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	<title>Der Produktmanager</title>
	
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	<description>Produktmanagement im Technologiesektor - Ein Blog</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 May 2012 20:06:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Stay Hungry, Stay Foolish – Leadership Lessons from Steve Jobs</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 20:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
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		<description><![CDATA[Steve Jobs war unbestritten ein innovativer Unternehmer. Der Versuch, von ihm zu lernen, lohnt es sich zweifellos. Dafür muss man seine geschäftlichen Praktiken und Glaubensgrundsätze genauer analysieren.

Walter Isaacson, der Autor der offiziellen Jobs Biografie hat im Harvard Business Review einen Artikel verfasst, in dem er auf diese Praktiken eingeht, und die heute die für diese Betrachtung notwendigen Informationen liefert ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Copyright &copy; 2012 <a href="http://www.produkt-manager.net" onclick="">Andreas Rudolph</a>. Visit the original article at <a href="http://www.produkt-manager.net/2012/stay-hungry-stay-foolish-leadership-lessons-from-steve-jobs/" onclick="">http://www.produkt-manager.net/2012/stay-hungry-stay-foolish-leadership-lessons-from-steve-jobs/</a>.<br /><p><a href="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-43.jpg" onclick=""><img class="alignleft size-medium wp-image-4711" title="AndreasRudolphNet-43" src="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-43-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Steve Jobs war unbestritten ein innovativer Unternehmer. Der Versuch, von ihm zu lernen, lohnt es sich zweifellos. Dafür muss man seine geschäftlichen Praktiken und Glaubensgrundsätze genauer analysieren.</p>
<p>Walter Isaacson, der Autor der offiziellen Jobs Biografie hat im Harvard Business Review einen Artikel verfasst, in dem er auf diese Praktiken eingeht, und die heute die für diese Betrachtung notwendigen Informationen liefert (siehe <em>weiterführende Informationen).</em></p>
<h1>Übersicht über die Erfolgsrezepte</h1>
<p>Isaacson bespricht die folgenden Erfolgsrezepte (siehe dort):</p>
<ul>
<li>Fokus</li>
<li>Einfachheit</li>
<li>Übernahme von Gesamtverantwortung</li>
<li>Aufholen wenn man hinterherhinkt</li>
<li>Produkte über den Profit stellen</li>
<li>Sich nicht von Fokusgruppen abhängig machen</li>
<li>Die Wirklichkeit verbiegen</li>
<li>Beeindrucken</li>
<li>Nach Perfektion streben</li>
<li>Auch sehr gute Mitarbeiter setzen</li>
<li>Den Blick fürs Ganze und für die Details besitzen</li>
<li>Geisteswissenschaft mit der Wissenschaft verbinden</li>
<li>Hungrig und einfältig bleiben</li>
</ul>
<p>Ich will die Erfolgsrezepte näher behandeln, die ich für die Produktentwicklung für wichtig halte, und den Rest streifen.</p>
<h2>Fokus</h2>
<p>Der folgende aufschlussreiche Satz wird Jobs nachgesagt</p>
<blockquote><p>“Deciding what not to do is as important as deciding what to do”</p></blockquote>
<p>Gerade im Softwaresektor ist die Grenze zwischen guten Produkten und komplizierten Produkten fließend. Dort lässt sich dieses Prinzip der Fokussierung besonders gut anwenden, und ist von zentraler Bedeutung für das Produkt.</p>
<p>Gerade bei komplizierten Entwicklungsvorhaben sollte man sich die Zeit nehmen, um ein umfassendes Designdokument zu erstellen. Als ProduktmanagerIn kann man einen wertvollen Beitrag leisten, indem man den notwendigen Kunden Feedback zur Verfügung stellt, und indem man gute Anforderungen formuliert.</p>
<h2>Einfachheit</h2>
<p>Je einfacher ein Produkt gestaltet ist, desto besser lässt es sich bedienen und beherrschen. Einfachheit ist demnach nicht negativ, sondern sie ist im Gegenteil sehr gut. Man kann Produkte vereinfachen, indem man Bestandteile und Funktionen weglässt. Oder man kann Produkte einfach machen, indem man die Komplexität vor dem Benutzer verbirgt.</p>
<p>Der zweite Weg ist der Weg den Jobs bevorzugt hat. Aber dieser Weg ist nicht einfach:</p>
<blockquote><p>“It takes a lot of hard work,” he said, “to make something simple, to truly understand the underlying challenges and come up with elegant solutions.”</p></blockquote>
<p>In der Umsetzung legen viele Entwicklungsteams meiner Meinung nach zu viel Fokus auf einen viel zu großen Funktionsumfang, und entwickeln, was das Zeug hält. Viel wichtiger ist, das man sich die Zeit nimmt auch Dinge aus dem Produkt herauszunehmen, die dem Kunden nichts nutzen.</p>
<p>Diese Vereinfachungsmentalität muss man sich allerdings erst angewöhnen, da sie den natürlichen Instinkten zuwiderläuft.</p>
<h2>Übernahme von Gesamtverantwortung</h2>
<p>Je mehr Elemente einer Wertschöpfungskette man in der Hand hält, desto besser ist man in der Lage, die einzelnen Produktbestandteile aufeinander abzustimmen und sie miteinander zu integrieren.</p>
<p>Sofern man hierfür die finanziellen Möglichkeiten hat, ist es nicht verkehrt alle Bestandteile des Produktes zu kontrollieren. Ich habe allerdings auch gute Erfahrungen mit dem Partnering gemacht.</p>
<p>Hierbei muss man jedoch strategisch vorgehen, damit die einzelnen Bestandteile nahtlos zueinander passen.</p>
<h2>Aufholen wenn man hinterherhinkt</h2>
<p>Man wird nicht automatisch dadurch Marktführer, indem man innovative Ideen als erster auf den Markt bringt. Vielmehr werden oft die Unternehmen erfolgreich, die eine neue ausgereifte Idee als passendes Produkte anbieten. Qualität geht vielfach vor Geschwindigkeit.</p>
<p>Oft ist es nicht der Erfinder der hier im Vorteil ist, sondern die Firma die, die Gelegenheit hatte, aus dessen Fehlern zu lernen. An dieser Stelle wird ein wichtiger Beitrag des Produktmanagement sichtbar &#8211; Informationen über die Produktanforderungen der zukünftigen Nutzer und die genaue Analyse des Marktes.</p>
<h2>Produkte über den Profit stellen</h2>
<p>Jobs hat stets Produkte vor den Profit gestellt. Dies bedeutet nicht das die Gewinnmargen klein wären, sondern es bedeutet, das Profitgier alleine nicht reicht, um erfolgreich zu sein. Vielmehr ist es wie im täglichen Leben. Wenn eine Leistung gut ist, folgt auch irgendwann die Entlohnung, und nicht umgekehrt.</p>
<p>An dieser Auffassung gefällt mir besonders gut, daß Sie auf die Technik fokussiert, und daß sie dem Entwicklungsteam, das die Lösungen entwirft und baut eine hohe Wichtigkeit beimisst.</p>
<h2>Sich nicht von Fokusgruppen abhängig machen</h2>
<p>Jobs ist bekannt dafür das er nur sehr ungern mit Kunden Fokusgruppen zusammengearbeitet hat. Er war eigentlich eher der gleichen Auffassung wie Henry Ford, dass Kunden normalerweise nicht wissen was sie wollen, sondern es die Aufgabe des Anbieters sei, den Kunden zu zeigen was möglich ist.</p>
<blockquote><p>When Jobs took his original Macintosh team on its first retreat, one member asked whether they should do some market research to see what customers wanted. “No,” Jobs replied, “because customers don’t know what they want until we’ve shown them.”</p></blockquote>
<p>Diesen Punkt sehe ich etwas die dezidierter. Selbstverständlich sollte man regelmäßig mit Kunden sprechen auch über deren Produktanforderungen. Allerdings, und da hat Jobs recht, sollte man nicht davon ausgehen das die Arbeit getan ist, wenn man genau das umsetzt was Kunden einen vorgeben.</p>
<p>Viel wichtiger ist, daß man versteht, warum Kunden manche Anforderungen an ein Produkt stellen, und wenn man in der Lage ist diese Anforderungen besser abzudecken als es sich der Kunde vorstellen konnte.</p>
<h2>Perfektion anstreben</h2>
<p>Ein herausragendes Merkmal von Jobs waren der unbedingte Hang zu Perfektion. Isaacson erläutert dies an einem Beispiel aus Job&#8217;s Jugend.</p>
<p>Das Streben nach Perfektion halte ich für einen besonderen eine besonders wichtige Eigenschaft für einen guten Produktentwickler. Meiner Meinung nach zählt nicht so sehr die Geschwindigkeit mit der man ein Produkt entwickelt, sondern es zählen Funktionsumfang und Qualität.</p>
<p>Insofern ist dieser Hang zur Perfektion genau das was man braucht.</p>
<p>Besonders imponierend finde ich, wenn man die Größe aufweist, auch fertige Konzepte zu überdenken wenn dies notwendig ist, oder wenn so lange Fehler ausmerzt, bis es keine mehr gibt.</p>
<p>Um hier war erfolgreich zu sein, benötigt ein Entwicklungsteam einen Produkt Owner, der die Prioritäten auch dann richtig setzt, wenn Kunden zeitlichen Druck ausüben.</p>
<h2>Auf die visuelle Erscheinung achten</h2>
<p>Nicht nur das Produkt sondern auch die Verpackung und das Gesamterlebnis muss stimmen, wie der folgende Satz zeigt</p>
<blockquote><p>He knew that people form an opinion about a product or a company on the basis of how it is presented and packaged. “Mike taught me that people <em>do</em> judge a book by its cover,” he told me.</p></blockquote>
<p>Viele Unternehmen beherzigen diesen Lehrsatz inzwischen. Falls Sie die Bedeutung noch nicht erkannt haben, empfehle ich Ihnen, einmal in einem Videoportal nach den so genannten <strong>Unboxing-Videos</strong> zu suchen.</p>
<h2>Hungrig und einfältig bleiben</h2>
<p>Es gibt eine gute Rede von Jobs wo er den Satz geprägt &#8220;Stay Hungry, Stay Foolish&#8221;, und fordert das man sich seine kindliche Unbeschwertheit und Entdeckergeist ein Stück weit erhalten sollte.</p>
<p>Meiner Meinung nach gibt es nichts Schlimmeres in der Produktentwicklung, als das man mental stehen bleibt. Gute Produktentwickler sollten demnach flexibel bleiben und Neuem gegenüber aufgeschlossen.</p>
<p>Die gute Nachricht ist, es gibt viele sehr gute Methoden, die einen dazu animieren, auch verrückte Ideen auszuprobieren. Eine Methode ist das Design Thinking.</p>
<blockquote><p>“While some see them as the crazy ones, we see genius. Because the people who are crazy enough to think they can change the world are the ones who do.”</p></blockquote>
<h2>Weitere Faktoren</h2>
<p>Die nächsten Eigenschaften halte ich hauptsächlich für die Führungskräfte relevant, die ihre Teams zu Hochleistungen anspornen wollen</p>
<ul>
<li>Die Fähigkeit die Realität zu verbiegen, um das eigentlich Unmöglich zu schaffen</li>
<li>Man sollte seine Teams aus wirklich guten Mitarbeitern zusammensetzen, und diese auch so motivieren, daß sie zur Höchstleistung fähig sind, und Willens sind, diese abzuliefern.</li>
<li>Man sollte die Details kennen und das große ganze im Blick behalten, was natürlich bedeutet, dass man als Manager mitarbeitet, und nicht nur fordert</li>
<li>Es ist ein guter Arbeitsstil, der die Innovation fördert, wenn man persönliche Kommunikation vor e-Mails setzt.</li>
</ul>
<blockquote><p>Creativity comes from spontaneous meetings, from random discussions. You run into someone, you ask what they’re doing, you say ‘Wow,’ and soon you’re cooking up all sorts of ideas.”</p></blockquote>
<ul>
<li>Geisteswissenschaft mit der Wissenschaft verbinden, und der Technik eine Seele geben</li>
</ul>
<h1>Weiterführende Informationen</h1>
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<h2>Weiterführende Informationen im Internet</h2>
<p>Im Internet finden Sie weiterführende Artikel:</p>
<ul>
<li>→<a href="http://hbr.org/2012/04/the-real-leadership-lessons-of-steve-jobs/ar/pr" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/hbr.org');" target="_blank">The Real Leadership Lessons of Steve Jobs</a> (Walter Isaacson in Harvard Business Review)</li>
</ul>
<h2>Weiterführende Informationen auf www.Produkt-Manager.net</h2>
<p>In meinen älteren Artikeln finden Sie weiterführende Informationen zum heutigen Thema:</p>
<ul>
<li>→<a title="“Genau Richtig” ist besser als “Weniger ist Mehr”" href="http://www.produkt-manager.net/2012/genau-richtig-ist-besser-als-weniger-ist-mehr/" onclick="">“Genau Richtig” ist besser als “Weniger ist Mehr”</a></li>
<li>→<a title="Focusing is about saying no" href="http://www.produkt-manager.net/2011/focusing_is_about_saying_no/" onclick="">Focusing is about saying no</a></li>
<li>→<a title="Edwin Land, Steve Jobs und die perfekte Innovation" href="http://www.produkt-manager.net/2011/edwin-land-steve-jobs-und-die-perfekte-innovation/" onclick="">Edwin Land, Steve Jobs und die perfekte Innovation</a></li>
<li>→<a title="Secrets to Creating a Culture of Innovation" href="http://www.produkt-manager.net/2010/secrets-to-creating-a-culture-of-innovation/" onclick="">Secrets to Creating a Culture of Innovation</a></li>
</ul>



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<br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Gute Praktiken für tolle Produkte – Umformulieren des Problems</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DerProduktmanager/~3/MM0Tal4vQEg/</link>
		<comments>http://www.produkt-manager.net/2012/gute-praktiken-fur-tolle-produkte-umformulieren-des-problems/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 16:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Rolle des PM]]></category>
		<category><![CDATA[Rollin]]></category>
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		<category><![CDATA[Ungefiltert]]></category>
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		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[PM Role]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt unterschiedliche Techniken, die einem dabei helfen, tolle Produkte zu entwerfen. Um eine dieser Techniken geht es heute, nämlich die Technik ein Problem umzuformulieren, um es genau zu verstehen.

Wer schon einmal eine Kundenbefragung durchgeführt hat, um ein neues Produkt zu entwickeln, weiß sehr gut, dass es nicht einfach ist, zu verstehen, welche Produktmerkmale Kunden konkret benötigen. Hierbei hilft diese Technik]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Copyright &copy; 2012 <a href="http://www.produkt-manager.net" onclick="">Andreas Rudolph</a>. Visit the original article at <a href="http://www.produkt-manager.net/2012/gute-praktiken-fur-tolle-produkte-umformulieren-des-problems/" onclick="">http://www.produkt-manager.net/2012/gute-praktiken-fur-tolle-produkte-umformulieren-des-problems/</a>.<br /><p><a title="Planning Poker und Magic Estimation" href="http://www.produkt-manager.net/2011/planning-poker-und-magic-estimation/" onclick=""><img class="alignleft size-medium wp-image-4715" title="AndreasRudolphNet-62" src="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-62-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Es gibt unterschiedliche Techniken, die einem dabei helfen, tolle Produkte zu entwerfen. Um eine dieser Techniken geht es heute, nämlich die Technik ein Problem umzuformulieren, um es genau zu verstehen.</p>
<p>Wer schon einmal eine Kundenbefragung durchgeführt hat, um ein neues Produkt zu entwickeln, weiß sehr gut, dass es nicht einfach ist, zu verstehen, welche Produktmerkmale Kunden konkret benötigen. Hierbei hilft diese Technik.</p>
<p>Erst zusammen mit anderen Techniken und Arbeitsphasen wird hieraus ein Vorgehensmodell. Daher werde ich in Zukunft noch auf weitere Arbeitsschritte eingehen.</p>
<h1>Ausgangssituation</h1>
<p>Ohne konkrete, und &#8220;gute&#8221; Anforderungen ist es selbst für das beste Entwicklungsteam nicht möglich, das richtige Produkt zu entwickeln (zumindest ist dann die Gefahr sehr groß, dass man am Markt vorbei entwickelt). Gute Anforderungen fallen aber nicht vom Himmel, sondern müssen normalerweise erst erarbeitet werden.</p>
<p>Bei genauerem Hinsehen zeigt sich in der Anforderungsphase oft das folgende Problem: In den frühen Phrasen der Produktentwicklung wissen Kunden, Nutzer oder Stakeholders zwar oft sehr genau, welche Ziele sie mit einem neuen Produkt erreichen wollen. Normalerweise sind sie aber nicht in der Lage, das Problem sauber zu definieren, das diesen Zielen zugrundeliegt. Auch können Nutzer oft nicht sagen, welche Produktmerkmale sie konkret benötigen.</p>
<p>Im ersten Schritt der Produktdefinition geht es darum, herauszufinden, welches konkrete Problem gelöst werden soll, und warum. Diese Information dient dann als Arbeitsgrundlage für die weiteren Entwicklungsschritte.</p>
<p>Die wichtigste Aufgabe des Entwicklungsteams ist es, Konsens mit den Kunden herzustellen, an welcher konkreten Aufgabenstellung man nun arbeiten soll. Der einfachste Weg, dies herauszufinden, ist das man Kunden eben fragt &#8211; und dies so methodisch, wie möglich.</p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 26px; font-weight: bold;">Problemdefinitionsphase</span></p>
<p>In der Anfangsphase eines Produktentwicklungsprojekts legt man fest, was konkret entwickelt werden soll. Hierfür sind die unten detaillierten Schritte notwendig, und herauskommen soll eine konkrete Problembeschreibung, die man im gesamten weiteren Projekt verwenden kann, um sich zu orientieren.</p>
<p>Beherzigen sie hierbei die folgenden Tipps, um eine gute Problembeschreibung zu erarbeiten:</p>
<ul>
<li>Beziehen Sie das gesamte Team mit ein</li>
<li>Beziehen Sie auch Stakeholder und Kunden mit ein</li>
<li>Lassen Sie jeden die Problembeschreibung absegnen</li>
<li>Passen Sie die Problembeschreibung an sobald sich Änderungen ergeben</li>
<li>Erhalten Sie Ihre Stakeholder im Informationsfluss, und informieren Sie sich über Änderungen</li>
</ul>
<h2>Schritt 1: Problemdefinition</h2>
<p>Fassen Sie zunächst die Bereiche und Informationen zusammen, die wichtig sind, um die Aufgabenstellung zu verstehen, vor der der Nutzer Ihrer zukünftigen Anwendung steht. Hierbei können Sie sehr gut die Methode des Storytelling einsetzen (Beim Storytelling macht man mittels kurzer Zustandsbeschreibungen die einzelnen Elemente der Kundensituation deutlich).</p>
<p>Die im Storytelling entwickelten Zustandsbeschreibung gruppieren Sie anschließend, um so größere Handlungsbereiche zu identifizieren (Clustern). Wichtig ist, daß sie auch Kontextinformation berücksichtigen und das Kunden und Stakeholder die Problemdefinitionsphase intensiv begleiten.</p>
<h2>Schritt 2: Richtung klären und Annahmen transparent machen</h2>
<p>Am Besten beginnen Sie den zweiten Arbeitsschritt auf der Basis einer ersten Produktvision (welche Schlüsselfragen und -probleme soll das Projekt lösen?) und verschaffen Sie sich zusammen mit Ihrem Team einen Überblick über die relevanten Ursache- und Wirkungsprinzipien (Effectmap), die der Aufgabenstellung des späteren Nutzers zugrundeliegen.</p>
<p>Nutzen Sie diese Information, um die Zielrichtung zu verdeutlichen, die das Projekt nehmen sollen und machen Sie die Annahmen transparent, die sie hierbei treffen. Dies hilft dabei, Annahmen später zu konkretisieren.</p>
<h2>Schritt 3: Formulieren der Problembeschreibung</h2>
<p>Formulieren Sie die erste Version Ihrer Problembeschreibung in Form einer klaren und eindeutigen Fragestellung. Anschließend formulieren Sie die Problembeschreibung so lange um, bis sie den richtigen Fokus, und den richtigen Scope für Ihre Entwicklungsvorhaben gefunden haben.</p>
<p>Ein Hersteller von Lesegeräten könnte zum Beispiel fragen/ die Frage als Problem herausgeben: Wie lesen wir in Zukunft?</p>
<h2>Schritt 4: Problembeschreibung, Ziel und Produktvision fixieren</h2>
<p>Sobald Sie die konkrete Formulierung der Anwendungsproblematik kennen, erstellen Sie ein einseitiges Dokument, das die Problembeschreibung enthält, zusammen mit den Zielen, die dieses Produkt erreichen soll.</p>
<p>Normalerweise verwenden Sie hierfür dieselbe Effektmap als Input und ihre Produktvision, die sie im Schritt zwei schon einmal verwendet haben.</p>
<h1>Folgeschritte</h1>
<p>Da das hier erarbeitete ein-Seitendokument sehr wichtig ist, um das Projektziel nicht aus den Augen zu verlieren, sollten Sie zusammen mit dem Team während des Projektverlaufs ruhig öfters in dieses Dokument schauen, und es anpassen, falls sich Änderungen ergeben.</p>
<p>Neben der Problembeschreibung benötigen Sie weitere Informationen in Ihrem Projekt, wie zum Beispiel eine Architekturvision. Um solche Bausteine geht es in den nächsten Blogposts zum Thema.</p>
<h1>Weiterführende Informationen</h1>
<p><em>Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, warum nicht meinen Blog abonnieren →</em><em><a href="http://feeds.feedburner.com/DerProduktmanager" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/feeds.feedburner.com');" target="_blank">Mailingliste</a>, oder</em><em><span style="font-weight: normal;"> →</span></em><em><span style="font-weight: normal;"><a href="http://www.twitter.com/ProdMgrNet" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.twitter.com');" target="_blank">mir auf Twitter folgen</a>?</span></em></p>
<h2>Weiterführende Informationen im Internet</h2>
<p>Im Internet finden Sie weiterführende Artikel:</p>
<ul>
<li>→<a href="http://www.goodproductmanager.com/2012/04/16/speak-in-the-customers-language" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.goodproductmanager.com');" target="_blank">Speak in the customer’s language</a> (How to be a good Productmanager)</li>
<li>→<a href="http://www.idea-sandbox.com/blog/2011/07/11-ways-to-restate-problems-to-get-better-solutions/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.idea-sandbox.com');">11 Ways To Restate Problems to Get Better Solutions</a> (Idea Sandbox)</li>
</ul>
<h2>Weiterführende Informationen auf www.Produkt-Manager.net</h2>
<p>In meinen älteren Artikeln finden Sie weiterführende Informationen zum heutigen Thema:</p>
<ul>
<li>→<a title="Design Thinking Schnellstartanleitung" href="http://www.produkt-manager.net/2012/design-thinking-schnellstartanleitung/" onclick="">Design Thinking Schnellstartanleitung</a></li>
<li>→<a title="Die größten Fehler der Existenzgründer und das Requirementsengineering" href="http://www.produkt-manager.net/2011/die-grosten-fehler-der-existenzgrunder-und-das-requirementsengineering/" onclick="">Die größten Fehler der Existenzgründer und das Requirementsengineering</a></li>
<li>→<a title="Anforderungen Produktmanager" href="http://www.produkt-manager.net/2010/anforderungen-produktmanager/" onclick="">Planning Poker und Magic Estimation</a></li>
<li>→<a title="Secrets to Creating a Culture of Innovation" href="http://www.produkt-manager.net/2010/secrets-to-creating-a-culture-of-innovation/" onclick="">Secrets to Creating a Culture of Innovation</a></li>
</ul>



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<br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Warum Innovatoren nicht immer gewinnen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DerProduktmanager/~3/uXV1PjX1Obo/</link>
		<comments>http://www.produkt-manager.net/2012/warum-innovatoren-nicht-immer-gewinnen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 16:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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		<description><![CDATA[Gupta und Dingman haben kürzlich im Forbes Magazin über die Gründe geschrieben, die dazu führen, daß der Erfinder einer Technologie nicht auch zum Marktführer wird - wie es so oft geschieht.

Diesen Artikel möchte ich zum Anlass nehmen, mir einige Gedanken darüber zu machen, welche Faktoren noch hinzu kommen müssen, damit ein Innovator auch ökonomisch erfolgreich wird]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Copyright &copy; 2012 <a href="http://www.produkt-manager.net" onclick="">Andreas Rudolph</a>. Visit the original article at <a href="http://www.produkt-manager.net/2012/warum-innovatoren-nicht-immer-gewinnen/" onclick="">http://www.produkt-manager.net/2012/warum-innovatoren-nicht-immer-gewinnen/</a>.<br /><p><a href="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-40.jpg" onclick=""><img class="alignleft size-medium wp-image-4710" title="AndreasRudolphNet-40" src="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-40-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><em>Gupta und Dingman</em> haben kürzlich im Forbes Magazin über die Gründe geschrieben, die dazu führen, daß der Erfinder einer Technologie nicht auch zum Marktführer wird &#8211; wie es so oft geschieht.</p>
<p>Diesen Artikel möchte ich zum Anlass nehmen, mir einige Gedanken darüber zu machen, welche Faktoren noch hinzu kommen müssen, damit ein Innovator auch ökonomisch erfolgreich wird.</p>
<h1>4 Gruende</h1>
<p>Gupta und Dingman nennen vier Gründe die dazu führen, das ein Erfinder oft später nicht der Marktführer ist. Um nur ein Beispiel zu nennen: So hat zwar Apple dem Personal Computer entwickelt. IBM ist damit jedoch in den frühen Jahren als erstes Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich gewesen.</p>
<p>In den folgenden Absätzen gehe ich auf diese Gründe ein.</p>
<h2>Interlectual Property Rights</h2>
<p>Ein wichtiger Grund ist für die Autoren der, daß es viele Erfinder nicht schaffen, ihr geistiges Eigentum angemessen zu schützen.</p>
<blockquote><p>The first and most common reason why innovators lose out to shrewd followers is an inability to protect one’s intellectual property rights.</p></blockquote>
<p>Ein Indiz dass diese Einschätzung stimmen könnte: So las ich zum Beispiel gerade neulich in einer Zeitung, daß es gerade kleine Unternehmen nicht glauben, dass sie ausspioniert werden könnten. Sie gehen deshalb dementsprechend lax mit Sicherheitsthemen um.</p>
<p>In Wahrheit sind aber auch die Erfindungen, die in Kleinunternehmen gemacht werden, interessant für potentielle Wettbewerber, und die objektive Bedrohungslage sieht offenbar schlechter aus.</p>
<p>Ich persönlich halte die zunehmender Anzahl von Patentstreitigkeiten für ein gutes Indiz dafuer, dass man an dieser Stelle mehr machen sollte.</p>
<h2>Innovation als Rennen, das nie endet</h2>
<p>Ein zweiter Grund ist, das ist viele Unternehmen nicht schaffen, Innovationen frühzeitig als einen dauerhaften Prozess zu etablieren. Spätestens in der zweiten Runde werden die ehemaligen Erfinder dann überholt von Firmen die frühzeitiger als sie in ihre Prozesse investiert haben.</p>
<blockquote><p>A second reason why innovators often cede the ground to followers is overlooking the fact that innovation is a never-ending race. You may be the pioneer in round one. However, if you get overly focused on exploitation and not enough on ongoing exploration, a competitor could learn from and leapfrog over you in round two.</p></blockquote>
<p>Das diese Einschätzung stimmen könnte, beobachtet man immer wieder (Gerade neulich habe ich dies zum Beispiel bei einer Software beobachtet mit der man seine Bankguthaben verwalten kann: Marktführer auf dem iPad und die PC-Version ist schlecht gemacht, teuer, und sie wird nur mäßig unterstützt).</p>
<p>Gerade in kleinen Firmen tritt das Gründerteam an, und investiert alle Ressourcen in die Entwicklung des ersten Produktes. Sobald dieses Produkt dann am Markt platziert ist, und der Erfolg einsetzt, kommen die ersten Serviceanfragen, und die Kapazitätsgrenzen sind schnell erreicht.</p>
<p>Das zweite Produkt ist schon längst nicht mehr so innovativ wie das erste, was einen ja auch nicht wundert, weil neben dem Tagesgeschäft kaum Zeit übrig bleibt, um strategisch vorzugehen. Wer es überlebt, kommt früher oder später auf die Idee, das dritte Produkt strategischer zu entwickeln.</p>
<h2>Fehlender Kundenfokus</h2>
<p>Den dritten Problembereich kann man häufig bei technologieorientierten Gründungen sehen, aber auch in Firmen, die den Übergang zum marktorientierten Unternehmen noch nicht geschafft haben. Die Entwickler entwickeln am Stand des technologisch machbaren, vergessen aber an die Benutzbarkeit der Produkte zu denken oder sie verlieren Kundennutzen oder Geschäftsmodell aus den Augen.</p>
<blockquote><p>A third important factor why innovators don’t always win has to do with excessive devotion to technological wizardry and not enough to usability and customer benefits. &#8230;. What customers care about is ease-of-use and derived benefits, not technological innovation per se</p></blockquote>
<p>In dem Buch <em>Business Modell Generation</em> von Osterwalder und Pigneur wird dieser Aspekt im Detail ausgearbeitet, und auch ich beobachte es jeden Tag. Oft unterscheiden sich die Wünsche, die Kunden an ein Produkt stellen von den Features die verwirklicht werden.</p>
<p>Auch hat es manchmal den Anschein dass sich viele Entwickler nicht klarmachen, wie viel wichtiger zum Beispiel die Usability gegenüber der funktionalen Breite einer Software ist.</p>
<h2>Fehlendes Gesamtprodukt</h2>
<p>Viele Firmen übersehen auch, daß ein Produkt oft nicht nur aus der Hardware besteht, sondern auch aus ergänzenden Elementen dieses Produkt abrunden. Ein Beispiel hierfür sind die Apps, die erst dafür sorgen dass ein Smartphone komplett wird.</p>
<blockquote><p>The fourth, least obvious and often the most potent reason why innovators don’t always win, has to do with blindness to the importance of complements. &#8230;. Far too many innovators overlook the critical role that complements play in enabling the company to win the hearts, minds, and wallets of end customers.</p></blockquote>
<h1>Eigene Erfahrungen</h1>
<p>Speziell die drei letztgenannten Punkten kann ich nur unterstreichen, da ich sie so oder so ähnlich in vielen Firmen bereits gesehen habe.</p>
<h2>Strategische Vorgehensweise</h2>
<p>Um hiermit umzugehen, sollte ein Erfinder strategisch an sein Produkt herangehen. Auch erscheint es mir wichtig, daß er bereits frühzeitig an die Wachstumsphase denkt, und Vorbereitungen trifft.</p>
<p>Im Rahmen der organisatorischen Professionalisierung sollte man Funktionen vorsehen, wie zum Beispiel das Produktmanagement, das diesen Beitrag zur Professionalisierung leisten kann.</p>
<h2>Mögliche Elemente einer Strategie</h2>
<p>Um klarzumachen wie eine zukunftsfähige Strategie aussehen könnte, möchte ich Ihnen vorstellen, wie Microsoft seine frühere Marktdominanz geschaffen hat (siehe →<a href="http://gigaom.com/2012/04/22/apple-vs-google-lessons-from-bill-gates-playbook/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/gigaom.com');">Apple vs. Google: Lessons from Bill Gates’ playbook</a>).</p>
<p>Die dort genannten Faktoren sind insbesondere im Softwaregeschäft sehr wichtig:</p>
<ul>
<li><strong>Integration</strong>: Microsoft hat deswegen viele Märkte dominiert, weil die Software eine Architektur aufwies, die es erlaubt hat die gleiche Software für neue Kundenbedürfnisse flexibel zusammenzufügen. So konnte man Produkte der Wettbewerber nicht nur nachbauen sondern sogar funktional übertreffen. Für einen Erfinder, der dies nachmachen will, bedeutet dies, dass er gleich zu Beginn auf die Produktarchitektur achten sollte.</li>
<li><strong>Plattformstrategie</strong>: Über eine Plattformstrategie hat es Microsoft erreicht, daß die Software unabhängig von der Hardware wurde, und so lauffähig auf verschiedenen Plattformen war, was den Markt sichtbar vergrößert. Eine Entwickler eines neuen Produktes, dem dies wichtig ist, sollte sich daher überlegen wie er sein Produkt so gestalten kann, das es unabhängig wird und universell verwendbar.</li>
<li><strong>Netzwerkstrategie</strong>: Microsoft hat den unabhängigen Entwicklern viele Vorteile geboten (Tools, Geschäftsmodelle, Marketingsprogramme), und damit erreicht, daß diese sich an der Entwicklung beteiligt haben. Dadurch hat eine neue Software direkt die notwendige Unterstützung durch die Gemeinschaft erhalten. Übersetzt bedeutet dies: Man sollte auch daran denken, sich frühzeitig strategische Partnerschaften aufzubauen.</li>
<li><strong>Commoditization</strong>: Microsoft hat viele Produktideen in sein eigenes Produkt übernommen, und allgemein verfügbar gemacht. Anstatt woanders zu kaufen, haben die Kunden bei Microsoft viele Funktionalitäten umsonst erhalten. Ähnliche Strategien beobachtet man bei Internetfirmen, die zunächst versuchen, über kostenlose Angebote an möglichst viele Nutzer heranzukommen.</li>
<li><strong>Universell oder Speziell</strong>: Ein Nebeneffekt der Commoditization ist, dass das Produkt jegliche Bedarfe befriedigen kann und soll, und damit funktionell immer mächtiger und universeller einsetzbar wird. Im Gegensatz dazu steht eine Strategie, bei der man sich auf wenige Segmenten konzentriert, diesen aber sehr hochwertige Produkte anbietet.</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wie man nun auch an die Frage herangeht. Mir erscheint die Erkenntnis besonders wichtig, daß es nicht ausreicht, nur kreativ zu entwickeln. Vielmehr ist es wichtig, daß man neben der Innovation an den Fähigkeiten der Organisation arbeitet, die Kreativität auch kommerziell zu nutzen.</p>
<h1>Weiterführende Informationen</h1>
<p><em>Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, warum nicht meinen Blog abonnieren →</em><em><a href="http://feeds.feedburner.com/DerProduktmanager" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/feeds.feedburner.com');" target="_blank">Mailingliste</a>, oder</em><em><span style="font-weight: normal;"> →</span></em><em><span style="font-weight: normal;"><a href="http://www.twitter.com/ProdMgrNet" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.twitter.com');" target="_blank">mir auf Twitter folgen</a>?</span></em></p>
<h2>Weiterführende Informationen im Internet</h2>
<p>Im Internet finden Sie weiterführende Artikel:</p>
<ul>
<li>→<a href="http://www.forbes.com/sites/insead/2012/04/19/why-innovators-dont-always-win/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.forbes.com');" target="_blank">Why Innovators Don&#8217;t Always Win</a> (Forbes Magazine)</li>
<li>→<a href="http://gigaom.com/2012/04/22/apple-vs-google-lessons-from-bill-gates-playbook/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/gigaom.com');">Apple vs. Google: Lessons from Bill Gates’ playbook</a> (Giga.com)</li>
</ul>
<h2>Weiterführende Informationen auf www.Produkt-Manager.net</h2>
<p>In meinen älteren Artikeln finden Sie weiterführende Informationen zum heutigen Thema:</p>
<ul>
<li>→<a title="Techshops – Dort wo Erfinder Ideen ausprobieren" href="http://www.produkt-manager.net/2011/techshops-dort-wo-erfinder-ideen-ausprobieren/" onclick="">Techshops – Dort wo Erfinder Ideen ausprobieren</a></li>
<li>→<a title="Business Communities" href="http://www.produkt-manager.net/2011/business-communities/" onclick="">Business Communities</a></li>
<li>→<a title="Anforderungen Produktmanager" href="http://www.produkt-manager.net/2010/anforderungen-produktmanager/" onclick="">Anforderungen Produktmanager</a></li>
<li>→<a title="Secrets to Creating a Culture of Innovation" href="http://www.produkt-manager.net/2010/secrets-to-creating-a-culture-of-innovation/" onclick="">Secrets to Creating a Culture of Innovation</a></li>
</ul>



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<br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Kreativität und Predictive Insights</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DerProduktmanager/~3/-ErBouDY7ns/</link>
		<comments>http://www.produkt-manager.net/2012/kreativitat-und-predictive-insights/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 19:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Development]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Ungefiltert]]></category>
		<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Consumer-Strategies]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.produkt-manager.net/?p=4870</guid>
		<description><![CDATA[Heute habe ich Ihnen eine Sammlung von verschiedenen Artikeln mitgebracht, die sich mit verschiedenen Aspekten der Kreativität beschäftigen, und gebe mal wieder Leseempfehlungen ab. Zum einen geht es um Kreativitätstechniken. Dann stehen die Themen Predictive Analytics und Big Data Computing, und somit kreativitätfördernde Analysemethoden im Vordergrund]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Copyright &copy; 2012 <a href="http://www.produkt-manager.net" onclick="">Andreas Rudolph</a>. Visit the original article at <a href="http://www.produkt-manager.net/2012/kreativitat-und-predictive-insights/" onclick="">http://www.produkt-manager.net/2012/kreativitat-und-predictive-insights/</a>.<br /><p><a href="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-38.jpg" onclick=""><img class="alignleft size-medium wp-image-4709" title="AndreasRudolphNet-38" src="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-38-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a> Heute habe ich Ihnen eine Sammlung von verschiedenen Artikeln mitgebracht, die sich mit verschiedenen Aspekten der Kreativität beschäftigen, und gebe mal wieder Leseempfehlungen ab.</p>
<p>Zum einen kommt ein bekannter Komiker zu Wort. Von ihm lernen wir, wie man Produkte kreativ entwickelt. Dann ein Blogbeitrag, der zu Bleistift und Papier rät.</p>
<p>Die Themen <strong>Predictive Analytics</strong> und <strong>Big Data Computing</strong> zeigen kreativitätfördernde Analysemethoden auf, wie man sie in der Geschäftswelt verwenden kann, um neue Zusammenhänge in Geschäftsdaten entdecken zu können.</p>
<h1>Kreativität</h1>
<p>Bevor man ein neues Produkt entwickeln kann, benötigt man Ideen und oft auch Daten. Hier setzt meine heutige Recherche an.</p>
<h2>John Cleese &#8211; Wie man kreativ wird</h2>
<p>John Cleese ist eher bekannt für seine Rollen im Film. Er hat jedoch auch interessante Ideen zum Thema Kreativität, wie er in dem folgenden Video unterhaltsam demonstriert: →<a href="http://www.petapixel.com/2012/04/13/john-cleese-on-how-to-be-creative/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.petapixel.com');" target="_blank">John Cleese on How to Be Creative</a></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/VShmtsLhkQg" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p>Um kreativ arbeiten zu können, sollte man nach seiner Meinung die folgenden Bedingungen schaffen:</p>
<ul>
<li><strong>Raum</strong>: Im Tagesgeschäft kann man schlecht kreativ sein, da man hier auf Ergebnisse ausgerichtet ist. Um kreativ werden zu können, sollte man sich daher von Zeit zu Zeit von solchen Einflüssen abschirmen und sich quasi einen kreativen Raum schaffen. Dabei sollte man daran denken, dass es gerade die kleinen, dringenden Dinge sind, die uns gerne von wichtigen Themen (wie Kreativität) abhalten.</li>
<li><strong>Zeit</strong>: Diesen geschützten kreativen Raum benötigt man für eine gewisse Zeit. Man muss sich also den notwendigen zeitlichen Freiraum verschaffen, um nicht vom Tagesgeschäft eingeholt zu werden. Er empfiehlt die Dauer von 1.5 Stunden für eine solche kreative Phase.</li>
<li><strong>Zeit</strong>: Wenn Menschen vor einem Problem stehen, fühlen sie sich unbehaglich. Kreative Menschen zeichnen sich dadurch aus, dass sie willens sind sich lange genug diesem Unbehagen zu stellen, statt die erste beste Lösung zu nehmen, nur um dieses Unbehagen abzustellen. Man sollte dem kreativen Prozess selbst genügend Zeit einräumen, um sich lange genug mit dem Problem befassen zu können.</li>
<li><strong>Vertrauen</strong>: Inbesondere die Angst, Fehler zu machen, tötet Kreativität. Um kreativ werden zu können, muß man offen genug bleiben, um spielen zu können. Hierfür benötigt man ein angstfreies Klima.</li>
<li><strong>Humor</strong>, da Humor uns dabei hilft, uns gedanklich so zu öffnen, dass der kreative Prozess überhaupt erst beginnen kann.</li>
</ul>
<h2>Kreative Ansätze in der Produktentwicklung</h2>
<p>Weitere Inspirationen zum Thema Produktentwicklungsprozess findet man in der Modewelt und unter Designern. Der folgende Artikel befasst sich mit einer solchen Designerin und stellt sich die Frage, mit welchem Ansatz man möglichst einfach und kreativ Produkte entwickeln kann: →<a href="http://blog.noisettemarketing.com/2012/04/creative-approaches-to-product-development/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blog.noisettemarketing.com');" target="_blank">Creative Approaches To Product Development</a>.</p>
<p>Besonders inspirierend finde ich die Idee, einmal auf den Computer zu verzichten, und stattdessen den Designprozess mit Papier und Bleistift zu beginnen. Auch der Tipp mit Modellen zu arbeiten, die mal anfassen kann, finde ich sehr gut.</p>
<p>Meiner Erfahrung nach, lassen sich solche Methoden nicht nur im Designprozess für Mode verwenden, sondern auch in der Produktentwicklung von industriellen Gütern.</p>
<p>Der Vorteil von Papier und Bleistift sowie Modellen ist, dass sie dem Entwickler neue Sinneseindrücke vermitteln können, die sie normalerweise nicht haben, wenn sie nur vor ihrem Bildschirm hocken.</p>
<h1>Predictive Analytics</h1>
<h2>Definition</h2>
<p>Laut Wikipedia →<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Predictive_analytics" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/en.wikipedia.org');" target="_blank">Predictive Analytics</a> wendet die Predictive Analytics Methode unterschiedliche statistische Verfahren und Modelle an, um Zusammenhänge in Daten zu erkennen.</p>
<p>Beispiele für solche Verfahren sind Entscheidungsmodelle, die Spieltheorie, das machine learning oder eben das Data Mining (In den erwähnten Wikipedia-Artikel finden sich noch viele weitere Verfahren, und deren Anwendung).</p>
<p>Gerade bei großen Datenmengen kann auch heute noch die Rechenzeit schnell zum begrenzenden Faktor bei der Anwendung dieser Methoden werden (stundenlange Auswerteläufe sind keine Seltenheit).</p>
<h2>Analytics und Massendaten</h2>
<p>Derzeit befassen sich deshalb viele Softwarehersteller mit dem Thema <strong>Reporting auf Massendaten</strong>. Seitdem ich es live gesehen habe: Besonders vielversprechend finde ich den Ansatz den In-Memory-Computing, da dieser Ansatz eine hohe Rechengeschwindigkeit erlaubt.</p>
<p>Sie werden sich nun fragen, was die Analytics mit Kreativität zu tun hat. Nun, die Auswertung von komplexen Modellen in Realzeit erlaubt in manchen Fällen Rückschlüsse, die anders gar nicht möglich waren.</p>
<p>So könnten Sie zum Beispiel einen Markt in einem Rechenmodell modellieren, und ihre Hypothesen direkt überprüfen. Beispielsweise könnten Sie online durch Probieren herausfinden, wie ihr eine neue Produktidee von diesem Markt aufgenommen werden wird, noch bevor sie überhaupt ein physisches Modell entwickelt haben (siehe →<a href="http://www.predictionimpact.com/predictive.analytics.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.predictionimpact.com');">Predictive Analytics with Data Mining</a>).</p>
<p>Bisher besteht jedoch das Problem dass sie für solche Auswertungen Experten benötigen. Daher finde ich den neuen Ansatz recht interessant grafische Auswertetools anzubieten, die sich an die Business Analysten ohne Programmiererfahrung wenden (→<a href="http://www.silicon.de/41563766/saps-gewinnt-predictive-insights-aus-big-data" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.silicon.de');" target="_blank">SAPs gewinnt Predictive Insights aus Big Data</a>).</p>
<h1>Weiterführende Informationen</h1>
<p><em>Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, warum nicht meinen Blog abonnieren →</em><em><a href="http://feeds.feedburner.com/DerProduktmanager" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/feeds.feedburner.com');" target="_blank">Mailingliste</a>, oder</em><em><span style="font-weight: normal;"> →</span></em><em><span style="font-weight: normal;"><a href="http://www.twitter.com/ProdMgrNet" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.twitter.com');" target="_blank">mir auf Twitter folgen</a>?</span></em></p>
<h2>Weiterführende Informationen im Internet</h2>
<p>Im Internet finden Sie weiterführende Artikel:</p>
<ul>
<li>→<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Predictive_analytics" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/en.wikipedia.org');" target="_blank">Predictive Analytics</a> (Wikipedia)</li>
<li>→<a href="http://www.predictionimpact.com/predictive.analytics.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.predictionimpact.com');">Predictive Analytics with Data Mining</a> (John Siegel)</li>
<li>→<a href="http://www.petapixel.com/2012/04/13/john-cleese-on-how-to-be-creative/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.petapixel.com');" target="_blank">John Cleese on How to Be Creative</a> (PetaPixel &#8211; Video)</li>
<li>→<a href="http://blog.noisettemarketing.com/2012/04/creative-approaches-to-product-development/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blog.noisettemarketing.com');" target="_blank">Creative Approaches To Product Development </a>(The Academy)</li>
<li>→<a href="http://www.silicon.de/41563766/saps-gewinnt-predictive-insights-aus-big-data" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.silicon.de');" target="_blank">SAPs gewinnt Predictive Insights aus Big Data</a> (SAP-auf Silicon.de)</li>
</ul>
<h2>Weiterführende Informationen auf www.Produkt-Manager.net</h2>
<p>In meinen älteren Artikeln finden Sie weiterführende Informationen zum heutigen Thema:</p>
<ul>
<li>→<a title="Techshops – Dort wo Erfinder Ideen ausprobieren" href="http://www.produkt-manager.net/2011/techshops-dort-wo-erfinder-ideen-ausprobieren/" onclick="">Techshops – Dort wo Erfinder Ideen ausprobieren</a></li>
<li>→<a title="Business Communities" href="http://www.produkt-manager.net/2011/business-communities/" onclick="">Business Communities</a></li>
<li>→<a title="Innovationen und ihr Kontext" href="http://www.produkt-manager.net/2012/innovationen-und-ihr-kontext/" onclick="">Innovationen und ihr Kontext</a></li>
<li>→<a title="Secrets to Creating a Culture of Innovation" href="http://www.produkt-manager.net/2010/secrets-to-creating-a-culture-of-innovation/" onclick="">Secrets to Creating a Culture of Innovation</a></li>
</ul>



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<br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Warum sind manche Länder arm und manche Länder reich?</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 16:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Frage warum sich manche Länder besser entwickeln als andere, gehört zu den großen Fragen der Volkswirtschaftslehre. Wie auch bei anderen Themen, kann man die bei der Beantwortung erworbenen volkswirtschaftlichen Erkenntnisse auf den betriebswirtschaftlichen Bereich übertragen.

Mir ist neulich eine neue Studie aufgefallen, und weitere Artikel, die dazu anregen können, sich die besondere Rolle der Innovation noch einmal bewusst zu machen. Quasi ein Hochlied auf neue Technologien]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Copyright &copy; 2012 <a href="http://www.produkt-manager.net" onclick="">Andreas Rudolph</a>. Visit the original article at <a href="http://www.produkt-manager.net/2012/warum-sind-manche-lander-arm-und-manche-lander-reich/" onclick="">http://www.produkt-manager.net/2012/warum-sind-manche-lander-arm-und-manche-lander-reich/</a>.<br /><p><a href="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-46.jpg" onclick=""><img class="alignleft size-medium wp-image-4713" title="AndreasRudolphNet-46" src="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-46-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die Frage warum sich manche Länder besser entwickeln als andere, gehört zu den großen Fragen der Volkswirtschaftslehre. Wie auch bei anderen Themen, kann man die bei der Beantwortung erworbenen volkswirtschaftlichen Erkenntnisse auf den betriebswirtschaftlichen Bereich übertragen.</p>
<p>Mir ist neulich eine neue Studie aufgefallen, und weitere Artikel, die dazu anregen können, sich die besondere Rolle der Innovation noch einmal bewusst zu machen. Quasi ein Hochlied auf neue Technologien.</p>
<h1>Volkswirtschaftlicher Wohlstand &#8211; Faktoren</h1>
<p>In seinem Artikel auf Spiegel Online →<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,824393,00.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.spiegel.de');" target="_blank">Nationen und ihr Wohlstand &#8211; Schlüssel zum Reichtum</a> berichtet Christian Rickens über eine Studie von <em><strong>Acemoglu und Robinson</strong></em> zu eben diesem volkswirtschaftlich motiviertem Thema.</p>
<p>Demnach sind die Faktoren die zu volkswirtschaftlichen Erfolg führen alte Bekannte, wie zum Beispiel die Stabilität der Institutionen und die Innovationsfreundlichkeit der Bevölkerung:</p>
<blockquote><p>Wobei es um die Faktoren, die den Wohlstand eines Landes dauerhaft mehren, in der Fachwelt relativ wenig Streit gibt. Entscheidend sind funktionierende gesellschaftliche Institutionen: unabhängige und faire Gerichte. Eine Verwaltung, die nicht allzu korrupt ist. Eine Regierung, die sich den Interessen des Volkes stärker verpflichtet fühlt als dem eigenen Wohlergehen. Schulen, in denen Kinder tatsächlich etwas lernen und nicht bloß verwahrt werden. Solche funktionierenden Institutionen schaffen eine gesellschaftliche Atmosphäre, in der Menschen einen Anreiz besitzen zu sparen und zu investieren, sich zu bilden und Innovationen hervorzubringen. Aus dieser Akkumulation von Kapital und Wissen entsteht dauerhaftes Wirtschaftswachstum.</p></blockquote>
<p>Innovationen und das Innovationsklima sind offensichtlich nicht nur für einzelne Unternehmen wichtig, sondern sie können für ein Land insgesamt zukunftsentscheidend sein.</p>
<p>Dabei kommen der Sparneigung und der Investitionsfreudigkeit eine wichtige Bedeutung zu, da Kapital quasi den Grundstock darstellt.</p>
<h1>Ursachen für wirtschaftliche Entwicklung</h1>
<p>Die im Artikel behandelten Autoren stellen sich die Frage, warum die industrielle Revolution ausgerechnet in England begonnen hat. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass dafür eine langfristige Entwicklung verantwortlich ist, in der sich Schritt fuer Schritt kleine institutionelle Unterschiede zu anderen Ländern entwickelt haben.</p>
<p>Im konkreten Fall haben sich Englands Wettbewerbsvorteile einige Jahrhunderte früher herausgebildet, weil es gesellschaftliche Gruppen gab, die ein verstärktes Interesse an Innovationen hatten:</p>
<blockquote><p>Die Ursachen für Englands Pionierrolle bei der industriellen Revolution liegen demnach einige Jahrhunderte früher: In Großmächten wie Spanien wurde der Überseehandel unter dem Monopol des Königshauses betrieben, in England von selbständigen Kaufleuten. Diese selbständige Kaufmannsschicht wurde allmählich enorm wohlhabend und verfügte so über das nötige Kapital, um Innovationen wie der Dampfmaschine oder der Eisenbahn zum Durchbruch zu verhelfen. In Spanien fehlte diese Kaufmannsschicht. Der Adel wiederum hatte kein Interesse, durch Innovationen seine eigene privilegierte Stellung auszuhöhlen.</p></blockquote>
<h1>Neue Sicht auf die Innovation</h1>
<p>Lange Zeit war Deutschland als wenig innovationsfreudig bekannt. Neue Technologien wurden oft erst einmal abgelehnt, oder nur sehr zögerlich aufgenommen &#8211; zumindest im Vergleich zu Ländern wie Japan oder den USA.</p>
<p>Beispiele hierfür sind die Informationstechnik, die schon als Arbeitsplatzvernichter aufgefasst wurde, bevor man sie richtig kannte, oder bestimmte Herstellungsverfahren in der Biotechnologie. Selbst das Automobil wurde zunächst einmal abgelehnt, bevor es später dann für Teile unseres Wohlstandes verantwortlich werden konnte (siehe →<a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/1373879/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.dradio.de');" target="_blank">Sendung DRadio über das Automobil</a>)</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8216;Eine Spielerei, die nichts ist und nichts wird&#8217;, meinten die einen. &#8216;Wie kann man sich in so einen unzuverlässigen, armseligen, laut lärmenden Maschinenkasten setzen, wo es doch genug Pferde gibt auf der Welt und die eleganten Kutschen und Droschken obendrein&#8217;, sagten die anderen.&#8221;</p>
<p>Niemand wollte das holprige Gefährt kaufen &#8211; darunter litt Benz genauso wie Gottlieb Daimler, der in Cannstadt einen ähnlichen Motor entwickelt hatte, ohne dass die beiden Pioniere zunächst voneinander wussten.</p></blockquote>
<p>In meiner Wahrnehmung hat sich diese Haltung zwischenzeitlich etwas relativiert, und die Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien nimmt zu. In →<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,824393,00.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.spiegel.de');" target="_blank">GLOBALISIERUNG &#8211; Deutschland behauptet sich auf dem Weltmarkt</a> habe ich einen wichtigen Grund hierfür gefunden &#8211; wir haben uns die Fähigkeit erhalten haben, in industriellen Prozessen zu lernen:</p>
<blockquote><p>Es zahle sich jetzt aus, „dass Deutschland in der Vergangenheit den in vielen anderen Ländern politisch bewusst betriebenen Prozess der Deindustrialisierung nicht mitgemacht hat“, sagt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der VBW. Die Studie basiert auf einem einzigartigen Welthandelsmodell aus 100 Millionen Datenkombinationen, mit dem sich für jede Branche nachvollziehen lässt, wie sich durch die Globalisierung Produktion, Forschung und Exportgeschäft von einem Land zum anderen verschoben habe.</p></blockquote>
<p>Auch auf betriebswirtschaftlicher Ebene kann man den Trend zu innovativen Produkten beobachten sei es nun bei Hidden Champions, oder bei den großen Unternehmen. Ein richtiger Weg, wie der eingangs erwähnte Artikel zeigt-</p>
<h1>Weiterführende Informationen</h1>
<p><em>Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, warum nicht meinen Blog abonnieren →</em><em><a href="http://feeds.feedburner.com/DerProduktmanager" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/feeds.feedburner.com');" target="_blank">Mailingliste</a>, oder</em><em> →</em><em><a href="http://www.twitter.com/ProdMgrNet" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.twitter.com');" target="_blank">mir auf Twitter folgen</a>?</em></p>
<h2>Weiterführende Informationen im Internet</h2>
<p>Im Internet finden Sie folgende weiterführende Artikel:</p>
<ul>
<li>→<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,824393,00.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.spiegel.de');" target="_blank">Nationen und ihr Wohlstand &#8211; Schlüssel zum Reichtum</a></li>
<li>→<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,824393,00.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.spiegel.de');" target="_blank">GLOBALISIERUNG &#8211; Deutschland behauptet sich auf dem Weltmarkt</a></li>
<li>→<a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/1373879/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.dradio.de');" target="_blank">Sendung DRadio über das Automobil</a></li>
</ul>
<h2>Weiterführende Informationen auf www.Produkt-Manager.net</h2>
<p>In meinen älteren Artikeln finden Sie weiterführende Informationen zum heutigen Thema:</p>
<ul>
<li><span style="font-weight: normal;">→</span><a title="Allheilmittel Innovation, auch wirksam zur Bekämpfung von Wirtschaftskrisen?" href="http://www.produkt-manager.net/2011/allheilmittel-innovation-auch-wirksam-zur-bekampfung-von-wirtschaftskrisen/" onclick="">Allheilmittel Innovation, auch wirksam zur Bekämpfung von Wirtschaftskrisen?</a></li>
<li>→<a title="Wirtschaftspolitische Weichenstellungen und Innovationen" href="http://www.produkt-manager.net/2012/wirtschaftspolitische-weichenstellungen-und-innovationen/" onclick="">Wirtschaftspolitische Weichenstellungen und Innovationen</a></li>
<li>→<a title="Innovationsstandort Deutschland" href="http://www.produkt-manager.net/2010/innovationsstandort-deutschland/" onclick="">Innovationsstandort Deutschland</a></li>
<li>→<a title="Wissen schafft Vorsprung" href="http://www.produkt-manager.net/2009/wissen-schafft-vorsprung/" onclick="">Wissen schafft Vorsprung</a></li>
</ul>



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<br/><br/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Neuer Ansatz unterstützt Management disruptiver Innovation</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DerProduktmanager/~3/oa8LRBWXYm8/</link>
		<comments>http://www.produkt-manager.net/2012/neuer-ansatz-unterstutzt-management-disruptiver-innovation/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 16:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Rolle des PM]]></category>
		<category><![CDATA[Ungefiltert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.produkt-manager.net/2012/neuer-ansatz-unterstutzt-management-disruptiver-innovation/</guid>
		<description><![CDATA[Disruptive Innovationen sind schwer zu managen, und können deshalb gerade für Marktführer problematisch werden. 

Neulich ist mir ein Managementansatz aufgefallen der durchaus hilfreich sein kann, um mit dieser Art von Innovation besser umzugehen. Heute möchte ich Ihnen diesen Ansatz vorstellen und mir Gedanken über die Anwendbarkeit machen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Copyright &copy; 2012 <a href="http://www.produkt-manager.net" onclick="">Andreas Rudolph</a>. Visit the original article at <a href="http://www.produkt-manager.net/2012/neuer-ansatz-unterstutzt-management-disruptiver-innovation/" onclick="">http://www.produkt-manager.net/2012/neuer-ansatz-unterstutzt-management-disruptiver-innovation/</a>.<br /><p><a href="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-70.jpg" onclick=""><img class="alignleft size-medium wp-image-4717" title="AndreasRudolphNet-70" src="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-70-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Das Thema disruptive Innovation war hier schon öfters ein Thema. Und auch über den Erfinder Clayton Christensen habe ich schon häufiger geschrieben.</p>
<p>Dabei ist klar geworden, daß disruptive Innovationen schwer zu managen ist, und deshalb gerade für Marktführer problematisch werden kann.</p>
<p>Um nur zwei Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit zu nennen: die Firmen Kodak und BlackBerry Sind gerade kürzlich Opfer einer disruptiven Umwälzung geworden. Dies zeigt, dass dieser spezielle Typus von Innovationen ernst genommen werden sollte.</p>
<p>Neulich ist mir ein Managementansatz aufgefallen der durchaus hilfreich sein kann, um mit dieser Art von Innovation besser umzugehen. Heute möchte ich Ihnen diesen Ansatz vorstellen und mir Gedanken über die Anwendbarkeit machen.</p>
<h1>Notwendigkeit</h1>
<p>In seinem Artikel →<a href="http://www.innovationmanagement.se/2012/03/19/a-new-approach-to-manage-disruptive-innovation-in-an-environment-of-high-uncertainty/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.innovationmanagement.se');" target="_blank">A New Approach to Manage Disruptive Innovation in an Environment of High Uncertainty</a> schreibt José A Briones, daß das Management disruptiver Innovationen eine Strategie erfordert, die die gegensätzlichen Ziele, <em>Flexibilität und Kontrolle,</em> unter einen Hut bringt:</p>
<blockquote><p>The key to success in disruptive innovation is the use of a strategy that reconciles opposite needs: flexibility and control. A framework of controlled iteration can provide the right level of flexibility while at the same time give management the information required for proper allocation of resources. It’s time for an innovation in innovation itself.</p></blockquote>
<p>Um diesen Anspruch gerecht zu werden, hat Briones ein System entwickelt das die einzelnen Managementphasen des Innovationsmanagements nicht sequenziell angeordnet werden, sondern in Form einer Spirale.</p>
<p>Im Gegensatz zu dem starrem Vorgehen bei einer sequenziellen Bearbeitung erlaubt ein spiralförmiger Ansatz ein interaktives und agiles Herangehen.</p>
<blockquote><p>The need for effective approaches to the management of innovation projects led to the development of the Spiral System for disruptive innovation management. This method applies an iterative, agile approach to market and business development. Development projects are classified based on degree of uncertainty and managed along project tracks appropriate to the level of uncertainty. Finally, appropriate innovation tool sets are employed based on the best fit between information available and decision making needs.</p></blockquote>
<h1>Managementansatz</h1>
<p>Wie Sie unter dem oben (oder unter Weiterführende Information) angegebenen Link genauer nachlesen können teilt er den Bearbeitungsstand in drei Ebenen ein und verwendet für die für jede Ebene unterschiedliche Werkzeuge</p>
<blockquote>
<ol>
<li>Classifying projects according to the degree of uncertainty</li>
<li>Adopting a controlled iterative process to discovery</li>
<li>Using the right analysis tools that correspond to the level of uncertainty at each iteration level</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Er unterscheidet vier Phasen- angeordnet in einer Matrix &#8211;  mit jeweils unterschiedlichen Aufgaben, die iterativ durchlaufen werden sollten:</p>
<ul>
<li>Discovery (Idea Generation, Voice of the customer&#8230;)</li>
<li>Assessment (Technology Assessment Business Case, IP Strategie)</li>
<li>Scoping (Prototype development, Value in Use Analysis, Supply Chain Analysis)</li>
<li>Homestretch (Customer Testing, Risk Analysis, Roadmap)</li>
</ul>
<h1>Vorteile der Methode aus Sicht des Autors</h1>
<p>Er selbst nennt in dem Artikel einige Vorteile seines neuen Verfahrens:</p>
<ul>
<li>Es ist möglich iterativ vorzugehen</li>
<li>Managementmethode zusammen mit passendem Analysetool erlauben bessere Vorhersagen</li>
<li>Die ersten Iterationen bei denen normalerweise Unsicherheiten und Risiken bestehen, Kann man schnell und kostengünstig abarbeiten</li>
<li>Es gibt einen gerichteten Ablauf, um den Kundennutzen herauszuarbeiten, etc</li>
</ul>
<h1>Bewertung aus praktischer Sicht</h1>
<h2>Nutzen</h2>
<p>Erfahrungen aus der Softwareentwicklung zeigen, daß agile Methoden sehr viele Vorteile haben. So erlauben Sie schnellere Iterationen, und sie unterstützen direkte Feedbackzyklen. Auch kann man mit ihnen weitaus flexibler vorgehen und schneller umsteuern, als dies mit den herkömmlichen Wasserfallmethoden möglich ist.</p>
<p>Der hier vorgestellte Ansatz wendet im Prinzip die agilen, iterativen Methoden der Softwareentwicklung auf das Innovationsmanagement an. Da gerade Innovationen Flexibilität und häufige Realitätschecks erfordern, kann ich mir sehr gut vorstellen, daß diese Herangehensweise von Vorteil ist.</p>
<p>Auch erscheint mir die Idee sehr sinnvoll, dass der Ansatz gezielt versucht die Erfolgsrate zu verbessern, in dem er möglichst frühzeitig ungeeignete Lösungen aussortiert. Dies erinnert mich an weitere iterative Entwicklungsmethoden, wie zum Beispiel das <em>Design Thinking</em>.</p>
<h2>Verbesserungspotential</h2>
<p>Ein zentrales Problem der disruptiven Innovation verbessert der Ansatz jedoch leider nicht.</p>
<p>Marktführer können deshalb so schwer auf disruptive Innovationen reagieren, weil gerade es gerade die Prozesse, die sie selbst groß gemacht haben (&#8220;Erfolgsfaktoren&#8221;) sind, die solche Innovationen aussondern.</p>
<p>So fällt es zum Beispiel einer Firma wie Kodak, die Filme herstellt naturgemäß schwerer auf digitale Fotoapparate zu reagieren als dies ein Neueinsteiger könnten, alleine schon, weil Kodak etwas zu verlieren hat.</p>
<p>Bei diesem Dilemma hilft meiner Meinung nach nicht, dass man den Prozess des Innovationsmanagement selbst ändert, indem man Iterationen einbaut.</p>
<p>Vielmehr sollte man so vorgehen, wie Christensen es fordert: man soll disruptive Innovation so lange organisatorisch separat halten, und nicht über die Hauptorganisation abwickeln, bis sie sich etabliert hat.</p>
<h1>Fazit, und Empfehlung</h1>
<p>Die neue Methode erscheint mir sinnvoll, alleine schon, weil sie die iterative Vorgehensweise unterstützt.</p>
<p>Aus den oben genannten Gründen würde ich Ihnen raten, die neue Methode generell zu verwenden, um Innovationen zu managen.</p>
<p>Um speziell mit disruptiven Herausforderungen fertig zu werden, sollten Sie auch organisatorische Maßnahmen ergreifen, oder zumindest im Hinterkopf haben, wie die oben erwähnte Trennung.</p>
<h1>Weiterführende Informationen</h1>
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<h2>Weiterführende Informationen im Internet</h2>
<p>Im Internet finden Sie folgende weiterführende Artikel:</p>
<ul>
<li>→<a href="http://www.innovationmanagement.se/2012/03/19/a-new-approach-to-manage-disruptive-innovation-in-an-environment-of-high-uncertainty/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.innovationmanagement.se');" target="_blank">A New Approach to Manage Disruptive Innovation in an Environment of High Uncertainty</a></li>
</ul>
<h2>Weiterführende Informationen auf www.Produkt-Manager.net</h2>
<p>In meinen älteren Artikeln finden Sie weiterführende Informationen zum heutigen Thema:</p>
<ul>
<li><span style="font-weight: normal;">→</span><a href="http://www.produkt-manager.net/2009/wie-sie-marktfuhrer-bleiben/" onclick="">Wie Sie Marktführer bleiben</a></li>
<li>→<a href="http://www.produkt-manager.net/2009/warum-manche-unternehmen-neue-technologien-verschlafen/" onclick="">Warum manche Unternehmen neue Technologien Verschlafen</a></li>
<li>→<a href="http://www.produkt-manager.net/2009/innovation-the-innovators-dilemma/" onclick="">Innovation – The Innovator’s Dilemma</a></li>
<li>→<a title="Wie man ein Imperium verliert – Disruptive Innovation am Beispiel erklärt" href="http://www.produkt-manager.net/2012/wie-man-ein-imperium-verliert-disruptive-innovation-am-beispiel-erklart/" onclick="">Wie man ein Imperium verliert – Disruptive Innovation am Beispiel erklärt</a></li>
<li>→<a title="Warum hat Fuji es geschafft, und Kodak nicht – Technologische Änderungen und die Folgen" href="http://www.produkt-manager.net/2012/warum-hat-fuji-es-geschafft-und-kodak-nicht-technologische-anderungen-und-die-folgen/" onclick="">Warum hat Fuji es geschafft, und Kodak nicht – Technologische Änderungen und die Folgen</a></li>
</ul>



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<br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Design Thinking Schnellstartanleitung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DerProduktmanager/~3/5trkoYEo964/</link>
		<comments>http://www.produkt-manager.net/2012/design-thinking-schnellstartanleitung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 16:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Design Thinking]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Ungefiltert]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Praxis kommt es jedoch häufig vor, dass sich ein Entwicklungsteam relativ schnell über neue Anforderungen und Lösungswege Klarheit verschaffen muss, auch dann, wenn nur wenige Teammitglieder Experten sind.

Oft ist auch nicht jedes Entwicklungsteam so umfassend geschult, dass es sofort mit dem entwickeln anfangen kann. Hinzu kommt das die Anforderungen oft so komplex sind, dass man zunächst eine Methode benötigt, um beim Verstehen der Anforderungen strukturiert vorzugehen.

Für solche Teams möchte ich mir heute Gedanken über eine Art Schnellstartanleitung in das Thema Design Thinking machen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Copyright &copy; 2012 <a href="http://www.produkt-manager.net" onclick="">Andreas Rudolph</a>. Visit the original article at <a href="http://www.produkt-manager.net/2012/design-thinking-schnellstartanleitung/" onclick="">http://www.produkt-manager.net/2012/design-thinking-schnellstartanleitung/</a>.<br /><p><a href="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-45.jpg" onclick=""><img class="alignleft size-medium wp-image-4712" title="AndreasRudolphNet-45" src="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-45-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die klassische Entwicklungslehre in einem Scrumumfeld geht davon aus, dass jedes Teammitglied jede Aufgabe übernehmen kann.</p>
<p>In der Praxis kommt es jedoch häufig vor, dass sich ein Entwicklungsteam relativ schnell über neue Anforderungen und Lösungswege Klarheit verschaffen muss, auch dann, wenn nur wenige Teammitglieder Experten sind.</p>
<p>Oft ist auch nicht jedes Entwicklungsteam so umfassend geschult, dass es sofort mit dem entwickeln anfangen kann. Hinzu kommt das die Anforderungen oft so komplex sind, dass man zunächst eine Methode benötigt, um beim Verstehen der Anforderungen strukturiert vorzugehen.</p>
<p>Für solche Teams möchte ich mir heute Gedanken über eine Art Schnellstartanleitung in das Thema Design Thinking machen.</p>
<h1>Typische Ausgangslage</h1>
<p>Gerade wenn Sie komplexe Anwendungssoftware herstellen, beobachten Sie sicher häufiger, dass das Know-how sehr weit gestreut ist. Auf der einen Seite kennt nicht jeder im Team und auf Stakeholderseite die Software im Detail, die zur Verfügung steht.</p>
<p>Auf der anderen Seite hat jeder eine unterschiedliche Auffassung von den Kundenanforderungen, und den speziellen Kundenproblemen, oder das Wissen über diese Anforderungen ist verteilt.</p>
<p>Hinzu kommt das nicht jedes Team in den Requirementsmethoden ausgebildet ist, und damit oft nicht weiß, wie es vorgehen soll, um ein Thema zu klären.</p>
<p>Solche Teams brauchen eine Schnellstartanleitung in die klassische Produktmanagementmethoden.</p>
<h1>Requirementsmethoden</h1>
<p>Es gibt unterschiedliche Methoden, die man verwenden kann um in einem Team eine Lösung zu erarbeiten. Die Methode des Specification by Example lässt sich gut verwenden, um grobe Anforderungen genauer und mit Beispielen zu spezifizieren. Sie hilft ein nur leider nicht weiter, wenn man eine Vorgehensmethode sucht, die den gesamten Prozess abdeckt.</p>
<p>Die Designthinkingmethode besteht im Gegensatz dazu aus Elementen, die man gut hierfür einsetzen kann, auch dann, wenn man am Ende nicht die gesamte Methode einsetzt.</p>
<h2>Design Thinking Methode</h2>
<p>In dieser Methode besteht der Designprozess aus sieben Schritten</p>
<ul>
<li>In der <strong>Definitionsphase</strong> werden Designproblem und Zielgruppe definiert</li>
<li>Die <strong>Recherche</strong> erhebt Informationen zur Geschichte des Problems, man sammelt Marktdaten und Informationen über Hemmnisse, die bisher eine Umsetzung verhindert haben</li>
<li>Bei der <strong>Ideenfindung</strong> werden die Bedürfnisse der Kunden ermittelt und Ideen hierzu entwickelt</li>
<li>In der <strong>Prototypingphase</strong> werden Prototypen ausgearbeitet</li>
<li>In der <strong>Auswahlphase</strong> werden die interessantesten Alternativen ausgewählt</li>
<li>Das interessanteste Design wird in der <strong>Umsetzungsphase</strong> ausgearbeitet</li>
<li>Der anschließende <strong>Lernzyklus</strong> hilft dem Entwickler seine Fähigkeiten zu perfektionieren.</li>
</ul>
<h2>Design Thinking Light</h2>
<p>Nehmen wir an, Sie stehen mit Ihrem Team vor der Aufgabe, ein neues Thema für sich zu strukturieren, ohne gross in Methoden investieren zu können. Sie wollen aber zusammen mit dem Team in einer überschaubaren Zeit ein Gesamtkonzept zu dem Thema erarbeiten.</p>
<p>Für solche Anwendungsfälle empfehle ich Ihnen eine strukturierte und moderierte Brainstormingsession die aus folgenden Teilen besteht. Diese orientiert sich am Design Thinking Ansatz, und sollte von einem Moderator aus dem Team begleitet werden, der die einzelnen Sitzungen vorbereitet:</p>
<ul>
<li><strong>Methode</strong> erklären und gemeinsames Verständnis über die <strong>Kundenanforderungen</strong> erheben</li>
<li>Eigenschaften der zur Verfügung stehenden <strong>Technologie</strong> klären</li>
<li><strong>Lösungsmöglichkeiten</strong> entwickeln, gerne als Prototyp</li>
<li>Lösungsalternativen strukturieren, und geeignete <strong>Lösung</strong> <strong>auswählen</strong></li>
</ul>
<h3>Schritt 1a: Brainstormingsession Kundenanforderung</h3>
<p>Organisieren Sie eine Brainstormingsession, mit der Sie zunächst versuchen den Lösungsraum zu beschreiben. Da nicht jeder im Team methodisch geschult ist, geben Sie zunächst einen kurzen Überblick über die Methode.</p>
<p>Fragen Sie dann Ihr Team nach dem typischen Kundenanforderungen, die dem Team geläufig sind, und nach Daten und Informationen die diese Anforderungen beschreiben.</p>
<p>Um zu einem gemeinsamen Verständnis beizutragen, ist es meiner Erfahrung nach jeweils wichtig zu fragen,</p>
<ul>
<li>Was wissen wir, was der Kunde will und</li>
<li>Was wissen wir, warum er dies will.</li>
</ul>
<p>Hier einige <strong>Beispiele aus einer Software für einen Bankterminal:</strong></p>
<ul>
<li>Der Kunde will schnell und rund um die Uhr Geld abheben</li>
<li>Sein Geld soll dabei sicher sein, und gegen unerlaubten Zugriff gesichert</li>
<li>Der Kunde möchte gleichzeitig sicherstellen dass er sein Konto nicht überzieht</li>
<li>Bei den bisherigen Lösungen Haben viele Kunden Angst, betrogen zu werden</li>
</ul>
<h3>Schritt 1b: Brainstormingsession vorhandene Technologie</h3>
<p>In der gleichen Session, können Sie mit analogen Methoden Informationen über die gegenwärtige Technologie erheben. Meiner Meinung nach, sollten Sie auch hier feststellen</p>
<ul>
<li>Welche Technologie haben wir</li>
<li>Was haben wir uns mit dieser Technologie gedacht</li>
</ul>
<p><strong>Beispiele für ein Bankenterminal</strong></p>
<ul>
<li>Wir können PIN Karten oder biometrische Merkmale verwenden, damit sich ein Benutzer identifiziert (aber nicht zusammen)</li>
<li>Die Software prüft den Kontostand ab, bevor sie eine Eingabe akzeptiert. Dies bedeutet aber auch, dass man nur dann abheben kann wenn es Guthaben gibt.</li>
<li>Der Bankautomaten sind so gebaut, daß sie frei zugänglich sein können aber nur indirekt gegen Manipulationsversuche gesichert werden können.</li>
</ul>
<p>Sprechen Sie am Ende dieses Bearbeitungsschrittes vielleicht kurz Lösungsalternativen an.</p>
<p>Diese sollten so gestaltet sein, dass sie die Kundenanforderungen abdecken. Auf der anderen Seite sollten sie aber die technologischen Möglichkeiten berücksichtigen.</p>
<h3>Schritt 2: Lösungen entwickeln</h3>
<p>Oft ist es sinnvoll dass sich Ideen erst einmal in Einzelarbeit entwickeln, da Sie so am besten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zurechtkommen.</p>
<p>Geben Sie Ihrem Team nun die Gelegenheit und die Aufgabe, in den nächsten Tagen Ideen zu entwickeln.</p>
<p>Stehen Sie hierbei vielleicht für Rückfragen zur Verfügung.</p>
<h3>Schritt 3: Lösungen auswählen</h3>
<p>Nachdem Ihr Team nun einige Tage alleine gearbeitet hat, sollten Sie wieder zusammen kommen um die Lösungsideen näher zu besprechen, und auszuwählen.</p>
<p>Dies Meeting könnte man so gestalten dass jeder zunächst seine Ideen erklärt, und dabei zeigt, inwieweit die Idee die Kundenanforderung abdeckt. Auch sollte dargestellt werden welche vorhandene Technologie genutzt wird.</p>
<p>Hierbei ist es wichtig, dass das Team den Nutzen der Ideen versteht und bewertet.</p>
<p>Am besten benutzen Sie eine formale Methode um die einzelnen Lösungen zu beschreiben und die Lösung auszuwählen, die den meisten Nutzen hat.</p>
<p><strong>Beispiele aus einen Projekt für ein Bankenterminal</strong></p>
<ul>
<li>Der Terminal sollte in einem Raum stehen, der nicht einsehbar ist.</li>
<li>Die Software sollte biometrische Merkmale abfragen und eine Bankenkarte verlangen.</li>
<li>Die Karte sollte eingezogen werden es wenn die biometrischen Merkmale nicht übereinstimmen mit den gespeicherten Merkmalen&#8230;.</li>
</ul>
<h2>One Last Thing</h2>
<p>Wenn Sie die Anforderungen, Technologien, Lösungsideen und Auswahlentscheidungen geeignet dokumentieren (zum Beispiel Flipchart), haben Sie bereits eine sehr weitgehende Spezifikation.</p>
<h1>Weiterführende Informationen</h1>
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<h2>Weiterführende Informationen im Internet</h2>
<p>Im Internet finden Sie weiterführende Artikel:</p>
<ul>
<li>→<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Design_Thinking" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.wikipedia.org');">Design Thinking</a> (Wikipedia)</li>
<li>→<a href="http://designthinking.ideo.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/designthinking.ideo.com');" target="_blank">Design Thinking &#8211; Thoughts by Tim Brown</a> (Homepage Tim Brown)</li>
<li>→<a href="http://specificationbyexample.com/key_ideas.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/specificationbyexample.com');" target="_blank">Specification by Example</a><a href="http://specificationbyexample.com/key_ideas.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/specificationbyexample.com');" target="_blank"> </a></li>
</ul>
<h2>Weiterführende Informationen auf www.Produkt-Manager.net</h2>
<p>In meinen älteren Artikeln finden Sie weiterführende Informationen zum heutigen Thema:</p>
<ul>
<li>→<a href="http://www.produkt-manager.net/2011/die-grosten-fehler-der-existenzgrunder-und-das-requirementsengineering/" onclick="">Die größten Fehler der Existenzgründer und das Requirementsengineering</a></li>
<li>→<a href="http://www.produkt-manager.net/2009/bewertung-von-produktideen/" onclick="">Bewertung von Produktideen</a></li>
<li>→<a title="Dem Wahren, Schönen, Guten" href="http://www.produkt-manager.net/2012/dem-wahren-schonen-guten/" onclick="">Dem Wahren, Schönen, Guten</a></li>
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<br/><br/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Patente, Patenttrolle und die Sicherheit von Softwareanwendungen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 20:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Patente]]></category>
		<category><![CDATA[Quality]]></category>
		<category><![CDATA[Ungefiltert]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Patents]]></category>
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		<category><![CDATA[security]]></category>
		<category><![CDATA[Umfeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfahrungsgemäß werden gerade von kleinen und mittleren Unternehmen die Themen Know-How-Sicherung, Softwaresicherheit, und Patente gerne unterschätzt.

Zwei jüngere Artikel weisen darauf erneut hin (siehe Weiterführende Informationen). Besonders der Beitrag über die Softwarepatente hat es mir heute angetan, da er das Thema umfassend abdeckt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Copyright &copy; 2012 <a href="http://www.produkt-manager.net" onclick="">Andreas Rudolph</a>. Visit the original article at <a href="http://www.produkt-manager.net/2012/patente-patenttrolle-und-die-sicherheit-von-softwareanwendungen/" onclick="">http://www.produkt-manager.net/2012/patente-patenttrolle-und-die-sicherheit-von-softwareanwendungen/</a>.<br /><p><a href="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/LR_xMAS_2011_LowRes-389.jpg" onclick=""><img class="alignleft size-medium wp-image-4681" title="LR_xMAS_2011_LowRes-389" src="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/LR_xMAS_2011_LowRes-389-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Erfahrungsgemäß werden gerade von kleinen und mittleren Unternehmen die Themen Know-How-Sicherung, Softwaresicherheit, und Patente gerne unterschätzt.</p>
<p>Zwei jüngere Artikel weisen darauf erneut hin (siehe <strong><em>Weiterführende Informationen</em></strong>). Besonders der Beitrag über die Softwarepatente hat es mir heute angetan, da er das Thema umfassend abdeckt.</p>
<h1>Hackerangriffe</h1>
<p>Das Know-How von innovativen deutschen Firmen ist nicht nur für Kunden interessant, sondern leider auch für die schwarzen Schafe.</p>
<p>Zur Zeit geistern e-Mails durch die Presse, die aus dem engsten Umfeld des syrischen Präsidenten stammen, und angeblich von Hackern beschafft wurden. Dort mag es ja einem höheren Zweck dienen &#8211; bei Know-How Verlust sieht die Sache schon anders aus.</p>
<p>Der Handelsblatt-Artikel →<a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/milliardenschaeden-hacker-aus-fernost-uebernehmen-die-kontrolle/6215370.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.handelsblatt.com');" target="_blank">Hacker aus Fernost übernehmen die Kontrolle </a>beschreibt die inzwischen üblichen Szenarien, und geht dabei insbesondere auf den Fall Nortel ein &#8211; diese Firma wurde systematisch ausspioniert.</p>
<p>Im Sinne einer eigenen Vermeidungsstrategie sind die weiterführenden Information in der Zusammenfassung →<a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/it-sicherheit-die-methoden-der-hacker/4405806.html#image" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.handelsblatt.com');" target="_blank">Die Methoden der Hacker</a> besonders hilfreich.</p>
<p>Dort werden die üblichen Verdächtigen behandelt, wie Viren, Pishing, Trojanische Pferde, Systemlücken, Sniffer, Keylogger, etc, und es werden die Gegenmaßnahmen vorgestellt.</p>
<h1>Patente und Patenttrolle</h1>
<p>Berichte über Patente und Patenstreitigkeiten tauchen inzwischen immer häufiger in der Presse auf. So waren gerade neulich zum Beispiel Patentstreitigkeiten zwischen Apple und einigen seiner Wettbewerber ein Hauptthema der Presseberichterstattung.</p>
<h2>Die Rolle der Patente</h2>
<p>Inzwischen fällt es auch großen Firmen immer schwerer, zuverlässig sicherzustellen, daß es zu keinen (ungewollten) Patentverletzungen kommt. In Artikel →<a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/0,2828,821562,00.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.manager-magazin.de');" target="_blank">Kalter Krieg um Patente Eskalliert</a> stellt das Manager Magazin die wesentlichsten Informationen zu diesem Thema vor, und geht auch auf neue Trends in diese Bereich ein.</p>
<p>Innovationen, sowie Forschung und Entwicklung sind bekanntermaßen ja nicht billig. Früher waren Patente den echten Erfindungen vorbehalten und haben dort eine Schutzfunktion ausgefüllt.</p>
<p>So war und ist die grundlegende Idee des Patentwesens, daß man den Erfindern einer neuen technischen die Möglichkeit geben will, diese Innovation für eine zeitlang exklusiv anbieten zu können, um so ihre Kosten decken zu können.</p>
<p>Inzwischen haben Patente aber auch eine strategische Funktion übernommen, und dienen immer mehr dazu, die Wettbewerber auf Abstand zu halten. Zudem werden sie zunehmend als handelbares Kapital gesehen, wie der Artikel darstellt, und werden heute schon für teilweise banale Entwicklungen eingereicht:</p>
<blockquote><p>Um ihre Erfindungen und Patente zu monetarisieren, bedient sich eine Vielzahl von Unternehmen mittlerweile so genannter Patentverwertungsgesellschaften. Diese häufig auch als Patenttrolle oder Patenthaie bezeichneten Akteure, treiben für die von ihnen betreuten Patente Lizenzgebühren ein, nicht alle mit feinen Mitteln.</p></blockquote>
<p>Wegen der Entwicklung der Patente in Richtung Kapital ist in letzter Zeit eine hitzige Diskussion über die Frage entbrannt, ob Software patentierter sein darf, oder nicht.</p>
<p>Hieran will ich mich nicht beteiligen, sondern mir vielmehr die Frage stellen wie man in der Produktentwicklung mit Patenten umgehen sollte. Hierbei will ich zwei Aspekte herausgreifen.</p>
<h1>Produktentwicklung</h1>
<p>Im Rahmen der Produktentwicklung kommt man fast zwangsläufig mit den diversen Facetten der IP &#8220;Interlectual Property&#8221; in Berührung.</p>
<p>In meinem Verständnis ist es essentiell auf zwei Themen zu achten, wenn man sich mit der Entwicklung von Produkten befaßt:</p>
<ul>
<li>Wettbewerbspositionierung</li>
<li>Schutz des geistigen Eigentums</li>
</ul>
<h2>Wettbewerbspositionierung</h2>
<p>Es läge zwar nahe, wenn man sich Wettbewerbsprodukte näher anschaut, wenn man seine eigenen Produkte entwickelt. Aus meiner Erfahrung sprechen jedoch mindestens zwei Gründe dagegen, die nichts mit der Patentfrage zu tun haben.</p>
<ul>
<li>Zum einen besteht die Gefahr, daß man gedanklich zu große Anleihen bei diesen Produkten macht, und sich so zu weit von einem eigenen, eigenständigen Produkt entfernt. Am Ende wird zwangsläufig ein me-too Produkt die Folge sein, das niemanden richtig begeistert.</li>
<li>Zum anderen sollte man sich auf die Kunden fokussieren. Davon lenken einen die Wettbewerbsprodukte nur ab, weil es sich bei ihnen ja nur um eine Interpretation von Kundenbedürfnissen handelt (die ja nicht zwangsläufig gut sein muss).</li>
</ul>
<p>Daher: Statt sich zu detailliert mit Wettbewerbsprodukten zu befassen, sollte man sich besser auf die eigenen Kunden konzentrieren, und lieber mehr Energie auf die Frage verwenden, wie sich diese Kunden begeistern lassen.</p>
<h2>Sicherung der Interlectual Property</h2>
<p>Gerade deutsche Ingenieure sind sehr konservativ, und reden nur dann von Patenten, wenn sie an grundlegenden Neuerungen arbeiten. Dies ist  in der heutigen Zeit aber nicht mehr ausreichend, wie die zitierten Artikel zeigen.</p>
<p>Im Rahmen der Entwicklungstätigkeit zu einem Produkt sollte man sich, und seine Kollegen vielmehr mehr als ein mal auch bei kleineren Neuerungen ernsthaft fragen, ob hierdurch geistiges Eigentum entsteht, das sich u.U sogar verwerten läßt.</p>
<p>Zudem sollte man die eigenen Entwicklungen IP-fest ablegen, um so in der Lage zu sein, nachzuweisen, wer welche Idee wann hatte. Dies hilft einem zu verhindern, daß man nur deshalb in Schwierigkeiten läuft, weil jemand Anderes die eigenen Ideen früher schützen läßt, als man selbst.</p>
<p>In diesem Zusammenhang hat das Institut für freie Berufe, Nürnberg in →<a href="http://www.ifb.uni-erlangen.de/fileadmin/ifb/doc/publikationen/gruendungsinfos/12_schutz_eigentum.pdf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.ifb.uni-erlangen.de');" target="_blank">Schutz des Geistigen Eigentums</a> formuliert:</p>
<blockquote><p>Merke: Geschützt ist die Idee erst, wenn Sie wirklich schon „geschöpft&#8221;wurde. Das heißt, solange man nichts „niedergeschrieben&#8221; (realisiert) hat, ist das Geisteswerk (die Idee) auch nicht geschützt</p></blockquote>
<h1>Weiterführende Informationen</h1>
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<h2>Weiterführende Informationen im Internet</h2>
<p>Hier finden Sie die weiter oben erwähnten weiterführenden Artige:.</p>
<ul>
<li>→<a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/milliardenschaeden-hacker-aus-fernost-uebernehmen-die-kontrolle/6215370.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.handelsblatt.com');" target="_blank">Hacker aus Fernost übernehmen die Kontrolle</a></li>
<li>→<a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/0,2828,821562,00.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.manager-magazin.de');" target="_blank">Kalter Krieg um Patente Eskaliert</a></li>
<li>→<a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/it-sicherheit-die-methoden-der-hacker/4405806.html#image" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.handelsblatt.com');" target="_blank">Die Methoden der Hacker</a></li>
<li>→<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Softwarepatent" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.wikipedia.org');" target="_blank">Softwarepatente (Wikipedia)</a></li>
<li>→<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patent" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.wikipedia.org');" target="_blank">Patent (Wikipedia)</a></li>
<li>→<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geistiges_Eigentum" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.wikipedia.org');" target="_blank">Geistiges Eigentum (Wikipedia)</a></li>
<li>→<a href="http://www.ifb.uni-erlangen.de/fileadmin/ifb/doc/publikationen/gruendungsinfos/12_schutz_eigentum.pdf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.ifb.uni-erlangen.de');" target="_blank">Schutz des Geistigen Eigentums</a> (Institut für freie Berufe, Nürnberg)</li>
</ul>
<h2>Weiterführende Informationen auf www.Produkt-Manager.net</h2>
<p>In meinen älteren Artikeln finden Sie weiterführende Informationen zum heutigen Thema:</p>
<ul>
<li>→<a href="http://www.produkt-manager.net/2011/sicherheit-und-datenschutz/" onclick="">Sicherheit und Datenschutz</a></li>
<li>→<a href="http://www.produkt-manager.net/2011/technikfolgenabschatzung-und-versagenswahrscheinlichkeiten/" onclick="">Technikfolgenabschätzung und Versagenswahrscheinlichkeiten</a></li>
<li>→<a title="Advanced Persistent Threats" href="http://www.produkt-manager.net/2011/advanced-persistent-threats/" onclick="" target="_blank">Advanced Persistent Threads</a></li>
<li>→<a title="Innovation and Patents" href="http://www.produkt-manager.net/2009/innovation-and-patents/" onclick="" target="_blank">Innovation and Patents</a></li>
</ul>



Bookmarks und Verlinkung:


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<br/><br/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Khan Academy – Trainings zu grundlegenden Fragestellungen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DerProduktmanager/~3/oJ40QU6HuRw/</link>
		<comments>http://www.produkt-manager.net/2012/khan-academy-trainings-zu-grundlegenden-fragestellungen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 20:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Positioning]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.produkt-manager.net/?p=4764</guid>
		<description><![CDATA[Während des Kurzurlaubes ist mir eine kleine Firma aufgefallen, die kurze Filme herstellt, und darin verschiedene Sachverhalte anschaulich erklärt. Soweit ich gelesen habe, wird die Khan Academy von der Bill Gates Stiftung unterstützt, da sie die Ausbildung von Kindern fördert - was für die Qualität des Angebots spricht.

Um Ihnen die Inhalte näher zu bringen, habe ich ein Video ausgewählt in dem das Gefangenen-Dilemma, und der Begriff des Nash Equilibrium erklärt werden.

Beides hilft uns zu verstehen, warum Produktstrategien scheitern können, obwohl sie den Kunden Vorteile bringen könnten, und gehört fachlich in die Spieltheorie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Copyright &copy; 2012 <a href="http://www.produkt-manager.net" onclick="">Andreas Rudolph</a>. Visit the original article at <a href="http://www.produkt-manager.net/2012/khan-academy-trainings-zu-grundlegenden-fragestellungen/" onclick="">http://www.produkt-manager.net/2012/khan-academy-trainings-zu-grundlegenden-fragestellungen/</a>.<br /><p><a href="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-28.jpg" onclick=""><img class="alignleft size-medium wp-image-4708" title="AndreasRudolphNet-28" src="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-28-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Während des Kurzurlaubes ist mir eine Firma aufgefallen, die kurze Filme herstellt, und darin verschiedene Sachverhalte anschaulich erklärt.</p>
<p>Soweit ich gelesen habe, wird die Khan Academy von der Bill Gates Stiftung unterstützt, da sie die Ausbildung von Kindern fördert &#8211; was für die Qualität des Angebots spricht.</p>
<p>Um Ihnen die Inhalte näher zu bringen, habe ich ein Video ausgewählt in dem das Gefangenen-Dilemma, und der Begriff des Nash Equilibrium erklärt werden.</p>
<p>Beides hilft uns zu verstehen, warum Produktstrategien scheitern können, obwohl sie den Kunden Vorteile bringen könnten, und gehört fachlich in die Spieltheorie.</p>
<h1>Spieltheorie</h1>
<p>Wer sie nicht kennt &#8211; Die Spieltheorie wird verwendet, um auf mathematischem Wege strategische Entscheidungen zu analysieren. Ursprünglich wird sie in der Volkswirtschaftslehre verwendet, um damit die Gesetzmäßigkeiten der Märkte zu verstehen.</p>
<p>Die Spieltheorie lässt sich allerdings auch auf betriebswirtschaftlicher Ebene einsetzen, um strategische Entscheidungen gegeneinander abzuwägen.</p>
<h1>Gefangenen Dilemma</h1>
<p>Der folgende Videobeitrag der Khan Akademie erklärt das Gefangenen Dilemma und die strategischen Implikationen, die sich daraus ergeben.</p>
<p>Er ist nicht nur inhaltlich interessant, sondern auch wegen der gewählten Präsentationstechnik, und der didaktischen Klarheit:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/UkXI-zPcDIM" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h2>Gefangenen Dilemma &#8211; Kurz und Knapp</h2>
<p>Kurz gesagt ist kennzeichnend für das Gefangenen Dilemma, daß sich dort zwei Parteien gegenüberstehen, die jeweils unabhängig voneinander handeln können, und die unterschiedlichen Handlungsalternativen auswählen können.</p>
<p>So kann ein Gefangener den anderen bei der Polizei anschwärzen, und bekommt dafür Haftverschonung, während der andere für lange Zeit hinter Gittern muss. Oder die Gefangenen schütze sich gegenseitig, wobei niemand eine Verschonung erhält, dafür aber auch niemand lange einfahren muss.</p>
<p>Abhängig von ihren Entscheidungen entstehen also Wechselwirkungen, die sich in Unterschieden in den Kosten- und Nutzenrelationen niederschlagen.</p>
<ul>
<li>Wenn beide Parteien kooperieren, wird der Gesamtnutzen sehr groß, das Ergebnis ist jedoch für jede Partei einzeln betrachtet nicht unbedingt optimal</li>
<li>Wenn eine der Parteien die andere Partei hintergeht, die andere Partei jedoch gutgläubig kooperiert, entstehen der hintergehenden Partei Vorteile und der anderen Seite gravierende Nachteile</li>
<li>Wenn beide Parteien sich gegenseitig hintergehen ist das Resultat insgesamt, und auch für jede einzelne Partei am Schlechtesten.</li>
</ul>
<p>Entscheidungstheoretisch werden diese Unterschiede in den Auszahlungen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen, und es lassen sich somit Gesetzmäßigkeiten daraus ableiten. </p>
<h2>Anwendungsfälle</h2>
<p>Situationen, die wie das Gefangenendilemma funktionieren, kommen häufig vor. Zum Beispiel verhalten sich Wettbewerber oft wie zwei Gefangene, die in einem Dilemma stecken, oder Kunden die Produkte wählen, die die Umwelt schädigen.</p>
<p>Man kann die Erkenntnisse demnach auch verwenden, um Wettbewerbstrategien zu entwerfen, oder, um Produkte  zu gestalten, oder, um sich zu überlegen, welche Merkmale ein Angebot aufweisen muss, um erfolgreich zu sein.</p>
<p>Im einfachsten Fall stehen sich zwei Protagonisten gegenüber, die jeweils verschiedene Handlungsalternativen haben. Diese Alternativen und die unterschiedene Auszahlungsfunktionen stellt man üblicherweise in einer Matrix dar (wie weiter hinten im Video gezeigt).</p>
<p>Die Mathematik kann einem nun dabei helfen, die &#8220;beste&#8221; Lösung zu finden, und damit die Entscheidungen vorherzusagen. Dabei spielt das Nash Equilibrium eine wichtige Rolle.</p>
<h2>Nash Equilibirum</h2>
<p>Weite Teile der Spieltheorie sind von einem Mathematiker mit Namen Nash entwickelt worden. Das Nash-Equilibirum, das nach ihm benannt ist, lässt sich grafisch, oder auch rechnerisch ermitteln.</p>
<p>Dabei handelt es sich um die Handlungsalternativen, bei denen sich die gesamte Entscheidungsmatrix im Gleichgewicht befindet, oder, wie es der Wikipedia-Verweis am Ende des Artikels zusammenfasst:</p>
<blockquote><p>Das <strong>Nash-Gleichgewicht</strong>, teils auch (wie im Englischen) <em>Nash-Equilibrium</em> genannt, ist ein zentraler Begriff der mathematischen Spieltheorie. Es beschreibt in nicht-kooperativen Spielen eine Kombination von Strategien, eine für jeden Spieler, von der ausgehend kein einzelner Spieler für sich einen Vorteil erzielen kann, indem er einseitig von seiner Strategie abweicht.</p>
<p>In einem Nash-Gleichgewicht bereut daher kein Spieler seine Strategiewahl. Die Strategien der Spieler sind wechselseitig beste Antworten. Es ist ein grundlegendes Lösungskonzept der Spieltheorie.</p></blockquote>
<h1>Fazit</h1>
<p>Für mich sind die Spieltheorie und insbesondere die Mathematik der Modelle hilfreich und interessant zugleich. Wenn Sie diese Methoden nicht kennen, lege ich Sie Ihnen unbedingt ans Herz.</p>
<p>Die Angebote der Khan Akademie halte ich aus mehreren Gründen für empfehlenswert:</p>
<ul>
<li>Die Klarheit und didaktische Einfachheit der Darstellung läßt sich durchaus auch in andere Bereiche des Produktmanagement übertragen. Denken Sie zum Beispiel nur an den Bereich des Kundenrollouts</li>
<li>Die Inhalte sind interessant, wenn Sie Kinder haben, denen ein wenig Nachhilfe in der Mathematik helfen könnte (oder, wenn Sie sich selbst mal wieder aufschlauen wollen)</li>
<li>Im derzeitigen Angebot finden Sie auch Videos zu volkswirtschaftlichen Themen. Wie am Beispiel des Gefangenen Dilemmas gezeigt, lassen sich einige dieser Methoden einsetzen um fachliche Themen zu lösen, wie z.B. eine Wettbewerbsstrategie zu entwickeln.</li>
</ul>
<h1>Weiterführende Informationen</h1>
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<h2>Weiterführende Informationen im Internet</h2>
<p>Im Internet finden Sie folgende weiterführende Artikel:</p>
<ul>
<li>→<a href="http://www.khanacademy.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.khanacademy.org');" target="_blank">Homepage der Khan Academy</a></li>
<li>→<a href="http://www.khanacademy.org/video/prisoners--dilemma-and-nash-equilibrium" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.khanacademy.org');" data-tag="Search Body">Prisoners&#8217; Dilemma and Nash Equilibrium</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spieltheorie" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.wikipedia.org');" target="_blank">→Wikipedia &#8211; Spieltheorie</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nash-Gleichgewicht" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.wikipedia.org');" target="_blank">→Wikipedia &#8211; Nash Equilibrium</a></li>
</ul>
<h2>Weiterführende Informationen auf www.Produkt-Manager.net</h2>
<p>In meinen älteren Artikeln finden Sie weiterführende Informationen zum heutigen Thema:</p>
<ul>
<li>→<a href="http://www.produkt-manager.net/2009/warum-manche-unternehmen-neue-technologien-verschlafen/" onclick="">Warum manche Unternehmen neue Technologien Verschlafen</a></li>
<li>→<a href="http://www.produkt-manager.net/2009/wie-sie-die-aktionen-ihrer-konkurrenten-vorhersagen/" onclick="">Wie Sie die Aktionen Ihrer Konkurrenten vorhersagen</a></li>
<li>→<a title="Unterschiedliche Innovationsmodelle und die Tendenz zur offenen Innovation" href="http://www.produkt-manager.net/2012/unterschiedliche-innovationsmodelle-und-die-tendenz-zur-offenen-innovation/" onclick="">Unterschiedliche Innovationsmodelle und die Tendenz zur offenen Innovation</a></li>
</ul>



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<br/><br/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wie man ein Imperium verliert – Disruptive Innovation am Beispiel erklärt</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DerProduktmanager/~3/z7fcQk6oI8w/</link>
		<comments>http://www.produkt-manager.net/2012/wie-man-ein-imperium-verliert-disruptive-innovation-am-beispiel-erklart/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 20:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Strategy]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Ungefiltert]]></category>
		<category><![CDATA[Beispiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.produkt-manager.net/?p=4745</guid>
		<description><![CDATA[Noch vor wenigen Jahren war die Firma Research in Motion (RIM) das Synonym für Geschäftshandies. Beginnend mit der Ankündigung der Smartphones hat ein Abstieg stattgefunden, der immer bedrohlichere Ausmaße annimmt.

Neulich ist eine längere Studie erschienen, die genug Stoff für eine detaillierte Handlungsanleitung bietet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Copyright &copy; 2012 <a href="http://www.produkt-manager.net" onclick="">Andreas Rudolph</a>. Visit the original article at <a href="http://www.produkt-manager.net/2012/wie-man-ein-imperium-verliert-disruptive-innovation-am-beispiel-erklart/" onclick="">http://www.produkt-manager.net/2012/wie-man-ein-imperium-verliert-disruptive-innovation-am-beispiel-erklart/</a>.<br /><p><a href="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-47-e1330365475695.jpg" onclick=""><img class="alignleft size-medium wp-image-4714" title="AndreasRudolphNet-47" src="http://www.produkt-manager.net/blog/wp-content/uploads/2012/02/AndreasRudolphNet-47-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Ich bin zwar kein Experte im Bereich Smartphones/ Handies. Trotzdem finden auf diesem Markt Änderungen statt, die aus der generellen Sicht interessant sind.</p>
<p>Noch vor wenigen Jahren war die Firma Research in Motion (RIM) das Synonym für Geschäftshandies. Beginnend mit der Ankündigung der Smartphones hat ein Abstieg stattgefunden, der immer bedrohlichere Ausmaße annimmt.</p>
<p>Neulich ist eine längere Studie erschienen, die genug Stoff für eine detaillierte Handlungsanleitung bietet.</p>
<h2>RIM &#8211; Aufstieg und Niedergang</h2>
<p>Der Artikel →<a href="http://www.theverge.com/2012/2/21/2789676/rim-blackberry-mike-lazaridis-jim-balsillie-lost-empire" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.theverge.com');" target="_blank">Research, no motion: How the BlackBerry CEOs lost an empire</a> geht auf mehren Seiten sowohl auf den Aufstieg, wie auch auf den Niedergang von Research in Motion ein.</p>
<h3>Lagebeurteilung</h3>
<p>Die gegenwärtig Lage wird im Vorspann zusammengefasst, und kann nur als düster bezeichnet werden:</p>
<blockquote><p>Research In Motion, whose BlackBerry phones pioneered wireless email, no longer holds the commanding heights in the smartphone market. With Android, iOS, and even Windows Phone gaining market share, the Waterloo, Ontario, company finds itself in a battle for relevancy. The past year has been especially hard on the once-innovative RIM, but it may be at a turning point. Or the beginning of the end.</p></blockquote>
<p>Besonders wichtig für den Verlauf von RIM&#8217;s Geschichte ist, daß die Firma von technisch orientierten Personen gegründet und an die Spitze des Marktes geführt worden ist.</p>
<h3>Grundwerte</h3>
<p>Dabei hat, das, was man normalerweise unter &#8220;Marketingorientierung&#8221; versteht offenbar nie einen großen Stellenwert eingenommen, sondern RIM begriff die Welt aus technischer Richtung. Hier der passende Schlüsselsatz aus dem Artikel:</p>
<blockquote><p>By trying to chase customers, as Lazaridis saw it, the marketing department had hamstrung its engineers. Rather than doing cutting-edge work, those best and brightest had to simplify their products for the perceived needs of consumers.</p></blockquote>
<p>Bekanntlich wurde RIM durch Apple herausgefordert, und hat es aufgrund seiner Grundhaltung lange übersehen, wie real die Bedrohung durch die neue Gerätekategorie ist, und hat so viel Zeit verloren.</p>
<p>Der folgende Schlüsselsatz erklärt den Unterschied zwischen beiden Unternehmen:</p>
<blockquote><p>The differences went deeper than just strategy. Apple was at its core a consumer electronics company headed by a non-engineer; RIM a wireless technology company founded by an electrical engineer. Lazaridis believed in quantification, in the rational world of numbers and formulae. &#8220;One of the things that we&#8217;ve really internalized here at RIM,&#8221; he often explained, &#8220;is the belief in the numbers, belief in mathematics, belief in the limits imposed by physics, and the general understanding of physics. If you don&#8217;t understand the limitations you can&#8217;t design something that works well within those limitations.&#8221;</p>
<p>So in thinking about smartphone design, Lazaridis and his company thought about limits. There was the size limit: the phone had to be small enough to be portable, but large enough to be usable. There was the battery life limit: a dead device is a useless device. And finally, there was the bandwidth limit: Lazaridis believed in conserving bandwidth to enable networks to scale. Too many bandwidth-hogging devices would bog down the network &#8230;</p></blockquote>
<h3>Grundannahmen</h3>
<p>RIM&#8217;s Haltung, daß die Welt aus Limitationen besteht, hat auch einen Einfuss auf das Design und die Features der Geräte gehabt.</p>
<p>Apple hat demgegenüber genau diese Glaubensgrundsätze außer Kraft gesetzt, und konnte ein vollkommen neues Model entwickeln, das unbehelligt die Marktführerschaft übernehmen konnte:</p>
<blockquote><p>RIM designed its phones within limits, and its conservative designs had their appeal. Size and battery life appealed to road warrior professionals using the devices; low bandwidth usage appealed to the people who managed the devices, and to the telecom carriers. Apple ignored RIM&#8217;s self-imposed limitations, producing an iPhone with less than stellar battery life that (eventually) gobbled up bandwidth. Network utilization was the carriers&#8217; problem, not Apple&#8217;s, and it bet customers would tolerate a short battery life because the phone could do so much.</p></blockquote>
<h3>Weitere Fehler</h3>
<p>Wie Sie im referenzierten Artikel lesen können, hat RIM weitere Handlungen unterlassen, oder blinde Flecke kultiviert; ganz, wie man es aus der Theorie der disruptiven Innovationen kennt. Ich will es aber hierbei belassen, und mich der Frage zuwenden wie ich die Erfahrungen in die Produktentwicklung übersetzen lassen.</p>
<h2>Wettbewerbsstrategie</h2>
<h3>Produktentwicklung</h3>
<p>In einer der ersten Phasen des Produktentwicklungsprozesses stehen normalerweise die Kundenanforderungen im Fokus der Betrachtung. In der Spezifikationsphase versucht man nun ein passendes Produkt zu entwerfen, das diese Anforderungen abdeckt, oder besser noch übertrifft.</p>
<p>Bereits in dieser Phase kann man viele Fehler machen. Zum Beispiel passiert es einem leicht, daß entweder man die Anforderungen falsch versteht, oder, daß die Nutzer ihre Anforderungen nicht ausreichend artikulieren konnten.</p>
<p>In der Praxis gibt es mehrere Entwicklungsmodelle, die alle mehr oder weniger gut geeignet sind, die üblichen Fallstricke zu vermeiden. Beispielsweise kann man erste Produktentwürfe mit Fokusgruppen besprechen, oder man kann wie in der Design Thinking Methode vorgesehen, die Nutzer in den Entwurfsprozess miteinbeziehen.</p>
<p>Mit diesen Methoden kann man zwar gute Produkte entwickeln, nur reichen sie nicht aus, um die Probleme zu vermeiden, in die RIM gelaufen ist, da diese sich teilweise auf der Ebene des Geschäftsmodells abgespielt haben.</p>
<h3>Business Model Design</h3>
<p>Im Rahmen der Produktentwicklung sollte der Fokus nicht nur auf der Hardware liegen, sondern auch auf den Parametern, die sich aus dem Geschäftsmodell ergeben. Man sollte zudem auch bereit und in der Lage sein, Limitationen aufzuheben, die sich aus diesem Modell ergeben.</p>
<p>Um ein Beispiel zu geben: RIM hat ein eigenes Mobilfunknetz betrieben, und hat aus dieser Blickrichtung die Entscheidung getroffen, daß Geräte nur wenig Bandbreite nutzen sollten. Diese Entscheidung hat wiederum die Geräteform weitgehend mitbestimmt.</p>
<p>Apple hat mit dem iPhone demgegenüber einen anderen Weg beschritten, und hat diese Imitation außer Kraft gesetzt. Hiermit wurde eine vollkommen andere Geräteform möglich. Darüberhinaus hatte RIM kaum Möglichkeiten, hierauf zu reagieren.</p>
<p>Um bei diesem Beispiel zu bleiben; Ein strategisches Produktmanagement sollte das Produkt konstant auf selbstdefinierte Limitiation hin überprüfen, und sollte diese zur Not außer Kraft setzen. Dies setzt einmal voraus, daß sich das Unternehmen die Fähigkeit behält, das Denken zu ändern. Dies setzt aber auch voraus, daß man das Produkt weiter definiert, als man dies gemeinhin tut.</p>
<h3>Gutes Design und Innovative Produkte</h3>
<p>Ein gutes Produktdesign legt davon, daß jedem Systemelement eine exakte Funktion zugewiesen wird, die es anschliessend perfekt ausfüllen sollte. Diese Funktion sollte sich nahtlos in die übergeordnete Funktion einordnen, und so zu einem Gesamtdesign beitragen.</p>
<p>Ein gutes Produkt muß in jeder der oben genannten Ebenen punkten, d.h sowohl bei der Hardware, als auch dem Geschäftsmodell, und kann daher nur als Einheit gesehen werden, bestehend aus Hardware, Software, Nutzungserfahrungen, etc.</p>
<p>Hierbei habe ich die besten Erfahrungen damit gemacht, daß ich mir Produkte aus unterschiedlichen Winkeln anschaue, und dabei versuche, die Grundannahmen zu variieren.</p>
<p>Getreu dem Motto des heutigen Bildes &#8220;Make me Burn&#8221; interessiert mich das Gesamtkonzept, das so aussehen sollte, daß es mich insgesamt und in Teilen anspricht &#8211; unabhängig von den eigenen Denkmustern.</p>
<p>Wie der anliegende Artikel →<a href="http://www.kompetenznetze.de/service/nachrichten/2012/neue-statistiken-belegen-kmu-sind-innovativer-als-bislang-angenommen" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.kompetenznetze.de');" target="_blank">Neue Statistiken belegen: KMU sind innovativer als bislang angenommen</a> zeigt, haben hierbei auch und gerade kleine Unternehmen Stärken, wie aufgrund von Änderungen in der Statistik kürzlich sichtbar wurde.</p>
<blockquote><p>Aus der Studie des IfM Bonn geht hervor, dass nicht-technologische Innovationen überproportional häufig vom Mittelstand hervorgebracht werden. Zieht man beide Innovationsformen in Betracht, so steigt die Innovationsbeteiligung der KMU deutlich: 78 % der Unternehmen mit 10 bis 49 und 84 % der Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten beteiligen sich am Innovationsprozess.</p></blockquote>
<h2>Weiterführende Informationen</h2>
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<h3>Weiterführende Informationen im Internet</h3>
<p>Im Internet finden Sie folgende weiterführende Artikel:</p>
<ul>
<li>→<a href="http://www.theverge.com/2012/2/21/2789676/rim-blackberry-mike-lazaridis-jim-balsillie-lost-empire" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.theverge.com');" target="_blank">Research, no motion: How the BlackBerry CEOs lost an empire</a></li>
<li>→<a href="http://www.kompetenznetze.de/service/nachrichten/2012/neue-statistiken-belegen-kmu-sind-innovativer-als-bislang-angenommen" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.kompetenznetze.de');" target="_blank">Neue Statistiken belegen: KMU sind innovativer als bislang angenommen</a></li>
</ul>
<h3>Weiterführende Informationen auf www.Produkt-Manager.net</h3>
<p>In meinen älteren Artikeln finden Sie weiterführende Informationen zum heutigen Thema:</p>
<ul>
<li><span style="font-weight: normal;">→</span><a href="http://www.produkt-manager.net/2009/wie-sie-marktfuhrer-bleiben/" onclick="">Wie Sie Marktführer bleiben</a></li>
<li>→<a href="http://www.produkt-manager.net/2009/warum-manche-unternehmen-neue-technologien-verschlafen/" onclick="">Warum manche Unternehmen neue Technologien Verschlafen</a></li>
<li>→<a href="http://www.produkt-manager.net/2009/innovation-the-innovators-dilemma/" onclick="">Innovation – The Innovator’s Dilemma</a></li>
<li>→<a title="Unterschiedliche Innovationsmodelle und die Tendenz zur offenen Innovation" href="http://www.produkt-manager.net/2012/unterschiedliche-innovationsmodelle-und-die-tendenz-zur-offenen-innovation/" onclick="">Unterschiedliche Innovationsmodelle und die Tendenz zur offenen Innovation</a></li>
<li>→<a title="Warum hat Fuji es geschafft, und Kodak nicht – Technologische Änderungen und die Folgen" href="http://www.produkt-manager.net/2012/warum-hat-fuji-es-geschafft-und-kodak-nicht-technologische-anderungen-und-die-folgen/" onclick="">Warum hat Fuji es geschafft, und Kodak nicht – Technologische Änderungen und die Folgen</a></li>
</ul>



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