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		<description>Fabeln - Novellen - Sagen</description>
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				<title>Bibel – Heilige Schrift – Liebe</title>
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				<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 09:37:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hebräische Schrift trifft auf eine historische Bibelausgabe mit kunstvoller Titelseite.Links zeigt das Blatt hebräischen Text...]]></description>

				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2025/09/bibel-buch-textsammlung-judentum-tora-christentum-heilige-schrift-25-1.webp" class="type:primaryImage" alt="Links stehen hebräische Zeilen unter einer dekorierten Initiale, rechts ein altes Bibelbuch mit kunstvoller Titelseite und handschriftlichen Notizen." /><figcaption>Hebräische Schrift trifft auf eine historische Bibelausgabe mit kunstvoller Titelseite.</figcaption><div class="image-description">Links zeigt das Blatt hebräischen Text mit verzierter Initiale und Ornamenten. Rechts liegt ein aufgeschlagenes altes Bibelbuch mit gedruckter Titelseite, Randverzierungen und handschriftlichen Notizen.</div></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Bibel &#8211; Heilige Schrift &#8211; Liebe &#8211; Korintherbrief 1-13</h2>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib opferte, um mich zu rühmen, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden. Wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bibel" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Bibel</a> &#8211; Heilige Schrift &#8211; <a href="https://aventin.de/tag/liebe/" data-type="post_tag" data-id="2674">Liebe</a> &#8211; Korintherbrief 1-13</h3>
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				<title>Konstanz am Bodensee</title>
				<link>https://aventin.de/konstanz-am-bodensee/</link>
				<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 05:50:30 +0000</pubDate>
								<dc:creator><![CDATA[Ave]]></dc:creator>				<guid isPermaLink="false">https://aventin.de/?p=64706</guid>
					<description><![CDATA[Konstanz am Bodensee verbindet die Imperia mit einer Hafenfähre und einer ruhigen Uferansicht. Wahrzeichen, Wasser...]]></description>

				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2026/07/konstanz-am-bodensee-wahrzeichen-geschichte-und-personlichkeiten-ort-2026.jpg" class="type:primaryImage" alt="Blick auf Konstanz am Bodensee mit der Imperia, einer Hafenfähre und einer Uferansicht mit Kirche." /><figcaption>Konstanz am Bodensee verbindet die Imperia mit einer Hafenfähre und einer ruhigen Uferansicht. Wahrzeichen, Wasser und Stadtgeschichte treten gemeinsam hervor.</figcaption><div class="image-description">Die Montage zeigt Konstanz am Bodensee mit drei prägenden Motiven: eine grüne Uferansicht am Wasser mit Kirche, eine Hafenfähre vor der Mole und die Imperia als markantes Wahrzeichen vor blauem Himmel. So verbinden sich Seeufer, Geschichte und Schifffahrt.</div></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Konstanz am Bodensee &#8211; Wahrzeichen Geschichte und Persönlichkeiten</h2>
<span hidden class="__iawmlf-post-loop-links" data-iawmlf-links="[{&quot;id&quot;:1269,&quot;href&quot;:&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konstanz&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\/\/web-wp.archive.org\/web\/20251221212651\/https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konstanz&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-02-24 04:40:20&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-07-20 14:07:10&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-07-20 14:07:10&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]"></span>


<p class="wp-block-paragraph">Konstanz ist eine alte Bischofs‑ und Handelsstadt am Bodensee, deren Geschichte von römischen Anfängen über das Konzil von Konstanz bis zur modernen Wissenschafts‑ und Touristenstadt reicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders bekannt sind heute Wahrzeichen wie die Imperia am Hafen und eine Reihe historisch bedeutender Persönlichkeiten aus Kirche, Wissenschaft, Kunst und Technik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frühe Geschichte und Römerzeit<br></strong>Auf dem Gebiet des heutigen Konstanz gab es bereits in der jüngeren Steinzeit Siedlungsspuren, später eine keltische Siedlung der Helvetier um das 1. Jahrhundert vor Christus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn des 1. Jahrhunderts nach Christus errichteten die Römer auf dem Münsterhügel eine befestigte Anlage, aus der sich im Frühmittelalter die städtische Siedlung „Constantia“ entwickelte. Der Name geht auf die römischen Kaiser Constantius I. oder II. zurück und ist erstmals im Jahr 525 überliefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mittelalter, Bischofssitz und Konzil<br></strong>Vom 6. Jahrhundert bis 1827 war Konstanz Sitz des größten deutschen Bistums und ein wichtiges kirchliches Zentrum. Zwischen dem 10. und 14. Jahrhundert erlebte die Stadt eine Blütezeit als Handelsplatz an wichtigen Routen nach Oberitalien, Frankreich und Osteuropa, mit bedeutendem Handel etwa in Pelzen, Leinen und Gewürzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre überregionale Bedeutung zeigt sich im Konzil von Konstanz (1414–1418), bei dem Kirchenvertreter aus ganz Europa tagten und 1417 Martin V. zum neuen Papst wählten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reformation, Verlust der Reichsfreiheit und Neuzeit<br></strong>1527 schloss sich Konstanz der Reformation an und wurde zu einer protestantisch geprägten Stadt. Nach dem Sieg der Gegenreformation verlor sie 1548 ihre Reichsfreiheit und wurde eine österreichische Landstadt, womit auch ihre wirtschaftliche Vormachtstellung im Bodenseeraum zurückging.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1806 kam Konstanz im Zuge der napoleonischen Neuordnung in das Großherzogtum Baden; Industrialisierung, Eisenbahnbau und Dampfschifffahrt brachten im 19. Jahrhundert neuen wirtschaftlichen Aufschwung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konstanz im 20. Jahrhundert und heute<br></strong>Durch die unmittelbare Nähe zur Schweizer Grenze blieb Konstanz im Zweiten Weltkrieg weitgehend von Zerstörungen verschont, da die Stadt nachts ihre Beleuchtung nicht abschaltete und so aus der Luft wie Teil der Schweiz wirkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute prägen die historische Altstadt, die Uferanlagen und die Hochschulen – insbesondere Universität und Hochschule, aufgebaut seit den 1960er‑Jahren – das Profil von Konstanz als Wissenschafts‑ und Tagungsstadt mit hoher touristischer Attraktivität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Imperia und andere Sehenswürdigkeiten<br></strong>Die Imperia ist eine rund neun Meter hohe Statue am Eingang des Konstanzer Hafens, geschaffen von dem Künstler Peter Lenk und am 24. April 1993 aufgestellt. Sie dreht sich auf einem Sockel, der die älteste Pegelmessstation Baden‑Württembergs enthält, und ist heute eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Figur ist eine satirische Anspielung auf das Konzil von Konstanz: Auf ihren Händen sitzen kleine Figuren mit Kaiserkrone und Papsttiara und symbolisieren weltliche und kirchliche Macht, während Imperia selbst auf eine Figur aus Honoré de Balzacs Roman „La belle Impéria“ zurückgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Statue erinnert daran, wie sehr politische und religiöse Autoritäten vom Spiel um Einfluss und Macht geprägt sind – ein Grund, warum sie lange umstritten war und heute als pointiertes Kunstwerk gilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Münster Unserer Lieben Frau und die Niederburg als ältestes Stadtviertel mit engen Gassen und historischen Häusern. Sehr bekannt ist auch die Insel Mainau vor Konstanz, ein botanischer Garten mit Schlossanlage, der ganzjährig Besucher wegen seiner Blumenpracht anzieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bedeutende Persönlichkeiten aus Konstanz<br></strong>Aus Konstanz stammen zahlreiche historisch bedeutsame Personen aus verschiedenen Bereichen. Ein besonders bekannter Name ist Ferdinand Adolf Heinrich August Graf von Zeppelin (1838–1917), der als Luftschiffkonstrukteur und General berühmt wurde und volkstümlich „der Alte vom Bodensee“ genannt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den kulturellen und wissenschaftlichen Persönlichkeiten zählen etwa die Malerin Maria Ellenrieder (1791–1863), die Porträts für südwestdeutsche Fürstenhöfe schuf, sowie der Komponist und Pfarrer Benedictus Ducis (um 1492–1544), dessen Werke der Kirchenmusik zugeordnet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Reformator und Theologe Ambrosius Blarer von Giersberg (1492–1564) wirkte als Prediger in Konstanz und trug wesentlich zur Einführung der Reformation in der Stadt bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Konstanz verbunden ist auch der böhmische Reformator Jan Hus (um 1370–1415), der auf dem Konzil wegen Ketzerei verurteilt und hier hingerichtet wurde; der Hussitenstein in der Stadt erinnert an ihn.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konstanz" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Konstanz am Bodensee</a> &#8211; Wahrzeichen Geschichte und Persönlichkeiten &#8211; <a href="https://aventin.de/tag/ort/" data-type="post_tag" data-id="46">Ort</a></h3>
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				<title>Wen He und der Daoismus</title>
				<link>https://aventin.de/wen-he-und-der-daoismus/</link>
				<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 07:22:59 +0000</pubDate>
								<dc:creator><![CDATA[Ave]]></dc:creator>				<guid isPermaLink="false">https://aventin.de/?p=64682</guid>
					<description><![CDATA[TaoTeKing · Laotse · YinYang · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte Weisheit...]]></description>

				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2024/04/taoteking-laotse-yinyang-aventin-storys-x-04-24-1.webp" class="type:primaryImage" alt="TaoTeKing · Laotse · YinYang · AVENTIN Storys" /><figcaption>TaoTeKing · Laotse · YinYang · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</figcaption><div class="image-description">TaoTeKing · Laotse · YinYang · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</div></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Wen He und der Daoismus &#8211; Content-Creator und Autor</h2>
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<p class="wp-block-paragraph">Wen He ist ein deutschsprachiger Content‑Creator und Autor, der unter dem Namen „Wen“ daoistische Weisheitsgeschichten, Erklärungen zum Daoismus und einen Selbstliebe‑Kurs anbietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wendaoismus“ ist der Name seines Online‑Auftritts und kein eigenständiger religiöser Weg, sondern eine populäre Vermittlung von Daoismus für ein breites Publikum.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer ist Wen He?<br></strong>Unter den Namen „Wen“ bzw. „Wendaoismus“ betreibt Wen He eine Website und Social‑Media‑Kanäle, auf denen kurze Weisheitsgeschichten und daoistische Gedanken mitgeteilt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf seiner Seite bietet er digitale Bücher (PDF‑E‑Books) mit chinesischen und daoistischen Geschichten sowie eine kommentierte Übersetzung des Dao De Jing an, ergänzt durch einen Videokurs zum Thema Selbstliebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist „Wendaoismus“?<br></strong>„Wendaoismus“ ist der Titel seines Projekts bzw. seiner Marke und nicht der Name einer anerkannten neuen Religion oder Philosophie. Inhaltlich knüpft das Projekt aber eng an den klassischen chinesischen Daoismus an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Angebot umfasst zum Beispiel E‑Books wie „38 chinesische Weisheitsgeschichten für Kinder“, „40 daoistische Geschichten der höchsten Weisheit“ und „Dao De Jing – Wort für Wort übersetzt und kommentiert“, die den Daoismus zugänglich und alltagsnah erklären sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beziehung zum Daoismus<br></strong>Der klassische Daoismus (Daoismus/Taoismus) ist eine chinesische Philosophie und Religion, die sich um das „Dao“ (den Weg), Harmonie mit der Natur, Wu Wei (Nicht‑Erzwingen) und die Kultivierung von Qi (Lebensenergie) dreht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wen He greift diese Themen auf und verpackt sie in moderne, leicht lesbare Geschichten und Erklärungen, wodurch „Wendaoismus“ als didaktische Brücke zum traditionellen Daoismus verstanden werden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wen He und der Daoismus &#8211; Content-Creator und Autor &#8211; <a href="https://aventin.de/tag/person/" data-type="post_tag" data-id="58">Person</a></h3>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong><br></strong><a href="https://www.wendaoismus.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow"><strong>https://www.wendaoismus.de/</strong><br></a></p>
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				<title>Die Rose der Welt</title>
				<link>https://aventin.de/die-rose-der-welt/</link>
				<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 05:47:06 +0000</pubDate>
								<dc:creator><![CDATA[Ave]]></dc:creator>				<guid isPermaLink="false">https://aventin.de/?p=64572</guid>
					<description><![CDATA[AVENTIN Storys · Rose rot · aventin.de · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu...]]></description>

				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2024/04/aventin-storys-rose-rot-04-24-1.webp" class="type:primaryImage" alt="AVENTIN Storys · Rose rot · aventin.de" /><figcaption>AVENTIN Storys · Rose rot · aventin.de · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</figcaption><div class="image-description">AVENTIN Storys · Rose rot · aventin.de · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</div></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Die Rose der Welt &#8211; Daniel Andrejew &#8211; Mystiker und Dichter</h2>
<span hidden class="__iawmlf-post-loop-links" data-iawmlf-links="[{&quot;id&quot;:1355,&quot;href&quot;:&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daniil_Leonidowitsch_Andrejew&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\/\/web-wp.archive.org\/web\/20251013024720\/https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daniil_Leonidowitsch_Andrejew&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-07-12 10:00:34&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-07-17 05:48:37&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-07-17 05:48:37&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]"></span>


<p class="wp-block-paragraph">„Die Rose der Welt“ ist ein umfangreiches mystisch-philosophisches Werk des russischen Dichters und Mystikers Daniel Andrejew (1906–1959).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entstehung:<br></strong>Während seiner zehnjährigen Haft im Gefängnis von Wladimir (1947–1957) hatte Andrejew nach eigenen Angaben „mystische Visionen“ und begann, seine kosmologischen und geschichtsphilosophischen Einsichten aufzufassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da seine Manuskripte immer wieder konfisziert und vernichtet wurden, schrieb er seine Gedanken auf Zeitungsrändern und Einwickelpapier. Mithäftlinge halfen ihm die Texte zu verstecken. Die Handschriften konnte er bei der Entlassung nicht selbst herausbringen; seine spätere Frau Alla Andrejewa aber schmuggelte sie mit Unterstützung des Gefängnisdirektors dann heraus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner Freilassung 1957 arbeitete Andrejew das Material weiter aus und vollendete Rosa Mira 1958; kurz vor seinem Tod 1959 übergab er das komplette Werk seiner Frau. Wegen der Zensur wurde das Buch zunächst nur im Selbstverlag vervielfältigt und erschien offiziell erst 1991. Später folgten Übersetzungen u.a. auch ins Deutsche (2005–2009).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Meta‑Philosophie-Geschichte:<br></strong>Andrejew erzählt keine lineare Handlung mit Figuren, sondern entfaltet eine große Erzählung des Kosmos und der Menschheitsgeschichte aus spiritueller Perspektive. Man kann drei Erzählstränge unterscheiden:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Kosmologie: Das Universum als Ringen zweier Pole<br></strong>Das Werk beschreibt die Entstehung und Entfaltung des Universums als dynamisches Ringen zweier polarer Kräfte (Gut‑und‑Böse‑Prinzip).<br>Die Erde wird als Verdichtung verschiedener „Materiearten“ verstanden – nicht nur physisch, sondern auch als Schichtung spiritueller Ebenen.<br>Andrejew entwickelt eine Hierarchie von Welten und Wesenheiten um die Erde herum und deutet die persönliche Entwicklung jedes Individuums als Teil dieses kosmischen Ganzen.</li>



<li><strong>Meta‑Historie: Die Menschheit auf dem Weg zur „Weltrose“<br></strong>Andrejew betrachtet die Entwicklung der Menschheit als einen langen, oft katastrophalen Lernprozess hin zu einer künftigen geistigen Einheit.<br>Er sieht voraus, dass die Welt noch schwere Prüfungen durchmachen wird (Kriege, Tyrannei, ideologische Abgründe), bevor sich eine neue Epoche anbahnt.<br>Am Ende dieser Entwicklung steht die Vision der „Rose der Welt“: eine künftige, globale geistige Bewegung, die das Beste aller Religionen und Philosophien integriert und in einer weltweiten Brüderlichkeit der Völker sowie einer föderativen Ordnung der Staaten mündet. In dieser Zukunft soll die „Weltrose“ helfen, Armut, Tyrannei, Krieg und Gewalt zu überwinden und ein „goldenes Zeitalter“ zu ermöglichen, das auf der spirituellen Entfaltung des Einzelnen beruht.</li>



<li><strong>Interreligion: Die Rose als Blume vieler Traditionen<br></strong>Andrejew stellt sich die „Weltrose“ bildlich als eine spirituelle Blume vor: ihre Wurzeln liegen im Himmel, jedes „Blütenblatt“ ist eine der großen Weltreligionen und Kulturen, und die ganze Blüte ist ihre gemeinsame Mitgestaltung mit Gott. Damit ist die „Geschichte“ auch eine Geschichte der Religionen: Sie werden als „metaphysische Teilwahrheiten“ verstanden, die sich künftig annähern und in einer „Interreligion“ zusammenfinden sollen. Zugleich warnt Andrejew vor dämonischen Mächten und beschreibt auch das Kommen und den Fall des Antichristen als Teil des endzeitlichen Geschehens.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau (in der deutschen Ausgabe)<br></strong>Die deutsche Ausgabe gliedert das Werk in drei Bände, die jeweils eigene „Kapitel der Geschichte“ erzählen:<br>Band 1 (Bücher I–VI): Kosmologie – Herkunft des Guten und Bösen, Beziehung von Wissenschaft und Religion, Hierarchien der mit der Erde verbundenen Ebenen, Entwicklung der menschlichen „Monade“, das Verhältnis zu Tier‑ und Pflanzenreich, das Prinzip der „Weltweiblichkeit“ (Sventa‑Sventana).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Band 2 (Bücher VII–X): Russlands Geschichte im Licht dieser Kosmologie – Kunst‑ und Kulturgeschichte, Rolle von Dichtern, Genies und Propheten als „Boten“ höherer Welten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Band 3 (Bücher XI–XII): Die unmittelbare Gegenwart Andrejews und die metaphysischen Hintergründe des Stalinismus, des Zweiten Weltkriegs, die Gefahr einer weltweiten Tyrannei, Gedanken zum „edlen Menschen von morgen“, zur Interreligion, Apokalypse und zum Übergang der Erde in eine neue materielle Qualität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenfassung:<br></strong>Das Universum entsteht aus einem Ur‑Konflikt gegensätzlicher Mächte; darin entwickelt sich die Erde als vielschichtiger Schauplatz, auf dem die Menschheit durch Leid, Irren und Erkenntnis schrittweise reift. Die großen Religionen und Kulturen sind verschiedene Wege, diesen Sinn zu erfassen. Nach Zeiten großer Dunkelheit – insbesondere im 20. Jahrhundert – reift in Andrejews Vision eine neue, weltumspannende geistige Bewegung heran: die „Rose der Welt“. Sie vereint das Wesentliche aller Traditionen, stiftet eine globale Brüderlichkeit und leitet eine Epoche ein, in der äußere Gewalt und innere Unfreiheit überwunden werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Rose der Welt &#8211; <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Daniil_Leonidowitsch_Andrejew" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Daniel Andrejew</a> &#8211; Mystiker und <a href="https://aventin.de/tag/dichter/" data-type="post_tag" data-id="4084">Dichter</a> &#8211; Rezension </h3>
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			<item>
				<title>Mutter Erde und der Umweltschutz</title>
				<link>https://aventin.de/mutter-erde-und-der-umweltschutz/</link>
				<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 07:10:37 +0000</pubDate>
								<dc:creator><![CDATA[Ave]]></dc:creator>				<guid isPermaLink="false">https://aventin.de/?p=64612</guid>
					<description><![CDATA[AVENTIN Storys · Globus Welt Erde Schiff Arche Kosmos · Von einem der sich aufmachte...]]></description>

				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2024/05/aventin-storys-globus-welt-erde-ai-24-1.webp" class="type:primaryImage" alt="AVENTIN Storys · Globus Welt Erde Schiff Arche Kosmos" /><figcaption>AVENTIN Storys · Globus Welt Erde Schiff Arche Kosmos · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</figcaption><div class="image-description">AVENTIN Storys · Globus Welt Erde Schiff Arche Kosmos · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</div></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Mutter Erde und der Umweltschutz &#8211; Symbol für Leben und Schutz</h2>
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<p class="wp-block-paragraph">Als Kinder sind wir auf unsere Mütter angewiesen, die uns mit Nahrung und Sicherheit versorgen. Deshalb wird die Beziehung zwischen Mutter und Kind in zahlreichen Religionen hochgeschätzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere frühesten Vorfahren waren überzeugt, Kinder der Mutter Erde zu sein, die ihnen Nahrung und Geborgenheit gab. Die Erdoberfläche wurde von ihnen als der Körper einer mächtigen Mutter angesehen, aus dessen Leib alles Leben hervorging und in dessen Arme es nach dem Tod zurückkehren würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heutzutage empfinden viele Menschen die Zerstörung der Umwelt als Verletzung der Mutter Erde. Moderne umweltbewusste Gedanken scheinen ebenfalls eine Folge unseres neu erwachten Bewusstseins für die tiefe Verbindung mit der Erde zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Muttergöttinnen sind alte weibliche Gottheiten oder symbolische Figuren, die Fruchtbarkeit, Erde, Leben und Schutz repräsentieren. Sie stammen aus den unterschiedlichsten Kulturen und wurden von späteren religiösen Strömungen aufgegriffen oder angepasst. Daher gibt es in einigen Traditionen synkretische Verbindungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Orient und im Mittelmeergebiet werden Aschera/Astarte, Kybele/Tyche, Gaia, Rhea, Demeter und Hera als mütterliche Figuren betrachtet, die das Leben bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Hinduismus sind viele Göttinnen mit mütterlichen Rollen verbreitet (darunter Mahadevi, Durga, Kali, Lakshmi und Parvati), die kosmische, schützende und schöpferische Qualitäten verkörpern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Anden wird Pachamama (die Erde) als Göttin der Fruchtbarkeit und des Lebens verehrt. Muttergottheiten können auch mit Naturzyklen in Verbindung gebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In keltischen und römisch-griechischen Traditionen existieren Gestalten der Mutterschaft bzw. Matronen, die häufig in Dreiergruppen auftreten oder als zentrale mütterliche Kraftfiguren verehrt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In vielen Kulturen blieben mütterliche Göttinnen in den Pantheons erhalten, jedoch wurden sie mit regionalen Namen, Attributen oder Ritualen weitergegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispielsweise übernahm das Christentum in einigen Regionen Elemente früherer Gottheiten durch die Verehrung Mariens, die als wichtigste „Muttergöttin“ in christlichen Traditionen fungiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Symbolisch stehen Muttergöttinnen für Lebensenergie, Schutz, Heilung und die Verbindung zwischen Mensch und Natur. Sie bieten oft eine Ausdrucksform, um Fruchtbarkeit, Familienleben, Fürsorge und die Rhythmen von Erde und Natur zu reflektieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In modernen spirituellen Bewegungen fungieren sie häufig als Archetypen, die Empowerment, Weiblichkeit und soziale Verantwortung hervorheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Feministische und umweltbewusste Perspektiven betrachten die Muttergöttinnen als Kontrapunkt zu patriarchal geprägten Gottheiten und betonen den zyklischen Charakter von Leben, Wiedergeburt und die Erde als lebendigem Wesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Philosophisch können Muttergöttinnen als Symbole für alles verstanden werden, was Leben schafft und erhält. Sie sind weniger als konkrete Wesen von Bedeutung, sondern vielmehr als Symbole für Beziehungen, Wandel, Abhängigkeit von der Natur und das Verständnis, dass Leben nicht nur rational, sondern auch körperlich und zyklisch erfasst werden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mutter Erde und der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Umweltschutz" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Umweltschutz</a> &#8211; Symbol für Leben und Schutz &#8211; <a href="https://aventin.de/category/wissen/" data-type="category" data-id="2669">Wissen</a></h3>
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				<title>Taliesins Rätsel · Märchen</title>
				<link>https://aventin.de/taliesins-raetsel-maerchen-aus-wales/</link>
				<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 06:25:31 +0000</pubDate>
								<dc:creator><![CDATA[Ave]]></dc:creator>				<guid isPermaLink="false">https://aventin.de/taliesins-raetsel-maerchen-aus-wales/</guid>
					<description><![CDATA[Märchen · AVENTIN Storys · Erzählungen · aventin.de · Von einem der sich aufmachte Weisheit...]]></description>

				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2024/04/maerchen-aventin-storys-erzaehlungen-x-04-24-1.webp" class="type:primaryImage" alt="Märchen · AVENTIN Storys · Erzählungen · aventin.de" /><figcaption>Märchen · AVENTIN Storys · Erzählungen · aventin.de · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</figcaption><div class="image-description">Märchen · AVENTIN Storys · Erzählungen · aventin.de · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</div></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Taliesins Rätsel · Märchen aus Wales · Kelten</h2>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein Edelmann aus Penllyn mit Namen Tegid Voel hatte eine Frau, die hieß Caridwen, und zwei Kinder, Creiwy, das schönste Mädchen unter Sonne, und Afagddu, der hässlichste Knabe auf der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da nun Afagddu so abstoßend aussah, beschloss Caridwen, ihm wenigstens große Klugheit zu verleihen. Also stellte sie nach einem Rezept des Zauberers Vergil von Toledo einen Zaubertrank her, der Inspiration und Wissen verleihen sollte. Das Gebräu musste ein Jahr lang in einem Kessel am Kochen gehalten werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu jeder Jahreszeit warf Caridwen neue Zauberkräuter in den Kessel, die sie zur rechten Stunde gepflückt hatte. Während sie die Kräuter pflückte, stellte sie Gwion an, den Sohn des Gwreang aus dem Sprengel Llanfair in Caereinion und ließ ihn den Kessel umrühren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende des Jahres aber spritzten drei Tropfen der Flüssigkeit aus dem Kessel und fielen auf Gwions Finger. Der steckte den Finger in den Mund, um die ätzende Flüssigkeit abzulecken. Sofort verstand er die Sprache der Tiere und Pflanzen und hatte Kenntnis von allen vergangenen zu zukünftigen Ereignissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So wusste er nun auch, dass er auf der Hut sein musste vor Caridwen, die beschlossen hatte, ihn zu töten, sobald sie seiner zum Umrühren des Zaubertranks nicht mehr bedurfte. Er floh daher, und sie verfolgte ihn in der Gestalt einer schwarzen, kreischenden Hexe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Zauberkraft, derer er durch die drei Tropfen teilhaftig geworden war, verwandelte er sich in einen Hasen; sie nahm die Gestalt eines Windhundes an. Er sprang in den Fluss und wurde ein Fisch. Sie verwandelte sich in einen Fischotter. Er stieg auf in die Luft als ein Vogel; sie verwandelte sich in einen Falken. Er wurde zu einem Weizenkorn auf der Tenne. Sie verwandelte sich in eine schwarze Henne, scharrte im Stroh, fand das Korn und verschluckte es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Caridwen darauf wieder ihre ursprüngliche Gestalt annahm, spürte sie, dass sie schwanger war mit Gwion und neun Monate später gebar sie ihn als Kind. Sie brachte es nicht übers Herz, ihn zu töten, denn er war sehr schön. Sie ließ ihn in einen Sack einbinden und warf ihn zwei Tage vor dem 1. Mai-Tag ins Meer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wellen trugen Gwion zu der Reuse Gwyddno Garanhair nahe Dovey und Aberystwyth in der Bucht von Cardigan. Dort wurde er vom Prinzen Elphin, dem Sohn des Gwyddno und dem Neffen des Königs von Nord-Wales, der zum Wasser gekommen war, um nach den Netzen zu schauen, gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Elphin war nicht traurig darüber, dass er keinen Fisch gefangen hatte. Er war über seinen ungewöhnlichen Fang sehr zufrieden. Er gab Gwion den Namen Taliesin, was soviel bedeutet wie von hohem Wert oder schöne Augenbraue.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nun Elphin von seinem königlichen Onkel in Dyanwy gefangen gesetzt wurde, machte sich das Kind Taliesin auf nach der Hauptstadt von Nord-Wales, um ihn zu befreien. Er gedachte, sich dabei nur auf seine Weisheit und sein Wissen zu verlassen, mit dem er alle vierundzwanzig Hofbarden in Mawelgwyn samt ihrem Oberbarden, Heinin, übertreffen wollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst legte er einen Zauber auf die Barden, nach welchem sie nur lallende Laute hervorbringen konnten, wenn sie versuchten, auf den Fingern zu pfeifen. Darauf sagte er ein langes Rätselgedicht auf, das keiner von ihnen zu lösen vermochte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das beschämte sie sehr, und sie versprachen ihm, Elphin sollte frei sein, sofern sie noch bei einem weiteren Rätsel die Lösung nicht finden könnten. Sie hielten dies für ausgeschlossen, denn immerhin waren sie die klügsten Männer in ganz Wales, und der ihnen gegenüber stand schien in ihren Augen nur ein unwissendes Kind zu sein. Da sprach Taliesin zu ihnen:</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Entdeckt mir, was ist dies:</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Die stärkste Kreatur vor der Flut,</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>ohne Fleisch und ohne Knochen,</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>ohne Kopf und ohne Füße.</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Im Feld und im Wald,</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>ohne Hand und ohne Fuß.</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Es ist weit, wie die Oberfläche der Erde.</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Es wurde nie geboren und nie gesehen!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie rieten dies und rieten das, aber es war nie die richtige Lösung, und als sie drei Tage und drei Nächte geraten hatten, gaben sie auf. Da sprach Taliesin: »Seht, wie eitel all eure Weisheit und euer Wissen ist. Ihr habt nur aus staubigen Büchern gelernt. Aber das Wesen der Natur ist euch verborgen geblieben, sonst wüsstet ihr, dass des Rätsels Lösung der Wind ist.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da waren die hochgelehrten Barden sehr beleidigt, dass ein Kind sie an Wissen und Weisheit übertroffen hatte, und den Gefangenen wollte sie natürlich nicht herausgeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch schon, als Taliesin das Lösungswort ausgesprochen hatte, erhob sich ein Wehen, das stärker und stärker wurde. Es wurde zum Wind, und der Wind wurde zum Sturm, und aus dem Sturm wurde ein Orkan. Der Orkan brach den Turm nieder, der über dem Kerker gebaut war, und hob den Gefangenen, der in einem Zisternenloch in Ketten lag, hoch. Und Taliesin löste die Fesseln mit Zaubersprüchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Barden aber fuhr der Wind unter ihre Gewänder, hob sie hoch in die Luft, wo sie, von unsichtbarer Hand angerührt, tanzten, bis sie heilige Eide zu Elphins und Taliesins Sicherheit schworen und das zaubermächtige Kind sie erlöste und ihnen gestattete, wieder festen Boden unter ihren Füßen zu spüren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Taliesins Rätsel · Märchen aus <a href="https://aventin.de/vom-wendepunkt-meines-lebens/" data-type="post" data-id="301">Wales</a> · <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kelten" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Kelten</a> </h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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				<title>Fuhrmann und Herkules</title>
				<link>https://aventin.de/fuhrmann-und-herkules/</link>
				<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 07:32:35 +0000</pubDate>
								<dc:creator><![CDATA[Ave]]></dc:creator>				<guid isPermaLink="false">https://aventin.de/?p=1676</guid>
					<description><![CDATA[Herkules Herakles Gott Griechenland · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu...]]></description>

				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2024/05/herkules-herakles-gott-griechenland-24-1.webp" class="type:primaryImage" alt="Herkules Herakles Gott Griechenland · AVENTIN Storys" /><figcaption>Herkules Herakles Gott Griechenland · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</figcaption><div class="image-description">Herkules Herakles Gott Griechenland · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</div></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Fuhrmann und Herkules &#8211; Aesop Fabel &#8211; Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott </h2>
<span hidden class="__iawmlf-post-loop-links" data-iawmlf-links="[{&quot;id&quot;:16,&quot;href&quot;:&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84sop&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\/\/web-wp.archive.org\/web\/20260208163516\/https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84sop&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-02-19 15:33:02&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-02-19 15:33:02&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]"></span>


<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ein Fuhrmann war mit seinem Wagen, welcher mit Holz schwer beladen war, unterwegs nach Hause.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Als der Wagen dann im Morast stecken blieb, flehte sein Lenker, ohne sich selbst auch nur im geringsten zu bemühen, alle Götter und Göttinnen um Hilfe an.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Vor allem aber bat er den wegen seiner Stärke allgemein verehrten Herkules, ihm bei seinem Missgeschick beizustehen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Da erschien ihm dieser und rügte ihn wegen seiner Lässigkeit mit folgenden Worten: </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">»Lege selbst die Hände an die Räder und treibe mit der Peitsche dein Gespann an. Zu den Göttern flehe jedoch erst dann, wenn du selbst bereits alles getan und unternommen hast. Ansonsten wirst du die Götter vergeblich um Hilfe anrufen!«</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Lehre: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=utf-8"></meta>Fuhrmann und Herkules &#8211; <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84sop" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Aesop</a> <a href="https://aventin.de/tag/fabel/" data-type="post_tag" data-id="51">Fabel</a> &#8211; Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott</h3>
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				<title>Karma im Buddhismus</title>
				<link>https://aventin.de/karma-im-buddhismus/</link>
				<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 07:07:06 +0000</pubDate>
								<dc:creator><![CDATA[Ave]]></dc:creator>				<guid isPermaLink="false">https://aventin.de/?p=63917</guid>
					<description><![CDATA[Die Illustration zeigt eine meditierende Person in Lotusposition, umgeben von symbolischen Elementen, die die Verbindung...]]></description>

				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2025/10/Meditation-Uebung-Aufmerksamkeit-Achtsamkeit-Denken-Fuehlen-Wahrnehmen-25.jpg" class="type:primaryImage" alt="Innere Ruhe und Karma" /><figcaption>Die Illustration zeigt eine meditierende Person in Lotusposition, umgeben von symbolischen Elementen, die die Verbindung zwischen Karma und innerem Frieden darstellen. Das Bild betont die Bedeutung von Meditation und Achtsamkeit im Zusammenhang mit k.</figcaption><div class="image-description">Das Bild zeigt eine meditierende Person in Lotushaltung, umgeben von symbolischen Elementen, die die Verbindung zwischen Karma und innerer Ruhe verdeutlichen. Es unterstreicht die Bedeutung von Meditation und Achtsamkeit im Kontext karmischer Auswirkungen.</div></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Karma im Buddhismus &#8211; Absicht und Wollen im Leben</h2>
<span hidden class="__iawmlf-post-loop-links" data-iawmlf-links="[{&quot;id&quot;:1351,&quot;href&quot;:&quot;https:\/\/www.payer.de\/einzel\/karma.htm#3.6.&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\/\/web-wp.archive.org\/web\/20250420194821\/http:\/\/www.payer.de\/einzel\/karma.htm&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-06-16 09:40:16&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-07-11 07:07:46&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-07-14 08:18:03&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-07-18 13:58:03&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-07-18 13:58:03&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]"></span>


<p class="wp-block-paragraph">Karma ist im buddhistischen Sinn vor allem Absicht: gewolltes Handeln mit Körper, Rede und Geist. In diesem strengen Sinn ist Karma nicht einfach „alles, was passiert“, sondern das bewusste Wollen, das heilsame oder unheilsame Folgen trägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karma wird nicht als etwas Materielles verstanden, das irgendwo gelagert ist. Stattdessen liegt Karma im fortlaufenden Strom von Bewusstseinszuständen: Jede absichtsvolle Handlung prägt den nächsten Moment des Erlebens, ohne dass dafür eine bleibende Seele nötig wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel:</strong> Der Zustand A und der Zustand B sind nicht identisch, aber durch Ursache und Wirkung miteinander verbunden. Was „weitergegeben“ wird, ist nicht eine Substanz, sondern eine Wirkungstendenz oder Information im geistigen Kontinuum.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit:</strong> Die Aussage „Karma = Wollen“ trifft den buddhistischen Kern ziemlich gut, solange man „Wollen“ als absichtliches Tun versteht, nicht als beliebiges Begehren. Auch der Hinweis, dass unwillentliche oder unbewusste Handlungen streng genommen kein Karma sind, passt zu dieser Definition.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Buddha und Arahants:</strong> Nach dieser Lehre erzeugen Buddhas oder vollständig Befreite (Arahants) kein Karma mehr, weil die Ursachen von karmischer Bindung — vor allem Gier und Hass und Unwissenheit — erloschen sind. Ihr Handeln geschieht dann weiterhin, aber nicht mehr als karmisch bindende Ursache.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://www.payer.de/einzel/karma.htm#3.6." target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Karma im Buddhismus</a> &#8211; Absicht und Wollen im Leben &#8211; <a href="https://aventin.de/category/philosophie/" data-type="category" data-id="2650">Philosophie</a></h3>
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