Sonntag, 15. Juni 2008

Gelesen

wird um 15 Uhr bei den Academixern. Die "Mögliche Begegnung der Herren Bach und Händel" werden durch Peter Sodann, Hilmar Eichhorn und Reinhard Straube in Szene gesetzt.

Ja, was sich hinter dem Titel verbirgt ist sicher nicht schwer zu erraten. Es wird spekuliert, wie ein vermeintliches Gespräch beider Herren ausgesehen haben könnte und was sie sich vermutlich gesagt hätten oder eben auch nicht.

Komödiantisch wird in Szene gesetzt, was im wahren Leben nie passiert ist. Während Bach in Deutschland lebte, weilte Händel (Bild, links) größtenteils seines Lebens in England.

Parallelen gab es sicher, beide waren Musiker, Komponisten und haben letztlich der Nachwelt große Werke hinterlassen. Nur während Bach nach seinem Tod etwas an Popularität verlor, genoß Händel diese unverdrossen während und nach seinem Leben. In Halle finden jedes Jahr die Händel-Festspiele statt.

Also haben die beiden Herren 258 Jahre nach Bachs Tod doch ziemlich viel gemeinsam. Jeder hat sein eigenes Fest bei dem sich Menschen aus aller Welt mit dem gemeinsamen Wunsch verbinden zu musizieren, zu hören, zu erleben, zu klatschen, zu träumen, zu genießen, zu reisen, sich zu erinnern und vor allem aber nicht zu v e r g e s s e n.


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