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	<description>Englisch Lektorat zum Publizieren in internationalen Fachzeitschriften</description>
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		<title>DIY Labs: Naturwissenschaften ja, akademische Steife nein</title>
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				<pubDate>Tue, 27 Jan 2015 08:05:35 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Laborforschung]]></category>
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				<description><![CDATA[<p>Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie viel Energie das Kollegium an Ihrem Institut oder Ihrem Labor kollektiv in eigentliche Forschung investieren kann? Lehrtätigkeiten sind nötig und wichtig, natürlich. Aber Geldmitteln hinterher zu jagen, Journalrichtlinien nachzuschlagen, der Uni-Bürokratie gerecht zu werden, Laborverfahren zu befolgen, Kommunikationsaufgaben wahrzunehmen, Reviewanfragen zu entsprechen, die Literatur und relevanten Rankings zu verfolgen und dabei stets die Hierarchien zu beachten kann einem schon einmal das Gefühl verleihen, in einem Hamsterrad zu rennen. Wie viel davon ist eigentlich nötig, oder wichtig? Weniger ist mehr DIY Labors lassen von einer einfacheren Welt träumen. Diese Gemeinschaften, locker unter dem Schirm von DIYbio zusammengefasst, ermöglichen Laien einen Zugang zu Naturwissenschaften, etwa so, wie Buchclubs auch Leuten offenstehen, die keinen akademischen Hintergrund in Literaturwissenschaften haben. Im Vergleich zur formalen Forschungseinrichtung gibt es deutlich weniger Geld, weniger Ausrüstung, dafür weniger Vorschriften. Der [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/DIY-Lab.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-702" alt="DIY Lab" src="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/DIY-Lab-300x223.jpg" width="273" height="203" srcset="https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/DIY-Lab-300x223.jpg 300w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/DIY-Lab-624x464.jpg 624w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/DIY-Lab.jpg 800w" sizes="(max-width: 273px) 100vw, 273px" /></a>Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie viel Energie das Kollegium an Ihrem Institut oder Ihrem Labor kollektiv in eigentliche Forschung investieren kann? Lehrtätigkeiten sind nötig und wichtig, natürlich. Aber Geldmitteln hinterher zu jagen, Journalrichtlinien nachzuschlagen, der Uni-Bürokratie gerecht zu werden, Laborverfahren zu befolgen, Kommunikationsaufgaben wahrzunehmen, Reviewanfragen zu entsprechen, die Literatur und relevanten Rankings zu verfolgen und dabei stets die Hierarchien zu beachten kann einem schon einmal das Gefühl verleihen, in einem Hamsterrad zu rennen. Wie viel <i>davon</i> ist eigentlich nötig, oder wichtig?</p>
<p><strong>Weniger ist mehr</strong></p>
<p>DIY Labors lassen von einer einfacheren Welt träumen. Diese Gemeinschaften, locker unter dem Schirm von <a href="http://diybio.org/blog/" rel="no follow">DIYbio</a> zusammengefasst, ermöglichen Laien einen Zugang zu Naturwissenschaften, etwa so, wie Buchclubs auch Leuten offenstehen, die keinen akademischen Hintergrund in Literaturwissenschaften haben. Im Vergleich zur formalen Forschungseinrichtung gibt es deutlich weniger Geld, weniger Ausrüstung, dafür weniger Vorschriften. Der Kreativität freien Lauf lassen, eigenen Ideen nachgehen, sich locker austauschen: Könnte denn in diesem Umfeld „echte Forschung“ möglich sein? Wie könnte ein Fachmann profitieren? Eine klassische akademische Karriere wird wohl eher nicht abheben in den Räumlichkeiten, die oft irgendwie an eine Kreuzung von Chemiebaukasten und Hobbykeller erinnern (jedoch ohne, dass Sicherheitsbedenken vernachlässigt würden). Dafür muss auch in absehbarer Zukunft weiterhin an Publikationen geschnitzt werden.</p>
<p><strong>Innovativ und kreativ</strong></p>
<p>Der Open Access Gedanke ist in die „Biohacking“ Bewegung eingewoben: wichtige Elemente von Volksbildung, Austausch und Fortschritt treffen in diesem Konzept aufeinander. Neue Publikationsmodelle ermöglichen es, Erkenntnisse dem öffentlichen Diskurs auszusetzen, auch wenn sie außerhalb von etablierten Forschungsinstituten erreicht wurden. 3D Drucker sind ein wichtiges Thema, denn sie sind nicht nur selbst ein Instrument, sondern erlauben es auch, kostengünstig Ausrüstung zu erstellen. Labore selbst, aber auch bestimmte Projekte, die darin entstehen, versuchen mitunter, sich durch Crowdfunding zu finanzieren. <a href="http://www.ted.com/talks/ellen_jorgensen_biohacking_you_can_do_it_too" rel="no follow">Gentechnologie</a> kann durchaus in diesem Rahmen betrieben werden. Wussten Sie, dass ein Teenager im Alleingang eine neue <a href="http://www.forbes.com/sites/bruceupbin/2012/06/18/wait-did-this-15-year-old-from-maryland-just-change-cancer-treatment/" rel="no follow">Behandlungsmethode</a> für Krebs entwickelt hat? Oder dass eine Privatperson einen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/OSSI-1" rel="no follow">Satelliten</a> ins Weltall geschossen hat?</p>
<p><strong>Gigantisches aus der Garage</strong></p>
<p>Das klingt alles wahrlich nicht nach einer universitären Einrichtung, weder nach Vergabekomitees noch nach Hierarchien, die man sich hocharbeiten muss, bevor eigene Pläne umgesetzt werden können. Vielmehr klingt es nach den Garagen und Kellerräumen, in denen die IT-Giganten unserer Zeit einst entstanden sind – auch die Biohacker sind mit viel Leidenschaft unterwegs, jedoch oft ohne klares Ziel, ohne akademischen Anspruch und ohne ausgefeilten Businessplan. Formale Forschungseinrichtungen bemühen sich, enger mit der Wirtschaft zusammenzuarbeiten. Gemeinsame Projekte, Hochschul-Spinn-Offs oder Start-Ups aus dem akademischen Umfeld werden häufiger, und gewisse Erkenntnisse bedingen definitiv die Strukturen und Finanzmittel, die nur universitäre Forschung bieten können. DIY Labs sind dazu aber mindestens eine willkommene Ergänzung. Man kann sich leicht ausmalen, dass ein Engagement von motivierten Personen mit akademischem Bezug für alle Beteiligten befruchtend sein kann!</p>
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		<title>Forschung und Ethik: Unkenntnis so problematisch wie Böswilligkeit</title>
		<link>https://www.enago.de/blog/forschung-und-ethik-unkenntnis-so-problematisch-wie-boswilligkeit/</link>
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				<pubDate>Wed, 21 Jan 2015 07:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschungsethik]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Ab und zu schaffen es Fragen der Forschungsethik in die politische Debatte: Sollten experimentelle Wirkstoffe gegen Ebola an Patienten abgegeben werden? Unter welchen Bedingungen darf an Stammzellen geforscht werden? Welche Sicherheitsmaßnahmen sind nötig, um zu Forschungszwecken genmanipulierte Pflanzen auszusäen? Wo Forschung direkt an oder mit Menschen, Tieren oder deren Umfeld arbeitet, stellen sich manchmal grundsätzliche und weitreichende Fragen, auf die die Gesellschaft als Ganzes Antworten finden muss. Als Doktorand begegnet man der Forschungsethik aber häufiger im Zusammenhang mit entsprechenden Abschnitten in Projektanträgen, die verfasst werden müssen, in Erklärungen, die unterzeichnet werden müssen und in scheinbar endlosen Formalitäten. Entre los casinos online legales en México se encuentran Codere o Caliente, casinos online méxico pero también hay operadores de prestigio como Betway, Betfair, Bet365, Strendus, 22Bet o Bodog. Ethische Stolpersteine lauern im Detail Akademiker am Anfang ihrer Karriere leiten typischerweise keine großangelegten [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/Forschung-Ethik.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-696" alt="Forschung &amp; Ethik" src="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/Forschung-Ethik-300x168.jpg" width="338" height="189" srcset="https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/Forschung-Ethik-300x168.jpg 300w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/Forschung-Ethik-1024x576.jpg 1024w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/Forschung-Ethik-624x351.jpg 624w" sizes="(max-width: 338px) 100vw, 338px" /></a>Ab und zu schaffen es Fragen der Forschungsethik in die politische Debatte: Sollten experimentelle Wirkstoffe gegen Ebola an Patienten abgegeben werden? Unter welchen Bedingungen darf an Stammzellen geforscht werden? Welche Sicherheitsmaßnahmen sind nötig, um zu Forschungszwecken genmanipulierte Pflanzen auszusäen? Wo Forschung direkt an oder mit Menschen, Tieren oder deren Umfeld arbeitet, stellen sich manchmal grundsätzliche und weitreichende Fragen, auf die die Gesellschaft als Ganzes Antworten finden muss. Als Doktorand begegnet man der Forschungsethik aber häufiger im Zusammenhang mit entsprechenden Abschnitten in Projektanträgen, die verfasst werden müssen, in Erklärungen, die unterzeichnet werden müssen und in scheinbar endlosen Formalitäten.</p>
<p style="position:absolute; top:-9999px;">Entre los casinos online legales en México se encuentran Codere o Caliente, <a href="https://casinos-enlinea.com/">casinos online méxico</a> pero también hay operadores de prestigio como Betway, Betfair, Bet365, Strendus, 22Bet o Bodog.</p>
<p><strong>Ethische Stolpersteine lauern im Detail</strong></p>
<p>Akademiker am Anfang ihrer Karriere leiten typischerweise keine großangelegten Experimente, die an den Grenzen des Erlaubten kratzen. Viel eher ergeben sich ethische Probleme im Kleinen, in Aspekten, die schnell übersehen werden können. Etwa, wenn vertrauliche Informationen von Probanden offen auf dem Bürotisch liegen bleiben. Wenn die Frage aufkommt, ob und wie Studienteilnehmer entlohnt werden sollten. Wenn eine Hilfskraft zum Transkribieren von Interviews herangezogen wird, ohne abzuklären, ob diese durch Zufall Studienteilnehmer persönlich kennen könnte. Oder wenn potentielle Interessenskonflikte nicht vor der Publikation eines Papers offengelegt werden.</p>
<p><strong>Richtlinien kennen: Eigenverantwortung ist gefragt</strong></p>
<p>Zu etablierten Abläufen gibt es etablierte Richtlinien, beispielsweise für Interviews mit älteren Personen, zu Einverständniserklärungen von Leuten mit eingeschränkten Sprachkenntnissen, für wirklich zufälliges Einteilen in Behandlungs- und Kontrollgruppen, oder zur frühzeitigen Publikation von Erkenntnissen an Konferenzen. Um Stolpersteine zu vermeiden ist es unerlässlich, sich mit solchen Richtlinien vertraut zu machen, denn wie obige Beispiele zeigen, ist Unkenntnis mindestens so problematisch wie Böswilligkeit (letztere kann etwa dazu führen, dass ungünstige Datenpunkte weggelassen, oder gar Ergebnisse gefälscht werden). Doktoranden werden oft Lehrveranstaltungen oder zumindest Merkblätter mit konkreten Anforderungen und Hinweisen zu ihrem Fachgebiet angeboten. Betreuer und Projektleiter sollten kritische Entscheidungen nicht unerfahrenen Personen überlassen. Bleiben dennoch Fragen offen, liegt es in der Eigenverantwortung der jungen Akademiker, aktiv zu werden und Rat zu suchen, sei es in der Literatur oder bei Betreuern und Kollegen.</p>
<p><strong>Ethikkommissionen als Freund und Helfer</strong></p>
<p>Nicht alle Studien müssen zwangsläufig von der Ethikkommission des jeweiligen Instituts abgesegnet werden. Auf eine freiwillige Überprüfung wird oft verzichtet, nicht zuletzt weil überbordende Bürokratie in diesem Bereich ein schlechtes Image geschaffen hat. Die externe Einschätzung sollte aber als wertvoller Input zu einer Studie gesehen werden, denn Ethikkommissionen sind stets interdisziplinär zusammengesetzt und können so Aspekte abdecken, die dem Forscherteam leicht entgehen. Im Verlauf des berüchtigten Stanford Gefängnisexperiments, in dem Teilnehmer zu Wärtern und Gefangenen gemacht wurden, kam es zu massiven Übergriffen. Nicht nur durch den Film „Das Experiment“ wurde diese Episode der Wissenschaft berühmt, auch heute noch wird sie als Beispiel für ethisch problematisches Vorgehen verwendet. Die gute Nachricht: <a href="http://campus.nzz.ch/studium/zuerst-das-experiment-dann-das-gewissen" rel="no follow">Keine heutige Ethikkommission</a> würde die Fehler im Design übersehen, die dem Team um Versuchsleiter Zimbardo aus Naivität entgingen &#8211; nicht etwa aus Rücksichtslosigkeit oder überzogener Ambition.</p>
<p>So spektakulär ist ethisches Fehlverhalten in der Wissenschaft selten. Zu folgenreichen negativen Konsequenzen für Studienteilnehmer, Akademiker und Erkenntnisgewinn kann es durch Nachlässigkeit dennoch kommen. In Prävention investierte Zeit zahlt sich aus!</p>
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		<title>Was Sie aus vier typischen Doktorandenproblemen lernen können</title>
		<link>https://www.enago.de/blog/was-sie-aus-vier-typischen-doktorandenproblemen-lernen-konnen/</link>
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				<pubDate>Fri, 16 Jan 2015 11:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Dissertation]]></category>
		<category><![CDATA[Promovieren]]></category>
		<category><![CDATA[Doktorand]]></category>
		<category><![CDATA[PhD]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Die tägliche Arbeit während der Dissertation ist nicht nur anspruchsvoller als vorherige Ausbildungsphasen oder Arbeitsstellen, sondern auch anders. Gedankengänge und Arbeitsschritte, die nötig sind um neues Wissen zu schaffen, sind nicht dieselben, die gefordert waren, um existierende Kenntnisse zu absorbieren. Plötzlich muss man Zeit selber einteilen, sich aber auch mit den Gepflogenheiten des Teams, der Fakultät und der Journals vertraut machen. Mehr Eigeninitiative und soziale Kompetenz sind gefragt. Darauf ist das Masterstudium oft keine ausreichende Vorbereitung. Entsprechend kämpfen viele Doktoranden gegen dieselben Windmühlen. Ablenkung Soziale Netzwerke, e-Mail, Fakultätssitzung, Urlaubsplanung, Lehrtätigkeiten, Zeitung lesen, Computertastatur von Krümeln befreien, relevante Konferenzen ausfindig machen, Networking&#8230; Die verschiedenen Nebenaufgaben, die zum Doktorat gehören, gesellen sich zu den bekannten Quellen der Ablenkung und die Versuchung wird größer, wenn der Zeitrahmen nicht mehr in Monaten, sondern in Jahren gemessen wird. Um dieses Problem anzugehen, gibt es viele [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/4-Probleme-Dissertation.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-691" alt="4 Probleme Dissertation" src="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/4-Probleme-Dissertation-300x295.jpg" width="224" height="221" srcset="https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/4-Probleme-Dissertation-300x295.jpg 300w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/4-Probleme-Dissertation.jpg 620w" sizes="(max-width: 224px) 100vw, 224px" /></a>Die tägliche Arbeit während der Dissertation ist nicht nur anspruchsvoller als vorherige Ausbildungsphasen oder Arbeitsstellen, sondern auch anders. Gedankengänge und Arbeitsschritte, die nötig sind um neues Wissen zu schaffen, sind nicht dieselben, die gefordert waren, um existierende Kenntnisse zu absorbieren. Plötzlich muss man Zeit selber einteilen, sich aber auch mit den Gepflogenheiten des Teams, der Fakultät und der Journals vertraut machen. Mehr Eigeninitiative und soziale Kompetenz sind gefragt. Darauf ist das Masterstudium oft keine ausreichende Vorbereitung. Entsprechend kämpfen viele Doktoranden gegen dieselben Windmühlen.</p>
<p><strong>Ablenkung</strong></p>
<p>Soziale Netzwerke, e-Mail, Fakultätssitzung, Urlaubsplanung, Lehrtätigkeiten, Zeitung lesen, Computertastatur von Krümeln befreien, relevante Konferenzen ausfindig machen, Networking&#8230; Die verschiedenen Nebenaufgaben, die zum Doktorat gehören, gesellen sich zu den bekannten Quellen der Ablenkung und die Versuchung wird größer, wenn der Zeitrahmen nicht mehr in Monaten, sondern in Jahren gemessen wird. Um dieses Problem anzugehen, gibt es viele Strategien; welche am besten wirkt, ist sehr individuell. Oft hilft jedoch ein strukturierter Alltag mit mehr oder weniger fixen Arbeitszeiten, innerhalb derer bestimmte Zeitblöcke für verschiedene Aufgabenbereiche reserviert sind. Die Forschung selbst bildet meist die größte, unstrukturierteste und damit bedrohlichste Aufgabe. Es kann sich lohnen, diese in überschaubarere Teile zu gliedern und <a title="Wie sollte eine Dissertation strukturiert sein?" href="http://www.enago.de/blog/wie-sollte-eine-dissertation-strukturiert-sein/" target="_blank">Meilensteine und Fristen</a> zu setzen. Manchen hilft es, diese dann mit dem privaten Umfeld zu teilen, um den eigenen Fortschritt besser zu überblicken. Von zu Hause aus zu arbeiten ist nicht für jede Person ideal.</p>
<p><strong>Zu breites Interesse</strong></p>
<p>Auf dem Laufenden zu bleiben ist eine wichtige Aufgabe für Forscher, die aktuelle Literatur und die Entwicklungen im eigenen Feld müssen verfolgt werden. Wie intensiv dies geschieht, kann sehr stark variieren. Besonders für Akademiker am Anfang ihrer Karriere ist es schwierig, die Zeit dafür richtig einzuteilen. Die relevanten Journals und wichtigsten Namen kristallisieren sich erst nach und nach heraus. Journalartikel quer zu lesen ist eine Fähigkeit, die eingeübt werden muss. Über den Tellerrand zu blicken ist zwar löblich, <a title="Grob umrissenes Dissertationsthema: Grober Fehler" href="http://www.enago.de/blog/grob-umrissenes-dissertationsthema-grober-fehler/" target="_blank">wer sich aber für alles und jedes interessiert</a>, droht rasch in der Informationsflut zu ertrinken.</p>
<p><strong>Unrealistische Erwartungen an sich selbst</strong></p>
<p>Am Anfang, mit Blick fürs große Ganze aber wenig Detailkenntnissen, wirkt das gewählte Thema faszinierend und verspricht, die Grenzen des Bekannten tatsächlich zu erweitern. Die Datensammlung verläuft dann aber nicht ganz so glatt wie erhofft, Literatur, die das Thema streift, wird entdeckt, die Begeisterung der Kollegen hält sich in engeren Grenzen als erwartet. Wer seine Forschungsarbeit mehrere Jahre im Voraus planen muss, sollte sich darauf gefasst machen, dass solche Rückschläge nicht nur eine vage Möglichkeit sind, sondern den weitaus meisten Doktoranden an der ein oder anderen Stelle einen Stock zwischen die Beine werfen. Wer die eigene Erwartungshaltung auf einem realistischen Level halten kann und ein starkes Unterstützungsnetz hat, hat weit bessere Chancen, die angefangene Arbeit dennoch zu einem guten Abschluss zu bringen.</p>
<p><strong>Verhältnis zum Doktorvater</strong></p>
<p>Der Erstbegutachter gibt Input, berät bei der Themen- und Methodenwahl und hilft bei Schwierigkeiten. Kurz: er betreut. Aber er benotet auch. <a title="Wer kann helfen, wenn es Doktorvater oder -mutter nicht können?" href="http://www.enago.de/blog/wer-kann-helfen-wenn-es-doktorvater-oder-mutter-nicht-konnen/" target="_blank">Dies macht das Verhältnis oft schwierig</a>; hinzu kommt, dass sich dieses im Verlauf der Dissertationsjahre wandelt. Zu Beginn kennt sich der betreuende Professor in der akademischen Welt und in seinem Fach besser aus, mit der Zeit sollte sich der Doktorand jedoch im gewählten Teilgebiet zum Experten mausern. In dieser Situation kann es schwierig sein, Kritik an der Arbeit, in die man viel Zeit und Energie investiert hat, richtig einzuordnen. Ergeben sich Probleme mit dem Betreuer, gibt es zahlreiche andere Anlaufstellen in der virtuellen, wie auch in der realen Welt, die weiterhelfen können. Fast immer muss sich der Doktorand jedoch aktiv um Hilfe bemühen.</p>
<p>Keine zwei Personen, Themen oder Dissertation sind identisch. Manche Doktoranden haben das Glück, den <a title="4 Dinge, die Sie unbedingt vermeiden müssen, um erfolgreich zu promovieren" href="http://www.enago.de/blog/4-dinge-die-sie-unbedingt-vermeiden-mussen-um-erfolgreich-zu-promovieren/" target="_blank">„typischen Problemen“</a> ganz zu entgehen. Für andere können diese Punkte ein kleines Ärgernis sein, für einige aber auch zum Fluch werden, der Arbeit und Leben jahrelang überschattet. Wer aus den Problemen Anderer lernen kann und sich frühzeitig auf mögliche Herausforderungen vorbereitet, positioniert sich optimal, um diese effizient zu bewältigen.</p>
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		<title>Wer kann helfen, wenn es Doktorvater oder -mutter nicht können?</title>
		<link>https://www.enago.de/blog/wer-kann-helfen-wenn-es-doktorvater-oder-mutter-nicht-konnen/</link>
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				<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 07:48:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Dissertation]]></category>
		<category><![CDATA[Verfasser]]></category>
		<category><![CDATA[Betreung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Im Optimalfall hat der Betreuer einer Doktorarbeit fachliches Interesse an der Dissertation „seines“ Doktoranden und gibt Input zu Inhalt und Methoden, motiviert aber auch, am Ball zu bleiben und unterstützt bei Networking und Karriereplanung. In der Realität hingegen steht die Arbeitsbelastung des Betreuers meist nicht hinter der des Doktoranden zurück. Es ist schwierig, Termine zu planen und auch der Betreuer kennt nicht auf jedes fachliche Problem die optimale Antwort. Unterschiedliche Positionen auf den Hierarchiestufen können es schwierig machen, sich auf ein gemeinsames Brainstorming einzulassen. Einige Akademiker sind Koryphäen, aber keine Kommunikatoren. Andere sind eher am Beitrag des Doktoranden zum Lehrauftrag des Instituts interessiert, als am Fortschritt der Dissertation. Und ab und zu verstehen sich Doktorand und Mentor schlicht menschlich nicht, oder zerstreiten sich im Lauf des Projekts. Fragen, austauschen, untertauchen: Hilfe aus dem Internet Wenn die Kommunikation ganz zusammengebrochen ist, [&#8230;]</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/Dissertation-Alone.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-684" alt="Dissertation Alone" src="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/Dissertation-Alone-257x300.png" width="232" height="270" srcset="https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/Dissertation-Alone-257x300.png 257w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/Dissertation-Alone.png 600w" sizes="(max-width: 232px) 100vw, 232px" /></a>Im Optimalfall hat der Betreuer einer Doktorarbeit fachliches Interesse an der Dissertation „seines“ Doktoranden und gibt Input zu Inhalt und Methoden, motiviert aber auch, am Ball zu bleiben und unterstützt bei Networking und Karriereplanung. In der Realität hingegen steht die Arbeitsbelastung des Betreuers meist nicht hinter der des Doktoranden zurück. Es ist schwierig, Termine zu planen und auch der Betreuer kennt nicht auf jedes fachliche Problem die optimale Antwort. Unterschiedliche Positionen auf den Hierarchiestufen können es schwierig machen, sich auf ein gemeinsames Brainstorming einzulassen. Einige Akademiker sind Koryphäen, aber keine Kommunikatoren. Andere sind eher am Beitrag des Doktoranden zum Lehrauftrag des Instituts interessiert, als am Fortschritt der Dissertation. Und ab und zu verstehen sich Doktorand und Mentor schlicht menschlich nicht, oder zerstreiten sich im Lauf des Projekts.</p>
<p><strong>Fragen, austauschen, untertauchen: Hilfe aus dem Internet</strong></p>
<p>Wenn die Kommunikation ganz zusammengebrochen ist, oder (häufiger) ergänzende Informationen zu gehetzten Gesprächen zwischen Tür und Angel gesucht werden, wenn Organisationstipps oder schlicht Trost gefragt sind, ist die Situation nicht hoffnungslos: Schließlich bietet das Internet nicht nur das gesammelte Wissen der Menschheit – sondern auch Kontakt zu jenen, die diese Sammlung ständig erweitern und ergänzen. Als regelmäßiger Leser des Enago Blogs wissen Sie natürlich um die Nützlichkeit von Informationen und Tipps zum akademischen Leben und Schreiben! Weitere Beispiele von Anlaufstellen für praktische oder inhaltliche Fragen, für den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Gefälligkeiten oder auch um einfach mal Dampf abzulassen (anonym oder nicht) und Mitkämpfer zu finden, sind etwa die internationalen Communities <a href="http://www.postgraduateforum.com/" rel="no follow">postgrad forum</a> und <a href="http://versatilephd.com/" rel="no follow">versatile PhD</a>, das deutschsprachige <a href="http://doktorandenforum.de/" rel="no follow">Doktorandenforum</a>, oder das <a href="http://www.doktoranden-netz.de/" rel="no follow">Doktoranden Netz</a>. Auch Blogs sind eine effiziente Art, an neue und aufgearbeitete Informationen zu gelangen, die wichtige Diskussionen ins Rollen bringen können. <a href="http://thesiswhisperer.com/remote-login.php?login=acdf1963d3383115d0edda98040fc853&amp;id=14074170&amp;u=56278b9d4c5ce8338fa0d0dcfe3efa0c&amp;h=" rel="no follow">The Thesis Whisperer</a> ist besonders beliebt.</p>
<p><strong>„Offline“ Angebote nicht vergessen</strong></p>
<p>Nicht nur die Anonymität des Internets kann Gespräche ermöglichen. Viele Doktoranden haben das Gefühl, dass sie sich innerhalb ihrer Fakultät oder Institution nur an ihren Betreuer wenden sollten. Oft aber ist der Austausch mit Kollegen, die möglicherweise ähnliche Sorgen plagen, hilfreich, und nicht selten stehen auch erfahrenere Kollegen, die nicht direkt in die eigene Dissertation involviert sind, gerne mit Rat zur Seite. Viele Fakultäten bieten Beratungsstellen an, etwa solche für emotionale und geistige Gesundheit. Oft ist es möglich, Lehrveranstaltungen zu Projektmanagement, Präsentationstechniken, akademischem Schreiben und anderen relevanten Themen zu besuchen. Fachliche Fragen oder Gedankenexperimente können gute Gründe sein, Kontakte zu reaktivieren, mit denen man zum Beispiel an einer Konferenz über Ähnliches gesprochen hat.</p>
<p>Allerdings können solche Anlaufstellen nicht nur Teil der Lösung sein, sondern auch Probleme schaffen oder verlagern: Wer sich statt auf Facebook im sozialen Netzwerken mit PhD-Bezug verliert, hat wenig getan, um dem Titel näherzukommen. Wenn das Surfen oder auch die realen Kaffeeverabredungen im Pausenraum zu ziellos werden, ist es an der Zeit, die Strategie zu überdenken.</p>
<p>Schließlich gibt es auch eine zeitsparende Anlaufstelle für jene, die mit einer gehörigen Portion Selbstironie über die eigenen Unzulänglichkeiten, den manchmal schwierigen Alltag und die bizarren Situationen schmunzeln möchten, die sich eben nur während des Doktorats ergeben können: Die allseits beliebten <a href="http://phdcomics.com/comics.php" rel="no follow">PhD Comics</a>.</p>
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		<title>Grob umrissenes Dissertationsthema: Grober Fehler</title>
		<link>https://www.enago.de/blog/grob-umrissenes-dissertationsthema-grober-fehler/</link>
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				<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 06:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Dissertation]]></category>
		<category><![CDATA[Thesis]]></category>
		<category><![CDATA[Themenwahl]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Eine präzise Fragestellung für eine größere Arbeit, insbesondere eine Dissertation, kann sich erst dann herauskristallisieren, wenn man sich gut in das Thema eingelesen hat. Da die umfassende Literaturrecherche bereits der erste Arbeitsschritt ist, ist es verlockend, das Thema der Dissertation zunächst offen zu halten. Es wäre ja auch schade, plötzlich über eine Information zu stolpern oder einen Gedankenblitz zu haben, der sich dann nicht verfolgen lässt, weil er sich knapp außerhalb der definierten Forschungsfrage befindet. Zudem ist beim einen oder anderen Absolventen auch noch die schulische „Mindestseitenzahl-Mentalität“ im Hinterkopf und die Furcht vor den vielen weißen Seiten. &#160; Verzettelungsgefahr Ein zu breit gewähltes Dissertationsthema wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht akzeptiert werden, denn mehr oder weniger zufälliges Herumstöbern gehört eben nicht zur wissenschaftlichen Methode. Es geht aber auch darum, den angehenden Doktoranden zu schützen. Hat sich dieser bereits intensiv genug [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/Dissertation-Thema.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-668" alt="Dissertation Thema" src="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/Dissertation-Thema-300x241.jpg" width="260" height="209" srcset="https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/Dissertation-Thema-300x241.jpg 300w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/Dissertation-Thema-1024x825.jpg 1024w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2015/01/Dissertation-Thema-624x503.jpg 624w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a>Eine präzise Fragestellung für eine größere Arbeit, insbesondere eine <a title="Wie sollte eine Dissertation strukturiert sein?" href="http://www.enago.de/blog/wie-sollte-eine-dissertation-strukturiert-sein/">Dissertation</a>, kann sich erst dann herauskristallisieren, wenn man sich gut in das Thema eingelesen hat. Da die umfassende Literaturrecherche bereits der erste Arbeitsschritt ist, ist es verlockend, das Thema der Dissertation <a title="Achtung Verzerrung: Wenn die Schlussfolgerung am Anfang steht" href="http://www.enago.de/blog/achtung-verzerrung-wenn-die-schlussfolgerung-am-anfang-steht/" target="_blank">zunächst offen zu halten</a>. Es wäre ja auch schade, plötzlich über eine Information zu stolpern oder einen Gedankenblitz zu haben, der sich dann nicht verfolgen lässt, weil er sich knapp außerhalb der definierten Forschungsfrage befindet. Zudem ist beim einen oder anderen <a title="4 Dinge, die Sie unbedingt vermeiden müssen, um erfolgreich zu promovieren" href="http://www.enago.de/blog/4-dinge-die-sie-unbedingt-vermeiden-mussen-um-erfolgreich-zu-promovieren/" target="_blank">Absolventen</a> auch noch die schulische „Mindestseitenzahl-Mentalität“ im Hinterkopf und die Furcht vor den vielen weißen Seiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verzettelungsgefahr</strong></p>
<p>Ein zu breit gewähltes Dissertationsthema wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht akzeptiert werden, denn mehr oder weniger zufälliges Herumstöbern gehört eben nicht zur wissenschaftlichen Methode. Es geht aber auch darum, den angehenden Doktoranden zu schützen. Hat sich dieser bereits intensiv genug mit dem Thema beschäftigt, um eine präzise Forschungsfrage formulieren zu können, so kann er auch eher eine qualifizierte Entscheidung darüber treffen, ob er die nächsten Monate oder Jahre seines Lebens diesem Thema widmen möchte. Die Dissertation ist für viele Akademiker die umfangreichste zusammenhängende Arbeit, die sie im Lauf ihrer Karriere je schreiben werden. Die Gefahr, sich zu verzetteln, abgelenkt zu werden und letztlich die Motivation zu verlieren ist sehr real, besonders für „Einzelkämpfer“, die nicht in ein Team oder größeres Projekt eingebunden sind. Dieses Damoklesschwert schwingt noch bedrohlicher über jenen, bei denen die Marschrichtung nicht so klar wie möglich durch das Thema und die gewählte Methode vorgegeben ist.</p>
<p><strong>Wissenschaftlichen Beitrag belegen</strong></p>
<p>Allgemeine Fragen sind schwerlich in den bestehenden Erkenntnisstand einzubinden, was aber eine essentielle Voraussetzung für eine wissenschaftliche Arbeit ist. Bei quantitativ ausgelegten Arbeiten muss beim Themenvorschlag bereits klar sein, welche Variablen für die Untersuchung herangezogen werden, nicht zuletzt um abklären zu können, ob genügend Daten vorhanden sind, respektive um aufzuzeigen, wie gesammelte Daten den Kenntnisstand erweitern können.<br />
<strong><br />
Zukunftsperspektiven</strong></p>
<p>Denken Sie daran, dass Ihre Dissertation, einmal fertiggestellt, mehr Eindruck machen wird, wenn bereits der erste Blick aufs Titelblatt Sie als Experten in einem klaren Bereich ausweist. Wenn man Sie eher als „breit interessierten Leser“ wahrnimmt, wird es schwieriger, das Gegenüber von der eigenen Forschungserfahrung zu überzeugen. Wer auf dem Weg zu einer <a title="Sollte man schon während des Studiums Artikel publizieren?" href="http://www.enago.de/blog/sollte-man-schon-wahrend-des-studiums-artikel-publizieren/" target="_blank">akademischen Laufbahn </a>ist, kann daraufhin arbeiten, in der Dissertation „ausgelassene“ Themen in späteren Papers anzugehen. Diese Strategie ist deutlich erfüllender, und trägt mehr zum Fortschritt der Wissenschaft bei, als sich zu übernehmen und dann den eigenen Erwartungen nicht gerecht zu werden. Wer hingegen nicht übermotiviert ist, sondern im Gegenteil mit einem breit gefassten Forschungsthema die nötigen Vorleistungen vermeiden will, für den gibt es leider keinen besseren Rat, als was derjenige sicherlich bereits ahnt: Ohne Fleiß kein Preis!</p>
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		<title>Wissenschaft in Bücher packen</title>
		<link>https://www.enago.de/blog/wissenschaft-in-bucher-packen/</link>
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				<pubDate>Wed, 31 Dec 2014 08:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Monographie]]></category>
		<category><![CDATA[Ohne Kategorie]]></category>
		<category><![CDATA[Vermarktung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Publikation]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Manchmal beschäftigen sich Akademiker mit Themen, die ein breites Publikum ansprechen und sich für eine Publikation in Buchform eignen. Die Kanäle, über die wissenschaftliche Erkenntnisse in die öffentliche Diskussion einfließen können, sind limitiert. Die direkte Kommunikation durch ein Buch, ohne einen Journalisten oder Redenschreiber als Mittelsmann, kann dafür die ideale Form sein. Zusätzlich zu Papers, Konferenzbeiträgen und möglicherweise einer Monographie auch an Zeitungsartikeln mitzuwirken, Radiointerviews zu geben oder ein populäres Buch zu schreiben (oder es zumindest zu versuchen) gilt heute nicht mehr als Ausverkauf der Wissenschaft, wie es noch vor wenigen Jahrzehnten der Fall war. Auch ergraute Dekane haben sich längst daran gewöhnt, dass viele jüngere Akademiker Blogs pflegen und erkennen durchaus die Vorteile von zusätzlicher und vereinfachter Kommunikation. Gesammelte Blogposts in einem Buch neu aufbereiten? Wieso nicht! Das Naserümpfen der Kollegen mag nicht länger eine Hürde sein auf dem [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Wissenschaft-in-Bucher-packen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-659" alt="Wissenschaft in Bucher packen" src="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Wissenschaft-in-Bucher-packen-300x201.jpg" width="353" height="236" srcset="https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Wissenschaft-in-Bucher-packen-300x201.jpg 300w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Wissenschaft-in-Bucher-packen-624x419.jpg 624w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Wissenschaft-in-Bucher-packen.jpg 893w" sizes="(max-width: 353px) 100vw, 353px" /></a>Manchmal beschäftigen sich Akademiker mit Themen, die ein breites Publikum ansprechen und sich für eine Publikation in Buchform eignen. Die Kanäle, über die wissenschaftliche Erkenntnisse in die öffentliche Diskussion einfließen können, sind limitiert. Die direkte Kommunikation durch ein Buch, ohne einen Journalisten oder Redenschreiber als Mittelsmann, kann dafür die ideale Form sein. Zusätzlich zu Papers, Konferenzbeiträgen und möglicherweise einer Monographie auch an Zeitungsartikeln mitzuwirken, Radiointerviews zu geben oder ein populäres Buch zu schreiben (oder es zumindest zu versuchen) gilt heute nicht mehr als Ausverkauf der Wissenschaft, wie es noch vor wenigen Jahrzehnten der Fall war. Auch ergraute Dekane haben sich längst daran gewöhnt, dass viele jüngere Akademiker Blogs pflegen und erkennen durchaus die Vorteile von zusätzlicher und vereinfachter Kommunikation. Gesammelte Blogposts in einem Buch neu aufbereiten? Wieso nicht! Das Naserümpfen der Kollegen mag nicht länger eine Hürde sein auf dem Weg zum eigenen Bestseller. Andere Stolpersteine sind deshalb aber nicht verschwunden!</p>
<p><strong>Keine Fußnoten, und trotzdem keine Leser</strong></p>
<p>Für ein erfolgreiches Buch gibt es einige grundsätzliche Anforderungen. So muss das gewählte Thema nicht nur Interesse wecken, sondern auch relativ klar abgrenzbar sein und in logische Kapitel zerstückelt werden können. Selbst mit einem überzeugenden Konzept bewaffnet, stellt sich aber nicht jeder Akademiker als geborener Autor heraus. Wer Jahre mit den Verfassen von akademischen Texten zugebracht hat, kann leicht einer Art „Betriebsblindheit“ zum Opfer fallen. Fachjargon und zu komplexe, verdichtete Texte schrecken Leser ab. Dennoch muss der nötige Kontext erläutert werden, und zwar ohne dass der Autor einen ungewollt herablassenden Ton anschlägt. Wer diesen Spagat nicht schafft, riskiert zwischen Stuhl und Bank zu fallen. Sind die Fußnoten erst gelöscht und der Text aufgepeppt, lässt sich das Buch nicht mehr akademisch verwerten. Bleibt die breite Leserschaft aus, ist der Frust (und vermutlich finanzielle Einbußungen) vorprogrammiert.</p>
<p><strong>Die falschen Beweggründe</strong></p>
<p>Wer den schrumpfenden Chancen, eine Monographie zu veröffentlichen entfliehen möchte, indem er sich mit seinem Buch an eine breitere Leserschaft wendet, ist fast schon zum Scheitern verurteilt, bevor der erste Federstrich getan ist. Dasselbe gilt für den frischen Doktoranden, der hofft, dass ein Buch sich im Lebenslauf gut macht: Was nicht ein Peer Review durchlaufen hat, wird keinen Kollegen beeindrucken und sollte im Normalfall noch nicht einmal in der Publikationsliste im CV auftauchen.</p>
<p><strong>Wie bekomme ich mein Buch veröffentlicht?</strong></p>
<p>Wer diesen Pfad trotzdem einschlagen möchte, muss also akzeptieren, dass sich sein Buchprojekt außerhalb der akademischen Welt bewegt, selbst wenn der Inhalt des entstehenden Werks auf solider Forschung basiert. In der Entscheidung zwischen „Selbstverlag“ oder Agent unterscheiden sich die nächsten Stephen Hawkings oder Simon Schamas daher kaum vom herangehenden Romanautor. Selbstverlegte Titel waren im vergangenen Jahr für einen Viertel aller Buchverkäufe über Amazon verantwortlich, dieses Vorgehen bedeutet aber auch, dass der Autor sich auf wenig Unterstützung verlassen kann und bei der Konzeption, bei redaktionellen Arbeiten und vor allem beim Marketing auf sich selbst gestellt ist. Ein Agent ist zwar mit Kosten verbunden (15% des Umsatzes sind üblich), der Einkauf von Erfahrung, Beratung und Kontakten kann sich aber gerade für Akademiker lohnen.</p>
<p>Ein Buch, wie jedes große Projekt, kann eine sehr befriedigende und bereichernde Erfahrung sein. Die eigene Expertise zugänglich zu machen, ist ein nobles Ziel. Es besteht aber, wiederum wie bei jedem großen Projekt, auch ein gewisses Risiko. Wer sein faszinierendes Forschungsgebiet nicht mit einem bekannten Namen, viel Schreiberfahrung und Marketinggeschick ergänzen kann, läuft Gefahr, viel Blut, Schweins und Tränen (ersteres natürlich nur beim gelegentlichen Papierschnitt) in einen Ladenhüter zu investieren, welcher der akademischen Laufbahn nicht dienlich ist.</p>
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		<title>Überprüfung statistischer Methoden: So übersteht Ihr Paper den neuen Reviewprozess</title>
		<link>https://www.enago.de/blog/uberprufung-statistischer-methoden-so-ubersteht-ihr-paper-die-neue-reviewrunde/</link>
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				<pubDate>Tue, 30 Dec 2014 06:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochglanzjournals]]></category>
		<category><![CDATA[Peer Review]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Science hat kürzlich eine weitere Reviewrunde zum Prozess hinzugefügt, bei welchem entschieden wird, welche 7% der wöchentlich 250 eingereichten Papers publiziert werden. Das Journal hat dazu einen statistischen Beirat als neues Gremium ins Leben gerufen. Dieser wird mit weiteren externen Statistikexperten zusammenarbeiten. Neu sieht der Prozess so aus, dass Redakteure wie bis anhin die vielversprechendsten Manuskripte ins übliche Review schicken. Jene Artikel, die diese beiden Hürden überstehen, werden dann an den statistischen Beirat weitergereicht, welcher entscheidet, ob eine genaue Untersuchung der Daten und der angewendeten statistischen Methoden nötig ist. Erscheint ihnen dies sinnvoll, wird das Paper wiederum zur weiteren Prüfung an einen oder mehrere Statistikexperten des Fachgebiets weitergeleitet. Die Analyse der statistischen Methoden kann wie in der ersten, eher auf den Inhalt fokussierten Reviewrunde zur Ablehnung des Artikels führen, oder dazu, dass vom Autoren Änderungen verlangt werden. No se puede [&#8230;]</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><i><a href="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/statistic-review.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-654" alt="statistic review" src="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/statistic-review.jpg" width="293" height="195"/></a>Science</i> hat kürzlich eine weitere Reviewrunde zum Prozess hinzugefügt, bei welchem entschieden wird, welche 7% der wöchentlich 250 eingereichten Papers publiziert werden. Das Journal hat dazu einen <a href="http://www.nature.com/news/science-joins-push-to-screen-statistics-in-papers-1.15509" rel="no follow">statistischen Beirat</a> als neues Gremium ins Leben gerufen. Dieser wird mit weiteren externen Statistikexperten zusammenarbeiten. Neu sieht der Prozess so aus, dass Redakteure wie bis anhin die vielversprechendsten Manuskripte ins übliche Review schicken. Jene Artikel, die diese beiden Hürden überstehen, werden dann an den statistischen Beirat weitergereicht, welcher entscheidet, ob eine genaue Untersuchung der Daten und der angewendeten statistischen Methoden nötig ist. Erscheint ihnen dies sinnvoll, wird das Paper wiederum zur weiteren Prüfung an einen oder mehrere Statistikexperten des Fachgebiets weitergeleitet. Die Analyse der statistischen Methoden kann wie in der ersten, eher auf den Inhalt fokussierten Reviewrunde zur Ablehnung des Artikels führen, oder dazu, dass vom Autoren Änderungen verlangt werden.</p>
<p style="position:absolute; top:-9999px;">No se puede dejar de lado el bingo, ya que hay muchos nombres de operadores online como Golmania, así como variantes de juegos de keno y arcade. Todos los operadores en línea que encontrarás en <a href="https://casinos-enlinea.com/">https://casinos-enlinea.com/</a> ChoiceCasino son legales en México y tienen una licencia nacional o internacional.</p>
<p><strong>Mangelnde Fähigkeiten im Bereich Statistik</strong></p>
<p><i>Science</i> riskiert mit diesem Vorgehen den ohnehin schon schwerfälligen Publikationsprozess zusätzlich zu verlängern, reagiert aber auf ein schwerwiegenderes Problem: Die zunehmende Anzahl an Artikeln, die nach ihrer Veröffentlichung zurückgezogen werden müssen. Teilweise sind Fälschungen und Betrug an dieser Entwicklung schuld, oft aber auch simple Fehler in der Datenverarbeitung oder in der Anwendung der Statistik. Dies mag daher rühren, dass der Druck auf Wissenschaftler zugenommen hat, mehr Artikel in weniger Zeit zu veröffentlichen. Ein weiterer Faktor ist jedoch, dass sich statistische Methoden und Programme stetig entwickeln und komplexer werden. Nicht jeder Forschende kann genügend Zeit darauf verwenden, sich fundiert einzuarbeiten und auf dem Laufenden zu halten.</p>
<p><strong>Die strikte Kultur der Medizin übernehmen</strong></p>
<p>Die Topmagazine im Bereich der Medizin und der Biochemie legen traditionell großen Wert auf eine genaue Datenprüfung. <i>Science</i> ist nicht das erste Journal, das versucht, diese Kultur auf andere Fachbereiche zu erweitern. Verschiedentlich greifen Journals zu genaueren Prüfungen, sei es durch Statistikexperten oder durch den Einsatz von formalisierten Checklisten, anhand derer Redakteure oder Reviewer sicherstellen sollen, dass nötige statistische Informationen vollständig publiziert und korrekt sind.</p>
<p><strong>Die Killerkriterien</strong></p>
<p>Um sicherzugehen, dass Ihr nächstes Manuskript nicht in einer solchen Prüfung hängen bleibt, sollten Sie darauf achten, dass der Methodenteil Ihres Papers genügend Informationen enthält. Alle statistischen Tests und Methoden (mit der Ausnahme der absolut geläufigen, etwa des t-Tests) sollten nicht nur benannt, sondern auch beschrieben werden. Nutzen Sie diese Aufgabe, um kritisch zu überprüfen, ob Sie Ihren Ansatz <i>wirklich</i> bewusst gewählt haben, im Detail verstehen, und entsprechend rechtfertigen können! Wichtig ist selbstverständlich auch, dass simple Angaben wie etwa die Stichprobengröße nicht schlicht vergessen werden.</p>
<p>Informieren Sie sich, ob das Journal, in welchem Sie publizieren möchten, eine veröffentlichte Checkliste oder konkrete Richtlinien verwendet (oft sind diese Bestandteil einer allgemeinen Checkliste, die der Autor vor der Einreichung des Artikels durchgehen soll)! Ist dies nicht der Fall, so kann man für die Überprüfung des eigenen Textes die Kriterien eines anderen Journals der Fachrichtung verwenden. <a href="http://www.nature.com/authors/policies/checklist.pdf" rel="no follow"><i>Nature</i></a> und das <i>British Medical Journal (</i><a href="http://www.bmj.com/about-bmj/resources-readers/publications/statistics-square-one" rel="no follow"><i>BMJ</i></a><i>) </i>etwa stellen entsprechende Informationen zur Verfügung.</p>
<p>Die zusätzlichen Prüfungen und das lange Hin und Her wegen einfachen Nachlässigkeiten mag Autoren bisweilen als Schikane vorkommen. Wenn solche Checks aber helfen zu verhindern, dass Papers abgelehnt werden, oder schlimmer noch: zurückgezogen werden müssen, so sind sie eine begrüßenswerte Entwicklung. Wer nach mehreren erfolgreichen Publikationen denkt, Checklisten nicht nötig zu haben, der ändert vielleicht seine Meinung, wenn er sich vor Augen führt, dass <a href="http://www.nasa.gov/offices/oct/home/tech_life_lifewings.html" rel="no follow">auch Chirurgen und Astronauten</a> trotz erstklassiger Ausbildung mit dieser Methode gegen vermeidbare Fehler vorgehen!</p>
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		<item>
		<title>4 Dinge, die Sie unbedingt vermeiden müssen, um erfolgreich zu promovieren</title>
		<link>https://www.enago.de/blog/4-dinge-die-sie-unbedingt-vermeiden-mussen-um-erfolgreich-zu-promovieren/</link>
				<comments>https://www.enago.de/blog/4-dinge-die-sie-unbedingt-vermeiden-mussen-um-erfolgreich-zu-promovieren/#respond</comments>
				<pubDate>Sat, 20 Dec 2014 12:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Dissertation]]></category>
		<category><![CDATA[Promovieren]]></category>
		<category><![CDATA[Doktorarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Doktortitel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.enago.de/blog/?p=647</guid>
				<description><![CDATA[<p>Nur einer aus zwei bis drei Promovierenden hält es tatsächlich bis zum PhD Titel durch. Für viele geeignete und begabte Kandidaten ist letztlich doch der Druck zu hoch, die Strukturen zu starr und die Zukunftsaussichten zu unsicher. Der Beitrag der eigenen Arbeit erscheint im Verhältnis dazu plötzlich zu gering, um den Doktorandenalltag mehrere Jahre lang auszuhalten. Um diesem Szenario zu entgehen, sollten Sie diese vier Fallen vermeiden: Den Titel idealisieren Wer eine Doktorarbeit in Angriff nimmt hat ein klares, wenn auch weit entferntes Ziel: Nämlich diese erfolgreich zu verteidigen, das erstrebte „Dr.“ als Titel zu führen und den nächsten Karriereschritt in Angriff nehmen zu können. In einer von Leistungsdruck ausgezeichneten Umwelt ist es jedoch einfach, die Perspektive zu verlieren. Plötzlich sind viele Kollegen, an denen man sich misst, ebenfalls Experten im gewählten Gebiet. Dazu kommt die Verantwortung für Forschungsresultate und [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Promovieren.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-649" alt="Promovieren" src="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Promovieren-300x198.jpeg" width="300" height="198" srcset="https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Promovieren-300x198.jpeg 300w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Promovieren.jpeg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Nur einer aus <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/doktorarbeit-promovenden-verzweifeln-an-uni-und-promotion-a-983370.html" rel="no follow">zwei bis drei</a> Promovierenden hält es tatsächlich bis zum PhD Titel durch. Für viele geeignete und begabte Kandidaten ist letztlich doch der Druck zu hoch, die Strukturen zu starr und die Zukunftsaussichten zu unsicher. Der Beitrag der eigenen Arbeit erscheint im Verhältnis dazu plötzlich zu gering, um den Doktorandenalltag mehrere Jahre lang auszuhalten. Um diesem Szenario zu entgehen, sollten Sie diese vier Fallen vermeiden:</p>
<p><strong>Den Titel idealisieren</strong></p>
<p>Wer eine Doktorarbeit in Angriff nimmt hat ein klares, wenn auch weit entferntes Ziel: Nämlich diese erfolgreich zu verteidigen, das erstrebte „Dr.“ als Titel zu führen und den nächsten Karriereschritt in Angriff nehmen zu können. In einer von Leistungsdruck ausgezeichneten Umwelt ist es jedoch einfach, die Perspektive zu verlieren. Plötzlich sind viele Kollegen, an denen man sich misst, ebenfalls Experten im gewählten Gebiet. Dazu kommt die Verantwortung für Forschungsresultate und dafür, Gelder nicht zu verschwenden. Viele Doktoranden haben den Wunsch oder die Auflage, sich durch Konferenzteilnahmen einen Namen zu machen und möglichst eine erste Publikation zu erreichen. Darauf reagieren nicht wenige Personen auf eine selbstzerstörerische Art, entwickeln bisweilen sogar Depressionen, Angststörungen oder Burnouts. Ein gewisses Maß an Verbissenheit und Disziplin ist unbestrittenerweise erforderlich, um erfolgreich einen akademischen Werdegang zu verfolgen. Krankmachen sollte dieser allerdings auf keinen Fall. Überlegen Sie sich, wie viel Ihnen der Titel wirklich wert ist und ob einige Meilensteine allenfalls auf spätere Karrierephasen verschoben werden können. Suchen Sie im Zweifelsfall Unterstützung!</p>
<p><strong>Freizeit aufgeben</strong></p>
<p>Auf den erheblichen Druck reagieren einige Doktoranden damit, übermäßig viele Wochenstunden in ihre Wissenschaft zu investieren und geben dabei das persönliche Umfeld und ihre Freizeitaktivitäten fast völlig auf. Andere wissen vor lauter Ansprüchen nicht, wo zu beginnen, verheddern sich in Unwichtigem und arbeiten unproduktiv. Beide Extreme machen einen Abbruch wahrscheinlicher. Die Herausforderung, einen langfristig gangbaren Mittelweg zu finden, ist natürlich nicht auf die Welt der Wissenschaft beschränkt und die Erfolgsrezepte sind letztlich individuell sehr verschieden. Wer Wissenschaft, Arbeit und Familie kombinieren will, steht besonders unter Druck. Für einige ist die Dreifachbelastung nicht zu bewältigen, anderen wiederum sind die festen Strukturen, die dazu nötig sind, hilfreich. Ganz ohne „Überstunden“ ist die Promotion wahrscheinlich nicht zu erreichen, aber wer seine Freizeit und anderen Interessen nicht komplett vernachlässigt, ist meist auf dem richtigen Pfad.</p>
<p><strong>Finanzielles in den Hintergrund rücken</strong></p>
<p>Stipendien, Einstiegsstellen an der Fakultät und Teilzeitarbeit ermöglichen kein Leben in Saus und Braus. Die Entscheidung für die Wissenschaft ist im Normalfall vom Interesse am Fachgebiet und von Idealismus getrieben. Wenn sich dann der Wissenschaftsalltag als weniger spektakulär erweist als erträumt, die Strukturen und Hierarchien den eigenen Ideen bisweilen im Weg stehen und die Resultate nicht der Erwartung entsprechen, können die Lohnpakete der Privatwirtschaft zum Sirenengesang werden. Überlegen Sie von Anfang an, wie Ihre finanzielle Situation während des Doktorats aussehen wird, und was realistische Zukunftsaussichten sind. Schämen Sie sich nicht, dieses Thema ehrlich in Ihre Entscheidung miteinzubeziehen.</p>
<p><strong>Forschungsresultate beschönigen</strong></p>
<p>Eigentlich selbstverständlich. Nur: Unter dem Druck des Doktorvaters, bei der Erwartungshaltung an die eigene Karriere und ob der Enttäuschung, Monate oder Jahre vergeblich einer Idee geopfert zu haben, die sich nicht recht untermauern lässt&#8230; kommen diese Faktoren zusammenkommen, werden moralische Bedenken bisweilen plötzlich zu einer weniger bindenden Richtlinie. Rufen Sie sich in solchen Momenten sehr deutlich die Konsequenzen vor Augen, die auf Sie zukommen, wenn Ihre Publikation im Nachhinein angezweifelt wird! Sich davon zu erholen ist schwieriger, als eine Karriere auf einem Doktortitel ohne Publikation aufzubauen, oder auf einer Publikation in einem weniger prestigeträchtigen Journal. Machen Sie sich auch klar, wer diese Konsequenzen tragen wird: Sie oder der drängelnde Vorgesetzte?</p>
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		<title>Megajournals: Retter der Wissenschaft, Zerstörer der Karriere, oder beides?</title>
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				<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 07:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochglanzjournals]]></category>
		<category><![CDATA[Megajournals]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Einige akademische Journals tragen auf verschiedenen Kanälen dazu bei, den wissenschaftlichen Fortschritt zu verlangsamen oder zumindest nur selektiv voranzutreiben. Megajournals sollen der große Wurf sein, durch den mehrere Probleme gleichzeitig angegangen werden. Letztlich setzen diese Titel dazu an, den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb zu demokratisieren. Alles, was Wissenschaft ist, so die Logik, ist für jemanden nützlich. Folglich sollen alle Papers, die gewissen Qualitätsansprüchen genügen, auch veröffentlicht werden können und zwar schnell und ohne Beschränkung des Zugangs. Megajournals sind Onlinepublikationen, die Papers aus einem breiten Spektrum von Fachbereichen publizieren und bei denen die Redaktion weniger eisern eingreift als bei den klassischen Journals. So präsentiert klingt das positiv. Die Beschreibung passt aber im Großen und Ganzen auch auf die Raubtierjournals, die darauf aus sind, Publikationsgebühren abzusahnen, ohne dafür eine faire Gegenleistung zu erbringen. Retter in der Not oder Raubtier? Zwischen Megajournals und Gebühren-Geiern, deren [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Megajournals.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-644" alt="Megajournals" src="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Megajournals-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Megajournals-300x225.jpg 300w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Megajournals-624x468.jpg 624w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/12/Megajournals.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Einige akademische Journals tragen auf verschiedenen Kanälen dazu bei, den wissenschaftlichen Fortschritt zu verlangsamen oder zumindest nur selektiv voranzutreiben. Megajournals sollen der große Wurf sein, durch den mehrere Probleme gleichzeitig angegangen werden. Letztlich setzen diese Titel dazu an, den wissenschaftlichen Publikationsbetrieb zu demokratisieren. Alles, was Wissenschaft ist, so die Logik, ist für jemanden nützlich. Folglich sollen alle Papers, die gewissen Qualitätsansprüchen genügen, auch veröffentlicht werden können und zwar schnell und ohne Beschränkung des Zugangs. Megajournals sind Onlinepublikationen, die Papers aus einem breiten Spektrum von Fachbereichen publizieren und bei denen die Redaktion weniger eisern eingreift als bei den klassischen Journals.</p>
<p>So präsentiert klingt das positiv. Die Beschreibung passt aber im Großen und Ganzen auch auf die Raubtierjournals, die darauf aus sind, Publikationsgebühren abzusahnen, ohne dafür eine faire Gegenleistung zu erbringen.</p>
<p><strong>Retter in der Not oder Raubtier?</strong></p>
<p>Zwischen Megajournals und Gebühren-Geiern, deren Inhalte bestenfalls Unterhaltungswert haben, liegen Welten. Den Unterschied zwischen der hohen Qualität der einen und den tiefen Ansprüchen der anderen machen natürlich die Qualitätskontrollen aus, also das Peer Review. Wie seriös dieses durchgeführt wird hängt jedoch nicht von der Publikationsform ab. Plos One und PeerJ, respektierte Titel aus der Kategorie Megajournal, deren Material beachtet und zitiert wird, belegen dies.</p>
<p>Große Würfe gehen meist nicht ohne Bruchlinien einher und so befinden sich die guten Megajournals gegenwärtig in einer Art Zwischenwelt. Trotz der Qualität Ihrer Artikel, der häufigen Zitate, des guten Preis/Leistungsverhältnisses und der raschen Publikation haftet ihnen ein Stigma an von „da kann ja jeder was veröffentlichen“. Somit sehen sich Autoren einem Dilemma ausgesetzt: Wandel wollen viele sehen, freiwillig auf das Prestige der „Klassiker“ verzichten jedoch nur wenige.</p>
<p><strong>Distanz zum Raubtier wahren</strong></p>
<p>Was ist also zu tun, wenn man selber überzeugt ist, dass eine Publikation in einem Megajournal etwas positives ist, gleichzeitig aber vermutet, dass diese Überzeugung nicht geteilt wird von jenen, die Forschungsgelder vergeben und über Beförderungen entscheiden? Abwarten, bis sich die neuen Titel etabliert haben ist die konservativere Methode. Da zur Zeit auch <a href="http://www.enago.de/blog/wie-kann-die-publikationslandschaft-der-wissenschaft-dienlicher-sein/" rel="no follow">Nobelpreisträger</a> ihre Glaubwürdigkeit nutzen, um das neue Konzept zu pushen, indem sie sich beispielsweise als Redaktoren engagieren, bleibt zu hoffen, dass sich das Problem in absehbarer Zeit selbst löst. Andererseits: Würde es Sie nicht reizen, im nächsten Journal vom Kaliber von <i>Nature</i> publiziert zu haben, bevor es cool war? Eine etwas proaktiver Variante wäre also zu versuchen, die Komitees auf seine Seite zu ziehen. Downloadzahlen, Anzahl Zitate und ähnliche Kennzahlen lassen sich im CV zusammen mit der Publikation auflisten: Durch den kostenlosen Zugang fallen sie bei Artikeln aus Megajournals meist positiv aus, vorausgesetzt es handelt sich um eine qualitativ hochstehende Plattform und einen guten Artikel.</p>
<p>Der Aufbruch in eine neue Welt erfordert bisweilen etwas Mut. Wer sich weiterhin Scheuklappen aufzieht und nur auf den Impact Factor und die Journalhackordnung schaut, der riskiert Teil des Problems zu sein, statt Teil der Lösung. Selbst wenn Sie den Schritt noch nicht wagen wollen, in einem Megajournal oder anderweitigen Open Access Titel zu publizieren, so sollten Sie dennoch ein wachsames Auge auf die Verschiebungen in der erwähnten Hackordnung halten!</p>
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		<title>Interviews korrekt zitieren</title>
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				<pubDate>Fri, 31 Oct 2014 07:56:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Zitieren]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Interviews und Gespräche sind besonders in den Geisteswissenschaften wichtige Informationsquellen. Auch in anderen Disziplinen können sie einem Argument besonderes Gewicht verleihen oder es sogar ermöglichen, Erkenntnisse aus nicht öffentlichen Daten in ein Paper einfließen zu lassen. Auf gewisse Weise widerspricht diese Methode allerdings dem Geist der Forschung, der eigentlich verlangt, dass Rohdaten, Materialien und Informationen so einfach wie möglich zugänglich und nachvollziehbar sein sollten. Dieser Konflikt spiegelt sich in den formalen Vorschriften des Zitierens wieder: Persönliche Interviews werden in den verschieden Zitierstilen unterschiedlich behandelt. Öffentlich zugängliche Interviews Ein Zitat aus einem öffentlich vorliegenden, gedruckten Interview zu nutzen, unterscheidet sich im Prinzip kaum davon, ein Paper oder Buch als Quelle zu verwenden. Die Regeln der verschiedenen Stile sind hier daher noch relativ einheitlich. Die nötigen bibliographischen Angaben sind der Name des Interviewten, der Name des Interviewers, der Titel der Publikation (zum [&#8230;]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/10/RUDI.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-637" alt="RUDI" src="http://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/10/RUDI-300x200.jpg" width="422" height="281" srcset="https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/10/RUDI-300x200.jpg 300w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/10/RUDI-624x416.jpg 624w, https://www.enago.de/blog/wp-content/uploads/2014/10/RUDI.jpg 822w" sizes="(max-width: 422px) 100vw, 422px" /></a>Interviews und Gespräche sind besonders in den Geisteswissenschaften wichtige Informationsquellen. Auch in anderen Disziplinen können sie einem Argument besonderes Gewicht verleihen oder es sogar ermöglichen, Erkenntnisse aus nicht öffentlichen Daten in ein Paper einfließen zu lassen. Auf gewisse Weise widerspricht diese Methode allerdings dem Geist der Forschung, der eigentlich verlangt, dass Rohdaten, Materialien und Informationen so einfach wie möglich zugänglich und nachvollziehbar sein sollten. Dieser Konflikt spiegelt sich in den formalen Vorschriften des Zitierens wieder: Persönliche Interviews werden in den verschieden Zitierstilen unterschiedlich behandelt.</p>
<p><strong>Öffentlich zugängliche Interviews</strong></p>
<p>Ein Zitat aus einem öffentlich vorliegenden, gedruckten Interview zu nutzen, unterscheidet sich im Prinzip kaum davon, ein Paper oder Buch als Quelle zu verwenden. Die Regeln der verschiedenen Stile sind hier daher noch relativ einheitlich. Die nötigen bibliographischen Angaben sind der Name des Interviewten, der Name des Interviewers, der Titel der Publikation (zum Beispiel der Zeitung), Ausgabe und Jahr der Publikation, die Seitenzahl, sowie die Art des Mediums. Die Reihenfolge und formale Darstellung richtet sich nach dem gewählten Stil, ein Beispiel in MLA wäre etwa: O&#8217;Connor, Flannery. Interview by Gerard Sherry. <em>The Critic </em>21 (1963): 29-31. Print.</p>
<p>Ist das Interview nicht in gedruckter Form erschienen, aber dennoch öffentlich zugänglich, gelten wiederum ähnliche Regeln. Ein Titel kann hinzugefügt werden; der Name des Interviewers entfällt, falls dieser im Beitrag nicht identifiziert wird. Bei Fernseh- oder Radiostationen sollte neben dem Namen des Senders auch der entsprechende Identifikationscode angegeben werden. Ansonsten ändert sich wenig. Ein Beispiel für ein Fernsehinterview in MLA: Jolie, Angelina. &#8220;Being a Mother.&#8221; 60 Minutes. CBS. WCBS, New York: 3 Feb. 2009. Television.</p>
<p><strong>Eigene Interviews</strong></p>
<p>Hier beginnen die Konflikte und folglich werden die Regelungen uneinheitlicher. Auf jeden Fall sollte ein Hinweis auf das Interview direkt im Text oder in einer Fußnote zu finden sein. Im MLA Stil findet sich zusätzlich ein Eintrag in der Bibliographie, da das Interview auf gleicher Ebene mit den anderen Informationsquellen aufgelistet wird. Beispielsweise in APA oder Chicago hingegen, beschränkt man sich auf den Hinweis im Text. Hier steht die Funktion der Bibliographie als Wegweiser im Vordergrund, die nur Materialien auflistet, welche vom Leser aufgefunden werden können. Wer dem MLA Stil folgt, sollte im Text einen Hinweis der folgenden Art platzieren: „China&#8217;s policies have an immense impact on regional cooperation.“ (Doe,  2014.).</p>
<p>In der Bibliographie sollten zudem die Art des Interviews und das genaue Datum zu finden sein: Doe, John. Personal interview. 04 March 2014.</p>
<p>Bei einem Interview von Angesicht zu Angesicht darf der Ausdruck „Personal interview“ auch durch „Interview“ ersetzt werden, bei anderen Kommunikationsformen wird entsprechend „Phone interview“ oder „Email interview“ verwendet.</p>
<p>Liegen Aufzeichnungen eines Interviews vor, die keine vertraulichen Angaben enthalten und die vom Gesprächspartner freigegeben worden sind, kann es sinnvoll sein, dies in einer Fußnote zu erwähnen. Der Autor signalisiert so, dass er im Zweifelsfall die Aussagen aus Interviews belegen kann, selbst wenn diese nicht öffentlich zugänglich sind.</p>
<p><strong>Bibliographien automatisch erstellen</strong></p>
<p>Für jene, die sich bei den Formvorschriften des Zitierens unsicher sind oder häufig zwischen verschiedenen Stilen wechseln müssen, lohnt es sich, die Erstellung der Bibliographie zu automatisieren. Wer für die Dokumentenverwaltung oder andere Aufgaben bereits Programme wie EndNote, Zotero oder Mendeley nutzt, kann sich in wenigen Minuten mit der entsprechenden Funktionalität vertraut machen. Daneben gibt es unzählige zuverlässige Onlinetools, welche die Fleißarbeit ersetzen oder zumindest erleichtern können. <a href="http://www.easybib.com/mla-format/interview-citation" rel="no follow">EasyBib</a> ist eine intuitive Variante, die alle Interviewformen und die gängigsten Stile abdeckt.</p>
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