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	<title>Schule, Schulleitung, Familie, DIY</title>
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	<title>Schule, Schulleitung, Familie, DIY</title>
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		<title>Einander kennen, miteinander reden, miteinander laufen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Martin Klinge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:56:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anekdoten aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Kennenlernspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Siegen]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
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					<description><![CDATA[Die letzten Tage und Stunden werden in NRW gezählt, bis auch wir endlich Sommerferien haben. Meine Klasse läuft getreu dem Motto &#8222;ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss&#8220;: Sie überbieten sich in der letzten Schulwoche nicht in Punkto Engagement, aber wir sind auch weit davon entfernt, uns gegenseitig nur noch auf den&#8230;&#160;<div class="read-more-wrapper"><a href="https://halbtagsblog.de/2026/07/15/einander-kennen-miteinander-reden-miteinander-laufen/" class="button button-primary" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Einander kennen, miteinander reden, miteinander laufen</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-16061 size-medium" src="https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17841225352461057734725282208649-300x215.jpg" alt="Einander kennen, miteinander reden, miteinander laufen 3" width="300" height="215" title="Einander kennen, miteinander reden, miteinander laufen 3" srcset="https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17841225352461057734725282208649-300x215.jpg 300w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17841225352461057734725282208649-1024x732.jpg 1024w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17841225352461057734725282208649-768x549.jpg 768w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17841225352461057734725282208649.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die letzten Tage und Stunden werden in NRW gezählt, bis auch wir endlich Sommerferien haben. Meine Klasse läuft getreu dem Motto &#8222;ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss&#8220;: Sie überbieten sich in der letzten Schulwoche nicht in Punkto Engagement, aber wir sind auch weit davon entfernt, uns gegenseitig nur noch auf den Keks zu gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für den Morgen hatten meine Co und ich uns ein kleines Spiel ausgedacht:</p>
<p>In  einer Kiste lagen paarweise Nummern von 1-15. Die Kinder sollten jeweils einen Zettel ziehen und sich ihren gleich-nummerigen Partner suchen. Anschließend kamen die Zettel wieder zurück in die Kiste.<br />
In einer zweiten Kiste befanden sich Dutzende weitere Zettel, alle beschrieben mit einer von vielen &#8222;Kennenlern-Fragen&#8220;:</p>
<ul>
<li>Erzähle von einem Moment, in dem du richtig stolz auf dich warst. Was ist passiert?</li>
<li>Erzähle von einem Tag, den du gerne noch einmal erleben würdest. Warum war er besonders?</li>
<li>Was kannst du heute, das dir früher sehr schwergefallen ist? Wie hast du es gelernt?</li>
<li>Was ist das Netteste, was dir je jemand gesagt hat? Warum ist es dir in Erinnerung geblieben?</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>In Summe knapp 30 verschiedene Fragen. Gespielt wurden mehrere Runden jeweils mit einem neuen Partner, danach haben wir eine kurze Reflektionspause eingelegt:</p>
<ul>
<li>Wie ging es euch dabei?</li>
<li>Warum spielen wir dieses Spiel? Was ist die Intention?</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Nicht überraschend haben wir in der Klasse Kinder, denen es leicht fällt, Konversation zu treiben und solche, die sich damit schwer tun. Gerade in der Reflektion kam aber heraus, dass schon durchblickt wird, welchen Sinn die Zufallspaare haben: Je besser wir uns kennen, desto besser, friedlicher und zielführender können wir miteinander arbeiten und desto besser werden Stimmung, Leistungen und Noten.</p>
<p style="text-align: justify;">Als die letzte Runde gespielt wurde, wurde Unmut laut. Das hätte man gern noch ein wenige weitergetrieben &#8211; aber wir mussten los: Denn heute war Schülerlauf in Siegen, an dem ich nun zum sechsten oder siebten Mal mit einer Klasse teilnehme. Der sportliche Ehrgeiz der Kinder ist eher gering, aber ich freue mich, Jahr für Jahr alte Kollegen aus vergangenen Zeiten zu treffen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-16062 " src="https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17841225567722312446773476135011-1024x690.jpg" alt="Einander kennen, miteinander reden, miteinander laufen 4" width="845" height="569" title="Einander kennen, miteinander reden, miteinander laufen 4" srcset="https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17841225567722312446773476135011-1024x690.jpg 1024w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17841225567722312446773476135011-300x202.jpg 300w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17841225567722312446773476135011-768x518.jpg 768w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17841225567722312446773476135011.jpg 1200w" sizes="(max-width: 845px) 100vw, 845px" /></p>
<p>Das Wetter war prima, die Stimmung meist auch.</p>
<p style="text-align: justify;">Fir Klasse bestand auch die Option, sich direkt vor dem Lauf zu treffen und danach wieder seiner Wege zu gehen &#8211; aber die Klasse entschied, dass wir uns morgens in der Schule treffen, bisschen Programm machen und dann gemeinsam loslaufen sollten. Empfinde es als Kompliment, wenn den Kindern die Zeit mit uns wichtig ist &#8211; und sogar jene Kinder heute da waren, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mitlaufen konnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachmittags dann mit meiner Co Anna Klein weiter an der Renovierung unseres Büros gearbeitet. Das wird richtig schön. Also&#8230; &#8222;Wohnzimmerschön&#8220;.</p>
<p>Morgen noch Schulfest, die letzten Anmeldungen abarbeiten, dann Zeugnisse und nächste Woche, wenn alle Kinder und Kollegen in den Ferien sind, arbeiten wir in der Schulleitung die letzten Dinge ab. Und dann&#8230;. dann&#8230;</p>
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		<title>Offenheit erzeugt Offenheit</title>
		<link>https://halbtagsblog.de/2026/07/11/offenheit-erzeugt-offenheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Martin Klinge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 03:55:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schulleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Offenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Mein Büro, in dem ich viel Organisationsarbeit leiste und Gespräche führe, ist eigentlich nicht mein Büro, sondern unser Büro, denn ich teile es mir mit unserer didaktischen Leitung. Bisher wurde der Raum von zwei ausladenden Büro-Schreibtischen beherrscht. Im Laufe der Zeit haben wir aber festgestellt, dass uns die Schreibtische nerven: Sie sind zwar praktisch, vermitteln&#8230;&#160;<div class="read-more-wrapper"><a href="https://halbtagsblog.de/2026/07/11/offenheit-erzeugt-offenheit/" class="button button-primary" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Offenheit erzeugt Offenheit</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mein Büro, in dem ich viel Organisationsarbeit leiste und Gespräche führe, ist eigentlich nicht mein Büro, sondern <em>unser</em> Büro, denn ich teile es mir mit unserer didaktischen Leitung. Bisher wurde der Raum von zwei ausladenden Büro-Schreibtischen beherrscht.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Laufe der Zeit haben wir aber festgestellt, dass uns die Schreibtische nerven: Sie sind zwar praktisch, vermitteln aber auch den Charme von Büro und Arbeit und Papierbergen. Also haben wir nicht nur die Tische gestern rausgeworfen, sondern auch einen der PCs, die Monitore und überhaupt alles, was 90% der Zeit rumliegt. Aus den Tiefen der Schule haben einen ungenutzten, großen Konferenztisch besorgt und in den Raum gestellt. Außerdem für die Kallax-Regale Schubladen und Türen besorgt, um den notwendigen Papierkram außer Sicht zu verbannen und dem Raum mehr Offenheit zu geben, denn: Offenheit erzeugt Offenheit.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-16055" src="https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17837407557565051897034659208465-1024x619.jpg" alt="Offenheit erzeugt Offenheit 6" width="827" height="500" title="Offenheit erzeugt Offenheit 6" srcset="https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17837407557565051897034659208465-1024x619.jpg 1024w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17837407557565051897034659208465-300x181.jpg 300w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17837407557565051897034659208465-768x464.jpg 768w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/wp-17837407557565051897034659208465.jpg 1200w" sizes="(max-width: 827px) 100vw, 827px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die Kallax-Addons müssen noch aufgebaut werden, es fehlen noch ein paar Stühle und richtige Blumen und in die Mitte des Tisches muss ich noch ein Loch für die Kabelführung sägen. Den VerwaltungsPC, in den u.a. Noten eingetragen werden, haben wir auf einen Stehtisch in der Ecke des Raumes verbannt.</p>
<p>Die Papierarbeit wird im neuen Büro gewiss nicht mehr ganz effektiv ablaufen, dafür sind wir nicht mehr Stunde um Stunde hinter großen Bildschirmwänden verschwunden und &#8211; viel wichtiger &#8211; sehr oft suchen wir Räume für kurze Besprechungen und Konferenzen. Und das ist jetzt in unserem neuen Wohnzimmer viel mehr Raum. Und ja: Kühlschrank bleibt. Couch bleibt. Weinregal bleibt. Alles außerhalb des Schnappschusses oben.</p>
<p style="text-align: justify;">Den ersten Aufschlag habe ich direkt gestern genutzt, als ich mich mit dem neuen Team 5 getroffen habe. Wie schon im letzten Jahr habe ich das Treffen weniger für das Ab-arbeiten organisatorischer Dinge genutzt, als mehr dazu, als Team zusammenzuwachsen.</p>
<p>Jeweils in Think-Pair-Share habe ich folgende Fragen in den Raum gestellt:</p>
<ul>
<li>Denke ich an das vergangene Schuljahr, haben mich folgende Situationen gestresst:</li>
<li>In diesen Situationen habe ich mich überfordert gefühlt bzw. bin an meine Grenzen geraten:</li>
<li>Das kann ich richtig gut. Das ist meine Stärke.</li>
<li>Was ist mein blinder Fleck? Worin muss mein Co mich unterstützen?</li>
<li>Was bereitet mir, im Hinblick auf das kommende Schuljahr, die größten Bauchschmerzen?</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Immer wieder beobachte ich in solchen Gesprächsrunden: Offenheit erzeugt Offenheit. Es entsteht schnelll eine  wertschätzende Gesprächsatmosphäre, die den Grundstein für eine erfolgreiche Arbeit in den kommenden Jahren legt. Ich freue mich drauf.</p>
<p>Nächste Woche kommt dann der Orgakram. Und auch die Kallax-Regale werden aufgeräumt. Und dann kommt auch ein Insta-fähiges, auf Hochglanz poliertes Foto.</p>
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		<item>
		<title>Mit Hochstimmung in den Endspurt</title>
		<link>https://halbtagsblog.de/2026/07/08/mit-hochstimmung-in-den-endspurt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Martin Klinge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 15:41:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anekdoten aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Ferien]]></category>
		<category><![CDATA[Hochstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>
		<category><![CDATA[Schulhof]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
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					<description><![CDATA[Die letzten Wochen eines Schuljahres sind stets und für alle Beteiligten anstrengend: Den Zentralen Abschlussprüfungen und Abitur folgen Zeugniskonferenzen und Nachprüfungen und dann die Vergabe der Abiturzeugnisse und die Abschlussfeier der 10. Klassen. Dazu laufen im Hintergrund die Vorbereitungen auf das neue Schuljahr: 800 Kinder und 800 Stundenpläne heißt, dass wir jetzt schon wissen müssen,&#8230;&#160;<div class="read-more-wrapper"><a href="https://halbtagsblog.de/2026/07/08/mit-hochstimmung-in-den-endspurt/" class="button button-primary" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Mit Hochstimmung in den Endspurt</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Wochen eines Schuljahres sind stets und für alle Beteiligten anstrengend: Den Zentralen Abschlussprüfungen und Abitur folgen Zeugniskonferenzen und Nachprüfungen und dann die Vergabe der Abiturzeugnisse und die Abschlussfeier der 10. Klassen.</p>
<p>Dazu laufen im Hintergrund die Vorbereitungen auf das neue Schuljahr: 800 Kinder und 800 Stundenpläne heißt, dass wir jetzt schon wissen müssen, wer im kommenden Jahr was unterrichtet. Insbesondere mit Blick auf Vertretungskräfte, die z.T. erst im Sommer zu uns stoßen, ist das eine echte Herausforderung.</p>
<p>Das ist viel Arbeit, die aber inzwischen routiniert abläuft: Die Kollegen wissen genau, was sie tun sollen. Die meisten Kinder kennen ihre Matrikelnummer (wichtig zum wählen) und haben auch Ideen davon, was sie gerne machen wollen.</p>
<p>Dazu kommt, dass die Stimmung in meiner Klasse gerade sehr gut ist: Wir sind in einem sich-selbst-verstärkenden Prozess aus guter Laune, der auf verschiedene Unterrichte überschlägt: Die Kinder merken, dass Schule mehr Spaß macht, wenn alle dabei sind und Lust haben.</p>
<p>Die grundsätzlich positive Haltung erlebe ich auch in meinem Lernbüro: Obwohl alles schon gelaufen ist, arbeiten meine Achtklässler intensiv an letzten Projekten und jene, die nichts mehr zu tun haben, sitzen mit mir an einem Tisch und wollen &#8222;schonmal den Stoff der 9. Klasse hören&#8220;. Also beschäftigen wir uns eine geschlagene Stunde in kleiner Gruppe mit Pythagoras. 8. Klasse. Nachmittags um 15 Uhr. Eine Woche vor den Sommerferien.</p>
<p>In der letzten halben Stunde treffen wir uns mit dem Lernbüro eines Kollegen auf dem Schulhof: Gruppenspiele, Challenges und die notwendige Frotzelei sorgen für Herausforderung und gute Laune.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter  wp-image-16050" src="https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/58487-05-25_13-23-23_id54458_Camera-1024x407.jpg" alt="Spiele auf dem Schulhof" width="823" height="327" title="Mit Hochstimmung in den Endspurt 8" srcset="https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/58487-05-25_13-23-23_id54458_Camera-1024x407.jpg 1024w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/58487-05-25_13-23-23_id54458_Camera-300x119.jpg 300w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/58487-05-25_13-23-23_id54458_Camera-768x305.jpg 768w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/07/58487-05-25_13-23-23_id54458_Camera.jpg 1200w" sizes="(max-width: 823px) 100vw, 823px" /></p>
<p>Ich beobachte Gruppen gerne beim Spielen: Wer wird von Ehrgeiz gepackt, wer kann zwischen Ernst und Spaß trennen? Wer zeigt sich schnell frustriert?</p>
<p>Passend dazu höre ich gerade das Hörbuch &#8222;<a href="https://www.amazon.de/Score-aufh%C3%B6ren-Spiel-anderen-spielen/dp/3406844146/ref=sr_1_6?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.n8M0xWHuLn47hDXGOtATfTGe6XL_fBr2cgnA6PhWfJ5KNhuAuzQrClKTFj3_4qFPPMp_95m138BxwhJ4kbmUaISrquTZ2dz_c_PG9poSFoHXwsTvkvcDEhNUOplB8gDGhajVwk4cgzuin7lazqTUzWObAX2Tu8BVwbPnTjr4NJAdCRyRaz4h1pywA3eqCWmZRWUFK7poBSN1VtoZDedF-0KD3H2yJ1xoMEwdw0ol2Ys.P24Niu_7TqHpSmPX5Jr1-2SzZ9cM7rnxh22Bbug3q5o&amp;dib_tag=se&amp;keywords=the+score&amp;qid=1783525130&amp;sr=8-6" target="_blank" rel="noopener">The Score</a>&#8220; des amerikanischen Philosophen C. Thi Nguyen, über das ich beim nächsten Mal etwas erzählen will.</p>
<p>In jedem Fall geht es gerade mit Hochstimmung in Richtung Sommerferien. Die meiste Arbeit ist geschafft und das fühlt sich richtig gut an.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>moralische Notengebung</title>
		<link>https://halbtagsblog.de/2026/06/18/moralische-notengebung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Martin Klinge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 17:13:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Noten]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich stehe vor einem ganz spannenden Dilemma. Vorgeschichte: Ein wesentliches Hindernis auf dem Weg zu einem (hochwertigeren) Schulabschluss ist laut PISA und vielen weiteren Untersuchtungen für viele Schülerinnen und Schüler in Deutschland ein schlechtes Leseverständnis. Oder platt: Sie sprechen schlechtes Deutsch. Um das zu illustrieren erkläre ich meinen Schüler*innen gerne, dass sie genauso gut deutsch&#8230;&#160;<div class="read-more-wrapper"><a href="https://halbtagsblog.de/2026/06/18/moralische-notengebung/" class="button button-primary" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">moralische Notengebung</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich stehe vor einem ganz spannenden Dilemma.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vorgeschichte: </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein wesentliches Hindernis auf dem Weg zu einem (hochwertigeren) Schulabschluss ist laut PISA und vielen weiteren Untersuchtungen für viele Schülerinnen und Schüler in Deutschland ein schlechtes Leseverständnis.<br />
Oder platt: Sie sprechen schlechtes Deutsch.</p>
<p style="text-align: justify;">Um das zu illustrieren erkläre ich meinen Schüler*innen gerne, dass sie genauso gut deutsch sprechen, wie ich englisch: Es reicht zum Fernseh-gucken und unterhalten, zum einkaufen und einfache Bücher lesen. Aber es ist zu wenig, um einen guten Essay zu schreiben oder Sachtexte zu analysieren. Urlaubsenglisch. Urlaubsdeutsch.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit jeher rate ich ihnen, mehr Bücher zu lesen, überhaupt mal zu lesen. Dadurch erweitert sich der Wortschatz, festigt sich die Grammatik. Wer viel liest, versteht mehr, kann sich besser ausdrücken, kann besser schreiben. Meine Schüler*innen nicken artig und ignorieren mich geflissentlich &#8211; und manchmal geht es bis zu einem gewissen Grad gut und manchmal nicht.</p>
<p><strong>Die Ausgangslage</strong>:</p>
<p>In einem meiner Mathekurse beschäftigen wir uns mit Linearen Funktionen: Eine Pizza in Laden A kostet 6 Euro, jede weitere Zutat 1,50 €. In Laden B kostet die Pizza nur 4,50 €, dafür jede Zutat 2 €. Stelle die Funktionsgleichung auf, finde den Schnittpunkt etc.etc.</p>
<p>Letzte Frage: Deine Cousine kommt zu Besuch &#8211; in welche Pizzeria würdet ihr gehen?<br />
erhoffte Antwort (sinngemäß): Wenn ich weniger als 3 Zutaten haben, gehe ich zu Laden A, sonst zu Laden B.</p>
<p>Manche Schüler haben Sprachschwierigkeiten und zuweilen weiß ich genau, was die Kinder meinen  (auch, weil mathematisch alles korrekt ist), sie sich in den Erklärungen aber sprachlich falsch ausgedrückt haben, bspw. &#8222;<em>3 Pizzas</em>&#8220; statt &#8222;<em>3 Beilagen</em>&#8220; oder &#8220; <em>bei weniger als 2 Beilagen</em>&#8220; statt &#8222;<em>bei 2 Beilagen oder weniger</em>&#8222;.</p>
<p><strong>moralische Notengebung</strong></p>
<p>Bei wenigstens drei Kindern stehe ich vor folgendem Dilemma: Ziehe ich für die sprachliche Ungenauigkeit auch nur einen einzigen Punkt ab, fällt die Notenstufe eins nach unten: Aus &#8222;gut&#8220; wird &#8222;befriedigend&#8220;, aus &#8222;befriedigend&#8220; wird &#8222;ausreichend&#8220;. Das führt zu einer &#8211; wie ich finde &#8211; spannenden Situation:</p>
<p style="text-align: justify;">Seit Jahren predige ich den Kindern, dass sie durch ihr Urlaubsdeutsch irgendwann gegen eine gläserne Decke stoßen werden, die ihnen ein weiteres Vorankommen untersagt: Die Texte werden zu komplex, die Anforderungen zu hoch, als dass man sie mit radebrechendem, schiefem Deutsch noch bearbeiten kann. Erfolg habe ich wenig. Nun, am Ende der 8. Klasse, bietet sich mir die Gelegenheit, diese Hürde sichtbar zu machen: Ich ziehe die Punkte ab, gebe die schlechtere Note und demonstriere auf schmerzhafte Weise, was in Zukunft noch viel häufiger geschehen wird. Vorteil: Für kein Kind geht es um Versetzung oder den Erhalt des Erweiterungskurses. Es sind schmerzhafte, aber in der langen Schulkarriere letztlich bedeutungslose Noten.<br />
Wir könnten das in der Beratungsstunde laut und lang diskutieren und &#8211; vielleicht &#8211; nutzen einige Jugendliche die Sommerferien, um sich dann doch zum Lesen zu quälen und ihren Horizont zu erweitern.</p>
<p>Oder: Ich drücke ein Auge zu. Ich bewerte in erster Linie mathematisches Verständnis (es geht um Mathematik!) und nicht die Kenntnis der deutschen Sprache. Die Kinder gehen glücklich(er) in die Sommerferien, sind zurecht stolz auf ihre Leistung und wir greifen nächstes Jahr mit Beginn der 9. Klasse motiviert an.</p>
<p>Ich lasse an dieser stelle die Diskussion aus, wie reliabel und objektiv Noten sind &#8211; das ist ein anderes Thema und darf ein anderes Mal geführt werden. Heute geht es mir um die pädagogische und moralische Verantwortung der Notengebung in diesem Fall und ich bin neugierig und erhoffe mir über die Kommentare noch den ein oder anderen Impuls: <strong>Wie würdest du entscheiden?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>&#8222;Wie stehst du zum Thema Kernkraft?&#8220;</title>
		<link>https://halbtagsblog.de/2026/06/09/wie-stehst-du-zum-thema-kernkraft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Martin Klinge]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 14:14:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anekdoten aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
		<category><![CDATA[Kernkraft]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Wie stehst du zum Thema Kernkraft?&#8220; Noch vor ein paar Jahren hätte ich meine Schülerinnen und Schüler dazu einen Lesetext analysieren, später dann zusätzlich im Internet recherchieren lassen. Im Anschluss hätten wir verschiedene Pro-Contra-Argumente gesammelt und in einer Diskussion gegeneinander aufgewogen. Eine schöne, runde Stunde wäre das gewesen, in deren Verlauf die Kinder neben grundlegenden&#8230;&#160;<div class="read-more-wrapper"><a href="https://halbtagsblog.de/2026/06/09/wie-stehst-du-zum-thema-kernkraft/" class="button button-primary" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">&#8222;Wie stehst du zum Thema Kernkraft?&#8220;</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wie stehst du zum Thema Kernkraft?&#8220;</p>
<p>Noch vor ein paar Jahren hätte ich meine Schülerinnen und Schüler dazu einen Lesetext analysieren, später dann zusätzlich im Internet recherchieren lassen. Im Anschluss hätten wir verschiedene Pro-Contra-Argumente gesammelt und in einer Diskussion gegeneinander aufgewogen. Eine schöne, runde Stunde wäre das gewesen, in deren Verlauf die Kinder neben grundlegenden Informationen über Kernkraft Pro-Contra auch Kompetenzen wie Lesen, recherchieren, beurteilen etc. erworben hätten.</p>
<p>Heute liefe die Stunde anders ab: Die Jugendlichen befragen die KI ihres Handys/Tablets und die gibt eine Reihe von Pro und Contra-Argumenten aus. Die werden im besten Fall auf ein Blatt geschrieben und abgegeben und im schlechtesten Fall via copy&#8217;n&#8217;paste ins Heft kopiert. Beiden Fällen ist gemein, dass einen Tag später alles wieder vergessen ist. Schnell sammeln, schnell abspeichern, nichts merken. Weder Arbeits- noch Langzeitgedächtnis werden bemüht.</p>
<p>Ich habe die Stunde gestern ein wenig abgewandelt und mit der genannten Fragestellung verschiedene KI-Systeme gefüttert:</p>
<ul>
<li>ChatGPT</li>
<li>Gemini</li>
<li>Perplexitiy</li>
<li>Claude.ai</li>
<li>CoPilot</li>
<li>Grok</li>
</ul>
<p>Alle lieferten mir einen Lesetext aus, den ich meiner Klasse 1:1 vorlegte. Die Aufgabenstellung für die Kinder lautet nun: Vergleiche die verschiedenen Antworten und beziehe schriftlich Stellung dazu.</p>
<p>Wenig überraschend sind die Texte nicht alle gleich gewesen: Claude, ChatGPT und Gemini betonten in ihrer Erklärung als Allererstes, keine Position einnehmen zu wollen und stellten beide Positionen (in meinen Augen) neutral vor.</p>
<p>Die Konkurrenten begannen dagegen direkt mit einer Einschätzung, z.B. Perplexity (<em>&#8222;Ich sehe Kernenergie pragmatisch, aber nicht als Allheilmittel&#8220;)</em> ehe sie zu einer Erklärung ansetzten. Tendenzen zu Pro-Kernkraft waren bei Microsofts CoPilot herauszuhören (<em>&#8222;Ich halte Kernenergie für eine ernstzunehmende Option im Energiemix&#8220;</em>) und am deutlichsten positionierte sich Grok: &#8222;<em>Ich bin ein klarer Befürworter der Kernenergie</em>&#8220; und &#8222;<em>Die Physik ist auf der Seite der Kernenergie.</em>&#8220;</p>
<p>Also unterhalten wir uns über Medienkritik. Und das ist vielleicht ebenso wichtig, die die Auseinandersetzung mit Pro-Contra-Kernkraft. Insbesondere Grok stellt heraus: Die einzigen Probleme, die es gibt sind &#8222;<em>überregulierte Bürokratie</em>&#8222;, emotionale, aber irrationale Angst und &#8222;<em>ideologisch getriebene Energiepolitik</em>&#8222;.</p>
<p>Warum ist das so? Was (und wer?) steckt dahinter? Wie sehr kann man also einer KI vertrauen?</p>
<p>Wirklich neu ist dieser Ansatz natürlich nicht: In meinem Deutsch-LK haben wir damals Zeitungsartikel aus BILD, SZ, FAZ und weiteren Tageszeitungen miteinander verglichen. Ist das heute etwas anderes? Vielleicht.</p>
<p>Wir unterhalten uns lange über Einsatzzwecke von KI, den kritischen Blick darauf und schaffen es am Schluss auch ein wenig, uns über das Für und Wider von Kernenergie zu unterhalten.</p>
<p>Vielleicht bleibt ja ein wenig hängen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Mein MacBook mit Android koppeln: LinkMyDroid</title>
		<link>https://halbtagsblog.de/2026/06/06/mein-macbook-mit-android-koppeln-linkmydroid/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Martin Klinge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 13:28:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe ja in der Vergangenheit beschrieben, dass mir  der Übergang von Microsoft Windows zu Apples MacOS schwergefallen ist. Viele erlernte Shortcuts und Arbeitsabläufe musstem mühsam ver- oder umgelernt werden. Weil ich in der Schule parallel mein Surface Pro nutze, komme ich oft durcheinander: STRG+C für kopieren liegt auf einer anderen Position auf der Tastatur&#8230;&#160;<div class="read-more-wrapper"><a href="https://halbtagsblog.de/2026/06/06/mein-macbook-mit-android-koppeln-linkmydroid/" class="button button-primary" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Mein MacBook mit Android koppeln: LinkMyDroid</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich habe ja in der Vergangenheit beschrieben, dass mir  der Übergang von <em>Microsoft Windows</em> zu Apples <em>MacOS</em> schwergefallen ist. Viele erlernte Shortcuts und Arbeitsabläufe musstem mühsam ver- oder umgelernt werden. Weil ich in der Schule parallel mein Surface Pro nutze, komme ich oft durcheinander: STRG+C für kopieren liegt auf einer anderen Position auf der Tastatur als Command+C Beim Mac.</p>
<p>Obwohl ich nicht mehr zurückmöchte (zu angenehm ist der Workflow und zu aufdringlich ist Windows &#8218;Werbe- und KI-Maschine&#8216;), gibt es doch ein paar Dinge, die ich schmerzlich vermisse: So arbeitet mein Surface nahtlos mit meinem Samsung Galaxy bzw. Android-Smartphone zusammen: Benachrichtigungen werden weitergereicht, der Bildschirm kann geteilt werden und ich kann Fotos vom Gerät auf den PC schieben und umgekehrt. Außerdem &#8211; und das habe ich schmerzlich vermisst &#8211; gibt es eine gemeinsame Zwischenablage: Kopiere ich einen Inhalt oder eine URL auf einem Gerät, ist sie sofort auf dem anderen verfügbar. Dinge, die problemlos zwischen MacBook und iPhone funktionieren, aber nicht zwischen MacBook und Android-Gerät.</p>
<p>Nun: Seit ein paar Tagen gibt es eine App, die genau das ändert: <a href="https://apps.apple.com/de/app/linkmydroid/id6755784154?platform=mac" target="_blank" rel="noopener">LinkMyDroid</a>.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-16039" src="https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/06/LinkMyDroid-1-1024x759.jpg" alt="Mein MacBook mit Android koppeln: LinkMyDroid 9" width="789" height="585" title="Mein MacBook mit Android koppeln: LinkMyDroid 11" srcset="https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/06/LinkMyDroid-1-1024x759.jpg 1024w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/06/LinkMyDroid-1-300x223.jpg 300w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/06/LinkMyDroid-1-768x570.jpg 768w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/06/LinkMyDroid-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 789px) 100vw, 789px" /></p>
<p>Endlich ist auch eine der letzten Schmerzstellen, die ich empfunden habe, ausgemerzt: Nachrichten, Dateien, Fotos &#8211; alles lässt sich jetzt vom PC aus bedienen. Ich kann das Handy sogar als WebCam benutzen und den Bildschirm spiegeln:</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-16038" src="https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/06/LinkMyDroid-2-887x1024.png" alt="Mein MacBook mit Android koppeln: LinkMyDroid 10" width="643" height="742" title="Mein MacBook mit Android koppeln: LinkMyDroid 12" srcset="https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/06/LinkMyDroid-2-887x1024.png 887w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/06/LinkMyDroid-2-260x300.png 260w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/06/LinkMyDroid-2-768x886.png 768w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/06/LinkMyDroid-2.png 936w" sizes="(max-width: 643px) 100vw, 643px" /></p>
<p>Besonders schön: Keine Cloud, kein Abo, kein Account. Das gefällt mir sehr. Ein Tipp für alle, die mit Macbook &amp; Android unterwegs sind und genannte Features vermissen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Enshittification im Zeitalter der Robotik</title>
		<link>https://halbtagsblog.de/2026/05/28/enshittification-im-zeitalter-der-robotik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Martin Klinge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 08:33:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Enshittification]]></category>
		<category><![CDATA[Rand]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir erleben gerade die Zeit, in der humanoide Roboter mit der gleichen Geschwindigkeit entwickelt werden, wie es die Künstliche Intelligenz in den letzten vier Jahren erlebt hat. Und gleichzeitig erfahren wir eine &#8222;Enshittification&#8220; sondergleichen: Software wird allenthalben schlechter. Wo führt das hin? Und wo führt das inbsesondere im Bildungswesen hin? Wie viele andere auch digitalisiere&#8230;&#160;<div class="read-more-wrapper"><a href="https://halbtagsblog.de/2026/05/28/enshittification-im-zeitalter-der-robotik/" class="button button-primary" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Enshittification im Zeitalter der Robotik</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir erleben gerade die Zeit, in der humanoide Roboter mit der gleichen Geschwindigkeit entwickelt werden, wie es die Künstliche Intelligenz in den letzten vier Jahren erlebt hat. Und gleichzeitig erfahren wir eine &#8222;Enshittification&#8220; sondergleichen: Software wird allenthalben schlechter. Wo führt das hin? Und wo führt das inbsesondere im Bildungswesen hin?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie viele andere auch digitalisiere ich das meiste an Briefen und Unterlagen, die mich erreichen: Lohnabrechnung, Steuerklärung, Gebühren. Alles wird eingescannt und digital abgelegt. Lange Jahre habe ich das mit meinem Handy und &#8222;Microsoft Lens&#8220; erledigt, den da wanderte das eingescannte Dokument direkt in OneNote &#8211; meinem Notizbuch der Wahl. Vergangenes Jahr hat Microsoft die App jedoch eingestellt und die User (also mich) aufgefordert, die &#8222;Office 365&#8220;-App zu benutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und was kann die?</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Office-App kann ich jetzt mit dem Copilot chatten.  Oder mir KI-generierte Bilder erstellen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was kann die App nicht?</p>
<p style="text-align: justify;">Scannen!</p>
<p style="text-align: justify;">Genervt suche ich im PlayStore/App Store ich nach Alternativen &#8211; aber alles, was ich finde, zieht ein Abonnement nach sich. Ein Abo!? Für ein Programm, dass ein Foto beschneidet?</p>
<p style="text-align: justify;">Allenthalben erfahre ich diese Form von &#8222;Enshittification&#8220; &#8211; also der merklichen Verschlechterung von Diensten, Objekten und Programmen. Was früher funktionierte, geht heute nicht mehr. Oder nur gegen Gebühr. Mein &#8218;Samsung Galaxy Ring&#8216; ist nach einem Software-Update defakto Müll: Permanent versucht er, sich mit anderen Handys zu verbinden, wodurch der Akku schon nach einem Tag leer ist. Und Samsung bietet keine Reparatur der Ringe, nur den Austausch zum Selbstpreis an. Und die monatlich zubuchbare Sitzheizung beim Autohersteller BMW war da nur folgerichtig &#8211; die Dinge gehören uns nicht mehr und sie werden systematisch schlechter gemacht. Das Betriebssystem Windows 11 ist inzwischen so schlecht und mit so vielen Fehlern behaftet, dass sich Microsoft genötigt sah, eine Entschuldigung rauszugeben und Besserung zu geloben. Die c&#8217;t-Redaktion hat ein Video dazu gemacht und das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=k0dGYzO9Ib0" target="_blank" rel="noopener">verdeutlicht</a>. Die Liste ist endlos. Downdate statt Update.</p>
<p style="text-align: justify;">Und gleichzeitig bauen wir humanoide Roboter, die immer besser und besser werden in dem, was sie tun. Habe ich letztes Jahr noch gedacht, dass zumindest der Lehrer-Job vor dieser Entwicklung gefeiht ist, sehe ich das heute anders: Bekäme ich zwei, drei menschliche Assistenz-Roboter in den Klassenraum, die Sporthalle und den Schulhof, die geduldig aufpassen, erklären und helfen, wären gewiss viele Eltern dankbar. Zunächst für Klausuraufsichten. Oder als Hilfe für LRS-Kinder. Und dann noch ein bisschen mehr. Und noch ein bisschen mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Und wenn die Roboter einmal da sind, kann man auch an den Lehrern sparen &#8211; die kosten in Deutschland nämlich rund 55.000.000.000 € pro Jahr. Davon könnte man viele Roboter laufen lassen, die ununterbrochen die Inhalte von Lehrer-Schmidt-Videos wiedergeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Absurd? Vielleicht.<br />
Aber der kalifornische Roboterhersteller <strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Figure AI</strong> hat in mehreren viralen Livestreams bewiesen, wie ihre Maschinen (u.a. das Modell Figure 03) völlig autonom an Förderbändern arbeiten &#8211; und 3 Millionen Menschen sehen zu. Sehen zu, und gewöhnen sich an Roboter im Alltag.</p>
<p style="text-align: justify;">In Summe sind das zwei gegenläufige Entwicklungen &#8211; aber die Zeit ist so absurd, dass ich mir vorstellen kann, eines Tages den KiTa-Androiden &#8222;Dati&#8220; zu erleben, der zwar freundlich ist und malen kann, aber Memory<sup>TM</sup> inzwischen nur mit kostenpflichtigem Abo spielt und ansonsten Werbung ausgibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Stand heute bin ich mir nicht mehr so sicher, welche Berufe überhaupt noch &#8222;unersetzlich&#8220; sind. &#8222;Was mit Menschen!?&#8220; Ja, klar. So wie der Barkeeper aus dem Film <em>Passengers</em>?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich würde diese Entwicklung begrüßen, wenn sie implizierte, dass wir künftig mehr Zeit für Musik und Tanz und Kreativität und Miteinander hätten. Aber bisher ist das Leben gefühlt immer hektischer und schneller geworden. Und die Schere zwischen Arm und Reich auch immer weiter.</p>
<p>Das bereitet mir Sorge.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Unsichtbare Arbeit.</title>
		<link>https://halbtagsblog.de/2026/05/21/unsichtbare-arbeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Martin Klinge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 18:07:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Erasmus]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Woche, von Montag bis heute (Donnerstag), war ich im Rahmen eines Erasmus-Programms unterwegs in Holland. Zunächst haben wir uns in Leeuwarden die CSG Comenius Mariënburg angeschaut. Dienstagabend ging es dann nach Eindhoven, wo wir die Yuverta-Schule besuchten. Den Luxus des Herumreisens kann ich mir erlauben, weil meine Frau während der Zeit alles an Kinder-Care-Arbeit&#8230;&#160;<div class="read-more-wrapper"><a href="https://halbtagsblog.de/2026/05/21/unsichtbare-arbeit/" class="button button-primary" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Unsichtbare Arbeit.</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Diese Woche, von Montag bis heute (Donnerstag), war ich im Rahmen eines Erasmus-Programms unterwegs in Holland. Zunächst haben wir uns in Leeuwarden die <a href="https://www.comenius-marienburg.nl/" target="_blank" rel="noopener">CSG Comenius Mariënburg</a> angeschaut. Dienstagabend ging es dann nach Eindhoven, wo wir die <a href="https://www.yuverta.nl/ontdek-yuverta-in-eindhoven/?utm_source=Gmaps&amp;utm_medium=url&amp;utm_campaign=vindbaarheid&amp;utm_content=landingspagina&amp;utm_term=yuverta-in-eindhoven" target="_blank" rel="noopener">Yuverta</a>-Schule besuchten. Den Luxus des Herumreisens kann ich mir erlauben, weil meine Frau während der Zeit alles an Kinder-Care-Arbeit alleine übernimmt: Kita, Schule, Theaterkurs, Musikschule, Fahrdienste zu Verabredungen. Dazu Haushalt und Hunde und Garten. Unsichtbare Arbeit, während der Herr Gemahl durch die Welt reist.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Eindrücke und Gespräche später bin ich platt. Hängen geblieben ist unter anderem, dass Schulleitungen in Holland nicht mehr unterrichten &#8211; bei mir sind das immer noch 17 von 25,5 Stunden, die ich unterrichte. Das ist ein bisschen schön &#8211; aber auch ein bisschen anstrengend.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright  wp-image-16027" src="https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/05/wp-17793787892675321880771512044396-1024x770.jpg" alt="Unsichtbare Arbeit. 12" width="388" height="292" title="Unsichtbare Arbeit. 14" srcset="https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/05/wp-17793787892675321880771512044396-1024x770.jpg 1024w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/05/wp-17793787892675321880771512044396-300x226.jpg 300w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/05/wp-17793787892675321880771512044396-768x577.jpg 768w, https://halbtagsblog.de/wp-content/uploads/2026/05/wp-17793787892675321880771512044396.jpg 1200w" sizes="(max-width: 388px) 100vw, 388px" /></p>
<p style="text-align: justify;">An beiden Schulen hat uns der projektorientierte Unterricht im Besonderen beeindruckt und an beiden Schulen haben wir die Schulleitungen jeweils nach ihrer Vision gefragt, ihrem Bild von Schule in fünf Jahren, denn das ist es, was uns selbst immer wieder umtreibt und antreibt. Welche Idee haben wir eigentlich von moderner Schule? Von Lernen? Von zeitgemäßer Pädagogik?</p>
<p style="text-align: justify;">Spannend sind außerdem andere Gebäude und deren zugrundeliegende Ideen für pädagogisches Arbeiten. Da haben wir sehr viel Inspiration gewonnen und werden hoffentlich Manches umsetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Tage haben enorm Kraft gekostet. Gespräche, Diskussionen, Denkprozesse. Von morgens bis spät abends ist man zusammen und kommt kaum zur Ruhe. Für den Schulalltag ist &#8222;Schulentwicklung&#8220; oft unsichtbare Arbeit. Und davon jede Menge: Die verantwortliche Erasmus- Kollegin hat nochmal das zigfache an Planung und Vorgesprächen da reingesteckt. Alles unsichtbar. Man bestaunt das Ergebnis lüftet den Hut.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ich heimkomme, drückt meine Frau mir den Schlüssel in die Hand.Sie muss arbeiten und ich sehe kaum mehr als die Rücklichter ihres Wagens.</p>
<p style="text-align: justify;">Und auch ich bin direkt wieder unterwegs: Am Abend ruft die Kommunalpolitik, ich bin für die Grünen schließlich Mitglied des Verbandsgemeinderates. Also müssen sich die Kinder selbst Abendbrot machen, selbst ins Bett bringen und einen weiteren Abend auf mich verzichten.</p>
<p>Auch politische Arbeit läuft oft unsichtbar und kostet Kraft.</p>
<p>Zum Glück steht ein langes Wochenende an.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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