eigene Bewerbermanagementlösung ein echter Mehrwert ist (und davon gibt es viele).</p>
<p>- Über einen integrierten Kalender können direkt die Vorstellungsgespräche mit den Kandidaten terminiert werden</p>
<p>- und über das integrierte Video-Konferenzsystem können die Bewerbungsgespräche in der ersten Runde bequem am Rechner gemacht werden ohne sich Gedanken um die Technik machen zu müssen.</p>
<p>- und um die Jobbörse 2.0 zu vervollständigen können bei der auf das Interview folgenden Kandidatenauswahl innerhalb des Systems mehrere Recruiter miteinander kollaborieren, aber seht selbst:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe width="595" height="332" src="http://www.youtube.com/embed/_3tqC8WYK-g" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nach diesem Blick in die Zukunft der Jobbörsen möchte ich Gerhard Kenk im Namen aller Wollmilchsäue herzlich <a title="Crosswater Job Guide" href="http://www.crosswater-job-guide.com/" target="_blank">zum 12-jährigen Geburtstag seiner HR-Plattform Crosswater Job Guide gratulieren</a>, ohne deren News und Jobbörsen-Verzeichnisse viele von uns in der Vergangenheit ein schwereres Recruiter-Leben gehabt hätten. Danke Gerhard, mach weiter so!</p>
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<li>schau Dich um :)</li>
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		<title>Angst vor der Chronik: Die Facebook-Timeline optimieren</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 11:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Kärcher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist Stichtag: Facebook gibt den Profilseiten der Nutzer ein neues Outfit: Die Facebook-Timeline &#8211; zu Deutsch &#8220;Chronik&#8221;. Dass die Neuerung nicht nur optischer Natur sind, sondern vielmehr eine grundlegende Änderung in der Nutzung bedeutet, hat Alex schon gestern näher beleuchtet. Dementsprechend die altbekannten Reaktionen: Datenschützer warnen, Nutzer drohen mit Boykott und die Medien greifen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist Stichtag: Facebook gibt den Profilseiten der Nutzer ein neues Outfit: Die Facebook-Timeline &#8211; zu Deutsch &#8220;Chronik&#8221;. Dass die Neuerung nicht nur optischer Natur sind, sondern vielmehr eine grundlegende Änderung in der Nutzung bedeutet, <a href="http://www.wollmilchsau.de/die-zukunft-von-facebook-apps/" target="_blank">hat Alex schon gestern näher beleuchtet</a>. Dementsprechend die altbekannten Reaktionen: Datenschützer warnen, Nutzer drohen mit Boykott und die Medien greifen dieses Thema dankbar auf. Ich hatte mir vorgenommen, am 1. Februar eine längeren Artikel über die Vor- und Nachteile zu schreiben, angesichts dieser Flut an Warnungen und dunklen Prophezeiungen aber irgendwie die Lust verloren. Nur soviel:</p>
<p>Die Timeline als &#8220;Zwang&#8221; oder &#8220;Pflicht&#8221; zu bezeichnen ist unsachlich. &#8220;Facebook <em><strong>zwingt</strong></em> den Nutzern die Timeline auf&#8221;, diese Formulierung finden man häufig. Der Nutzer habe &#8220;keine Wahl, außer aus Facebook auszusteigen&#8221;. Das ist richtig, aber soweit reicht die Empörung dann irgendwie doch nicht. Eines zeigt sich nämlich deutlich: Facebook ist soweit in unserer Gesellschaft angekommen, dass eine einfache Änderung dieses Produktes mehr öffentliche Reaktionen hervorruft, als so manche grundlegende (tatsächlich <em>verpflichtende</em>) Gesetzesänderung. Um es nur einmal festzuhalten: Die Timeline ist Teil eines Produktes, das zu verwenden jedem freigestellt ist.</p>
<p>Wer also das Wagnis eingeht und diesen Dienst weiter verwenden möchte, der kann mit wenigen Kniffen die Chronik optimieren und sie so präsentieren, wie er es gerne möchte. Das geht so einfach, dass sich alle relevanten Optionen in nicht mal vier Minuten erklären lassen:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/6ULp3yBnHX0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Weitere Hilfe findet man unter <a href="https://www.facebook.com/help/timeline" target="_blank">facebook.com/help/timeline</a>. Und wie immer gilt: Was Du nicht online stellst, landet auch nicht in Deiner Chronik.</p>
<p><em>Pic: <a href="http://www.flickr.com/photos/flattop341/352434831/" target="_blank">flattop341</a> (CC BY 2.0)</em></p>
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		<title>Die Zukunft von Facebook-Apps</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 14:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fedossov</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[dynmisch]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook Page]]></category>
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		<category><![CDATA[Timeline]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 29.02.2012 wird das recht junge Konzept der Facebook Timeline, das gerade zur Pflicht für alle privaten Profile zur Pflicht geworden ist, auch für die Facebook Fanpages präsentiert. Im Laufe des Jahres werden wir dann vermutlich auch die Umstellung erleben. Es gab nach der Ankündigung und eigentlich schon im letzten Jahr einige Artikel, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29.02.2012 wird das recht junge Konzept der Facebook Timeline, das gerade zur Pflicht für alle privaten Profile zur Pflicht geworden ist, auch für die Facebook Fanpages präsentiert. Im Laufe des Jahres werden wir dann vermutlich auch die Umstellung erleben. Es gab nach der Ankündigung und eigentlich schon im letzten Jahr einige Artikel, die sich mit dem <a title="How Facebook Timeline Might Radically Change the Look of Brand Pages [PICS]" href="http://mashable.com/2011/09/27/facebook-timeline-pages/" target="_blank">möglichen Aussehen der Fanpages</a> nach der nun anstehenden Umstellung beschäftigt haben.</p>
<p>Die Frage, die wir uns gerade stellen und die bisher kaum öffentliche Beachtung fand, ist die nach der Perspektive der &#8220;klassischen&#8221; Facebook Tab-Apps im Rahmen des neuen Konzepts. Welcome-Tabs, Fangates, Shops, Video-Channels usw. findet man heute auf fast jeder Unternehmens-Fanpage. Neben der Pinnwand-Kommunikation dienen sie zu Individualisierung einer Fanpage und erlauben es, dem Nutzer relevante Informationen anzubieten, ohne ihn zum Verlassen der Facebook-Plattform zu bewegen.</p>
<p>Das jetzige Facebook-Page Konzept basiert im Grunde auf dem einer klassischen Webseite: Navigationsleiste + statische Inhalte, verpackt auf den Unterseiten. Der Nutzer entscheidet, was er davon sehen möchte. Die Struktur ist vergleichbar mit einer Einkaufspassage. Man weiss, genau, welche Läden drin sind und springt bei Bedarf von einem zum anderen. DU entscheidest, was und wann DU mitbekommst und konsumierst.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.flickr.com/photos/faceme/319778718/"><img class="size-full wp-image-9351    aligncenter" style="margin: 0px;" src="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/01/alte_fanpage_facebook.png" alt="Kerst in Haagse Passage (CC2.0) by FaceMePLS" width="599" height="389" /></a><em>Alte Facebook Fanpage &#8211; Pic: Kerst in Haagse Passage (CC2.0) by FaceMePLS</em></p>
<p>Das neue Konzept der Timeline ist etwas völlig anderes. Es gibt keine Unterseiten und keine Menüpunkte. Es gibt nur eine dynamische Seite, auf der sich alle Inhalte entlang des Zeitstrahls an einem vorbei bewegen. Man sieht auf den ersten Blick nur das, was gerade aktuell ist. Um zusehen, was es mal gab, muss man &#8220;zurück laufen&#8221;.  Vergleichbar mit einer Stadtrundfahrt. Man fährt rum, und die Halstestelle, an der man gerade ausgestiegen ist / an der der Reiseleiter Halt macht, bietet auch ein Maximum an Informationen und Möglichkeiten. Der Rest ist irrelevant, unsichtbar oder unbekannt, weil zu weit weg. Der BUS entscheidet, was und wann DU mitbekommst und konsumierst.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/01/facebook_timeline_konzept.png"><img class="size-full wp-image-9353   aligncenter" style="margin: 0px;" src="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/01/facebook_timeline_konzept.png" alt="Neue Facebook Fanpage mit Timeline - Pic: Train Craze CC2.0" width="600" height="312" /></a> <em>Neue Facebook Fanpage mit Timeline &#8211; Pic: Train Craze CC2.0</em></p>
<p>Es ist also durchaus möglich, dass das neue Fanpage Timeline-Konzept keine klassischen Apps mehr vorsieht, weil sie z.B. aus Facebooks Sicht einfach ein Überbleibsel  einer veralteten Weltsicht sind. Ein Video-Channel ist nur dann sehenswert/erwähnenswert, wenn ein neues Video gerade eingestellt wurde. Ein Shop ist nur dann (wieder) interessant bzw. dem Nutzer einer Fanpage zeigbar, wenn einer seiner Freunde dort zufällig gerade was gekauft hat, an allen anderen Tagen aber nicht. Und so weiter&#8230;</p>
<p>Dass die Individualisierbarkeit der Unternehmensprofile im Grunde eine Priorität von Null hat, beweisen bereits andere Netzwerke. Bei Google+ sind alle Brandpages gleich. Es gibt keine Apps. Das russische 100 Mio. Nutzer Netzwerk vkontakte.ru, das sich gerade unter dem Namen vk.com und mit einer  werbewirksamen 1 Mio.$  Spende an Wikipedia gen Westen aufmacht,  hat Apps und Widgets für Unternehmensprofile zum Jahreswechsel abgeschafft.</p>
<p>Höchste Zeit für Facebook App-Entwickler zu überlegen, wie sich statische App-Konzepte in dynamische umwandeln lassen. Wie bindet man einen Shop sichtbar in eine Facebook-Timeline ein, ohne den Komfort eines Shop-Reiters zu haben?!</p>
<p><a title="Pic: by bixentro Jef Aerosol No Future @Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bixentro/2954378615/" target="_blank"><em>Pic: Jef Aerosol &#8220;No Future&#8221; by bixentro CC2.0</em></a></p>
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		<title>How To Begin: Das Social Media Cheat Sheet</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Trzebiatowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Cheat Sheet]]></category>
		<category><![CDATA[Digg]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Jungs von Flowtown haben eine interessante Grafik mit einem kurzen Überblick über die sechs wichtigsten Social Media-Netzwerke veröffentlicht: das Social Media Cheat Sheet. Hier werden grundlegende Schritte, Vor- und Nachteile und, was mir persönlich an besten gefällt, ein kurzes &#8220;How To Begin&#8221; und ein kleines Glossar der jeweiligen Netzwerke vorgestellt. Folgende Netzwerke werden miteinander [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Jungs von Flowtown haben eine interessante Grafik mit einem kurzen Überblick über die sechs wichtigsten Social Media-Netzwerke veröffentlicht: das Social Media Cheat Sheet. Hier werden grundlegende Schritte, Vor- und Nachteile und, was mir persönlich an besten gefällt, ein kurzes &#8220;How To Begin&#8221; und ein kleines Glossar der jeweiligen Netzwerke vorgestellt. Folgende Netzwerke werden miteinander verglichen: Twitter, Facebook, YouTube, Google +, Tumblr und Digg.</p>
<p>Was bei dieser Infografik auffällt, ist die amerikanisierte  Sichtweise, einen Dienst als Soziales Netzwerk einzustufen. Für mich ist  ein Dienst wie Tumblr eher ein personalisiertes Blog, und bei einem  Lesezeichendienst wie Digg vermisse ich echte soziale Interaktionen, um  es als Social-Media-Netzwerk einzustufen. Andere &#8220;echte&#8221; soziale  Netzwerke, wie z.B. LinkedIn fehlen hier gänzlich. Andere Länder, andere  soziale Sichtweisen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.flowtown.com/blog/the-small-business-social-media-cheat-sheet?display=wide" target="_blank"><img class="aligncenter" title="The Small Business Social Media Cheat Sheet" src="http://www.flowtown.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/Social-Media-cheat-sheet1.png" alt="The Small Business Social Media Cheat Sheet" width="595" height="1779" /></a></p>
<p>Pic: <a href="http://www.readwriteweb.com/biz/2012/01/infographic-the-smb-social-med.php" target="_blank">Flowtown</a></p>
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		<title>Personalsuche mit TV-Werbung vs. Online-Video Ads</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 12:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fedossov</dc:creator>
				<category><![CDATA[HR & Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[McDonald's]]></category>
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		<category><![CDATA[TV Werbung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer hat gestern DSDS (Dautschland sucht den Superstar) geguckt? Die Sendung, die keiner guckt, außer mir. Irgendwo in der Mitte gab&#8217;s eine Werbeinblendung, die mich ausnahmsweise aufhorchen ließ.    McDonald&#8217;s sucht Azubis und Studenten per TV-Werbung.
Den folgenden Spot kann man mögen oder nicht. Er spielt mit den Sorgen der Jugend, wie schlechte Noten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hat gestern DSDS (Dautschland sucht den Superstar) geguckt? Die Sendung, die keiner guckt, außer mir. Irgendwo in der Mitte gab&#8217;s eine Werbeinblendung, die mich ausnahmsweise aufhorchen ließ.    McDonald&#8217;s sucht Azubis und Studenten per TV-Werbung.</p>
<p>Den folgenden Spot kann man mögen oder nicht. Er spielt mit den Sorgen der Jugend, wie schlechte Noten und einkommensschwache Herkunft. McDonalds ist die Lösung &#8211; wird dem hoffnungslosen Zuschauer suggeriert. Und das zur der absolut besten Sendezeit, die man sich dafür ausdenken kann. TOP!</p>
<p><iframe width="595" height="332" src="http://www.youtube.com/embed/e-YHdQnk7Q8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mag sein, dass McDonald&#8217;s nicht der erste Laden ist, der diesen Weg geht. Vielleicht war das auch nicht ihr erster Spot.  Auch die <a title="Telekom Jobwelten Video - lange Internet Version" href="http://www.youtube.com/watch?v=1EWyAJKRErM" target="_blank">Telekom</a> soll sich schon mal auf die Personalsuche mit TV-Werbung begeben haben. Wie auch immer, die Präsenz solcher Spots wird mir persönlich erst jetzt wirklich bewusst. Die ersten Konzerne fahren schweres Geschütz auf, im Kampf um den Nachwuchs und die Fachkräfte.</p>
<p>Wie kann nun der Rest drauf reagieren, wenn zukünftig diese &#8220;Großnetzfischerei&#8221; mit Bewegtbild zur Mode werden sollten? Budgets für TV-Werbung bei DSDS haben die meisten sicher nicht.</p>
<p>Diejenigen sollten sich heute schon umfassend mit den aktuellen Möglichkeiten des Fernsehens von morgen auseinander setzen, mit dem Online-Video. Ist Euch bewusst, dass ein Viral-Video bei YouTube nicht der einzige Weg ist, die hippe Zielgruppe über Video-Content, auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen?</p>
<p>Im Vergleich zu TV-Werbung <a title="Online Video Ads" href="http://www.youtube.com/advertise/instream.html" target="_blank">vielfältigere und flexiblere Online-Video Ad Formate</a> erlauben es, schon mit kleinen Budgets gutes Zielgruppen-Targeting zu betreiben. Warum lässt man nicht z.B. in einer für Eure Zielgruppe <a href="http://www.wollmilchsau.de/video-learning-%e2%80%93-youtube-als-zukunft-der-weiter-bildung/" title="Video Learning – YouTube als Zukunft der (Weiter-)Bildung? ">nützlichen Online-Videoreihe</a>, die von anderen erstellt wurde, eine Text-Ad oder von mir aus ein Pre-Roll (Video-Spot vor dem eigentlichen Video) anzeigen?! Die Marketing-Leute machen das schon vor (<a title="Bsp. Pre-Roll Add bei Clipfish" href="http://www.clipfish.de/special/dsds/video/3729870/jana-skolina-beim-dsds-casting-2012/" target="_blank">siehe z.B. DSDS Clips bei Clipfisch</a>), wie immer die von den größeren Playern.</p>
<p>Die kleineren nutzen diese Möglichkeiten nicht und schon gar nicht für die Personalsuche. Warum nicht?! Dabei ist das doch gar nicht so kompliziert. Eine Video-Ad wird heute bei YouTube so <a title="Ready to get started YouTube Ads " href="http://www.youtube.com/advertise/how-to.html" target="_blank">schnell und einfach erstellt</a>, wie ganz normale Google-AdWords.</p>
<p><iframe width="595" height="332" src="http://www.youtube.com/embed/sDsFUrKKUgQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich bin auf Eure Meinungen gespannt. Was haltet Ihr von dem Gedanken, in einzelnen Online-Videos Personalwerbung zu schalten? Wir werden wohl demnächst ein paar Selbstversuche anstellen.</p>
<p> </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/amatern/1525553200/" title="Pic: TV Head Man @Flickr by amatern" target="_blank"><em>Pic:TV Head Man by amatern (CC2.0)</em></a></p>
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		<title>Video Learning – YouTube als Zukunft der (Weiter-)Bildung?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 14:13:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[HR & Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Jede Sekunde wird eine Stunde Videomaterial bei YouTube hochgeladen. Viele von Euch werden sich jetzt innerlich auf all die lustigen neuen Videos freuen, die wir gucken und mit unseren Freunden und Kollegen teilen werden. Aber bei soviel Videocontent muss doch neben Katzenclips und Lulz noch mehr herauskommen. Etwas das unser Leben nicht nur kurzfristig bereichert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede Sekunde wird eine Stunde Videomaterial bei YouTube hochgeladen. Viele von Euch werden sich jetzt innerlich auf all die lustigen neuen Videos freuen, die wir gucken und mit unseren Freunden und Kollegen teilen werden. Aber bei soviel Videocontent muss doch neben Katzenclips und Lulz noch mehr herauskommen. Etwas das unser Leben nicht nur kurzfristig bereichert sondern Menschen, Unternehmen und die Gesellschaft langfristig weiterbringt. Und ich bin überzeugt, dieses Etwas ist kosten- und barrierefreie Aus- und Weiterbildung.</p>
<p>Um die steigende Bedeutung von Video zu verdeutlichen weise ich in meinen Vorträgen und Beratungsworkshops regelmäßig darauf hin, dass YouTube nach Google die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist. Ein Fakt, das in der Unternehmenswelt noch weitestgehend unbekannt ist und regelmäßg für Verblüffung sorgt. Richtig spannend wird es aber wenn man diese Tatsache weiterdenkt. Denn hier manifestiert sich eine Entwicklung, die die Welt des privaten und beruflichen Lernens in den nächsten Jahren nachhaltig verändern wird: der Aufstieg von Video-Learning im Web zu einer allgemein anerkannten Aus- und Weiterbildungsmethode.</p>
<p>Zwei Punkte stützen diese These. Erstens zeigt die Verwendung von YouTube als Suchmaschine, dass viele Menschen die Antworten auf ihre Fragen offenbar lieber in Form eines Videos erhalten, als in Form eines Textes, der bis dato immer noch verbreitetsten Form der Wissensvermittlung. Und zweitens legt ihr wiederholendes Verhalten nahe, das sie die gesuchten Informationen auch finden, was zu dem Schluss verleitet, das YouTube in den letzten Jahren quasi ganz nebenbei zur größten Weiterbildungsdatenbank der Welt sowie zur zweitgrößten Wissensdatenbank nach der Wikipedia geworden ist. Unesco-Weltkulturerbe ich hör Dir trapsen.</p>
<p>Warum Video für die Aus- und Weiterbildung sonst noch faszinierend ist, erläutert Internet und Bildungsadvokat Prof. Gunter Dueck im Video-Mitschnitt seines Vortrags „Bildung und Mensch im digitalen Zeitalter“ auf der TEDx Rhein Main:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe width="595" height="332" src="http://www.youtube.com/embed/Optk-gYgFo8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aber machen wir die Probe aufs Exempel. Eine YouTube-Suche nach &#8220;How to&#8221;, dem Titelbeginn aller englischsprachigen Tutorials liefert 6,8 Millionen Ergebnisse. Die Tutorials und Vortragsmitschnitte erklären so ziemlich alle Lebens- und Wissensbereiche: von Duschen und Stricken über leidenschaftliches Küssen, Fahradreifen flicken, Krawattenknoten binden bis hin zu Michael Jacksons Moonwalk und Einsteins Relativitätstheorie. Und die einzige Zugangsbarriere zu diesem gigantischen Wissenspool ist ein Breitband-Internetanschluss. Man muß nicht gut lesen können (obwohl das natürlich hilft), braucht kein Abitur, keinen Hochschulabschluß und kein Geld für Studiengebühren.</p>
<p>An dieser Stelle drängt sich natürlich der Einwand auf, das qualitative Video-Produktionen Kosten verursachen, die irgendwie wieder reinkommen müssen. Das stimmt zwar, bedeutet aber nicht, das diese Kosten. Denn zum einen entstehen Vortragsvideos wie das obige von Gunter Dueck häufig als Nebenprodukt von Konferenzen und werden z.B. über Rednerhonorare, Eintritts- und Sponsorengelder finanziert. Und da sie zur Bekanntheit des Redners/ Experten beitragen, haben die aus Marketingerwägungen selten Einwände gegen eine Veröffentlichung. Formate bei denen das nicht klappt, lassen sich über Online-Werbung oder Stiftungsgelder finanzieren oder entstehen aus einem ehrenamtlichen Engagement heraus.</p>
<p>Das beeindruckendste mir bekannte Beispiel gesponsorter Vortragsvideos wegweisender Persönlichkeiten sind die legendären <a title="Übersicht der TED-Vortragsvideos" href="http://www.ted.com/talks">Videos der TED-Konferenzreihe</a> mit der Mission „Ideas worth spreading“.</p>
<p>Ein Beispiel für die Finanzierung via Online-Werbung und Sponsoring ist der Channel des deutschen YouTube-Stars Sami Slimani aka <a title="YouTube Channel von &quot;Herr Tutorial&quot; Sami Slimani" href="http://www.youtube.com/user/HerrTutorial">„Herr Tutorial“</a>. Weitere Beispiele sind die Schminktipps Vloggerinnen, deren Thema zwar etwas profaner ist, sich aber großer Beliebtheit erfreut. Allein der Kanal <a title="Renis Make-up Wahnsinn" href="http://www.youtube.com/user/xKarenina">&#8220;xKarenina&#8217;s Make-up Wahnsinn&#8221;</a> wurde über 31 Millionen mal aufgerufen.</p>
<p>Wenn man den Blick über YouTube hinaus richtet, stößt man auf weitere Plattformen, die in tausenden von Videos werbefinanziert Wissen anbieten. Schöne Beispiele sind <a title="How stuff works - Tutorials in Video und Text" href="http://videos.howstuffworks.com/">howstuffworks</a> und <a title="Howcast Video-Tutorials" href="http://www.howcast.com/" target="_blank">Howcast</a>. Bei der Suche nach Videos für die schulische und berufliche Ausbildung stößt man schnell auf die <a title="Die Khan Academy" href="http://www.khanacademy.org/">Khan-Academy</a>, in der der ehemaliger Investmentbanker über 3000 Lehrvideos für Mathematik und verwandte Disziplinen gemacht hat, die bisher über 110 Millionen mal gesehen worden sind. Finanziert u.a. von der Bill und Melinda Gates Foundation. Die Plattform <a title="Englischlektionen bei engVid" href="http://www.engvid.com/">engVid</a>, die schon mehr als dreihundert Unterrichtseinheiten professioneller Englischlehrer anbietet, jede Woche um mindestens drei Videos wächst und von 10 Millionen Lernbegierigen genutzt wird.</p>
<p>Im Hinblick auf berufliche Ausbildung möchte ich bei der Gelegenheit auch noch einmal auf <a title="Azubot Ausbildungsvideos" href="http://www.azubot.de/">Azubot </a> verweisen, die angehende Azubis mit Videos über Ausbildungsberufe bei der Berufswahl unterstützen und die wir <a title="Interview mit Azubot-Gründer Jochmann" href="http://www.wollmilchsau.de/ausbildungsberatung-videos-azubot-handelskammer-hamburg/">hier interviewt haben</a>.</p>
<p>Ein tolles abschließendes Beispiel für hochkarätiges Video-Learning mit Social Media Elementen bietet die Website <a href="http://www.justiceharvard.org/" title="Philosophie-Lecture von Michael Sandel">&#8220;Justice&#8221;</a>, auf der Harvardprofessor Michael Sandel in zwölf einstündigen Videos seine legendäre Einführungsvorlesung in politische Philosophie anbietet und Studenten und anderen Interessierten eine Community zur weiterführenden Diskussion und zum Meinungsaustausch anbietet. Aber über Social Learning schreibe ich ein anderes Mal.</p>
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		<title>“Employer Branding” – Plädoyer für einen Begriff</title>
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		<comments>http://www.wollmilchsau.de/employer-branding-plaedoyer-fur-einen-begriff/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Kärcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[HR & Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Begriff]]></category>
		<category><![CDATA[Employer Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Personalmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Employer Branding wird diskutiert. Inhaltlich? Auch, aber vor allem der Begriff selbst ist vielen ein Dorn im Auge. Während sich die einen daran stören, dass dieser Begriff angelsächsischen Ursprungs ist und unsere schöne deutsche Sprache dadurch verwässert würde, versuchen andere, Employer Branding vom guten, alten Personalmarketing abzugrenzen:
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorweg die mehrheitlich durchgesetzte Definition in der deutschen Wikipedia:</p>
<blockquote>
<p>Employer Branding (dt. Arbeitgebermarkenbildung) ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing – insbesondere der Markenbildung – angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abzuheben. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Employer_Branding">Wikipedia</a>)</p>
</blockquote>
<p><a title="Brauchen Unternehmen eigentlich wirklich Employer Branding?" href="http://personalmarketing2null.wordpress.com/2012/01/21/brauchen-unternehmen-eigentlich-wirklich-employer-branding/" target="_blank">Employer Branding wird diskutiert</a>. Inhaltlich? Auch, aber vor allem der Begriff selbst ist vielen ein Dorn im Auge. Während sich die einen daran stören, dass dieser Begriff angelsächsischen Ursprungs ist und unsere schöne deutsche Sprache dadurch verwässert würde, versuchen andere, Employer Branding vom guten, alten Personalmarketing abzugrenzen: Wo überschneidet es sich, ist EB nicht ein Teil Von PM? Oder umgekehrt? Wie kann sich Firma X erdreisten etwas anzubieten, das Firma Y so ähnlich schon länger unter anderen Namen im Angebot hat? Oder so:</p>
<blockquote>
<p>&#8220;Employer Branding gehört für uns eindeutig zu den größten Marketing-Unwörtern der letzten Jahre&#8221; (&#8230;) &#8220;Das ist alles eine Erfindung von eifrigen Personalberatern, die damit die Vorstände und Geschäftsführer in den Industrieunternehmen über den Tisch ziehen wollen.&#8221; (<a title="Employer Branding: Ein ganzer Zoo unterschiedlicher Vorstellungen" href="http://www.inverve.de/allgemein/employer-branding-ein-ganzer-zoo-unterschiedlicher-vorstellungen/" target="_blank">Quelle</a>)</p>
</blockquote>
<p>Ach wie schön. Könnten wir ein paar Jahrzehnte in der Zeit zurück reisen, dann könnten wir uns streiten, ob denn diese &#8220;Werbung&#8221; wirklich nötig ist, und warum sie nicht &#8220;Reklame&#8221; genannt wird. Und dann dieses neue, denglische &#8220;Marketing&#8221; &#8211; ist das jetzt Teil von Werbung, oder ist Werbung nur eine Marketingaktivität? Und ist das alles nicht nur Abzocke?</p>
<h4>Wozu ein &#8220;neuer&#8221; Begriff?</h4>
<p>Sprache entwickelt sich und neue Begriffe werden geschaffen, wenn die Notwendigkeit besteht, sich mit neuen Gegebenheiten sprachlich auseinanderzusetzen. Eine solche Gegebenheit haben wir heute: Produkte und Dienstleistungen haben verstanden, dass nicht nur Preis, Qualität und Verfügbarkeit über den Kauf entscheiden, sondern auch diverse subjektive Eindrücke. All das bildet eine Einheit: Das Bewusstsein für das eigene Image, die Marke, wuchs. Und irgendwann haben Unternehmen gemerkt, dass sie auch als Arbeitgeber ein Image haben, das über feste Größen wie Gehalt und Urlaubstage hinausgeht. Was also, wenn man sich über dieses Thema professionell austauschen will? Der Homo loquens schafft einen Begriff, der diesen Themenkomplex beschreibt. In diesem Fall: Employer Branding.</p>
<h4>Warum nicht Personalmarketing?</h4>
<p>Weil zu viele Menschen unter Personalmarketing (leider) in erster Linie Dinge   verstehen, die mit der Kommunikation einer Marke rein gar nichts zu tun haben.  Effektiver Austausch ist so nicht möglich.</p>
<h4>Und warum nicht auf Deutsch?</h4>
<p>Abeitgebermarkenaufbau oder -bildung ist mir persönlich einfach zu lang und sperrig, um mit diesem Begriff zu arbeiten. Der Ausdruck &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Employer_branding#cite_note-0" target="_blank">Employer Brand&#8221; tauchte wohl Mitte der 90er das erste Mal in einem englischsprachigen Buchtitel auf</a> und wird seitdem auch in anderen Sprachräumen so verwendet. Für mich kein Problem; das Thema ist nun mal international relevant, da kann man sich auch auf einen internationalen Begriff einigen &#8211; zumindest wenn die Inhalte im Vordergrund stehen sollen. Und welche Inhalte das im jeweiligen Fall sind, das wird ruckzuck klar &#8211; dazu muss man nur einmal anfangen zu arbeiten, anstatt nur drüber zu reden.</p>
<p>Ich bin ein großer Freund von sorgfältiger Begriffsklärung, um eine gemeinsame Basis zu schaffen. Manche Begriffe jedoch, sind inhaltlich so weit gefasst, dass diese Basis ständig neu erarbeitet werden muss. (&#8220;Kunst&#8221;, &#8220;Leben&#8221;, &#8230;) Das Ganze erinnert mich an asta-Sitzungen, in denen 2/3 der Zeit darauf verwendet wurde, zu klären welchen Titel das momentan stattfindende Zusammentreffen denn nun tragen soll. Sitzung? Planung? Meeting? Beratung? Begegnung? Über die Effektivität solcher Treffen muss ich wohl nicht viel sagen&#8230;</p>
<p><em>Pic: <a href="http://www.flickr.com/photos/crdot/5510506796/" target="_blank">crdotx</a> (CC BY 2.0)</em></p>
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		<title>Was ist eigentlich HTML5? Ein kurzer Überblick</title>
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		<comments>http://www.wollmilchsau.de/was-ist-html5-ueberblick/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Trzebiatowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[HTML5]]></category>
		<category><![CDATA[Plugin]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin Michael Trzebiatowski und seit 6 Monaten im technischen Support bei atenta tätig. Ab sofort werde ich in der wollmilchsau etwas von meiner täglichen Arbeit erzählen und einige technische Grundbegriffe klären. Im meinem ersten Artikel möchte ich über ein Thema schreiben, das sicherlich viele von Euch schon einmal gehört haben oder sogar damit schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Michael Trzebiatowski und seit 6 Monaten im <a title="technische Lösungen von atenta" href="http://atenta.de/produkte/" target="_blank">technischen Support bei atenta</a> tätig. Ab sofort werde ich in der wollmilchsau etwas von meiner täglichen Arbeit erzählen und einige technische Grundbegriffe klären. Im meinem ersten Artikel möchte ich über ein Thema schreiben, das sicherlich viele von Euch schon einmal gehört haben oder sogar damit schon täglich arbeiten. Die Rede ist von: HTML5.</p>
<p>HTML5 ist eine aktualisierte Scriptsprache, ein Werkzeug um Webseiten zu erstellen. Dieser neue Standard befindet sich momentan in der Entwicklungsphase und soll frühestens 2014 verabschiedet werden. Im Grunde ist es die Weiterentwicklung von <a title="HTML 4.01 Specification" href="http://www.w3.org/TR/html401" target="_blank">HTML4</a> und <a title="XHTML™ 1.0 The Extensible HyperText Markup Language (Second Edition)" href="http://www.w3.org/TR/xhtml1/" target="_blank">XHTML 1</a> und wird innerhalb der Arbeitsgruppe <a title="Web Hypertext Application Technology Working Group" href="http://www.whatwg.org/" target="_blank">WHATWG</a> (Web Hypertext Application Technology Working Group)  und dem <a title="World Wide Web Consortium (W3C)" href="http://www.w3.org/" target="_blank">World Wide Web Consortium</a> (kurz: W3C) entwickelt. Doch warum war es überhaupt nötig, das alte HTML4 zu aktualisieren, wenn es heutzutage immer noch funktioniert?</p>
<p>Die HTML-Sprache wurde zuletzt 1999 in der Version 4.01 veröffentlicht und blieb die nächsten 10 Jahre(!) auf diesem Entwicklungsstand bestehen. Inzwischen ist das Netz aber multimedialer geworden und überstiegt die eigenen Möglichkeiten von HTML4: da es fast keine multimedialen Eigenschaften besaß, musste es mit externen Plugins um genau diese erweitert werden. Das machte HTML sehr Plugin-abhängig und war deswegen nicht sehr kompatibel mit unterschiedlichen Internet-Geräten: Seite X sieht auf Gerät A anders aus als auf Gerät B, oder Gerät C kann die Seite erst gar nicht darstellen, weil es die benötigten Plugins nicht unterstützt und es überhaupt nicht möglich ist, solche nach zu installieren.</p>
<p>Und genau hier soll HTML5 punkten: Durch neue Multimedia-Tags wie z.B. &lt;video&gt; oder &lt;audio&gt; soll sich die Sprache von den proprietären (<a title="Proprietäre Software" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Propriet%C3%A4re_Software" target="_blank">durch den Hersteller standardisierte</a>) Plugins lösen und nur mit einer Codezeile diese Eigenschaften selbst bereitstellen. Dank weiteren Features wird die Webseite insgesamt interaktiver: Drag&amp;Drop-Funktionen, Editier-Möglichkeit, eine eingebaute Fehlerkorrektur, lokaler Speicherplatz, etc..</p>
<p>Wie problematisch diese guten Ideen umzusetzen sind, zeigt sich in der Tatsache, dass einige dieser Tags zwar schon länger im HTML5 Code enthalten sind, aber von längst nicht allen Browsern verarbeitet werden können. Am deutlichsten wird das an den beiden Multimedia-Tags:  Die sind zwar in der Spezifikation vorhanden, doch leider noch ohne Funktion, weil man sich noch nicht auf das richtige Format einigen konnte. Jede einzelne Interessengesellschaft preist hier ihren eigenen Standard an. Ist aber dieses Problem erst mal gelöst, kann man zukünftig mit HTML5 geräteunabhängig  seine erstellten Internetseiten überall im gleichen Gewand betrachten. (So die Idee)</p>
<p>Bleibt nur zu hoffen, dass diese aussichtsreiche Entwicklung nicht im Sande verläuft und wir uns zukünftig auf einen alten, uns vertrauten HTML-Standard freuen dürfen. Das letzte Stückchen Code ist hier noch nicht geschrieben worden, und wie immer wird das die W3C tun. Bis frühestens 2014 müssen wir uns wohl noch ein wenig gedulden&#8230;</p>
<p>Wer sich anschauen möchte, wie HTML5 in der Praxis aussieht, <a title="HMTL5 Demo" href="http://slides.html5rocks.com/#landing-slide" target="_blank">kann das hier tun</a> &#8211; ein HMTL5 fähiger Browser vorausgesetzt und wer vielleicht schon damit arbeitet, dem empfehle ich ein <a title="HTML5 For Web Designers by Jeremy Keith" href="http://html5forwebdesigners.com/" target="_blank">gutes eBook zu diesem Thema</a>.</p>
<p>Wenn Ihr weitere Fragen zu diesen Thema habt, freue ich mich auf Eure Kommentare.</p>
<p> </p>
<p><em>Pic: <a href="http://www.flickr.com/photos/juliant/6489451777/" target="_blank">Julia Buncher</a> (CC BY-SA 2.0)</em></p>
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		<title>Ein Vorstellungsgespräch bei Facebook…</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 15:08:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cases]]></category>
		<category><![CDATA[HR & Recruiting]]></category>
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Bertrand Noirhomme]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorstellungsgespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;haben sich bestimmt schon viele gewünscht. In meinem französischen Lieblings-Jobblog bin ich auf eine tolle Geschichte gestoßen, von einem der es nicht bei dem Wunsch belassen wollte: Bertrand Noirhomme.
Bertrand ist 25 Jahre alt, hat an der Reims Management School Marketing studiert, noch einen Master an einer der Grandes Écoles in der Tasche und einige Auslandserfahrung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;haben sich bestimmt schon viele gewünscht. In meinem <a href="http://www.blog-emploi.com/index.php/post/2012/01/11/Facebook-hire-me-CV-Galette-Rois-Epiphanie-Project">französischen Lieblings-Jobblog</a> bin ich auf eine tolle Geschichte gestoßen, von einem der es nicht bei dem Wunsch belassen wollte: Bertrand Noirhomme.</p>
<p>Bertrand ist 25 Jahre alt, hat an der Reims Management School Marketing studiert, noch einen Master an einer der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grandes_Ecoles">Grandes Écoles</a> in der Tasche und einige Auslandserfahrung vorzuweisen. Seit Anfang 2011 arbeitet er bei Microsoft im Produktmarketing der Cloud Computing Lösung Windows Azure und bloggt dort u.a. für das Developer Network Blog von Microsoft Frankreich. Er ist auch sonst begeisterter Social Web Nutzer und bei Facebook, Twitter, LinkedIn und Viadeo zu finden. Facebook hat es ihm aber wohl besonders angetan, denn um dort ein Vorstellungsgespräch zu bekommen, hat er sich mächtig ins Zeug gelegt und eine komplette Selbstvermarktungskampagne auf die Beine gestellt: das Epiphanie Project.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/01/Dreikoenigskuchen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-9222" title="Dreikoenigskuchen" src="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/01/Dreikoenigskuchen.jpg" alt="" width="595" height="425" /></a></p>
<p>Und das beginnt mit einem Kuchen, genauer einem Dreikönigskuchen, den er für die Facebook-Recruiter gebacken hat. Ein Dreikönigskuchen besteht aus gefülltem Blätterteig und enthält in der Mitte eine kleine Überraschung. In Bertrands Kuchen war diese Überraschung ein QR-Code, der auf die Website <a href="http://fb-hire.me/" title="Facebook Hire Me" target="_blank">fb-hire.me</a> verwies, wo er seinen Lebenslauf als pdf und als Video hinterlegt hat. Anschließend hat er den Kuchen in eine Blechkiste verpackt, die er mit viel kreativem Einsatz als CV gestaltet hat, bevor er sie pünktlich zum Dreikönigstag (6. Januar) an die Facebook-Recruiter geschickt hat.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/01/CV_Kuchenkiste.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-9223" title="CV_Kuchenkiste" src="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/01/CV_Kuchenkiste.jpg" alt="" width="595" height="401" /></a></p>
<p>Das komplette Making-of der Kampagne könnt Ihr Euch auf fb-hire.me anschauen und für alle Französisch kundigen, hier Bertrands Video-CV:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe width="595" height="433" src="http://www.youtube.com/embed/_qj8VDYJkeE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: left;">Nachdem er heute in seinem Blog endlich den Ausgang verkündet hat, möchte ich Euch den natürlich nicht vorenthalten. Bertrand hat tatsächlich eine Einladung in die Facebook-Europazentrale nach Dublin bekommen und das obwohl er aufgrund seiner relativ kurzen Berufserfahrung nicht in den aktuellen Recruiting-Fokus von Facebook passte. Das daraus letztendlich keine Einstellung geworden ist, stört ihn nicht. Er freut sich über seinen Lernerfolg mit der Kampagne und beendet seinen Post mit der Ankündigung: <a href="http://bertrandnoirhomme.com/?p=710">&#8220;Stay tuned for the Easter Project!&#8221;</a>. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihn bis dahin keiner von Euch eingestellt hat, freue ich mich schon auf die Fortsetzung.</p>
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		<title>Skillset 2020 – Das Anforderungsprofil für die ArbeiterInnen der Zukunft</title>
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		<comments>http://www.wollmilchsau.de/skillset-2020-anfordungsprofil-arbeiterinnen-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 11:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Kärcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit vielen Jahren beschäftigt sich das IFTF (Institute For The Future) auch mit der Zukunft der Arbeit. Die Ergebnisse dieser ausgiebigen Forschungen können u.a. hier eingesehen werden. Nun hat das IFTF ein Anforderungsprofil für den Werktätigen des Jahres 2020 entwickelt. Auf der Basis von sechs Triebfedern des Wandels (&#8220;Drivers of Change&#8221;) wurden 10 Fähigkeiten definiert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit vielen Jahren beschäftigt sich das <a href="http://www.iftf.org/" target="_blank">IFTF (Institute For The Future)</a> auch mit der Zukunft der Arbeit. Die Ergebnisse dieser ausgiebigen Forschungen können <a href="http://www.iftf.org/FutureofWork" target="_blank">u.a. hier</a> eingesehen werden. Nun hat das IFTF <a href="http://www.iftf.org/futureworkskills2020" target="_blank">ein Anforderungsprofil für den Werktätigen des Jahres 2020</a> entwickelt. Auf der Basis von sechs Triebfedern des Wandels (&#8220;Drivers of Change&#8221;) wurden 10 Fähigkeiten definiert, die für das produktive, wirtschaftliche Wirken in Zukunft notwendig sein werden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/01/iftf_skills2020.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-9210" src="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/01/iftf_skills2020.jpg" alt="" width="595" height="377" /></a><em>(Quelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/joeybones/6521451469/" target="_blank">joe.ross</a> (CC BY-SA 2.0)</em></p>
<h4>Die sechs großen Motoren der Veränderung</h4>
<ol>
<li><strong>Gesteigerte Lebenserwartung</strong>: Menschen bleiben länger arbeitsfähig und -willig. Das beeinflusst Karrierewege, Lernkurven und Neuorientierungen.</li>
<li><strong>Intelligente Maschinen</strong>: Die Nachbildung der kognitiven Prozesse des Menschen und deren Abrufbarkeit durch technische Systeme, wird uns viele reproduzierbare Aufgaben abnehmen.</li>
<li><strong>Computerisierung</strong>: Sensoren und Programme steuern grundlegende Prozesse, Menschen lernen, mit komplexen Datenstrukturen umgehen zu können.</li>
<li><strong>Neue Medien</strong>: Ein Ökosystem neuer Medientechnologien fordert den Menschen auf kognitiver, technischer und interpretatorischer Ebene.</li>
<li><strong>Superstrukturierte Organisation</strong>: Durch die Nutzung sozialer Technologien werden neue Wege der Produktivität und Kollaboration erschlossen.</li>
<li><strong>Globale Vernetzung</strong>: Über die ganze Welt verteilte Spezialisten arbeiten an gemeinsamen Problemen, heutige Entwicklungsländer eingeschlossen. (Vergl.: 2. Video <a href="http://www.wollmilchsau.de/tgif-theorien-zu-arbeit-und-arbeitsplatz-von-morgen/" target="_blank">dieses Artikels</a>: Future of Work 2.0)</li>
</ol>
<p>Auf dieser Grundlage das:</p>
<h4>Anforderungsprofil 2020</h4>
<ol>
<li><strong>Interpretationsfähigkeit</strong>: Alle künstlichen Intelligenzen sind nur krude, partielle Nachbildungen des menschlichen Verstands. Wir müssen lernen, aus unseren Informationen die richtigen Schlüsse zu ziehen.</li>
<li><strong>Soziale Intelligenz</strong>: Wir werden immer weniger alleine mit Werkstoffen arbeiten, immer häufiger mit anderen Menschen gemeinsam planen und entwickeln. Soziale Intelligenz ist hier unabdingbar.</li>
<li><strong>Adaptives Denken</strong>: Neue Probleme müssen situationsspezifisch erkannt und kreativ angegangen werden. Weg vom Schema &#8220;if this, than that&#8221; &#8211; das werden künftig Maschinen leisten. Der Mensch kann mehr.</li>
<li><strong>Interkulturelle Kompetenz</strong>: In einer globalen Wirtschaft wird die Fähigkeit essentiell sein, mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen umgehen und Diversity nutzen zu können.</li>
<li><strong>Digitales Denken</strong>: Wir müssen lernen, komplexe Daten und Zusammenhänge in Algorithmen und computerisierten Modellen auszudrücken und als solche zu verstehen.</li>
<li><strong>Medienkompetenz</strong>: Immer neue Medientypen und -technologien werden im Alltag und der Arbeitswelt genutzt. Diese müssen beherrscht und verstanden werden.</li>
<li><strong>Transdisziplinarität</strong>: Schlechte Karten für Fachidioten? Soll nicht bedeuten, wer wenig von allem weiß käme weiter: Jeder Spezialist muss aber auch die externen Anknüpfungspunkte seiner eigenen Arbeit verstehen.</li>
<li><strong>Designer-Mentalität</strong>: Prozesse und Produkte müssen mit dem nötigen Blick für Details, Umgebung und Sinn für den Nutzer gestaltet werden.</li>
<li><strong>Kognitive Balance</strong>: Die Flut an Daten und omnipräsenter Information verlangt die Fähigkeit, diese zu filtern. Das geschieht sowohl mit Tools, als auch mit Disziplin.</li>
<li><strong>Online-Teamfähigkeit</strong>: Seine Postionen am runden Tisch zu vertreten ist eine Sache, sich virtuell durchzusetzen ein ganz andere. Auch wenn sie nicht unbedingt schwieriger wird: Teamarbeit muss hier neu gelernt werden.</li>
</ol>
<p>Ich finde, das IFTF hat die Hauptpunkte ganz gut getroffen. Ich würde noch hinzufügen:</p>
<ul>
<li><strong>Eigenverantwortung</strong>: Jeder wird mehr und mehr zum Selbstständigen in seinem Bereich &#8211; auch als Angestellter. Weiterbildung, Analyse, Verbesserungen&#8230; all das wird durch flachere Hierarchien und mehr Verantwortung zur Aufgabe von jedem. Weniger Weisungen von &#8220;oben&#8221; &#8211; mehr Tritte in den eigenen Hintern.</li>
</ul>
<p>Was meint ihr? Fehlt etwas?</p>
<p><em>Pic: <a href="http://www.flickr.com/photos/nauright/3868520339/" target="_blank">romana klee</a> (CC BY-SA 2.0)</em></p>
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		<title>Ich lerne Bloggen</title>
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		<comments>http://www.wollmilchsau.de/ich-lerne-bloggen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fedossov</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blog-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
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		<category><![CDATA[Journalist]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Jahr wird alles anders. Alles noch viel besser als letztes Jahr. Eine der anstehenden Änderungen bei der Wollmilchsau ist, dass Jan und Ich wieder mehr bloggen wollen. Das ist ein wenig untergegangen, da wir in anderen Bereichen einfach  echt viel zu tun hatten. Zum Glück haben wir Tobi, der in 2011 als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr wird alles anders. Alles noch viel besser als letztes Jahr. Eine der anstehenden Änderungen bei der Wollmilchsau ist, dass Jan und Ich wieder mehr bloggen wollen. Das ist ein wenig untergegangen, da wir in anderen Bereichen einfach  echt viel zu tun hatten. Zum Glück haben wir <a title="Tobi bei Facebook" href="https://www.facebook.com/tobika.kaercher" target="_blank">Tobi</a>, der in 2011 als Chefblogger gefühlt eine Mio. klasse Artikel gestemmt  und der  Wollmilchsau zu unvergleichlichen Ruhm und Ehre verholfen hat.</p>
<p>Jetzt sitze ich also da und versuche mich zu erinnern, wie das denn mit dem Bloggen  nochmal genau ging. Themenauswahl, Länge, Sprache etc., &#8220;wollen die Leute sowas überhaupt lesen?!&#8221; Naja, es ist wohl, wie mit den meisten  anderen Tätigkeiten. Macht man etwas selten, fehlt die Routine. Auf der anderen Seite kann man z.B. Ski- und Radfahren nicht verlernen,&#8230; sagt man&#8230; . Aber was, wenn man&#8217;s noch nie wirklich konnte?! Egal.</p>
<p>Ich will&#8217;s mir natürlich so einfach wie möglich machen, mit dem regelmäßigen (Wieder-)Bloggen. Dazu habe ich mir als erstes den Tobi geschnappt und versucht, aus ihm ein paar Insiderinfos rauszukriegen:</p>
<p><strong>1. Tobi, was ist für dich als professionellen Blogger (ganz subjektiv) ein guter/gelungener Blog-Artikel? Nach welchen Kriterien bewertest Du die Qualität/ den Erfolg deiner Arbeit? </strong></p>
<blockquote>
<p>Abgesehen von einigen der gängigen journalistischen Kriterien (saubere Recherche, Wahrheit, Transparenz, saubere Darstellung etc.) bewerte ich Qualität in der Tat völlig subjektiv: Gefällt er mir? Mir gefallen Artikel dann, wenn ich mich selbst freuen würde, einen solchen Artikel zu lesen. Dabei besteht natürlich die Gefahr, an der Masse vorbei zu schreiben. Kam ja auch schon häufiger vor, dass ich Euch einen &#8220;tollen&#8221; Artikel zeige und die Reaktion fällt dann eher verhalten aus.</p>
<p>Ob er dann ein Erfolg wird, messe ich an den Reaktionen: Bekommt er positives Feedback? Wird er gelesen? Geteilt, wenn ja: von wem? Ein guter, erfolgreicher Artikel muss aber nicht diesen Idealen entsprechen: Er sollte zu einem Thema etwas wertvolles beitgetragen haben.</p>
</blockquote>
<p><strong>2. Wie gehst Du beim Verfassen eines guten Artikels in der Regel vor?</strong> <strong>Deine Schritte von der Idee bis zum Vergessen der Artikels. </strong></p>
<blockquote>
<p>Die wirklich guten Artikel schreiben sich jedesmal anders. Aber ein solider Artikel entsteht so: Zunächst überlege ich, ob ich zu meinem Thema eine Aussage formulieren kann, und ob sie argumentativ haltbar ist. Dazu lese ich mir möglichst alles relevante durch, was ich zu dem Thema finden kann, dann führe ich eine Reihe von Selbstgesprächen und versuche, mich in diesen vom Gegenteil zu überzeugen. Wenn ich das nicht geschafft habe, beginne ich zu schreiben.</p>
<p>Texte schreibe ich selten von oben nach unten sondern oft kreuz und quer. Erst im zweiten oder dritten Schritt bringe ich sie dann in eine sinnvolle Reihenfolge. Das mag nicht jedem liegen, aber so arbeite ich beim Schreiben noch inhaltlich weiter. Hier fallen mir oft noch weitere Denkfehler oder -lücken auf, die auch mal zum Abbruch des ganzen Vorhabens führen können.</p>
<p>Wenn die Texte fertig sind, folgen noch die handwerklichen Feinheiten: Tags, SEO-Optmierung, eine gute Headline, Bilder, Verlinkungen der Quellen und weiterführenden Informationen etc. Wann ich den Artikel dann vergesse, kann ich nicht genau sagen &#8211; kommt drauf an, wie sehr mich das Thema weiter beschäftigt.</p>
</blockquote>
<p><strong>3. Durch was unterscheidet sich ein Blogger von einem (Online-) Zeitungsjournalisten?</strong></p>
<blockquote>
<p>Manchmal durch gar nichts. Manche Blogger arbeiten redaktionell sauberer als die bravsten Journalisten. Und das sind die, die am schnellsten wieder aus meiner Timeline fliegen: Sie langweilen mich, da ich die Zeitungen eh lese. Das schöne am Blog: Es so unabhängig, dass es nicht unabhängig sein muss. Das sehe ich durchaus als Qualität: Als Privat- oder Corporate-Blogger kann ich ganz anders Stellung beziehen und eine viel stärke Meinung haben, als es eine Zeitung je dürfte. Das finde ich großartig.</p>
<p>Und wichtig: Fakten und Ansichten können so mal richtig strapaziert werden. Darin sehe ich übrigens keine Gefahr. Dazu sind Blogs strukturell viel zu angreifbar. Ein Blogartikel steht in einem kommunikativen Kreis. Ähnlich wie der König beim Völkerball. ;)</p>
</blockquote>
<p><strong>4. Ich bin 16 Jahre alt und möchte in Zukunft mit Bloggen mein Geld verdienen &#8211; was muss ich tun?</strong></p>
<blockquote>
<p>Möglichkeit 1: Finde ein Thema, für das Du dich leidlich begeistern kannst. Baue dir ein Netzwerk von Informanten auf, bringe regelmäßig und zahlreich Artikel Achte auf Design und SEO. Und dann schaltest Du Werbung und meldest dich bei einem Affiliate-Netzwerk an und versuchst über den Blog als Themenplattform viele Klicks und Sales zu generieren. Unromantisch, aber der sicherste Weg.</p>
<p>Möglichkeit 2: Finde ein Thema, für das Du dich wirklich brennend interessierst. Schreibe Artikel mit all deinem Herzblut und hoffe darauf, dass sie von jemandem gelesen werden, der Dich einkauft und Dir eine Festanstellung gibt. :)</p>
</blockquote>
<p><strong><br /></strong></p>
<p><strong>So mach ich es&#8230;</strong></p>
<p> </p>
<p><a title="solar powered bow-tie by x-ray delta one @Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/x-ray_delta_one/4298781722/in/set-72157622484925510/" target="_blank"><em>Pic: Solar powered bow-tie by x-ray delta one (CC2.0)</em></a></p>
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		<title>The Social Interview – das Bewerbungsgespräch als Crowdsourcing Prozess bei Facebook</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kirchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[HR & Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Job Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle paar Wochen stolpere ich über einen Artikel, der die Gefahren der unbedachten Selbstdarstellung bei Facebook, Twitter etc. für die berufliche Zukunft und das nächste Bewerbungsgespräch beleuchtet und meist mit der Empfehlung endet, sich bei Facebook auf keinen Fall mit dem eigenen Chef anzufreunden. Stören tun mich dabei nicht die Warnungen an sich, die ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle paar Wochen stolpere ich über einen Artikel, der die Gefahren der unbedachten Selbstdarstellung bei Facebook, Twitter etc. für die berufliche Zukunft und das nächste Bewerbungsgespräch beleuchtet und meist mit der Empfehlung endet, sich bei Facebook auf keinen Fall mit dem eigenen Chef anzufreunden. Stören tun mich dabei nicht die Warnungen an sich, die ich im Rahmen meiner ehrenamtlichen Arbeit mit Hamburger Schülern auch selbst ausspreche, sondern der Verzicht auf die Darlegung der Chancen, die Social Media mit ein bisschen Phantasie für die eigene Karriere bieten.</p>
<p>Das Facebook im Rahmen eines Vorstellungsgespräches nicht nur hinderlich sondern hilfreich sein kann, hat vor einigen Monaten die New Yorker Agentur R/GA gezeigt, auf deren Facebook-App &#8220;Social Interview&#8221; ich über einen <a href="http://www.secretsites.de/joblog/das-gehalt-der-anderen/" target="_blank">Post von Markus</a> aufmerksam geworden bin.  Die Idee hinter der App ist das Crowdsourcing von Teilen des Job Interviews. Der Bewerber gestattet RGA über die App mit einem Hinweis auf seine Bewerbung drei Fragen zur eigenen Person bei Facebook zu posten und die eigenen Freunde um eine Stellungnahme zu bitten. Aber seht selbst:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe width="595" height="332" src="http://www.youtube.com/embed/K8kJGff8Tkw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch wenn ich Markus Meinung teile, das einen die eigenen Freunde wohl kaum in die Pfanne hauen, finde ich die Idee eines Crowdsourcing-Bestandteils in Bewerbungsgesprächen sehr spannend. Im Fall von Facebook vor allem auch deswegen, da sich ja immer mehr von uns auch mit Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern vernetzen. Wie seht Ihr das? Würdet Ihr Euer Facebook-Netzwerk für Euch sprechen lassen?</p>
<p>Bei der Recherche nach weiteren Experimenten mit der Schnittmenge Crowdsourcing, Job Interview und Social Media, die neben &#8220;The Social Interview&#8221; leider keine weiteren Ansätze gebracht hat, bin ich auf das Video &#8220;Have I shared too much&#8221; gestoßen, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Hier grillen die Interviewer den Bewerber auf der Grundlage seiner Social Media Profile zuerst ordentlich, aber dann nimmt das Bewerbungsgespräch eine ganz andere Wendung als erwartet:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe width="595" height="332" src="http://www.youtube.com/embed/aoGADb_imtc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/libertinus/3434288106/" title="Pic by Libertinus @Flickr CC2.0" target="_blank"><em>Pic: Getting higher&#8230;  by Libertinus (CC 2.0)</em></a><br />
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</ul>
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		<title>Lokale Netzwerke im Zeitalter der Globalisierung</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 10:52:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Kärcher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Montag stellte Statista die traurige Bilanz der deutschen Social Networks mit einer Grafik vor: Bis auf XING verlogen alle großen hiesigen Netzwerke mindestens 50% ihrer Visits. Die ersten Reaktionen gingen von &#8220;..nicht das Geschäft der Deutschen?&#8221; bis zu &#8220;Es kann nur einen geben.&#8221; Ganz so einfach ist es nicht, aber auch nicht allzu schwer.

All [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag stellte Statista <a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/209595/umfrage/entwicklung-der-visits-der-deutschen-social-networks/" target="_blank">die traurige Bilanz der deutschen Social Networks</a> mit einer Grafik vor: Bis auf XING verlogen alle großen hiesigen Netzwerke mindestens 50% ihrer Visits. Die ersten Reaktionen gingen von &#8220;<a href="https://plus.google.com/u/0/114185558894419156526/posts/BXKwB7Cvatk" target="_blank">..nicht das Geschäft der Deutschen?</a>&#8221; bis zu &#8220;<a href="http://blog.karlshochschule.de/2012/01/10/das-highlander-prinzip/" target="_blank">Es kann nur einen geben.</a>&#8221; Ganz so einfach ist es nicht, aber auch nicht allzu schwer.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-9163" title="absturz_netwerke" src="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/01/absturz_netwerke.jpg" alt="" width="570" height="406" /></p>
<p>All diese Beispiele sind persönliche Social Networks. Im Vordergrund steht hier die Vernetzung der eigenen, reellen Person mit anderen. Es geht dabei nicht primär um den Austausch zu Interessen oder Themen, sondern um die Verbindung von On- und Offline-Kontakten. Und sobald sich unter diesen auch Personen aus anderen Teilen der Welt befinden, kommt das Netzwerk an seine Grenzen.</p>
<p>Zum Beispiel: StudiVZ hat nicht nur deswegen so rapide gegen Facebook verloren, weil Facebook so viel besser war.  StudiVZ war in dem Moment dem Tod geweiht, als es zum Ort des persönlichen Austauschs wurde &#8211; über die Kommunikation mit den eigenen Kommilitonen hinaus. Der deutsche Student denkt mindestens paneuropäisch, viele global. <a href="http://www.wollmilchsau.de/weltweit-facebook-entscheidung-social-network/" target="_blank">Bereits vor zwei Jahren zeichnete sich eine deutliche Verbindung ab</a>: zwischen den Ländern, die in kulturellem Austausch stehen, und den Netzwerken, die diese nutzen.</p>
<h4>Local Heroes</h4>
<p>Lokale Netzwerke werden ihren Sinn weiter behalten &#8211; im Special Interest Bereich. Hier ist es wichtig, sich mit Menschen zu verbinden, die ähnliche, lokal gebundene Probleme oder Interessen haben. Beispiel: <a href="http://www.motor-talk.de/" target="_blank">Motor-Talk.de</a>. Der Deutschen liebstes Kind wird auch mit Deutschen besprochen.  Das zeigt sich in 2 Millionen Nutzern und 11 Millionen Visits im Monat. Aber auch die deutsche Forenkultur blieb nicht völlig von Facebook verschont: Die regen Off-Topic Diskussionen verlagern sich zusehends in die privaten Netzwerke der Nutzer, was in der Folge auch zu weniger Visits führt. Die Zahl der aktiven Nutzer hingegen bleibt relativ stabil, zumindest bei den Netzwerken mit konkreter, thematischer Ausrichtung.</p>
<p><em>Pic: <a href="http://www.flickr.com/photos/sludgeulper/3895366125/in/photostream/" target="_blank">sludgegulper</a> (CC BY-SA 2.0)</em></p>
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		<title>Facebook Fangate für die normale Webseite?!</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 14:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Fedossov</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frohes Neues, liebe Wollmilchsau Leser und Fans! Wir wünschen Euch alles Gute für 2012. Und weiter geht&#8217;s&#8230;
Fangating war in 2011 und wird wohl auch weiterhin eine recht weit verbreitete Methode bleiben, Fans für die Facebook-Fanpage zu gewinnen. Kurz zur Erinnerung, Fangating heißt &#8211; Du musst Fan meiner Facebook Fanpage werden, sonst kriegst Du keine coolen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frohes Neues, liebe Wollmilchsau Leser und Fans! Wir wünschen Euch alles Gute für 2012. <br />Und weiter geht&#8217;s&#8230;</p>
<p>Fangating war in 2011 und wird wohl auch weiterhin eine recht weit verbreitete Methode bleiben, Fans für die Facebook-Fanpage zu gewinnen. Kurz zur Erinnerung, Fangating heißt &#8211; Du musst Fan meiner Facebook Fanpage werden, sonst kriegst Du keine coolen Inhalte. Wir haben vor einigen Monaten recht eindeutig Stellung zu dieser Methode bezogen und <a title="Facebook Wegelagerei: Fan Gating" href="http://www.wollmilchsau.de/facebook-wegelagerei-fan-gating/">das Ganze als &#8220;Wegelagerei&#8221; bezeichnet</a>. Auch wenn diese Methode, laut vielen Facebook-Marketing-Tutorials, zur Beschleunigung der Fangewinnung beitragen mag, bleibt sie einfach unschön.</p>
<div id="attachment_9149" class="wp-caption aligncenter" style="width: 402px"><a href="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/01/facebook-fangate.png"><img class="size-full wp-image-9149" style="border: 0pt none;" title="facebook-fangate" src="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/01/facebook-fangate.png" alt="Facebook Fangate" width="392" height="341" /></a><p class="wp-caption-text">Facebook Fangate</p></div>
<p style="text-align: left;">Offenbar kann das gewöhnliche Fangating aber auch noch übertroffen werden, durch einen für mich bis dato unbekannten Einfall. Ein russisches Blog blendet bei dem Besuch seiner Webseite einen fächenübergreifenden grauen Kasten ein, mit einer Fanbox in der Mitte. Der Inhalt wird von dieser vorgeschobenen Ebene verdeckt. Es entsteht der Eindruck, dass man Fan der Seite werden muss, um die Inhalte konsumieren zu können. Letztendlich lässt sich der Kasten &#8220;wegklicken&#8221;, aber auf den ersten Blick scheint es eben einfacher bzw. unumgänglich, Fan zu werden.</p>
<div id="attachment_9136" class="wp-caption aligncenter" style="width: 607px"><a href="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/01/facebook_fangate_webseite.png"><img class="size-full wp-image-9136  " style="border: 0pt none; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="facebook_fangate_webseite" src="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2012/01/facebook_fangate_webseite.png" alt="Facebook Fangate auf einer normalen Webseite" width="597" height="396" /></a><p class="wp-caption-text">Facebook Fangate auf einer normalen Webseite</p></div>
<p>Nicht schlecht! Aus meiner Sicht zwar völlig daneben, aber falls Ihr mit dem normalen Fangating kein Problem habt, wäre das eine weitere Möglichkeit, Fans zu gewinnen. Durchaus vorstellbar, dass Blogs, Online-Zeitungen oder auch ganze normale Firmen ihre Webseiten zumindest zeitweise mit so einem &#8220;Empfangskomitee&#8221; versehen. Oder?! Im Fall meiner Fundstelle, scheint es zumindest nicht viele zu stören. Ich konnte seit der Einführung ordentliche Fanzuwächse beobachten.</p>
<p>Wie würdet Ihr auf so etwas reagieren? Kennt Ihr das eventuell bereits von anderen Seiten?</p>
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		<title>Gute Slides aus 2011 (3): Be like bamboo</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 09:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Kärcher</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bambus]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenschaften]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gab viele gute Präsentationen im Jahr 2011. Wir wollen Euch drei kleine Slideshare-Schätze vorstellen, die uns bewegt haben &#8211; aber noch nicht im Blog oder sonst irgendwo geteilt wurden.
Bambus (Bambuseae) ist eine Tribus von Süßgräsern aus der Unterfamilie der Bambusgewächse (Bambusoideae) mit zahlreichen Arten. Und von dessen wunderbaren Eigenschaften können wir uns das Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab viele gute Präsentationen im Jahr 2011. Wir wollen Euch drei kleine Slideshare-Schätze vorstellen, die uns bewegt haben &#8211; aber noch nicht im Blog oder sonst irgendwo geteilt wurden.</p>
<p>Bambus (Bambuseae) ist eine Tribus von Süßgräsern aus der Unterfamilie der Bambusgewächse (Bambusoideae) mit zahlreichen Arten. Und von dessen wunderbaren Eigenschaften können wir uns das Ein oder Andere abschauen.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/8047247" width="510" height="426" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Pic: <a href="http://www.flickr.com/photos/fleur-design/2752614370/" target="_blank">The Pug Father</a> (CC BY 2.0)</p>
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		<title>2012: Das Jahr für Creative Commons?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 09:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Kärcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Hickhack um Urheberrechte im Internet ist fast so alt wie das Internet selbst. Für das kommende Jahr erwarte ich (insbesondere in Zusammenhang mit dem Stop Online Piracy Act) eine Kulmination des Themas. Alternative Lizenzmodelle werden breiter diskutiert und immer häufiger das Mittel der Wahl sein. Sie gewährleisten, eigene Inhalte nach den eigenen Vorstellungen veröffentlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wollmilchsau.de/geistiges-eigentum-urheberrecht-youtube/" target="_blank">Das Hickhack um Urheberrechte im Internet</a> ist fast so alt wie das Internet selbst. Für das kommende Jahr erwarte ich (insbesondere in Zusammenhang mit dem Stop Online Piracy Act) eine Kulmination des Themas. Alternative Lizenzmodelle werden breiter diskutiert und immer häufiger das Mittel der Wahl sein. Sie gewährleisten, eigene Inhalte nach den eigenen Vorstellungen veröffentlichen zu können, und dabei internationale Standards zugrunde zu legen. Allen voran Creative Commons: Dieses Modell soll Ende 2012 in seiner neuesten Version 4.0 vorliegen, nachdem die aktuelle Version 3.0 bereits vier Jahre auf dem Buckel hat. Die öffentlichen Diskussionen um deren Gestalt haben gerade begonnen.</p>
<p>Ich stelle immer wieder fest, dass Creative Commons entweder völlig unbekannt oder in seinen Funktionen nicht wirklich klar ist &#8211; selbst unter Juristen. Hier nochmal eine feine Erläuterung des Themas, mit der Bitte den Einsatz dieses Modells auch für die eigenen Inhalte in 2012 nochmals zu überdenken.</p>
<blockquote><p>&#8220;Creative Commons&#8221; sind Lizenzen, die speziell für die Veröffentlichung von Informationen im Internet entwickelt wurden. Urheber von Medien, wie Videos, Musik oder Texten können damit leicht bestimmen, was bei der Weitergabe bzw. Wiederveröffentlichung ihrer Werke beachtet werden muss, zum Beispiel die Namensnennung oder der Ausschluss einer kommerziellen Nutzung. Für Publizierende wird damit mehr Klarheit geschaffen. Die Frage ob und wie ich beispielsweise ein Bild eines anderen Urhebers auf einer beliebigen Webseite veröffentlichen darf, wird mit &#8220;Creative Commons&#8221; beantwortet.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: center;"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/24431504?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="550" height="275" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p><em>Pic: <a href="http://www.flickr.com/photos/kalexanderson/6051120264/" target="_blank">Kalexanderson</a> (CC BY-SA 2.0)</em></p>
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		<title>Kriterien für Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens in Social Media</title>
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		<comments>http://www.wollmilchsau.de/kriterien-fur-erfolg-und-misserfolg-eines-unternehmens-in-social-media/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 09:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Kärcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zeit der Besinnung stellen wir uns ein paar essentielle Fragen. Einer fragt, die beiden Anderen antworten.
Alex fragt: Ich habe gerade unsere Weihnachstartikel von 2010 durchgeklickt und bin bei diesem hier stehen geblieben: Die Frage &#8220;Was braucht man, um im Social Web loslegen zu können?&#8220;, schien für uns selbst und unsere Leser im Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In der Zeit der Besinnung stellen wir uns ein paar essentielle Fragen. Einer fragt, die beiden Anderen antworten.</em></p>
<p><strong>Alex fragt</strong>: Ich habe gerade unsere Weihnachstartikel von 2010 durchgeklickt und bin bei diesem hier stehen geblieben: Die Frage &#8220;<a href="http://www.wollmilchsau.de/grosen-hurden-auf-dem-weg-zum-social-enterprise/" target="_blank">Was braucht man, um im Social Web loslegen zu können?</a>&#8220;, schien für uns selbst und unsere Leser im Jahr 2010 sehr aktuell. Heute, ein Jahr später, ist diese Frage für sehr viele Unternehmen sicherlich nach wie vor ein Thema. Sie wird allerdings immer mehr von einer neuen Frage ergänzt bzw. verdrängt. Von der Frage, die meiner Meinung nach das Jahr 2012 prägen wird:  Bin ich (als Unternehmen) im Social Web erfolgreich oder nicht? Ich persönlich gehe nicht davon aus, dass wir schon in 2012 wissenschaftlich fundierte und allgemein gültige Kriterien für die Beantwortung dieser Frage finden werden. Daher meine Frage an Euch: Nach welchen !subjektiven! Kriterien schätzt Ihr den Erfolg bzw. Misserfolg eines Unternehmens im Social Web ein?.</p>
<p><strong>Jan sagt:</strong> Die Frage nach dem Erfolg der eigenen Social Media Aktivitäten hängt meiner Meinung nach von den angestrebten Zielen ab, die ja sowohl qualitativer wie quantitativer Natur sein können. Wenn es z.B. das Ziel des Unternehmens ist, ein zusätzliches (interaktives) Informationsangebot für Bewerber oder Kunden zu schaffen, ist der Erfolg anders zu messsen, als wenn ein Unternehmen mit dem Ziel antritt in möglichst kurzer Zeit eine große Facebook-Community zur Reichweitensteigerung des Marketings aufzubauen. Im ersten Fall, würde ich den Erfolg in erster Linie daran festmachen, ob mein Angebot von der Zielgruppe angenommen wird und sie mit der Qualität meiner Informationen zufrieden sind. Im zweiten Fall spielt die Zufriedenheit mit dem Angebot natürlich auch eine entscheidende Rolle, im Hinblick auf die Messbarkeit des Erfolges würde ich mich hier aber primär am Wachstum der Nutzerzahlen orientieren, als an individuellem Feedback.</p>
<p>Diese Diskrepanz zwischen qualitativer und quantitativer Erfolgsmessung, sehe ich auch als eine der Hauptursachen dafür, das sich bisher keine allgemeingültigen Standards für die Messung des Social Media ROI entwickelt haben. Es gibt im Unternehmenskontext einfach zu viele verschiedene Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt, als das sich der Erfolg bspw. mit<a href="http://www.wollmilchsau.de/einfluss-messen-klout-sinn-unsinn/" target="_blank"> einem einfachen Klout-Score bestimmen lässt</a>.</p>
<p><strong>Tobi sagt:</strong> Meiner Meinung nach, lassen sich keine subjektiven Kriterien zur Erfolgsmessung heranziehen. Erfolg steht ja immer im Verhältnis zu den gesetzten Zielen: Erfolg ist also der Grad der Zielerfüllung. Wenn ich als Unternehmen meinen Erfolg nicht genau, oder nur subjektiv bemessen kann, dann habe ich schlichtweg grundlegende Fehler in der Zielsetzung gemacht &#8211; also schlecht geplant. Was auf keinen Fall bedeuten soll, Zieldefinition müsse immer in Zahlen greifbar sein &#8211; muss sie nicht. Möchte ein Unternehmen Social Media als Kommunikationskanal einsetzen, so kann ich prüfen ob eine Kommunikation zustande gekommen ist. Da kann ein einzelner Dialog bereits der Erfolg sein, 1000 Follower ohne Interaktion ein Misserfolg. Beim Versuch Social Media als Verkaufskanal zu nutzen, kann ich Absatzzahlen und -wege als KPIs prüfen, möchte ich mehr Menschen mit einer Botschaft erreichen kann ich die Zahl der Kontakte an der Zahl der Rückläufe messen.</p>
<p>Viele dieser Indikatoren bedingen sich gegenseitig. Auch wenn z.B. niemand meinen Facebook-Shop nutzt, so kann er doch zu Kaufentscheidungen beitragen. Social Media als Kommunikations-, Werbe- oder Verkaufstool muss sich nicht immer in Zahlen rechtfertigen. Social Media schafft Rahmenbedingungen, in denen konkrete Ziele angegangen werden können. Diese Ziele gilt es zu prüfen, nicht die Nutzung des Web 2.0 als Kommunikationsstrukur einer modernen Gesellschaft.</p>
<p><em>Pic: <a href="http://www.flickr.com/photos/paulk/5131407407/" target="_blank">Paul Keller</a> (CC BY 2.0)</em></p>
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		<title>Gute Vorsätze für 2012? Wir verlosen einen 21jährigen Single Speyside Malt Whisky</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 09:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Kärcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Leser,  vielen Dank für Eure rege Teilnahme hier und bei Facebook.  random.org hat unter allen Kommentatorinnen und Kommentatoren den Gewinner ausgewählt. Es ist Timo Pelz mit dem Vorsatz, weniger Emoticons zu benutzen.  Herzlichen Glühstrumpf, Timo! Du hast eine Mail.  Einen schönen Abend Euch Allen und viel Glück beim nächsten Mal! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Leser,  vielen Dank für Eure rege Teilnahme hier und bei Facebook.  random.org hat unter allen Kommentatorinnen und Kommentatoren den Gewinner ausgewählt. Es ist Timo Pelz mit dem Vorsatz, weniger Emoticons zu benutzen.  Herzlichen Glühstrumpf, Timo! Du hast eine Mail.  Einen schönen Abend Euch Allen und viel Glück beim nächsten Mal! </strong></p>
<p>**************</p>
<p>Das neue Jahr steht vor der Tür und Ihr habt bestimmt eine Menge guter Vorsätze. Und jeder weiß: Gute Vorsätze dürfen nicht geheim gehalten werden, sonst ist der Druck nicht groß genug, diese auch einzuhalten! Wir wollen Euch also ein wenig unter die Arme greifen und bieten Euch die Gelegenheit, Eure guten Vorsätze hier in den Kommentaren der ganzen Welt mitzuteilen.</p>
<p>Unter allen Guten Vorsätzen verlosen wir diese Flasche <strong>Glenlivet 21 Years Archive, Single Speyside Malt</strong>, natürlich in der obligatorischen Holzkiste! Vielen Dank, <a title="Schottisher Whisky Shop" href="http://www.schottischerwhisky.com/" target="_blank">Schottischer Whisky Shop</a>!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schottischerwhisky.com/glenlivet-21-years-archive-single-speyside-malt.html"><img class="aligncenter size-full wp-image-9056" src="http://www.wollmilchsau.de/wp-content/uploads/2011/12/glenlivet_21_years.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p>Kenner der Materie <a href="http://www.schottischerwhisky.com/glenlivet-21-years-archive-single-speyside-malt.html" target="_blank">können sich hier von der Qualität des edlen Tropfens überzeugen</a>, allen anderen wird das Bild reichen! ;)</p>
<p>Also: <strong>Postet zur Teilnahme an der Verlosung bis zum 08.01.2012 Eure guten Vorsätze für das Jahr 2012 in die Kommentare</strong>. Das Los entscheidet. Rechtsweg ausgeschlossen!</p>
<p><em>pic: <a href="http://www.flickr.com/photos/ljuphoto/5590446432/" target="_blank">lju photo</a> (CC BY 2.0)</em></p>
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<li><a href='http://www.wollmilchsau.de/osterei-recruiterinnen/' title='Unser Osterei für re:cruiterInnen [Verlosung]'>Unser Osterei für re:cruiterInnen [Verlosung]</a></li>
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		<title>Muss Social Media Know-How wirklich intern aufgebaut werden?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 09:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Kärcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Know-How]]></category>
		<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zeit der Besinnung stellen wir uns ein paar essentielle Fragen. Einer fragt, die beiden Anderen antworten.
Tobi fragt: Outsourcing liegt nach wie vor im Trend: Unter der Idee der Spezialisierung und Segmentierung werden zunehmend gerade komplexe Aufgaben aus den Unternehmen an professionelle Dienstleister vergeben. Geht es um Social Media heißt es aber: Mittelfristig muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In der Zeit der Besinnung stellen wir uns ein paar essentielle Fragen. Einer fragt, die beiden Anderen antworten.</em></p>
<p><strong>Tobi fragt</strong>: Outsourcing liegt nach wie vor im Trend: Unter der Idee der Spezialisierung und Segmentierung werden zunehmend gerade komplexe Aufgaben aus den Unternehmen an professionelle Dienstleister vergeben. Geht es um Social Media heißt es aber: Mittelfristig muss entsprechendes Know How im Betrieb etabliert werden. Seht Ihr das auch so? Was können Mitarbeiter leisten, was keine gute Agentur schafft?</p>
<p><strong>Alex sagt</strong>: Social Media ist inzwischen keine Randerscheinung, sondern ein etablierter Kommunikationskanal, im Grunde so ähnlich wie TV, Radio oder Print. Genau wie bei diesen älteren Kommunikationskanälen muss auch im Fall von Social Media grundsätzlich differenziert  werden, welchem Zweck der Einsatz des Kanals dient. Ist das zwischenmenschliche Kommunikation, Wissensaufbau- oder -tausch, Produktmarketing, Kundensupport, Sourcing, Marktforschung, Personalmarketing oder eben auch Employer Branding? Je nach dem, was das nun werden soll, sind unterschiedliche Voraussetzungen und Fähigkeiten nötig, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. Nicht immer findet man diese innerhalb des eigenen Unternehmens, obwohl es sicherlich schön wäre.</p>
<p>Die überwiegende Mehrheit der erfolgreichen Social Media Marketing Kampagnen entstehen nun mal mit Hilfe von externen Agenturen. OK, im Fall von z.B. Employer Branding könnte man natürlich argumentieren, dass eine Markendarstellung nur dann wirklich authentisch und erfolgreich sein kann, wenn die Stimmen wirklich von innen kommen. Aber wer sagt, dass man da mit einem gut durchdachten externen Konzept nicht nachhelfen kann?!  Und das dürfte eigentlich für ziemlich jedes Vorhaben gelten. Daher bin ich schon der Meinung, dass man im Fall von Social Media, genau wie im Fall von allen anderen Kanälen, alle möglichen Aufgaben ganz oder teilweise auf externe Helfer auslagern kann.</p>
<p>Was eine Agentur natürlich nicht schaffen kann, egal, ob es um eine Social Media- oder eine TV Marketing Kampagne geht, ist, den Wunsch der Mitarbeiter, das eigene Unternehmen auch außerhalb des offiziellen Arbeitsbereichs zu unterstützen, zu beeinflussen. Social Media nimmt hier allerdings unter allen anderen Kanälen schon eine Sonderrolle ein. Denn die Stimme des Einzelnen hat ein relativ gesehen sehr hohes Gewicht. Ein Unternehmen, das sich für sein Vorhaben einen guten externen Partner ausgesucht hat und auch noch die eigenen Mitarbeiter als Unterstützer gewinnen kann, hat aus meiner Sicht im Social Web die eindeutig besseren Karten.</p>
<p>Der Aufbau des internen Wissens sollte in erster Linie darauf abzielen, die Funktionsweise, die Dynamik, die Möglichkeiten, die Methoden, sowie Vor- und Nachteile von Social Media als Kommunikationskanal zu begreifen und zwar auf allen Unternehmensebenen.  Der Aufbau von praktischem Umsetzungswissen ist natürlich für kleinere Unternehmen vom besonderen Vorteil. Für größere ist es allerdings nur dann tatsächlich nötig, wenn ein Unternehmen nicht bereit ist einzusehen, dass externes Spezialistenwissen in Bereich Social Media genau soviel Wert ist, wie in anderen Bereichen der Kommunikation.</p>
<p>Meine Formel für 2012: (gute Social Media Agentur) + (glückliche Mitarbeiter, die mitziehen) + (zuständige Mitarbeiter, die die Agentur nicht zu sehr stören)  = 2012 wird ein gutes Jahr!</p>
<p><strong>Jan sagt</strong>: Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Unternehmen intern zumindest ein grundsätzliches Verständnis von Social Media aufbauen müssen, wenn sie im Social Web langfristig Erfolg haben wollen. Das ist allein schon erforderlich, um zu erkennen, welche Möglichkeiten Social Media bietet und wie man sie sinnvoll für die eigenen Unternehmensziele einsetzen kann. Darüber hinaus braucht man das Wissen für interne Überzeugungsarbeit, um zu beurteilen wo das eigene Unternehmen Unterstützung braucht und natürlich um Vorschläge und Angebote von Agenturen vernünftig beurteilen zu können ;-).</p>
<p>Um etwas konkreter zu werden, möchte ich mit Blick auf die Frage drei Bereiche unterscheiden:</p>
<p><em>Technische Umsetzung:</em></p>
<p>Fast alle Social Media Plattformen haben zu Beginn eine technische Komponente, die quasi die erste Hürde auf dem Weg ins Social Web bildet. Es müssen z.B. Accounts eingerichtet, Apps programmiert, Blogs aufgesetzt und Designs erstellt werden. Hier ist eine Agentur unbedingt sinnvoll, da das nötige Know-how viel zu speziell ist und zu selten gebraucht wird, als das der interne Aubau wirtschaftlich lohnt.</p>
<p><em>Kampagnen:</em></p>
<p>Ähnliches gilt aus meine Sicht für Kampagnen zur Bekanntmachung von Social Media Angeboten wie z.B. Gewinnspiele, Wettbewerbe oder Ads. Zum einen, weil auch hier häufig technische oder gestalterische Arbeiten zu erledigen sind, und zum anderen weil man hier bei fehlender Erfahrung viel Geld verbrennen kann.</p>
<p><em>Kommunikation &amp; Content:</em></p>
<p>Hier erscheint mir der Aufbau internen Know-hows als wichtig und sinnvoll. Zumindest wenn das Ziel des Social Media Engagements darin besteht, das eigene Unternehmen transparent darzustellen und authentisch zu kommunizieren, wie es z.B. beim Employer Branding der Fall ist, sind Mitarbeiter aufgrund ihres internen Blickes als Unternehmensbotschafter unverzichtbar. Denn den kann eine Agentur nicht mitbringen.</p>
<p>Sinnvoll ist Outsourcing, wenn es um die Zulieferung von Content und themenorientierten Beiträgen geht, die einem Social Media Angebot ein bestimmtes fachliches Profil verleihen und keine tiefere Kenntnis des Unternehmens selbst erfordern (z.B. Branchen- und Karrierenews). Zum einen weil so interne Resourcen geschont werden und zum anderen weil ein spezialisier Dienstleister hier in der Abwicklung effizienter arbeitet. Darüber hinaus kann ich mir Outsourcing auch im Kundenservice und im technischen Support via Social Media sehr gut vorstellen.</p>
<p>Fazit: Unternehmen sollten unbedingt Social Media Know-how aufbauen, sich aber immer dann Unterstützung von Agenturen holen, wenn sich dadurch Effizienzgewinne erzielen lassen.</p>
<p><em>Pic: <a href="http://www.flickr.com/photos/lenore-m/2515800654/" target="_blank">L. Marie</a> (CC BY 2.0)</em></p>
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