
Ist sie zu emanzipiert? Jetzt bekommt Obamas Frau eine Aufpasserin
Washington – Im Rennen um das Weiße Haus hat der demokratische Kandidat Barack Obama seiner Frau Michelle eine Aufpasserin an die Seite gestellt.
Stephanie Cutter soll dafür sorgen, dass die mögliche erste schwarze First Lady in der heißen Phase des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs weicher, mütterlicher, fraulicher rüberkommt.
Bislang wirkte die selbstbewusste Harvard-Absolventin Michelle sehr politisch, streng und manchmal verbittert.
Erste Erfolge beim Imagewandel konnte Cutter bereits vermelden. In der TV-Damen-Plauderrunde „The View“ wirkte Michelle Obama wie verwandelt.
Sie scherzte über ihr einfaches ärmelloses, schwarz-weißes 145-Dollar-Kleid, ihre Abneigung gegen Strumpfhosen („die reißen immer“) und über ihre Vorliebe für Eier und Speck.
Obendrein machte sie ihrem hausfraulichen Ärger über Ehemann Barack Luft, weil der den Müll nicht runterträgt. Ein paar Tage später berichtete das Klatschblatt „US Weekly“ darüber, dass Michelle ihre Garderobe nicht beim Designer, sondern im Textil-Discounter Target kauft – und im Fernsehen am liebsten „Sex and the City“ guckt.
Cutter macht den Aufpasser-Job nicht zum ersten Mal. Im Wahlkampf des Demokraten John Kerry 2004 hielt sie erfolgreich dessen Frau Teresa Heinz Kerry im Zaum.
Die Ketchup-Erbin hatte anfangs mit ihrem selbstbewussten und offenen Auftreten für Kopfschütteln im Kerry-Team gesorgt.































