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	<title>Für immer Freitag</title>
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		<title>Der Endbericht ist da. Und jetzt?</title>
		<link>https://fuerimmerfreitag.de/?p=4383</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 18:16:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 17.April 2026 wurde der Endbericht zur Kommunalen Wärmeplanung vorgelegt. Am Freitag, 24.4.2026 wurde im Umwelt- und Grünflächenausschuss darüber beraten werden, damit die Kommunale Wärmeplanung am 12. Mai im Rat beschlossen werden kann. Die verangene Woche war zu kurz, um ein vollständiges Bild von dem 653 Seiten langen Bericht zu bekommen. Aber immerhin haben wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 17.April 2026 wurde der Endbericht zur Kommunalen Wärmeplanung vorgelegt. Am Freitag, 24.4.2026 wurde im Umwelt- und Grünflächenausschuss darüber beraten werden, damit die Kommunale Wärmeplanung am 12. Mai im Rat beschlossen werden kann.</p>



<p>Die verangene Woche war zu kurz, um ein vollständiges Bild von dem 653 Seiten langen Bericht zu bekommen. Aber immerhin haben wir es geschafft, ein paar Fragen und Anmerkungen dazu zu formulieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum wird die Möglichkeit, <strong>weitere Energieanbieter</strong> ins Stadtgebiet zu lassen, nicht erwähnt? </li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was sind die Auswahlkriterien für die Aufnahme eines Gebietes in das <strong>Programm &#8222;Energetische Quartierssanierung (EQS)</strong>&#8222;? Welches Gremium entscheidet darüber? Wie läuft die Beteiligung der Bürgerschaft ab? </li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Durch welche Maßnahme soll die <strong>Sanierungsquote</strong> allgemein gesteigert werden?</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche <strong>Ausstiegsplanung für das Gasnetz</strong> gibt es?</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum wird die Nutzung von Abwärme aus dem <strong>Stahlwerk Salzgitter</strong> nicht in Betracht gezogen?</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ist es Ziel der <strong>Info-Kampagne zur &#8222;Grüngasversorgung&#8220;</strong>,  Menschen mit Wohneigentum zur Nutzung von &#8222;Grüngas&#8220; zu ermutigen, oder sie davon abzubringen?</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie wird sichergestellt, dass es zukünftig ausreichend <strong>Personalkapazitäten in der Energieberatung</strong> gibt?&nbsp;</li>
</ul>



<p>Allgemein ist aus unserer Sicht anzumerken, dass es sich bei dem vorliegenden &#8222;Endbericht&#8220; um keinen konkreten Fahrplan handelt und dass konkrete Meilensteine fehlen. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Es gibt keine Einordnung der <strong>Quantifizierung / Qualifizierung</strong> (welche Maßnahmen bringen wieviel?).</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Energetische Sanierung ist Teil des Zielszenarios, es fehlen aber <strong>Umsetzungsstrategien</strong> und <strong>Förderungen</strong> (fehlendes Personal für die Energieberatung).</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine <strong>Kommunikationsstrategie</strong> ist nicht erkennbar.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine konkrete <strong>Finanzierungs- und Kapazitätsplanung</strong> ist nicht enthalten.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein <strong>Plan zur Gasnetzstilllegung </strong>fehlt.</li>
</ul>



<p>Den Endbericht findet ihr übrigens als Anlage zum Tagesordnungspunkt 6 der Sitzung vom 24.4.: <br><a href="https://ratsinfo.braunschweig.de/integration/si010"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#1b8646" class="has-inline-color"><strong>https://ratsinfo.braunschweig.de/integration/si010</strong></mark></a><br>Habt ihr auch Fragen, Anmerkungen oder Kritik? Dann schreibt uns gerne unter: p4f.bs(at)gmx.de<br></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Musik trifft auf Gletscherschmelze</title>
		<link>https://fuerimmerfreitag.de/?p=4374</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieda]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 18:28:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute möchten wir ein besonderes Musik-Video in den Fokus stellen. Es lohnt sich nicht nur, es sich anzuhören, sondern auch es zu teilen und weiter zu verbreiten. Musik als eine Form von Klimaaktivismus erreicht Menschen oft auf einer ganz anderen Ebene als es über nüchterne und teilweise sehr bedrückende Informationen, Daten, Zahlen oder Fakten möglich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute möchten wir ein besonderes Musik-Video in den Fokus stellen. Es lohnt sich nicht nur, es sich anzuhören, sondern auch es zu teilen und weiter zu verbreiten. Musik als eine Form von Klimaaktivismus erreicht Menschen oft auf einer ganz anderen Ebene als es über nüchterne und teilweise sehr bedrückende Informationen, Daten, Zahlen oder Fakten möglich ist. Dieses Musik-Video wurde mit der Unterstützung von Greenpeace Schweiz in einer Eishöhle aufgenommen und macht auf die schmelzenden Gletscher aufmerksam.</p>



<p>Etwa vor drei Wochen, am 21. März 2026 war der erste weltweite von den Vereinten Nationen ausgerufene „Tag des Gletschers“, um auf die dramatische Gletscherschmelze aufmerksam zu machen.<br>Bereits 2025 startete die Dekade des Gletscherschutzes. Ende Mai 2025 fand in Dushanbe, Tadschikistan, eine <a href="https://dushanbeicgp2025.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">internationale Konferenz der UNO zur Erhaltung der Gletscher</a> statt. 2025 wurde zum Internationalen Jahr der Erhaltung der Gletscher ernannt, was später zur Ausrufung des UNO-Jahrzehnts für Kryosphärenwissenschaften 2025–2034 führte.</p>



<p>Vom Gletscherschwund ist die Schweiz in besonderem Maße betroffen, denn die Alpengletscher sind für das kleine Land ein Langzeitreservoir für die Wasserversorgung und wichtig für die Stromproduktion: Wasserkraftwerke erzeugen hier knapp 60 Prozent des Stroms. Auch die Binnenschifffahrt ist betroffen. Selbst auf dem Rhein ist das Ausbleiben des Gletscherwassers bereits spürbar.<br>Noch weitreichender sind die Konsequenzen für das gesamte Weltklima, denn die Gletscher schmelzen nicht nur in den Alpen, sondern auch in den Anden und im Himalaja – mit zahlreichen Dominoeffekten für Klima, Ökosysteme und Biodiversität.<br>Um Gefahren und Lösungsmöglichkeiten einschätzen zu können, leisten die Forschenden in der Schweiz einen wichtigen und weltweit anerkannten Beitrag. Sie befürchten, dass die Gletscherschmelze in der Schweiz kaum aufzuhalten sein wird, betonen jedoch, dass es für die weltweite Situation keineswegs zu spät ist. Es lohnt sich, jetzt zu handeln und die Erderhitzung zu stoppen. Dies geht aber nur mit einem entschlossenen und international wirkenden Klimaschutz.</p>



<p>Prof. Daniel Farinotti, Glaziologe an der ETH Zürich, macht deutlich: <em>„Auf globaler Ebene können die entscheidenden Weichen, also die Treibhausgasemissionen und die Faktoren, welche diese bestimmen, noch gestellt werden. Ich hoffe sehr, dass die zahlreichen Weckrufe sowohl aus der Forschung als auch aus der Natur endlich Gehör finden. Künftige Generationen würden es uns danken.“<br></em>Auf eine ganz besondere Art sensibilisiert die Schweizer Sängerin To Athena mit ihrem Video für die Verletzlichkeit der Gletscher. Sie nahm ihr Lied „Collide“ in der Eishöhle des Morteratschgletschers auf. „<em>Das Video ist eine Form des Widerstands</em>.“, so Iris Menn, Geschäftsleiterin von Greenpeace Schweiz.&nbsp;<br>(Video auf: <a href="https://www.greenpeace.ch/de/story/130986/musik-trifft-auf-schmelzendes-eis/">https://www.greenpeace.ch/de/story/130986/musik-trifft-auf-schmelzendes-eis/</a>)</p>



<p>Weitere Informationen zu Gletscherforschung in der Schweiz: <a href="https://www.eda.admin.ch/de/die-schweiz-kann-ihre-strahlkraft-nutzen-auch-fuer-den-gletscherschutz">https://www.eda.admin.ch/de/die-schweiz-kann-ihre-strahlkraft-nutzen-auch-fuer-den-gletscherschutz</a></p>
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		<title>Für einen gerechten Gasausstieg!</title>
		<link>https://fuerimmerfreitag.de/?p=4363</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 24. April um 14:00 Uhr ruft Fridays for Future Braunschweig zur großen Klimademonstration auf dem Schlossplatz auf. &#8222;Gemeinsam fordern wir einen raschen und sozial gerechten Ausstieg aus dem fossilen Gas – denn die Klimakrise trifft nicht alle gleich. FLINTA*, Kinder, Menschen mit geringem Einkommen sowie Menschen mit Migrationsbiografie sind von steigenden Energiepreisen und Klimafolgen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 24. April um 14:00 Uhr ruft Fridays for Future Braunschweig zur großen Klimademonstration auf dem Schlossplatz auf.</p>



<p><em>&#8222;Gemeinsam fordern wir einen raschen und sozial gerechten Ausstieg aus dem fossilen Gas – denn die Klimakrise trifft nicht alle gleich. FLINTA*, Kinder, Menschen mit geringem Einkommen sowie Menschen mit Migrationsbiografie sind von steigenden Energiepreisen und Klimafolgen besonders betroffen. Wir wollen, dass bei der Energiewende niemand zurückgelassen wird.&#8220;</em></p>



<p>Die konkreten Forderungen lauten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stopp neuer Gasprojekte und Bohrungen (zum Beispiel vor Borkum)</li>



<li>Keine Subventionen in fossile Infrastruktur</li>



<li>Verbindlicher Gasausstieg bis spätestens 2035</li>



<li>Starker Ausbau erneuerbarer Energien &amp; Speicher</li>



<li>Sozial gerechte Wärmewende</li>
</ul>



<p>Bereits am 18. April finden in Berlin, Hamburg, Köln und München unter dem Motto <a href="https://erneuerbare-energien-verteidigen.de/"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#1b8646" class="has-inline-color"><strong>&#8222;Erneuerbare Energien verteidigen&#8220;</strong></mark></a><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#1b8646" class="has-inline-color"> </mark>Demonstrationen statt. Eine Woche später folgen dann bundesweit die klassischen Klimastreiks.</p>



<p>Energiepolitik ist für viele Menschen abstrakt, bis im Alltag steigende Preise spürbar werden. Gerade jetzt wird durch den Iran-Krieg wieder deutlich was die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ganz konkret bedeutet: Tanken, Heizen und Lebensmittel sind teurer geworden und die Preise steigen weiter an. </p>



<p>Während die Bundesregierung weiterhin Milliarden in neue Gasprojekte und fossile Infrastruktur investiert und sogar neue Gasbohrungen in der Nordsee plant, fehlen soziale Ausgleiche und konsequente Klimapolitik. </p>
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		<title>Klimabildung zum Anfassen</title>
		<link>https://fuerimmerfreitag.de/?p=4356</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieda]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 19:02:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Pünktlich zu Ostern möchten wir euch einen bunten Strauß mit Ausflugstipps zu spannenden und zugleich unterhaltsamen Bildungsorten präsentieren. Es gibt immer mehr Orte in Deutschland, die mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten die Themen Klimaschutz und Klimakrise aufgreifen, aufklären und eine intensive Auseinandersetzung anregen. Hier eine kleine Auswahl: Wer nicht weit fahren will, kann unsere erste Station [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Pünktlich zu Ostern möchten wir euch einen bunten Strauß mit Ausflugstipps zu spannenden und zugleich unterhaltsamen Bildungsorten präsentieren. Es gibt immer mehr Orte in Deutschland, die mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten die Themen Klimaschutz und Klimakrise aufgreifen, aufklären und eine intensive Auseinandersetzung anregen. Hier eine kleine Auswahl:</p>



<p>Wer nicht weit fahren will, kann unsere erste Station von Braunschweig aus sogar mit dem Fahrrad erreichen: Das <strong><u>NaturErlebnisZentrum (NEZ) des Fördervereins Umwelt und Naturschutz Hondelage e.V</u></strong>. Neben Naturschutzprojekten und einem Kultur-Programm gehört Klima-Bildung zu den Angeboten des Vereins, zum Beispiel ein Waldinformationspfad mit zahlreichen spannenden Stationen und Informationen. Das Projekt „Kinder forschen in Wald, Feld und Flur“ wurde in Kooperation mit der Technischen Universität Braunschweig entwickelt und bietet vor allem Grundschulen vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Mehr Infos unter: <a href="https://fun-hondelage.de/wir-der-fun/">https://fun-hondelage.de/wir-der-fun/</a></p>



<p>In einer <strong><u>Dauerausstellung von Greenpeace in Hamburg</u></strong> können Besuchende spielerisch erfahren, wie Leben und Konsumverhalten mit vielen Umweltproblemen überall auf der Welt zusammenhängen und welche Lösungen es gibt. Die multimediale Ausstellung verbindet anschauliche Fakten mit spannenden Aktionstools. Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag bis Sonntag von 10-17 Uhr. Für Gruppen und Schulklassen gibt es spezielle Angebote wie Vorträge, Workshops und Bildungsmaterialien. Weitere Infos unter: <a href="https://www.greenpeace.de/ueber-uns/ausstellung-veranstaltungen/greenpeace-ausstellung-hamburg">https://www.greenpeace.de/ueber-uns/ausstellung-veranstaltungen/greenpeace-ausstellung-hamburg</a></p>



<p>Wer mehr über die Geschichte der Windkraft zu erfahren, für den lohnt es sich, die kleine Gemeinde Stemwede im nordrhein-westfälischen Landkreis Minden-Lübbecke ausfindig zu machen. In diesem Ort leben zwar nicht einmal 1000 Menschen, trotzdem verfügt er über das <strong><u>Deutsche Windkraftmuseum</u></strong>, das weltweit einzigartig ist. Es ist rund um die Uhr geöffnet und kann sogar bei Dunkelheit besucht werden. Führungen sind nach vorheriger Anmeldung von Montag bis Freitag jeweils zwischen 10:00 und 16:00 möglich. Weitere Informationen unter: <a href="https://deutsches-windkraftmuseum.de">https://deutsches-windkraftmuseum.de</a></p>



<p><strong><u>Die Klima Arena in Sinsheim</u> </strong>ist ein Lern- und Erlebniszentrum für jedes Alter und auch in jeder Jahreszeit spannend, denn es gibt nicht nur Informationen zum Klimawandel, sondern auch Tipps, wie wir alle etwas zum Klimaschutz beitragen können. Durch einen Außenbereich, in dem Kinder z.B. auf der Streuobstwiese und auf einem Wasserspielplatz aktiv sein können, bietet es sich auch im Sommer an. Für Familien gibt es Quizz- und Ralleyangebote. Mehr dazu unter: <a href="https://klima-arena.de">https://klima-arena.de</a></p>



<p>Auf eine Reise durch die unterschiedlichen Klimazonen der Erde können Erwachsene und Kinder sich im <strong><u>Klimahaus Bremerhaven</u> </strong>begeben und erleben hautnah die Tier- und Pflanzenwelt der unterschiedlichen Regionen und den Einfluss der klimatischen Verhältnisse auf das Leben der Menschen. Die aktuelle Dauerausstellung „Wetterextreme“ vermittelt anschaulich die Auswirkungen des Klimawandels und zeigt zugleich Handlungsmöglichkeiten auf. Weitere Infos unter:&nbsp; <a href="https://www.klimahaus-bremerhaven.de/">https://www.klimahaus-bremerhaven.de/</a></p>



<p><strong><u>Das NaturGut Ophoven</u></strong> bietet sich für Familien oder Gruppen ein Outdoor-Erlebnis. Wiesen, Teiche und Wälder bieten einen Einblick in die vielfältigen Ökosysteme, daher bietet sich ein Besuch im Sommer besonders an. Ziel des Angebotes ist es, Begeisterung für die Natur zu wecken. Im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt gibt vor allem für Schulkinder experimentelle Bildungsangebote. Zudem gehören Kurse und Seminare zum Programm. Mehr unter: <a href="https://naturgut-ophoven.de">https://naturgut-ophoven.de</a></p>



<p>Im<strong> <u>Futurium </u></strong>in Berlindreht sich alles um die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen. Es geht um technische Innovation, um die Entwicklung der Demokratie, um nachhaltige Landwirtschaft und vieles mehr. Jedes Wochenende finden öffentliche Familienführungen statt: samstags und sonntags 11:30–12:30 Uhr, sonntags zusätzlich 14:30–15:30 Uhr. Sie sind empfohlen für Kids ab 6 Jahren. Weiteres unter: <a href="https://futurium.de/">https://futurium.de/</a></p>



<p>Alle, die es weit in den Süden Deutschlands verschlägt, sollten nicht am <strong><u>NAWAREUM</u></strong> vorbeifahren. Dies ist ein Mitmach-Museum in Straubingen (Bayern), das es sich zur Aufgabe gemacht hat, zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu vermitteln, Klimawissen und Nachhaltigkeit erlebbar zu machen und so einen Beitrag zu leisten für eine klimaneutrale Zukunft. Zum Angebot gehören eine interaktive Dauerausstellung und immer wieder Sonderausstellungen. Ab dem 17. März können Interessierte unter dem Titel „Essen neu denken“ innovative Lebensmittel und nachhaltige Produktionsmethoden kennenlernen. Geöffnet ist das Museum von Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr und an Feiertagen. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.nawareum.de">https://www.nawareum.de</a></p>



<p>Und last not least bietet das <strong><u>Wettermuseum</u></strong> in Brandenburg spannende Aktionen rund um das Thema „Klimawandel“ für jedes Alter: ein Klimazaun, ein Planspiel zur Energiewende, ein Escape-Room zum Klimawandel oder ein Klimakoffer-Projekttag. Das Museum hat Montag bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Gruppenangebote zu speziellen Themen können gebucht werden. Aktuelle Angebote und alles, was das Museum noch zu bieten hat findet ihr unter: <a href="https://www.wettermuseum.de/">https://www.wettermuseum.de/</a></p>



<p>Vielleicht hat euch das eine oder andere Angebot ja neugierig gemacht.<br>Viel Spaß beim Stöbern und Planen!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Gasausstieg in Braunschweig – Jetzt sozial gerecht</title>
		<link>https://fuerimmerfreitag.de/?p=4345</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 08:43:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[In den vergangenen Wochen hat GermanZero Braunschweig es sich zur Aufgabe gemacht, einen Forderungskatalog an die Stadt Braunschweig zu formulieren. Inhaltlich geht es um die bevorstehende Stilllegung des Braunschweiger Gasnetzes. Am vergangenen Montag hat GermanZero Braunschweig diese Forderungen offiziell an die Stadt übergeben. Die Übergabe erfolgte im Rahmen eines Treffens zwischen Stadträtin Hanusch und Vertreterinnen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den vergangenen Wochen hat GermanZero Braunschweig es sich zur Aufgabe gemacht, einen Forderungskatalog an die Stadt Braunschweig zu formulieren. Inhaltlich geht es um die bevorstehende Stilllegung des Braunschweiger Gasnetzes.</p>



<p>Am vergangenen Montag hat GermanZero Braunschweig diese Forderungen offiziell an die Stadt übergeben. Die Übergabe erfolgte im Rahmen eines Treffens zwischen Stadträtin Hanusch und Vertreterinnen und Vertretern von GermanZero Braunschweig.</p>



<p><strong>Die Forderungen:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Frühzeitige Information und Beratung der Bevölkerung</li>



<li>Geordnete und transparente Ablösung der Erdgasversorgung</li>



<li>Abfederung sozialer Härten</li>



<li>Unterstützung des Handwerks durch Qualifizierung und Förderung</li>
</ol>



<p>Ursprünglich war eine direkte Übergabe an den amtierenden Oberbürgermeister, Herrn Dr. Kornblum, angefragt. Stadträtin Hanusch (Umwelt-, Stadtgrün- und Hochbaudezernat) nahm an seiner Stelle die Forderungen entgegen, bedankte sich ausdrücklich für die Übergabe und stellte in Aussicht, dass die Stadt Braunschweig nach Veröffentlichung der Kommunalen Wärmeplanung eine Stellungnahme abgeben wird.</p>



<p>Die Übergabe der Forderungen bildet für GermanZero Braunschweig den Auftakt zu einer Informations- und Veranstaltungsreihe rund um das Thema <strong>„Gasausstieg in Braunschweig &#8211; Jetzt sozial gerecht“.</strong></p>



<p>Das vollständige Forderungspapier ist unter <a href="https://braunschweigzero.de/wp-content/uploads/2026/02/Forderungen-an-die-Stadt.pdf"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#1b8646" class="has-inline-color"><strong>diesem Link</strong></mark></a> zu finden.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Wie wollen wir leben?</title>
		<link>https://fuerimmerfreitag.de/?p=4335</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieda]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 17:17:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Zusammen mit den Forderungen nach einem gezielten Klimaschutz, entstanden auch immer Zukunftsvisionen, in denen ein klimagerechtes Leben mit einer guten Lebensqualität verbunden wurde. Solche Visionen und Utopien sind und waren sehr wichtig, um als Klima-Aktive durchzuhalten und um ein Ziel vor den Augen zu haben, das konkreter und greifbarer ist als die 1,5-Grad-Grenze. Durch solche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zusammen mit den Forderungen nach einem gezielten Klimaschutz, entstanden auch immer Zukunftsvisionen, in denen ein klimagerechtes Leben mit einer guten Lebensqualität verbunden wurde. Solche Visionen und Utopien sind und waren sehr wichtig, um als Klima-Aktive durchzuhalten und um ein Ziel vor den Augen zu haben, das konkreter und greifbarer ist als die 1,5-Grad-Grenze.</p>



<p>Durch solche konkreten Ideen für ein zukünftiges Zusammenleben wird deutlich, dass ein nachhaltiges Leben weit über Themenbereiche wie Ernährung, Energie und Naturschutz hinausgeht. Es betrifft alle Aspekte unseres gesellschaftlichen Miteinanders, es greift in die Themen Wirtschaft, Bildung, Demokratie und soziale Gerechtigkeit hinein.</p>



<p>Die Kooperationsstelle Hochschulen &#8211; Gewerkschaften an der TU Braunschweig lädt aktuell dazu ein, an der <strong>Umfrage</strong> <strong>“Wie wollen wir in Zukunft gemeinsam in der Region leben?“ </strong>mitzuwirken. Es geht um eine Forschungsarbeit zu Zukunftsperspektiven und Mitbestimmung. &nbsp;Perspektiven, Wünsche und Ideen der Bevölkerung sollen aufgegriffen und analysiert werden. Es ist eine gute Gelegenheit, selbst noch einmal darüber nachzudenken, was sich ändern müsste, damit wir in unserer Region alle gemeinsam gut leben können.</p>



<p>Was müsste sich in der Großstadt ändern? Wie sollte der Öffentliche Nahverkehr aussehen? Ließen auch die Außenbezirke und die ländlichen Regionen sich einbinden? Welche Infrastruktur braucht es, damit auch Dörfer attraktiv bleiben? Welche Räume wollen wir den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Generationen zugestehen und wo können wir uns begegnen? Was brauchen wir, um uns wohl zu fühlen, aber auch um Familien- und Erwerbsarbeit miteinander unter einen Hut zu bringen? Wie wichtig ist es, dass unsere Kinder sich im Öffentlichen Raum sicher bewegen können und dass wir auch im Alter mobil bleiben? Was muss sich dafür ändern? Sind möglicherweise ganz neue Wohnformen umsetzbar, die der zunehmenden Isolation entgegenwirken und zugleich eine nachhaltigere Nutzung von Räumen oder Haushaltsgeräten ermöglichen?</p>



<p>Bestimmt gibt es noch zahlreiche andere Fragestellungen und Ideen, die sich gerade im Kontext des Klima-Aktivismus im Laufe der zurückliegenden Jahre entwickelt und konkretisiert haben.</p>



<p>Es wäre toll, wenn möglichst viele davon in die wissenschaftliche Studie einfließen. Schaut euch die Fragen einfach mal an. Ihr findet sie hier:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Link zur Umfrage: <a href="https://limesurvey.rz.tu-bs.de/334881">https://limesurvey.rz.tu-bs.de/334881</a></li>
</ul>



<p>Die Teilnahme dauert ca. 15 Minuten. Viel Spaß dabei!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Dekade des Handelns?</title>
		<link>https://fuerimmerfreitag.de/?p=4328</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 07:51:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fuerimmerfreitag.de/?p=4328</guid>

					<description><![CDATA[Fast genau 6 Jahre ist es her, dass wir den Beitrag „Klimawandel: Dekade des Handelns 2020-2030“ veröffentlicht haben. Über die Hälfte dieser „Dekade“ ist nun vorbei. Ich erinnere mich noch gut an diese Zeit. Wir waren empört, entschlossen, besorgt, aber sehr motiviert: Wir wussten: Die kommenden 10 Jahre werden darüber entscheiden, ob wir die Kurve [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Fast genau 6 Jahre ist es her, dass wir den Beitrag <a href="https://fuerimmerfreitag.de/?p=496" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#1b8646" class="has-inline-color">„<strong>Klimawandel: Dekade des Handelns 2020-2030“ </strong></mark></a>veröffentlicht haben. Über die Hälfte dieser „Dekade“ ist nun vorbei.</p>



<p>Ich erinnere mich noch gut an diese Zeit. Wir waren empört, entschlossen, besorgt, aber sehr motiviert: Wir wussten: Die kommenden 10 Jahre werden darüber entscheiden, ob wir die Kurve noch kriegen im Kampf gegen die Klimakrise.</p>



<p>Es war die Hochzeit der Klimastreiks. Und es gingen nicht nur junge Menschen auf die Straße, auch immer mehr ältere Menschen schlossen sich an und zeigten ihre Solidarität und ihre Betroffenheit. Es war eine Aufbruchstimmung mit viel Hoffnung auf grundlegende Veränderungen. Auf eine bessere Zukunft. Auf eine gesündere und gerechtere Welt für alle.</p>



<p>Viele Stimmen warnten schon damals: Der Zug ist jetzt schon abgefahren. Das System ist zu träge. An den entscheidenden Stellen dominieren andere Interessen. Wir wollten diese Stimmen nicht hören, oder zumindest nicht von ihnen unseren Enthusiasmus dämpfen lassen. Uns war klar: „in dieser Dekade werden wir gemeinsam die Klimakrise meistern müssen“. Ein „ob“ durfte es nicht geben.</p>



<p><strong>Wie liest sich der Beitrag heute?</strong></p>



<p>Schon heute, sechs Jahre später, liest sich der Beitrag wie ein Stück Zeitgeschichte. Oberflächlich betrachtet, ist eine Seifenblase zerplatzt. Die Co2-Emissionen steigen unaufhörlich weiter. Klimastreiks werden immer seltener und kleiner. Einige Menschen haben erschöpft aufgegeben oder sich ganz einfach wieder den Herausforderungen des Alltags gewidmet. Zudem wissen viele Menschen gar nicht, wie sie mit den vielen verschiedenen Krisen gleichzeitig umgehen sollen.</p>



<p><strong>Das ist aber nicht die ganze Wahrheit:</strong></p>



<p>Viele Menschen sind weiterhin aktiv. Vielleicht nicht mehr bei einer der For-Future-Gruppen, dafür bei Umweltorganisationen, in der Lokalpolitik, in privaten Gartenprojekten oder beim foodsharing. Viele Bekanntschaften und Allianzen haben sich gebildet. Was aber noch viel wichtiger ist: Das Thema „Klimaschutz“ ist in der Mitte der Bevölkerung angekommen. Diejenigen, die den menschengemachten Klimawandel völlig abstreiten, sind leiser geworden. Und manches, was am Anfang der Dekade noch wie eine Utopie klang, wird inzwischen auf politischer Ebene und in der Verwaltung ernsthaft diskutiert, teilweise sogar angegangen: Begrünung der Innenstädte, Schwammstadtmodelle, Photovoltaik auf öffentlichen Dächern, Mobilitätswende, Klimabildung an Schulen, und zum Beispiel das Nachhaltigkeitszentrum.</p>



<p>Auch die Akzeptanz für globale Maßnahmen wird immer größer. Und die gibt es, mehr als je zuvor: In den Gremien, die EU-Richtlinien aushandeln und formulieren und in den Gremien, die diese Richtlinien und nationales Recht umsetzen.</p>



<p>Eines wußten wir schon vor sechs Jahren sehr genau: Klima-Aktivismus ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Also bleibt für uns nur eins zu tun: Dranbleiben!</p>
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		<title>Wut – Kraftquelle in Krisen</title>
		<link>https://fuerimmerfreitag.de/?p=4320</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieda]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 12:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wut – dieses Gefühl kennen wir alle. „Wut – Kraftquelle in Krisen“ ist zu diesem Thema ein interessantes Angebot, das sich speziell an Frauen wendet. Es ist ein zweistündiger Workshop, der von den Psychologists for Future Samstag, 21.3.2026 von 10-12 Uhr im Nachhaltigkeitszentrum, Bohlweg 55 angeboten wird. In der Programmankündigung heißt es: „Im Workshop begeben [&#8230;]]]></description>
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<p>Wut – dieses Gefühl kennen wir alle. „<strong><em>Wut – Kraftquelle in Krisen</em></strong>“ ist zu diesem Thema ein interessantes Angebot, das sich speziell an Frauen wendet. Es ist ein zweistündiger Workshop, der von den Psychologists for Future Samstag, 21.3.2026 von 10-12 Uhr im Nachhaltigkeitszentrum, Bohlweg 55 angeboten wird.</p>



<p>In der Programmankündigung heißt es: <em>„Im Workshop begeben wir uns auf die Spur zu unserer Wut und wie wir sie nutzen können, um gegen Klimakrise und Patriarchat aktiv zu sein. Anmeldung: </em><a href="mailto:braunschweig@psychologistsforfuture.org"><em>braunschweig@psychologistsforfuture.org</em></a><em>.“</em></p>



<p>Natürlich ist es kein Zufall, dass der Workshop sich an Frauen richtet, denn am 8.März wird der Internationale Frauentag gefeiert und der Workshop ist Teil einer frauenpolitischen Veranstaltungsreihe, die noch bis zum 22. März läuft. Das 8.März-Bündnis Braunschweig gestaltet seit fast vierzig Jahren mit inzwischen 38 beteiligten Gruppen und Institutionen ein vielfältiges Programm, das jedes Jahr unter ein neues Motto gesetzt wird. In diesem Jahr ist das Thema „Wut“.</p>



<p>Natürlich haben nicht nur Frauen viele Gründe, um wütend zu sein. Allein die Erkenntnis, dass der CO2-Ausstoß nach wie vor steigt, bringt viele Menschen verständlicherweise in Rage. Zugleich steigt jedoch auch die Gewalt gegen Frauen und die Erschöpfung der Menschen, die Sorgeaufgaben übernehmen.</p>



<p>Die Psychologists for Future, die Teil des 8.-März-Bündnisses sind, stellen mit ihrem Workshop-Angebot einen Zusammenhang zwischen Klimakrise und Patriarchat her. Sie machen damit deutlich, dass wir beides in den Blick nehmen müssen, um voranzukommen. Die Klimakrise ist ohne soziale Gerechtigkeit nicht zu bewältigen, dies gilt für das Gefälle zwischen Reich und Armen, zwischen dem globalen Süden und dem globalen Norden und ebenfalls für die Geschlechtergerechtigkeit. Umgekehrt verschärfen Krisen, Kriege und Katastrophen überall soziale Ungerechtigkeiten und lassen die Entrechtung von Frauen wieder ansteigen.</p>



<p>Die Zusammenhänge zwischen Klimakrise und Geschlechtergerechtigkeit sind komplex:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Frauen sind von den Auswirkungen der Erderhitzung anders und vielfach härter getroffen.</li>



<li>Frauen sind im Durchschnitt eher als Männer zu klimaschonenden Verhaltensänderungen bereit.</li>



<li>Frauen sind weltweit an der Basis der Klimagerechtigkeitsbewegung sehr aktiv, in den oberen Entscheidungsgremien aber kaum vertreten.</li>
</ul>



<p>Dies sind nur ein paar Stichworte dazu, warum „die Herstellung der Geschlechtergerechtigkeit“ als eine der wesentlichen Stellschrauben benannt wird, um die Erderhitzung zu stoppen. Mehr dazu findet ihr in unserem Artikel „Klimakrise und Geschlechtergerechtigkeit“.</p>



<p>Inzwischen gibt es noch umfangreichere Erkenntnisse zu dem Zusammenhang zwischen patriarchalen Strukturen und der fortschreitenden Klimakrise. Dazu finden sich auch im 4. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung spannende Forschungsergebnisse.</p>



<p>Vor allem in Bezug auf die sozialökologische Transformation der Arbeitswelt zeigt sich, dass Maßnahmen, die dem Klima zu Gute kommen, positive gleichstellungspolitische Auswirkungen haben können – wenn die klimapolitischen Maßnahmen sich nicht nur auf einen Austausch von Technologien beschränken.</p>



<p>Hierfür zwei Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Ausweitung von Erwerbsarbeit hat eine klimaschädliche Wirkung. Dementgegen würde eine Reduzierung der Vollarbeitszeit (natürlich bei vollem Lohnausgleich!) die Emissionen reduzieren und auch die menschlichen Ressourcen schonen. Insbesondere Menschen, die neben der Erwerbsarbeit noch Sorgeverantwortung für andere tragen, würden hierdurch entlastet. Eine verkürzte Vollzeit – wie Gewerkschaften sie schon längst fordern – wäre der Schlüssel zu einer gleichberechtigten Aufteilung der Sorgearbeit – und würde – ganz nebenbei – auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Denn der Fachkräftemangel in sorgenden Berufen beruht weniger auf einem Mangel an Menschen, sondern liegt viel mehr an Jobflucht, unattraktiven Arbeitsbedingungen, schlechter Entlohnung, hohen Fehlzeiten und chronischer Erschöpfung der Beschäftigten.</li>



<li>Eine Stärkung von klimaschützenden und klimaneutralen Berufszweigen ist wichtig, um das Klima zu schonen und den notwendigen Strukturwandel sozial verträglich vorantreiben. Zu den klimaneutralen Berufen gehören viele Branchen im Dienstleistungsbereich, aber auch pädagogische, soziale und pflegende Berufe, also Bereiche, in denen der Frauenanteil schon heute besonders hoch ist. Eine Ausweitung und Stärkung dieses Sektors würden also auch die Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und die dortigen Arbeitsbedingungen verbessern.</li>
</ul>



<p>Natürlich stoßen solche Ansätze aktuell in weiten Teilen der Politik auf eine fast reflexartige Gegenwehr, die in erster Linie die „Nicht-Finanzierbarkeit“ in den Raum stellt, während zugleich eine Milliarden-Euro-schwere (und äußerst klimaschädliche!) Remilitarisierung als „alternativlos“ bezeichnet und bedenkenlos vorangetrieben wird. Auch das kann wütend machen!</p>



<p>Denn gerade in dieser Argumentationslinie zeigt sich der Zusammenhang zwischen Klimakrise und patriarchalen Denkmustern allzu deutlich. Beides schadet den Menschen &#8211; und zwar allen Geschlechtern – in vielfacher Hinsicht.</p>



<p>Dies sind gute Gründe zum Internationalen Frauentag gemeinsam auf die Straße zu gehen. Immer mehr Menschen stellen sich hinter die Forderungen nach Geschlechtergerechtigkeit. Daher ist das Veranstaltungsprogramm des 8.März-Bündnisses inzwischen auch ein bunter Mix aus Angeboten, bei denen Frauen unter sich bleiben können, Aktionen für die queere Community und Veranstaltungen, zu denen sich alle Menschen herzlich eingeladen fühlen können.</p>



<p>Hier findet Ihr das komplette Programm: <a href="https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0150/8._Maerz.php">https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0150/8._Maerz.php</a></p>
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		<title>Mannheim – eine Stadt geht voran</title>
		<link>https://fuerimmerfreitag.de/?p=4309</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 13:27:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Klimaneutralität gehört auch, sich von der Verwendung fossiler Brennstoffe beim Heizen zu verabschieden, so auch zum Beispiel vom Erdgas. Bundesweit soll es 2045 soweit sein. Ebenso wie Baden-Württemberg hat sich auch Niedersachsen dieses Ziel schon für das Jahr 2040 gesetzt. In Braunschweig war mal von 2030 die Rede. So eine Umstellung geht nicht von [&#8230;]]]></description>
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<p>Zur Klimaneutralität gehört auch, sich von der Verwendung fossiler Brennstoffe beim Heizen zu verabschieden, so auch zum Beispiel vom Erdgas. Bundesweit soll es 2045 soweit sein. Ebenso wie Baden-Württemberg hat sich auch Niedersachsen dieses Ziel schon für das Jahr 2040 gesetzt. In Braunschweig war mal von 2030 die Rede.</p>



<p>So eine Umstellung geht nicht von heute auf morgen. Die Art zu heizen wird nicht jeden Tag neu entschieden. Daher braucht es eine klare Strategie und eine umsichtige und vor allem frühzeitige Kommunikation.</p>



<p>Der Mannheimer Energieversorger MVV hat bereits im November 2024 als erster Gasnetzbetreiber in Deutschland angekündigt, bis 2035 aus der Gasversorgung auszusteigen. Zehntausende Haushalte müssen bis dahin ihre Heizung umrüsten. Ganz ohne „Reibungsverluste“ verläuft es auch dort nicht.</p>



<p><strong>Können die das einfach so machen?</strong></p>



<p>Das Energiewirtschaftsgesetz ist ein zentrales Instrument für die Transformationsplanung der Gasnetze. Es gibt Netzbetreibern die rechtliche Grundlage, Gasnetze stillzulegen, wenn diese für die klimaneutrale Wärmeversorgung nicht mehr benötigt werden.</p>



<p>Ein zentraler Baustein ist auch die Informationspflicht zum Thema Gasausstieg, damit Immobilienbesitzer die Möglichkeit haben, sich rechtzeitig mit den Alternativen wie Fernwärme oder Wärmepumpe auseinanderzusetzen. Das Energiewirtschaftsgesetz wird derzeit überarbeitet und sieht im aktuellen Entwurf folgende Regelungen vor:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>10 Jahre vor einem geplanten Ausstiegstermin erfolgt eine erste Information hierzu in Form einer Einreichung eines Netzplanes.</li>



<li>5 Jahre vor dem geplanten Termin erfolgt eine zweite Information mit der Bestätigung des Netzplanes.</li>
</ol>



<p>Zusätzlich bestehen Informationspflichten unter anderem über mögliche Übergangslösungen sowie Alternativen für die Energieversorgung.</p>



<p><strong>Was war da los in Mannheim?</strong></p>



<p>Nachdem der Mannheimer Energieversorger MVV die Stilllegung angekündigt hatte, sprach sich der Gemeinderat dagegen aus, ein festes Datum zu nennen.</p>



<p>Die MVV teilte mit, das Jahr 2035 sei nicht unbedingt ein festes Datum, sondern vielmehr ein Zielkorridor. Dies ist insofern nachvollziehbar, als das Gasnetz einer ganzen Stadt nicht von einem Tag auf den anderen ersetzt werden kann.</p>



<p>Immerhin: Dass die öffentliche Diskussion über das bevorstehende Ende der Gasheizung begonnen hat, rückt diese Tatsache ins Bewusstsein der Bevölkerung. Die Menschen sind sensibilisiert, können sich informieren und rechtzeitig Entscheidungen treffen.</p>



<p><strong>„Wenn wir jetzt nichts sagen, dann wird die Zahl derer, die ihre Gasheizung nur kurz nutzen können, größer werden.“, </strong>so <em>Georg Müller, MVV-Chef im Mannheimer Gemeinderat</em></p>



<p><strong>Warum ist das wichtig?</strong></p>



<p>Ab dem Jahr 2027 ist der Gaspreis nicht mehr an den CO2-Preis gekoppelt, sondern wird über den EU-Emissionshandel auf dem freien Markt gebildet. Hierdurch wird eine deutliche Steigerung erwartet. Allein aus diesem Grund werden sich viele bisherige Gaskunden für eine Alternative entscheiden. Da die Netzkosten aber auf alle Kunden umgelegt werden, erhöht sich der Gaspreis nochmal deutlich, je weniger Menschen insgesamt Gas nutzen.</p>



<p><strong>Dies spricht für einen zügigen Ausstieg um die Kosten für den einzelnen Verbraucher im Rahmen zu halten.</strong></p>



<p>Zusätzlich zum genannten Ausstiegsziel gibt es in Mannheim zahlreiche weitere Informationsangebote:</p>



<p>Auf der Seite der Klimaschutzagentur Mannheim (<a href="https://www.klima-ma.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#1b8646" class="has-inline-color"><strong>www.klima-ma.de</strong></mark></a>) gibt es Informationen und Beratungsangebote zu den Themen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Finanzierung und Förderung</li>



<li>Fachpartnersuche</li>



<li>Wärmepumpencheck</li>



<li>Übersicht der Energieberater</li>
</ul>



<p>Die SPD in Mannheim spricht sich für die Einrichtung eines Hilfs-Fonds aus, der Privatpersonen sowie Gewerbetreibende vor existentiellen Bedrohungen durch die Abschaltung des Gasnetzes schützen soll.</p>



<p>&nbsp;In Braunschweig ist bereits im Jahr 2040 Schluss mit der Erdgasverbrennung. Es ist zu hoffen, dass die Stadt sich an Mannheim ein Beispiel nimmt und auch bei uns eine umfangreiche Kommunikation der Ausstiegspläne erfolgt, um Menschen Planungssicherheit zu geben und vor falschen Investitionen zu schützen.</p>
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		<title>Lebensmittel selber anbauen</title>
		<link>https://fuerimmerfreitag.de/?p=4303</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frieda]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 20:32:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[„Der entscheidende Moment war, als ich vor dem Gemüseregal stand und mir völlig unschlüssig war: Nehme ich die in Plastik verpackten regionalen Möhren, auf denen Bio steht, oder greife ich doch nach den unverpackten aus Belgien. Ich stellte fest, dass der Anspruch, klimaverträglich einzukaufen, gelegentlich Zeit und Nerven kostet. Da fiel mir eine Lösung ein. [&#8230;]]]></description>
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<p><em>„Der entscheidende Moment war, als ich vor dem Gemüseregal stand und mir völlig unschlüssig war: Nehme ich die in Plastik verpackten regionalen Möhren, auf denen Bio steht, oder greife ich doch nach den unverpackten aus Belgien. Ich stellte fest, dass der Anspruch, klimaverträglich einzukaufen, gelegentlich Zeit und Nerven kostet. Da fiel mir eine Lösung ein. Immerhin habe ich einen eigenen Garten, also warum nicht selber anpflanzen? Man konnte ja erst einmal klein anfangen, ein paar Zwiebeln, ein paar Möhren. Frischer, unverpackter und regionaler geht es jedenfalls nicht.“</em></p>



<p>So begann für mich der Eigenanbau von Lebensmitteln im Garten. Wer wissen will, wie es weiterging, kann dies im Blockbeitrag<a href="https://fuerimmerfreitag.de/?p=1302">„<em>Mein essbarer Garten</em>“ </a>gerne nachlesen.<br>Inzwischen bin ich seit einigen Jahren dabei und weiß meine kleine, aber wertvolle jährliche Ernte zu schätzen, die eben ganz anders schmeckt als das Gemüse im Supermarkt. </p>



<p>Eigenanbau ist sicherlich nicht nur ein reines Vergnügen, wenn es zum Beispiel an Regen mangelt und die Bewässerung der Pflänzchen ein abendlicher Kraftakt wird oder wenn einige kleine Lebewesen das Gemüse genauso lecker finden, wie man selbst &#8211; nur einfach schneller sind. Dennoch mag ich mir einen Sommer ohne eigene Tomaten, einen Herbst ohne eigene Kürbisse und einen Winter ohne eigenen Grünkohl kaum noch vorstellen. </p>



<p>Zudem ist jede Form von Eigenanbau ein Beitrag zum Klimaschutz, weil beispielsweise Transportwege gespart werden. Zusätzlich kann der Gartenanbau ein Beitrag zur Artenvielfalt leisten. Das ist vor allem dann der Fall, wenn im Gartenanbau die Sortenvielfalt gefördert wird. Dadurch können auch Gemüsesorten erhalten bleiben, die im kommerziellen Anbau längst verschwunden sind.</p>



<p>Für alle, die Lust auf Eigenanbau haben &#8211; ganz gleich, ob im Garten, auf dem Balkon oder auf der Fensterbank &#8211; gibt es in Braunschweig einen spannenden Termin: <strong>Am Sonntag, 22. Februar findet von 11 bis 15 Uhr im Nachhaltigkeitszentrum, Bohlweg 55, eine Saatgutbörse statt.</strong></p>



<p>Hier wird durch den Verein  zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) regional und biologisch erzeugtes Saatgut für den Hausgarten angeboten. Außerdem gibt es Tauschangebote und Infostände zum naturnahen Gärtnern. Die Arbeitsgemeinschaft Streuobst Ast e.V. bietet Informationen zu ihren Aktivitäten und Apfelsaft zur Verkostung und zum Kauf an. Für Kinder gibt es Mitmachaktionen und für alle ein kulinarisches Angebot. Veranstaltet wird die Saatgutbörse durch den <a href="https://fuerimmerfreitag.de/?p=2400">Ernährungsrat Braunschweig</a>.</p>



<p>Das vollständige Programm und weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.braunschweig.de/nachhaltigkeitszentrum">www.braunschweig.de/nachhaltigkeitszentrum</a> oder per E-Mail an <a href="mailto:nachhaltigkeitszentrum@braunschweig.de">nachhaltigkeitszentrum@braunschweig.de</a>.</p>



<p></p>
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