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	<description>Gedanken über Pferde</description>
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		<title>Gestromt, zum Dritten</title>
		<link>https://pferdekosmos.de/gestromt-zum-dritten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 07:23:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung & Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Weide]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durchgängige Hütesicherheit ist ein Thema, das bei der Nutzung von Stromzäunen an erster Stelle steht. Und diese hängt, wie schon im letzten Beitrag erwähnt, auch von der Einstellung des jeweiligen Pferdes dem Strom gegenüber ab. Die grundsätzliche Hütesicherheit eines Stromzaunes beruht auf weit mehr Faktoren … Die Spannung (Volt) ist entscheidender als die Stromstärke, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Durchgängige Hütesicherheit ist ein Thema, das bei der Nutzung von Stromzäunen an erster Stelle steht. Und diese hängt, wie schon <a title="Gestromt, zum Zweiten" href="https://pferdekosmos.de/gestromt-zum-zweiten/" target="_blank" rel="noopener">im letzten Beitrag</a> erwähnt, auch von der Einstellung des jeweiligen Pferdes dem Strom gegenüber ab. Die grundsätzliche Hütesicherheit eines Stromzaunes beruht auf weit mehr Faktoren …<span id="more-13723"></span></p>
<p>Die Spannung (Volt) ist entscheidender als die Stromstärke, die gering und ungefährlich ist, weil der Strom nur <strong>kurze Impulse</strong> abgibt. Die <strong>benötigte Spannung</strong> für Pferde liegt bei 4.000–6.000 Volt. Damit alles funktioniert ist die <strong>Erdung</strong> (tief genug und ausreichend Erdungsstäbe) entscheidend. Das verwendete Gerät muss zur Länge des Zauns passen.</p>
<p>Wichtig ist auch die Qualität des <strong>Leitermaterials</strong> sowie der Aufbau des Zauns. Ersteres muss gut sichtbar sein, in gutem Zustand (Materialbeschaffenheit und altersgemäße Verwitterung). Beim <strong>Aufbau des Zaunes</strong> spielt neben der Höhe und der Anzahl der Litzen und der Festigkeit der verwendeten Pfosten auch deren Abstand eine Rolle, um das Leitermaterial möglichst gespannt zu halten.</p>
<div id="attachment_13724" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/Gestromt3.jpg" target="_blank"  rel="lightbox[13723] noopener"><img aria-describedby="caption-attachment-13724" loading="lazy" class="wp-image-13724" src="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/Gestromt3-595x543.jpg" alt="" width="300" height="274" srcset="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/Gestromt3-595x543.jpg 595w, https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/Gestromt3.jpg 725w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-13724" class="wp-caption-text">Ein Messgerät ist hilfreich, um jederzeit die Spannung überprüfen zu können und kostet nur wenige Euro. (© C. Götz)</p></div>
<p>Nicht zuletzt <strong>verliert</strong> auch ein gut gebauter und gespannter Zaun mit ausreichend Litzen massiv an Hütesicherheit, wenn er im Laufe des Sommers zuwächst. Durch <strong>Bewuchs</strong> wird Strom in den Boden abgeleitet, der dann an den Litzen fehlt. Die auf den Geräten angegebenen Zaunlängen gelten nur für optimale Bedingungen in Sachen Bewuchs und Erdung.</p>
<p>Wer <strong>Ausbrecherkönige</strong> in der Herde hat, die unterste Litze wegen <strong>kleiner Ponys</strong> niedrig anbringen muss und/oder auf großen Weiden den Bewuchs nicht ständig eindämmen kann und/oder in trockenen Regionen mit Sandböden lebt, der braucht <strong>mehr „Wumms“</strong>.</p>
<p>Immer aber gilt: Es ist das <strong>Zusammenspiel</strong> all dieser Faktoren, das die tatsächliche Hütesicherheit bestimmt. Selbst ein starkes Gerät bringt wenig, wenn die Erdung schlecht, der Zaun zugewachsen oder eines der Pferde ein bekannter Pfostenausheber ist oder eines gelernt hat, wie es dank einer Winter- oder Ekzemerdecke den Schlag umgehen kann. Und nur wenn man die <strong>Fehlerquelle kennt</strong>, kann man entsprechend reagieren.</p>
<div id='c1392_33_na' class='sam-pro-container'><a id='img-33-1392' class='sam-pro-ad' href='https://www.amazon.de/Jedes-Pferd-kann-barhuf-laufen-ebook/dp/B00SFWN1OM' target='_blank'><img src='https://pferdekosmos.de/app/uploads/sam-pro-images/WerbungquerBarhufbuchNeuauflage.jpg' ></a></div>The post <a href="https://pferdekosmos.de/gestromt-zum-dritten/">Gestromt, zum Dritten</a> first appeared on <a href="https://pferdekosmos.de">Pferdekosmos</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Gestromt, zum Zweiten</title>
		<link>https://pferdekosmos.de/gestromt-zum-zweiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 05:15:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung & Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Weide]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Irgendwie ist es schon faszinierend, dass und wie wir und die Pferde uns an einem Elektrozaun einen Schlag holen. Noch spannender finde ich persönlich das Ganze, wenn der Strom dafür aus der Steckdose kommt. Aber zuerst einmal lohnt es sich, zu verstehen, wie und warum wir den Strom überhaupt zu spüren bekommen. Der Strom fließt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie ist es schon faszinierend, dass und wie wir und die Pferde uns an einem Elektrozaun einen Schlag holen. Noch spannender finde ich persönlich das Ganze, wenn der Strom dafür aus der Steckdose kommt. Aber zuerst einmal lohnt es sich, zu verstehen, wie und warum wir den Strom überhaupt zu spüren bekommen.<span id="more-13726"></span></p>
<p><span style="font-size: 1rem;">Der </span><strong style="font-size: 1rem;">Strom</strong><span style="font-size: 1rem;"> fließt vom Weidezaungerät </span><strong style="font-size: 1rem;">durch die Litze</strong><span style="font-size: 1rem;"> oder die stromführenden Bänder des Zaunes, </span><strong style="font-size: 1rem;">durch den Körper</strong><span style="font-size: 1rem;"> des Pferdes </span><strong style="font-size: 1rem;">in den Boden</strong><span style="font-size: 1rem;"> hinein und über den </span><strong style="font-size: 1rem;">Erdungspfahl</strong><span style="font-size: 1rem;"> an das Gerät zurück. Dann ist der Stromkreis geschlossen. Nur so kann man einen </span><strong style="font-size: 1rem;">Schlagimpuls</strong><span style="font-size: 1rem;"> bekommen.</span></p>
<p>Vorab zur Frage aus dem <a title="Gestromt, zum Ersten" href="https://pferdekosmos.de/gestromt-zum-ersten/" target="_blank" rel="noopener">vorherigen Beitrag</a>, ob es am „mehr Wasser“ im Körper liegt: Nein, damit hat es nichts zu tun. Dass<strong> Pferde </strong>den <strong>Strom so gut und auch stärker </strong>als wir spüren liegt vor allem daran, dass sie mit vier Hufen auf dem Boden stehen. So fließt der Strom besser zurück zum Weidezaungerät. Der <strong>Stromkreis</strong> ist also <strong>„effektiver“ geschlossen</strong> als bei einem Menschen – der in der Regel auch noch isolierende Schuhe trägt. Als ich mit dem aufgehobenen Pferdebein dastand, war ich Teil dieses Systems. So stark habe ich Strom tatsächlich noch nie gespürt.</p>
<div id="attachment_13728" style="width: 605px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/Gestromt2JPG.jpg" rel="lightbox[13726]"><img aria-describedby="caption-attachment-13728" loading="lazy" class="size-medium wp-image-13728" src="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/Gestromt2JPG-595x446.jpg" alt="" width="595" height="446" srcset="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/Gestromt2JPG-595x446.jpg 595w, https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/Gestromt2JPG.jpg 725w" sizes="(max-width: 595px) 100vw, 595px" /></a><p id="caption-attachment-13728" class="wp-caption-text">Auch bei trockenem Winterfrost kann die Erdung erheblich schlechter sein. (© C. Götz)</p></div>
<p>Hufschutz aus <strong>Metall</strong> leitet noch besser als ein <strong>Barhuf</strong>, bei <strong>feuchtem oder nassem Boden</strong> kann der Stromkreis ebenfalls noch schneller geschlossen werden. Theoretisch – in der Praxis ist der Unterschied aber kleiner, als man denkt, und zumeist nicht wahrnehmbar.</p>
<p>Gravierendere Unterschiede bei den <strong>Reaktionen der Pferde</strong> sind wahrnehmbar, je nachdem mit <strong>welchem Körperteil</strong> und mit welchem <strong>Druck </strong>ein Pferd an den Strom kommt. Viele Pferdebesitzer kennen das Problem von Ponys, die mit dicker Mähne einfach die stromführenden Litzen anheben. Kommt ein sensibles Pferd hingegen mit einem <strong>dünn behaarten</strong> Teil am Körper Kontakt mit der Stromführung, sieht der <strong>Effekt </strong>schon <strong>anders</strong> aus.</p>
<p>Ein Pferd kann sich sogar am Zaum <strong>stromen</strong>, wenn es nicht einmal Körperkontakt damit hat. Säuft es zum Beispiel aus einer in Zaunnähe angebrachten <strong>Tränke</strong> und läuft ihm anschließend <strong>Wasser aus dem Maul</strong> auf die Litze, dann bekommt es dabei einen sehr viel krasseren Stromschlag als bei Berührung mit dem behaarten Körper, denn das Wasser leitet gut und die feuchten Schleimhäute im Maul und auf der Zunge sind empfindlicher. Auch wenn eine stromführende Litze in einer <strong>Pfütze </strong>am Boden liegt, können Pferde das beim Vorbeigehen nicht nur hören, sondern auch <strong>spüren</strong>.</p>
<p>Und natürlich gibt es auch massive <strong>Unterschiede wie stark der Stromschlag</strong> noch beim Pferd oder uns ankommt, je nachdem wieviel „Verlust“ im Laufe des Zauns – zum Beispiel durch Bewuchs – entsteht. <strong>Mehr</strong> darüber liest du <strong>im nächsten Beitrag</strong>.</p>
<div id='c9011_36_na' class='sam-pro-container'><a id='img-36-9011' class='sam-pro-ad' href='https://pferdekosmos.de/guter-rat-ist-nicht-teuer/' target='_blank'><img src='https://pferdekosmos.de/app/uploads/2016/06/WerbungquerGRH.jpg' ></a></div>The post <a href="https://pferdekosmos.de/gestromt-zum-zweiten/">Gestromt, zum Zweiten</a> first appeared on <a href="https://pferdekosmos.de">Pferdekosmos</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Gestromt, zum Ersten</title>
		<link>https://pferdekosmos.de/gestromt-zum-ersten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:53:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung & Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Weide]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich hatte ich eine (höchst unnötige) Erfahrung in Sachen Elektrozaun, die ich niemandem empfehlen kann. Es heißt ja immer, Pferde spüren den Strom stärker als wir. Ich kann jetzt sagen: Ja, stimmt, konnte ich spüren! Zudem kann ich jetzt erklären, warum das so ist. Und ich weiß, dass ich das nicht nochmal brauche. Aber der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich hatte ich eine (höchst unnötige) Erfahrung in Sachen Elektrozaun, die ich niemandem empfehlen kann. Es heißt ja immer, Pferde spüren den Strom stärker als wir. Ich kann jetzt sagen: Ja, stimmt, konnte ich spüren! Zudem kann ich jetzt erklären, warum das so ist. Und ich weiß, dass ich das nicht nochmal brauche. Aber der Reihe nach …<span id="more-13730"></span></p>
<p>Wer nicht <strong>hören</strong> will, muss fühlen, sagt man. In dem Fall muss ich das Sprichwort, das man meiner Generation in der Kindheit servierte, wenn wir Anweisungen missachtet und uns weh getan hatten, etwas abwandeln: Wer nicht <strong>mitdenkt</strong>, muss fühlen. In meinem Fall einen<strong> durchs Pferd in mich geleiteten Stromschlag</strong>, als ich vergessen hatte, den Strom auszuschalten.</p>
<p>Ich machte gerade die hinteren <strong>Hufe</strong> sauber, als die Stute an die Litze kam, die den Putzplatz in dieser Jahreszeit vom Paddocktrail trennt. Gott sei Dank ist dieses Pferd so brav und hat wirklich nur <strong>vor Schreck das Bein weggezogen </strong>und sonst nichts gemacht. Es ist also uns beiden nichts passiert. (Okay, einen kleinen blauen Fleck hatte ich.)</p>
<div id="attachment_13731" style="width: 605px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/Gestromt1.jpg" rel="lightbox[13730]"><img aria-describedby="caption-attachment-13731" loading="lazy" class="size-medium wp-image-13731" src="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/Gestromt1-595x516.jpg" alt="" width="595" height="516" srcset="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/Gestromt1-595x516.jpg 595w, https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/Gestromt1.jpg 725w" sizes="(max-width: 595px) 100vw, 595px" /></a><p id="caption-attachment-13731" class="wp-caption-text">Ein Paddock mit Stromzaun und Metalltor (© C. Götz)</p></div>
<p><strong>Fakt war:</strong> Der Stromschlag war so dermaßen <strong>heftig</strong>, wie ich es noch nie erlebt hatte. Und ich habe durchaus Erfahrung im Stromschläge einsammeln, weil ich ja ständig irgendwo durchsteige, statt die Tore zu nehmen. Das Ganze war aber der Auslöser, der Geschichte nachzugehen, warum <strong>Pferde</strong> den <strong>Strom </strong>als <strong>heftiger</strong> abbekommen – wie sicher nicht nur ich schon oft gehört habe.</p>
<p><strong>Gelernt </strong>habe ich im Laufe meiner Ausbildung: Das ist so, weil Pferde mehr Wasser im Körper haben als wir – im Ganzen und im Verhältnis. Aber stimmt das denn so? Mehr dazu <strong>im nächsten Beitrag …</strong></p>
<div id='c6621_42_na' class='sam-pro-container'><a id='img-42-6621' class='sam-pro-ad' href='https://www.amazon.de/gp/product/B0888BLTKC/ref=dbs_a_def_rwt_bibl_vppi_i3' target='_blank'><img src='https://pferdekosmos.de/app/uploads/sam-pro-images/WerbungquerFeinimMaulneu.jpg' ></a></div>The post <a href="https://pferdekosmos.de/gestromt-zum-ersten/">Gestromt, zum Ersten</a> first appeared on <a href="https://pferdekosmos.de">Pferdekosmos</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>(3) Andere Rassen, andere Gänge …</title>
		<link>https://pferdekosmos.de/3-andere-rassen-andere-gaenge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 10:10:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Biomechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Physiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Schritt]]></category>
		<category><![CDATA[Trab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>… bei iberischen Pferden. Wer jetzt sagt: Das eine iberische Pferd gibt es nicht, der hat absolut Recht. Denn erstens reden wir hier von verschiedenen Rassen – die bekanntesten PRE und Lusitano – und zweitens gibt es natürlich auch innerhalb jeder Rasse unterschiedliche Typen. Dennoch möchte ich mit diesem Beitrag … … auf eine Sache [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>… bei iberischen Pferden. Wer jetzt sagt: Das eine iberische Pferd gibt es nicht, der hat absolut Recht. Denn erstens reden wir hier von verschiedenen Rassen – die bekanntesten PRE und Lusitano – und zweitens gibt es natürlich auch innerhalb jeder Rasse unterschiedliche Typen. Dennoch möchte ich mit diesem Beitrag …<span id="more-13461"></span></p>
<p>… auf eine Sache hinweisen, die mir in Sachen Gangwerk im Laufe der Jahre bei Iberern besonders aufgefallen ist: das Tempo, genauer, <strong>das Tempo im Trab</strong>.</p>
<p>Grundsätzlich ist es für jedes Pferd am Anfang seiner Ausbildung und bei jedem einzelnen <a title="Mein Lieblings-Warm-up" href="https://pferdekosmos.de/mein-lieblings-warm-up/" target="_blank" rel="noopener">Aufwärmen</a> wichtig, dass in Schritt und Trab <strong>das richtige Tempo</strong> für dieses Pferd gefunden wird. Viele Pferde werden vor allem <strong>im Trab übereilt</strong> geritten – ein falsch verstandenes Vorwärts, das oft auch noch beinhaltet, dass man das Pferd mit dem Zügel formen möchte.</p>
<p>Letzteres hält der gemeine <strong>Warmblüter</strong> im <a href="https://pferdekosmos.de/wenn-der-schritt-schrott-ist-teil-1/" target="_blank" rel="noopener">Schritt</a> nicht aus (<a href="https://pferdekosmos.de/ist-der-schritt-erst-ruiniert/" target="_blank" rel="noopener">es entsteht Pass</a>) und einen <strong>typischen Iberer</strong> (zer)stört ein<strong> unpassendes Trabtempo</strong> am ehesten. Erfahrungswerte, die sich eben auf eine Vielzahl, aber natürlich nicht auf alle Iberer beziehen und natürlich auch andere Warmblutrassen oder <a title="Hypermobil?" href="https://pferdekosmos.de/hypermobil/" target="_blank" rel="noopener">hypermobile Pferde</a> treffen können.</p>
<div id="attachment_13463" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2025/12/ARIberer.jpg" target="_blank"  rel="lightbox[13461] noopener"><img aria-describedby="caption-attachment-13463" loading="lazy" class="wp-image-13463" src="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2025/12/ARIberer-595x396.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2025/12/ARIberer-595x396.jpg 595w, https://pferdekosmos.de/app/uploads/2025/12/ARIberer.jpg 725w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-13463" class="wp-caption-text">In der Arbeitsreitweise der Rinderhirten Spaniens, der Doma Vaquera, steht der Galopp neben dem Schritt an erster Stelle und der Trab war für die Fortbewegung nicht so wichtig. (© Manuel Goméz, Wikipedia)</p></div>
<p>Was passiert nun im unpassenden Trabtempo? Im Zweitakt Trab können <strong>Warmblüter</strong> oft recht gut den längeren <strong>Rücken stabilisieren</strong>, auch und gerade bei höherem Tempo, <strong>ohne</strong> dass sie dabei verspannen. <strong>Iberer</strong> werden aber aufgrund ihrer <strong>kürzeren Oberlinie</strong> sowie dem höheren Halsaufsatz und dem eher aufs Tragen als aufs Schieben ausgerichteten Exterieur <strong>bei überhöhtem Tempo </strong>schneller<strong> Schenkelgänger</strong>, gehen dann also nicht mehr über den Rücken. Auf Dauer geht das auf die Sehnen und Bänder der Extremitäten, hinten wie vorne.</p>
<p>Übrigens: Um das <strong>richtige Tempo</strong> für das jeweilige Pferd zu <strong>finden</strong> gibt es ein paar Möglichkeiten. Wer es spürt, fühlt ein Hergeben des Rückens bei gleichzeitigem Fleiß, wer es sieht, kann an der Longe oder auf einem Video erkennen, dass die Bewegung durch den Körper geht und das Pferd ganz aussieht (Vor- und Hinterhand bewegen sich im Gleichmaß und nicht, als ob sie zwei verschiedenen Pferden gehören würden).</p>
<p>Und nur um Missverständnissen vorzubeugen: Grundsätzlich tut jedem Pferd ein <strong>natürliches Vorwärts gut</strong>. Nachvollziehbar beschrieben habe ich dessen Ausbildung in dem Buch <a title="Rezension: Vorwärts, aber klassisch!" href="https://pferdekosmos.de/rezension-vorwaerts-aber-klassisch/" target="_blank" rel="noopener">Vorwärts, aber klassisch</a> gefunden.</p>
<div id='c2461_42_na' class='sam-pro-container'><a id='img-42-2461' class='sam-pro-ad' href='https://www.amazon.de/gp/product/B0888BLTKC/ref=dbs_a_def_rwt_bibl_vppi_i3' target='_blank'><img src='https://pferdekosmos.de/app/uploads/sam-pro-images/WerbungquerFeinimMaulneu.jpg' ></a></div>
<p><strong>Mehr Beiträge</strong> zu dem Thema <strong>Andere Rassen, andere Gänge</strong> liest du <a title="(1) Andere Rassen, andere Gänge …" href="https://pferdekosmos.de/1-andere-rassen-andere-gaenge/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> und <a title="(2) Andere Rassen, andere Gänge …" href="https://pferdekosmos.de/2-andere-rassen-andere-gaenge/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>The post <a href="https://pferdekosmos.de/3-andere-rassen-andere-gaenge/">(3) Andere Rassen, andere Gänge …</a> first appeared on <a href="https://pferdekosmos.de">Pferdekosmos</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Hufgesund getrailed</title>
		<link>https://pferdekosmos.de/hufgesund-getrailed/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 06:38:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung & Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Barhuf]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Weide]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Paddock-Trail, vielfach auch Track genannt, ist ein System aus Gängen, die Pferde in Offenställen zu mehr Bewegung anregen. Eine Studie aus Großbritannien hat untersucht wie gut solche Gangsysteme im Hinblick auf Gewicht funktionieren und hat dabei auch die Hufgesundheit im Blick gehabt. Das verwendete Track-Grazing-System war die typische kreisförmige, eingezäunte Bahn am Rand einer Koppel. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Paddock-Trail, vielfach auch Track genannt, ist ein System aus Gängen, die Pferde in Offenställen zu mehr Bewegung anregen. Eine <a href="https://www.mdpi.com/2076-2615/15/6/874" target="_blank" rel="noopener">Studie aus Großbritannien</a> hat untersucht wie gut solche Gangsysteme im Hinblick auf Gewicht funktionieren und hat dabei auch die Hufgesundheit im Blick gehabt.<span id="more-13679"></span></p>
<p>Das verwendete <strong>Track-Grazing-System</strong> war die typische kreisförmige, eingezäunte Bahn am Rand einer Koppel. Verglichen wurden Pferde in einer Einrichtung der Wohltätigkeitsorganisation HorseWorld, die entweder im <strong>Track plus Weide</strong> oder nur mit <strong>eingeschränktem Koppelgang</strong> gehalten wurden.</p>
<p>Die 19 Pferde wurden von Juli bis Oktober beobachtet, wobei das Körpergewicht, der <a title="Fett ist nicht gleich fett" href="https://pferdekosmos.de/fett-ist-nicht-gleich-fett/" target="_blank" rel="noopener">Body Condition Score (BCS)</a>, die Hufgesundheit und Verhaltensweisen überwacht wurden. Pferde im <strong>Trail</strong> <strong>verloren Körpergewicht</strong>, während ihre Artgenossen in Systemen <strong>mit eingeschränktem Weidegang zulegten</strong>.</p>
<p>Hufgesundheit, Zustand und Wachstum wurden in regelmäßigen Abständen beurteilt. Bei <strong>68 Prozent</strong> der Pferde im Laufbahnsystem <strong>verbesserte sich der Hufgesundheitswert</strong>, während die übrigen Pferde ihren Wert beibehielten.</p>
<div id="attachment_13680" style="width: 605px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/03/TrackStudie.jpg" rel="lightbox[13679]"><img aria-describedby="caption-attachment-13680" loading="lazy" class="size-medium wp-image-13680" src="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/03/TrackStudie-595x368.jpg" alt="" width="595" height="368" srcset="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/03/TrackStudie-595x368.jpg 595w, https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/03/TrackStudie.jpg 725w" sizes="(max-width: 595px) 100vw, 595px" /></a><p id="caption-attachment-13680" class="wp-caption-text">Ein Luftbild des Versuchsareals <a href="https://mdpi-res.com/animals/animals-15-00874/article_deploy/html/images/animals-15-00874-g001.png?1742377361" target="_blank"  rel="lightbox[13679] noopener">© </a></p></div>
<p>Die Studie liefert <strong>laut</strong> <strong>Forscherinnen</strong> „eindeutige Belege dafür, dass Pferde, die im Sommer – wenn die Weidegräser am nährstoffreichsten und kalorienreichsten sind – zu einer Gewichtszunahme neigen, durch den Einsatz von Weideparzellensystemen effektiv gehalten werden können.“</p>
<p><strong>Für mich</strong> und für viele andere, die diese <strong>Trail-Systeme kennen, nutzen und genau wegen dieser Möglichkeiten schätzen</strong>, ist das Ganze natürlich <strong>keine Überraschung</strong>. Überraschend ist vielleicht eher, dass dafür „Platz in der kleinsten Hütte“ ist, wie ich <a href="https://pferdekosmos.de/wege-paddock/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> und <a href="https://pferdekosmos.de/meine-weide-schleife/" target="_blank" rel="noopener">in diesem Artikel</a> bereits beschrieben habe. Natürlich darf man von einem Trail keine Wunder erwarten, wenn man die <a href="https://pferdekosmos.de/how-to-portionsweide/" target="_blank" rel="noopener">Weide zu groß steckt</a> oder zu viel Heu dazu füttert, sprich, also das Pferd auf dem Track mästet. Das Management ist also weiter wichtig.</p>
<p>Die für mich <strong>wichtigste Botschaft</strong> der Studie ist deshalb: <strong>mehr Bewegung</strong> auf unterschiedlichen Untergründen <strong>verbessert die Hufgesundheit</strong> signifikant. Auch nichts wirklich Neues, aber schön, dass es nun wissenschaftliche Ergebnisse dazu gibt.</p>
<div id='c9525_33_na' class='sam-pro-container'><a id='img-33-9525' class='sam-pro-ad' href='https://www.amazon.de/Jedes-Pferd-kann-barhuf-laufen-ebook/dp/B00SFWN1OM' target='_blank'><img src='https://pferdekosmos.de/app/uploads/sam-pro-images/WerbungquerBarhufbuchNeuauflage.jpg' ></a></div>
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		<title>Rezension: Enrichment für Pferde</title>
		<link>https://pferdekosmos.de/rezension-enrichment-fuer-pferde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 10:08:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung & Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Weide]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pferdekosmos.de/?p=13673</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unter Enrichment kennen viele die Beschäftigung von Zootieren, wie man in TV-Sendungen fast täglich sehen kann. Und tatsächlich wurde Enrichment als wissenschaftlicher Ansatz für eine reizvollere Umgebung von Tieren in Gefangenschaft schon vor rund 100 Jahren entwickelt. Jetzt also Enrichment für Pferde in Privatbesitz … So manch eine fragt sich vielleicht: Wieso? „Unter Enrichment versteht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Enrichment kennen viele die Beschäftigung von Zootieren, wie man in TV-Sendungen fast täglich sehen kann. Und tatsächlich wurde Enrichment als wissenschaftlicher Ansatz für eine reizvollere Umgebung von Tieren in Gefangenschaft schon vor rund 100 Jahren entwickelt. Jetzt also Enrichment für Pferde in Privatbesitz …<span id="more-13673"></span></p>
<p>So manch eine fragt sich vielleicht: <strong>Wieso?</strong> „Unter Enrichment versteht man die <strong>Gestaltung von Lebensumfeld und Aktivitäten</strong> eines Tieres, das nicht in seiner natürlichen Umgebung leben kann“, so die Autorinnen*. „Es dient der Beschäftigung und ahmt in der Regel die ursprüngliche Lebenssituation eines Tieres nach.“</p>
<div id="attachment_13674" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/03/RezensionEnrichment.jpg" target="_blank"  rel="lightbox[13673] noopener"><img aria-describedby="caption-attachment-13674" loading="lazy" class="wp-image-13674" src="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/03/RezensionEnrichment.jpg" alt="" width="300" height="423" /></a><p id="caption-attachment-13674" class="wp-caption-text"><a href="https://motorbuch-versand.de/shop/42365-enrichment-fur-pferde" target="_blank" rel="noopener">©</a></p></div>
<p>Nun kann man natürlich nicht die Weite der Steppe und Gegebenheiten anderer typischer <strong>Lebensräume</strong> von wild lebenden Pferden, das <strong>Umherwandern</strong> und das <strong>Entdecken neuer Nahrungsquellen</strong> in den Pferdestall bringen. Oder doch? Das Buch vereint eine <strong>Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten</strong> fürs und mit dem Pferd: Allen gemeinsam ist, dass sie <strong>Aspekte der natürlichen Herausforderungen</strong> in der Umgebung von Wildpferden und wildlebenden Pferden adaptieren. Insgesamt fast <strong>70 verschiedene Vorschläge</strong> von Spaziergängen über Zirkuslektionen, propriozeptives Training und Futterspiele bis hin zu Aufwertung der Ställe und Weiden findest du in diesem Buch – jeweils gut erklärt und praxisnah angewiesen. Ein <strong>Theorieteil</strong> zum Lernverhalten von Pferden rundet die Inhalte ab.</p>
<p>„Schon kleine Veränderungen können Großes bewirken“, schreibt <strong>der Verlag</strong>. Das ist richtig und wer ein Pferd hat, das nicht mehr oder gerade nicht geritten oder anderweitig gearbeitet werden kann, ist sicher ebenso <strong>froh über die Ideen in diesem Buch</strong>. Das gilt auch für alle, die ihren Pferden Abwechslung bieten wollen oder einmal etwas anderes mit ihnen erleben möchten oder diejenigen unter uns, die selber körperlich eingeschränkt und deshalb auf andere Aktivitäten angewiesen sind. Eine <strong>Bereicherung für Pferd und Mensch</strong> also …</p>
<p>* <em>Britta Gockel, Carina Warnstädt, Enrichment für Pferde, Bereicherung für Stall und Training, 176 Seiten, <a href="https://motorbuch-versand.de/shop/42365-enrichment-fur-pferde" target="_blank" rel="noopener">Müller Rüschlikon 2026, 24,90 Euro</a></em></p>
<div id='c4210_39_na' class='sam-pro-container'><a id='img-39-4210' class='sam-pro-ad' href='https://www.amazon.de/dp/B0CJL9VR7S?ref_=ast_author_dp' target='_blank'><img src='https://pferdekosmos.de/app/uploads/sam-pro-images/ErsteReiterin.jpg' ></a></div>The post <a href="https://pferdekosmos.de/rezension-enrichment-fuer-pferde/">Rezension: Enrichment für Pferde</a> first appeared on <a href="https://pferdekosmos.de">Pferdekosmos</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Vorgestellt: tiernaturgesund Spezial</title>
		<link>https://pferdekosmos.de/vorgestellt-tiernaturgesund-spezial/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 10:17:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pferdekosmos.de/?p=13695</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt ein neues Magazin für Tiertherapeuten, -heilpraktiker, -osteopathen, -physiotherapeuten und auch naturheilkundlich und alternativmedizinisch interessierte und tätige Tierärzte dürfen sich von den Inhalten angesprochen fühlen. Für die erste Ausgabe habe ich einen Artikel zur therapeutischen Bedeutung von Sätteln beigesteuert. Hier das Wichtigste zum Heft: Diagnose, Therapie, Prävention und Praxis sind die Themenfelder des neuen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt ein neues Magazin für Tiertherapeuten, -heilpraktiker, -osteopathen, -physiotherapeuten und auch naturheilkundlich und alternativmedizinisch interessierte und tätige Tierärzte dürfen sich von den Inhalten angesprochen fühlen. Für die erste Ausgabe habe ich einen Artikel zur therapeutischen Bedeutung von Sätteln beigesteuert.<span id="more-13695"></span></p>
<p>Hier das Wichtigste <strong>zum Heft:</strong> Diagnose, Therapie, Prävention und Praxis sind die Themenfelder des neuen Magazins. In der <a href="https://tiernaturgesund-spezial.de/tiernaturgesund-spezial/" target="_blank" rel="noopener">ersten Ausgabe</a> der <strong>tiernaturgesund <em>Spezial</em></strong> reichen die Inhalte vom Dünndarm als Schlüsselort der Verdauung über einen systematischen Einstieg in die Homöopathie und das Zwerchfell in der Hundeosteopathie bis zu interessanten Fakten über Zecken und noch einiges mehr.</p>
<div id="attachment_13697" style="width: 592px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/Vorgestellttngtng-1.jpg" target="_blank"  rel="lightbox[13695] noopener"><img aria-describedby="caption-attachment-13697" loading="lazy" class="wp-image-13697 size-full" src="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/Vorgestellttngtng-1.jpg" alt="" width="582" height="811" /></a><p id="caption-attachment-13697" class="wp-caption-text">Die erste Ausgabe des neuen Magazins <a href="https://tiernaturgesund-spezial.de/tiernaturgesund-spezial/" target="_blank" rel="noopener">©</a></p></div>
<p><strong>Mein Artikel</strong> befasst sich mit Sätteln als möglichen Therapieblockaden ebenso wie mit Problemen, die sich aus falschem Satteln ergeben, mit unpassenden Sätteln aus Sicht der Osteopathie und der TCM sowie mit den Folgen von Reiter-Sattel-Schwierigkeiten – alles <strong>mit den aktuellsten Studien zum Thema </strong>sowie vielen<strong> praktischen Tipps</strong>.</p>
<p>Wenn du die erste Ausgabe von <strong>tiernaturgesund <em>Spezial</em></strong> und alle weiteren online (als E-Paper) oder in der Printausgabe lesen möchtest … <a href="https://tiernaturgesund-spezial.de/abo-login/" target="_blank" rel="noopener">hier kannst du dein Abo</a> abschließen.</p>
<div id='c3998_33_na' class='sam-pro-container'><a id='img-33-3998' class='sam-pro-ad' href='https://www.amazon.de/Jedes-Pferd-kann-barhuf-laufen-ebook/dp/B00SFWN1OM' target='_blank'><img src='https://pferdekosmos.de/app/uploads/sam-pro-images/WerbungquerBarhufbuchNeuauflage.jpg' ></a></div>The post <a href="https://pferdekosmos.de/vorgestellt-tiernaturgesund-spezial/">Vorgestellt: tiernaturgesund Spezial</a> first appeared on <a href="https://pferdekosmos.de">Pferdekosmos</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Master mit Pferdehaar</title>
		<link>https://pferdekosmos.de/master-mit-pferdehaar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 11:51:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hippo-Logisches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor 25 Jahren habe ich mal mit dem Winterfell meines Wallachs eine Art Schälchen gefilzt – ein tolles Dekoobjekt, dem ich leider den Umzug nicht zugetraut habe. Es gelang, obwohl alle Anleitungen zum Filzen, die ich damals fand, von Pferdehaar abrieten. Wie das geht, hat aktuell eine Masterarbeit an der FH Wiener Neustadt herausgefunden …  [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 25 Jahren habe ich mal mit dem Winterfell meines Wallachs eine Art Schälchen gefilzt – ein tolles Dekoobjekt, dem ich leider den Umzug nicht zugetraut habe. Es gelang, obwohl alle Anleitungen zum Filzen, die ich damals fand, von Pferdehaar abrieten. Wie das geht, hat aktuell eine Masterarbeit an der FH Wiener Neustadt herausgefunden …<strong> </strong><span id="more-13687"></span></p>
<p><strong>Annabell Eder</strong> untersuchte im <strong>Studiengang Eco Design</strong> erstmals systematisch, ob und wie sich die <strong>Haare </strong>aus dem Fellwechsel von Pferden<strong> technisch nutzen</strong> lassen. Nach der Arbeit mit den Haaren meines Wallachs wundert es mich nicht, dass sie zu folgendem <strong>Ergebnis</strong> kam: Pferdehaare könnten künftig zu <strong>Vliesstoffen</strong> verarbeitet und etwa für <strong>Sattelunterlagen, Akustikelemente oder Dämmmaterialien</strong> genutzt werden.</p>
<div id="attachment_13688" style="width: 605px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/MasterPferdehaar.jpg" rel="lightbox[13687]"><img aria-describedby="caption-attachment-13688" loading="lazy" class="size-medium wp-image-13688" src="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/MasterPferdehaar-595x327.jpg" alt="" width="595" height="327" srcset="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/MasterPferdehaar-595x327.jpg 595w, https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/MasterPferdehaar.jpg 725w" sizes="(max-width: 595px) 100vw, 595px" /></a><p id="caption-attachment-13688" class="wp-caption-text">Maschinelles Mischvlies aus Pferdehaar und Lyocell (© Eder/Hochschule Hof)</p></div>
<p>„Für die Untersuchung wurden gemeinsam mit zehn Pferdehalterinnen und Pferdehaltern rund <strong>30 Kilogramm Rohmaterial</strong> gesammelt und anschließend analysiert. Dabei arbeitete Eder mit mehreren Forschungspartnern zusammen, darunter die Hochschule Hof unter der Leitung von Claus-Ekkehard Koukal, das Unternehmen Groz-Beckert sowie das Francisco Josephinum in Wieselburg“, teilte die FH mit.</p>
<p>Die <strong>Analysen zeigen</strong>: Pferdehaare sind vergleichsweise glatt, wenig gekräuselt und relativ steif – Eigenschaften, die ihre textile Verarbeitung erschweren. Dennoch konnten unter anderem durch <strong>Vernadelungs- und Wasserstrahlverfahren</strong> sowie durch Mischungen mit Fasern wie Lyocell oder Wolle, Stoffe hergestellt werden.</p>
<p>„Die Arbeit zeigt sehr anschaulich, dass auch ungewöhnliche Reststoffe ein Potenzial für die Kreislaufwirtschaft haben können“, sagt <strong>Emmerich Haimer</strong>, wissenschaftlicher Betreuer der Arbeit und Studiengangsleiter für Industrielle Kreislaufwirtschaft an der FH Wiener Neustadt.</p>
<div id="attachment_13692" style="width: 605px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/MasterPferdehaarKatze.jpg" rel="lightbox[13687]"><img aria-describedby="caption-attachment-13692" loading="lazy" class="size-medium wp-image-13692" src="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/MasterPferdehaarKatze-595x364.jpg" alt="" width="595" height="364" srcset="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/MasterPferdehaarKatze-595x364.jpg 595w, https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/04/MasterPferdehaarKatze.jpg 725w" sizes="(max-width: 595px) 100vw, 595px" /></a><p id="caption-attachment-13692" class="wp-caption-text">Winterfell, Seife, Wasser – mehr braucht es nicht zum Filzen. (© C. Götz)</p></div>
<p>Wer <strong>versuchen</strong> möchte, Winterfell von Pferdes <strong>zu filzen</strong>: Nehmt längere Haare, wie die von Shetlandponys, Isländern und anderen Robustpferden die in Offenställen gehalten werden, und/oder mischt diese mit kürzeren Haaren. Ein <strong>Filzball</strong> lässt sich damit zügig herstellen – einfach die Haare mit Seife nass machen und zu einem Ball kneten. Aber rechnet nicht damit, dass die Katze den gut findet. <a href="https://pferdekosmos.de/stallgeschichten-intimfeinde/" target="_blank" rel="noopener">Meine</a> war nicht daran interessiert.</p>
<div id='c1691_39_na' class='sam-pro-container'><a id='img-39-1691' class='sam-pro-ad' href='https://www.amazon.de/dp/B0CJL9VR7S?ref_=ast_author_dp' target='_blank'><img src='https://pferdekosmos.de/app/uploads/sam-pro-images/ErsteReiterin.jpg' ></a></div>The post <a href="https://pferdekosmos.de/master-mit-pferdehaar/">Master mit Pferdehaar</a> first appeared on <a href="https://pferdekosmos.de">Pferdekosmos</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bindungs-Studie</title>
		<link>https://pferdekosmos.de/bindungs-studie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 15:15:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pferdekosmos.de/?p=13663</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie sehr binden sich Pferde an „ihre“ Menschen? Wie kann man das prüfen? Eine Studie aus Ungarn hat sich genau damit befasst. Aus Sicht der Verhaltensforschung ist Bindung ein biologisch begründetes System, das sich entwickelt hat, um Nähe und sozialen Zusammenhalt zu fördern, insbesondere unter Stressbedingungen. Die Bindungstheorie stammt ursprünglich … … aus der Forschung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sehr binden sich Pferde an „ihre“ Menschen? Wie kann man das prüfen? Eine <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0737080626000894" target="_blank" rel="noopener">Studie</a> aus Ungarn hat sich genau damit befasst. Aus Sicht der Verhaltensforschung ist Bindung ein biologisch begründetes System, das sich entwickelt hat, um Nähe und sozialen Zusammenhalt zu fördern, insbesondere unter Stressbedingungen. Die Bindungstheorie stammt ursprünglich …<span id="more-13663"></span></p>
<p>… aus der Forschung zu menschlichen Säuglingen und ihren Bezugspersonen. Sie wurde inzwischen auf eine Vielzahl von <strong>Mensch-Tier-Beziehungen</strong> ausgeweitet, darunter vor allem Hunde. Es geht darum vor allem Hinweise für eine beständige <strong>Präferenz</strong> eines bestimmten Individuums zu finden, sowie die <strong>Reaktionen während Trennungs- und Wiedervereinigungsphasen </strong>zu prüfen.</p>
<p>Für die aktuelle Studie wurde der so genannte Strange Situation Test aus der Forschung mit Hunden entsprechend angepasst, um die Beziehungen zwischen Pferd und Reiter zu untersuchen. Geprüft wurde, ob und wie Pferde sich gegenüber ihrem <strong>Hauptreiter im Vergleich zu einem unbekannten Versuchsleiter</strong> zeigen.</p>
<div id="attachment_13665" style="width: 605px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/03/BindungsStudie.jpg" rel="lightbox[13663]"><img aria-describedby="caption-attachment-13665" loading="lazy" class="size-medium wp-image-13665" src="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/03/BindungsStudie-595x299.jpg" alt="" width="595" height="299" srcset="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/03/BindungsStudie-595x299.jpg 595w, https://pferdekosmos.de/app/uploads/2026/03/BindungsStudie.jpg 725w" sizes="(max-width: 595px) 100vw, 595px" /></a><p id="caption-attachment-13665" class="wp-caption-text">Darstellung des Versuchsaufbaus in der 20 × 40 m großen Halle mit Eingängen, gesperrtem Bereich und Kamerapositionen. <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0737080626000894#fig0001" target="_blank" rel="noopener">©</a></p></div>
<p><strong>Dreißig Reiter-Pferd-Paare</strong> nahmen an dem in einer Reithalle durchgeführten Test teil. Geprüft wurde: Rückruf durch Besitzer/Versuchsleiter, Trennung sowohl vom Reiter als auch vom Versuchsleiter, Wiedervereinigung mit Reiter/Versuchsleiter und die Konfrontation mit einem potenziell beängstigenden Objekt. „Wir verglichen das <strong>Sozialverhalten der Pferde</strong> (Nähe, Annäherung, Blickverhalten usw.) gegenüber ihren Reitern im Vergleich zum unbekannten Versuchsleiter sowie ihre <strong>stressbezogenen Signale</strong> (Kot, Lautäußerungen)“, so die Forscherinnen. „Wir stellten fest, dass sich die Pferde während der Rückruf- und Wiedervereinigungsphasen deutlich <strong>schneller ihrem Reiter</strong> näherten als dem Versuchsleiter und in verschiedenen Kontexten deutlich <strong>mehr Zeit</strong> in unmittelbarer Nähe des Reiters verbrachten.“</p>
<p>Die Ergebnisse deuten zudem darauf hin, dass das <strong>Blickverhalten</strong> von Pferden <strong>stärker</strong> davon beeinflusst wird, wie stark der Mensch mit ihnen <strong>interagiert</strong> und weniger vom Grad der Vertrautheit abhängig ist.</p>
<div id='c3066_39_na' class='sam-pro-container'><a id='img-39-3066' class='sam-pro-ad' href='https://www.amazon.de/dp/B0CJL9VR7S?ref_=ast_author_dp' target='_blank'><img src='https://pferdekosmos.de/app/uploads/sam-pro-images/ErsteReiterin.jpg' ></a></div>The post <a href="https://pferdekosmos.de/bindungs-studie/">Bindungs-Studie</a> first appeared on <a href="https://pferdekosmos.de">Pferdekosmos</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stressfreie Hufbearbeitung</title>
		<link>https://pferdekosmos.de/stressfreie-hufbearbeitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 08:41:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung & Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Barhuf]]></category>
		<category><![CDATA[Beschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pferdekosmos.de/?p=13115</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der insektenreichen Zeit kann die Arbeit am Pferdehuf für alle Beteiligten ziemlich nervtötend sein. Noch ist es nicht wieder so weit, aber entsprechende Vorbereitung macht Sinn. Wer das lächerlich findet, hat noch nie ein Jungpferd am Start gehabt, das weder Fliegendecke, noch -spray oder Ventilator kennt. Fliegendecke und Fliegenabwehrmittel sowie ein Ventilator können helfen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der insektenreichen Zeit kann die Arbeit am Pferdehuf für alle Beteiligten ziemlich nervtötend sein. Noch ist es nicht wieder so weit, aber entsprechende Vorbereitung macht Sinn. Wer das lächerlich findet, hat noch nie ein Jungpferd am Start gehabt, das weder Fliegendecke, noch -spray oder Ventilator kennt.<span id="more-13115"></span></p>
<p><strong>Fliegendecke</strong> und <strong>Fliegenabwehrmittel</strong> sowie ein <strong>Ventilator </strong>können helfen, dass weniger Insekten anfliegen und somit alle Beteiligten <strong>weniger gefährdet</strong> sind. An manchen Tagen kann – je nach Insekten die gerade Saison haben – auch ein Fliegenmützchen oder eine Fliegenmaske noch hilfreich sein. Egal ob nur eines oder alles zusammen – die Pferde sollten es kennen. Sonst hat man im Zweifelsfall nur einen oder mehrere Stressfaktoren mehr am Start.</p>
<div id="attachment_13116" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-13116" loading="lazy" class="wp-image-13116" src="https://pferdekosmos.de/app/uploads/2025/08/StressfreieHufbearbeitung.jpg" alt="" width="300" height="366" /><p id="caption-attachment-13116" class="wp-caption-text">Eine Fliegendecke reicht oft schon, damit Pferde ruhig stehen bei der Hufbearbeitung. (© C. Götz)</p></div>
<p>Alles <strong>übt</strong> man idealweise <strong>kleinschrittig</strong>:</p>
<ul>
<li>Die <strong>Decke</strong> kann man anfangs <strong>falten</strong> und dann immer größer werden lassen.</li>
<li><strong>Einsprühen</strong> muss nicht der erste Schritt sein, anfangs kann <strong>abschwammen</strong> besser sein. Bei besonders skeptischen Pferden mit einem trockenen Schwamm anfangen, dann Wasser nehmen, dann erst geruchsintensive Insektenabwehr.</li>
<li>Den <strong>Ventilator</strong> kann man erst in größerer Entfernung und so aufstellen, dass man zwischen Pferd und dem Gerät positioniert ist. Und man zeigt ihm dem Pferd idealerweise <strong>erst ausgeschaltet</strong>.</li>
</ul>
<p>Oft hat man <strong>am Stall</strong> auch mehrere Möglichkeiten, die Hufe zu bearbeiten, die <strong>unterschiedlich stark von Insekten frequentiert </strong>werden – die zugige Ecke, die man sonst meidet kann an heißen Tagen ideal sein, und wenn der beste Platz nur am Vormittag Schatten hat, kann man die Termine auch gezielt dorthin legen. Super, wenn man weiß, wo zu welcher Uhrzeit insektentechnisch am wenigsten los ist und noch besser, wenn das <strong>Pferd</strong> alle Örtlichkeiten kennt und <strong>sich dort sicher fühlt</strong>.</p>
<p>Und bis die Insekten dann so richtig nerven ist <strong>jetzt</strong> genug Zeit, alles zu <strong>üben</strong>. Dann ist es bedeutend leichter, dass alle <strong>konzentriert arbeiten</strong> können und das Pferd nicht ständig herumzappelt.</p>
<p>Wie Pferde lernen, gut <strong>Hufe zu geben</strong>, <a href="https://pferdekosmos.de/hufe-geben-leicht-gemacht/" target="_blank" rel="noopener">liest du hier</a> und <a href="https://pferdekosmos.de/hufe-selber-bearbeiten-werkzeug-1/" target="_blank" rel="noopener">in dieser Artikelserie</a> erzähle ich dir, warum und wie ich die <strong>Hufe selber bearbeite</strong>. <a title="Stallgeschichten: Der Bremsinator" href="https://pferdekosmos.de/stallgeschichten-der-bremsinator/" target="_blank" rel="noopener">In diesem Beitrag</a> erfährst du, was für witzige Dinge passieren können, wenn <strong>Pferde lernen</strong>, dass wir lästige <strong>Blutsauger für sie erledigen</strong>.</p>
<div id='c3325_33_na' class='sam-pro-container'><a id='img-33-3325' class='sam-pro-ad' href='https://www.amazon.de/Jedes-Pferd-kann-barhuf-laufen-ebook/dp/B00SFWN1OM' target='_blank'><img src='https://pferdekosmos.de/app/uploads/sam-pro-images/WerbungquerBarhufbuchNeuauflage.jpg' ></a></div>The post <a href="https://pferdekosmos.de/stressfreie-hufbearbeitung/">Stressfreie Hufbearbeitung</a> first appeared on <a href="https://pferdekosmos.de">Pferdekosmos</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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