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    <title>CNA Deutsch</title>
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    <description>CNA Deutsch ist eine Nachrichtenagentur der ACI Gruppe — ein Service von EWTN News mit Hauptsitz in Washington, D.C.</description>
    <language>en</language>
    <copyright>Copyright © 2026, CNA Deutsch</copyright>
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      <title>CNA Deutsch</title>
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      <link>https://de.catholicnewsagency.com</link>
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          <item>
        <title>Papst Leo feiert Messe in algerischer Augustinusbasilika</title>
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        <description>
          <![CDATA[<p>In der Stadt Annaba, dem antiken Hippo Regius, hat Papst Leo XIV. am Dienstagmittag in der Augustinusbasilika eine Messe gefeiert. Der heilige Augustinus war vor etwa 1600 Jahren dort Bischof. Der Papst ist selbst Augustiner und befindet sich derzeit auf seiner Afrika-Reise, deren erste Station Algerien ist.</p>
<p>„Im Laufe der Jahrhunderte haben die Orte, die uns beherbergen, ihre Namen verändert, doch die Heiligen sind als unsere Schutzpatrone und treue Zeugen einer Verbindung zwischen Himmel und Erde geblieben“, sagte Leo.</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=p9acDYucKVQ</p>
<p>Der Pontifex bezog sich in seiner Predigt auf den Satz „Ihr müsst von oben geboren werden“, wie er im Johannesevangelium zu lesen ist. „Dies ist eine Einladung an jeden Mann und jede Frau, die das Heil suchen!“, betonte er. „In dem Aufruf Jesu hat die Sendung der gesamten Kirche, und damit der christlichen Gemeinschaft in Algerien, ihren Ursprung: von oben, das heißt von Gott, neu geboren zu werden.“</p>
<p>„Die von Jesus ausgesprochene Verpflichtung“ sei „ein Geschenk von Freiheit, weil sie uns eine unerwartete Möglichkeit eröffnet: Wir können dank Gott von oben neu geboren werden.“</p>
<p>„Ein jeder von uns kann die Freiheit des neuen Lebens erfahren, das aus dem Glauben an den Erlöser kommt“, fuhr der Papst fort. „Wieder ist der heilige Augustinus uns dabei ein Vorbild: Mehr noch als wegen seiner Weisheit bewundern wir ihn wegen seiner Bekehrung. In dieser Neugeburt, die von den Tränen seiner Mutter, der heiligen Monika, in vorsehungsvoller Weise begleitet wurde, fand er zu sich selbst und rief aus: ‚Nicht also wäre ich, mein Gott, ja gar nicht wäre ich, wenn du nicht wärest in mir. Oder vielmehr, wär ich nicht, wenn ich nicht wär in dir.‘“</p>
<p>„Die Christen werden von oben geboren, sie werden von Gott als Brüder und Schwestern Jesu neu geschaffen, und die Kirche, die sie durch die Sakramente nährt, ist ein bergender Schoß für alle Völker der Erde“, fasste Leo zusammen. „Wie wir vorhin gehört haben, bezeugt dies die Apostelgeschichte, indem sie von dem Lebensstil berichtet, der die vom Heiligen Geist erneuerte Menschheit auszeichnet.“</p>
<p>„Auch heute ist es nötig, diesen apostolischen Maßstab anzunehmen und umzusetzen, indem wir ihn als authentisches Kriterium kirchlicher Reform betrachten, einer Reform, die im Herzen beginnt, damit sie wahrhaftig ist, und die alle betrifft, damit sie wirksam wird“, mahnte der Papst an.</p>
<p>Konkret verwies er mit Blick auf die Apostelgeschichte auf den Aspekt der Eintracht, auf „die materielle Auswirkung dieser geistlichen Einheit der Gläubigen“ und auf die Nächstenliebe, die „mehr ein Zeichen der Erlösung als eine moralische Verpflichtung“ sei.</p>
<p>Schließlich sagte Leo: „Liebe Christen in Algerien, bleibt in diesem Land ein demütiges und treues Zeichen der Liebe Christi. Bezeugt das Evangelium durch einfache Gesten, echte Beziehungen und einen Dialog, den ihr Tag für Tag lebt: Auf diese Weise bringt ihr Wohlgeschmack und Glanz in eure Umgebung.“</p>
<p><em>EWTN überträgt alle öffentlichen Programmpunkte der Afrika-Reise von Papst Leo XIV. live im Fernsehen sowie online im Stream. Die Programmpunkte mit genauen Uhrzeiten sowie die entsprechenden Links für den Stream finden Sie <a href="https://ewtn.de/papst-leo-xiv-in-afrika/">HIER</a>.</em></p>]]>
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          <![CDATA[<p>In der Stadt Annaba, dem antiken Hippo Regius, hat Papst Leo XIV. am Dienstagmittag in der Augustinusbasilika eine Messe gefeiert. Der heilige Augustinus war vor etwa 1600 Jahren dort Bischof. Der Papst ist selbst Augustiner und befindet sich derzeit auf seiner Afrika-Reise, deren erste Station Algerien ist.</p>
<p>„Im Laufe der Jahrhunderte haben die Orte, die uns beherbergen, ihre Namen verändert, doch die Heiligen sind als unsere Schutzpatrone und treue Zeugen einer Verbindung zwischen Himmel und Erde geblieben“, sagte Leo.</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=p9acDYucKVQ</p>
<p>Der Pontifex bezog sich in seiner Predigt auf den Satz „Ihr müsst von oben geboren werden“, wie er im Johannesevangelium zu lesen ist. „Dies ist eine Einladung an jeden Mann und jede Frau, die das Heil suchen!“, betonte er. „In dem Aufruf Jesu hat die Sendung der gesamten Kirche, und damit der christlichen Gemeinschaft in Algerien, ihren Ursprung: von oben, das heißt von Gott, neu geboren zu werden.“</p>
<p>„Die von Jesus ausgesprochene Verpflichtung“ sei „ein Geschenk von Freiheit, weil sie uns eine unerwartete Möglichkeit eröffnet: Wir können dank Gott von oben neu geboren werden.“</p>
<p>„Ein jeder von uns kann die Freiheit des neuen Lebens erfahren, das aus dem Glauben an den Erlöser kommt“, fuhr der Papst fort. „Wieder ist der heilige Augustinus uns dabei ein Vorbild: Mehr noch als wegen seiner Weisheit bewundern wir ihn wegen seiner Bekehrung. In dieser Neugeburt, die von den Tränen seiner Mutter, der heiligen Monika, in vorsehungsvoller Weise begleitet wurde, fand er zu sich selbst und rief aus: ‚Nicht also wäre ich, mein Gott, ja gar nicht wäre ich, wenn du nicht wärest in mir. Oder vielmehr, wär ich nicht, wenn ich nicht wär in dir.‘“</p>
<p>„Die Christen werden von oben geboren, sie werden von Gott als Brüder und Schwestern Jesu neu geschaffen, und die Kirche, die sie durch die Sakramente nährt, ist ein bergender Schoß für alle Völker der Erde“, fasste Leo zusammen. „Wie wir vorhin gehört haben, bezeugt dies die Apostelgeschichte, indem sie von dem Lebensstil berichtet, der die vom Heiligen Geist erneuerte Menschheit auszeichnet.“</p>
<p>„Auch heute ist es nötig, diesen apostolischen Maßstab anzunehmen und umzusetzen, indem wir ihn als authentisches Kriterium kirchlicher Reform betrachten, einer Reform, die im Herzen beginnt, damit sie wahrhaftig ist, und die alle betrifft, damit sie wirksam wird“, mahnte der Papst an.</p>
<p>Konkret verwies er mit Blick auf die Apostelgeschichte auf den Aspekt der Eintracht, auf „die materielle Auswirkung dieser geistlichen Einheit der Gläubigen“ und auf die Nächstenliebe, die „mehr ein Zeichen der Erlösung als eine moralische Verpflichtung“ sei.</p>
<p>Schließlich sagte Leo: „Liebe Christen in Algerien, bleibt in diesem Land ein demütiges und treues Zeichen der Liebe Christi. Bezeugt das Evangelium durch einfache Gesten, echte Beziehungen und einen Dialog, den ihr Tag für Tag lebt: Auf diese Weise bringt ihr Wohlgeschmack und Glanz in eure Umgebung.“</p>
<p><em>EWTN überträgt alle öffentlichen Programmpunkte der Afrika-Reise von Papst Leo XIV. live im Fernsehen sowie online im Stream. Die Programmpunkte mit genauen Uhrzeiten sowie die entsprechenden Links für den Stream finden Sie <a href="https://ewtn.de/papst-leo-xiv-in-afrika/">HIER</a>.</em></p>]]>
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                  <category>Algerien</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Welt</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 17:20:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Erzbischof Grünwidl bestätigt Probleme rund um Zölibat bei Wiener Dompfarrer Faber</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24003/erzbischof-grunwidl-bestatigt-probleme-rund-um-zolibat-bei-wiener-dompfarrer-faber</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Der neue Erzbischof von Wien, Josef Grünwidl, hat erstmals öffentlich bestätigt, dass es rund um den Zölibat des Wiener Dompfarrers Toni Faber offenbar Probleme gibt. Im <a href="https://www.tt.com/artikel/30931326/der-auftrag-der-christen-und-fragen-zum-zoelibat-was-wiens-neuen-erzbischof-antreibt">Interview mit der Tiroler Tageszeitung</a> vom 5. April erklärte Grünwidl, Faber habe bei der priesterlichen Ehelosigkeit „eine Lösung gefunden, mit der ich mich schwertue. Wir sind im Gespräch, um eine Lösung zu finden.“</p>
<p>Grünwidl sagte nicht ausdrücklich, dass Faber den Zölibat bricht.</p>
<p>Zuvor würdigte er Fabers priesterliches Engagement: „Ich schätze Toni Faber sehr, wir sind gemeinsam zum Priester geweiht worden. Er ist sehr fleißig, ständig unterwegs und mit vielen Menschen im Gespräch. Er tauft, feiert Hochzeiten und begleitet Menschen in Krankheiten und bei Todesfällen.“</p>
<p>Faber, der als „Society-Pfarrer“ über Wien hinaus bekannt ist, erscheint regelmäßig bei Wiener Gesellschaftsveranstaltungen in Begleitung einer Frau. Auf Anfrage, ob sie seine Lebensgefährtin sei, antwortete Faber laut dem Nachrichtenportal <a href="https://www.heute.at/s/frauen-zoelibat-dompfarrer-toni-faber-packt-aus-120163025">Heute</a>: „Ich tituliere keine Frau als meine Lebensgefährtin, sondern ich bin sehr froh, dass ich Natalie bei offiziellen Anlässen an meiner Seite habe. Sie als gute Freundin weiß immer, dass ich für sie einstehe und sie für mich.“</p>
<p>Grünwidl betonte, er halte den Zölibat für eine wertvolle Lebensform. „Ich bin davon überzeugt, dass der Zölibat eine tolle Lebensform ist. Ich lebe selbst seit fast 40 Jahren so“, sagte er. Gleichzeitig sprach er sich für eine offene theologische Diskussion aus: „Meine Frage lautet, ob zölibatäres Leben immer eine Voraussetzung sein muss, um Priester sein zu können. Bei unseren orthodoxen und evangelischen Schwesterkirchen ist das anders.“</p>
<p>Vom Priestermangel als Argument für eine Abschaffung des verpflichtenden Zölibats zeigte sich der Erzbischof wenig überzeugt. „Ein Abgehen vom Zölibat oder die Frauenfrage werden nicht dazu führen, dass die Kirche wieder explodiert und wächst und wieder die Massen begeistert“, sagte er.</p>
<p>Dennoch würde er eine Neubewertung begrüßen: „Ich wäre glücklicher, wenn man über diese Frage nachdenkt und dann sagt, wer sich für das zölibatäre Leben berufen fühlt, soll das so leben – aber dass es auch die Möglichkeit gibt, mit Familie Priester zu sein.“</p>
<p>Grünwidl hatte die Erzdiözese Wien bereits ein Jahr lang als Administrator geführt, bevor ihn Papst Leo XIV. im Oktober 2025 zum Erzbischof ernannte. Seine Bischofsweihe empfing er am 24. Januar durch Kardinal Christoph Schönborn OP, der die Erzdiözese zuvor rund 30 Jahre lang geleitet hatte.</p>
<p>Der Pflichtzölibat der lateinischen Kirche gründet in der Nachfolge Christi, der selbst unverheiratet lebte. Er ermöglicht dem Priester über die Angleichung an Christus hinaus, seiner Gemeinde ungeteilt zur Verfügung zu stehen.</p>
<p>Als eschatologisches Zeichen verweist er darauf, dass in der vollendeten Gottesgemeinschaft nicht geheiratet wird (vgl. Mt 22,30). Paul VI. bezeichnete den Zölibat in <em><a href="https://www.vatican.va/content/paul-vi/en/encyclicals/documents/hf_p-vi_enc_24061967_sacerdotalis.html">Sacerdotalis caelibatus</a></em> von 1967 als „vollkommene und großzügige Hingabe an das Geheimnis Christi“. Verheiratete Priester in den katholischen Ostkirchen und bei Konvertiten stellen eine historisch begründete Ausnahme dar.</p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Der neue Erzbischof von Wien, Josef Grünwidl, hat erstmals öffentlich bestätigt, dass es rund um den Zölibat des Wiener Dompfarrers Toni Faber offenbar Probleme gibt. Im <a href="https://www.tt.com/artikel/30931326/der-auftrag-der-christen-und-fragen-zum-zoelibat-was-wiens-neuen-erzbischof-antreibt">Interview mit der Tiroler Tageszeitung</a> vom 5. April erklärte Grünwidl, Faber habe bei der priesterlichen Ehelosigkeit „eine Lösung gefunden, mit der ich mich schwertue. Wir sind im Gespräch, um eine Lösung zu finden.“</p>
<p>Grünwidl sagte nicht ausdrücklich, dass Faber den Zölibat bricht.</p>
<p>Zuvor würdigte er Fabers priesterliches Engagement: „Ich schätze Toni Faber sehr, wir sind gemeinsam zum Priester geweiht worden. Er ist sehr fleißig, ständig unterwegs und mit vielen Menschen im Gespräch. Er tauft, feiert Hochzeiten und begleitet Menschen in Krankheiten und bei Todesfällen.“</p>
<p>Faber, der als „Society-Pfarrer“ über Wien hinaus bekannt ist, erscheint regelmäßig bei Wiener Gesellschaftsveranstaltungen in Begleitung einer Frau. Auf Anfrage, ob sie seine Lebensgefährtin sei, antwortete Faber laut dem Nachrichtenportal <a href="https://www.heute.at/s/frauen-zoelibat-dompfarrer-toni-faber-packt-aus-120163025">Heute</a>: „Ich tituliere keine Frau als meine Lebensgefährtin, sondern ich bin sehr froh, dass ich Natalie bei offiziellen Anlässen an meiner Seite habe. Sie als gute Freundin weiß immer, dass ich für sie einstehe und sie für mich.“</p>
<p>Grünwidl betonte, er halte den Zölibat für eine wertvolle Lebensform. „Ich bin davon überzeugt, dass der Zölibat eine tolle Lebensform ist. Ich lebe selbst seit fast 40 Jahren so“, sagte er. Gleichzeitig sprach er sich für eine offene theologische Diskussion aus: „Meine Frage lautet, ob zölibatäres Leben immer eine Voraussetzung sein muss, um Priester sein zu können. Bei unseren orthodoxen und evangelischen Schwesterkirchen ist das anders.“</p>
<p>Vom Priestermangel als Argument für eine Abschaffung des verpflichtenden Zölibats zeigte sich der Erzbischof wenig überzeugt. „Ein Abgehen vom Zölibat oder die Frauenfrage werden nicht dazu führen, dass die Kirche wieder explodiert und wächst und wieder die Massen begeistert“, sagte er.</p>
<p>Dennoch würde er eine Neubewertung begrüßen: „Ich wäre glücklicher, wenn man über diese Frage nachdenkt und dann sagt, wer sich für das zölibatäre Leben berufen fühlt, soll das so leben – aber dass es auch die Möglichkeit gibt, mit Familie Priester zu sein.“</p>
<p>Grünwidl hatte die Erzdiözese Wien bereits ein Jahr lang als Administrator geführt, bevor ihn Papst Leo XIV. im Oktober 2025 zum Erzbischof ernannte. Seine Bischofsweihe empfing er am 24. Januar durch Kardinal Christoph Schönborn OP, der die Erzdiözese zuvor rund 30 Jahre lang geleitet hatte.</p>
<p>Der Pflichtzölibat der lateinischen Kirche gründet in der Nachfolge Christi, der selbst unverheiratet lebte. Er ermöglicht dem Priester über die Angleichung an Christus hinaus, seiner Gemeinde ungeteilt zur Verfügung zu stehen.</p>
<p>Als eschatologisches Zeichen verweist er darauf, dass in der vollendeten Gottesgemeinschaft nicht geheiratet wird (vgl. Mt 22,30). Paul VI. bezeichnete den Zölibat in <em><a href="https://www.vatican.va/content/paul-vi/en/encyclicals/documents/hf_p-vi_enc_24061967_sacerdotalis.html">Sacerdotalis caelibatus</a></em> von 1967 als „vollkommene und großzügige Hingabe an das Geheimnis Christi“. Verheiratete Priester in den katholischen Ostkirchen und bei Konvertiten stellen eine historisch begründete Ausnahme dar.</p>]]>
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                  <category>Österreich</category>
                          <category>Wien</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Alexander Folz ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>In den Fußstapfen des heiligen Augustinus: Papst Leo besucht Ausgrabungen von Hippo</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24005/in-den-fussstapfen-des-heiligen-augustinus-papst-leo-besucht-ausgrabungen-von-hippo</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. hat am Vormittag seines zweiten Tages in Algerien die archäologische Stätte von Hippo besucht. Der heilige Augustinus war dort vor rund 1600 Jahren Bischof. Papst Leo ist selbst Augustiner.</p>
<p>Trotz Wind und strömendem Regen ging der Papst durch die Ausgrabungsstätte und legte am Ende des Weges einen Blumenkranz nieder, während der Chor des Musikinstituts von Annaba in lateinischer, berberischer und arabischer Sprache mehrere Lieder sang, die auf Texten des heiligen Augustinus zum Thema Frieden und Brüderlichkeit basierten. Nach dem Ende der musikalischen Darbietung verweilte der Pontifex einen Moment in stiller Andacht, bevor er die archäologische Stätte verließ.</p>
<p>Zu den Ruinen aus der Römerzeit in Hippo, dem heutigen Annaba, gehört ein gepflastertes Forum, das von Säulenportiken umgeben ist. Das Theater, der Markt, die Bäder, die Zisternen und die figurativen Mosaike sind bis heute sichtbar. Es gibt auch Bauwerke aus der christlichen Zeit, darunter die Basilica Pacis, in welcher der heilige Augustinus sein bischöfliches Amt ausübte, und das angrenzende Baptisterium.</p>
<p>Am Montag hatte Papst Leo in Algier mehrfach die Verbindung zum heiligen Augustinus betont. <a href="https://de.catholicnewsagency.com/news/23993/papst-leo-wurdigt-in-algier-tiefe-religiositat-des-algerischen-volkes">So sagte er etwa</a>: „Sie wissen, dass ich als geistlicher Sohn des heiligen Augustinus bereits zweimal – im Jahr 2001 und 2013 – nach Annaba gekommen bin, und ich bin der göttlichen Vorsehung dankbar, weil es sich nach deren geheimnisvollem Plan so gefügt hat, dass ich als Nachfolger Petri hierher zurückkehren durfte.“</p>
<p><em>EWTN überträgt alle öffentlichen Programmpunkte der Afrika-Reise von Papst Leo XIV. live im Fernsehen sowie online im Stream. Die Programmpunkte mit genauen Uhrzeiten sowie die entsprechenden Links für den Stream finden Sie <a href="https://ewtn.de/papst-leo-xiv-in-afrika/">HIER</a>.</em></p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. hat am Vormittag seines zweiten Tages in Algerien die archäologische Stätte von Hippo besucht. Der heilige Augustinus war dort vor rund 1600 Jahren Bischof. Papst Leo ist selbst Augustiner.</p>
<p>Trotz Wind und strömendem Regen ging der Papst durch die Ausgrabungsstätte und legte am Ende des Weges einen Blumenkranz nieder, während der Chor des Musikinstituts von Annaba in lateinischer, berberischer und arabischer Sprache mehrere Lieder sang, die auf Texten des heiligen Augustinus zum Thema Frieden und Brüderlichkeit basierten. Nach dem Ende der musikalischen Darbietung verweilte der Pontifex einen Moment in stiller Andacht, bevor er die archäologische Stätte verließ.</p>
<p>Zu den Ruinen aus der Römerzeit in Hippo, dem heutigen Annaba, gehört ein gepflastertes Forum, das von Säulenportiken umgeben ist. Das Theater, der Markt, die Bäder, die Zisternen und die figurativen Mosaike sind bis heute sichtbar. Es gibt auch Bauwerke aus der christlichen Zeit, darunter die Basilica Pacis, in welcher der heilige Augustinus sein bischöfliches Amt ausübte, und das angrenzende Baptisterium.</p>
<p>Am Montag hatte Papst Leo in Algier mehrfach die Verbindung zum heiligen Augustinus betont. <a href="https://de.catholicnewsagency.com/news/23993/papst-leo-wurdigt-in-algier-tiefe-religiositat-des-algerischen-volkes">So sagte er etwa</a>: „Sie wissen, dass ich als geistlicher Sohn des heiligen Augustinus bereits zweimal – im Jahr 2001 und 2013 – nach Annaba gekommen bin, und ich bin der göttlichen Vorsehung dankbar, weil es sich nach deren geheimnisvollem Plan so gefügt hat, dass ich als Nachfolger Petri hierher zurückkehren durfte.“</p>
<p><em>EWTN überträgt alle öffentlichen Programmpunkte der Afrika-Reise von Papst Leo XIV. live im Fernsehen sowie online im Stream. Die Programmpunkte mit genauen Uhrzeiten sowie die entsprechenden Links für den Stream finden Sie <a href="https://ewtn.de/papst-leo-xiv-in-afrika/">HIER</a>.</em></p>]]>
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                  <category>Algerien</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Welt</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Marco Mancini ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 14:15:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Bischof Bertram Meier zieht Fazit nach interreligiösem Besuch in Sarajevo</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23999/bischof-bertram-meier-zieht-fazit-nach-interreligiosem-besuch-in-sarajevo</link>
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          <![CDATA[<p>Bischof Bertram Meier hat nach seiner von Fragen des interreligiösen Dialogs geprägten Reise nach Sarajevo unter Berufung auf seine Gesprächspartner <a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-bertram-meier-beendet-reise-nach-sarajevo">betont</a>: „Der interreligiöse Dialog ist hier kein Gegenstand theoretischer Diskussionen, sondern eine gelebte Realität – und das seit Jahrhunderten.“</p>
<p>„Ich bin als Lernender nach Sarajevo gekommen“, stellte Meier, der Bischof von Augsburg, klar. „Wie leben die verschiedenen Gruppen gut 30 Jahre nach Kriegsende zusammen? Welchen Beitrag leistet die katholische Kirche zur Verständigung? Und wie blicken die Menschen hier auf die Zukunft ihres Landes?“</p>
<p>„Es gibt unterschiedliche Sichtweisen auf die Geschichte und den künftigen Weg des Landes“, sagte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). „Aber gleichzeitig haben die Menschen ein starkes Bewusstsein dafür, dass der mühsam errungene Frieden nicht wieder leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden darf.“</p>
<p>„Die Verfassung von Bosnien und Herzegowina spricht von drei konstitutiven Völkern“, erläuterte Meier, nämlich „muslimischen Bosniaken, orthodoxen Serben und katholischen Kroaten. In einem Land, in dem sich die Volksgruppen in starkem Maße entlang religiöser Zugehörigkeit definieren, kommt der Verständigung zwischen den Religionen höchste Bedeutung zu.“</p>
<p>„Die Verantwortungsträger der Religionsgemeinschaften haben allesamt betont: Um Versöhnung zu erreichen, braucht es Vertrauen“, berichtete der Bischof von Augsburg. „Dieses entwickelt sich nicht von heute auf morgen, sondern wächst in langjährigen Prozessen. Wertschätzende Dialogbegegnungen und praktische Erfahrungen im gemeinsamen Handeln gehören dazu.“</p>
<p>Mit Blick auf die Kirche sagte er: „Auch unter schwierigen Bedingungen gelingt es in Bosnien und Herzegowina, das kirchliche Leben aufrechtzuerhalten. Obgleich sie kleiner geworden ist, bleibt die katholische Kirche ein zentraler Akteur des sozialen Engagements und der Verständigung zwischen den verschiedenen Gruppen. Die katholische Kirche in Deutschland wird diese unschätzbare Arbeit auch künftig unterstützen. Wir stehen solidarisch an der Seite der Katholikinnen und Katholiken in der Region.“</p>]]>
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          <![CDATA[<p>Bischof Bertram Meier hat nach seiner von Fragen des interreligiösen Dialogs geprägten Reise nach Sarajevo unter Berufung auf seine Gesprächspartner <a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-bertram-meier-beendet-reise-nach-sarajevo">betont</a>: „Der interreligiöse Dialog ist hier kein Gegenstand theoretischer Diskussionen, sondern eine gelebte Realität – und das seit Jahrhunderten.“</p>
<p>„Ich bin als Lernender nach Sarajevo gekommen“, stellte Meier, der Bischof von Augsburg, klar. „Wie leben die verschiedenen Gruppen gut 30 Jahre nach Kriegsende zusammen? Welchen Beitrag leistet die katholische Kirche zur Verständigung? Und wie blicken die Menschen hier auf die Zukunft ihres Landes?“</p>
<p>„Es gibt unterschiedliche Sichtweisen auf die Geschichte und den künftigen Weg des Landes“, sagte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). „Aber gleichzeitig haben die Menschen ein starkes Bewusstsein dafür, dass der mühsam errungene Frieden nicht wieder leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden darf.“</p>
<p>„Die Verfassung von Bosnien und Herzegowina spricht von drei konstitutiven Völkern“, erläuterte Meier, nämlich „muslimischen Bosniaken, orthodoxen Serben und katholischen Kroaten. In einem Land, in dem sich die Volksgruppen in starkem Maße entlang religiöser Zugehörigkeit definieren, kommt der Verständigung zwischen den Religionen höchste Bedeutung zu.“</p>
<p>„Die Verantwortungsträger der Religionsgemeinschaften haben allesamt betont: Um Versöhnung zu erreichen, braucht es Vertrauen“, berichtete der Bischof von Augsburg. „Dieses entwickelt sich nicht von heute auf morgen, sondern wächst in langjährigen Prozessen. Wertschätzende Dialogbegegnungen und praktische Erfahrungen im gemeinsamen Handeln gehören dazu.“</p>
<p>Mit Blick auf die Kirche sagte er: „Auch unter schwierigen Bedingungen gelingt es in Bosnien und Herzegowina, das kirchliche Leben aufrechtzuerhalten. Obgleich sie kleiner geworden ist, bleibt die katholische Kirche ein zentraler Akteur des sozialen Engagements und der Verständigung zwischen den verschiedenen Gruppen. Die katholische Kirche in Deutschland wird diese unschätzbare Arbeit auch künftig unterstützen. Wir stehen solidarisch an der Seite der Katholikinnen und Katholiken in der Region.“</p>]]>
        </content:encoded>
                  <category>Deutschland</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Frauenordination würde Kirche laut Kardinal Hollerich in gegenwärtiger Lage spalten</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23985/frauenordination-wurde-kirche-laut-kardinal-hollerich-in-gegenwartiger-lage-spalten</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Kardinal Jean-Claude Hollerich SJ hat gewarnt, dass eine Weihe von Frauen zu Diakonen die katholische Kirche der Gegenwart spalten würde. Der frühere Generalrelator der Weltsynode sprach am vergangenen Freitag mit <em><a href="https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2026-04/kardinal-hollerich-frauenfrage-langfristiges-thema.html">Vatican News</a></em> über dieses Thema.</p>
<p>Eine solche Diakonatsweihe für Frauen „würde heute die Kirche spalten“, so Hollerich. Der Zugang zum Weiheamt könne „nur durch einen Konsensus der ganzen Kirche geschehen“.</p>
<p>Als Warnsignal nannte der Erzbischof von Luxemburg die Anglikaner. Dort sei Sarah Mullally als Erzbischöfin von Canterbury eingesetzt worden: „Aber das hat die Kirche gespalten.“</p>
<p>Eine ganze Reihe von Gemeinschaften sei aus der Gemeinschaft der Anglikaner ausgeschieden und habe eine eigene Gruppe gebildet. Hollerichs Einschätzung zufolge würde dasselbe auch in der katholischen Kirche passieren.</p>
<p>Im Interview mit <em>Vatican News</em> ging Hollerich auf seine Äußerungen ein, die er wenige Wochen zuvor beim Bonner Symposium „Synodalität und <em>Praedicate Evangelium</em>“ gemacht hatte. Hollerich hatte dort als ehemaliger Generalrelator der Weltsynode betont: „Ich kann mir auf Dauer nicht vorstellen, wie eine Kirche bestehen kann, wenn die Hälfte des Volkes Gottes leidet, weil sie keinen Zugang zum geweihten Dienst hat.“</p>
<p>Nun ordnete er seine Aussage ein; der Akzent liege auf dem Begriff „lange Sicht“. Außerdem habe das Dikasterium für die Glaubenslehre inzwischen gesprochen. Deren Urteil respektiere er und halte es für richtig.</p>
<p>Hollerichs Haltung zum Frauendiakonat hat sich im Laufe der Jahre gewandelt, wie <a href="https://de.catholicnewsagency.com/news/23733/kirche-kann-laut-kardinal-hollerich-ohne-frauen-im-weiheamt-nicht-bestehen">CNA Deutsch berichtete</a>. Bei der Bonner Tagung hatte er eingeräumt, früher in dieser Frage konservativer gewesen zu sein. „Ich habe auch als Bischof gelernt, dass das nicht nur ein Desiderat von einigen linksstehenden Frauenverbänden ist“, erklärte er. In seinen Pfarreien teilten 90 Prozent der Frauen dieselbe Meinung.</p>
<p>Auf die vermeintliche „Enttäuschung“ vieler Katholiken in Westeuropa und Amerika über den fehlenden Fortschritt beim Frauendiakonat reagierte der Kardinal mit Verständnis: „Ich kann diese Enttäuschung verstehen. Und ich sage ihnen, dass ich ihr Leid verstehe und dass ich alles tun werde, damit Frauen in der Kirche mehr Akzeptanz haben an leitenden Stellen.“</p>
<p>Als Alternative zum Weiheamt schlug er ein Subdiakonat für Frauen vor: „Was dann keine Weihe ist, aber auch eine Partizipation in der Liturgie darstellt und eine Hilfe beim diakonalen Wirken der Kirche ist.“</p>
<p>Zur Frage eines möglichen Zeitrahmens für weltkirchliche Fortschritte in der Frauenfrage äußerte sich Hollerich zurückhaltend: „Das möchte ich dem Heiligen Geist überlassen. Ich habe in der Synode gespürt, wie der Heilige Geist gewirkt hat. Und ich habe Vertrauen, wenn Gott das möchte, dann wird auch der Heilige Geist die Herzen in anderen Kulturen berühren.“</p>
<p>Lehramtlich hält die katholische Kirche daran fest, dass nur Männer zur Priesterweihe zugelassen werden können. Diese Lehre gilt als endgültig verbindlich, wie Papst Johannes Paul II. in seinem Apostolischen Schreiben <em><a href="https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/apost_letters/1994/documents/hf_jp-ii_apl_19940522_ordinatio-sacerdotalis.html">Ordinatio sacerdotalis</a></em> 1994 betont hat. „Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.“ Da die Kirche das Weiheamt als ein einziges mit drei Stufen betrachtet, gilt diese Festlegung auch für Diakonat und Episkopat.</p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Kardinal Jean-Claude Hollerich SJ hat gewarnt, dass eine Weihe von Frauen zu Diakonen die katholische Kirche der Gegenwart spalten würde. Der frühere Generalrelator der Weltsynode sprach am vergangenen Freitag mit <em><a href="https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2026-04/kardinal-hollerich-frauenfrage-langfristiges-thema.html">Vatican News</a></em> über dieses Thema.</p>
<p>Eine solche Diakonatsweihe für Frauen „würde heute die Kirche spalten“, so Hollerich. Der Zugang zum Weiheamt könne „nur durch einen Konsensus der ganzen Kirche geschehen“.</p>
<p>Als Warnsignal nannte der Erzbischof von Luxemburg die Anglikaner. Dort sei Sarah Mullally als Erzbischöfin von Canterbury eingesetzt worden: „Aber das hat die Kirche gespalten.“</p>
<p>Eine ganze Reihe von Gemeinschaften sei aus der Gemeinschaft der Anglikaner ausgeschieden und habe eine eigene Gruppe gebildet. Hollerichs Einschätzung zufolge würde dasselbe auch in der katholischen Kirche passieren.</p>
<p>Im Interview mit <em>Vatican News</em> ging Hollerich auf seine Äußerungen ein, die er wenige Wochen zuvor beim Bonner Symposium „Synodalität und <em>Praedicate Evangelium</em>“ gemacht hatte. Hollerich hatte dort als ehemaliger Generalrelator der Weltsynode betont: „Ich kann mir auf Dauer nicht vorstellen, wie eine Kirche bestehen kann, wenn die Hälfte des Volkes Gottes leidet, weil sie keinen Zugang zum geweihten Dienst hat.“</p>
<p>Nun ordnete er seine Aussage ein; der Akzent liege auf dem Begriff „lange Sicht“. Außerdem habe das Dikasterium für die Glaubenslehre inzwischen gesprochen. Deren Urteil respektiere er und halte es für richtig.</p>
<p>Hollerichs Haltung zum Frauendiakonat hat sich im Laufe der Jahre gewandelt, wie <a href="https://de.catholicnewsagency.com/news/23733/kirche-kann-laut-kardinal-hollerich-ohne-frauen-im-weiheamt-nicht-bestehen">CNA Deutsch berichtete</a>. Bei der Bonner Tagung hatte er eingeräumt, früher in dieser Frage konservativer gewesen zu sein. „Ich habe auch als Bischof gelernt, dass das nicht nur ein Desiderat von einigen linksstehenden Frauenverbänden ist“, erklärte er. In seinen Pfarreien teilten 90 Prozent der Frauen dieselbe Meinung.</p>
<p>Auf die vermeintliche „Enttäuschung“ vieler Katholiken in Westeuropa und Amerika über den fehlenden Fortschritt beim Frauendiakonat reagierte der Kardinal mit Verständnis: „Ich kann diese Enttäuschung verstehen. Und ich sage ihnen, dass ich ihr Leid verstehe und dass ich alles tun werde, damit Frauen in der Kirche mehr Akzeptanz haben an leitenden Stellen.“</p>
<p>Als Alternative zum Weiheamt schlug er ein Subdiakonat für Frauen vor: „Was dann keine Weihe ist, aber auch eine Partizipation in der Liturgie darstellt und eine Hilfe beim diakonalen Wirken der Kirche ist.“</p>
<p>Zur Frage eines möglichen Zeitrahmens für weltkirchliche Fortschritte in der Frauenfrage äußerte sich Hollerich zurückhaltend: „Das möchte ich dem Heiligen Geist überlassen. Ich habe in der Synode gespürt, wie der Heilige Geist gewirkt hat. Und ich habe Vertrauen, wenn Gott das möchte, dann wird auch der Heilige Geist die Herzen in anderen Kulturen berühren.“</p>
<p>Lehramtlich hält die katholische Kirche daran fest, dass nur Männer zur Priesterweihe zugelassen werden können. Diese Lehre gilt als endgültig verbindlich, wie Papst Johannes Paul II. in seinem Apostolischen Schreiben <em><a href="https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/apost_letters/1994/documents/hf_jp-ii_apl_19940522_ordinatio-sacerdotalis.html">Ordinatio sacerdotalis</a></em> 1994 betont hat. „Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.“ Da die Kirche das Weiheamt als ein einziges mit drei Stufen betrachtet, gilt diese Festlegung auch für Diakonat und Episkopat.</p>]]>
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                  <category>Luxemburg</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Europa</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Alexander Folz ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Pfarrer Tobias Hopmann ist ab Juni neuer Generalvikar im Erzbistum Köln</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23997/pfarrer-tobias-hopmann-ist-ab-juni-neuer-generalvikar-im-erzbistum-koln</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Das Erzbistum Köln bekommt ab Juni einen neuen Generalvikar. Pfarrer Tobias Hopmann folgt auf Msgr. Guido Assmann, der das Amt seit 2022 innehatte. Hopmann ist derzeit noch Pfarrer in einer Großpfarrei in Euskirchen.</p>
<p>„Ich gehe mit großem Respekt, aber auch mit Gestaltungswillen an diese neue Aufgabe“, <a href="https://www.erzbistum-koeln.de/news/Kardinal-Woelki-beruft-Pfarrer-Tobias-Hopmann-zum-neuen-Generalvikar/">sagte der künftige Generalvikar am Montag</a>. „Wir müssen jetzt mutige Entscheidungen treffen, um an den richtigen Stellen wirksam zu handeln. Wenn wir einladend, dienend und missionarisch sind, wird es uns neu gelingen, Menschen für den Glauben zu begeistern. Das Erzbistum hat dafür mit der pastoralen Schwerpunktsetzung die richtigen Weichen gestellt.“</p>
<p>Hopmann, Jahrgang 1974, schlug zunächst eine berufliche Laufbahn als Bankkaufmann ein. Später studierte er auf Lehramt, bevor er schließlich das theologische Vollstudium absolvierte und 2008 für die Erzdiözese Köln zum Priester geweiht wurde.</p>
<p>Nach der üblichen Zeit in der regulären Seelsorge als Kaplan war Hopmann von 2012 bis 2021 Domvikar und Domzeremoniar sowie Präses der Kölner Dommusik. Ab 2015 wirkte er zusätzlich als Subregens am Kölner Priesterseminar. In Euskirchen ist er seit 2021 tätig. Zuletzt wurden dort 16 Pfarreien zu einer Großpfarrei zusammengelegt.</p>
<p>Assmann, der bisherige Generalvikar, wird weiter als Dompropst wirken. Er sagte am Montag: „Ich freue mich, dass ich in den vergangenen Jahren meinen Beitrag zu so vielen wichtigen Veränderungen in unserem Erzbistum leisten durfte. Und ich bin dankbar, dass ich auf diese Weise dem Erzbischof und damit der Kirche von Köln habe dienen können.“</p>
<p>Kardinal Rainer Maria Woelki, der Kölner Erzbischof, erklärte: „Monsignore Assmann scheidet nach vier sehr erfolgreichen Jahren aus dem Amt als Generalvikar aus. Ich danke ihm von Herzen, dass er in den vergangenen Jahren die Neuaufstellung des Generalvikariats und wichtige Weichenstellungen für die Entwicklung unseres Erzbistums mit vorangetrieben hat.“</p>
<p>„Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass Pfarrer Hopmann ohne zu zögern zugestimmt hat, die Aufgabe als Generalvikar zu übernehmen“, fügte Woelki hinzu. „Ich schätze ihn als eine Führungspersönlichkeit mit vielfältiger pastoraler Erfahrung und danke ihm für die Bereitschaft zu diesem Dienst.“</p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Das Erzbistum Köln bekommt ab Juni einen neuen Generalvikar. Pfarrer Tobias Hopmann folgt auf Msgr. Guido Assmann, der das Amt seit 2022 innehatte. Hopmann ist derzeit noch Pfarrer in einer Großpfarrei in Euskirchen.</p>
<p>„Ich gehe mit großem Respekt, aber auch mit Gestaltungswillen an diese neue Aufgabe“, <a href="https://www.erzbistum-koeln.de/news/Kardinal-Woelki-beruft-Pfarrer-Tobias-Hopmann-zum-neuen-Generalvikar/">sagte der künftige Generalvikar am Montag</a>. „Wir müssen jetzt mutige Entscheidungen treffen, um an den richtigen Stellen wirksam zu handeln. Wenn wir einladend, dienend und missionarisch sind, wird es uns neu gelingen, Menschen für den Glauben zu begeistern. Das Erzbistum hat dafür mit der pastoralen Schwerpunktsetzung die richtigen Weichen gestellt.“</p>
<p>Hopmann, Jahrgang 1974, schlug zunächst eine berufliche Laufbahn als Bankkaufmann ein. Später studierte er auf Lehramt, bevor er schließlich das theologische Vollstudium absolvierte und 2008 für die Erzdiözese Köln zum Priester geweiht wurde.</p>
<p>Nach der üblichen Zeit in der regulären Seelsorge als Kaplan war Hopmann von 2012 bis 2021 Domvikar und Domzeremoniar sowie Präses der Kölner Dommusik. Ab 2015 wirkte er zusätzlich als Subregens am Kölner Priesterseminar. In Euskirchen ist er seit 2021 tätig. Zuletzt wurden dort 16 Pfarreien zu einer Großpfarrei zusammengelegt.</p>
<p>Assmann, der bisherige Generalvikar, wird weiter als Dompropst wirken. Er sagte am Montag: „Ich freue mich, dass ich in den vergangenen Jahren meinen Beitrag zu so vielen wichtigen Veränderungen in unserem Erzbistum leisten durfte. Und ich bin dankbar, dass ich auf diese Weise dem Erzbischof und damit der Kirche von Köln habe dienen können.“</p>
<p>Kardinal Rainer Maria Woelki, der Kölner Erzbischof, erklärte: „Monsignore Assmann scheidet nach vier sehr erfolgreichen Jahren aus dem Amt als Generalvikar aus. Ich danke ihm von Herzen, dass er in den vergangenen Jahren die Neuaufstellung des Generalvikariats und wichtige Weichenstellungen für die Entwicklung unseres Erzbistums mit vorangetrieben hat.“</p>
<p>„Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass Pfarrer Hopmann ohne zu zögern zugestimmt hat, die Aufgabe als Generalvikar zu übernehmen“, fügte Woelki hinzu. „Ich schätze ihn als eine Führungspersönlichkeit mit vielfältiger pastoraler Erfahrung und danke ihm für die Bereitschaft zu diesem Dienst.“</p>]]>
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                  <category>Deutschland</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Papst Leo trifft „kleine und wertvolle Gemeinschaft“ der Katholiken in Algerien</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23995/papst-leo-trifft-kleine-und-wertvolle-gemeinschaft-der-katholiken-in-algerien</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Papst Leo hat sich am frühen Montagabend mit der katholischen Gemeinschaft von Algier, der algerischen Hauptstadt, getroffen. Leo sprach über „eine kleine und wertvolle Gemeinschaft“, „die in diesem Land verwurzelt und von einer langen Geschichte und leuchtenden Glaubenszeugnissen geprägt ist“.</p>
<p>In seiner Ansprache in der spektakulären Basilika Unserer Lieben Frau von Afrika ging der Pontifex auf „drei Aspekte des christlichen Lebens“ ein, nämlich Gebet, Nächstenliebe und Einheit.</p>
<p>„Wir alle brauchen es“, konstatierte der Papst mit Blick auf den ersten Punkt, das Gebet. Der „Dialog mit Gott“ sei ein „unverzichtbares Element nicht nur für das Leben der Kirche, sondern für das Leben eines jeden Menschen“.</p>
<p>„Das Gebet verbindet und macht menschlich, es stärkt und reinigt das Herz, und die algerische Kirche sät dank des Gebets Menschlichkeit, Einheit, Kraft und Reinheit um sich herum aus und erreicht so Orte und Situationen, die nur der Herr kennt“, fügte Leo hinzu.</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=TySOWO4prmk</p>
<p>Zur Nächstenliebe sagte der Papst: „Es war ja auch gerade die Liebe zu den Brüdern und Schwestern, die das Zeugnis der Märtyrer, an die wir erinnert haben, beseelt hat. Angesichts von Hass und Gewalt blieben sie in der Nächstenliebe bis zum Opfer ihres Lebens treu, zusammen mit vielen anderen Männern und Frauen, Christen und Muslimen. Sie taten dies ohne Ansprüche und ohne Aufheben, mit der Gelassenheit und Standhaftigkeit derer, die weder vermessen sind noch verzweifeln, weil sie wissen, wem sie ihr Vertrauen geschenkt haben.“</p>
<p>Ausdrücklich verwies Papst Leo auf die Märtyrer von Thibirine, die Mönche des Klosters Notre-Dame de l’Atlas, die 1996 im algerischen Bürgerkrieg von Islamisten entführt und dann enthauptet wurden. Die Köpfe wurden später aufgefunden, aber keine anderen sterblichen Überreste.</p>
<p>Schließlich sprach Leo über das „Engagement für Frieden und Einheit“. Die Basilika, in der die Begegnung mit den Katholiken von Algier stattfand, sei „ein Symbol für eine Kirche aus lebendigen Steinen, in der unter dem Mantel Unserer Lieben Frau von Afrika Gemeinschaft zwischen Christen und Muslimen entsteht“.</p>
<p>„Hier nimmt die mütterliche Liebe von Lalla Meryem alle als Kinder auf, einen jeden in seiner bereichernden Eigenheit und geeint in der gleichen Sehnsucht nach Würde, nach Liebe, nach Gerechtigkeit und nach Frieden“, sagte der Papst. „Als Kinder, die den Wunsch haben, gemeinsam zu gehen, zu leben, zu beten, zu arbeiten und zu träumen, weil der Glaube nicht isoliert, sondern öffnet, weil er vereint, aber nicht vermengt, weil er näherbringt ohne zu vereinheitlichen und eine echte Geschwisterlichkeit wachsen lässt […].“</p>
<p>Der Pontifex ermutigte die Katholiken, ihre „Arbeit in Algerien fortzusetzen, als eine geeinte und offene Glaubensgemeinschaft, als Kirche, die das ‚allumfassende Heilssakrament‘ ist. Danke für alles, was ihr tut, für euer Gebet, für eure Nächstenliebe, für euer Zeugnis der Einheit.“</p>
<p><em>EWTN überträgt alle öffentlichen Programmpunkte der Afrika-Reise von Papst Leo XIV. live im Fernsehen sowie online im Stream. Die Programmpunkte mit genauen Uhrzeiten sowie die entsprechenden Links für den Stream finden Sie <a href="https://ewtn.de/papst-leo-xiv-in-afrika/">HIER</a>.</em></p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Papst Leo hat sich am frühen Montagabend mit der katholischen Gemeinschaft von Algier, der algerischen Hauptstadt, getroffen. Leo sprach über „eine kleine und wertvolle Gemeinschaft“, „die in diesem Land verwurzelt und von einer langen Geschichte und leuchtenden Glaubenszeugnissen geprägt ist“.</p>
<p>In seiner Ansprache in der spektakulären Basilika Unserer Lieben Frau von Afrika ging der Pontifex auf „drei Aspekte des christlichen Lebens“ ein, nämlich Gebet, Nächstenliebe und Einheit.</p>
<p>„Wir alle brauchen es“, konstatierte der Papst mit Blick auf den ersten Punkt, das Gebet. Der „Dialog mit Gott“ sei ein „unverzichtbares Element nicht nur für das Leben der Kirche, sondern für das Leben eines jeden Menschen“.</p>
<p>„Das Gebet verbindet und macht menschlich, es stärkt und reinigt das Herz, und die algerische Kirche sät dank des Gebets Menschlichkeit, Einheit, Kraft und Reinheit um sich herum aus und erreicht so Orte und Situationen, die nur der Herr kennt“, fügte Leo hinzu.</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=TySOWO4prmk</p>
<p>Zur Nächstenliebe sagte der Papst: „Es war ja auch gerade die Liebe zu den Brüdern und Schwestern, die das Zeugnis der Märtyrer, an die wir erinnert haben, beseelt hat. Angesichts von Hass und Gewalt blieben sie in der Nächstenliebe bis zum Opfer ihres Lebens treu, zusammen mit vielen anderen Männern und Frauen, Christen und Muslimen. Sie taten dies ohne Ansprüche und ohne Aufheben, mit der Gelassenheit und Standhaftigkeit derer, die weder vermessen sind noch verzweifeln, weil sie wissen, wem sie ihr Vertrauen geschenkt haben.“</p>
<p>Ausdrücklich verwies Papst Leo auf die Märtyrer von Thibirine, die Mönche des Klosters Notre-Dame de l’Atlas, die 1996 im algerischen Bürgerkrieg von Islamisten entführt und dann enthauptet wurden. Die Köpfe wurden später aufgefunden, aber keine anderen sterblichen Überreste.</p>
<p>Schließlich sprach Leo über das „Engagement für Frieden und Einheit“. Die Basilika, in der die Begegnung mit den Katholiken von Algier stattfand, sei „ein Symbol für eine Kirche aus lebendigen Steinen, in der unter dem Mantel Unserer Lieben Frau von Afrika Gemeinschaft zwischen Christen und Muslimen entsteht“.</p>
<p>„Hier nimmt die mütterliche Liebe von Lalla Meryem alle als Kinder auf, einen jeden in seiner bereichernden Eigenheit und geeint in der gleichen Sehnsucht nach Würde, nach Liebe, nach Gerechtigkeit und nach Frieden“, sagte der Papst. „Als Kinder, die den Wunsch haben, gemeinsam zu gehen, zu leben, zu beten, zu arbeiten und zu träumen, weil der Glaube nicht isoliert, sondern öffnet, weil er vereint, aber nicht vermengt, weil er näherbringt ohne zu vereinheitlichen und eine echte Geschwisterlichkeit wachsen lässt […].“</p>
<p>Der Pontifex ermutigte die Katholiken, ihre „Arbeit in Algerien fortzusetzen, als eine geeinte und offene Glaubensgemeinschaft, als Kirche, die das ‚allumfassende Heilssakrament‘ ist. Danke für alles, was ihr tut, für euer Gebet, für eure Nächstenliebe, für euer Zeugnis der Einheit.“</p>
<p><em>EWTN überträgt alle öffentlichen Programmpunkte der Afrika-Reise von Papst Leo XIV. live im Fernsehen sowie online im Stream. Die Programmpunkte mit genauen Uhrzeiten sowie die entsprechenden Links für den Stream finden Sie <a href="https://ewtn.de/papst-leo-xiv-in-afrika/">HIER</a>.</em></p>]]>
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                  <category>Algerien</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Welt</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Kardinal Aveline: Gläubige, die alte Messe besuchen, müssen Zweites Vatikanum annehmen</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23989/kardinal-aveline-glaubige-die-alte-messe-besuchen-mussen-zweites-vatikanum-annehmen</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Kardinal Jean-Marc Aveline, der Erzbischof von Marseille und Vorsitzender der französischen Bischofskonferenz, hat klargestellt, dass Gläubige, die der überlieferten Form der Liturgie verbunden sind, das Zweite Vatikanische Konzil annehmen müssen. Im Interview mit dem französischen Sender <a href="https://www.ktotv.com/video/00457093/entretien-de-paques-2026">KTO</a> betonte der Kardinal zu Ostern, die kirchliche Tradition schließe das Zweite Vatikanum zwingend ein.</p>
<p>„Die Tradition reicht bis zum letzten Konzil, einschließlich des letzten Konzils, des Zweiten Vatikanums, und dann wird es eines Tages ein weiteres geben“, sagte Aveline in dem Gespräch. Wer an der überlieferten Liturgie festhalte, müsse deshalb die gesamte Kontinuität der Tradition berücksichtigen.</p>
<p>Auslöser der Aussagen war ein Brief von Papst Leo XIV., den Kardinalstaatssekretär Parolin während der Frühjahrsvollversammlung der französischen Bischofskonferenz in Lourdes übermittelte. Darin lud der Papst die Bischöfe ein, über die liturgische Frage nachzudenken und die Gläubigen, die der klassischen römischen Liturgie, wie sie bis nach dem Konzil in aller Welt gefeiert wurde, verbunden sind, „großzügig einzuschließen“.</p>
<p>Aveline erklärte, der Brief decke sich mit dem, was die Bischofskonferenz ohnehin schon tue. Bei der Vollversammlung in Lourdes hatten die Bischöfe eine erste Beratung zu diesem Thema. Weitere sollen bei künftigen Sitzungen folgen. Aveline betonte, es gehe zunächst darum, diese Gläubigen „mit pastoraler Fürsorge“ aufzunehmen.</p>
<p>Zugleich müsse man bewahren, was die Kirche lehre. Von Generation zu Generation habe die Tradition Worte gesucht, um sich auszudrücken, durch jedes Konzil, einschließlich des Zweiten Vatikanischen Konzils.</p>
<p>Auf die Frage, wie sich ein scheinbarer Widerspruch überwinden lasse, antwortete Aveline mit dem Begriff der „Hermeneutik der Kontinuität“. Jedes Konzil entspreche einem historischen Moment und hebe die vorangehenden Konzilien nicht auf.</p>
<p>„Nicht unbedingt“, entgegnete er auf den Einwand, dass sich die Annahme der überlieferten Liturgie und das Festhalten am Zweiten Vatikanum ausschließen. Konzilien seien „einfach die Fortsetzung“ eines langen Weges der Tradition.</p>
<p>Die traditionalistische Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) hatte angekündigt, am 1. Juli diesen Jahres neue Bischöfe zu weihen – zur Not auch ohne päpstliche Erlaubnis –, wie <a href="https://de.catholicnewsagency.com/news/23119/traditionalistische-priesterbruderschaft-st-pius-x-wird-am-1-juli-neue-bischofe-weihen">CNA Deutsch berichtete</a>. Aveline bezeichnete diesen Schritt als „Geste, die Traurigkeit hervorruft“.</p>
<p>Er verwies auf die Kirchengeschichte: „Es ist nicht das erste Mal in der Kirche, dass ein Konzil Mühe hat, angenommen zu werden.“ Selbst nach dem Konzil von Nizäa habe es noch ein Jahrhundert gedauert, bis es allgemein rezipiert worden sei.</p>
<p>Als Vorbild nannte Aveline den heiligen Augustinus und die Versammlung von Karthago im Jahr 411. Damals habe Augustinus Donatisten und Katholiken zu einem gemeinsamen Gespräch vereint und damit einen Weg aus dem Schisma gewiesen.</p>
<p>„Und der Dialog hat es erlaubt, voranzukommen“, erklärte Aveline. Auch heute führe nur der Dialog weiter: „Dafür muss man respektieren, versuchen zu verstehen und wissen, warum man das festhält, was man festhält.“</p>
<p>Beraten werden soll das Thema Liturgie auch beim Konsistorium, das Papst Leo XIV. für Ende Juni einberufen hat. Aveline rechnet damit, dass auch die geplanten Bischofsweihen der Piusbruderschaft dort auf der Tagesordnung stehen.</p>]]>
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          <![CDATA[<p>Kardinal Jean-Marc Aveline, der Erzbischof von Marseille und Vorsitzender der französischen Bischofskonferenz, hat klargestellt, dass Gläubige, die der überlieferten Form der Liturgie verbunden sind, das Zweite Vatikanische Konzil annehmen müssen. Im Interview mit dem französischen Sender <a href="https://www.ktotv.com/video/00457093/entretien-de-paques-2026">KTO</a> betonte der Kardinal zu Ostern, die kirchliche Tradition schließe das Zweite Vatikanum zwingend ein.</p>
<p>„Die Tradition reicht bis zum letzten Konzil, einschließlich des letzten Konzils, des Zweiten Vatikanums, und dann wird es eines Tages ein weiteres geben“, sagte Aveline in dem Gespräch. Wer an der überlieferten Liturgie festhalte, müsse deshalb die gesamte Kontinuität der Tradition berücksichtigen.</p>
<p>Auslöser der Aussagen war ein Brief von Papst Leo XIV., den Kardinalstaatssekretär Parolin während der Frühjahrsvollversammlung der französischen Bischofskonferenz in Lourdes übermittelte. Darin lud der Papst die Bischöfe ein, über die liturgische Frage nachzudenken und die Gläubigen, die der klassischen römischen Liturgie, wie sie bis nach dem Konzil in aller Welt gefeiert wurde, verbunden sind, „großzügig einzuschließen“.</p>
<p>Aveline erklärte, der Brief decke sich mit dem, was die Bischofskonferenz ohnehin schon tue. Bei der Vollversammlung in Lourdes hatten die Bischöfe eine erste Beratung zu diesem Thema. Weitere sollen bei künftigen Sitzungen folgen. Aveline betonte, es gehe zunächst darum, diese Gläubigen „mit pastoraler Fürsorge“ aufzunehmen.</p>
<p>Zugleich müsse man bewahren, was die Kirche lehre. Von Generation zu Generation habe die Tradition Worte gesucht, um sich auszudrücken, durch jedes Konzil, einschließlich des Zweiten Vatikanischen Konzils.</p>
<p>Auf die Frage, wie sich ein scheinbarer Widerspruch überwinden lasse, antwortete Aveline mit dem Begriff der „Hermeneutik der Kontinuität“. Jedes Konzil entspreche einem historischen Moment und hebe die vorangehenden Konzilien nicht auf.</p>
<p>„Nicht unbedingt“, entgegnete er auf den Einwand, dass sich die Annahme der überlieferten Liturgie und das Festhalten am Zweiten Vatikanum ausschließen. Konzilien seien „einfach die Fortsetzung“ eines langen Weges der Tradition.</p>
<p>Die traditionalistische Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) hatte angekündigt, am 1. Juli diesen Jahres neue Bischöfe zu weihen – zur Not auch ohne päpstliche Erlaubnis –, wie <a href="https://de.catholicnewsagency.com/news/23119/traditionalistische-priesterbruderschaft-st-pius-x-wird-am-1-juli-neue-bischofe-weihen">CNA Deutsch berichtete</a>. Aveline bezeichnete diesen Schritt als „Geste, die Traurigkeit hervorruft“.</p>
<p>Er verwies auf die Kirchengeschichte: „Es ist nicht das erste Mal in der Kirche, dass ein Konzil Mühe hat, angenommen zu werden.“ Selbst nach dem Konzil von Nizäa habe es noch ein Jahrhundert gedauert, bis es allgemein rezipiert worden sei.</p>
<p>Als Vorbild nannte Aveline den heiligen Augustinus und die Versammlung von Karthago im Jahr 411. Damals habe Augustinus Donatisten und Katholiken zu einem gemeinsamen Gespräch vereint und damit einen Weg aus dem Schisma gewiesen.</p>
<p>„Und der Dialog hat es erlaubt, voranzukommen“, erklärte Aveline. Auch heute führe nur der Dialog weiter: „Dafür muss man respektieren, versuchen zu verstehen und wissen, warum man das festhält, was man festhält.“</p>
<p>Beraten werden soll das Thema Liturgie auch beim Konsistorium, das Papst Leo XIV. für Ende Juni einberufen hat. Aveline rechnet damit, dass auch die geplanten Bischofsweihen der Piusbruderschaft dort auf der Tagesordnung stehen.</p>]]>
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                  <category>Frankreich</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Europa</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Alexander Folz ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:30:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Papst Leo würdigt in Algier „tiefe Religiosität des algerischen Volkes“</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23993/papst-leo-wurdigt-in-algier-tiefe-religiositat-des-algerischen-volkes</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. hat in Algier die „tiefe Religiosität des algerischen Volkes“ gewürdigt. Er traf sich gegen Mittag mit Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft sowie mit dem diplomatischen Korps in der Hauptstadt von Algerien. Zuvor hatte er dem Staatspräsidenten Abdelmadjid Tebboune einen Höflichkeitsbesuch abgestattet.</p>
<p>„Sie wissen, dass ich als geistlicher Sohn des heiligen Augustinus bereits zweimal – im Jahr 2001 und 2013 – nach Annaba gekommen bin, und ich bin der göttlichen Vorsehung dankbar, weil es sich nach deren geheimnisvollem Plan so gefügt hat, dass ich als Nachfolger Petri hierher zurückkehren durfte“, begann der Pontifex seine Ansprache. Gleichzeitig bekräftigte er: „Ich komme zu Ihnen als Pilger des Friedens, voller Sehnsucht, das edle algerische Volk zu treffen. Wir sind Brüder und Schwestern, weil wir denselben Vater im Himmel haben.“</p>
<p>Das algerische Volk sei „in jenem Sinn für Solidarität, Gastfreundschaft und Gemeinschaft verwurzelt“, sagte Leo, „von dem das alltägliche Leben von Millionen bescheidener und gerechter Menschen durchdrungen ist. Sie sind die Starken, sie sind die Zukunft: diejenigen, die sich nicht von Macht und Reichtum blenden lassen, diejenigen, die die Würde ihrer Mitbürger nicht ihrem persönlichen Wohlergehen oder dem der eigenen Gruppe opfern.“</p>
<p>„Ungerecht ist, wer Reichtümer anhäuft und anderen gegenüber gleichgültig bleibt“, fügte Leo hinzu. „Diese Sichtweise der Gerechtigkeit ist einfach und radikal: Sie erkennt im anderen das Abbild Gottes. Eine Religion ohne Barmherzigkeit und ein gesellschaftliches Leben ohne Solidarität sind in den Augen Gottes ein Skandal. Und doch stürzen viele Gesellschaften, die sich für fortschrittlich halten, immer tiefer in Ungleichheit und Ausgrenzung. Die Menschen und Organisationen, die über andere herrschen – das weiß Afrika nur zu gut –, zerstören die Welt, die der Allerhöchste erschaffen hat, damit wir zusammenleben.“</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=-MvIXcZ1yA4</p>
<p>Der Papst ermutigte die Verantwortungsträger in Algerien, „eine lebendige, dynamische und freie Zivilgesellschaft zu fördern, in der insbesondere den jungen Menschen die Fähigkeit zuerkannt wird, dazu beizutragen, den Horizont der Hoffnung für alle zu erweitern“.</p>
<p>„Die Verantwortlichen sind nicht dazu bestimmt, zu beherrschen, sondern dem Volk und seiner Entwicklung zu dienen“, bekräftigte Leo. „Das politische Handeln hat seinen Maßstab also in der Gerechtigkeit, ohne die es keinen wahren Frieden gibt, und es findet seinen Ausdruck in der Förderung gerechter und würdiger Lebensbedingungen für alle. Auch die katholische Kirche möchte mit ihren Gemeinschaften und Initiativen zum Gemeinwohl Algeriens beitragen und dabei dessen besondere Identität als Brücke zwischen Nord und Süd, zwischen Ost und West stärken.“</p>
<p>Gegen Ende forderte Papst Leo: „Lasst uns die Oasen des Friedens vermehren, die Ursachen der Verzweiflung anprangern und beseitigen, gehen wir gegen diejenigen vor, die aus dem Unglück anderer Profit schlagen! Denn die Gewinne derer, die mit dem menschlichen Leben spekulieren, dessen Würde unantastbar ist, sind unrechtmäßig.“</p>
<p>„Vereinen wir also unsere Kräfte, unsere geistige Stärke, alle Intelligenz und Ressourcen, die die Erde und das Meer zu Orten des Lebens, der Begegnung und des Staunens werden lassen“, sagte der Papst. „Ihre majestätische Schönheit möge unser Herz berühren; ihre grenzenlose Weite uns nach der Transzendenz fragen lassen. Das Mittelmeer, die Sahara und der unermessliche Himmel, der sie überspannt, flüstern uns zu, dass die Wirklichkeit uns von allen Seiten übersteigt, dass Gott wahrhaft groß ist und dass wir alles in seiner geheimnisvollen Gegenwart erleben.“</p>
<p><em>EWTN überträgt alle öffentlichen Programmpunkte der Afrika-Reise von Papst Leo XIV. live im Fernsehen sowie online im Stream. Die Programmpunkte mit genauen Uhrzeiten sowie die entsprechenden Links für den Stream finden Sie <a href="https://ewtn.de/papst-leo-xiv-in-afrika/">HIER</a>.</em></p>]]>
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          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. hat in Algier die „tiefe Religiosität des algerischen Volkes“ gewürdigt. Er traf sich gegen Mittag mit Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft sowie mit dem diplomatischen Korps in der Hauptstadt von Algerien. Zuvor hatte er dem Staatspräsidenten Abdelmadjid Tebboune einen Höflichkeitsbesuch abgestattet.</p>
<p>„Sie wissen, dass ich als geistlicher Sohn des heiligen Augustinus bereits zweimal – im Jahr 2001 und 2013 – nach Annaba gekommen bin, und ich bin der göttlichen Vorsehung dankbar, weil es sich nach deren geheimnisvollem Plan so gefügt hat, dass ich als Nachfolger Petri hierher zurückkehren durfte“, begann der Pontifex seine Ansprache. Gleichzeitig bekräftigte er: „Ich komme zu Ihnen als Pilger des Friedens, voller Sehnsucht, das edle algerische Volk zu treffen. Wir sind Brüder und Schwestern, weil wir denselben Vater im Himmel haben.“</p>
<p>Das algerische Volk sei „in jenem Sinn für Solidarität, Gastfreundschaft und Gemeinschaft verwurzelt“, sagte Leo, „von dem das alltägliche Leben von Millionen bescheidener und gerechter Menschen durchdrungen ist. Sie sind die Starken, sie sind die Zukunft: diejenigen, die sich nicht von Macht und Reichtum blenden lassen, diejenigen, die die Würde ihrer Mitbürger nicht ihrem persönlichen Wohlergehen oder dem der eigenen Gruppe opfern.“</p>
<p>„Ungerecht ist, wer Reichtümer anhäuft und anderen gegenüber gleichgültig bleibt“, fügte Leo hinzu. „Diese Sichtweise der Gerechtigkeit ist einfach und radikal: Sie erkennt im anderen das Abbild Gottes. Eine Religion ohne Barmherzigkeit und ein gesellschaftliches Leben ohne Solidarität sind in den Augen Gottes ein Skandal. Und doch stürzen viele Gesellschaften, die sich für fortschrittlich halten, immer tiefer in Ungleichheit und Ausgrenzung. Die Menschen und Organisationen, die über andere herrschen – das weiß Afrika nur zu gut –, zerstören die Welt, die der Allerhöchste erschaffen hat, damit wir zusammenleben.“</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=-MvIXcZ1yA4</p>
<p>Der Papst ermutigte die Verantwortungsträger in Algerien, „eine lebendige, dynamische und freie Zivilgesellschaft zu fördern, in der insbesondere den jungen Menschen die Fähigkeit zuerkannt wird, dazu beizutragen, den Horizont der Hoffnung für alle zu erweitern“.</p>
<p>„Die Verantwortlichen sind nicht dazu bestimmt, zu beherrschen, sondern dem Volk und seiner Entwicklung zu dienen“, bekräftigte Leo. „Das politische Handeln hat seinen Maßstab also in der Gerechtigkeit, ohne die es keinen wahren Frieden gibt, und es findet seinen Ausdruck in der Förderung gerechter und würdiger Lebensbedingungen für alle. Auch die katholische Kirche möchte mit ihren Gemeinschaften und Initiativen zum Gemeinwohl Algeriens beitragen und dabei dessen besondere Identität als Brücke zwischen Nord und Süd, zwischen Ost und West stärken.“</p>
<p>Gegen Ende forderte Papst Leo: „Lasst uns die Oasen des Friedens vermehren, die Ursachen der Verzweiflung anprangern und beseitigen, gehen wir gegen diejenigen vor, die aus dem Unglück anderer Profit schlagen! Denn die Gewinne derer, die mit dem menschlichen Leben spekulieren, dessen Würde unantastbar ist, sind unrechtmäßig.“</p>
<p>„Vereinen wir also unsere Kräfte, unsere geistige Stärke, alle Intelligenz und Ressourcen, die die Erde und das Meer zu Orten des Lebens, der Begegnung und des Staunens werden lassen“, sagte der Papst. „Ihre majestätische Schönheit möge unser Herz berühren; ihre grenzenlose Weite uns nach der Transzendenz fragen lassen. Das Mittelmeer, die Sahara und der unermessliche Himmel, der sie überspannt, flüstern uns zu, dass die Wirklichkeit uns von allen Seiten übersteigt, dass Gott wahrhaft groß ist und dass wir alles in seiner geheimnisvollen Gegenwart erleben.“</p>
<p><em>EWTN überträgt alle öffentlichen Programmpunkte der Afrika-Reise von Papst Leo XIV. live im Fernsehen sowie online im Stream. Die Programmpunkte mit genauen Uhrzeiten sowie die entsprechenden Links für den Stream finden Sie <a href="https://ewtn.de/papst-leo-xiv-in-afrika/">HIER</a>.</em></p>]]>
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                  <category>Algerien</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Welt</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>„Vor allem aber steht ein Bruder vor euch“: Papst Leo in Algerien angekommen</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23991/vor-allem-aber-steht-ein-bruder-vor-euch-papst-leo-in-algerien-angekommen</link>
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          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. hat gleich nach seiner Ankunft in Algier, der algerischen Hauptstadt, das nationale Märtyrerdenkmal „Maqam Echahid“ besucht. Das Denkmal bezieht sich auf den Algerienkrieg und die Unabhängigkeit des Landes von Frankreich.</p>
<p>„Ich danke Gott, dass er mir die Möglichkeit gibt, euer Land als Nachfolger des Apostels Petrus zu besuchen, nachdem ich dies bereits zweimal in der Vergangenheit als Angehöriger des Augustinerordens getan habe“, so die ersten Worte des Papstes. „Vor allem aber steht ein Bruder vor euch, der sich freut, bei dieser Begegnung die Bande der Zuneigung zu erneuern, die unsere Herzen einander näherbringen.“</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=Jid9A8yqET4</p>
<p>„Algerien ist ein großes Land mit einer langen Geschichte und reichen Traditionen, die bis in die Zeit des heiligen Augustinus und noch ein gutes Stück weiter zurückreichen“, betonte Leo in englischer Sprache. „Diese Geschichte ist auch von Leid geprägt, von Zeiten der Gewalt, die ihr jedoch dank der edlen Gesinnung, die euch auszeichnet und die ich auch heute noch hier spüre, mit Mut und Aufrichtigkeit überwinden konntet.“</p>
<p>Der Besuch des Märtyrerdenkmals „Maqam Echahid“ sei „eine Würdigung dieser Geschichte und der Seele eines Volkes, das für seine Unabhängigkeit und die Würde und Souveränität dieser Nation gekämpft hat“.</p>
<p>An dieser Stelle formulierte der Papst einen allgemeinen Friedensappell, indem er sagte: „An diesem Ort denken wir daran, dass Gott für jede Nation Frieden wünscht: einen Frieden, der nicht nur in Konfliktfreiheit besteht, sondern Ausdruck von Gerechtigkeit und Würde ist. Und dieser Friede, der es ermöglicht, mit versöhntem Herzen in die Zukunft zu gehen, ist nur durch Vergebung möglich.“</p>
<p>„Der wahre Befreiungskampf wird erst dann endgültig gewonnen sein, wenn der Friede der Herzen erreicht ist“, unterstrich er. „Ich weiß, wie schwer es ist, zu vergeben. Doch angesichts der weltweit immer zahlreicher werdenden Konflikte darf man nicht von Generation zu Generation Groll um Groll anhäufen.“</p>
<p>Schließlich kam Papst Leo wieder auf Algerien zurück. Wie jedes Volk habe Algerien „ein einzigartiges Erbe an Geschichte, Kultur und Glauben“: „In diesem Erbe nimmt der Glaube an Gott einen zentralen Platz ein: Er erleuchtet das Leben der Menschen, stärkt die Familien und lässt das Gefühl von Geschwisterlichkeit wachsen. Ein Volk, das Gott liebt, besitzt den wahren Reichtum, und das<br />algerische Volk bewahrt diesen Edelstein in seiner Schatzkammer.“</p>
<p>Am Ende der Ansprache zitierte der Papst die Seligpreisungen der Bergpredigt, denn wahre Freiheit sei „nicht nur ein Erbe, man muss sich jeden Tag neu dafür entscheiden“.</p>
<p><em>EWTN überträgt alle öffentlichen Programmpunkte der Afrika-Reise von Papst Leo XIV. live im Fernsehen sowie online im Stream. Die Programmpunkte mit genauen Uhrzeiten sowie die entsprechenden Links für den Stream finden Sie <a href="https://ewtn.de/papst-leo-xiv-in-afrika/">HIER</a>.</em></p>]]>
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          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. hat gleich nach seiner Ankunft in Algier, der algerischen Hauptstadt, das nationale Märtyrerdenkmal „Maqam Echahid“ besucht. Das Denkmal bezieht sich auf den Algerienkrieg und die Unabhängigkeit des Landes von Frankreich.</p>
<p>„Ich danke Gott, dass er mir die Möglichkeit gibt, euer Land als Nachfolger des Apostels Petrus zu besuchen, nachdem ich dies bereits zweimal in der Vergangenheit als Angehöriger des Augustinerordens getan habe“, so die ersten Worte des Papstes. „Vor allem aber steht ein Bruder vor euch, der sich freut, bei dieser Begegnung die Bande der Zuneigung zu erneuern, die unsere Herzen einander näherbringen.“</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=Jid9A8yqET4</p>
<p>„Algerien ist ein großes Land mit einer langen Geschichte und reichen Traditionen, die bis in die Zeit des heiligen Augustinus und noch ein gutes Stück weiter zurückreichen“, betonte Leo in englischer Sprache. „Diese Geschichte ist auch von Leid geprägt, von Zeiten der Gewalt, die ihr jedoch dank der edlen Gesinnung, die euch auszeichnet und die ich auch heute noch hier spüre, mit Mut und Aufrichtigkeit überwinden konntet.“</p>
<p>Der Besuch des Märtyrerdenkmals „Maqam Echahid“ sei „eine Würdigung dieser Geschichte und der Seele eines Volkes, das für seine Unabhängigkeit und die Würde und Souveränität dieser Nation gekämpft hat“.</p>
<p>An dieser Stelle formulierte der Papst einen allgemeinen Friedensappell, indem er sagte: „An diesem Ort denken wir daran, dass Gott für jede Nation Frieden wünscht: einen Frieden, der nicht nur in Konfliktfreiheit besteht, sondern Ausdruck von Gerechtigkeit und Würde ist. Und dieser Friede, der es ermöglicht, mit versöhntem Herzen in die Zukunft zu gehen, ist nur durch Vergebung möglich.“</p>
<p>„Der wahre Befreiungskampf wird erst dann endgültig gewonnen sein, wenn der Friede der Herzen erreicht ist“, unterstrich er. „Ich weiß, wie schwer es ist, zu vergeben. Doch angesichts der weltweit immer zahlreicher werdenden Konflikte darf man nicht von Generation zu Generation Groll um Groll anhäufen.“</p>
<p>Schließlich kam Papst Leo wieder auf Algerien zurück. Wie jedes Volk habe Algerien „ein einzigartiges Erbe an Geschichte, Kultur und Glauben“: „In diesem Erbe nimmt der Glaube an Gott einen zentralen Platz ein: Er erleuchtet das Leben der Menschen, stärkt die Familien und lässt das Gefühl von Geschwisterlichkeit wachsen. Ein Volk, das Gott liebt, besitzt den wahren Reichtum, und das<br />algerische Volk bewahrt diesen Edelstein in seiner Schatzkammer.“</p>
<p>Am Ende der Ansprache zitierte der Papst die Seligpreisungen der Bergpredigt, denn wahre Freiheit sei „nicht nur ein Erbe, man muss sich jeden Tag neu dafür entscheiden“.</p>
<p><em>EWTN überträgt alle öffentlichen Programmpunkte der Afrika-Reise von Papst Leo XIV. live im Fernsehen sowie online im Stream. Die Programmpunkte mit genauen Uhrzeiten sowie die entsprechenden Links für den Stream finden Sie <a href="https://ewtn.de/papst-leo-xiv-in-afrika/">HIER</a>.</em></p>]]>
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                  <category>Algerien</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Welt</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Papst Leo antwortet auf Angriff von US-Präsident Trump</title>
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          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. hat auf den verbalen Angriff von US-Präsident Donald Trump geantwortet. Im Flugzeug auf dem Weg nach Algerien sagte Leo vor Journalisten: „Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung.“</p>
<p>Trump hatte Leo <a href="https://de.catholicnewsagency.com/news/23983/furchtbar-in-der-aussenpolitik-us-prasident-trump-attackiert-papst-leo">am Sonntagabend</a> in einem ausführlichen Beitrag in den sozialen Medien, der offenbar eine Reaktion auf die jüngsten Appelle von Papst Leo für Frieden und ein Ende des Iran-Kriegs war, als „schwach im Umgang mit Kriminalität und furchtbar in der Außenpolitik“ bezeichnet.</p>
<p>Der US-Präsident sagte außerdem gegenüber Reportern: „Ich glaube nicht, dass er seine Sache besonders gut macht. […] Ich bin kein Fan von Papst Leo.“ Er fügte hinzu: „Er ist ein sehr liberaler Mensch.“</p>
<p>Papst Leo sagte am Montagmorgen, er denke, „dass diejenigen, die lesen, ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen können: Ich bin kein Politiker, ich habe nicht die Absicht, mich auf eine Debatte mit ihm einzulassen.“</p>
<p>„Lasst uns vielmehr stets nach Frieden streben und Kriegen ein Ende setzen“, fügte der Pontifex hinzu. „Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung. Ich spreche über das Evangelium, ich bin kein Politiker. Ich glaube nicht, dass die Botschaft des Evangeliums so missbraucht werden sollte, wie es manche Menschen tun.“</p>
<p>„Ich werde mich weiterhin lautstark gegen den Krieg aussprechen, um den Frieden und den multilateralen Dialog zwischen Staaten zu fördern, damit die richtigen Lösungen für Probleme gefunden werden“, kündigte Leo an. Die Botschaft der Kirche sei jene des Evangeliums: „Selig sind die Friedfertigen.“</p>
<p>Schließlich betonte der Papst ein drittes Mal, er sehe seine Rolle „nicht als die eines Politikers, ich möchte keine Debatte mit ihm führen. Zu viele Menschen leiden auf der Welt.“</p>
<p>Trump hatte Leo vorgeworfen, gegenüber dem Iran zu nachgiebig zu sein, und kritisierte die Ablehnung des Papstes gegenüber US-Militäroperationen. „Ich will keinen Papst, der es für in Ordnung hält, dass der Iran Atomwaffen besitzt“, schrieb der Präsident. Er kritisierte ihn auch dafür, dass er sich gegen die US-Intervention in Venezuela gestellt hatte, durch die Nicolás Maduro im Januar gestürzt wurde.</p>]]>
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          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. hat auf den verbalen Angriff von US-Präsident Donald Trump geantwortet. Im Flugzeug auf dem Weg nach Algerien sagte Leo vor Journalisten: „Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung.“</p>
<p>Trump hatte Leo <a href="https://de.catholicnewsagency.com/news/23983/furchtbar-in-der-aussenpolitik-us-prasident-trump-attackiert-papst-leo">am Sonntagabend</a> in einem ausführlichen Beitrag in den sozialen Medien, der offenbar eine Reaktion auf die jüngsten Appelle von Papst Leo für Frieden und ein Ende des Iran-Kriegs war, als „schwach im Umgang mit Kriminalität und furchtbar in der Außenpolitik“ bezeichnet.</p>
<p>Der US-Präsident sagte außerdem gegenüber Reportern: „Ich glaube nicht, dass er seine Sache besonders gut macht. […] Ich bin kein Fan von Papst Leo.“ Er fügte hinzu: „Er ist ein sehr liberaler Mensch.“</p>
<p>Papst Leo sagte am Montagmorgen, er denke, „dass diejenigen, die lesen, ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen können: Ich bin kein Politiker, ich habe nicht die Absicht, mich auf eine Debatte mit ihm einzulassen.“</p>
<p>„Lasst uns vielmehr stets nach Frieden streben und Kriegen ein Ende setzen“, fügte der Pontifex hinzu. „Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung. Ich spreche über das Evangelium, ich bin kein Politiker. Ich glaube nicht, dass die Botschaft des Evangeliums so missbraucht werden sollte, wie es manche Menschen tun.“</p>
<p>„Ich werde mich weiterhin lautstark gegen den Krieg aussprechen, um den Frieden und den multilateralen Dialog zwischen Staaten zu fördern, damit die richtigen Lösungen für Probleme gefunden werden“, kündigte Leo an. Die Botschaft der Kirche sei jene des Evangeliums: „Selig sind die Friedfertigen.“</p>
<p>Schließlich betonte der Papst ein drittes Mal, er sehe seine Rolle „nicht als die eines Politikers, ich möchte keine Debatte mit ihm führen. Zu viele Menschen leiden auf der Welt.“</p>
<p>Trump hatte Leo vorgeworfen, gegenüber dem Iran zu nachgiebig zu sein, und kritisierte die Ablehnung des Papstes gegenüber US-Militäroperationen. „Ich will keinen Papst, der es für in Ordnung hält, dass der Iran Atomwaffen besitzt“, schrieb der Präsident. Er kritisierte ihn auch dafür, dass er sich gegen die US-Intervention in Venezuela gestellt hatte, durch die Nicolás Maduro im Januar gestürzt wurde.</p>]]>
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                  <category>Algerien</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Welt</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 11:10:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Leo Nowak, einstiger Bischof von Magdeburg, mit 97 Jahren gestorben</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23979/leo-nowak-einstiger-bischof-von-magdeburg-mit-97-jahren-gestorben</link>
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          <![CDATA[<p>Der einstige Bischof von Magdeburg, Leo Nowak, ist am Sonntag im Alter von 97 Jahren gestorben. Er war nach der deutschen Wiedervereinigung der erste Bischof der neuen Diözese Magdeburg, die allerdings bereits im Mittelalter als Erzbistum existierte und erst im Zusammenhang mit der protestantischen Reformation unterging.</p>
<p><a href="https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/nachrichten/bischof-em-leo-nowak-verstorben">Bischof Gerhard Feige</a>, der jetzige Bischof von Magdeburg, erklärte am Sonntag: „Bischof Leo hat die ureigene Aufgabe der Kirche – Seelsorge, Gottvertrauen und Menschenfreundlichkeit – aus tiefstem Herzen authentisch gelebt. Er hatte immer ein offenes Ohr und interessierte sich für […] jeden einzelnen Menschen, egal, ob Christ oder nicht. Wir werden ihn sehr vermissen.“</p>
<p>Auch <a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-wilmer-wuerdigt-verstorbenen-bischof-nowak-von-magdeburg">Bischof Heiner Wilmer SCJ</a>, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), meldete sich zu Wort: „Mit Bischof em. Nowak durften wir uns in der Deutschen Bischofskonferenz glücklich schätzen, um einen Zeitzeugen zu wissen, der die schwere Zeit in der DDR, die glückliche Wiedervereinigung und den Aufbau der kirchlichen Struktur im vereinten Deutschland miterlebt hat. Leo Nowak ist Zeit seines Lebens Seelsorger geblieben und war für die Menschen da – jene, die der Kirche nahestanden und auch solche, die auf der Suche waren.“</p>
<p>Der DBK-Vorsitzende wurde politisch, indem er betonte, Nowak sei „nicht müde“ geworden, „vor jenen Kräften zu warnen, die heute die politisch rechten und linken Ränder radikalisieren: Er war ein Staatsbürger und Demokrat, dem die liebgewonnene Freiheit nach dem Kommunismus ein Herzensanliegen geworden ist. Menschenverachtende Tendenzen in der Politik kritisierte er ebenso deutlich wie jene, die dumpfe Parolen auf den Straßen brüllen und damit vorgeben, die Demokratie zu verteidigen.“</p>
<p>Geboren am 17. März 1929, wuchs Nowak in Magdeburg auf. Er machte nach der Schulzeit zunächst eine kaufmännische Ausbildung und danach das Abitur. Schließlich entschied er sich für den Priesterberuf. Auf das Studium in Paderborn und Erfurt folgte 1956 die Priesterweihe, also noch einige Jahre vor dem Mauerbau.</p>
<p>Auf viele Jahre in der Seelsorge folgten viele Jahre in der Verwaltung des ostdeutschen Teils der Erzdiözese Paderborn, zu der das Gebiet der heutigen Diözese Magdeburg damals gehörte. 1990 wurde Nowak auf Geheiß von Papst Johannes Paul II. zum Bischof geweiht und übernahm das Amt des Apostolischen Administrators in Magdeburg. Seit 1994 ist Magdeburg ein eigenständiges Bistum. Als Bischof von Magdeburg trat Nowak 2004 aus Altersgründen zurück, lebte danach also noch mehr als 20 Jahre im Ruhestand.</p>
<p>In einem <a href="https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/presse-archiv/archiv-2024/interview-zum-95-geburtstag-von-altbischof-leo">Interview im Jahr 2024</a> sagte Nowak: „Glaubwürdigkeit zurückgewinnen ist das Gebot der Stunde. Dafür ist eine große Sensibilität für Echtheit und Vertrauen erforderlich. Manche Verhaltensweisen der Kirche sind für die Menschen von heute einfach nicht mehr nachzuvollziehen.“</p>
<p>„Die religiöse Sprache stößt vielfach auf Unverständnis“, führte er aus. „‚Pflichtzölibat‘ oder das Verbot der Weihe für Frauen zu Diakonen und Priestern stoßen auf Unverständnis, weil die Gleichberechtigung für Frauen in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit eine große Rolle spielt. Der sogenannte ‚synodale Weg‘ ist auch deshalb eine hoffnungsvolle Initiative. Wir brauchen die Erneuerung!“</p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Der einstige Bischof von Magdeburg, Leo Nowak, ist am Sonntag im Alter von 97 Jahren gestorben. Er war nach der deutschen Wiedervereinigung der erste Bischof der neuen Diözese Magdeburg, die allerdings bereits im Mittelalter als Erzbistum existierte und erst im Zusammenhang mit der protestantischen Reformation unterging.</p>
<p><a href="https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/nachrichten/bischof-em-leo-nowak-verstorben">Bischof Gerhard Feige</a>, der jetzige Bischof von Magdeburg, erklärte am Sonntag: „Bischof Leo hat die ureigene Aufgabe der Kirche – Seelsorge, Gottvertrauen und Menschenfreundlichkeit – aus tiefstem Herzen authentisch gelebt. Er hatte immer ein offenes Ohr und interessierte sich für […] jeden einzelnen Menschen, egal, ob Christ oder nicht. Wir werden ihn sehr vermissen.“</p>
<p>Auch <a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-wilmer-wuerdigt-verstorbenen-bischof-nowak-von-magdeburg">Bischof Heiner Wilmer SCJ</a>, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), meldete sich zu Wort: „Mit Bischof em. Nowak durften wir uns in der Deutschen Bischofskonferenz glücklich schätzen, um einen Zeitzeugen zu wissen, der die schwere Zeit in der DDR, die glückliche Wiedervereinigung und den Aufbau der kirchlichen Struktur im vereinten Deutschland miterlebt hat. Leo Nowak ist Zeit seines Lebens Seelsorger geblieben und war für die Menschen da – jene, die der Kirche nahestanden und auch solche, die auf der Suche waren.“</p>
<p>Der DBK-Vorsitzende wurde politisch, indem er betonte, Nowak sei „nicht müde“ geworden, „vor jenen Kräften zu warnen, die heute die politisch rechten und linken Ränder radikalisieren: Er war ein Staatsbürger und Demokrat, dem die liebgewonnene Freiheit nach dem Kommunismus ein Herzensanliegen geworden ist. Menschenverachtende Tendenzen in der Politik kritisierte er ebenso deutlich wie jene, die dumpfe Parolen auf den Straßen brüllen und damit vorgeben, die Demokratie zu verteidigen.“</p>
<p>Geboren am 17. März 1929, wuchs Nowak in Magdeburg auf. Er machte nach der Schulzeit zunächst eine kaufmännische Ausbildung und danach das Abitur. Schließlich entschied er sich für den Priesterberuf. Auf das Studium in Paderborn und Erfurt folgte 1956 die Priesterweihe, also noch einige Jahre vor dem Mauerbau.</p>
<p>Auf viele Jahre in der Seelsorge folgten viele Jahre in der Verwaltung des ostdeutschen Teils der Erzdiözese Paderborn, zu der das Gebiet der heutigen Diözese Magdeburg damals gehörte. 1990 wurde Nowak auf Geheiß von Papst Johannes Paul II. zum Bischof geweiht und übernahm das Amt des Apostolischen Administrators in Magdeburg. Seit 1994 ist Magdeburg ein eigenständiges Bistum. Als Bischof von Magdeburg trat Nowak 2004 aus Altersgründen zurück, lebte danach also noch mehr als 20 Jahre im Ruhestand.</p>
<p>In einem <a href="https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/presse-archiv/archiv-2024/interview-zum-95-geburtstag-von-altbischof-leo">Interview im Jahr 2024</a> sagte Nowak: „Glaubwürdigkeit zurückgewinnen ist das Gebot der Stunde. Dafür ist eine große Sensibilität für Echtheit und Vertrauen erforderlich. Manche Verhaltensweisen der Kirche sind für die Menschen von heute einfach nicht mehr nachzuvollziehen.“</p>
<p>„Die religiöse Sprache stößt vielfach auf Unverständnis“, führte er aus. „‚Pflichtzölibat‘ oder das Verbot der Weihe für Frauen zu Diakonen und Priestern stoßen auf Unverständnis, weil die Gleichberechtigung für Frauen in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit eine große Rolle spielt. Der sogenannte ‚synodale Weg‘ ist auch deshalb eine hoffnungsvolle Initiative. Wir brauchen die Erneuerung!“</p>]]>
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                  <category>Deutschland</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>„Furchtbar in der Außenpolitik“: US-Präsident Trump attackiert Papst Leo</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23983/furchtbar-in-der-aussenpolitik-us-prasident-trump-attackiert-papst-leo</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>US-Präsident Donald Trump hat Papst Leo XIV. am Sonntagabend in den sozialen Medien angegriffen. Er bezeichnete den Pontifex in einem ausführlichen Beitrag, der offenbar eine Reaktion auf die jüngsten Appelle von Papst Leo für Frieden und ein Ende des Krieges war, als „schwach im Umgang mit Kriminalität und furchtbar in der Außenpolitik“.</p>
<p>Kurz darauf erklärte Trump gegenüber Reportern: „Ich glaube nicht, dass er seine Sache besonders gut macht. […] Ich bin kein Fan von Papst Leo.“ Er fügte hinzu: „Er ist ein sehr liberaler Mensch.“</p>
<p>Trump warf Leo vor, gegenüber dem Iran zu nachgiebig zu sein, und kritisierte die Ablehnung des Papstes gegenüber US-Militäroperationen. „Ich will keinen Papst, der es für in Ordnung hält, dass der Iran Atomwaffen besitzt“, schrieb der Präsident. Er kritisierte ihn auch dafür, dass er sich gegen die US-Intervention in Venezuela gestellt hatte, durch die Nicolás Maduro im Januar gestürzt wurde.</p>
<p>Leo hat nie gesagt, dass der Iran Atomwaffen besitzen sollte. Er bezeichnete aber den Krieg der USA und des Staates Israel gegen den Iran als „ungerecht“ und Trumps Drohung, eine ganze „Zivilisation“ im Iran zu zerstören, sei „wirklich inakzeptabel“.</p>
<p>Trump schrieb sich in seinem Beitrag in den sozialen Medien die Wahl Leos zum Papst im Mai 2025 als Verdienst zu: „Er stand auf keiner Liste der Papstkandidaten und wurde von der Kirche nur deshalb dort hingestellt, weil er Amerikaner war.“ Er fügte hinzu: „Wäre ich nicht im Weißen Haus, wäre Leo nicht im Vatikan.“</p>
<p>Der Beitrag auf Truth Social erschien wenige Stunden vor Leos Abflug am Montag zu einer elftägigen Reise in vier afrikanische Länder und einen Tag, nachdem der Papst im Petersdom eine weltweit übertragene Gebetsvigil für den Frieden geleitet hatte.</p><p>
<strong>US-Bischofskonferenz: Papst „ist nicht sein Rivale“</strong>
</p>

<p>Der Vorsitzende der US-amerikanischen Bischofskonferenz sagte, er sei „enttäuscht“ über Trumps öffentlichen Angriff auf Leo und verteidigte den Pontifex als Stellvertreter Christi, der für das Evangelium und die Seelsorge eintritt.</p>
<p>Erzbischof Paul S. Coakley von Oklahoma City veröffentlichte am späten Sonntagabend eine kurze Stellungnahme als Reaktion auf Trumps Beitrag. „Ich bin bestürzt darüber, dass der Präsident sich dazu entschlossen hat, solch abfällige Worte über den Heiligen Vater zu schreiben“, so Coakley. „Papst Leo ist nicht sein Rivale; noch ist der Papst ein Politiker. Er ist der Stellvertreter Christi, der aus der Wahrheit des Evangeliums heraus und für die Seelsorge spricht.“</p>
<p>Trump sagte, er bevorzuge den älteren Bruder des Papstes, Louis Prevost, einen Einwohner von Port Charlotte in Florida, der sich selbst als „MAGA-Typ“ bezeichnet hat. „Ich mag seinen Bruder Louis viel lieber als ihn, denn Louis ist durch und durch MAGA“, schrieb Trump.</p>
<p>Der Präsident kritisierte Leo außerdem dafür, dass er sich am 9. April mit David Axelrod, einem ehemaligen Chefstrategen von Präsident Barack Obama, getroffen hatte, und bezeichnete Axelrod als „einen VERLIERER von der Linken“. Der Vatikan hatte die Audienz zuvor bestätigt, aber nicht bekannt gegeben, worüber gesprochen wurde.</p>
<p>Trump veröffentlichte ein Bild, das ihn laut Kommentatoren als Jesus Christus darstellt: Er trägt ein Gewand im biblischen Stil und legt einem bettlägerigen Mann die Hände auf, während Licht aus seinen Fingern strömt. Im Hintergrund blicken Bewunderer zu, und Adler sowie Kampfflugzeuge füllen den Himmel über einer amerikanischen Flagge.</p>
<p>Der öffentliche Konflikt mit Papst Leo folgt auf wochenlange zunehmende Spannungen zwischen dem Weißen Haus und katholischen Führungspersönlichkeiten, seit die USA und der Staat Israel am 28. Februar den Krieg gegen den Iran gestartet hatten.</p>
<p>Papst Leos Appelle für den Frieden verstärkten sich während der Karwoche und gipfelten in der Gebetsvigil am Samstag, bei der er eine „Wahnvorstellung von Allmacht“ verurteilte und warnte, dass „der heilige Name Gottes“ in „Diskurse des Todes“ hineingezogen werde.</p>
<p>Bei einer besonderen Messe für den Frieden, die am 11. April in Washington gefeiert wurde, argumentierte Kardinal Robert McElroy, dass der Krieg die strengen Kriterien der Theorie des gerechten Krieges nicht erfülle, insbesondere angesichts des Leidens der Zivilbevölkerung und der Gefahr unverhältnismäßigen Schadens.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.ewtnnews.com/world/us/trump-attacks-pope-leo">EWTN News</a>, dem englischsprachigen Nachrichtenpartner von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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          <![CDATA[<p>US-Präsident Donald Trump hat Papst Leo XIV. am Sonntagabend in den sozialen Medien angegriffen. Er bezeichnete den Pontifex in einem ausführlichen Beitrag, der offenbar eine Reaktion auf die jüngsten Appelle von Papst Leo für Frieden und ein Ende des Krieges war, als „schwach im Umgang mit Kriminalität und furchtbar in der Außenpolitik“.</p>
<p>Kurz darauf erklärte Trump gegenüber Reportern: „Ich glaube nicht, dass er seine Sache besonders gut macht. […] Ich bin kein Fan von Papst Leo.“ Er fügte hinzu: „Er ist ein sehr liberaler Mensch.“</p>
<p>Trump warf Leo vor, gegenüber dem Iran zu nachgiebig zu sein, und kritisierte die Ablehnung des Papstes gegenüber US-Militäroperationen. „Ich will keinen Papst, der es für in Ordnung hält, dass der Iran Atomwaffen besitzt“, schrieb der Präsident. Er kritisierte ihn auch dafür, dass er sich gegen die US-Intervention in Venezuela gestellt hatte, durch die Nicolás Maduro im Januar gestürzt wurde.</p>
<p>Leo hat nie gesagt, dass der Iran Atomwaffen besitzen sollte. Er bezeichnete aber den Krieg der USA und des Staates Israel gegen den Iran als „ungerecht“ und Trumps Drohung, eine ganze „Zivilisation“ im Iran zu zerstören, sei „wirklich inakzeptabel“.</p>
<p>Trump schrieb sich in seinem Beitrag in den sozialen Medien die Wahl Leos zum Papst im Mai 2025 als Verdienst zu: „Er stand auf keiner Liste der Papstkandidaten und wurde von der Kirche nur deshalb dort hingestellt, weil er Amerikaner war.“ Er fügte hinzu: „Wäre ich nicht im Weißen Haus, wäre Leo nicht im Vatikan.“</p>
<p>Der Beitrag auf Truth Social erschien wenige Stunden vor Leos Abflug am Montag zu einer elftägigen Reise in vier afrikanische Länder und einen Tag, nachdem der Papst im Petersdom eine weltweit übertragene Gebetsvigil für den Frieden geleitet hatte.</p><p>
<strong>US-Bischofskonferenz: Papst „ist nicht sein Rivale“</strong>
</p>

<p>Der Vorsitzende der US-amerikanischen Bischofskonferenz sagte, er sei „enttäuscht“ über Trumps öffentlichen Angriff auf Leo und verteidigte den Pontifex als Stellvertreter Christi, der für das Evangelium und die Seelsorge eintritt.</p>
<p>Erzbischof Paul S. Coakley von Oklahoma City veröffentlichte am späten Sonntagabend eine kurze Stellungnahme als Reaktion auf Trumps Beitrag. „Ich bin bestürzt darüber, dass der Präsident sich dazu entschlossen hat, solch abfällige Worte über den Heiligen Vater zu schreiben“, so Coakley. „Papst Leo ist nicht sein Rivale; noch ist der Papst ein Politiker. Er ist der Stellvertreter Christi, der aus der Wahrheit des Evangeliums heraus und für die Seelsorge spricht.“</p>
<p>Trump sagte, er bevorzuge den älteren Bruder des Papstes, Louis Prevost, einen Einwohner von Port Charlotte in Florida, der sich selbst als „MAGA-Typ“ bezeichnet hat. „Ich mag seinen Bruder Louis viel lieber als ihn, denn Louis ist durch und durch MAGA“, schrieb Trump.</p>
<p>Der Präsident kritisierte Leo außerdem dafür, dass er sich am 9. April mit David Axelrod, einem ehemaligen Chefstrategen von Präsident Barack Obama, getroffen hatte, und bezeichnete Axelrod als „einen VERLIERER von der Linken“. Der Vatikan hatte die Audienz zuvor bestätigt, aber nicht bekannt gegeben, worüber gesprochen wurde.</p>
<p>Trump veröffentlichte ein Bild, das ihn laut Kommentatoren als Jesus Christus darstellt: Er trägt ein Gewand im biblischen Stil und legt einem bettlägerigen Mann die Hände auf, während Licht aus seinen Fingern strömt. Im Hintergrund blicken Bewunderer zu, und Adler sowie Kampfflugzeuge füllen den Himmel über einer amerikanischen Flagge.</p>
<p>Der öffentliche Konflikt mit Papst Leo folgt auf wochenlange zunehmende Spannungen zwischen dem Weißen Haus und katholischen Führungspersönlichkeiten, seit die USA und der Staat Israel am 28. Februar den Krieg gegen den Iran gestartet hatten.</p>
<p>Papst Leos Appelle für den Frieden verstärkten sich während der Karwoche und gipfelten in der Gebetsvigil am Samstag, bei der er eine „Wahnvorstellung von Allmacht“ verurteilte und warnte, dass „der heilige Name Gottes“ in „Diskurse des Todes“ hineingezogen werde.</p>
<p>Bei einer besonderen Messe für den Frieden, die am 11. April in Washington gefeiert wurde, argumentierte Kardinal Robert McElroy, dass der Krieg die strengen Kriterien der Theorie des gerechten Krieges nicht erfülle, insbesondere angesichts des Leidens der Zivilbevölkerung und der Gefahr unverhältnismäßigen Schadens.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.ewtnnews.com/world/us/trump-attacks-pope-leo">EWTN News</a>, dem englischsprachigen Nachrichtenpartner von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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                  <category>Vatikanstadt</category>
                                  <category>Vatikan</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Iran-Krieg: Verhandlungen gescheitert, Katholiken beten um Frieden</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23981/iran-krieg-verhandlungen-gescheitert-katholiken-beten-um-frieden</link>
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          <![CDATA[<p>Die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran sind am Sonntag nach einer 21-stündigen Marathonsitzung gescheitert. US-Vizepräsident JD Vance machte dafür die Weigerung des Iran verantwortlich, sich zur Aufgabe seines Atomprogramms zu verpflichten. Unterdessen verurteilten katholische Würdenträger in Rom und Washington den Konflikt insgesamt als unmoralisch und forderten: „Schluss mit dem Krieg!“</p>
<p>„Die schlechte Nachricht ist, dass wir keine Einigung erzielt haben. Und ich denke, das ist für den Iran eine viel schlechtere Nachricht als für die Vereinigten Staaten von Amerika“, sagte Vance gegenüber Reportern in Islamabad, wo die Treffen stattfanden. „Wir haben eine Reihe substanzieller Gespräche mit den Iranern geführt. Das ist die gute Nachricht.“</p>
<p>Er fügte hinzu, dass der Kern des Streits weiterhin in den nuklearen Ambitionen des Iran liege: „Aber Tatsache ist, dass wir eine verbindliche Zusage brauchen, dass sie keine Atomwaffe anstreben und dass sie nicht nach den Mitteln suchen, die es ihnen ermöglichen würden, schnell eine Atomwaffe zu entwickeln. Das ist das Kernziel des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Und genau das haben wir durch diese Verhandlungen zu erreichen versucht.“</p>
<p>Vance betonte, die amerikanische Seite habe „in gutem Glauben“ verhandelt, der Iran jedoch habe „sich entschieden, unsere Bedingungen nicht zu akzeptieren“. Er fügte hinzu: „Wir verlassen diesen Ort mit einem sehr einfachen Vorschlag, einer Einigung, die unser endgültiges und bestes Angebot darstellt. Wir werden sehen, ob die Iraner es annehmen.“</p>
<p>Der Iran hat stets betont, dass sein Atomprogramm zivilen Zwecken diene. Tatsächlich hatte der von den USA und dem Staat Israel Ende Februar getötete Ajatollah Ali Chamenei, das politische und religiöse Oberhaupt des Iran, schon vor Jahrzehnten eine Fatwa erlassen, wonach die Entwicklung von Atomwaffen und deren Gebrauch unzulässig ist.</p>
<p>Die hochrangigen persönlichen Gespräche in Pakistan, das als Vermittler zwischen den USA und dem Iran fungiert, folgten auf wochenlange militärische Auseinandersetzungen, die Ende Februar begonnen hatten und zu einem fragilen zweiwöchigen Waffenstillstand führten, der am 22. April enden soll. Da keine Einigung erzielt wurde, ist die Zukunft dieses Waffenstillstands nun von noch größerer Ungewissheit geprägt.</p>
<p>Trotz des Scheiterns der Verhandlungen drängte der pakistanische Außenminister Ishaq Dar beide Seiten dazu, „an ihrer Verpflichtung zum Waffenstillstand festzuhalten“.</p>
<p>Vance, ein zum Katholizismus konvertierter Veteran des Irakkriegs, hat im Kontext seines Glaubens über die moralische Tragweite derartiger Entscheidungen zur nationalen Sicherheit nachgedacht. In einem Gespräch mit der Washington Post letzte Woche über die Maßnahmen der USA, den Iran daran zu hindern, Atomwaffen zu erwerben, sagte er: „Ich hoffe natürlich, dass Gott mit der Entscheidung einverstanden ist, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen sollte, aber ich werde weiterhin in dieser Sache beten.“ Er fügte hinzu, sein Ansatz sei es, „dafür zu beten, dass wir auf Gottes Seite stehen“.</p>
<p>Katholische Führungspersönlichkeiten in den USA und im Vatikan haben unterdessen auf den umfassenderen Konflikt mit eindringlichen Aufrufen zum Frieden und zur Rückkehr zum Dialog reagiert.</p>
<p>In Rom leitete Papst Leo XIV. am 11. April eine Gebetsvigil für den Frieden im Vatikan, bei der er einen eindringlichen Appell gegen die Gewalt aussprach.</p>
<p>„Genug mit dem Krieg!“, erklärte er und beklagte die menschlichen und spirituellen Kosten der Kampfhandlungen. Er betonte, das Gebet sei „die freieste, universellste und umwälzendste Antwort auf den Tod“ und gehöre zu den Dingen, welche „die dämonische Kette des Bösen durchbrechen und sich in den Dienst des Reiches Gottes stellen; ein Reich, in dem es kein Schwert, keine Drohnen, keine Rache, keine Verharmlosung des Bösen, keinen ungerechten Profit gibt, sondern nur Würde, Verständnis und Vergebung“.</p>
<p>Der Pontifex und andere katholische Würdenträger stützen sich auf die kirchliche Tradition des gerechten Krieges, wonach die Anwendung von Gewalt strengen moralischen Kriterien genügen muss, darunter ein gerechter Grund, die richtige Absicht, das Prinzip des letzten Zufluchtsmittels, die Verhältnismäßigkeit sowie die Unterscheidung zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten.</p>
<p>Leo forderte alle Parteien auf, eine Eskalation abzulehnen und sich stattdessen zu einem geduldigen, ehrlichen Dialog zu verpflichten, der auf ein echtes Zusammenleben und den Schutz der Zivilbevölkerung abzielt: „Halt! Es ist Zeit für Frieden! Setzt euch an Tische des Dialogs und der Vermittlung, nicht an Tische, an denen Aufrüstung geplant und tödliche Maßnahmen beraten werden.“</p>
<p>Bei einer besonderen Messe für den Frieden, die ebenfalls am 11. April in Washington stattfand, argumentierte Kardinal Robert McElroy, dass der derzeitige Krieg die strengen Kriterien der Theorie des gerechten Krieges nicht erfülle, insbesondere angesichts des Leidens der Zivilbevölkerung und der Gefahr unverhältnismäßigen Schadens.</p>
<p>Der Kardinal forderte die Gläubigen auf, für ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten zu beten und dafür, dass Diplomaten eine gerechte Lösung anstreben, die Menschenleben schützt.</p>
<p>Er sagte voraus, dass die Verhandlungen „aufgrund der Unnachgiebigkeit beider Seiten“ scheitern und die Vereinigten Staaten nach dem Waffenstillstand wieder in die Feindseligkeiten eintreten würden.</p>
<p>„An diesem kritischen Punkt müssen wir als Jünger Jesu Christi, die dazu berufen sind, Friedensstifter in der Welt zu sein, laut und einstimmig antworten: Nein“, sagte er. „Nicht in unserem Namen. Nicht in diesem Moment. Nicht mit unserem Land.“ Er warnte vor der „Ausweitung des Krieges weit über den Iran hinaus, der Störung der Weltwirtschaft und dem Verlust von Menschenleben“.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.ewtnnews.com/world/u-s-iran-talks-collapse-as-vance-cites-nuclear-impasse-and-catholic-leaders-call-for-peace">EWTN News</a>, dem englischsprachigen Nachrichtenpartner von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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          <![CDATA[<p>Die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran sind am Sonntag nach einer 21-stündigen Marathonsitzung gescheitert. US-Vizepräsident JD Vance machte dafür die Weigerung des Iran verantwortlich, sich zur Aufgabe seines Atomprogramms zu verpflichten. Unterdessen verurteilten katholische Würdenträger in Rom und Washington den Konflikt insgesamt als unmoralisch und forderten: „Schluss mit dem Krieg!“</p>
<p>„Die schlechte Nachricht ist, dass wir keine Einigung erzielt haben. Und ich denke, das ist für den Iran eine viel schlechtere Nachricht als für die Vereinigten Staaten von Amerika“, sagte Vance gegenüber Reportern in Islamabad, wo die Treffen stattfanden. „Wir haben eine Reihe substanzieller Gespräche mit den Iranern geführt. Das ist die gute Nachricht.“</p>
<p>Er fügte hinzu, dass der Kern des Streits weiterhin in den nuklearen Ambitionen des Iran liege: „Aber Tatsache ist, dass wir eine verbindliche Zusage brauchen, dass sie keine Atomwaffe anstreben und dass sie nicht nach den Mitteln suchen, die es ihnen ermöglichen würden, schnell eine Atomwaffe zu entwickeln. Das ist das Kernziel des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Und genau das haben wir durch diese Verhandlungen zu erreichen versucht.“</p>
<p>Vance betonte, die amerikanische Seite habe „in gutem Glauben“ verhandelt, der Iran jedoch habe „sich entschieden, unsere Bedingungen nicht zu akzeptieren“. Er fügte hinzu: „Wir verlassen diesen Ort mit einem sehr einfachen Vorschlag, einer Einigung, die unser endgültiges und bestes Angebot darstellt. Wir werden sehen, ob die Iraner es annehmen.“</p>
<p>Der Iran hat stets betont, dass sein Atomprogramm zivilen Zwecken diene. Tatsächlich hatte der von den USA und dem Staat Israel Ende Februar getötete Ajatollah Ali Chamenei, das politische und religiöse Oberhaupt des Iran, schon vor Jahrzehnten eine Fatwa erlassen, wonach die Entwicklung von Atomwaffen und deren Gebrauch unzulässig ist.</p>
<p>Die hochrangigen persönlichen Gespräche in Pakistan, das als Vermittler zwischen den USA und dem Iran fungiert, folgten auf wochenlange militärische Auseinandersetzungen, die Ende Februar begonnen hatten und zu einem fragilen zweiwöchigen Waffenstillstand führten, der am 22. April enden soll. Da keine Einigung erzielt wurde, ist die Zukunft dieses Waffenstillstands nun von noch größerer Ungewissheit geprägt.</p>
<p>Trotz des Scheiterns der Verhandlungen drängte der pakistanische Außenminister Ishaq Dar beide Seiten dazu, „an ihrer Verpflichtung zum Waffenstillstand festzuhalten“.</p>
<p>Vance, ein zum Katholizismus konvertierter Veteran des Irakkriegs, hat im Kontext seines Glaubens über die moralische Tragweite derartiger Entscheidungen zur nationalen Sicherheit nachgedacht. In einem Gespräch mit der Washington Post letzte Woche über die Maßnahmen der USA, den Iran daran zu hindern, Atomwaffen zu erwerben, sagte er: „Ich hoffe natürlich, dass Gott mit der Entscheidung einverstanden ist, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen sollte, aber ich werde weiterhin in dieser Sache beten.“ Er fügte hinzu, sein Ansatz sei es, „dafür zu beten, dass wir auf Gottes Seite stehen“.</p>
<p>Katholische Führungspersönlichkeiten in den USA und im Vatikan haben unterdessen auf den umfassenderen Konflikt mit eindringlichen Aufrufen zum Frieden und zur Rückkehr zum Dialog reagiert.</p>
<p>In Rom leitete Papst Leo XIV. am 11. April eine Gebetsvigil für den Frieden im Vatikan, bei der er einen eindringlichen Appell gegen die Gewalt aussprach.</p>
<p>„Genug mit dem Krieg!“, erklärte er und beklagte die menschlichen und spirituellen Kosten der Kampfhandlungen. Er betonte, das Gebet sei „die freieste, universellste und umwälzendste Antwort auf den Tod“ und gehöre zu den Dingen, welche „die dämonische Kette des Bösen durchbrechen und sich in den Dienst des Reiches Gottes stellen; ein Reich, in dem es kein Schwert, keine Drohnen, keine Rache, keine Verharmlosung des Bösen, keinen ungerechten Profit gibt, sondern nur Würde, Verständnis und Vergebung“.</p>
<p>Der Pontifex und andere katholische Würdenträger stützen sich auf die kirchliche Tradition des gerechten Krieges, wonach die Anwendung von Gewalt strengen moralischen Kriterien genügen muss, darunter ein gerechter Grund, die richtige Absicht, das Prinzip des letzten Zufluchtsmittels, die Verhältnismäßigkeit sowie die Unterscheidung zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten.</p>
<p>Leo forderte alle Parteien auf, eine Eskalation abzulehnen und sich stattdessen zu einem geduldigen, ehrlichen Dialog zu verpflichten, der auf ein echtes Zusammenleben und den Schutz der Zivilbevölkerung abzielt: „Halt! Es ist Zeit für Frieden! Setzt euch an Tische des Dialogs und der Vermittlung, nicht an Tische, an denen Aufrüstung geplant und tödliche Maßnahmen beraten werden.“</p>
<p>Bei einer besonderen Messe für den Frieden, die ebenfalls am 11. April in Washington stattfand, argumentierte Kardinal Robert McElroy, dass der derzeitige Krieg die strengen Kriterien der Theorie des gerechten Krieges nicht erfülle, insbesondere angesichts des Leidens der Zivilbevölkerung und der Gefahr unverhältnismäßigen Schadens.</p>
<p>Der Kardinal forderte die Gläubigen auf, für ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten zu beten und dafür, dass Diplomaten eine gerechte Lösung anstreben, die Menschenleben schützt.</p>
<p>Er sagte voraus, dass die Verhandlungen „aufgrund der Unnachgiebigkeit beider Seiten“ scheitern und die Vereinigten Staaten nach dem Waffenstillstand wieder in die Feindseligkeiten eintreten würden.</p>
<p>„An diesem kritischen Punkt müssen wir als Jünger Jesu Christi, die dazu berufen sind, Friedensstifter in der Welt zu sein, laut und einstimmig antworten: Nein“, sagte er. „Nicht in unserem Namen. Nicht in diesem Moment. Nicht mit unserem Land.“ Er warnte vor der „Ausweitung des Krieges weit über den Iran hinaus, der Störung der Weltwirtschaft und dem Verlust von Menschenleben“.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.ewtnnews.com/world/u-s-iran-talks-collapse-as-vance-cites-nuclear-impasse-and-catholic-leaders-call-for-peace">EWTN News</a>, dem englischsprachigen Nachrichtenpartner von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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                  <category>Vereinigte Staaten</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Welt</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Amira Abuzeid ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
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          <item>
        <title>Botschafter des Malteserordens unterstreicht Bedeutung der Genfer Konventionen</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23975/botschafter-des-malteserordens-unterstreicht-bedeutung-der-genfer-konventionen</link>
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                  <category>Afghanistan</category>
                          <category>Kabul</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>4 Länder in 11 Tagen: Papst Leo bricht nach Afrika auf</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23973/4-lander-in-11-tagen-papst-leo-bricht-nach-afrika-auf</link>
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          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. bricht am Montagmorgen nach Afrika auf. In elf Tagen besucht er die vier Länder Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. <a href="https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/travels/2026/documents/africa-13-23aprile2026.html">Was hat sich der Pontifex vorgenommen?</a></p>
<p>Zunächst geht es nach Algier, in die algerische Hauptstadt, an der Mittelmeerküste Nordafrikas. Der Vormittag steht im Zeichen staatlicher Begegnungen, während am Nachmittag erst ein Moscheebesuch ansteht, bevor sich der Pontifex der katholischen Bevölkerung im Land zuwendet. Auf ein privates Treffen mit Ordensfrauen folgt eine Begegnung mit der algerischen Gemeinde in der Basilika Unserer Lieben Frau von Afrika.</p>
<p>Am zweiten Tag geht es für Papst Leo nach Hippo Regius im Süden der heutigen Stadt Annaba. Dort hatte der heilige Augustinus jahrzehntelang als Bischof gewirkt. Leo ist selbst Augustiner. In Annaba besucht er auch ein Pflegeheim einer Ordensgemeinschaft und trifft sich mit Augustinern. Am Nachmittag feiert er in der Basilika des heiligen Augustinus eine Messe, bevor er nach Algier zurückkehrt.</p>
<p>Von dort verabschiedet er sich am Morgen des 15. April, um sich in die Hauptstadt von Kamerun zu begeben, nämlich Yaoundé. Auch hier stehen erst einige staatliche Begegnungen an. Erst gegen Abend besucht der Pontifex dann ein Waisenhaus und trifft sich schließlich privat mit den Bischöfen des Landes.</p>
<p>Der zweite Tag in Kamerun führt Papst Leo nach Bamenda. In der Kathedrale dort soll ein Friedenstreffen stattfinden, worauf am Nachmittag am Flughafen eine öffentliche Messe folgt. Am Abend ist der Papst dann wieder in Yaoundé.</p>
<p>Dort bleibt er über Nacht, denn am 17. April geht es nach Douala, die größte Stadt in Kamerun. Am Vormittag feiert er im dortigen Stadion eine Messe, besucht danach privat ein katholisches Krankenhaus und kehrt für ein Treffen mit Studenten und Professoren nach Yaoundé zurück.</p>
<p>In die Haupstadt von Angola, Luanda, geht es am 18. April per Flugzeug. Neben Treffen auf staatlicher Ebene steht an diesem Tag nur noch ein privates Treffen mit den Bischöfen von Angola auf dem Programm.</p>
<p>Am Sonntag feiert der Pontifex dann vormittags eine öffentliche Messe. Nachmittags betet er am Heiligtum Nossa Senhora da Conceição da Muxima den Rosenkranz. Der Ort spielte seinerzeit im Rahmen des portugiesischen Sklavenhandels eine wichtige Rolle.</p>
<p>Die zweite Woche in Afrika führt Papst Leo nach Saurimo im Nordosten von Angola. Programmpunkte dort sind der Besuch eines Pflegeheims und die Feier einer Messe unter freiem Himmel. Zurück in Luanda soll es dann zu einem Treffen mit Bischöfen, Priestern und Ordensleuten kommen.</p>
<p>Das letzte Land der Afrikareise ist Äquatorialguinea. Dorthin geht es am 21. April, konkret in die bisherige Hauptstadt Malabo. Auch hier absolviert der Papst erst die staatlichen Teile, um sich dann mit der Welt der Kultur zu treffen und schließlich ein psychiatrisches Krankenhaus zu besuchen. Den Schlusspunkt bildet ein privates Treffen mit den Bischöfen des Landes.</p>
<p>Am 22. April feiert der Papst in Mongomo in der Kathedralbasilika der Unbefleckten Empfängnis eine Messe. Es handelt sich um eine der größten Kirchen auf dem afrikanischen Kontinent. Sie wurde in einem sehr traditionellen Stil erst vor wenigen Jahren erbaut. Auf die Messe folgt der Besuch einer Bildungseinrichtung. Dann reist Leo weiter nach Bata, wo er ein Gefängnis und ein Denkmal für die Opfer der Explosionen vom März 2021 besucht. Schließlich trifft er sich mit jungen Menschen und Familien im Stadion von Bata. Erst am Abend kehrt er nach Malabo zurück.</p>
<p>Der 23. April ist der letzte Tag in Afrika. Am Vormittag steht eine Messe auf dem Programm, dann nur noch die Abschiedszeremonie am Flughafen und die mehrstündige Rückreise per Flugzeug nach Rom.</p>
<p>EWTN überträgt alle öffentlichen Programmpunkte mit Papst Leo live im Fernsehen sowie online im Stream. Die Programmpunkte mit genauen Uhrzeiten sowie die entsprechenden Links für den Stream finden Sie <a href="https://ewtn.de/papst-leo-xiv-in-afrika/">HIER</a>.</p>]]>
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          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. bricht am Montagmorgen nach Afrika auf. In elf Tagen besucht er die vier Länder Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. <a href="https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/travels/2026/documents/africa-13-23aprile2026.html">Was hat sich der Pontifex vorgenommen?</a></p>
<p>Zunächst geht es nach Algier, in die algerische Hauptstadt, an der Mittelmeerküste Nordafrikas. Der Vormittag steht im Zeichen staatlicher Begegnungen, während am Nachmittag erst ein Moscheebesuch ansteht, bevor sich der Pontifex der katholischen Bevölkerung im Land zuwendet. Auf ein privates Treffen mit Ordensfrauen folgt eine Begegnung mit der algerischen Gemeinde in der Basilika Unserer Lieben Frau von Afrika.</p>
<p>Am zweiten Tag geht es für Papst Leo nach Hippo Regius im Süden der heutigen Stadt Annaba. Dort hatte der heilige Augustinus jahrzehntelang als Bischof gewirkt. Leo ist selbst Augustiner. In Annaba besucht er auch ein Pflegeheim einer Ordensgemeinschaft und trifft sich mit Augustinern. Am Nachmittag feiert er in der Basilika des heiligen Augustinus eine Messe, bevor er nach Algier zurückkehrt.</p>
<p>Von dort verabschiedet er sich am Morgen des 15. April, um sich in die Hauptstadt von Kamerun zu begeben, nämlich Yaoundé. Auch hier stehen erst einige staatliche Begegnungen an. Erst gegen Abend besucht der Pontifex dann ein Waisenhaus und trifft sich schließlich privat mit den Bischöfen des Landes.</p>
<p>Der zweite Tag in Kamerun führt Papst Leo nach Bamenda. In der Kathedrale dort soll ein Friedenstreffen stattfinden, worauf am Nachmittag am Flughafen eine öffentliche Messe folgt. Am Abend ist der Papst dann wieder in Yaoundé.</p>
<p>Dort bleibt er über Nacht, denn am 17. April geht es nach Douala, die größte Stadt in Kamerun. Am Vormittag feiert er im dortigen Stadion eine Messe, besucht danach privat ein katholisches Krankenhaus und kehrt für ein Treffen mit Studenten und Professoren nach Yaoundé zurück.</p>
<p>In die Haupstadt von Angola, Luanda, geht es am 18. April per Flugzeug. Neben Treffen auf staatlicher Ebene steht an diesem Tag nur noch ein privates Treffen mit den Bischöfen von Angola auf dem Programm.</p>
<p>Am Sonntag feiert der Pontifex dann vormittags eine öffentliche Messe. Nachmittags betet er am Heiligtum Nossa Senhora da Conceição da Muxima den Rosenkranz. Der Ort spielte seinerzeit im Rahmen des portugiesischen Sklavenhandels eine wichtige Rolle.</p>
<p>Die zweite Woche in Afrika führt Papst Leo nach Saurimo im Nordosten von Angola. Programmpunkte dort sind der Besuch eines Pflegeheims und die Feier einer Messe unter freiem Himmel. Zurück in Luanda soll es dann zu einem Treffen mit Bischöfen, Priestern und Ordensleuten kommen.</p>
<p>Das letzte Land der Afrikareise ist Äquatorialguinea. Dorthin geht es am 21. April, konkret in die bisherige Hauptstadt Malabo. Auch hier absolviert der Papst erst die staatlichen Teile, um sich dann mit der Welt der Kultur zu treffen und schließlich ein psychiatrisches Krankenhaus zu besuchen. Den Schlusspunkt bildet ein privates Treffen mit den Bischöfen des Landes.</p>
<p>Am 22. April feiert der Papst in Mongomo in der Kathedralbasilika der Unbefleckten Empfängnis eine Messe. Es handelt sich um eine der größten Kirchen auf dem afrikanischen Kontinent. Sie wurde in einem sehr traditionellen Stil erst vor wenigen Jahren erbaut. Auf die Messe folgt der Besuch einer Bildungseinrichtung. Dann reist Leo weiter nach Bata, wo er ein Gefängnis und ein Denkmal für die Opfer der Explosionen vom März 2021 besucht. Schließlich trifft er sich mit jungen Menschen und Familien im Stadion von Bata. Erst am Abend kehrt er nach Malabo zurück.</p>
<p>Der 23. April ist der letzte Tag in Afrika. Am Vormittag steht eine Messe auf dem Programm, dann nur noch die Abschiedszeremonie am Flughafen und die mehrstündige Rückreise per Flugzeug nach Rom.</p>
<p>EWTN überträgt alle öffentlichen Programmpunkte mit Papst Leo live im Fernsehen sowie online im Stream. Die Programmpunkte mit genauen Uhrzeiten sowie die entsprechenden Links für den Stream finden Sie <a href="https://ewtn.de/papst-leo-xiv-in-afrika/">HIER</a>.</p>]]>
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                  <category>Vatikanstadt</category>
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                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Papst Leo: Sonntagsmesse ist „für das christliche Leben unverzichtbar“</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23971/papst-leo-sonntagsmesse-ist-fur-das-christliche-leben-unverzichtbar</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. hat betont, die Sonntagsmesse sei „für das christliche Leben unverzichtbar“. Beim Gebet des Regina caeli ging er am Sonntagmittag – am Tag vor seiner Reise nach Afrika – auf das <a href="https://schott.erzabtei-beuron.de/osterzeit/woche2/SonntagA.htm?datum=2026-04-12&amp;r=1">Tagesevangelium vom ungläubigen Thomas</a> ein.</p>
<p>Der Pontifex fragte: „Wo finden wir ihn? Wie erkennen wir ihn? Wie glauben wir?“ Das Johannesevangelium „gibt uns genaue Hinweise“, führte er aus: „Thomas begegnet Jesus am achten Tag in der versammelten Gemeinschaft und erkennt ihn an den Zeichen seines Opfers. Aus dieser Erfahrung entspringt sein Glaubensbekenntnis, das bedeutendste im gesamten vierten Evangelium: ‚Mein Herr und mein Gott!‘“</p>
<p>„Gewiss, es ist nicht immer leicht zu glauben“, räumte Leo ein. „Das war es nicht für Thomas und das ist es auch für uns nicht. Der Glaube muss genährt und gestärkt werden. Deshalb lädt uns die Kirche am ‚achten Tag‘, also an jedem Sonntag, ein, es den ersten Jüngern gleichzutun: uns zu versammeln und gemeinsam die Eucharistie zu feiern.“</p>
<p>In der Messe „hören wir die Worte Jesu, beten wir, bekennen wir unseren Glauben, teilen wir die Gaben Gottes in der Liebe, bieten wir vereint mit dem Opfer Christi unser Leben dar, nähren wir uns von seinem Leib und seinem Blut, damit wir dann selbst Zeugen seiner Auferstehung sein können, wie es der Begriff ‚Messe‘ – genauer ‚Aussendung‘, ‚Mission‘ – andeutet.“</p>
<p>„Durch die Eucharistie werden auch unsere Hände zu ‚Händen des Auferstandenen‘“, erklärte Papst Leo. „Sie bezeugen mit den Spuren der Arbeit, der Entbehrungen, der Krankheit, des Vergehens der Jahre, die man ihnen ansieht, ebenso wie mit einem zarten Streicheln, einem Händedruck und einer Geste der Nächstenliebe seine Gegenwart, seine Barmherzigkeit und seinen Frieden.“</p>
<p>Schließlich ermahnte er die Gläubigen: „Liebe Brüder und Schwestern, in einer Welt, die so sehr des Friedens bedarf, verpflichtet uns dies mehr denn je, eifrig und treu an unserer eucharistischen Begegnung mit dem Auferstandenen teilzunehmen, damit wir von dort als Zeugen der Liebe und als Träger der Versöhnung neu aufbrechen können.“</p>]]>
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          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. hat betont, die Sonntagsmesse sei „für das christliche Leben unverzichtbar“. Beim Gebet des Regina caeli ging er am Sonntagmittag – am Tag vor seiner Reise nach Afrika – auf das <a href="https://schott.erzabtei-beuron.de/osterzeit/woche2/SonntagA.htm?datum=2026-04-12&amp;r=1">Tagesevangelium vom ungläubigen Thomas</a> ein.</p>
<p>Der Pontifex fragte: „Wo finden wir ihn? Wie erkennen wir ihn? Wie glauben wir?“ Das Johannesevangelium „gibt uns genaue Hinweise“, führte er aus: „Thomas begegnet Jesus am achten Tag in der versammelten Gemeinschaft und erkennt ihn an den Zeichen seines Opfers. Aus dieser Erfahrung entspringt sein Glaubensbekenntnis, das bedeutendste im gesamten vierten Evangelium: ‚Mein Herr und mein Gott!‘“</p>
<p>„Gewiss, es ist nicht immer leicht zu glauben“, räumte Leo ein. „Das war es nicht für Thomas und das ist es auch für uns nicht. Der Glaube muss genährt und gestärkt werden. Deshalb lädt uns die Kirche am ‚achten Tag‘, also an jedem Sonntag, ein, es den ersten Jüngern gleichzutun: uns zu versammeln und gemeinsam die Eucharistie zu feiern.“</p>
<p>In der Messe „hören wir die Worte Jesu, beten wir, bekennen wir unseren Glauben, teilen wir die Gaben Gottes in der Liebe, bieten wir vereint mit dem Opfer Christi unser Leben dar, nähren wir uns von seinem Leib und seinem Blut, damit wir dann selbst Zeugen seiner Auferstehung sein können, wie es der Begriff ‚Messe‘ – genauer ‚Aussendung‘, ‚Mission‘ – andeutet.“</p>
<p>„Durch die Eucharistie werden auch unsere Hände zu ‚Händen des Auferstandenen‘“, erklärte Papst Leo. „Sie bezeugen mit den Spuren der Arbeit, der Entbehrungen, der Krankheit, des Vergehens der Jahre, die man ihnen ansieht, ebenso wie mit einem zarten Streicheln, einem Händedruck und einer Geste der Nächstenliebe seine Gegenwart, seine Barmherzigkeit und seinen Frieden.“</p>
<p>Schließlich ermahnte er die Gläubigen: „Liebe Brüder und Schwestern, in einer Welt, die so sehr des Friedens bedarf, verpflichtet uns dies mehr denn je, eifrig und treu an unserer eucharistischen Begegnung mit dem Auferstandenen teilzunehmen, damit wir von dort als Zeugen der Liebe und als Träger der Versöhnung neu aufbrechen können.“</p>]]>
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                  <category>Vatikanstadt</category>
                                  <category>Vatikan</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 12:15:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>7 Fakten, die jeder über den Barmherzigkeitssonntag wissen sollte</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23953/7-fakten-die-jeder-uber-den-barmherzigkeitssonntag-wissen-sollte</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Die Weltkirche feiert heute, am zweiten Sonntag der Osterzeit, den „Weißen Sonntag“ sowie seit einigen Jahrzehnten den Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, den Barmherzigkeitssonntag. Aber was wird da gefeiert? Und warum ist dies für Katholiken so wichtig?</p>
<p>Hier sind die Antworten auf die sieben wichtigsten Fragen zu diesem Tag:</p>
<p><strong>Was ist der Barmherzigkeitssonntag?</strong></p>
<p>Der Barmherzigkeitssonntag wird am Sonntag nach Ostern gefeiert und geht auf Privatoffenbarungen an die heilige Schwester Faustina Kowalska zurück, eine polnische Ordensschwester, die im polnischen Dorf Płock Botschaften Jesu über die göttliche Barmherzigkeit erhielt.</p>
<p><strong>Seit wann gehört er zum Kalender der Kirche?</strong></p>
<p>Im Jahr 2000 sprach Papst Johannes Paul II. Schwester Faustina heilig und erklärte während der Heiligsprechungsfeier: „Daher ist es wichtig, dass wir am heutigen zweiten Sonntag in der Osterzeit, der von nun an in der ganzen Kirche den Namen ‚Barmherzigkeitssonntag‘ haben wird, die Botschaft des Wortes Gottes in ihrer Gesamtheit erfassen.“</p>
<p><strong>Wenn der Barmherzigkeitssonntag auf Privatoffenbarungen zurückgeht: Warum wurde er in den Kalender der Kirche aufgenommen?</strong></p>
<p>In seinem theologischen Kommentar zur Botschaft von Fatima hat der damalige Kardinal Joseph Ratzinger, der später zu Papst Benedikt XVI. wurde, geschrieben: „Wir können hinzufügen, daß Privatoffenbarungen häufig primär aus der Volksfrömmigkeit kommen und auf sie zurückwirken, ihr neue Impulse geben und neue Formen eröffnen. Dies schließt nicht aus, daß sie auch in die Liturgie selbst hineinwirken, wie etwa Fronleichnam und das Herz-Jesu-Fest zeigen.“</p>
<p><strong>Was tut die Kirche, um die Feier und die Andacht zur göttlichen Barmherzigkeit zu fördern?</strong></p>
<p>Unter anderem bietet sie einen vollkommenen Ablass an (Dekret über die Andachtsübungen zu Ehren der Göttlichen Barmherzigkeit in Verbindung mit Ablässen, 29. Juni 2002): „Damit die Gläubigen diese Feier mit ganzem Herzen begehen, hat der Papst [Johannes Paul II.] festgelegt, daß der vorgenannte Sonntag […] mit dem vollkommenen Ablaß ausgestattet wird. Das hat den Zweck, daß die Gläubigen das Geschenk des Trostes des Heiligen Geistes in höherem Maß empfangen und so eine wachsende Liebe zu Gott und zum Nächsten entfalten können und, nachdem sie selbst die Vergebung Gottes empfangen haben, ihrerseits angeregt werden, sogleich den Brüdern und Schwestern zu vergeben.“</p>
<p><strong>Was ist das Bild der göttlichen Barmherzigkeit bzw. des barmherzigen Jesus?</strong></p>
<p>Dieses Bild wurde der heiligen Faustyna 1931 geoffenbart. Jesus selbst bat sie, es malen zu lassen. Der Herr hat ihr seine Bedeutung erklärt und mitgeteilt, was die Gläubigen durch dieses Bild erlangen können.</p>
<p>In den meisten Ausführungen sieht man Jesus, der die rechte Hand zum Segen erhoben hat, während die linke Hand auf der Brust liegt, aus der zwei Strahlen hervorbrechen – ein roter und ein weißer: „Der blasse Strahl bedeutet Wasser, das die Seelen rechtfertigt, der rote Strahl bedeutet Blut, welches das Leben der Seelen ist […]. Glücklich, wer in ihrem Schatten leben wird.“ Das ganze Bild ist ein Symbol der Liebe, der Vergebung, der Zuneigung Gottes und bekannt als „Quelle der Barmherzigkeit“.</p>
<p><strong>Was ist der Barmherzigkeitsrosenkranz?</strong></p>
<p>Der Barmherzigkeitsrosenkranz ist ein Gefüge aus Gebeten, die der Verehrung der göttlichen Barmherzigkeit dienen. Er wird oft um 15 Uhr gebetet (in der Todesstunde Jesu). Man verwendet dazu den gewöhnlichen Rosenkranz, die Gebete auf den Perlen sind jedoch verschieden.</p>
<p><strong>Ist die Verehrung der göttlichen Barmherzigkeit an die Lesungen des zweiten Sonntags in der Osterzeit gebunden?</strong></p>
<p>Das Bild zeigt Jesus in dem Moment, als er den Jüngern nach der Auferstehung im Abendmahlssaal erscheint, als er ihnen die Vollmacht gibt, Sünden zu vergeben oder die Vergebung zu verweigern.</p>
<p>Dieser Moment findet sich in Joh 20,19–31, der Evangelienperikope dieses Sonntags. Es wird an diesem Tag gelesen, weil es die Erscheinung Jesu an den Apostel Thomas beinhaltet, den Jesus einlädt, seine Wunden zu berühren. Dieses Ereignis fand am achten Tag nach der Auferstehung statt (Joh 20,26) und daher wird es in der Liturgie genau eine Woche nach Ostern verwendet.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original des National Catholic Register (erste Fassung am 22. April 2017), des Nachrichtenpartners von CNA Deutsch.</em></p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Die Weltkirche feiert heute, am zweiten Sonntag der Osterzeit, den „Weißen Sonntag“ sowie seit einigen Jahrzehnten den Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, den Barmherzigkeitssonntag. Aber was wird da gefeiert? Und warum ist dies für Katholiken so wichtig?</p>
<p>Hier sind die Antworten auf die sieben wichtigsten Fragen zu diesem Tag:</p>
<p><strong>Was ist der Barmherzigkeitssonntag?</strong></p>
<p>Der Barmherzigkeitssonntag wird am Sonntag nach Ostern gefeiert und geht auf Privatoffenbarungen an die heilige Schwester Faustina Kowalska zurück, eine polnische Ordensschwester, die im polnischen Dorf Płock Botschaften Jesu über die göttliche Barmherzigkeit erhielt.</p>
<p><strong>Seit wann gehört er zum Kalender der Kirche?</strong></p>
<p>Im Jahr 2000 sprach Papst Johannes Paul II. Schwester Faustina heilig und erklärte während der Heiligsprechungsfeier: „Daher ist es wichtig, dass wir am heutigen zweiten Sonntag in der Osterzeit, der von nun an in der ganzen Kirche den Namen ‚Barmherzigkeitssonntag‘ haben wird, die Botschaft des Wortes Gottes in ihrer Gesamtheit erfassen.“</p>
<p><strong>Wenn der Barmherzigkeitssonntag auf Privatoffenbarungen zurückgeht: Warum wurde er in den Kalender der Kirche aufgenommen?</strong></p>
<p>In seinem theologischen Kommentar zur Botschaft von Fatima hat der damalige Kardinal Joseph Ratzinger, der später zu Papst Benedikt XVI. wurde, geschrieben: „Wir können hinzufügen, daß Privatoffenbarungen häufig primär aus der Volksfrömmigkeit kommen und auf sie zurückwirken, ihr neue Impulse geben und neue Formen eröffnen. Dies schließt nicht aus, daß sie auch in die Liturgie selbst hineinwirken, wie etwa Fronleichnam und das Herz-Jesu-Fest zeigen.“</p>
<p><strong>Was tut die Kirche, um die Feier und die Andacht zur göttlichen Barmherzigkeit zu fördern?</strong></p>
<p>Unter anderem bietet sie einen vollkommenen Ablass an (Dekret über die Andachtsübungen zu Ehren der Göttlichen Barmherzigkeit in Verbindung mit Ablässen, 29. Juni 2002): „Damit die Gläubigen diese Feier mit ganzem Herzen begehen, hat der Papst [Johannes Paul II.] festgelegt, daß der vorgenannte Sonntag […] mit dem vollkommenen Ablaß ausgestattet wird. Das hat den Zweck, daß die Gläubigen das Geschenk des Trostes des Heiligen Geistes in höherem Maß empfangen und so eine wachsende Liebe zu Gott und zum Nächsten entfalten können und, nachdem sie selbst die Vergebung Gottes empfangen haben, ihrerseits angeregt werden, sogleich den Brüdern und Schwestern zu vergeben.“</p>
<p><strong>Was ist das Bild der göttlichen Barmherzigkeit bzw. des barmherzigen Jesus?</strong></p>
<p>Dieses Bild wurde der heiligen Faustyna 1931 geoffenbart. Jesus selbst bat sie, es malen zu lassen. Der Herr hat ihr seine Bedeutung erklärt und mitgeteilt, was die Gläubigen durch dieses Bild erlangen können.</p>
<p>In den meisten Ausführungen sieht man Jesus, der die rechte Hand zum Segen erhoben hat, während die linke Hand auf der Brust liegt, aus der zwei Strahlen hervorbrechen – ein roter und ein weißer: „Der blasse Strahl bedeutet Wasser, das die Seelen rechtfertigt, der rote Strahl bedeutet Blut, welches das Leben der Seelen ist […]. Glücklich, wer in ihrem Schatten leben wird.“ Das ganze Bild ist ein Symbol der Liebe, der Vergebung, der Zuneigung Gottes und bekannt als „Quelle der Barmherzigkeit“.</p>
<p><strong>Was ist der Barmherzigkeitsrosenkranz?</strong></p>
<p>Der Barmherzigkeitsrosenkranz ist ein Gefüge aus Gebeten, die der Verehrung der göttlichen Barmherzigkeit dienen. Er wird oft um 15 Uhr gebetet (in der Todesstunde Jesu). Man verwendet dazu den gewöhnlichen Rosenkranz, die Gebete auf den Perlen sind jedoch verschieden.</p>
<p><strong>Ist die Verehrung der göttlichen Barmherzigkeit an die Lesungen des zweiten Sonntags in der Osterzeit gebunden?</strong></p>
<p>Das Bild zeigt Jesus in dem Moment, als er den Jüngern nach der Auferstehung im Abendmahlssaal erscheint, als er ihnen die Vollmacht gibt, Sünden zu vergeben oder die Vergebung zu verweigern.</p>
<p>Dieser Moment findet sich in Joh 20,19–31, der Evangelienperikope dieses Sonntags. Es wird an diesem Tag gelesen, weil es die Erscheinung Jesu an den Apostel Thomas beinhaltet, den Jesus einlädt, seine Wunden zu berühren. Dieses Ereignis fand am achten Tag nach der Auferstehung statt (Joh 20,26) und daher wird es in der Liturgie genau eine Woche nach Ostern verwendet.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original des National Catholic Register (erste Fassung am 22. April 2017), des Nachrichtenpartners von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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                  <category>Polen</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Diego López Marina ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Gleichgewicht in Menschheitsfamilie ist „schwer erschüttert“: Papst Leo bei Friedensgebet</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23969/gleichgewicht-in-menschheitsfamilie-ist-schwer-erschuttert-papst-leo-bei-friedensgebet</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. hat am Samstagabend im Rahmen einer Gebetsvigil den Rosenkranz für den Frieden gebetet. In seiner Ansprache fand der Pontifex deutliche Worte und sagte etwa: „Das Gleichgewicht in der Menschheitsfamilie ist schwer erschüttert.“</p>
<p>Leo betonte im Petersdom, das Gebet sei „die selbstloseste, umfassendste und wirkungsvollste Antwort auf den Tod: Wir sind ein Volk, das bereits aufersteht!“</p>
<p>„Das Gebet lehrt uns zu handeln“, fuhr er fort. „Die begrenzten menschlichen Möglichkeiten verbinden sich im Gebet mit den unendlichen Möglichkeiten Gottes. Gedanken, Worte und Taten sprengen so die teuflische Fessel des Bösen und stellen sich in den Dienst des Reiches Gottes: eines Reiches, in dem es weder Schwerter noch Drohnen, weder Rache noch Verharmlosung des Bösen und auch keinen ungerechten Gewinn gibt, sondern allein Würde, Verständnis und Vergebung.“</p>
<p>„Damit haben wir einen Damm gegen jene Allmachtsphantasien, die um uns herum immer unberechenbarer und aggressiver werden“, stellte der Papst klar. „Das Gleichgewicht in der Menschheitsfamilie ist schwer erschüttert. Sogar der heilige Name Gottes, des Gottes des Lebens, wird für Todesreden herangezogen. So verschwindet eine Welt von Brüdern und Schwestern mit einem einzigen Vater im Himmel, und wie in einem nächtlichen Albtraum erscheinen allerorts Feinde.“</p>
<p>„Überall sind Drohungen zu vernehmen, statt Aufrufe zum Zuhören und zur Begegnung“, konstatierte Papst Leo. Aber „wer betet, ist sich seiner Grenzen bewusst, er tötet nicht und droht nicht mit dem Tod. Dem Tod unterworfen ist hingegen, wer dem lebendigen Gott den Rücken gekehrt hat, um sich selbst und seine eigene Macht zum stummen, blinden und tauben Götzen zu machen, dem alle Werte geopfert werden und der verlangt, dass die ganze Welt vor ihm die Knie beugt.“</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=LtWUfcHVlgI</p>
<p>„Schluss mit der Selbstvergötterung und mit der Vergötzung des Geldes!“, rief Leo aus. „Schluss mit der Zurschaustellung von Macht! Schluss mit dem Krieg!“</p>
<p>Und er fügte hinzu: „Haltet ein! Es ist Zeit für den Frieden! Setzt euch an den Tisch des Dialogs und der Vermittlung, nicht an die Tische, an denen die Aufrüstung geplant und tödliche Maßnahmen beschlossen werden!“</p>
<p>„Lasst uns wieder an die Liebe, an Mäßigung und an gute Politik glauben“, sagte der Pontifex. „Bilden wir uns entsprechend und bringen wir uns persönlich ein, jeder entsprechend seiner Berufung. Ein jeder hat seinen Platz im Mosaik des Friedens!“</p>
<p>Über die Rolle der Kirche führte Papst Leo aus, sie sei „ein großes Volk im Dienst der Versöhnung und des Friedens, das ohne Zögern seinen Weg geht, auch wenn die Ablehnung der Kriegslogik ihr Unverständnis und Verachtung einbringen mag. Sie verkündet das Evangelium des Friedens und erzieht dazu, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen, besonders wenn es um die unendliche Würde anderer Menschen geht, die durch fortwährende Verletzungen des Völkerrechts aufs Spiel gesetzt wird.“</p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. hat am Samstagabend im Rahmen einer Gebetsvigil den Rosenkranz für den Frieden gebetet. In seiner Ansprache fand der Pontifex deutliche Worte und sagte etwa: „Das Gleichgewicht in der Menschheitsfamilie ist schwer erschüttert.“</p>
<p>Leo betonte im Petersdom, das Gebet sei „die selbstloseste, umfassendste und wirkungsvollste Antwort auf den Tod: Wir sind ein Volk, das bereits aufersteht!“</p>
<p>„Das Gebet lehrt uns zu handeln“, fuhr er fort. „Die begrenzten menschlichen Möglichkeiten verbinden sich im Gebet mit den unendlichen Möglichkeiten Gottes. Gedanken, Worte und Taten sprengen so die teuflische Fessel des Bösen und stellen sich in den Dienst des Reiches Gottes: eines Reiches, in dem es weder Schwerter noch Drohnen, weder Rache noch Verharmlosung des Bösen und auch keinen ungerechten Gewinn gibt, sondern allein Würde, Verständnis und Vergebung.“</p>
<p>„Damit haben wir einen Damm gegen jene Allmachtsphantasien, die um uns herum immer unberechenbarer und aggressiver werden“, stellte der Papst klar. „Das Gleichgewicht in der Menschheitsfamilie ist schwer erschüttert. Sogar der heilige Name Gottes, des Gottes des Lebens, wird für Todesreden herangezogen. So verschwindet eine Welt von Brüdern und Schwestern mit einem einzigen Vater im Himmel, und wie in einem nächtlichen Albtraum erscheinen allerorts Feinde.“</p>
<p>„Überall sind Drohungen zu vernehmen, statt Aufrufe zum Zuhören und zur Begegnung“, konstatierte Papst Leo. Aber „wer betet, ist sich seiner Grenzen bewusst, er tötet nicht und droht nicht mit dem Tod. Dem Tod unterworfen ist hingegen, wer dem lebendigen Gott den Rücken gekehrt hat, um sich selbst und seine eigene Macht zum stummen, blinden und tauben Götzen zu machen, dem alle Werte geopfert werden und der verlangt, dass die ganze Welt vor ihm die Knie beugt.“</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=LtWUfcHVlgI</p>
<p>„Schluss mit der Selbstvergötterung und mit der Vergötzung des Geldes!“, rief Leo aus. „Schluss mit der Zurschaustellung von Macht! Schluss mit dem Krieg!“</p>
<p>Und er fügte hinzu: „Haltet ein! Es ist Zeit für den Frieden! Setzt euch an den Tisch des Dialogs und der Vermittlung, nicht an die Tische, an denen die Aufrüstung geplant und tödliche Maßnahmen beschlossen werden!“</p>
<p>„Lasst uns wieder an die Liebe, an Mäßigung und an gute Politik glauben“, sagte der Pontifex. „Bilden wir uns entsprechend und bringen wir uns persönlich ein, jeder entsprechend seiner Berufung. Ein jeder hat seinen Platz im Mosaik des Friedens!“</p>
<p>Über die Rolle der Kirche führte Papst Leo aus, sie sei „ein großes Volk im Dienst der Versöhnung und des Friedens, das ohne Zögern seinen Weg geht, auch wenn die Ablehnung der Kriegslogik ihr Unverständnis und Verachtung einbringen mag. Sie verkündet das Evangelium des Friedens und erzieht dazu, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen, besonders wenn es um die unendliche Würde anderer Menschen geht, die durch fortwährende Verletzungen des Völkerrechts aufs Spiel gesetzt wird.“</p>]]>
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                  <category>Vatikanstadt</category>
                                  <category>Vatikan</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Jean-Claude Chupin OFM, Mitbegründer der Gemeinschaft vom Lamm, mit 95 Jahren gestorben</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/23957/jean-claude-chupin-ofm-mitbegrunder-der-gemeinschaft-vom-lamm-mit-95-jahren-gestorben</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Der französische Priester Jean-Claude Chupin OFM, der Mitbegründer der Gemeinschaft vom Lamm, ist am Ostersonntag im Alter von 95 Jahren in Saint-Pierre, dem Mutterhaus des Ordens in Frankreich, gestorben.</p>
<p>Geboren am 29. September 1931, gründete er 1981 gemeinsam mit der „kleinen Schwester Marie“ diese öffentliche Vereinigung von Gläubigen dominikanischer Spiritualität, bestehend aus missionarischen Brüdern und Schwestern, die eine kontemplative Berufung und eine evangelisierende Präsenz leben, insbesondere unter den Armen.</p>
<p>Im Alter von 21 Jahren war er in das Franziskaner-Noviziat eingetreten. Als Pfarrer in den Dörfern nahe der französischen Stadt Vézelay lernte er eine Gruppe von Dominikanerinnen kennen, denen er 1974 während einer Exerzitienwoche predigte.</p>
<p>Diese Begegnung war schicksalhaft: An den Exerzitien nahm auch Schwester Marie teil, mit der er die dringende Notwendigkeit teilte, zum Evangelium zurückzukehren, und zwar im Sinne des Erneuerungsimpulses des Zweiten Vatikanischen Konzils.</p>
<p>Aus dieser Erfahrung heraus und ermutigt durch seine franziskanischen Mitbrüder, die ihn dazu anregten, sich um die geistlichen Bedürfnisse der Schwestern zu kümmern, wurde der Grundstein für das gelegt, was im Laufe der Jahre zur Gemeinschaft vom Lamm werden sollte.</p>
<p>Trotz allem blieb Pater Jean-Claude stets Franziskaner. Tatsächlich war er als „der kleine Bruder in braun“ bekannt, da er weiterhin das Ordenskleid der Franziskaner trug. Erst 1994 übernahm er ein offizielles Amt innerhalb der Gemeinschaft vom Lamm.</p>
<p>Die Liebe zu den Armen prägte sein Leben entscheidend, und nachdem er seine Oberen wiederholt darum gebeten hatte, wurde er zwischen 1982 und 1993 zusammen mit zwei Franziskanerbrüdern zur Mission auf die Straße geschickt.</p>
<p>Während der elf Jahre, in denen er predigte und mit den Armen auf der Straße lebte, versäumte er es nicht, an den Versammlungen der Gemeinschaft vom Lamm in den französischen Pyrenäen teilzunehmen. Er wurde für die Brüder und Schwestern zu einem wahren geistlichen Vater.</p>
<p>Aus der Gemeinschaft wurde berichtet, dass sich sein Gesundheitszustand seit dem vergangenen Januar verschlechtert hatte, was es vielen Brüdern ermöglichte, ihn auch geistlich in dieser letzten Phase seines Lebens zu begleiten.</p>
<p>„Bis zum Schluss hat Bruder Jean-Claude auf eine Weise, die uns alle erbaut hat, sein Leben hingegeben und Kräfte aus Quellen geschöpft, die er eigentlich nicht mehr hatte, um jedem sein Lächeln, ein Wort, seinen gütigen Blick und seine brüderliche und väterliche Zuwendung zu schenken“, hieß es in einer nach seinem Tod veröffentlichten Mitteilung.</p>
<p>Die Brüder und Schwestern vom Lamm betonten ihre tiefe Verbundenheit mit Jesus und dem Evangelium sowie ihre Liebe zum heiligen Franz von Assisi. „Evangelium, Evangelium, Evangelium!“, pflegte er zu sagen.</p>
<p>Sie dankten für das Leben von Pater Jean-Claude, „erfüllt vom Licht des Evangeliums“, und für das Geschenk, „das er für diejenigen war und immer bleiben wird, die von seiner treuen Freundschaft begleitet wurden: ein Vater, ein Bruder, ein Freund“.</p>
<p>Derzeit zählt die Gemeinschaft vom Lamm etwa 170 Schwestern und 40 Brüder, die in Ländern wie Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Polen, Argentinien, Chile und den Vereinigten Staaten vertreten sind. Derzeit ist Kardinal Christoph Schönborn OP, der emeritierte Erzbischof von Wien, der für die Gemeinschaft zuständige Bischof.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.aciprensa.com/noticias/123843/fallece-en-pascua-el-fraile-jean-claude-cofundador-de-la-comunidad-del-cordero">ACI Prensa</a>, der spanischsprachigen Partneragentur von CNA Deutsch.</em></p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Der französische Priester Jean-Claude Chupin OFM, der Mitbegründer der Gemeinschaft vom Lamm, ist am Ostersonntag im Alter von 95 Jahren in Saint-Pierre, dem Mutterhaus des Ordens in Frankreich, gestorben.</p>
<p>Geboren am 29. September 1931, gründete er 1981 gemeinsam mit der „kleinen Schwester Marie“ diese öffentliche Vereinigung von Gläubigen dominikanischer Spiritualität, bestehend aus missionarischen Brüdern und Schwestern, die eine kontemplative Berufung und eine evangelisierende Präsenz leben, insbesondere unter den Armen.</p>
<p>Im Alter von 21 Jahren war er in das Franziskaner-Noviziat eingetreten. Als Pfarrer in den Dörfern nahe der französischen Stadt Vézelay lernte er eine Gruppe von Dominikanerinnen kennen, denen er 1974 während einer Exerzitienwoche predigte.</p>
<p>Diese Begegnung war schicksalhaft: An den Exerzitien nahm auch Schwester Marie teil, mit der er die dringende Notwendigkeit teilte, zum Evangelium zurückzukehren, und zwar im Sinne des Erneuerungsimpulses des Zweiten Vatikanischen Konzils.</p>
<p>Aus dieser Erfahrung heraus und ermutigt durch seine franziskanischen Mitbrüder, die ihn dazu anregten, sich um die geistlichen Bedürfnisse der Schwestern zu kümmern, wurde der Grundstein für das gelegt, was im Laufe der Jahre zur Gemeinschaft vom Lamm werden sollte.</p>
<p>Trotz allem blieb Pater Jean-Claude stets Franziskaner. Tatsächlich war er als „der kleine Bruder in braun“ bekannt, da er weiterhin das Ordenskleid der Franziskaner trug. Erst 1994 übernahm er ein offizielles Amt innerhalb der Gemeinschaft vom Lamm.</p>
<p>Die Liebe zu den Armen prägte sein Leben entscheidend, und nachdem er seine Oberen wiederholt darum gebeten hatte, wurde er zwischen 1982 und 1993 zusammen mit zwei Franziskanerbrüdern zur Mission auf die Straße geschickt.</p>
<p>Während der elf Jahre, in denen er predigte und mit den Armen auf der Straße lebte, versäumte er es nicht, an den Versammlungen der Gemeinschaft vom Lamm in den französischen Pyrenäen teilzunehmen. Er wurde für die Brüder und Schwestern zu einem wahren geistlichen Vater.</p>
<p>Aus der Gemeinschaft wurde berichtet, dass sich sein Gesundheitszustand seit dem vergangenen Januar verschlechtert hatte, was es vielen Brüdern ermöglichte, ihn auch geistlich in dieser letzten Phase seines Lebens zu begleiten.</p>
<p>„Bis zum Schluss hat Bruder Jean-Claude auf eine Weise, die uns alle erbaut hat, sein Leben hingegeben und Kräfte aus Quellen geschöpft, die er eigentlich nicht mehr hatte, um jedem sein Lächeln, ein Wort, seinen gütigen Blick und seine brüderliche und väterliche Zuwendung zu schenken“, hieß es in einer nach seinem Tod veröffentlichten Mitteilung.</p>
<p>Die Brüder und Schwestern vom Lamm betonten ihre tiefe Verbundenheit mit Jesus und dem Evangelium sowie ihre Liebe zum heiligen Franz von Assisi. „Evangelium, Evangelium, Evangelium!“, pflegte er zu sagen.</p>
<p>Sie dankten für das Leben von Pater Jean-Claude, „erfüllt vom Licht des Evangeliums“, und für das Geschenk, „das er für diejenigen war und immer bleiben wird, die von seiner treuen Freundschaft begleitet wurden: ein Vater, ein Bruder, ein Freund“.</p>
<p>Derzeit zählt die Gemeinschaft vom Lamm etwa 170 Schwestern und 40 Brüder, die in Ländern wie Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Polen, Argentinien, Chile und den Vereinigten Staaten vertreten sind. Derzeit ist Kardinal Christoph Schönborn OP, der emeritierte Erzbischof von Wien, der für die Gemeinschaft zuständige Bischof.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.aciprensa.com/noticias/123843/fallece-en-pascua-el-fraile-jean-claude-cofundador-de-la-comunidad-del-cordero">ACI Prensa</a>, der spanischsprachigen Partneragentur von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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                  <category>Frankreich</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Europa</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Almudena Martínez-Bordiú ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
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