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<title>Yume-Massagen.de</title>
<link>http://www.yume-massagen.de/</link>

<description>Traum-Massagen für Ihr Wohlbefinden</description>
<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 12:34:04 GMT</pubDate>

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<![CDATA[<p>(Induktion nach Wahl, z.B. mit Klangschalen)</p>

	<p>Lass dich forttragen zum Haus Deiner Gedanken. Es ist ein schönes und sicheres Haus, sieh Dich einen Moment in Ruhe um. Schließlich entdeckst Du eine schöne, weite Treppe, die tief hinab führt. Das Treppenhaus ist hell erleuchtet, die Stufen sind einladend und breit. Schritt für Schritt gehst Du die Treppe hinunter, immer tiefer und tiefer. Während Du gehst, umgibt Dich ein helles, goldenes Licht, das sich schützend um Dich legt. Du gehst immer tiefer und tiefer hinunter. </p>

	<p>Schließlich siehst Du, dass noch zehn Stufen vor Dir liegen, bevor Du das Ende der Treppe erreicht hast. Langsam zählst Du die letzten Stufen mit: eins, Du gehst tiefer zur nächsten Stufe, zwei, es geht noch tiefer hinunter, drei, vier, fünf, Du bist jetzt fast so tief unten wie es nur geht, sechs, sieben, acht, neun, zehn, Du bist nun ganz tief unter dem Haus Deiner Gedanken. Ein kurzer, sanft beleuchteter Flur führt zu einer Tür. Du gehst langsam auf diese Tür zu und betrachtest Sie. Es ist eine schöne, große Tür, die sehr einladend aussieht. Du legst die Hand auf den Türknauf und öffnest sie. Hinter der Tür eröffnet sich Dir der Blick auf ein weites Bergplateau. Du spürst den sanften Wind in Deinem Haar und das weiche Gras unter Deinen Füßen. Es ist ein herrlicher Sommertag auf der Alm. Der Duft frischer Kräuter steigt Dir in die Nase und Du atmest tief ein. </p>

	<p>Was für ein schöner, friedlicher Ort! Gemächlich schreitest Du über die Wiese und kommst bald an einen Pfad, der höher ins Gebirge führt. Du fühlst Dich frisch und ausgeruht und machst Dich an den Aufstieg.  Der Pfad ist schmal, aber breit genug, um bequem darauf zu gehen. Er führt Dich über felsigen Grund, aber Du schreitest sicher und fest aus. Zu deiner Rechten erstreckt sich ein tiefer, dichter Wald, aus dem das fröhliche Gezwitscher der Vögel zu Dir dringt.  Links schmiegt sich der Pfad an eine Steilwand. Die Sonne scheint klar und warm und Du fühlst Dich sehr gut. Sieh Dich in Ruhe um während der Pfad Dich langsam immer höher führt. </p>

	<p>Schließlich, als Du um eine Biegung kommst, siehst Du, wie der Pfad in eine Hochebene mündet. Hier wächst nicht mehr so viel wie noch einige hundert Meter tiefer auf der Alm, von der aus Du losgegangen bist. Das Gras ist dünner, doch strahlt Dich das tiefe Blau und Violett zarter Blumen an, die nur hier in der hohen Bergluft gedeihen. Auch nimmst Du den Kräuterduft hier noch stärker wahr. Du folgst dem Duft, der Dich quer über die Hochebene führt. Der Wind begleitet Dich, spielerisch zerzaust er Dein Haar und füllt Deine Lungen mit frischer Luft. </p>

	<p>Schließlich siehst Du einen kristallklaren Bergsee. Er zeichnet sich tiefblau und strahlend gegen den Himmel ab. Die Spitzen der Felsen spiegeln sich in seiner Oberfläche, die ganz still und unbeweglich daliegt. An seinem Ufer siehst Du ein kleines Lagerfeuer brennen. Schritt für Schritt näherst Du Dich der verlassenen Feuerstelle. Niemand scheint hier zu sein und das Feuer ist fast ausgegangen. Mit einem Ast, den Du am Boden findest, schürst Du das Feuer wieder an. Der Wind hilft Dir und bläst kräftig in die kleinen Flammen, so dass sie wieder größer werden. Einige trockene Äste und Zweige und auch ein paar Holzscheite liegen da und so entfachst Du das Feuer wieder neu. </p>

	<p>Zufrieden betrachtest Du Dein Werk. Das Feuer brennt fröhlich knisternd, die Flammen tanzen ihren hypnotischen Tanz für Dich. Wie Du so am Feuer stehst, nah bei dem Bergsee, umgeben vom frischen Wind, fest auf der Erde, erinnerst Du Dich. Du warst schon einmal hier. Du hast dieses Feuer entfacht. Und nun bist Du zurückgekehrt an diesen Ort der Kraft, in den Kreis der vier Elemente.</p>

	<p>Du spürst wie die kraftvollen Energien dieses Ortes Dich durchströmen und aus ihnen schöpfen lassen. Jede Faser Deines Körpers verbindet sich mit der Kraft des Wasser, der Kraft des Feuers, der Kraft der Erde und der Kraft der Luft. All Deine Energie-Reserven füllen sich nach und nach vollständig wieder auf. Du schließt Deine Augen und gibst Dich ganz der wohltuenden Kraft der Elemente hin. Du kannst so viel Kraft aus ihnen ziehen wie Du brauchst. Nimm Dir Zeit dazu.</p>

	<p>- Pause –</p>

	<p>Dein Inneres Auge öffnet sich wieder. Du bist noch immer auf der Hochebene, tief in den Bergen. Deine Kraft-Reserven sind nun vollends wieder aufgefüllt. Was auch vor Dir liegen mag, Du begibst Dich in das gute Gefühl, alles meistern zu können. Und Du weißt, dass Du jederzeit an diesen Ort zurückkehren kannst, wann immer Du Deine Kraft-Reserven wieder auffüllen möchtest. </p>

	<p>Voller guter Laune und guter Energie trittst Du den Rückweg an. Wiederum betrittst Du den Pfad, doch diesmal führt er dich wieder hinab zu der Alm, auf der die Tür zum Haus Deiner Gedanken liegt. Folge dem Pfad und genieße dabei deine neugewonnene Energie und die Schönheit Deiner Umgebung.</p>

	<p>Schon bald erreichst Du die Alm und auch die Tür zum Haus Deiner Gedanken. Du öffnest die Tür und kehrst zurück zur Treppe, die Dich nach oben führt. Langsam steigst Du Schritt für Schritt immer höher auf der breiten Treppe. Du spürst Dich ins Hier und Jetzt zurückkehren, denn mit jedem Schritt näherst Du Dich der Oberfläche Deines Geistes.<br />
Schritt für Schritt steigst Du höher und höher, bis Du siehst dass Dich nur noch zehn Stufen von der Oberfläche trennen. Du zählst leise mit: eins, Du atmest tief ein und wieder aus, zwei, drei, Du wirst wacher und wacher, vier, fünf, sechs, Du bist nun wieder ganz nah an der Oberfläche, sieben, eine Frische und Munterkeit wie nach einem erholsamen Mittagsschlaf breitet sich in die aus, acht, neun, Du bist wieder in Deinem Körper angekommen und dort auf der letzten Stufe beginnst Du bereits Deine Finger und Zehen zu bewegen, zehn. Du bist nun wieder zurück von Deiner Reise ganz im Hier und Jetzt angekommen. Bewege Deine Arme und Beine, nun balle die Hände zu Fäusten und strecke Dich ausgiebig. Schüttle Dich ein wenig und öffne langsam die Augen. Du bist jetzt frisch und munter und erholt.</p>

	<p><strong>Bitte beachten</strong>: Diese Meditation darf in dem Sinne frei verwendet werden, dass sie jederzeit und überall zur Entspannung vorgetragen werden darf. Ein Hinweis auf die Autorin und diese Seite wäre fair. Der Nachdruck oder die Verwendung in anderen Medien (Webseiten, Bücher, usw.) ist nur mit Genehmigung gestattet.</p>]]>
</content:encoded>
<link>http://www.yume-massagen.de/artikel/bergwanderung-zu-den-vier-elementen</link>
<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 21:59:41 GMT</pubDate>
<dc:creator>Bernadette Klein</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.yume-massagen.de,2012-02-09:7d2ebe78893996ead21b18150223e0bc/766d166224f74945a1df6a6cb2dbf1e8</guid>


</item>
<item><title>Glücklich</title>
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<![CDATA[<p>Nur ein Narr wartet darauf, dass die Welt ihn glücklich macht. Glück muss nicht von Dingen, Objekten, Orten oder Zeiten abhängig sein, sondern kann hier und jetzt in Deinem Innern gefunden werden&#8230; als Dein natürlicher Zustand. </p>

	<p>Dies ist eine der machtvollsten Meditationen, die wir anbieten.</p>

	<p>Dauer: ca. 32 Minuten<br />
Englisches Original: Fred Dodson<br />
Stimme und Produktion: Bernadette Klein</p>

	<p><a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?i=881430&c=single&cl=127751" target="ejejcsingle"><img src="http://www.e-junkie.com/ej/x-click-butcc.gif" border="0" alt="Buy Now"/></a></p>

	<p>Weitere Audios von Fred gibt es im <a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?cl=127751&amp;c=ib&amp;aff=136302">Reality Creation Shop</a></p>]]>
</content:encoded>
<link>http://www.yume-massagen.de/artikel/gluecklich</link>
<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 22:09:10 GMT</pubDate>
<dc:creator>Bernadette Klein</dc:creator>
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</item>
<item><title>Imagination - Reisen ins Innere</title>
<content:encoded>
<![CDATA[<p><strong>Einführung</strong></p>

	<p>Die Imagination wurde bereits um die Jahrhundertwende zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Dabei werden einem oder mehreren Klienten Instruktionen gegeben, die in seiner Vorstellung sensorische, motorische und affektive Eindrücke erschaffen. Diese Methode eignet sich daher besonders zur sanften Behandlung von Phobien, da die mentalen Eindrücke eine nahezu identische Wirkung auf den Patienten haben wie reale Erfahrungen. Dem Therapeuten bietet sich so die Möglichkeit, positive Verhaltensweise zu programmieren und Phobien sukzessive zu reduzieren.<br />
Im Bereich der Entspannung und Lebenshilfe bietet die Imagination zahllose Möglichkeiten der Fantasiereisen. Neben der Möglichkeit, soziale Kompetenz zu schulen, das Selbstbewusstsein zu steigern und Werte zu vermitteln, was diese Technik besonders in der Jugendarbeit so wertvoll macht, bietet die Imagination auch Mittel zur Selbsterfahrung und natürlich ganz elementar zur reinen Entspannung und Erholung.</p>

	<p><strong>Rahmenbedingungen</strong></p>

	<p>Für Imaginationstechniken und Fantasiereisen gelten dieselben Rahmenbedingungen wie bei der <a href="http://www.yume-massagen.de/artikel/progressive-muskelentspannung">Progressiven Muskelentspannung</a> beschrieben. Oft bevorzugen es die Teilnehmer im Liegen zu praktizieren, was aber auf Grund der Gefahr des Einschlafens nur bei ausgeruhten Personen und auch da nicht immer gemacht werden sollte. Im Rahmen eines Entspannungskurses oder der therapeutischen Arbeit sollte auch immer eine Nachbesprechung des Erlebten, der gemachten Erfahrungen, Assoziationen und der Gedanken der Teilnehmer gemacht werden. Im Folgenden beziehe ich mich nur auf Imagination zur Entspannung. Bei der therapeutischen Arbeit sind darüber hinaus noch weitere Gesichtspunkte zu berücksichtigen, die sich aus der individuellen Situation des Patienten ergeben und hier zu weit führen würden.</p>

	<p><strong>Induktions- und Rückholphase</strong><br />
Eine Fantasiereise beginnt immer mit einer Induktion um die nötige Entspannung und Konzentration für eine angenehme Reise zu erzeugen. Genau wie bei allen anderen Entspannungsmethoden muss auch nach einer Exkursion in die Welt der Fantasie eine Rückkehr ins Hier und Jetzt erfolgen.  Sie können eine Fantasiereise entweder mit der progressiven Muskelentspannung oder dem autogenen Training einleiten, falls Ihnen bzw. den Teilnehmern diese Techniken vertraut sind. Ansonsten bietet es sich an, eine &#8220;Vorgeschichte&#8221; zu erzählen, die den Übenden dazu anleitet, seine Augen zu schließen, die Atmung zu vertiefen, seine Glieder zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.<br />
Nach der Fantasiereise bietet sich das Zurücknehmen auf gleiche oder ähnliche Weise wie beim autogenen Training und der Muskelentspannung beschrieben an. Wichtig sind immer die Elemente des Zurückkehrens, der mentalen Frische und der körperlichen Spannung.</p>

	<p><strong>Fantasiereisen selbst entwerfen</strong></p>

	<p>Fantasiereisen und Imaginationen können die vielfältigsten Formen annehmen und für jeden Anlass individuell erstellt werden. Dabei sind Sie in der Gestaltung weitestgehend völlig frei, es ist aber hilfreich folgende Grundregeln zu beachten:<br />
1.	Beachten Sie die Notwendigkeit der Induktion und Rückholphase. Diese muss nicht für jede Fantasiereise extra erstellt werden. Legen Sie sich ein Repertoire an, aus dem Sie die passenden Elemente kombinieren können oder verwenden Sie einfach die bei der Muskelentspannung beschriebene Variante.<br />
2.	Die Reise sollte nicht zu lang sein. 5 – 15 Minuten bei Kindern und Jugendlichen, maximal 30 Minuten bei Erwachsen. Es ist immer besser kürzere, aber intensive Reisen zu unternehmen, als zu riskieren dass die Teilnehmer einschlafen.<br />
3.	Vermeiden Sie komplizierte Satzstrukturen, doppeldeutige Formulierungen und Metaphern. Der Aufbau des Textes sollte logisch nachvollziehbar sein.<br />
4.	Achten Sie auf ausreichend lange Pausen, damit den Teilnehmern Zeit bleibt, den Zielort zu erkunden. Bauen Sie auch Freiräume für die persönliche Gestaltung der Reise ein.<br />
5.	Wenn Sie eine Reise zur Selbsterfahrung erstellen, kann es sinnvoll sein, den Teilnehmern ein &#8220;magisches&#8221; Werkzeug an die Hand zu geben, das ihnen hilft, heikle Situationen zu überstehen. Z.B. ein Zauberstab, der sich in jeden Schlüssel, jede Waffe und jeden benötigten Gegenstand verwandeln kann. Fügen Sie z.B. nach der Induktion den Absatz ein: &#8220;Du kannst Deine Reise beruhigt und mutig antreten, denn Du hast einen magischen Ring bei Dir. Wenn eine Gefahr auftaucht, so schützt der Ring Dich vor ihr. Du kannst ihn in jede Waffe verwandeln, in einen Schlüssel der jede Tür öffnet oder jeden anderen Gegenstand, den Du benötigst…&#8221; <br />
Eine andere Möglichkeit ist, die erste Reise so zu gestalten, dass jeder Teilnehmer doch zu seiner Seelenführerin geführt wird, die in späteren Reisen jederzeit zu Hilfe geholt werden kann.<br />
6.	Wenn Sie Erfahrung mit Hypnose haben, bietet es sich an, hypnotische Formeln in die Entspannung zu integrieren. Ansonsten genügt es auch, möglichst bildhaft und konkret zu formulieren.</p>

	<p><strong>Beispiel: Der Waldspaziergang</strong></p>

	<p>Diese Fantasiereise dürfen Sie gerne jetzt gleich selbst ausprobieren! Viel Freude damit!</p>

	<p>Lege Dich bequem hin, lass Deine Füße leicht auseinanderfallen. Die Arme und Hände liegen locker neben deinem Körper. Schließe Deine Augen. Atme nun tief ein. So tief, dass sich nicht nur Dein Brustkorb sondern der ganze Bauch mit hebt. Halte die Luft einen Augenblick fest und lasse Sie dann sanft wieder ausströmen. Und mit dem ausströmenden Atem fließt auch alles, was Dich belastet aus Dir heraus. Nimm nun noch einen tiefen Atemzug, der Deine Lungen vollständig füllt, halte ihn einen Augenblick fest und lasse ihn dann zusammen mit allem Druck, allem Stress und allem Ballast wieder hinausströmen.<br />
In Deiner Vorstellung kann Dein Atem aber noch mehr. Er kann durch Deine Nase zu Deiner linken Hand fließen und durch die Hand hinaus. Du kannst auch durch die Handfläche der linken Hand einatmen und durch den Handrücken der rechten Hand ausatmen. Dein Atem kann durch Deinen linken Fuß einströmen und durch den Bauch wieder hinaus, er kann vom rechten Knie zur linken Schulter fließen und durch die rechte Schulter zum rechten Fuß hinausatmen. Du kannst auch durch den Abstand zwischen den Beinen atmen, der Atem fließt aber auch von ganz allein durch Deine Brust in den Nacken und kann durch den Hals ausgeatmet werden. Auch kann der Atem ganz leicht durch die Spitze des Kopfes als Luftsäule eintreten und zu den Genitalien wieder austreten. Oder er strömt durch die beiden Nasenlöcher ein und teilt sich dann in zwei Luftsäulen auf, die jeweils in die linke und die rechte Gehirnhälfte fließen. Vielleicht spürst Du auch wie der Atem direkt in Deinen Gehirn eingeatmet wird und wie eine pulsierende Säule nach oben steigt. Genauso kann diese Luftsäule sich frei in Deinem Kopf in alle Richtungen bewegen und ihn erfrischen. <br />
Lass nun Deinen Atem in alle Körperregionen gleichzeitig strömen und werde Dir der Wärme, die sich nun ausbreitet bewusst.<br />
Beobachte einen Augenblick lang Deinen Körper, wie er tief entspannt sicher und fest auf dem Boden liegt. Begib Dich nun in das Haus Deiner Gedanken. Es ist ein schönes und sicheres Haus, sieh Dich einen Moment in Ruhe um. Schließlich entdeckst Du eine schöne, weite Treppe, die tief hinab führt. Das Treppenhaus ist hell erleuchtet, die Stufen sind einladend und breit. Schritt für Schritt gehst Du die Treppe hinunter, immer tiefer und tiefer. Während Du gehst, umgibt Dich ein helles, goldenes Licht, das sich schützend um Dich legt. Du gehst immer tiefer und tiefer hinunter. Schließlich siehst Du, dass noch zehn Stufen vor Dir liegen, bevor Du das Ende der Treppe erreicht hast. Langsam zählst Du die letzten Stufen mit: eins, Du gehst tiefer zur nächsten Stufe, zwei, es geht noch tiefer hinunter, drei, vier, fünf, Du bist jetzt fast so tief unten wie es nur geht, sechs, sieben, acht, neun, zehn, Du bist nun ganz tief unter dem Haus Deiner Gedanken. Ein kurzer, sanft beleuchteter Flur führt zu einer Tür. Du gehst langsam auf diese Tür zu und betrachtest Sie. Es ist eine schöne, große Tür, die sehr einladend aussieht. Du legst die Hand auf den Türknauf und öffnest sie. Hinter der Tür eröffnet sich Dir der Blick auf einen herrlich wildwachsenden Wald. Du stehst auf einer kleinen Lichtung im hellen Sonnenschein. Der Himmel über Dir ist tiefblau und friedlich, das Gras unter Dir ist frisch und grün. Vor Dir erstreckt sich ein schmaler Pfad, der tiefer in den Wald führt. Entschlossen und mit dem guten Gefühl, etwas Schönes zu erleben betrittst Du den Pfad und folgst ihm. Im Wald ist es angenehm kühl, das Sonnenlicht fällt in fantasievollen Mustern auf Dich und erhellt Deine Umgebung genug, dass Du alles um Dich herum gut erkennen kannst. Sieh Dich in Ruhe um, während Du tiefer in den Wald wanderst. Deine Beine fühlen sich leicht und kräftig an, der Spaziergang spendet Dir neue Kraft und erfrischt Dich wohltuend. Ein Eichhörnchen hüpft über Dir durch die Äste, Du hörst in der Ferne einen Specht zimmern und ein Käuzchen rufen. Es duftet nach frischem Kiefernholz und Lavendel. Während Du gehst nimmst Du alle Eindrücke des Waldes in Dich auf, bis Du schließlich an einen besonderen Ort kommst. Im ersten Moment scheint nichts Ungewöhnliches an ihm zu sein, doch Du spürst gleich die magische Aura, die ihn umgibt. Und nun entdeckst Du auch Hinweise darauf, dass hier ein Zugang zu anderen Welten sein muss. Ist es ein Feenring aus Rotkappen, ein besonders schöner Felsen oder ein uralter Baum? Was immer es ist, dass Dir den Hinweis gegeben hat, Du näherst Dich diesem Ort der Magie und hältst lauschend inne. Eine innere Stimme lädt Dich zum Verweilen ein, Du setzt Dich in das duftende Gras und schließt die Augen für einen kurzen Moment. Als Du sie wieder öffnest, wird Dir klar, dass Du hier jemandem begegnen kannst, der Dir über alle Zeiten und Distanzen hinweg beistehen kann. Du spürst die Anwesenheit eines Wesens, dass Dir seit Alters her vertraut ist, es hat hier auf Dich gewartet und will sich Dir nun zeigen. <br />
Suchend blickst Du Dich um und kannst schließlich erkennen wie eine lichtvolle Gestalt zwischen den Bäumen hervortritt und auf Dich zu kommt. Sie begrüßt Dich freundlich mit Deinem Namen. &#8220;Ich freue mich, dass wir uns endlich einmal wiedersehen.&#8221; Sagt sie sanft. Du hast nun Gelegenheit, das Wesen genauer zu betrachten. Die Gestalt ist von übermenschlicher Schönheit und sie strahlt eine tiefe Weisheit und Liebe aus, Du fühlst Dich in ihrer Nähe sicher und geborgen. Wenn es etwas gibt, das Dich in Deinem Leben zurückhält oder Dir Sorgen bereitet, so kannst es jetzt mit ihr teilen. Du kannst ihr alles anvertrauen, denn ihr seid eins. Liebevoll widmet sie Dir ihre volle Aufmerksamkeit und lässt Dir alles an Weisheit zu Teil werden, was sie in diesem Augenblick für Dich hat. So sitzt ihr einen Moment lang beisammen, nimm Dir Zeit, alles mit ihr zu teilen, was Dich bekümmert, und lausche ihren Einsichten. &#8211; Kurze Pause –<br />
Nach einer Weile vernimmst Du wieder die innere Stimme, die Dich hierher geführt hat. Es wird Zeit, zurückzukehren, lässt sie Dich wissen. Langsam stehst Du auf und verabschiedest Dich dankbar von Deiner Begegnung. Sie versichert Dir, dass Du sie hier finden und mit ihr reden kannst, wann immer Du das möchtest und dass sie zu jeder Zeit an jedem Ort an Deiner Seite ist. Das gute Gefühl, beschützt und geliebt zu sein, umgibt Dich wie ein warmer Mantel. Du betrittst wieder den Pfad, doch diesmal verlässt Du den Wald in der Richtung, wo die Tür zum Haus Deiner Gedanken liegt. Es dauert nicht lange bis Du sie schließlich erreicht hast. Du öffnest die Tür und kehrst zurück zur Treppe, die Dich nach oben führt. Langsam steigst Du Schritt für Schritt immer höher auf der breiten Treppe. Du spürst Dich ins Hier und Jetzt zurückkehren, denn mit jedem Schritt näherst Du Dich der Oberfläche Deines Geistes.<br />
Schritt für Schritt steigst Du höher und höher, bis Du siehst dass Dich nur noch zehn Stufen von der Oberfläche trennen. Du zählst leise mit: eins, Du atmest tief ein und wieder aus, zwei, drei, Du wirst wacher und wacher, vier, fünf, sechs, Du bist nun wieder ganz nah an der Oberfläche, sieben, eine Frische und Munterkeit wie nach einem erholsamen Mittagsschlaf breitet sich in die aus, acht, neun, Du bist wieder in Deinem Körper angekommen und dort auf der letzten Stufe beginnst Du bereits Deine Finger und Zehen zu bewegen, zehn. Du bist nun wieder zurück von Deiner Reise ganz im Hier und Jetzt angekommen. Bewege Deine Arme und Beine, nun balle die Hände zu Fäusten und strecke Dich ausgiebig. Schüttle Dich ein wenig und öffne langsam die Augen. Du bist jetzt frisch und munter und erholt.</p>

	<p><strong>Bitte beachten</strong>: Diese Meditation darf in dem Sinne frei verwendet werden, dass sie jederzeit und überall zur Entspannung vorgetragen werden darf. Ein Hinweis auf die Autorin und diese Seite wäre fair. Der Nachdruck oder die Verwendung in anderen Medien (Webseiten, Bücher, usw.) ist nur mit Genehmigung gestattet.</p>

	<p>Hier geht&#8217;s zur nächsten Meditation: <a href="http://www.yume-massagen.de/artikel/bergwanderung-zu-den-vier-elementen">Bergwanderung zu den vier Elementen</a></p>]]>
</content:encoded>
<link>http://www.yume-massagen.de/artikel/fantasiereisen</link>
<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 08:39:51 GMT</pubDate>
<dc:creator>Bernadette Klein</dc:creator>
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</item>
<item><title>Einführung in das Autogene Training</title>
<content:encoded>
<![CDATA[<p><strong>Einführung</strong><br />
Das autogene Training (AT) wurde in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts vom Berliner Nervenarzt Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt. Aus dem passiven Patienten, der sich hypnotisieren ließ, sollte ein selbstbestimmter Klient werden, der autosuggestiv seine Gesundheitsförderung in die Hand nimmt.<br />
Ursprünglich als rein psychotherapeutische Methode konzipiert und auch als solche anerkannt, wird das autogene Training heute vorwiegend bei gesunden Menschen zur Verbesserung der Lebensqualität eingesetzt.<br />
Es setzt sich aus drei Stufen zusammen, der körperorientierten Grundstufe, der geistig-seelisch orientierten Mittelstufe und der tiefenpsychologisch bzw. transzendental orientierten Oberstufe. Während die Unterstufe ein reines Entspannungsverfahren ist, dient die Mittelstufe darauf aufbauend der gezielten Problembewältigung. Die Oberstufe wird oft als &#8220;Yoga des Westens&#8221; bezeichnet, da Yoga Schultz eindeutig als Inspirationsquelle diente, die Oberstufe lässt sich daher auch ideal mit der Meditation kombinieren. </p>

	<p><strong>Rahmenbedingungen</strong></p>

	<p>Was die Umgebung, die Kleidung, Ort und Zeit des Übens angeht, gilt für das autogene Training dasselbe wie für die <a href="http://www.yume-massagen.de/artikel/progressive-muskelentspannung">progressive Muskelentspannung</a>&#8221;. Zur Körperhaltung hingegen gibt es für das AT eigene Vorgaben. Zwar kann es ggf. auch im Stehen durchgeführt werden, für eine vollständige Erfahrung empfiehlt sich jedoch eine der folgenden Haltungen:</p>

	<p><em>Die Lehnstuhlhaltung</em>: Für diese ideale Übungshaltung benötigen Sie einen Lehnstuhl, also einen bequemen Sessel mit hoher Lehne für den Kopf und Armlehnen. Setzen Sie sich bequem hin, die Beine sind leicht auseinander, so dass die Knie sich nicht berühren. Die Füße sind leicht nach außen gedreht und berühren sich ebenfalls nicht. Auch die Finger sollten sich nicht berühren. Der Kopf ist bequem angelehnt, die Schultern hängen entspannt herunter. Kurz: Der ganze Körper ist so locker und bequem wie möglich gelagert.</p>

	<p><em>Die Droschkenkutscherhaltung</em>: Für den weitaus häufigeren Fall, dass kein Lehnstuhl zur Verfügung steht, verwenden wir die Droschkenkutscherhaltung. Setzen Sie sich zunächst aufrecht auf ein beliebiges Sitzmöbel und rutschen Sie dann ca. 10cm vor. Die Beine sind etwa schulterbreit auseinander, die Knie berühren sich nicht und die Füße sind fest auf dem Boden. Lassen Sie nun den Oberkörper nach vorn sinken, so dass die Ellenbogen auf Hüfthöhe hängen.  Legen Sie nun die Unterarme bequem auf den Oberschenkeln ab ohne sich abzustützen. Die Hände hängen locker herunter und berühren sich nicht. Lassen Sie den Kopf auf die Brust sinken. Die Position sollte für Sie bequem sein, passen Sie sie ggf. an Ihre Bedürfnisse an oder nehmen Sie Kissen zu Hilfe, wenn es irgendwo zwickt.</p>

	<p><em>Liegen</em>: Sie können das autogene Training auch im Liegen durchführen, die Liegeposition ist dabei die gleiche wie bei der Muskelentspannung beschrieben: Bequem auf dem Rücken, ggf. mit Kissen oder Rollen unterstützt.</p>

	<p><strong>Die Grundstufe – körperorientierte Entspannung</strong></p>

	<p>Die Grundstufe ist das eigentliche, reine Entspannungsverfahren des autogenen Trainings und vollkommen körperorientiert. Sie kann jederzeit an jedem Ort von jedem Menschen durchgeführt werden. Daher werden wir uns hier schwerpunktmäßig die Übungen der Grundstufe im Detail ansehen.</p>

	<p><strong>1.	Die Ruhetönung</strong><br />
Das Hauptziel der Grundstufe des autogenen Trainings ist, wie bei allen Entspannungsverfahren, Ruhe im Menschen zu verbreiten. Zu Beginn des Trainings wollen wir daher immer eine grundlegende Ruhe-Tönung anstreben.<br />
Dazu verwenden wir die Formel: &#8220;Ich bin ruhig, ganz ruhig&#8221;. Diese wird als Vorformel bezeichnet, weil sie den jeweiligen Übungen vorgeschaltet ist. Sie hat zudem den Zweck, dass sie durch die regelmäßige Verknüpfung mit der anschließenden Übung später auf dem Wege der klassischen Konditionierung Ruhe und Entspannung allein durch das mentale oder tatsächliche Vorsprechen erzeugen kann.<br />
Es ist daher wichtig, vor jeder Übung damit zu beginnen, sich vom Alltag und der Umgebung zu lösen und in einen grundsätzlichen Ruhezustand zu kommen. Wir erreichen das, indem wir uns geistig an einen friedlichen und ruhigen Ort begeben oder wertfrei für einige Minuten die Prozesse in unserem Körper beobachten, unsere Gedanken einfach vorüberziehen lassen und uns dabei immer wieder, laut oder mental die Vorformel: &#8220;Ich bin ruhig, ganz ruhig&#8221; vorsagen. <br />
Diese Übung sollte nicht länger als 1-2 Minuten dauern. Auch alle folgenden Übungen sollten besonders am Anfang nur 1-2 Minuten lang durchgeführt und lieber häufiger wiederholt werden. Da beim autogenen Training der Übungsleiter abgesehen von den anfänglichen Instruktionen und Probeübungen nicht ins Geschehen eingreift, denn schließlich handelt es sich ja um eine Auto- also Selbst-Hypnose, ist es hilfreich sich seine &#8220;innere Uhr&#8221; auf eine Zeitspanne von 1-2 Minuten für jede Übung zu stellen. Dabei genügt es, diese Zeit ungefähr einzuhalten, denn jeder hat seinen eigenen Rhythmus.</p>

	<p><strong>2.	 Die Schwere-Übung</strong><br />
Bei dieser Übung wollen wir die Muskeln des Bewegungsapparates entspannen. Wir beginnen genau wie bei der progressiven Muskelentspannung mit der dominanten oder &#8220;ich-nahen&#8221; Hand. Das kann unter Umständen die andere Hand sein, als die mit der Sie schreiben. Probieren Sie es ruhig aus, indem Sie probehalber eine Hand wählen und sehen ob tatsächlich diese Hand oder doch die andere auf die Übung zuerst mit einem Schweregefühl reagiert. Beginnen Sie aber, sobald Sie sich für eine Hand entschieden haben, immer mit derselben. Es ist wichtig für langfristige Erfolge, dass der Ablauf der Übungen immer gleich ist. Die Formel für diese Übung lautet:<br />
&#8220;Der rechte Arm ist ganz schwer.&#8221; bzw.: &#8220;Der linke Arm ist ganz schwer.&#8221; Je nachdem mit welcher Hand Sie beginnen. Sprechen Sie sich diesen Satz innerlich langsam und betont mehrere Male vor und achten Sie sanft auf die Empfindungen Ihres Körpers. Wichtig ist, nichts erzwingen zu wollen. Eine zu große Leistungsorientierung ist kontraproduktiv. Gedanken, die sich einschleichen werden ziehen gelassen, weder Ärger über sie noch irgendeine andere Form der Aufmerksamkeit ist angebracht. Führen Sie Ihre Konzentration sanft zur Formel zurück und wiederholen Sie sie nochmals.</p>

	<p>Beachten Sie bitte die genaue Formulierung: &#8220;Der rechte Arm ist ganz schwer.&#8221; Wir konzentrieren uns auf den aktuellen Zustand, daher darf das ist nicht durch ein wird ersetzt werden.</p>

	<p>Nach einer Weile des Übens überträgt sich das Schweregefühl auch auf den anderen Arm. Man nennt dies Transfer. Nach etwa 10 Tagen des Übens erfolgt dann nach und nach die Generalisierung, das Schweregefühl breitet sich auf den ganzen Körper aus. Immer wenn Sie einen Transfer oder später die Generalisierung wahrnehmen, passen Sie die Formel Ihrer Empfindung entsprechend an. Also: &#8220;Beide Arme sind ganz schwer.&#8221; Oder &#8220;Ich bin ganz schwer.&#8221; Fahren Sie auf diese Weise für die Übungsdauer von 1-2 Minuten fort.<br />
Wenn Ihre Konzentration gestört wird, sprechen Sie sich die Vorformel zur Ruhetönung vor: &#8220;Ich bin ruhig, ganz ruhig&#8221;. Wenn das nichts hilft, können Sie das Training auch frühzeitig beenden. Wenn Sie das Training beenden, egal ob die Übung erfolgreich war oder nicht, gehen Sie weiter zu Punkt 8, dem Zurücknehmen. Ansonsten fahren Sie fort mit der Wärmeübung.</p>

	<p><strong>3.	Die Wärme-Übung</strong><br />
Die Wärmeübung folgt im Anschluss an die Schwere-Übung und ist prinzipiell gleich aufgebaut. Sie sollten sie erst hinzufügen, wenn Sie bei der Schwere-Übung eine schnelle Generalisierung erreicht haben (also etwa innerhalb einer Minute), was bis zu 3 Wochen dauern kann, in der Regel aber nach 10 Übungstagen der Fall ist. Bei vielen Praktizierenden kommt es zu diesem Zeitpunkt auch schon zu spontanen Wärmeempfindungen. Die Formel für diese Übung lautet:<br />
&#8220;Der rechte (linke) Arm ist ganz warm.&#8221;<br />
Beginnen Sie mit der Schwere-Formel und fügen Sie dann die Wärme-Formel hinzu:<br />
&#8220;Der rechte (linke) Arm ist ganz schwer und ganz warm.&#8221;<br />
Auch hier erfolgen mit der Zeit ein Transfer und dann eine Generalisierung. Passen Sie die Formel entsprechend an, z.B.: &#8220;Ich bin ganz schwer und meine Arme sind warm.&#8221; Oder: &#8220;Ich bin ganz schwer und ganz warm.&#8221;<br />
Die Schwere- und die Wärme-Übung bilden die Grundlage des autogenen Trainings.  Wenn Sie diese beiden erst einmal beherrschen, werden Sie die weiteren Übungen schnell integrieren können.<br />
Wenn Sie das Training an dieser Stelle beenden, gehen Sie weiter zu Punkt 8, dem Zurücknehmen. Ansonsten fahren Sie fort mit der Herz-Übung.<br />
Beachten Sie bitte: Bei manchen Personen kann die Wärme-Übung den unangenehmen Nebeneffekt haben, dass Herz und Kreislauf zu stark reagieren. Wenn Sie nach dem Training regelmäßig Benommenheit, Schwindel, Leere im Kopf oder den Anflug einer Ohnmacht verspüren, müssen Sie das Training unbedingt abbrechen.</p>

	<p><strong>4.	Die Herz-Übung</strong><br />
Bei dieser Übung lautet die Formel: &#8220;Mein Herz schlägt ganz ruhig und kräftig.&#8221;<br />
Sie können diese Formel aber variieren, falls es für Sie unangenehm ist, Ihr Herz kräftig schlagend zu empfinden, so sagen Sie: &#8220;Mein Herz schlägt ruhig und gleichmäßig.&#8221; Ist Ihnen auch das &#8220;schlägt&#8221; eine zu kräftige Formulierung so ersetzen Sie es durch ein &#8220;geht&#8221;.<br />
Im Gegensatz zu den vorhergehenden Übungen wollen wir hier nicht einen Zustand herbeiführen, sondern überlassen uns dem passiven Beobachten eines Zustands um dadurch die Entspannung noch zu vertiefen.<br />
Einige Personen empfinden die Herz-Übung als unangenehm. Sie kann teilweise diffuse Angstzustände auslösen, zu Schmerzen an der Herzspitze führen oder andere unerwünschte Nebenwirkungen haben. In diesem Fall kann die Übung auch vorübergehend oder ganz ausgelassen werden. Schließen Sie in diesem Fall die Atemübung direkt an die Schwere- und Wärme-Übung an.<br />
Wenn Sie das Training an dieser Stelle beenden, gehen Sie weiter zu Punkt 8, dem Zurücknehmen.</p>

	<p><strong>5.	Die Atem-Übung</strong><br />
Gemeinsam mit der Herz-Übung wird diese Übung zu einer Rhythmusübung, in der das passive Sich-Überlassen im Vordergrund steht. Wir konzentrieren uns auf die Atmung, die von selbst kommt und geht. Dabei ist ein Eingreifen in die Atmung zu vermeiden.<br />
Die Formel, die sich am besten bewährt hat, lautet daher: &#8220;Es atmet mich.&#8221;<br />
Konzentrieren Sie sich darauf, Ihre Atmung ganz natürlich fließen zu lassen, ohne sie zu beeinflussen. Sie können diese Übung durch die Vorstellung einer passenden, rhythmischen Bewegung unterstützen, am einfachsten indem Sie sich auf das Heben und Senken Ihrer Bauchdecke konzentrieren. Oder Sie stellen sich eine Pendel- oder Wellenbewegung vor.<br />
Sollten Sie unter bronchialen Erkrankungen leiden, sollte die Formel entsprechend angepasst werden. Entwickeln Sie dann eine Variante, die Ihren persönlichen Bedürfnissen gerecht wird, z.B.: &#8220;Mein Atem strömt leicht und warm aus&#8221; bei Asthma-Patienten.<br />
Wenn Sie das Training an dieser Stelle beenden, gehen Sie weiter zu Punkt 8, dem Zurücknehmen.</p>

	<p><strong>6.	Die Sonnengeflechts-Übung</strong><br />
Das Sonnengeflecht ist ein bedeutendes Nervenknäuel, das sich etwa im Zentrum des Körpers befindet und mit allen inneren Organen des Bauchraumes verbunden ist. Wenn Ihnen dieser Begriff zu abstrakt ist, konzentrieren Sie sich stattdessen auf Ihren Leib als Ganzes. Wir wollen hier ein strömendes Wärmeerlebnis erzeugen, das sich pulsierend ausbreitet. Es ist vergleichbar mit dem Gefühl eines kleinen Heizkissens oder der Hand auf dem Bauch oder auch dem Gefühl direkt nach dem Trinken eines Schlucks warmen Tees. Diese Übung sollte erst angeschlossen werden, wenn Schwere, Wärme und ruhige Atmung sich schnell und leicht einstellen, was in der Regel nach einer bis sechs Wochen Übungsdauer der Fall ist.<br />
Die Formel lautet: &#8220;Mein Sonnengeflecht (Leib) ist strömend warm.&#8221;<br />
In aller Regel erfordert diese Übung einiges an Zeit bevor sich spürbare Ergebnisse einstellen. Die Wärme hält dann aber länger an als die in Armen und Beinen bei der zweiten Übung und ist sehr wohltuend. Unter Umständen bemerken Sie die Wärme im Leib auch erst während der Durchführung der nun anschließenden sechsten Übung.<br />
Wenn Sie das Training an dieser Stelle beenden, gehen Sie weiter zu Punkt 8, dem Zurücknehmen.</p>

	<p><strong>7.	Die Stirnkühle</strong><br />
Die sechste Übung ist darauf ausgerichtet, die Entspannung noch weiter zu vertiefen, indem Sie uns einen &#8220;kühlen Kopf&#8221; bewahren lässt. Sie wirkt genauso beruhigend wie eine kühle Kompresse, die auf den Kopf gelegt wird. Sie können diese Vorstellung ruhig unterstützend verwenden.<br />
Die Formel lautet: &#8220;Meine Stirn ist angenehm kühl.&#8221;<br />
Oder: &#8220;Meine Stirn ist ein wenig kühl.&#8221;<br />
Bitte verwechseln Sie kühl nicht mit kalt, Ihre Stirn soll nicht kalt werden, das kann durchaus negative Effekte auf den Kreislauf haben.<br />
Nach dieser letzten Übung schließt sich in jedem Fall das Zurücknehmen an.</p>

	<p><strong>8.	Das Zurücknehmen</strong><br />
Das Zurücknehmen ist ein Teil des Trainings von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Selbst wenn Sie das Gefühl haben, nach der ersten Übungseinheit noch gar nicht besonders tief entspannt oder versunken zu sein, ist es wichtig, dass Ihnen dieser Teil des Trainings von Anfang an in Fleisch und Blut übergeht und niemals weggelassen wird.<br />
Die Rückkehr zu einem normalen Aktivierungsniveau sollte auch immer gleich ablaufen. Unsere Formel lautet daher: &#8220;Arme fest! Tief atmen! Augen auf!&#8221;<br />
Zuerst spannen Sie kräftig Arme und auch Beine an. Dann nehmen Sie zwei tiefe Atemzüge und öffnen schließlich die Augen. Auch hier kommt es zur Generalisierung, das Gefühl der Frische und Munterkeit breitet sich im ganzen Körper aus. Sie dürfen das Zurücknehmen natürlich weglassen, wenn Sie das autogene Training zum Einschlafen durchgeführt haben.</p>

	<p><strong>9.	Zusammenfassende Formel</strong><br />
Wenn Sie die einzelnen Übungen hinreichend lange geübt haben, kommen Sie an einen Punkt, an dem Sie alle Übungen zu einer einzigen Formel zusammenfassen können, die dann in eineinhalb Minuten den gleichen Effekt umfassender Entspannung und Ruhe erzeugt, wie zuvor die vollständigen Trainingsphasen.<br />
Diese Formel, inklusive Ruhetönung und Zurücknehmen, lautet wie folgt:</p>

	<p>&#8220;Ich bin ruhig, ganz ruhig.<br />
Ich bin ganz schwer…<br />
Und warm.<br />
Mein Herz schlägt ruhig und kräftig.<br />
Die Atmung ist ganz ruhig und gleichmäßig.<br />
Mein Sonnengeflecht (Leib) ist strömend warm.<br />
Die Stirn ist angenehm kühl.<br />
Arme fest! Tief atmen! Augen auf!&#8221;</p>

	<p>Wenn Sie nach einer weiteren Zeit intensiven Übens soweit sind, dass sich alle angestrebten Zustände der Grundstufe nahezu gleichzeitig einstellen, kann man die Formel noch weiter verkürzen:</p>

	<p>&#8220;Ruhe – Schwere – Wärme.<br />
Herz ruhig – Atmung ruhig.<br />
Sonnengeflecht  (Leib) warm –Stirn kühl.<br />
Arme fest! Tief atmen! Augen auf!&#8221;</p>

	<p>Üben Sie das autogene Training am besten drei Mal täglich, morgens, mittags und abends. Zu jedem Kurs gehört immer auch ein Übungsprotokoll, dass aber auch unabhängig von einem Kurs sehr sinnvoll ist. Dort wird festgehalten, welche Erfahrungen Sie bei den Übungen gemacht haben. Dabei schreiben Sie einfach spontan Ihre Eindrücke auf. Das hilft Ihnen, den Überblick über Ihre Fortschritte zu behalten und möglicherweise auftretende Schwierigkeiten mit Hilfe des Kursleiters zu überwinden.</p>

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<link>http://www.yume-massagen.de/artikel/autogenes-training</link>
<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 08:35:55 GMT</pubDate>
<dc:creator>Bernadette Klein</dc:creator>
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</item>
<item><title>Reality Creation Audios </title>
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<link>http://www.yume-massagen.de/artikel/reality-creation-audios</link>
<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 12:51:12 GMT</pubDate>
<dc:creator>Bernadette Klein</dc:creator>
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</item>
<item><title>Reality Creation für Geld</title>
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<![CDATA[<p>Diese geführte Meditation hilft dabei, negative Energien aufzulösen, wie Scham, Schuld, Apathie, Trauer, Angst, Wut, Frustration, Überforderung in Bezug auf Geld und enthält eine Übung zum dreidimensionalen, farbenprächtigen Visualisieren von finanzieller Freiheit, Reichtum und Wohlstand, als wenn diese bereits real wären. Das Ergebnis ist, dass das Thema Geld und Reichtum energetisiert wird, woraus sich eine Verbesserung Deiner finanziellen Situation und die Fähigkeit, an Deinen Zielen zu arbeiten, ergibt.</p>

	<p>Dauer: ca. 28 Minuten<br />
Englisches Original: Fred Dodson<br />
Stimme und Produktion: Bernadette Klein</p>

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	<p>Weitere Audios von Fred gibt es im <br />
<a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?ii=966035&c=ib&aff=136302&cl=127751">Reality Creation Blog</a>.</p>]]>
</content:encoded>
<link>http://www.yume-massagen.de/artikel/reality-creation-fuer-geld</link>
<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 12:50:59 GMT</pubDate>
<dc:creator>Bernadette Klein</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:www.yume-massagen.de,2011-01-25:7d2ebe78893996ead21b18150223e0bc/64b0e8370158bb64b939e75957b70232</guid>


</item>
<item><title>Eine Realität zulassen</title>
<content:encoded>
<![CDATA[<p>Diese geführte Meditation hilft Dir, Deine &#8220;Energie-Frequenz&#8221; in Einklang mit einer Realität zu bringen, die Du gern erfahren möchtest. Dies geschieht nicht durch Anstrengung sondern durch Entspannung in das Thema hinein. Du erfährst Reality Creation als ein den ganzen Körper umfassendes Erlebnis des Wohlgefühls. Du kannst sein, haben oder tun was immer Du willst wenn Du Dein Energie-Feld mit dem in Einklang bringen kannst, was Du erschaffen möchtest.</p>

	<p>Dauer: 44 Minuten</p>

	<p>Stimme und Produktion: Bernadette Klein<br />
Englisches Original: Fred Dodson</p>

	<p><br />
<a href="http://www.schoepferisches-bewusstsein.de/downloads/zulassen_sample.mp3" target="_blank">Hier kannst Du die ersten 4 Minuten des Audios anhören</a><br />
<br />
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	<p>Weitere Audios von Fred gibt es im <a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?ii=966035&c=ib&aff=136302&cl=127751">Reality Creation Blog</a>.</p>]]>
</content:encoded>
<link>http://www.yume-massagen.de/artikel/eine-realitaet-zulassen</link>
<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 12:50:37 GMT</pubDate>
<dc:creator>Bernadette Klein</dc:creator>
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</item>
<item><title>Das Feuer der Wertschätzung</title>
<content:encoded>
<![CDATA[<p>Diese Meditation unterstützt Dich dabei, Deinen Körper zu reinigen und dann Deine Kanäle der Wertschätzung gegenüber anderen, dem Leben, dem Universum und allem wieder zu öffnen. Die Meditation enthält verschiedene Phasen geführter Imagination und Schlüssel-Sätze, die es Dir erlauben, Dein Energiefeld wieder in Einklang mit stiller Bewunderung, Dankbarkeit, Schönheit und Wärme zu bringen. Du wirst noch Stunden danach leuchten bei allem was Du tust. </p>

	<p>Phase Eins: Eine Atemtechnik um den Körper zu reinigen</p>

	<p>Phase Zwei: Eine Meditation über Mitgefühl und Vergebung</p>

	<p>Phase Drei: Eine Meditation über Liebe</p>

	<p>Phase Vier: Eine Meditation über Schönheit</p>

	<p>Stimme und Produktion: Bernadette Klein</p>

	<p>Original von Fred Dodson</p>

	<p>Laufzeit: ca. 25 Minuten</p>

	<p><a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?ii=832964&c=cart&aff=136302&ejc=2&cl=127751" class="ec_ejc_thkbx" target="ej_ejc"><img src="http://www.yume-massagen.de/../images/170.jpg" border="0" alt="Jetzt kaufen"/></a></p>

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</content:encoded>
<link>http://www.yume-massagen.de/artikel/das-feuer-der-wertschaetzung</link>
<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 12:50:13 GMT</pubDate>
<dc:creator>Bernadette Klein</dc:creator>
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</item>
<item><title>Tägliche Intention</title>
<content:encoded>
<![CDATA[<p>Dieses selbstermächtigende Audio ist dazu gedacht, über mehrere Wochen täglich angehört zu werden. Es beginnt mit einer inneren Reinigung von Negativem, Spannungen und Enge, die Körper und Geist bedrücken können, im Anschluß folgt das Fokussieren konkreter Intentionen für den Tag und das Auflösen von Anhaftungen, Zweifeln und Sorgen bezüglich dieser Intentionen. <br />
&#8220;Tägliche Intention&#8221; hilft Dir, die Intentionen und Realitäten, die Du verwirklichen willst und die Ziele, die Du erreichen möchtest, klar ins Auge zu fassen, und zwar auf eine regelmäßige und einheitliche Art und Weise, die Deinen Prioritäten angepasst ist. Dein Leben beginnt sich mehr und mehr an Deinen Intentionen auszurichten, statt sich in zweitrangingen Überlegungen und Sorgen zu verlieren. Wenn Du täglich mit diesem Audio arbeitest, kann es zu einem mächtigen Wegbereiter der positiven Veränderung werden.</p>

	<p>Dauer: ca. 13 Minuten<br />
Englisches Original: Fred Dodson<br />
Stimme und Produktion: Bernadette Klein</p>

	<p><a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?i=873059&c=single&cl=127751" target="ejejcsingle"><img src="http://www.yume-massagen.de/../images/170.jpg" border="0" alt="Jetzt kaufen"/></a></p>

	<p>Weitere Audios von Fred gibt es im <a href="https://www.e-junkie.com/ecom/gb.php?ii=966035&c=ib&aff=136302&cl=127751">Reality Creation Blog</a>.</p>]]>
</content:encoded>
<link>http://www.yume-massagen.de/artikel/taegliche-intention</link>
<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 12:49:09 GMT</pubDate>
<dc:creator>Bernadette Klein</dc:creator>
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</item>
<item><title>Anleitung für die Klangschalenmassage</title>
<content:encoded>
<![CDATA[<p><strong>1.	Allgemeines zur Klangschalenmassage</strong></p>

	<p>Klangschalen werden in Asien zu rituellen Zwecken bereits seit Jahrtausenden eingesetzt. Sie werden in einem aufwendigen Prozess aus bis zu 12 verschiedenen Legierungen angefertigt und sofern dabei eine angemessene Klangqualität entstanden ist zu Gebeten, Feiern und Gottesdiensten eingesetzt.<br />
Wenn eine Klangschale angeschlagen wird, erzeugt sie durch ihre besondere Beschaffenheit nicht nur einen klaren, vollen Ton, sondern auch eine je nach Größe der Schale stark variierende Vibration. Diese Eigenschaft der Klangschalen war es wahrscheinlich, die den deutschen Pädagogen Peter Hess auf den Gedanken brachte, die Klangmassage zu erfinden. Sein System wurde inzwischen von vielen Menschen übernommen, abgewandelt, erweitert und verbessert. Ich persönlich vertrete den emanzipatorischen Ansatz, dass eine Klangmassage, die rein der Entspannung und Verbesserung des Allgemeinbefindens dienen soll, ein größtmögliches Maß an Spielraum für den intuitiven Einsatz der Klangschalen bieten sollte und keinen engen Strukturen unterworfen sein darf. Natürlich bieten Klangschalen darüber hinaus noch phantastische Möglichkeiten der therapeutischen und pädagogischen Arbeit in den unterschiedlichsten Bereichen. <br />
Die hier vorgestellte Klangschalenmassage kann im Wesentlichen zum energetischen Ausgleich, zur Gesundheitsförderung und zur Entspannung eingesetzt werden. Da der Klient angezogen bleibt und die Vibration der Klangschalen sehr subtil aber gleichzeitig tief wirksam ist, ist diese Form der Entspannung für praktisch jeden geeignet.<br />
Es gibt verschiedene Arten von Klangschalen, wobei nur wenige davon tatsächlich für den Einsatz in der Klangmassage geeignet sind. Am besten ist es, speziell für die Massage ausgewählte Schalen zu kaufen und diese vorher selbst auf ihre Tauglichkeit hin zu prüfen. Es sollte auch bedacht werden, dass die Klangschalen miteinander harmonieren müssen, man sollte gemeinsam zu verwendende Schalen auf gemeinsam anschlagen können, bevor man sie kauft. Für eine komplette Klangmassage braucht man mindestens 4 – 5 Schalen, aber auch eine einzige Schale kann schon sehr wirksam eingesetzt werden. Idealerweise hat man Schalen in verschiedenen Größen, bzw. Gewichtsklassen, angefangen von einer 200g Schale für die Stirn bis hin zu einer 2kg Schale für das Wurzelchakra.</p>

	<p><strong>2.	Behandlungsmöglichkeiten und Handhabung</strong></p>

	<p>Mit den Klangschalen können Sie die Aura reinigen und stärken, einen energetischen Ausgleich der Chakren erreichen, leichte Beschwerden lindern oder heilen, Blockaden lösen, den Körper in Ein-Klang bringen oder einfach nur tiefe, wohltuende Entspannung erzeugen. Wenn Sie etwas Übung dabei haben, werden Sie nach einer Weile erkennen, dass die Schale je nach energetischem Zustand eines Menschen oder einer Körperregion andere Töne erzeugt. Diese Töne können mittels Ihrer Intuition gedeutet werden. So können Sie z.B. Blockaden erkennen und gezielt &#8220;bearbeiten&#8221; oder überschüssige Energie ableiten. Erfahrungen mit Energiearbeit, z.B. aus dem Reiki sind dabei sehr von Vorteil. In jedem Falle ist die Klangmassage aber eine Entspannungsmethode, die auch mit geringen Vorkenntnissen zu einem schönen Erlebnis werden kann.</p>

	<p>Die Klangschale wird, damit sie frei schwingen kann, nur am Boden gehalten. Je nach Größe und Gewicht der Schale bietet es sich an, sie entweder auf der glatten Handfläche oder nur auf den Fingerspitzen zu balancieren. Die Schale wird dann mit einem gedämpften Schlegel seitlich am oberen Rand angeschlagen.<br />
Von außen angeschlagen zerstreut sich die Vibration, von innen angeschlagen konzentriert sie sich nach innen. Je nachdem ob eine Körperregion zu viel oder zu wenig Energie hat, wird die Energie also durch das innen Anschlagen aufgefüllt oder durch das außen Anschlagen abgeleitet. Da beides gemeinsam und auch für sich genommen ausgleichend wirkt, kombinieren und variieren Sie die Technik.<br />
Wenn Sie die Schale auf den Körper stellen, schlagen Sie sie erst sehr sacht an und steigern Sie sich gegebenenfalls. Zu starke Vibrationen besonders der großen Schale können sehr unangenehm sein.</p>

	<p><strong>3.	Beispiel für den Ablauf einer Klangmassage</strong></p>

	<p>Der Klient sollte bequem auf dem Rücken liegen, ggf. mit einem Kissen unter dem Kopf, einer Rolle in den Kniekehlen und zugedeckt. Die Liege sollte von allen Seiten begehbar und auf eine für Sie optimale Höhe eingestellt sein. Halten Sie Küchenpapier und Handtücher bereit, wenn eine Schale unterpolstert werden muss. Der Raum sollte wohltemperiert sein, weder Musik noch andere Geräuschquellen sind angebracht. Es sollte während der ganzen Behandlung nur in &#8220;Notfällen&#8221; gesprochen werden, da selbst das Ticken ein Uhr die tiefe innere und äußere Stille, die sich zwischen den einzelnen Klängen ausbreitet wie ein Messer zerschneiden kann.</p>

	<p>Beginnen Sie  auf der Körpervorderseite mit der Reinigung der Aura:<br />
Verwenden Sie dazu eine möglichst große Klangschale. Schlagen Sie die Schale über dem Kopf des Klienten an und lassen Sie sie mehrmals von links nach rechts und wieder zurück um den Kopf wandern. Schlagen Sie die Klangschale nochmals an und gehen Sie langsam die gesamte Länge der Aura bis zu den Füßen ab, wiederholen Sie das, bis der Ton klarer wird, mindestens 2 Mal. Lassen Sie die Schale beim Kronenchakra beginnend über dem Chakra spiralförmig im Uhrzeigersinn nach oben kreisen. Alternativ oder zusätzlich können Sie mit der Schale ein gleichschenkliges Kreuz beschreiben. Verfahren Sie so mit allen 7 Chakren, wiederholen Sie 1 bis 2 Mal oder häufiger, je nach Gefühl.</p>

	<p>Führen Sie nun einen Chakrenausgleich durch:<br />
Stellen Sie die größte Schale auf das Schambein, eine kleinere in Höhe des 2./3. Chakras auf, eine wiederum kleinere Schale zwischen dem 4. und 5. Chakra nahe dem Hals, eine sehr kleine Schale auf die Stirn. Polstern Sie die Schalen ggf. mit Tüchern oder Handtüchern, unter die auf der Stirn sollte ein Küchenpapier gelegt werden, um das Kälteempfinden zu mildern. Schlagen Sie die Schalen nun von unten nach oben vorsichtig und gefühlvoll an. Es sollte eine harmonische Tonfolge entstehen, die Schalen sollten ohne auf einem besonderen Resonanzkörper (z.B. einem Menschen) zu stehen, harmonisch zusammenklingen. Das Ziel ist, eine solche Harmonie auch auf dem Körper zu erreichen. Dazu kann es nötig sein, Schalen miteinander zu vertauschen, wenn irgendwo Energie &#8220;festhängen&#8221; oder &#8220;falsch gepolt&#8221; sind. Das braucht Fingerspitzengefühl, Intuition und Erfahrung, im Zweifelsfall einfach die Schalen so lassen, wie sie verteilt wurden. Die Schalen können mehrmals hinter einander, von oben nach unten oder umkehrt angeschlagen werden, man auch nur zwei oder drei gemeinsam klingen lassen. Hier kommt es darauf ein, einfach dem Gefühl zu folgen, denn falsch machen kann man nichts, solange die Schalen nicht zu kräftig angeschlagen werden oder herunter fallen. Achten Sie schon beim Aufstellen darauf, die Schalen so zu platzieren oder unterzupolstern, dass sie nicht ins Rutschen kommen oder sich berühren.<br />
Schlagen sie die Schalen von außen Richtung Kopf oder von innen, ggf. im Uhrzeigersinn herum mehrmals an.</p>

	<p>Wichtig: Angeschlagen wird immer in Richtung Kopf außer wenn die Schale innen im Uhrzeigersinn angeschlagen wird.</p>

	<p>Lassen Sie den Klienten wenden und führen Sie die Klangmassage durch. Stellen Sie dazu die größte Schale auf das Wurzelchakra, in Höhe des Steißbeins. Sie ist unsere &#8220;Kommunikationsschale&#8221; und wird immer im Wechsel mit einer kleineren Schale, die direkt auf einen Körperteil gestellt wird, angeschlagen. Also: kleine Schale aufstellen, anschlagen, große Schale anschlagen, beide ausklingen lassen, wiederholen.<br />
Beginnen Sie mit dem linken Fuß. Es erfordert einiges an Geschicklichkeit, gleichzeitig die Schale auf der Fußsohle und den Fuß selbst zu halten, sowie die Schale und die Kommunikationsschale anzuschlagen &#8211; da hilft nur üben! Schlagen Sie die Schalen dreimal gemeinsam mit der Kommunikationsschale an, je nach Gefühl auch öfter, mindestens aber dreimal. <br />
Legen Sie nun den Fuß wieder ab und platzieren Sie die Schale am Sprunggelenk. Sie können Sie links dagegen halten oder rechts oder beide Seiten nach einander bearbeiten, je nachdem wie viel Zeit Sie haben. Schlagen Sie wieder erst die kleine Schale, dann die Kommunikationsschale an. Sie sollten beim Platzieren der kleinen Schale darauf achten, dass diese möglichst frei schwingen kann, damit der Ton lange klingt. Auch das ist schlicht Übungssache. Nach 2 bis 3 Wiederholungen gehen Sie weiter zum Unterschenkel. Auf diese Weise legen Sie die Schale auf alle Regionen und Gelenke des Körpers auf, angefangen mit dem linken Fuß, über Sprunggelenk und Unterschenkel zum Knie, über den Oberschenkel zu Hüfte und Gesäß. Wenn Sie dort angekommen sind, fahren Sie in gleicher Weise mit dem rechten Bein fort. Wenn Sie wieder beim Gesäß angerkommen sind, verschieben Sie die Kommunikationsschale zum 2. Chakra. Achten Sie darauf, die Schale nicht zu hoch zu verschieben, da sie auf den Solar Plexus aufgestellt und zu fest angeschlagen äußerst unangenehm werden kann. Stellen Sie nun die kleine Schale auf das Wurzelchakra und schlagen sie wiederum gemeinsam mit Kommunikationsschale 3 Mal an. <br />
Gehen Sie nun auf der rechten Seite des Oberkörpers in kleinen Abständen weiter. Schlagen Sie die Schale an den Flanken im unteren Drittel des Oberkörpers an, dann relativ zentral aber seitlich auf Höhe der äußeren Rippenböden, gehen Sie weiter zum Schulterblatt, zur Schulter und dann den Oberarm, den Ellenbogen, den Unterarm und schließlich die Handfläche ab. Drehen und platzieren Sie dazu den Arm so, dass die Handfläche nach oben zeigend neben der Hüfte lagert.<br />
Verfahren Sie in gleicher Weise mit der linken Seite.<br />
Sie können nun die Kommunikationsschale wieder aufs Wurzelchakra verschieben und am Rücken ebenfalls einen Chakrenausgleich analog zur Körpervorderseite durchführen oder diesen zeitsparend weglassen. <br />
Zum Schluss räumen Sie die Schalen wieder ab, in dem Sie sie leicht drehen, bevor Sie sie vorsichtig vom Rücken abheben. Es kann den Klienten erschrecken, wenn die Schale ohne Vorwarnung von seinem Rücken &#8220;verschwindet&#8221;, daher die leichte Drehung davor. Das Signal zum Ende der Behandlung geben die Zimbeln: Positionieren Sie sie nah am Ohr des Klienten und lassen Sie leicht klingen. Dann führen Sie sie in einer schnellen Bewegung über ihren Kopf so weit wie möglich vom Ohr des Klienten weg ohne ihre eigene Haltung zu verändern (um ein Rascheln der Kleidung zu vermeiden). Wiederholen Sie dies insgesamt 3 Mal. Wenn Sie keine Zimbeln haben, können Sie auch die große Schale auf die gleiche Weise 3 Mal anschlagen.<br />
Geben Sie dem Klienten dann Zeit, wieder ins Hier und Jetzt zurückzukehren. Empfehlen Sie ihm ggf. sich zu strecken und die Muskeln anzuspannen, bevor er die Liege verlässt.</p>

	<p><strong>Zusammenfassung:</strong></p>

	<p>*	Beginnt auf der Körpervorderseite<br />
*	Aura reinigen<br />
*	Chakren ausgleichen<br />
*	Wenden<br />
*	Kommunikationsschale auf das Wurzelchakra stellen<br />
*	Kleine Schale auf linken Fuß, 3x anschlagen<br />
*	Kleine Schale an Sprunggelenk, ggf. innen und außen, je 3x anschlagen<br />
*	Unterschenkel, 3x anschlagen<br />
*	Knie, 3x anschlagen<br />
*	Oberschenkel, 3x anschlagen<br />
*	Hüfte, 3x anschlagen<br />
*	Rechter Fuß bis rechte Hüfte genauso<br />
*	Kommunikationsschale zum 2. Chakra verschieben (nicht höher!)<br />
*	Kleine Schale auf Wurzelchakra, ggf. zusätzlich Gesäß links und rechts, je 3x anschlagen<br />
*	Linke Flanke, 3x<br />
*	Linker Rippenbogen, 3x<br />
*	Linkes Schulterblatt, 3x<br />
*	Linke Schulter, 3x<br />
*	Oberarm, 3x<br />
*	Ellenbogen, 3x<br />
*	Unterarm, 3x<br />
*	Handfläche, 3x<br />
*	Rechte Flanke bis rechte Handfläche genauso<br />
*	Kommunikationsschale zurück auf Wurzelchakra<br />
*	Chakren-Ausgleich auf dem Rücken<br />
*	Abschluss durch Zimbeln oder große Schale links des Klienten, 3x</p>

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<link>http://www.yume-massagen.de/artikel/anleitung-fuer-die-klangschalenmassage</link>
<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 10:28:37 GMT</pubDate>
<dc:creator>Bernadette Klein</dc:creator>
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