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	Kommentare für TheoBlog.de	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 Apr 2026 08:41:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Kommentar zu Der „Chilling-Effekt“ von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-chilling-effekt/47609/comment-page-1/#comment-92908</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 08:41:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;&lt;span&gt;Es war kein Problem, nicht in der Kirche zu sein, oder stattdessen in einer Freikirche.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;
Hehe, der Kirchenaustritts-Joker &quot;stattdessen in einer Freikirche&quot;, wer kennt ihn nicht mehr?

Letzteres zog ein paar Jahrhunderte vorher noch nicht, da bekamen die Täufer noch ordentlich &quot;aufs Maul&quot; (übliches gepflegtes Luther-Deutsch).

&lt;blockquote&gt;&lt;span&gt;Ebenso war es für den ländlichen mittelständigen Unternehmer kein Problem ausschließlich Leute einzustellen, die er vom Kirchbesuch her kannte.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;
Huch! Da ist er ja der &quot;Chilling-Effekt&quot;. q.e.d.

&lt;blockquote&gt;&lt;span&gt;Nun las ich gerade vor ein paar Tagen eine Statistik, wie es heute aussieht mit der Verunglimpfung von Religionen. Hint: das Christentum darf man durch den Dreck ziehen, mittlerweile landen mehr Fälle vor Gericht wegen antiislamischer Äußerungen.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;span&gt;Das bestätigt doch exakt genau das, was weiter oben gesagt wurde: Jetzt sind halt mal die anderen dran mit auf die Mütze bekommen. In Europa hat schon immer die herrschende Mehrheit den Ton angegeben. Das war noch niemals anders. Eine andere Entwicklungsstufe hat der Kontinent schlicht nie erreicht. Das muss man sich jetzt auch mal eingestehen.&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Seinerzeit wurde eifrig Christentum simuliert, um nicht den Arbeitsplatz verlieren, heute wird eben eher das Orientale hofiert. Natürlich nie mit echter Überzeugung dahinter. Deshalb ist ja von dem Haufen Pseudokirchgängern, die man für die &quot;christliche Mehrheitsgesellschaft&quot; gehalten hat, auch niemand mehr übrig. Da hat man sich aber mal schön selber in die Tasche gelogen.&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Aber noch niemals lebte jemand in einer Fantasiewelt irgendwelcher Juristen, wo im öffentlichen Diskurs einfach &quot;Überzeugungen geäußert&quot; werden. Das hat in Europa jeder einfache Mensch ohne adeligen Schutzpatron immer schon besser sein gelassen. Oder ist halt schon seit 1500 nach Amerika ausgewandert. &lt;/span&gt;Cuius regio, eius religio&lt;span&gt; gilt nämlich immer noch!&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Das einzige, was gerade lautstark von den Betroffenen beklagt wird, dass sich die sog. herrschende Meinung geändert hat - Warum wohl ist der Begriff von &quot;Herrschaft&quot; abgeleitet? An den Tatsachen an sich hat sich gar nichts geändert.&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span>Es war kein Problem, nicht in der Kirche zu sein, oder stattdessen in einer Freikirche.</span></p></blockquote>
<p>Hehe, der Kirchenaustritts-Joker &#8222;stattdessen in einer Freikirche&#8220;, wer kennt ihn nicht mehr?</p>
<p>Letzteres zog ein paar Jahrhunderte vorher noch nicht, da bekamen die Täufer noch ordentlich &#8222;aufs Maul&#8220; (übliches gepflegtes Luther-Deutsch).</p>
<blockquote><p><span>Ebenso war es für den ländlichen mittelständigen Unternehmer kein Problem ausschließlich Leute einzustellen, die er vom Kirchbesuch her kannte.</span></p></blockquote>
<p>Huch! Da ist er ja der &#8222;Chilling-Effekt&#8220;. q.e.d.</p>
<blockquote><p><span>Nun las ich gerade vor ein paar Tagen eine Statistik, wie es heute aussieht mit der Verunglimpfung von Religionen. Hint: das Christentum darf man durch den Dreck ziehen, mittlerweile landen mehr Fälle vor Gericht wegen antiislamischer Äußerungen.</span></p></blockquote>
<p><span>Das bestätigt doch exakt genau das, was weiter oben gesagt wurde: Jetzt sind halt mal die anderen dran mit auf die Mütze bekommen. In Europa hat schon immer die herrschende Mehrheit den Ton angegeben. Das war noch niemals anders. Eine andere Entwicklungsstufe hat der Kontinent schlicht nie erreicht. Das muss man sich jetzt auch mal eingestehen.</span></p>
<p><span>Seinerzeit wurde eifrig Christentum simuliert, um nicht den Arbeitsplatz verlieren, heute wird eben eher das Orientale hofiert. Natürlich nie mit echter Überzeugung dahinter. Deshalb ist ja von dem Haufen Pseudokirchgängern, die man für die &#8222;christliche Mehrheitsgesellschaft&#8220; gehalten hat, auch niemand mehr übrig. Da hat man sich aber mal schön selber in die Tasche gelogen.</span></p>
<p><span>Aber noch niemals lebte jemand in einer Fantasiewelt irgendwelcher Juristen, wo im öffentlichen Diskurs einfach &#8222;Überzeugungen geäußert&#8220; werden. Das hat in Europa jeder einfache Mensch ohne adeligen Schutzpatron immer schon besser sein gelassen. Oder ist halt schon seit 1500 nach Amerika ausgewandert. </span>Cuius regio, eius religio<span> gilt nämlich immer noch!</span></p>
<p><span>Das einzige, was gerade lautstark von den Betroffenen beklagt wird, dass sich die sog. herrschende Meinung geändert hat &#8211; Warum wohl ist der Begriff von &#8222;Herrschaft&#8220; abgeleitet? An den Tatsachen an sich hat sich gar nichts geändert.</span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Niemand ist cooler als Jesus“ – Wie die Gen Z zurück zum Glauben findet von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/niemand-ist-cooler-als-jesus-wie-die-gen-z-zurueck-zum-glauben-findet/47596/comment-page-1/#comment-92907</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 06:46:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;&lt;span&gt;Negativ deshalb, weil die Gnade in Christus in dem Artikel gar nicht vorkommt. Da freut man sich (zu recht), dass einige der GenZ hohe Werte haben, aber dann bleibt der Artikel dabei inhaltlich stehen.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;
Wir sehen schon seit dem 19. Jahrhundert eine Säkularisierung innerhalb aller Kirchen (einschließlich Freikirchen), gerade auch beim theologischen Personal. Kennzeichnend dafür ist, dass man sich heute bereits an &quot;hohen Werten&quot; freut, aber ausdrücklich nicht am exklusiven christlichen Bekenntnis. Das wurde durch die besonderen Umstände der frühen 2020er nochmal beschleunigt. Schon davor sahen von Generation zu Generation einen Rücksturz in eine säkulare Werkegerechtigkeit - und zwar nicht bei denen, die das Evangelium gar nicht kennen, sondern bei den studierten Religionslehrern höchstselbst. Das alles passiert der Theorie nach kurz bevor die christliche Identität selbst dann komplett abgelegt wird und sich nicht mehr als Christ bezeichnet wird.

Fazit: Leute, die sich gerade das Christentum ablegen, freuen sich darüber, dass sie Nichtchristen immer ähnlicher werden.

&lt;blockquote&gt;&lt;span&gt;Weiterhin ist zu überlegen, ob der Abstand von „Dry January“ geringer zu Jesus oder geringer zu Ersatzreligionen wie z.B „Klimagerechtigkeit“ ist.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;
Es ist der wiederauferstandene Gnostizismus. &quot;Dry January&quot; befindet sich in guter Gesellschaft mit Markion von Sinope - der bekannt dafür war, das Alte Testament dem &quot;Demiurg&quot; zuzurechnen. Mit christlichen Werten verwechselt das nur, wer das eigene Fundament verloren hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span>Negativ deshalb, weil die Gnade in Christus in dem Artikel gar nicht vorkommt. Da freut man sich (zu recht), dass einige der GenZ hohe Werte haben, aber dann bleibt der Artikel dabei inhaltlich stehen.</span></p></blockquote>
<p>Wir sehen schon seit dem 19. Jahrhundert eine Säkularisierung innerhalb aller Kirchen (einschließlich Freikirchen), gerade auch beim theologischen Personal. Kennzeichnend dafür ist, dass man sich heute bereits an &#8222;hohen Werten&#8220; freut, aber ausdrücklich nicht am exklusiven christlichen Bekenntnis. Das wurde durch die besonderen Umstände der frühen 2020er nochmal beschleunigt. Schon davor sahen von Generation zu Generation einen Rücksturz in eine säkulare Werkegerechtigkeit &#8211; und zwar nicht bei denen, die das Evangelium gar nicht kennen, sondern bei den studierten Religionslehrern höchstselbst. Das alles passiert der Theorie nach kurz bevor die christliche Identität selbst dann komplett abgelegt wird und sich nicht mehr als Christ bezeichnet wird.</p>
<p>Fazit: Leute, die sich gerade das Christentum ablegen, freuen sich darüber, dass sie Nichtchristen immer ähnlicher werden.</p>
<blockquote><p><span>Weiterhin ist zu überlegen, ob der Abstand von „Dry January“ geringer zu Jesus oder geringer zu Ersatzreligionen wie z.B „Klimagerechtigkeit“ ist.</span></p></blockquote>
<p>Es ist der wiederauferstandene Gnostizismus. &#8222;Dry January&#8220; befindet sich in guter Gesellschaft mit Markion von Sinope &#8211; der bekannt dafür war, das Alte Testament dem &#8222;Demiurg&#8220; zuzurechnen. Mit christlichen Werten verwechselt das nur, wer das eigene Fundament verloren hat.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Der „Chilling-Effekt“ von Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-chilling-effekt/47609/comment-page-1/#comment-92906</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 06:27:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nun habe ich die 60er, 70er, 80er, ... miterlebt. Nein, Menschen außerhalb der katholischen oder evangelischen Bubble waren nicht zum Abschuss freigegeben. Was für ein Unsinn ...
Man kann recht einfach die Zahl der Menschen außerhalb der Kirchen ermitteln (Nicht-Kirchensteuerzahler), die stiegen damals schon von Jahrzehnt zu Jahrzehnt. Zum Abschuss freigegeben wären sicherlich einige häufig falsche Sachen schreibende Kommentatoren gewesen, wenn es denn schon Online-Dienste gegeben hätten.

Es war kein Problem, nicht in der Kirche zu sein, oder stattdessen in einer Freikirche. Ebenso war es für den ländlichen mittelständigen Unternehmer kein Problem ausschließlich Leute einzustellen, die er vom Kirchbesuch her kannte. Das war mal die übliche Freiheit. Ein AGG war nicht mal ansatzweise zu riechen. 
Blasphemiegesetze wurden vor 40 Jahren ernst genommen, gewisse Dinge hätte man sich nicht erlaubt. Nun las ich gerade vor ein paar Tagen eine Statistik, wie es heute aussieht mit der Verunglimpfung von Religionen. Hint: das Christentum darf man durch den Dreck ziehen, mittlerweile landen mehr Fälle vor Gericht wegen antiislamischer Äußerungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun habe ich die 60er, 70er, 80er, &#8230; miterlebt. Nein, Menschen außerhalb der katholischen oder evangelischen Bubble waren nicht zum Abschuss freigegeben. Was für ein Unsinn &#8230;<br />
Man kann recht einfach die Zahl der Menschen außerhalb der Kirchen ermitteln (Nicht-Kirchensteuerzahler), die stiegen damals schon von Jahrzehnt zu Jahrzehnt. Zum Abschuss freigegeben wären sicherlich einige häufig falsche Sachen schreibende Kommentatoren gewesen, wenn es denn schon Online-Dienste gegeben hätten.</p>
<p>Es war kein Problem, nicht in der Kirche zu sein, oder stattdessen in einer Freikirche. Ebenso war es für den ländlichen mittelständigen Unternehmer kein Problem ausschließlich Leute einzustellen, die er vom Kirchbesuch her kannte. Das war mal die übliche Freiheit. Ein AGG war nicht mal ansatzweise zu riechen.<br />
Blasphemiegesetze wurden vor 40 Jahren ernst genommen, gewisse Dinge hätte man sich nicht erlaubt. Nun las ich gerade vor ein paar Tagen eine Statistik, wie es heute aussieht mit der Verunglimpfung von Religionen. Hint: das Christentum darf man durch den Dreck ziehen, mittlerweile landen mehr Fälle vor Gericht wegen antiislamischer Äußerungen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Niemand ist cooler als Jesus“ – Wie die Gen Z zurück zum Glauben findet von Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/niemand-ist-cooler-als-jesus-wie-die-gen-z-zurueck-zum-glauben-findet/47596/comment-page-1/#comment-92905</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 06:04:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Ben
Da ich mit &quot;Negativ&quot; eröffne liegt daran, dass ich mindestens bis Zeile 6 Deines Beitrages gelesen habe, bevor ich geschrieben habe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ben<br />
Da ich mit &#8222;Negativ&#8220; eröffne liegt daran, dass ich mindestens bis Zeile 6 Deines Beitrages gelesen habe, bevor ich geschrieben habe.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Der „Chilling-Effekt“ von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-chilling-effekt/47609/comment-page-1/#comment-92904</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 05:44:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Finde ich immer unterhaltsam wie Juristen die Welt aus ihrem Elfenbeinturm beschreiben:

&lt;blockquote&gt;&lt;span&gt;könnten dazu führen, dass Menschen ihre Überzeugungen künftig zurückhaltender äußern&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;span&gt;Wie kann man denn glauben, dass gesellschaftliche Minderheiten im &quot;öffentlichen Diskurs&quot; ihre Überzeugungen NICHT &quot;zurückhaltend&quot; äußern würden? Wo gab es denn jemals eine &quot;Meinungs- und Religionsfreiheit&quot; im in der &quot;christlichen Mehrheitsgesellschaft&quot; Westdeutschlands? Gab es nie! Unter der Jute der Staatskirche warst du entweder &quot;katholisch&quot; oder &quot;evangelisch&quot; oder zum Abschuss freigegeben.&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Hier beklagt mal wieder einer den Verlust von Tatsachen, die es außerhalb irgendwelcher Universitätsblasen nur auf dem Papier gab. Und wie immer bemerken die Realitätsfremden es immer erst dann, wenn es sie SELBST betrifft. Tja, in Europa ist halt reihum jeder irgendwann mal dran mit dem Fresse halten. Jetzt sind es halt mal die &quot;christlich begründeten Äußerungen&quot;. So what? Das hat ja keinen von denen gestört, als sie noch in der Mehrheit waren.&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Finde ich immer unterhaltsam wie Juristen die Welt aus ihrem Elfenbeinturm beschreiben:</p>
<blockquote><p><span>könnten dazu führen, dass Menschen ihre Überzeugungen künftig zurückhaltender äußern</span></p></blockquote>
<p><span>Wie kann man denn glauben, dass gesellschaftliche Minderheiten im &#8222;öffentlichen Diskurs&#8220; ihre Überzeugungen NICHT &#8222;zurückhaltend&#8220; äußern würden? Wo gab es denn jemals eine &#8222;Meinungs- und Religionsfreiheit&#8220; im in der &#8222;christlichen Mehrheitsgesellschaft&#8220; Westdeutschlands? Gab es nie! Unter der Jute der Staatskirche warst du entweder &#8222;katholisch&#8220; oder &#8222;evangelisch&#8220; oder zum Abschuss freigegeben.</span></p>
<p><span>Hier beklagt mal wieder einer den Verlust von Tatsachen, die es außerhalb irgendwelcher Universitätsblasen nur auf dem Papier gab. Und wie immer bemerken die Realitätsfremden es immer erst dann, wenn es sie SELBST betrifft. Tja, in Europa ist halt reihum jeder irgendwann mal dran mit dem Fresse halten. Jetzt sind es halt mal die &#8222;christlich begründeten Äußerungen&#8220;. So what? Das hat ja keinen von denen gestört, als sie noch in der Mehrheit waren.</span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Der „Chilling-Effekt“ von Claus F. Dieterle		</title>
		<link>https://theoblog.de/der-chilling-effekt/47609/comment-page-1/#comment-92903</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus F. Dieterle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 22:39:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Wortwahl von Herrn Latzel war nicht dazu angetan - unabhängig von der juristischen Bewertung - , Homosexuelle zur Auseinandersetzung mit dem Glauben anzuregen.
Ich formuliere es anders:
Der Schöpfer der Menschen, der lebendige Gott der Bibel, weiß doch am besten, wie ein erfülltes Leben gelingt. Und dazu gehört Homosexualität eben nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wortwahl von Herrn Latzel war nicht dazu angetan &#8211; unabhängig von der juristischen Bewertung &#8211; , Homosexuelle zur Auseinandersetzung mit dem Glauben anzuregen.<br />
Ich formuliere es anders:<br />
Der Schöpfer der Menschen, der lebendige Gott der Bibel, weiß doch am besten, wie ein erfülltes Leben gelingt. Und dazu gehört Homosexualität eben nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Niemand ist cooler als Jesus“ – Wie die Gen Z zurück zum Glauben findet von Ben		</title>
		<link>https://theoblog.de/niemand-ist-cooler-als-jesus-wie-die-gen-z-zurueck-zum-glauben-findet/47596/comment-page-1/#comment-92896</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ben]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 13:42:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Stephan: Wie es scheint, hast du nur die erste Zeile meines Kommentars gelesen. Schade!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Stephan: Wie es scheint, hast du nur die erste Zeile meines Kommentars gelesen. Schade!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Niemand ist cooler als Jesus“ – Wie die Gen Z zurück zum Glauben findet von Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/niemand-ist-cooler-als-jesus-wie-die-gen-z-zurueck-zum-glauben-findet/47596/comment-page-1/#comment-92895</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 12:21:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47596#comment-92895</guid>

					<description><![CDATA[Negativ deshalb, weil die Gnade in Christus in dem Artikel gar nicht vorkommt. Da freut man sich (zu recht), dass einige der GenZ hohe Werte haben, aber dann bleibt der Artikel dabei inhaltlich stehen.
Der geneigte und unbedarfte Leser nimmt mit: christliche Werte haben ist eine positive Sache, mehr bedarf es wohl nicht.
Pessimisten wie ich lesen allerdings aus dem Text heraus, dass eben noch das Wichtigste fehlt: die Beziehung zu Jesus. Und wenn die fehlt, dann gibt es noch ein anderes Problem: wie geht der junge Mensch damit um, wenn er an den eigenen moralischen Standards scheitert? Wer spricht ihm dann Vergebung zu?
Weiterhin ist zu überlegen, ob der Abstand von &quot;Dry January&quot; geringer zu Jesus oder geringer zu Ersatzreligionen wie z.B &quot;Klimagerechtigkeit&quot; ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Negativ deshalb, weil die Gnade in Christus in dem Artikel gar nicht vorkommt. Da freut man sich (zu recht), dass einige der GenZ hohe Werte haben, aber dann bleibt der Artikel dabei inhaltlich stehen.<br />
Der geneigte und unbedarfte Leser nimmt mit: christliche Werte haben ist eine positive Sache, mehr bedarf es wohl nicht.<br />
Pessimisten wie ich lesen allerdings aus dem Text heraus, dass eben noch das Wichtigste fehlt: die Beziehung zu Jesus. Und wenn die fehlt, dann gibt es noch ein anderes Problem: wie geht der junge Mensch damit um, wenn er an den eigenen moralischen Standards scheitert? Wer spricht ihm dann Vergebung zu?<br />
Weiterhin ist zu überlegen, ob der Abstand von &#8222;Dry January&#8220; geringer zu Jesus oder geringer zu Ersatzreligionen wie z.B &#8222;Klimagerechtigkeit&#8220; ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Niemand ist cooler als Jesus“ – Wie die Gen Z zurück zum Glauben findet von Ben		</title>
		<link>https://theoblog.de/niemand-ist-cooler-als-jesus-wie-die-gen-z-zurueck-zum-glauben-findet/47596/comment-page-1/#comment-92894</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ben]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 10:20:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47596#comment-92894</guid>

					<description><![CDATA[Warum so negative Kommentare? Natürlich scheint hier der entscheidende Faktor zu fehlen: die Gnade in Christus! Denn was ist, wenn man selbst oder andere bei diesem hohen moralischen Anspruch versagt?
ABER! Dieser &quot;Trend&quot; gibt uns die Möglichkeit, dort einzuhaken, wo doch schon Leidenschaft und Interesse bestehen: bei der Autorität Gottes. 
Also: Warum so negative Kommentare? Jemand wie Kuyper würde sich m. E. über diese Entwicklung freuen - zu Recht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum so negative Kommentare? Natürlich scheint hier der entscheidende Faktor zu fehlen: die Gnade in Christus! Denn was ist, wenn man selbst oder andere bei diesem hohen moralischen Anspruch versagt?<br />
ABER! Dieser &#8222;Trend&#8220; gibt uns die Möglichkeit, dort einzuhaken, wo doch schon Leidenschaft und Interesse bestehen: bei der Autorität Gottes.<br />
Also: Warum so negative Kommentare? Jemand wie Kuyper würde sich m. E. über diese Entwicklung freuen &#8211; zu Recht!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die spirituelle Reise von David Bowie von Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-spirituelle-reise-von-david-bowie/47599/comment-page-1/#comment-92893</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 09:24:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47599#comment-92893</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/die-spirituelle-reise-von-david-bowie/47599/comment-page-1/#comment-92891&quot;&gt;Robert Renk&lt;/a&gt;.

@Robert Renk: Peter Ormerod schreibt Bowie allerdings keinen biblischen Glauben zu. Deutlich wird eher, dass Bowie von der Gnosis fasziniert war. Ich würde sogar noch schärfer formulieren, er war bis zu seinem Ende vom Okkulten fasziniert. Siehe: https://theoblog.de/david-bowie-der-ausserirdische/26925/

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/die-spirituelle-reise-von-david-bowie/47599/comment-page-1/#comment-92891">Robert Renk</a>.</p>
<p>@Robert Renk: Peter Ormerod schreibt Bowie allerdings keinen biblischen Glauben zu. Deutlich wird eher, dass Bowie von der Gnosis fasziniert war. Ich würde sogar noch schärfer formulieren, er war bis zu seinem Ende vom Okkulten fasziniert. Siehe: <a href="https://theoblog.de/david-bowie-der-ausserirdische/26925/" rel="ugc">https://theoblog.de/david-bowie-der-ausserirdische/26925/</a></p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die spirituelle Reise von David Bowie von Max		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-spirituelle-reise-von-david-bowie/47599/comment-page-1/#comment-92892</link>

		<dc:creator><![CDATA[Max]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 09:08:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47599#comment-92892</guid>

					<description><![CDATA[@Robert Renk du hast natürlich Recht, es wirkt tatsächlich oft bemüht, Prominenten unbedingt einen klaren biblischen Glauben zuzuschreiben, und da ist Skepsis berechtigt.

Allerdings ist das m. E. nur ein Aspekt. Spannend ist doch auch, welche Fragen nach Sinn, Transzendenz und Wahrheit in Musik, Literatur, bildender Kunst usw. auftauchen. Francis Schaeffer hat ja ebenfalls betont, dass Kunst oft solche tieferen Fragen widerspiegelt, unabhängig davon, ob jemand ein klares Glaubensbekenntnis hat. In diesem Licht kann man Bowies Umgang mit religiösen Motiven eher als Ausdruck einer Suche sehen als als Beweis für echten Glauben. Und klar, das muss nicht für jeden Christen interessant sein. Manche finden gerade diese kulturelle Perspektive spannend, andere weniger.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Robert Renk du hast natürlich Recht, es wirkt tatsächlich oft bemüht, Prominenten unbedingt einen klaren biblischen Glauben zuzuschreiben, und da ist Skepsis berechtigt.</p>
<p>Allerdings ist das m. E. nur ein Aspekt. Spannend ist doch auch, welche Fragen nach Sinn, Transzendenz und Wahrheit in Musik, Literatur, bildender Kunst usw. auftauchen. Francis Schaeffer hat ja ebenfalls betont, dass Kunst oft solche tieferen Fragen widerspiegelt, unabhängig davon, ob jemand ein klares Glaubensbekenntnis hat. In diesem Licht kann man Bowies Umgang mit religiösen Motiven eher als Ausdruck einer Suche sehen als als Beweis für echten Glauben. Und klar, das muss nicht für jeden Christen interessant sein. Manche finden gerade diese kulturelle Perspektive spannend, andere weniger.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Die spirituelle Reise von David Bowie von Robert Renk		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-spirituelle-reise-von-david-bowie/47599/comment-page-1/#comment-92891</link>

		<dc:creator><![CDATA[Robert Renk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 07:32:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47599#comment-92891</guid>

					<description><![CDATA[Ich bin immer wieder erstaunt über den krampfhaften Versuch Prominenten aus Showbuiseness, Sport und Politik einen biblischen Glauben zu unterstellen. Als ob dadurch unser Glaube irgendwie aufgewertet und seine Legitimation erhöht  würde.
Natürlich freut man sich wenn auch diese Leute Jesus finden, aber mal ehrlich, in den meisten Fällen ist der Wunsch Vater des Gedankens und man nimmt es nicht so genau mit der Bewertung.
Bowie wollte also seinen Freund Freddie Mercury mit einem Vaterunser ehren, der ein begnadeter Musiker, aber auch eine Vorzeigefigur der Schwulenszene Amerikas war. Die Aftershowpartys von Mercury waren berühmt BERÜCHTIGT !
Sein letzter großer Hit, schon von Aids geschlagen war &quot;the show must go on&quot;.
Ein religiöses Interesse, diffuser Art spreche ich Bowie nicht ab, an einem echten Glauben aber hab ich starke Zweifel. Gott sieht ins Herz !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin immer wieder erstaunt über den krampfhaften Versuch Prominenten aus Showbuiseness, Sport und Politik einen biblischen Glauben zu unterstellen. Als ob dadurch unser Glaube irgendwie aufgewertet und seine Legitimation erhöht  würde.<br />
Natürlich freut man sich wenn auch diese Leute Jesus finden, aber mal ehrlich, in den meisten Fällen ist der Wunsch Vater des Gedankens und man nimmt es nicht so genau mit der Bewertung.<br />
Bowie wollte also seinen Freund Freddie Mercury mit einem Vaterunser ehren, der ein begnadeter Musiker, aber auch eine Vorzeigefigur der Schwulenszene Amerikas war. Die Aftershowpartys von Mercury waren berühmt BERÜCHTIGT !<br />
Sein letzter großer Hit, schon von Aids geschlagen war &#8222;the show must go on&#8220;.<br />
Ein religiöses Interesse, diffuser Art spreche ich Bowie nicht ab, an einem echten Glauben aber hab ich starke Zweifel. Gott sieht ins Herz !</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Niemand ist cooler als Jesus“ – Wie die Gen Z zurück zum Glauben findet von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/niemand-ist-cooler-als-jesus-wie-die-gen-z-zurueck-zum-glauben-findet/47596/comment-page-1/#comment-92885</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 20:42:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47596#comment-92885</guid>

					<description><![CDATA[Auf Asketismus hat das Christentum kein Monopol. Es vielmehr so, dass historisch gesehen die asketischen Sekten der parachristlichen Traditionen immer recht schnell vom Weg abgekommen waren. Joshua Harris dürfte das wohl bekannteste moderne Beispiel darstellen.

Psychologisch gehen ist das ganze dem magischen Denken zuzurechnen, was dem Christentum fremd ist. Die Jahrtausende alte Idee dahinter: Asketische Handlungen beeinflussen den Lauf der Geschichte auf nichtkausale Weise. Im Widerspruch dazu steht die Souveränität des christlichen Gottes, dessen übernatürliches Handeln ja gerade nicht durch magische Rituale bestimmt ist.

Also nichts Neues unter der Sonne, sondern frisch fröhlicher Aberglauben.

Das angebliche Revival findet sich abseits solcher Anekdötchen natürlich nicht in realen Studien:

https://prri.org/spotlight/2025-prri-census-of-american-religion/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Asketismus hat das Christentum kein Monopol. Es vielmehr so, dass historisch gesehen die asketischen Sekten der parachristlichen Traditionen immer recht schnell vom Weg abgekommen waren. Joshua Harris dürfte das wohl bekannteste moderne Beispiel darstellen.</p>
<p>Psychologisch gehen ist das ganze dem magischen Denken zuzurechnen, was dem Christentum fremd ist. Die Jahrtausende alte Idee dahinter: Asketische Handlungen beeinflussen den Lauf der Geschichte auf nichtkausale Weise. Im Widerspruch dazu steht die Souveränität des christlichen Gottes, dessen übernatürliches Handeln ja gerade nicht durch magische Rituale bestimmt ist.</p>
<p>Also nichts Neues unter der Sonne, sondern frisch fröhlicher Aberglauben.</p>
<p>Das angebliche Revival findet sich abseits solcher Anekdötchen natürlich nicht in realen Studien:</p>
<p><a href="https://prri.org/spotlight/2025-prri-census-of-american-religion/" rel="nofollow ugc">https://prri.org/spotlight/2025-prri-census-of-american-religion/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Niemand ist cooler als Jesus“ – Wie die Gen Z zurück zum Glauben findet von Claus F. Dieterle		</title>
		<link>https://theoblog.de/niemand-ist-cooler-als-jesus-wie-die-gen-z-zurueck-zum-glauben-findet/47596/comment-page-1/#comment-92884</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus F. Dieterle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 20:18:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47596#comment-92884</guid>

					<description><![CDATA[Anhänger eines vollen Evangeliums oder eines Wohlfühlevangeliums (Galater 1,8)?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anhänger eines vollen Evangeliums oder eines Wohlfühlevangeliums (Galater 1,8)?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Niemand ist cooler als Jesus“ – Wie die Gen Z zurück zum Glauben findet von Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/niemand-ist-cooler-als-jesus-wie-die-gen-z-zurueck-zum-glauben-findet/47596/comment-page-1/#comment-92883</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 13:16:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47596#comment-92883</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe im Laufe meines Lebens viele Menschen kenngelernt, die ebenfalls hohe ethische und moralischen Standards verinnerlicht und gelebt haben. Darunter manche Atheisten, die doch teilweise konsequenter in der Einhaltung der selbst gewählten Maßstäbe waren, als manche, die sich einem christlichen Lager zugerechnet haben.
&quot;&lt;span&gt;Werte wie die Ächtung des Tötens von Menschen&quot; sind nun etwas, was in vielen Religionen so nicht uneingeschränkt vorhanden ist, und die Geschichte unserer großen Kirchen zeugt leider davon, dass auch dort Menschenleben (zumindest das irdische) nicht den hohen Stellenwert besaß, den man ihm heute zuspricht.&lt;/span&gt;
So schön es ist, wenn man &quot;gute&quot; Werte hat und einhalten möchte - es sind nicht die hohen Werte, die zu Gott und Jesus führen, sondern die Jesus-Nachfolge führt zu den richtigen Werten. 
Der junge Mann, so bewundernswert ich seine Haltung finde, hat für sich (oder auch im Konsens mit anderen Menschen) Werte ausgeguckt, die ihm wichtig sind, die zwar auf einige Jahrhunderte Christentum und Aufklärung basieren und unsere Gesellschaft und Gesetze geprägt haben, aber in erster Linie menschengemacht sind, weil von ihm ausgewählt und als priortär gewertet.
Spätestens die Frage nach dem Sinn des Lebens zeigt noch Korrekturbedarf: als Christ würde ich meinen, dass es meine vordringliche Aufgabe ist, Gott die Ehre zu geben. Die Nächstenliebe ist daraus eine Folge (aber eben nicht der Sinn des Lebens) - gebe ich Gott die Ehre, dann erst erkenne ich im Nächsten Gottes Geschöpf.

Und ich gebe zu: bei manchen Mitmenschen muss ich mich erstmal daran bewußt erinnern, dass er genau wie ich ein Geschöpf Gottes ist, sonst klappt das mit der Nächstenliebe nicht so richtig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe im Laufe meines Lebens viele Menschen kenngelernt, die ebenfalls hohe ethische und moralischen Standards verinnerlicht und gelebt haben. Darunter manche Atheisten, die doch teilweise konsequenter in der Einhaltung der selbst gewählten Maßstäbe waren, als manche, die sich einem christlichen Lager zugerechnet haben.<br />
&#8222;<span>Werte wie die Ächtung des Tötens von Menschen&#8220; sind nun etwas, was in vielen Religionen so nicht uneingeschränkt vorhanden ist, und die Geschichte unserer großen Kirchen zeugt leider davon, dass auch dort Menschenleben (zumindest das irdische) nicht den hohen Stellenwert besaß, den man ihm heute zuspricht.</span><br />
So schön es ist, wenn man &#8222;gute&#8220; Werte hat und einhalten möchte &#8211; es sind nicht die hohen Werte, die zu Gott und Jesus führen, sondern die Jesus-Nachfolge führt zu den richtigen Werten.<br />
Der junge Mann, so bewundernswert ich seine Haltung finde, hat für sich (oder auch im Konsens mit anderen Menschen) Werte ausgeguckt, die ihm wichtig sind, die zwar auf einige Jahrhunderte Christentum und Aufklärung basieren und unsere Gesellschaft und Gesetze geprägt haben, aber in erster Linie menschengemacht sind, weil von ihm ausgewählt und als priortär gewertet.<br />
Spätestens die Frage nach dem Sinn des Lebens zeigt noch Korrekturbedarf: als Christ würde ich meinen, dass es meine vordringliche Aufgabe ist, Gott die Ehre zu geben. Die Nächstenliebe ist daraus eine Folge (aber eben nicht der Sinn des Lebens) &#8211; gebe ich Gott die Ehre, dann erst erkenne ich im Nächsten Gottes Geschöpf.</p>
<p>Und ich gebe zu: bei manchen Mitmenschen muss ich mich erstmal daran bewußt erinnern, dass er genau wie ich ein Geschöpf Gottes ist, sonst klappt das mit der Nächstenliebe nicht so richtig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Longevity“ und Selbstoptimierung im Urlaub von Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/longevity-und-selbstoptimierung-im-urlaub/47587/comment-page-1/#comment-92881</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 15:43:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47587#comment-92881</guid>

					<description><![CDATA[Mal was zum eigentlichen Thema.....
Aus meiner Sicht muss man diese Leute die so etwas für nötig erachten eher bedauern. Oder es ist was zum prahlen, wie es Leute gibt, die damit angeben dass sie &quot; vor lauter Arbeit haarscharf am Burnout vorbeigeschrammt sind.....&quot; In vielen Unternehmen dagegen wird heute schon zu shorts Breaks aufgerufen wegen der hohen Arbeitsverdichtung. Also die totale Selbstoptimierung ist nicht mal im Sinne der Arbeitgeber. Ruhezeiten und Bedeutung von freien Zeiten wie Wochenende usw. heute Teil von jedem vernünftigen Unternehmen nicht zuletzt auch deshalb, weil die Fehlzeiten wegen psychischen Krankheiten massiv angestiegen sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal was zum eigentlichen Thema&#8230;..<br />
Aus meiner Sicht muss man diese Leute die so etwas für nötig erachten eher bedauern. Oder es ist was zum prahlen, wie es Leute gibt, die damit angeben dass sie &#8220; vor lauter Arbeit haarscharf am Burnout vorbeigeschrammt sind&#8230;..&#8220; In vielen Unternehmen dagegen wird heute schon zu shorts Breaks aufgerufen wegen der hohen Arbeitsverdichtung. Also die totale Selbstoptimierung ist nicht mal im Sinne der Arbeitgeber. Ruhezeiten und Bedeutung von freien Zeiten wie Wochenende usw. heute Teil von jedem vernünftigen Unternehmen nicht zuletzt auch deshalb, weil die Fehlzeiten wegen psychischen Krankheiten massiv angestiegen sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Carl Trueman und Michael Horton im Gespräch über das spätmoderne Menschenbild von Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/carl-trueman-und-michael-horton-im-gespraech-ueber-das-spaetmoderne-menschenbild/47570/comment-page-1/#comment-92880</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 15:37:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47570#comment-92880</guid>

					<description><![CDATA[Zum Glück beendet Carl Trueman sein Buch The Desecration of Man: How the Rejection of God Degrades Our Humanity mit einer positiven Handlungsanweisung: Heiligung.&#160;
https://albertmohler.com/2026/04/08/carl-trueman-4/
Albert Mohler:
Du hast in deinem Buch eine Strategie, und ich schätze das sehr. Ich schätze auch, dass du als Autor eine Art Landkarte deiner Vorgehensweise gibst. Du legst in den frühen Kapiteln etwas an, um zu späteren Kapiteln zu gelangen. Also erzähl uns: Was ist deine Strategie dabei?

Carl Trueman:
Nun, die frühen Kapitel sind im Grunde so angelegt: Zuerst greife ich das Thema auf, das du bereits angedeutet hast – exemplarisch an der Figur von Dawkins –, das aber darüber hinausgeht. Und zwar ein wachsendes Interesse unter Intellektuellen am christlichen Glauben. Dawkins steht dabei eher am schwächeren Ende dieses Spektrums. Aber wenn man an jemanden wie Ayaan Hirsi Ali oder ihren Ehemann Niall Ferguson denkt, dann sieht man ein viel ernsthafteres Ringen mit dem Christentum – nicht nur wegen seiner kulturellen Vorteile, sondern weil man erkennt, dass dazu eine ganze Metaphysik gehört, eine ganze Theologie.

Also beginne ich mit der Frage: Warum geschieht das gerade jetzt? Dann wende ich mich Nietzsche zu und sage: Im Grunde liegt es daran, dass die „Nietzsche-Option“ die überzeugende ist – aber ihre Ergebnisse sind offensichtlich katastrophal. Und die Menschen beginnen zu erkennen, dass der pinkerianische exklusive Humanismus keine wirkliche Option mehr ist.

Danach untersuche ich drei Bereiche dessen, was ich die „moderne Revolution“ nenne: Sexualität, Fortpflanzung und Tod. Ich vergleiche die Versprechen dieser modernen Revolution – nämlich Befreiung und Freiheit – mit ihren tatsächlichen Ergebnissen und argumentiere, dass diese in Wirklichkeit zur Objektivierung des Menschen geführt haben. Nehmen wir die sexuelle Revolution: Nichts hat Frauen in der Geschichte der Menschheit in so großem Maßstab zu missbrauchten Objekten gemacht wie diese Revolution. Sie versprach Freiheit, aber sie hat Sklaverei hervorgebracht.

Und schließlich frage ich im letzten Kapitel: Was ist die Antwort? Die gute Nachricht ist: Wenn das Problem Entweihung ist, dann ist die Antwort Weihe (Heiligung). Und hier kommt der christliche Glaube ins Spiel. Denn wir wissen, dass diese Weihe einen christologischen und einen ekklesiologischen Kontext haben muss. Die Lehre der Kirche, der gottesdienstliche Vollzug und das tägliche Leben als Christen – all das bringt unser wahres Menschsein hervor und hilft uns zu verstehen, wer wir wirklich sind.

Ich wollte das Buch also mit einer positiven Note abschließen. Meine Lektorin Bria war sehr darauf bedacht. Von Natur aus neige ich eher zum Pessimismus, aber ich habe es geschafft, am Ende doch einen konstruktiven und hoffnungsvollen Ton anzuschlagen.


Albert Mohler:
Nun, ich denke, das ist evangeliumsgemäß und biblisch – also befindest du dich auf gutem Boden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Glück beendet Carl Trueman sein Buch The Desecration of Man: How the Rejection of God Degrades Our Humanity mit einer positiven Handlungsanweisung: Heiligung.&nbsp;<br />
<a href="https://albertmohler.com/2026/04/08/carl-trueman-4/" rel="nofollow ugc">https://albertmohler.com/2026/04/08/carl-trueman-4/</a><br />
Albert Mohler:<br />
Du hast in deinem Buch eine Strategie, und ich schätze das sehr. Ich schätze auch, dass du als Autor eine Art Landkarte deiner Vorgehensweise gibst. Du legst in den frühen Kapiteln etwas an, um zu späteren Kapiteln zu gelangen. Also erzähl uns: Was ist deine Strategie dabei?</p>
<p>Carl Trueman:<br />
Nun, die frühen Kapitel sind im Grunde so angelegt: Zuerst greife ich das Thema auf, das du bereits angedeutet hast – exemplarisch an der Figur von Dawkins –, das aber darüber hinausgeht. Und zwar ein wachsendes Interesse unter Intellektuellen am christlichen Glauben. Dawkins steht dabei eher am schwächeren Ende dieses Spektrums. Aber wenn man an jemanden wie Ayaan Hirsi Ali oder ihren Ehemann Niall Ferguson denkt, dann sieht man ein viel ernsthafteres Ringen mit dem Christentum – nicht nur wegen seiner kulturellen Vorteile, sondern weil man erkennt, dass dazu eine ganze Metaphysik gehört, eine ganze Theologie.</p>
<p>Also beginne ich mit der Frage: Warum geschieht das gerade jetzt? Dann wende ich mich Nietzsche zu und sage: Im Grunde liegt es daran, dass die „Nietzsche-Option“ die überzeugende ist – aber ihre Ergebnisse sind offensichtlich katastrophal. Und die Menschen beginnen zu erkennen, dass der pinkerianische exklusive Humanismus keine wirkliche Option mehr ist.</p>
<p>Danach untersuche ich drei Bereiche dessen, was ich die „moderne Revolution“ nenne: Sexualität, Fortpflanzung und Tod. Ich vergleiche die Versprechen dieser modernen Revolution – nämlich Befreiung und Freiheit – mit ihren tatsächlichen Ergebnissen und argumentiere, dass diese in Wirklichkeit zur Objektivierung des Menschen geführt haben. Nehmen wir die sexuelle Revolution: Nichts hat Frauen in der Geschichte der Menschheit in so großem Maßstab zu missbrauchten Objekten gemacht wie diese Revolution. Sie versprach Freiheit, aber sie hat Sklaverei hervorgebracht.</p>
<p>Und schließlich frage ich im letzten Kapitel: Was ist die Antwort? Die gute Nachricht ist: Wenn das Problem Entweihung ist, dann ist die Antwort Weihe (Heiligung). Und hier kommt der christliche Glaube ins Spiel. Denn wir wissen, dass diese Weihe einen christologischen und einen ekklesiologischen Kontext haben muss. Die Lehre der Kirche, der gottesdienstliche Vollzug und das tägliche Leben als Christen – all das bringt unser wahres Menschsein hervor und hilft uns zu verstehen, wer wir wirklich sind.</p>
<p>Ich wollte das Buch also mit einer positiven Note abschließen. Meine Lektorin Bria war sehr darauf bedacht. Von Natur aus neige ich eher zum Pessimismus, aber ich habe es geschafft, am Ende doch einen konstruktiven und hoffnungsvollen Ton anzuschlagen.</p>
<p>Albert Mohler:<br />
Nun, ich denke, das ist evangeliumsgemäß und biblisch – also befindest du dich auf gutem Boden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Longevity“ und Selbstoptimierung im Urlaub von Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/longevity-und-selbstoptimierung-im-urlaub/47587/comment-page-1/#comment-92879</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 19:23:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47587#comment-92879</guid>

					<description><![CDATA[&quot;&lt;span&gt;Aber entscheidend ist meine Beurteilung vor dem Richterstuhl des Christus!!!&quot;&lt;/span&gt;

Also ich habe dagegen Heilsgewissheit und werde bei seinem ersten Wiederkommen bei ihm sein, wenn die Brautgemeinde Hochzeit hält. 
Und ob es den HERRN auf dem Richterstuhl beeindrucken wird, mit wem Sie alles auf einer Seite in einem Printmedium stehen, und auf welche Menschen und deren Zeugnisse Sie sich berufen? Besser ist es, sich Schätze im Himmelreich zu erarbeiten. Papier von Printmedien wird von Motten und anderem Gewürm zerfressen.
&quot;Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.&quot; Anscheinend sind Ihre menschlichen Referenzen und Anerkennungen Ihr Schatz, und unter diesen Schirm stellen Sie sich. Noch ist Zeit Jesus als alleinigen Herrn und Schirm anzunehmen, aber dazu gehört auch das Loslassen von den Dingen, die Ihnen wichtig sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;<span>Aber entscheidend ist meine Beurteilung vor dem Richterstuhl des Christus!!!&#8220;</span></p>
<p>Also ich habe dagegen Heilsgewissheit und werde bei seinem ersten Wiederkommen bei ihm sein, wenn die Brautgemeinde Hochzeit hält.<br />
Und ob es den HERRN auf dem Richterstuhl beeindrucken wird, mit wem Sie alles auf einer Seite in einem Printmedium stehen, und auf welche Menschen und deren Zeugnisse Sie sich berufen? Besser ist es, sich Schätze im Himmelreich zu erarbeiten. Papier von Printmedien wird von Motten und anderem Gewürm zerfressen.<br />
&#8222;Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.&#8220; Anscheinend sind Ihre menschlichen Referenzen und Anerkennungen Ihr Schatz, und unter diesen Schirm stellen Sie sich. Noch ist Zeit Jesus als alleinigen Herrn und Schirm anzunehmen, aber dazu gehört auch das Loslassen von den Dingen, die Ihnen wichtig sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Warum es Kirchengemeinden gibt von Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/warum-es-kirchengemeinden-gibt/47591/comment-page-1/#comment-92878</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 23:28:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47591#comment-92878</guid>

					<description><![CDATA[Es ist offensichtlich, dass Edwards exklusiv für den amerikanischen Markt schreibt: Schon die Übersetzung von &quot;church&quot; in &quot;Ortsgemeinde&quot; passt nicht so richtig. Denn die Wunsch-Megagemeinde wird in der hochmobilen Gesellschaft einfach angefahren. Deshalb finden sich trotz geringer Bevölkerungsdichte örtlich dann auch mal zehntausend(e) Besucher zusammen. Mit der Kultur der früheren Dorfkirche ist das gar nicht vergleichbar und das darf man dort auch nicht hineinlesen, aber derartige kulturelle Missverständnisse gibt es ja schon bei Bibelübersetzungen.

Die pseudowissenschaftlichen Diagnose der &quot;westlichen Gesellschaft&quot; wird von der religionssoziologischen Forschung schnell widerlegt. Nicht nur ist der nordeuropäische Individualismus schon deutlich älter als das Christentum (und war schon den römischen Legionen zum Verhängnis geworden), auch im sehr kollektivistischen Asien will man von Religionen nichts mehr wissen. Eine neuere Untersuchung zeigt weltweite Muster der in unterschiedlichem Tempo ablaufende Prozesse der Säkularisierung in allen Teilen der Welt quer durch sämtliche Religionen:

https://www.nature.com/articles/s41467-025-62452-z

(Die Studie benennt dabei auch Israel als bemerkenswerte Ausnahme.) Dabei nimmt über mehrere Generationen zuerst die Beteiligung ab, dann die Wichtigkeit und schließlich verschwindet die religiöse Identität.

Den Vertretern der Institutionen geht es nachvollziehbarer Weise um &quot;Butts in Seats&quot;, sie fordern zum Kirchenbesuch auf und versuchen diesen theologisch zu begründen. Aber wer mit der Zusammensetzung der typischen deutschen Gemeinde theologisch argumentieren möchte, rennt sogleich in massive Probleme. Denn dort versammeln sich die typischen Vertreter der nennen wir es mal &quot;arbeitsmarktfernen&quot; und &quot;betreuungsintensiven&quot; Sphäre: Senioren, &quot;kleinbürgerliche Vollzeitmuttis mit Kuschelgott&quot; (frei nach Friedrich W. Graf), dazu die typischen Zielgruppen von Sozialarbeit (sog. Klientel) und jede Menge kirchliche Mitarbeiter - also so grob auch diejenigen, die man regelmäßig in kirchlicher Kita oder anderen kirchlichem Sozialeinrichtungen findet: als Kunden, Betreuer und Angehörige.

Wollte man jetzt so argumentieren, dass diese &quot;Gemeinde&quot; die &quot;Gemeinschaft der Heiligen&quot; sein möchte, während &quot;draußen&quot; die &quot;Verlorenen&quot; leben, müsste sich empirisch eigentlich ein Querschnitt der Gesellschaft finden, beschränkt auf diejenigen, die getauft sind und das Evangelium haben. Im kirchlichen Umfeld finden sich als Nicht-Karteileichen aber hauptsächlich Leute, die an vorrangig an Betreuung interessiert sind, nicht vorrangig an Christentum. Und während die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder und Gemeinden beständig sinkt, steigt fortwährend die Anzahl der staatlich finanzierten EKD-Betreuungseinrichtungen. Ein Mangel entsteht also erst gar nicht.

Hier löst also schlicht ein Betreuungsangebot das andere ab. Deshalb bleiben nun auch noch deren Zielgruppen aus der Kirchengemeinde weg. Übernimmt ein säkularer Träger die Sozialarbeit einschließlich &quot;Begegnungszentrum&quot; (z. B. besetzt mit Absolventen des Studienganges &quot;soziale Arbeit&quot;, ausgebildet von einer Einrichtung der Kirchen), gibt es keinen Grund mehr, sonntags auch zum &quot;Kirchenkaffee&quot; zu gehen. Da helfen auch die romantisierenden historisch nicht belegten Vorstellungen von der &quot;Urkirche&quot; wenig weiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist offensichtlich, dass Edwards exklusiv für den amerikanischen Markt schreibt: Schon die Übersetzung von &#8222;church&#8220; in &#8222;Ortsgemeinde&#8220; passt nicht so richtig. Denn die Wunsch-Megagemeinde wird in der hochmobilen Gesellschaft einfach angefahren. Deshalb finden sich trotz geringer Bevölkerungsdichte örtlich dann auch mal zehntausend(e) Besucher zusammen. Mit der Kultur der früheren Dorfkirche ist das gar nicht vergleichbar und das darf man dort auch nicht hineinlesen, aber derartige kulturelle Missverständnisse gibt es ja schon bei Bibelübersetzungen.</p>
<p>Die pseudowissenschaftlichen Diagnose der &#8222;westlichen Gesellschaft&#8220; wird von der religionssoziologischen Forschung schnell widerlegt. Nicht nur ist der nordeuropäische Individualismus schon deutlich älter als das Christentum (und war schon den römischen Legionen zum Verhängnis geworden), auch im sehr kollektivistischen Asien will man von Religionen nichts mehr wissen. Eine neuere Untersuchung zeigt weltweite Muster der in unterschiedlichem Tempo ablaufende Prozesse der Säkularisierung in allen Teilen der Welt quer durch sämtliche Religionen:</p>
<p><a href="https://www.nature.com/articles/s41467-025-62452-z" rel="nofollow ugc">https://www.nature.com/articles/s41467-025-62452-z</a></p>
<p>(Die Studie benennt dabei auch Israel als bemerkenswerte Ausnahme.) Dabei nimmt über mehrere Generationen zuerst die Beteiligung ab, dann die Wichtigkeit und schließlich verschwindet die religiöse Identität.</p>
<p>Den Vertretern der Institutionen geht es nachvollziehbarer Weise um &#8222;Butts in Seats&#8220;, sie fordern zum Kirchenbesuch auf und versuchen diesen theologisch zu begründen. Aber wer mit der Zusammensetzung der typischen deutschen Gemeinde theologisch argumentieren möchte, rennt sogleich in massive Probleme. Denn dort versammeln sich die typischen Vertreter der nennen wir es mal &#8222;arbeitsmarktfernen&#8220; und &#8222;betreuungsintensiven&#8220; Sphäre: Senioren, &#8222;kleinbürgerliche Vollzeitmuttis mit Kuschelgott&#8220; (frei nach Friedrich W. Graf), dazu die typischen Zielgruppen von Sozialarbeit (sog. Klientel) und jede Menge kirchliche Mitarbeiter &#8211; also so grob auch diejenigen, die man regelmäßig in kirchlicher Kita oder anderen kirchlichem Sozialeinrichtungen findet: als Kunden, Betreuer und Angehörige.</p>
<p>Wollte man jetzt so argumentieren, dass diese &#8222;Gemeinde&#8220; die &#8222;Gemeinschaft der Heiligen&#8220; sein möchte, während &#8222;draußen&#8220; die &#8222;Verlorenen&#8220; leben, müsste sich empirisch eigentlich ein Querschnitt der Gesellschaft finden, beschränkt auf diejenigen, die getauft sind und das Evangelium haben. Im kirchlichen Umfeld finden sich als Nicht-Karteileichen aber hauptsächlich Leute, die an vorrangig an Betreuung interessiert sind, nicht vorrangig an Christentum. Und während die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder und Gemeinden beständig sinkt, steigt fortwährend die Anzahl der staatlich finanzierten EKD-Betreuungseinrichtungen. Ein Mangel entsteht also erst gar nicht.</p>
<p>Hier löst also schlicht ein Betreuungsangebot das andere ab. Deshalb bleiben nun auch noch deren Zielgruppen aus der Kirchengemeinde weg. Übernimmt ein säkularer Träger die Sozialarbeit einschließlich &#8222;Begegnungszentrum&#8220; (z. B. besetzt mit Absolventen des Studienganges &#8222;soziale Arbeit&#8220;, ausgebildet von einer Einrichtung der Kirchen), gibt es keinen Grund mehr, sonntags auch zum &#8222;Kirchenkaffee&#8220; zu gehen. Da helfen auch die romantisierenden historisch nicht belegten Vorstellungen von der &#8222;Urkirche&#8220; wenig weiter.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Longevity“ und Selbstoptimierung im Urlaub von Claus F. Dieterle		</title>
		<link>https://theoblog.de/longevity-und-selbstoptimierung-im-urlaub/47587/comment-page-1/#comment-92877</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus F. Dieterle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 19:31:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47587#comment-92877</guid>

					<description><![CDATA[@ Stephan

Meine Biographie kann im &quot;Who ist Who der Bundesrepublik Deutschland&quot; nach gelesen werden.

Aber entscheidend ist meine Beurteilung vor dem Richterstuhl des Christus!!!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Stephan</p>
<p>Meine Biographie kann im &#8222;Who ist Who der Bundesrepublik Deutschland&#8220; nach gelesen werden.</p>
<p>Aber entscheidend ist meine Beurteilung vor dem Richterstuhl des Christus!!!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Longevity“ und Selbstoptimierung im Urlaub von Claus F. Dieterle		</title>
		<link>https://theoblog.de/longevity-und-selbstoptimierung-im-urlaub/47587/comment-page-1/#comment-92876</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus F. Dieterle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 19:28:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47587#comment-92876</guid>

					<description><![CDATA[@ Ernst

Da haben Sie weder meine Publikation gelesen noch die Beurteilung von Prof. Dr. Peter Beyerhaus, die aus dem Internet ersichtlich ist &quot;Ich stimme dem Inhalt ganz zu - praktisch und gehaltvoll!&quot;.


Und in der Ausgabe &quot;Arbeitskreis christlicher Publizisten&quot;, 18. Jg. 1/1999 Jan/Febr. steht unter Daten und Personen auf Seite 9
 
&quot;Claus F. Dieterle hat mit Erfolg und großem Einsatz seinen bisher lukrativen Beruf gegen den eines freischaffenden Evangelisten eingetauscht...&quot;.

Auf der gleichen Seite wird über Dr. Angela Merkel, Gerhard Löwenthal, Wolfgang Thierse, Dr. Günther von Lojewski ... berichtet.


&quot;Zu frühe Urteile sind Vorurteile,
aus denen der Irrtum emporsteigt wie der Nebel aus dem Meere.&quot;
Pestalozzi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ernst</p>
<p>Da haben Sie weder meine Publikation gelesen noch die Beurteilung von Prof. Dr. Peter Beyerhaus, die aus dem Internet ersichtlich ist &#8222;Ich stimme dem Inhalt ganz zu &#8211; praktisch und gehaltvoll!&#8220;.</p>
<p>Und in der Ausgabe &#8222;Arbeitskreis christlicher Publizisten&#8220;, 18. Jg. 1/1999 Jan/Febr. steht unter Daten und Personen auf Seite 9</p>
<p>&#8222;Claus F. Dieterle hat mit Erfolg und großem Einsatz seinen bisher lukrativen Beruf gegen den eines freischaffenden Evangelisten eingetauscht&#8230;&#8220;.</p>
<p>Auf der gleichen Seite wird über Dr. Angela Merkel, Gerhard Löwenthal, Wolfgang Thierse, Dr. Günther von Lojewski &#8230; berichtet.</p>
<p>&#8222;Zu frühe Urteile sind Vorurteile,<br />
aus denen der Irrtum emporsteigt wie der Nebel aus dem Meere.&#8220;<br />
Pestalozzi</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Longevity“ und Selbstoptimierung im Urlaub von Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/longevity-und-selbstoptimierung-im-urlaub/47587/comment-page-1/#comment-92875</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 07:33:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihre Beachtung der Hermeneutik ist durchaus ausbaufähig. Ansonsten seien Sie versichert, dass es mich absolut nicht beeindruckt, wenn jemand eine unbekannt lange Zeit ohne benannten Abschluss an irgendeinem von weltweit vielen Instituten irgendwas studiert hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Beachtung der Hermeneutik ist durchaus ausbaufähig. Ansonsten seien Sie versichert, dass es mich absolut nicht beeindruckt, wenn jemand eine unbekannt lange Zeit ohne benannten Abschluss an irgendeinem von weltweit vielen Instituten irgendwas studiert hat.</p>
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