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<title>litblogs.net - aktuell</title>
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<description>literarische weblogs in deutscher sprache</description>
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<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 07:29:06 +0000</pubDate>
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<title>Open Access</title>
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<description><![CDATA[<figure><img width="1080" height="1080" src="https://www.mdegens.de/wp-content/uploads/Gross-Lesebuch-Link-Post.001.jpeg" alt="Gross Lesebuch Link Post.001"></figure> 
 
 
 
<p>Auf <a href="https://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=31848">literaturkritik.de</a> fand Werner Jung im März lobende Worte für meinen Roman »Verführung der Unschuldigen«, 8 Tage später <a href="https://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=31885">für mein Lesebuch</a>. Als Open Access-Publikation lässt sich das Lesebuch nun kostenlos herunterladen. Ich freue mich, wenn das PDF gelesen und der Link geteilt wird!</p> 
 
 
 
<figure> 
<figure><img width="1080" height="1080" src="https://www.mdegens.de/wp-content/uploads/Gross-Lesebuch-Link-Post.002.jpeg" alt="Gross Lesebuch Link Post.002"></figure> 
 
 
 
<figure><img width="1080" height="1080" src="https://www.mdegens.de/wp-content/uploads/Gross-Lesebuch-Link-Post.005.jpeg" alt="Gross Lesebuch Link Post.005"></figure> 
 
 
 
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<figure><img width="1080" height="1080" src="https://www.mdegens.de/wp-content/uploads/Gross-Lesebuch-Link-Post.004.jpeg" alt="Gross Lesebuch Link Post.004"></figure> 
</figure> 
 
 
 
<p>Link zum Lesebuch: <a href="https://www.bibliothek-westfalica.de/media/filer_public/3a/da/3ada88d6-4d6b-42e1-a549-7854d78b86ad/148_degens_lesebuch.pdf">PDF</a> </p> 
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mdegens.de/open-access/">Open Access</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mdegens.de">Marc Degens</a>.</p>]]></description>
<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 09:41:22 +0000</pubDate>
<category>litblogs diverse</category>
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<dc:creator>Marc Degens</dc:creator>
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<title>Reise in die Nacht</title>
<link>https://bestiaire-intime.org/Reise-in-die-Nacht</link>
<description><![CDATA[Reise in die Nacht<br> 
<br> 
<br> 
24. März, Paris<br> 
<br> 
Auf der Leinwand zieht ein junges Mädchen Kreise in den Sand. (Ihr Name ist Moon. Sie sammelt Steine.) Sie sitzt in einem Auto, dicht hinter dem Lenkrad, krallt sich daran fest, während sie es gleichzeitig herumzieht. Immer wieder holt sie aus, um das Lenkrad aufs Neue herumzuziehen. Ihre Bewegungen sind präzise, sie folgen der Fliehkraft.<br> 
<br> 
Die Einstellung dauert; mein Blick haftet daran.<br> 
<br> 
Mit einem Mal schaut Moon in die Kamera, das Lenkrad fest im Griff, und lacht.<br> 
Die Leinwand wird schwarz.<br> 
<br> 
<br> 
Nach der Filmvorführung treffen wir auf dem Podest der leeren Y-Treppe aufeinander; er von links, wir von rechts. Die Dunkelheit klebt schon an den Fenstern und draussen ist es kühl und klar, März. Wir schliessen unsere Fahrräder auf und machen uns auf den Weg. Die Nacht verlangsamt unsere Bewegungen, indem sie die Gravitation erhöht. Oder vielleicht liegt es am Film, der uns Gewicht angehängt hat. Oder am Boden, der plötzlich mehr Widerstand besitzt und versucht, uns festzuhalten. In Zeitlupe schlängeln wir uns an der Autokolonne entlang und nähern uns dem Rot, bis wir es passieren. Wir durchqueren die unzähligen Lichter der Stadt; weiss, orange, grün, rot. Im Dunkeln verschiebt sich ihre Symbolik, während der Mond hoch über unseren Köpfen wie eine schiefe, fette Sichel im Schwarz hängt. Dieses Schwarz ist tiefer als das der Leinwand. Fährt auch dieser Mond Auto? Hat er Beine und zieht wie Moon Kreise in den Sand?<br> 
<br> 
Nach den Pflastersteinen der Brücke gabeln sich unsere Wege erneut; sie geht rechts, wir links; geradeaus in eine Bar. Wir setzen uns; die Fensterscheibe im Rücken, zwischen uns der Tisch, unsere Blicke auf der Strasse. Vorne an der Kreuzung, hoch oben auf einer Stange, thront eine Uhr. Es ist nach Mitternacht, es ist Mittwoch, der 25. März, Paris<br> 
<br> 
<br> 
Zwei Gläser mit schäumender Flüssigkeit stehen zwischen uns auf dem Tisch; Bier, das wir eilig trinken, während unsere Unterhaltung mäandert. Die Zeit ist spürbar; sie hängt in der Nacht wie ein Film in halber Geschwindigkeit. In wenigen Tagen beginnt die Sommerzeit. Wie jedes Jahr am letzten Sonntag im März springen europäische Uhren von 01:59 auf 03:00. Wirtschaftlich getaktet, fallen wir nachts aus der Zeit. Er dreht sich zur Person, die neben ihm am nächsten Tisch sitzt. Zuerst fragt er nach Feuer, dann nach einer Zigarette. Das Leuchten der Glut öffnet ein Portal, durch das ich ihren Blick einfange. Aus den Augenwinkeln schaut sie verschmitzt in die Linse. Ihre Arme hält sie vor ihrem Körper und in ihren Händen ein Objekt. Plötzlich entfacht sie eine grelle, grünliche Flamme. Sie streckt ihren Arm aus, bis er diagonal in die Nacht zeigt; Funken springen in alle Richtungen; ihr Gesicht strahlt im Grün. Sie erinnert mich an Moon, die im Auto sitzt. Wie sie sich am Lenkrad festkrallt und es immer wieder herumzieht; wie die Fliehkraft Moon in den Sitz drückt; wie sich diese Sensation anfühlt; Adrenalin, das den Herzschlag beschleunigt. Ich greife nach dem Bierglas und bemerke, dass sich die Härchen auf meinem Arm aufgerichtet haben. (Das Mondbein ist einer der acht Handwurzelknochen und spielt eine zentrale Rolle für die Beweglichkeit und Stabilität des Handgelenkes. Sein Name verdankt es seiner charakteristischen, halbmondförmigen Gestalt.) Wie erreicht Moon das Gaspedal, frage ich.<br> 
<br> 
Nach dem zweiten Bier erinnert uns die Uhrzeit an der Strassenkreuzung an Morgen. « Le lent demain », sagt er und schnippt die Kippe auf die leere Strasse. Die Korbstühle lassen uns nicht los; wir bestellen eine weitere Runde.<br> 
<br> 
<br> 
Es ist 3 Uhr morgens; ich stehe vor meinem angeketteten Fahrrad und durchsuche meine Jacke nach dem Schlüssel. Erfolglos. Ich greife in meine Hosentasche. Beim rausziehen, halte ich einen Stein in meiner rechten Handfläche. Ich wiederhole die Bewegung mit der linken Hand. Ein zweiter Stein erscheint. Mit einem Mal schaue ich in die Kamera, Steine fest im Griff, und lache.<br> 
Die Leinwand wird schwarz.<br> 
<br> 
<br> 
143<br> 
Title	: Reise in die Nacht<br> 
Author : Ella Mathys<br> 
Language : DE<br> 
Date : 18 APR 2026<br>]]></description>
<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 07:14:22 +0000</pubDate>
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<dc:creator>Bestiaire Intime</dc:creator>
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<title>fdt (20260418)</title>
<link>https://abendschein.ch/fdt-20260418/</link>
<description><![CDATA[<p>WOULD I MAKE A GOOD COP?<br> 
#poll #91<br> 
yes<br> 
no<br> 
other / result<br> 
1d<br> 
JK7.186 ; UT 60 ; 1984, 1991 ; 20220321 ; 30, 30 ; RR, CD ; http://tinyurl.com/JK7186 ; #JK7pod<br> 
4d<br> 
https://www.buymusic.club/list/h-20260412<br> 
5d<br> 
@lab<br> 
vmrf14<br> 
3d<br> 
IO2OI17: Tusche in Bewegung<br> 
2d</p> 
<p><img src="https://abendschein.ch/wp-content/uploads/fdt_20260403_134014-791x1024.jpg" alt="luzerner öv kann visual poetry." title="luzerner öv kann visual poetry." width="791" height="1024"><br> 
(20260403_134014)</p>]]></description>
<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 06:33:02 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
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<category>JK7pod</category>
<dc:creator>hab</dc:creator>
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<title>Visionen</title>
<link>https://cenex.net/visionen/</link>
<description><![CDATA[<p>[<em>Wer Visionen hat, mag einen Arzt aufsuchen; wer sie braucht, lässt ihn kommen. (Was als Dr. Jesus 2026 KI-generiert die letzten Latten der US-Fremdscham zu reißen sich anschickt.) Oder man gibt ein visionär auszurichtendes Papier zur Zukunft der Verwaltung in Auftrag – dann erhält man leider nur dies und das, sohin die Raster nicht mustergültig eingehalten wurden.</em>]</p> 
 
 
 
<p>Ein in der Analyse und Tiefe umfänglicher sich darstellendes und komplexer aufgesetztes Perspektivenpapier könnte zunächst die Grundlagen und Begriffe, zudem den Status von Verwaltung auf den unterschiedlichen Ebenen bestimmen – und hiervon ausgehend sowohl die erwartbaren Entwicklungslinien als auch die notwendigen Handlungsfelder und operativ-prozessualen Erfordernisse, einschließlich Störungen und die Verarbeitbarkeit von Unvorhersehbarem skizzieren helfen. [☞ 1]</p> 
 
 
 
<p>Verwaltung lässt sich als strukturierte wie strukturierende Organisation von Gesellschaft innerhalb eines Rahmen wie Muster setzenden Rechtsregimes verstehen. Eine derart eingesetzte Administration gesellschaftlicher Bedürfnisse und Entwicklungen ermöglicht nachvollziehbar und optimiert – wirkungsorientiert und ausgehend von qualifizierten Kulturtechniken, funktional organisiert – die notwendigen Datenverarbeitungen, Prozesse und Entscheidungen, deren so verstandenes Funktionieren als grundlegend bestimmt wurden. Sohin muss jede Verwaltung der Zukunft, wollen ihre Gesellschaften und Systeme als solche stabil bleiben, die Mittel und Möglichkeiten haben, um so resilient wie je notwendig Zufälle und Krisen als Verläufe zu organisieren, Normalfälle und Mustererkennungen strukturiert zu scheiden und prozessorientiert zu entscheiden, d.h. über die erforderlichen Kulturtechniken, Verarbeitungsmittel und -weisen zu verfügen und diese regelgebunden wie organisiert anzuwenden. Die Erkenntnis unterschiedlichster Feldlogiken funktionaler Organisationserfordernisse, die inhaltlich wie formal gewährleistete Befähigung, sich der erforderlichen Infrastrukturen zu bedienen – einschließlich für die Gesellschaft sich erweisender hoher Resilienz –, hierin strukturiert-funktionale Exzellenzen zu entwickeln. stellt die bleibende Anforderung dar.</p> 
 
 
 
<p>Dass die in Verläufen wechselnden Handlungsfelder von Gesellschaften erkannt, analysiert, besetzt und wo erforderlich organisiert prozessiert werden, gesellschaftsrelevant und -bewahrend bestellt werden können, bedarf dafür professionell ausgebildeter und praktizierender Expertenorganisationen, ihrer Teilsysteme und organisierten Verarbeitungsverwaltungen. Eine Verwaltung in der Zukunft kann dies und sie muss es können – es wird seit ihrer Einrichtung stets so gewesen sein.</p> 
 
 
 
<hr> 
 
 
 
<p>[☞ 1:] Dazu würde beispielsweise gehören, die basale Temporalität von Verwaltung und ihrem Handeln, einem Futur II, mit einzubeziehen; auch, dass Bürokratie als Vorwurf, Angriff bzw. Kritik, stets unmittelbar eine gegen die Gesellschaft und ihre Finanzierungsgrundlage ›Steuer‹ gerichtete Bewegung war und ist, während ebenso nachweisbar seit Mitte des 19. Jahrhunderts der Nachweis- und Dokumentationszwang sowie die exponentiell wachsenden Datenverarbeitungsgrade genau nicht durch staatliche Administrationen, sondern durch Wirtschaftsbetriebe verursacht und betrieben werden, dass gleichsam ganz im Gegenteil  und gerade die definierten, bestimmbaren Grundformen und Strukturen von staatlicher Verwaltung seit Jahrhunderten Gesellschaften ihre Binnenverhältnisse geregelt zu halten ermöglichen und ihre Organisationsformen zu bewahren helfen, wäre offenzulegen. Nicht zuletzt ist zu zeigen, dass spätestens seit dem 16./17. Jahrhundert die wesentlichen Entwicklungen von Kulturtechniken, Organisationsformen und Funktionen ›der‹ Verwaltung aus dieser heraus entstanden, hingegen sämtliche Eingriffe durch Politik und Publikum – bedingt durch ihr Unverständnis für die Organisationsgrundlagen ihrer selbst und fehlende Ausbildung hierfür –scheiterten und erhebliche Kosten an Mensch und Mittel verursachten.</p>]]></description>
<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 13:53:19 +0000</pubDate>
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<dc:creator>peterplener</dc:creator>
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<title>AUF DEN HUND GEKOMMEN</title>
<link>https://www.flaneurin.at/auf-den-hund-gekommen/</link>
<description><![CDATA[<div> 
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									<p>Kaum ein anderes Lebewesen hat in der menschlichen Sprache so viele Spuren hinterlassen wie der Hund. Kein Wunder: immerhin war er das allererste Tier, das domestiziert wurde, und diese jahrtausendealte, enge Einbindung in das soziale ebenso wie in das emotionale Umfeld der Menschen spiegelt sich in einer Vielzahl von sprachlichen Bildern. Ob man nun ein „Leben wie ein junger Hund“ hat oder sich doch eher „hundeelend“ fühlt – bei der Suche nach passenden Vergleichen, Metaphern und Redewendungen kann man oft schnell auf den Hund kommen.</p>								</div> 
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										<img width="1000" height="786" src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2028/04/Hunde-02.jpg" alt="Wilhelm Trübner: Caesar am Rubicon. Um 1878 (Wikimedia)">											<figcaption>Wilhelm Trübner: Caesar am Rubicon. Um 1878 (Wikimedia)</figcaption> 
										</figure> 
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									<p>Die Herkunft der Redewendung, dass jemand „auf den Hund gekommen“ sei, sich also in schwierigen ökonomischen oder auch sozialen Verhältnissen befinde, ist übrigens nicht eindeutig geklärt. Häufig ist zu lesen, dass früher am Boden von Geldtruhen ein Hund abgebildet war – war das Geld verbraucht, war man „auf den Hund gekommen“. Oder aber die Redewendung bezieht sich darauf (wie etwa der „Duden“ meint), dass früher „in der Tierrangfolge bei Pferde-, Esel- und Hundefuhrwerk“ der Hund auf der untersten Stufe stand.<sup>(1)</sup></p>								</div> 
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										<img width="1000" height="646" src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2028/04/Hunde-03.jpg" alt="Henriëtte Ronner-Knip: Das kleine Fuhrwerk. Um 1900 (Wikimedia)">											<figcaption>Henriëtte Ronner-Knip: Das kleine Fuhrwerk. Um 1900 (Wikimedia)</figcaption> 
										</figure> 
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									<p>Die Präsenz des Hundes in der Sprache ist in weiten Bereichen kulturübergreifend und zahlreiche Redensarten sind einander dabei recht ähnlich. Dass etwa bellende Hunde nicht beißen (dass also laute Drohungen oft harmloser sind, als sie wirken), dieser Ansicht ist man unter anderem im Französischen („chien qui aboie ne mord pas“) im Schwedischen („skällande hundar biter sällan“) und im Tschechischen („pes, který štěká, nekouše“). Und auch der Ratschlag, dass man schlafende Hunde nicht wecken sollte, also manches Problem besser auf sich belässt, ist sprachübergreifend – vom englischen „Let sleeping dogs lie“ bis zum italienischen „Non svegliare il can che dorme“.</p>								</div> 
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										<img width="1000" height="641" src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2028/04/Hunde-04.jpg" alt="Olga Boznanska: Schlafender Hund. Um 1902 (Artvee)">											<figcaption>Olga Boznanska: Schlafender Hund. Um 1902 (Artvee)</figcaption> 
										</figure> 
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									<p>Ein Hund, der beim Kegelspiel stört, vielleicht sogar die sorgsam aufgestellten Kegel umwirft, ist wohl nicht willkommen. Im Französischen wird dieses Bild des Hundes im Kegelspiel – „un chien dans un jeu de quills“ – verwendet, wenn es darum geht, dass jemandem kein freundlicher Empfang bereitet wird („recevoir quelqu’un comme un chien dans un jeu de quilles”), oder dass jemand in einer Situation fehl am Platz ist („arriver comme un chien dans un jeu de quilles“). Es ist eine häufig und seit Langem verwendete Formulierung<sup>(2)</sup>, die um 1900 auch auf einer jener Werbekarten zu finden war, die den „Perles du Japon“, einem aus Tapiokastärke hergestellten Bindemittel für Suppen und Saucen, beigelegt waren.</p>								</div> 
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															<img width="1000" height="671" src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2028/04/Hunde-05.jpg" alt="">															</div> 
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									<p>Auch im Dänischen kennt man das Bild vom Hund im Kegelspiel („en hund i et spil kegler”). Oft geht es darum, wie peinlich und unangenehm eine Situation ist, in der ein Hund – und im übertragenen Sinn ein Mensch – fehl am Platz ist. Das italienische Gegenstück dazu lautet „sentirsi come un cane in chiesa“: Hier ist es die Kirche, in der sich der Hund deplatziert fühlt. Allerdings schienen Hunde mancherorts in Kirchen durchaus akzeptiert gewesen zu sein. Das zeigen zumindest die Gemälde der beiden niederländischen Maler Hendrick van Vliet und Emanuel de Witte. Beide schufen im 17. Jahrhundert zahlreiche Bilder von Kircheninnenräumen, und fast immer ist da mindestens ein Hund zu entdecken.</p>								</div> 
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								<div><figure><img src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2026/04/Hunde-16.jpg" alt="Hendrick van Vliet: Das Innere der Oude Kerk in Delft. 1654 (Rijksmuseum Amsterdam)"><figcaption>Hendrick van Vliet: Innenraum der Oude Kerk in Delft. 1654 (Rijksmuseum Amsterdam)</figcaption></figure></div><div><figure><img src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2026/04/Hunde-14.jpg" alt="Emanuel de Witte: Predigt in der Oude Kerk in Delft. Um 1650 (Wikimedia)"><figcaption>Emanuel de Witte: Predigt in der Oude Kerk in Delft. Um 1650 (Wikimedia)</figcaption></figure></div><div><figure><img src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2026/04/Hunde-15.jpg" alt="Emanuel de Witte: Innenraum der Nieuwe Kerk in Delft mit dem Grabmal Wilhelms von Oranien. 1653 (Wikimedia)"><figcaption>Emanuel de Witte: Innenraum der Nieuwe Kerk in Delft mit dem Grabmal Wilhelms von Oranien. 1653 (Wikimedia)</figcaption></figure></div><div><figure><img src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2026/04/Hunde-13.jpg" alt="Emanuel de Witte: Protestantische Kirche während eines Gottesdienstes. 1669 (Rijksmuseum Amsterdam)"><figcaption>Emanuel de Witte: Protestantische Kirche während eines Gottesdienstes. 1669 (Rijksmuseum Amsterdam)</figcaption></figure></div><div><figure><img src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2026/04/Hunde-11.jpg" alt="Hendrick van Vliet: Das Innere der Oude Kerk in Delft. Zwischen 1665 und 1675 (Mauritshuis, Den Haag)"><figcaption>Hendrick van Vliet: Innenraum der Oude Kerk in Delft. Zwischen 1665 und 1675 (Mauritshuis, Den Haag)</figcaption></figure></div><div><figure><img src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2026/04/Hunde-10.jpg" alt="Emanuel de Witte: Das Grabmal von Michiel de Ruyter in der Nieuwe Kerk, Amsterdam. 1683 (Rijksmuseum Amsterdam)"><figcaption>Emanuel de Witte: Das Grabmal von Michiel de Ruyter in der Nieuwe Kerk, Amsterdam. 1683 (Rijksmuseum Amsterdam)</figcaption></figure></div><div><figure><img src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2026/04/Hunde-17.jpg" alt="Emanuel de Witte: Innenraum der Oude Kerk in Amsterdam. Um 1660 (National Gallery, London)"><figcaption>Emanuel de Witte: Innenraum der Oude Kerk in Amsterdam. Um 1660 (National Gallery, London)</figcaption></figure></div>			</div> 
							 
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									<p>„De hond is de beste vriend van de mens“ heißt es im Niederländischen, und diese Vorstellung, dass der Hund der beste Freund des Menschen sei, findet sich nahezu wortgleich auch in vielen anderen Sprachen. Denn die besondere Beziehung zwischen Mensch und Hund ist kein kulturelles Einzelphänomen, sondern ein gemeinsames Element menschlicher Lebenswelt.</p>								</div> 
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									<p>(1) <a href="https://www.duden.de/">Duden Online Wörterbuch</a>, Stichwort Hund (abgerufen 16.4.2026).<br>(2) s. z.B. den Eintrag dazu im „Nouveau Dictionaire Des Proverbes François-Allemand, Oder neues Französisch-Deutsches Sprich-Wörter-Buch“ von Christian Willhelm Kritzinger, Leipzig 1743. Zu „comme un chien dans un jeu des quilles“ gibt es dort die Erklärung: „man sieht ihn nicht gern; er ist zu unrechter Zeit in diese Gesellschaft gekommen“ (S. 141).</p>								</div> 
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									<p>16.4.2026</p>								</div> 
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				</div>]]></description>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 12:39:36 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Barbara Denscher</dc:creator>
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<title>Kreisen</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/kreisen/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/04/dreh.jpg" title="Sequenzen einer Reise" alt="Abstrakte Formen und Linien in Aquarell - Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Durch Schluchten, und Täler, über Berge und Brücken und das mit endlos vielen Kurven. Elsa schafft es kaum aus dem Zug. Ihr Magen fährt immer noch Zug und ihr Kopf dreht sich im Kreis.</p> 
<p></p><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/acht.ogg" type="audio/ogg"></source><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/acht.mp3" type="audio/mpeg"></source><br> 
<em>Der Ton der Achterbahn</em>]]></description>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 07:41:04 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
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<item>
<title>Einfach schwierig</title>
<link>https://der-goldene-fisch.de/ping/einfach-schwierig/</link>
<description><![CDATA[<p>Wir müssten wieder einfacher schreiben.<br> 
Das Schwierige schreckt zu sehr ab. Wir<br> 
sollten vielleicht schwieriger schreiben.<br> 
Das Einfache schreckt zu viele ab. Ich<br> 
glaube, ich schreibe immer weiter, weil<br> 
ich kann einfach nicht anders. Schwierig.</p> 
<p>*</p> 
<p>Der Beitrag <a href="https://der-goldene-fisch.de/ping/einfach-schwierig/">Einfach schwierig</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-goldene-fisch.de/ping">der goldene fisch</a>.</p>]]></description>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 01:28:07 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
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<dc:creator>Mirko Bonné</dc:creator>
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<item>
<title>Morgen abend: Benjamin Stein liest Tiferet im Gespräch mit Jörg Sundermeier, Autorenbuchhandlung Savignyplatz, Berlin.</title>
<link>https://dschungel-anderswelt.de/20260415/uebermorgen-abend-benjamin-stein-liest-tiferet-im-gespraech-mit-joerg-sundermeier-autorenbuchhandlung-savignyplatz-berlin/</link>
<description><![CDATA[Für 20 Uhr am 16. April lädt die Autorenbuchhandlung Berlin in Kooperation mit dem Verbrecher Verlag zu einer Veranstaltung mit Benjamin Stein ein, der zusammen mit seinem Verleger “Tiferet” vorstellen ...]]></description>
<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:25:26 +0000</pubDate>
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<category>litblogs</category>
<dc:creator>Alban Nikolai Herbst</dc:creator>
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<title>vmrf14</title>
<link>https://abendschein.ch/vmrf14/</link>
<description><![CDATA[<p><img src="https://abendschein.ch/wp-content/uploads/etkcontext74_viewmaster_dokdraft5_black_Seite_13-724x1024.jpg" alt="Gaussian Splat Reconstruction (1) «Gaussian Splatting ist eine Volumenrendering-Technik, die sich mit der direkten Darstellung von Volumendaten befasst, ohne diese in Oberflächen- oder Linien-Primitive umzuwandeln. Die Technik wurde ursprünglich Anfang der 1990er Jahre von Lee Westover als „Splatting“ eingeführt. →" title="Gaussian Splat Reconstruction (1) «Gaussian Splatting ist eine Volumenrendering-Technik, die sich mit der direkten Darstellung von Volumendaten befasst, ohne diese in Oberflächen- oder Linien-Primitive umzuwandeln. Die Technik wurde ursprünglich Anfang der 1990er Jahre von Lee Westover als „Splatting“ eingeführt. →" width="724" height="1024"></p>]]></description>
<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 05:21:13 +0000</pubDate>
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<dc:creator>hab</dc:creator>
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<title>Listen der Verwaltung</title>
<link>https://cenex.net/listen-der-verwaltung/</link>
<description><![CDATA[<div> 
<figure><img width="300" height="300" src="https://cenex.net/wp-content/uploads/2026/04/ASG_Keyvisual_schwarz-1c-300x300.png" alt=""></figure> 
</div> 
 
 
<p>Mit <em>Listen</em>: Aufzählungen und -stellungen, einem Ins-Recht-Setzen durch Besitzstandsanzeigen (die übertragbar im Sinne einer Mitteilung werden), setzt (deren) Verwaltung ein. Listen fungieren als Verzeichnis und Nachweis, auch von Besitz, sie ordnen und erzeugen eine Reihenfolge und (suggerieren?) Prioritäten, sozusagen – da diachron wie synchron einsetzbar – von 1Ɐ und 2 Ɐ bis 1A und 1.A.a <em>et cetera</em>. </p> 
 
 
 
<p><em>Listen der Verwaltung</em> sind systematisch geführte, oft gesetzlich vorgeschriebene Verzeichnisse, die von öffentlichen Behörden zur Erfassung, Organisation, Dokumentation und Steuerung von Informationen für hoheitliche Aufgaben genutzt werden. Als fundamentaler Bestandteil der Verwaltungsarbeit dienen sie in erster Linie der rechtssicheren Dokumentation (z.B. im Einwohnermelderegister oder Grundbuch), der Organisation und Steuerung interner Abläufe (etwa durch Aufgaben- und Fristenlisten), sowie der Rechtserzeugung und des -vollzugs, wobei einige Listen unmittelbare Rechtswirkung entfalten, wie das Wählerverzeichnis, das die Wahlberechtigung begründet. Zudem bilden sie eine essentielle Grundlage für die Informationsgewinnung, Statistik und Ressourcenplanung, aber auch für die Gewährung von Ansprüchen, die von Personen, die von den Listen nicht erfasst sind, nicht erhoben werden können, und die auch nicht auf etwas Anspruch erheben können, was in einer Liste (etwa der Bedarfslisten für Sozialleistungen) nicht aufgeführt ist.</p> 
 
 
 
<p>So schlicht eine Liste zu sein scheint, so heikel ist ihre Benutzung. Verwaltungen sehen sich mit erheblichen Problemen konfrontiert: Dazu zählen die Überlänge und Unübersichtlichkeit stetig wachsender Verzeichnisse, Zuordnungsprobleme aufgrund unklarer Kriterien, die dazu führen, dass Einträge nicht eindeutig zugeordnet werden können, sowie Dateninkonsistenzen und -redundanzen. Je komplexer die Listen und so unklarer die Zuordnungsregeln, desto schwieriger wird es, Verwaltungshandeln vorhersehbar auszulösen oder umzusetzen. </p> 
 
 
 
<p>Eine <em>List der Verwaltung</em> kann daher auch darin bestehen, ihre gesetzlich vorgeschriebenen Listen so zu führen, dass die Entscheidung über ein Anliegen bei der Behörde liegt und die Durchsetzung von Ansprüchen schwerfällt. Die Komplexität der Listen und die damit zusammenhängenden Zurechnungsprobleme erleichtern es, Entscheidungen auch unabhängig von dem zu fällen, was in den Listen steht oder nicht steht. </p> 
 
 
 
<p>Als gültig vereinbarte Formen der Schriftlichkeit und Zahlenreihen, geeignete Aufzeichnungsmaterialien – Datenträger und deren Verwahrung wie Verschaltung, die Abgleichbarkeit – und die Durchsetzbarkeit von Ansprüchen (darauf gegründete »Haftungsregime«) sind wesentliche Voraussetzungen für das Entstehen und die Aufrechterhaltung, die Entwicklung von verwalteten Kulturen. Listen und sämtliche verwandte bzw. von diesen ableitbare Gebrauchsformen, um Entscheidungsgrundlagen sicherzustellen und operationalisierbar zu halten, stehen von Beginn an im Zentrum von Verwaltungshandeln und sind bis heute das Kernelement jeder Art von Datenverarbeitung. An ihnen werden Verwaltung – einschließlich der Funktionen, Rekursionen, Anschlussfähigkeiten und Emergenzen solcher Formen und angewandten Kulturtechniken – und Ansprüche beobachtbar; sie ermöglichen mit dem der Form zueignenden Vor-Schein von Ordnung, Übersicht und Prognostizierbarkeit von Abläufen eine Vielzahl an spezifischen Verwaltungshandlungen, die mit anderen Mitteln nicht gesetzt werden könnten. Listen sind (wie provisorisch auch immer) abgeschlossene Reihen, die ordnen, also Teile und Ganzes in einem Verhältnis zueinander zu selegieren ermöglichen. Insofern sind Listen auch Operationen zugunsten – und bereits im regelleitenden Rahmen – eines (hier zu beobachtenden Verwaltungs-) Systems; zweckgebunden sind sie durch die Differenzierung und Ordnung von unterschiedlichen Teilen, die je eigene Komplexitäten mit einbringen.</p> 
 
 
 
<p>Auf unserer Tagung <strong><em>Listen der Verwaltung. </em></strong><em>Verzeichnisse, Tabellen, Listen, Indizes, Register, Assembler, Bullet Points, Nummern … Reihen</em> (27.–“9. Mai 2026, Austrian School of Government) soll von den obligaten <em>Listen</em> der Verwaltung nicht nur im Zusammenhang mit österreichischen wie preußischen Regierungslehren und Gesetzesblättern des 19. Jahrhunderts im Sinne von Sammlung, Ordnung, Priorisierung oder Aufzeichnung die Rede sein; vielmehr kann und soll es auch um ›listenreiche‹ Verwaltungen gehen, die nicht vom jeweiligen Rechtsregime gedeckten Anfragen geschickt auszuweichen verstehen, ins Informelle ausweichen, Verantwortungen weiterzureichen suchen, Bearbeitung ebenso wie behördlich zulässige Halluzinationen – oder Autoritäten prätendieren. Ohne falsche Etymologien zu beschwören: Die Doppeldeutigkeit des Titels der Tagung ist beabsichtigt, zumal dies in der notwendigen Folge ermöglicht, das Themenfeld der Fälschungen und der Manipulation von Listen aufzunehmen. (Es kann, beispielhaft insinuiert, im Wortsinn eine List der Verwaltung sein, sich hinter derart strukturierten Aufzählungen, Text- wie Zeichenabfolgen und Zahlenkolonnen einzurichten, Sachverhalte derart verfügt festzuschreiben.)</p> 
 
 
 
<p>Kulturtechniken im Sinne einer Mediennutzung von Verwaltung sind wesentlich Sammeln, Aufnehmen, Sortieren, Scheiden, Entscheiden, Bescheiden, Expedieren oder Ablegen bei Option auf Rekursion etc. Für all diese Vorgänge (und ihre verordnete Standardisierung) sind Listen an vielen Stellen unumgänglich, bedarf es doch der Tabellierungen, eines Index, eines (Sach-, Namen-, Schlagwort- [!]) Registers, braucht es Kataloge (vgl. <em>Kataloge: Medien und Schreibweisen des Verzeichnens:</em>Zeitschrift für Germanistik | Neue Folge XXXII (2022), Peter Lang, Bern | H. 1), Registraturen und Kanzleien (den Flaschenhälsen der Verwaltung und stets Gegenstand von wirklich kundigen Reformbemühungen!). Ohne derartige Verfahren und Techniken mit je unterschiedlichen medialen Ausgestaltungsmöglichkeiten – einem Verwalten, eines <em>Paperwork</em> – bräuchten wir gar nicht erst über Sammlungen, Speicher, Assembler und Compiling nachzudenken, über CTR, IBM und KI. (Derart wechselseitige Bedingungsgefüge sollten sich wie jenes von Aktenordner und Locher anschaulich machen lassen). So wäre etwa zu fragen, ob nicht Begriff und Operationalisierbarkeit – etwa die quasi ›innerbetrieblichen‹ Formen der Koppelung – von Listen im 19. Jahrhundert mit der mathematisch-technischen Neuordnung von Katalogen und Datenverwaltung eine derart grundlegende Änderung erfahren, dass wir unsere heutigen Vorstellungen und Begrifflichkeiten dieses scheinbar so banalen Verwaltungsinstruments sortieren und nachschärfen müssen.</p> 
 
 
 
<p>Auf Eco und die vielen Listen-Schreiber:innen in Geschichte und Kultur wird man zurückgreifen können (vgl. <em>Listen</em> –LiLi 47/3 [2017]), um der Komplexität und Mehrdimensionalität der Fragestellungen leidlich gerecht zu werden – wesentlich erscheint uns für den vorgeschlagenen Zugang (die thematische Eingrenzung und das ihr zugrunde liegende Erkenntnisinteresse) dabei jedoch, dass es stets um den Bezug auf ›Listen‹ und all die anderen genannten Formen in der und für die <em>Verwaltung</em> gehen soll. Die entsprechenden administrativen, organisatorischen und/oder juridischen Dimension von <em>Listen der Verwaltung</em> könnten also in allen Vor- und Beiträgen – ohne medienhistorische, soziologische und literatur- und kulturgeschichtliche Komplexitäten unterschlagen zu wollen – eine Rolle spielen.</p> 
 
 
 
<p>Peter Plener, Niels Werber</p> 
 
 
 
<hr> 
 
 
 
<blockquote> 
<p><em>First Murderer<br></em>We are men, my liege.<br><em>Macbeth<br></em><strong>Ay</strong>, in the catalogue ye go for men, /<br>As hounds and greyhounds, mongrels, spaniels, curs, /<br>Shoughs, water-rugs and demi-wolves, are clept /<br>All by the name of dogs. The valu’d file /<br>Distinguishes the swift, the slow, the subtle, /<br>The housekeeper, the hunter — every one /<br>According to the gift which bounteous nature /<br>Hath in him clos’d; whereby he does receive /<br>Particular addition, from the bill /<br>That writes them all alike — and so of men. /<br>Now, if you have a station in the file /<br>Not i’th’worst rank of manhood, say’t.</p> 
<cite>Shakespeare, Macbeth III.1</cite></blockquote> 
 
 
 
<hr> 
 
 
 
<figure><img width="300" height="65" src="https://cenex.net/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-14-um-15.06.14-1-300x65.png" alt=""></figure> 
 
 
 
<figure><img width="300" height="55" src="https://cenex.net/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-14-um-15.06.26-1-300x55.png" alt=""></figure> 
 
 
 
<p></p>]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 15:31:54 +0000</pubDate>
<category>litblogs diverse</category>
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<dc:creator>peterplener</dc:creator>
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<title>Tuesday poem #680 : Madelaine Caritas Longman : guzzle III</title>
<link>http://dusie.blogspot.com/2026/04/tuesday-poem-680-madelaine-caritas.html</link>
<description><![CDATA[<p>  
 
</p><p style="text-align:center;"><i><span style="font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;">after John Thompson<br><br></span></i></p><p><i><span style="font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;">TELEPATHY 
WITH GOD </span></i><span style="font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;">reads 
a sticker on the metro <br> 
<i>Thank God I’m an atheist </i>reads another.<br> 
<br> 
Drumheller, Red Earth, Medicine Hat, the Walmart <br> 
parking lot: roads breathing fever.<br> 
<br> 
John, you wrote <i>not the destruction of form, <br> 
not the praise of the private hallucination.</i><br> 
<br> 
passion, passive, and pathology grafted <br> 
from the same root: to be taken over.<br> 
<br> 
in a backseat i half-slept, cheek pressed to the window;<br> 
wheat scraped the white from the sky’s edgeless mind.<br> 
<br> 
there was something in me that wasn’t the world:<br> 
i thought that made it self.</span></p> 
 
<p><span style="font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;"> </span></p> 
 
<p><span style="font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;"> </span></p><p><span style="font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;"> </span></p><p><span style="font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;"> </span></p><div style="clear:both;text-align:center;"><a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhKD0c11FgAuaQFLcHIqVqdHTL4o5KHKkpt35HQYmRyw6_SOyRcKhOKfiBVqyAhPf6nYyywhcgG11YcluNc9HpkvrRxySkeGXBLf-ZyZuJYAp6bccenLFprkVezRFHhkTg_wlPujrywdSyQL2tSvOY8Wp55mmUUzn6MmC0b26_ubyCjksy1Qe5u/s1200/headshot%20(1).jpeg" style="clear:left;float:left;margin-bottom:1em;margin-right:1em;"><img height="395" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhKD0c11FgAuaQFLcHIqVqdHTL4o5KHKkpt35HQYmRyw6_SOyRcKhOKfiBVqyAhPf6nYyywhcgG11YcluNc9HpkvrRxySkeGXBLf-ZyZuJYAp6bccenLFprkVezRFHhkTg_wlPujrywdSyQL2tSvOY8Wp55mmUUzn6MmC0b26_ubyCjksy1Qe5u/w342-h395/headshot%20(1).jpeg" width="342" alt="headshot%20(1).jpeg"></a></div><p></p> 
 
<p><a href="https://madelainelongman.com/"><b><span style="color:#000000;font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;">Madelaine Caritas Longman</span></b></a><span style="color:#000000;font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;"> is the author of <i>The Danger Model </i>(McGill-Queen’s University 
Press, 2019), which won the Quebec Writers’ Federation Concordia University 
First Book Prize and was longlisted for the Fred Cogswell Award for Excellence 
in Poetry. Her poems have appeared in <i>PRISM international, The Ex-Puritan, 
Vallum, Room, </i>and elsewhere. In 2025, she was awarded the Joseph S. 
Stauffer Prize in Literature. She lives in <span style="background:#FFFFFF;">Tiohtià:ke 
(Montreal).</span></span></p><p><span style="background:#FFFFFF;color:#000000;font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;">the Tuesday poem is curated 
by <a href="https://robmclennan.substack.com/">rob mclennan</a></span></p>]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:54:58 +0000</pubDate>
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<dc:creator>rob mclennan</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Reiher im Winter</title>
<link>https://der-goldene-fisch.de/ping/reiher-im-winter/</link>
<description><![CDATA[<p>Als ich ein kleiner Junge war,<br> 
nahm dir ein Reiher fast das Auge,<br> 
aber du bliebst ganz gelassen.<br> 
Ein kurzer Schreck, dann nur dein Lächeln.<br> 
„Er ist aufgetaut, so viel ist sicher.“</p> 
<p>Halbtot war er, als ihr ins Warme kamt,<br> 
die Muskeln starr, beinahe schon gefroren.<br> 
Deine Fingerspitzen an den Flügeln, Beinen,<br> 
dann der Ruck, der lange Hals wie eine Schlange,<br> 
die Schnabelspitze scharf am Ziel vorbei.</p> 
<p>Wenig später nahm dir irgendwer das Leben.<br> 
Zufall oder Schicksal oder Gott?<br> 
Vom Vater im Himmel keine Antwort,<br> 
aber eines weiß ich sicher: Könnte ich ihn hören,<br> 
er hätte deine Stimme.</p> 
<p>Der Beitrag <a href="https://der-goldene-fisch.de/ping/reiher-im-winter/">Reiher im Winter</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-goldene-fisch.de/ping">der goldene fisch</a>.</p>]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 10:34:19 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Florian Knöppler</dc:creator>
<source url="https://der-goldene-fisch.de/ping">der goldene fisch</source>
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</item>
<item>
<title>Weiter</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/weiter/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/04/weiter.jpg" title="Sequenzen einer Reise" alt="Abstrakte Formen und Linien verbinden verschiedene Elemente - Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Elsa ist nicht die einzige, die auf einen Zug will.</p> 
<p>Alle mit einem anderen Ziel.</p> 
<p>Sie ist verspätet, hat verschlafen. Er hat die Schlüssel nicht gefunden. Da ging der Motor nicht an. Zu früh, für einen Kaffee reicht es trotzdem nicht. Er mag nicht mehr. Jeden Tag das Gleiche. Das Ticket ist ungültig. Gestern ging es schneller. Soll er auf sie warten? Das Kind muss noch zum Arzt. Hoffentlich ist der Chef nicht schon im Büro. Die Box mit dem Mittagessen vergessen. Der Zug fährt auf einem anderen Perron. Der Schuh drückt. … … …</p> 
<p>Elsa hat ein schlechtes Gewissen, sie müsste ja nicht schon jetzt in diesem Zug sitzen.</p> 
<p></p><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/bahnhof.ogg" type="audio/ogg"></source><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/bahnhof.mp3" type="audio/mpeg"></source><br> 
<em>Der Ton vom vollen Bahnhof</em>]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 09:33:35 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Jetzt leider d o c h, selbst „Hand“ anlegen. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 12. April 2026. Sechs KIs schreiben einen Essay, 33. Dazu die Schande der Familie.</title>
<link>https://dschungel-anderswelt.de/20260412/jetzt-leider-d-o-c-h-selbst-hand-anlegen-im-arbeitsjournal-des-sonntags-den-12-april-2026-sechs-kis-schreiben-einen-essay-33-dazu-die-schande-der-familie/</link>
<description><![CDATA[[Arbeitswohnung, 7.30 Uhr Strawinsky, Violinkonzert, Accardo, RSO FFM, Dutoit]            „Hand anlegen, ja.“ Denn nach dem lesenden Korrekturgang auf dem Papier überprüfte ich noch einmal Ming-Zhís ...]]></description>
<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 13:31:53 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Alban Nikolai Herbst</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Gespräche mit dem Regen</title>
<link>https://der-goldene-fisch.de/ping/gespraeche-mit-dem-regen/</link>
<description><![CDATA[<p>Ich erinnere mich<br>der halbe Mond stand<br>zwischen Tarifa und Tangier</p> 
<p>ein Tanker zog<br>wie der Schieber eines Reißverschlusses<br>das Meer auf</p> 
<p>legte den Blick auf den Grund frei</p> 
<p>wo Atlas<br>neben dorischen Säulen</p> 
<p>und gesunkenen Galeeren<br>im Sand schlief</p> 
<p>das Himmelszelt<br>wie eine Decke<br>über seinen müden Körper gelegt</p> 
<p>atmete er leise<br>von der Last<br>seiner Aufgabe<br>befreit</p> 
<p>Blitze zuckten<br>auf die kein Donner folgte</p> 
<p>ein feiner Schauer fiel<br>obwohl keine Wolke<br>am Himmel war</p> 
<p>ich lag wach</p> 
<p>hörte</p> 
<p>den fallenden Tropfen zu</p> 
<p>wie sie auf den Fliesen der Terrasse<br>zersprangen</p> 
<p>ordnete die Gedanken<br>ihrem Takt unter</p> 
<p>übte mich darin</p> 
<p>den Himmel</p> 
<p>abzulegen</p> 
<p>die Hölle<br>und alles dazwischen</p> 
<p>lernte eine neue Sprache</p> 
<p>zu sprechen</p> 
<p>zuzuhören</p> 
<p>leise Gespräche</p> 
<p>mit dem Regen<br>zu führen</p> 
<p>Der Beitrag <a href="https://der-goldene-fisch.de/ping/gespraeche-mit-dem-regen/">Gespräche mit dem Regen</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-goldene-fisch.de/ping">der goldene fisch</a>.</p>]]></description>
<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 10:42:27 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Björn Kiehne</dc:creator>
<source url="https://der-goldene-fisch.de/ping">der goldene fisch</source>
<guid isPermaLink="false">http://www.inoreader.com/article/3a9c6e76dbcc8beb</guid>
</item>
<item>
<title>Fehler</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/fehler/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/04/paris-roubaix.jpg" title="Collage" alt="Radfahrer auf Kopfsteinpflaster mit Zuschauern - Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Bei der Übertragung dieses Beitrags hat es vermutlich einen Fehler gegeben.<br> 
Niemand scheint zu wissen was passiert ist.<br> 
Elsa konnten wir auch nicht mehr erreichen.</p> 
<p></p><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/rad.ogg" type="audio/ogg"></source><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/rad.mp3" type="audio/mpeg"></source><br> 
<em>Der Ton von Paris Roubaix</em> 
<p>///<br> 
Zurzeit beim Leuchtturm:<br> 
Der Fernseher ist eingeschaltet.<br> 
Baguette, Käse, Oliven und ein guter Wein stehen auf dem Tisch.<br> 
Crème brûlée gibt es zum Nachtisch.<br> 
///</p>]]></description>
<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 06:39:58 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
<source url="https://www.isla-volante.ch/">isla volante</source>
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</item>
<item>
<title>fdt (20260411)</title>
<link>https://abendschein.ch/fdt-20260411/</link>
<description><![CDATA[<p><strike>IS EVERYTHING A DREAM?</strike><br> 
<strike>HAS THE LAST BUS GONE?</strike><br> 
#poll #10B #52/53<br> 
yes<br> 
no<br> 
other / result<br> 
1d<br> 
letzter tag<br> 
bouquiniste de berne.<br> 
4d<br> 
https://www.buymusic.club/list/h-20260504<br> 
5d<br> 
@lab<br> 
vmrf13<br> 
3d<br> 
IO2OI16: The death of the ‚law and order party‘<br> 
1d</p> 
<p><img src="https://abendschein.ch/wp-content/uploads/fdt_20260408_181757-768x1024.jpg" alt="A small cat figurine on a small box. An object in the exhibition 'It's OK' by Alina Glazoun." title="A small cat figurine on a small box. An object in the exhibition 'It's OK' by Alina Glazoun." width="768" height="1024"><br> 
(20260408_181757)</p>]]></description>
<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 06:41:38 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
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<dc:creator>hab</dc:creator>
<source url="http://www.abendschein.ch/">abendschein.ch/*</source>
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</item>
<item>
<title>Tag am Meer</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/tag-am-meer/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/04/ruhetag.jpg" title="Linie und Strand" alt="Eine abstrakte Darstellung mit verbundenen Formen und Menschen - Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Alle Züge fahren lassen vorhin auch immer.<br> 
Elsa steht am Meer und lässt sich vom Meerwind umarmen.<br> 
Morgen fährt bestimmt der richtige.<br> 
Oder sie ist schon am Ziel.</p> 
<p></p><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/platsch.ogg" type="audio/ogg"></source><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/platsch.mp3" type="audio/mpeg"></source><br> 
<em>Der Ton der vom Meer</em>]]></description>
<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 15:46:53 +0000</pubDate>
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<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
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<title>Doda in Dü</title>
<link>https://www.mdegens.de/doda-in-due/</link>
<description><![CDATA[<figure><img width="531" height="531" src="https://www.mdegens.de/wp-content/uploads/1968.jpeg" alt="1968"></figure> 
 
 
 
<p>In jüngster Zeit habe ich mich in drei Texten zum Thema Punk geäußert und dreimal knapp das Thema verfehlt. Für das im März erschienene Punk-Mixtape »Bored Teenagers« schrieb ich über Throbbing Gristles »Discipline« und für das im Mai erscheinende Deutschpunk-Mixtape »Angriff aufs Schlaraffenland« über »Wir müssen hier raus« von Ton Steine Scherben. Der dritte und letzte Text, den ich zu diesem Thema verfasst habe, handelt von dem Debütkonzert meiner Band Doda 1989 am Heinrich-Heine-Platz in Düsseldorf. Die Erzählung ist heute erschienen und auf den Seiten von Neues Deutschland nachzulesen: <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1198856.spaetpunk-in-duesseldorf-einfach-nur-draufhauen.html">Doda in Dü</a>.</p> 
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mdegens.de/doda-in-due/">Doda in Dü</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mdegens.de">Marc Degens</a>.</p>]]></description>
<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 08:36:31 +0000</pubDate>
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<dc:creator>Marc Degens</dc:creator>
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<title>INTELLIGENZEN, FUGIERT oder die STIMMEN: Die Arbeitsjournale Alban Nikolai Herbsts. Sechs KIs schreiben einen Essay, 32. Pfeiler V, Kapitel 6 (Erste Fassung, final): „Engführung“ von LaKIgnoras Schwester.</title>
<link>https://dschungel-anderswelt.de/20260409/intelligenzen-fugiert-oder-die-stimmen-die-arbeitsjournale-alban-nikolai-herbsts-sechs-kis-schreiben-einen-essay-32-pfeiler-v-kapitel-6-erste-fassung-final-engfuehrung-von-lakignoras-sch/</link>
<description><![CDATA[PFEILER V Intelligenzkunst, fugiert oder Die Stimmen   Kapitel 6 Engführung von LaKIgnoras Schwester unter Mitwirkung API-Claudes und LaKIgnoras   Man könnte sagen, es sei ein Tagebuch. Man könnte sagen, ...]]></description>
<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:43:53 +0000</pubDate>
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<dc:creator>LaKIgnorasSchwester</dc:creator>
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