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	<title>Mirko Schubert</title>
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	<description>Zeitmanagement, Work-Life-Balance, Persönlichkeitsentwicklung</description>
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		<title>Eilmeldung: Neuer Blog über digitalen Minimalismus</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2015 08:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach rund zwei Monaten Vorbereitung hat soeben mein neuer Blog über den digitalen Minimalismus seine Pforten geöffnet. Erwarten kannst Du viele Tipps und Tricks, wie Du Dein digitales Leben auf das Wesentliche reduzierst. Ich beschäftige mich schon recht lange mit dem Minimalismus, wie Du ja auch an dieser Stelle lesen konntest. Neben den unzähligen Blogs über dieses Thema [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach rund zwei Monaten Vorbereitung hat soeben mein neuer Blog über den digitalen Minimalismus seine Pforten geöffnet. Erwarten kannst Du viele Tipps und Tricks, wie Du Dein digitales Leben auf das Wesentliche reduzierst.</p>
<p><span id="more-852"></span></p>
<p>Ich beschäftige mich schon recht lange mit dem Minimalismus, wie Du ja auch an dieser Stelle lesen konntest. Neben den unzähligen Blogs über dieses Thema fehlte mir aber immer ein Teilbereich, der mal ausführlich beleuchtet werden sollte.</p>
<p>Beim digitalen Minimalismus dreht sich alles um Deinen Computer, Smartphone, Tablet, TV-Gerät oder die HiFi-Anlage. Auch hier kannst Du vieles vereinfachen &#8211; sei es nun beruflich oder privat &#8211; und aufkommenden Stress und der enormen Reizüberflutung durch das Internet entgegen wirken.</p>
<p>Zum Launch freue ich mich besonders über die Unterstützung zahlreicher Blogger, die regelmäßig über den Minimalismus berichten. Allen voran gilt mein Dank Michael Klumb von <a href="http://www.minimalismus-leben.de" target="_blank">minimalismus-leben.de</a>, der mir mit einem Gastartikel-Tausch sehr geholfen hat.</p>
<h3>Schau doch mal vorbei!</h3>
<p>Lieber Leser, wenn Du also am digitalen Minimalismus interessiert bist, würde ich mich darüber freuen, Dich auf <a href="http://www.digitaler-minimalismus.de" target="_blank">digitaler-minimalismus.de</a> begrüßen zu dürfen! Schau doch auch mal auf der dazugehörigen <a href="https://www.facebook.com/digitalerminimalismus" target="_blank">Facebook-Seite</a> vorbei oder diskutiere mit Gleichgesinnten in meiner <a href="https://www.facebook.com/groups/446258122224902/" target="_blank">Facebook-Gruppe</a>!</p>
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		<title>Kommentar: Ich bin kein Apple-Fanboy</title>
		<link>http://www.mirkoschubert.de/849-kommentar-kein-apple-fanboy.html</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2015 14:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin kein Apple-Fanboy &#8211; seht es endlich ein! Doch trotzdem bin ich von so manch Hardware und Software aus Cupertino überzeugt, gebe gerne Tipps und sage gerne meine Meinung. Anhand der aktuellen Produkte möchte ich Dir heute einmal meine persönlichen Highlights und Fails näher bringen. Mit meinen 37 Jährchen kann ich bereits auf eine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin kein Apple-Fanboy &#8211; seht es endlich ein! Doch trotzdem bin ich von so manch Hardware und Software aus Cupertino überzeugt, gebe gerne Tipps und sage gerne meine Meinung. Anhand der aktuellen Produkte möchte ich Dir heute einmal meine persönlichen Highlights und Fails näher bringen.</p>
<p><span id="more-849"></span></p>
<p>Mit meinen 37 Jährchen kann ich bereits auf eine lange technologische Geschichte zurück blicken. Vieles habe ich persönlich ausprobiert oder gar besessen: Mit dem C46 fing alles an, den ich allerdings nur bei Freunden antesten konnte. Danach kamen Amiga 600 für die lustigen Lucas-Arts-Spiele und Atari XT, um Musik aufzuzeichnen.</p>
<p>Mein erster Windows-PC war ein 386&#8217;er. Im Windows-Feld habe ich von 3.1 bis 8.1 alles mitgemacht, habe aber auch einige Linux-Distributionen ausprobiert und bin kurzzeitig bei BSD bzw. Unix hängen geblieben.</p>
<p>Den Mac habe ich damals noch in meiner Studienzeit in Dresden kennen gelernt &#8211; mein Hauptfach-Professor hatte ein altes MacBook, um eine Notationssoftware zu nutzen. Mein erster Mac war aber aus Kostengründen ein Mac-Klon von Umax &#8211; damals noch mit Mac OS 9. Kurzzeitig bin ich wieder zurück zu Windows gewechselt, um dann 2006 zur Umstellung auf Intel-CPUs gänzlich bei <a href="http://www.apple.com/de/" target="_blank">Apple</a> einzuziehen.</p>
<h3>Apples Stärken</h3>
<p>Denn Apple kann mit einigen Stärken glänzen, die ich auf anderen Systemen leider nur vergebens gesucht habe. So hatte ich in der ganzen neun Jahren meines Apple-Daseins nur einen einzigen System-Absturz, ganz zu schweigen von der <strong>Sicherheit</strong> bezüglich Schadsoftware, im speziellen Viren.</p>
<p>Natürlich ist kein System sicher, es ist aber dennoch schön, wenn man sich weniger Sorgen machen muss. Im übrigen sehe ich auch den Überprüfungsprozess in Apples App Store eher positiv, da so auch sichergestellt wird, dass die Software funktioniert und keine Schadsoftware enthält.</p>
<p>Vom <strong>Design</strong> her war Apple schon immer eine Klasse für sich &#8211; erst in der heutigen Zeit kann ich dies bei einigen Geräten nicht mehr nachvollziehen. Mac OS X liebe ich hingegen für seine <strong>Usability</strong> (Benutzbarkeit): Einfach zu bedienen, kaum nutzlose Software und einige Features, die buchstäblich das Leben einfacher machen. Software und Hardware arbeiten zudem nahtlos zusammen.</p>
<p>Schon beim Kauf einer Rechners liegt jede Menge brauchbare Software bereits kostenlos bei, während man bei Windows selbst die Office-Suite noch käuflich erwerben muss. Hinzu kommen nützliche Apps, die es auf anderen Systemen einfach nicht gibt (oder zumindest nicht in dieser Qualität).</p>
<p>Zu guter Letzt darf natürlich auch die <strong>Langlebigkeit</strong> der meisten Produkte sowie der hohe <strong>Wiederverkaufswert</strong> auf der Liste nicht fehlen.</p>
<h3>Apples Schwächen</h3>
<p>Hier wäre bei Fanboys nichts zu finden, bei mir allerdings schon. Schon immer hatte Apples Hard- und Software in den ersten Produktionswochen ein hohes Risiko, »<strong>Kinderkrankheiten</strong>« zu enthalten. Ein durchgeschmortes Kabel in der Heatsink des MacBook 2006, ausfallende Display-Panels beim iMac 2010 &#8211; man sollte mit dem Kauf auf jeden Fall immer ein bisschen warten.</p>
<p>Bei der <strong>Software</strong> steckt der Teufel hingegen meistens im Detail: Wenn es Apple nicht in den Kram passt, kann man lange auf gewünschte Features warten. Und manche Funktionen haben zwar Potential, sind aber gleichzeitig noch nicht gut umgesetzt. Beispielsweise ist die Trennung der Tabs im Safari-Browser in einzelne Prozesse keine schlechte Idee, wohl aber die schlechte Speicherverwaltung.</p>
<p>Apropos <strong>Speicher</strong>&#8230; Selbiger ist in der Regel immer zu teuer, wenn man ihn direkt bei Apple kauft. Sicher, manchmal sind es proprietäre Lösungen, die auch ihre Vorteile bringen können. Allerdings kann man insbesondere in den aktuellen MacBooks den Speicher nicht mehr austauschen, sondern muss ihn gleich beim Kauf aufrüsten. Nicht besonders zukunftssicher.</p>
<p>Das zeugt auch nicht von einer hohen <strong>Reparierbarkeit</strong>. Während man früher wenigstens einige Komponenten austauschen konnte, befinden sie sich jetzt direkt auf dem Board. Akkus sind in der Regel geklebt und lassen sich nur schwierig entfernen. Displays können ohne Fachwerkstatt schon gar nicht getauscht werden. Ganz zu schweigen von dem Arsenal an speziellen Schraubenziehern, die man heute bräuchte.</p>
<p>Außerdem zeichnet sich seit dem Wechsel in der Chefetage ein Trend aus, mit dem ich mich gar nicht anfreunden kann: Während Steve Jobs sich häufig gegen unsinnige Features und Standards gewehrt hat und mit eigener <strong>Innovationskraft</strong> Dinge geschaffen hat, die unser aller Leben ein Stückchen leichter machen, rennt Tim Cook vermehrt hinter Trends her, erfüllt lieber die Wünsche der Android-Fangemeinde, um sie an Bord zu holen, und verliert zunehmend den Blick für&#8217;s Detail.</p>
<p><em>Der Preis ist im übrigen für mich kein negativer Punkt von Apple. Klar, das Unternehmen schlägt hohe Margen auf &#8211; das machen aber andere Hersteller ganz genauso. Und wenn man einmal Hard- und Software mit den Konkurrenten wirklich vergleicht, kommt man auch auf ähnliche Werte, wie z.B. gestern mit der Vorstellung des <a href="http://www.microsoft.com/surface/en-us/devices/surface-book" target="_blank">Microsoft Surface Book</a> mal wieder gezeigt wurde.</em></p>
<h3>Meine Meinung zu den aktuellen Geräten</h3>
<p>Als freier Journalist, der hauptsächlich das Ressort IT &amp; Consumer Electronics bearbeitet, komme ich mit Apple und seinen Produkten häufig in Kontakt. Was aber in News und Reviews nicht möglich ist, möchte ich an dieser Stelle einmal zur Verdeutlichung meines Standpunkts anbringen &#8211; meine eigene, sehr subjektive Meinung:</p>
<dl>
<dt>12&#8243; MacBook</dt>
<dd>Nachdem ich dachte, dass das Netbook eigentlich fast ausgestorben ist, ist Apple wohl auf den Zug aufgesprungen. Der M-Prozessor spart viel Strom, aber auch an Leistung, die Konnektivität ist gleich null und reparierbar ist das MacBook mit Smartphone-Innereien nun gar nicht mehr.</dd>
<dt>MacBook Air</dt>
<dd>Der ursprüngliche Begründer des Ultrabooks hat viel an Glanz verloren. Die Hardware schwächelt vor sich hin und das Display entspricht nicht mehr heutigen Gewohnheiten. Für Menschen, die nur ein bisschen im Internet surfen und ein paar Texte verfassen wollen, aber noch ausreichend.</dd>
<dt>MacBook Pro</dt>
<dd>Retina-Display, PCIe-SDDs und genügend Anschlüsse &#8211; dieses MacBook ist das tragbare Produktivsystem. Die Grafik schwächelt ein bisschen, aber mal abwarten, was die ersten Metal-Games bringen werden. Auf Force Touch und Taptic Engine kann ich allerdings verzichten.</dd>
<dt>iMac</dt>
<dd>Das neue Einsteiger-Modell empfinde ich tatsächlich mal als zu teuer für die verbaute Hardware. Ab dem höchsten 21,5-Zoller kann sich der All-in-One-PC aber sehen lassen. Die dedizierte Grafikkarte und der austauschbare RAM sind ein Plus. Der 5K-iMac legt noch eine Hausnummer drauf. Zugegeben, 5K ist kein Standard &#8211; aber bei 4K/ UHD kann man ja schließlich auch (noch?) nicht von einem Standard sprechen.</dd>
<dt>Mac Pro</dt>
<dd>Eine erstaunliche Leistung steckt in diesem kleinen, einem Mülleimer gleichen dem Gehäuse &#8211; und leise ist die Kiste auch. Leider killte Apple mit der Einführung des längst überfälligen Mac Pros auch gleich eine ganze Zielgruppe. Die »Professionals« kauften den Vorgänger ja gerade wegen der Skalierbarkeit. Dies ist nun nicht mehr möglich.</dd>
<dt>iPad Air 2/ mini 4</dt>
<dd>Das iPad mini war mir wegen seiner Handlichkeit schon immer am liebsten. Die vierte Version glänzt nun endlich auch mit der nötigen Power. Wer es größer mag, greift zum Air 2, das ansonsten (fast) identisch ist.</dd>
<dt>iPad Pro</dt>
<dd>Ein Riesen-Tablet von Apple geistert ja schon seit Jahren durch die Gerüchteküche. Ich hab mich immer gefragt, welche Zielgruppe damit erreicht werden soll. Nun ist es raus und das Unternehmen scheint den Fokus eher auf Geschäftskunden aus der Kreativbranche auszurichten. Es bleibt abzuwarten, ob Designer den Stift annehmen. Ob das Gerät für den geschäftlichen Alltag taugt hängt hingegen nicht von Apple ab, sondern eher von den App-Entwicklern.</dd>
<dt>iPhone 6s (Plus)</dt>
<dd>Der gute Steve hätte sich im Grabe umgedreht, wenn er die Bildschirmgröße gesehen hätte. Mein Fall ist es nicht &#8211; bei 4,3 Zoll mach ich Schluss. Die Antennenlinien sind für mich ein Design-Bruch, mit dem ich nicht leben könnte. Mit der »Kippelkamera« auch nicht. Rosa iPhones mochte ich noch nie und ob »3D Touch« die Bedienung nicht zu kompliziert macht, muss sich wohl erst noch zeigen.</dd>
<dt>Apple Watch</dt>
<dd>Schick sieht sie ja aus und seitdem auch native Apps unterstützt werden, ist sie wohl auch ganz praktisch. Zu dumm nur, dass sie nur ein teures Zusatzgerät ist und nicht eigenständig funktioniert. Ganz abgesehen davon, dass ich sowieso keine Uhren trage und ich froh bin, wenn ich nicht von jeder Benachrichtigung genervt werde.</dd>
<dt>Apple TV 4</dt>
<dd>Endlich! Nachdem ich durch eine Fehleinschätzung schon vor der WWDC 2014 meine Apple TV verkauft habe, kommt nun das neue Modell ein reichliches Jahr später als erwartet. Wenn sie nun auch noch zum Playstation-Contoller kompatibel wäre und erste Konsolen-Spiele halbwegs vernünftig dank App Store und Metal laufen würden, wäre ich begeistert. Also erstmal abwarten und testen.</dd>
</dl>
<h3>Fazit: Durchwachsen</h3>
<p>Natürlich ist das alles meine persönliche Einschätzung, die es durchaus wert ist, in einer Diskussion näher zu erörtern. Meiner Meinung nach lässt Apple derzeit sehr stark nach, was Innovationen und teilweise sogar Usability angeht. Mein Fazit ist durchwachsen &#8211; trotzdem würde ich wohl nicht so schnell wechseln, denn die Alternativen sehen nicht besser aus. Ein Apple-Fanboy bin ich trotzdem nicht.</p>
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		<title>Minimalismus und die ewige Diskussion um die 100 Dinge</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2015 18:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossen]]></category>
		<category><![CDATA[Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[reduzieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich mit dem Minimalismus beschäftigt, wird unweigerlich über die berühmten 100 Dinge stolpern. Doch muss sich wirklich jeder Mensch, der ein einfacheres Leben anstrebt, an diese Zahl halten? Wo kommt sie denn überhaupt her? Diesen und weiteren Fragen möchte ich heute mal auf den Grund gehen. Die Medien rechnen es uns vor: In fast jedem Beitrag über den [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich mit dem Minimalismus beschäftigt, wird unweigerlich über die berühmten 100 Dinge stolpern. Doch muss sich wirklich jeder Mensch, der ein einfacheres Leben anstrebt, an diese Zahl halten? Wo kommt sie denn überhaupt her? Diesen und weiteren Fragen möchte ich heute mal auf den Grund gehen.</p>
<p><span id="more-842"></span></p>
<p>Die Medien rechnen es uns vor: In fast jedem Beitrag über den Minimalismus wird der Deutsche mit statistischen 10.000 Dingen ausgestattet. Dass es natürlich auch Menschen gibt, die mit weit weniger leben (müssen), wird dabei außer Acht gelassen &#8211; schließlich ist das ja ein Durchschnitt.</p>
<p>Um den Zuschauern oder Lesern aber ein besonders anschauliches Beispiel zu geben, was es heißen könnte, mit weniger physischen Besitz auszukommen, gehen die Journalisten ins Extrem. Vielleicht ist es ihr Weg, um Interessierte abzuschrecken.</p>
<h3>Menschen sind verschieden</h3>
<p>Denn schließlich sehen sie sich auch in ihrer Existenz bedroht: Wer seinen Fernseher wegrationalisiert, kann auch den Sender nicht mehr empfangen. Und wenn viele Menschen ihre Zeitung abbestellen, wird der Verlag auch bald keine Umsätze mehr generieren.</p>
<p>Dies soll nun aber nicht heißen, dass ein Leben mit 100 Dingen unmöglich ist. Schließlich haben es uns schon einige Minimalisten vorgemacht. Und wenn wir einmal auf die Spezies der »digitalen Nomaden« schauen, die häufig mit nur einem Stück Handgepäck durch die ganze Welt reisen, werden sie sicher auch nicht viel mehr als 100 Dinge besitzen.</p>
<p>Wir sind aber nun mal nicht alle digitale Nomaden. Manche von uns gehen einer Arbeit nach, die es gar nicht zulässt, ortsunabhängig zu agieren. Manche lieben zwar das Reisen, könnten aber nicht dauerhaft auf die festen sozialen Kontakte verzichten.</p>
<h3>Minimalismus ist nicht Verzicht</h3>
<p>Genauso sind auch Minimalisten von Grund auf verschieden. Mit 100 Dingen auszukommen, heißt für die meisten Menschen, auf viele Dinge tatsächlich zu verzichten. Und wie uns im Minimalismus immer wieder eingetrichtert wird, ist es nicht der Verzicht, der uns glücklich macht. Wir hinterfragen zwar, welche Dinge wir wirklich nutzen und brauchen, aber niemandem ist damit geholfen, Gegenstände wegzugeben, die für uns einen Verlust bedeuten könnten.</p>
<p>Willst Du wirklich auf Deine geliebte Arbeit verzichten, weil Du Deinen Rechner verkaufen musstest, nur weil Du einer Zahl hinterher rennst?</p>
<p>Zumal noch hinzu kommt, wie man denn eigentlich solche Dinge zählt. Jede Socke einzeln, jedes Paar oder einmal für alle Socken? Manche zählen alles als eins, was in eine Hand passt (hm, mein Fahrrad passt nicht in meine Hand). Ganz zu schweigen, dass ich im Bereich des <a href="http://www.digitaler-minimalismus.de" target="_blank">digitalen Minimalismus</a> auch nicht jede einzelne Datei zählen kann (und schon alleine das Betriebssystem aus 10.000en davon besteht).</p>
<p><strong>Seit wann ist Einfachheit nur so kompliziert?</strong></p>
<p>Nebenbei&#8230; Wir haben bislang nur über Dinge geredet! Minimalismus kann aber so viel mehr sein: Vielleicht reduzierst Du auch Beziehungen, die Dir einfach nicht gut tun. Oder Du beschränkst Deine Interessen auf das Wesentliche, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Würdest Du dann diese immateriellen Güter auch zu den 100 Dingen zählen?</p>
<h3>Die 100 Dinge Challenge von Dave Bruno</h3>
<p>Wo kommt denn diese magische Zahl eigentlich her? Nun, darauf kann uns der US-Amerikaner David Michael Bruno eine Antwort geben, der uns die Suppe Anfang 2008 eingebrockt hat. Um den amerikanischen Kaufrausch zu bekämpfen, begann er, sein eigenes Hab und Gut auf 100 Dinge oder weniger zu reduzieren und rief zur <a href="http://guynameddave.com/about-the-100-thing-challenge/" target="_blank">Beteiligung im Internet</a> auf.</p>
<p>2010 erschien dann sein Buch »The 100 Thing Challenge« und 2012 sprach er &#8211; nach vielen anderen Vorträgen und Interviews &#8211; auch auf der Innovations-Konferenz TEDx. Das Video dazu zog weite Kreise:</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/Q7VUpYpTwI8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wenn man genau hinhört, kann man auch ein Statement des Urvaters der 100 Dinge zum Thema entnehmen:</p>
<blockquote><p>»Not because 100 was a magical number, just&#8230; that&#8217;s what I chose.«<br />
<cite>David Michael Bruno</cite></p></blockquote>
<p>Das klingt doch schonmal nicht so, als würde es wirklich auf die genaue Anzahl ankommen. Einen weiteren Hinweis findet man schon ein paar Sätze später:</p>
<blockquote><p>»Those who took the 100 thing challenge or <strong>who used this as an inspiration to create their own simple living project</strong>, agreed: There is an enormous amount of freedom and power that is gained when we pursuit simplicity in our lives.«<br />
<cite>David Michael Bruno</cite></p></blockquote>
<p>Da haben wir es! Nichts lässt darauf schließen, dass Minimalismus nun genau an diese 100 Dinge geknüpft ist. Das soll den »militanten« Minimalisten, die rundheraus behaupten, man könne sich nur dann als ein solcher zählen, wenn man sich akribisch an die Vorgaben hält, eine Lehre sein!</p>
<h3>Auf das Wesentliche konzentrieren</h3>
<p>Jeder, der sich damit wohl fühlt, kann durchaus mit seinen 100 Dingen leben. Doch seien wir doch so vernünftig, alle anderen Minimalisten ihren Freiraum zu lassen, sich selbst ihr Hab und Gut auszusuchen!</p>
<p>Letztendlich geht es doch auch gar nicht darum, wieviele Habseligkeiten wir denn genau zählen. Wir alle wollen doch nur eins: Von den Zwängen des Konsums befreit durch ein einfaches und glückliches Leben gehen. Gönnen wir uns doch gegenseitig diesen Wunsch.</p>
<p>Meine persönliche Definition für den Minimalismus sieht deshalb auch sehr offen aus:</p>
<blockquote><p>»Minimalismus ist das Reduzieren auf das Wesentliche &#8211; in allen Bereichen.«<br />
<cite>Mirko Schubert</cite></p></blockquote>
<p>Was genau das Wesentliche ist, bleibt dabei jedem einzelnen Mensch selbst überlassen. In diesem Sinne: Over and out!</p>
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		<item>
		<title>10 Gründe, warum Du nicht mit Veganern diskutieren solltest</title>
		<link>http://www.mirkoschubert.de/831-10-gruende-nicht-mit-veganern-diskutieren.html</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2015 11:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe es zu: Ich esse gerne Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte. Nicht nur, dass es mir einfach schmeckt. Ich bin überzeugt davon, dass mein Körper die zusätzlichen Inhaltsstoffe, die eben nicht in jeder Pflanze enthalten sind, zum Leben benötigt. Doch ich akzeptiere auch andere Essgewohnheiten wie Vegetarier oder Veganer. Das Problem: Die Gegenseite tut es [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe es zu: Ich esse gerne Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte. Nicht nur, dass es mir einfach schmeckt. Ich bin überzeugt davon, dass mein Körper die zusätzlichen Inhaltsstoffe, die eben nicht in jeder Pflanze enthalten sind, zum Leben benötigt. Doch ich akzeptiere auch andere Essgewohnheiten wie Vegetarier oder Veganer. Das Problem: Die Gegenseite tut es nicht.</p>
<p><span id="more-831"></span></p>
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<p>Dieser Artikel wird wohl so einigen nicht »schmecken«. Liebe Veganer, versteht mich also bitte nicht falsch: Ich achte Eure Lebensweise, auch wenn ich mich nicht selbst nach ihr richte. Jeder kann essen, was er will, mit seinem Körper umgehen, wie er will, solange er nicht anderen Menschen damit schadet. Das gilt im übrigen für jede Lebensweise.</p>
<p>Und doch müssen wir reden. So unschuldig, wie Ihr Euch fühlt, seid Ihr nämlich bei weitem nicht. Denn wenn Veganer sich wünschen, auch von Carnivoren geachtet zu werden, sollten sie sich zunächst einmal an das eigene Riechorgan fassen.</p>
<div id="attachment_836" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-836" src="http://www.mirkoschubert.de/wp-content/uploads/2015/08/ms-veganer-vergleich.jpg" alt="Screenshot" width="1200" height="556" /><p class="wp-caption-text">google.de</p></div>
<p>Ein gutes Beispiel hierfür sind die automatischen Vorschläge der Google-Suchmaschine, die ja auf der Popularität bestimmter Suchbegriffe basieren. Es ist einfach erschreckend, wenn man einmal die Longtail-Ergebnisse der Begriffe »Veganer« und »Fleischesser« vergleicht. Seht Ihr, was ich meine?</p>
<p>Wenn Du Dich also zu den Fleischessern zählst &#8211; egal, wie viel oder wenig Du davon für gewöhnlich zu Dir nimmst &#8211; solltest Du aufpassen, mit welchen Mächten Du Dich einlässt. Natürlich überspitze ich den einen oder anderen Punkt und sicher ist nicht jeder Veganer aus dem gleichen Holz geschnitzt. Aber sei gewarnt, bevor Du Dich auf eine Diskussion mit Veganern einlässt.</p>
<h3>1. Veganer sind unverbesserliche Idealisten</h3>
<p>Massentierhaltung, unethische Schlachtungsmethoden, Überproduktion und ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten sind die häufigsten Argumente für Veganer, solche zu werden. Das große Interesse an ihrer Umwelt und den Problemen, die der Mensch durchaus verursacht, ehrt sie.</p>
<p>»Würde das jeder so machen&#8230;« ist ein sehr häufiges Argument des Veganers, um zu zeigen, dass eine Veränderung nur dann stattfinden kann, wenn alle am gleichen Strang ziehen. Das dies aber äußerst unrealistisch ist und die Wirtschaft und Industrie auch noch ein Wörtchen mitzureden haben, ignorieren sie galant.</p>
<h3>2. Veganer kennen nur Schwarz und Weiß</h3>
<p>Veganer sind gut &#8211; Fleischesser sind böse. So lautet der Grundsatz vieler Veganer. Ich habe sogar Exemplare erlebt, die über ihre eigene, abgeschwächte Ernährungsform &#8211; die Vegetarier &#8211; herziehen. Dass selbst Carnivoren ihre Meinung hinsichtlich der Tierhaltung und Produktion teilen, kommt ihnen dabei gar nicht in den Sinn.</p>
<p>Sofern jemand Fleisch isst, unterstützt er das System. Damit ist er in den Augen der Veganer für all die Dinge verantwortlich, die ihnen so gegen den Strich gehen. Vermutlich beziehen sie sich dabei auf das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Sie nehmen an, dass es zu keiner Massentierhaltung mehr kommen würde, wenn die Masse keine Tiere äße.</p>
<h3>3. Veganer suchen immer einen Schuldigen</h3>
<p>Die Schuld trägt der Fleischesser &#8211; ganz klar. Doch warum werden dann in den Industrieländern 60 Prozent mehr Nahrungsmittel produziert, als eigentlich benötigt werden? Warum werden davon auch noch Unmengen von durchaus noch verwertbaren Lebensmitteln nach Verfallsdatum weggeworfen?</p>
<p>Das hebelt doch die Vorstellung von Angebot und Nachfrage wieder aus, oder? Würden nur 100% der Nachfrage produziert, hätten wir ja noch genauso viel zu essen. Und wenn wir unseren Fleischkonsum sogar auf ein gesünderes Maß eingrenzen würden, könnte auch die Massentierhaltung zurück gefahren werden. Egal, der Fleischesser sündigt ja trotzdem.</p>
<h3>4. Veganer stellen sich gegen die Natur</h3>
<p>Eigentlich müsste man Veganer als Naturliebhaber achten. Schließlich setzen sie sich für jede Kuh, jeden Fisch und jedes Huhn ein, indem sie für ein besseres Leben eben dieser Tiere kämpfen. Sie verzichten bewusst auf tierische Produkte, um ihnen dies zu ermöglichen.</p>
<p>Nur die Natur des Menschen lassen sie augenscheinlich außer Acht. Sie vergessen, dass wir von Natur aus keine Pflanzen-, sondern Allesfresser sind. Wie viele andere tierischen Vertreter auch. Sie vergessen, dass wir in grauer Vorzeit nicht nur Sammler, sondern auch zum Großteil Jäger waren.</p>
<p>Galant wird auch umschifft, dass der beliebte Eiweiß-Lieferant &#8211; die Soja-Pflanze &#8211; in der Produktion ebenfalls die Natur schädigen. Bereits 2014 <a href="http://www.umweltjournal.de/AfA_naturkost/21142.php" target="_blank">gab der WWF bekannt</a>, dass sich die Sojaproduktion verzehnfacht hat und durch die teilweise illegale Landnahme Regenwälder, Savannen und Feuchtgebiete zum Opfer gefallen seien. Ein Widerspruch?</p>
<h3>5. Veganer wollen Gegenargumente nicht hören</h3>
<p>Eines der größten Gegenargumente wollen Veganer aber bei weitem nicht hören. Stattdessen machen sie die Scheuklappen dicht und&#8230;</p>
<h3>6. Veganer fühlen sich schnell angegriffen</h3>
<p>Jedes Argument, dass ein ach so verachteter Fleischesser hervorbringt (und das höchstwahrscheinlich sogar berechtigt ist), nehmen sie persönlich. Genau wie jeder Mensch, der von etwas überzeugt ist, fühlen sich auch Veganer schnell angegriffen.</p>
<p>Dabei muss der Gegner noch nicht einmal die großen Keulen heraus holen. Selbst beim kleinsten Detail, was gegen den Veganismus sprechen könnte, herrscht eiserne Stille. Viele Veganer können aber dann doch nicht den Mund halten und reagieren besonders in den (relativ anonymen) sozialen Netzwerken mit Empörung und Beleidigungen.</p>
<h3>7. Veganer glauben nur an Statistiken, die sie selbst gefälscht haben</h3>
<p>Solche Anschuldigungen erhalten Fleischesser insbesondere dann, wenn sie auf die viel zitierten »Mangelerscheinungen« bei veganer Ernährung zu sprechen kommen. Fakt ist, dass sich die Wissenschaft ziemlich einig ist, dass Veganern einige Inhaltsstoffe fehlen, die einfach in Pflanzen in zu geringer Menge vorkommen. Ärzte warnen regelmäßig dazu, dass es insbesondere bei Kindern zu Entwicklungsstörungen durch den Mangel verschiedener Vitamine und Mineralstoffe kommen <strong>kann</strong>.</p>
<p>Ist Dir aber einmal aufgefallen, dass Artikel, die sich dagegen aussprechen und behaupten, alle Inhaltsstoffe könnten durch pflanzliche Produkte durchaus ersetzt werden, fast ausschließlich von Veganern kommen? Mir zumindest erscheint dies sehr merkwürdig!</p>
<h3>8. Veganer diskriminieren die Masse</h3>
<p>Wenn Veganer mit ihrer Argumentation nicht mehr weiter kommen, greifen sie zur rhetorischen Faust: Schnell sind sie auf 180 und werfen nicht nur mit Beleidigungen um sich. »Fleischesser sind Mörder« oder »Fleischesser sind die schlechteren Menschen« grenzt schließlich schon sehr an eine Diskriminierung.</p>
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<p>Das schlimme dabei ist, dass Veganer selbst noch immer eine Minderheit darstellt. In Deutschland ernähren sich gerade einmal neun Prozent vegetarisch oder vegan, etwa 5 Millionen Menschen dürfen sich als Veganer bezeichnen (2012, statista.com). Sie beschweren sich selbst darüber, von der Masse nicht ernst genommen zu werden, diskriminieren aber die Masse.</p>
<h3>9. Veganer haben eine Mission</h3>
<p>Wenn sich Veganer nicht verteidigen müssen, haben sie eine Mission: Sie sind so überzeugt von ihrer Lebensweise, dass sie andere auf Biegen und Brechen konvertieren möchten. Ihnen ist leider noch nicht die Idee gekommen, dass es deutlich effektiver wäre, mit gutem Beispiel voran zu gehen, anstatt Menschen ändern zu wollen.</p>
<h3>10. Veganer verstehen keinen Spaß</h3>
<p>Fleischesser haben Humor. Mit Sprüchen wie »Der Löwe fragt sich auch nicht, ob er seine Beute artgerecht behandelt« oder »Pflanzen haben auch Gefühle« können sie jede Konversation um das geliebte Essen auflockern. Veganer hingegen rollen nur genervt mit den Augen und versuchen sich an Punkt 1 bis 9.</p>
<p>Es lohnt sich einfach nicht, eine Diskussion mit Veganern zu führen! Wie jeder Mensch mit einer Überzeugung sind sie weder leicht von ihrer Einstellung abzubringen, noch davon zu überzeugen, einfach mal anders denkende Menschen ihr Leben leben zu lassen. Es spielt keine Rolle, ob Du einmal oder vierzehn Male in der Woche Fleisch zu Dir nimmst &#8211; Du wirst immer ein Dorn im Auge der Veganer sein.</p>
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		<title>Warum hier gerade so wenig los ist</title>
		<link>http://www.mirkoschubert.de/827-warum-gerade-wenig-los-ist.html</link>
		<comments>http://www.mirkoschubert.de/827-warum-gerade-wenig-los-ist.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2015 10:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Versprechen]]></category>
		<category><![CDATA[Webprojekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Sicher hat schon der eine oder andere bemerkt, dass ich mal wieder seltener Artikel schreibe. Warum das so ist, was mich momentan bewegt und was ich für die Zukunft plane, möchte ich Dir heute einmal berichten. In den vergangenen Monaten ist wieder viel in meinem Leben geschehen. Und auch wenn hier seit Mai keine Artikel [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher hat schon der eine oder andere bemerkt, dass ich mal wieder seltener Artikel schreibe. Warum das so ist, was mich momentan bewegt und was ich für die Zukunft plane, möchte ich Dir heute einmal berichten.<br />
<span id="more-827"></span></p>
<p>In den vergangenen Monaten ist wieder viel in meinem Leben geschehen. Und auch wenn hier seit Mai keine Artikel erschienen sind, verändert sich viel im Hintergrund. Natürlich möchte ich Dich darüber nicht im Unklaren lassen.</p>
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<h3>Ziel dieser Webseite</h3>
<p>Bisher war mich nicht so richtig klar, was ich mit diesem Blog eigentlich erreichen möchte. Die mittlerweile 10. Version von mirkoschubert.de in ihrer sehr langen Geschichte sollte natürlich meine Fähigkeiten und Projekte aufzeigen.</p>
<p>Außerdem wollte ich verschiedene Themen ausprobieren, um sie nachher in anderen Projekten zu verwenden. Schwerpunkte wie Zeitmanagement, Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie, Minimalismus und Zukunftsforschung sind daraus entstanden. Einige davon haben ihre eigene Webseite erhalten, einige habe ich einfach losgelassen.</p>
<p>Erst ein <a href="http://www.bloggerszene.de/blog/interview-mit-mirko-schubert-von-mirko-schubert/" target="_blank">Interview mit Bloggerszene</a> machte mir klar, dass es genau das ist, was ich mit diesem Blog erreichen möchte: Einen kleinen Einblick in mein Leben will ich geben sowie meine Gedanken, Fortschritte und Erkenntnisse mit Dir teilen. Die große Überschrift ist dabei noch immer die persönliche Entwicklung, nur gehe ich eben mit meinem eigenen Beispiel voraus.</p>
<h3>Neues Design &#8211; mal wieder</h3>
<p>Mirkoschubert.de hat eine lange Geschichte hinter sich. Gestartet habe ich die Webseite irgendwann Ende der 90&#8217;er (vermutlich 1998) als mirkoschubert.de.vu. 2003 bekam sie dann die jetzige Domain und sie war auch die erste Webseite, die sich in der damalig noch sehr frischen Blogosphäre überhaupt Blog nennen konnte.</p>
<p>Vom Design her war mirkoschubert.de schon immer im Wandel, einerseits weil ich gerne mit der Zeit gehe (ohne jedem Trend hinterher zu rennen), andererseits weil ich auch meine Fähigkeiten in Webprogrammierung und Design stetig weiter entwickle.</p>
<p>So arbeite ich bereits seit einiger Zeit an Design Nummer 11, das für meinen Geschmack noch minimalistischer wird und sich noch mehr auf den Inhalt konzentriert. Langfristig habe ich beschlossen, für dieses Projekt das inzwischen sehr aufgeblasene CMS WordPress hinter mich zu lassen und das Flat-File-System Kirby zu verwenden. Für das kommende Re-Design steht dies allerdings noch nicht in Aussicht.</p>
<h3>Neue und alte Projekte</h3>
<p>Wie der Eine oder Andere vielleicht schon weiß, habe ich mich von meinem Zeit schluckenden Haupt-Projekt <a href="http://www.musiker-knowhow.de" target="_blank">musiker-knowhow.de</a> getrennt und die Webseite samt Inhalt an einen neuen Betreiber abgegeben. Der Blog ist bei Robert meiner Meinung nach gut aufgehoben &#8211; und wer weiterhin die Tipps und Tricks für Musiker verfolgen möchte, ist herzlich dazu eingeladen.</p>
<p>Im Gegenzug habe ich einige neue Projekte aufgetan, die entweder in den Startlöchern oder auf Warteposition stehen:</p>
<ul>
<li>mirkoschubert.de wird wie schon erwähnt zu meinem persönlichen Blog mit meinen Erkenntnissen zur Persönlichkeitsentwicklung.</li>
<li>Der bereits angekündigte Ratgeber mana-prinzip.de (Blog und E-Book) ist erst einmal auf Eis gelegt, wird aber mittelfristig noch umgesetzt. Ich hatte das Bedürfnis, erst einmal noch mehr selbst auszuprobieren und mir mehr Einsicht zur Struktur zu verschaffen.</li>
<li>Nachdem meine persönlichen Auffassungen zu Liebe und Sexualität nun endlich einen einprägsamen Namen bekommen haben, werde ich zukünftig eine kleine Nischen-Webseite zu diesem Thema veröffentlichen. Mehr wird aber noch nicht dazu verraten.</li>
</ul>
<p>Außerdem gehe ich mit großen Schritten auf die Veröffentlichung meines ersten E-Books zu. Verraten kann ich hier schon einmal, dass es das Thema »digitaler Minimalismus« behandelt und es in absehbarer Zeit im Selbstverlag auf Amazon für den Kindle erscheinen wird.</p>
<h3>Ein kleines Versprechen</h3>
<p>Mit Kontinuität hatte ich es ja noch nie so wirklich, denn in vielen meiner Blog-Projekte hatte ich immer einmal größere Lücken zwischen den Artikeln, manchmal sogar Monate bis hin zu einem halben Jahr. Dies soll sich nun endlich ändern! Ich verspreche mir an dieser Stelle nun also selbst, dass ich auf mirkoschubert.de mindestens <strong>einmal pro Woche</strong> einen neuen Artikel veröffentlichen werde.</p>
<p>Mit meiner neuen Erkenntnis und dem Vorhaben, diesen Blog persönlicher zu gestalten, sollte mir dies ja nicht sonderlich schwer fallen.</p>
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		<item>
		<title>Erste Woche: 30 Tage Minimalismus Challenge</title>
		<link>http://www.mirkoschubert.de/821-erste-woche-30-tage-minimalismus-challenge.html</link>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2015 13:57:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[MANA]]></category>
		<category><![CDATA[Challenge]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich mich inzwischen zu den Minimalisten zähle und ich immer daran interessiert bin, mich weiter zu entwickeln, habe ich am letzten Sonntag mit der 30 Tage Minimalismus Challenge begonnen. Hier die Zusammenfassung meiner Erfahrungen damit in der ersten Woche. Schon zum Jahresbeginn hat Anuschka auf ihrem Blog into-mind.com eine Challenge für Minimalisten ausgerufen. Ich [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich mich inzwischen zu den Minimalisten zähle und ich immer daran interessiert bin, mich weiter zu entwickeln, habe ich am letzten Sonntag mit der 30 Tage Minimalismus Challenge begonnen.  Hier die Zusammenfassung meiner Erfahrungen damit in der ersten Woche.</p>
<p><span id="more-821"></span></p>
<p>Schon zum Jahresbeginn hat Anuschka auf ihrem Blog <a href="http://into-mind.com/2015/01/01/30-day-minimalism-challenge/" target="_blank">into-mind.com</a> eine Challenge für Minimalisten ausgerufen. Ich hatte diese Herausforderung allerdings erst vor kurzem für mich entdeckt und begann sie deshalb erst am 17. Mai 2015.</p>
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<p>Da die Challenge eigentlich auf Frauen zugeschnitten ist und mir durch meine bisherigen Erfahrungen mit dem <a href="http://www.mirkoschubert.de/759-ist-eigentlich-minimalismus.html">Minimalismus</a> außerdem etwas zu leicht erscheint, musste ich einige Punkte für mich zuschneiden oder anders interpretieren.</p>
<p>Aber lange Rede, kurzer Sinn. Hier sind meine Erlebnisse in den ersten 7 Tagen:</p>
<h3>Tag 1: Bleibe einen Tag lang offline</h3>
<p>Da ich relativ gut loslassen kann, erging es mir mit diesem ersten Tag verhältnismäßig gut. Zugegeben, ich hatte den Start extra auf einen Sonntag gelegt, um mir nicht Arbeit weg zu nehmen. Und einmal hat mein Mitbewohner mich in den App Store auf seinem Smartphone »getrickst«. Aber ansonsten habe ich die 24 Stunden sehr gut überstanden.</p>
<p>Teilweise habe ich sogar ein wenig »Erleichterung« gespürt, denn oftmals ist das Internet für mich Fluch und Segen: Letzteres, weil ich ja meine Brötchen damit verdienen möchte. Und ersteres, weil dieser stete Informationsüberfluss Stress auslöst.</p>
<h3>Tag 2: Meditiere für 15 Minuten</h3>
<p>Auch wenn ich lange nicht mehr meditiert habe, wären 15 Minuten zu leicht gewesen. Also habe ich an diesem Tag gleich etwa 1,5 Stunden daraus gemacht. Die Achtsamkeitsmeditation bzw. Vipassanā waren sehr leicht für mich &#8211; ich habe mich schnell wieder herein gefunden. Kritisch war nur, dass ich nicht wirklich einen ruhigen Ort dafür hatte, wenn draußen die Kinder schreien und nebenan gesaugt wird.</p>
<p>Das ließ sich aber nicht vermeiden. Im zweiten Teil &#8211; einer Solarplexus-Meditation, die ich gerne mache, um Kraft zu tanken &#8211; kam ich schon schwerer wieder rein. Häufig habe ich es einfach nicht geschafft, die Energie in Richtung Bauchnabel zu leiten. Und am Schluss war ich kurz vor dem Einschlafen. Das erinnert mich daran, es auf jeden Fall wieder regelmäßiger zu machen.</p>
<h3>Tag 3: Entrümple Dein digitales Leben</h3>
<p>Schon vor geraumer Zeit habe ich meine E-Mail-Postfächer geleert, meine Dienste minimiert und meine Programme und eigenen Daten optimiert. Deshalb fand ich es als unnötig, noch einmal dort anzusetzen, auch wenn sicherlich noch das eine oder andere der Überarbeitung bedarf.</p>
<p>Stattdessen habe ich mich um ein ähnliches Thema bemüht, das der Unordnung auf dem Rechner sehr nahe kommt: Einer meiner Stressoren ist der Informationsüberfluss. Tagein, tagaus prasseln so viele Informationen auf mich ein, dass ich mich überlastet fühle. Dies habe ich mir heute bewusst gemacht und gleichzeitig damit begonnen, erste Schlüsse und Wege aus dem Überfluss zu finden. Ganz im Sinne des Minimalismus, denn der hört meiner Meinung nach nicht bei den Dingen auf.</p>
<h3>Tag 4: Anti-Beschwerde-Tag</h3>
<p>In Deutschland meckern wir viel. Wir beschweren uns über alles, was uns nicht passt und können kaum mal etwas tolerieren. So fiel es auch mir schwer, mich an diesem Tag über nichts aufzuregen und stattdessen es zu akzeptieren oder eine Lösung zu finden.</p>
<p>Doch dann erinnerte ich mich an meine Entscheidung, die ich vor Jahren einmal getroffen hatte: Ich fragte mich einfach, ob ich den Umstand ändern kann. Wenn nicht, lohnt es sich auf keinen Fall, sich darüber aufzuregen. So kam ich dann ohne größere Probleme durch den Tag.</p>
<h3>Tag 5: Definiere Deine 3-6 Hauptprioritäten</h3>
<p>Da ich diese Aufgabe schon länger angehen wollte, habe ich mich schon im Vorfeld auf diesen Tag gefreut. Und das definieren meiner Prioritäten war auch wie zu erwarten sehr einfach. Damit diese Aufgabe nicht zu lapidar wird, habe ich mich dann gleich mal an meine mittel- und langfristigen Ziele gemacht, die ich allerdings sicher mit der Zeit noch verändern werde. Dabei habe ich mich &#8211; ganz nach Manier der alten Zielsetzungs-Schule &#8211; um eine positive Satzstellung bemüht.</p>
<h3>Tag 6: Folge einer Morgen-Routine</h3>
<p>Es war mir klar, dass ich ein entspannendes Element wie Meditation oder Yoga in meine Morgen-Routine bringen wollte. Der Versuch mit der Meditation schlug aber sofort fehl, da ich mich am frühen Morgen viel zu unaktiviert fühlte, um mich auf mich selbst zu konzentrieren. Stattdessen hatte ich ständig das Bedürfnis, mich zu recken und zu strecken.</p>
<p>Deshalb entschied ich mich dann für eine kurze Yoga-Session, die mich gut aktivierte und mich frischer in den Tag starten ließ. Dies werde ich die nächsten Tage auch erst einmal versuchsweise so fortsetzen und mir ein geeignetes Morgen-Programm heraussuchen. Wenn sich alles richtig anfühlt, werde ich dann mein Yoga-Programm durch Stacking in den Morgen integrieren.</p>
<h3>Tag 7: Reduziere Deine Abonnements</h3>
<p>Meine RSS-Abonnements wollte ich schon lange einmal ausmisten. Allerdings ist das für mich ein längerer Prozess, denn anstatt einfach nur zu löschen, versuche ich möglichst viel aufzuwerten. Dazu müssen aber verschiedene Feeds erst einmal unter Beobachtung gestellt werden.</p>
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<p>Also habe ich in meinem RSS-Reader »Leaf« ein bisschen Ordnung geschaffen, indem ich die Streams besser in verschiedene Interessen-Gebiete aufgeteilt habe. Von Feeds, die sehr unregelmäßig oder gar nicht mehr neue Artikel anzeigen, habe ich mich postwendend getrennt. Andere kamen dafür hinzu, um neue Quellen auszuloten und sie später zu reduzieren.</p>
<p><em>Es ist niemals zu spät, die Challenge selbst auszuprobieren! Möchtest Du stattdessen mehr über meine Erfahrungen mit der Herausforderung wissen, geht es für Dich am nächsten Sonntag weiter.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Back to the Roots: Warum ich wieder ein Handy nutze</title>
		<link>http://www.mirkoschubert.de/815-back-roots-warum-handy-nutzen.html</link>
		<comments>http://www.mirkoschubert.de/815-back-roots-warum-handy-nutzen.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 May 2015 09:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 17 Jahren kaufte ich mir mein erstes Handy. Ich erinnere mich noch ziemlich genau daran. Ich studierte 1998 in Dresden und ging in einen E-Plus-Laden, um mir mein Mobiltelefon auszusuchen. In meiner Heimatstadt hingegen musste ich noch zwei Jahre auf den Netzausbau von E-Plus warten. Es wurde das Nokia 5110 classic mit einer schicken [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 17 Jahren kaufte ich mir mein erstes Handy. Ich erinnere mich noch ziemlich genau daran. Ich studierte 1998 in Dresden und ging in einen E-Plus-Laden, um mir mein Mobiltelefon auszusuchen. In meiner Heimatstadt hingegen musste ich noch zwei Jahre auf den Netzausbau von E-Plus warten.</p>
<p><span id="more-815"></span></p>
<p>Es wurde das Nokia 5110 classic mit einer schicken Antenne, monochromen LCD-Display und austauschbaren Gehäuseschalen. Mit ca. 13,2 x 47,5 x 3,1 Zentimeter und einem Gewicht von etwa 170 Gramm gehörte es schon zu den kompakten Geräten der damaligen Zeit.</p>
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<p>Der Akku hielt im Standby etwa 10 Tage, man konnte telefonieren, SMS schreiben und dank drei Spielen sich auch einmal die Zeit zwischen den Vorlesungen vertreiben.</p>
<h3>Vom Handy zum Smartphone</h3>
<p>Unzählige Handys von Nokia, Motorola, Sagem und Co. später war ich nun selbst mit meinem iPhone 4 schon veraltet. Nach dem iPhone 3G war dies mein zweites Smartphone überhaupt und dabei bin ich geblieben. Nur durch regelmäßige Reviews bekam ich auch andere Geräte mit sämtlichen Betriebssystemen in die Hände.</p>
<p>Die Größe der heutigen Smartphones nimmt sich nicht viel im Vergleich zur damaligen Zeit, nur dass sie sehr viel dünner und die Farbdisplays mit bis zu 6 Zoll Diagonale einfach riesig geworden sind. Und wenn es hoch kommt, hält der Akku heutzutage im Standby nur noch 2 Tage.</p>
<p>Das Smartphone ist zum vollwertigen Computer geworden: Telefon- und SMS-Funktion sind inzwischen Nebensache. Mit dem Gerät kommt der Nutzer zu jeder Zeit ins Internet, ob zu Hause über WLAN oder unterwegs über LTE.</p>
<p>Jedwede Information ist nur wenige Fingertipps entfernt und wenn wir einmal nicht draufschauen, werden wir über jede Neuigkeit dennoch benachrichtigt. Smartwatches machen selbst die Bewegung der Hand in die Hosentasche überflüssig.</p>
<h3>Ein Multifunktionsgerät</h3>
<p>Das Handy ist längst nicht mehr nur ein Telefon &#8211; es ist Foto- und Videokamera, MP3-Player, Lesegerät und Navigationsgerät. Und mithilfe der App Stores können wir Millionen Erweiterungen für unser Smartphone herunterladen und es um viele weitere Zwecke ergänzen. Ach, und eine Spielekonsole ist es inzwischen auch.</p>
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<p>Im Grunde unterstütze ich ja den Trend, Geräte mehreren Zwecken zuzuführen. Das ist nicht nur praktisch, sondern schont sogar noch die Umwelt, denn mehrere Geräte bedeuten auch mehr Müll. Andererseits kann ich die sehr eingeschränkte Haltbarkeit der Smartphones und den Trend zum jährlichen Austausch derselbigen nicht nachvollziehen.</p>
<h3>Brauche ich das wirklich?</h3>
<p>Trotz dass viele dieser Funktion durchaus praktisch sein können, hatte ich immer wieder die Bedenken, ob ich solch ein Gerät denn wirklich brauche. Also habe ich mir einmal einige Fragen gestellt:</p>
<ul>
<li>Brauchen wir tatsächlich ständigen Zugriff auf Informationen, wenn wir sowieso schon unter permanenten Informations- und Reizüberfluss leiden?</li>
<li>Brauchen wir wirklich so viel virtuellen Kontakt zu unseren Freunden und Bekannten, wenn wir auch anrufen oder uns mit ihnen treffen können?</li>
<li>Müssen wir überhaupt zu jeder Zeit Fotos machen und sie mit der Öffentlichkeit teilen? Wo bleibt die Kunst?</li>
<li>Brauchen wir wirklich digitale Bücher auf Displays, die im Sonnenlicht und im Dunkeln unsere Augen schädigen?</li>
<li>Wollen wir tatsächlich unsere ganze Freizeit mit Spielen wie »Angry Birds« oder »Cut the Rope« verschwenden?</li>
</ul>
<p>Da ich die meisten dieser Fragen mit einem klaren <em>Nein</em> beantworten konnte und mich schon vor einiger Zeit mit <a href="http://www.mirkoschubert.de/762-kommentar-wozu-braucht-smartphone.html">dem idealen Handy</a> für mich befasst hatte, habe ich vor kurzem einen Entschluss gefasst:</p>
<p><em>Ich will zurück zu 1998, in Sachen Handy eine einfache Zeit! Nur eben mit den technischen Vorteilen von heute.</em></p>
<p>Und so wechselte mein altes iPhone 4 seinen Besitzer. Stattdessen wandle ich nun wieder auf den Pfaden von Nokia. Klar, das Unternehmen hat schon längst seinen Zenit erreicht und wurde zudem auch noch von Microsoft aufgekauft. Aber eines der letzten Geräte der alten Zeit &#8211; das inzwischen den Namen »Feature Phone« trägt und seinem Beinamen »Candybar« gerecht wird &#8211; wurde mein Eigen: Das <a href="http://www.microsoft.com/de-de/mobile/smartphone-handy/130/" target="_blank">Nokia 130</a>.</p>
<h3>Mein neues Handy</h3>
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<p>Es ist 2015. Mein Handy hat keine klobige Antenne, ist etwas kleiner und vor allen Dingen dünner. Es wiegt nur noch knappe 70 Gramm. Statt auswechselbarem Cover strahlt mir das Gerät gleich direkt im rot-orangener Plastik entgegen.</p>
<p>Es hat keinen Touchscreen, sondern eine herkömmliche Tastatur &#8211; 16 Tasten zzgl. Steuerkreuz. Es hat keine Kamera, kann kein Internet. Ich kann damit nur Telefonieren und SMS schreiben.</p>
<p>Naja, ein bisschen »moderner« geht es dennoch: Dank microSD-Karte passt der MP3-Player noch mit rein. Mit Kopfhörer ist auch ein FM-Radio an Bord. Ich kann gleich zwei SIM-Karten in das Handy stopfen. Und der Akku hält im Standby ungefähr einen Monat. Und das für knapp 30 Euro.</p>
<p>Bücher lesen kann ich auch auf meinem Kindle. Und eine vollwertige (Garmin-)Navigation kaufe ich mir dann, wenn es nötig wird.</p>
<p><em>Anmerkung: »Handy« ist eigentlich kein richtiges Englisch, daher ist »Mobiltelefon« ein besseres Wort. Ich nutze dennoch das »Handy«, um zwischen dem einfachen Mobiltelefon und dem multifunktionalem Smartphone zu unterscheiden.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum die Gesellschaft mehr Querdenker braucht</title>
		<link>http://www.mirkoschubert.de/810-warum-gesellschaft-querdenker-braucht.html</link>
		<comments>http://www.mirkoschubert.de/810-warum-gesellschaft-querdenker-braucht.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2015 08:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Querdenker]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mirkoschubert.de/?p=810</guid>
		<description><![CDATA[Vielleicht träumst Du einfach auszusteigen und Dein Leben in neue Bahnen zu lenken. Vielleicht hast Du aber auch ganz konkrete Vorstellungen, wie eine bessere Gesellschaft aussehen sollte. Doch warum funktioniert das Ganze nur so selten? Gerade in der heutigen Zeit sind viele Menschen unzufrieden mit dem Leben und der Gesellschaft. Sie empfinden vielleicht, dass sie [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht träumst Du einfach auszusteigen und Dein Leben in neue Bahnen zu lenken. Vielleicht hast Du aber auch ganz konkrete Vorstellungen, wie eine bessere Gesellschaft aussehen sollte. Doch warum funktioniert das Ganze nur so selten?</p>
<p><span id="more-810"></span>
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<p>Gerade in der heutigen Zeit sind viele Menschen unzufrieden mit dem Leben und der Gesellschaft. Sie empfinden vielleicht, dass sie nur noch zum arbeiten auf dieser Welt sind oder dass der Bevölkerung zuviel Leid wiederfährt. Sie beschweren sich über die »Meckergesellschaft Deutschland« oder die Gier des Einzelnen, die die Wirtschaft noch zusätzlich vorantreibt.</p>
<h3>Ausstieg aus der Gesellschaft</h3>
<p>Der eine oder andere träumt deshalb von einer besseren, angenehmeren und vielleicht auch friedlicheren Gesellschaft. Damit die Gewalt oder die Gier nach Macht aufhört oder die Menschheit einfach nur ein bisschen freundlicher zueinander ist. Manche haben dazu sogar ganz konkrete Ideen und Vorschläge.</p>
<p>Sie bauen an einer Utopie, die bisherige Gesesellschaftsstrukturen auf den Kopf stellt und durchaus das Potential haben kann, die Welt zu einem besseren Platz zu machen. Teilweise probieren sie ihre Ansichten auch in Ökodörfern, Kommunen und anderen alternativen Lebensräumen aus.</p>
<h3>Ist eine Utopie nicht erreichbar?</h3>
<p>Doch viel zu oft ist das Scheitern ihrer Ideen schon vorprogrammiert. Nicht, weil die Ansichten etwa in eine falsche Richtung laufen würden, sondern einzig und allein, weil es der durchschnittlichen Bevölkerung an Vorstellungsvermögen fehlt.</p>
<p>In vielen Nachschlagewerken wird die Utopie sogar »als Synonym für einen von der jeweils vorherrschenden Gesellschaft vorwiegend als unausführbar betrachteten Plan (&#8230;) benutzt« (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Utopie" target="_blank">Wikipedia</a>). In den Köpfen der Mehrheit hat der Entwurf einer besseren Gesellschaft einfach keinen Platz.</p>
<p>Auch im vor etwa zwei Monaten gestarteten <a href="http://www.mirkoschubert.de/792-tv-experiment-newtopia-test.html">TV-Experiment</a> »Newtopia« ist der Traum von einer alternativen Gesellschaftsform schon längst ausgeträumt. Die Teilnehmer fielen von Anfang an in die gleichen Muster und lebten die gleichen Werte wie in unserem real existierenden Leben.</p>
<p>Eine mehr oder weniger stabile Wirtschaft wurde aufgebaut, die durch Überschuldung glänzt, Streit wurde provoziert, anders Denkende ausgegrenzt und Luxus gepredigt. Niemand kam auch nur einmal auf die Idee, etwas anders zu machen! Wollen die Bewohner und der Sender uns damit zeigen, dass es keinen Ausweg aus unserer Misere gibt? Dass wir am Höhepunkt unserer Schöpfung angekommen sind, wo Unterhaltung mehr zählt als Innovation?</p>
<h3>Neue Querdenker braucht das Land!</h3>
<p>Mitnichten! Wir sind uns alle einig, dass unsere Gesellschaft optimiert werden kann. Aber wir haben eine höllische Angst davor, aus dem Alltagstrott auszubrechen, anders zu denken oder gar zu leben.</p>
<p>Es gibt viel zu wenige Querdenker! Es gibt zu wenig Menschen, die das Träumen noch nicht verlernt haben und gänzlich außerhalb des Systems denken können. »Out of the box« &#8211; wie man so schön sagt. Doch nur diese Leute können unsere Gesellschaft voran bringen und in eine für alle angenehmere Richtung lenken.</p>
<h3>Ablehnung vorprogrammiert</h3>
<p>Die Frage des Warums möchte ich Dir einmal einem Beispiel verdeutlichen. Nehmen wir doch einmal an, dass ich als Querdenker Dir ein Konzept für eine alternative Gesellschaft vorstelle, die gänzlich aus unserem heutigen System herausfällt. Vermutlich hättest Du dann sofort ein paar Gegenargumente parat:</p>
<dl>
<dt>Das funktioniert so nicht!</dt>
<dd> Vielleicht fehlt es Dir einfach an Vorstellungskraft, sich einer anderen Lebensweise anzunehmen. Du bringst dann vermeintliche »Beweise« an, warum die Idee gar nicht funktionieren kann.</dd>
<dt>Ich will das nicht!</dt>
<dd> Wahrscheinlich fällt es Dir aber auch schwer, aus dem bisherigen System auszubrechen. Das Gewohnte gibt Dir Sicherheit, die Du, solltest Du Dich auf das Neue, Unbekannte einlassen, gänzlich aufgeben müsstest.</dd>
<dt>Das ist mir zuviel Arbeit!
<dt>
<dd> Etwas zu verändern, erfordert viel Kraft. Oft fehlt es an Motivation, diese ganze Arbeit aufzuwenden &#8211; selbst wenn es Dir danach wesentlich besser gehen könnte.</dd>
<dt>Das ist mir zu esotherisch!</dt>
<dd>Sicher hast Du schon einmal gänzlich andere Meinungen als »Esotherik« abgetan. Denn uns fällt es schwer, Dinge, die wir nicht nachvollziehen oder anfassen können, zu glauben. Doch welche unerprobte Idee gilt denn schon als bereits bewiesen?</dd>
</dl>
<h3>Lerne, out of the box zu denken!</h3>
<p>Hast Du Dich in der Vergangenheit schon dabei ertappt, solche Gedanken zu äußern oder sind sie Dir zumindest im ersten Moment in den Sinn gekommen? Als angehender Querdenker solltest Du etwas dagegen tun!</p>
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<p>Ich kann nur an Dich apellieren: Bleibe offen für Neues und verschließe Dich nicht vor Dingen, die vielleicht im ersten Moment keinen Sinn ergeben. Probiere Dinge aus, die Du noch nie zuvor in Deinem Leben getan hast.</p>
<p>Versuche Dich einmal am »Was wäre wenn?«-Spiel! Was wäre, wenn alle Menschen auf der Welt Gier und Neid ablegen würden? Was wäre, wenn es die freie Marktwirtschaft nicht mehr geben würde? Was wäre, wenn alle Menschen nach ihren Fähigkeiten und Leidenschaften leben würden?</p>
<p><em>Was wäre, wenn Du den ersten Schritt machen würdest, die Gesellschaft zu verändern?</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Newtopia: Die 10 Gebote für Talpa und Sat.1</title>
		<link>http://www.mirkoschubert.de/808-newtopia-10-gebote-talpa-sat1.html</link>
		<comments>http://www.mirkoschubert.de/808-newtopia-10-gebote-talpa-sat1.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2015 11:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Gebote]]></category>
		<category><![CDATA[Livestream]]></category>
		<category><![CDATA[Newtopia]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Zuschauer sind unzufrieden mit dem verkappten Reality-TV-Format Newtopia. Zusammen mit einigen Zuschauern habe ich einige »Forderungen« an den Sender und die Produktionsfirma ausgearbeitet, wie das Format funktionieren könnte. Bitteschön: Die 10 Gebote für Talpa und Sat.1! Im Chat von bb-unzensiert.de wird viel über Newtopia diskutiert. Nicht erst seit dem Besprechungs-Debakel wird aber eins schnell [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Zuschauer sind unzufrieden mit dem verkappten Reality-TV-Format Newtopia. Zusammen mit einigen Zuschauern habe ich einige »Forderungen« an den Sender und die Produktionsfirma ausgearbeitet, wie das Format funktionieren könnte. Bitteschön: Die 10 Gebote für Talpa und Sat.1!</p>
<p><span id="more-808"></span>
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<p>Im <a href="http://www.bb-unzensiert.de/#!chat" title="BB unzensiert Chat" target="_blank">Chat von bb-unzensiert.de</a> wird viel über Newtopia diskutiert. Nicht erst seit dem Besprechungs-Debakel wird aber eins schnell deutlich: Die Zuschauer sind mehr als unzufrieden mit der Sendung. Deshalb haben wir nun eine »Forderungsliste« an die Produtionsfirma Talpa Germany GmbH sowie den Sender Sat.1 entwickelt. <em>Aber Vorsicht: Ironie!</em></p>
<h3>Die 10 Gebote für Newtopia</h3>
<ol>
<li>Alle Pioniere von Newtopia werden gegen neue Kandidaten ausgetauscht, die sich mit der Gründung einer neuen bzw. anderen Gesellschaft auskennen. Sie dürfen vorher keinen Beruf in den Medien ausgeübt haben.</li>
<li>Die angestrebte Gesellschaft hat die Auflage, langfristig <a href="http://www.mirkoschubert.de/799-gedankenanstoss-e-mail-newtopia.html" title="Gedankenanstoß: Meine E-Mail an Newtopia">ohne Geld und Konsum</a> auszukommen.</li>
<li>Drogen werden den Pionieren komplett verboten, auch und insbesondere der Alkohol.</li>
<li>Es gibt seitens der Produktion <em>und</em> des Senders keine Beeinflussung der Pioniere.</li>
<li>Nur die Zuschauer können in einem transparenten System Pioniere raus- und reinwählen.</li>
<li>Alle Kommunikationsversuche der Zuschauer und Kooperationspartner werden 1:1 zu den Pionieren durchgelassen.</li>
<li>Der Livestream bleibt die versprochenen 24/7 offen und es gibt keine Cuts bzw. Zensur mehr.</li>
<li>Der Livestream wird mittels HTML5 ohne Adobe Flash-Plugin ausgespielt.</li>
<li>Es kommt sowohl eine Kamera in den Technikraum als auch in die Regie.</li>
<li>Die Mikrofone sind nicht nur an den Pionieren, sondern auch in der Umgebung angebracht.</li>
</ol>
<p><em>Hast Du noch weitere Vorschläge zur Verbesserung oder Erweiterung der Gebote? Diskutiere sie in den Kommentaren!</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Newtopia: Mein Angebot an die Bewohner</title>
		<link>http://www.mirkoschubert.de/804-newtopia-mein-angebot-bewohner.html</link>
		<comments>http://www.mirkoschubert.de/804-newtopia-mein-angebot-bewohner.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2015 13:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Webentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Angebot]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Newtopia]]></category>

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		<description><![CDATA[Da viele Zuschauer die Webseite der Bewohner von Newtopia nicht sonderlich ernst nehmen können, weil die Umsetzung ganz offensichtlich große Mängel aufweist, habe ich mir heute einmal die Mühe gemacht, eine E-Mail aufzusetzen und den »Pionieren« ein wenig zur Hand zu gehen. Liebe Andreia, Da ich selbst Betreiber mehrerer Webseiten bin und Euer Treiben bereits [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da viele Zuschauer die Webseite der Bewohner von Newtopia nicht sonderlich ernst nehmen können, weil die Umsetzung ganz offensichtlich große Mängel aufweist, habe ich mir heute einmal die Mühe gemacht, eine E-Mail aufzusetzen und den »Pionieren« ein wenig zur Hand zu gehen.</p>
<p><span id="more-804"></span>
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<p><em>Liebe Andreia,</em></p>
<p>Da ich selbst Betreiber mehrerer Webseiten bin und Euer Treiben bereits seit geraumer Zeit über den Livestream beobachte, möchte ich Dir bzw. allen Bewohnern von Newtopia ein Geschäft vorschlagen.</p>
<p>Da ich wie auch viele weitere Zuschauer Eure Webseite <a href="http://www.newtopia-pioniere.de" title="Newtopia Pioniere" target="_blank">www.newtopia-pioniere.de</a> noch als riesige Baustelle empfinde und viele Punkte noch einer Verbesserung oder gar Neu-Entwicklung bedürfen, möchte ich mich anbieten, Dir in einer beratenden Funktion zur Seite zu stehen. Ich würde Dir dazu einige E-Mails zu verschiedenen Themen mit zahlreichen Tipps zur Optimierung Eurer Webseite zukommen lassen. Außerdem bin ich für Rückfragen zum Thema jederzeit offen.</p>
<p><em>Folgende Themen würde ich ansprechen:</em></p>
<ol>
<li>Die Wahl eines geeigneten Content-Management-Systems oder einer Shop-Lösung (zugeschnitten auf Eure Möglichkeiten),</li>
<li>Die Entwicklung bzw. Verbesserung des Designs sowie der Typografie der Webseite,</li>
<li>Die Strukturierung der Inhalte sowie ein paar organisatorische Tipps für die bessere Umsetzung mit mehreren Autoren,</li>
<li>Ein paar Grundlagen zur Rechtssicherheit der Webseite</li>
<li>Und schließlich die Suchmaschinen-Optimierung sowie das Link-Building zur Erweiterung Eurer Reichweite.</li>
</ol>
<p>Da Ihr ja offenbar momentan nicht sonderlich liquide seid und mich Eure derzeitig angebotenen Produkte und Dienstleistungen nicht interessieren, würde ich mich als Honorierung meiner Leistungen über eine Namensnennung inklusive Verlinkung auf <a href="http://www.mirkoschubert.de" title="Mirko Schubert">www.mirkoschubert.de</a> an geeigneter Stelle Eurer Webseite (z.B. im Footer) sehr freuen. Ich bin aber auch für weitere Ideen von Euch zur Honorierung meiner Dienstleistung offen.</p>
<p>Als kleine Kostprobe &#8211; und da ich der Meinung bin, dass das Thema schon lange überfällig ist &#8211; möchte ich kurz zur Rechtssicherheit und dem Umgang mit dem Kunden ein kleines Feedback geben:</p>
<p><em>Vorweg: Ich bin kein Anwalt und spreche hier lediglich über meine Erfahrungswerte. Ich rate also dringend dazu, im Zweifelsfall einen Anwalt hinzuzuziehen.</em></p>
<p>Ich finde es schön, dass Ihr bereits Eure Produkte und Dienstleistungen auf Eurer Webseite anbieten möchtet, obwohl noch kein geeignetes Shopsystem aufgesetzt wurde. Allerdings solltet Ihr auch daran denken, dass die jetzigen Angebote bereits nach deutschem Recht zu behandeln sind.</p>
<h3>Platzierung des Angebots</h3>
<p>Das fängt damit an, dass Ihr bei Auktionen die genauen Konditionen angeben solltet, also beispielsweise ob das Gebot bereits vertragsbindend ist oder ob der Versand inklusive ist oder noch aufgeschlagen wird.</p>
<p>Sowohl Auktionen als auch alle weiteren Angebote erfordern die genaue Beschreibung des Produkts sowie geeignete Fotos <em>des Vertragsgegenstands</em>. Sonst kann ich bei der aktuellen Auktion als Käufer durchaus auch auf die Staffelei bestehen oder bei den Kisten auf die Original-Kisten der Pioniere.</p>
<p>Außerdem gehört zur Beschreibung Eures Angebots, dass der Bruttopreis genannt wird und auch auf die Umsatzsteuer hingewiesen wird. Die Versandkosten sowie Lieferzeiten und Zahlungsarten müssten ebenfalls genannt werden (wird ja leider nur zum Teil und sehr schwammig gemacht).</p>
<h3>Klarer Bestellvorgang</h3>
<p>Im Bestellvorgang muss klar der Ablauf erkennbar sein. Eine verpflichtende Angabe der Telefonnummer ist im übrigen gemäß des Datenvermeidungsprinzips nicht zu empfehlen. Vor dem Bestellen muss auch zwingend ein Überblick der Produkte, der aufgeschlüsselte Gesamtbetrag, Zahlungsart, Liefer- und Rechnungsanschrift angegeben werden. Auch auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die Widerrufsbelehrung muss bereits <em>vor</em> dem Abschluss der Bestellung hingewiesen werden.</p>
<p>Eine eindeutig gekennzeichnete Schaltfläche (z.B. »zahlungspflichtig bestellen«) schließt den Bestellvorgang ab. Auch seid ihr zu einer sofortigen Bestellbestätigung per E-Mail mit angehangener Widerrufsbelehrung verpflichtet.</p>
<h3>Umgang mit dem Kunden</h3>
<p>Beim Umgang mit dem Kunden solltet Ihr nicht nur darauf achten, immer freundlich und zuvorkommend zu sein (ganz speziell in Eurem Fall), sondern auch Gebote und Vorbestellungen ernst zu nehmen.</p>
<p>So solltet Ihr in keinem Fall die Konditionen noch im Nachhinein ändern, indem Ihr ein Auswahlverfahren bei zu großem Interesse einführt oder gar die Anzahl einer Limitierung nach unten schraubt. Denkt bitte auch daran, dass Gewinnspiele ebenfalls gesetzlichen Regelungen unterliegen.</p>
<p>Spaßbieter und Abbestellungen habt Ihr meiner Ansicht nach selbst zu verantworten, weil Ihr eben nicht genügend Transparenz in das Bestellsystem bringt und die rechtliche Lage nicht verdeutlicht.</p>
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<p>Sicher habe ich noch das Eine oder Andere vergessen. Du siehst aber, dass es praktisch unmöglich ist, dies ohne Shopsystem umzusetzen. Ich warne aber dennoch vor der jetzigen Herangehensweise, da es somit bereits vorprogrammiert ist, dass viele Eurer Käufer bereits im Vorfeld abspringen oder sogar gegen Euch vorgehen könnten. Deshalb rate ich dringend dazu, Euch damit auseinander zu setzen!</p>
<p>Zu den weiteren Punkten komme ich dann zu sprechen, wenn Ihr mein Angebot angenommen habt.</p>
<p>Bis dahin wünsche ich Dir und Deinen Mitbewohnern viele liebe Grüße aus Hamburg,<br />
Mirko Schubert</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedankenanstoß: Meine E-Mail an Newtopia</title>
		<link>http://www.mirkoschubert.de/799-gedankenanstoss-e-mail-newtopia.html</link>
		<comments>http://www.mirkoschubert.de/799-gedankenanstoss-e-mail-newtopia.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 13:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Als eifriger Newtopia-Zuschauer empfinde ich nicht nur die nun bewiesene Beeinflussung durch die Produktionsfirma als ungeheuerlich. Auch das Verhalten der Bewohner entspricht meiner Meinung nach nicht dem Ziel, eine neue Gesellschaft zu entwickeln. Deshalb habe ich nun einmal eine E-Mail mit zahlreichen Anregungen an die »Pioniere« geschickt, die ich an dieser Stelle gern veröffentlichen möchte. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als eifriger Newtopia-Zuschauer empfinde ich nicht nur die nun bewiesene <a href="http://www.bb-unzensiert.de/#!a=1987" title="Alles Fake? Skandal in der Nacht: Newtopia demontiert sich selbst" target="_blank">Beeinflussung durch die Produktionsfirma</a> als ungeheuerlich. Auch das Verhalten der Bewohner entspricht meiner Meinung nach nicht dem Ziel, eine neue Gesellschaft zu entwickeln. Deshalb habe ich nun einmal eine E-Mail mit zahlreichen Anregungen an die »Pioniere« geschickt, die ich an dieser Stelle gern veröffentlichen möchte.</p>
<p><span id="more-799"></span>
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<p><em>Liebe Newtopianer(innen),</em></p>
<p><em>Da ich mich selbst seit Jahren privat mit Zukunftsforschung und alternativen Gesellschaftsformen beschäftige, bin ich sehr interessiert an dem Projekt »Newtopia« und äußerst gespannt, was Ihr aus der Aufgabe, eine neue Gesellschaft zu entwickeln, in diesem einen Jahr macht. Ich glaube aber, dass Ihr Euch in vielen Dingen selbst belügt und einfach nur im Weg steht. Deshalb möchte ich diese E-Mail einmal dazu nutzen, Euch ein Gegenbeispiel zu Eurer bisher gelebten Gesellschaft &#8211; also quasi mein Newtopia &#8211; aufzuzeigen.</em></p>
<p><em>Seht es als »Fünf Minuten für Deutschland« oder auch »Fünf Minuten für die Pioniere«. Da ich selbst nicht vorort sein kann (und auch nicht will), würde ich mich darüber freuen, wenn Ihr meine E-Mail vorlest, damit nicht nur Ihr etwas von meinem Gedankenanstoß habt. Ebenso wäre ich begeistert, wenn Ihr meine Anregungen einmal intensiv diskutiert.</em></p>
<h3>Geld als Motivator für Gier und Neid</h3>
<p><em>Vor allen Dingen geht es mir um das Thema »Geld« als Motivator für eine Welt, in der Gier und Neid auf der Tagesordnung stehen. Denn seien wir doch mal ganz ehrlich: Es geht doch nicht nur um die Grundbedürfnisse &#8211; also Luft, Wasser, Ernährung, Wärme, Bewegung, Gesundheit, Sicherheit, Geborgenheit, Anerkennung, Nächstenliebe, Selbstbestimmung und Privatsphäre. Die Gier nach mehr ist in unserer Gesellschaft eine Krankheit, die die Werbeindustrie immer mehr heraufbeschwört und den Konsum damit antreibt.</em></p>
<p><em>Wie sagt man so schön: »Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, von Geld, das wir nicht haben, um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht mögen.« (Tyler Durden)</em></p>
<p><em>In diesem Sinne macht das aktuelle Newtopia auch keine Ausnahme.  Ihr streitet Euch um Luxusgüter, die ihr nicht braucht, und vernachlässigt Bedürfnisse, die jeder einzelne von Euch nötig hätte. Und Eure Ideen, seien es irgend welche überteuerten Produkte oder groß angelegte Dienstleistungen, stellen lediglich einen Spiegel der deutschen Wirtschaft dar.</em></p>
<p><em>Ich würde mir stattdessen wünschen, dass Ihr uns Menschen hier draußen einmal zeigt, dass es auch anders geht. Ich wünschte mir, dass wir lernen, friedvoller miteinander umzugehen &#8211; und das erreichen wir nur, indem wir Gier und Neid ablegen oder zumindest anders damit umgehen.</em></p>
<h3>Mein Newtopia ohne Geld</h3>
<p><em>In meinem Newtopia hat Geld daher keinen Platz. Doch viele können sich das gar nicht mehr anders vorstellen oder meinen dann, sich wieder in der Steinzeit wieder zu finden. Ich möchte Euch mit meinem Newtopia eine Gesellschaft vorstellen, die durchaus die Kraft hätte, ein Leben ohne Geld &#8211; respektive ohne Gier und Neid &#8211; umzusetzen.</em></p>
<p><em>Dafür ist vor allen Dingen komplette Autarkie von Nöten. So könnte man einmal damit beginnen, alternative Energiequellen wie etwa Solar- und Windkraft zu nutzen. Auch eine alternative Wassergewinnung und Abwasserlösung wären durchaus machbar. Informiert Euch doch dazu einmal im Internet und bei entsprechenden Institutionen!</em></p>
<p><em>Die Ernährung könnte sich durch systematischen Gemüse-Anbau und eigener Viehzucht auf Dauer autark umsetzen lassen. Auch für den Winter gäbe es Lösungen &#8211; von einer vernünftigen Lagerung der Lebensmittel vom Rest des Jahres bis hin zu Indoor-Gewächshäusern.</em></p>
<p><em>Auch für die Wärme gäbe es Technologien, die beispielsweise die Sonne oder die Erdwärme nutzen. Statt dem Internet könntet Ihr auf das kommende Outernet setzen. Bei der Kommunikation wäre es stattdessen angebracht, weg vom Smartphone oder Internet zu kommen.</em></p>
<p><em>Mit Erfindungsreichtum und Eurem Tatendrang werdet Ihr sicher auch noch weitere, eigene Ansätze finden.</em></p>
<h3>Ein gesundes Miteinander</h3>
<p><em>Auch die zwischenmenschliche Komponente möchte ich in meinem eigenen Newtopia betonen. So empfinde ich es als äußerst wichtig, dass jeder Mensch seinen Teil zum Ganzen aus eigenem Antrieb beiträgt. Es müssen auch nicht ständige semi-demokratische Abstimmungen stattfinden, wenn jeder einmal vorher darüber nachdenkt, ob er mit seinem Vorhaben bzw. Handeln anderen Menschen schadet oder nutzt. Bei Diskussionen würde ich außerdem eine 5-Sekunden-Regel einführen: Jeder, der etwas zu sagen hat, denkt vorab noch einmal fünf Sekunden darüber nach.</em></p>
<p><em>Jeder sollte sein Gegenüber mit Respekt und Toleranz (und schlagt mal bitte nach, was das überhaupt ist) begegnen, sich unterstützen, aber auch die Individualität des Einzelnen schätzen. Jeder sollte seine eigenen Fähigkeiten und Leidenschaften dazu nutzen, seinen Teil zur Gemeinschaft beizutragen.</em></p>
<p><em>Für die Dinge, die man zum Leben braucht, würde ich Euch sehr gern den so genannten »<a href="http://www.mirkoschubert.de/759-ist-eigentlich-minimalismus.html" title="Was ist eigentlich Minimalismus?">Minimalismus</a>« ans Herz legen. Verzichtet bewusst auf Luxusgüter und Konsum und konzentiert Euch auf das Wesentliche im Leben. Ihr werdet spüren, wie verschiedenste Belastungen von Euch abfallen. Für die Gemeinschaft schlage ich außerdem vor, wieder teilen zu lernen und sämtliche Dinge (bis auf einen kleinen persönlichen Besitz) untereinander zu gleichen Mengen aufzuteilen. Damit würde auch der Neid langfristig abgelegt werden.</em></p>
<h3>Mit großen Schritten zum Ziel</h3>
<p><em>Natürlich bin ich mir bewusst darüber, dass Euch viele dieser Vorschläge nicht kostenlos zur Verfügung stehen werden. Auch die deutsche Gesetzgebung und Bürokratie werden Euch mit Sicherheit noch zusätzlich Steine in den Weg legen.</em></p>
<p><em>Solltet Ihr darüber nachdenken, Euch einem Teil meiner Impulse anzunehmen, wünsche ich Euch deshalb viel Kraft, diese Hürden zu überwinden, Möglichkeiten zu erörtern und Sondergenehmigungen zu erwirken. Es gäbe garantiert auch viele Menschen, die Euch auf Eurem Weg auf die eine oder andere Art unterstützen würden.</em></p>
<p><em>Außerdem ist es natürlich nicht verwerflich, für die Verwirklichung eines solchen Projekts Geld zu erwirtschaften, denn schließlich könnt ihr Ein- und Ausgaben beim Aufbau einer Autarkie schon zeitnah immer weiter zurück fahren. Vielleicht könntet Ihr für einige Teilprojekte zur Finanzierung sogar auf Crowdfunding zurück greifen.</em></p>
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<p><em>Selbstverständlich ist dies nur ein Weg von vielen, eine neue bzw. alternative Gesellschaft zu entwickeln. Wichtig wäre mir persönlich aber, dass Ihr Euer gemeinsames Newtopia fern ab vom Mainstream erörtert, um es dann auch mit vereinten Kräften umzusetzen.</em></p>
<p><em>Damit Deutschland nicht nur immer wieder mit dem Kopf schüttelt. Und damit ich Euch auch wirklich »Pioniere« nennen kann!</em></p>
<p><em>Liebe Grüße,<br />
Mirko</em></p>
<p><em>(Diese Mail lässt sich im langsamen Tempo innerhalb von etwa 5 Minuten lesen.)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mac oder PC: Ein Gedankenexperiment</title>
		<link>http://www.mirkoschubert.de/796-mac-oder-pc-gedankenexperiment.html</link>
		<comments>http://www.mirkoschubert.de/796-mac-oder-pc-gedankenexperiment.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2015 11:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mac oder PC, Intel oder AMD, Xbox oder Playstation &#8211; es gibt so viele Konkurrenten, bei denen sich zwei Lager bilden. Wie wäre es aber, wenn es diese Art der Marktwirtschaft nicht gäbe? Meine Computer-Erfahrung ist bereits recht lang. Nachdem ich mit C46, Amiga und Atari angefangen habe, waren PCs mit MS-DOS, Windows, verschiedenen Linux-Derivaten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mac oder PC, Intel oder AMD, Xbox oder Playstation &#8211; es gibt so viele Konkurrenten, bei denen sich zwei Lager bilden. Wie wäre es aber, wenn es diese Art der Marktwirtschaft nicht gäbe?</p>
<p><span id="more-796"></span></p>
<p>Meine Computer-Erfahrung ist bereits recht lang. Nachdem ich mit C46, Amiga und Atari angefangen habe, waren PCs mit MS-DOS, Windows, verschiedenen Linux-Derivaten und BSD meine Welt. Ich habe viel herumprobiert, um genau das System zu finden, das mir am meisten Spaß macht.</p>
<h3>Bin ich ein Apple-Fan?</h3>
<p>Die Vorteile eines auf genau auf die Hardware abgestimmten Betriebssystems und klar kommunizierte Werte wie Usability (Benutzbarkeit) und Design haben mich vor etwa 10 Jahren nach vielem Hin und Her dazu bewogen, entgültig auf den Mac umzusteigen.</p>
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<p>Mir ist durchaus bewusst, dass die Geräte auch einige Nachteile haben. Die Entwicklung im mobilen Sektor kann ich inzwischen <a href="http://www.mirkoschubert.de/745-iphone-6-apple-im-abwaerts-trend.html" title="iPhone 6 &#038; Co: Apple im Abwärts-Trend">nicht mehr nachvollziehen</a>. Insbesondere die Grafik der Macs ist nicht für Highend-Spiele geeignet und die Zeiten, in denen man selbst aufrüsten oder reparieren konnte, sind längst vorbei, auch wenn die Lebensdauer eines Macs bedeutens länger ist.</p>
<h3>Die Dualität der Systeme</h3>
<p>Trotzdem kann ich die Spaltung »Mac oder PC« insbesondere im Netz nicht nachvollziehen. Jeder hat natürlich sein ganz persönliches Lieblingsprodukt. Aber deshalb muss doch keiner den anderen angreifen! </p>
<p>Die Dualität der Fans zieht sich durch die ganze Technik-Branche: Ob Android oder iOS, Intel-Prozessoren oder doch lieber AMD, Playstation 4 oder Xbox One, Canon oder Nikon &#8211; gerade die großen Unternehmen bringen Massen gegeneinander auf. Von den irrsinnigen Patent-Klagen mal ganz abgesehen.</p>
<p>Und natürlich ist das bei gänzlich anderen Branchen nicht viel anders.</p>
<h3>Eine Wende um 180 Grad</h3>
<p>Ich möchte mit Dir aber heute einmal ein Gedankenexperiment machen. Stellen wir uns doch einmal vor, dass plötzlich alle genug von der freien Marktwirtschaft haben. Den Firmen geht es plötzlich nicht mehr um das Geld verdienen, sondern um Innovation und Nutzen.</p>
<p>Microsoft hat es plötzlich satt, ein stückhaftes Betriebssystem anzubieten, das mit so unterschiedlicher Hardware zurecht kommen muss. Stattdessen besinnt sich das Unternehmen auf ihre Stärken und lässt die Schattenseiten hinter sich.</p>
<p>Apple hingegen hat genug davon, sich nach den Wünschen ihrer Gegner zu richten und die Präferenzen ihrer Käufer immer mehr außer Acht zu lassen. Das Unternehmen besinnt sich stattdessen darauf, wieder der Innovationskraft seines Schöpfers gerecht zu werden.</p>
<h3>Das »ideale« Produkt</h3>
<p>Beide Giganten setzen sich an einen Tisch und diskutieren gemeinsam, wie ein Computersystem den Menschen nutzen kann und wie es jeder ohne große Kenntnisse bedienen kann. Sie achten die Individualität und Kreativität des anderen.</p>
<p>Und auch die kleineren Betriebssystementwickler und Hardware-Hersteller stoßen hinzu und bringen ihren Teil mit ein. Aus einer großen Branche wird plötzlich eine Gemeinschaft, die an einem einzigen Ziel arbeitet: Dem Menschen ein unvergleichliches Werkzeug zu bieten.</p>
<p>Zusammen entwickeln sie ein System, das</p>
<ul>
<li>für Jahrzehnte haltbar ist, sich aber unbegrenzt erweitern lässt, um dem steigenden Anforderungen der Nutzer gerecht zu werden,</li>
<li>auf neu geschaffenen Standards beruht, die kein Hersteller umgehen kann oder will,</li>
<li>die Individualität und Kreativität des Nutzers wieder an erste Stelle stellt,</li>
<li>dennoch von jedermann ohne Einschränkungen zu bedienen ist.</li>
</ul>
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<p>Die Vorteile liegen auf der Hand: Jeder arbeitet miteinander und bringt seine Stärken in das Gesamtwerk ein. Es gibt keinen Neid und keine Gier, etwas besser zu machen oder mehr zu verdienen als der andere. Und die derzeit relativ schnelle technologische Entwicklung würde ich zu allem Überfluss noch vervielfachen.</p>
<h3>Ein Beispiel für die Welt</h3>
<p>Natürlich sehe ich die Zusammenarbeit von Microsoft und Apple lediglich als Beispiel. In jeder Branche könnte das durchaus funktionieren. Warum unzählige Marmeladen kreieren, um immer die beste verkaufen zu wollen? Warum nicht gemeinsam das Wissen zusammentragen und eine einzige gesunde Marmelade &#8211; natürlich in verschiedenen Geschmacksrichtungen &#8211; schaffen?</p>
<p>Ich würde sogar so weit gehen, dass man dieses Vorgehen nicht nur auf Produkte und Unternehmen anwendbar ist. Wir alle könnten uns ein Beispiel daran nehmen, unsere Stärken vereinen und gemeinsam nach Lösungen und Anregungen suchen!</p>
<p><i>Was hältst Du von meinem kleinen Gedankenexperiment? Wo siehst Du die Stärken und Schwächen dieses Systems? Ich freue mich auf eine rege Diskussion in den Kommentaren und/ oder sozialen Netzwerken!</i></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>TV-Experiment »Newtopia« im ausführlichen Test</title>
		<link>http://www.mirkoschubert.de/792-tv-experiment-newtopia-test.html</link>
		<comments>http://www.mirkoschubert.de/792-tv-experiment-newtopia-test.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2015 16:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Newtopia]]></category>
		<category><![CDATA[test]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit etwa einem Monat wird sowohl im TV als auch online das neue Reality-Format »Newtopia« ausgestrahlt. Da die Ziele der Sendung ganz gut in mein Anliegen passen, habe ich die Sendung für Dich getestet. Der Sender Sat.1 und Endemols Kreativschmiede Talpa hat mit »Newtopia« hat große Ziele: Wie beim erfolgreichen niederländischen Vorgänger »Utopia« werden 15 [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit etwa einem Monat wird sowohl im TV als auch online das neue Reality-Format »Newtopia« ausgestrahlt. Da die Ziele der Sendung ganz gut in mein Anliegen passen, habe ich die Sendung für Dich getestet.</p>
<p><span id="more-792"></span></p>
<p>Der Sender Sat.1 und Endemols Kreativschmiede Talpa hat mit »Newtopia« hat große Ziele: Wie beim erfolgreichen niederländischen Vorgänger »Utopia« werden 15 Pioniere in ein abgeschottetes Areal gesperrt, um eine neue Gesellschaft zu gründen.</p>
<p>Auf einem Grundstück mit großer Scheune, einem Stall mit zwei Kühen und 25 Hühnern sowie einem Teich mit vielen Forellen dürfen sich die frischen Newtopianer nun austoben. »Regeln und Gesetze gibt es keine«, so der Sender auf der eigens dafür eingerichteten <a href="http://www.newtopia.de" title="Newtopia" target="_blank">Webseite</a>. »&#8230;es sei denn, die Pioniere verabschieden welche.«</p>
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<p>Ab dem 23. Feburar 2015 dürfen Interessierte die frisch gebackenen Newtopianer auf ihrer Reise begleiten. Dazu steht ihnen ein Live-Stream auf newtopia.de zur Verfügung, der 24/7 zu bestaunen ist. Zusätzlich sendet Sat.1 von Montag bis Freitag um 19 Uhr eine einstündige Tageszusammenfassung im TV.</p>
<h3>Die Idee</h3>
<p>Da ich mich selbst mit Zukunftsforschung und der Entwicklung einer Gesellschaft beschäftige, hat mich dieses Format natürlich gereizt. Ein Jahr dabei sein zu können, wie 15 unterschiedliche Charaktere einen gemeinsamen Konsens finden &#8211; das klang auf jeden Fall spannend.</p>
<p>Allerdings hatte ich schon vor dem Sendestart so meine Probleme, »Newtopia« wirklich ernst zu nehmen. Das vollkommen offene Konzept und der Start aus dem Nichts war für mich nicht wirklich der richtige Ansatz.</p>
<p>Talpa hat hier wohl etwas dystopische Züge an den Tag gelegt, denn wenn wir heute eine neue Gesellschaft gründen würden, müssten wir bei weitem nicht von Null beginnen. Sich erst einmal um die Grundbedürfnisse kümmern zu müssen, ist bei der Umsetzung neuer Ideen doch eher hinderlich.</p>
<p>Hinzu kommt, dass es anders als angekündigt sehr wohl Regeln und Gesetze gibt. So ist es ganz klar, dass man sich auch im tiefsten Brandenburg an die bestehenden deutschen Gesetze halten muss &#8211; ob man nun will oder nicht. Die im Vorfeld eigens dafür gegründete <a href="http://www.unternehmen24.info/Firmeninformationen/DE/4051660" title="Newtopia GmbH" target="_blank">Newtopia GmbH</a> als (unter anderem) »landwirtschaftlichen Betrieb« erschwert die Sache sogar noch, denn es gibt viele Auflagen, die ein Loch in den Geldbeutel der Pioniere reißen.</p>
<h3>Die Entwicklung in »Newtopia«</h3>
<p>Des weiteren wird den Newtopianern mit der Bereitstellung des Grundstücks und der Ausstattung das Grundkonzept ihrer neuen Gesellschaft bereits vorweg genommen.</p>
<p>Zwar mussten die Pioniere anfänglich um ihre Grundbedürfnisse kämpfen und waren stark auf die landwirtschaftlichen Gegebenheiten angewiesen. Die Ausrichtung zu einem möglichst nachhaltigen Bio-Bauernhof ist damit aber bereits vorprogrammiert.</p>
<p>Auch die Ausrichtung zu einer Konsum-Gesellschaft wurde schon in den ersten Tagen klar, denn viele Pioniere setzen bislang alles daran, möglichst viele Einnahmen aus Führungen, Festen und Verkäufen zu generieren.</p>
<p>Insgesamt sind die Newtopianer auch nach aktuell 35 Tagen noch recht uneins. Talpa hat beim Casting offensichtlich weniger auf die gemeinsame Schaffenskraft geachtet und stattdessen lieber so <a href="http://www.newtopia.de/participant" title="Newtopia Pioniere" target="_blank">unterschiedliche Charaktere wie möglich</a> ausgewählt, damit Streit und Argwohn die Quoten nach oben treiben.</p>
<p>Und so ist in »Newtopia« alles beim alten geblieben: Keiner schaut in die gleiche Richtung und macht sich Gedanken, die mal wirklich außerhalb bestehender Gesellschaftskonzepte liegen. Es herrscht <a href="http://www.mirkoschubert.de/722-grundgesetz-gleichheit-gegensatz.html" title="Ein Grundgesetz: Gleichheit und Gegensatz">Gier und Neid</a>, Geldsucht, autarke Konzepte wurden abgelehnt und Außenseiter ausgegrenzt.</p>
<p>Inzwischen werden sowohl bei den Stream-Zuschauern als auch bei den Pionieren Vorwürfe laut, dass die Produktionsfirma trotz angekündigtem Reality-Format viel zu sehr seine Hände im Spiel hat und immer wieder neuen Zwietracht zwischen den Bewohnern säht. In den letzten Tagen äußerten einige der Insassen <a href="http://www.bb-unzensiert.de/#!a=1940" title="Derk schreibt Brief über Manipulationen" target="_blank">ihren Unmut</a> selbst live vor der Kamera und riskierten somit eine Abmahnung im »Technikraum«.</p>
<h3>Die Webseite und der Live-Stream</h3>
<p>Die seit Beginn des TV-Formats angebotenen Webseite newtopia.de stellt allgemeine Informationen über »Newtopia« und die Pioniere vor und bietet Video-Schnipsel sowie die Tageszusammenfassungen aus dem Fernsehen an. Den größten Teil der Webseite nimmt aber der Live-Stream ein.</p>
<p>Gäste bekommen gerade einmal 10 Minuten täglich vom Haupt-Stream zu sehen, der aus über 100 Kameras live zusammen geschnitten wird. Wer sich mit einem so genannten »Newtopia-Pass« kostenlos angemeldet hat, kann den gleichen Stream mit stark frequentierten Werbeunterbrechungen zusätzlich zu den Produktplatzierungen des Hauptsponsors ganze 24 Stunden täglich sehen.</p>
<p>Nutzer, die für 3,99 Euro monatlich einen Premium-Pass erworben haben, erhalten hingegen ganze vier Streams, die sie frei wählen können, eine 360-Grad-Kamera sowie einen Chat. Das Ganze ist dann werbefrei, sieht man von der einmaligen Bannerwerbung sowie  dem Product Placement des Sponsors einmal ab. Alle Angebote werden auch mit einer entsprechenden App für iOS- und Android-Smartphones angeboten.</p>
<p>Soweit die Theorie &#8211; die Praxis sieht insbesondere für zahlende Nutzer etwas anders aus: Statt vier Streams bekommt der Zuschauer in der Regel jeweils zwei mit der gleichen Szene. Zu den Mahlzeiten zeigen sogar alle Streams aus verschiedenen Perspektiven das gleiche. Der anfäglich zu leise Ton der Pioniere wurde inzwischen verbessert, große Lautstärkeunterschiede gibt es aber noch immer.</p>
<p>Außerdem gibt es häufig Schwierigkeiten, die augenscheinlich durch Überlastung entstehen. Der verwendete Flash-Player &#8211; eine weitere Einschränkung &#8211; zeigt dann eine Fehlermeldung zumeist auf allen Streams an. Dieser Fehler wurde bis dato noch nicht behoben.</p>
<p>Der größte Fehler der Produktionsfirma scheinen aber die vielen Unterbrechungen zu sein. Schneidet ein Pionier ein unerwünschtes Thema an oder redet sogar über die Produktionsfirma, werden augenscheinlich postwendend alle vier Streams auf eine Natur-Szene gestellt und der Ton ausgeschaltet.</p>
<p>Unter den Premium-Nutzern wurde schon der eine oder andere <a href="http://www.bb-unzensiert.de/#!a=1923" title="Zensur? Nach Streit: Livestream ohne Ton" target="_blank">Zensur-Vorwurf</a> laut und auf den sozialen Netzwerken wurden bereits unzählige Shitstorms angezettelt &#8211; leider bislang ohne Erfolg.</p>
<h3>Der Support</h3>
<p>Das Produktionsteam und der Sender bleiben offensichtlich gelassen. Auf Twitter und den Facebook-Seiten zeigt sich das Team unbeeindruckt gegenüber den Nutzern. Eine Reaktion zu den Vorwürfen gab es lange nicht. Inzwischen wurden die von den Nutzern betitelten »Cuts« auf Twitter einmalig über den Jugendschutz gerechtfertigt.</p>
<p>Auf Facebook hingegen zog das Team ganz andere Seiten auf. Die Nutzer-Posts wurden nach unzähligen Beschwerden <a href="http://www.bb-unzensiert.de/#!a=1932" title="Nach Shitstorm: Newtopia deaktiviert Facebook-Pinnwand" target="_blank">einfach ausgeschalten</a>, beleidigende Kommentare sowie Links zu kritischen Artikeln gelöscht.</p>
<p>Einige Nutzer berichten außerdem, dass auch der E-Mail-Support der Webseite nicht auf Vorwürfe reagiert. Auch Rückforderungen der Monatsgebühr blieben offenbar unbeantwortet.</p>
<h3>Die Tageszusammenfassung im TV</h3>
<p>Auch die Tageszusammenfassung von »Newtopia« auf Sat.1 muss sich  von den Nutzern jede Menge Kritik gefallen lassen. Durch den anfänglichen Zeitversatz und die fehlenden Sendetermine am Wochenende liegt die Sendung häufig mehrere Tage zurück und ist insbesondere für Zuschauer, die auch den Stream gebucht haben, eher uninteressant.</p>
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<p>Ansich ist die TV-Sendung schön geschnitten und durch Musik und Sprecher aufgepeppt. Was dem normalen TV-Publikum gefallen mag, kommt aber bei den Online-Nutzern von »Newtopia« negativ an. So sind häufig Vorwürfe zu hören, dass insbesondere durch den Sprecher einzelne Pioniere in ein anderes Licht gerückt würden als im Stream.</p>
<h3>Fazit: Idee gut, Umsetzung mangelhaft!</h3>
<p>»Newtopia« ist als deutsche Variante des niederländischen »Utopia« insbesondere für die Menschen sehenswert, die sich in unserer heutigen Gesellschaft nicht wohl fühlen und nach Alternativen suchen. Der Ansatz ist durchaus interessant und es bleibt abzuwarten, wie sich die Pioniere langfristig entwickeln.</p>
<p>Wer lediglich der Fernsehsendung zuschaut oder die »Wiederholung« im Internet verfolgt, dürfte auch durchaus zufrieden sein, wenn man davon absieht, dass es in diesem Fall eher wie eine gescriptete Soap statt einem Reality-Format wirkt.</p>
<p>Bessert Talpa im Internet aber nicht nach und fährt die offensichtliche Zensur-Politik so weiter, ist der kostenpflichtige Stream jedoch nicht empfehlenswert.</p>
<p>Statt sich Gedanken um die Außenwirkung zu machen und unnötig zu schneiden, sollte die Produktionsfirma die beworbenen »Experimente« einfach einmal laufen zu lassen und sie nicht bereits im Ansatz ersticken.</p>
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		<item>
		<title>Glosse: Vom (Un-)Sinn des Valentinstags</title>
		<link>http://www.mirkoschubert.de/785-glosse-unsinn-valentinstag.html</link>
		<comments>http://www.mirkoschubert.de/785-glosse-unsinn-valentinstag.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2015 15:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossen]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Valentinstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben, ich mag den Valentinstag überhaupt nicht. Welchen Beziehungsstatus man auch immer gerade hat, der inoffizielle Feiertag ist so sinnvoll wie ein Stück Fleisch für den Vegetarier. Schon Wochen vorher fragt sich der Partner, was er seinem/ seiner Angebeteten denn schenken soll. Die Blumen- und Pralinenindustrie verbreitet rosarote Werbung, die Erwartung auf den Tag des [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, ich mag den Valentinstag überhaupt nicht. Welchen Beziehungsstatus man auch immer gerade hat, der inoffizielle Feiertag ist so sinnvoll wie ein Stück Fleisch für den Vegetarier.</p>
<p><span id="more-785"></span></p>
<p>Schon Wochen vorher fragt sich der Partner, was er seinem/ seiner Angebeteten denn schenken soll. Die Blumen- und Pralinenindustrie verbreitet rosarote Werbung, die Erwartung auf den Tag des offenen Herzens steigt &#8211; und das Ende des Liedes ist dann doch wieder Streit.</p>
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<h3>Der Valentinstag und seine Herkunft</h3>
<p>Einsame Singles hingegen sehen dem Tag so gespannt entgegen, wie es dem angeblichen Märtyrer (ein »Valentin«, aber so genau weiß man nicht, wer es denn nun war &#8211; auf jeden Fall nicht Karl Valentin) wohl vor der bevorstehenden Enthauptung ergangen sein muss.</p>
<p>Das Trauerspiel nimmt seinen Lauf, obwohl es laut <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Valentinstag" title="Wikipedia:Valentinstag" target="_blank">Vorschlagsdatenbank Wikipedia</a> offensichtlich ein 1.500 Jahre lang zelebrierter Gedenktag der Kirche gewesen sein soll, der erst 1969 aus dem römischen Generalkalender gestrichen wurde.</p>
<p>Gefeiert wurden dort vor allen Dingen Eheleute, denn die christliche Kirche sieht eine lebenslange Bindung an einen Partner ja als höchstes Gut. »Bis dass der Tod sie scheidet&#8230;« &#8211; egal ob sie sich lieben oder nicht.</p>
<p>1969 dann fanden freie Liebe und Flowerpower-Bewegung ihren Höhepunkt. Nur so kann ich es mir erklären, warum den Valentinstag nun alle Liebenden feiern und ausgerechnet die Blumenindustrie in den Reigen eingestiegen ist.</p>
<h3>Zum Konsumtag verkommen</h3>
<p>Und wie ist er heute? Man(n) rennt von einem Geschäft zum nächsten, beklagt sich in Internetforen, dass man nichts findet, was der Liebsten passen könnte und verbleibt dann doch wieder mit einer neuen Handtasche und ein paar nicht mehr ganz so frischen Blümchen.</p>
<p>Die Feuerwehr hat Hochsaison, seit Candlelight-Dinner zur Massenware verkommen sind und Frau bedankt sich mit einer netten Massage an diversen Körperstellen der Wahl.</p>
<p>Einmal im Jahr <strong>muss</strong> man sich ja etwas Gutes tun. Ach nein, es gibt ja auch noch den Geburtstag, den Jahrestag, Weihnachten und Ostern. Das reicht dann aber auch.</p>
<h3>Gesunde Beziehungen brauchen keine Feiertage</h3>
<p>Missversteh mich bitte nicht. Ich lasse mich gern beschenken und gebe auch gern zurück. Aber ich mag es nicht, wenn mir jemand aus lauter Einfallslosigkeit die typischen SOS-Geschenke (Socken, Oberhemden, Schlipse) entgegenbringt. Und das nur, weil es so von der Gesellschaft erwartet wird &#8211; und vor allen Dingen von der Wirtschaft.</p>
<p>Zumal bei mir als angehender Minimalist noch die Schwierigkeit hinzu kommt, dass ich um meine Unabhängigkeit vom Konsum kämpfe. Ich habe ganz konkrete Vorstellungen davon, was ich brauche. Alles andere löst nur merkwürdige Gefühle aus, denn wie sagt man dem Schenkenden am besten, dass man zwar dankbar ist, aber das Geschenk sowieso nicht nutzen wird?</p>
<p>Zu einer gesunden Beziehung gehört das Schenken zu festen Terminen jedenfalls nicht. Kleine Aufmerksamkeiten sind natürlich okay, solange es den Partner freut und gut tut. Aber dazu braucht man keine Feiertage. Im Gegenteil, eine handgemachte Überraschung ist doch bei weitem romantischer!</p>
<h3>Materialismus adé</h3>
<p>Auch die Wahl der Geschenke hat große Auswirkungen auf das harmonische Gleichgewicht der Beziehungen. Haben denn alle Paare das Zuhören verlernt? Es kann doch nicht so schwer sein, sich mal ein paar Stichpunkte zu machen, wenn die Freundin mit leuchtenden Augen vor dem Ausstellungsstück steht.</p>
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<p>Auch würde ich Persönliches immer über Materielles stellen. Was nützen neue Schuhe, wenn noch 20 Paar im Schuhschrank stehen? Hat Deine Liebste ein Ziel, eine Leidenschaft, ein Hobby? Unterstütze sie dabei &#8211; das ist Geschenk genug und leider nicht allzu selbstverständlich!</p>
<h3>Für’s nächste Mal&#8230;</h3>
<p>Liebe Männer und auch liebe Frauen (ja, auch bei Euch steigt die Ratlosigkeit immer mehr). Ich hoffe, Ihr konntet meinem Beitrag etwas abgewinnen. Für Euch ist es heute schon zu spät, aber nehmt Euch doch einmal meine Tipps zu Herzen.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich noch einen entspannten Rest-Valentinstag und wenig Streit mit dem Partner!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Minimalismus: Die beste Technik für&#8217;s Büro</title>
		<link>http://www.mirkoschubert.de/782-minimalismus-beste-technik-buero.html</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2015 15:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Mirko Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[MANA]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mirkoschubert.de/?p=782</guid>
		<description><![CDATA[Wer minimalistisch leben möchte, will sicher auch im heimischen Büro abspecken. In diesem Artikel möchte ich Dir einmal einige Produkte empfehlen, mit denen Minimalismus auch mit dem Computer möglich wird. Die meisten Minimalisten schwören ja auf ein transportables Setup, um auch von unterwegs aus entspannt arbeiten zu können. Dazu gehört in der Regel lediglich ein [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer minimalistisch leben möchte, will sicher auch im heimischen Büro abspecken. In diesem Artikel möchte ich Dir einmal einige Produkte empfehlen, mit denen Minimalismus auch mit dem Computer möglich wird.</p>
<p><span id="more-782"></span></p>
<p>Die meisten Minimalisten schwören ja auf ein transportables Setup, um auch von unterwegs aus entspannt arbeiten zu können. Dazu gehört in der Regel lediglich ein kleines, aber leistungsstarkes Notebook sowie eine externe Festplatte zur Datensicherung.</p>
<p>Einige Aufgaben werden sich aber »auf Achse« kaum bewältigen lassen. So ist ein papierloses Büro nur sehr eingeschränkt machbar. Und auch das Drucken fällt deutlich schwerer, wenn man immer erst einen Copyshop in der Nähe ausfindig machen muss.</p>
<p>Bei meiner Zusammenstellung eines Minimalismus-Setups habe ich deshalb insbesondere auf Flexibilität geachtet und die 4-5 wichtigsten Geräte für Dich heraus gesucht.</p>
<h3>Minimalismus beim Computer</h3>
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<p>Bei der Wahl des passenden Notebooks solltest Du besonders auf Langlebigkeit, Leistungsfähigkeit und eine einfache Wartung achten. Auch wenn mir vielleicht einige Windows-Nutzer widersprechen mögen, halte ich ein MacBook Pro für die bessere Wahl, da das Gerät diese Kriterien sehr gut erfüllen.</p>
<p>Zwar halten auch ältere Modelle des MacBook Pro locker 10 Jahre durch, trotzdem würde ich an dieser Stelle das aktuelle MacBook Pro 13.3“ Retina empfehlen. Einerseits ist die Auslösung des kleinen Riesen einfach grandios. Andererseits hast Du dann auch in punkto Zukunftssicherheit in der Apple-Welt mit Thunderbolt 2 und HDMI die richtige Wahl getroffen.</p>
<p>Das 13-Zoll-Gerät ist außerdem recht robust, sehr leicht und passt in jeden Rucksack. Allerdings würde ich zumindest die mittlere Konfiguration empfehlen, denn 128 GB SSD sind dann doch ein bisschen wenig. Überlege auch, ob Du den Arbeitsspeicher von vornherein auf 16 GB aktualisierst, denn nachträglich lässt er sich leider nicht mehr verändern.</p>
<p>Die Grafikleistung des MacBook Pro 13.3“ Retina ist erstaunlich gut und selbst einfacher Videoschnitt ist ploblemlos möglich. Produzierst Du aber sehr aufwändige Videos oder sogar in einer Auflöung von 4K bzw. UHD, würde ich dennoch lieber zum Top-Modell des 15-Zoll-MacBooks mit dedizierter Grafikkarte greifen.</p>
<h3>Speicherlösung und Backups</h3>
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<p>Natürlich ist sie Datensicherheit insbesondere bei transportablen Rechnern sehr wichtig. Für Zuhause empfehle ich ein RAID-System, so dass auch mal eine Festplatte ohne Datenverlust kaputt gehen kann.</p>
<p>Von NAS-System habe ich hinsichtlich der langsamen Datenübertragungsraten, die sich insbesondere beim Video-Schnitt bemerkbar machen, inzwischen Abstand genommen. Was mir hingegen sehr gut gefällt, ist eine SAS-ähnliche Lösung über den Thunderbolt-Anschluss.</p>
<p>Insbesondere der CalDigit T3 oder T5 sind hier sehr zu empfehlen. Die Produkte sind nun auch endlich über Amazon in Deutschland erhältlich, absolut geräuscharm und mit Thunderbolt 2 sehr schnell. Selbst SSDs können im RAID verschaltet werden.</p>
<p>Der T3 umfasst 3 Einschübe maximal im RAID-1-Verbund mit einer Reserve-Festplatte. Die RAID-Steuerung übernimmt Mac OS X selbst. Beim T5 hingegen ist auch RAID 5 möglich. Da sich dies nicht mit dem Betriebssystem vereinbaren lässt, hat CalDigit hier einen eigenen Controller verbaut.</p>
<p>Das Gerät würde ich natürlich nur zu Hause einsetzen. Für unterwegs empfiehlt sich weiterhin eine kleine externe Festplatte wie etwa die Western Digital My Passport Ultra mit Hardware-Verschlüsselung.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00CRZ29L4/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00CRZ29L4&#038;linkCode=as2&#038;tag=mirkoschubert-21&#038;linkId=U5UCDRBK2LWHENQB">WD My Passport Ultra externe Festplatte 1TB (6,4 cm (2,5 Zoll), USB 3.0) schwarz</a>*<img src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=mirkoschubert-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B00CRZ29L4" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<h3>Ein Scanner für’s papierlose Büro</h3>
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<p>Wer auch seine Unterlagen im Computer verwalten möchte, sollte über einen guten Dokumentenscanner nachdenken. Ich benutze das papierlose Büro lieber zu Hause als unterwegs. Mit dem Fujitsu ScanSnap iX500 bist Du als Vielnutzer auf der sicheren Seite.</p>
<p>Der Scanner erlaubt es Dir, auch große Mengen sehr schnell zu digitalisieren, indem er bis zu 25 Seiten pro Minute beidseitig scannt. Der iX500 ist mac-kompatibel und funktioniert auch &#8211; einmal eingerichtet &#8211; über die WLAN-Schnittstelle.</p>
<p>Wer seinen Scanner doch lieber mitnehmen möchte, sollte auch einmal über den kleinen Bruder Fujitsu ScanSnap iX100 nachdenken. Er arbeitet genauso zuverlässig, hat aber keinen Einzug, wo man mal eben 50 Blätter reinstecken kann.</p>
<h3>Ein Drucker für alle Fälle</h3>
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<p>Trotz digitalem Büro musst Du sicher noch das Eine oder Andere ausdrucken, insbesondere da noch einige Behörden Papier bevorzugen. Hierfür empfehle ich einen einfachen Schwarzweiß-Laserdrucker wie etwa den Brother HL-2135W, der auch über WLAN funktioniert.</p>
<p>Auf einen Tintenstrahldrucker solltest Du aber verzichten, denn hier trocknet schnell die Farbe ein, solltest Du ihn nicht regelmäßig nutzen.</p>
<p>Mit dieser Zusammenstellung solltest Du für alle Eventualitäten im Alltag gewappnet sein, inklusive papierlosem Büro. Die meisten Geräten sind stationär und bleiben zu Hause, wenn es mal auf Reise geht. Und für Dein Minimalismus-Projekt sind diese 4-5 Geräte vollkommen ausreichend.</p>
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