<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="no"?><!-- generator="Joomla! - Open Source Content Management" --><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0">
	<channel>
		<title>Thema Schwerbehinderung</title>
		<description>Tagesaktuelle Nachrichten zur Behindertenpolitik</description>
		<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung</link>
		<lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2026 07:54:16 +0200</lastBuildDate>
		<generator>Joomla! - Open Source Content Management</generator>
		<atom:link href="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung?format=feed&amp;type=rss" rel="self" type="application/rss+xml"/>
		<language>de-de</language>
		<item>
			<title>Inklusionsspiele 2026: Mehr Teilhabe beim Sportevent in Kerken</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/34075-inklusionsspiele-2026-mehr-teilhabe-beim-sportevent-in-kerken</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/21/0921/Web-Joggen.jpg" /></p><p>Der „Cup der Vielfalt – Inklusionsspiele 2026“ in Kerken gehört zu den Gewinn-Festen des LVR-Wettbewerbs „Feiern für alle“. Die Organisator*innen vom Betreuungsdienst „Land Leben Pflegekompass“ haben den Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit ihrem inklusiven Veranstaltungskonzept überzeugt und können sich nun über ein buntes Veranstaltungspaket mit attraktiven Programmpunkten freuen, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Dazu gehören ein Auftritt des Musikers und Inklusionsbotschafters „Graf Fidi“, Laufräder zur Mobilisierung von Menschen mit Mobilitäts-Einschränkungen als inklusive Sportstation, das „Mobil der Begegnung light“ des LVR mit verschiedenen Mitmachangeboten sowie finanzielle Unterstützung für eine zusätzliche Maßnahme zur Barrierefreiheit. Damit möchten die Veranstalter*innen einen barrierefreien Zugang zum Eyller See für Menschen mit Mobilitätseinschränkung realisieren, damit auch sie am inklusiven Tauchangebot teilnehmen können. {/mprestriction}</p>
<p>Anke Molderings, Projektleitung Cup der Vielfalt: „Inklusive Veranstaltungen ermöglichen echte Teilhabe und bringen nicht nur einer kleinen Gruppe, sondern der gesamten Gesellschaft einen Mehrwert. Mit dem Cup der Vielfalt wollen wir Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Leistungsspektren zusammenbringen.“</p>
<p>„Wir möchten Aufklärungsarbeit leisten, Netzwerke aufbauen und Symbiosen schaffen. Es sollen Barrieren aufgedeckt und aufgebrochen werden. Nur durch die vielfältigen Perspektiven entsteht gegenseitiger Respekt.“ ergänzt Iris Jentges, Projektleitung Cup der Vielfalt.</p>
<p>Die Organisator*innen haben den LVR mit folgenden inklusiven Ansätzen überzeugt: räumliche Barrierefreiheit, ein Hol- und Bringservice, Einsatz von Lotsen auf dem Gelände, barrierearme Kommunikation, Einsatz eines*r Gebärdendolmetscher*in, eine induktive Höranlage, ein Ruheraum für geräuschsensible oder ruhebedürftige Menschen sowie inklusive Bühnenacts für ein vielfältiges Miteinander.</p>
<p>Der „Cup der Vielfalt – Inklusionsspiele 2026“ findet statt am Sonntag, 13. September in Kerken- Nieukerk am Niederrhein. Es handelt sich um ein inklusives Sportevent, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam aktiv werden können. Ziel der Veranstaltung ist es, Begegnungen zu ermöglichen, Vorurteile abzubauen und sportliche Aktivitäten als verbindendes Element für alle Teilnehmenden erlebbar zu machen. Neben sportlichen Wettbewerben sind auch Mitmach- und Informationsangebote geplant, die den Gedanken von Vielfalt, Teilhabe und Gemeinschaft stärken. Schirmherrin der Veranstaltung ist Para-Dressurreiterin Regine Mispelkamp. {/mprestriction}</p>
<p>Mit seinem Wettbewerb "Feiern für alle" ruft der LVR seit 2024 Veranstalter*innen im Rheinland dazu auf, ihre Events barrierefreier und inklusiver zu gestalten. Das Ziel: Bunte Veranstaltungen, für alle zugänglich und erlebbar. Bewerben konnten sich Organisator*innen von öffentlichen Veranstaltungen im gesamten Rheinland, die mehr als 2.000 Gäste erwarten und bereits Barrierefreiheit mitdenken bzw. bereit sind, ihr Event (noch) barrierefreier und inklusiver zu gestalten. Zu den drei Gewinner*innen, die mit besonders guten Barrierefrei-Ansätzen überzeugen konnten, gehören in diesem Jahr neben dem Cup der Vielfalt auch das Monheimer Frühlingsfest (19. April) und die 18. Bedburger MusikMeile (05. September).</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Potsdamer Inklusionstage machen Vielfalt und Teilhabe erlebbar</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/34070-potsdamer-inklusionstage-machen-vielfalt-und-teilhabe-erlebbar</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/22/1121/Web-Rollstuhl-Gebaude.jpg" /></p><p>Vom 20. April bis 17. Mai 2026 finden die 5. Potsdamer Inklusionstage statt. Mit rund 80 Veranstaltungen machen zahlreiche Aktive aus Kultur, Sport, Bildung und Zivilgesellschaft Inklusion in der Landeshauptstadt Potsdam sichtbar und erlebbar. In den vier Veranstaltungswochen wird Potsdam zur Bühne für Teilhabe, Begegnung und Austausch. Das vielfältige Programm reicht von Sport- und Mitmachangeboten über Führungen und Workshops bis hin zu kulturellen Veranstaltungen und Diskussionsformaten, wie es in einer Pressemitteilung heißt. {/mprestriction}</p>
<p>Dr. Tina Denninger, Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Potsdam, freut sich über das vielfältige Programm: „Die Inklusionstage zeigen, wie viel Kreativität und Einsatz in Potsdam steckt. Sie machen sichtbar, was bereits möglich ist – und wo wir noch Barrieren abbauen müssen. Die Broschüren mit dem vollständigen Programm werden aktuell im gesamten Stadtgebiet verteilt. Nutzen Sie die Gelegenheit, neue Orte zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen – von der Pirschheide bis nach Drewitz, von inklusiver Kinderdisko bis Führungen für Menschen mit Demenz: Es ist für alle etwas dabei.“</p>
<p>Ein besonderer Höhepunkt ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai. Unter dem Titel „Bambule für Inklusion!“ wird ab 15 Uhr auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor mit Redebeiträgen, Musik und Mitmachaktionen ein deutliches Zeichen für mehr Teilhabe und gegen Barrieren gesetzt. Am darauffolgenden Wochenende lädt das Akzeptanzfestival in der Schiffbauergasse dazu ein, Inklusion gemeinsam zu feiern. Mit Musik, Kultur und vielfältigen Begegnungsformaten bringt es Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.</p>
<p>Das Programm der Inklusionstage umfasst unter anderem praxisnahe Informations- und Diskussionsangebote. So geben Expertinnen und Experten bei der Veranstaltung „Reisen mit Behinderung? Traut Euch!“ am 28. April um 16 Uhr in der TMB (Babelsberger Straße 26) praktische Tipps für barrierefreie Urlaubsreisen. Am 12. Mai berichten Unternehmerinnen mit Behinderung über ihre Erfahrungen in der Selbstständigkeit und bei der Unternehmensgründung. Die Veranstaltung wird von der Wirtschaftsförderung gemeinsam mit dem Lotsendienst Potsdam organisiert.</p>
<p>Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Begegnung und Aktivität. Inklusive Sportangebote, Tanz- und Kreativformate sowie spezielle Führungen – etwa im Naturkundemuseum für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen oder in Einfacher Sprache im Museum Barberini und im Potsdam Museum – laden zur aktiven Teilnahme ein. {/mprestriction}</p>
<p>Auch zahlreiche Mitmachangebote eröffnen vielfältige Zugänge: Beim inklusiven Hockey können Interessierte verschiedene Stationen ausprobieren. Zudem informiert Special Olympics über Barrieren im Zugang zum Sport und lädt gemeinsam mit der Potsdamer Ruder-Gesellschaft am 24. April zum „Schnuppernachmittag Wassersport Inklusiv“ ein, bei dem Rudern und Kanu – bei gutem Wetter auch auf dem Wasser – ausprobiert werden können.</p>
<p>Darüber hinaus greifen die Inklusionstage auch gesellschaftspolitische Themen auf. So wird bei der Filmvorstellung „Wir werden nie wieder Opfer sein“ mit anschließender Diskussion am 22. April im Begegnungszentrum oskar unter anderem mit der Journalistin und Autorin Mareice Kaiser über Inklusion, Ausgrenzung und gesellschaftliche Teilhabe gesprochen.</p>
<p>Das vollständige Programm finden Sie <a href="https://www.potsdam.de/de/inklusionstage2026" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">hier</a>. </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vielfalt feiern, Barrieren abbauen: 6. Mai in Berlin</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/34050-vielfalt-feiern-barrieren-abbauen-6-mai-in-berlin</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/22/0921/Web-Rollstuhl-Laptop.jpg" /></p><p>Anlässlich des „Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“ setzen wir wieder Zeichen für Inklusion, Barrierefreiheit und gleiche Rechte für Menschen mit Behinderungen. Unter dem Motto BUNT VERBINDET veranstalten wir am 6. Mai 2026 von 13:00 bis 17:00 Uhr am Rathaus Zehlendorf einen spannenden Aktionstag gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Denn Menschenrechte sind nicht verhandelbar! {/mprestriction}</p>
<p>Beim Politik-Talk „Mitreden! Inklusion im Bezirk“ ab 14:00 Uhr werden Menschen mit Behinderungen die verantwortlichen Stadträtinnen und Stadträte zu allen Themen wie Barrierefreiheit, Chancengleichheit und Inklusion von Menschen mit Behinderungen befragen. Einfach. Klar. Direkt.</p>
<p>An der Kastanie vor dem Rathaus und Bürgeramt Zehlendorf, Teltower Damm / Kirchstraße erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 13:00 Uhr ein BUNTES Programm mit Musik und Seifenblasen, das für ein buntes, lebendiges und vielfältiges Zusammenkommen sorgt.</p>
<p>Veranstalterinnen des Aktionstag BUNT VERBINDET sind die Bezirksbürgermeisterin Frau Schellenberg in Kooperation mit dem „Aktionsbündnis 5. Mai“ (Träger der Behindertenhilfe, Vertreterinnen der Wohlfahrtsverbände und Mitglieder des Bezirksbeirats für Menschen mit Behinderungen) und der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen, Eileen Moritz. Inhaltlich und organisatorisch wird dieser Aktionstag vom „Aktionsbündnis 5. Mai“ und der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen gestaltet und umgesetzt. {/mprestriction}</p>
<p>Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich am „Aktionstag BUNT VERBINDET“ zu beteiligen und gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft und gegen Ausgrenzung einzutreten.</p>
<p>Gebärdensprachdolmetscherinnen sind vor Ort.</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Hessen erleichtert Parkausweise für schwerbehinderte Menschen</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/34040-hessen-erleichtert-parkausweise-fuer-schwerbehinderte-menschen</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/20/0120/Web-Rollstuhl-Parkschild.jpg" /></p><p>Das hessische Verkehrsministerium hat per Erlass ermöglicht, dass die Straßenverkehrsbehörden vorläufige Parkausweise für schwerbehinderte Menschen ausstellen können. Damit können Betroffene bereits während des laufenden Feststellungsverfahrens einen Parkausweis erhalten. Voraussetzung ist der Nachweis, dass ein Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft beim zuständigen Versorgungsamt gestellt wurde sowie eine fachärztliche Bescheinigung, wie es in einer Pressemitteilung heißt. {/mprestriction}</p>
<p>Bislang war für die Erteilung eines Parkausweises zwingend ein Feststellungsbescheid des Versorgungsamtes erforderlich. Mit der neuen Regelung wird dieser Schritt vorgezogen. Der vorläufige Parkausweis wird für sechs Monate erteilt und kann bei Bedarf um weitere drei Monate verlängert werden.</p>
<p><strong>Mobilität darf nicht warten</strong></p>
<p>Minister Mansoori erklärt: „Menschen mit schweren Behinderungen sind oft auf Unterstützung angewiesen, die es ihnen ermöglichen ihren Lebensalltag zu meistern. Es ist nicht vermittelbar, dass sie dabei auf notwendige Erleichterungen verzichten müssen. Deshalb schaffen wir eine pragmatische Lösung, damit sie schneller in der Nähe an ihrem Ziel parken können und der Alltag trotz erheblicher Mobilitätseinschränkungen besser funktioniert.“</p>
<p>Weiter führt der Minister aus: „Unser Anspruch ist klar: barrierefreie Mobilität und Teilhabe müssen möglichst einfach und ohne unnötige Bürokratie ermöglicht werden. Menschen, die nur mit großer Anstrengung über größere Distanzen mobil sein können, benötigen diese Parkerleichterungen und den Zugang zu speziell gekennzeichneten Parkflächen. Mit der neuen Regelung sorgen wir dafür, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird und zwar rechtzeitig.“</p>
<p>Europaminister Manfred Pentz erklärt: „Wer mit einer Behinderung lebt, soll sich nicht noch mit unnötiger Bürokratie herumschlagen müssen. Für die Betroffenen ist es eine große Erleichterung, dass das Verfahren künftig einfacher und schneller geht. Das Beispiel zeigt: wir meinen es ernst mit dem Bürokratieabbau und packen es an. Ganz konkret, um den Alltag der Menschen zu erleichtern.“</p>
<p><strong>chnellere Unterstützung im Verfahren</strong></p>
<p>Mit dem neuen Erlass können die Straßenverkehrsbehörden in Hessen nun bereits vor Abschluss des Feststellungsverfahrens tätig werden. Voraussetzung ist neben dem Nachweis eines gestellten Antrags eine fachärztliche Bestätigung der entsprechenden Einschränkung. Damit wird eine bestehende Lücke geschlossen, die bislang dazu geführt hat, dass Betroffene trotz tatsächlicher Einschränkungen keine Parkerleichterungen nutzen konnten.</p>
<p>Die Maßnahme ist Teil der Umsetzung des Hessischen Aktionsplans zur UN-Behindertenrechtskonvention und stärkt die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Alltag. {/mprestriction}</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Der EU-weit gültige Schwerbehindertenparkausweis („blauer Parkausweis“) gewährt Parkerleichterungen und berechtigt zum Parken auf entsprechend gekennzeichneten Parkplätzen.</p>
<p>Anspruchsberechtigt sind unter anderem:</p>
<ul class="list-style-type-disc">
<li>Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung (aG)</li>
<li>Menschen mit beidseitiger Amelie</li>
<li>Menschen mit Phokomelie</li>
<li>Menschen mit vergleichbaren Funktionseinschränkungen</li>
<li>blinde Menschen</li>
</ul>
<p>Bislang war eine versorgungsmedizinische Feststellung durch das Versorgungsamt zwingende Voraussetzung. Ein durchschnittliches Feststellungsverfahren dauert etwa 4,5 Monate. Während des laufenden Feststellungsverfahrens konnten keine Parkerleichterungen genutzt werden, obwohl viele Betroffene bereits darauf angewiesen sind. </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Sozialverbände fordern mehr Inklusion und starke Sozialpolitik</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/34017-sozialverbaende-fordern-mehr-inklusion-und-starke-sozialpolitik</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/22/1121/Web-Blindenstock1.jpg" /></p><p>Wohin entwickelt sich unser Sozialstaat. Eine Frage, die die Mitglieder der LIGA der freien Wohlfahrtspflege im Westerwald umtreibt. Das Gremium aus Caritas, Parität, dem Deutschen Roten Kreuz und der Diakonie hoffen, dass die künftige Landesregierung die Schwächsten der Gesellschaft nicht aus dem Blick verliert und sozialen Spaltungen entgegenwirkt, statt sie zu befeuern, wie es in einer Pressemitteilung heißt. {/mprestriction}</p>
<p>Im Interview fordern die LIGA-VertreterInnen Stefanie Krones (Direktorin des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn <abbr title="eingetragener Verein">e. V.</abbr>), Wilfried Kehr (Leiter der Regionalen Diakonie Westerwald Rhein-Lahn), Olaf Reineck (Geschäftsführer des <abbr title="Deutsches Rotes Kreuz">DRK</abbr> Kreisverbands Westerwald) und LIGA-Vorsitzender Mario Habrecht (Sprecher Paritätische Regionalgruppe Westerwald; Mitglied im Paritätischen Landesvorstand) eine solidarische Gesellschaft, eine vorausschauende Politik und mehr Unterstützung fürs Ehrenamt.</p>
<p>Die Einrichtungen der LIGA haben aktuell einiges an Gegenwind auszuhalten. Vor allem aus dem populistischen Lager wurde ihr "staatlich finanzierte linke Propaganda" vorgeworfen. Wie reagieren Sie auf diese Vorwürfe?</p>
<p>Wilfried Kehr: Die Werte, für die wir uns einsetzen - zum Beispiel Inklusion, Integration, der Einsatz für Vielfalt - stehen plötzlich im Feuer oder werden zumindest hinterfragt. Dabei sind es diese Werte, die unsere Demokratie ausmachen und unserer Ansicht nach nichts mit politischen Ausrichtungen zu tun haben.</p>
<p>Stefanie Krones: Wir verstehen uns als eine tragende Säule der Gesellschaft und handeln in deren Auftrag nach dem Subsidiaritätsprinzip. Wenn Handlungsbedarfe erkannt werden und der Staat einen Partner und Unterstützung sucht, sind wir als Fachleute für soziale Arbeit da. Wir stehen für Zusammenhalt und Solidarität und nicht zuletzt für wirksame soziale Angebote.</p>
<p>Olaf Reineck: Wir helfen Menschen. Punkt. Das hat mit Politik nichts zu tun. Wir helfen denjenigen, die Hilfe brauchen.</p>
<p><strong>Was kann eine künftige Landesregierung tun, damit solche Vorwürfe erst gar nicht entstehen?</strong></p>
<p>Mario Habrecht: PolitikerInnen müssen sich differenzierter äußern. Nehmen wir als Beispiel die steigenden Kosten in der Eingliederungshilfe, also der Hilfe für Menschen mit Behinderungen. Es greift zu kurz, wenn PolitikerInnen die höheren Ausgaben beklagen. Stattdessen sollten sie erklären, warum das so ist: Weil gute Pflege und gesellschaftliche Teilhabe etwas kosten muss und Fachkräfte nach vernünftigen Tarifen bezahlt werden sollen! Wenn ich nur über die hohen Kosten spreche, ohne den Benefit herauszustellen, ist das verantwortungslos. Denn die Akzeptanz und das Verständnis in der Bevölkerung ist da. Nehmen wir die Familien- und Frauenhilfe, die seit Corona und den gestiegenen Fällen häuslicher Gewalt wichtiger denn je ist. Für solche Angebote muss Geld in die Hand genommen werden, aber auf lange Sicht haben sie einen großen Mehrwert für die Gesellschaft.</p>
<p>Stefanie Krones: Unsere Angebote kosten nicht nur. Gerade in den präventiven Angeboten liegt ein volkswirtschaftlicher Vorteil. Sie sparen letztlich Kosten zum Beispiel durch Vermeidung stationärer Pflege ein und sorgen dafür, dass Menschen erneut Fuß fassen und nicht zuletzt wieder arbeitsfähig sind. Das blenden die Populisten oft aus.</p>
<p>Olaf Reineck: Die Alternative ist dystopisch: Wenn solche präventiven Hilfsangebote wegfallen, leben wir irgendwann in einer Gesellschaft, in der die Alten, Kranken und Pflegebedürftigen sich selbst überlassen sind. Dabei kann es jeden treffen. Oft von heute auf morgen.</p>
<p><strong>Welche Art der Unterstützung erwarten Sie von der kommenden Landesregierung?</strong></p>
<p>Stefanie Krones: Sozialpolitik ist Demokratiepolitik. Um Menschen auch künftig von einem Leben in Freiheit und Demokratie zu begeistern, braucht es funktionierende Gemeinschaften. Ein funktionierendes Gemeinwesen lebt vom Mitmachen, von nachbarschaftlicher Hilfe und bürgerschaftlichem Engagement. Dieser Gedanke muss immer wieder aktiviert werden. Neben professionell Tätigen in den sozialen Einrichtungen und Diensten braucht es immer auch ehrenamtlich Tätige.  Und ehrenamtlich Tätige müssen gewonnen, eingearbeitet, fortgebildet, betreut werden. Für all diese Aufgaben braucht es hauptamtliche KoordinatorInnen. Deren Stellen müssen finanziert werden.</p>
<p><strong>Stichwort Finanzen: Was fordern sie von der Regierung, damit die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch weiter auseinanderklafft?</strong></p>
<p>Mario Habrecht: Wir wünschen uns eine solide, vorausschauende Sozialplanung. Nur wenn Probleme frühzeitig erkannt werden, kann man sie in den Griff bekommen. Wenn der Kreis uns sagt, dass wir in fünf Jahren in einem bestimmten Bereich ein Problem haben werden, können wir als Sozialverbände rechtzeitig reagieren, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Und diese Planung hilft auch, um nicht von plötzlich steigenden Kosten kalt erwischt zu werden.</p>
<p>Wilfried Kehr: Es geht um Chancengleichheit und frühe Unterstützung. Wir müssen uns fragen, wie Kinder in <abbr title="Kinder-Tagesstätten">Kitas</abbr> optimal gefördert werden, wie Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft einen guten Schulabschluss bekommen können. Es gibt nicht das eine Patentrezept gegen Armut. Es ist das komplette System, das wir im Blick haben müssen.</p>
<p><strong>Zum Abschluss: Wenn Sie einen Wunsch an die Landesregierung hätten: Wie würde er lauten?</strong></p>
<p>Stefanie Krones: Sichern Sie den solidarischen Sozialstaat. Und vermeiden Sie undifferenzierte Aussagen, dass dieser Sozialstaat zu teuer sei. Wenn ich höre, dass die Hilfe für Menschen mit Behinderung angeblich zu viel koste, fürchte ich den Beginn einer Diskussion, die wir vor 80 Jahren schon einmal hatten. Mit schrecklichen Folgen. Hier ist Solidarität gefragt. Eine Behinderung kann jeden und jede treffen.</p>
<p>Mario Habrecht: Ich wünsche mir, dass die Politik diejenigen Dinge hervorhebt, die bereits gut laufen. Stattdessen wird über das geschimpft, das nicht funktioniert. {/mprestriction}</p>
<p>Olaf Reineck: Wir haben ein großes Spektrum an Hilfsangeboten, an Beratung, an funktionierender medizinischer Versorgung. PolitikerInnen, die uns besuchen, erleben das. Viele Menschen leisten viel für andere. Das sollte mehr gewürdigt werden.</p>
<p>Wilfried Kehr: Ich hoffe, dass die Lobby für Schwache gestärkt wird. Denn die Reife einer Gesellschaft zeigt sich daran, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht.</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Hessen will Unterstützung im Alltag für Pflegebedürftige ausbauen</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/34008-hessen-will-unterstuetzung-im-alltag-fuer-pflegebeduerftige-ausbauen</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/20/1021/Web-Pflegeheim-1.jpg" /></p><p>Damit kann die bisher bis Ende 2026 befristete Verordnung verlängert und an aktuelle Bedürfnisse angepasst werden. Ziel ist es, den Pflegebedürftigen in Hessen langfristig mehr Angebote zur Unterstützung im Alltag zur Verfügung zu stellen. Die PfluV regelt, wie Menschen, die Pflege brauchen, sowie ihre Angehörigen Unterstützung bekommen. Das umfasst nicht nur die Pflege selbst, sondern auch Hilfe bei alltäglichen Aufgaben wie Einkaufen, Haushaltsführung oder soziale Betreuung, wie es in einer Pressemitteilung heißt. {/mprestriction}</p>
<p><strong>Pflegebedürftige und Angehörige entlasten</strong></p>
<p>Gesundheitsministerin Diana Stolz betonte: „Mehr als 86 (86,4) Prozent der Pflegebedürftigen werden hier bei uns in Hessen zu Hause gepflegt. Für pflegende Angehörige ist der Alltag oft eine große Herausforderung, die viel Kraft, Energie und Mut erfordert. Sie sind ein Beispiel für all diejenigen, die sich für ihre Lieben aufopfern, ihre eigenen Interessen hintenanstellen und oftmals an den Grenzen der eigenen Belastbarkeit gehen.</p>
<p>Mit der Anpassung der Pflegeunterstützungsverordnung wollen wir Pflegebedürftige und ihre Angehörigen spürbar entlasten. Gleichzeitig machen wir es für Anbieterinnen und Anbieter attraktiver, niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsleistungen anzubieten.</p>
<p>Wesentliche geplante Änderungen im Überblick:</p>
<ul class="list-style-type-disc">
<li>Anpassung der Vergütungsgrenzen: Die bisher starren Vergütungsgrenzen sollen aufgehoben werden. Die Vergütung für Angebote zur Unterstützung im Alltag richtet sich dann nach den Preisen von zugelassenen Pflegeeinrichtungen. So wird ein wirtschaftliches Arbeiten der Anbieter möglich.</li>
<li>Mehr Anbieter: Neben ambulanten Pflegediensten und nichtgewerblichen Trägern, Einrichtungen und Organisationen sollen künftig auch qualifizierte Einzelpersonen und gewerbliche Anbieter Betreuungsangebote erbringen können. Qualifizierte Einzelpersonen könnten beispielsweise Personen mit einer entsprechenden Qualifikation sein, die stundenweise im Tagesablauf helfen. Gewerbliche Anbieter könnten spezialisierte Unternehmen sein, die keine klassischen Pflegedienste sind, wie etwa Agenturen für Haushaltsunterstützung, die Seniorinnen und Senioren beim Einkaufen begleiten oder gemeinsame Spaziergänge unternehmen.</li>
<li>Etablierung von E-Learning Angeboten für Basisqualifikation: Das erforderliche Grundlagenwissen soll künftig im Selbststudium über E-Learning erworben werden können.</li>
<li>Stärkung des Ehrenamts: Ehrenamtliche bei nichtgewerblichen Trägern, Einrichtungen und Organisationen sollen künftig nur noch einen Erste-Hilfe-Kurs benötigen, der nicht länger als drei Jahre zurückliegt, anstelle einer 30-stündigen Basisqualifikation. {/mprestriction}</li>
<li>Vereinfachte Antragsstellung: Anerkennungsanträge sollen nun auch in Textform gestellt werden können, um Verfahren zu beschleunigen.</li>
<li>Abschaffung des verpflichtenden Tätigkeitsberichts: Ein Bericht soll nur noch auf Anforderung der Anerkennungsbehörde vorgelegt werden müssen.</li>
<li>Mehr Flexibilität bei Basisqualifikation: Anerkennungsbehörden sollen künftig mehr Ermessensspielraum bei der Bewertung der Konzepte zur Basisqualifikation erhalten.</li>
</ul>
<p>Ministerin Stolz betont: „Die Änderungen versprechen mehr Flexibilität, mehr Angebote und weniger Bürokratie – ganz im Sinne der Hessinnen und Hessen, die auf Unterstützung im Alltag angewiesen sind.“</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 15:50:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Von Sichtbarkeit zu Selbstbestimmung: Menschen mit Behinderungen im Fokus</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/34007-von-sichtbarkeit-zu-selbstbestimmung-menschen-mit-behinderungen-im-fokus</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/21/0521/Web-Strae-Blindentock.jpg" /></p><p>Menschen mit Behinderungen sind in Medien und Öffentlichkeit heute deutlich sichtbarer – ob in TV-Serien, Werbung oder Social Media. Diese Präsenz zeigt, was moderne Hilfsmittel bereits ermöglichen: Mobilität, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Damit aus Repräsentation im Alltag gelebte Realität wird, braucht es jedoch eine stabile Versorgungsstruktur und damit eine leistungsfähige Technische Orthopädie. Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) wies zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen darauf hin, dass die dafür nötigen Versorgungsstrukturen zunehmend unter Druck geraten. {/mprestriction}</p>
<p>Abends auf der Couch: Das Smartphone in der Hand, der Fernseher läuft nebenbei. In den sozialen Medien wirbt ein Schuhhändler mit seiner neuen Kollektion – präsentiert von einer jungen Frau im Rollstuhl. Ein weiterer Swipe, ein Informationspost, illustriert mit Menschen, die Prothesen tragen. Im TV die nächste Szene: Ein Arzt im Rollstuhl, gespielt von einem Schauspieler mit Behinderung.<br /><br />Was auf den ersten Blick unspektakulär wirkt, ist in Wahrheit ein starkes Signal. Es ist die längst überfällige, alltägliche Präsenz von Menschen mit Behinderungen in Medien und Werbung. Sie macht sichtbar, was moderne Hilfsmittel und individuell angepasste Versorgungen längst möglich machen: Selbstbestimmung, Mobilität und echte gesellschaftliche Teilhabe.<br /><br /><strong>Technische Orthopädie macht Teilhabe möglich</strong><br /><br />Menschen mit Behinderungen benötigen technische Hilfe, sei es für fehlende Körperteile (Prothesen), stützende Hilfen (Orthesen), Rollstühle, Steuerungs- und Sprachhilfen. Eines haben all diese Hilfen gemeinsam: Sie nutzen nur, wenn sie individuell auf die Behinderung des Einzelnen und dessen Bedarfe ausgerichtet sind. Hilfsmittel werden präzise an Körper, Alltag und Ziele der jeweiligen Nutzer angepasst – und schaffen die Basis dafür, in Schule, Beruf, Freizeit und Sport selbstbestimmt teilnehmen zu können.<br /><br />„Orthopädietechniker übersetzen medizinische Diagnosen in individuelle, alltagstaugliche Lösungen – mit hoher fachlicher Kompetenz und großer Verantwortung für die Menschen, die sie versorgen“, sagt Alf Reuter, Präsident des BIV-OT.<br /><br /><strong>Hoher Bedarf trifft auf Fachkräftemangel</strong><br /><br />Orthopädietechnische Versorgungen werden immer häufiger nachgefragt. Gleichzeitig kämpfen viele Betriebe mit einem deutlichen Fachkräftemangel. Dabei ist die duale Ausbildung in der Orthopädie-Technik hochwertig und international hoch angesehen, jedoch entscheiden sich zu wenige Menschen für diesen Beruf, um den steigenden Bedarf langfristig zu decken. Für einen Meisterbrief braucht es in der Regel acht Jahre Aus- und Weiterbildung. Und man hat nie ausgelernt.<br /><br /><strong>Strukturelle Belastungen gefährden die Versorgung</strong><br /><br />Wie die gesetzlichen Krankenversicherungen, so stehen auch die Betriebe vor großen organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Dazu zählen bürokratische Vorgaben und komplexe Vertragslandschaften. Diese Belastungen binden Ressourcen, die den medizinischen Fachkräften in der direkten Patientenversorgung fehlen. {/mprestriction}<br /><br />„Damit Menschen mit Behinderungen ihren Alltag selbstbestimmt gestalten können, brauchen wir ein starkes Orthopädie-Technik-Handwerk“, betont Reuter. „Dazu gehören verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und funktionierende digitale Strukturen – nur so können wir Fachkräfte gewinnen und die Versorgung langfristig sichern.“</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vielfalt als Stärke: Autismus in der Gesellschaft sichtbar machen</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/34001-vielfalt-als-staerke-autismus-in-der-gesellschaft-sichtbar-machen</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/21/0421/Web-Kind-Bausteine.jpg" /></p><p>Jeder Mensch im Autismus-Spektrum ist einzigartig. Fähigkeiten, Bedürfnisse und Herausforderungen können sich stark unterscheiden und genau diese Individualität steht im Mittelpunkt der Arbeit mit dieser Personen-Gruppe. Wichtig ist: Autismus ist keine Krankheit, die "weggemacht" werden muss. Es ist eine andere Art, die Welt zu erleben. Jeder Mensch im Spektrum ist individuell und genau das sollte respektiert und berücksichtigt werden, wie es in einer Pressemitteilung heißt. {/mprestriction}</p>
<p>Zu oft wird von autistischen Menschen erwartet, sich an eine nicht-autistische Welt anzupassen. Doch echte Teilhabe bedeutet, dass sich auch unsere Gesellschaft bewegt. Strukturen, Kommunikation und Umgebungen sollten so gestaltet sein, dass sie den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Menschen gerecht werden.</p>
<p>Der Welt-Autismus-Tag am 2. April erinnert uns jedes Jahr daran, wie wichtig Aufklärung, Akzeptanz und Inklusion sind. Er ist ein Anlass, Vorurteile abzubauen und den Blick für die Vielfalt menschlicher Erfahrungen zu öffnen. Unser Ziel ist klar: Eine Gesellschaft, die Unterschiede nicht nur akzeptiert, sondern als Bereicherung versteht - und in der sich nicht der Mensch anpassen muss, sondern die Welt inklusiver wird. {/mprestriction}</p>
<p>Auch beim Caritasverband setzen wir uns dafür ein, Menschen im Autismus-Spektrum und Angehörige individuell zu unterstützen - sei es durch Beratung, Begleitung oder konkrete Hilfsangebote im Alltag. Der Welt-Autismus-Tag kann uns daran erinnern, wie wichtig Gemeinschaft, Achtsamkeit und gegenseitige Unterstützung sind. Gemeinsam wollen wir eine Gesellschaft gestalten, in der Unterschiedlichkeit nicht nur akzeptiert, sondern als Stärke verstanden wird.</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Fokus auf Probleme: Wie ein Perspektivwechsel helfen kann</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33996-fokus-auf-probleme-wie-ein-perspektivwechsel-helfen-kann</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/25/1028/Natascha_Hoehn_1.jpg" /></p><p>Eigentlich weiß ich es besser. Der Fokus sollte auf dem liegen, was funktioniert. Auf den Möglichkeiten. Auf den kleinen Fortschritten. Und trotzdem passiert etwas anderes. Meine Aufmerksamkeit bleibt hängen bei dem, was nicht klappt. Bei dem Hindernis. Bei dem Moment, in dem etwas scheitert oder schwieriger ist als gedacht. Und dann kommt er schnell... der Ärger. Manchmal leise, manchmal ziemlich heftig. Das ist menschlich. Aber es ist auch anstrengend. {/mprestriction}</p>
<p>Denn wenn die Aufmerksamkeit nur noch auf dem liegt, was gerade nicht geht, werden die Gedanken dunkel. Die Situation wirkt größer, schwerer, endgültiger, als sie eigentlich ist. In solchen Momenten hilft kein schneller Optimismus. Kein innerer Befehl wie: „Jetzt sieh doch mal das Positive.“ Was eher hilft, ist etwas viel Einfacheres. Kurz anhalten. Tief durchatmen. Spüren, was gerade da ist... Ärger, Frust, vielleicht auch Enttäuschung. Und das einen Moment lang aushalten, ohne sofort etwas daran ändern zu wollen. Allein dieses Innehalten schafft oft ein bisschen Abstand. Erst dann wird der Blick wieder weiter.</p>
<p>Nicht automatisch rosig, aber klarer. Und plötzlich taucht sie wieder auf, diese andere Perspektive. Die Frage: Was klappt eigentlich trotzdem? Vielleicht ist es nur ein kleiner Schritt. Eine Lösung, die noch nicht perfekt ist. Oder die Erkenntnis, dass manches länger dauert, als man es sich wünscht. Aber dieser kleine Perspektivwechsel verändert etwas Entscheidendes. {/mprestriction}</p>
<p>Er verschiebt den Fokus vom Stillstand zurück zur Bewegung. Gerade im Alltag mit Einschränkungen ist das kein theoretischer Gedanke. Es ist eine praktische Übung. Immer wieder. Nicht alles klappt. Das wäre auch eine ziemlich unrealistische Erwartung. Aber oft klappt mehr, als wir im ersten Moment sehen können. Manchmal braucht es nur einen Atemzug Pause, damit der Blick wieder frei wird für das, was trotzdem möglich ist. Denn: da geht noch was.</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Braille als Kulturerbe: Tastbare Schrift für weltweite Anerkennung vorgeschlagen</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33981-braille-als-kulturerbe-tastbare-schrift-fuer-weltweite-anerkennung-vorgeschlagen</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/21/1021/Web-Braille.jpg" /></p><p>Was haben Yoga, der Tango und die Mittelmeerküche gemeinsam? Diese kulturellen Ausdrucksformen wurden von der UNESCO, der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation, zum weltweiten Immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt. Nun soll auch die Brailleschrift in diese Liste aufgenommen werden. Das haben Deutschland und Frankreich gemeinsam auf Initiative des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) und französischer Blindenorganisationen beantragt. Ende 2027 wird die UNESCO über die Nominierung entscheiden. {/mprestriction}</p>
<p>Als Spitzenverband der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe in Deutschland hat der DBSV die Erarbeitung der Nominierung mitgestaltet – für Präsident Hans-Werner Lange eine Herzensangelegenheit: „Von blinden Menschen selbst erfunden und weiterentwickelt, ist Braille zu einer Kulturform geworden, die Kommunikation und damit Teilhabe und Autonomie schafft. Braille verbindet aber auch und ist für unsere Community zu einem Teil unserer Identität geworden. Und genau das macht für mich Immaterielles Kulturerbe aus.“</p>
<p>Der selbst blinde Louis Braille entwickelte im Alter von 16 Jahren in Paris die heute nach ihm benannte Schrift, die mit ihren sechs Punkten optimal auf den Tastsinn der Fingerspitzen abgestimmt ist. Es dauerte Jahrzehnte, bis die Brailleschrift auch von Lehrkräften anerkannt wurde. Heute wird sie weltweit für verschiedenste Sprachen, Musik, Mathematik und vieles mehr genutzt und hat sich auch ans digitale Zeitalter angepasst. Mit elektronischen Braille-Displays lesen blinde Menschen heute E-Books, Mails und Dokumente.</p>
<p>„Braille ist ein Symbol für gelebte Inklusion“, betont Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO‑Kommission. „Als tastbare Form des Lesens und Schreibens ermöglicht sie blinden und sehbehinderten Menschen auf der ganzen Welt den eigenständigen Zugang zu Bildung, Information, Kultur und Beruf und stärkt damit ihre Teilhabe in allen Lebensbereichen. Die gemeinsame Nominierung Frankreichs und Deutschlands würdigt diesen hohen internationalen Wert. Ich freue mich sehr darüber und wünsche der Nominierung viel Erfolg!“ {/mprestriction}</p>
<p>Bereits 2020 wurde die „Verwendung und Weitergabe der Brailleschrift in Deutschland“ auf Initiative des DBSV in das nationale Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Ende 2027 wird die UNESCO entscheiden, ob „Braille: Lesen und Schreiben durch Tasten“ in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wird und die Brailleschrift so weltweit als Kulturgut Anerkennung erfährt.</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Behindertenverband warnt vor Sparpolitik zulasten von Menschen mit Behinderungen</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33974-behindertenverband-warnt-vor-sparpolitik-zulasten-von-menschen-mit-behinderungen</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/20/1221/Web-Rollstuhl-5.jpg" /></p><p>Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland e. V. (ABiD) initiiert einen offenen Brief an die Bundesregierung. Der Verband reagiert damit auf aktuelle politische Äußerungen und Entwicklungen, die aus Sicht des ABiD ein alarmierendes Signal senden: Rechte von Menschen mit Behinderungen geraten zunehmend unter Kosten- und Spardruck. {/mprestriction}</p>
<p>Der ABiD kritisiert insbesondere, dass Leistungen zur Teilhabe, Barrierefreiheit, Bildungsassistenz und Eingliederungshilfe immer häufiger nicht aus der Perspektive der Menschenrechte, sondern unter fiskalischen Gesichtspunkten diskutiert werden. Eine solche Debatte verkehrt den Kern des Sozialstaates ins Gegenteil. Menschen mit Behinderungen sind keine Haushaltsgröße. Ihre Rechte sind nicht verhandelbar.</p>
<p>Mit dem offenen Brief fordert der ABiD die Bundesregierung auf, sich unmissverständlich zu ihren rechtlichen und politischen Verpflichtungen zu bekennen. Dazu gehören der Schutz vor Benachteiligung, die Herstellung von Barrierefreiheit, die Sicherung gleichberechtigter Teilhabe sowie die Gewährleistung bedarfsgerechter Unterstützungsleistungen. Der Verband warnt eindringlich davor, notwendige Hilfen im Alltag, in der Bildung und im gesellschaftlichen Leben schrittweise auszuhöhlen. {/mprestriction}</p>
<p>Dazu erklärt der Vorsitzende des ABiD: „Wer bei Menschen mit Behinderungen zuerst an Einsparungen denkt, verkennt die rechtliche und moralische Verantwortung des Staates. Teilhabe ist kein Kostenproblem, sondern ein Grund- und Menschenrecht. Mit unserem offenen Brief fordern wir die Bundesregierung auf, jede Politik zu unterlassen, die Rechte von Menschen mit Behinderungen relativiert oder unter Finanzierungsvorbehalt stellt.“</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 11:25:32 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Neues LAS in Sachsen-Anhalt stärkt Inklusion und Teilhabe</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33966-neues-las-in-sachsen-anhalt-staerkt-inklusion-und-teilhabe</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/22/0221/Web-Rollstuhl.jpg" /></p><p>Auf Grundlage des vom Landtag am 4. März 2026 beschlossenen Gesetzes zur Neuorganisation der Versorgungs- und Sozialverwaltung in Sachsen-Anhalt nimmt das Landesamt für Soziales, Jugend und Gesundheit (LAS) seine Arbeit auf, wie es in einer Pressemitteilung heißt. {/mprestriction}</p>
<p>In der Behörde werden zentrale Aufgaben der Sozial- und Gesundheitsverwaltung des Landes künftig unter einem Dach gebündelt. Das LAS wird seinen Hauptsitz in Halle (Saale) haben und zudem mit Nebenstellen in Magdeburg sowie Dessau-Roßlau vertreten sein.</p>
<p>Die Beschäftigten der bisherigen Sozialagentur sowie der entsprechenden Bereiche des Landesverwaltungsamtes werden dem LAS zugeordnet. 450 Kolleginnen und Kollegen übernehmen Verantwortung in zentralen Bereichen wie Pharmazie, Landesjugendamt, dem Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe, der Heimaufsicht, der Eingliederungshilfe, der Kindertagesbetreuung sowie der Schwerbehindertenfeststellung. Für alle Mitarbeitenden gilt eine Standortgarantie an den drei Standorten.</p>
<p>Bei der Auftaktveranstaltung zur Gründung des LAS sagte Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne den Beschäftigten: „Die Arbeit des Landesamtes berührt die Lebensrealität vieler Menschen. Gemeinsam bauen wir ein Landesamt auf, das gut für die Zukunft aufgestellt ist. Von der Bündelung von Fach-, Dienst- und Rechtsaufsicht erwarten wir große Vorteile, eine weitere Digitalisierung und einen verbesserte Aufgabenerledigung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger.“</p>
<p>Bereits seit Ende 2025 arbeitet ein Projektteam mit vier Teilprojektgruppen daran, den Übergang in die neue Behördenstruktur erfolgreich zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen des Personals, des Haushalts, der IT sowie der Unterbringung. Die Personalräte wurden in alle Prozesse eng eingebunden. Ziel ist es, von Beginn an tragfähige Strukturen zu schaffen und eine leistungsfähige Verwaltung im Interesse von Politik, Bürgerinnen und Bürgern sowie der Beschäftigten sicherzustellen. {/mprestriction}</p>
<p>Petra Grimm-Benne kündigte an, zur Reduzierung der Rückstände im Schwerbehindertenfeststellungsverfahren zeitweise Personal zu bündeln. Unter Einsatz KI-gestützter Verfahren sollen Anträge künftig schneller bearbeitet werden. So konnten unter durch zusätzliche Aufrufe – unter anderem im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt – weitere Gutachterinnen und Gutachter gewonnen werden. Insgesamt wurden 17 zusätzliche Ärztinnen und Ärzte eingebunden.</p>
<p>Die kommissarische Leitung des Landesamtes übernimmt Ragner Wenzel, der bislang im Landesverwaltungsamt die Abteilung „Familie, Gesundheit, Jugend und Versorgung“ mit ca. 350 Beschäftigten geleitet hat.</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Bundesregierung will Barrierefreiheit im privaten und öffentlichen Bereich stärken</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33970-bundesregierung-will-barrierefreiheit-im-privaten-und-oeffentlichen-bereich-staerken</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/22/1121/Web-Rollstuhl-Gebaude.jpg" /></p><p>Die Bundesregierung will die Barrierefreiheit in Deutschland sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich umfassend verbessern. Das ist das Ziel eines entsprechenden Gesetzenwurfes (<a class="dipLink" title="Die PDF-Datei Drucksache 21/5140 öffnet sich in einem neuen Fenster" href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/051/2105140.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">21/5140</a>) zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes. Die erste Lesung ist für die nächste Sitzungswoche des Bundestages geplant.  {/mprestriction}</p>
<p>Für Menschen mit Behinderungen - ebenso wie für ihre Familien und Freunde - sei Barrierefreiheit eine grundlegende Voraussetzung für gleichberechtigte und gemeinschaftliche Teilhabe in allen Lebensbereichen. Auch ältere Menschen oder Eltern mit Kinderwagen würden von Barrierefreiheit profitieren. „Barrierefreie Angebote verbessern das Alltagsleben spürbar. Barrierefreiheit ist der Schlüssel zu einer inklusiven Gesellschaft und stärkt den sozialen Zusammenhalt“, schreibt die Regierung im Entwurf und weist zugleich darauf hin, dass die Teilhabeberichte der Bundesregierung noch erhebliche Lücken in dieser Hinsicht offenbart hätten. </p>
<p>Der Gesetzentwurf verfolgt für den privaten Bereich das Ziel, den Zugang zu privaten Gütern und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen spürbar und nachhaltig zu verbessern, ohne dabei Unternehmen unverhältnismäßig stark zu belasten. „Statt detaillierter Barrierefreiheitsvorschriften setzt das Regelungskonzept auf Eigenverantwortung und Dialog der Beteiligten“, so die Regierung. </p>
<p>Im öffentlichen Bereich sollen die Pflichten des Bundes zur Herstellung baulicher und kommunikativer Barrierefreiheit konkretisiert werden. Der Bund soll noch verbleibende Barrieren bis zum Jahr 2035 abbauen. Bis 2045 müssen die Barrieren abgebaut werden. Bei der Bundesfachstelle für Barrierefreiheit soll ein Bundeskompetenzzentrum für Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache eingerichtet werden. Dieses soll die Bundesministerien und ihre nachgeordneten Behörden beraten, damit sie mehr öffentliche und politische Informationen in Gebärdensprache und Leichter Sprache zur Verfügung stellen.  {/mprestriction}</p>
<p>Künftig sollen neben Bescheiden, Allgemeinverfügungen, öffentlich-rechtlichen Verträgen und Vordrucken auch alle Nachfragen und Hinweise seitens der Behörden barrierefrei gestaltet werden. Außerdem sollen die Behörden die Pflicht haben, Menschen mit geistigen oder seelischen Behinderungen auf ihr Recht hinzuweisen, sich in einfacher und verständlicher Sprache beraten zu lassen.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>



<p> </p>
</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
</div>
<p>
  
</p> 
]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 03:10:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Sozialverband fordert Nachbesserung beim Behindertengleichstellungsgesetz</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33957-sozialverband-fordert-nachbesserung-beim-behindertengleichstellungsgesetz</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/21/0521/Web-Strae-Blindentock.jpg" /></p><p>Der Sozialverband VdK fordert, den aktuellen Entwurf des Behindertengleichstellungsgesetzes im weiteren Gesetzgebungsverfahren deutlich zu verbessern. Anlass ist die Beratung im Kabinett am 1. April. Wie auch der Bundesrat bezweifelt der VdK die Wirksamkeit der vorgesehenen Regelungen zu angemessenen Vorkehrungen. Anders als der Bundesrat lehnt der VdK jedoch eine erneute Evaluation ab.  {/mprestriction}</p>
<p>VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Das Gesetz ist bereits 2022 umfassend geprüft und bewertet worden. Die Ergebnisse und die Empfehlungen liegen auf dem Tisch. Weitere Verzögerungen sind für die Millionen Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, nicht hinnehmbar. Die Schwächen des aktuellen Gesetzentwurfs müssen jetzt im parlamentarischen Verfahren konkret korrigiert werden.“</p>
<p>Kritisch sieht der VdK insbesondere mehrere Regelungen im Entwurf:</p>
<p>Künftig soll pauschal gelten, dass bauliche Veränderungen sowie Anpassungen von Gütern und Dienstleistungen für Unternehmen eine unverhältnismäßige und unbillige Belastung darstellen. „Das widerspricht dem Konzept der angemessenen Vorkehrungen. Entscheidend ist, dass immer im Einzelfall geprüft werden muss, ob eine Maßnahme verhältnismäßig und zumutbar ist“, so Bentele.</p>
<p>Auch eine neu vorgesehene Ausschlussfrist von vier Monaten für Ansprüche auf Beseitigung von Barrieren lehnt der VdK ab. „Betroffene brauchen Zeit, um sich zu beraten und angemessen auf Diskriminierung zu reagieren. Zu kurze Fristen setzen sie unter Druck – längere Fristen ermöglichen außergerichtliche Lösungen“, sagt Bentele. In dem jetzt vorliegenden Gesetzentwurf ist keine Beweislasterleichterung verankert, das erschwert das Leben benachteiligter Personen unverhältnismäßig. „Diskriminierung durch Barrieren ist oft schwer nachweisbar. Deshalb muss eine Beweislasterleichterung dringend aufgenommen werden“, fordert Bentele.</p>
<p>Nach dem Gesetzentwurf sollen Gerichte bei Verstößen gegen das Benachteiligungsverbot künftig lediglich den Rechtsverstoß feststellen können. „Eine bloße Feststellung reicht nicht aus. Ohne Ansprüche auf Beseitigung und Unterlassung wäre das ein Freibrief für Unternehmen, gesetzliche Verpflichtungen zur Barrierefreiheit zu ignorieren“, kritisiert Bentele. {/mprestriction}</p>
<p>Darüber hinaus sieht der Entwurf vor, dass private Unternehmen unmittelbare Benachteiligungen bereits durch einen einfachen sachlichen Grund rechtfertigen können. Dies steht aus Sicht des VdK im Widerspruch zur UN-Behindertenrechtskonvention: Sie verpflichtet Deutschland dazu, wirksamen Schutz vor Diskriminierung zu gewährleisten und Barrieren konsequent abzubauen.</p>
<p>„Die Abgeordneten sind jetzt gefordert, das Gesetz entscheidend zu verbessern“, so Bentele.</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 09:55:55 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Hamburger Linke setzt Inklusionskonferenz durch</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33948-hamburger-linke-setzt-inklusionskonferenz-durch</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/21/0621/Web-Rollstuhl-Arbeit-2.jpg" /></p><p>Die Linksfraktion Hamburg-Mitte hat sich mit ihrer Initiative zur Einführung einer Inklusionskonferenz durchgesetzt – kritisiert jedoch das Vorgehen der Koalition scharf. Der <a href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/news/einrichtung-einer-inklusionskonferenz-zur-vorbereitung-eines-inklusionsbeirates-fuer-den-bezirk-hamburg-mitte/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Antrag der LINKEN</a> wurde über Monate hinweg verschoben, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Ziel war ein klarer, partizipativer Prozess zur Erarbeitung eines Inklusionsbeirates, der Inklusion im Bezirk strukturell verankert und auf allen Ebenen vertritt. Am 19.03.2026 hat die <a class="link-download" href="https://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/fileadmin/lcmslfhamburgmitte/dateien/Pressemitteilungen/2026/Antrag_Koalition_Inklusion.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Koalition nun einen eigenen Antrag</a> beschlossen, der zentrale Inhalte übernimmt – jedoch deutlich abgeschwächt und ohne klare Verbindlichkeit. {/mprestriction}</p>
<p>Dazu erklärt Nora Stärz, Co-Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion Hamburg-Mitte: „Unser Ziel ist klar: eine Inklusionskonferenz, die konkrete Ergebnisse liefert - und in der Konsequenz einen Inklusionsbeirat schafft.<br /><br />Echte Teilhabe entsteht nicht durch Vorgaben von oben, sondern muss gemeinsam erarbeitet werden. Genau dafür haben wir gekämpft. In anderen Bezirken wie Eimsbüttel und Bergedorf gibt es bereits Inklusionsbeiräte oder sie sind im Aufbau. Dort zeigt sich, wie wichtig verbindliche Beteiligungsstrukturen sind. Das Vorgehen der Koalition in Hamburg-Mitte stößt daher auch dort auf Unverständnis.“</p>
<p>Susanne Morgenstern, Abgeordnete der Linksfraktion Hamburg-Mitte und Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Sport kritisiert: „Die Koalition hat unseren Antrag monatelang verzögert – und übernimmt ihn jetzt in abgeschwächter Form. Das ist widersprüchlich, gerade weil Inklusion im Koalitionsvertrag fest verankert ist.“ {/mprestriction}</p>
<p>Für die Linksfraktion ist klar: Inklusion im Bezirk ist vielfältig und voller Barrieren – umso wichtiger ist eine echte, strukturelle Teilhabe.</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 03:40:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Fachkräftemangel in Eingliederungshilfe bedroht Teilhabe</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33938-fachkraeftemangel-in-eingliederungshilfe-bedroht-teilhabe</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/22/0221/Web-Rollstuhl.jpg" /></p><p>Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung rufen gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsstätten für Heilerziehungspflege in Deutschland e.V. (BAG HEP) zu einer bundesweiten Aktionswoche vom 20. bis 24. April 2026 auf. {/mprestriction}</p>
<p>Unter dem Motto #OhneFachkräfteKeineTeilhabe wird die unverzichtbare Rolle von Fachkräften in der Eingliederungshilfe und Sozialpsychiatrie in den Mittelpunkt gestellt. Fachkräfte wie Heilerziehungspfleger*innen, Heilpädagog*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Ergotherapeut*innen und Pflegefachpersonen leisten täglich einen unschätzbaren Beitrag, um Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Damit setzen sie die Grundsätze der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und des Bundesteilhabegesetzes in die tägliche Praxis um und tragen dazu bei, dass Inklusion in Deutschland gelebt wird.</p>
<p>Gleichzeitig verschärft sich der Fachkräftemangel in diesen Bereichen dramatisch. Zahlreiche offene Stellen und Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Eine gemeinsame Umfrage der fünf Fachverbände und der BAG HEP zu Beginn dieses Jahres zeigt, dass zwei von drei der befragten 134 Leistungserbringer den Personalmangel als stark bis sehr stark einschränkend für die Besetzung offener Stellen angeben. Dieser Engpass gefährdet die Teilhabechancen vieler Menschen, da Leistungen nur noch eingeschränkt erbracht werden können.</p>
<p>Die Fachverbände und die BAG HEP fordern die Bundesregierung auf, die Sicherung von Fachkräften in der Eingliederungshilfe und Sozialpsychiatrie als politische Priorität zu verankern. Im Namen der Fachverbände und BAG HEP erklärt Pfarrer Frank Stefan, Vorsitzender des evangelischen Bundesfachverbandes für Teilhabe (BeB): „Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist für uns nicht verhandelbar. Deshalb sehen wir aktuelle Reformüberlegungen zur Weiterentwicklung des Sozialstaats, die Einsparungen in der Eingliederungshilfe vorsehen, mit großer Sorge. Klar ist: Teilhabe darf kein Sparposten sein! Für verlässliche und qualitativ hochwertige Unterstützung braucht es ausreichend Fachkräfte, tarifgebundene Arbeitsbedingungen und eine auskömmliche Refinanzierung der Leistungen. Wird die Anerkennung von Tarifentgelten infrage gestellt, gefährdet das nicht nur die Attraktivität sozialer Berufe, sondern auch stabile Unterstützungsangebote in der Eingliederungshilfe.“</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Sozialverband kritisiert mangelnde Inklusion in Großkonzernen</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33924-sozialverband-kritisiert-mangelnde-inklusion-in-grosskonzernen</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/21/0521/Web-Rollstuhl-Arbeit-1.jpg" /></p><p>Nur 45 Prozent der deutschen DAX-Unternehmen beschäftigen Menschen mit Behinderung. Das zeigt eine Umfrage von SWR und MDR. Auch in Niedersachsen sieht es ähnlich aus. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen reagiert mit Entsetzen auf die Zahlen und fordert von Politik und Arbeitgebenden mehr Einsatz, damit Menschen mit Behinderung einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt finden. {/mprestriction}</p>
<p>Unter bestimmten Voraussetzungen sind Unternehmen dazu verpflichtet, mindestens fünf Prozent ihrer Jobs an Menschen mit Behinderung zu vergeben. Diese Vorgabe erfüllen lediglich 18 von 40 DAX-Unternehmen. 14 bleiben sogar darunter. „Jeder dritte Großkonzern ignoriert die gesetzlichen Vorgaben und kauft sich lieber mit einer entsprechenden Geldsumme frei. Das ist ein Unding“, sagt Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen, wo die Zahlen nahezu deckungsgleich sind.</p>
<p>Als Begründungen nennen die DAX-Unternehmen die Tatsache, dass viele Arbeitnehmer*innen ihre Behinderung nicht angeben würden oder dass es zu wenig Bewerber*innen gebe. „Diese Argumente kommen immer wieder und sind nach wie vor eine Frechheit“, so Swinke weiter. Statistiken zeigten, dass Menschen mit Behinderung gut qualifiziert seien. Hinzu komme, dass die Arbeitslosenquote bei Menschen mit Behinderung doppelt so hoch sei wie bei Personen ohne eine Behinderung. „Es gibt also genügend qualifizierte Bewerber*innen. Man muss sie allerdings auch wollen“, betont der Vorstandsvorsitzende. {/mprestriction}</p>
<p>Dass gerade große Konzerne ihrer Vorbildfunktion nicht nachkommen, wertet der SoVD als fatales Signal. „Hier fehlt es offenbar an Bereitschaft der Arbeitgebenden und es gibt zusätzlich noch strukturelle Barrieren. Deshalb muss die Politik – vor allem auch die Landesregierung – viel mehr tun, damit Inklusion endlich ernst genommen wird. Das Thema muss ganz oben auf die Agenda. Wenn Inklusion zur Selbstverständlichkeit wird, ist das ein entscheidendes Signal für Unternehmen und Gesellschaft“, fordert Swinke und ergänzt: „Unternehmen müssen für das Thema mehr sensibilisiert und die Einhaltung der Quote muss viel strenger kontrolliert werden. Angesichts des dramatischen Fachkräftemangels brauchen Unternehmen die Arbeitskraft von Menschen mit Behinderung dringend.“</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Caritas warnt: Eingliederungshilfe durch Sparpläne gefährdet</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33876-caritas-warnt-eingliederungshilfe-durch-sparplaene-gefaehrdet</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/22/1021/Web-Blindenstock.jpg" /></p><p>Die Diözesan-Arbeitsgemeinschaft Behindertenhilfe und Psychiatrie im Erzbistum Paderborn (<abbr title="Diözesane Arbeitsgemeinschaft">DiAG</abbr>) warnt angesichts der durchgeführten und bevorstehenden Sozialstaatreform sowie der angespannten Finanzlage der Kommunen und anderer Kostenträger vor erheblichen Risiken für die Qualität und Verlässlichkeit der Eingliederungshilfe. Dies wurde jetzt auf der Mitgliederversammlung in Brilon erneut deutlich. "Die Rasur der Sozialsysteme scheint mittlerweile salonfähig zu sein", kritisierte der DiAG-Vorsitzende Heinz-Georg Eirund, Vorstand der Caritas Brilon, angesichts der zur Disposition stehenden Hilfen für Menschen mit Behinderung. - Die Diözesan-Arbeitsgemeinschaft vertritt 155 Dienste, Einrichtungen und Träger der Behindertenhilfe der Caritas im Erzbistum Paderborn, die mehr als 9.000 Menschen mit Behinderungen begleiten, beraten und fördern. {/mprestriction}</p>
<p>Die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung stehe in einer Phase tiefgreifender Veränderungen, sagte Eirund: "Auf Bundes- und Landesebene kursieren Forderungen nach deutlichen Einsparungen, und zwar insbesondere bei Leistungen für Menschen mit Behinderungen. Gleichzeitig sind kommunale Kostenträger finanziell am Limit, was bereits heute zu Zugangsverschärfungen, steigenden Verhandlungsaufwänden und zusätzlichen bürokratischen Belastungen führt." </p>
<p>Als konkretes Beispiel für den politisch forcierten Sparwillen wurde der Landesrahmenvertrag genannt, in dem die Finanzierung und Qualität der Hilfeleistungen vereinbart werden soll - eigentlich. Aber: "Die seit sechs Jahren andauernden Verhandlungen zum Landesrahmenvertrag ohne wesentliche Ergebnisse sind ein deutliches Zeichen dafür, wie schwierig es geworden ist, verlässliche und praxistaugliche Strukturen zu sichern", kritisierte Eirund. "Statt echter Entlastung droht ein Bürokratiemonster, das Ressourcen bindet und Menschen mit Behinderung kaum zugutekommt." Mit Blick auf die geplante Reform des Sozialstaats teilen die DiAG-Mitglieder die Meinung, dass Elemente wie Digitalisierung, Vereinheitlichung von Verfahren und Verwaltungsmodernisierung grundsätzlich sinnvoll seien. Allerdings dürften die Verfahren nicht zu neuen Hürden führen. </p>
<p>Die Diözesan-Arbeitsgemeinschaft war sich einig über die Risiken für die Behindertenhilfe: Die gesellschaftliche Priorisierung anderer Großthemen wie Klima, Sicherheit oder Digitalisierung führe dazu, dass soziale Leistungen zunehmend unter Rechtfertigungsdruck geraten. Zudem habe die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung im politischen Raum wenig Gewicht - eine strukturelle Benachteiligung, die sich in Kürzungsforderungen widerspiegele. Gleichzeitig bedeuteten neue Vorgaben, Digitalisierungsschritte, überzogene Doppelkontrollen und übertriebene Dokumentationspflichten einen erheblichen Mehraufwand. Auch die Träger der Behindertenhilfe würden durch Verhandlungsmarathons, Einzelgespräche und unklare Finanzierung zunehmend belastet - was nicht zuletzt auch Mitarbeitende, Leistungsbezieher und deren Angehörige spüren. </p>
<p>Vor diesem Hintergrund strebt die Diözesan-Arbeitsgemeinschaft eine verbindlichere Zusammenarbeit innerhalb der Caritas und eine Neuausrichtung der Interessenvertretung an. Strukturen müssten so gestaltet sein, dass Träger sozialer Dienste verlässlicher und mit ausreichenden Ressourcen auftreten können. Wie viel Leistungen werden am Ende des Geldes noch übrigbleiben? Überlegungen zu dieser Frage stimmen wenig optimistisch: "In diesem Jahr eskalieren die Rahmenbedingungen weiter. Die gewohnte Qualität werden wir nicht halten können", stellte der Vorsitzende Heinz-Georg Eirund fest. {/mprestriction}<br /><br /><strong>Info 1: Die DiAG im Überblick</strong></p>
<p>Die Diözesan-Arbeitsgemeinschaft Behindertenhilfe und Psychiatrie ist das Interessenvertretungsgremium der katholischen Behindertenhilfe und Psychiatrien im Erzbistum Paderborn. Sie bündelt die Interessen von 23 Orts- und Kreis-Caritasverbänden und weiteren gemeinnützigen Trägern sowie Fachverbänden, vertritt 155 Dienste und Einrichtungen, die über 9.000 Menschen mit Behinderung beraten, begleiten und fördern.</p>
<p>Zentrale Themen sind Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung, Weiterentwicklung von Angeboten sowie die gemeinsame politische Interessenvertretung.</p>
<p><strong>Info 2: Was ist die Eingliederungshilfe?</strong></p>
<p>Die Eingliederungshilfe ist ein zentrales sozialrechtliches Leistungssystem für Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen. Ihr Ziel ist es, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und individuelle Einschränkungen auszugleichen. Typische Leistungen der Eingliederungshilfe sind Assistenzleistungen im Alltag, Wohn- und Unterstützungsangebote, Hilfen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Frühförderung für Kinder, psychosoziale Unterstützung sowie Leistungen zur Mobilität, Orientierung und Kommunikation. Die Eingliederungshilfe ist eine tragende Säule der Inklusion in Deutschland und wurde zuletzt durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) umfassend reformiert. Sie wird überwiegend durch Kommunen und Landschaftsverbände finanziert.</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 05:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Neubau in Halle bietet Menschen mit Behinderung moderne Wohn- und Förderangebote</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33856-neubau-in-halle-bietet-menschen-mit-behinderung-moderne-wohn-und-foerderangebote</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/23/0621/Web-Rollstuhl-Kaffee.jpg" /></p><p>Am zweigeschossigen Ersatzneubau der Wohnstätte „Bethel“ ist heute Richtfest gefeiert worden. Im Kloschwitzer Ortsteil Johannashall entsteht für mehr als 4,7 Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen ein barrierefreier Neubau für Menschen mit Behinderung, der den neuesten Sicherheits- und Hygieneansprüchen genügt, wie es in einer Pressemitteilung heißt. {/mprestriction}</p>
<p>Staatssekretär Wolfgang Beck sagte beim Richtfest: „Unsere Mitmenschen mit Behinderung brauchen gute Wohn- und Förderangebote. Dazu gehören eine moderne Ausstattung und genügend Platz. Wir alle haben gelernt, wie wichtig es ist, in herausfordernden Zeiten – wie etwa während einer Pandemie – Sicherheit und Schutz gewährleisten zu können. Gleichzeitig dürfen Gemeinschaft, Nähe und zwischenmenschliche Begegnung nicht zu kurz kommen. Genau diesen Anspruch verfolgt dieses Haus.“</p>
<p>Michael Weigel, Vorstand und Geschäftsführer der Evangelischen Stadtmission Halle: „Die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen von Menschen mit Beeinträchtigung unter Beachtung von personenzentrierten Leistungsangeboten ist uns ein wichtiges Anliegen. Mit dem Neubau werden zudem auch Umgestaltungen des Außengeländes zu einem verkehrsfreien Bereich mit Dorfplatz-Charakter erfolgen, damit ein Raum für Begegnungen und eine bessere Lebensqualität entstehen. Hinsichtlich Energieeffizienz und Klimaverbesserung finden neben diesem Neubau sukzessive auch weitere flankierenden Maßnahmen zur Nachhaltigkeit statt bzw. befinden sich in Planung.“ {/mprestriction}</p>
<p>„Bethel“ ist eine Wohnstätte für Erwachsene mit wesentlichen geistigen und mehrfachen Behinderungen, die rund um die Uhr betreut werden. Bisher sind sie in einem teilweise sanierten Altbau untergebracht. Bald ziehen die Bewohnerinnen und Bewohner aufgeteilt in vier Wohngruppen in Einzelzimmer, die ausgestattet sind mit einer Pantryküche und einem eigenen Bad.  Der Mittelpunkt der Wohneinheiten soll jeweils der Gruppenraum mit Küche bilden. Auch das Bestandsgebäude wird weiter genutzt und soll gegebenenfalls sowohl Menschen mit Behinderung als auch älteren Menschen als Mehrgenerationenhaus mit offener Tagesstruktur und Tagespflege für zur Verfügung stehen.</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 05:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>17 Jahre UN-BRK: Linke kritisiert Blockade wirtschaftlicher Interessen</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33866-17-jahre-un-brk-linke-kritisiert-blockade-wirtschaftlicher-interessen</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/24/DBT-11/Soeren_Pellmann_Teilhabe_und_Inklusion_IMG_0209_DBT-Bearbeitet.jpg" /></p><p>Am 26. März 2009 trat in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft. Sie sollte den Alltag von Menschen mit Behinderungen nachhaltig verbessern und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sicherstellen. 17 Jahre später zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Viele Hürden bestehen nach wie vor, und die versprochenen Fortschritte bleiben vielerorts aus. Trotz guter Absichten blockieren wirtschaftliche Interessen und unzureichende politische Maßnahmen die Umsetzung der Konvention. {/mprestriction}</p>
<p>Der Abgeordnete Sören Pellmann, Vorsitzender und behindertenpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag, kommentiert die Situation deutlich: </p>
<p>„Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Nur rund 40 Prozent der Betriebe mit mehr als zwanzig Beschäftigten erfüllen die gesetzliche Quote bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen, 60 Prozent tun es nicht. Ein Viertel der Unternehmen beschäftigt überhaupt keine Menschen mit Behinderungen. Das ist kein Versagen des Marktes, das ist politisch organisiertes Wegsehen.</p>
<p>Auch bei der Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes zeigt sich dieses Muster. Ja, im Gesetzentwurf steht einiges, das auf den ersten Blick gut klingt, doch gute Worte schaffen noch keine Barrierefreiheit. Ein Gesetz, das die Privatwirtschaft schont, ist kein Fortschritt, sondern eine Bankrotterklärung. Während Betroffene täglich um Teilhabe kämpfen, schont die Regierung die Verursacher, anstatt sie endlich in die Verantwortung zu nehmen.</p>
<p>Inklusion und Teilhabe sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Sie sind keine Mildtätigkeit, sondern grundlegende Menschenrechte. Menschenrechte sind nicht verhandelbar, auch nicht gegen Renditeerwartungen. Wer glaubt, der Markt werde es schon richten, stellt Profite über Grundrechte.<br />Deshalb stellt sich die entscheidende Frage: Stehen wir auf der Seite der Menschen oder auf der Seite der Profite? Beides gleichzeitig geht nicht. Eine Regierung, die Grundrechte gegen wirtschaftliche Interessen aufrechnet, braucht nicht nur Nachhilfe in Mathematik, sondern auch in Menschlichkeit.</p>
<p>Pellmann abschließend: „Die Konsequenz ist klar: Inklusion durchsetzen, statt weiter vor wirtschaftlichen Interessen zu kapitulieren.“</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 04:30:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>24. Deutscher Hörfilmpreis in Berlin verliehen</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33864-24-deutscher-hoerfilmpreis-in-berlin-verliehen</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/21/0921/Web-Kino.jpg" /></p><p>Am Dienstagabend (24. März 2026) wurde in Berlin der 24. Deutsche Hörfilmpreis vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) vergeben. Insgesamt 20 Produktionen waren in sechs Kategorien nominiert. Moderiert wurde die feierliche Gala, die im historischen Colosseum Filmtheater in Berlin stattfand, von Nadine Heidenreich. {/mprestriction}</p>
<p>In der Kategorie „Spielfilm Kino“ ging der Preis für die beste Audiodeskription (AD), die ADele, an das Bob Dylan Biopic „Like A Complete Unknown“ von Regisseur James Mangold. Die Laudatio hielt Schauspieler und Sänger Alexander Scheer, der den Preis an Michael Johnson von FFS Film- und Fernseh-Synchron sowie Hans-Jürgen Bäumer und Barbara Müller von The Walt Disney Company überreichte. Mit ihnen freute sich das Audiodeskriptions-Team, vertreten durch Michael Schorr und Barbara Fickert, Sebastian Baack, Andreas Hofer und Kirsten Krauth.</p>
<p>Der Laudator Alexander Scheer setzte auch den musikalischen Rahmen des Programms mit Auszügen seiner Show Alexander Scheer singt Davie Bowie.</p>
<p>Die ADele in der Kategorie „Spielfilm TV/Mediatheken/Streaming“ ging an das atmosphärische Drama „Nostalgia“ von Regisseur Mario Martone. Neben Ralph Junglas von ARTE, Isabella Handke und Tammo Steinmetz von Studio Hamburg Synchron freuten sich die Filmbeschreiberinnen Doris Würfel und Stefanie Schruhl über die Laudatio der Schauspielerin Inka Friedrich.</p>
<p>Die TV-Produktion „Oktoberfest 1905 (Staffel 2)“ wurde in der Kategorie „Serie“ für die beste Audiodeskription ausgezeichnet. Die Laudatio verlas die erfolgreiche Film- und Serien-Regisseurin Pola Beck. Sie überreichte die ADele an Haide Völz, Bernd Benecke und Sascha Schulze vom Bayerischen Rundfunk, die sich gemeinsam mit dem AD-Team, bestehend aus Mareike Hülsmann, Manuela Schemm und Jan Potthast auf der Bühne versammelten.</p>
<p>Die Laudatio in der Kategorie „Kinder- und Jugendfilm“ für den Animationsfilm „Elio“ hielt die Schauspielerin Emma Falck. Den Preis nahmen Hans-Jürgen Bäumer und Barbara Müller von The Walt Disney Company zusammen mit dem AD-Team, bestehend aus u.a. Tania Eichler-Ojake, Uta Maria Torp und Kirsten Krauth entgegen.</p>
<p>Der Norddeutsche Rundfunk (NDR), vertreten durch Niels Rasmussen und Uschi Heerdegen-Wessel, erhielt die ADele in der Kategorie „Dokumentation“ für die faszinierende Naturdokumentation „Magisches Frankreich – Von der Provence zu den Pyrenäen“. Gemeinsam mit der Autorin Heike Grebe freute sich das AD-Team, bestehend aus u.a. Stefanie Schruhl, Doris Würfel, Martin Ovelgönne und Tarek Youzbachi. Schauspielerin Kathy Etoa hielt die Laudatio.</p>
<p>Der Film-Klassiker „Die Verliebten“ konnte in der Kategorie „Filmerbe“ überzeugen. Schauspieler und European Shootingstar Enno Trebs hielt die Laudatio und übergab die ADele an Eszter Takács von der Deutschen Kinemathek und Alexander Fichert von audioskript. Neben Regisseurin Jeanine Meerapfel, die gemeinsam mit ihrem Hauptdarsteller Horst Günter Marx persönlich zur Verleihung gekommen war, freuten sich Christian Simon, Erico Zeyen, Romanus Fuhrmann, Cathleen Gawlich und Maria Bartels über die ADele.</p>
<p>Zum Abschluss der Preisverleihung wurde der begehrte Publikumspreis vergeben. In diesem Jahr konnte sich die Kinder- und Jugendfilm-Produktion „Pumuckl und das große Missverständnis“ von Regisseur Marcus H. Rosenmüller deutlich von der Konkurrenz absetzen. Yasmina Majid von der Constantin Film freute sich gemeinsam mit Anke Nicolai von Nicolai Produktion. Sie wurden auf der Bühne durch das AD-Team, vertreten durch Annelie Leschke, Roswitha Röding, Ilka Teichmüller, Andreas Fuhrmann und Hannah Schwarz unterstützt. Die Auszeichnung wurde von Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen übergeben.</p>
<p>Neben den bereits genannten Gästen waren weitere Prominente aus Film und Fernsehen, Wirtschaft und Politik vertreten, u.a. zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler wie Christina Athenstädt, die zusammen mit der blinden Strafverteidigerin Pamela Pabst kam, Anja Antonovicz, David Bennent, Julia Bremermann, Rana Farahani, Ulrike Frank, Samir Fuchs, Ina Jaich, Marion Kracht, Nadine Krüger, Ulrike Krumbiegel, Antonia Moretti, Laudris Schürmann, Helgi Schmid, Victoria Schulze, Arndt Schwering-Sohnrey, Britta Steffenhagen, Stephanie Stremler, Falk-Willy Wild, Carina Wiese, Salber Williams und Petra Zieser. Die Filmemacher Lars Kraume und Rick Ostermann waren ebenso dabei wie Micha Klapp, Staatssekretärin für Arbeit und Gleichstellung im Berliner Senat und Christine Berg, Vorstandsvorsitzende des HDF KINO e.V.</p>
<p>Dr. Ulrike Köhler nahm wieder mit ihrer Mutter Eva Luise Köhler teil und verstärkte in diesem Jahr erstmals auch die Jury. Die Jury des Deutschen Hörfilmpreises war zudem vertreten durch die Vorsitzende Jette Förster, die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, das Mitglied des DBSV-Präsidiums Peter Brass, die Produzentinnen Dr. Feo Aladag und Dr. Alice Brauner, die Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus, Bündnis 90/Die Grünen, den Schauspieler Roman Knižka und die Synchronsprecherin Debora Weigert. {/mprestriction}</p>
<p>Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die die zentralen Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.</p>
<p>Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen und durch die Aktion Mensch gefördert. Hauptsponsor ist Pfizer Pharma GmbH. Weitere Sponsoren und Förderer sind die Novartis Pharma GmbH, Bolt, die Herbert Funke-Stiftung und die Blindenstiftung Deutschland.</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 04:10:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>17 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: Kritik am Gesetzesentwurf zur Barrierefreiheit</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33853-17-jahre-un-behindertenrechtskonvention-kritik-am-gesetzesentwurf-zur-barrierefreiheit</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/22/1121/Web-Blindenstock2.jpg" /></p><p>Anlässlich des 17. Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland am 26. März fordert die Berliner Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Christine Braunert-Rümenapf, deutliche Nachbesserungen im am 11. Februar vorgelegten Regierungsentwurf des Behindertengleichstellungsgesetzes im derzeit laufenden Gesetzgebungsprozess auf Bundesebene: {/mprestriction}</p>
<p>„Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Deutschland zur umfassenden Barrierefreiheit – nicht nur auf allen staatlichen Ebenen, sondern auch im privaten Bereich. Dieses Ziel wird mit dem vorliegenden Entwurf nicht erreicht. Es fehlen Regelungen, welche beispielsweise Arztpraxen, Kinos und Supermärkte zu mehr Barrierefreiheit verpflichten. Für Berlinerinnen und Berliner mit Behinderungen bedeutet dies weiterhin massive Einschränkungen ihrer Teilhabe am sozialen, öffentlichen und kulturellen Leben.</p>
<p>Insbesondere die regelhafte Charakterisierung von baulichen Veränderungen und Änderungen an Gütern und Dienstleistungen als unverhältnismäßige und unbillige Belastung widerspricht der UN-Behindertenrechtskonvention und dem Grundgesetz und muss unbedingt gestrichen werden. Zudem schließe ich mich den Forderungen an, die Begrenzung der Höhe des Schadenersatzes aufzuheben, eine Verpflichtung zur Beseitigung von Verstößen einzurichten sowie die Beweislastumkehr bei Verstößen gegen das Gesetz wieder einzuführen.</p>
<p>Ich begrüße es, dass mit dem Entwurf Lücken bei den Regelungen der digitalen Barrierefreiheit geschlossen werden sollen und wir endlich geregelte Bestimmungen für die Zertifizierung von Assistenzhunden haben werden.“</p>
<p>Der Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes ist am 27. März 2026 auf der Tagesordnung des Bundesrats und wird anschließend in den Bundestag eingebracht.</p>
<p>Auf Bundesebene stößt diese Kritik auf ähnliche Resonanz: Die LIGA Selbstvertretung, ein Zusammenschluss von Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen, äußert scharfe Kritik am Entwurf. Anlässlich desselben Jahrestags fordert sie, dass die Verantwortlichen auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene die Menschenrechte behinderter Menschen stärken statt zu schwächen.  </p>
<p>„Bei der geplanten Reform des Behindertengleichstellungsgesetz sieht die Bundesregierung im Gesetzentwurf beispielsweise massive Ausnahmen für Unternehmen bei der Herstellung von Barrierefreiheit und sogar bei angemessenen Vorkehrungen zur Teilhabe behinderter Menschen vor. Dies widerspricht den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention und ist ein Schlag ins Gesicht vieler Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind“, kritisiert der Sprecher der LIGA Selbstvertretung Ottmar Miles-Paul. „Wenn die Bundestagsabgeordneten dies in ihren weiteren Beratungen nicht ändern, steht fortan in einem deutschen Gesetz, dass Unternehmen aufgrund von „unverhältnismäßigen und unbilligen Belastungen“ nichts für die Barrierefreiheit ihrer Angebote tun und nicht einmal angemessene Vorkehrungen zur Teilhabe schaffen muss. Dieser Kniefall vor der Wirtschaft kann nicht im Sinne der Menschen in diesem Land sein.“ </p>
<p>Aber auch in anderen Bereichen sieht die LIGA Selbstvertretung eher Rück- als Fortschritte bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. „Die schulische Inklusion wird zunehmend als Belastung statt als Chance gesehen. Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen, in denen über 300.000 behinderte Menschen durchschnittlich für ca. 230 Euro im Monat weit unter dem Mindestlohn arbeiten und mit einer Vermittlungsquote von 0,35 Prozent kaum Chancen auf eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben, werden kaum gefördert. Längst überfällige Reformen lassen in diesem Bereich immer noch auf sich warten. Und bei der Eingliederungshilfe bleibt es nicht bei rhetorischen Ausfällen von Verantwortlichen gegen gesetzlich verankerte Leistungsansprüche behinderte Menschen, sondern werden die Betroffenen zum Teil erheblich unter Druck gesetzt und mit Leistungskürzungen konfrontiert“, fasst Ottmar Miles-Paul die derzeitige Situation für behinderte Menschen in Deutschland zusammen.  {/mprestriction}</p>
<p>17 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention gelte es gerade im Hinblick auf den massiven Rechtsruck in Deutschland, sich hinter behinderte Menschen und ihre Rechte zur Teilhabe und auf Inklusion zu stellen, statt die Menschenrechte behinderter Menschen Stück für Stück auszuhöhlen. „Die Bundestagsabgeordneten von CDU/CSU und SPD haben es in den nächsten Wochen in der Hand aus einem schlechten Gesetzentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz durch Änderungsanträge ein gutes Gesetz zu machen. Dies erfordert allerdings Mut und die Notwendigkeit, sich auf die Seite der diskriminierten Menschen statt auf die der Diskriminierer zu stellen“, betonte Ottmar Miles-Paul anlässlich des 17. Jahrestages des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland.</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 12:06:58 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>SPD-Landtagsfraktion drängt auf barrierefreie Ganztagsbetreuung</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33839-spd-landtagsfraktion-draengt-auf-barrierefreie-ganztagsbetreuung</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/23/0721/Web-Klassenzimmer.jpg" /></p><p>Die Landtags-SPD fordert, dass Kinder mit Behinderung von Anfang an bei der Planung neuer Ganztagsbetreuungsangebote berücksichtigt werden. Mit einem Änderungsantrag (Drucksache 19/10379) zum Gesetzentwurf der Staatsregierung soll sichergestellt werden, dass der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule ab Sommer für alle Kinder gleichermaßen gilt.</p>
<p>Im Änderungsantrag heißt es: „Bei der Planung und Erfüllung des Anspruchs stellen die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe sicher, dass Kinder mit Behinderung oder drohender Behinderung gleichberechtigten Zugang zu allen rechtsanspruchserfüllenden Angeboten haben, einschließlich der Ferienangebote. Diese Angebote sind barrierefrei auszugestalten und personell so auszustatten, dass eine den individuellen Bedarfen entsprechende Förderung und Betreuung gewährleistet ist.“</p>
<p>„Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ist für alle Kinder gemacht – auch für Kinder mit Behinderung“, betont die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Simone Strohmayr. „Ihre Bildung und Betreuung muss von Anfang an mitgedacht werden – mit barrierefreien Räumen und qualifiziertem Personal. Das ist uns ein Herzensanliegen, deshalb wollen wir es gesetzlich festschreiben.“ {/mprestriction}</p>
<p>Der Antrag regelt zudem, dass die Finanzierung des höheren personellen und sachlichen Aufwands für inklusive Angebote vom Freistaat Bayern übernommen wird, da die Kommunen dies nicht allein schultern können. Die sozialpolitische Sprecherin Doris Rauscher erklärt: „So wird sichergestellt, dass die individuellen Bedürfnisse der Kinder erfüllt werden – in der Schule ebenso wie bei der Mittagsbetreuung.“</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 05:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>UN-Behindertenrechtskonvention: Mehr Einsatz für Inklusion gefordert</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33826-un-behindertenrechtskonvention-mehr-einsatz-fuer-inklusion-gefordert</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/20/0721/Web-Rollstuhl-4.jpg" /></p><p>Seit dem 26. März 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft und sichert Menschen mit Behinderungen ihre Rechte zu. Doch bei der Umsetzung bleibt viel zu tun. Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert deshalb von Politik und Wirtschaft mehr Einsatz für Barrierefreiheit und Inklusion. Besonders bei der Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) sieht das Institut dringenden Verbesserungsbedarf. {/mprestriction}</p>
<p>"Seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland sind die Rechte von Menschen mit Behinderungen zwar deutlicher ins öffentliche Bewusstsein gerückt, es hat aber keinen grundlegenden Wandel hin zu einer wirklich inklusiven Gesellschaft gegeben. Deutschland muss endlich barrierefreier werden, etwa im Gesundheitswesen, beim Wohnraum oder bei Kultur- und Freizeitangeboten. Das ist nicht nur menschenrechtlich, sondern auch wirtschaftlich erforderlich. Angesichts des demografischen Wandels können wir uns Barrieren nicht länger leisten", sagt Britta Schlegel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte.</p>
<p>Die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes, die bis Sommer 2026 abgeschlossen werden soll, bietet eine Chance für Fortschritte. "Der Gesetzentwurf der Bundesregierung vom Februar 2026 erkennt erstmals an, dass auch private Unternehmen Barrierefreiheit gewährleisten müssen. Das ist grundsätzlich positiv. Doch der Entwurf bleibt hinter den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention weit zurück. Sollte er so beschlossen werden, bringt das neue Gesetz in der Praxis kaum Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen", befürchtet Schlegel. Besonders schwer wiegt, dass die Privatwirtschaft nicht ausreichend zu Barrierefreiheit verpflichtet wird, lediglich auf Anfrage und im Einzelfall müssen Maßnahmen ergriffen werden. Selbst kleinste Anpassungen von Gütern und Dienstleistungen werden pauschal für unzumutbar erklärt, unabhängig von der Größe des Unternehmens. Auch die Rechtsschutzmöglichkeiten blieben laut Entwurf auf ein Minimum beschränkt. {/mprestriction}</p>
<p>"Wir raten den Abgeordneten des Bundestags dringend, den Gesetzentwurf im parlamentarischen Verfahren zu verbessern und die Privatwirtschaft schrittweise zu mehr Barrierefreiheit zu verpflichten. Ein Blick in andere Länder, wie die USA, zeigt: Eine gesetzliche Verpflichtung zur Barrierefreiheit im privaten Sektor ist der entscheidende Hebel für eine nachhaltige und flächendeckende Umsetzung", so Schlegel.</p>
<p>Zum Hintergrund: Die Bundesregierung hat ihren Gesetzentwurf am 11. Februar im Kabinett beschlossen. Bis zur Sommerpause soll das Gesetz vom Bundestag verabschiedet werden.</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 05:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>REHADAT 2026: Verzeichnis zu Reha, Teilhabe und Inklusion</title>
			<link>https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/schwerbehinderung/33820-rehadat-2026-verzeichnis-zu-reha-teilhabe-und-inklusion</link>
			 
			<description><![CDATA[<p><img src="https://www.eu-schwerbehinderung.eu/images/21/0721/Web-Assistenz.jpg" /></p><p>REHADAT stellt das aktuelle Verzeichnis der „Rehabilitations- und Teilhabeforschenden - Akteurinnen, Akteure und Themen in Deutschland 2026“ zum kostenfreien Download bereit. Das Verzeichnis wird zum Reha-Kolloquium in Leipzig veröffentlicht und informiert darüber, welche Personen zu den verschiedenen Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion in Deutschland forschen.  {/mprestriction}</p>
<p>Das Verzeichnis wurde in dieser Ausgabe durch aktuelle Themen ergänzt. Dabei steht insbesondere im Fokus, ob und wie Teilhabeleistungen allen Menschen gleichermaßen offenstehen und wie Diversität und Chancengleichheit in der beruflichen Rehabilitation vorangetrieben werden können. Ergänzt wird dieser Fokus durch Fragestellungen im Bereich Barrierefreiheit, soziale und digitale Kompetenzen und gesellschaftliche Teilhabe auf Augenhöhe. </p>
<p>Auch das 35. Reha-Kolloquium in Leipzig (24.-26. März 2026) behandelt diesen und weitere aktuelle Schwerpunkte aus der Rehabilitationsforschung unter dem Motto „Fairsorgt in der Reha? Vielfalt leben – Chancengleichheit schaffen“: Das Programm umfasst mehr als 300 wissenschaftliche Vorträge zu aktuellen rehabilitations- und teilhabebezogenen Themen aus der Reha- und Versorgungsforschung, Reha-Praxis, der Gesundheitspolitik sowie verschiedene Diskussionsformate und Workshops. </p>
<p>In der aktuellen Ausgabe des Verzeichnisses sind insgesamt 270 Reha-Forschende aus allen Fachdisziplinen der Rehabilitation und Teilhabe aufgeführt. </p>
<p>Das Verzeichnis steht kostenfrei im Portal REHADAT-Forschung und finden Sie <a href="https://www.rehadat-forschung.de/de/forschende/reha-teilhabeforschende" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">hier</a>. Dort ist zudem eine Online-Übersicht der Forschenden abrufbar, und Interessierte können sich zur Aufnahme in das Verzeichnis melden.  {/mprestriction}</p>
<p>Das Verzeichnis wird jährlich herausgegeben von REHADAT, der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation und der Deutschen Rentenversicherung Bund.</p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>

 

<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="aria-hidden">



</div>
<div class="aria-hidden">
<p> </p>
<p> </p>
<p>   </p>
</div>
<p>
  
</p> 

</div>]]></description>
			<category>Schwerbehinderung</category>
			<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 09:53:53 +0100</pubDate>
		</item>
	</channel>
</rss>