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    <title>CNA Deutsch</title>
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    <description>CNA Deutsch ist eine Nachrichtenagentur der ACI Gruppe — ein Service von EWTN News mit Hauptsitz in Washington, D.C.</description>
    <language>en</language>
    <copyright>Copyright © 2026, CNA Deutsch</copyright>
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      <title>CNA Deutsch</title>
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        <title>Papst Leo veröffentlicht „Magnifica humanitas“. Aber was ist eigentlich eine Enzyklika?</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24463/papst-leo-veroffentlicht-magnifica-humanitas-aber-was-ist-eigentlich-eine-enzyklika</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Kurz vor Veröffentlichung der Antrittsenzyklika von Papst Leo XIV., <em>Magnifica humanitas</em>, sind die Erwartungen hoch, wie sich der Pontifex zur digitalen Revolution und zur Künstlichen Intelligenz (KI) positionieren wird. Doch was ist überhaupt eine Enzyklika?</p>
<p>Eine päpstliche Enzyklika ist ein Hirtenbrief, der sich in erster Linie an die Bischöfe, aber auch an die Katholiken und alle Menschen richtet. In der Regel reflektiert der Papst darin die Lehren der Kirche und schlägt Wege vor, wie diese auf moderne Themen angewandt werden können.<br /> <br /> Enzykliken sind Teil der regulären Lehrautorität des Papstes, die als sein „ordentliches Lehramt“ bekannt ist. Sie gehören zu den gängigsten Formen, in denen er die kirchliche Lehre darlegt, und dienen als maßgebliche und wertvolle Quellen der katholischen Lehre. Sie bieten Orientierung zu aktuellen Themen, darunter Sexualität, katholische Soziallehre und die Verantwortung für die Schöpfung.<br /> <br /> Seit Papst Leo XIII. sind Enzykliken zu einem der gängigsten Mittel geworden, mit denen Päpste weltweit zu den drängendsten Fragen unserer Zeit Stellung nehmen.<br /> <br /> Ein Papst nutzt eine Enzyklika normalerweise nicht, um eine „ex cathedra“-Erklärung abzugeben – eine feierliche und sehr seltene Stellungnahme zu Glauben oder Moral, die üblicherweise in einer Apostolischen Konstitution verkündet wird. Zu den modernen Beispielen für „ex cathedra“-Erklärungen zählen die Definitionen der Dogmen von der Unbefleckten Empfängnis (1854) und der Himmelfahrt Mariens (1950).<br /> <br /> Enzykliken sind jedoch nicht bloß Briefe oder Meinungsäußerungen des Papstes. Sie haben erhebliches dogmatisches Gewicht und werden häufig als wichtige Quellen der katholischen Lehre herangezogen.<br /> <br /> Nach dem Kirchenrecht sind Katholiken verpflichtet, diesen Schreiben „eine religiöse Unterwerfung des Verstandes und des Willens“ entgegenzubringen und „darauf zu achten, alles zu vermeiden, was damit nicht im Einklang steht“. Einfach ausgedrückt: Katholiken sollen davon ausgehen, dass der Papst in diesen Schreiben die Wahrheit lehrt, und die darin enthaltenen Lehren aufrichtig achten.</p>
<p>Ursprünglich ausschließlich an Bischöfe gerichtet, erreichten päpstliche Enzykliken in der Neuzeit ein breiteres Publikum, beginnend mit der bahnbrechenden Enzyklika <em>Rerum novarum</em> von Papst Leo XIII. aus dem Jahr 1891. Damit verfasste der Bischof von Rom zum ersten Mal seit vielen Jahren einen Hirtenbrief, der sich nicht mit Fragen der Lehre oder den inneren Angelegenheiten der Kirche befasste, sondern die Rechte der Arbeiter, das Recht auf Privateigentum und die Gefahren des Sozialismus thematisierte.</p>
<p>Mit der Enzyklika <em>Pacem in terris</em> von Johannes XXIII. im Jahr 1963 richteten die Päpste ihre Schreiben zunehmend an „alle Menschen guten Willens“ und verlagerten den Fokus von einem überwiegend katholischen Publikum auf die globale Bühne.<br /> <br /> Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil konzentrieren sich päpstliche Enzykliken zunehmend auf Bedrohungen der Menschenwürde und der authentischen menschlichen Entwicklung. Papst Paul VI. verfasste 1968 <em>Humanae vitae</em>, womit er die Lehre der Kirche bekräftigte und auf die Frage der künstlichen Empfängnisverhütung anwandte. Papst Johannes Paul II. widmete vier Enzykliken der Förderung der katholischen Soziallehre und knüpfte dabei an <em>Rerum novarum</em> an. Die vier Enzykliken von Papst Franziskus befassten sich weitgehend mit dem Schutz der Umwelt und der universellen Geschwisterlichkeit.</p>
<p>Trotz der Bedeutung, die diesen Schreiben in der Neuzeit beigemessen wird, ist die durchschnittliche Anzahl der Enzykliken pro Papst relativ gering. Franziskus verfasste vier, während Benedikt XVI., sein unmittelbarer Vorgänger, lediglich drei schrieb. Johannes Paul II. verfasste 14, doch seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil lag die durchschnittliche Anzahl der Enzykliken pro Papst bei nur sieben.</p>
<p>Leo XIII. hat mit 88 die meisten Enzykliken aller Päpste verfasst, von denen elf dem Rosenkranz gewidmet sind. Damals umfassten die päpstlichen Verlautbarungen in der Regel nur einen Bruchteil der Wörter, die sie heute haben.</p>
<p>Papst Leo XIV. deutete zu Beginn seines Pontifikats an, er beabsichtige, in die Fußstapfen seines Vorgängers Papst Leo XIII. zu treten, indem er auf die heutige industrielle Revolution reagiert, nämlich auf „Entwicklungen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz“.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.ewtnnews.com/vatican/cna-explains-what-is-a-papal-encylical">EWTN News</a>, dem englischsprachigen Nachrichtenpartner von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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          <![CDATA[<p>Kurz vor Veröffentlichung der Antrittsenzyklika von Papst Leo XIV., <em>Magnifica humanitas</em>, sind die Erwartungen hoch, wie sich der Pontifex zur digitalen Revolution und zur Künstlichen Intelligenz (KI) positionieren wird. Doch was ist überhaupt eine Enzyklika?</p>
<p>Eine päpstliche Enzyklika ist ein Hirtenbrief, der sich in erster Linie an die Bischöfe, aber auch an die Katholiken und alle Menschen richtet. In der Regel reflektiert der Papst darin die Lehren der Kirche und schlägt Wege vor, wie diese auf moderne Themen angewandt werden können.<br /> <br /> Enzykliken sind Teil der regulären Lehrautorität des Papstes, die als sein „ordentliches Lehramt“ bekannt ist. Sie gehören zu den gängigsten Formen, in denen er die kirchliche Lehre darlegt, und dienen als maßgebliche und wertvolle Quellen der katholischen Lehre. Sie bieten Orientierung zu aktuellen Themen, darunter Sexualität, katholische Soziallehre und die Verantwortung für die Schöpfung.<br /> <br /> Seit Papst Leo XIII. sind Enzykliken zu einem der gängigsten Mittel geworden, mit denen Päpste weltweit zu den drängendsten Fragen unserer Zeit Stellung nehmen.<br /> <br /> Ein Papst nutzt eine Enzyklika normalerweise nicht, um eine „ex cathedra“-Erklärung abzugeben – eine feierliche und sehr seltene Stellungnahme zu Glauben oder Moral, die üblicherweise in einer Apostolischen Konstitution verkündet wird. Zu den modernen Beispielen für „ex cathedra“-Erklärungen zählen die Definitionen der Dogmen von der Unbefleckten Empfängnis (1854) und der Himmelfahrt Mariens (1950).<br /> <br /> Enzykliken sind jedoch nicht bloß Briefe oder Meinungsäußerungen des Papstes. Sie haben erhebliches dogmatisches Gewicht und werden häufig als wichtige Quellen der katholischen Lehre herangezogen.<br /> <br /> Nach dem Kirchenrecht sind Katholiken verpflichtet, diesen Schreiben „eine religiöse Unterwerfung des Verstandes und des Willens“ entgegenzubringen und „darauf zu achten, alles zu vermeiden, was damit nicht im Einklang steht“. Einfach ausgedrückt: Katholiken sollen davon ausgehen, dass der Papst in diesen Schreiben die Wahrheit lehrt, und die darin enthaltenen Lehren aufrichtig achten.</p>
<p>Ursprünglich ausschließlich an Bischöfe gerichtet, erreichten päpstliche Enzykliken in der Neuzeit ein breiteres Publikum, beginnend mit der bahnbrechenden Enzyklika <em>Rerum novarum</em> von Papst Leo XIII. aus dem Jahr 1891. Damit verfasste der Bischof von Rom zum ersten Mal seit vielen Jahren einen Hirtenbrief, der sich nicht mit Fragen der Lehre oder den inneren Angelegenheiten der Kirche befasste, sondern die Rechte der Arbeiter, das Recht auf Privateigentum und die Gefahren des Sozialismus thematisierte.</p>
<p>Mit der Enzyklika <em>Pacem in terris</em> von Johannes XXIII. im Jahr 1963 richteten die Päpste ihre Schreiben zunehmend an „alle Menschen guten Willens“ und verlagerten den Fokus von einem überwiegend katholischen Publikum auf die globale Bühne.<br /> <br /> Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil konzentrieren sich päpstliche Enzykliken zunehmend auf Bedrohungen der Menschenwürde und der authentischen menschlichen Entwicklung. Papst Paul VI. verfasste 1968 <em>Humanae vitae</em>, womit er die Lehre der Kirche bekräftigte und auf die Frage der künstlichen Empfängnisverhütung anwandte. Papst Johannes Paul II. widmete vier Enzykliken der Förderung der katholischen Soziallehre und knüpfte dabei an <em>Rerum novarum</em> an. Die vier Enzykliken von Papst Franziskus befassten sich weitgehend mit dem Schutz der Umwelt und der universellen Geschwisterlichkeit.</p>
<p>Trotz der Bedeutung, die diesen Schreiben in der Neuzeit beigemessen wird, ist die durchschnittliche Anzahl der Enzykliken pro Papst relativ gering. Franziskus verfasste vier, während Benedikt XVI., sein unmittelbarer Vorgänger, lediglich drei schrieb. Johannes Paul II. verfasste 14, doch seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil lag die durchschnittliche Anzahl der Enzykliken pro Papst bei nur sieben.</p>
<p>Leo XIII. hat mit 88 die meisten Enzykliken aller Päpste verfasst, von denen elf dem Rosenkranz gewidmet sind. Damals umfassten die päpstlichen Verlautbarungen in der Regel nur einen Bruchteil der Wörter, die sie heute haben.</p>
<p>Papst Leo XIV. deutete zu Beginn seines Pontifikats an, er beabsichtige, in die Fußstapfen seines Vorgängers Papst Leo XIII. zu treten, indem er auf die heutige industrielle Revolution reagiert, nämlich auf „Entwicklungen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz“.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.ewtnnews.com/vatican/cna-explains-what-is-a-papal-encylical">EWTN News</a>, dem englischsprachigen Nachrichtenpartner von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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                  <category>Vatikanstadt</category>
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                <dc:creator>
          <![CDATA[Ishmael Adibuah ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Mon, 25 May 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
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          <item>
        <title>Drei Männer blicken auf zehn Jahre als Priester zurück: Ein Interview</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24425/drei-manner-blicken-auf-zehn-jahre-als-priester-zuruck-ein-interview</link>
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                          <category>Kabul</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Mon, 25 May 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
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        <title>Bischof Wilmer zu Pfingsten: „Die Welt ist laut – aber nicht immer wahr“</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24477/bischof-wilmer-zu-pfingsten-die-welt-ist-laut-aber-nicht-immer-wahr</link>
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          <![CDATA[<p>Im Dom zu Hildesheim hat Bischof Heiner Wilmer SCJ, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), zu Pfingsten <a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-wilmer-ruft-an-pfingsten-zu-mehr-verstaendigung-und-zusammenhalt-auf">betont</a>: „Die Welt ist laut – aber nicht immer wahr. Die Welt ist vernetzt – aber nicht unbedingt verbunden. Und genau hier setzt Pfingsten an.“</p>
<p>„Der Heilige Geist, von dem Paulus spricht, ist kein Geist der Gleichmacherei“, erläuterte der Bischof, der bald das Bistum Hildesheim verlässt und das Bistum Münster übernimmt. „Er ist kein Dirigent, der alle Instrumente zum selben Ton zwingt. Er ist der Atem Gottes, der Unterschiedlichkeit hervorbringt – und sie zugleich aufeinander bezieht.“</p>
<p>„Einheit ist nicht Gleichklang – Einheit ist Zusammenklang“, sagte Wilmer. Dies sei eine „Herausforderung“: „Denn wir erleben nicht nur Vielfalt. Wir erleben auch Spannungen. Unterschiedliche Sichtweisen. Unterschiedliche Überzeugungen. Manchmal sogar Gegensätze.“</p>
<p>„Und wir sind versucht, diese Spannungen aufzulösen, indem wir sie zum Schweigen bringen“, fuhr der DBK-Vorsitzende fort. „Indem wir sagen: Diese Stimme passt nicht. Dieses Instrument stört. Diese Perspektive gehört nicht dazu. Aber vielleicht ist genau das der eigentliche Irrtum. Häresie beginnt nicht dort, wo Menschen fragen. Sie beginnt dort, wo wir aufhören, einander zuzuhören.“</p>
<p>So gelte: „Ein Orchester, das bestimmte Instrumente ausschließt, verliert seine Tiefe. Eine Kirche, die nur eine Stimme duldet, verliert ihre Weite. Eine Gesellschaft, die Vielfalt fürchtet, verliert ihre Zukunft.“</p>
<p>Der Heilige Geist bringe Vielfalt hervor, und zwar „nicht als Problem, sondern als Gabe. Er schafft Einheit – nicht durch Druck, sondern durch Beziehung. Und das gilt nicht nur für die Kirche. Es gilt für unsere Welt.“</p>
<p>„Vielleicht ist das die leise, aber kraftvolle Botschaft dieses Tages“, fasste Wilmer zusammen. „Dass wir nicht gerufen sind, die Welt zu vereinfachen. Sondern sie zum Klingen zu bringen. Dass wir nicht gerufen sind, Unterschiede auszulöschen. Sondern sie in Beziehung zu setzen. Dass wir nicht gerufen sind, uns selbst zu retten. Sondern uns finden zu lassen – im größeren Ganzen.“</p>]]>
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          <![CDATA[<p>Im Dom zu Hildesheim hat Bischof Heiner Wilmer SCJ, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), zu Pfingsten <a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-wilmer-ruft-an-pfingsten-zu-mehr-verstaendigung-und-zusammenhalt-auf">betont</a>: „Die Welt ist laut – aber nicht immer wahr. Die Welt ist vernetzt – aber nicht unbedingt verbunden. Und genau hier setzt Pfingsten an.“</p>
<p>„Der Heilige Geist, von dem Paulus spricht, ist kein Geist der Gleichmacherei“, erläuterte der Bischof, der bald das Bistum Hildesheim verlässt und das Bistum Münster übernimmt. „Er ist kein Dirigent, der alle Instrumente zum selben Ton zwingt. Er ist der Atem Gottes, der Unterschiedlichkeit hervorbringt – und sie zugleich aufeinander bezieht.“</p>
<p>„Einheit ist nicht Gleichklang – Einheit ist Zusammenklang“, sagte Wilmer. Dies sei eine „Herausforderung“: „Denn wir erleben nicht nur Vielfalt. Wir erleben auch Spannungen. Unterschiedliche Sichtweisen. Unterschiedliche Überzeugungen. Manchmal sogar Gegensätze.“</p>
<p>„Und wir sind versucht, diese Spannungen aufzulösen, indem wir sie zum Schweigen bringen“, fuhr der DBK-Vorsitzende fort. „Indem wir sagen: Diese Stimme passt nicht. Dieses Instrument stört. Diese Perspektive gehört nicht dazu. Aber vielleicht ist genau das der eigentliche Irrtum. Häresie beginnt nicht dort, wo Menschen fragen. Sie beginnt dort, wo wir aufhören, einander zuzuhören.“</p>
<p>So gelte: „Ein Orchester, das bestimmte Instrumente ausschließt, verliert seine Tiefe. Eine Kirche, die nur eine Stimme duldet, verliert ihre Weite. Eine Gesellschaft, die Vielfalt fürchtet, verliert ihre Zukunft.“</p>
<p>Der Heilige Geist bringe Vielfalt hervor, und zwar „nicht als Problem, sondern als Gabe. Er schafft Einheit – nicht durch Druck, sondern durch Beziehung. Und das gilt nicht nur für die Kirche. Es gilt für unsere Welt.“</p>
<p>„Vielleicht ist das die leise, aber kraftvolle Botschaft dieses Tages“, fasste Wilmer zusammen. „Dass wir nicht gerufen sind, die Welt zu vereinfachen. Sondern sie zum Klingen zu bringen. Dass wir nicht gerufen sind, Unterschiede auszulöschen. Sondern sie in Beziehung zu setzen. Dass wir nicht gerufen sind, uns selbst zu retten. Sondern uns finden zu lassen – im größeren Ganzen.“</p>]]>
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                  <category>Deutschland</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Sun, 24 May 2026 11:35:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>„Der Auferstandene ist voller Leben“: Papst Leo feiert Pfingsten im Petersdom</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24475/der-auferstandene-ist-voller-leben-papst-leo-feiert-pfingsten-im-petersdom</link>
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          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. hat am Sonntagvormittag im Petersdom das Pfingstfest gefeiert. In seiner Predigt blickte er zunächst auf Ostern zurück und sagte: „Der Auferstandene ist voller Leben.“ Pfingsten sei „ein österliches Fest und ein Fest für den Leib Christi, der wir durch die Gnade sind“.</p>
<p>Auf drei Aspekte ging Leo näher ein, nämlich auf den Geist des Friedens, den Geist der Mission und den Geist der Wahrheit.</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=ekv1fPV4rUg</p>
<p>Zum ersten Punkt hielt der Pontifex fest, Christus habe „Frieden zwischen Gott und der Menschheit“ gestiftet, „und der Heilige Geist gießt diesen Frieden in die Herzen ein und verbreitet ihn in der Welt. Dieser Friede entspringt der Vergebung und führt uns zur Vergebung.“</p>
<p>Der Heilige Geist schenke „das Leben seit dem Anbeginn der Schöpfung, als er über dem Wasser schwebte. Und nun verändert er nach seiner Ausgießung die Geschichte der Welt: Pfingsten ist wirklich das Fest des Neuen Bundes, also des Bundes zwischen Gott und allen Völkern der Erde.“</p>
<p>Über den „Geist der Mission“ sagte Papst Leo: „Durch die Kraft des Heiligen Geistes wird unsere Verkündigung von Freude und Hoffnung erfüllt, weil wir, gerade wir die Neuheit für die Welt sind, das Licht und das Salz der Erde. Sicher nicht aufgrund unseres Verdiensts oder eines Privilegs, sondern durch das Wort des Herrn, das Sünder heiligt, Aussätzige heilt und denjenigen, der ihn verleugnet hat, zu einem Apostel macht.“</p>
<p>„Wir sehen deutlich, dass es Veränderungen gibt, die die Welt nicht erneuern, sondern sie durch Irrtümer und Gewalt altern lassen“, räumte Leo ein. „Der Heilige Geist hingegen erleuchtet den Verstand und weckt im Herzen neue Lebenskraft. Auf diese Weise verwandelt er die Geschichte und öffnet sie für das Heil, das heißt für das Geschenk, das der einzige Herr mit allen teilt. Die Sendung der Kirche bezeugt diese Teilhabe und verwandelt das Chaos der Welt in Gemeinschaft mit Gott und untereinander.“</p>
<p>Schließlich sprach der Papst über den „Geist der Wahrheit“. „Der Geist, der durch die Propheten gesprochen hat, fördert stets die Einheit in der Wahrheit, weil er in uns Verständnis, Eintracht und eine kohärente Lebensweise weckt“, erläuterte er. „Der Paraklet bewahrt uns also vor allem, was dieses Einvernehmen behindert: vor Parteilichkeit, Heuchelei und Moden, die das Licht des Evangeliums trüben. Die Wahrheit, die Gott uns schenkt, bleibt auf diese Weise ein befreiendes Wort für alle Völker, eine Botschaft, die jede Kultur von innen heraus verwandelt.“</p>
<p>In jedem Sakrament sei der Heilige Geist „<em>dator munerum</em>, Quelle der Heiligkeit, die Gaben und Charismen im Gebet, in den Werken der Barmherzigkeit und im Studium des Wortes Gottes vermehrt“.</p>]]>
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          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. hat am Sonntagvormittag im Petersdom das Pfingstfest gefeiert. In seiner Predigt blickte er zunächst auf Ostern zurück und sagte: „Der Auferstandene ist voller Leben.“ Pfingsten sei „ein österliches Fest und ein Fest für den Leib Christi, der wir durch die Gnade sind“.</p>
<p>Auf drei Aspekte ging Leo näher ein, nämlich auf den Geist des Friedens, den Geist der Mission und den Geist der Wahrheit.</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=ekv1fPV4rUg</p>
<p>Zum ersten Punkt hielt der Pontifex fest, Christus habe „Frieden zwischen Gott und der Menschheit“ gestiftet, „und der Heilige Geist gießt diesen Frieden in die Herzen ein und verbreitet ihn in der Welt. Dieser Friede entspringt der Vergebung und führt uns zur Vergebung.“</p>
<p>Der Heilige Geist schenke „das Leben seit dem Anbeginn der Schöpfung, als er über dem Wasser schwebte. Und nun verändert er nach seiner Ausgießung die Geschichte der Welt: Pfingsten ist wirklich das Fest des Neuen Bundes, also des Bundes zwischen Gott und allen Völkern der Erde.“</p>
<p>Über den „Geist der Mission“ sagte Papst Leo: „Durch die Kraft des Heiligen Geistes wird unsere Verkündigung von Freude und Hoffnung erfüllt, weil wir, gerade wir die Neuheit für die Welt sind, das Licht und das Salz der Erde. Sicher nicht aufgrund unseres Verdiensts oder eines Privilegs, sondern durch das Wort des Herrn, das Sünder heiligt, Aussätzige heilt und denjenigen, der ihn verleugnet hat, zu einem Apostel macht.“</p>
<p>„Wir sehen deutlich, dass es Veränderungen gibt, die die Welt nicht erneuern, sondern sie durch Irrtümer und Gewalt altern lassen“, räumte Leo ein. „Der Heilige Geist hingegen erleuchtet den Verstand und weckt im Herzen neue Lebenskraft. Auf diese Weise verwandelt er die Geschichte und öffnet sie für das Heil, das heißt für das Geschenk, das der einzige Herr mit allen teilt. Die Sendung der Kirche bezeugt diese Teilhabe und verwandelt das Chaos der Welt in Gemeinschaft mit Gott und untereinander.“</p>
<p>Schließlich sprach der Papst über den „Geist der Wahrheit“. „Der Geist, der durch die Propheten gesprochen hat, fördert stets die Einheit in der Wahrheit, weil er in uns Verständnis, Eintracht und eine kohärente Lebensweise weckt“, erläuterte er. „Der Paraklet bewahrt uns also vor allem, was dieses Einvernehmen behindert: vor Parteilichkeit, Heuchelei und Moden, die das Licht des Evangeliums trüben. Die Wahrheit, die Gott uns schenkt, bleibt auf diese Weise ein befreiendes Wort für alle Völker, eine Botschaft, die jede Kultur von innen heraus verwandelt.“</p>
<p>In jedem Sakrament sei der Heilige Geist „<em>dator munerum</em>, Quelle der Heiligkeit, die Gaben und Charismen im Gebet, in den Werken der Barmherzigkeit und im Studium des Wortes Gottes vermehrt“.</p>]]>
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                  <category>Vatikanstadt</category>
                                  <category>Vatikan</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Sun, 24 May 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
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          <item>
        <title>Das Feuer der göttlichen Liebe – Eine Betrachtung zum Pfingstfest</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24379/das-feuer-der-gottlichen-liebe-eine-betrachtung-zum-pfingstfest</link>
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                  <category>Afghanistan</category>
                          <category>Kabul</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Sun, 24 May 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Papst Leo unterstreicht bei Besuch in Acerra die Bedeutung des Gemeinwohls</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24473/papst-leo-unterstreicht-bei-besuch-in-acerra-die-bedeutung-des-gemeinwohls</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Auf der Piazza Calipari in Acerra hat sich Papst Leo XIV. am Samstagvormittag mit Familien, Jugendlichen, Kindern und der allgemeinen Bevölkerung des „Landes der Feuer“ („Terra dei Fuochi“) getroffen. Nach Angaben der örtlichen Behörden hatten sich 15.000 Menschen auf der Piazza in der Stadt unweit von Neapel versammelt. Die Region ist wegen der giftigen Brände als „Terra dei Fuochi“ bekannt.</p>
<p>„Ich freue mich, diesen Samstagmorgen unter euch zu verbringen, um erneut eine Region zu besuchen, deren Schönheit keine Ungerechtigkeit auslöschen kann“, sagte der Pontifex. „Im Leben verstehen wir, dass eine Schönheit, je zerbrechlicher sie ist, desto mehr Pflege und Verantwortung erfordert. Das, meine Lieben, ist der Hauptgrund für meine Anwesenheit heute in Acerra: jenen Aufschwung an Würde und Verantwortung zu bekräftigen und zu ermutigen, den jedes ehrliche Herz verspürt, wenn das Leben keimt und sogleich vom Tod bedroht ist.“</p>
<p>„Vor kurzem habe ich im Dom einige Angehörige der Opfer der Umweltverschmutzung getroffen“, erinnerte Leo an seinen ersten Programmpunkt. „Ich wollte den Bischöfen, Priestern, Diakonen, Ordensfrauen, Ordensmännern und Laien danken, die die Botschaft der Enzyklika <em>Laudato si’</em> und die ständige Aufforderung von Papst Franziskus, eine Kirche zu sein, die hinausgeht, missionarisch und synodal ist, bereitwillig angenommen haben. Gemeinsam gehen, die Selbstbezogenheit überwinden, trotz Widerständen und Drohungen den Mut zur Prophezeiung aufbringen – das ist es, was der Herr von uns verlangt und wozu sein Geist uns inspiriert.“</p>
<p>Eindringlich fuhr er fort: „Das Leben ist da und widersteht dem Tod; die Gerechtigkeit existiert und wird sich durchsetzen. Man muss sich natürlich für das Leben entscheiden und sich von den Fesseln des Todes befreien. In der Resignation, in Kompromissen und im Aufschieben notwendiger und mutiger Entscheidungen liegt immer eine subtile Bequemlichkeit. Fatalismus, Klagen und das Abwälzen der Schuld auf andere sind der Nährboden für Illegalität und führen zur Verödung des Gewissens. Deshalb möchte ich euch allen sagen: Lasst uns alle unsere Verantwortung übernehmen, lasst uns für die Gerechtigkeit entscheiden, lasst uns dem Leben dienen! Das Gemeinwohl steht über den Geschäften einiger weniger, über parteiischen Interessen, seien sie klein oder groß.“</p>
<p>Der Papst erinnerte die Bürger von Acerra an die Notwendigkeit, für die Schöpfung zu sorgen: „An dieser Stelle möchte ich jenen ‚Pionieren‘ danken, die mit ihrem mutigen Engagement als Erste die Missstände dieses Landes angeprangert und die Aufmerksamkeit auf die verschleierte und geleugnete Realität seiner Vergiftung gelenkt haben: Ich denke dabei insbesondere an die Mitglieder der Umweltverbände. Nun wissen wir alle, dass wir über die Gesundheit der Schöpfung wachen müssen, so wie wir über unsere Haustür wachen, und dass wir Versuchungen nach Macht und Bereicherung zurückweisen müssen, die mit Praktiken verbunden sind, die die Erde, das Wasser, die Luft und das Zusammenleben verschmutzen.“</p>
<p>„Den Kurs zu korrigieren, jeden Tag an Gewohnheiten und Vorurteilen zu arbeiten, mit denen wir uns abgefunden haben, über unseren eigenen Tellerrand hinauszuschauen, bedeutet wirklich, einander zu begegnen“, fuhr Leo fort. „Es ist manchmal ein steiler und kaum ausgetretener Weg.“</p>
<p>„Ausgrenzung erzeugt immer Unsicherheit“, mahnte Papst Leo. „Der steile Weg besteht darin, der Ausgrenzung entgegenzuwirken, nicht den Ausgegrenzten; es geht darum, die gesamte Kette zu durchbrechen, nicht nur das letzte Glied zu treffen. Das wisst ihr nur zu gut! Die Probleme dieses Hauses sind unsere Probleme; seine Schönheit ist unsere Schönheit. Wir haben die Aufgabe, wie Wächter in der Nacht zu wachen. Wir können zu denen gehören, die den neuen Morgen anbrechen sehen.“</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.acistampa.com/story/35363/il-papa-ad-acerra-i-problemi-di-questa-casa-sono-i-nostri-problemi-la-sua-bellezza-e-la-nostra-bellezza">ACI Stampa</a>, der italienischen Partneragentur von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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          <![CDATA[<p>Auf der Piazza Calipari in Acerra hat sich Papst Leo XIV. am Samstagvormittag mit Familien, Jugendlichen, Kindern und der allgemeinen Bevölkerung des „Landes der Feuer“ („Terra dei Fuochi“) getroffen. Nach Angaben der örtlichen Behörden hatten sich 15.000 Menschen auf der Piazza in der Stadt unweit von Neapel versammelt. Die Region ist wegen der giftigen Brände als „Terra dei Fuochi“ bekannt.</p>
<p>„Ich freue mich, diesen Samstagmorgen unter euch zu verbringen, um erneut eine Region zu besuchen, deren Schönheit keine Ungerechtigkeit auslöschen kann“, sagte der Pontifex. „Im Leben verstehen wir, dass eine Schönheit, je zerbrechlicher sie ist, desto mehr Pflege und Verantwortung erfordert. Das, meine Lieben, ist der Hauptgrund für meine Anwesenheit heute in Acerra: jenen Aufschwung an Würde und Verantwortung zu bekräftigen und zu ermutigen, den jedes ehrliche Herz verspürt, wenn das Leben keimt und sogleich vom Tod bedroht ist.“</p>
<p>„Vor kurzem habe ich im Dom einige Angehörige der Opfer der Umweltverschmutzung getroffen“, erinnerte Leo an seinen ersten Programmpunkt. „Ich wollte den Bischöfen, Priestern, Diakonen, Ordensfrauen, Ordensmännern und Laien danken, die die Botschaft der Enzyklika <em>Laudato si’</em> und die ständige Aufforderung von Papst Franziskus, eine Kirche zu sein, die hinausgeht, missionarisch und synodal ist, bereitwillig angenommen haben. Gemeinsam gehen, die Selbstbezogenheit überwinden, trotz Widerständen und Drohungen den Mut zur Prophezeiung aufbringen – das ist es, was der Herr von uns verlangt und wozu sein Geist uns inspiriert.“</p>
<p>Eindringlich fuhr er fort: „Das Leben ist da und widersteht dem Tod; die Gerechtigkeit existiert und wird sich durchsetzen. Man muss sich natürlich für das Leben entscheiden und sich von den Fesseln des Todes befreien. In der Resignation, in Kompromissen und im Aufschieben notwendiger und mutiger Entscheidungen liegt immer eine subtile Bequemlichkeit. Fatalismus, Klagen und das Abwälzen der Schuld auf andere sind der Nährboden für Illegalität und führen zur Verödung des Gewissens. Deshalb möchte ich euch allen sagen: Lasst uns alle unsere Verantwortung übernehmen, lasst uns für die Gerechtigkeit entscheiden, lasst uns dem Leben dienen! Das Gemeinwohl steht über den Geschäften einiger weniger, über parteiischen Interessen, seien sie klein oder groß.“</p>
<p>Der Papst erinnerte die Bürger von Acerra an die Notwendigkeit, für die Schöpfung zu sorgen: „An dieser Stelle möchte ich jenen ‚Pionieren‘ danken, die mit ihrem mutigen Engagement als Erste die Missstände dieses Landes angeprangert und die Aufmerksamkeit auf die verschleierte und geleugnete Realität seiner Vergiftung gelenkt haben: Ich denke dabei insbesondere an die Mitglieder der Umweltverbände. Nun wissen wir alle, dass wir über die Gesundheit der Schöpfung wachen müssen, so wie wir über unsere Haustür wachen, und dass wir Versuchungen nach Macht und Bereicherung zurückweisen müssen, die mit Praktiken verbunden sind, die die Erde, das Wasser, die Luft und das Zusammenleben verschmutzen.“</p>
<p>„Den Kurs zu korrigieren, jeden Tag an Gewohnheiten und Vorurteilen zu arbeiten, mit denen wir uns abgefunden haben, über unseren eigenen Tellerrand hinauszuschauen, bedeutet wirklich, einander zu begegnen“, fuhr Leo fort. „Es ist manchmal ein steiler und kaum ausgetretener Weg.“</p>
<p>„Ausgrenzung erzeugt immer Unsicherheit“, mahnte Papst Leo. „Der steile Weg besteht darin, der Ausgrenzung entgegenzuwirken, nicht den Ausgegrenzten; es geht darum, die gesamte Kette zu durchbrechen, nicht nur das letzte Glied zu treffen. Das wisst ihr nur zu gut! Die Probleme dieses Hauses sind unsere Probleme; seine Schönheit ist unsere Schönheit. Wir haben die Aufgabe, wie Wächter in der Nacht zu wachen. Wir können zu denen gehören, die den neuen Morgen anbrechen sehen.“</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.acistampa.com/story/35363/il-papa-ad-acerra-i-problemi-di-questa-casa-sono-i-nostri-problemi-la-sua-bellezza-e-la-nostra-bellezza">ACI Stampa</a>, der italienischen Partneragentur von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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                  <category>Italien</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Europa</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Veronica Giacometti ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Sat, 23 May 2026 12:50:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Papst Leo besucht „Land der Feuer“, spricht über „Schrei der Schöpfung und der Armen“</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24471/papst-leo-besucht-land-der-feuer-spricht-uber-schrei-der-schopfung-und-der-armen</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. ist am Samstag ins „Land der Feuer“ („Terra dei Fuochi“) gereist. Er ist der erste Papst in der Geschichte, der die Bevölkerung unweit von Neapel traf, die seit Jahren gegen die illegale Müllentsorgung kämpft, die „Feuer“ verursacht – also giftige Brände, welche die Umwelt und die Menschen stark belasten.</p>
<p>Der Pontifex war auch vor Ort, um den 11. Jahrestag der Veröffentlichung der Umwelt-Enzyklika <em>Laudato si’</em> von Papst Franziskus zu begehen. Vor etwa 12.000 Gläubigen in der Kathedrale Santa Maria Assunta in Acerra sagte er: „Heute wollen wir den Wunsch von Papst Franziskus erfüllen und das große Geschenk würdigen, das die Enzyklika <em>Laudato si’</em> für die Mission der Kirche in dieser Region darstellt. Denn der Schrei der Schöpfung und der Armen unter euch ist hier besonders dramatisch zu spüren, bedingt durch eine tödliche Mischung aus dunklen Interessen und Gleichgültigkeit gegenüber dem Gemeinwohl, die das natürliche und soziale Umfeld vergiftet hat. Es ist ein Schrei, der nach Umkehr verlangt!“</p>
<p>„Ich bin vor allem gekommen, um die Tränen derer zu sammeln, die geliebte Menschen verloren haben, die durch die Umweltverschmutzung ums Leben kamen, verursacht von skrupellosen Menschen und Organisationen, die viel zu lange ungestraft handeln konnten“, so der Papst. „Ich bin jedoch auch hier, um denen zu danken, die dem Bösen mit Gutem begegnet sind, insbesondere einer Kirche, die es gewagt hat, Missstände anzuprangern und prophetisch zu wirken, um das Volk in der Hoffnung zu versammeln.“</p>
<p>„Da ich wusste, dass ich euch am Vorabend von Pfingsten besuche, habe ich in der Heiligen Schrift nach einer Stelle gesucht, die euren Weg deuten und inspirieren könnte“, fuhr er fort. „Ich habe sie in einer großartigen Vision des Propheten Ezechiel gefunden, den der Herr zu einer Erfahrung führte, die für das Volk im Exil zu einer starken Botschaft der Auferstehung werden sollte. Ezechiel berichtet: ‚Die Hand des Herrn kam über mich, und der Herr führte mich im Geist hinaus und stellte mich in die Ebene, die voller Gebeine war; er ließ mich ringsum an ihnen vorbeigehen. Ich sah, dass es in der Weite des Tals eine sehr große Menge davon gab und dass sie alle verdorrt waren.‘“</p>
<p>„Wir leiden unter der Verwüstung, die ein wunderbares Ökosystem, Orte, Geschichten und Erinnerungen zerstört hat“, sagte Leo. „Angesichts dieser Realität gibt es zwei mögliche Haltungen: Gleichgültigkeit oder Verantwortung. Ihr habt euch für die Verantwortung entschieden und mit Gottes Hilfe einen Weg des Engagements und der Suche nach Gerechtigkeit eingeschlagen. Schwestern und Brüder, all dies ist sehr konkret: Es ist ein Versprechen, das bereits Wirklichkeit wird. Papst Franziskus hat in der Enzyklika <em>Laudato si’</em>, obwohl er ein Paradigma des Todes anprangert, deutlich das stille Einbrechen neuen Lebens angekündigt.“</p>
<p>„Brüder und Schwestern, möge der Heilige Geist euch die Gnade schenken, eine ‚Armee‘ des Friedens zu sehen, die sich erhebt und die Wunden dieser Erde und ihrer Gemeinschaften heilt“, wünschte sich der Papst. „Kein zerstörerisches Feuer mehr, sondern ein Feuer, das belebt und wärmt, das Feuer des Geistes, das die Herzen und den Verstand von Tausenden und Abertausenden von Männern und Frauen, von Kindern und älteren Menschen entzündet und zu Fürsorge, Trost, Achtsamkeit und wahrer Liebe inspiriert. Insbesondere ihr, Familien, die der Tod getroffen hat, schafft neues Leben, indem ihr euren Söhnen und Töchtern, Enkeln und Nachbarn jenes Verantwortungsbewusstsein vermittelt, das bisher allzu oft gefehlt hat. Lasst den Groll sterben, übt als Erste die Gerechtigkeit, die ihr fordert, bezeugt das Leben, erzieht zur Fürsorge.“</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.acistampa.com/story/35361/il-papa-nella-terra-dei-fuochi-sono-venuto-anzitutto-a-raccogliere-le-lacrime-di-chi-ha-perso-persone-care">ACI Stampa</a>, der italienischen Partneragentur von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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          <![CDATA[<p>Papst Leo XIV. ist am Samstag ins „Land der Feuer“ („Terra dei Fuochi“) gereist. Er ist der erste Papst in der Geschichte, der die Bevölkerung unweit von Neapel traf, die seit Jahren gegen die illegale Müllentsorgung kämpft, die „Feuer“ verursacht – also giftige Brände, welche die Umwelt und die Menschen stark belasten.</p>
<p>Der Pontifex war auch vor Ort, um den 11. Jahrestag der Veröffentlichung der Umwelt-Enzyklika <em>Laudato si’</em> von Papst Franziskus zu begehen. Vor etwa 12.000 Gläubigen in der Kathedrale Santa Maria Assunta in Acerra sagte er: „Heute wollen wir den Wunsch von Papst Franziskus erfüllen und das große Geschenk würdigen, das die Enzyklika <em>Laudato si’</em> für die Mission der Kirche in dieser Region darstellt. Denn der Schrei der Schöpfung und der Armen unter euch ist hier besonders dramatisch zu spüren, bedingt durch eine tödliche Mischung aus dunklen Interessen und Gleichgültigkeit gegenüber dem Gemeinwohl, die das natürliche und soziale Umfeld vergiftet hat. Es ist ein Schrei, der nach Umkehr verlangt!“</p>
<p>„Ich bin vor allem gekommen, um die Tränen derer zu sammeln, die geliebte Menschen verloren haben, die durch die Umweltverschmutzung ums Leben kamen, verursacht von skrupellosen Menschen und Organisationen, die viel zu lange ungestraft handeln konnten“, so der Papst. „Ich bin jedoch auch hier, um denen zu danken, die dem Bösen mit Gutem begegnet sind, insbesondere einer Kirche, die es gewagt hat, Missstände anzuprangern und prophetisch zu wirken, um das Volk in der Hoffnung zu versammeln.“</p>
<p>„Da ich wusste, dass ich euch am Vorabend von Pfingsten besuche, habe ich in der Heiligen Schrift nach einer Stelle gesucht, die euren Weg deuten und inspirieren könnte“, fuhr er fort. „Ich habe sie in einer großartigen Vision des Propheten Ezechiel gefunden, den der Herr zu einer Erfahrung führte, die für das Volk im Exil zu einer starken Botschaft der Auferstehung werden sollte. Ezechiel berichtet: ‚Die Hand des Herrn kam über mich, und der Herr führte mich im Geist hinaus und stellte mich in die Ebene, die voller Gebeine war; er ließ mich ringsum an ihnen vorbeigehen. Ich sah, dass es in der Weite des Tals eine sehr große Menge davon gab und dass sie alle verdorrt waren.‘“</p>
<p>„Wir leiden unter der Verwüstung, die ein wunderbares Ökosystem, Orte, Geschichten und Erinnerungen zerstört hat“, sagte Leo. „Angesichts dieser Realität gibt es zwei mögliche Haltungen: Gleichgültigkeit oder Verantwortung. Ihr habt euch für die Verantwortung entschieden und mit Gottes Hilfe einen Weg des Engagements und der Suche nach Gerechtigkeit eingeschlagen. Schwestern und Brüder, all dies ist sehr konkret: Es ist ein Versprechen, das bereits Wirklichkeit wird. Papst Franziskus hat in der Enzyklika <em>Laudato si’</em>, obwohl er ein Paradigma des Todes anprangert, deutlich das stille Einbrechen neuen Lebens angekündigt.“</p>
<p>„Brüder und Schwestern, möge der Heilige Geist euch die Gnade schenken, eine ‚Armee‘ des Friedens zu sehen, die sich erhebt und die Wunden dieser Erde und ihrer Gemeinschaften heilt“, wünschte sich der Papst. „Kein zerstörerisches Feuer mehr, sondern ein Feuer, das belebt und wärmt, das Feuer des Geistes, das die Herzen und den Verstand von Tausenden und Abertausenden von Männern und Frauen, von Kindern und älteren Menschen entzündet und zu Fürsorge, Trost, Achtsamkeit und wahrer Liebe inspiriert. Insbesondere ihr, Familien, die der Tod getroffen hat, schafft neues Leben, indem ihr euren Söhnen und Töchtern, Enkeln und Nachbarn jenes Verantwortungsbewusstsein vermittelt, das bisher allzu oft gefehlt hat. Lasst den Groll sterben, übt als Erste die Gerechtigkeit, die ihr fordert, bezeugt das Leben, erzieht zur Fürsorge.“</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.acistampa.com/story/35361/il-papa-nella-terra-dei-fuochi-sono-venuto-anzitutto-a-raccogliere-le-lacrime-di-chi-ha-perso-persone-care">ACI Stampa</a>, der italienischen Partneragentur von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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                          <category>Redaktion</category>
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          <![CDATA[Veronica Giacometti ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Sat, 23 May 2026 12:40:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Erfurter Bischof Neymeyr verteidigt Kirchenverkauf via Portal Kleinanzeigen</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24467/erfurter-bischof-neymeyr-verteidigt-kirchenverkauf-via-portal-kleinanzeigen</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Bischof Ulrich Neymeyr von Erfurt hat den Entschluss der Innenstadtpfarrei Sankt Laurentius verteidigt, eine historische Barockkirche über das Portal Kleinanzeigen anzubieten. Im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jXYjZWDUh5Q">Interview mit dem Sender K-TV</a> begrüßte er die breite öffentliche Diskussion, welche die Anzeige ausgelöst hatte, und korrigierte zugleich einen verbreiteten Irrtum über den angesetzten Preis.</p>
<p>„Was nützt uns die schönste Kirche, wenn keiner reingeht“, sagte Neymeyr in dem Gespräch. Die Innenstadtpfarrei Sankt Laurentius zählt rund 7.000 Gläubige und verfügt über sieben Kirchengebäude. Hinzu kommen der Dom sowie die Ordenskirche der Ursulinen, in der jeden Sonntagmorgen um acht Uhr eine Messe gefeiert wird.</p>
<p>Neymeyr gab die Haltung der Innenstadtpfarrei wieder: „Wir brauchen nicht sieben Kirchen, und wir können sie uns auch finanziell nicht mehr leisten.“</p>
<p>Zum Verkauf angeboten wurde die Crucis-Kirche, auch Neuwerkskirche genannt, die aus dem 18. Jahrhundert stammt. Sie verfügt über eine vollständig erhaltene barocke Innenausstattung und eine historische Orgel aus den Jahren 1732 bis 1737. Laut der <a href="https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/historische-barockkirche-in-erfurt/3346339955-198-3748">Anzeige</a> zeichnet sich das Gotteshaus durch eine „sehr gute Akustik“ aus. Sanierungsbedarf bestehe zwar, die bauliche Substanz sei aber grundsätzlich nutzbar, teilte die Pfarrei mit.</p>
<p>Neymeyr korrigierte die in Medienberichten häufig genannte Zahl von 99.000 Euro. „Das sind aber nicht 99.000 Euro, sondern das ist eine fünfstellige Zahl mit fünf verschiedenen Ziffern“, erläuterte er. Solche Angaben entsprächen bei Kleinanzeigen einer Konvention: „Ich habe auch gelernt: Wenn bei eBay so eine Zahl ist, weiß man, das ist nicht die wirkliche Summe, die gefordert ist.“</p>
<p>„Das ist der bedauerliche Nebeneffekt auch von den Pfarreifusionen, von denen wir sprachen, dass wir weniger Priester haben, weniger Gläubige haben, dann auch weniger Kirchengebäude benötigen“, sagte Neymeyr. Seit seinem Amtsantritt habe es im Bistum Erfurt jährlich rund zwei bis drei Profanierungen von Kirchen gegeben.</p>
<p>Zur öffentlichen Resonanz sagte Neymeyr: „Das hat jetzt wirklich viele Diskussionen hervorgebracht, viel Aufmerksamkeit gebracht. Und ich finde es auch gut: Wir werden weniger Katholiken, dadurch haben wir weniger Geld, es gehen weniger Menschen in die Kirche – und da muss die Öffentlichkeit auch mal sehen: Wir können das auch nicht so weitermachen wie bisher immer.“</p>
<p>Neben einem Verkauf kämen für die Pfarrei auch Kooperationen, Erbpachtmodelle oder andere langfristige Lösungen in Betracht. Voraussetzung sei ein sensibler Umgang mit dem Ort und Respekt vor seiner Geschichte. Anfragen seien auch aus dem europäischen Ausland willkommen. In Gotha etwa habe das Bistum gute Erfahrungen gemacht: Dort hatte eine rumänisch-orthodoxe Gemeinde eine aufgegebene Kirche übernommen.</p>
<p>Bundesweit stehen Bistümer vor ähnlichen Herausforderungen. Seit dem Jahr 2000 gaben Diözesen in Deutschland 538 Kirchengebäude und Kapellen auf. Davon wurden 160 abgerissen und 142 verkauft. Allein 2025 wurden mindestens 46 katholische Kirchen oder Kapellen profaniert, nach 66 im Vorjahr.</p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Bischof Ulrich Neymeyr von Erfurt hat den Entschluss der Innenstadtpfarrei Sankt Laurentius verteidigt, eine historische Barockkirche über das Portal Kleinanzeigen anzubieten. Im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jXYjZWDUh5Q">Interview mit dem Sender K-TV</a> begrüßte er die breite öffentliche Diskussion, welche die Anzeige ausgelöst hatte, und korrigierte zugleich einen verbreiteten Irrtum über den angesetzten Preis.</p>
<p>„Was nützt uns die schönste Kirche, wenn keiner reingeht“, sagte Neymeyr in dem Gespräch. Die Innenstadtpfarrei Sankt Laurentius zählt rund 7.000 Gläubige und verfügt über sieben Kirchengebäude. Hinzu kommen der Dom sowie die Ordenskirche der Ursulinen, in der jeden Sonntagmorgen um acht Uhr eine Messe gefeiert wird.</p>
<p>Neymeyr gab die Haltung der Innenstadtpfarrei wieder: „Wir brauchen nicht sieben Kirchen, und wir können sie uns auch finanziell nicht mehr leisten.“</p>
<p>Zum Verkauf angeboten wurde die Crucis-Kirche, auch Neuwerkskirche genannt, die aus dem 18. Jahrhundert stammt. Sie verfügt über eine vollständig erhaltene barocke Innenausstattung und eine historische Orgel aus den Jahren 1732 bis 1737. Laut der <a href="https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/historische-barockkirche-in-erfurt/3346339955-198-3748">Anzeige</a> zeichnet sich das Gotteshaus durch eine „sehr gute Akustik“ aus. Sanierungsbedarf bestehe zwar, die bauliche Substanz sei aber grundsätzlich nutzbar, teilte die Pfarrei mit.</p>
<p>Neymeyr korrigierte die in Medienberichten häufig genannte Zahl von 99.000 Euro. „Das sind aber nicht 99.000 Euro, sondern das ist eine fünfstellige Zahl mit fünf verschiedenen Ziffern“, erläuterte er. Solche Angaben entsprächen bei Kleinanzeigen einer Konvention: „Ich habe auch gelernt: Wenn bei eBay so eine Zahl ist, weiß man, das ist nicht die wirkliche Summe, die gefordert ist.“</p>
<p>„Das ist der bedauerliche Nebeneffekt auch von den Pfarreifusionen, von denen wir sprachen, dass wir weniger Priester haben, weniger Gläubige haben, dann auch weniger Kirchengebäude benötigen“, sagte Neymeyr. Seit seinem Amtsantritt habe es im Bistum Erfurt jährlich rund zwei bis drei Profanierungen von Kirchen gegeben.</p>
<p>Zur öffentlichen Resonanz sagte Neymeyr: „Das hat jetzt wirklich viele Diskussionen hervorgebracht, viel Aufmerksamkeit gebracht. Und ich finde es auch gut: Wir werden weniger Katholiken, dadurch haben wir weniger Geld, es gehen weniger Menschen in die Kirche – und da muss die Öffentlichkeit auch mal sehen: Wir können das auch nicht so weitermachen wie bisher immer.“</p>
<p>Neben einem Verkauf kämen für die Pfarrei auch Kooperationen, Erbpachtmodelle oder andere langfristige Lösungen in Betracht. Voraussetzung sei ein sensibler Umgang mit dem Ort und Respekt vor seiner Geschichte. Anfragen seien auch aus dem europäischen Ausland willkommen. In Gotha etwa habe das Bistum gute Erfahrungen gemacht: Dort hatte eine rumänisch-orthodoxe Gemeinde eine aufgegebene Kirche übernommen.</p>
<p>Bundesweit stehen Bistümer vor ähnlichen Herausforderungen. Seit dem Jahr 2000 gaben Diözesen in Deutschland 538 Kirchengebäude und Kapellen auf. Davon wurden 160 abgerissen und 142 verkauft. Allein 2025 wurden mindestens 46 katholische Kirchen oder Kapellen profaniert, nach 66 im Vorjahr.</p>]]>
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                  <category>Deutschland</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Alexander Folz ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Sat, 23 May 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Die Schönheit der Ehe gemäß der Theologie des Leibes</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/article/3177/die-schonheit-der-ehe-gemass-der-theologie-des-leibes</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Gestalt und Bedeutung des Trauritus erörtert Johannes Paul II. in der Katechese vom 5. Januar 1983 (veröffentlicht in L’Osservatore Romano 83/2). Das Sakrament der Ehe gilt vielen Katholiken als das schwierigste Sakrament, als Herausforderung, als Anspruch, der fordert, und als Wirklichkeit, die das Leben trägt und hält. Mit dazu beigetragen haben nicht nur die Signaturen des Relativismus in der Welt von heute, sondern auch die romantische Überhöhung und Verklärung der Ehe.</p>
<p>Johannes Paul II. referiert die Worte des Trauritus, mit denen das Brautpaar einander die Treue verspricht. Mann und Frau spenden einander das Sakrament, und sie tun dies vor Zeugen, die zur gleichen Zeit vor einer Aufgabe stehen, der nach menschlichem Ermessen kaum zu entsprechen ist: Wer würde es tatsächlich wagen, in dieser hohen Stunde, in der das Sakrament gespendet wird, wegen begründeter Zweifel aufzustehen und Bedenken zu nennen?</p>
<p>Johannes Paul II. legt dar: „Bevollmächtigter Zeuge ist der Priester, der zugleich die Ehe segnet und bei der gesamten Liturgie des Sakraments den Vorsitz führt. Darüber hinaus sind gewissermaßen alle Teilnehmer am Trauritus Zeugen, einige von ihnen (gewöhnlich zwei) sind eigens dazu berufene ‚offizielle‘ Trauzeugen. Sie müssen bezeugen, dass die Ehe vor Gott geschlossen und von der Kirche bestätigt worden ist. Unter normalen Gegebenheiten ist die sakramentale Eheschließung ein öffentlicher Akt, durch den zwei Personen, ein Mann und eine Frau, vor der Gemeinschaft der Kirche Ehemann und Ehefrau werden, das heißt wirkliche Träger der ehelichen Berufung und des Ehelebens.“</p>
<p>Das sakramentale Wort sei das „Zeichen der Eheschließung“, die Ehe sei dadurch zwar rechtlich geschlossen, aber noch nicht vollzogen: „Denn die Worte ‚Ich nehme dich an als meine Frau/meinen Mann‘ beziehen sich ja nicht nur auf eine bestimmte Wirklichkeit, sondern werden erst durch die geschlechtliche Vereinigung der Eheleute erfüllt. Diese Wirklichkeit (die geschlechtliche Vereinigung der Eheleute) ist zudem von Anfang an durch die Einsetzung der Ehe von Seiten des Schöpfers festgelegt: ‚Der Mann verlässt Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch‘ (Gen 2,24).“</p>
<p>Mann und Frau bekennen einander zu ihrer Bereitschaft, der „ewigen, im Schöpfungsgeheimnis festgelegten Wahrheit ‚ein Fleisch‘ zu werden“, zu entsprechen, bekennen sich so „zu der Wirklichkeit, die diesen Worten entspricht“. Die Brautleute bekennen sich dazu, was sie „füreinander und miteinander“ sein wollen: „Beide, Mann und Frau, stellen, da sie im Augenblick der Eheschließung Spender des Sakraments sind, das vollgültige und tatsächliche sichtbare Zeichen eben dieses Sakraments dar. Ihre Worte würden nicht in sich das sakramentale Zeichen der Ehe bilden, entspräche ihnen nicht die menschliche Subjektivität und zugleich das an ihr Mann- und Frausein gebundene Körperbewusstsein von Bräutigam und Braut.“</p>
<p>Es ist entscheidend und beachtenswert, dass Johannes Paul II. auch genau hier das „Körperbewusstsein“ anspricht, denn es schließen sozusagen nicht zwei Geistwesen die Ehe, sondern zwei menschliche Personen, in ihrer geschlechtlichen Verschiedenheit, die aufeinander bezogen sind und nur auf diese Weise, als Mann und Frau, tatsächlich auch ein Fleisch sein wollen. Alles andere mag nach weltlichen Maßstäben denkbar sein – was immer man im Zeitalter der Beliebigkeit unter „Ehe für alle“ oder polyamoren Beziehungen verstehen oder auch sich in bester Absicht wünschen mag –, es ist naturrechtlich ebenso unmöglich wie biblisch.</p>
<p>Menschen können nach eigener Meinung alles Mögliche gutheißen und auch segnen, doch das bleiben dann subjektive Wünsche, denn der Segen Gottes lässt sich nicht erzwingen. Die Ehe ist allein möglich für Mann und Frau, oder sie ist nicht möglich: „Die Struktur des sakramentalen Zeichens bleibt nämlich ihrem Wesen nach dieselbe wie ‚im Anfang‘. Sie bestimmt gewissermaßen ‚die Sprache des Leibes‘, weil Mann und Frau, die durch die Ehe ein Fleisch werden sollen, in diesem Zeichen die gegenseitige Hingabe von Mann- und Frausein als Fundament der ehelichen Personengemeinschaft zum Ausdruck bringen.“</p>
<p>Johannes Paul II. wird nicht müde, in aller Klarheit die Schönheit der Ehe zu beschreiben: „Die ewige und jedes Mal neue ‚Sprache des Leibes‘ ist nicht bloß das ‚Substrat‘, sondern gewissermaßen das Sein dieser Personengemeinschaft. Die Personen – Mann und Frau – werden zur gegenseitigen Hingabe füreinander. Sie werden in ihrem Mann- und Frausein zur Hingabe dadurch, dass sie die Bedeutung des Leibes für die Ehe entdecken und diese unwiderruflich auf sich anwenden: im ganzen Leben.“</p>
<p>Der Papst betont ebenso den Vorzug der kirchlichen Eheschließung vor allen säkularen Verwaltungsakten: „Vom Gesichtspunkt der Theologie des Sakraments her bleibt der Schlüssel zum Verständnis der Ehe die Wirklichkeit des Zeichens, durch das die Ehe auf der Grundlage des Bundes des Menschen mit Gott in Christus und in der Kirche zustande kommt: sie kommt zustande in der übernatürlichen Ordnung des die Gnade erfordernden heiligen Bandes. In dieser Ordnung ist die Ehe ein sichtbares und wirksames Zeichen. Ursprünglich im Geheimnis der Schöpfung beheimatet, hat es seinen neuen Ursprung im Geheimnis der Erlösung, indem es ‚der Einheit der Kinder Gottes in Wahrheit und Liebe‘ dient (<em>Gaudium et spes</em>, Nr. 24). Der Trauritus verleiht jenem Zeichen Gestalt: direkt während des sakramentalen Ritus auf Grund der Gesamtheit seiner vielsagenden Ausdrucksformen; indirekt während des ganzen Lebens. Mann und Frau tragen als Eheleute dieses Zeichen ihr ganzes Leben lang und behalten es bis zum Tod.“</p>
<p><em>Hinweis: Meinungsbeiträge wie dieser spiegeln die Ansichten der jeweiligen Gast-Autoren wider, nicht notwendigerweise jene der Redaktion von CNA Deutsch.</em></p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Gestalt und Bedeutung des Trauritus erörtert Johannes Paul II. in der Katechese vom 5. Januar 1983 (veröffentlicht in L’Osservatore Romano 83/2). Das Sakrament der Ehe gilt vielen Katholiken als das schwierigste Sakrament, als Herausforderung, als Anspruch, der fordert, und als Wirklichkeit, die das Leben trägt und hält. Mit dazu beigetragen haben nicht nur die Signaturen des Relativismus in der Welt von heute, sondern auch die romantische Überhöhung und Verklärung der Ehe.</p>
<p>Johannes Paul II. referiert die Worte des Trauritus, mit denen das Brautpaar einander die Treue verspricht. Mann und Frau spenden einander das Sakrament, und sie tun dies vor Zeugen, die zur gleichen Zeit vor einer Aufgabe stehen, der nach menschlichem Ermessen kaum zu entsprechen ist: Wer würde es tatsächlich wagen, in dieser hohen Stunde, in der das Sakrament gespendet wird, wegen begründeter Zweifel aufzustehen und Bedenken zu nennen?</p>
<p>Johannes Paul II. legt dar: „Bevollmächtigter Zeuge ist der Priester, der zugleich die Ehe segnet und bei der gesamten Liturgie des Sakraments den Vorsitz führt. Darüber hinaus sind gewissermaßen alle Teilnehmer am Trauritus Zeugen, einige von ihnen (gewöhnlich zwei) sind eigens dazu berufene ‚offizielle‘ Trauzeugen. Sie müssen bezeugen, dass die Ehe vor Gott geschlossen und von der Kirche bestätigt worden ist. Unter normalen Gegebenheiten ist die sakramentale Eheschließung ein öffentlicher Akt, durch den zwei Personen, ein Mann und eine Frau, vor der Gemeinschaft der Kirche Ehemann und Ehefrau werden, das heißt wirkliche Träger der ehelichen Berufung und des Ehelebens.“</p>
<p>Das sakramentale Wort sei das „Zeichen der Eheschließung“, die Ehe sei dadurch zwar rechtlich geschlossen, aber noch nicht vollzogen: „Denn die Worte ‚Ich nehme dich an als meine Frau/meinen Mann‘ beziehen sich ja nicht nur auf eine bestimmte Wirklichkeit, sondern werden erst durch die geschlechtliche Vereinigung der Eheleute erfüllt. Diese Wirklichkeit (die geschlechtliche Vereinigung der Eheleute) ist zudem von Anfang an durch die Einsetzung der Ehe von Seiten des Schöpfers festgelegt: ‚Der Mann verlässt Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch‘ (Gen 2,24).“</p>
<p>Mann und Frau bekennen einander zu ihrer Bereitschaft, der „ewigen, im Schöpfungsgeheimnis festgelegten Wahrheit ‚ein Fleisch‘ zu werden“, zu entsprechen, bekennen sich so „zu der Wirklichkeit, die diesen Worten entspricht“. Die Brautleute bekennen sich dazu, was sie „füreinander und miteinander“ sein wollen: „Beide, Mann und Frau, stellen, da sie im Augenblick der Eheschließung Spender des Sakraments sind, das vollgültige und tatsächliche sichtbare Zeichen eben dieses Sakraments dar. Ihre Worte würden nicht in sich das sakramentale Zeichen der Ehe bilden, entspräche ihnen nicht die menschliche Subjektivität und zugleich das an ihr Mann- und Frausein gebundene Körperbewusstsein von Bräutigam und Braut.“</p>
<p>Es ist entscheidend und beachtenswert, dass Johannes Paul II. auch genau hier das „Körperbewusstsein“ anspricht, denn es schließen sozusagen nicht zwei Geistwesen die Ehe, sondern zwei menschliche Personen, in ihrer geschlechtlichen Verschiedenheit, die aufeinander bezogen sind und nur auf diese Weise, als Mann und Frau, tatsächlich auch ein Fleisch sein wollen. Alles andere mag nach weltlichen Maßstäben denkbar sein – was immer man im Zeitalter der Beliebigkeit unter „Ehe für alle“ oder polyamoren Beziehungen verstehen oder auch sich in bester Absicht wünschen mag –, es ist naturrechtlich ebenso unmöglich wie biblisch.</p>
<p>Menschen können nach eigener Meinung alles Mögliche gutheißen und auch segnen, doch das bleiben dann subjektive Wünsche, denn der Segen Gottes lässt sich nicht erzwingen. Die Ehe ist allein möglich für Mann und Frau, oder sie ist nicht möglich: „Die Struktur des sakramentalen Zeichens bleibt nämlich ihrem Wesen nach dieselbe wie ‚im Anfang‘. Sie bestimmt gewissermaßen ‚die Sprache des Leibes‘, weil Mann und Frau, die durch die Ehe ein Fleisch werden sollen, in diesem Zeichen die gegenseitige Hingabe von Mann- und Frausein als Fundament der ehelichen Personengemeinschaft zum Ausdruck bringen.“</p>
<p>Johannes Paul II. wird nicht müde, in aller Klarheit die Schönheit der Ehe zu beschreiben: „Die ewige und jedes Mal neue ‚Sprache des Leibes‘ ist nicht bloß das ‚Substrat‘, sondern gewissermaßen das Sein dieser Personengemeinschaft. Die Personen – Mann und Frau – werden zur gegenseitigen Hingabe füreinander. Sie werden in ihrem Mann- und Frausein zur Hingabe dadurch, dass sie die Bedeutung des Leibes für die Ehe entdecken und diese unwiderruflich auf sich anwenden: im ganzen Leben.“</p>
<p>Der Papst betont ebenso den Vorzug der kirchlichen Eheschließung vor allen säkularen Verwaltungsakten: „Vom Gesichtspunkt der Theologie des Sakraments her bleibt der Schlüssel zum Verständnis der Ehe die Wirklichkeit des Zeichens, durch das die Ehe auf der Grundlage des Bundes des Menschen mit Gott in Christus und in der Kirche zustande kommt: sie kommt zustande in der übernatürlichen Ordnung des die Gnade erfordernden heiligen Bandes. In dieser Ordnung ist die Ehe ein sichtbares und wirksames Zeichen. Ursprünglich im Geheimnis der Schöpfung beheimatet, hat es seinen neuen Ursprung im Geheimnis der Erlösung, indem es ‚der Einheit der Kinder Gottes in Wahrheit und Liebe‘ dient (<em>Gaudium et spes</em>, Nr. 24). Der Trauritus verleiht jenem Zeichen Gestalt: direkt während des sakramentalen Ritus auf Grund der Gesamtheit seiner vielsagenden Ausdrucksformen; indirekt während des ganzen Lebens. Mann und Frau tragen als Eheleute dieses Zeichen ihr ganzes Leben lang und behalten es bis zum Tod.“</p>
<p><em>Hinweis: Meinungsbeiträge wie dieser spiegeln die Ansichten der jeweiligen Gast-Autoren wider, nicht notwendigerweise jene der Redaktion von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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                                  <category>Betrachtung</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Thorsten Paprotny ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Sat, 23 May 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Niederländischer Kardinal Eijk: Synoden-Bericht zu Homosexualität widerspricht Lehramt</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24465/niederlandischer-kardinal-eijk-synoden-bericht-zu-homosexualitat-widerspricht-lehramt</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Kardinal Willem Eijk hat den kontroversen Abschlussbericht der Synoden-Studiengruppe 9 zur moralischen Bewertung von Homosexualität scharf verurteilt und dessen entschiedene Zurückweisung gefordert. In einem am 14. Mai im<em> <a href="https://www.ncregister.com/commentaries/the-synods-dangerous-departure-study-group-9s-report">National Catholic Register</a></em> veröffentlichten Kommentar schrieb der Erzbischof von Utrecht, der Bericht stelle einen „fundamentalen Widerspruch zur katholischen Morallehre“ dar.</p>
<p>„Indem der Bericht solche Zeugnisse ohne lehramtliche Kommentierung aufwertet, normalisiert er homosexuelle Verbindungen im kirchlichen Kontext“, schrieb Kardinal Eijk. „Das stellt einen klaren Versuch dar, die Verkündigung der katholischen Morallehre zu schwächen.“</p>
<p>Am 5. Mai hatte das vatikanische Synodensekretariat das Arbeitsdokument der Studiengruppe 9 veröffentlicht, wie <a href="https://de.catholicnewsagency.com/news/24297/weltsynode-nimmt-in-offiziellen-text-erfahrungsberichte-von-homosexuellen-auf">CNA Deutsch berichtete</a>. Der 32-seitige Text mit dem Titel „Theologische und methodologische Kriterien der Synode für die gemeinsame Entscheidungsfindung in aufkommenden Fragen der Lehre, Seelsorge und Ethik“ ist ursprünglich auf Italienisch verfasst und wird Papst Leo XIV. zur Prüfung vorgelegt.</p>
<p>Erstmals enthält ein Vatikan-Dokument die Erfahrungsberichte zweier homosexueller Männer, die mit anderen Männern zivil „verheiratet“ sind. Das vatikanische Synodenbüro distanzierte sich in der Folge von dem Dokument.</p>
<p>Einer der beiden Zeugen, ein US-Amerikaner, beschrieb seine Lebenssituation laut dem Dokument so: „Meine Sexualität ist keine Perversion, keine Störung und keine Last; sie ist eine Gabe Gottes. Ich führe als offen homosexueller Katholik eine glückliche, gesunde und erfüllte Ehe.“</p>
<p>Eijk bewertete die Aufnahme dieser persönlichen Zeugnisse ohne lehramtliche Einordnung als problematisch. „Die Argumentation dieses Zeugen ist grundlegend fehlerhaft. Homosexuelle Handlungen sind in sich schlecht – dies ist unumstößliche katholische Lehre. Ein gläubiger Christ, der solche Handlungen begeht, versagt gewiss im Glauben, da er nicht auf Gottes Gnade vertraut, die ihn vor der Sünde bewahrt. Das bedeutet aber nicht, dass die Sünde primär im Mangel an Glauben liegt und nicht in der Handlung selbst, wie der Zeuge suggeriert. Das Versäumnis der Autoren, diesen Punkt zu klären, schafft eine gefährliche Zweideutigkeit“, betonte der Kardinal.</p>
<p>Ebenso problematisch sei ein zweites Zeugnis. Darin werde das Apostolat Courage International, das Menschen mit homosexueller Neigung zu einem Leben in Keuschheit nach kirchlicher Lehre begleitet, negativ dargestellt.</p>
<p>Der Bericht behaupte fälschlich, Courage betreibe „Konversionstherapie“. Stattdessen werde eine Integration in Gemeinden nahegelegt, die Personen mit homosexueller Neigung willkommen heißen. Dahinter stehe die implizite Billigung gleichgeschlechtlicher Beziehungen.</p>
<p>Auf methodischer Ebene lehnte Eijk den gesamten Ansatz der Studiengruppe ab. Deren Autoren hätten alles einem „synodalen Prozess“ untergeordnet, der auf menschlichen Erfahrungen und Praktiken gründe. Sie lehnten es ausdrücklich ab, Prinzipien „abstrakt zu verkünden und deduktiv anzuwenden“. Statt konkrete sittliche Fragen zu lösen, strebe der Bericht lediglich „Prozesse des Zuhörens“ an.</p>
<p>„Diese Sprache klingt zwar seelsorgerisch und christuszentriert, verschleiert aber einen radikalen Bruch mit der katholischen Moraltheologie“, mahnte der Kardinal.</p>
<p>Eijk verwies auf Papst Johannes Paul II., der solche pastoralen Kompromisse in der Enzyklika <a href="https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_06081993_veritatis-splendor.html"><em>Veritatis splendor</em></a> (1993) klar zurückgewiesen hatte. „Wahre Seelsorge sucht keine Kompromisse mit der moralischen Wahrheit. Der Hirte führt die Menschen zur Wahrheit, die letztlich in der Person Jesu Christi zu finden ist. Er muss die ihm Anvertrauten ermutigen, ihr Handeln an der in den moralischen Normen dargelegten Wahrheit auszurichten“, so der Kardinal.</p>
<p>Abschließend schrieb er: „Die Lehre der Kirche ist weder unverständlich, noch unterliegt sie einer Überarbeitung durch synodale Prozesse. Sie ist die Wahrheit, die uns frei macht.“</p>
<p>Mehrere Kardinäle und Bischöfe beabsichtigten, ihre Einwände in Rom vorzulegen, teilte Eijk mit. Auch Kardinal Gerhard Ludwig Müller bezeichnete den Bericht laut <a href="https://de.catholicnewsagency.com/news/24381/kardinal-muller-neuer-text-von-synoden-studiengruppe-ist-haretische-relativierung">CNA Deutsch</a> als „häretische Relativierung“.</p>]]>
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          <![CDATA[<p>Kardinal Willem Eijk hat den kontroversen Abschlussbericht der Synoden-Studiengruppe 9 zur moralischen Bewertung von Homosexualität scharf verurteilt und dessen entschiedene Zurückweisung gefordert. In einem am 14. Mai im<em> <a href="https://www.ncregister.com/commentaries/the-synods-dangerous-departure-study-group-9s-report">National Catholic Register</a></em> veröffentlichten Kommentar schrieb der Erzbischof von Utrecht, der Bericht stelle einen „fundamentalen Widerspruch zur katholischen Morallehre“ dar.</p>
<p>„Indem der Bericht solche Zeugnisse ohne lehramtliche Kommentierung aufwertet, normalisiert er homosexuelle Verbindungen im kirchlichen Kontext“, schrieb Kardinal Eijk. „Das stellt einen klaren Versuch dar, die Verkündigung der katholischen Morallehre zu schwächen.“</p>
<p>Am 5. Mai hatte das vatikanische Synodensekretariat das Arbeitsdokument der Studiengruppe 9 veröffentlicht, wie <a href="https://de.catholicnewsagency.com/news/24297/weltsynode-nimmt-in-offiziellen-text-erfahrungsberichte-von-homosexuellen-auf">CNA Deutsch berichtete</a>. Der 32-seitige Text mit dem Titel „Theologische und methodologische Kriterien der Synode für die gemeinsame Entscheidungsfindung in aufkommenden Fragen der Lehre, Seelsorge und Ethik“ ist ursprünglich auf Italienisch verfasst und wird Papst Leo XIV. zur Prüfung vorgelegt.</p>
<p>Erstmals enthält ein Vatikan-Dokument die Erfahrungsberichte zweier homosexueller Männer, die mit anderen Männern zivil „verheiratet“ sind. Das vatikanische Synodenbüro distanzierte sich in der Folge von dem Dokument.</p>
<p>Einer der beiden Zeugen, ein US-Amerikaner, beschrieb seine Lebenssituation laut dem Dokument so: „Meine Sexualität ist keine Perversion, keine Störung und keine Last; sie ist eine Gabe Gottes. Ich führe als offen homosexueller Katholik eine glückliche, gesunde und erfüllte Ehe.“</p>
<p>Eijk bewertete die Aufnahme dieser persönlichen Zeugnisse ohne lehramtliche Einordnung als problematisch. „Die Argumentation dieses Zeugen ist grundlegend fehlerhaft. Homosexuelle Handlungen sind in sich schlecht – dies ist unumstößliche katholische Lehre. Ein gläubiger Christ, der solche Handlungen begeht, versagt gewiss im Glauben, da er nicht auf Gottes Gnade vertraut, die ihn vor der Sünde bewahrt. Das bedeutet aber nicht, dass die Sünde primär im Mangel an Glauben liegt und nicht in der Handlung selbst, wie der Zeuge suggeriert. Das Versäumnis der Autoren, diesen Punkt zu klären, schafft eine gefährliche Zweideutigkeit“, betonte der Kardinal.</p>
<p>Ebenso problematisch sei ein zweites Zeugnis. Darin werde das Apostolat Courage International, das Menschen mit homosexueller Neigung zu einem Leben in Keuschheit nach kirchlicher Lehre begleitet, negativ dargestellt.</p>
<p>Der Bericht behaupte fälschlich, Courage betreibe „Konversionstherapie“. Stattdessen werde eine Integration in Gemeinden nahegelegt, die Personen mit homosexueller Neigung willkommen heißen. Dahinter stehe die implizite Billigung gleichgeschlechtlicher Beziehungen.</p>
<p>Auf methodischer Ebene lehnte Eijk den gesamten Ansatz der Studiengruppe ab. Deren Autoren hätten alles einem „synodalen Prozess“ untergeordnet, der auf menschlichen Erfahrungen und Praktiken gründe. Sie lehnten es ausdrücklich ab, Prinzipien „abstrakt zu verkünden und deduktiv anzuwenden“. Statt konkrete sittliche Fragen zu lösen, strebe der Bericht lediglich „Prozesse des Zuhörens“ an.</p>
<p>„Diese Sprache klingt zwar seelsorgerisch und christuszentriert, verschleiert aber einen radikalen Bruch mit der katholischen Moraltheologie“, mahnte der Kardinal.</p>
<p>Eijk verwies auf Papst Johannes Paul II., der solche pastoralen Kompromisse in der Enzyklika <a href="https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_06081993_veritatis-splendor.html"><em>Veritatis splendor</em></a> (1993) klar zurückgewiesen hatte. „Wahre Seelsorge sucht keine Kompromisse mit der moralischen Wahrheit. Der Hirte führt die Menschen zur Wahrheit, die letztlich in der Person Jesu Christi zu finden ist. Er muss die ihm Anvertrauten ermutigen, ihr Handeln an der in den moralischen Normen dargelegten Wahrheit auszurichten“, so der Kardinal.</p>
<p>Abschließend schrieb er: „Die Lehre der Kirche ist weder unverständlich, noch unterliegt sie einer Überarbeitung durch synodale Prozesse. Sie ist die Wahrheit, die uns frei macht.“</p>
<p>Mehrere Kardinäle und Bischöfe beabsichtigten, ihre Einwände in Rom vorzulegen, teilte Eijk mit. Auch Kardinal Gerhard Ludwig Müller bezeichnete den Bericht laut <a href="https://de.catholicnewsagency.com/news/24381/kardinal-muller-neuer-text-von-synoden-studiengruppe-ist-haretische-relativierung">CNA Deutsch</a> als „häretische Relativierung“.</p>]]>
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                  <category>Niederlande</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Europa</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Alexander Folz ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Fri, 22 May 2026 15:30:00 +0200</pubDate>
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          <item>
        <title>Bischof Ipolt fordert: Kirche muss für Lebensschutz eintreten</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24469/bischof-ipolt-fordert-kirche-muss-fur-lebensschutz-eintreten</link>
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          <![CDATA[<p>Der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt hat den Schutz des menschlichen Lebens als unverzichtbares Merkmal katholischer Identität bezeichnet. Im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=t1KlDLFchdg">Gespräch mit dem Fernsehsender K-TV</a> rief er Christen in Deutschland auf, auch unpopuläre Standpunkte mutig zu vertreten.</p>
<p>„Es steht uns nicht zu, dort einzugreifen [...], wir dürfen es einem anderen nicht nehmen, egal ob er schon geboren ist oder auf dem Sterbebett liegt“, sagte Ipolt in dem Interview. „Das gehört zu unserem Glauben. Gott ist der Schöpfer und wir haben das Leben empfangen.“</p>
<p>Menschliches Leben steht nach kirchlicher Lehre von der Empfängnis an unter dem besonderen Schutz Gottes. Papst Johannes Paul II. bekräftigte in <em>Evangelium vitae</em> (1995) mit päpstlicher Lehrautorität, dass die direkte und freiwillige Tötung eines unschuldigen Menschen, darunter Abtreibung und aktive Sterbehilfe, immer ein schweres sittliches Vergehen ist.</p>
<p>Ipolt äußerte sich im Kontext des Katholikentags in Würzburg, dessen Motto „Hab Mut, steh auf“ lautete. Sein eigenes Mutwort an eine kleiner werdende Kirche war: „Fürchtet euch nicht […], duckt euch nicht ab.“ Christen müssten ihr Profil zeigen: „Die Kirche muss ihr wirkliches Profil behalten und manchmal wiedergewinnen.“</p>
<p>Auf die Grundfrage, wozu die Kirche da sei, antwortete Ipolt: „Die Kirche ist vor allen Dingen dazu da, dass sie an Gott erinnert.“ Alles kirchliche Handeln müsse zur „Wirklichkeit Gottes“ führen.</p>
<p>Das Bistum Görlitz ist das kleinste der 27 deutschen Bistümer. Rund 30.000 Katholiken, etwa drei bis vier Prozent der Bevölkerung, leben dort. Ipolt selbst wuchs in der damaligen DDR auf. Als Schüler habe er gelernt, „manchmal nein zu sagen, wo alle ja sagen“. Ipolt sah die Minderheitssituation dabei nicht als Schwäche: „Kleine Gruppen haben eine Aufgabe.“</p>
<p>Vor inzwischen fast zehn Jahren besiedelte Ipolt das historische Kloster Neuzelle neu. Zisterzienser aus dem österreichischen Stift Heiligenkreuz errichteten 2018 ein Priorat in dem rund 750 Jahre alten Kloster, das 1817 aufgelöst worden war. „Damit Gott vorkommt, deswegen braucht diese Region das“, begründete er die Initiative.</p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt hat den Schutz des menschlichen Lebens als unverzichtbares Merkmal katholischer Identität bezeichnet. Im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=t1KlDLFchdg">Gespräch mit dem Fernsehsender K-TV</a> rief er Christen in Deutschland auf, auch unpopuläre Standpunkte mutig zu vertreten.</p>
<p>„Es steht uns nicht zu, dort einzugreifen [...], wir dürfen es einem anderen nicht nehmen, egal ob er schon geboren ist oder auf dem Sterbebett liegt“, sagte Ipolt in dem Interview. „Das gehört zu unserem Glauben. Gott ist der Schöpfer und wir haben das Leben empfangen.“</p>
<p>Menschliches Leben steht nach kirchlicher Lehre von der Empfängnis an unter dem besonderen Schutz Gottes. Papst Johannes Paul II. bekräftigte in <em>Evangelium vitae</em> (1995) mit päpstlicher Lehrautorität, dass die direkte und freiwillige Tötung eines unschuldigen Menschen, darunter Abtreibung und aktive Sterbehilfe, immer ein schweres sittliches Vergehen ist.</p>
<p>Ipolt äußerte sich im Kontext des Katholikentags in Würzburg, dessen Motto „Hab Mut, steh auf“ lautete. Sein eigenes Mutwort an eine kleiner werdende Kirche war: „Fürchtet euch nicht […], duckt euch nicht ab.“ Christen müssten ihr Profil zeigen: „Die Kirche muss ihr wirkliches Profil behalten und manchmal wiedergewinnen.“</p>
<p>Auf die Grundfrage, wozu die Kirche da sei, antwortete Ipolt: „Die Kirche ist vor allen Dingen dazu da, dass sie an Gott erinnert.“ Alles kirchliche Handeln müsse zur „Wirklichkeit Gottes“ führen.</p>
<p>Das Bistum Görlitz ist das kleinste der 27 deutschen Bistümer. Rund 30.000 Katholiken, etwa drei bis vier Prozent der Bevölkerung, leben dort. Ipolt selbst wuchs in der damaligen DDR auf. Als Schüler habe er gelernt, „manchmal nein zu sagen, wo alle ja sagen“. Ipolt sah die Minderheitssituation dabei nicht als Schwäche: „Kleine Gruppen haben eine Aufgabe.“</p>
<p>Vor inzwischen fast zehn Jahren besiedelte Ipolt das historische Kloster Neuzelle neu. Zisterzienser aus dem österreichischen Stift Heiligenkreuz errichteten 2018 ein Priorat in dem rund 750 Jahre alten Kloster, das 1817 aufgelöst worden war. „Damit Gott vorkommt, deswegen braucht diese Region das“, begründete er die Initiative.</p>]]>
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                  <category>Deutschland</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Alexander Folz ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Fri, 22 May 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>„Das freiwillige soziale Engagement ist unverzichtbar“: Caritas-Präsidentin Welskop-Deffaa</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24461/das-freiwillige-soziale-engagement-ist-unverzichtbar-caritas-prasidentin-welskop-deffaa</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Für Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa gilt: „Das freiwillige soziale Engagement ist unverzichtbar für eine lebendige Kultur der Nächstenliebe.“ <a href="https://www.caritas.de/presse/pressemeldungen-dcv/caritas-zum-ehrentag-soziale-einrichtungen-sind-magnetfelder-ehrenamtlichen-engagements-74b7b4b2-cc89-4226-a67f-b0f2fd1a94bd">Sie äußerte sich</a> anlässlich des Ehrentags des Bundespräsidenten am Tag des Grundgesetzes (23. Mai).</p>
<p>„Die vielen Freiwilligen prägen mit ihren Ideen und Impulsen die Innovationskraft der Caritas“, führte Welskop-Deffaa aus. „Die professionellen Strukturen des Verbandes sind der Möglichkeitsraum, in dem sich das bürgerschaftliche Engagement entfalten und für ganz unterschiedliche soziale Aufgaben wirksam werden kann.“</p>
<p>„Wenn die Strukturen geschwächt werden und die beruflich Verantwortlichen durch Finanznöte und Organisationsfragen überlastet sind, geht die Anziehungskraft für neues Engagement schnell verloren“, warnte sie angesichts der staatlichen Notwendigkeit, zu sparen.</p>
<p>„Zivilgesellschaftliches Engagement trägt unsere Gesellschaft und Demokratie in einer Zeit, in der die Angriffe auf die freiheitliche Ordnung von innen und außen spürbar heftiger werden“, betonte die Caritas-Präsidentin. „Wenn Menschen ehrenamtlich in Bahnhofsmissionen Reisenden helfen und Wohnungslosen Kaffee ausschenken, wenn sie im Hospiz Sterbende begleiten oder sich als Sprach- und Lesepaten für Geflüchtete engagieren, stärken sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt – gegen Gleichgültigkeit und Verrohung.“</p>
<p>Mit fast 800.000 hauptamtlichen Mitarbeitern sind die im Deutschen Caritasverband organisierten Institutionen nach dem Staat der größte Arbeitgeber im Land. Hinzu kommen etwa eine halbe Million ehrenamtliche Mitarbeiter in mehr oder weniger großem Umfang.</p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Für Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa gilt: „Das freiwillige soziale Engagement ist unverzichtbar für eine lebendige Kultur der Nächstenliebe.“ <a href="https://www.caritas.de/presse/pressemeldungen-dcv/caritas-zum-ehrentag-soziale-einrichtungen-sind-magnetfelder-ehrenamtlichen-engagements-74b7b4b2-cc89-4226-a67f-b0f2fd1a94bd">Sie äußerte sich</a> anlässlich des Ehrentags des Bundespräsidenten am Tag des Grundgesetzes (23. Mai).</p>
<p>„Die vielen Freiwilligen prägen mit ihren Ideen und Impulsen die Innovationskraft der Caritas“, führte Welskop-Deffaa aus. „Die professionellen Strukturen des Verbandes sind der Möglichkeitsraum, in dem sich das bürgerschaftliche Engagement entfalten und für ganz unterschiedliche soziale Aufgaben wirksam werden kann.“</p>
<p>„Wenn die Strukturen geschwächt werden und die beruflich Verantwortlichen durch Finanznöte und Organisationsfragen überlastet sind, geht die Anziehungskraft für neues Engagement schnell verloren“, warnte sie angesichts der staatlichen Notwendigkeit, zu sparen.</p>
<p>„Zivilgesellschaftliches Engagement trägt unsere Gesellschaft und Demokratie in einer Zeit, in der die Angriffe auf die freiheitliche Ordnung von innen und außen spürbar heftiger werden“, betonte die Caritas-Präsidentin. „Wenn Menschen ehrenamtlich in Bahnhofsmissionen Reisenden helfen und Wohnungslosen Kaffee ausschenken, wenn sie im Hospiz Sterbende begleiten oder sich als Sprach- und Lesepaten für Geflüchtete engagieren, stärken sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt – gegen Gleichgültigkeit und Verrohung.“</p>
<p>Mit fast 800.000 hauptamtlichen Mitarbeitern sind die im Deutschen Caritasverband organisierten Institutionen nach dem Staat der größte Arbeitgeber im Land. Hinzu kommen etwa eine halbe Million ehrenamtliche Mitarbeiter in mehr oder weniger großem Umfang.</p>]]>
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                  <category>Deutschland</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Fri, 22 May 2026 14:15:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Christen im Südlibanon befürchten dauerhafte Vertreibung aus ihren Dörfern</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24447/christen-im-sudlibanon-befurchten-dauerhafte-vertreibung-aus-ihren-dorfern</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Die Christen im israelisch-libanesischen Grenzgebiet leben in der Angst, ihre Heimat dauerhaft zu verlieren. Darauf hat der melkitische griechisch-katholische Priester Charles Nadaf aus der Ortschaft Yaroun im Gespräch mit dem internationalen päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ (ACN) hingewiesen. Die vereinbarte Waffenruhe sei brüchig; Monate von Kämpfen und Zerstörungen hätten viele Menschen zur Flucht gezwungen.</p><p>
<strong>Kirchliche Einrichtungen zerstört, Christen vertrieben</strong>
</p>

<p>„Unser Grenzort Yaroun ist heute zutiefst verwundet“, sagte Nadaf, Pfarrer der melkitischen Gemeinde St. Georg in Yaroun. Anfang Mai seien der Pfarrsaal, der zuletzt als Notkirche diente, das Jugendzentrum der Pfarrei sowie das Kloster der griechisch-katholischen Salvatorianerinnen mitsamt ihrer Schule zerstört worden. Eine vollständige Schadensaufnahme sei derzeit nicht möglich, da der Zugang zum Dorf weiterhin gefährlich sei. „Zweifellos ist dies eine der größten Katastrophen, die unser Dorf je erlebt hat“, erklärte Nadaf.</p>
<p>Der Ort Yaroun liegt unmittelbar an der Grenze zwischen dem Libanon und Israel. Die Bevölkerung besteht mehrheitlich aus schiitischen Muslimen; zugleich gibt es dort seit Jahrhunderten eine christliche Gemeinde. Seit Beginn der Kämpfe im Oktober 2023 gehört Yaroun zu den besonders betroffenen Orten im Südlibanon. Bereits kurz nach Beginn der Auseinandersetzungen mussten sämtliche Bewohner flüchten. Kirchen, Wohnhäuser und öffentliche Gebäude wurden schwer beschädigt oder zerstört. Zwischenzeitlich waren einige christliche Familien nach Yaroun zurückgekehrt. Sie hatten versucht, beschädigte Häuser notdürftig zu reparieren und das Gemeindeleben wieder aufzunehmen. </p><p>
<strong>„Christen haben sich diesen Krieg nicht ausgesucht“</strong>
</p>

<p>Doch mit der erneuten Eskalation Anfang 2026 seien sämtliche Hoffnungen auf eine dauerhafte Rückkehr erneut zerstört worden. „Seit Beginn des Krieges leben die Familien im Exil, geprägt von Ungewissheit und großer Hilflosigkeit“, sagte Pfarrer Nadaf. Viele Vertriebene seien inzwischen in andere Orte des Südlibanon oder in den Norden des Landes geflohen. </p>
<p>Besonders besorgt zeigte sich der Priester, was die Zukunft der Christen in der Region angeht. „Die vertriebenen Christen haben sich diesen Krieg nicht ausgesucht. Sie bitten nur darum, in ihre Häuser zurückkehren zu dürfen, in Frieden mit allen zu leben und im Land ihrer Vorfahren bleiben zu können“, betonte er. Neben humanitärer Hilfe brauche es vor allem Sicherheit und Perspektiven, damit die verbliebenen Christen nicht endgültig aus der Region gedrängt würden. </p>
<p>„Kirche in Not“ unterstützt christliche Gemeinden im Libanon unter anderem mit Nothilfe, Seelsorgeprojekten sowie Hilfen für Ordensgemeinschaften und kirchliche Schulen. Der Libanon leidet seit Jahren unter einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise; die jüngsten Kämpfe im Süden des Landes haben die Lage vieler Familien zusätzlich verschärft.</p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Die Christen im israelisch-libanesischen Grenzgebiet leben in der Angst, ihre Heimat dauerhaft zu verlieren. Darauf hat der melkitische griechisch-katholische Priester Charles Nadaf aus der Ortschaft Yaroun im Gespräch mit dem internationalen päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ (ACN) hingewiesen. Die vereinbarte Waffenruhe sei brüchig; Monate von Kämpfen und Zerstörungen hätten viele Menschen zur Flucht gezwungen.</p><p>
<strong>Kirchliche Einrichtungen zerstört, Christen vertrieben</strong>
</p>

<p>„Unser Grenzort Yaroun ist heute zutiefst verwundet“, sagte Nadaf, Pfarrer der melkitischen Gemeinde St. Georg in Yaroun. Anfang Mai seien der Pfarrsaal, der zuletzt als Notkirche diente, das Jugendzentrum der Pfarrei sowie das Kloster der griechisch-katholischen Salvatorianerinnen mitsamt ihrer Schule zerstört worden. Eine vollständige Schadensaufnahme sei derzeit nicht möglich, da der Zugang zum Dorf weiterhin gefährlich sei. „Zweifellos ist dies eine der größten Katastrophen, die unser Dorf je erlebt hat“, erklärte Nadaf.</p>
<p>Der Ort Yaroun liegt unmittelbar an der Grenze zwischen dem Libanon und Israel. Die Bevölkerung besteht mehrheitlich aus schiitischen Muslimen; zugleich gibt es dort seit Jahrhunderten eine christliche Gemeinde. Seit Beginn der Kämpfe im Oktober 2023 gehört Yaroun zu den besonders betroffenen Orten im Südlibanon. Bereits kurz nach Beginn der Auseinandersetzungen mussten sämtliche Bewohner flüchten. Kirchen, Wohnhäuser und öffentliche Gebäude wurden schwer beschädigt oder zerstört. Zwischenzeitlich waren einige christliche Familien nach Yaroun zurückgekehrt. Sie hatten versucht, beschädigte Häuser notdürftig zu reparieren und das Gemeindeleben wieder aufzunehmen. </p><p>
<strong>„Christen haben sich diesen Krieg nicht ausgesucht“</strong>
</p>

<p>Doch mit der erneuten Eskalation Anfang 2026 seien sämtliche Hoffnungen auf eine dauerhafte Rückkehr erneut zerstört worden. „Seit Beginn des Krieges leben die Familien im Exil, geprägt von Ungewissheit und großer Hilflosigkeit“, sagte Pfarrer Nadaf. Viele Vertriebene seien inzwischen in andere Orte des Südlibanon oder in den Norden des Landes geflohen. </p>
<p>Besonders besorgt zeigte sich der Priester, was die Zukunft der Christen in der Region angeht. „Die vertriebenen Christen haben sich diesen Krieg nicht ausgesucht. Sie bitten nur darum, in ihre Häuser zurückkehren zu dürfen, in Frieden mit allen zu leben und im Land ihrer Vorfahren bleiben zu können“, betonte er. Neben humanitärer Hilfe brauche es vor allem Sicherheit und Perspektiven, damit die verbliebenen Christen nicht endgültig aus der Region gedrängt würden. </p>
<p>„Kirche in Not“ unterstützt christliche Gemeinden im Libanon unter anderem mit Nothilfe, Seelsorgeprojekten sowie Hilfen für Ordensgemeinschaften und kirchliche Schulen. Der Libanon leidet seit Jahren unter einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise; die jüngsten Kämpfe im Süden des Landes haben die Lage vieler Familien zusätzlich verschärft.</p>]]>
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                  <category>Deutschland</category>
                          <category>München</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Kirche in Not ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Fri, 22 May 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Kardinal Német von Belgrad sieht „Annäherung“ von Synodalem Weg und Weltsynode</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24459/kardinal-nemet-von-belgrad-sieht-annaherung-von-synodalem-weg-und-weltsynode</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Kardinal László Német SVD, der Erzbischof von Belgrad, sieht zwischen dem deutschen Synodalen Weg und dem vom Vatikan vorangetriebenen weltweiten synodalen Prozess „eine zunehmende Annäherung“. Das deutsche Projekt war von verschiedenen vatikanischen Stellen wiederholt kritisiert worden. Das vatikanische Projekt hingegen wurde von Papst Franziskus im Jahr 2020 lanciert und kurz vor seinem Tod bis auf das Jahr 2028 ausgedehnt.</p>
<p>Német sagte gegenüber <em><a href="https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2026-05/kardinal-nemet-synodaler-prozess-in-deutschland-auf-gutem-weg.html">Vatican News</a></em>: „Die deutsche Kirche ist eine starke, gute Kirche, die Positives machen kann. Womit wir natürlich auch Probleme haben: die deutsche Kirche arbeitet sehr schnell, schreitet voran, hört aber vielleicht manchmal zu wenig auf andere Stimmen oder genießt es auch ein bisschen, die Kurie zu provozieren … Das gehört zu diesem Stil. Ich glaube aber, dass das auch notwendig ist.“</p>
<p>„Wir freuen uns, dass die Römische Kurie sich sozusagen eingemischt hat“, sagte der Kardinal mit Blick auf den Synodalen Weg. „Eingemischt in dem Sinne, dass sie wirklich nachfragen, was passiert, warum das so passiert. Das beruhigt uns.“</p>
<p>„Natürlich bin ich mir sicher, dass das ein bisschen Nervosität in der deutschen Kirche hervorruft, in dem Sinn, dass Rom immer da ist, wo es nicht sein sollte“, fuhr er fort. „Aber es ist für uns eine Garantie, dass die Einheit der Kirche in der Vielfalt doch weiterhin besteht und diese Garantie ist der Heilige Vater. Wollen wir das oder wollen wir das nicht in der katholischen Kirche? Er ist das Haupt, und er ist unser ‚Haupt-Diener‘. Und das macht er sehr gut.“</p>
<p>Während es bislang viele Warnungen aus dem Vatikan an den Synodalen Weg gab, blieben offizielle und kirchenrechtliche belastbare Konsequenzen aus. Derzeit beschäftigen sich verschiedene vatikanische Dikasterien mit der Satzung der Synodalkonferenz, die als synodales Gremium auf Bundesebene dienen soll.</p>
<p>Der Knackpunkt der <a href="https://www.dbk.de/fileadmin/Synodalerweg/presse_2025/2025_Satzung_der_Synodalkonferenz_der_katholischen_Kirche_in_Deutschland.pdf">Satzung</a> ist die Idee des gemeinsamen Beratens und Entscheidens von Diözesanbischöfen und Nicht-Bischöfen, was im Vatikan zumindest in den vergangenen Jahren auf Widerstand stieß. In der Satzung heißt es konkret: „Sie berät und fasst Beschlüsse im Sinne ‚synodaler Entscheidungsprozesse‘ (vgl. Abschlussdokument der Bischofssynode, Nr. 94) zu wichtigen Fragen des kirchlichen Lebens von überdiözesaner Bedeutung.“</p>
<p>Bischof Stefan Oster SDB von Passau, der mit drei weiteren Diözesanbischöfen aufgrund der Warnungen aus Rom aus dem Synodalen Weg ausgestiegen war, <a href="http://de.catholicnewsagency.com/Oster%20jedenfalls%20zeigte%20sich%20zuversichtlich,%20dass%20der%20Vatikan%20der%20Satzung%20die%20Genehmigung%20erteilt.%20So%20argumentierte%20er,%20der%20Gespr%C3%A4chsprozess%20zwischen%20deutschen%20Bisch%C3%B6fen%20und%20dem%20Vatikan%20%E2%80%9Egeht%20jetzt%20schon%20seit%20%C3%BCber%20zwei%20Jahren.%20Da%20ist%20inzwischen%20eine%20Gegenseitigkeit%20entstanden.%20Da%20wird%20man%20das%20Ding%20nicht%20an%20die%20Wand%20fahren.%20Auch%20die%20R%C3%B6mer%20haben%20das%20Interesse,%20dass%20da%20keiner%20mit%20Gesichtsverlust%20rausgeht.%20Deswegen%20glaube%20ich,%20dass%20die%20Synodalkonferenz%20kommen%20wird.%E2%80%9C">sagte</a> angesichts der Gespräche von Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) mit den zuständigen Stellen in der Ewigen Stadt: „Die deutsche Seite hat dabei versucht klarzumachen, dass ‚Beschlüsse fassen‘ etwas anderes sei als ‚entscheiden‘.“</p>
<p>Dabei zeigte er sich zuversichtlich, dass der Vatikan der Satzung die Genehmigung erteilt. So argumentierte er, der Gesprächsprozess zwischen deutschen Bischöfen und dem Vatikan „geht jetzt schon seit über zwei Jahren. Da ist inzwischen eine Gegenseitigkeit entstanden. Da wird man das Ding nicht an die Wand fahren. Auch die Römer haben das Interesse, dass da keiner mit Gesichtsverlust rausgeht. Deswegen glaube ich, dass die Synodalkonferenz kommen wird.“</p>
<p>Német betonte derweil: „Ich bin sehr froh, dass wir heute Papst Leo haben, der mit einem recht lockeren Zugang viel Ruhe in die Kirche gebracht hat. Bei Franziskus waren wir sicher, dass er prophetisch reden wird, auch wenn er manchmal provokant war und zum Denken provoziert hat. Aber Leo ist einer, der den Frieden und die Zusammenarbeit sucht. Und das ist jetzt wirklich wichtig. Die positiven Resultate des deutschen Synodalen Weges werden sich herauskristallisieren, da bin ich mir sicher – und das wird uns gute Ergebnisse bringen.“</p>]]>
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          <![CDATA[<p>Kardinal László Német SVD, der Erzbischof von Belgrad, sieht zwischen dem deutschen Synodalen Weg und dem vom Vatikan vorangetriebenen weltweiten synodalen Prozess „eine zunehmende Annäherung“. Das deutsche Projekt war von verschiedenen vatikanischen Stellen wiederholt kritisiert worden. Das vatikanische Projekt hingegen wurde von Papst Franziskus im Jahr 2020 lanciert und kurz vor seinem Tod bis auf das Jahr 2028 ausgedehnt.</p>
<p>Német sagte gegenüber <em><a href="https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2026-05/kardinal-nemet-synodaler-prozess-in-deutschland-auf-gutem-weg.html">Vatican News</a></em>: „Die deutsche Kirche ist eine starke, gute Kirche, die Positives machen kann. Womit wir natürlich auch Probleme haben: die deutsche Kirche arbeitet sehr schnell, schreitet voran, hört aber vielleicht manchmal zu wenig auf andere Stimmen oder genießt es auch ein bisschen, die Kurie zu provozieren … Das gehört zu diesem Stil. Ich glaube aber, dass das auch notwendig ist.“</p>
<p>„Wir freuen uns, dass die Römische Kurie sich sozusagen eingemischt hat“, sagte der Kardinal mit Blick auf den Synodalen Weg. „Eingemischt in dem Sinne, dass sie wirklich nachfragen, was passiert, warum das so passiert. Das beruhigt uns.“</p>
<p>„Natürlich bin ich mir sicher, dass das ein bisschen Nervosität in der deutschen Kirche hervorruft, in dem Sinn, dass Rom immer da ist, wo es nicht sein sollte“, fuhr er fort. „Aber es ist für uns eine Garantie, dass die Einheit der Kirche in der Vielfalt doch weiterhin besteht und diese Garantie ist der Heilige Vater. Wollen wir das oder wollen wir das nicht in der katholischen Kirche? Er ist das Haupt, und er ist unser ‚Haupt-Diener‘. Und das macht er sehr gut.“</p>
<p>Während es bislang viele Warnungen aus dem Vatikan an den Synodalen Weg gab, blieben offizielle und kirchenrechtliche belastbare Konsequenzen aus. Derzeit beschäftigen sich verschiedene vatikanische Dikasterien mit der Satzung der Synodalkonferenz, die als synodales Gremium auf Bundesebene dienen soll.</p>
<p>Der Knackpunkt der <a href="https://www.dbk.de/fileadmin/Synodalerweg/presse_2025/2025_Satzung_der_Synodalkonferenz_der_katholischen_Kirche_in_Deutschland.pdf">Satzung</a> ist die Idee des gemeinsamen Beratens und Entscheidens von Diözesanbischöfen und Nicht-Bischöfen, was im Vatikan zumindest in den vergangenen Jahren auf Widerstand stieß. In der Satzung heißt es konkret: „Sie berät und fasst Beschlüsse im Sinne ‚synodaler Entscheidungsprozesse‘ (vgl. Abschlussdokument der Bischofssynode, Nr. 94) zu wichtigen Fragen des kirchlichen Lebens von überdiözesaner Bedeutung.“</p>
<p>Bischof Stefan Oster SDB von Passau, der mit drei weiteren Diözesanbischöfen aufgrund der Warnungen aus Rom aus dem Synodalen Weg ausgestiegen war, <a href="http://de.catholicnewsagency.com/Oster%20jedenfalls%20zeigte%20sich%20zuversichtlich,%20dass%20der%20Vatikan%20der%20Satzung%20die%20Genehmigung%20erteilt.%20So%20argumentierte%20er,%20der%20Gespr%C3%A4chsprozess%20zwischen%20deutschen%20Bisch%C3%B6fen%20und%20dem%20Vatikan%20%E2%80%9Egeht%20jetzt%20schon%20seit%20%C3%BCber%20zwei%20Jahren.%20Da%20ist%20inzwischen%20eine%20Gegenseitigkeit%20entstanden.%20Da%20wird%20man%20das%20Ding%20nicht%20an%20die%20Wand%20fahren.%20Auch%20die%20R%C3%B6mer%20haben%20das%20Interesse,%20dass%20da%20keiner%20mit%20Gesichtsverlust%20rausgeht.%20Deswegen%20glaube%20ich,%20dass%20die%20Synodalkonferenz%20kommen%20wird.%E2%80%9C">sagte</a> angesichts der Gespräche von Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) mit den zuständigen Stellen in der Ewigen Stadt: „Die deutsche Seite hat dabei versucht klarzumachen, dass ‚Beschlüsse fassen‘ etwas anderes sei als ‚entscheiden‘.“</p>
<p>Dabei zeigte er sich zuversichtlich, dass der Vatikan der Satzung die Genehmigung erteilt. So argumentierte er, der Gesprächsprozess zwischen deutschen Bischöfen und dem Vatikan „geht jetzt schon seit über zwei Jahren. Da ist inzwischen eine Gegenseitigkeit entstanden. Da wird man das Ding nicht an die Wand fahren. Auch die Römer haben das Interesse, dass da keiner mit Gesichtsverlust rausgeht. Deswegen glaube ich, dass die Synodalkonferenz kommen wird.“</p>
<p>Német betonte derweil: „Ich bin sehr froh, dass wir heute Papst Leo haben, der mit einem recht lockeren Zugang viel Ruhe in die Kirche gebracht hat. Bei Franziskus waren wir sicher, dass er prophetisch reden wird, auch wenn er manchmal provokant war und zum Denken provoziert hat. Aber Leo ist einer, der den Frieden und die Zusammenarbeit sucht. Und das ist jetzt wirklich wichtig. Die positiven Resultate des deutschen Synodalen Weges werden sich herauskristallisieren, da bin ich mir sicher – und das wird uns gute Ergebnisse bringen.“</p>]]>
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                  <category>Vatikanstadt</category>
                                  <category>Vatikan</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Fri, 22 May 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Viele Menschen in Deutschland wissen mit Pfingsten nur wenig anzufangen, wie Umfrage zeigt</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24439/viele-menschen-in-deutschland-wissen-mit-pfingsten-nur-wenig-anzufangen-wie-umfrage-zeigt</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Nur fünf Prozent der Deutschen verbringen die Pfingstfeiertage mit Gottesdienst oder religiösen Aktivitäten. Das ergab eine repräsentative <a href="https://yougov.com/de-de/aktuelle-ergebnisse/20260517-f0347-2">YouGov-Umfrage vom Sonntag</a> unter 18.950 Erwachsenen in Deutschland.</p>
<p>Eine zweite <a href="https://yougov.com/de-de/aktuelle-ergebnisse/20260518-d1ae8-4">YouGov-Erhebung vom Montag</a> unter 2.642 Erwachsenen zeichnete ein ähnliches Bild beim religiösen Wissen. 31 Prozent der Befragten gaben an, die religiöse Bedeutung von Pfingsten gar nicht (13 Prozent) oder eher nicht (18 Prozent) zu kennen.</p>
<p>Weitere 31 Prozent gaben an, die Bedeutung nur teilweise zu kennen. Nur 21 Prozent kannten sie nach eigenen Angaben „eher gut“, zwölf Prozent „sehr gut“. Fünf Prozent machten keine Angabe.</p>
<p>Bei der Frage nach der Gestaltung der Feiertage standen zwei nichtreligiöse Antworten klar an der Spitze. 50 Prozent verbringen Pfingsten zu Hause zur Erholung, 45 Prozent mit Familie oder Freunden.</p>
<p>22 Prozent unternehmen Ausflüge oder kürzere Reisen. Neun Prozent gaben andere Beschäftigungen an, sieben Prozent verbringen die Tage mit Arbeit oder Verpflichtungen. Mehrfachnennungen waren möglich.</p>
<p>Pfingsten ist nach Weihnachten und Ostern das dritte große Hochfest des Kirchenjahres. Es wird 50 Tage nach Ostern gefeiert und schließt die österliche Festzeit ab.</p>
<p>Inhaltlich erinnert das Fest an die Herabkunft des Heiligen Geistes nach der Auferstehung auf die versammelten Apostel und auf Maria, die Mutter Jesu. Die Apostelgeschichte berichtet von einem Brausen vom Himmel und Zungen wie von Feuer, die auf die Versammelten herabfielen (Apg 2,2–3).</p>
<p>Im Anschluss verkündete der Apostel Petrus erstmals öffentlich das Evangelium. Laut Apostelgeschichte ließen sich rund 3.000 Menschen taufen (Apg 2,41). In der katholischen Tradition gilt Pfingsten deshalb als Geburtstag der Kirche.</p>
<p>Auffällig bei der Umfrage sind die Werte unter jungen Erwachsenen. In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen gaben zehn Prozent an, Pfingsten mit religiösen Aktivitäten oder Gottesdienstbesuchen zu verbringen – doppelt so viele wie im Bevölkerungsschnitt.</p>
<p>Auch beim Wissen über die religiöse Bedeutung schnitten die jüngsten Befragten besser ab als die mittleren Altersgruppen. Von den 18- bis 24-Jährigen gaben 36 Prozent an, die Bedeutung „eher gut“ oder „sehr gut“ zu kennen. Bei den 35- bis 44-Jährigen waren es zusammen 25 Prozent.</p>
<p>Beide Umfragen führte YouGov online unter erwachsenen Personen in Deutschland durch. Nach Angaben des Instituts sind die Daten repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.</p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Nur fünf Prozent der Deutschen verbringen die Pfingstfeiertage mit Gottesdienst oder religiösen Aktivitäten. Das ergab eine repräsentative <a href="https://yougov.com/de-de/aktuelle-ergebnisse/20260517-f0347-2">YouGov-Umfrage vom Sonntag</a> unter 18.950 Erwachsenen in Deutschland.</p>
<p>Eine zweite <a href="https://yougov.com/de-de/aktuelle-ergebnisse/20260518-d1ae8-4">YouGov-Erhebung vom Montag</a> unter 2.642 Erwachsenen zeichnete ein ähnliches Bild beim religiösen Wissen. 31 Prozent der Befragten gaben an, die religiöse Bedeutung von Pfingsten gar nicht (13 Prozent) oder eher nicht (18 Prozent) zu kennen.</p>
<p>Weitere 31 Prozent gaben an, die Bedeutung nur teilweise zu kennen. Nur 21 Prozent kannten sie nach eigenen Angaben „eher gut“, zwölf Prozent „sehr gut“. Fünf Prozent machten keine Angabe.</p>
<p>Bei der Frage nach der Gestaltung der Feiertage standen zwei nichtreligiöse Antworten klar an der Spitze. 50 Prozent verbringen Pfingsten zu Hause zur Erholung, 45 Prozent mit Familie oder Freunden.</p>
<p>22 Prozent unternehmen Ausflüge oder kürzere Reisen. Neun Prozent gaben andere Beschäftigungen an, sieben Prozent verbringen die Tage mit Arbeit oder Verpflichtungen. Mehrfachnennungen waren möglich.</p>
<p>Pfingsten ist nach Weihnachten und Ostern das dritte große Hochfest des Kirchenjahres. Es wird 50 Tage nach Ostern gefeiert und schließt die österliche Festzeit ab.</p>
<p>Inhaltlich erinnert das Fest an die Herabkunft des Heiligen Geistes nach der Auferstehung auf die versammelten Apostel und auf Maria, die Mutter Jesu. Die Apostelgeschichte berichtet von einem Brausen vom Himmel und Zungen wie von Feuer, die auf die Versammelten herabfielen (Apg 2,2–3).</p>
<p>Im Anschluss verkündete der Apostel Petrus erstmals öffentlich das Evangelium. Laut Apostelgeschichte ließen sich rund 3.000 Menschen taufen (Apg 2,41). In der katholischen Tradition gilt Pfingsten deshalb als Geburtstag der Kirche.</p>
<p>Auffällig bei der Umfrage sind die Werte unter jungen Erwachsenen. In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen gaben zehn Prozent an, Pfingsten mit religiösen Aktivitäten oder Gottesdienstbesuchen zu verbringen – doppelt so viele wie im Bevölkerungsschnitt.</p>
<p>Auch beim Wissen über die religiöse Bedeutung schnitten die jüngsten Befragten besser ab als die mittleren Altersgruppen. Von den 18- bis 24-Jährigen gaben 36 Prozent an, die Bedeutung „eher gut“ oder „sehr gut“ zu kennen. Bei den 35- bis 44-Jährigen waren es zusammen 25 Prozent.</p>
<p>Beide Umfragen führte YouGov online unter erwachsenen Personen in Deutschland durch. Nach Angaben des Instituts sind die Daten repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.</p>]]>
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                  <category>Deutschland</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Alexander Folz ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Fri, 22 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Bischof Meier bittet um Gebet für Kirche in China, kritisiert staatliche Restriktionen</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24417/bischof-meier-bittet-um-gebet-fur-kirche-in-china-kritisiert-staatliche-restriktionen</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Bischof Bertram Meier, der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), hat zum Gebet für die Kirche in China aufgerufen und gleichzeitig die schärfer werdenden staatlichen Restriktionen kritisiert. Hintergrund ist der Weltgebetstag für die Kirche in China am 24. Mai.</p>
<p>„Immer stärker begrenzen staatliche Restriktionen und Regulierungen den Handlungsspielraum für Christen und andere Religionsgemeinschaften in China“, <a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-meier-warnt-vor-weiteren-restriktionen-fuer-die-kirche-in-china">erklärte Meier</a>. „Als praktizierender Christ läuft man nicht selten Gefahr, auch ungewollt gegen den dichtmaschigen Katalog von Vorschriften zu verstoßen.“</p>
<p>Dass die Christen in China „dennoch immer wieder Wege finden, ihren Glauben zu leben, ist bewundernswert und zeugt von großer Beharrlichkeit und innerer Stärke“.</p>
<p>Neben den Einschränkungen des Christentums spielt in China auch die Chinesische Katholisch-Patriotische Vereinigung (KPV) eine wichtige Rolle im Umgang der kommunistischen Regierung mit der Kirche. Während sich die Kirche jahrzehntelang im Untergrund bewegte, galt die KPV als offiziell vom Staat anerkannt – nicht aber von Rom. Durch ein weiterhin geheimes Abkommen zwischen China und dem Vatikan hatte Papst Franziskus versucht, die Spannungen zu mildern. Zu den schärfsten Kritikern dieses Abkommens zählt Joseph Kardinal Zen Ze-kiun SDB, der emeritierte Bischof von Hongkong.</p>
<p>Der Bischof von Augsburg verwies auf die „bürokratischen Detailregelungen“ in China, die „zu einem immer engeren Korsett für das religiöse Leben“ führten: „Selbst digitale Räume unterliegen strenger Kontrolle. Gerade dort, wo junge Menschen heute viel Zeit verbringen, wird die Weitergabe von Glaubensinhalten massiv eingeschränkt.“</p>
<p>Meier sprach ferner die „Ausreiserestriktionen“ für Geistliche an, womit „die Begegnung und der Dialog mit Ortskirchen in Europa, die für die Christen in China von großer Bedeutung sind, erheblich erschwert“ würden.</p>
<p>„Gerade der internationale Austausch aber stärkt die kirchliche Gemeinschaft, er eröffnet neue Perspektiven und gibt den Gläubigen Rückhalt“, fuhr er fort. „Wenn diese Möglichkeiten noch mehr als ohnehin eingeschränkt werden, trifft das die Kirche als weltumspannende Gemeinschaft.“</p>
<p>An die Katholiken in Deutschland appellierte Meier: „Lassen wir sie mit unserem Gebet und unserer Solidarität wissen, dass sie trotz aller Einschränkungen nicht allein, sondern Teil der weltweiten Gemeinschaft der Kirche sind. Möge die Muttergottes von Sheshan, deren Heiligtum die chinesischen Katholikinnen und Katholiken so sehr verehren, ihnen beistehen und immer wieder Wege aufzeigen, ihren Glauben zu leben und das Evangelium zu verkünden.“</p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Bischof Bertram Meier, der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), hat zum Gebet für die Kirche in China aufgerufen und gleichzeitig die schärfer werdenden staatlichen Restriktionen kritisiert. Hintergrund ist der Weltgebetstag für die Kirche in China am 24. Mai.</p>
<p>„Immer stärker begrenzen staatliche Restriktionen und Regulierungen den Handlungsspielraum für Christen und andere Religionsgemeinschaften in China“, <a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-meier-warnt-vor-weiteren-restriktionen-fuer-die-kirche-in-china">erklärte Meier</a>. „Als praktizierender Christ läuft man nicht selten Gefahr, auch ungewollt gegen den dichtmaschigen Katalog von Vorschriften zu verstoßen.“</p>
<p>Dass die Christen in China „dennoch immer wieder Wege finden, ihren Glauben zu leben, ist bewundernswert und zeugt von großer Beharrlichkeit und innerer Stärke“.</p>
<p>Neben den Einschränkungen des Christentums spielt in China auch die Chinesische Katholisch-Patriotische Vereinigung (KPV) eine wichtige Rolle im Umgang der kommunistischen Regierung mit der Kirche. Während sich die Kirche jahrzehntelang im Untergrund bewegte, galt die KPV als offiziell vom Staat anerkannt – nicht aber von Rom. Durch ein weiterhin geheimes Abkommen zwischen China und dem Vatikan hatte Papst Franziskus versucht, die Spannungen zu mildern. Zu den schärfsten Kritikern dieses Abkommens zählt Joseph Kardinal Zen Ze-kiun SDB, der emeritierte Bischof von Hongkong.</p>
<p>Der Bischof von Augsburg verwies auf die „bürokratischen Detailregelungen“ in China, die „zu einem immer engeren Korsett für das religiöse Leben“ führten: „Selbst digitale Räume unterliegen strenger Kontrolle. Gerade dort, wo junge Menschen heute viel Zeit verbringen, wird die Weitergabe von Glaubensinhalten massiv eingeschränkt.“</p>
<p>Meier sprach ferner die „Ausreiserestriktionen“ für Geistliche an, womit „die Begegnung und der Dialog mit Ortskirchen in Europa, die für die Christen in China von großer Bedeutung sind, erheblich erschwert“ würden.</p>
<p>„Gerade der internationale Austausch aber stärkt die kirchliche Gemeinschaft, er eröffnet neue Perspektiven und gibt den Gläubigen Rückhalt“, fuhr er fort. „Wenn diese Möglichkeiten noch mehr als ohnehin eingeschränkt werden, trifft das die Kirche als weltumspannende Gemeinschaft.“</p>
<p>An die Katholiken in Deutschland appellierte Meier: „Lassen wir sie mit unserem Gebet und unserer Solidarität wissen, dass sie trotz aller Einschränkungen nicht allein, sondern Teil der weltweiten Gemeinschaft der Kirche sind. Möge die Muttergottes von Sheshan, deren Heiligtum die chinesischen Katholikinnen und Katholiken so sehr verehren, ihnen beistehen und immer wieder Wege aufzeigen, ihren Glauben zu leben und das Evangelium zu verkünden.“</p>]]>
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                  <category>Deutschland</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[CNA Deutsch Nachrichtenredaktion ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Fri, 22 May 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Vatikan stellt Prozess für die nächsten Jahre der Weltsynode zur Synodalität vor</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24455/vatikan-stellt-prozess-fur-die-nachsten-jahre-der-weltsynode-zur-synodalitat-vor</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Das Generalsekretariat der Synode hat einen Leitfaden veröffentlicht für den „Weg der Umsetzung der Synode zur Synodalität“ bis zur kirchlichen Versammlung im Oktober 2028 im Vatikan in Anwesenheit des Papstes.</p>
<p>Es handelt sich um ein neues Dokument, das auf den Brief folgt, den der Vatikan im März letzten Jahres an alle Bischöfe und Eparchen sowie an die Patriarchen und Großerzbischöfe der katholischen Ostkirchen gerichtet hatte, um den Begleitprozess in der Umsetzungsphase der Weltsynode festzulegen, die 2024 nach dreijähriger Arbeit abgeschlossen wurde.</p>
<p>Der am Mittwoch veröffentlichte Text legt einen vierstufigen Prozess und eine gemeinsame Methode für die Ortskirchen, die Bischofskonferenzen und die kontinentalen Instanzen fest.</p>
<p>Das Dokument legt den Zeitplan, die Methodik und die Kriterien fest, nach denen die Kirchen weltweit aufgefordert sind, die Früchte des Weges zu teilen, der im Anschluss an das Schlussdokument der Weltsynode eingeschlagen wurde.</p>
<p>Der synodale Prozess soll sich in vier aufeinanderfolgenden Phasen entfalten: Erinnern (erstes Halbjahr 2027), Auslegen (zweites Halbjahr 2027), Orientieren (erstes Quartal 2028) und Feiern (Oktober 2028).</p>
<p>Jede Etappe wird mit einer Versammlung und der Ausarbeitung von Dokumenten abgeschlossen, welche die kirchliche Entscheidungsfindung bis zur Abschlussversammlung beeinflussen.</p>
<p>Wie im Text erläutert, wird die Einheit des gesamten Prozesses durch eine gemeinsame Frage gewahrt, welche die Arbeit auf allen Ebenen leiten soll: „Im Lichte des seit dem Abschluss der Synode 2021–2024 zurückgelegten Weges und mit dem Ziel, deren Früchte als Geschenk den anderen Kirchen und dem Heiligen Vater darzubringen: Welches konkrete Gesicht einer synodalen, missionarischen Kirche und welche neuen Wege der Synodalität zeichnen sich in Ihrer Gemeinschaft ab?“</p>
<p>Das Dokument – ursprünglich auf Italienisch verfasst und 18 Seiten lang – betont, dass es nicht darum geht, die synodale Konsultation zu wiederholen oder den Gemeinschaften neue Belastungen aufzuerlegen, sondern „aus der gemachten Erfahrung zu lernen, die Früchte und Schwierigkeiten anzuerkennen, die Prioritäten und Prozesse im Lichte einer sorgfältigen Unterscheidung neu auszurichten und die Mitverantwortung zu stärken“.</p>
<p>In diesem Sinne ruft das Sekretariat der Synode vor allem die Ortskirchen, in denen dies noch nicht geschehen ist, dazu auf, „die diözesanen, nationalen und kontinentalen Synodenteams wieder zu aktivieren und zu unterstützen“ und dem Vatikan deren endgültige Zusammensetzung mitzuteilen.</p>
<p>Für die Auswahl der Gruppen gelten zudem verschiedene Kriterien, wie beispielsweise die Einbeziehung von Männern und Frauen verschiedener Generationen und die Berücksichtigung von „Menschen in Situationen der Verletzlichkeit oder Marginalisierung“.</p>
<p>Wichtig ist es laut Synode, „Stimmen zu würdigen, die nicht direkt aus kirchlichen Strukturen stammen, und gegebenenfalls Vertreter anderer Kirchen und christlicher Gemeinschaften einzubeziehen“.</p>
<p>Die Diözesan- und Nationalversammlungen werden zwei ergänzende Texte erarbeiten: ein Dokument zur Neubetrachtung – den narrativen Bericht für die Diözesen und Eparchien, den theologisch-pastoralen Bericht für die Bischofskonferenzen – und einen Brief an die anderen Ortskirchen, der während der Versammlung selbst verfasst wird.</p>
<p>Die kontinentalen Versammlungen werden ihrerseits einen Perspektivbericht erstellen, der als Grundlage für das Arbeitspapier dient, also für das Vorbereitungsdokument, das den Synodalen als Leitfaden für die Treffen im Vatikan im Jahr 2028 dienen soll.</p>
<p>Alle Unterlagen müssen innerhalb bestimmter Fristen an das Generalsekretariat der Synode übermittelt werden: bis zum 30. Juni 2027 für die lokale Phase, bis zum 31. Dezember 2027 für die nationale Phase und bis zum 30. April 2028 für die kontinentale Phase.</p>
<p>Der Generalsekretär der Synode, Kardinal Mario Grech, erklärte, dass der Vorschlag „keine zusätzliche Aufgabe, sondern eine Zeit der gemeinsamen Entscheidungsfindung und der Danksagung“ sei. Er betonte, die Versammlungen seien „weder eine soziologische Befragung noch ein beratender Prozess“, sondern „eine tiefe kirchliche und spirituelle Erfahrung der Entscheidungsfindung“.</p>
<p>Das Dokument betont zudem eine breite und inklusive Zusammensetzung der Versammlungen unter Berücksichtigung der Vielfalt der Berufungen, Generationen, Kulturen und Lebenssituationen sowie die Kontinuität des Prozesses über das Jahr 2028 hinaus.</p>
<p>Das Dokument schlägt das sogenannte Gespräch im Heiligen Geist als Methodik der gemeinschaftlichen Entscheidungsfindung vor, die in die Praxis umgesetzt werden soll.</p>
<p>Diese Leitlinien sind Teil der Umsetzungsphase der Synode, die nach der Übergabe des Schlussdokuments durch Papst Franziskus im Jahr 2024 begann und von Papst Leo XIV. bestätigt und gefördert wurde, mit dem Ziel, dass sich die Synodalität zunehmend in einem gewöhnlichen Stil des kirchlichen Lebens im Dienst der Mission niederschlägt. Bis heute liegt keine offizielle Definition des Begriffs Synodalität vor.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.aciprensa.com/noticias/125251/vaticano-fija-cuatro-etapas-para-implementar-el-sinodo-hasta-la-asamblea-eclesial-de-2028">ACI Prensa</a>, der spanischsprachigen Partneragentur von CNA Deutsch.</em></p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Das Generalsekretariat der Synode hat einen Leitfaden veröffentlicht für den „Weg der Umsetzung der Synode zur Synodalität“ bis zur kirchlichen Versammlung im Oktober 2028 im Vatikan in Anwesenheit des Papstes.</p>
<p>Es handelt sich um ein neues Dokument, das auf den Brief folgt, den der Vatikan im März letzten Jahres an alle Bischöfe und Eparchen sowie an die Patriarchen und Großerzbischöfe der katholischen Ostkirchen gerichtet hatte, um den Begleitprozess in der Umsetzungsphase der Weltsynode festzulegen, die 2024 nach dreijähriger Arbeit abgeschlossen wurde.</p>
<p>Der am Mittwoch veröffentlichte Text legt einen vierstufigen Prozess und eine gemeinsame Methode für die Ortskirchen, die Bischofskonferenzen und die kontinentalen Instanzen fest.</p>
<p>Das Dokument legt den Zeitplan, die Methodik und die Kriterien fest, nach denen die Kirchen weltweit aufgefordert sind, die Früchte des Weges zu teilen, der im Anschluss an das Schlussdokument der Weltsynode eingeschlagen wurde.</p>
<p>Der synodale Prozess soll sich in vier aufeinanderfolgenden Phasen entfalten: Erinnern (erstes Halbjahr 2027), Auslegen (zweites Halbjahr 2027), Orientieren (erstes Quartal 2028) und Feiern (Oktober 2028).</p>
<p>Jede Etappe wird mit einer Versammlung und der Ausarbeitung von Dokumenten abgeschlossen, welche die kirchliche Entscheidungsfindung bis zur Abschlussversammlung beeinflussen.</p>
<p>Wie im Text erläutert, wird die Einheit des gesamten Prozesses durch eine gemeinsame Frage gewahrt, welche die Arbeit auf allen Ebenen leiten soll: „Im Lichte des seit dem Abschluss der Synode 2021–2024 zurückgelegten Weges und mit dem Ziel, deren Früchte als Geschenk den anderen Kirchen und dem Heiligen Vater darzubringen: Welches konkrete Gesicht einer synodalen, missionarischen Kirche und welche neuen Wege der Synodalität zeichnen sich in Ihrer Gemeinschaft ab?“</p>
<p>Das Dokument – ursprünglich auf Italienisch verfasst und 18 Seiten lang – betont, dass es nicht darum geht, die synodale Konsultation zu wiederholen oder den Gemeinschaften neue Belastungen aufzuerlegen, sondern „aus der gemachten Erfahrung zu lernen, die Früchte und Schwierigkeiten anzuerkennen, die Prioritäten und Prozesse im Lichte einer sorgfältigen Unterscheidung neu auszurichten und die Mitverantwortung zu stärken“.</p>
<p>In diesem Sinne ruft das Sekretariat der Synode vor allem die Ortskirchen, in denen dies noch nicht geschehen ist, dazu auf, „die diözesanen, nationalen und kontinentalen Synodenteams wieder zu aktivieren und zu unterstützen“ und dem Vatikan deren endgültige Zusammensetzung mitzuteilen.</p>
<p>Für die Auswahl der Gruppen gelten zudem verschiedene Kriterien, wie beispielsweise die Einbeziehung von Männern und Frauen verschiedener Generationen und die Berücksichtigung von „Menschen in Situationen der Verletzlichkeit oder Marginalisierung“.</p>
<p>Wichtig ist es laut Synode, „Stimmen zu würdigen, die nicht direkt aus kirchlichen Strukturen stammen, und gegebenenfalls Vertreter anderer Kirchen und christlicher Gemeinschaften einzubeziehen“.</p>
<p>Die Diözesan- und Nationalversammlungen werden zwei ergänzende Texte erarbeiten: ein Dokument zur Neubetrachtung – den narrativen Bericht für die Diözesen und Eparchien, den theologisch-pastoralen Bericht für die Bischofskonferenzen – und einen Brief an die anderen Ortskirchen, der während der Versammlung selbst verfasst wird.</p>
<p>Die kontinentalen Versammlungen werden ihrerseits einen Perspektivbericht erstellen, der als Grundlage für das Arbeitspapier dient, also für das Vorbereitungsdokument, das den Synodalen als Leitfaden für die Treffen im Vatikan im Jahr 2028 dienen soll.</p>
<p>Alle Unterlagen müssen innerhalb bestimmter Fristen an das Generalsekretariat der Synode übermittelt werden: bis zum 30. Juni 2027 für die lokale Phase, bis zum 31. Dezember 2027 für die nationale Phase und bis zum 30. April 2028 für die kontinentale Phase.</p>
<p>Der Generalsekretär der Synode, Kardinal Mario Grech, erklärte, dass der Vorschlag „keine zusätzliche Aufgabe, sondern eine Zeit der gemeinsamen Entscheidungsfindung und der Danksagung“ sei. Er betonte, die Versammlungen seien „weder eine soziologische Befragung noch ein beratender Prozess“, sondern „eine tiefe kirchliche und spirituelle Erfahrung der Entscheidungsfindung“.</p>
<p>Das Dokument betont zudem eine breite und inklusive Zusammensetzung der Versammlungen unter Berücksichtigung der Vielfalt der Berufungen, Generationen, Kulturen und Lebenssituationen sowie die Kontinuität des Prozesses über das Jahr 2028 hinaus.</p>
<p>Das Dokument schlägt das sogenannte Gespräch im Heiligen Geist als Methodik der gemeinschaftlichen Entscheidungsfindung vor, die in die Praxis umgesetzt werden soll.</p>
<p>Diese Leitlinien sind Teil der Umsetzungsphase der Synode, die nach der Übergabe des Schlussdokuments durch Papst Franziskus im Jahr 2024 begann und von Papst Leo XIV. bestätigt und gefördert wurde, mit dem Ziel, dass sich die Synodalität zunehmend in einem gewöhnlichen Stil des kirchlichen Lebens im Dienst der Mission niederschlägt. Bis heute liegt keine offizielle Definition des Begriffs Synodalität vor.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.aciprensa.com/noticias/125251/vaticano-fija-cuatro-etapas-para-implementar-el-sinodo-hasta-la-asamblea-eclesial-de-2028">ACI Prensa</a>, der spanischsprachigen Partneragentur von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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                  <category>Vatikanstadt</category>
                                  <category>Vatikan</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Victoria Cardiel ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Thu, 21 May 2026 15:30:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Erzbistum Baltimore will fast 170 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer zahlen</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24451/erzbistum-baltimore-will-fast-170-millionen-dollar-fur-missbrauchsopfer-zahlen</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Die Erzdiözese Baltimore in den USA schlägt im Rahmen ihres laufenden Insolvenzverfahrens eine Entschädigung in Höhe von fast 170 Millionen Dollar (etwa 146 Millionen Euro) für Missbrauchsopfer vor. Aus einem am 15. Mai beim US-Insolvenzgericht eingereichten Antrag geht hervor, dass die Erzdiözese knapp 44 Millionen Dollar zu einem Vergleichsfonds für Überlebende beisteuern würde, während Versicherungsgesellschaften insgesamt 125 Millionen Dollar in den Fonds einzahlen würden.</p>
<p>Der Versicherungsbetrag entspricht einer Erhöhung um 25 Prozent gegenüber einem zuvor vorgeschlagenen Beitrag von 100 Millionen Dollar.</p>
<p>In einer Stellungnahme erklärte die Erzdiözese, der Gesamtplan ziele darauf ab, „den Überlebenden eine gerechte Entschädigung zu gewähren und gleichzeitig die Mission und die Seelsorge der Kirche aufrechtzuerhalten“. Der Vorschlag spiegle „das Bekenntnis zu Transparenz und eine realistische Einschätzung der verfügbaren Ressourcen wider“. Die Erzdiözese wies darauf hin, es sei „noch keine endgültige Einigung erzielt“ worden.</p>
<p>Der Vorschlag sieht außerdem die Einrichtung eines „Entschädigungsfonds für Überlebende“ vor, der „Ansprüche prüfen und Entschädigungen an die Überlebenden auszahlen“ soll.</p>
<p>Die Erzdiözese werde „weiterhin zuhören, lernen und nach einer Lösung suchen, die die Würde der Überlebenden wahrt und die Mission der Kirche für kommende Generationen stärkt“, hieß es in der Erklärung.</p>
<p>Im Jahr 2024 verklagte die Erzdiözese Baltimore mehrere Versicherungsgesellschaften wegen angeblicher Nichtzahlung von Schadensersatzansprüchen im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen, zu deren Begleichung die Versicherer vertraglich verpflichtet waren.</p>
<p>Diözesen in den USA haben sich in den letzten Jahren häufig an Versicherungsgesellschaften gewandt, um Hilfe bei der Deckung hoher Vergleichszahlungen im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen zu erhalten, obwohl die Konzerne die Ansprüche der Diözesen mitunter mit der Begründung angefochten haben, dass ihre Versicherungspolicen Fälle von sexuellem Missbrauch nicht abdeckten.</p>
<p>Marie Reilly, eine Rechtswissenschaftlerin an der Penn State University und Expertin für Insolvenzverfahren, einschließlich Insolvenzverfahren katholischer Diözesen, erklärte gegenüber EWTN News im Jahr 2025, dass Versicherungsgesellschaften seit den 1990er Jahren ihre Deckung für sexuellen Missbrauch größtenteils geändert hätten.</p>
<p>„Bis etwa Mitte der 1990er Jahre umfasste eine allgemeine Haftpflichtpolice auch die Deckung für die Haftung von Mitarbeitern“, sagte sie. „Sie deckte Ansprüche wegen sexuellen Missbrauchs gegen die Diözese ab, die auf den Missbrauch durch einen Mitarbeiter zurückgingen.“</p>
<p>„Nach 1996 bieten Versicherungspolicen, die nach den neuen, überarbeiteten Standards ausgestellt wurden, diese Deckung einfach nicht mehr“, betonte sie.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.ewtnnews.com/world/us/archdiocese-of-baltimore-proposes-nearly-usd170-000-000-settlement-for-abuse-victims">EWTN News</a>, dem englischsprachigen Nachrichtenpartner von CNA Deutsch.</em></p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Die Erzdiözese Baltimore in den USA schlägt im Rahmen ihres laufenden Insolvenzverfahrens eine Entschädigung in Höhe von fast 170 Millionen Dollar (etwa 146 Millionen Euro) für Missbrauchsopfer vor. Aus einem am 15. Mai beim US-Insolvenzgericht eingereichten Antrag geht hervor, dass die Erzdiözese knapp 44 Millionen Dollar zu einem Vergleichsfonds für Überlebende beisteuern würde, während Versicherungsgesellschaften insgesamt 125 Millionen Dollar in den Fonds einzahlen würden.</p>
<p>Der Versicherungsbetrag entspricht einer Erhöhung um 25 Prozent gegenüber einem zuvor vorgeschlagenen Beitrag von 100 Millionen Dollar.</p>
<p>In einer Stellungnahme erklärte die Erzdiözese, der Gesamtplan ziele darauf ab, „den Überlebenden eine gerechte Entschädigung zu gewähren und gleichzeitig die Mission und die Seelsorge der Kirche aufrechtzuerhalten“. Der Vorschlag spiegle „das Bekenntnis zu Transparenz und eine realistische Einschätzung der verfügbaren Ressourcen wider“. Die Erzdiözese wies darauf hin, es sei „noch keine endgültige Einigung erzielt“ worden.</p>
<p>Der Vorschlag sieht außerdem die Einrichtung eines „Entschädigungsfonds für Überlebende“ vor, der „Ansprüche prüfen und Entschädigungen an die Überlebenden auszahlen“ soll.</p>
<p>Die Erzdiözese werde „weiterhin zuhören, lernen und nach einer Lösung suchen, die die Würde der Überlebenden wahrt und die Mission der Kirche für kommende Generationen stärkt“, hieß es in der Erklärung.</p>
<p>Im Jahr 2024 verklagte die Erzdiözese Baltimore mehrere Versicherungsgesellschaften wegen angeblicher Nichtzahlung von Schadensersatzansprüchen im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen, zu deren Begleichung die Versicherer vertraglich verpflichtet waren.</p>
<p>Diözesen in den USA haben sich in den letzten Jahren häufig an Versicherungsgesellschaften gewandt, um Hilfe bei der Deckung hoher Vergleichszahlungen im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen zu erhalten, obwohl die Konzerne die Ansprüche der Diözesen mitunter mit der Begründung angefochten haben, dass ihre Versicherungspolicen Fälle von sexuellem Missbrauch nicht abdeckten.</p>
<p>Marie Reilly, eine Rechtswissenschaftlerin an der Penn State University und Expertin für Insolvenzverfahren, einschließlich Insolvenzverfahren katholischer Diözesen, erklärte gegenüber EWTN News im Jahr 2025, dass Versicherungsgesellschaften seit den 1990er Jahren ihre Deckung für sexuellen Missbrauch größtenteils geändert hätten.</p>
<p>„Bis etwa Mitte der 1990er Jahre umfasste eine allgemeine Haftpflichtpolice auch die Deckung für die Haftung von Mitarbeitern“, sagte sie. „Sie deckte Ansprüche wegen sexuellen Missbrauchs gegen die Diözese ab, die auf den Missbrauch durch einen Mitarbeiter zurückgingen.“</p>
<p>„Nach 1996 bieten Versicherungspolicen, die nach den neuen, überarbeiteten Standards ausgestellt wurden, diese Deckung einfach nicht mehr“, betonte sie.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.ewtnnews.com/world/us/archdiocese-of-baltimore-proposes-nearly-usd170-000-000-settlement-for-abuse-victims">EWTN News</a>, dem englischsprachigen Nachrichtenpartner von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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                  <category>Vereinigte Staaten</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Welt</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Daniel Payne ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Thu, 21 May 2026 14:15:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Stahlkugeln durchschlagen Kirchenfenster während Gottesdienst in Hanau</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24457/stahlkugeln-durchschlagen-kirchenfenster-wahrend-gottesdienst-in-hanau</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Unbekannte Täter haben am Sonntag in Hanau während einer Messe mehrere Kirchenfenster mit Stahlkugeln beschossen. Nach Polizeiangaben befanden sich rund 200 Menschen in der Kirche in der Lamboystraße.</p>
<p>„Die Gottesdienstteilnehmer wurden durch plötzliches Klirren und umherfliegende Glassplitter auf den Vorfall aufmerksam. Gleichwohl nach aktuellem Stand niemand verletzt wurde, gab eine Person jedoch später an, von Glassplittern getroffen worden zu sein“, teilte das <a href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6276363">Polizeipräsidium Südosthessen</a> am Montag mit.</p>
<p>Einsatzkräfte stellten vor Ort Einschüsse in mehreren Scheibenelementen fest. „Die Kugeln hatten die Fenster teilweise durchschlagen“, hieß es in der Polizeimitteilung.</p>
<p>Ermittler fanden sowohl innerhalb des Gebäudes als auch im Außenbereich mehrere silberne Stahlkugeln mit einem Durchmesser von etwa fünf Millimetern, teilweise bereits verrostet. Zudem wurden weiße Plastikkugeln mit rund drei Millimetern Durchmesser entdeckt.</p>
<p>Hinweise auf die Täter lagen zunächst nicht vor. Nach Einschätzung der Beamten könnten die Kugeln mit einer Zwille oder einer Softair-Waffe abgefeuert worden sein. Bislang gebe es keine Anhaltspunkte „dafür, dass die Tat einen religiösen Hintergrund hatte“. Der entstandene Schaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. </p>
<p>Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund <a href="https://de.catholicnewsagency.com/news/19997/zunehmend-angriffe-auf-kirchen-in-deutschland-im-jahr-2024">steigender Angriffe auf Kirchengebäude in Deutschland</a>. Laut der Jahresstatistik zur politisch motivierten Kriminalität des Bundeskriminalamts (BKA) wurden 2024 bundesweit 111 Delikte gegen Kirchen registriert. Gegenüber 2023 mit 92 Fällen entspricht dies einem Anstieg von mehr als 20 Prozent.</p>
<p>Laut Angaben der Bundesregierung wurden bis zum 10. Dezember 2024 insgesamt 228 Straftaten dem Unterthemenfeld „christenfeindlich“ zugeordnet. Darunter befanden sich ein vollendetes Tötungsdelikt, 14 Körperverletzungen und 52 Sachbeschädigungen.</p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Unbekannte Täter haben am Sonntag in Hanau während einer Messe mehrere Kirchenfenster mit Stahlkugeln beschossen. Nach Polizeiangaben befanden sich rund 200 Menschen in der Kirche in der Lamboystraße.</p>
<p>„Die Gottesdienstteilnehmer wurden durch plötzliches Klirren und umherfliegende Glassplitter auf den Vorfall aufmerksam. Gleichwohl nach aktuellem Stand niemand verletzt wurde, gab eine Person jedoch später an, von Glassplittern getroffen worden zu sein“, teilte das <a href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6276363">Polizeipräsidium Südosthessen</a> am Montag mit.</p>
<p>Einsatzkräfte stellten vor Ort Einschüsse in mehreren Scheibenelementen fest. „Die Kugeln hatten die Fenster teilweise durchschlagen“, hieß es in der Polizeimitteilung.</p>
<p>Ermittler fanden sowohl innerhalb des Gebäudes als auch im Außenbereich mehrere silberne Stahlkugeln mit einem Durchmesser von etwa fünf Millimetern, teilweise bereits verrostet. Zudem wurden weiße Plastikkugeln mit rund drei Millimetern Durchmesser entdeckt.</p>
<p>Hinweise auf die Täter lagen zunächst nicht vor. Nach Einschätzung der Beamten könnten die Kugeln mit einer Zwille oder einer Softair-Waffe abgefeuert worden sein. Bislang gebe es keine Anhaltspunkte „dafür, dass die Tat einen religiösen Hintergrund hatte“. Der entstandene Schaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. </p>
<p>Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund <a href="https://de.catholicnewsagency.com/news/19997/zunehmend-angriffe-auf-kirchen-in-deutschland-im-jahr-2024">steigender Angriffe auf Kirchengebäude in Deutschland</a>. Laut der Jahresstatistik zur politisch motivierten Kriminalität des Bundeskriminalamts (BKA) wurden 2024 bundesweit 111 Delikte gegen Kirchen registriert. Gegenüber 2023 mit 92 Fällen entspricht dies einem Anstieg von mehr als 20 Prozent.</p>
<p>Laut Angaben der Bundesregierung wurden bis zum 10. Dezember 2024 insgesamt 228 Straftaten dem Unterthemenfeld „christenfeindlich“ zugeordnet. Darunter befanden sich ein vollendetes Tötungsdelikt, 14 Körperverletzungen und 52 Sachbeschädigungen.</p>]]>
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                  <category>Deutschland</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Deutschland - Österreich - Schweiz</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Alexander Folz ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Thu, 21 May 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
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      </item>
          <item>
        <title>Papst in Spanien: Mehr als eine halbe Million für zentrale Veranstaltungen angemeldet</title>
        <link>https://de.catholicnewsagency.com/news/24449/papst-in-spanien-mehr-als-eine-halbe-million-fur-zentrale-veranstaltungen-angemeldet</link>
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        <description>
          <![CDATA[<p>Die Organisatoren der Apostolischen Reise von Papst Leo XIV. nach Spanien haben bestätigt, dass sich bereits fast eine halbe Million Menschen für einige der wichtigsten öffentlichen Veranstaltungen angemeldet hat, insbesondere in Madrid und auf den Kanarischen Inseln.</p>
<p>Wie Rafael Rubio, der Kommunikationskoordinator der Papstreise, bei einem Pressetermin bestätigte, haben sich in Madrid bereits 160.000 Menschen für die Vigil am 6. Juni angemeldet, 250.000 für die Messe und die Fronleichnamsprozession. Hinzu kommen 36.000 für die Messe, die am 11. Juni im Stadion von Gran Canaria gefeiert wird, und weitere 25.000 für den nächsten Tag im Hafen von Santa Cruz de Tenerife.</p>
<p>Keine Angaben konnten zu den Veranstaltungen in Barcelona gemacht werden, da die lokalen Organisatoren „beschlossen haben, das System für die Verteilung der Eintrittskarten anders zu gestalten“, fügte Rubio hinzu. Die Erzdiözese Barcelona teilte jedoch mit, dass das Olympiastadion Platz für etwa 37.000 Personen bietet.</p>
<p>Außerdem wurde bestätigt, dass die Organisation über mehr als 20.000 Freiwillige verfügt, die an den verschiedenen Stationen der Reise von Leo nach Spanien mitwirken werden und je nach ihrer Aufgabe vier verschiedene T-Shirts tragen werden: rot für die Organisation, orange für allgemeine Aufgaben, blau für die Betreuung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität und grün für diejenigen, die den Teilnehmern bei den verschiedenen Veranstaltungen Informationen geben.</p><p>
<strong>Ein Aufruf, die Gleichgültigkeit zu überwinden</strong>
</p>

<p>Damit „niemand in Spanien den Besuch des Papstes verpasst“, wurde, wie Rubio betonte, eine Kommunikationsstrategie entwickelt, die sich zwar noch in der Ausarbeitungsphase befindet, aber bereits zwei Werbespots umfasst: „Metro“ und „Amigos“.</p>
<p>An ihrer Erstellung waren mehr als 100 Teilnehmer und 45 Freiwillige beteiligt, unter Mitwirkung von Omnicon Media für die strategische Planung, Ábside Media für die Produktion und TheCyranos für die kreative Gestaltung.</p>
<p>Ziel der Kampagne sei es, dazu einzuladen, „die Gleichgültigkeit hinter sich zu lassen, dem anderen zuzuhören und ihn wiederzufinden“, ganz im Sinne des Mottos der Reise, „Erhebt den Blick“.</p>
<p>Die Kommunikationsmaßnahmen werden nicht nur über die sozialen Netzwerke, sondern auch auf rund 400 Werbeflächen in ganz Spanien umgesetzt.</p><p>
<strong>Zuhörzentren</strong>
</p>

<p>Während des Aufenthalts des Papstes in Madrid wird die Erzdiözese entlang des Paseo de la Castellana Zuhörzentren einrichten, eine Seelsorgeinitiative, die seit einigen Jahren unter der Koordination der Kamillianer durchgeführt wird.</p>
<p>Dort bietet die Kirche an, auf die persönlichen, geistlichen und psychologischen Anliegen derjenigen einzugehen, die bereit sind, diese in einer einladenden und vertraulichen Umgebung zu teilen – und zwar anhand eines Begleitungsmodells, das auf der humanistischen Psychologie von Carl Rogers basiert.</p>
<p>Diesem Dienst des Zuhörens widmen sich nicht nur Priester, sondern auch Laien, die vor ihrer Mitarbeit in den Beratungsstellen entsprechende Schulungen absolvieren.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.aciprensa.com/noticias/125201/cerca-de-500000-fieles-ya-inscritos-en-actos-del-viaje-del-papa-leon-xiv-a-espana">ACI Prensa</a>, der spanischsprachigen Partneragentur von CNA Deutsch.</em></p>]]>
        </description>
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          <![CDATA[<p>Die Organisatoren der Apostolischen Reise von Papst Leo XIV. nach Spanien haben bestätigt, dass sich bereits fast eine halbe Million Menschen für einige der wichtigsten öffentlichen Veranstaltungen angemeldet hat, insbesondere in Madrid und auf den Kanarischen Inseln.</p>
<p>Wie Rafael Rubio, der Kommunikationskoordinator der Papstreise, bei einem Pressetermin bestätigte, haben sich in Madrid bereits 160.000 Menschen für die Vigil am 6. Juni angemeldet, 250.000 für die Messe und die Fronleichnamsprozession. Hinzu kommen 36.000 für die Messe, die am 11. Juni im Stadion von Gran Canaria gefeiert wird, und weitere 25.000 für den nächsten Tag im Hafen von Santa Cruz de Tenerife.</p>
<p>Keine Angaben konnten zu den Veranstaltungen in Barcelona gemacht werden, da die lokalen Organisatoren „beschlossen haben, das System für die Verteilung der Eintrittskarten anders zu gestalten“, fügte Rubio hinzu. Die Erzdiözese Barcelona teilte jedoch mit, dass das Olympiastadion Platz für etwa 37.000 Personen bietet.</p>
<p>Außerdem wurde bestätigt, dass die Organisation über mehr als 20.000 Freiwillige verfügt, die an den verschiedenen Stationen der Reise von Leo nach Spanien mitwirken werden und je nach ihrer Aufgabe vier verschiedene T-Shirts tragen werden: rot für die Organisation, orange für allgemeine Aufgaben, blau für die Betreuung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität und grün für diejenigen, die den Teilnehmern bei den verschiedenen Veranstaltungen Informationen geben.</p><p>
<strong>Ein Aufruf, die Gleichgültigkeit zu überwinden</strong>
</p>

<p>Damit „niemand in Spanien den Besuch des Papstes verpasst“, wurde, wie Rubio betonte, eine Kommunikationsstrategie entwickelt, die sich zwar noch in der Ausarbeitungsphase befindet, aber bereits zwei Werbespots umfasst: „Metro“ und „Amigos“.</p>
<p>An ihrer Erstellung waren mehr als 100 Teilnehmer und 45 Freiwillige beteiligt, unter Mitwirkung von Omnicon Media für die strategische Planung, Ábside Media für die Produktion und TheCyranos für die kreative Gestaltung.</p>
<p>Ziel der Kampagne sei es, dazu einzuladen, „die Gleichgültigkeit hinter sich zu lassen, dem anderen zuzuhören und ihn wiederzufinden“, ganz im Sinne des Mottos der Reise, „Erhebt den Blick“.</p>
<p>Die Kommunikationsmaßnahmen werden nicht nur über die sozialen Netzwerke, sondern auch auf rund 400 Werbeflächen in ganz Spanien umgesetzt.</p><p>
<strong>Zuhörzentren</strong>
</p>

<p>Während des Aufenthalts des Papstes in Madrid wird die Erzdiözese entlang des Paseo de la Castellana Zuhörzentren einrichten, eine Seelsorgeinitiative, die seit einigen Jahren unter der Koordination der Kamillianer durchgeführt wird.</p>
<p>Dort bietet die Kirche an, auf die persönlichen, geistlichen und psychologischen Anliegen derjenigen einzugehen, die bereit sind, diese in einer einladenden und vertraulichen Umgebung zu teilen – und zwar anhand eines Begleitungsmodells, das auf der humanistischen Psychologie von Carl Rogers basiert.</p>
<p>Diesem Dienst des Zuhörens widmen sich nicht nur Priester, sondern auch Laien, die vor ihrer Mitarbeit in den Beratungsstellen entsprechende Schulungen absolvieren.</p>
<p><em>Übersetzt und redigiert aus dem Original von <a href="https://www.aciprensa.com/noticias/125201/cerca-de-500000-fieles-ya-inscritos-en-actos-del-viaje-del-papa-leon-xiv-a-espana">ACI Prensa</a>, der spanischsprachigen Partneragentur von CNA Deutsch.</em></p>]]>
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                  <category>Spanien</category>
                          <category>Redaktion</category>
                          <category>Europa</category>
                <dc:creator>
          <![CDATA[Nicolás de Cárdenas ]]>
        </dc:creator>
        <pubDate>Thu, 21 May 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
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