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		<title>Hello John!</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 23:09:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Machtwechsel in Cupertino, John Ternus übernimmt und Apple baut die halbe Führung um]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="float:right; margin:0 0 10px 15px; width:240px;">
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		</p><div id="attachment_29257" style="width: 650px" class="wp-caption aligncenter"><img data-attachment-id="29257" data-permalink="https://www.hightech-und-blech.de/hello-john-29254/hello-john-2/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/09/hello-john.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" data-orig-size="640,640" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="hello-john" data-image-description="" data-medium-file="https://i0.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/09/hello-john.jpg?fit=300%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/09/hello-john.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/09/hello-john.jpg?resize=640%2C640&#038;ssl=1" alt="Hello John · Bild: Midjourney" width="640" height="640" class="size-full wp-image-29257" srcset="https://i0.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/09/hello-john.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i0.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/09/hello-john.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/09/hello-john.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" data-recalc-dims="1" /><p class="wp-caption-text">John Ternus übernimmt und Apple baut die halbe Führung um</p></div>
<p><strong>Hello John</strong>. Zum 1. September 2026 vollzieht Apple den ersten Wechsel an der Konzernspitze seit 15 Jahren. John Ternus wird CEO, Tim Cook rückt an die Spitze des Verwaltungsrats. Der eigentliche Vorgang ist allerdings größer als ein einzelner Personalwechsel. Rund um die Übergabe ordnet Apple gleich mehrere Schlüsselpositionen neu, und einige der bekanntesten Gesichter des Konzerns treten deutlich leiser.</p>
<h3>Tim Cook</h3>
<p>Cook übergibt heute nach 15 Jahren den CEO-Posten und wird Executive Chairman, eine für ihn neu geschaffene Rolle im Verwaltungsrat. Angekündigt hatte Apple den Schritt bereits am 20. April 2026, der Aufsichtsrat stimmte einstimmig zu. Cook, inzwischen 65, hatte 2011 kurz vor dem Tod von Steve Jobs übernommen. Unter seiner Führung hat sich der Börsenwert des Konzerns mehr als verzwanzigfacht und liegt nun bei rund vier Billionen Dollar. Als Chairman soll Cook vor allem die politische Flanke betreuen. Bloomberg zufolge kümmere er sich weiterhin um Apples Beziehungen zu US-Präsident Trump und zur chinesischen Regierung. Beim Event am 9. September werde er nicht mehr auftreten.</p>
<h3>Phil Schiller</h3>
<p>Parallel ziehe sich Phil Schiller aus zwei zentralen Zuständigkeiten zurück. Nach Informationen von Bloomberg gebe der langjährige Apple-Fellow die Verantwortung für den App Store und die Produkt-Events ab und widme sich künftig nicht näher benannten Initiativen. Apple selbst hat den Vorgang nicht offiziell kommuniziert. Der App Store wandere in Eddy Cues Services-Sparte, das Tagesgeschäft übernehme Carson Oliver. Die Event-Organisation führe künftig Schillers bisherige Stellvertreterin Nola Weinstein. Schiller, der bis 2020 Marketingchef war und laut Wall Street Journal 2024 noch fast 80 Stunden pro Woche arbeitete, hatte den App Store durch dessen konfliktreichste Jahre geführt, vom Epic-Prozess über den DMA-Streit in der EU bis zu regulatorischen Auflagen in Brasilien und Japan. Intern gelte sein Rückzug als deutlicher Schritt in Richtung Ruhestand.</p>
<h3>John Ternus</h3>
<p>Ternus übernimmt ab heute, und die Fußstapfen sind groß. Er stieß 2001 zum Produktdesign-Team, stieg rasch auf und verantwortet seit Januar 2021 als Senior Vice President die Hardware-Entwicklung. Mit 50 wird er Apples achter CEO und zieht in den Verwaltungsrat ein. Seinen bisherigen Bereich übernimmt Johny Srouji als Chief Hardware Officer. Das Erbe wiegt schwer. Unter Cook legte die Apple-Aktie über 15 Jahre um rund 2.205 Prozent zu, während der S&#038;P 500 auf 560 Prozent kam. Vor allem aber erbt Ternus den Konzern in einer strategisch heiklen Phase. Apple läuft im Rennen um generative KI hinter Google, OpenAI und Anthropic her, kämpft an mehreren kartellrechtlichen Fronten und steht kurz vor dem ersten faltbaren iPhone. Der Umbau reicht zudem tiefer als die Spitze. Apple-Pay-Chefin Jennifer Bailey geht im Oktober in den Ruhestand, der frühere Finanzchef Luca Maestri hat eine kleinere Rolle, und Chefjuristin Kate Adams zieht sich ebenfalls zurück.</p>
<p>Bemerkenswert ist die Personalie selbst. Apple stellt einen Hardware-Ingenieur an die Spitze, ausgerechnet in dem Moment, in dem sich die Zukunft des Konzerns an Software und KI entscheidet. Ob Ternus diese Lücke schließt oder ob Cook aus dem Verwaltungsrat weiter die Fäden zieht, wird die erste Bewährungsprobe am 9. September allenfalls andeuten.</p>
<p><strong>&lt; tl;dr /&gt;</strong><br />
Seit dem 1. September ist John Ternus (50) Apple-CEO, Tim Cook (65) wechselt nach 15 Jahren an die Spitze des Verwaltungsrats und übernimmt dort die politische Repräsentation. Phil Schiller gebe laut Bloomberg App Store und Events ab, bleibe aber Apple-Fellow. Es ist kein einzelner Wechsel, sondern ein Generationenumbau der gesamten Führung. Die erste Bewährungsprobe folgt schon am 9. September mit dem faltbaren iPhone.</p>
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		<title>Surprise and shine</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 07:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Apple bestätigt iPhone-Event am 9. September]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="float:right; margin:0 0 10px 15px; width:240px;">
		<img src="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/surprise-and-shine.jpg?fit=640%2C640&#038;ssl=1" width="240" />
		</p><p><img data-attachment-id="29255" data-permalink="https://www.hightech-und-blech.de/surprise-and-shine-29252/surprise-and-shine/" data-orig-file="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/surprise-and-shine.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" data-orig-size="640,640" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="surprise-and-shine" data-image-description="" data-medium-file="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/surprise-and-shine.jpg?fit=300%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/surprise-and-shine.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" src="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/surprise-and-shine.jpg?resize=640%2C640&#038;ssl=1" alt="surprise-and-shine · Bild: Apple" width="640" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-29255" srcset="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/surprise-and-shine.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/surprise-and-shine.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/surprise-and-shine.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" data-recalc-dims="1" /></p>
<p><strong>Mac-Montag</strong>. Apple bestätigt den Termin für sein diesjähriges iPhone-Event. Am kommenden Mittwoch, den 9. September, lädt der Konzern in den Apple Park nach Cupertino. Die Einladung trägt den Slogan <em>Surprise and shine</em> und einen leuchtenden Apfel. Es ist die erste Produktvorstellung unter John Ternus, der Tim Cook zum 1. September an der Konzernspitze ablöst. Cook wechselt in die Rolle des Executive Chairman.</p>
<p>Inhaltlich bleibt vieles Spekulation. Erwartet werden das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max, dazu Apples erstes faltbares iPhone, das in Berichten als <a href="https://www.hightech-und-blech.de/iphone-18-ultra-und-pro-28999/">iPhone Ultra</a> gehandelt werde. Ein Basismodell solle es dieses Jahr nicht geben, das reguläre iPhone 18 verschiebe Apple ins Frühjahr 2027. Alle drei Geräte sollen den neuen A20-Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren nutzen.</p>
<p>Das Faltgerät wäre Apples erster neuer Formfaktor seit dem iPhone X von 2017. Es solle aufgeklappt rund 7,6 Zoll messen und dabei so dünn ausfallen, dass Apple auf Face ID und Teleobjektiv verzichte und stattdessen auf Touch ID setze. Bei den Pro-Modellen sei mit einer variablen Blende und einem kleineren Dynamic Island zu rechnen, ansonsten mit überschaubaren Sprüngen.</p>
<p>Neben den Telefonen dürften die Apple Watch Series 12 und die Ultra 4 folgen, möglicherweise auch neue Smart-Home-Hardware. Zur Software werden Startdaten für iOS 27 und die Geschwistersysteme erwartet, samt der mehrfach verschobenen Siri-KI.</p>
<p>Der eigentliche Aufreger steht schon vor dem Event fest. Wegen der anhaltenden Speicherknappheit gelten Preiserhöhungen als wahrscheinlich. Die RAMageddon-Dynamik erreicht damit die Ladentheke, und Apple verkauft Verknappung als Premium.</p>
<p><strong>&lt; tl;dr /&gt;</strong><br />
Termin und CEO-Wechsel sind gesichert, der Rest ist Erwartung. Faltbares iPhone, drei Pro-Geräte, absehbar höhere Preise.</p>
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		<title>Wir müssen eine Mauer bauen</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 19:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Brandmauer hält kein Feuer auf, wenn dahinter niemand mehr wohnt]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="float:right; margin:0 0 10px 15px; width:240px;">
		<img src="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/sharp-pencils.jpg?fit=640%2C640&#038;ssl=1" width="240" />
		</p><div id="attachment_29253" style="width: 650px" class="wp-caption aligncenter"><img data-attachment-id="29253" data-permalink="https://www.hightech-und-blech.de/wir-muessen-eine-mauer-bauen-29250/sharp-pencils/" data-orig-file="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/sharp-pencils.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" data-orig-size="640,640" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="sharp-pencils" data-image-description="" data-medium-file="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/sharp-pencils.jpg?fit=300%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/sharp-pencils.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" src="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/sharp-pencils.jpg?resize=640%2C640&#038;ssl=1" alt="Spitze Bleistifte · Bild: Midjourney" width="640" height="640" class="size-full wp-image-29253" srcset="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/sharp-pencils.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/sharp-pencils.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/sharp-pencils.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" data-recalc-dims="1" /><p class="wp-caption-text">Die AfD wird in Sachsen-Anhalt stärker als CDU, Linke und SPD zusammen</p></div>
<p><strong>Sonntagsfrage Sachsen-Anhalt — ein Kommentar</strong>. Es gibt einen Moment, in dem eine Zahl aufhört, eine Nachricht zu sein, und anfängt, ein Zustand zu werden. 42 Prozent für die AfD, eine Woche vor der Wahl in Sachsen-Anhalt: Das ist keine Umfrage mehr, das ist eine Wetterlage. Man empört sich nicht mehr über den Sturm, man fragt nur noch, wer vergessen hat, die Fenster zu schließen.</p>
<p>Geschlossen hat sie niemand. Am wenigsten der Kanzler. Friedrich Merz warnt im Sommerinterview mit staatstragendem Ernst vor der AfD — so, wie man vor Regen warnt, während man selbst den Gartenschlauch hält. Seine <em>Reformen</em> — das Wort trägt inzwischen Anführungszeichen wie einen Warnhinweis — sollen <em>unbeirrt</em> umgesetzt werden. Unbeirrt ist das Lieblingswort derer, die längst nicht mehr hinsehen, wohin sie laufen. Wer soziale Härten verwaltet und Reform dazu sagt, darf sich nicht wundern, wenn die Wut nach rechts abfließt. Die AfD quittiert es mit Prozenten.</p>
<p>Und die anderen? Grüne, BSW und FDP zittern vor der Fünf-Prozent-Hürde wie vor einer Grenzkontrolle. Knapp könnte es werden, unmöglich auch. Der demokratische Rest zersplittert. Die Brandmauer war bisher ein Bekenntnis. Jetzt wird sie eine Frage der Physik. Denn bei 42 Prozent ist Ausgrenzung keine moralische Geste mehr, sondern arithmetische Akrobatik. Übrig bleiben unmögliche Bündnisse als Koalitionen der Verzweiflung, in denen sich Parteien zusammendrängen, die nichts eint außer der Angst vor dem gemeinsamen Gegner.</p>
<p>Genau daran werden sie zerbrechen. Nicht an der AfD — an sich selbst. Wer nur noch <em>nicht die anderen</em> ist, hat aufgehört, etwas zu sein. Eine Brandmauer hält kein Feuer auf, wenn dahinter niemand mehr wohnt. Die Alternative für Deutschland lässt sich verhindern, indem man alle gegen sie versammelt. Besiegen aber lässt sie sich nur, indem jemand die Alternative zur Alternative wird — ein Angebot, für das man stimmt, und nicht bloß ein Wall, hinter dem man sich verschanzt.</p>
<p>Diese Alternative steht am nächsten Sonntag nicht auf dem Wahlzettel. Das ist die eigentliche Nachricht — nicht, dass die AfD stark ist, sondern dass ihr niemand mehr etwas entgegensetzt außer dem Wort, eigene schlechte Umfragewerte als Ansporn zu sehen, auf Kurs zu bleiben. So wie Friedrich Merz.</p>
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		<title>Nvidias Kreislauf, neu verkabelt</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 07:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[500-Milliarden-Programm verschiebt das Risiko auf BlackRock, Blackstone und europäisches Rentenkapital]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="float:right; margin:0 0 10px 15px; width:240px;">
		<img src="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/nvidia-circle-of-gpu.jpg?fit=640%2C640&#038;ssl=1" width="240" />
		</p><div id="attachment_29251" style="width: 650px" class="wp-caption aligncenter"><img data-attachment-id="29251" data-permalink="https://www.hightech-und-blech.de/nvidias-kreislauf-neu-verkabelt-29248/nvidia-circle-of-gpu/" data-orig-file="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/nvidia-circle-of-gpu.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" data-orig-size="640,640" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="nvidia-circle-of-gpu" data-image-description="" data-medium-file="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/nvidia-circle-of-gpu.jpg?fit=300%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/nvidia-circle-of-gpu.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" src="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/nvidia-circle-of-gpu.jpg?resize=640%2C640&#038;ssl=1" alt="Nvidia Circle of GPU · Bild: Midjourney" width="640" height="640" class="size-full wp-image-29251" srcset="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/nvidia-circle-of-gpu.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/nvidia-circle-of-gpu.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/nvidia-circle-of-gpu.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" data-recalc-dims="1" /><p class="wp-caption-text">500-Milliarden-Programm verschiebt das Risiko</p></div>
<p><strong>Finanzen am Freitag</strong>. Diese Woche saß Jensen Huang wieder bei <em>Mad Money</em> und tat, was er den ganzen Sommer über getan hat. Er wischte den Vorwurf der zirkulären Finanzierung vom Tisch. Die Kritiker übersähen einen entscheidenden Punkt, sagte er, denn dies sei die erste Generation von Start-ups, die zweistellige Milliardenbeträge brauche, um überhaupt profitabel zu werden. Nvidias Quartalsumsatz hatte sich da gerade mehr als verdoppelt. Der Mann hatte allen Grund zur Gelassenheit.</p>
<p>Interessant an diesem Auftritt war nicht das Dementi. Interessant war, dass Nvidia den Mechanismus wenige Wochen zuvor so umgebaut hatte, dass das Dementi seither technisch stimmt.</p>
<h3>Erstens, es sind kaum Kredite</h3>
<p>Was im Feuilleton und in vielen Schlagzeilen <em>Kreislaufkredite</em> heißt, besteht zum größten Teil nicht aus Krediten. Nvidia kauft Anteile an seinen Kunden, an OpenAI, an Elon Musks xAI, am französischen Hoffnungsträger Mistral, an CoreWeave, zuletzt an Synopsys. Parallel verpflichtet sich der Konzern, Rechenleistung von genau jenen Firmen zu mieten, die mit dem frischen Geld Nvidia-Chips kaufen. Das Geld verlässt die Bilanz als Investition und kehrt auf der Gewinn- und Verlustrechnung als Umsatz zurück. Die Lex-Kolumne der Financial Times nennt das lieber <em>back to back</em> als zirkulär. Der Unterschied ist nicht kosmetisch. Ein Kredit wäre eine Forderung mit Zins und Fälligkeit. Eine Beteiligung plus Abnahmegarantie ist etwas schwerer zu Fassendes, und genau diese Unschärfe ist Teil des Problems.</p>
<h3>Zweitens, als der Anleihemarkt zuckte</h3>
<p>Ende Juli brachte eine Bloomberg-Rechnung Nvidia mit KI-Deals im Umfang von mehr als 750 Milliarden Dollar in Verbindung. Darunter fielen Berichte, wonach Nvidia eine Leasingverpflichtung von 250 Milliarden Dollar für ein OpenAI-Rechenzentrum in Ohio garantieren und zusätzlich 350 Milliarden Dollar an Chipkäufen finanzieren könnte. Die Aktie reagierte kurz mit einem Minus von rund viereinhalb Prozent. Aufschlussreicher war der Anleihemarkt. Nvidias fünfjähriger Credit Default Swap sprang auf ein Rekordniveau, den größten Tagesanstieg seit Beginn des aktiven Handels im November. Während die Aktienanleger den Boom feierten, versicherte sich der Kreditmarkt in Rekordhöhe gegen einen Ausfall genau jenes Konzerns, der seine eigenen Kunden finanziert.</p>
<h3>Drittens, die Umverkabelung</h3>
<p>Am 10. August zog Nvidia die Konsequenz. Der Konzern kündigte ein Finanzierungsprogramm über bis zu 500 Milliarden Dollar an, diesmal völlig anders gebaut. Nicht Nvidia zahlt, sondern sechs der größten Vermögensverwalter der Welt, BlackRock, Blackstone, Apollo, KKR, Brookfield und Goldman Sachs. Sie sollen das Kapital für Rechenzentren und GPU-Cluster jener Firmen aufbringen, deren Bonität oder Kassenlage für einen direkten Kauf nicht reicht. Nvidia garantiert im Kern nur noch den Restwert der Chips. <em>Das sind nicht wir, die uns selbst finanzieren</em>, sagte Huang. Und rein bilanziell stimmt das nun.</p>
<p>Man muss die Eleganz dieses Schachzugs anerkennen. Der Vorwurf lautete, Nvidia finanziere die eigene Nachfrage. Also sorgt Nvidia dafür, dass jemand anders sie finanziert, und behält nur das Risiko, das es ohnehin für beherrschbar hält, den Wiederverkaufswert seiner eigenen Grafikkarten. Anders als Lucent und Nortel, deren Lieferantenkredite in der Dotcom-Blase zum Menetekel wurden, schiebt Nvidia den Großteil des Kapitals und des Risikos auf andere Schultern.</p>
<h3>Was bleibt?</h3>
<p>Nur verschwindet mit der Umverkabelung nicht die eigentliche Frage. Sie lautet, ob die KI-Nachfrage verdient oder finanziert ist. Michael Burry, der schon 2008 gegen den Markt wettete, argumentiert, ein erheblicher Teil von Nvidias Umsatz sei finanzierte und keine verdiente Nachfrage, und dieser Anteil tauche in keiner Quartalsmeldung sauber auf. Die Optimisten halten dagegen, ein GPU-Cluster sei kein dunkles Glasfaserkabel aus dem Jahr 2001. Er stehe nicht brach, sondern finde sofort den nächsten zahlungswilligen Mieter, weil jedes Labor und jede Behörde nach Rechenzeit hungere. Huang selbst verkauft seine Chips inzwischen als langlebige Anlageklasse, vergleichbar mit Mautstraßen oder Gewerbeimmobilien. Ob dieser Vergleich trägt, weiß niemand, denn er ist noch nie unter fallender Nachfrage getestet worden.</p>
<h3>Rente aus Rendite</h3>
<p>Für Hamburg, Paris oder Frankfurt klingt das nach einem Nasdaq-Problem. Es ist keines mehr. Mit dem Augustumbau wandert das Risiko genau dorthin, wo europäisches Alterskapital liegt, in die Bücher von BlackRock, Blackstone, Apollo, KKR und Brookfield. Wer in Deutschland eine Lebensversicherung oder einen Pensionsanspruch hat, ist über diese Verwalter mittelbar an der Wette beteiligt, ob OpenAI seine Rechenzentren jemals ausfinanziert. Hinzu kommt, dass mit Mistral und dem in Amsterdam notierten Nebius auch europäische Firmen im Ring stehen. Der Internationale Währungsfonds und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnen seit dem Sommer, die KI-Bewertungen könnten scharf korrigieren, und ein derart konzentrierter Kreislauf aus Beteiligungen und Abnahmezusagen habe keinen unabhängigen Maßstab, an dem er sich prüfen ließe. Das ist die eigentliche Pointe. Nvidia hat den Kreislauf nicht aufgelöst, sondern in die Weltfinanz verteilt.</p>
<p><strong>&lt; tl;dr /&gt;</strong><br />
Nvidia hat den Vorwurf der zirkulären Finanzierung im August nicht widerlegt, sondern umgebaut. Das 500-Milliarden-Programm schiebt die Finanzierung auf große Vermögensverwalter, sodass Huangs Dementi bilanziell stimmt. Die offene Frage, ob die KI-Nachfrage echt oder gekauft ist, bleibt. Neu ist nur, dass jetzt auch europäisches Rentengeld und Versicherungskapital mit an der Antwort hängt.</p>
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		<title>16,7-Milliarden-Meta-Deal</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 05:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Konzern kauft sich aus einem Prozess frei, spielt aber weiterer Regulierung in die Hände]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="float:right; margin:0 0 10px 15px; width:240px;">
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		</p><div id="attachment_29249" style="width: 650px" class="wp-caption aligncenter"><img data-attachment-id="29249" data-permalink="https://www.hightech-und-blech.de/167-milliarden-meta-deal-29247/meta-addiction/" data-orig-file="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/meta-addiction.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" data-orig-size="640,640" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="meta-addiction" data-image-description="" data-medium-file="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/meta-addiction.jpg?fit=300%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/meta-addiction.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" src="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/meta-addiction.jpg?resize=640%2C640&#038;ssl=1" alt="Meta Addiction · Bild: Midjourney" width="640" height="640" class="size-full wp-image-29249" srcset="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/meta-addiction.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/meta-addiction.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/meta-addiction.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" data-recalc-dims="1" /><p class="wp-caption-text">Gewonnen — und trotzdem in der Falle?</p></div>
<p><strong>Down the Drain</strong>. Es war die Aussage, die nie kam. In der zweiten Woche des Prozesses am Bundesgericht in Oakland, kurz nachdem Instagram-Chef Adam Mosseri im Zeugenstand gestanden hatte und bevor Mark Zuckerberg selbst aussagen sollte, zog Meta die Reißleine. Der Konzern einigt sich mit Kalifornien und 28 weiteren Bundesstaaten auf einen Vergleich von bis zu 16,7 Milliarden Dollar — mit dem separaten Texas-Verfahren rund 18 Milliarden, gestreckt über zehn Jahre. Der Vorwurf, den Meta ausdrücklich bestreitet: <a href="https://www.hightech-und-blech.de/metas-teuerster-satz-29227/">Facebook und Instagram seien gezielt so gebaut, dass sie Jugendliche abhängig machen</a>.</p>
<p>Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Meta ging mit einer Serie von Niederlagen ins Verfahren — im März ein Geschworenenurteil über 375 Millionen Dollar, erst in diesem Monat ein Richterspruch in New Mexico über 567 Millionen plus Jugendschutz-Auflagen. Vor allem aber drohte das Undenkbare: Die Staaten bezifferten das mögliche Strafmaß auf bis zu 1,4 Billionen Dollar — nahezu die gesamte Marktkapitalisierung des Konzerns.</p>
<p>Gemessen daran ist der Deal ein anwaltliches Meisterstück. 16,7 Milliarden sind rund ein Prozent des theoretischen Maximums. Wichtiger noch: kein Geschworenenurteil, kein Schuldeingeständnis, kein Zuckerberg im Kreuzverhör vor laufenden Kameras. Die Börse quittierte die Nachricht mit einem Kursplus von fünf Prozent. Ein Befreiungsschlag.</p>
<p>Doch der Preis für diesen Freikauf ist ungewöhnlich — und genau darin liegt die Pointe. Meta zahlt nicht nur, der Konzern verpflichtet sich zu konkreten, gerichtlich verankerten Umbauten seiner Oberflächen: Zwei-Stunden-Tageslimit für Teenager, Sperren in der Nacht, stumme Benachrichtigungen während der Schulzeit, härtere Altersverifikation, ein Verbot von Beauty-Filtern. Es sind exakt jene Design-Eingriffe, die Gesetzgeber seit Jahren zu erzwingen versuchen — und die Meta bislang als technisch nicht umsetzbar oder geschäftsschädigend abwehrte.</p>
<p>Hier kippt die Sache. Wer solche Maßnahmen freiwillig akzeptiert und <em>binnen Monaten</em> umsetzen will, kann sie schwerlich weiter als unverhältnismäßig bezeichnen. Der Vergleich wird zur Blaupause. Künftige Kläger, das US-Gesetz KOSA und vor allem die europäische Aufsicht unter dem Digital Services Act — Stichworte addictive design, Altersprüfung, Dark Patterns — können sich auf Metas eigenes Eingeständnis stützen: machbar, zumutbar, schnell. Für Brüssel und Berlin ist das ein Geschenk: Was in Kalifornien als umsetzbar gilt, lässt sich im DSA-Vollzug kaum als Zumutung zurückweisen. Die an TikTok und YouTube geknüpfte Bonusklausel zieht die Konkurrenz gleich mit hinein und macht Design-Regulierung nebenbei zum Branchenstandard.</p>
<p>Die Skepsis bleibt berechtigt. Ein Vergleich ist kein Urteil, seine Bindungskraft weicher als ein Schuldspruch. Und Kinderschutz-Experten hielten schon Metas frühere „Sicherheitsfeatures&#8220; für weitgehend kosmetisch. Entscheidend wird, ob die neuen Auflagen tatsächlich durchgesetzt werden.<br />
Bleibt der Widerspruch, mit dem Zuckerbergs Team leben muss. Sie haben die Schlacht um Geld und Präzedenz gewonnen — und dabei womöglich den Krieg um die Regulierung ein Stück weit verloren. Denn Meta erbringt selbst den Beweis, dass sich diese Plattformen kindgerecht umbauen lassen.</p>
<p><strong>&lt; tl;dr /&gt;</strong><br />
Meta kauft sich mit bis zu 16,7 Milliarden Dollar aus einem Prozess frei, der eine Billionenstrafe und Zuckerberg im Zeugenstand hätte bringen können — taktisch ein klarer Sieg. Der Haken: Der Konzern akzeptiert dafür verbindliche Umbauten seiner Apps und liefert Regulierern damit den Beweis, dass kindgerechtes Design machbar ist. Kurzfristig gewonnen, langfristig vielleicht die Blaupause für weitere Regulierung.</p>
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		<title>Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 23:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Mac Studio jetzt mit M5 Max ab 2.999 Euro mit 36 Gigabyte RAM unt 512er Speicher oder M5 Ultra]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="float:right; margin:0 0 10px 15px; width:240px;">
		<img src="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2025/03/202503-Mac-Studio-M4max-M3ultra.jpg?fit=640%2C640&#038;ssl=1" width="240" />
		</p><div id="attachment_28140" style="width: 650px" class="wp-caption aligncenter"><img data-attachment-id="28140" data-permalink="https://www.hightech-und-blech.de/upgrade-beim-mac-studio-2025-28135/202503-mac-studio-m4max-m3ultra/" data-orig-file="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2025/03/202503-Mac-Studio-M4max-M3ultra.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" data-orig-size="640,640" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="202503-Mac-Studio-M4max-M3ultra" data-image-description="" data-medium-file="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2025/03/202503-Mac-Studio-M4max-M3ultra.jpg?fit=300%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2025/03/202503-Mac-Studio-M4max-M3ultra.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" src="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2025/03/202503-Mac-Studio-M4max-M3ultra.jpg?resize=640%2C640&#038;ssl=1" alt="Mac Studio M4 Max - M3 Ultra (2025)" width="640" height="640" class="size-full wp-image-28140" srcset="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2025/03/202503-Mac-Studio-M4max-M3ultra.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2025/03/202503-Mac-Studio-M4max-M3ultra.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2025/03/202503-Mac-Studio-M4max-M3ultra.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" data-recalc-dims="1" /><p class="wp-caption-text">Mac Studio jetzt mit M5 Max ab 2.999 Euro</p></div>
<p><strong>Mac-Studio-Mittwoch</strong>. Apple präsentiert den neuen Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra, dem leistungsstärksten Mac aller Zeiten. Mit bis zu 4,3-mal schnellerer KI-Performance und bis zu 512 GB Arbeitsspeicher bietet er enorme Leistungssteigerungen für Pro-Workloads und KI. Thunderbolt 5 ermöglicht zudem die Clustering mehrerer Systeme für noch höhere Leistung.</p>
<blockquote><p>With the powerful M5 Max and the incredible capabilities of M5 Ultra, Mac Studio ushers in a new era of desktop computing, delivering huge performance gains for pro workloads and AI inference with frontier-class models.<br />
[ Johny Srouji, Apple’s chief hardware officer ]</p></blockquote>
<p>Der Mac Studio ist führend im High-Performance KI Computing. Mit M5 Max und M5 Ultra – den leistungsstärksten Chips von Apple aller Zeiten – ist er jetzt noch einmal deutlich schneller und bringt fortschrittliche KI Performance direkt auf den Schreibtisch. Neural Accelerators in jedem GPU-Kern sorgen für eine deutlich schnellere Matrixmultiplikation.</p>
<p>Der M5 Max und der M5 Ultra kommen beide mit einer CPU und GPU der nächsten Generation und einer enorm hohen Bandbreite für den gemeinsamen Arbeitsspeicher. Und mit leistungsstarken Neural Accelerators liefern diese Chips eine phänomenale On-Device KI Performance.</p>
<p>Konfiguriert als M5 Ultra mit 80-Kern-GPU und 256 Gigabyte RAM und 8 Terabyte Massenspeicher kostet dieser Computer rund 16.279 Euro. Eine Ausstattung mit 512 Gigabyte RAM wird erst ab Ende Oktober 2026 bestellbar.<br />
<a href="https://www.apple.com/de/mac-studio/" target="_blank">apple.com/de/mac-studio</a></p>
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		<title>Mini auf M6 oder M5 Pro</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 23:08:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mac mini mit dem völlig neuen M6 und dem leistungsstarken M5 Pro angekündigt - werden ab Ende September geliefert]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="float:right; margin:0 0 10px 15px; width:240px;">
		<img src="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/2026-mac-mini-hand.jpg?fit=640%2C640&#038;ssl=1" width="240" />
		</p><div id="attachment_29246" style="width: 650px" class="wp-caption aligncenter"><img data-attachment-id="29246" data-permalink="https://www.hightech-und-blech.de/mini-auf-m6-oder-m5-pro-29243/2026-mac-mini-hand/" data-orig-file="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/2026-mac-mini-hand.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" data-orig-size="640,640" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="2026-mac-mini-hand" data-image-description="" data-medium-file="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/2026-mac-mini-hand.jpg?fit=300%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/2026-mac-mini-hand.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" src="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/2026-mac-mini-hand.jpg?resize=640%2C640&#038;ssl=1" alt="Mac Mini Hand 2026 Edition" width="640" height="640" class="size-full wp-image-29246" srcset="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/2026-mac-mini-hand.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/2026-mac-mini-hand.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/2026-mac-mini-hand.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" data-recalc-dims="1" /><p class="wp-caption-text">Neuer Mac mini M6 oder M5 Pro wird Ende September geliefert</p></div>
<p><strong>Mac-Mini-Mittwoch</strong>. Apple hat den neuen Mac mini mit dem völlig neuen M6 und dem leistungsstarken M5 Pro angekündigt, die einen enormen Sprung bei der Performance und noch mehr Vielseitigkeit in einem superkleinen Desktop-Design ermöglichen. Beide Mac mini Modelle kommen mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 sowie einem verbesserten 2,5 Gbit Ethernet, wobei eine 10 Gbit Option verfügbar ist. Der neue Mac mini kann jetzt vorbestellt werden und wird ab dem 22. September erhältlich.</p>
<blockquote><p>Mac mini has always been our most versatile Mac. Whether it’s being used as a home computer, powering a professional studio, or as an always-on agentic device, it’s the little Mac that can do it all.<br />
[ Johny Srouji, Apple’s chief hardware officer ]</p></blockquote>
<p>Der Mac mini mit M6 (1.049 Euro) und der Mac mini mit M5 Pro (1.999 Euro) kann ab sofort, 25. August auf <a href="//apple.com/de/store" target="_blank">apple.com/de/store</a> und in der Apple Store App in 30 Ländern und Regionen, darunter den USA, bestellt werden. Er wird ab 22. September an Kund:innen ausgeliefert und in Apple Stores und bei Autorisierten Apple Händlern erhältlich sein.</p>
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		<title>M6 und M5 Ultra</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 20:19:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[M5 Ultra liefert beispiellose Desktop-Power und enorme Bandbreite]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="float:right; margin:0 0 10px 15px; width:240px;">
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<p><strong>Hardware-Dienstag</strong>. Apple präsentiert den M6, seinen ersten 2-Nanometer-Chip mit 12-Core CPU, GPU und Dual 16-Core Neural Engine, sowie den M5 Ultra, den leistungsstärksten Chip mit Quad-Die Architektur und bis zu 80-Core GPU. Beide Chips bieten enorme Performance und KI-Rechenleistung, ideal für alltägliche Aufgaben, kreative Projekte und anspruchsvolle KI-Workloads. Der M6 optimiert die Energieeffizienz, während der M5 Ultra maximale Performance für professionelle Anwendungen bietet.</p>
<blockquote><p>Built using the cutting-edge 2 nm process, M6 combines a new CPU complex, two additional CPU and GPU cores, a Dual 16-core Neural Engine, and more unified memory bandwidth to power through workloads with amazing energy efficiency.<br />
[ Sri Santhanam, Apple’s VP of Silicon Engineering Group ]</p></blockquote>
<p>Der M6 bringt einen revolutionären Sprung bei der täglichen Performance und Energie­effizienz. Der M5 Ultra liefert beispiellose Desktop-Power und enorme Bandbreite für den gemeinsamen Arbeitsspeicher, um selbst die anspruchsvollsten Projekte zu erledigen.</p>
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		<title>Latente Langsamkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 07:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gegen schnellere KI-Antworten helfen Messenger, die Nachrichten im Tempo einer Brieftaube zustellen]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="float:right; margin:0 0 10px 15px; width:240px;">
		<img src="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/download-carrier-pidge.jpg?fit=640%2C640&#038;ssl=1" width="240" />
		</p><div id="attachment_29242" style="width: 650px" class="wp-caption aligncenter"><img data-attachment-id="29242" data-permalink="https://www.hightech-und-blech.de/latente-langsamkeit-29239/download-carrier-pidge/" data-orig-file="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/download-carrier-pidge.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" data-orig-size="640,640" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="download-carrier-pidge" data-image-description="" data-medium-file="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/download-carrier-pidge.jpg?fit=300%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/download-carrier-pidge.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" src="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/download-carrier-pidge.jpg?resize=640%2C640&#038;ssl=1" alt="Download Carrier Pidge · Bild: Midjourney" width="640" height="640" class="size-full wp-image-29242" srcset="https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/download-carrier-pidge.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/download-carrier-pidge.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i2.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/download-carrier-pidge.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" data-recalc-dims="1" /><p class="wp-caption-text">Ständige Erreichbarkeit ist eine Design-Entscheidung und kein Naturgesetz</p></div>
<p><strong>Download am Dienstag</strong>. Es ist ein bemerkenswerter Befund über das Jahr 2026. Während die halbe Tech-Industrie an immer schnelleren KI-Antworten arbeitet, bauen einzelne Entwickler Messenger, die Nachrichten im Tempo einer Brieftaube zustellen. <a href="https://carrierpidge.app/de/" target="_blank">Carrier Pidge</a> verschickt Botschaften so, als trüge sie ein Vogel über die reale Distanz zwischen zwei Menschen, mit sichtbarer Flugroute auf einer Karte. Der Entwickler berichtet, er habe die App in drei Wochen gebaut, als Spaßprojekt ohne wirklichen Zweck. Parallel wirbt <a href="https://apps.apple.com/us/app/roost-social/id6746680855" target="_blank">Roost</a> als Slow-cial Media, wo ein Albatros die Post mit 64 Stundenkilometern austrägt und eine Gartenschnecke mit zweien. Neu ist die Idee nicht, die Brieffreund-App <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Slowly_(app)" target="_blank">Slowly</a> fährt dieses Prinzip seit 2017.</p>
<p>Die naheliegende Hoffnung lautet, solche Entschleunigung könne Kinder vom Kommunikationsstress befreien. Das ist ein Trugschluss, so charmant er klingt. Langsame Zustellung nimmt genau einen Druck heraus, die Unmittelbarkeit, die Lesebestätigung, den Zwang zur Sofortantwort. Der eigentliche Stress von Jugendlichen sitzt woanders. Er entsteht aus Gruppendynamik, Angst vor Ausschluss, sozialem Vergleich und algorithmisch kuratierten Feeds. Nichts davon wird ruhiger, nur weil die Nachricht später eintrifft.</p>
<p>Dazu kommt das Netzwerkproblem. Das soziale Leben eines Teenagers findet dort statt, wo seine Freunde sind, also bei WhatsApp, Snapchat und Instagram. Eine Freundesgruppe zieht nicht geschlossen auf eine Brieftaubenapp um. Diese Anwendungen sind verspielte Experimente für digitale Brieffreundschaften, keine Alltagsmessenger. Ausgerechnet die harmlos wirkende Variante ist dabei heikel. Laut Datenschutzerklärung sei Roost nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, ein System von OpenAI prüfe die Nachrichten auf problematische Inhalte, und im Zweifel könnten menschliche Moderatoren mitlesen. Als kindersichere Lösung taugt das kaum.</p>
<p>Richtig an der Idee ist die Diagnose dahinter. Ständige Erreichbarkeit ist eine Design-Entscheidung und kein Naturgesetz. Nur folgt daraus etwas anderes, als eine weitere App zu installieren. Es folgt, an den bestehenden Diensten zu drehen, Benachrichtigungen und Lesebestätigungen abzuschalten, und es folgt der Streit um die strukturellen Hebel, um Handyregeln, Schulverbote und Altersgrenzen für soziale Medien. Wer ein soziales Problem mit einem Produkt beantwortet, sitzt dem klassischen techno-solutionistischen Kurzschluss auf.</p>
<p>Bleibt die unbequeme Pointe. Wer diese Apps wirklich bräuchte, sind selten die Kinder. Es sind die dauererreichbaren Erwachsenen. Dass gleich mehrere Menschen 2026 Brieftauben-Messenger programmieren, ist keine Lösung, sondern ein Symptom. Die spannende Frage ist nicht, ob Langsamkeit den Nachwuchs entlastet. Sie lautet, warum wir uns nach Langsamkeit sehnen.</p>
<p><strong>&lt; tl;dr /&gt;</strong><br />
Brieftauben-Apps entschleunigen die Zustellung, nicht den sozialen Druck. Sie kurieren das Symptom der Schnelligkeit unserer Zeit. Und das kann auch ganz wohltuend daherkommen. </p>
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		<title>Apple? 200!</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 07:24:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mac-Montag: Apple räumt bei Siri und Vision Pro auf]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="float:right; margin:0 0 10px 15px; width:240px;">
		<img src="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/apple-home-pod-display.jpg?fit=640%2C640&#038;ssl=1" width="240" />
		</p><div id="attachment_29240" style="width: 650px" class="wp-caption aligncenter"><img data-attachment-id="29240" data-permalink="https://www.hightech-und-blech.de/apple-200-29237/apple-home-pod-display/" data-orig-file="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/apple-home-pod-display.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" data-orig-size="640,640" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="apple-home-pod-display" data-image-description="" data-medium-file="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/apple-home-pod-display.jpg?fit=300%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/apple-home-pod-display.jpg?fit=640%2C640&amp;ssl=1" src="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/apple-home-pod-display.jpg?resize=640%2C640&#038;ssl=1" alt="Apple HomePod-Pro · Bild: Midjourney" width="640" height="640" class="size-full wp-image-29240" srcset="https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/apple-home-pod-display.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/apple-home-pod-display.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i1.wp.com/www.hightech-und-blech.de/media/uploads/2026/08/apple-home-pod-display.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" data-recalc-dims="1" /><p class="wp-caption-text">Apple räumt bei Siri und Vision Pro auf und plant neue Hardware</p></div>
<p><strong>Mac-Montag</strong>. Apple strukturiert seine Teams rund um Siri und die Vision Pro um und streicht dabei nach übereinstimmenden Berichten rund 200 Stellen. Der Konzern hat den Schritt gegenüber Bloomberg bestätigt und spricht von einer Neuausrichtung, die zugleich neue Rollen schaffe. Betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen sich intern auf andere Positionen bewerben können.</p>
<p>Die Zahlen verteilen sich laut Mark Gurman ungefähr hälftig. Etwa 100 Stellen entfielen in der Vision Products Group, weitere rund 100 in den Teams für Siri und Software, konkret in der Einheit Intelligent Systems Experience. Das Gaming-Team der Vision Pro werde weitgehend aufgelöst, die Produktion aufwendiger immersiver Videos zurückgefahren. Künftig setze Apple stärker auf 3D-Inhalte von Drittherstellern, weil die eigenen Produktionen zu teuer geworden seien. Vision Pro und visionOS blieben trotzdem im Programm, ein neues Modell werde intern frühestens für Ende 2028 diskutiert.</p>
<p>Der eigentliche Hebel liegt bei Siri. Bei der WWDC im Juni hat Apple eine KI-gestützte Neufassung des Assistenten auf grundlegend neuer Architektur vorgestellt, die ab September die alte Siri auf allen Apple-Intelligence-fähigen Geräten ablösen soll. Wer geht, sind offenbar die Ingenieure der Alt-Architektur, während die frei werdenden Ressourcen in die neue KI-Siri fließen. In der EU bleibt der Assistent vorerst nur auf dem Mac und nur in US-Englisch nutzbar, eine direkte Folge des Streits mit der Kommission über den Digital Markets Act. Die Lücke zwischen US- und Europa-Nutzern dürfte sich damit weiter öffnen.</p>
<p>Zusammen ist das keine Kehrtwende, sondern eine Umschichtung. Zwei getrennte Wetten unter einem Dach. Die Vision-Pro-Einschnitte folgen dem alten Apple-Reflex, kühl zu stutzen, was sich nicht rechnet. Der Siri-Schnitt hingegen fällt in den denkbar heikelsten Moment, ausgerechnet während der Assistent im KI-Vergleich hinter ChatGPT und dem in iOS integrierten Gemini herläuft.</p>
<p>Die freigeräumten Kapazitäten deuten auf das, was Apple bereits im Code seiner Betriebssysteme durchscheinen lässt. Im macOS-26.7-Code sind laut Engadget und MacRumors Hinweise auf ein lang erwartetes Home-Hub-Gerät aufgetaucht, intern J490, verschiedentlich als HomePad oder HomePod mit Display gehandelt. Bemerkenswert ist die Bedienlogik. Der Startbildschirm soll Faces und eine Face Gallery bieten, dazu Complications und Smart Stacks. Das Gerät funktioniere also weniger wie ein iPad und mehr wie eine stark vergrößerte Apple Watch, auch wenn der Bildschirm selbst ein quadratisches Panel von etwa sieben Zoll sein soll. Zwei Varianten seien in Arbeit, eine für den Tisch und eine für die Wand.</p>
<p>Der Zeitpunkt hängt an der Software. Gurman zufolge sei die Hardware längst fertig und werde von Apple-Mitarbeitern zuhause getestet, ausgebremst habe sie stets die verspätete Siri. Erwartet wird das Home-Hub-Gerät zwischen Oktober 2026 und Anfang 2027. Bereits im Herbst sollen ein aufgefrischter HomePod mini und ein neues Apple TV 4K erscheinen, beide mit schnelleren Chips für die neue Siri.</p>
<p>Damit ergibt der Umbau eine klare Linie. Apple opfert die spektakuläre, aber unrentable Kopf-Hardware zugunsten unauffälliger Alltagsgeräte, die den Assistenten ins Wohnzimmer bringen. Ob die KI-Siri diese Geräte trägt, entscheidet sich erst nach dem Start.</p>
<p><strong>&lt; tl;dr /&gt;</strong><br />
Apple streicht rund 200 Stellen bei Vision Pro und Siri, schafft dafür neue KI-Rollen und verschiebt den Fokus von immersiver Kopf-Hardware auf smarte Alltagsgeräte. Der lang erwartete Home Hub mit Display, bedient wie eine riesige Apple Watch, soll zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 kommen. Er steht und fällt mit der neuen KI-Siri, die in Europa vorerst nur eingeschränkt läuft.</p>
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