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		<title>Raspberry Pi Audioplayer: Installation und Konfiguration</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/raspberry-pi-audioplayer-installation-und-konfiguration/</link>
		<comments>http://www.zustandsforschung.de/raspberry-pi-audioplayer-installation-und-konfiguration/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Jul 2013 12:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Beni]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist der zweite Artikel in einer Artikelserie, die sich mit dem Bau eines Audioplayers auf Basis des Raspberry Pi beschäftigt. Bisher habe ich folgende Artikel zu diesem Thema veröffentlicht: Raspberry Pi Audioplayer: Hardware und Features Raspberry Pi Audioplayer: Installation und Konfiguration Hier geht es nun eben um Konfiguration und Problembehebung &#8211; zum Teil &#8230; <a href="http://www.zustandsforschung.de/raspberry-pi-audioplayer-installation-und-konfiguration/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Raspberry Pi Audioplayer: Installation und Konfiguration</span> weiterlesen</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Artikel ist der zweite Artikel in einer Artikelserie, die sich mit dem Bau eines Audioplayers auf Basis des Raspberry Pi beschäftigt. Bisher habe ich folgende Artikel zu diesem Thema veröffentlicht:</p>
<ul>
<li><a href="/index.php/raspberry-pi-audioplayer-hardware-und-features/">Raspberry Pi Audioplayer: Hardware und Features</a></li>
<li>Raspberry Pi Audioplayer: Installation und Konfiguration</li>
</ul>
<p></em></p>
<p>Hier geht es nun eben um Konfiguration und Problembehebung &#8211; zum Teil wird&#8217;s da ziemlich technisch. Für einen einfachen Überblich empfehle ich den o.g. ersten Artikel der Serie.</p>
<p><strong>Installation</strong></p>
<p>Als Betriebssystem verwende ich <a href="http://www.raspbmc.com/">Raspbmc</a>, das eine speziell für den Raspberry Pi angepasste Version von XBMC mitbringt. Raspbmc bringt einen Installer mit, so dass man neben einem Rechner von dem aus man die Installation durchführen kann theoretisch nix anderes braucht.</p>
<p>Bei meinem Linux-Notebook allerdings wollte sich die SD-Karte nicht so richtig mounten lassen (so dass der Installer keine Liste verfügbarer Devices angezeigt hat). Mit &#8222;sudo fdisk -l&#8220; kann man sich aber anzeigen lassen, wo das Ding liegt und wie es heißt, um dann den richtigen Gerätenamen rauszufinden (bei mir &#8222;mmcblk1&#8220;).</p>
<p>Dann wird alles was an Hardware da ist zusammengesteckt, Netzwerk- und HDMI-Kabel dran (fürs Setup hab&#8216; ich den Pi an den Fernseher angeschlossen) und direkt nach dem Einstecken des Stromsteckers beginnt der Pi mit der Installation von Raspbmc. Der rödelt jetzt einige Minuten mit dem Download und der Installation der Software rum und kurze Zeit und einige Reboots später wird man vom XBMC-Startbildschirm begrüßt.</p>
<p>Die erste Hürde war nun, dass die Tastatur nicht funktioniert hat. Hier war die Lösung sich per SSH einzuloggen (Benutzername ist &#8222;pi&#8220; und Passwort &#8222;raspberry&#8220;) und dann die Schritte die dort angeboten werden durchzuführen (Time-Zone-Auswahl und Tastaturlayout). Nach einem weiteren Reboot funktionierte dann auch die Tastatur und es konnte weiter gehen.</p>
<p><strong>Basiskonfiguration</strong></p>
<p>In XBMC sollte man nun neben der Sprache noch einige weitere Einstellungen tätigen:</p>
<p><em>Settings -> Music -> Playback -> Visualization: None</em></p>
<p>Da der Pi ja ohne Monitor betrieben wird, brauch man die CPU mit einer Visualization nicht zu belasten.</p>
<p><em>Settings -> Services -> Webserver: Allow control of XBMC via HTTP</em></p>
<p>Erlaubt die Steuerung des Pi durch die iPad-Apps. Zusätzlich sollte man dem Pi im Router eine feste IP-Adresse zuweisen. Damit das dann auch greift, muss man dann wieder bei <em>Programs -> Raspbmc Settings -> Network Configuration</em> &#8222;<em>Use DHCP</em>&#8220; abschalten und die im Router eingetragene IP-Adresse eintragen, &#8222;<em>Update Now</em>&#8220; aktivieren und dann auf &#8222;<em>OK</em>&#8222;.</p>
<p><em>Settings -> Services -> Airplay: Allow XBMC to receive Airplay content</em></p>
<p>Hier gab&#8217;s bei mir allerdings das Problem, dass das iPad zwar erstmal den Airplay-Button angeboten hat, nach ein paar Minuten aber die Verbindung verlor und dann auch keinen Airplay-Button mehr angezeigt hat. Was schnell klar war, war dass es hier wohl ein Problem mit meinem Router gab &#8211; was mich allerdings länger gebraucht hat war die Lösung zu finden: Mein Router hat einen &#8222;<em>Wireless Enhance Mode</em>&#8222;, der das Problem verursacht hat &#8211; nachdem ich den abgeschaltet hatte ging&#8217;s dann.</p>
<p><em>Settings -> Appearance -> Navigation sounds: Off</em> oder <em>Skin default</em></p>
<p>Das ist ein bisschen merkwürdig bei mir: Eigentlich man eh keine Navigation Sounds, wenn man das Ding ohne Fernseher betreibt. Aaaaaaaber: Bei mir fängt die Musik übel an zu Rauschen, wenn ich hier auf &#8222;<em>Off</em>&#8220; stelle. Als Workaround habe ich den <a href="http://wiki.xbmc.org/index.php?title=Add-on:Quartz">Quartz Skin</a> installiert, und dann die Navigation Sounds wieder auf &#8222;<em>Skin default</em>&#8220; gestellt.</p>
<p><strong>USB-Audio</strong></p>
<p>Da meine Stereoanlage noch aus der Zeit stammt bevor es HDMI gab, muss ich den Sound per USB-Soundkarte ausgeben (und dann via Cinch-Kabel in den Verstärker leiten). Das funktioniert mit Raspbmc 12.1 folgendermaßen (siehe auch <a href="http://www.xbmcnerds.com/index.php?page=Thread&#038;threadID=22708">Raspmc: Probleme mit Sound und Soundblaster play USB</a>):</p>
<p>Via SSH ALSA installieren:</p>
<p><code>sudo apt-get install alsa</code></p>
<p>Dann die Zeile <em>options snd-usb-audio index=-2</em> in <em>/etc/modprobe.d/alsa-base.conf</em> auskommentieren und anschließend in den &#8222;<em>Raspbmc Settings</em>&#8220; in XBMC die Audio Engine aktivieren. Danach muss man dann neu booten.</p>
<p>Sinnvoll ist es offenbar noch bei den &#8222;<em>Raspbmc Settings</em>&#8220; unter &#8222;<em>System Configuration</em>&#8220; die Option &#8222;<em>keep Raspbmc updated</em>&#8220; abzustellen: Bei mir hat <a href="http://www.raspbmc.com/2013/05/raspbmc-gets-xbmc-12-2/">ein automatisches Update</a> nämlich den Sound abgeschaltet (in der neuen Version war offenbar kein PulseAudio drin) und ich musste auf einen Nightly Build gehen (bzw. auf Version 12.1 zurück): <em>Nightly Build Configuration -> Install XBMC Nightly</em></p>
<p><strong>Musik hinzufügen</strong></p>
<p>Bevor man Musik zum Pi hinzufügt, sollte man noch bei <em>Settings -> Music -> Library</em> &#8222;<em>Download additional information during updates</em>&#8220; anhaken, damit beim Scannen der Musikbibliothek gleich auch Cover-Art und Künstlerbilder von XBMC runtergeladen werden. Wer mag kann noch bei <em>Settings -> Music -> Library</em> &#8222;<em>Include artists who appear only on compilations</em>&#8220; weggehaken.</p>
<p>Für mich persönlich ist die Last.fm-Integration ein wichtiges Feature: Bei <em>Settings -> Music -> Song submission</em> lässt sich ganz einfach &#8222;<em>Submit songs to Last.fm</em>&#8220; aktivieren, Username und Passwort eintragen und schon kann gescrobbelt werden <img src="http://www.zustandsforschung.de/wp-includes/images/smilies/simple-smile.png" alt=":-)" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Dann hab&#8216; ich per FTP meine Musik auf den Pi rüberkopiert und <a href="http://wiki.xbmc.org/index.php?title=Adding_music_to_the_library">entsprechend der XBMC-Anleitung</a> hinzugefügt. Das dauert einen Moment wegen dem gerade erwähnten Download von Artist- und Cover-Art.</p>
<p>Beim ersten Versuch hat der Album-Art-Download wohl zwischendurch irgendwo abgebrochen. Also hab ich bei den Settings -> Add-ons mal alle Quellen aktiviert (v.a. auch Last.fm) und dann in der &#8222;<em>Music -> Library -> Artists</em>&#8220; im Kontextmenü (&#8222;c&#8220;) ausgewählt &#8222;<em>Query info for all artists</em>&#8220; (bzw. bei &#8222;<em>Music -> Library -> Albums</em>&#8220; dann &#8222;<em>Query info for all albums</em>&#8222;). Danach hatte ich dann für so dreiviertel meiner Musiksammlung korrekte Cover-Art. Wie man für den Rest noch die Cover-Art hinzufügen kann, beschreibe ich dann in einem anderen Artikel.</p>
<p><strong>Log-File-Troubleshooting</strong></p>
<p>Ein besonderes Problem hatte ich noch mit den Log-Files. Das <em>/var/log/syslog</em> hat sich mit folgender Nachricht gefüllt:</p>
<p><code>May 11 07:12:37 raspbmc kernel: delay: estimated 0, actual 89</code></p>
<p>Und zwar mehrmals pro Sekunde. Da Raspbmc dem Log-Verzeichnis nur 10 MB einer RAM-Disk einräumt war das Ruckzuck voll und ich konnte nicht sehen, was so an wirklich wichtigen Meldungen ins Log geschrieben wurde.</p>
<p>Also hab&#8216; ich mich <a href="http://forum.stmlabs.com/showthread.php?tid=8739">im Raspbmc-Forum erkundigt</a> und folgende Lösung bzw. Workaround eingebaut:</p>
<p>In <em>/etc/rsyslog.conf</em> kann folgende Rule eingebaut werden, um die Ausgabe der o.g. Log-Meldung einfach zu unterdrücken (ist zwar dann quasi noch da, wird aber nicht mehr ins Log geschrieben):</p>
<p><code>:msg,contains,"delay: estimated 0"  ~</code></p>
<p><strong>Schlusswort</strong></p>
<p>Wie man hier lesen kann, ist die Konfiguration nicht so ganz trivial und man stößt immer mal wieder auf Probleme, die man ohne ein paar Linux-Skills nicht lösen kann. Wenn man die aber hat, dann kommt man nicht zuletzt wegen der extrem guten und hilfsbereiten Community eigentlich immer zu einer Lösung.</p>
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		<title>Raspberry Pi Audioplayer: Hardware und Features</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/raspberry-pi-audioplayer-hardware-und-features/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2013 11:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Beni]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist der erste Artikel in einer Artikelserie, die sich mit dem Bau eines Audioplayers auf Basis des Raspberry Pi beschäftigt. Bisher habe ich folgende Artikel zu diesem Thema veröffentlicht: Raspberry Pi Audioplayer: Hardware und Features Raspberry Pi Audioplayer: Installation und Konfiguration Nachdem mein mittlerweile mehr als 6 Jahre alter iPod so langsam seinen &#8230; <a href="http://www.zustandsforschung.de/raspberry-pi-audioplayer-hardware-und-features/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Raspberry Pi Audioplayer: Hardware und Features</span> weiterlesen</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Artikel ist der erste Artikel in einer Artikelserie, die sich mit dem Bau eines Audioplayers auf Basis des Raspberry Pi beschäftigt. Bisher habe ich folgende Artikel zu diesem Thema veröffentlicht:</p>
<ul>
<li>Raspberry Pi Audioplayer: Hardware und Features</li>
<li><a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/raspberry-pi-audioplayer-installation-und-konfiguration/">Raspberry Pi Audioplayer: Installation und Konfiguration</a></li>
</ul>
<p></em></p>
<p>Nachdem mein mittlerweile mehr als 6 Jahre alter iPod so langsam seinen Geist aufgibt, habe ich beschlossen, mich nach einer neuen Lösung in Sachen Musik umzuschauen.</p>
<p>Das neu anzuschaffende Gerät sollte natürlich ein bisschen mehr können als die &#8222;iPod-mit-Kabel-an-Stereoanlage&#8220;-Lösung. Die hat nämlich unter anderem den Haken, dass man bei Neuzugängen in der mp3-Sammlung erstmal den iPod wieder an den Computer anschließen muss, um das Zeug rüberzuschaufeln. Außerdem hätte ich gerne die Möglichkeit gehabt, Musik vom iPad via Airplay an die Stereoanlage zu schicken (und nicht mit einer &#8222;mach-das-Kabel-am-iPod-ab-und-an-das-iPad-dran&#8220;-Lösung). Und natürlich muss ich bei all den kabelgebundenen Lösungen im Moment immer erst von der Couch aufstehen, wenn ich ein anderes Album hören möchte&#8230;</p>
<p>Klar, ich hätte auch <a href="http://www.audio.de/test/netzwerk-player/">irgendwas fertiges kaufen können, was das alles schon kann</a> &#8211; aber abgesehen davon, dass das unter Umständen auch gerne mal relativ teuer werden kann: Wo bleibt denn da der Spaß? Also habe ich mich entschieden, wieder mal was zu basteln <img src="http://www.zustandsforschung.de/wp-includes/images/smilies/simple-smile.png" alt=":-)" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Hardware</h2>
<p><img src="http://zustandsforschung.benedikteger.de/wp-content/uploads/2013/05/raspberry_pi.jpg" alt="Raspberry Pi Model B" title="Raspberry Pi Model B" width="500" height="321" class="alignnone size-full wp-image-2558" /></p>
<p>Ausgehend von den beiden Lifehacker-Artikeln &#8222;<a href="http://lifehacker.com/5978594/turn-a-raspberry-pi-into-an-airplay-receiver-for-streaming-music-in-your-living-room">Turn a Raspberry Pi Into an AirPlay Receiver for Streaming Music in Your Living Room</a>&#8220; und &#8222;<a href="http://lifehacker.com/5929913/build-a-xbmc-media-center-with-a-35-raspberry-pi">Turn a Raspberry Pi Into an XBMC Media Center in Under 30 Minutes</a>&#8220; und ein bisschen Internet-Recherche hab&#8216; ich folgende Hardware bestellt:</p>
<ul>
<li><b><a href="http://www.raspberrypi.org/">Raspberry Pi Model B</a></b>:<br />
Das Herzstück des Gerätes &#8211; Für ca. 40 € bekommt man einen vollständigen Computer im Miniformat mit 512 MB RAM und 700 MHz-Prozessor.</li>
<li><b>Hübsches Gehäuse (PCSL Brand &#8211; Case for Raspberry Pi)</b>:<br />
Ganz ohne Gehäuse möchte ich das Ding nun doch nicht rumstehen haben &#8211; allerdings ist jetzt der Pi fast zu hübsch zum verstecken (was ich eigentlich nämlich machen möchte).</li>
<li><b>64 GB SD-Karte (SanDisk Extreme SDXC 64GB Class 10)</b>:<br />
Meine Musiksammlung ist nicht so übermäßig groß (ca. 40 GB) und da Stromverbrauch offenbar für den Pi ein Problem werden kann, hab&#8216; ich erstmal auf eine Festplatte verzichtet.</li>
<li><b>Netzteil für den Pi (mumbi Netzteil Garmin nüvi 3790 T)</b>:<br />
Muss mindestens 1000 mA bei 5V liefern &#8211; die meisten Handy- bzw. Navi-Ladegeräte mit Micro-USB-Anschluss können das.</li>
<li><b>USB-Soundkarte (Creative Soundblaster Play)</b>:<br />
Der Pi hat zwar einen analogen Soundausgang auf der Platine, aber nach allem was ich so gelesen habe ist da die Soundqualität eher so mittelmäßig &#8211; und da meine Stereoanlage keinen HDMI-Eingang hat, muss ich eben auf eine USB-Soundkarte zurückgreifen.</li>
<li><b>Netzwerkkabel</b>:<br />
Klar &#8211; irgendwie muss Internet rein in das Ding. Könnte man auch mit &#8217;nem USB-WLAN-Dingens machen, aber so isses einfacher und billiger &#8211; zumal der Pi in unmittelbarer Nähe meines Routers steht.</li>
<li><b>USB-Tastatur und Maus</b>:<br />
Braucht man nur für die initiale Einrichtung des Systems &#8211; der Rest lässt sich über die XBMC-Remote-App oder den XBMC-Commander steuern.</li>
<li><b>HDMI-Kabel</b>:<br />
Brauche ich auch nur für &#8222;Wartungszwecke&#8220; &#8211; wenn ich irgendwas im XBMC einzustellen habe, was nicht per SSH geht.</li>
<li><b>iPad oder iPhone</b>:<br />
Damit wird das ganze gesteuert (entsprechende Apps gäbe es aber auch für Android-Geräte wer das lieber mag&#8230;)</li>
</ul>
<p>Sinnvoll ist dabei, dass man jeweils mal auf der &#8222;<a href="http://elinux.org/RPi_VerifiedPeripherals">Verified Periphals</a>&#8222;-Seite nachschaut, ob die ausgewählte Hardware-Komponente auch mit dem Raspberry Pi zusammenarbeitet.</p>
<h2>Features</h2>
<p>Nach erfolgreichem Zusammenbau und Konfiguration (was ich in einem Folgeartikel noch genauer beschreiben werde) kann ich jetzt</p>
<ul>
<li>meine Sammlung an MP3-Files abspielen,</li>
<li>Musik via AirPlay an den Pi streamen (für Webradio oder Spotify oder so),</li>
<li>das alles bequem per iPad von der Couch aus steuern,</li>
<li>weiterhin meinen betagten aber guten Stereoanlagen-Receiver dafür benutzen und</li>
<li>außerdem jegliche Musik die ich damit höre <a href="http://www.lastfm.de/help/faq?category=99">scrobbeln</a> (hat also &#8217;ne Last.fm-Integration).</li>
</ul>
<p>Womit ich immer noch nicht so ganz glücklich bin ist das Übertragen von Musik: Das lässt sich zwar jetzt um einiges bequemer als vorher per FTP erledigen, aber mir wäre ja am liebsten eine vollautomatische Aktualisierung bei Änderungen in meiner MP3-Bibliothek. Falls irgendjemand mal Dropbox auf dem Raspberry Pi zum Laufen bringt, wäre das Thema zusammen mit dem &#8222;<a href="http://wiki.xbmc.org/index.php?title=Add-on:XBMC_Library_Auto_Update">XBMC Library Auto Update&#8220;-Addon</a> aber auch erledigt.</p>
<p>Insgesamt muss ich sagen für die ca. 150 &#8211; 160 € an Kosten bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich habe auch nochmal 2,69 € in die <a href="http://xbmc-commander.com/">XBMC-Commander-App</a> investiert (kann ungefähr das gleiche wie die kostenlose Standard-App XBMC Remote &#8211; sieht aber deutlich hübscher aus). Damit sieht die Bedienung meines Raspberry Pi Audioplayers auf dem iPad folgendermaßen aus (die ganzen Künstlerbildchen und Coverart läd XBMC weitgehend selbständig runter):</p>
<p><img src="http://zustandsforschung.benedikteger.de/wp-content/uploads/2013/05/xbmc-commander.jpg" alt="XBMC-Commander (Lenny Kravitz ausgewählt)" title="XBMC-Commander (Lenny Kravitz ausgewählt)" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-2543" /></p>
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		<title>MythTV HTPC &#8211; Erfahrungen und Basteleien</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/mythtv-htpc-erfahrungen-und-basteleien/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 09:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Beni]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Seit mittlerweile ungefähr eineinhalb Jahren ist bei mir ein selbstgebastelter MythTV HTPC im Einsatz. In diesem Artikel werde ich ein bisschen von meinen Erfahrungen berichten. Ich glaube, dass MythTV die Art, wie wir &#8211; also meine Frau und ich &#8211; Fernsehen schauen grundlegend verändert hat. Wir hatten vorher auch schon einen Festplattenrecorder, aber MythTV bringt &#8230; <a href="http://www.zustandsforschung.de/mythtv-htpc-erfahrungen-und-basteleien/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">MythTV HTPC &#8211; Erfahrungen und Basteleien</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mittlerweile ungefähr eineinhalb Jahren ist bei mir ein selbstgebastelter MythTV HTPC im Einsatz. In diesem Artikel werde ich ein bisschen von meinen Erfahrungen berichten.</p>
<p>Ich glaube, dass MythTV die Art, wie wir &#8211; also meine Frau und ich &#8211; Fernsehen schauen grundlegend verändert hat. Wir hatten vorher auch schon einen Festplattenrecorder, aber MythTV bringt einfach so viele nette Features mit, dass wir mittlerweile eigentlich gar nicht mehr anders Fernsehen.</p>
<p><span id="more-2067"></span></p>
<p>Über die grundsätzlichen Features hatte ich im Artikel <a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-features-und-mehr/">MythTV HTPC &#8211; Features und Mehr</a> ja schon mal geschrieben &#8211; und dass ich begeistert davon bin hat man wohl auch raushören können. Daher möchte ich hier mal das ein- oder andere erwähnen, das noch nicht so zufriedenstellend ist.</p>
<h2>Was nicht so dolle ist</h2>
<p>Zwar ist der Bug, dass <a href="http://code.mythtv.org/trac/ticket/7481">HD-Aufnahmen auf ARD und ZDF so extrem ruckeln</a>, dass man sich&#8217;s gar nicht anschauen kann, mittlerweile behoben, allerdings geraten die Aufnahmen bei mir doch immer mal wieder ins Stocken. Nicht so, dass man auf HD verzichten müsste, aber doch immer mal wieder. Daran ist aber meine Hardware-Auswahl schuld. Die Grafikkarte ist ein wenig schwach auf der Brust und so muss die ganze Arbeit von der CPU ausgeführt werden. Wenn die an ihre Grenzen kommt, dann stockt das Bild kurz. Das ließe sich wahrscheinlich mit einer anderen CPU/Grafikkarte beheben, aber wie gesagt ist es nicht so schlimm, dass ich das für nötig halten würde.</p>
<p>Das andere was ein bisschen nervig ist, ist die Qualität der EPG-Daten. Ich weiß nicht so genau ob&#8217;s an Unitymedia liegt oder ob das ein grundsätzliches Problem ist, aber manchmal ist die Qualität eher nur so mittelgut. Dass nur ein Teil der möglichen Metadaten drin steckt ist schade, weil man das mit der SQL-Programmierung weniger Möglichkeiten hat &#8211; z.B. fehlen meist die Daten über die Darsteller und es ist fast nie markiert welche Episode aus welcher Staffel da gesendet wird. Was aber richtig blöde ist, ist dass ab und zu die Wiederholung einer Sendung einen anderen Beschreibungstext hat oder dieser komplett fehlt. Das führt dann wiederum dazu, dass MythTV nicht genau herausfinden kann, dass es hier eine Wiederholung hat, die eigentlich nicht aufgenommen werden müsste.</p>
<p>Allerdings ist das hier glaube ich Jammern auf hohem Niveau und sollte nicht dazu führen, dass sich jemand abgeschreckt fühlt &#8211; MythTV ist großartig und ich möchte <em>das Kästchen</em>, wie es mittlerweile von meiner Frau genannt wird, nicht mehr missen.</p>
<h2>Basteleien</h2>
<p>Was ich auch für einen großen Vorteil von MythTV halte, ist der offene Charakter, der es technisch versierteren Leuten ermöglich, selbst enorm viel am Verhalten und Erscheinungsbild von MythTV anzupassen. Hier folgt jetzt eine kleine Liste von Dingen, die ich mittlerweile angepasst habe:</p>
<h3>If it ain&#8217;t broke, don&#8217;t fix it</h3>
<p>Was ich vorher noch erwähnen wollte ist, dass man nicht unbedingt an der MythBox rumbasteln sollte, wenn es nicht sein muss. Ich habe bspw. ein völlig unnötiges Mythbuntu-Upgrade durchgeführt, was mich am Ende einen ganzen Sonntagnachmittag gekostet hat, bis alles wieder so lief wie vorher. Mittlerweile habe ich gelernt, die Finger vom System zu lassen und nur dann ein Upgrade von System oder MythTV selbst durchzuführen, wenn die neue Version einen notwendigen Bugfix oder ein Feature enthält, das ich gerne hätte.</p>
<h3>DB-Backup</h3>
<p>Ansonsten gilt: Vor jeder Änderung (die nicht ausschließlich Operationen im Dateisystem umfasst) immer ein Datenbank-Backup durchführen. Das geht am einfachsten mit:</p>
<pre>benedikt@mythbox:~$ sudo /usr/share/mythtv/mythconverg_backup.pl --verbose</pre>
<p>Das legt dann das Datenbank-Backup im aktuellen Verzeichnis ab. Wie man&#8217;s notfalls wiederherstellt, steht im MythTV-Wiki im Artikel <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Database_Backup_and_Restore">Database Backup and Restore</a>.</p>
<h3>Deutsche Bildschirmtastatur trotz englischer Spracheinstellung</h3>
<p>Ich habe das Menü gerne auf Englisch, weil ich die Bezeichnungen irgendwie intuitiver finde &#8211; die deutsche Übersetzung wirkt manchmal ein bisschen umständlich. Gleichzeitig möchte ich aber die Bildschirmtastatur gerne auf Deutsch (also mit Umlauten) angezeigt bekommen. Da ich dafür keine Anleitung gefunden habe, habe ich das Theme ein bisschen gepatcht:</p>
<pre>benedikt@mythbox:/usr/share/mythtv/themes/default/keyboard$ sudo mv en_us.xml en_us.xml.bak
benedikt@mythbox:/usr/share/mythtv/themes/default/keyboard$ sudo mv en_us_ui.xml en_us_ui.xml.bak
benedikt@mythbox:/usr/share/mythtv/themes/default/keyboard$ sudo cp de.xml en_us.xml
benedikt@mythbox:/usr/share/mythtv/themes/default/keyboard$ sudo cp de_ui.xml en_us_ui.xml</pre>
<p>Das ist zwar nicht so supersauber und übersteht auch kein MythTV-Update, aber es funktioniert <img src="http://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h3>Anzeige des freien Speicherplatzes</h3>
<p>Man kann sich zwar im System-Menü ansehen, wieviel Platz noch auf der Festplatte frei ist, praktisch wäre es allerdings, wenn man das auch an anderer Stelle noch sehen könnte. <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Recordings-ui.xml">In der MythTV-Doku</a> steht drin, dass es für die &#8222;Watch Recordings&#8220;-Seite ein Element &#8222;freereport&#8220; gibt, das man dort einbinden kann und das genau das anzeigt.</p>
<p>Ich habe das Mythbuntu-Theme dahingehend angepasst, dass ich dort den folgenden XML-Block eingefügt habe:</p>
<pre>&lt;textarea name="freereport"&gt;
  &lt;area&gt;350,32,400,20&lt;/area&gt;
  &lt;font&gt;verysmall&lt;/font&gt;
  &lt;multiline&gt;no&lt;/multiline&gt;
  &lt;align&gt;right,vcenter&lt;/align&gt;
&lt;/textarea&gt;</pre>
<p>Das zeigt mir nun oben auf dieser Seite an, wieviel Prozent der Festplatte belegt sind und wieviel Gigabytes noch frei sind.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1216px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&lt;textarea name=&#8220;freereport&#8220;&gt;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1216px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&lt;area&gt;350,32,400,20&lt;/area&gt;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1216px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&lt;font&gt;verysmall&lt;/font&gt;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1216px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&lt;multiline&gt;no&lt;/multiline&gt;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1216px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&lt;align&gt;right,vcenter&lt;/align&gt;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1216px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&lt;/textarea&gt;</div>
<h3>Fanart für (fast) alle Aufnahmen</h3>
<p>Was von Anfang an ziemlich gut funktioniert hat, ist das Herunterladen von Fanart (quasi Hintergrundbildchen für den &#8222;Watch Recordings&#8220;-Screen) für Serien. Für Filme hat&#8217;s leider nicht geklappt. Damit das trotzdem funktioniert, habe ich dann ein paar Umbauten an den Scripts, die für das Herunterladen dieser Grafiken verantwortlich sind, durchgeführt. Da das aber eher umfangreicher war, werd&#8216; ich bei Gelegenheit dafür mal einen eigenen Artikel schreiben.</p>
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		<item>
		<title>MythTV HTPC &#8211; Features und mehr</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/mythtv-htpc-features-und-mehr/</link>
		<comments>http://www.zustandsforschung.de/mythtv-htpc-features-und-mehr/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 10:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Beni]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[htpc]]></category>
		<category><![CDATA[linux]]></category>
		<category><![CDATA[mythtv]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dies ist der dritte Artikel in einer Serie von Artikeln, die sich mit dem Zusammenbau eines HTPC auf Basis von MythTV beschäftigen. Die bisher veröffentlichen Artikel sind hier verlinkt: MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration MythTV HTPC &#8211; Features und mehr Nachdem ich in den ersten beiden Artikeln dieser Serie erklärt &#8230; <a href="http://www.zustandsforschung.de/mythtv-htpc-features-und-mehr/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">MythTV HTPC &#8211; Features und mehr</span> weiterlesen</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dies ist der dritte Artikel in einer Serie von Artikeln, die sich mit dem Zusammenbau eines HTPC auf Basis von MythTV beschäftigen. Die bisher veröffentlichen Artikel sind hier verlinkt:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-komponentenauswahl/">MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl</a></li>
<li><a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-installation-und-konfiguration/">MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration</a></li>
<li>MythTV HTPC &#8211; Features und mehr</li>
</ul>
<p></em></p>
<p>Nachdem ich in den ersten beiden Artikeln dieser Serie erklärt habe wie man das Ding zusammenbaut und anschließend zum Laufen bringt, möchte ich jetzt hier darauf eingehen, warum ich das überhaupt gemacht habe, was das Endergebnis so an Features hat und warum ich MythTV verwende und nicht irgendeine andere Media-Center-Software.</p>
<p><span id="more-1299"></span></p>
<h2>Warum selber bauen?</h2>
<p>Warum würde jemand sich die Mühe machen, einen Festplattenrecorder selbst zu bauen, statt einen fertigen zu kaufen? Die kurze Antwort darauf ist: Weil es Spaß macht!</p>
<p>Die etwas längere Antwort: Mir ist bewusst, dass es deutlich weniger Arbeit ist, einen fertigen Festplattenrecorder zu kaufen, als selber einen zu bauen. Aber einerseits ist man wenn man sowas fertig kauft meistens auf die Software/Firmware des Herstellers angewiesen und muss sich mit anderen Beschränkungen (z.B. Festplattengröße) abfinden. Und andererseits wollte ich auch sehen, ob ich das kann &#8211; aus einzelnen Teilen einen funktionierenden HTPC zusammenbauen. Und außerdem ist es total nerdy <img src="http://www.zustandsforschung.de/wp-includes/images/smilies/simple-smile.png" alt=":-)" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Was kann MythTV?</h2>
<p>MythTV kann Sendungen im Fernsehen aufnehmen. Toll, oder?</p>
<h3>Aufnahme</h3>
<p>Das schöne daran ist die große Flexibilität, die man dabei hat. Im Prinzip läuft das Aufnehmen im einfachsten Fall folgendermaßen ab: Ich öffne den EPG und wähle die Sendung aus, die ich aufnehmen will. Dann öffnet sich ein Dialogfenster, in dem ich unter anderem auswählen kann, wie ich die Sendung aufnehmen möchte. Meistens benutze ich dabei die Funktionen</p>
<ul>
<li><strong>Genau diese Sendung aufnehmen:</strong> Nimmt genau diese Sendung in genau diesem Timeslot auf. Ganz gut für Live-Shows oder wenn man zeitversetzt Fernsehen möchte.</li>
<li><strong>Eine Ausstrahlung dieser Sendung aufnehmen:</strong> Benutze ich um Filme aufzunehmen, wenn mir egal ist, ob dieser Film oder die Wiederholung oder der gleiche Film auf einem anderen Sender aufgenommen wird.</li>
<li><strong>Jederzeit auf diesem Kanal aufnehmen:</strong> Verwenden wir um zum Beispiel täglich die &#8222;Küchenschlacht&#8220; auf dem ZDF aufzunehmen, aber nicht die Wiederholungen alter Sendungen auf anderen Sendern.</li>
<li><strong>Jederzeit &#8211; egal welcher Sender:</strong> Die beste Option um Serien aufzunehmen. Nie wieder eine Folge der Lieblingsserie verpassen, auch wenn sie auf einem anderen Sender kommt, oder der Sendeplatz verschoben wird, oder das Finale der Staffel als Doppelfolge ausgestrahlt wird.</li>
</ul>
<p>Es gibt noch ein paar andere Aufnahmeoptionen wie täglich oder wöchentlich im gleichen Timeslot, aber die brauche ich persönlich gar nicht.</p>
<p>Abgesehen von der Methode über EPG bietet MythTV noch viele andere Aufnahmemöglichkeiten:</p>
<ul>
<li>Man kann aus einer alphabetischen Liste aller Sendungen diejenige auswählen die man aufnehmen möchte. Anwendungsfall: Auf&#8217;m Klo im Fernsehheft gelesen, dass ein toller Film im Fernsehen kommt, aber vergessen auf welchem Sender.</li>
<li>Suchwörter: Ich nehme alle Sendungen auf, die &#8222;Phil Collins&#8220; irgendwo im Titel oder der Beschreibung enthalten. Außerdem werde ich nie wieder eine Folge &#8222;Pfarrer Braun&#8220; verpassen.</li>
<li>SQL-WHERE-Clause: Da MythTV die Daten aus dem EPG in einer MySQL-Datenbank speichert, kann man Sendungen programmieren basierend auf diesen Attributen. Ich habe eine Query, um alle &#8222;Star Trek&#8220;-Filme, aber keine -Serien aufzunehmen und eine für alle &#8222;Columbo&#8220;-Folgen nach 1980 (ich weiß dass die vor 1980 die besseren sind, aber die habe ich alle auf DVD ;-))</li>
<li>Die Videorecorder-Methode: Sender, Uhrzeit und Datum manuell eingeben &#8211; habe ich noch nie benutzt und ich weiß auch nicht warum man das brauchen würde, wenn man ja die ganzen anderen Optionen hat, aber gehen tut&#8217;s auf jeden Fall.</li>
</ul>
<p>Alles was man dann so einprogrammiert hat, wird von MythTV dann auf Konflikte überprüft und ggf. werden Aufnahmen verschoben, wenn die eingestellte Regel das zulässt und Duplikate werden gefiltert. Tritt doch ein Konflikt auf, wird das von MythTV markiert und wenn man nichts unternimmt, gewinnt die Sendung mit der höchsten Priorität (kann man auch bei den Aufnahmeoptionen definieren). Dann kann man den HTPC abschalten, denn wie im letzten Artikel schon erwähnt schaltet MythTV sich wieder ein, wenn eine Aufnahme ansteht.</p>
<h3>Wiedergabe</h3>
<p>Die aufgenommenen Sendungen werden dann in einer alphabetisch und dann nach Titel sortierten Liste angezeigt. MythTV generiert ein Vorschaubildchen und zeigt das zusammen mit den Infos aus dem EPG dort an. Bei der Wiedergabe hat man dann die üblichen Features wie Pause, Vor- und Rücklauf, mehrere Sekunden springen und man kann auch ein Lesezeichen setzen, wenn man &#8222;Ben Hur&#8220; jetzt doch nicht am Stück anschauen wollte.</p>
<p>Für zeitversetztes Fernsehen kann man entweder einfach eine bereits angefangene, aber noch laufende Aufnahme anschauen oder man schaltet auf Fernsehen und dort ist dann automatisch das zeitversetzte Fernsehen aktiv. MythTV nimmt nämlich prinzipiell alles auf was man anschaut, so dass man immer im laufenden Fernsehprogramm Pause machen oder auch zurückspulen kann.</p>
<h3>Plugins</h3>
<p>Im Moment benutze ich zwar keine davon aber ich wollte zumindest mal erwähnt haben, dass es für MythTV eine ganze Menge an Plugins für die unterschiedlichsten Zwecke gibt:</p>
<ul>
<li><strong>MythBrowser</strong>: Ein Browser zum Surfen im Internet.</li>
<li><strong>MythArchive</strong>: Wenn man seine Aufnahmen nicht nur auf der Festplatte behalten will, sondern auch noch brennen möchte.</li>
<li><strong>MythGallery</strong>: Eine Fotogalerie, die auch als Bildschirmschoner verwendet werden kann.</li>
<li><strong>MythGame</strong>: In Verbindung mit verschiedenen Emulatoren, kann man mit MythGame eine Spielekonsole aus dem HTPC machen.</li>
<li><strong>MythMovies</strong>: Zeigt an, welche Filme in welchen Kinos laufen (bin mir nicht sicher, ob das nur für Amerikaner was bringt).</li>
<li><strong>MythMusic</strong>: Zum Abspielen von Musik.</li>
<li><strong>MythNews</strong>: Bindet News-Feeds innerhalb von MythTV ein.</li>
<li><strong>MythVideo</strong>: Kann verschiedene Videoformate wiedergeben, DVDs abspielen und archivieren.</li>
<li><strong>MythWeather</strong>: Der persönliche Wetterkanal für MythTV</li>
<li><strong>MythWeb</strong>: Web-Frontend, um Aufnahmen über einen Browser steuern zu können.</li>
<li><strong>MythNetvision</strong>: In der in wenigen Wochen erscheinenden Version 0.23 von MythTV wird dieses neue Plugin enthalten sein, das Video-Sites wie Youtube oder Vimeo von MythTV aus komfortabel zugänglich macht.</li>
</ul>
<p>Außerdem gibt es noch eine ganze Menge inoffizieller Plugins &#8211; eine Liste befindet sich hier: <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Unofficial_Plugins">MythTV Wiki &#8211; Unofficial Plugins</a></p>
<h2>Warum MythTV?</h2>
<p>Es gibt ja eine ganze Menge sogenannter &#8222;Media Center&#8220;/DVR-Software, daher wollte ich noch kurz erwähnen, was mich dazu gebracht hat, MythTV zu benutzen.</p>
<p>Hauptkriterien waren einerseits Linux als Betriebssystem (weil ich mir die Kosten für Windows ersparen wollte), dass die Software selbst kostenlos ist und dass die Aufnahme und Wiedergabe von Fernsehprogramm ausgereift ist. In einem <a href="http://lifehacker.com/5128408/six-best-dvr-applications">Vergleichstest von DVR-Anwendungen</a> hat MythTV ganz gut abgeschnitten &#8211; außerdem passt es auf meine Anforderungen. </p>
<p>Was mir an MythTV besonders gut gefallen hat, ist die Konfigurierbarkeit. Zum Beispiel hat mir hat die Standard-Menüaufteilung nicht gefallen, also habe ich das Hauptmenü so gestaltet, wie es mir am besten passt. Außerdem habe ich eingestellt, dass jede Aufnahme 5 Minuten vor der Sendung startet und 5 Minuten nach der Sendung endet. Ich habe eingestellt, dass beim Verlassen der Wiedergabe automatisch ein Lesezeichen gesetzt wird. Außerdem gibt es noch massenhaft weitere Einstellungsmöglichkeiten und falls es die gesuchte Einstellung doch nicht gibt, ist das Programm immer noch Open Source&#8230;</p>
<p>Ein weiterer guter Anhaltspunkt für die Auswahl ist das <a href="http://www.telematicsfreedom.org/en/project/14/floss-media-center-state-art">FLOSS Media Center State of the Art Comparison Chart</a>, wo die Features verschiedener aktueller Media-Center-Applikationen gegenübergestellt werden.</p>
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		<title>MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 14:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Beni]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Dies ist der zweite Artikel in einer Serie von Artikeln, die sich mit dem Zusammenbau eines HTPC auf Basis von MythTV beschäftigen. Die bisher veröffentlichen Artikel sind hier verlinkt: MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration MythTV HTPC &#8211; Features und mehr Wie ich im ersten Artikel der Serie ja schon erwähnt &#8230; <a href="http://www.zustandsforschung.de/mythtv-htpc-installation-und-konfiguration/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration</span> weiterlesen</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dies ist der zweite Artikel in einer Serie von Artikeln, die sich mit dem Zusammenbau eines HTPC auf Basis von MythTV beschäftigen. Die bisher veröffentlichen Artikel sind hier verlinkt:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-komponentenauswahl/">MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl</a></li>
<li>MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration</li>
<li><a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-features-und-mehr/">MythTV HTPC &#8211; Features und mehr</a></li>
</ul>
<p></em></p>
<p>Wie ich im ersten Artikel der Serie ja schon erwähnt habe, ist <a href="http://www.mythtv.org/">MythTV</a> die Software, für die ich mich entschieden habe, um meinen HTPC zu betreiben. MythTV ist Linux und Open Source und mit Mythbuntu gar nicht so schwer zu installieren. Zunächst habe ich mit meinem Notebook das aktuellste <a href="http://www.mythbuntu.org/">Mythbuntu-ISO</a> gezogen und mittels <a href="http://unetbootin.sourceforge.net/">UNetbootin</a> zuerst auf meinem USB-Stick und von dort aus auf dem HTPC installiert.</p>
<p>Die Installation von Mythbuntu führt durch die wichtigsten Schritte bei der Installation von sowohl Linux &#8211; in diesem Fall eine um alles überflüssige bereinigte Ubuntu-Version &#8211; als auch MythTV. Zu meiner großen Erleichterung wurde die Hardware korrekt erkannt und installiert.</p>
<p><span id="more-1258"></span><br />
Allerdings muss man trotzdem noch einiges von Hand konfigurieren. Hier sind jetzt die Punkte beschrieben, die mir bei der Konfiguration am schwierigsten vorkamen:</p>
<h2>Bild abgeschnitten</h2>
<p>Das ist mir als erstes aufgefallen: Mein Fernseher zeigte zunächst nicht den ganzen Bildschirm an. An den Rändern hat mein Fernsehen ein paar Pixel abgeschnitten &#8211; unter anderem auch die Taskleiste oder wie man das bei Linux nennt. Durch ein bisschen Internetrecherche bin ich dann darauf gestoßen, dass das Absicht ist, sich &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Overscan">Overscan</a>&#8220; nennt und sich dadurch beheben lässt, dass in den Einstellungen meines Fernsehers &#8222;Vollpixel&#8220; eingeschaltet wird. Details dazu kann man der Seite <a href="http://pixelmapping.wikispaces.com/Sony+TVs">Guide To Perfect Pixel mapping</a> entnehmen.</p>
<h2>Sender einstellen</h2>
<p>Fernsehen wird erst dann schön, wenn man auch ein paar Sender empfangen kann. Ich bin dabei im Wesentlichen dieser Anleitung hier gefolgt: <a href="http://mythwiki.de/index.php?title=Schnelleinstieg_DVB-C">Schnelleinstieg DVB-C</a>. Wichtige Voraussetzung ist, dass man die Frequenz und die Quadraturamplitudenmodulation kennt. Normalerweise bekommt man diese Infos entweder <a href="http://www.unitymedia.de/images/UnityDigitalTV_Lineup_01-07-2009.pdf">offiziell</a> oder <a href="http://helpdesk.unitymediaforum.de/">inoffiziell</a> von seinem Kabelnetzbetreiber. Bei mir wurden auf Anhieb nicht alle Sender gefunden, aber mehrmaliges scannen hat dann letztendlich geholfen.</p>
<h2>Kein Ton über HDMI</h2>
<p>Dummerweise hab&#8216; ich in der Standardkonfiguration über meinen HDMI-Ausgang keinen Ton gehört. Also normale Audio-Ausgänge haben funktioniert, aber über den Fernseher war nix zu hören. Also hab&#8216; ich <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Pulseaudio">PulseAudio und pavucontrol installiert</a>, dann Einstellungen so wie <a href="http://ubuntuforums.org/showthread.php?p=7328686#post7328686">in diesem Forumsthread</a> geändert. Bis zu &#8222;move stream&#8220;, das ging nicht. Dann hab&#8216; ich pavucontrol gestartet und das HDMI-Device als Fallback eingetragen. Damit ging die Tonausgabe dann immerhin im VLC.</p>
<p>Eventuell braucht man das ganze Theater aber gar nicht. Denn mir ist dann aufgefallen, dass im General Setup vom MythTV-Backend bei &#8222;Audio System&#8220; das Audio Output Device auf &#8222;ALSA:hdmi&#8220; gestellt werden kann. Ich bin mir jetzt nicht mehr so ganz sicher, ob diese Einstellung vorher schon da war oder erst durch meine PulseAudio-Konfiguration reingekommen ist. Aber egal &#8211; dann war alles in Ordnung mit dem Ton.</p>
<h2>Fernbedienung geht nicht</h2>
<p>Scheinbar ist meine Capture-Karte so selten, dass die dort beigelegte Fernbedienung nicht standardmäßig vom Mythbuntu-Kontrollzentrum unterstützt wird. Ich hab&#8216; dann dort bei &#8222;Remote Control&#8220; &#8222;Linux input layer&#8220; ausgewählt. Dann hab&#8216; ich mich weitgehend an <a href="http://www.parker1.co.uk/mythtv_ubuntu2.php">den Abschnitt über LIRC in diesem Tutorial</a> gehalten und per <code>cat /proc/bus/input/devices</code> nachgeschaut, was bei &#8222;Handlers&#8220; für ein <code>event</code> steht und anschließend in <code>/etc/lirc/hardware.conf</code> bei <code>REMOTE_DEVICE</code> genau das eingetragen (z.b. <code>/dev/input/event3</code>). Allerdings kann es sein, dass beim Anschließen von USB-Geräten (Tastatur/Maus) sich die Event-Nummern ändern. Das heißt bei mir konkret, dass wenn ich meinen HTPC mit angeschlossener Tastatur und Maus starte, die Fernbedienung nicht funktioniert, weil sie dann eine andere Event-Nummer zugeordnet bekommt.</p>
<p>Dann hat man schon ein paar Standard-Einstellungen für die Fernbedienung. Man kann aber noch selber was an der Tastenbelegung machen, indem in der Konfigurationsdatei <code>~/.lirc/mythtv</code> ein bisschen rumbastelt. Bei den <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Keybindings">MythTV Keybindings</a> kann man sich dabei ein paar Inspirationen holen, was denn so alles geht.</p>
<h2>Automatisch Ein- und Ausschalten</h2>
<p>Eines der wichtigsten Features für einen HTPC, der einen Videorecorder ersetzen soll, ist dass er sich von selbst einschaltet, wenn eine Aufnahme ansteht und nach der Aufnahme auch wieder abschaltet. Ich möchte das Ding nicht den ganzen Tag brummen lassen, wenn ich es tatsächlich nur ein paar Stunden brauche. Erfreulicherweise hat sich das zwar als konfigurationslastig, aber relativ Problemlos herausgestellt. Ich bin einfach der <a href="http://www.mythtv.org/wiki/ACPI_Wakeup">Anleitung für ACPI Wakeup im MythTV-Wiki</a> gefolgt und das hat dann auch gleich funktioniert (bei mir ist die Variante mit <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Mythwelcome">Mythwelcome</a> am Laufen). Das einzige woran man denken muss, weil es nicht so explizit in der Anleitung drinsteht ist, dass man die Ausführungsrechte für <code>setwakeup.sh</code> auf Execute für alle setzen muss.</p>
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		<title>MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl</title>
		<link>http://www.zustandsforschung.de/mythtv-htpc-komponentenauswahl/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 06:55:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[mythtv]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dies ist der erste Artikel in einer Serie von Artikeln, die sich mit dem Zusammenbau eines HTPC auf Basis von MythTV beschäftigen. Die bisher veröffentlichen Artikel sind hier verlinkt: MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration MythTV HTPC &#8211; Features und mehr Weil ich nicht so wirklich zufrieden mit meinem bisherigen Festplattenrecorder &#8230; <a href="http://www.zustandsforschung.de/mythtv-htpc-komponentenauswahl/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl</span> weiterlesen</a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://www.zustandsforschung.de/mythtv-htpc-komponentenauswahl/">MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://www.zustandsforschung.de">Zustandsforschung</a>.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dies ist der erste Artikel in einer Serie von Artikeln, die sich mit dem Zusammenbau eines HTPC auf Basis von MythTV beschäftigen. Die bisher veröffentlichen Artikel sind hier verlinkt:</p>
<ul>
<li>MythTV HTPC &#8211; Komponentenauswahl</li>
<li><a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-installation-und-konfiguration/">MythTV HTPC &#8211; Installation und Konfiguration</a></li>
<li><a href="http://www.zustandsforschung.de/index.php/mythtv-htpc-features-und-mehr/">MythTV HTPC &#8211; Features und mehr</a></li>
</ul>
<p></em></p>
<p>Weil ich nicht so wirklich zufrieden mit meinem bisherigen Festplattenrecorder war, hatte ich schon seit ein paar Monaten die Idee, mir einen wirklich vernünftigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Home_Theater_Personal_Computer">HTPC</a> selbst zu bauen. Nach ein bisschen Recherche im Netz ist meine Wahl für die Software dann auf <a href="http://www.mythtv.org/">MythTV</a> gefallen. MythTV ist eine Open Source DVR-Lösung auf Linux-Basis, die eine ordentliche Masse an Features hat. Details dazu, was MythTV so alles kann, werde ich in einem späteren Beitrag der Serie liefern. Hier geht es jetzt zunächst darum, welche Hardware-Komponenten nötig sind und welche ich ausgewählt habe. Basis für meine Auswahl war der Abschnitt über <a href="http://www.mythtv.org/docs/mythtv-HOWTO-3.html#ss3.1">Hardware-Voraussetzungen in der MythTV-Dokumentation</a> und die <a href="http://www.mythtv.org/wiki/Category:Hardware">Hardware-Kategorie im MythTV-Wiki</a>.</p>
<p><span id="more-1181"></span></p>
<h2>Barebone: <a href="http://www.shuttle.eu/de/produkte/barebones/sg45h7/uebersicht/">Shuttle XPC Barebone SG45H7</a></h2>
<p>Die Barebone-Auswahl war so eine Sache. Kennt ihr den Unterschied zwischen PCI und PCIe (PCI-Express)? Ich jetzt auch, nachdem ich erstmal einen Barebone (<a href="http://www.asus.de/product.aspx?P_ID=fEMLgh6B4GRRCGDK">ASUS Pundit P4-P5N9300</a>) bestellt hatte, der nur PCIe-Slots hat, meine Tunerkarte aber PCI ist. Also nochmal: PCI ist was ganz anderes als PCIe, d.h. man kann weder eine PCI-Karte in einem PCIe-Slot verwenden noch umgekehrt. Also habe ich was dazugelernt, den ASUS-Barebone wieder zurückgeschickt und was neues rausgesucht, was auch PCI-Slots hat. Meine Wahl ist dann auf den etwas teureren <a href="http://www.shuttle.eu/de/produkte/barebones/sg45h7/uebersicht/">Shuttle XPC Barebone SG45H7</a> gefallen, der mich hauptsächlich durch seinen Onboard-HDMI-Ausgang und sein Design überzeugt hat:</p>
<p><img src="http://zustandsforschung.benedikteger.de/wp-content/uploads/2010/03/mein_mythtv_htpc.jpg" alt="Mein MythTV HTPC" title="Mein MythTV HTPC" width="500" height="363" class="alignnone size-full wp-image-1195" /></p>
<p>Natürlich braucht man nicht zwangsläufig einen Barebone &#8211; man kann auch Gehäuse, Lüfter und Mainboard einzeln kaufen, aber ganz so schwer wollte ich es mir dann doch nicht machen.</p>
<h2>Prozessor: <a href="http://ark.intel.com/Product.aspx?id=36503">Intel Core 2 Duo E7500</a></h2>
<p>Ein Mittelklasse-Prozessor. Selbst der langweilt sich meistens &#8211; auch dann wenn ich was aufnehme. Wichtig: Der Prozessor und der Sockel auf dem Mainboard müssen zusammenpassen.</p>
<h2>RAM: <a href="http://www.valueram.com/europe/desktop/memory.asp">2 GB Kingston ValueRAM DDR2-800</a></h2>
<p>2 GB RAM reichen völlig aus &#8211; theoretisch müsste MythTV aber auch mit 512 MB schon auskommen.</p>
<h2>Festplatte: <a href="http://www.wdc.com/de/products/products.asp?driveid=559">Western Digital Caviar Green 1 TB</a></h2>
<p>Bei meinem alten Festplattenrecorder mit 160 GB bin ich immer wieder relativ schnell an die Grenzen der Festplatte gestoßen, wenn ein paar Filme zu viel drauf waren. Damit mir das nicht mehr passiert, habe ich gleich mal eine ordentliche Festplatte mit 1 Terabyte Platz gekauft. Die Status-Anzeige innerhalb MythTV sagt mir, dass ich so ca. 400 Stunden damit aufnehmen kann. Ich denke das sollte erstmal reichen.</p>
<h2>DVB-C-Tuner: <a href="http://www.tt-pc.de/2915/TT-budget__C-1501.html">TT-budget C-1501</a></h2>
<p>Wenn man Fernsehen am Computer empfangen will, dann braucht man eine Tunerkarte. Ich habe einen Kabelanschluss, also musste es eine DVB-C-Karte sein. Im MythTV-Wiki gibt es eine Seite mit einer Liste von solchen Karten (<a href="http://www.mythtv.org/wiki/Video_capture_card">Video Capture Cards</a>), aber da MythTV eine Linux-Anwendung ist, sollte man <a href="http://www.linuxtv.org/wiki/index.php/Main_Page">im Wiki von LinuxTV</a> bei &#8222;Hardware Device Information&#8220; schauen, ob die Karte von Linux auch unterstützt wird.</p>
<h2>CI-Modul: <a href="http://www.alphacrypt.de/AlphaCrypt-Classic.39.0.html">AlphaCrypt Classic CI Modul</a></h2>
<p>Um verschlüsseltes Digitalfernsehen schauen zu können, braucht man die Smartcard, die man vom Kabelnetz-Betreiber geschickt bekommt und ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Common_Interface">CI-Modul</a>, das die Entschlüsselung übernimmt. Da gibt es eigentlich keine wirkliche Alternative zu den AlphaCrypt-Modulen.</p>
<h2>CI-Slot: <a href="http://www.tt-pc.de/2787/TT-budget_CI.html">TT-budget CI</a></h2>
<p>Der zu meinem DVB-C-Tuner zugehörige CI-Slot für das CI-Modul. Es gibt auch Tuner, die gleich auf der Karte den Slot haben, aber in meinem Fall sind das zwei Karten.</p>
<h2>Komponenten, die ich nicht gekauft habe:</h2>
<p>Ich habe keine zusätzliche Grafikkarte verbaut. Einerseits müsste für HD-Fernsehen auch die Onboard-Grafik des Barebone zusammen mit meiner CPU ausreichen und andererseits war ich mir nicht sicher, wieviel Platz im Gehäuse tatsächlich noch ist, da das AlphaCrypt-Modul auch noch irgendwohin gepackt werden musste. Da im Moment sowieso nur ARD und ZDF in HD senden, und es außerdem einen <a href="http://svn.mythtv.org/trac/ticket/7481">Bug in MythTV gibt, der genau ARD HD und ZDF HD betrifft</a>, würde eine zusätzliche Grafikkarte aktuell auch keinerlei Vorteile bringen.</p>
<p>Außerdem hat mein HTPC kein optisches Laufwerk. Warum? Ich habe eine PS3, die als DVD- und BluRay-Player dient und mit der riesigen Festplatte sehe ich nicht wirklich die Notwendigkeit, mal irgendwas von meinen Aufnahmen brennen zu müssen.</p>
<h2>Zusammenbau:</h2>
<p>Mit der dem Barebone beigelegten Anleitung ist es nicht so wirklich schwer alle Teile korrekt zusammenzusetzen. Wenn man auf der sicheren Seite sein will, kauft man noch ein paar Antistatik-Handschuhe für den Zusammenbau dazu. Wer sich für Details zum Zusammenbau interessiert, kann sich <a href="http://www.pcshoptalk.com/showthread.php?18728-Shuttle-SG45H7-Barebone">diesen Artikel hier</a> mal ansehen.</p>
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