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	Kommentare auf Design Tagebuch	</title>
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		<title>
		Kommentar zu Follow-up: KI und Schriftgestaltung: Eindrücke von der Font Tech &#038; AI Conference von Gabor Farkasch		</title>
		<link>https://www.designtagebuch.de/follow-up-ki-und-schriftgestaltung-eindruecke-von-der-font-tech-ai-conference/comment-page-1/#comment-676481</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gabor Farkasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2026 19:11:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.designtagebuch.de/follow-up-ki-und-schriftgestaltung-eindruecke-von-der-font-tech-ai-conference/comment-page-1/#comment-676477&quot;&gt;s:mon&lt;/a&gt;.

Danke dir, s:mon, für deinen Kommentar! Ich finde das Themengebiet auch super spannend, und es verändert sich gefühlt täglich in diesem Bereich. Interessant ist auch, dass Design und Development immer stärker zusammenwachsen. Eigentlich entwickelt sich gerade eine neue Design-Disziplin: Prompt-Design.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.designtagebuch.de/follow-up-ki-und-schriftgestaltung-eindruecke-von-der-font-tech-ai-conference/comment-page-1/#comment-676477">s:mon</a>.</p>
<p>Danke dir, s:mon, für deinen Kommentar! Ich finde das Themengebiet auch super spannend, und es verändert sich gefühlt täglich in diesem Bereich. Interessant ist auch, dass Design und Development immer stärker zusammenwachsen. Eigentlich entwickelt sich gerade eine neue Design-Disziplin: Prompt-Design.</p>
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			</item>
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		<title>
		Kommentar zu Atlanta Falcons – wo die Grenze zwischen Sportmarketing und Kriegsrhetorik verschwimmt von koni		</title>
		<link>https://www.designtagebuch.de/atlanta-falcons-wo-die-grenze-zwischen-sportmarketing-und-kriegsrhetorik-verschwimmt/comment-page-1/#comment-676480</link>

		<dc:creator><![CDATA[koni]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2026 15:05:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.designtagebuch.de/atlanta-falcons-wo-die-grenze-zwischen-sportmarketing-und-kriegsrhetorik-verschwimmt/comment-page-1/#comment-676471&quot;&gt;Roger&lt;/a&gt;.

Mit „ nicht den Nazis überlassen“ lässt sich natürlich auch jede ( unterschwellige) Nazipropaganda legitimieren. Wenn so offensichtlicher Bezug zu rechtsextremen Visualisierungen ist ein Hinweis darauf nicht nur legitim sondern sogar ein notwendiger.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.designtagebuch.de/atlanta-falcons-wo-die-grenze-zwischen-sportmarketing-und-kriegsrhetorik-verschwimmt/comment-page-1/#comment-676471">Roger</a>.</p>
<p>Mit „ nicht den Nazis überlassen“ lässt sich natürlich auch jede ( unterschwellige) Nazipropaganda legitimieren. Wenn so offensichtlicher Bezug zu rechtsextremen Visualisierungen ist ein Hinweis darauf nicht nur legitim sondern sogar ein notwendiger.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Houses of KaDeWe: Drei Häuser, eine gemeinsame Typosignatur von Achim Schaffrinna		</title>
		<link>https://www.designtagebuch.de/houses-of-kadewe-drei-haeuser-eine-gemeinsame-typosignatur/comment-page-1/#comment-676479</link>

		<dc:creator><![CDATA[Achim Schaffrinna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2026 14:34:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.designtagebuch.de/houses-of-kadewe-drei-haeuser-eine-gemeinsame-typosignatur/comment-page-1/#comment-676478&quot;&gt;Hans-Dieter Masuch&lt;/a&gt;.

Danke für den Kommentar. 
Hertie war allerdings kein &lt;em&gt;Ableger&lt;/em&gt;, sondern der &lt;strong&gt;Mutterkonzern&lt;/strong&gt;, der Ende der 1920er Jahre das KaDeWe und 1952 das Kaufhaus Wertheim übernahm. Der Hertie-Konzern wurde 1993 aufgelöst; 2007 wurde die &lt;a href=&quot;https://www.designtagebuch.de/hertie-ist-wieder-da/&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Marke Hertie reaktiviert&lt;/a&gt;. Die Kaufhausmarke Wertheim verschwand 2008/09 vollständig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.designtagebuch.de/houses-of-kadewe-drei-haeuser-eine-gemeinsame-typosignatur/comment-page-1/#comment-676478">Hans-Dieter Masuch</a>.</p>
<p>Danke für den Kommentar.<br />
Hertie war allerdings kein <em>Ableger</em>, sondern der <strong>Mutterkonzern</strong>, der Ende der 1920er Jahre das KaDeWe und 1952 das Kaufhaus Wertheim übernahm. Der Hertie-Konzern wurde 1993 aufgelöst; 2007 wurde die <a href="https://www.designtagebuch.de/hertie-ist-wieder-da/" rel="ugc">Marke Hertie reaktiviert</a>. Die Kaufhausmarke Wertheim verschwand 2008/09 vollständig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Houses of KaDeWe: Drei Häuser, eine gemeinsame Typosignatur von Hans-Dieter Masuch		</title>
		<link>https://www.designtagebuch.de/houses-of-kadewe-drei-haeuser-eine-gemeinsame-typosignatur/comment-page-1/#comment-676478</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Dieter Masuch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2026 14:07:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.designtagebuch.de/?p=135336#comment-676478</guid>

					<description><![CDATA[Bravo! Wieder einmal ein toller und interessanter Artikel.

2 der Ableger sind ja schon verschwunden:

Hertie &#038; Wertheim

Mal schauen, wie lange sich die Luxus-Varianten noch auf dem Markt halten können und ob das die Zukunft der Warenhäuser darstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bravo! Wieder einmal ein toller und interessanter Artikel.</p>
<p>2 der Ableger sind ja schon verschwunden:</p>
<p>Hertie &amp; Wertheim</p>
<p>Mal schauen, wie lange sich die Luxus-Varianten noch auf dem Markt halten können und ob das die Zukunft der Warenhäuser darstellt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Follow-up: KI und Schriftgestaltung: Eindrücke von der Font Tech &#038; AI Conference von s:mon		</title>
		<link>https://www.designtagebuch.de/follow-up-ki-und-schriftgestaltung-eindruecke-von-der-font-tech-ai-conference/comment-page-1/#comment-676477</link>

		<dc:creator><![CDATA[s:mon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2026 14:03:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.designtagebuch.de/?p=135259#comment-676477</guid>

					<description><![CDATA[Herzlichen Dank fürs Update! Als jemand, der beruflich viel mit KI zu tun hat und sich privat für Schriftgestaltung und Typographie interessiert, finde ich es super, dass diese Schnittstelle beider Themenfelder hier beleuchtet wurde. Ich bin gespannt, wie es diesbezüglich in den nächsten Monaten und Jahren weitergeht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlichen Dank fürs Update! Als jemand, der beruflich viel mit KI zu tun hat und sich privat für Schriftgestaltung und Typographie interessiert, finde ich es super, dass diese Schnittstelle beider Themenfelder hier beleuchtet wurde. Ich bin gespannt, wie es diesbezüglich in den nächsten Monaten und Jahren weitergeht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Atlanta Falcons – wo die Grenze zwischen Sportmarketing und Kriegsrhetorik verschwimmt von Achim Schaffrinna		</title>
		<link>https://www.designtagebuch.de/atlanta-falcons-wo-die-grenze-zwischen-sportmarketing-und-kriegsrhetorik-verschwimmt/comment-page-1/#comment-676476</link>

		<dc:creator><![CDATA[Achim Schaffrinna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2026 09:28:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.designtagebuch.de/?p=135303#comment-676476</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.designtagebuch.de/atlanta-falcons-wo-die-grenze-zwischen-sportmarketing-und-kriegsrhetorik-verschwimmt/comment-page-1/#comment-676473&quot;&gt;Roger&lt;/a&gt;.

Orientierung und Haltung sind zwei wichtige Aspekte. 

Nazi-Ästhetik ist mit den allerschlimmsten Gräueltaten verbunden, zu denen Menschen imstande sind. Im Aufflammen dieser Ästhetik sehen viele Menschen möglicherweise das Aufkeimen einer erneuten Schreckensherrschaft. Die Kennzeichnung von Nazi-Ästhetik, im Sinne eines Brandmarkens, ließe sich demnach als Schutzfunktion lesen, als natürliche/r Abwehrhaltung/Abwehrmechanismus. Der Abwehrreaktion liegt allerdings der Trugschluss zugrunde, dass sich eine Schreckensherrschaft nicht auch in einer anderen als dieser visuellen Erscheinung ankündigen kann, etwa in einem weißen Hemd und einem gut sitzenden, schicken Business-Anzug.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.designtagebuch.de/atlanta-falcons-wo-die-grenze-zwischen-sportmarketing-und-kriegsrhetorik-verschwimmt/comment-page-1/#comment-676473">Roger</a>.</p>
<p>Orientierung und Haltung sind zwei wichtige Aspekte. </p>
<p>Nazi-Ästhetik ist mit den allerschlimmsten Gräueltaten verbunden, zu denen Menschen imstande sind. Im Aufflammen dieser Ästhetik sehen viele Menschen möglicherweise das Aufkeimen einer erneuten Schreckensherrschaft. Die Kennzeichnung von Nazi-Ästhetik, im Sinne eines Brandmarkens, ließe sich demnach als Schutzfunktion lesen, als natürliche/r Abwehrhaltung/Abwehrmechanismus. Der Abwehrreaktion liegt allerdings der Trugschluss zugrunde, dass sich eine Schreckensherrschaft nicht auch in einer anderen als dieser visuellen Erscheinung ankündigen kann, etwa in einem weißen Hemd und einem gut sitzenden, schicken Business-Anzug.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu University of Nevada, Reno präsentiert sich mit neuem Corporate Design von Peter		</title>
		<link>https://www.designtagebuch.de/university-of-nevada-reno-praesentiert-sich-mit-neuem-corporate-design/comment-page-1/#comment-676475</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 17:02:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.designtagebuch.de/university-of-nevada-reno-praesentiert-sich-mit-neuem-corporate-design/comment-page-1/#comment-676474&quot;&gt;Andreas&lt;/a&gt;.

Auch andere traditionsreiche Universitäten verwenden Serifenschriften, bei denen Bindewörter wie &quot;of&quot; oder &quot;the&quot; kursiv gesetzt sind, um den Fluss des Namens eleganter zu machen. Mir fällt da gerade mein altes Diplom der University of Cambridge ein (im aktuellen Schriftzug ist es allerdings nicht mehr kursiv gesetzt).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.designtagebuch.de/university-of-nevada-reno-praesentiert-sich-mit-neuem-corporate-design/comment-page-1/#comment-676474">Andreas</a>.</p>
<p>Auch andere traditionsreiche Universitäten verwenden Serifenschriften, bei denen Bindewörter wie &#8220;of&#8221; oder &#8220;the&#8221; kursiv gesetzt sind, um den Fluss des Namens eleganter zu machen. Mir fällt da gerade mein altes Diplom der University of Cambridge ein (im aktuellen Schriftzug ist es allerdings nicht mehr kursiv gesetzt).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu University of Nevada, Reno präsentiert sich mit neuem Corporate Design von Andreas		</title>
		<link>https://www.designtagebuch.de/university-of-nevada-reno-praesentiert-sich-mit-neuem-corporate-design/comment-page-1/#comment-676474</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 13:54:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dass die Gestaltung für amerikanische Unis typisch und damit vielleicht auch passend ist, mag ja sein. Insofern sage ich auch nichts gegen die Slab-Serifen, obwohl sie wirklich nicht mein Ding sind. Aber dennoch darf man doch wohl feststellen, dass der Gesamtauftritt ziemlich verunglückt ist. Vor allem der Schriftzug unter dem Logo ist meines Erachtens höchst befremdlich. Das kursive, links stehende &quot;of&quot; wirkt sowohl in der zentrierten als auch in der linksbündigen Variante völlig unausgegoren und wackelig und bekommt auch dem Sinn nach so eine eigenartige, inhaltlich überflüssige Betonung. Zusammen mit dem relativ wilden UN-Logo ist das alles für mich Chaos total, egal ob auf einem Briefbogen oder einem Letter Jacket.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Gestaltung für amerikanische Unis typisch und damit vielleicht auch passend ist, mag ja sein. Insofern sage ich auch nichts gegen die Slab-Serifen, obwohl sie wirklich nicht mein Ding sind. Aber dennoch darf man doch wohl feststellen, dass der Gesamtauftritt ziemlich verunglückt ist. Vor allem der Schriftzug unter dem Logo ist meines Erachtens höchst befremdlich. Das kursive, links stehende &#8220;of&#8221; wirkt sowohl in der zentrierten als auch in der linksbündigen Variante völlig unausgegoren und wackelig und bekommt auch dem Sinn nach so eine eigenartige, inhaltlich überflüssige Betonung. Zusammen mit dem relativ wilden UN-Logo ist das alles für mich Chaos total, egal ob auf einem Briefbogen oder einem Letter Jacket.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Atlanta Falcons – wo die Grenze zwischen Sportmarketing und Kriegsrhetorik verschwimmt von Roger		</title>
		<link>https://www.designtagebuch.de/atlanta-falcons-wo-die-grenze-zwischen-sportmarketing-und-kriegsrhetorik-verschwimmt/comment-page-1/#comment-676473</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 11:41:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.designtagebuch.de/atlanta-falcons-wo-die-grenze-zwischen-sportmarketing-und-kriegsrhetorik-verschwimmt/comment-page-1/#comment-676472&quot;&gt;Achim Schaffrinna&lt;/a&gt;.

Danke für Deine gewissenhafte, umfassende Erläuterung Achim. Eine Wonne. Und ich verstehe natürlich Deinen Punkt.

Aber, wie Du schon schreibst: »dann (gezielt) von den Nationalsozialisten okkupiert« – es geht darum hier einfach beharrlich und mutig zu bleiben und sich die »vom Brot genommene Butter« wieder zurückzuholen. Der Fakt, dass Nazis sich schon länger anderer Gestaltungselemente bedienen, zeigt ja, dass die alte Schublade inzwischen so auch schon gar nicht mehr zu 100 % funktioniert. Stell Dir vor DIE LINKE würde plötzlich mal was mit Adler und Fraktur machen, das wäre doch ziemlich lustig, oder? 

Die Frage ist vielleicht eher, ob wir das als Gesellschaft überhaupt wollen. Das »geschärfte kollektive Gedächtnis« sorgt ja für Orientierung und vielleicht auch Halt. Das müsste man aufgeben. Aber wie Deine Beispiele aus der Gegenwart zeigen, muss man das wohl ohnehin. Etiketten schwindeln eben oft, leider …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.designtagebuch.de/atlanta-falcons-wo-die-grenze-zwischen-sportmarketing-und-kriegsrhetorik-verschwimmt/comment-page-1/#comment-676472">Achim Schaffrinna</a>.</p>
<p>Danke für Deine gewissenhafte, umfassende Erläuterung Achim. Eine Wonne. Und ich verstehe natürlich Deinen Punkt.</p>
<p>Aber, wie Du schon schreibst: »dann (gezielt) von den Nationalsozialisten okkupiert« – es geht darum hier einfach beharrlich und mutig zu bleiben und sich die »vom Brot genommene Butter« wieder zurückzuholen. Der Fakt, dass Nazis sich schon länger anderer Gestaltungselemente bedienen, zeigt ja, dass die alte Schublade inzwischen so auch schon gar nicht mehr zu 100 % funktioniert. Stell Dir vor DIE LINKE würde plötzlich mal was mit Adler und Fraktur machen, das wäre doch ziemlich lustig, oder? </p>
<p>Die Frage ist vielleicht eher, ob wir das als Gesellschaft überhaupt wollen. Das »geschärfte kollektive Gedächtnis« sorgt ja für Orientierung und vielleicht auch Halt. Das müsste man aufgeben. Aber wie Deine Beispiele aus der Gegenwart zeigen, muss man das wohl ohnehin. Etiketten schwindeln eben oft, leider …</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Atlanta Falcons – wo die Grenze zwischen Sportmarketing und Kriegsrhetorik verschwimmt von Achim Schaffrinna		</title>
		<link>https://www.designtagebuch.de/atlanta-falcons-wo-die-grenze-zwischen-sportmarketing-und-kriegsrhetorik-verschwimmt/comment-page-1/#comment-676472</link>

		<dc:creator><![CDATA[Achim Schaffrinna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 19:40:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.designtagebuch.de/?p=135303#comment-676472</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.designtagebuch.de/atlanta-falcons-wo-die-grenze-zwischen-sportmarketing-und-kriegsrhetorik-verschwimmt/comment-page-1/#comment-676471&quot;&gt;Roger&lt;/a&gt;.

Danke für Deinen Kommentar, Roger.

Zunächst der Hinweis: „Frakturschrift“ in meinem vorherigen Kommentar geht die Vorbemerkung „Allgemein gesprochen“ voraus – es bezieht sich nicht auf die Falcons.

Die visuelle Codierung des Nationalsozialismus hat sich tief in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben, und zwar nicht nur in Deutschland, Europa und den USA. Die digitalen Medien haben dazu beigetragen, dass dieses Gedächtnis &lt;strong&gt;geschärft&lt;/strong&gt; wurde. Weshalb es aus meiner Sicht sehr unwahrscheinlich ist, dass die damit verbundene Gestaltungscharakteristik irgendwann einmal eine andere Lesart als die von Nazi-Ästhetik erhält. Das Bewusstsein diesbezüglich ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gewachsen. Auch dank Berichterstattung und Medien (Internet, Kinofilme/Serien u.a.) ist eine &lt;strong&gt;Erinnerungskultur&lt;/strong&gt; entstanden, die dafür gesorgt hat, dass heutzutage schon einzelne Elemente, etwa Farbgebung, Frakturschrift, Adlerdarstellung oder Eichenkranz, genügen, um bei vielen Menschen entsprechende Assoziationen auszulösen. Dies gilt es anzuerkennen. Was nicht bedeuten muss, dass einzelne Elemente nicht auch im Kontext von Markendesign genutzt werden könnten, unter der Voraussetzung eines bewussten Umgangs. 

Die visuelle Codierung des Nationalsozialismus, der „komplette Bausatz“, lieber Roger, wird immer Nazi-Identität bleiben, so jedenfalls meine These. Was heutige Markenkommunikation leisten kann, ist, &lt;strong&gt;einzelnen Gestaltungselementen&lt;/strong&gt; dieses Bausatzes einen neuen/anderen Bedeutungs- und Interpretationsrahmen zu geben. So wie es sehr viele Marken, Unternehmen, Vereine und Franchises tun – nebenbei gesagt auch das Design Tagebuch: Das „dt“-Logo basiert auf der Ästhetik handschriftlicher Typographie, auf der Charakteristik gebrochener Lettern. 

An der Farbe Rot lässt sich die Möglichkeit einer &lt;strong&gt;Umschreibung&lt;/strong&gt; vielleicht am besten ablesen. Ursprünglich Erkennungsmerkmal der Revolutionisten (Jakobiner), später der Sozialisten, dann (gezielt) von den Nationalsozialisten okkupiert, heutzutage gleichsam Hausfarbe der Sozialdemokraten und der Linken. Einzelne Farben und grafische Elemente können also neu besetzt und so der „Allgemeinheit zugänglich“ gemacht werden. 

Eben weil der Nazi-„Bausatz“ belegt und der damit verbundene gestalterische Ausdruck &lt;em&gt;verbrannt&lt;/em&gt; ist, setzen heutige Rechtsextremisten&lt;strong&gt; andere Kommunikationsmittel ein&lt;/strong&gt;, um so ihre Gesinnung zu verschleiern. Nazis treten nicht mehr (nur) in Springerstiefeln auf, sie bedienen sich nicht mehr vorwiegend Frakturschriften, nutzen bewusst ein anderes als ein Schwarz-Weiß-Rot-Farbschema. Die Identitäre Bewegung beispielsweise setzt, nachdem sie einige Jahre mit Petrolblau auftrat, wieder auf Gelb-Schwarz in ihrer Außendarstellung. Auch die &lt;a href=&quot;https://www.designtagebuch.de/neues-logo-fuer-cducsu-fraktion-im-deutschen-bundestag/&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;CDU/CSU-Fraktion&lt;/a&gt; nutzt Petrolblau. Gelb-Schwarz sind auch die Primärfarben des ADAC, Duden oder der GelbenSeiten. Auf ihrer Website nutzt die Identitäre Bewegung die &lt;em&gt;Fira Sans&lt;/em&gt; als Webfont – auch die Bauhaus-Universität Weimar oder die Landeshauptstadt Mainz verwenden diese weit verbreitete, moderne Schrift. Auch darin zeigt sich das um Anschlussfähigkeit bemühte Design heutiger Rechtsextremisten.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.designtagebuch.de/atlanta-falcons-wo-die-grenze-zwischen-sportmarketing-und-kriegsrhetorik-verschwimmt/comment-page-1/#comment-676471">Roger</a>.</p>
<p>Danke für Deinen Kommentar, Roger.</p>
<p>Zunächst der Hinweis: „Frakturschrift“ in meinem vorherigen Kommentar geht die Vorbemerkung „Allgemein gesprochen“ voraus – es bezieht sich nicht auf die Falcons.</p>
<p>Die visuelle Codierung des Nationalsozialismus hat sich tief in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben, und zwar nicht nur in Deutschland, Europa und den USA. Die digitalen Medien haben dazu beigetragen, dass dieses Gedächtnis <strong>geschärft</strong> wurde. Weshalb es aus meiner Sicht sehr unwahrscheinlich ist, dass die damit verbundene Gestaltungscharakteristik irgendwann einmal eine andere Lesart als die von Nazi-Ästhetik erhält. Das Bewusstsein diesbezüglich ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gewachsen. Auch dank Berichterstattung und Medien (Internet, Kinofilme/Serien u.a.) ist eine <strong>Erinnerungskultur</strong> entstanden, die dafür gesorgt hat, dass heutzutage schon einzelne Elemente, etwa Farbgebung, Frakturschrift, Adlerdarstellung oder Eichenkranz, genügen, um bei vielen Menschen entsprechende Assoziationen auszulösen. Dies gilt es anzuerkennen. Was nicht bedeuten muss, dass einzelne Elemente nicht auch im Kontext von Markendesign genutzt werden könnten, unter der Voraussetzung eines bewussten Umgangs. </p>
<p>Die visuelle Codierung des Nationalsozialismus, der „komplette Bausatz“, lieber Roger, wird immer Nazi-Identität bleiben, so jedenfalls meine These. Was heutige Markenkommunikation leisten kann, ist, <strong>einzelnen Gestaltungselementen</strong> dieses Bausatzes einen neuen/anderen Bedeutungs- und Interpretationsrahmen zu geben. So wie es sehr viele Marken, Unternehmen, Vereine und Franchises tun – nebenbei gesagt auch das Design Tagebuch: Das „dt“-Logo basiert auf der Ästhetik handschriftlicher Typographie, auf der Charakteristik gebrochener Lettern. </p>
<p>An der Farbe Rot lässt sich die Möglichkeit einer <strong>Umschreibung</strong> vielleicht am besten ablesen. Ursprünglich Erkennungsmerkmal der Revolutionisten (Jakobiner), später der Sozialisten, dann (gezielt) von den Nationalsozialisten okkupiert, heutzutage gleichsam Hausfarbe der Sozialdemokraten und der Linken. Einzelne Farben und grafische Elemente können also neu besetzt und so der „Allgemeinheit zugänglich“ gemacht werden. </p>
<p>Eben weil der Nazi-„Bausatz“ belegt und der damit verbundene gestalterische Ausdruck <em>verbrannt</em> ist, setzen heutige Rechtsextremisten<strong> andere Kommunikationsmittel ein</strong>, um so ihre Gesinnung zu verschleiern. Nazis treten nicht mehr (nur) in Springerstiefeln auf, sie bedienen sich nicht mehr vorwiegend Frakturschriften, nutzen bewusst ein anderes als ein Schwarz-Weiß-Rot-Farbschema. Die Identitäre Bewegung beispielsweise setzt, nachdem sie einige Jahre mit Petrolblau auftrat, wieder auf Gelb-Schwarz in ihrer Außendarstellung. Auch die <a href="https://www.designtagebuch.de/neues-logo-fuer-cducsu-fraktion-im-deutschen-bundestag/" rel="ugc">CDU/CSU-Fraktion</a> nutzt Petrolblau. Gelb-Schwarz sind auch die Primärfarben des ADAC, Duden oder der GelbenSeiten. Auf ihrer Website nutzt die Identitäre Bewegung die <em>Fira Sans</em> als Webfont – auch die Bauhaus-Universität Weimar oder die Landeshauptstadt Mainz verwenden diese weit verbreitete, moderne Schrift. Auch darin zeigt sich das um Anschlussfähigkeit bemühte Design heutiger Rechtsextremisten.</p>
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