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Milliardenklage gegen State Street

9. Mai. 2008

State Street hat zwar 625 Mill. Dollar für Schadensersatzforderungen aus Kundenklagen zurückgestellt, muss möglicherweise aber bis zum Zwölffachen dieser Summe zahlen.

Der zweitgrößte US-Lebensversicherer Prudential Financial hat State Street im Namen von 200 Pensionsplänen verklagt und wirft dem Vermögensverwalter vor, die Gelder der Pensionsfonds unangemessenerweise in riskante Wertpapiere investiert zu haben. Drei weitere Gesellschaften haben ähnliche Klagen eingeleitet. State Street werde voraussichtlich mindestens eine Mrd. Dollar zahlen müssen, erwartet Klägeranwalt William Fredericks.

State Street hält dagegen, dass die Rückstellungen dem rechtlichen Risiko angemessen seien. Die Summe von einer Mrd. Dollar entspricht 80 Prozent des Nettogewinns im vergangenen Jahr. Die Pensionsfonds werfen State Street vor, die treuhänderischen Pflichten verletzt zu haben, indem die Gesellschaft die Pensionsgelder in riskante Papiere investierte statt in konservativ investierende Fonds. (…)

Quelle: Handelsblatt vom 09.05.2008

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Abgelegt unter: Rechtsprechung (Int)

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