Review: MindNode
24. Mai 2008
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Der Bereich der Mindmapping Programme für den Mac ist nicht gerade üppig besäht.
Es gibt zwar einige Programme, allerdings sind diese meist recht teuer. Bieten dafür aber einen enormen Funktionsumfang den man als Normal-Anwender meist nicht benötigt. Die teuren und großen Konkurrenten bieten alles was man braucht um Projekte abzuwickeln, sich mit Kunden zu kontaktieren und und und. Aber so richtig schön “straight forward”, wie man so schön sagt, gehen die wenigsten.
Markus Müller hat dieses Problem erkannt und schickt mit seinem Programm MindNode eine Applikation ins Rennen mit der sich auf einfache Weise sehr ansprechende Mindmaps erstellen lassen.
Startet man MindNode wird man vom Programm freundlich davon aufgefordert doch einfach einen neuen “Node” zu erstellen. Dieser kann entweder per Drag’n’Drop oder einfach per Shortcut erstellt werden. Dazu später mehr.

Es empfiehlt sich auch immer gleich den Hauptknoten zu benennen.

Bei der Farb- und Schriftenauswahl stehen einem sämtliche, Mac-typischen, Funktionen zur Verfügung. Die “Ast”-Farbe kann geändert werden, sowie Schriftfarbe, -art und -grösse. Somit können einzelne Subknoten farblich besser aufgeteilt werden und springen aus der Masse der ganzen Knoten besser heraus.

Sehr schön sind auch die kleinen versteckten Animation, wenn man beispielsweise das Undo betätigt um damit einen verschobenen Knoten wieder an die ursprüngliche Position zu bringen.
Shortcuts sind für die meisten Anwender dringend nötig. Sie dienen der Beschleunigung eines Arbeitsvorgangs und der leichteren Bedienung eines Programmes. Markus macht sich viele Gedanken über diese Dinge. So begrüsse ich es, dass per einfachem mehrmaligem “Enter”-drücken neue Knoten quasi im Rudel neu erstellt werden können. Andere Programme benennen so etwas als “Brainstorming”-Modus.
Auch die Navigation innerhalb der Mindmap ist denkbar einfach. Dazu benutzt man einfach die Pfeiltasten. Genauso kann man den Knotentitel per Shortcut ändern und neue Sub- beziehungsweise Root-Knoten können schnell über einen Tastendruck erstellt werden.
Andere herausragende Features sind beispielsweise das eingebaute Quicklook Plugin und der (problemlose) FreeMind Export.
Das Programm ist als Freeware Version auf der MindNode Homepage downloadbar. In der nächsten Zeit wird es auch noch eine Pro Version (kostenpflichtig) geben.
13 Kommentare zu “Review: MindNode”
Quak los, Fremdfrosch...
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Danke für diesen Tipp!
Das Programm MindNode erinnert mich von der Beschreibung her an MyMind, scheint aber durchdachter zu sein. Ausserdem hat sich bei MyMind leider schon länger nichts mehr getan.
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Da bedank ich mich doch auch gleich mit. Für Projektvorstellungen an der Uni hab ich immer FreeMind genutzt, jetzt schau ich mir mal MindNode an. V.a. die Export Funktion ist ja klasse.
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Der Import ist, laut Markus, zwar schwierig. Aber er macht sich auf jeden Fall Gedanken darueber. Ich persoenlich wuerde mich freuen das Feature integriert zu sehen.
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Im Moment scheint mir MyMind trotz mangelnder Produktpflege noch vorne zu liegen. Einige simple Funktionen fehlen mir noch in MindNote:
- Knoten können nicht auf- und zugeklappt werden werden
- Es können keine Querverbindungen von 2 Knoten eingefügt werden
- Die optische Gestaltung ist schon sehr eingeschränkt.
Aber einem geschenkten Gaul schaut man ja nicht ins Maul. Und Konkurrenz belebt das Geschäft.
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Vielen Dank für das nette Review meiner Anwendung
Ich bin mir durchaus bewusst, dass meinem Programm noch einige Funktionen fehlen und ich plane auch es laufend zu erweitern. Allerdings verfolge ich mit MindNode einen anderen Zugang als andere Anwendungen auf diesem Gebiet. Mein Hauptaugenmerk liegt auf der Interaktion und nicht dem Funktionsumfang. Für die meisten Aufgaben sollte MindNode gut geeignet sein und für den Fall, dass dies nicht zutrifft versuche ich die gängigen Exportformate zu unterstützen.
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Dankeschön, habe vorher FreeMind genutzt und das ist auch ganz gut.
Aber da es Java ist (glaube ich), ist es nicht so schnell. Und da MindNode einen Export anbietet ist es super.
Ich teste es mal weiter und hoffe, dass es weiter entwickelt wird.
Was schon mal gut ist, ist, dass man mehrere Root-Knoten anlegen kann. Das verbietet FreeMind.
Und Quicklook ist praktisch xD
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Ja das schnelle starten find ich auch super. Und FreeMind ist in Java geschrieben. Jes Sir.
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[...] den RSS-Feed. Bei Fragen stehe ich Dir gerne zur Verfügung. Danke für Deinen Besuch!Auf apfelquak konnte ich ein Review lesen, welches das Programm MindNote bespricht. Ich habe daraufhin das [...]
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Ich nutze MindNode schon ein paar Wochen. Es ist sehr klar und effizient. Jetzt fehlt nur noch der Server auf dem sich die Minds verknüpfen können!
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Klasse Programm, benutze es gerade fuer meine Bachelorarbeit.
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Ach du auch?
Was fuer nen Bachelor machst du denn?
Bei mir ists der Bachelor of Recording Arts.
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Bachelor of Science, studiere Computer- und Mediensicherheit. Benutze es halt fuer Brainstorming usw.
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Nettes Themengebiet. Brainstorming ist auch die Killeranwendung fuer Mindmaps finde ich.