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		<title>Kommasetzung – 6 wichtige Kommaregeln</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/kommasetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 08:22:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was waren noch einmal die Regeln der Kommasetzung? Falls Du darauf nicht direkt eine Antwort parat hast, ist das kein Problem. In diesem Artikel wiederholen wir Schritt für Schritt die sechs wichtigsten Kommaregeln.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/kommasetzung/">Kommasetzung – 6 wichtige Kommaregeln</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Durch eine korrekte Kommasetzung kannst Du Deine Sätze strukturieren, Missverständnisse vermeiden und letztlich zur Lesbarkeit beitragen. Diese Aspekte sind auch für Deine Abschlussarbeit von zentraler Bedeutung, daher solltest Du die entscheidenden Kommaregeln unbedingt wiederholen. Wenn Du dennoch unsicher bist oder ebenfalls Deinen Schreibstil unter die Lupe nehmen lassen möchtest, eignet sich ein <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat der Masterarbeit</a></strong>.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#wichtigste-kommaregeln">Das sind die wichtigsten Kommaregeln</a></li>



<li><a href="#kommasetzung-aufzaehlungen">1. Kommas bei Aufzählungen</a></li>



<li><a href="#kommasetzung-nachtraege-einschuebe">2. Kommasetzung bei Nachträgen und Einschüben</a></li>



<li><a href="#hauptsatz-nebensatz-abgrenzen">3. Abgrenzung von Haupt- und Nebensätzen</a></li>



<li><a href="#kommasetzung-infinitivgruppe">4. Kommasetzung bei Infinitivgruppen</a></li>



<li><a href="#hervorhebungen">5. Hervorhebungen und ihre Kommaregeln</a></li>



<li><a href="#komma-partizipgruppe">6. Kommas bei Partizipgruppen</a></li>



<li><a href="#checkliste-kommasetzung">Checkliste für die Kommasetzung</a></li>



<li><a href="#faqs-kommasetzung">FAQs – Kommasetzung</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="wichtigste-kommaregeln">Das sind die wichtigsten Kommaregeln</h2>



<p>Es gibt sechs Kommaregeln, die besonders wichtig sind. Wenn Du diese beherrschst, sollte es bei diesem Teil der <strong><a href="/interpunktion/">Interpunktion</a></strong> keine großen Probleme mehr geben. Somit kannst Du für verständliche Sätze sorgen, Deine Gedanken klar voneinander trennen oder durch Zusätze weitere Informationen liefern. Hier siehst Du, welche Aspekte der Kommasetzung Du auch für Deine Abschlussarbeit in jedem Fall beherrschen solltest:</p>



<ul>
<li>Kommasetzung bei einer Aufzählung</li>



<li>Abgrenzung von Nachträgen und Einschüben</li>



<li>Haupt- und Nebensätze voneinander trennen</li>



<li>Kommas bei Infinitiven</li>



<li>Regeln für Hervorhebungen</li>



<li>Kommasetzung für Partizipgruppen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="kommasetzung-aufzaehlungen">1. Kommas bei Aufzählungen</h2>



<p>Die Kommasetzung ist bei allen Aufzählungen gleichrangiger Wortgruppen oder einzelner Wörter nötig. Auch im Falle einer Wortwiederholung wird diese abgegrenzt. Dadurch erreichst Du eine klare Struktur und kannst Missverständnisse vermeiden. Wörter gelten übrigens immer dann als gleichrangig, wenn sie unabhängig voneinander sind und man ihre Reihenfolge vertauschen könnte. Am Ende einer Aufzählung stehen häufig Konjunktionen wie „sowie“, „und“, „oder“. An diesen Stellen musst Du dann kein Komma setzen.</p>



<p><strong>Beispiele:</strong></p>



<ul>
<li>Ich muss heute Käse, Äpfel, Weintrauben, Brot sowie Joghurt kaufen.</li>



<li>Er trug einen eleganten, ausgefallenen Anzug.</li>



<li>Der Hund bellte, riss an der Leine und rannte dann los.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="kommasetzung-nachtraege-einschuebe">2. Kommasetzung bei Nachträgen und Einschüben</h2>



<p>Wird ein Satzteil eingeschoben oder nachträglich angehängt, trennst Du ihn durch Kommas ab. Bei einem Einschub sind zwei dieser Satzzeichen nötig, während man für einen Nachtrag lediglich eines benötigt. Durch solche Anhänge lassen sich zusätzliche Informationen in einen Satz einbauen.</p>



<p><strong>Beispiele:</strong></p>



<ul>
<li>Die Professorin, schon seit 10 Jahren in der Lehre, hat viel Erfahrung.</li>



<li>Er will die Welt erkunden, insbesondere Süd-Ost-Asien.</li>



<li>Im Meer, strahlend blau und klar, schwamm eine Delfinschule.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="hauptsatz-nebensatz-abgrenzen">3. Abgrenzung von Haupt- und Nebensätzen</h2>



<p>Die Trennung von Haupt- und Nebensätzen bzw. zwei Hauptsätzen begegnet einem in der deutschen Kommasetzung besonders oft. Ähnlich wie bei den Nachträgen und Einschüben können entweder ein oder zwei Kommas nötig sein.</p>



<ul>
<li>Paula geht heute nicht in die Schule, weil sie krank ist. (Hauptsatz + Nebensatz)</li>



<li>Der Bus kam zu spät, die Fahrgäste mussten warten. (Zwei Hauptsätze)</li>



<li>Das Buch, das ich neu gekauft habe, gefällt mir sehr gut. (Eingeschobener Nebensatz)</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/12/kommasetzung-relevanz.jpg"><img decoding="async" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/12/kommasetzung-relevanz.jpg" alt="Kommasetzung – Relevanz" class="wp-image-7720" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/12/kommasetzung-relevanz.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/12/kommasetzung-relevanz-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/12/kommasetzung-relevanz-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Eine exakte Kommasetzung ist auch für die Abschlussarbeit wichtig</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="kommasetzung-infinitivgruppe">4. Kommasetzung bei Infinitivgruppen</h2>



<ul>
<li>Wenn Du ein Verb in seiner Grundform in Kombination mit „zu“ siehst, handelt es sich um eine Infinitivgruppe (z.&nbsp;B. zu schwimmen). Sobald nicht nur diese beiden Wörter beteiligt sind, spricht man von einer erweiterten Infinitivgruppe. Beim einfachen Infinitiv ist die Kommasetzung immer fakultativ. Befindet sie sich mitten im Satz, müsstest Du zwei Kommas setzen, ansonsten nur eines. Auch bei der erweiterten Infinitivgruppe ist manchmal kein zusätzliches Satzzeichen nötig. Hier siehst Du Beispiele für die beiden Situationen:</li>



<li>Er hat vor(,) zu gehen. (Einfache Infinitivgruppe)</li>



<li>Sie entschloss sich(,) die Präsentation frühzeitig vorzubereiten. (Erweiterte Infinitivgruppe)</li>
</ul>



<p>Steht in Kombination mit der erweiterten Gruppe hingegen ein „um“, „als“, „ohne“, „außer“, „statt“ oder „anstatt“, ist die Kommasetzung verpflichtend. Wird mit einem Wort auf die Gruppe hingewiesen oder bezieht sie sich auf ein Substantiv, ist ebenfalls ein Komma nötig:</p>



<ul>
<li>Er verließ den Laden,&nbsp;<em>ohne</em>&nbsp;etwas zu kaufen.</li>



<li>Ich muss&nbsp;<em>daran denken</em>, einen neuen Termin zu vereinbaren.&nbsp;</li>



<li>Sie hatte&nbsp;<em>die Idee</em>, gemeinsam nach Prag zu fahren.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="hervorhebungen">5. Hervorhebungen und ihre Kommaregeln</h2>



<p>Wenn Du etwas in einem Satz besonders hervorheben möchtest, jemanden direkt ansprichst oder eine Interjektion (z.&nbsp;B. ach, wow, igitt) im Satz vorkommt, sind ebenfalls die Kommaregeln zu beachten.</p>



<p><strong>Beispiele:</strong></p>



<ul>
<li>Eren, weißt&nbsp;<em>du</em>, was gemeint ist? (Direkte Ansprache)</li>



<li>Sie hat es, so muss man es sagen, auch nicht einfach. (Hervorhebung, die sich auf ein Adverb bezieht)</li>



<li><em>Oh nein</em>, warum passiert mir das immer? (Interjektion)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="komma-partizipgruppe">6. Kommas bei Partizipgruppen</h2>



<p>Bei einer Partizipgruppe ist die Kommasetzung häufig freiwillig. Sie besteht dabei aus dem Partizip 1 (z.&nbsp;B. lächelnd) oder dem Partizip 2 (z.&nbsp;B. gelächelt) sowie weiteren Wörtern. Handelt es sich bei der Partizipgruppe um einen Zusatz, bezieht sie sich auf ein Nomen oder gibt es ein Signalwort, ist hingegen ein Komma nötig.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Beispiele:</strong></p>



<ul>
<li>Wie bereits&nbsp;<em>erwähnt</em>(,) könnte das knapp werden.</li>



<li>Der Hund begrüßte, mit dem Schwanz&nbsp;<em>wedelnd</em>, seine Besitzerin.</li>



<li>In der Küche kochten sie,&nbsp;<em>plaudernd und scherzend</em>.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="checkliste-kommasetzung">Checkliste für die Kommasetzung</h2>



<p>Zu einem&nbsp;<strong><a href="/wissenschaftlicher-schreibstil/">wissenschaftlichen Schreibstil</a></strong>&nbsp;gehört auch ein fehlerfreier Text. Daher siehst Du hier eine Checkliste zu besonders wichtigen Aspekten rund um die Kommaregeln:</p>



<ul>
<li>Satzteile, die durch Wörter wie „sondern“ oder „aber“ eingeleitet werden, hast Du getrennt. Denn sie leiten Gegensätze oder Widersprüche ein.</li>



<li>Wenn ein Adjektiv das andere näher beschreibt, hast Du kein Komma gesetzt. Hierbei handelt es sich nämlich nicht um eine gleichrangige Aufzählung.</li>



<li>Einschübe hast Du durch zwei Kommas vom restlichen Satz getrennt.</li>



<li>Bei Infinitivgruppen hast Du auf Verweiswörter (z.&nbsp;B. es, darauf) und Signalwörter (z.&nbsp;B. um, statt, ohne) geachtet. Denn in diesen Fällen ist das Komma verpflichtend.</li>
</ul>



<p><em>Nun sollte Dein Wissen über die Kommaregeln wieder aufgefrischt sein und die Kommasetzung Dir somit keine Schwierigkeiten mehr bereiten. Das wird Dir ebenfalls in Deiner Abschlussarbeit zugutekommen. Das gilt übrigens auch für die&nbsp;<strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong>, auf die Du vor der Abgabe nicht verzichten solltest.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-kommasetzung">FAQs – Kommasetzung</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>1. Wann setzt man Kommas?</h4></dt><dd><p>Das ist beispielsweise zwischen einem Haupt- und einem Nebensatz nötig. Doch auch bei Aufzählungen werden die einzelnen Elemente durch ein Komma voneinander getrennt. Die <a href="https://www.starkerstart.uni-frankfurt.de/59989505/A15_Kommaregeln_kompakt.pdf?" target="_blank" rel="noopener"><strong>Universität Frankfurt</strong></a> hat dazu übrigens eine kompakte Übersicht erstellt.</p>
</dd><dt><h4>Was gibt es alles für Kommaregeln?</h4></dt><dd><p>Im Deutschen kennt man sechs Hauptregeln dazu. Sie besagen zum Beispiel, dass man Satzeinschübe vom restlichen Satz abtrennen muss. Auch bei bestimmten Konjunktionen ist ein Komma nötig. Dazu gehören etwa „sondern“, „aber“ oder „außerdem“. Zusätzlich zu diesen Regeln solltest Du auch auf die Richtlinien zur <a href="/layout-formatierung-masterarbeit/"><strong>Formatierung</strong></a> achten.</p>
</dd><dt><h4>Wann darf kein Komma gesetzt werden?</h4></dt><dd><p>Das ist in der Regel dann der Fall, wenn Satzglieder durch „und“ sowie „oder“ verbunden sind. Auch bei verkürzten Vergleichen mit „wie“ oder „als“ ist kein Satzzeichen nötig. Neben diesen Regeln solltest Du in Deiner Abschlussarbeit auch die <a href="/tipps-rechtschreibung/"><strong>Rechtschreibung</strong></a> im Blick haben. Denn diese ist ebenso wichtig.</p>
</dd><dt><h4>Wo kommt das Komma bei „sowohl als auch“ hin?</h4></dt><dd><p>In den meisten Fällen setzt man zwischen „sowohl“ und „als auch“ keinen Strich. Dies ändert sich nur, wenn andere Satzglieder beteiligt sind, die eine Trennung verlangen. Dazu zählen etwa Einschübe.</p>
</dd><dt><h4>Wie ist die Kommasetzung beim Infinitiv mit zu?</h4></dt><dd><p>Das Interpunktionszeichen ist unter anderem dann nötig, wenn die Infinitivgruppe durch ein Signalwort (z. B. daran, darauf) angekündigt wird. Auch bei einem Einschub oder einer besonderen Betonung der Gruppe ist eine Abgrenzung notwendig.</p>
</dd></dl>
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			</item>
		<item>
		<title>Zahlen ausschreiben in der Masterarbeit – so geht’s</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/zahlen-ausschreiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2024 16:29:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Du eine wissenschaftliche Arbeit schreibst, solltest Du selbst an kleine Formalitäten denken. Dazu gehört etwa, ab wann man Zahlen in der Masterarbeit ausschreiben sollte. Wir klären Dich darüber auf, damit Du auch hierbei alles richtig machen kannst.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Ab wann muss man Zahlen in der Masterarbeit ausschreiben? Wenn Du Dir diese Frage schon einmal gestellt hast, findest Du hier endlich alle Antworten, die Du benötigst! Wir gehen die einzelnen Konventionen durch und klären, worauf Du achten solltest. Du bist Dir auch bei anderen Aspekten Deiner Arbeit unsicher? Dann werfen wir im <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat der Masterarbeit</a></strong> gerne einen genauen Blick auf Deinen Text!</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#wann-zahlen-ausschreiben">Wann muss ich Zahlen in der Masterarbeit ausschreiben?</a></li>



<li><a href="#zahlen-ausschreiben-anleitung">Zahlen ausschreiben – Anleitung</a></li>



<li><a href="#faqs-zahlen-ausschreiben">FAQs – Zahlen ausschreiben in der Masterarbeit</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="wann-zahlen-ausschreiben">Wann muss ich Zahlen in der Masterarbeit ausschreiben?</h2>



<p>Ob und wann Du Zahlen in der Masterarbeit ausschreiben musst, kommt in erster Linie auf die Richtlinien Deiner Universität an. Denn seitens der deutschen <strong><a href="/tipps-rechtschreibung/">Rechtschreibung</a></strong> gibt es dazu keine verpflichtenden Vorgaben. Doch keine Sorge, es gibt dennoch einige etablierte Normen, an die Du Dich halten kannst. Dazu gehört etwa, dass Du Zahlwörter als Wort ausschreibst, wenn sie aus nicht mehr als zwei Silben bestehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="zahlen-ausschreiben-anleitung">Zahlen ausschreiben – Anleitung</h2>



<p>Ein genaues Regelwerk zum Zahlen ausschreiben gibt es also nicht. Wir schauen uns jedoch einige verbreitete Gewohnheiten an. Diese können Dir als Leitfaden dienen, wenn Du dabei bist, Deine <strong><a href="/ratgeber-masterarbeit-schreiben-hilfe-tipps/">Masterarbeit zu schreiben</a></strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zahlen über zwei Millionen</h3>



<p>Schreibt man Zahlen unter zwei Millionen aus, werden die Zahlwörter klein und zusammengeschrieben. Handelt es sich jedoch um Beträge über zwei Millionen, schreibt man getrennt.</p>



<p>Beispiel:<br>dreitausendfünfhundertsechsundneunzig; drei Millionen einhundertachtzig</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ordinalzahlen</h3>



<p>Ordinal- oder Ordnungszahlen schreibt man aus. Zudem ist hier fast immer die Großschreibung nötig, außer sie werden als Adjektiv verwendet.</p>



<p>Beispiele:&nbsp;<br>die erste Läuferin; der Zweite; als Vierter</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/12/wann-zahlen-ausschreiben.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/12/wann-zahlen-ausschreiben.jpg" alt="Wann muss man Zahlen ausschreiben" class="wp-image-7732" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/12/wann-zahlen-ausschreiben.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/12/wann-zahlen-ausschreiben-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/12/wann-zahlen-ausschreiben-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: In einigen Fällen müssen Zahlen in der Masterarbeit ausgeschrieben werden.</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Einheiten &amp; Währungen</h3>



<p>Wenn es um Einheiten oder Währungen geht, werden Zahlen meist als Ziffern geschrieben. Anders sieht es jedoch aus, wenn Maßeinheiten, Währungen &amp; Co. als Wörter ausgeschrieben sind. In diesem Fall hast Du die Wahl.</p>



<p>Beispiele:<br>5 m; 3 EUR; 10 Euro oder zehn Euro</p>



<p>Möchtest Du Geldbeträge dennoch als Wort schreiben, ist auch hier die Kleinschreibung korrekt. Kommata ersetzt Du zudem durch ein Leerzeichen:</p>



<p>Beispiel:<br>einundsechzig achtzig oder einundsechzig Euro achtzig Cent</p>



<h3 class="wp-block-heading">Datumsangaben</h3>



<p>Um ein Datum korrekt anzugeben, kannst Du den Monat entweder als Zahl oder als Wort schreiben. Die Angaben zum Tag und zum Jahr werden hingegen immer in Ziffern gemacht.</p>



<p>Beispiele:<br>6. Dezember 2019; 06.12.2019</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kapitel, Tabellen &amp; Abbildungen</h3>



<p>Sobald Du in Deiner Arbeit auf bestimmte Tabellen, Abbildungen oder Kapitel verweisen möchtest, nutzt Du dazu Ziffern. Das gilt auch im Fließtext (z.&nbsp;B.: Aus Abbildung 2 geht hervor …). Die einzige Ausnahme hiervon ist der Gebrauch von Ordinalzahlen. Diese schreibt man aus.</p>



<p>Beispiel:<br>Im ersten Kapitel …</p>



<p><em>Nun sollte klarer sein, wann genau Du Zahlen ausschreiben solltest und wann dies nicht nötig ist. In Deiner Masterarbeit solltest Du vor allem darauf achten, Dich für eine Schreibweise zu entscheiden, wenn Dir mehrere korrekte Varianten zur Auswahl stehen. Ist alles erledigt, fehlt lediglich die <strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong>, bevor Du abgeben kannst.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-zahlen-ausschreiben">FAQs – Zahlen ausschreiben in der Masterarbeit</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Wie schreibt man Zahlen in einer Abschlussarbeit?</h4></dt><dd><p>Das kann abhängig von der jeweiligen Universität und dem Fachbereich sein. Daher ist ein Blick in die jeweiligen Richtlinien wichtig. Dasselbe gilt, wenn es um die <a href="/layout-formatierung-masterarbeit/"><strong>Formatierung</strong></a> geht. In der deutschen Rechtschreibung gibt es hingegen keine Regelung mehr, die etwa besagt, dass Zahlen bis zwölf ausgeschrieben werden müssen.</p>
</dd><dt><h4>Wird Prozent in wissenschaftlichen Arbeiten ausgeschrieben?</h4></dt><dd><p>Im Fließtext kann man „Prozent“ in der Regel als Wort schreiben, außer Deine Uni hat andere Richtlinien festgelegt. In Tabellen nutzt man hingegen immer das Prozentzeichen. Achte in jedem Fall auf Einheitlichkeit.</p>
</dd><dt><h4>Wie schreibt man Zahlen in wissenschaftlichen Arbeiten im APA-Format?</h4></dt><dd><p>Nach den APA-Richtlinien gilt, dass alle Zahlen über 10 als Ziffern geschrieben werden. Einige weitere Hinweise zum APA-Format liefert beispielsweise die <a href="https://www.inspo.uni-stuttgart.de/institut/aii/dokumente/APA-Manuskriptgestaltung-Angabe-statistischer-Werte-Zitieren-Literatur.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>Universität Stuttgart</strong></a>.</p>
</dd><dt><h4>Wann muss ich Zahlen nicht ausschreiben?</h4></dt><dd><p>Das ist etwa bei Jahreszahlen oder der Nummerierung von Abbildungen und Tabellen der Fall. Auch vor Einheiten oder Währungszeichen schreibt man lediglich Ziffern (z. B. 2 km).</p>
</dd><dt><h4>Sollten ausgeschriebene Zahlen großgeschrieben werden?</h4></dt><dd><p>Nein, alle Zahlen unter einer Million werden kleingeschrieben. Übrigens sollte man ebenfalls darauf achten, Sätze nicht mit ausgeschriebenen Ziffern zu beginnen. Dies ist in der <strong>Umgangssprache</strong> zwar erlaubt, sollte in wissenschaftlichen Arbeiten jedoch vermieden werden.</p>
</dd></dl>
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			</item>
		<item>
		<title>Vorbereitung &#038; Durchführung von Experteninterviews</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/experteninterview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 15:52:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliche Methoden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Deine Masterarbeit benötigst Du spezialisiertes Wissen, das Dir Fachliteratur nicht liefern kann? Dann ist ein Experteninterview vielleicht die passende Methode für Dich. Wir verraten Dir, worauf Du dabei achten solltest.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/experteninterview/">Vorbereitung &#038; Durchführung von Experteninterviews</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Wenn Du mithilfe von Fachliteratur nur wenige Informationen zu Deinem Thema finden kannst, können Experteninterviews die Lösung sein. Hierzu ist jedoch eine genaue Planung nötig und auch bei der Umsetzung gilt es einiges zu beachten. Wir zeigen Dir, wie genau Du vorgehen solltest, damit Deine Interviews erfolgreich verlaufen. Übrigens sind wir ebenso zur Stelle, wenn Du ein <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat der Masterarbeit</a></strong> in Anspruch nehmen möchtest. Hier sorgen wir für den Feinschliff Deiner Arbeit.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#was-ist-ein-experteninterview">Was ist ein Experteninterview?</a></li>



<li><a href="#experteninterview-vorbereitung">Vorbereitung auf das Experteninterview</a></li>



<li><a href="#durchfuehrung">Durchführung des Gesprächs</a></li>



<li><a href="#experteninterview-nachbereitung">Das Experteninterview nachbereiten</a></li>



<li><a href="#tipps-umsetzung">3 Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung</a></li>



<li><a href="#faqs-experteninterview">FAQs zum Experteninterview für die Masterarbeit</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-ist-ein-experteninterview">Was ist ein Experteninterview?</h2>



<p>Ein Experteninterview ist eine qualitative Methode zur Untersuchung von wissenschaftlichen Fragestellungen. Anstatt die benötigten Informationen aus der Fachliteratur zu ziehen, befragt man bei dieser Methode Expertinnen und Experten eines bestimmten Fachgebietes. Dies bietet sich besonders dann an, wenn man eine Fragestellung untersucht, zu der es bisher nicht genügend Primärquellen gibt. Diese Methode ist ebenfalls nützlich, wenn es in Deiner Abschlussarbeit um eine bestimmte Personengruppe oder ein spezifisches Unternehmen gehen soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="experteninterview-vorbereitung">Vorbereitung auf das Experteninterview</h2>



<p>Bevor Du mit dem ersten Experteninterview beginnen kannst, solltest Du bereits ein Thema, eine Fragestellung sowie Hypothesen haben. Das Ziel der Befragung ist dann, zu prüfen, ob diese Hypothesen zutreffen oder nicht. Um letztlich ein erfolgreiches Interview zu führen, solltest Du bei der Vorbereitung an Folgendes denken:</p>



<ul>
<li><strong>Ziele definieren:</strong>&nbsp;<br>Kläre vorab, was Du mit Deinem Experteninterview erreichen möchtest.&nbsp;</li>



<li><strong>Wahl der Expertinnen und Experten:</strong><br>Überlege Dir, welche Qualifikationen die befragten Fachpersonen haben sollten. Ein wichtiger Punkt ist ebenfalls, wie Du sie am besten erreichen kannst.</li>



<li><strong>Interviewart festlegen:</strong><br>Es gibt unterschiedliche Arten von Interviews. Entscheide daher, welches am besten für Deine Fragestellung geeignet ist. Hast Du Dich für eine Form mit Leitfaden entschieden, solltest Du in diesem den gesamten Ablauf der Befragung notieren. Ähnlich wie beim <strong><a href="/umfrage-erstellen/">Umfrage erstellen</a></strong>, sollten alle Fragen zuvor wohlüberlegt sein.&nbsp;</li>



<li><strong>Technik:</strong><br>Beim Führen Deiner Experteninterviews hast Du verschiedene technische Möglichkeiten. Du kannst Dich entweder mit Deiner Interviewpartnerin bzw. Deinem Interviewpartner treffen (Face-to-Face), Deine Fragen per E-Mail zukommen lassen oder ein Telefongespräch sowie Video-Call vereinbaren.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/experteninterview-einverstaendnis.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/experteninterview-einverstaendnis.jpg" alt="Einverständnis für ein Experteninterview" class="wp-image-7638" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/experteninterview-einverstaendnis.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/experteninterview-einverstaendnis-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/experteninterview-einverstaendnis-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Vor dem Experteninterview solltest Du Dir unbedingt die Einverständniserklärung unterzeichnen lassen.</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="durchfuehrung">Durchführung des Gesprächs</h2>



<p>Wenn Du das Experteninterview Face-to-Face durchführst, dürfen ein gutes Aufnahmegerät, Dein Fragebogen und die Einverständniserklärung für den Tonmitschnitt nicht fehlen. Beginne das Gespräch mit einer kurzen Begrüßung sowie einer Erklärung Deines Themas. Dann ist es Zeit für Deine Fragen und mögliche Rückfragen. Hast Du alles erfahren, kannst Du das Gespräch beenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="experteninterview-nachbereitung">Das Experteninterview nachbereiten</h2>



<p>Um Deine gewonnenen Informationen nutzen zu können, ist eine Nachbereitung nötig. Der wohl wichtigste Schritt hierbei ist die <strong><a href="/audio-transkription-interviews/">Audiotranskription für Dein Interview</a></strong>. Wenn Du alle Inhalte verschriftlicht vorliegen hast, kannst Du mit der Datenanalyse weitermachen. Dazu kodierst und kategorisierst Du die Informationen im Transkript. Wie genau dies geschieht, hängt von Deiner jeweiligen Fragestellung ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="tipps-umsetzung">3 Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung</h2>



<p>Bevor Du damit beginnst, einen Leitfaden für das Experteninterview zu erstellen oder die ersten Fachpersonen zu kontaktieren, haben wir noch einige Tipps für Dich. Diese sollten Dir bei der Umsetzung weiterhelfen:</p>



<p>1. Deine Fragen sollten möglichst offen gestellt sein. Dies ermöglicht den befragten Expertinnen und Experten, mehr über ihr Fachgebiet zu erzählen.</p>



<p>2. In der Regel gehört das Transkript der Interviews vollständig in Deinen Anhang. Prüfe jedoch, wie genau dies in Deinem Studiengang gehandhabt wird.&nbsp;</p>



<p>3. Für den Erfolg eines persönlichen Gesprächs sind nicht nur die passenden Fragen nötig. Du solltest zudem für eine angenehme Atmosphäre während des Gesprächs sorgen. Dies ermöglicht einen besseren Gesprächsfluss und baut Vertrauen auf.</p>



<p><em>Du kannst Experteninterviews dazu nutzen, fundierte Informationen zu Themen zu sammeln, zu denen es bisher nur wenige Quellen gibt. Dazu ist es sinnvoll, einen Interviewleitfaden zu erstellen. Neben dem Inhalt Deiner Bachelorarbeit ist übrigens auch die <strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong> ein wichtiges Bewertungskriterium. Plane daher genügend Zeit für diesen Schritt ein.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-experteninterview">FAQs zum Experteninterview für die Masterarbeit</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Was versteht man unter einem Experteninterview?</h4></dt><dd><p>Hierbei handelt es sich um eine qualitative Forschungsmethode, bei der Du Spezialistinnen und Spezialisten eines Fachgebietes interviewst. Auf diese Weise kannst Du Informationen zu einem spezifischen Thema aus erster Hand gewinnen. Die Auswertung erfolgt dann über eine strukturierte Inhaltsanalyse. Würdest Du stattdessen quantitative Interviews durchführen, könntest Du <strong><a href="/statistische-ergebnisse-formulieren/">statistische Ergebnisse formulieren</a></strong>. Obwohl Du die meisten Informationen durch Deine Interviews erhalten hast, ist eine korrekte Quellenarbeit wichtig. Lass daher unbedingt am Ende eine <a href="/plagiatspruefung/"><strong>Plagiatsprüfung</strong></a> durchführen.</p>
</dd><dt><h4>Wie lange soll ein Experteninterview dauern?</h4></dt><dd><p>In Bezug auf die Länge gibt es keine Richtlinien. Um ein Thema zu vertiefen, sollte es jedoch mindestens 20 bis 30 Minuten dauern. Besprich die Länge am besten mit Deinen Betreuenden und beachte außerdem, wie viel Zeit die befragten Fachpersonen zur Verfügung haben.</p>
</dd><dt><h4>Wann ist ein Experteninterview sinnvoll?</h4></dt><dd><p>Wie auch die <strong><a href="https://www.wb-fernstudium.de/magazin/ratgeber/abschlussarbeiten/experteninterview-bachelorarbeit.html?srsltid=AfmBOoo_wm2ehlGJQ33SzfhzXAQN3pqDMlHaZpEmuO0Pq8SqluwrZZRg" target="_blank" rel="noopener">Wilhelm Büchner Hochschule</a></strong> betont, sind sie besonders sinnvoll, wenn es nur wenig Literatur zu Deinem Thema gibt.</p>
</dd><dt><h4>Wie viele Fragen sollte ein Experteninterview haben?</h4></dt><dd><p>Das kommt darauf an, wie lang das Interview sein soll. Auch die Komplexität Deiner Fragen spielt eine Rolle. Du kannst bei einem 30 bis 60 Minuten langem Gespräch jedoch mit ca. 5 bis 10 Fragen rechnen.</p>
</dd><dt><h4>Wie viele Experteninterviews braucht man für eine Masterarbeit?</h4></dt><dd><p>Je nachdem, welche Forschungsfrage Du untersuchst, solltest Du zwischen 5 und 15 Fachpersonen befragen.</p>
</dd></dl>
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		<item>
		<title>Apostroph – Verwendung &#038; Beispiele</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/apostroph/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 15:46:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Apostroph nennt man auch Hochkomma. Er wird hauptsächlich dazu verwendet, eine Auslassung einzelner Buchstaben zu signalisieren. Doch das ist noch nicht alles, was Du über dieses Satzzeichen wissen solltest. Alles Weitere erfährst Du in diesem Artikel.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Der Apostroph gehört zur Interpunktion im Deutschen. Er wird etwa bei der Auslassung von Buchstaben in einem Wort verwendet. Bei diesem Satzzeichen kommt es jedoch häufig zu Flüchtigkeitsfehlern, weswegen wir uns die richtige Anwendung noch einmal genau anschauen. Wenn Du neben der Verwendung des Auslassungszeichens weitere Schwierigkeiten hast, helfen wir übrigens gerne, indem wir die <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Masterarbeit korrekturlesen</a></strong>.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#apostroph-definition">Apostroph im Deutschen – Definition</a></li>



<li><a href="#apostroph-verwendung">In welchen Fällen verwendet man ein Apostroph?</a></li>



<li><a href="#wann-kein-hochkomma">Hier darf kein Hochkomma stehen</a></li>



<li><a href="#tipps-apostroph">3 Tipps für die Verwendung des Apostrophs</a></li>



<li><a href="#faqs-apostroph">FAQs zum Apostroph</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="apostroph-definition">Apostroph im Deutschen – Definition</h2>



<p>Der Apostroph ist ein Satzzeichen, der aufgrund seines Aussehens auch als Hochkomma bezeichnet wird. Im Deutschen nutzen wir ihn hauptsächlich als Auslassungszeichen, um das Weglassen einzelner Buchstaben zu signalisieren. Eine solche Verkürzung kommt besonders in der <strong>Umgangssprache</strong> häufig vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="apostroph-verwendung">In welchen Fällen verwendet man ein Apostroph?</h2>



<p>Für eine korrekte <strong><a href="/tipps-rechtschreibung/">Rechtschreibung</a></strong> solltest Du unbedingt wissen, wann man den Apostroph setzen muss. Daher kannst Du Dein Wissen über die Verwendung dieses Satzzeichens hier noch einmal auffrischen. Dabei gibt es übrigens je nach Sprache Unterschiede. Im Englischen nutzt Du das Hochkomma zum Beispiel regulär beim Genitiv (z.&nbsp;B. the professor’s desk). Im Deutschen verwendest Du es hingegen bei:</p>



<ul>
<li><strong>Verkürzung eines Wortes:</strong><br>Wenn man bei einem Wort einen oder mehrere Buchstaben auslässt, signalisiert man dies mit einem Apostroph. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn es ansonsten zu einer eingeschränkten Lesbarkeit kommen würde.<br><br>Beispiel:&nbsp;<br>Lang ist’s her.</li>



<li><strong>Verschriftlichung von Alltagssprache:</strong><br>In unserer gesprochenen Alltagssprache finden sich häufig Verkürzungen. Wenn man diese schriftlich niederschreiben möchte, nutzt man ebenfalls ein Hochkomma. Einige Wörter werden jedoch so oft in verkürzter Version geschrieben, dass hierbei kein Hochkomma mehr nötig ist (z.&nbsp;B. zur, fürs etc.).<br><br>Beispiel:<br>Was soll’n das?</li>



<li><strong>Genitiv auf einen S-Laut:</strong><br>Wenn Namen auf einen S-Laut (-s, -ss, -tz, -ß, -ce, -x, -z) enden, kannst Du den Genitiv im Deutschen nur mit einem Apostroph bilden.<br><br>Beispiel:<br>Alice’ Kaninchen</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/apostroph-verwendung.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/apostroph-verwendung.jpg" alt="Apostroph verwenden – so geht's" class="wp-image-7705" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/apostroph-verwendung.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/apostroph-verwendung-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/apostroph-verwendung-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Das Apostroph verwenden – so geht&#8217;s</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="wann-kein-hochkomma">Hier darf kein Hochkomma stehen</h2>



<p>Um einen Apostroph fehlerfrei verwenden zu können, sollte man ebenfalls wissen, wann es nicht angebracht ist. Dies ist bei allen Namen der Fall, die nicht auf einen der erwähnten&nbsp;<em>s-Laute</em>&nbsp;endet. Auch bei der Bildung des Plurals wird kein Hochkomma angefügt. Diese Beispiele sollten die richtige Nutzung verdeutlichen:</p>



<ul>
<li>Korrekt: Harrys Brille<br>Falsch: Harry’s Brille</li>



<li>Korrekt: PDFs<br>Falsch: PDF’s</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="tipps-apostroph">3 Tipps für die Verwendung des Apostrophs</h2>



<p>Damit Du bei der Verwendung des Hochkommas garantiert nicht mehr durcheinanderkommst, sind hier noch drei Tipps für Dich:</p>



<ol type="1">
<li>Achte auf die richtige <strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong>. Um ein Hochkomma zu erzeugen, musst Du die Tasten Alt + Umschalt + # oder alternativ Alt + 0146 drücken.&nbsp;</li>



<li>Vermeide den Deppenapostroph. Damit ist das Hochkomma im Genitiv bei Namen, die nicht auf einen S-Laut enden, gemeint.</li>



<li>Wenn Du Deine Arbeit auf Englisch verfasst, musst Du darauf achten, dass hier andere Regelungen für das Hochkomma gelten.</li>
</ol>



<p><em>Nachdem Du nun alle Regeln zum Apostroph wiederholt hast, hast Du mit diesem Satzzeichen bestimmt keine Schwierigkeiten mehr. Bei der Anwendung ist es zusätzlich wichtig, das Satzzeichen richtig zu formatieren. Hast Du auf alles geachtet, fehlt am Ende Deiner Masterarbeit lediglich die <strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong>.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-apostroph">FAQs zum Apostroph</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Wann setzt man ein Apostroph?</h4></dt><dd><p>Wie auch die Universität Zürich beschreibt, begegnet Dir das Hochkomma primär bei Auslassungen innerhalb eines Wortes. Zusätzlich musst Du es bei Namen oder Eigennamen setzen, die mit einem Zischlaut enden. Denn ohne das Hochkomma könntest Du den Genitiv nicht korrekt bilden (z. B. James’ Sohn).</p>
</dd><dt><h4>Wie sieht ein richtiger Apostroph aus?</h4></dt><dd><p>Das Hochkomma sieht folgendermaßen aus: ’</p>
</dd><dt><h4>Wann nutzt man das Apostroph-S bei Namen?</h4></dt><dd><p>Dies ist der Fall, wenn Du den Genitiv bilden möchtest und ein Name auf ein <i>-s</i>, <i>-ce</i>, <i>-x</i>, <i>-z</i>, <i>-ss</i>, <i>-tz </i>oder <i>-ß </i>endet. Das Satzzeichen ersetzt das besitzanzeigende <i>-s </i>für den Genitiv, da ansonsten die Lesefreundlichkeit eingeschränkt werden würde.</p>
</dd><dt><h4>Was sind Beispiele für die Verwendung des Hochkommas?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Einige Beispiele für das Auslassungszeichen sind:</p>
<ul>
<li>Ich hab’s gewusst!</li>
<li>’Ne Tasse Kakao, bitte.</li>
<li>Fritz’ Fahrrad</li>
</ul>
</dd><dt><h4>Wo kommt der Apostroph hin?</h4></dt><dd><p>Wenn Du Buchstaben auslässt, setzt Du das Satzzeichen an die ausgelassene Stelle (z. B. <i>Wie geht’s </i>statt <i>Wie geht es</i>). Soll der Genitiv bei einem S-Laut angezeigt werden, setzt Du das Auslassungszeichen an das Ende des Namens (z. B. <i>Florence’ Buchhandlung</i>).</p>
</dd></dl>
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<ul>
<li>Ich hab’s gewusst!</li>
<li>’Ne Tasse Kakao, bitte.</li>
<li>Fritz’ Fahrrad</li>
</ul>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/apostroph/">Apostroph – Verwendung &amp; Beispiele</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was versteht man unter Nominalisierung?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/nominalisierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 16:15:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nominalisierung bezeichnet man auch als Substantivierung. Hierbei wandelt man Wortarten wie Adjektive oder Verben in Nomen um. Doch wie genau funktioniert dieses Sprachphänomen überhaupt und wozu benötigst Du es in der Abschlussarbeit? Diese Fragen klären wir in unserem Artikel!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/nominalisierung/">Was versteht man unter Nominalisierung?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Man kann manche Wortarten in Substantive umwandeln, das bezeichnet man dann als Nominalisierung. Sie wird beispielsweise dazu verwendet, Informationen zu komprimieren. Dies kann auch für Deine Abschlussarbeit nützlich sein. Dasselbe gilt für ein <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat der Masterarbeit</a></strong>, in welchem Dein Stil und Deine Grammatik geprüft werden.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#nominalisierung-definition">Was ist eine Nominalisierung?</a></li>



<li><a href="#nominalisierung-bildung">Wie bildet man eine Nominalisierung?</a></li>



<li><a href="#beispiele-fuer-nominalisierung">Beispiele für die Nominalisierung</a></li>



<li><a href="#nominalstil">Nominalstil in wissenschaftlichen Arbeiten</a></li>



<li><a href="#faqs-nominalisierung">FAQs zur Nominalisierung</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="nominalisierung-definition">Was ist eine Nominalisierung?</h2>



<p>Mit der Nominalisierung ist die Umwandlung von Verben, Adjektiven und anderen Wortarten in Substantive gemeint. Daher bezeichnet man diesen Prozess auch als Substantivierung. Er findet immer dann Anwendung, wenn Du Zustände, Eigenschaften oder Handlungen verallgemeinern möchtest. Auf diese Weise kannst Du etwa die Tätigkeit von der handelnden Person abstrahieren. Insbesondere bei einem <strong><a href="/wissenschaftlicher-schreibstil/">wissenschaftlichen Schreibstil</a></strong> ermöglicht die Substantivierung zudem eine formellere und präzisere Beschreibung von Handlungen. Zur besseren Visualisierung siehst Du hier ein Beispiel:</p>



<p><strong>Beispiel:</strong>&nbsp;</p>



<p>Nachdem der Versuch durchgeführt wurde … (ohne Substantivierung)<br>Nach der Durchführung des Versuchs … (mit Substantivierung)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="nominalisierung-bildung">Wie bildet man eine Nominalisierung?</h2>



<p>Das genaue Vorgehen bei der Nominalisierung ist immer abhängig davon, welche Wortart Du substantivieren möchtest. Es ist beispielsweise möglich, Wörter durch das Anfügen einer Endung oder das Voranstellen eines Artikels zu nominalisieren. Doch keine Sorge, wir gehen im Einzelnen darauf ein, damit keine Fragen mehr offenbleiben:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bei Adjektiven</h3>



<p>Für die Nominalisierung von Adjektiven hast Du mehrere Möglichkeiten. Besonders häufig findet die Bildung mithilfe eines bestimmten oder unbestimmten Artikels statt. Doch auch durch ein vorangestelltes Zahlwort oder ein Pronomen wird aus dem Adjektiv ein Nomen. Wir haben einige Beispiele dazu für Dich:</p>



<ul>
<li><em>Das Große</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Ganze</em></li>



<li>Sie hat&nbsp;<em>ihr Bestes</em>&nbsp;gegeben</li>



<li>Er hatte&nbsp;<em>wenig Negatives</em>&nbsp;zu sagen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Substantivierung von Verben</h3>



<p>Auch Verben lassen sich substantivieren. Dazu kannst Du eine Vorsilbe oder eine Endung anhängen. Der Infinitiv eines Verbs kann ebenfalls zum Nominalisieren genutzt werden. Du musst hierzu den Infinitiv lediglich großschreiben und den Artikel „das“ davor setzen. Bei der vierten Variante bildet das Partizip Perfekt den Ausgangspunkt. Dieses Partizip bildest Du durch das Präfix&nbsp;<em>Ge-</em>, den Verbstamm sowie die Suffixe&nbsp;<em>-en</em> oder&nbsp;<em>–(e)t</em>. Im Folgenden gibt es einige Beispiele dazu:</p>



<ul>
<li>Das&nbsp;<em>Ge</em>rede (Vorsilbe)</li>



<li>Die Entsteh<em>ung</em>&nbsp;(Endung)</li>



<li>Das Schreiben (Infinitiv)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Wortarten</h3>



<p>Es gibt einige weitere Wortarten, die für eine Substantivierung ebenfalls infrage kommen. Dies gilt für Zahlwörter (<em>das Dritte</em>), Adverbien (<em>das Jetzt und Hier</em>), Präpositionen (<em>das Dazwischen</em>) sowie Pronomen (<em>das Ihre</em>).</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/nominalisierungen-beispiele.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/nominalisierungen-beispiele.jpg" alt="Nominalisierungen – Beispiele" class="wp-image-7708" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/nominalisierungen-beispiele.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/nominalisierungen-beispiele-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/nominalisierungen-beispiele-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Nominalisierungen – Beispiele</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="beispiele-fuer-nominalisierung">Beispiele für die Nominalisierung</h2>



<p>Um ein noch besseres Gefühl für die Substantivierung zu bekommen, eignen sich konkrete Beispielsätze. Wenn Du Schwierigkeiten beim Erkennen von Substantivierungen hast, kann zudem ein Blick auf die Signalwörter helfen. Denn in einigen Fällen treten gemeinsam mit den nominalisierten Wörtern verschiedene Begleiter auf. Bei diesen kann es sich unter anderem um Pronomen (<em>dein</em>,&nbsp;<em>sein</em>), Artikel, Präpositionen (<em>zum</em>, <em>beim</em>) oder Wörter handeln, die Mengen angeben (<em>nichts</em>,&nbsp;<em>viel</em>). Hier sind einige Beispiele inklusive Signalwörter:</p>



<ul>
<li><em>Das Formulieren</em>&nbsp;der Forschungsfrage ist essenziell für den Erfolg der Studie.</li>



<li><em>Ihre Vermutung</em>&nbsp;konnte nach eingehender&nbsp;<em>Untersuchung</em>&nbsp;bestätigt werden.</li>



<li>Die Untersuchungen von XY trugen maßgeblich&nbsp;<em>zum Verständnis</em>&nbsp;der Thematik bei.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="nominalstil">Nominalstil in wissenschaftlichen Arbeiten</h2>



<p>Vom Nominalstil spricht man, wenn in einem Text besonders viele Nominalisierungen vorkommen. Er wird in Abschlussarbeiten häufig verwendet, um Informationen besser auf den Punkt zu bringen und formaler zu formulieren. Wie auch die <strong><a href="https://home.uni-leipzig.de/schreibportal/nominalstil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Universität Leipzig</a></strong> betont, kann eine vermehrte Substantivierung jedoch auch die Lesefreundlichkeit einschränken. Dieser Schreibstil hat also sowohl Vor- als auch Nachteile und sollte in Deinem Text daher nicht übermäßig verwendet werden. Anders sieht es übrigens bei Füllwörtern oder anderen Bestandteilen der <strong>Umgangssprache</strong> aus. Denn solche Wörter solltest Du generell aus Deinen wissenschaftlichen Texten verbannen.</p>



<p><em>Nun ist es bestimmt kein Problem mehr für Dich, Substantivierungen zu erkennen oder zu bilden. Richtig eingesetzt, können sie Dir dabei helfen, Vorgänge präzise und formaler zu beschreiben. Für eine gelungene Abschlussarbeit kommt es jedoch nicht nur auf einen angemessenen Schreibstil an. Schließlich muss auch die <strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong> alle Anforderungen erfüllen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-nominalisierung">FAQs zur Nominalisierung</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Wie funktioniert die Nominalisierung?</h4></dt><dd><p>Bei der Substantivierung erfolgt eine Umwandlung von einem Verb, einem Adjektiv oder einer anderen Wortart zu einem Nomen. Wie genau dies geschieht, kommt auf die jeweilige Wortart an. Häufig setzt man jedoch einen bestimmten oder unbestimmten Artikel oder eine Präposition vor das Wort, das man substantivieren möchte.</p>
</dd><dt><h4>Was sind Signalwörter bei der Nominalisierung?</h4></dt><dd><p>Zu den Signalwörtern gehören etwa Numerale, Präpositionen oder Artikel. Genauso wie die Substantivierung findet übrigens auch der <a href="/konjunktiv/"><strong>Konjunktiv</strong></a> häufig Anwendung in der Abschlussarbeit.</p>
</dd><dt><h4>Wann wird nominalisiert?</h4></dt><dd><p>Diese Art zu formulieren, begegnet Dir beispielsweise in wissenschaftlichen Texten. Auch in der Verwaltung nutzt man ihn häufig, um Informationen präzise und komprimiert zu übermitteln. Achte hierbei unbedingt auf die korrekte <a href="/tipps-rechtschreibung/"><strong>Rechtschreibung</strong></a>, denn die nominalisierten Wörter müssen großgeschrieben werden.</p>
</dd><dt><h4>Was ist der Nominalstil?</h4></dt><dd><p>Hierunter versteht man einen Schreibstil, bei dem Abläufe und Tätigkeiten vermehrt über Nomen ausgedrückt werden. Dazu wandelt man Verben, Adjektive sowie andere Wortarten in Nomen um. Man verwendet ihn etwa in der Abschlussarbeit, sollte ihn hier aber in Maßen nutzen. In Bezug auf die Abschlussarbeit ist außerdem die <a href="/plagiatspruefung/"><strong>Plagiatsprüfung</strong></a> von großer Bedeutung.</p>
</dd><dt><h4>Was sind Beispiele für eine Nominalisierung?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Hier siehst Du ein paar Beispiele für unterschiedliche Wortarten:</p>
<ul>
<li>Das Sitzen ist ungesund. (Verb)</li>
<li>Das einzig Gute an der Situation war … (Adjektiv)</li>
<li>Das Danach war unbekannt. (Präposition)</li>
</ul>
</dd></dl>
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<ul>
<li>Das Sitzen ist ungesund. (Verb)</li>
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		<title>Bindestrich – Verwendung, Regeln &#038; Beispiele im Überblick</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/bindestrich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Oct 2024 14:58:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Du an Deiner Masterarbeit arbeitest, sollte jedes Detail bis hin zum Bindestrich stimmen. Daher zeigen wir Dir noch einmal, welche Regeln Du bei diesem Satzzeichen beachten solltest und wie Du es korrekt verwendest.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/bindestrich/">Bindestrich – Verwendung, Regeln &amp; Beispiele im Überblick</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
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<p><em>Wann genau nutzt man den Bindestrich eigentlich? Auf welche Regeln sollte man dabei achten? Diese und einige weitere Fragen klären wir in unserem Artikel. Somit sollte die richtige Verwendung dieses Satzzeichens kein Problem mehr für Dich sein. Ob alles korrekt ist, kannst Du beim <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Masterarbeit korrekturlesen</a></strong> noch einmal eingehend prüfen.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#bindestrich-definition">Was genau ist ein Bindestrich?</a></li>



<li><a href="#bindestrich-verwendung-regeln">Verwendung des Bindestrichs – allgemeine Regeln</a></li>



<li><a href="#freiwilliger-trennungsstrich">In diesen Fällen kannst Du den Trennungsstrich verwenden</a></li>



<li><a href="#bindestrich-anwendungsbeispiele">Bindestrich korrekt setzen – Anwendungsbeispiele</a></li>



<li><a href="#faqs-bindestrich">FAQs zum Bindestrich in der Masterarbeit</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="bindestrich-definition">Was genau ist ein Bindestrich?</h2>



<p>Der Bindestrich ist ein Satzzeichen und somit Teil der <strong><a href="/interpunktion/">Interpunktion</a></strong> im Deutschen. Manchmal bezeichnet man ihn auch als Viertelgeviertstrich oder als Trennungsstrich. Der Grund für den zweiten Namen ist, dass er häufig zur Trennung einzelner Wortbestandteile verwendet wird. Damit unterscheidet er sich ganz deutlich vom <strong><a href="/gedankenstrich/">Gedankenstrich</a></strong>, welcher länger ist und unter anderem bei Satzeinschüben zum Einsatz kommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="bindestrich-verwendung-regeln">Verwendung des Bindestrichs – allgemeine Regeln</h2>



<p>Für die Verwendung des Bindestrichs gibt es einige klare Regeln. Hast Du diese Grundsätze der <strong><a href="/tipps-rechtschreibung/">Rechtschreibung</a></strong> verinnerlicht, sollte das Satzzeichen Dir keine großen Schwierigkeiten mehr bereiten. Im Allgemeinen muss man Trennungsstriche in folgenden Fällen verwenden:</p>



<ul>
<li>Trennung von Wörtern am Zeilenende</li>



<li>Zusammengesetzte Wörter (z.&nbsp;B. Magen-Darm-Grippe)</li>



<li>Verbindung von Wörtern und Zahlen oder Abkürzungen (z.&nbsp;B. EU-Land)</li>



<li>Wenn man einzelne Wortteile weglässt (z.&nbsp;B. An- und Verkauf)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="freiwilliger-trennungsstrich">In diesen Fällen kannst Du den Trennungsstrich verwenden</h2>



<p>Manchmal ist die Entscheidung, ob Du einen Bindestrich setzen musst oder nicht, jedoch nicht so eindeutig. Denn es gibt Situationen, in denen Du selbst entscheiden kannst, ob Du einen Viertelgeviertstrich setzen möchtest oder nicht. Du kannst den Trennstrich beispielsweise setzen, wenn Du bei zusammengeschriebenen Wörtern die einzelnen Wortbestandteile hervorheben möchtest. Statt beispielsweise „Projektmanagementsoftware“ zu schreiben, könntest Du „Projektmanagement-Software“ daraus machen. Dies ergibt auch bei besonders langen zusammengesetzten Wörtern Sinn sowie bei Wörtern, die ansonsten zu Missverständnissen führen könnten. Dazu gehören etwa Wörter wie „Bewerbungsprozessoptimierung“ oder „Datenschutzgrundverordnung“. Auch bei englischsprachigen Wörtern, die zusammengesetzt werden, kann ein Bindestrich nützlich sein (z.&nbsp;B.: Online-Marketing oder E-Mail-Programm).</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/bindestrich-verwendung-beispiele.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/bindestrich-verwendung-beispiele.jpg" alt="Verwendung des Bindestrichs: Beispiele" class="wp-image-7594" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/bindestrich-verwendung-beispiele.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/bindestrich-verwendung-beispiele-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/bindestrich-verwendung-beispiele-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Beispiele für die korrekte Verwendung des Bindestrichs</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="bindestrich-anwendungsbeispiele">Bindestrich korrekt setzen – Anwendungsbeispiele</h2>



<p>Damit in Bezug auf den Bindestrich und seine Verwendung wirklich keine Fragen mehr offenbleiben, schauen wir uns einige spezielle Fälle noch einmal genau an.</p>



<ul>
<li><strong>Zusammengesetzte Adjektive:</strong><br>Handelt es sich um gleichwertige Adjektive, werden sie durch einen Bindestrich miteinander verbunden. Würden sie getrennt stehen, könnte dies die Lesbarkeit einschränken. Adjektive gelten dann als gleichwertig, wenn sich beide Wörter in gleichem Maße auf dasselbe Nomen beziehen.<br><br>Beispiele: blau-grüne Augen, schnell-wachsende Pflanze<br></li>



<li><strong>Abkürzungen:</strong><br>Bei Wortzusammensetzungen aus Abkürzungen und ausgeschriebenen Wörtern ist ebenfalls ein Verbindungsstrich nötig.<br><br>Beispiele: Kfz-Mechaniker:in, MRT-Scan, IT-Support<br></li>



<li><strong>Ziffern &amp; Buchstaben:</strong><br>Manche Zusammensetzungen bestehen aus einer Verbindung aus einzelnen Zahlen oder Buchstaben. Beide Komponenten müssen zwingend verbunden werden.<br><br>Beispiele: 1-A-Leistung, x-Achse, 10-Jährige:r</li>
</ul>



<p><em>Nun sollte der Bindestrich Dir keine Schwierigkeiten mehr bereiten. Achte in Deiner Abschlussarbeit und allen anderen wissenschaftlichen Texten vor allem darauf, dass Du dieses Satzzeichen nicht mit dem längeren Gedankenstrich verwechselst. Auch auf die korrekte Quellenarbeit solltest Du ein besonderes Augenmerk legen. Wenn es hierbei Unsicherheiten gibt, hilft Dir eine <strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong> weiter.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-bindestrich">FAQs zum Bindestrich in der Masterarbeit</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Wie sieht der Bindestrich aus?</h4></dt><dd><p>Der Trennungsstrich ist ein kurzer waagerechter Strich (-) und lässt sich damit optisch deutlich vom längeren Gedankenstrich (–) unterscheiden.</p>
</dd><dt><h4>Wie setze ich den Bindestrich richtig?</h4></dt><dd><p>Du verwendest ihn etwa bei zusammengesetzten Wörtern oder bei Silbentrennungen am Zeilenende. Auf die einzelnen Verwendungsmöglichkeiten geht auch die <strong><a href="https://www.edu.sot.tum.de/fileadmin/w00bed/wipaed/Lehre/Leitfaden_schriftliche_Arbeiten_04_2022.pdf" target="_blank" rel="noopener">Technische Universität München</a></strong> näher ein. Zusätzlich findet der kurze Strich Anwendung, wenn man Zahlen, Buchstaben oder Abkürzungen mit anderen Wörtern kombiniert.</p>
</dd><dt><h4>Welcher Bindestrich ist bei Seitenzahlen korrekt?</h4></dt><dd><p>Dazu nutzt man den Gedankenstrich (–). Er wird ohne Leerzeichen vor oder nach dem Satzzeichen zwischen die beiden Seitenzahlen geschrieben (z. B. S. 17–28).</p>
</dd><dt><h4>Worauf sollte man beim Setzen von Bindestrichen achten?</h4></dt><dd><p>Achte vor allem darauf, dass Du den richtigen Strich verwendest und nicht aus Versehen den längeren Halbgeviertstrich nutzt. Setze den Bindestrich etwa, wenn Du Wörter am Zeilenende abtrennen möchtest. Hierbei ist jedoch wichtig, dass Du auf die richtige Silbentrennung achtest. Außerdem kommt er bei zusammengesetzten Wörtern zum Einsatz, wenn diese ansonsten schwer lesbar wären. Bei der Masterarbeit solltest Du auch über dieses Satzzeichen hinaus auf eine korrekte <a href="/layout-formatierung-masterarbeit/"><strong>Formatierung</strong></a> achten.</p>
</dd><dt><h4>Was sind Beispiele für die Verwendung des Bindestrichs?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Hier siehst Du einige Beispiele dazu:</p>
<ul>
<li>Web-Designer:in</li>
<li>E-Mail-Konto</li>
<li>Word-Dokument</li>
<li>Friedrichshain-Kreuzberg</li>
<li>25-Jährige:r</li>
</ul>
</dd></dl>
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<ul>
<li>Web-Designer:in</li>
<li>E-Mail-Konto</li>
<li>Word-Dokument</li>
<li>Friedrichshain-Kreuzberg</li>
<li>25-Jährige:r</li>
</ul>
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		<title>Umgangssprache in der Masterarbeit – 5 Tipps zur Vermeidung</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/umgangssprache-vermeiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 14:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umgangssprache bezeichnet man auch als Alltagssprache. Hierzu gehören etwa Übertreibungen oder subjektive Äußerungen. In Deiner Masterarbeit solltest Du auf diese Art der Sprache verzichten. Stattdessen gilt es, einen wissenschaftlichen Stil zu wahren. Wie das gelingt, erfährst Du hier.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/umgangssprache-vermeiden/">Umgangssprache in der Masterarbeit – 5 Tipps zur Vermeidung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Die Umgangssprache gilt als informell und ist häufig unpräzise. Für Deine Masterarbeit ist diese Art der Sprache nicht geeignet. Schließlich kommt es hier auf eine klare Darstellung Deiner Erkenntnisse an. Außerdem sollte es bei Deiner Quellenarbeit nichts zu beanstanden geben. Daher lohnt es sich, eine <strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong> durchführen zu lassen.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#umgangssprache-definition">Umgangssprache – Definition</a></li>



<li><a href="#umgangssprache-vermeiden-grund">Warum sollte man Umgangssprache in der Masterarbeit vermeiden?</a></li>



<li><a href="#beispiele-umgangssprache">Beispiele für Umgangssprache in der Masterarbeit</a></li>



<li><a href="#vermeidung-alltagssprache-tipps">5 Tipps zur Vermeidung der Alltagssprache</a></li>



<li><a href="#faqs-umgangssprache-vermeiden">FAQs – Umgangssprache vermeiden</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="umgangssprache-definition">Umgangssprache – Definition</h2>



<p>Mit der Umgangssprache ist die Sprache gemeint, die wir in unserem Alltag verwenden. Man kann sie von der Standardsprache und der Fachsprache abgrenzen. Charakteristisch für diesen Sprachstil sind unter anderem kurze, direkte Sätze, Abkürzungen und eine subjektive Ausdrucksweise. Auch die Grammatikregeln werden häufig nicht vollständig eingehalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="umgangssprache-vermeiden-grund">Warum sollte man Umgangssprache in der Masterarbeit vermeiden?</h2>



<p>Um einen <strong><a href="/wissenschaftlicher-schreibstil/">wissenschaftlichen Schreibstil</a></strong> zu gewährleisten, solltest Du Umgangssprache vermeiden und Fachsprache nutzen. Denn unsere Alltagssprache ist zu ungenau (z.&nbsp;B.&nbsp;<em>ziemlich gut</em>) und zudem von Emotionen geprägt. Diese Aspekte verhindern eine sachliche, exakte Formulierung Deiner Argumente. Deine wissenschaftliche Arbeit sollte überdies Professionalität sowie Glaubwürdigkeit ausstrahlen. Dies ist durch Umgangssprache kaum möglich. Setzt Du hingegen auf Fachsprache, erfüllst Du die wissenschaftlichen Standards und kannst darüber hinaus Deine Kompetenz unter Beweis stellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="beispiele-umgangssprache">Beispiele für Umgangssprache in der Masterarbeit</h2>



<p>Um Umgangssprache in Deiner Masterarbeit vermeiden zu können, musst Du zunächst wissen, welche Formulierungen in diese Kategorie fallen. Dazu gehören etwa Slang- oder Füllwörter. Wie es auch bei der <strong><a href="https://www.uni-saarland.de/fileadmin/upload/lehrstuhl/schnellbaecher/Abschlussarbeit_-_Dateien/Leitfaden_wissenschaftlich_Schreiben.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität des Saarlandes</a></strong> heißt, solltest Du für einen angemessenen Stil ebenfalls auf umgangssprachliche Redewendungen verzichten. Du solltest zusätzlich auf Folgendes achten:</p>



<ul>
<li><strong>Redewendungen:</strong><br>„<em>Die Kehrseite der Medaille ist …</em>“<br>„<em>Um auf der sicheren Seite zu sein …</em>“<br>„<em>Das A und O ist …</em>“</li>



<li><strong>Übertreibungen:</strong><br>„Die&nbsp;<em>beste</em>&nbsp;Lösung war …“<br>„Die Ergebnisse sind&nbsp;<em>bahnbrechend</em>.“<br>„Diese Methode ist&nbsp;<em>definitiv</em>&nbsp;geeignet, um …“</li>



<li><strong>Füllwörter:</strong><br><em>eigentlich<br>sozusagen<br>schon</em></li>



<li><strong>Ungenaue Formulierungen:</strong><br>„<em>Viele</em>&nbsp;Teilnehmer:innen gaben an …“<br>„Die Ergebnisse sind&nbsp;<em>irgendwie</em>&nbsp;nicht so, wie erwartet.“<br>„Die Untersuchung lief&nbsp;<em>ein bisschen</em>&nbsp;anders als geplant.“</li>



<li><strong>Wertende Begriffe:</strong><br>„Die Annahme von XY scheint&nbsp;<em>übertrieben</em>.“<br>„Diese Argumentation erscheint&nbsp;<em>oberflächlich</em>.“<br>„Mit der verwendeten Methode hat man es sich&nbsp;<em>unnötig kompliziert</em>&nbsp;gemacht.“</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/umgangssprache-vermeiden-tipps.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/umgangssprache-vermeiden-tipps.jpg" alt="Umgangssprache vermeiden – Tipps" class="wp-image-7685" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/umgangssprache-vermeiden-tipps.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/umgangssprache-vermeiden-tipps-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/11/umgangssprache-vermeiden-tipps-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Beim Schreiben der Masterarbeit sollte man Umgangssprache am besten vermeiden.</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="vermeidung-alltagssprache-tipps">5 Tipps zur Vermeidung der Alltagssprache</h2>



<p>Der Gebrauch von Umgangssprache gehört zu <strong><a href="/haeufigste-fehler/">den häufigsten Fehlern</a></strong>, die Du in Deiner Masterarbeit machen kannst. Glücklicherweise gibt es einige Tricks, durch die Du die Alltagssprache vermeiden kannst. Welche das sind, siehst Du hier:</p>



<ol type="1">
<li>Wenn Dir beim Schreiben nur eine informelle Variante eines Begriffs einfällt, können Synonym-Datenbanken nützlich sein. Hier kannst Du nach einem präziseren Synonym Deines Begriffs suchen, ohne die Bedeutung zu verändern.</li>



<li>Wähle die Sprache in Deiner Masterarbeit mit Bedacht. Wenn Du bereits beim Verfassen darauf achtest, Redewendungen, Füllwörter &amp; Co. wegzulassen, sparst Du später Zeit.</li>



<li>Irgendwann verliert man den Blick für den eigenen Text. Da ist es hilfreich, jemand anderen Deine <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Masterarbeit korrekturlesen</a></strong> zu lassen.&nbsp;</li>



<li>Achte ebenfalls darauf, nicht in die Ich-Form zu verfallen. Somit bleiben Deine Aussagen objektiver und professioneller.</li>



<li>Formuliere Deinen Text möglichst sachlich und distanziert.</li>
</ol>



<p><em>Damit Deine Masterarbeit sprachlich genauso überzeugen kann wie inhaltlich, solltest Du Umgangssprache vermeiden. Denn sie lenkt von Deiner Argumentation ab und lässt Dich unprofessionell erscheinen. Hast Du Deine Sprache angepasst, fehlt für eine überzeugende Arbeit lediglich die korrekte <strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong>.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-umgangssprache-vermeiden">FAQs – Umgangssprache vermeiden</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Was ist Umgangssprache?</h4></dt><dd><p>Darunter versteht man die informelle Alltagssprache, die man hauptsächlich bei Gesprächen verwendet. Hierbei werden nicht alle grammatikalischen Regeln beachtet. Außerdem sind Füllwörter oder Redewendungen charakteristisch für diesen Sprachstil.</p>
</dd><dt><h4>Wie vermeidet man Umgangssprache?</h4></dt><dd><p>Dazu solltest Du keine Übertreibungen einbauen, Deinen Text wertungsfrei formulieren und auf Füllwörter sowie Sprichwörter verzichten.</p>
</dd><dt><h4>Was sind Beispiele für die Umgangssprache?</h4></dt><dd><p>Dazu gehören beispielsweise Formulierungen, bei denen man Wörter wie <i>ziemlich</i>, <i>irgendwie</i>, <i>total</i>, <i>halt </i>oder <i>absolut </i>verwendet.</p>
</dd><dt><h4>Welche Wörter sollte man in wissenschaftlichen Arbeiten vermeiden?</h4></dt><dd><p>Du solltest unter anderem auf die Ich-Form, ungenaue Formulierungen (z. B. <i>viele</i>, <i>etwas</i>) sowie Füllwörter verzichten. Übertreibungen oder eine subjektive Wertung (z. B. <i>übertrieben</i>) solltest Du ebenfalls weglassen. In einer wissenschaftlichen Arbeit geht es jedoch nicht nur um eine präzise Schreibweise. Denn es gibt noch andere wissenschaftliche Standards, auf die Du achten solltest. Ein Beispiel dafür ist die Verwendung des <a href="/konjunktiv/"><strong>Konjunktivs</strong></a> bei einer Zitation innerhalb des Textes.</p>
</dd><dt><h4>Was zählt als Umgangssprache?</h4></dt><dd><p>Zur Alltagssprache zählen emotionale Begriffe (z. B. <i>toll</i>, <i>super</i>), Redewendungen, vage Formulierungen, allgemeine Begriffe (z. B. <i>Dinge</i>, <i>Sachen</i>) sowie Superlative und Füllwörter.</p>
</dd></dl>
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		<item>
		<title>25 verbotene Wörter in Deiner Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/verbotene-woerter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2024 14:48:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Deiner Masterarbeit sind präzise Formulierungen gefragt. Einige sogenannte verbotene Wörter bieten dabei keinen Mehrwert und sollten daher von Dir vermieden werden. Wir erklären Dir, um welche Wörter es geht.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/verbotene-woerter/">25 verbotene Wörter in Deiner Masterarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Es gibt einige Wörter, die in Deiner Masterarbeit vermieden werden sollten. Denn diese „verbotenen“ Wörter können Deinen Text weniger objektiv sowie präzise erscheinen lassen. Wirf daher am besten einen genauen Blick auf unsere Liste dieser Wörter, damit es an Deinem <strong><a href="/wissenschaftliches-schreiben-und-formulieren/">wissenschaftlichen Schreibstil</a></strong> dahingehend nichts auszusetzen gibt. Diesen nehmen wir übrigens auch im <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat der Masterarbeit</a></strong> genau unter die Lupe.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#verbotene-woerter">Was sind verbotene Wörter?</a></li>



<li><a href="#verbotene-woerter-vermeiden-grund">Warum solltest Du bestimmte Wörter in der Masterarbeit vermeiden?</a></li>



<li><a href="#liste-verbotene-woerter">25 verbotene Wörter in der Masterarbeit – Liste</a></li>



<li><a href="#faqs-verbotene-woerter">FAQs zu verbotenen Wörtern</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="verbotene-woerter">Was sind verbotene Wörter?</h2>



<p>Verbotene Wörter sind Begriffe, die Du in Deiner Masterarbeit lieber nicht verwenden solltest. Hiervon gibt es eine ganze Reihe von Wörtern. Dazu gehören etwa Füllwörter wie „zumindest“ oder „bloß“. Sie schwächen die Aussagekraft Deiner Arbeit ab, weswegen Du sie ruhigen Gewissens streichen kannst. Einen Überblick der einzelnen Kategorien von Wörtern gibt es hier:</p>



<ul>
<li>Verallgemeinerungen</li>



<li>Übertreibungen</li>



<li>Subjektive Aussagen</li>



<li>Unpräzise Formulierungen</li>



<li>Umgangssprache</li>



<li>Füllwörter</li>



<li>Ich-Form</li>



<li>Ansprache der Lesenden</li>



<li>Verniedlichungen</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/verbotene-woerter-beispiele.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/verbotene-woerter-beispiele.jpg" alt="Verbotene Wörter – Beispiele" class="wp-image-7550" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/verbotene-woerter-beispiele.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/verbotene-woerter-beispiele-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/verbotene-woerter-beispiele-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Beispiele für verbotene Wörter</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="verbotene-woerter-vermeiden-grund">Warum solltest Du bestimmte Wörter in der Masterarbeit vermeiden?</h2>



<p>Die sogenannten verbotenen Wörter bieten in Deiner Masterarbeit keinen Mehrwert. Ganz im Gegenteil, sie können Deine Aussagen sogar vage oder unprofessionell erscheinen lassen. Subjektive Begriffe wie „natürlich“ oder „selbstverständlich“ tragen ebenfalls nicht zu Deiner Glaubwürdigkeit bei. Schließlich möchtest Du in Deiner Arbeit nachweisbare Fakten darstellen. Für einen wissenschaftlichen Schreibstil gibt es darüber hinaus bestimmte Konventionen, an die Du Dich halten solltest. Dazu gehört, dass Du in der Regel nicht die Ich-Form verwendest. Auch die Lesenden sollten nicht angesprochen werden (z.&nbsp;B.: In Abbildung 1 sehen Sie …). Stattdessen kannst Du eine passivere Formulierung verwenden (z.&nbsp;B.: Abbildung 1 zeigt …).</p>



<p>Der Inhalt Deiner Arbeit steht bei der Bewertung im Mittelpunkt. Doch die Art und Weise, wie Du etwas beschreibst, trägt ebenso zur Qualität Deines Textes bei. Ganz ähnlich sieht es übrigens mit der <strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong> aus. Für eine ausgezeichnete Note solltest Du auf all diese Aspekte Wert legen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="liste-verbotene-woerter">25 verbotene Wörter in der Masterarbeit – Liste</h2>



<p>Die Verwendung von verbotenen Wörtern ist einer der <strong><a href="/haeufigste-fehler/">häufigsten Fehler</a></strong>, die Studierende in ihrer Arbeit machen. Ein Grund dafür ist oft, dass man beim Schreiben sowie dem Korrekturlesen nicht auf die genaue Wortwahl achtet. Um Deinen Blick etwas zu schärfen, haben wir hier eine Liste verbotener Wörter zusammengestellt:</p>



<ol type="1">
<li>eigentlich</li>



<li>irgendwie</li>



<li>sowieso</li>



<li>quasi</li>



<li>immer</li>



<li>nie</li>



<li>jede:r</li>



<li>viele</li>



<li>etwas</li>



<li>eventuell</li>



<li>möglicherweise</li>



<li>meiner Meinung nach …</li>



<li>sehr</li>



<li>logischerweise</li>



<li>extrem</li>



<li>großartig</li>



<li>Dinge</li>



<li>einfach</li>



<li>wichtig</li>



<li>wenig</li>



<li>im Wesentlichen</li>



<li>im Prinzip</li>



<li>möglicherweise</li>



<li>ausgezeichnet</li>



<li>man</li>
</ol>



<p><em>Um Deine Argumentation in der Masterarbeit möglichst exakt zu formulieren, solltest Du bestimmte Wörter lieber vermeiden. Dazu gehören etwa Verniedlichungen, Verallgemeinerungen oder Übertreibungen. Wir haben Dir einige dieser Begriffe aufgelistet, damit Du sie bei der Korrektur in Zukunft streichen kannst oder sie erst gar nicht einbaust.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-verbotene-woerter">FAQs zu verbotenen Wörtern</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Welche Wörter darf man nicht in wissenschaftlichen Arbeiten verwenden?</h4></dt><dd><p>Darunter fallen beispielsweise Verallgemeinerungen (<i>immer</i>), subjektive Aussagen (<i>natürlich</i>), unpräzise Formulierungen (<i>ein bisschen</i>) oder Füllwörter (<i>tatsächlich</i>). Neben Deiner Wortwahl solltest Du auch darauf achten, eine <a href="/plagiatspruefung/"><strong>Plagiatsprüfung</strong></a> durchführen zu lassen.</p>
</dd><dt><h4>Warum sind manche Wörter in der Masterarbeit verboten?</h4></dt><dd><p>Es gibt kein tatsächliches Verbot für Begriffe wie „Dinge“ oder „selbstverständlich“. In der Wissenschaftssprache kommt es jedoch auf Objektivität, Präzision und eine professionelle Schreibweise an. Einige Wörter können allerdings dafür sorgen, dass die Aussagen und Argumente in Deiner Arbeit weniger aussagekräftig und subjektiv wirken. Ungenaue Angaben oder die übermäßige Verwendung des <a href="/konjunktiv/"><strong>Konjunktivs</strong></a> können zudem als Unsicherheit gewertet werden.</p>
</dd><dt><h4>Wie kann man verbotene Wörter vermeiden?</h4></dt><dd><p>Du kannst vage Aussagen vermeiden, indem Du konkrete Zahlen angibst. Die Ansprache der Lesenden kann verhindert werden, indem Du den Satz passiver formulierst. Füllwörter lassen sich hingegen einfach streichen. Bei vielen Hochschulen findest Du übrigens Formulierungshilfen, wie bei der <a href="https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/organisation/sprachenzentrum/schreibwerkstatt/fragen-rund-ums-akademische-schreiben/wie-schreibe-ich-eine-einleitung/formulierungshilfen-fuer-die-einleitung/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Universität Osnabrück</strong></a>.</p>
</dd><dt><h4>Wie vermeide ich die Ich-Form?</h4></dt><dd><p>Dies gelingt Dir, indem Du auf passivere Formulierungen setzt. Auch erklärende Sätze können helfen (z. B.: „Es lässt sich feststellen …“ statt „Ich stelle fest …“).</p>
</dd><dt><h4>Wie viele Wörter hat eine Masterarbeit mit 80 Seiten?</h4></dt><dd><p>Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Anzahl von Grafiken und Abbildungen ebenfalls eine Rolle dabei spielen. Durchschnittlich kannst Du jedoch von ungefähr 20.000 Wörtern ausgehen.</p>
</dd></dl>
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			</item>
		<item>
		<title>Was macht eine gute Fachübersetzung aus?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/fachuebersetzung-kriterien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 17:05:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=7514</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn Du wissenschaftliche oder andere branchenspezifische Inhalte übertragen lassen möchtest, ist eine gute Fachübersetzung nötig. Doch woran erkennst Du eine solche eigentlich? Wir klären Dich darüber auf!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fachuebersetzung-kriterien/">Was macht eine gute Fachübersetzung aus?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Eine gute Fachübersetzung ist dann nötig, wenn man spezifisches Wissen in besonders hoher Qualität übertragen lassen möchte. Denn geht es etwa um ein juristisches Gutachten oder um die Ergebnisse einer klinischen Studie, dürfen keine Fehler auftreten. Auch Deine Abschlussarbeit sollte frei von Fehlern sein, weswegen wir gerne Deine <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Masterarbeit korrekturlesen</a></strong>.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#fachuebersetzung-definition">Was ist eine Fachübersetzung?</a></li>



<li><a href="#fachuebersetzungen-arten">Welche Fachübersetzungen gibt es?</a></li>



<li><a href="#gute-fachuebersetzung-kriterien">Kriterien für eine gute Fachübersetzung</a></li>



<li><a href="#fachgerechte-uebertragung-tipps">3 Tipps für eine fachgerechte Übertragung</a></li>



<li><a href="#faqs-fachuebersetzungen">FAQs zu Fachübersetzungen</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="fachuebersetzung-definition">Was ist eine Fachübersetzung?</h2>



<p>Bei einer Fachübersetzung überträgt man Inhalte, die eine besondere Fachkenntnis voraussetzen. Dies ist etwa bei Texten aus der <strong><a href="/psychologie-themen/">Psychologie</a></strong> der Fall. Die Übersetzer:innen benötigen zusätzlich zu hervorragenden Sprachkenntnissen ein genaues Verständnis der entsprechenden Branche. Nur auf diese Weise erhältst Du Texte, die beim Sprachtransfer keinen Qualitätsverlust erleiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="fachuebersetzungen-arten">Welche Fachübersetzungen gibt es?</h2>



<p>Fachübersetzungen sind für eine Vielzahl von Branchen und spezialisierten Bereichen nötig. Dazu gehören etwa medizinische, technische oder juristische Inhalte. Doch auch in den Bereichen <strong><a href="/bwl-thema-vorschlaege/">BWL</a></strong>, Marketing sowie Tourismus benötigt man Fachübersetzungen. Insbesondere, wenn medizinische Studien, Geschäftsberichte oder Handbücher für die Industrie übertragen werden sollen, dürfen keine Missverständnisse auftreten. Daher ist die Arbeit von spezialisierten Übersetzerinnen und Übersetzern so wichtig.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="gute-fachuebersetzung-kriterien">Kriterien für eine gute Fachübersetzung</h2>



<p>Eine gute Fachübersetzung muss einige Anforderungen erfüllen. Nur dann kann das Fachwissen präzise und verständlich in die Zielsprache überführt werden. Beim Übersetzungsprozess spielt übrigens auch die <strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong> eine wichtige Rolle. Die Lesbarkeit von Sicherheitsanweisungen, Verträgen und Co. muss schließlich in beiden Sprachen gegeben sein. Worauf es darüber hinaus ankommt, siehst Du hier:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fachwissen</h3>



<p>Eines der wichtigsten Kriterien für eine gelungene Fachübersetzung ist die fachliche Expertise der Übersetzenden. Denn wer einen Text übertragen möchte, muss die inhaltlichen Kontexte exakt verstehen, um sie anschließend in einer anderen Sprache wiedergeben zu können. Dieses Wissen erwerben sie beispielsweise im Studium, so wie es bei der <strong><a href="https://www.uni-heidelberg.de/fakultaeten/neuphil/iask/sued/imstudium/DE_MA_FK.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Heidelberg</a></strong> der Fall ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/fachuebersetzung-nutzen.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/fachuebersetzung-nutzen.jpg" alt="Fachübersetzung: Daher ist sie wichtig" class="wp-image-7519" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/fachuebersetzung-nutzen.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/fachuebersetzung-nutzen-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/fachuebersetzung-nutzen-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Eine Fachübersetzung sorgt für eine hochwertige Übertragung komplexer Inhalte</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Sprachkenntnisse</h3>



<p>Weitreichende Sprachkenntnisse in der Ziel- und der Ausgangssprache sind das zweite unerlässliche Kriterium für eine fachliche Übertragung. Beide Sprachen müssen grammatikalisch und stilistisch fehlerfrei beherrscht werden. Durch ihre Erfahrung sind Fachübersetzer:innen zudem in der Lage, kulturelle Unterschiede und sprachliche Feinheiten zu berücksichtigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verwendung der Terminologie</h3>



<p>Fachtexte zeichnen sich durch eine spezifische Terminologie aus. Diese müssen Übersetzer:innen in mindestens zwei Sprachen beherrschen sowie einheitlich verwenden können. Wie wichtig die exakte Nutzung der richtigen Terminologie ist, wirst Du ebenfalls merken, wenn Du etwa Deine <strong><a href="/englisch/">Masterarbeit auf Englisch</a></strong> schreiben möchtest. Viele Übersetzer:innen verwenden als technische Unterstützung sogenannte CAT-Tools (computergestützte Übersetzungssoftware).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anpassung an die Zielgruppe</h3>



<p>Bei einer Fachübersetzung muss man die Zielgruppe des Textes identifizieren und die Inhalte an sie anpassen können. Schließlich beherrschen fachfremde Personen ein ganz anderes Vokabular als Expertinnen und Experten einer bestimmten Branche.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Exaktes Arbeiten</h3>



<p>Bei Fachtexten ist eine exakte Arbeitsweise von noch größerer Bedeutung als bei anderen Texten. Denn Übertragungsfehler oder missverständliche Formulierungen können weitreichende Folgen haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Datensicherheit</h3>



<p>Fachübersetzer:innen haben häufig mit vertraulichen Inhalten zu tun – seien es medizinische Dokumente, Verträge oder juristische Gutachten. Daher sind Verschwiegenheit und ein verantwortungsvoller Umgang mit den Daten ihrer Kundschaft weitere wichtige Aspekte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="fachgerechte-uebertragung-tipps">3 Tipps für eine fachgerechte Übertragung</h2>



<p>Wenn Du eine gute Fachübersetzung erstellen lassen möchtest, ist die Wahl der Übersetzerin bzw. des Übersetzers entscheidend. Doch wie findest Du eine solche Fachperson und worauf solltest Du zusätzlich achten? Das verraten Dir unsere Tipps:</p>



<ol type="1">
<li>Für eine fachlich korrekte Übertragung solltest Du auf menschliche Expertinnen und Experten vertrauen. KI-Systeme liefern bei normalen Übersetzungen mittlerweile recht gute Ergebnisse. Bei branchenspezifischen Terminologien kommen sie jedoch schnell an ihre Grenzen. Auch eine Anpassung an die Zielgruppe und ihre Kultur ist nicht im selben Maße möglich.</li>



<li>Achte darauf, dass Du eine erfahrene Übersetzungsagentur mit entsprechenden Fachübersetzerinnen und -übersetzern beauftragst. Somit erhältst Du die besten Ergebnisse.</li>



<li>Falls es spezifische Anforderungen gibt, dann teile den Übersetzenden diese mit. Dabei kann es sich etwa um Formatierungswünsche oder Informationen zur Zielgruppe handeln.</li>
</ol>



<p><em>Für eine Fachübersetzung benötigt man also sowohl sprachliches als auch fachliches Know-how. Sie ist besonders bei wissenschaftlichen, technischen oder juristischen Inhalten von Bedeutung. Gerade im Wissenschaftskontext ist eine präzise Quellenarbeit ebenfalls wichtig. Daher solltest Du bei Deiner Arbeit auch nicht auf die <strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong> verzichten.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-fachuebersetzungen">FAQs zu Fachübersetzungen</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Was ist mit Fachübersetzung gemeint?</h4></dt><dd><p>Damit meint man eine besondere Form der Übersetzung, bei der Inhalte aus Bereichen wie der Medizin, Technik oder Rechtswissenschaft in eine andere Sprache überführt werden. Für solche Aufträge sind Übersetzer:innen nötig, die sich auf spezifische Branchen spezialisiert haben.</p>
</dd><dt><h4>Was macht eine:n Fachübersetzer:in?</h4></dt><dd><p>Sie übertragen Inhalte eines oder mehrerer Fachgebiete, auf die sie sich spezialisiert haben.</p>
</dd><dt><h4>Was kostet eine Fachübersetzung?</h4></dt><dd><p>Die Preise sind abhängig von dem Übersetzungsbüro, für das Du Dich entscheidest. Sie berechnen die Kosten pro Wort, wobei Du etwa mit 0,076 EUR rechnen kannst.</p>
</dd><dt><h4>Warum sind Fachübersetzungen wichtig?</h4></dt><dd><p>Sie sind wichtig, damit man selbst komplexe Inhalte in unterschiedlichen Sprachen zur Verfügung stellen kann. Durch eine fachgerechte Übertragung kann man sicher sein, dass bei diesem Prozess keine Fehler auftreten.</p>
</dd><dt><h4>Wie erhält man eine gute Fachübersetzung?</h4></dt><dd><p>Dazu solltest Du auf eine Übersetzungsagentur mit erfahrenen Übersetzenden vertrauen. Die Übersetzer:innen sollten zudem auf Dein Fachgebiet spezialisiert sein.</p>
</dd></dl>
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				"name": "Was kostet eine Fachübersetzung?",
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				"name": "Warum sind Fachübersetzungen wichtig?",
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					"@type": "Answer",
					"text": "<p>Sie sind wichtig, damit man selbst komplexe Inhalte in unterschiedlichen Sprachen zur Verfügung stellen kann. Durch eine fachgerechte Übertragung kann man sicher sein, dass bei diesem Prozess keine Fehler auftreten.</p>
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				"name": "Wie erhält man eine gute Fachübersetzung?",
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					"@type": "Answer",
					"text": "<p>Dazu solltest Du auf eine Übersetzungsagentur mit erfahrenen Übersetzenden vertrauen. Die Übersetzer:innen sollten zudem auf Dein Fachgebiet spezialisiert sein.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Peer-Review leicht erklärt: Schritt-für-Schritt-Anleitung</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/peer-review/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 16:44:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliche Methoden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei einer Peer-Review handelt es sich um einen Prozess, der für fundierte und relevante wissenschaftliche Veröffentlichungen sorgen soll. Wir erklären Dir, was es mit diesem Verfahren auf sich hat und geben Dir eine Anleitung, an der Du Dich orientieren kannst.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/peer-review/">Peer-Review leicht erklärt: Schritt-für-Schritt-Anleitung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Durch das Peer-Review-Verfahren möchte man in der Wissenschaft für fundierte Informationen sorgen. Vor einer Veröffentlichung in einer Fachzeitung checken unabhängige Prüfer:innen daher, ob eine wissenschaftliche Arbeit qualitativ hochwertig sowie relevant ist. Wir erklären Dir, welche Schritte dazu nötig sind und sind zudem für das <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat der Masterarbeit</a></strong> zur Stelle.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#peer-review-definition-relevanz">Was ist eine Peer-Review und wieso ist sie wichtig?</a></li>



<li><a href="#peer-review-ueberblick">Peer-Review im Überblick</a></li>



<li><a href="#peer-review-anleitung">Peer-Review-Verfahren: eine Schritt-für-Schritt-Anleitung</a></li>



<li><a href="#umsetzung-tipps">3 Tipps für die Umsetzung</a></li>



<li><a href="#faqs-peer-review-verfahren">FAQs zum Peer-Review-Verfahren</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="peer-review-definition-relevanz">Was ist eine Peer-Review und wieso ist sie wichtig?</h2>



<p>Mit dem Begriff Peer-Review ist das Sichten eines Manuskripts durch gleichrangige Prüfer:innen gemeint. Bei diesen Manuskripten handelt es sich häufig um wissenschaftliche Texte, die in Fachzeitschriften veröffentlicht werden sollen. Bevor es dazu kommen kann, veranlassen viele Verläger:innen jedoch ein Peer-Review-Verfahren. Auf diese Weise möchte man sichergehen, dass alle Kriterien des korrekten <strong><a href="/wissenschaftliches-arbeiten/">wissenschaftlichen Arbeitens</a></strong> eingehalten werden. Die Forschungsarbeit wird dabei etwa auf ihre Richtigkeit, Verständlichkeit, Relevanz und Reproduzierbarkeit geprüft. Entspricht alles den Anforderungen der unabhängigen Expertinnen und Experten, kann das Manuskript veröffentlicht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="peer-review-ueberblick">Peer-Review im Überblick</h2>



<p>Für das Peer-Review-Verfahren gibt es einen festgelegten Ablauf. Dieser endet entweder mit der Veröffentlichung oder der Ablehnung eines Manuskripts. Die einzelnen Stufen dieses Prozesses siehst Du hier:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Desk-Review</h3>



<p>Sobald das Manuskript bei einer Fachzeitschrift eingereicht wurde, erfolgt eine sogenannte Vorprüfung bzw. Desk-Review. Hierbei prüfen die Herausgebenden, ob das Thema der Arbeit sowie die <strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong> zur Zeitschrift passen. Ist dies der Fall, werden geeignete Gutachter:innen ausgewählt. Entspricht das Manuskript nicht den Anforderungen, wird es hingegen abgelehnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Prüfung durch die Gutachter:innen</h3>



<p>Während der eigentlichen Peer-Review nehmen die Prüfer:innen das Manuskript genau unter die Lupe. Dazu werden Gutachter:innen ausgewählt, die aus demselben Fachbereich wie die Verfasser:innen stammen. Bei der Durchsicht der Arbeiten achten sie beispielsweise auf Kriterien wie eine passende und korrekte Methodik, die wissenschaftliche Relevanz sowie die Analyse und Interpretation der Ergebnisse. Anschließend geben sie ein Feedback und teilen Überarbeitungsvorschläge mit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Entschluss</h3>



<p>Die Herausgeber:innen erhalten eine Einschätzung der Peer-Reviewer:innen darüber, ob der Text veröffentlicht, überarbeitet oder gänzlich abgelehnt werden sollte. Auf dieser Grundlage treffen die Herausgeber:innen letztlich eine Entscheidung. Ist eine Überarbeitung nötig, haben die Verfasser:innen erneut die Chance auf eine Veröffentlichung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Arten von Verfahren</h3>



<p>Es gibt nicht nur ein Peer-Review-Verfahren. Stattdessen haben sich unterschiedliche Formen etabliert, wobei jede Zeitschrift selbst entscheiden kann, wie sie den Prozess umsetzt. Im Folgenden sind die verschiedenen Arten aufgelistet:</p>



<ul>
<li><strong>Post-Publication:</strong><br>Hierbei handelt es sich nicht um eine klassische Variante der Peer-Review. Denn es erfolgt keine Prüfung vor der Veröffentlichung. Die Leser:innen haben stattdessen die Möglichkeit, die Inhalte über Kommentare zu beurteilen.</li>



<li><strong>Single-Blind:</strong><br>Bei dieser Art der Peer-Review kennen die Verfassenden die Identität der Gutachter:innen nicht. Die Reviewer:innen hingegen kennen die Namen der Verfassenden.</li>



<li><strong>Double-Blind:</strong><br>In diesem Fall wissen weder die Verfassenden noch die Begutachtenden, wer die jeweils anderen sind.&nbsp;</li>



<li><strong>Triple-Blind:</strong><br>Bei der Triple-Blind-Review wissen nicht einmal die beteiligten Herausgebenden, wer das Manuskript eingereicht hat. Wie beim Double-Blind-Verfahren kennen zudem die Verfasser:innen und die Gutachter:innen ihre jeweiligen Identitäten nicht.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/peer-review-verfahren-relevanz.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/peer-review-verfahren-relevanz.jpg" alt="Peer-Review-Verfahren: Relevanz für die Wissenschaft" class="wp-image-7501" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/peer-review-verfahren-relevanz.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/peer-review-verfahren-relevanz-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/peer-review-verfahren-relevanz-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Das Peer-Review-Verfahren hilft bei der Qualitätssicherung</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="peer-review-anleitung">Peer-Review-Verfahren: eine Schritt-für-Schritt-Anleitung</h2>



<p>Im Verlauf Deines Studiums kann es passieren, dass Du selbst eine Peer-Review schreiben musst. Damit Du genau weißt, wie Du hierbei vorgehen solltest, gehen wir die einzelnen Schritte einmal durch:</p>



<p>1. Verschaffe Dir einen ersten Überblick über das Manuskript. Anschließend kannst Du Dir Notizen zu den Schwächen oder Stärken machen, die Dir direkt auffallen.&nbsp;</p>



<p>2. Prüfe als Nächstes eingehender, ob die Forschungsfrage präzise formuliert und das Thema relevant ist.&nbsp;</p>



<p>3. Überprüfe außerdem, ob die passende Methode gewählt wurde. Ist auch die Umsetzung korrekt sowie reproduzierbar?</p>



<p>4. Wirf einen Blick auf die Ergebnisse. Wie wurden die <strong><a href="/statistische-ergebnisse-formulieren/">statistischen Ergebnisse formuliert</a></strong>? Sind Denkfehler bei der Datenanalyse gemacht worden?</p>



<p>5. Welche Schlüsse hat man aus den Ergebnissen gezogen? Ist die Interpretation logisch und hat man nachvollziehbar argumentiert?</p>



<p>6. Auch die Zitation ist ein wichtiger Aspekt. Prüfe daher, ob richtig zitiert wurde und genügend Quellen verwendet wurden.</p>



<p>7. Insbesondere bei der Arbeit mit Probandinnen und Probanden sowie Tieren müssen ethische Richtlinien eingehalten werden. Ist dies hier der Fall gewesen?</p>



<p>8. Die Verständlichkeit des Manuskripts ist ein weiteres Bewertungskriterium. Betrachte zudem die Struktur und inwieweit sie zur Lesbarkeit beiträgt.&nbsp;</p>



<p>9. Auf dieser Grundlage kannst Du nun Dein Gutachten formulieren. Gibt es bei einzelnen Elementen noch Verbesserungsbedarf oder würdest Du die Arbeit ohne Überarbeitung veröffentlichen lassen?</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="umsetzung-tipps">3 Tipps für die Umsetzung</h2>



<p>Bevor Du mit Deinem ersten Gutachten beginnen kannst, haben wir noch drei Tipps für Dich. Damit sollte bei der Umsetzung nichts mehr schiefgehen können:</p>



<p>1. Achte darauf, eine objektive und genaue Beurteilung abzugeben. Deine eigene Meinung dem Thema gegenüber sollte dabei keine Rolle spielen.</p>



<p>2. Denk daran, ein konstruktives Feedback zu geben. Integriere Dinge, die positiv gelaufen sind, und gib für alles andere konkrete Verbesserungsvorschläge.</p>



<p>3. Sei bei Deiner Beurteilung des Papers zwar genau, aber halte Dich auch nicht zu sehr an Kleinigkeiten auf. Denn für das Gutachten gibt es immer eine Deadline, die eingehalten werden sollte.</p>



<p><em>Eine Peer-Review dient in der Wissenschaftswelt als Verfahren zur Qualitätssicherung. Auf diese Weise lassen sich relevante und fundierte Erkenntnisse veröffentlichen. Wie genau dieser Prozess abläuft, weißt Du nun. Bei wissenschaftlichen Papern musst Du übrigens ebenso genau auf die Quellenarbeit achten wie bei einer Abschlussarbeit. Daher ist vor der Einreichung eine <strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong> ratsam.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-peer-review-verfahren">FAQs zum Peer-Review-Verfahren</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Wie schreibe ich eine Peer-Review?</h4></dt><dd><p>Dazu solltest Du Dir zunächst einen Überblick über den Text verschaffen und die wichtigsten Kernelemente notieren. Anschließend prüfst Du die einzelnen Bestandteile der wissenschaftlichen Arbeit genauer. Ist alles schlüssig und verständlich formuliert? Ist das Thema relevant? Auch der Aufbau der Arbeit sollte in Deine Bewertung einfließen.</p>
</dd><dt><h4>Wann ist ein Artikel peer-reviewed?</h4></dt><dd><p>Dazu müssen unabhängige Fachpersonen den Artikel geprüft haben. Wie es auch die <strong><a href="https://www.wiso.uni-hamburg.de/bibliothek/ueber-die-bibliothek/neues-aus-der-bibliothek/recherchetipps/nachricht19-028-recherchetipp56.html" target="_blank" rel="noopener">Universität Hamburg</a></strong> beschreibt, ist dies auch für Deine Abschlussarbeit von Bedeutung. Denn bei einem zuvor bewerteten Artikel kannst Du von einer hohen Qualität der Informationen ausgehen.</p>
</dd><dt><h4>Was ist die Kritik am Peer-Review-Verfahren?</h4></dt><dd><p>Zu den Kritikpunkten gehört unter anderem, dass die Gutachter:innen voreingenommen sein könnten, wenn sie den Namen der Verfasser:innen erfahren. Zudem ist der Prozess relativ zeitaufwendig, was zu einer Verzögerung bei der Veröffentlichung führt.</p>
</dd><dt><h4>Wie weiß ich, ob ein Artikel peer-reviewed ist?</h4></dt><dd><p>Dazu kannst Du auf der Seite der jeweiligen Fachzeitschrift prüfen, ob Artikel dieses Verfahren vor der Veröffentlichung durchlaufen müssen oder nicht. Suchst Du online nach Artikeln, kannst Du überdies die Filterfunktion der wissenschaftlichen Datenbanken nutzen.</p>
</dd><dt><h4>Warum sind Peer-Reviews wichtig?</h4></dt><dd><p>Sie tragen dazu bei, die Qualität wissenschaftlicher Veröffentlichungen zu gewährleisten. Denn sollten Fehler bei der Forschung oder Unklarheiten im Text aufgetreten sein, können diese vor der Veröffentlichung verbessert werden.</p>
</dd></dl>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/peer-review/">Peer-Review leicht erklärt: Schritt-für-Schritt-Anleitung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>So verwendest Du den Gedankenstrich in der Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/gedankenstrich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Oct 2024 15:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Gedankenstrich oder Halbgeviertstrich verwechseln viele häufig mit dem Bindestrich. Dabei erfüllen die beiden Satzzeichen völlig andere Funktionen. In diesem Artikel klären wir daher, wann genau Du den Halbgeviertstrich verwenden kannst.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/gedankenstrich/">So verwendest Du den Gedankenstrich in der Masterarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Mit dem Gedankenstrich kannst Du bestimmte Satzteile in einem Text hervorheben. Doch dieses Satzzeichen hat noch weitere Funktionen, auf die wir im Folgenden einmal genauer eingehen möchten. Dieses Wissen wird Dir auch in Deiner Abschlussarbeit zugutekommen. Doch wie sieht es mit anderen Aspekten der Rechtschreibung aus? Um diese kümmern wir uns im <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat der Masterarbeit</a></strong>!</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#gedankenstrich-definition">Gedankenstrich – Definition</a></li>



<li><a href="#gedankenstrich-verwenden-moeglichkeiten">Gedankenstrich in der Masterarbeit verwenden – so geht’s</a></li>



<li><a href="#hinweise-bei-der-verwendung">Beachte diese Hinweise bei der Verwendung</a></li>



<li><a href="#faqs-gedankenstrich">FAQs zum Gedankenstrich in der Masterarbeit</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="gedankenstrich-definition">Gedankenstrich – Definition</h2>



<p>Der Gedankenstrich ist ein Teil der <strong><a href="/interpunktion/">Interpunktion</a></strong> im Deutschen. Man bezeichnet ihn manchmal auch als Halbgeviertstrich und nutzt ihn etwa anstelle von Kommata zur Abtrennung von Satzgliedern. Er sollte ganz klar vom Bindestrich abgegrenzt werden, da sie zwar ähnlich aussehen, aber Satzzeichen mit gänzlich anderer Funktion sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="gedankenstrich-verwenden-moeglichkeiten">Gedankenstrich in der Masterarbeit verwenden – so geht’s</h2>



<p>Der Gedankenstrich hat einige Funktionen, welche sich in mancher Hinsicht ähneln: Dieses Satzzeichen strukturiert, trennt oder hebt bestimmte Satzteile häufig hervor. Einige dieser Verwendungsmöglichkeiten findest Du auch bei der <strong><a href="https://wirtschaftsgeschichte.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/i_wirtschaftsgeschichte/GelbeReihe/HA_Richtlinien_fuer_Manuskripte_2021.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Wien</a></strong> erklärt. Einen Überblick über alle Verwendungsmöglichkeiten findest Du jedoch hier:</p>



<ul>
<li><strong>Unterbrechung direkter Rede:</strong><br>Wenn in einem Roman oder einem anderen Schriftstück die wörtliche Rede einer Person unterbrochen wird, signalisiert man dies durch einen Gedankenstrich.<br><br>Beispiel: „Pass auf, sonst –“</li>



<li><strong>Wechsel der Sprechenden:</strong><br>Man kann durch den Halbgeviertstrich auch signalisieren, dass ein Sprecherwechsel in einer Konversation stattgefunden hat. Das sieht dann so aus:<br><br>Beispiel: „Wann machst Du Dein Auslandssemester?“ – „Ich bin mir noch nicht ganz sicher.“</li>



<li><strong>Hervorhebung von Gegensätzen:</strong><br>Möchte man einen Kontrast oder Gegensatz literarisch besonders hervorheben, geht das ebenfalls mithilfe dieses Satzzeichens:<br><br>Beispiel: „Ursprünglich wollte er sein Studium möglichst schnell beginnen – stattdessen machte er ein Auslandsjahr.“</li>



<li><strong>Satzzusätze:</strong><br>Wenn Du bei Zusätzen einen Halbgeviertstrich verwendest, kannst Du einen besonderen Fokus auf dieses Satzglied legen. Dies bietet sich etwa bei überraschenden Wendungen an.<br><br>Beispiel: „Das Experiment war erfolgreich – damit hatte sie fast nicht mehr gerechnet.“&nbsp;<br></li>



<li><strong>Satzeinschübe:</strong><br>Auch ein Satzeinschub ist möglich. Hierbei verwendest Du zwei Gedankenstriche.<br><br>Beispiel: „Der Wunsch – den er schon lange hatte – ließ sich endlich verwirklichen.“</li>
</ul>



<ul>
<li><strong>Bei Aufzählungen:</strong><br>Wenn Du statt Aufzählungspunkten Striche verwenden möchtest, ist es auch hier Zeit für Halbgeviertstriche.&nbsp;<br></li>



<li><strong>Geldbeträge:</strong><br>Zudem kannst Du einen Gedankenstrich nutzen, wenn Du einen glatten Geldbetrag ohne Nullen darstellen möchtest.<br><br>Beispiel: 28,–<br></li>



<li><strong>Von-bis-Angaben:</strong> <br>Bei Jahres- und Seitenzahlen musst Du in Deiner Masterarbeit ebenfalls den Halbgeviertstrich nutzen. In diesem Fall setzt Du jedoch kein Leerzeichen vor oder nach diesem Satzzeichen.<br><br>Beispiele: 2016–2018; S. 21–23</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/gedankenstrich-verwendung.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/gedankenstrich-verwendung.jpg" alt="Gedankenstrich – Verwendungsmöglichkeiten" class="wp-image-7469" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/gedankenstrich-verwendung.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/gedankenstrich-verwendung-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/gedankenstrich-verwendung-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Gedankenstrich – Übersicht der Verwendungsmöglichkeiten</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="hinweise-bei-der-verwendung">Beachte diese Hinweise bei der Verwendung</h2>



<p>Wenn es um die korrekte Nutzung von Gedankenstrichen geht, können schnell Fehler auftreten. Hierauf solltest Du in Deiner Masterarbeit genauso achten wie auf alle anderen Aspekte der <strong><a href="/tipps-rechtschreibung/">Rechtschreibung</a></strong>. Diese Hinweise helfen Dir dabei typische Fehler zu vermeiden:</p>



<ol type="1">
<li>Bei einer Abschlussarbeit musst Du auf einen wissenschaftlichen Schreibstil achten. Daher sollte der Halbgeviertstrich nur eingesetzt werden, wenn er tatsächlich einen Mehrwert liefert oder nötig ist (z.&nbsp;B. bei Jahreszahlen).</li>



<li>Vor und nach diesem Satzzeichen ist ein Leerzeichen nötig. Die einzigen Ausnahmen bilden Geldbeträge, Seiten- und Jahreszahlen.</li>



<li>Nach einem Gedankenstrich schreibst Du klein weiter, außer es folgt ein Wort, welches regulär großgeschrieben werden muss.</li>
</ol>



<p><em>Man nutzt den Halbgeviertstrich in Texten also häufig dazu, Satzglieder besonders zu betonen oder anzuhängen. Außerdem steht er zwischen Seitenzahlen und bei der Angabe von Zeiträumen. Achte bei diesem Satzzeichen unbedingt auf die korrekte <strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong>.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-gedankenstrich">FAQs zum Gedankenstrich in der Masterarbeit</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Was ist der Gedankenstrich?</h4></dt><dd><p>Damit ist ein Satzzeichen gemeint, welches man unter anderem bei Einschüben innerhalb eines Satzes verwenden kann. Er ist dabei etwas länger als der <a href="/bindestrich/"><strong>Bindestrich</strong></a>.</p>
</dd><dt><h4>Wann sollte man einen Gedankenstrich einsetzen?</h4></dt><dd><p>Du kannst ihn beispielsweise dazu nutzen, Dinge in einem Satz einzuschieben oder sie hervorzuheben. Auch eine Verwendung bei der direkten Rede ist möglich, wenn ein Wechsel der Sprecher:innen erfolgt oder die direkte Rede plötzlich abgebrochen wird. In Deiner Masterarbeit kommt dieses Satzzeichen häufig vor, wenn Du bei der Zitation die zugehörigen Seitenzahlen angibst. Bei der Quellenangabe ist es übrigens besonders wichtig, dass Dir keine Fehler unterlaufen. Daher solltest Du vor der Abgabe eine <a href="/plagiatspruefung/"><strong>Plagiatsprüfung</strong></a> durchführen lassen.</p>
</dd><dt><h4>Sind Gedankenstriche wissenschaftlich?</h4></dt><dd><p>Sie dürfen in wissenschaftlichen Arbeiten verwendet werden. Bei Von-bis-Angaben musst Du sie sogar nutzen. Von dieser Anwendungsmöglichkeit abgesehen, solltest Du sie in Deiner Abschlussarbeit jedoch nur in Maßen nutzen.</p>
</dd><dt><h4>Wie schreibt man den Gedankenstrich auf der Tastatur?</h4></dt><dd><p>Bei macOS verwendest Du dafür die Tastenkombination [Option] + [-]. Für das Betriebssystem Windows benötigst Du hingegen folgende Tasten: [Alt] + [-].</p>
</dd><dt><h4>Was ist der Unterschied zwischen Gedankenstrich und Bindestrich?</h4></dt><dd><p>Sie haben unterschiedliche Aufgaben innerhalb eines Textes und zudem eine andere Länge. Der Bindestrich ist kürzer und wird statt zur Hervorhebung beispielsweise bei Zeilenumbrüchen genutzt. Dieses Satzzeichen begegnet Dir überdies bei zusammengesetzten Wörtern.</p>
</dd></dl>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/gedankenstrich/">So verwendest Du den Gedankenstrich in der Masterarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
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		<title>So formulierst Du statistische Ergebnisse in Deiner Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/statistische-ergebnisse-formulieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2024 16:17:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliche Methoden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Auswertung der statistischen Ergebnisse Deiner Masterarbeit bereitet Dir Schwierigkeiten? Dann findest Du hier einige Tipps und Beispiele, wie Du diesen Teil der Abschlussarbeit bewältigen kannst.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Die statistischen Ergebnisse für die Masterarbeit zu formulieren, stellt für viele eine besondere Hürde dar. Häufig ist man von der Fülle an aufgenommenen Daten überwältigt und weiß zunächst nicht damit umzugehen. Eine korrekte statistische Auswertung ist jedoch von zentraler Bedeutung in einer Abschlussarbeit. Schließlich bietet sie die Grundlage zur Prüfung von Hypothesen und hilft dabei, Trends zu erkennen. Neben der Beurteilung Deiner Daten sollte es auch sprachlich nichts auszusetzen geben. Daher prüfen wir Deinen Text im <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat der Masterarbeit</a></strong> noch einmal ganz genau.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#statistische-begriffe-uebersicht">Übersicht der wichtigsten statistischen Begriffe</a></li>



<li><a href="#statistische-ergebnisse-masterarbeit-arten">Welche Arten von statistischen Ergebnissen gibt es bei der Masterarbeit?</a></li>



<li><a href="#statistische-ergebnisse-formulierung">Formulierungsbeispiele für Deine statistischen Ergebnisse</a></li>



<li><a href="#fehler-bei-auswertung">Vermeide diese 5 Fehler bei der Auswertung</a></li>



<li><a href="#faqs-statistische-ergebnisse-formulieren">FAQs zur Formulierung statistischer Ergebnisse in der Masterarbeit</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="statistische-begriffe-uebersicht">Übersicht der wichtigsten statistischen Begriffe</h2>



<p>Um Deine statistischen Ergebnisse darstellen und diskutieren zu können, müssen zunächst die wichtigsten Grundbegriffe geklärt sein. Einige davon findest Du beispielsweise bei der <strong><a href="https://www.aau.at/wp-content/uploads/2017/10/1-GRUNDBEGRIFFE-STATISTIK.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Klagenfurt</a></strong>. Für einen besseren Überblick haben wir Dir im Folgenden jedoch die entscheidenden Fachbegriffe aufgelistet:</p>



<ul>
<li><strong>Stichprobe:</strong><br>Bei einer Stichprobe handelt es sich um eine Teilmenge einer Population, die untersucht wird. Das verwendete Symbol für diese Menge ist „n“.</li>



<li><strong>Median:</strong><br>Als Median (<em>m</em>) einer Stichprobe bezeichnet man den Wert, der genau in der Mitte dieser geordneten Daten liegt.&nbsp;</li>



<li><strong>Mittelwert:</strong><br>Mit dem Mittelwert ist der Durchschnitt einer Datenreihe gemeint. Als Symbol verwendest Du entweder „<em>M</em>“ oder „x̄“. Berechnet wird er, indem Du die Summe Deiner Daten durch die Anzahl an Daten teilst.</li>



<li><strong><em>p-</em>Wert:</strong><br>Der&nbsp;<em>p</em>-Wert ist ein Maß für Signifikanz und kann zwischen 0 sowie 1 liegen. Er gibt Dir Auskunft darüber, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Ereignis zufällig aufgetreten ist und somit die Nullhypothese stimmt. Als Grenze gilt oft „<em>p</em>&nbsp;= 0,05“. Liegt der berechnete&nbsp;<em>p</em>-Wert unter dieser Grenze, gelten die Ergebnisse als signifikant und man kann die Nullhypothese ablehnen.</li>



<li><strong>Standardabweichung:</strong><br>Die Standardabweichung gibt an, wie weit die Werte eines Datensatzes durchschnittlich vom Mittelwert entfernt sind bzw. wie groß die Streuung ist. Als Symbol nutzt man SD oder&nbsp;<em>σ</em>.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="statistische-ergebnisse-masterarbeit-arten">Welche Arten von statistischen Ergebnissen gibt es bei der Masterarbeit?</h2>



<p>Deine statistischen Ergebnisse zu formulieren, ist besonders bei der quantitativen Forschung relevant. In Deiner Masterarbeit musst Du dann unter anderem Auskunft über die für die Auswertung verwendeten statistischen Methoden, das Signifikanzniveau sowie die Größe und Art der Stichprobe geben. Deine statistische Auswertung kann aus folgenden Aspekten bestehen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Deskriptive Statistik</h3>



<p>Hierunter versteht man die Beschreibung der grundlegenden Merkmale Deiner Daten. Du kannst auf Werte wie die Mittelwerte, die Standardabweichung oder die Spannweite eingehen. Sie hilft dabei, einen Überblick über die Ergebnisse zu erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Induktive Statistik</h3>



<p>Um Hypothesen statistisch überprüfen zu können, nutzt man hingegen Tests wie den t-Test, die ANOVA oder Chi-Quadrat-Tests. Sie lassen Rückschlüsse darüber zu, ob Deine Ergebnisse signifikant und somit nicht zufällig entstanden sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Effektstärke</h3>



<p>Hast Du durch einen statistischen Test eine Signifikanz feststellen können, kannst Du die Stärke dieses Effekts weiter untersuchen. Dazu nutzt Du etwa Cohens&nbsp;<em>d</em>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grafische Darstellung</h3>



<p>Wenn Du Dich dazu entschieden hast, eine <strong><a href="/umfrage-erstellen/">Umfrage zu erstellen</a></strong> oder eine andere Art von quantitativer Forschung betrieben hast, kannst Du die Ergebnisse beispielsweise durch Boxplots veranschaulichen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/statistische-ergebnisse-darstellen.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/statistische-ergebnisse-darstellen.jpg" alt="Statistische Ergebnisse darstellen" class="wp-image-7450" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/statistische-ergebnisse-darstellen.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/statistische-ergebnisse-darstellen-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/10/statistische-ergebnisse-darstellen-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Statistische Ergebnisse kannst Du auf verschiedene Weisen analysieren</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="statistische-ergebnisse-formulierung">Formulierungsbeispiele für Deine statistischen Ergebnisse</h2>



<p>Um eine <strong><a href="/empirische-arbeit-schreiben/">empirische Arbeit schreiben</a></strong> zu können, ist Präzision gefragt. Das gilt insbesondere, wenn Du Deine statistischen Ergebnisse formulierst und sie letztlich diskutierst. Als Unterstützung haben wir Dir daher einige Formulierungshilfen zusammengestellt:</p>



<ul>
<li>23 % der Befragten gaben an, regelmäßig zu rauchen, während 77 % Nichtraucher:innen waren.</li>



<li>Die Standardabweichung lag bei X, was eine geringe Streuung um den Mittelwert von Y zeigt.</li>



<li>Die durchschnittliche Punktzahl von Gruppe A (<em>M</em>&nbsp;=&nbsp;78,2,&nbsp;<em>SD</em>&nbsp;=&nbsp;4,5) und Gruppe B (<em>M</em>&nbsp;=&nbsp;72,3,&nbsp;<em>SD</em>&nbsp;= 5,1) unterschied sich signifikant voneinander (<em>t</em>&nbsp;(40) = −5,74,&nbsp;<em>p</em>&nbsp;&lt; 0,05).</li>



<li>Ein Chi-Quadrat-Test ergab einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Geschlecht und der Wahl des Studienfachs (<em>χ²</em>(1) = 6,45,&nbsp;<em>p</em>&nbsp;&lt; 0,05).</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="fehler-bei-auswertung">Vermeide diese 5 Fehler bei der Auswertung</h2>



<p>Bei der Formulierung der statistischen Ergebnisse gibt es einige Fehler, die Du in Deiner Masterarbeit besser vermeiden solltest. Achte beispielsweise darauf, beim Schreiben konsequent einen Standard (z.&nbsp;B. APA) zu verwenden. Einige weitere solcher Fehler siehst Du hier:</p>



<p>1. Ergebnisse interpretieren: Es ist wichtig, Deine Daten nicht nur darzustellen, sondern sie auch zu interpretieren. Dies solltest Du jedoch erst im Diskussionsteil tun. Im Ergebnisteil stellst Du Deine Daten hingegen lediglich dar.</p>



<p>2. Angabe der statistischen Tests: Lass die Lesenden wissen, welche statistischen Tests Du durchgeführt hast. Auch der Grund für Deine Entscheidung sollte aus Deinem Text hervorgehen.</p>



<p>3. Nennung der Stichprobengröße: Es ist wichtig, dass Du stets die jeweilige Stichprobengröße angibst. Nur so lässt sich die Aussagekraft Deiner Ergebnisse beurteilen.</p>



<p>4. Bereitstellen der Daten: Es ist nicht nötig, alle von Dir erstellten Tabellen oder Grafiken in den Hauptteil Deiner Arbeit zu integrieren. Wähle die Angaben, die für Deine Interpretation am relevantesten sind und führe alles Weitere im Anhang auf.</p>



<p>5. Signifikanzniveaus: Du solltest immer notieren, für welches Signifikanzniveau (α) Du Dich entschieden hast. Besonders häufig sind „<em>p</em>&nbsp;&lt; 0,05“ und „<em>p</em>&nbsp;&lt; 0,01“.</p>



<p><em>Die Formulierung der statistischen Ergebnisse ist die Grundlage für Deine spätere Diskussion sowie die Beantwortung Deiner Forschungsfrage. Die Auswertung stellt viele Studierende jedoch zunächst vor eine Herausforderung. Wir hoffen, dass unsere Hinweise Dir weiterhelfen konnten. Bist Du endlich am Ende des Schreibprozesses angekommen, sind wir übrigens erneut für Dich da. Denn wir übernehmen die <strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong> Deiner Arbeit.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-statistische-ergebnisse-formulieren">FAQs zur Formulierung statistischer Ergebnisse in der Masterarbeit</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Wie berichte ich statistische Ergebnisse?</h4></dt><dd><p>Dazu kannst Du im ersten Schritt die deskriptive Statistik nutzen. Hier gehst Du etwa auf die Mittelwerte und die Standardabweichung ein. Anschließend kannst Du Hypothesentests (Inferenzstatistik) durchführen und die Effektstärken bestimmen. Auch eine grafische Darstellung in Form von Streudiagrammen oder Balkendiagrammen ist zielführend.</p>
</dd><dt><h4>Was ist ein Beispiel für deskriptive Statistik?</h4></dt><dd><p>Im Rahmen der deskriptiven Statistik kannst Du etwa auf die Mittelwerte, die Streuung oder die Standardabweichung eingehen.</p>
</dd><dt><h4>Wie kann man über nicht signifikante Ergebnisse berichten?</h4></dt><dd><p>Wenn Deine Ergebnisse nicht signifikant sind, ist das kein Grund zur Panik. Du solltest dennoch über sie berichten. Denn selbst ohne den erwarteten Effekt können sie wichtige Informationen enthalten. Reflektiere daher, was die Gründe für die fehlende Signifikanz sein könnten.</p>
</dd><dt><h4>Was ist eine statistische Auswertung?</h4></dt><dd><p>Hierbei nutzt Du statistische Tests, um aufgenommene Daten zu analysieren. Auf diese Weise versucht man, Zusammenhänge, Muster oder Unterschiede zu erkennen und daraus fundierte Schlussfolgerungen zu ziehen.</p>
</dd><dt><h4>Wie viele Nachkommastellen bei APA?</h4></dt><dd><p>Nach dem APA-Standard werden zwei Nachkommastellen empfohlen. Eine Ausnahme bilden <em>p</em>-Werte, denn diese können auch mit drei Stellen nach dem Komma angegeben werden. Du solltest in Deiner Arbeit auf diese und weitere Standards zur <a href="/layout-formatierung-masterarbeit/"><strong>Formatierung</strong></a> achten.</p>
</dd></dl>
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		<item>
		<title>20 Themen &#038; Ideen für Deine Masterarbeit in Informatik</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/informatik-themen-vorschlaege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2024 17:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Suche nach interessanten Themen für Deine Masterarbeit in Informatik verläuft schleppend? Vielleicht findest Du hier ja etwas Passendes. Wir geben Dir 20 Vorschläge, haben einige Beispiele für Dich und zeigen, welche Fehler Du vermeiden solltest.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Bevor Du mit Deiner Masterarbeit in Informatik beginnen kannst, musst Du Dir Gedanken über passende Themen machen. Das stellt häufig eine Herausforderung dar, weswegen wir Dir unter die Arme greifen möchten. In diesem Artikel findest Du 20 Themenvorschläge, reale Beispiele bereits geschriebener Arbeiten und einige Hinweise. Wir sollen Dich auch nach dem Schreiben der Arbeit unterstützen? Kein Problem! Denn wir kümmern uns gerne um das <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Deiner Masterarbeit</a></strong>!</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#informatik-themen-finden">Masterarbeit in Informatik – darauf kommt es bei den Themen an</a></li>



<li><a href="#themen-informatik-vorschlaege">Themen für die Masterarbeit in Informatik: 20 Vorschläge</a></li>



<li><a href="#informatik-abschlussarbeit-beispiele">Masterarbeiten in Informatik – Beispiele</a></li>



<li><a href="#fehler-bei-themenwahl">Vermeide diese 5 Fehler bei der Themenwahl</a></li>



<li><a href="#faqs-masterarbeit-informatik">FAQs zur Masterarbeit in Informatik</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="informatik-themen-finden">Masterarbeit in Informatik – darauf kommt es bei den Themen an</h2>



<p>Wenn Du auf der Suche nach ansprechenden Themen für Deine Masterarbeit in Informatik bist, kommt es hierbei unter anderem auf die Aktualität und die wissenschaftliche Relevanz an. Deine Thematik sollte idealerweise einen wissenschaftlichen Mehrwert liefern und auch ein Praxisbezug ist von Vorteil. In der Abschlussarbeit musst Du zudem zeigen, dass Du Deine Arbeit in den aktuellen wissenschaftlichen Kontext einbetten kannst und diesen verstehst. Um dies umsetzen zu können, müssen passende Quellen anderer Forscher:innen zu Deinem Thema vorhanden sein. Eine ausgiebige <strong><a href="/literatursuche/">Literatursuche</a></strong> ist vor der Festlegung Deiner Thematik also ein Muss. Deine Interessen und Stärken solltest Du ebenfalls in die Wahl einbeziehen, da dies die spätere Bearbeitung erleichtert. Doch welche konkreten Schritte solltest Du bei Deiner Themensuche befolgen? Darauf gehen wir im Folgenden ein:</p>



<ul>
<li>Überlege Dir, wo Deine Interessen und Stärken liegen. Eine Mindmap kann hierbei hilfreich sein.</li>



<li>Welche Fähigkeiten besitzt Du? Hierzu gehört etwa, welche Programmiersprachen Du beherrschst.</li>



<li>Identifiziere aktuelle Forschungstrends und -lücken. Um dies zu tun, kannst Du online oder in Fachzeitschriften nach wissenschaftlichen Artikeln suchen. So bekommst Du ein Gefühl dafür, in welchen Bereichen momentan verstärkt geforscht wird.</li>



<li>Alternativ kannst Du Dich auch bei Deinem Fachbereich umschauen. Hier findest Du häufig Ausschreibungen für Inhalte, mit denen sich die jeweiligen Arbeitsgruppen momentan beschäftigen.</li>



<li>Grenze mögliche Themen ein und besprich Deine Ideen mit einer geeigneten Betreuungsperson. Gemeinsam könnt Ihr die Themenwahl dann konkretisieren und eine passende Fragestellung formulieren.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/informatik-themen-kriterien.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/informatik-themen-kriterien.jpg" alt="Informatik-Themen – Kriterien für Deine Wahl" class="wp-image-7418" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/informatik-themen-kriterien.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/informatik-themen-kriterien-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/informatik-themen-kriterien-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Themen für die Masterarbeit in Informatik – Kriterien</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="themen-informatik-vorschlaege">Themen für die Masterarbeit in Informatik: 20 Vorschläge</h2>



<p>Nachdem Du nun weißt, nach welchen Kriterien Du Informatik-Themen für Deine Masterarbeit auswählen solltest, ist es Zeit für ein paar Vorschläge. Wir haben Dir 20 Themenvorschläge mitgebracht, die Dir als Anhaltspunkt für Deine Arbeit dienen können:</p>



<ol type="1">
<li>Optimierung von neuronalen Netzen durch Hyperparameter-Tuning</li>



<li>Transfer Learning für kleine Datensätze: Anwendungen im Gesundheitswesen</li>



<li>Einsatz von Reinforcement Learning zur Optimierung von Produktionsprozessen</li>



<li>Automatisierte Code-Generierung durch Deep Learning</li>



<li>Formale Verifikation von sicherheitskritischen Systemen</li>



<li>Testautomatisierung in agilen Entwicklungsprozessen</li>



<li>Privatsphärenschutz durch Differential Privacy in maschinellen Lernsystemen</li>



<li>Sicherheitslücken in Smart Contracts und deren Vermeidung</li>



<li>Virtual Reality als Trainingsplattform für chirurgische Eingriffe</li>



<li>Ergonomische Analyse von Augmented-Reality-Anwendungen im industriellen Kontext</li>



<li>Usability-Optimierung von mobilen Anwendungen für ältere Menschen</li>



<li>Optimierung von Kommunikationsprotokollen für das Internet der Dinge (IoT)</li>



<li>Qualitätsmetriken für Software: Analyse und Verbesserung von Codequalität in agilen Projekten</li>



<li>Security by Design: Implementierung sicherheitskritischer Anwendungen in der Softwareentwicklung</li>



<li>Automatisierte Werkzeuge zur Software-Architekturanalyse und -bewertung</li>



<li>Entwicklung eines Machine-Learning-Systems zur Vorhersage von Energieverbrauch in Smarthomes</li>



<li>Optimierung von Routenplanung in der Logistik durch KI-basierte Algorithmen</li>



<li>Automatisierte Diagnose in der Medizintechnik mit Bildverarbeitung und KI</li>



<li>Big-Data-Analyse zur Optimierung der Wartung von Industrieanlagen (Predictive Maintenance)</li>



<li>Smart City: Datenanalyse zur Verbesserung des Verkehrsmanagements</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading" id="informatik-abschlussarbeit-beispiele">Masterarbeiten in Informatik – Beispiele</h2>



<p>Suchst Du stattdessen nach konkreten Arbeiten, die bereits geschrieben wurden? Ebenfalls kein Problem! Damit Du einen Eindruck von der Masterarbeit in Informatik und geeigneten Themen bekommst, haben wir Dir drei Beispiele mitgebracht. Sie vermitteln Dir ebenfalls einen Einblick darin, wie Du beim <strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatieren</a></strong> vorgehen kannst:</p>



<ul>
<li><strong><a href="https://www1.pub.informatik.uni-wuerzburg.de/pub/theses/2023-schlereth-masterarbeit.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Würzburg</a></strong>: Complexity of arithmetic circuits over natural numbers with minimum and maximum</li>



<li><strong><a href="https://www2.informatik.uni-stuttgart.de/bibliothek/ftp/medoc.ustuttgart_fi/MSTR-0006/MSTR-0006.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Stuttgart</a></strong>: Erweiterung der automatischen statischen Codeanalyse um Social Coding</li>



<li><strong><a href="https://ess.cs.tu-dortmund.de/Teaching/Theses/2015/BA_Gabor_2015.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TU Dortmund</a></strong>: Platzierung von echtzeitfähigen virtuellen Maschinen als praktisches Optimierungsproblem</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="fehler-bei-themenwahl">Vermeide diese 5 Fehler bei der Themenwahl</h2>



<p>Bei der Abschlussarbeit in Informatik möchtest Du garantiert so wenig Fehler wie möglich machen. Das beginnt bereits bei der Wahl möglicher Themen. Daher zeigen wir Dir fünf häufige Fauxpas bei Masterarbeiten, die Du lieber vermeiden solltest:</p>



<ol type="1">
<li>Nimm Dir nicht zu viel vor! Du solltest Deine Forschungsfrage so klar formulieren, dass Du Deinen <strong><a href="/zeitplan/">Zeitplan</a></strong> einhalten kannst und Dich nicht verzettelst.</li>



<li>Dein Vorhaben muss durch Professorinnen und Professoren Deiner Universität betreut werden können. Daher solltest Du bei der Themenwahl auch die jeweiligen Fachgebiete der Lehrenden berücksichtigen.</li>



<li>Lass Deine Interessen und Deinen Wissensstand einfließen. Nur so kannst Du Deine Fragestellung motiviert und vor allem fundiert bearbeiten.</li>



<li>Achte auf die Umsetzbarkeit! Deine Pläne sollten sich mit den Dir zur Verfügung stehenden Ressourcen umsetzen lassen.</li>



<li>Für eine interessante sowie relevante Arbeit solltest Du Dich mit einer aktuellen Thematik beschäftigen.</li>
</ol>



<p><em>Unsere Ausführungen helfen Dir hoffentlich dabei, ein geeignetes Thema für Deine Masterarbeit im Bereich Informatik zu finden. Ist Dir dies gelungen, kannst Du Dir im nächsten Schritt eine Forschungsfrage überlegen und schließlich mit der Umsetzung beginnen. Dann fehlt schon bald nur noch die <strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong>, bevor Du abgeben kannst.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-masterarbeit-informatik">FAQs zur Masterarbeit in Informatik</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Wie findet man ein Thema für die Masterarbeit in Informatik?</h4></dt><dd><p>Dazu solltest Du Dir zunächst überlegen, in welchen Bereichen Deine Stärken sowie Interessen liegen. Ein wichtiger Aspekt ist außerdem die Umsetzbarkeit und die wissenschaftliche Relevanz. Um einen Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung leisten zu können, solltest Du Dir zunächst einen Überblick darüber verschaffen, welche Forschungstrends es aktuell gibt. Recherchiere dazu in Online-Datenbanken (Google Scholar etc.) und wirf einen Blick in Fachzeitschriften.</p>
</dd><dt><h4>Was sind Beispiele für Themen für eine Masterarbeit im Fach Informatik?</h4></dt><dd><p>Du könntest Dich zum Beispiel mit diesen Sachverhalten beschäftigen: „Optimierung von Energieverbrauch in Smart Cities durch Machine Learning“ oder „Entwicklung eines personalisierten Empfehlungssystems für E-Learning-Plattformen“.</p>
</dd><dt><h4>Wie lange dauert ein Masterstudium der Informatik?</h4></dt><dd><p>Wie auch bei den meisten anderen Masterstudiengängen liegt die Regelstudienzeit für Informatik bei insgesamt vier Semestern.</p>
</dd><dt><h4>Wie viele Seiten hat eine Masterarbeit in der Informatik?</h4></dt><dd><p>Dafür sind häufig zwischen 80 und 100 Seiten vorgesehen. Du solltest jedoch unbedingt einen Blick in die Anforderungen Deines Fachbereiches werfen. Denn die Regelungen können sich von Universität zu Universität unterscheiden.</p>
</dd><dt><h4>Was sind Themen der Informatik?</h4></dt><dd><p>Dazu gehören etwa Mensch-Computer-Interaktion, Softwareentwicklung, Datenbanken, Netzwerke, Bildverarbeitung oder künstliche Intelligenz.</p>
</dd></dl>
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			</item>
		<item>
		<title>Masterarbeit in BWL – 20 Themenvorschläge</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/bwl-thema-vorschlaege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2024 14:07:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer eine Masterarbeit in BWL schreiben möchte, steht zunächst vor der Frage, welches Thema sich eignet. Wenn Du ebenfalls ratlos bist, wie Du eine geeignete Thematik findest, bist Du hier genau richtig. Wir haben einige Vorschläge, Beispiele und eine Checkliste für Dich!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Mit einem passenden Thema für Deine Masterarbeit in BWL kannst Du Deine Kenntnisse, Deine methodische Kompetenz und eine wissenschaftliche Arbeitsweise unter Beweis stellen. Doch wie findest Du eine solche Thematik? Damit beschäftigen wir uns in diesem Artikel! Hier erhältst Du Vorschläge und findest am Ende eine Checkliste. Übrigens unterstützen wir Dich auch, indem wir Deine <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Masterarbeit korrekturlesen</a></strong>.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#bwl-thema-finden">Masterarbeit in BWL – so findest Du geeignete Themen</a></li>



<li><a href="#masterarbeit-bwl-themen-vorschlaege">20 Themenvorschläge für die Masterarbeit in BWL</a></li>



<li><a href="#beispiele-bwl">3 Beispiele für die Masterarbeit in BWL</a></li>



<li><a href="#checkliste-themensuche">Checkliste für Deine Themensuche</a></li>



<li><a href="#faqs-masterarbeit-bwl-themen">FAQs zur Masterarbeit in BWL</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="bwl-thema-finden">Masterarbeit in BWL – so findest Du geeignete Themen</h2>



<p>Wenn Du für Deine Masterarbeit in BWL ein passendes Thema suchst, solltest Du dabei einige Kriterien im Blick haben. Zunächst einmal kommt es im Bereich Betriebswirtschaftslehre häufig vor, dass man die Abschlussarbeit in einem Unternehmen schreiben möchte. Du solltest Dir daher einen Überblick darüber verschaffen, welche Angebote es gibt und wo sich Dir berufliche Türen öffnen könnten. Neben Deinen Karriereplänen spielt Dein Interesse für die Thematik eine große Rolle. Dies ist wichtig für Deine Motivation während der Umsetzung.</p>



<p>Egal, ob Du die <strong><a href="/englisch/">Masterarbeit auf Englisch</a></strong> oder Deutsch schreibst, sie sollte idealerweise einen Bezug zur Praxis haben und wissenschaftlich relevant sein. Eine Zusammenfassung für das Vorgehen bei der Themensuche siehst Du hier:</p>



<ul>
<li>Erstellen einer Mindmap mit möglichen Thematiken</li>



<li>Aushänge für Themenvorschläge bei Deiner Fakultät beachten</li>



<li>Besonders interessante Vorlesungsthemen sammeln</li>



<li>Bereits abgegebene Bachelor- oder Hausarbeiten vertiefen</li>



<li>Den aktuellen Forschungsstand recherchieren</li>



<li>Forschungslücken oder Trends identifizieren</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="masterarbeit-bwl-themen-vorschlaege">20 Themenvorschläge für die Masterarbeit in BWL</h2>



<p>Um eine Idee davon zu bekommen, welche Themen für Deine Masterarbeit in BWL überhaupt infrage kommen könnten, sind Beispiele hilfreich. Daher haben wir Dir 20 Themenvorschläge zusammengestellt, die unterschiedliche Aspekte der Betriebswirtschaftslehre behandeln. Ist die Thematik einmal geklärt, kannst Du dann bald dazu übergehen, eine Forschungsfrage sowie eine <strong><a href="/hypothese-formulieren/">Hypothese</a></strong> zu entwickeln. Doch hier ist zunächst etwas Inspiration:</p>



<ol type="1">
<li>Agiles Management in der Unternehmenspraxis: Erfolgsfaktoren und Herausforderungen</li>



<li>Corporate Governance und Nachhaltigkeit: Wie beeinflussen ESG-Kriterien die Unternehmensführung?</li>



<li>Personalisierung im digitalen Marketing: Chancen und Risiken für Unternehmen</li>



<li>Der Einfluss von Influencer-Marketing auf Markenloyalität: Eine empirische Untersuchung</li>



<li>Nachhaltigkeitsmarketing und seine Wirkung auf das Konsumentenverhalten</li>



<li>Digitalisierung im Controlling: Chancen, Risiken und Effizienzsteigerungen durch Automatisierung</li>



<li>Der Einfluss von Kryptowährungen auf internationale Finanzmärkte</li>



<li>Remote Work und die Bindung von Mitarbeitenden: Auswirkungen auf die Unternehmenskultur</li>



<li>Employer Branding in Zeiten von Generation Z: Wie Unternehmen junge Talente gewinnen und binden können</li>



<li>Talentmanagement im digitalen Zeitalter: Wie beeinflusst künstliche Intelligenz die Rekrutierung?</li>



<li>Nachhaltige Lieferketten: Herausforderungen und Best Practices in der globalen Produktion</li>



<li>Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Geschäftsmodelle: Strategien zur Reduktion von Ressourcenverbrauch</li>



<li>Die Rolle von CSR für die Markenwahrnehmung bei Konsumierenden</li>



<li>Blockchain-Technologie in der Lieferkette: Auswirkungen auf Effizienz und Transparenz</li>



<li>Big Data Analytics im strategischen Management: Chancen und Herausforderungen für Unternehmen</li>



<li>Künstliche Intelligenz als Innovationsmotor: Einfluss auf Produktentwicklung und Geschäftsmodelle</li>



<li>Die Auswirkungen der Globalisierung auf das internationale Management von Unternehmen</li>



<li>Erfolgsfaktoren für den Markteintritt in Schwellenländer: Eine Untersuchung multinationaler Unternehmen</li>



<li>Die Transformation traditioneller Unternehmensstrukturen durch digitale Technologien: Eine Analyse von Herausforderungen und Erfolgsfaktoren</li>



<li>Resilienz in globalen Lieferketten: Strategien zur Bewältigung von Risiken und Krisen</li>
</ol>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/themengebiete-masterarbeit-bwl.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/themengebiete-masterarbeit-bwl.jpg" alt="Themengebiete für die Masterarbeit in BWL" class="wp-image-7398" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/themengebiete-masterarbeit-bwl.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/themengebiete-masterarbeit-bwl-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/themengebiete-masterarbeit-bwl-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Masterarbeit in BWL – Themengebiete</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="beispiele-bwl">3 Beispiele für die Masterarbeit in BWL</h2>



<p>Du möchtest lieber einen Blick auf eine bereits geschriebene Masterarbeit in BWL werfen? Kein Problem! Somit kannst Du Dir sowohl einen Eindruck von möglichen Themen als auch von der <strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong> machen. Hier siehst Du drei Arbeiten unterschiedlicher Universitäten:</p>



<ul>
<li><strong><a href="https://epub.uni-bayreuth.de/id/eprint/1749/1/Jussim_Entwicklung%20eines%20Simulationstools%20zur%20Analyse%20von%20Prognose-%20und%20Dispositionsentscheidungen%20im%20Krankenhausbereich.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Bayreuth</a></strong>: Entwicklung eines Simulationstools zur Analyse von Prognose- und Dispositionsentscheidungen im Krankenhausbereich</li>



<li><strong><a href="https://publications.rwth-aachen.de/record/753883/files/753883.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">RWTH Aachen</a></strong>: Integrierte Planung der Ladeinfrastruktur für elektrifizierte Flotten kommunaler Unternehmen</li>



<li><strong><a href="https://monami.hs-mittweida.de/frontdoor/deliver/index/docId/3564/file/Masterarbeit_Monique_Furchner_ZM10w1_M.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hochschule Mittweida</a></strong>: Kundenbindungsstrategien für Charterfluggesellschaften – Kundenbindung jenseits von Bonusmeilen- und Vielfliegerprogrammen am Beispiel der TUIfly GmbH</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="checkliste-themensuche">Checkliste für Deine Themensuche</h2>



<p>Damit bei Deiner Themensuche wirklich nichts mehr schiefgehen kann, haben wir noch eine Checkliste für Dich. Mit ihr kannst Du abgleichen, ob Du für Deine Masterarbeit in BWL passende Themen gefunden hast:</p>



<ul>
<li>Es ist für Dein Forschungsgebiet relevant und behandelt idealerweise eine aktuelle Herausforderung.</li>



<li>Man kann es klar abgrenzen und die <strong><a href="/fragestellung/">Fragestellung</a></strong> ist in der vorgegebenen Zeit untersuchbar.</li>



<li>Du hast Zugriff zu allen benötigten Ressourcen.</li>



<li>Es lassen sich genügend relevante Quellen finden, um als Argumentationsgrundlage zu dienen.</li>



<li>Es gibt eine passende Methode, mit der Du Dein Vorhaben umsetzen kannst.</li>



<li>Du bist an der gewählten Thematik interessiert.</li>



<li>An Deiner Universität gibt es eine Lehrperson, die sich mit Deinem Thema auskennt und Dich betreuen kann.</li>



<li>Möglicherweise steht die Masterarbeit sogar in Einklang mit Deinen späteren Karriereplänen.</li>



<li>Deine Arbeit kann einen wissenschaftlichen Mehrwert liefern.</li>
</ul>



<p><em>Dank unserer Hinweise und Beispiele fällt es Dir nun hoffentlich etwas leichter, ein passendes Thema <em>für Deine Masterarbeit in BWL</em></em> <em>zu finden. Ist dieser Schritt erst einmal geschafft, kann es mit der Literaturrecherche und schließlich mit dem Schreiben weitergehen. Damit hierbei kein Fehler passiert, solltest Du vor der Abgabe noch einmal eine <strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong> durchführen lassen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-masterarbeit-bwl-themen">FAQs zur Masterarbeit in BWL</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Wie finde ich ein Thema für die Masterarbeit in BWL?</h4></dt><dd><p>Dazu solltest Du zuerst darüber nachdenken, wo Deine Interessen liegen. Eine Suche nach Ausschreibungen von Unternehmen oder an Deiner Universität kann ebenfalls nützlich sein. Möchtest Du Dir selbst eine Thematik überlegen, sollte diese einen wissenschaftlichen Mehrwert liefern, sich eingrenzen lassen und für Dich umsetzbar sein.</p>
</dd><dt><h4>Wie lang ist eine Masterarbeit in BWL?</h4></dt><dd><p>Das kommt auf die jeweilige Universität an. An der <a href="https://www.bwl.uni-mannheim.de/quantitativemarketing/teaching/masterarbeit/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Universität Mannheim</strong></a> sollen es beispielsweise zwischen 35 und 50 Seiten sein. An anderen Hochschulen kann auch ein Maximum von 60 Seiten vorgegeben sein.</p>
</dd><dt><h4>Wie lange dauert ein BWL-Studium bis zum Master?</h4></dt><dd><p>Die Regelstudienzeit für einen Master in Betriebswirtschaftslehre beträgt vier Semester. Das Grundstudium nimmt hingegen meist sechs Semester in Anspruch, sodass Du insgesamt mindestens fünf Jahre benötigst.</p>
</dd><dt><h4>Welche Kriterien muss das Thema der Masterarbeit in BWL erfüllen?</h4></dt><dd><p>Es sollte unter anderem relevant und eingrenzbar sein. Außerdem sollte es genügend Quellen geben, um Dir eine Diskussionsgrundlage zu liefern. Zudem ist die Bearbeitung einfacher, wenn Dich die Thematik interessiert.</p>
</dd><dt><h4>Welche Bereiche gibt es bei BWL?</h4></dt><dd><p>Zu den Schwerpunkten gehören etwa die Bereiche Management, Logistik, Rechnungswesen oder Produktion.</p>
</dd></dl>
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			</item>
		<item>
		<title>Studieren mit Kind – erfolgreich den Alltag meistern</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/studieren-mit-kind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 09:33:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Studieren mit Kind ist kein Ding der Unmöglichkeit. Allerdings erfordert dieses Vorhaben besondere Fähigkeiten, wie ein gutes Zeitmanagement. Um erfolgreich mit einem Kind studieren zu können, musst Du lernen, ein echtes Organisationstalent zu werden. Viele Universitäten unterstützen studierende Elternteile durch besondere Angebote. So bist Du nicht auf Dich allein gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/studieren-mit-kind/">Studieren mit Kind – erfolgreich den Alltag meistern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Vom Vorlesungssaal zum Windeln wechseln – das Studieren mit Kind ist eine besondere Herausforderung. Alles muss gut koordiniert sein, von der Finanzierung Deines Studiums zu der passenden Kinderbetreuung. Wie Du diese Aufgabe trotz aller Schwierigkeiten meistern kannst, erfährst Du in diesem Artikel.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#erfolgreich-studieren-mit-kind">Erfolgreich studieren mit Kind – so klappt es</a></li>



<li><a href="#finanzierung">Finanzierungsmöglichkeiten im Überblick</a></li>



<li><a href="#strategien">Strategien gegen Überforderung beim Studium mit Kind</a></li>



<li><a href="#betreuung-moeglichkeiten">Diese Betreuungsmöglichkeiten gibt es</a></li>



<li><a href="#faqs-studieren-mit-kind">FAQs zum Studium mit Kind</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="erfolgreich-studieren-mit-kind">Erfolgreich studieren mit Kind – so klappt es&nbsp;</h2>



<p>Das erfolgreiche Studieren mit Kind verlangt nach einer gut abgestimmten Work-Life-Balance. Um weder Dein Kind noch Dein Studium zu vernachlässigen, solltest Du ausgeprägte Organisationsfähigkeiten besitzen. Damit Du einen kühlen Kopf bewahren kannst, ist es ratsam, jede Woche sorgfältig zu planen. Viele Studierende mit Kindern müssen die Betreuung des Kindes, das Studium, den Haushalt und einen Nebenjob miteinander vereinbaren. Leider gibt es hier keine Musterlösung, die für alle Eltern gleichermaßen angemessen ist. Viele Universitäten bieten jedoch Beratungstermine für Studierende mit Kind an, bei denen Deine individuelle Situation berücksichtigt wird. Lass Dich nicht entmutigen – mit der richtigen Vorbereitung kannst Du auch diese Aufgabe meistern!</p>



<p>Um Dich während Deiner Abschlussarbeit zu entlasten, empfiehlt sich ein&nbsp;<strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat der Masterarbeit</a></strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/studieren-mit-kind-alltag-meistern.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/studieren-mit-kind-alltag-meistern.jpg" alt="Studieren mit Kind - Den Alltag meistern" class="wp-image-7374" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/studieren-mit-kind-alltag-meistern.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/studieren-mit-kind-alltag-meistern-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/studieren-mit-kind-alltag-meistern-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Studieren mit Kind – erfolgreich den Alltag meistern</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="finanzierung">Finanzierungsmöglichkeiten im Überblick </h2>



<p>Einer der wichtigsten Faktoren im Studium mit Kind ist die Finanzierung des Studiums. Je nach Deiner Situation kannst Du verschiedene finanzielle Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen.</p>



<ul>
<li><strong>BAföG</strong></li>
</ul>



<p>Zusätzlich zu der normalen BAföG-Zahlung hast Du als Elternteil den Anspruch auf einen Kinderbetreuungszuschlag. Hier erhältst Du 160 Euro zusätzlich pro Monat für jedes Kind unter 14 Jahren.</p>



<ul>
<li><strong>Elterngeld</strong></li>
</ul>



<p>Das Elterngeld ist eine staatliche Unterstützung, die von Deinem Einkommen abhängig ist. Elterngeld erhältst Du normalerweise 12 Monate lang, unter bestimmten Umständen jedoch bis zu 14 Monaten.</p>



<ul>
<li><strong>Kindergeld und -zuschlag</strong></li>
</ul>



<p>Kindergeld bekommt jede Person mit einem Kind, die in Deutschland wohnt. Seit 2023 bekommst Du 250 Euro pro Monat pro Kind. Falls das Kindergeld allein nicht reichen sollte, kannst Du den Kinderzuschlag in Höhe von maximal 170 Euro beantragen.</p>



<ul>
<li><strong>Mutterschaftsgeld</strong></li>
</ul>



<p>Mutterschaftsgeld erhalten die Studentinnen, die eigenständig bei einer Krankenkasse versichert sind. Ausgezahlt wird der Betrag in Höhe von maximal 13 Euro pro Tag in den Wochen vor und nach der Geburt.</p>



<ul>
<li><strong>Studienbeitragsbefreiung</strong></li>
</ul>



<p>Jede Universität und Hochschule bietet eine Studienbeitragsbefreiung für Studierende, die ein Kind betreuen. Die&nbsp;<strong><a href="https://studieren.univie.ac.at/studienbeitrag/erlass-und-rueckerstattung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Wien</a></strong> listet als Erlassgründe der Semestergebühren zusätzlich Schwangerschaft und Betreuungspflichten gegenüber Angehörigen auf.</p>



<ul>
<li><strong>Unterhaltsvorschuss</strong></li>
</ul>



<p>Der Unterhaltsvorschuss gilt für alleinerziehende Personen, die von dem anderen Elternteil den Unterhalt nicht oder nur teilweise bezahlt bekommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="strategien">Strategien gegen Überforderung beim Studium mit Kind</h2>



<p>Das Studieren mit Kind kann verständlicherweise überfordernd wirken. Zwischen den vielen verschiedenen Verpflichtungen kommt das eigene Wohl oft zu kurz. Hier ist es wichtig, Dir in Erinnerung zu rufen, dass Du nicht allein bist. Unterstützung kannst Du nicht nur bei Dir an der Universität, sondern auch bei Vereinen und Stiftungen in Deiner Nähe finden.</p>



<p>Um bei großer Überforderung einen Studienabbruch zu vermeiden, kannst Du anstatt dessen ein Urlaubssemester beantragen oder über ein Teilzeitstudium nachdenken. Zusätzlich empfiehlt sich auch ein Gespräch mit der psychologischen Beratungsstelle Deiner Universität.</p>



<p>Geteiltes Leid ist halbes Leid. Neben den offiziellen Beratungsstellen mit professionellen Mitarbeitenden können persönliche Beziehungen eine große Hilfe sein. So kannst Du Dich mit Deinen Kommilitonen und Kommilitoninnen austauschen oder in den sozialen Netzwerken den Kontakt zu anderen Studierenden mit Kindern suchen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/kinderbetreuung-studierende-eltern.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/kinderbetreuung-studierende-eltern.jpg" alt="Kinderbetreuung für studierende Eltern" class="wp-image-7375" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/kinderbetreuung-studierende-eltern.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/kinderbetreuung-studierende-eltern-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/kinderbetreuung-studierende-eltern-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 2: Kinderbetreuung für studierende Eltern</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="betreuung-moeglichkeiten">Diese Betreuungsmöglichkeiten gibt es</h2>



<p>Um Dein Studium mit Kind so angenehm wie möglich zu gestalten, hilft Dir ein Überblick über die verschiedenen Betreuungsmöglichkeiten. Informiere Dich an Deiner Universität über die vorhandenen Betreuungsangebote. Viele Universitäten verfügen über einen eigenen Kindergarten und/ oder einen Eltern-Kind-Raum. Falls Du Verwandte oder Freunde und Freundinnen in der Nähe hast, können sie eventuell einspringen.</p>



<p>Eine weitere Betreuungsmöglichkeit kann Dein:e Arbeitgeber:in sein. Manche Unternehmen bieten eine&nbsp;<strong><a href="https://www.sivakids.de/betriebliche-kinderbetreuung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">betriebliche Kinderbetreuung</a></strong>&nbsp;an, um ihre Mitarbeitenden zu entlasten. Besonders die Sommerferien können eine Herausforderung sein. Während Dein Kind wochenlang frei hat, musst Du arbeiten und studieren. Manche Unternehmen bieten speziell für dieses Problem eine eigene&nbsp;<strong><a href="https://www.sivakids.de/betriebliche-ferienbetreuung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ferienbetreuung</a></strong>&nbsp;an. Sollte dies bei Dir nicht der Fall sein, kannst Du Dich an Eltern-Kind-Initiativen oder Tagesmütter und -väter wenden.</p>



<p><em>Wenn Du über das Studieren mit Kind nachdenkst, solltest Du Dir Gedanken über die Finanzierung, die Kinderbetreuung und Deine Work-Life-Balance machen. Unsere unterstützenden Angebote, wie die&nbsp;<strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong>&nbsp;und die&nbsp;<strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong>, entlasten Dich zusätzlich.&nbsp;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-studieren-mit-kind">FAQs zum Studium mit Kind</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Ist es möglich, mit Kind zu studieren?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Es ist durchaus möglich, mit Kind zu studieren. Allerdings erwarten Dich Herausforderungen, die besondere Zeitmanagement-Skills und ein gewisses Organisationstalent erfordern.</p>
</dd><dt><h4>Wie viele Studierende mit Kind gibt es?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Laut des Deutschen Studierendenwerks studieren ca. 7 % der Studierenden mit mindestens einem Kind.</p>
</dd><dt><h4>Welche Strategien helfen beim Studieren mit Kind?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Um erfolgreich mit einem Kind zu studieren, sollte man gut organisiert sein und sich über passende Finanzierungsmöglichkeiten und Kinderbetreuungsangebote informieren.</p>
</dd><dt><h4>Wo findet man Unterstützung?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Oft unterstützen die Universitäten selbst Studierende mit Kindern. Lass Dir bei der Beratungsstelle Deiner Universität helfen, um zu erfahren, welche Angebote Deine Universität für Studierende zur Verfügung stellt.</p>
</dd><dt><h4>Welche Optionen gibt es für die Kinderbetreuung während des Studiums?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Je nach Alter des Kindes kommen unterschiedliche Kinderbetreuungsangebote infrage. Manche Universitäten haben eigene Kindergärten. Suche Dir Unterstützung bei Verwandten, Tagesmüttern und -vätern oder Eltern-Kind-Initiativen.</p>
</dd></dl>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/studieren-mit-kind/">Studieren mit Kind – erfolgreich den Alltag meistern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Masterarbeit in Psychologie – 20 Themen, Beispiele &#038; Tipps</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/psychologie-themen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 15:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=7353</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bevor Du Deine Masterarbeit in Psychologie verfassen kannst, benötigst Du ein passendes Thema. Um Dir die Suche nach einer solchen Thematik zu vereinfachen, listen wir Dir in unserem Artikel 20 Beispiele auf. Zudem haben wir einige Tipps für Dich.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Wie findet man eigentlich das passende Thema für die Masterarbeit in Psychologie? Dieser Frage gehen wir heute auf den Grund. Dazu klären wir, welche Bedingungen es für eine geeignete Thematik gibt und geben Dir nützliche Tipps. Darüber hinaus erhältst Du etwas Inspiration von uns, denn wir haben 20 Beispiele für mögliche Themen mitgebracht. Ist der Schreibprozess dann beendet, solltest Du Deine <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Masterarbeit korrekturlesen</a></strong> lassen.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#masterarbeit-psychologie-thema-finden">Wie findet man ein Thema für die Masterarbeit in Psychologie?</a></li>



<li><a href="#masterarbeit-psychologie-themen-kriterien">Masterarbeit in Psychologie – diese Kriterien sollten die Themen erfüllen</a></li>



<li><a href="#masterarbeit-psychologie-themen-vorschlaege">20 mögliche Themen für Deine Masterarbeit in Psychologie</a></li>



<li><a href="#masterarbeit-psychologie-beispiel">Masterarbeit in Psychologie – 3 Beispiele</a></li>



<li><a href="#umsetzung-tipps">Tipps für die Umsetzung</a></li>



<li><a href="#faqs-masterarbeit-psychologie">FAQs zur Masterarbeit in Psychologie</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="masterarbeit-psychologie-thema-finden">Wie findet man ein Thema für die Masterarbeit in Psychologie?</h2>



<p>Auf der Suche nach einem geeigneten Thema für Deine Masterarbeit in Psychologie solltest Du Dir zunächst die Frage stellen, wo Deine Interessen liegen. Somit wird es Dir viel leichter fallen, Dich über mehrere Monate hinweg mit der Thematik zu beschäftigen und die <strong><a href="/ratgeber-masterarbeit-schreiben-hilfe-tipps/">Masterarbeit zu schreiben</a></strong>. Recherchiere zudem in aktuellen Fachzeitschriften und wissenschaftlichen Datenbanken nach passenden Themen. Auf diesem Weg kannst Du aktuelle Forschungslücken identifizieren, die sich für eine Untersuchung eignen könnten. Auch die Relevanz für Deine spätere Karriere sowie die Umsetzbarkeit sind wichtige Aspekte. Als Alternative zur eigenen Themensuche kannst Du ein bereits ausgeschriebenes Masterarbeitsthema wählen. Solche Forschungsprojekte findest Du auf den Webseiten der jeweiligen Arbeitsgruppen oder am Schwarzen Brett.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="masterarbeit-psychologie-themen-kriterien">Masterarbeit in Psychologie – diese Kriterien sollten die Themen erfüllen</h2>



<p>Ob Du für die Masterarbeit in Psychologie passende Themen gefunden hast, kannst Du anhand einiger Kriterien prüfen. Diese Kriterien sollten übrigens auch dann erfüllt sein, wenn Du Deine <strong><a href="/englisch/">Masterarbeit auf Englisch</a></strong> verfassen möchtest. Auf welche Punkte Du besonders achten solltest, siehst Du im Folgenden:</p>



<ul>
<li>Das Themengebiet sollte wissenschaftlich relevant und aktuell sein.</li>



<li>Die Thematik muss sich sinnvoll eingrenzen lassen.</li>



<li>Die Problemstellung muss innerhalb der vorgeschriebenen Zeit umsetzbar sein.</li>



<li>Ein Bezug zur Praxis wäre vorteilhaft.</li>



<li>Deine Erstbetreuerin oder Dein Erstbetreuer sollten mit dem Thema einverstanden sein und sich selbst darin auskennen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="masterarbeit-psychologie-themen-vorschlaege">20 mögliche Themen für Deine Masterarbeit in Psychologie</h2>



<p>Kommen wir von der Theorie zu einigen konkreten Vorschlägen. Wir haben Dir 20 denkbare Themen für eine Masterarbeit im Fachbereich Psychologie mitgebracht. Wie bei jeder Abschlussarbeit gilt es hierbei, die Thematik so zu wählen, dass Du Deinen eigenen <strong><a href="/zeitplan/">Zeitplan</a></strong> einhalten kannst. Hier ist die Übersicht der Themenfelder:</p>



<ol type="1">
<li>Digitale Therapien bei Depressionen: Vergleich der Effektivität von Online-Interventionen und Face-to-Face-Therapie</li>



<li>Kognitive Verhaltenstherapie bei Angststörungen: Unterschiede in der Wirksamkeit zwischen Jugendlichen und Erwachsenen</li>



<li>Neuroplastizität nach Schlaganfällen: Neue Rehabilitationsansätze zur Verbesserung motorischer Fähigkeiten</li>



<li>Die Auswirkungen von Schlafentzug auf exekutive Funktionen: Ein Vergleich zwischen jungen Erwachsenen und älteren Menschen</li>



<li>Führungsstile und psychologisches Wohlbefinden: Auswirkungen von transformationaler Führung auf die Resilienz von Mitarbeitenden</li>



<li>Burn-out und psychische Belastungen bei Remote-Arbeitenden: Einfluss von Homeoffice auf das Wohlbefinden</li>



<li>Der Einfluss von sozialen Unterstützungssystemen auf das psychische Wohlbefinden von chronisch kranken Menschen</li>



<li>Die Auswirkungen der Pandemie auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen</li>



<li>Psychologische Interventionen zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen</li>



<li>Langfristiger Einfluss körperlicher Aktivität auf das psychische Wohlbefinden bei depressiven Patientinnen und Patienten</li>



<li>Zusammenhang zwischen Schlafqualität und akademischer Leistung bei Studierenden</li>



<li>Gruppendruck und moralisches Verhalten bei Jugendlichen: Wie beeinflusst Peer-Einfluss ethische Entscheidungen?</li>



<li>Der Einfluss von Belohnungssystemen auf die Motivation von Schülerinnen und Schülern: Ein Vergleich zwischen intrinsischen und extrinsischen Anreizen</li>



<li>Leistungsdruck und Prüfungsangst bei Schülerinnen und Schülern: Die Auswirkungen von High-Stakes-Prüfungen auf die Leistung</li>



<li>Empathietraining als Präventionsmaßnahme für kriminelles Verhalten bei straffälligen Jugendlichen</li>



<li>Die Glaubwürdigkeit von Zeugenaussagen bei Kindern: Einflussfaktoren auf das Erinnerungsvermögen in forensischen Kontexten</li>



<li>Naturerlebnisse und ihr Einfluss auf das psychische Wohlbefinden: Die Rolle von grünen Räumen in städtischen Gebieten</li>



<li>Psychologische Barrieren für umweltfreundliches Verhalten: Warum Menschen trotz Wissen über den Klimawandel nicht handeln</li>



<li>Geschlechterrollen und psychische Gesundheit: Der Einfluss traditioneller Rollenbilder auf das Wohlbefinden in verschiedenen Kulturen</li>



<li>Kulturvergleichende Coping-Strategien: Unterschiede im Stressmanagement zwischen westlichen und östlichen Kulturen</li>
</ol>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/psychologie-thema-finden.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/psychologie-thema-finden.jpg" alt="Masterarbeit in Psychologie – Thema finden" class="wp-image-7356" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/psychologie-thema-finden.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/psychologie-thema-finden-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/psychologie-thema-finden-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Masterarbeit in Psychologie – Fragen für die Themenfindung</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="masterarbeit-psychologie-beispiel">Masterarbeit in Psychologie – 3 Beispiele</h2>



<p>Darf es ein konkretes Beispiel sein? Wir haben drei verschiedene Masterthesis für Dich! Diese können Dir als Orientierungshilfe dienen:</p>



<ul>
<li><a href="https://diglib.uibk.ac.at/download/pdf/8307344.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Innsbruck</a>: Wirksamkeitsnachweis der internetbasierten Intervention „Selfapy“ zur Symptomreduktion bei Patient:innen mit Panikstörung und generalisierter Angststörung.</li>



<li><a href="https://eplus.uni-salzburg.at/obvusbhs/content/titleinfo/8906533/full.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Salzburg</a>: Ressourcen als Puffer? &#8211; Überprüfung des abpuffernden Effekts von beruflichen und privaten Ressourcen auf die Beziehung zwischen beruflichen, privaten und persönlichen Anforderungen und Disstress im beruflichen und privaten Kontext</li>



<li><a href="https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/43334" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freie Universität Berlin</a>: Auswirkungen von Gewaltfreier Kommunikation (nach Marshall B. Rosenberg) auf die Haltung und das Selbstwirksamkeitserleben von beratenden Pädagog*innen bei Konfliktgesprächen mit Schüler*innen und Eltern</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="umsetzung-tipps">Tipps für die Umsetzung</h2>



<p>Bevor Du Dich für Deine Masterarbeit in Psychologie auf die Suche nach passenden Themen machst, haben wir noch einige Tipps für Dich. Diese lassen sich übrigens auch für andere Studiengänge wie <strong>BWL</strong> anwenden.</p>



<ul>
<li>Vertiefe in Deiner Masterthesis die Forschung Deiner Bachelorarbeit oder einer Hausarbeit. Somit hast Du bereits einen Wissensstand, auf dem Du weiter aufbauen kannst.</li>



<li>Es ist wichtig, dass sich genügend Quellen zu Deiner Arbeit finden lassen. Nur so kannst Du Deine Argumentation später durch die Erkenntnisse anderer Forscher:innen stützen.</li>



<li>Achte darauf, dass Du die gewählte Thematik tatsächlich in der vorgegebenen Zeit umsetzen kannst. Neben der zeitlichen Begrenzung können auch weitere Aspekte wie der Zugang zu Probandinnen und Probanden ein Hindernis sein.</li>
</ul>



<p><em>Nachdem Du Tipps sowie einige Vorschläge für die Masterarbeit im Bereich Psychologie bekommen hast, bist jetzt Du dran. Überlege Dir, welche Themen für Dich interessant sein könnten und führe eine erste Literaturrecherche durch. Die Prüfenden werden am Ende jedoch nicht nur auf den Inhalt achten. Auch die <strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong> sollte ansprechend und den Vorgaben entsprechend geschehen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-masterarbeit-psychologie">FAQs zur Masterarbeit in Psychologie</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Wie findet man ein gutes Masterarbeitsthema?</h4></dt><dd><p>Dazu kannst Du beispielsweise einen Blick auf aktuelle Forschungsthemen werfen oder die Inhalte Deiner Vorlesungen zur Inspiration nutzen. Auch vergangene Hausarbeiten können als Inspirationsquelle dienen. Häufig findest Du auch Themenvorschläge auf der Webseite Deines Fachbereiches. Das gilt übrigens ebenso für andere Studiengänge wie <strong>Informatik</strong> oder Biologie.</p>
</dd><dt><h4>Welche Kriterien muss ein Thema für die Masterarbeit in Psychologie erfüllen?</h4></dt><dd><p>Es muss zum einen relevant für Deinen Forschungsbereich sein. Zum anderen sollte es aktuell sein und idealerweise einen Praxisbezug haben. Ein wichtiger Aspekt ist überdies, dass Du die daraus abgeleitete Forschungsfrage tatsächlich in der vorgegebenen Zeit untersuchen kannst.</p>
</dd><dt><h4>Wie lange braucht man für den Master in Psychologie?</h4></dt><dd><p>Die Regelstudienzeit liegt in diesem Fall bei vier Semestern. Wie viel Zeit Du tatsächlich benötigst, hängt jedoch mit persönlichen Faktoren zusammen. Dazu zählt etwa, ob Du neben dem Studium arbeiten musst oder nicht.</p>
</dd><dt><h4>Wie lang sollte eine Masterarbeit in Psychologie sein?</h4></dt><dd><p>Du kannst dabei im Durchschnitt von insgesamt 50 bis 60 Seiten ausgehen. Genaueres dazu findest Du jedoch in Deiner Prüfungsordnung. Ist die Arbeit erst einmal beendet, solltest Du die <a href="/plagiatspruefung/"><strong>Plagiatsprüfung</strong></a> nicht vergessen.</p>
</dd><dt><h4>Welche Themen eignen sich für die Masterarbeit in Psychologie?</h4></dt><dd><p>Sie sollten relevant und für Dich interessant sein. Du kannst Dir beispielsweise ein Thema für Teilgebiete wie die klinische Psychologie, die Entwicklungspsychologie oder die Sozialpsychologie überlegen. Ein konkretes Beispiel siehst Du hier: Gruppendynamik und Entscheidungsfindung – der Einfluss von Peer-Gruppen auf moralische Entscheidungen.</p>
</dd></dl>
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			</item>
		<item>
		<title>So verwendest Du den Konjunktiv in Deiner Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/konjunktiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2024 14:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Konjunktiv handelt es sich um einen Modus in der deutschen Sprache. In der Masterarbeit kannst Du durch diese Möglichkeitsform die Gedanken anderer kennzeichnen oder Hypothesen aufstellen. In diesem Artikel verraten wir Dir, wie Du die beiden Konjunktive korrekt bildest und verwendest.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Den Konjunktiv 1 und 2 bezeichnet man auch als Möglichkeitsform. In wissenschaftlichen Arbeiten wie der Masterarbeit verwendet man ihn, um etwa indirekte Zitate zu kennzeichnen. Du möchtest mehr erfahren? Kein Problem, denn wir erklären Dir, wie Du diesen Modus bildest und wann er zum Einsatz kommt. Du hättest gerne noch mehr Unterstützung? Dann lass Deine <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Masterarbeit korrekturlesen</a></strong>, bevor Du sie abgibst!</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#konjunktiv-definition">Allgemeines zum Konjunktiv</a></li>



<li><a href="#moeglichkeitsform-wann-verwenden">Wann benutzt man die Möglichkeitsform in der Masterarbeit?</a></li>



<li><a href="#konjunktiv-eins-bilden">So kannst Du den Konjunktiv 1 bilden</a></li>



<li><a href="#bildung-konjunktiv-zwei">Die Bildung des Konjunktiv 2</a></li>



<li><a href="#faqs-konjunktiv-masterarbeit">FAQs zum Konjunktiv in der Masterarbeit</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="konjunktiv-definition">Allgemeines zum Konjunktiv</h2>



<p>Der Konjunktiv ist einer der deutschen Konjugationsparameter. Die beiden Konjunktivformen (1 und 2) kommen zum Einsatz, wenn Du Möglichkeiten, indirekte Rede oder Hypothesen äußern möchtest. Die beiden Formen unterscheiden sich dabei vor allem in Bezug auf ihre Bildung und ihre Verwendung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="moeglichkeitsform-wann-verwenden">Wann benutzt man die Möglichkeitsform in der Masterarbeit?</h2>



<p>Den Konjunktiv 1 nutzt Du in der Masterarbeit zum Beispiel für die indirekte Zitation. Durch ihn kannst Du also deutlich machen, wenn ein Gedanke nicht Dein eigener ist. Das ist ein wichtiges Mittel, wenn es um einen korrekten <strong><a href="/wissenschaftliches-schreiben-und-formulieren/">wissenschaftlichen Schreibstil</a></strong> geht. Ein Beispiel dafür ist:</p>



<p>„Wie es in dem Paper von XY heißt,&nbsp;<em><strong>sei</strong></em>&nbsp;… (vgl. Autor XY).“</p>



<p>Auch wenn Du alle fremden Ideen auf diese Weise gekennzeichnet hast, solltest Du vor der Abgabe dennoch eine <strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong> durchführen lassen. Schließlich darf selbst bei einem indirekten Zitat nicht die korrekte Quellenangabe fehlen. Irreales, Hypothesen oder Wünsche drückst Du hingegen durch den Konjunktiv 2 aus. Auch hierzu haben wir ein Beispiel für Dich:</p>



<p>„<em><strong>Hätte</strong></em>&nbsp;das Experiment unter realen Bedingungen stattgefunden …“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="konjunktiv-eins-bilden">So kannst Du den Konjunktiv 1 bilden</h2>



<p>Doch wie gehst Du bei der Bildung des Konjunktiv 1 überhaupt vor, um ihn in Deiner Masterarbeit zu verwenden? Dieser Frage gehen wir nun auf den Grund! Die Möglichkeitsform beeinflusst Verben und ihre Endung. Für die Bildung der Gegenwartsform nimmst Du dabei den Präsensstamm des Verbs (z. B. <em>sprech</em>) als Grundlage. Die eigentliche Endung des Verbs (<em>-e / -en</em>) streichst Du dazu einfach. Anschließend fügst Du an den Präsensstamm die passende Konjunktivendung an:</p>



<ul>
<li>Für die 1. bis 3. Person Singular: -e, -est und -e</li>



<li>In der 1. bis 3. Person Plural: -en, -et und -en</li>
</ul>



<p><strong>Beispiel:</strong>&nbsp;<br>„Man halt-<strong>e</strong> die Wasserknappheit für einen der entscheidenden Faktoren (vgl. Autor XY).“</p>



<p>Für diese Möglichkeitsform gibt es abgesehen von der Gegenwart auch noch Varianten für die Zukunft und die Vergangenheit. Für die Vergangenheit verwendet man bei der Bildung die Hilfsverben „sein“ und „haben“ sowie das Partizip 2 des Verbs. Die Zukunftsform besteht hingegen aus dem Hilfsverb „werden“ und dem Infinitiv des Vollverbs. Beispiele für beide <strong><a href="/zeitformen/">Zeitformen</a></strong> siehst Du hier:</p>



<ul>
<li>Die Forscherin hab-<strong>e</strong> eine neue Schlangenart <strong>entdeckt</strong>.</li>



<li>Die Forscherin sagt, sie <strong>werde</strong> nächstes Jahr für eine weitere Expedition nach Brasilien <strong>gehen</strong>.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/bildung-konjunktiv.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/bildung-konjunktiv.jpg" alt="Die Bildung des Konjunktiv 1 &amp; 2" class="wp-image-7313" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/bildung-konjunktiv.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/bildung-konjunktiv-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/bildung-konjunktiv-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Bildung des Konjunktivs in der Gegenwartsform</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="bildung-konjunktiv-zwei">Die Bildung des Konjunktiv 2</h2>



<p>Um den Konjunktiv 2 in der Gegenwartsform zu bilden, nutzt Du den Verbstamm im Präteritum. Daran werden wieder die Endungen -e, -est, -e, -en, -et und -en gehängt. Die Falschbildung der Möglichkeitsform gehört zu den <strong><a href="/haeufigste-fehler/">häufigsten Fehlern</a></strong> in Abschlussarbeiten. Daher schauen wir uns am besten ein Beispiel an:</p>



<ul>
<li>Er erwähnte, er wär-<strong>e</strong>&nbsp;lieber Professor der Physik.</li>
</ul>



<p>Auch die zweite Möglichkeitsform kannst Du in der Vergangenheitsform und der Zukunft bilden. Für die Vergangenheit benötigst Du den Konjunktiv 2 der Hilfsverben „haben“ und „sein“ sowie das Partizip 2. Das Futur erhältst Du hingegen über das Hilfsverb „werden“ in der zweiten Möglichkeitsform, gefolgt vom Infinitiv des Vollverbs. Beides sieht dann so aus:</p>



<ul>
<li>Er erwähnte, er wär-<strong>e</strong> lieber Professor der Physik <strong>geworden</strong>.</li>



<li>Er erwähnte, er <strong>würde</strong> lieber Professor der Physik <strong>werden</strong>.</li>
</ul>



<p><em>Nun solltest Du einen Überblick darüber haben, wie man den Konjunktiv 1 bzw. 2 bildet und wie Du ihn in Deiner Masterarbeit anwendest. Lass Dich dabei nicht vom Futur verwirren! In Deiner wissenschaftlichen Arbeit wirst Du in der Regel nur auf die Gegenwarts- und die Vergangenheitsform zurückgreifen müssen. Neben der korrekten Grammatik kommt es übrigens ebenso auf die <strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong> an. Beachte daher genau, welche Vorgaben Deine Universität zu diesem Thema macht.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-konjunktiv-masterarbeit">FAQs zum Konjunktiv in der Masterarbeit</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Wann verwendet man den Konjunktiv in wissenschaftlichen Arbeiten?</h4></dt><dd><p>Dies tust Du beispielsweise, wenn Du mithilfe indirekter Rede Ideen anderer Forscher:innen wiedergibst. Auch bei der Formulierung von Hypothesen kommt dieser Modus zum Einsatz.</p>
</dd><dt><h4>In welcher Zeitform schreibt man eine Masterarbeit?</h4></dt><dd><p>Man verwendet beim Verfassen von Abschlussarbeiten sowohl das Präsens und das Präteritum als auch das Perfekt. Hauptsächlich kommt jedoch die Gegenwartsform (Präsens) zum Einsatz.</p>
</dd><dt><h4>Wie bildet man den Konjunktiv 1 und 2?</h4></dt><dd><p>Die Gegenwartsform für den Konjunktiv 1 bildest Du, indem Du die Endung des Infinitivs streichst (z. B. <i>lauf</i>). Anschließend hängst Du die Endungen -e, -est, -e, -en, -et oder -en an. Die zweite Möglichkeitsform erhältst Du über den Verbstamm im Präteritum (z. B. <i>lief</i>) und die bereits bekannten Wortendungen -e, -est, -e, -en, -et oder -en. Übrigens: Wie es auch bei der <a href="https://historicum-estudies.uni-koeln.de/leitfaeden/leitfaden-neuere-geschichte/sprache-und-ausdruck" target="_blank" rel="noopener"><strong>Universität zu Köln</strong></a> heißt, verwendest Du den Konjunktiv 2 unter anderem, wenn der Konjunktiv 1 sich nicht eindeutig vom Indikativ unterscheidet.</p>
</dd><dt><h4>Warum ist der Konjunktiv für die Masterarbeit wichtig?</h4></dt><dd><p>Er ist etwa dann wichtig, wenn Du Quellen paraphrasieren möchtest. Denn für solche indirekten Zitate nutzt Du die erste Möglichkeitsform.</p>
</dd><dt><h4>Was sind Beispiele für die Möglichkeitsform?</h4></dt><dd><p>Ein Beispiel für die erste Möglichkeitsform in der Gegenwart ist: „Man vermut-<strong>e</strong> einen Zusammenhang mit der Verwendung von Pestiziden.“ In der zweiten Möglichkeitsform würde es hingegen heißen: „Man vermut-<strong>ete</strong> einen Zusammenhang mit der Verwendung von Pestiziden.“ Jedoch verwendet man im zweiten Fall eher die Konstruktion mit „würde“: „Man <strong>würde</strong> einen Zusammenhang mit der Verwendung von Pestiziden <strong>vermuten</strong>.“</p>
</dd></dl>
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		<title>Interpunktion in Deiner Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/interpunktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 09:18:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du möchtest Deine grammatikalischen Kenntnisse in Deiner Masterarbeit unter Beweis stellen? Dann solltest Du die Interpunktion bestmöglich beherrschen. Satzzeichen verbessern nicht nur den Lesefluss Deiner Abschlussarbeit, sondern beugen auch unnötige Missverständnisse vor und haben somit einen entscheidenden Einfluss auf die Bedeutung Deiner Arbeit.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Die korrekte Interpunktion kann Studierende zum Verzweifeln bringen. Dieser Artikel verschafft Dir einen Überblick über die wichtigsten Satzzeichen, die Du für Deine Abschlussarbeit beherrschen solltest. So überzeugst Du, zusätzlich zu Deiner&nbsp;<strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong>, mit den formalen Merkmalen der Masterarbeit.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#interpunktion-bedeutung">Was bedeutet Interpunktion?</a></li>



<li><a href="#zeichensetzung-bedeutung">Hat Zeichensetzung einen Einfluss auf die Bedeutung?</a></li>



<li><a href="#so-funktioniert-interpunktion">So funktioniert die Interpunktion in Deiner Masterarbeit</a></li>



<li><a href="#faqs-interpunktion">FAQs zur Interpunktion in Deiner Masterarbeit</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="interpunktion-bedeutung">Was bedeutet Interpunktion?&nbsp;</h2>



<p>Interpunktion, auch Zeichensetzung genannt, beschreibt das Regelsystem, nach dem Satzzeichen in Texten verwendet werden. Satzzeichen geben dem Geschriebenen eine syntaktische Struktur. Zur Interpunktion zählen nicht nur Satzabschlusszeichen, wie der Punkt oder das Fragezeichen, sondern auch Kommata, Bindestriche oder Anführungszeichen. Jede Sprache hat hier ihre eigenen Regeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="zeichensetzung-bedeutung">Hat Zeichensetzung einen Einfluss auf die Bedeutung?</h2>



<p>Laut der&nbsp;<strong><a href="https://home.uni-leipzig.de/schreibportal/interpunktion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Leipzig</a></strong> trägt Interpunktion erheblich zu unserem Verständnis von Sätzen bei. Die deutsche Sprache lebt von komplexen Sätzen. Durch die korrekte Verwendung von Satzzeichen beugst Du Missverständnisse vor. Das bekannteste Beispiel für ein solches Missverständnis ist der Satz „Komm, wir essen Opa.“. Hier fehlt ein Komma vor dem Wort „Opa“, was die Bedeutung des Satzes von einer Aufforderung an den Opa zu der Aussage, dass der Opa gegessen werden soll, ändert.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/interpunktion-masterarbeit-auflistung.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/interpunktion-masterarbeit-auflistung.jpg" alt="Interpunktion in der Masterarbeit - Eine Auflistung" class="wp-image-7290" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/interpunktion-masterarbeit-auflistung.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/interpunktion-masterarbeit-auflistung-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/interpunktion-masterarbeit-auflistung-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></figure>



<p><em>Abb. 1: Interpunktion in Deiner Masterarbeit</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="so-funktioniert-interpunktion">So funktioniert die Interpunktion in Deiner Masterarbeit </h2>



<p>Die korrekte Zeichensetzung in Deiner Masterarbeit erleichtert nicht nur den Lesefluss, sondern beweist auch Dein grammatikalisches Können und Deinen sicheren Umgang mit der deutschen Sprache. Lass Deine&nbsp;<strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Masterarbeit korrekturlesen</a></strong>, damit Dir kein grammatikalischer&nbsp;<strong><a href="/haeufigste-fehler/">Fehler</a></strong>&nbsp;entgeht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Satzschlusszeichen</h3>



<p>Im Deutschen gibt es drei Satzschlusszeichen: den Punkt, das Fragezeichen und das Ausrufezeichen. Du solltest in Deiner Masterarbeit Ausrufezeichen vermeiden. Sie verstärken die Affektivität einer Aussage und sind somit für eine wissenschaftliche Arbeit ungeeignet. Deine Professionalität wird zusätzlich durch die passenden&nbsp;<strong><a href="/zeitformen/">Zeitformen</a></strong>&nbsp;unterstützt.</p>



<p><strong>Beispiel:</strong></p>



<p>Falsch: „Die Studie unterstützt meine Annahme!“</p>



<p>Richtig: „Die Studie unterstützt meine Annahme.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Komma</h3>



<p>Die Kommasetzung ist der Aspekt der Interpunktion, der den meisten Menschen Probleme bereitet. Kommata werden beispielsweise bei der Verbindung von Haupt- und Nebensätzen, bei Aufzählungen und bei Einschüben verwendet.</p>



<p><strong>Beispiel:</strong></p>



<p>Falsch: „Frau Müller eine Expertin auf dem Gebiet stimmt der These zu.“</p>



<p>Richtig: „Frau Müller, eine Expertin auf dem Gebiet, stimmt der These zu.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Doppelpunkt</h3>



<p>Der Doppelpunkt leitet beim direkten Zitieren das Zitat ein. Je nach Vorgaben wird er auch im Literaturverzeichnis bei der Angabe Deiner Quellen benötigt. Durch eine&nbsp;<strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong>&nbsp;vermeidest Du an dieser Stelle Fehler.</p>



<p><strong>Beispiel:</strong></p>



<p>Falsch: „Meier (2024) schreibt ‚Zeichensetzung ist wichtig.‘ (S.110).“</p>



<p>Richtig: „Meier (2024) schreibt: ‚Zeichensetzung ist wichtig.‘ (S.110).“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bindestrich</h3>



<p>Dieses Element der Zeichensetzung verbindet und trennt Wortgruppen. Ein Bindestrich kann außerdem benutzt werden, um unübersichtliche Komposita zu separieren. Achte bei der Trennung von Wörtern darauf, dass Du sie nach Sinnesabschnitten einteilst.</p>



<p><strong>Beispiel:</strong></p>



<p>Falsch: „Nach dem Zwei Fach Bachelor beginne ich meine Masterarbeit.“</p>



<p>Richtig: „Nach dem Zwei-Fach-Bachelor beginne ich meine Masterarbeit.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gedankenstrich</h3>



<p>Binde- und <a href="/gedankenstrich/">Gedankenstrich</a> unterscheiden sich nicht nur in ihrer Länge. Letzterer wird, anders als der <strong><a href="/bindestrich/">Bindestrich</a></strong>, zum Einschub von Gedanken verwendet. Er eignet sich als stilistisches Mittel, um eine Pause einzubauen oder einen Gegensatz deutlicher zu machen.</p>



<p><strong>Beispiel:</strong></p>



<p>Falsch: „Das Ergebnis ist spannend &#8211; sogar revolutionär.“</p>



<p>Richtig: „Das Ergebnis ist spannend – sogar revolutionär.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schrägstrich </h3>



<p>Der Schrägstrich dient in der Interpunktion dazu, die Zusammengehörigkeit von gleichwertigen Wörtern, Zahlen oder Einheiten darzustellen. Des Weiteren kann der Schrägstrich als mathematischer Bruchstrich verwendet werden.</p>



<p><strong>Beispiel:</strong></p>



<p>Falsch: „Ich bewerbe mich für das Wintersemester 2024 25.“</p>



<p>Richtig: „Ich bewerbe mich für das Wintersemester 2024/25.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Semikolon</h3>



<p>Das Semikolon ist eines der selteneren Satzzeichen, kann aber durchaus nützlich sein. Es wird verwendet, um zwei gleichrangige Sätze zu verbinden. Grammatikalisch gesehen ist das Semikolon stärker als ein Komma, aber schwächer als ein Punkt.</p>



<p><strong>Beispiel:</strong></p>



<p>Falsch: „Ich verfasse meine Masterarbeit auf Englisch meine Kommilitonin schreibt auf Deutsch.“</p>



<p>Richtig: „Ich verfasse meine Masterarbeit auf Englisch; meine Kommilitonin schreibt auf Deutsch.“</p>



<p><em>Nun hast Du einen Überblick über die korrekte Zeichensetzung in Deiner Masterarbeit und musst keine Punkte durch vermeidbare Fehler einbüßen. Die Interpunktion strukturiert Deinen Text und macht Deine Gedankengänge für die Leserschaft nachvollziehbarer. So steht dem <a href="/ratgeber-masterarbeit-schreiben-hilfe-tipps/">Masterarbeit schreiben</a> nichts mehr im Weg.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-interpunktion">FAQs zur Interpunktion in Deiner Masterarbeit&nbsp;</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Was ist mit Interpunktion gemeint?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Die Interpunktion beschreibt die Zeichensetzung in einem Text durch Satzzeichen. Neben den Satzabschlusszeichen, also Punkt, Frage- und Ausrufezeichen, solltest Du ebenso die Verwendung von Kommata, Doppelpunkten sowie Binde- und Gedankenstrichen beherrschen.</p>
</dd><dt><h4>Warum ist die Interpunktion in der Masterarbeit so wichtig?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Durch die korrekte Anwendung von Satzzeichen zeigst Du Dein sprachliches Können. Außerdem verbesserst Du den Lesefluss und die Struktur Deines Textes.</p>
</dd><dt><h4>Welche häufigen Fehler sollte ich bei der Zeichensetzung in der Masterarbeit vermeiden?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">In Deiner Masterarbeit solltest Du Ausrufezeichen vermeiden. Des Weiteren solltest Du den Unterschied zwischen Binde- und Gedankenstrich kennen und die Regeln der Kommasetzung sicher beherrschen.</p>
</dd><dt><h4>Gibt es spezifische Regeln für die Interpunktion in der Masterarbeit, die ich beachten muss?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Grundsätzlich gelten für die Masterarbeit dieselben Rechtschreibregeln wie in Deinem restlichen Studium. Achte jedoch bei Zitaten und im Literaturverzeichnis besonders auf die Zeichensetzung, um Plagiate zu vermeiden.</p>
</dd><dt><h4>Wird die Zeichensetzung in der Masterarbeit bewertet?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Zeichensetzung ist ein Teil der Rechtschreibung und wird bei der Bewertung der Masterarbeit berücksichtigt. Zeichensetzungsfehler können somit entscheidend sein, falls Du zwischen zwei Noten stehen solltest.</p>
</dd></dl>
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			</item>
		<item>
		<title>Zeitplan für die Masterarbeit erstellen – Tipps + Vorlage</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/zeitplan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Aug 2024 14:14:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um während der Bearbeitungszeit weniger gestresst zu sein, lohnt sich ein Zeitplan für Deine Masterarbeit. Auf diese Weise weißt Du genau, welche Aufgaben noch zu erledigen sind und wie viel Zeit Dir für die einzelnen Schritte bleibt. In unserem Artikel geben wir Dir nützliche Tipps und eine Vorlage, damit Du Deinen eigenen Plan erstellen kannst.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em><em><em>Bevor es mit dem Schreiben losgehen kann, solltest Du Dir zunächst einen Zeitplan für Deine Masterarbeit aufstellen. So behältst Du im Auge, was noch erledigt werden muss und gerätst am Ende nicht in Zeitnot. Wenn Du ein <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat der Masterarbeit</a></strong> durchführen lassen möchtest, solltest Du auch hierfür genügend Zeit einplanen. Wir zeigen Dir, wie ein solcher Plan aussehen kann und haben zudem einige Tipps für Dich.</em></em></em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#zeitplan-masterarbeit-funktion">Warum sollte man einen Zeitplan für die Masterarbeit aufstellen?</a></li>



<li><a href="#phasen">Welche Phasen gibt es bei der Masterarbeit?</a></li>



<li><a href="#zeitplan-masterarbeit-vorlage">Zeitplan der Masterarbeit – Vorlage</a></li>



<li><a href="#zeitplan-masterarbeit-tipps">Masterarbeit: 5 Tipps für Deinen Zeitplan</a></li>



<li><a href="#faqs-zeitplan-masterarbeit">FAQs zum Zeitplan der Masterarbeit</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="zeitplan-masterarbeit-funktion">Warum sollte man einen Zeitplan für die Masterarbeit aufstellen?</h2>



<p>Einen Zeitplan für Deine Masterarbeit aufzustellen hat mehrere Vorteile. Zum einen hast Du durch eine realistische Planung weniger Stress, da genügend Zeit für jeden einzelnen Schritt vorhanden ist. Somit kannst Du die verschiedenen Aufgaben – von der Recherche bis zur <strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong> – außerdem strukturieren und zerlegst den gesamten Prozess in machbare Einzelschritte. Zum anderen kannst Du Deine Fortschritte viel einfacher nachverfolgen, arbeitest effizienter sowie motivierter. Hast Du genügend Puffer eingeplant, hast Du am Schluss überdies weniger Zeitdruck. Das sorgt letztlich für eine bessere Qualität und die fristgerechte Abgabe Deiner Arbeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="phasen">Welche Phasen gibt es bei der Masterarbeit?</h2>



<p>Den Zeitplan für Deine Masterarbeit kannst Du in acht Phasen zerlegen. Welche das sind, siehst Du hier:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Themenfindung</h3>



<p>Überlege Dir, welches Thema aktuell relevant sein könnte und Dein Interesse weckt. Alternativ kannst Du auch bei den Arbeitsgruppen Deines Fachgebietes nach einer passenden Themenausschreibung Ausschau halten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Planungsphase</h3>



<p>In der Planungsphase legst Du gemeinsam mit Deiner Betreuungsperson den Schwerpunkt der Arbeit fest und besprichst die Methodik. Zudem stellst Du in dieser Phase einen Zeitplan auf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Literaturrecherche</h3>



<p>Wie für jede Abschlussarbeit benötigst Du für Deine Masterarbeit eine eingehende Literaturrecherche. Diese sollte also fester Bestandteil Deines Zeitplans sein. Die <strong><a href="/literatursuche/">Literatursuche</a></strong> gibt Dir einen thematischen Überblick und verschafft Dir das nötige Wissen für den späteren Schreibprozess. Auf dieser Grundlage kannst Du überdies eine erste <strong><a href="/der-aufbau-einer-masterarbeit/">Gliederung</a></strong> aufstellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Forschungsarbeit</h3>



<p>Während dieser Phase Deiner Arbeit geht es darum, Deine gewählte Methodik anzuwenden, um die benötigten Daten zu sammeln. Sind alle Daten erhoben, musst Du sie anschließend noch statistisch auswerten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verfassen der Arbeit</h3>



<p>Bevor Du mit dem <a href="/ratgeber-masterarbeit-schreiben-hilfe-tipps/">Schreiben der Masterarbeit</a> beginnst, kann es sinnvoll sein, Deine Gliederung noch einmal zu konkretisieren. Ist alles bereit, kannst Du mit dem Verfassen beginnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Überarbeitung</h3>



<p>Ist der letzte Satz getippt, ist es Zeit für den <strong><a href="/abschliessende-arbeiten-korrigieren-formatieren-und-binden/">Feinschliff</a></strong>. Lies Deine Arbeit noch einmal durch und achte auf Rechtschreib- oder Logikfehler. Hole Dir zudem ein Feedback Deiner Betreuerin oder Deines Betreuers ein, um mögliche Verbesserungsvorschläge einarbeiten zu können. Bevor Deine Arbeit in den Druck geht, solltest Du zudem eine <strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong> durchführen lassen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/zeitplan-phasen.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/zeitplan-phasen.jpg" alt="Zeitplan für die Masterarbeit – diese Phasen gibt es" class="wp-image-7257" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/zeitplan-phasen.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/zeitplan-phasen-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/08/zeitplan-phasen-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Zeitplan der Masterarbeit – diese Phasen gibt es</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Druck &amp; Einreichung</h3>



<p>Lass Deine Arbeit professionell drucken und binden. Prüfe vor der Abgabe noch einmal genau, ob alles Deinen Vorstellungen entspricht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verteidigung</h3>



<p>Wenn Du Deine Arbeit verteidigen musst, kann eine Präsentation nötig sein. In dieser greifst Du die wichtigsten Aspekte aller Teile Deiner Masterarbeit noch einmal auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="zeitplan-masterarbeit-vorlage">Zeitplan der Masterarbeit – Vorlage</h2>



<p>Wie der Zeitplan Deiner Masterarbeit konkret aussieht, hängt natürlich von Deinem Thema, der Methodik sowie Dir persönlich ab. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf unsere Vorlage bestimmt, um Dir daraus selbst einen Plan abzuleiten. Achte jedoch darauf, dass zeitliche Überlappungen normal sind. Während Du die Daten auswertest, kannst Du beispielsweise bereits Teile der Ergebnisse oder Methoden festhalten:</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Arbeitsschritt</strong></td><td><strong>Zeitlicher Rahmen</strong></td></tr><tr><td>Themenfindung &amp; Planung</td><td>2–3 Wochen</td></tr><tr><td>Literatur recherchieren</td><td>3–6 Wochen</td></tr><tr><td>Daten sammeln &amp; auswerten</td><td>5–8 Wochen</td></tr><tr><td>Schreiben</td><td>9–12 Wochen</td></tr><tr><td>Überarbeitung</td><td>2–3 Wochen</td></tr><tr><td>Druck</td><td>1 Woche</td></tr><tr><td>Vorbereitung auf die Verteidigung</td><td>1–2 Wochen</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Tabelle 1: Vorlage für den Zeitplan der Masterarbeit</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="zeitplan-masterarbeit-tipps">Masterarbeit: 5 Tipps für Deinen Zeitplan</h2>



<p>Damit bei der Planung der Masterarbeit keine Fehler auftreten, haben wir Dir einige Tipps zusammengestellt. Besonders wichtig ist dabei etwa, dass Du genügend Pufferzeit einplanst. Wie die <strong><a href="https://home.uni-leipzig.de/schreibportal/zeitmanagement/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Leipzig</a></strong> empfiehlt, sollten es zwischen 33 % und 50 % der für jeden Schritt geplanten Zeit sein. Einige weitere Tipps findest Du hier:</p>



<ol type="1">
<li>Schätze die Zeit, die Du für die einzelnen Aufgaben benötigen wirst, realistisch ab.</li>



<li>Stell Dir frühzeitig einen Zeitplan für Deine Masterarbeit auf und checke regelmäßig, ob Du ihn eventuell anpassen musst.</li>



<li>Integriere Pufferzeiten und beachte auch persönliche oder berufliche Verpflichtungen bei Deiner Planung.</li>



<li>Achte darauf, Dir Pausen zu gönnen und durch Sport oder andere Aktivitäten zwischendrin abzuschalten.</li>



<li>Setze die richtigen Prioritäten. Eine genaue Datenauswertung ist beispielsweise viel wichtiger, als das Layout zu perfektionieren.</li>
</ol>



<p><em>Wenn Du für Deine Masterarbeit von Anfang an einen Zeitplan aufstellst, kannst Du Dir später viel Stress ersparen. Außerdem kann ein solcher Plan Dir dabei helfen, Deine bisherigen Erfolge zu sehen und somit motiviert zu bleiben. Wie Du bei der Planung vorgehst, weißt Du nun. Jetzt musst Du nur noch einen für Dich passenden Zeitplan aufstellen!</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-zeitplan-masterarbeit">FAQs zum Zeitplan der Masterarbeit</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Wie erstellt man einen Zeitplan für die Masterarbeit?</h4></dt><dd><p>Dazu solltest Du Dich zunächst über die geltenden Fristen informieren. Überlege anschließend, welche Schritte (Themenfindung, <a href="/expose/"><strong>Exposé</strong></a> etc.) nötig sind. Dann musst Du die benötigte Zeit für die einzelnen Aufgaben definieren und solltest zusätzlich Pufferzeiten einplanen.</p>
</dd><dt><h4>Worauf sollte man beim Erstellen eines Zeitplans achten?</h4></dt><dd><p>Dazu solltest Du unter anderem realistisch abschätzen, wie viel Zeit einzelne Arbeitsschritte in Anspruch nehmen werden. Zudem ist es sinnvoll, sich Puffer einzuplanen und Deine persönlichen Verpflichtungen zu berücksichtigen.</p>
</dd><dt><h4>Wie viele Stunden pro Tag benötigt man für die Masterarbeit?</h4></dt><dd><p>Wie viel Zeit Du pro Tag benötigst, ist etwas sehr Individuelles. Auch Dein Thema und die Methodik spielen hierbei eine große Rolle. Möchtest Du die Wochenenden freihaben, kannst Du von ungefähr 4–6 Stunden am Tag ausgehen.</p>
</dd><dt><h4>Wie lange braucht man für 60 Seiten Masterarbeit?</h4></dt><dd><p>Dafür solltest Du ungefähr drei bis vier Monate einplanen.</p>
</dd><dt><h4>Kann man eine Masterarbeit in 4 Wochen schreiben?</h4></dt><dd><p>Wenn bis auf das Schreiben alles andere erledigt ist, dann kann es funktionieren. Es ist jedoch nicht zu empfehlen und würde sehr viel Stress bedeuten.</p>
</dd></dl>
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			</item>
		<item>
		<title>So schreibst Du Deine Masterarbeit auf Englisch</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/englisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jul 2024 14:17:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine englische Masterarbeit zu schreiben ist eine spannende Herausforderung, die Dir viele neue Wege eröffnen kann. Gerade auf dem globalen Arbeitsmarkt zeigst Du so Dein sprachliches und fachliches Können. Nebenbei erreichst Du sogar ein internationales Publikum. Bist Du bereit für die Challenge?</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/englisch/">So schreibst Du Deine Masterarbeit auf Englisch</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em><br><em>Die Masterarbeit auf Englisch kann Dich gleichermaßen fördern und fordern. Dieser Artikel präsentiert Dir die Vor- und Nachteile einer englischen Masterarbeit sowie die sprachlichen Besonderheiten des akademischen Englisch. So kannst Du eine informierte Entscheidung für Deine Abschlussarbeit treffen.</em></em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#vorteile-nachteile-englische-arbeit">Die Vor- und Nachteile einer englischen Masterarbeit</a></li>



<li><a href="#masterarbeit-englisch-beachten">Das solltest Du bei einer Masterarbeit auf Englisch beachten</a></li>



<li><a href="#formulierungshilfen">Formulierungshilfen für eine professionelle Arbeit</a></li>



<li><a href="#faqs-masterarbeit-englisch">FAQs zur Masterarbeit auf Englisch</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="vorteile-nachteile-englische-arbeit">Die Vor- und Nachteile einer englischen Masterarbeit</h2>



<p>Die Masterarbeit auf Englisch verlangt ein akademisches Sprachniveau. Du verbesserst nicht nur Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sondern bereitest Dich auch auf eine internationale Karriere vor. Einerseits existiert reichlich Forschungsliteratur auf Englisch, sodass Du Dir das&nbsp;<strong><a href="/uebersetzung-uebersetzer/">Übersetzen</a></strong>&nbsp;ebendieser ersparst. Andererseits entsteht ein zusätzlicher Zeitaufwand durch die ungewohnten Vorgaben der englischen Wissenschaftssprache. Je nach&nbsp;<strong><a href="/thema/">Thema</a></strong>&nbsp;kommen&nbsp;fremde Fachtermini auf Dich zu.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong><strong>Vorteile</strong></strong></td><td><strong><strong>Nachteile</strong></strong></td></tr><tr><td><strong>Höhere Karrierechancen:</strong><br>Eine englische Masterarbeit macht Dich auf dem Arbeitsmarkt besonders attraktiv für internationale Unternehmen.</td><td><strong>Benötigte Sprachkenntnisse:</strong><br>Um die Masterarbeit erfolgreich zu bestehen, reicht es nicht, umgangssprachlich Englisch sprechen zu können.</td></tr><tr><td><strong>Beweis Deines Sprachniveaus:</strong><br>Durch die Abschlussarbeit zeigst Du nicht nur, dass Du wissenschaftlich arbeiten kannst, sondern auch, wie gut Du die englische Sprache beherrschst.</td><td><strong>Ungewohnte Vorgaben:</strong><br>Gerade wenn Du noch keine Abschlussarbeit auf Englisch verfasst hast, kann die Umstellung auf die englische Schreibweise Schwierigkeiten bereiten.</td></tr><tr><td><strong>Englische Forschungsliteratur:</strong><br>Da Englisch die global anerkannte Wissenschaftssprache ist, sind viele Publikationen bereits auf Englisch verfasst. So kannst Du den akademischen Stil erlernen.</td><td><strong>Englische Fachwörter:</strong><br>Auch durch die Verwendung von fremdsprachlichen Fachtermini kann der Zeitaufwand deutlich steigen.&nbsp;&nbsp;</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Tabelle 1: Vor- und Nachteile einer englischen Masterarbeit</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="masterarbeit-englisch-beachten">Das solltest Du bei einer Masterarbeit auf Englisch beachten</h2>



<p>Die englische Masterarbeit unterscheidet sich in einigen Aspekten von einer Masterarbeit auf Deutsch. Du musst nicht nur in einer anderen Sprache wissenschaftlich arbeiten können, sondern auch formale Vorgaben berücksichtigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="werkstudenten">Formale Sprache und akademischer Stil</h3>



<p>Achte darauf, dass Du deutsche Formulierungen nicht einfach Wort für Wort ins Englische übersetzt. Je nach Abschnitt solltest Du die passenden&nbsp;<strong><a href="/zeitformen/">Zeitformen</a></strong>&nbsp;verwenden. Vor dem Schreiben kannst Du Dir möglichst viele wissenschaftliche Arbeiten auf Englisch durchlesen, um ein Gefühl für den akademischen Stil zu bekommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="werkstudenten">Einheitliche Schreibweise</h3>



<p>Bei Deiner Masterarbeit auf Englisch musst Du Dich entweder für amerikanisches oder britisches Englisch entscheiden und diese Entscheidung konsequent umsetzen. Die Varianten des Englischen äußern sich zum einen durch die unterschiedliche Rechtschreibung von Wörtern, zum anderen durch gänzlich verschiedene Wörter für denselben Sachverhalt. Durch die passende&nbsp;<strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong>&nbsp;unterstreichst Du die Einheitlichkeit Deiner Arbeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="werkstudenten">Rechtschreibung, Grammatik &amp; Syntax</h3>



<p>Das akademische Englisch lebt von kurzen und prägnanten Formulierungen. Im Gegensatz zum Deutschen werden Sätze im Aktiv mit dem Fokus auf Verben bevorzugt. Da die&nbsp;<strong><a href="/tipps-rechtschreibung/">Rechtschreibung</a></strong>&nbsp;durch die Varianten des Englischen eine häufige Fehlerquelle darstellt, solltest Du ein&nbsp;<strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat der Masterarbeit</a></strong>&nbsp;in Anspruch nehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="werkstudenten">Wortwahl &amp; Fachterminologie</h3>



<p>Die Wortwahl Deiner englischen Masterarbeit hängt unter anderem davon ab, ob Du im britischen oder amerikanischen Englisch schreibst. Achte in jedem Fall darauf, dass Du umgangssprachliche Formulierungen vermeidest. Recherchiere, ob Deine Universität Hilfestellungen für das wissenschaftliche Arbeiten auf Englisch anbietet. Die&nbsp;<strong><a href="https://uni-tuebingen.de/international/universitaet/englisch-im-universitaetsalltag/#c1520480" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Tübingen</a></strong>&nbsp; stellt beispielsweise ein Deutsch-Englisch-Glossar zur Verfügung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="werkstudenten">Zitate &amp; Paraphrasen</h3>



<p>Auch die Zitierweise des Englischen birgt seine Tücken. Das Arbeiten mit englischsprachiger Forschungsliteratur erleichtert die Angaben im Literaturverzeichnis. Generell wird beim Zitieren eher mit Fußnoten gearbeitet. Eine&nbsp;<strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong>&nbsp;rettet Dich vor versehentlichen Zitierfehlern.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/07/masterarbeit-englisch-schreiben.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/07/masterarbeit-englisch-schreiben.jpg" alt="Masterarbeit auf Englisch schreiben" class="wp-image-7234" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/07/masterarbeit-englisch-schreiben.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/07/masterarbeit-englisch-schreiben-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/07/masterarbeit-englisch-schreiben-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></figure>



<p><em>Abb. 1: Masterarbeit auf Englischschreiben</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="formulierungshilfen">Formulierungshilfen für eine professionelle Arbeit</h2>



<p>Selbst in Deiner Muttersprache kann Dich das Formulieren einer wissenschaftlichen Arbeit vor Herausforderungen stellen. Diese Phrasen unterstützen Dich bei Deiner Masterarbeit auf Englisch:&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong><strong><strong>Englisch</strong></strong></strong></td><td><strong>Deutsch</strong></td><td><strong>Funktion im Text</strong></td></tr><tr><td>This thesis aims to explore/investigate/ analyze&nbsp;…</td><td>Diese Arbeit zielt darauf ab, zu erforschen/untersuchen/analysieren&nbsp;…</td><td>Arbeit einleiten</td></tr><tr><td>additionally/furthermore</td><td>Zusätzlich/außerdem</td><td>Informationen hinzufügen</td></tr><tr><td>The results of the study demonstrate that&nbsp;…</td><td>Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass&nbsp;…&nbsp;</td><td>Daten auswerten</td></tr><tr><td>on the one hand&nbsp;… on the other hand&nbsp;…</td><td>Einerseits&nbsp;… Andererseits&nbsp;…</td><td>Argumente abwägen</td></tr><tr><td>in summary/to summarize</td><td>Zusammenfassend</td><td>Fazit einleiten</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Tabelle 2:&nbsp;Formulierungshilfen für eine professionelle Arbeit</em></figcaption></figure>



<p></p>



<p><em>Eine englische Masterarbeit zu schreiben ist eine herausfordernde Aufgabe, die Dich bei erfolgreicher Bearbeitung weit bringen kann. Ob Du von einer Abschlussarbeit auf Englisch profitieren würdest, hängt von Deinen beruflichen Zielen und Deinen sprachlichen Kenntnissen ab.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-masterarbeit-englisch">FAQs zur Masterarbeit auf Englisch</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Welche Vorteile bietet es, die Masterarbeit auf Englisch zu schreiben?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Eine englische Masterarbeit kann ein großer Schritt in Richtung internationaler Karriere bedeuten. Du beweist Dein Sprachniveau und verbesserst Deine Englischkenntnisse.</p>
</dd><dt><h4>Was sind typische Fehler bei einer englischen Masterarbeit?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Typische Fehler entstehen unter anderem durch die Wort-für-Wort-Übersetzung einer deutschen Phrase. Neben Rechtschreibfehlern treten oft grammatische und syntaktische Fehler auf, da sich die englische Sprache hier in einigen Punkten vom Deutschen unterscheidet.</p>
</dd><dt><h4>Gibt es spezielle Ressourcen, die bei der Erstellung einer Masterarbeit auf Englisch hilfreich sind?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Es gibt vielfältige Hilfsangebote für das Schreiben einer englischen Masterarbeit. Wissenschaftliche Wörterbücher auf Englisch werden beispielsweise vom Deutschen Hochschulverband und Langenscheidt angeboten. Auch das Lektorat durch eine muttersprachliche Person unterstützt Dich bei der Arbeit.</p>
</dd><dt><h4>Wie verbessere ich meinen akademischen Schreibstil für eine englische Masterarbeit?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Um Deinen akademischen Schreibstil zu verbessern, kannst Du andere englische wissenschaftliche Arbeiten analysieren. Unsere Formulierungsvorschläge dienen zudem als erste Inspiration.</p>
</dd><dt><h4>Welche sprachlichen Besonderheiten sollte ich bei einer Masterarbeit auf Englisch beachten?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Die sprachlichen Besonderheiten Deiner Thesis hängen davon ab, ob Du britisches oder amerikanisches Englisch verwendest. Achte darauf, die Begriffe und Schreibweise zu verwenden, die zu Deiner ausgewählten Variante passen.</p>
</dd></dl>
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		<title>7 Tipps für Dein Auslandssemester im Masterstudium</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/auslandssemester-im-master/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela Feinhals]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 07:37:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du möchtest ein Auslandssemester im Master machen, aber stehst noch am Anfang Deiner Planung? Dann findest Du hier 7 Tipps, mit denen wir Dir einen Überblick über die wichtigsten Punkte für Deinen Auslandsaufenthalt verschaffen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Inhalt</p>



<ul>
<li><a href="#master-auslandssemester-moeglich">Kann man im Master ein Auslandssemester machen?</a></li>



<li><a href="#auslandssemester-master-zeitpunkt">Wann sollte man das Auslandssemester im Master machen?</a></li>



<li><a href="#auslandssemester-masterstudium-tipps">Auslandssemester im Masterstudium – 7 Tipps für Deinen Aufenthalt</a></li>



<li><a href="#faqs-auslandssemester-im-master">FAQs zum Auslandssemester im Master</a></li>
</ul>



<p><em>Du möchtest in Deinem weiterführenden Studium Auslandserfahrungen sammeln? Vielleicht ist ein Auslandssemester im Master die passende Option für Dich! Wann der beste Zeitpunkt dafür ist, erfährst Du hier. Außerdem geben wir Dir in unserem Artikel einige Tipps, welche Dir die Vorbereitung erleichtern sollen. Für die Bewerbung benötigst Du beispielsweise einige Dokumente. Es kann sein, dass Du für diese eine <strong><a href="https://www.lingidoo.de/beglaubigte-uebersetzung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">beglaubigte Übersetzung</a></strong> anfertigen lassen musst. Informiere Dich darüber unbedingt im Vorfeld!</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="master-auslandssemester-moeglich">Kann man im Master ein Auslandssemester machen?</h2>



<p>Keine Sorge, es ist selbst im Masterstudium möglich, ein Auslandssemester zu machen. Die meisten nutzen dafür zwar bereits das Bachelorstudium, aber Du kannst ebenfalls etwas später Deine Auslandserfahrungen sammeln. Einige Studierende entscheiden sich sogar dafür, ein vollständiges Auslandsstudium zu absolvieren. Die Zeit in der Ferne kann dann einige Vorteile bieten. Du kannst Deinen Aufenthalt beispielsweise dazu nutzen, Veranstaltungen zu besuchen, die an Deiner Universität nicht angeboten werden. Auf diese Weise vertiefst Du Dein Wissen in einem weiteren Fachgebiet. Außerdem bist Du im Aufbaustudium bereits etwas älter und hast mehr Erfahrung. Das kann nützlich sein, um Deine Chancen im Ausland umfassender zu nutzen. Eines der Probleme im Master ist hingegen, dass Du weniger Zeit hast als während des Bachelors. Daher kann es schwieriger sein, einen geeigneten Zeitpunkt für Dein Vorhaben zu finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="auslandssemester-master-zeitpunkt">Wann sollte man das Auslandssemester im Master machen?</h2>



<p>Pauschal lässt sich leider nicht sagen, welcher Zeitpunkt im Master am besten für ein Auslandssemester ist. Für viele Studierende fällt die Wahl jedoch auf das dritte Semester, um an eine ausländische Partneruni zu gehen. Für diesen Zeitraum spricht, dass Du bereits ein solides Fundament an Kenntnissen hast, auf denen Du aufbauen kannst. Auch für die Planung hättest Du dann genügend Zeit. Es gibt jedoch noch einige andere Aspekte, die Du für Deine Entscheidung bedenken solltest. Dazu gehört, wie Dein Studiengang aufgebaut ist. Wann ist ein Auslandsaufenthalt am besten umsetzbar? Auch Deine Ziele spielen eine Rolle. &nbsp;Wäre es etwa ein Problem für Dich, ein Semester länger zu studieren, wenn das Auslandssemester ansonsten nicht in die Studienplanung passt?</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="auslandssemester-masterstudium-tipps">Auslandssemester im Masterstudium – 7 Tipps für Deinen Aufenthalt</h2>



<p>Du bist fest entschlossen, Deinen Master mit Auslandssemester zu machen? Dann steht Dir eine aufregende Zeit voller neuer Erfahrungen bevor. Ein solcher Aufenthalt muss jedoch frühzeitig und genau geplant sein. Damit Du während der Planung nichts Wichtiges vergisst, haben wir einige Tipps für Dich zusammengetragen:</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="a2">1. Klären, ob ein Auslandssemester für Dich Sinn ergibt</h3>



<p>Vor der eigentlichen Planung solltest Du zunächst klären, ob und wann Du im Masterstudium ins Ausland gehen kannst. Bei der Entscheidung können Dich die Studienberatung oder das Auslandsbüro Deiner Universität unterstützen.</p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/03/master-auslandssemester-tipps.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/03/master-auslandssemester-tipps.jpg" alt="Im Master ein Auslandssemester absolvieren – Tipps" class="wp-image-7161" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/03/master-auslandssemester-tipps.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/03/master-auslandssemester-tipps-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/03/master-auslandssemester-tipps-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></figure>



<p><em>Abb. 1: Ein Auslandssemester im Master kann Dich persönlich voranbringen</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="a3">2. Möglichst früh mit der Planung beginnen</h3>



<p>Das A und O für jeden längeren Aufenthalt im Ausland ist eine frühzeitige Planung. Die Planungszeit sollte hierbei ca. 1 – 1 ½ Jahre vor der Abreise beginnen. Das ist besonders wichtig, wenn Du durch ein Programm wie ERASMUS gefördert werden möchtest. Denn in diesem Fall gilt es, bestimmte Anmeldedeadlines einzuhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="a4">3. Alle nötigen Unterlagen zusammentragen</h3>



<p>Möchtest Du Dich an einer fremden Universität einschreiben, benötigst Du dafür meist einige Dokumente. Das gilt insbesondere, wenn Du im Vorfeld ein Visum beantragen musst. Informiere Dich genau, welche Unterlagen von Dir verlangt werden und ob Du etwa Zeugnisse oder die <strong><a href="https://www.lingidoo.de/geburtsurkunde-uebersetzen-lassen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geburtsurkunde übersetzen</a></strong> lassen musst. Somit kannst Du sichergehen, dass Deine Anmeldung reibungslos verläuft.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="a5">4. Der richtige Ort für Dein Semester im Ausland</h3>



<p>Für Dein Auslandssemester im Master ist die Wahl des Landes eine der wichtigsten Entscheidungen. Hast Du noch keinen genauen Wunsch, kann sich ein Blick auf die beliebtesten Ziele anderer Studierender lohnen. Dazu gehören: Großbritannien, die USA, Australien, Kanada, Frankreich, Spanien und Südkorea. Letztlich kommt es jedoch auch hier auf Deine persönlichen Ziele an. Möchtest Du gezielt Deine Sprachkenntnisse in Englisch, Spanisch oder Italienisch verbessern? Gibt es eine bestimmte Universität, an der Du unbedingt studieren möchtest und sonst nicht die Chance dazu hättest? All diese Dinge spielen bei der richtigen Wahl eine Rolle.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Die Finanzierung für Deinen Master mit Auslandssemester</h3>



<p>Eine beliebte Finanzierungsmöglichkeit ist das Auslands-BAföG. Dieses kannst Du auch für Dein Masterstudium beantragen, weswegen Du unbedingt Deinen Anspruch darauf prüfen solltest. Auch Stipendien wie die des DAAD können Dir eine finanzielle Unterstützung bieten. Einige Stiftungen vergeben ebenfalls Stipendien. Sollte nichts davon für Dich infrage kommen, ist ein Bildungskredit vielleicht eine Lösung für Dich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Voraussetzungen klären</h3>



<p>Die Grundvoraussetzung für einen Master im Ausland ist, dass Du in Deutschland an einer Hochschule eingeschrieben bist. Der Studiengang im Ausland sollte darüber hinaus thematisch zu Deinem hiesigen Fach passen. Überdies benötigst Du bestimmte Sprachkenntnisse, die Du in der Regel nachweisen musst. Welche weiteren Voraussetzungen für Dich im Einzelnen gelten, weiß das Auslandsbüro Deiner Hochschule.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Schritte nach dem Auslandssemester im Master</h3>



<p>Hast Du Dein Semester erfolgreich abgeschlossen, müssen Deine Leistungen noch an Deiner Heimatuniversität anerkannt werden. Dazu solltest Du vor dem Aufenthalt prüfen lassen, ob die Kurse der Gasthochschule zu denen Deines Studiengangs passen. Die Kurse hältst Du dann in einem sogenannten „Learning Agreement“ fest. Zum Semesterende lässt Du Dir von Deiner Gastuniversität eine Übersicht über die absolvierten Kurse und die Noten („Transcript of Records“) ausstellen. Beide Dokumente gibst Du bei Deiner Rückkehr an Deiner Heimatuni ab. Du hast den Aufenthalt mit ERASMUS absolviert? In diesem Fall können noch weitere Dinge wie ein Erfahrungsbericht verlangt werden.</p>



<p><em>Viele Studierende absolvieren ein Auslandssemester bereits im ersten Studium. Doch auch im Master ist das natürlich noch möglich. Zu diesem Zeitpunkt verfügst Du bereits über tiefere Fachkenntnisse und kannst Dein Semester im Ausland vielleicht besser für Dich nutzen. Einige Tipps hast Du von uns bereits bekommen, sodass Du jetzt mit der konkreten Planung starten kannst!</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-auslandssemester-im-master">FAQs zum Auslandssemester im Master</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Wann ist die beste Zeit für ein Auslandssemester?</h4></dt><dd><p>Studierende entscheiden sich häufig dafür, diese Erfahrung im zweiten Jahr des Bachelorstudiums zu machen. Im Aufbaustudium ist dies jedoch genauso möglich. Hier eignet sich etwa das dritte Semester, aber ein anderer Zeitpunkt ist genauso denkbar. Wann die beste Zeit ist, hängt von Deinen persönlichen Lebensumständen und dem Aufbau Deines Studiengangs ab.</p>
</dd><dt><h4>Ist ein Auslandssemester im Master sinnvoll?</h4></dt><dd><p>Ja, auch im Master kann die Auslandserfahrung sinnvoll sein. Du hast hierbei die Möglichkeit, Themengebiete kennenzulernen, die es an Deiner Universität vielleicht nicht gibt. Außerdem kannst Du hilfreiche Kontakte knüpfen. Doch auch persönlich profitierst Du natürlich durch neue Erfahrungen und ein gestärktes Selbstbewusstsein.</p>
</dd><dt><h4>Wie viel Geld braucht man für ein Auslandssemester?</h4></dt><dd><p>Die genauen Kosten sind unter anderem vom Wunschland abhängig. Aber auch davon, ob Du an einem Programm wie ERASMUS teilnimmst oder nicht. Ist dies der Fall, entfallen an den Partnerhochschulen etwa die Studiengebühren und Du kannst finanzielle Unterstützung erhalten. Dennoch können monatliche Kosten von mehreren Hundert oder mehreren Tausend Euro auf Dich zukommen. Ohne ein solches Programm kommen gerade für Länder wie die USA oder Großbritannien hohe Studiengebühren hinzu.</p>
</dd><dt><h4>Wie viele Auslandssemester kann man im Masterstudium machen?</h4></dt><dd><p>Es sind entweder ein oder zwei Semester möglich. Möchte man noch länger im Ausland bleiben, könnte ein Auslandsstudium die richtige Wahl sein.</p>
</dd><dt><h4>Woran muss man im Master vor dem Auslandssemester denken?</h4></dt><dd><p>Du musst zunächst gewährleisten, dass Deine bei der Gasthochschule erbrachten Leistungen später auch anerkannt werden. Kläre dazu mit Deiner Universität, welche Kurse Du belegen darfst. Zusätzlich musst Du Dich um die Finanzierung, die Anmeldung an der Gasthochschule und natürlich Deine Unterkunft vor Ort kümmern. Da vor Deiner Abreise sehr viel Planungsarbeit auf Dich zukommt, ist es ratsam, damit bereits ein bis anderthalb Jahre vorher zu beginnen.</p>
</dd></dl>
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			</item>
		<item>
		<title>APA-Stil im Literaturverzeichnis: Richtig zitieren mit diesen Tipps</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/apa-stil-literaturverzeichnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2018 12:25:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5607</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Zitieren im APA-Stil ist besonders in den Fächern der Sozialwissenschaften und Psychologie weit verbreitet. Neben den Verweisen im Text gehört natürlich auch ein Literaturverzeichnis dazu, das den Vorgaben entspricht. Wie das aussieht und welche Aspekte bei den verschiedenen Quellen zu berücksichtigen sind, zeigt dieser Ratgeber.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/apa-stil-literaturverzeichnis/">APA-Stil im Literaturverzeichnis: Richtig zitieren mit diesen Tipps</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Inhalt</strong></p>
<ul>
<li><a href="#a1">Grundregeln für den APA-Stil Literaturverzeichnis&nbsp;</a></li>
<li><a href="#a2">Autorenangaben im APA-Stil im Literaturverzeichnis</a></li>
<li><a href="#a3">Herausgeberwerk vs. Autorenwerk im APA-Style</a></li>
<li><a href="#a4">Zeitungs- und Zeitschriftenartikel in der APA-Zitierweise</a></li>
<li><a href="#a5">Onlinequellen im APA-Stil im Literaturverzeichnis</a></li>
<li><a href="#a6">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>APA-Stil im Literaturverzeichnis ist einer der etablierten Zitationsstile – für den Quellenteil der Masterarbeit. Er basiert auf den Richtlinien der American Psychological Asscociation und findet dann hauptsächlich in den Sozialwissenschaften Anwendung. Was viele nicht wissen: <a href="/apa-stil-im-text/"><strong><span style="text-decoration: underline;">APA-Stil im Text</span></strong></a> ist genauso wichtig wie der Zitierstil im das obligatorischen&nbsp;<a href="/literaturverzeichnis/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literaturverzeichnis</span></strong></a> am Ende der Arbeit. Wie man den APA-Stil im Literaturverzeichnis richtig anwendet, erklärt dieser Ratgeber.<br />
</em></p>
<h2 id="a1">Grundregeln für den APA-Stil im Literaturverzeichnis</h2>
<p>Für ein Literaturverzeichnis gemäß <a href="/zitieren-im-apa-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>APA-Stil</strong></span></a> gelten zunächst natürlich die gleichen Grundregeln wie für jedes andere Literaturverzeichnis in der Masterarbeit auch. Die genutzten und zitierten Quellen werden alphabetisch nach dem Nachnamen des Autors aufgelistet. Vergisst du dies kann es bei einer <a href="/plagiatspruefung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Plagiatsprüfung</strong></span></a> zu Problemen kommen. Bei mehreren Werken vom gleichen Autor steht das älteste Werk an erster Stelle. Und selbstverständlich müssen alle Quellenangaben so vollständig wie möglich sein. Ein Eintrag im Literaturverzeichnis besteht im Idealfall immer aus Autor, Erscheinungsjahr, Titel und Ort (vgl. Kipman/Leopold-Wildburger/Reiter 2017:81).</p>
<h2 id="a2">Autorenangaben im APA-Stil im Literaturverzeichnis</h2>
<p>Die Angabe des Autors besteht im APA-Stil immer aus dem Nachnamen und den Initialen des Vornamens. Bei mehr als einem Autor werden die einzelnen Namen durch ein Komma getrennt, der letztgenannte wird mit einem Et-Zeichen (&amp;) abgetrennt. Wenn ein Werk mehr als acht Autoren benennt, werden der Übersichtlichkeit halber nur die ersten sechs Namen genannt, gefolgt von drei Auslassungspunkten und abschließend mit dem letzten Autor.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-14881 size-full" title="Abb 1" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/08/abb1.jpg" alt="Abb 1" width="943" height="254"><br />
<em>Abb. 1: Beispiel für einen Literaturverzeichniseintrag mit mehr als acht Autoren im APA-Stil. Quelle: <a href="http://libguides.studiecentra.han.nl/c.php?g=521907&amp;p=3572265" rel="nofollow"><strong><u>Fachhochschule Arnhem</u></strong>&nbsp;</a></em></p>
<h2 id="a3">Herausgeberwerk vs. Autorenwerk im APA-Style</h2>
<p>Das Prinzip beim APA-Stil ist für alle Quellenangaben in der Masterarbeit das gleiche. Die Unterschiede ergeben sich aber durch die verschiedenen Medienformen. Der klassischste Fall ist dann das Zitieren aus einem Buch. Dabei ist zwischen Autorenwerk und Herausgeberwerk zu unterscheiden. Beim Zitieren aus einem Autorenwerk folgt man der Form „Autor, A. (Erscheinungsjahr). <em>Buchtitel.</em> Erscheinungsort: Verlag“. Wenn ein Herausgeberwerk genutzt wird, muss das im Literaturverzeichnis vermerkt werden. Außerdem kann es notwendig sein, das konkrete Kapitel, auf das man sich bezieht, anzugeben. Das ist der Fall, wenn der Herausgeber oder Autor des Kapitels ein anderer ist als für den Rest des Buches.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-14881 size-full" title="Abb 2" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/08/abb2.jpg" alt="Abb 2" width="943" height="254"><br />
<em>Abb. 2: Kapitelangabe im APA-Stil im Literaturverzeichnis. Quelle: Ebd.</em></p>
<h2 id="a4">Zeitungs- und Zeitschriftenartikel in der APA-Zitierweise</h2>
<p>Artikel aus Zeitungen oder Zeitschriften werden in der Masterarbeit ähnlich behandelt wie Bücher. Allerdings gehört neben dem Titel des Artikels auch der Name des Mediums dazu. Auch die konkrete Fundstelle in Form von <a href="/seitennummerierung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Seitenzahlen</span></strong></a> ist zudem wichtig. Bei einer Tagesszeitung ist beispielsweise als Datumsangabe die Jahreszahl alleine natürlich nicht ausreichend, hier ist das volle Datum notwendig. Zusätzlich sollten außerdem bei Zeitschriften immer Jahrgang und Nummer der zitierten Ausgabe ergänzt werden.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-14881 size-full" title="Abb 3" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/08/abb3.jpg" alt="Abb 3" width="943" height="254"><br />
<em>Abb. 3: Aufbau eines Literaturverzeichniseintrags für einen Zeitschriftenartikel im APA-Stil. Quelle: Ebd.</em></p>
<p>Wenn online auf einen Artikel zugegriffen wurde, sind der Link und das Datum des Abrufs anzugeben.</p>
<h2 id="a5">Onlinequellen im APA-Stil im Literaturverzeichnis</h2>
<p>Onlinequellen gibt es zudem in den verschiedensten Ausführungen. Gerade, wenn beispielsweise der Autor nicht angegeben ist oder andere elementare Informationen fehlen, sollte man diese Quellen in der Masterarbeit mit größter Sorgfalt behandeln und im Zweifelsfall nicht für eine wissenschaftliche Arbeit verwenden. Jede genutzte Onlinequelle gehört außerdem in das Literaturverzeichnis. Der Grundaufbau für einen solchen Verweis folgt dann dem Schema</p>
<p>„Autor, A. (Datum). <em>Titel des Dokuments</em>. Abgerufen am Tag Monat Jahr, von Link“.</p>
<p>Falls der Autor nicht bekannt ist, startest du mit dem Titel. Autoren können sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen und Organisationen wie Universitäten sein. Wenn das Veröffentlichungsdatum nicht offensichtlich ist, steht stattdessen ein „o.D.“. Im Zweifelsfall hilft bei der Masterarbeit schließlich eine Nachfrage bei der Fakultät oder dem <a href="/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuer</strong></span></a>.</p>
<p><em>Die allgemeinen APA-Normen sind letztendlich relativ einfach anzuwenden. Hochschulen wie die <a href="http://www.edu.unibe.ch/unibe/portal/fak_humanwis/philhum_institute/inst_paed/content/e39/e268485/e268367/pane268376/e441386/ASUZitierrichtlinien_ger.pdf" rel="nofollow"><strong><u>Universität Bern</u></strong></a>&nbsp;stellen außerdem extra Leitfäden online, an denen sich die Studenten bei der Masterarbeit orientieren können. Wer dennoch lieber sicher</em><i>gehen möchte, nutzt ein&nbsp;<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Lektorat der Masterarbeit</span></strong></a>, indem auch auf die Zitierweise beim APA-Stil im Literaturverzeichnis geachtet&nbsp;wird.</i></p>
<h2 id="a6">Literatur</h2>
<p><strong>Kipman, Ulrike/Leopold-Wildburger, Ulrike/Reiter, Thomas (2017)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten 4.0: Vortragen und Verfassen leicht gemacht, Berlin.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Bäcker, Eva Maria/Bäcker, Dinah Maria (2018)</strong>: Mein Forschungslogbuch: Von der Idee zum Exposé, Hamburg.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zeitungsartikel im Vancouver-Stil zitieren leicht gemacht</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/zeitungsartikel-vancouver-stil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Aug 2018 12:01:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5501</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn du eine Masterarbeit schreibst, dann machst du womöglich Bekanntschaft mit Vancouver. Du musst dazu allerdings nicht über den Großen Teich fliegen. Die kanadische Stadt ist Namensgeber für eine Zitierweise, welche vor allem im medizinischen und naturwissenschaftlichen Bereich verwendet wird. Hier erfährst du, wie du Zeitungsartikel korrekt in deiner Arbeit zitierst. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#grundlagen">Grundlagen des Vancouver-Stils in der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#wie">Wie zitiert man Zeitungsartikel im Vancouver-Stil?</a>
<ul>
<li><a href="#a1">Verweisnummer im Vancouver-Stil&nbsp;</a></li>
<li><a href="#a2">Name des Autors bei einem Zeitungsartikel im Vancouver-Stil</a></li>
<li><a href="#a3">Titel des Artikels und der Zeitschrift im Vancouver-Stil</a></li>
<li><a href="#a4">Erscheinungdatum im Vancouver-Stil</a></li>
<li><a href="#a5">Seitenzahlen&nbsp;bei einem Zeitungsartikel im Vancouver-Stil</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><i>Zeitungsartikel im&nbsp;<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-vancouver-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Vancouver-Stil</strong> </span></a>zu zitieren, ist unkompliziert. Bücher sind zwar noch immer Grundlage Nummer eins, wenn es um Quellen für deine Masterarbeit geht, aber auch Zeitungen relevant geworden. Sie&nbsp;bieten&nbsp;häufig Artikel mit passenden Informationen zu einem Forschungsgebiet. Die Presse ist also durchaus eine Ressource fürs <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftliches-arbeiten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">wissenschaftliche Arbeiten</span></strong></a>.&nbsp;Zeitungsartikel zitieren zu können ist dementsprechend ein wichtiges <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a>. Wir erklären dir hier, worauf du achten musst.</i></p>
<h2 id="grundlagen">Grundlagen des Vancouver-Stils</h2>
<p>Der Stil wurde 1978 von einer Gruppe wissenschaftlicher Redakteure geschaffen. Er macht es dir leicht, wenn du viele Zitate im <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/vancouver-stil-im-text/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Vancouver-Stil im Text</strong></span></a> unterbringen willst, die jedoch nicht den Lesefluss stören sollen. Anders als bei der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-harvard-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Harvard-Zitierweise</span></strong></a>, dem <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-mla-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>MLA-Style</strong></span></a>, dem <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-chicago-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Chicago-Style</span></strong></a>, der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/deutsche-zitierweise/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>deutschen Zitierweise</strong></span></a> oder dem <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-apa-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>APA-Style</strong></span></a> werden weder der Autor noch das Jahr im Fließtext genannt. Stattdessen bekommt jede Quelle lediglich eine Nummer in der Masterarbeit.</p>
<p>Die Quellen werden fortlaufend mit Nummern versehen, also erhält das erste Werk die Ziffer 1, das zweite die 2 und so weiter. Einmal nummeriert, behält jede Quelle die ihr zugeordnete Zahl für den Rest der Arbeit. Kommt Beleg 1 im Laufe des Textes mehrfach vor, wird er durchgehend als Beleg 1 zitiert und erhält keine neue Nummer. Diese Regeln gelten auch für Zeitungsartikel in der Masterarbeit. Du nummerierst entweder in Klammern oder aber mit Hochzahlen (vgl. Williams 2012: 23).</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5505 size-full" title="Grundlagen des Vancouver-Stils 1" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-5.jpg" alt="Grundlagen des Vancouver-Stils 1" width="675" height="47" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-5.jpg 675w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-5-300x21.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-5-661x46.jpg 661w" sizes="(max-width: 675px) 100vw, 675px" /></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5506 size-full" title="Grundlagen des Vancouver-Stils 2" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-5.jpg" alt="" width="641" height="39" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-5.jpg 641w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-5-300x18.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-5-625x38.jpg 625w" sizes="(max-width: 641px) 100vw, 641px" /></p>
<p>Je umfangreicher deine Masterarbeit wird, desto wahrscheinlicher machst du irgendwann <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/haeufigste-fehler/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fehler</span></strong></a> in der Nummerierung. Nutze deshalb am besten ein Programm zur Literaturverwaltung, das für dich alle Quellen im Blick behält.</p>
<h2 id="wie">Wie zitiert man Zeitungsartikel im Vancouver-Stil?</h2>
<p>Im Fließtext der Masterarbeit wird nicht unterschieden, ob du einen Zeitungsartikel im Vancouver-Stil zitierst, ein Buch oder eine Online-Quelle. Für alle gilt: Wer zuerst kommt, wird zuerst nummeriert. Wer dann nochmal auftaucht, erhält die gleiche Nummer erneut (Siehe auch die <a href="https://www.ub.uni-mainz.de/files/2013/11/UM_Richtig_Zitieren.pdf" rel="nofollow"><strong><span style="text-decoration: underline;">Hinweise der Uni Mainz</span></strong></a>).</p>
<p>Beim <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a> wird es interessanter. Sehen wir uns die grundsätzliche Syntax an.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5507 size-full" title="Literaturverzeichnis" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-5.jpg" alt="Literaturverzeichnis" width="838" height="62" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-5.jpg 838w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-5-300x22.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-5-768x57.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-5-824x61.jpg 824w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /></p>
<h3 id="a1">Verweisnummer im Vancouver-Stil</h3>
<p>In jedem Fall nennst du als erstes die Nummer, die du der Quelle im Fließtext zugewiesen hast. Denke daran, dass sie durch die gesamte Masterarbeit hindurch nicht verändert werden darf. Taucht eine Quelle mehrfach im Literaturverzeichnis auf, hast du einen Fehler bei der Nummerierung gemacht. Das kann bei einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><strong>Plagiatsprüfung</strong></a> Probleme verursachen.</p>
<h3 id="a2">Name des Autors bei einem Zeitungsartikel im Vancouver-Stil</h3>
<p>Nun folgt der Name des Autors, zunächst sein Nachname, dann der erste Buchstabe des Vornamens. Bei mehreren Vornamen werden die Initialen ohne Punkte dazwischen aneinandergehängt (vgl. Hicks 2009: 155).</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5508 size-full" title="Name des Autors" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb4-2.jpg" alt="Name des Autors" width="487" height="75" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb4-2.jpg 487w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb4-2-300x46.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb4-2-480x75.jpg 480w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb4-2-481x74.jpg 481w" sizes="(max-width: 487px) 100vw, 487px" /></p>
<p>Was tun, wenn dein Zeitungsartikel keinen Autoren nennt? Dann hast du Glück. Der Name fällt schlicht und einfach weg, es wird keine Angabe wie „Autor unbekannt“ in der Masterarbeit gemacht.</p>
<h3 id="a3">Titel des Artikels und der Zeitschrift im Vancouver-Stil</h3>
<p>Weiter geht es mit dem vollständigen Titel des Artikels. Ihm folgt zudem direkt der Name der Zeitung, aus der du zitierst. Beachte: Wissenschaftliche Zeitschriften werden mitunter abgekürzt, das gilt jedoch nicht für Zeitungen. Deren Namen schreibst du in der Masterarbeit vollständig aus. Handelt es sich um eine Sonderausgabe, eine Wochenendausgabe oder Ähnliches, gibst du das in Klammern nach dem Zeitungsnamen an. Größere Blätter sind in Ressorts unterteilt, etwa „Politik“, „Wirtschaft“, „Kultur“. Ist das der Fall, gib diese Information ebenfalls an.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5509 size-full" title="Titel des Artikels" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb5-1.jpg" alt="Titel des Artikels" width="838" height="103" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb5-1.jpg 838w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb5-1-300x37.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb5-1-768x94.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb5-1-830x102.jpg 830w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /></p>
<h3 id="a4">Erscheinungsdatum im Vancouver-Stil</h3>
<p>Bei Büchern reicht die Angabe des Erscheinungsjahrs für gewöhnlich aus, um sie eindeutig zu beschreiben. Zeitungen dagegen erscheinen monatlich, wöchentlich, oft sogar täglich. Du musst also das Erscheinungsdatum vollständig in der Masterarbeit angeben – inklusive Tag und Monat. Achtung: Hier kommt außerdem eine der Grauzonen für Zeitungsartikel im Vancouver-Stil zum Tragen. Er bildet Datumsangaben im Format Jahr, Monat, Tag. Du verwendest die englischen Monatsnamen abgekürzt auf die ersten drei Buchstaben. Kläre unbedingt mit deinem Professor ab, ob du diese Syntax auch in deiner auf Deutsch erstellten Arbeit beibehalten sollst.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5510 size-full" title="Datumsangaben" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb6.jpg" alt="Datumsangaben" width="838" height="117" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb6.jpg 838w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb6-300x42.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb6-768x107.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb6-831x116.jpg 831w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /></p>
<h3 id="a5">Seitenzahlen&nbsp;bei einem Zeitungsartikel im Vancouver-Stil</h3>
<p>Nicht verzagen, es ist fast geschafft. Zum Abschluss folgt etwas Leichtes, nämlich die Angabe der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/seitennummerierung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Seitenzahlen</span></strong></a>. Damit hast du alle notwendigen Informationen im Verzeichnis der Masterarbeit beisammen.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><em><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5511 size-full" title="Seitenzahl" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb7.jpg" alt="Seitenzahl" width="838" height="125" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb7.jpg 838w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb7-300x45.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb7-768x115.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb7-831x124.jpg 831w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /></em></p>
<p><i>Zeitungsartikel im Vancouver-Stil sind etwas knifflig, was das Literaturverzeichnis angeht. Ein Literaturverwaltungsprogramm hilft dir, es korrekt zu erstellen. Bei Problemen hilft&nbsp;außerdem ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lektorat der Masterarbeit</strong></span></a>.</i></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Williams, Kate (2015)</strong>: Referencing, 1. Auflage Basingstoke.</p>
<p><strong>Hicks, Carolyn (2009)</strong>: Research Methods for Clinical Therapists: Applied Project Design and Analysis, 5. Auflage London.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zeitungsartikel in der deutschen Zitierweise zitieren</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/zeitungsartikel-deutsche-zitierweise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2018 11:46:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5489</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auch Zeitungsartikel können als Quellen für Masterarbeiten genutzt werden, wenn die Herkunft zuverlässig recherchiert ist und die Texte zur Untermauerung des Themas dienen. Bei der Zitation von Artikeln sind einige Besonderheiten zu beachten, besonders das Erscheinungsdatum ist wichtig. Hier erklären wir Dir, worauf Du beim Zitieren von Zeitungsartikeln achten solltest.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#zitieren">Deutsche Zitierweise: Zeitungsartikel in der Masterarbeit zitieren </a></li>
<li><a href="#fussnoten">Wie zitiere ich Zeitungsartikel in der deutschen Zitierweise in Fußnoten?</a></li>
<li><a href="#kurzzitation">Kurzzitation eines Zeitungsartikels in der deutschen Zitierweise</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><i>Die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/deutsche-zitierweise/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>deutsche Zitierweise</strong></span></a> bietet neben Vorgaben für Monografien auch Vorgaben für die aktuelle Presse beim <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftliches-arbeiten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>wissenschaftlichen Arbeiten</strong></span></a>. Auch hier sind schließlich interessante und hilfreiche Inhalte zu finden. Dies betrifft vor allem tagesaktuelle Themen. Artikel aus Tages- oder Fachzeitungen können aber auch <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/thema/"><strong>Thema</strong></a> einer Untersuchung in der Masterarbeit sein. Wie aber gibt man Zeitungsartikel in der deutschen Zitierweise an?</i></p>
<h2 id="zitieren">Deutsche Zitierweise: Zeitungsartikel in der Masterarbeitzitieren</h2>
<p>Wenn man an <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literatursuche/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literatur recherchiert</strong> </span></a>und an Fachliteratur für die Masterarbeit denkt, kommt einem nicht unbedingt ein Zeitungsartikel in den Sinn. Die kurzen Texte erscheinen nicht zur zitierfähigen Literatur zu gehören und sind schnell veraltet. Doch die richtigen Artikel oder Mitteilungen bieten auch hilfreiche Hintergrundinformationen für die Masterarbeit, besonders wenn das Thema der Arbeit das tagesaktuelle Geschehen betrifft. Wichtig ist, wie auch bei allen anderen Quellen, dass die Quellen für die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/deutsche-zitierweise-in-fussnoten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">deutsche Zitierweise in der Fußnote</span></strong></a> seriös sind. Bei den Zeitungen zählen beispielsweise das <em>Handelsbatt</em> und die <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung</em> zu den zitierfähigen Werken für wissenschaftliche Arbeiten. (Corsten 2017: S. 54).</p>
<p>Wichtig ist aber auch hier, dass die Zeitungsartikel in der deutschen Zitierweise einheitlich als Quellen angegeben werden. Dieses Prinzip gilt aber auch für den <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-vancouver-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Vancouver-Stil</span></strong></a>, den <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-apa-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">APA-Stil</span></strong></a>, die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-harvard-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Harvard-Zitierweise</span></strong></a>, den <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-chicago-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Chicago-Stil</strong></span></a> und den <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-mla-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>MLA-Stil</strong></span></a>. Wenn Du Zeitungsartikel in Deiner Masterarbeit als Quelle verwenden möchtest, solltest Du sie Kopieren. Bei Online-Artikeln empfiehlt sich für die deutsche Zitierweise der Download einer PDF-Version des Textes mit Speicherung des Abrufdatums.</p>
<h2 id="fussnoten">Wie zitiere ich Zeitungsartikel in der deutschen Zitierweise in Fußnoten?</h2>
<p>Bei der Zitierweise in <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fussnoten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fußnoten</strong></span></a> innerhalb der Masterarbeit für die deutsche Zitierweise solltest Du Einheitlichkeit bewahren und bei der ersten Nennung immer die Komplettzitation verwenden. Später kannst du zu Kurztiteln übergehen.<br />
Die erste Zitation eines Zeitungsartikels durch die deutsche Zitierweise muss den Namen und Vornamen des Autors, den Titel des Artikels, den Namen der Zeitschrift und ganz wichtig: das genaue Datum der Herausgabe beinhalten. Hier reicht nicht nur die Jahresangabe, sondern es muss das gesamte Datum angegeben werden. Die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/seitennummerierung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Seitenzahl</span></strong></a> des Artikels innerhalb der Zeitung darf außerdem für die deutsche Zitierweise nicht fehlen. Der Ort hingegen muss nicht genannt werden (Sandberg, 2013: S. 298).</p>
<p>Die Universität Siegen fasst die Komplettzitation für Zeitungsartikel in der deutschen Zitierweise so zusammen:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5494 size-full" title=" Komplettzitation von Zeitungsartikeln" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-4.jpg" alt="Komplettzitation von Zeitungsartikeln" width="838" height="133" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-4.jpg 838w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-4-300x48.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-4-768x122.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-4-832x132.jpg 832w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /></p>
<p><em>Abb. 1: Komplettzitation von Zeitungsartikeln, Quelle: <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.mediengeschichte.uni-siegen.de/files/2011/01/Zitierrichtlinien_end_ls.pdf" rel="nofollow">Richtlinien der Uni Siegen</a></span></strong></em></p>
<p>Wenn zu dem Artikel kein Verfasser angegeben ist, dann verwendet man das Kürzel „o. V.“ in der Masterarbeit. Ist nur ein Namenskürzel des Autors angegeben, wird laut <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.daf.tu-berlin.de/fileadmin/fg75/PDF/Zitieren.pdf" rel="nofollow">Tipps der TU Berlin</a></strong></span> für die deutsche Zitierweise dieses statt des Namens aufgelistet.</p>
<p>Bei Online-Artikeln gehst Du für die deutsche Zitierweise genauso vor und ergänzt in der Quellenangabe die URL und das Abrufdatum. Die Universität vereinfacht dies so:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5495 size-full" title="Komplettzitation von Online-Artikeln" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-4.jpg" alt="Komplettzitation von Online-Artikeln" width="495" height="89" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-4.jpg 495w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-4-300x54.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-4-489x88.jpg 489w" sizes="(max-width: 495px) 100vw, 495px" /><br />
<em>Abb. 2: Komplettzitation von Online-Artikeln, Quelle: <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PAD/WBI/Personen/Meyer/PDF/internet_zitation_uni-hohenheim.pdf" rel="nofollow">Hinweise der Uni Trier</a></strong></span></em></p>
<h2 id="kurzzitation">Kurzzitation eines Zeitungsartikels in der deutschen Zitierweise</h2>
<p>Wenn Du einen Artikel mehrfach als Fußnote für die deutsche Zitierweise in der Masterarbeit aufführst, reicht für die deutsche Zitierweise ab der zweiten Nennung eine verkürzte Quellenangabe. Diese besteht dann aus Name und Vorname des Autors, einem Kurztitel und der Seitenzahl. Zum ersten Beispiel sähe der Kurztitel folgendermaßen aus:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5499 size-full" title="Kurztitel eines Zeitungsartikels" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-4.jpg" alt="Kurztitel eines Zeitungsartikels" width="425" height="39" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-4.jpg 425w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-4-300x28.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-4-414x38.jpg 414w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /><br />
<em>Abb. 3: Kurztitel eines Zeitungsartikels, Quelle: eigene Darstellung</em></p>
<p>Falls Du für die deutsche Zitierweise mehrere Artikel eines Autors zitierst, achte darauf, dass die Kurztitel unterscheidbar bleiben. Es muss klar sein, aus welchem Text das genutzte Zitat stammt. Wenn Du unmittelbar hintereinander denselben Artikel zitierst, nutze für die deutsche Zitierweise die Abkürzung „Ebd.“ in der Fußnote. So bleiben die Fußnoten übersichtlich und einheitlich. Achte darauf ganz gezielt, wenn du zum <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><strong><span style="text-decoration: underline;">Korrekturlesen der Masterarbeit</span></strong></a> kommst.<br />
Die Kurzitation ist nur für die Erwähnung der Quellen im Fließtext vorgesehen. Im <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literaturverzeichnis</span></strong></a> führst Du die gesamten Angaben zum Zeitungsartikel in der deutschen Zitierweise auf.</p>
<p><i>Zeitungsartikel in der deutschen Zitierweise können als Quellen für eine Masterarbeit genutzt werden, wenn die Zeitungen seriös sind und als zitierfähig gelten. Wichtig ist es, bei den Angaben zum Zeitungsartikel in der deutschen Zitierweise das gesamte Erscheinungsdatum sowie die Zeitung zu nennen. Sonst kann die Quelle nicht zugeordnet werden und es kann zu Problemen bei einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Plagiatsprüfung</span></strong></a> geben.</i></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Sandberg, Berit (2013)</strong>: Wissenschaftlich Arbeiten von Abbildung bis Zitat – Lehr- und Übungsbuch für Bachelor, Master und Promotion, 2. Auflage München.</p>
<p><strong>Corsten, Martina/Corsten, Hans (2017)</strong>: Schritt für Schritt zur Bachelorarbeit. Erfolgreich organisieren, recherchieren, präsentieren, München.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zeitungsartikel-deutsche-zitierweise/">Zeitungsartikel in der deutschen Zitierweise zitieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie funktioniert die deutsche Zitierweise im Literaturverzeichnis?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/deutsche-zitierweise-literaturverzeichnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2018 12:41:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5485</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Zitierweise überzeugt durch ihre Genauigkeit. Viele Studenten stellen sich die Frage, wie sie das Literaturverzeichnis bei dieser Zitierweise überhaupt erstellen sollen, da ein Vollbeleg bereits in der Fußnote verwendet wird. Hier erfährst Du, wie Du die deutsche Zitierweise im Literaturverzeichnis fehlerfrei anwendest.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#literaturverzeichnis">Keine Masterarbeit ohne Literaturverzeichnis in der deutschen Zitierweise</a></li>
<li><a href="#quellenarten">Deutsche Zitierweise im Literaturverzeichnis </a></li>
<li><a href="#a3">Quellenarten zitieren in der deutschen Zitierweise</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Die deutsche Zitierweise im Literaturverzeichnis checken wir gemeinsam im folgenden Artikel. Welche Besonderheiten musst Du dabei beachten? Wie wendest Du die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/deutsche-zitierweise/"><strong><span style="text-decoration: underline;">deutsche Zitierweise</span></strong></a> konkret beim <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftliches-arbeiten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">wissenschaftlichen Arbeiten</span></strong></a> in Deiner Masterarbeit an? Für viele Studenten ist das <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literaturverzeichnis</span></strong></a> ein leidiges Thema. Doch wenn Du nach diesem Text erst mal das Prinzip verstanden hast, wirst Du keine Probleme mehr mit der deutschen Zitierweise haben.</em></p>
<h2 id="literaturverzeichnis">Keine Masterarbeit ohne Literaturverzeichnis in der deutschen Zitierweise</h2>
<p>Um es direkt vorwegzunehmen – es gibt keine Masterarbeit ohne Literaturverzeichnis. Dabei ist es egal, welche Quellen Du zitierst. Es spielt auch keine Rolle, ob Du diese bereits in einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fussnoten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fußnote</span></strong></a> erwähnt hast. Da es ein absolutes Muss ist, kommst Du also nicht drumherum. Eine Möglichkeit ist es deshalb, die deutsche Zitierweise im Literaturverzeichnis zu verwenden (Vgl. Vorgaben der Uni Münster). Aber auch die amerikanischen Zitierweise wie die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-chicago-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Chicago-Stil</span></strong></a>, die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-harvard-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Harvard-Zitierweise</strong></span></a>, der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-mla-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">MLA-Stil</span></strong></a> und der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-apa-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">APA-Style</span></strong></a> funktionieren über den vollständigen Beleg im Literaturverzeichnis und nicht im Text.</p>
<p>Ob die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/deutsche-zitierweise-in-fussnoten/">deutsche Zitierweise in der Fußnote</a></span></strong> oder eine andere &#8211; manche Sachen ändern sich einfach nicht. So befindet sich das dazugehörige Literaturverzeichnis immer noch am Ende Deiner Masterarbeit. Außerdem enthält Dein Literaturverzeichnis in der deutschen Zitierweise nur Quellen, die Du auch tatsächlich benutzt hast. Dabei wird jede Quelle nur ein einziges Mal aufgeführt. Wie oft Du Dich im Text auf sie beziehst, ist unwichtig. Eine Ausnahme davon bildet beispielweise der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-vancouver-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Vancouver-Stil</span></strong></a>.</p>
<p>Um Übersichtlichkeit bei der deutschen Zitierweise zu erreichen, sortierst Du dann Deine Quellen in alphabetischer Reihenfolge (vgl. (Nicol/Albrecht 2011, S. 284). Erst als zweites Kriterium für die Rangordnung dient das Veröffentlichungsjahr. Außerdem solltest Du Deine <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-zitierweise-zitation/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Zitiermethode</span></strong></a> in Deiner Masterarbeit nicht wechseln (vgl. Kornmeier 2016, 296). Sonst kommt es schnell zu Chaos und <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/haeufigste-fehler/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fehlern</span></strong></a> beim Zitieren, die in einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Plagiatsprüfung</strong></span></a> unangenehm werden können.</p>
<h2 id="quellenarten">Deutsche Zitierweise im Literaturverzeichnis</h2>
<p>Es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen der <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/deutsche-zitierweise-in-fussnoten/">deutschen Zitierweise in der Fußnote</a></span></strong> und der im Literaturverzeichnis in der Masterarbeit. Die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/seitennummerierung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Seitenzahl</span></strong></a> einer Quelle wird für die deutsche Zitierweise im Literaturverzeichnis nicht genannt (siehe auch die <a href="http://www.mediengeschichte.uni-siegen.de/files/2011/01/Zitierrichtlinien_end_ls.pdf" rel="nofollow"><strong><span style="text-decoration: underline;">Hinweise der Universität Siegen</span></strong></a>). Die einzigen Ausnahmen dabei sind Zeitschriftenartikel und Sammelbände. Ansonsten steht für die deutsche Zitierweise im Literaturverzeichnis die Seitenzahl bzw. der Seitenbereich nur beim Vollbeleg in der Fußnote.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<table style="font-size: .9em;">
<tbody>
<tr>
<td>Vollbeleg in der Fußnote</td>
<td>Newton, Isaac: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. So ist das mit der Schwerkraft, Wiesbaden: Appletree Verlag 1720, S. 181-183.</td>
</tr>
<tr>
<td>Beleg im Literaturverzeichnis</td>
<td>Newton, Isaac: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. So ist das mit der Schwerkraft, Wiesbaden: Appletree Verlag 1720.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der grundlegende Aufbau ist also bei allen Quellenangaben für die deutsche Zitierweise im Literaturverzeichnis gleich:</p>
<p>Nachname, Vorname, Titel. Untertitel, Stadt. Verlag Erscheinungsjahr.</p>
<h2 id="a3">Quellenarten zitieren in der deutschen Zitierweise</h2>
<p>Es wird aber bei der deutschen Zitierweise zwischen den Quellenarten Monographie (Buch eines Autors), Sammelband, Internetquelle und Artikel in einer Zeitschrift unterschieden. Je nachdem, welche Quellenart Du mit der deutschen Zitierweise zitierst, verändert sich der grundlegende Aufbau etwas. Praktische Beispiele für die deutsche Zitierweise unter Berücksichtigung der verschiedenen Quellenarten für die Masterarbeit findest Du nachstehend.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<table style="font-size: .9em;">
<tbody>
<tr>
<th colspan="2">Monografie</th>
</tr>
<tr>
<td>Grundstruktur</td>
<td>NachnameAutor, VornameAutor: Buchtitel. Untertitel, ggf. Vorname Nachname (Hrsg.), ggf. Band, ggf. Auflage, Stadt: Verlag Erscheinungsjahr der Quelle.</td>
</tr>
<tr>
<td>Literaturverzeichnis Beispiel</td>
<td>Raab, Stefan: Hier kommt die Maus. Mein Weg zum Lied, Das Erste Deutsche Fernsehen (Hrsg.), Köln: TV Total Verlag 1997.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table style="font-size: .9em;">
<tbody>
<tr>
<th colspan="2">Sammelband</th>
</tr>
<tr>
<td>Grundstruktur</td>
<td>NachnameAutor, VornameAutor: Titel des Beitrages, in: Vorname Nachname (Hrsg.), Titel des Sammelwerkes, Stadt: Verlag, Erscheinungsjahr der Quelle, Seitenbereich.</td>
</tr>
<tr>
<td>Literaturverzeichnis Beispiel</td>
<td>Curie, Marie: Stimmt die Chemie? In: Gérard Depardieu (Hrsg.), Riechen und riechen lassen, Paris: Alchemie Verlag, 2003, 3337.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table style="font-size: .9em;">
<tbody>
<tr>
<th colspan="2">Internetquelle</th>
</tr>
<tr>
<td>Grundstruktur</td>
<td>NachnameAutor, VornameAutor (oder Institution): Titel, in: Name der Internetseite, Jahreszahl, unter: URL [abgerufen am: TT.MM.JJJJ].</td>
</tr>
<tr>
<td>Literaturverzeichnis Beispiel</td>
<td>Hacke, Axel: Leicht gelesen ist nicht leicht geschrieben, in: beliebiger Zeitung, 2015, unter: http://www.beliebigezeitung.de/bestewerke/2015/07/19/leicht-gelesen-ist-nicht-leicht-geschrieben-123 [abgerufen am: 25.02.2017].</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table style="font-size: .9em;">
<tbody>
<tr>
<th colspan="2">Journalistischer Artikel</th>
</tr>
<tr>
<td>Grundstruktur</td>
<td>NachnameAutor, VornameAutor: ArtikelTitel, in: Titel der Zeitschrift, Jg. (Jahr), Seitenbereich.</td>
</tr>
<tr>
<td>Literaturverzeichnis Beispiel</td>
<td>Böhmermann, Jan: So zitierst Du den Tiger in Dir, in: Das Kellogg‘s Frosties Jahresheft, 4 (2014), 14-15.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Auch bei der deutschen Zitierweise ist es jedoch wichtig, genau auf Kleinigkeiten zu achten. Habe ich die Quellenart in der Masterarbeit und alle Grundregeln beachtet? Stimmen die Satzzeichen mit der vorgegebenen Grundstruktur überein?</p>
<p><i>Welche Zitierweise Du verwendest &#8211; eine amerikanische oder die deutsche Zitierweise &#8211; , bleibt schließlich Dir überlassen. Allerdings solltest Du prüfen, ob Dir der </i><a style="font-style: italic;" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/betreuer/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Betreuer</span></strong></a><i> Deiner Masterarbeit Vorgaben gemacht hat.</i></p>
<p><em>Hast Du sogar nach diesem Text zur deutschen Zitierweise immer noch keine Lust Dein Literaturverzeichnis selber zu erstellen? Dann kannst Du diese Aufgabe ebenso zu einem professionellen <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lektorat für eine Masterarbeit</strong></span></a> geben – und Dich nur auf das Inhaltliche Deiner Masterarbeit konzentrieren.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Kornmeier, Martin (2016)</strong>: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht: Für Bachelor, Master und Dissertation, Bern.</p>
<p><strong>Nicol, Natascha/Albrecht, Ralf (2011)</strong>: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit Word 2010, München.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie wendet man den Harvard-Stil im Literaturverzeichnis an?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/harvard-stil-im-literaturverzeichnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2018 10:39:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5437</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einer wissenschaftlichen Arbeit musst Du genau angeben, welche Quellen Du benutzt hast. Der Harvard-Stil ist eine von verschiedenen Möglichkeiten dafür. Die Quellen erscheinen im Harvard-Stil im Literaturverzeichnis alphabetisch. Sortiere Sie nach dem Namen der Autoren. Achte in jedem Fall auf Einheitlichkeit. Und nenne alle notwendigen Infos, damit Deine Betreuer die Quellen finden können. Wir erklären dir, worauf es sonst noch ankommt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/harvard-stil-im-literaturverzeichnis/">Wie wendet man den Harvard-Stil im Literaturverzeichnis an?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt"><strong>Inhalt</strong></div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#infos">Welche Infos müssen in ein vollständiges Literaturverzeichnis in der Masterarbeit?</a></li>
<li><a href="#praxis">Der Harvard-Stil im Literaturverzeichnis in der Praxis</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><i>Ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a> muss&nbsp;in jede Masterarbeit und gehört zum <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftliches-arbeiten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">wissenschaftlichen Arbeiten</span></strong></a> dazu (Pospiech 2012: S. 50). Dadurch können andere Wissenschaftler Deine Quellen überprüfen. Im laufenden Text machst Du&nbsp;deshalb&nbsp;mit einer Kurzform deutlich, an welcher Stelle der zitierte Inhalt zu finden ist. Die vollständigen Infos über das Werk bringst Du anschließend in einem&nbsp;Verzeichnis unter. Wenn Du den Harvard-Stil im Literaturverzeichnis verwenden möchtest, musst Du ein paar weitere Regeln beachten. Wir erklären sie dir in diesem Artikel.</i></p>
<h2 id="infos">Welche Infos müssen in ein vollständiges Literaturverzeichnis in der Masterarbeit?</h2>
<p>Damit Deine Leser eine Quellen aber überhaupt für eine&nbsp;<strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literatursuche/">Literaturrecherche</a>&nbsp;</span></strong>finden können, benötigen sie die wichtigsten Infos.&nbsp;Welche Infos je nach Textsorte genau nötig sind, kannst Du der folgenden Checkliste entnehmen.</p>
<table style="font-size: .8em;">
<tbody>
<tr>
<th>Art der Quelle</th>
<th>Notwendige Informationen</th>
<th>Optionale Informationen</th>
</tr>
<tr>
<td>Monografie</td>
<td>Autorenname/n, Jahr, Titel, Ort des Verlags</td>
<td>Verlagsname, Ausgabe/Edition, ISBN-Nummer, ggf. DOI-Angabe (s. Träger 2016: 51), Art des Textes (Dissertation, Buchserie, Bachelorarbeit)</td>
</tr>
<tr>
<td>Artikel in einer Zeitschrift</td>
<td>Autorenname/n, Jahr, Titel, Zeitschrift, Jahrgang, Heftnummer, Seitenzahl</td>
<td>Ggf. Titel des Themenheftes, DOI-Angabe</td>
</tr>
<tr>
<td>Sammelband</td>
<td>Autorenname/n, Jahr, Titel, Herausgeber, Titel des Bandes, Verlagsort, Seitenzahlen</td>
<td>Verlagsname, ISBN-Nummer, Kapitelnummer, ggf. DOI-Angabe, Buchserie</td>
</tr>
<tr>
<td>Internetquelle</td>
<td>Autorenname/n, Jahr, Titel, URL, Abrufdatum</td>
<td>Ggf. DOI-Angabe, Institution, Art des Textes (Dissertation, Forschungsbericht, Bachelorarbeit)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Tabelle: Textarten und Zitiervorgaben für den Harvard-Stil im Literaturverzeichnis</em></p>
<p>Die Angaben trennst Du dann mit Doppelpunkt, Punkt und Komma.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong><br />
Valentine, G. (2008): Living with difference – Reflections on geographies of encounter. In: Progress in Human Geography 32 (3), S. 321-335.</p>
<p>Der Beitrag von Gill Valentine ist also in der Zeitschrift „Progress in Human Geography“ erschienen, im 3. Heft des 32. Jahrgangs.</p>
<p>Sollte es keinen Autor geben, gibst Du stattdessen den Namen der Institution an, die den Text herausgibt. Fehlt das Erscheinungsjahr, schreibst Du stattdessen „o. A.“ (ohne Angabe).</p>
<p>Wenn Du vom selben Autoren Texte aus dem gleichen Jahr zitierst, könnten Leser die beiden Quellen verwechseln. Um das zu vermeiden, kannst Du die Texte beim <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-harvard-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Harvard-Stil</strong></span></a> im Literaturverzeichnis schließlich mit kleinen Buchstaben hinter der Jahreszahl voneinander unterscheiden. Dieses Prinzip kannst du übrigens auch im <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-apa-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">APA-Stil</span></strong></a>&nbsp;oder&nbsp;im <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-chicago-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Chicago-Stil</span></strong></a> anwenden.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong><br />
Valentine, G. (2008a): Living with difference: reflections on geographies of encounter. Progress in Human Geography 32 (3), S. 321-335.</p>
<p>Valentine, G. (2008b): The ties that bind: towards geographies of intimacy, Geography Compass 2 (6), S. 2097-2110.</p>
<p>Wenn Du dann im laufenden Text zum Beispiel „Valentine 2008b“ angibst, verwechselt niemand mehr die beiden Quellen.</p>
<h2 id="praxis">Der Harvard-Stil im Literaturverzeichnis in der Praxis</h2>
<p>Nun weißt Du übrigens schon das wichtigste über die Gestaltung der Literaturliste. Der Harvard-Stil im Literaturverzeichnis lässt sich jedoch noch weiter variieren. Es sind dementsprechend&nbsp;vor allem formale Kleinigkeiten, bei denen Du einen Spielraum hast. Du kannst zum Beispiel zwischen der Jahreszahl und dem Texttitel ein Komma oder einen Punkt benutzen. Auch die Vornamen kannst Du, musst Du aber nicht ausschreiben. Außerdem ist es besonders im englischsprachigen Raum üblich, den Titel der Zeitschrift oder des Buchs kursiv zu schreiben.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5442 size-full" title="Harvard-Stil im Literaturverzeichnis" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-2.jpg" alt="Harvard-Stil im Literaturverzeichnis" width="708" height="320" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-2.jpg 708w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-2-300x136.jpg 300w" sizes="(max-width: 708px) 100vw, 708px" /><br />
<em>Abb. 1: Harvard-Stil im Literaturverzeichnis mit Kursivsetzung, Quellel: Urry, John (2000): Sociology beyond Societies. London/New York. S. 212.</em></p>
<p>Weißt Du außerdem, was Kapitälchen sind? Manchmal wirst Du sowohl im Text als auch im&nbsp;Verzeichnis&nbsp;groß geschriebene Nachnamen finden. Mit Kapitälchen heben sich die Namen der Autoren außerdem im Text deutlicher ab. Der erste Buchstabe ist hingegen etwas größer.<br />
<strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5443 size-full" title="Kapitälchen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/img.jpg" alt="Kapitälchen" width="234" height="102"></p>
<p><i>Eigentlich ist es egal, welche Form Dir am besten gefällt. Wenn Du keine Vorgaben bekommen hast, such Dir einen Stil aus und gestalte vor allem ein einheitliches Verzeichnis für deine Quellen. Auch zudem auf die&nbsp;Details, das sie einen&nbsp;Zitierstil ausmachen. Das&nbsp;<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><strong><span style="text-decoration: underline;">Lektorat einer&nbsp;Masterarbeit</span></strong></a> kann dir helfen, <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/haeufigste-fehler/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fehler</strong></span></a> auszumerzen oder zu erkennen, bevor sie in einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Plagiatsprüfung</span></strong></a> auftauchen.&nbsp;</i></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Pospiech, Ulrike (2012)</strong>: Duden-Ratgeber: Wie schreibt man wissenschaftliche Arbeiten? Mannheim/Zürich.</p>
<p><strong>Träger, Thomas (2016)</strong>: Zitieren 2.0. Elektronische Quellen und Projektmaterialien richtig zitieren, München.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/harvard-stil-im-literaturverzeichnis/">Wie wendet man den Harvard-Stil im Literaturverzeichnis an?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie nutzt man den MLA-Stil im Text zum Zitieren?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/mla-stil-im-text/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jul 2018 10:21:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5446</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftliche Arbeiten kommen ohne Zitate, seien sie direkt oder indirekt, nicht aus. Um dem Vorwurf des Plagiats zu entgehen, müssen diese fremden Gedanken eindeutig kenntlich gemacht werden. Eine Möglichkeit, Zitate zu belegen, ist die Verwendung des MLA-Stils. Doch was zeichnet ihn genau aus? Welche Besonderheiten gilt es beispielweise beim Zitieren im Text zu beachten? </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#was">Was zeichnet den MLA-Stil in der Masterarbeit aus?</a></li>
<li><a href="#text">So verwendest Du den MLA-Stil im Text</a></li>
<li><a href="#besonderheiten">Besonderheiten des MLA-Stils</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><i>Wenn Du ein sprachwissenschaftliches Studium gewählt hast, hast&nbsp;Du sicher schon vom MLA-Stil gehört. Er zählt letztendlich zu den Autor-Jahr-Systemen, das heißt, die Zitate haben ihren&nbsp;Beleg&nbsp;im Text. Fuß- oder Endnoten werden hingegen nur für weiterführende Informationen genutzt. Dieser Artikel zeigt Dir, wie Du den MLA-Stil im Text schließlich verwendest. Außerdem lernst Du die Besonderheiten dieser Zitierweise kennen und wie Du die Richtlinien der Modern Language Association befolgst.</i></p>
<h2 id="was">Was zeichnet den MLA-Stil in der Masterarbeit aus?</h2>
<p>Der MLA-Stil wurde von der Modern Language Association entwickelt. Bereits 1883 gegründet, ist die Organisation deshalb heute der bedeutendste Berufsverband für Sprachwissenschaftler, Literaturwissenschaftler und Literaturkritiker der USA. Der sogenannte <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-mla-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>MLA-Stil</strong></span></a> umfasst dementsprechend Richtlinien für das korrekte Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten. Diese werden regelmäßig aktualisiert und im „MLA Handbook“ gebündelt. Auch die Regeln für die Zitation sind überdies darin festgehalten (vgl. Corsten/Corsten 2017: S. 161). <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fussnoten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fußnoten</strong></span></a> oder Endnoten werden im MLA-Stil nur angegeben, wenn Du mehrere Quellen angeben musst. Sie werden aber auch genutzt, wenn du Kommentare bzw. weiterführende Informationen mitteilen&nbsp;möchtest (vgl. die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://style.mla.org/using-notes-in-mla-style/" rel="nofollow">Hinweise der MLA</a></span></strong>).</p>
<h2 id="text">So verwendest Du den MLA-Stil im Text</h2>
<p>Die Zitierweise der Modern Language Association zählt man&nbsp;zu den Autor-Jahr-Systemen. Streng genommen ist es aber eher ein „Autor-Seiten-System“. Wenn Du Zitate mit dem MLA-Stil im Text belegt, gibst Du nämlich nur den Autoren des zitierten Werks und die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/seitennummerierung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Seitenzahl</span></strong></a>, auf der das Zitat zu finden ist, an. Das Erscheinungsjahr spielt dabei keine Rolle und kann stattdessen in den vollständigen Angaben im <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a> am Ende der Arbeit nachgelesen werden. Die Quellenbelege werden dann von runden Klammern umfasst.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5452 size-full" title="Quellenbelege werden von runden Klammern umfasst" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-3.jpg" alt="Quellenbelege werden von runden Klammern umfasst" width="838" height="81" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-3.jpg 838w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-3-300x29.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-3-768x74.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-3-828x80.jpg 828w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /></p>
<p>Du solltest darauf achten, dass die runden Klammern nach den Anführungszeichen und vor dem abschließenden Satzzeichen gesetzt sind. Wenn das nächste Zitat von demselben Autor stammt wie das vorhergehende, gibst Du nur die Seitenzahl des Zitats an.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5453 size-full" title="Seitenzahl des Zitats" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-3.jpg" alt="Seitenzahl des Zitats" width="838" height="87" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-3.jpg 838w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-3-300x31.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-3-768x80.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-3-828x86.jpg 828w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /></p>
<p>Durch diese verkürze Belegweise im Text verlängert&nbsp;dieser sich nicht unnötig und stört den Lesefluss nicht. Nicht umsonst ist der MLA-Stil insbesondere für die Vermeidung von Wiederholungen in den Quellenbelegen beliebt (vgl. die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.komparatistik.uni-muenchen.de/studium_lehre/werkzeug/stilblatt_lang.pdf" rel="nofollow">Hinweise der Ludwig-Maximilians-Universität München</a></strong></span>).</p>
<p>Wenn Du in Deiner Masterarbeit mehr als ein Werk eines Autors zitierst, fügst Du dem Kurzbeleg im Text eine verkürzte Version des Titels des zitierten Werks an.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5454 size-full" title="verkürzte Version des Titels des zitierten Werks" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-3.jpg" alt="verkürzte Version des Titels des zitierten Werks" width="838" height="90" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-3.jpg 838w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-3-300x32.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-3-768x82.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-3-829x89.jpg 829w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /></p>
<p>Bei Werken, die mehreren Autoren verfasst haben, gibst du&nbsp;nur den ersten an und durch „et al.“ verweist du auf die weiteren Autoren (vgl. MLA Handbook 2016: S. 22).</p>
<h2 id="besonderheiten">Besonderheiten des MLA-Stils</h2>
<p>Durch regelmäßige Neuerscheinungen ihres Handbuchs kann die Modern Language Association von sich behaupten, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. So führt die aktuelle achte Ausgabe des MLA Handbook gar auf, wie Du Netflix-Serien zitieren kannst. Allerdings bedeutet dieser Aktualitätsanspruch auch, dass sich die Regeln für die Zitierweise in regelmäßigen Abständen ändern können und Du Dich daher über mögliche Änderungen des Regelwerks vor dem Arbeiten an Deiner Masterarbeit informieren solltest. Auch ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><strong><span style="text-decoration: underline;">Lektorat deiner Masterarbeit</span></strong></a> kann dir helfen, wenn du auf dem neuesten Stand sein willst und keine Angst vor einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Plagiatsprüfung</strong></span></a> haben willst.</p>
<p><em>Mit seinen knappen Quellenangaben im Text und der Nutzung von Fuß- oder Endnoten für weiterführende Informationen vermeidet der MLA-Stil „aufgeblasene“ Texte. Durch die stetige Aktualisierung ist ein Blick ins jeweils aktuelle MLA-Handbuch ratsam.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Corsten, Hans/Corsten, Martina (2017)</strong>: Schritt für Schritt zur Bachelorarbeit: Erfolgreich organisieren, recherchieren, präsentieren, München.</p>
<p><strong>Modern Language Association (2016)</strong>: MLA Handbook. Eighth Edition, New York.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Jele, Harald (2012)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Zitieren, Stuttgart.</p>
<p><strong>Träger, Thomas (2016)</strong>: Zitieren 2.0: Elektronische Quellen und Projektmaterialien richtig zitieren, München.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie wendet man den Chicago-Stil im Literaturverzeichnis an?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/chicago-stil-im-literaturverzeichnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jul 2018 10:27:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5427</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bevor Du beginnst, Deine Masterarbeit zu schreiben, solltest Du Dich für eine Zitierweise entscheiden. Je nach Fachrichtung und Vorlieben der Dozenten gibt es da verschiedene Möglichkeiten. In diesem Artikel stellen wir Dir den Chicago-Stil vor und erklären, wie Du ihn im Literaturverzeichnis richtig anwendest.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#zitieren">Zitieren im Chicago-Stil in der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#literaturverzeichnis">Der Chicago-Stil im Literaturverzeichnis</a>
<ul>
<li><a href="#monografie">Monografie und Sammelband</a></li>
<li><a href="#fachzeitschrift">Fachzeitschrift</a></li>
<li><a href="#internetquelle">Internetquelle</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><i>Insbesondere in den Geistes- und Sozialwissenschaften wird neben der&nbsp;amerikanischen&nbsp;und <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/deutsche-zitierweise/"><strong><span style="text-decoration: underline;">deutschen&nbsp;Zitierweise</span></strong></a> (</i><a style="font-style: italic;" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-harvard-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Harvard</strong></span></a><i> und </i><a style="font-style: italic;" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-apa-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">APA-Stil</span></strong></a><i>) auch der sogenannte </i><a style="font-style: italic;" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-chicago-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Chicago-Stil</span></strong></a><i> immer beliebter. Jede Variante hat wiederum ihre Vor- und Nachteile, und oftmals ist es schlicht Geschmackssache, für welche man sich entscheidet. Wichtig ist nur, dass Du die verschiedenen Stile einheitlich anwendest und nicht vermischst. Besonders beim Chicago-Stil im Literaturverzeichnis gilt es jedoch, auf feine Unterschiede zu achten.</i></p>
<h2 id="zitieren">Zitieren im Chicago-Stil in der Masterarbeit</h2>
<p>Der Chicago-Stil wurde von der Universität in Chicago entwickelt. Seit 1906 überarbeitet und veröffentlicht sie die Anwendung und Regeln des Zitierstils. Im Jahr 2017 erschien dementsprechend bereits die 17. Auflage – als Buch und <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.chicagomanualofstyle.org/home.html" rel="nofollow">Onlineversion</a></strong></span>. Diese ist besonders praktisch, denn sie beschreibt die Zitierweise sehr ausführlich und anhand vieler Beispiele. Allerdings gibt es diese Veröffentlichung bislang nur auf Englisch.</p>
<p>Grundsätzlich bietet der Chicago-Stil zwei verschiedene Zitierweisen: mit <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fussnoten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fußnoten</strong></span></a> oder mit Kurzbelegen im Text. Dies erinnert natürlich an die deutsche und amerikanische Zitation (vgl. Jele 2012). Doch unterscheiden sie sich stark in der Schreibweise, vor allem beim <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literaturverzeichnis</span></strong></a>. Außerdem muss man darauf achten, dass man sich entweder für die Variante mit Fußnoten oder für die Variante mit Kurzbelegen entscheidet. Keinesfalls solltest du aber beide Varianten einfach vermischen.</p>
<h2 id="literaturverzeichnis">Der Chicago-Stil im Literaturverzeichnis</h2>
<p>Im Folgenden zeigen wir Dir daher anhand vieler Beispiele, wie der Chicago-Stil im Literaturverzeichnis angewendet wird.</p>
<h3 id="monografie">Monografie und Sammelband</h3>
<p>In Monografien behandelt meistens ein einzelner Autor ein bestimmtes <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/thema/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Thema</span></strong></a>. Gibt es jedoch mehrere Autoren, so müssen diese den gesamten Text gemeinsam verfasst haben. Hat hingegen jeder Autor ein eigenes Kapitel geschrieben, so handelt es sich um einen Sammelband. Hier wird im Literaturverzeichnis in der Regel zunächst der Verfasser genannt und dann erst der Herausgeber.</p>
<p>Je nachdem, ob Du im Fließtext mit Fußnoten oder Kurzform arbeitest, musst Du den Chicago-Stil im Literaturverzeichnis unterschiedlich anwenden. In den folgenden Beispielen steht zuerst immer die Variante für die Kurzform, dann die für die Fußnoten.</p>
<p><strong>Beispiel für die Kurzform:</strong><br />
Nachname, Vorname. Jahr. <em>Titel</em>. Ort: Verlag.</p>
<p><strong>Beispiel für die Fußnote:</strong><br />
Nachname, Vorname. <em>Titel</em>. Ort: Verlag, Jahr.</p>
<p>Konkret kann das so aussehen:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5431 size-full" title="Monografie im Chicago-Stil im Literaturverzeichnis" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb.jpg" alt="Monografie im Chicago-Stil im Literaturverzeichnis" width="838" height="190" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb.jpg 838w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb-300x68.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb-768x174.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb-834x189.jpg 834w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /><br />
<em>Abb. 1: Monografie im Chicago-Stil im Literaturverzeichnis</em></p>
<p>Im Grunde unterscheidet sich also nur die Platzierung der Jahreszahl. So ist es entsprechend auch bei der Zitation eines Sammelbands.</p>
<p><strong>Beispiel für die Kurzform:</strong><br />
Nachname, Vorname. Jahr. „Aufsatztitel“. In <em>Buchtitel</em>, herausgegeben von Vorname Nachname, Seiten. Ort: Verlag.</p>
<p><strong>Beispiel für die Fußnote:</strong><br />
Nachname, Vorname. „Aufsatztitel“. In <em>Buchtitel</em>, herausgegeben von Vorname Nachname, Seiten. Ort: Verlag, Jahr.</p>
<p>Hier wieder zwei konkrete Fälle:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5432 size-full" title="Sammelband im Chicago-Stil im Literaturverzeichnis" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-2.jpg" alt="Sammelband im Chicago-Stil im Literaturverzeichnis" width="838" height="231" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-2.jpg 838w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-2-300x83.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-2-768x212.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-2-834x230.jpg 834w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /><br />
<em>Abb. 2: Sammelband im Chicago-Stil im Literaturverzeichnis</em></p>
<h3 id="fachzeitschrift">Fachzeitschrift</h3>
<p>Zitierst du einen Aufsatz in einer Fachzeitschrift, so musst Du schließlich ein leicht variiertes Schema verwenden.</p>
<p><strong>Beispiel für die Kurzform:</strong><br />
Nachname, Vorname. Jahr. „Aufsatztitel.“ Zeitschrift Jahrgang, Nr. Heft: Seiten.</p>
<p><strong>Beispiel für die Fußnote:</strong><br />
Nachname, Vorname. „Aufsatztitel.“ Zeitschrift Jahrgang, Nr. Heft (Jahr): Seiten.</p>
<p>In der Praxis sieht das dann so aus:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5433 size-full" title="Fachzeitschrift im Chicago-Stil im Literaturverzeichnis" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-2.jpg" alt="Fachzeitschrift im Chicago-Stil im Literaturverzeichnis" width="838" height="188" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-2.jpg 838w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-2-300x67.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-2-768x172.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-2-834x187.jpg 834w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /><br />
<em>Abb. 3: Fachzeitschrift im Chicago-Stil im Literaturverzeichnis</em></p>
<p>Zu beachten ist bei diesem Beispiel außerdem, dass es zwei Autoren gibt. Für die Zitation nach Chicago-Stil im Literaturverzeichnis gilt immer: der erste Autor wird mit „Nachname, Vorname“ aufgeführt, die weiteren hingegen mit „Vorname Nachname“. Vor dem letztgenannten Autor steht dann immer ein „und“, ansonsten wird durch Kommata getrennt.</p>
<h3 id="internetquelle">Internetquelle</h3>
<p>Zu guter Letzt außerdem noch einige Hinweise zur Zitation von Internetquellen. Hierbei gibt es dann keinen Unterschied zwischen den beiden Zitiermethoden. Du musst lediglich beachten, dass Du Daten bzw. Jahreszahlen möglichst immer dazu schreibst. Wenn es keine gibt, füge unbedingt das Datum des letzten Aufrufs hinzu (vgl. Träger 2018).</p>
<p><strong>Beispiel:</strong><br />
Urheber. Jahr. „Titel.“ URL.</p>
<p>bzw.</p>
<p>Urheber. o.D. „Titel.“ Letzter Aufruf. URL.</p>
<p>Konkret sieht es dann so aus:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5434 size-full" title="Internetquelle im Chicago-Stil im Literaturverzeichnis" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb4-1.jpg" alt="Internetquelle im Chicago-Stil im Literaturverzeichnis" width="838" height="208" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb4-1.jpg 838w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb4-1-300x74.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb4-1-768x191.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb4-1-834x207.jpg 834w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /><br />
<em>Abb. 4: Internetquelle im Chicago-Stil im Literaturverzeichnis</em></p>
<p><em>Mit einer korrekten Zitierweise zeigst Du nicht nur, dass Du <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftliches-arbeiten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">wissenschaftlich arbeiten</span></strong></a> kannst. Du sicherst Dich damit aber auch gegen mögliche <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Plagiatsprüfungen</strong></span></a> ab. Wenn du bemerkst, dass du unsicher hinsichtlich der korrekten Zitierform in der Arbeit bist, lohnt sich ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lektorat deiner Masterarbeit</strong></span></a>.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Jele, Harald (2012)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Zitieren, Stuttgart.</p>
<p><strong>Träger, Thomas (2018)</strong>: Zitieren 2.0: Elektronische Quellen und Projektmaterialien richtig zitieren, München.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie zitiert man im Chicago-Stil im Text?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/chicago-stil-im-text/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jul 2018 11:03:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5389</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt zahlreiche Wege, wie man die Zitate in einer Masterarbeit belegen kann. Unter dem Chicago-Stil versteht man sogar zwei unterschiedliche Varianten: zum einen ein Fußnotensystem, zum anderen ein Autor-Jahr-System. Erfahre in diesem Artikel, worauf es beim jeweiligen Chicago-Stil ankommt und welche Vorteile die einzelnen Varianten haben können.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#was">Was zeichnet den Chicago-Stil in der Masterarbeit aus?</a></li>
<li><a href="#fussnoten">So verwendest Du den Chicago-Stil im Text als Fußnotensystem</a></li>
<li><a href="#autor_jahr">So verwendest Du den Chicago-Stil im Text als Auto-Jahr-System</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em><br />
Wer eine wissenschaftliche Arbeit schreibt, muss Gedanken und Theorien, die fremden Federn entstammen, kenntlich machen. Hierfür stehen zahlreiche Zitierstile zur Verfügung. In der Regel kann man diese Zitierformen entweder einem Fußnoten- oder einem Autor-Jahr-System zuordnen. Der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-chicago-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Chicago-Stil</span></strong></a> bildet jedoch eine Ausnahme, da man darunter zwei Varianten versteht – sowohl ein Fußnotensystem als auch ein Autor-Jahr-System. Was Du beim Chicago-Stil im Text bei der jeweiligen Variante beachten musst, erfährst Du in diesem Artikel.</em></p>
<h2 id="was">Was zeichnet den Chicago-Stil in der Masterarbeit aus?</h2>
<p>Wer den Chicago-Stil als Zitierweise verwenden will (oder muss), sollte sich zunächst für eine seiner beiden Varianten entscheiden. Der Chicago-Stil kann nämlich sowohl als Fußnotensystem als auch als Autor-Jahr-System genutzt werden.</p>
<p>Als Fußnotensystem gilt er als die klassische Zitierform (vgl. Theisen 2013: S. 166) und findet vor allem in den Geisteswissenschaften Anwendung. Er ähnelt dabei der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/deutsche-zitierweise/"><strong><span style="text-decoration: underline;">deutschen Zitierweise</span></strong></a>. Dabei verweisen kleine hochgestellte Zahlen am Ende eines Zitats auf die Fußnote, in der die Quelle als Kurzbeleg ausgewiesen ist. Dies hat den Vorteil, dass der eigentliche Text nicht unnötig in die Länge gezogen und der Lesefluss der Masterarbeit durch zusätzliche Informationen nicht gestört wird.</p>
<p>Die Autor-Jahr-Variante des Chicago-Stils wird überwiegend in den Natur- und Sozialwissenschaften genutzt (vgl. den <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.chicagomanualofstyle.org/tools_citationguide.html" rel="nofollow">Chicago Manual of Style</a></strong></span>). Hier fügst Du den Kurzbeleg in runden Klammern direkt hinter dem Zitat ein. Da hierbei auf die Fußnoten verzichtet wird, weisen alle Seiten der Arbeit die gleiche Textlänge auf, was auch optisch ein runderes Bild ergibt.</p>
<p>Beide Varianten des Chicago-Stils verwenden also Kurzbelege, die auf das alphabetisch geordnete <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literaturverzeichnis</span></strong></a> verweisen. Oberste Prämisse dabei ist die Konsistenz. Hast Du Dich für eine der beiden Varianten entschieden, musst Du diese unbedingt während der gesamten Arbeit beibehalten (vgl. die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://stud.phzh.ch/globalassets/stud.phzh.ch/dienstleistungen/schreibzentrum/chicago-style_infoblatt.pdf" rel="nofollow">Hinweise der Pädagogischen Hochschule Zürich</a></span></strong>).</p>
<h2 id="fussnoten">So verwendest Du den Chicago-Stil im Text als Fußnotensystem</h2>
<p>Als Fußnotensystem verweist der Chicago-Stil im Text auf die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fussnoten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fußnote</span></strong></a> am Ende der Seite. Durch die hochgestellten, fortlaufenden Zahlen am Ende des Zitats, wird auf den Kurzbeleg in der Fußnote verwiesen.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-5393" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1.jpg" alt="Kurzbeleg in der Fußnote" width="805" height="73" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1.jpg 805w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-300x27.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-768x70.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-827x75.jpg 827w" sizes="(max-width: 805px) 100vw, 805px" /></p>
<p>Wo Du die Fußnotenzahl bei welcher Art von Zitat in deiner Masterarbeit setzt, siehst du hier:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5396" title="Fußnotenzahl bei welcher Art von Zitat" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/tabelle1.jpg" alt="Fußnotenzahl bei welcher Art von Zitat" width="838" height="330" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/tabelle1.jpg 805w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/tabelle1-300x118.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/tabelle1-768x302.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/tabelle1-835x329.jpg 835w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /></p>
<p><em>Tabelle 1: Setzen der Fußnote (Quelle: <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.vwlsm.hhu.de/fileadmin/redaktion/Fakultaeten/Wirtschaftswissenschaftliche_Fakultaet/VWL_Smeets/Hinweise_Hausarbeiten_neu.pdf" rel="nofollow">Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</a></span></strong>)</em></p>
<p>Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, indirekte Zitate, also paraphrasierte Passagen, mit Quellenangaben zu versehen. In diesem Fall erwähnst Du im Text, von wem der folgende Gedanke stammt und schließt die Passage mit der Fußnotenzahl:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5394" title="Passage mit Fußnotenzahl" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2.jpg" alt="Passage mit Fußnotenzahl" width="838" height="70" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2.jpg 805w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-300x25.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-768x64.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-826x68.jpg 826w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /></p>
<p>Entsprechend muss in der Fußnote nur noch das Erscheinungsjahr und die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/seitennummerierung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Seitenzahl</span></strong></a> angegeben werden (vgl. die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://openjournal.uni-oldenburg.de/downloads_forsch/forsch-journal_zitation_chicago.pdf" rel="nofollow">Hinweise der Universität Oldenburg</a></strong></span>).</p>
<h2 id="autor_jahr">So verwendest Du den Chicago-Stil im Text als Auto-Jahr-System</h2>
<p>Wenn Du den Chicago-Stil als Autor-Jahr-System verwendest, verweist Du mit einem Kurzbeleg auf die zitierte Schrift. Dafür gibst Du an die Stelle, an der im Fußnotensystem die hochgestellte Zahl stehen würde, den Nachnamen des Autors, das Erscheinungsjahr des Werks und die Seitenzahl der zitierten Passage an. Durch runde Klammern trennst Du zudem den Kurzbeleg vom restlichen Text ab.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5395" title=" Autor-Jahr-System" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3.jpg" alt="Autor-Jahr-System" width="838" height="83" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3.jpg 805w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-300x30.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-768x76.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-828x82.jpg 828w" sizes="(max-width: 838px) 100vw, 838px" /></p>
<p><i>Der Chicago-Stil bezeichnet sowohl eine Zitierform mit Fußnoten als auch ein Autor-Jahr-System. Beide Varianten arbeiten außerdem&nbsp;auch&nbsp;mit Kurzbelegen. Ist die Entscheidung für eine Variante getroffen, darf diese innerhalb der Masterarbeit aber nicht mehr revidiert werden. Da beim&nbsp;Zitieren schnell Fehler passieren, solltest du neben einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Plagiatsprüfung</span></strong></a>&nbsp;auch an ein&nbsp;<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><strong><span style="text-decoration: underline;">Lektorat der Masterarbeit</span></strong></a> denken.</i></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Ammann, Daniel / Thomas Hermann (2012)</strong>: Texte meistern: Leitfaden für das Verfassen<br />
von Masterarbeiten, Zürich.</p>
<p><strong>Theisen, Manuel René (2013)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Erfolgreich bei Bachelor- und Masterarbeit, München.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Jele, Harald (2012)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Zitieren, Stuttgart.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie nutzt man die deutsche Zitierweise in Fußnoten?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/deutsche-zitierweise-in-fussnoten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2018 10:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5401</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fußnoten sind ein wesentliches Merkmal der deutsche Zitierweise, die sich darin von fast allen anderen Zitierstandards unterscheidet. Statt Angaben zum Autor, Erscheinungsjahr und der Seitenzahl im Text, findet sich die Quellenangabe in der deutschen Zitierweise in Fußnoten wieder. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage wie man die deutsche Zitierweise anwendet, was in Fußnoten gehört und was nicht. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#was">Was ist die deutsche Zitierweise in Fußnoten?</a></li>
<li><a href="#satzzeichen">Satzzeichen – Wann man Fußnoten setzt</a></li>
<li><a href="#belege">Kurz- und Vollbelege – Wie man Fußnoten setzt</a></li>
<li><a href="#fussnote">Was darf noch in einer Fußnote einer Masterarbeit stehen?</a>
<ul>
<li><a href="#quellen">Mehrere Quellen</a></li>
<li><a href="#anmerkungen">Anmerkungen</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em><br />
Fußnoten – darin unterscheidet sich die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/deutsche-zitierweise/">deutsche Zitierweise</a></span></strong> von fast allen anderen Zitierstandards. Im Text gibt es keine Quellenangaben, stattdessen finden sich diese in der deutschen Zitierweise in Fußnoten wieder. Dieser Artikel befasst sich mit dieser Zitiertechnik und klärt darüber auf, was in einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fussnoten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fußnote</strong></span></a> stehen darf – und was nicht.</em></p>
<h2 id="was">Was ist die deutsche Zitierweise in Fußnoten?</h2>
<p>Im Gegenteil zu amerikanischen Zitiertechniken wie dem <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-harvard-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Harvard</strong></span></a>&#8211; oder <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-chicago-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Chicago-Stil</span></strong></a>, die nach dem Schema Autor-Jahr bzw. Autor-Jahr-Seitenzahl im Text Literaturverweise geben, funktioniert&nbsp;die deutsche Zitierweise in&nbsp;Fußnoten. Mit fortlaufend nummerierten, hochgestellten Ziffern hinter direkten sowie indirekten Zitaten wird auf Fußnoten am unteren Seitenrand verwiesen (Vgl. <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.mediengeschichte.uni-siegen.de/files/2011/01/Zitierrichtlinien_end_ls.pdf" rel="nofollow">Lehrstuhl Mediengeschichte der Universität Siegen</a></strong></span>). In diesen findet sich als Kurz- bzw. Vollbeleg die Quellenangabe, die letztlich nochmals im Literaturverzeichnis aufgelistet ist. Diese Art des Zitieren ist übersichtlich, aber da man viel schreibt, schleichen sich auch schnell <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/haeufigste-fehler/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fehler</span></strong></a> ein. Ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lektorat der Masterarbeit</strong></span></a> ist bei dieser Zitierweise also wichtig!</p>
<h2 id="satzzeichen">Satzzeichen &#8211; Wann man Fußnoten setzt</h2>
<p>An welcher Stelle die Fußnote gesetzt wird, hängt von der Technik des Zitierens ab (Vgl. Rossig/Prätsch 2005, S.155). Nimmt die Fußnote Bezug auf ein Wort oder eine Wortgruppe, steht die hochgestellte Ziffer direkt hinter dem letzten Bezugswort – und damit vor einem eventuellen Satzzeichen.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5403 size-full" title="hochgestellte Ziffer direkt hinter dem letzten Bezugswort" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-1.jpg" alt="hochgestellte Ziffer direkt hinter dem letzten Bezugswort" width="608" height="91" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-1.jpg 608w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-1-300x45.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb1-1-601x90.jpg 601w" sizes="(max-width: 608px) 100vw, 608px" /></p>
<p>Bezieht sich die Fußnote auf einen Satz oder einen Satzteil, der durch ein Satzzeichen (Punkt, Komma, Semikolon) eingeschlossen ist, so steht die hochgestellte Ziffer nach diesem. Zitiert man längere Textpassagen, welche nach 40 Wörtern als Blockzitate dargestellt werden, steht die Fußnote auch hier nach dem letzten Satzzeichen.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5404 size-full" title="Fußnote nach dem letzten Satzzeichen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-1.jpg" alt="Fußnote nach dem letzten Satzzeichen" width="787" height="224" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-1.jpg 787w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-1-300x85.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-1-768x219.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb2-1-783x223.jpg 783w" sizes="(max-width: 787px) 100vw, 787px" /></p>
<p>Auch wenn eine Quelle mit eigenen Worten wiedergegeben wird, muss zur Kennzeichnung fremden Gedankenguts ein Literaturnachweis erfolgen. Ansonsten kann eine solche Stelle bei einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Plagiatsprüfung</strong></span></a> durchfallen. In diesem Fall steht die Fußnote hinter dem Satzzeichen des letzten paraphrasierten Satzes.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5405 size-full" title="Fußnote hinter dem Satzzeichen des letzten paraphrasierten Satzes" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-1.jpg" alt="Fußnote hinter dem Satzzeichen des letzten paraphrasierten Satzes" width="816" height="135" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-1.jpg 816w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-1-300x50.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-1-768x127.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb3-1-810x134.jpg 810w" sizes="(max-width: 816px) 100vw, 816px" /></p>
<h2>Kurz- und Vollbelege – Wie man Fußnoten setzt</h2>
<p>In wissenschaftlichen Texten ist es Gang und Gebe, dass eine Quelle mehrere Male herangezogen wird. Doch nur bei der ersten Nennung der Quelle ist ein Vollbeleg erforderlich. Bei der Nennung sollte man alle bibliographischen Angaben in der Fußnote machen.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5406 size-full" title="Vollbeleg" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb4.jpg" alt="Vollbeleg" width="758" height="206" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb4.jpg 758w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb4-300x82.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb4-754x205.jpg 754w" sizes="(max-width: 758px) 100vw, 758px" /></p>
<p>Wird die Quelle im fortlaufenden Text weitere Male verwendet, reicht ein Kurzbeleg aus. Dabei werden nur noch Autor, Erscheinungsjahr und <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/seitennummerierung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Seitenzahl</strong></span></a> genannt (Vgl. <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft//ag6/pdf/Handreichungen_Zitate.pdf" rel="nofollow">Hinweise der Universität Bielefeld</a></strong></span>). Hierbei sollte man die Vorgaben seiner Universität bzw. Fakultät oder seines <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuers</strong></span></a> kennen, denn oftmals gibt es die deutsche Zitierweise in Fußnoten betreffend kleine Unterschiede. Beispielsweise verlangen nicht alle Fachrichtungen Vollbelege in Fußnoten, dafür aber zusätzliche Informationen in Kurzbelegen wie beispielsweise den Titel der Publikation.</p>
<h2 id="fussnote">Was darf noch in einer Fußnote einer Masterarbeit stehen?</h2>
<p>Fußnoten dienen nicht nur zum Belegen von Zitaten. Sie sind auch als Ort für zusätzliche, relevante Informationen Markenzeichen für das&nbsp;<strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftliches-arbeiten/"><span style="text-decoration: underline;">wissenschaftliche&nbsp;Arbeiten</span></a></strong>&nbsp;(Vgl. Mainberger 2001, S.337). Dazu gehören Definitionen, Verweise auf weitere Literatur, sachliche Ergänzungen, Übersetzungen von fremdsprachigen Inhalten oder Anmerkungen des Autors.</p>
<p>Doch gilt es hierbei zwei Dinge zu beachten. Erstens sollte der wissenschaftliche Text auch ohne das Lesen der Fußnoten verständlich sein. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die für die Argumentation wichtige Bemerkungen nicht in einer Fußnote stehen sollten. Zweitens sollten solche Anmerkungen immer kurz und präzise gehalten sein und in der Summe keine Überhand nehmen.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5407 size-full" title="Anmerkungen immer kurz und präzise" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb5.jpg" alt="Anmerkungen immer kurz und präzise" width="643" height="218" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb5.jpg 643w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb5-300x102.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/07/abb5-640x217.jpg 640w" sizes="(max-width: 643px) 100vw, 643px" /></p>
<p>Eine Fußnote erlaubt es auch, mehrere Quellen zu nennen. Gerade, wenn es um kontrovers diskutierte Themen, aber auch um den Usus einer wissenschaftlichen Diskussion geht, kann es hilfreich sein, seinen Standpunkt mit mehreren Quellen zu untermauern. Dafür können in Fußnoten Quellen benannt werden, die in diesem Fall im <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a> nicht zwingend nochmals aufgeführt werden müssen.</p>
<p><i>Die deutsche Zitierweise in Fußnoten hat ihre Vor- und Nachteile. Von Nachteil ist, dass durch die Fußnoten die Gesamtlänge des Textes beeinflusst wird. Auf den einzelnen Seiten schwankt aufgrund der variierenden Anzahl an Fußnoten das Verhältnis von Text und Fußzeile.&nbsp;Deshalb&nbsp;ist das Dokument formal weniger „rund“. Dagegen hat die Zitierweise aber&nbsp;auch Vorteile.&nbsp;Sie verzichtet&nbsp;auf Literaturangaben im Text, sodass der Lesefluss erleichtert wird.</i></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Mainberger, Sabine (2001)</strong>: Die zweite Stimme. Zu Fußnoten in literarischen Texten. In: Poetica, Vol. 33, ¾, S. 337-353.</p>
<p><strong>Rossig, Wolfram, Prätsch, Joachim (2005)</strong>: Wissenschaftliche Arbeiten. Leitfaden für Haus- und Seminararbeiten, Bachelor- und Masterthesis, Diplom- und Magisterarbieten, Dissertationen, 7. erw. Auflage Berlin.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie funktioniert das Zitieren im APA-Stil im Text ?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/apa-stil-im-text/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jul 2018 12:37:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5341</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine über die psychologische Fachrichtung hinaus beliebte Zitiertechnik ist der APA-Stil, der formale Kriterien für Texte festlegt. Dieser Beitrag widmet sich den Vorgaben, die die American Psychological Association (APA) für den Fließtext macht: Wie verfährt man bei mehreren Autoren? Gibt es Fußnoten? Sind Sekundärzitate erlaubt?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul>
<li><a href="#was">Was ist der APA-Stil?</a></li>
<li><a href="#zitieren">Zitieren im APA-Stil im Text der Masterarbeit</a>
<ul>
<li><a href="#autor">Ein Autor</a></li>
<li><a href="#autoren">Mehrere Autoren</a></li>
<li><a href="#quellen">Mehrere Quellen</a></li>
<li><a href="#zitale">Wörtliche Zitate</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Weit über natur- und sozialwissenschaftlichen Fächer hinaus hat sich der Zitierstandard <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-apa-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">APA-Stil</span></strong></a> etabliert. Die Richtlinien der American Psychological Association beziehen sich auf formale Kriterien. Ihnen muss&nbsp;eine wissenschaftliche Arbeit genügen. Dazu gehört auch das <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literaturverzeichnis</span></strong></a> sowie Kurzbelege im Text. Was den APA-Stil im Text angeht, gibt es einiges zu beachten. Dieser Artikel widmet sich diesen Fragen und gibt eine übersichtliche Anleitung, mit der das Zitieren im APA-Stil zur Fingerübung wird.</em></p>
<h2 id="was">Was ist der APA-Stil?</h2>
<p>Der APA-Stil ist ein Zitierstandard der American Psychological Association, einem US-amerikanischen Psychologenverband. Gültigkeit besitzt der APA-Stil aber nicht nur für das Zitieren von psychologischer Literatur. Weit verbreitet ist er auch in anderen natur- und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen (Vgl. Metzger 2010, S. 185).</p>
<p>2010 erschien die sechste Auflage des Buches Publication Manual of the American Psychological Association. Eine Kurzanleitung über die APA-Zitiertechniken findet sich im <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.scm.nomos.de/fileadmin/scm/doc/APA-6.pdf" rel="nofollow">Kurz-Manual</a></span></strong>, welches den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) entspricht.</p>
<h2 id="zitieren">Zitieren im APA-Stil im Text der Bachelorarbeit oder Masterarbeit</h2>
<p>Wie bei anderen Zitiersystemen – beispielsweise dem <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-harvard-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Harvard</strong></span></a>&#8211; oder<b>&nbsp;<u><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-chicago-stil/">Chicago-Stil</a></u></b>&nbsp;– kommt es auch bei der APA-Zitiertechnik auf die Details an. Dabei geht es um Interpunktion, <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/layout-formatierung-masterarbeit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Formatierung</strong></span></a> und die Vollständigkeit von Angaben (Vgl. <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.hdm-stuttgart.de/%7Eriekert/lehre/zitieren.pdf" rel="nofollow">Skript der Hochschule für Medien Stuttgart</a></strong></span>).</p>
<p>Das Bibliographieren funktioniert nach Schema F. Mit Programmen zur&nbsp;Literaturverwaltung wie Citavi oder Endnote (<a href="https://www.uni-bremen.de/fb11/beratung/praxisbuero/infothek-lernmodule-literatur/eine-literaturverwaltung-verwenden" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Vergleich der Uni Bremen</strong></span></a>) geht es aber noch schneller von der Hand. Hier gibt es bei der In-Text-Zitation allerdings einige Feinheiten zu beachten. Doch den APA-Stil im Text anwendend, erleichtert man sich das oft viel Zeit in Anspruch nehmende Zitieren.</p>
<h3 id="autor">Ein Autor</h3>
<p>In der Regel sind die meisten Quellen, darunter Monographien, Zeitschriftenartikel oder Aufsätze, von einem Autor verfasst. Bei direkten sowie indirekten Zitaten kann der Verweis kann auf unterschiedliche Weise erfolgen:<br />
Ist kein Autor bekannt – wie oftmals bei Internetquellen &#8211; werden die ersten Wörter aus dem Eintrag im Literaturverzeichnis angegeben:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5344 size-full" title="Ein Autor" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb2.png" alt="Ein Autor" width="596" height="94" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb2.png 596w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb2-300x47.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb2-590x93.png 590w" sizes="(max-width: 596px) 100vw, 596px" /></p>
<h3 id="autoren">Mehrere Autoren</h3>
<p>Hat eine Quelle mehrere Autoren, müssen diese selbstverständlich alle benannt werden. Während es für das Literaturverzeichnis keine Ausnahme gibt, bibliographische Angaben auszulassen, erlaubt der APA-Stil im Text einige Kürzungen:</p>
<table style="font-size: .9em;">
<tbody>
<tr>
<th>Autoren</th>
<th>Was?</th>
<th>Beispiel</th>
</tr>
<tr>
<td>zwei Autoren oder mehr</td>
<td>beide werden aufgezählt</td>
<td>(Swaen &amp; Driessen, 2014)<br />
bzw. (Swaen &amp; Driessen, 2014, S. 4)</td>
</tr>
<tr>
<td>drei bis fünf Autoren</td>
<td>im Erstverweis alle Autoren benennen, danach darf die Angabe gekürzt werden</td>
<td>(Swaen, Driessen &amp; Van Laak, 2014),<br />
danach (Swaen et al., 2014)</td>
</tr>
<tr>
<td>sechs oder mehr Autoren</td>
<td>die Angabe darf bereits ab dem Erstverweis gekürzt werden</td>
<td>(Swaen et al., 2014)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Tabelle 1: Beleg bei mehreren Autoren, wenn im APA-Stil im Text zitiert wird</em></p>
<p>Bei der Aufzählung mehrerer Autoren wird bei zwei sowie ab dem dritten Autor schließlich ein „&amp;“ statt eines „und“ oder Komma verwendet.</p>
<h3 id="quellen">Mehrere Quellen</h3>
<p>Nicht selten kommt es vor, dass man für eine These mehrere Quellen zur Hand hat. Beispielsweise, wenn es um kontroverse Meinungen oder den Forschungsstand einer Thematik geht (Vgl. Cals, Kotz 2017, S. 82). In diesem Fall erlaubt der APA-Stil im Text mehrere Quellen zu benennen.</p>
<p>Dabei ist zu beachten, dass die einzelnen Quellen mit Semikolon voneinander getrennt werden. Die Sortierung erfolgt dementsprechend nach dem Familiennamen des 1. Autoren, nicht nach dem&nbsp;Jahr der Publikation:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5345 size-full" title="Mehrere Quellen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb3.png" alt="Mehrere Quellen" width="1554" height="130" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb3.png 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb3-300x25.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb3-768x64.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb3-1024x86.png 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb3-1268x106.png 1268w" sizes="(max-width: 1554px) 100vw, 1554px" /></p>
<h2 id="zitale">Wörtliche Zitate</h2>
<p>Bei wörtlichen Zitaten, die mehr als 40 Wörter umfassen, müssen diese laut den&nbsp;Regeln&nbsp;des APA-Stil im Text als eigener Absatz dargestellt werden. Auch hebt sich dieses Blockzitat vom übrigen Fließtext ab, da es keine Anführungszeichen hat und eingerückt wird. Der Quellenverweis kommt hier dann – nicht wie bei den Kurzbelegen im Fließtext – nach dem Satzzeichen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5347 size-full" title="Wörtliche Zitate" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image4.png" alt="Wörtliche Zitate" width="580" height="170" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image4.png 580w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image4-300x88.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image4-577x169.png 577w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></p>
<p><i>Der APA-Stil ist über die psychologische Fachrichtung hinaus jedoch eine beliebte Technik zum Zitieren.&nbsp;Wahrscheinlich deshalb, weil sie vor allem den Umgang mit Quellen im Text erleichtert. Die Richtlinien sind schnell verinnerlicht, sodass&nbsp;das Zitieren insgesamt weniger Zeit in Anspruch nimmt. Außerdem hast du&nbsp;die Vollständigkeit deiner Angaben im Auge, um Plagiate zu vermeiden, die durch eine&nbsp;<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Plagiatsprüfung</span></strong></a> schnell auffallen. Mit einem <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><strong><span style="text-decoration: underline;">Lektorat der Masterarbeit</span></strong></a> hast du&nbsp;aber auch beim Zitieren ein sichereres Gefühl!</i></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Cals, Jochen, Kotz, Daniel (2017)</strong>: Effektives Schreiben und Publizieren wissenschaftlicher Artikel – Teil VIII: Literaturhinweise, in: Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen, Volume 121, S. 82 – 83.</p>
<p><strong>Metzger, Christoph (2010)</strong>: Lern- und Arbeitsstrategien. Ein Fachbuch für Studierende, 11. Auflage Berlin.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Deutsche Gesellschaft für Psychologie (2007)</strong>: Richtlinien zur Manuskriptgestaltung, 3. Auflage Göttingen.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wie nutzt man den Harvard-Stil im Text zum Zitieren?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/harvard-stil-im-text/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2018 11:54:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5353</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt zahlreiche Wege, wie man Zitate in einer Masterarbeit korrekt angibt. Oft wird hierfür der Harvard-Stil empfohlen. Diese Zitierweise verzichtet auf Fußnoten und gibt stattdessen eine Kurzfassung der Quellenangabe direkt im Text an. Dieser Artikel zeigt, was dabei zu beachten ist und wie die korrekte Angabe der Quelle aussieht. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul>
<li><a href="#was">Was zeichnet den Harvard-Stil aus?</a></li>
<li><a href="#verwendung">So verwendest Du den Harvard-Stil im Text</a></li>
<li><a href="#sonderfaelle">Eindeutige Quellenangaben: Sonderfälle</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Vor dem Verfassen der Masterarbeit gilt es, die richtige <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/apa-harvard-deutsche-zitierweise/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zitierweise</strong></span></a> zu finden. In der Regel ist diese von der Universität vorgegeben. Bei den unterschiedlichen Studiengängen haben sich aber auch teilweise präferierte Zitierweisen durchgesetzt. So nutzen die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften meist den sogenannten <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-harvard-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Harvard-Stil</span></strong></a>. Als Autor-Jahr-System wird hier auf <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fussnoten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fußnoten</span></strong></a> verzichtet. Wie Du den Harvard-Stil im Text verwendest und worauf Du dabei achten solltest erfährst Du in diesem Artikel.</em></p>
<h2 id="was">Was zeichnet den Harvard-Stil aus?</h2>
<p>Der Name lässt es bereits vermuten: Der Harvard-Stil wurde an der US-amerikanischen Elite-Universität Harvard entwickelt. Trotz des elitären Ursprungs gilt diese Zitierweise als leicht anzuwenden und wird daher recht häufig empfohlen. Da beim Harvard-Stil auf Fußnoten verzichtet wird, werden die Quellenangaben in verkürzter Form in den Text eingebunden (vgl. Lehmann 2008: 81).</p>
<h2 id="verwendung">So verwendest Du den Harvard-Stil im Text</h2>
<p>Wenn Du in Deiner Masterarbeit auf die Gedanken oder Theorien anderer verweisen möchtest, musst Du diese „fremden“ Beiträge eindeutig ausweisen (vgl. Kornmeier 2016: 293). Beim Harvard-Stil vermerkst Du am Ende der direkten oder indirekten <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-zitierweise-zitation/">Zitation</a></span></strong> den Nachnamen des Autors. Dazu kommt das Erscheinungsjahr sowie die Seitenzahl der Quelle in runden Klammern (vgl. die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.uni-goettingen.de/en/zitierleitfaden/517198.html" rel="nofollow">Hinweise der Universität Göttingen</a></strong></span>). Bei wörtlichen Zitaten werden diese Angaben nach dem zitierten Text und vor dem abschließenden Satzzeichen eingefügt:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5354 size-full" title="Beispiel Harvard-Stil im Text bei wörtlichen Zitaten mit Punkt" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image1.png" alt="Beispiel Harvard-Stil im Text bei wörtlichen Zitaten mit Punkt" width="1256" height="294" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image1.png 1256w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image1-300x70.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image1-768x180.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image1-1024x240.png 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image1-1252x293.png 1252w" sizes="(max-width: 1256px) 100vw, 1256px" /><br />
<em>Abb. 1: Beispiel Harvard-Stil im Text bei wörtlichen Zitaten mit Punkt, Quelle: <a href="https://www.europa-uni.de/de/index.html" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Europa-Universität Viadrina</strong></span></a></em></p>
<p>Endet das Zitat nicht mit einem Punkt sondern mit einem Frage- oder Ausrufezeichen, muss dieses innerhalb des Zitats mit angegeben werden:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5355 size-full" title="Beispiel Harvard-Stil im Text bei wörtlichen Zitaten mit Ausrufezeichen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image2.png" alt="Beispiel Harvard-Stil im Text bei wörtlichen Zitaten mit Ausrufezeichen" width="1274" height="190" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image2.png 1274w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image2-300x45.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image2-768x115.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image2-1024x153.png 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image2-1267x189.png 1267w" sizes="(max-width: 1274px) 100vw, 1274px" /><br />
<em>Abb. 2: Beispiel Harvard-Stil im Text bei wörtlichen Zitaten mit Ausrufezeichen, Quelle:&nbsp;Ebd.</em></p>
<p>Wenn Du den Namen des Zitierenden bereits im Text nennst, wird das Erscheinungsjahr und die entsprechende <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/seitennummerierung/">Seitenzahl</a></span></strong> direkt hinter den Namen geschrieben und nicht erst am Ende des Zitats:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5356 size-full" title="Beispiel Harvard-Stil im Text bei vorheriger Nennung des Namens" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image3.png" alt="Beispiel Harvard-Stil im Text bei vorheriger Nennung des Namens" width="1270" height="192" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image3.png 1270w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image3-300x45.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image3-768x116.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image3-1024x155.png 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image3-1263x191.png 1263w" sizes="(max-width: 1270px) 100vw, 1270px" /><br />
<em>Abb. 3: Beispiel Harvard-Stil im Text bei vorheriger Nennung des Namens, Quelle:</em> <em>Ebd.</em></p>
<h2 id="sonderfaelle">Eindeutige Quellenangaben: Sonderfälle</h2>
<p>Die vollständige Quellenangabe erfolgt im <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/">Literaturverzeichnis</a></span></strong>. So wird vermieden, dass der Fließtext unnötig mit Informationen zu den Quellen überfrachtet wird. Problematisch kann es werden, wenn zwei Autoren denselben Nachnamen tragen. In diesem Fall gibst Du zusätzlich den ersten Buchstaben der Vornamen mit an:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5357 size-full" title="Beispiel Harvard-Stil im Text bei Autoren mit demselben Nachnamen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image4-1.png" alt="Beispiel Harvard-Stil im Text bei Autoren mit demselben Nachnamen" width="1268" height="234" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image4-1.png 1268w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image4-1-300x55.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image4-1-768x142.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image4-1-1024x189.png 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image4-1-1263x233.png 1263w" sizes="(max-width: 1268px) 100vw, 1268px" /><br />
<em>Abb. 4: Beispiel Harvard-Stil im Text bei Autoren mit demselben Nachnamen, Quelle: <em>Ebd.</em></em></p>
<p>Achte hier ganz besonders auf Eindeutigkeit, da sich genau aus solchen Situationen ein Plagiat ergeben kann, das dich bei einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Plagiatsprüfung</span></strong></a> in Verlegenheit bringen kann.</p>
<p>Manche Autoren sind zudem&nbsp;derart produktiv, dass sie mehr als eine Arbeit in einem Jahr veröffentlichen. Um dennoch eindeutig ausmachen zu können, um welches Werk es sich bei dem zitierten Text handelt, verwendest Du zusätzliche Kleinbuchstaben:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5358 size-full" title="Beispiel Harvard-Stil im Text bei Autoren mit mehreren Werken aus einem Jahr" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image5.png" alt="Beispiel Harvard-Stil im Text bei Autoren mit mehreren Werken aus einem Jahr" width="1264" height="234" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image5.png 1264w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image5-300x56.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image5-768x142.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image5-1024x190.png 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image5-1259x233.png 1259w" sizes="(max-width: 1264px) 100vw, 1264px" /><br />
<em>Abb. 5: Beispiel Harvard-Stil im Text bei Autoren mit mehreren Werken aus einem Jahr, Quelle: Ebd.</em></p>
<p>Bei indirekten Zitaten kann es sich anbieten, mehrere Werke unterschiedlicher Autoren anzuführen. Insbesondere beim Überblick des derzeitigen Forschungsstandes kannst Du Eindruck schinden. So&nbsp;kannst Du zeigen, dass Du Dir ein umfangreiches Wissen angeeignet hast:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-5359" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image6.png" alt="Beispiel Harvard-Stil im Text mit Angabe mehrerer Werke" width="1260" height="146" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image6.png 1260w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image6-300x35.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image6-768x89.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image6-1024x119.png 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image6-1251x145.png 1251w" sizes="(max-width: 1260px) 100vw, 1260px" /><br />
<em>Abb. 6: Beispiel Harvard-Stil im Text mit Angabe mehrerer Werke , Quelle: <em>Ebd.</em></em></p>
<p>Verwirrungen bei der Angabe der Quelle können dementsprechend bei Texten entstehen, die aus Sammelwerken oder Zeitschriften entnommen wurden. Der Herausgeber wird dennoch nicht angegeben, sondern der Autor des zitierten Textes. Als Erscheinungsjahr verwendest du&nbsp;das Jahr, in dem das Sammelwerk bzw. die Zeitschrift erschienen ist:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5360 size-full" title="Beispiel Harvard-Stil im Text bei Sammelwerken" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image7.png" alt="Beispiel Harvard-Stil im Text bei Sammelwerken" width="1264" height="236" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image7.png 1264w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image7-300x56.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image7-768x143.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image7-1024x191.png 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/image7-1259x235.png 1259w" sizes="(max-width: 1264px) 100vw, 1264px" /><br />
<em>Abb. 7: Beispiel Harvard-Stil im Text bei Sammelwerken, Quelle:</em> <em>Ebd.</em></p>
<p><i>Durch die Zitierweise im Harvard-Stil erhält der Lesende außerdem bereits im Text einen Verweis auf die Quelle. Die verkürzte Angabe durch Autor, Erscheinungsjahr und Seitenzahl ermöglicht es, dass der Lesefluss nicht gestört wird. Doch Vorsicht: Gerade, wenn du nur wenige&nbsp;Informationen im Kurzbeleg nennst, müssen diese korrekt sein. Ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><strong><span style="text-decoration: underline;">Lektorat der Masterarbeit</span></strong></a> kann dich davor bewahren, durch&nbsp;Schusseligkeit <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/haeufigste-fehler/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fehler</span></strong></a> zu machen.</i></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Lehmann, Günther (2008)</strong>: Wissenschaftliche Arbeiten: Zielwirksam verfassen und präsentieren, Renningen.</p>
<p><strong>Kornmeier, Martin (2016)</strong>: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht: Für Bachelor, Master und Dissertation, Stuttgart.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Jele, Harald (2012)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Zitieren, Stuttgart.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie zitiert man nach dem Vancouver-Stil im Text?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/vancouver-stil-im-text/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2018 12:26:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5327</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Vancouver-Stil verwendet anstelle der Autor-Jahr-Zitierweise Ziffern, mit denen Literaturnachweise fortlaufend nummeriert werden. Vor allem in den Naturwissenschaften und der Medizin angewandt, sind wissenschaftliche Texte dadurch weniger sperrig und umfangreich. In diesem Beitrag werden die Feinheiten des „Nummernstils“ erklärt. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Inhalt</strong></p>
<ul>
<li><a href="#a1">Was ist der Vancouver-Stil?</a></li>
<li><a href="#a2">Zitieren im Vancouver-Stil im Text der Bachelorarbeit oder Masterarbeit</a>
<ul>
<li><a href="#a21">Mehrmalige Verwendung von Quellen</a></li>
<li><a href="#a22">Mehrere Quellen</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#a3">Literaturverzeichnisse im Vancouver-Stil</a></li>
<li><a href="#a4">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Während die meisten Zitiertechniken Literaturnachweise nach dem Schema Autor-Jahr bzw. Autor-Jahr-Seitenzahl erbringen, verzichtet der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-vancouver-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Vancouver-Stil</span> </strong></a>auf diese Angaben und greift stattdessen auf ein numerisches System zurück, weshalb diese Zitiertechnik auch „Nummernstil“ genannt wird. Welche Feinheiten du beim&nbsp;Vancouver-Stil im Text der Masterarbeit beachten musst, erklärt dieser Beitrag. </em></p>
<h2 id="a1">Was ist der Vancouver-Stil?</h2>
<p>Der Vancouver-Stil ist eine Zitiertechnik, die vor allem in den Naturwissenschaften sowie insbesondere in medizinischen Fachartikeln Verwendung findet. Dabei handelt es sich um ein numerisches System, mit welchem man Quellen nach ihrer Reihenfolge im Text nummeriert und erst im <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literaturverzeichnis</span></strong></a> vollständig angibt.</p>
<p>Der Vancouver-Stil, auch „Nummernstil“ genannt, ist auf das International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE) zurückzuführen, welches 1978 die Standards dieser Zitiertechnik festlegte. &nbsp;Grundgedanke war, dass Quellenangaben sprachneutral, international und computergerecht sein sollen. Daher gibt es im Vancouver-Stil im Text keine Anführungszeichen und auch Satzzeichen&nbsp;verwendet man&nbsp;sparsam.</p>
<h2 id="a2">Zitieren im Vancouver-Stil im Text der Bachelorarbeit oder Masterarbeit</h2>
<p>Während die meistern Zitiertechniken Literaturbelege mit Autor bzw. Autoren und Erscheinungsjahr kennzeichnen, verzichtet man beim Vancouver-Stil im Text auf diese Angaben (Rossig, Prätsch 2008: 156). Stattdessen verwendet man&nbsp;beim numerischen System sowohl im Fließtext als auch im Literaturverzeichnis Ziffern, mit welchen die Quellen fortlaufend nummeriert sind.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5384 size-full" title="Zitieren im Vancouver-Stil" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb1-1.png" alt="Zitieren im Vancouver-Stil" width="797" height="77" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb1-1.png 797w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb1-1-300x29.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb1-1-768x74.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb1-1-787x76.png 787w" sizes="(max-width: 797px) 100vw, 797px" /></p>
<p>Dabei entsprechen die Ziffern jedoch nicht den allseits bekannten <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fussnoten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fußnoten</span></strong></a>, die man in der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/deutsche-zitierweise/"><strong><span style="text-decoration: underline;">deutschen Zitierweise</span></strong></a> oder in einer der Varianten des <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-chicago-stil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Chicago-Stils</span></strong></a> nutzt. Das erkennt man am deutlichsten, wenn man sich anschaut, was passiert, wenn man eine Quelle mehrfach zitiern möchte.</p>
<h3 id="a21">Mehrmalige Verwendung von Quellen</h3>
<p>Wird eine Quelle mehrfach zitiert bzw. mehrmals als Literaturnachweis herangezogen, wird die entsprechende Ziffer wiederverwendet. Aus diesem Grund ist eine gewisse Disziplin für den Vancouver-Stil im Text und im Literaturverzeichnis nötig. Zudem gehört der Vancouver-Stil nicht zu den Zitierweisen, die man beispieweise bei Word einfach einstellen kann. So sollte man die Referenznummerlisten sorgfältig führen, um weder im Fließtext noch im Literaturverzeichnis Ziffern zu verwechseln oder zu vergessen. Dabei sollte man nicht vergessen, dass jede vergessene Angabe ein Plagiat verursachen könnte. Dieses kann&nbsp;bei einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Plagiatsprüfung</span></strong></a>&nbsp;auch entdeckt werden. <strong><span style="text-decoration: underline;">Literaturverwaltungsprogramme</span></strong> wie in diesem Fall PubMed oder MEDLINE , können diesen Arbeitsschritt aber doch erleichtern &nbsp;bzw. unterstützen (Müller/Plieninger/Rapp 2013: 105).</p>
<h3 id="a22">Mehrere Quellen</h3>
<p>Hat man allerdings für eine These, Argumentation oder Aussage mehrere Quellen zur Hand, können diese in einer Klammer zusammengefasst angegeben werden.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5385 size-full" title="Mehrere Quellen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb2-1.png" alt="Mehrere Quellen" width="943" height="77" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb2-1.png 943w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb2-1-300x24.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb2-1-768x63.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb2-1-931x76.png 931w" sizes="(max-width: 943px) 100vw, 943px" /></p>
<p>Hier zeigt sich die Stärke des Zitierstils, weil man mit wenig Aufwand viele Quellen zitieren kann. Doch auch hier sollte man Vorsicht walten lassen und das <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Korrekturlesen der Masterarbeit</span></strong></a> am Ende nicht zu kurz kommen lassen.</p>
<h2 id="a3">Literaturverzeichnisse im Vancouver-Stil</h2>
<p>Im Literaturverzeichnis findet sich schließlich die vollständige Quellenangabe. Die Literaturnachweise werden in Reihenfolge der Referenznummern im Text aufsteigend sortiert. Die entsprechende Ziffer wird dem Literaturnachweis vorangestellt (Vgl. <strong><u><a href="https://www.ub.uni-mainz.de/files/2013/11/UM_Richtig_Zitieren.pdf" rel="nofollow">Handout der Universität Mainz</a></u></strong>).</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5386 size-full" title="Literaturverzeichnisse im Vancouver-Stil" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb3-1.png" alt="Literaturverzeichnisse im Vancouver-Stil" width="943" height="231" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb3-1.png 943w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb3-1-300x73.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb3-1-768x188.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/06/abb3-1-939x230.png 939w" sizes="(max-width: 943px) 100vw, 943px" /></p>
<p>Da der Vancouver-Stil computergerecht und universal verständlich sein soll, gibt es keine Anführungszeichen, Kursivschrift oder eine andere <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/layout-formatierung-masterarbeit/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Formatierung</span></strong></a>. Auch die Satzzeichen sind begrenzt: Der Punkt darf nur für den Vornamen des Autors ein Abkürzungssymbol sein. Das Komma nutzt du&nbsp;nur als Aufzählungszeichen, runde Klammern sind das Merkmal für Literaturverweise im Text. Eckige Klammern zählen als ergänzende Erläuterungen im Literaturverzeichnis. Beispielsweise, wenn es sich bei der Quelle um eine Dissertation, ein E-Book oder eine Internetquelle handelte.</p>
<p><em>Der Vancouver-Stil im Text einer Masterarbeit hat seine Vorteile. Durch den Verzicht auf die Angabe von Autor, Erscheinungsjahr und Seitenzahlen für jeden Literaturnachweis erleichtert man den Lesefluss des Textes. Auch, weil es keine Fußnoten gibt, verringert sich die Gesamtlänge des Textes, weshalb dieser letztlich formal „runder“ wirkt. </em></p>
<h2 id="a4">Literatur</h2>
<p><strong>Rossig, Wolfram/Prätsch, Joachim (2008)</strong>: Wissenschaftliche Arbeiten. Leitfaden für Haus- und Seminararbeiten, Bachelor- und Masterthesis, Diplom- und Magisterarbeiten, Dissertationen, 7. erw. Auflage.Berlin.</p>
<p><strong>Müller, Ragna/Plieninger, Jürgen/Rapp, Christian (2013)</strong>: Literatur festhalten und verwalten, in: Recherche 2.0., Wiesbaden.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Richtig zitieren: Wie funktioniert der Harvard-Stil?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-harvard-stil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2018 10:06:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5276</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ob Hausarbeit oder Masterarbeit – wer wissenschaftlich schreibt, kommt um das korrekte Zitieren nicht herum. Neben der klassischen Zitierweise über Fußnoten, hat sich der Harvard-Stil an den meisten Hochschulen durchgesetzt. Doch wie funktioniert die Kurzzitation und worauf muss man beim Verwenden des Harvard-Stils unbedingt achten?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul>
<li><a href="#zitieren">Zitieren im Harvard-Stil</a></li>
<li><a href="#grundlegend">Grundlegende Regeln zum Harvard-Stil in der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#literaturverzeichnis">Das Literaturverzeichnis</a>
<ul>
<li><a href="#monographien">Monographien</a></li>
<li><a href="#sammelbaende">Sammelbände</a></li>
<li><a href="#internetquellen">Internetquellen</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><i> Zugegeben, das Zitieren fremder Quellen in der eigenen Masterarbeit hat nicht unbedingt den größten Spaßfaktor. Unklare Angaben, Seitensuche, komplizierte Titel – alle Quellen korrekt anzugeben, kann schließlich ein ziemlicher Zeitfresser sein. Doch wer </i><a style="font-style: italic;" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftliches-arbeiten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">wissenschaftlich arbeiten</span></strong></a><i> will, kommt letzendlich um Zitierweisen wie den Harvard-Stil nicht herum. Belegst du deine Zitate nämlich nicht oder nur unzureichend, musst du dich vielleicht sogar gegen Plagiats-Vorwurf wehren. Wir erklären deshalb, wie du korrekt im Harvard-Stil zitierst und worauf du dabei achten musst.</i></p>
<h2 id="zitieren">Zitieren im Harvard-Stil</h2>
<p>Neben der klassischen Zitierweise in Fußnoten (<strong><span style="text-decoration: underline;">deutsche Zitierweise</span></strong>), hat sich nun an den meisten Hochschulen vor allem der Harvard-Stil, auch amerikanische Zitierweise genannt, durchgesetzt. Dabei werden alle Zitate direkt im Fließtext gekennzeichnet, Fußnoten jedoch bleiben weiterführenden Erläuterungen oder Bemerkungen vorbehalten. Die Kurzzitation verweist dabei jeweils auf eine ausführliche Quellenangabe im <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a> am Ende der Masterarbeit. Auf diese Weise soll der Lesefluss entsprechend weniger gestört werden, da das Auge nicht vom Text auf die dazugehörige <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fussnoten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fußnote</strong></span></a> springen muss (vgl. Balzert, H. u.a. 2008: 114).</p>
<p>Zitiert wird jeweils unter Angabe des Autorennamens, des Erscheinungsjahres und der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/seitennummerierung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Seitenzahl</strong></span></a>. Die Belege werden in Klammern direkt hinter das Zitat im Fließtext geschrieben, nach dem Prinzip (Autorenname Erscheinungsjahr: Seitenzahl).</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5296 size-full" title="Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 7" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb1.png" alt="Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 7" width="633" height="157" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb1.png 633w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb1-300x74.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb1-629x156.png 629w" sizes="(max-width: 633px) 100vw, 633px" /></p>
<p><em>Abb. 1: Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 7.</em></p>
<p>Findet der Name des Autors bereits in deinem Text Erwähnung, musst du lediglich das Erscheinungsjahr und die Seitenzahl ergänzen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5297 size-full" title="Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 8" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb2.png" alt="Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 8" width="640" height="101" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb2.png 640w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb2-300x47.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb2-634x100.png 634w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><em>Abb. 2: Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 8.</em></p>
<h2 id="grundlegend">Grundlegende Regeln zum Harvard-Stil in der Masterarbeit</h2>
<p>Das Prinzip der Zitation im Harvard-Stil ist dementsprechend denkbar einfach. Doch in der Praxis zeigen sich immer wieder kleinere Stolperfallen wie etwa mehrere Autorennamen oder der Beleg eines Zitats in verschiedenen Publikationen. Wichtig ist, dass du beim Zitieren schließlich einheitlich arbeitest. Dafür kannst du dich aber an folgenden Regeln orientieren:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5298 size-full" title="Übersicht mit Grundregeln zum Zitieren im Harvard-Stil nach Rettig, Heike (2017): 84" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb3.png" alt="Übersicht mit Grundregeln zum Zitieren im Harvard-Stil nach Rettig, Heike (2017): 84" width="415" height="391" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb3.png 415w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb3-300x283.png 300w" sizes="(max-width: 415px) 100vw, 415px" /></p>
<p><em>Abb. 3: Übersicht mit Grundregeln zum Zitieren im Harvard-Stil nach Rettig, Heike (2017): 84.</em></p>
<h2 id="literaturverzeichnis">Das Literaturverzeichnis</h2>
<p>Alle Quellenangaben im Fließtext verweisen auf das Literaturverzeichnis, das du ans Ende deiner Masterarbeit, hinter das <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/schreiben-einer-masterarbeit-master-thesis/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span></strong></a> und vor den Anhang, stellen solltest. Liste alle zitierten Werke alphabetisch und entsprechend auch in einheitlicher Form auf, denn nur so findet sich der Leser in deinem Literaturverzeichnis auch zurecht. Bei der Angabe der Quellen unterscheidet man dann zwischen verschiedenen Quellentypen:</p>
<h3 id="monographien">Monographien</h3>
<p>Für einzelne Buchtitel sind im Literaturverzeichnis der Autorenname, das Erscheinungsjahr in Klammern sowie der Buchtitel, die Auflage, der Ort und – je nach Disziplin – auch der Verlag zu nennen. Am besten tust du das schließlich immer nach dem Prinzip:</p>
<p>Nachname, Vorname (Jahr): Titel, Auflage, Ort: Verlag.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5299 size-full" title="Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 26" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb4.png" alt="Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 26" width="627" height="95" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb4.png 627w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb4-300x45.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb4-620x94.png 620w" sizes="(max-width: 627px) 100vw, 627px" /></p>
<p><em>Abb. 4: Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 26.</em></p>
<h3 id="sammelbaende">Sammelbände</h3>
<p>Möchtest du jedoch auf einen Beitrag in einem Sammelband verweisen, musst du neben den Angaben zum eigentlich zitierten Beitrag auch Informationen zum Gesamtwerk geben. Üblicherweise tut man dies in folgender Form:</p>
<p>Nachname, Vorname (Jahr): Titel, in: Name des Herausgebers, Titel des Gesamtwerks, Band, Auflage, Ort: Verlag, Seitenzahl.</p>
<p><em><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5300 size-full" title="Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 28" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb5.png" alt="Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 28" width="624" height="159" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb5.png 624w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb5-300x76.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb5-620x158.png 620w" sizes="(max-width: 624px) 100vw, 624px" /><br />
</em></p>
<p><em>Abb. 5: Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 28.</em></p>
<h3 id="internetquellen">Internetquellen</h3>
<p>Immer häufiger aber finden auch Onlineaufsätze oder -artikel den Weg in die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Masterarbeit</strong></span></a>. Ähnlich wie bei allen anderen Literaturangaben, gilt es auch hier den Verfasser beziehungsweise die Institution und darüber hinaus das Erscheinungsjahr anzugeben. Ebenfalls ist es nötig, die komplette Internetadresse aufzunehmen. Da das Internet ein schnelllebiges und veränderbares Medium ist, solltest du jedoch in deinem Literaturverzeichnis unbedingt angeben, wann du die zitierten Inhalte das letzte Mal auf der Internetseite gelesen hast.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5301 size-full" title="Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 29" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb6.png" alt="Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 29" width="619" height="113" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb6.png 619w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb6-300x55.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/abb6-614x112.png 614w" sizes="(max-width: 619px) 100vw, 619px" /></p>
<p><em>Abb. 6: Beispiel aus Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011): 29.</em></p>
<p><em>Kurz und übersichtlich: Der Harvard-Stil stört den Lesefluss immerhin weniger als Fußnoten. Das Prinzip der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/apa-harvard-deutsche-zitierweise/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Zitierweise</span></strong></a> ist simpel, doch wie so oft bestätigen auch in diesem Fall Ausnahmen die Regel. Wichtig ist deshalb: Arbeite stets einheitlich, denn nur so behält der Leser den Überblick.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Bahr, Jonas/Frackmann, Malte (2011)</strong>: <a href="https://www.europa-uni.de/de/index.html" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Richtig zitieren nach der Harvard-Methode: Eine Arbeitshilfe für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten</strong></span></a>, Solothurn.</p>
<p><strong>Balzert, H./Schäfer, C./Schröder, M./Kern, U. (2008)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Wissenschaft, Quellen, Artefakte, Organisation, Präsentation, Witten.</p>
<p><strong>Rettig, Heike (2017)</strong>: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben, Stuttgart.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie funktioniert Zitieren im APA-Stil in der Masterarbeit?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-apa-stil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2018 11:40:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5228</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt unterschiedliche Arten zu Zitieren. Eine davon ist der APA-Stil. Beim wissenschaftlichen Arbeiten ist das richtige Zitieren sehr wichtig. Um dich gegen Fehler zu wappnen, solltest du dich daher mit den Richtlinien der geforderten Zitierart vertraut machen. Hier gibt es einen Überblick darüber, wie die APA-Zitation funktioniert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#versus">APA-Stil vs. Harvard-Stil in der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#noetig">Diese Daten sind beim Kurzbeleg im APA-Stil nötig</a></li>
<li><a href="#literaturverzeichnis">Das gehört in das Literaturverzeichnis der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#mehrere">Regeln bei mehreren Autoren</a></li>
</ul>
<p><i>Viele Hochschulen, Fakultäten sowie ganze wissenschaftliche Disziplinen haben eigene Präferenzen bei der Zitation. Daher solltest du dich vorab informieren, welche Richtlinien schließlich für deine eigene Masterarbeit gelten. Im Bereich der Natur- und Sozialwissenschaften verwendet man beispielsweise vorwiegend die APA-Zitierweise. Diese geht auf die American Psychological Association (APA) zurück. </i><em>Die American Psychological Association bietet dementsprechend ein umfangreiches Regelwerk, das für viele Publikationsarten klare Vorgehensweisen enthält. Darin enthalten sind aber auch Richtlinien für das korrekte Zitieren. Doch wie genau funktioniert das Zitieren im APA-Stil?</em></p>
<h2 id="versus">APA-Stil vs. Harvard-Stil in der Masterarbeit</h2>
<p>Typisch für den APA-Stil ist die Zitation mit Kurzbeleg. Mit dem Kurzbeleg unterscheidet sich diese Methode dann auch grundlegend vom Zitieren mit <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fussnoten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fußnoten</strong></span></a>. Bei der APA-Zitation bindet man den Quellenverweis jedoch direkt in den Text ein. Das hat den Vorteil, dass die Quelle des Zitats mit einem kurzen Verweis gleich sichtbar ist, ohne, dass man in die Fußzeile oder in das <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literaturverzeichnis</span></strong></a> springen muss.</p>
<p>Der Quellverweis mit der APA-Methode ähnelt außerdem einer weiteren Kurzzitierweise, der <span style="text-decoration: underline;"><strong>Harvard-Methode</strong></span>. Auf den ersten Blick besteht zwischen den beiden dementsprechend Verwechselungsgefahr. Hier kommt es dann auf die Details an, denen du bei der Ähnlichkeit beider Stile umso mehr Beachtung schenken solltest, um <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/haeufigste-fehler/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fehler</strong></span></a> zu vermeiden. Hier kann aber auch der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuer</strong></span></a> oder ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Lektorat der Masterarbeit</span> </strong></a>zusätzliche Hilfe bieten.</p>
<h2 id="noetig">Diese Daten sind beim Kurzbeleg im APA-Stil nötig</h2>
<p>Für den Kurzbeleg bei der APA-Zitation brauchst du den Namen des Autors und die Jahreszahl der Veröffentlichung. Gegebenenfalls ist aber auch die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/seitennummerierung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Seitenzahl</strong></span></a> nötig. Diese Eckdaten können nach indirekten Zitaten dann in Klammern stehen. Darüber hinaus kann man den Autorennamen im Text nennen und zusätzlich in der Klammer die weiteren Daten ergänzen.</p>
<p>Für das direkte Zitat folgt der Kurzbeleg dann fast ausschließlich in Klammern hinter dem Zitat. Bei der APA-Zitierweise nimmt man den Vornamen des Autors aber nicht in den Kurzbeleg auf. Allerdings gehört der Anfangsbuchstabe des Vornamens in das Literaturverzeichnis.</p>
<p>Ein Zitat mit Kurzbeleg nach den APA-Richtlinien sieht wie folgt aus:</p>
<p><strong>Direktes Zitat:</strong></p>
<p><em>„Dies ist ein Beispielsatz“ (Mustermann, 2018, S. 1).</em></p>
<p><strong>Indirektes Zitat:</strong></p>
<p><i>Hierbei handelt es sich nach Mustermann (2018, S. 1) um ein typisches Exemplum für einen Satz.</i></p>
<h2>Das gehört in das Literaturverzeichnis der Masterarbeit</h2>
<p>Die vollständigen bibliographischen Angaben kannst du in einem abschließenden Literaturverzeichnis aufführen. Dort sind bei der APA-Zitation die folgenden Mindestangaben in dieser Reihenfolge nötig:</p>
<ul>
<li>Nachname des Autors</li>
<li>Anfangsbuchstabe des Vornamens</li>
<li>Veröffentlichungsjahr (in Klammern)</li>
<li>Titel (und gegebenenfalls in Klammern der Untertitel)</li>
<li>Verlagsort</li>
<li>Name des Verlags</li>
</ul>
<p>Je nach Publikationsart können weitere Angaben wie Herausgeber oder Band hinzukommen. Für diese liefern die APA-Richtlinien Konventionen für Abkürzungen, die du im Literaturverzeichnis verwenden solltest:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5231 size-full" title="Übliche Abkürzungen bei der Zitation nach APA-Zitation" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/Bild1_Uebliche-Abkuerzungen.png" alt="Übliche Abkürzungen bei der Zitation nach APA-Zitation" width="665" height="377" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/Bild1_Uebliche-Abkuerzungen.png 665w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/Bild1_Uebliche-Abkuerzungen-300x170.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/Bild1_Uebliche-Abkuerzungen-270x153.png 270w" sizes="(max-width: 665px) 100vw, 665px" /></p>
<p><em>Abb. 1: Übliche Abkürzungen bei der Zitation im APA-Stil. Quelle: <a href="https://www.uni-saarland.de/start.html" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hinweise zum Zitieren von wissenschaftlichen Arbeiten</strong></span></a> der Universität Saarland.</em></p>
<p>Mit den oben genannten Daten sieht der Eintrag im Literaturverzeichnis für eine Buchveröffentlichung mit einem Autor beim APA-Stil so aus:</p>
<p><em>Mustermann, M. (2018): Name des Werks (Untertitel). Musterstadt: Musterverlag.</em></p>
<h2 id="mehrere">Regeln bei mehreren Autoren (H2)</h2>
<p>Bei Werken von mehreren Autoren gibt es bestimmte Regeln, die du beachten solltest. Der letzte Autor der Reihe wird durch ein „&amp;“ angefügt. Zitiert man aus einer Quelle von drei Autoren oder mehr an späterer Stelle erneut, führt man nur den ersten Autor auf und kürzt die weiteren mit „et al.“ oder der deutschen Entsprechung „u. a.“ ab.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5233 size-full" title="Übersicht Autoren-spezifischer APA-Regelungen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/Bild2_Uebersicht-Autoren.png" alt="Übersicht Autoren-spezifischer APA-Regelungen" width="1297" height="797" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/Bild2_Uebersicht-Autoren.png 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/Bild2_Uebersicht-Autoren-300x184.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/Bild2_Uebersicht-Autoren-768x472.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/05/Bild2_Uebersicht-Autoren-1024x629.png 1024w" sizes="(max-width: 1297px) 100vw, 1297px" /><br />
<i>Abb. 2: Übersicht Autoren-spezifischer APA-Regelungen. Quelle: </i><strong><a href="https://www.blogs.uni-mainz.de/fb02-medienwirtschaft/files/2015/01/Formatvorlage-APA-Style.pdf" rel="nofollow"><i>Richtlinien der Johannes-Gutenberg-Universität </i><em>Mainz</em></a></strong><i>.</i></p>
<p>Im Literaturverzeichnis solltest du jedoch wieder alle Autoren aufführen und sicherstellen, dass dort alle nötigen Angaben versammelt sind. Nur so sind die verwendeten Quellen auch sicher nachweisbar.</p>
<p><em>Bevor du mit der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literatursuche/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturrecherche</strong></span></a> für deine Arbeit beginnst, solltest du dich mit den Anforderungen der geforderten Zitierweise vertraut machen. Wenn du die Regeln von Anfang an beherrschst und konsequent anwendest, bewahrt dich das vor etwaigen nachträglichen Anpassungen, die unnötig Zeit kosten und Stress verursachen. Bei einer chaotischen Zitierweise kannst du die Herkunft von Informationen außerdem schlimmstenfalls nur noch mit großem Aufwand oder gar nicht mehr zurückverfolgen. In einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Plagiatsprüfung</span></strong></a> kann es dann zu bösen Überraschungen kommen.</em></p>
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		<title>Tipps für die Rechtschreibung in der Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/tipps-rechtschreibung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2018 09:35:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Studium war ein Klacks und Fachwissen hat man sowieso so viel gesammelt, dass man keine Angst mehr vor der Masterarbeit hat? Aber was ist mit dem wissenschaftlichen Schreibstil und der Rechtschreibung? Die typischen Fehler und Problem sind in diesem Artikel zusammengefasst.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#rechtschreibung">Rechtschreibung in der Masterarbeit: Welche Fehlertypen gibt es?</a></li>
<li><a href="#dass">dass vs. das </a></li>
<li><a href="#auslaut">Auslautverhärtung</a></li>
<li><a href="#komposita">Komposita</a></li>
<li><a href="#deppen">„Deppenapostroph“ und „Deppenleerzeichen“</a></li>
<li><a href="#langes_i">Langes I</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Selbst wenn das Studium das nötige Fachwissen vermittelt hat und sämtliche Formalien eingehalten werden: Eine gute Masterarbeit steht und fällt mit der Rechtschreibung des Schreiberlings. Ein Text, der vor Fehlern hinsichtlich der Rechtschreibung nur so strotzt, ist nicht nur anstrengend zu lesen und im schlimmsten Fall sogar missverständlich. Er wirkt auch gleich viel weniger überzeugend und der Autor weniger kompetent, als es bei einem fehlerfreien Text mit gleichem Inhalt der Fall wäre. Natürlich kann man nicht alles wissen und niemand ist perfekt. Dieser Ratgeber hilft jedoch dabei, die gängigsten Rechtschreibfallen zu umgehen und somit die Textqualität erheblich zu steigern. Im Folgenden sind die Beispiele, die fehlerhafte Rechtschreibung zeigen, mit *markiert.</em></p>
<h2 id="rechtschreibung">Rechtschreibung in der Masterarbeit: Welche Fehlertypen gibt es?</h2>
<p>Die deutsche Sprache hat nicht zu Unrecht den Ruf, extrem schwer zu erlernen zu sein. Neben der recht komplizierten Grammatik mit den vier verschiedenen Fällen, den drei Geschlechtern und zahlreichen <span style="text-decoration: underline;"><strong>Zeitformen</strong></span> bringt vor allem die Rechtschreibung immer wieder Probleme mit sich. Dabei kann man drei Fehlertypen unterscheiden und auch beim <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftliches-schreiben-und-formulieren/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>wissenschaftlichen Schreiben</strong></span></a> nutzen.</p>
<p>Der erste ist der Flüchtigkeitsfehler: Eigentlich weiß man, wie es sich richtig gehört, übersieht aber im Eifer des Gefechts, dass einem ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/haeufigste-fehler/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fehler</strong></span></a> unterlaufen ist. Den zweiten Fehlertyp könnte man als Fehler aus Faulheit bezeichnen. Man ist sich zwar nicht ganz sicher, ob das betroffene Wort nun so geschrieben wird, hat aber auch keine Lust, in diesem Moment nachzuschauen – und vergisst es im Zweifelsfall dann komplett. Der dritte Fehlertyp ist der Fehler im klassischen Sinne: Das Wort ist falsch geschrieben und man ist sich dessen gar nicht bewusst; einfach, weil man es nicht besser weiß. Gerade bei diesem Fehlertyp ist ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lektorat einer Masterarbeit</strong></span></a> hilfreich, weil man sonst keine Chance auf eine fehlerfreie Arbeit hat.</p>
<p>Bei Flüchtigkeitsfehlern hingegen hilft auch eine penible, konzentrierte Arbeitsweise – gegen Fehlertyp 2 und 3 kann man auch langfristig etwas unternehmen. Wer seine Schwächen in der Rechtschreibung kennt, kann versuchen, sich diese konkreten Fehlerquellen immer wieder vor Augen zu führen und die richtige Lösung irgendwann abspeichern. Denn je nach Fehler ist das Wort nicht nur schlicht falsch geschrieben, manchmal ergibt sich dadurch auch ein völlig neuer, unbeabsichtigter Sinn. Besonders das sollte jedoch dringend vermieden werden.</p>
<h2 id="dass">Konjunktionen</h2>
<p>Einer der häufigsten Rechtschreibfehler ist die Verwechslung von „dass“ und „das“. Obwohl beide Wörter gleich klingen, ist die Unterscheidung in diesem Fall doch recht einfach, wenn man weiß, worauf es ankommt. „Dass“ mit Doppel-S ist eine Konjunktion, die zwei Sätze einander kuppelt.</p>
<blockquote><p><strong>Beispiel</strong>: „Ich weiß, <span style="text-decoration: underline;">dass</span> ich ein Problem mit der Rechtschreibung habe.“</p></blockquote>
<p>Das mit einem S wird nicht nur als bestimmter Artikel verwendet („das Haus“), sondern kommt auch als Relativpronomen vor. In diesem Fall leitet es einen Nebensatz ein, der ein bestimmtes Objekt genauer definiert.</p>
<blockquote><p><strong>Beispiel</strong>: „Das Problem, <span style="text-decoration: underline;">das</span> ich mit der Rechtschreibung habe, lässt sich leicht lösen.“</p></blockquote>
<p>Generell hilft folgende Eselsbrücke: Wenn man „das“ durch welches, jenes oder dieses ersetzen kann, wird es mit nur einem S geschrieben (vgl. Hoffmann 2015:59). „Ich weiß, welches ich ein Problem mit der Rechtschreibung habe“* funktioniert nicht, „Das Problem, welches ich mit der Rechtschreibung habe, lässt sich leicht lösen“ hingegen schon.</p>
<h2 id="auslaut">Auslautverhärtung</h2>
<p>Eine weitere Fehlerquelle im Deutschen ist die sogenannte Auslautverhärtung. Im Gegensatz zu anderen Sprachen ist es im Deutschen egal, ob ein weicher Konsonant (beispielsweise D, B, G) oder ein harter Konsonant (zum Beispiel T, P, K) am Ende eines Wortes steht – die Aussprache ist immer hart. Das führt im schriftlichen Gebrauch aber zu einigen Stolperfallen. Im Falle des Wortes „Standard“ ist die Variante mit T am Ende schlicht und einfach falsch. Bei anderen Wörtern ändert sich jedoch sogar die Bedeutung und/oder die Wortart, wenn der falsche Konsonant ans Ende rutscht. Die bekanntesten Fehler betreffen hier die Wörter „seid/seit“ und „tot/Tod“.</p>
<p>„Seid“ ist eine Form des Verbs „sein“ – „seit“ hingegen wird genutzt, um eine zeitliche Dimension herzustellen. Beispiel: „Ihr seid ziemlich gut in Rechtschreibung, seit ihr euch ein wenig informiert habt.“ Diese Unterscheidung muss man sich einfach einprägen. Wenn es um Adjektive und Substantive geht, hilft es, die Wörter entsprechend zu beugen. Denn dadurch wird der Unterschied im Endkonsonant wieder hörbar. „Tot“ mit T ist das Adjektive – schließlich heißt es ja „ein toter Mann“ und nicht „ein toder Mann“*. „Tod“ mit D ist entsprechend das Substantiv: Man stirbt „tausend Tode“ und nicht „tausend Tote“*.</p>
<h2 id="komposita">Komposita</h2>
<p>Die Deutschen sind Meister der zusammengesetzten Substantive. Wo in der <strong><span style="text-decoration: underline;">englischen Rechtschreibung</span></strong> diese sogenannten Komposita einfach mithilfe von Präpositionen oder gleich ganz ohne Verbindung aneinandergehängt werden – dort heißt es beispielsweise „night train“ – wird im Deutschen („Nachtzug“) alles brav lückenlos aneinandergehängt. Der Einsatz eines Bindestrichs wirkt vielleicht manchmal lesefreundlicher, ist grundsätzlich aber eigentlich nicht korrekt. Außer bei Eigennamen ist der konsequente Verzicht auf die Kopplung per <a href="/bindestrich/"><strong>Bindestrich</strong></a> die sichere Wahl. Ausnahme: Zusammensetzungen aus Zahlen und Wörtern werden im Normallfall gekoppelt (z.B. 800-Meter-Lauf). Auch die Verwendung eines Fugen-S ist nicht immer zwangsläufig nötig. Gerade im Behördendeutsch wird häufig darauf verzichtet. So sprechen wir beispielsweise von der „Einkommensteuer“ und nicht von der „Einkommenssteuer“.</p>
<h2 id="deppen">„Deppenapostroph“ und „Deppenleerzeichen“</h2>
<p>Die flapsig als „Deppenapostroph“ und „Deppenleerzeichen“ betitelte Fehlsetzung von Satzzeichen ist ein weiterer typischer Fehler. Das Deppenleerzeichen findet sich häufig in den bereits diskutierten Komposita. „Auto Wasch Anlage“ ist genauso falsch wie „Auto-Wasch-Anlage“. Außerdem wird vor einem Satzzeichen, egal ob Komma, Punkt oder Doppelpunkt, nie ein Leerschritt gesetzt!</p>
<p>Der „Deppenapostroph“ ist aus dem Englischen herübergeschwappt. Dort wird das besitzanzeigende Genitiv-S stets apostrophiert – im Deutschen ist das jedoch nicht der Fall. „This is Petra’s dog“ ist demnach richtig, „Das ist Petra’s Hund“* hingegen falsch. Zu Verwirrung kommt es aber, weil es eine Ausnahme gibt, bei der es doch zu einem Apostroph kommt: Wenn Substantive oder Eigennamen mit einem s, ss, ß, tz, z und x enden („Max’ Tasche“) (vgl. Wermke 2012:176).</p>
<p>Der <strong><a href="/apostroph/">Apostroph</a></strong> wird in der deutschen Sprache zudem dann genutzt, wenn einer oder mehrere Buchstaben ausgelassen werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist das beliebte „Wie geht’s?“ (von „Wie geht (e)s?“). Der Apostroph muss hier aber nicht zwingend gesetzt werden. Man kann auch ohne Probleme „Wie gehts schreiben?“.</p>
<h2 id="langes_i">Langes I</h2>
<p>Auch die Unterscheidung von „wieder“ und „wider“ führt immer wieder zu Problemen. Auch hier ist die Schwierigkeit, dass beide Wörter komplett identisch klingen, sodass einem im alltäglichen mündlichen Sprachgebrauch diese Falle vermutlich gar nicht bewusst wird. Dabei liegt ein großer Bedeutungsunterscheid vor.</p>
<p>„Wieder“ hat die Bedeutung „noch einmal, erneut“, wohingegen „wider“ eher mit „dagegen, kontra“ gleichgesetzt werden kann. Beim nächsten „Wieder“-„wider“-Konflikt kann man also versuchen, sich die Bedeutung klarzumachen. Bedeutet „Wi(e)derruf des Vertrags“, dass der Vertrag erneut geschlossen wird oder dass sich jemand gegen den Vertrag ausspricht? Natürlich ist letzteres der Fall und somit „Widerruf“ die korrekte Schreibweise.</p>
<p><em>Die deutsche Rechtschreibung gleicht manchmal einem Minenfeld, doch mit einigen Grundregeln und Eselsbrücken lassen sich die schlimmsten Fehler vermeiden. Natürlich bergen die großen Felder <strong><span style="text-decoration: underline;">Groß- und Kleinschreibung</span></strong>, <b><u>Kommasetzung</u></b> sowie Getrennt- und Zusammenschreibung von Adjektiven und Verben viele weitere Möglichkeiten, Dinge falsch zu machen. Doch stetiges Schreiben inklusive kritischer Selbstkontrolle und viel Lesen helfen dabei, die eigenen Rechtschreibfähigkeiten nach und nach aufzupolieren.</em></p>
<p><em>Für die schnelle Überprüfung zwischendurch bietet sich die kostenlose <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.duden.de" rel="nofollow">Website des Duden</a></span></strong> an. Auch die Rechtschreib- und Grammatikprüfung von Word findet viele Fehler, wenn auch längst nicht alle. Für weitergehende Recherche hat beispielsweise die Universität Augsburg <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uni-augsburg.de/de/fakultaet/philhist/professuren/germanistik/deutsche-sprachwissenschaft/downloads/material-lv-von-dr-ernst-examenskolloquium-sprachgeschichte-und-/phonologie-und-orthographie-der-gegenwartssprache/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Materialien zum Thema Orthografie</strong></a></span> online gestellt, mit deren Hilfe man tiefer in die deutsche Rechtschreibung abtauchen und das eigene Sprachgefühl durch das Kennenlernen der dahinterstehenden Regeln festigen kann.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Hoffmann, Monika (2015)</strong>: Deutsch fürs Studium: Grammatik und Rechtschreibung, Stuttgart.</p>
<p><strong>Wermke, Matthias (2012)</strong>: Rechtschreibung für Dummies, Hoboken.</p>
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		<title>Zeitformen in der Masterarbeit richtig einsetzen</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/zeitformen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2018 10:10:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5029</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Alltag macht man sich kaum Gedanken darüber, aber spätestens bei der Masterarbeit muss man sich fragen, ob man wirklich alle Zeitformen in der deutschen Sprache kennt und beherrscht, wofür sie stehen und wann man sie einsetzt. Wir haben die wichtigsten Regeln zusammengefasst und geben Beispiele für die Verwendung der Zeitformen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#uebersicht">Übersicht: Welche Zeitformen gibt es überhaupt?</a></li>
<li><a href="#praesens">Immer eine gute Wahl: Das Präsens in der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#vergangenes">Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt: Vergangenes berichten</a></li>
<li><a href="#sonderfall">Der Sonderfall: Der Konjunktiv in der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><i>In der Alltagskommunikation macht man sich selten Gedanken darüber, aber sobald man eine wissenschaftliche Arbeit beginnt, wird es einem bewusst. Welche&nbsp;Zeitformen gibt es in der deutschen Sprache eigentlich? Und vor allem: Wie setze ich sie richtig ein? Wenn man eine Fremdsprache lernt, lernt man&nbsp;schließlich auch automatisch die Verwendung des richtigen Tempus mit. In der eigenen Muttersprache handelt man dagegen nach Gefühl, wirft Zeitformen fröhlich durcheinander und unterwirft sich nur den schwammigen Gesetzen der Umgangssprache. Um dabei zu helfen, eine sprachlich korrekte Arbeit abzuliefern und die Verwirrung um die Zeitformen des Deutschen zu beseitigen, gibt dieser Ratgeber einen kompakten Überblick über die wichtigsten Aspekte.</i></p>
<h2 id="uebersicht">Übersicht: Welche Zeitformen gibt es überhaupt?</h2>
<p>Um die richtige Zeitform zu finden, muss man zunächst erst einmal wissen, welche Zeitformen es überhaupt gibt. Im Gegensatz beispielsweise zum Englischen oder Französischen gibt es im Deutschen dementsprechend nur eine Zeitform der Gegenwart: das Präsens („ich bin“). Die Vergangenheit gestaltet sich mit drei Zeitformen dann schon etwas komplexer. Je nach Kontext kommt hier das Präteritum („ich war“), das Perfekt („ich bin gewesen“) oder das Plusquamperfekt („ich war gewesen“) infrage. Für Zukunftsfragen sollte man auf das Futur I („ich werde sein“) oder das Futur II („ich werde gewesen sein“) zurückgreifen. Es fällt vielleicht bereits auf, je komplexer die Zeitform, desto seltener ihre Verwendung in der Alltagssprache. Und zum Glück kann man auch im akademischen Umfeld zu großen Teilen auf komplizierte Gebilde verzichten.</p>
<h2 id="praesens">Immer eine gute Wahl: Das Präsens in der Masterarbeit</h2>
<p>Das schlichte Präsens bietet sich erst einmal für jeden Teil der schriftlichen Arbeit gut an. Mit seiner Hilfe können eigene Gedanken, <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/hypothese-formulieren/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hypothesen</strong></span></a> oder ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fazit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit</strong></span></a> formuliert („Meiner Meinung nach ist XY…“), aktuelle oder zukünftige Absichten artikuliert („In der vorliegenden Arbeit untersuche ich…“) und fremde Inhalte wiedergegeben werden („Autor X erklärt…“). Auch klassische Definitionen („Das Präsens ist eine Zeitform des Deutschen.“) werden stets im Präsens formuliert (vgl. Heesen 2014:41).</p>
<p>Selbst vergangene Ereignisse lassen sich mit diesem Tempus beschreiben. Als sogenanntes historisches Präsens (praesens historicum) kann es im Rahmen einer Erzählung genutzt werden, um Geschichten aus der Vergangenheit unmittelbarer erscheinen zu lassen und besser in den Text zu integrieren („Der Krieg endet 1945“). Dieses Stilmittel sollte aber nur für emotional aufgeladene oder persönliche eingefärbte Ereignisse genutzt werden. Für die neutrale Beschreibung eines beendeten Vorgangs oder einer Ereigniskette bietet sich eher das Präteritum an.</p>
<p>Generell lässt sich sagen: Das Präsens kann man immer dann nutzten, wenn man allgemein gültige, überzeitliche Aussagen machen will&nbsp;und ist eine gleichermaßen gute Wahl für <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/einleitung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Einleitung</span></strong></a>, <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/hauptteil/"><span style="text-decoration: underline;">Hauptteil</span></a></strong> und zum Teil auch für das Fazit einer Arbeit.</p>
<h2 id="vergangenes">Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt: Vergangenes berichten</h2>
<p>Aber natürlich gibt es in (fast) jeder Arbeit auch Stellen, an denen die Gegenwartsform unpassend oder sogar falsch ist. Wann welche Vergangenheitsform angebracht ist, zeigt ein Blick auf die engeren Definitionen.</p>
<p>Das Perfekt wird vor allem dann genutzt, wenn eine Handlung aus der Vergangenheit einen direkten Bezug zur Gegenwart hat (vgl. Balzert et al. 2008:245). Was vielleicht zunächst kompliziert klingt, ist in Wahrheit recht simpel. Eine Aussage wie „A hat sich als Erster mit Thema B beschäftigt“ steht idealerweise im Perfekt – schließlich ist A bis heute der Erste.</p>
<p>Das Präteritum – auch Imperfekt genannt – hingegen beschreibt eine abgeschlossene Handlung. Es wird häufig genutzt, um eine chronologische Abfolge von Ereignissen zu beschreiben („C griff einige Jahre später Thema B auf und ergänzte die These“). Im mündlichen Sprachgebrauch greift man in solchen Situationen häufig auf das Perfekt zurück. So kommt einem&nbsp;die Nutzung des Präteritums zunächst ungewohnt und vielleicht sogar falsch vor. In der Schriftsprache ist das Präteritum jedoch unverzichtbar und wesentlicher Bestandteil eines guten <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftlicher-schreibstil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">wissenschaftlichen Schreibstils</span></strong></a>.</p>
<p>Das Plusquamperfekt ist die sogenannte Vorvergangenheit. Ähnlich dem Perfekt beschreibt es eine Aktion, die direkten Bezug zu einem Ereignis in der Vergangenheit hat („A schloss sich mit C zusammen, nachdem er dessen Ausführungen gelesen hatte“). Diese Form der Vergangenheit erschwert den Lesefluss und sollte deshalb nur dann eingesetzt werden, wenn es nicht anders geht.</p>
<p>Wenn Studien, Untersuchungen oder <strong><span style="text-decoration: underline;">Umfragen</span></strong> Bestandteil beim&nbsp;<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftliches-arbeiten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">wissenschaftlichen Arbeiten</span></strong></a> sind, sollte man für die Beschreibung der einzelnen Schritte die passende Vergangenheitsform wählen. Beispiel: „Wir wählten 100 Probanden aus.“/„Die Probanden mussten 60 Fragen beantworten, nachdem sie den Film gesehen hatten.“. Die Verwendung des Präsens ist an dieser Stelle nicht angebracht und würde dem Text den unerwünschten Charakter eines Beobachtungsberichts oder Tagebuchs verleihen.</p>
<h2 id="sonderfall">Der Sonderfall: Der Konjunktiv in der Masterarbeit</h2>
<p>Der Konjunktiv ist keine Zeitform, ist aber trotzdem gerade im akademischen Umfeld unverzichtbar. Konjunktiv I („ich sei“) und Konjunktiv II („ich wäre“) sind unerlässlich, um indirekte Rede und damit auch indirekte <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-zitierweise-zitation/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zitate</strong></span></a> grammatikalisch korrekt wiederzugeben. „Der Wissenschaftler berichtet, er habe alle nötigen Erkenntnisse erlangt“ ist demnach ein einwandfreies indirektes Zitat. Der fehlerfreie Einsatz des Konjunktiv I wird von vielen häufig als schwierig bezeichnet, da er in der Alltagssprache so gut wie keine Verwendung findet. Er hilft dem Leser aber dabei, auf den ersten Blick fremde und eigene Gedanken zu trennen.</p>
<p><i>Welche Zeitform richtig oder falsch ist, ist nicht immer ganz trennscharf zu definieren. Generell gilt: Mit dem Präsens macht man in den meisten Fällen nichts falsch; Plusquamperfekt und die Formen des Futurs tauchen eher selten auf. Am wichtigsten ist es, dass eine Einheitlichkeit in der Wahl der Zeitform entsteht. Zahlreiche wilde Zeitsprünge sind nicht nur verwirrend für den Leser. Sie weisen vor allem auch auf eine mangelhafte Struktur oder </i><a style="font-style: italic;" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/der-aufbau-einer-masterarbeit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Gliederung</strong></span></a><i> der Arbeit hin und lassen befürchten, dass der </i><a style="font-style: italic;" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/rote-faden/"><strong><span style="text-decoration: underline;">rote Faden</span></strong></a><i> fehlt. Auf Websites wie denen der </i><em><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://tu-freiberg.de/sites/default/files/media/professur-fuer-geochemie-und-geooekologie-7065/pdf/anleitung_wiss__arbeiten_08-2006_0.pdf" rel="nofollow">Technischen Universität Freiberg</a></strong></span> oder der </em><a href="https://www.ew.uni-hamburg.de/einrichtungen/ew1/paedagogische-psychologie-neu/files/richtlinien-fuer-wissenschaftliche-arbeiten-apa7.pdf" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;"><strong><em>Universität Hamburg</em></strong></span></a><i> findet man weitere Tipps zum richtigen Umgang mit Zeitformen in der Masterarbeit. Zudem hilft ein&nbsp;<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lektorat&nbsp;der Masterarbeit</strong></span></a>, <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/haeufigste-fehler/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fehler</strong></span></a> zu erkennen und zu verbessern.</i></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Balzert, Helmut et al. (2008)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Wissenschaft, Quellen, Artefakte, Organisation, Präsentation, Witten.</p>
<p><strong>Heesen, Bernd (2014)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Methodenwissen für das Bachelor-, Master- und Promotionsstudium, Heidelberg.</p>
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		<item>
		<title>Wie funktioniert der Chicago-Stil in der Masterarbeit?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-chicago-stil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2018 11:48:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5086</guid>

					<description><![CDATA[<p>Du musst eine Masterarbeit schreiben und dabei nach dem Chicago-Stil zitieren, weißt aber nicht wie? An vielen Hochschulen orientiert man sich bei wissenschaftlichen Arbeiten an dieser Zitierweise. Dieser Text verrät Dir, was dahintersteckt und welche Regeln es fürs Belegen der Quellen und das Literaturverzeichnis gibt. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-chicago-stil/">Wie funktioniert der Chicago-Stil in der Masterarbeit?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Inhalt</p>
<ul>
<li><a href="#a1">Wie arbeitest du mit dem Fußnoten-System im Chicago-Stil in der Masterarbeit?</a></li>
<li><a href="#a2">Was versteht man unter dem Autor-Jahr-System?</a></li>
<li><a href="#a3">Worauf muss man beim Literaturverzeichnis im Chicago-Stil achten?</a></li>
</ul>
<p><em>Seit mehr als hundert Jahren gibt die University of Chicago bereits den <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.chicagomanualofstyle.org" rel="nofollow">Chicago Manual of Style</a></span></strong> (abgekürzt CMOS) heraus. Das Regelwerk umfasst jegliche Aspekte des wissenschaftlichen Schreibens von der Themenfindung bis zur Veröffentlichung, bekannt ist es aber vor allem für seine Richtlinien zum Zitieren. Daher spricht man bei dieser Zitiertechnik auch vom Chicago-Stil.</em></p>
<p><em>Viele Universitäten und Hochschulen weltweit berufen sich bei ihren Vorgaben zum Verfassen wissenschaftlicher Texte auf den CMOS und dessen Zitierweise. Diese unterscheidet sich wiederum in das <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fussnoten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fußnoten</strong></span></a>&#8211; und das Autor-Jahr-System. Wenn Du also eine Masterarbeit im Chicago-Stil schreiben sollst, erkundige Dich zuvor bei Deinem <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuer</strong></span></a> genau, welches System er bevorzugt und Du verwenden sollst.</em></p>
<p><em>Wir erklären Dir an dieser Stelle, wo die Unterschiede zwischen den beiden Zitierarten des Chicago-Stils liegen und wann sie jeweils zur Anwendung kommen. Außerdem erfährst Du, worauf Du beim <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><strong>Literaturverzeichnis</strong></a> und den bibliographischen Angaben achten musst.</em></p>
<h2 id="a1">Wie arbeitest du mit dem Fußnoten-System im Chicago-Stil in der Masterarbeit?</h2>
<p>Wenn Du eine Fachdisziplin in den Geisteswissenschaften studierst, also zum Beispiel Geschichte, Sprachen oder Literatur, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du in Deinem Studiengang mit Fußnoten zitieren musst. Denn in den geisteswissenschaftlichen Studienfächern ist diese Form des Chicago-Stils üblich.</p>
<p>Unter einer Fußnote versteht man eine hochgestellte Ziffer hinter dem jeweiligen Zitat, verknüpft ist diese mit dem zugehörigen Quellenbeleg am unteren Ende der Textseite, dem sogenannten Fuß. Zwar gibt es auch die Möglichkeit mit Endnoten zu arbeiten, bei denen die Quellenbelege erst am Ende des gesamten Textes stehen. Allerdings ist diese Methode weniger geläufig.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5089 size-full" title="Fußnoten-System nach dem Chicago-Style" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image1.jpg" alt="Fußnoten-System nach dem Chicago-Style" width="786" height="245" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image1.jpg 786w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image1-300x94.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image1-768x239.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image1-783x244.jpg 783w" sizes="(max-width: 786px) 100vw, 786px" /><br />
<em>Abb. 1: Das Beispiel zeigt, wie man mit dem Fußnoten-System nach dem Chicago-Stil arbeitet.</em></p>
<p>Zitierst Du zum ersten Mal aus einer bestimmten Quelle, gibst Du in der Fußnote wie im Literaturverzeichnis auch alle bibliographischen Angaben und zusätzlich noch die jeweilige <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/seitennummerierung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Seitenzahl</span></strong></a> an. Beziehst du dich zum zweiten Mal darauf, musst du lediglich nur noch eine Kurzform des Werks nennen. Diese besteht aus dem Nachnamen des Autors, dem Titel und der Seitenzahl.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5090 size-full" title="Fußnote und Kurzform" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2.jpg" alt="Fußnote und Kurzform" width="782" height="172" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2.jpg 782w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2-300x66.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2-768x169.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2-777x171.jpg 777w" sizes="(max-width: 782px) 100vw, 782px" /><br />
<em>Abb. 2: Dieses Beispiel zeigt in der linken Spalte, was in der Fußnote stehen muss, wenn man zum ersten Mal aus dem Werk zitiert. In der rechten Seite sieht man die entsprechende Kurzform, die man beim mehrfachen Zitieren verwendet.</em></p>
<p>Bei längeren Titeln darfst Du auch hier kürzen. Zum Beispiel wird dann aus Goethes „<em>Die Leiden des jungen Werther</em>“ nur „<em>Werther</em>“. Zitierst du gleich hintereinander aus derselben Quelle, reicht es aus, dies mit einem <em>ebd.</em> für <em>ebenda</em> beziehungsweise <em>ibid</em>, <em>ibd.</em> oder <em>ib.</em> für lateinisch <em>ibidem</em> zu kennzeichnen.</p>
<h2 id="a2">Was versteht man unter dem Autor-Jahr-System?</h2>
<p>In den Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften dagegen arbeitet man im Chicago-Stil häufig mit dem Autor-Jahr-System. Dabei finden sich die Quellenbelege direkt im Text hinter den Zitaten wieder, allerdings in gekürzter Form. Erst im Literaturverzeichnis am Ende der Arbeit werden dann die vollständigen bibliographischen Angaben genannt.</p>
<p>Dieser Kurzverweis wird in runde Klammern gesetzt und besteht in der Regel aus dem Nachnamen des Autors, dem Jahr der Veröffentlichung und der Seitenzahl. Zitierst Du nicht wortwörtlich sondern lediglich sinngemäß, setzt Du dem Kurzverweis ein <em>vgl.</em> für <em>vergleiche</em> voraus. Beziehst Du Dich dabei auf mehrere Werke, trennst Du sie jeweils mit einem Semikolon oder sowie ab.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5091 size-full" title="Autor-Jahr-System" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image3.jpg" alt="Autor-Jahr-System" width="783" height="97" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image3.jpg 783w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image3-300x37.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image3-768x95.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image3-775x96.jpg 775w" sizes="(max-width: 783px) 100vw, 783px" /><br />
<em>Abb. 3: Beim Autor-Jahr-System verwendet man beim Zitieren Kurzhinweise, wie das Beispiel zeigt. Diese stehen hinter dem jeweiligen Zitat in runden Klammern. Erst im Literaturverzeichnis nennt man&nbsp;sämtliche bibliographischen Angaben.</em></p>
<p>Verwendest Du für beim&nbsp;<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftlicher-schreibstil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">wissenschaftlichen Schreiben</span></strong></a> ein Werk mit mehr als drei Autoren, nennst Du beim Autor-Jahr-System im Kurzverweis lediglich den Nachnamen des ersten Verfassers. Die Namen der anderen Autoren ersetzt Du durch die Abkürzung u.a. für und andere oder et al. für lateinisch et alteri.</p>
<p>Tritt der Ausnahmefall ein, dass man aus mehreren Veröffentlichungen eines Autors aus demselben Jahr zitiert, vergibt man dafür im Kurzverweis fortlaufende, alphabetische Buchstaben, also (Müller 2016a), (Müller 2016b), (Müller 2016c) und so weiter.</p>
<p>Wer mit dem Autor-Jahr-System arbeitet, kann zusätzlich Fußnoten im Text setzen. Diese dienen aber lediglich für zusätzliche Erklärungen oder kurze Exkurse und nicht als Quellenbelege.</p>
<h2 id="a3">Worauf muss man beim Literaturverzeichnis im Chicago-Stil achten?</h2>
<p>Im Chicago-Stil wird das Literaturverzeichnis alphabetisch nach dem Nachnamen der Autoren sortiert. Verwendest du mehrere Werke eines Autors, sortierst du diese wiederum chronologisch nach Publikationsjahr. Die aktuellste Veröffentlichung nennt man&nbsp;dabei immer zuerst.</p>
<p>Im Literaturverzeichnis werden alle bibliographischen Informationen zu den Werken gesammelt. Welche Unterschiede es dabei bei verschiedenen Publikationsarten gibt, zeigen die folgenden Beispiele:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5092 size-full" title="Literaturverzeichnis im Chicago-Style" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image4.jpg" alt="Literaturverzeichnis im Chicago-Style" width="765" height="719" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image4.jpg 765w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image4-300x282.jpg 300w" sizes="(max-width: 765px) 100vw, 765px" /><br />
<em>Abb. 4: Dieser Überblick zeigt: Je nach Publikationsform muss man im Literaturverzeichnis verschiedene bibliographische Angaben machen.</em></p>
<p><i>Der Chicago-Manual of Style und dessen Zitierweise Chicago-Stil ist eine der bekanntesten und am&nbsp;messen&nbsp;genutzt Zitierweise&nbsp;weltweit. Sie&nbsp;&nbsp;unterscheidet&nbsp;zwischen einer Zitierweise mit&nbsp;Fußnoten- und eine Zitierweise im&nbsp;Autor-Jahr-System.&nbsp;Wenn&nbsp;Duisburg aber die Unterschiede&nbsp;zwischen den beiden Zitierarten im&nbsp;Chicago-Stil beachtest, kann eigentlich nichts schiefgehen.&nbsp;Wenn du dennoch unsicher&nbsp;bist, kann ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lektorat deiner Masterarbeit</strong></span></a>, in dem gerade auf die Zitierwiese noch&nbsp;einmal genau geschaut wird,&nbsp;sicher&nbsp;helfen&nbsp;und bei&nbsp;einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Plagiatsprüfung</span></strong></a> Schutz bieten.</i></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Computergestützte qualitative Analyse von Daten in der Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/qualitative-analyse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 10:04:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliche Methoden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5045</guid>

					<description><![CDATA[<p>Qualitative Forschungsmethoden sind häufig sehr viel offener, aber auch komplexer als die standardisierten quantitativen Methoden. Wir erklären hier, worauf man also achten muss und wie man zu ausdrucksstarken Ergebnissen kommt und diese auch gut darstellen kann.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/qualitative-analyse/">Computergestützte qualitative Analyse von Daten in der Masterarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#welche">Welche Programme gibt es?</a></li>
<li><a href="#eingabe">Die Eingabe und Codierung</a></li>
<li><a href="#analyse">Die qualitative Analyse in der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#darstellung">Die Darstellung der Ergebnisse für die Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Es liegt in der Natur der Sache, dass qualitative Forschungsmethoden um einiges offener und komplexer sind als die standardisierten quantitativen. Denn hier wird der Mensch nicht nur als Untersuchungsobjekt, sondern auch als erkennendes Subjekt gesehen. Die Sinnhaftigkeit seines Handelns sowie der situative Kontext werden bei der Erhebung miteinbezogen (vgl. Lamnek 2016, S. 44). Dementsprechend ist auch die qualitative Analyse von Daten wesentlich umfangreicher.</em></p>
<p><em>Während sich die standardisierten Ergebnisse von quantitativen Erhebungen, wie Zahlen und vorgegebene Kategorien, verhältnismäßig einfach zusammenstellen und miteinander vergleichen lassen, ist bei der Erhebung von qualitativen Daten wie <span style="text-decoration: underline;"><strong>Interviews</strong></span> oder Beobachtungen, meist noch die interpretative Leistung und die Erstellung und Zuordnung von Codes oder Kategorien erforderlich. Mittlerweile gibt es jedoch spezielle Softwares, die den Forschungsprozess unterstützen und viele Arbeitsschritte erleichtern. Hier erklären wir, welche das sind und was sie können.</em></p>
<h2 id="welche">Welche Programme gibt es?</h2>
<p>Für diese&nbsp;Daten gibt es schon lange Programme, die für eine&nbsp;qualitative Analyse unterstützend sein können. Die computerbasierte Unterstützung zur Auswertung qualitativer Daten zog erst nach. Doch auch bei den sogenannten Qualitativ Data Analysis-Softwares, kurz QDA (Vgl. etwa diese <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.maxqda.de/produkte/was-ist-qda-software" rel="nofollow">Definition von QDA-Software</a></span></strong>, oder Computer Assisted Qualitative Data Analysis Softwares, kurz CAQDAS, hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. So gibt es heute zahlreiche Programme, die bei der Aufbereitung, Auswertung und Ergebnisdarstellung von Feldnotizen, Interviewabschriften und Co. helfen.</p>
<p>Die bekanntesten Programme, die auch auf Deutsch zur Verfügung stehen, sind ATLAS.ti und MAXQDA. ATLAS.ti unterstützt beim Strukturieren und Analysieren komplexer qualitativer Daten. Die erhobenen Daten werden einfach in die intuitiv gestaltete Software eingepflegt. Gemischte Formen der Daten sind dabei kein Problem: Es können beispielsweise Textdokumente wie Word-Dateien und PDFs, aber auch Audio- oder Videodateien eingegeben werden. Für die qualitative Analyse stehen dann verschiedenste Tools zur Verfügung, die die verschiedenen Daten miteinander in Verbindung setzen. So können Zusammenhänge und Muster herausgefunden und sichtbar gemacht werden.</p>
<p>Auch in MAXQDA können verschiedene qualitative Daten z.B. aus&nbsp;einer&nbsp;<a href="/audio-transkription-interviews/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Audio-Transkription</span></strong></a>, Feldnotizen oder Excel-Tabellen, erfasst und analysiert werden. Die kombinierte qualitative Analyse der vielfältigen Datenformate ist mit MAXQDA ebenfalls möglich.<br />
Beide Programme halten für die Darstellung der Ergebnisse, beispielsweise für eine Masterarbeit oder eine <a href="/praesentation-mit-folien/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Präsentation</span></strong></a>, Tools bereit. Außerdem können beide sowohl auf PCs als auch auf Apple-Computern genutzt und geteilt werden. So eignen sie sich gut für den Datenaustausch, z. B. bei der Arbeit im Team.</p>
<h2 id="eingabe">Die Eingabe und Codierung</h2>
<p>Zwar kann moderne Software dem Forscher einen Großteil der händischen Arbeit abnehmen, beim Einpflegen der erhobenen Daten ist aber nach wie vor Handarbeit gefragt.<br />
Zunächst gilt es herauszufinden, welche Formate die Software unterstützt. Bei Texten können das beispielswiese RTF-, DOC- oder Nur-Text-Formate sein (vgl. Kuckartz 2010, S. 34). Anschließend werden die erhobenen Daten sowie weitere forschungsrelevante Dokumente entsprechend aufbereitet und in das Programm eingepflegt.</p>
<p>Wichtig ist dabei große Sorgfalt walten zu lassen. Schließlich entscheidet die vollständige und die korrekte Eingabe über die Qualität der Daten. Entsprechend valide (Vgl. die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://versuch.file2.wcms.tu-dresden.de/w/index.php/Validit%C3%A4t" rel="nofollow">Definition von Validität der Technischen Universität Dresden</a></span></strong>) und reliabel (Vgl. die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://eswf.uni-koeln.de/glossar/node32.html" rel="nofollow">Definition der Universität Köln</a></strong></span>) ist die spätere qualitative Analyse.</p>
<p>Während bei quantitativen Daten die Hauptarbeit mit der Eingabe der Rohdaten beendet ist, müssen qualitative Daten wie z. B. transkribierte Interviews noch codiert werden. Auch hier unterstützen die Programme mit entsprechenden Tools, anhand derer Kategorien und Unterkategorien gebildet und im Text markiert werden können. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit erste Gedanken und Interpretationsansätze zu Textstellen zu vermerken, die im weiteren Verlauf der Analyse und für den späteren Forschungsbericht hilfreich sein können. Ebenso können vorab erstellte Dokumente wie allgemeine Notizen oder andere Mitschriften aus der Vorbereitungs- oder Feldphase mit aufgenommen und berücksichtigt werden.</p>
<h2 id="analyse">Die qualitative Analyse in der Masterarbeit</h2>
<p>Sind die erhobenen Daten vollständig erfasst, geht es an die Analyse der gesammelten und codierten Daten. Im Vordergrund steht dabei das Herausarbeiten von gemeinsamen aber auch unterschiedlichen Aspekten, z. B. in Interviews. So können Themen und Gruppen von Befragten gebildet werden, die für die <a href="/fragestellung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Forschungsfrage</span></strong></a>&nbsp;oder <a href="/hypothese-formulieren/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Hypothese</span></strong></a> signifikant sind.</p>
<p>Vom einfachen Zusammenstellen ähnlicher Textstellen bis hin zu komplexen Kategorie-Vergleichen innerhalb von ausgewählten Dokumenten können in den QDA- bzw. CAQDAS-Programmen verschiedenste Analysen mit wenigen Klicks durchgeführt werden. Hier zeigt sich erneut, wie wichtig jedoch nach wie vor die gründliche Vorarbeit ist. Je genauer und detailgetreuer Eingabe und Codierung erfolgt sind, desto differenzierter und hochwertiger sind auch die Analyseergebnisse.</p>
<h2 id="darstellung">Die Darstellung der Ergebnisse für die Masterarbeit</h2>
<p>Während die Ergebnisse einer quantitativen Forschung oft mittels relativ einfacher <a href="/tabellen-grafiken-erstellen/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Tabellen und Grafiken</span></strong></a> wie Balken- oder Tortendiagrammen dargestellt werden können, sind für die Darstellung der komplexen Zusammenhänge von qualitativen Forschungen andere Visualisierungsformen nötig. Auch hier bieten die Programme aber Lösungen an. Pfaddiagramme können beispielsweise Zusammenhänge zwischen mehreren Variablen gleichzeitig visuell darstellen. Ein weiteres umfassendes Darstellungsschema, das viele Programme anbieten, sind die Konzept-Maps. Sie ermöglichen die Darstellung von komplexen Zusammenhängen, z. B. zwischen codierten Stellen, einzelnen Kategorien und Memos.<br />
Die Darstellungsformen können sowohl im Analyseprozess selbst nützlich sein, um vorläufige Zusammenhänge und Ergebnisse zu verdeutlichen. Sie können aber auch für die spätere Ausarbeitung des Ergebnisberichts oder einer Präsentation verwendet werden. Der Ergebnisbericht wiederum benötigt natürlich ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Lektorat einer Masterarbeit</span></strong></a>, gerade weil durch die vielen unterschiedlichen Darstellungsformen schnell der sprachliche <a href="/rote-faden/"><strong><span style="text-decoration: underline;">rote Faden</span></strong></a> verloren geht.</p>
<p><em>In der Entwicklung von Software zur Analyse von qualitativen Daten hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Mittlerweile gibt es einige Programme, die die Strukturierung, Auswertung und Ausarbeitung von qualitativen Daten unterstützen. Zu den meist genutzten Programmen in Deutschland gehören ATLAS.ti und MAXQDA.<br />
Zwar kann Software den Forschungsprozess mittlerweile maßgeblich unterstützen, nach wie vor liegen das Einpflegen der Daten sowie die inhaltliche Interpretation und die entsprechende Zuordnung von Codes und Kategorien jedoch im Aufgabenbereich des Forschers.</em></p>
<p><em>Die modernen Programme unterstützen den Forscher mit klaren Strukturen und übersichtlichen Darstellungsformen sowie der Möglichkeit umfangreiche Informationen, wie Anmerkungen und Ideen, mitaufzunehmen und für die Analyse zu berücksichtigen.<br />
Für die Analyse selbst gibt es Tools, die die einzelnen Verfahren, wie das Zusammenstellen gleicher Textstellen oder den Vergleich von Kategorien, übernehmen. Auch für die Darstellung der oftmals komplexen Ergebnisse halten die Programme Lösungen, wie Pfaddiagramme oder Konzept-Maps bereit.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Kuckartz, Udo (2010)</strong>: Einführung in die computergestützte Analyse qualitativer Daten.<br />
3. Auflage, Wiesbaden.</p>
<p><strong>Lamnek, Siegfried (2016)</strong>: Qualitative Sozialforschung. 6. Auflage Weinheim/Basel.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Flick, Uwe (2007)</strong>: Qualitative Sozialforschung – Eine Einführung, 8. Auflage, Reinbek bei Hamburg.</p>
<p><strong>Mayring, Philipp (2016)</strong>: Einführung in die qualitative Sozialforschung, Weinheim/Basel.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie funktioniert die Deutsche Zitierweise?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/deutsche-zitierweise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2018 11:55:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5096</guid>

					<description><![CDATA[<p>In vielen Studiengängen an Hochschulen und Universitäten wird die Deutsche Zitierweise für die Anfertigung von wissenschaftlichen Arbeiten und Texten vorgegeben. Wie sie sich vom Amerikanischen Zitierstil unterscheidet und worauf Du im Studium achten musst, wenn Du sie verwenden sollst, darauf findest du die richtigen Antworten in diesem Text. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Inhalt</p>
<ul>
<li><a href="#a1">Wie erstellt man eine Fußnote für die&nbsp;Deutsche Zitierweise?</a></li>
<li><a href="#a2">Wann verwendet man einen Vollbeleg, wann einen Kurzbeleg?</a></li>
<li><a href="#a3">Deutsche Zitierweise in der Masterarbeit &#8211; was ist zu beachten?</a></li>
</ul>
<p><em>Für die Größe von Papierblättern, die Höhe von Lichtschaltern und die Preisanzeigen an Tankstellen gibt es in Deutschland jeweils eine zugehörige DIN-Norm. Auch für die Verwendung von Quellen für&nbsp;<a href="/wissenschaftlicher-schreibstil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>wissenschaftliches Schreiben</strong> </span></a>hat das Deutsche Institut für Normung genaue Richtlinien erarbeitet. Unter der DIN 1505 verbirgt sich daher die Deutsche Zitierweise.</em></p>
<p><em>Sie gilt an vielen Hochschulen und Universitäten als Standard. Veröffentlichen Lehrstühle einen Leitfaden für Masterarbeiten im Internet, findet sich darin häufig der Hinweis, dass die Deutsche Zitierweise vorgegeben ist und man für Quellennachweise <a href="/fussnoten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fußnoten</strong></span></a> setzen soll.</em></p>
<p><em>Erkundige Dich daher, welches Zitierschema gewünscht ist, bevor Du dich ans Schreiben machst. Denn wenn Du in Deinem Studiengang mit der Deutschen Zitierweise arbeiten musst, solltest du bestimmte Regelungen berücksichtigen. Viele Beispiele in diesem Text zeigen Dir, wie sie funktioniert und welche bibliographischen Angaben in die Fußnoten gehören.</em></p>
<h2 id="a1">Wie erstellt man eine Fußnote für die&nbsp;Deutsche Zitierweise?</h2>
<p>Bei der Deutschen Zitierweise arbeitet man mit Fußnoten. Die Quellenbelege finden sich dabei nicht wie bei der Amerikanischen Zitierweise, z.B. in <a href="/zitieren-im-harvard-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Harvard-Zitierweise</strong></span></a>, direkt im Text in runden Klammern wieder, sondern erst am Seitenende. Im Fließtext kennzeichnen lediglich hochgestellte, fortlaufende Ziffern die zugehörigen Nachweise auf die verwendete <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/literatur-lesen-und-analysieren/">Literatur</a></strong></span>.</p>
<p>Fußnoten kannst Du aber zusätzlich auch verwenden, um zusätzliche Informationen unterzubringen. Sie eignen sich zum Beispiel für kurze Erklärungen über die Herkunft von Fachbegriffen, <a href="/uebersetzung-uebersetzer/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Übersetzungen</span></strong></a> oder andere Anmerkungen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5098 size-full" title="Fußnote mit Quellenbeleg" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image1-1.jpg" alt="Fußnote mit Quellenbeleg" width="706" height="547" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image1-1.jpg 706w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image1-1-300x232.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image1-1-63x50.jpg 63w" sizes="(max-width: 706px) 100vw, 706px" /><br />
<em>Abb. 1: In diesem Beispiel ist mit grüner Farbe eine Fußnote mit Quellenbeleg und in blauer Farbe eine Fußnote mit einer weiteren Erklärung markiert.</em></p>
<p>Mit Textverarbeitungsprogrammen wie Microsoft Word kannst du Fußnoten schnell und einfach <a href="/layout-formatierung-masterarbeit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>formatieren</strong></span></a>. Auch passt sich die Reihenfolge der Ziffern automatisch an, wenn Du nachträglich eine Fußnote hinzufügst oder löscht. Eine genaue Anleitung dazu, wie sich Fußnoten einfügen und ändern lassen, findest Du im <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://support.office.com/de-de/article/hinzuf%C3%BCgen-von-fu%C3%9F-und-endnoten-in-word-61f3fb1a-4717-414c-9a8f-015a5f3ff4cb" rel="nofollow">Support Bereich von Office</a></span></strong>.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5099 size-full" title="Fußnote einfügen in Microsoft Word" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2-1.jpg" alt="Fußnote einfügen in Microsoft Word" width="1920" height="1080" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2-1.jpg 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2-1-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2-1-768x432.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2-1-1024x576.jpg 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2-1-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><br />
<em>Abb. 2: Unter dem Reiter “Referenzen” findet sich bei Microsoft Word die Auswahlmöglichkeit “Fußnote einfügen”.</em></p>
<h2 id="a2">Wann verwendet man einen Vollbeleg, wann einen Kurzbeleg?</h2>
<p>Verwendest Du in Deiner wissenschaftlichen Thesis zum ersten Mal ein Zitat aus einem bestimmten Werk, so musst Du in der zugehörigen Fußnote alle notwendigen bibliographischen Informationen angeben. Diese müssen auch mit denen im <a href="/literaturverzeichnis/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literaturverzeichnis</span></strong></a> übereinstimmen. Man spricht dann von einem Vollbeleg einer Quelle.</p>
<p>Beziehst Du Dich ein weiteres Mal in einem Zitat auf dieses Werk, ist es ausreichend, wenn Du nur noch eine Kurzform des Quellenbelegs in der Fußnote angibst. Dieser besteht aus: Nachname des Autors, gekürzter Titel, Seitenzahl. Beim Buchtitel gibst Du den Haupttitel an und nicht noch zusätzlich den Untertitel. Ist dieser sehr lang, kannst Du auch nur den zentralen Begriff des Titels verwenden, wie das folgende Beispiel zeigt.</p>
<p><strong>Vollbeleg:</strong> Kranz, Annette: Zur Porträtmedaille in Augsburg im 16. Jahrhundert, in: Satzinger, Georg: Die Renaissance-Medaille in Italien und Deutschland, Tholos &#8211; Kunsthistorische Studien Band 1, Münster 2004, S. 301-342, S. 302.</p>
<p><strong>Kurzbeleg:</strong> Kranz: Porträtmedaille, S. 302.</p>
<h2>Deutschen Zitierweise in der Masterarbeit &#8211;&nbsp;was ist zu&nbsp;beachten?</h2>
<p>Je nachdem, ob es sich beim zitierten Werk um eine Monographie, einen Aufsatz in einem Magazin oder um eine Internetseite handelt, umfasst der Vollbeleg unterschiedliche bibliographische Angaben, zum Beispiel die Heftnummer oder den Weblink. Einen guten Überblick mit vielen Beispielen dazu findest Du in einem <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.mediengeschichte.uni-siegen.de/files/2011/01/Zitierrichtlinien_end_ls.pdf" rel="nofollow">Merkblatt der Universität Siegen</a></span></strong>.</p>
<p>Außerdem macht bei der Deutschen Zitierweise eine kleine Abkürzung den Unterschied und kennzeichnet in der Fußnote, ob es sich dabei um ein <a href="/zitieren-zitierweise-zitation/"><strong><span style="text-decoration: underline;">direktes oder indirektes Zitat</span></strong></a> handelt. Denn wenn Du die Aussage eines fremden Autors nur sinngemäß wiedergibst, stellst Du dem Quellenbeleg ein vgl. für vergleiche voraus.</p>
<p>Folgen zwei Zitate aus demselben Werk direkt hintereinander, musst du beim zweiten Mal nicht noch einmal die Kurzform in die Fußnote schreiben, sondern lediglich die Abkürzung ebd., was für ebenda steht. Aber Achtung: Beim Überarbeiten streicht, ergänzt oder verschiebt man häufig Textstellen. Dann kann es passieren, dass sich das ebd. nicht mehr auf das richtige Werk bezieht. Daher solltest Du beim <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Korrekturlesen der Masterarbeit</strong></span></a>&nbsp;die Fußnoten daraufhin besonders prüfen.</p>
<p><em>Die Deutsche Zitierweise ist wahrscheinlich der Zitierstil, der an deutschen Hochschulen am häufigsten zur Anwendung kommt oder vorgegeben wird. Gerade mit einem Textverarbeitungsprogramm wie Word, sollten jedoch keine Schwierigkeiten aufkommen. Das Zitieren sollte jedoch inhaltlich trotzdem sauber und korrekt erfolgen, sonst kann eine <a href="/plagiatspruefung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Plagiatsprüfung</strong></span></a> immer zu Plagiatsvorwürfen führen und Konsequenzen nach sich ziehen.</em></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/deutsche-zitierweise/">Wie funktioniert die Deutsche Zitierweise?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So kann man für die Masterarbeit eine Umfrage erstellen</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/umfrage-erstellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2018 09:58:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftliche Methoden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5048</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für eine empirische Masterarbeit muss man als Student selbst Daten erheben. Die dabei typischste und häufigste Form der Datenerhebung ist die Umfrage. Wir erklären genau, welche Phasen es dabei gibt und was man dabei nicht vergessen sollte.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/umfrage-erstellen/">So kann man für die Masterarbeit eine Umfrage erstellen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#vorbereitung">Wie bereite ich eine Umfrage vor?</a></li>
<li><a href="#qualitativ">Qualitativ oder quantitativ?</a></li>
<li><a href="#fragebogenerstellung">Die Fragebogenerstellung</a></li>
<li><a href="#pretest">Der Pretest</a></li>
<li><a href="#feldphase">Die Feldphase</a></li>
<li><a href="#datenerfassung">Die Datenerfassung</a></li>
<li><a href="#praesentation">Analyse und Präsentation</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Ob als Seminararbeit, in einem Projekt oder für die Masterarbeit – die meisten Studenten müssen in ihrer wissenschaftlichen Laufbahn selbst einmal Daten erheben. Die dabei am häufigsten verwendete Form ist die Umfrage. Sie gilt als der Königsweg der empirischen Sozialforschung, sowohl im quantitativen als auch im qualitativen Bereich. Egal ob man die Befragung persönlich, per Post oder online durchführt – bei der Vorbereitung und Durchführung von Umfragen gibt es einiges zu beachten.</em></p>
<h2 id="vorbereitung">Wie bereite ich eine Umfrage vor?</h2>
<p>Los geht es natürlich erst einmal mit der genauen Definition des Forschungsfeldes (Siehe dazu auch die <a href="https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PAD/SP2/Allgemein/Lang_Skript_komplett.pdf" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hinweise der Universität Trier</strong></span></a>). Welches <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> möchte ich mit meiner Umfrage erforschen? Und welche Fragen bzw. <a href="/hypothese-formulieren/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Hypothesen</span></strong></a> sollen ganz konkret beantwortet und überprüft werden? Ein guter Startpunkt ist die <a href="/literatursuche/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturrecherche</strong></span></a>.</p>
<p>Sie hilft dabei, sich einen ersten Überblick über das Feld zu verschaffen und auch z. B. bereits durchgeführte Untersuchungen und deren Ergebnisse zu entdecken. Vielleicht hat schon jemand zu einem ähnlichen Thema geforscht und man kann ein paar methodische Überlegungen oder Literatur übernehmen? Oder es tauchen neue Aspekte auf, die noch nicht erforscht wurden. Diese kann man dann in der eigenen Umfrage berücksichtigen.</p>
<h2 id="qualitativ">Qualitativ oder quantitativ?</h2>
<p>Sind das Themenfeld und die&nbsp;<a href="/fragestellung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fragestellung</span></strong></a>&nbsp;klar abgegrenzt, geht es an die Wahl der Erhebungsmethode. Zum einen gibt es die qualitative Herangehensweise. Mit ihr lassen sich besonders gut Bedürfnisse, Einstellungen, Meinungen und Wertmotive etc. erfassen (vgl. ter Hofte-Fankhauser und Wälty 2011, S. 57). Qualitative Befragungen sind durch offene Fragen gekennzeichnet, die erzählgenerierend gestellt sind und dem Befragten viel Raum für seine Antwort bieten. Sie eignen sich gut in der explorativen Phase, wenn noch wenig über ein Feld bekannt ist und man möglichst breitgefächerte Informationen sammeln möchte.</p>
<p>Daneben gibt es die quantitative Methode, die weitaus standardisierter ist. Sie bedient sich geschlossener Fragen, bei denen den Befragten lediglich Antwortmöglichkeiten, z. B. zum Ankreuzen, zur Verfügung stehen. Damit wird einerseits eine eher starre Struktur vorgegeben, andererseits lassen sich so die Ergebnisse besser bündeln und in der Analyse leichter auswerten. Quantitative Befragungen sind die weitaus öfter genutzte Methode. Sie kommen zum Einsatz um ganz konkrete Fragen und Hypothesen über eine Grundgesamtheit zu beantworten bzw. zu überprüfen.</p>
<p>Manchmal kann in einer Umfrage auch ein Methodenmix, wie ihn etwa die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.mes.tu-berlin.de/v_menue/forschung/methoden_der_empirischen_sozialforschung/methoden_mix/" rel="nofollow">Technische Universität Berlin</a></span></strong> vorschlägt, aus qualitativen und quantitativen Fragen sinnvoll sein.</p>
<h2 id="fragebogenerstellung">Die Fragebogenerstellung</h2>
<p>Sind die “Formalitäten” geklärt, geht es an die Ausarbeitung des Fragebogens. Je nachdem, ob man sich für den qualitativen oder quantitativen Ansatz entschieden hat, sollten die Fragen entsprechend offen oder geschlossen gestellt sein. Außerdem gilt es darauf zu achten, dass die Fragen exklusiv gestellt, aber auch exhaustiv sind. Das heißt, es sollte nicht in mehreren Fragen nach genau dem gleichen gefragt werden, dennoch sollten die einzelnen Fragen Raum für alle infrage kommenden Antworten bieten. Man sollte außerdem darauf achten, dass die <a href="/layout-formatierung-masterarbeit/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Formatierung</span></strong></a> klar ist und die&nbsp;Testperson&nbsp;zielgerichtet durch den Fragebogen führt. Zudem sollte man für die&nbsp;sprachliche Optimierung des&nbsp;Fragebogens die gleiche&nbsp;Sorgfalt wie beim&nbsp;<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Korrekturlesen einer&nbsp;Masterarbeit</span></strong></a> gelten.</p>
<h2 id="pretest">Der Pretest</h2>
<p>Damit der erarbeitete Fragebogen nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis besteht, sollte man einen sogenannten Pretest, einen Vorab-Test, durchführen. Dazu lässt man Testpersonen den vorläufigen Fragebogen ausfüllen. Die befragten Personen sowie die Befragungssituation sollten der späteren “echten” Feldsituation dabei so ähnlich wie möglich sein. Anschließend wertet man die Bögen aus und spricht mit den Testpersonen, wie sie die Situation erlebt haben. So können eventuelle Fehler bei der Konstruktion des Fragebogens aufgedeckt und angepasst werden. Dazu zählen z. B. unklare Formulierungen&nbsp;und&nbsp;Probleme bei der Durchführung, wie zu wenig eingeplante Zeit für die Beantwortung der Fragen.</p>
<h2 id="feldphase">Die Feldphase</h2>
<p>Der Fragebogen steht, der Ablauf ist geplant – die Feldphase kann starten. Ziel dabei ist es, mittels des vorbereiteten Erhebungsinstruments Rohdaten zu gewinnen (vgl. Häder 2015, S. 77). Bei einer Umfrage ist dieses Instrument der Fragebogen. Zudem spielen auch festgelegte Erhebungsparameter wie beispielsweise die Auswahl der Zu-Befragenden, die Erhebungszeitraum usw. eine Rolle. In der Erhebungsphase ist wieder Sorgfalt gefragt. Um wissenschaftlich möglichst hochwertige Daten zu generieren, sollte man sich genau an den vorher festgelegten Ablaufplan halten.</p>
<h2 id="datenerfassung">Die Datenerfassung</h2>
<p>Sind die Fragebögen ausgefüllt, ist die Feldphase beendet und es geht an den Schreibtisch zur Auswertung und Analyse. Während die Ergebnisse und Zusammenhänge früher mühsam in Handarbeit ausgewertet und miteinander verglichen werden mussten, gibt es heute Software, die diese Arbeit deutlich erleichtert. In Deutschland besonders verbreitet sind beispielsweise SPSS und STATA für quantitative Analysen und ATLAS.ti und MAXQDA für qualitative Analysen. Die erhobenen Rohdaten müssen im Vorfeld bereinigt und sorgfältig in die Programme eingegeben bzw. exportiert werden (vgl. Ebert et al 2009, S. 61).</p>
<h2 id="praesentation">Analyse und Präsentation</h2>
<p>Zur Auswertung stehen dann innerhalb der Programme verschiedenste Tools zur Verfügung. So können die eingegebenen Daten mit wenigen Klicks analysiert werden. Von einfachen Kreuztabellen bis hin zu komplexen Varianzanalysen ist mit den modernen Programmen vieles möglich.<br />
Auch für die spätere Darstellung, beispielsweise als Schaubild für die Masterarbeit oder eine <a href="/praesentation-mit-folien/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Präsentation</span></strong></a>, bieten die Programme grafische Lösungen an.</p>
<p><em>Für die erfolgreiche Erstellung, Durchführung und Auswertung einer Umfrage sind mehrere Arbeitsschritte notwendig. Hat man sich für ein Thema entschieden, startet man mit einer möglichst erschöpfenden Literaturrecherche. So verschafft man sich einen Überblick über den bisherigen <strong><span style="text-decoration: underline;">Forschungsstand</span></strong> auf dem gewählten Themengebiet. Außerdem entdeckt man mögliche weitere Aspekte, die für die eigene Forschung relevant sein könnten.</em></p>
<p><em>Als nächstes entscheidet man sich auf Grundlage dessen für die Untersuchungsmethode: qualitativ, quantitativ oder ein Methodenmix. Dementsprechend wird der Fragebogen mit offenen, geschlossenen oder eben einer Mischung aus beiden Frage-Formen ausgearbeitet. Zudem werden die Parameter für die Erhebung festgelegt. Unverzichtbar ist der Pretest, bei dem in einer der späteren Feldphase möglichst ähnlichen Situation der vorläufige Fragebogen getestet wird. Sind eventuelle Anpassungen und Änderungen vollzogen, geht es in die Feldphase. Dabei sollte auf die strikte Einhaltung der vorher festgelegten Umsetzung großen Wert gelegt werden, um möglichst zuverlässige Rohdaten zu generieren.</em></p>
<p><em>Gleiches gilt für die anschließende Erfassung der Daten. Zwar können Computerprogramme den Forscher bei der Datenanalyse maßgeblich unterstützen, das Bereinigen und Eingeben der Rohdaten ist aber nach wie vor “Handarbeit” und sollte gewissenhaft erfolgen. Für die spätere Darstellung der Ergebnisse kann dann wieder der Computer helfen. Viele Programm bieten Tools an, mit denen man mit wenigen Klicks anschauliche <a href="/tabellen-grafiken-erstellen/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Tabellen&nbsp;und Grafiken</span></strong></a>&nbsp;zu den Forschungsergebnissen erstellen kann.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Ebert, Thomas; Kuckartz, Udo; Rädiker, Stefan; Stefer, Claus (2009)</strong>: Evaluation online, Wiesbaden.</p>
<p><strong>Häder, Michael (2015)</strong>: Empirische Sozialforschung – Eine Einführung, Wiesbaden.</p>
<p><strong>ter Hofte-Fankhauser, Kathrin/Wälty, Hans F. (2011)</strong>: Marktforschung – Grundlagen mit zahlreichen Beispielen, Repetitionsfrage mit Antworten und Glossar, Zürich.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie geht das Zitieren im MLA-Stil in der Masterarbeit?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-mla-stil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 May 2018 12:07:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5102</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine besonders markante Hürde beim wissenschaftlichen Schreiben ist das formal korrekte Zitieren. Dabei gibt es unzählige verschiedene Stile und jeder Dozent hat zudem noch einen eigenen Geschmack. Doch wenn Du einige Grundlagen verstanden hast, ist es eigentlich recht einfach. In diesem Artikel stellen wir Dir den MLA-Stil vor, der in den Geistes- und Literaturwissenschaften besonders verbreitet ist.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Inhalt</p>
<ul>
<li><a href="#a1">MLA-Stil: Die Kurzreferenz im Text für die Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#a2">Die vollständige Referenz im Literaturverzeichnis mit MLA-Ziteierweise</a>
<ul>
<li><a href="#a21">Schema der Referenz</a></li>
<li><a href="#a22">Übersicht über Kurzreferenzen</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><em>Der MLA-Stil ist einer von zahlreichen Zitationsstilen, mit denen in wissenschaftlichen Texten die verwendeten Quellen angegeben werden. Er wird von der Modern Language Association entwickelt und veröffentlicht &#8211; zuletzt 2016 in der achten Auflage. Besonders verbreitet ist er zudem in den Geistes- und Literaturwissenschaften. Einen Überblick über andere Zitationsstile findest Du auf der <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www2.uni-erfurt.de/bibliothek/blog/zitieren-aber-wie-gebraeuchliche-zitierstile/" rel="nofollow">Webseite der Universität Erfurt</a></span></strong>.&nbsp;</em></p>
<h2 id="a1">MLA-Stil: Die Kurzreferenz im Text für die Masterarbeit</h2>
<p>Es gibt schließlich unterschiedliche Arten, die Kurzreferenz zu gestalten. Manche Zitationsstile &#8211; gerade in den Naturwissenschaften &#8211; nutzen aber eine reine Nummerierung, z.B. der&nbsp;<a href="/zitieren-im-vancouver-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Vancouver-Stil</strong></span></a>. Andere, darunter auch der MLA-Stil, verwenden hingegen&nbsp;eine Kombination aus Autorennamen, Jahr und weiteren Informationen über die Quelle.</p>
<p>Dabei macht es sich diese&nbsp;<strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/apa-harvard-deutsche-zitierweise/">Zitationsweise</a></span></strong> besonders einfach. Eine Kurzreferenz besteht dann&nbsp;einfach nur aus dem Namen der Autor und der Seitenzahl, auf die Du dich beziehst. Bei einem, zwei oder drei Autoren werden dabei alle Namen angegeben, bei mehr als drei wird mit &#8222;et al.&#8220; abgekürzt. Dieses Kürzel wird dann in Klammern direkt in den Text eingefügt. Das kann dann zum Beispiel so aussehen: (Müller 245), (Müller, Meier und Schulze 23) oder (Meier et al. 75).</p>
<p>Wenn Du von einem Autor mehrere Quellen zitierst, muss Du in der Kurzreferenz noch deutlich machen, auf welche dieser Quellen Du dich beziehst. Dann nutzt Du eine kurze Fassung des Titels in kursiver Schrift. Also zum Beispiel (Meier, Handbuch Zitation 23). Bei unterschiedlichen Autoren mit demselben Nachnamen nutzt Du hingegen die Initialen, um sie zu unterscheiden. Also zum Beispiel (A. Schulze 164) und (B. Schulze 18).</p>
<p>Achte also darauf, dass immer klar ist, auf welche Quelle sich eine Kurzreferenz bezieht und sich nicht im Laufe der Zeit Doppelungen und Uneindeutigkeiten einschleichen.</p>
<p>Beispiele für unterschiedliche Arten von Kurzreferenzen:</p>
<table style="font-size: .9em;">
<tbody>
<tr>
<td>Kurzreferenz bei einem Autor</td>
<td>(Meier 164)</td>
</tr>
<tr>
<td>Bei zwei Autoren</td>
<td>(Meier und Müller 62)</td>
</tr>
<tr>
<td>Kurzreferenz bei drei Autoren</td>
<td>(Meier, Müller und Schulze 258)</td>
</tr>
<tr>
<td>Kurzreferenz bei mehr als drei Autoren</td>
<td>(Schulze et al.</td>
</tr>
<tr>
<td>Wenn&nbsp;mehreren Quellen derselben Autoren existieren</td>
<td>(Meier, <i>Handbuch wissenschaftliches Schreiben</i>74)</td>
</tr>
<tr>
<td>Bei mehreren Quellen von Autoren mit demselben Nachnamen</td>
<td>(X. Meier 494)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2 id="a2">Die vollständige Referenz im Literaturverzeichnis mit MLA-Ziteierweise</h2>
<p>Alle Angaben zu den jeweiligen Quellen finden die Leser dann in Deinem <a href="/literaturverzeichnis/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literaturverzeichnis</span></strong></a>. Hier funktionieren alle Angaben schließlich nach demselben Schema.</p>
<h3 id="a21">Schema der Referenz</h3>
<p>Du beginnst mit den Namen aller Autoren in der Form &#8222;Nachname, Vorname” abgegrenzt wie bei einer normalen Aufzählung mit Komma und “und”. Hierüber finden die Leser dann die Quelle, die sie suchen, in Deinem Verzeichnis. Dann folgt der Titel der eigentlichen Quelle, also des Buches oder des Aufsatzes in einem Buch oder einer Zeitschrift. Bei einem Buch <a href="/layout-formatierung-masterarbeit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>formatierst</strong></span></a> Du den Titel kursiv.</p>
<p>Im Anschluss gibst du den Ort an, an dem dieser Text dann zu finden ist. Nicht die Signatur in Deiner Bibliothek, sondern zum Beispiel bei einem Buch den Erscheinungsort, den Verlag und schließlich das Jahr, in dem das Buch erschienen ist.</p>
<h3 id="a22">Übersicht über Kurzreferenzen</h3>
<p>In folgender Tabelle sind Kurzreferenzen zu typischen Formaten angegeben:</p>
<table style="font-size: .9em;">
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td>Kurzreferenz im Text (m. Seitenbeispiel)</td>
<td>Vollständige Angabe im Literaturverzeichnis</td>
</tr>
<tr>
<td>Buch mit einem Autor</td>
<td>(Franke 145)</td>
<td>Franke, Damon. <i>Modernist Heresis: British Literary History, 1883-1924</i>. Columbus: Ohio State UP, 2008.</td>
</tr>
<tr>
<td>Buch mit vielen Autoren</td>
<td>(Plag et al. 294)</td>
<td>Plag, Ingo, et al. <i>Introduction to English Linguistics</i>. Berlin: Mouton, 2007.</td>
</tr>
<tr>
<td>Beitrag in einem Sammelband</td>
<td>(Bordo 132)</td>
<td>Bordo, Susan. “The Moral Content of Nabokov’s Lolita.“ Aesthetic Subjects. Hrsg. Pamela R. Matthews and David McWhirter. Minneapolis: U of Minnesota P, 2003. 125-152.</td>
</tr>
<tr>
<td>Artikel in einer wissenschaftlichen Zeitschrift</td>
<td>(Piper 130)</td>
<td>Piper, Andrew. “Rethinking the Print Object: Goethe and the Book of Everything.” <i>PMLA</i>121.1 (2006): 124-138.</td>
</tr>
<tr>
<td>Zeitungsartikel (z.B. Tageszeitung)</td>
<td>(Jeromack B7)</td>
<td>Jeromack, Paul. “This Once, a David of the Art World Does Goliath Favor.” New York Times 13. Juli 2002, late ed.: B7+.</td>
</tr>
<tr>
<td>Artikel aus einer Online-Zeitung</td>
<td>(Ouellette)</td>
<td>Ouellette, Marc. “Theories, Memories, Bodies, and Artists.” <i>Reconstruction</i>7.4 (2007): o.S. Web. 5. Juni 2008.</td>
</tr>
<tr>
<td>Webseite (z.B. eines Forschungsprojekts)</td>
<td>(American Verse Project)</td>
<td><em>American Verse Project</em>. 16 May 2001. U of Michigan Humanities Text Initiative. Web. 21. Juli 2005.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Der MLA-Stil gehört zu den Zitierstilen ohne <a href="/fussnoten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fußnoten</span></strong></a>. Er funktioniert schließlich über Kurzreferenzen und Einträge im Literaturverzeichnis. Wenn man allerdings ein paar Kniffe beachtet und sauber und korrekt arbeitet, ist er leicht zu beherrschen. Also, keine Angst wenn der <a href="/betreuer/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Betreuer</span></strong></a> diesen Zitierst verlangt. Bei Unsicherheit diesbezüglich kann außerdem ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lektorat der Masterarbeit</strong></span></a> helfen. &nbsp;&nbsp;</em></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine empirische Arbeit schreiben: die besten Tipps</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/empirische-arbeit-schreiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 11:03:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliche Methoden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5027</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine empirische Arbeit ist für viele Studierende eine Herausforderung, die sie erst für die Masterarbeit suchen. Wir geben Tipps, wie man beispielsweise die richtige Methode für die eigene Arbeit findet und erfolgreich vorgeht. Gleichzeitig zeigen wir die Vor-und Nacheile einer empirischen Arbeit auf.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#allgemein">Allgemeine Begriffsklärung</a></li>
<li><a href="#vorgehensweise">Vorgehensweise bei der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#forschung">Quantitative vs. Qualitative Forschung</a></li>
<li><a href="#methode">Empirische Methode auswählen</a></li>
<li><a href="#vornach">Vor- und Nachteile einer empirischen Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Es ist der Wunsch vieler angehender Akademiker aktiv in der Forschung tätig sein. Um diesem Traum näherzukommen, spielen Studierende nicht selten mit dem Gedanken, bereits in ihrer Masterarbeit empirisch vorzugehen. Die eigene Forschungsarbeit bringt schließlich Ansehen und bietet zudem die Gelegenheit, das Zepter selber in die Hand zu nehmen.<br />
Wer also keine Lust hat, wochenlang Bücher zu wälzen und lieber selber aktiv sein möchte, kann statt einer theoretischen eine empirische Arbeit verfassen. Einige Punkte sind dabei jedoch zu beachten.</em></p>
<h2 id="allgemein">Allgemeine Begriffsklärung</h2>
<p>Der Begriff empirisch kommt von dem griechischen Begriff empeiria und bedeutet so viel wie „erfahrungsmäßig, auf Erfahrung beruhend“. Diese Erfahrung kann auf einer <a href="/umfrage-erstellen/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Umfrage</strong></span></a>, <span style="text-decoration: underline;"><strong>Interviews</strong></span> oder Experimenten basieren. Ganz allgemein geht es darum, Aussagen über die Realität zu treffen, Theorien abzuleiten und diese dann im Anschluss mit Hilfe der gewählten Forschungsmethode zu überprüfen.</p>
<p>Martin Eisend und Alfred Kuß bringen es wie folgt auf den Punkt: „Empirische Forschung ist das zentrale Hilfsmittel, um die Wahrheitsnähe bisherigen Wissens zu überprüfen und festzustellen, ob alternative/neue Ansätze zu größerer Wahrheitsnähe führen“ (Eisend/Kuß 2017: 14).</p>
<p>Eine empirische Arbeit ist dabei in ganz unterschiedlichen Bereichen von Bedeutung: Historiker, Ethnologen und Statistiker führen empirische Erhebungen genauso durch wie Mediziner oder Geographen. Sie kommen dort zum Einsatz, wo es beispielsweise um das Aufspüren von Vorurteilen geht, bei der Untersuchung der Konsumgewohnheiten oder der Mobilität privater Haushalte. Wer etwa den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs plant, kann durch&nbsp;eine empirische Arbeit nähere Informationen über die Nachfrage eines solchen Angebots einholen. Mit Hilfe von Befragungen sind Forscher im Stande herauszufinden, ob etwa ein Bedarf nach mehr Nachtbussen besteht.</p>
<h2 id="vorgehensweise">Vorgehensweise bei der Masterarbeit</h2>
<p>In der Planungsphase sollte man sich mit den folgenden vier Fragen gründlich auseinandersetzen:</p>
<ul>
<li>Was wird untersucht?</li>
<li>Wer wird untersucht? (das Untersuchungsfeld, die Stichprobe festlegen)</li>
<li>Womit wird untersucht?</li>
<li>Wie wird untersucht?</li>
</ul>
<p>Es geht darum, eine&nbsp;<a href="/hypothese-formulieren/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hypothese</strong></span></a> zu entwickeln und den Untersuchungsgegenstand zu formulieren. Hierfür muss man alle relevanten Informationen zusammengetragen und systematisieren. Vor der Auswertung des Materials steht somit eine ausgiebige <a href="/literatursuche/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturrecherche</strong></span></a>. Denn auch wenn es um eine&nbsp;empirische Arbeit geht, darf man die Theorie nicht außer Acht lassen und sollte den gegenwärtigen <strong><span style="text-decoration: underline;">Forschungsstand</span></strong> wiedergeben. Wer Zugriff auf bereits vorhandene Rohdaten hat, kann diese zur Hilfe heranziehen.</p>
<p>Schließlich sollte man prüfen, welche Forschungsmethode für das gewählte <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> in Betracht kommt. Es empfiehlt sich, diesbezüglich mit dem <a href="/betreuer/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Betreuer</span></strong></a> Rücksprache zu halten. Zudem gilt es, vorab die Rahmenbedingungen zu klären, das heißt, man muss prüfen, welche Räumlichkeiten und Materialien zur Verfügung stehen und welche Versuchspersonen man heranziehen möchte. Häufig bieten Universitäten einen Online-Leitfaden an, an dem sich die Studierenden orientieren können.</p>
<p>Ist die Hypothese aufgestellt und die passende Untersuchungsmethode gefunden, geht es darum, sie den ermittelten Daten gegenüberzustellen. Die Ergebnisse sollte man im Anschluss begründen und diskutieren. Hierzu muss natürlich das entsprechende Auswertungsverfahren gewählt sein. Ein gängiges Programm zur statistischen Datenanalyse ist SPSS (Statistical Package for the Social Science), auch PASW genannt (Vgl. Mayer 2013, 7).<br />
Doch wie findet man die passende Untersuchungsmethode? Greift man auf Befragung, Messung oder Beobachtung zurück?</p>
<h2 id="forschung">Quantitative vs. Qualitative Forschung</h2>
<p>Quantitative und qualitative Forschungsmethoden unterscheiden sich zwar in einigen Dimensionen, aber sie schließen sich nicht unbedingt aus.<br />
Quantitative Forschung ist stets auf Fakten ausgerichtet und daher objektiv. Sie ist bemüht, Erklärungen zu identifizieren, während der qualitative Ansatz interpretativer vorgeht und sich auf subjektives Verstehen fokussiert. Die quantitative Wissenschaft arbeitet beispielsweise mit Meinungsumfragen, Experimenten oder Erhebungen.<br />
Eine&nbsp;<a href="/qualitative-analyse/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>qualitative Analyse</strong></span></a>&nbsp;hingegen erhebt nicht-standardisierte Daten und wertet sie aus, zum Beispiel durch das Interview.</p>
<h2 id="methode">Empirische Methode auswählen</h2>
<p>Die Wahl der geeigneten Forschungsmethode ist ein zentraler Bestandteil des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns. Schließlich muss die gewählte Methode der <a href="/fragestellung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fragestellung</strong></span></a> auch angemessen sein. Auch pragmatische Überlegungen spielen hier mit rein, wie beispielsweise die Umsetzbarkeit oder persönliche Vorlieben. Doch welche Vorgehensweisen gibt es?</p>
<h3>Befragung</h3>
<p>In Masterarbeiten sind sie immer wieder ein zentrales Thema: Mehr und mehr Studierende möchten ihre Abschlussarbeit mit Hilfe einer Befragung praxisnaher gestalten. Befragungen liefern qualitative und quantitative Daten.</p>
<p>Schriftliche Befragungen erfolgen etwa in Form von Briefpost, E-Mails oder Online-Befragungen. Die Vorteile der Methode liegen auf der Hand: Die Studierenden sind mit diesem Instrument in der Lage, eine hohe Teilnehmerzahl zu erreichen und viele Personen aus unterschiedlichen Orten anzusprechen. Die Anonymität der Befragten begünstigt zudem eine unverfälschte, ehrliche Meinungsäußerung. Darüber hinaus lassen sich Fragebögen standardisieren und mittels entsprechender Computerprogramme auswerten. Nachteile bestehen darin, dass man keine Möglichkeit hat, auf potenzielle Verständnisschwierigkeiten beim Beantworten der Fragen einzugehen. Zudem erhält man nicht immer alle Fragebögen vollständig ausgefüllt zurück (Vgl. Balzert/Schäfer/Schröder/Kern 2008, 55f.).</p>
<h3>Interview</h3>
<p>Das Interview ist ein Gespräch zwischen einem Wissenschaftler und einem Probanden, mit dem Ziel, detaillierte Informationen zu einem bestimmten Sachverhalt zu erhalten. Im Gegensatz zu einem standardisierten Fragebogen sind mündliche Interviews interaktiv. Der Interviewer ist in der Lage, die Formulierung der Fragen an die jeweilige Situation und sein Gegenüber anzupassen.</p>
<h3>Experiment</h3>
<p>Das Experiment wiederum „[..] meint ein Verfahren, das versuchsweise benutzt wird und das sich durch ein Herumtasten und Ausprobieren auszeichnet. Es dient vor allem dazu, Erfahrungen zu sammeln.“ (Häder, Michael 2015: 345).</p>
<p>Man unterscheidet Feldexperimente von Laborexperimenten. Erstere untersuchen die Versuchspersonen in ihrer natürlichen und gewohnten Umgebung, mit der Konsequenz, dass die Probanden häufig gar nicht wissen, dass sie Teil einer Studie sind. Feldexperimente gewährleisten eine hohe Generalisierbarkeit und sie sind frei von gefälschten Ergebnissen, die sich aufgrund der typischen Laborsituation mitunter ergeben.</p>
<p>Laborexperimente finden, wie es der Name bereits vermuten lässt, in einer vollständig kontrollierten und geschützten Situation statt. Mögliche Störeinflüsse lassen sich ausschalten und die möglicherweise hohen Kosten sowie der hohe zeitliche Aufwand des Feldexperiments vermeiden. Im Allgemeinen eignen sich Experimente insbesondere für die Grundlagenforschung.</p>
<h3>Beobachtung</h3>
<p>Beobachtungen eignen sich ebenfalls gut, um an wissenschaftliche Erkenntnisse zu gelangen. Beobachtungen kommen zum Beispiel häufig in der Pädagogik zum Einsatz, da kleine Kinder meist nicht in der Lage sind, direkt verbal Auskunft zu geben.</p>
<h3>Gruppendiskussion</h3>
<p>Zu guter Letzt existiert noch die Gruppendiskussion. Sie ist ein typisches Mittel, um qualitative Ergebnisse zu erzielen. Sie ist geeignet, um erste Informationen zu einem Thema zu gewinnen. Die ungleiche Aktivität der einzelnen Diskussionsteilnehmer beeinträchtigt die Aussagekraft dieser Methode allerdings genauso wie die gegenseitige Beeinflussung der Personen.</p>
<p>Die<span style="text-decoration: underline;"><strong> <a href="https://www.unitrier.de/fileadmin/fb1/prof/PAD/SP2/Allgemein/Lang_Skript_komplett.pdf" rel="nofollow">Hinweise der Universität Trier</a></strong></span> liefern weitere Einblicke in die verschiedenen empirischen Forschungsmethoden.</p>
<h2 id="vornach">Vor- und Nachteile empirischer Masterarbeiten</h2>
<p>Wer sich dazu entschließt, in seiner Masterarbeit empirisch vorzugehen, muss den hohen zeitlichen Aufwand bedenken, den diese Verfahrensweise mit sich bringt. Es gilt, nicht nur die theoretische Einbettung des Themas zu beachten, sondern auch die anschließende Datenanalyse nicht zu unterschätzen. Zusammen mit dem umfassenden praktischen Teil erfordert empirisches Forschen mitunter ein hohes Engagement, das in einem zeitlich begrenzten Rahmen zu erbringen ist. Darüber hinaus ist man von den Versuchsteilnehmern abhängig. Dass einzelne Probanden Fragebögen nicht rechtzeitig zurückgeben oder möglicherweise kurzfristig abspringen, sollte man stets einkalkulieren.<br />
Auf der anderen Seite profitieren die Studierenden von dem hohen Stellenwert, den aktiv betriebene Forschung mit sich bringt. Man hat stets die Kontrolle über das Geschehen und der Kontakt zu Außenstehenden stellt einen Gewinn gegenüber einer reinen Recherche-Arbeit dar. Eine weitere Hilfestellung für eine&nbsp;empirische Arbeit sind&nbsp;die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/schulentwicklungsforschung/downloads/Leitfaden_emp_-Masterarbeiten.pdf" rel="nofollow"><strong>Tipps der Freien Universität Berli</strong><strong>n</strong></a>&nbsp;</span>oder eine <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Lektorat für eine Masterarbeit</a></span></strong>.</p>
<p><em>Ob nun mit Hilfe von Interviews, Experimenten oder Umfragen: Beim Sammeln der Daten haben Studierende die Qual der Wahl. Es ist daher ratsam, sich rechtzeitig Gedanken über die eigene Vorgehensweise zu machen. Doch die Mühe lohnt sich:</em></p>
<p><em>Eine empirische Arbeit bringt durchaus Vorteile, wenn man einige Regeln beachtet. Nur wer früh genug mit der Planung seiner Arbeit beginnt, kann am Ende mit eigenen Ergebnissen auftrumpfen und der erfolgreichen Abschlussarbeit steht nichts mehr im Weg.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Balzert, Helmut/Schäfer, Christian/Schröder, Marion/Kern, Uwe (2010)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten. Wissenschaft, Quellen, Artefakte, Organisation, Präsentation, Herdecke/Witten.</p>
<p><strong>Häder, Michael (2015)</strong>: Empirische Sozialforschung. Eine Einführung, Wiesbaden.</p>
<p><strong>Eisend, Martin/Kuß, Alfred (2017)</strong>: Grundlagen empirischer Forschung. Zur Methodologie in der Betriebswirtschaftslehre, Wiesbaden.</p>
<p><strong>Mayer, Horst Otto (2013)</strong>: Interview und schriftliche Befragung. Grundlagen und Methoden empirischer Sozialforschung, München.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie funktioniert das Zitieren im Vancouver-Stil?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-im-vancouver-stil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 May 2018 11:13:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5107</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer Medizin oder einen naturwissenschaftlichen Studiengang studiert, muss häufig beim wissenschaftlichen Schreiben nach dem Vancouver-Stil zitieren. Doch was versteht man darunter und wie verwendet man die Vancouver-Zitierweise richtig? Dieser Text bietet Dir dafür einen Überblick und zeigt, worauf es beim Zitieren und beim Erstellen des Literaturverzeichnisses ankommt. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Inhalt</p>
<ul>
<li><a href="#a1">Was kennzeichnet den&nbsp;Vancouver-Stil in der Masterarbeit?</a></li>
<li><a href="#a2">Worauf musst Du beim Literaturverzeichnis achten?</a></li>
<li><a href="#a3">Wie machst Du die bibliographischen Angaben im Vancouver-Stil?</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Unter dem Vancouver-Stil versteht man eine spezielle Zitierweise mit fortlaufenden Nummern, die vor allem in der Medizin und in den Naturwissenschaften verwendet wird. Entwickelt wurde sie 1978 im kanadischen Vancouver auf einer Wissenschaftskonferenz des International Comittee of Medical Journal Editors. Seitdem gilt der&nbsp;Vancouver-Stil als Grundlage für wissenschaftliche Fachverlage und Veröffentlichungen auf der ganzen Welt.</em></p>
<p><em>Wir erklären Dir anhand von vielen Beispielen, worauf Du beim Zitieren im Vancouver-Stil achten musst und inwiefern er sich von anderen <a href="/apa-harvard-deutsche-zitierweise/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zitiermethoden</strong></span></a> unterscheidet. Außerdem zeigen wir Dir, wie Du ein Literaturverzeichnis mit Nummern erstellst und welche Ausnahmefälle es gibt.</em></p>
<h2 id="a1">Was kennzeichnet den&nbsp;Vancouver-Stil in der Masterarbeit?</h2>
<p>Ähnlich wie beim System mit <a href="/fussnoten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fußnoten</strong></span></a> arbeitet man beim Vancouver-Stil mit fortlaufenden Nummern, die als Hinweise für die vollständigen Quellenbelege dienen. Allerdings sind die Nummern nicht hochgestellt und die dazugehörigen Fußnoten finden sich nicht am Seitenende wieder. Auch das <a href="/literaturverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a> unterscheidet sich wesentlich von anderen Zitierweisen.</p>
<p>Beim Vancouver Stil setzt Du direkt im Fließtext nach dem jeweiligen Zitat eine Nummer in runde Klammern, diese Nummern laufen mit ihrer Verwendung im Text fort. Erst im Literaturverzeichnis folgt dann die Zuordnung zur entsprechenden Quelle. Bezieht man sich bei einem Zitat auf Werke mehrerer Autoren stehen in den Klammern auch mehrere Nummern, abgetrennt mit einem Komma beziehungsweise einem Bindestrich.</p>
<p>Zitierst Du aus einem Werk häufiger, verwendest Du dafür immer dieselbe Nummer. Eckige Klammern kannst Du zusätzlich verwenden, diese sind aber dann kein Hinweis auf einen Quellenbeleg, sondern stehen für eine zusätzliche Erklärung oder ausführlichere Informationen, die ebenfalls im Literaturverzeichnis zu finden sind.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5110 size-full" title="Vancouver Zitierweise" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image1-2.jpg" alt="Vancouver Zitierweise" width="779" height="207" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image1-2.jpg 779w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image1-2-300x80.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image1-2-768x204.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image1-2-775x206.jpg 775w" sizes="(max-width: 779px) 100vw, 779px" /><br />
<em>Abb. 1: Dieses Beispiel zeigt, wie Du in einer wissenschaftlichen Arbeit die Nummern im Vancouver-Stil setzt.</em></p>
<h2 id="a2">Worauf musst Du beim Literaturverzeichnis achten?</h2>
<p>Beim Vancouver-Stil ordnet man&nbsp;das Literaturverzeichnis nicht alphabetisch, sondern numerisch. Daher wird diese Art zu Zitieren auch Nummernstil genannt. Die erste Zahl, die Du im Fließtext hinter ein Zitat gesetzt hast, entspricht dem ersten Quellenbeleg im Literaturverzeichnis. Diesem stellt man&nbsp;an dieser Stelle immer die zugehörige Ordinalzahl voran. Fortlaufend arbeitest Du so bei der Sortierung der Literaturangaben weiter.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5111 size-full" title="Literaturverzeichnis" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2-2.jpg" alt="Literaturverzeichnis" width="751" height="269" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2-2.jpg 751w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2-2-300x107.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image2-2-748x268.jpg 748w" sizes="(max-width: 751px) 100vw, 751px" /><br />
<em>Abb. 2: Die Quellenangaben ordnest Du im Literaturverzeichnis in der Reihenfolge, nach der Du Zitate in Deinem wissenschaftlichen Text verwendest.</em></p>
<p>Damit die Nummern im Fließtext mit denen im Literaturverzeichnis übereinstimmen, musst Du hier besonders akribisch vorgehen. Gerade wenn Du im Nachhinein Streichungen oder Ergänzungen vornimmst, können <a href="/haeufigste-fehler/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fehler</strong></span></a> passieren und sich die Reihenfolge verschieben. Dies immer wieder zu überarbeiten ist sehr zeitaufwendig. Daher ist es ratsam, dafür ein Literaturverwaltungsprogramm zu nutzen.</p>
<p>Wichtig ist aber immer, dass Du vor Abgabe Deiner wissenschaftlichen Thesis eine abschließende Kontrolle machst und noch einmal alle Nummern mit den zugehörigen Quellenbelegen abgleichst oder neu <a href="/layout-formatierung-masterarbeit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>formatierst</strong></span></a>.&nbsp;Wenn du dir&nbsp;lieber helfen lassen willst, ist außerdem ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lektorat der Masterarbeit</strong></span></a> eine gute Unterstützung beim&nbsp;Schreiben der Abschlussarbeit im&nbsp;Vancouver-Stil.</p>
<h2 id="a3">Wie machst Du die bibliographischen Angaben im Vancouver-Stil?</h2>
<p>Im Literaturverzeichnis nennst Du zum ersten Mal Deine Quellenbelege mit allen bibliographischen Angaben. Auch hierfür hat die Konferenz in Vancouver genaue Richtlinien erarbeitet. Nach der Ordinalzahl folgen in dieser Reihenfolge:</p>
<p>Autorenname(n). Titel. Auflage. Verlagsort; Verlag; Erscheinungsjahr.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5112 size-full" title="bibliographischen Angaben im Vancouver Style" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image3-1.jpg" alt="bibliographischen Angaben im Vancouver Style" width="705" height="63" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image3-1.jpg 705w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image3-1-300x27.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image3-1-694x62.jpg 694w" sizes="(max-width: 705px) 100vw, 705px" /><br />
<em>Abb. 3: In welcher Reihenfolge die bibliographischen Angaben geordnet werden, erklärt dieses Beispiel aus einem <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.mh-hannover.de/fileadmin/zentrale_einrichtungen/bibliothek/datasets/dateien_allgemein/pdf/zitierregeln_mhh.pdf" rel="nofollow">Informationsblatt der Medizinischen Hochschule Hannover</a></span></strong>.</em></p>
<p>Mit Punkten trennt man dabei jeweils die zentralen bibliographischen Informationen ab, wie den Autor und den Titel. Auch schließt jeder Quellenbeleg mit einem Punkt. Ein <strong><span style="text-decoration: underline;">Semikolon oder Komma</span> </strong>kann man setzen, wenn Angaben zusammengehören, wie der Name und der Ort des Verlags und das Jahr, in dem das Werk erschienen ist. Auch bei mehreren Autoren trennt man mit einem Komma.</p>
<p>Den Autor nennst Du immer zuerst mit dem Nachnamen, den Vornamen kürzt du mit dem ersten Buchstaben ab. Dazwischen setzt man&nbsp;kein Komma, sondern lediglich ein Leerzeichen.</p>
<p>Weil man in der Medizin und in den Naturwissenschaften oftmals aus Aufsätzen aus Fachzeitschriften oder Sammelbänden zitiert, ist es zusätzlich notwendig die Heftnummer und die Seitenzahlen zu nennen, auf denen der Text erschienen ist. Diese bibliographische Angabe setzt man ganz ans Ende des Quellenbelegs, abgetrennt mit einem Doppelpunkt und mit einem Bindestrich zwischen beiden <a href="/seitennummerierung/"><strong>Seitenzahlen</strong></a>.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-5113 size-full" title="Artikel aus einer Fachzeitschrift richtig zitieren" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image4-1.jpg" alt="Artikel aus einer Fachzeitschrift richtig zitieren" width="719" height="76" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image4-1.jpg 719w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image4-1-300x32.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/04/image4-1-710x75.jpg 710w" sizes="(max-width: 719px) 100vw, 719px" /><br />
<em>Abb. 4: Dieses Beispiel aus einem <a href="https://www.mh-hannover.de/fileadmin/zentrale_einrichtungen/bibliothek/datasets/dateien_allgemein/pdf/zitierregeln_mhh.pdf" rel="nofollow">I<span style="text-decoration: underline;"><strong>nformationsblatt der Medizinischen Hochschule Mannheim</strong></span></a> zeigt, wie man einen Artikel aus einer Fachzeitschrift richtig zitiert.</em></p>
<p><i>Wenn Du für eine wissenschaftliche Arbeit mit dem&nbsp;Vancouver-Stil arbeiten sollst, ist ein einheitliches Vorgehen unerlässlich. Für die bibliographischen Angaben gibt es strenge Regeln und bei den vielen verwendeten Nummern kann schnell etwas durcheinanderkommen. Empfohlen wird daher die Verwendung eines Literaturverwaltungsprogramms, das die Nummerierung automatisch anpasst.&nbsp;</i></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tipps zur Typographie- und Gestaltung der Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/typographie-gestaltung-tipps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2018 10:37:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4988</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie man die gängigen Textverarbeitungsprogramme richtig nutzt, weiß mittlerweile fast jeder. Aber was sind die kleinen Details bei einer Formatierung, auf die es ankommt? Worauf muss man achten und welche Fehler sollte man lieber vermeiden? Wir sind den wichtigsten Fragen nachgegangen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#rolle">Die Rolle von Gestaltung&nbsp;und Typographie in der&nbsp;Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#makrotypographie">Makrotypographie</a>
<ul>
<li><a href="#satzspiegel">Satzspiegel</a></li>
<li><a href="#textausrichtung">Textausrichtung</a></li>
<li><a href="#zeilenabstand">Zeilenabstand</a></li>
<li><a href="#ueberschrift">Überschrift</a></li>
<li><a href="#absatz">Absatz</a></li>
<li><a href="#seitennummern">Seitennummern</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#mikrotypographie">Mikrotypographie</a>
<ul>
<li><a href="#schriftfamilie">Schriftfamilie und Schriftschnitt</a></li>
<li><a href="#schriftgroesse">Schriftgröße</a></li>
<li><a href="#sonstiges">Sonstiges</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Wie man Word, Pages und andere Textverarbeitungsprogramme benutzt, weiß mittlerweile jedes Kind. Außerdem wird die Typographie in der Masterarbeit nicht bewertet. Wozu sollte man sich da groß mit der Frage der Gestaltung beschäftigen, vor allem, wenn man seine Arbeit in Psychologie schreibt, und nicht in Grafikdesign?</em></p>
<p><em>Die Antwort könnte überraschen: Man sollte es für den Prüfer tun. Der <a href="/betreuer/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Betreuer</span></strong></a>&nbsp;ist schließlich derjenige, welcher tausende von Seiten lesen und begutachten muss. Er ist derjenige, der sich entweder über gute Lesbarkeit freut oder über eine miserable Gestaltung ärgert. Und das wiederum kann sich auf die Akzeptanz des Inhalts übertragen oder sogar die <a href="/note/"><strong>Note</strong></a> beeinflussen. Worauf muss man also achten?</em></p>
<h2 id="rolle">Die Rolle von Gestaltung&nbsp;und Typographie in der&nbsp;Masterarbeit</h2>
<p>Je leichter ein Text zu lesen ist, desto einfacher kann man sich auf den Inhalt konzentrieren. Im Umkehrschluss gilt: Ist die Masterarbeit typographisch schlecht gestaltet und wirkt sie ästhetisch nicht ansprechend, dann erschwert sich automatisch die Lesbarkeit. Hier stellt sich logischerweise die Frage: Sollte man die Standard-Vorschriften (Times New Roman, Schriftgröße 12, linksbündig etc.) streng einhalten, um ja nichts falsch zu machen? Oder geht die Masterarbeit auf diese Art und Weise&nbsp;unter? Und: Findet eine wissenschaftliche Arbeit mit einer auffälligen Typographie womöglich mehr Beachtung?</p>
<p>Wie so oft gilt auch hier: Finde die goldene Mitte. Man kann sich durchaus vom grauen Einheitsbrei abheben und mit einer individuellen, spannenden Lösung punkten. Und wenn die Gestaltung auch noch den Inhalt unterstützt, dann hat man wirklich alles richtiggemacht.</p>
<h2 id="makrotypographie">Makrotypographie</h2>
<p>Bei der Makrotypographie geht es um den optischen Gesamtkomplex, mit Form&nbsp;und Textgestaltung. Die typographische Gestaltung der Masterarbeit beginnt mit der Entscheidung für einseitigen oder zweiseitigen Druck. Danach kann man zur Seitengestaltung übergehen.</p>
<h3 id="satzspiegel">Satzspiegel</h3>
<p>Beim Einstellen des Satzspiegels werden die Seitenränder und somit die Zeilenlänge festgelegt. Achtung: Ist die Zeile zu lang oder zu kurz, ermüden die Augen sehr schnell. Die optimale Zeilenlänge liegt bei 50 bis 80 Zeichen pro Zeile, abhängig von Schriftart und -größe.</p>
<p>Idealerweise sollten sich die Proportionen des Satzspiegels am Goldenen Schnitt orientieren (vgl. Wünsch 2015: 217). Dafür gibt es eine einfache Daumenregel: Die Festlegung der Ränder bei zweiseitigem Druck kann nach der Relation 2:3:4:6 erfolgen (links 2 cm, oben 3 cm, rechts 4cm und unten 6cm). Auch Kopf- und Fußzeilen werden innerhalb dieser Fläche angebracht. Ist ein größerer Rand für eventuelle Verbesserungen des Prüfers&nbsp;Pflicht, so kannst Du diese Regel leider nicht einhalten.</p>
<h3 id="textausrichtung">Textausrichtung</h3>
<p>Bei der Textausrichtung hat man die Wahl zwischen linksbündig, rechtsbündig, zentriert oder Blocksatz. Bei wissenschaftlichen Arbeiten ist es jedoch üblich, Textkörper und Zitate in Blocksatz zu halten, <a href="/fussnoten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fußnoten</strong></span></a>, <a href="/literaturverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a>&nbsp;und Texte in <a href="/tabellen-grafiken-erstellen/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Tabellen und Grafiken</span></strong></a> linksbündig. Beim Blocksatz sollte man aufpassen, dass keine „Löcher“ im Text entstehen. Diese zerreißen den Satzspiegel, der Text wirkt unruhig und unschön. Um dies zu umgehen, sollte man die Silbentrennung verwenden.</p>
<h3 id="zeilenabstand">Zeilenabstand</h3>
<p>Was den Zeilenabstand angeht, so sollte dieser ungefähr im Bereich von 110% bis 130% der Zeichenhöhe liegen (in MS-Word auch als 1,1-fach oder 1,3-fach bezeichnet). Man sollte sich aber immer an der Zeilenlänge orientieren: Je mehr Zeichen eine Zeile enthält, desto größer sollte der Zeilenabstand sein.</p>
<h3 id="ueberschrift">Überschrift</h3>
<p>Überschriften sind dazu da, den Text in Abschnitte zu gliedern. Sie sollten gleich erstellt&nbsp;sein – gleiche Schriftart, gleiche Schriftgröße im gesamten Dokument. Dasselbe gilt auch für Unterüberschriften. Bei einer Masterarbeit, die ja per se umfangreicher ist, werden Hauptüberschriften immer auf einer neuen rechten Seite begonnen.<br />
Da Überschriften Bestandteil des folgenden Textes sind, sollte es optisch ersichtlich sein: Der Abstand zum vorangehenden Absatz sollte größer sein als der zum folgenden Text.</p>
<h3 id="absatz">Absatz</h3>
<p>Für die kleinteilige Strukturierung des Textes sorgen die Absätze. Bei der Gestaltung des Absatzes kann man sich zwischen zwei Varianten entscheiden: Entweder man trennt zwei Absätze durch eine Leerzeile (oder einen größeren Zeilenabstand) oder man nutzt den Einzug, d.h. die erste Zeile des neuen Absatzes beginnt nach rechts versetzt. Auch hier heißt es: Konstant bleiben und die gewählte Variante beibehalten.</p>
<h3 id="seitennummern">Seitennummern</h3>
<p>Bei zweiseitigem Druck beginnt die <a href="/seitennummerierung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Seitennummerierung</span></strong></a> immer auf einer rechten Seite, so dass die rechten Seiten immer eine ungerade und die linken Seiten eine gerade Seitennummer haben. Die Seitennummern gehören entweder in den Fuß- oder Kopfsteg. Bei umfangreichen Arbeiten kann zusätzlich zur Seitennummer die Überschrift des Kapitels mit angegeben werden (vgl. Rüdinger 2011: 14).</p>
<h2 id="toc_8">Mikrotypographie</h2>
<p>Bei der Mikrotypographie geht es um die Schrift – um Lesbarkeit und Ästhetik. Wenn es vom Prüfer keine strikten Vorgaben gibt, was die Schriftwahl angeht, muss die Masterarbeit nicht unbedingt in Times New Roman und Arial geschrieben werden. Es gibt tatsächlich andere und schönere<strong> <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.myfonts.com/" rel="nofollow">Schrift-Varianten</a></span></strong> auch für kleines Geld oder sogar umsonst.<br />
Entscheidet man sich für eine Alternativschrift, dann sollte man einiges beachten. In erster Linie sollte die Schrift dem Leser dienen, also lesefreundlich sein und somit die Aufnahme der Informationen so leicht wie möglich machen. Für den Fließtest eignen sich bei gedruckten Texten am besten Serifenschriften. Überschriften können gern in serifenloser Schrift gehalten sein. Auch hier ist es wichtig, konstant zu bleiben und nicht zwischen unterschiedlichen Schriften hin- und herzuspringen.</p>
<h3 id="schriftfamilie">Schriftfamilie und Schriftschnitt</h3>
<p>Die Schriftfamilie ist das, was wir umgangssprachlich als „Schrift“ oder „Schriftart“ bezeichnen (Times New Roman, Arial, Calibri etc.). Zu einer Schriftfamilie gehören verschiedene Schriftschnitte (fett, kursiv, light, condensed etc.). Bei der Gestaltung der Typographie in der Masterarbeit sollte man darauf achten, dass bei einer selbst gewählten Schriftfamilie ausreichend viele verschiedene Schriftschnitte vorhanden sind, welche man in der Arbeit für unterschiedliche Zwecke einsetzen kann. Man sollte allerdings im Fließtext nicht zwischen mehreren Schriftfamilien wechseln, das selbe gilt auch für die Überschrift.</p>
<p>Dem typografischen Laien sei geraten, von Experimenten abzusehen und sich lieber an die Profis zu wenden, so wie man für den Textteil immer ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Lektorat der Masterarbeit</span></strong></a> hinzuziehen sollte.</p>
<h3 id="schriftgroesse">Schriftgröße</h3>
<p>Oft wird für wissenschaftliche Texte eine Schriftgröße von 12 Punkt (pt) für den Fließtext, 14 pt für die Unterüberschrift und 16 pt für Überschriften empfohlen. Dies ist, zugegebenermaßen, wirklich groß. Im Grunde reichen 10 pt für den Fließtext, allerdings sind hier die Besonderheiten der gewählten Schriftfamilie zu beachten. Ein Probeausdruck bringt Klarheit.</p>
<h3 id="sonstiges">Sonstiges</h3>
<p>Zur Mikrotypographie gehört ebenfalls die Gestaltung von Hervorhebungen, Sonderzeichen, Fußnoten, Abkürzungen und Übersichten. Dies hier auszuführen, würde jedoch den Rahmen sprengen. Wertvolle Informationen dazu findet man zum Beispiel auf dem <a href="https://home.uni-leipzig.de/schreibportal/typographie/" rel="nofollow"><strong><span style="text-decoration: underline;">Schreibportal der Universität Leipzi</span></strong>g</a>. Hier gibt es unter anderem auch Übungsaufgaben, mit denen man sein Wissen schließlich testen kann. Über das richtige Gestalten und <a href="/layout-formatierung-masterarbeit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Formatieren</strong></span></a> einer wissenschaftlichen Arbeit bietet außerdem auch die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.fk-reha.tu-dortmund.de/fk13/de/Aktuelles/Aktuelles_zum_Studium/Bachelorarbeit/Layout_am_PC_Hoffmann.pdf" rel="nofollow">Technische Universität Dortmund eine Zusammenfassung</a></strong></span>. Dieses Handout zielt dann auf das Arbeiten in Word und hilft, so manche typographische Hürde mit Leichtigkeit zu nehmen.</p>
<p><em>Die Rolle der Typographie in der&nbsp;Masterarbeit sollte also nicht unterschätzt werden. Um die häufigsten Fehler bei der Gestaltung einer wissenschaftlichen Hausarbeit zu vermeiden, sollte man sich folgende Fragen stellen: Habe ich den Satzspiegel so eingestellt, dass der Text keine überlangen Zeilen aufweist? Habe ich bei zweiseitigem Druck berücksichtigt, dass sich linke und rechte Ränder auf linken und rechten Seiten unterscheiden? Habe ich Textelemente konsequent formatiert? Ist die Schrift gut lesbar? Habe ich alle Übersichten&nbsp;und Abbildungen beschriftet und nummeriert? Wenn man all diese Fragen mit „ja“ beantwortet hat, dann ist man auf der sicheren Seite und kann seine Arbeit mit ruhigem Gewissen in den Druck schicken.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Rüdinger, Philipp C. (2011)</strong>: Typografische Gestaltung einer wissenschaftlichen Arbeit, Version 1.3., Hannover.</p>
<p><strong>Wünsch, Carsten (2015)</strong>: Typographie für wissenschaftliche Arbeiten in: Propädeutik für Studierende der Kommunikationswissenschaft, Bamberg.</p>
<p><strong>Hoffmann, Klemens (2013)</strong>: Layout einer wissenschaftlichen Arbeit am PC mit Word 2010-2013 für Windows &amp; Macintosh, Dortmund.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Forssman, Friedrich/de Jong, Ralf (2014)</strong>: Detailtypografie, 5. Aufl. Mainz.</p>
<p><strong>Willberg, Hans Peter/Forssman, Friedrich (2005)</strong>: Lesetypografie, 4., überarb. Aufl. Mainz.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Quelleninterpretation schreiben: Ein Wegweiser</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/quelleninterpretation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 May 2018 09:51:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=5042</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jeder Student der Geschichtswissenschaft muss sie beherrschen, sie gehört zum Grundrüstzeug des Historikers: die Quelleninterpretation. Doch worauf muss man hier achten, was gehört alles in eine Interpretation und wie geht man beim Schreiben am besten vor? Wir geben Tipps und zeigen step-by-step wie man eine Quelleninterpretation verfasst.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/quelleninterpretation/">Eine Quelleninterpretation schreiben: Ein Wegweiser</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#quellen">Quelleninterpretation und Quellen in der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#frage">Ohne Frage keine Quelle</a></li>
<li><a href="#erster">Erster Schritt: Bestimmung des Quellenwertes</a></li>
<li><a href="#zweiter">Zweiter Schritt: Was steht eigentlich drin?</a></li>
<li><a href="#dritter">Dritter Schritt: Wie lässt sich die Quelle historisch einordnen?</a></li>
<li><a href="#vierter">Vierter Schritt: Die Einzelinterpretation in der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><i>Gerade in Zeiten von Fake News und alternativen Fakten ist es besonders wichtig, zu untersuchen, wo Informationen eigentlich herkommen. Wie sieht meine Quelle aus? Wer steckt dahinter? Welchen Hintergrund hat der Autor und welche Ziele könnte er verfolgen? Sind die Informationen, die er liefert, nachprüfbar? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich Historiker jedoch nicht erst, seit über das Internet fast jeder Inhalt in die ganze Welt hinaustragen werden kann. Quelleinterpretationen sind schon lange methodisch ausgearbeitet. Nur wer eine Quelle richtig einordnen kann, kann auch die richtigen Schlüsse ziehen und korrekt&nbsp;<strong><a href="/wissenschaftliches-arbeiten/"><span style="text-decoration: underline;">wissenschaftlich arbeiten</span></a></strong>. Wie man eine gute Quelleninterpretation schreibt und was dabei zu beachten ist, zeigt dieser Artikel.</i></p>
<h2 id="quellen">Quelleninterpretation und Quelle in der Masterarbeit</h2>
<p>Eine Quelleninterpretation geht über das bloße Lesen und Herausfiltern der tatsächlichen Inhalte einer Quelle hinaus. Vielmehr steht hier das Analysieren und Bewerten der Quelle im Vordergrund – das sprichwörtliche „Zwischen den Zeilen lesen“ also.</p>
<p>Doch nicht jede Quelle ist gleich. Man unterscheidet zwischen Primärquellen und Sekundärquellen. Als Primärquelle muss jegliche Art von historischer Hinterlassenschaft angesehen werden, die uns unmittelbar überliefert ist. Dazu zählen beispielsweise Briefe, Ausgrabungsfunde (z.B. Vasen, Münzen oder Waffen) sowie Urkunden. Als Sekundärquellen bezeichnet man hingegen alle Quellen, die nicht direkt überliefert sind. Geschichtsschreibung, Biografien und Zeitungsartikel der historischen Zeit können Sekundärquellen sein. Aber Vorsicht: Häufig werden die Begriffe Sekundärquelle und Sekundärliteratur sowie Quelle im Allgemeinen und Literatur synonym verwendet, obwohl sie unterschiedliche Bedeutung haben bzw. haben können.</p>
<h2 id="frage">Ohne Frage keine Quelle</h2>
<p>Wann ist ein historischer Text aber nur ein alter Text und wann wird er zur Quelle? Wann wird eine Münze vom Zahlungsmittel zur Quelle und eine Vase vom antiken Dekostück zur Quelle? Dies ist tatsächlich zunächst keine Frage der Qualität oder Relevanz eines historischen Dokumentes. Erst in dem Moment, indem man einen alten Text oder eine andere historische Hinterlassenschaft zur Beantwortung einer historischen Fragestellung heranzieht, wird er zu einer Quelle.</p>
<p>Da heißt für die Quelleninterpretation, dass man zuerst eine geeignete <a href="/fragestellung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fragestellung</span></strong></a> und erst dann eine Quelle dazu suchen sollte. Hier sollte man die Hilfe der&nbsp;<a href="/betreuer/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Betreuer</span></strong></a> in Anspruch nehmen, da viele Studierende nicht genau wissen, welche Quellen sie verwenden oder wo sie diese finden können. Dozenten haben hier einen besseren Überblick und können auf Quellen, die in Frage kommen, hinweisen.</p>
<h2 id="erster">Erster Schritt: Bestimmung des Quellenwertes</h2>
<p>Im ersten Schritt gilt es natürlich die Eckdaten und die bibliographischen Angaben des Autors oder Produzenten der vorliegenden Quelle zusammenzufassen. Am besten funktioniert das mit den 5 W-Fragen: Wer? Wann? Wo? Wie? Warum?</p>
<p>Dazu gehört selbstverständlich in erster Linie die Frage nach der Art der Quelle (s.o.) und ihrer <a href="/der-aufbau-einer-masterarbeit/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Gliederung</span></strong></a> sowie nach dem Autor und dem Erscheinungsjahr und -ort. War der Autor Augen- oder Zeitzeuge oder hat er seine Informationen von Dritten? Welchen gesellschaftlichen Stand, welche Bildung und welchen Beruf hatte er? An wen war der Text ursprünglich gerichtet? Wurde der Text ohne äußeren Zwang verfasst oder handelt es sich um eine Auftragsarbeit? Je mehr Informationen zum Rahmen des Dokuments gesammelt werden können, desto besser. Auch Faktoren wie die Wortwahl und der <a href="/wissenschaftlicher-schreibstil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Schreibstil</span></strong></a> dürfen hier schon durchaus untersucht werden, wenn sie sofort ins Auge stechen. Sobald man diese ersten formalen Informationen herausgefiltert hat, geht es an die inhaltliche Analyse.</p>
<h2 id="zweiter">Zweiter Schritt: Was steht eigentlich drin?</h2>
<p>Um alles aus einer Quelleninterpretation herausholen zu können, muss man natürlich zunächst verstehen, was darin gesagt wird und den <a href="/rote-faden/"><strong><span style="text-decoration: underline;">roten Faden</span></strong></a> finden. Welche Thesen werden aufgestellt, welche Aussagen gemacht? Ist der Gedankengang logisch aufgebaut, in sich schlüssig und wird nachvollziehbar argumentiert? Oder wirkt der Text emotional oder sogar wirr? Welche Schlüsselwörter weist der Text auf?</p>
<p>Praktisch für die Bestimmung des Quelleninhalts kann es sein, wenn man Überschriften für Textabschnitte findet und die Quelle so für sich selbst gliedert. Eine Gliederung des Textes ist außerdem besser, als eine inhaltliche Paraphrase, die eine Quelleninterpretation ja niemals sein sollte.</p>
<p>Man merkt es bereits: Die inhaltliche Analyse einer Quelle kann eine zeitaufwändige Aufgabe sein, bei der man sich schnell in kleinsten Details verliert. Deshalb ist es wichtig, von vornerein mit einer konkreten Fragestellung einen klaren Fokus zu setzen. Wenn man weiß, was man eigentlich herausfinden möchte, fällt es leichter, die wesentlichen Faktoren herauszufiltern und weniger Wichtiges nur am Rand zu bemerken.</p>
<h2 id="dritter">Dritter Schritt: Wie lässt sich die Quelle historisch einordnen?</h2>
<p>Wenn man geklärt hat, was im Text gesagt wird und wie das Gesagte auf den Leser wirkt, lässt sich die Quelle in den großen Gesamtkontext einordnen. Je nachdem, unter welchen Gesichtspunkten man die Quelle bearbeiten will, verschiebt sich natürlich auch die Gewichtung der einzelnen Elemente der Quelleninterpretation. Wenn Aussagen des Autors faktisch falsch sind, sollte man sich fragen: Handelt es sich hierbei um schlichtes Unwissen oder sollte der Leser bewusst in die Irre geführt werden? Welche Intention könnte der Autor damit verfolgen?</p>
<p>Nur mit einem ausführlichen Hintergrundwissen lassen sich die Ergebnisse der Quellenanalyse richtig deuten. Dafür sollte man eine <a href="/literatursuche/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturrecherche</strong></span></a> von Sekundärliteratur in Form von Kommentaren zur Quelle, Zeitschriften und Sammelbandbeiträgen und Monografien hinzuziehen.</p>
<p>Aber natürlich sollte man auch herausfinden, wie die Quelle zum Beispiel im Verhältnis zu anderen vergleichbaren Materialien steht? Parallelquellen zu finden ist deshalb zentral für die Quelleninterpretation. Betreuer oder Dozenten können auch dabei im Vorgespräch helfen und auf interessante Quellen hinweisen. Auch in der Forschungsliteratur findet man überdies Hinweise auf etwaige Parallelquellen.</p>
<p>Um die historischen Umstände zu verstehen, sind Informationen zu jedem Detail der Quelle in jedem Fall sehr wichtig. Vieles, was einem heutzutage vielleicht komisch vorkommt, war zu einer anderen Zeit ganz normal und ist mehr der Epoche als dem individuellen Autor anzulasten (vgl. Rohr 2015:19).</p>
<h2 id="vierter">Vierter Schritt: Die Einzelinterpretation in der Masterarbeit</h2>
<p>Nun geht es an das Herzstück der Quelleninterpretation, die Einzelinterpretation. Sie stellt in einer Masterarbeit den <a href="/hauptteil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hauptteil</strong></span></a> dar. Nun deutet man&nbsp;die Informationen, die man in der Quelle gefunden hat. Anschließend macht man sich daran aufzuzeigen, wie glaubwürdig die Aussagen sind, die man in der Quelle gefunden hat. Das tut man, indem man sie mit Parallelquellen und der Sekundärliteratur vergleicht.</p>
<p>Anschließend geht man in die Quellenkritik über, die man jedoch auf das beschränken kann, was man selbst leisten kann. Eine Überprüfung der Echtheit der Quelle anhand des Papiers oder ähnliches ist einem Studierenden in den meisten Fällen natürlich nicht möglich. Nichtsdestotrotz kann man die Expertise von Hilfswissenschaften zu Rate ziehen. In der Forschungsliteratur kann man nachlesen, ob es diesbezüglich wichtige Details zu berücksichtigen gibt.</p>
<p>Was hingegen möglich ist, ist beispielweise die Analyse von Widersprüchen und unterschiedlichen Positionen in Parallelquellen und die grundsätzliche Berücksichtigung der Forschung.</p>
<p>Schließlich gilt es, das Ergebnis, zu dem man gekommen ist, zu bewerten: Kann man die Frage, die man sich selbst gestellt hat, beantworten, oder nicht? Wenn ja&nbsp;kann man die Frage beantworten und ein Ergebnis formulieren. Ist das nicht der Fall, muss die Frage weiterhin offen bleiben. Bei dieser Schwierigkeit für&nbsp;<a href="/wissenschaftliches-schreiben-und-formulieren/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>wissenschaftliches Schreiben</strong></span></a> kann übrigen auch ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><strong><span style="text-decoration: underline;">Lektorat einer&nbsp;Masterarbeit</span></strong></a> gute Dienste leisten.</p>
<p><em>Mit den richtigen Fragen im Hinterkopf und dem Augenmerk auf das große Ganze lässt sich problemlos eine gute und vor allem hilfreiche Quelleninterpretation schreiben. Besonders Historiker sind auf zuverlässige Quellen angewiesen. Schließlich gibt es für die meisten Ereignisse keine Zeitzeugen, sodass man zur Rekonstruktion der Vergangenheit auf Textquellen zurückgreifen muss. Wer weitere Informationen und Tipps rund um das Thema Quelleninterpretation und Quellenkritik sucht, wird zum Beispiel bei der <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.uni-kassel.de/fb05/uploads/media/Anleitung_zur_Quellenkritik_und_Quelleninterpretation_05.pdf" rel="nofollow">Universität Kassel</a> </span></strong>oder der <a href="https://www.geschichte.uni-rostock.de/storages/uni-rostock/Alle_PHF/HI/Studium/Starthilfe/Downloadbereich/28_Kurzschema_Quellenkritik.pdf" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Universität Rostock</strong></span></a>&nbsp;fündig.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Rohr, Christian (2015)</strong>: Historische Hilfswissenschaften: Eine Einführung, Stuttgart.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Pandel, Hans-Jürgen (2000)</strong>: Quelleninterpretation: die schriftliche Quelle im Geschichtsunterricht, Frankfurt am Main.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dafür gibt es die eidesstattliche Erklärung</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/eidesstattliche-erklaerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 09:59:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4968</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftliches Arbeiten stützt sich immer auf die Forschung anderer. Nur wer die bestehende Forschung kennt und sie in die eigene einbindet, kann zu sinnvollen Forschungsergebnissen kommen. Dass man dabei aber selbstständig gearbeitet hat und fremdes Wissen kennzeichnet, versichert an der Hochschule jeder Student mit einer eidesstattlichen Erklärung, die er seiner Masterarbeit beilegt. Wie man diese schreibt und was man dabei berücksichtigen muss, erklären wir in diesem Artikel.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#was">Was ist eine eidesstattliche Erklärung?</a></li>
<li><a href="#redlich">Wissenschaft: möglichst redlich und überprüfbar</a></li>
<li><a href="#quellen">Sorgfältig mit Quellen umgehen: Auch inhaltlich ein Gewinn</a></li>
<li><a href="#urheberrecht">Urheberrechtsverletzung: Kein Kavaliersdelikt</a></li>
<li><a href="#plagiat">Was gilt als Plagiat in einer Masterarbeit?</a></li>
<li><a href="#erklaerung">Eine eidesstattliche Erklärung schreiben: So geht’s!</a></li>
<li><a href="#ehrenwoertlich">Eidesstattlich ist nicht ehrenwörtlich!</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Wissenschaftliches Arbeiten, egal welcher Fachdisziplin, stützt sich immer auf die Aussagen&nbsp;anderer. Mit der Betonung auf „stützen“: Es geht schließlich nicht nur darum, aus den Erkenntnissen anderer das Eigene zusammenzuflicken, sondern fremdes Wissen zu nutzen, um eigene Erkenntnisse zu einer&nbsp;ausgewählten <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fragestellung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fragestellung</strong></span></a> zu gewinnen. Kurz: Eine eigenständige Leistung zu erbringen. Das versichert man in der sogenannten eidesstattlichen Erklärung in einer Masterarbeit.</em></p>
<h2 id="was">Was ist eine eidesstattliche Erklärung?</h2>
<p>Zunächst einmal ist die Erklärung ein offizielles Dokument, das der Verfasser unterschreibt. Er bestätigt damit, dass er die Arbeit eigenständig und ohne fremde Hilfe verfasst hat und alle verwendeten Quellen angegeben hat. Das ist in der Regel nur bei der Masterarbeit und anderen Abschlussarbeiten&nbsp;nötig – obwohl natürlich auch Hausarbeiten diese Bedingungen berücksichtigen müssen. Es ist die wichtigste formale Vorschrift einer jeden wissenschaftlichen Arbeit (vgl. Heesen 2014: 50).</p>
<p>Jede Hochschule stellt eigene Vorlagen zu Verfügung, die den genauen Wortlaut der Eidesstattlichen Erklärung bzw. Eidesstattlichen Versicherung angeben. Daher sollte jeder Verfasser diese Vorgaben der Universität oder Fachhochschule einhalten. Man findet sie häufig in den Prüfungsordnungen des eigenen Studiengangs.</p>
<p>Variieren können diese Vorgaben etwa darin, wo genau sie stehen, ob sie eine Gliederungs- und <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/seitennummerierung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Seitennummer</span></strong></a> haben und inwiefern sie in die Arbeit eingebunden sind oder als gesondertes Dokument abgegeben werden sollen.</p>
<h2 id="redlich">Wissenschaft: möglichst redlich und überprüfbar</h2>
<p>Die Versicherung der Eigenständigkeit weist daraufhin, wie ernst und wichtig man als Verfasser seinen Umgang mit fremden Quellen nehmen sollte. Schließlich ist jeder direkt oder indirekt übernommene Gedanke oder jedes Zitat zu kennzeichnen, Stichwort „Redlichkeit in der Wissenschaftskommunikation“ (Rettig 2017:76).</p>
<p>Aber es ist auch aus inhaltlichen Gründen wichtig. Schließlich führt jeder wissenschaftliche Text eine bereits laufende Diskussion, in der Ergebnisse und Erkenntnisse erarbeitet wurden, fort (vgl. Steinhoff 2009:167) und ist auf diese angewiesen. Gerade deshalb ist unbedingt erforderlich, zwischen eigenem und fremdem Gedankengut zu trennen.</p>
<p>Das heißt, dass alle Aussagen belegt sein müssen, ansonsten gelten sie als Einschätzungen des Autors. Das muss vollständig, korrekt und entsprechend einer einheitlichen, etablierten <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-zitierweise-zitation/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zitierweise</strong></span></a>&nbsp;geschehen – es geht auch darum, dass der Leser verwendete Quellen schnell und einfach nachschlagen kann, um das <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/thema/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Thema</span></strong></a> selbst weiter zu bearbeiten. Der Verfasser leistet somit „einen Beitrag für die Vernetzung des vorhandenen Wissens“ (Heesen 2014:19). Lesern muss es immer möglich sein, sämtliche getroffenen Aussagen und <span style="text-decoration: underline;"><strong>Hypothesen</strong></span> überprüfen zu können.</p>
<h2 id="quellen">Sorgfältig mit Quellen umgehen: Auch inhaltlich ein Gewinn</h2>
<p>Es gilt im Übrigen auch die wissenschaftliche Qualität der ausgewählten Quellen zu berücksichtigen, da Aussagen, die sich auf fragwürdige Quellen stützen, die Qualität der eigenen Arbeit mindern können (vgl. ebd.). Zudem sollte <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftliches-arbeiten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>wissenschaftliches Arbeiten</strong></span></a> eine eigenständig erbrachte Leistung des Studierenden darstellen. Nur durch die Angabe von zitierten Stellen ist es möglich, dass andere überprüfen können, inwiefern der Verfasser selbstständig gearbeitet hat (vgl. Kollmann 2016:81).</p>
<p>Aber was an der eigenen Arbeit muss Eigenleistung sein, wo kann man sich Unterstützung holen? Grundsätzlich gilt, dass das&nbsp;Gegenlesen&nbsp;durch Freunde und Kommilitonen und das professionelle <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><strong><span style="text-decoration: underline;">Lektorate der Masterarbeit</span></strong></a> legal sind. Das gleich gilt für Leistungen der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/betreuer/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Betreuer</span></strong></a>, während die Arbeit inhaltlich natürlich selbstständig verfasst sein muss.</p>
<h2 id="urheberrecht">Urheberrechtsverletzung: Kein Kavaliersdelikt</h2>
<p>Plagiate – die „unrechtmäßige Aneignung von Erkenntnissen anderer durch Übernahme von Textmaterial oder Gedankengut“ (Rettig 2017:77) sind kein „Kavaliersdelikt“ (Lamker 2011:16), auch wenn die Anonymität und die Möglichkeiten des Internets sie immer einfacher machen (Andermann 2006:77).</p>
<p>Sie verletzen das Urheberrecht. Werden sie aufgedeckt, kann die eigene Prüfungsleistung auch rückwirkend aberkannt werden, ebenso wie verliehene akademische Grade (z. B. Dipl.-Ing., B.Sc., M.Sc.). Die genauen Regelungen hierzu sind in den jeweiligen Prüfungsordnungen festgelegt. Im Wiederholungsfall können zudem hohe Bußgelder verhängt werden (vgl. Lamker 2011:16), sollte ein Plagiat bei einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Plagiatsprüfung</span></strong></a> gefunden werden.</p>
<h2 id="plagiat">Was gilt als Plagiat in einer Masterarbeit?</h2>
<p>Wer die eidesstattliche Erklärung unterzeichnet, sollte sich bewusst sein, was alles als Plagiat gilt. Nicht nur direkte Zitate, zu denen keine Quelle angegeben wird, zählen. Auch wenn man fremde Gedankengänge unbelegt in eigenen Worten wiedergibt oder sie übersetzt, gilt dies als Plagiat. Wenn man&nbsp;bei Zitaten von Zitaten nicht die ursprüngliche Quelle nennt oder beleglos Metaphern u.ä. übernimmt, ist das ebenfalls ein Plagiat. Häufig entstehen Plagiate aber auch aus Nachlässigkeit oder falsche Quellenangaben (vgl. Rettig 2017:77).</p>
<p>Ausführliche Informationen zum Urheberrecht im Wissenschaftsbetrieb finden sich in einem <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.urheberrecht.uamr.de" rel="nofollow">Papier der „Arbeitsgruppe Urheberrecht“</a></strong></span> der Universitätsallianz Metropole Ruhr. Auch die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://plagiat.htw-berlin.de" rel="nofollow">Übersicht der Hochschule für Technik und Wirtschaft aus Berlin</a></span></strong> hilft weiter.</p>
<h2 id="erklaerung">Eine eidesstattliche Erklärung schreiben: So geht’s!</h2>
<p>Die Erklärung steht als von der Arbeit unabhängiges, eigenständiges Dokument. Somit findet man sie meist als letzte Seite ohne Seitennummer hinter dem <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a>. Alternativ kann sie nach&nbsp;anderen (optionalen) Verzeichnissen, beispielsweise dem&nbsp;Abkürzungs-, <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/tabellen-und-abbildungsverzeichnis/"><strong>Tabellen- oder Abbildungsverzeichnis</strong></a> stehen, und beansprucht eine Extraseite (vgl. Heesen 2014:45).</p>
<p>Die Eidesstattliche Erklärung muss unbedingt ein Datum und eine handschriftliche Unterschrift enthalten; bei einer digital eingereichten Arbeit ist sie in ausgedruckter und unterschriebener Form gesondert einzureichen.</p>
<p>Außerdem gehören in der Regel folgende Punkte hinein:</p>
<p>Eine Formulierung, die besagt, dass</p>
<ul>
<li>die Arbeit selbstständig verfasst wurde</li>
<li>ausschließlich die zitierten Quellen herangezogen wurden</li>
<li>die Arbeit bisher noch nicht veröffentlicht oder einer anderen Prüfungsbehörde vorgelegt wurde (etwa an einer anderen Universität)</li>
<li>ggf. eine Erlaubnis zur Veröffentlichung bzw. Einwilligung, dass die Arbeit in der Universitätsbibliothek öffentlich zugänglich aufbewahrt und online als Volltext veröffentlicht wird, gegeben&nbsp;wurde.</li>
</ul>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4973 size-full" title="RUB" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/03/Abb-1-RUB.png" alt="RUB" width="1904" height="860" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/03/Abb-1-RUB.png 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/03/Abb-1-RUB-300x136.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/03/Abb-1-RUB-768x347.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/03/Abb-1-RUB-1024x463.png 1024w" sizes="(max-width: 1904px) 100vw, 1904px" /><br />
<em>Abb. 1: <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.ruhr-uni-bochum.de/lirsk/pdf/eidesstattliche_erklaerung.pdf" rel="nofollow">Eidesstattliche Erklärung an der Ruhr-Universität Bochum</a></strong></span></em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4974 size-full" title="Trier" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/03/Abb-2-Trier.png" alt="Trier" width="962" height="1244" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/03/Abb-2-Trier.png 962w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/03/Abb-2-Trier-232x300.png 232w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/03/Abb-2-Trier-768x993.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/03/Abb-2-Trier-792x1024.png 792w" sizes="(max-width: 962px) 100vw, 962px" /><br />
<em>Abb. 2: <a href="https://www.uni-trier.de" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="text-decoration: underline;">Erklärung der Universität Trier</span></strong></a></em></p>
<h2 id="ehrenwoertlich">Eidesstattlich ist nicht ehrenwörtlich!</h2>
<p>Eine Eidesstattliche Erklärung schreiben ist aus juristischer Sicht übrigens nicht dasselbe wie eine Ehrenwörtliche Erklärung schreiben, also sein „Ehrenwort“ geben. Die eidesstattliche Erklärung steht „an Eides statt“ und bezieht sich auf § 156, § 158 und § 161 des Strafgesetzbuches. Eine Ehrenwörtliche Erklärung (oder auch Selbstständigkeitserklärung) tut dies hingegen nicht. Nur ein Verstoß gegen die eidesstattliche Erklärung kann rechtliche Konsequenzen haben, wie etwa den Entzug eines Titels. Nur diese ist also juristisch eine verbindliche Zusicherung.</p>
<p><em>Wichtig ist, dass der Wortlaut der Eidesstattlichen Versicherung den&nbsp;Vorgaben der eigenen Universität entspricht. Das heißt, man sollte in der Prüfungsordnung des eigenen&nbsp;Fachbereichs recherchieren. So ist dieser formale aber wichtige Teil der Arbeit schnell abgehakt.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Andermann, Ulrich/Drees, Martin/Grätz, Frank (2006)</strong>: Duden. Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten?, Mannheim.</p>
<p><strong>Heesen, Bernd (2014)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten. Methodenwissen für das Bachelor-, Master- und Promotionsstudium, Berlin.</p>
<p><strong>Kollmann, Tobias (2016)</strong>: Das 1 x 1 des Wissenschaftlichen Arbeitens, Wiesbaden.</p>
<p><strong>Rettig, Heike (2017)</strong>: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben, Stuttgart.</p>
<p><strong>Steinhoff, Torsten (2009)</strong>: Intertextuelle Prozeduren, in: Dalmas, Martine et al. (Hrsg.): Wissenschaftliche Textsorten im Germanistikstudium deutsch-italienisch-französisch kontrastiv, Loveno di Menaggio.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tipps zum Exzerpieren für die Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/tipps-zum-exzerpieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 May 2018 11:12:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4972</guid>

					<description><![CDATA[<p>Exzerpte sind sehr praktisch bei den vorbereitenden Arbeiten für eine Masterarbeit. Anhand eines Exzerpts behält man den Überblick über das, was man in der Literatur bereits gelesen hat und verzettelt sich nicht mit all den Ideen, die man beim Lesen bekommt. Wir erklären, wie man ein Exzerpt aufbaut.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/tipps-zum-exzerpieren/">Tipps zum Exzerpieren für die Masterarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#grundlagen">Die Grundlagen: Was ist ein Exzerpt?</a></li>
<li><a href="#aufbau">Der Aufbau: Wie ist ein Exzerpt für die Masterarbeit gegliedert?</a></li>
<li><a href="#anfang">Die Herangehensweise: Wo und wie fängt man an?</a></li>
<li><a href="#inhalt">Der Inhalt: Was gehört in ein gutes Exzerpt? </a></li>
<li><a href="#exzerpieren">Exzerpieren für die Masterarbeit: Viel Aufwand, viel Nutzen</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Je länger die eigene wissenschaftliche Karriere andauert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, früher oder später ein Exzerpt anfertigen zu wollen. Spätestens für die Masterarbeit, beziehungsweise deren Vorbereitung, empfehlen viele Prüfer und <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuer</strong></span></a> die Erstellung von Exzerpten. Vielleicht kommt man aber als Studierender auch selbst zu der Erkenntnis, dass bestimmte Quellen nach einer intensiveren Bearbeitung verlangen. Das Exzerpieren wird im Idealfall in Seminaren zum Thema <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftliches-arbeiten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Wissenschaftliches Arbeiten</span></strong></a> gelehrt und gehört zu den grundlegenden akademischen Arbeitsweisen. Was in ein gutes Exzerpt gehört und welche Regeln zu beachten sind, verrät dieser Ratgeber.</em></p>
<h2 id="grundlagen">Die Grundlagen: Was ist ein Exzerpt?</h2>
<p>Der Begriff Exzerpt lässt sich vom lateinischen „excerptum“ ableiten, was so viel bedeutet wie „herausnehmen“. Üblicherweise versteht man darunter eine Textzusammenfassung, die sich auf vorher festgelegte <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fragestellung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fragestellungen</span></strong></a> konzentriert und die zentralen Gedanken des vorliegenden Texts bezüglicher dieser Fragen aufgreift. Exzerpieren hat also das Ziel, wesentliche Argumente, Thesen und Aussagen festzuhalten, die im Anschluss zur Erstellung der eigenen Arbeit herangezogen werden können. Die intensive Auseinandersetzung mit der Quelle bietet eine gute Grundlage für selbstständige Gedankengänge und führt zu einem tieferen Textverständnis als es beim bloßen stumpfen <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-zitierweise-zitation/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zitieren</strong></span></a> einzelner Passagen der Fall ist. Gerade wenn man nicht zeitlich unbegrenzten Zugang zu einer Quelle hat, wie es beispielweise bei nicht ausleihbaren oder nur kurz verfügbaren Büchern der Fall ist, und die eigentliche Texterstellung erst später erfolgt, kann ein gutes Exzerpt die spätere Arbeit mit der konkreten Quelle ersetzen und so dieses ärgerliche Zeitproblem lösen.</p>
<h2 id="aufbau">Der Aufbau: Wie ist ein Exzerpt für die Masterarbeit gegliedert?</h2>
<p>Ein Exzerpt besteht grob aus zwei elementaren Teilen: dem Exzerptkopf und dem Hauptteil. Im Exzerptkopf wird festgehalten, welcher Text beziehungsweise welche Textteile im Folgenden exzerpiert werden – der Literatur- beziehungsweise Quellennachweise also. Im Hauptteil findet sich dann das eigentliche Exzerpt. Je nach Ausgangslage werden der ganze Text oder nur einzelne Abschnitte oder Kapitel exzerpiert. Manchmal bietet sich auch ein Exzerpt in kompakter Form an, indem man etwa eine <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/tabellen-grafiken-erstellen/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Grafik&nbsp;oder Tabelle erstellt</span></strong></a>. Das ist immer dann der Fall, wenn mehrere kürzere Texte mit leicht überschaubaren Inhalten und Aussagen exzerpiert werden sollen. Auch die Möglichkeit eines Zitat-Exzerpts ist gegeben. In diesem Fall verfasst man zunächst eine kurze <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/einleitung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Einleitung</strong></span></a>, die die Intention und das Vorgehen des Autors zusammenfasst. Darauf folgt dann ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/hauptteil/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Hauptteil</span></strong></a>, der größtenteils aus Zitaten besteht. Nur Übergänge zwischen den einzelnen Quotationen und nicht so relevante Aussagen werden selbst verfasst.</p>
<p>Die folgenden Tipps beziehen sich auf ein ausführliches paraphrasierendes Exzerpt in Fließtextform, bei dem der gelesene Text zum Großteil in eigenen Worten aufbereitet wird.</p>
<h2 id="anfang">Die Herangehensweise: Wo und wie fängt man an?</h2>
<p>Um die Herausforderungen des Exzerpierens gut zu meistern, sollte man sich vorab überlegen, was das Ziel des Exzerpts ist. Sobald die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fragestellung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fragestellung</strong></span></a> klar ist, beginnt man mit der groben Durchsicht des Textes. <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/inhaltsverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Inhaltsverzeichnisse</strong></span></a> sowie Kapitel- und Zwischenüberschriften geben einen guten ersten Überblick über den zu bearbeitenden Text (vgl. Prexel 2016:68). Sie helfen dabei, die relevantesten Textpassagen vorab zu identifizieren und geben die <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/der-aufbau-einer-masterarbeit/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Gliederung</span></strong></a> des Hauptteils des Exzerpts vor. Es ist empfehlenswert, der vorgegebenen thematischen Reihenfolge der Quelle zu folgen, damit keine wichtigen Inhalte verloren gehen.</p>
<h2 id="inhalt">Der Inhalt: Was gehört in ein gutes Exzerpt?</h2>
<p>Das Herzstück des Exzerpts ist der oben erwähnte Hauptteil. Eine kluge, durchdachte Zusammenfassung und inhaltliche Analyse der wichtigsten Thesen, Gedanken und Argumente macht das Gros des Exzerpts aus. Das A und O ist hierbei der korrekte Umgang mit Zitaten. Jedes direkte und indirekte Zitat ist mit einer entsprechenden Quellenangabe beziehungsweise der Fundstelle zu versehen. Dieses Vorgehen, das für eine Zusammenfassung vielleicht zunächst kleinlich erscheint, ergibt auf den zweiten Blick jedoch Sinn: Wenn sauber und genau zitiert wird, kann das Exzerpt für die Erstellung der eigenen Arbeit genutzt werden – die spätestens dann benötigten Quellenangaben für die genutzten Zitaten können direkt von dort übernommen werden, ohne dass die Originalquelle erneut durchsucht werden muss, was eine enorme Zeitersparnis bedeutet. Wer hier sauber arbeitet, muss später dann auch keine Angst vor einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Plagiatsprüfung</strong></span></a> haben.</p>
<p>Neben der Auflistung der gelesenen Inhalte kann und sollte ein Exzerpt auch eigene Gedanken beinhalten. Was fällt direkt beim Lesen auf? Was denkt man über dieses oder jenes Argument? Ist alles schlüssig? Es wäre schließlich schade, wenn die guten Einfälle und spontanen Gedanken, die man häufig beim ersten Lesen hat, verloren gehen. Deswegen sollte man sie direkt im Exzerpt festhalten. Dabei ist es natürlich wichtig, die eigene Meinung klar als solche kenntlich zu machen. Es darf keine Verwechslungsgefahr zwischen Aussagen der Quelle und eigenen Aussagen bestehen.</p>
<h2 id="exzerpieren">Exzerpieren für die Masterarbeit: Viel Aufwand, viel Nutzen</h2>
<p>Es wird deutlich, dass gründliches Exzerpieren viel Arbeit bedeutet. Allein deshalb sollte man sich gut überlegen, welche Quellen diese Form der Bearbeitung nötig haben und wo ein Exzerpt keinen großen Mehrwert bringt. Wenn diese Entscheidung klug getroffen wird, lohnt sich die aufwändige Vorarbeit jedoch enorm. Das Paraphrasieren des Textes hilft, das Maximum aus ihm herauszuholen und das eigene Textverständnis zu überprüfen: Denn was man nicht in eigenen Worten wiedergeben kann, hat man vermutlich auch nicht ganz verstanden. Außerdem lässt sich durch das Umschreiben bereits im Voraus vermeiden, dass die eigene <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Masterarbeit</strong></span></a> wie eine Sammlung direkter Zitate wirkt – ein Fakt, den jeder Prüfer begrüßen wird. Es gibt also keinen Grund, vor der Erstellung eines Exzerpts zurückzuschrecken. Wichtig ist vor allem, eines im Hinterkopf zu behalten: Ein Exzerpt ist mehr als eine bloße Zusammenfassung. Es ordnet das Gelesene direkt in einen Kontext ein und bewertet dessen Relevanz für die eigene Arbeit.</p>
<p><em>In Zeiten von digital zugänglichen Quellen verliert das Exzerpt zwar langsam an Bedeutung – schließlich kann man permanent auf alles zugreifen und wichtige Stellen einfach per Copy&amp;Paste einfügen. Doch die nähere Auseinandersetzung mit Quellen ist ein Gewinn für jede wissenschaftliche Arbeit. Bei Fragen zum Thema Exzerpieren sind Dozenten und Professoren die richtigen Ansprechpartner. Online geben zum Beispiel die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft//scs/pdf/leitfaeden/studierende/exzerpt.pdf" rel="nofollow">Universität Bielefeld</a></strong></span> oder die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.vwl.uni-mannheim.de/media/Fakultaeten/vwl/Dokumente/Leitfaden_Exzerpt.pdf" rel="nofollow">Universität Mannheim</a></strong></span> hilfreiche Tipps und Anregungen.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Prexel, Lydia (2016)</strong>: Mit digitalen Quellen arbeiten: Richtig zitieren aus Datenbanken, E-Books, YouTube und Co, Stuttgart.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Rehborn, Angelika (2015)</strong>: Brückenkurs Wissenschaftliches Arbeiten: Was Sie vor Vorlesungsbeginn wissen sollten, Stuttgart.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Hypothese für die Masterarbeit formulieren</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/hypothese-formulieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 May 2018 10:15:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4977</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Thema der Masterarbeit steht, nun fehlt nur noch eine Hypothese. Aber wir formuliert man eine passende Forschungsfrage samt dazugehöriger Hypothese? Und was unterscheidet das eine vom anderen und was muss man beachten? Wir haben eine Checkliste erstellt und erklären, wie man zu einer guten Hypothese kommt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#allgemein">Allgemeine Begriffsklärung</a></li>
<li><a href="#abgrenzung">Abgrenzung zur Forschungsfrage</a></li>
<li><a href="#fehler">Vermeidbare Fehler in der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#checkliste">Checkliste für Hypothesen in der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#verifikation">Verifikation vs. Falsifikation</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Endlich ist es geschafft: Das <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> für die Masterarbeit ist gefunden. Man befindet sich auf der Zielgeraden Richtung Studienabschluss und der Grundstein für ein erfolgreiches Beenden der Studienzeit ist gelegt. Was noch Kopfzerbrechen bereitet, ist das Formulieren einer passenden Forschungsfrage samt dazugehöriger Hypothese. Die Wahl und Eingrenzung des Themas ist einer der Kernpunkte einer jeden wissenschaftlichen Arbeit. Schließlich steht das Gewinnen neuer Erkenntnisse für das jeweilige Fachgebiet im Vordergrund.</em></p>
<h2 id="allgemein">Allgemeine Begriffsklärung</h2>
<p>Der Begriff Hypothese stammt aus dem Griechischen <em>hypothesis</em> und meint wörtlich Unterstellung. Ganz allgemein gesagt ist sie nichts anderes ist als eine Vermutung über die Realität. Sie liefert eine potenzielle Antwort auf eine Frage. Diese potenzielle Antwort gibt sie sich nicht nur in Dissertationen, sie taucht auch in Masterarbeiten und in Bachelorarbeiten auf. Immer dort, wo Wissenschaftler weiterführende Studien betreiben, lassen sie sich aus der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fragestellung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Forschungsfrage</span></strong></a> ableiten. Sie sind überall da von Bedeutung, wo geprüft werden soll, ob sich eine gewisse Erwartung, die man hat, faktisch erfüllt.</p>
<p>Sie liefern mögliche Erklärungen für Ereigniszusammenhänge und können sowohl richtig als auch falsch sein. Somit stellen sie (noch) nicht bewiesene Behauptungen dar, auf deren Grundlage Phänomene erklärt werden (Brunner/Knitel/Mader/Resinger 2015, 29).</p>
<p>Christin Müller bringt es wie folgt auf den Punkt: „Eine Hypothese ist die Vermutung über den Zusammenhang zwischen Sachverhalten. Sie muss widerlegbar sein und ist nicht verifizierbar – sie kann sich nur in der Konfrontation mit erfahrbarer Realität bewähren.“ (Müller 2008, 7, weitere Erläuterungen bieten die <a href="https://www.uni-flensburg.de/fileadmin/content/abteilungen/methodenlehre/dokumente/downloads/mueller-benedict/einfuehrung-in-die-empirische-sozialforschung/em-3-forschungsprozess.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="text-decoration: underline;">Hinweise der Universität Flensburg</span></strong></a>).</p>
<p>Trotz dieser Definitionen ergibt sich für Studierende in der Praxis nicht selten die Schwierigkeit, sie klar von der Forschungsfrage abzugrenzen.</p>
<h2 id="abgrenzung">Abgrenzung zur Fragestellung</h2>
<p>Die Forschungsfrage wird tatsächlich als Frage formuliert, wohingegen die Hypothese ein Kerngedanke ist, der zunächst so lange als wahr gilt, bis er eine Entkräftung oder Bestätigung erfährt. Sie ist das, was man zur Beantwortung heranzieht. Es geht – ganz allgemein gesagt – um die Entwicklung einer Idee und ihre Überprüfung. Dabei sollte sich die Hypothese wie ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/rote-faden/"><strong><span style="text-decoration: underline;">roter Faden</span></strong></a> durch die Masterarbeit ziehen. Eine solche Überlegung könnte lauten:</p>
<p><em>Wie gelingt es, die Krebsrate in der Bundesrepublik Deutschland zu senken?</em></p>
<p>Daraus lässt sich folgende Annahme ableiten:</p>
<p><em>Wenn die Menschen auf das Rauchen verzichten, erkranken sie weniger an Krebs.</em></p>
<p>Sie postuliert einen Zusammenhang zwischen mindestens zwei Variablen und erscheint häufig als Wenn-Dann-Aussage (Wenn jemand dreimal die Woche Sport treibt, senkt er sein Krebsrisiko). Es gibt sie zudem als Je-Desto-Aussage (je häufiger eine Person Sport treibt, desto fitter wird sie). Sie bildet die Vorstufe zur Theorie, die als ein System von Aussagen zu verstehen ist, das mehrere Vermutungen umfasst (Balzert/Schäfer/Schröder/Kern 2008, 345).</p>
<p>Hilfestellung zum Formulieren von Hypothesen geben die <strong><a style="text-decoration: underline;" href="http://www.fb03.uni-frankfurt.de/46036826/thesen_hypothesen_annahmen.pdf" rel="nofollow">Tipps der Goethe-Universität Frankfurt</a> </strong>und Berater für Empirische Abschlussarbeiten. Aber auch bei einem <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><strong><span style="text-decoration: underline;">Lektorat der Masterarbeit</span></strong></a> erfährt man, ob man sich so ausgedrückt hat, dass alles verständlich ist.</p>
<h2 id="fehler">Vermeidbare Fehler in der Masterarbeit</h2>
<p>Korrekte und brauchbare Hypothesen zu erstellen ist somit von zentraler Bedeutung für das <a href="/ratgeber-masterarbeit-schreiben-hilfe-tipps/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Schreiben einer Masterarbeit</strong></span></a> der Arbeit. Geraten angehende Forscher bereits hier ins Schleudern und es passieren <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/haeufigste-fehler/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fehler</span></strong></a>, ist bisweilen anschließend das ganze Forschungsprojekt zum Scheitern verurteilt.</p>
<p>Es ist ausschlaggebend, seine Annahme nicht zu allgemein zu formulieren. So wäre die Mutmaßung, dass alle Raucher im Laufe ihres Lebens einen Lungentumor entwickeln, für eine wissenschaftliche Arbeit denkbar ungeeignet. Denn in diesem Fall genügt bereits ein gefundener Raucher, um sie zu widerlegen.</p>
<p>Auch die folgende Überlegung ist wenig zielführend:</p>
<p><em>Die meisten Raucher sind krank.</em></p>
<p>Hier müsste der Studierende zunächst konkret definieren, was „krank“ denn meint.</p>
<p>Schlecht formuliert ist auch:</p>
<p><em>Rauchen und Krebs hängen zusammen.</em></p>
<p>Besser:</p>
<p><em>Rauchen geht mit einem erhöhten Krebsrisiko einher.</em></p>
<p>Noch besser:</p>
<p><em>Raucher haben gegenüber Nichtrauchern ein soundso viel prozentig höheres Risiko an einem Lungenkarzinom zu erkranken.</em></p>
<p>Schließlich geht es beim <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftliches-arbeiten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">wissenschaftlichen Arbeiten</span></strong></a> darum, die gefundenen möglichen Antworten im weiteren Verlauf anhand gesammelter Daten zu bestätigen (verifizieren) beziehungsweise zu widerlegen (falsifizieren).</p>
<h2 id="checkliste">Checkliste für Hypothesen in der Masterarbeit</h2>
<p>Neben dem Verweis auf zu vage Formulierungen, gilt es, weitere Punkte zu beachten. Hypothesen sollten</p>
<ul>
<li>interessant sein. Sind sie also noch nicht genügend erforscht oder widersprechen gar der gängigen Meinung?</li>
<li>etwas ausschließen. Tun sie das nicht, manövriert man sich in eine Sackgasse. So lässt die Annahme, dass  Raucher früher sterben als Nicht-Raucher (oder eben auch nicht), keinen Spielraum mehr für eine sinnhafte Untersuchung.</li>
<li>keine Wertung beinhalten.</li>
<li>sich nicht ganz oder teilweise ausschließen.</li>
<li>bereits in der Einleitung der Masterthesis Erwähnung finden.</li>
<li>keine Prognose über das Ergebnis in sich bergen.</li>
<li>empirisch testbar sein. Die in ihr enthaltenen Begriffe sind daher hinreichend zu definieren. Will man beispielsweise Elternglück erfassen, gilt es, zuvor klar festzuhalten, was Glück in diesem Kontext überhaupt bedeutet, woran es festgemacht werden kann etc.</li>
<li>die in ihr getroffenen Aussagen auf alle Objekte des Objektbereiches (Objektbereich hier: Raucher) übertragen (Skulschus, Marko, Markus Wiederstein S.74).</li>
</ul>
<h2 id="verifikation">Verifikation vs. Falsifikation</h2>
<p>Am Ende einer Masterarbeit steht im günstigen Fall somit eine allgemein gültige Aussage über das Forschungsobjekt. Die aufgestellte Behauptung sollte dann bestätigt oder widerlegt worden sein. Auch wenn es meist einfacher ist, eine Annahme zu verifizieren, ist es deshalb keineswegs tragisch, seine Vermutung zu falsifizieren. Es besteht für Studierende in einem solchen Fall dann auch kein Grund zur Verzweiflung. Die Sorge, die geleistete Arbeit sei nun weniger wertvoll, ist meist unbegründet. Gerade das Nicht-Bestätigen entpuppt sich allzu oft als Bereicherung in der Wissenschaft.</p>
<p>Karl Popper, einer der bedeutendsten Wissenschaftsphilosophen der Gegenwart, hat hierzu bereits festgestellt, dass die Falsifikation dazu führt, dass die Forschung neue Aspekte untersucht. Sofern diese nicht erneut zu einer Widerlegung führen, sind sie in der Lage, die aufgestellte Hypothese umso mehr zu stützen (Vgl. Keuth 2013, S.130). Auf keinen Fall sollte man sich also dazu verleiten lassen, Daten zu fälschen oder Plagiate, die bei einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Plagiatsprüfung</span></strong></a> ja doch auffliegen, zu produzieren!</p>
<p><em>Abschließend kann man festhalten, dass Studierende in ihrer Masterarbeit um die ausgiebige Beschäftigung mit ihrer Hypothese nicht herumkommen. Sie ist der Schlüssel jeder seriösen und zielgerichteten Forschung. Wer sich aber frühzeitig mit ihr auseinandersetzt und einige Tipps beherzigt, ebnet den Weg für einen erfolgreichen Hochschulabschluss und die anschließende Karriere.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Balzert, Helmut/Schäfer, Christian/Schröder, Marion/Kern, Uwe (2010)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten. Wissenschaft, Quellen, Artefakte, Organisation, Präsentation, Herdecke/Witten.</p>
<p><strong>Brunner, Hans/Knitel Dietmar/Mader, Robert/Resinger, Paul Josef (2015)</strong>: Leitfaden zur Bachelor- &amp; Masterarbeit. Einführung in wissenschaftliches Arbeiten und berufsfeldbezogenes Forschen an Hochschulen und Universitäten, Marburg.</p>
<p><strong>Keuth, Herbert (2011)</strong>: Die Philosophie Karl Poppers, Tübingen.</p>
<p><strong>Müller, Christin (2008)</strong>: Die Fragebogenerhebung – Empirische Methode der Datenerhebung. Weiterbildung von Weiterbildungspersonal vor dem Hintergrund des lebenslangen Lernens, Norderstedt.</p>
<p><strong>Skulschus, Marko/Wiederstein Markus (2008)</strong>: Grundlagen Empirische Sozialforschung. Befragung und Fragebogen im Unternehmen, Essen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Sperrvermerk in der Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/sperrvermerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2018 10:23:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4982</guid>

					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Studierende haben einen Sperrvermerk in ihrer Masterarbeit. Aber was ist ein Sperrvermerk und was bedeutet es, wenn man ihn in der Masterarbeit hat. Wir erklären, was es damit auf sich hat und geben Tipps, worauf man dabei unbedingt achten sollte. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#schuetzer">Der Schützer von Unternehmensdaten</a></li>
<li><a href="#fuer_wen">Für wen ist&nbsp;der Sperrvermerk wichtig?</a></li>
<li><a href="#wie_lange">Wie lange gilt eine Sperrfrist bei der Masterarbeit?</a></li>
<li><a href="#wo">Wo platziert man den Sperrvermerk in einer Masterarbeit?</a></li>
<li><a href="#beispiel">Beispiel eines Sperrvermerks</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Viele Studierende und Promovierende kooperieren mit Unternehmen – gerade in den Natur- und Ingenieurswissenschaften –, die ihnen für ihre Masterarbeit vertrauensvoll Daten zur Verfügung stellen. Ohne diese lässt sich schließlich nicht effektiv forschen. Als wissenschaftlich Schreibender verpflichtet man sich üblicherweise dabei, diese Daten vor dem Zugriff durch Dritte zu schützen. Dazu verfasst man einen sogenannten Sperrvermerk. Im folgenden Artikel erklären wir, was ein Sperrvermerk genau ist. Zudem zeigen wir beispielhaft wie ein solcher etwa für eine <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/im-unternehmen-schreiben/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Abschlussarbeit im Unternehmen</strong></span></a> aussehen kann.</em></p>
<h2 id="schuetzer">Der Schützer von Unternehmensdaten</h2>
<p>Der Sperrvermerk in der Masterarbeit oder einer anderen wissenschaftlichen Arbeit, „die extreme Form des Schutzes von vertraulichen Informationen“ (Brink 2013:213), ist eine formlose Erklärung, die man der Arbeit anhängt. Ursprünglich bedeutet das Wort Sperrvermerk einen „einschränkenden Vermerk, an etwas hindernde Eintragung in Dokumenten wie Ausweisen“ (vgl. <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.duden.de" rel="nofollow">www.duden.de</a></strong></span>).</p>
<p>Seine Funktion ist es, zu verhindern, dass vertrauliche Informationen eines Unternehmens, einer Institution oder einer einzelnen Person an unbefugte Dritte weitergegeben werden – zum Beispiel Wettbewerber des Unternehmens. Geraten wichtige Informationen in ihre Hände, kann dadurch ein Nachteil für das Unternehmen entstehen, mit dessen Hilfe man forscht. Als Wissenschaftler darf man die bereitgestellten Informationen somit verwenden, jedoch nicht veröffentlichen.</p>
<p>Möchte man die eigene Arbeit dennoch der Öffentlichkeit zugänglich machen oder ist das notwendig – wie im Fall von Dissertationen oder <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/auszeichnungen/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Preisen</span></strong></a>&nbsp;–&nbsp;ist es möglich, die verwendeten Daten zu anonymisieren, zu entfernen oder zu verfremden. Dabei muss man jedoch darauf achten, dass der wissenschaftliche Informationsgehalt nicht darunter leidet. Stimmt das jeweilige Unternehmen beziehungsweise der Informationsgeber alledem nicht zu, kann man die Daten in der eigenen Arbeit leider nicht bzw. nur anonymisiert oder verfälscht verwenden (vgl. Brink 2013:213f.).</p>
<p>Beabsichtigt man, einen Sperrvermerk in der Masterarbeit vorzunehmen, sollte dies frühzeitig mit dem <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/betreuer/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Betreuer</span></strong></a> abgesprochen werden. Man beantragt den Sperrvermerk beim Prüfungsamt und gibt dazu die Frist und den Grund an. Wichtig dabei ist immer die Schriftform, es reicht nicht, diesen mündlich zu vereinbaren.</p>
<h2 id="fuer_wen">Für wen ist&nbsp;der Sperrvermerk wichtig?</h2>
<p>Der Sperrvermerk gilt nicht für die Gutachter und einzelne Mitglieder des Prüfungsausschusses, wenn sie die Daten einsehen. Nur sie als Betreuer der Arbeit dürfen Einsicht haben, um die Arbeit zu bewerten. Wenn später ein weiterer Prüfer die Arbeit begutachten soll, muss diese Person extra unterschreiben, dass sie den Sperrvermerk einhalten wird.</p>
<p>Studierende eines dualen Studiengangs, die bereits Halbzeit in einem Unternehmen arbeiten und dessen Daten nutzen oder Werkstudenten, die ebenfalls in solchen Kontexten arbeiten, müssen oft zu Beginn im Rahmen ihres Arbeitsvertrags einen entsprechenden Passus zur Vertraulichkeit unterschreiben, sodass ein Sperrvermerk unter Umständen nicht mehr nötig ist.</p>
<p>Der Sperrvermerk zählt aber auch für das <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><strong><span style="text-decoration: underline;">Lektorat der Masterarbeit</span></strong></a> – ob es nun privat oder professionell erfolgt – und für Bewerbungen, Vorträge oder spätere Publikationen.</p>
<h2 id="wie_lange">Wie lange gilt eine Sperrfrist bei&nbsp;der Masterarbeit?</h2>
<p>Der Sperrvermerk in der Masterarbeit gilt nur für einen bestimmten Zeitraum. Er kann einige Monate, fünf Jahre oder sogar 10 Jahre oder noch länger betragen – das kommt ganz auf das Unternehmen an und das <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/thema/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Thema</span></strong></a>, das man gewählt hat.</p>
<p>An einigen Hochschulen gibt es eine Mindest- bzw. Maximaldauer für einen Sperrvermerk. Solange die Sperrfrist läuft, darf der Studierende oder Promovierende die Arbeit Dritten nicht zugänglich machen, es sei denn, das Unternehmen genehmigt es. Nach dem Ablauf der Sperrfrist kann er die Arbeit ungefragt veröffentlichen.</p>
<p>An einigen Hochschulen gibt es auch Sonderregeln. An der Technischen Universität Berlin sind Sperrvermerke beispielsweise seit 2016 in manchen Studiengängen für Bachelorarbeiten und Masterarbeiten verboten. Begründet wurde diese Entscheidung damit, dass die Nachteile sowohl für Studierende, also auch für die Hochschule nicht mehr vertretbar gewesen seien (siehe dazu die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.vm.tu-berlin.de/fileadmin/f5/Hinweise_zu_Sperrvermerken_an_der_Fakult%C3%A4t_V.pdf" rel="nofollow">Hinweise der TU Berlin</a></strong></span>).</p>
<h2 id="wo">Wo platziert man den Sperrvermerk in der Masterarbeit?</h2>
<p>Der Sperrvermerk ist als erstes Blatt hinter dem <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/deckblatt/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Deckblatt</span></strong></a>, das heißt unmittelbar vor dem <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/inhaltsverzeichnis/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Inhaltsverzeichnis</span></strong></a> (beziehungsweise dem optionalen Vorwort oder optionalen <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/abstract/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Abstract</strong></span></a>) zu platzieren (vgl. Heesen 2014:44). Der Vermerk bekommt keine <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/seitennummerierung/">Seitennummerierung</a></span></strong>. Er&nbsp;erscheint auch nicht im <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/inhaltsverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></span></a> (vgl. hierzu die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.htwsaar.de/sowi/Studium/b-sc-pflege/HandreichungzumErstellenwissenschaftlicherArbeiten_Version2.0htwsaar.pdf" rel="nofollow">Handreichung der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes</a></span></strong>).</p>
<h2 id="beispiel">Beispiel eines Sperrvermerks</h2>
<p>Bei Brink (2013:213f.) findet sich folgendes Beispiel einer Vertraulichkeitserklärung:</p>
<p>„Die vorliegende Prüfungsarbeit enthält vertrauliche Daten der Firma (Name, Sitz). Weitergabe, Veröffentlichung oder Vervielfältigung der Arbeit – auch in Teilen oder auszugsweise, gedruckt oder elektronisch – sind ohne ausdrückliche Genehmigung der Firma (Name, Sitz) nicht gestattet. Die Arbeit ist nur den Prüfern&nbsp;sowie den Mitgliedern des Prüfungsausschusses zugänglich zu machen.“</p>
<p>Eine andere Version nennt Heesen (2014:46):</p>
<p>„Diese wissenschaftliche Arbeit enthält vertrauliche Daten der xyz-Unternehmung. Eine Veröffentlichung oder Vervielfältigung dieser Arbeit, auch in Auszügen, ist ohne ausdrückliche Genehmigung der xyz-Unternehmung nicht zulässig. Die Weitergabe oder die Verwertung der Unterlagen, Informationen und Kenntnisse ist nur insofern zulässig, soweit dies für den ordnungsgemäßen Ablauf der Betreuung und Bewertung der wissenschaftlichen Arbeit an der Hochschule gemäß der jeweiligen Prüfungsordnung erforderlich ist. Weitergehende Ausnahmen bedürfen der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die xyz-Unternehmung.“</p>
<p>Gemäß einer <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.fh-muenster.de/bau/downloads/studierende/pruefungsamt/Vorlage_Sperrvermerk.pdf" rel="nofollow">Vorlage der Fachhochschule Münster</a></span></strong> wird auch der Titel der Arbeit noch einmal explizit genannt, der Name des kooperierenden Unternehmens sowie am Ende der Erklärung Ort, Datum und Unterschrift hinzugefügt, wie man es auch aus Plagiatserklärungen kennt um in einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Plagiatsprüfung</span></strong></a> keine kritischen Ergebnisse zu erzielen.</p>
<p><em>Grundsätzlich ist es immer gut, die individuelle Situation zwischen Studierendem, Fachbereich und kooperierendem Unternehmen mit allen Betroffenen zu besprechen und konkret nachzufragen, bevor man den Sperrvermerk einfügt. So vermeidet man unliebsame Überraschungen, Ärger oder auch übertriebene Vorsicht. Beachtete man diese Hinweise, kann man die Vorteile, die es bietet, wenn man in einem Unternehmen die Bachelorarbeit oder Masterarbeit schreibt, genießen und die Chancen, die sich daraus ergeben, nutzen.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Brink, Alfred (2013)</strong>: Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten. Ein prozessorientierter Leitfaden zur Erstellung von Bachelor-, Master und Diplomarbeiten, Münster.</p>
<p><strong>Heesen, Bernd (2014)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten. Methodenwissen für das Bachelor-, Master- und Promotionsstudium, Berlin.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/sperrvermerk/">Der Sperrvermerk in der Masterarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zitieren nach der APA, im Harvard-Stil oder in der deutschen Zitierweise</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/apa-harvard-deutsche-zitierweise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2018 10:54:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4997</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Dschungel der Zitierweisen kann man sich leicht verirren. Was war noch einmal der APA-Style und was unterscheidet ihn vom Harvard-Stil? Was ist die deutsche Zitierweise und welchen davon sollte man in der eigenen Masterarbeit beim Zitieren anwenden? Wir geben einen Überblick über die verschiedenen Zitierweisen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/apa-harvard-deutsche-zitierweise/">Zitieren nach der APA, im Harvard-Stil oder in der deutschen Zitierweise</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#allgemein">Allgemeine Zitierregeln für die Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#deutsch">Die deutsche Zitierweise</a></li>
<li><a href="#harvard">Zitieren nach dem Harvard-Prinzip</a></li>
<li><a href="#apa">Die Zitierweise der APA</a></li>
<li><a href="#zweck">Zitierweisen für jeden Zweck in der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Zitate sind ein wesentlicher Bestandteil einer jeden wissenschaftlichen Arbeit. So sehr man sich einig ist, dass korrektes Zitieren unabdingbar ist, so uneinig ist man sich&nbsp;über das Wie. Scheinbar unendlich viele Herangehensweisen haben sich quer durch alle wissenschaftlichen Disziplinen entwickelt, sodass man schnell die Übersicht verlieren kann. Dabei ist gerade bei der Quellenarbeit Sorgfalt das A und O. Die drei gängigsten Zitierweisen im deutschsprachigen Raum sind die deutsche Zitierweise, das Zitieren nach Vorgaben der APA sowie das Harvard-System.&nbsp;Einen Überblick gibt es hier.</em></p>
<h2 id="allgemein">Allgemeine Zitierregeln für die Masterarbeit</h2>
<p>Unabhängig davon, welche der Zitierweisen man wählt, sind natürlich übergreifend die allgemeinen Regeln des korrekten Zitierens einzuhalten. Es müssen alle fremden Gedanken als solche gekennzeichnet werden. Dies kann entweder in Form eines direkten, in Anführungszeichen gesetzten Zitats oder als indirektes, paraphrasiertes Zitat erfolgen. Letzteres erfordert in der Quellenangabe den Zusatz „vgl.“. Zitate, die grammatikalische oder orthografische Fehler enthalten, werden mit diesen Fehlern übernommen – hinter das fehlerhafte Wort wird ein „[sic!]“ eingefügt. Auslassungen werden mit drei Punkten in eckigen Klammern gekennzeichnet.</p>
<p>Wenn man diese Basics des Zitierens verinnerlicht hat, kann man mit jeder der hier vorgestellten Zitierweisen bedenkenlos arbeiten.</p>
<h2 id="deutsch">Die deutsche Zitierweise</h2>
<p>Als deutsche Zitierweise hat sich der Quellenverweis in Form von <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fussnoten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fußnoten</strong></span></a> etabliert. Diese Herangehensweise hat den Vorteil, dass sie den Lesefluss des Textes nicht stört. Andererseits kann der Leser das Zitat erst nach einem abschweifenden Blick in die Fußnote richtig einordnen. Das klassische Format der deutschen Zitierweise orientiert sich an diesem Aufbau:</p>
<p><em>Nachname, Vorname, Titel. Erscheinungsort Erscheinungsjahr.</em></p>
<p>Diese Variante ist die Minimalausführung. Es gibt lediglich einen Autor, das Werk ist ein Einzelwerk und es gibt keinen separaten Herausgeber. Natürlich folgen nicht alle Quellen diesem simplen Schema, so kann sich sogar die <span style="text-decoration: underline;"><strong>Interpunktion</strong></span> sehr unterscheiden. Wenn man aus einem Sammelband, einer Zeitschrift oder ähnlichem zitiert, kann die Fußnote schnell auf zwei Zeilen anwachsen. Ein Beispiel dafür wäre folgende Ausführung:</p>
<p><em>Nachname, Vorname&nbsp;1, &nbsp;Nachname, Vorname&nbsp;2, Nachname, Vorname&nbsp;3, Titel, in: Reihe/Band, hg. von Vorname Nachname 4, Erscheinungsort Erscheinungsjahr, S.Seitenzahl.</em></p>
<p>Dieser ausführliche Vollbeleg kann (ohne die Seitenzahlenangaben) direkt ins <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a> übernommen werden (mit allgemeinen/keinen Seitenangaben). In der Fußnote ist er jedoch nur beim erstmaligen Bezug auf eine Quelle nötig. Wird im weiteren Text erneut auf die gleiche Quelle verwiesen, reicht der Kurzbeleg. Dieser hat normalerweise das Format „Nachname (Jahr), Titel, S.Seitenzahl“. Manchmal wird auch auf die Nennung des Titels im Kurzbeleg verzichtet. Das ist jedoch nur zu empfehlen, wenn man nicht mit zwei verschiedenen Quellen des gleichen Autors arbeitet. Die Verwechslungsgefahr steigt, je kürzer die Quellenangabe ist und ein falsch zugeordnetes Zitat kann die gesamte Arbeitsleistung in Verruf bringen und bei einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Plagiatsprüfung</span></strong></a> zum Plagiatsverdacht führen.</p>
<h2 id="harvard">Zitieren nach dem Harvard-Prinzip</h2>
<p>Wenn man nach dem Harvard-Prinzip zitiert, findet man statt Fußnoten Kurverweise direkt hinter dem Zitat. Allerdings gab es nie ein allgemeingültiges Regelwerk, in dem alle formalen Details festgehalten wurden, sodass Harvard-Prinzip nicht gleich Harvard-Prinzip ist. Trotz aller Abweichungen lassen sich jedoch einige Fixpunkte ausmachen. Das inzwischen anerkannte Standardformat für den Kurzbeleg ist</p>
<p><em>(Nachname Jahr:Seitenzahl)</em></p>
<p>Die Seitenzahl gibt man&nbsp;üblicherweise ohne das Kürzel „S.“ an, der Titel der Quelle wird nicht erwähnt. Wenn man mehrere Werke vom einem Autor aus einem Jahr heranzieht, unterscheidet man sie&nbsp;durch die Kürzel a, b, c. Man kann sie ohne Leerzeichen direkt hinter der Jahreszahl einfügen:</p>
<p><em>(Nachname Jahra:Seitenzahl)</em></p>
<p><em>(Nachname Jahrb:Seitenzahl)</em></p>
<p>Ein Stolperstein beim Nutzen des Harvard-Prinzips ist die richtige Zeichensetzung. Bei direkten Zitaten setzt man die Klammer mit dem Kurzverweis hinter den Punkt und die Anführungszeichen. Bei indirekten Zitate gehört der Verweis quasi zum Satz dazu, den Punkt setzt man&nbsp;hinter die&nbsp;schließende Klammer. Aber auch wenn man nach dem Harvard-Prinzip zitiert, muss man natürlich am Ende ein ausführliches Literaturverzeichnis anlegen.</p>
<h2 id="apa">Die Zitierweise der APA</h2>
<p>Auch die American Psychological Association hat ihre eigenen Richtlinien zum korrekten Zitieren aufgestellt. Der deshalb sogenannte APA-Stil setzt wie das Harvard-Prinzip auf Kurzverweise im Fließtext.&nbsp;Im Großen und Ganzen entspricht die&nbsp;dort beschriebene Zitierweise dem Autor-Jahr-System. Lediglich in der kleineren <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/layout-formatierung-masterarbeit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Formatierung</strong></span></a> unterscheiden sich die beiden Stile. Je nachdem welcher Auslegung des Harvard-Prinzips man folgt, kann man auch im späteren Literaturverzeichnis Unterschiede ausmachen. Diese sollen aufgrund der individuellen Auslegung des Harvard-Systems an dieser Stelle keine Rolle spielen. Statt des Doppelpunkts bedient sich der APA-Stil des Kommas, um Jahr und Seitenzahl voneinander abzugrenzen. Zusätzlich wird wie auch in der deutschen Variante das Kürzel „S.“ genutzt:</p>
<p><em>(Nachname, Jahr, S.Seitenzahl)</em></p>
<h2 id="zweck">Zitierweisen für jeden Zweck in der Masterarbeit</h2>
<p>Welche Zitierweise wann angebracht ist, ist schwer zu pauschalisieren. Es&nbsp;gibt die Faustregel, dass der deutsche Stil vor allem in den Geistes- und insbesondere den Sprachwissenschaften zum Einsatz kommt. Der Harvard-Stil hingegen ist in den Wirtschaftswissenschaften zu Hause. Der&nbsp;APA-Style wird naturgemäß in der Psychologie und den Sozialwissenschaften, also für <strong><span style="text-decoration: underline;">empirische Arbeiten</span></strong> genutzt. Diese Richtlinien sind aber keineswegs verbindlich. Deshalb sollte man sich vorab bei der jeweiligen Fakultät oder beim&nbsp;Professur informieren, welcher Stil für die Masterarbeit gewünscht ist. Diesen sollte man dann auch konsequent bei&nbsp;der gesamten Arbeit durchziehen (vgl. Balzert et al. 2008:96). Ein Mix zwischen verschiedenen Zitierweisen ist ein No-Go. Und was wäre ärgerlicher, als eine schlechte <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/note/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Benotung</strong></span></a>, die man sich mit einer guten Quellenarbeit im falschen Format einfangen könnte? In einer solchen Situation&nbsp;kann aber auch ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><strong><span style="text-decoration: underline;">Lektorat der Masterarbeit</span></strong></a> helfen. Hier wird auch auf eine einheitliche Zitation geachtet.</p>
<p><em>Die meisten Universitäten bieten online eine Übersicht über die formalen Bedingungen der anzufertigenden Seminararbeiten an. Dort findet man auch alle Informationen rund um das korrekte Zitieren (Siehe die z.B.&nbsp;<a href="https://uni-goettingen.de/de/document/download/3a96ab2412f777f505bea848a3bdb800.pdf/Zitierleitfaden_13.05.2018.pdf" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Universität Göttingen</strong></span></a>). Alle Details und neuesten Änderungen zum APA-Stil kann man sich direkt von der <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.apastyle.org/" rel="nofollow">Website der American Psychological Association</a></span></strong> holen.</em></p>
<h2 id="zweckliteratur">Literatur</h2>
<p><strong>Balzert, Helmut et.al. (2008)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten. Wissenschaft, Quellen, Artefakte, Organisation, Präsentation, Witten.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Sandberg, Berit (2013)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten von Abbildung bis Zitat: Lehr- und Übungsbuch für Bachelor, Master und Promotion, München.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Abkürzungsverzeichnis für die Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/abkuerzungsverzeichnis/</link>
					<comments>https://www.lektorat-masterarbeit.de/abkuerzungsverzeichnis/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 15:27:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Abkürzungsverzeichnis ist sehr wichtig, wenn man viele Abkürzungen in der Masterarbeit verwendet hat. Zudem ist es gar nicht schwierig, mit Word ein solches Verzeichnis zu erstellen. In diesem Artikel zeigen wir, wie man in einer Masterarbeit am schnellsten ein Abkürzungsverzeichnis anlegt und geben weitere nützliche Tipps und Informationen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#was">Was ist ein Abkürzungsverzeichnis in der Masterarbeit?</a></li>
<li><a href="#verwendung">Wann wird ein Abkürzungsverzeichnis in der Masterarbeit verwendet?</a></li>
<li><a href="#word">Wie erstellt man ein Abkürzungsverzeichnis mit Word?</a>
<ul>
<li><a href="#erstellen">Einträge erstellen</a></li>
<li><a href="#anlegen">Das Verzeichnis in der Arbeit anlegen</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Es ist gar nicht schwierig, mit Word ein Abkürzungsverzeichnis zu erstellen. In diesem Artikel zeigen wir, wie man in einer Arbeit für die Universität am einfachsten ein Abkürzungsverzeichnis anlegt und geben weitere nützliche Tipps und Informationen.</em></p>
<h2 id="was">Was ist ein Abkürzungsverzeichnis in der Masterarbeit?</h2>
<p>Will man als Student eine wissenschaftliche Arbeit – etwa eine  Masterarbeit – verfassen, so muss man zusätzlich zu den inhaltlichen Aspekten einige formale Anforderungen berücksichtigen, die von der entsprechenden Hochschule vorgegeben sind. In der Regel gehören beispielsweise ein <span style="text-decoration: underline;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></span> und Literaturverzeichnis in jede wissenschaftliche Arbeit. Auch ein Abbildungs- und <strong><span style="text-decoration: underline;">Tabellenverzeichnis</span></strong> kommt zum Einsatz, wenn die Arbeit Abbildungen oder Tabellen enthält.</p>
<p>Ein Abkürzungsverzeichnis hingegen kommt nur in Arbeiten vor, die viele Abkürzungen fachrelevanter Begriffe enthalten. Diese könnten beispielsweise Fachausdrücke wie OCD, ADHS oder DNA bezeichnen sowie für Institutionen und Einrichtungen (wie UNO, ESA) oder Gesetze stehen (wie GG, StVO oder BGB). Besonders wenn bestimmte Fachbegriffe im Rahmen der Arbeit sehr häufig wiederholt werden, ist es sinnvoll, die entsprechenden Abkürzungen der Begriffe zu verwenden. (vgl. Brink 2013: S. 203)</p>
<p>Bei den Abkürzungen handelt es sich dabei um allgemein anerkannte Kurzformen längerer Begriffe, und nicht um eigene Erfindungen des Verfassers der Arbeit. Sprachlich gängige Abkürzungen wie „z. B.“, „usw.“, „etc.“, „d. h.“ „o. Ä.“ werden nicht in das Abkürzungsverzeichnis aufgenommen. Beim Abkürzen eines Begriffes ist es empfehlenswert, diesen beim ersten Nennen ganz auszuschreiben und die Abkürzung in Klammern dahinter zu setzen, und bei weiteren Nennungen im Text lediglich die Kurzform zu verwenden (Siehe dazu auch den <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.bwl.uni-hamburg.de/mb/pdf-dokumente/marketing-wiss-arbeiten.pdf" rel="nofollow">Leitfaden der Universität Hamburg</a></strong></span>)</p>
<p><strong>Beispiel</strong>:</p>
<p>„Die Kritik der reinen Vernunft (KrV) ist das erkenntnistheoretische Hauptwerk des Philosophen Immanuel Kant, in dem er den Grundriss für seine Transzendentalphilosophie liefert. Die KrV wird als eines der einflussreichsten Werke in der Philosophiegeschichte betrachtet und kennzeichnet einen Wendepunkt und den Beginn der modernen Philosophie.“ (Quelle: Wikipedia)</p>
<h2 id="verwendung">Wie wird ein Abkürzungsverzeichnis in der Masterarbeit verwendet?</h2>
<p>Im Abkürzungsverzeichnis kann der Leser eventuell unbekannte, im Text jedoch verwendete Abkürzungen nachschlagen. Es steht zudem in der Regel nach dem Inhalts-, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis am Anfang der Arbeit vor dem Haupttext und wird auch als separater Punkt der <strong><span style="text-decoration: underline;">Gliederung</span></strong> im Inhaltsverzeichnis aufgeführt (Siehe dazu die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.uni-heidelberg.de/md/awi/professuren/empwirtfor/hinweise_abschlussarbeiten.pdf" rel="nofollow">Hinweise der Ruprecht-Karl-Universität Heidelberg</a></strong></span>). Es beinhaltet alle relevanten Abkürzungen, die im Haupttext, in Fußnoten oder im Anhang der Arbeit vorkommen. Abkürzungen in Tabellen oder Abbildungen werden hingegen direkt in der Legende aufgeführt und nicht in das Abkürzungsverzeichnis aufgenommen.</p>
<p>Kommen in der Arbeit nur wenige Abkürzungen vor, kann es sinnvoller sein, diese gleich in einer <strong><span style="text-decoration: underline;">Fußnote</span></strong> auf derselben Seite zu erklären und der Einfachheit halber auf das Erstellen eines separaten Verzeichnisses zu verzichten. Grundsätzlich sollte man versuchen, den Text nicht mit allzu vielen unnötigen Abkürzungen zu versehen. Die Abkürzungen sollen dem Leser den Lesefluss erleichtern und diesen nicht unnötig unterbrechen. Bezeichnungen, die nur wenige Male im Text wiederholt werden, sollte man daher lieber nicht mit Abkürzungen versehen, sondern ausgeschrieben stehen lassen.</p>
<p>Eine weitere Ausnahme bilden zudem juristische Arbeiten: Hier verzichtet man meist gänzlich auf eine separate Auflistung aller Abkürzungen und setzt voraus, dass diese dem Leser bereits bekannt sind. Stattdessen findet man in der Regel im <strong><span style="text-decoration: underline;">Literaturverzeichnis</span></strong> ein Nachschlagewerk mit juristischen Abkürzungen (vgl. Kornmeier 2016: S. 316).</p>
<p>Jeder Abkürzung im Verzeichnis entspricht genau eine Erklärung; beide werden in alphabetischer Reihenfolge in zwei unterschiedlichen Spalten aufgelistet. Dabei steht links die Abkürzung und rechts ihre Erklärung.</p>
<h2 id="word">Wie erstellt man ein Abkürzungsverzeichnis mit Word?</h2>
<p>Am besten erstellt man das Verzeichnis gleich während des <span style="text-decoration: underline;"><strong>Schreibens</strong></span> beim Hinzufügen der einzelnen Abkürzungen. Auf diese Art und Weise erspart man sich später die Mühe, im Text nach den einzelnen betreffenden Abkürzungen suchen zu müssen.</p>
<h3 id="erstellen">Einträge erstellen</h3>
<p>Hat man im Text eine neue Abkürzung eingeführt, geht man in Word folgendermaßen vor, um sie in das Abkürzungsverzeichnis aufzunehmen:</p>
<ol>
<li>Zunächst markiert man die entsprechende Abkürzung im Text. Dies kann man durch einen Doppelklick machen, oder indem man mit der gedrückten linken Maustaste einmal durch die Abkürzung zieht:<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4527 size-full" title="Markieren der Abkürzung" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1.jpg" alt="Markieren der Abkürzung" width="794" height="173" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1.jpg 794w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1-300x65.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1-768x167.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1-789x172.jpg 789w" sizes="(max-width: 794px) 100vw, 794px" /><br />
<em><em>Abb. 1: Markieren der Abkürzung</em></em></li>
<li>Anschließend drückt man ALT + Shift + X. Alternativ hierzu kann man auch in der Registerkarte „Referenzen“ in der Gruppe „Index“ auf „Eintrag festlegen“ gehen.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4528 size-full" title="Eintrag festlegen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/2.jpg" alt="Eintrag festlegen" width="1244" height="483" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/2.jpg 1244w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/2-300x116.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/2-768x298.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/2-1024x398.jpg 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/2-770x300.jpg 770w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/2-1241x482.jpg 1241w" sizes="(max-width: 1244px) 100vw, 1244px" /><br />
<em><em><em>Abb. 2: Eintrag festlegen</em></em></em></li>
<li>Nun öffnet sich ein neues Fenster „Indexeintrag festlegen“.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4529 size-full" title="Indexeintrag festlegen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/3.jpg" alt="Indexeintrag festlegen" width="490" height="530" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/3.jpg 490w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/3-277x300.jpg 277w" sizes="(max-width: 490px) 100vw, 490px" /><br />
<em><em>Abb. 3: Indexeintrag festlegen</em></em></li>
<li>Hier ist im Haupteintrag die markierte Abkürzung eingetragen. Nun klickt man unter „Optionen“ auf „Querverweis“ und gibt dort die Erklärung der Kurzform an:<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4530 size-full" title="Querverweis eingeben" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/4.jpg" alt="Querverweis eingeben" width="411" height="473" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/4.jpg 411w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/4-261x300.jpg 261w" sizes="(max-width: 411px) 100vw, 411px" /><br />
<em><em>Abb. 4: Querverweis eingeben</em></em></li>
<li>Abschließend bestätigt man mit „Festlegen“. Die Abkürzung wird in den Index aufgenommen. Das erkennt man an den geschweiften Klammern und den zusätzlichen Zeichen, die nun hinter der markierten Abkürzung stehen. Diese werden jedoch nicht im Druck oder in der Seitenansicht sichtbar sein:<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4531 size-full" title="Text nach Indexangabe" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/5.jpg" alt="Text nach Indexangabe" width="761" height="180" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/5.jpg 761w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/5-300x71.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/5-757x179.jpg 757w" sizes="(max-width: 761px) 100vw, 761px" /><br />
<em><em>Abb. 5: Text nach Indexangabe</em></em></li>
</ol>
<h3 id="anlegen">Das Verzeichnis in der Arbeit anlegen</h3>
<ol>
<li>Nun muss das Abkürzungsverzeichnis nur noch an der gewünschten Stelle angelegt werden. Hierzu klickt man dementsprechend zunächst mit der Maus dorthin, wo das Verzeichnis stehen soll, also auf die Seite vor dem Haupttextteil der Arbeit. Dann geht man unter „Referenzen“ in der Gruppe „Index“ auf „Index einfügen“. Es öffnet sich ein neues Fenster:<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4532 size-full" title="Index einfügen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6.jpg" alt="Index einfügen" width="790" height="612" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6.jpg 790w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6-300x232.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6-768x595.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6-63x50.jpg 63w" sizes="(max-width: 790px) 100vw, 790px" /><br />
<em>Abb. 6: Index einfügen<br />
</em><br />
Unter „Formate“ wählt man hier „Von Vorlage“, wenn man möchte, dass alle Einträge direkt untereinander aufgelistet werden. Ansonsten werden die einzelnen Einträge je nach Anfangsbuchstaben in die entsprechenden Gruppen des Buchstabens gesetzt. Rechts im Fenster lässt sich zudem die gewünschte Spaltenanzahl angeben.</li>
<li>Zum Schluss bestätigt man alle Einstellungen mit „OK“. Das Verzeichnis wird erstellt und die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong></span> steht.</li>
</ol>
<p>Fügt man während des Schreibens der <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></span></strong> weitere Einträge hinzu, so kann man das Verzeichnis schließlich aktualisieren, indem man es mit der Maus anklickt und anschließend auf der Tastatur die Taste F9 drückt. Nun werden darin auch die neuen Einträge angezeigt. Das Verzeichnis lässt sich aber auch im Nachhinein anpassen. Hierzu geht man wieder auf „Referenzen“ &gt; „Index einfügen“, nimmt die entsprechenden Änderungen vor und bestätigt letztlich mit „Ja“, dass der bestehende Index ersetzt werden soll.</p>
<p><em>Nicht in jeder wissenschaftlichen Arbeit wird überdies ein Abkürzungsverzeichnis benötigt. Wenn man im Zweifel ist, ob ein solches Verzeichnis entsprechend in die eigene Arbeit gehört, sollte man die Prüfungsordnung des jeweiligen Fachs zu Rate ziehen oder aber den <strong><span style="text-decoration: underline;">Betreuer</span></strong> befragen. Man sollte stets beachten, dass man demnach keine unnötigen Abkürzungen, sondern nur fachspezifische Begriffe in das Verzeichnis aufnimmt.</em></p>
<p><i>Das Abkürzungsverzeichnis lässt sich schließlich ganz einfach in Word erstellen. Am besten legt man es im Grunde genommen bereits mit der ersten im Text vorkommenden Abkürzung an und aktualisiert es dann zusätzlich während des Schreibens fortlaufend.</i></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Theisen, Manuel René (2013)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Erfolgreich bei Bachelor- und Masterarbeit, 16. Aufl. München.</p>
<p><strong>Brink, Alfred (2013)</strong>: Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten, 5. Aufl. Münster.</p>
<p><strong>Kornmeier, Martin (2016)</strong>: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht: Für Bachelor, Master und Dissertation, 7. Aufl. Göttingen.</p>
<pre style="text-align: right;">Sarah Schmitt</pre>
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			</item>
		<item>
		<title>Sieben Regeln für guten wissenschaftlichen Schreibstil</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftlicher-schreibstil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 10:48:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliche Methoden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4994</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gerade in Qualifikationsarbeiten wie der Masterarbeit sollte man als Student auch unter Beweis stellen, dass man einen guten wissenschaftlichen Schreibstil hat. Aber was macht diesen aus? Muss man kompliziert und voller Fremdwörter in endlosen Schachtelsätzen schreiben, damit es wissenschaftlich klingt? Nein, gerade nicht. Wir erklären, wie der Schreibstil stattdessen aussehen kann.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftlicher-schreibstil/">Sieben Regeln für guten wissenschaftlichen Schreibstil</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#kuerze">1. Die Kürze ist die Schwester des Talents </a></li>
<li><a href="#sachlich">2. Bleibe sachlich und halte Distanz in der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#vermeide">3. Vermeide unnötige Fremdwörter </a></li>
<li><a href="#amtssprache">4. Verfalle nicht in Amtssprache</a></li>
<li><a href="#woerter">5. Benutze keine Wörter, die es nicht gibt</a></li>
<li><a href="#wortmonster">6. Vermeide in der Masterarbeit Endlossätze und Wortmonster</a></li>
<li><a href="#stil">7. Halte Dich an Deinen eigenen Stil</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Da es sich bei der Masterarbeit in erster Linie um eine Qualifizierungsarbeit handelt, sollte unbedingt auf den Schreibstil geachtet werden. Denn gerade die sprachliche Kultur beim <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftliches-arbeiten/"><strong><span style="text-decoration: underline;">wissenschaftlichen Arbeiten</span></strong></a> erlaubt es, die allgemeine Kultur ihres Autors am besten zu beurteilen. Der Schreibstil verrät dem Prüfer, ob und wie der Student das Thema verstanden hat und wie er bei seiner Forschung vorging. Dies soll aber keineswegs abschreckend wirken, sondern eher Mut machen. Denn wissenschaftlich schreiben ist nicht so schwer, wie man annehmen könnte – wenn man sich an bestimmte Grundsätze hält. Hier kommen sieben goldene Regeln für guten wissenschaftlichen Schreibstil.</em></p>
<h2 id="kuerze">1. Die Kürze ist die Schwester des Talents</h2>
<p>Diese Worte stammen von Anton Tschechow und dürfen als wichtigste Regel für das <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/ratgeber-masterarbeit-schreiben-hilfe-tipps/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Masterarbeit schreiben</strong></span></a> angesehen werden. Hier also die gute Nachricht: Weniger ist mehr. Je kürzer und verständlicher ein komplexer Sachverhalt erklärt wird, desto besser. Die schlechte Nachricht: Es ist gar nicht so einfach, kurz und präzise zu formulieren. Als Faustregel gilt hier: Die Dinge sollten beim Namen genannt werden. Um den heißen Brei zu reden und den Text in die Länge zu ziehen, um die benötigte Wortanzahl zu erreichen, sollte man gleich vergessen. Treffende Wörter und eine logische Gedankenführung sind das A und O eines guten Schreibstils in der Masterarbeit.</p>
<h2 id="sachlich">2. Bleibe sachlich und halte Distanz in der Masterarbeit</h2>
<p>Eine wissenschaftliche Arbeit ist kein Roman, kein Brief und kein Tagebucheintrag. Dementsprechend sollte in der Masterarbeit sachbezogen und objektiv geschrieben werden (vgl. Kühtz 2011: 23). Das bedeutet, dass Wertungen, ob positiv oder negativ, im Text nicht vorkommen dürfen („In diesem grandiosen Buch wird das überaus düstere Schicksal des großartigen XY beschrieben…“) Dasselbe gilt für Sprichwörter, Füllwörter oder Verallgemeinerungen (natürlich, immer etc.).</p>
<p>Der Autor sollte eine neutrale Perspektive einnehmen. Die Ich-Perspektive ist in wissenschaftlichen Arbeiten nur in Ausnahmefällen akzeptabel, nämlich in Textpassagen, in denen der Autor erklärt, was seine Motive für die Forschung sind und wie er beim Schreiben vorgeht. Allerdings ist es auch hier ratsam, diese Sätze so umzuformulieren, dass man als Autor im Hintergrund bleibt („In der vorliegenden Arbeit werde ich das Thema XY beleuchten.“ vs. „Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit XY/ thematisiert XY.“)</p>
<h2 id="vermeide">3. Vermeide unnötige Fremdwörter</h2>
<p>Sicherlich kommt man in einer wissenschaftlichen Arbeit nicht um Fachtermini herum. Im Gegenteil, Fachbegriffe sind erwünscht. Aber damit sollte man es auch gut sein lassen. Der Autor steht nicht klüger da, wenn er in seine Arbeit lauter komplizierte Wörter und schnörkelige Synonyme einbaut. Es kann sogar nach hinten losgehen und den Prüfer früher oder später gewaltig nerven. Besonders schlimm sind Anglizismen, für die es adäquate deutsche Ausdrücke gibt (Negativbeispiel hierfür wäre Jil Sander in der Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. März 1996, mit folgendem Satz: „Der problembewußte Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander.“)</p>
<h2 id="amtssprache">4. Verfalle nicht in Amtssprache</h2>
<p>Bei all der Neutralität und Sachlichkeit kann es dazu kommen, dass der Text zu trocken, langweilig und im schlimmsten Falle unverständlich wirkt. Ein sicheres Zeichen für zu viel Sachlichkeit ist der Nominalstil (vgl. Nickolaus 2010: 18). Dies ist ein Sprachstil, bei dem auf Verben verzichtet wird und dafür übermäßig viele Substantive gebraucht werden („das Aufspüren des Fehlers durch das Auswerten des Quellcodes“).</p>
<p>Nicht, dass der Nominalstil in der Masterarbeit gar nicht vorkommen darf. Die Menge macht den Unterschied. Sobald die Substantive das Lesen erschweren, sollte man sich lieber wieder auf aktives Schreiben und die guten alten Verben besinnen.</p>
<h2 id="woerter">5. Benutze keine Wörter, die es nicht gibt</h2>
<p>Die oben stehende Regel betrifft nicht nur den wissenschaftlichen Schreibstil, sie ist allgemeingültig. Man sollte keine Formulierungen verwenden, die es nicht gibt. Es gibt keinen Superlativ vom Superlativ: So wie man nicht „ein bisschen schwanger“ sein kann, kann man auch nicht der „einzigste“ sein, „maximalsten“ Output produzieren oder jemandem in „keinster“ Weise zustimmen.</p>
<p>An dieser Stelle kann ebenfalls der Anthropomorphismus – also die Vermenschlichung – erwähnt werden („Bakterien lauern überall“, „Pflanzen wissen intuitiv“ und „die Abbildung erklärt“). Solche Formulierungen sollten vermieden werden, da sie die wissenschaftliche Arbeit unseriös wirken lassen.</p>
<h2 id="wortmonster">6. Vermeide in der Masterarbeit Endlossätze und Wortmonster</h2>
<p>Lange Sätze und Wörter sind wahre Leselust-Killer. Sobald der Leser einen Satz im Text zweimal lesen muss, hat der Autor schon verloren. Sätze sollten möglichst kurzgehalten und Wortketten („Direktmarketingabteilungsleiter“) vermieden werden.</p>
<p>Komplizierte Schachtelsätze enthalten meist nicht nur zu viele Wörter, sondern auch unwichtige Informationen, auf die gern verzichtet werden darf. Überhaupt sollte jeder Satz in der wissenschaftlichen Arbeit dazu dienen, Gedanken klar darzulegen. An der Klarheit der Sprache erkennt der Prüfer, ob und wie klar der Student denkt (vgl. Theisen 2013: 154). Die Ausnahme hier: <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/einleitung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Einleitung</span></strong></a>, Überleitungen oder kurze Zusammenfassungen (<span style="text-decoration: underline;"><strong>Abstract</strong></span>). Diese transportieren zwar keine neuen Informationen, sind aber nötig, um den <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/rote-faden/"><strong><span style="text-decoration: underline;">roten Faden</span></strong></a> nicht zu verlieren.</p>
<h2 id="stil">7. Halte Dich an Deinen eigenen Stil</h2>
<p>Man muss Stil nicht erzwingen, denn er wird sich beim Schreiben von selbst herauskristallisieren. Besonders wichtig ist hier, dass der Schreibstil rund und konstant wirkt. Man sollte also nicht zwischen Zeitformen und Erzähl-Perspektiven wechseln oder gar in den Stil der zitierten Autoren verfallen. Prägnant, eindeutig und knackig sollte der Text sein. Und: Den Leser bei Laune halten, zum Beispiel mit aussagekräftigen Kapitelüberschriften und spannenden Beispielen.</p>
<p><em>Sollte man trotz eines guten wissenschaftlichen Schreibstils und einer klaren <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/der-aufbau-einer-masterarbeit/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Gliederung</span></strong></a> vor Augen mal nicht weiterwissen oder eine <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/schreibblockaden/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Schreibblockade</span></strong></a> haben, dann darf (und sollte!) man zu Hilfsmitteln greifen. Zum Beispiel zur <a href="https://www.goethe-university-frankfurt.de/66869282/A13_Formulierungshilfen" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="text-decoration: underline;">Liste der Formulierungshilfen der Universität Frankfurt am Main</span></strong></a>. Oder zu den überaus nützlichen <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://tu-dresden.de/gsw/phil/ifk/ressourcen/dateien/stu/hinweise/wiss_schreiben?lang=de" rel="nofollow">Hinweisen der Technischen Universität Dresden</a></span></strong>, aus denen deutlich wird, dass wissenschaftliches Schreiben keine Begabung, sondern ein Handwerk ist. Zudem bieten die Hochschulen oft selbst Schreibkurse. Private Anbieter, beispielsweise ein professionelles <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lektorat für die Masterarbei</strong></span></a>t, bieten ebenfalls Unterstützung an. Sie können den Schreibstil  verbessern oder durch Umschreiben retten.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Jackob, Nickolaus (2010)</strong>: Die Kunst des Einfachen: Zehn Vorschläge für einen guten wissenschaftlichen Schreibstil, in: Fachjournalist Heft 2/2010.</p>
<p><strong>Kühtz, Stefan (2011)</strong>: Wissenschaftlich formulieren. Tipps und Textbausteine für Studium und Schule, Paderborn.</p>
<p><strong>Theisen, Manuel-René (2013)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Erfolgreich bei Bachelor- und Masterarbeit, 16. Aufl. München.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Plümper, Thomas (2003)</strong>: Effizient Schreiben. Leitfaden zum Verfassen von Qualifizierungsarbeiten und wissenschaftlichen Texten, München.</p>
<p><strong>Theisen, Manuel Rene (2002)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten. Technik, Methodik, Form, München.</p>
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		<title>Auszeichnungen und Preise für die Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/auszeichnungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2018 10:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4566</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eigentlich schade, wenn man die eigene Masterarbeit nur für den Betreuer oder für die Schublade geschrieben hat – gerade wenn man eine Bestnote erzielt hat. Wir geben Tipps, wo man sich bewerben kann, um eine Auszeichnung oder einen Preis für die Masterarbeit zu erhalten und worauf man bei der Bewerbung achten sollte. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#wer">Wer kann Preise für die Masterarbeit bekommen?</a>
<ul>
<li><a href="#brauchen">Was man braucht</a></li>
<li><a href="#bekommen">Was man bekommt</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#vergabe">Wer vergibt Preise für die Masterarbeit?</a>
<ul>
<li><a href="#hochschulen">Universitäten und Hochschulen</a></li>
<li><a href="#unternehmen">Unternehmen, Verbände und Gesellschaften</a></li>
<li><a href="#staat">Staatliche Instanzen</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Eine Masterarbeit muss nicht nur für den Prüfer und schon gar nicht für die Schublade geschrieben werden. Wer extra viel Mühe in ein herausragendes Ergebnis investiert hat, kann dafür nicht nur mit einer Bestnote belohnt werden. Sondern zudem mit einem der vielen Auszeichnungen und Förderungen, die die Welt der Wissenschaft zu bieten hat. Unter Umständen wird ein Preis für die Masterarbeit so nicht nur zum Geldsegen, sondern auch zum Türöffner für den Traumberuf. Wie und wo man sich die Preise angeln kann, und wer gute Chancen auf Erfolg hat, verrät die folgende Übersicht.</em></p>
<h2 id="wer">Wer kann Preise für die Masterarbeit bekommen?</h2>
<p>Exzellenz wird in der Wissenschaft belohnt. Wer seine <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Masterarbeit</strong></span></a> nicht nur hinter sich gebracht, sondern Zeit und Mühe für eine Bestnote investiert hat, kann damit auftrumpfen. Entweder, indem er sein Werk clever vermarktet (siehe hierzu einen <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/unterverkauft-wie-man-die-abschlussarbeit-clever-vermarktet-a-620298.html" rel="nofollow">Artikel des Spiegel</a></strong></span>) oder, indem er damit an diversen Ausschreibungen teilnimmt. Das ist oft auch noch Jahre nach dem Abschluss möglich. Deutschlandweit kommen zahlreiche Förderungen und Auszeichnungen jenen Masterabsolventen zu, die mit ihrer Arbeit einen bedeutenden Beitrag zur Wissenschaft leisten. Während Preisgelder einfach guttun, können Reputation und neue Kontakte den Weg in die berufliche Zukunft ebnen (vgl. Hofert 2014: 86).</p>
<h3 id="brauchen">Was man braucht</h3>
<p>Um preisverdächtig zu sein, muss eine Masterarbeit natürlich einige Bedingungen erfüllen. Nicht jeder Absolvent, der knapp bei Kasse ist, kann sein Glück bei einer Ausschreibung versuchen. Wesentliches Must-have, um Preise für die Masterarbeit abzusahnen, ist die hervorragende <span style="text-decoration: underline;"><strong>Benotung</strong></span> durch den Betreuer&nbsp;der Universität oder Hochschule. Eine methodisch einwandfreie und ansprechend präsentierte Arbeit hat dabei in Sachen Bestnote gute Karten (vgl. Krengel 2012: 38).</p>
<p>Doch nicht nur darauf und gegebenenfalls ein Empfehlungsschreiben des <span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuers</strong></span>&nbsp;kommt es an. Auch Innovation und die Aktualität des <span style="text-decoration: underline;"><strong>Themas</strong></span> sind oft entscheidend. Je nachdem, wer die Förderung oder Auszeichnung vergibt, variiert hierbei der Fokus. So kann beispielsweise ein <span style="text-decoration: underline;"><strong>Unternehmen</strong></span> besonderen Wert auf Praxisnähe, einer Universität besonderen Wert auf Diskursivität legen. Eingereicht werden muss schließlich entweder ein <span style="text-decoration: underline;"><strong>Abstract</strong></span>, eine Zusammenfassung oder die gesamte Masterarbeit – zuweilen auch in englischer Sprache. Unternehmen wie McKinsey erwarten von Bewerbern zudem eine gelungene <span style="text-decoration: underline;"><strong>Präsentation</strong></span> und <strong><span style="text-decoration: underline;">Verteidigung</span></strong> ihrer Arbeit (siehe hierzu die <a href="https://www.emac-online.org/emac-aimark-doctoral-dissertation-award/winners-emacsheth-foundation-doctoral-dissertation" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="text-decoration: underline;">Ausschreibung für die Sheth Foundation Doctoral Dissertation Award</span></strong></a>).</p>
<h3 id="bekommen">Was man bekommt</h3>
<p>Der Gewinn, der mit Auszeichnungen und Preisen für die Masterarbeit einhergeht, ist divers. Zunächst einmal wird die Arbeit in den allermeisten Fällen publiziert. Dabei ist allein die Anerkennung der eigenen Leistung durch ein breiteres Publikum eine wohltuende Belohnung. Und auch auf dem Lebenslauf macht sich eine Auszeichnung bestens. Zudem sind Preise berufliche Türöffner. Nützliche Kontakte, die im Rahmen der Verleihung, aber auch infolge der Veröffentlichung geknüpft werden können, sind nicht selten unersetzlich (Ascheron 2006: 105). Dass außerdem meist Preisgelder zwischen 150 und 2500 Euro vergeben werden, macht eine Bewerbung besonders attraktiv.</p>
<h2 id="vergabe">Wer vergibt Preise für die Masterarbeit?</h2>
<p>Förderungen und Auszeichnungen für Leistungen in der Wissenschaft gibt es wie Sand am Meer. Ein großer Teil von ihnen ist speziell dem akademischen Nachwuchs vorbehalten und wird unter anderem für herausragende Abschlussarbeiten vergeben. Welche Preise für Masterarbeiten es gibt, kann man herausfinden, indem man seinen Prüfer fragt. Oder aber man durchforstet das Internet. Förderungen und Auszeichnungen sind im World Wide Web verzeichnet, fast alle Förderer und Auszeichner haben eine Onlinepräsenz. Wer seine Studienrichtung zusammen mit den Worten „Masterarbeit“ sowie „Preis“, „Auszeichnung“ oder „Stipendium“ eingibt, wird schnell fündig. Doch es geht auch noch einfacher. So versenden Institute einiger Universitäten und Hochschulen Newsletter, dank denen aktuelle Ausschreibungen direkt im eigenen Emailpostfach landen. Zudem gibt es im Netz verfügbare Übersichten, die Ausschreibungen zusammenfassen (siehe hierzu zum Beispiel die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.academics.de/wissenschaft/stipendien_und_wissenschaftspreise_10303.html" rel="nofollow">Übersicht des Karriereportals für Wissenschaft &amp; Forschung von Die Zeit</a></strong></span> oder das <a href="http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/preise/lw.html.de" rel="nofollow"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Preise- und Stipendienportal der Ruhr-Universität Bochu</strong></span>m</a>).</p>
<h3 id="hochschulen">Universitäten und Hochschulen</h3>
<p>Preise für die Magisterarbeit werden oft von Universitäten und Hochschulen vergeben (siehe hierzu die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.fh-potsdam.de/studieren/campusleben/ausschreibungen-und-preise/preise-fuer-abschlussarbeiten/" rel="nofollow">Ausschreibungen der Fachhochschule Potsdam</a></strong></span>, der <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.uni-tuebingen.de/einrichtungen/zentrale-einrichtungen/tuebingen-school-of-education/arbeitsbereiche/nachwuchsfoerderung/auszeichnung-herausragender-abschlussarbeiten.html" rel="nofollow">Universität Tübingen</a></strong></span> oder der <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.glk.uni-mainz.de/594_DEU_HTML.php" rel="nofollow">Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</a></span></strong>). Während andere Auszeichnungen unabhängig von der Ausbildungsstätte vergeben werden, erfolgt die Vergabe hier allerdings meist uni- bzw. hochschulintern.</p>
<h3 id="unternehmen">Unternehmen, Verbände, Vereine und Gesellschaften</h3>
<p>Auch Unternehmen und Vereine, denen wissenschaftlicher Fortschritt zugute kommt oder die diesen fördern wollen, vergeben Preise für Abschlussarbeiten (siehe hierzu die Ausschreibungen zum&nbsp;<strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.karriere-preis.de/" rel="nofollow">Karriere-Preis der DZ Bank Gruppe</a></span></strong>, den <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.vdi.de/technik/fachthemen/technologies-of-life-sciences/uebersicht-ehrungen-und-preise/ludwig-wilhelm-ries-preis/" rel="nofollow">Ludwig-Wilhelm-Ries-Preis des Vereins Deutscher Ingenieure</a></strong></span> oder den <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.goldmedia.com/about/goldmedia-preis/" rel="nofollow">Goldmedia-Preis für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft</a></span></strong>. Gerade sie investieren häufig besonders hohe Preisgelder, um hervorragende Masterarbeiten auszuzeichnen.</p>
<h3 id="staat">Staatliche Instanzen</h3>
<p>Die Wissenschaft ist ein Staatsgut. Deswegen schreiben auch Bund und Länder sowie öffentlich-rechtliche Einrichtungen Preise aus (siehe hierzu beispielweise die Ausschreibungen für den <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.ard-zdf-foerderpreis.de/" rel="nofollow">ARD/ZDF Förderpreis</a></strong></span>, die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.destatis.de/DE/UeberUns/UnsereAufgaben/GerhardFuerstPreis/GerhardFuerstPreis.html" rel="nofollow">Gerhard-Fürst-Preise des Statistischen Bundesamtes</a></span></strong> oder die <a href="https://www.km.bayern.de/studenten/meldung/4640/preise-wuerdigen-die-abschlussarbeiten-von-absolventinnen.html" rel="nofollow"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Preise für hervorragende Hochschulabschlüsse oder Promotionen von Studentinnen der Ingenieurwissenschaften des Bayerisches Staatsministerium für Kultus, Wissenschaft und Kuns</strong></span>t</a>. Wem es gelingt, einen solchen Preis abzustauben, der muss mit seinem Curriculum Vitae zukünftig sicher keine Klinken putzen.</p>
<p><em>Oft sind der Lohn für eine gelungene Masterarbeit eine sehr gute Note und das anerkennende Nicken des Prüfers. Natürlich will man sich nicht beklagen, aber – geht da nicht noch mehr? Die Antwort lautet: Doch. Universitäten und Unternehmen, aber auch der deutsche Staat selbst vergeben alljährlich zahlreiche Preise für die Masterarbeiten besonders talentierter und erfinderischer Absolventen. Wer eine Bewerbung einreicht, kann nicht nur mit Ruhm, Geld und Ehre, sondern auch mit einem schnelleren Start ins Berufsleben rechnen.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Ascheron, Claus (2006)</strong>: Die Kunst des wissenschaftlichen Präsentierens und Publizierens: Ein Praxisleitfaden für junge Wissenschaftler, Wiesbaden.</p>
<p><strong>Hofert, Svenja (2014)</strong>: Karriere mit System: Die 7 besten Strategien für Ihren Erfolg, Frankfurt am Main.</p>
<p><strong>Krengel, Martin (2012)</strong>: Bestnote. Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren, Easybookz.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Theisen, Manuel-René (2013)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Erfolgreich bei Bachelor- und Masterarbeit, 16. Aufl., München.</p>
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		<item>
		<title>Das Abstract als Visitenkarte der Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/abstract/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 09:45:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4963</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gerade weil in unserer heutigen Wissensgesellschaft so viel Wissen in Form von Büchern, Artikeln usw. zur Verfügung steht, muss man oft streng auswählen, was man ließt und was nicht. Durch ein Abstract hat man die Möglichkeit, erst einmal eine kurze Zusammenfassung zu einem Texte zu lesen, um sich zu entscheiden. Ein Abstract zu verfassen wird oft auch schon für die Masterarbeit verlangt. Wir erklären, wie man es schreibt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#abstract">Der wissenschaftliche Abstract – Entscheidungshilfe für die eigenen Leser</a></li>
<li><a href="#erkennungszeichen">Erkennungszeichen eines Abstracts für die Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#schreiben">Abstract schreiben für die Masterarbeit leicht gemacht</a></li>
<li><a href="#laenge">Länge und Positionierung des Abstracts</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Jeder, der wissenschaftlich schreibt, kennt das: Berge an potenziell für das eigene <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> relevanter Ergebnisse bei der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literatursuche/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Literaturrecherche</span></strong></a>. Diese wachsen zudem im Zeitalter der&nbsp;Informationsrevolutionen jedes Jahr an. Aber jeder wägt&nbsp;natürlich ab, ob ein Text einen klaren Mehrwert bringt. Deshalb gibt es kleine Helfer, die sogenannten Abstracts, also Kurzzusammenfassungen von Arbeiten. Wie man einen solchen für die eigene Arbeit erstellt und sich für potentielle Leser interessant macht, zeigt der folgende Übersichtsartikel.</em></p>
<h2 id="abstract">Der wissenschaftliche Abstract – Entscheidungshilfe für die eigenen Leser</h2>
<p>Je mehr sich eine Fachdisziplin ausdifferenziert und je mehr Publikationen erscheinen, desto wichtiger wird der eigene Durchblick. Sind von Aufsatz A oder Dissertation B neue Erkenntnisse zu erwarten? Helfen sie wirklich dabei, die eigene <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fragestellung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Forschungsfrage</span></strong></a> zu beantworten? Sind sie&nbsp;eigentlich nur wissenschaftlicher Dekor, den zu lesen unnötig Zeit kostet? Um das zu entscheiden, braucht man den (oder das) Abstract.</p>
<p>Es handelt sich hierbei um eine prägnante Inhaltsangabe, laut DIN 1426 ein „Kurzreferat zur Inhaltsangabe“. Man könnte diese eigenständige Textform auch als „Espresso“ eines wissenschaftlichen Aufsatzes (Rettig 2009: 55) oder als „Surrogat“ (Brunnbauer 2009: 1) bezeichnen. Es soll&nbsp;eine effiziente Entscheidung über die „Lesewürdigkeit der Arbeit“ geben (Stickel-Wolf 2006: 249). Er ist sozusagen ein „Paratext“ (Heesen 2014: 17) zur Orientierung.</p>
<p>Aus dem Abstract lassen sich bereits die ersten, wesentlichen Informationen ziehen, auch ohne, dass man das Originaldokument lesen muss. Abstracts können auch dazu dienen, Forschungsberichte teilweise der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, falls dies beim Originaldokument nicht möglich ist. Besonders häufig findet man sie vor Fachaufsätzen.</p>
<p>Es empfiehlt sich in jedem Fall, sie zu lesen. So kann man sich über Ziele, Methoden und Quellen, Thema und Ergebnisse der Arbeit informieren.</p>
<p>Einen wissenschaftlichen Abstract einmal selbst zu schreiben ist kein Muss, wird aber von manchen Dozenten gefordert. Am besten fragt man beim <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuern</strong></span></a> nach. Auch bei Konferenzen wird oft verlangt, einen Abstract einzureichen, um zu entscheiden, welche der Vorträge zugelassen werden.</p>
<h2 id="erkennungszeichen">Erkennungszeichen eines Abstracts für die Masterarbeit</h2>
<p>Generell darf der Abstract keine Informationen enthalten, die nicht auch im Text enthalten sind. Man sollte auch keine Inhalte nennen, die nicht auch im <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/hauptteil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hauptteil</strong></span></a> aufgegriffen werden. Stattdessen sollten&nbsp;nur die wichtigsten Konzepte, Resultate oder Folgerungen eingehen. Denn für alles andere ist kein Platz. Zudem sollte man keine Zitate verwenden oder Begriffe zu ausführlich definieren. Trotzdem sollte man eine <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/plagiatspruefung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Plagiatsprüfung</span></strong></a> nicht vergessen, da man sich vielleicht&nbsp;nicht bewusst ist, dass man fremdes Gedankengut verwendet hat. Auch beim <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;">Lektorat der Masterarbeit</span></a></strong> sollte der&nbsp;Abstract&nbsp;nicht übersehen werden.</p>
<p>Einen Abstract schreiben heißt, objektiv zu bleiben. Auf keinen Fall sollte man den&nbsp;Text, den man&nbsp;zusammenfasst,&nbsp;bewerten. Dies ist beispielsweise ein&nbsp;Unterschied zu einer Rezension (Brunnbauer 2009: 1). Er sollte zudem so kurz wie möglich sein und eine klare, nachvollziehbare Sprache und <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/der-aufbau-einer-masterarbeit/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Gliederung</span></strong></a>&nbsp;aufweisen. Alle wesentlichen Sachverhalte sollte man wiederfinden. Wichtig ist auch, dass er genau die Inhalte und die Meinung der Originalarbeit wiedergibt.</p>
<p>Füllwörter wie „eigentlich“, „sozusagen“ und so weiter haben hier nichts zu suchen. Er sollte zusammenhängend, „aus einem Guss“ geschrieben sein, statt nur Inhalte aneinanderzureihen. Auch die grammatikalische Zeit spielt eine wichtige Rolle. Für bereits angewandte Methoden und Resultate wird die Vergangenheitsform verwendet, die Gegenwartsform benutzt man dagegen für Schlussfolgerungen und Hintergrund.&nbsp;Das wissenschaftliche <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/expose/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Exposé</strong></span></a> skizziert das geplante Forschungsvorhaben im Vorfeld. Der Abstrakt hingegen wird er erst geschrieben, wenn die komplette Arbeit schon fertig ist und die wichtigsten Erkenntnisse vorliegen. Der Abstract weckt also nicht die Neugier des Lesers, sondern nimmt die Pointe bzw. das Ende vorweg; schließlich möchte der Leser wissen, was er sich „einkauft“.</p>
<h2 id="schreiben">Abstract schreiben für die Masterarbeit leicht gemacht</h2>
<p>Es ist wichtig im Abstract zu zeigen, was&nbsp;die eigene Arbeit zur wissenschaftlichen Diskussion&nbsp;oder zur Lösung eines Problems beiträgt. Denn je relevanter der Beitrag sich darstellt, umso eher werden andere die Arbeit lesen und damit zum Wissenszuwachs beitragen. Es gilt, die potenziellen Leser zu motivieren, den eigenen Text für ihre eigene Forschung zu lesen und zu nutzen.</p>
<p>Die Zielsetzung der Arbeit sollte erkennbar sein. Die Ausgangslage, Intentionen, Ziele, thematische Abgrenzung, (Hypo-)Thesen des Dokuments sind kurz zu benennen. Gleiches gilt für die Ergebnisse und Schlussfolgerungen, wobei Vermutungen und Fakten klar getrennt sein müssen (vgl. Heesen 2014: 17). Auch die Untersuchungsmethoden und -techniken sollte man erwähnen, jedoch nur in dem Maße, wie es für das Verständnis notwendig ist.</p>
<p>Folgender systematischer Aufbau empfiehlt sich – siehe hierzu auch den <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.uni-regensburg.de/philosophie-kunst-geschichte-gesellschaft/geschichte-suedost-osteuropa/medien/abstract.pdf" rel="nofollow">Leitfaden der Universität Regensburg</a></strong></span> und der <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.vwl.uni-mannheim.de/media/Fakultaeten/vwl/Dokumente/Leitfaden_Abstract.pdf" rel="nofollow">Universität Mannheim</a></span></strong>:</p>
<ul>
<li>Fragestellung: Welche Fragen soll der Text beantworten, was ist der Umfang der Forschung, was sind zentrale Argumente und Behauptungen? Was sind grundlegende Thesen (bei <span style="text-decoration: underline;"><strong>empirischen Arbeiten</strong></span>)?</li>
<li>Methodologie: Welche Methoden und Zugänge nutzt man? Wie möchte man mit den Daten umgehen?</li>
<li>Ergebnisse: Zu welchen Ergebnissen kam die Forschungsarbeit? Was sind Implikationen und Anwendungsmöglichkeiten?</li>
<li>Implikationen: Was fügt der Text unserem Wissen über das Thema hinzu? Warum ist er wichtig und relevant dafür?</li>
</ul>
<p>Darüber sollte man natürlich nicht vergessen, Autor und Titel des Textes zu nennen. Auch&nbsp;die wichtigsten Informationen sollte man zuerst&nbsp;platzieren (vgl. auch Brunnbauer 2009).</p>
<h2 id="laenge">Länge und Positionierung des Abstracts</h2>
<p>Die Meinungen darüber, wie lang ein Abstract sein sollte, variieren leicht. Letztlich geht es darum, alle wichtigen Informationen über die eigene Arbeit unterzubringen. Die Länge sollte zwischen mindestens 100 und maximal 250 Wörtern liegen. Vielleicht liegt aber auch eine genaue Vorgabe vom jeweiligen Betreuer vor?</p>
<p>Wenn man&nbsp;einen Aufsatz zusammenfassen möchte, sollte der Abstract dazu nicht mehr als zehn Prozent des Textumfangs umfassen. Bei kürzeren Abstracts (ca. 100 Wörter oder weniger) handelt es sich um so genannte „deskriptive Abstracts“. Sie beschreiben&nbsp;bloß den Umfang, die Methoden und das Ziel des betreffenden Textes. Dementsprechend bestehen sie manchmal nur aus einem oder zwei Sätzen.</p>
<p>Ein Abstract steht meistens vor dem (optionalen) Vorwort und dem <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/inhaltsverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></span></a>. Laut Stickel-Wolf (2006: 249) sollte man vor dem Abstract ein leeres Blatt einfügen, das mitgezählt wird. Damit andere die eigene Arbeit mühelos finden können, hilft es, den Abstract um charakterisierende Schlagworte zu ergänzen. Auf diese Art und Weise können Bibliotheken sie in ihre Kataloge aufnehmen. Für Arbeiten in internationalisierten Fachdisziplinen ist es sinnvoll, zusätzlich eine englische Version anzufertigen.</p>
<p><em>Auch, wenn man unsicher ist, ob man einen Abstract schreiben sollte oder nicht – schaden kann es nicht. Es hilft sogar&nbsp;dabei, die eigene Arbeit noch einmal auf ihre wissenschaftliche Fragestellung und ihren Methodeneinsatz hin zu reflektieren. In jedem Fall sollte man sich&nbsp;den <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/rote-faden/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>roten Faden</strong></span></a> im Rückblick klar machen. Das kann für wissenschaftliche <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/die-muendliche-masterpruefung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Verteidigungen</strong></span></a>, aber auch für Vorträge auf Konferenzen goldwert sein.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Heesen, Bernd (2014)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten. Methodenwissen für das Bachelor-, Master- und Promotionsstudium, Berlin.</p>
<p><strong>Rettig, Heike (2017)</strong>: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben, Stuttgart.</p>
<p><strong>Stickel-Wolf, Christine und Joachim Wolf (2006)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken, Wiesbaden.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/abstract/">Das Abstract als Visitenkarte der Masterarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abbildungen und Übersichten in der Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/abbildungen-und-uebersichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2018 10:18:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4551</guid>

					<description><![CDATA[<p>Abbildungen und Übersichten können dazu dienen, gerade unübersichtliche Zusammenhänge zu verdeutlichen und zu illustrieren. In diesem Beitrag erklären wir mit Hilfe vieler Abbildungen, wie man mit Word Grafiken und Tabellen formatiert und perfekt in die Masterarbeit einbindet. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#was">Wozu Abbildungen&nbsp;und Übersichten&nbsp;in der Masterarbeit?</a></li>
<li><a href="#wie">Wie verwendet man Abbildungen&nbsp;und Übersichten&nbsp;in der Masterarbeit?</a></li>
<li><a href="#word">Eine Abbildung&nbsp;in Word</a>
<ul>
<li><a href="#einfuegen">Eine Abbildung&nbsp;in den Text einfügen</a></li>
<li><a href="#formatieren">Abbildung&nbsp;in Word gestalten</a></li>
<li><a href="#positionieren">Positionieren von Abbildungen</a></li>
<li><a href="#rahmen">Rahmen einfügen</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#tabellen">Übersichten in Word</a>
<ul>
<li><a href="#format">Einfügen von Übersichten&nbsp;und ein Format auswählen</a></li>
<li><a href="#zeilen">Zeilen und Spalten einfügen und löschen</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><i>Abbildungen und Übersichten kommen in vielen Masterarbeiten zum Einsatz. In diesem Artikel wird dementsprechend Schritt-für-Schritt gezeigt, wie man Grafiken und Tabellen in der eigenen Arbeit einfügen und hinterher&nbsp;bearbeiten&nbsp;kann.</i></p>
<h2 id="was">Wozu Abbildungen und Übersichten&nbsp;in der Masterarbeit?</h2>
<p>Abbildungen und Übersichten&nbsp;in der&nbsp;<span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span> dienen eigentlich als Ergänzung zum Haupttext. Oftmals kann man bestimmte Informationen leichter verstehen, wenn sie in einer anderen Form – anschaulich als Diagramme oder in Zahlen gefasst – dargestellt sind. Grafiken und Tabellen werden deshalb insbesondere in naturwissenschaftlichen Arbeiten häufig verwendet.</p>
<p>Abbildungen&nbsp;können etwa Balken- und Kuchendiagramme, mathematische Funktionen, Bilder, technische Zeichnungen oder geographische Karten sein. Tabellen enthalten zudem Zahlen bzw. Daten, die oft bereits innerhalb der Tabelle aufbereitet sind.</p>
<p>Man mag dazu tendieren, zu viele Informationen in Abbildungen und Übersichten&nbsp;aufnehmen zu wollen, da diese auf den ersten Blick oftmals anschaulicher und professioneller wirken als geschriebener Text. Innerhalb der Arbeit sollte man mit Grafiken und Tabellen jedoch stets sparsam umgehen und diese wirklich nur in die Masterarbeit aufnehmen, wenn ihr Inhalt wesentlich zum Thema beiträgt. (vgl. Weber 2010: S. 175)</p>
<h2 id="wie">Wie verwendet man Abbildungen und Übersichten&nbsp;in der Masterarbeit?</h2>
<p>Wenn man sich jedoch bezüglich der <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/tabellen-grafiken-erstellen/">Erstellung&nbsp;von Grafiken oder Tabellen</a></span></strong> in der Masterarbeit unsicher ist, sollte man auf jeden Fall einen Blick in die Prüfungsordnung des jeweiligen Faches werfen. Weiterhin ist es eine gute Idee, den <strong><span style="text-decoration: underline;">Betreuer</span></strong> zu befragen und sich überdies Arbeiten von Kommilitonen anzusehen.</p>
<p>Abbildungen und Übersichten&nbsp;im Text müssen stets fortlaufend nummeriert und zudem mit einer Bezeichnung gekennzeichnet sein, zum Beispiel:<br />
<em>Abb.1: Tägliche Smartphone-Nutzungsdauer, 2012 bis 2017</em></p>
<p>Dabei geschieht die Nummerierung von Tabellen und Abbildungen separat. Die in der Arbeit verwendeten Abbildungen und Übersichten werden mit ihren Bezeichnungen schließlich in entsprechenden, meist separaten Verzeichnissen zusammengefasst.</p>
<p>Bei der Verwendung von Grafiken oder Tabellen muss man entscheiden, ob man die entsprechenden Informationen direkt in den Fließtext integrieren oder lieber im Anhang anbringen möchte. Grundsätzlich sollte der Lesefluss nicht durch zu viele weitere Darstellungen unterbrochen werden. Dienen die dargestellten Informationen direkt dem Inhalt des Fließtexts, sollte man sie darin aufnehmen und im Text unbedingt darauf verweisen (vgl. Brink 2013: S. 196).</p>
<p>Handelt es sich bei den Darstellungen eher um nützliche Zusatzinformationen, die für das Verständnis des Haupttextes aber nicht wesentlich sind, kann man sie in den Anhang setzen. Im Haupttext kann man dann auf die Informationen im Anhang verweisen.</p>
<p>Zusätzlich muss man in jedem Fall die Quelle der Abbildungen und Übersichten angeben – es sei denn, man hat diese selbst erstellt. Auch bei grafischen oder tabellarischen Darstellungen, die man selbst entwickelt hat und die aus Daten aus einer anderen Quelle bestehen, muss dies durch den Verweis „nach Quelle XY“ angegeben werden (vgl. hierzu auch die <a href="https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/uni/fakultaeten/sowi_lehrstuehle/vwl_internationale_wirtschaft/VWL_EES/leitfaden.pdf" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Richtlinien der Universität Bamberg</strong></span></a>).</p>
<h2 id="word">Eine Grafik in Word</h2>
<p>Die entsprechende Abbildungen muss zunächst auf dem eigenen Computer gespeichert sein. Am besten erstellt man einen separaten Ordner für alle in der Arbeit verwendeten Grafiken und nummeriert diese chronologisch nach ihrem Vorkommen in der Arbeit. (siehe hierzu auch die <a href="http://www.psychologie.uni-frankfurt.de/55123894/Hinweise_Abschluss_Hausarbeiten_AE_KArbach_042014.pdf" rel="nofollow"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hinweise der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfur</strong></span>t</a>).</p>
<h3 id="einfuegen">Eine Grafik in den Text einfügen</h3>
<p>Zunächst klickt man mit der Maus an die Stelle, an der man die Abbildungen im Text einfügen möchte. In Word wählt man unter „Einfügen“ in der Gruppe „Illustrationen“ die Schaltfläche „Bilder“ und navigiert zum entsprechenden Dateiordner, in dem man die Grafik abgespeichert hat. Durch Doppelklick auf die Datei (bzw. auswählen und „Einfügen“) fügt man sie anschließend in das Dokument ein.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4553 size-full" title="Graphik einfügen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1-1.jpg" alt="Graphik einfügen" width="1075" height="359" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1-1.jpg 1075w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1-1-300x100.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1-1-768x256.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1-1-1024x342.jpg 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1-1-1072x358.jpg 1072w" sizes="(max-width: 1075px) 100vw, 1075px" /><br />
<em>Abb. 1: Grafik einfügen</em></p>
<h3 id="formatieren">Abbildungen&nbsp;in Word&nbsp;gestalten</h3>
<p>Nun lässt sich die Abbildung&nbsp;anpassen. Beispielweise kann man sie vergrößern oder verkleinern. Hierfür markiert man die Abbildung zunächst, indem man sie anklickt. An den Mitten der Kanten und an den Ecken erscheinen insgesamt acht kleine Punkte. Zieht man an den Mittelpunkten der Kanten, wird hierdurch auch das Längen-Seiten-Verhältnis geändert. Zieht man an den Eckpunkten, bleibt das ursprüngliche Kantenverhältnis der Abbildung erhalten.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4554 size-full" title="Größe der Graphik ändern" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/2-1.jpg" alt="Größe der Graphik ändern" width="462" height="564" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/2-1.jpg 462w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/2-1-246x300.jpg 246w" sizes="(max-width: 462px) 100vw, 462px" /><br />
<em>Abb. 2: Größe der Grafik ändern</em></p>
<p>Um nur einen Ausschnitt einer größeren Grafik zu verwenden, kann man sie direkt im Text zuschneiden. Hierfür klickt man zunächst wieder auf die Abbildung&nbsp;und wählt dann in der Registerkarte „Format“ rechts in der Gruppe „Größe“ die Option „Zuschneiden“. Zieht man nun an einem der acht Punkte, wird die Grafik dadurch zugeschnitten.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4555 size-full" title="Graphik zuschneiden" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/3-1.jpg" alt="Graphik zuschneiden" width="840" height="508" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/3-1.jpg 840w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/3-1-300x181.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/3-1-768x464.jpg 768w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
<em>Abb. 3: Grafik zuschneiden</em></p>
<h3 id="positionieren">Positionieren von Abbildungen</h3>
<p>Will man die Abbildung&nbsp;an eine andere Position setzen, klickt man sie mit der linken Maustaste an und hält die Taste gedrückt, während man den Cursor an die gewünschte Position bewegt. Sobald man die linke Maustaste freigibt, springt das Bild in die neue Position.</p>
<p>Um die Optik der Abbildung zu ändern, markiert man diese wieder und wählt dann in der Registerkarte „Format“ in der Gruppe „Anordnen“ die Option „Position“. Rechts davon kann man unter „Textumbruch“ auswählen, wie der Textfluss um die Abbildung aussehen soll.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4556 size-full" title="Layout ändern" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/4-1.jpg" alt="Layout ändern" width="876" height="494" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/4-1.jpg 876w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/4-1-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/4-1-768x433.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/4-1-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 876px) 100vw, 876px" /><br />
<em>Abb. 4: Optik&nbsp;ändern</em></p>
<h3 id="rahmen">Rahmen einfügen</h3>
<p>Um die Grafik mit einem Rahmen zu versehen, muss hierfür unter „Format“ &gt; „Textumbruch“ ein nicht-standardmäßiger Textumbruch ausgewählt sein, etwa „Eng“ oder „Quadrat“. Dann kann man in der Gruppe „Rahmen“ weiter links ganz einfach Rahmenfarbe, -striche und -stärke festlegen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4557 size-full" title="Rahmen einfügen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/5-1.jpg" alt="Rahmen einfügen" width="1183" height="538" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/5-1.jpg 1183w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/5-1-300x136.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/5-1-768x349.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/5-1-1024x466.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1183px) 100vw, 1183px" /><br />
<em>Abb. 5: Rahmen einfügen</em></p>
<h3>&nbsp;Übersichten in Word</h3>
<p>Auch bei Übersichten&nbsp;gibt es viele Möglichkeiten für die Gestaltung und <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong></span>. Will man eine Tabelle in die Masterarbeit einfügen, muss man hierzu zunächst die Zeilen- und Spaltenanzahl festlegen. Diese lässt sich jedoch auch im Nachhinein noch ändern. Es empfiehlt sich zudem, ein einfaches, passendes Tabellenformat zu wählen und nicht zu viele oder unnötige Informationen in die Tabelle aufzunehmen.</p>
<h3 id="format">Einfügen von Übersichten&nbsp;und ein Format auswählen</h3>
<p>In der Registerkarte „Einfügen“ geht man auf „Tabelle“ und gibt an, aus wie vielen Zeilen und Spalten die Übersicht&nbsp;bestehen soll. Anschließend kann man die Felder mit den entsprechenden Angaben füllen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4558 size-full" title="Tabelle einfügen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6-1.jpg" alt="Tabelle einfügen" width="1920" height="583" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6-1.jpg 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6-1-300x91.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6-1-768x233.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6-1-1024x311.jpg 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6-1-1277x388.jpg 1277w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><br />
<em>Abb. 6: Tabelle einfügen</em></p>
<p>Die Tabelle lässt sich nun mit bestimmten Formatvorlagen gestalten. Hierzu klickt man auf die Übersicht&nbsp;und geht auf die Registerkarte „Entwurf“. Fährt man mit dem Mauscursor über die einzelnen Formatvorlagen, kann man bereits die neue Tabellenansicht sehen, bevor man die gewünschte Vorlage mit einem Klick auswählt.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4559 size-full" title="Tabellenformat wählen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/7.jpg" alt="Tabellenformat wählen" width="1180" height="498" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/7.jpg 1180w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/7-300x127.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/7-768x324.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/7-1024x432.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1180px) 100vw, 1180px" /><br />
<em>Abb. 7: Tabellenformat wählen</em></p>
<h3 id="zeilen">Zeilen und Spalten einfügen und löschen</h3>
<p>Um eine Zeile hinzuzufügen, klickt man unter- oder oberhalb der Stelle, an der man sie einfügen möchte. Dann geht man auf die entsprechende Registerkarte und wählt in der Gruppe „Zeilen und Spalten“ die Position aus (darüber oder darunter), an der die Zeile stehen soll.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4560 size-full" title="Zeile hinzufügen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/8.jpg" alt="Zeile hinzufügen" width="1037" height="453" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/8.jpg 1037w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/8-300x131.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/8-768x335.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/8-1024x447.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1037px) 100vw, 1037px" /><br />
<em>Abb. 8: Zeile hinzufügen</em></p>
<p>Um eine Spalte hinzuzufügen geht man analog vor, wählt bei der Position aber dementsprechend „Links einfügen“ oder „Rechts einfügen“ aus.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4561 size-full" title="Spalte hinzufügen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/9.jpg" alt="Spalte hinzufügen" width="1039" height="473" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/9.jpg 1039w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/9-300x137.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/9-768x350.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/9-1024x466.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1039px) 100vw, 1039px" /><br />
<em>Abb. 9: Spalte hinzufügen</em></p>
<p>Zeilen und Spalten lassen sich auch direkt in der Tabelle einfügen, indem man auf das Plus-Zeichen klickt, das erscheint, wenn man mit dem Cursor am oberen oder linken Rand der Tabelle zwischen zwei Zellen navigiert.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4562 size-full" title="Zeilen und Spalten direkt hinzufügen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/10.jpg" alt="Zeilen und Spalten direkt hinzufügen" width="592" height="432" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/10.jpg 592w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/10-300x219.jpg 300w" sizes="(max-width: 592px) 100vw, 592px" /><br />
<em>Abb. 10: Zeilen und Spalten direkt hinzufügen</em></p>
<p>Um eine Zeile oder Spalte zu löschen, klickt man dann anschließend links neben die Zeile bzw. auf den oberen Rand der Spalte. In der Registerkarte wählt man nun die Option „Löschen“ und zuletzt noch das Objekt, das gelöscht werden soll.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4563 size-full" title="Zeilen und Spalten löschen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/11.jpg" alt="Zeilen und Spalten löschen" width="1037" height="494" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/11.jpg 1037w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/11-300x143.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/11-768x366.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/11-1024x488.jpg 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/11-840x400.jpg 840w" sizes="(max-width: 1037px) 100vw, 1037px" /><br />
<em>Abb. 11: Zeilen und Spalten löschen</em></p>
<p><em>In vielen wissenschaftlichen Arbeiten werden Abbildungen und Übersichten verwendet, um bestimmte Informationen schließlich anschaulich darzustellen und den Textinhalt somit zu ergänzen. Die jeweiligen Grafiken oder Tabellen können je nach Relevanz direkt im Haupttextteil oder auch im Anhang stehen und müssen getrennt nummeriert und einzeln bezeichnet sein.</em><br />
<em> In Word lassen sich Abbildungen und Übersichten ganz einfach bearbeiten. Hierfür gibt es eine eigene Funktionalität mit vielen Gestaltungsoptionen, von denen die wichtigsten in diesem Artikel vorgestellt wurden.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Brink, Alfred (2013)</strong>: Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten, 5. Aufl. Münster.</p>
<p><strong>Kornmeier, Martin (2016)</strong>: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht: Für Bachelor, Master und Dissertation, 7. Aufl. Göttingen</p>
<p><strong>Weber, Daniela (2010)</strong>: Die erfolgreiche Abschlussarbeit für Dummies, 1. Aufl. Weinheim.</p>
<pre style="text-align: right;">Sarah Schmitt</pre>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Rote Faden in der Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/rote-faden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2018 07:01:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4347</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der rote Faden in der Masterarbeit gilt als Garant für eine gute Bewertung durch den Betreuer und einen Erfolg beim Studienabschluss. Doch wie kann man den roten Faden erzeugen und was muss man tun, damit er nicht abreisst? Wir erklären, was der rote Faden ist und wie man dafür sorgt, dass er sich durch die ganze Masterarbeit zieht. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul>
<li><a href="#leitmotiv">Der rote Faden – das Leitmotiv der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#innere">Der innere rote Faden&nbsp;</a></li>
<li><a href="#gliederung">Der rote Faden in der Gliederung</a></li>
<li><a href="#sprachlich">Der sprachliche rote Faden und er Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Der rote Faden ist in der Masterarbeit ein zentrales Qualitäts- und Beurteilungskriterium. Er führt den Leser der Masterarbeit vom Thema über die Fragestellung, die Argumentation und die Beispiele durch den Text. Geht er verloren, hat der Leser keinen Überblick mehr und das Ergebnis der Arbeit entspricht meist nicht dem anvisierten Ziel. Er ist also wie eine innere Logik der Masterarbeit. Dieser Blogartikel gibt Tipps und Hinweise, wie man den roten Faden in der Masterarbeit behält.</em></p>
<h2 id="leitmotiv">Der rote Faden &#8211; das Leitmotiv der Masterarbeit</h2>
<p>Die Entscheidung, was das <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> der Masterarbeit sein soll &#8211; und was nicht, ist das zentrale Kriterium beim roten Faden. Dazu kommt jedoch die Forschungsfrage, die aus dem Thema entwickelt wurde. Beides zusammen dient als&nbsp;das Leitmotiv der Masterarbeit und hat bei der <span style="text-decoration: underline;"><strong>Benotung</strong></span>&nbsp;der Masterarbeit einen hohen Stellenwert. Das Thema und die passende Fragestellung zählen zusammen zum&nbsp;inhaltlichen roten Faden.</p>
<p>Darüberhinaus gibt es aber auch einen roten Faden auf sprachlicher Ebene, der den Leser führt. Auf sprachlicher Ebene sind das überleitende Sätze und Übergangswörter. Überleitende Sätze erklären, was und warum als jeweils nächstes kommt. Übergangswörter verknüpfen die Sätze. Der rote Faden der Gliederung verknüpft beide Elemente und entsteht aus der <span style="text-decoration: underline;"><strong>Forschungsfrage</strong></span>.</p>
<p>Im folgenden wird näher erläutert, wie die drei Faktoren den roten Faden entstehen lassen und wie man es schafft, diesen nicht zu verlieren.</p>
<h2 id="innere">Der innere rote Faden</h2>
<p>Der inhaltliche, rote Faden der Masterarbeit wird mit dem Thema und der Forschungsfrage definiert.&nbsp;<span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuer</strong></span> achten hier vor allen darauf, ob sich aus dem Thema und der Forschungsfrage eine Gliederung ergeben hat, die in sich schlüssig ist und alle Punkte enthält. Die Forschungsfrage muss mit der Gliederung und deren Inhalten beantwortet werden und die Übergänge müssen nachvollziehbar sein. Auch die zentralen Argumente müssen der Beantwortung der Forschungsfrage dienen.</p>
<p>Das heißt, dass von der&nbsp;<span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturrecherche</strong></span> bis zum Fazit alles der Forschungsfrage untergeordnet sein muss. Wenn man also Literatur sucht, kann man sich &#8211; gerade wenn man es mit Massen an Literatur zu tun hat &#8211; immer fragen, was der Aufsatz oder das Buch, das man gerade liest, an Antworten auf die konkrete Frage zu bieten hat. Genau so geht es weiter: Schreibt man die <span style="text-decoration: underline;"><strong>Einleitung</strong></span> kann man diese gleich damit beginnen, dass man beschriebt, warum die Forschungsfrage relevant ist. Im <span style="text-decoration: underline;"><strong>Hauptteil</strong></span> entwickelt man dann Antworten auf die Forschungsfrage und im Fazit beantwortet man sie.</p>
<p>Insgesamt muss sich der rote Faden durch die ganze Masterarbeit ziehen und darf auch zwischendrin nicht abgeschnitten werden. Außerdem haben &#8222;Exkurse&#8220; nichts mit dem roten Faden zu tun! Sie sind eher ein Zeichen, dass man sich nicht entscheiden konnte, was man in das Thema hinein nimmt und was man lieber weg lässt.</p>
<h2 id="gliederung">Der rote Faden in der Gliederung in der Masterarbeit</h2>
<p>Die <strong>Gliederung</strong> einer Masterarbeit bildet den zweiten roten Faden. Sie folgt dem Thema und der Forschungsfrage der Masterarbeit.</p>
<p>Beschäftigt sich die Forschungsfrage zum Beispiel damit, wie Führungskompetenz unterrichtet werden kann, muss man bereits in der Problemstellung darauf eingehen. Hier könnte es z.B. heißen, dass sich die Anforderungen an Führungskompetenz im Wandel befinden und neue Kompetenzen hinzugekommen sind. In den theoretischen Grundlagen muss dann erklärt werden, was als Führungskompetenz betrachtet wird, welche grundlegenden Vermittlungsmethoden es gibt und wie diese angewandt werden.</p>
<p>Im Hauptteil könnte z.B. eine <span style="text-decoration: underline;"><strong>empirische Untersuchung</strong></span> (Vgl. dazu z.B. den&nbsp;<span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=8&amp;ved=0ahUKEwjr5PavltfWAhVSZVAKHW8MAfkQFghgMAc&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.uni-goettingen.de%2Fde%2Fleitfaden%2Bzum%2Bkonzipieren%2Bund%2Bschreiben%2Bwissenschaftlicher%2Barbeiten%2B%2528pdf-format%2529%2F30089.html&amp;usg=AOvVaw3NXxQf4tbBjiUfGOOOe66-" rel="nofollow">Leitfaden der Georg-August-Universität Göttingen</a></strong></span>), ein Experiment oder eine Interpretation stehen. Man darf aber in den theoretischen Grundlagen zum Hauptteil nicht erklären, was man später nicht mehr aufgreift. Hier zeigt sich bereits der rote Faden. Alles erklären, was man später wieder braucht, sollte man erklären, mehr aber auch nicht. Man sieht, dass dies evtl. mehrere Überarbeitungsschritte braucht. Die Analyse und Interpretation der Ergebnisse muss ebenfalls Bezug auf die vorangegangenen Kapitel nehmen. Das <span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit</strong></span> sollte nochmals ein Resümee aus der ganzen Arbeit ziehen und auf die Forschungsfrage Bezug nehmen.</p>
<p>Die Argumente für oder gegen eine Lösung müssen passgenau formuliert und belegt werden.</p>
<h2 id="sprachlich">Der sprachliche rote Faden in der Masterarbeit</h2>
<p>Wissenschaftliche Argumentation dient nicht, wie in der Rhetorik, zur Beeinflussung von Meinungen. Vielmehr müssen die &#8222;Argumente verständlich und glaubwürdig, aber frei von manipulativen Elementen sein&#8220; (Karmasin/Ribing (2012), 94)</p>
<p>Die Makrostruktur der Argumentation ist im Wesentlichen die Gliederung, während die Mikrostruktur die Formulierung an sich ist. (Vgl. Karmasin/Ribing (2012), 94). In der Verknüpfung von Argumenten entsteht eine konsistente Argumentationskette von der Forschungsfrage bis zu deren Beantwortung.</p>
<p>Zur sprachlichen Gestaltung von Argumenten gehören entsprechende sprachliche Verknüpfungen, wie &#8222;deshalb, darum, folglich,&#8230;&#8220;. Bezüge zwischen Aussagen und Argumenten bedürfen folgender sprachlicher Mittel (Vgl. Tabelle Karmasin/Ribing (2012), 96)</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Verbinden</strong></td>
<td><strong>Gegensätze</strong></td>
<td><strong>Abwägen / Relativieren</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>weil</li>
<li>während</li>
<li>dazu kommt, dass</li>
<li>sowohl</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>dagegen</li>
<li>Im Gegensatz dazu</li>
<li>andrerseits</li>
<li>aber</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>trotzdem</li>
<li>dennoch</li>
<li>obwohl</li>
<li>allerdings</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Tabelle: Bezüge zwischen Aussagen</em></p>
<p>Auch die Kapitel müssen sprachlich miteinander verbunden werden (Vgl. hierzu den <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.polsoz.fu-berlin.de/soziologie/studium/master/download_files/Hinweise-Erstellung-Masterarbeit.pdf" rel="nofollow">Hinweise der Freien Universität Berlin</a></strong></span>). Dies geschieht durch einen zusammenfassenden und einen überleitenden Satz am Ende bzw. am Anfang eines Kapitels.</p>
<p>Dies informiert den Leser immer über den Argumentationshergang und bestimmt so, wo der jeweilige Schwerpunkt liegt (Vgl. Pospiech (2017), 160). Ist man sich hingegen unsicher, ob der rote Faden wirklich sichtbar ist, hilft Feedback von Dritten. Professionelle Anbieter für ein <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Lektorat einer Masterarbeit</a></strong></span>&nbsp;oder sehr kompetente Kommilitonen aus höheren Fächern sind ein guter Ansprechpartner.</p>
<p><em>Der rote Faden hilft auf der einen Seite dem Leser. Er leitet den Leser inhaltlich und sprachlich durch den Text und trägt zum besseren Verständnis der Argumentationskette bei. Er ordnet wichtige und untergeordnete Punkte in der Gliederung und strukturiert den Text. Der sprachliche rote Faden unterstreicht die inhaltliche Ordnung durch entsprechende Worte und Sätze.<br />
Der rote Faden hilft jedoch auch den Studierenden, da er auch im Umgang mit Schreibblockaden nützlich ist. Außerdem hilft er Redundanzen aufzudecken und zu eliminieren.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Bortz, Jürgen; Döring, Nicola (1995)</strong>: Forschungsmethoden und Evaluation für Sozialwissenschaftler, Berlin.</p>
<p><strong>Karmasin, Matthias, Ribing, Rainer (2012)</strong>: Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten, 7. Auflage Stuttgart.</p>
<p><strong>Pospiech, Ulrike (2017)</strong>: Wie schreibt man wissenschaftliche Arbeiten?, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Danksagung in der Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/danksagung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 16:56:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4541</guid>

					<description><![CDATA[<p>Danksagungen kennt man aus Dissertationen. In ihnen wird nach einer langen Zeit des Arbeitens all denen gedankt, die irgendwie dazu beitragen haben, dass die Arbeit fertig geworden ist. Aber lohnt sich das auch für die Masterarbeit, oder ist das übertrieben? Wir klären das Pro und Contra.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#wann">Wann ist Danken in der Masterarbeit sinnvoll?</a></li>
<li><a href="#beispiel">Danke sagen am Beispiel von Natur- und Sozialwissenschaft</a></li>
<li><a href="#wie">Wie ist es gelaufen?</a></li>
<li><a href="#achtung">Achtung Fettnäpfchen!</a></li>
<li><a href="#so_gehts">Danksagung in der Masterarbeit – so geht’s</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Danke sagen, wenn es darum geht, eine wissenschaftliche Arbeit abzugeben? Man kennt das aus Doktorarbeiten: Auf einer der ersten Seiten der Verweis auf den Doktorvater oder die Doktormutter, Arbeitskollegen, Studienfreunde – oder auch Tante, Großvater oder Lebensgefährtin, eben alle, die den Schreibprozess auf irgendeine Weise unterstützt und begleitet haben. Aber eine Danksagung in der Masterarbeit – ist das ebenfalls nötig und angemessen?</em></p>
<h2 id="wann">Wann ist Danken in der Masterarbeit sinnvoll?</h2>
<p>Der wissenschaftlich Schreibende ist im Prozess häufig auf Unterstützung angewiesen. Sei es, dass Mitbewohner einem während der Hochphasen das Putzen abgenommen haben. Vielleicht waren Freunde immer wieder motivierend, sodass man nicht aufgegeben hat, haben Kommilitonen dabei geholfen, damit der&nbsp;<a href="/rote-faden/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>rote Faden</strong></span></a> in der wissenschaftlichen Argumentation auftaucht? Und natürlich kann man dem jeweiligen wissenschaftlichen Betreuer, der das <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> geliefert oder wesentliche Fragen beantwortet hat, danken. Sollte es in der Arbeitsphase turbulent und für alle emotional aufreibend zugegangen sein, haben viele Schreibende zudem das Bedürfnis, denen zu danken, die es mit ihnen durchgestanden haben.</p>
<p>In Dissertationen sind Danksagungen seit jeher üblich, gelten aber dennoch nur als „optional“ (vgl. Heesen 2014: 46). Als ein sogenannter „Paratext“ (Rettig 2017: 68) handelt es sich hierbei um einen den eigentlichen wissenschaftlichen Text begleitenden Textteil, der ähnlich wie Inhaltsverzeichnis, <a href="/literaturverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a> oder Sachregister Orientierung über Inhalt und <a href="/der-aufbau-einer-masterarbeit/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Gliederung</span></strong></a>&nbsp;bietet. So kann eine Danksagung etwa zeigen, in welchem Forschungskontext der Autor sich verortet und welcher ‚Richtung‘ oder ‚Schule‘ er sich zugehörig fühlt (vgl. Rettig 2017, 68).</p>
<p>Aber lohnt sich auch eine Danksagung in der Masterarbeit? Diese Frage muss letzten Endes jeder für sich selbst beantworten. Schließlich hängt es von den individuellen Umständen ab. Haben die&nbsp;Eltern maßgeblich finanziell unterstützt und man&nbsp;möchte ihnen dafür auch grundsätzlich danken? Hatte man&nbsp;einen guten Draht zu seinem Professor, ist er ein Vorbild? Haben viele Menschen bereitwillig ihre Kritik und Ideen beigesteuert, denen man&nbsp;etwas Anerkennung zurückgeben möchte? In vielen solcher Fälle, bei denen man den Wunsch hat, dafür zu danken, mag sie für einen persönlich sinnvoll sein.</p>
<h2 id="beispiel">Danke sagen am Beispiel von Natur- und Sozialwissenschaft</h2>
<p>Eine Danksagung in der Masterarbeit ist in jedem Fall sinnvoll, wenn man während des Entstehungsprozesses auf andere Personen oder Institutionen direkt angewiesen war. Das trifft besonders häufig auf Studierende der Natur- und Sozialwissenschaften beziehungsweise alle zu, die viele empirische Daten verarbeiten. Sie sollen hier als Beispiel genutzt werden. Sie sind oft auf Hilfe bei Datenerhebungen angewiesen oder brauchen den Zugriff auf besondere Quellen. Dank kann auch angebracht sein, weil man besondere Ressourcen zur Verfügung gestellt bekommen hat. Hier ist es höflich und angebracht, auf die entsprechenden Personen zu verweisen. So geht der Dank laut <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.med.uni-goettingen.de/de/media/G1-2_lehre_promotion/studium_richtlinen_dissertation.pdf" rel="nofollow">Richtlinien der Georg-August-Universität Göttingen</a></strong></span> „an Anreger, Betreuer, wissenschaftliche Unterstützer und fördernde Institutionen“.</p>
<p>Wenn also die Arbeit auf Studien wie einer&nbsp;<a href="/umfrage-erstellen/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Umfrage</strong></span></a> etc. basiert, für die andere einem erst den möglichen Rahmen geschaffen haben, indem sie Probanden organisiert, Räume oder Technik zur Verfügung gestellt haben, ist Danken angebracht. Zudem kommen geduldige Interviewpartner in Frage, die dem Projekt ihre Zeit gewidmet haben. Die <a href="https://tu-dresden.de/mn/psychologie/ressourcen/dateien/studium/dokumentencenter/Leitfaden-Anfertigung-Masterarbeiten.pdf?lang=de" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Richtlinien der TU Dresden</strong></span></a>&nbsp;geben einen Eindruck, für welche Art von Dienstleistungen gedankt werden sollte.</p>
<h2 id="wie">Wie ist es gelaufen?</h2>
<p>Auch besondere Umstände des Arbeitsprozesses können Platz in der Danksagung finden: Man kann je nach Forschungskontext erläutern, an welchen besonderen Orten gearbeitet wurde (z.B. Spezialbibliotheken und Archive) und wie genau die Forschungsarbeit abgelaufen ist. Darüber hinaus kann auch der vorgegebene Zeitrahmen, in dem die Arbeit entstanden ist, angegeben werden (vgl. Franck 2004: 278). Hatte man Probleme bei der Erhebung bestimmter Daten, waren Forschungsobjekte nicht zugänglich oder ist man auf andere relevante Hindernisse während des Forschungsprozesses gestoßen, bietet die Danksagung einen möglichen Raum, um auf diese hinzuweisen, egal, ob man die Hindernisse überwinden konnte oder nicht. Hier lässt sich also zeigen, dass man diese reflektiert hat. So ist auch denkbar, sich an dieser Stelle für im Forschungsprozess aufgetretene Unannehmlichkeiten bei den betroffenen Personen zu entschuldigen.</p>
<h2 id="achtung">Achtung Fettnäpfchen!</h2>
<p>Die Danksagung in der Masterarbeit kann übertrieben, pathetisch oder deplatziert wirken, wenn es sich um marginale Hilfeleistungen handelt, die einzeln aufgezählt werden, oder Selbstverständlichkeiten, wie die Zusammenarbeit mit dem&nbsp;<a href="/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuer</strong></span></a>, Kommilitonen u.a. mit sich bringt und die zum „Alltagsgeschäft“ gehören. Unfreiwillig komisch wirken können Widmungen wirken, wenn erschöpfte, aber glückliche Schreiber Beziehungskrisen und Liebesbekenntnisse durchscheinen lassen.</p>
<p>Es ist ebenso schon vorgekommen, dass dem eigenen Hund gedankt wurde, hundert Menschen auf einmal, oder dem eigenen Fußball-Club für den körperlichen Ausgleich. Oft gehe es „in Vorworten um Bier (vor allem bei Männern), um Bierfreundschaften, Studentenverbindungen und metrosexuelle Partyvagabunden“, so Thomas Hoeren in einem <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/skurrile-widmungen-in-doktorarbeiten-mein-dank-gilt-meinem-hund-a-752956.html" rel="nofollow">Überblicksartikel auf Spiegel Online</a></span></strong>, der hunderte Widmungen in Dissertationen untersucht hat.</p>
<h2 id="so_gehts">Danksagung in der Masterarbeit – so geht’s</h2>
<p>Entscheidet man sich für eine Danksagung, kann man sie direkt am Anfang der Arbeit zwischen <a href="/deckblatt/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Deckblatt</strong></span></a>&nbsp;und <a href="/inhaltsverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></span></a> platzieren – ohne Seitenzahl, getrennt von der <a href="/einleitung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Einleitung</strong></span></a>, da es sich hier ja nicht um einen bewertbaren Bestandteil der Arbeit handelt. Sie erscheint somit nicht im Inhaltsverzeichnis. Man sollte begründen, warum genau man den einzelnen Menschen dankt, und dabei möglichst nicht unterschwellig kritisch sein oder lebensphilosophisch belehren wollen. Mehr als eine halbe Seite sollte der persönliche Dank ohnehin nicht einnehmen.</p>
<p>Mögliche Formulierungen, die man wählen kann, hängen von der Beziehung ab, die man zur Person hat, der man danken möchte, und ihrer jeweiligen Unterstützungsleistung. Allgemeine Wendungen können sein:</p>
<p>Der größte Dank gilt x. Ein herzliches ‚Dankeschön!‘ geht an y, xy danke ich für ihr aufmerksames <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Korrekturlesen der Masterarbeit</a></span> </strong>und ihre konstruktiven Anmerkungen. Danke auch an xy. Eure Unterstützung hat maßgeblich zum Erfolg der Studie beigetragen.</p>
<p>Es ist schöner, verschiedene Formulierungen zu wählen und sie persönlich auf die jeweilige Unterstützungsart abzustimmen. Zeilen, die letzten Endes leicht fallen dürften, wenn die große Hürde der wissenschaftlichen Arbeit und ihrer Argumentation schon genommen ist! Alle Personen aus Forschungskontexten, die man aufführt, sollten mit vollständigen akademischen Titeln genannt werden. Zum Schluss einige konkrete Beispiele:</p>
<p>Besonderen Dank schulde ich Herrn/Frau C vom xy-Institut der Universität xy, der/die mir das Verständnis vieler Quellen vermittelte und mir wichtige sachliche Hinweise gab.</p>
<p>Schließlich danke ich Herrn/Frau D für die Durchsicht meiner Arbeit.</p>
<p><em>Das Danke sagen in der Wissenschaft kann also Beziehungen stärken und ein Mittel sein, jenen Menschen, mit denen man im Forschungsprozess produktiv zusammengearbeitet hat, seine Anerkennung zu zollen. Denn wer weiß: Vielleicht hat die wissenschaftliche Karriere ja gerade erst begonnen, und oft begegnet man sich zweimal. Falls nicht, so erinnert die Danksagung einen zumindest einmal Jahre später an die Menschen, die zum eigenen Mastertitel beigetragen haben.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Franck, Norbert (2004)</strong>: Handbuch Wissenschaftliches Arbeiten, Frankfurt.</p>
<p><strong>Rettig, Heike (2017)</strong>: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben, Stuttgart.</p>
<p><strong>Heesen, Bernd (2014)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten. Methodenwissen für das Bachelor-, Master- und Promotionsstudium, Berlin.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Seitennummerierung für die Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/seitennummerierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2018 11:31:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4357</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Masterarbeit ohne Seitennummerierung ist dem Chaos ausgeliefert und macht es für den Gutachter schwer, sich zu orientieren und die Gliederung der Arbeit nachzuvollziehen. Wir erklären, wie man die Seitenzahlen ganz leicht mit Word erstellt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#erste_schritte">Eine Seitennummerierung erstellen&nbsp;– erste Schritte</a></li>
<li><a href="#seitenzahlen">X von Y-Seitenzahlen in einer Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#formatieren">Seitennummerierungen erstellen bei einem&nbsp;späteren Nummerierungsanfang</a></li>
<li><a href="#unterschiedlich">Unterschiedliche Seitennummerierungen</a></li>
<li><a href="#umbruch">Umbruch setzen</a></li>
<li><a href="#seitenzahlenformat">Seitenzahlenformat</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bei der Masterarbeit ist eine übersichtliche und gut strukturierte Präsentation des Inhalts im Grunde genommen unabdingbar. Dies hilft dem Leser schließlich dabei, wichtige Stellen im Text schneller wieder zu finden. Auch bei längeren Texten verliert man somit nicht den Überblick über den Inhalt der <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span>. Dabei gibt es dann mehrere Möglichkeiten, wie man einem wissenschaftlichen Text mehr Struktur verleihen kann.</em></p>
<p><em>Ein wichtiger Aspekt, der in jedem Fall berücksichtigt werden sollte, ist zudem die Nummerierung der Seitenzahlen. Sie dient aber nicht nur dazu, dem Verfasser des Textes indes Auskunft über den Umfang der Masterarbeit zu geben. Sie&nbsp;ermöglicht darüber hinaus beispielsweise Verweise auf Textstellen und erleichtert Lesern die Suche nach bestimmten Inhalten.</em></p>
<p><em>Will man eine Seitennummerierung erstellen, muss man jedoch anfangs einiges beachten. In diesem Artikel wird dementsprechend veranschaulicht, wie man dies in Word bewerkstelligt.<br />
(vgl. Brink 2013: S. 181)</em></p>
<h2 id="erste_schritte">Eine Seitennummerierung erstellen&nbsp;– erste Schritte</h2>
<p>Über die Schaltfläche „Seitenzahl“ auf der Registerkarte „Einfügen“ kann man in einem Word-Dokument die Nummerierung von Standardseiten vornehmen (Vgl. dazu auch frühere Word-Versionen. Dazu Franz 2006, S. 169)</p>
<ol>
<li>Zunächst wählt man hierzu „Einfügen“ &gt; „Seitenzahl“ aus.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4381 size-full" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_ac5a06de30b67bf0.jpg" alt="Seitenzahlen einfügen" width="1465" height="370" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_ac5a06de30b67bf0.jpg 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_ac5a06de30b67bf0-300x76.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_ac5a06de30b67bf0-768x194.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_ac5a06de30b67bf0-1024x259.jpg 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_ac5a06de30b67bf0-1276x322.jpg 1276w" sizes="(max-width: 1465px) 100vw, 1465px" /><br />
<em>Abb. 1: Seitenzahlen einfügen</em></li>
<li>Anschließend legt man fest, an welcher Stelle (z. B. Seitenanfang oder -ende) die Nummerierung stehen soll. Nun sieht man die möglichen Formatvorlagen aus dem Wordkatalog, unter denen man eine auswählt. Wie die Seitenzahlen dargestellt werden, kann man hinterher über die Registerkarte „Start“ ändern, wo sich unter anderem Schriftgröße und -art sowie Schriftfarbe anpassen lassen.</li>
<li>Um den Vorgang abzuschließen, klickt man auf „Kopf- und Fußzeile schließen“, oder doppelklickt auf eine beliebige Stelle außerhalb des Kopf- und Fußzeilenbereichs.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4377" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_1857bc4b6a0d6bf6.jpg" alt="Kopf-und Fußzeile schließen" width="1458" height="391" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_1857bc4b6a0d6bf6.jpg 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_1857bc4b6a0d6bf6-300x80.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_1857bc4b6a0d6bf6-768x206.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_1857bc4b6a0d6bf6-1024x275.jpg 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_1857bc4b6a0d6bf6-1276x342.jpg 1276w" sizes="(max-width: 1458px) 100vw, 1458px" /><br />
<em>Abb. 2: Kopf-und Fußzeile schließen</em></li>
</ol>
<p>Word versieht jede Seite nun automatisch mit der fortlaufenden Nummerierung (Siehe dazu auch das Focus-Tutorial).</p>
<h2 id="seitenzahlen">X von Y-Seitenzahlen in einer Masterarbeit</h2>
<p>Eine häufig verwendete Möglichkeit zur <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong></span> ist, die aktuelle Seitenzahl und die Gesamtanzahl der Seiten auf jeder Seite anzuzeigen. Hierfür wählt man unter den Katalogformaten einfach das hierfür bereitgestellte Format aus.</p>
<p>Wie zuvor beschrieben geht man unter der Registerkarte „Einfügen“ auf „Seitenzahl“ und wählt sodann die gewünschte Position, etwa „Seitenende“, aus. Im anschließend aufgerufenen Katalog wird eine Liste aller erhältlichen Formatoptionen angezeigt. Hier wählt man unter der Option „Seite X von Y“ das entsprechende Format. Um wieder zum Textteil zurückzukehren, setzt man auf den Bereich außerhalb der Seitenzahlenangabe einen Doppelklick oder wählt unter „Entwurf“ und „Kopf- und Fußzeilentools“ die Option „Kopf- und Fußzeile schließen“ aus.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4380" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_a2b527edd92fe0c2.jpg" alt="Seite X von Y einrichten" width="615" height="420" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_a2b527edd92fe0c2.jpg 615w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_a2b527edd92fe0c2-300x205.jpg 300w" sizes="(max-width: 615px) 100vw, 615px" /><br />
<em>Abb. 3: Seite X von Y einrichten</em></p>
<h2 id="formatieren">Seitennummerierungen erstellen bei einem&nbsp;späteren Nummerierungsanfang</h2>
<p>Mitunter mag es erforderlich sein, die Seitennummerierung etwas komplexer zu gestalten – beispielsweise, wenn die erste oder mehrere Seiten des Dokuments keine Nummerierung enthalten sollen.</p>
<p>Um die Nummerierung auf der ersten Seite zu entfernen, ruft man mit einem Doppelklick in die Nähe des unteren oder oberen Rands einer Seite zunächst die Registerkarte „Kopf- und Fußzeilentools – Entwurf“ auf. Hier lässt sich nun die Option „Erste Seite anders“ auswählen. Im Kopf- oder Fußzeilenbereich der ersten Seite erscheint nun die Bezeichnung „Kopfzeile erste Seite“. Nachdem man die Seitenzahl markiert hat, kann man sie mit „ENTF“ entfernen.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4378" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_7313f3aa638902e.jpg" alt="pätere Nummerierung einrichten" width="1457" height="408" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_7313f3aa638902e.jpg 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_7313f3aa638902e-300x84.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_7313f3aa638902e-768x215.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_7313f3aa638902e-1024x287.jpg 1024w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_7313f3aa638902e-1276x357.jpg 1276w" sizes="(max-width: 1457px) 100vw, 1457px" /><br />
<em>Abb. 4: Spätere Nummerierung einrichten</em></p>
<p>Mitunter möchte man aber nicht nur die erste Seite einer Arbeit bei der Nummerierung auslassen, sondern dementsprechend die Nummerierung an einer späteren Stelle in der Arbeit anfangen. Dazu muss man das Textdokument zunächst in mehrere Abschnitte einteilen, für die man die jeweilige Seitennummerierung formatieren kann:</p>
<ol>
<li>Hierzu klickt man zunächst auf die Seite, auf der die erste Seitenzahl stehen soll und fügt über „Layout“ &gt; „Umbrüche“ &gt; „Nächste Seite“ einen Abschnittsumbruch ein.<br />
<em><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4375" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_9e47f16bab1ec658.jpg" alt="Abschnittsumbruch einfügen" width="390" height="543" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_9e47f16bab1ec658.jpg 390w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_9e47f16bab1ec658-215x300.jpg 215w" sizes="(max-width: 390px) 100vw, 390px" /><br />
Abb. 5: Abschnittsumbruch einfügen</em></li>
<li>Durch einen Doppelklick in den Bereich der angepassten ersten Seite wird unter „Kopf- und Fußzeilentools“ die Registerkarte „Entwurf“ aufgerufen. Durch die Auswahl „Mit vorheriger verknüpfen“ wird die Funktion deaktiviert und die Verknüpfung aufgehoben.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4371" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_a812f19a702c4e58.jpg" alt="Verknüpfung deaktivieren" width="746" height="149" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_a812f19a702c4e58.jpg 746w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_a812f19a702c4e58-300x60.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_a812f19a702c4e58-741x148.jpg 741w" sizes="(max-width: 746px) 100vw, 746px" /><br />
<em>Abb. 5: Verknüpfung deaktivieren</em></li>
<li>Wie zuvor wählt man sodann unter „Seitenzahl“ die gewünschte Position und ein Katalogformat aus.<br />
<em><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4385" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_e7175d2de54f58f3-1.jpg" alt="Seitenzahl neu einfügen" width="306" height="361" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_e7175d2de54f58f3-1.jpg 306w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_e7175d2de54f58f3-1-254x300.jpg 254w" sizes="(max-width: 306px) 100vw, 306px" /><br />
Abb. 6: Seitenzahl neu einfügen</em></li>
<li>Unter „Seitenzahl“ &gt; „Seitenzahlen erstellen“ findet man das Dialogfeld „Seitenzahlenformat“. Soll die Nummerierung beispielsweise bei 1 anfangen, gibt man unter „Beginnen bei“ eine „1“ ein. Dementsprechend kann man hier eine beliebige Seitenzahl angeben. Legt man keine Seitenzahl fest, setzt Word automatisch die tatsächliche Seitenzahl ein. Abschließend bestätigt man mit „OK“.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4384" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_f65c19a04a2b15c9.jpg" alt="Beginn der Seitennummerierung einrichten" width="441" height="391" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_f65c19a04a2b15c9.jpg 441w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_f65c19a04a2b15c9-300x266.jpg 300w" sizes="(max-width: 441px) 100vw, 441px" /><br />
<em>Abb. 7: Beginn der Seitennummerierung einrichten</em></li>
</ol>
<h2 id="unterschiedlich">Unterschiedliche Seitennummerierungen</h2>
<p>Manchmal möchte man unterschiedliche Seitenzahlen und -formate in einem Dokument unterbringen. So könnten im ersten Teil einer Arbeit, die das <a href="/inhaltsverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></span></a> enthält, römische Zahlen (I, II, III, …) passender sein, während der Rest des Dokuments auf die übliche Weise (1, 2, 3, …) nummeriert sein soll. Hierfür muss man das Dokument zunächst in mehrere Abschnitte einteilen und diese anschließend separat nummerieren. (vgl. Weber 2010: S. 173 und die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.hs-fulda.de/fileadmin/user_upload/FB_Sozialwesen/Service/Downloads_Allgemein/Anleitung_zum_wissenschaftlichen_Arbeiten_mit_Open_Office_Writer.pdf" rel="nofollow">Hinweise der Hochschule Fulda</a></strong></span>)</p>
<h3 id="Umbruch">Umbruch setzen</h3>
<p>Unterschiedliche Formate definiert man folgendermaßen: Mit einem Mausklick auf den Anfang der ersten Seite, auf der die Nummerierung anfangen, aufhören oder geändert werden soll, wird diese zunächst ausgewählt.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4379" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_511644c389195645.jpg" alt="Umbruch setzen" width="390" height="412" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_511644c389195645.jpg 390w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_511644c389195645-284x300.jpg 284w" sizes="(max-width: 390px) 100vw, 390px" /><br />
<em>Abb. 8: Umbruch setzen</em></p>
<p>Auf der nächsten Seite nach dem Abschnittsumbruch wählt man indes durch Doppelklick den Kopfzeilen- oder den Bereich der <a href="/fussnoten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fußnote</strong></span></a>&nbsp;für die Seitennummerierung aus. Dieser öffnet anschließend unter „Kopf- und Fußzeilentools“ die Registerkarte „Entwurf“.</p>
<p>Durch die Auswahl der Option „Mit Vorheriger verknüpfen“ wird die Schaltfläche überdies deaktiviert und die entsprechende Zeile von der vorherigen Kopf- oder Fußzeile getrennt.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4376" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_735d70ee917bc90c.jpg" alt="Verknüpfung mit vorheriger Seite auflösen" width="538" height="149" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_735d70ee917bc90c.jpg 538w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_735d70ee917bc90c-300x83.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_735d70ee917bc90c-534x148.jpg 534w" sizes="(max-width: 538px) 100vw, 538px" /><br />
<em>Abb. 9: Verknüpfung mit vorheriger Seite auflösen</em></p>
<h3 id="seitenzahlenformat">Seitenzahlenformat</h3>
<p>Unter „Einfügen“ in der Menügruppe „Kopf- und Fußzeile“ klickt man indes auf die Option „Seitenzahl“. Anschließend wählt überdies man die gewünschte Position aus und entscheidet sich dann&nbsp;für ein Format aus dem Katalog.</p>
<p>Um aber ein bestimmtes Nummerierungsformat auszuwählen oder um festzulegen, mit welcher Zahl die Nummerierung schließlich anfangen soll, geht man anfangs im selben Menü auf „Seitenzahlen formatieren“. Dadurch wird das Dialogfeld „Seitenzahlenformat“ aufgerufen.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4382" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_d08febe2a33c6e81.jpg" alt="Seitenzahlenformat aufrufen" width="433" height="382" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_d08febe2a33c6e81.jpg 433w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Seitennummern-Schmitt_html_d08febe2a33c6e81-300x265.jpg 300w" sizes="(max-width: 433px) 100vw, 433px" /><br />
<em>Abb. 10: Seitenzahlenformat aufrufen</em></p>
<p>Nun kann man überdies eine oder beide der folgenden Anpassungen vornehmen:</p>
<ul>
<li>Unter „Zahlenformat“ lässt sich währenddessen das gewünschte Format der Nummerierung angeben, etwa a, b, c oder i, ii, iii.</li>
<li>Unter „Seitennummerierung“ wählt man außerdem bei „Beginnen bei“, mit welcher Zahl die Seitennummerierung anfangen soll.</li>
</ul>
<p>Schließlich klickt man auf „Kopf- und Fußzeile schließen“, oder doppelklickt zusätzlich auf eine beliebige Stelle außerhalb des Kopf- und Fußzeilenbereichs.</p>
<p><i>Wie man sieht, muss das Erstellen&nbsp;von Seitenzahlen in Word&nbsp;unterm Strich keine Kopfschmerzen verursachen. Dieser Prozess ist in jedem Fall Bestandteil des <span style="text-decoration: underline;"><strong>Schreibens</strong></span> einer Masterarbeit und dient einem übersichtlichen Format. Dabei ist es ratsam, Schritt für Schritt vorzugehen und die Nummerierung zunächst lieber einfach zu halten, um sie später dann eventuell anzupassen und zu verfeinern.</i></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Eco, Umberto (1993)</strong>: Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt, 3. Aufl. Heidelberg.</p>
<p><strong>Brink, Alfred (2013)</strong>: Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten, 5. Aufl. Münster.</p>
<p><strong>Franz, Susanne (2006)</strong>: Excel, Word, Outlook im Büro: plus Präsentation in PowerPoint, München.</p>
<p><strong>Weber, Daniela (2010)</strong>: Die erfolgreiche Abschlussarbeit für Dummies, 1. Aufl. Weinheim.</p>
<pre style="text-align: right;">Sarah Schmitt</pre>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Exposé für die Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/expose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2018 11:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4548</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Exposé ist gutes Mittel, um sich selbst klar zu machen, wie sich die eigene Masterarbeit entwickeln soll und wie man vorgehen möchte. Gleichzeitig hilft sie aber auch bei der Kommunikation mit dem Betreuer: Wenn er schwarz auf weiß lesen kann, was das Ziel der Masterarbeit ist und wie es erreicht werden soll, kann es nicht mehr zu Missverständnissen kommen! Wir geben eine kleine Anleitung, wie man ein Exposé schreiben kann.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#fahrplan">Fahrplan für das wissenschaftliche Arbeiten an der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#bausteine">Bausteine des Masterplans</a>
<ul>
<li><a href="#problembereich">Problembereich, Fragestellung, Erkenntnisinteresse</a></li>
<li><a href="#ziele">Ziele und Hypothesen</a></li>
<li><a href="#methoden">Theoriebezug, Forschungsstand und Methoden</a></li>
<li><a href="#material">Material, Gliederung, Literaturverzeichnis und Zeitplan</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#formalitaeten">Formalitäten des Exposés einer Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Als Begriff und als Format erst einmal ungewöhnlich, ist das wissenschaftliche Exposé (oder auch Exposee, englisch „proposal“) dennoch ein nicht zu unterschätzender Bestandteil wissenschaftlicher Arbeit. Nämlich immer dann, wenn es darum geht, sich selbst über die eigenen Ziele und Methoden klar zu werden und sie anderen zu vermitteln. Als eine Skizze der geplanten Arbeit braucht dieser „Fahrplan“ Aufmerksamkeit und Sorgfalt – ihn zu schreiben will gelernt sein.</em></p>
<h2 id="fahrplan">Fahrplan für das wissenschaftliche Arbeiten an der Masterarbeit</h2>
<p>Unterm Strich hilft das&nbsp;Exposé&nbsp;dabei, das eigene Forschungsprojekt zu planen – egal, ob es sich um eine Masterarbeit in der Biologie oder ein Dissertationsvorhaben im Fachbereich Geschichte handelt, eine geisteswissenschaftliche, gesellschafts- oder naturwissenschaftliche Arbeit. Sie enthalten <span style="text-decoration: underline;"><strong>Forschungsdesign</strong></span>, Zeit- und Arbeitsplan, sind also ein wissenschaftlicher Projektplan. Immer gibt es bestimmte Grundregeln, nach denen der eigene Forschungsprozess geplant werden sollte. Das Exposé bildet diesen Prozess ab.</p>
<p>Aber ist so etwas wirklich nötig, ist es nicht effizienter, gleich loszulegen? Nein! Denn dadurch, dass man die eigenen Gedanken und Vorhaben ordnen und systematisch zu Papier bringen muss, ist man häufig zielstrebiger und selbstsicherer, wenn es dann als Schreiben geht (vgl. Kersken 2009: 2). Der Einstieg in die eigentliche Arbeit fällt mit einem Exposé&nbsp;also leichter.</p>
<p>Das Exposé&nbsp;kann nicht nur dazu dienen, einen Grundriss für das eigene Vorgehen zu erstellen, sondern kann auch die <a href="/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuer</strong></span></a> vom eigenen Vorhaben überzeugen oder sogar finanzielle Unterstützung, etwa durch ein Stipendium, akquirieren (vgl. Alemann 2001: 2). Doch auch, wenn Betreuer so etwas nicht einfordern, kann es dabei helfen, möglichst viel Nutzen aus der Beratung in der Sprechstunde zu ziehen.</p>
<p>Besonders für diejenigen, die das <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> ihrer Masterarbeit&nbsp;selbst wählen, ist ein Exposé hilfreich. Es bringt einen dazu, bereits frühzeitig mögliche Risiken zu beseitigen und den Arbeitsaufwand realistischer einzuschätzen. Den Betreuern hilft es, die Studierenden ergebnisorientiert anzuleiten – schließlich ist die Erstellung eine Art Zielvereinbarungsprozess (vgl. Stickel-Wolf 2006: 121). Wahrscheinlich muss man es daher nach dem ersten Sprechstundenbesuch noch mehrfach überarbeiten.</p>
<h2 id="bausteine">Die Bausteine des Masterplans</h2>
<p>Man fertigt das Exposé&nbsp;an, nachdem man die <a href="/fragestellung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fragestellung</span></strong></a> gefunden hat und bevor man die Rohfassung der Arbeit erstellt. Es lässt sich später ausbauen und am Ende in der fertigen Arbeit verwerten. Um effektiv zu sein, muss der „Masterplan“ jedoch einigen formalen und inhaltlichen Kriterien genügen, um als Konzept für eine Abschlussarbeit anerkannt zu werden (vgl. Kersken 2009: 2). Und er braucht Zeit: Man sollte unter Umständen drei bis vier Wochen Arbeit investieren (vgl. Alemann 2007: 6).</p>
<p>Im Folgenden sind alle wichtigen Punkte aufgezählt, die das Dokument enthalten sollte. Natürlich variieren sie je nach Fachbereich und Art der Arbeit, doch es gibt durchaus Gemeinsamkeiten. Zusammenfassen könnte man sie so: „Problemstellung – Ziel – Methode“ (Stickel 2006: 122).</p>
<p>Weitere Informationen liefern etwa diese <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.uni-heidelberg.de/md/politik/harnisch/lehre/harnisch-merkblatt-expose.pdf" rel="nofollow">Leitfäden der Rubrecht-Karls-Universität Heidelberg</a></strong></span> und die<span style="text-decoration: underline;"><strong> <a href="https://www.uni-due.de/imperia/md/content/politik/anleitung_exposee.pdf" rel="nofollow">Anleitung der Universität Düsseldorf</a></strong></span>.</p>
<h3 id="problembereich">Problembereich, Fragestellung, Erkenntnisinteresse</h3>
<p>Zunächst sollte man den Problembereich skizzieren: In welcher Subdisziplin des Faches ist das Thema verortet? Welcher theoretischen oder methodischen Grundrichtung fühlt man sich zugehörig (vgl. Alemann 2001: 6ff.)? Dann steckt man die Grobziele der Arbeit ab. Immer haben sie die Form eines Problems, das gelöst werden soll.</p>
<p>In den Natur- und Technikwissenschaften werden Themen von den Hochschullehrern vergeben, da sie in einem größeren Forschungszusammenhang stehen und möglicherweise aufwendige Apparate benutzt werden müssen. Für alle, die ein Forschungsthema selbst wählen dürfen oder müssen, gibt es leider keine festen Regeln.</p>
<p>Das Thema darf jedoch weder „zu weit“ noch „zu eng“ sein, nicht zu abgelegen und nicht allzu tagesaktuell. Es sollte einen persönlich interessieren, aber einen nicht durch zu viel Herzblut blind machen (vgl. Alemann 2001: 7f.). Hat man die Fragestellung erläutert, begründet man das eigene Erkenntnisinteresse: Warum wird genau diese Frage behandelt, warum ist dies wissenschaftlich oder anwendungsbezogen interessant? (vgl. Rettig 2017: 25).</p>
<h3 id="ziele">Ziele und Hypothesen</h3>
<p>In nächsten Teil geht es darum, klar zu machen, was das Ergebnis der eigenen <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span> sein soll und wie man dazu vorgehen möchte. Was konkret ist die aufgestellte&nbsp;<a href="/hypothese-formulieren/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Hypothese</span></strong></a>, wie möchte man sie mit welchen Mitteln überprüfen? In welcher Reihenfolge? Soll nach der&nbsp;<a href="/literatursuche/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturrecherche</strong></span></a>&nbsp;die Literatur ausgewertet werden, eine eigene Analyse gemacht, selbstständig Daten erhoben werden, um die eigene Forschungsfrage zu beantworten?</p>
<h3 id="methoden">Theoriebezug, Forschungsstand und Methoden</h3>
<p>Theorien und Methoden als die Vehikel, die einen zum Forschungsergebnis bringen sollen, nehmen im Dokument ebenfalls einen wichtigen Platz ein. Hier ist die Gelegenheit, zu erklären, auf welche Theorien, Konzepte, Modelle, (Analyse-)Methoden man zurückgreifen möchte, um die eigene Fragestellung zu bearbeiten. Es geht um den Weg, der zur Lösung eines wissenschaftlichen Problems führen soll (vgl. Rettig 2017: 25).</p>
<p>Man begründet, warum man eine bestimmte Theorie bzw. Methode oder Methodenkombination auswählt und welche Vor- und Nachteile ein bestimmtes Vorgehen hat. Dazu kann sogar gehören, zu reflektieren, welche Methoden man nicht anwendet (vgl. Rettig 2017: 25). Bei <a href="/empirische-arbeit-schreiben/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>empirischen Arbeiten</strong></span></a> enthält das Exposé zudem eine Skizze des Forschungsdesigns, das heißt die zu verwendenden Variablen, ihre Anordnung, hypothetisierte Zusammenhänge, die Grundgesamtheit, Stichprobe sowie geplante Auswertungsstrategien (vgl. Stickel 2006: 122).</p>
<p>Um den aktuellen Forschungsstand zum Thema zu recherchieren, das heißt, bestehende Literatur zu sichten, braucht es Zeit. Dabei helfen Lexika, Handlexika und Monographien sowie ein&nbsp;<a href="/literaturverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a>. Man muss jedoch nicht die umfassende Literatur aufnehmen, sondern nur wichtigste und relevanteste Titel. Schließlich steht man noch am Anfang der eigentlichen Arbeit.</p>
<h3 id="material">Material, Gliederung, Literaturverzeichnis und Zeitplan</h3>
<p>Dann gilt es, den Forschungsgegenstand zu präzisieren. Das können Texte, aber auch Kunstwerke, Sitten, kulturelle Gebräuche und vieles mehr sein. Welches Material möchte man heranziehen? Ist eine Feldforschung realistisch und machbar, sind die Quellen überhaupt vorhanden und zugänglich, wenn ja, (wie) kann das alles finanziert werden? Kann man bestimmte Akten einsehen? Wie ist die Literaturlage in den Bibliotheken, wer ließe sich befragen? Wie ist es mit Datenschutz (vgl. Alemann 2007: 6)?<br />
Als konkrete Diskussionsgrundlage für das Gespräch mit dem Betreuer dienen letzten Endes noch eine vorläufige <a href="/der-aufbau-einer-masterarbeit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Gliederung</strong></span></a> der Arbeit, ein kleines Verzeichnis einschlägiger, für die Forschungsfrage relevanter Literatur sowie ein konkreter Zeitplan, wann man welchen Arbeitsschritt durchführen möchte.</p>
<h2 id="formalitaeten">Formalitäten des Exposés einer Masterarbeit</h2>
<p>Das erstellte Exposé&nbsp;sollte den Namen des Studierenden, die Semesterzahl, Studienrichtung und bisherige Studienschwerpunkte sowie den Titel der geplanten Abschlussarbeit enthalten. Der Umfang kann nach individueller Absprache variieren, sollte aber etwa bei drei bis fünf DINA 4 Seiten liegen – im Schriftgrad 12 Punkt und eineinhalbzeilig ausgedruckt (Stickel 2006: 121). Andere empfehlen für das Exposé einen Umfang zwischen sieben und vierzehn Seiten (vgl. Alemann 2001: 6).</p>
<p><em>Wenn Teile in einem Exposé sich dann doch rückblickend als hinfällig erweisen – macht nichts! Dass Pläne sich ändern, gehört zu einem guten Forschungsprozess dazu. Es hilft, sich frühzeitig ernsthaft mit der eigenen Fragestellung und ihrer Bearbeitung auseinander zu setzen. Möglich also, dass man sie immer wieder modifiziert. So lernt man, systematisch mit einem Thema umzugehen – das heißt, wissenschaftlich zu arbeiten.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Rettig, Heike (2017)</strong>: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben. Stuttgart.</p>
<p><strong>Kersken, Michael (2009)</strong>: <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uni-due.de/imperia/md/content/politik/anleitung_exposee.pdf" rel="nofollow">Anleitung zur Erstellung eines Exposees. Zur systematischen Planung einer Haus- oder Abschlussarbeit</a></span></strong>. Duisburg/Essen.</p>
<p><strong>Stickel-Wolf, Christine und Joachim Wolf (2006)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken. Wiesbaden.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tipps für eine Präsentation mit Folien</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/praesentation-mit-folien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 18:52:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4568</guid>

					<description><![CDATA[<p>Man kommt kaum noch drum herum: Hält man im Studium einen Vortrag ist eine PowerPoint-Präsentation sehr praktisch und wird oft auch vom Dozenten eingefordert. Wir erklären, wie man mit dem Programm PowerPoint erste Schritt machen kann und eine gelungene Präsentation erstellt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#grundlagen">Grundlagen</a></li>
<li><a href="#wie">Wie sieht eine Präsentation mit Folien aus?</a>
<ul>
<li><a href="#aufbau">Aufbau</a></li>
<li><a href="#tipps">Weitere Tipps zum Inhalt</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#waehrend">Während der Präsentation</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Im Studium kommt heutzutage kein Student mehr drum herum: Früher oder später muss schließlich jeder im Rahmen eines Seminars ein Referat halten. Oftmals wird dabei dann zur besseren visuellen Darstellung des Themas auf die Präsentation mit dem Programm PowerPoint zurückgegriffen.</em></p>
<p><i>Wer allerdings schon beim Gedanken an einen&nbsp;Vortrag&nbsp;Schweißausbrüche bekommt, wird ohne&nbsp;eine&nbsp;softwaregestützt&nbsp;Präsentation womöglich noch ein Stück weit mehr überfordert sein. Dies trifft besonders zu, wenn man noch nie&nbsp;zuvor&nbsp;mit einer Software&nbsp;gearbeitet&nbsp;hat. In diesem Artikel werden wir langsam an das Thema PowerPoint – als typische Software – heranführen.&nbsp;Außerdem geben wir praktische Tipps, damit das Referat für die Uni auch gelingt.</i></p>
<h2 id="grundlagen">Grundlagen</h2>
<p>Bei der&nbsp;<a href="/erstellung-powerpoint-praesentation/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Erstellung einer&nbsp;PowerPoint-Präsentation</strong></span></a> für das Studium gilt wie immer das Motto „Weniger ist mehr“. In den Präsentationsfolien sollten die wichtigsten Kernaussagen in kurzen, prägnanten Sätzen zusammengefasst sein. Anhand von stichwortartigen, leicht verständlichen Informationen können die Zuhörer der Präsentation dann im besten Fall problemlos folgen. Die Infos sollten dabei Interesse am Vorgetragenen wecken und nicht überfordern. (vgl. Lowe 2010: S. 307)</p>
<p>Als grobe Daumenregel kann man sich merken, dass eine 30-minütige Präsentation nicht mehr als 10 Folien enthalten sollte. Hier kommt es jedoch ein wenig darauf an, wie viele Informationen die einzelnen Folien umfassen. Eine Mindestschriftgröße von 18 pt ist ratsam, wobei für Überschriften eine größere Schriftgröße verwendet wird als für Unterpunkte.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4572 size-full" title="Beispiel einer übersichtlichen Folie" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1-2.jpg" alt="Beispiel einer übersichtlichen Folie" width="997" height="749" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1-2.jpg 997w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1-2-300x225.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/1-2-768x577.jpg 768w" sizes="(max-width: 997px) 100vw, 997px" /><br />
<em>Abb. 1: Beispiel einer übersichtlichen Folie</em></p>
<p>Auch unnötiges, ablenkendes Design ist in einer Präsentation für die Uni nicht angebracht. Mit dunkler, schlichter Schrift (z. B. Arial) vor hellem, dezentem Hintergrund und höchstens zwei verschiedenen Schriftarten kann man nicht viel falsch machen. Dabei sollte man einen Zeilenabstand von 1,5 – 2,0 Zeilen wählen (siehe hierzu auch die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://tu-dresden.de/gsw/slk/germanistik/al/ressourcen/dateien/dateien/powerpoint?lang=en" rel="nofollow">Hinweise der Technischen Universität Dresden</a></span></strong>).</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4573 size-full" title="Beispiel für eine schwer lesbaren Folie" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/2-2.jpg" alt="Beispiel für eine schwer lesbaren Folie" width="1000" height="750" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/2-2.jpg 1000w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/2-2-300x225.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/2-2-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><br />
<em>Abb. 2: Beispiel für eine schwer lesbaren Folie</em></p>
<h2 id="wie">Wie sieht eine Präsentation mit Folien aus?</h2>
<p>Wer zum ersten Mal die PowerPoint-Software benutzt, findet im Internet viele Tutorials mit praktischen Tipps zur Gestaltung. Dort kann man sich auch kostenlose Vorlagen herunterladen. In ihnen ist bereits eine <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong></span> vorgenommen ist, die man dann den eigenen Inhalten entsprechend anpassen kann.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4574 size-full" title="So sieht eine leere PowerPoint-Folie aus" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/3-2.jpg" alt="So sieht eine leere PowerPoint-Folie aus" width="1798" height="792" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/3-2.jpg 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/3-2-300x132.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/3-2-768x338.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/3-2-1024x451.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1798px) 100vw, 1798px" /><br />
<em>Abb. 3: So sieht eine leere PowerPoint-Folie aus</em></p>
<h3 id="aufbau">Aufbau</h3>
<p>Eine Präsentation besteht in der Regel aus den folgenden Teilen:</p>
<ul>
<li><strong>Deckblatt</strong><br />
Das <a href="/deckblatt/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Deckblatt</strong></span></a>&nbsp;enthält die wichtigsten Eckdaten des Referats. Dazu gehören beispielsweise der Titel für ein&nbsp;<a href="/thema/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Thema</span></strong></a>&nbsp;und des Seminars, der Name des/der Vortraghaltenden, das Datum etc.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4575 size-full" title="Beispiel eines Deckblatts" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/4-2.jpg" alt="Beispiel eines Deckblatts" width="946" height="715" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/4-2.jpg 946w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/4-2-300x227.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/4-2-768x580.jpg 768w" sizes="(max-width: 946px) 100vw, 946px" /><br />
<em>Abb. 4: Beispiel eines Deckblatts</em></li>
<li><strong>Inhaltsverzeichnis</strong><br />
Das <a href="/inhaltsverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></span></a> stellt den Verlauf des Vortrags vor und enthält alle Themenschwerpunkte bzw. die thematische Gliederung der Präsentation.</li>
<li><strong>Inhalt zum Fachgebiet</strong><br />
Dies ist der <a href="/hauptteil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hauptteil</strong></span></a> mit allen wesentlichen Kernaussagen zum Thema.</li>
<li><strong>Literaturverzeichnis</strong><br />
Im <a href="/literaturverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a> werden alle verwendeten Quellen aufgelistet. Es dient dem Nachweis der Wissenschaftlichkeit und Originalität. Bei Interesse können die Zuhörer nach der der Präsentation die entsprechende <a href="/literatursuche/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturrecherche</strong></span></a> selbst starten.</li>
<li><strong>Endfolie</strong><br />
Hier wird die Präsentation schließlich in einem oder in wenigen Sätzen zusammengefasst und abgeschlossen. Zudem können ein Ausblick gegeben oder offene Fragen erwähnt werden.</li>
</ul>
<h3 id="tipps">Weitere Tipps zum Inhalt</h3>
<p>Auch die <a href="/tabellen-grafiken-erstellen/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Erstellung von Grafiken und Tabellen</strong> </span></a>sowie Audio- und Videoelemente für eine&nbsp;Präsentation ist eine gute Idee. Diese Elemente&nbsp;lockern oftmals den starren Text auf und sind eine Möglichkeit, mehr Kreativität und Abwechslung in die Präsentation einzubauen. Nebenbei kann man die Aufmerksamkeit der Zuhörer aufrecht erhalten. Man sollte jedoch aufpassen, auch diese Elemente nur zu verwenden, wenn sie sinnvoll der Darstellung wesentlicher Informationen dienen.</p>
<p>Tabellen, Grafiken, Audio- und Videodateien können über die Registerkarte „Einfügen“ ausgewählt werden. Für Tabellen gibt man die gewünschte Zeilen- und Spaltenanzahl an. Bei Grafiken, Audio- und Videodateien navigiert man zum jeweiligen Speicherort der Datei auf dem PC und wählt diese aus.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4576 size-full" title="Dateien einfügen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/5-2.jpg" alt="Dateien einfügen" width="1799" height="1000" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/5-2.jpg 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/5-2-300x167.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/5-2-768x427.jpg 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/5-2-1024x569.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1799px) 100vw, 1799px" /><br />
<em>Abb. 5: Dateien einfügen</em></p>
<p>Es ist eine gute Idee, während des Erstellens der Präsentation die Datei in regelmäßigen Abständen abzuspeichern. Am Ende sollte man dann über die Registerkarte „Überprüfen“ den Text zudem nach Rechtschreibefehlern durchsuchen. Wenn es sich um besonders wichtige Präsentation handelt sollte man diese einem <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Lektorat für eine Masterarbeit</a></strong></span>&nbsp;unterziehen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4577 size-full" title="Rechtschreibung überprüfen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6-2.jpg" alt="Rechtschreibung überprüfen" width="861" height="827" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6-2.jpg 861w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6-2-300x288.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2018/02/6-2-768x738.jpg 768w" sizes="(max-width: 861px) 100vw, 861px" /><br />
<em>Abb. 6: Rechtschreibung überprüfen</em></p>
<h2 id="waehrend">Während der Präsentation</h2>
<p>Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es eine gute Idee, die Präsentation in mehreren Formaten (.ppt, .pptx und .pdf) auf mehreren Datenträgern abzuspeichern. Für den Fall, dass der Uni-Rechner nicht funktioniert, sollte man sicherheitshalber den eigenen Laptop mitbringen. Je nach Anforderungen des Seminars kann man eine Zusammenfassung des Vortrags als Handout an die Seminarteilnehmer austeilen.</p>
<p>Oftmals ist man als Vortraghaltender nervös und möchte die Präsentation möglichst schnell hinter sich bringen. Dadurch macht man es sich selbst und den Zuhörern jedoch in Wahrheit unnötig schwer. Ganz im Gegenteil sollte man den anderen stets genügend Zeit lassen. So können sie&nbsp;sowohl den verbalen Ausführungen als auch den Textinhalten der Präsentation folgen. Insbesondere bedeutet dies, dass man nach dem Wechseln jeder Folie eine Pause einlegt. (vgl. Plasa 2017: S. 97)</p>
<p>Wichtig ist auch, dass sich der Vortragsinhalt genau auf den Inhalt der aktuellen Folie bezieht. Man sollte beim Sprechen versuchen, den Blickkontakt mit dem Publikum aufrecht zu halten und nicht direkt von den Folien abzulesen. Im Rahmen der auf den Vortrag folgenden Diskussion kann es passieren, dass Teilnehmer zu bestimmten Inhalten genauer nachfragen. Für diesen Fall kann es ratsam sein, einige Zusatzfolien parat zu haben (Siehe hierzu die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Studium/SL_K5/MLZ/praesentationswerkstatt/2013-05-08-3N-Tipps_und_Tricks_fur_PowerPoint-Prasentationen-_3N.pdf" rel="nofollow">Angaben der Universität Bielefeld</a></strong></span>). Sie können&nbsp;bestimmte Aspekte ausführlicher beleuchten.<em>Das PowerPoint-Programm ist die gängigste Software für Präsentationen aller Art. Es wird auch im Rahmen des Studiums häufig eingesetzt – etwa bei Seminarvorträgen oder der <a href="/die-muendliche-masterpruefung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>mündlichen Prüfung</strong></span></a> der Arbeit. Damit das eigene Referat gelingt, sollte man in jedem Fall nicht nur die formellen und inhaltlichen Anforderungen beherrschen. Stattdessen sollten man sich darin üben, den Zuhörern die Inhalte locker und unterhaltsam zu vermitteln.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Kürsteiner, Peter (2010)</strong>: 100 Tipps &amp; Tricks für Reden, Vorträge und Präsentationen, Weinheim.</p>
<p><strong>Lowe, Doug (2010)</strong>: PowerPoint 2010 für Dummies, Weinheim.</p>
<p><strong>Plasa, Hermann (2017)</strong>: Microsoft PowerPoint 2016 – Tipps &amp; Tricks für gelungene Präsentationen, Paderborn.</p>
<pre style="text-align: right;">Sarah Schmitt</pre>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schreibblockaden während der Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/schreibblockaden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 11:12:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4354</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jeder, der schreibt, kennt auch Schreibblockaden und fürchtet sie. Aber was kann man tun, wenn man plötzlich nicht mehr weiterkommt und alles gleich wieder löschten will, was man geschrieben hat? Oder wenn man erst gar nicht dazu kommt, etwas zu schreiben, weil das weiße Blatt einen feindselig anstarrt! Wir geben Tipps zur Überwindung einer Schreibblockade!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul>
<li><a href="#symtome">Symptome einer Schreibblockade bei der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#arten">Arten von Schreibblockaden gibt es?</a></li>
<li><a href="#methoden">Welche Methoden helfen, Schreibblockaden in der&nbsp;Masterarbeit zu lösen?</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Manchmal kommt man einfach nicht voran. Das weiße Blatt oder der Bildschirm gähnen einen nur an. Man starrt darauf, wie das Kaninchen auf die Schlange und kommt einfach nicht weiter. Wenn man nun aber immer wieder Sätze oder ganze Absätze neu beginnt, verwirft man diese wieder. Man ist sich oft unsicher, ob der Sprachstil wissenschaftlich ist und feilt lange an einzelnen Sätzen herum&#8230;</em></p>
<p><em>Diese Symptome kennt anfangs jeder, der mit dem&nbsp;Schreiben beginnt. Sie sind jedoch typisch für Schreibblockaden oder Schreibhemmungen. Dieser Blogartikel gibt Tipps, wie man sie überwindet.</em></p>
<h2 id="symtome">Symptome einer Schreibblockade bei der Masterarbeit</h2>
<p>Eine Schreibblockade oder Schreibhemmung hat, wer schließlich mehr als 15 Minuten vor dem leeren Bildschirm sitzt und nichts schreibt. Typisch für so eine Situation ist, wenn man sich indes in der <a href="/literatursuche/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturrecherche</strong></span></a> verliert und einfach keinen Anfang fürs Schreiben findet. Die Internetrecherche ist auch einen beliebte &#8222;Übersprunghandlung&#8220; bei Schreibhemmungen (Sieh hierzu auch dieser&nbsp;<span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article117510937/Wozu-Uebersprungshandlungen-eigentlich-gut-sind.html" rel="nofollow">Artikel aus Der Welt Online</a></strong></span>). Man sucht und kommt von einem Link zum anderen und weitet das <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/thema/">Thema</a></span></strong> immer mehr aus, bis schließlich der <a href="/rote-faden/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>rote Faden</strong></span></a> völlig verloren geht. Viele&nbsp;beginnen verschiedene Kapitel, verwerfen sie immer wieder und kommen nicht weiter. Andere&nbsp;sind sich unschlüssig, was in welches Kapitel kommt und stellen immer wieder um, ohne einen nennenswerten Fortschritt zu erzielen. Auch das Surfen im Internet, Facebook oder andere Accounts zu checken ist eine beliebte Ablenkung. Vielen Studierenden bereitet auch der Sprachduktus eine große Schwierigkeit. Was ist wissenschaftlich und was umgangssprachlich?</p>
<p>Manchmal hat man auch einfach keine Lust zu schreiben oder nimmt gerne jeden eingehen Anruf entgegen. Bei einer Schreibblockade gilt es in erster Linie, zu erkennen, was die tiefere Ursache ist.</p>
<h2 id="arten">Arten von Schreibblockaden</h2>
<p>Die eine Art von Schreibblockade ist psychologisch bedingt. Man ist überfordert, vielleicht schon von vorausgegangenen Prüfungen ausgelaugt und hat einfach keine Kraft mehr für die Masterarbeit. Die Gedanken schwirren im Kopf umher, man kann sich nicht mehr richtig konzentrieren und keinen klaren Gedanken fassen. Oftmals vermischt sich die psychologische auch mit einer anderen, der inhaltlichen Schreibblockade.</p>
<p>Dann hilft es oft, nochmals einen Schritt zurückzutreten, den Kopf wieder frei zu bekommen und neue Kraft zu schöpfen. Eventuell kann man die Masterarbeit auch verschieben oder verlängern. Man sollte sich ein Wochenende freinehmen, ausschlafen und sich beim Sport auspowern. Ausgewogene Ernährung und Gespräche mit lieben Menschen, die ihnen keine Vorwürfe machen, können auch gut tun. Nach so einem Wochenende kann man dann mit klarem Kopf nochmal den Faden aufnehmen und durchstarten.</p>
<p>Die zweite Art von Schreibblockaden ist inhaltlicher Art. Man wird von der schieren Masse an Informationsquellen und Literatur erschlagen und weiß gar nicht mehr, wo man anfangen soll.</p>
<p>Hier hilft eine gute <a href="/planung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Planung</strong></span></a> der jeweiligen Arbeit. Literatur muss man nicht vom Anfang bis zum Ende durchlesen. Es reicht aus, wenn man sich auf die wichtigen Stellen konzentriert. Aktives Lesen, bei dem man sich Notizen macht, erleichtert das Wiederfinden von Literatur und Inhalten. Eine gute Struktur von der <a href="/fragestellung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fragestellung</strong></span></a>&nbsp;über die theoretischen Grundlagen, bis zum <a href="/hauptteil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hauptteil</strong></span></a> und <a href="/fazit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit</strong></span></a> erleichtert ebenfalls, das Ganze in überschaubare Teileinheiten zu zerlegen.</p>
<h2>Welche Methoden helfen, Schreibblockaden in der&nbsp;Masterarbeit&nbsp;zu lösen?</h2>
<p>Der nachfolgende Überblick zeigt , wie man Schreibblockaden überwindet:</p>
<ol>
<li>Wie ein Projekt durchplanen: Dabei sollte man sich aber auch an den Zeitplan halten. Thema, Forschungsfrage, Methoden und Gliederung müssen klar sein, bevor man beginnt, zu schreiben. An ihnen kann man sich dann entlang hangeln.</li>
<li>Den Schreibtisch als zentralen Arbeitsort aufräumen und die Literatur verwalten: Man kann den Arbeitsort wechseln, um Schreibblockaden zu lösen (Bibliothek, Café etc. als&nbsp;Alternativen).</li>
<li>Alle Ablenkungen ausschalten: Das Telefon sollte während der Arbeitszeit abgestellt sein.</li>
<li>Disziplin: Jeden Tag zur gleichen Zeit arbeiten und mindestens einen Satz schreiben. So gewöhnt man sich langsam an das <span style="text-decoration: underline;"><strong>Schreiben</strong></span> und kommt hinein.</li>
<li>Schreiben und Redigieren trennen: Zunächst etwas auf das Papier zu bringen und es erst später überarbeiten. So kann man sich erst einmal auf den Inhalt konzentrieren.</li>
<li>Erholungszeiten in den Arbeitsplan einbauen: Es bringt nichts, sich völlig zu verausgaben. Eine Masterarbeit ist ein Langstreckenlauf, kein Sprint.</li>
<li>Kreativitätstechniken verwenden: Mind-Map, Clustertechnik oder auch Assoziationstechniken erweitern den Blick und machen&nbsp;kreativ.</li>
<li>Professionelle Hilfe suchen. Universitäten bieten Schreibkurse und&nbsp;<strong><a href="http://www.fu-berlin.de/sites/studienberatung/psychologische_beratung/texte/aengste_und_blockaden.html" rel="nofollow">psychologische Beratungsstellen</a></strong>&nbsp;an. Ein <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Lektorat und Korrekturlesen</a></strong></span> und <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/umschreiben-umformulieren/">Umschreiben</a></strong></span> helfen, das bereits Geschriebene zu verbessern.</li>
</ol>
<p><em>Nicht jede Zeit, die man vor einem leeren Blatt Papier verbringt, ist gleich eine Schreibblockade. </em><em>In jedem Fall muss man aber überlegen, was die Ursache für eine Blockade ist&nbsp;und wie man sie überwinden könnte. Zudem&nbsp;existieren auch professionelle Unterstützer, die man in Anspruch nehmen kann, z.B. an der Hochschule. Niemand sollte sich also mit diesem Problem alleine gelassen fühlen.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Esselborn-Krumbiegel, Helga, (2008)</strong>: Von der Idee zum Text. Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben, 3. Auflage, Paderborn.<br />
<strong>Glomp, Ingrid (2016)</strong>: Schluss mit Schreibblockaden Band 1 und 2: Viele erprobte Methoden.</p>
<p><strong>Kruse, Otto (2007)</strong>: Keine Angst vor dem leeren Blatt, Frankfurt a.M.</p>
<p><strong>Schwind, Karin (2012)</strong>: Schreibblockaden auflösen &#8211; Wegweiser zum souveränen Schreiben, Dortmund.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fußnoten für die Masterarbeit formatieren</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/fussnoten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2018 07:04:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4286</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Masterarbeit ohne Fußnoten würde wahrscheinlich nicht einmal angenommen werden. Schließlich gelten Fußnoten als sichtbares Zeichen für Wissenschaftlichkeit. Wir zeigen mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man Fußnoten mit Word formatiert und verwaltet.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul>
<li><a href="#wofuer">Fußnoten in der Masterarbeit – wofür?</a></li>
<li><a href="#inhalt">Inhalt einer Fußnote für die Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#einfuegen">Eine Fußnote einfügen</a></li>
<li><a href="#formatieren">Eine Fußnote gestalten</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Keine Masterarbeit kommt ohne Fußnoten aus. Fußnoten stehen – wie der Name schon erahnen lässt – am Ende einer Seite unter dem eigentlichen Text, auf den sie sich beziehen. Eine Fußnote kann somit aus einem Kommentar mit Zusatzinformationen, Quellenangaben, Zitaten oder Ähnlichem bestehen.</em></p>
<p><i>Doch wie schafft man es, dass eine Fußnote dann auch perfekt erstellt&nbsp;ist. Was schreibt man&nbsp;eigentlich&nbsp;überhaupt in eine Fußnote? Kann man sie schließlich nur zum Zitieren nutzen oder auch andere Informationen hier auslagern?</i></p>
<h2 id="wofuer">Fußnoten in der Masterarbeit – wofür?</h2>
<p>Auch andere wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a>&nbsp;der Masterarbeit befassen, können in Fußnoten Erwähnung finden, etwa durch die Ausdrücke „Vgl.“, „Siehe auch: …“, „Ebenso: …“ usw. Weiterführende Anmerkungen und Nebenexkurse, die zwar relevant für das Thema sind, den <a href="/hauptteil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hauptteil</strong></span></a> der Arbeit jedoch unnötig ausführen würden, können für die&nbsp;<a href="/deutsche-zitierweise/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>deutsche Zitierweise</strong></span></a> in einer Fußnote aufgenommen werden. Vergisst man eine Fußnote zu setzen, kann es durch eine <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong></span> zu schwerwiegenden Konsequenzen kommen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zitiert</strong></span> man einen Autor direkt oder indirekt, muss dies immer als Quellennachweis in einer Fußnote vermerkt sein. Fremdsprachige Zitate müssen außerdem im Haupttext immer in der Originalsprache stehen. Sie dürfen überdies nicht in der deutschen <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/uebersetzung-uebersetzer/">Übersetzung</a></strong></span> angegeben werden. Das ursprüngliche Zitat in der Originalsprache steht auf auf jeden Fall auf derselben Seite in der Fußnote.</p>
<p>Die Textstelle, auf die sich die Fußnote bezieht, wird durch eine hochgestellte Zahl am Ende des entsprechenden Absatzes, Satzes oder Worts im Text gekennzeichnet. Gilt die Fußnote für den gesamten Satz, so muss die Ziffer dann auch direkt nach dem schließenden Satzzeichen stehen. Bezieht sie sich nur auf einen Teil des vorherigen Satzes, etwa ein Wort oder eine Wortgruppe, so kommt die Ziffer außerdem vor dem Satzzeichen (Siehe dazu auch die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www-cgi.uni-regensburg.de/Fakultaeten/WiWi/roeder/DownloadsGeneral/Empfehlungen%20fuer%20das%20Anfertigen%20einer%20wissenschaftlichen%20Arbeit.pdf" rel="nofollow">Empfehlungen der Universität Regensburg</a></strong></span>)</p>
<p>Die Zählung der Fußnoten erfolgt im Grunde genommen kapitelweise oder durchgängig für die gesamte Arbeit. Jedes Zitat bzw. jede Textstelle erhält zudem eine eigene Fußnote (vgl. Eco 1993: S. 196).</p>
<h2 id="inhalt">Inhalt einer Fußnote für die Masterarbeit</h2>
<p>Fußnoten sind&nbsp;Sätze – sie beginnen mit einem Großbuchstaben und enden schließlich mit einem Punkt. Die Schriftart der Fußnote ist in der Regel die gleiche wie die Schriftart des Haupttextes. Die Schriftgröße ist jedoch in der Regel 10 pt oder 9pt, also etwas kleiner als der eigentliche Text. Innerhalb ein und derselben Fußnote setzt man dann einzeiligen Zeilenabstand, zwischen unterschiedlichen Fußnoten jedoch einen 1,5-zeiligen Abstand (Siehe dazu auch die <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uni-goettingen.de/de/hinweise-zum-verfassen...arbeiten.../88117.html" rel="nofollow"><strong>Hinweise der Georg-August-Universität Göttingen</strong></a></span>)</p>
<p>Bei der ersten Nennung einer Quelle müssen allerdings alle bibliographischen Informationen vollständig angegeben werden. Hierzu setzt man den Namen des Autors, den Titel des Werks, Erscheinungsort und -jahr sowie die betreffende Seitenzahl in die Fußnote, etwa:</p>
<p>Mueller, J. P.: <em>Algorithmen für Dummies</em>, Weinheim 2017, S. 160.</p>
<p>Wird der Titel des Werks in der Arbeit später dann erneut erwähnt, so kann ein Kurztitel (zum Beispiel lediglich der Nachname des Autors sowie das Erscheinungsjahr) angegeben werden, zum Beispiel:</p>
<p>Mueller (2017), S. 160.</p>
<p>Nennt man dieselbe Quelle in der direkt darauffolgenden Fußnote erneut, so reicht jedoch die Referenz durch „Ebd.“ (Ebenda), der man die neue Seitenzahl hinzufügt (also „Ebd., S. 161“). Ist die Seitenzahl dementsprechend identisch mit der Seitenzahl der vorherigen Fußnote, genügt ein „Ebd.“ (vgl. Brink 2013: S. 195).</p>
<h2 id="einfuegen">Eine Fußnote einfügen</h2>
<p>In den neueren Wordversionen gibt es benutzerfreundliche Funktionen, mithilfe derer sich Fußnoten sehr einfach einfügen lassen. Word setzt das Fußnotenzeichen automatisch an die gewünschte Stelle im Text ein und legt die Fußnote am Ende der Seite an.</p>
<ol>
<li>Zunächst klickt man an die Stelle, an der die Fußnote eingefügt werden soll. Das Fußnotenzeichen sollte direkt nach oder vor dem letzten Satzzeichen (in der Regel ein Punkt) ohne Leerzeichen stehen.</li>
<li>Nun geht man unter „Referenzen“ in der Gruppe „Fußnoten“ auf „Fußnote einfügen“.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4288" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb1.png" alt="Fußnoten einfügen" width="418" height="135" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb1.png 418w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb1-300x97.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb1-415x134.png 415w" sizes="(max-width: 418px) 100vw, 418px" /><br />
<em>Abb. 1: Fußnoten einfügen</em></li>
<li>Anschließend gibt man den Text ein, der in der Fußnote stehen soll. Durch einen Doppelklick auf die Ziffer in der Fußnote gelangt man an die ursprüngliche Stelle im Text zurück. Das funktioniert auch umgekehrt, wenn man auf die Stelle im eigentlichen Text klickt.</li>
</ol>
<h2 id="formatieren">Eine Fußnote gestalten</h2>
<p>Sobald man eine Fußnote angelegt hat, kann man ihr Aussehen &nbsp;ändern.</p>
<ol>
<li>Hierzu gehts in der Registerkarte „Referenzen“ ins&nbsp;Startprogramm für die Gruppe Fußnote, mit&nbsp;einem nach rechts unten zeigenden Pfeil in einem Kasten .<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4289" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb2-1.png" alt="Fußnote formatieren" width="453" height="182" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb2-1.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb2-1-300x121.png 300w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /><br />
<em>Abb. 2: Fußnote&nbsp;anlegen</em></li>
<li>Im Dialogfeld „Fuß- und Endnote“ kann man nun unter zwei Möglichkeiten auswählen:
<ul>
<li>Unter „Fußnoten“ wählt man die Stelle, an der die Fußnote stehen soll.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4291" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb3-1.png" alt="Fußnote einrichten" width="271" height="309" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb3-1.png 271w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb3-1-263x300.png 263w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb3-1-50x56.png 50w" sizes="(max-width: 271px) 100vw, 271px" /><br />
<em>Abb. 3: Fußnote einrichten</em></li>
<li>Unter „Format“ kann man ein „Zahlenformat“ festlegen und die Anfangsziffer unter „Beginnen mit“ wählen. Danach kann man angeben, ob die „Nummerierung“ fortlaufend, bei jedem Abschnitt oder auf jeder Seite neu vorgenommen werden soll.</li>
</ul>
</li>
<li>Zuletzt gibt man den Bereich an, auf den man die Änderungen anwenden will – dies ist für das gesamte Dokument oder auch nur für den aktuellen Bereich möglich. Nun klickt man auf „Einfügen“.</li>
</ol>
<p>Fußnoten können jedoch über die Referenznummer gelöscht werden. Hierfür kann man dann die gewünschte Fußnote im Text markieren und mit ENTF löschen. Um zwischen einzelnen Fußnoten hin- und her zuspringen, kann man aber in der Registerkarte „Referenzen“ die Option „Nächste Fußnote“ anklicken. Hat man die&nbsp;gewünschte Fußnote gefunden, drückt man&nbsp;ENTF, um sie zu löschen. Word ändert&nbsp;nun automatisch die Nummerierung der restlichen Fußnoten im Text.</p>
<p><em>Insbesondere, wenn man ältere Wordversionen verwendet, ist es im Grunde genommen ratsam, die Einheitlichkeit und korrekte Nummerierung aller Fußnoten vor der Abgabe der <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span> ein letztes Mal genau zu überprüfen.<br />
Fußnoten dürfen schließlich in keiner Masterarbeit fehlen. Sie tragen maßgeblich zur Wissenschaftlichkeit der akademischen Arbeit bei und vervollständigen den Haupttext mit nützlichen Zusatzinformationen in Form von Zitaten, Quellenangaben oder weiterführenden Kommentaren.</em></p>
<p><em>Beim Anlegen von Fußnoten muss man überdies auf eine einheitliche und korrekte <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong></span> achten. Dies beinhaltet die richtige Schreibweise aller Quellenangaben, ein einheitliches Schriftformat und die passende Nummerierung. Durch die Fußnotenfunktion in Word lässt sich dies aber problemlos realisieren.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Eco, Umberto (1993)</strong>: Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt, 3. Aufl., Heidelberg.</p>
<p><strong>Brink, Alfred (2013)</strong>: Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten, 5. Aufl., Münster.</p>
<p><strong>Weber, Daniela (2010)</strong>: Die erfolgreiche Abschlussarbeit für Dummies, 1. Aufl., Weinheim.</p>
<pre style="text-align: right;">Sarah Schmitt</pre>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Durchgefallen in der Masterarbeit – was nun?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/durchgefallen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2018 18:33:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4272</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Durchfallen durch die Masterarbeit fühlt sich an wie ein Weltuntergang, aber es ist noch nicht alles verloren! Wir erklären auf, was man nun machen kann und geben Tipps für den Weg raus der Krise.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#ruhe">Ruhe bewahren und durchatmen</a></li>
<li><a href="#checken">Die Prüfungsordnung checken</a></li>
<li><a href="#einsicht">Einsicht in das Prüfungsergebnis verlangen</a></li>
<li><a href="#anfechten">Masterarbeit wiederholen oder Ergebnis anfechten</a>
<ul>
<li><a href="#gespraech">Erneutes Gespräch mit dem Betreuer</a></li>
<li><a href="#widerspruch">Widerspruch gegen die Note einlegen</a></li>
<li><a href="#wiederholden">Die Masterarbeit wiederholen</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#loesungen">Lösungen für Mängel entwickeln</a></li>
<li><a href="#zweites_mal">Zweimal Durchgefallen in der Masterarbeit</a>
<ul>
<li><a href="#fristverlaengerung">Beantragung einer Fristverlängerung</a></li>
<li><a href="#korrektur">Korrektur der Arbeit oder Widerspruch einlegen</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Es ist wie ein Schlag in die Magengrube: Durchgefallen in der Masterarbeit! Für viele Studierende tut sich regelrecht ein schwarzes Loch der Verzweiflung auf. Die Arbeit von sechs Monaten scheint umsonst und auch die professionelle und berufliche Zukunft scheint auf einmal düster. Dabei ist es das Durchfallen durch die Masterarbeit alleine noch kein Grund zum Verzweifeln. Es gibt durchaus Lösungen für diesen Albtraum eines jeden Absolventen. Wie Studierende vorgehen können, wenn es passiert, erläutert dieser Artikel.</em></p>
<h2 id="ruhe">Ruhe bewahren und durchatmen</h2>
<p>So groß die Verzweiflung auch ist, es gilt durchzuatmen und Ruhe zu bewahren. Der erste Gang sollte zum Betreuer sein, wenn er sich nicht sowieso schon gemeldet hat. Studierende sollten jedoch auch hier ruhig und gelassen auftreten und den <a href="/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuer</strong></span></a> nicht mit Vorwürfen überhäufen oder gar anschreien. Denn kein Masterarbeitsbetreuer ist zufrieden, wenn&nbsp;sein Schützling durchgefallen ist. Es muss einen triftigen Grund gegeben haben, warum er trotzdem diese Note vergeben hat. Diesen gilt es nun herauszufinden. Dabei kann es nicht schaden, den eigenen Betreuer zur Seite stehen zu haben. Bei ihm kann man sich ein objektives Feedback holen. Am besten gehen Studierende die kommende Phase in einem Drei-Punkte-Plan an. Erstens: Gelassen sein. Zweitens: Pause einlegen. Drittens: Noch einmal anfangen&nbsp;(Hyams, 2004:130).</p>
<h2 id="checken">Die Prüfungsordnung checken</h2>
<p>In der Masterarbeit durchgefallen zu sein, bedeutet nicht, direkt von der Uni zu fliegen. Die Masterarbeit kann, wie jede andere Prüfung, wiederholt werden, wenn sie mit „nicht ausreichend“ bewertet wurde. Maximal zwei Versuche insgesamt sind im Regelfall für das <span style="text-decoration: underline;"><strong>Schreiben</strong></span>&nbsp;einer Abschlussarbeit möglich (Weibezahn, 2016:92). Wichtig für Studierende außerdem ist, dass man der Prüfungsordnung entnehmen kann, wann der Wiederholungsversuch der Masterarbeit angemeldet werden muss. Oft hat man zwischen einem und drei Semestern Zeit.</p>
<h2 id="einsicht">Einsicht in das Prüfungsergebnis verlangen</h2>
<p>Studierende sollten unbedingt Einsicht ins Prüfungsergebnis verlangen. Nur so können sie verstehen, was Ihre Fehler waren&nbsp;und warum sie durchgefallen sind. Die Fristen hierfür kann man in der Prüfungsordnung nachschlagen.</p>
<p>Die häufigsten Mängel, die für das Durchfallen in der Masterprüfung verantwortlich sind, sind:</p>
<ul>
<li>Ein fehlender <a href="/rote-faden/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>roter Faden</strong></span></a></li>
<li>Das Fehlen eigener Forschungen</li>
<li>Ein Plagiatsverdacht, der durch eine <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong></span> erhärtet&nbsp;wurde</li>
<li>Die Verfehlung der <a href="/fragestellung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fragestellung</strong></span></a></li>
<li>Die formale und sprachliche Qualität (Siehe dazu auch die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.sozialwissenschaften.uni-mainz.de/verfahrensablauf-bei-bachelor-und-masterarbeiten/#Nichtbestehen_und_Wiederholungsfristen" rel="nofollow">Hinweise der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</a></strong></span>)</li>
</ul>
<p>Wenn möglich, sollten Studierende die Mängel auch noch einmal mit ihrem Betreuer besprechen. Dabei sollten sie dann ihre Fehler notieren. Und es gibt noch eine weitere Möglichkeit. Man sollte unbedingt einen Dritten einen Blick auf die Arbeit werfen zu lassen. Außenstehende haben oft einen objektiveren Blick. Ob das möglich ist, ist ebenfalls der Prüfungsordnung zu entnehmen.</p>
<h2 id="anfechten">Masterarbeit&nbsp;wiederholen oder Ergebnis anfechten</h2>
<p>Nach der Einsicht haben Studierende ein deutlicheres Bild darüber, warum sie in der Masterarbeit durchgefallen sind. Nach Analyse der <a href="/haeufigste-fehler/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fehler</strong></span></a> bieten sich Studierenden nun drei Möglichkeiten.</p>
<h3 id="gespraech">Erneutes Gespräch mit dem Betreuer</h3>
<p>Handelt es sich wirklich nur um Kleinigkeiten oder Flüchtigkeitsfehler? In diesem Fall lässt der Betreuer der Masterarbeit vielleicht mit sich reden. Eventuell darf der Studierende eine überarbeitete&nbsp;Arbeit einreichen. Eben so möglich ist eine Fristverlängerung. Hierfür ist es aber wichtig, objektiv und freundlich mit dem Betreuer zu sprechen. Studierende sollten sich aber nicht darauf verlassen, dass diese einfachste Lösung tatsächlich möglich sein wird.</p>
<h3 id="widerspruch">Widerspruch gegen die Note einlegen</h3>
<p>Wenn Studierende allerdings der festen Überzeugung sind, dass die <a href="/note/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Note</strong></span></a> unfair ist, dann können sie zusätzlich Widerspruch einlegen. Auch hier ist in der Prüfungsordnung in jedem Fall die Frist nachzuschlagen. <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.zeit.de/studium/hochschule/2014-10/pruefung-anfechten-klausur" rel="nofollow">Vordrucke für einen offiziellen Widerspruch</a></strong></span> liegen zudem meist im Prüfungsamt aus. Um tatsächlich zu beurteilen, ob eine Arbeit ungerecht bewertet wurde, ist es sinnvoll, einen unparteiischen Dritten zu Rate zu ziehen. Viele Studierendenwerke oder der AStA bieten zudem auch eine kostenlose Erstberatung an.</p>
<h3 id="wiederholden">Die Masterarbeit wiederholen</h3>
<p>Manchmal können Studierende außerdem am gleichen Lehrstuhl das gleiche <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> wiederholen. Ob das möglich ist, beschreibt dann die Prüfungsordnung. Dies ist allerdings von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Normalerweise wird jedoch mit einem völlig neuen Thema an einem anderen Lehrstuhl gestartet (Bensberg, 2013:30). Wer sich&nbsp;hingegen&nbsp;mit seinem alten Betreuer nicht mehr wohl fühlt sollte sich vielleicht auch einen neuen Betreuer suchen. Wer die Benotung zudem als ungerecht empfindet, sollte unbedingt von der&nbsp;Möglichkeit Gebrauch machen. Er kann die Wiederholungsarbeit mit einem neuen Betreuer schreiben.</p>
<h2 id="loesungen">Lösungen für Mängel entwickeln</h2>
<p>Manche&nbsp;Studierende entscheiden sich dafür,&nbsp;die Abschlussarbeit zu wiederholen. In diesem Fall gilt es im nächsten Schritt, Lösungen für die vorhandenen Mängel zu entwickeln. Dies ist&nbsp;normalerweise der Regelfall. War die Wortwahl nicht wissenschaftlich genug, dann können Studierende einen Kurs für <a href="/wissenschaftliches-arbeiten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>wissenschaftliches Arbeiten</strong></span></a> und Schreiben besuchen. Um einen roten Faden in der Arbeit nachweisen zu können, kann ein <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Lektorat für eine Masterarbeit</a></strong></span> helfen (Hoffmann, 2010: 101). Plagiate lassen sich durch eine gute Organisation der Quellen vermeiden, <strong><span style="text-decoration: underline;">Literaturverwaltungsprogramm</span>e</strong> können helfen.</p>
<h2 id="zweites_mal">Zweimal Durchgefallen in der Masterarbeit</h2>
<p>Fallen Studierende ein zweites Mal durch die Masterarbeit, wird es schwieriger. Denn im Regelfall ist nur eine Wiederholung der Abschlussarbeit erlaubt. Scheitert auch die Wiederholung, so kann der Masterabschluss nicht mehr erlangt werden oder der Studierende wird exmatrikuliert. Doch auch hier gibt es noch zwei Möglichkeiten, wie es Studierenden gelingen kann, ihre Masterarbeit doch noch erfolgreich zu bestehen.</p>
<h3 id="fristverlaengerung">Beantragung einer Fristverlängerung</h3>
<p>Liegen schwerwiegende Gründe vor,&nbsp;ist eine Fristverlängerung von bis zu drei Monaten möglich. Im Krankheitsfall sind sogar bis zu sechs Monaten denkbar. Dies trifft &nbsp;dann zu, wenn&nbsp;der Studierende seine Masterarbeit aus diesen oder anderen Gründen nicht fristgerecht fertig stellen konnte. Darüber entscheidet der Prüfungsausschuss (Weibezahn, 2016:112). Auch, wer beispielsweise unter psychischen Druck leidet, weil er Angst hat, erneut zu versagen, kann ein Attest vom Arzt erhalten.&nbsp;Manche&nbsp;Studierende täuschen eine ernsthafte, psychische Krankheit vor. Sie wollen damit&nbsp;Zeit bei der Abgabe der Abschlussarbeit schinden!</p>
<h3 id="korrektur">Nachbesserung&nbsp;der Arbeit oder Widerspruch einlegen</h3>
<p>Sind bei der zweiten Arbeit wirklich nur kleine oder Flüchtigkeitsfehler vorgefallen? In diesem Fall kann der Studierende versuchen, den Betreuer um eine Möglichkeit zur Nachbesserung&nbsp;zu bitten. Wenn die generelle Qualität der Arbeit stimmt, dann ist dies vielleicht sogar möglich.<br />
Zudem besteht auch beim zweiten Durchfallen immer die Möglichkeit, Widerspruch gegen die Benotung einzulegen. Studierende sollten hier jedoch nichts überstürzen, sondern sich Hilfe oder Beratung von Dritten einholen.</p>
<p><em>Und wenn schlussendlich alles nichts hilft und der Studierende ohne einen Masterabschluss in der Tasche die Universität abschließt? Dann gilt es nicht zu verzweifeln. Der Absolvent kann wenigstens einen erfolgreichen Bachelorabschluss vorweisen. Auch ohne die Masterurkunde hat er den Studiengang absolviert und kann wichtiges Know-how mitnehmen. Es gilt nun, sich trotz des fehlenden Abschlusses gut zu verkaufen. Eine Bewerbungsberatung kann hier helfen, die Karriere trotzdem ins Rollen zu bringen.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Bensberg, Gabriele (2013)</strong>: Survivalguide Schreiben: Ein Schreibcoaching fürs Studium Bachelor-, Master- und andere Abschlussarbeiten, 1. Auflage, Berlin/Heidelberg.</p>
<p><strong>Hoffmann, Monika (2010)</strong>: Besser schreiben für Dummies, 1. Auflage, Weinheim.</p>
<p><strong>Hyams, Helge-Ulrike (2004)</strong>: Das Prüfungsbuch: Für Sozial- und Geisteswissenschaftler, Wiesbaden.</p>
<p><strong>Weibezahn, Jens (2016)</strong>: Studienführer für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, 7. Auflage, Berlin.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Karmasin, Matthias (2017)</strong>: Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten: Ein Leitfaden für Seminararbeiten, Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen, 9. Auflage, Wien.</p>
<p><strong>Kornmeier, Martin (2016)</strong>: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Für Bachelor, Master und Dissertation, 7. Auflage, Bern.</p>
<p><strong>Theisen, Manuel René (2013)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Erfolgreich bei Bachelor- und Masterarbeit, 16. Auflage, München.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hauptteil einer Masterarbeit schreiben</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/hauptteil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2018 11:27:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4407</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Hauptteil einer Masterarbeit geht es nun ums Ganze. Ergebnisse müssen erarbeitet werden und Argumentationsketten erstellt werden. Wir erklären, worauf man dabei achten muss und wie man einen guten Hauptteil schreiben kann.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#beantwortung">Beantwortung der Forschungsfrage der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#forschungsmethodik">Forschungsmethodik</a></li>
<li><a href="#gliederung">Grob- und Feingliederung der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#beispiele">Beispiele verschiedener Analyseverfahren</a></li>
<li><a href="#sonderfall">Sonderfall: Historische Themen</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Den meisten Raum wird bei der Ausarbeitung der Masterthesis dem Hauptteil beigemessen. Eingebettet in Einleitung und Fazit erfolgt hier die Darstellung der Argumentationskette. Sämtliche Aspekte werden dort erarbeitet.</em></p>
<p><em>Jede Masterarbeit setzt andere Schwerpunkte. Doch auch, wenn es nicht die einzig richtige Vorgehensweise gibt, so muss man doch einige Dinge beim <span style="text-decoration: underline;"><strong>Schreiben</strong></span> beachten. So sind Widersprüche tabu und die Argumentation muss in sich stimmig sein. Wie der Hauptteil der Masterthesis aufgebaut sein muss und was alles dort hineingehört, beschreibt der folgende Artikel.</em></p>
<h2 id="beantwortung">Beantwortung der Forschungsfrage der Masterarbeit</h2>
<p>Im Hauptteil analysiert man ausgiebig&nbsp;die <a href="/fragestellung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fragestellung</strong></span></a>. Für ihre Beantwortung sind viele Informationen notwendig und man&nbsp;muss sich gründlich&nbsp;mit den Thesen auseinandersetzen. Dabei ist es wichtig, dass die Argumente schlüssig aufeinander aufbauen.</p>
<p>Im Zentrum der Masterarbeit steht die Forschungsfrage. Welche Methoden man zu ihrer Beantwortung herangezieht, wird durch das <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> der Masterarbeit vorgegeben. Dabei sollte man sich&nbsp;immer wieder die Frage stellen, welche der vielen Informationen wirklich wichtig sind. Denn nur diese greift&nbsp;man auf und nur sie dienen der Untermauerung der aufgestellten Thesen.</p>
<p>Nachdem man nun die Basis zur Beantwortung der Forschungsfrage erstellt hat, gilt es das Vorgehen zu erklären, mit dem man Daten sammeln oder Analysen auswerten will. Dabei muss man die Frage beantworten, wie man die Untersuchung am besten vornehmen&nbsp;kann. Es gibt viele Arten zu forschen, meist kann man&nbsp;zwischen quantitativen und qualitativen Forschungskategorien unterscheiden.</p>
<h2 id="forschungsmethodik">Forschungsmethodik</h2>
<p>Neben Literatur-Review und <a href="/quelleninterpretation/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Quelleninterpretation</strong></span></a>&nbsp;bieten sich auch andere Methoden an wie ein&nbsp;Interview, eine&nbsp;<a href="/umfrage-erstellen/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Umfrage</strong></span></a>&nbsp;und Analysen. Dabei sollte man&nbsp;stets darauf achten, dass man die Forschungsfragen mit den gewählten Methoden auch beantworten kann. Hat man das Datenmaterial gesammelt, wird es ausgewertet und geprüft. Dann folgt die Bestätigung der <a href="/hypothese-formulieren/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hypothese</strong></span></a> bzw., wenn sich durch die Analysen etwas anderes ergibt als angenommen, die Entkräftung.</p>
<p><a href="/einleitung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Einleitung</strong></span></a> und <a href="/fazit/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span></strong></a> nehmen etwa 20 Prozent der Masterthesis ein. So bleiben für den Hauptteil ungefähr 80 Prozent. Da er so umfangreich ist, muss er in sich stimmig sein und die einzelnen Punkte müssen aufeinander aufbauen. Außerdem ist es wichtig, dass alle aufgestellten Thesen auch belegbar sind.</p>
<p>Die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.gesoek.rw.uni-erlangen.de/leitfaden_30032016.pdf" rel="nofollow">Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg stellt einen Leitfaden</a></strong></span> für die Anfertigung von Masterarbeiten zur Verfügung, in dem alle relevanten Punkte übersichtlich zusammengefasst sind.</p>
<h2 id="gliederung">Grob- und Feingliederung der Masterarbeit</h2>
<p>Der Hauptteil der Masterarbeit unterteilt man in drei Bereiche: Theorie-, Methoden- und Ergebnisteil. Zunächst beschreibt man im Theorieteil den Hintergrund der Forschungsfrage und den aktuellen Stand der Forschung. Dabei stellt man&nbsp;wesentliche Begriffsbestimmungen und Definitionen vor.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund erfolgt die Ableitung der Hypothesen. Zudem erklärt man hier die Entscheidung für die Methode zur Beantwortung der Forschungsfrage. Dabei kann man&nbsp;unterschiedliche methodische Alternativen diskutieren.</p>
<p>Der Methodenteil enthält die Analyse. Dazu bieten sich viele verschiedene Methoden an. Dabei gilt es abzuwägen, welche Methode der Beantwortung der Forschungsfrage dienlich ist. Ebenso muss darauf geachtet werden, dass das gewählte Verfahren nicht zu zeit- und kostenaufwändig ist. Im Methodenteil erfolgt nun auch die Beschreibung von Untersuchungsmaterialien, sowie die Datenauswertung.</p>
<p>Der Ergebnisteil stellt die Ergebnisse der Arbeit, welche einen Bezug zur Forschungsfrage aufweisen, dar. Hier sollte man darauf achten, dass diese Darstellung vollständig und übersichtlich ist. Dazu ist es wichtig, dass man die Daten objektiv beschreibt und die Ergebnisse in der richtigen Reihenfolge aufführt.</p>
<p>Davon abhängig, welches Thema gewählt wurde, gibt es innerhalb dieser Grobgliederung verschiedene Möglichkeiten, die einzelnen Punkte abzuarbeiten. Es bietet sich beispielsweise eine chronologische <span style="text-decoration: underline;"><strong>Gliederung</strong></span> an oder die Analyse von Argumenten unterteilt in Pro und Kontra. In jedem Fall sollten die einzelnen Gliederungspunkte in ihrer Reihenfolge logisch und sinnvoll sein: von der allgemeinen zur detaillierten Beschreibung hin.</p>
<h2 id="beispiele">Beispiele verschiedener Analyseverfahren</h2>
<p>Im Folgenden sind drei Beispiele verschiedener Verfahren für die Untersuchung der Forschungsfrage dargestellt: die empirische Untersuchung, das Experiment und schließlich die Quelleninterpretation. (Siehe dazu auch die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://ifsh.de/pdf/studium/leitfaden-masterarbeit-kreikemeyer-schneider_15-01-2008.pdf" rel="nofollow">Checkliste der Universität Hamburg</a></strong></span>).</p>
<p>Um eine <a href="/empirische-arbeit-schreiben/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>empirische Untersuchung</strong></span></a> durchzuführen, werden Studien ausgewertet. Außerdem ist es möglich, eigene Daten zu analysieren. Dabei ist es wichtig, sich „um eine saubere Deskription der Ausgangssituation des interessierenden Problemfeldes“ zu bemühen (Samac et al. 2011, S. 31).</p>
<p>Es ist vom Thema abhängig, ob quantitative oder qualitative Untersuchungsmethoden herangezogen werden. Manch eine&nbsp;<span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span> erfordert auch eine Mixtur aus den beiden Verfahren.</p>
<p>Daneben ist es möglich, eine Forschungsfrage anhand eines Experimentes zu beantworten. Die Art der Datenerhebung gibt vor, welches Verfahren zur Anwendung kommt. Bei der Datenerhebung muss darauf geachtet werden, dass diese objektiv erfasst werden.</p>
<p>Deshalb müssen die Messgeräte für den Versuch geeignet sein und die Auswertung objektiv und blind erfolgen. Bei der anschließenden Kontrolle der Ergebnisse sollte man eine unbeteiligte, unvoreingenommene Person zu Rate ziehen (vgl. Kühl/Kühl, 2016: S.75).</p>
<p>Die Datenauswertung kann über verschiedene Verfahren dargestellt werden. Wenn man sich nicht sicher ist, welche Methode sich für das eigene Experiment in der Masterarbeit eignet, so sollte während der <a href="/literatursuche/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturrecherche</strong></span></a>&nbsp;geklärt werden, wie in der Vergangenheit ähnliche Forschungen abgebildet wurden.</p>
<h2 id="sonderfall">Sonderfall: Historische Themen</h2>
<p>Besonders in den Fachbereichen der Geschichtswissenschaften bietet es sich an, als Methode zur Beantwortung der Forschungsfrage eine Quelleninterpretation vorzunehmen. Hierbei erfolgt nach der Zusammenfassung der Inhalte einer Quelle die Untersuchung von zentralen Gesichtspunkten.</p>
<p>Anschließend werden die Zusammenhänge anhand von Parallelquellen untersucht. Dazu gilt es zuerst zu ermitteln, ob überhaupt Parallelquellen bestehen. Sind derartige Äußerungen oder Niederschriften vorhanden, muss erforscht werden, inwieweit sie für die Klärung der eigenen Forschungsfrage hilfreich sind.</p>
<p>Schließlich erfolgt die Interpretation der Quellen. Hierbei muss man sich mit der entsprechenden Sekundärliteratur beschäftigen. Auch dabei stellt sich wieder die Frage, inwieweit sie für die eigene Fragestellung wichtig ist.</p>
<p><em>Es gibt viele Möglichkeiten, die Forschungsfrage zu beantworten. Das Thema und die Disziplin geben vor, welche Methode letztendlich zur Anwendung kommt. Grundsätzlich ist aber bei jedem der vorgestellten Beispiele darauf zu achten, dass die angewandte Methode im zeitlichen und finanziellen Rahmen durchführbar ist.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Kühl Michael/Kühl, Susanne (2016)</strong>: Die Abschlussarbeit in den Life Sciences: Ein Leitfaden für Studierende, 1. Aufl., Stuttgart.</p>
<p><strong>Samac, Klaus/Prenner Monika/Schwetz, Herbert (2011)</strong>: Die Bachelorarbeit an Universität und Fachhochschule, 2. Aufl., Wien.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit perfektem Zeitmanagement die Motivation in der Masterarbeit halten</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/zeitmanagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2018 07:10:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4579</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dass das Zeitmanagement ein wichtiger Aspekt beim Schreiben der Masterarbeit ist, unterschätzen viele Studierende. Ohne Planung können unvorhergesehene Ereignisse zu Zeitknappheit führen und ein gründliches Arbeiten unmöglich machen. Heraus kommt eine Arbeit, die okay ist, aber viel besser hätte sein können - wenn man gutes Zeitmanagement betrieben hätte. Wir erklären, was einen guten Zeitplan ausmacht!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#warum">Zeitmanagement in der Masterarbeit – warum?</a></li>
<li><a href="#typen">Typen: Der Prokrastinierer und der Hektiker</a></li>
<li><a href="#meilensteine">Tagespläne &amp; Meilensteine für die Masterarbeit festlegen</a>
<ul>
<li><a href="#erster">Erster Monat: Literaturstudium &amp; Gliederung</a></li>
<li><a href="#zweiter">Zweiter bis vierter Monat: Hauptteil</a></li>
<li><a href="#fuenfter">Fünfter Monat: Schluss </a></li>
<li><a href="#sechster">Sechster Monat: Sprachliche Optimierung&nbsp;&amp; Druck</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#pausen">Pausen!</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><i>Entweder sie wird einem zu lang, oder sie ist viel zu knapp. Zeit bekommt man selten im Idealmaß. Mit einer Deadline im Rücken kann das zum Problem werden. Neben fachlichem und methodischem Wissen ist deshalb auch Zeitmanagement in der Masterarbeit eine erforderliche Kernkompetenz. Wird die zeit nämlich knapp, gerät man unter Stress, hat man&nbsp;zuviel unverplante Zeit vor sich, leidet oft die&nbsp;Motivation darunter. Welchen Herausforderungen man beim&nbsp;Zeitmanagement&nbsp;begegnet und wie die Zeit sich optimal nutzen lässt, verrät die folgende Übersicht.</i></p>
<h2 id="warum">Zeitmanagement in der Masterarbeit – warum?</h2>
<p>„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ Was der römische Philosoph Seneca schon vor knapp zweitausend Jahren wusste, ist immer noch aktuell. Zum Beispiel, wenn es darum geht, innerhalb von ca. sechs Monaten eine Masterarbeit abzuliefern. Während die einen meinen, die Zeit laufe ihnen davon, zieht sie sich für die anderen unangenehm in die Länge. Fakt ist: Kaum einer nutzt den vorgegebenen Zeitrahmen für die Masterarbeit bestmöglich aus. Viele bekommen ein Motivationsproblem. Herauskommt eine mittelmäßige <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/note/">Note</a></strong></span> und das ungute Gefühl, es hätte besser laufen können. Bewusstes Zeitmanagement ist deshalb genauso wichtig wie eine schlüssige Gliederung oder methodisches Fachwissen (vgl. Riedenauer 2012: 47). Zu allererst bedeutet das, herauszufinden, welcher Zeitmanagement-Typ man selbst eigentlich ist und was dazu führt, dass man motiviert ist.</p>
<h2 id="typen">Typen: Der Prokrastinierer &nbsp;und der Hektiker</h2>
<p>Seit das zwanghafte Aufschieben einen Namen bekommen hat, ist es fast schon wieder en vogue. Dabei führt das Prokrastinieren wichtiger Verpflichtungen wie dem&nbsp;<span style="text-decoration: underline;"><strong>Schreiben</strong></span> einer Abschlussarbeit&nbsp;garantiert ins Desaster. Ganz gleich, ob der Arbeitsumfang unterschätzt oder gefürchtet wird – wer später anfängt, macht es sich unnötig schwer. Zudem kann in zwölf, acht oder gar vier Wochen selbst beim besten Willen keine fundierte Masterarbeit mehr entstehen.</p>
<p>Doch auch, wer vom ersten Tag an werkelt und die Masterarbeit schon vor der Frist abgibt, kann scheitern. Denn Hektik ist ebenfalls kein guter Berater. Permanent den zackigen Zeitplan im Kopf zu haben, verhindert inhaltlichen Tiefgang. Ein Thema wissenschaftlich zu behandeln bedeutet auch, sich darauf einzulassen. Nicht selten weichen Forschungsergebnisse von vorherigen Erwartungen ab, oder stellt sich heraus, dass ein wesentlicher Aspekt zuvor übersehen wurde. Für solche Eventualitäten hat der Hektiker leider keine Zeit. Ein Versäumnis, dass ihn selbst um die Freude an der Wissenschaft und die Motivation und seine Masterarbeit um die Bestnote bringt.</p>
<h2 id="meilensteine">Tagespläne &amp; Meilensteine für die Masterarbeit festlegen</h2>
<p>Sowohl der Prokrastinierer als auch der Hektiker sollten sich klarmachen: Zeitmanagement in der Masterarbeit bedeutet in aller erster Linie, sich Zeit zu nehmen. Die sechs Monate, die laut den meisten Prüfungsordnungen für das Verfassen einer Masterarbeit zulässig sind, sollten tatsächlich genutzt werden. Das heißt: Ausgedehnte Urlaube, zeitraubende Umzüge oder exzessive Partywochen müssen warten. Eine Masterarbeit zu schreiben ist quasi ein Vollzeitjob – wenn auch inklusive komplett arbeitsfreier Tage wie beispielsweise am Wochenende (siehe hierzu auch das <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.schreibwerkstatt.uni-stuttgart.de/nuetzliches/Broschueren/Leitfaden_Zeitmanagement.pdf" rel="nofollow">Infomaterial der Schreibwerkstatt der Universität Stuttgart</a></strong></span>). Sie sind wichtig, damit man motiviert bleibt.</p>
<p>Hat man sich die Zeit freigeschaufelt, geht es im nächsten Schritt darum, diese sinnvoll einzuteilen. Die beste Methode das zu tun, ist im Vorfeld das Festlegen von Tagesplänen und Meilensteinen. Während Tagespläne den zeitlichen Rahmen der empfohlenen zwei bis drei Arbeitsblöcke eines Tages bestimmen, sind Meilensteine inhaltlicher Art. Sie legen fest, wann man an welchem Punkt der Masterarbeit sein will. Dies ist am sinnvollsten, nachdem man bereits eine grobe <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/der-aufbau-einer-masterarbeit/">Gliederung</a></strong></span> erarbeitet hat. Die Meilensteine ermöglichen dabei einerseits, den Überblick über die Zeitkapazitäten zu behalten und sich Unruhe zu ersparen. Andererseits sind sie gute Momente, um die bisherige Arbeit zu kontrollieren (siehe hierzu auch die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://home.uni-leipzig.de/schreibportal/zeitmanagement/" rel="nofollow">Hinweise des Schreibportals der Universität Leipzig</a></strong></span>).</p>
<p>Bei der Planung nicht außer Acht gelassen werden sollte, dass auch zeitliche Puffer wichtig sind. Immer kann etwas schiefgehen, länger dauern oder eine Grippe dazwischenkommen. Wer die Zeit von vornherein nicht zu streng taktet, den wirft Außerplanmäßiges nicht aus der Bahn (vgl. Wymann 2015: 126).</p>
<h3 id="erster">Erster Monat: Literaturstudium &amp; Gliederung</h3>
<p>Im ersten Monat der Masterarbeit sollte man sich der ausführlichen Lektüre und <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/literatursuche/">Literaturrecherche</a></strong></span> widmen. Auf diese Weise entsteht ein Überblick über Komplexität und Umfang für ein&nbsp;<span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/thema/">Thema</a></strong></span> sowie über den bisherigen Stand der Wissenschaft dazu. Dabei ist es durchaus ratsam, für die eigene <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/fragestellung/">Fragestellung</a></strong></span> relevante Textpassagen bereits zu <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/tipps-zum-exzerpieren/">exzerpieren</a></span></strong>. Parallel dazu sollten erste Skizzen für die Gliederung der Masterarbeit entstehen. Ist das Literaturstudium beendet, ist es schließlich Zeit, eine finale Version der Gliederung zu erstellen. Bevor es dann ans Schreiben gehen kann, sollte diese unbedingt mit dem <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/betreuer/">Betreuer</a></span></strong> abgestimmt werden. Hierfür rechtzeitig einen Termin zu vereinbaren, erspart verlorene Wartezeit.</p>
<p>Gerade beim Literaturstudium unter Stress passieren schnell Fehler. Texte werden ohne detaillierte Quellenangaben exzerpiert, <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/zitieren-zitierweise-zitation/">Zitate</a></strong></span> irgendwo auf einem Schmierzettel notiert und können nie wieder ordentlich zugeordnet werden. Bei einer solchen Arbeitsweise besteht Plagiatsgefahr. Eine&nbsp;<strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong>&nbsp;an der Universität oder&nbsp;Hochschule kann&nbsp;solche <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/haeufigste-fehler/">Fehler</a></span></strong> leicht aufdecken und zum <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/durchgefallen/">Durchfallen</a></span></strong> führen.</p>
<h3 id="zweiter">Zweiter bis vierter Monat: Hauptteil</h3>
<p>Für den <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/hauptteil/">Hauptteil</a></strong></span> der Arbeit muss der größte Teil der Zeit eingeplant werden. In den ersten eineinhalb Monaten sollten methodische Entscheidungen gefällt und sollte praktische Forschungsarbeit betrieben werden. In den darauffolgenden eineinhalb Monaten stehen die Präsentation und Auswertung der Forschungsergebnisse im Zentrum. Gerade die Arbeit am Hauptteil birgt häufig unvorhersehbare Überraschungen und zeitintensive Wendungen. Kontinuität und Struktur im täglichen Arbeitsablauf erlauben es aber durchaus, ab und an umzudenken ohne den sprichwörtlichen <a href="/rote-faden/"><strong><span style="text-decoration: underline;">roten Faden</span></strong></a> zu verlieren.</p>
<h3 id="fuenfter">Fünfter Monat: Schluss</h3>
<p>Im fünften Monat sollte man sich an das Schreiben einer Zusammenfassung und an das&nbsp;<strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/fazit/">Fazit</a></span></strong> machen. Je solider im Hauptteil gearbeitet wurde, desto leichter geht das Verfassen des Schlusses von der Hand. Doch auch für das Ausmerzen letzter Mängel im Hauptteil bleibt bei vier Wochen genug Zeit.</p>
<h3 id="sechster">Sechster Monat: Sprachliche Optimierung&nbsp;&amp; Druck</h3>
<p>Im&nbsp;letzten Monat dreht sich alles um&nbsp;das&nbsp;<span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Lektorat der Masterarbeit</a></strong></span>. Ganz gleich, ob man sich von einem Freund oder Fachmann in die Karten sehen lässt – es kostet Zeit. Während Agenturen, die das Gegenlesen wissenschaftlicher Texte anbieten, spontan und schnell Feedback geben, sind Freunde häufig weniger flexibel. Dennoch gilt: Hauptsache, es findet überhaupt ein sprachliche Verbesserung statt. Denn erst, wenn die Masterarbeit von Tippfehlern und Schachtelsätzen, Floskeln und Füllwörtern befreit ist, kann sie in den Druck gehen. Und auch das <span style="text-decoration: underline;"><strong>Drucken und Binden</strong></span> kann unter Umständen ein paar Tage dauern.</p>
<h2 id="pausen">Pausen!</h2>
<p>Zeitmanagement in der Masterarbeit bedeutet auch, zu wissen, wann Schluss ist. Wer vor lauter Arbeit vergisst, regelmäßig Pausen und Pausentage einzulegen, tut sich und seinem Abschluss keinen Gefallen. Denn selbst für den schlausten Kopf ist Durchzug ab und an unverzichtbar (vgl. Seiwert 2009: 116). Wenn man nur dem nächsten Meilenstein entgegenhechelt, kann es sein, dass man die Motivation verliert.</p>
<p>Das gleiche gilt für Bewegung. Gerade im Endspurtstress wird das gern unterschätzt. Das heißt natürlich nicht, das man mehr Zeit in der Uni-Cafeteria als in der Bibliothek verbringen sollte. Und auch der Besuch sozialer Netzwerke zählt nicht als Arbeit. Um den Überblick über das eigene Arbeits-Pausen-Verhältnis zu bekommen, lohnt sich der Stoppuhrtest (siehe hierzu einen <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/bildung/zeitmanagement-so-gelingt-die-examensarbeit-1.1303177" rel="nofollow">Artikel der Süddeutschen Zeitung</a></strong></span>). Obwohl auch der persönliche Biorhythmus berücksichtigt werden sollte, ist eine tägliche Netto-Arbeitszeit von sechs bis acht Stunden am Tag erstrebenswert. Unterbrochen von regelmäßigen 15-Minuten-Pausen und einer längeren 60-Minuten-Pause, ist so ein fitter Geist garantiert.</p>
<p><i>Zeitmanagement in der Masterarbeit ist unterschätzt und viele wissen nicht, wieviel es mit der&nbsp;Motivation zu tun hat. Dabei gibt es kein inhaltliches oder formales Problem, das nicht mit ausreichend Zeit und&nbsp;Motivation lösbar wäre. Deshalb gilt es, den von der Universität oder Hochschule zur Verfügung gestellten Zeitrahmen für die Masterarbeit voll und ganz zu nutzen. Das Festlegen strukturierter Tagespläne und inhaltlicher Meilensteine hilft, ruhig und konzentriert dem Ziel näher zu kommen. Dabei sind Puffer für Unvorhergesehenes ebenso unverzichtbar wie regelmäßige Pausen und Pausentage. Wem es gelingt, die Zeit als Motivator und Möglichkeit zu betrachten, der kommt der Bestnote ein bedeutendes Stück näher.</i></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Riedenauer, Markus (2012)</strong>: Zeitmanagement und Selbstorganisation in der Wissenschaft, Wien.</p>
<p><strong>Seiwert, Lothar (2009)</strong>: Noch mehr Zeit für das Wesentliche. Zeitmanagement neu entdecken, München.</p>
<p><strong>Wymann, Christian (2015)</strong>: Der Schreibzeitplan. Zeitmanagement für Schreibende, Stuttgart.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Balzert, Helmut/ Schröder, Marion/ Schäfer, Christian (2017)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Ethik, Inhalt &amp; Form wiss. Arbeiten, Handwerkszeug, Quellen, Projektmanagement, Präsentation, 2. Aufl. Heidelberg.</p>
<p><strong>Krengel, Martin (2013)</strong>: Golden Rules: Erfolgreich Lernen und Arbeiten. Alles was du brauchst: Selbstvertrauen, Motivation, Zeitmanagement, Konzentration &amp; Organisation, EasyBookz.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deckblatt für die Masterarbeit gestalten</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/deckblatt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2018 18:08:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4249</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Deckblatt einer Masterarbeit ist maßgeblich für den ersten Eindruck, den der Gutachter gewinnt. Aber wie kann man es ästhetisch gestalten und professionell aussehen lassen? Sind Bilder okay? Darf man auch ein farbiges Deckblatt haben? Wir klären die wichtigsten Fragen rund ums Deckblatt und geben Beispiele.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul>
<li><a href="#formalien">Formalien für das Deckblatt einer Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#logo">Das Logo der Hochschule und das Unternehmenslogo</a></li>
<li><a href="#note">Die persönliche Note</a></li>
<li><a href="#grafiken">Grafiken auf dem Deckblatt einer Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#lassen">Was man lieber lassen sollte</a></li>
</ul>
<p><em>Das Deckblatt einer Masterarbeit ist für den ersten Eindruck, den der Betreuer bekommt, verantwortlich. Hier kommt es darauf an, alle relevanten Informationen zu erfassen und die Formalien einzuhalten. Doch wie kann man das Deckblatt gestalten?</em></p>
<p><em>Darf man das Logo der Hochschule oder des Unternehmens, bei dem man die Masterarbeit schreibt, auf dem Deckblatt einer Masterarbeit benutzen? Darf man dem Deckblatt eine persönliche Note geben? Welche Layout-Kniffe sollte man lieber lassen und wie viel gestalterische Freiheit hat man überhaupt beim Deckblatt einer Masterarbeit? Dieser Blogartikel gibt Tipps, wie man das Deckblatt einer Masterarbeit gestalten kann – und welche Hinweise man beachten sollte.</em></p>
<h2 id="formalien">Formalien für das Deckblatt einer Masterarbeit</h2>
<p>Die Formalien sind das wichtigste Element auf dem Deckblatt einer <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span>! Zu den Formalien, die auf einem Deckblatt einer Masterarbeit aufgeführt werden müssen, gehören</p>
<ol>
<li>der Titel der Masterarbeit,</li>
<li>die vollständige (!) Bezeichnung der Hochschule,</li>
<li>den Grad der (Master)Arbeit,</li>
<li>die persönlichen Informationen des Prüfungskandidaten,</li>
<li>die Titel und Namen der <a href="/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuer</strong></span></a> sowie</li>
<li>das Datum der Einreichung.</li>
</ol>
<p>Man sollte sich an der jeweiligen Hochschule erkundigen, ob es Vorlagen für die Titelseite der Masterarbeit gibt. Die jeweilige Fakultät gibt Auskunft darüber, wie weit die gestalterische Freiheit gehen kann. Oftmals gibt es auch kurze Abhandlungen über Richtlinien für die Gestaltung der Masterarbeit (Siehe z.B. das <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.uni-ulm.de/fileadmin/website_uni_ulm/mawi.inst.160/pdf_dokumente/richtlinien_02.pdf" rel="nofollow">Handout der Universität Ulm</a></strong></span>) oder sogar Vorlagen (Siehe z.B. die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://home.uni-leipzig.de/journalistik/fileadmin/user_upload/dateien/PA/Titelblatt_Masterarbeit.pdf" rel="nofollow">Formatvorlage der Universität Leipzig</a></strong></span>).</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4251" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-1.png" alt="Vorlage der Universität Leipzig" width="1490" height="1820" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-1.png 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-1-246x300.png 246w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-1-768x938.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-1-838x1024.png 838w" sizes="(max-width: 1490px) 100vw, 1490px" /><br />
<em>Abb. 1: Vorlage der Universität Leipzig</em></p>
<p>Die Reihenfolge der Informationen auf dem Deckblatt hängt von der jeweiligen Hochschule ab. Im oben gezeigten Beispiel der Universität Leipzig soll man auch noch die Matrikelnummer, sowie das Geburtsdatum und der Geburtsort des Studierenden vermerken. Manchmal wird auch die <a href="/eidesstattliche-erklaerung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>eidesstattliche Erklärung</strong></span></a> dem Deckblatt beigefügt. Die Sprache, in der die Masterarbeit verfasst ist, muss ebenfalls häufig auf dem Deckblatt genannt werden. Manchmal wird auch der <a href="/sperrvermerk/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sperrvermerk</strong></span></a> in das Deckblatt eingebunden!</p>
<p>In manchen Fällen findet man den Referenten und Koreferenten auch auf Seite 2, wie im obigen Beispiel des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung in Karlsruhe am KIT. Dies ist aber eher ungewöhnlich. Die Titelseite hat keine <a href="/seitennummerierung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Seitennummerierung</strong></span></a>.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4252" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-2.png" alt="Formatvorlage am KIT" width="1846" height="1310" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-2.png 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-2-300x213.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-2-768x545.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-2-1024x727.png 1024w" sizes="(max-width: 1846px) 100vw, 1846px" /><br />
<em>Abb. 2: <a href="https://www.kit.edu/index.php" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Formatvorlage am KIT</strong></span></a></em></p>
<h2 id="logo">Das Logo der Hochschule und das Unternehmenslogo</h2>
<p>Heute steht das Logo der Hochschule oftmals ebenfalls auf dem Deckblatt. Dies ist zwar nicht unbedingt gefordert, sieht aber schön und professionell aus. Viele Hochschulen bieten auf ihrer Webseite Abbildungen ihres Logos an, die heruntergeladen und problemlos eingefügt werden können. Vorsicht: Auf ein unscharfes, aus dem Web heruntergeladenes Logo auf dem Deckblatt der Masterarbeit sollte man lieber verzichten. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern macht dann auch einen schlechten Eindruck.</p>
<p>Schreibt man die Masterarbeit in Zusammenarbeit mit einem <a href="/im-unternehmen-schreiben/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Unternehmen</strong></span></a>, kann und muss das Logo des Unternehmens auch auf das Deckblatt. Auch hier gilt, dass man nach Möglichkeit keine schlechte Grafik verwenden sollte.</p>
<h2 id="note">Die persönliche Note</h2>
<p>Als persönliche Note kann z.B. ein farbiges Deckblatt verwendet werden. Das schreiben viele Hochschulen nicht vor. Wenn man unbedingt möchte, kann man auch eine Abbildung des Projektes, an dem man gearbeitet hat auf das Deckblatt bringen. Doch auf hier gilt, dieses nicht zu überladen. Das Beispiel zeigt ein Deckblatt der Technischen Universität München, Fakultät für <a href="/informatik-themen-vorschlaege/"><strong>Informatik</strong></a>, die ein gelbes Deckblatt als Beispiel vorgegeben hat.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4253" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-3.png" alt="Farbiges Deckblatt an der Technischen Universität München" width="688" height="974" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-3.png 688w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-3-212x300.png 212w" sizes="(max-width: 688px) 100vw, 688px" /><br />
Abb. 3: Farbiges <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.in.tum.de/index.php?eID=tx_cms_showpic&amp;file=fileadmin%2Fuser_upload%2FStudiengaenge%2FBSC_Info%2Fabschlussarbeit%2Ftitelblatt1.JPG&amp;md5=92bc8417e593b3e32e4a54253075114992f924ba&amp;parameters%5B0%5D=YTo0OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjM6IjgwMCI7czo2OiJoZWlnaHQiO3M6NDoiNjAw&amp;parameters%5B1%5D=bSI7czo3OiJib2R5VGFnIjtzOjQxOiI8Ym9keSBzdHlsZT0ibWFyZ2luOjA7IGJh&amp;parameters%5B2%5D=Y2tncm91bmQ6I2ZmZjsiPiI7czo0OiJ3cmFwIjtzOjM3OiI8YSBocmVmPSJqYXZh&amp;parameters%5B3%5D=c2NyaXB0OmNsb3NlKCk7Ij4gfCA8L2E%2BIjt9" rel="nofollow">Deckblatt an der Technischen Universität München</a></strong></span></p>
<h2 id="grafiken">Grafiken auf dem Deckblatt einer Masterarbeit</h2>
<p>Manchmal kann man  <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/tabellen-grafiken-erstellen/">Tabellen und Grafiken erstellen</a></strong>,</span> die auf dem Deckblatt zusätzliche Information transportieren. Allerdings sollten sie einen Bezug zum <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> oder Inhalt der Masterarbeit haben und eine Zusatzinformation transportieren, z.B. ein <a href="/fazit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit</strong></span></a> der Arbeit. Comics, eigene Bilder von Personen, reines Anschauungsmaterial oder eine Illustration zum Thema haben auf dem Deckblatt nichts verloren! Im Fall einer verwendeten Abbildung gilt natürlich das selbe wie auch beim Logo: Sie sollte eine hohe Auflösung haben, damit man erkennen kann, was darauf abgebildet ist. Weiterhin sollte man darauf achten, dass der Drucker, mit dem man die Masterarbeit <span style="text-decoration: underline;"><strong>drucken</strong></span> lässt (insbesondere das Titelblatt), eine gute Qualität hat. Unschöne Streifen, Tintenkleckser oder verschwommene Abbildungen sollte man unbedingt vermeiden.</p>
<h2 id="lassen">Was man lieber lassen sollte</h2>
<p>Unterlassen sollte man eine überladene und verspielte <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong></span> des Deckblatts der Masterarbeit. Bei aller gestalterischen Freiheit ist die Masterarbeit immer noch eine seriöse, wissenschaftliche Arbeit und das sollte auch die Gestaltung des Deckblattes widerspiegeln.</p>
<p>Auch unterschiedliche, bunte Schriften haben auf dem Deckblatt der Masterarbeit nichts zu suchen. An vielen Hochschulen sind auch Schreibschriften unerwünscht. Am besten man verwendet Arial oder Time New Roman. Oftmals ist dies auch vorgeschrieben. Aufpassen sollte man auch auf die Vollständigkeit der formellen Informationen. Nicht ist peinlicher, als den z.B. Zweitgutachter auf dem Titelblatt zu vergessen!</p>
<p>Vorgeschrieben ist auch meistens die Art der Bindung. Ein fester Karton als Einband ist nicht immer erwünscht. Auch hier sollte man sich an den Standard der Fakultät oder des Lehrstuhls halten.</p>
<p>Zudem sollte man unbedingt beachten, dass auch das Titelblatt beim <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lektorat der Masterarbeit</strong> </span></a>beachtet werden muss. Gerade ein Tippfehler auf dem Titelblatt ist unendlich peinlich.</p>
<p><em>Die Masterarbeit sollte in erster Linie durch ihren Inhalt und Erkenntnisgewinn bestechen. Deshalb achten Gutachterbei einem Deckblatt vor allem darauf, ob die Formalien auf dem Deckblatt stimmen und nicht, ob es schön oder individuell gestaltet ist. Will man dem Deckblatt unbedingt eine individuelle Note geben, bietet sich ein farbiges Papier an, dies es jedoch auch nicht unbedingt erforderlich. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass die Grafiken, z.B. bei Logos, eine gute Qualität haben. Um die Formalien korrekt einzuhalten, ist es am besten, sich genau vorher zu erkundigen, welche Formalien einzuhalten sind.</em></p>
<p><i>Will man die Masterarbeit beispielsweise später veröffentlichen, kann man natürlich der gestalterischen Freiheit ihren Lauf lassen. Auf dem Buchmarkt kommt es dann auch eher darauf an, einen &#8222;Eyecatcher&#8220; auf dem Titel zu platzieren – die Masterarbeit, die der Gutachter erhält, muss jedoch ohne auskommen!</i></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fragestellung für die Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/fragestellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2018 11:50:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4277</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ohne eine Problemstellung und Fragestellung geht in der Masterarbeit nichts. Wie soll man auch forschen, wenn man nicht weiß wonach? Wir erklären, wie man zu einer guten Fragestellung kommt und geben Tipps zur Formulierung.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fragestellung/">Fragestellung für die Masterarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#problemstellung">Problemstellung</a></li>
<li><a href="#forschungsfrage">Was wäre eine gute Fragestellung für die Masterarbeit?</a></li>
<li><a href="#anforderungen">Wissenschaftliche Anforderungen an die Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Die erste Hürde, die es bei der Masterarbeit anfangs zu überwinden gilt, ist, zunächst eine Problemstellung und eine Fragestellung zu finden. Das sind jedoch schon die beiden Anfangshürden, an denen viele Studierende bereits kläglich scheitern. Doch Problemstellung und Forschungsfrage strukturieren den weiteren Verlauf der Abschlussarbeit. Sie sind somit wichtige Grundsteine der Masterarbeit.</em></p>
<p><em>Der nachfolgende Beitrag gibt dementsprechend&nbsp;</em><em>einen Überblick, worauf es dann ankommt. Beispiele zur Identifikation der Problemstellung und zur Ausarbeitung der Forschungsfrage stellen außerdem wertvolle Tipps dar.</em></p>
<h2 id="problemstellung">Fragestellung</h2>
<p>Die Problemstellung leitet sich darüber hinaus aus der Themenstellung ab und hat dann oft Bezug zu einer aktuellen Begebenheit.</p>
<p>Das kann beispielsweise ein aktueller (!) Zeitungsbericht, ein Aufsatz in der Fachliteratur, eine neue Studie sowie ein Problem im <a href="/im-unternehmen-schreiben/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Unternehmen</strong></span></a> oder eine aktuelle Gesetzesänderung sein. Wichtig ist aber, dass diese auch&nbsp;gut zum <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> und zur Forschungsfrage passen und deshalb daraus abgeleitet werden können. Manchmal formulieren außerdem auch gute Dissertationen im Ausblick weiteren Forschungsbedarf, aus dem sich anschließend eine Problemstellung für die Masterarbeit ergeben könnte.</p>
<p>Eine Problemstellung hat deshalb häufig einen Bezug zu einem der folgenden Punkte:</p>
<ul>
<li>Experten zu dem umrissenen Themengebiet vertreten&nbsp;keine einheitliche Meinung</li>
<li>keine eindeutige Problemlösung zu finden</li>
<li>Widersprüche in wissenschaftlichen Arbeiten</li>
<li>Anregungen aus Vorträgen oder Konferenzen</li>
<li>Anregungen aus der Wirtschaftspraxis</li>
</ul>
<p>Quelle: Vgl. <a href="https://www.hs-heilbronn.de" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hochschule Heilbronn</strong></span></a></p>
<p>Eine Problemstellung könnte beispielsweise sein, dass ein Automobilhersteller derzeit aufgrund der aktuellen Diesel-Diskussion viele negative Kundenbewertungen verzeichnet und deshalb wissen möchte, wie sich diese schließlich auf die Reputation auswirken.<br />
Die Problemstellung sollte außerdem klar und eindeutig spezifiziert sein. Bei empirischen Arbeiten, bei denen überdies Hypothesen erforderlich sind, sollte man zudem eine Beziehung zwischen mehreren Variablen zum Ausdruck bringen. Diese müssen auch in jedem Fall durch die methodisch angelegte, empirische Untersuchung messbar sein.</p>
<h2 id="forschungsfrage">Was wäre eine gute Fragestellung&nbsp;für die Masterarbeit?</h2>
<p>Aufgrund der Problemstellung gilt es als zentraler Bestandteil der <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span>, anschließend die Forschungsfrage zu konzipieren. Sie definiert den Forschungsschwerpunkt dementsprechend in einer einzigen Frage. Hierbei sollte man außerdem so differenziert wie möglich formulieren. Es führt schließlich immer zu einer schlechten Fragestellung, wenn dann Vorannahmen ausgedrückt werden, die Fragestellung indes zu unkonkret ist oder überdies die Fragestellung bereits beeinflussend ist.<br />
Masterarbeiten beantworten in der Regel Fragen aus den Bereichen Beschreibung und Erklärung. Dissertationen und Habilitationen beantworten im Grunde genommen Fragen aus allen unten genannten Bereichen. Die nachfolgende Tabelle gibt entsprechend einen kurzen Überblick über Grundtypen verschiedener Fragestellungen:</p>
<table style="font-size: .8em;">
<tbody>
<tr>
<td><b>Fragetyp</b></td>
<td><b>Leitfrage</b></td>
<td><b>Beispiel</b></td>
</tr>
<tr>
<td>Beschreibung</td>
<td>Was ist der Fall? Wie<br />
sieht die &#8222;Realität&#8220; aus? (oder auch &#8222;Sieht die<br />
Realität wirklich so aus?&#8220;)</td>
<td>Wie hat sich die<br />
Arbeitskräftemobilität in der EU seit 2004 verändert?</td>
</tr>
<tr>
<td>Erklärung</td>
<td>Warum ist etwas der<br />
Fall?</td>
<td>Warum hat sich die<br />
Arbeitskräftemobilität in der EU seit 2004 in bestimmter Art und<br />
Weise (nicht) verändert?</td>
</tr>
<tr>
<td>Prognose</td>
<td>Wie wird etwas künftig<br />
aussehen? Welche Veränderungen werden eintreten?</td>
<td>Wie wird sich die<br />
Arbeitskräftemobilität in der EU künftig verändern?</td>
</tr>
<tr>
<td>Gestaltung</td>
<td>Welche Maßnahmen sind<br />
geeignet, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen?</td>
<td>Wie kann die<br />
Arbeitskräftemobilität in der EU gefördert werden?</td>
</tr>
<tr>
<td>Kritik / Bewertung</td>
<td>Wie ist ein bestimmtes<br />
Ziel vor dem Hintergrund explizit genannter Kriterien zu bewerten?</td>
<td>Wie sind die Maßnahmen<br />
der EU bezüglich der Arbeitskräftemobilität im Hinblick auf<br />
Chancengleichheit zu bewerten?</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Tabelle 1: Grundtypen verschiedener Fragestellungen, Karmasin/Ribing (2012), 25.</em></p>
<p>Das Beispiel der Ludwig-Maximilians-Universität München unten zeigt unterm Strich, wie Themenstellungen formuliert sein können. Daraus kann man für die konkrete Masterarbeit schließlich eine Forschungsfrage ableiten.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4283 size-full" title="Forschungsfragen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Forschungsfrage-Abb.1.png" alt="Forschungsfragen" width="1548" height="1322" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Forschungsfrage-Abb.1.png 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Forschungsfrage-Abb.1-300x256.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Forschungsfrage-Abb.1-768x656.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Forschungsfrage-Abb.1-1024x875.png 1024w" sizes="(max-width: 1548px) 100vw, 1548px" /></p>
<p><em>Abb. 1: <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.imm.bwl.uni-muenchen.de/3_lehre/abschlussarbeiten/social_media/index.html" rel="nofollow">Hilfestellung zu Abschlussarbeiten der Ludwig-Maximilians-Universität München</a></strong></span></em></p>
<p>Idealerweise ist außerdem eine Reihe von Literaturhinweisen&nbsp;angegeben. Auf diese Art und Weise hat man schon eine Richtung und kann anschließend bei&nbsp;der <span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturrecherche</strong></span> wiederum weitere Literatur finden.</p>
<h2 id="anforderungen">Wissenschaftliche Anforderungen an die Masterarbeit</h2>
<p>Doch wann und unter welchen Bedingungen genügt ein Thema, eine Forschungsfrage oder eine Problemstellung den Anforderungen für&nbsp;<a href="/wissenschaftliches-arbeiten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>wissenschaftliches Arbeiten</strong></span></a>?</p>
<p>Die Anforderungen sind für alle Abschlussarbeiten gleich. Lediglich der Umfang und die Neuartigkeit der Thematik sind unterschiedlich.</p>
<p>Folgende Anforderungen müssen erfüllt werden:</p>
<ol>
<li>Systematisches Strukturiert des Textes entsprechend der formalen Vorgaben</li>
<li>Liefern von neuen wissenschaftlichen nachvollziehbaren Ergebnissen (abgestuft nach Qualifikationsniveau der Abschlussarbeit)</li>
<li>Sichten und diskutieren anderer wissenschaftliche Quellen</li>
<li>Wissenschaftliche Argumentation</li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zitieren</strong></span> nach wissenschaftlichen Vorgaben</li>
<li>Verwendung eines wissenschaftlichen und Sprachduktus</li>
<li>Verwendung von wissenschaftlichen Methoden für den Erkenntnisgewinn</li>
</ol>
<p>Unter anderem&nbsp;nach diesen Kriterien wird die Masterarbeit dann auch bewertet. Abschließend zeigt ein Katalog mögliche Bewertungskriterien auszugsweise:</p>
<ul>
<li>Ist die Fragestellung klar formuliert?</li>
<li>Ist die Fragestellung themenadäquat und dem Typ der wissenschaftlichen Arbeit entsprechend?</li>
<li>Zeigen die Ausführungen themenfremde und/oder in der dargebotenen Breite nicht notwendige Passagen?</li>
<li>Werden Argumentations-/Beleg-/Beweisketten entwickelt oder werden einfach Behauptungen aufgestellt?</li>
<li>Sind die entwickelten Argumentations-/Beleg-/Beweisketten lückenlos und in sich widerspruchsfrei?</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>(Vgl. Karmasin/Ribing (2012), 36)</p>
<p><em>Der Erfolg einer Masterarbeit hängt indes in hohem Maße von der Formulierung der Forschungsfrage und der Problemstellung ab. Die genaue Definition von Forschungsfrage und Problemstellung erleichtert die spätere Bearbeitung maßgeblich. Sie geben den <span style="text-decoration: underline;"><strong>roten Faden</strong></span> der Masterarbeit vor. Die <span style="text-decoration: underline;"><strong>Gliederung</strong></span> muss sich an der Problemstellung und der Forschungsfrage orientieren und systematisch und strukturiert eine Antwort darauf geben. Gelingt einem dies, steht der erfolgreichen Bearbeitung einer Masterarbeit (fast) nichts mehr im Weg.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Karmasin, Matthias, Ribing, Rainer (2012)</strong>: Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten, 7. Auflage Stuttgart.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Drees, Martin/Grütz, Frank (2006)</strong>: Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten?, 3. völlig neu erarbeitete Auflage, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich.</p>
<p><strong>Pospiech, Ulrike (2017)</strong>: Wie schreibt man wissenschaftliche Arbeiten?, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tipps zum Schreiben des Fazits der Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/fazit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2018 07:25:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4403</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Fazit der Masterarbeit schließt den Textteil ab. Hier sollte noch einmal ganz klar werden, worum es ging und welche Ergebnisse die Masterarbeit herausgearbeitet hat, damit der Prüfer einen guten letzten Eindruck erhält. Wir erklären, worauf man bei einem perfekten Fazit achten sollte.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#aufgabe">Fazit&nbsp;der&nbsp;Masterarbeit: Aufgaben</a></li>
<li><a href="#ergebnis">Überblick über die Ergebnisse</a></li>
<li><a href="#aufbau">Aufbau eines Schlusswortes&nbsp;</a><a href="#aufgabe">in Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#punkt">Auf den Punkt gebracht</a></li>
<li><a href="#vermeiden">Besser vermeiden</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Mit dem Fazit der&nbsp;Masterarbeit wir der Text abgeschlossen. Es steht ganz zum Schluss des eigentlichen Textteils und bietet dem Leser eine übersichtliche Zusammenfassung der wissenschaftlichen Arbeit.&nbsp;</em><em>Wie auch bei der Einleitung und beim Schluss gilt es beim Fazit bestimmte Regeln einzuhalten. Dieser Artikel erklärt, was genau ein gutes Fazit der Masterarbeit ausmacht.</em></p>
<h2 id="aufgabe">Fazit&nbsp;der Masterarbeit: Aufgaben</h2>
<p>Ein Fazit fasst die Ergebnisse des Hauptteils zusammen und beantwortet die <a href="/fragestellung/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Fragestellung</span></strong></a>&nbsp;(vgl. Samac/Prenner/Schwetz 2014: 74). Andere Bezeichnungen für das Fazit sind Resümee, Ausblick oder Schluss.</p>
<p>Beim Fazit sollte der Blickwinkel des Lesers im Fokus stehen. Dies hilft ihm, das <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> abschließend zu verstehen. Man&nbsp;darf nicht vergessen, dass der Verfasser der Masterarbeit sich über Wochen oder gar Monate mit seinem Thema beschäftigt hat, der Leser nur wenige Stunden.</p>
<p>Ein Leser, der sich das erste Mal mit der Arbeit befasst, erhält mit <a href="/einleitung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Einleitung</strong></span></a> und Fazit eine Art Orientierung. Auf Basis dieser beiden Textteile fällt er die Entscheidung, ob er den Hauptteil überhaupt lesen möchte. Somit dient das Fazit auch zur Entscheidungshilfe.</p>
<p>Außerdem hilft das Fazit der Masterarbeit auch dabei, dass der Leser sämtliche Kernaussagen nachvollziehen kann. Dies geschieht, indem man sämtliche Thesen noch einmal kurz auf den Punkt bringt. Dabei ist es wichtig, dass man das Fazit auch dann verstehen kann, wenn man den Hauptteil nicht gelesen hat.</p>
<p>Weiterhin zeigt der Student mit einem gelungenen Fazit der Masterarbeit, dass er in der Lage ist, die Kernaussagen seiner Masterthesis zusammenhängend zu beschreiben und daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Oft beschleicht einen beim <span style="text-decoration: underline;"><strong>Schreiben</strong></span> des Ausblicks das Gefühl, dass man sich wiederholt und dass bereits alles zum Thema geschrieben wurde. Daher ist es wichtig, die folgenden Punkte zu beachten.</p>
<h2 id="ergebnis">Überblick über die Ergebnisse</h2>
<p>Auch wenn einem Leser nicht möglich war, alle im <a href="/hauptteil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hauptteil</strong></span></a> gewonnenen Erkenntnisse nachzuvollziehen, so bekommt er im Resümee nochmal eine Zusammenfassung. Denn dadurch, dass hier noch einmal auf die eigentliche Fragestellung Bezug genommen wird, kann der Leser den Thesen wieder folgen.</p>
<p>Sämtliche Forschungsfragen stellt man&nbsp;bereits in der Einleitung. Da im Fazit der Masterarbeit die Beantwortung dieser Fragen erfolgt, bezieht sich dieser letzte Teil der Masterarbeit direkt auf den allerersten Textabschnitt. Es gilt also diesen Kreis geschickt zu schließen.</p>
<p>Das Fazit beginnt damit, alle Kernthesen und deren Ergebnisse zusammenzufassen und auf den Punkt zu bringen. Diese Ableitungen kann man&nbsp;dann mit dem gegenwärtigen Wissenschaftsstand vergleichen. Außerdem beschreibt man, welche Schritte man zum Erreichen der Erkenntnisse eingeleitet hat.</p>
<p>Besonderes Augenmerk gilt der Tatsache, dass es sich bei einem Fazit der Masterarbeit nicht nur um Wiederholungen der Aussagen aus dem Hauptteil handelt. Ein gutes Fazit greift hingegen die Erkenntnisse auf und fasst sie knapp und konkret zusammen (siehe dazu das <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.ifl.kit.edu/download/WissArbeiten/Vorlagen/MerkblattTUWien.pdf" rel="nofollow">Merkblatt des Karlsruher Institutes für Technologie</a></strong></span> zum Aufbau von wissenschaftlichen Arbeiten).</p>
<h2 id="aufbau">Aufbau eines Schlusswortes in der&nbsp;Masterarbeit</h2>
<p>Zuerst Greifft man&nbsp;also in einem Fazit der <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span> die Kernaussagen auf. Nach der Zusammenfassung folgt die Diskussion der Ergebnisse. Der Verfasser der Masterarbeit setzt sich damit auseinander, welche Schlüsse man aus seinen Ausarbeitungen ableiten kann. Dabei wird der aktuelle Stand der Wissenschaft durchleuchtet und mit den Ergebnissen in Beziehung gesetzt.</p>
<p>Anschließend geht es daran die Ergebnisse zu interpretieren. Es wird dargestellt, welche wissenschaftlichen Schlussfolgerungen die Ergebnisse nahelegen (vgl. Simonis &amp; Elbers 2010, 204). Hier kann eine Kritik angebracht werden oder aufgezeigt werden, worin die Schwächen aber auch die Stärken der Ausarbeitung liegen.</p>
<p>Auch wenn wichtige Fragen nicht beantwortet wurden oder während des Arbeitsprozesses neue Fragestellungen aufgekommen sind, wird dies hier angesprochen. Da die Literatur durch den Hauptteil hinreichend bekannt wurde, kann an dieser Stelle auch auf weiterführende Aspekte sowie offene Fragen hingewiesen werden.  Das Ende des Schlusskapitels stellt der Ausblick dar. Dazu gehört die Formulierung neuer Fragen. Denn durch die Ausarbeitung der Forschungsfragen ergeben sich Erkenntnisse, die neue Fragen aufwerfen können. Damit die Masterarbeit abgerundet wird, gilt es einen Satz zu finden, der dem allerersten Satz der Thesis ebenbürtig ist.</p>
<h2 id="punkt">Auf den Punkt gebracht</h2>
<p>Für die Länge des Schlusskapitels gilt: Das Fazit der Masterarbeit muss in einem angemessenen Verhältnis zum Umfang der gesamten Masterarbeit stehen. Bei einer 50-seitigen Thesis kann der Autor schließlich niemals in einem einzigen kurzen Absatz sämtliche Ergebnisse darstellen und interpretieren.</p>
<p>Etwa fünf Prozent des gesamten Textumfanges sollten dem Fazit eingeräumt werden (vgl. Esselborn-Krumbiegel 2002: 143). Langatmige Schlussbetrachtungen sollte man also vermeiden, es gilt: weniger ist mehr.</p>
<p>Man sollte stattdessen darauf achten, dass man eine Schlusswort nicht unter Zeitdruck verfasst. Da das Fazit der Masterarbeit eine wichtige Rolle innerhalb der gesamten Arbeit einnimmt, sollte es ebenso sorgfältig abgehandelt sein wie der restliche Teil (die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://tu-dresden.de/gsw/slk/romanistik/studium/wissenschaftliches-arbeiten" rel="nofollow">Technische Universität Dresden hat Tipps</a></strong></span> zum wissenschaftlichen Arbeiten zusammengetragen).</p>
<h2 id="vermeiden">Besser vermeiden</h2>
<p>Oft passiert es, dass bestimmte Fragen nicht völlig geklärt werden können. Der Student muss dann darlegen, wo weitere Forschung ansetzen könnte. Die Schlussbetrachtung ist nur eine Zusammenfassung der im Hauptteil der Masterthesis abgearbeiteten Punkte. Daher ist es falsch, wenn hier neue Thesen aufgestellt werden.</p>
<p>Ebenso nicht Bestandteil des Fazits sind Beurteilungen der eigenen Arbeit. Wortreiche Formulierungen und Wiederholungen sind an dieser Stelle ebenfalls nicht angebracht. So beschreiben auch Becker und Hänle, dass hier&nbsp;auf keinen Fall: „der&nbsp;gesamte Inhalt nochmal wiederholt und zusammengefasst werden“ sollte (Becker &amp; Hänle 2015: 21). Hingegen sollte das Fazit knapp gehalten und die Ergebnisse auf den Punkt gebracht werden. Auch reißerische oder werbliche Ausdrücke gehören nicht in eine Masterarbeit und schon gar nicht ins Fazit.</p>
<p><em>Aufgabe des Fazits ist es, die Erkenntnisse aus dem Hauptteil zusammenzufassen. Nach einer Diskussion der Ergebnisse folgt die Interpretation und die kritische Reflektion. Schließlich rundet ein Ausblick die Schlussbetrachtung ab. Neue Fragen werden hier nicht aufgeworfen, das Fazit bringt kurz und knapp alle Aspekte auf den Punkt.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Becker, Mechthild/Hänle, Michael (2015)</strong>: Seminar-, Bachelor- und Masterarbeit für Betriebswirte, 1. Aufl., Norderstedt.</p>
<p><strong>Esselborn-Krumbiegel, Helga (2002)</strong>: Von der Idee zum Text – Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben, 1. Aufl., Paderborn.</p>
<p><strong>Oertner, Monika/St. John, Ilona/Thelen, Gabriele (2014)</strong>: Wissenschaftlich Schreiben, 1. Aufl., Paderborn.</p>
<p><strong>Samac, Klaus/Prenner Monika/Schwetz, Herbert (2014)</strong>: Die Bachelorarbeit an Universität und Fachhochschule, 3. Aufl., Wien.</p>
<p><strong>Simonis, Georg/Elbers, Helmut (2010)</strong>: Studium und Arbeitstechniken der Politikwissenschaft, 2. Aufl., Wiesbaden.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>5 Tipps zur perfekten Planung der Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/planung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2018 17:37:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4343</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Masterarbeit kann man wie ein Projekt planen. Wir erklären anhand von 5 Tipps und Tricks, was man wann überlegen und tun muss, um am Ende stressfrei und erfolgreich durch das Ende des Studiums zu kommen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul>
<li><a href="#projekt">Die Planung der Masterarbeit als Projekt</a></li>
<li><a href="#ideenphase">1. Ideenphase</a></li>
<li><a href="#strukturierung">2. Strukturieren des Stoffes für die Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#ausarbeitung">3. Ausarbeiten eines ersten Entwurfes</a></li>
<li><a href="#redigieren">4. Redigieren der Inhalte Entwurfes</a></li>
<li><a href="#korrekturphase">5. Überarbeitung der Sprache</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Der erfolgreiche Abschluss des Studiums mit der Masterarbeit erfordert einige Planung, wenn man sich nicht verheddern will. Am besten ist es, die Masterarbeit wie ein Projekt zu planen. Dabei denkt man &#8222;rückwärtsgewandt&#8220;, also retrograd vom Ergebnis her. Wie man das genau macht und welche Vorteile dies hat, zeigt der nachfolgende Artikel.</em></p>
<h2 id="projekt">Die Planung der Masterarbeit als Projekt</h2>
<p>Die Masterarbeit als Projekt zu planen, liegt nahe, weil beide eine zeitlich befristete Aufgabe darstellen, die in einem gesetzten Rahmen abzuarbeiten ist. Es empfiehlt sich also, für die Planung der Masterarbeit, einen Projektplan aufzustellen (Vgl. die<span style="text-decoration: underline;"><strong> <a href="https://www.gpm-ipma.de/startseite.html" rel="nofollow">Tipps der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement</a></strong></span>). Am wichtigsten ist es, dass der Zeitplan genaue Angabe enthält, welche Arbeitsschritte in welchem Zeitrahmen zu verrichten sind. Als nächstes kommt die inhaltliche Planung und damit verbunden die Planung der Ressourcen. Es empfiehlt sich eine retrograde Planung, da Masterarbeiten naturgemäß einen bestimmten Abgabetermin mit einem bestimmten, inhaltlichen Ergebnis haben.</p>
<p>Die inhaltlichen Phasen der Planung reichen von der Ideenphase über das Strukturieren des Stoffes und die Erstellung einer ersten Rohfassung bis hin zum Redigieren und Finalisieren der Masterarbeit. Die Planung der Ressourcen betrifft den Zugang zu den relevanten Informationen und die eigenen, geistigen Ressourcen. Auch diese müssen sorgfältig eingesetzt werden. Selbst wenn man großen Zeitdruck braucht, um wirklich effektiv und effizient zu arbeiten, sollte man bedenken, dass auch die letzten Arbeitsschritte Zeit und Nerven kosten und auch dafür immer noch Kraft übrig sein muss.</p>
<p>Dabei ist es nicht sinnvoll, zu sehr ins Detail zu gehen. Ein Zeitplan, der stündlich vorschreibt, was zu tun ist, ist überdimensioniert. Gleichwohl sollte man versuchen, Deadlines einzuhalten und jeden Tag zu arbeiten. Wie die zu planenden Phasen im Detail aussehen und was, wie zu planen ist, zeigen die nächsten Abschnitte.</p>
<h2 id="ideenphase">1. Ideenphase</h2>
<p>In dieser Phase geht es erst einmal darum, das grobe <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> zu finden und Material zu sammeln und zu sichten. Für diese Phase kann man unterschiedliche Kreativ-Techniken nutzen. In jeden Fall muss das Thema weiter spezifiziert und ausdifferenziert werden. Dazu stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Eine davon ist Brainstorming. Diese sicherlich am besten bekannte Methode sammelt einfach alles, was einem zum Thema einfällt. Ohne inneren Zensor sollte man hier unterschiedliche Begriffe und Sätze sammeln, die zum Thema passen und das Themengebiet &#8222;aufspannen&#8220;.</p>
<p>Im nächsten Schritt könnte man zum &#8222;Freewriting&#8220; übergehen. Dies ist eine erste Annäherung an das Thema und man kann in Prosa eine erste Version der Gedanken zu Papier bringen. Hierfür bieten sich z.B. Post-Its an, die man im nächsten Schritt &#8222;Clustern&#8220; kann.</p>
<p>&#8222;Clustern&#8220; heißt, zusammenhängende Gedanken oder Themen so räumlich auf dem Papier anordnen, dass sie ein &#8222;Cluster&#8220; ergeben. Diese können dann noch mit Pfeilen verbunden werden, um Zusammenhänge aufzuzeigen. So zeigt sich eine erste Struktur des Themas.</p>
<p>Zur Ideenfindung muss man allerdings bereits eine <a href="/literatursuche/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturrecherche</strong></span></a>&nbsp;starten und Literatur sichten (<span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverwaltung</strong></span> kommt übrigens auch dazu!). Mit dem Wissenszuwachs beim Lesen kann man das Cluster nochmal ergänzen oder überarbeiten. Man entscheidet, was eine interessante <a href="/fragestellung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fragestellung</strong></span></a> sein könnte und es kristallisiert sich langsam das zentrale Thema heraus.</p>
<h2 id="strukturierung">2. Strukturieren des Stoffes für die Masterarbeit</h2>
<p>Zur Strukturierung des Stoffes muss man sich anschließend einen <a href="/rote-faden/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>roten Faden</strong></span></a> erarbeiten. Hier müssen über- und untergeordnete Punkte deutlich gemacht werden.</p>
<p>Die Grobgliederung ist immer gleich: Die <a href="/einleitung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Einleitung</strong></span></a> besteht aus Motivation/Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit. Dann folgen die theoretischen Grundlagen. Hier gehören Begriffsdefinitionen hinein und ausgewählte theoretische Konzepte werden vorgestellt. Anschließend folgt der <a href="/hauptteil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hauptteil</strong></span></a>, in dem das Thema bearbeitet wird. Aufgestellte <a href="/hypothese-formulieren/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hypothesen</strong></span></a> können mit den vorhandenen theoretischen Konzepten verglichen werden. Hieraus definiert sich die Forschungslücke, die man mit der Masterarbeit schließen will. Es folgen Auswertung und schließlich Zusammenfassung und Empfehlung im <a href="/fazit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit</strong></span></a>. Nach und nach verfeinert sich die <a href="/der-aufbau-einer-masterarbeit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Gliederung</strong></span></a> (Siehe dazu auch den <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.psychologie.hu-berlin.de/de/studium/formulare/masterleitfaden" rel="nofollow">Leitfaden der Humboldt-Universität zu Berlin</a></strong></span>).</p>
<h2 id="ausarbeitung">3. Ausarbeiten eines ersten Entwurfes</h2>
<p>Im ersten Ausarbeiten der Prosa muss noch nicht jeder Satz perfekt sein. Es gilt erst einmal „Land zu gewinnen“ und Gedanken zu formulieren. Das Überarbeiten erfolgt erst im nächsten Schritt. Jetzt werden Thesen formuliert oder diskutiert, Konzepte verglichen und Aussagen gegenübergestellt. Dies erfolgt systematisch. Das heißt, jede fremde Aussage muss mit einer Quelle belegt werden. Man kann fremde Aussagen in eigenen Worten wiedergeben, dies aber mit Angabe der Quelle belegen. Besonders prägnante, fremde Aussagen kann man als Zitat wiedergeben. Eigene Behauptungen müssen mit Hilfe von Argumenten oder Beweisen begründet werden. Eigene, aber auch fremde Gedanken müssen außerdem auf die bestehende Literatur bezogen werden. So können sich z.B. verschiedene Meinungen gegenüberstehen. Dabei sollte man zum einen auf die eben beschriebene Unterscheidung zwischen direkten und indirekten <span style="text-decoration: underline;"><strong>Zitaten</strong></span> achten, aber auch auf die richtige <span style="text-decoration: underline;"><strong>Zitierweise</strong></span>. Der Betreuer oder die Uni machen&nbsp;dazu Vorgaben, die man dann einfach umsetzen kann.</p>
<h2 id="redigieren">4. Redigieren der Inhalte und des Entwurfes</h2>
<p>Im nächsten Schritt kommt es darauf an auf Distanz zu gehen. Am besten lässt man das Geschriebene ein paar Tage liegen. Jetzt geht es an Eingemachte und man muss darauf achten, Widersprüche zu eliminieren, die angemessene Sprache zu finden und die Formalien zur <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong></span> zu erfüllen.</p>
<p>Außerdem gilt es nochmals die Argumentation zu überprüfen. Wurden alle angeführten Argumente entsprechend richtig zitiert und widerspruchsfrei formuliert. Stimmt die Argumentation über den gesamten Verlauf der Masterarbeit und wird auch das Ergebnis logisch hergeleitet? Absätze sollten ausgewogen sein, außerdem sollte man auf die Übergänge zwischen den einzelnen Kapiteln achten.</p>
<p>Die Fußnoten und Quellenangaben sind hier ebenfalls eine beliebte Fehlerquelle, die unnötig Punktabzug bei der Benotung bedeuten können. Zudem könnten fehlende Quellenangaben bei einer <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong></span> auffliegen. Man sollte also in der inhaltlichen Überarbeitung noch einmal alle Quellen überprüfen und fehlenden Quellenangaben ergänzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 id="korrekturphase">5. Überarbeitung der Sprache</h2>
<p>In der Überarbeitungsphase widmet man sich nochmals den Formulierungen. Hier überprüft man, ob die Sprache angemessen ist, ob die Sätze vollständig und grammatikalisch richtig sind.&nbsp;Fehler in der Rechtschreibung und Interpunktion müssen eliminiert werden. Oft hilft es jemanden anderen nochmals über den Text sehen zu lassen. Dies kann man Freunden anvertrauen, oft ist aber besser, ein professionelles <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Lektorat für die Masterarbeit</a></strong></span> zu beauftragen. Hat man jedoch von Anfang an unsauber mit den Quellenangaben gearbeitet, kann das viel Zeit kosten.</p>
<p>Was die Sprache betrifft, gilt es, Schachtelsätze zu vermeiden. Man sollte so einfach wie möglich, aber so präzise wie nötig schreiben. Nur was man richtig verstanden hat, kann man auch richtig erklären! Außerdem sollte man nicht in der &#8222;Ich&#8220;-Form schreiben. Wissenschaft zielt auf Objektivität ab. Subjektivität tritt in den Hintergrund. Unter Umständen kann man schreiben &#8222;Ich beziehe mich in dieser Arbeit auf die Theorie von XY&#8220;, aber es sollte nicht heißen: &#8222;Ich meine, dass&#8230;&#8220;.&nbsp;Vermeiden sollte man auf alle Fälle auch Formulierungen aus der Umgangssprache, Übertreibungen oder zu viele unangemessene Fremdwörter.&nbsp;Der Sprachstil sollte wissenschaftlich und sachlich, aber kein &#8222;Beamtendeutsch&#8220; sein.</p>
<p><em>Plant man eine Masterarbeit wie ein Projekt, gilt es im besonderen Maße, die einzelnen Projektphasen realistisch und retrograd zu planen. Außerdem muss man darauf achten, sich nicht in einer Phase zu verlieren. Beliebte <a href="/haeufigste-fehler/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fehler</strong></span></a> sind hier z.B. die Verzettelung bei der Literaturrecherche in der Bibliothek oder im Internet. Es gilt, die wichtigen Literaturquellen zu finden und einzubeziehen. Ein weiterer Fehler ist, von vorneherein perfekt schreiben zu wollen. Im Erstentwurf, kommt es darauf an, erste Gedanken zu Papier zu bringen. Man sollte die Schritte Schreiben und Redigieren voneinander trennen. Das ist wesentlich einfacher und hilft <a href="/schreibblockaden/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Schreibblockaden</strong></span></a> zu überwinden.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Drees, Martin/Grütz, Frank (2006)</strong>: Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten?, 3. völlig neu erarbeitete Auflage Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich.</p>
<p><strong>Karmasin, Matthias/Ribing, Rainer (2012)</strong>: Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten, 7. Auflage Wien.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/planung/">5 Tipps zur perfekten Planung der Masterarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Literaturverzeichnis für Masterarbeit erstellen</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2018 11:54:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4315</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einem Literaturverzeichnis wird die gesamte Literatur, die man in der Masterarbeit zitiert hat, gesammelt. Aber wie kann man ein automatisches Literaturverzeichnis erstellen, in dem man keinen Titel, den man zitiert hat, vergessen hat? Wir erklären Schritt-für-Schritt die Erstellung eines automatischen Verzeichnisses mit Word. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literaturverzeichnis/">Literaturverzeichnis für Masterarbeit erstellen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#aufbau">Wie ist ein Literaturverzeichnis für die Masterarbeit aufgebaut?</a></li>
<li><a href="#formatieren">Ein&nbsp;Literaturverzeichnis in Word für die Masterarbeit erstellen</a>
<ul>
<li><a href="#zitat">Ein Zitat und eine Quelle anlegen</a></li>
<li><a href="#literaturverzeichnis">Ein Literaturverzeichnis erstellen</a></li>
<li><a href="#quelle">Eine Quelle bearbeiten</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#platzhalter">Einen Zitatplatzhalter bearbeiten</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><i>Ein Literaturverzeichnis gehört in jede Masterarbeit. Das Literaturverzeichnis steht&nbsp;überdies&nbsp;in der Regel am Ende der Arbeit nach dem <a href="/fazit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit</strong></span></a>. Hier werden alle wesentlichen Quellen &#8211; direkt oder indirekt zitiert &#8211; vollständig aufgelistet, die man in der Arbeit verwendet hat. Gerade bei größeren Arbeiten wie einer Masterarbeit kann das Literaturverzeichnis dann recht umfassend werden.</i></p>
<p><em>Anhand des Literaturverzeichnisses kann sich überdies ein fachkundiger Leser bereits einen ersten Überblick über Qualität und das <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a>&nbsp;der Masterarbeit verschaffen. Aus der Auflistung der verwendeten Literatur wird unterm Strich schnell deutlich, ob die wichtigsten Werke und Artikel gelesen bzw. zur Ausführung relevanter Diskurse zitiert wurden.</em></p>
<p><i>Ausschlaggebend ist außerdem, dass die Literatur innerhalb der Arbeit an den richtigen Stellen <span style="text-decoration: underline;"><strong>zitiert</strong></span> und im Rahmen des Diskurses sinnvoll verwendet wird (vgl. Brink 2013: S. 206). Wie schafft man es aber die Literaturverweise ordentlich zu gestalten&nbsp;und darüber hinaus daraus ein automatisches Literaturverzeichnis zu erstellen? Eine&nbsp;Anleitung dazu, wie man in Word ein Literaturverzeichnis anlegt und die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong></span> bewältigt, wird nun in diesem Artikel gegeben.</i></p>
<h2 id="aufbau">Wie ist ein Literaturverzeichnis für die Masterarbeit aufgebaut?</h2>
<p>Das Literaturverzeichnis sollte wie der Rest der Arbeit klar gegliedert und übersichtlich gestaltet sein (Siehe dazu die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.uni-oldenburg.de/sozialstrukturanalyse/wissenschaftliches-arbeiten/hausarbeit/literaturverzeichnis/" rel="nofollow">Hinweise der Universität Oldenburg</a></strong></span>). Die einzelnen Einträge werden dem Nachnamen der Autoren nach in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Möglich ist auch, dass einige Quellen separat gruppiert werden sollen; hierzu sind die Anweisungen der Hochschule oder vom&nbsp;<a href="/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuer</strong></span></a>&nbsp;zu beachten (vgl. Eco 1993: S. 196).</p>
<p>Wer Literaturverzeichnisse von Autoren unterschiedlicher Arbeiten vergleicht, wird schnell feststellen, dass es kein Standardschema gibt, wie das Format des Literaturverzeichnisses auszusehen hat. Auch in diesem Fall vergleicht man am besten mit bereits bestehenden Arbeiten im entsprechenden Fach oder fragt beim Professor nach.</p>
<p>Allgemein setzt man das Literaturverzeichnis linksbündig und nicht in Blocksatz wie den Rest der Arbeit. Zusätzlich ist das Literaturverzeichnis in der Regel mit einfachem Zeilenabstand formatiert, während man für den restlichen Text anderthalbfachen Abstand verwendet.</p>
<p>Es ist eine gute Idee, das Literaturverzeichnis so früh wie möglich anzulegen und während dem <span style="text-decoration: underline;"><strong>Schreiben</strong></span> bzw. Zitieren nach und nach automatisch zu vervollständigen. So erspart man sich lästige Arbeit und mühsames Suchen zu einem späteren Zeitpunkt. Vor der Abgabe der Arbeit sollte man dann nochmals genau überprüfen, dass die Angaben im Literaturverzeichnis korrekt sind und dass alle zitierten Quellen darin aufgenommen wurden. Ist das nicht der Fall, kann das bei einer <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong></span> böse enden.</p>
<h2 id="formatieren">Ein&nbsp;Literaturverzeichnis in Word für die Masterarbeit erstellen</h2>
<p>Um in Word ein Literaturverzeichnis anlegen&nbsp;zu können, braucht man mindestens ein Zitat und eine Quelle, auf die das Zitat verweist. Die Informationen zur Quelle müssen nicht vollständig sein; sie können hinterher hinzugefügt werden.</p>
<h3 id="zitat">Ein Zitat und eine Quelle anlegen</h3>
<ol>
<li>In der Registerkarte „Referenzen“ befindet sich die Gruppe „Zitate und Literaturverzeichnis“. Hier klickt man nun auf den Pfeil im Feld rechts neben „Formatvorlage“.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4319" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb1-2.png" alt="Formatvorlage auswählen" width="326" height="229" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb1-2.png 326w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb1-2-300x211.png 300w" sizes="(max-width: 326px) 100vw, 326px" /><br />
<em>Abb. 1: Formatvorlage auswählen</em></li>
<li>Nun wählt man außerdem die gewünschte Formatvorlage für das Zitat und die Quelle aus. In sozialwissenschaftlichen Arbeiten kommt etwa oft die Formatvorlage&nbsp;<a href="/zitieren-im-apa-stil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>APA</strong></span></a> für Zitate und Quellen zum Einsatz. (Siehe dazu auch die&nbsp;<span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.philso.uni-augsburg.de/institute/philosophie/studium/skriptum-ewa-philosophie/4_literaturverzeichnis-zitate/" rel="nofollow">Informationen der Universität Augsburg</a></strong></span>)</li>
<li>Anschließend&nbsp;klickt man nun hinter den Satz oder den Ausdruck, den man als Zitat angeben möchte.</li>
<li>In der Registerkarte „Referenzen“ wählt man in der Gruppe „Zitate und Literaturverzeichnis“ darauf hin&nbsp;„Zitat einfügen“ aus.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4320" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb2-3.png" alt="Zitat einfügen" width="339" height="305" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb2-3.png 339w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb2-3-300x270.png 300w" sizes="(max-width: 339px) 100vw, 339px" /><br />
<em>Abb. 2: Zitat einfügen</em></li>
<li>Es gibt nun zwei Möglichkeiten:
<ul>
<li>Unter „Neue Quelle hinzufügen“ gibt man die Informationen der Quelle ein, indem man auf den Pfeil neben „Quellentyp“ klickt und auswählt, ob es sich zum Beispiel um ein Buch, einen Bericht oder eine Website handelt.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4321" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb3-3.png" alt="Neue Quelle hinzufügen" width="453" height="174" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb3-3.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb3-3-300x115.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb3-3-450x173.png 450w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /><br />
<em>Abb. 3: Neue Quelle hinzufügen</em></li>
<li>Hat man die Quellenangaben gerade nicht parat und möchte diese später vervollständigen, wählt man überdies „Neuen Platzhalter hinzufügen“ aus, um zunächst einen Platzhalter anzulegen und die Quellenangaben zu einem späteren Zeitpunkt einzutragen. Der Platzhalter wird im Quellen-Manager außerdem durch ein Fragezeichen gekennzeichnet.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4322" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb4-2.png" alt="Platzhalternamen ausfüllen" width="261" height="137"><br />
<em>Abb. 4: Platzhalternamen ausfüllen</em></li>
</ul>
</li>
<li>Nun gibt man die Quelleninformationen für das Literaturverzeichnis an. Wenn man weitere Angaben zur Quelle machen möchte, kann man das Kontrollkästchen „Alle Literaturverzeichnisfelder anzeigen“ aktivieren und die entsprechenden Informationen dann dort eintragen.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4323" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb5-2.png" alt="Informationen eintragen" width="453" height="170" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb5-2.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb5-2-300x113.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb5-2-450x169.png 450w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /><br />
<em>Abb. 5: Informationen eintragen</em></li>
<li>Mit „OK“ bestätigt man die Eingabe. Der Eintrag im Literaturverzeichnis wird nun angelegt.</li>
</ol>
<p>Man kann übrigens bereits eingefügte Zitate innerhalb einer Arbeit mehrfach verwenden. Hierfür klickt man an die Stelle, an der das Zitat stehen soll und geht auf „Referenzen“ &gt; „Zitat einfügen“. Unter der Liste der angelegten Zitate wählt man das gewünschte aus.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4324" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb6-2.png" alt="Zitate mehrfach verwenden" width="320" height="145" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb6-2.png 320w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb6-2-300x136.png 300w" sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" /><br />
<em>Abb. 6: Zitate mehrfach verwenden</em></p>
<h3 id="literaturverzeichnis">Ein Literaturverzeichnis erstellen</h3>
<p>Sobald man mindestens ein Zitat und eine Quelle angegeben hat, lässt sich daraus im Grunde genommen ganz einfach ein Literaturverzeichnis erstellen.</p>
<ol>
<li>Mit dem Cursor markiert man zuerst die Stelle, an der man das Literaturverzeichnis haben möchte.</li>
<li>In der Registerkarte „Referenzen“ in der Gruppe „Zitate und Literaturverzeichnis“ klickt man nun „Literaturverzeichnis“ an.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4325" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb7-2.png" alt="Literaturverzeichnis erstellen" width="453" height="107" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb7-2.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb7-2-300x71.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb7-2-449x106.png 449w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /><br />
<em>Abb. 7: Literaturverzeichnis erstellen</em></li>
<li>Nach der Auswahl des gewünschten Formats wird das Literaturverzeichnis in die Masterarbeit eingefügt.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4326" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb8-1.png" alt="Literaturverzeichnis einfügen" width="419" height="141" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb8-1.png 419w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb8-1-300x101.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb8-1-416x140.png 416w" sizes="(max-width: 419px) 100vw, 419px" /><br />
<em>Abb. 8: Literaturverzeichnis einfügen</em></li>
</ol>
<h3 id="quelle">Eine Quelle bearbeiten</h3>
<ol>
<li>In der Registerkarte „Referenzen“ aus der Gruppe „Zitate und Literaturverzeichnis“ wählt man dann „Quellen verwalten“ aus.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4327" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb9-1.png" alt="Quelle verwalten" width="377" height="197" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb9-1.png 377w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb9-1-300x157.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb9-1-370x193.png 370w" sizes="(max-width: 377px) 100vw, 377px" /><br />
<em>Abb. 9: Quelle verwalten</em></li>
<li>Es öffnet sich jetzt das Dialogfeld „Quellen-Manager“. Unter „Masterliste“ oder „Aktuelle Liste“ wählt man überdies die Quelle aus, die man bearbeiten möchte, und klickt im Anschluss auf „Bearbeiten“.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4328" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb10-1.png" alt="Bearbeiten einer Quelle" width="403" height="211" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb10-1.png 403w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb10-1-300x157.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb10-1-370x193.png 370w" sizes="(max-width: 403px) 100vw, 403px" /><br />
<em>Abb. 10: Bearbeiten einer Quelle</em></li>
<li>Nachdem man im Dialogfeld „Quelle bearbeiten“ die entsprechenden Änderungen getätigt hat, bestätigt man diese nun mit „OK“.</li>
</ol>
<h2 id="platzhalter">Einen Zitatplatzhalter bearbeiten</h2>
<ol>
<li>Um einen Platzhalter für ein Zitat nachträglich zu bearbeiten und mit fehlenden Angaben zu ergänzen, geht man anfangs in der Registerkarte „Referenzen“ auf „Quellen verwalten“.</li>
<li>Unter „Aktuelle Liste“ wählt man sodann den Platzhalter aus, den man bearbeiten möchte und klickt anschließend auf „Bearbeiten“.</li>
<li>Die Quelleninformation können nun angegeben werden, nachdem man auf den Pfeil neben „Quellentyp“ geklickt hat. Weitere Angaben können außerdem durch Aktivieren des Kontrollkästchens „Alle Literaturverzeichnisfelder anzeigen“ gemacht werden.</li>
</ol>
<p>Die vorgenommenen Änderungen werden schließlich in das Verzeichnis übertragen.</p>
<p><em>Das Literaturverzeichnis ist unterm Strich ein wesentlicher Bestandteil der <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span> und steht am Ende der Arbeit schließlich direkt nach dem Fazit. Hier wird die in der Masterarbeit verwendete und zitierte Literatur dann in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Die unterschiedlichen Quellen werden anschließend mitunter je nach Typ in weitere Gruppierungen unterteilt.</em></p>
<p><em>Um sich beim Schreiben der Masterarbeit Zeit und unnötige Mühe zu sparen, ist es außerdem in jedem Fall ratsam, so früh wie möglich ein Literaturverzeichnis in Word zu erstellen. Fehlende Einträge lassen sich zu einem späteren Zeitpunkt aber auch noch durch die Platzhalterfunktion nachträglich hinzufügen.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Eco, Umberto (1993)</strong>: Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt, 3. Aufl., Heidelberg.</p>
<p><strong>Brink, Alfred (2013)</strong>: Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten, 5. Aufl., Münster.</p>
<p><strong>Weber, Daniela (2010)</strong>: Die erfolgreiche Abschlussarbeit für Dummies, 1. Aufl., Weinheim.</p>
<pre style="text-align: right;">Sarah Schmitt</pre>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die häufigsten Fehler in Masterarbeiten</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/haeufigste-fehler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2018 08:14:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4264</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viele Masterarbeiten werden schlechter bewertet, als es nötig wäre, weil typische Fehler gemacht werden. Wir haben die typischen Probleme zusammengefasst, sodass man sie ganz leicht vermeiden kann!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#zitatfehler">Fehler bei Zitaten und im Literaturverzeichnis</a>
<ul>
<li><a href="#zitate">Benutzung zu weniger oder zu vieler Zitate</a></li>
<li><a href="#falsche_zitate">Benutzung falscher oder unglaubwürdiger Zitate</a></li>
<li><a href="#literaturverzeichnis">Schludriges Anlegen des Literaturverzeichnisses</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#formatierung">Fehler bei der Gestaltung&nbsp;der Masterarbeit</a>
<ul>
<li><a href="#gliederung">Fehler bei der Gliederung</a></li>
<li><a href="#absaetze">Absätze sind zu lang oder zu kurz geschrieben</a></li>
<li><a href="#abkuerzungen">Abkürzungen und Schreibweisen sind nicht einheitlich</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#wortwahl">Fehler bei der Wortwahl in der Masterarbeit</a>
<ul>
<li><a href="#ansprache">Wahl der direkten Ansprache des Lesers</a></li>
<li><a href="#schachtelsaetze">Schreiben von komplizierten Schachtelsätzen</a></li>
<li><a href="#undeutlich">Verwendung von undeutlicher oder subjektiver Sprache</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#planungsfehler">Allgemeine Planungsfehler bei der Masterarbeit</a>
<ul>
<li><a href="#feedback">Zu wenig Feedback vom Betreuer einholen</a></li>
<li><a href="#backup">Kein Back-up der Masterarbeit anlegen</a></li>
<li><a href="#kontrolle">Keine Kontrolle durch Dritte durchführen lassen</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Viele Masterarbeiten scheitern nicht an der fehlenden Zeit oder einem schlecht gewählten Thema – sie wären theoretisch sogar sehr gut. Wenn Studierenden nicht Fehler unterlaufen würden, die sich leicht vermeiden ließen. Dieser Artikel soll Absolventen dementsprechend die häufigsten Fehler in Masterarbeiten aufzeigen. So kann man&nbsp;genau diese Fehler vermeiden und die Abschlussarbeit wird schlussendlich ein besseres Ergebnis erzielen.</em></p>
<h2 id="zitatfehler">Fehler bei Zitaten und im Literaturverzeichnis</h2>
<p>Geht es um das korrekte <span style="text-decoration: underline;"><strong>Zitieren</strong></span> und ein vollständiges&nbsp;<a href="/abkuerzungsverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a>, machen Masterstudierende überwiegend drei Fehler. Diese können&nbsp;tatsächlich die Glaubwürdigkeit der Abschlussarbeit in Frage stellen und sollten&nbsp;somit unbedingt vermieden werden.</p>
<h3 id="zitate">Benutzung zu weniger oder zu vieler Zitate</h3>
<p>Zitate gelten als Gradmesser für akademische Texte (Meuser, 2002: 163). Allerdings können viele Absolventen die richtige Anzahl an Zitaten nur schwer einschätzen. Zu wenig Zitate untergraben die Wissenschaftlichkeit der Arbeit, zu viele Zitate erwecken den Anschein, dass der Absolvent keine eigene Forschung betrieben, sondern nur kopiert hat. Das zu viel und zu wenig bei&nbsp;<a href="/fussnoten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fußnoten</strong></span></a>&nbsp;richtet sich nach dem Inhalt des Textabschnittes, dem Umfang jeder einzelnen Fußnote und dem Inhalt der Fußnoten.</p>
<h3 id="falsche_zitate">Benutzung falscher oder unglaubwürdiger Zitate</h3>
<p>Durch das Internet sind heute eine Vielzahl von Informationen sehr leicht zugänglich. Allerdings müssen Studierende die Validität der benutzten Quellen genau prüfen, um zu verhindern, dass ihre Arbeit an Glaubwürdigkeit verliert. Wikipedia beispielsweise hat als Quelle in einer Masterarbeit nichts verloren. Veröffentlichte Forschungsergebnisse oder renommierte Magazine hingegen sind hier gute Anlaufstellen und können gerne zitiert werden.</p>
<h3 id="literaturverzeichnis">Schludriges Anlegen des Literaturverzeichnisses</h3>
<p>Ein schlecht oder schludrig angelegtes Literaturverzeichnis macht nicht nur einen schlechten Eindruck. Wenn nicht alle Quellen darin aufgeführt sind, kann die Arbeit sogar bei einer <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong></span>&nbsp;durchfallen&nbsp;– der Albtraum eines jeden Absolventen. <span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverwaltungsprogramme</strong></span> wie Mendeley können helfen, den Überblick über die verwendete Literatur nicht zu verlieren.</p>
<h2 id="formatierung">Fehler bei der Gestaltung&nbsp;der Masterarbeit</h2>
<p>Eine Masterarbeit ist keine knappe, übersichtliche Hausarbeit von zehn Seiten. Deshalb ist es ganz besonders wichtig, sich gewisse regeln bei der <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong></span> vorab zu überlegen und diese dann auch einzuhalten. Viele Hochschulen geben hier exakte Vorgaben, was die Gestaltung&nbsp;betrifft. Diese sollten unbedingt eingehalten werden.</p>
<h3 id="gliederung">Fehler bei der Gliederung</h3>
<p>Schon bei der <a href="/der-aufbau-einer-masterarbeit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Gliederung</strong></span></a> können leicht Fehler passieren. Ein Oberkapitel 1. mit nur einem Unterkapitel 1.1 beispielsweise ist bereits ein grober Schnitzer. Es gilt: Wer A sagt, muss auch B sagen. Zudem sollten die Kapitel alle in etwa gleich lang sein. Bei einer Masterarbeit von 80 Seiten empfiehlt es sich beispielsweise bei einem Gliederungspunkt maximal 5 Unterpunkte zu haben (Burchert, 2008: 83).</p>
<h3 id="absaetze">Absätze sind zu lang oder zu kurz geschrieben</h3>
<p>Als Faustregel können Absolventen sich merken: Ein Absatz entspricht einer Kernaussage (Kühl, 2016: 54). Sind Absätze zu kurz, kann der Verdacht aufkommen, dass der Masterabsolvent sich nicht tief genug in das&nbsp;<a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> hinein denken konnte oder wollte. Ist ein Absatz zu lang, wird er unübersichtlich. Drei bis vier Absätze pro Seite sind ein guter Richtwert.</p>
<h3 id="abkuerzungen">Abkürzungen und Schreibweisen sind nicht einheitlich</h3>
<p>Werden Wörter im Verlauf der Abschlussarbeit abgekürzt, dann muss dieselbe Abkürzung einheitlich im gesamten Text durchgehalten werden (Hirsch-Weber, 2016:.203). Wird „vergleiche“ beim ersten Mal mit „vgl.“ abgekürzt, muss sich diese Abkürzung durch die ganze Arbeit ziehen. Das gilt auch für Wörter, bei denen zwei Schreibweisen korrekt sind, beispielsweise „infrage stellen“ oder „in Frage stellen“.</p>
<h2 id="wortwahl">Fehler bei der Wortwahl in der Masterarbeit</h2>
<p>Der Sprachstil einer wissenschaftlichen Arbeit ist für viele Studierende nicht ganz einfach umzusetzen. Kein Wunder, denn im normalen Alltag wird er ja nicht gebraucht. Gerade deshalb ist die Wortwahl eine häufige Fehlerquelle bei Masterarbeiten.</p>
<h3 id="ansprache">Wahl der direkten Ansprache des Lesers</h3>
<p>In einer Masterarbeit wird der Leser niemals direkt angesprochen. Es wird das neutrale „man“ verwendet. Auch wird sich der Schreibende niemals direkt durch die Benutzung des Wortes „Ich“ äußern. Denn subjektive Ansichten, wie sie das Personalpronomen „Ich“ signalisiert, können schnell unwissenschaftlich wirken, da sie eine Aussage direkt an den Verfasser koppeln (Hirsch-Weber, 2016: 103).</p>
<h3 id="schachtelsaetze">Schreiben von komplizierten Schachtelsätzen</h3>
<p>Viele Absolventen neigen dazu, lange Sätze voller Fachwörter zu kreieren. Doch ein komplizierter Satzbau ist nicht gleichzeitig ein wissenschaftlicher Satzbau. Eine einfache Syntax wirkt oft besser als ein Schachtelsatz, der den Eindruck erweckt, der Schreiber könne die Kernaussage nicht treffen. Kurz gesagt: Wer unscharf schreibt, hat auch unklar gedacht. (Theisen, 2013: 154)</p>
<h3 id="undeutlich">Verwendung von undeutlicher oder subjektiver Sprache</h3>
<p>In einer wissenschaftlichen Arbeit sollen Absolventen sich so deutlich wie möglich ausdrücken. Beispielsweise so:</p>
<p>„Die Erhebung fand über einen langen Zeitraum statt“, kann man&nbsp;den Zeitrahmen definieren:</p>
<p>„Die Erhebung fand über einen Zeitraum von fünf Jahren statt.“</p>
<p>Wertende Formulierungen sollen ebenfalls vermieden werden. Statt „Leider werden dadurch Millionen Menschen ihre Arbeit verlieren“ wird geschrieben: „Folglich werden 1.3 Millionen Menschen ihre Arbeit verlieren.“</p>
<h2 id="planungsfehler">Allgemeine Planungsfehler bei der Masterarbeit</h2>
<p>Abgesehen von den genannten formalen Fehlern bei Masterarbeiten, unterlaufen Absolventen auch allgemeine Planungsfehler. Werden diese vermieden, steigert sich die Qualität der Arbeit.</p>
<h3 id="feedback">Zu wenig Feedback vom Betreuer einholen</h3>
<p>Der <a href="/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuer</strong></span></a> steht dem Absolventen während der gesamten Schreibphase zur Seite. Er gibt wertvollen Input oder bereits erstes Feedback. Viele Masterstudierende scheuen aber den Gang zum Betreuer, vor allem, wenn sie mit ihrem Zeitplan in Verzug geraten. Doch gerade dann sollten sich Studierende Hilfe suchen, denn die Unterstützung von einem Experten kann neue Impulse und Motivation geben.</p>
<h3 id="backup">Kein Back-up der Masterarbeit anlegen</h3>
<p>Technik ist fehleranfällig. Das heißt, dass jeder Studierende seine Masterarbeit unbedingt speichern sollte. Wer sicher gehen will, tut dies auf Speichermedien wie USB-Sticks und externen Festplatten oder in der Cloud oder Dropbox. Gerade Studierende, die nicht besonders technik-affin sind, neigen dazu, diesen wichtigen Schritt zu vergessen.</p>
<h3 id="kontrolle">Keine Kontrolle durch Dritte durchführen lassen</h3>
<p>Man sitzt&nbsp;Wochen oder Monate an einer Abschlussarbeit. Klar wird man dabei&nbsp;in gewissem Maße „betriebsblind“ für logische Fehler, Tippfehler oder Fehler in der Gestaltung. Deshalb ist es in jedem Fall wichtig, dass Studierende ihre Werk&nbsp;noch einmal zu einem&nbsp;<strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;">Lektorat für eine&nbsp;Masterarbeit&nbsp;</span></a></strong>geben oder kompetente Freunde damit betrauen. Das kann ein Experte sein, der Fehler aufdeckt oder ein Freund, der beispielsweise Schachtelsätze und schwer verstehbare Formulierungen enttarnt.</p>
<p><em>Wer sich schließlich an dieser Checkliste der häufigsten Fehler in Masterarbeiten orientiert, kann diese früher enttarnen oder vielleicht sogar ganz vermeiden. Doch immer gilt: die meisten Fehler entstehen im Grunde genommen durch Schludrigkeit und Zeitdruck, deshalb kann am Ende vor allem ein guter Zeitplan die Qualität der Arbeit verbessern (Siehe dazu auch <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.owl.tu-darmstadt.de/media/owl/module/0008/67_beispielzeitplan.de.pdf" rel="nofollow">Hinweise der Technischen Universität Darmstadt</a></strong></span>).</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur (H2)</h2>
<p><strong>Meuser, Thomas (2002)</strong>: Promo-Viren: zur Behandlung promotionaler Infekte und chronischer Doktoritis, 3. Auflage, Wiesbaden.</p>
<p><strong>Hirsch-Weber, Andreas /Scherer, Stefan (2016)</strong>: Wissenschaftliches Schreiben und Abschlussarbeit in Naturwissenschaften und Ingenieurswissenschaften, Stuttgart.</p>
<p><strong>Kühl, Susanne/Kühl, Michael (2016)</strong>: Die Abschlussarbeit in den Life Sciences: Ein Leitfaden für Studierend, Stuttgart.</p>
<p><strong>Theisen, Manuel René (2013)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Erfolgreich bei Bachelor- und Masterarbeit, 16. Auflage, München.</p>
<p><strong>Burchert, Heiko (2008)</strong>: Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens, 2. Auflage, München.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Brink, Alfred (2013)</strong>: Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten, 5. Auflage, Wiesbaden.</p>
<p><strong>Weber, Daniela (2017)</strong>: Die erfolgreiche Abschlussarbeit für Dummies, 3. Auflage, Weinheim.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Tabellen- und Abbildungsverzeichnis erstellen</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/tabellen-und-abbildungsverzeichnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Feb 2018 17:27:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4226</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gerade komplexe Masterarbeiten benötigen oftmals verschiedene Tabellen und Abbildungen, um die Inhalte visuell zu unterstützen. Um Übersichtlichkeit zu gewährleisten, sollte man Verzeichnisse erstellen. Wir erklären, wie man diese mit Word umsetzt. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#abbildungsverzeichnis">Abbildungsverzeichnis in Word für die Masterarbeit erstellen</a>
<ul>
<li><a href="#beschriftung">Beschriftungen erstellen</a></li>
<li><a href="#formatvorlagen">Formatvorlagen erstellen</a></li>
<li><a href="#aktualisieren">Aktualisieren und darin navigieren</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#tabellenverzeichnis">Tabellenverzeichnis in Word für die Masterarbeit erstellen</a>
<ul>
<li><a href="#positionieren">Positionieren und aktualisieren</a></li>
<li><a href="#beschriften">Einfügen und beschriften</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>In vielen Masterarbeiten verwendet man gegebenenfalls zur graphischen Veranschaulichung von Informationen Abbildungen, auf die man dann im Text erklärend Bezug nimmt. Durch die Auflistung aller Abbildungen in einem Abbildungsverzeichnis kann der Leser diese schließlich schnell nachschlagen und finden. Die Auflistung sollte außerdem den Titel, die Nummerierung sowie die Seitenzahl jeder Abbildung angeben.</em></p>
<p><i>In diesem Artikel erklären wir dementsprechend im Folgenden Schritt-für-Schritt wie man Tabellen- Abbildungsverzeichnisse erstellt. Zusätzlich geben wir Tipps, worauf man sonst noch so achten sollte, wenn man beispielsweise Tabellen und Abbildungen in der Masterarbeit verwenden möchte.</i></p>
<h2>Abbildungsverzeichnis in Word erstellen</h2>
<p>In der Masterarbeit kommt das Abbildungsverzeichnis im Grunde genommen direkt nach dem <a href="/inhaltsverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></span></a> am Anfang. In manchen Fällen folgt es auch am Schluss dann auf das <a href="/literaturverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a>. Je mehr Abbildungen jedoch in einer wissenschaftlichen Arbeit vorkommen, umso leichter verliert der Verfasser schließlich den Überblick. Insbesondere beim Verschieben, Hinzufügen oder Löschen von Abbildungen kann es dann schnell passieren, dass die Abbildungsnummerierung beispielsweise nicht mehr stimmt, wenn man diese anfangs manuell eingegeben hat. (vgl. Weber 2010: S. 170 und <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.focus.de/digital/computerhilfe/abbildungen-auflisten-microsoft-word-abbildungverzeichnis-einfach-erstellen_id_4984783.html" rel="nofollow">Hinweise aus dem Magazin Focus</a></strong></span>)</p>
<p>Die Reihenfolge der Nummerierung nachträglich überprüfen zu müssen, bereitet dementsprechend am Ende unnötige Arbeit. Außerdem kann sie wertvolle Zeit kosten, die man an anderer Stelle allerdings besser gebrauchen könnte. Abhilfe schafft hierbei zusätzlich die Option, ein automatisches Abbildungsverzeichnis zu erstellen, das anschließend alle vorgenommenen Änderungen automatisch aktualisiert. Wie man dies mühelos in Word realisiert, wird im Folgenden schrittweise vorgestellt. (vgl. Brink 2013: S. 203)</p>
<p>Will man in Word ein Abbildungsverzeichnis einfügen, so gibt es hierfür zwei verschiedene Optionen, die sich in der Darstellung schließlich voneinander unterscheiden:</p>
<h3 id="beschriftung">Beschriftungen erstellen</h3>
<ol>
<li>Nachdem man in Word eine Abbildung eingefügt hat, markiert man diese mit der Maus und klickt sodann in der Registerkarte „Referenzen“ auf „Beschriftung einfügen“.<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/abb1.png" rel="attachment wp-att-4233"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4233" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/abb1.png" alt="Beschriftung einfügen" width="368" height="224" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/abb1.png 368w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/abb1-300x183.png 300w" sizes="(max-width: 368px) 100vw, 368px" /></a><br />
<em>Abb. 1: Beschriftung einfügen</em></li>
<li>Im aufgerufenen Fenster wählt man unter „Bezeichnung“ die Option „Abbildung“ und gibt darunter an, an welcher Stelle die Beschriftung stehen soll.<br />
<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb2.png" rel="attachment wp-att-4234"><br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4234" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb2.png" alt="Beschriftung ausfüllen" width="453" height="297" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb2.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb2-300x197.png 300w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></a><br />
<em><em>Abb. 2: Beschriftung ausfüllen</em></em></li>
<li>Unter der Schaltfläche „Nummerierung“ kann man das Nummerierungsformat der Abbildungen anpassen, etwa 1, 2, 3, …, römische Zahlen oder auch a, b, c, ….<br />
<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb3.png" rel="attachment wp-att-4235"><br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4235" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb3.png" alt="Nummerierung der Beschriftung" width="453" height="298" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb3.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb3-300x197.png 300w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></a><br />
<em><em>Abb. 3: Nummerierung der Beschriftung</em></em></li>
<li>Will man schließlich ein Abbildungsverzeichnis erstellen, klickt man zunächst mit der Maus auf die Stelle, an der das Verzeichnis stehen soll. Anschließend geht man in der Registerkarte „Referenzen“ auf „Abbildungsverzeichnis einfügen“.<br />
<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb4.png" rel="attachment wp-att-4236"><br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-4236 size-full" title="Abbildungsverzeichnis einfügen" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb4.png" alt="Abbildungsverzeichnis einfügen" width="453" height="140" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb4.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb4-300x93.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb4-450x139.png 450w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></a><br />
<em><em>Abb. 4: Abbildungsverzeichnis einfügen</em></em></li>
<li>In einem neuen Fenster wird nun die Vorschau der einzelnen Punkte angezeigt. Unter den Darstellungsoptionen wählt man die gewünschte aus und bestätigt mit „OK“.<br />
<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb5.png" rel="attachment wp-att-4237"><br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4237" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb5.png" alt="Darstellungsoption wählen" width="453" height="354" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb5.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb5-300x234.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb5-63x50.png 63w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></a><br />
<em>Abb. 5: Darstellungsoption wählen</em></li>
</ol>
<h3 id="formatvorlagen">Formatvorlagen erstellen</h3>
<ol>
<li>Hat man für die Darstellung der Abbildungen bereits eine benutzerdefinierte Formatvorlage definiert, so kann man diese <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong></span> auch in das Abbildungsverzeichnis übernehmen. Nachdem alle Abbildungen eingefügt wurden, klickt man hierfür zunächst auf die Stelle, an der das Verzeichnis stehen soll.</li>
<li>Anschließend wählt man in der Registerkarte „Referenzen“ in der Gruppe „Beschriftungen“ wie im obigen Fall „Abbildungsverzeichnis einfügen“.</li>
<li>Im neu aufgerufenen Fenster klickt man auf „Optionen“ und setzt einen Haken im Kontrollkästchen „Formatvorlage“.<br />
<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb6.png" rel="attachment wp-att-4238"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4238" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb6.png" alt="Abbildungsverzeichnis beschriften" width="453" height="352" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb6.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb6-300x233.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb6-63x50.png 63w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></a><br />
<em>Abb. 6: Abbildungsverzeichnis beschriften</em></li>
<li>In der Liste der Formatvorlagen wählt man die gewünschte Formatvorlage aus und klickt auf „OK“.</li>
</ol>
<h3 id="aktualisieren">Aktualisieren und darin navigieren</h3>
<p>Je nach Wordversion ist es nötig, das Abbildungsverzeichnis nach dem Einfügen, Löschen oder Ändern von Abbildungen zu aktualisieren. Obwohl es reicht, dies nur einmal ganz am Schluss zu machen, ist es besser, das Verzeichnis regelmäßig zu aktualisieren. Hierzu drückt man STRG, klickt auf das Abbildungsverzeichnis und „Felder aktualisieren“.</p>
<p><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb7.png" rel="attachment wp-att-4239"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4239" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb7.png" alt="Felder aktualisierten" width="453" height="254" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb7.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb7-300x168.png 300w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></a></p>
<p><em>Abb. 7: Felder aktualisierten</em></p>
<p>Zum schnellen Navigieren im Abbildungsverzeichnis hält man die STRG-Taste gedrückt und klickt sodann auf den gewünschten Abbildungstitel. Word springt sodann zur entsprechenden Seite im Text, auf der die Abbildung steht.</p>
<h2 id="tabellenverzeichnis">Tabellenverzeichnis in Word erstellen</h2>
<p>In der Regel kommen Tabellen in der <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span> nicht so häufig zum Einsatz wie Abbildungen. Je nach Fachgebiet – etwa in der Statistik oder allgemein bei der Darstellung von Testdaten – ist die Präsentation von Ergebnissen in Tabellenform jedoch ein wesentlicher Bestandteil der Masterarbeit (vgl. dazu die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb4/prof/BWL/APO/Homepage_Abschlussarbeiten/LeitfadenMOP.pdf" rel="nofollow">Hinweise der Universität Trier</a></strong>)</span>.</p>
<p>Wer in der Masterarbeit Tabellen verwendet, sollte auch hier unbedingt ein automatisches Tabellenverzeichnis erstellen. Dies reduziert den Arbeitsaufwand und erleichtert dem Leser die Suche nach entsprechenden Inhalten. Es ist nicht schwer, ein automatisches Tabellenverzeichnis einzufügen. Wie das geht, wird im Weiteren erklärt.</p>
<h3 id="beschriften">Einfügen und beschriften</h3>
<ol>
<li>Im Menüpunkt „Einfügen“ wählt man anschließend „Tabelle“ und gibt an, wie viele Zeilen und Spalten die Tabelle entsprechend enthalten soll. Anschließend kann man die Informationen eintragen und das Tabellenformat anpassen.<br />
<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb8.jpg" rel="attachment wp-att-4244"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4244" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb8.jpg" alt="Tabelle einfügen" width="471" height="143" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb8.jpg 471w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb8-300x91.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb8-468x142.jpg 468w" sizes="(max-width: 471px) 100vw, 471px" /></a><br />
<em><em>Abb. 8: Tabelle einfügen</em></em></li>
<li>Im nächsten Schritt wird die Tabelle inzwischen beschriftet. Hierfür klickt man dann mit der rechten Maustaste auf links oben auf die Tabelle und wählt dabei den Punkt „Beschriftung einfügen“.<br />
<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb9.png" rel="attachment wp-att-4240"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4240" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb9.png" alt="Tabelle beschriften" width="453" height="236" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb9.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb9-300x156.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb9-370x193.png 370w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></a><br />
<em><em>Abb. 9: Tabelle beschriften</em></em></li>
<li>Ein neues Fenster wird also angezeigt. Unter „Bezeichnung“ wählt man dann in diesem Fall „Tabelle“ und unter „Position“ schließlich die Stelle, an der die Tabellenbeschriftung schlussendlich angezeigt werden soll. Man bestätigt anschließend mit „OK“.<br />
<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb10.png" rel="attachment wp-att-4241"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4241" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb10.png" alt="In Position setzen" width="292" height="197" /></a><br />
<em>Abb. 10: In Position setzen</em></li>
</ol>
<h3 id="positionieren">Positionieren und aktualisieren</h3>
<ol>
<li>Mit einem Mausklick klickt man anfangs auf die Stelle, an der das Tabellenverzeichnis dann stehen soll. Analog zum Erstellen eines Abbildungsverzeichnisses klickt man dementsprechend im Menüpunkt „Referenzen“ auf „Abbildungsverzeichnis einfügen“.</li>
<li>Im nächsten Fenster findet man weiterhin eine Vorschau der Verzeichnisanzeige. Die Form der Darstellung lässt sich überdies anpassen – beispielsweise, ob und wie Seitenzahlen angezeigt werden sollen und welches Format die Füllzeichen zudem zwischen Tabellenbezeichnung und -seite haben. Als Beschriftungskategorie muss hier dann „Tabelle“ ausgewählt sein. Mit „OK“ wird das Verzeichnis zuletzt erstellt.<br />
<a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb11.png" rel="attachment wp-att-4242"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4242" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb11.png" alt="Beschriftungskategorien" width="453" height="355" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb11.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb11-300x235.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb11-63x50.png 63w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></a><br />
<em>Abb. 11: Beschriftungskategorien</em></li>
</ol>
<p>Auch das Tabellenverzeichnis muss man somit aktualisieren, damit Word eventuelle Änderungen dann berücksichtigt. Hierfür klickt man dann mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis und wählt schließlich „Felder aktualisieren“.<br />
Zum Navigieren hält man folglich auch hier STRG gedrückt und klickt anschließend auf den entsprechenden Tabellentitel im Verzeichnis.</p>
<p><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb12.png" rel="attachment wp-att-4243"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4243" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb12.png" alt="Tabellenverzeichnis aktualisieren" width="453" height="57" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb12.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb12-300x38.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb12-445x56.png 445w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></a></p>
<p><em>Abb. 12: Tabellenverzeichnis aktualisieren</em></p>
<p><em>Kommen in der Masterarbeit demnach Abbildungen oder Tabellen vor, müssen diese gegebenenfalls in einem Verzeichnis aufgelistet werden. Diese stehen in der Regel nach dem Inhaltsverzeichnis am Anfang, manchmal aber auch im Anhang.</em></p>
<p><em>Um den Arbeitsaufwand überdies möglich gering und unkompliziert zu halten und dem Leser gleichzeitig eine benutzerfreundliche Navigation zu ermöglichen, empfiehlt es sich hier infolgedessen, mit Word ein automatisches Abbildungs- oder Tabellenverzeichnis zu erstellen.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Eco, Umberto (1993)</strong>: Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt, 3. Aufl., Heidelberg.</p>
<p><strong>Brink, Alfred (2013)</strong>: Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten, 5. Aufl., Münster.</p>
<p><strong>Weber, Daniela (2010)</strong>: Die erfolgreiche Abschlussarbeit für Dummies, 1. Aufl., Weinheim.</p>
<pre style="text-align: right;">Sarah Schmitt</pre>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ghostwriting – Masterarbeit schreiben lassen</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/ghostwriting/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Feb 2018 11:18:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4294</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ghostwriting ist für manche verzweifelten Studenten der letzte Strohhalm. Dabei ahnen sie nicht, dass sie damit ein großes Risiko eingehen, das die meisten noch nicht einmal in vollem Umfang überblicken. Wir beschreiben die Probleme beim Ghostwriting und erklären, welche Alternativen es stattdessen gibt. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#was">Was genau ist Ghostwriting eigentlich?</a>
<ul>
<li><a href="#verboten">Ist Ghostwriting in Deutschland verboten?</a></li>
<li><a href="#dienstleistungen">Welche Dienstleistungen sind nicht verboten?</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#risiken">Welche Risiken bringt Ghostwriting mit sich?</a>
<ul>
<li><a href="#plagiate">Ghostwriting muss nicht vor Plagiaten schützen</a></li>
<li><a href="#karriere">Ghostwriting sabotiert eine wissenschaftliche Karriere</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#alternativen">Alternativen zum Ghostwriting von Masterarbeiten</a>
<ul>
<li><a href="#coaching">Coaching für den gesamten Erstellungsprozess</a></li>
<li><a href="#schreibkurse">Wissenschaftliche Schreibkurse an der Universität</a></li>
<li><a href="#buecher">Bücher und Blogs zum Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“</a></li>
<li><a href="#korrektorat">Sprachliche Optimierung der Masterarbeit</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Die Masterarbeit hängt wie ein Damoklesschwert über dem Absolventen. Die Zeit wird knapp. Der erfolgreiche Abschluss rückt in weite Ferne. In solchen Momenten greifen manche Studenten zur letzten Möglichkeit. Sie engagieren einen Ghostwriter, der die Masterarbeit&nbsp;für sie verfasst. Dies kann jedoch oft mehr Schaden als Nutzen bringen und schlimme Konsequenzen haben. Zudem kann man auch andere Wege gehen. Aber welche&nbsp;sind das? Welche Möglichkeiten hat man, sich völlig legal bei der Abschlussarbeit helfen zu lassen? Das beleuchtet dieser Artikel!</em></p>
<h2 id="was">Was genau ist Ghostwriting eigentlich?</h2>
<p>Beim sogenannten Ghostwriting lassen Studierende beispielsweise ihre Masterarbeit von jemandem anderen <span style="text-decoration: underline;"><strong>schreiben</strong></span>. Anschließend geben sie&nbsp;die Arbeit&nbsp;als ihre eigene aus. Die Gründe hierfür sind ganz unterschiedlich. Viele Absolventen fühlen sich von der eigenen Hochschule schlecht auf das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit vorbereitet. Andere sind schlicht von&nbsp;der Mammutaufgabe überfordert. Andere geraten in Zeitnot oder leiden unter einer <a href="/schreibblockaden/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Schreibblockade</strong></span></a>. Ein Ghostwriter soll dann die Abschlussarbeit retten.</p>
<h3 id="verboten">Ist Ghostwriting in Deutschland verboten?</h3>
<p>Eine Abschlussarbeit ist eine Prüfungsleistung. Manche&nbsp;Absolventen geben sie als die eigene aus. Die ist jedoch eine vorsätzliche Täuschung, wenn&nbsp;sie nicht selbst verfasst hat (Siehe dazu diesen <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.n-tv.de/ratgeber/Ghostwriting-ist-bei-Studenten-verbreitet-article18314031.html" rel="nofollow">Artikel auf n-tv.de</a></strong></span>). Wer sich also gegebenenfalls seine Masterarbeit&nbsp;schreiben lässt,&nbsp;begeht eine Straftat (Bensberg, 2013: 205). Zumeist muss man eine&nbsp;<a href="/eidesstattliche-erklaerung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>eidesstaatlichen Erklärung</strong></span></a>&nbsp;unterschreiben. Hier erklärt man, dass man die Arbeit&nbsp;selbstständig und nur mit den erlaubten Hilfsmitteln angefertigt hat. Dadurch wird alles jedoch noch schlimmer. Wird der Betrug nämlich aufgedeckt, droht dem Studenten&nbsp;im schlechtesten&nbsp;Fall die sofortige Exmatrikulation. Zusätzlich kann eine Geldstrafe anfallen. In jedem Fall&nbsp;ist man natürlich&nbsp;in der Prüfung&nbsp;<a href="/durchgefallen/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Durchgefallen</strong></span></a>.</p>
<h3 id="dienstleistungen">Welche Dienstleistungen sind nicht verboten?</h3>
<p>Aber wie kann man einschätzen,&nbsp;ob eine Hilfestellung verboten ist? Was wäre eine&nbsp;erlaubte&nbsp;Unterstützung? Wichtig ist in hier vor allem, ob es sich um eine eigenständige wissenschaftliche Leistung handelt. Es&nbsp;darf also in keinem Fall jemand inhaltlich in die Abschlussarbeit eingreifen. Dazu zählt z.B. selbst Texteile oder Ergebnisse zu verfassen. Erlaubt&nbsp;ist es aber, dabei zu helfen, selbst auf diese Ergebnisse zu kommen. Zudem ist es in Ordnung sich bei der Beseitigung von Fehlern&nbsp;unterstützen zu lassen und sich z.B. Feedback zu Ungereimtheiten geben zu lassen.</p>
<p>Ghostwriting ist die einzige Dienstleistung, die den gesamten Fertigungsprozess der Masterarbeit abdeckt. &nbsp;Dementsprechend ist sie nicht erlaubt.</p>
<h2 id="risiken">Welche Risiken bringt Ghostwriting mit sich?</h2>
<p>Einen Ghostwriter zu engagieren ist eine teure Angelegenheit. Rund 8.000 Euro verlangen die Schreiber für das Verfassen einer Masterarbeit (Siehe hierzu diesen&nbsp;<span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/970101.meine-masterarbeit-kostet-euro.html" rel="nofollow"><strong>Zeitungsartikel</strong></a></span>). Und dabei können sich Absolventen nicht sicher sein, dass der Ghostwriter sein Handwerk tatsächlich beherrscht. Vor allem da Masterarbeiten oft sehr spezifisch sind und eine tiefe Auseinandersetzung mit der Thematik benötigen. Studierende machen sich von Menschen abhängig, die sie nicht persönlich kennen. Sie können deren Expertise nicht beurteilen. Zudem müssen sie deren Leistung bezahlen, ohne dass ein Vertrag die Leistung auch garantiert. Eine Garantie für eine excellente Abschlussnote bekommt man natürlich auch&nbsp;nicht, wenn man einen Ghostwriter engagiert.</p>
<h3 id="plagiate">Ghostwriting muss nicht vor Plagiaten schützen</h3>
<p>Vielleicht droht dem Absolventen auch eine böse Überraschung. Was, wenn&nbsp;er die fertige wissenschaftliche Arbeit zurückerhält und sie nicht seinen Vorstellungen oder den Vorgaben der Hochschule entspricht? Ist beispielsweise die <a href="/fragestellung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fragestellung</strong></span></a> falsch beantwortet, wird der Ghostwriter das im Nachgang nicht kostenlos berichtigen. Hat er zudem schludrig gearbeitet oder fehlen Quellen, kann die Arbeit dank einer <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong></span> sogar als Plagiat erkannt&nbsp;werden. Sämtliche <a href="/haeufigste-fehler/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fehler</strong></span></a> in der Arbeit fallen dabei auf den Absolventen zurück. Der kann die Schuld natürlich schlecht auf den Ghostwriter abwälzen kann.</p>
<h3 id="karriere">Ghostwriting sabotiert eine wissenschaftliche Karriere</h3>
<p>Ein weiteres Risiko liegt in der mündlichen <span style="text-decoration: underline;"><strong>Verteidigung</strong></span>. Der Studierende wird sie nur schwierig meistern, wenn er sich niemals mit dem <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> der Arbeit auseinandergesetzt hat. Wer bereits die Bachelorarbeit von einem Ghostwriter verfassen lässt, wird zudem erst Recht das Selbstvertrauen verloren haben. Ohne Erfahrung für&nbsp;<a href="/wissenschaftliches-arbeiten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>wissenschaftliches Arbeiten</strong></span></a> wird er mit großer Sicherheit auch die Masterarbeit nicht mehr selbst verfassen. Einmal ganz davon abgesehen, dass niemand, der mir einem Ghostwriting-Vorwurf belastet wurde, später noch eine wissenschaftliche Karriere verfolgen kann.</p>
<h2 id="alternativen">Alternativen zum Ghostwriting von Masterarbeiten</h2>
<p>Die Faustregel für das Erlaubte&nbsp;bei&nbsp;Masterarbeiten steht nun also fest. Nur, wer am Ende selbst in die Tasten haut, kann sich auch guten Gewissens Autor seiner wissenschaftlichen Arbeit nennen. Und nur der&nbsp;ist auf der sicheren Seite des Gesetzes. Allerdings muss kein Masterabsolvent die Mammutaufgabe der Abschlussarbeit ganz alleine meistern. Es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten. Auch so können Studierende Geld sparen und am Ende ruhig schlafen.</p>
<h3 id="coaching">Coaching für den gesamten Erstellungsprozess</h3>
<p>Ein Coach betreut den Studenten&nbsp;während des ganzen Prozesses. Er steht schon bei der genauen Definition der Forschungsfrage zur Seite. Zudem berät er bei der <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literatursuche/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturrecherche</strong></span></a> oder gibt Hilfestellung beim wissenschaftlichen Schreiben. Ganz wichtig ist hierbei jedoch: Ein Coach bringt keine Inhalte vor. Stattdessen bringt er den Studenten&nbsp;im Gespräch dahin, selbst zu erkennen, was er noch besser machen kann. (Weber, 2017: 68)</p>
<h3 id="schreibkurse">Wissenschaftliche Schreibkurse an der Universität</h3>
<p>An den meisten Hochschulen werden Kurse zum Thema „Wissenschaftliches Schreiben“ oder „Wissenschaftliches Arbeiten“ angeboten. In der Regel können Absolventen hier kostenfrei in einem Crashkurs lernen. Dabei erfahren&nbsp;sie noch einmal die wichtigsten Regeln des akademischen Schreibens und Arbeitens. Von der Wortwahl über die Literaturrecherche bis hin zu einer korrekten <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong></span>&nbsp;und <a href="/der-aufbau-einer-masterarbeit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Gliederung</strong></span></a> ist dann alles dabei. Der Vorteil ist, dass viele dieser Kurse schon auf die Ansprüche der jeweiligen Hochschulen zugeschnitten sind. Studierenden erhalten so eine Idee hinsichtlich der Anforderungen an ihre Arbeit.</p>
<h3 id="buecher">Bücher und Blogs zum Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“</h3>
<p>Viele lassen sich nicht gerne beraten. Andere&nbsp;sitzen nicht gerne&nbsp;mit anderen Leuten in einem Raum. Sie können sich das notwendige Wissen natürlich&nbsp;auch selbst aneignen. Zahlreiche Blogs und Lehrbücher befassen sich mit dem wissenschaftlichen Arbeiten. Sie erklären auch, wie man&nbsp;Herausforderungen meistern kann. Die Universitätsbibliotheken sind hier normalerweise schon ein guter Anlaufpunkt. Auch online gibt viele Informationen zur Thematik. Onlinekurse können beispielsweise bei einzelnen Meilensteinen unterstützen und die Zeit bis zur Abgabe sinnvoll strukturieren (Weber, 2017: 69).</p>
<h3 id="korrektorat">Sprachliche Optimierung</h3>
<p>Schließlich kann man auch den fertigen Text noch einmal&nbsp;stark&nbsp;verbessern. Beim <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Korrekturlesen der Masterarbeit</a></strong></span>&nbsp;wird ein Text auf Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung geprüft (Hoffmann, 2010: 101). Die Arbeit bekommen Studenten&nbsp;dann entweder fix und fertig oder im Nachverfolgungsmodus zurück. Es gibt aber auch noch&nbsp;eine intensiviere Version. Zusätzlich wird hier auch eine inhaltliche und stilistische Prüfung gemacht (Hoffmann, 2010: 101). Das heißt, Schachtelsätze werden entfernt. Eine schlechte Wortwahl wird verbessert. Zudem wird der Absolvent darauf hingewiesen, wenn Textstellen unklar sind.</p>
<p><em>Wie der Artikel zeigt, sollte man auf&nbsp;Ghostwriting für die Masterarbeit verzichten. Wer seine Masterarbeit schreiben lässt, riskiert seine berufliche und wissenschaftliche Zukunft. Außerdem bricht man damit das Gesetz. Und mit der richtigen Vorbereitung und Unterstützung kann jeder Student es schaffen. Und ist es nicht besser, seine Masterarbeit selbst erfolgreich zum Abschluss zu bringen? Zudem behält man ein reines Gewissen.&nbsp;</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Bensberg, Gabriele (2013)</strong>: Survivalguide Schreiben: Ein Schreibcoaching fürs Studium Bachelor-, Master- und andere Abschlussarbeiten, 1. Auflage, Berlin/Heidelberg.</p>
<p><strong>Hoffmann, Monika (2010)</strong>: Besser schreiben für Dummies, 1. Auflage, Weinheim.</p>
<p><strong>Weber, Daniela (2017)</strong>: Die erfolgreiche Abschlussarbeit für Dummies, 3 Auflage, Weinheim.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Esselborn-Krumbiegel, Helga (2010)</strong>: Richtig wissenschaftlich schreiben: Wissenschaftssprache in Regeln und Übungen, 5. Auflage, Paderborn.</p>
<p><strong>Karmasin, Matthias (2017)</strong>: Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten: Ein Leitfaden für Seminararbeiten, Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen, 9. Auflage, Wien.</p>
<p><strong>Kornmeier, Martin (2016)</strong>: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Für Bachelor, Master und Dissertation, 7. Auflage, Bern.</p>
<p><strong>Theisen, Manuel René (2013)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Erfolgreich bei Bachelor- und Masterarbeit, 16. Auflage, München.</p>
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		<title>Inhaltsverzeichnis für Masterarbeit erstellen</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/inhaltsverzeichnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Feb 2018 07:48:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4303</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Inhaltsverzeichnis gibt dem Leser der Masterarbeit einen Überblick und strukturiert den Text. Um keine Fehler bei etwaigen Änderungen in der Gliederung zu machen, ist das automatische Inhaltsverzeichnis von Word sehr praktisch. Wir zeigen, wie man es einrichtet.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul>
<li><a href="#erstellen">Ein&nbsp;Inhaltsverzeichnis&nbsp;in Word für die Masterarbeit erstellen</a></li>
<li><a href="#ueberschriften">Überschriften im Inhaltsverzeichnis definieren</a></li>
<li><a href="#einfuegen">Ein&nbsp;Inhaltsverzeichnis in der Masterarbeit einfügen</a>
<ul>
<li><a href="#formatieren">Ein&nbsp;Inhaltsverzeichnis formatieren</a></li>
<li><a href="#text_formatieren">Den Text des Inhaltsverzeichnisses erstellen</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#tipps">Weitere Tipps</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Eine Masterarbeit enthält eine <a href="/einleitung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Einleitung</strong></span></a>, einen <a href="/hauptteil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hauptteil</strong></span></a> und ein <a href="/fazit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit</strong></span></a>. Der Hauptteil wiederum besteht darüber hinaus aus mehreren Kapiteln, die weitere Unterkapitel enthalten. Sie gliedern die Arbeit, indem sie sie in thematisch zusammenhängende Punkte unterteilen. Eine schnelle Zusammenfassung dieser <a href="/der-aufbau-einer-masterarbeit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Gliederung</strong></span></a> der Arbeit stellt indes das Inhaltsverzeichnis dar.</em></p>
<p><em>Ein solches Verzeichnis&nbsp;manuell zu erstellen&nbsp;und dieses während des Schreibprozesses ständig anpassen und aktualisieren zu müssen, kann sehr schnell zu einer unnötig mühsamen Aufgabe ausarten. Leichter ist es daher, ein automatisches Verzeichnis anzulegen, das die unterschiedlichen Kapitel und Unterkapitel der Masterarbeit selbstständig erkennt und in die Inhaltsübersicht aufnimmt. Wie dies dann in Word gelingt, wird in diesem Artikel genau erklärt.</em></p>
<h2 id="erstellen">Ein&nbsp;Inhaltsverzeichnis in Word für die Masterarbeit erstellen</h2>
<p>Das Inhaltsverzeichnis ist ein fester Bestandteil jeder Masterarbeit. Es folgt direkt im Anschluss auf das <a href="/deckblatt/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Deckblatt</strong></span></a> am Anfang. Hier kann sich der Leser dementsprechend einen ersten Überblick über die Titel der einzelnen Kapitel und Unterkapitel der Arbeit verschaffen. Durch die Angabe der entsprechenden <a href="/seitennummerierung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Seitennummerierung</strong></span></a> zu jedem Eintrag können diese weiterhin zu einem späteren Zeitpunkt nachgeschlagen werden.</p>
<p>Mit ins Verzeichnis der <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span> sollten zudem das Literaturverzeichnis und eventuelle Anhänge, das <a href="/tabellen-und-abbildungsverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Tabellen- und Abbildungsverzeichnis</strong></span></a> sowie die <a href="/eidesstattliche-erklaerung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>eidesstattliche Erklärung</strong></span></a> aufgenommen werden. Die einzelnen Einträge werden außerdem in der Regel durch arabische Zahlen (1, 2, 3, …) nummeriert, mitunter finden sich jedoch auch andere Nummerierungen wie beispielsweise römische Ziffern (I, II, III, …) oder Buchstaben (a, b, c, …). (vgl. Eco 1993: S. 140 und die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.uni-oldenburg.de/sozialstrukturanalyse/wissenschaftliches-arbeiten/hausarbeit/inhaltsverzeichnis/" rel="nofollow">Hinweise der Universität Oldenburg</a></strong></span>)</p>
<h2 id="ueberschriften">Überschriften im Inhaltsverzeichnis definieren</h2>
<p>Damit Word die einzelnen Kapitel und Unterkapitel der Masterarbeit als solche erkennen und in einem Inhaltsverzeichnis zusammenfassen kann, müssen sie zunächst definiert werden. Besonders bei längeren Texten wie einer Masterarbeit empfiehlt es sich, die Kapitel mit 1, 2, 3, … und die Unterkapitel mit 1.1, 1.2 usw. zu nummerieren, wobei ein Kapitel niemals nur aus einem einzigen Unterkapitel bestehen darf (vgl. Weber 2010: S. 170 und den <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://i-literacy.e-learning.imb-uni-augsburg.de/node/643" rel="nofollow">Leitfaden der Universität Augsburg</a></strong></span>).</p>
<p>Auch ist darauf zu achten, dass man die Einteilung in Unterkapitel inhaltlich sinnvoll gestaltet und weder zu viele noch zu wenige Unterkapitel einbaut. Als Faustregel kann man sich merken, dass auf einer Seite maximal zwei Unterkapitel stehen sollten. Die Überschriften der Kapitel sollten dabei klar und präzise auf den Inhalt des darunter stehenden Textes Bezug nehmen und dem Leser verdeutlichen, worum es in den nächsten Abschnitten gehen wird.</p>
<ol>
<li>Um eine Überschrift zu definieren, markiert man zunächst die Zeile bzw. die Wörter, die man als Überschrift formatieren möchte.</li>
<li>Im Anschluss geht man zur Registerkarte „Start“ und wählt in der Gruppe „Formatvorlagen“ die gewünschte Überschrift aus. An dieser Stelle hat man die Wahl zwischen verschiedenen Überschriften, die jeweils unterschiedliche Gliederungsebenen angeben, aus denen Word das Inhaltsverzeichnis erstellen wird.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4305" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb1-1.png" alt="Formatvorlagen auswählen" width="453" height="133" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb1-1.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb1-1-300x88.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb1-1-450x132.png 450w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /><br />
<em>Abb. 1: Formatvorlagen auswählen</em></li>
</ol>
<h2 id="einfuegen">Ein&nbsp;Inhaltsverzeichnis in der Masterarbeit einfügen</h2>
<p>Sobald man die Überschriften gesetzt hat, kann man das Verzeichnis erstellen:</p>
<ol>
<li>Um aus den Kapiteln und Unterkapiteln ein Verzeichnis anzulegen, klickt man zunächst auf die Stelle, an der das Verzeichnis eingefügt werden soll. Dann geht man im Reiter „Referenzen“ auf der linken Seite auf das Feld „Inhaltsverzeichnis“.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4306" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb2-2.png" alt="Inhaltsverzeichnis auswählen" width="231" height="341" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb2-2.png 231w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb2-2-203x300.png 203w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px" /><br />
<em>Abb. 2: Inhaltsverzeichnis auswählen</em></li>
<li>Dort wählt man eine der automatischen Tabellen aus. Das Verzeichnis wird nun angelegt.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4307" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb3-2.png" alt="Inhaltsverzeichnis anlegen" width="294" height="270"><br />
<em>Abb. 3: Inhaltsverzeichnis anlegen</em></li>
</ol>
<h3 id="formatieren">Ein&nbsp;Inhaltsverzeichnis formatieren</h3>
<p>Wem die Standardformate der Wordüberschriften nicht zusagen, kann darüber hinaus eine individuellere Darstellung des&nbsp;Inhaltsverzeichnisses definieren. Man kann zum Beispiel die Schriftart ändern&nbsp;oder&nbsp;die Anzahl der Überschriftenebenen angeben. Auch die die Darstellung der Seitenzahlen lassen sich bestimmen oder die Füllzeichen zwischen den Einträgen und den Seitenzahlen auswählen.</p>
<ol>
<li>Hierzu klickt man in der Registerkarte „Referenzen“ auf „Inhaltsverzeichnis“ und anschließend auf die Option „Benutzerdefiniertes Inhaltsverzeichnis“.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4308" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb4-1.png" alt="Benutzerdefiniertes Inhaltsverzeichnis anlegen" width="304" height="237" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb4-1.png 304w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb4-1-300x234.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb4-1-63x50.png 63w" sizes="(max-width: 304px) 100vw, 304px" /><br />
<em>Abb. 4: Benutzerdefiniertes Inhaltsverzeichnis anlegen</em></li>
<li>Im anschließend aufgerufenen Dialogfeld lassen sich die entsprechenden Änderungen vornehmen. Im selben Fenster wird eine Vorschau der Auswahl angezeigt. Zum Schluss bestätigt man mit „OK“.</li>
</ol>
<h3 id="text_formatieren">Den Text des Inhaltsverzeichnisses formatieren</h3>
<p>Soll der Text des Inhaltsverzeichnisses angepasst werden, muss man hierfür die Formatvorlage jeder Ebene im Verzeichnis ändern.</p>
<ol>
<li>Hierzu geht man, wie zuvor, unter „Referenzen“ auf „Inhaltsverzeichnis“ und klickt dann auf „Benutzerdefiniertes Inhaltsverzeichnis“. Dort wählt man im Dialogfeld „Inhaltsverzeichnis“ die Option „Ändern“.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4309" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb5-1.png" alt="Inhaltsverzeichnis ändern" width="310" height="239" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb5-1.png 310w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb5-1-300x231.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb5-1-63x50.png 63w" sizes="(max-width: 310px) 100vw, 310px" /><br />
<em>Abb. 5: Inhaltsverzeichnis ändern</em></li>
<li>In der Liste „Formatvorlagen“ klickt man anschließend auf die Gliederungsebene, die man ändern möchte, und im Anschluss auf das Feld „Ändern“.</li>
<li>Ein neues Fenster, „Formatvorlage ändern“, wird nun aufgerufen. Hier gibt man die gewünschten neuen Schriftformate an und klickt danach zum Bestätigen auf „OK“. Die beiden letzten Schritte müssen separat für jede Ebene wiederholt werden, deren <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong></span> man ändern möchte.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4310" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb6-1.png" alt="Formatvorlage ändern" width="333" height="296" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb6-1.png 333w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb6-1-300x267.png 300w" sizes="(max-width: 333px) 100vw, 333px" /><br />
<em>Abb. 6: Formatvorlage ändern</em></li>
</ol>
<h2 id="tipps">Weitere Tipps</h2>
<p>Abhängig davon, welche Wordversion verwendet wird, ist es erforderlich, das Inhaltsverzeichnis zu aktualisieren. Dies sollte man vor allem dann tun, wenn man Überschriften eingefügt, gelöscht oder geändert hat. Diese Änderungen werden nämlich nicht automatisch in das Inhaltsverzeichnis übernommen.</p>
<p>Obwohl es ausreicht, das Inhaltsverzeichnis am Ende des Schreibprozesses einmal zu aktualisieren, ist es besser, dies regelmäßig zu tun. Auf diese Art und Weise&nbsp;kann man den aktuellen Inhalt der Masterarbeit nun fortlaufend einsehen und eventuelle Unstimmigkeiten schneller bemerken.</p>
<p>Zum Aktualisieren klickt man anschließend mit der rechten Maustaste auf das Inhaltsverzeichnis und wählt dann „Felder aktualisieren“.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4311" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb7-1.png" alt="Felder aktualisieren" width="286" height="227" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb7-1.png 286w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb7-1-63x50.png 63w" sizes="(max-width: 286px) 100vw, 286px" /><br />
<em>Abb. 7: Felder aktualisieren</em></p>
<p>Word fragt an dieser Stelle außerdem, welche Teile des Verzeichnisses noch aktualisiert werden sollen. Sicherheitshalber sollte man indes stets „Gesamtes Verzeichnis aktualisieren“ auswählen.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4312" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb8.png" alt="Inhaltsverzeichnis aktualisieren" width="453" height="141" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb8.png 453w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb8-300x93.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb8-450x140.png 450w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /><br />
<em>Abb. 8: Inhaltsverzeichnis aktualisieren</em></p>
<p>Zum schnellen Navigieren im Inhaltsverzeichnis hält man außerdem die STRG-Taste gedrückt und klickt dann&nbsp;auf die gewünschte Überschrift. Word springt anschließend&nbsp;zur entsprechenden Seite im Text, auf der die Überschrift zu finden ist.</p>
<p><em>Das Inhaltsverzeichnis gehört unterm Strich in jede Masterarbeit und steht direkt hinter dem Deckblatt. Hierin ist die gesamte Gliederung der Arbeit zusammengefasst. Dazu kommen noch&nbsp;alle Kapitel und Unterkapitel, das&nbsp;Literaturverzeichnis und eventuell Anhänge.&nbsp;</em></p>
<p><i>Um den Arbeitsaufwand möglichst gering und unkompliziert zu&nbsp;halten&nbsp;empfiehlt es sich überdies, in Word ein automatisches Inhaltsverzeichnis zu erstellen. So ermöglicht man<em>&nbsp;dem Leser gleichzeitig eine benutzerfreundlichere Navigation.&nbsp;</em>Mit Word lassen sich darüber hinaus Kapitel und Unterkapitel bzw. Überschriften individuell anpassen und mehrere Gliederungsebenen definieren.</i></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Eco, Umberto (1993)</strong>: Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt, 3. Aufl., Heidelberg.</p>
<p><strong>Brink, Alfred (2013)</strong>: Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten, 5. Aufl., Münster.</p>
<p><strong>Weber, Daniela (2010)</strong>: Die erfolgreiche Abschlussarbeit für Dummies, 1. Aufl., Weinheim.</p>
<pre style="text-align: right;">Sarah Schmitt</pre>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einleitung für die Masterarbeit schreiben</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/einleitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2018 17:10:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4397</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein guter Einstieg in die Masterarbeit ist wichtig. Er gibt Struktur beim Schreiben und holt den Leser ab. Aber wie ist eine gute Einleitung aufgebaut und was muss man beim Schreiben beachten? Wir klären die wichtigsten Fragen rund um die Einleitung.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/einleitung/">Einleitung für die Masterarbeit schreiben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#orientierung">Orientierung für den Leser in der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#erster_satz">Der erste Satz der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#wege">Viele Wege führen zum Ziell</a></li>
<li><a href="#verstaendlich">Gut verständlich</a></li>
<li><a href="#schluss">Das Beste zum Schluss</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Wie ein gutes Buch, so sollte auch die Masterarbeit beginnen. Dabei ist es besonders wichtig, dass man den Leser auf das, was kommt, neugierig macht. Schließlich soll er sich gerne mit der Thesis befassen. So stellt eine gelungene Einleitung den perfekten Start der Arbeit und eine spannende Heranführung an das Thema dar. Sie sollte den Weg für das ebnen, was im Hauptteil bearbeitet wird.</em></p>
<p><em>Die Einleitung ist eine zentrale Komponente der Masterarbeit, die das Gesamtkonzept verdeutlichen soll (vgl. Rettig 2017 S. 36). Dieser Artikel erklärt, wie man mit einer gelungenen Einleitung den wichtigen ersten Eindruck vermitteln kann.</em></p>
<h2 id="orientierung">Orientierung für den Leser&nbsp;in der Masterarbeit</h2>
<p>Der Umfang der Einleitung beträgt etwa zehn Prozent der kompletten Masterarbeit (vgl. Berger 2010, S. 73). Es ist also vom Gesamtumfang der Arbeit abhängig, wieviel Platz für die Einleitung zur Verfügung steht. Diesen Raum muss der Student nun so füllen, dass der Leser neugierig auf den <a href="/hauptteil/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hauptteil</strong></span></a> wird.</p>
<p>Erst mit der Einleitung fängt die eigentliche Masterthesis an. So dient die Einleitung dazu, dem Leser eine Kurzübersicht zu verschaffen, über das, was ihn im Hauptteil der Masterarbeit erwartet. Auch für die Orientierung in der gesamten Thesis ist die Einleitung wichtig.</p>
<p>Stellt man Einleitung und <a href="/fazit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit</strong></span></a>&nbsp;gegenüber, so sollten diese beiden Elemente der Masterarbeit&nbsp;sich ergänzen. Der Hauptteil hingegen ist in der Mitte eingebettet und bietet dem Leser die Vermittlung aller relevanten Informationen. Daher ist es wichtig, dass Einleitung und Schluss aufeinander abgestimmt sind.</p>
<h2 id="erster_satz">Der erste Satz der Masterarbeit</h2>
<p>Man kann eine Masterarbeit damit beginnen, dass ein <span style="text-decoration: underline;"><strong>Zitat</strong></span> den Einstieg in das <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> gibt (vgl. Oertner/St. John/Thelen 2014: 31). Die Einleitung einer Masterarbeit über Diversity Management und Individualisierung könnte beispielsweise folgendermaßen lauten: „Mach es Wenigen recht. Vielen gefallen ist schlimm.“ (Friedrich von Schiller) um so auf die Problematik hinzuweisen, die anschließend skizziert werden wird.</p>
<p>Zudem ist es möglich, mit der Einleitung eine <a href="/fragestellung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fragestellung</strong></span></a> zu beschreiben, die es im Hauptteil aufzulösen gilt. Zum Beispiel so: „Die Kenntnis von der Therapie XY kann für manche Erkrankten die Heilung bedeuten. Bislang steckt die Forschung hierzu aber noch in den Kinderschuhen. Diese Arbeit zeigt &#8230;“.</p>
<p>Auch eine provokante Behauptung eignet sich, um eine wissenschaftliche Arbeit zu&nbsp;beginnen. Somit könnte der erste Satz einer Masterarbeit aus dem Fach Soziologie folgedermaßen lauten: „Die Sozialleistungen des&nbsp;Staates reichen für den Lebensunterhalt aus, arbeiten sei&nbsp;etwas für Dumme. Immer wieder wird behauptet, dass Hartz-IV-Empfänger so denken.“</p>
<p>Auch eine Fragestellung ist ein beliebtes Mittel, um die Masterarbeit einzuleiten. Diese könnte etwa so lauten: „Wie werden Computerspiele eingesetzt, um Schülern das Lernen zu erleichtern?“. Auch die <strong><a href="https://www.psychologie.hu-berlin.de/de/studium/formulare/masterleitfaden" target="_blank" rel="noopener"><u>Humboldt Universität zu Berlin</u></a>&nbsp;</strong>gibt Tipps&nbsp;wie eine Einleitung begonnen werden kann.</p>
<h2 id="wege">Viele Wege führen zum Ziel</h2>
<p>Insgesamt haben alle Arten eine Einleitung zu beginnen eines gemeinsam: Sie machen Lust darauf, den Text weiterzulesen. Darauf folgt dann die Beschreibung der wichtigsten Theorien in Bezug auf die Fragestellung, welche man im Hauptteil behandeln wird. Anschließend stellt man&nbsp;die Methode vor, die zur Beantwortung der Frage führen soll.</p>
<p>Nun kann man darstellen, warum man gerade dieses Thema ausgewählt hat. Persönliche Beweggründe sind hier jedoch fehl am Platz. Es folgt die Formulierung der zentralen Fragestellung oder die Entwicklung einer These. Darüber hinaus kann man&nbsp;widersprechende Sichtweisen aufführen, die es zu entkräften gilt.</p>
<p>Anschließend folgt die Vorstellung der Methode, die zur Beantwortung der Forschungsfragen zur Anwendung kommt. Dies können im Einzelnen eine <a href="/quelleninterpretation/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Quelleninterpretation</strong></span></a>, beispielsweise bei historischen Themen, eine <a href="/umfrage-erstellen/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Umfrage</strong></span></a>&nbsp;oder ein Experiment sein. Ein kurzer Überblick darüber, was den Leser in den einzelnen Kapiteln erwartet, bildet den Schluss der Einleitung (siehe dazu auch die <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.uni-goettingen.de/de/document/download/73e8fef3b28967b13eb812462620fdb9.pdf/Empfehlungen_Wiss_Arbeiten_072016.pdf" rel="nofollow">Empfehlungen der Georg-August-Universität Göttingen</a></strong></span>).</p>
<h2 id="verstaendlich">Gut verständlich</h2>
<p>Eine gelungene Einleitung sorgt dafür, dass der Leser einen leichten Einstig in das Thema erfährt. Dies bedingt, dass die Leser die Masterarbeit auch verstehen, die nicht so tief im Thema stecken. Daher ist es nicht förderlich, wenn man detailliertes Wissen voraussetzt, um den Text nachvollziehen zu können.</p>
<p>So muss der Weg der Thesis vom Allgemeinen zum Speziellen führen. Zuerst legt&nbsp;der Verfasser der Arbeit die Grundlagen dar, um dann konkreter zu werden und schließlich zur eigentlichen Fragestellung zu kommen.</p>
<h2 id="schluss">Das Beste zum Schluss</h2>
<p>Die Einleitung verschafft dem Leser eine Vorstellung davon, wie der Inhalt der Masterarbeit gestaltet ist. Doch bevor der Hauptteil verfasst wurde, kann der Verfasser der Thesis kaum sicherstellen, wie die Forschungsergebnisse ausfallen. Deshalb bietet es sich an, dass die Einleitung erst niedergeschrieben wird, wenn auch der Hauptteil schon verfasst wurde.</p>
<p>Eine andere Möglichkeit, gerade wenn die eigentliche Reihenfolge von Einleitung bis zum Fazit eingehalten werden soll, besteht im Anfertigen einer Rohfassung (vgl. Bänsch/Alewell 2013: 79). In diesem Fall&nbsp;ist eine Überarbeitung sowie ein <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Lektorat und Korrekturlesen</a></strong></span> der Einleitung vor Abgabe und dem <span style="text-decoration: underline;"><strong>Drucken und Binden</strong></span> der Arbeit unerlässlich.</p>
<p>Das Verfassen der Einleitung zum Schluss folgt auch den Empfehlungen der Ratgeberliteratur. Theisen beispielsweise führt an: „Diese Empfehlung berücksichtigt, dass (auch) dem Verfasser erst am Ende bekannt ist, was wirklich geleistet werden konnte; nur eine solche Einleitung kann eine Einladung an den Leser zur weiteren Lektüre sein“ (Theisen 2013: 152).</p>
<p><em>Das Ziel der Einleitung besteht also darin, den Leser auf das, was kommt, neugierig zu machen. Bereits der erste Satz soll ihn einfangen und ihn anschließend darauf vorbereiten, was im Hauptteil behandelt wird. Für einen guten Einstieg gibt es viele Möglichkeiten. Wichtig ist, dass man den Leser behutsam an das Thema heranführt und nicht zu viel Vorwissen voraussetzt.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Berger, Doris (2010)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 1. Auflage, Wiesbaden.</p>
<p><strong>Bänsch, Axel/Alewell, Dorothea (2013)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten, 11. Aufl., München.</p>
<p><strong>Oertner, Monika/St. John, Ilona/Thelen, Gabriele (2014)</strong>: Wissenschaftlich Schreiben, 1. Aufl., Paderborn.</p>
<p><strong>Rettig, Heike (2017)</strong>: Schlüsselkompetenzen: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben, 1. Aufl., Stuttgart.</p>
<p><strong>Theisen, Manuel René (2013)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten: Erfolgreich bei Bachelor- und Masterarbeit, 16. Auflage, München.</p>
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		<item>
		<title>Thema für die Masterarbeit finden</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/thema/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2018 11:41:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4412</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Suche nach einem Thema für die Masterarbeit ist Fluch und Segen zugleich. Schließlich hängt die ganze Arbeit an einem gut zugeschnittenen Thema und einer passenden Fragestellung. Wir erklären, wie man ein solches Thema findet und zeigen Beispiele für gute und schlechte Themen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#themenfindung">Ein Thema für die Masterarbeit finden</a></li>
<li><a href="#werkstudenten">Werkstudenten haben es leichter</a></li>
<li><a href="#veraenderung">Nichts ist so beständig wie die Veränderung</a></li>
<li><a href="#nicht">Besser nicht!</a></li>
<li><a href="#wie">Wie sehen gute Themen für die Masterarbeit aus?</a></li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em><br />
Jeder Masterstudent steht irgendwann das erste Mal vor dieser Aufgabe: Die Masterarbeit muss geschrieben werden. Erste Erfahrungen im wissenschaftlichen Schreiben hat man&nbsp;wahrscheinlich bereits durch das Anfertigen einer vorangegangenen Bachelorarbeit gesammelt.</em></p>
<p><em>Dennoch stellt sich auch hier wieder die Frage nach einem geeigneten Thema. In dem nachfolgenden Artikel erhalten Studenten gute Anregungen, wie sie das geeignete Thema für ihre Masterarbeit finden. Auch zur Gestaltung der Masterarbeit geben wir&nbsp;Tipps. Darüber hinaus zeigen wir, welche Fehler man bei der Themensuche besser nicht machen sollte.</em></p>
<h2 id="themenfindung">Ein Thema&nbsp;für die Masterarbeit finden</h2>
<p>Manchmal ist&nbsp;das Thema für die Masterarbeit schon von vornherein vorgegeben, etwa durch den Zusammenhang mit einem zuvor besuchten&nbsp;Seminar. Wenn nicht, so ist man gefordert sich selbst auf die Suche nach einem geeigneten Thema zu begeben. Besonders sinnvoll ist es, wenn das Thema einen auch individuell anspricht, also persönlich interessiert.</p>
<p>Hier gilt es dann eine Verknüpfung herzustellen, welche die eigenen Interessen mit dem Studienfach verbindet. So beleuchtet man&nbsp;das Interessengebiet aus wissenschaftlicher Sicht und hat gleichzeitig Spaß am Schreiben.</p>
<p>Manchmal ist es auch so, dass ein Seminar das Thema für die&nbsp;Masterarbeit zwar vorgibt, bei der genauen Ausgestaltung aber große Spielräume bestehen. Das hat den Vorteil, dass der Student dann wieder seine eigenen Interessen einbringen kann. Es ist nämlich so, dass Masterarbeiten, die kreativ wirken, unter den anderen Arbeiten stark hervorstechen.</p>
<p>Das wichtigste bei der Suche nach einem geeigneten Thema für die Masterarbeit ist jedoch die Kommunikation mit dem <a href="/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuer</strong></span></a>. Diese sollte immer ehrlich und ausführlich sein, sodass man Schwierigkeiten rechtzeitig erkennen&nbsp;kann. So vermeidet man auch, dass man völlig von dem abweicht, was der Dozent sich vorstellt.</p>
<h2 id="werkstudenten">Werkstudenten haben es leichter</h2>
<p>Manche Masterstudiengänge wenden sich gezielt an berufstätige Akademiker, die sich weiterbilden möchten. Nur so können sie den stets steigenden Herausforderungen des Arbeitsmarktes gerecht werden. Befindet man sich als Student eines Masterstudienganges in einem <a href="/im-unternehmen-schreiben/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Unternehmen</strong></span></a>, so kann man ein Thema suchen, welches für den beruflichen Werdegang interessant ist.</p>
<p>Grundsätzlich sollte man sich ein Thema für die Masterarbeit aussuchen, über das in dieser Art und Weise noch nicht geschrieben wurde. Deshalb ist es wichtig, eine Forschungslücke und Antworten hierzu zu finden. Dabei ist es kaum möglich, eine&nbsp;<a href="/fragestellung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fragestellung</strong></span></a> zu finden, auf&nbsp;die noch nie jemand gestoßen&nbsp;ist. Aber man kann das Thema so betrachten, dass der Fokus auf einem speziellen Teilgebiet liegt.</p>
<h2 id="veraenderung">Nichts ist so beständig wie die Veränderung</h2>
<p>Hat man erst einmal ein Thema für die Masterarbeit gefunden, so ist es nicht nötig, die Literatur schon von vorne bis hinten durchzuarbeiten. Oft ist es so, dass der Betreuer noch Änderungswünsche hat, wenn man die <a href="/der-aufbau-einer-masterarbeit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Gliederung</strong></span></a> vorgelegt oder man ein <a href="/expose/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Exposé</span></strong></a> erstellt hat. Aus diesem Grund&nbsp;kann es passieren, dass man das Thema noch einmal abwandeln muss.</p>
<p>Als&nbsp;allererstes gilt es aber, der Idee eine Gestalt zu verschaffen. So kann man&nbsp;Überblicksartikel sichten, um das Thema für die Masterarbeit in komprimierter Form zu erfassen. Hierbei kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren, was die Masterthesis enthalten soll.</p>
<p>Damit ist es möglich, das Thema später genauer zu definieren und die eigentliche Forschungsfrage zu stellen. Es ist also wichtig, sich von einem anfänglichen Überblick langsam zu den Spezialfragen zu arbeiten (vgl. Krajewski 2015 S. 9).</p>
<p>Nicht nur das eigene Interesse ist ausschlaggebend dafür, welches Thema gewählt wird. Denn natürlich ist es auch vom Studienfach abhängig. Die eigene Recherche nach einem geeigneten Thema ist besonders in den Geisteswissenschaften gefragt, wie auch in den Sozialwissenschaften.</p>
<p>Das ist allerdings in naturwissenschaftlichen Studiengängen nicht immer möglich. Der Grund dafür sind der schnelle Wandel und die rasante Entwicklung der Forschung. Arbeitet man hier gerade an einem Projekt, so kann dieses als Grundlage für die Masterarbeit dienen.</p>
<h2 id="nicht">Besser nicht!</h2>
<p>Oft&nbsp;ist es so, dass man das Thema für die&nbsp;<span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span> so umfassend ausgesucht hat, dass man es in der vorgegebenen Zeit und dem Umfang gar nicht abhandeln kann. Dann muss man versuchen, das Thema so einzugrenzen, dass die wissenschaftliche Arbeit durchführbar ist.</p>
<p>Krämer schreibt dazu treffend: „Klar, es klingt gut zu sagen: ‚Ich schreibe über die deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts‘; allerdings ist das in einer einzigen Bachelorthesis ein Ding der Unmöglichkeit“ (2009: 18). Dies gilt freilich auch für das Verfassen der Masterthesis.</p>
<p>Deshalb sollte man&nbsp;darauf verzichten, im&nbsp;Titel des Themas zu suggerieren, dass man es vollständig und allumfassend &nbsp;behandeln wird. Auch darf man nicht annehmen, dass bereits vorher die Ergebnisse der Forschung bekannt sind. Das Thema der Masterthesis muss so formuliert sein, dass es greifbar und nicht unspezifisch ist.</p>
<p>Nur wenn das Thema der Masterthesis deutlich eingegrenzt ist, sind gute Resultate möglich. So ist das Thema der Masterarbeit zunächst einmal sein vorläufiger Titel. Wenn man zu viele kleine Facetten des Themas beleuchtet, entsteht schnell der Eindruck, dass man bei der Masterarbeit keinen Schwerpunkt gesetzt hat.</p>
<h2 id="wie">Wie sehen gute Themen für die Masterarbeit aus?</h2>
<p>In der untenstehenden Tabelle sind Beispiele aufgeführt, die gut gewählte Themen beschreiben. Auch solche, die man noch umformulieren müsste, sind hier&nbsp;aufgelistet. Die bisher beleuchteten Aspekte sind dabei miteinbezogen.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Schlecht gewählte Themen</strong></td>
<td><strong>Gut gewählte Themen</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Kinder und ihre Entwicklung</td>
<td>Entwicklung des kindlichen Gebisses im ersten Lebensjahr</td>
</tr>
<tr>
<td>Lösungen für produzierende Fabriken</td>
<td>Effizientere Baugruppensteuerung durch softwarebasierte Produktion am Beispiel der Halbleiterindustrie in Deutschland</td>
</tr>
<tr>
<td>Die beste Lösung zur Pulsmessung</td>
<td>Vorstellung eines optimierten Verfahren zur Sphygmologie bei Erwachsenen</td>
</tr>
<tr>
<td>Die Kontroverse um angeblich nutzlose Behandlungsarten</td>
<td>Die Akupunktur als Möglichkeit zur Minderung von Schlafstörungen bei Menschen ohne weitere Erkrankungen</td>
</tr>
<tr>
<td>Die bayerische Hausfassade</td>
<td>Lüftlmalerei als volkstümliches Architekturelement in Bayern&nbsp;zwischen 1900 und 1920</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>An vielen Hochschulen findet man überdies Ausschreibungen zu aktuellen Themen (Siehe z.B. das <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://portal.mytum.de/schwarzesbrett/diplomarbeiten/" rel="nofollow">Schwarze Brett der Technischen Universität München</a></strong></span>).</p>
<p><em>Insgesamt sollte man also darauf achten, dass das gewählte Thema für die&nbsp;Masterarbeit die eigenen Interessen wiederspiegelt. Denn das Schreiben der Thesis wird die kommenden Monate in Anspruch nehmen. Dazu ist es wichtig, dass das Thema in seiner konkreten Ausarbeitung bisher noch nicht existiert.</em></p>
<p><em>Zudem muss es möglich sein, das gewählte Thema in der Zeitvorgabe zu bearbeiten und den vereinbarten Umfang nicht überschreiten. Schließlich muss man darauf achten, dass man nicht in typische Fallen tappt (weitere <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.uni-bielefeld.de/ew/scs/pdf/leitfaeden/studierende/themenfindung.pdf" rel="nofollow">Anregungen bietet die Universität Bielefeld</a></strong></span>).</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Krämer, Walter (2009)</strong>: Wie schreibe ich eine Seminar- oder Examensarbeit?, 3. Aufl., Frankfurt.</p>
<p><strong>Krajewski, Markus (2015)</strong>: Lesen Schreiben Denken – Zur wissenschaftlichen Abschlussarbeit in 7 Schritten, 2. Aufl., Köln.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Masterarbeit im Unternehmen schreiben</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/im-unternehmen-schreiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2018 08:25:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-masterarbeit.de/?p=4331</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Masterarbeit in einem Unternehmen zu schreiben stellt oft eine besonders große Herausforderung dar. Es kann zu einer Doppelbelastung kommen, wenn man sowohl die Arbeit im Unternehmen, als auch das Schreiben an der Masterarbeit bewältigen muss. Wir geben Tipps, wie man die Belastung bewältigen kann und worauf man schon im Voraus achten sollte.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul>
<li><a href="#beachten">Was gilt es zu beachten, wenn man eine praktische Masterarbeit schreiben will?</a></li>
<li><a href="#bedeutung">Was bedeutet es, die Masterarbeit im Unternehmen zu schreiben?</a></li>
<li><a href="#finden">Wie finde ich ein passendes Unternehmen?</a></li>
<li><a href="#vorteile">Vorteile einer Masterarbeit im Unternehmen</a></li>
<li><a href="#nachteile">Nachteile einer praktischen Masterarbeit</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Die Masterarbeit in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen zu schreiben stellt sich oft als Königsklasse heraus. Dies vor allem deshalb, weil sie oft mit der Doppelbelastung aus Arbeit und Masterarbeit verbunden ist. Zudem muss man auch intellektuell die Übertragung der Theorie in die Praxis schaffen. Dafür lohnt sich der Aufwand oft. Man gewinnt nicht nur Praxiserfahrung, sondern kann auch Gelerntes direkt in die Praxis umsetzen. Das kann&nbsp;für den späteren Arbeitsbeginn von Vorteil sein. Doch bei der Masterarbeit im Unternehmen gilt es, gewisse Fallstricke zu vermeiden.</em></p>
<h2 id="beachten">Was gilt es zu beachten, wenn man eine praktische Masterarbeit schreiben will?</h2>
<p>Das Verfassen einer praktischen Masterarbeit erfordert deutlich mehr Planung als eine theoretische Arbeit. Zunächst gilt es, ein mögliches Unternehmen zu finden. Am einfachsten ist es, wenn der jeweilige betreuende Lehrstuhl bereits Kontakt zu dem Unternehmen hat. Noch besser ist, wenn er dort Projekte durchgeführt hat oder ehemalige Doktoranden dort arbeiten. In diesem Fall kann man über den Lehrstuhl das Unternehmen aussuchen und das <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> gemeinsam im Vorfeld abstimmen. Die Betreuung ist in so einem Fall meist einfacher, weil bereits Beziehungen vorhanden sind.</p>
<p>Der weitaus schwierigere Teil ist es, selbst ein Unternehmen zu suchen. In Stellenbörsen oder direkt auf der Unternehmenswebseite kann man aktuelle Stellenausschreibungen für Masterarbeiten finden. Hier sollte man genau prüfen, ob das Thema im gesetzten, zeitlichen Rahmen bearbeitbar ist. Man sollte sich vorher zumindest einen Grundüberblick über geeignete Literatur verschaffen und sich schon mal ein bisschen einlesen. Idealerweise ist man bereits mit dem vorgeschlagenen Thema vertraut und kann aus dem Vollen schöpfen. Dann folgt die Bewerbung und im erfolgreichen Fall ein Vorstellungsgespräch mit dem Unternehmen. Man muss das Thema jedoch auch mit dem jeweiligen <a href="/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuer</strong></span></a> und dem Lehrstuhlinhaber abstimmen. Im Idealfall kann der Betreuer gleich zum Vorstellungsgespräch mitkommen. Alternativ vereinbart man noch einen zweiten Termin zum gegenseitigen Kennenlernen.</p>
<h2 id="bedeutung">Was bedeutet es, die Masterarbeit im Unternehmen zu schreiben?</h2>
<p>Meistens bedeutet die Masterarbeit im Unternehmen zu schreiben, vor Ort eingebunden zu sein. Zusätzlich arbeitet man am jeweiligen Projekt mit. Dies impliziert eine viel größere, zeitliche Belastung als bei reiner Theoriearbeit. Allerdings ist die Zeit meistens vergütet, so dass man etwas dazu verdienen kann. Es heißt aber auch, dass man sich im Unternehmen einbringen und einfügen muss. Man ist oft darauf angewiesen, von den Mitarbeitern Informationen und Unterstützung zu erhalten, um das Thema der Masterarbeit richtig zu bearbeiten. Hier sollte man vorab klären, ob von Unternehmensseite tatsächlich Interesse an den Ergebnissen der Masterarbeit besteht. Manchmal&nbsp;handelt es sich eher um ein zweitrangiges Thema, das evtl. im Tagesgeschäft untergeht. Außerdem sollte man klären, wer der Betreuer ist. Man sollte außerdem herausfinden, ob er zu allen Ressourcen, die man braucht, Zugang hat oder diesen verschaffen kann.</p>
<p>Eine große Schwierigkeit, die viele Studierende bei einer Masterarbeit im Unternehmen haben, ist es, Theorie und Praxis zu verbinden. Dies erfordert eine nicht zu unterschätzende Transferleistung, da das Schreiben&nbsp;einer Abschlussarbeit ja den Regeln für&nbsp;<a href="/wissenschaftliches-arbeiten/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>wissenschaftliches Arbeiten</strong></span></a>&nbsp;entsprechen muss.</p>
<h2 id="finden">Wie finde ich ein passendes Unternehmen?</h2>
<p>Man kann über die jeweilige Stellenbörse des Unternehmens nach Themen für Masterarbeiten suchen. Große Unternehmen bieten hier meistens selbst zahlreiche Themen an wie im unten dargestellten Beispiel das Unternehmen Bosch.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4335" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-1-1.png" alt="Jobbörse der Firma Bosch" width="1966" height="1618" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-1-1.png 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-1-1-300x247.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-1-1-768x632.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-1-1-1024x843.png 1024w" sizes="(max-width: 1966px) 100vw, 1966px" /><br />
<em>Abb. 1: <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.bosch-career.de/bewerben/jobsearch/-/cui/job/ZRB_UNREG_SEARCH/de/567D863A01021ED7A7D383E39859D242" rel="nofollow">Jobbörse der Firma Bosch</a></strong></span></em></p>
<p>Eine andere Möglichkeit besteht darin, Unternehmen auf Messen direkt anzusprechen oder eine Initiativbewerbung zu schicken. Hier ist allerdings die Gefahr größer, dass das Thema nicht wirklich relevant für das Unternehmen ist! Wie oben schon erwähnt, sollte aber genau darauf Wert gelegt werden. Nichts ist frustrierender, als eine Arbeit zu schreiben, die niemanden interessiert. Ganz zu schweigen von den Schwierigkeiten der Informationsbeschaffung.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit sind Stellenbörsen im Internet &#8211; hier am Beispiel von Stepstone. Sie bieten oft einen guten Überblick über offene Stellen zur Masterarbeit in Unternehmen und man hat die Auswahl. Hier kann man sich oft auch gleich informieren, ob und wie die Stellen vergütet sind. Außerdem kann man hier ebenso Stellen im Ausland finden.<br />
<img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-4336" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-2-1.png" alt="Jobbörse Stepstone" width="2282" height="1506" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-2-1.png 1280w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-2-1-300x198.png 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-2-1-768x507.png 768w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2017/11/Abb-2-1-1024x676.png 1024w" sizes="(max-width: 2282px) 100vw, 2282px" /><br />
<em>Abb. 2: <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.stepstone.de/5/ergebnisliste.html?stf=freeText&amp;ns=1&amp;qs=%5B%5D&amp;companyID=0&amp;cityID=0&amp;sourceOfTheSearchField=resultlistpage%3Ageneral&amp;searchOrigin=Resultlist_top-search&amp;ke=Master+Thesis+&amp;ws=&amp;ra=30" rel="nofollow">Jobbörse Stepstone</a></strong></span></em></p>
<h2 id="vorteile">Vorteile einer Masterarbeit im Unternehmen?</h2>
<p>Es hat viele Vorteile eine <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span> in einem Unternehmen zu schreiben. Spannend ist sicher, die Theorie des im Studium gelerntes Stoffes in die Praxis umzusetzen. Auch wenn dies anspruchsvoll sein kann, lohnt es sich doch, hier Zeit zu investieren. Der Bedarf des Unternehmens am Ergebnis ist noch eine zusätzliche Motivation und wenn&nbsp;ein Auslandsaufenthalt&nbsp;verbunden ist, kann die Masterarbeit zu einer unvergesslichen Zeit werden.</p>
<p>Hinzu kommt, dass man eine Gelegenheit erhält, einen Einblick in das spätere Berufsleben zu bekommen. Zudem kann man, wenn alles erfolgreich verlaufen ist, evtl. bereits Kontakt zu seinem späteren Arbeitgeber aufbauen. Ein großer Vorteil ist sicherlich schließlich, dass die meisten Stellen für Abschlussarbeiten vergütet sind. Hier kann man sich ein schönes Zubrot zur Masterarbeit verdienen und gewinnt zusätzlich auch noch Pluspunkte im Lebenslauf. Klappt die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Lehrstuhl hat man außerdem eine bessere Betreuung, da sie von zwei Seiten kommt.</p>
<h2 id="nachteile">Nachteile einer praktischen Masterarbeit</h2>
<p>Es kann aber auch zu einer zeitlichen Doppelbelastung kommen, wenn man stark in das Unternehmen eingebunden ist. Es ist nicht jedermanns Sache, abends noch an der Masterarbeit zu schreiben. Ein weiterer Nachteil kann sich ergeben, wenn die Betreuungskompetenzen nicht klar verteilt und abgesprochen sind. Noch schlimmer, wenn es widersprüchliche Interessen zwischen Unternehmen und Lehrstuhl gibt. Hier sollte man von Anfang an klar festlegen, wer welche Ziele hat.</p>
<p>Ebenfalls hinderlich kann der sogenannte <a href="/sperrvermerk/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sperrvermerk</strong></span></a> sein. Unternehmen wenden ihn an, wenn sie für einen bestimmten Zeitraum verhindern möchten, dass die Ergebnisse der Masterarbeit veröffentlicht werden oder zumindest einem größeren Personenkreis zugänglich sind. Dies kann z.B. dann der Fall sein, wenn es sich um sensible Firmendaten oder brisante Forschungsergebnisse handelt. Ein Sperrvermerk betrifft dabei auch den Betreuer der Masterarbeit an der Hochschule, denn auch er und alle Mitglieder des Prüfungsausschusses müssen dann eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen.</p>
<table style="font-size: .8em;">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Vorteile</strong></td>
<td><strong>Nachteile</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Anwendung der Theorie in der Praxis</td>
<td>Größere, zeitliche (Doppel-)Belastung</td>
</tr>
<tr>
<td>Einblick in die Praxis und in das Berufsleben</td>
<td>Evtl. unklare Betreuungskompetenzen</td>
</tr>
<tr>
<td>Evtl. Kennenlernen des späteren Arbeitgebers</td>
<td>Transfer von Theorie und Praxis anspruchsvoll</td>
</tr>
<tr>
<td>Vergütung</td>
<td>Informationsbeschaffung evtl. schwierig</td>
</tr>
<tr>
<td>Evtl. Bessere Betreuung</td>
<td>Arbeiten im Team mit unterschiedlichen Zielsetzungen</td>
</tr>
<tr>
<td>Pluspunkt im Lebenslauf</td>
<td>Sperrvermerke stehen der Publikation im Weg</td>
</tr>
<tr>
<td>Evtl. Auslandserfahrung</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Eine praktische Masterarbeit zu schreiben, ist für viele Studierende ein Traum. Hierbei kann man interessante Unternehmen kennenlernen, vielleicht bezahlt im Ausland arbeiten oder an aktuellen Projekten forschen. Beachtet man die Tipps und Tricks überwiegen sicherlich die Vorteile bei einer Bearbeitung der Masterarbeit in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen. Beachtet man sie nicht, ist die Gefahr jedoch groß, dass es gründlich schief gehen kann.</em></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/im-unternehmen-schreiben/">Masterarbeit im Unternehmen schreiben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie kommt die Note der Masterarbeit zustande?</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/note/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 16:59:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Natürlich geht es bei der Masterarbeit um den Wissenszuwachs. Es geht darum, zu zeigen was man kann und darum, das eigene Studium zu einem Höhepunkt zu führen. Aber es geht auch um die Note. Da ist es sinnvoll, schon vor dem Schreiben der Masterarbeit herauszufinden, welche Kriterien für die Benotung gelten. Wir haben die wichtigsten Fakten zusammen getragen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="inhalt">Inhalt</div>
<ul class="inhalt">
<li><a href="#formalia">Formalia der Bewertung</a></li>
<li><a href="#wie">Wie wird die Masterarbeit von der Hochschule bewertet?</a>
<ul>
<li><a href="#konzept">Das wissenschaftliche Konzept der Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#inhaltlich">Inhaltliche Anforderungen an eine Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#formal">Formale Anforderungen an eine Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#layout">Optische Anforderungen an eine Masterarbeit</a></li>
<li><a href="#bachelor">Wie ist der Unterschied zur Bewertung der Bachelorarbeit?</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#literatur">Literatur</a></li>
</ul>
<p><em>Schon bevor sie mit der Erstellung ihrer Masterarbeit beginnen, sollten Studierende sich auch informieren, wie die Note der Masterarbeit zustande kommt. Wer sich nämlich beim Prüfungsamt seiner Universität oder an seinem Lehrstuhl schon vorab Informationen zur Benotung einholt, kann beim <span style="text-decoration: underline;"><strong>Schreiben</strong></span> besonderen Wert auf die wichtigsten Details legen. Dieser Artikel soll deshalb erklären, wie sich die Note der Masterarbeit im Regelfall zusammensetzt.</em></p>
<p><em>Welche Regeln gelten beispielsweise für Masterarbeiten in der Prüfungsordnung? Jede Universität hat ihre eigene Prüfungsordnung. Allerdings sind aus jeder Prüfungsordnung einige wichtige Informationen zur Bewertung von Masterarbeit zu entnehmen, an denen sich Absolventen orientieren können. Für die genauen inhaltlichen Anforderungen sollten sie sich jedoch am Leitfaden für <span style="text-decoration: underline;"><strong>wissenschaftliche Arbeiten</strong></span> ihres Lehrstuhls orientieren.</em></p>
<h2 id="formalia">Formalia der Bewertung</h2>
<p>Oft muss man bestimmte Module abgeschlossen haben, bevor man die Masterarbeit schreiben darf. Nicht selten fließen die Endnoten von Modulen oder Fächern in die Bewertung der Masterprüfung mit ein. Welche das sind, ist der jeweiligen Prüfungsordnung zu entnehmen. Genauso kann der Prüfungsordnung oft entnommen werden, wie die <span style="text-decoration: underline;"><strong>Verteidigung</strong></span> und die schriftliche Masterarbeit in der Endnote gewichtet werden.</p>
<p>Eine nicht fristgerecht eingereichte Masterarbeit wird von Universitäten mit der Note „nicht ausreichend“ bewertet. Die Prüfungsordnung gibt Informationen, wie viele Ausführungen in welcher <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong></span> eingereicht werden müssen und ob die Masterarbeit auch in digitaler Form vorliegen soll. Wichtig: Die Abgabe ist aktenkundig zu machen (Deininger et al. 2016: 15). Das heißt, der Eingang beim Prüfungsamt muss dem Absolventen bestätigt werden. Bei Briefen gilt der Poststempel als Eingangsdatum der Masterarbeit.</p>
<h2 id="wie">Wie wird die Masterarbeit von der Hochschule bewertet?</h2>
<p>In der Prüfungsordnung steht auch, dass die Masterarbeit als Prüfungsleistung von einem <a href="/betreuer/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Betreuer</strong></span></a> zu bewerten ist. Dies gilt aber nur solange sie beim Prüfungsamt fristgemäß eingereicht wurde. Aus den beiden Bewertungen der Prüfer wird dann ein Mittelwert gebildet, der dann die Note der Masterarbeit ausmacht. Zudem ist in der Prüfungsordnung vermerkt, wie lange der Absolvent sich gedulden muss, bis er seine Note erfährt. Im Regelfall ist der Bewertungszeitraum nicht länger als acht Wochen.</p>
<p>Neben diesen allgemeinen Formalitäten zur Benotung einer Masterarbeit gibt es noch weitere Anforderungen, die für die Note einer Masterarbeit ausschlaggebend sind. Generell gibt es drei große Anforderungs-Teilbereiche: Das allgemeine Konzept, den Inhalt und die Gestaltung und äußere Form der Arbeit.</p>
<h3 id="konzept">Das wissenschaftliche Konzept der Masterarbeit</h3>
<p>Ein Bewertungskriterium ist stets, ob der Absolvent wissenschaftlich solide gearbeitet hat (Hirsch-Weber, 2016: 60). Das heißt, der Prüfer sieht sich an, ob das <a href="/thema/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a> gut eingegrenzt und dennoch die <a href="/fragestellung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fragestellung</strong></span></a> umfassend behandelt wurde. Zudem wird geprüft, ob die Masterarbeit systematisch aufgebaut wurde und ein <span style="text-decoration: underline;"><strong>roter Faden</strong></span> erkennbar ist. Insgesamt muss natürlich auch der wissenschaftliche und fachliche Zusammenhang der Masterarbeit stimmen. Das heißt, sie soll sich innerhalb des fachübergreifenden Themenbereichs, sei es Architektur, Biologie oder Antriebsautomatik, bewegen (Siehe hierzu z.B. <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.uni-due.de/imperia/md/content/iml/kritbewertung.pdf" rel="nofollow">Kriterien zur Bewertung an der Universität Duisburg Essen</a></strong></span>).</p>
<h3 id="inhaltlich">Inhaltliche Anforderungen an eine Masterarbeit</h3>
<p>Dieser Punkt ist wohl der offensichtlichste bei der Benotung der Masterarbeit. Der Inhalt muss stimmen. Hier achten Prüfer aber vor allem darauf, ob der Absolvent eigene Forschungen für seine Masterarbeit durchgeführt hat. Zudem sollte diese auch zu eigenen <a href="/hypothese-formulieren/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hypothesen</strong></span></a> und Lösungsideen geführt haben. Die Hypothesen sollte man außerdem schlüssig belegt und bewertet haben. Dazu prüft Betreuer auch, ob die Absolventen die Literatur auch sinnvoll benutzt und ausgewertet haben. Die genutzten Modelle und Methoden müssen zudem für die Masterarbeit tatsächlich relevant sein (Siehe z.B. <a href="https://www.uni-potsdam.de/fileadmin/projects/umwelt/Studium_Geoeokologie/Prüfungsausschuss/Orientierunghilfe_zur_Bewertung_von_Abschlussarbeiten_17Okt2014.pdf" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Kriterien der Bewertung an der Universität Potsdam</strong></span></a>).</p>
<h3 id="formal">Formale Anforderungen an eine Masterarbeit</h3>
<p>Vielen Studierenden ist nicht bewusst, wie wichtig es ist, auch die formalen Anforderungen an eine Masterarbeit einzuhalten. Durch ein <a href="/literaturverzeichnis/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literaturverzeichnis</strong></span></a> kann ein Betreuer feststellen, ob der Absolvent wissenschaftlich und sorgfältig gearbeitet hat (Hirsch-Weber, 2016:184). Hier führen Unvollständigkeiten und Schludrigkeit direkt zu einer schlechteren Note der Masterarbeit. Selbstverständlich sollten zudem eine wissenschaftliche Ausdrucksweise und eine grammatikalisch einwandfreie Arbeit sein. Ein <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Lektorat der Masterarbeit</a></strong> </span>kann helfen, <a href="/haeufigste-fehler/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fehler</strong></span></a> auszumerzen.</p>
<h3 id="layout">Optische Anforderungen an eine Masterarbeit</h3>
<p>Würde jemand eine verknitterte Geburtstagskarte voller Tintenflecken verschicken? Sicher nicht! Das gleiche gilt für die Masterarbeit! Ein positives Gesamtbild ist ausschlaggebend für die Bewertung (Malms, 2016:1) Das heißt, auch das die einwandfrei sein muss. Wenn man <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="/tabellen-grafiken-erstellen/">Grafiken oder Tabellen erstellen</a></strong></span> will, sollten diese gut lesbar sein. <a href="/seitennummerierung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Seitenzahlen</strong></span></a> und <a href="/der-aufbau-einer-masterarbeit/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Gliederung</strong></span></a> sollte den Vorgaben der Hochschule entsprechen. Auch das Äußere der Arbeit muss ansprechen: Wenn die <span style="text-decoration: underline;"><strong>Bindung</strong></span> und Papierdicke stimmen, erweckt das sofort einen professionellen Eindruck.</p>
<h2 id="bachelor">Was ist der Unterschied zur Bewertung der Bachelorarbeit?</h2>
<p>Im Grund genommen dient die Bachelorarbeit vor allem als Beweis, dass der Studierende die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens verstanden hat und anwenden kann. Sie löst nur „kleine“ Probleme, im Regelfall innerhalb einer Industrie u.ä. Anders sieht es bei der Masterarbeit aus. Die Bewertung sinkt, je weniger Selbstständigkeit eine Masterarbeit auf fachlicher und struktureller Ebene aufweist. Da eine Masterarbeit meist ein sehr spezielles Thema eines Faches behandelt, sollte sie bereits einen Beitrag zur aktuellen Forschung leisten und wirklich etwas Neues schaffen.</p>
<p><em>Die folgenden Punkte dienen natürlich nur als eine Information für Masterstudierende, denn schlussendlich bewertet jeder Prüfer die ihm vorliegende Arbeit individuell. Die Bewertung von Abschlussarbeiten ist in Deutschland nicht standardisiert. Es ist aber erlaubt nachzufragen (Schlichte, 2015:141). Studierende sollten sich in jedem Fall am eigenen Fachbereich nach der genauen Zielsetzung bei der Verfassung von Masterarbeiten erkundigen. Außerdem sollten sie sich darüber informieren, wie genau die Note ihrer Abschlussarbeit später zustande kommt.</em></p>
<h2 id="literatur">Literatur</h2>
<p><strong>Hirsch-Weber, Andreas/Scherer, Stefan (2016)</strong>: Wissenschaftliches Schreiben und Abschlussarbeit, Stuttgart.</p>
<p><strong>Deininger, Marcus et al. (2017)</strong>: Studienarbeiten. Ein Leitfaden zur Erstellung, Durchführung und Präsentation von Abschlussarbeiten am Beispiel <a href="/informatik-themen-vorschlaege/"><strong>Informatik</strong></a>, 6. Auflage Zürich.</p>
<p><strong>Malms, Ingrid (2016)</strong>: Erfolgreiche Abschlussarbeiten &#8211; Internationale Rechnungslegung, 2. Auflage Wiesbaden.</p>
<p><strong>Schlichte, Klaus/Sievers, Julia (2015)</strong>: Einführung in die Arbeitstechniken der Politikwissenschaft, Wiesbaden.</p>
<p><strong>Weber, Daniela (2017)</strong>: Die erfolgreiche Abschlussarbeit für Dummies, 3. Auflage Weinheim.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p><strong>Bänsch, Axel (2003)</strong>: Wissenschaftliches Arbeiten – Seminar- und Diplomarbeiten, München.</p>
<p><strong>Lehmann, Günther (2008)</strong>: Wissenschaftliche Arbeiten, 2. Auflage Renningen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Masterarbeit schreiben in 6 Schritten</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/ratgeber-masterarbeit-schreiben-hilfe-tipps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 13:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Masterarbeit zu schreiben, stellt die letzte Hürde in Deinem Studium dar. Da ist es hilfreich, sich die nötigen Schritte für diese Aufgabe noch einmal in Erinnerung zu rufen. Das tun wir in diesem Artikel!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/ratgeber-masterarbeit-schreiben-hilfe-tipps/">Masterarbeit schreiben in 6 Schritten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Die Masterarbeit zu schreiben, ist Deine letzte Herausforderung, bevor Du Dein Abschlusszeugnis überreicht bekommst. Du fragst Dich noch, wie genau Du hierbei vorgehen solltest? Keine Sorge, denn wir gehen die einzelnen Schritte durch und geben Dir wichtige Hinweise. Am Ende Deines Schreibprozesses solltest Du übrigens Deine Arbeit eingehend prüfen. Das übernehmen wir gerne in einem <strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat der Masterarbeit</a></strong> für Dich.</em></p>



<div class="inhalt">Inhalt</div>



<ul>
<li><a href="#masterarbeit-schreiben-wichtige-infos">Was ist das Wichtigste beim Schreiben einer Masterarbeit?</a></li>



<li><a href="#masterarbeit-schreiben-schritte">Deine Masterarbeit schreiben – 6 Schritte zum Erfolg</a></li>



<li><a href="#faqs-masterarbeit-schreiben">FAQs – Masterarbeit schreiben</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="masterarbeit-schreiben-wichtige-infos">Was ist das Wichtigste beim Schreiben einer Masterarbeit?</h2>



<p>Wenn Du Deine Masterarbeit schreibst, wird von Dir eine präzise, wissenschaftliche Arbeitsweise erwartet. Dazu gehört unter anderem, ein relevantes <strong><a href="/thema/">Thema</a></strong> zu wählen, eine klare und überprüfbare Forschungsfrage aufzustellen sowie diese durch passende Methoden zu bearbeiten. Dabei musst Du Dich kritisch mit der gewählten Thematik auseinandersetzen und dazu die bereits bestehende Literatur einbeziehen. Eine Auflistung der genauen Kriterien findest Du bestimmt auf der Seite Deiner Universität, wie es etwa bei der <strong><a href="https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/Lernroboter/fehrmann-downloads/ba_ma_bewertungskriterien_uberblick.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Münster</a></strong> der Fall ist.</p>



<p>Es existieren ebenfalls einige formale Anforderungen, welche Dir durch die Abschlussarbeit im Grundstudium bereist geläufig sein sollten. Dazu zählt sowohl das korrekte Formatieren Deines Textes als auch das richtige Zitieren. Um bei der Quellenangabe auch die letzten Zweifel zu beseitigen, solltest Du vor der Abgabe übrigens eine <strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong> durchführen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="masterarbeit-schreiben-schritte">Deine Masterarbeit schreiben – 6 Schritte zum Erfolg</h2>



<p>Um Deine Masterarbeit zu schreiben, musst Du sechs einzelne Schritte befolgen. Diese geben Dir eine Struktur und lassen die Aufgabe weniger überwältigend erscheinen. Welche das sind, zeigen wir Dir jetzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Planung der Masterarbeit</h3>



<p>Bevor Du damit anfangen kannst, Deine Masterarbeit zu schreiben, benötigst Du zunächst einen genauen Plan. Der erste Schritt dabei ist die Themenfindung. Dazu solltest Du Dir überlegen, wo Deine fachlichen Interessen liegen und wo es eventuelle Forschungslücken gibt. Hast Du eine Thematik gefunden, kannst Du eine passende Betreuungsperson suchen und Dir anschließend Gedanken um eine präzise Forschungsfrage machen. Danach ist es Zeit für das <strong><a href="/expose/">Exposé</a></strong>, um einen Grundriss für Dein späteres Vorgehen vorliegen zu haben. Denke zudem daran, einen Zeitplan für Deine Masterthesis aufzustellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Literaturrecherche &amp; Gliederung</h3>



<p>Egal, ob theoretische oder empirische Forschung – an einer gründlichen Literaturrecherche wirst Du nicht herumkommen. Auf diese Weise kannst Du Dich tiefer in den aktuellen Forschungsstand Deines Themas einarbeiten. Dies liefert Dir später sowohl in der <strong><a href="/einleitung/">Einleitung</a></strong> als auch in der Diskussion die nötige Grundlage, um auf Deine Fragestellung hinzuführen sowie Deine Argumentation zu stützen. Nutze für die Literaturverwaltung am besten Programme wie Citavi oder Zotero. Somit sind alle Quellenverweise von Anfang an erfasst. Hast Du genügend Informationen gesammelt, bist Du bereit, Deine Gliederung vollständig auszuarbeiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/masterarbeit-schreiben-schritte.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" width="600" height="337" src="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/masterarbeit-schreiben-schritte.jpg" alt="Masterarbeit schreiben – Übersicht der Schritte" class="wp-image-7330" srcset="https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/masterarbeit-schreiben-schritte.jpg 600w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/masterarbeit-schreiben-schritte-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-masterarbeit.de/wp-content/uploads/2024/09/masterarbeit-schreiben-schritte-270x153.jpg 270w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. 1: Übersicht der Schritte beim Masterarbeit schreiben</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">3. Datenaufnahme</h3>



<p>Um später Deine Masterarbeit schreiben zu können, musst Du zunächst den Forschungsteil erledigen. Was genau dieser beinhaltet, hängt von der gewählten Methode sowie der Art der Arbeit ab. Du kannst empirisch arbeiten und im Zuge dessen etwa ein Experiment, eine Metaanalyse oder Interviews durchführen. Hast Du Dich hingegen für eine theoretische Arbeit entschieden, wird es keine direkte Datenaufnahme geben. Stattdessen analysierst Du etwa Texte oder Filme im Hinblick auf Deine jeweilige Forschungsfrage.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Datenauswertung</h3>



<p>Liegen die Daten schließlich vor, musst Du sie noch auswerten. Bei einer empirischen Forschungsarbeit gehört für diesen Schritt auch eine statistische Auswertung dazu. Deine Ergebnisse müssen zudem grafisch dargestellt werden. Für beides kannst Du zum Beispiel RStudio verwenden. Deine Daten finden sich am Ende im Ergebnisteil Deines <strong><a href="/hauptteil/">Hauptteils</a></strong> wieder.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Masterarbeit schreiben</h3>



<p>Nachdem die Vorarbeit erledigt ist, kannst Du endlich zum Schreiben der Masterarbeit kommen. Hierbei musst Du jedoch nicht mit der Einleitung beginnen. Viele fangen stattdessen mit dem Methodenteil oder den Ergebnissen an. Anschließend kannst Du Dich um die Diskussion und das <strong><a href="/fazit/">Fazit</a></strong> kümmern und am Schluss die Einleitung schreiben. Der Grund dafür ist, dass Du am Ende Deiner Masterarbeit einen besseren Überblick darüber hast, wie Du die Lesenden zu Deiner Fragestellung hinführen kannst. Diese Reihenfolge ist jedoch nur ein Vorschlag. Womit Du auch anfängst, eines darfst Du nie auslassen: die <strong><a href="/eidesstattliche-erklaerung/">eidesstattliche Erklärung</a></strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Überarbeitung und Abgabe</h3>



<p>Die Masterarbeit ist fertig geschrieben? Dann fehlt nicht mehr viel, bevor Du sie einreichen kannst! Lies noch einmal über Deinen Text, um ihn auf Rechtschreibung, Grammatik sowie Logik zu prüfen. Außerdem solltest Du Dich um den Feinschliff kümmern. Dazu ist eine <strong><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></strong> anhand der Vorgaben Deiner Universität nötig. Dann muss die Arbeit nur noch professionell gedruckt und gebunden werden.</p>



<p><em>Wie man eine Masterarbeit schreiben kann, sollte nun klarer geworden sein. Jetzt bist Du dran! Halte Dich an die einzelnen Schritte und verlier Deinen Zeitplan nicht aus den Augen. Am Ende musst Du Dich nur noch auf die Verteidigung vorbereiten, bevor Du bald Dein Zeugnis in Händen hältst.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="faqs-masterarbeit-schreiben">FAQs – Masterarbeit schreiben</h2>


<dl id="faq-block"><dt><h4>Wie schreibt man eine Masterarbeit?</h4></dt><dd><p style="font-weight: 400;">Dazu solltest Du Dich an folgenden Schritten orientieren:</p>
<ol>
<li style="font-weight: 400;">Planungsphase</li>
<li style="font-weight: 400;">Recherche und Gliederung</li>
<li style="font-weight: 400;">Selbstständige Forschung</li>
<li style="font-weight: 400;">Auswertung der Daten</li>
<li style="font-weight: 400;">Schreibphase</li>
<li style="font-weight: 400;">Letzter Schliff &amp; Abgabe</li>
</ol>
</dd><dt><h4>Wie lange braucht man für das Schreiben einer Masterarbeit?</h4></dt><dd><p>Das hat sowohl mit Deinem Thema als auch Deinem Schreibtempo zu tun. Auch äußere Umstände können einen Einfluss auf die benötigte Zeit haben. Als Richtwert kannst Du jedoch von ca. sechs bis acht Wochen für die Schreibphase ausgehen.</p>
</dd><dt><h4>Wann ist eine Masterarbeit sehr gut?</h4></dt><dd><p>Dafür sollte Deine Arbeit etwa ein relevantes sowie aktuelles Thema beleuchten. Zudem ist eine präzise formulierte Forschungsfrage wichtig und Du solltest Deine Argumente mit einer umfassenden Literaturrecherche stützen können. Auch der rote Faden ist bei sehr guten Arbeiten deutlich zu erkennen und es findet eine kritische Auseinandersetzung mit der Thematik statt.</p>
</dd><dt><h4>Wie schwer ist es, eine Masterarbeit zu schreiben?</h4></dt><dd><p>Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage. Denn wie schwer Du die Arbeit findest, kommt ganz auf Dich an. Sicher ist jedoch, dass die Masterarbeit anspruchsvoller ist, als es Deine Bachelorarbeit war.</p>
</dd><dt><h4>Worauf muss man beim Schreiben einer Masterarbeit achten?</h4></dt><dd><p>Du solltest beispielsweise auf einen logischen Aufbau achten, damit die einzelnen Bestandteile Deiner Arbeit aufeinander aufbauen. Zudem müssen Deine Behauptungen durch passende Literatur anderer Forschender gestützt werden können. Behalte des Weiteren den Fokus Deines Textes im Auge, um Deine Problemstellung zielgerichtet bearbeiten zu können.</p>
</dd></dl>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/ratgeber-masterarbeit-schreiben-hilfe-tipps/">Masterarbeit schreiben in 6 Schritten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
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		<title>Allgemeine Charakteristika einer Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/allgemeine-charakteristika-einer-masterarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 12:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Masterarbeit handelt es sich um die umfangreichste Arbeit, die Du im Zuge Deines Masterstudiums anfertigen musst. Sie ist eine Prüfungsarbeit und damit Teil der Anforderungen, die Du erfüllen musst, um Dein Studium erfolgreich abzuschließen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/allgemeine-charakteristika-einer-masterarbeit/">Allgemeine Charakteristika einer Masterarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Masterarbeit handelt es sich um die umfangreichste Arbeit, die Du im Zuge Deines Masterstudiums anfertigen musst. Sie ist eine Prüfungsarbeit und damit Teil der Anforderungen, die Du erfüllen musst, um Dein Studium erfolgreich abzuschließen. Zwar unterliegen die Anforderungen an eine Masterarbeit dem Hochschulgesetz, dennoch gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Fachrichtungen und Hochschulen. Informiere Dich vor dem Verfassen Deiner Masterarbeit in den von Deinem Institut herausgegebenen Prüfungsanforderungen!</p>
<h2><strong>Umfang und Bearbeitungsdauer</strong></h2>
<p>Der Umfang einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Masterarbeit</strong></span></a> variiert üblicherweise zwischen 60 und 100 Seiten, dennoch gibt es Fachrichtungen, deren Masterarbeiten weniger umfangreich sind bzw. mehr als 100 Seiten aufweisen müssen. Dies hängt von den spezifischen Anforderungen der jeweiligen Studienrichtung ab. So gibt es beispielsweise Studienrichtungen, in denen künstlerische Abschlussprojekte verlangt werden, die in einem kürzeren Text theoretisch untermauert werden müssen. Aber es gibt auch Masterstudiengänge, deren Masterarbeiten umfangreiche wissenschaftliche Abhandlungen sein müssen. Unabhängig vom Umfang gilt: Qualität hat einen höheren Stellenwert als Quantität.</p>
<p>Bezüglich der Bearbeitungsdauer gibt es ebenso Unterschiede zwischen den einzelnen Hochschulen. Auf der einen Seite gibt es Universitäten, Fachhochschulen bzw. Hochschulen, welche den Ablauf von der Meldung beim Prüfungsamt bis zum tatsächlichen Einreichen der Masterarbeit sehr strikt handhaben. Um <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/fristen/">Fristverlängerungen</a></span></strong> muss man ansuchen, mehr als eine wird in sehr wenigen Fällen gegeben. Üblicherweise beschränkt sich der zeitliche Rahmen für die Anfertigung der Masterarbeit auf sechs Monate (ab der Meldung bis zum Einreichen), dies entspricht den letzten beiden Semestern des Studienplans. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Hochschulen, welche dieses Procedere sehr flexibel handhaben; für die Fertigstellung Deiner Masterarbeit hast Du dann unter Umständen unbegrenzt Zeit.</p>
<h2><strong>Meldung der Masterarbeit beim Prüfungsamt</strong></h2>
<p>Vor der Bearbeitung musst Du Deine Masterarbeit beim Prüfungsamt anmelden. In der Regel musst Du das exakte <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/themenfindung/">Thema</a></span></strong> bereits wissen bzw. die Fragestellung ausformuliert haben und benötigst die Bestätigung, dass Du einen Betreuer für Dein Thema gefunden hast. Sobald Du Thema und <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/betreuer/">Betreuer</a></span></strong> beim Prüfungsamt gemeldet hast, sind Themen- bzw. Betreuerwechsel zwar schon noch möglich, aber meistens schwierig. Bezüglich der Vorgehensweise solltest Du Dich an Deiner Hochschule rechtzeitig erkundigen, da es diesbezüglich sehr viele Unterschiede zwischen den Hochschulen gibt. Bedenke, dass bürokratische Wege in Universitäten lang sein können, und plane deswegen ausreichend Zeit für diese organisatorischen Schritte ein. Solltest Du eine stark frequentierte Studienrichtung belegen, musst Du auch für die Begutachtung Deines Textes und für die Kommunikation mit Deinem Betreuer viel Zeit einplanen.</p>
<h2><strong>Ansprüche an eine Masterarbeit</strong></h2>
<p>Mit dem <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/ratgeber-masterarbeit-schreiben-hilfe-tipps/">Masterarbeit schreiben</a></span></strong> sollst Du zeigen, dass Dir wissenschaftliche Arbeitstechniken (z. B. <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/literatursuche/">recherchieren</a></span></strong>, zitieren, argumentieren, experimentieren, auswerten von Ergebnissen etc.) vertraut sind und Du diese souverän anwenden kannst. Die wissenschaftlichen Ansprüche sind nun höher als bei Seminararbeiten, Hausarbeiten oder der Bachelorarbeit. Die vollständige Beherrschung wissenschaftlicher Konventionen (Strukturierung, <span style="text-decoration: underline;"><a href="/der-aufbau-einer-masterarbeit/"><strong>Aufbau und Gliederung</strong></a></span>, <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></span></strong>, korrekte <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/zitieren-zitierweise-zitation/">Zitation</a></span></strong>, die Anwendung einer <strong><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></strong> etc.) ist Voraussetzung. In den meisten Fällen wird erwartet, dass Du das gewählte Thema eigenständig bearbeitest und zu neuen Erkenntnissen kommst.</p>
<p>Die Masterarbeit ist ein wichtiger Zwischenschritt für all jene, die eine akademische Berufslaufbahn anstreben möchten. Eine souverän geschriebene Masterthesis erleichtert die Fortsetzung der Studienlaufbahn mittels eines Doktoratsstudiums. Aber auch jene, die ihr Studium beenden und in den Beruf einsteigen, profitieren von einer erfolgreich verfassten Master-Thesis. Einerseits können sich während der Arbeit an der Masterthesis wichtige Kontakte ergeben, die den Berufseinstieg erleichtern, andererseits kannst Du mit dem erfolgreich abgeschlossenen Studium zeigen, dass Du über fachliche Kompetenzen und über organisatorische Fähigkeiten verfügst. Nach einem erfolgreichen Masterstudium solltest Du in der Lage sein mit einer fachlich und akademisch optimalen<strong> <span style="text-decoration: underline;"><a href="/korrektur-bewerbung-schreiben-lebenslauf/">Bewerbung</a></span></strong> zu glänzen!</p>
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		<title>Themafindung und Themenwahl in der Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/themenfindung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 11:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Thema einer Masterarbeit sollte mit Bedacht gewählt werden. Da die Bearbeitungsdauer einer Masterarbeit üblicherweise mehrere Monate umfasst, sollte Dich das Thema persönlich interessieren, um die Motivation über diesen langen Zeitraum aufrecht zu erhalten.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema einer <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Masterarbeit</strong></span></a> sollte mit Bedacht gewählt werden. Da die Bearbeitungsdauer einer Masterarbeit üblicherweise mehrere Monate umfasst, sollte Dich das Thema persönlich interessieren, um die Motivation über diesen langen Zeitraum aufrecht zu erhalten. Allerdings solltest Du bei der Themenwahl bedenken, dass Deine Masterthesis als Grundlage für eine gute <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/korrektur-bewerbung-schreiben-lebenslauf/">Bewerbung</a></span></strong> und damit den Berufseinstieg von Interesse sein kann. Überlege Dir auch, ob das gewählte Thema beispielsweise für Unternehmen, in denen Du gerne mitarbeiten möchtest, von Interesse ist. Vermeide es, sehr umfangreiche Themen zu wählen, denn in diesem Fall ist zumeist nur eine oberflächliche Bearbeitung möglich. Sinnvoller ist es hingegen, die Forschungsfrage enger zu fassen. Zum einen bist Du mit der Bearbeitung schneller fertig, zum anderen kannst Du diese Frage qualitätsvoll und tiefgreifend beantworten.</p>
<h2><strong>Checkliste &#8211; Thema für Masterarbeit finden<br />
</strong></h2>
<p>Vorab solltest Du für Dich klären, welchen Ansprüchen Deine Arbeit genügen sollte. Muss Deine Arbeit einen hohen Eigenanteil aufweisen oder genügt es, vorhandene Literatur zusammenzufassen?</p>
<p>Im Folgenden bekommst Du einen Überblick, wie Du Dein Thema für die Masterarbeit auswählen kannst:</p>
<ul class="bullet">
<li><strong>Eigene Ideen aufgreifen:</strong> Im Verlauf des Studiums kommt man mit unterschiedlichen Aspekten der jeweiligen Fachrichtung in Kontakt. Sofern Du besonderes Interesse für einen Bereich hast, solltest Du Dich damit in Deiner Masterarbeit näher auseinandersetzen.</li>
<li><strong>Nachfragen beim Betreuer:</strong> Manche <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/betreuer/">Betreuer</a></span></strong> überlassen die Themenfindung dem Studierenden, andere wiederum haben eine Liste mit möglichen Fragestellungen.</li>
<li><strong>Firmenkontakte:</strong> Überlege Dir, ob Du Deine Masterarbeit bei einer Firma schreiben kannst. Du stellst dadurch bereits den Kontakt zur (Wunsch)firma her, außerdem können Dir im Zuge dessen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden und in vielen Fällen wirst Du für Deine Arbeit bezahlt.</li>
<li><strong>Recherche in Themen-Pools: </strong>Für manche Studienrichtungen gibt es Themen-Pools im Internet, hier können brauchbare Aufgabenstellungen gefunden werden.</li>
<li><strong>Studienarbeit als Vorlage:</strong> Unter Umständen hast Du bereits eine Seminararbeit geschrieben, die Du problemlos weiter ausbauen könntest.</li>
<li><strong>Anregungen in Studienunterlagen suchen: </strong>Professoren sowie Dozenten geben in manchen Fällen Hinweise auf noch offene Fragestellungen. Möglicherweise kannst Du daraus eine Forschungsfrage entwickeln.</li>
<li><strong>Hinweise in fachspezifischer Literatur:</strong> Hinweise auf noch ungeklärte Fragen lassen sich auch in fachspezifischer Literatur finden.</li>
</ul>
<h2><strong>Die ersten Schritte nach der Themenwahl</strong></h2>
<p>Nach der Entscheidung, welchen Themenbereich Du in Deiner Masterarbeit bearbeiten möchtest, musst Du Dich zunächst einlesen und Dir einen Überblick über diesen Fachbereich verschaffen. Das Ziel ist, über den gerade aktuellen Stand der Forschung Bescheid zu wissen und einen Überblick zu bekommen, welche Forschungsfragen noch offen sind. Danach kannst Du das Thema enger eingrenzen und Deine Forschungsfrage präzisieren.</p>
<p>Als nächsten Schritt musst Du überprüfen, ob Dein Vorhaben realisierbar ist. Folgende Fragen sollen Dir helfen, dies einzuschätzen:</p>
<ul class="bullet">
<li>Ist das Thema eng genug gefasst? Vermeide umfangreiche Themen, denn diese kannst Du nur oberflächlich bearbeiten.</li>
<li>Gibt es genügend Forschungsliteratur, die die theoretische Grundlage für die Arbeit bilden kann?</li>
<li>Kann ich auf diese Literatur problemlos zugreifen oder muss ich die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/literatursuche/">Literaturrecherche</a></span></strong> in Spezialbibliotheken (unter Umständen im Ausland) vornehmen?</li>
<li>Basiert Dein Thema auf empirischen Daten, musst Du Dir Gedanken über die Erhebung von Daten, Umfragen, der statischen Analyse von Daten und deren Interpretation und Visualisierung machen. Reichen Deine Statistik-Kenntnisse aus? Kannst Du mit SPSS, R oder Stata umgehen? Wie sieht es mit Hypothesen und den zugehörigen Testverfahren bzw. Hypothesentests aus? Suche Dir hierfür rechtzeitig Hilfe bei Betreuern oder Agenturen, die auf Studenten spezialisiert sind.</li>
<li>Übersteigt der zeitliche Aufwand zur Gewinnung neuer Daten den Umfang einer Masterarbeit?</li>
</ul>
<p>Solltest Du diese Fragen selbst nicht beantworten können, ist es empfehlenswert, Deinen Betreuer um Rat zu fragen. Auch der Besuch von Lehrveranstaltungen und Kolloquien, die speziell auf das Verfassen umfangreicher wissenschaftlicher Arbeiten ausgelegt sind, ist ratsam.</p>
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		<item>
		<title>Das Exposé einer Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/das-expose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 10:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Kapitel erfährst Du, weshalb ein Exposé wichtig ist und wie es generell aufgebaut sein sollte. Es hilft Dir selbst, das ausgewählte Thema zu strukturieren und eine vorläufige Gliederung zu erstellen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Exposé einer Masterarbeit ist ein kurzer, zwei- bis sechsseitiger Text, der einen Überblick über Dein <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/themenfindung/">Thema</a></span></strong> sowie Deine Vorgehensweise gibt. Es ist ein hilfreiches Mittel, um das Thema vorab zu strukturieren sowie zu ordnen. Viele Betreuer verlangen, dass ihnen ein Exposé vorgelegt wird, denn es bildet eine gute Grundlage für das Verfassen der Masterarbeit. Einerseits hilft es Dir, eine systematische Vorgehensweise einzuhalten, indem Du Kapitel für Kapitel bearbeitest, andererseits bekommt Dein Betreuer bereits vorab ein Bild über Dein Vorhaben und kann Dich auf diese Weise besser unterstützen. Missverständnisse über die Zielsetzung der Arbeit können so vermieden werden.</p>
<h2><strong>Das Exposé &#8211; die Bestandteile im Überblick<br />
</strong></h2>
<p>Der folgende Überblick stellt die wesentlichen Bestandteile eines Exposés vor. Da es allerdings bezüglich Gliederung und Gestaltung mehrere Varianten gibt, solltest Du Dich informieren, welche Variante Dein Betreuer bevorzugt.</p>
<h3>Konzept</h3>
<p>Beim Konzept handelt es sich um einen wissenschaftlich formulierten Fließtext, der Deinen Schreibstil und den Umgang mit den notwendigen Quellen (korrektes Zitieren!) erkennen lässt. Da Dein Betreuer dadurch einen ersten Einblick in Deine wissenschaftliche Arbeitsweise bekommt, kann er bereits hier Hinweise geben. Diese unterstützen Dich hinsichtlich Schreibstil, formaler Gestaltung oder <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/zitieren-zitierweise-zitation/">Zitation</a></span></strong> und anderen Auffälligkeiten. Das Konzept sollte folgende Informationen beinhalten: Darlegung des Themas, Formulierung der Fragestellung, Zielsetzung, Methode sowie Arbeitsschritte.</p>
<p>Beschreibe die Inhalte sowie die zentralen Aussagen jedes Überkapitels kurz und prägnant, der Aufbau Deiner Arbeit wird auf diese Weise gut nachvollziehbar.</p>
<h3>Vorläufige Gliederung</h3>
<p>Dies ist der erste Entwurf des Inhaltsverzeichnisses. Die Hauptüberschriften der Gliederung sollten genannt werden, die Unterüberschriften nach Möglichkeit ebenso. Zusätzlich solltest Du den Seitenumfang der einzelnen Kapitel nennen. Dadurch wird für Deinen Betreuer nachvollziehbar, welche <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/der-aufbau-einer-masterarbeit/">Gliederung</a></span></strong> Deiner Arbeit zugrunde liegt.</p>
<h3>Vorläufiges Literaturverzeichnis</h3>
<p>Ein Exposé beinhaltet Informationen darüber, welche relevante Literatur zu Deinem Thema verfügbar ist. Entweder sortierst Du die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/literatur-lesen-und-analysieren/">Literatur</a></span></strong> kapitelweise oder Du erstellst ein vorläufiges Literaturverzeichnis. Dieses fügst Du wie bei einer wissenschaftlichen Arbeit am Ende des Exposés ein.</p>
<h3>Zeitplan</h3>
<p>Da es sich um eine umfangreiche Arbeit handelt, solltest Du einen Zeitplan erstellen und einhalten. Du solltest nicht nur abschätzen, welche Bearbeitungsdauer die einzelnen Arbeitsschritte benötigen, sondern auch die&nbsp;<strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></span></strong> und das Korrigieren berücksichtigen. Ebenfalls musst Du Zeit für das Drucken und Binden einkalkulieren. Beschäftige Dich zudem mit dem Einreichvorgang beim Prüfungsamt.</p>
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		<item>
		<title>Literatursuche &#8211; die Literaturrecherche zur Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/literatursuche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 09:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://beta.lektorat-masterarbeit.de/?p=3241</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist empfehlenswert, möglichst frühzeitig (d. h. während der Themenwahl) zu eruieren, welche relevante Literatur vorhanden ist. Sobald Du einen Überblick darüber hast, kannst Du das gewählte Thema leichter ausweiten bzw.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Literatursuche steht ganz am Anfang des Prozesses, wenn es um das Schreiben einer Masterarbeit geht. Es ist empfehlenswert, möglichst frühzeitig (d.&nbsp;h. während der <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/themenfindung/">Themenwahl</a></span></strong>) zu eruieren, welche relevante Literatur vorhanden ist. Sobald Du einen Überblick darüber hast, kannst Du das gewählte Thema Deiner Masterarbeit leichter ausweiten bzw. eingrenzen. So kannst Du es an den notwendigen Umfang anzupassen. Beim Verfassen einer umfangreichen Arbeit ist es hilfreich, die Literaturrecherche sowie die Auswertung und das Schreiben kapitelweise bzw. thematisch zusammenhängend vorzunehmen.</p>
<p>Recherchiere einen Teilbereich, die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/literatur-lesen-und-analysieren/">Analyse von Literatur</a></span></strong> erfolgt in Teilen und verfasse zu den jeweiligen Abschnitten direkt den Text. Beim Verfassen von Text kannst Du exzerpieren, also Inhalte in eigene Gedanken und Worte fassen oder auch gelesenen <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/umschreiben-umformulieren/">Text umschreiben</a></span></strong>. Wenig sinnvoll ist es, als ersten Schritt die komplette Literatur zu recherchieren, sie als zweiten Schritt auszuwerten und als dritten Schritt den Text zu schreiben. Der Grund ist simpel. Bei sehr umfangreichen Arbeiten vergisst man bereits Gelesenes nach einer gewissen Zeit. Man muss nachlesen, um sich an alles erinnern zu können.</p>
<h2><strong>Prinzipien der Literatursuche für Masterarbeiten<br />
</strong></h2>
<p>Haus-, Projekt- sowie Seminararbeiten, aber auch Deine Bachelorarbeit haben Dir als Übungsfeld gedient, die Literatursuche so effizient wie möglich zu gestalten. Bei der Masterarbeit verfolgst Du dieselben Prinzipien, allerdings hast Du es in den meisten Fällen mit viel mehr Quellen zu tun. Beachte beim Zusammenstellen der Literaturliste die gängigen wissenschaftlichen Praktiken: Verwende Fachliteratur zur Untermauerung Deiner Aussagen, populärwissenschaftliche Texte solltest Du vermeiden; lass hinsichtlich der Verwendung von Internetquellen Vorsicht walten, verwende ausschließlich Fachtexte aus dem Internet und vermeide Wikipedia und Co. Achte beim Zusammenstellen der Literaturlisten darauf, die Treffer nach ihrer Relevanz zu sortieren. Arbeite Dich vom groben Überblick zum Detail vor.</p>
<h2><strong>Recherchemöglichkeiten &#8211; alle Quellen im Überblick<br />
</strong></h2>
<p>Im Folgenden sind die Recherchemöglichkeiten, die Dir offenstehen, kurz zusammengefasst:</p>
<ul>
<li><strong>Bibliotheken</strong>: Recherchiere sowohl in Onlinekatalogen als auch in den klassischen Schlagwortkatalogen vor Ort, denn in Onlinekatalogen ist zumeist nicht der gesamte Bestand recherchierbar.</li>
<li><strong>Fernleihe</strong>: Sofern die benötigten Publikationen vor Ort nicht greifbar sind, solltest Du es in Erwägung ziehen, sie via Fernleihe zu bestellen.</li>
<li><strong>Verbundkataloge</strong>: Der Bibliothekskatalog Deiner Universität ist zwar die erste Anlaufstelle, danach solltest Du aber auch in bibliotheksübergreifenden Katalogen, z.&nbsp;B. Karlsruher Virtueller Katalog, suchen.</li>
<li><strong>Bibliographien</strong>: Fachartikel findest Du in Fachbibliografien.</li>
<li><strong>Handbücher und Lexikonartikel</strong>: Handbücher und Lexika bieten einerseits einen fachlichen Überblick über das gewählte Thema, andererseits enthalten sie in den meisten Fällen ein Literaturverzeichnis, das Du als Grundlage und Ausgangspunkt für Deine eigene Recherche verwenden kannst.</li>
<li><strong>Fachpublikationen</strong>: Auch in Fachbüchern finden sich Literaturverzeichnisse, die Du nach brauchbaren Einträgen durchforsten kannst.</li>
<li><strong>Verlagsprogramme</strong>: Renommierte Fachverlage legen Verlagsprogramme vor, in denen relevante Publikationen gelistet sein können.</li>
<li><strong>Internet</strong>: Das Internet ist heutzutage ein unverzichtbares Rechercheinstrument. Bedenke aber immer, dass Du die gefundenen Quellen auf ihre Wissenschaftlichkeit prüfen musst! Sofern Du Internetquellen für Deine Arbeit heranziehst, musst Du sie als pdf-Datei speichern, ausdrucken und Dir das Abrufdatum notieren; zumeist musst Du Deiner Masterarbeit auch eine CD-ROM beilegen, auf der die Quellen abgespeichert sind.</li>
</ul>
<h2><strong>Zeitplanung und Rechercheintensität</strong></h2>
<p>Plane für Literaturrecherche und Literaturbeschaffung genügend Zeit ein, denn Du bearbeitest ein umfangreiches Themengebiet, wodurch der Masterarbeit eine Vielzahl an Quellen zugrunde liegt. Zusätzlich solltest Du <em>alle</em> themenrelevanten Publikationen verwenden, was die Literaturbeschaffung in vielen Fällen aufwändiger macht. Nutze die Fernleihe, um Literatur aus weiter entfernten Bibliotheken zu bestellen; plane allerdings im Vorfeld genügend Zeit hierfür ein. In manchen Fällen darfst Du wesentliche Quellen nur in der jeweiligen Bibliothek vor Ort einsehen – dies bedeutet, dass Du in andere Städte oder gar ins Ausland reisen musst.</p>
<p>Bei einer Masterarbeit solltest Du bedenken, dass Vollständigkeit sowie Qualität Deiner Quellen ein Bewertungskriterium sein kann. Sollte sich herausstellen, dass Du relevante Quellen übersehen bzw. nicht herangezogen hast, kann das negative Auswirkungen auf die Beurteilung haben. Davon sind schwer greifbare Quellen nicht ausgeschlossen. Die Vermeidung von Plagiaten solltest Du immer im Hinterkopf behalten. Denk beim Lesen und Analysieren von Quellen bzw. Literatur immer daran alle notwendigen Quellenangaben korrekt zu notieren. Nutze hierzu entsprechende Word Tools, um Literatur- bzw. Quellenangaben für das spätere Schreiben zu speichern. So vermeidest Du am Ende ein Literatur bzw. Quellenchaos.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Literatur lesen und analysieren</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/literatur-lesen-und-analysieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 08:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://beta.lektorat-masterarbeit.de/?p=3246</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um Publikationen für wissenschaftliche Arbeiten heranzuziehen, genügt es meist nicht, sie einfach nur zu lesen. Vielmehr solltest Du Exzerpte erstellen, um einen Überblick über die relevanten Aussagen einer Quelle zu bekommen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/literatur-lesen-und-analysieren/">Literatur lesen und analysieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Literatur zu lesen und zu analysieren muss trainiert sein. Um Publikationen für wissenschaftliche Arbeiten heranzuziehen, genügt es meist nicht, diese Literatur einfach nur zu lesen. Vielmehr solltest Du Exzerpte erstellen, um einen Überblick über die relevanten Aussagen einer Quelle zu bekommen (Literatur lesen, analysieren und exzerptieren). Exzerpieren bedeutet, dass Du gelesenen Inhalt in eigene Worte fasst und schriftlich zusammenfasst. Investiere vorher übrigens ausreichend Zeit in die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/literatursuche/">Literatursuche</a></span></strong>, damit Du auch wirklich die passende Literatur für die Sichtung und Analyse hast.</p>
<h2>Das Exzerpieren &#8211; inhaltlich filtern und zusammenfassen</h2>
<p>Das klassische Exzerpieren ist eine effektive Methode, um gelesene Inhalte zu verarbeiten. Darauf aufbauend entstehen wissenschaftliche Arbeiten wie beispielsweise Hausarbeiten, Seminararbeiten, Bachelorarbeiten und natürlich auch Masterarbeiten. Normalerweise solltest Du als Masterstudent bereits über diese Fähigkeit verfügen. Wenn nicht, solltest Du spätestens jetzt genauer weiterlesen! Dieses Thema gehört zum korrekten <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/wissenschaftliches-schreiben-und-formulieren/">wissenschaftlichen Schreiben</a></span></strong> und Arbeiten.</p>
<p>Das sogenannte Exzerpt ist das Resultat des beschriebenen Vorgangs, des Exzerpierens. Es ist eine Art Zusammenfassung des Gelesenen. Es beinhaltet sowohl direkte als auch indirekte Zitate. Direkte Zitate sind wörtliche Zitate, indirekte Zitate sind eine sinngemäße Wiedergaben bzw. Zusammenfassung der gelesenen Literatur.</p>
<p>Du selbst bist dabei der inhaltliche Filter. Du orientierst Dich an Deinem gewählten <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/themenfindung/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Thema</strong></span></a>, Deiner Forschungsfrage und filterst die Bestandteile aus, die für Dich relevant sind.</p>
<h2>Systematische Literaturanalyse &#8211; Literatur lesen und analysieren</h2>
<p>Da eine Masterarbeit üblicherweise sehr umfangreich ist, ist es empfehlenswert, beim Lesen und Analysieren systematisch vorzugehen. Folgender Leitfaden hilft Dir dabei.</p>
<ul class="bullet">
<li><strong>Starte mit dem wichtigsten Themenbereich</strong> und arbeite Dich Thema für Thema vorwärts. Ordne auch Deine Literaturlisten dementsprechend.</li>
<li><strong>Eigne Dir eine verschränkte Arbeitsweise an</strong>: Beschäftige Dich mit einem Themenbereich intensiv, analysiere die gesamte dazugehörige Literatur und bringe danach den Text zu Papier. Es ist wenig zielführend, zunächst <em>alle</em> Quellen zu lesen und danach mit dem Schreiben zu beginnen.</li>
<li><strong>Behalte die Forschungsfrage im Hinterkopf</strong>, damit Du Dich lediglich auf wichtige Teilbereiche konzentrierst. Mit nicht relevanten Bereichen solltest Du Dich nicht beschäftigen, da Du so viel Zeit verlieren würdest.</li>
<li><strong>Wäge bei jeder Quelle ab</strong>, ob sie bezüglich Deiner Fragestellung <strong>nützlich ist oder nicht</strong>.</li>
<li><strong>Kennzeichne Fundstellen relevanter Aussagen</strong> und notiere Dir die Seitenzahlen.</li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufbau und Gliederung einer Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/der-aufbau-einer-masterarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 07:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://beta.lektorat-masterarbeit.de/?p=3260</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Wesentlichen weist eine Masterarbeit denselben Aufbau wie kürzere wissenschaftliche Arbeiten auf. Bezüglich der Feinheiten in Strukturierung und Gliederung zeigen sich Unterschiede in den einzelnen Fachgebieten, zudem ist die Gliederung des Textteils auch von der Fragestellung abhängig. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/der-aufbau-einer-masterarbeit/">Aufbau und Gliederung einer Masterarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Wesentlichen weist eine Masterarbeit denselben Aufbau wie kürzere wissenschaftliche Arbeiten auf. Bezüglich der Feinheiten in Strukturierung, Aufbau und Gliederung einer Masterarbeit zeigen sich Unterschiede in den einzelnen Fachgebieten, zudem ist die Gliederung des Textteils auch von der Fragestellung abhängig. Die nachfolgende Auflistung dient Dir dazu, einen Überblick über die wichtigen strukturellen Bestandteile einer Masterarbeit zu bekommen.</p>
<p>Bezüglich der Strukturierung einer wissenschaftlichen Arbeit gibt es üblicherweise instituts- bzw. universitätseigene Spezifika. Dies betrifft vor allem Abstract, Vorwort sowie eidesstattliche Erklärung. Die Vorgaben Deiner Hochschule definieren auch die Anforderungen an die <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatierung</a></span></strong> der Thesis.</p>
<h2>Überblick über den Aufbau einer Masterarbeit</h2>
<ul class="bullet">
<li><strong>Deckblatt:</strong> Erkundige Dich, welche Daten auf dem Deckblatt erscheinen müssen und wie es gestaltet&nbsp;sein muss.</li>
<li><strong>Eidesstattliche Erklärung:</strong> Mit dieser Erklärung bestätigst Du, dass Du die Arbeit selbstständig verfasst und alle Quellen ordnungsgemäß gekennzeichnet hast. Erkundige Dich, an welcher Stelle Du diese Erklärung einfügen musst.</li>
<li><strong>Danksagung sowie Vorwort:</strong> Dies sind zwei Teile, die nicht verpflichtend Bestandteil einer Masterarbeit sind. Sofern Du Dich bei jemandem für die Unterstützung bedanken möchtest (z.&nbsp;B. Mitarbeiter in Archiven, Bibliotheken etc., <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/betreuer/">Betreuer</a></span></strong>, Eltern …), schreibst Du dies entweder ins Vorwort oder als eine eigene Danksagung. Das Vorwort dient dazu, den persönlichen Bezug zum Thema darzulegen sowie die Gründe für die Themenwahl zu nennen.</li>
<li><strong>Inhalts-, Abbildungs-, Abkürzungs- sowie Tabellenverzeichnis:</strong> Diese Verzeichnisse solltest Du automatisch erstellen, damit Dir bei nachträglichen Änderungen keine Fehler unterlaufen. Wortlaut sowie Nummerierungen müssen mit den betreffenden Stellen im Fließtext übereinstimmen. Im <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/abschliessende-arbeiten-korrigieren-formatieren-und-binden/">Tabellenverzeichnis</a></span></strong> sowie im Abbildungsverzeichnis listest Du die verwendeten Tabellen und Abbildungen auf, im Abkürzungsverzeichnis alle Abkürzungen.</li>
</ul>
<h2><strong>Einleitung und Hauptteil einer Masterarbeit<br />
</strong></h2>
<ul class="bullet">
<li><strong>Einleitung:</strong> Die Einleitung umfasst üblicherweise eine kurze Einführung in das gewählte <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/themenfindung/">Thema</a></span></strong>, zusätzlich sollten Forschungsfrage und Forschungsziel genannt werden. Die inhaltliche Gliederung des Themas sollte ebenso erläutert werden.</li>
<li><strong>Hauptteil:</strong> Da der Aufbau des Hauptteils im Detail sehr stark von der Fragestellung sowie den fachspezifischen Anforderungen abhängt, kann an dieser Stelle nur auf allgemein gültige Aspekte eingegangen werden. Unabhängig von der Fachrichtung solltest Du auf eine gute Leserführung sowie auf die Beibehaltung des berühmten roten Fadens achten. Folgende Aspekte tragen hierzu bei: Unterteile Deinen Hauptteil in mehrere Kapitel, diese wiederum in Unterkapitel und Absätze. Schreibe zu Beginn jedes Hauptkapitels eine kurze Zusammenfassung über die folgenden Inhalte. Es ist außerdem hilfreich, wenn Du am Schluss jedes Hauptkapitels Resümee über die neuen Einblicke ziehst und diese zu den Erläuterungen des jeweils folgenden Kapitels in Beziehung setzt. Auf diese Weise bietest Du Deinen Lesern einen „Wegweiser“ durch die Arbeit und Deine Gedanken können besser nachvollzogen werden. Bemühe Dich, Deine Ausführungen auf die relevanten Aspekte zu beschränken. Alle Exkurse und Nebengedanken schreibst Du in die Fußnoten, um den Lesefluss nicht zu stören.</li>
</ul>
<h2><strong>Die Gliederung des Hauptteils der Masterthesis<br />
</strong></h2>
<p>An dieser Stelle wird nur ein grober Überblick über die einzelnen Bestandteile des Hauptteils der <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span> gegeben, da die Detailgliederung wesentlich durch die Fragestellung und das Fachgebiet bestimmt wird. Im Wesentlichen weist eine wissenschaftliche Arbeit folgende Kapitel auf:</p>
<ul class="bullet">
<li><strong>Grundlagenkapitel:</strong> In diesem Kapitel legst Du die schon vorhandenen theoretischen Grundlagen dar, auf die Du Dich im Zuge der Beantwortung der Forschungsfrage beziehen wirst. Dies ist somit die Basis Deiner Forschungsarbeit. Folgende Aspekte werden in diesem Kapitel thematisiert: Zielsetzung der Arbeit sowie Präzisierung der Forschungsfrage und der Hypothesen; Darlegung schon vorhandener Forschungsergebnisse; Darlegung spezieller Sachverhalte, die zum Verständnis beitragen; Definitionen und Hintergründe etc.</li>
<li><strong>Methodenkapitel:</strong> Um die intersubjektive Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten, muss die gewählte Methode beschrieben werden. Diesbezüglich gibt es unterschiedliche Herangehensweisen in den einzelnen Fachgebieten. Du solltest Dich deswegen über die Konventionen Deines Fachgebietes informieren.</li>
<li><strong>Ergebnisse: </strong>Dieses Kapitel dient dazu, Deine Forschungsergebnisse zu präsentieren.</li>
<li><strong>Resümee / Fazit:</strong> Dies ist das Schlusskapitel Deiner Arbeit, hier fasst Du alle wesentlichen Forschungsergebnisse zusammen und beantwortest die eingangs gestellten Forschungsfragen. Beachte, dass Einleitung und Schlusskapitel thematisch zusammenpassen sollten. In diesem Kapitel solltest Du die Forschungsfragen jedoch nicht nur beantworten, sondern auch kritisch betrachten und versuchen, sie aus mehreren Perspektiven zu beleuchten. Zusätzlich kannst Du in diesem Kapitel offen gebliebene oder neu aufgeworfene Fragen thematisieren. Unberücksichtigte Aspekte, die den Umfang der Masterarbeit gesprengt hätten, erwähnst Du ebenso. Zu guter Letzt dient das <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/schreiben-einer-masterarbeit-master-thesis/">Fazit</a></span></strong> auch dazu, zu reflektieren, welche Forschungsfragen zukünftig von Relevanz sind und welchen Nutzen die Ergebnisse bringen.</li>
</ul>
<h2><strong>&nbsp;Quellenverzeichnis und Anhang der Masterarbeit<br />
</strong></h2>
<ul class="bullet">
<li><strong>Im Literatur- bzw. Quellenverzeichnis</strong> sind alle Quellen aufgelistet, auf die Du Dich in Deiner Masterarbeit bezogen hast. Achte auf eine alphabetische Reihenfolge und die einheitliche Schreibweise der Quellen. Die Sortierung des Quellenverzeichnisses hängt von der Fachrichtung ab: In manchen Fachgebieten muss das Verzeichnis nach Art der Quellen (z.&nbsp;B. gedruckte Quellen, Internetquellen) unterteilt werden, in vielen Fachbereichen musst Du die Einträge hingegen alphabetisch ohne Rücksichtnahme auf die Art der Quelle ordnen. Des Weiteren ist es möglich, die Quellen gemäß ihrer Relevanz zu ordnen.</li>
<li><strong>Anhang:</strong> Wenn man Karten,&nbsp;<strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/tabellen-grafiken-erstellen/">Tabellen und Grafiken erstellen</a></span></strong>&nbsp;lassen oder Daten erhoben hat etc., die für den Hauptteil zu groß waren, gibt man diese in den Anhang. Anhänge werden üblicherweise mit Großbuchstaben nummeriert.</li>
</ul>
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		<title>Wissenschaftliches Schreiben</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/wissenschaftliches-schreiben-und-formulieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 06:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliche Methoden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://beta.lektorat-masterarbeit.de/?p=3266</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der wissenschaftliche Schreibstil zeichnet sich dadurch aus, dass Formulierungen eindeutig und klar verständlich nachvollziehbar sein müssen. Mit seinen Charakteristika setzt Du Dich bereits seit Deiner ersten Haus-, Seminar- bzw. Projektarbeit auseinander.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum wissenschaftlichen Schreiben gehört natürlich auch ein wissenschaftlicher Schreibstil. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass Formulierungen eindeutig und klar verständlich nachvollziehbar sein müssen. Mit seinen Charakteristika setzt Du Dich bereits seit Deiner ersten Hausarbeit oder Seminararbeit auseinander. Spätestens nach einer erfolgreichen Bachelorarbeit solltest Du wesentlichen Grundzüge wissenschaftlichen Schreibens für Deine Masterarbeit verstanden haben. Aus diesem Grund werden an dieser Stelle nur die wesentlichen Aspekte überblicksmäßig zusammengefasst.</p>
<ul class="bullet">
<li><strong>Nachvollziehbarkeit: </strong>Argumente sowie Aussagen müssen für den <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/betreuer/">Betreuer</a></span></strong> und Leser immer verständlich und nachvollziehbar sein. Dies bedeutet, dass einerseits der Argumentationsgang klar formuliert sein muss und andererseits fremde Aussagen mit Quellenbelegen versehen werden müssen. Zusammenfassungen von wesentlichen Aussagen am Schluss eines großen Kapitels sowie Ausblicke auf die Themen folgender Kapitel helfen, die Nachvollziehbarkeit zu erhöhen.</li>
<li><strong>Verständlichkeit: </strong>Eine präzise und klar formulierte Sprache trägt wesentlich zur Verständlichkeit bei. Essayistische bzw. poetische Stilelemente sowie komplizierte Schachtelsätze solltest Du hingegen vermeiden.</li>
<li><strong>Objektivität: </strong>Der hochdeutsche wissenschaftliche Schreibstil ist durch eine deskriptive, neutrale Sprache charakterisiert. Vermeide Umgangssprache und achte darauf, Fachbegriffe zu verwenden, um die jeweils thematisierten Sachverhalte zu benennen. Subjektive Behauptungen, die Du nicht logisch untermauern kannst, solltest Du vermeiden. Möchtest Du Deine eigene Meinung einfließen lassen, achte darauf, sie gut zu begründen. Formulierungen wie &#8222;Ich finde &#8230;&#8220;, &#8222;Es war doch schon immer so &#8230;&#8220; oder &#8222;Es sollte doch für alle klar sein &#8230;&#8220; sollten vermieden werden, wenn keine fundierte Begründung folgt. Bei einer wissenschaftlichen Arbeit geht es nicht um freie Meinungsäußerung, sondern um analytisches Vorgehen, Schlussfolgern und Begründen.</li>
<li><strong>Rechtschreibung, Grammatik, Interpunktion und Schreibstil</strong>: Dieser Punkt ist eigentlich selbstverständlich. Dennoch sind auch Masterarbeiten vor der Abgabe noch voller sprachlicher Tretminen. Plane unbedingt ein <a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lektorat für Deine Masterarbeit</strong> </span></a>ein, damit sie sprachlich von einer erfahrenen Person&nbsp;optimiert werden kann. Du bist hier keineswegs allein. Sehr viele Studenten, Doktoranden, Dozenten, Forscher bzw. Wissenschaftler lassen ihre wissenschaftlichen Texte und Publikationen vor der Veröffentlichung in Bezug auf Rechtschreibung, Grammatik und Stil verbessern.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Korrektes Zitieren in einer Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/zitieren-zitierweise-zitation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 05:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://beta.lektorat-masterarbeit.de/?p=3269</guid>

					<description><![CDATA[<p>Korrektes Zitieren ist eine wesentliche Grundlage für eine ordentliche wissenschaftliche Arbeitsweise bzw. Schreibweise. Es ist sehr wichtig, sich in den verschiedenen Zitierweisen (Zitiernormen) auszukennen. Nur so wirst Du verstehen, welche Zitierweise in Deinem Fall korrekt ist. Das folgende Kapitel gibt Dir einen Überblick zu diesem wichtigen Thema.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftlich korrektes Zitieren und den korrekten Umgang mit Quellenmaterial lernt man an der Hochschule üblicherweise von der Pike auf. Im Vergleich zu Seminararbeiten bzw. der Bachelorarbeit gibt es diesbezüglich keine Unterschiede. Da Dir diese Begriffe im Normfall keine großen Sorgen bereiten sollten, findest Du hier einen Überblick über die wesentlichen Aspekte.</p>
<h2><strong>Das korrekte Zitieren</strong></h2>
<p>Die intersubjektive Nachvollziehbarkeit Deiner Argumente, Daten sowie Aussagen muss in Deiner Masterarbeit gewährleistet sein. Neben der klaren und logischen Formulierung gehört dazu vor allem das richtige Zitieren. Daten, Aussagen und Erkenntnisse anderer Forscher müssen in einem wissenschaftlichen Text ordnungsgemäß gekennzeichnet werden. Somit kann der Leser sie problemlos von Deinen eigenen Erkenntnissen unterscheiden. Dies ist ein wesentlicher Aspekt der „guten wissenschaftlichen Praxis“, zu der Du Dich mittels der eidesstattlichen Erklärung verpflichtest. Sollten im Zuge einer <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/plagiatspruefung/">Plagiatsprüfung</a></span></strong>, die heutzutage nach dem elektronischen Einreichen an nahezu jeder Hochschule durchgeführt wird, Plagiate entdeckt werden, musst Du mit ernsthaften rechtlichen Konsequenzen rechnen.</p>
<h2><strong>Was muss zitiert werden?</strong></h2>
<p>Zum einen müssen schriftliche Aussagen anderer Forscher zitiert werden, zum anderen aber auch Tabellen, Abbildungen und Daten, die Du von anderen Wissenschaftlern übernimmst – egal, ob bereits publiziert oder noch nicht. Grundlegendes Wissen Deines Fachgebiets sowie Allgemeinwissen müssen nicht zitiert werden. Differenziere Deine Quellen hinsichtlich ihrer Qualität; populärwissenschaftliche <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/literatur-lesen-und-analysieren/">Literatur</a></span></strong>, Populärzeitschriften, Tageszeitungen bzw. Internetquellen müssen mit Vorsicht behandelt werden. Des Weiteren ist es ratsam, Zitate aus zweiter Hand nur dann heranzuziehen, wenn die Primärquelle nur sehr aufwendig bzw. nicht mehr zu bekommen ist. In allen anderen Fällen solltest Du Dein Zitat dem Originaltext entnehmen. Als überprüfbar und somit zitierfähig gelten lediglich bereits publizierte Texte; solltest Du Aussagen aus einer nicht veröffentlichten Quelle übernehmen, musst Du dies erwähnen. Vorträge, mündliche Auskünfte etc. dürfen ebenfalls zitiert werden, Du musst diese allerdings als solche kennzeichnen, den Urheber nennen und sie nicht ins Literaturverzeichnis aufnehmen.</p>
<h2><strong>Allgemeine Hinweise</strong></h2>
<p>Du solltest darauf achten, die formalen Richtlinien (indirektes vs. direktes Zitat, amerikanische vs. deutsche Zitierweise) einzuhalten. Des Weiteren musst Du Deine Zitate einheitlich gestalten. Berücksichtige die Konventionen, die für Deine Fachrichtung gelten, und erkundige Dich über die spezifischen Zitierrichtlinien Deines Betreuers bzw. Institutes. Achte beim Verfassen des Textes darauf, dass Du Quellenbelege sofort einfügst, denn das nachträgliche Einfügen ist einerseits sehr mühsam und andererseits eine Fehlerquelle. Unterlaufen Dir Fehler beim Zitieren, riskierst Du es, Plagiatsvorwürfen ausgesetzt zu werden.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sprachlicher und formaler Feinschliff für Masterarbeiten</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/abschliessende-arbeiten-korrigieren-formatieren-und-binden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 04:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://beta.lektorat-masterarbeit.de/?p=3272</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwar stellen die Forschungsergebnisse sowie die korrekte wissenschaftliche Arbeitstechnik die wesentlichen Kriterien dar, nach denen eine Masterarbeit benotet wird, dennoch sollten sprachliche und formatierungstechnische Aspekte nicht außer Acht gelassen werden.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende kommt der <span style="color: #000000;"><strong>sprachliche und formale Feinschliff</strong></span> Deiner Masterarbeit an die Reihe. Zwar stellen die Forschungsergebnisse sowie die korrekte wissenschaftliche Arbeitstechnik die wesentlichen Kriterien dar, nach denen eine Masterarbeit benotet wird, dennoch sollten sprachliche und gestalterische&nbsp;Aspekte nicht außer Acht gelassen werden.</p>
<h2><strong>Sprachlicher Feinschliff<br />
</strong></h2>
<p>Eine Masterarbeit sollte verständlich und klar, korrekt und aussagekräftig formuliert sein. Fehler sollte Dein Text nicht aufweisen. Aus diesem Grund solltest Du Deine Arbeit nach dem Beenden sorgfältig korrigieren. Um Fehler besser finden zu können, benötigst Du einen gewissen zeitlichen Abstand. Es ist empfehlenswert, nach dem Beenden der Masterarbeit bzw. eines einzelnen Kapitels zwei bis drei Tage verstreichen zu lassen und den Text danach nochmals genau durchzulesen. Solltest Du bezüglich Grammatik, Rechtschreibung, Interpunktion bzw. der Formulierung Hilfe benötigen, solltest Du Dich frühzeitig um eine&nbsp;sprachliche Optimierung&nbsp;kümmern. Dies solltest Du rechtzeitig einplanen, denn man&nbsp;benötigt für die sprachliche Verbesserung und Optimierung einer Masterarbeit ca. vier bis fünf Werktage. Zusätzlich benötigst Du etwas Zeit, um die Änderungsvorschläge und Überarbeitungen&nbsp;zu überprüfen und gegebenenfalls Problemstellen zu lösen. Solltest Du zu denjenigen gehören, die ihre Masterarbeit zu Stoßzeiten einreichen möchten, musst Du mit längeren Bearbeitungsdauern rechnen. <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de"><strong>Korrekturlesen und Lektorat</strong></a></span>, sowie <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/layout-formatierung-masterarbeit/">Formatieren</a></span></strong> und Bindung bilden den Feinschliff für Deine Masterarbeit.</p>
<h2><strong>Gestaltung, Binden und Drucken<br />
</strong></h2>
<p>Eine korrekte Gestaltung ist eine wichtige Anforderung an wissenschaftliche Arbeiten. Zum einen sehen Gutachter, dass Du über wissenschaftliche Konventionen Bescheid weißt. Zum anderen werden Leser nicht durch eine ausgefallene oder ungewöhnliche Optik&nbsp;vom Inhalt abgelenkt. Es ist empfehlenswert, mit Formatvorlagen zu arbeiten. Nachträgliche Änderungen können so effizient vorgenommen werden und Überschriften, Abbildungsverzeichnisse, Tabellenverzeichnisse und Inhaltsverzeichnisse lassen sich besser modifizieren. Informationen über die einzuhaltenden formalen Anforderungen (Schriftgröße bzw. ‑art, Zeilenabstände, Seitenränder, Deckblatt etc.) findest Du üblicherweise in den formalen Richtlinien Deiner Hochschule bzw. Deines Institutes.</p>
<p>In der Regel müssen Masterarbeiten gebunden werden. Rechne hierfür genügend Zeit ein. Zusätzlich solltest Du Dich erkundigen, in wievielfacher Ausführung Du Deine Masterarbeit einreichen musst.</p>
<p>Um zu vermeiden, dass Du in Zeitnöte gerätst, sollten die abschließenden Arbeiten großzügig eingeplant werden. Möchtest Du Deine Arbeit gegenlesen und verbessern&nbsp;lassen, kalkulierst Du mindestens fünf Werktage ein. Danach mindestens einen Tag, um Deine Masterarbeit zu äußerlich zu optimieren. In ca. zwei Werktagen kann die Arbeit gedruckt und gebunden werden. Dies ist natürlich großzügig gerechnet. Bedenke allerdings, dass unvorhergesehene Ereignisse einen zu knappen Zeitplan gehörig über den Haufen werfen können.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Betreuer für Masterarbeit finden</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/betreuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 03:11:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://beta.lektorat-masterarbeit.de/?p=3275</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um eine Masterarbeit erfolgreich abschließen zu können, spielt auch der Betreuer eine wichtige Rolle. Er steht Dir während des Verfassens beratend zur Seite und hilft Dir im besten Fall kompetent weiter, wenn es Probleme gibt. In der folgenden Übersicht sind die wesentlichen Punkte aufgelistet, auf die Du achten solltest.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahl der richtigen Betreuers Deiner Masterarbeit ist ein wichtiger Punkt. Um eine Masterarbeit erfolgreich abschließen zu können, spielt auch der Betreuer eine wichtige Rolle. Er steht Dir während des Verfassens beratend zur Seite und hilft Dir im besten Fall kompetent weiter, wenn es Probleme gibt. In der folgenden Übersicht sind die wesentlichen Punkte aufgelistet, auf die Du achten solltest.</p>
<ul class="bullet">
<li><strong>Erreichbarkeit und Zeit:</strong> Ein Betreuer kann Dich nur dann unterstützen, wenn er sich genügend Zeit nimmt, sich mit Deiner Fragestellung auseinanderzusetzen. Überlege Dir, ob Dein gewünschter Betreuer genügend zeitliche Ressourcen zur Verfügung hat oder ob er eher überlastet wirkt. Sind persönliche Gespräche eher oberflächlich und schnell zu Ende oder nimmt er sich wirklich Zeit für Deine Anliegen? Schlussendlich solltest Du auch eruieren, ob Dein Wunschbetreuer während der gesamten Bearbeitungszeit erreichbar ist oder ob er aufgrund von Gastprofessuren oder Forschungsprojekten zeitweise nicht verfügbar ist.</li>
<li><strong>Themenbereich:</strong> Diesbezüglich musst Du herausfinden, ob Deinem Wunschbetreuer Dein <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/themenfindung/">Thema</a></span></strong> sowie Dein Fachbereich bestens vertraut sind. Nur dann kann er Dir bei Problemen, bei der Methodenentwicklung sowie Materialbeschaffung effizient weiterhelfen.</li>
<li>Als letzten Punkt musst Du herausfinden, ob es Deinem Wunschbetreuer erlaubt ist, Masterarbeiten zu begleiten. Frag diesbezüglich beim Betreuer selbst oder im Institut nach.</li>
</ul>
<h2><strong>Checkliste für eine erfolgreiche Zusammenarbeit</strong></h2>
<p>Sobald Du Deinen Betreuer gefunden hast, solltest Du Dir über eine gute Zusammenarbeit Gedanken machen. Folgende Aspekte helfen Dir, einen wertschätzenden Umgang mit Deinem Betreuer zu pflegen.</p>
<ul class="bullet">
<li>Kontaktiere Deinen Betreuer in regelmäßigen Abständen. Beachte diesbezüglich allerdings, nur wirklich relevante Dinge anzusprechen. Vermeide es, ihn wegen jeder Kleinigkeit aufzusuchen, denn Du solltest Deine <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/">Masterarbeit</a></strong></span> zum Großteil völlig selbstständig erarbeiten.</li>
<li>Vermeide es, unvorbereitet zu Beratungsgesprächen zu gehen, denn Du vergeudest dadurch nur Deine Zeit sowie die Deines Betreuers. Überlege Dir im Vorfeld, welche Aspekte Dir Probleme bereiten bzw. bei welchen Dingen Du Hilfe benötigst.</li>
<li>Lass Deinem Betreuer regelmäßig Leseproben zukommen. Einerseits verkürzt dies in vielen Fällen die Benotungszeit, denn Dein Betreuer lernt Deine Masterarbeit auf diese Weise kennen, andererseits kannst Du auf kritische Punkte früher und effizienter reagieren.</li>
<li>Sollten sich Unsicherheiten sowie Unklarheiten ergeben, solltest Du den Kontakt zu Deinem Betreuer suchen und Dich mit ihm austauschen.</li>
</ul>
<h2><strong>Kolloquien zur Masterarbeit</strong></h2>
<p>In der Regel sind mehrere Deiner Kommilitonen gleichzeitig mit dem Verfassen ihrer Masterarbeiten beschäftigt. Um die Betreuung so effizient wie möglich zu gestalten, gibt es spezielle Kolloquien, in welchen Aspekte des Verfassens wissenschaftlicher Arbeiten thematisiert werden. In diesen Lehrveranstaltungen werden beispielsweise fachliche Fragen und Fragestellungen zur Methodik diskutiert. Üblicherweise bekommst Du in diesem Rahmen auch die Möglichkeit, einen Teil oder die gesamte Arbeit vor Deinen Kommilitonen zu präsentieren. Dies bietet Dir einerseits Gelegenheit, Problemstellen gezielt anzusprechen und danach zu diskutieren. Andererseits erprobst Du hier bereits die mündliche Präsentation Deiner Masterarbeit, die in manchen Studienrichtungen Teil Deiner <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="/die-muendliche-masterpruefung/">mündlichen Masterprüfung</a></span></strong> ist. In diesen Kolloquien bekommst Du somit Kritik sowie Anregungen, die Du Dir zunutze machen kannst.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fristen für die Erstellung einer Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/fristen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 02:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://beta.lektorat-masterarbeit.de/?p=3278</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fristen müssen nicht nur bei kleineren wissenschaftlichen Arbeiten (beispielsweise Seminararbeiten, Hausarbeiten oder Projektarbeiten) eingehalten werden, sondern natürlich auch bei umfangreicheren Prüfungsarbeiten. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/fristen/">Fristen für die Erstellung einer Masterarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fristen müssen nicht nur bei kleineren wissenschaftlichen Arbeiten (beispielsweise Seminararbeiten, Hausarbeiten oder Projektarbeiten) eingehalten werden, sondern natürlich auch bei umfangreicheren Prüfungsarbeiten. Eines der wichtigsten Dinge gleich vorweg: Bei kleineren wissenschaftlichen Arbeiten verfügst Du in manchen Fällen über einen gewissen Spielraum bezüglich der fristgerechten Einreichung. Bei umfangreicheren Prüfungsarbeiten steckt üblicherweise ein höherer bürokratischer Aufwand dahinter, dementsprechend musst Du beim Versäumen von Fristen mit mehr Problemen rechnen. Du solltest Dich rechtzeitig darüber erkundigen, welche organisatorischen Schritte Du zu welchen Zeitpunkten setzen musst. Des Weiteren musst Du Dich informieren, wie die mündliche Prüfung zu organisieren ist. In manchen Fällen gibt es vom Institut vorbestimmte Prüfungstermine, in manchen Fällen musst Du jedoch Deine Prüfer sowie den Termin selbst organisieren. Du solltest Dich aufgrund dessen rechtzeitig über den Einreichprozess sowie die Prüfungsanforderungen informieren.</p>
<h2><strong>Überblick über die organisatorischen Schritte</strong></h2>
<p>Der folgende Überblick zeigt Dir, über welche Aspekte Du Dich informieren musst.</p>
<ul class="bullet">
<li><strong>Bekanntgabe des Themas</strong>: Üblicherweise müssen vor der Bearbeitung das Thema sowie der Betreuer festgelegt werden. Dabei handelt es sich quasi um einen Vertrag: Du bindest Dich an ein Thema sowie an eine bestimmte Bearbeitungszeit, Dein Betreuer hingegen bestätigt, dass er Dich berät und Deine Masterarbeit beurteilt. Dies muss in der Regel im Prüfungsamt gemeldet werden.</li>
<li><strong>Abstract:</strong> Bezüglich des Abstracts musst Du folgende Informationen einholen. In welcher Form bzw. auf welche Weise muss der Abstract eingereicht werden? Muss er elektronisch vorliegen oder in Papierform? Musst Du ihn mittels Deines Uni-Accounts einreichen? Muss ihn Dein Betreuer freischalten? Welche Länge darf er maximal aufweisen und in welchen Sprachen muss er verfasst sein? Zu welchem Zeitpunkt muss er eingereicht werden? Muss er gemeinsam mit der gebundenen Arbeit abgegeben werden oder muss er schon zuvor vorliegen?</li>
<li><strong>Lehrveranstaltungen: </strong>Ein Masterstudium kann nur dann erfolgreich absolviert werden, wenn alle Lehrveranstaltungen positiv abgeschlossen wurden. Diesen Nachweis musst Du erbringen. Erkundige Dich über die diesbezügliche Vorgehensweise sowie über den Zeitpunkt, zu dem die Lehrveranstaltungszeugnisse vorgelegt werden müssen.</li>
<li><strong>Masterarbeit</strong>: Erkundige Dich, in wievielfacher Ausführung Du Deine gebundene Masterarbeit einreichen musst. Informiere Dich aber auch darüber, ob Du Deine Arbeit elektronisch einreichen musst, ob Du zusätzliche Dokumente bzw. Deinen Lebenslauf beifügen musst, und welche Formulare Du in ausgefüllter Weise bei der Abgabe im Dekanat/Prüfungsamt vorlegen musst.</li>
<li><strong>Betreuer: </strong>Den Betreuern steht üblicherweise eine gewisse Zeit zur Bewertung der Arbeit zu. Rechne bei stark frequentierten Studienrichtungen sowie bei jenen Betreuern, die sehr viele Abschlussarbeiten betreuen, damit, dass bis zur endgültigen Benotung einige Zeit vergehen kann. Zu guter Letzt solltest Du Dich auch darum kümmern, wie Dein Betreuer Deine Arbeit zur Benotung bekommt.</li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die mündliche Masterprüfung &#8211; Verteidigung der Masterarbeit</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/die-muendliche-masterpruefung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 01:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://beta.lektorat-masterarbeit.de/?p=3281</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Masterarbeit ist in den meisten Fällen nicht die letzte Station vor dem Beenden des Studiums. Vielmehr muss üblicherweise eine mündliche Masterprüfung abgelegt werden. Bei dieser Prüfung musst Du einerseits die Inhalte und Erkenntnisse Deiner Masterarbeit präsentieren, andererseits musst Du aber auch fachspezifische Fragen beantworten.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/die-muendliche-masterpruefung/">Die mündliche Masterprüfung &#8211; Verteidigung der Masterarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Masterarbeit ist in den meisten Fällen nicht die letzte Station vor dem Beenden des Studiums. Vielmehr muss üblicherweise eine mündliche Masterprüfung abgelegt werden. Bei dieser Prüfung musst Du einerseits die Inhalte und Erkenntnisse Deiner Masterarbeit präsentieren, andererseits musst Du aber auch fachspezifische Fragen beantworten.</p>
<h2><strong>Die Organisation der mündlichen Masterprüfung</strong></h2>
<p>Es ist ratsam, sich rechtzeitig darum zu kümmern, wie das Anmeldeprocedere vonstattengeht und welche Prüfungsanforderungen erfüllt werden müssen. Während in vielen Fällen fixe Prüfungstermine vorgegeben werden, musst Du in manchen Fällen sowohl den Prüfungstermin als auch die Prüfer selbst organisieren. Sollte dies für Dich zutreffen, musst Du genügend Zeit einkalkulieren. Genauere Informationen diesbezüglich findest Du in der Studien- bzw. Prüfungsordnung.</p>
<h2><strong>Prüfungsinhalt</strong><strong>e</strong></h2>
<p>Es ist empfehlenswert, sich über die Prüfungsinhalte sehr genaue Gedanken zu machen. Du solltest eruieren, in welcher Form Du Deine Masterarbeit präsentieren musst. Es gibt Prüfer, die eine professionelle PowerPoint-Präsentation sowie einen längeren Vortrag erwarten. Auf der anderen Seite gibt es aber auch jene, welche lediglich die Kernaussagen zusammengefasst haben möchten und diesen Prüfungsteil nach ein paar Sätzen beenden. Manche Prüfer gehen im Verlauf der mündlichen Prüfung auf Details der Masterarbeit ein, andere Prüfer wiederum stellen Fragen, die einen anderen Fachbereich betreffen. Da es diesbezüglich viel Spielraum gibt, solltest Du Dich bei den Prüfern erkundigen, welche Schwerpunkte bei der mündlichen Masterprüfung gesetzt werden.</p>
<p>Sofern Du Dich nicht direkt bei den Prüfern erkundigen darfst bzw. kannst, solltest Du Kontakt zu Kommilitonen suchen, welche die mündliche Prüfung bereits absolviert haben. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich vorab eine Masterprüfung oder Diplomprüfung anzuhören, denn dabei handelt es sich um öffentliche Prüfungen, denen jeder beiwohnen darf. Auf diese Weise kann man sich auf die mündliche Prüfung sehr gut vorbereiten, denn Du lernst die Prüfungssituation kennen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/die-muendliche-masterpruefung/">Die mündliche Masterprüfung &#8211; Verteidigung der Masterarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fazit &#038; Wichtiges &#8211; Masterarbeit schreiben</title>
		<link>https://www.lektorat-masterarbeit.de/schreiben-einer-masterarbeit-master-thesis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina Feidel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 00:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Masterarbeit schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://beta.lektorat-masterarbeit.de/?p=3283</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für sehr viele Studierende ist das Verfassen einer Masterarbeit eine große Herausforderung. Einerseits sind viele Aspekte zu beachten, bevor mit dem Erstellen des Textes begonnen werden kann. Andererseits erfordert das Verfassen einer Masterarbeit eine sehr intensive Auseinandersetzung mit dem gewählten Thema.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de/schreiben-einer-masterarbeit-master-thesis/">Fazit &#038; Wichtiges &#8211; Masterarbeit schreiben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.lektorat-masterarbeit.de">Lektorat Masterarbeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kommen wir zum Fazit unseres Ratgebers &#8222;Eine Masterarbeit schreiben&#8220;. Für sehr viele Studierende ist das Verfassen einer Masterarbeit eine große Herausforderung. Einerseits sind viele Aspekte zu beachten, bevor mit dem Erstellen des Textes begonnen werden kann. Andererseits erfordert das Verfassen einer Masterarbeit eine sehr intensive Auseinandersetzung mit dem gewählten Thema.</p>
<p>In dieser Phase können unvorhergesehene Ereignisse unter Umständen viele Probleme nach sich ziehen. Dieser Ratgeber hat zum Ziel gehabt, Dir einen konzentrierten Überblick über die wesentlichen Aspekte zu geben.</p>
<h2>Ein wichtige Tipps zum Schluss</h2>
<p>Zu guter Letzt möchte ich Dir zwei wichtige Dinge mitgeben: Der organisatorische Ablauf und die Bürokratie während des Einreichens halten unter Umständen viele Überraschungen bereit. Informiere Dich rechtzeitig darüber, wann Du welche Dinge erledigen musst.</p>
<p>Und zweitens: Du solltest genügend Zeit bis zur endgültigen Fertigstellung einplanen, Dir eine zügige Arbeitsweise aneignen und Dich zumindest in dieser Zeit von Deinen Hobbys nicht allzu sehr ablenken lassen. Dies ist in der Regel Deine erste umfangreiche wissenschaftliche Arbeit, rechne also damit, dass Du die benötigte Zeit möglicherweise falsch kalkuliert hast. In vielen Fällen stößt man während der Beschäftigung mit der Thematik auf interessante Dinge, wodurch sich Zeitverzögerungen ergeben können.</p>
<p>Letztendlich solltest Du aber auch genügend Zeit haben, Deinen Dir zurechtgelegten Zeitplan zu modifizieren, wenn es die Umstände erfordern.</p>
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