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	<title>Linksjugend ['solid] Chemnitz</title>
	
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		<title>Aus dem Leben einer Schülerin</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 15:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linksjugend ['solid] Chemnitz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[7:10 Uhr, ich betrete das Schulhaus und begutachte den Vertretungsplan. Yeah, morgen zwei Stunden eher nach Hause, weil unsere Lehrerin krank ist. Mist! Aufgaben &#8211; wo bekomm ich die denn jetzt wieder her? Also geht der erste Weg zum Lehrerzimmer &#8230; <a href="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/2013/05/aus-dem-leben-einer-schulerin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><a href="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/05/jugendseite_dkb.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-673" alt="jugendseite_dkb" src="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/05/jugendseite_dkb-212x300.jpg" width="212" height="300" /></a>7:10 Uhr, ich betrete das Schulhaus und begutachte den Vertretungsplan. Yeah, morgen zwei Stunden eher nach Hause, weil unsere Lehrerin krank ist. Mist! Aufgaben &#8211; wo bekomm ich die denn jetzt wieder her? Also geht der erste Weg zum Lehrerzimmer &#8211; haben Sie Aufgaben für die Ausfallstunden morgen? &#8211; Nein! Der zweite Weg zum Vertretungsplanmenschen &#8211; haben Sie Aufgaben für mich? &#8211; Nein! – Dann kann ich ohne Aufgaben nach Hause gehen? &#8211; Ja! Auf dem Weg ins Klassenzimmer stellt sich mir die Frage, ob die Aufgaben überhaupt als Ausfallstunden zählen.. Im Schulhalbjahr 2012/2013 fanden in Sachsen 10,19%¹ der Unterrichtsstunden nicht ordnungsgemäß statt. Besonders vom Ausfall betroffen sind allgemeinbildende Förderschulen und berufsbildende Schulen. Es ist deshalb dringend notwendig, den Ausfallstunden entgegenzuwirken, um allen Schüler_innen gleiche Chancen auf Bildung zu ermöglichen. Klassenzimmer, so voll wie immer, etwa 24 Schüler_innen drängen sich ins Physik-Fachkabinett. Schülerexperiment, Elektrizitätslehre &#8211; super! &#8211; Ihr dürft erst anfangen, wenn ich die Schaltung abgenommen hab! &#8211; Ich bin schon am -Wegräumen, während unsere Lehrerin in der letzten Reihe noch Schaltungen abnimmt. Diesmal hatte ich aber auch Glück – Messegeräte ohne Wackelkontakt. Als wir die Protokolle abgeben, fehlen den Menschen aus den hinteren Reihen noch einige Messwerte, während sich die vorderen Bankreihen gelangweilt in die Pause begeben. In der Pause stellt sich mir die Frage, warum sich so viele Schüler_innen um eine_n Lehrer_in streiten müssen und ob solch eine Situation überhaupt zu fairer Benotung führen kann&#8230; Kleinere Klassen und zusätzliche Lehrerkräfte würden für ein besseres Lernklima in den Klassen sorgen und den Lehrer_innen bessere Möglichkeiten bieten, auf die Lernenden einzugehen! Aufgrund der Altersstruktur der Lehrer_innen in Sachsen werden 2020 über 8000 Lehrkräfte fehlen. Nach 20 Minuten Erholung: Biologie. Zellen zeichnen, die systematische Darstellung einer Zelle nicht als Kopie sondern vom Polylux, auf den man schlagen muss, damit er angeht – wieso nicht als Kopie wie die Jahre zuvor? Weil den Lehrern keine Kopien bezahlt werden und wir sie nicht bezahlen dürfen &#8211; Lernmittel! In Biochemie wurde dafür eine andere Lösung gefunden &#8211; gebt mir euren USB-Stick, ich zieh euch die Arbeitsblätter drauf und ihr könnt sie euch dann von Stunde zu Stunde ausdrucken. Immer, wenn ich den Drucker mit Papier füttere, stellt sich mir die Frage, ob ich nicht günstiger kommen würde, wenn der Lehrer 50 Cent eingesammelt hätte&#8230; Im Frühjahr 2012 urteilte das Oberverwaltungsgericht Bautzen, dass die Kosten für Kopien von den Schulen zu tragen sind. Lehr- und Lernmittelfreiheit ist unbedingt notwendig und in unserer Verfassung festgeschrieben, aber es darf nicht bedeuten, dass keine Lernmittel mehr für die Schüler_innen zur Verfügung stehen.</p>
<p>¹ (2. Unterrichtsausfallstatistik des Landesschülerrates Sachsen)</p>

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		<title>Eine Reise an die Neiße zum Landesjugendplenum</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 15:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linksjugend ['solid] Chemnitz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Landesjugendplenum]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 6. und 7. April fand das Landesjugendplenum der sächsischen Linksjugend in Görlitz statt. Das Landesjugendplenum ist das höchste Gremium der Linksjugend [solid'] Sachsen vergleichbar mit dem Landesparteitag der sächsischen LINKEN. Auch aus Chemnitz hatten sich mehrere Mitglieder und Sympathisant_innen &#8230; <a href="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/2013/05/eine-reise-an-die-neise-zum-landesjugendplenum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><a href="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/05/bierdeckel.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-669" alt="Antinationale Bierdeckel" src="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/05/bierdeckel-300x256.jpg" width="300" height="256" /></a>Am 6. und 7. April fand das Landesjugendplenum der sächsischen Linksjugend in Görlitz statt. Das Landesjugendplenum ist das höchste Gremium der Linksjugend [solid'] Sachsen vergleichbar mit dem Landesparteitag der sächsischen LINKEN.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch aus Chemnitz hatten sich mehrere Mitglieder und Sympathisant_innen auf die Reise an die Neiße begeben. Dort glücklich angekommen, stand am Samstag u.a. die Diskussion über ein neues Landesjugendwahlprogramm für die Landtagswahlen 2014 auf der Tagesordnung, wobei die entscheidende Frage war, ob die Linksjugend Sachsen ein vollkommen neues Wahlprogramm schreibt oder das alte aus dem Jahr 2009 aktualisiert. Am Ende entschied sich eine Mehrheit für letztere Variante und gleich im Anschluss wurde in Workshops zu verschiedenen Themenkomplexen mit der Arbeit daran begonnen. Weiterhin vergaben die Teilnehmer_innen des Plenums an diesem Tag noch ein Votum für Susanna Karawanskij, die im Kreis Nordsachsen für die LINKE als Kandidatin für die anstehende Aufstellung der Bundestagswahlliste der sächsischen LINKEN aktiv ist, und machten sich gemeinsam Gedanken über die bevorstehenden Wahlkämpfe.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Besuch einer Lesung im Görlitzer Hausprojekt &#8220;HausundHof&#8221; und einem anschließenden Abstecher an die Neiße-Brücke und ins angrenzende Zgorzelec rundeten dann auch die aus Chemnitz Angereisten den Abend ab. Am Sonntagmorgen setzten sich die mehr oder weniger ausgeruhten Teilnehmer_innen des Landesjugendplenums mit Satzungsänderungsanträgen zum so genannten Koordinierungsrat (Koora), der dem Landesrat der sächsischen LINKEN ähnelt, auseinander. Dabei variierten die Anträge von dessen gänzlicher Abschaffung, über dessen Ersetzung durch alle Mitgliedern und Sympathisant_innen offen stehende Landestreffen bis hin zur Modifizierung desselben. Da für Satzungsänderungen eine Zweidrittelmehrheit benötigt wird und in der langwierigen Debatte kein wirklicher Kompromiss zwischen den Positionen erzielt werden konnte, blieb hier im Wesentlichen alles beim Alten. Nichtsdestotrotz war auch der Sonntag ein produktiver Sitzungstag, vor allem, weil zum Schluss noch die Produktion anti-nationaler Bierdeckel als Werbemittel der sächsischen Linksjugend beschlossen wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">So traten auch die Chemnitzer Mitglieder und Sympathisant_innen erschöpft, aber alles in allem zufrieden, die Heimreise an.</p>

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		<title>Linksjugend Chemnitz? Wer sind die eigentlich und was machen die?</title>
		<link>http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/2013/03/linksjugend-chemnitz-wer-sind-die-eigentlich-und-was-machen-die/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 13:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linksjugend ['solid] Chemnitz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Linksjugend Chemnitz]]></category>
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		<description><![CDATA[Der folgende Text entstand für die aktuelle Ausgabe des Klaren Blicks. In Zukunft werden wir dieses Medium regelmäßig nutzen, um unsere Positionen zu verschiedenen Themen in die Chemnitzer Parteibasis zu tragen. 2010 wurde auch in Chemnitz eine Linksjugend Basisgruppe gegründet. &#8230; <a href="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/2013/03/linksjugend-chemnitz-wer-sind-die-eigentlich-und-was-machen-die/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/03/2013-01-19-15.43.56.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-645" alt="2013-01-19 15.43.56" src="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/03/2013-01-19-15.43.56-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a>Der folgende Text entstand für die aktuelle Ausgabe des <a href="http://www.dielinke-chemnitz.de/der-klare-blick/" target="_blank">Klaren Blicks</a>. In Zukunft werden wir dieses Medium regelmäßig nutzen, um unsere Positionen zu verschiedenen Themen in die Chemnitzer Parteibasis zu tragen.</em></p>
<p style="text-align: justify;">2010 wurde auch in Chemnitz eine Linksjugend Basisgruppe gegründet. Seitdem treffen sich im Rothaus regelmäßig junge Menschen, um über aktuelle Themen zu diskutieren und Aktionen zu planen. Anfang diesen Jahres unterzog sich die Gruppe einer Erfrischungskur: Das erste Stadtjugendplenum fand statt, bei dem, neben den üblichen Wahlen der Funktionen, auch Themen für das laufende Jahr aufgestellt wurden. Schwerpunktmäßig möchte sich die Gruppe mit den Themen Antifaschismus, Arbeitskritik, Asylpolitik, Bildungspolitik, Drogenpolitik, Genderpolitik, Grundeinkommen, Kapitalismuskritik, Kommunalpolitik und Verkehrspolitik auseinandersetzen. Eine bunte Themenpalette also, die mit unterschiedlichen Methoden in Angriff genommen werden soll. So ist bereits eine Bildungsreihe in Planung, bei der mit Hilfe von Vorträgen und Workshops jungen Menschen ein Einblick in die verschiedenen Themenfelder gegeben werden soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Arbeit der Linksjugend Chemnitz beschränkt sich jedoch nicht nur auf Bildungsarbeit. In den letzten Wochen und Monaten investierte die Gruppe viel Zeit und Mühe in die Vorbereitung des 5. März. Sie engagierte sich sowohl im Bündnis „Chemnitz Nazifrei“, als auch bei der Organisation und Durchführung der Demonstration des Student_innenrates der TU Chemnitz. Die Unterstützung letzterer entspringt der Tatsache, dass einige Aktive Mitglied des Student_innenrates sind, denn viele Menschen, die sich in der Gruppe beteiligen, sind auch an anderen Stellen aktiv: Ob im Stadtvorstand, den Basisorganisiationen, den Landesgremien der Linksjugend, als Delegierte_r bei verschiedenen Parteitagen, an der Schule, in der Uni oder in antifaschistischen Zusammenhängen &#8211; die Mitarbeit außerhalb der Gruppe ist ebenfalls ein Kern der Linksjugendarbeit. Und so werden wir auch in Zukunft versuchen die Positionen der Linksjugend, aber auch der LINKEN, nach außen zu tragen, um bei der Veränderung der bestehenden Verhältnisse beizutragen. Dabei werden wir ein solidarisches, aber kritisches Verhältnis zur Partei pflegen und versuchen, neue Impulse zu setzen. Ihr dürft euch also freuen!</p>
<p><strong>Eure Linksjugend Chemnitz</strong></p>

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		</item>
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		<title>„Krieg gegen die Drogen“ versus Prävention und Aufklärung</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 13:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linksjugend ['solid] Chemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Drogenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Legalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Prohibition]]></category>
		<category><![CDATA[War on Drugs]]></category>

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		<description><![CDATA[Der folgende Text entstand für die aktuelle Ausgabe des Klaren Blicks. In Zukunft werden wir dieses Medium regelmäßig nutzen, um unsere Positionen zu verschiedenen Themen in die Chemnitzer Parteibasis zu tragen. Die Prohibition ist gescheitert. Der „Krieg gegen die Drogen“ &#8230; <a href="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/2013/03/krieg-gegen-die-drogen-versus-pravention-und-aufklarung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: justify;"><em>Der folgende Text entstand für die aktuelle Ausgabe des <a href="http://www.dielinke-chemnitz.de/der-klare-blick/" target="_blank">Klaren Blicks</a>. In Zukunft werden wir dieses Medium regelmäßig nutzen, um unsere Positionen zu verschiedenen Themen in die Chemnitzer Parteibasis zu tragen.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Prohibition ist gescheitert. Der „Krieg gegen die Drogen“ trat an mit dem vermeintlichen Ziel, die Menschen vor den Auswirkungen der illegalisierten Drogen zu schützen. Das Gegenteil ist eingetreten. Für den immensen Großteil aller Drogenkonsument_innen sind die Auswirkungen der Verbotspraxis &#8211; Streckmittel, Strafverfolgung, unklarer Wirkstoffgehalt – viel schädlicher als die eigentliche Droge. Nicht zu vergessen die Milliarden an Euro, die jedes Jahr über den unregulierten Schwarzmarkt in Mafiastrukturen fließen. Eine puritanische Gesellschaft ist ebenalls nicht wünschenswert. Das Selbstbestimmungsrecht des Menschen über den eigenen Körper steht über jedem Recht, das ein Staat sprechen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Befürchtungen, dass nach einer Liberalisierung „Chaos“ entstünde, sind unbegründet. In Portugal, wo seit 2001 lle Drogen entkriminalisiert sind, ist die Zahl der Drogentoten und Süchtigen aufgrund einer klugen Präventions- und Aufklärungspolitik sogar signifi kant zurückgegangen. In den Niederlanden, in denen alle Erwachsenen ohne Probleme Hanf als Genussmittel konsumieren können, gibt es prozentual weniger Kiffer_innen als in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist also angezeigt, Repression abzubauen und sie durch Aufklärung und Prävention zu ersetzen. Das Unrecht, was momentan Konsument_innen illegalisierter Substanzen in Form von Strafverfolgung angetan wird, ist abzuschaffen. Wie schon 2012 im Rahmen der Cannabiskultour, wird die Linksjugend Chemnitz auch<br />
dieses Jahr wieder Veranstaltungen zum Thema Drogenpolitik organisieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dazu sind alle Interessierten, besonders die (noch) skeptischen, herzlich eingeladen!</strong></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung der Linksjugend Chemnitz zum 5.3.</title>
		<link>http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/2013/03/pressemitteilung-der-linksjugend-chemnitz-zum-5-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 13:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linksjugend ['solid] Chemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[5.3.]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Trauermarsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist seit Jahren dasselbe Bild: Am 05.03. veranstaltet die Chemnitzer Nazi-Szene ihren geschichtsrevisionistischen, sogenannten &#8220;Gedenkmarsch&#8221;, um an die Zerstörung der vermeintlich „unschuldigen Stadt“ am Ende des Zweiten Weltkriegs zu erinnern. Das Bild, welches das „offizielle Chemnitz“ und insbesondere Oberbürgermeisterin &#8230; <a href="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/2013/03/pressemitteilung-der-linksjugend-chemnitz-zum-5-3/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: justify;"><strong>Es ist seit Jahren dasselbe Bild: Am 05.03. veranstaltet die Chemnitzer Nazi-Szene ihren geschichtsrevisionistischen, sogenannten &#8220;Gedenkmarsch&#8221;, um an die Zerstörung der vermeintlich „unschuldigen Stadt“ am Ende des Zweiten Weltkriegs zu erinnern. Das Bild, welches das „offizielle Chemnitz“ und insbesondere Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig dabei abgibt, hat sich jedoch in den letzten Jahren geändert – und das unserer Meinung nach nicht zum Besseren.</strong><span id="more-630"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Gab es 2011 zumindest noch halbherzige Versuche der Oberbürgermeisterin den Nazis entgegenzutreten, so wurde dieser Anspruch im Jahr 2012 zugunsten symbolischen &#8220;Protests&#8221; und &#8220;Gedenkens“, à la Dresdner „Menschenkette“, auf dem Chemnitzer Neumarkt aufgegeben. Die Nazis, örtlich weit davon entfernt im Stadtteil Bernsdorf, beeindruckte das erwartungsgemäß wenig. Sie konnten ihr schauriges Schauspiel aufführen, wenn sie auch durch den lautstarken Protest zahlreicher Antifaschist_innen zumindest akustisch beeinträchtigt wurden. Das hinderte die potentiellen NSU-Unterstützer_innen jedoch nicht, auf einer ihrer Zwischenkundgebung ein makaberes Open-Air-Kino zu veranstalten, das in geschichtsrevisionistischer Weise die Bombardierung deutscher Städte im Zweiten Weltkrieg mit aktuellen Konflikten in der Welt vermengte. Es ist bezeichnend, dass die Oberbürgermeisterin für dieses Jahr zunächst ein methodisch ähnliches Spektakel auf dem Neumarkt geplant hatte: Wenn technische Schwierigkeiten dies auch verhindert haben, wird hier doch ein neuer Tiefpunkt ohnehin kritikwürdiger &#8220;offizieller Gedenkkultur&#8221; in Chemnitz deutlich. Deren absoluter Nullpunkt ist dann erreicht, wenn gerade der Pressesprecher des CFC, dessen Fanszene bekennende und mitmarschierende Nazis toleriert und beherbergt, sich im offiziellen Mobilisierungsvideoclip des &#8220;Friedenstages&#8221; gegen &#8220;jeden Extremismus&#8221; ausspricht und damit Antifaschist_innen mit dumm-dumpfen Fackelträger_innen gleichzusetzen versucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch nicht nur das stadtoffizielle Gedenkspektakel auf dem Neumarkt ist einem entschlossenen antifaschistischen Intervenieren abträglich, das mehr sein will als bloßes, auf den &#8220;Standort Chemnitz&#8221; bedachtes Lippenbekenntnis. Dass &#8220;Chemnitz nicht Dresden ist&#8221;, macht auch das Verhalten von &#8220;Chemnitz Nazifrei&#8221; deutlich. Seinen an das Dresdner Bündnis angelehnten Namen hat es sich bisher nicht verdient. Im Gegensatz zum Vorbild ruft das Chemnitzer Bündnis nämlich nicht ausdrücklich zu Blockaden auf. Zwar wird sich mit diesen solidarisiert, als eigenes Aktionsziel jedoch nur &#8220;Protest in Hör- und Sichtweite&#8221; angestrebt. Das ist uns zu wenig. Die &#8220;kritische Masse&#8221;, die die Dresdner Naziaufmärsche zum Desaster hat werden lassen, kann in Chemnitz nur erreicht werden, wenn ein breites Bündnis antifaschistischer Akteur_innen eindeutig zu solchen Blockaden aufruft und seine Aktivitäten dementsprechend plant und koordiniert. Sich mit Blockaden abstrakt zu &#8220;solidarisieren&#8221;, anstatt sie konkret umzusetzen, wird den geistigen Brüdern und Schwestern von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe nur ein weiteres, fatales Erfolgserlebnis verschaffen. Für uns steht jedoch fest: Jeder weitere nicht verhinderte Naziaufmarsch in Chemnitz, dem Rückzugsort des NSU und seines Umfelds, ist einer zu viel.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir fordern daher die Chemnitzer Bürger_innen dazu auf, es am 05.03.2013 nicht nur bei Gesten und absichtsvollen, letztlich aber folgenlosen Phrasen zu belassen, sondern sich den Nazis aktiv und entschlossen entgegenzustellen. Das verlangt einerseits die stadtoffizielle &#8220;Gedenkshow&#8221; links liegen zu lassen, andererseits das Bündnis &#8220;Chemnitz Nazifrei&#8221; in seiner Solidarität mit Blockaden wörtlich zu nehmen und diese von ihm einzufordern. Abschließend bleibt festzuhalten, dass das Engagement gegen Nazismus, Rassismus und andere menschenverachtende Einstellungen nichts ist, was auf den 05.03. zu beschränken wäre: Gerade in Chemnitz mit seiner unrühmlichen Rolle bezüglich des NSU und seinen vielfältigen und gefestigten Nazistrukturen muss Antifaschismus an 365 Tagen im Jahr gelebt werden! Kommt nach vorne!</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Stadtjugendplenum</title>
		<link>http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/2013/01/stadtjugendplenum/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Jan 2013 16:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linksjugend ['solid] Chemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hiermit laden wir euch herzlich zum ersten Stadtjugendplenum der Linksjugend ['solid] Chemnitz ein. Das Stadtjugendplenum wird am 19.01.2013 ab 14:00 Uhr im Rothaus (Lohstraße 2, 09111 Chemnitz) stattfinden. Neben der Wahl von Funktionsträger_innen wird es ein Brainstorming geben, bei der &#8230; <a href="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/2013/01/stadtjugendplenum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
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<p>Hiermit laden wir euch herzlich zum ersten Stadtjugendplenum der Linksjugend ['solid] Chemnitz ein. Das Stadtjugendplenum wird am 19.01.2013 ab 14:00 Uhr im Rothaus (Lohstraße 2, 09111 Chemnitz) stattfinden. Neben der Wahl von Funktionsträger_innen wird es ein Brainstorming geben, bei der Themen und Aktionen für das laufende Jahr gefunden werden sollen. Zudem möchten wir über das Verhältnis von Jugendverband und Partei diskutieren. Im Anschluss an das Stadtjugendplenum könnt ihr mit uns gemeinsam eure erhitzten Köpfe bei der PARTY im Rothaus mit ein paar Drinks abkühlen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Ablaufplan:</strong></span><br />
<strong>1. Ideensammlung</strong></p>
<ul>
<li>Mit welchen Themen soll sich die Linksjugend ['solid] Chemnitz 2013 auseinandersetzen?</li>
</ul>
<ul>
<li>Welche Workshopwünsche gibt es?</li>
</ul>
<p><strong>2. Wahl der Funktionsträger_innen</strong></p>
<ul>
<li>Gewählt werden sollen zwei Koordinator_innen, zwei Beauftragte für Finanzen und Hedonismus, sowie zwei Menschen, die in den Koordinierungsrat der Linksjugend ['solid] Sachsen entsendet werden.</li>
</ul>
<p><strong>3. Diskussion und Vortrag zum Verhältnis von Jugendverband und Partei</strong></p>
<p><strong>4. Party<br />
</strong><br />
Sofern ihr teilnehmen möchtet, meldet euch bitte per Mail an chemnitz@linksjugend-sachsen.de an, damit wir mit dem Essen besser planen können.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
eure Linksjugend ['solid] Chemnitz</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme zum “Appell des Ostdeutschen Kuratoriums der Verbände e.V. und weiterer Vereine”</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 16:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linksjugend ['solid] Chemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir als Mitglieder der Linksjugend Chemnitz haben den &#8220;Appell des Ostdeutschen Kuratoriums der Verbände e.V. und weiterer Vereine&#8221; zur Kenntnis genommen und teilen den allgemeinen, dahinter stehenden Wunsch nach Frieden und einer Welt ohne Krieg oder anderer Formen der gewaltsamen &#8230; <a href="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/2012/12/stellungnahme-zum-appell-des-ostdeutschen-kuratoriums-der-verbande-e-v-und-weiterer-vereine/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: justify;">Wir als Mitglieder der Linksjugend Chemnitz haben den <a href="http://www.okv-ev.de/Dokumente/Erklaerungen_OKV/Appell%20gegen%20Krieg_121118.pdf" target="_blank">&#8220;Appell des Ostdeutschen Kuratoriums der Verbände e.V. und weiterer Vereine&#8221;</a> zur Kenntnis genommen und teilen den allgemeinen, dahinter stehenden Wunsch nach Frieden und einer Welt ohne Krieg oder anderer Formen der gewaltsamen Konfliktaustragung. Nicht einverstanden sind wir hingegen mit der Art und Weise, wie dieser Wunsch vorgetragen und begründet wird. So bezweifeln wir, dass die Entstehung von Konflikten in der heutigen Zeit mit einer aus den Zeiten des Ost-West-Konfliktes stammenden Imperialismustheorie noch adäquat erklärt, geschweige denn begriffen werden kann. Dieser Erklärungsansatz führt zwangsläufig zu Einseitigkeiten, wie sie auch im Appell deutlich werden. <span id="more-618"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zwar wird richtig erkannt, dass gewaltsame Konfliktaustragungen immer und überall, egal von wem sie ausgehen, &#8220;brutale Erscheinungsformen&#8221; mit sich bringen, im gleichem Atemzug werden jedoch die USA und Israel als besonders perfide Kriegstreiber gebrandmarkt. Kein Wort wird hingegen verloren über die Gewalt, der insbesondere auch die israelische Bevölkerung durch Gruppen wie Hamas, dem Islamischen Dshihad oder Hizbollah ausgesetzt sind. Deren Angriffe sind eben nicht nur Reaktionen auf eine &#8220;imperialistische&#8221; Politik Israels, auch wenn z.B. dessen Siedlungspolitik durchaus kritisiert werden sollte. Hamas und andere bestreiten jedoch nicht nur das Existenzrecht des Staates Israel, sondern auch das seiner jüdischen Bevölkerung, deren Vernichtung sie sich zum Ziel gesetzt haben. Mit, wenn auch glücklicherweise beschränkten Mitteln der asymmetrischen Kriegsführung in Form z.B. von Terroranschlägen oder Raketenbeschuss versuchen sie ihren Wahn zu verwirklichen, wobei insbesondere zivile Ziele attackiert werden. In ihrem wahnhaften Vernichtungsantisemitismus, der sich imperialimustheoretischen Erklärungsansätzen entzieht, werden sie von dem theokratischen Mullahregime des Iran unterstützt. In seinem Streben nach Hegemonie in der Region und zur Verbreitung seiner reaktionär-irrationalen &#8220;Islamischen Revolution&#8221; agiert dieses seinerseits dezidiert &#8220;imperialistisch&#8221;, indem es diese Gruppen als seine Stellvertreter instrumentalisiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich stellt sich die Situation in Syrien dar. Das Assad-Regime, der engste Verbündete des Iran in der Region, kämpft in einem blutigen Bürgerkrieg gegen einen nicht unerheblichen Teil seiner eigenen Bevölkerung. Selbst wenn Teile der syrischen Opposition aus einer linken, auf Demokratie und Säkularismus bestehenden Perspektive als wenig emanzipatorisch einzuschätzen sind, rechtfertigt dies dennoch nicht das brutale Vorgehen des Regimes. Dabei wird es zudem offen vom Iran unterstützt, der, indem er direkt in den Bürgerkrieg interveniert, d.h. sich in die inneren Angelegenheiten Syriens einmischt, auch in diesem Fall &#8220;imperialistisch&#8221; agiert. Da für die Autor_innen des Appells scheinbar jedoch nur der &#8220;Westen&#8221; &#8220;imperialistisch&#8221; handeln kann, verlieren sie auch über diesen Sachverhalt kein Wort.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass die Türkei als NATO-Mitglied ihrerseits in dem Konflikt ihre eigenen, ebenfalls auf regionale Hegemonie abzielenden Interessen verfolgt und damit der Einsatz von Patriots, die eben nicht nur wie von den Mainstreammedien suggeriert &#8220;defensiv&#8221; eingesetzt werden können, kritisch zu hinterfragen, wenn nicht abzulehnen ist, steht außer Frage. Aber es ist eben nicht nur, wie von dem Artikel und plumper noch von der, in der Dezemberausgabe des <a href="http://www.dielinke-chemnitz.de/der-klare-blick/" target="_blank">&#8220;Klaren Blicks&#8221;</a> erschienenen Karikatur nahegelegt wird, der &#8220;Imperialismus&#8221; der USA oder Israels, der diese Region zu einem Pulverfass macht, bei dessen Explosion unsägliches Leid über die überwältigende Mehrheit der dort lebenden Menschen kommen würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebensowenig ist dem Appell zuzustimmen, wenn er von einem mehrheitlich &#8220;friedliebenden&#8221;, &#8220;deutschen Volk&#8221; ausgeht, dessen Regierung es wider Willen in &#8220;militärische Abenteuer&#8221; stürzen würde. Generell ist der ständige Bezug auf das exklusive, soziale Konstrukt &#8220;deutsches Volk&#8221;, &#8220;Deutschland&#8221;, oder gar &#8220;unser Land&#8221; schwer erträglich und sollte lieber denjenigen überlassen werden, die alljährlich am 05.03. in Chemnitz auf der anderen Seite der Hamburger Gitter marschieren. Weiterhin lehnt zwar in Umfragen regelmäßig eine Mehrheit der Menschen Kriegseinsätze ab, weitergehende Folgen jedoch ergeben sich daraus nicht. Weder in außerparlamentarischen Protesten, noch bei Wahlen realisiert sich seit vielen Jahren dieser vorgebliche &#8220;Mehrheitswille&#8221;, obwohl es genug Anlässe und Möglichkeiten gegeben hätte. Sicher gibt es auch eine große Anzahl von Menschen, die inaktiv sind, weil sie der Meinung sind, dass Einmischung, bzw. politische Aktivität nichts nützt. Die Nichtbeachtung großer Widerstandsbewegungen durch die Politik, etwa bei den Protesten gegen die Agenda 2010, hat viele Menschen enttäuscht und desillusioniert. Dass daraus ein Rückzug ins Unpolitische erfolgt, ist nachvollziehbar, auch wenn es im Grunde genommen kontraproduktiv ist &#8211; Wer schweigt, macht sich indirekt mitschuldig.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso bleibt festzuhalten, dass die BRD einer der weltweit größten Rüstungsexporteure ist, wovon ein nicht zu unterschätzender Anteil der Bevölkerung direkt oder indirekt profitiert, was sich u.a. auch in der ambivalenten Haltung z.B. der IG Metall zur Rüstungsindustrie niederschlägt. Schließlich ist die BRD nicht das unbedarfte &#8220;Missbrauchsopfer&#8221; eines &#8220;weltweit agierenden Imperialismus&#8221;, sondern aus eigenem Antrieb und, wie oben angedeutet, unter zumindest passiver Duldung eines Großteils ihrer Bevölkerung eine sich imperialistisch verhaltende Macht, was zur Zeit insbesondere die Menschen in der südlichen Peripherie Europas ökonomisch zu spüren kriegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir denken: Frieden kann nicht von einem Land und schon gar nicht für &#8220;Völker&#8221; ausgehen. Die Struktur des Weltsystems als Ganzes, von der kapitalistischen Produktionsweise, deren Produktionsverhältnissen und ideologischen Erscheinungsformen inhaltlich und in der Form bestimmt, ist für Krieg und Gewalt verantwortlich. Das Verweisen auf einige &#8220;imperialistische Schurkenstaaten&#8221; ist hierbei eine verkürzte Art der Kritik dieser durchaus kritikwürdigen Zustände. Frieden kann daher nur das Produkt der Erkenntnis sein, dass einzig durch das Hinterfragen und die Veränderung dieser Struktur in ihrer Gesamtheit, diese menschenunwürdigen Zustände überwunden werden können.</p>
<p>Deshalb: <strong>Kein Friede mit den herrschenden Zuständen!</strong></p>

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		<title>Spanischer Abend – una noche española</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jul 2012 21:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Linksjugend]]></category>
		<category><![CDATA[SDS]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>

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		<description><![CDATA[Spanien ist für viele Deutsche gleichbedeutend mit &#8220;Sommer, Sonne, Ballermann&#8221;. Doch nachdem die Immobilienblase platzte, ist die Krise los: 50% Jugendarbeitslosigkeit sprechen für sich. Durch die Sparzwänge, die Frau Merkel Europa diktiert, rutscht Spanien immer tiefer hinein; vor allem die &#8230; <a href="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/2012/07/spanischer-abend/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p style="text-align: center;"><a href="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/wp-content/uploads/2012/08/flyer3.png"><img class="aligncenter  wp-image-569" title="flyer" alt="" src="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/wp-content/uploads/2012/08/flyer3.png" /></a></p>
<p>Spanien ist für viele Deutsche gleichbedeutend mit &#8220;Sommer, Sonne, Ballermann&#8221;. Doch nachdem die Immobilienblase platzte, ist die Krise los:<br />
50% Jugendarbeitslosigkeit sprechen für sich.<br />
Durch die Sparzwänge, die Frau Merkel Europa diktiert, rutscht Spanien immer tiefer hinein; vor allem die Bevölkerung ist von den rigorosen Kürzungen betroffen.<br />
Die Empörten Spaniens besetzten die Puerta del Sol; Massendemonstrationen und Streiks wurden landesweit organisiert.<br />
Die Regierung Rajoy kriminalisiert die Proteste und rettet lieber die Banken, die täglich 160 Familien in die Obdachlosigkeit schicken.</p>
<p>Was ist da los? Was ist da schief gelaufen?<br />
Wir wollen der Krise Spaniens sowie den Protestbewegungen auf die Spur kommen &#8211; ohne das mediterrane Ambiente missen zu lassen.</p>
<p>Derzeitige Programmpunkte:<br />
*Ein Spanier berichtet über seine Impressionen<br />
*Lesung aus Stephane Hessels &#8220;Empört Euch!&#8221;<br />
*Ergründung der Bewegung der Empörten durch Videos, Bilder, Berichte und Originaldokumenten<br />
*&#8221;Was machen die Spanier in und aus der Krise&#8221; Vortrag von Ingrid Tödtmann (Amistad e.V Chemnitz)<br />
*span. Essen omnivor/vegetarisch/vegan<br />
und zum Abschluss:<br />
*Fiesta! mit einem bunten Mix spanischsprachiger Musik</p>
<p>Hasta pronto <img src='http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>http://www.facebook.com/events/398210450227772/</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Olympia feiert – wir gedenken</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2012 16:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute gedenken wir der 11 israelischen Athleten, die im Laufe der Geiselnahme von München während der Olympischen Sommerspiele 1972 getötet wurden. Den Forderungen der Hinterbliebenen zum Trotz weigert sich das IOC weiterhin, eine Schweigeminute bei der heutigen Olympischen Eröffnungsfeier abzuhalten. &#8230; <a href="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/2012/07/olympia-feiert-wir-gedenken/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Heute gedenken wir der 11 israelischen Athleten, die im Laufe der Geiselnahme von München während der Olympischen Sommerspiele 1972 getötet wurden. Den Forderungen der Hinterbliebenen zum Trotz weigert sich das IOC weiterhin, eine Schweigeminute bei der heutigen Olympischen Eröffnungsfeier abzuhalten.</p>
<p>Vor 40 Jahren griffen palästinensische Terroristen das Wohnquartier der israelischen Mannschaft im Olympischen Dorf an und nahmen ihre Mitglieder als Geiseln. Während der Geiselnahme starben die ersten zwei Sportler, die restlichen neun im Laufe des katastrophal gescheiterten Befreiungsversuchs durch deutsche Polizeibehörden. Dabei kamen auch ein Polizist und fünf Geiselnehmer ums Leben.</p>
<p>Israelische Interessengruppen und die Witwen der damals getöteten Sportler hatten eine Schweigeminute zum Gedenken während der Eröffnungsfeier (Kostenpunkt: 30 Millionen Euro) heute Abend in London gefordert. Dem hatten sich mehr als 100.000 Menschen und Institutionen angeschlossen, darunter US-Präsident Obama. Das Internationale Olympische Komitee lehnte dies jedoch ab: So kritisierte der frühere deutsche NOK-Präsident Walther Tröger den &#8220;Hype&#8221; um das Thema als &#8220;unnötig&#8221;. Ein &#8220;Boykott der arabischen Staaten könnte eine Auswirkung sein&#8221;, kommentierte IOC-Vizepräsident Thomas Bach die Entscheidung des Komitees, distanzierte sich später jedoch wieder davon. IOC-Präsident Jacques Rogge veranlasste am Montag eine Schweigeminute im Olympischen Dorf. Diese sehen die Angehörigen der Opfer „als privaten Moment von Präsident Rogge und nur als eine Generalprobe für das, was wir von ihm bei der Eröffnungsfeier erwarten“.</p>
<p>Ein weiteres Opfer der Ereignisse, die das Attentat von 1972 nach sich zog, soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben: Am 21. Juli 1973 starb im norwegischen Lillehammer der marokkanische Kellner Ahmed Bouchiki im Zuge der Vergeltungsaktionen des israelischen Geheimdienstes Mossad, dessen Agenten ihn mit einem der Attentäter von München verwechselt hatten. Die Mossad-Sondereinheit Caesarea war mit der Liquidierung der Geiselnehmer und Hintermänner der Geiselnahme beauftragt worden und hatte bis 1994 über 20 „Zielpersonen“ getötet, wobei umstritten ist, inwieweit es sich dabei tatsächlich um Verantwortliche für das Olympia-Attentat handelte.</p>

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		<title>Cannabiskultour in Chemnitz</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jul 2012 15:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linksjugend ['solid] Chemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabiskultour]]></category>
		<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Gras]]></category>
		<category><![CDATA[Legalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Linksjugend]]></category>
		<category><![CDATA[Marihuana]]></category>

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<p><a href="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/wp-content/uploads/2012/07/cannab_flyerA5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-549" title="cannab_flyerA5" src="http://chemnitz.linksjugend-sachsen.de/wp-content/uploads/2012/07/cannab_flyerA5.jpg" alt="" width="450"/></a></p>

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