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	<title>Der Produktmanager</title>
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	<description>Produktmanagement im Technologiesektor – Tipps zu den Themen Produktmanagement und Innovation. Von Andreas Rudolph</description>
	<lastBuildDate>Wed, 24 Mar 2021 17:05:49 +0000</lastBuildDate>
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		<title>UpdateDeutschland – Hackathon und Umsetzungsprogramm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[AR69190]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2021 17:05:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem der #WirVsVirus Hackathon ein so großer Erfolg war, hat man in diesem Jahr den #UpdateDeutschland Hackathon und das entsprechende Umsetzungsprogramm gestartet.</p>
<p>Ich war als Mentor im Handlungsfeld „lebenslanges Lernen“ dabei. Hier fasse ich meine Erfahrungen zusammen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der <strong>#WirVsVirus</strong> Hackathon ein so großer Erfolg war, hat man in diesem Jahr den <strong>#UpdateDeutschland</strong> Hackathon und das entsprechende Umsetzungsprogramm gestartet. </p>



<p>Ich war als Mentor im Handlungsfeld „lebenslanges Lernen“ dabei. Hier fasse ich meine Erfahrungen zusammen.</p>



<span id="more-15547"></span>



<h2 class="wp-block-heading">UpdateDeutschland</h2>



<p>Wie schon der <strong>WirvsVirus Hackathon</strong> und die anschließenden Umsetzungsprogramme <strong>Solution Enabler</strong> sowie der <strong>Solution Builder</strong>, wird das <strong>UpdateDeutschland</strong> Programm (Hackathon und Umsetzungsprogramm) unter Schirmherrschaft der Bundesregierung durchgeführt. </p>



<p>Zwar hat der Hackathon („48-Stunden Sprint“) genau ein Jahr nach WirVsVirus stattgefunden. Diesmal war die Vorbereitungszeit jedoch ungleich länger. Im ersten Lockdown stand weniger als eine Woche zur Verfügung, da damals ja Corona auch sehr kurzfristig zum Problem wurde. </p>



<p>Diesmal konnte man sehr viel längerfristig planen und vorbereiten. Deshalb haben diesmal auch sehr viel mehr Kommunen, Städte, (Bundes-) Behörden und andere Einrichtungen des Staates teilgenommen. Und es stehen wesentlich mehr Fördergelder für die spätere Umsetzung zur Verfügung.</p>



<p>Ein Forscherteam hatte WirVsVirus über die ganze Projektdauer begleitet. Die entsprechende Studie ist vor Kurzem veröffentlicht worden (siehe Anlage). Wie die Autoren <strong>Johanna Mair</strong> und <strong>Thomas Gegenhuber</strong>&nbsp;in einer Netzwerksession während des 48-Stunden Sprints sagten, sind ihre Erkenntnisse in die Ausgestaltung des neuen Programms eingeflossen. </p>



<p>Da ich beide Programme kenne, und auch die Studie gelesen habe, waren mir die Erkenntnisse nicht fremd (und entsprachen meinen Erfahrungen). Ich habe an mehreren Stellen den Eindruck gehabt, dass sich der Event und das Programm in eine positive Richtung weiterentwickelt haben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ablauf</h2>



<p>Diesmal konnten sich Projekte und Einzelpersonen anmelden. Dabei reicht das Themenspektrum der Veranstaltung vom Klima bis hin zum lebenslangen Lernen. Jeder Teilnehmer konnte sich interessengeleitet in ein solches der mehr als 20 Handlungsfelder einschreiben, und wurde hiermit einem Team aus gleichgesinnten Personen zugeordnet.</p>



<p>Es wurden im Vorfeld bereits 500 Herausforderungen formuliert, d.h Probleme, für die Lösungen gesucht werden (siehe anbei). Ganz zu Beginn haben die Teams anhand dieser Informationen Ihre Aufgabenstellung für das Wochenende ausgewählt. Dabei kann die Findungsphase schon länger dauern, weil in diesen Teams ganz unterschiedliche Interessen und Persönlichkeiten aufeinander prallen (zumindest war es so in unserem Team).</p>



<p>Im Verlaufe des Wochenendes haben die Teams dann eigenverantwortlich an ihren Aufgabenstellungen gearbeitet, wobei Moderatoren, Mentoren und weitere Unterstützer zur Verfügung standen, um den Teams hierbei zu helfen. </p>



<p>Daneben fanden unterschiedliche Netzwerkmeetings statt, die dazu dienten, die Teilnehmer untereinander bekannt zu machen, oder sie mit den Herausforderungsgebern zu vernetzen. Diese tolle Gelegenheiten gab es bei WirVsVirus sehr viel seltener, und ich fand es gut, dass man diesmal gleich darauf geachtet hat, eine „Community“ zu formen. </p>



<p>Ziel war es, dass die Teams am Sonntag 18.00 ein DevtPost Projekt angelegt haben in dem sie ihr Projekt beschreiben. Diese DevtPost Projekte sind öffentlich einsehbar (siehe Anlage) und bilden dann die Grundlage für die Arbeit im Umsetzungsprogramm. Wie genau diese Phase gestaltet werden wird, wird in den nächsten Tagen kommuniziert.</p>



<p>Neben der eigentlichen Projektarbeit gab es ein umfangreiches, generelles Programm, in dem Teilnehmer, Experten, aber auch Minister zu Wort kamen. Auch kam das Feiern nicht zu kurz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfahrungen</h2>



<p>“Hackathons“ sind bekannterweise sehr gut darin, um schnell, viele Innovationen zu generieren und auszuarbeiten. Wie schon bei WirVsVirus war das Klima auch hier sehr offen, und problemlösungsorientiert. Auch waren Hierarchien vollkommen unwichtig. </p>



<p>Die ganze Veranstaltung hatte sehr viel von einem Gründerevent inclusive dessen Dynamik und Optimismus. Es sind viele unterschiedliche Projektideen entstanden.</p>



<p>Open Social Innovation ist meiner Meinung nach ein hilfreicher Ansatz, um die Probleme der Zukunft anzugehen. Hierbei arbeiten Staat und Zivilgesellschaft eng zusammen, und sie kooperieren bereits in der Entwicklungsphase &#8211; lange bevor die Lösung fertig ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p>Das Original dieses Artikels ist auf <em>→<a href="http://www.produkt-manager.net/">Der Produktmanager</a></em> erschienen (©<em>Andreas Rudolph</em>). </p>



<p>Folgeartikel zum Thema gibt es über die (→<em><a rel="noopener noreferrer" href="http://feeds.feedburner.com/DerProduktmanager" target="_blank">Mailingliste</a></em>), oder indem Sie →<em><a rel="noopener noreferrer" href="http://www.twitter.com/ProdMgrNet" target="_blank">mir auf Twitter folgen</a></em>. In der Online Version des Artikels finden Sie hier die versprochenen weiterführenden Links: </p>



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		<title>EmbeddedWorld 2021 – Die Messe #ew21</title>
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		<dc:creator><![CDATA[AR69190]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2021 11:11:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Letztes Jahr fiel die embedded world Messe in die beginnende Corona Pandemie, und viele Aussteller hatten kurzfristig abgesagt.</p>
<p>Die embeddedworld2021 ist -coronabedingt- in diesem Jahr als vollkommen digitaler Event durchgeführt worden. Die Messe hat vom 01.03.21 bis zum 05.03.21 inklusive der begleitenden Kongresse stattgefunden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr fiel die <strong>embedded world Messe</strong> in die beginnende Corona Pandemie, und viele Aussteller hatten kurzfristig abgesagt.</p>
<p>Die <strong>embeddedworld2021</strong> ist -coronabedingt- in diesem Jahr als vollkommen digitaler Event durchgeführt worden. Die Messe hat vom 01.03.21 bis zum 05.03.21 inklusive der begleitenden Kongresse stattgefunden.</p>
<p><span id="more-15541"></span></p>
<h2>Die Messe</h2>
<p>Das Studio befand sich auf dem Messegelände in Nürnberg. Obwohl das Gelände nicht riesig ist, kann ich mir vorstellen, daß es drumherum vermutlich sehr leer und einsam war. Teilnehmer und auch Sprecher waren aus der gesamten Welt zugeschaltet.</p>
<p>Gehostet wurde der gesamte Event auf <strong>Talque</strong>, das eine Vielzahl von Services anbietet, die man in einer solchen Messe benötigt (Keynotes, Breakoutrooms, Matchmaking, etc). Nur Teilnehmer mit einem Ticket hatten Zugang, und können die aufgezeichneten Vorträge auch noch heute hören.</p>
<p>Inzwischen is ja jeder von uns seine Erfahrungen in kleinen Onlinemeetings, oder auch in ganzen Messen gesammelt, die online abgehalten werden. Meiner Meinung nach war die Infrastruktur sehr gut an ihren Zweck angepasst. Beispielsweise traf man in den Breakout Rooms auf unterschiedliche Tools für Onlinemeetings, wie Zoom, Teams, oder auch Jitsi. Anscheinend konnte jede Ausstellerfirma also mit der gewohnten Infrastruktur arbeiten.</p>
<p>Hinsichtlich der Agenda war alles zu finden, was man auch auf der normalen Messe vorfindet, wie „Stände“, „Vorträge“, „Roundtables“, „Kontakt“, aber eben auch solche kleinen<span class="Apple-converted-space">  </span>aber wichtigen Details wie einen DJ, der zum Schluss Musik aufgelegt hat, oder jemanden, der die Teilnehmer zum Turnen angeleitet hat und zusammen mit ihnen Lockerungsübungen durchgeführt hat. Allerdings war nicht jeder Aussteller da.</p>
<p>Ich war die ganze Woche zugeschaltet, und hatte am Schluss den Eindruck, auf einem echten Event gewesen zu sein. Davon abgesehen, habe ich wohl noch nie so viele Vorträge und Keynotes besuchen können, wie auf dieser Messe.</p>
<p>Teilnehmer haben zudem noch einige Monate lang die Gelegenheit, sich die Inhalte anzuschauen.</p>
<p>Laut einer Umfrage haben viele Leute (die Rede war von leicht über 50%) zwar die persönliche Präsenz vermisst. Viele der Teilnehmer waren jedoch auch ganz zufrieden mit einer reinen Onlineveranstaltung.</p>
<p>Nach Aussagen der Messeverantwortlichen plant man für 2020 mit einem hybriden Event und bereitet sich auf einen vollkommen digitalen Event vor, für den Fall, dass Corona auch in 2020 Schliessungen erfordert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auch wenn Öffnungen in Europa möglich sein sollten, geht man auch im besten Fall nicht davon aus, dass alle weltweiten Teilnehmer ungehindert anreisen können.</p>
<p>Wer sich für die ausgestellten Themenkreise interessiert, sollte sich den 15.03. &#8211; 17.03.2022 in Nürnberg merken.</p>
<h2>Weiterführende Informationen</h2>
<p>Das Original dieses Artikels ist auf <em>→<a href="http://www.produkt-manager.net/">Der Produktmanager</a></em> erschienen (©<em>Andreas Rudolph</em>). Folgeartikel zum Thema gibt es über die (→<em><a href="http://feeds.feedburner.com/DerProduktmanager" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mailingliste</a></em>), oder indem Sie →<em><a href="http://www.twitter.com/ProdMgrNet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mir auf Twitter folgen</a></em>.</p>
<p><strong>Quelle für das Artikelfoto</strong>: NuernbergMesse. Nutzung entsprechend der Regelungen für Pressearbeit zur Messe.</p>
<p>In der Online Version des Artikels finden Sie hier die versprochenen weiterführenden Links:</p>
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		<title>Usability und User Interface Design Getting Started</title>
		<link>https://produkt-manager.net/2020/usability-und-user-interface-design-getting-started/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AR69190]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2020 12:25:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe in den letzten Wochen an (Software-) Lösungen mitgearbeitet, die dazu dienen, besser mit der aktuellen Corona Epidemie umzugehen.</p>
<p>Ein zentrales Element einer solchen Lösung ist eine gute Usability. Dies gilt insbesondere deshalb, weil sich viele Lösungen an Menschen richten, die bisher noch nicht mit EDV in Kontakt gekommen sind.</p>
<p>Eine Frage habe ich immer wieder gehört: Wie können Startup-Unternehmen oder kleine Projekte vorgehen, die einfach nutzbare Software entwickeln wollen?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe in den letzten Wochen an (Software-) Lösungen mitgearbeitet, die dazu dienen, besser mit der aktuellen Corona Epidemie umzugehen.</p>



<p>Ein zentrales Element einer solchen Lösung ist eine gute Usability. Dies gilt insbesondere deshalb, weil sich viele Lösungen an Menschen richten, die bisher noch nicht mit EDV in Kontakt gekommen sind.</p>



<p>Eine Frage habe ich immer wieder gehört: Wie können Startup-Unternehmen oder kleine Projekte vorgehen, die einfach nutzbare Software entwickeln wollen?</p>



<span id="more-15319"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Zielnutzer definieren </h2>



<p>Um sicherzustellen, dass eine Lösung die Anforderungen der Zielnutzer bestmöglich abdeckt, muss man diesen Nutzer zunächst einmal definieren und danach muss man ihn kennenlernen.</p>



<p>Im ersten Schritt führt man daher typischerweise User-Research durch und überlegt sich gleichzeitig, welches Marktproblem das eigene Produkt adressieren soll.</p>



<p>Beide Stränge zusammengenommen, und möglichst detailliert betrachtet, definieren, wie ein Produkt aussehen muss, dass den Anforderungen gerecht wird. Hier klärt sich ebenfalls, für welche Nutzergruppe man arbeitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zielnutzer kennenlernen</h2>



<p>Sobald man weiß, welche Lösung und wofür sie entwickelt werden soll, muss man das „wie“ besser verstehen. Leitfragen sind hierbei u.a.:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Was will der Nutzer erreichen?</li><li>Wie sehen seine Rahmenbedingungen aus?</li><li>Wie sieht der Prozess aus, in dem der Nutzer arbeitet?</li><li>Welche demographischen Rahmenbedingungen zeichnen den User aus?</li><li>Welche Anforderungen an eine funktionierende Lösung hat der Nutzer, und welches sind seine drängensten Probleme?</li></ul>



<p>Beim Klären der Leitfragen hilft User-Research ebenfalls. Besonders hilfreich ist es, wenn man sich mit dem damit gewonnen Material fiktive Charaktere („Personas“) erschafft, die dann jeder im Team kennt und vor Augen hat. Solche Charaktere personifizieren die Anforderungen dann quasi, und sorgen für eine einheitliche Sicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anforderungen strukturieren</h2>



<p>In der User-Research Phase notiert man sich typischerweise sehr viele, unterschiedliche Anforderungen, und man erfährt, wie wichtig diese Anforderungen sind. Darüberhinaus reden viele Mitarbeiter/ Teammitglieder mit vielen Anwendern. Daher hat direkt nach den Interviews oft niemand einen Gesamtüberblick.</p>



<p>Die erfassten Anforderungen sollte man deshalb strukturieren, gruppieren und systematisch dokumentieren, bevor man damit im Team weitermacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Szenarios</h2>



<p>Anforderungen einfach zu gruppieren reicht aber nicht aus, da man sonst den Kontext verliert, in dem diese Produktanforderungen gelten.</p>



<p>Vielmehr sollte man für jede Persona die Szenarien dokumentieren und die Gelegenheiten festhalten bei denen der Nutzer das Produkt benutzt.</p>



<p>Solche User Journeys beantworten typischerweise die folgenden Fragen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Persona.</li><li>Zu welchem Anlass verwendet die Person das Produkt.</li><li>Was versucht die Person zu erreichen?</li><li>Bearbeitungsschritte.</li><li>Touchpoints mit der eigenen Lösung.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Skizzen und Abläufe</h2>



<p>Nachdem man den Zielnutzer kennt, und verstanden hat, wann und wie er das Produkt verwenden möchte, beginnt man mit dem Entwurf der User Interfaces und legt die Abfolge der Screens fest („Storyboard“).</p>



<p>Dabei kommt es in dieser Phase darauf an, schnell und flexibel zu sein, und möglichst viel zu iterieren. Daher sollte man sich nicht auf übermäßige Präzision, Schriftarten, Farben etc konzentrieren, sondern auf die Lösung insgesamt.</p>



<p>Ebenfalls ist es wichtig, die skizzierten UIs und Prozesse mit Nutzern zu besprechen und zu testen, wie diese damit umgehen können. Hingekritzelte Entwürfe helfen hierbei ebenso, wie etwas formalere Wireframes, die man mit einer Software erstellt hat.</p>



<p>Sinnvollerweise führt man Usabilitytests mit den eigentlichen Zielnutzern durch. Jedoch können auch fachfremde Nutzer wertvolle Hinweise geben, welcher Screen oder Ablaufschritt wie verständlich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umsetzung</h2>



<p>UX, UIs und Nutzeranforderungen sind wichtig. Viele Elemente einer Softwarelösung werden aber extern definiert, und sollten ebenfalls bereits in einer frühen Entwurfsphase mitbetrachtet werden.</p>



<p>Erfahrungsgemäß haben mindestens die folgenden Bereiche einen großen Einfluss auf die Gebrauchsfertigkeit einer Softwarelösung:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Datenschutz</li><li>Softwarearchitektur</li><li>Integration</li></ul>



<h3 class="wp-block-heading">Datenschutz</h3>



<p>Viele Anwendungen verarbeiten personenbezogene Daten. Damit unterliegt die Verarbeitung rechtlichen Anforderungen (Stichwort „DGSVO“).</p>



<p>Beispielsweise sorgt das Prinzip der Datensparsamkeit, das rechtlich vorgeschrieben ist, dafür, dass man sich sorgfältig überlegt, auf welche Daten und Datenverarbeitungsschritte man verzichten kann, da man die Daten eigentlich nicht zwingend benötigt. </p>



<p>Dies gilt auch dann, wenn Zielnutzer sich manche Daten eigentlich wünschen würden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Softwarearchitektur</h3>



<p>Die Softwarearchitektur definiert, welche Systeme wann und wie zusammenarbeiten. Daraus ergeben sich Muster und Abläufe, die sich auch dann nur schwerlich durchbrechen lassen, wenn sich Zielnutzer einen manchmal einen anderen Ablauf vorstellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Integration</h3>



<p>Viele Softwarelösungen funktionieren nur dann richtig, wenn sie sich in generelle Standards einbetten.</p>



<p>Beispielsweise müssen viele Gesundheitsanwendungen mit übergeordneten Krankenhaussystemen zusammenarbeiten, und verwenden hierfür den Standard FHIR® – Fast Healthcare Interoperability Resources (hl7.org/fhir).</p>



<p>Solche Interfaces und Standards haben wiederum einen starken Einfluss auf die Usability.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p>Das Original dieses Artikels ist auf <em>→<a href="http://www.produkt-manager.net/">Der Produktmanager</a></em> erschienen (©<em>Andreas Rudolph</em>). </p>



<p>Folgeartikel zum Thema gibt es über die (→<em><a rel="noopener noreferrer" href="http://feeds.feedburner.com/DerProduktmanager" target="_blank">Mailingliste</a></em>), oder indem Sie →<em><a rel="noopener noreferrer" href="http://www.twitter.com/ProdMgrNet" target="_blank">mir auf Twitter folgen</a></em>. In der Online Version des Artikels finden Sie hier die versprochenen weiterführenden Links: </p>



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		<title>Weltweite Covid Hackatons</title>
		<link>https://produkt-manager.net/2020/weltweite-covid-hackatons/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AR69190]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2020 12:42:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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		<category><![CDATA[Business-Model]]></category>
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		<category><![CDATA[wirvsvirus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe aus aktuellem Anlass in den letzten Wochen kurzentschlossen, entweder als Mentor oder als Teilnehmer an diversen Hackathons zur Bekämpfung der Corona Krise teilgenommen.</p>
<p>Hier fasse ich meine Erfahrungen zusammen, und empfehle bei der Gelegenheit Hackathons u.a. der EU zur Teilnahme.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe aus aktuellem Anlass in den letzten Wochen kurzentschlossen, entweder als Mentor oder als Teilnehmer an diversen Hackathons zur Bekämpfung der <strong>Corona Krise</strong> teilgenommen.</p>



<p>Hier fasse ich meine Erfahrungen zusammen, und empfehle bei der Gelegenheit Hackathons u.a. der EU zur Teilnahme.</p>



<span id="more-15310"></span>



<h2 class="wp-block-heading">WirVsVirus</h2>



<p>Der <strong>WirvsVirius Hackathon </strong>wurde unter Schirmherrschaft der Bundesregierung durchgeführt, und hat es aufgrund der schieren Größe direkt ins <strong>Guiness Buch der Rekorde</strong> geschafft. Der Event wurde ziemlich kurzfristig aufgesetzt. Ganz unten finden Sie Links, die Sie zu den relevanten (offiziellen) Twitter-, bzw YouTube Accounts führen, wo Sie sich im Detail und transparent über vergangene und neue Hackathons informieren können.</p>



<p>Ursprünglich waren wohl über 40 Tausend Teilnehmer angemeldet, 28.000 waren dann ganz aktiv am Veranstaltungswochenende dabei. Es sind fast 3000 Challenges entstanden und ausgearbeitet worden. Altermäßig und was die (IT) Erfahrung betrifft, war von jung bis alt, und von erfahren bis NewBee alles vertreten. </p>



<p>Inzwischen wird gerade ein <strong>Solution Enabler</strong> Programm sowie ein <strong>Solution Builder</strong> initiiert und implementiert, dass dann zum Ziel hat, weit über 100 der vielversprechendsten Projekte ganz schnell zur Anwendungsreife zu bringen. Die Projekte werden gerade ausgewählt. </p>



<p>Hierbei entstehen open Source Lösungen, die der Welt dann auch generell weiterhelfen, um diese und zukünftige Krisen besser zu bewältigen (siehe die angefügten Links).</p>



<p>Wie ich Im Verlauf der Veranstaltung gelernt habe, fand der erste solche Covid Hackathon lokal in Estland statt, das ja bereits weitgehend digitalisiert ist. Wohl auch aufgrund der großen weltweiten Ressonanz der viel größeren deutschen Veranstaltung, die die Idee übernommen hat, gab und gibt es inzwischen weitere landesspezifische, regionale oder globale Hackathons (mit teilweise noch mehr Teilnehmern). </p>



<p>Aktuell steht mindestens noch ein globaler Hackathon an, den noch einmal Estland organisiert, und auch die EU wird am Ende des Monats im selben Format tätig (Links habe ich unten angefügt). </p>



<p>Wer sich engagieren möchte, um konkret etwas gegen die aktuelle Krise zu tun, findet dort reichlich Gelegenheit, und offene Ohren, um sich auszutoben und einzubringen.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfahrungen</h2>



<p>Aus Sicht der zu erwartenden Ergebnisse funktioniert das Format “Hackathon“ bekannterweise sehr gut, und man kann hiermit insbesondere schnell, viele Innovationen generieren und ausarbeiten. </p>



<p>Dies war auch in diesen Hackathons nicht anders. Das Klima, und die Kooperationswilligkeit war und ist hierbei immer noch erstaunlich gut und groß. Ein solch positives Fazit ist bei solch großen Gruppen, und ganz besonders in den sozialen Medien, ja nicht zwangsläufig immer der Fall. In diesen Veranstaltungen ist es mir aber direkt aufgefallen, wie offen die Menschen zusammengearbeitet haben &#8211; und dies ist nicht nur mir aufgefallen. </p>



<p>Das Engagement läßt sich auch daran ablesen, daß viele Teilnehmer und Projekte weitermachen. Die Sache ist wichtig genug, und eine gute Lösung für die globale Covid-Krise liegt vielen Menschen am Herzen &#8211; daran wird es wohl auch liegen, dass ein so großer Drive entstanden ist.</p>



<p>Ich persönlich habe verschiedene Projekte beratend begleitet, und bei der Erstellung von User Stories geholfen, Lösungsideen gereviewed, um nur einige Aktivitäen zu nennen. Darüberhinaus habe ich sowohl Projekte aus dem Hackathon bewertet, als später dann auch Projekte evaluiert, die sich für das Solution Enabler Programm beworben haben.</p>



<p>Besonders erstaunt war ich zu sehen, wieviele gute Ideen es gab, und wie weit viele Teams in so kurzer Zeit gekommen waren. Man hatte mir und den 600 anderen in meiner Rolle zwar Kriterien für die Bewertung an die Hand gegeben. Es war aber trotzdem nicht ganz einfach, die wirklich guten Beiträge zu identifizieren &#8211; Die Ergebnisse lagen oft einfach viel zu nahe beisammen, und manchmal waren nur Nuancen verantwortlich für Unterschiede in der Bewertung. </p>



<p>Um Fehler möglichst auszuschliessen, wurde jedes Projekt übrigens von 5 Mentoren bewertet, und dann im Anschluss von einer Jury noch einmal abschliessend betrachtet. Beim Solution Enabler waren es sogar 9 Mentoren, die pro Projektvorschlag eine Meinung abgegeben haben, bevor dann die Jury tätig wurde.</p>



<p>Einen Nebeneffekt möchte ich auch noch erwähnen: Als medizinischer Laie, der sich auch überhaupt nicht mit dem Gesundheitswesen auskannte, wußte ich vorher sehr wenig. In relativ kurzer, aber intensiver Zeit am Thema &#8211; und das zusammen mit Gleichgesinnten &#8211; hat sich dies aber ein stückweit und sehr schnell geändert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Mein persönliches Fazit aus diesen Hackathons ist: </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Wer von Ihnen das Format selbst noch nicht ausprobiert hat, sollte an einem der nächsten Covid-Hackathons teilnehmen. Das Gelernte können Sie gleich mitnehmen, um es im eigenen Betrieb umzusetzen, um den eigenen Innovationsprozess zu verbessern. </li><li>Die anstehenden Hackathons verdienen Beachtung, auch, weil sie wirklich einem relevanten Ziel dienen.</li><li>Der Ansatz, &#8222;Hackathons&#8220; zu benutzen, um die Zivilgesellschaft an der Lösung drängender Fragen zu beteiligen ist aus meiner Sicht sehr gut, und sollte ruhig öfters wiederholt werden.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p>Das Original dieses Artikels ist auf <em>→<a href="http://www.produkt-manager.net/">Der Produktmanager</a></em> erschienen (©<em>Andreas Rudolph</em>). </p>



<p>Folgeartikel zum Thema gibt es über die (→<em><a rel="noopener noreferrer" href="http://feeds.feedburner.com/DerProduktmanager" target="_blank">Mailingliste</a></em>), oder indem Sie →<em><a rel="noopener noreferrer" href="http://www.twitter.com/ProdMgrNet" target="_blank">mir auf Twitter folgen</a></em>. In der Online Version des Artikels finden Sie hier die versprochenen weiterführenden Links: </p>



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		<title>EmbeddedWorld 2020 – Die Messe #ew20</title>
		<link>https://produkt-manager.net/2020/embedded-world-2020-die-messe-at-ew20/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 09:19:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz der potentiellen Bedrohung durch COVID-19 hat die embedded world auch in diesem Jahr die Pforten geöffnet.</p>
<p>Die Messe fand in diesem Jahr vom 25.ten bis 27. Februar in Nürnberg statt, und war inhaltlich ähnlich wie in den Vorjahren strukturiert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz der potentiellen Bedrohung durch COVID-19 hat die <strong>embedded world</strong> auch in diesem Jahr die Pforten geöffnet.</p>
<p>Die Messe fand in diesem Jahr vom 25.ten bis 27. Februar in Nürnberg statt, und war inhaltlich ähnlich wie in den Vorjahren strukturiert.</p>
<p><span id="more-15272"></span></p>
<h2>Die Messe</h2>
<p>Neben der eigentlichen <strong>embedded world Messe</strong> und kostenfreien Vorträgen, gab es im Rahmen der <strong>embedded world Conference</strong> und der <strong>electronic displays Conference</strong> ein teilweise kostenpflichtiges Konferenzprogramm zu unterschiedlichen Fragestellungen. Auch war wieder ein Student Day geplant, bei dem potentielle Arbeitgeber mit Absolventen in Kontakt kommen konnten.</p>
<p>Gezeigt wurden Hard- und Software für eingebettete Systeme, Tools, Dienstleistungen, Software für den Systembetrieb und Anwendungssoftware. In diesem Jahr waren die künstliche Intelligenz, Gerätesicherheit und Energieeffizienz die Schlüsselthemen, gefolgt von Lösungen für das Internet der Dinge und Anwendungen für die Elektromobilität.</p>
<p>Nach ersten Berichten im Vorfeld der Messe hatte sich die Anmeldebilanz lange sehr gut entwickelt; vermutlich wäre dieses Jahr wieder ein neues Rekordjahr in Bezug auf Teilnehmer und Aussteller geworden. Dies konnte man auch bei meinem persönlichen Frühindikator „Unterkunft“ sehen. Viele Hotels in Nürnberg waren schon früh ausgebucht, und schon weit vor Messebeginn waren die restlichen Zimmer vergleichsweise teuer.</p>
<h2>COVID-19</h2>
<p>Die embedded world öffnete in etwa zu dem Zeitpunkt ihre Pforten, zu dem COVID-19 begann, ein internationales Phänomen zu werden. Deshalb haben in diesem Jahr wohl sehr viele Hersteller und wohl auch Besucher ihre Messeteilnahme kurzfristig bis sehr kurzfristig abgesagt, und es waren dementsprechend viel weniger Besucher und Unternehmen als gewöhnlich vor Ort.</p>
<p>Oft waren Stände im Lageplan verzeichnet, die es gar nicht gab. Es gab jedoch auch viele Stände, die zwar aufgebaut waren, die aber nicht besetzt wurden.</p>
<h2>Veranstaltung</h2>
<p>In dem weiter unten verlinkten Nachmessebericht ist zu lesen, daß 200 Unternehmen abgesagt haben. Mein eigener Eindruck war, daß dies insbesondere die großen Unternehmen waren, und leider waren auch viele der Unternehmen darunter, die in den letzten Jahren besonders gute und für mich relevante Demos gezeigt haben. Um nur einige wenige Beispiele zu nennen, waren Infineon, Cypress, STMicroelectronics, Intel, Texas Instruments und Arrow nicht vor Ort, und Mouser hatte nur einen ganz kleinen Stand.</p>
<p>Die Veranstaltung war in diesem Jahr dementsprechend sehr viel ruhiger, und es haben leider eben auch viele der avisierten Referenten aus der Industrie nicht an den Vorträgen teilgenommen für die sie als Redner vorgesehen waren.</p>
<p>Die verbleibenden Unternehmen und Besucher haben trotzdem ihre Zeit sinnvoll nutzen können. Ich habe mich z.B in diesem Jahr auch mit Technologien beschäftigt, die sonst eher zu kurz kommen, und hatte vielmehr Zeit, als gewöhnlich, das Vortragsprogramm zu besuchen, oder mir die Pitches der jungen Unternehmen anzuhören.</p>
<p>Da viele der großen Platzhirsche zuhause geblieben waren, haben zudem die kleinen, innovativen Unternehmen, die in der Halle 3A versammelt waren, einen vergleichsweise großen Raum eingenommen. Diese jungen Unternehmen kamen aus aller Herren Länder. So waren junge Technologieunternehmen aus Deutschland, Europa, Asien, USA oder Canada angereist. Unter dem Motto und auf dem Gemeinschaftsstand „Made in Russia“ waren Technologiegründungen aus Russland zugegen, die teilweise sehr interessante und innovative Entwicklungen gezeigt haben. Einen ähnlichen Gemeinschaftsstand gab es aus Serbien.</p>
<h2>Inhalte und Schwerpunkte</h2>
<p>Die Messe fand in diesem Jahr unter dem Motto „<strong>Connecting Embedded Intelligence</strong>“ statt. Hierzu gab es auch eine eigene Diskussionsrunde, über die ich noch gesondert berichten werde.</p>
<p>Insgesamt waren die KI und entsprechende Anwendungen wohl das absolute Schlüsselthema. Dabei ging es insbesondere um Potentiale und Anwendungsmöglichkeiten, und eher seltener um fertige Anwendungen – die Technologie scheint im Umfeld der eingebetteten Systeme noch nicht ganz so weit zu sein. Einen vergleichsweise großen Raum haben hierbei Lösungen im Bereich „<strong>Computer Vision</strong>“ eingenommen.</p>
<p>Auch in diesem Jahr wurden wieder die besonders innovativen Produkte ausgezeichnet. Eine dieser Auszeichnungen ging an Software zur Entwicklung von Bedienoberflächen für eingebettete Systeme. Auch hierzu plane ich einen Bericht.</p>
<p>Die Forschung und gemeinnützige Vereine haben ebenfalls ausgestellt. Den neuen Beaglebone<b>®</b> AI habe ich mir genauer angesehen, sowie neuromorphe Chips, die vom <strong>Fraunhofer Institut</strong> gezeigt wurden.</p>
<h2>Weiterführende Informationen</h2>
<p>Das Original dieses Artikels ist auf <em>→<a href="http://www.produkt-manager.net/">Der Produktmanager</a></em> erschienen (©<em>Andreas Rudolph</em>). Folgeartikel zum Thema gibt es über die (→<em><a href="http://feeds.feedburner.com/DerProduktmanager" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mailingliste</a></em>), oder indem Sie →<em><a href="http://www.twitter.com/ProdMgrNet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mir auf Twitter folgen</a></em>.</p>
<p><strong>Quelle für das Artikelfoto</strong>: NuernbergMesse. Nutzung entsprechend der Regelungen für Pressearbeit zur Messe.</p>
<p>In der Online Version des Artikels finden Sie hier die versprochenen weiterführenden Links:</p>
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